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4247/2016

Grüne Infrastruktur Köln

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 05.01.2017

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 14.02.2017, TOP 10.4

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Anlage - Integriertes Handlungskonzept

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

3634 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/67/671 
 
Vorlagen-Nummer 
 4247/2016 
Freigabedatum 
05.01.2017 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Grüne Infrastruktur Köln 
Integriertes Handlungskonzept "Vielfalt vernetzen" 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
1. Der Rat beschließt das Integrierte Handlungskonzept (IHK) Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt ver-
netzen“ und nimmt zur Kenntnis, dass die Verwaltung das IHK zum 01.12.2016 beim Ministerium für 
Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-
Westfalen  eingereicht hat. 
2. Über die Realisierung einzelner Maßnahmen sind nach Genehmigung des IHK und nach Maßgabe 
des jeweiligen Haushaltsplans Förderanträge zu stellen, dem jeweils ein Beschluss der zuständigen 
politischen Gremien vorausgeht. 
3. Der Rat nimmt das von der Kölner Grün Stiftung erarbeitete Integrierte Handlungskonzept Grüne 
Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ im Wert von 40.000 € als Schenkung an. 
 
 
 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 23.01.2017 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 02.02.2017 
Ausschuss für Umwelt und Grün 02.02.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 09.02.2017 
Rat 14.02.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung 
 
Der Aufruf Grüne Infrastruktur NRW erfolgte am 18.08.2016 durch das Ministerium für Klimaschutz, 
Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. 
Auf Grundlage des Ratsbeschlusses vom 22.09.2016 (Vorlagennummer 2559/2016) hat das Büro 
WGF Landschaft Landschaftsarchitekten GmbH Nürnberg (Herrn Prof. Gerd Aufmkolk) in enger Zu-
sammenarbeit mit den einzelnen Fachdienststellen der Stadt Köln das nun vorliegende Integrierte 
Handlungskonzept Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ erarbeitet (Anlage 1).  
Die Kölner Grün Stiftung hat die Erarbeitung des IHK durch Übernahme der Finanzierung in Höhe von 
40.000 € unterstützt. 
Die Einreichungsfristen für das IHK waren bzw. sind der 01.12.2016 sowie der 01.06.2017. Die Ver-
waltung hat den ersten Termin angestrebt, um die Projekte in dem vorgegebenen Zeitraum bis 2020 
(23) abwickeln zu können. Innerhalb von 6 Monaten nach Genehmigung des IHK ist für ein erstes 
Projekt ein Förderantrag zu stellen. Über eine mögliche Förderung entscheidet ein Auswahlgremium 
auf Ebene der Landes- und Bezirksregierung. Grundlage für die Bewerbung von Kommunen ist ein 
Integriertes Handlungskonzept. Dieses Handlungskonzept beruht auf der ganzheitlichen Betrachtung 
eines städtischen Teilraumes. Neben einer Bestandsaufnahme enthält das Konzept die Beschreibung 
einer Gesamtstrategie und beschreibt wesentliche Handlungsfelder, die geeignet sind, die Gebietsen-
twicklung positiv zu beeinflussen. 
Das Programmgebiet des IHK Grüne Infrastruktur Köln wurde auf der Grundlage vorliegender Kon-
zepte abgegrenzt. Mit dem IHK „Starke Veedel – Starkes Köln“ und dem „Grüngürtel Impuls Köln“ 
(Vorlagennummer 4300/2012) liegen zwei Konzepte vor, die sich räumlich und inhaltlich ergänzen 
und einen deutlichen Handlungsbedarf sowohl in sozialer / städtebaulicher als auch in freiraumplane-
rischer Sicht darlegen. 
Die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der lokalen Akteure erfolgt auf der Ebene der weiteren Projek-
tabwicklung im Rahmen der Planung. 
Im Haushaltsplan 2016/2017 und in der mittelfristigen Finanzplanung sind unter dem Haushaltstitel 
„EFRE Rechtsrheinische Freiraumvernetzung“ Finanzmittel eingestellt. Der ausgewiesene städtische 
Eigenanteil in Höhe von 20 % steht unter dem Vorbehalt der Sicherstellung der komplementären För-
dermittel in Höhe von 80 %. 
 
Anlage

Anlage - Integriertes Handlungskonzept

207390 Zeichen

Grüne Infrastruktur Köln  
Integriertes Handlungskonzept  
„Vielfalt vernetzen“

Bewerbung zur Teilnahme am Aufruf des Landes 
Nordrhein-Westfalen  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
IMPRESSUM 
Grüne Infrastruktur Köln  
Integriertes Handlungskonzept „Vielfalt vernetzen“ 
Bewerbung zur Teilnahme am Aufruf des Landes Nordrhein-Westfalen 
 
Vorgelegt von der Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 
 
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin 
Amt für Landschaftspflege und Grünflächen | Willy-Brandt-Platz 2 | 50679 Köln I  
Dr. Joachim Bauer | Tel: 0221/221-26036 | joachim.bauer@stadt-koeln.de  
 
Im Auftrag erstellt durch: 
WGF Landschaft GmbH 
Manfred Hupfer 
Vordere Cramergasse 11 
90478 Nürnberg 
 
November 2016 
Gefördert mit Mitteln der Kölner Grün Stiftung

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | I  
INHALTSVERZEICHNIS 
1 VORBEMERKUNGEN ................................ ................................ ............................. 1 
2 Grüne Infrastruktur Nordrhein-Westfalen (NRW) ................................ ...................... 2 
3 VORERFAHRUNGEN ................................ ................................ ..............................  4 
3.1 Grüngürtel Impuls Köln................................ ................................ ............................. 4 
3.2 IHK „Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwirken, zusammenhalten, Zukunft 
gestalten“ ................................ ................................ ................................ ................. 5 
3.3 RegioGrün ................................ ................................ ................................ .............. 14 
3.4 Für die Vielfalt in der Natur. Die Biodiversitätsstrategie des Landes Nordrhein -
Westfalen ................................ ................................ ................................ ............... 15 
3.5 Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ ................................ ..................... 17 
3.6 Präventionsstrategie des Landes NRW und OP EFRE NRW ................................ . 18 
3.7 Klimaschutzplan Nordrhein-Westfalen ................................ ................................ .... 19 
3.8 Klimawandelgerechte Metropole Köln ................................ ................................ .... 19 
4 Das Programmgebiet ................................ ................................ ............................. 22 
4.1 Der Kölner Grüngürtel ................................ ................................ ............................ 22 
4.2 Abgrenzung des Programmgebiets Grüne Infrastruktur zum IHK „Starke Veedel – 
Starkes Köln: Mitwirken, zusammenhalten, Zukunft gestalten“ ...............................  23 
5 Der Raum und seine Stärken ................................ ................................ ................. 26 
5.1 Ökologische und klimatische Situation ................................ ................................ ... 26 
5.1.1 Grün-, Frei-, Wasserflächen, Wälder ............................................................................... 26 
5.1.2 Landschaftsschutzgebiete ................................................................................................. 27 
5.1.3 Geschützte Landschaftsbestandteile ............................................................................... 29 
5.1.4 Biologische Vielfalt .............................................................................................................. 30 
5.1.5 Klimafunktion ....................................................................................................................... 31 
5.1.6 Grün- und Freiraumkorridore, Biotopverbund ................................................................. 31 
5.2 Soziale und demographische Situation ................................ ................................ .. 34 
5.3 Wirtschaftliche Situation ................................ ................................ ......................... 35 
5.4 Gesamtstädtischer Kontext ................................ ................................ .................... 35 
5.5 Leistungen des Programmgebietes im Bezug zu Grüner Infrastruktur .................... 35 
6 SWOT-Analyse ................................ ................................ ................................ ...... 36 
6.1 Ökologische und klimatische Situation ................................ ................................ ... 37 
6.1.1 Grün-, Frei-, Wasserflächen, Wälder ............................................................................... 37 
6.1.2 Landschaftsschutzgebiete / Landschaftsbestandteile ................................................... 38

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | II  
6.1.3 Biologische Vielfalt .............................................................................................................. 38 
6.1.4 Klimafunktion ....................................................................................................................... 39 
6.1.5 Grün- und Freiraumkorridore ............................................................................................. 39 
6.2 Soziale und demographische Situation ................................ ................................ .. 40 
6.2.1 Spiel- und Sportplätze ........................................................................................................ 40 
6.2.2 Außerschulische Umweltbildungsangebote im Gebiet .................................................. 40 
6.2.3 Fuß- und Radwege ............................................................................................................. 41 
6.3 Wirtschaft ................................ ................................ ................................ ............... 41 
7 Entwicklungsstrategie ................................ ................................ ............................ 42 
7.1 Handlungsfelder der Entwicklungsstrategie: ................................ ........................... 43 
7.1.1 Handlungsfeld „Grün entwickeln“ ..................................................................................... 43 
7.1.2 Handlungsfeld „Grün schützen“ ........................................................................................ 44 
7.1.3 Handlungsfeld „Grün erleben“ ........................................................................................... 45 
7.1.4 Handlungsfeld „Grün nutzen“ ............................................................................................ 45 
7.2 Priorisierung der Handlungsfelder ................................ ................................ .......... 47 
8 Projekte ................................ ................................ ................................ .................. 48 
8.1 Projekträume ................................ ................................ ................................ .......... 48 
8.1.1 Projektraum Gremberger Wäldchen ................................................................................ 48 
8.1.2 Projektraum Flehbachaue .................................................................................................. 48 
8.1.3 Projektraum Grün vernetzen – Grün entwickeln ............................................................ 48 
8.1.4 Projektraum „WaldParkour“ ............................................................................................... 49 
8.2 Einzelprojekte ................................ ................................ ................................ ........ 51 
8.2.1 Gartenlabor .......................................................................................................................... 51 
8.2.2 Klimaleistungen des Grüngürtels ...................................................................................... 51 
8.2.3 Holzhof .................................................................................................................................. 51 
8.3 Projekte und Handlungsfelder ................................ ................................ ................ 52 
8.4 Priorisierung der Projekte ................................ ................................ ....................... 52 
8.5 Projektsteckbriefe ................................ ................................ ................................ ... 53 
8.5.1 Gremberger Wäldchen – Neue Wege ............................................................................. 54 
8.5.2 Flehbachaue – Wieder Moor ............................................................................................. 60 
8.5.3 Gartenlabor .......................................................................................................................... 63 
8.5.4 Grün vernetzen – Grün entwickeln ................................................................................... 66 
8.5.5 WaldParkour ........................................................................................................................ 71 
8.5.6 Klimaleistungen des Grüngürtels ...................................................................................... 75 
8.5.7 Holzhof .................................................................................................................................. 78 
9 BETEILIGTE AN DER ERSTELLUNG ................................ ................................ ... 81 
9.1 Beteiligungsschritte ................................ ................................ ................................  82

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | III  
9.2 Beteiligung der Öffentlichkeit ................................ ................................ .................. 86 
9.3 Beteiligung politischer Gremien ................................ ................................ .............. 86 
10 Nachhaltigkeit, Prozesssteue rung, Nichtdiskriminierung und Gleichstellung von 
Männern und Frauen ................................ ................................ ..............................  87 
11 Durchführungskonzept ................................ ................................ ........................... 89 
12 Evaluierung ................................ ................................ ................................ ............ 93 
13 Anlagen ................................ ................................ ................................ .................. 97 
13.1 Anlage 1: Beschlussvorlage ................................ ................................ ................... 97 
13.2 Anlage 2: Ratsbeschluss ................................ ................................ ...................... 100 
13.3 Anlage 3: Teilnehmerlisten Beteiligungsschritte ................................ ................... 101 
13.4 Anlage 4: Karte Projektraum „Gremberger Wäldchen“ ................................ ......... 107 
13.5 Anlage 5: Karte Projektraum „Flehbachaue“ ................................ ......................... 108 
13.6 Anlage 6: Karte Projektraum „Gartenlabor“ ................................ .......................... 109 
13.7 Anlage 7: Karte Projektraum „Grün vernetzen – Grün entwickeln “....................... 110 
13.8 Anlage 8: Karte Projektraum „WaldParkour“ ................................ ......................... 113 
14 Quellen ................................ ................................ ................................ ................ 114 
15 Verzeichnis der Abkürzungen................................ ................................ ............... 115 
16 Anhang ................................ ................................ ................................ ................ 116

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | IV  
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 
Abb. 1 Die drei Abschnitte des Äußeren Kölner Grüngürtels (Historisch, Nördlicher 
Viertelkreis, rechts-rheinisch) 5 
Abb. 2 Übersicht über die elf Sozialräume des Programms "Lebenswerte Veedel - 
Lebenswertes Köln 7 
Abb. 3 Freiraumkorridore RegioGrün 14 
Abb. 4 Planungshinweiskarte für das Stadtgebiet Köln (Quelle: MKULNV 2015) 20 
Abb. 5 Synthetische Karte der Betroffenheit „Wärmebelastung und ältere Personen“ 
(Quelle:  MKULNV 2015) 20 
Abb. 6 Grünflächensystem Köln 22 
Abb. 7 Der Grüngürtel in Überlagerung mit dem Programmgebiet  Starke Veedel – 
Starkes Köln“ 24 
Abb. 8 Gebietsabgrenzung Programmgebiet IHK „Vielfalt vernetzen“ 25 
Abb. 9 Landschaftsschutzgebiete und Geschützte Landschaftsbestandteile 28 
Abb. 10 Verbundflächen, © Geobasis NRW, 2016 33 
Abb. 11 Schema Entwicklungsstrategie 42 
Abb. 12 Gesamtkonzept der Projekträume IHK „Vielfalt vernetzen“ 50 
Abb. 13 Beschlussvorlage 99 
Abb. 14 Auszug aus dem Sitzungsprotokoll des Rates der Stadt Köln 100 
Abb. 15 Teilnehmerliste Abstimmungsgespräch 27.07.2016 102 
Abb. 16 Teilnehmerliste Ideenwerkstatt 07.09.2016 104 
Abb. 17 Teilnehmerliste Abstimmung Bericht und Projekte 07.11.2016 106 
Abb. 19 Karte Projektraum „Flehbachaue“ 108 
Abb. 20 Karte Projektraum „Gartenlabor“ 109 
Abb. 21 Karte Projektraum „Grün vernetzen – Grün entwickeln Teil Nord“ 110 
Abb. 22 Karte Projektraum  „Grün vernetzen – Grün entwickeln Teil Mitte“ 111 
Abb. 23 Karte Projektraum  „Grün vernetzen – Grün entwickeln Teil Süd“  112 
Abb. 24 Karte Projektraum „WaldParkour“ 113

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | V  
TABELLENVERZEICHNIS 
Tab. 1 Zuordnung Projekte - Handlungsfelder 52 
Tab. 2 Übersicht Projektprioritäten 53 
Tab. 3 Kostenübersicht 93 
Tab. 4 Projektindikatoren „Gremberger Wäldchen“ 94 
Tab. 5 Projektindikatoren „Flehbachaue“ 94 
Tab. 6 Projektindikatoren „Gartenlabor“ 95 
Tab. 7 Projektindikatoren „Grün vernetzen – Grün entwickeln“ 95 
Tab. 8 Projektindikatoren „WaldParkour“ 95 
Tab. 9 Projektindikatoren „Klimaleistungen des Grüngürtels“ 95 
Tab. 10 Projektindikatoren „Holzhof“ 96

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 1  
1 VORBEMERKUNGEN 
Die Stadt Köln bewirbt sich mit dem vorliegenden Integrierten Handlungskonzept (IHK) 
„Vielfalt vernetzen“ um Aufnahme in das Programm Grüne  Infrastruktur NRW  und um 
Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) . Mit dem 
Projekt Grüne Infrastruktur sollen besonders in strukturschwachen Gebieten Grün - und 
Erholungsflächen geschaffen, vernetzt und aufgewertet werden. Vor allem Menschen, die 
in sozial benachteiligten und belasteten Stadtquartieren leben, sollen neue Zugänge zur 
Natur erhalten. 
Das Programmgebiet des IHK „Vielfalt vernetzen“ wurde auf Grundlage vorliegender Kon-
zepte abgegrenzt. Mit dem IHK „ Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwirken, zusammenhal-
ten, Zukunft gestalten “ und dem „Grüngürtel Impuls Köln“ liegen zwei Konzepte vor, die 
sich räumlich und inhaltlich ergänzen und einen  Teil der Gesamtstadt mit deutlichem 
Handlungsbedarf, sowohl in sozialer/städtebauli cher, als auch in freiraumplanerischer 
Sicht darstellen.  
Die Stadt Köln möchte auf Grundlage des IHK „Vielfalt vernetzen“ Projekte im rechtsrhei-
nischen Teil des Kölner Grüngürtels zur nachhaltigen Verbesserung der natürlichen U m-
welt und der Klima - und Umweltbedingungen zugunsten der Biodiversität und der Me n-
schen in den Sozialräumen umsetzen. 
Das IHK beschreibt Projekträume mit zugeordneten Maßnahmen im Wissen, dass nicht 
alle Maßnahmen im Förderzeitraum umzusetzen oder zu finanzieren sind. Das IHK wird 
auch als Aufruf an die Politik, an die Stadtverwaltung und vor allem an die engagierten 
Menschen in den Sozialräumen verstanden, sich mit den Chancen des Grüngürtels als 
Teil des Wohnumfeldes auseinanderzusetzen, um die zukünftigen Herausforderung im 
sozialen und im Umweltbereich zu gestalten.  
Der Rat der Stadt Köln hat am 22. September 2016 der Erstellung ein es IHK „Grüne Inf-
rastruktur“ zugestimmt (siehe Anlage 13.1 ). Für die Umsetzung sind ab 2016 entspr e-
chende Finanzmittel im Haushaltsplan veranschlagt, u nter Voraussetzung korrespondi e-
render Fördermittel.  
Die Ausarbeitung des IHK „Vielfalt vernetzen“ basiert auf dem Aufruf des Ministeriums für 
Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur - und Verbraucherschutz des Landes Nor d-
rhein-Westfalen zur nachhaltigen  Verbesserung der natürlichen Umwelt und der Klima - 
und Umweltbedingungen zugunsten der Biodiversität und der Menschen in Quartieren, 
Städten und Stadtumlandgebieten in Nordrhein-Westfalen vom 18.08.2016. 
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird die geschl echtsspezifische Differenzierung in 
diesem Handlungskonzept nicht angewendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der 
Gleichbehandlung grundsätzlich für beide Geschlechter

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 2  
2 GRÜNE INFRASTRUKTUR NORDRHEIN-WESTFALEN (NRW) 
Nachfolgende Ausführungen sind de m Aufruf Grüne Infrastruktur NRW 18.08.2016 en t-
nommen. 
In vielen Städten in NRW wirken sich schlechte Umweltbedingungen und ein Mangel an 
Grün- und Erholungsflächen negativ auf Gesundheit, Lebensqualität, Stadtklima, Bi o-
diversität und Wirtschaft aus. Quart iere und Städte mit einem hohen Versiegelungsgrad, 
hoher Verkehrsbelastung und wenigen, oft nicht vernetzten Grün- und Freiflächen können 
höhere Anteile sozial benachteiligter Bevölkerungsschichten sowie eine unterdurchschnitt-
liche Wirtschaftskraft aufweisen. 
Der Aufruf Grüne Infrastruktur NRW richtet sich daher an Kommunen, kommunale Ve r-
bünde und kommunale Zusammenschlüsse, die eine Vernetzung und Optimierung von 
Freiräumen bis ins Stadtumland anstreben, um eine Verbesserung der Klima - und Um-
weltbedingungen und der Lebensqualität sowie der Umweltgerechtigkeit in den Quarti e-
ren, Stadtteilen und Stadtumlandgebieten zu erreichen. Mit dieser Zielsetzung soll damit 
auch sozialen Ausgrenzungsprozessen entgegengewirkt werden, indem eine Grüne Infra-
struktur Quartiere und Stadtteile aufwertet.  
Grüne Infrastruktur (GI) ist ein strategisch geplantes, multifunktionales Netzwerk von n a-
türlichen und naturnahen Flächen einschließlich der Gewässer. Es ist in der Lage, über 
gesunde Ökosysteme ein breites Spektrum an Ökosyst emleistungen für die Gesellschaft 
(z.B. Kühlung der Innenstädte, Verbesserung der Luftqualität, Vorsorge für Starkregene r-
eignisse, Hochwasserschutz über Retentionsflächen, als Erholungs - und Freizeitmöglich-
keiten, Naturerlebnis und -bildung, biologische Vi elfalt) bereitzustellen. Das Konzept der 
GI unterscheidet sich von der bisherigen Grün- und Freiraumplanung und geht über diese 
hinaus, indem es wichtige Themen in einem flexiblen Planungsansatz strategisch int e-
griert betrachtet und so Naturschutz mit Sied lungsflächenentwicklung, Anpassung an den 
Klimawandel, Wachstumspolitik und graue Infrastruktur gemeinsam denkt. 
Der Aufruf Grüne Infrastruktur NRW zielt auf eine räumliche und funktionale Vernetzung 
und Optimierung der Grün -, Frei - und Wasserflächen über mehrere Einzelmaßnahmen 
von Quartieren und Stadtteilen bis ins Stadtumland sowie im Stadtumland, um eine Ve r-
besserung der Klima- und Umweltbedingungen und der Lebensqualität zu erreichen. 
Der ganzheitlich-integrative, multifunktionale Ansatz von GI, wie di e gemeinsame Berück-
sichtigung der Aspekte Umwelt, Gesundheit und soziale Lage, führt zu mehr Umweltg e-
rechtigkeit. Die Attraktivität eines Quartiers, einer Stadt und des Stadtu mlandes kann 
durch GI für alle Bevölkerungsgruppen gesteigert werden. Die physisc he Verbindung von 
GI Komponenten in einem Gebiet liefert relevante Synergien im Bereich der Ökosyste m-
leistungen und die funktionale Verknüpfung von GI Projekten mit Akteursgruppen, z.B. 
über Partizipation, liefert wichtige Anknüpfungspunkte zu Angeboten de r Bildung für 
nachhaltige Entwicklung. Durch die Entwicklung von GI Projekten, die insbesondere Ki n-
dern und Jugendlichen aus benachteiligten und von Ausgrenzung bedrohten Schichten 
Naturerleben ermöglichen, kann die Integration gefördert und ein Beitrag zu m sozialen

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 3  
Ausgleich und zur Vermittlung von Kompetenzen für die Gestaltung einer nachhaltigen 
Entwicklung geleistet werden.  
Das Land NRW wird zur Umsetzung des Aufrufs eine Förderrichtlinie erlassen. 
 
Die Ausführungen des Aufrufs treffen auf die Intentio n und die räumliche Abgrenzung 
des IHK „Vielfalt vernetzen“ voll umfänglich zu.  
 Die angrenzenden Sozialräume weisen durchweg ein Defizit an wohnungsnahen 
Freiflächen und eine höheren Anteil sozial benachteiligter Bevölkerungsschichten als 
der Stadtdurchschnitt auf.  
 Der Kölner Grüngürtel bietet ob seiner Flächengröße und linearen Ausdehnung opti-
male Voraussetzungen zur Vernetzung von Freiräumen. 
 Durch die unmittelbare Nähe zu den Stadtquartieren können die Freiflächen des 
Grüngürtels zur Aufwertung hinsichtlich Wohnqualität und Verbesserung der Umwel t-
bedingungen beitragen. Durch den diskriminierungsfreien Zugang zum Grüngürtel 
kann die Attraktivität der Quartiere für alle Bevölkerungsgruppen gesteigert werden.  
 Projekte des IHK zielen speziell auf kostenfre ies Naturerlebnis für Kinder und J u-
gendliche aus den Sozialräumen. Durch Kooperation mit den Sozialraumbetreuern 
sollen Kinder und Jugendliche zur Teilhabe an der Projektfindung und -gestaltung 
angeregt werden.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 4  
3 VORERFAHRUNGEN 
Das IHK „Vielfalt vernetz en“ baut auf vorhandene Strategien und Entwicklungskonzepte 
auf und ergänzt diese inhaltlich und räumlich. 
Zu nennen sind hier vor allem der „Grüngürtel Impuls Köln “ (2013) und das IHK „Starke 
Veedel – Starkes Köln: Mitwirken, zusammenhalten, Zukunft gesta lten“ (August 2015 ). 
Weitere Ansatzpunkte liefern RegioGrün ( 2007) sowie landesweite und kommunale En t-
wicklungsstrategien (u.a. Biodiversitätsstrategie des Landes Nordrhein -Westfalen, Pr ä-
ventionsstrategie des Landes NRW, Klimaschutzplan Nordrhein -Westfalen, Klimawandel-
gerechte Metropole Köln, Leitbild 2020: Kölns Weg in die Zukunft).  
3.1 Grüngürtel Impuls Köln 
Die nachfolgenden Ausführungen sind de m Projektdossier zum „Grüngürtel Impuls“ Köln 
entnommen. 
Im Jahr 2008 wurde seitens der Kölner Grün Stiftung 2008 beschlossen, das Projekt 
„Grüngürtel Impuls “ zu starten. In zwei Planungsschritten wurden unter Beteiligung der 
Verwaltung, der Bürgerschaft und der Politik Ziele für den Erhalt und die Weiterentwic k-
lung des Äußeren Kölner Grüngürtels entwickelt. Sie greif en die historische Vision der 
1920er-Jahre auf, einen beide Rheinseiten umfassenden grünen Ring aus öffentlichen 
nutzbaren Freiräumen zu erhalten und zu vervollständigen, diesen durchgängig erlebbar 
zu machen und ihn für die Bevölkerung der angrenzenden Wo hnquartiere wie für die G e-
samtstadtbevölkerung zu qualifizieren. Der Äußere Grüngürtel ist aufgrund seiner Dime n-
sion in der Lage, gleichzeitig Aufgaben der Naherholung, der Natur -und Landschaftsent-
wicklung, des Klima- und Hochwasserschutzes und der Stadtgestaltung zu erfüllen.  
Der Grüngürtel ist aufgrund seiner Geschichte nicht  einheitlich gestaltet. Die unterschied-
lichen Abschnitte des Grüngürtels sollten in ihrer Verschiedenheit mit ihren  jeweiligen Ei-
genschaften und Begabungen genutzt und  herausgearbeitet werden.  Hierbei sollen j e-
doch neben den landschaftspflegerischen  Aspekten auch gartenkünstlerische Belange 
sowie die Bedürfnisse nach Naherholung und Freizeitgestaltung in allen Teilen des Grün-
gürtels gleichermaßen Berücksichtigung finden. 
Der „Historische Abschnitt“ im Südwesten, als weitgehend landschaftlich geprägter Raum, 
soll vorrangig störungsfrei Erhalten und gepflegt werden. 
Linksrheinisch weist der „Nördliche Viertelkreis“ einen eher landschaftlichen Charakter auf 
und ist geprägt durch landwirts chaftlich genutzte Flächen sowie durch extensiv genutzte s 
Grünland. Seine Nutzung als ruhiger  Erholungsraum unter Beibehaltung seiner Grun d-
struktur steht hier im Vordergrund.  
Der rechtsrheinische Teil des Grüngürtels weist nicht die Stringenz zusammenhäng ender 
Freiflächen auf. Sie sind fragmentiert und unterschiedlich geprägt. Angesichts der hohen 
Bevölkerungsdichte in den anschließenden Wohnquartieren werden sie als Erholungsfl ä-
chen dringend benötigt. Ihre Erweiterung, Vernetzung und Verbesserung der Ersc hlie-
ßung des „Rechtsrheinischen Halbkreises“ steht daher im Vordergrund.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 5  
 
   
Abb. 1 Die drei Abschnitte des Äußeren Kölner Grüngürtels (Historisch, Nördlicher Viertelkreis, rechts-
rheinisch) 
 
Aus dem Konzept geht eindeutig hervor , dass der Grüngürtel linksrheinisch in weiten 
Teilen eine funktionierende Grüne Infrastruktur darstellt. Rechtsrheinisch gibt es für den 
Grüngürtel selbst und vor allem im Bezug zu den angrenzenden Quartieren deutlichen 
Handlungsbedarf. 
Der „Grüngürtel Impuls“ Köln liefert neben der allgemeinen Situationsbeschreibung auch 
konkrete Handlungsansätze.  
Das IHK „Vielfalt vernetzen“ baut auf diesen Handlungsansätze auf und vertieft diese zu 
Projekten. 
3.2 IHK „Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwirken, zusammenhalten, Zukunft gestalten“ 
Hintergrund 
Vor dem Hintergrund zukünftiger Herausforderungen, die sich nicht zuletzt durch das 
Wachstum und den demografischen und strukturellen Wandel für die Stadt Köln ergeben, 
hat sich die Stadtverwaltung intensiv mit der neuen E U-Förderperiode 2014-2020 ausei-
nandergesetzt und die Förderstrategie der Stadt Köln darauf ausgerichtet.  
Am 10.02.2015 erfolgte der gemeinsame Aufruf „Starke Quartiere – starke Menschen“ 
des Landes Nordrhein -Westfalens zur präventiven und nachhaltigen Ent wicklung von 
Quartieren und Ortsteilen sowie zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung, der die 
Programme des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Europä i-
schen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und des  
Europäischen Sozialfonds (ESF) bündelt.  
Das mit dem Förderaufruf verbundene Maßnahmenspektrum soll einen Beitrag zur Pr ä-
ventionsstrategie des Landes leisten. Ziele der Landesregierung sind insbesondere die 
Handlungsfähigkeit von Kommunen zu erhöhen, mehr Gerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt 
zu erhalten und eine ökologisch nachhaltige Entwicklung des Landes zu befördern. De m-
entsprechend sollen eine positive Quartiersentwicklung durch arbeits -, sozial-, integrat i-

