Rettungsdienstbedarfsplan 2016 - Bedarfsgerechte Anpassung im Jahr 2019
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 3381/2019 vom 31.01.2020
Stand: Am 06.02.2020 im Rat ungeändert beschlossen.
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Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/37/374/1 Vorlagen-Nummer 3381/2019 Freigabedatum 13.01.2020 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Rettungsdienstbedarfsplan 2016 - Bedarfsgerechte Anpassung im Jahr 2019 Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat beschließt die Anpassung des Rettungsdie nstbedarfsplanes unter dem Vorbehalt, dass die haushaltstechnische Finanzierung der entstehenden Mehrbedarfe sichergestellt ist. 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung des angepassten Rettungsdienst - bedarfsplanes und der Erstellung der hierfür erforderlichen Umsetzungsbeschlüsse. Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 27.01.2020 Gesundheitsausschuss 28.01.2020 Finanzausschuss 03.02.2020 Rat 06.02.2020 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Die in der Anpassung des Rettungsdienstbedarfsplanes beschriebenen Maßnahmen (Anlage 1-5) werden schrittweise umgesetzt. Die hierfür erforderlichen Umsetzungsbeschlüsse werden ebenfalls sukzessive erstellt. In den Umsetzungsbeschlüssen werden auch die haushaltsmäßigen Auswirkungen beschrieben. Die Finanzierung soll aus veranschlagten Mitteln erfolgen. Begründung Im aktuell gültigen Rettungsdienstbedarfsplan 2016 (§12 RettG NRW) wurde in Kapitel III.7 eine Dy- namisierungsklausel eingefügt, die es ermöglicht, notwendige Anpassungen des Rettungsdienstb e- darfsplans auch unterhalb der gesetzlichen Laufzeit von 5 Jahren vorzunehmen und mit den Kosten- trägern abzustimmen (Session -Nr. 1744/2016). Diese Notwendigkeit ergibt sich, da seit Jahren die Einsätze im Rettungsdienst jährlich weiter ansteigen. Dies führt bei den Trägern des Rettungsdiens- tes zu einer beständ igen Anpassung durch den Zusatz von Rettungsmitteln, Fachpersonal und Bau- maßnahmen. Neben den steigenden Einsatzzahlen bestehen weitere schwierige Rahmenbedingun- gen, dazu zählen: Fachkräfteengpässe im Rettungsdienst Nicht-Erreichung der Hilfsfrist, wenn al le über die 112 eingehenden Hilfeersuchen als Notfälle klassifiziert werden Schwierigkeit geeignete Grundstücke zu finden, um neue Rettungsmittel hilfsfristbasiert statio- nieren zu können Schwierigkeit An- und Umbauten an bestehenden Wachen zu realisieren Steigende Anzahl von Sonderrechtsfahrten, die ein höheres Unfallrisiko beinhalten als Fahrten ohne Sonderrechte 3 Abarbeitung von nicht-lebensbedrohlichen Einsätzen mit Personal und Einsatzmitteln der Not- fallrettung Als Reaktion auf diese schwierigen Rahmenbe dingungen wurde von der Verwaltung das „Gestufte Notfallsystem“ (GVS) als Strategiepapier entwickelt (Session-Nr. 3145/2017). Neben den hier vorge- nommenen Veränderungen im Rahmen des GVS wird ergänzend dazu ein Projekt mit der Kasse n- ärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) mit dem Ziel durchgeführt (Projekt Komplementäre Notfall- versorgung), Hilfeersuchen, die über die Notrufnummer 112 eingehen, in das vertragsärztliche Sy s- tem weiterzuleiten. Aus diesem Grund gliedert sich diese Fortschreibung im ersten Kapitel in einen Bedarfs- und im zwei- ten Kapitel in einen Entwicklungsplan. Dem Entwicklungsplan liegt im Wesentlichen das Strategiepa- pier „Gestuftes Versorgungssystem“ (GVS) zugrunde. Dies greift speziell die Problematik der ste i- genden Zahl von Rettungsdiensteinsätzen mit Lösungsvorschlägen auf. Das Strategiepapier wurde im November 2017 dem Gesundheitsausschuss und im Oktober 2018 bei einem Symposium des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein -Westfalen vorgestellt. Das GVS eröffnet durch eine differenzierte Ressourcenvorhaltung und Entsendungstaktik in der notfal l- medizinischen Versorgung der Bevölkerung einen Lösungsweg, um die zeitkritischen Notfälle tatsäch- lich auch in der geplanten Hilfsfrist erreichen zu können. Zur Sicherstellung der rettungsdienstlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln sind Maßnahmen erforderlich, die an verschiedenen Stellen des Rettungsdienstes ansetzen. Bislang wurde der durch die beständig steigenden Einsätze entstehende zusätzliche Bedarf durch zusätzliche RTW und NEF gedeckt. Bislang konnten Hilfeersuche, die über die Notrufnummer 112 eingingen, nur mit Einsatzmitteln der Notfallrettung (Rettungswagen oder Rettungswagen plus Notarzt) bedient wer- den und es wurden alle als „Notfall“ kla ssifiziert. Zwar bestand bereits die Möglichkeit auch KTW zu entsenden, aber diese sind in der Regel in Köln im disponiblen Krankentransport so fest gebunden, dass Wartezeiten von 4 und mehr Stunden für ungeplante Transporte nicht selten sind. Auch die im Kapitel 2 vorgestellte Anpassung vom Rettungsdienstbedarfsplan 2016 folgt zunächst dieser Logik, in dem für die seit 2014 um rund 18,3 % gestiegene Einsatzzahl eine zusätzliche Zahl von RTW und NEF bemessen wird. Die Umsetzung dieser Bemessung würde in der Konsequenz zu einer weiteren Fahrzeugbeschaffung, Rekrutierung von Fachpersonal, sowie von Baumaßnahmen führen. Diese müssten, um hilfsfristrelevant werden zu können, auch in dem jeweiligen Einsatzgebiet statio- niert werden, in dem die zusätzlichen Einsät ze auch anfallen. Allerdings geben die Auswertung des Reanimationsregisters und der Zahlen des Kölner Infarktprojektes (KIM) Hinweise darauf, dass die Zahl der lebensbedrohlichen Notfälle nicht angestiegen ist. Aus diesem Grunde musste zunächst das Einsatzgeschehen im Hinblick auf die Anzahl der tatsächlichen lebensbedrohlichen Einsätze hin ana- lysiert werden, um eine bedarfsgerechtere Vorhaltung zu erreichen. Das Einsatzgeschehen wurde deshalb im Rahmen des Projektpapiers „Gestuftes Versorgungssystem“ (GVS) analysiert. Aus dieser Anforderung wurde im Projekt „GVS“ ein Klassifizierungssystem ausgearbeitet, bei dem jeder Klasse ein bestimmter medizinischer Zustand zugrunde liegt, bei den Klassen GVS-1 bis GVS-3 auch die Örtlichkeit und der letztlich damit auch ein Einsatzmittel zugeordnet wird. Offen ist noch, wieviel der nicht -lebensbedrohlichen Hilfeersuchen in der Leitstelle so sicher identifi- ziert werden können, dass sie auch als Hilfeersuchen klassifiziert werden können, die ohne Einha l- tung der Hilfsfrist von 8 min bedient werden können und für die ein N-KTW ausreichend und zweck- mäßig ist. Dieses ist eine der Herausforderungen, die im Rahmen der Umsetzung des GVS bewältigt werden muss. Dazu sind sowohl eine elektronische Datenerfassung (DoktaR) im Einsatzd ienst, als auch eine Dispositionsunterstützung in der Leitstelle unumgänglich. In einer Pilotphase wurde ein sogenannter Notfall-KTW erprobt und die Ergebnisse zeigen, dass eine Zuordnung vertretbar geli n- gen kann. Das Risiko für den Patienten, dass er doch Notfallpatient ist, wird dadurch verkleinert, dass die Eintreffzeit auf ein Zeitfenster von 20 min geplant und umgesetzt wird. Die Klasse der Akutpatien- ten, die telefonisch sehr schwer erkennbar ist, muss dahingehend analysiert werden, welches Ve r- sorgungssystem dafür bedarfsgerecht ist und welche Patienten davon ambulant behandelt werden können. Insgesamt findet durch die Umsetzung des GVS ein erheblicher Umbau des Rettungssystems in Köln statt, der technische und personelle Maßnahmen erfordert. Diese wur den hier benannt und begrün- det. Konkret sind folgende Teilprojekte für die Umsetzung des GVS erforderlich: 4 Teilprojekt - Komplementäre Notfallversorgung - (GVS-Klasse1) Teilprojekt – Einführung Notfall-KTW (GVS-Klasse 2) Teilprojekt – Ersthelfersystem (GVS-Klasse 6) Teilprojekt – TeleNotarzt (GVS-Klasse 3, Landesplanung ist zu berücksichtigen) Teilprojekt - Beschaffung eines Notrufabfragesystems Teilprojekt - Elektronische Datenerfassung im Kölner Rettungsdienst (DoktaR) Ergebnis der GVS-konforme Bedarfsplanung Der im Rettungsdienstbedarfsplan dargestellte Mehrbedarf wird zum einen durch eine modifizierte Vorhaltedauer vorhandener RTW und zum anderen durch insgesamt drei zusätzliche RTW und 4,5 zusätzliche Notfall-KTW (N-KTW), bedarfsgerecht gedeckt. Die Entscheidung der räumlichen Zuordnung wo die drei RTW bzw. die 4,5 N-KTW stehen, wird über das aktuelle Verhältnis von INTERN1- zu KTR -Einsätzen pro Rettungsdienstbereich getroffen (Da- tenbasis Januar bis Mai 2019). In den Rettungsdienstbereich 1, 4 und 5 ist das Verhältnis überdurch- schnittlich hoch. In allen übrigen Rettungsdienstbereichen ist das Verhältnis unterdurchschnittlich ausgeprägt. Beteiligungsverfahren Diese kostenbildenden Qualitätsmerkmale wurden mit den Vertretern der Krankenkassen am 20.08.2019 und am 16.09.2019 erörtert. Die Krankenkassen unterstützen das GVS. Es wurde eine einvernehmliche Lösung erzielt. Anlagen: Rettungsdienstbedarfsplan 2016 - Bedarfsgerechte Anpassung im Jahr 2019 Zustimmung der Krankenkassen vom 16.12.2019 -
Anlage 1 Rettungsdienstbedarfsplan - Aktualisierung 2019
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RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 1 Rettungsdienstbedarfsplan 2016 - Bedarfsgerechte Anpassung im Jahr 2019 Stand: September 2019 RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 2 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung ........................................................................................................................................... 4 2. Rettungsdienstbedarfsplan – Notwendigkeit der Anpassung ................................................................... 5 2.1. Notfallrettung ohne Notarzt RTW ................................................................................................. 5 2.1.1.Einsatzentwicklung ..................................................................................................................... 5 2.1.2. Bemessungsräume RTW ........................................................................................................... 5 2.2. Notfallrettung mit Notarzt NEF ..................................................................................................... 7 2.2.1. Einsatzentwicklung .................................................................................................................... 7 2.2.2. Bemessungsräume NEF ............................................................................................................ 7 2.3. Fahrzeugbemessungen für die Notfallrettung .............................................................................. 10 2.3.1. Methodik ................................................................................................................................. 10 2.4 Fahrzeugbemessung Notfallrettung ohne Notarzt – RTW .................................................................... 11 2.5 Fahrzeugbemessung Notfallrettung mit Notarzt – NEF ....................................................................... 18 3. Rettungsdienstentwicklungsplan - Umsetzung Projekt GVS .................................................................. 23 3.1. GVS-Analyse Ressourcenbedarf für Hilfeersuchen (112).............................................................. 23 3.2. Ergebnisse ............................................................................................................................... 27 3.3. Umsetzung der Ergebnisse in eine GVS-konforme Einsatzplanung ..................................................... 28 3.4. Projekte zur Umsetzung des GVS .................................................................................................... 29 3.4.1. Teilprojekt - Komplementäre Notfallversorgung - (GVS-Klasse1).................................................. 29 3.4.2. Teilprojekt – Einführung Notfall-KTW (GVS-Klasse 2) ................................................................. 30 3.4.3. Teilprojekt – Ersthelfersystem (GVS-Klasse 6) ........................................................................... 31 3.4.4 Teilprojekt – TeleNotarzt ........................................................................................................... 32 3.4.5. Teilprojekt - Beschaffung eines Notrufabfragesystems ................................................................ 33 3.4.6. Teilprojekt - Elektronische Datenerfassung im Kölner Rettungsdienst (DoktaR) ............................. 33 4. GVS-konforme Bedarfsplanung .............................................................................................................. 35 4.1 Einsatzentwicklung .......................................................................................................................... 35 4.2 GVS-konforme Bedarfsplanung RTW ................................................................................................ 35 4.2.1. GVS-konforme Medizinische Ausstattung .................................................................................. 46 4.2.2. GVS-konforme Standortkonzept N-KTW .................................................................................... 46 4.2.3. Alarmierung und Einsatz von Notfall-KTW.................................................................................. 49 4.3. GVS-Konforme Bedarfsanpassung Notärzte ..................................................................................... 49 4.3.1. Anpassung in 12h Schichten und Besetzzeiten .......................................................................... 49 RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 3 4.3.2. Telenotarzt ............................................................................................................................. 55 4.4. Weitere Anpassungsmaßnahmen .................................................................................................... 55 4.4.1. RTW5.5(PSYCH) zu N-KTW5 ................................................................................................... 55 4.4.2. Anpassung des Spitzenbedarfs ................................................................................................. 55 4.4.3. Erhöhung der Verfügbarkeit von einsatzbereiten Rettungswagen ................................................. 55 4.4.4. Bedarf an Fahrzeugen und Technik ........................................................................................... 56 4.4.5. Notfallsanitäterausbildung ........................................................................................................ 56 5 Zusammenfassung ............................................................................................................................. 58 Anlage 1 zur RDBP-Aktualisierung 2019 ..................................................................................................... 59 Tragestuhl zur Beförderung eines sitzenden Patienten (EN 1865) ............................................................. 61 Tragetuch (EN 1865) ............................................................................................................................ 61 Vakuum-Matratze (nach Norm) .............................................................................................................. 61 Schaufeltrage (nach Norm) .................................................................................................................... 61 Anlage 2 zur RDBP-Aktualisierung 2019 ..................................................................................................... 67 Anlage 3 zur RDBP-Aktualisierung 2019 ..................................................................................................... 68 Anlage 4 zur RDBP-Aktualisierung 2019 ..................................................................................................... 71 Anlage 5 zur RDBP-Aktualisierung 2019 ..................................................................................................... 71 RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 4 Entsprechend den Regelungen im RDBP 2016 können Anpassungen vorgenommen werden, wenn der Bedarf sich in der 5-jährigen Periode ändert. Dies ist jetzt der Fall, weshalb die Änderungen dargestellt und mit den Kostenträgern abgestimmt werden. 1. Einleitung Im aktuell gültigen Rettungsdienstbedarfsplan wurde in Kapitel III.7 eine Dynamisierungsklausel eingefügt, die es ermög licht, notwendige Anpassungen des Rettungsdienstbedarfsplans vorzunehmen und mit den Kostenträgern abzustimmen. Diese Notwendigkeit ergibt sich , da seit Jahren die Einsätze im Rettungsdienst zwischen 4-10% jährlich ansteigen. Dies führt bei den Trägern des Rettungsdienstes zu einer beständigen Anpassung durch den Zusatz von Rettungsmitteln, Fachpersonal und Baumaßnahmen. Das Schutzziel von 8 Minuten in 90 % aller Einsätze der Notfallrettung kann trotzdem nicht eingehalten werden. Aus diesem Grund gliedert sich diese Fortschreibung im ersten Kapitel in einen Bedarfs- und im zweiten Kapitel in einen Entwicklungsplan. Dem Entwicklungsplan liegt im Wesentlichen das Strategiepapier „Gestuftes Versorgungssystem“ (GVS) zugrunde. Dies greift speziell die Problemati k der steigenden Zahl von Rettungsdiensteinsätzen mit Lösungsvorschlägen auf. Das Strategiepapier wurde im November 2017 dem städtischen Gesundheitsausschuss (7.11.2017) und am 11.10.2018 bei einem Symposium des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Sozi ales des Landes Nordrhein -Westfalen vorgestellt. Das GVS eröffnet durch eine differenzierte Ressourcenvorhaltung und Entsendungstaktik in der notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung einen Lösungsweg, um die zeitkritischen Notfälle tatsächlich auch in der geplanten Hilfsfrist erreichen zu können. RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 5 2. Rettungsdienstbedarfsplan – Notwendigkeit der Anpassung In §12 (5) Rettungsgesetz NRW wird die kontinuierliche Überprüfung des RDBP und bei Bedarf – spätestens nach fünf Jahren – die Anpassung des RDBP gefordert. Der Begriff „bei Bedarf“ ist im RettG NRW nicht quantifiziert. Aus der langjährigen Erfahrung heraus, dass di e Veränderung des bemessungsrelevanten Einsatzfahrtaufkommens von plus/minus 5% bereits zu einem Mehr - bzw. Minderbedarf in der Einsatzmittelvorhaltung, sowohl für die Wochenvorhaltedauer, als auch für die Anzahl der bedarfsgerechten Einsatzmittel führt, ist für eine bedarfsgerechte Anpassung zunächst die Überprüfung des Einsatzauskommens notwendig. Im ersten Schritt wird das bemessungsrelevante Einsatzfahrtaufkommen für den Zeitraum des Kalenderjahres 2017 im Rahmen der Leistungsanalyse Rettungsdienst (L ARD 2017) ausgewertet und dem bemessungsrelevanten Einsatzfahrtaufkommen des Bemessungszeitraumes des RDBP 2016 - 01.07.2014 bis 30.06.2015 - gegenübergestellt. 