AN/0147/2017
Migrationsmuseum für Köln
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Pressemitteilung 14.11.2016 Historische Chance nicht vergeben! Wir fordern e in deutsches Migrationsmuseum als eigenständiges Haus an einem zentralen Ort und getragen von vielen Akteuren Am Freitag erreichte uns die Meldung Bremerhaven 6 Mio. Euro zum Aufbau eines nationalen Migrationsmuseums vorgesehen sind des Bremer Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen vom 11.11.2016) Diese Entscheidung löste Befremden Debatte bzw. ohne die Beteiligung entscheidender Akteure zustande kam. Auch DOMiD und wissenschaftlichen Kreisen sowie bei Migrantens elbstorganisationen anerkannteste sem Bereich, wurde nicht in die Entscheidungsfindung einbezogen oder wenigstens infor DOMiD wurde 1990 als Selbstorganisation von Migrant für ein Migrationsmuseum einsetzt. Der Verein schichte der Migration. Die Mitglieder und Mitarbeiter kommen aus diversen Communities und bilden die Mi rationsgesellschaft ab. Der Verein ist mit Als Kompetenzzentrum zur historischen Migrationsfors chung (2015 im Bundeskanzleramt) ist der Verein seit Jahren etabliert. besetzten Beirat, dem u. a. Prof. Yasemi Pries, Dr. Mark Terkessidis und Dr. Heribert Prantl rationsmuseum weit vorangeschritten: Mit Unterstütz ung der Schirmherrin Prof. durch Stiftungsgelder und öffentliche Mittel gen klärt, ein Konzept erarbeitet und Umsetzungsideen konkretisiert (s. deskanzleramt und beim Bürgerfest des Bundespräs Das Thema Migration ist zentral für unser zukünftig es Zusammenleben und bedarf daher eines eigenständi gen Hauses, nicht eines An- oder Umbaus. ein „nationales“ Migrationsmuseum nur funktionieren, wenn mitkonzipiert und getragen wird , d.h. in diesem Fall besonders muss eine qualitativ hochwertig e gewachsene Sammlung sein. Als Standort bieten sich auch aufgrund der Sy bolkraft – vergleichbare Häuser stehen in Paris, New York oder Melbourne stadt mit entsprechendem Einzugsbereich an, in der sich Migrationsprozesse für das Zusammenleben in der Gesellschaft setzen, m uss sein Ausgangspunkt zudem die Gegenwart und nich t die Vergangenheit sein. Mehr über die konzeptionellen Überlegungen und erst e Skizzen zu einem solchen Haus sind in enthalten ( http://www.domid.org/sites/default/files/broschuere_migrationsmuseum.pdf steht Ihnen in unserer Geschäftsstelle Arnd Kolb und Dr. Robert Fuchs gerne zur Der DOMiD-Vorstand: Tevfik Aslan , Ahmet Sezer, Fatma Uzun Historische Chance nicht vergeben! in deutsches Migrationsmuseum als eigenständiges Haus an einem zentralen Ort und Am Freitag erreichte uns die Meldung , dass im Bundeshaushalt 2017 für das Deuts che Auswandererhaus in Bremerhaven 6 Mio. Euro zum Aufbau eines nationalen Migrationsmuseums vorgesehen sind des Bremer Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen vom 11.11.2016) . Befremden aus, weil diese Zuwendung für Bremerhaven scheinbar Debatte bzw. ohne die Beteiligung entscheidender Akteure zustande kam. Auch DOMiD , und wissenschaftlichen Kreisen sowie bei Migrantens elbstorganisationen anerkannteste sem Bereich, wurde nicht in die Entscheidungsfindung einbezogen oder wenigstens infor Selbstorganisation von Migrant en gegründet und ist der erste Akteur, der sich sei für ein Migrationsmuseum einsetzt. Der Verein verfügt über eine bundesweit einzigartige Sammlung zur G Die Mitglieder und Mitarbeiter kommen aus diversen Communities und bilden die Mi Der Verein ist mit