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 6  
ons- und familienpolitische sowie wirtschaftlic he, infrastrukturelle und städtebauliche 
Maßnahmen gefördert werden. Die Stadt Köln ist dem Aufruf des Landes gefolgt und hat 
sich mit dem Integrierten Handlungskonzept (IHK) „ Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwir-
ken, zusammenhalten, Zukunft gestalten“ für eine Förderung beworben. 
Grundlage des Integrierten Handlungskonzeptes bildet das Kölner Programm „Leben s-
werte Veedel, Bürger - und Sozialraumorientierung in Köln“, das die Stadt seit 2006 u m-
setzt. Oberstes Ziel dieses Programms ist die Verbesserung der Leb ensbedingungen für 
die Bewohnerinnen und Bewohner. Hierbei stehen fünf Leitziele im Mittelpunkt: Partizip a-
tion, Prävention, Integration, Kooperation und effektiver Mitteleinsatz. In jedem Sozia l-
raumgebiete ist eine Sozialraumkoordinatorin bzw. ein Sozialra umkoordinator tätig. Ihre 
Aufgabe ist es, die Zusammenarbeit und Vernetzung aller wichtigen Akteure aktiv zu fö r-
dern und mit ihnen gemeinsam neue Handlungsansätze zu entwickeln. Erforderliche pr ä-
ventive Angebote und Hilfen können so, auch unter Beteiligung  der Bewohnerinnen und 
Bewohner, frühzeitig und fachgerecht umgesetzt werden. Das Programm „Lebenswerte 
Veedel, Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ arbeitet insgesamt in elf Sozialrä u-
men im links- und rechtsrheinischen Köln.  
Inhaltlich Ausrichtung des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwirken, zusamme n-
halten, Zukunft gestalten“  
Die nachfolgenden Ausführungen sind dem IHK entnommen , bzw. zusammengefasst 
wiedergegeben. 
Ziel des Integrierten Handlungskonzeptes ist es, die besonders von sozia ler Benachteili-
gung betroffenen Stadtquartiere in Köln zu stärken, Armut zu bekämpfen, den sozialen 
Zusammenhalt zu stärken, Prävention zu systematisieren und die Lebenssituation der in 
diesen Quartieren lebenden Menschen nachhaltig zu verbessern. Das IHK benennt ins-
gesamt 11 Gebiete mit besonderem Handlungserfordernis. Davon liegen sechs im rechts-
rheinischen Köln. Besonders augenfällig ist die räumliche Konzentration dieser Gebiete. 
Alle Gebiete grenzen unmittelbar aneinander. Linksrheinisch liegen die Sozialräume eher 
in den Außenbezirken verteilt im Umfeld weitgehend intakter Stadtgebiete.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 7  
 
Abb. 2 Übersicht über die elf Sozialräume des Programms "Lebenswerte Veedel - Lebenswertes Köln 
 
Der Analyseteil des IHK „Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwirken, zusammenhalten, Z u-
kunft gestalten“ weist starke Bezüge zur Zielrichtung Grüne Infrastruktur auf.  
Die Analyse der demografischen, Bildungs - und sozialen Situation (Sozialstruktur) zeigt, 
dass in den Veedeln überproportional viele Kinder und Jugendliche wohnen. Aus den Da-
ten zur Arbeitslosenquote, dem Anteil an SGB II -Leistungsbeziehern sowie von älteren 
Bewohnerinnen und Bewohnern mit Grundsicherung kann ein Bedarf an kostenfreien E r-
holungs- und Sportangeboten abgeleitet werden. Insgesa mt lässt sich somit ein erhöhter

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
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Bedarf an Bewegungsräumen ableiten, der bei fehlenden Voraussetzungen im Sozia l-
raum durch Angebote in angrenzenden Gebieten gedeckt werden sollte.  
Im Bereich der Bildungs- und sozialen Infrastruktur besteht in den Veedeln eine Fülle von 
Angeboten. Ergänzend dazu bilde n die Sozialraumkoordinato ren eine Schnittstelle zur 
Bürgeramtsleitung des jeweiligen Bezirks. Sie initiieren Netzwerke und Projekte und arbei-
ten als Multiplikatoren in ihren Sozialräumen. Die Sozialraumkoordinatoren werden in Pro-
jekte der Grünen Infrastruktur mit Umweltbildungsmaßnahmen eingebunden 
Städtebauliche Missstände bestehen vor allem in den verdichteten Teilen der Sozial-
räume. Aus der Analyse geht hervor,  dass neben der Gestaltung der öffentlichen und pri-
vaten Räume in den Siedlungen auch  die Anbindung an ein räumliches vernetztes G e-
samtwegesystem für die Quartiersentwicklung von großer Bedeutung  ist. Hier besteht mit 
dem Wegesystem des Grüngürtels eine gute Ausgangslage zur Vernetzung. Minder aus-
gestattet sind vielfach Spiel -, Sport - und Bewegungsflächen in den Sozialräumen. Au f-
grund des hohen Anteils an Kindern und Jugendlichen im Programmgebiet kommt der 
Gestaltung von attraktiven und altersgerechten Bewegungsmöglichkeiten vor Ort eine 
besondere Rolle zu. Auch hier kann der Grüngürtel Beiträge zur Verbesserung leisten.  
Die ökologische und klimatische Situation ist in den Sozialräumen unterschiedlich. Bei 
den Sozialräumen des Betrachtungsraums handelt es sich um stark verdichtete Quartiere 
mit einem sehr geringen Anteil von Grünflächen je Einwohner. Hier bestehen in der Grün - 
und Freiraumausstattung deutliche Defizite. Allerdings liegen die Quartiere direkt an den 
Freiflächen des Grüngürtels. Diese Lage kann sich grundsätzlich positiv auf das Klima im 
angrenzenden Sozialraum auswirken und auch bestimmte Grün - und Naturflächendefizite 
kompensieren. Voraussetzung ist jedoch, dass Barrieren überwunden werden können und 
die Erreichbarkeit gewährleistet ist 
Die Betrachtung der klimatischen Situation in den vier Sozialräumen Buchheim und Buch-
forst, Höhenberg und Vingst, Ostheim und Neubrück sowie Mülheim-Nord und Keupstra-
ße zeigt, dass die Quartiere zukünftig einer hohen, bzw. sehr hohen Wärmebelastung 
ausgesetzt sein werden. Da in den Quartieren keine klimaakt iven Bereiche vorhanden 
sind, steigt die Bedeutung der angrenzenden Freiräume (Grüngürtel) als klimatisch au s-
gleichende Flächen. 
Die kombinierte Betrachtungsweise von ökologischen, kli matischen sowie sozialen und 
gesundheitlichen Aspekten wird seit einigen  Jahren verstärkt unter dem Stichwort „U m-
weltgerechtigkeit“ in Deutschland diskutiert. Im Vordergrund des Ansatzes steht dabei das 
präventive Ziel, umweltbezogene gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden und 
zu beseitigen. Betrachtet wird der Gedank e auch im Zusammenhang mit der „Herstellung 
gleichwertiger Lebensbedingungen“ und dem damit verbunden integrativen Ansatz zum 
Abbau von sozialen Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Stadtquartieren.  
Eine intakte Natur wirkt sich positiv auf das Wohlb efinden und die Lebensqualität der 
Menschen aus, und der Umgang mit und in der Natur fördert die motorischen und kognit i-
ven Fähigkeiten, insbesondere bei der Kindesentwicklung. Insbesondere Kinder und w e-

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 9  
niger mobile Menschen sind dabei auf Naturerlebnisse „vor Ort“, also in ihrem Stadtqua r-
tier angewiesen. In sozial benachteiligten Stadtquartieren besteht häufig ein Defizit an 
Grün- und Erholungsflächen, so dass für viele Bewohnerinnen und Bewohner dieser G e-
biete Möglichkeiten des Naturerlebens fehlen. Zum T eil findet eine Entfremdung von der 
Natur mit den Folgen einer fehlenden Wertschätzung, die sich nicht nur auf die Natur se l-
ber, sondern auf das gesamte Umfeld auswirkt, statt. Zerstörung durch bewusstes Ha n-
deln oder fehlende Achtsamkeit sind die Folge, di e sich in der zunehmenden Verschmu t-
zung und Sachbeschädigung von Gemeinschaftseigentum zeigen und in den städtischen 
Bereichen mehr und mehr zum Problem werden.  Hier kann das IHK „Vielfalt vernetzen“ 
des Program mes Grüne Infrastruktur  einen wertvollen Beit rag leisten, in dem der freie 
Zugang zur Natur und das selbständige Beschäftigen mit Natur gefördert w erden. Ergän-
zende Angebote aus dem Bereich Umweltbildung sind sinnvoll. Dies vor allem auch vor 
dem Hintergrund mangelnder Angebote in diesem Bereich. 
Darüber hinaus stellt die Verbesserung der Biodiversität eine wichtige Aufgabe in Zeiten 
des Artenschwundes und des Klimawandels dar, dem es mit geeigneten Mitteln entg e-
genzusteuern gilt. Da die Stadt Köln die Deklaration „Biodiversität in Kommunen“ unte r-
zeichnet hat und damit eine freiwillige Selbstverpflichtung zur Berücksichtigung der Arte n-
vielfalt in allen Handlungsbereichen eingegangen ist, besteht auch Handlungsbedarf.  
Das IHK „Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwirken – Zusammen halten - Zukunft gestal-
ten“ teilt sich auf in ein Leitkonzept, das für alle Sozialräume allgemeine Maßnahmen und 
Handlungsprioritäten definiert. Darüber hinaus werden für alle elf Sozialräume raumbez o-
gene Einzel-IHKs entwickelt, die die spezifischen Handlungserfordernisse herausar beitet 
und daraus lösungsorientierte Maßnahmen generieren. 
Sozialraumspezifische Ausgangslagen und Maßnahmen der rechtsrheinischen Handlungsräume 
und Ableitung von Handlungsoptionen 
Für das vorliegende IHK „Vielfalt vernetzen“ des Programms Grüne Infrastruktur ist insbe-
sondere bedeutend, dass vier rechtsrheinische Sozialräume unmittelbar an den äußeren 
Grüngürtel angrenzen. Der Grüngürtel wird so räumlich zum integralen Bestandteil der 
„Veedel“ Buchheim und Buchforst, Höhenberg und Vingst, Ostheim und Neubr ück sowie 
Mülheim-Nord und Keupstraße. Im Folgenden werden daher die sozialraumspezifischen 
Ausgangslagen und Maßnahmen des IHK „Starke Veedel – Starkes Köln : Mitwirken – 
Zusammen halten - Zukunft gestalten“ mit Relevanz und Synergien für das IHK „Vielfalt 
vernetzen“ in den vier Sozialräumen mit Handlungsbedarf im Bezug zum Äußeren Grü n-
gürtel dargestellt.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 10  
Sozialraum Buchheim/Buchforst 
Der Sozialraum Buchheim/Buchforst grenzt zwischen der Anschlussstelle Köln-Dellbrück 
der A3 und dem Autobahnkreuz Köln Os t unmittelbar westlich an den Kölner Grüngürtel 
an. In einer Entfernung von max. 500  m ist der Grüngürtel für die Bewohner schaft er-
reichbar.  
Im Sozialraum leben im Vergleich zum Durchschnitt der Stadt Köln mehr SGBII Empfän-
ger (23,9%, Köln 13,2%) darunter  häufig Kinder unter 15 Jahre (36,8%, Köln 22,2%). Die 
Arbeitslosenquote liegt mit 15,7% deutlich über dem Durchschnitt von 9,5%. Die Einwoh-
nerstruktur ist durch eine junge Bevölkerung gekennzeichnet.  Der Anteil an Haushalten 
mit Kindern liegt leicht über dem städtischen Durchschnitt, ebenso der Jugendquotient 
und der Anteil der Alleinerziehen den. Der Siedlungscharakter weist einen überwiegend 
sanierten Wohnungsbestand und eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahve r-
kehr auf. Die sozialen Problemlage n werden im Stadtteil weniger sichtbar als in anderen 
Sozialräumen des Programmgebietes, so dass hier von „versteckter Armut“ gesprochen 
werden kann. Die Zufriedenheit mit dem Wohnumfeld liegt mit etwa 50% deutlich unter 
dem Stadtdurchschnitt von knapp 70%. Im Sozialraum selbst finden sich wenig öffentliche 
Grünflächen. Die Bewohnerschaft verfügt lediglich über 5,5 m² Grün - und Erholungsflä-
chen je EW (Durchschnitt Stadt Köln 60m²). Auch das Angebot an Spielplätzen ist gering. 
Klimaaktive Freiflächen sind nicht vorhanden. 
Alle Einwohnerinnen und Einwohner we rden zukünftig in von Wärmebelastung betro ffe-
nen Siedlungsgebieten leben, die Hälfte davon in hoch belasteten Gebieten. 
 
Handlungsbedarf in Bezug zu Grüner Infrastruktur besteht vor allem in der Vernetzung 
mit angrenzenden Grünflächen, der Schaffung von Spiel- und Bewegungsräumen sowie 
von Informations- und Beratungsangeboten zum Klimawandel. 
Als erforderliche Maßnahmen wurden u.a. die Schaffung von Spiel- und Bewegungsräu-
men und Angeboten im Trendsport für Jugendliche ermittelt.  
Bezogen auf den Grüngürtel bedeutet die Analyse, dass  der Grüngürtel den wohnung s-
nahen Freiraum für die Bewohner innen und Bewohner  des Sozialraums darstellt und 
Aufgaben im Bereich Erholung, Freiflächenangebot und Klimaschutz übernehmen kann 
und muss. Auf Grund der Sozialstruktur sind insbesondere kostenfreie Angebote für J u-
gendliche anzustreben.  
Weiterhin stellt die Stärkung der Biodiversität in den Grünflächen als Teil des  Lebensum-
feldes eine wichtige Aufgabe dar. Eine geeignete Vermittlung der Zusammenhänge zwi-
schen Nutzen und Schützen von Grünflächen kann zur Verbesserung der Wertschätzung 
naturnaher Strukturen beitragen und so das Naturerlebnis fördern und stärken.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
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Sozialraum Höhenberg/Vingst 
Der Sozialraum Höhenberg/Vingst grenzt zwischen der Anschlussstelle Frankfurter Stra-
ße der Stadtautobahn und dem Alten Deutzer Postweg unmittelbar westlich an den Kölner 
Grüngürtel an. In einer Entfernung von max. 900  m ist der Grüngürtel für die Bewohner 
erreichbar.  
Im Sozialraum leben im Vergleich zum Durchschnitt der Stadt Köln mehr SBII Empfänger 
(27,5%, Köln 13,2%) darunter sehr häufig Kinder unter 15 Jahre (42,3%, Köln 22,2%). Die 
Arbeitslosenquote liegt mit 16,9% deutlich über dem Durchschnitt von 9,5%. Die Einwo h-
nerstruktur ist durch eine ausgesprochen junge Bevölkerung gekennzeichnet. Der Anteil 
an Haushalten mit Kindern liegt deutlich über dem städtischen Durchschnitt, ebenso der 
Jugendquotient und der Anteil der Alleinerziehenden. Der Siedlungscharakter weist einen 
vollständig sanierten Wohnungsbestand und eine gute Anbindung an den öffentlichen 
Nahverkehr auf. Die Zufriedenheit mit dem Wohnumfeld liegt unter dem Stadtdurchschnitt. 
Im Sozialraum finden sich gep flegte grüne Wegeverbindungen, und Spielflächen. Die Be-
wohner verfügen lediglich über 5,9  m² Grün- und Erholungsflächen je EW (Durchschnitt 
Stadt Köln 60m²). Klimaaktive Freiflächen sind nicht vorhanden. 
Höhenberg und Vingst zeichnet sich durch eine zukünftig sehr hohe Wärmebelastung 
aus. Fast 80% der Bewohnerschaft werden zukünftig in hoch beziehungsweise sehr hoch 
belasteten Siedlungsgebieten leben. 
 
Handlungsbedarf in Bezug zu Grüner Infrastruktur besteht vor allem in der Vernetzung 
mit angrenzenden Naherholungsbereichen und der Schaffung von Informations - und Be-
ratungsangeboten zum Klimawandel. 
Durch den hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen besteht ein weiterer Bedarf nach 
Spiel- und Bewegungsräumen. 
Bezogen auf den Grüngürtel bedeutet die Analyse, dass der Grüngürtel den wohnung s-
nahen Freiraum für die Bewohnerinnen und Bewohner des Sozialraums darstellt und 
Aufgaben im Bereich Erholung, Freiflächenangebot und Klimaschutz übernehmen kann 
und muss. Auf Grund der Sozialstruktur sind insbesondere kostenfreie Angebote für Ki n-
der und Jugendliche anzustreben. Die Anbindung und Vernetzung mit den Freiflächen 
des Grüngürtels ist zu verbessern.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 12  
Ostheim/Neubrück 
Der Sozialraum Ostheim/Neubrück grenzt zwischen der B55 und der A4 unmittelbar ös t-
lich an den Kölner Grüngürtel und südlich an die Flehbachaue an. Die max. Entfernung zu 
den Freiflächen des Grüngürtels und der Flehbachaue beträgt ca. 1.400 m. 
Im Sozialraum leben im Vergleich zum Durchschnitt der Stadt Köln viele S GBII Empfän-
ger (31,2%, Köln 13,2%) darunter sehr häufig Kinder unter 15 Jahre (47,2%, Köln 22,2%). 
Die Arbeitslosenquote liegt mit 17,6% deutlich über dem Durchschnitt von 9,5%. Die Ei n-
wohnerstruktur ist durch eine junge Bevölkerung und einen sehr hohen Anteil der Bewoh-
nerinnen und Bewohne r mit Migrationshintergrund gekennzeichnet. Der Anteil an Hau s-
halten mit Kindern liegt deutlich über dem städtischen Durchschnitt, ebenso der Jugen d-
quotient. Der Siedlungscharakter weist teilweise einen sanierten Wohnungsbestand auf. 
Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist über Bus und Bahn gewährleistet. Au f-
fällig ist, dass sich die demografische und soziale Situation zwischen den Quartieren zum 
Teil sehr stark unterscheidet. Die Zufriedenheit mit dem Wohnumfeld liegt mit unter 50% 
deutlich unter dem Stadtdurchschnitt von knapp 70%. Die Aufenthaltsqualität im gesa m-
ten Stadtraum ist unzureichend. Im Sozialraum selbst finden sich wenig öffentliche Grü n-
flächen und Spielplätze. Die Bewohner schaft verfügt lediglich über 6,9 m² Grün - und Er-
holungsflächen je EW (Durchschnitt Stadt Köln 60m²). Klimaaktive Freiflächen sind nic ht 
vorhanden. Über die Hälfte der Einwohnerinnen und Einwohner wird zukünftig in von 
Wärmebelastung betroffenen Siedlungsgebieten leben. Klimaaktive Freiflächen sind fast 
nicht vorhanden. 
 
Handlungsbedarf in Bezug zu Grüner Infrastruktur besteht vor allem in der Schaffung von 
Spiel- und Bewegungsräumen sowie von Informations - und Beratungsangeboten zum 
Klimawandel. 
Als erforderliche Maßnahmen wurden u.a. die Schaffung von Spiel - und Bewegungsräu-
men und Angeboten im Trendsport für Jugendliche ermittelt.  
Bezogen auf den Grüngürtel bedeutet die Analyse, dass der Grüngürtel hier eine beso n-
dere Rolle als wohnungsnaher Freiraum für die Bewohner schaft des Sozialraums da r-
stellt und Aufgaben im Bereich Erholung, Freiflächenangebot und Klimaschutz überne h-
men kann und  muss. Auf Grund der Sozialstruktur sind insbesondere kostenfreie und 
niederschwellige Angebote für Kinder und Jugendliche anzustreben.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 13  
Sozialraum Mülheim-Nord/Keupstraße 
Der Sozialraum Mülheim-Nord/Keupstraße grenzt nur mit den Gewerbeflächen am Ne u-
rather Ring unmittelbar an den Grüngürtel an . Trotzdem stellt der Grüngürtel die am 
nächsten gelegene Freifläche für die Bewohner östlich der Bahnlinie dar. Die max. Entfer-
nung zu den Freiflächen des Grüngürtels beträgt ca. 1.000 m. 
Im Sozialraum leben im Vergleich zum Durchschnitt der Stadt Köln sehr viele SGBII Emp-
fänger (37,3%, Köln 13,2%) darunter sehr viele Kinder unter 15 Jahre (53,2%, Köln 
22,2%). Die Arbeitslosenquote liegt mit 25,2% sehr deutlich über dem Durchschnitt von 
9,5%. Die Einwohnerstruktur ist durch eine junge Bevölkerung und einen sehr hohen A n-
teil der Bewohner mit Migrationshintergrund gekennzeichnet. Es handelt sich um einen 
gemischt strukturierten Sozialraum mit Wohn - und Gewerbeflächen. Der Wohnungsb e-
stand ist zum größten Teil noch nic ht saniert. Die Anbindung an den öffentlichen Nahve r-
kehr ist gut.  
Die Zufriedenheit mit dem Wohnumfeld liegt mit 33% deutlich unter dem Stadtdurchschnitt 
von knapp 70%. Die Aufenthaltsqualität im gesamten Stadtraum ist unzureichend. Im S o-
zialraum selbst finden sich keine nennenswerten öffentliche Grünflächen und Spielplätze. 
Die Grün- und Erholungsflächenversorgung hat mit 2,8 m² je Einwohnerin und Einwohner 
den zweitniedrigsten Wer t unter den elf Sozialräumen . Zieht man die Fläche in einem 
Umkreis von 500 m hinzu, hat dieses Gebiet die geringste Versorgung mit Grün - und Er-
holungsflächen. Klimaaktive Freiflächen sind nicht vorhanden. Analog hierzu ist auch die 
zukünftige Wärmebelastung im Gebiet hoch. 
 
Handlungsbedarf in Bezug zu Grüner Infrastruktur besteht vor allem in der Schaffung von 
Spiel- und Bewegungsräumen sowie von Informations - und Beratungsangeboten zum 
Klimawandel. 
Aufgrund des hohen Anteils an Kindern und Jugendlichen im Sozialraum sowie des g e-
ringen Angebotes an Spielflächen besteht ein weiter er Bedarf nach altersgerechten 
Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. 
Bezogen auf den Grüngürtel bedeutet die Analyse, dass der Grüngürtel hier eine beso n-
dere Rolle als wohnungsnaher Freiraum für die Bewohner schaft des Sozialraums da r-
stellt und Aufgaben im Ber eich Erholung, Freiflächenangebot übernehmen kann und 
muss. Auf Grund der Sozialstruktur sind insbesondere kostenfreie und niederschwellige 
Angebote für Kinder und Jugendliche anzustreben.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
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3.3 RegioGrün 
RegioGrün ist eines der zentralen Projekte der Regi onale2010 in der Region Köln/Bonn. 
RegioGrün entwickelt – aufbauend auf dem historischen Erbe des Inneren und Äußeren 
Kölner Grüngürtels – fünf Freiraumkorridore, welche in radialer Ausprägung die Erftaue 
und die bewaldete Ville erreichen und diese Landschaftselemente zu einem dritten Kölner 
Grüngürtel machen. Damit schließt RegioGrün an die wegweisend, als vorbildlich bekann-
te Pionierfunktion der Kölner Grüngürtelpolitik an. RegioGrün vernetzt die Freiräume des 
Kölner Grünsystems mit denen des Umlandes. Vo r dem Hintergrund des Bevölkerung s-
wachstum und der damit verbundenen baulichen Entwicklung werden durch die Auswe i-
sung von Grünachsen Freiräume gesichert und der Gesamtraum gegliedert. Mit Regi o-
Grün wird eine wesentliche Grundlage für eine regionale Klimaanpassung gelegt. 
Abb. 3 Freiraumkorridore RegioGrün 
Der Freiraumkorridor „Entlang der Strunde“ schneidet das Programmgebiet des IHK „Viel-
falt vernetzen“ zwischen der Verrohrungsstelle der Strunde an der Kattowitzer Straße in 
Buchheim ( „Wo die Strunde untergeht“) und dem Regionale Projektort „Kreuzwasser“ an 
der A3 bei Holweide. Ein weiteres Projekt der Strundekorridors ist der durchgehende 
Radweg der Erlebnisroute Ost vom Rheinufer in Köln - Mülheim durch den Kölner Osten 
und das Bergische Land bis zur Quelle der Strunde in Herrenstrunden. 
 
RegioGrün stellt für das IHK „Vielfalt vernetzen“ im Bereich B uchheim und Flehbachaue 
einen wichtigen Anknüpfungspunkt dar.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
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3.4 Für die Vielfalt in der Natur. Die Biodiversitätsstrategie des Landes Nordrhein-
Westfalen  
Die nachfolgenden Ausführungen sind de r Broschüre zur Biodiversitätsstrategie entnom-
men. 
Die Biodiversitätsstrategie NRW stellt ein wichtiges Handlungsfeld der Landesregierung 
zur Umsetzung des Leitprinzips der nachhaltigen Entwicklung dar.  
Die Biodiversitätsstrategie NRW verfolgt einen interdisziplinären Ansatz. Ihre Inhalte  sol-
len in andere Fachplanungen wie zum Beispiel der Land -, Forst - und Wasserwirtschaft 
sowie im Landesentwicklungsplan und im Klimaschutzplan integriert und auch  in Bildung 
und Wissenschaft berücksichtigt werden. 
Stadtlandschaften und Flächensparen 
Das Kapitel 7 - Stadtlandschaften und Flächensparen - beschäftigt sich mit der Natur in 
Städten und Dörfern.  Zu den städtisch geprägten Lebensräumen gehören Gärten, Frie d-
höfe, Parkanlagen, Industrieanlagen, Brachflächen sowie historische Gebäude wie Bu r-
gen, Kirchen und Mauern. 
Die biologische Vielfalt ist auch in Siedlungsbereichen bedroht. Ehemals vorhandene 
wertvolle naturnahe Lebensräume gehen insbesondere durch die zu nehmende Flächen-
versiegelung sowie durch intensive Pflege - und Unterhaltungsmaßnahmen verloren oder 
sie werden stark verändert. Wildwuchsflächen, von denen viele Pflanzen und Tierarten 
stark profitieren, sind im Siedlungsbereich aus vielerlei Gründen kaum noch vorhanden. 
Es können aber auch neue Lebensräume mit hohem Entwicklungspotenzial für die Bi o-
diversität entstehen. Alle diese artenreichen Lebensräume sind zu erhalten bzw. zu fö r-
dern. Aus diesen Gründen ist auch in den Städten und Dörfern der Naturschu tz gefordert 
und eine Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten vor Ort unerlässlich. 
Parkanlagen, Gärten und Friedhöfe: 
Auch private Haus - und Schrebergärten sind Bestandteile des städtischen Grünfläche n-
systems und ein wichtiges Element zur Durchgrünung u nd Auflockerung der Bebauung in 
den Städten. Derzeit existieren in NRW rund 118.000 Kleingärten in 1.600 Anlagen auf 
5.500 ha Fläche. Diese Gärten können artenreiche Biotope sein, sofern sie eine hohe 
Strukturvielfalt mit eingestreuten Wildwuchsflächen auf weisen. Solche Kleingärten sind in 
Verbindung mit angrenzenden Biotopen Elemente des lokalen Biotopverbundes. 
Gebäude und Mauern: 
Ursprüngliche Fels - und Höhlenbrüter wie Turmfalke, Schleiereule, Mehlschwalbe und 
Mauersegler finden in und an Gebäuden geeignete Ersatzlebensräume. Fledermäuse, die 
Gebäude bewohnen (zum Beispiel Breitflügelfledermaus und Zwergfledermaus), nutzen 
die Spalten und Hohlräume von Häusern als Quartier und Wochenstube. Bevorzugt we r-
den Fassadenverkleidungen, Zwischendecken, Dachböden , Dachpfannen und Keller. 
Ursprüngliche Felspflanzen wie Mauerraute und Tüpfelfarn wachsen an alten Mauern. Oft 
gehen diese vielfältigen dörflichen und städtischen Lebensräume im Zuge von Sanieru n-

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 16  
gen und Umbauten verloren, sodass viele der früher einmal al lgegenwärtigen Arten heute 
auf der Roten Liste stehen. 
Im betrachteten Ausschnitt des IHK „Vielfalt vernetzen“ liegen zahlreiche Kleingärten die 
weite Flächen des Grüngürtels einnehmen. Obwohl im öffentlichen Eigentum, sind diese 
Flächen ob ihrer Struktur und Organisation einer Entwicklung des Grüngürtels entzogen. 
Gebäude und Mauern  finden sich im Grüngürtel in Form der Forts und Zwischenwerke. 
Hier bestehen bereist Ansätze zum Artenschutz.  
 
Naturschutz in der Gesellschaft 
Im Kapitel 9 - Naturschutz in der Gesellschaft – geht es um Naturerleben, Naturschutzbil-
dung und Erholung in der Natur als Teil der Biodiversitätsstrategie.  
Durch Naturerlebnis sollen eine positive Einstellung der Menschen und eine entspreche n-
de Verhaltensbereitschaft zum Schutz der biologischen Vielfalt gefördert werden. 
Umweltbildung soll einem modernen Naturschutzverständnis entsprechend helfen, die 
vielfältigen Funktionen von Natur im Zusammenhang mit ihren wirtschaftlichen, sozialen 
und kulturellen Nutzungsmöglichkeiten vor dem Hin tergrund von Lebens - und Wir t-
schaftsweisen immer wieder neu zu beurteilen und entsprechende Schlussfolgerungen zu 
ziehen. Es gilt aber auch, Verständnis zu wecken für den Eigenwert tierischen und pflanz-
lichen Lebens. Zu den Schlüsselthemen zählen insbesond ere die Vielfalt der Lebensrä u-
me und der Arten, die Leistungen der Natur, der Klimawandel. 
Der Trend der Bevölkerung zu Erholungs - und Freizeitaktivitäten in Natur und Landschaft 
ist ungebrochen. Aus Sicht des Naturschutzes ist die hohe Wertschätzung der f reien 
Landschaft für entsprechende Aktivitäten grundsätzlich zu begrüßen. Sie trägt dazu bei, 
die Menschen für den Erhalt der Natur zu gewinnen. In der Regel sind abwechslungsre i-
che Landschaften, die häufig auch sehr sensible Schutzgebiete enthalten, für F reizeit und 
Erholung besonders attraktiv. Die Nutzung von Natur und Landschaft findet in Schutzg e-
bieten dann ihre Grenzen, wenn hierdurch deren Schutzziele beeinträchtigt werden. Dies 
kann in vielen Schutzgebieten verhindert werden, wenn Tourismus und Spor t den Geg e-
benheiten vor Ort angepasst und verantwortungsvoll ausgeübt werden. 
 