2.1. Notfallrettung ohne Notarzt RTW 2.1.1.Einsatzentwicklung In der Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) ist seit Jahren eine kontinuierliche Einsatzsteigerung zwischen vier und sieben Prozent pro Jahr zu beobachten. Seit dem Ende des Bemessungszeitraumes für den RDBP 2016 am 30.06.2015 bis zum Ende des Kalenderjahres 2017 sind nunmehr zweieinhalb Jahre vergangen. In der Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) ist das bemessungsrelevante Einsatzfahrtaufkommen absolut um 20.624 Einsatzfahrten gestiegen - das entspricht einer Gesamteinsatzsteigerung um 18,3% oder gemittelt um 7,3% pro Jahr. Siehe auch Tabelle 1 Einsatzart RDBP 2016 (01.07.2014 - 30.06.2015) LARD 2017 (01.01.2017 - 31.12.2017) Differenz absolut Differenz anteilig Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) 112.897 133.521 20.624 18,3% Tabelle 1 Bemessungsrelevante Einsatzfahrten im RDBP 2016 und in der LARD 2017 ohne Berücksichtigung von Notfall-KTW 2.1.2. Bemessungsräume RTW Das bemessungsrelevante Einsatzfahrtaufkommen wird für jeden Bemessungsraum individuell erhoben. Hierbei ist es unerheb lich von welchem Einsatzmittel des Grund - oder Spitzenbedarfs der Einsatz bedient wurde, entscheidend ist allein, dass der Einsatzort innerhalb des Bemessungsraums liegt. RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 6 Gegenüber der Fahrzeugbemessung im RDBP 2016 haben sich die Bemessungsräume für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) nicht geändert. Diese Tatsache erleichtert die Interpretation des Mehr- bzw. Minderbedarfs in der Fahrzeugvorhaltung. Karte 1 Bemessungsräume für die Not fallrettung ohne Notarzt (RTW) RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 7 2.2. Notfallrettung mit Notarzt NEF Die Einsatzentwicklung in der Notfallrettung mit Notarzt (NEF) weist ebenfalls, wenn auch nicht in der Größenordnung der Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) , Einsatzsteigerung auf. Hier ist eine mäßig steigende Tendenz erkennbar. 2.2.1. Einsatzentwicklung Gegenüber dem Bemessungszeitraum für den RDBP 2016 sind im ersten Halbjahr 2018 die bemessungsrelevanten Einsatzfahrten in der Notfallrettung mit Notarzt (NEF) von 25.274 auf 28.456 Einsatzfahrten gestiegen - das entspricht eine absoluten Zunahme um 3.182 Einsatzfahrten bzw. einer Steigerung um 12,6% auf den Zeitraum von drei Jahren oder gemittelt 4,2% Zunahme pro Jahr. Siehe auch Tabelle 2 Einsatzart RDBP 2016 (01.07.2014 - 30.06.2015) LARD 2018A (01.01.2018 - 30.06.2018) Differenz absolut Differenz anteilig Notfallrettung mit Notarzt (NEF) 25.274 28.456* 3.182 12,6% * hochgerechnet: 14.111 Einsätze (01.01. bis 30.06.2018) dividiert durch 181 Tage, multipliziert mit 365 Tage ergibt 28.456 Einsätze Tabelle 2 Bemessungsrelevante Einsatzfahrten im RDBP 2016 und in der LARD 2018A für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF) Gegenüber dem Bemessungszeitraum für den RDBP 2016 sind in 2018 die bemessungsrelevanten Einsatzfahrten in der Notfallrettung mit Notarzt (NEF) von 25.274 auf 28. 717 Einsatzfahrten gestiegen - das entspricht eine absoluten Zunahme um 3. 443 Einsatzfahrten bzw. einer Steigerung um 1 3,6% auf den Zeitraum von drei Jahren oder gemittelt 4,5% Zunahme pro Jahr. Siehe auch Tabelle 2 erg. Diese Aktualisierung führt zu einer Differenz zwischen Kap. 2.2.1 (28.717 NEF Fahrten) und den Bemessungstabellen (27.244 NEF Fahrten). Eine Anpassung der Bemessungstabellen erfolgt zu ei nem späteren Zeitpunkt. Einsatzart RDBP 2016 (01.07.2014 - 30.06.2015) LARD 2018 (01.01.2018 – 31.12.2018) Differenz absolut Differenz anteilig Notfallrettung mit Notarzt (NEF) 25.274 28.717* 3.443 13,6% * hochgerechnet: 14.111 Einsätze (01.01. bis 30.06.2018) dividiert durch 181 Tage, multipliziert mit 365 Tage ergibt 28.456 Einsätze Tabelle 2 erg. Bemessungsrelevante Einsatzfahrten im RDBP 2016 und in der LARD 201 8 für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF) 2.2.2. Bemessungsräume NEF Als Planungsgrundlage für die Festlegung der bedarfsgerechten Notarzteinsatzmittelstandorte wird eine Eintreffzeit des Notarztes von 15 Minuten zugrunde gelegt. Aufgrund der damit zur Verfügung stehenden Fahrzeit sind für die Notfallrettung mit Notarzt (NE F) insgesamt sieben Bemessungsräume RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 8 bedarfsgerecht, um eine vollständige planerische Abdeckung des Stadtgebietes zu erreichen. Gegenüber der Fahrzeugbemessung im RDBP 2016 haben sich die Bemessungsräume für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF) nicht geände rt. Durch diese Tatsache wird die Interpretation des Mehr - bzw. Minderbedarfs der Vorhaltung erleichtert. Das bemessungsrelevante Einsatzfahrtaufkommen wird für jeden Bemessungsraum individuell erhoben. Hierbei ist es unerheblich von welchem Einsatzmittel des Grund- oder Spitzenbedarfs der Einsatz bedient wurde, entscheidend ist allein, dass der Einsatzort innerhalb des Bemessungsraums liegt. Die Karte 2 zeigt die jeweiligen Bemessungsräume für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF). RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 9 Karte 2 Bemessungsräume für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF) Worringen Roggendorf/Thenhoven Esch Volkhoven Blumenberg Merkenich Fühlingen Chorweiler Heimers- dorf Lind- weiler Niehl Longerich Ossendorf See- berg Pesch Bocklemünd/ Mengenich Weidenpesch Bilder- stöckchen RiehlNippes Mauen- heim Neu- Ehrenfeld Weiden Junkersdorf Ehrenfeld Müngersdorf Bicken- dorf Lövenich Vogel- sang Widdersdorf Zollstock Sülz Neustadt-Süd Altstadt- Süd Altstadt- Nord Neustadt-Nord Lindenthal Brauns- feld Kletten- berg Rondorf Bayen- thal Rader- berg Rader- thal Marienburg Rodenkirchen Hahnwald Weiss Sürth Langel Zündorf Libur Wahn Godorf Immen- dorf Meschenich Eil Lind Urbach Elsdorf Wahn- heide Grengel Poll Rath/Heumar Gremberg- hoven West- hoven Ensen Porz Humboldt Vingst Höhenberg Buchheim Holweide Dellbrück Merheim Brück Neubrück Ostheim Deutz Flittard Stammheim Höhenhaus Mülheim Kalk Buch- forst Dünnwald 1 2 4 5 6 7 9 10 Notarztbereiche - NAB Bemessungsräume 1001 02 05 06 09 04 07 01 NEF-Standort Meschenich Stadtteil Stadtteilgrenze Stadtgrenze Rhein Stand März 2018; 374/10 Dr. Wesolowski RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 10 2.3. Fahrzeugbemessungen für die Notfallrettung Notfallrettungseinsätze sind zeitkritisch, daraus folgt eine notwendige sofortige Bedienung dieser Notfallnachfrage. Die Bemessung für die bedarfsgere chte Fahrzeugvorhaltung in der Notfallrettung erfolgt mittels der allgemein anerkannten Methode der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung. Eine ausführliche Beschreibung der Bemessungsmethode ist im „Regelwerk zur Bedarfsplanung Rettungsdienst“ von SCHMIEDEL, R., BEHRENDT, H. UND BETZLER, E. (2012) dargestellt. 2.3.1. Methodik Bei der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung wird der zeitliche Abstand zwischen zwei Risikofällen berechnet. Der Risikofall stellt die Situation dar, wenn die zeitgleiche Nachfrage nach Einsatzmitteln der Notfallrettung die rettungsdienstbedarfsplanmäßige E insatzmittelvorhaltung übersteigt, d.h., wenn in einem Rettungsdienstbereich alle planmäßig vorgehaltenen Rettungsmittel einsatzgebunden sind und ein weiterer zeitgleicher Notfallrettungsanruf eingeht - der sogenannte „Duplizitätsfall“. Die erste Eingang sgröße für die risikoabhängige Fahrzeugbemessung stellt das bemessungsrelevante Einsatzfahrtaufkommen in der Notfallrettung in zwölf aufeinanderfolgenden Monaten dar. Die zweite Eingangsgröße stellt die jeweilige mittlere Einsatzdauer innerhalb des jewei ligen Bemessungsintervalls dar. Die Einsatzdauer beschreibt den Zeitraum, in dem das Einsatzmittel der Leitstelle nicht zur Disposition weiterer Einsätze zur Verfügung stand, also ab der Einsatzmittelalarmierung bis zum Zeitpunkt, an dem sich das Einsatzmi ttel wieder einsatzbereit (über Funk) meldet – FMStatus 1. Das Bemessungsergebnis wird darüber hinaus durch die Anzahl und die Länge der Bemessungsintervalle beeinflusst. Ein wesentlicher Vorteil der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung ist in der Tatsache begründet, dass die risikoabhängige Fahrzeugbemessung mit einem Sicherheitsniveau hinterlegt ist. Das Sicherheitsniveau definiert sich durch den zeitlichen Abstand zwischen zwei Risikofällen. Als grundsätzlich anerkanntes Sicherheitsniveau gilt eine Wiede rkehrzeit von 10 Schichten - bei einer Bemessungsintervalllänge von 8 Stunden ( SCHMIEDEL, R., BEHRENDT, H. UND BETZLER, E. 2012, S. 175). Der Begriff Schicht ist hierbei nicht als Dienstschicht, sondern als Bemessungsschicht zu verstehen. In großstädtische n Rettungsdienstbereichen, also in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern und bei einer hohen Überlappung der jeweiligen Hilfsfristbereiche ist noch ein Sicherheitsniveau von 5 Schichten Wiederkehrzeit - bei einer Bemessungsintervalllänge von 8 Stunden - als ausreichend anzusehen. Wird die Länge des Bemessungsintervalls verändert – so wie in der nachfolgenden Bemessung - muss auch das Sicherheitsniveau - die Wiederkehrzeit - an die Bemessungsintervalllänge angepasst werden. Bei einer Bemessungsintervalllä nge von vier Stunden beträgt das grundsätzlich anerkannte Sicherheitsniveau dann 20 Schichten Wiederkehrzeit. In Großstädten und bei einer hohen Überlappung RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 11 der jeweiligen Hilfsfristbereiche ist noch ein Sicherheitsniveau von 10 Schichten Wiederkehrzeit akzeptabel. 2.4 Fahrzeugbemessung Notfallrettung ohne Notarzt – RTW Neben den oben genannten Rahmenbedingungen bezüglich der Bemessungsräume und den bemessungsrelevanten Einsatzfahrten, sind vor allem die Bemessungsparameter Sicherheitsniveau und Bemessungsintervalllänge von hoher Bedeutung. Während üblicherweise für die Fahrzeugbemessung eine Bemessungsintervalllänge von 8 oder 12 Stunden zugrunde gelegt wird, ist in der nachfolgenden Bemessung die Intervalllänge auf vier Stunden reduziert. Diese Maßnahme führt dazu, dass das Bemessungsergebnis besser mit dem tatsächlichen Notfallaufkommen korreliert. Je länger das Bemessungsintervall ist, desto stärker ist die Generalisierung des Einsatzaufkommens innerhalb des Bemessungsintervalls - dieser Zusamm enhang führt bei signifikanten Schwankungen im Notfallaufkommen und langen Bemessungsintervallen zwangläufig zu weniger bedarfsgerechten Fahrzeugvorhaltungen. Das Sicherheitsniveau wird durch den zeitlichen Abstand zwischen zwei Risikofällen definiert. Der Risikofall ist der Moment, wenn zeitgleich eine höhere Einsatzmittelnachfrage gegeben ist, als Einsatzmittel bedarfsplanmäßig vorgehalten werden. Als grundsät zlich anerkanntes Sicherheitsniveau gilt eine Wiederkehrzeit von 10 Bemessungsschichten, bei einer Bemessungsintervalllänge von 8 Stunden. Die vorgenannte Reduzierung der Bemessungsintervalllänge erfordert eine Anpassung der Wiederkehrzeit, damit das gleic he Sicherheitsniveau erreicht wird. Das bedeutet, dass das grundsätzlich anerkannte Sicherheitsniveau bei einer Bemessungsintervalllänge von vier Stunden bei 20 Bemessungsschichten liegt. In großstädtischen Rettungsdienstbereichen mit einer großen Überlapp ung der Hilfsfristbereiche ist auch eine Wiederkehrzeit von 10 Bemessungsschichten bei einer Intervalllänge von vier Stunden akzeptabel. Danach ist das Sicherheitsniveau für die risikoabhängige Fahrzeugbemessung in der Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) wie folgt festgelegt worden. Wiederkehrzeit Sicherheitsniveau Rettungsdienstbereiche 20 Schichten hoch RDB: 2, 5, 6, 7, 8, 14, 16, 17 10 Schichten niedriger RDB: 1, 3, 4, 9, 10, 12, 19, 29 Die Tabellen 11/1 bis 6 zeigen das mathematische Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt - RTW. Das mathematische Ergebnis zeichnet sich dadurch aus, dass in jedem Bemessungsintervall das zuvor gewählte Sicherheitsniveau erfüllt ist (Ausnahmen sind im RDB 1 gegeben. Hier besteht zeitweilig ein Bedarf von acht RTW, ein solcher aber durch die komplexe Bemessungstabelle nicht berücksichtig werden kann). RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 12 133521 Bemessungszeitraum 2017 RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 1228 933 2302 2883 2768 2035 Summe Einsätze 12149 WKZ Einsatzdauer 42 43 47 45 44 43 Ø EDauer 44,0 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 534155 RTW 4 3 6 6 6 5 Summe Vorhaltung 1497600 WKZ 42,1 20,0 28,7 11,1 14,0 19,0 planerische Auslastung 35,67% Einsätze 320 233 593 742 701 689 Summe Einsätze 3278 Einsatzdauer 41 43 47 46 42 41 Ø EDauer 43,5 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 142485 RTW 4 3 6 7 6 6 Summe Vorhaltung 399360 WKZ 38,0 19,1 24,5 8,7 16,2 19,1 planerische Auslastung 35,68% Einsätze 854 442 485 722 805 785 Summe Einsätze 4093 Einsatzdauer 39 38 44 44 41 41 Ø EDauer 41,2 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 168617 RTW 7 4 5 6 7 6 Summe Vorhaltung 436800 WKZ 8,0 13,4 22,3 11,4 9,4 10,3 planerische Auslastung 38,60% RDB 1 Einsätze 1099 619 443 571 518 433 Summe Einsätze 3683 23203 Einsatzdauer 38 40 46 46 44 43 Ø EDauer 42,7 42,8 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 157425 1002683 RTW 7 5 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 394320 2728080 WKZ 3,2 11,8 30,5 10,4 17,6 10,7 planerische Auslastung 39,92% 36,75% Einsätze 334 368 894 824 855 570 Summe Einsätze 3845 WKZ Einsatzdauer 52 53 53 53 52 52 Ø EDauer 52,5 20 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 202004 RTW 2 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 948480 WKZ 39,6 29,5 74,8 109,7 93,9 68,0 planerische Auslastung 21,30% Einsätze 79 75 180 222 198 149 Summe Einsätze 903 Einsatzdauer 56 55 51 54 51 51 Ø EDauer 53,0 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 47903 RTW 2 2 3 4 3 3 Summe Vorhaltung 212160 WKZ 41,2 48,3 31,6 71,0 22,2 60,3 planerische Auslastung 22,58% Einsätze 124 94 181 193 190 178 Summe Einsätze 960 Einsatzdauer 47 52 55 55 52 50 Ø EDauer 51,7 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 49626 RTW 3 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 212160 WKZ 142,9 29,4 25,3 20,5 25,0 34,6 planerische Auslastung 23,39% RDB 2 Einsätze 120 83 141 191 207 146 Summe Einsätze 888 6596 Einsatzdauer 47 52 57 51 49 52 Ø EDauer 51,4 52,2 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 45671 345204 RTW 3 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 216240 1589040 WKZ 173,8 43,4 58,5 26,5 22,4 65,2 planerische Auslastung 21,12% 21,72% Einsätze 399 336 1173 1192 1028 715 Summe Einsätze 4843 WKZ Einsatzdauer 47 49 50 47 46 47 Ø EDauer 47,7 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 231227 RTW 2 2 4 4 3 3 Summe Vorhaltung 898560 WKZ 29,1 43,8 29,5 32,2 11,9 39,4 planerische Auslastung 25,73% Einsätze 103 97 305 338 263 189 Summe Einsätze 1295 Einsatzdauer 45 48 51 49 52 44 Ø EDauer 48,1 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 62234 RTW 2 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 237120 WKZ 29,3 30,8 23,2 17,9 40,8 37,6 planerische Auslastung 26,25% Einsätze 117 87 192 249 242 182 Summe Einsätze 1069 Einsatzdauer 45 49 47 50 47 45 Ø EDauer 47,2 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 50418 RTW 2 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 199680 WKZ 20,3 39,2 30,2 11,2 14,1 41,2 planerische Auslastung 25,25% RDB 3 Einsätze 163 115 193 212 226 165 Summe Einsätze 1074 8281 Einsatzdauer 45 53 50 48 48 46 Ø EDauer 48,3 47,8 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 51918 395796 RTW 3 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 216240 1551600 WKZ 64,9 17,1 27,8 21,6 18,2 56,9 planerische Auslastung 24,01% 25,51% Statistik / planerische AuslastungRisikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) 1 MO - DO bemessungsrelevante Einsatzfahrten FR SA SOFT RTW 2 MO - DO FR SA SOFT 3 MO - DO FR SA SOFT RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 13 Abbildung 1-1 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) 1/6 133521 Bemessungszeitraum 2017 RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 785 788 2034 1826 1792 1368 Summe Einsätze 8593 WKZ Einsatzdauer 46 50 53 50 49 47 Ø EDauer 49,2 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 422951 RTW 3 3 6 5 5 4 Summe Vorhaltung 1297920 WKZ 30,1 24,5 32,1 18,3 21,6 18,6 planerische Auslastung 32,59% Einsätze 190 189 481 476 491 391 Summe Einsätze 2218 Einsatzdauer 44 48 53 53 51 47 Ø EDauer 49,6 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 