entsprechend migrantischen Organisationen und Verbänden ve ls Kompetenzzentrum zur historischen Migrationsfors chung und in der musealen Darstellung ist der Verein seit Jahren etabliert. Unterstützt wird er Yasemin Karakaşoğlu, Prof. Jochen Oltmer, Prof. Claus Leggewie, Prof. Ludger Heribert Prantl angehören. Zudem sind DOMiDs Pläne für ein zentrales Mi rationsmuseum weit vorangeschritten: Mit Unterstütz ung der Schirmherrin Prof. Rita Süssmuth durch Stiftungsgelder und öffentliche Mittel wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt, die die Rah menbedingu und Umsetzungsideen konkretisiert (s. Link ). Ersten Einblicke wurden im Bu eramt und beim Bürgerfest des Bundespräs identen präsentiert. Das Thema Migration ist zentral für unser zukünftig es Zusammenleben und bedarf daher eines eigenständi gen oder Umbaus. Wir fordern die Errichtung eines solchen Hauses. Migrationsmuseum nur funktionieren, wenn es von allen M enschen, die , d.h. in diesem Fall besonders auch den Migranten . Die Grundlage e gewachsene Sammlung sein. Als Standort bieten sich auch aufgrund der Sy vergleichbare Häuser stehen in Paris, New York oder Melbourne – eine von Migration geprägte Gro stadt mit entsprechendem Einzugsbereich an, in der sich Migrationsprozesse verdichten. Will das Haus Impulse für das Zusammenleben in der Gesellschaft setzen, m uss sein Ausgangspunkt zudem die Gegenwart und nich t Mehr über die konzeptionellen Überlegungen und erst e Skizzen zu einem solchen Haus sind in http://www.domid.org/sites/default/files/broschuere_migrationsmuseum.pdf steht Ihnen in unserer Geschäftsstelle Arnd Kolb und Dr. Robert Fuchs gerne zur Verfügung , Norbert Brünen, Jens Grimmelijkhuizen, Dr. Ali- Kemal Gün, Klaus Köster, in deutsches Migrationsmuseum als eigenständiges Haus an einem zentralen Ort und che Auswandererhaus in Bremerhaven 6 Mio. Euro zum Aufbau eines nationalen Migrationsmuseums vorgesehen sind (Pressemitteilung scheinbar ohne öffentliche , eine der in politischen und wissenschaftlichen Kreisen sowie bei Migrantens elbstorganisationen anerkannteste n Institutionen in die- sem Bereich, wurde nicht in die Entscheidungsfindung einbezogen oder wenigstens infor miert. und ist der erste Akteur, der sich sei tdem ber eine bundesweit einzigartige Sammlung zur G e- Die Mitglieder und Mitarbeiter kommen aus diversen Communities und bilden die Mig- migrantischen Organisationen und Verbänden ve rnetzt. in der musealen Darstellung von Migration von einem hochrangig , Prof. Jochen Oltmer, Prof. Claus Leggewie, Prof. Ludger Zudem sind DOMiDs Pläne für ein zentrales Mig- Rita Süssmuth und finanziert wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt, die die Rah menbedingu n- ). Ersten Einblicke wurden im Bu n- Das Thema Migration ist zentral für unser zukünftig es Zusammenleben und bedarf daher eines eigenständi gen Wir fordern die Errichtung eines solchen Hauses. Aus unserer Sicht kann enschen, die es betrifft . Die Grundlage des Hauses e gewachsene Sammlung sein. Als Standort bieten sich auch aufgrund der Sy m- eine von Migration geprägte Gro ß- verdichten. Will das Haus Impulse für das Zusammenleben in der Gesellschaft setzen, m uss sein Ausgangspunkt zudem die Gegenwart und nich t Mehr über die konzeptionellen Überlegungen und erst e Skizzen zu einem solchen Haus sind in einer Broschüre http://www.domid.org/sites/default/files/broschuere_migrationsmuseum.pdf ). Für Rückfragen gung . Kemal Gün, Klaus Köster,