Die Themen der Biodiversitätsstrategie finden sich i m betrachteten Ausschnitt des IHK 
„Vielfalt vernetzen“ wieder. Ansätze zur Entwicklung städtisch geprägter Lebensräumen, 
zum Artenschutz und zur Umweltbildung sind vorhanden. Dem Thema Erholung kommt 
im dicht besiedelten Umfeld des Kölner Grüngürtels eine besondere Bedeutung zu.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
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3.5 Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ 
Mit der Unterzeichnung der Deklaration durch den Oberbürgermeister der Stadt Köln im 
Juni 2010 bekennt sich Köln zum Schutz der lokalen Artenvielfalt. Mit der Unterschrift 
wurde ein einstimmiger Ratsbeschluss umgesetzt. 
Die nachfolgenden Ausführungen sind der Deklaration vom 22.05.2010 entnommen. 
 Die biologische Vielfalt, d.h. die Vielfalt innerhalb der Arten, zwischen den Arten und 
die Vielfalt der Ökosysteme, bildet die existenzielle Grundlage für menschliches L e-
ben und für die Möglichkeiten wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entfaltung. 
Die internationalen und nationalen Bemühungen, den weltweiten Verlust der biolog i-
schen Vielfalt bis zum Jahr 2010 zu verlangsamen bzw. zu stoppen, waren bisher 
nicht ausreichend. Daher bedarf es verstärkter Anstrengungen aller Akteure auf allen 
Ebenen für den Erhalt der biologischen Vielfalt.  
Städten und Gemeinden kommt dabei eine wichtige Bedeutung als Akteure zu, da sie die 
politische Ebene repräsentieren, die den Menschen am nächsten steht. Sie spielen ang e-
sichts ihrer umfassenden Aufgaben in Planung, Verwaltung und Politik und der damit ve r-
bundenen Entscheidung über den Umgang mit Natur und Landschaft vor Ort eine wichtige 
Rolle beim Erhalt der biologischen Vielfalt und haben die Möglichkeit, das öffentliche B e-
wusstsein zur Bedeutung der biologischen Vielfalt zu stärken. 
Die Kommunen setzen sich dafür ein, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Maßnahmen im 
Sinne der Erhaltung und Stärkung der biologischen Vielfalt in folgenden Bereichen zu 
ergreifen: 
I. Grün- und Freiflächen im Siedlungsbereich  
Erhalt von naturnahen Flächen im Siedlungsbereich und Nutzung bestehender Potenziale 
zur Schaffung von naturnahen Flächen und Naturerlebnisräumen innerhalb des Sie d-
lungsraumes auch im Hinblick auf die Anpassung an den Klimawandel. 
Naturnahe Pflege öffentlicher Grünflächen u.a. mit weitgehendem Verzicht auf Pestizide 
und Düngung und Reduktion der Schnittfrequenz (Ökologisches Grünflächenmanag e-
ment).  
Verbindung von Hochwasserschutz, Naturschutz und Erholungsfunktion.  
IV. Bewusstseinsbildung und Kooperation  
Beiträge zur Bewusstseinsbildung über die Zusammenhänge zwischen der Erhaltung 
der biologischen Vielfalt im urbanen Raum und einer nachhaltigen Stadt - und Regio-
nalentwicklung und Kulturlandschaftspflege auch im ländlichen Raum. 
Verstärkung der Bildungsarbeit und des Informatio nsangebotes zur biologischen Viel-
falt vor Ort, z.B. durch Waldkindergärten, Schulgärten und Naturlehrpfade in städt i-
schen Grünanlagen,

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
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Der Grüngürtel verfügt zur Umsetzung der angeführten Ziele über ein enormes Potenzial. 
Das Programmgebiet des IHK „Vielfalt vernetzen“ stellt ausreichend Raum zur Schaffung 
von naturnahen Flächen und Naturerlebnisräumen bereit.  
Der naturnahen Pflege öffentlicher Grünflächen widmet sich eines der Projekte des IHK 
„Vielfalt vernetzen“. Ebenso der Verbindung von Hochwasserschutz und Naturschutz. 
Beiträge zur Bewusstseinsbildung über biologische Vielfalt im urbanen Raum und die 
Verstärkung der Bildungsarbeit und des Informationsangebotes zur biologischen Viel-
falt vor Ort sind wichtige Bausteine aller Projekte des IHK. 
Die Projekte und Maßnahmen des IHK „Vielfalt vernetzen“ sind geeignet, die Ziele der 
Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ umzusetzen 
3.6 Präventionsstrategie des Landes NRW und OP EFRE NRW 
Die „Präventionsstrategie des Landes NRW“ stellt die Grundlage für e in systematisches 
Gegensteuern gegen den Niedergang von städtischen Quartieren und gegen soziale 
Ausgrenzung dar. Der strategische Ansatz verfolgt neben der Verbesserung der Teilhabe 
am Bildungs-, Gesundheits- und Beschäftigungssystem und der Aufwertung der Quartiere 
durch wirtschaftliche, in frastrukturelle und städtebauliche Maßnahmen  aufgrund von  In-
dustriebrachen, fehlenden Grünzügen, unzu reichenden naturna hen Freizeit - und Erh o-
lungsangeboten und einem Mangel an intakten Ökologiesystemen zunehmend das Th e-
ma „ökologische Revitalisierung“.  
Mit der Prioritätsachse 4 des OP  EFRE NRW „Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwick-
lung“ und den Zielsetzungen Quartiere lebenswert zu machen, soziale Probleme zu mi l-
dern sowie Bildungs - und Zukunftschancen der Menschen zu  verbessern, greift das OP 
EFRE NRW die Präventionsstrategie auf, sodass alle hier benannten Maßnahmen einen 
Beitrag zur Präventionsstrategie des Landes NRW leisten. 
Für die Umsetzung der spezifischen Ziele der Prioritätsachse 4 des OP  EFRE NRW sind 
im Rahmen des IHK „Vielfalt vernetzen“ folgende Handlungsfelder einschlägig: 
Spezifisches Ziel 11 der Prioritätsachse 4 
Verbesserung der Integration benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen in Arbeit, Bildung 
und in die Gemeinschaft 
 Früh ansetzende Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien 
 Verbesserung des öffentlichen Raums/Wohnumfelds

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 19  
Spezifisches Ziel 12 der Prioritätsachse 4: 
Ökologische Revitalisierung von Städten und Stadt-Umlandgebieten 
 Grüne Infrastruktur 
 Naturerlebnisgebiete und Naturschutzbildungsangebote 
 Schutz und Wiederherstellung von Freiräumen 
 
Der Grüngürtel verfügt zur Umsetzung der Ziele 11 und 12 über ein enormes Poten zial. 
Das Programmgebiet des IHK „Vielfalt vernetzen“ stellt für die Bewohner der Sozialrä u-
me oft den einzig verfügbaren und frei zugänglichen grünen Freiraum dar. Punktuell sind 
Maßnahmen zur Umsetzung der Präventionsstrategie vorhanden (z.B. HöVi -Land). Ab-
geleitet aus den Handlungserfordernissen des IHK „ Starke Veedel – Starkes Köln: Mit-
wirken, zusammenhalten, Zukunft gestal ten“ ist die Verbesserung des Grüngürtels im 
Sinne der Umweltgerechtigkeit ein zentrales Anliegen des vorliegenden Konzeptes.  
3.7 Klimaschutzplan Nordrhein-Westfalen 
Ein Teil des Klimaschutzplans NRW beschäftigt sich mit der Anpassung an die Folgen der 
Klimaveränderungen. Im Klimaschutzplan sind 16 Handlungsfelder mit mehr als 60 Ma ß-
nahmen benannt. Im Mittelpunkt stehen dabei u.a:  
 Siedlungs- und Infrastrukturen widerstandsfähiger zu machen 
 Stabilität und Leistungsfähigkeit von Naturhaushalt und Ökosystemen zu erhalten 
 Bürger, Unternehmen und Kommunen für das Thema Anpassung zu sensibilisieren 
und Informationen bereitzustellen 
Als Maßnahmen werden u.a. benannt:  
 Förderung der biologischen Vielfalt im urbanen Raum – Strategie „Grüne Stadt“ 
 Förderung der Weiterentwicklung des städtischen Grün- und Freiflächenanteils 
 
Das IHK „Vielfalt vernetzen“ sieht Projekte und Maßnahmen mit Bezug zum Klim a-
schutzplan durch Förderung der Weiterentwicklung des  städtischen Grün - und Freifl ä-
chenanteils vor. 
3.8 Klimawandelgerechte Metropole Köln 
Im Rahmen des Projektes „Klimawandelgerechte Metropole Köln“ wurde die Stadt hi n-
sichtlich der Auswirkungen des Klimawandels untersucht. Im Rahmen der Studie wurde 
eine Planungshinweiskarte mit Einstufung der zukünftigen Wärmebelastung und eine  Be-
troffenheitskarte erstellt, die diejenigen Bereiche in Köln zeigt, die durch die Kombination 
von Hitzebelastung und einem hohen Anteil älterer Menschen besonders sensibel gege n-
über Hitze sind.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 20  
Dabei gelten die Sozialräume Höhenberg und Vingst als sehr hoch belastet. Die anderen 
Räume und sogar Teile des Grüngürtels wurden als hoch belastet bzw. als belastet ei n-
gestuft. Dem gegenüber stehen klimaaktive größer Freiflächen des Grüngürtels wie Fl ä-
che am Alten Deutzer Postweg, am Vingster Berg, der Merheimer  Heide und entlang der 
Strunde. 
Die Flächen der hoch und sehr hoch belasteten Gebiete können als klimatische Sani e-
rungsgebiete eingestuft werden, in denen sich Maßnahmen zur Verbesserung des Stad t-
klimas aufdrängen, während die klimaaktiven beziehungsweise sehr klimaaktiven Flächen 
eine sehr hohe Empfindlichkeit bei nutzungsändernden Eingriffen, Versiegelung und we i-
terer Bebauung aufweisen.  
Die Studie liefert neben der Ermittlung von Betroffenheiten auch Planungshinweise und 
Maßnahmen zur Anpassung an den K limawandel. Für das IHK „Vielfalt vernetzen“ rel e-
vant sind insbesondere Maßnahmen aus den Bereichen Landschaftspflege und Grünfl ä-
chen sowie aus dem Bereich Gesundheit. Für Landschaftspflege und Grünflächen wird 
die Sicherung und Entwicklung der Grünsysteme  empfohlen. Für die Gesundheit der 
Menschen sind vor allem die Frei- und Grünflächenanteile der Wohnquartiere, das Vo r-
handensein von Frischluftschneisen und die Erreichbarkeit von Erholungsräumen als Prä-
ventionsmaßnahmen ausschlaggebend. Grünanlagen dienen  als klimaökologische Au s-
gleichsräume, Schadstoffsenken und Erlebnis -, Begegnungs-, Bewegungs- und Regene-
rationsräume. Insofern sind der Erhalt, die Schaffung und die Erweiterung von Grünrä u-
men im Rahmen einer nachhaltigen, gesundheitsförderlichen, integri erten Stadtentwick-
lungsplanung zu fördern. 
 
  
Abb. 4 Planungshinweiskarte für das Stadtgebiet 
Köln (Quelle: MKULNV 2015) 
Abb. 5 Synthetische Karte der Betroffenheit 
„Wärmebelastung und ältere Personen“ 
(Quelle:  MKULNV 2015) 
 
Die Studie liefert neben der Ermittlung von Betroffenheiten auch Planungshinweise und 
Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Für das IHK „Vielfalt vernetzen“ rel e-

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 21  
vant sind insbesondere Maßnahmen aus den Bereichen Landschaftspflege und Grünflä-
chen sowie aus dem Bereich Gesundheit. Für Landschaftspflege und Grünflächen wird 
die Sicherung und Entwicklung der Grünsysteme empfohlen. Für die Gesundheit der 
Menschen sind vor allem die Frei- und Grünflächenanteile der Wohnquartiere, das Vo r-
handensein von Frischluftschneisen und die Erreichbarkeit von Erholungsräumen als Prä-
ventionsmaßnahmen ausschlaggebend. Grünanlagen dienen als klimaökologische Au s-
gleichsräume, Schadstoffsenken und Erlebnis -, Begegnungs-, Bewegungs- und Regene-
rationsräume. Insofern sind der Erhalt, die Schaffung und die Erweiterung von Grünrä u-
men im Rahmen einer nachhaltigen, gesundheitsförderlichen, integrierten Stadtentwic k-
lungsplanung zu fördern. 
 
Im Rahmen von Projekten des IHK „Vielfalt vernetzen“  sollen die Klimaleist ungen der 
Freiflächen im Grüngürtel herausgearbeitet, dargestellt und vermittelt werden

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 22  
4 DAS PROGRAMMGEBIET 
4.1 Der Kölner Grüngürtel 
Mit dem System des Äußeren Grüngürtels und der damit verbundenen Landschaftskorr i-
dore aus RegioGrün verfügt die Stadt Kö ln großräumig über eine starke Grüne Infrastruk-
tur. Der Äußere Grüngürtel umfasst Flächen des ehemaligen äußeren Festungsrings der 
Stadt Köln. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Festungsanlagen geschliffen und we i-
te Teile in Grünflächen umgewandelt. Durch Ar rondierungen entstand eine mehr oder 
weniger zusammenhängende Grünanlage mit Sport und Spielwiesen, Schulgärten, Wal d-
schulen, Luftbädern und Blumengärten. Im Äußeren Grüngürtel liegen zur Stadt hin klei n-
teilige Parzellen, Kleingärten und Friedhöfe. Auf der  äußeren Seite liegt ein mit Sportfl ä-
chen und den ehemaligen Festungswerken durchsetzter Waldstreifen, an den sich wied e-
rum offene Wiesen und eingebettete Wasserflächen anschließen. 
 
Abb. 6 Grünflächensystem Köln

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 23  
Der Grüngürtel weist sehr unterschiedlich strukturierte Bereiche auf.  
Der linksrheinische Grüngürtel 
Linksrheinisch liegt im Südwesten als „Park“ der gestaltete historische Teil. Nördlich a n-
schließend folgt der landschaftlich -landwirtschaftlich geprägte Abschnitt. Der G rüngürtel 
ist vor allem linksrheinisch wertvoller Erholungsraum für die Stadt Köln und das Umland, 
stellt aber auch Lebensraum für Tiere und Pflanzen mit teilweise naturschutzfachlich sehr 
wertvollen Bereichen dar. Er übernimmt wichtige Klimaschutzfunktion en, dient dem Bi o-
topverbund, dem Bodenschutz und leistet als Wasserspeicher einen Betrag zum Hoc h-
wasserschutz.  
Der rechtsrheinische Grüngürtel 
Auch der rechtsrheinische Grüngürtel erfüllt wertvolle biotische und abiotischen Funkti o-
nen. Anders als der link srheinische, wird der rechtsrheinische Halbkreis vor allem in se i-
nem nördlichen Abschnitt durch räumliche Enge und nah heranrückende Siedlungen h o-
her Dichte bestimmt. Der zerklüftete Korridor und dessen Nutzbarkeit sind stark geprägt 
von der Zerschneidung durch die Trassen von Straßen und Bahnlinien, sodass vor allem 
für die Stadtteile östlich des Gürtels eine schwierige Situation für die Zugänglich - und 
Nutzbarkeit des Gürtels besteht. Gestaltete Grünflächen und Parks fehlen mit Ausnahme 
der Merheimer Heide rechtsrheinisch völlig.  
Der rechtsrheinische Abschnitt hat weder die Dimension, noch die gestalterische Su b-
stanz der linksrheinischen Seite. Während also der linksrheinische Grüngürtel schon he u-
te wesentlich Aufgaben einer Grünen Infrastruktur übernimmt , sind diese Funktionen 
rechtsrheinisch wenig stark ausgeprägt.  
4.2 Abgrenzung des Programmgebiets Grüne Infrastruktur zum IHK „Starke Veedel – 
Starkes Köln: Mitwirken, zusammenhalten, Zukunft gestalten“ 
Der Aufruf Grüne Infrastruktur ergänzt seitens des Landes den Aufruf „Starke Quartiere – 
Starke Menschen“ inhaltlich und räumlich. Vor diesem Hintergrund bildete bei der Ko n-
zeption des IHKs „Vielfalt vernetzen“ die Schnittstelle zum Programm „Starke Veedel – 
Starkes Köln : Mitwirken, zusammenhalten, Zukunft ges talten“ den Ausgangspunkt . D ie 
Abgrenzung des Programmgebiets orientiert sich an den Sozialräumen.  
Die elf Sozialräume, welche die räumliche Abgrenzung des Programms „Starke Veedel - 
Starkes Köln: Mitwirken, Zusammenhalten, Zukunft gestalten“  bilden, liegen im gesamten 
Kölner Stadtgebiet. Die gesamträumliche Betrachtung zeigt, dass vor allem die recht s-
rheinischen Sozialräume unmittelbare Beziehungen zum Kölner Grüngürtel aufweisen, so 
dass sich hieraus die Festlegung des Programmgebietes Grüne Infrastruktu r im recht s-
rheinischen Grüngürtel ableiten lässt.  
Eine räumliche Überschneidung beider Programmgebiete ist nicht gegeben.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 24  
Abb. 7 Der Grüngürtel in Überlagerung mit dem Programmgebiet  Starke Veedel – Starkes Köln“ 
 
Die Analyse ins besondere der rechtsrheinischen Sozialräume zeigt einerseits ein deutl i-
ches Defizit an freiräumlichen Angeboten, anderseits aber auch durch die unmittelbare 
Nähe zum äußeren Grüngürtel ein hohes Potenzial, dieses Defizit zu beheben. Hier gre i-
fen die beiden IHK in einander und zeigen Synergien auf, die dazu beitragen, die Ziele die 
der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sowohl für den Aufruf  „Starke 
Menschen – Starke Quartiere“ des Landes NRW,  als auch für den Aufruf Grüne Infr a-
struktur des MKULNV definiert, zu erreichen. 
Auch wenn eine räumliche Überschneidung beider Programmgebiete nicht vorgesehen 
ist, stehen bei der Konzeption und Umsetzung die Schnittstellen und Wirkungszusa m-
menhänge beider Programme im Mittelpunkt. Ziel ist es , Grüne Infrastruktur zu ertücht i-
gen und dabei mit den Bedarfen der Bevölkerung aus den Sozialräumen zu verknüpfen, 
um die Lebensverhältnisse der dort wohnenden Menschen zu verbessern. 
Auf Grund der  im IHK „ Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwirken, zusammenhalten, Z u-
kunft gestalten“ ermittelten sozialen Bedarfe und des Poten zials des Grüngürtels zu d e-
ren Deckung, sowie aus der Kenntnis um die Defizite des Grüngürtels selbst, wird als 
Programmgebiet der Bereich des rechtsrheinischen Grüngürtels zwischen der A4 im S ü-
den und der Anschlussstelle Köln – Mülheim der A3 im Norden festgelegt.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
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Abb. 8 Gebietsabgrenzung Programmgebiet IHK „Vielfalt vernetzen“

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
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5 DER RAUM UND SEINE STÄRKEN 
Der Äußere Grüngürtel und die Flehbachaue stellen im rechtsrheinischen Stadtgefüge die 
bedeutendsten zusammenhängenden Freiräume dar und e rfüllen wichtige Aufgaben hi n-
sichtlich Erholung, Naturentwicklung und Klimaschutz. Für die Bewohner sind sie Teil der 
Stadtlandschaft und unverzichtbarer Teil des Wohnumfeldes.  
Nachfolgend wird an Hand von Indikatoren, die die spezifischen Qualitäten und Problem-
lagen des Grüngürtels beschreiben, das Programmgebiet analysiert. Die Indikatoren zur 
Auswahl der Sozialräume ist ausführlich im IHK „Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwirken, 
zusammenhalten, Zukunft gestalten“ beschrieben. 
5.1 Ökologische und klimatische Situation 
Aufgrund des Umfangs an zusammenhängenden, unbebauten Flächen in Benachbarung 
zu stark versiegelten Siedlungsflächen kommt dem Programmgebiet eine hohe ökolog i-
sche Bedeutu ng zu. Trotz eingeschlossener Stadtlage besitzt der Natur - und Lan d-
schaftsschutz einen hohen Stellenwert. Das gesamte Programmgebiet ist als Lan d-
schaftsschutzgebiet ausgewiesen. Teilflächen sind als geschützter Landschaftsbestandteil 
festgesetzt oder in der Biotopkartierung erfasst. 
5.1.1 Grün-, Frei-, Wasserflächen, Wälder 
Der Projektraum stellt sich als eine Mischung aus Grünflächen, Gehölzflächen , Wald und 
landwirtschaftlichen Flächen dar. Den größten Flächenanteil haben Wald und Gehölzfl ä-
chen. Landwirtschaftliche Nutzflächen sind in geringen Anteilen vorhanden. Der Vingster 
See, Flehbach und Strunde bilden mit einem zu vernachlässigenden Anteil offene Wa s-
serflächen. 
Die verschiedenen Grünräume variieren stark in ihrer Größe und Ausdehnung. Schmale 
Korridore von etwa 20 bis 50 Meter Breite wechseln mit Flächen mit einigen hundert M e-
tern Breite ab. 
Bei näherer Betrachtung der Grünflächen fällt auf, dass der Anteil nutzbarer Freiflächen 
im Verhältnis zur Gesamtfläche gering ist. Die Mehrzahl ist, trotz Eigentum der Stadt Köln, 
einer allgemeinen öffentlichen Nutzung entzogen. Es handelt sich hierbei in großem U m-
fang um Vereinskleingartenanlagen. Diese sind zwar i.d.R. öffentlich erschlossen, dies 
aber nur zu bestimmten Tageszeiten. Zudem verwehren die Nutzer durch U mbauungen 
oft die Einsehbarkeit, so dass es sich faktisch um keine öffentlichen Räume handelt. We i-
tere Grünflächen werden durch Sport- und Reitvereine in Anspruch genommen.  
Als größere zusammenhängende Grün - und Freifläche ist die Merheimer Heide zu ne n-
nen. Die Waldflächen stellen einen wesentlichen Teil der nutzbaren Freiräume für die B e-
wohner der angrenzenden Sozialräume dar.  
Die Qualität der Grünflächen und Wälder ist im Allgemeinen gut. Die Grünflächen sind 
i.d.R. gut gepflegt. Vor allem die Merheimer  Heide, die Umfelder der Forts und Zwische n-
werke sowie neue Grünflächen im Umfeld von Bauflächen können als gestaltete Flächen

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 27  
verstanden werden. Bei den Waldflächen handelt es sich überwiegend um zusamme n-
hängende, teils neu aufgeforstete Wälder unterschie dlicher Altersstruktur. Im Umfeld von 
Verkehrswegen ist die Freiraumqualität von Waldflächen durch Müll und Verlärmung z u-
meist mangelhaft.  
5.1.2 Landschaftsschutzgebiete 
 „Freiraum um das Gremberger Wäldchen von Poll bis Heumar“ 
 „Merheimer Heide und ehemaliger Festungsgürtel Ostheim bis Mülheim“ 
 "Freiräume und Grünverbindungen zwischen Brück, Dellbrück, Merheim und Holweide" 
(Flehbachaue). 
Die Schutzgebiete sind festgesetzt zur Erhaltung und Wiederherstellung der Leistungsf ä-
higkeit des Naturhaushalts durch: 
 Sicherung von Rast- und Nahrungsplätzen für Wasser- und Watvögel 
 Sicherung von  naturnahen Waldbereichen reich strukturierter Landschaftsräume als 
Lebensraum bedrohter Tier- und Pflanzenarten 
 Sicherung stadtklimatisch wertvoller Laubwaldflächen zwischen den Sied lungsberei-
chen 
 Sicherung stadtklimatischer Ausgleichsräume und Durchlüftungszonen und stadtklima-
tisch wertvoller Grünverbindungen in den Bebauungsbereich 
 Schutz des Landschaftsbildes wegen der Vielfalt, Eigenart und Schönheit insbesonde-
re im Bereich des Gr emberger Wäldchens sowie ländlicher Räume im Übergangsb e-
reich zu Waldgebieten 
 Sicherung der besonderen Bedeutung der Grünflächen für die Erholung  in naturnah 
erhaltenen Landschaftsräumen 
 
Im Bereich des Landschaftsschutzgebietes „Freiraum um das Gremberger  Wäldchen“ 
befindet sich zwischen Langendahlweg und Alter Deutzer Postweg eine verfüllte ehemal i-
ge Kiesgrube. Für diese ist im Landschaftsplan der Stadt Köln als Maßnahme eine Rekul-
tivierung als Grünverbindung, bestehend aus artenreichen Gehölz - und Wiesen flächen 
festgelegt.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 28  
Abb. 9 Landschaftsschutzgebiete und Geschützte Landschaftsbestandteile

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 29  
5.1.3 Geschützte Landschaftsbestandteile 
Neben den Landschaftsschutzg ebieten sind auch insgesamt sechs  geschützte Lan d-
schaftsbestandteile Teil des Programmgebiets. 
Grünverbindung nördlich „Am Springborn“, Höhenhaus 
 Festgesetzt a ls Freiraum inne rhalb dicht besiedelter, städti scher Bereiche, erfüllt die 
Anlage wichtige klimatische Ausgleichsfunktionen und dient darüber hinaus als ortsn a-
her Erholungsraum.  
 Festgesetzt zur Sicherung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts durch Erhaltung 
eines stadtklimatischen Ausgleichsraumes, einer Grünverbindung und 
 zur Belebung, Gliederung und Pflege des Ortsbildes.  
Faulbach und Strunderbach um Haus Herl und Herler Mühle, Buchheim 
Die Schutzfestsetzung zielt auf die Erhaltung und Wiederherstellung des Bachlaufs und 
der Auenber eiche als strukturierendes Land schaftselement und insbesondere als durch 
menschliche Einwirkungen besonders gefährdeter Biotoptyp für die  auf naturnahe Bedin-
gungen angewiesene bachbegleitende Fauna u nd Flora. Der gemeinsame Auenbe reich 
von Faulbach und Strunderbach östlich des Buchheimer Rings ist aufgrund der Feuch t-
wiesen- und Ufervegetation ein Lebensraum von besonderem Wert für Wiesen - und Wat-
vögel.  
 Festgesetzt zur Sicherung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts, insbesondere 
durch Erhaltung von Auwaldbereichen und Bachläufen als Lebensraum spezialisierter 
Arten und  
  zur Belebung, Gliederung und Pflege des Landschaftsbildes durch Er haltung struktu-
rierender Landschaftselemente und vorhandener Reste der bäuerlichen Kulturlan d-
schaft. 
Faulbach und Brachflächen südlich Schlagbaumsweg, Merheim und Holweide 
Die Schutzfestsetzung zielt auf die Erhaltung und Wiederherstellung des Bachlaufs un d 
der Auenbereiche als strukturierendes Landschaftselement und insbesondere als durch 
menschliche Eingriffe besonders gefährdeter Biotoptyp für die auf naturnahe Bedingu n-
gen angewiesene bachbegleitende Flora und Fauna.  
 Festgesetzt zur Sicherung der Leistu ngsfähigkeit des Naturhaushalts, insbesondere 
durch Erhaltung der Auenbereiche des Faulbachs als Lebensraum spezialisierter A r-
ten, kleinerer Fließwassersysteme und durch Sicherung eines Sekundärbiotops als Le-
bensstätte eines bedeutsamen Amphibienvorkommens und  
 zur Belebung und Pflege des Ortsrand- und Landschaftsbildes.  
Merheimer und Brücker Bruch einschließlich der Merheimer Fliehburg 
Das geschützte Gebiet ist ein Lebensraum von regionaler Bedeutung für bedrohte Pfla n-
zen- und Tierarten der Feuchtgebiete.  Der engräumige Wechsel unterschiedlicher Bi o-
toptypen bedingt den besonderen Artenreichtum des Geländes.  
 Festgesetzt zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts, insbesond e-
re durch Erhaltung von Feuchtgebieten und Fließwassersystemen und

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 30  
 zur Belebung, Gliederung und Pflege des Landschaftsbildes, insbesondere durch S i-
cherung markanter Geländeformen und Erhaltung vorhandener Reste der bäuerlichen 
Kulturlandschaft.  
St. Gereon und Umgebung, Merheim 
 Festgesetzt z ur Belebung, Gliederung und Pflege des Ortsrand - und Landschaftsbil-
des, insbesondere durch Erhaltung vorhandener Reste der bäuerlichen Kulturlan d-
schaft. 
Rekultivierungsbrache westlich Servatiusstraße  
Das im Randbereich verbuschte Gelände hat sich auf der Altablagerung 8.05.02 entw i-
ckelt. Die artenreiche Hochstaudenschicht bietet insbesondere den darauf spezialisierten 
Insektenarten (Blütenbesucher, ihren Räubern und Parasiten), aber auch anderen Tieren 
Deckungsraum, Nahrungs- und Brut-möglichkeit.  
 Festgesetzt zur Sicherung der Leistun gsfähigkeit des Naturhaushalts, insbesondere 
durch Erhaltung naturnah entwickelter Lebensräume für gefährdete Pflanzen - und 
Tierarten im Siedlungsbereich. 
Böschungsgehölze südlich Alter Deutzer Postweg, Ostheim 
 Festgesetzt zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts durch Erha l-
tung vielfältig strukturierter naturnah entwickelter Landschaftselemente und  
 Zur Belebung und Gliederung des Landschaftsbildes.  
Aus den Schutzzwecken und Schutzgegenständen wird die Vielfältigkeit und Multifunkti o-
nalität des Programmgebietes deutlich. Neben Funktionen des Naturschutzes, spielen 
auch klimatische- und Erholungsfunktionen eine wichtige Rolle. 
5.1.4 Biologische Vielfalt  
Die Auswertung der Informationen zu geschützten (planungsrelevanten) Arten in Nor d-
rhein-Westfalen des LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nor d-
rhein-Westfalen, Abfrage Messtischblatt) zeigt, dass es sich fast ausschließlich um V o-
gelarten handelt. Als weitere Arten sind Zauneidechse und Wechselkröte benannt. Der 
Erhaltungszustand wird als günstig bis unzureichend angegeben.  Das Artenspektrum 
zeigt, dass insbesondere Wald und Gehölzstrukturen von Bedeutung sind.  
Die biologische Vielfalt zeigt sich nicht nur am Vorkommen eines geschützten Artenspekt-
rums, sondern auch an der Vie lfalt der Fauna und Flora , unabhängig des Schutzstatus 
oder der Schutzwürdigkeit. Hier hat der Grüngürtel  und die Flehbachaue durch das n e-
ben- und m iteinander sehr unterschiedlich geprägter Grünräume wie Wälder , Gehölze, 
Kleingärten, Sportanlagen, Grünfläc hen, Friedhöfe, landwirtschaftlich genutzter Flächen, 
Wasserflächen und Brachflächen eine hohe Struktur- und Artenvielfalt anzubieten. Insbe-
sondere das Gremberger Wäldchen ist als Relikt der potentiell natürlichen Vegetation und 
als Refugial- und Trittsteinlebensraum für viele Tier - und Pflanzenarten im Rahmen des 
landesweiten Biotopverbunds von herausragender Bedeutung . Ziel einer Entwicklung ist 
die Optimierung des Waldgebietes durch Umwandlung der Laub-Nadelholzmischbestände