109942 RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 312000 WKZ 37,1 29,9 11,8 12,6 12,3 11,3 planerische Auslastung 35,24% Einsätze 314 241 396 387 454 462 Summe Einsätze 2254 Einsatzdauer 42 45 55 50 48 45 Ø EDauer 47,5 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 107073 RTW 4 3 5 5 5 5 Summe Vorhaltung 336960 WKZ 38,7 15,9 26,2 39,2 21,6 24,9 planerische Auslastung 31,78% RDB 4 Einsätze 435 249 345 411 418 323 Summe Einsätze 2181 15246 Einsatzdauer 40 47 51 52 50 47 Ø EDauer 47,8 48,5 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 104331 744298 RTW 4 3 4 5 5 4 Summe Vorhaltung 318000 2264880 WKZ 12,6 13,6 15,5 27,8 31,1 26,5 planerische Auslastung 32,81% 32,86% Einsätze 571 629 1529 1502 1364 1036 Summe Einsätze 6631 WKZ Einsatzdauer 46 51 50 47 48 48 Ø EDauer 48,3 20 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 320138 RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 1248000 WKZ 89,0 50,5 43,0 58,2 87,9 55,3 planerische Auslastung 25,65% Einsätze 141 158 387 351 360 284 Summe Einsätze 1681 Einsatzdauer 49 50 51 48 48 48 Ø EDauer 48,8 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 82077 RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 312000 WKZ 81,6 51,4 38,3 77,3 67,1 37,3 planerische Auslastung 26,31% Einsätze 184 126 323 391 377 292 Summe Einsätze 1693 Einsatzdauer 48 49 51 47 46 47 Ø EDauer 48,1 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 81489 RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 312000 WKZ 33,5 119,5 88,7 46,2 63,0 35,4 planerische Auslastung 26,12% RDB 5 Einsätze 227 152 305 334 362 243 Summe Einsätze 1623 11628 Einsatzdauer 45 50 52 49 49 49 Ø EDauer 48,8 48,5 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 79261 562965 RTW 3 3 4 4 5 4 Summe Vorhaltung 292560 2164560 WKZ 20,4 62,5 24,2 20,3 66,5 75,8 planerische Auslastung 27,09% 26,01% Einsätze 441 463 1063 1025 1012 726 Summe Einsätze 4730 WKZ Einsatzdauer 51 53 55 52 52 52 Ø EDauer 52,4 20 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 247666 RTW 3 3 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 1048320 WKZ 181,0 134,7 33,4 44,3 47,8 29,0 planerische Auslastung 23,63% Einsätze 109 106 269 254 224 198 Summe Einsätze 1160 Einsatzdauer 51 50 52 52 48 52 Ø EDauer 50,7 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 58833 RTW 3 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 249600 WKZ 184,1 23,8 38,9 45,6 105,6 21,8 planerische Auslastung 23,57% Einsätze 105 105 243 278 252 225 Summe Einsätze 1208 Einsatzdauer 50 52 55 51 51 51 Ø EDauer 51,7 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 62412 RTW 2 2 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 249600 WKZ 23,2 21,4 47,8 33,4 51,3 82,4 planerische Auslastung 25,00% RDB 6 Einsätze 158 105 209 219 250 199 Summe Einsätze 1140 8238 Einsatzdauer 48 52 54 51 52 50 Ø EDauer 51,3 51,5 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 58519 427430 RTW 3 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 254400 1801920 WKZ 59,8 22,6 101,3 97,6 53,6 24,8 planerische Auslastung 23,00% 23,72% Statistik / planerische AuslastungRisikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) bemessungsrelevante EinsatzfahrtenRTW 4 MO - DO FR SA SOFT 6 MO - DO FR SA SOFT 5 MO - DO FR SA SOFT RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 14 Abbildung 1-2 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) 2/6 133521 Bemessungszeitraum 2017 RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 509 567 1419 1295 1282 1010 Summe Einsätze 6082 WKZ Einsatzdauer 48 49 51 49 50 46 Ø EDauer 48,8 20 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 296853 RTW 3 3 5 4 4 4 Summe Vorhaltung 1148160 WKZ 124,1 79,0 58,2 20,4 20,8 69,7 planerische Auslastung 25,85% Einsätze 140 122 356 328 334 290 Summe Einsätze 1570 Einsatzdauer 51 54 52 51 50 49 Ø EDauer 50,9 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 79969 RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 312000 WKZ 76,4 108,0 49,7 84,8 81,3 33,7 planerische Auslastung 25,63% Einsätze 173 144 281 282 299 263 Summe Einsätze 1442 Einsatzdauer 45 52 52 50 47 46 Ø EDauer 48,7 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 70268 RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 274560 WKZ 48,8 65,4 30,7 33,7 32,8 58,3 planerische Auslastung 25,59% RDB 7 Einsätze 188 124 276 302 315 285 Summe Einsätze 1490 10584 Einsatzdauer 45 51 52 49 48 44 Ø EDauer 48,0 49,1 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 71581 518671 RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 279840 2014560 WKZ 38,4 124,8 36,8 30,0 27,1 54,1 planerische Auslastung 25,58% 25,75% Einsätze 543 484 1266 1260 1212 936 Summe Einsätze 5701 WKZ Einsatzdauer 45 49 51 50 50 47 Ø EDauer 48,6 20 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 277344 RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 1098240 WKZ 114,3 142,9 20,5 21,7 25,3 92,8 planerische Auslastung 25,25% Einsätze 121 122 330 343 292 255 Summe Einsätze 1463 Einsatzdauer 45 50 49 51 50 48 Ø EDauer 48,9 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 71475 RTW 3 3 5 5 4 4 Summe Vorhaltung 299520 WKZ 180,2 128,3 93,4 65,0 29,4 58,9 planerische Auslastung 23,86% Einsätze 187 129 273 298 288 297 Summe Einsätze 1472 Einsatzdauer 43 49 51 49 50 48 Ø EDauer 48,4 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 71255 RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 274560 WKZ 40,8 110,3 37,0 28,5 31,6 32,3 planerische Auslastung 25,95% RDB 8 Einsätze 184 152 245 269 286 251 Summe Einsätze 1387 10023 Einsatzdauer 43 46 51 48 47 46 Ø EDauer 47,0 48,2 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 65234 485307 RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 279840 1952160 WKZ 46,8 76,5 62,1 50,7 42,4 76,4 planerische Auslastung 23,31% 24,86% Einsätze 532 542 1208 1253 1242 967 Summe Einsätze 5744 WKZ Einsatzdauer 46 48 51 52 50 47 Ø EDauer 49,2 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 282718 RTW 2 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 948480 WKZ 13,9 12,3 24,0 20,2 23,0 13,7 planerische Auslastung 29,81% Einsätze 146 147 318 308 285 286 Summe Einsätze 1490 Einsatzdauer 44 47 52 52 51 48 Ø EDauer 49,0 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 73008 RTW 2 2 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 249600 WKZ 11,6 10,6 18,9 22,0 30,2 36,7 planerische Auslastung 29,25% Einsätze 186 153 255 313 272 346 Summe Einsätze 1525 Einsatzdauer 43 50 53 51 45 46 Ø EDauer 48,0 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 73206 RTW 3 3 4 4 3 4 Summe Vorhaltung 262080 WKZ 43,1 58,4 43,7 21,3 10,3 18,8 planerische Auslastung 27,93% RDB 9 Einsätze 237 160 247 268 275 260 Summe Einsätze 1447 10206 Einsatzdauer 44 45 51 49 50 47 Ø EDauer 47,6 48,5 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 68866 497798 RTW 3 3 3 4 4 3 Summe Vorhaltung 254400 1714560 WKZ 18,2 69,2 11,6 48,2 42,4 12,0 planerische Auslastung 27,07% 29,03% Statistik / planerische Auslastung 8 7 9 Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) bemessungsrelevante EinsatzfahrtenRTW FR SA SOFT MO - DO FR SA SOFT MO - DO FR SA SOFT MO - DO RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 15 Abbildung 1-3 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) 3/6 133521 Bemessungszeitraum 2017 RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 566 524 1506 1398 1309 1092 Summe Einsätze 6395 WKZ Einsatzdauer 42 45 50 49 47 43 Ø EDauer 46,1 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 294568 RTW 2 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 948480 WKZ 13,6 15,2 11,1 15,7 22,5 11,3 planerische Auslastung 31,06% Einsätze 159 126 379 359 305 327 Summe Einsätze 1655 Einsatzdauer 43 46 51 48 46 43 Ø EDauer 46,2 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 76463 RTW 3 2 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 262080 WKZ 73,8 16,0 10,4 15,1 31,4 29,3 planerische Auslastung 29,18% Einsätze 217 153 277 285 348 355 Summe Einsätze 1635 Einsatzdauer 40 47 49 48 45 44 Ø EDauer 45,6 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 74559 RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 274560 WKZ 29,3 67,6 39,9 37,1 19,9 19,5 planerische Auslastung 27,16% RDB 10 Einsätze 260 167 246 308 304 254 Summe Einsätze 1539 11224 Einsatzdauer 41 43 51 47 45 42 Ø EDauer 44,8 45,7 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 68897 514488 RTW 3 3 3 4 4 3 Summe Vorhaltung 254400 1739520 WKZ 16,2 66,5 11,8 32,1 38,0 16,1 planerische Auslastung 27,08% 29,58% Einsätze 172 189 537 540 490 374 Summe Einsätze 2302 WKZ Einsatzdauer 49 57 57 53 54 51 Ø EDauer 53,7 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 123641 RTW 1 1 3 2 2 2 Summe Vorhaltung 549120 WKZ 15,9 11,7 64,8 10,7 13,4 30,2 planerische Auslastung 22,52% Einsätze 57 54 112 127 108 98 Summe Einsätze 556 Einsatzdauer 44 60 56 54 50 48 Ø EDauer 52,0 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 28932 RTW 1 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 137280 WKZ 10,4 103,4 15,9 12,3 21,1 29,5 planerische Auslastung 21,08% Einsätze 46 50 97 108 127 108 Summe Einsätze 536 Einsatzdauer 44 49 53 54 54 52 Ø EDauer 51,2 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 27454 RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 15,5 12,0 25,8 18,5 12,1 19,7 planerische Auslastung 22,00% RDB 12 Einsätze 57 36 90 124 125 89 Summe Einsätze 521 3915 Einsatzdauer 44 57 54 55 50 55 Ø EDauer 52,5 52,4 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 27357 207385 RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 127200 938400 WKZ 10,6 20,3 32,6 13,2 15,1 32,4 planerische Auslastung 21,51% 22,10% Einsätze 262 298 747 678 657 533 Summe Einsätze 3175 WKZ Einsatzdauer 51 54 61 57 55 54 Ø EDauer 55,5 20 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 176216 RTW 2 2 4 3 3 3 Summe Vorhaltung 848640 WKZ 79,7 51,5 100,2 29,1 35,8 75,9 planerische Auslastung 20,76% Einsätze 78 66 185 188 143 155 Summe Einsätze 815 Einsatzdauer 54 56 58 56 54 55 Ø EDauer 55,6 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 45277 RTW 2 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 199680 WKZ 45,2 66,8 21,0 21,3 59,5 43,7 planerische Auslastung 22,67% Einsätze 82 69 160 183 185 150 Summe Einsätze 829 Einsatzdauer 50 54 61 55 57 51 Ø EDauer 54,6 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 45286 RTW 2 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 199680 WKZ 44,5 63,2 30,5 25,0 22,0 57,9 planerische Auslastung 22,68% RDB 14 Einsätze 114 91 166 162 156 92 Summe Einsätze 781 5600 Einsatzdauer 53 51 63 58 55 53 Ø EDauer 55,2 55,2 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 43123 309901 RTW 3 2 3 3 3 2 Summe Vorhaltung 203520 1451520 WKZ 154,7 34,1 26,9 35,4 46,1 31,7 planerische Auslastung 21,19% 21,35% Statistik / planerische Auslastung 12 14 10 Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) bemessungsrelevante EinsatzfahrtenRTW MO - DO FR SA SA SOFT SOFT MO - DO FR MO - DO FR SA SOFT RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 16 Abbildung 1-4 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) 4/6 133521 Bemessungszeitraum 2017 RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 72 80 160 167 154 111 Summe Einsätze 744 WKZ Einsatzdauer 60 56 57 57 55 52 Ø EDauer 56,2 20 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 41800 RTW 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 449280 WKZ 70,7 61,6 268,0 238,0 315,7 35,0 planerische Auslastung 9,30% Einsätze 15 15 36 32 40 31 Summe Einsätze 169 Einsatzdauer 55 64 54 46 54 48 Ø EDauer 53,7 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 9070 RTW 1 1 1 1 2 1 Summe Vorhaltung 87360 WKZ 108,9 95,3 20,6 29,5 293,1 30,2 planerische Auslastung 10,38% Einsätze 23 21 44 34 46 41 Summe Einsätze 209 Einsatzdauer 59 62 65 52 52 57 Ø EDauer 57,9 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 12100 RTW 1 1 2 1 2 2 Summe Vorhaltung 112320 WKZ 45,0 51,1 159,5 23,6 210,0 247,6 planerische Auslastung 10,77% RDB 16 Einsätze 29 19 30 37 30 32 Summe Einsätze 177 1299 Einsatzdauer 50 62 58 67 61 55 Ø EDauer 58,7 56,6 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 10398 73369 RTW 1 1 1 2 1 1 Summe Vorhaltung 89040 738000 WKZ 34,6 64,3 28,2 264,7 27,2 26,1 planerische Auslastung 11,68% 9,94% Einsätze 81 89 176 145 182 141 Summe Einsätze 814 WKZ Einsatzdauer 55 58 53 55 55 50 Ø EDauer 54,4 20 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 44278 RTW 1 1 2 1 2 1 Summe Vorhaltung 399360 WKZ 61,3 48,2 231,3 20,0 198,5 22,8 planerische Auslastung 11,09% Einsätze 12 20 47 52 32 43 Summe Einsätze 206 Einsatzdauer 47 53 53 44 53 50 Ø EDauer 49,8 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 10259 RTW 1 1 2 2 1 2 Summe Vorhaltung 112320 WKZ 198,9 65,1 193,9 206,9 26,3 276,8 planerische Auslastung 9,13% Einsätze 27 20 46 32 42 36 Summe Einsätze 203 Einsatzdauer 40 52 55 54 50 52 Ø EDauer 50,5 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 10246 RTW 1 1 2 1 2 1 Summe Vorhaltung 99840 WKZ 46,8 66,4 192,3 25,6 301,6 21,3 planerische Auslastung 10,26% RDB 17 Einsätze 30 15 38 41 43 35 Summe Einsätze 202 1425 Einsatzdauer 49 55 52 50 50 49 Ø EDauer 50,7 51,3 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 10243 75025 RTW 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 114480 726000 WKZ 32,9 114,4 392,3 336,9 298,5 24,5 planerische Auslastung 8,95% 10,33% Einsätze 143 150 424 326 309 257 Summe Einsätze 1609 WKZ Einsatzdauer 51 59 59 59 57 54 Ø EDauer 56,4 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 90800 RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200 WKZ 22,0 17,7 16,8 34,1 42,5 77,2 planerische Auslastung 18,19% Einsätze 41 30 91 75 75 61 Summe Einsätze 373 Einsatzdauer 60 53 59 54 58 53 Ø EDauer 56,1 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 20930 RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 14,7 29,4 25,6 50,3 44,8 92,6 planerische Auslastung 16,77% Einsätze 38 43 106 64 76 58 Summe Einsätze 385 Einsatzdauer 54 61 62 65 54 58 Ø EDauer 59,1 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 22758 RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 18,5 13,3 15,9 55,5 47,7 90,4 planerische Auslastung 18,24% RDB 19 Einsätze 60 48 76 90 96 65 Summe Einsätze 435 2802 Einsatzdauer 46 63 58 56 56 52 Ø EDauer 55,2 56,7 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 24022 158509 RTW 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 139920 888720 WKZ 132,5 10,8 45,4 30,0 25,3 84,7 planerische Auslastung 17,17% 17,84% Statistik / planerische Auslastung SOFT 16 17 MO - DO 19 FR SA SOFT Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) bemessungsrelevante EinsatzfahrtenRTW SA SOFT MO - DO FR MO - DO FR SA RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 17 Abbildung 1-5 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) 5/6 Abbildung 1-6 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) 6/6 Auf der Basis des ma thematischen Ergebnisses der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung erfolgt eine Anpassung der bedarfsgerechten Fahrzeugvorhaltung an ein Dienstplanmodell. Hierbei erfolgt eine Abwägung zwischen der Unterschreitung des gewählten Sicherheitsniveaus und der Wirt schaftlichkeit und führt im Ergebnis zu der in Abbildung 2 dargestellten angepassten bedarfsgerechten Fahrzeugvorhaltung für den Bemessungszeitraum 2017. Abbildung 2 Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des angepassten Ergebnisses der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) für den Bemessungszeitraum 2017. Die Abbildung 3 zeigt das Bemessungsergebnis aus dem RDBP 2016, welches auf dem Datenkollektiv 7-2014 bis 6-2015 basiert. Es zeigt sich, dass ein Mehrbedarf von 916 Wochenvorhaltestunden besteht, das entspricht einer Steigerung der Wochenvorhaltung um 12,8%. Dieser Mehrbedarf kann nicht allein durch die Ausweitung 133521 Bemessungszeitraum 2017 RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 193 212 434 391 363 271 Summe Einsätze 1864 WKZ Einsatzdauer 46 50 54 52 49 45 Ø EDauer 49,3 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 91958 RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200 WKZ 13,8 10,7 18,4 26,0 34,8 92,4 planerische Auslastung 18,42% Einsätze 42 47 114 95 96 94 Summe Einsätze 488 Einsatzdauer 44 54 54 50 52 46 Ø EDauer 50,0 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 24378 RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 18,3 12,5 16,4 30,2 27,2 35,5 planerische Auslastung 19,53% Einsätze 65 38 68 86 91 83 Summe Einsätze 431 Einsatzdauer 44 52 53 51 55 43 Ø EDauer 49,8 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 21459 RTW 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 137280 WKZ 107,0 19,3 67,6 38,1 28,6 55,9 planerische Auslastung 15,63% RDB 29 Einsätze 71 46 85 89 107 70 Summe Einsätze 468 3251 Einsatzdauer 41 52 48 55 51 44 Ø EDauer 48,5 49,4 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 22676 160471 RTW 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 139920 901200 WKZ 103,5 14,0 46,4 31,7 22,1 91,8 planerische Auslastung 16,21% 17,81% Statistik / planerische AuslastungRisikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) bemessungsrelevante EinsatzfahrtenRTW 29 MO - DO FR SA SOFT MO - DO 512 512 848 848 832 736 4288 13,6% FR 128 128 212 212 208 200 1088 14,3% SA 148 148 204 208 208 208 1124 14,2% SOFT 156 156 200 200 200 184 1096 13,2% 7596 13,7% 8056 12,8% Wochenvorhaltestunden ohne Spezial-RTW Wochenvorhaltestunden mit Spezial-RTW Stadt Köln RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 