GUT Anfrage nach § 4
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Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 26.01.2017 AN/0147/2017 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Kunst und Kultur 31.01.2017 Migrationsmuseum für Köln Sehr geehrte Frau Dr. Bürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, unsere Ratsgruppe GUT bittet Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung des Ausschusses Kunst und Kultur am 31.01.2017 aufzunehmen. Der Verein DOMiD e.V. dokumentiert seit 1990 die Geschichte der Migrationskultur, und hat in dieser Zeit eine ein- zigartige Sammlung von rund 100.000 Objekten zusammengetragen. Darüber hinaus erforscht DOMiD Migrationsge- schichte und präsentiert bereits heute Ausstellungen zum Thema. Ein Vereinsziel ist es, diese wichtige Arbeit in einem eigenen Museum am Standort Köln zu präsentieren. Dieses Ziel unterstützen, unter anderen, zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wissenschaft, an dieser Stelle sei hier nur die Schirmherrin Frau Professorin Rita Süssmuth erwähnt. Die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages vom 10.11.2016 Fördermittel in Höhe von 6 Millionen Euro an das Deutsche Auswandererhaus nach Bremerhaven zu vergeben, stieß bei DOMiD verständlicher- weise auf Verwunderung. Unsere Ratsgruppe GUT will die Pläne für ein Kölner Museum zur Migrationsgeschichte von DOMiD weiter unterstüt- zen, und möchte die Verwaltung daher fragen, welche Perspektiven sie für ein solches Museum in Köln sieht. Und warum die Unterstützung durch die Bundesebene an Köln vorbeizugehen scheint. An die Vorsitzende des Ausschusses Kunst und Kultur Frau Dr. Eva Bürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Tobias Scholz, MdR Thor Zimmermann, MdR Zi. 231 – Spanischer Bau Rathausplatz 1, 50667 Köln Tel.: 0221/221-22176 ratsgruppe@dieguten.koeln www.dieguten.koeln - 2 - Unsere Fragen: 1. Welche Anstrengungen unternahm die Stadt Köln vor der Entscheidung die Bundeszuschüsse nach Bremer- haven zu geben, diese Zuschüsse nach Köln zu holen? 2. Wurde die Stadt Köln in die Entscheidung über die Vergabe der Bundesmittel eingebunden, wurde sie über die Entscheidung informiert, wie erhielt sie die Information? 3. Frau Reker äußerte sich gegenüber der Presse positiv über ein Kölner Migrationsmuseum. Wie kann die Un- terstützung der Stadt Köln für dieses Projekt in Zukunft aussehen? 4. Welche Chancen sieht die Stadt Köln Landes-, Bundes- oder EU-Mittel für ein Kölner Migrationsmuseum ein- zuwerben, welche Bemühungen unternimmt sie in dieser Richtung? Bitte geben Sie Ihre Antwort als Mitteilung in den Ausschuss Kunst und Kultur, sowie den Integrationsrat, damit die- se das Thema bei Bedarf diskutieren können. Gez. Thor Zimmermann Siehe auch: Pressemitteilung von DOMiD November 2016 http://www.domid.org/sites/default/files/pressemitteilung_domid_161114.pdf Mitteilung der Senatspressestelle Bremen http://senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen146.c.186158.de&asl=bremen146.c.25714.de Aktueller Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers vom 25.1.2017 http://www.ksta.de/koeln/migrationsmuseum-koeln-koennte-ein-museum-auf-einer-neuen-rheinbruecke- bekommen-25608808 Anlage Pressemitteilung DOMiD
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0147/2017
- Typ
- GUT Anfrage nach § 4
- Datum
- 26.01.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27