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 31  
in naturnahen Laubwald, durch  Waldmantelentwicklung und durch Beschrä n-
kung/Lenkung von Freizeitaktivitäten. 
Der Grüngürtel stellt innerhalb der Stadt Köln einen wichtigen Lebensräume für heimi-
scher Tier- und Pflanzenarten dar, der durch Anpassung der Pflege und Gestaltung hi n-
sichtlich der Biodiversität und damit auch der Ökosystemdienstleistungen (u.a. Klima, N a-
turerfahrung, natürliche Bodenfunktionen, Grundwasser ) optimiert werden soll. 
5.1.5 Klimafunktion  
Die Freiflächen des Programmgebiets wirken mit ihren klimatischen Eigenschaften grund-
sätzlich positiv auf das Stadtklima  und sind für die dicht besiedelten Sozialräume von b e-
sonderer Bedeutung als wohnungsnahe thermische Ausgleichsflächen.  
Waldflächen weisen zusätzlich eine thermische Ausgleichsfunktion und Feuchteregulation 
auf. Als klimatische wirksame Bereiche können die zusammenhängenden Freiflächen des 
Gremberger Wäldchens, des Vingster Berges und der Merheimer Heide betrachtet we r-
den. Nördlich von Buchheim werden die Freiflächen zu klein, um relevante Klimaleistu n-
gen zu erbringen.  
Für den Luftaustausch mit den östlich der Autobahn A3 gelegen großen Freiräume und 
Frischluftkorridore stellt die Autobahn mit den Lärmschutzwänden eine deutliche Barriere 
dar. Zwischen den Freiflächen und den Siedlungsräumen fehlt die Vernetzung über Grü n-
strukturen. Die Siedlungsräume sind hinsichtlich Durchgrünung und Luftkorridoren als 
defizitär zu betrachten. 
5.1.6 Grün- und Freiraumkorridore, Biotopverbund 
Das Programmgebiet ist Teil des Kölner Grünsystems aus Innerem und Äußerem Grü n-
gürtel und den Landscha ftskorridoren von RegioGrün. Allerdings hat  weder der rechts-
rheinische Grüngürtel, noch die Flehbachaue die Qualität und Durchgängigkeit des link s-
rheinischen Grüngürtels oder dem einiger Landschaftskorridore. Vielmehr wird der Raum, 
bedingt durch die Lage zwischen zwei großen Verkehrstrassen und großen Stadtquarti e-
ren, durch räumliche Enge bestimmt. Die Flächen sind zudem stark durch querende Ve r-
kehrstrassen unterteilt. Dies mindert die Funktion insbesondere als Freiraumkorridor.  
Als ein Fachkonzept des Na turschutzes und Grundlage für den kommunalen Lan d-
schaftsplan sichert der Biotopverbund Flächen mit herausragender Bedeutung  (Kernflä-
chen) und Verbindungsflächen für das Biotopverbundsystem. Die Kernflächen enthalten 
die geschützten und naturschutzwürdigen Flächen des Biotopkatasters als wesentliche 
Bestandteile. Die Verbindungsflächen sollen die Ausbreitung bzw. den Austausch von 
Individuen benachbarter Populationen ermöglichen. Der Biotopverbund trägt ist auch ein 
Kernstück für den Erhalt und die Entwicklu ng der Biodiversität im Rahmen der nationalen 
Strategie zur biologischen Vielfalt. Der Biotopverbund ist Bestandteil des Fachbeitrages 
des Naturschutzes und der Landschaftspflege und wird vom LANUV erarbeitet. 
Im Biotopverbundsystem stellt das Programmgebi et wichtige Teilräume dar. Als Kernflä-
chen sind das Gremberger Wäldchen südlich und nördlich der Zubringerstraße zur A4, als

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
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Verbindungsflächen der Grünzug zwischen Buchheim und der A4 nördlich von Gremberg 
ausgewiesen. Die Flehbachaue ist Teil der Verbind ungsfläche „ Grünland-Waldkomplex 
bei Brück“. 
Das aus zwei Teilfl ächen bestehende Gremberger W äldchen stellt einen der wenigen 
erhaltenen Reste des Maigl öckchen-Perlgras-Buchenwaldes in der Niederrheinischen 
Bucht dar. Hoher Strukturreichtum, besonderer Alt holzreichtum und der sehr hohe Anteil 
naturnaher Buchen- und Buchenmischwälder sowie Eichenmischw älder mit Übergängen 
zu Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald bedingen die Einmaligkeit dieses Gebiets auf 
Kölner Stadtgebiet.  
Die drei Teilflächen des Grünzugs haben im Bereich der Stadtteile Buchheim, H öhenberg 
und Gremberg eine besondere Vernetzungsfunktion als Lebensraum im städtischen Um-
feld für viele Tier- und Pflanzenarten. Landwirtschaftlich, teils als Acker, teils als Grünland 
genutzte Flächen, Laubmischwaldbereiche, Parks und Gr ünanlagen, Kleingartenanlagen, 
ein alter, strukturreicher Friedhof sind für das Gebiet charakteristische Lebensräume. Kul-
turhistorisch von Bedeutung sind Reste ehemaliger Forts.  Ziel der Entwicklung ist eine 
reich gegliederten Kultur- und Erholungslandschaft. 
Der Grünland -Waldkomplex bei Brück besteht aus drei Teilfl ächen und umfasst einen 
strukturreichen Grünland-Waldkomplex, der durch die Autobahn A4 und die Landstraße 
286n zerschnitten wird. Die Flehbachaue, ist als Teil des Komplexes, vor allem durch Ge-
büsche, Kopfbaumweiden  und dem Bach mit Ufergeh ölzen charakterisiert. Damit stellt 
das Gebiet einen wertvollen Rest der ehemaligen Kulturlandschaft im Übergang von der 
Rheinebene zur Bergischen Heideterrasse dar.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
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Abb. 10 Verbundflächen, © Geobasis NRW, 2016

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5.2 Soziale und demographische Situation 
In Bezug zu Grüner Infrastruktur sind Umweltbildungsangebote sowie die Verfügbarkeit 
und Qualität von Spiel - und Sportflächen und die Erreichbarkeit sowie Erschließ ung der 
Grünflächen für Fußgänger und Radfahrer relevant.  
Die soziale und demographische Situation bezüglich der Sozialräume ist ausführlich im 
IHK „Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwirken, zusammenhalten, Zukunft gestalten “ dar-
gelegt (vgl. Kapitel 3.2.). 
Spiel- und Sportplätze  
In und um den rechtsrheinischen Grüngürtel bestehen  zahlreiche Spielplätze für Kinder. 
Es handelt sich zumeist um ausgewiesene Spielplätze im Zusammenhang mit Siedlungen 
und Kleingartenanlagen. Historis ch bedingt k onzentrieren sich Spielmöglichkeiten in den 
öffentlichen Grünräumen auf die Umfelder der Forts und Zwischenwerke. Das Angebot ist 
zumeist auf Kinder beschränkt. Räume für Sport und freies Spiel für Jugendliche in Form 
offener Wiesenflächen finden sich nur in der Merheimer Heide. Die Waldbereiche stehen 
als freie Spielflächen nicht zur Verfügung. Neue Angebote wurden im Grüngürtel in Form 
von Bewegungsparcours für alle Generationen geschaffen. 
Sportflächen werden an zwei Orten im Programmgebiet in Form von Vereinssportanlagen 
angeboten.  
Als weiteres Freizeitangebot ist das Naturfreibad Vingst zu nennen. 
Außerschulische Umweltbildungsangebote im Gebiet  
Außerschulische Umweltbildungsangebote oder –einrichtungen bestehen derzeit im Pr o-
rammgebiet nicht. Als kleines, niederschwelliges Angebot im Sinne Umweltbildung kann 
das Ferienprogramm HöVi-Land angeführt werden. Da viele Kinder aus den beiden Stadt-
teilen (und auch Sozialräumen) Höhenberg und Vingst während der Sommerferien au f-
grund verschiedenster  sozialer Probleme nicht in Urlaub fahren können, schaff t HöVi-
Land ein dreiwöchiges kreatives Ferienprogramm vor Ort. Das Programm beinhaltet Aus-
flüge in die Umgebung, bei denen Kinder unmittelbar Natur und Umwelt erfahren. Päd a-
gogische Umweltbildung wird nicht angeboten. 
Fuß- und Radwege  
Als durchgehender, ausgeschilderter und markierter Fuß- und Radweg verläuft der Grün-
gürtelweg durch das Programmgebiet. An den Grüngürtelweg knüpfen Kölner -Radwege 
und die RegioGrün Route Ost an, die ins Umland führen. Die Flehbachaue ist derzeit nicht 
an den Grüngürtel oder an RegioGrün angebunden.  
Sehr gut qualifiziert sind die Wege in der offenen Landschaft der Merheimer Heide. Insbe-
sondere das Gremberger Wäldchen durchzieht ein dichtes Wegenetz. Nördlich der Me r-
heimer Heide verläuft nur noch der Grüngürtelweg. Der Ausbaustandard ist zumeist ein 
wassergebundener Weg. 
In den Waldbereichen handelt es sich zumeist um informelle Wege ohne Markierung.

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S e i t e  | 35  
Mangelhaft ist die Anbindung der Wege an die umliegenden Siedlungsräume.  Dies ist 
einerseits den Barrieren der Verkehrswege, andererseits auch den Barrieren durch Klei n-
garten- und Sportanlagen geschuldet. Die Einstiege in die Wege sind oftmals versteckt 
und kaum wahrnehmbar und zum Teil vermüllt.  
Insbesondere im Gremberger Wä ldchen stehen die Wege, bzw. deren Nutzer in Konflikt 
mit den Natur- und Landschaftsschutzbestimmungen. 
5.3 Wirtschaftliche Situation  
Wirtschaftliche Leistungen erzielen die Flächen im Grüngürtel nicht. Die Waldflächen di e-
nen in erste Linie dem Landschaftssch utz und sind einer wirtschaftlichen Nutzung entz o-
gen. Landwirtschaft findet nur auf sehr geringen Flächenanteilen statt. In den Forts und 
Zwischenwerken befinden sich kleinere gewerbliche Nutzungen.  
5.4 Gesamtstädtischer Kontext 
Projekte im Zusammenhang mit G rüner Infrastruktur können den rechtsrheinischen, frag-
mentierten Teil des gesamtstädtischen Grüngürtels verbinden und entwickeln und einen 
Beitrag zur Verbesserung der Wohn - und Lebenssituationen der rechtsrheinischen Stad t-
bezirke leisten. 
5.5 Leistungen des Programmgebietes im Bezug zu Grüner Infrastruktur 
Integration 
Das Programmgebiet integriert Erholungsfunktionen und Leistungen zur Klimaanpassung 
und zum Klimaschutz, Landschaftsschutz und fördert die Biodiversität. Zur grauen Infr a-
struktur der Verkehrswege und Siedlungen bestehen unmittelbare räumliche und funkti o-
nale Bezüge. Die Bezüge zu anderen Konzepten und Strategien sind in Kapitel 3 darge-
legt. 
Konnektivität 
Mit dem Konzept zur GI Köln werden Teilräume des rechtsrheinische n Grüngürtels unter-
einander und mit Räumen östlich der BAB A3 physisch und funktional verknüpft. Dies gilt 
auch für die Beziehungen zu den angrenzenden Sozialräumen. Die Projekte zielen nicht 
nur auf die qualitative Aufwertung der Verbundstrukturen ab, sondern auch auf den physi-
schen und funktionalen Schluss von Lücken in den Verbundstrukturen. 
Multifunktionalität 
Aufgrund der Dimension der Freiräume des Grüngürtels können eine Vielzahl unte r-
schiedlicher Funktionen wie z.B. Erholung, Freizeitnutzung und Nat urentwicklung gleich-
wertig miteinander existieren. Ein hoher Nutzungsdruck macht es dennoch erforderlich 
dass z.B. Erholungs - und Freizeitbereiche durch entsprechende Vegetationsausstattung 
wertvollen Tieren und Pflanzen Lebensraum und die naturnahen Bereiche ein hohes Maß 
an Erlebnisqualität bieten. Der Nachweis erfolgt über die Projekte und Maßnahmen.

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S e i t e  | 36  
Mehrräumlichkeit 
Da Programmgebiet besteht aus unterschiedlichen Zonierungen des Grüngürtels mit ve r-
schiedenen Landschaftselementen, Ökosystemen und techn ischen Infrastruktureinric h-
tungen. Hieraus ergeben sich, auch in Verbindung mit den angrenzenden Sozialräumen , 
unterschiedlich Problemlagen und Lösungsansätze. 
Kooperation 
In die Pflege und Entwicklung des Grüngürtels und der Flehbachaue sind zum einen meh-
rere Disziplinen und Ämter der Stadt Köln involviert (Grünplanung, Naturschutz, Klim a-
schutz, Bodenschutz), zum anderen erstreckt sich das Programmgebiet auch auf die s o-
zialen, städtebaulichen und stadtplanerischen Belange mehrerer Stadtviertel und Sozial-
räume. Auf Projektebene wird die Zusammenarbeit projektspezifisch um die allgemeine 
Öffentlichkeit und verschiedene Akteursgruppen erweitert. 
6 SWOT-ANALYSE 
Aus der Ortskenntnis, der Auswertung der Prozessen zum  „Grüngürtel Impuls“ Köln und 
dem IHK „Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwirken, zusammenhalten, Zukunft gestalten “ 
und nicht zuletzt aus den Diskussionen mit den beteiligten Ämtern der Stadt Köln wurden 
die Begabungen des Programmgebietes und dessen Defizite ermittelt und vor allem der 
Handlungsbedarf abgeleitet. Dies ist nachfolgend in Form einer SWOT-Analyse dargelegt. 
Die Analyse betrachtet vor allem diejenigen Indikatoren, welche die freiräumlichen und 
ökologischen Qualitäten und Vernetzungen sowie die altersspezifischen Nutzungen abbi l-
den.  
Handlungsbedarf aus dem IHK „ Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwirken, zusammenhal-
ten, Zukunft gestalten “ mit Bezug zu Grüner Infrastruktur und da mit mit Bezug zum Pr o-
grammgebiet des vorliegenden IHK ist im Kapitel 3.2 bei der Beschreibung der jeweiligen 
Sozialräume benannt.

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S e i t e  | 37  
6.1 Ökologische und klimatische Situation 
6.1.1 Grün-, Frei-, Wasserflächen, Wälder 
Stärken 
 Zusammenhängende Grünflächen als Naherho-
lungsraum für die Bewohner der Veedel 
 Merheimer Heide als großer attraktiver und gut 
nutzbarer Freiraum 
 Dichtes Wegenetz 
Chancen /Potenziale 
 Waldbereiche bieten hohes Aneignungspotenzial 
für Kinder und Jugendliche 
 Die enge räumliche Verzahnung von Freiraum 
und Siedlung bietet Chancen zur Vernetzung und 
zur Entwicklung des Grüngürtels zum nutzbaren 
Freiraum und Naturerlebnisraum für die Anwohner  
 Einbeziehung landwirtschaftlicher Bereiche in das 
Erholungsflächennetz 
 Landwirtschaftliche Flächen für „freies“ Gärtnern  
 Forts und Zwischenwerke als Ankerpunkte  
 Anbindung Flehbachaue 
Schwächen 
 Anteil nutzbarer Flächen im Verhältnis zur Ge-
samtfläche gering 
 Außerhalb der Merheimer Heide wenige, gut 
nutzbare öffentliche Grünflächen 
 Wenig Angebote für freie Sportnutzung außerhalb 
des Vereinssports 
 Hoher Flächenanteil für halböffentliche Nutzungen 
(Kleingärten, Vereinssport) 
 Wenig attraktive Wege von den Siedlungsräumen 
in den Grüngürtel 
 Zugewachsene und verwilderte Bereiche wirken 
als Angsträume 
 Verkehrswege als Barrieren für Durchgängigkeit 
Risiken 
 Übernutzung 
 Vandalismus 
 Entstehung von Angsträumen in vernachlässigten 
Teilräumen 
 Weitere Zunahme privat genutzter oder halböf-
fentlicher Flächen und Abnahme des öffentliche 
nutzbaren Raums 
 
Handlungsbedarf 
 Schaffung nutzbarer öffentlicher Grünflächen  
 Schaffung von Räumen und Angeboten für freie Spiel- und Naturerfahrung 
 Verbesserte Anbindung der Siedlungsräume und Vernetzung der Freiflächen untereinander 
 Funktionale und gestalterische Integration halböffentlicher Nutzungen (Kleingärten, Vereinssport) in die 
öffentlichen Freiflächen 
 Neue Formen des Kleingartens als Teil des öffentlichen Raums

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 38  
6.1.2 Landschaftsschutzgebiete / Landschaftsbestandteile 
Stärken 
 Vollständig als Landschaftsschutzgebiet festge-
setzt 
 Mehrere geschützte Landschaftsbestandteile 
Chancen /Potenziale 
 Beruhigung intensiv genutzter, naturschutzfach-
lich hochwertiger Bereiche bei gleichzeitiger Er-
schließung wenig wertvoller und genutzter Flä-
chen 
Schwächen 
 In Teilbereichen Störungen durch intensive, un-
geordnete Erholungsnutzung 
 Umsetzung der Landschaftsplanmaßnahmen ab-
hängig von Finanzausstattung und Flächenver-
fügbarkeit 
Risiken 
 Flächeninanspruchnahme durch Verkehr und 
Siedlungen 
 Weitere Zerschneidung 
 Übernutzung oder Neunutzung sensibler Bereiche 
 
Handlungsbedarf 
 Ordnung der Erholungsnutzung zur Beruhigung wertvoller Teilbereiche 
 Umsetzung von Landschaftsplanmaßnahmen 
6.1.3 Biologische Vielfalt 
Stärken 
 Vorkommen geschützter Tierarten 
 Naturschutzfachlich hochwertige Bereiche 
 Gremberger Wäldchen als Relikt der potentiell 
natürlichen Vegetation und als Refugial- und Tritt-
steinlebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. 
 Strukturreichtum 
 Mosaik verschiedener Grünflächen 
Chancen /Potenziale 
 Renaturierung Flehbachaue 
 Hohes Vernetzungspotenzial trotz der Zerschnei-
dung durch Verkehrswege aufgrund der engen 
räumlichen Abfolge der Grünflächen 
 Junge Wälder, Brachflächen und Wiesen können 
gut aufgewertet werden und bieten Entwick-
lungsmöglichkeiten 
 Kleingartenanlagen können aufgewertet werden 
und bieten Entwicklungsmöglichkeiten 
 Erhöhung der Biodiversität durch standörtlich an-
gepasste Pflege 
Schwächen 
 Starke Zerschneidung durch Verkehrswege 
 Verlärmung 
 Gewässersystem in den Siedlungsbereichen stark 
verändert 
 Altlasten 
Risiken 
 Falsche oder zu geringe Pflege führt zur Verar-
mung des Artenspektrums 
 Flächeninanspruchnahme durch Verkehr und 
Siedlungen 
 Weitere Zerschneidung 
 Übernutzung oder Neunutzung sensibler Bereiche 
 Weitere Flächeninanspruchnahme für Vereins-
sport und Kleingärten führt zum Verlust der Viel-
falt 
 
Handlungsbedarf 
 Renaturierung Flehbachaue 
 Aufwertung junger Wälder, Brachflächen und Wiesen 
 Erhöhung der Struktur- und Artenvielfalt in Kleingärten 
 Standörtlich angepasste Pflege

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S e i t e  | 39  
6.1.4 Klimafunktion 
Stärken 
 Wälder und Gehölze dienen als Frischluftentste-
hungsgebiete und Staubfilter 
 Offene Grünflächen entlasten als Kaltluftentste-
hungsgebiete und thermische Ausgleichsflächen 
die Siedlungsräume 
 Der Talraum des Strunder Bachs dient als Frisch-
luftschneise 
Chancen /Potenziale 
 Ausweitung des Grüngürtels als klimatisch wirk-
samer Raum, insbesondere nördlich von Buch-
heim 
 Renaturierung der Flehbachaue (Wiedervernäs-
sung Niedermoor) 
 Vernetzung mit Siedlungsräumen 
Schwächen 
 Die Autobahn A3 mit begleitenden Lärmschutz-
wänden mindert die Frischluftzufuhr aus den öst-
lich angrenzenden großen Frischluftkorridoren 
 Die Freiräume im Norden sind zu schmal, um 
klimatische ausgleichen zu wirken 
 Mangelnde Vernetzung mit den Siedlungsräumen 
 Lufthygienische Belastungen durch Verkehrswege 
Risiken 
 Schaffung weiterer Barrieren für Frisch- und Kalt-
luftzufuhr durch Bebauung und bauliche Maß-
nahmen an Verkehrstrassen 
 Reduzierung klimarelevanter Strukturen durch 
Überbauung und Versiegelung 
 Klimawandel als Unwägbarkeitsfaktor für den Na-
turraum und die Kulturlandschaft 
 
Handlungsbedarf 
 Renaturierung Flehbachaue 
 Herausstellen der Klimaleistungen des Programmgebietes für die Siedlungsräume 
 Vernetzung mit den Siedlungsräumen 
6.1.5 Grün- und Freiraumkorridore 
Stärken 
 Zusammenhängender Grünkorridor 
 Gremberger Wäldchen 
 Vernetzung mit Flehbachaue 
 Strukturreichtum 
 Bedeutung im Biotopverbund  
 Kulturhistorische Bedeutung und Relikte (Forts, 
Zwischenwerke) 
 Dichtes Wegenetz 
Chancen /Potenziale 
 Erhöhung der Strukturvielfalt 
 Anbindung Flehbachaue 
Schwächen 
 Mangelnde Durchgängigkeit, Barrieren 
 Kaum Erweiterungsmöglichkeiten 
 Zerschneidung durch Verkehrswege 
Risiken 
 Weitere Zerschneidung 
 Flächeninanspruchnahme durch Siedlungen, Ver-
kehr 
 
Handlungsbedarf 
 Erhöhung der Strukturvielfalt im Wald und in den Grünflächen  
 Anbindung der Flehbachaue als Teil des Grüngürtels  
 Einbeziehung der Flächen östlich der Autobahn zur Erweiterung des Grüngürtels

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S e i t e  | 40  
6.2 Soziale und demographische Situation  
6.2.1 Spiel- und Sportplätze 
Stärken 
 Zahlreiche Spielplätze für Kinder mit hoher Quali-
tät vorhanden 
 Merheimer Heide als großer attraktiver und gut 
nutzbarer Freiraum 
 Gutes Sportangebot für Vereinssport 
 Naturfreibad Vingst 
 Neue Angebote (Bewegungsparcours) 
 In großen Teilen gute Erreichbarkeit der Freiräu-
me mit dem ÖPNV 
Chancen /Potenziale 
 Forts und Zwischenwerke mit Umfeld als Anker-
punkte für Spielflächen 
 Waldbereiche bieten Aneignungspotenzial von 
Kinder und Jugendliche 
 Grüngürtel bietet Platz für Angebote an alle Al-
tersgruppen 
 Einbeziehung weiterer Flächen östlich der Auto-
bahn A3 
Schwächen 
 Außerhalb der Merheimer Heide keine größeren 
Räume für freies Spielen  
 Wenige Angebote für freie Sportnutzung außer-
halb des Vereinssports 
 Angebot ist zumeist auf Kinder beschränkt 
 Keine Angebote für „Trendsport“ 
Risiken 
 Entwicklung einseitiger Angebote  
 Konflikt Naturschutz – Sport-/Spielnutzung 
 Nutzungskonflikte zwischen unterschiedlichen 
Nutzergruppen 
 
Handlungsbedarf 
 Schaffung von Flächen und Angeboten für freie Sportnutzung 
 Schaffung von Angeboten für „Trendsport“ 
 Schaffung von Angeboten für Jugendliche 
6.2.2 Außerschulische Umweltbildungsangebote im Gebiet 
Stärken 
 Für die Sozialräume Höhenberg und Vingst be-
steht mit dem HöVi-Land in den Freiräumen um 
das Zwischenwerk Xa ein Anknüpfungspunkt 
 Kölner Waldschule Gut Leidenhausen als potenti-
eller Kooperationspartner 
Chancen /Potenziale 
 HöVi-Land als Ankerpunkt 
 Engagierte Sozialraubetreuer  
 (Grund)Schulen im Umfeld 
 Programmgebiet bietet vor allem mit dem Grem-
berger Wäldchen sehr gute Themen (Wald, Tie-
re/Pflanzen), Klimaschutz 
Schwächen 
 Bisher keine Angebote 
Risiken 
 Abhängigkeit von Einzelpersonen 
 
Handlungsbedarf 
 Einbindung und Stärkung HöVi-Land  
 Aufbau eines Umweltbildungsangebotes

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 41  
6.2.3 Fuß- und Radwege 
Stärken 
 Durchgehende Fuß-/Radwegeverbindung durch 
den Grüngürtel vorhanden und ausgeschildert 
 In großen Teilen gute Erreichbarkeit mit ÖPNV 
 Im Gremberger Wäldchen und der Merheimer 
Heide eine Vielzahl von Wegen vorhanden  
 Anbindung an RegioGrün Route Ost 
Chancen /Potenziale 
 Vernetzung über die A3 hinweg 
 Einbindung Flehbachaue 
 Lückenschluss Radweg RegioGrün-Flehbachaue-
Grüngürtel 
 Beruhigung Gremberger Wäldchen 
Schwächen 
 Wenig attraktive Wege von den Siedlungen in den 
Grüngürtel 
 Teilweise Barrieren durch Verkehrswege und 
halböffentliche Räume  
 Zugänge kaum wahrnehmbar 
 Freiflächen östlich der Autobahn A3 kaum er-
schlossen 
 Mit Ausnahme des Grüngürtelweges keine klares 
Wegekonzept 
Risiken 
 Akzeptanzprobleme 
 Interessenkonflikte Nutzergruppen, Naturschutz – 
Erholung 
 
Handlungsbedarf 
 Lückenschluss und Anbindung der Flehbachaue an das Radwegesystem 
 Wegekonzept Gremberger Wäldchen 
 Vernetzungen über Rad-/Fußwege 
 Überwindung von Barrieren (Verkehrswege) 
 Schaffung klarer Zugänge 
 Beseitigung von „Angsträumen“ 
6.3 Wirtschaft 
Stärken 
----- 
Chancen /Potenziale 
 Fortanlagen bieten Potenzial für Gastronomie 
 Grüngürtel als Erholungs- und Regenerations-
raum für Unternehmen in den angrenzenden 
Siedlungen 
 Grüngürtel als attraktive Adresse 
 Vor-Ort Nutzung des Holzes aus Durchforstungen 
Schwächen 
 Keine Gastronomieangebote 
Risiken 
 Zu starke Inanspruchnahme durch wirtschaftliche 
Interessen 
 Verkleinerung und Vernachlässigung des Grün-
gürtels – Verlust des positiven Standortfaktors 
Grün 
 
Handlungsbedarf 
 Konzept zur Vor-Ort Nutzung des Holzes aus Durchforstungen

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 42  
7 ENTWICKLUNGSSTRATEGIE 
Auf Basis der Bestandsdaten, der SWOT -Analyse, den abgeleiteten Handlungsbedarfen  
und im Diskurs mit den beteiligten Akteuren w urde die Entwicklungsstrategie für das Pr o-
grammgebiet abgeleitet. Die Entwicklungsziele, Handlungsfelder , Leitmaßnahmen und 
Projekte der Entwicklungsstrategie sind aufeinander abgestimmt und konsistent. Es b e-
steht ein klarer, eindeutiger Bezug zwischen allen Ebenen der Strategie.  
Für das IHK wurde ein Leitbild definiert, das einerseits klar den Anspruch an den Grüngür-
tel und be gleitende Freiräume wiedergibt und andererseits den Bezug zu den Sozialrä u-
men herstellt. 
IHK Grüne Infrastruktur Köln  
„Vielfalt vernetzen“ 
Dieses Leitbild dient als programmatischer Titel für alle, auch über den Förderzeitraum 
hinaus durchzuführenden Proj ekte und Maßnahmen und gibt die langfristige  Entwick-
lungsrichtung vor. 
 
Abb. 11 Schema Entwicklungsstrategie

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 43  
Im Vordergrund stehen der Erhalt und die Entwicklung des rechtsrheinischen Grüngürtels 
und der angrenzenden Freiräume als  deutlich sichtbarer Raum im Stadtgebiet un d deren 
Leistungen für Erholung, Klimaschutz und Biodiversität. Dabei ist dies nicht Selbstzweck, 
sondern korrespondiert mit den Menschen in den angrenzenden Siedlungsräumen und 
leistet so einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingung.  
Die Handlungsfelder der Entwicklungsstrategie lassen sich denen des OP EFRE NRW 
Prioritätsachse 4 zuordnen. Dies sind:  
 Grüne Infrastruktur (spezifisches Ziel 12), 
 Schutz und Wiederherstellung von Freiräumen (spezifisches Ziel 12) 
 und die Verbesserung des öffentlichen Raums (spezifisches Ziel 11).  
Die, den Handlungsfeldern zugeordneten Projekte und Maßnahmen sind somit auf die 
spezifischen Zielen 11 und 12 des OP EFRE NRW ausgerichtet.  
Leitmaßnahmen definieren die strategischen Ziele der Handlungsfelder. 
7.1 Handlungsfelder der Entwicklungsstrategie: 
7.1.1 Handlungsfeld „Grün entwickeln“ 
Viele neue Anforderungen werden heute an Grün - und Freiräume gestellt. Neben den 
ökologischen Funktionen sind dies insbesondere auch Anforderungen aus d er Bevölke-
rung wie z.B. gute Zugänglichkeit und Erschließung, multifunktionale Nutzbarkeit, Schö n-
heit und Ruhe. Die Grünflächen im Programmgebiet bedürfen hinsichtlich dieser Anford e-
rungen sowohl funktional, als auch räumlich der Entwicklung und Erweiterung.  
Ein wertvoller „Natur - und Erholungsraum“, der unzweifelhaft zu den Stärken der Stadt 
Köln zählt, spielt auch bei der Stärkung von Sozialräumen eine wesentliche Rolle. Gro ß-
zügige, funktionelle und ansprechend gestaltete Grünflächen entlasten als Aufent halts-
räume die urbanen Freiflächen und schaffen, je nach Bedarf, Platz für ein Neben - und 
Miteinander von Generationen und Kulturen.  
 
Leitmaßnahmen im Handlungsfeld „Grün entwickeln“ 
 Schaffung nutzbarer öffentlicher Grünflächen  
 Verbesserte Anbindung und Vernetzung der Siedlungsräume 
 Vernetzung der Freiflächen untereinander 
 Funktionale und gestalterische Integration halböffentlicher Nutzungen (Kleingärten, 
Vereinssport) in die öffentlichen Freiflächen 
 Anbindung der Flehbachaue als Teil des Grüngürtels 
 Einbeziehung der Flächen östlich der Autobahn zur Erweiterung

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 44  
7.1.2 Handlungsfeld „Grün schützen“ 
Der Grüngürtel und die Flehbachaue stellen nicht nur einen wichtigen Erholungsraum im 
dichten Siedlungsumfeld dar, sondern auch einen wertvolle Naturraum. Dies zeigt s ich in 
der umfassenden Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet und teilweise als geschützte 
Landschaftsbestandteile. Insbesondere das Gremberger Wäldchen gilt als einer der wer t-
vollsten Waldbestände auf Kölner Stadtgebiet.  
Im Handlungsfeld „Grün schützen“ geht es vordringlich nicht um den erhaltenden Schutz 
von Flächen, sondern um die gezielte Weiterentwicklung, Aufwertung und Strukturanre i-
cherung des Programmgebietes. Dies soll in allen Räumen und auf allen Ebenen erfo l-
gen. Dazu zählen Waldflächen und Grün flächen, aber auch die zahlreichen Kleingärten. 
Auch kann durch Änderungen in der Pflege der Struktur - und Artenreichtum gefördert 
werden. Neben den Leistungen des Programmgebietes für den Natur - und Artenschutz 
gilt es auch die des Klimaschutzes herauszua rbeiten und darzustellen. Diese sind für die 
dicht bebauten rechtsrheinischen Siedlungsräume von besonderer Bedeutung hinsichtlich 
der Bewältigung der Folgen des Klimawandels.  
 