18 der Vorhaltedauer vorhandener RTW gedeckt werden, sondern es bedarf insgesamt sieben zusätzlicher RTW. Abbildung 3 Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des angepassten Ergebnisses der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) im RDBP 2016 2.5 Fahrzeugbemessung Notfallrettung mit Notarzt – NEF Die Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF) erfolgt analog der Bemessung der RTW. Als Sicherheitsniveau - dem zeitlichen Abstand zwischen zwei Risikofällen - wird aufgrund der sehr hohen Überlappung der Hilfsfristbereiche und einer damit deutlichen Mehrfachabdeckung auf grundsätzlich 10 Schichten festgelegt. Wiederkehrzeit Sicherheitsniveau Notarztbereiche 10 Schichten hoch NAB: 1, 2, 4, 5, 6, 7, 9, 10 Die Abbildungen 4/1 bis 3 zeigen das mathematische Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit Notarzt - NEF. Das mathematische Ergebnis zeichnet sich dadurch aus, dass in jedem Bemessungsintervall das zuvor gewählte Sicherheitsniveau erfüllt ist. MO - DO 464 464 736 736 720 656 3776 FR 116 116 184 184 184 168 952 SA 136 136 180 180 176 176 984 SOFT 144 144 172 172 172 164 968 6680 7140Wochenvorhaltestunden mit Spezial-RTW Stadt Köln Wochenvorhaltestunden ohne Spezial-RTW RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 19 Abbildung 4 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF) 1/3 27244 Bemessungszeitraum 2017 NAB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 126 170 426 491 417 247 Summe Einsätze 1877 WKZ Einsatzdauer 43 49 43 44 41 45 Ø EDauer 44,1 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 82748 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200 WKZ 32,5 16,4 28,3 19,0 33,2 121,8 planerische Auslastung 16,58% Einsätze 34 27 104 118 102 76 Summe Einsätze 461 Einsatzdauer 50 49 40 40 42 39 Ø EDauer 43,1 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 19885 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 24,6 38,9 34,8 24,8 34,2 88,4 planerische Auslastung 15,93% Einsätze 75 47 75 85 120 82 Summe Einsätze 484 Einsatzdauer 37 43 41 41 36 38 Ø EDauer 39,4 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 19051 NEF 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 137280 WKZ 97,4 15,3 81,8 58,9 28,2 72,7 planerische Auslastung 13,88% NAB 1 Einsätze 71 55 73 97 87 58 Summe Einsätze 441 3263 Einsatzdauer 36 38 42 42 44 40 Ø EDauer 40,2 41,7 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 17731 139414 NEF 2 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 127200 888480 WKZ 131,7 12,9 91,5 40,7 51,4 11,3 planerische Auslastung 13,94% 15,69% Einsätze 142 162 439 377 378 220 Summe Einsätze 1718 WKZ Einsatzdauer 52 48 43 47 50 50 Ø EDauer 48,3 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 82948 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200 WKZ 22,0 18,2 25,8 34,4 30,5 139,9 planerische Auslastung 16,62% Einsätze 40 46 99 88 84 53 Summe Einsätze 410 Einsatzdauer 48 57 52 47 45 44 Ø EDauer 48,7 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 19984 NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 112320 WKZ 18,9 12,4 25,4 41,4 50,3 11,8 planerische Auslastung 17,79% Einsätze 51 45 92 81 87 62 Summe Einsätze 418 Einsatzdauer 55 48 38 52 49 41 Ø EDauer 47,2 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 19731 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 10,5 14,9 52,0 44,2 39,8 139,6 planerische Auslastung 15,81% NAB 2 Einsätze 37 37 73 107 105 63 Summe Einsätze 422 2968 Einsatzdauer 42 48 42 47 40 48 Ø EDauer 44,5 47,2 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 18778 141440 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 127200 863520 WKZ 25,2 22,6 88,2 25,7 36,3 106,6 planerische Auslastung 14,76% 16,38% Einsätze 260 251 737 584 566 424 Summe Einsätze 2822 WKZ Einsatzdauer 45 49 46 46 49 45 Ø EDauer 46,8 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 132066 NEF 2 2 3 2 2 2 Summe Vorhaltung 648960 WKZ 104,3 98,3 36,4 10,8 10,8 26,7 planerische Auslastung 20,35% Einsätze 60 57 183 167 143 105 Summe Einsätze 715 Einsatzdauer 48 50 47 45 45 44 Ø EDauer 46,4 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 33166 NEF 2 2 3 3 2 2 Summe Vorhaltung 174720 WKZ 117,7 124,0 36,5 54,3 12,0 29,1 planerische Auslastung 18,98% Einsätze 68 79 135 139 137 131 Summe Einsätze 689 Einsatzdauer 47 49 49 46 43 48 Ø EDauer 46,9 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 32294 NEF 2 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 149760 WKZ 86,2 52,0 12,1 12,5 14,5 13,8 planerische Auslastung 21,56% NAB 4 Einsätze 104 83 147 143 139 105 Summe Einsätze 721 4947 Einsatzdauer 45 46 50 47 52 49 Ø EDauer 48,1 47,0 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 34703 232229 NEF 2 2 3 2 2 2 Summe Vorhaltung 165360 1138800 WKZ 29,8 52,4 69,4 11,9 10,9 25,3 planerische Auslastung 20,99% 20,39% Statistik / planerische AuslastungRisikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) 1 MO - DO bemessungsrelevante Einsatzfahrten FR SA SOFT NEF 2 MO - DO FR SA SOFT 4 MO - DO FR SA SOFT RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 20 Abbildung 4 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF) 2/3 27244 Bemessungszeitraum 2017 NAB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 122 185 417 368 341 252 Summe Einsätze 1685 WKZ Einsatzdauer 47 46 43 44 45 47 Ø EDauer 45,4 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 76514 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200 WKZ 32,2 14,7 29,8 41,7 48,6 103,8 planerische Auslastung 15,33% Einsätze 28 43 92 92 101 72 Summe Einsätze 428 Einsatzdauer 50 45 46 47 44 42 Ø EDauer 45,6 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 19524 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 35,6 17,4 37,8 36,9 32,0 87,0 planerische Auslastung 15,64% Einsätze 41 30 95 96 81 72 Summe Einsätze 415 Einsatzdauer 35 47 46 50 48 41 Ø EDauer 44,4 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 18425 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 23,8 33,1 35,4 28,9 50,9 92,0 planerische Auslastung 14,76% NAB 5 Einsätze 42 42 75 78 98 59 Summe Einsätze 394 2922 Einsatzdauer 50 48 46 47 46 48 Ø EDauer 47,7 45,8 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 18801 133264 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 127200 876000 WKZ 17,2 17,5 69,6 60,6 33,2 126,2 planerische Auslastung 14,78% 15,21% Einsätze 140 152 371 321 286 214 Summe Einsätze 1484 WKZ Einsatzdauer 52 54 50 51 49 49 Ø EDauer 50,8 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 75385 NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 449280 WKZ 22,4 18,6 32,6 45,8 68,5 10,6 planerische Auslastung 16,78% Einsätze 27 43 99 78 57 65 Summe Einsätze 369 Einsatzdauer 57 46 57 52 48 49 Ø EDauer 51,5 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 19008 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 33,8 16,9 21,3 48,9 133,3 90,6 planerische Auslastung 15,23% Einsätze 25 42 84 90 68 64 Summe Einsätze 373 Einsatzdauer 52 46 53 48 52 49 Ø EDauer 50,0 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 18649 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 43,2 17,6 37,7 37,5 70,5 93,5 planerische Auslastung 14,94% NAB 6 Einsätze 46 40 53 58 67 50 Summe Einsätze 314 2540 Einsatzdauer 53 51 51 51 48 45 Ø EDauer 49,8 50,5 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 15636 128678 NEF 1 1 1 2 2 1 Summe Vorhaltung 101760 800640 WKZ 13,7 18,4 10,8 122,3 90,7 13,4 planerische Auslastung 15,37% 16,07% Einsätze 180 212 505 441 427 313 Summe Einsätze 2078 WKZ Einsatzdauer 48 47 44 48 49 49 Ø EDauer 47,7 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 99188 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200 WKZ 15,0 11,2 17,0 21,2 22,6 52,5 planerische Auslastung 19,87% Einsätze 43 49 166 99 109 102 Summe Einsätze 568 Einsatzdauer 49 51 47 52 39 42 Ø EDauer 46,6 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 26445 NEF 1 1 3 2 2 2 Summe Vorhaltung 137280 WKZ 15,5 11,6 49,7 22,3 33,4 32,9 planerische Auslastung 19,26% Einsätze 49 52 100 106 105 96 Summe Einsätze 508 Einsatzdauer 47 48 46 47 40 42 Ø EDauer 45,0 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 22836 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 13,1 11,4 30,4 25,1 33,5 38,8 planerische Auslastung 18,30% NAB 7 Einsätze 42 52 91 114 108 75 Summe Einsätze 482 3636 Einsatzdauer 53 55 45 49 45 47 Ø EDauer 49,0 47,1 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 23625 172094 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 127200 888480 WKZ 16,3 10,5 42,6 20,0 27,3 66,8 planerische Auslastung 18,57% 19,37% Statistik / planerische AuslastungRisikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) bemessungsrelevante EinsatzfahrtenNEF 5 MO - DO FR SA SOFT 7 MO - DO FR SA SOFT 6 MO - DO FR SA SOFT RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 21 Abbildung 4 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF) 3/3 27244 Bemessungszeitraum 2017 NAB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 162 200 507 436 423 284 Summe Einsätze 2012 WKZ Einsatzdauer 51 47 47 48 47 50 Ø EDauer 48,3 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 97248 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200 WKZ 17,3 12,5 15,4 22,2 24,6 68,1 planerische Auslastung 19,48% Einsätze 47 52 117 77 100 86 Summe Einsätze 479 Einsatzdauer 55 47 49 45 44 46 Ø EDauer 47,8 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 22901 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 12,3 11,5 17,9 63,5 32,1 45,7 planerische Auslastung 18,35% Einsätze 50 50 83 83 81 106 Summe Einsätze 453 Einsatzdauer 42 48 53 48 44 45 Ø EDauer 46,5 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 21075 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 13,8 12,3 39,9 46,7 58,7 27,0 planerische Auslastung 16,89% NAB 9 Einsätze 58 42 91 83 91 104 Summe Einsätze 469 3413 Einsatzdauer 43 48 50 46 43 42 Ø EDauer 45,2 47,0 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 21205 162429 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 127200 876000 WKZ 10,6 17,7 35,2 53,0 47,3 34,1 planerische Auslastung 16,67% 18,54% Einsätze 190 183 452 427 467 336 Summe Einsätze 2055 WKZ Einsatzdauer 49 49 45 46 46 44 Ø EDauer 46,6 10 Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 95748 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200 WKZ 13,3 14,3 22,5 25,0 19,5 53,5 planerische Auslastung 19,18% Einsätze 51 49 134 111 94 98 Summe Einsätze 537 Einsatzdauer 48 55 45 39 44 43 Ø EDauer 45,9 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 24652 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 11,7 11,2 14,5 29,7 38,0 35,7 planerische Auslastung 19,75% Einsätze 59 49 89 83 99 93 Summe Einsätze 472 Einsatzdauer 44 51 39 45 44 45 Ø EDauer 44,6 Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 21072 NEF 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 137280 WKZ 140,2 12,2 56,5 51,9 33,5 38,5 planerische Auslastung 15,35% NAB 10 Einsätze 57 62 90 94 111 77 Summe Einsätze 491 3555 Einsatzdauer 44 43 42 47 44 45 Ø EDauer 44,1 45,3 Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 21676 163149 NEF 1 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 139920 901200 WKZ 10,8 135,1 50,3 36,3 26,1 67,5 planerische Auslastung 15,49% 18,10% Statistik / planerische Auslastung 10 9 Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) bemessungsrelevante EinsatzfahrtenNEF MO - DO FR SA SOFT MO - DO FR SA SOFT RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 22 Abbildung 5 Zusammenfassung des mathematischen Ergebnisses der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF) mit Fahrzeuganzahl und Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) Das mathematische Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF) wird ebenfalls an ein geeignetes Dienstplanmodell unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit angepasst. Aufgrund dieser Anpassung sind drei zusätzliche NEF sinnvoll, wobei belastbarere Zahlen zum regulären RDBPL erwartet werden. WoVhStd Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 MO - DO 9 9 17 16 16 15 1312 FR 9 9 18 17 16 15 336 SA 11 9 16 16 16 16 336 SOFT 10 10 16 16 16 14 328 2312 Fahrzeuganzahl RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 23 3. Rettungsdienstentwicklungsplan - Umsetzung Projekt GVS Zur Sicherstellung der rettungsdienstlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln sind Maßnahmen erforderlich, die an verschiedenen Stellen des Rettungsdienstes ansetzen. Bislang wurde der durch die beständig steigenden Einsätze entstehende zusätzliche Bedarf durch zusätzliche RTW und NEF gedeckt. Auch die in Kapitel 2 vorgestellte Rettungsdienstbedarfsplanung folgt zunächst dieser Logik, in dem für die seit 2014 um rund 1 8,3 % gestiegene Einsatzzahl eine zusätzliche Zahl von RT W und NEF bemessen wird. Die Umsetzung dieser Bemessung würde in der Konsequenz zu einer weiteren Fahrzeugbeschaffung, Rekrutierung von Fachpersonal, sowie von Baumaßnahmen führen. Diese müssten, um hilfsfristrelevant werden zu können, auch in dem jeweiligen Einsatzgebiet stationiert werden, in dem die zusätzlichen Einsätze auch anf allen. Allerdings geben die Auswertung des Reanimationsregisters und der Zahlen des Kölner Infarktprojektes (KIM) Hinweise darauf, dass die Zahl der lebensbedrohlichen Notfälle nicht angestiegen ist. Aus diesem Grunde muss, zunächst das Einsatzgeschehen im Hinblick auf die Anzahl der tatsächlichen lebensbedrohlichen Einsätze hin analysiert werden, um eine bedarfsgerech tere Vorhaltung zu erreichen. Das Einsatzgeschehen wurde deshalb im Rahmen des Projektpapiers „Gestuftes Versorgungssystem“ (GVS) (siehe VN 3145/2017) analysiert, dazu wurde folgende Methodik angewandt. 3.1. GVS-Analyse Ressourcenbedarf für Hilfeersuchen (112) Bislang konnten Hilfeersuche, die über die Notrufnummer 112 eingingen, nur mit Einsatzmitteln der Notfallrettung (Rettungswagen oder Rettungswagen plus Notarzt) bedient werden und es wurden alle als „Notfall“ klassifiziert. Zwar bestand bereits die Mögl ichkeit auch KTW zu entsenden, aber diese sind in der Regel in Köln im disponiblen Krankentransport so fest gebunden, dass Wartezeiten von 4 und mehr Stunden für ungeplante Transporte nicht selten sind. Des Weiteren ist es möglich, die Hilfeersuchen auf da s vertragsärztliche System (Hausarzt) zu verweisen. Allerdings stellt sich dabei tagsüber die Frage, an welchen Hausarzt die Patienten verwiesen werden können, insbesondere, wenn die Patienten angeben keinen Hausarzt zu haben, er schwer erreichbar ist (zum Beispiel Telefon ständig besetzt), oder er Hausbesuche üblicherweise erst am Abend nach seiner Sprechstunde durchführen kann. Außerhalb der Sprechstunde hält die kassenärztliche Vereinigung Nordrhein einen Notdienst vor, der über die bundesweite Rufnummer 116117 erreichbar ist. In NRW wird diese Telefonnummer in der Arztrufzentrale (ARZ) in Duisburg angenommen und die Hausbesuche von dort aus disponiert und koordiniert. Die regional stationierten Notdienstärzte führen diese Besuche dann durch. Allerdings besteht diese Möglichkeit nur außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten, auch die ARZ ist über die 116117 ebenfalls nur außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten erreichbar. Mehrminütige Warteschleifen bei der Anrufannahme und mehrstündige Wartezeiten f ür den Hausbesuch sind nicht selten. Des Weiteren ist das vertragsärztliche System nur für nicht - lebensbedrohliche Erkrankungen zuständig , insofern wird dort die Auffassung vertreten, dass die unter die eigene Zuständigkeit fallenden Hausbesuche terminierb ar sind . Ebenso wenig zuständig ist der Hausarzt im Regelfall für Erkrankungen und Unfälle im öffentlichen Raum. Seine Aufgabe beschränkt RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 24 sich im Wesentlichen auf die ärztliche Versorgung von Patienten, die ihn entweder in der Praxis aufsuchen oder die er im häuslichen Umfeld besucht und die keine lebensbedrohliche Erkrankung aufweisen. Allerdings hat sich mit der Zunahme älterer Menschen das Erkrankungsspektrum ve rändert. So gibt es immer mehr ältere Menschen, die bereits eine oder mehrere schwere Vorerkrankung (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall) überlebt haben, eine oder mehrere chronische Erkrankungen mit Verschlimmerungstendenz (z.B. COPD, Diabetes, Tumorerkrankung en) aufweisen oder aufgrund chronischer Vorerkrankung bei Bagatellerkrankungen (z.B. Atemwegsinfektionen) einen deutlich schwereren Verlauf mitmachen 1. Sobald diese Menschen akut Symptome spüren, die einen noch so kleinen Bezug zu ihren Vorerkrankungen hab en, wird es schwierig diese als eindeutig nicht - lebensbedrohlich zu klassifizieren, insbesondere dann, wenn sie subjektiv diesen Bezug herstellen und sich auch selbst nicht ohne weiteres helfen können (z.B. weil Single -Haushalt, eingeschränkt mobil, etc.). Ebenfalls zu nennen sind Personen, die sich im öffentlichen Raum befinden und dort eine kleinere Verletzung oder medizinische Situation en erleben, die eindeutig nicht lebensbedrohlich sind, aber wo sie aufgrund der Örtlichkeit externer Hilfe bedürfen. Daz u gehören z.B. Fußgelenksdistorsionen z.B. auf der Stra ße, wo es gleichzeitig regnet, oder sehr kalt oder sehr heiß ist. D.h. wo zu einer kleineren inneren Beeinträchtigung eine äußere Gefahr hinzukommt, aus der sich der Betroffene nicht ohne weiteres selbst befreien kann. . Nimmt die innere Gefahr (z.B. Erkrankung oder Verletzung) oder die äußere Gefahr (z.B. Verkehrsunfall) weiter zu, so dass Lebensgefahr nicht mehr ausgeschlossen werden kann, ist mindestens ein Rettungswagen (RTW) erforderlich. Gibt es zu sätzlich konkrete Hinweise auf Vitalstörung oder Lebensgefahr muss ein Notarzt gemäß Notarztindikationskatalog oder auf Nachforderung hinzu entsandt werden. Aus der hier erfolgten Charakterisierung von Hilfeersuchen wird deutlich, dass sich die Hilfesuchen den in Gruppen unterteilen lassen, die sich nach medizinischer Dringlichkeit zwar staffeln lassen, aber bei denen auch die Örtlichkeit und ggf. weitere Umstände berücksichtigt werden müssen. Aus dieser Anforderung wurde im Projekt „GVS“ ein Klassifizierungssystem ausgearbeitet, bei dem jeder Klasse ein bestimmter medizinischer Zustand zugrunde liegt, bei den Klassen GVS -1 bis GVS -3 auch die Örtlichkeit und der letztlich damit auch ein Einsatzmittel zugeordnet wird. Diese sogenannte GVS-Klassifizierung ist in der Tabelle 3 dargestellt. Problematisch in diesem Zusammenhang ist die Erkennung und Absicherung von nicht - lebensbedrohlichen Hilfeersuchen. Die GVS -Klassifikation ist vor Ort vom Einsatzpersonal vorgenommen worden und zwar in Kenntnis des Patienten, seiner Befunde und Messwerte. Schwierig ist es jedoch nur aus telefonisch mitgeteilten Informationen ohne Kenntnis des Patienten und seiner Messwerte die Klassifizierung soweit abzusichern, dass die Einsatzmittelzuordnung gefahrl os bleibt. Dies wird im GVS strukturell dadurch realisiert, dass es mit Ausnahme von GVS -1, definierte Zeitfenster gibt, die alle noch ein überschaubares Eintreffen am Patienten möglich machen. Es wird aber nicht mehr jedes Hilfeersuchen in die höchste Dringlichkeit klassifiziert. 