Leitmaßnahmen im Handlungsfeld „Grün schützen“ 
 Erhöhung der Strukturvielfalt im Wald und in den Grünflächen  
 Ordnung der Erholungsnutzung zur Beruhigung wertvoller Teilbereiche 
 Umsetzung von Landschaftsplanmaßnahmen 
 Renaturierung Flehbachaue 
 Aufwertung junger Wälder, Brachflächen und Wiesen 
 Erhöhung der Struktur- und Artenvielfalt in Kleingärten 
 Standörtlich angepasste Pflege 
 Herausstellen der Klimaleistungen des Programmgebietes für die Siedlungsräume

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S e i t e  | 45  
7.1.3 Handlungsfeld „Grün erleben“ 
Der Innere und Äußere Grüngürtel sind für die Stadt Köln insgesamt von herausragender 
Bedeutung für d ie Lebensqualität und selbstverständlicher Teil des Wohnumfeldes und 
des Alltags der Bewohner. Die Nutzungen sind vielfältig und nicht konfliktfrei. Das Han d-
lungsfeld „Grün erleben“ beschäftigt sich mit den Konflikten und den Folgen der intensiven 
Nutzung.    
Aus der reinen Nutzung als Erholungsraum soll durch entsprechend Maßnahmen ein N a-
turerlebnisraum in unmittelbarer Wohnungsnähe entstehen. Dies ist auch mit Umweltbi l-
dungsmaßnahmen verbunden. Hierdurch sollen die Nutzer für die Leistungen, die Bede u-
tung und den Schutz des Grüngürtels und der Flehbachaue sensibilisiert werden.  
Wichtigstes Instrument ist ein klares Wegekonzept, das zwischen Nutzung und Schutz 
vermittelt.  
 
Leitmaßnahmen im Handlungsfeld „Grün erleben“ 
 Lückenschluss und Anbindung der Flehbachaue an das Radwegesystem 
 Wegekonzept Gremberger Wäldchen 
 Vernetzungen über Rad-/Fußwege 
 Überwindung von Barrieren (Verkehrswege) 
 Schaffung klarer Zugänge 
 Beseitigung von „Angsträumen“ 
 Einbindung und Stärkung HöVi-Land  
 Aufbau eines Umweltbildungsangebotes  
7.1.4 Handlungsfeld „Grün nutzen“ 
Die Freiräume des Grüngürtels dienen heute einer Vielzahl neuer Nutzungsformen, für die 
der historisch gewachsene Freiraum nicht konzipiert ist. Zudem ist der Nutzungsdruck 
durch das Bevölkerungswachstum deutlich gestiegen. Auch der Umgang mit Grünflächen 
hat sich geändert. Nutzergruppen eignen sich entsprechend ihren Ansprüchen den Fre i-
raum selbständig an. Dies führt sowohl zwischen den Nutzergruppen, als auch zwischen 
Schutz von Natur und Landschaft und berechtigtem Anspruch auf Erholung zu Konflikten. 
Mit Maßnahmen im Handlungsfeld „Grün nutzen“ sollen diese Konflikte durch gezieltes 
Schaffen von Angeboten aufgebrochen werden.  
Eine besonders häufige Form des Nutzens von Grünflächen im Programmgebiet sind die 
organisierten Kleingärten. Da einerseits die Nachfrage nach Gartenparzellen nach wie vor 
hoch ist, andererseits aber auch a lternative Formen abseits von Vereinsstrukturen nac h-
gefragt werden, sollen im Grüngürtel Projekte an der Schnittstelle Kleingarten -Urban Gar-
dening erprobt werden.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 46  
Neben der Freizeitnutzung haben vor allem die Waldbereiche auch einen pot. wirtschaftl i-
chen Nutzen. Aus Durchforstungs- und Pflegmaßnahmen fällt nutzbares Holz an. Dessen 
Verwertung soll unter dem Gesichtspunkt der sozialen Schwäche der a ngrenzenden 
Quartiere geprüft werden. 
 
Leitmaßnahmen im Handlungsfeld „Grün nutzen“ 
 Schaffung von Räumen und Angeboten für freie Spiel- und Naturerfahrung 
 Schaffung von Flächen und Angeboten für freie Sportnutzung 
 Schaffung von Angeboten für „Trendsport“ 
 Schaffung von Angeboten für Jugendliche 
 Schaffung von neuen Formen des „Gärtnerns“ 
 Konzept zur Vor-Ort Nutzung des Holzes aus Durchforstung

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S e i t e  | 47  
7.2 Priorisierung der Handlungsfelder 
Die Bedeutung der Handlungsfelder richtet sich nicht nur am vordringlichen Hand lungs-
bedarf aus, sondern insbesondere an den Stärken und Schwächen des Programmgebi e-
tes. Hier steh en einerseits die Entwicklung von Grün- und Freiflächen als nutzbare Fl ä-
chen und andererseits der  Schutz wertvoller Flächen im Vordergrund. Beides hat als Teil 
des städtischen Umfeldes, seinen Platz und soll durch Projekte im Miteinander gefördert 
werden. 
Das Programmgebiet bietet für d as Erleben von Natur und Landschaft großes Potential. 
Für die Bewohner der angrenzenden Wohnquartiere ist der Grüngürtel Teil des unmittel-
baren Lebensumfeldes und Ersatz für mangelnde Grünflächen in den Quartieren. 
Die Nutzung von weniger sensiblen Teilen des Grüngürtels für neue, zusätzliche und zie l-
gerichtete Freizeitangebote ist ein Ziel, das in erster Linie im Zusammenhang mit  den 
Sozialräumen zu sehen ist, und häufig in Verbindung mit Projekten der Handlungsfelder 
Grün entwickeln und Grün erleben steht. 
 
Priorität 1: Grün entwickeln, Grün schützen 
Priorität 2: Grün erleben 
Priorität 3: Grün nutzen 
 
Aus der Reihung der Handlungsfelder ergibt sich nicht automatisch eine Priorisierung hin-
sichtlich der Projekte. Auch i n den, als Priorität 2 oder 3 eingestuften Handlungsfeldern , 
können und sollen Projekte umgesetzt werden.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 48  
8 PROJEKTE 
Die Umsetzung der Entwicklungsstrategie erfolgt innerhalb abgegrenzter Projekträ ume 
und durch Einzelprojekte. Sowohl den Projekträumen, als auch den Einzelproje kten sind 
Umsetzungsmaßnahmen zugeordnet. Diese sind in den jeweiligen Pro jektsteckbriefen 
(siehe Kapitel 8.5) erläutert. 
Die Abgrenzung größerer, zusammenhängender Projekträume bietet sich auf Grund der 
spezifischen Ausgangslagen, Schwerpunkte und Handlungsbedarfe der Räume an.  
Hinsichtlich Förderanträge und Projektlaufzeiten sind auch Umsetzungsmaßnahmen aus 
den Projekträumen als Einzelprojekte anzusehen.  
8.1 Projekträume 
Auf Grundlage der Handlungsbedarfe und Leitmaßnahmen und insbesondere aus der 
Struktur des Kölner Grüngürtels werden im Programmgebiet des IHK „Vielfalt vernetzen“ 
vier Projekträume identifiziert und abgegrenzt.  
8.1.1 Projektraum Gremberger Wäldchen 
Der Projektraum Gremberger Wäldchen ist überwiegend mit Wald bestockt und beinhaltet 
mit dem Gremberger Wäldchen einen der letzten ursprünglichen Waldbereiche Kölns. Es 
hat eine hohe Bedeutung für Flora und Fauna und für die Bevölkerung als Naherholung s-
gebiet. Hier besteht Handlungsbedarf zur Beruhigung der wertvollen Bereiche. Die Wal d-
bereiche stellen wichtige Klimaleistungen für die Allgemeinheit zur Verfügung. Diese so l-
len u.a. in Form von Umwel tbildungsmaßnahmen herausgestellt werden. Die Vernetzung 
mit den angrenzenden Sozialräumen soll verbessert werden, um den Bewohnern einen 
leichteren Zugang zu Natur und Landschaft zu ermöglichen.  
8.1.2 Projektraum Flehbachaue 
Die Flehbachaue ist ein kulturgesch ichtliches und ökologisches Relikt ehemaliger Moo r-
standorte (Bruch) der Kölner Niederterrasse. Ökologisch bedeutsam ist das Gelände w e-
gen vorhandener Moorreste und des engräumigen Wechsels unterschiedlicher Biotopt y-
pen und des Artenreichtums. Die Flehbacha ue stellt auch einen wichtigen Freiraumkorr i-
dor zwischen dem Kölner Grüngürtel und dem Königsforst dar. Mit dem Projekt soll die 
Flehbachaue nach Beseitigung von Altablagerungen durch Wiedervernässung als Moo r-
standort reaktiviert und aufgewertet werden.  
8.1.3 Projektraum Grün vernetzen – Grün entwickeln 
Der Projektraum „Grün vernetzen – Grün entwickeln “ zieht sich weitgehend östlich der 
BAB A3 durch das  gesamte Programmgebiet. Durch den Ausbau der A3 sind hinter den 
Lärmschutzeinrichtungen relativ beruhigte Grünflächen entstanden. Es handelt sich dabei 
um sehr unterschiedliche Flächen, teilweise um bepflanzte Böschungen, teilweise um 
Ansaaten. Es ist so ein ca. 20 bis 40 m breites Band entstanden, dass sich sehr gut für 
die ökologische Entwicklung und in Teilen f ür Erholung, Spiel und Sport eignet. Verbun-
den werden die Flächen durch den A3 -Weg, der den Anwohnern neue Verbindungen e r-

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 49  
möglicht und Freiräume erschließt. Zusammen mit der standortangepassten Entwicklung 
der Grünflächen kann ein spannendes und unerwartet es Grünerlebnis entlang der sonst 
als Barriere und Belastung empfunden A3 entstehen. 
8.1.4 Projektraum „WaldParkour“  
Der Projektraum „WaldParkour“ ist räumlich am Vingster Berg verortet. Dieser liegt zentral 
zwischen den Sozialräumen Höhenberg, Vingst und Osthe im. Die drei Sozialräume we r-
den allseitig durch breite Verkehrstrassen begrenzt . Der Grüngürtel und speziell der 
Vingster Berg stellen für die Bewohner die wohnungsnahen Freiflächen dar. Im Waldbe-
stand am Vingster Berg sollen Angebote für Jugendliche der S ozialräume zum freien 
Spiel in Natur und Landschaft ermöglicht werden. Der „Vingster B erg“ ist im Zusamme n-
hang mit der Entschuttung der kriegszerstörten rechtsrheinischen Vororte künstlich aufge-
tragen worden und stellt eine markante Erhebung dar. Dies e soll durch Aussichtsmöglich-
keiten betont werden.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 50  
Abb. 12 Gesamtkonzept der Projekträume IHK „Vielfalt vernetzen“

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 51  
8.2 Einzelprojekte 
8.2.1 Gartenlabor 
Kleingärten nehmen weite Flächen des Programmgebietes ein und bilden häufig Barrieren 
für die Durchgängigkeit sowohl hinsichtlich Wegeverbindungen, als auch hinsichtlich des 
Biotopverbundes. Das Projekt Gartenlabor widmet sich der Fragestellung, wie Kleinga r-
tenanlagen in das Freiflächensystem und in den Biotopverbund besser eingebunden we r-
den können und wie neue Formen des „Urban Gardening“ integriert werden können. E r-
forderlich hierzu sind einerseits konkrete Testflächen, auf denen  modellhaft Gärten zur 
Selbstversorgung unter Vernetzungsaspekten angelegt und genutzt werden, andererseits 
aber auch die Sensibilisierung von Kleingärtnern im Programmgebiet für die spezielle S i-
tuation im Kölner Grüngürtel. Verortet sind die Testflächen im räumlichen Projekt Grün 
vernetzen – Grün entwickeln.  
8.2.2 Klimaleistungen des Grüngürtels 
Die Grünflächen des recht srheinischen Grüngürtels haben für die Bewohner der angre n-
zenden Siedlungsräume nicht nur Funktion als Erholungsraum, sondern leisten u.a. über 
die Wald- und Grünflächen wichtige Beiträge zum besseren Stadtklima, zur Lufthygiene 
und sind zukünftig als „kli matische Rückzugsräume“ von besonderer Bedeutung für das 
Wohlergehen der Bevölkerung.  
Um das Verständnis für den Erhalt, die Pflege und die Entwicklung des Grüngürtels zu 
erhöhen und für dessen pflegliche Nutzung zu sensibilisieren, sollen in einer wisse n-
schaftlichen Studie dessen Leistungen für die Bevölkerung herausgearbeitet und darg e-
stellt werden. Gerade bei Kindern und Jugendlichen kann durch intensive Naturerfahru n-
gen frühzeitig eine positive Mensch -Natur-Beziehung erreicht werden, die Voraussetzung 
für den Schutz von Natur und Landschaft ist. 
8.2.3 Holzhof 
Von der städtischen Forstverwaltung Köln werden rund 3.950 Hektar Waldfläche betreut . 
Rechtsrheinisch liegen Waldgebiete u.a. im Grüngürtel (Gremberger Wäldchen) und vor 
allem n ördlich des Stadtteils Dün nwald. Die Forstverwaltung bietet verschiedene Wal d-
produkte zum Kauf an, darunter auch Brennholz und Kaminholz.  
Im Rahmen der „Grünen Infrastruktur“ sol l Brennholz vor Ort verstärkt genutzt werden. 
Ziel ist es, liegendes Holz aus Durchforstungs - und Waldp flegemaßnahmen im Pr o-
grammgebiet auf einem „Holzhof“ zu sammeln, zu verarbeiten und günstig abzugeben. 
Die Gewinnung, Verarbeitung und Abgabe soll als Ökosozialprojekt durchgeführt werden. 
Dabei geht es neben der ressourcenschonenden Gewinnung und Abgabe von Holz vor 
Ort auch um soziale Aspekt e. Der „Holzhof“ soll Beschäftigungslosen Chancen zu r Quali-
fizierung, Integration und Heranführung an den Arbeitsmarkt bieten. Die Umsetzung soll in 
Kooperation mit einem Sozialunternehmen erfolgen, da s neben der Integ ration von A r-
beitslosen und Behinderten in den Arbeitsmarkt sich auch mit Bildungs- und Qualifizie-
rungsangeboten beschäftigt.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 52  
8.3 Projekte und Handlungsfelder 
Die Tabelle zeigt die Zuordnung der Projekträume und Einzelprojekte zu den Handlung s-
feldern. Dabei wi rd deutlich, dass alle Projekte mehrere Handlungsfelder bedienen. Dies 
zeigt anschaulich den multifunktionalen und mehrräumlichen Ansatz des IHK „Vielfalt ve r-
netzen“. 
Handlungsfeld / Projekt  Grün entwickeln 
(Priorität 1) 
Grün schützen 
(Priorität 1) 
Grün erleben 
(Priorität 2) 
Grün nutzen 
(Priorität 3) 
Gremberger Wäldchen     
WaldParkour     
Flehbachaue     
Grün vernetzen – Grün entwickeln     
Gartenlabor     
Klimaleistungen     
Holzhof     
Tab. 1 Zuordnung Projekte - Handlungsfelder 
8.4 Priorisierung der Projekte 
Aus den spezifischen Handlungsbedarfen kann für die Projekträume und Einzelprojekte 
eine Priorisierung abgeleitet werden. In den Projektsteckbriefen wird wiederum eine Pri o-
risierung der Maßnahmen vorgenommen.  
Vordringlicher Handlungsbedarf besteht in den Projekträumen Flehbachaue und Gre m-
berg Wäldchen. Hier gilt es, durch Umsetzung entsprechender Maßnahmen wertvolle 
Naturelemente zu sichern, zu entwickeln und erlebbar zu machen. 
Das Projekt Gartenlabor wird ebenfalls als v ordringlich eingestuft. Es stehen im Grüngü r-
tel konkrete Flächen zur Verfügung, um an der Schnittstelle des in Köln nach wie vor sehr 
nachgefragten klassischen „Kleingärtnerns“ und der Initiativen und Trends des „Urban 
Gardening“ Möglichkeiten des wohnungsnahen Gärtnerns zu schaffen und zu erproben.  
Der Projektraum „Grün vernetzen – Grün entwickeln“ beinhaltet sehr unterschiedliche 
Flächen. Dies sind u.a. Ausgleichsflächen für Bauvorhaben, neu zu entwickelnde Grünflä-
chen, bestehende Erholungsflächen und au ch Ackerland. Alle Flächen haben sehr ve r-
schiedene Ausgangslagen und Entwicklungshorizonte. In der Summe ist daher die Prior i-
tät als Stufe 2 (hoch) einzustufen, wobei einige Maßnahmen im Projektraum mit vordrin g-
lichem Handlungsbedarf einzustufen sind.  
Der „WaldParkour“ wird auf Grund des Zeitbedarfs für die erforderliche fachliche Konze p-
tion und für die intensive Einbeziehung der Zielgruppe als mittlere Priorität eingestuft. Ein-
zelmaßnahmen haben eine hohe Priorität.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 53  
Das Projekt Klimaleistungen erfordert i ntensiver fachlicher Vor - und Aufbereitung. Ko n-
zepte hierzu liegen bisher nicht vor. Daher wird das Projekt mit mittlerer Priorität eing e-
stuft. 
Priorität / Projekt  Sehr hoch  
(Priorität 1) 
Hoch 
(Priorität 2) 
Mittel 
(Priorität 3) 
Gremberger Wäldchen    
Flehbachaue    
Gartenlabor    
Grün vernetzen – Grün entwickeln    
WaldParkour    
Klimaleistungen    
Holzhof    
Tab. 2 Übersicht Projektprioritäten 
8.5 Projektsteckbriefe 
Nachfolgend sind die Projekträume und Einzelprojekte in Form v on Projektsteckbriefen 
beschrieben und entsprechend der Priorität geordnet. Die Steckbriefe beinhalten alle we-
sentlichen Informationen zu den Projekten einschließlich Projektbeschreibung, erforderl i-
cher Umsetzungsmaßnahmen, Priorisierung der Maßnahmen, Projektträger und –partner, 
Umsetzungszeiträume und geschätzter Kosten.  
Dargestellt ist weiterhin die Wirkung der Projekte auf übergeordnet Ziel und Programme, 
sowie Aussagen zur angedachten Partizipation.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 54  
8.5.1 Gremberger Wäldchen – Neue Wege 
Titel des Projektes   
Gremberger Wäldchen – Neue Wege 
 
Projektort 
Gremberger Wäldchen zwischen A 4 und Vingster 
Bad, Wald und Grünflächen südlich und nördlich des 
Alten Deutzer Postweges zwischen Vingster Ring 
und B8, Freiflächen westlich und nördlich des neuen 
Wohnquartiers Waldbadviertel 
Priorität 
 
(siehe zugehörige Karte Anlage 4) 
Handlungsfeld(er) 
Grün entwickeln Grün schützen Grün erleben Grün nutzen 
Ziele 
Stärkung der Biodiversität, Verbesserung Siedlungsumfeld, Umweltbildung, Naturerlebnis 
Handlungsbedarf 
 Wegekonzept Gremberger Wäldchen zur Ordnung der Erholungsnutzung zur Beruh i-
gung wertvoller Teilbereiche 
 Herausstellen der Klimaleistungen des Programmgebietes für die Siedlungsräume 
 Einbindung und Stärkung HöVi-Land  
 Aufbau eines Umweltbildungsangebotes  
 Überwindung von Barrieren (Verkehrswege) 
 Schaffung klarer Zugänge in die Grünräume 
 Beseitigung von „Angsträumen“ 
Projektbeschreibung 
Das Gremberger Wäldchen gehört zu den Besonderheiten im rechtsrheinischen Grüngü r-
tel. Es ist der Rest eines Laubwaldes der sich  über Gremberg hinaus erstreckenden Ni e-
derterrasse der Kölner Bucht und zählt zu den letzten Überresten autochthonen Waldb e-
standes in Köln. Aufgrund seiner langen Geschichte und des ursprünglichen Charakters 
hat das Gremberger Wäldchen eine hohe Bedeutung für die Bevölkerung als Naherh o-
lungsgebiet und ganz besonders für Flora und Fauna. 
Der Projektansatz verfolgt das Ziel, durch eine eindeutige, reduzierte Wegeführung und 
Markierung der Zugänge das Gremberger Wäldchen als Erholungsraum zu erhalten und 
gleichzeitig die wertvollen Baumbestände und die Flora und Fauna als Naturwald zu 
schützen. Hierzu sollen Wege im Wäldchen entsiegelt und durch Abpflanzungen oder 
1

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 55  
Barrieren geschlossen werden. Die nördlich des Alten Deutzer Postweges gelegen en 
Waldbereiche soll en im Gegenzug auf überwiegend vorhandenen Wegen erschlossen 
und in den Erholungsraum einbezogen werden.  
Im Wäldchen und am Zwischenwerk Xa sollen fünf Info -Punkte gestaltet werden, die über 
die Bedeutung und die Besonderheiten informieren und die Besuche r für einen schone n-
den Umgang sensibilisieren. 
Nördlich des Alten Deutzer Postweges entstand eine große Neubausiedlung (Waldba d-
viertel). Durch die Bebauung erhöht sich der Nutzungsdruck auf die südlich anschließe n-
den Waldbereiche. Dem Bedürfnis nach Erholu ng außerhalb des Wohnquartiers soll 
durch ein neues Wegekonzept nachgekommen werden. Dies erfordert in Teilen eine Fre i-
stellung von Wegen und von Zugängen durch Baumrodungen und die Anlage neuer W e-
ge. Die Wege sollen als Waldwege mit wassergebundener Decke  angelegt werden. In s-
gesamt entsteht ein klares (Rund)Wegenetz, das nicht nur den Bewohnern des Waldba d-
viertels, sondern insbesondere auch denen der angrenzenden Sozialräume Vi ngst und 
Höhenberg zu Gute kommt.  
In der Waldfläche südöstlich des Waldbadviert els befindet sich noch ein Grundstück in 
Privatbesitz. Dieses soll erworben werden und entsprechend den naturschutzfachlichen 
Zielen und den Anforderungen an Erholungsnutzung entwickelt werden.   
Um die Bereiche südlich und nördlich des Alten Deutzer Postw eges zu verbinden, sind 
sichere Querungsmöglichkeiten der Straße erforderlich. Zwischen der Kleingartenanlage 
und der Einmündung Hardtgenbuscher Kirchweg ist der Bau eines Fußweges am Alten 
Deutzer Postweg erforderlich. 
Unmittelbar westlich des Waldbadvier tels liegen die Freiflächen des Vingster Sees und 
des Zwischenwerks Xa. Der Vingster See wird als Naturfreibad genutzt. Das Zwische n-
werk dient neben der allgemeinen Erholungsfunktion insbesondere der Ferienkinderb e-
treuung aus den benachbarten Sozialräumen Höhenberg und Vingst. Diese wird einmal 
jährlich für drei Wochen in den Sommerferien durchgeführt und ehrenamtlich betreut. 
Mehrere hundert Kinder verbringen einen Teil der Ferienzeit auf dem Gelände. Zur Ve r-
besserung des Angebotes sind die Installation ei ner festen Toilettenanlage und die „Mö b-
lierung“ der Wiesen am Zwischenwerk erforderlich.  
Der Raum des Gremberger Wäldchens eignet sich auf Grund seiner waldbaulichen und 
ökologischen Bedeutung sehr gut, um für Kinder in den benachbarten Sozialräumen ein 
zusätzliches außerschulische s Naturbildungsangebot zu schaffen. Mit der Kölner Wal d-
schule am Gut Leidenhausen (östlich Eil) besteht ein kompetentes Umweltbildungsang e-
bot für Schülern und Schülerinnen aus der Großstadt Köln mit der Möglichkeiten für ein 
aktives Naturerleben. Neben der Vermittlung von Artenkenntnissen und dem Verständnis 
für ökologische Zusammenhänge stehen Sinneswahrnehmungen und Erlebniswerte im 
Vordergrund. Zusammen mit der Waldschule soll am Zwischenwerk oder am Vingster See 
ein „Grünes Klassenzimmer“ geschaffen werden. In einem Probezeitraum (drei Jahre) soll 
zunächst monatlich ein kindgerechtes Lernangebot zum Thema Wald ( Ökosystemleistun-

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 56  
gen, Klimaschutz) angeboten werden. Als stationäre Örtlichkeit reicht z.B. ein Bauwagen 
aus. Sonst stellt der Wald das Grüne Klassenzimmer dar. 
Das Zwischenwerk IXb nördlich des Autobahnkreuzes soll nicht erschlossen werden, 
sondern der als Rückzugsraum z.B. für Fledermäuse dienen. 
Maßnahmen 
A) Aufbau eines Hauptwegenetzes im gesamten Bereich Gremberger Wä ldchen und 
Alter Deutzer Postweg. Die Wege sind als reine Fußwege mit max. wassergebu n-
dener Decke zu konzipieren. Als Radweg wird nur der Grüngürtelweg ausgewiesen.  
A1 Südlich und nördlich der Östlichen Zubri ngerstraße werden auf ca. 4.000 m 
Wege geschlossen, zurückgebaut und verbleiben als Sukzessionsflächen  in-
nerhalb des Naturwaldes. 
A2 Südlich der Ö stlichen Zubringerstraße werden zwischen Kleingartenanlage  
und Gremberger Hof auf ca. 450 m asphaltierte Wege entsiegelt. 
A3 Südöstlich des Waldbadviertels w erden nach Auslichten und Rodung einze l-
ner Bäume und Sträucher auf ca. 1.400 m wassergebundene Waldwege a n-
gelegt. Die exakte Wegeführung ist noch zu klären.  
Bau eines Fußweges südlich des Alten Deutzer Postweges zwischen der 
Kleingartenanlage und der Einm ündung Hardtgen buscher Kirchweg (Länge 
ca. 700 m). 
X Zwischen der Bahnlinie und der A4 werden zur Beruhigung für Flora und Fa u-
na alle Wege außerhalb der Hauptwege durch Barrieren und Bepflanzungen 
geschlossen. 
B) Um die Durchgängigkeit zwischen de n Bereichen südlich und nördlich des Alten 
Deutzer Postweges zu ermöglichen, sind an vier Stellen Querungshilfen erforderlich.  
C) Schaffung von „Türen ins Grüne“ durch Auslichten.  
D) Gestaltung von drei Info-Punkten mittels Infotafeln zum Thema Wald und als Orie n-
tierungshilfe.  
Sanierung und Gestaltung der Schutzhütte im Gremberg Wäldchen als zentraler I n-
formationspunkt zum Thema Wald (Ökosystemleistungen, Klimaschutz, Historie).  
E) Am Zwischenwerk Xa werden mehrere Sitzsteine in das Gelände eingebracht. Am 
südlichen Rand des Zwischenwerks soll eine dauerhafte Toilettenanlage installiert 
werden.  
F) In Zusammenarbeit zwischen der Kölner Waldschule und den Sozialraumkoordin a-
toren Höhenberg und Vingst, bzw. Ostheim und Neubrück (Hr. Hansmann) soll ein, 
zunächst zeitlich befristetes Modellprojekt „Grünes Klassenzimmer“ erstellt werden. 
In Zusammenarbeit mit örtlichen Grundschulen sollen innerhalb der Schulzeiten 1x 
monatlich thematische Lernveranstaltungen im Gremberger Wäldchen angeboten

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 57  
werden. Dabei werden Kinder spielerisch mit Natur, speziell Wald, vertraut gemacht. 
Neben dem Aufbau des Bildungsangebotes braucht es infrastrukturell einen einf a-
chen Ort zur Vorbereitung -Nachbereitung und zur Aufbewahrung von Lernmaterial. 
Dies sollte bevorzugt im Bereich des Vingste r Bades erfolgen, da es sich hier um 
einen gesicherten Bereich handelt.  
G) Ankauf einer 3,2  ha großen Waldfläche. Entwicklung der Fläche entsprechend de r 
naturschutzfachlichen Zielstellung.  
H) Kartierung der Fledermausvorkommen am Zwischenwerk IXb. Ggf. Durchführung 
von Artenhilfsmaßnahmen.  
Maßnahmenprioritäten 
Priorität 1 Priorität 2 
A1, A2, A3, X, C, E, F B, D, G, H 
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen 
 Entwurf der Wegekonzeption 
 Abstimmung der Wegekonzeption mit Naturschutz und Artenschutz 
 Abstimmung Querungshilfen mit Straßenbaulastträger 
 Entwurf Umfeldgestaltung Zwischenwerk 
 Projektskizze zum Grünen Klassenzimmer, Partnerschulen suchen   
Projektträger / Ansprechpartner 
Stadt Köln: Amt 671 Herr Bauer / Amt 671/2 Hr. Bouwmann / Amt 512/1  
Mögliche Projektpartner 
 Sozialraumkoordinatoren Höhenberg und Vingst, Ostheim und Neubrück 
 Waldschule Köln, Herr Küchenhoff 
 GAG Immobilien AG 
 KölnBäder GmbH 
Umsetzungszeitraum: 
2017 – 2020 2020 - 2022 
Umsetzungsreife: 
Projektidee Konzept vorhanden Planung vorhanden 
Erwartete Projektkosten gesamt 
1.499.180 € (inkl. 20 % Baunebenkosten und 19 % MwSt. soweit anrechenbar)