1 Lechleuthner A., Wesolowski M.: Rettungsdiensteinsätze – Wohin geht die Einsatzentwicklung. Brandschutz 6/2015: 488 - 496 (2015). RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 25 Nachfolgend wird die GVS-Klassifizierung erläutert: GVS-Klasse 1 Erkrankungen, die vom vertragsärztlichen System nach Terminvereinbarung versorgt werden können. Hierbei handelt es sich um eindeutige Bagatellerkrankungen oder kl einere Verletzungen im Haushalt bzw. in häuslicher Umgebung. Die Patienten stufen diese Erkrankung auch selbst als ungefährlich ein und stimmen einem Hausbesuch bzw. dem eigenständigen Aufsuchen einer Arztpraxis nach Terminvereinbarung zu. GVS-Klasse 2 Kleinere Verletzungen oder einfache Erkrankungen bzw. Zustände im öffentlichen Raum, was in Kombination zu einer Notsituation führt, bei der die äußere Gefährdung im Vordergrund steht. Bei einem Teil der Patienten stehen die äußeren Gefahren (Öffentlicher R aum, Wetter, Verkehr = Notsituation) im Vordergrund und die Erkrankung bzw. Verletzung sind nicht lebensbedrohlich. Diese Patientengruppe wird der GVS-Klasse 2 zugeordnet und umfasst in der Auswertung (Tabelle 2) rund ein Drittel aller Hilfeersuche im Köln er Rettungsdienst. Auf diese Patienten wirken überwiegend äußere Gefährdungen ein, weshalb sie trotz geringer medizinischer Dringlichkeit aufgesucht und zur weiteren Versorgung in ärztliche Behandlung transportiert werden müssen. Das Planungszeitfenster wi rd im GVS-System für die GVS -2 Patienten mit 20 min festgelegt, innerhalb derer das dafür zugeordnete Einsatzmittel, ein Notfall-KTW, dort eintreffen sollte. Damit wird es einschließlich der Versorgungs - und Transportzeit möglich die Patienten innerhalb ei nes 60 min Zeitfensters einem Arzt vorzustellen. Eine Erstversorgung ist üblicherweise nicht erforderlich bzw. mit Basismaßnahmen realisierbar . Bei der Abfrage des Notrufes muss durch den Anrufer deutlich gemacht werden können, dass die Erkrankung bzw. Verletzung oder Vergiftung (z.B. mit Alkohol) geringfügig ist und es die äußeren Umstände sind, die eine Gefährdung darstellen. GVS-Klasse 3 (Akutpatienten) Patienten mit akuten, nicht -lebensbedrohlichen Erkrankungen im häuslichen Umfeld mit zahlreichen Vorerkrankungen bzw. zusätzlichen Beeinträchtigungen, die deswegen innerhalb eines Zeitfensters von maximal 60 min zur Abklärung aufgesucht und ggf. behandelt werden müssen. Es gibt Erkrankungen, Verletzungen oder Zustände, die zwar nicht akut -lebensbedrohlich sind, die aber innerhalb eines bestimmten Zeitfensters untersucht, abgeklärt oder behandelt werden müssen, um eine schlimmere Erkrankung / Verletzung auszuschließen, zu erkennen oder zu behandeln, sowie um Verschlimmerungen zu vermeiden, oder einfach unangenehmste Zustände (Schmerzen, starken Juckreiz, etc.) zu lindern oder zu beseitigen. Diese Patientengruppe mit akuten Symptomen und in de r Regel zahlreichen Vorerkrankungen, die sich in häuslicher Umgebung befindet, aber keine Vitalstörung und keine konkreten Hinweise auf eine lebensgefährlich Erkrankung aufweisen, können in die GVS - Klasse 3 eingruppiert und als „Akutpatienten“ bezeichnet w erden. Da diese Akutpatienten sowohl auf der einen Seite schwer von Patienten mit terminierbaren Erkrankungen (GVS-1) als auch auf der anderen Seite von Notfallpatienten (GVS-5) abgrenzbar sind, müssen sie schon aus Sicherheitsgründen zeitnah ärztlich abge klärt und behandelt werden. Da diese Symptome und Beschwerden, die akut auftreten, die aber weder zum Krankheitsbild eines lebensbedrohlichen Notfalls passen, noch eine RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 26 Vitalstörung vermuten lassen, dennoch ein Verschlimmerungspotential besitzen (z.B. Infe ktion), ist es erforderlich, ein Zeitfenster zu definieren, innerhalb dessen diese Patienten von einem Arzt gesehen werden müssen. In Abwägung der medizinischen Risiken und der organisatorischen Möglichkeiten, erscheint das Zeitfenster bis zum ersten Arztk ontakt von einer Stunde (Zeitfenster 60 min) als vertretbar. Dabei kann der Akutpatient entweder innerhalb von 1 h von einem Arzt aufgesucht oder zu ihm gebracht werden. Die Einsatzmittel können sein: NEF, RTW mit Telenotarztunterstützung, ärztlicher Hausbesuchsdienst mit einem Zeitfenster von maximal 60 min. GVS-Klasse 4 (Zeitfenster Hilfsfrist) Patienten mit Verletzungen oder Erkrankungen, bei denen eine Lebensbedrohung nicht ausgeschlossen werden kann, aber es keine konkreten Hinweise dafür gibt Patienten mit akuten Symptomen im Rahmen einer Erkrankung, Verletzung oder Vergiftung, bei denen aufgrund der Umstände (z.B. Unfall, unklare Lage) eine Lebensbedrohung nicht ausschließbar ist, ohne dass es konkrete Hinweise dafür gibt, werden in die GVS -Klasse 4 eingestuft und sollten innerhalb der Hilfsfrist mit einem RTW erreicht werden können. GVS-Klasse 5 (Zeitfenster Hilfsfrist) Patienten mit Verletzungen oder Erkrankungen, bei denen es konkrete Hinweise auf eine Lebensbedrohung gibt (Beispiele siehe Notarztindikationskatalog2) Soweit im Meldebild konkrete Hinweise auf Lebensbedrohung oder schwere Schädigung vorhanden sind, müssen die Patienten schnell mit Notarzt und RTW erreicht (Zeitfenster Hilfsfrist) und behandelt werden können. Die schnelle not ärztliche Versorgung sichert hier die Abwehr innerer Gefahren (GVS - Klasse 5). GVS-Klasse 6 (Zeitfenster so schnell wie möglich) Patienten mit einer im Meldebild erkennbaren erforderlichen Wiederbelebungssituation Aus dem Meldebild lässt sich in zahlreichen Fällen erkennen, ob ein Patient akut wiederbelebt werden muss. In diesen Fällen leitet die Leitstelle in den Fällen, in denen das Erkennen möglich ist, durch Instruktion der Umstehenden Wiederbelebungsmaßnahmen ein („Telefonreanimation“). Es werden RTW und Notarzt dorthin entsandt. Zur weiteren Verkürzung des Zeitintervalls bis zur ersten qualifizierten Hilfe gibt es zwischenzeitlich auch sogenannte „Ersthelfersysteme“ (First responder, Helfer vor Ort, mobile Retter, etc.). Für ein solches System besteh t in Köln ebenfalls ein Bedarf, der hier in diesem RDBP angezeigt und durch Aufbau gedeckt werden soll. GVS-Klasse 7 (kein Zeitfenster im häuslichen Umfeld) Patienten, die bereits vor der Alarmierung des Rettungsdienstes verstorben sind und bei Ankunft des Rettungsdienstes sichere Todeszeichen aufweisen Bei dieser Patientengruppe ist eine Abgrenzung schwierig. Allerdings gibt es oft zahlreiche Hinweise auf einen bereits länger zurückliegenden, eingetretenen Tod (z.B. Geruch, äußeres Erscheinungsbild, etc.). 2 Notarztindikationskatalog: http://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/NAIK- Indikationskatalog_fuer_den_Notarzteinsatz_22022013.pdf RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 27 Tabelle 3: Klassifizierung von Hilfeersuchen, die sich über die 112 bei der Leitstelle Köln gemeldet haben, zu denen der Rettungsdienst gefahren ist und die im Anschluss vom Rettungsdienstfachpersonal von GVS-1 bis GVS-7 klassifiziert wurden. Die Hilfeersuche , die in der Leitstelle Köln über die 112 eingegangen sind und zu denen ein Rettungsmittel entsandt worden ist, wurden nach Übergabe des Pati enten nach dem GVS -Schema in Tabelle 3 klassifiziert. 3.2. Ergebnisse Ab Ende Juni 2018 wurden mehr als 80 % aller Rettungsdiensteinsätze damit klassifiziert. In der folgenden Tabelle 4 ist die prozentuale Verteilung der GVS-Klassen dargestellt. GVS- Klasse Dringlichkeit+ Einsatzmittel Juni `19 (n=1963) Juli `19 (n= 9058) Aug. `19 (n=8792) Sept. `19 (n=8495) Okt. `19 (n=8786) Nov. `19 (n=8911) GVS-1 Amb.Versorg.- terminierb. 15 % 15,6 % 15,7 % 16,1 % 16,3 % 15,0 % GVS-2 Notfall-KTW (20 min) 35 % 34,4 % 31,6 % 30,1 % 29,8 % 29 % GVS-3 Akutfall (60 min) 14 % 15 % 14,5 % 14,2 % 14,3 % 15,1 % RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 28 GVS-4 Lebensgefahr nicht ausschließbar RTW (Hilfsfrist) 24 % 23,3 % 25,8 % 27,4 % 28 % 28,2 % GVS-5 Lebensgefahr erkennbar: RTW + Notarzt (Hilfsfrist) 10 % 10 % 10,4 % 10,5 % 9,9 % 11.2 % GVS-6 Reanimation Telefon- rea - Ersthelfer – RTW-Notarzt 0,6 % 0,5 % 0,6 % 0,7 % 0,7 % 0,5 % GVS-7 Tod vor Ort 1,2 % 1 % 1,3 % 1 % 0,8 % 0,9 % Tabelle 4: Einsatzverteilung gemäß der GVS-Klassifizierung in Prozent 3.3. Umsetzung der Ergebnisse in eine GVS-konforme Einsatzplanung Die Ergebnisse zeigen, dass nur ein Teil der Hilfeersuchen als eindeutig lebensbedrohlich eingestuft wurde (GVS-5 und GVS -6) bzw. wo Lebensgefahr nicht ausschließbar war (GVS-4). Diese Einsatzklassen (GVS4 -6) umfassen insgesamt rund 37,6 % aller Einsätze. Für die restlichen 62,4 % würden – soweit diese bereits am Telefon erkennbar wären - Einsatzmittel reichen, die nicht innerhalb der Hilfsfrist (= 8min) vor Ort sein müssen, um äußere oder innere Gefahren abzuw ehren. Daraus folgt, dass die Einsatzmittelbemessung und damit die Bedarfsplanung diesem Umstand insoweit Rechnung tragen kann, wie Patienten ohne akute Lebensbedrohung eindeutig von den akut bedrohten Patienten abgegrenzt werden können. D amit könnte erreicht werden, dass Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen und Verletzungen (GVS -4 bis GVS-6 Patienten) besser innerhalb der Hilfsfrist erreicht und behandelt werden können. Da derzeit weder KTW in der Notfall -Vorhaltung vorhanden sind, no ch klar ist, welches Einsatzmittel für GVS -3 Patienten wirklich geeignet ist, kann die Umsetzung nur schrittweise erfolgen. Für die Analyse der GVS -3 Patienten müssen noch weitere Untersuchungen erfolgen, sie werden derzeit weiterhin mindestens mit einem RTW bedient. Für die in der Klassifikation als GVS -2 Patienten klassifizierten Patienten steht derzeit noch kein (Notfall -) KTW System zur Verfügung, weshalb diese auch mit RTW bedient werden. Soweit die Leitstelle aber einen GVS -1 oder GVS -2 Patienten zu erkennen glaubt, eröffnet sie den Einsatz mit dem Stichwort „KTR“ (= Krankentransport), entsendet aber weiterhin einen RTW. Ab Januar 2019 wurde die Leitstelle gebeten, Hilfeersuchen, die bisher mit RTW über die Einsatzstichworte Intern -1 eröffnet wurden und bei denen sie GVS-1 bzw. GVS -2 Hilfeersuchen erkennt, mit dem Einsatzstichwort „KTR“ zu eröffnen. Solange kein KTW vorhanden ist, wird zwar auch nur ein RTW entsandt, aber es lässt sich daraus zumindest abschätzen, was an KTW Vorhaltepotential erforder lich ist. In Tabelle 2 findet sich die absolute Anzahl der KTR -Eröffnungen im Verhältnis zu den Intern-1 Eröffnungen. RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 29 Tabelle 5: Anzahl der KTR Eröffnungen im Verhältnis zu dem Intern -1 Einsätzen aufgeschlüsselt für jede Rettungswache. Dabei zeigt sich, dass der Anteil an KTR-Eröffnungen in den einsatzstarken Wachbezirken 1, 4 und 5 besonders hoch ist. Im Durchschnitt beträgt das Verhältnis (noch) 5,3 (Intern-1): 1 (KTR) Eröffnungen. Bei der Betrachtung, welche KTR -Einsätze (d.h. als KTR von der Leitste lle eröffnet) zu welchen GVS - Klassifizierungen geführt haben ist zwar die Datenbasis (Januar 2019 bis Mai 2019) noch klein, aber gibt schon einige aufschlussreiche Hinweise. GVS-1 GVS-2 GVS-3 GVS-4 GVS-5 GVS-6 GVS-7 KTR (n= 5353) 1814 2509 554 469 7 0 0 Prozentuale Verteilung 34 % 47 % 10 % 9 % 0 % 0 % 0 % Tabelle 6: Einsätze, die mit KTR (n=5353) eröffnet wurden, sind vom Einsatzpersonal abschließend nach GVS klassifiziert worden. Bei der Verteilung fällt auf, dass keine ein zige Wiederbelebung (GVS -6) dabei war und nur einige NEF Nachbestellungen (n=7), wobei noch unklar ist, warum das NEF hinzugezogen werden musste. Im Ergebnis erscheint es aber vertretbar zu bestimmten Hilfeersuchen einen KTW zu entsenden, ohne dass es dabei zu erheblichen Defiziten bei der Einsatzmittelentsendung kommt. Wenn man bedenkt, wie schwierig die Informationsgewinnung und -bewertung aus Telefongesprächen ist, bei denen die angerufenen Disponenten weder Patienten noch Örtlichkeit sehen können, dann ist eine Erkennungsfähigkeit von 91 % ohne Vitalstörung (= richtig-positiv) und lediglich ein Einschluss von 8 % (= falsch- positiv) mit nicht ausschließbaren Vitalstörungen, sowie von wenigen Einzelfällen mit konkreten Hinweisen auf eine Lebensbedrohung als wirklich gut zu bewerten. Bei der Umsetzung des GVS erscheint es deshalb vertretbar, das Einsatzmittel Krankentransport in der Notfallvorhaltung des Rettungsdienstes Köln planerisch zu bemessen und einzuführen. 3.4. Projekte zur Umsetzung des GVS Auf der Grundlage der vorgenannten retrospektiven Auswertung nach der GVS-Klassifizierung ist der Bedarf für die differenzierte Entsendungstaktik zur Versorgung der Bevölkerung aufgezeigt. Ziel ist es, wie bereits Eingangs beschrieben, die zeitkritischen Notfälle tatsächlich auch in der geplanten Hilfsfrist erreichen zu können. Das GVS besitzt eine große Anzahl an Änderungspunkten, die nicht alle gleichzeitig angegangen und bewältigt werden können. Aus diesem Grund ist es erforderlich, das GVS in Teilprojekte zu gliedern und einzeln anzugehen. Zunächst sind dabei 6 Teilprojekte entlang der GVS- Klassen identifiziert worden. 3.4.1. Teilprojekt - Komplementäre Notfallversorgung - (GVS-Klasse1) Als GVS -1 werden Patienten klassifiziert, die eindeutig eine Bagatellerkrankung oder kleinere Verletzungen im Haushalt bzw. in häuslicher Umgebung erlitten haben. Die Patienten müssen in der RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 30 Lage sein, diese Erkrankung auch selbst als ungefährlich einzustufen und einem Hausbesuch bzw. dem eigenständigen Aufsuchen einer Arztpraxis nach Terminvereinbarung zuzustimmen. Im GVS ist eine enge Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) speziell für diese GVS-1 Patienten vorgesehen. Zu diesem Zweck wurde deshalb ein Teilprojekt unter dem Namen „Komplementäre Notfallverso rgung“ gemeinsam mit der KVNo initiiert, bei dem eine intensivere Zusammenarbeit realisiert stattfinden soll (VN 1928/2018). Die wesentlichen Ziele des Projektes sind: Die sofortige Ausweitung der Erreichbarkeit der Telefonnummer 116117 auf 24 Stunden i n Köln. Die Einrichtung sogenannter „Partnerpraxen“, die bereit sind, tagsüber Patienten, die sich beim Rettungsdienst melden, zu übernehmen. Eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Arztrufzentrale und der Leitstelle der Feuerwehr durch die gleiche Abfr agestruktur und einen verbesserten Datenaustausch. Dies wird auch gemeinsame Schulungsmaßnahmen beinhalten. Eine verbesserte Zusammenarbeit mit Übergabe der Patienten vom Rettungsdienst an das vertragsärztliche System mit ggf. nachfolgenden Hausbesuchen Das Projekt wird vom Gesundheitsministerium des Landes NRW evaluiert. 3.4.2. Teilprojekt – Einführung Notfall-KTW (GVS-Klasse 2) Bei einem Teil der Patienten stehen die äußeren Gefahren (Öffentlicher Raum, Wetter, Verkehr = Notsituation) im Vordergrund und die Erkrankung bzw. Verletzung sind nicht lebensbedrohlich. Diese Patientengruppe wird der GVS -Klasse 2 zugeordnet und umfasst in der Auswertung (Tabelle 4 und Tabelle 5 ) rund ein Drittel aller Hilfeersuche im Kölner Rettungsdienst. Auf die se Patienten wirken überwiegend äußere Gefährdungen ein, weshalb si e trotz geringer medizinischer Dringlichkeit aufgesucht und zur weiteren Versorgung in ärztliche Behandlung transportiert werden müssen. Ein sogenannter Notfall-KTW lief in einer Pilotphase, VN 1928/2018). Für die Bedienung der erkennbaren GVS-2 Patienten reicht ein solcher Krankentransportwagen (KTW) aus. Da er, um das Zeitfenster von 20 min einhalten zu können, keine disponiblen Krankentransporte durchführen kann, muss er in die Notfall-Vorhaltung (sog. „nicht -disponibler Krankentransport“) genommen werden. Er wird deshalb kurz als „Notfall-KTW“, bzw. N -KTW, bezeichnet. Auch die Gesundheitsberichterstattung des Bundes nutzt im Übrigen diese Begriffe zur Differenzierung des Krankentransporte s.3 Die im disponiblen Kranktransport üblichen Krankentransportwagen sind vom Typ A1.4 3 Gesundheitsberichterstattung des Bundes -> http://www.gbe-bund.de/oowa921- install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&p_aid=i&p_aid=5760768&nummer=4 63&p_sprache=D&p_indsp=-&p_aid=38194581 4 Krankentransportwagen Typen: http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Heilberufe/Notaerzte/Artikel/22505.php RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 31 Damit wird es einschließlich der Versorgungs - und Transportzeit möglich die Patienten innerhalb eines 60 min Zeitfensters einem Arzt vorzustellen. Eine weitreichende Erstversorgung ist üblicherweise nicht erforderlich. Bei der Abfrage des Notrufes muss durch den Anrufer deutlich gemacht werden können, dass die Erkrankung bzw. Verletzung oder Vergiftung (z.B. mit Alkohol) geringfügig ist und es die äußeren Umstände sind, die eine Gefährdung darstellen. Die Anzahl der bedarfsgerechten Notfall-KTW ist in der angepassten Bedarfsplanung (Kap. 4) ersichtlich. Das RettG NRW weist dem Rettungsdienst auch die Versorgung (im Sinne von fachgerechter Hilfe) und Beförderung von Kran ken, Verletzten oder sonstigen hilfsbedürftigen Personen zu, die keine Notfallpatienten sind (§ 2 Abs. 3 RettG NRW). Dies ist gemäß der genannten Vorschrift die Aufgabe des Krankentransports. Notfallrettung und Krankentransport bilden in NRW eine medizinis ch-organisatorische Einheit (§ 6 Abs. 1 RettG NRW). Insofern können Nicht -Notfallpatienten, die Hilfe bedürfen ohne Notfallpatienten zu sein, auch mit Einsatzmitteln des Krankentransportes versorgt und transportiert werden. Die im disponiblen Kranktransport üblichen Krankentransportwagen vom Typ A1 werden zum Einsatz im nicht disponiblen Krankentransport mit einer akuten Komponente spezifisch für diesen Aufgabenbereich konfiguriert (Anlage 1). 3.4.3. Teilprojekt – Ersthelfersystem (GVS-Klasse 6) Ersthelfersysteme bzw. Rettungs -Apps stellen ein zusätzliches, ergänzendes Versorgungskonzept im System der Notfallrettung dar. Durch die Einbindung von Laienhelfern wird die Rettungskette an einer entscheidenden Stelle, ohne eine Änderung an der bisherigen etablierten Struktur des Rettungsdienstes vornehmen zu müssen, gestärkt. Sie ermöglichen eine standortbezogene Alarmierung von medizinisch qualifizierten Ersthelfern über ein Smartphone. Das bereits in der Bevölkerung vorhandene Potenzial von ärztlichem und nichtärztlichem Personal (z.B. Notärzte, Rettungsdienstmitarbeiter, Feuerwehrkräfte, Angehörige von Hilfsorganisationen, Pflegekräfte, med. Fachpersonal, usw.) wird in Köln auf 20.000 – 25.000 Menschen geschätzt. Diese Personengruppe, kann so zur Einle itung qualifizierter Ersthelfermaßnahmen für Patienten in deren unmittelbaren Umgebung angeworben werden. Im zweiten Schritt könnte das System auch auf trainierte Laien-Ersthelfer ausgeweitet werden. Durch die Nutzung von Ersthelfer -Apps konnte in anderen Gebietskörperschaften im Einzelfall die Zeit des therapiefreien Intervalls deutlich gesenkt werden 5. Die Chance, innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne einen verfügbaren Ersthelfer alarmieren zu können, steigt mit der Zahl registrierten Helfer. Die tatsä chliche Effizienz der Systeme zur Verbesserung der Überlebenswahrscheinlichkeit nach präklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand in Köln gilt es anhand von Outcome -Analysen, z. B. mithilfe des Deutschen Reanimationsregisters, zu beweisen. Der Aufbau und Betrieb dieses Ersthelfersystems wird nicht durch die Kostenträger refinanziert. Für ein solches System besteht in Köln allerdings ebenfalls ein Bedarf, der hier in diesem RDBP angezeigt und durch Aufbau gedeckt werden soll. 5 Siehe -> https://www.kreis-guetersloh.de/buergerservice/110/sr_seiten/artikel/112180100000052235.php RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 32 3.4.4 Teilprojekt – TeleNotarzt Der TeleNotarzt kann durch rund -um-die-Uhr „ärztliche Supervision“ mit Notärzten, die Einsatzkräfte im Rettungsdienst nach dem Aachener Modell unterstützen 6. Das MAGS hat bei der Universität Maastricht ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Standorte für Telenotarztsysteme in NRW ermitteln soll. Soweit dieses Gutachten die Stadt Köln als Standort benennt und das MAGS diese gutachterlich ermittelten Standorte empfiehlt und die Zustimmung der Kostenträger vorliegt, wird schrittweise ein Telenotarztsystem unter den Gesichtspunkten ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich eingerichtet . Die Möglichkeiten der Inanspruchnahme der telenotärztlichen Unterstützung sind vielfältig: Primäreinsätze - Akute Versorgung von Notfallpatienten Management & Begleitung von interhospitalen Sekundärtransporten Supervision & Qualitätsmanagement Beteiligung an überregionalem Telenotarzt-Netzwerk Die Einsatzkategorien des TeleNotarztes sind im Wesentlichen: Ressourcen-Schonung o Verzicht auf Notarztnachalarmierung (medizinisch-logistischer Notarzteinsatz) nach Konsultation des TeleNotarztes, o leitliniengerechte Therapie, o KEINE Notkompetenz, sondern Delegation im Rahmen der in den SAA/BPR vorgegebenen Algorithmen Verkürzung therapiefreies Intervall o Erhöhung der Patientensicherheit durch 4-Augen-Prinzip o Überwachung delegierter / ärztlicher Maßnahmen in Echtzeit Therapiebeginn vor Eintreffen des disponierten Notarztes o Verkürzung der präklinischen Versorgungszeit o leitliniengerechte zeitliche Zuführung in das Zielkrankenhaus (z.B. Traumaklinik) Bindezeit NEF verkürzt o Übergabe an TeleNotarzt o ggf. Zweitmeinung durch TeleNotarzt o ggf. Unterstützung bei Patientenaufklärung Aufgrund des neuen Berufsbildes „Notfallsanität er“ erscheint es vertretbar, einen rechnerisch zusätzlichen Bedarf an NEF durch den Aufbau eines rund -um-die Uhr verfügbaren Telenotarztsystems zu vermeiden , da die Zahl der lebensbedrohlichen Notfälle (konkret: Reanimationen, Polytrauma, Schlaganfall, Herzinfarkt) im RD Köln nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angestiegen ist . Ziel ist es dabei, dort notärztliche Unterstützung zu leisten, wo dies durch telemedizinische Maßnahmen (medizinisch-logistisch, Delegation) möglich ist und somit die Nachalarmierun g bzw. längere Bindung eines Notarzteinsatzfahrzeugs (NEF) vermieden werden kann. Derzeit entstehen über 20% aller 6 Siehe: http://www.aachen.eu/DE/archiv/archiv_stadt_buerger/archiv_politik_verwaltung/archiv_pressemitteilungen/telenotarzt_2017 1229.html RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 33 Notarzteinsätze in Köln durch Nachalarmierung. In den meisten Fällen handelt es sich aber um medizinisch-logistische Unterstützung bzw. recht liche Absicherung, die in vielen Fällen auch telemedizinisch geleistet werden kann. Durch diese Maßnahmen ist zu erwarten, dass sich dadurch die Eintreffzeit der NEF bei den Notfallpatienten und Unfallopfern verbessert, bei denen der Notarzt vor Ort tatsächlich erforderlich ist. Die Stadt Aachen erreichte eine Reduzierung der Notarztquote von 36% auf aktuell 22%. 7 Die Umsetzung eines Telenotarztsystems für die Stadt Köln hängt jedoch von der Landesplanung durch das zuständige Ministerium ab. Sie kann deshalb erst umgesetzt werden, wenn planerisch klar ist, an welchen Standorten ein solches System platziert werden soll. 3.4.5. Teilprojekt - Beschaffung eines Notrufabfragesystems Das neue Notrufabfragesystem hat das Ziel, die internen Arbeitsabläufe in der Leitstelle zu erleichtern (ein technisches System an Stelle hinterlegter Merkhilfen) und hierdurch die internen K ommunikations- und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen und zu optimieren. Die Nutzung standardisierter Kommunikation soll sicherstellen, dass die Kommunikation mit dem Anrufer nach einheitlichen Kriterien erfolgt und Entscheidungs - und Unterstützungsprozesse auf allen erreichbaren Informationen beruhen. Zudem muss das Abfragesystem auch den Bereich des ärztlichen Notdienstes im Rahmen des GVS, den Notfall -Krankentransport und den Spezialrettungsdienst (Schwertransport/ Intensivtransport, Luftrettung) abbi lden. Der Kommunikationsstruktur dieses Systems liegt als Vorgabe das Anforderungsprofil des Ärztlichen Leiter Rettungsdienst zu Grunde, wodurch für den einzelnen Disponenten die Entscheidungsfindung besser unterstützt und damit rechtsicherer werden soll. 3.4.6. Teilprojekt - Elektronische Datenerfassung im Kölner Rettungsdienst (DoktaR) Für den Kölner Rettungsdienst soll ein Dokumentations - und Auswertesystem auf elektronischer Basis beschafft werden, dass die Einsatzdaten elektronisch erfass - und verarbeitbar macht. Dieses Beschaffungsprojekt läuf t unter der Kurzbezeichnung Dokt aR (Dokumentations - und Auswertesystem im Rettungsdienst). Damit sollen die dokumentierte notfallmedizinische Behandlung an den weiterbehandelnden Arzt in Klinik und Praxis schnellstmöglich weitergegeben werden (VN 2115/2018). Ziel ist es das zu beschaffende System in eine bestehende IT-Infrastruktur, vorzugsweise des Amtes für Informationsverarbeitung einzubinden. Die im Rettungsdienst erhobenen Daten wurden bislang überwiegend zu Abrechnungs - und Dokumentationszwecken genutzt. Während Art und Umfang der Abrechnungsdaten der Refinanzierung der Gebühren dienten und im Wesentlichen von den Anforderungen der Kostenträg er definiert wurden, diente die Dokumentation der rettungsdienstlichen Daten (Was ist passiert, was wurde gemacht) vorrangig der Patientenversorgung. Bei einer reinen papiergestützten Dokumentation ergeben sich durch die fehlende Übersicht - und Analysemöglichkeit folgende Defizite: 7 Präsentation vom 15.05.2018 RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 34 Risiko einer qualitativ schwankenden Leistungserbringung Fehlende Erkennung systematischer Schwachstellen Fehlende systematische Rückkoppelungsmöglichkeit Vorwürfe und Haftungsfälle Fehlende Erkennung von Entwicklungen und Trends Anfragen (insbesondere auch von der Politik) können nicht schnell und umfassend beantwortet werden Keine individuelle Verbesserungsmöglichkeit der Arbeitsweise Erfassung und Analyse letztlich zufällig erkannter Ereignisse, die zu Fehlschlüssen und falschen Prognosen führen kann Die Überprüfung der Vollständigkeit der Dokumentation ist derzeit mangelhaft, da dazu jedes Protokoll händisch geprüft werden müsste. Eine durchgehende Vollständigkeitsprüfung ohne großen Personalaufwand ist nur elektronisch möglich. Die mit der Novelle des Rettungsgesetzes NRW in 2015 erfolgten neuen Anforderung an die Qualitätssicherung (siehe § 7a RettG NRW) machen eine elektronische Datenerfassung und - verarbeitung unumgänglich. Die Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes (N otSanG) bedeutet mehr notfallmedizinische Möglichkeiten für die Notfallsanitäter, weshalb die Dokumentation auf diese neuen Möglichkeiten hin angepasst und überwacht werden muss. Die Analyse der Transportwege von der Rettungswache bis zur Abrechnung in de r Gebührenabrechnung hat darüber hinaus ergeben, dass derzeit ein umfassendes Transportwesen der Papierprotokolle von den Wachen bis zur Abrechnungsstelle erforderlich ist. Daneben kommt es zu Verzögerungen, weil z.B. die Protokolle erst von den Satellitenwachen zur Hauptwache und dann weiter zur Abrechnungsstelle transportiert werden müssen. Eine Beschleunigung der Datenübertragung von jeder Wache zur Abrechnungsstelle lässt sich nur elektronisch verkürzen. Ebenso gibt es einen Auswertebedarf der Abrechnun gsverwaltung für das Controling (speziell Generierung von zu überwachenden Kennzahlen) und die Schaffung der Datenbasis für die Gebührenkalkulation und Satzungserstellung. Die bisher dafür vorgesehenen Mittel dienten der Etablierung eines Scanner-Systems. Aufgrund der geänderten Anforderungen im Rahmen der Umsetzung des GVS (z.B. Übergabe von Patientendaten an das vertragsärztliche System, GVS -Teilprojekt „komplementäre Notfallversorgung“) , werden jetzt tabletgestützte Systeme angestrebt. Die Zusammenarbei t mit der ARZ soll durch einheitliche Abfrageschemen und Datenhandling (SMED) verbessert werden. RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 35 4. GVS-konforme Bedarfsplanung 4.1 Einsatzentwicklung Die GVS-Auswertung (siehe Tabelle 4 und 5) zeigt, dass von allen Einsatzfahrten etwa ein Drittel durch N-KTW hätte bedient werden können, von denen mehr als 90% richtig erkannt wurden (Tabelle 5). Das bemessungsrelevante Einsatzfahrtaufkommen im ersten Halbjahr 2018 beträgt 66.903 RTW - Einsatzfahrten, das ergibt hochgerecht für das Jahr 2018 insgesamt 134.915 RTW-Einsatzfahrten und entspricht einer Einsatzfahrtsteigerung gegenüber dem Jahr 2017 um 1,0%. Setzt man ein Drittel der RTW -Einsatzfahrten, die mit INTERN1 abgeschlossen worden sind dafür an, dass diese Einsatzfahrten auch durch einen N -KTW hätten auskömmlich bedient werden können, so ergeben sich ca. 21.000 bemessungsrelevante N -KTW Einsatzfahrten. Die Steigerung der bemessungsrelevanten Einsatzfahrten seit dem Datenkollektiv des RDBP 201 6 (01.07.2014 bis 30.06.2015) bis zur Leistungsanalyse des Rettungsdienstes für das erste Halbjahr 2018 (LARD 2018A) betrug 22.018 RTW-Einsatzfahrten. Die Tatsache, dass ein Drittel der mit INTERN1 abgeschlossenen RTW -Einsatzfahrten annähernd genau der Einsatzfahrtsteigerung seit dem RDBP 2016 entspricht, begründet die Vorgehensweise, den bedarfsgerechten Mehrbedarf in die Notfallrettung ohne Notarzt durch Notfall-KTW (N-KTW) zu decken. Einsatzart RDBP 2016 (01.07.2014 - 30.06.2015) LARD 2018A (01.01.2018 - 30.06.2018) Differenz absolut Differenz anteilig Bemessungsrelevante Einsatzfahrten 112.897 134.915 22.018 +19,5% Tabelle 7: Bemessungsrelevante Einsatzfahrten in der Leistungsanalyse Rettungsdienst 201 8A (LARD 2018A) für N-KTW 4.2 GVS-konforme Bedarfsplanung RTW Die GVS-konforme Bedarfsplanung erfolgt unter zwei wesentlichen Rahmenbedingungen. Die erste ist, dass das Mehraufkommen im zugrundeliegenden bemessungsrelevanten Einsatzfahrtaufkommen (1. Halbjahr 2018) grundsätzlich durc h Notfall -KTW gedeckt werden soll , siehe oben . Die zweite Rahmenbedingung begründet sich in der Mitarbeiterverfügbarkeit für die Besetzung der Einsatzmittel in der Notfallrettung, hierbei stellen Einsatzmittel, die 16 -Stunden vorgehalten werden ein Hemmnis dar, so dass alle Teilzeit-Einsatzmittel grundsätzlich in 12-Stunden-Schichten und nur im Ausnahmefall auch als 8 -Stunden-Schichten geplant werden. Darüber hinaus gelten die entsprechenden Rahmenbedingungen wie in der Einsatzmittelbemessung oben. Auch das Sicherheitsniveau entspricht dem der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung in der Notfallrettung ohne Notarzt (RTW). In Anlehnung an Schmiedel et. al. (2012) erfolgt die nachfolgende Fahrzeugbemessung auf dem im ELR dokumentierten Einsatzaufkommen des ersten Halbjahres 2018 – also den 66.903 Einsatzfahrten. RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 36 Wiederkehrzeit Sicherheitsniveau Rettungsdienstbereiche 20 Schichten hoch RDB: 5, 6, 7, 8, 14, 16, 17 10 Schichten niedriger RDB: 1, 2, 3, 4, 9, 10, 12, 19, 29 Die Abbildungen 6/1 bis 6 zeigen das mathematische Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt – hier RTW und N -KTW. Das mathematische Ergebnis zeichnet sich dadurch aus, dass in jedem Bemessungsintervall das zuvor gewählte Sicherheitsniveau erfüllt ist. RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 37 Abbildung 6 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW bzw. N-KTW) 1/6 66903 RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 650 516 1236 1468 1413 1097 Summe Einsätze 6380 WKZ Einsatzdauer 40 43 46 44 45 42 Ø EDauer 43,4 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 276738 RTW 4 3 6 6 6 5 Summe Vorhaltung 748800 WKZ 37,6 14,1 21,1 11,0 12,1 14,8 planerische Auslastung 36,96% Einsätze 157 116 305 385 378 320 Summe Einsätze 1661 Einsatzdauer 39 39 49 44 42 43 Ø EDauer 42,5 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 70629 RTW 4 3 6 7 6 6 Summe Vorhaltung 199680 WKZ 47,1 25,6 18,4 27,8 11,0 24,5 planerische Auslastung 35,37% Einsätze 374 232 243 337 393 426 Summe Einsätze 2005 Einsatzdauer 41 43 43 45 41 41 Ø EDauer 42,1 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 84506 RTW 6 5 5 6 6 7 Summe Vorhaltung 218400 WKZ 13,2 30,4 24,5 15,6 10,3 7,1 planerische Auslastung 38,69% RDB 1 Einsätze 486 240 217 275 263 250 Summe Einsätze 1731 11777 Einsatzdauer 37 37 46 45 43 41 Ø EDauer 41,6 42,4 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 72015 503888 RTW 7 5 5 6 5 5 Summe Vorhaltung 198000 1364880 WKZ 13,2 36,6 26,9 34,2 13,5 20,8 planerische Auslastung 36,37% 36,92% Einsätze 186 217 547 503 540 392 Summe Einsätze 2385 WKZ Einsatzdauer 50 53 56 53 53 51 Ø EDauer 52,8 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 125951 RTW 2 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 474240 WKZ 31,8 18,9 27,2 45,9 34,0 23,1 planerische Auslastung 26,56% Einsätze 47 49 145 128 109 62 Summe Einsätze 540 Einsatzdauer 52 59 55 53 51 49 Ø EDauer 53,0 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 28640 RTW 2 2 4 4 3 2 Summe Vorhaltung 106080 WKZ 29,2 21,1 22,6 43,7 16,1 15,4 planerische Auslastung 27,00% Einsätze 47 49 116 121 125 87 Summe Einsätze 545 Einsatzdauer 51 58 55 50 51 52 Ø EDauer 52,7 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 28713 RTW 2 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 99840 WKZ 30,4 21,4 11,4 12,4 10,3 33,9 planerische Auslastung 28,76% RDB 2 Einsätze 82 49 114 94 100 88 Summe Einsätze 527 3997 Einsatzdauer 46 53 56 57 53 50 Ø EDauer 52,5 52,8 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 27660 210965 RTW 3 2 4 3 3 3 Summe Vorhaltung 108000 788160 WKZ 47,7 22,7 48,6 18,0 17,5 31,4 planerische Auslastung 25,61% 26,77% Einsätze 193 178 591 661 541 343 Summe Einsätze 2507 WKZ Einsatzdauer 52 50 53 47 51 50 Ø EDauer 50,5 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 