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 58  
Maßnahmenübersicht 
Maßnahme Kosten Umsetzungszeitraum Abhängigkeiten Maßnahmenträger 
A1 Baukosten 
456.960 € 
2017-2020 --- Stadt Köln 
A2 Baukosten 
64.260 € 
2017-2019 --- Stadt Köln 
A3 Baukosten 
429.828 € 
2018-2021ff Fußweg Straßenbau-
lastträger 
Stadt Köln 
X Baukosten 
21.420 € 
2017-2020 --- Stadt Köln 
B Baukosten 
171.360 € 
2019-2021ff Straßenbaulastträger Stadt Köln 
C Baukosten 
14.280 € 
2018 --- Stadt Köln 
D Baukosten 
79.730 € 
2019-2021ff --- Stadt Köln 
E Baukosten 
49.980 € 
2017 --- Stadt Köln 
F Personalkosten 
28.800 € 
Sachkosten 
15.422 € 
2017-2020 --- Stadt Köln / Köl-
ner Waldschule 
G Grundstückskosten 
160.000 € 
2021ff Eigentümer Stadt Köln 
H Gutachten 
7.140 € 
2019-2020 --- Biostation / Stadt 
Köln 
Wirkung des Projektes auf Ziele des Operationellen Programms EFRE NRW Ziel 11 
Früh ansetzende Hilfe für Kinder, 
Jugendliche, Familien 
Verbesserung des öffentlichen Raums 
/ Wohnumfeld Belebung der örtlichen Wirtschaft 
Wirkung des Projektes auf Ziele des Operationellen Programms EFRE NRW Ziel 12 
Grüne Infrastruktur Naturerlebnis / Umweltbildung  Schutz und Wiederherstellung  
von Freiräumen 
Wirkung des Projektes auf Indikatoren „Grüne Infrastruktur“ 
Konnektivität Integration  Multifunktionalität 
Kooperation Demografie Sozial 
Einbindung in übergeordnete Strategien des Landes NRW und der Stadt Köln 
Biodiversitätsstrategie: Naturerleben, Naturschutzbildung un d Erholung, Schaffung von 
zielgruppengerechten Naturschutzbildungsangeboten für die unterschiedlichsten Bevölke-
rungsgruppen, Weiterer Ausbau der Informationssysteme über die Verbreitung der heim i-

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 59  
schen Arten, Naturerlebnisangebote, Vorbeugung von Nutzungsko nflikten zwischen N a-
turschutz und Freizeitnutzung  
Präventionsstrategie des Landes NRW : Soziale Prävention durch früh ansetzende U m-
weltbildung, Kinder für ihr eigenes Umfeld und für Natur - und Umweltschutz sensibilisie-
ren. 
Klimawandelgerechte Metropole Köl n: Gremberg, Vingst und Höhenberg klimatisch b e-
sonders belastet, Zugang zu klimatisch weniger belasteten Räumen. 
Deklaration Biologische Vielfalt in Kommunen: Raum zur Schaffung von naturnahen Fl ä-
chen und Naturerlebnisräumen, Verstärkung der Bildungsarbeit  und des Information s-
angebotes zur biologischen Vielfalt 
Partizipation 
Zur Akzeptanzsteigerung der Wegekonzeption sind die Anwohner der angrenzenden Sie d-
lungsräume im Entwurfsprozess zu beteiligen (Informationsveranstaltung, Workshop).  
Bei der Konzeption des „Grünen Klassenzimmers“ sind die örtlichen Schulen einzubezi e-
hen.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 60  
8.5.2 Flehbachaue – Wieder Moor 
Titel des Projektes   
Flehbachaue – Wieder Moor 
 
Projektort 
Flehbachaue östlich L 286n zwischen A4 und Stadt-
bahnlinie Weiden - Bensberg 
Priorität 
 
(siehe zugehörige Karte Anlage 5) 
Handlungsfeld(er) 
Grün entwickeln Grün schützen Grün erleben Grün nutzen 
Ziele 
Förderung der Biodiversität, Bodenschutz, Wasserrückhaltung, Klimaschutz, Kulturg e-
schichte, Naturerlebnis, Erholung, Umweltbildung 
Handlungsbedarf 
 Anbindung der Flehbachaue als Teil des Grüngürtels 
 Renaturierung Flehbachaue 
 Lückenschluss und Anbindung der Flehbachaue an das Radwegesystem 
Projektbeschreibung 
Die Flehbachaue ist ein kulturgeschichtliches und ökologisches Relikt ehemaliger Moo r-
standorte (Bruch) der Kölner Niederterrasse. Kulturgeschichtlich bedeutsam ist die sog. 
Fliehburg, ein Siedlungsplatz frühantiker Kulturen, von dem heute nur noch die Reliefform 
erhalten ist. Ökologisch bedeutsam ist das Gelände wegen vorhandener Moorreste und 
des engräumigen Wechsels unterschiedlicher Biotoptypen und des Artenreichtums. Dies 
zeigt sich in der Ausweisung als geschützter Landschaftsbestandteil. Die Flehbachaue 
stellt auch einen wichtigen Freiraumkorridor zwischen dem Kölner Grüngürtel und dem 
Königsforst dar. 
Die Flehbachaue wurde bis in 1930er Jahre trockengelegt. U.a. wurde der Bachlauf ve r-
legt. Weitere Belastungen ergeben sich durch Altlablagerungen aus Hausmüll, vermutlich 
aus den 1950/60er Jahren. 
Mit dem Projekt soll die Flehbachaue nach Beseit igung der Altablagerungen durch Wi e-
dervernässung als Niedermoorstandort reaktiviert und aufgewertet werden. Die Vernä s-
sung dient der Wasserrückhaltung (Retentionsraum) und erhöht die Biodiversität und 
kann als CO2-Senke klimatisch wirksam sein.  
1

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 61  
Die Kulturgeschichte und die ökologische Bedeutung soll Besuchern aktiv vermittelt we r-
den. Hierzu dienen ein Lehrpfad und ein Informationspunkt. Über vorhandene Wege wird 
die Flehbachaue an das Wegesystem des Grüngürtels und an das RegioGrün -System 
angebunden. 
Maßnahmen 
A) Machbarkeitsstudie zur Umsetzung der Wiedervernässung (vorbereitende Planu n-
gen zu Naturschutz, Artenschutz, Gewässerschutz, …)  
B) Beseitigung der Altablagerung und anschließende Vernässung der Flehbachaue 
durch kontrollierten Zufluss über ein Wehr am Flehbach.  
C) Konzeption und Gestaltung eines Lehrpfades und Informationspunktes zur Erle b-
barkeit von Ökologie und Kulturgeschichte. 
D) Lückenschluss Radweg durch Ausweisung und Kennzeichnung zwischen Miele n-
forster Kirchweg und dem Grüngürtelrundweg in der Merheimer Heide. Anlage eines 
begleitenden Blühsaums zur Strukturanreicherung. 
E) Wissenschaftliche Begleitung der Vernässung durch ein Monitoring (Bodenkunde, 
Ökologie). 
Maßnahmenprioritäten 
Priorität 1 Priorität 2 
A, B, E C, D 
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen 
 Beseitigung der Altablagerung (Planung, Durchführung, Entsorgung) 
Projektträger / Ansprechpartner 
Stadt Köln: Amt 671 Frau Eitner / Amt 574 Frau Küchenhoff / Amt 572 Herr Beecks / Amt 
573 
Mögliche Projektpartner 
 Stadtentwässerungsbetriebe Köln 
 Universität Köln, Geographisches Institut 
Umsetzungszeitraum: 
2017 – 2020 2020 - 2022 
Umsetzungsreife: 
Projektidee Konzept vorhanden Planung vorhanden 
Erwartete Projektkosten gesamt 
926.534 € (inkl. 20 % Baunebenkosten und 19 % MwSt. soweit anrechenbar)

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
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Maßnahmenübersicht 
Maßnahme Kosten Umsetzungszeitraum Abhängigkeiten Maßnahmenträger 
A Planungskosten 
65.450 € 
2017-2018 --- Stadt Köln 
B Baukosten 
785.400 € 
2017-2018 
Beseitigung Abla-
gerung 
 
2018-2020 Wie-
dervernässung 
--- Stadt Köln 
C Bau- und Pla-
nungskosten 
20.230 € 
2021ff Umsetzung Maßnahme 
B 
Stadt Köln 
D Baukosten 
25.704 € 
2021ff --- Stadt Köln 
E Planungskosten 
29.750 € 
2018 - Fortlaufend --- Stadt Köln / Uni-
versität Köln 
Wirkung des Projektes auf Ziele des Operationellen Programms EFRE NRW Ziel 11 
Früh ansetzende Hilfe für Kinder, 
Jugendliche, Familien 
Verbesserung des öffentlichen Raums 
/ Wohnumfeld Belebung der örtlichen Wirtschaft 
Wirkung des Projektes auf Ziele des Operationellen Programms EFRE NRW Ziel 12 
Grüne Infrastruktur Naturerlebnis / Umweltbildung  Schutz und Wiederherstellung  
von Freiräumen 
Wirkung des Projektes auf Indikatoren „Grüne Infrastruktur“ 
Konnektivität Integration  Multifunktionalität 
Kooperation Demografie Sozial 
Einbindung in übergeordnete Strategien des Landes NRW und der Stadt Köln 
Biodiversitätsstrategie: Wiederherstellung gestörter Auenstandorte. 
Klimaschutzplan NRW: Wiederherstellung gestörter Auenstandorte, Erhalt, Entwicklu ng 
und Wiederherstellung von Feucht- und Moorbiotopen unter Klimawandelbedingungen. 
Deklaration Biologische Vielfalt in Kommunen: Verbindung von Hochwasserschutz und 
Naturschutz. 
Partizipation 
Information der Öffentlichkeit über das Gesamtprojekt, den Proj ektfortschritt und speziell 
über die ökologischen Zusammenhänge durch Pressearbeit, Internetauftritt Stadt Köln. 
Auf Grund der Komplexität und Besonderheit der Maßnahme (Wiedervernässung eines 
Niedermoors) soll die Fachöffentlichkeit (z.B. nichtamtlicher N aturschutz) frühzeitig und 
dauerhaft eingebunden werden.

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8.5.3 Gartenlabor 
Titel des Projektes   
Gartenlabor 
 
Projektort 
Schlagbaumsweg östlich der A3 / 
Olpener Straße / Plettenberger Straße 
Priorität 
 
(siehe zugehörige Karte Anlage 6) 
Handlungsfeld(er) 
Grün entwickeln Grün schützen Grün erleben Grün nutzen 
Ziele 
Förderung der Biodiversität, Naturerlebnis, Erholung 
Handlungsbedarf 
 Funktionale und gestalterische Integration halböffentlicher Nutzungen (Kleingärten, 
Vereinssport) in die öffentlichen Freiflächen 
 Erhöhung der Struktur- und Artenvielfalt in Kleingärten 
 Schaffung nutzbarer öffentlicher Grünflächen  
 Schaffung neuer Formen des Nutzgartens 
Projektbeschreibung 
Kleingärten nehmen weite Flächen des Programmgebietes ein und bilden häufig Barrieren 
für die Durchgängigkeit sowohl hinsichtlich Wegeverbindungen, als auch hinsichtlich des 
Biotopverbundes. Das Projekt Gartenlabor widmet sich der Fragestellung, wie Kleinga r-
tenanlagen in das Freiflächensystem und in den Biotopverbund besser eingebunden we r-
den können, wie die biologische Vielfalt und die Strukturvielfalt erhöht werden kann und 
wie neue Formen des „Urban Gardening“ integriert werden können.  
Auf zwei Testflächen werden modellhaft Gärten angelegt. Diese sollen insbesondere von 
den Bewohnern angrenz ender Quartiere unter ökologischen Kriterien und Aspekten der 
Struktur- und Artenvielfalt genutzt werden. Sie dienen auch als „Schau - und Lehrgarten“ 
für die Sensibilisierung von Kleingärtnern im Programmgebiet. Verortet sind die beiden 
Testflächen als Teil des räumlichen Projektes Grün vernetzen – Grün entwickeln. 
Die „Gartenlabore“ sind keine Kleingärten im herkömmlichen Sinne, sondern selbstve r-
ständlicher Teil des öffentlichen Freiflächensystems des Kölner Grüngürtels und werden 
so auch zu Begegnungsorte n. Das Gartenlabor richtet sich insbesondere an Menschen 
ohne Erfahrung im Gärtnern. Es sollen Bevölkerungsteile erreicht werden, die sich bisher 
1

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 64  
nicht wesentlich mit der Thematik des Lebensmittelanbaus beschäftigt haben. Durch das 
Gärtnern soll ein Bewuss tsein für Lebensmittel und die biologische Vielfalt auch von 
Nutzpflanzen geschaffen werden.  
Der Sozialraum Höhenberg weist eine sehr hohe Quote von Bewohnern mit Migrations-
hintergrund auf. Diese stellen eine weitere wichtige Zielgruppe für die Gartenlabo re dar. 
Die Fläche an der Olpener Straße soll daher im Sinne eines „Integrationsgartens“ konz i-
piert und bewirtschaftet werden.  
Die Betreuung des Projektes soll in Zusammenarbeit mit der kommunalen Arbeitsmark t-
förderung und mit Migrations-Initiativen erfolgen.  
Maßnahmen 
A) Erstellung Flächen-, Nutzungs-, Betriebskonzept 
B) Einrichten der Infrastruktur (Wasser, Parkplätze, Wege, Begegnungsorte,…) 
C) Ökologische Gestaltungsmaßnahmen 
D) Herrichten und Bereitstellen von Grabeland, Pflanzgut und Werkzeug 
E) Ansprache von Nutzern (Flyer, Infobroschüre, Social Media, …) 
Maßnahmenprioritäten 
Priorität 1 Priorität 2 
A, B, C, D, E ---- 
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen 
 Klärung der Infrastruktur 
 Betriebskonzept 
Projektträger / Ansprechpartner 
Stadt Köln: Amt 671 Herr Bauer 
Mögliche Projektpartner 
 Stadt Köln Amt 804 / kommunale Arbeitsmarktförderung 
 Integrationsinitiativen 
 Ernährungsrat Köln und Umgebung 
 Kreisverband Kölner Gartenfreunde e. V. 
 Netzwerk Urbane Gärten in Köln 
 Örtliche Landwirte 
Umsetzungszeitraum: 
2017 – 2020 2020 - 2022 
Umsetzungsreife: 
Projektidee Konzept vorhanden Planung vorhanden

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 65  
Erwartete Projektkosten gesamt 
504.593 € (inkl. 20 % Baunebenkosten und 19 % MwSt. soweit anrechenbar) 
Maßnahmenübersicht  
Maßnahme Kosten Umsetzungszeitraum Abhängigkeiten Maßnahmenträger 
A Planungskosten 
17.850 € 
2017 --- Stadt Köln 
B Bau- und Pla-
nungskosten 
254.363 € 
2018-2019 --- Stadt Köln 
C Bau- und Pla-
nungskosten 
146.370 € 
2019-2020 --- Stadt Köln 
D Baukosten 
74.110 € 
2019 --- Stadt Köln 
E Planungskosten 
11.900 € 
2017 - Fortlau-
fend 
--- Stadt Köln 
Wirkung des Projektes auf Ziele des Operationellen Programms EFRE NRW Ziel 11 
Früh ansetzende Hilfe für Kinder, 
Jugendliche, Familien 
Verbesserung des öffentlichen Raums 
/ Wohnumfeld Belebung der örtlichen Wirtschaft 
Wirkung des Projektes auf Ziele des Operationellen Programms EFRE NRW Ziel 12 
Grüne Infrastruktur Naturerlebnis / Umweltbildung  Schutz und Wiederherstellung  
von Freiräumen 
Wirkung des Projektes auf Indikatoren „Grüne Infrastruktur“ 
Konnektivität Integration  Multifunktionalität 
Kooperation Demografie Sozial 
Einbindung in übergeordnete Strategien des Landes NRW und der Stadt Köln 
Biodiversitätsstrategie: Biologische Vielfalt in Städten und Dörfern 
Klimaschutzplan NRW: Förderung der biologischen Vielfalt im urbanen Raum – Strategie 
„Grüne Stadt“ 
Deklaration Biologische Vielfalt in Kommunen:  Raum zur Schaffung von naturnahen Fl ä-
chen und Naturerlebnisräumen. 
Partizipation 
 Information der Öffentlichkeit über das Gesamtprojekt und den Projektfortschritt 
 Direkte mehrsprachliche Ansprache pot. Nutzer durch Flyer, Infobroschüre, Social M e-
dia, Internetauftritt Stadt Köln 
 Einbindung vorhandener Netzwerke und Vereinigungen

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 66  
8.5.4 Grün vernetzen – Grün entwickeln 
Titel des Projektes   
Grün vernetzen – Grün entwickeln 
 
Projektort 
Freiflächen östlich und we stlich der A3 zwischen 
Anschlussstelle Köln-Mülheim und Querung A3 B55 
bei Ostheim 
Priorität 
 
(siehe zugehörige Karte Anlage 7) 
Handlungsfeld(er) 
Grün entwickeln Grün schützen Grün erleben Grün nutzen 
Ziele 
Förderung der Biodiversität, Verbesserung Siedlungsumfeld, Naturerlebnis, Erholung 
Handlungsbedarf 
 Verbesserte Anbindung der Siedlungsräume und Vernetzung der Freiflächen untere i-
nander 
 Einbeziehung der Flächen östlich der Autobahn zur Erweiterung des Grüngürtels 
 Standörtlich angepasste Pflege 
Projektbeschreibung 
Der Projektraum „Grün vernetzen – Grün entwickeln “ zieht sich weitgehend östlich der 
BAB A3 durch d as gesamte Programmgebiet. Durch den Ausbau der A3 sind hinter den 
Lärmschutzeinrichtungen relativ beruhigte Grünflächen entstanden. Es handel t sich dabei 
um sehr unterschiedliche Flächen, teilweise um bepflanzte Böschungen, teilweise um 
Ansaaten. Es ist so ein ca. 20 bis 40 m breites Band entstanden, dass sich sehr gut für 
die ökologische Entwicklung und in Teilen für Erholung, Spiel und Sport eignet. Verbun-
den werden die Flächen durch den A3 -Weg, der den Anwohnern neue Verbindungen e r-
möglicht und Freiräume erschließt. Zusammen mit der standortangepassten Entwicklung 
der Grünflächen kann ein spannendes und unerwartetes Grünerlebnis entlang der s onst 
als Barriere und Belastung empfunden A3 entstehen. 
Der A3-(Rad)Weg führt auf vorhanden Straßen/Wegen entlang des gesamten Pro gramm-
gebietes und schließt nördlich der Anschlussstelle Köln-Mülheim und am Portal „Kreu z-
wasser“ an den Grüngürtelweg an. 
Im P rojekttitel werden die wesentlichen Bausteine und Intentionen deutlich. Es soll auf 
einem linearen Band durch unterschiedliche Entwicklung und Pflege von Grünflächen die 
ökologische Vielfalt gefördert und vernetzt werden. Ziel ist ein grünes Biotopverbundn etz 
das eine graue Infrastruktur begleitet.  
2

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 67  
Die Entwicklung der Grünflächen soll sich an den jeweiligen standörtlichen Bedingungen 
(Bodenart, Exposition, Wasserverfügbarkeit) und am Biotoptyp (Gehölz, Offenland) orie n-
tieren. Dabei sind auch Veränderungen des derzeitigen Zustands möglich. Flächen sollen 
mit regionalen Saatgutmischungen neu eingesät oder mit verschiedenen Gehölzen  neu 
bepflanzt werden. An Waldrändern können gestufte Gehölzsäume etabliert werden.  
Auch die Pflege der Flächen soll an den jewei ligen Vegetationstyp angepasst werden. 
Mahdhäufigkeit und –zeitpunkt wechseln. So entstehen verschiedene Wiesentypen und 
Säume mit unterschiedlichen Wuchshöhen, Blühaspekten und  -zeiträumen. Die Erfahrun-
gen aus der Entwicklung und der Pflege sollen dokumen tiert werden, um daraus Rüc k-
schlüsse für die Entwicklung weiterer, verkehrsbegleitender Grünflächen in Köln zu g e-
winnen.  
Flächen im Grünen Band mit engem Bezug zu Wohnquartieren sollen für Sport und Spiel 
entwickelt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.  
Zu beachten ist der rechtliche Status der Flächen. Teilweise handelt es sich um natu r-
schutzfachliche Ausgleichsflächen. Hier bedarf es des Abgleichs mit der Zielsetzung der 
Maßnahme. 
Maßnahmen 
E1 Fläche zwischen Sportplatz TuS Weidenhaus, A 3 und Bahnlinie: Entwicklung von 
extensivem Grünland 
E2 Wiese zwischen Melissenweg und „Am Springborn“: Erweiterung der vorhandenen 
Spielplatzfläche mit einzelnen Spiel -, Sportstationen in der Wiese, Anlage eines 
Blühsaums am Fußweg 
E3 Böschung am Neurathe r Ring: Einsaat unterschiedlicher blütenreicher Wiesen, A n-
lage eines Blühsaums am Fußweg  
E4 Wiese östlich Fort XI: Spiel-, Sportstationen in der Wiese 
E5 Grünflächen Herler Ring/MTV Köln: Gestaltung als „Quartierspark“ mit Aufenthalt s-
qualität, Schaffung e ine durchgängigen Wegeführung durch die Grünflächen zw i-
schen Wichheimer Straße und Herler Ring 
E6 Grünfläche zwischen Kleingartenanlage Bergischer Gladbacher Straße und Bahnl i-
nie: Anreicherung mit Spielstationen, Einsaat blütenreicher Abschnitte  
E7 Gesamtschule Holweide: Entwicklung von Feuchtflächen, Staudenfluren und tempo-
rären Gewässern im Umfeld des Strunder Bachs, Erweiterung des „Schulgartens“ 
E8 Feldgehölz an der Wichheimer Straße: Entwicklung trockener Säume am Rand des 
Gehölzes, Übergangszone zum Acker 
E9 Landwirtschaftsfläche am Schlagbaumsweg: siehe Projektsteckbrief Gartenlabor 
E10 Merheimer Heide: Entwicklung von Blüh - und Waldsäumen entlang des Wegene t-
zes

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S e i t e  | 68  
E11 Merheimer Heide: Entwicklung von Spiel- und Sportflächen im südöstlichen Bereich  
E12 Landwirtschaftsfläche an der Olpener Straße: siehe Projektsteckbrief Gartenlabor 
E13 Uckermarkstraße: Weiterentwicklung der Grünfläche zu einem kleinen „Park“ 
V Entwicklung eines möglichst durchgängigen Weges östlich der A3. Anbindung an 
den Grüngürtelweg und an die Flehbachaue 
Maßnahmenprioritäten 
Priorität 1 Priorität 2 
E5, E9, E10, E11, E12 E1, E2, E3, E4, E6, E7, E8, E13, V 
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen 
 Abgleich der Einzelflächen mit rechtlichen Bindungen 
 Abgleich mit Zielen anderer Planungen 
 Konzept zur Auswahl geeigneter Pflanzen und Saatgutmischungen  
 Erkundung standörtlicher Bedingungen (Boden, Wasser) 
Projektträger / Ansprechpartner 
Stadt Köln: Amt 671 Herr Bauer / Amt 571 
Mögliche Projektpartner 
 Biostation Köln-Leverkusen 
 Ehrenamtliche Naturschutzverbände 
Umsetzungszeitraum: 
2017 – 2020 2020 - 2022 
Umsetzungsreife: 
Projektidee Konzept vorhanden Planung vorhanden 
Erwartete Projektkosten gesamt 
488.262 € (inkl. 20 % Baunebenkosten und 19 % MwSt. soweit anrechenbar)

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 69  
Maßnahmenübersicht  
Maßnahme Kosten Umsetzungszeitraum Abhängigkeiten Maßnahmenträger 
E1 Bau- und Pla-
nungskosten 
20.349 € 
2019-2020 --- Stadt Köln 
E2 Bau- und Pla-
nungskosten 
28.274 € 
2019-2020 --- Stadt Köln 
E3 Bau- und Pla-
nungskosten 
21.063 € 
2019-2020 --- Stadt Köln 
E4 Bau- und Pla-
nungskosten 
25.704 € 
2021ff --- Stadt Köln 
E5 Bau- und Pla-
nungskosten 
100.846 € 
2017-2019 Planung MTV Köln Stadt Köln 
E6 Bau- und Pla-
nungskosten 
25.704 € 
2021ff --- Stadt Köln 
E7 Bau- und Pla-
nungskosten 
65.688 € 
2021ff --- Stadt Köln 
E8 Bau- und Pla-
nungskosten 
32.844 € 
2019-2020 --- Stadt Köln 
E9 Siehe Projekt 
Gartenlabor 
Siehe Projekt 
Gartenlabor 
--- Stadt Köln 
E10 Bau- und Pla-
nungskosten 
21.420 € 
2017-2018 --- Stadt Köln 
E11 Bau- und Pla-
nungskosten 
62.118 € 
2017-2019 --- Stadt Köln 
E12 Siehe Projekt 
Gartenlabor 
Siehe Projekt 
Gartenlabor 
--- Stadt Köln 
E13 Bau- und Pla-
nungskosten 
12.852 € 
2019-2020 --- Stadt Köln 
V Bau- und Pla-
nungskosten 
71.400 € 
2018-2021ff --- Stadt Köln

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 70  
Wirkung des Projektes auf Ziele des Operationellen Programms EFRE NRW Ziel 11 
Früh ansetzende Hilfe für Kinder, 
Jugendliche, Familien 
Verbesserung des öffentlichen Raums 
/ Wohnumfeld Belebung der örtlichen Wirtschaft 
Wirkung des Projektes auf Ziele des Operationellen Programms EFRE NRW Ziel 12 
Grüne Infrastruktur Naturerlebnis / Umweltbildung  Schutz und Wiederherstellung  
von Freiräumen 
Wirkung des Projektes auf Indikatoren „Grüne Infrastruktur“ 
Konnektivität Integration  Multifunktionalität 
Kooperation Demografie Sozial 
Einbindung in übergeordnete Strategien des Landes NRW und der Stadt Köln 
Biodiversitätsstrategie: Biologische Vielfalt in Städten und Dörfern 
Deklaration Biologische Vielfalt in Kommunen: Naturnahe Pflege öffentlicher Grünflächen 
Partizipation 
Zur Akzeptanzsteigerung sind die Anwohner der angrenzenden Siedungsräume im En t-
wurfsprozess zu beteiligen (Informationsveranstaltung, Workshop).

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 71  
8.5.5 WaldParkour 
Titel des Projektes   
WaldParkour 
 
Projektort 
Vingster Berg mit Fort X zwischen Ostheimer Straße 
und B55 
Priorität 
 
(siehe zugehörige Karte Anlage 8) 
Handlungsfeld(er) 
Grün entwickeln Grün schützen Grün erleben Grün nutzen 
Ziele 
 Verbesserung Siedlungsumfeld 
 Soziale Prävention durch Teilhabe an der Gestaltung des eigenen Siedlungsumfeldes 
Handlungsbedarf 
 Schaffung von Räumen und Angeboten für freie Spiel- und Naturerfahrung 
 Schaffung von Flächen und Angeboten für freie Sportnutzung 
 Schaffung von Angeboten für „Trendsport“ 
 Schaffung von Angeboten für Jugendliche 
 Beseitigung von „Angsträumen 
Projektbeschreibung 
Der „Vingster Berg“ liegt zentral zwischen den Sozialräumen Höhenberg, Vingst und 
Ostheim. Teil des Projektraums ist auch das nordöstlich gelegene Fort X mit Umfeld. 
Derzeit stellt sich der Raum als fast gesch lossener Waldbestand mit einzelnen Grüni n-
seln dar. 
Innerhalb der Quartiere finden sich Grünflächen nur in den Straßenräumen und als 
Spielplätze. Es besteht vor allem ein Defizit an Spiel- und Bewegungsräumen für ältere 
Kinder und Jugendliche . Dieses Defizi t soll durch das Projekt WaldParkour behoben 
werden. Der Grüngürtel und speziell der Vingster Berg stellen für die Bewohner die 
wohnungsnahen Freiflächen dar.  
Parkour ist eine Sportart, bei welcher unter Überwindung von Hindernissen de Nutzer den 
schnellsten und effizientesten Weg von A nach B nimmt. Parkour kann sowohl in natürl i-
chem wie in urbanem Umfeld praktiziert werden Ein weiterer Aspekt ist es, den respek t-
vollen Umgang mit der Umgebung und den Mitmenschen zu schulen. Der Nutzer ist auf 
seine Umgebung angewiesen und sollte deshalb darum bemüht sein, sie intakt zu halten 
und Respekt vor privatem und öffentlichem Besitz zu haben 
3

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 72  
Das Projekt WaldParkour soll den Ansatz der Sportart auf ein niederschwelliges Angebot 
transformieren. Es soll am Vingster Be rg ein Rundweg mit Stationen aufgebaut werden. 
Die Stationen beinhalten zu überwindende Hindernisse aus Naturmaterialien wie Hol z-
stämme, Seile, Netze u.ä. Nach Bedarf können sich im Laufe der Zeit die Hindernisse 
verändern. Die Hindernisse sind so auszuwäh len, dass diese ohne Schutz - oder Siche-
rungsmaßnahmen zu nutzen sind. Einzelne Wegeabschnitte sollen zudem als Naturerleb-
nispfad (Barfußpfad u.ä.) gestaltet werden.  
Insgesamt entsteht ein Bereich, in dem Kinder und Jugendliche selbständig Natur aktiv 
erleben und erfahren können. Die Wege bleiben dabei weiterhin für die Allgemeinheit 
nutzbar. 
Weitere Maßnahmen sind die eindeutige Kennzeichnung der Zugänge durch Auslichten, 
die Schaffung von Sichtschneisen durch Auslichten und die Gestaltung eines Aussicht s-
punktes unter Nutzung der vorhandenen Bäume (Baumwipfelhaus). 
Zur Verbindung des Vingster Berges mit dem Bereich Fort X soll eine Querungshilfe an 
der Frankfurter Straße gebaut werden. Dies dient in besonderer Weise auch der Durc h-
gängigkeit des Grüngürtelwegs. 
Maßnahmen 
A) Schaffung von „Türen ins Grüne“ durch Auslichten in den Waldbereichen. 
B) Der Parkour ist nur über die Stationen markiert, die Nutzer suchen sich ihren eig e-
nen Weg. Teilabschnitte von Wegen im Umfeld des Spielplatzes und des Forts we r-
den m it verschiedenen Naturmaterialien als Barfußpfad gestaltet. Die Stationen 
werden unter Nutzung des vorhandenen Baumbestandes gestaltet (Seile und Netze 
zwischen den Bäumen, Hindernisse aus Bäumen der Auslichtungsmaßnahmen). 
C) Herstellung von Sichtachsen v om Hochpunkt nach Osten und Westen durch Au s-
lichten und Auflichten des Waldbestandes.  
D) Gestaltung eines Aussichtpunktes unter Nutzung des vorhandenen Baumbestandes 
in Form eines „Baumwipfelhauses“ am Hochpunkt. 
E) Lückenschluss zwischen Vingster Berg un d Fort X durch Bau einer Querungshilfe 
an der Frankfurter Straße.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 73  
Maßnahmenprioritäten 
Priorität 1 Priorität 2 
A, B, C D, E 
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen 
 Konzeption ParKour 
 Sportfachliche Beratung  
 Abstimmung der Konzeption mit Naturschutz und Artenschutz 
 Abstimmung Querungshilfe mit Straßenbaulastträger 
Projektträger / Ansprechpartner 
Stadt Köln: Amt 671 Hr. Bauer / Amt 671/2 Hr. Bouwmann 
Mögliche Projektpartner 
 Sozialraumkoordinatoren Höhenberg und Vingst (Hr. Hildebrand), Ostheim und Ne u-
brück (Hr. Hansmann) 
 Veedel e.V 
 Sporthochschule Köln 
Umsetzungszeitraum: 
2017 – 2020 2020 - 2022 
Umsetzungsreife: 
Projektidee Konzept vorhanden Planung vorhanden 
Erwartete Projektkosten gesamt 
156.128 € (inkl. 20 % Baunebenkosten und 19 % MwSt. soweit anrechenbar) 
Maßnahmenübersicht  
Maßnahme Kosten Umsetzungszeitraum Abhängigkeiten Maßnahmenträger 
A Bau- und Pla-
nungskosten 
5.712 € 
2018 --- Stadt Köln 
B Bau- und Pla-
nungskosten 
43.316 € 
2018-2021ff Beteiligung Jugendlicher Stadt Köln 
C Bau- und Pla-
nungskosten 
35.700 € 
2018-2019 --- Stadt Köln 
D Bau- und Pla-
nungskosten 
28.560 € 
2021ff --- Stadt Köln 
E Bau- und Pla-
nungskosten 
42.840 € 
2021ff Straßenbaulastträger Stadt Köln