126712 RTW 2 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 474240 WKZ 26,7 35,8 24,5 21,6 37,5 38,8 planerische Auslastung 26,72% Einsätze 46 46 184 166 141 93 Summe Einsätze 676 Einsatzdauer 52 51 57 54 50 48 Ø EDauer 51,9 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 35092 RTW 2 2 5 4 4 3 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 31,1 31,8 30,6 14,4 34,5 32,6 planerische Auslastung 28,12% Einsätze 63 47 108 109 138 98 Summe Einsätze 563 Einsatzdauer 49 45 55 46 48 49 Ø EDauer 48,7 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 27400 RTW 2 2 3 3 4 3 Summe Vorhaltung 106080 WKZ 14,6 37,7 14,0 20,5 43,3 25,4 planerische Auslastung 25,83% RDB 3 Einsätze 78 62 89 128 115 91 Summe Einsätze 563 4309 Einsatzdauer 44 46 50 49 48 51 Ø EDauer 48,2 49,8 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 27109 216313 RTW 3 2 3 4 3 3 Summe Vorhaltung 108000 813120 WKZ 64,5 15,3 30,2 45,0 13,5 25,7 planerische Auslastung 25,10% 26,60% Bemessungszeitraum: FR SA SOFT BMR 2 MO - DO FR SA SOFT BMR 3 MO - DO Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) BMR 1 MO - DO FR SA SOFT RTW 1. Halbjahr 2018 bemessungsrelevante Einsatzfahrten Statistik / planerische Auslastung 4-Stunden Intervall RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 38 Abbildung 6 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW bzw. N-KTW) 2/6 66903 RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 434 402 909 865 872 752 Summe Einsätze 4234 WKZ Einsatzdauer 48 51 52 52 49 47 Ø EDauer 50,0 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 211901 RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 624000 WKZ 18,7 21,0 16,4 21,1 24,8 12,8 planerische Auslastung 33,96% Einsätze 109 104 204 225 192 191 Summe Einsätze 1025 Einsatzdauer 47 50 54 51 48 49 Ø EDauer 49,7 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 50932 RTW 3 3 5 5 4 4 Summe Vorhaltung 149760 WKZ 19,9 20,3 23,3 19,2 11,6 10,9 planerische Auslastung 34,01% Einsätze 143 135 169 244 223 217 Summe Einsätze 1131 Einsatzdauer 43 49 52 51 49 51 Ø EDauer 49,3 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 55702 RTW 4 4 4 5 5 5 Summe Vorhaltung 168480 WKZ 52,8 43,3 15,0 12,8 22,1 21,4 planerische Auslastung 33,06% RDB 4 Einsätze 176 113 190 187 165 143 Summe Einsätze 974 7364 Einsatzdauer 45 47 49 50 49 47 Ø EDauer 47,9 49,2 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 46625 365161 RTW 4 3 5 5 4 4 Summe Vorhaltung 150000 1092240 WKZ 17,1 15,6 38,5 38,6 16,2 32,8 planerische Auslastung 31,08% 33,43% Einsätze 279 294 758 724 718 534 Summe Einsätze 3307 WKZ Einsatzdauer 49 48 51 47 49 48 Ø EDauer 48,8 20 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 161218 RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 624000 WKZ 82,7 74,8 41,8 67,7 59,6 48,9 planerische Auslastung 25,84% Einsätze 71 72 181 181 156 121 Summe Einsätze 782 Einsatzdauer 50 47 54 48 53 50 Ø EDauer 50,4 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 39415 RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 156000 WKZ 74,9 84,7 40,8 64,9 88,4 63,1 planerische Auslastung 25,27% Einsätze 97 76 156 140 140 154 Summe Einsätze 763 Einsatzdauer 48 51 54 52 49 48 Ø EDauer 50,2 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 38290 RTW 3 3 5 4 4 4 Summe Vorhaltung 143520 WKZ 28,4 55,8 85,3 31,3 38,3 27,4 planerische Auslastung 26,68% RDB 5 Einsätze 103 80 156 168 182 127 Summe Einsätze 816 5668 Einsatzdauer 46 47 51 49 48 47 Ø EDauer 48,0 49,3 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 39174 278097 RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 150000 1073520 WKZ 22,1 50,3 84,7 72,5 51,6 53,7 planerische Auslastung 26,12% 25,91% Einsätze 186 230 480 448 470 306 Summe Einsätze 2120 WKZ Einsatzdauer 53 55 56 54 54 53 Ø EDauer 54,1 20 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 114704 RTW 2 3 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 499200 WKZ 28,8 127,1 46,1 71,4 58,9 48,6 planerische Auslastung 22,98% Einsätze 37 57 119 130 122 98 Summe Einsätze 563 Einsatzdauer 53 56 60 53 53 53 Ø EDauer 54,8 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 30828 RTW 2 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 131040 WKZ 52,1 119,0 36,5 44,4 52,5 122,6 planerische Auslastung 23,53% Einsätze 55 55 88 103 110 92 Summe Einsätze 503 Einsatzdauer 51 55 56 60 53 51 Ø EDauer 54,3 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 27288 RTW 3 3 3 4 4 3 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 179,9 149,0 26,7 70,2 80,5 29,3 planerische Auslastung 21,87% RDB 6 Einsätze 58 35 95 113 121 82 Summe Einsätze 504 3690 Einsatzdauer 52 50 58 54 54 53 Ø EDauer 53,4 54,1 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 26928 199749 RTW 3 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 120000 875040 WKZ 122,6 63,7 95,4 58,3 42,4 33,5 planerische Auslastung 22,44% 22,83% Bemessungszeitraum: BMR 6 MO - DO FR SA SOFT BMR 5 MO - DO FR SA SOFT BMR 4 MO - DO FR SA SOFT Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) RTW 1. Halbjahr 2018 bemessungsrelevante Einsatzfahrten Statistik / planerische Auslastung 4-Stunden Intervall RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 39 Abbildung 6 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW bzw. N-KTW) 3/6 66903 RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 285 274 724 601 701 478 Summe Einsätze 3063 WKZ Einsatzdauer 50 54 53 53 52 51 Ø EDauer 52,0 20 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 159423 RTW 3 3 5 4 5 4 Summe Vorhaltung 599040 WKZ 73,8 71,4 43,5 22,9 56,1 63,4 planerische Auslastung 26,61% Einsätze 68 70 206 167 148 133 Summe Einsätze 792 Einsatzdauer 51 50 52 53 50 51 Ø EDauer 51,1 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 40442 RTW 3 3 5 5 4 4 Summe Vorhaltung 149760 WKZ 84,4 80,2 26,1 66,8 27,4 40,8 planerische Auslastung 27,00% Einsätze 72 73 118 148 139 154 Summe Einsätze 704 Einsatzdauer 52 52 54 54 47 49 Ø EDauer 51,2 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 36075 RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 137280 WKZ 63,6 62,2 55,8 22,9 45,0 25,7 planerische Auslastung 26,28% RDB 7 Einsätze 82 75 138 133 131 117 Summe Einsätze 676 5235 Einsatzdauer 50 55 54 50 47 50 Ø EDauer 51,1 51,4 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 34536 270476 RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 132000 1018080 WKZ 38,9 42,1 25,2 37,3 47,7 63,3 planerische Auslastung 26,16% 26,57% Einsätze 260 315 632 587 634 496 Summe Einsätze 2924 WKZ Einsatzdauer 48 51 54 54 52 49 Ø EDauer 51,5 20 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 150473 RTW 3 3 5 4 5 4 Summe Vorhaltung 599040 WKZ 111,7 50,1 78,1 23,0 89,8 60,7 planerische Auslastung 25,12% Einsätze 55 63 171 202 164 120 Summe Einsätze 775 Einsatzdauer 46 50 51 54 52 47 Ø EDauer 49,9 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 38681 RTW 2 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 149760 WKZ 23,7 112,9 65,3 25,4 76,4 84,2 planerische Auslastung 25,83% Einsätze 73 64 127 148 139 128 Summe Einsätze 679 Einsatzdauer 46 55 54 53 52 46 Ø EDauer 51,1 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 34717 RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 137280 WKZ 85,9 86,0 40,4 23,2 31,6 65,6 planerische Auslastung 25,29% RDB 8 Einsätze 93 75 119 134 146 114 Summe Einsätze 681 5059 Einsatzdauer 44 49 55 52 47 45 Ø EDauer 48,8 50,3 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 33228 257099 RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 132000 1018080 WKZ 35,3 55,3 43,5 32,3 29,9 97,6 planerische Auslastung 25,17% 25,25% Einsätze 278 324 641 644 663 489 Summe Einsätze 3039 WKZ Einsatzdauer 47 48 53 51 52 47 Ø EDauer 49,6 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 150706 RTW 2 3 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 499200 WKZ 12,0 52,6 17,2 19,0 16,2 13,6 planerische Auslastung 30,19% Einsätze 67 52 143 136 149 150 Summe Einsätze 697 Einsatzdauer 46 46 56 54 53 49 Ø EDauer 50,7 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 35332 RTW 2 2 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 124800 WKZ 13,8 27,5 23,6 30,6 22,6 28,0 planerische Auslastung 28,31% Einsätze 100 82 114 139 171 152 Summe Einsätze 758 Einsatzdauer 48 42 55 55 53 48 Ø EDauer 50,2 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 38074 RTW 3 3 3 4 4 4 Summe Vorhaltung 131040 WKZ 24,6 71,0 12,1 26,8 13,2 28,9 planerische Auslastung 29,06% RDB 9 Einsätze 105 80 119 145 142 112 Summe Einsätze 703 5197 Einsatzdauer 44 44 54 50 53 46 Ø EDauer 48,4 49,7 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 34044 258155 RTW 3 3 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 126000 881040 WKZ 23,6 58,8 47,3 26,1 23,6 16,5 planerische Auslastung 27,02% 29,30% Bemessungszeitraum: MO - DO FR SA SOFT MO - DO FR SA SOFT MO - DO FR SA SOFT Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) RTW 1. Halbjahr 2018 bemessungsrelevante Einsatzfahrten BMR 8 BMR 7BMR 9 Statistik / planerische Auslastung 4-Stunden Intervall RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 40 Abbildung 6 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW bzw. N-KTW) 4/6 66903 RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 274 261 655 630 715 528 Summe Einsätze 3063 WKZ Einsatzdauer 45 48 51 49 48 45 Ø EDauer 47,6 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 145785 RTW 2 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 474240 WKZ 13,6 13,8 17,4 23,8 15,0 11,7 planerische Auslastung 30,74% Einsätze 86 69 151 155 156 157 Summe Einsätze 774 Einsatzdauer 45 44 51 50 48 45 Ø EDauer 47,2 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 36503 RTW 3 2 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 131040 WKZ 50,5 13,6 24,3 23,1 26,4 30,7 planerische Auslastung 27,86% Einsätze 108 58 148 162 184 186 Summe Einsätze 846 Einsatzdauer 38 46 48 47 45 44 Ø EDauer 45,0 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 38055 RTW 3 2 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 131040 WKZ 33,2 20,2 31,2 22,9 15,7 16,5 planerische Auslastung 29,04% RDB 10 Einsätze 104 85 128 136 151 119 Summe Einsätze 723 5406 Einsatzdauer 42 45 50 44 46 47 Ø EDauer 45,5 46,3 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 32917 253260 RTW 3 3 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 126000 862320 WKZ 26,0 45,8 44,9 51,0 28,7 13,2 planerische Auslastung 26,12% 29,37% Einsätze 94 89 293 265 259 193 Summe Einsätze 1193 WKZ Einsatzdauer 50 52 58 55 54 51 Ø EDauer 53,2 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 63510 RTW 1 1 3 2 2 2 Summe Vorhaltung 274560 WKZ 13,2 14,3 47,1 10,5 11,8 28,2 planerische Auslastung 23,13% Einsätze 18 18 86 67 59 40 Summe Einsätze 288 Einsatzdauer 54 59 62 57 57 51 Ø EDauer 56,6 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 16313 RTW 1 1 3 3 2 2 Summe Vorhaltung 74880 WKZ 20,6 19,0 22,6 67,2 13,6 46,1 planerische Auslastung 21,79% Einsätze 30 20 60 57 60 53 Summe Einsätze 280 Einsatzdauer 52 53 55 49 55 49 Ø EDauer 52,2 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 14603 RTW 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 68640 WKZ 99,6 17,1 13,7 19,2 13,9 23,1 planerische Auslastung 21,27% RDB 12 Einsätze 26 24 41 55 66 45 Summe Einsätze 257 2018 Einsatzdauer 41 46 54 59 51 49 Ø EDauer 50,1 53,0 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 12878 107305 RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 60000 478080 WKZ 12,2 12,7 35,2 13,9 10,8 32,5 planerische Auslastung 21,46% 22,44% Einsätze 142 143 387 337 311 239 Summe Einsätze 1559 WKZ Einsatzdauer 54 61 61 59 57 55 Ø EDauer 57,6 20 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 89866 RTW 2 2 4 3 3 3 Summe Vorhaltung 424320 WKZ 59,2 46,1 88,6 27,7 39,8 109,9 planerische Auslastung 21,18% Einsätze 21 31 92 86 100 64 Summe Einsätze 394 Einsatzdauer 61 55 65 55 58 54 Ø EDauer 57,9 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 22810 RTW 2 2 4 3 4 3 Summe Vorhaltung 112320 WKZ 203,4 83,8 89,5 30,9 90,9 87,8 planerische Auslastung 20,31% Einsätze 46 37 67 80 86 81 Summe Einsätze 397 Einsatzdauer 53 58 65 58 56 53 Ø EDauer 57,2 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 22723 RTW 2 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 99840 WKZ 29,3 46,5 47,5 34,1 29,1 40,0 planerische Auslastung 22,76% RDB 14 Einsätze 38 32 74 86 65 71 Summe Einsätze 366 2716 Einsatzdauer 47 44 61 54 55 53 Ø EDauer 52,5 56,3 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 19198 154596 RTW 2 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 96000 732480 WKZ 55,6 101,6 34,4 27,4 68,4 56,3 planerische Auslastung 20,00% 21,11% Bemessungszeitraum: SOFT MO - DO FR MO - DO FR SA SOFT MO - DO FR SA SA SOFT Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) RTW 1. Halbjahr 2018 bemessungsrelevante Einsatzfahrten BMR 12BMR 14 BMR 10 Statistik / planerische Auslastung 4-Stunden Intervall RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 41 Abbildung 6 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW bzw. N-KTW) 5/6 66903 RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 31 35 85 88 76 65 Summe Einsätze 380 WKZ Einsatzdauer 54 63 64 62 59 57 Ø EDauer 59,8 20 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 22732 RTW 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 224640 WKZ 104,3 70,9 182,4 174,1 294,2 23,9 planerische Auslastung 10,12% Einsätze 9 14 22 23 17 10 Summe Einsätze 95 Einsatzdauer 61 57 67 55 59 55 Ø EDauer 59,1 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 5618 RTW 1 1 2 2 1 1 Summe Vorhaltung 49920 WKZ 69,3 31,7 152,4 192,0 21,1 62,0 planerische Auslastung 11,25% Einsätze 7 6 17 21 19 15 Summe Einsätze 85 Einsatzdauer 53 58 70 60 58 55 Ø EDauer 59,1 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 5024 RTW 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 56160 WKZ 128,9 162,3 290,3 209,7 299,6 28,6 planerische Auslastung 8,95% RDB 16 Einsätze 15 17 6 24 18 7 Summe Einsätze 87 647 Einsatzdauer 49 44 64 58 60 54 Ø EDauer 54,8 58,2 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 4772 38145 RTW 1 1 1 2 2 1 Summe Vorhaltung 48000 378720 WKZ 29,4 25,6 135,9 138,0 298,1 117,6 planerische Auslastung 9,94% 10,07% Einsätze 34 36 99 88 74 56 Summe Einsätze 387 WKZ Einsatzdauer 52 60 56 55 58 49 Ø EDauer 54,9 20 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 21240 RTW 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 224640 WKZ 90,1 70,4 150,7 221,0 328,3 36,7 planerische Auslastung 9,46% Einsätze 9 7 24 21 29 19 Summe Einsätze 109 Einsatzdauer 53 55 60 53 59 48 Ø EDauer 54,8 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 5968 RTW 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 56160 WKZ 80,0 124,9 145,7 266,7 86,9 20,5 planerische Auslastung 10,63% Einsätze 10 12 16 22 18 16 Summe Einsätze 94 Einsatzdauer 49 73 46 48 47 60 Ø EDauer 54,0 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 5079 RTW 1 1 1 2 1 1 Summe Vorhaltung 43680 WKZ 70,2 33,7 29,8 276,5 23,1 23,3 planerische Auslastung 11,63% RDB 17 Einsätze 11 9 12 26 18 18 Summe Einsätze 94 684 Einsatzdauer 39 43 64 58 44 53 Ø EDauer 50,4 53,5 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 4736 37023 RTW 1 1 1 2 1 2 Summe Vorhaltung 48000 372480 WKZ 66,2 89,1 35,3 110,5 22,9 365,3 planerische Auslastung 9,87% 9,94% Einsätze 81 92 166 158 169 125 Summe Einsätze 791 WKZ Einsatzdauer 52 59 60 57 54 56 Ø EDauer 56,4 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 44581 RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 249600 WKZ 16,9 12,1 31,5 39,9 36,7 77,3 planerische Auslastung 17,86% Einsätze 19 25 46 41 43 32 Summe Einsätze 206 Einsatzdauer 52 59 64 60 63 56 Ø EDauer 59,2 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 12193 RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 62400 WKZ 19,0 10,3 21,4 32,8 26,8 72,1 planerische Auslastung 19,54% Einsätze 23 17 45 44 44 42 Summe Einsätze 215 Einsatzdauer 41 59 62 65 56 50 Ø EDauer 55,8 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 11993 RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 62400 WKZ 16,4 21,0 23,8 23,8 30,0 42,0 planerische Auslastung 19,22% RDB 19 (FL) Einsätze 34 31 52 43 43 26 Summe Einsätze 229 1441 Einsatzdauer 47 53 54 55 51 55 Ø EDauer 52,6 56,0 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 12044 80811 RTW 2 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 72000 446400 WKZ 74,7 78,5 18,9 29,7 34,1 122,4 planerische Auslastung 16,73% 18,10% Bemessungszeitraum: FR MO - DO FR SA SA SOFT MO - DO Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) RTW 1. Halbjahr 2018 bemessungsrelevante Einsatzfahrten Statistik / planerische Auslastung 4-Stunden Intervall SOFT BMR 16BMR 17 MO - DO BMR 19 (FL) FR SA SOFT RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 42 Abbildung 6 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW bzw. N-KTW) 6/6 Auf der Basis des mathematischen Ergebnisses der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung erfolgt eine Anpassung der bedarfsgerechten Fahrzeugvorhaltung an ein Dienstplanmodell. Hierbei erfolgt eine Abwägung zwischen der Unterschreitung des gewählten Sicherheit sniveaus und der Wirtschaftlichkeit und führt im Ergebnis zu der in den Abbildungen 7/1 bis 3 dargestellten angepassten bedarfsgerechten Fahrzeugvorhaltung, für den Bemessungszeitraum 1. Halbjahr 2018. In der Abbildungen 7/1 bis 3 ist die jeweilige Vorhaltung der bedarfsgerechten RTW (blaue Balken) sowie die den Mehrbedarf deckenden bedarfsgerechten Notfall-KTW (rosa Balken) dargestellt. Für jedes 4 -Stunden-Bemessungsintervall wird die Wiederkehrzeit des Risikofalles angegeben und ist farblich unterlegt. Zusätzlich ist pro Bemessungsraum die Wiederkehrzeit im Wochenmittel angegeben. Dunkelgrün: Wiederkehrzeit größer als 20 Bemessungsintervalle (höchstes Sicherheitsniveau) Hellgrün: Wiederkehrzeit zwischen 10 und 20 Bemessungsintervallen Gelb: Wiederkehrzeit zwischen 5 und 10 Bemessungsintervalle (Sicherheitsniveau unterschritten) Rot: Wiederkehrzeit kleiner 5 Bemessungsintervalle (Sicherheitsniveau deutlich unterschritten). 