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 74  
Wirkung des Projektes auf Ziele des Operationellen Programms EFRE NRW Ziel 11 
Früh ansetzende Hilfe für Kinder, 
Jugendliche, Familien 
Verbesserung des öffentlichen Raums 
/ Wohnumfeld Belebung der örtlichen Wirtschaft 
Wirkung des Projektes auf Ziele des Operationellen Programms EFRE NRW Ziel 12 
Grüne Infrastruktur Naturerlebnis / Umweltbildung  Schutz und Wiederherstellung  
von Freiräumen 
Wirkung des Projektes auf Indikatoren „Grüne Infrastruktur“ 
Konnektivität Integration  Multifunktionalität 
Kooperation Demografie Sozial 
Einbindung in übergeordnete Strategien des Landes NRW und der Stadt Köln 
Biodiversitätsstrategie : Naturerleben, Naturschutzbildung und Erholung, Schaffung von 
zielgruppengerechten Naturschutzbildungsangeboten für die unterschiedlichsten Bevölke-
rungsgruppen, Naturerlebnisangebote, Vorbeugung von Nutzungskonflikten zwischen 
Naturschutz und Freizeitnutzung. 
Präventionsstrategie des Landes NRW: Soziale Prävention durch früh ansetz ende U m-
weltbildung, Kinder für ihr eigenes Umfeld und für Natur - und Umweltschutz sensibilisie-
ren. 
Klimawandelgerechte Metropole Köln: Gremberg, Vingst und Höhenberg klimatisch b e-
sonders belastet, Zugang zu klimatisch weniger belasteten Räumen. 
Partizipation 
 Erstellung der Konzeption und Planung gemeinsam mit Jugendlichen aus den Sozia l-
räumen 
 Installation des Parkour unter Beteiligung Jugendlicher aus den Sozialräumen 
 Intensive Öffentlichkeitsarbeit (Social Media)

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 75  
8.5.6 Klimaleistungen des Grüngürtels 
Titel des Projektes   
Klimaleistungen des Grüngürtels 
 
Projektort 
Gesamtes Programmgebiet 
Priorität 
 
 
Handlungsfeld(er) 
Grün entwickeln Grün schützen Grün erleben Grün nutzen 
Ziele 
 Verständnis für den Erhalt, die Pflege und die Entwicklung des Grüngürtels erhöhen 
 Sensibilisieren der Öffentlichkeit zur pfleglichen Nutzung 
 Darstellen der Klimaleistungen für die Bevölkerung 
 Planungshinweise, Planungsempfehlungen aus Sicht Klimaschutz / Klimawandel 
Handlungsbedarf 
 Herausstellen der Klimaleistungen des Programmgebietes für die Siedlungsräume 
Projektbeschreibung 
Die Grünflächen des rechtsrheinischen Grüngürtels haben für die Bewohner der angre n-
zenden Siedlungsräume nicht nur Funktion als Erholungsraum, sondern leisten u.a. über 
die Wald- und Grünflächen wichtige Be iträge zum besseren Stadtklima, zur Lufthygiene 
und sind zukünftig als „klimatische Rückzugsräume“ von besonderer Bedeutung für das 
Wohlergehen der Bevölkerung.  
Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie soll diese Bedeutung ermittelt, bewertet und 
in eine r, für die allgemeine Öffentlichkeit und insbesondere für Kinder verständlichen 
Form aufbereitet und dargestellt werden. Durch den unmittelbaren Kontakt zu Schulen 
kann gerade die öffentliche Wahrnehmung der Bedeutung lokaler Partizipation und Ve r-
antwortlichkeit für Umweltfragestellungen gefördert werden. Zudem zielt das Projekt d a-
rauf ab, anhand der Methode des Forschenden Lernens den Zugang zu wissenschaftl i-
chem Arbeiten zu erleichtern. 
Weiterhin kann die Studie wichtige Hinweise zur zukünftigen Entwicklu ng und Pflege der 
Grünflächen des Programmgebiets unter dem Gesichtspunkt Klimaschutz und Klimawa n-
del liefern. 
Maßnahmen 
3

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 76  
A) Studie zur Klimaleistungen des Programmgebietes in Bezug zu angrenzenden Sied-
lungsräumen. 
B) Aufbereitung der Studie in allgemeinverständlicher Form. 
C) Aufbereitung der Studie zur Verwendung für Umweltbildungsmaßnahmen. 
D) Entwicklung von niederschwelligen Informationsformaten. 
Maßnahmenprioritäten 
Priorität 1 Priorität 2 
A, B, C, D --- 
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen 
 Kontakt zu Hochschulen 
Projektträger / Ansprechpartner 
Stadt Köln: Amt 671 Hr. Bauer / Dezernat V -7 Koordinationsstelle Klimaschutz / Amt 574 
Fr. Küchenhoff 
Mögliche Projektpartner 
 Universität zu Köln, Geographisches Institut, Lehrstuhl für Hydro- und Klimageographie 
Umsetzungszeitraum: 
2017 – 2020 2020 - 2022 
Umsetzungsreife: 
Projektidee Konzept vorhanden Planung vorhanden 
Erwartete Projektkosten gesamt 
89.250 € (inkl. 20 % Baunebenkosten und 19 % MwSt. soweit anrechenbar) 
Maßnahmenübersicht  
Maßnahme Kosten Umsetzungszeitraum Abhängigkeiten Maßnahmenträger 
A Planungskosten 
59.500 € 
2017-2020 Bereitschaft Hochschu-
le zur Mitarbeit 
Stadt Köln 
B Planungskosten 
11.900 € 
2020 --- Stadt Köln 
C Planungskosten 
11.900 € 
2020 --- Stadt Köln 
D Planungskosten 
5.950 € 
2020 --- Stadt Köln

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 77  
Wirkung des Projektes auf Ziele des Operationellen Programms EFRE NRW Ziel 11 
Früh ansetzende Hilfe für Kinder, 
Jugendliche, Familien 
Verbesserung des öffentlichen Raums 
/ Wohnumfeld Belebung der örtlichen Wirtschaft 
Wirkung des Projektes auf Ziele des Operationellen Programms EFRE NRW Ziel 12 
Grüne Infrastruktur Naturerlebnis / Umweltbildung  Schutz und Wiederherstellung  
von Freiräumen 
Wirkung des Projektes auf Indikatoren „Grüne Infrastruktur“ 
Konnektivität Integration  Multifunktionalität 
Kooperation Demografie Sozial 
Einbindung in übergeordnete Strategien des Landes NRW und der Stadt Köln 
Klimaschutzplan Nordrhein-Westfalen: Stabilität und Leistungsfähigkeit von Naturhaushalt 
und Ökosystemen erhalten, Bürger, Unternehmen und Kommunen für das Thema Anpa s-
sung zu sensibilisieren und Informationen bereitzustellen. 
Partizipation 
 Intensive Öffentlichkeitsarbeit (Social Media)

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S e i t e  | 78  
8.5.7 Holzhof 
Titel des Projektes   
Holzhof 
 
Projektort 
Gesamtes Projektgebiet  
/ Ehemaliger Schießplatz am Alten Deutzer Postweg 
Priorität 
 
 
Handlungsfeld(er) 
Grün entwickeln Grün schützen Grün erleben Grün nutzen 
Ziele 
 Angebot niederschwelliger Beschäftigung und Qualifizierung im Umweltbereich 
 Ressourcenschonende Nutzung und Verkauf von Brennholz 
Handlungsbedarf 
 Vor-Ort Nutzung des Holzes aus Durchforstung 
Projektbeschreibung 
Im Rahmen eines Ökosozialprojektes soll im Gremberger Wäldchen in Kooperation mit 
einem gemeinnützigen Trä ger ein Ort geschaffen werden, an dem Holz aus Durchfor s-
tungs- und Pflegemaßnahmen gelagert, aufbereitet und verkauft werden kann. Der Hol z-
einschlag erfolgt durch die Forstverwaltung. Diese veräußert das liegende Holz an den 
Projektträger weiter. Die Aufnahme, der Transport, die Verarbeitung und Veräußerung als 
Brennholz erfolgt durch den Projektträger. Die erforderlichen Leistungen sollen unter 
fachkundiger Anleitung qualifizierten Personals ausgeführt werden. Beschäftigung slosen 
bieten die Tätigkeiten Cha ncen zur Qualifizierung, Integration und Heranführung an den 
Arbeitsmarkt. 
Zur Durchführung des Projektes ist zuerst die Frage der Trägerschaft zu klären. Die Stadt 
Köln lässt hierzu eine Projektstudie erstellen und nimmt Kontakt mit möglichen Sozialun-
ternehmen auf die sich neben der Integration von Arbeitslosen und Behinderten in den 
Arbeitsmarkt auch mit Bildungs- und Qualifizierungsangeboten beschäftigen. 
Auf der Fläche des ehemaligen Schießplatzes am Alten Deutzer Postweg soll der „Hol z-
hof“ eingerichtet werden. Hierzu wird das Gelände freigestellt und mit einer Schotterdecke 
versehen und mit einem umlaufenden Zaun gesichert. Als Wetterschutz und Verkaufsstel-
le dient ein Bauwagen. Für die Verarbeitung und den Vertrieb sind Maschinen erforde r-
lich. 
Maßnahmen 
3

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 79  
A) Projektstudie zur Klärung möglicher Trägerschaften. 
B) Herrichten des Holzhofes 
C) Sachmittel und Personal zur Qualifizierung 
Maßnahmenprioritäten 
Priorität 1 Priorität 2 
A, B, C --- 
Erforderliche vorbereitende Maßnahmen 
 Installation einer Arbeitsgruppe bei der Stadt Köln 
Projektträger / Ansprechpartner 
Sozialunternehmen 
Stadt Köln: Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, Forstverwaltung 
Forstbetriebsbezirk rechtsrheinischer Wald 
Mögliche Projektpartner 
 Jobcenter Köln  
Umsetzungszeitraum: 
2017 – 2020 2020 - 2022 
Umsetzungsreife: 
Projektidee Konzept vorhanden Planung vorhanden 
Erwartete Projektkosten gesamt 
756.840 € (inkl. 20 % Baunebenkosten und 19 % MwSt. soweit anrechenbar) 
Maßnahmenübersicht  
Maßnahme Kosten Umsetzungszeitraum Abhängigkeiten Maßnahmenträger 
A Planungskosten 
23.800 € 
2019-2020 Mitwirkung Träger Stadt Köln 
B Bau- und Pla-
nungskosten 
435.540 € 
2021ff Mitwirkung Träger Stadt Köln 
C Sach- und Per-
sonalkosten 
297.500 € 
2021ff Mitwirkung Träger Sozialunternehmen 
Wirkung des Projektes auf Ziele des Operationellen Programms EFRE NRW Ziel 11 
Früh ansetzende Hilfe für Kinder, 
Jugendliche, Familien 
Verbesserung des öffentlichen Raums 
/ Wohnumfeld Belebung der örtlichen Wirtschaft

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 80  
Wirkung des Projektes auf Ziele des Operationellen Programms EFRE NRW Ziel 12 
Grüne Infrastruktur Naturerlebnis / Umweltbildung  Schutz und Wiederherstellung  
von Freiräumen 
Wirkung des Projektes auf Indikatoren „Grüne Infrastruktur“ 
Konnektivität Integration  Multifunktionalität 
Kooperation Demografie Sozial 
Einbindung in übergeordnete Strategien des Landes NRW und der Stadt Köln 
Präventionsstrategie des Landes NRW 
Partizipation 
 Intensive Öffentlichkeitsarbeit (Social Media)

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 81  
9 BETEILIGTE AN DER ERSTELLUNG 
Die Erstellung des Integrierten Handlungskonzeptes „Vielfalt vernetzen“ erfolgte unter 
intensiver Beteiligung verschiedener Akteure und Disziplinen innerhalb der Stadtverwa l-
tung sowie unter Beteiligung von Sozialraumkoordinat oren. Die Projektleitung lag beim 
Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, Herrn Dr. Bauer. 
Beteiligt waren folgende Dezernate und Fachämter der Stadt Köln:  
 Dezernat I Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht 
 Amt für Stadtentwicklung und Statistik – Abteilungsleitung Koordination 
 Amt für Stadtentwicklung und Statistik - Stadtentwicklungspolitisch bedeutsame Projek-
te 
 Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt 
 Amt für Kinder, Jugend und Familie – Sachgebiet Kinderinteressen und Jugendförd e-
rung 
 Koordinationsstelle Klimaschutz 
 Untere Landschaftsbehörde - Sachgebiet Natur- und Landschaftsschutz 
 Umwelt- und Verbraucherschutzamt - Umweltplanung und Vorsorge 
 Umwelt- und Verbraucherschutzamt - Untere Bodenschutzbehörde 
 Umwelt- und Verbraucherschutzamt - Umweltbildung/Biodiversität 
 Dezernat VI Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr 
 Amt für Landschaftspflege und Grünflächen - Planung, Projektsteuerung, Standards 
 Amt für Landschaftspflege und Grünflächen - Grundlagen und Fachplanung 
 Amt für Landschaftspflege und  Grünflächen - Grundlagen und Fachplanung, Lan d-
schaftsplan 
 Amt für Landschaftspflege und Grünflächen – Sachgebiet Forst 
 Amt für Landschaftspflege und Grünflächen – Sachgebiet Kleingarten 
 Stadtplanungsamt 
Neben Fachämtern der Stadt Köln wurden beteiligt: 
 GAG Immobilien AG, Sozialmanagement 
 Sozialraumkoordinator Höhenberg und Vingst, Katholische Jugendagentur Köln 
gGmbH  Höhenberg 
 Sozialraumkoordinator Ostheim und Neubrück, Veedel e. V.  
 Stadtentwässerungsbetriebe Köln, AöR - Planung und Bau Kanalnetze, Gewässer und 
Hochwasserschutz 
 Waldschule Köln 
 Universität zu Köln, International Master of Environmental Sciences 
 Kölner Grün Stiftung

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 82  
Die Projektsteuerung erfolgte durch das Team des Amtes für Landschaftspflege und 
Grünflächen unter Leitung von Hr. Dr. Bauer unter Beteiligung des Bearbeiters. Hierzu 
fanden mehrere Termine statt.  
Zwischen den Ämtern der Stadtverwaltung und mit dem Bearbeiter fand ein stetiger Di a-
log bezüglich der Projekte statt.  
Bei der Bezirksregierung Köln fand am 18.08.2016 ein Beratungsge spräch zur Vorg e-
hensweise und zur inhaltlichen Ausrichtung des IHK „Vielfalt vernetzen“ statt.  
9.1 Beteiligungsschritte  
Zur verwaltungsinternen Abstimmung und zur inhaltlichen Qualifizierung über die ve r-
schiedenen Fachdisziplinen hinweg fanden drei Workshops  statt (Teilnehmerlisten siehe 
Anlage 2).  
Erster Workshop am 27.07.2016 
Abstimmung über den Aufbau und Inhalt des IHK  „Vielfalt vernetzen“ und Diskussion ers-
ter Projekte. 
Gegenstand des ersten Workshops war die Diskussion des Aufbaus und des method i-
schen Ansatzes des IHK sowie erster Projektvorschläge. Aus dem Teilnehmerkreis wurde 
das geplante Vorgehen grundsätzlich bestätigt. Hinsichtlich der zu Grunde liegenden Vo r-
erfahrungen wurde darauf verwiesen, dass das IHK „ Starke Veedel – Starkes Köln: Mit-
wirken, zusammenhalten, Zukunft gestalten “ noch in weiterer Bearbeitung und Detailli e-
rung ist. Als weitere Grundlagen sollen auch das Konzept RegioGrün und das Klim a-
schutzkonzept der Stadt Köln berücksichtigt werden.  
Hinsichtlich des Aufrufs wurden Fragen für da s Beratungsgespräch bei der Bezirksregi e-
rung formuliert. 
Die vorgestellten Projektideen wurden intensiv diskutiert und gemeinsam geschärft. In der 
Diskussion ergaben sich weitere Projektansätze die teilweise in das vorliegende IHK ei n-
geflossen sind.  
Es wurde ein Folgetermin unter Beteiligung weiterer Ämter der Stadt Köln vereinbart.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 83  
Zweiter Workshop am 07.09.2016 
Abstimmung über den Aufbau und Inhalt des IHK „Vielfalt vernetzen“ und Diskussion ers-
ter Projekte  
Im zweiten Workshop wurden die detaillierte n und ergänzten Projekt e intensiv fachlich 
diskutiert. 
 Der Projektansatz zum Gärtnern/Grabeland soll weiterverfolgt und um das Thema 
Kleingärten erweitert werden.  
 Ein freier Spielbereich in einem weniger wertvollen Waldbereich wird befürwortet. Es 
sollen auch Maßnahmen ergriffen werden, um Angsträume zu beseitigen.  
 Betont wurde ausdrücklich die Bedeutung des Gremberger Wäldchens für den Natu r-
schutz. Die Beruhigung wertvoller Flächen durch Rückbau von Wegen und die E r-
schließung neuer, weniger wertvoller Be reiche als Ausgleich für die Erholungsnutzung 
wurde befürwortet.  
 Die Grünflächen an der BAB A3 sollen vernetzt und zielgerichtet weiterentwickelt we r-
den. Die Entwicklung soll sich an den jeweils vorhandenen Biotoptypen orientieren. Ziel 
ist es Übergangsbereiche zwischen verschiedenen Biotoptypen zu schaffen. 
 Besonders wichtig sind die Zugänge in das Grünsystem und deren Vernetzung mit den 
Siedlungsräumen. Hier besteht deutlicher Handlungsbedarf.  
 Diskutiert wurde über die Schaffung von Umweltbildungsangebo ten im Programmg e-
biet. Einigkeit herrschte darüber, dass dies nur in Verbindung mit bestehenden Ang e-
boten realisiert werden kann. Als zu prüfende Ansätze wurden HöVi -Land, Kölner 
Waldschule und die GAG Immobilien AG benannt. Letztere hat im neunen Wohnqua r-
tier Waldbadviertel ein Jugendzentrum realisiert. In einem gesonderten Termin sollen 
Fragestellungen zum Thema Umweltbildung mit den genannten diskutiert werden.  
 In einem weiteren Projekt sollen die Klimaleistungen des Grüngürtels herausgearbeitet 
werden. Dies sollte nach Auffassung von Teilnehmern als wissenschaftliche Studie g e-
schehen. Daraus abgeleitet könnte für den Grüngürtel ein Managementplan mit U m-
setzungsprojekten entwickelt werden. 
 Bezüglich der Flehbachaue wurde ausdrücklich die naturschutzfachliche Bedeutung als 
einer der wenigen Moorstandorte betont und deutlich ein Handlungsbedarf formuliert.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 84  
Projektbezogener Besprechungstermin bezüglich Umweltbildung 20.09.2016 
Zum Thema Umweltbildungsangebot fand im Waldbadviertel ein Ortstermin statt. Tei l-
nehmer waren: 
 Vertreter der Stadt Köln (Amt für Stadtentwicklung und Statistik - Stadtentwicklungspo-
litisch bedeutsame Projekte, Umwelt- und Verbraucherschutzamt - Umweltplanung und 
Vorsorge, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen)  
 Vertreter der GAG Immobilien AG (Entwicklung Waldbadviertel) 
 AWO Köln 
 Waldschule Köln 
 Sozialraumkoordinator Höhenberg und Vingst (Ferienprogramm HöVi-Land) 
 Sozialraumkoordinator Ostheim und Neubrück 
Ziel des Termins war es, auszuloten ob in oder am Waldbadviertel Chancen zur  Etablie-
rung von Umweltbildungsangeboten bestehen. Der Raum um das Waldbadviertel eignet 
sich insbesondere deshalb, da mit dem nahen Gremberger Wäldchen ein waldbaulich und 
ökologisch wertvoller Raum angrenzt und mit HöVi -Land und dessen engagierten Initiato-
ren Ansätze aus dem soziale Bereich vorhanden sind. Besprochen wurde, ob sich das 
neue Jugendzentrum im Waldbadviertel als Räumlichkeit für Umweltbildung eignet. Dies 
wurde von den Teilnehmern ausgeschlossen, da die avisierte Zielrichtung auf Angebote in 
der Natur ausgerichtet ist. 
Mit Herrn Küchenhoff (Leiter der Waldschule Köln, Gut Leidenhausen Stadtteil Eil) und 
den Sozialraumkoordinatoren wurde intensiv über die Möglichkeit und den Standort einer 
Außenstelle der Waldschule diskutiert. Mit der Kölner Waldschule besteht potentiell ein 
kompetentes Umweltbildungsangebot für Schülern und Schülerinnen aus der Großstadt 
Köln mit der Möglichkeiten für ein aktives Naturerleben. Herr Küchenhoff betonte, dass es 
sich nur um eine Außenstelle handeln könne, da der  Schwerpunkt der Waldschule ei n-
deutig am Gut Leidenhausen liegt. Denkbar wäre, in einem Probezeitraum (drei Jahre) 
zunächst 1 x monatlich , außerhalb der Ferienzeiten, ein kindgerechtes Lernangebot zum 
Thema Wald (Ökosystemleistungen, Klimaschutz) anzubiete n. Voraussetzung ist eine 
Kooperation mit örtlichen Grundschulen, um gezielt Kinder aus den Sozialräumen anz u-
sprechen.  
Es wurde auch über die erforderliche Infrastruktur diskutiert. Hier stand die Frage im 
Raum, ob das Zwischenwerk, dessen Gelände HöVi -Land zur Ferienbetreuung nutzt, ge-
eignet ist. Herr Küchenhoff wies darauf hin, dass als stationäre Örtlichkeit z.B. ein a b-
schließbarer Bauwagen ausreicht, darüber hinaus  stellt der Wald das „Grüne Klasse n-
zimmer“ dar. Als Standort wäre das Gelände des Naturfreibades Vingst ideal geeignet, da 
es sich hier um einen abschließbaren Raum handelt und das Bad auch als Anreiz für Ki n-
der dient, um das Lernangebot anzunehmen. Durch die Beschränkung auf Zeiten auße r-
halb der Ferien  bestehen keine Bedenken hinsichtlich ein er gemeinsamen Nutzung. B e-
züglich der Nutzung des Freibades bedarf es noch der Ab - und Zustimmung der KölnBä-

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 85  
der GmbH. Die Betreuung der Kinder müsste über zusätzliche Honorarkräfte erfolgen. 
Personell ist die Waldschule nicht in der Lage, zusätzlich Leistungen anzubieten.  
Vor Ort wurde auch noch über die Bedürfnisse von HöVi-Land diskutiert. HöVi-Land ist ein 
Ferienprogramm am Zwischenwerk für Kinder  aus den benachbarten Sozialräumen H ö-
henberg und Vingst. Es wird einmal jährlich für drei Wochen in den Somm erferien durch-
geführt und ehrenamtlich betreut. Mehrere hundert Kinder verbringen einen Teil der Fer i-
enzeit auf dem Gelände. Zur Verbesserung des Angebotes wären die Installation einer 
festen Toilettenanlage und die „Möblierung“ der Wiesen am Zwischenwerk erforderlich.  
Dritter Workshop am 07.11.2016 
Abstimmung des Berichtsentwurfs und der Projekte zum IHK „Vielfalt vernetzen“. 
Im dritten Workshop wurden der Entwurf des Berichtes und die erarbeiteten Projekte vo r-
gestellt und intensiv diskutiert.  
 Ausführlich erläutert wurden an Hand der Gliederung der Aufbau des IHK und die w e-
sentlichen Inhalte (SWOT -Analyse, Handlungsbedarfe, Entwicklungsstrategie mit Lei t-
bild, Entwicklungszielen, und Leitmaßnahmen) . Die Diskussion bestätigte den Aufbau 
und die Inhalte des IHK.  
 Hinsichtlich der Priorisierung der Handlungsfelder ergab sich eine Verschiebung des 
Handlungsfeldes „Grün schützen“ von Priorität 2 nach Priorität 1. Die Einschätzung, 
dass der Schutz der Grünflächen im Programmgebiet gleichrangig mit der räumlichen 
und funktionalen Entwicklung des Grüngürtels zu sehen ist, wurde von den Teilne h-
mern einvernehmlich bestätigt.  
Ausführlich besprochen wurden die Projekträume, Projekte und Maßnahmen.  
 Im Projektraum Gremberger Wäldchen wurde in gemeinsamer Diskussion das Wege-
konzept optimiert. Naturschutzfachlich wertvolle Bereiche südlich Ostheim werden 
nicht in Anspruch genommen und aus der Konzeption entfernt.  
 Das Gremberger Wäldchen südlich der „Östlichen Zubringerstraße“ soll nach erfolgtem 
Rückbau von Wegen als Naturwald geschützt werden. 
 Die vorhandene Schutzhütte soll saniert und als zentraler Infopunkt für das Grembe r-
ger Wäldchen gestaltet werden.  
 Sehr intensiv gesprochen wurde über die Flehbachaue. Auf Grund der besonderen 
Schutzwürdigkeit des Raums werden alle Gestaltungsmaßnahmen außerhalb vorhan-
dener Wege nicht weiter verfolgt.  
 Mit der Ausschreibung der Leistungen zur Beseitigung der Altablagerungen kann nach 
Zuteilung von Fördermitteln begonnen werden. Hierzu liegt eine Machbarkeitsstudie 
vor. Zur Klärung na turschutzfachlicher und artenschutzrechtlicher Fragestellungen s o-
wie zu Fragen des Gewässerschutzes sind vertiefende Untersuchungen in Form einer 
Machbarkeitsstudie erforderlich. Hierzu ist beabsichtigt frühzeitig nach Anerkennung 
des IHK einen Förderantrag zu stellen.   
 Im zweiten Workshop wurde festgelegt, dass der Projektansatz zum Thema Gärtnern 
und Kleingärten weiterverfolgt werden soll. Hierzu wurde nun das Projekt Gartenlabor

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 86  
entwickelt. Das Projekt wurde allgemein begrüßt. Die Ausrichtung soll um di e Punkte 
Beteiligung von Arbeitsmarkinitiativen und Migranten erweitert werden.   
 Beim Projekt „Grün vernetzen – Grün entwickeln“ wurde auf den rechtlichen Status als 
planfestgestellte Ausgleichsflächen hingewiesen. Diese Flächen werden im Projekt 
nicht weiter behandelt.  
 Der WaldParkour wurde hinsichtlich Fragestellungen der naturschutzfachlichen Wertig-
keit des Vingster Berges, des erforderlichen Wegebaus und ggf. erforderlicher Ve r-
kehrssicherungspflicht diskutiert. Es wurde vereinbart, dass vor einem Förd erantrag 
zunächst die naturschutzfachliche Wertigkeit geklärt werden muss und der Bedarf für 
ein solches Angebotes bei den Jugendlichen der angrenzenden Sozialräume abgefragt 
wird. 
 Der anwesende Mitarbeiter der Universität Köln äußerte großes Interesse an einer wis-
senschaftlichen Studie zum Thema Klimaleistungen des Grüngürtels. Hierzu wird Ko n-
takt mit der Hochschule aufgenommen.  
An die Anwesenden wurde der vorläufige Bericht zur Prüfung verteilt. Die Rückläufe we r-
den geprüft und nach Rücksprache soweit erforderlich eingearbeitet 
9.2 Beteiligung der Öffentlichkeit 
Die allgemeine Öffentlichkeit sowie lokale Akteure werden auf Ebene der Projekte in den 
Prozess eingebunden. Im Rahmen der Erstellung des IHK „Starke Veedel – Starkes Köln: 
Mitwirken, zusammenhalten, Zukunft gestalten“ sowie des „Grüngürtel Impulses“ war die 
allgemeine Öffentlichkeit intensiv beteiligt, so dass für das Programmgebiet hinsichtlich 
Bürgerbeteiligung Grundlagen vorhanden sind, auf denen aufgebaut werden kann.  
In die Erstellung des IHK „Vielfalt vernetzen“ war die Kölner Grün Stiftung eingebunden.  
9.3 Beteiligung politischer Gremien 
Den Auftrag zur Erstellung eines Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) „Grüne Infr a-
struktur“ für die neue EU -Förderperiode des Europäischen Fonds für regionale En twick-
lung (EFRE) hat der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 22.09.2016 beschlossen 
(Anlage 1). 
Die Finanzierung der Erstellung des IHK erfolgte durch die Kölner Grün Stiftung. Dem Rat 
der Stadt Köln wird eine Vorlage zur Schenkungsannahme des IHK eins chl. Handlungs-
auftrag vorgelegt. 
Aus zeitlichen Gründen war es nicht möglich, zwischen dem Projektaufruf im August 2016 
und dem Abgabetermin 01.12.2016 den entsprechenden Ratsbeschluss einzuholen, da 
das IHK erst Ende November 2016 mit den einzelnen Fachdi enststellen abgestimmt und 
fertiggestellt wurde. Nach derzeitiger Zeitplanung wird der Ratsbeschluss im Frühjahr 
2017 eingeholt.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 87  
10 NACHHALTIGKEIT, PROZESSSTEUERUNG, NICHTDISKRIMINIE-
RUNG UND GLEICHSTELLUNG VON MÄNNERN UND FRAUEN 
Nachhaltigkeit / Verstetigung 
Die Projekte und Maßnahmen des IHK „Vielfalt vernetzen“ sind überwiegend so angelegt, 
das durch fach - und sachgerechte Ausführung sowie durch eine fachgerechte Grünfl ä-
chen- und Waldpflege die Nachhaltigkeit gewährleistet ist. Die Fortführung der Pflege o b-
liegt der Stadt Köln.  
Die Einzelmaßnahme „Grünes Klassenzimmer“ im Projektraum Gremberger Wäldchen ist 
zunächst befristet ü ber die Laufzeit des Programms Grüne Infrastruktur angelegt. (Wal d-
schule, Grundschulen, Stadt Köln) werden vor Ablauf des Programme s auf Erfolg (Grad 
der Zielerreichung) und Zukunftsperspektive überprüft. Bei entsprechend guter Beurte i-
lung kann das Projekt in die Organisationsstruktur der Waldschule Köln eingegliedert 
werden. Über die weitere Finanzierung ist auf Förderebene der Walds chule zu entsche i-
den.  
Die Wiedervernässungsmaßnahme im Projektraum „Flehbachaue“ wird während der Pr o-
grammlaufzeit wissenschaftlich durch ein Monitoring (Bodenkunde, Ökologie)  begleitet. 
Nach Abschluss der Förderlaufzeit wird ein Abschlussbericht mit Empf ehlung weiterfüh-
render Maßnahmen erstellt. Die Umsetzung und Finanzierung der empfohlenen Ma ß-
nahmen liegt in der Zuständigkeit der Stadt Köln.  
Die Anlage und infrastrukturelle Ausstattung des Projektes „Gartenlabor“ erfolgt in Ve r-
antwortung der Stadt Köln , die Betreuung soll in Zusammenarbeit mit der kommunalen 
Arbeitsmarktförderung und Migrations-Initiativen erfolgen. Aus den im Programmzeitraum 
gewonnenen Erfahrungen des Betriebskonzeptes kann auf die zukünftige Nachfrage und 
Organisation der Nutzer gesc hlossen werden. Das Betriebskonzept ist im Rahmen der 
Projektevaluation zu überprüfen und ggf. nachzubessern. Während der Programmlaufzeit 
sollen Kontakte zu vorhandenen Netzwerken geknüpft und das Projekt in diese eingebu n-
den werden.   
Die Einzelmaßnahmen Parkour im Projektraum „WaldParkour“ wird nur umgesetzt, wenn 
die Nachfrage geklärt und die Nachhaltigkeit nachgewiesen ist. Durch die Einbindung und 
Eigenverantwortung der Nutzer ist eine Verstetigung des Projektes zu erwarten.  
Im Projekt „Klimaleistung en des Grüngürtels“ ergeben sich aus der Studie Handlung s-
empfehlungen hinsichtlich Öffentlichkeitsarbeit und Pflege des Programmgebietes. Die 
Umsetzung ggf. weiterer Projekte liegt in der Verantwortung der Stadt Köln. Der Umfang 
ist derzeit nicht abzuschätzen. 
Prozesssteuerung 
Während der gesamten Programmlaufzeit soll die im Rahmen der Erstellung der IHK initi-
ierte Arbeitsgruppe beibehalten werden (Kap. 9 Beteiligte bei der Erstellung) . Die Arbeits-
gruppe gewährleistet die effiziente ämterübergreifende Planung und Abwicklung der Pro-
jekte. Nach Bedarf sind weitere Dezernate und Ämter der Stadt Köln bzw. Externe hinzu-

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 88  
zuziehen. Auf Grund der engen räumlichen und inhaltlichen Verbindung zwischen Grüner 
Infrastruktur und den Sozialräumen ist insbesondere die Koordination und Kooperation mit 
der Programmleitung des IHK „Starke Veedel – Starkes Köln: Mitwirken, zusammenhal-
ten, Zukunft gestalten“ von Bedeutung.  
Federführend verantwortlich für den Gesamtprozess und die Maßnahmenumsetzung i st 
das Amt für Landschaftspf lege und Grünflächen. Das Amt ist auch verantwortlich für die 
Beteiligung der Politik, die Öffentlichkeitsarbeit, das Finanz-/Fördermittelmanagement und 
die Qualitätssicherung sowie die Evaluierung der Projekte. Das Amt trägt auch die Ve r-
antwortung für eine korrekte und effiziente Verwendung der Fördermittel.  
Die Beteiligung der Öffentlichkeit auf Projektebene ist Einzelfallbezogen durchzuführen.  
Nichtdiskriminierung und Gleichstellung von Männern und Frauen 
Das Querschnittsziel des OP EFRE NRW wird u. a. dadurch unterstützt, dass die Projekte 
des IHK  „Vielfalt vernetzen“ grundsätzlich so ausgestaltet sind  und umgesetzt werden,  
dass sie für alle Menschen gleichermaßen  zugänglich und unabhängig von Geschlecht, 
ethnischer Herkunft, Religion oder  Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder 
der sexuellen Ausrichtung  nutzbar sind. Es werden durch Projekte Angebote aus - und 
aufgebaut, mit denen Kinder und Jugendliche, Familien und Ältere in den Sozialräumen 
erreicht werden können und diese gleichberechtigt en und freien Zugang Natur und Lan d-
schaft, zu Bildungs-, Erholungs- und Spielangeboten erhalten.  
Die Arbeitsgruppe und das federführende Amt stellen sicher, dass die Fördermittel diskr i-
minierungsfrei vergeben werden.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 89  
11 DURCHFÜHRUNGSKONZEPT 
Mit der Umsetzu ng des Maßnahmenprogramms soll frühzeitig nach erfolgter Anerke n-
nung des Integrierten Handlungskonzeptes begonnen werden. Die Stadt Köln wird zeitnah 
einen ersten Förderantrag stellen.  
Federführend verantwortlich für den Gesamtprozess und die Koordination der Maßnah-
menumsetzung ist das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen. Bei der konkreten 
Planung und Umsetzung von Maßnahmen sind je nach Aufgabenstellung weitere Ä mter 
bzw. Dienststellen der Stadt Köln einzubinden und zu beteiligen.  
Dies sind im Wesentlichen:   
 
 Amt für Stadtentwicklung und Statistik - Stadtentwicklungspolitisch bedeutsame Projek-
te 
 Untere Landschaftsbehörde - Sachgebiet Natur- und Landschaftsschutz 
 Umwelt- und Verbraucherschutzamt - Umweltplanung und Vorsorge / Untere Bode n-
schutzbehörde / Umweltbildung/Biodiversität 
 Stadtplanungsamt 
 Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt 
 Amt für Kinder, Jugend und Familie – Sachgebiet Kinderinteressen und Jugendförd e-
rung 
 Koordinationsstelle Klimaschutz 
 Dezernat VI Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr 
Umsetzungszeitraum  
In den Projektsteckbriefen sind für jede Maßnahme die avisierten Umsetzungszeiträume 
benannt. Diese sind entsprechend dem derzeitigen Kenntnisstand aufgelistet  und korres-
pondieren mit den Projektlaufzeiten gemäß EFRE -Förderung (Ansatzjahr + 3 VE -Jahre). 
Weiterhin sind die erforderlichen vorbereitenden Maßnahmen benannt.  
Unter der Voraussetzung einer positiven Entscheidung zur Anerkennung des IHK „Vielfalt 
vernetzen“ wird die Stadt Köln zeitnah einen ersten Förderantrag stelle n und für weitere 
Projekte die vorbereitenden Maßnahmen einleiten.  
Die Prioritäten der Projekte und Maßnahmen sind im IHK benannt. Als vordringlichste 
Maßnahme wird eine Machbarkeitsstudie zur Umsetzung der Wiedervernässung (vorb e-
reitende Planungen zu Naturschutz, Artenschutz, Gewässerschutz, …) angesehen.  
Dem IHK liegt zu Grunde, dass möglicherweise nicht alle Maßnahmen bis zum Ende des 
Förderzeitraums abgeschlossen werden können, oder darüber hinaus fortgeführt werden 
sollen. Dies stellt keine inhaltlic he Schwäche dar, sondern ist der großräumigen Betrach-
tung des Raumes geschuldet.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 90  
Kosten  
Die Gesamtkosten und die Kostenaufteilung je Maßnahme w urden an Hand von Erfa h-
rungswerten hergeleitet. Die Benennung der Kosten beruht auf den derzeit vorhandenen 
Kenntnissen in Bezug auf Art und Umfang der Maßnahmen. Die genannten Kosten sind 
Bruttokosten und beinhalten eine Pauschale von 20% für Baunebenkosten.  
Finanzierung / Förderung  
Die Stadt Köln hat im Haushaltsplanentwurf 2016/2017 ff. in der mittelfristige n Finanzpla-
nung unter dem Haushaltstitel „EFRE Rrh. Freiraumvernetzung“ folgende Haushaltsmittel 
vorgesehen:  
Finanzposition 2017 2018 2019 2020 
Investitionszuweisungen vom Land 520.000 640.000 560.000 240.000 
Auszahlungen für sonstige Baumaß-
nahmen 650.000 800.000 700.000 300.000 
Ergänzt wird die Finanzierung durch den kommunalen Eigenanteil der Stadt Köln. Der 
ausgewiesene städt ische Eigenanteil in Höhe von 20 % steht unter dem Vorbehalt der 
Sicherstellung der komplementären Fördermittel (80 %). 
Mögliche Förderzugänge für die Maßnahmen werden nach Anerkennung des Integrierten 
Handlungskonzeptes im Austausch mit den zuständigen Ressorts geklärt. 
Die Projekte „Gremberger Wäldchen“ und „WaldParkour“ beinhalten Maßnahmen zur 
Verkehrsinfrastruktur (straßenbegleitender Fußweg, Verkehrsinseln). Hier sind auch a n-
derweitige Finanzierungsmöglichkeiten zu prüfen. 
Im Projektraum „Flehbachaue ist zu prüfen, ob für die Beseitigung der Altablagerungen 
auch anderweitige Förderzugänge möglich sind.

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 91  
Maßnahmen und Kostenübersicht 
Die nachfolgende Übersicht stellt die Aufteilung der Maßnahmenkosten für eine Projek t-
laufzeit bis 2021ff dar. Berücksichtig sind somit auch Maßnahmen, für die erst in den Ja h-
ren 2019/2020 Förderanträge gestellt werden. Die Jahre ab 2021 sind zusa mmengefasst, 
da hier noch keine Daten aus dem Haushaltsplanentwurf der Stadt Köln vorliegen. 
Die dargestellten Kosten korrespondieren bis 2020 mit den jährlichen Haushaltsansätzen 
der Stadt Köln. 
Die Zuordnung von Kosten -Jahr basiert auf den derzeit vorhan denen Kenntnissen in B e-
zug auf Priorität, Art, Umfang und Umsetzbarkeit der Maßnahmen. Verschiebungen auf 
Grundlage weiterer Detailplanungen sind möglich und zu erwarten.  
Nicht berücksichtigt ist die Projektumsetzung durch andere Träger.  
Projekt Maßnahme Gesamtkosten davon in 
2017 
davon in 
2018 
davon in 
2019 
davon in 
2020 
davon in 
2021 ff 
Gremberg 
Wäldchen 
A1 456.960 € 150.000 € 50.000 € 50.000 € 209.960 € ----- 
A2 64.260 € 40.000 € 20.000 € 4.260 € ----- ----- 
A3 429.828 € ----- 100.000 € 40.000 € 30.000 € 259.828 € 
X 21.420 € 4.000 € 4.000 € 4.000 € 9.420 € ----- 
B 171.360 € ----- ----- 10.000 € 25.000 € 136.360 € 
C 14.280 € ----- 14.280 € ----- ----- ----- 
D 79.730 € ----- ----- 25.000 € 25.000 € 29.730 € 
E 49.980 € 49.980 € ----- ----- ----- ----- 
F 44.222 € 2.000 € 14.000 € 14.000 € 14.222 € ----- 
G 160.000 € ----- ----- ----- ----- 160.000 € 
H 7.140 € ----- ----- 4.000 € 3.140 € ----- 
Flehbachaue A 65.450 € 30.000 € 35.450 € ----- ----- ----- 
B 785.400 € 300.000 € 300.000 € 150.000 € 35.400 € ----- 
C 20.230 € ----- ----- ----- ----- 20.230 € 
D 25.704 € ----- ----- ----- ----- 25.704 € 
E 29.750 € ----- 10.000 € 10.000 € 9.750 € -----

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 92  
Projekt Maßnahme Gesamtkosten davon in 
2017 
davon in 
2018 
davon in 
2019 
davon in 
2020 
davon in 
2021 ff 
Gartenlabor A 17.850 € 17.850 € ----- ----- ----- ----- 
B 254.363 € ----- 125.000 € 129.363 € ----- ----- 
C 146.370 € ----- ----- 75.000 € 71.370 € ----- 
D 74.110 € ----- ----- 74.110 € ----- ----- 
E 11.900 € 2.500 € 2.500 € 2.500 € 4.400 € ----- 
Grün vernet-
zen 
E1 20.349 € ----- ----- 5.000 € 15.349 € ----- 
E2 28.274 € ----- ----- 5.000 € 23.274 € ----- 
E3 21.063 € ----- ----- 5.000 € 16.063 € ----- 
E4 25.704 € ----- ----- ----- ----- 25.704 € 
E5 100.846 € 22.000 € 50.000 € 28.846 € ----- ----- 
E6 25.704 € ----- ----- ----- ----- 25.704 € 
E7 65.688 € ----- ----- ----- ----- 65.688 € 
E8 32.844 € ----- ----- 5.000 € 27.844 € ----- 
E10 21.420 € 10.000 € 11.420 € ----- ----- ----- 
E11 62.118 € 8.000 € 30.000 € 24.118 € ----- ----- 
E13 12.852 € ----- ----- 5.000 € 7.852 € ----- 
V 71.400 € ----- 7.500 € 7.500 € 5.000 € 51.400 € 
WaldParkour A 5.712 € ----- 5.712 € ----- -----  
B 43.316 € ----- 2.000 € 2.000 € 2.000 € 37.316 € 
C 35.700 € ----- 20.000 € 15.700 € ----- ----- 
D 28.560 € ----- ----- ----- ----- 28.560 € 
E 42.840 € ----- ----- ----- ----- 42.840 €

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 93  
Projekt Maßnahme Gesamtkosten davon in 
2017 
davon in 
2018 
davon in 
2019 
davon in 
2020 
davon in 
2021 ff 
Klimaleistung A 59.500 € 5.000 € 5.000 € 5.000 € 44.500 € ----- 
B 11.900 € ----- ----- ----- 11.900 € ----- 
C 11.900 € ----- ----- ----- 11.900 € ----- 
D 5.950 € ----- ----- ----- 5.950 € ----- 
Holzhof A 23.800 € ----- ----- 23.800 € ----- ----- 
B 435.540 € ----- ----- ----- ----- 435.540 € 
C 297.500 € ----- ----- ----- ----- 297.500 € 
Tab. 3 Kostenübersicht 
12 EVALUIERUNG 
Ziel der Evaluation ist es, Sachstände und Entwicklungsprozesse sowohl des gesamten 
IHK’s, als auch einzelner Projekte aufzunehmen und zu interpretieren,  um so einerseits 
möglichen Fehlentwicklungen gegenzusteuern und anderseits die Zielerreichung von 
Maßnahmen zu dokumentieren.  
Die Evaluation ist eine Querschnittsaufgabe im Rahmen der Umsetzung des IHK „Vielfalt 
vernetzen“. Es wird prozessbegleitend sowohl eine Programm- als auch eine Projekteva-
luation durchgeführt. Der Stand der Erreichung der im IHK beschriebenen Leitmaßnah-
men wird in einem jährlich stattfindenden Workshop in der ämterübergreifenden Arbeit s-
gruppe überprüft, ggf. angepasst und fortgeschrieben und dient der Gesamtsteuerung des 
Programms. Federführend verantwortlich für die Evaluierung ist das Amt für Landschaft s-
pflege und Grünflächen. 
Die Projekte werden an Hand von umsetzungsorientierten Indikatoren überprüft. Die Ind i-
katoren zielen dabei auf die Deckung von Handlungsbedarfen. Die Indikatoren werden auf 
Ebene des IHK für wesentliche Maßnahmen festgelegt und von der Arbeitsgruppe rege l-
mäßig überprüft und soweit erforderlich modifiziert.

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S e i t e  | 94  
Projektindikatoren 
Gremberger Wäldchen 
Handlungsbedarf Indikator(en) Erreichung 
Wegekonzept Gremberger Wäldchen 
zur Ordnung der Erholungsnutzung zur 
Beruhigung wertvoller Teilbereiche 
Entwurf und Abstimmung der Wegekon-
zeption 
2017 
Rückbau von mind. 2.000 m Wege 2020 
Entsiegelung von mind. 250 m 2018 
Anlage von mind. 400 m neuer Wege 2019 
Dauerhafte Schießung von mind. 5 We-
gen 
2018 
Einbindung und Stärkung HöVi-Land Einbringen von ausreichend Sitzsteinen 
in Abstimmung mit Betreiber HöVi-Land  
2017 
Aufbau eines Umweltbildungsangebotes 
Sanierung Schutzhütte, Gestaltung Info-
punkt 
2020 
Entwurf Modellprojekt Waldschule 2017 
Überwindung von Barrieren (Verkehrs-
wege) 
Entwurf und Abstimmung mit Straßen-
baulastträger 
2017 
Bau von mind. 2 Querungshilfen 2021ff 
Schaffung klarer Zugänge in die Grün-
räume 
Schaffung von mind. 6 Türen ins Grün 2018 
Tab. 4 Projektindikatoren „Gremberger Wäldchen“ 
Flehbachaue 
Handlungsbedarf Indikator(en) Erreichung 
Anbindung der Flehbachaue als Teil 
des Grüngürtels 
Ausschilderung der Anbindung Fleh-
bachaue an den Grüngürtelweg und an 
die RegioGrün-Route 
2021ff 
Renaturierung Flehbachaue 
Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur 
Umsetzung der Wiedervernässung 
2017 
Beseitigung der Altablagerung 2018 
Beginn der Vernässung der Flehbach-
aue 
2018 
Beginn der wissenschaftlichen Beglei-
tung (Monitoring) 
2018 
Erstellung einer Konzeption eines Lehr-
pfades und Informationspunktes 
2021ff 
Tab. 5 Projektindikatoren „Flehbachaue“

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 95  
Gartenlabor 
Handlungsbedarf Indikator(en) Erreichung 
Schaffung nutzbarer öffentlicher Grün-
flächen 
Einrichten der Infrastruktur auf mind. 
einer der beiden Flächen 
2018 
Ökologische Gestaltungsmaßnahmen 
auf mind. einer der beiden Flächen 
2019 
Herrichten und Bereitstellen von Grabe-
land, Pflanzgut und Werkzeug auf mind. 
einer der beiden Flächen 
2019 
Schaffung neuer Formen des Nutzgar-
tens 
Erstellung eines Flächen-, Nutzungs-, 
Betriebskonzeptes 
2017 
Ansprache von mind. 100 pot. Nutzern 2017 
Tab. 6 Projektindikatoren „Gartenlabor“ 
Grün vernetzen – Grün entwickeln 
Handlungsbedarf Indikator(en) Erreichung 
Vernetzung der Freiflächen untereinan-
der 
Umsetzung von mind. 3 Entwicklungs-
flächen 
2019 
Einbeziehung der Flächen östlich der 
Autobahn zur Erweiterung des Grüngür-
tels 
Konzept zur Entwicklung eines mög-
lichst durchgängigen Weges östlich der 
A3 
2018 
Standörtlich angepasste Pflege Umsetzung auf mind. 3 Entwicklungsflä-
chen 
2019 
Tab. 7 Projektindikatoren „Grün vernetzen – Grün entwickeln“ 
WaldParkour 
Handlungsbedarf Indikator(en) Erreichung 
Schaffung von Räumen und Angeboten 
für freie Spiel- und Naturerfahrung 
Erstellung der Konzeption zum Parkour  2018 
Beseitigung von „Angsträumen“ Schaffung von mind. 4 Türen ins Grün, 
Herstellung der Sichtachsen 
2019 
Tab. 8 Projektindikatoren „WaldParkour“ 
Klimaleistungen des Grüngürtels 
Handlungsbedarf Indikator(en) Erreichung 
Herausstellen der Klimaleistungen des 
Programmgebietes für die Siedlungs-
räume 
Erstellung der Studie zur Klimaleistun-
gen des Programmgebietes 
2018 
Bereitstellung von  Informationsmedien 2020 
Tab. 9 Projektindikatoren „Klimaleistungen des Grüngürtels“

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 96  
Holzhof 
Handlungsbedarf Indikator(en) Erreichung 
Vor-Ort Nutzung des Holzes aus Durch-
forstung 
Klärung der Trägerschaft 2019 
Mind. 2 Beschäftigte qualifiziert 2021ff 
Tab. 10 Projektindikatoren „Holzhof“

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S e i t e  | 97  
13 ANLAGEN 
13.1 Anlage 1: Beschlussvorlage 
Beschlussvorlage Integriertes Handlungskonzept „Grüne Infrastruktur“ für die neue EU -
Förderperiode des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) vom 15.09.2016 
/ 22.09.2016

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 98

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 99  
 
Abb. 13 Beschlussvorlage

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 100  
13.2 Anlage 2: Ratsbeschluss 
Der Rat der Stadt Köln hat am 22.09.2016 die Verwaltung mit der Aufstellung eines Int e-
grierte Handlungskonzeptes (IHK) „Grüne Infrastruktur“ für die neue EU -Förderperiode 
des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) beauftragt. 
 
Abb. 14 Auszug aus dem Sitzungsprotokoll des Rates der Stadt Köln

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 101  
13.3 Anlage 3: Teilnehmerlisten Beteiligungsschritte

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 102  
 
 
Abb. 15 Teilnehmerliste Abstimmungsgespräch 27.07.2016

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 103

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 104  
 
Abb. 16 Teilnehmerliste Ideenwerkstatt 07.09.2016

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 105

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 106  
 
Abb. 17 Teilnehmerliste Abstimmung Bericht und Projekte 07.11.2016

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 107  
13.4 Anlage 4: Karte Projektraum „Gremberger Wäldchen“ 
Abb. 18 Karte Projektraum „Gremberger Wäldchen“

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 108  
13.5 Anlage 5: Karte Projektraum „Flehbachaue“ 
 
Abb. 19 Karte Projektraum „Flehbachaue“

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 109  
13.6 Anlage 6: Karte Projektraum „Gartenlabor“ 
 
Abb. 20 Karte Projektraum „Gartenlabor“

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S e i t e  | 110  
13.7 Anlage 7: Karte Projektraum „Grün vernetzen – Grün entwickeln “ 
Abb. 21 Karte Projektraum „Grün vernetzen – Grün entwickeln Teil Nord“

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 111  
Abb. 22 Karte Projektraum  „Grün vernetzen – Grün entwickeln Teil Mitte“

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 112  
Abb. 23 Karte Projektraum  „Grün vernetzen – Grün entwickeln Teil Süd“

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 113  
13.8 Anlage 8: Karte Projektraum „WaldParkour“ 
 
Abb. 24 Karte Projektraum „WaldParkour“

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 114  
14 QUELLEN 
AMT FÜR STADTENTWICKLUNG UND STATISTIK KÖLN (2015): IHK „Starke Veedel – Starkes 
Köln: Mitwirken, zusammenhalten, Zukunft gestalten“. August 2015 
KÖLNER GRÜN STIFTUNG (HRSG.) (2013): Grüngürtel Impuls Köln: G rundlage zur Volle n-
dung einer Vision. Oktober 2013 
LANDESAMT FÜR NATUR, UMWELT UND VERBRAUCHERSCHUTZ NORDRHEIN-WESTFALEN (LA-
NUV) (HRSG.) (2013): Klimawandelgerechte Metropole Köln: Abschlussber icht. LANUV-
Fachbericht 50, Recklinghausen 2013 
MINISTERIUMS FÜR KLIMASCHUTZ, UMWELT, LANDWIRTSCHAFT, NATUR- UND VERBRAUCHER-
SCHUTZ DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN (MKULNV) (2016): „Grüne Infrastruktur“  
NRW: Aufruf des zur nachhaltigen Verbesserung der natür lichen Umwelt und der Klima - 
und Umweltbedingungen zugunsten der Biodiversität und der Menschen in Quartieren, 
Städten und Stadtumlandgebieten in Nordrhein-Westfalen. 18.08.2016. 
MINISTERIUMS FÜR KLIMASCHUTZ, UMWELT, LANDWIRTSCHAFT, NATUR- UND VERBRAUCHER-
SCHUTZ DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN (MKULNV) (2015): Für die Vielfalt in der N a-
tur: Die Biodiversitätsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen. Oktober 2015 
MINISTERIUMS FÜR KLIMASCHUTZ, UMWELT, LANDWIRTSCHAFT, NATUR- UND VERBRAUCHER-
SCHUTZ DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN (MKULNV) (2015): Klimaschutzplan Nor d-
rhein-Westfalen: Klimaschutz und Klimafolgenanpassung. Stand: Dezember 2015 (1. Auf-
lage) 
OPERATIONELLE PROGRAMM NRW 2014 -2020 für den europäischen Fond für Regiona l-
entwicklung „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ (OP EFRE NRW). Genehmigt 
am 17.10.2014 durch die Europäische Kommission 
Präventionsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen 
REGIONALE 2010 AGENTUR (2007): RegioGrün. Mai 2007

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 115  
15 VERZEICHNIS DER ABKÜRZUNGEN 
BAB Bundesautobahn 
EU Europäische Union 
EW Einwohner 
GI Grüne Infrastruktur 
EFRE  Europäische Fonds für regionale Entwicklung 
IHK  Integriertes Handlungskonzept 
MKULNV Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur - und Ve r-
braucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen 
NRW Nordrhein-Westfalen 
LANUV  Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nord rhein-
Westfalen 
SWOT Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Cha n-
cen) und Threats (Bedrohungen)

IHK Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
S e i t e  | 116  
16 ANHANG 
Anhang I: GI Köln - IHK „Vielfalt vernetzen“ - Gesamtkonzept der Projekträume 
Anhang II: GI Köln - IHK „Vielfalt vernetzen“ - Projektraum „Gremberger Wäldchen 
Anhang III¨GI Köln - IHK „Vielfalt vernetzen“ - Projektraum „Flehbachaue“ 
Anhang IV: GI Köln - IHK „Vielfalt vernetzen“ - Projektraum „Gartenlabor“ 
Anhang V: GI Köln - IHK „Vielfalt vernetzen“ - Projektraum „Grün vernetzen – Grün entwi-
ckeln “ 
Anhang VI: GI Köln - IHK „Vielfalt vernetzen“ - Projektraum „WaldParkour“

HHHHHHHHHHHHHH HH
ii
E1H[WHQVLYHV*UQODQGE2- Spiel/SportE3%OWHQUHLFKE4- Erholung/SpielE05- ParkE06- SpielE07)HXFKWIOlFKHQE086lXPHE09- Gartenlabor
E106lXPHE11- SpielE11- SportE12- GartenlaborE13- Park
Gartenlabor
Gartenlabor
XXXX
UU
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXHHHHHHHHiiiiiiiiiiii
HH::::
WGF Landschaft1UQEHUJ21.11.2016
Buchforst+|KHQEHUJVingstOstheim1HXEUFNBuchheim0OKHLP1RUG
Projektraum*UQYHUQHW]HQProjektraum*UHPEHUJHU:lOGFKHQProjektraum"WaldParkour"Projektraum*UQYHUQHW]HQProjektraum"Flehbachaue"Projektraum*UQYHUQHW]HQ.HXSVWUD‰H
$QKDQJ,*,.|OQ,+.9LHOIDOWYHUQHW]HQ*HVDPWNRQ]HSWGHU3URMHNWUlXPH

2VWKHLPHU6WUD‰HHHHHHH HHHHHH
Vingst
Ostheim
*UQJUWHO5XQGZHJ
Vingster RingAlter Deutzer PostwegXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
XXXXXXXXXXHHHHHHHHWaldbadvierteliiiiiiiiiiii
WGF Landschaft1UQEHUJ21.11.2016A1 - 5FNEDXA2 - EntsiegelungA3 - Neue Wege - :HJHVFKOLH‰HQB - QuerungenC - 7UHQLQV*UQD - InfopunkteE - Umfeld ZwischenwerkF - *UQHV.ODVVHQ]LPPHUG - )OlFKHQDQNDXIH - Fledermaus-Fort
CFDECCCCCCCCCCCCBBBBDDDDA1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A1A2A2HGA3A3A3A3A3A3A3A3$QKDQJ,,*,.|OQ,+.9LHOIDOWYHUQHW]HQ3URMHNWUDXP*UHPEHUJHU:lOGFKHQ

ii6lXPHE11- SpielE11- Sport- GartenlaborGartenlaborHaltestelleStadtbahnMerheim%UFN
"Mit dem RadGXUFK0OKHLPFliehburgI-Punkt"Flehbachaue"St.GereonKratzweg2OSHQHU6WUD‰H*UQJUWHO5XQGZHJHH::5HJLR*UQ3URMHNW"Kreuzwasser"
BCD
WGF Landschaft1UQEHUJ21.11.2016
B- 9HUQlVVXQJGHU)OHKEDFKDXHC - InformationspunktD - /FNHQVFKOXVV5DGZHJPLW%OKVDXP$QKDQJ,,,*,.|OQ,+.9LHOIDOWYHUQHW]HQ3URMHNWUDXP)OHKEDFKDXH

Vingster Ring
E106lXPHE11- SpielE11- SportE12- GartenlaborGartenlaborUU3RUWDO*UQJUWHO"Merheimer Heide"*UQJUWHO5XQGZHJ+|KHQEHUJHU5LQJ
E06- SpielE07)HXFKWIOlFKHQE086lXPHE09- GartenlaborGartenlabor::5HJLR*UQ3URMHNW"Kreuzwasser"WGF Landschaft1UQEHUJ21.11.2016
$QKDQJ,9*,.|OQ,+.9LHOIDOWYHUQHW]HQ3URMHNWUDXP*DUWHQODERU

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WGF Landschaft1UQEHUJ21.11.2016$QKDQJ9*,.|OQ,+.9LHOIDOWYHUQHW]HQ3URMHNWUDXP*UQYHUQHW]HQ*UQHQWZLFNHOQE- *UQHQWZLFNHOQV - *UQYHUQHW]HQE- *UQHQWZLFNHOQV - *UQYHUQHW]HQE- *UQHQWZLFNHOQV - *UQYHUQHW]HQE1 H[WHQVLYHV*UQODQGVVVVV - FlehbachaueE2 - Spiel/SportE3 %OWHQUHLFKE4 - Erholung/SpielE5 - ParkE6 - SpielE7 )HXFKWIOlFKHQE8 6lXPHE9 - GartenlaborE10 6lXPHE11 - SpielE11 - SportE12 - GartenlaborE13 - Park

HHHaltestelleBus2VWKHLPHU6WUD‰HVingster RingE12- GartenlaborE13- ParkGartenlabor
WGF Landschaft1UQEHUJB21.11.2016A- 7UHQLQV*UQB - Parkour mit StationenC - SichtachseD - AussichtE - QuerungBCCDEBBBAAAAAAAA$QKDQJ9,*,.|OQ,+.9LHOIDOWYHUQHW]HQ3URMHNWUDXP:DOG3DUNRXU

Beratungsverlauf (5)

23.01.2017 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 9.2.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
02.02.2017 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 4.8 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
02.02.2017 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.2.3 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
09.02.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.8 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
14.02.2017 Rat
TOP 10.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4247/2016
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
05.01.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27