66903 RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 82 112 205 197 196 161 Summe Einsätze 953 WKZ Einsatzdauer 49 53 58 51 56 48 Ø EDauer 52,4 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 49983 RTW 1 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 274560 WKZ 17,7 119,1 19,0 26,2 22,9 50,5 planerische Auslastung 18,20% Einsätze 11 31 53 46 67 51 Summe Einsätze 259 Einsatzdauer 52 56 55 56 54 44 Ø EDauer 53,0 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 13730 RTW 1 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 68640 WKZ 54,4 80,1 18,9 27,3 10,5 30,6 planerische Auslastung 20,00% Einsätze 37 18 52 44 51 49 Summe Einsätze 251 Einsatzdauer 44 50 61 51 55 50 Ø EDauer 51,9 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 13033 RTW 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 68640 WKZ 73,8 22,2 16,7 35,4 21,4 27,4 planerische Auslastung 18,99% RDB 29 (DE) Einsätze 28 26 47 49 39 43 Summe Einsätze 232 1695 Einsatzdauer 52 54 56 54 51 57 Ø EDauer 53,9 52,8 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 12501 89248 RTW 2 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 72000 483840 WKZ 108,1 126,3 22,8 22,1 45,0 28,7 planerische Auslastung 17,36% 18,45% Bemessungszeitraum: BMR 19 (DE) MO - DO FR SA SOFT Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) RTW 1. Halbjahr 2018 bemessungsrelevante Einsatzfahrten Statistik / planerische Auslastung 4-Stunden Intervall RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 43 Abbildung 7 Angepassten Ergebnis der risikoabh ängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) und Notfall-KTW (N-KTW) mit Fahrzeuganzahl und Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des Bemessungszeitraums 1.Halbjahr 2018 – 1/3 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 1 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 1 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 1 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 1 RTW 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/9 108 1 RTW 8 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/8 96 1 RTW 9 1 1 1 12/1 12 RTW7 0 RTW8 0 RTW9 0 RTW10 0 RTW11 0 N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 Summe 4 4 5 6 6 5 4 4 6 6 6 6 6 6 6 6 6 7 7 7 5 5 5 4 7 888 WKZ 37,6 82,2 6,6 11,0 12,1 14,8 47,1 182,4 18,4 8,9 11,0 24,5 13,2 138,3 106,6 15,6 10,3 7,1 13,2 981,9 26,9 9,7 13,5 5,6 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 2 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 2 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 2 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 RTW4 0 RTW5 0 N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 Summe 2 2 4 4 4 2 2 2 4 4 4 2 2 2 4 4 4 2 2 2 4 4 4 2 4 504 WKZ 31,8 18,9 27,2 45,9 34,0 4,4 29,2 21,1 22,6 43,7 92,6 15,4 30,4 21,4 58,2 66,6 51,7 5,9 7,3 22,7 48,6 103,8 102,8 5,5 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 3 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 3 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 3 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 RTW4 0 RTW5 0 N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/6 48 Summe 3 3 3 3 3 2 2 2 4 4 4 2 2 2 3 3 3 3 3 3 4 4 4 3 4 468 WKZ 270,3 408,1 5,8 5,1 8,0 6,4 31,1 31,8 8,2 14,4 34,5 5,6 14,6 37,7 14,0 20,5 8,8 25,4 64,5 132,6 210,7 45,0 75,2 25,7 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 4 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 4 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 4 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 4 RTW 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/8 96 RTW5 0 N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 96 Summe 3 3 5 5 5 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 5 4 4 4 4 4 4 3 5 696 WKZ 18,7 21,0 16,4 21,1 24,8 12,8 125,6 126,3 6,5 5,5 11,6 10,9 52,8 43,3 66,7 12,8 22,1 6,0 17,1 91,9 9,6 9,6 16,2 7,1 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 5 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 5 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 5 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 108 5 RTW 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/6 72 RTW5 0 N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 Summe 3 3 5 5 5 3 3 3 5 5 5 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 5 3 5 684 WKZ 82,7 74,8 41,8 67,7 59,6 9,7 74,9 84,7 40,8 64,9 88,4 63,1 196,9 459,1 18,4 31,3 38,3 27,4 144,1 411,3 84,7 72,5 51,6 10,4 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 6 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 6 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 6 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 RTW4 0 RTW5 0 N-KTW 0 Summe 2 2 3 3 3 2 2 2 3 3 3 2 2 2 3 3 3 2 2 2 3 3 3 2 3 420 WKZ 28,8 15,6 9,6 13,3 11,4 7,7 52,1 14,8 8,0 9,5 10,4 4,0 19,7 17,5 26,7 13,5 14,5 5,3 14,9 63,7 16,9 11,4 8,9 5,9 Fahrzeuge Risikoabhängige Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt - RTW - mit Notfall-KTW Bemessungszeitraum 01.01. bis 30.06.2018 / 374/10 Dr. M. Wesolowski / Stand: Dezember 2018 RDBP 2016 Anpassung 2018 RDB 1 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDB 2 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDB 3 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDB 4 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDB 5 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDB 6 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 44 Abbildung 7 Angepassten Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) und Notfall-KTW (N-KTW) mit Fahrzeuganzahl und Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des Bemessungszeitraums 1.Halbjahr 2018 – 2/3 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 7 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 7 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 7 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 7 RTW 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 Summe 3 3 4 4 4 3 3 3 4 4 4 3 3 3 4 4 4 3 3 3 4 4 4 3 4 588 WKZ 73,8 71,4 10,7 22,9 13,1 12,0 84,4 80,2 7,1 15,1 27,4 8,5 63,6 62,2 55,8 22,9 45,0 5,9 38,9 42,1 25,2 37,3 47,7 11,9 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 8 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 8 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 8 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 8 RTW 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 Summe 2 2 3 4 4 3 2 2 3 4 4 3 2 2 3 4 4 3 2 2 3 4 4 3 4 504 WKZ 13,7 7,7 4,5 23,0 19,1 11,5 23,7 14,0 3,9 7,0 16,7 14,6 11,1 11,7 8,6 23,2 31,6 12,0 5,8 8,3 9,1 32,3 29,9 16,3 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 9 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 9 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 9 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 168 Summe 3 3 4 4 4 3 3 3 4 4 4 3 3 3 4 4 4 3 3 3 4 4 4 3 4 588 WKZ 94,4 52,6 17,2 19,0 16,2 13,6 114,6 295,1 23,6 30,6 22,6 6,3 24,6 71,0 62,6 26,8 13,2 6,4 23,6 58,8 47,3 26,1 23,6 16,5 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 10 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 10 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 10 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/11 132 10 RTW 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/6 72 Summe 3 3 3 4 4 3 2 2 3 4 4 3 2 2 3 4 4 4 3 3 3 3 3 3 4 540 WKZ 113,8 112,5 4,5 23,8 15,0 11,7 7,5 13,6 5,7 23,1 26,4 6,7 5,3 20,2 6,9 22,9 15,7 16,5 26,0 45,8 9,1 9,8 6,4 13,2 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 12 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 12 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 84 Summe 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 336 WKZ 211,9 236,6 7,7 10,5 11,8 28,2 402,7 339,5 4,6 9,9 13,6 46,1 99,6 304,3 13,7 19,2 13,9 23,1 209,7 209,3 35,2 13,9 10,8 32,5 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 14 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 14 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 84 Summe 1 1 2 3 3 2 1 1 2 3 3 2 1 1 2 3 3 2 1 1 2 3 3 2 3 336 WKZ 5,9 5,2 3,6 27,7 39,8 14,0 13,7 7,4 3,7 30,9 16,3 11,9 3,7 5,1 8,0 34,1 29,1 6,7 5,4 7,8 6,2 27,4 68,4 8,5 Fahrzeuge RDB 14 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDB 10 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDB 12 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDB 8 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDB 9 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDB 7 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Risikoabhängige Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt - RTW - mit Notfall-KTW Bemessungszeitraum 01.01. bis 30.06.2018 / 374/10 Dr. M. Wesolowski / Stand: Dezember 2018 RDBP 2016 Anpassung RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 45 Abbildung 7 Angepassten Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) und Notfall-KTW (N-KTW) mit Fahrzeuganzahl und Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des Bemessungszeitraums 1.Halbjahr 2018 – 3/3 Abbildung 8 Zusammenfassung des angepasste n Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt mit Fahrzeuganzahl und Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des für den Bemessungszeitraum 1.Halbjahr 2018 (LARD 2018A) Die Abbildung 9 zeigt die Fahrzeugvorhaltung entsprechend dem RDBP 2016, welches auf dem Datenkollektiv 7-2014 bis 6-2015 basiert. Abbildung 9 Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des angepassten Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) im RDBP 2016 Es zeigt sich, dass nunmehr ein Mehrbedarf von 924 Wochenvorhaltestunden besteht, das entspricht einer Steigerung der Wochenvorhaltung gegenüber dem RDBP 2016 um 13,9%. 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 16 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 Summe 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 168 WKZ 104,3 70,9 13,0 12,5 17,2 23,9 69,3 31,7 11,7 12,8 21,1 62,0 128,9 162,3 18,2 13,9 17,4 28,6 29,4 25,6 135,9 10,5 17,5 117,6 48,2 mittlere WKZ 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 17 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 Summe 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 168 WKZ 90,1 70,4 10,9 13,9 18,4 36,7 80,0 124,9 11,0 15,6 7,8 20,5 70,2 33,7 29,8 15,5 23,1 23,3 66,2 89,1 35,3 9,0 22,9 19,3 39,1 mittlere WKZ 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 19 RTW 2 (FL) 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 19 RTW 4 (DU) 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 Summe 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 2 252 WKZ 16,9 12,1 31,5 39,9 36,7 7,1 19,0 10,3 21,4 32,8 26,8 6,8 16,4 21,0 23,8 23,8 30,0 4,6 6,5 7,0 18,9 29,7 34,1 9,5 20,3 mittlere WKZ 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd 19 RTW 1 (DE) 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 19 N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 168 Summe 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 336 WKZ 336,6 119,1 19,0 26,2 22,9 50,5 1778,3 80,1 18,9 27,3 10,5 30,6 73,8 472,2 16,7 35,4 21,4 27,4 108,1 126,3 22,8 22,1 45,0 28,7 146,7 mittlere WKZ Risikoabhängige Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt - RTW - mit Notfall-KTW Bemessungszeitraum 01.01. bis 30.06.2018 / 374/10 Dr. M. Wesolowski / Stand: April 2019 RDB 16 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDB 17 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDB 19 (FL/DU) Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Mittleres Sicherheitsniveau Mittleres Sicherheitsniveau Mittleres Sicherheitsniveau Mittleres Sicherheitsniveau RDB 19 (DE) 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Fahrzeuge WoVhStd RTW 36 36 49 53 53 39 35 35 50 53 53 42 39 39 49 52 52 45 42 42 49 51 51 39 55 7.504 Stadt Köln Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Fahrzeuge WoVhStd RTW 29 29 46 46 44 41 29 29 46 46 45 42 34 34 45 45 44 44 36 36 43 43 43 41 47 6.660 Stadt Köln Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 46 Die Umsetzung des Vorhaltebedarfs im RDBP 2016 führt e bei einigen Leistungserbringern zu Besetzungsschwierigkeiten bei den 16 -Stunden-RTW, so dass deren Vorhaltung auf 12 -Stunden reduziert wurde. In der Summe fielen dadurch 168 Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) weg und die Gesamtvorhaltung sank von 6.660 auf 6.492 WoVhStd. Der oben dargestellte Mehrbedarf wird zum einen durch eine modifizierte Vorhaltedauer vorhandener RTW und zum anderen durch insgesamt drei zusätzliche RTW und 4,5 zusätzliche Notfall-KTW (N - KTW) also physisch 5 Fahrzeuge, bedarfsgerecht gedeckt. Die Entscheidung der räumlichen Zuordnung wo die drei RTW bzw. die 4,5 N-KTW stehen, wird über das aktuelle Verhältnis von INTERN1 - zu KTR -Einsätzen pro Rettungsdienstbereich getroffen (Datenbasis Januar bis Mai 2019). Demnach kommen stadtweit a uf einen KTR -Einsatz 5,3 INTERN1 - Einsätze – Verhältnis 1:5,3. In den Rettungsdienstbereich 1 liegt das Verhältnis mit 10 INTERN1 - Einsätzen auf einen KTR-Einsatz signifikant überdurchschnittlich hoch. In den Rettungsdienstbereichen 4 und 5 ist das Verhältni s mit 1:5,9 bzw. 1:5,8 noch überdurchschnittlich hoch. In allen übrigen Rettungsdienstbereichen ist das Verhältnis unterdurchschnittlich ausgeprägt. Siehe auch nachfolgende Tabelle 6. Tabelle 6: Verhältnis von KTR- zu INTERN1- Einsätzen (Januar bis Mai 2019) 4.2.1. GVS-konforme Medizinische Ausstattung Siehe Anlage 1. 4.2.2. GVS-konforme Standortkonzept N-KTW Die Raum -Zeit-Planung erfolgt mittels der online -Anwendung OpenRouteService (ORS) des Geographischen Institutes der Universität Heidelberg. In Tabelle 6 sind die Geschwindigkeiten dargestellt, die dem ORS zugrunde liegen, kursiv sind die Planungsgeschwindigkeiten der Standortplanung in der Notfallrettung (ermittelt unter der Nutz ung von Sonder - und Wegerechten) geschrieben. Es zeigt sich, dass die "normalen" ORS Geschwindigkeiten gegenüber den Planungsgeschwindigkeiten, die der Standortplanung im Kölner Rettungsdienst zugrunde liegen, mitunter deutlich nach oben abweichen. Die BF Köln Planungsgeschwindigkeiten sind durch Realbefahrungen mit einem RTW unter der Nutzung von Sonder - und Wegerechten ermittelt worden, wobei die planerischen Hilfsfristisochronen sehr gut mit den realen Fahrzeiten der RTW und NEF des Kölner Rettungsdienst es korrelieren, so dass höhere Geschwindigkeiten - wie im ORS - für eine Standortplanung des Krankentransportes nicht zielführend sind. RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 47 Straßentyp Geschwindigkeit in km/h (ORS) STOPLA BF Köln Autobahnen (motorway) 110 85,5 Autobahnähnliche Straßen (trunk) 90 85,5 Bundesstraßen (primary) 70 66,1 Landesstraßen (secondary) 60 62,9 Kreisstraßen (tertiary) 55 67,5 Gemeindestraßen (unclassified) 50 45,9 Straßen innerorts (residential) 40 34,7 Straßen verkehrsberuhigt (living_street) 10 34,7 Zufahrten zu Gebäuden (service) 30 34,7 Tabelle 7: ORS-Isochrone Dies wird zudem deutlich, wenn man die durchschnittliche Geschwindigkeit der ORS -Isochronen berechnet. Die ORS -Isochronen weisen b ei 12 Minuten Fahrzeit Strecken zwischen 11,9 und 14,5 Kilometer auf, das führt zu einer gemittelten Durchschnittsgeschwindigkeit von 64,7 km/h - ein Wert der aus eigener Erfahrung für großstädtische Straßenverkehrsstrukturen nur schwer erreichbar ist. Berechnet man dagegen die gemittelten Durchschnittsgeschwindigkeit aus den ORS -Isochronen für eine Fahrzeit von 15 Minuten, so ergibt sich eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 51,7 km/h und damit ein deutlich plausiblerer Wert. Im Ergebnis bedeutet dies, dass eine 12-Minuten Isochrone, die mit dem Instrument ORS kreiert wurde einer 15 -Minuten Isochrone entspricht. Die Vorlaufzeit für einen N - KTW-Einsatz wird planerisch mit 5 Minuten angesetzt, darin enthalten sind die Disposition des Einsatzes, die Alarm ierung des N -KTW sowie das Ausrücken des N -KTW. In der Summe ergibt sich dann eine Eintreffzeit von 20 Minuten. In Karte 3 ist das Standortkonzept für die N -KTW dargestellt. Es zeigt sich, dass mit den potentiell möglichen Standorten eine vollständige planerische Abdeckung des Kölner Stadtgebietes gegeben ist. RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 48 Karte 3: Bemessungsräume und potenzielle Standorte für die No tfallrettung ohne Notarzt mit Notfall - KTW (N-KTW) RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 49 4.2.3. Alarmierung und Einsatz von Notfall-KTW Ab dem 01.04.2018 wurden N-KTW im Kölner Rettungsdienst eingesetzt. Aufgrund der Notwendigkeit, aktuell fehlende RA/NotSan im Rettungsdienst zu kompensieren und trotzdem die Transportleistung anzubieten, wurden zunächst 3 planerische RTW zu Notfall-KTW umgewandelt. Dazu wurde bereits von einem Leistungserbringer ein Fahrzeug während einer Pilotphase zum Einsatz gebracht, welches der unter Anlage 1 beschriebenen technischen Konzeptionierung entspricht. Die Leitstelle wurde angewiesen, anhand einer optimierten Befrage - Systematik und einem Indikationskatalog Einsätze des N -KTW zu erkennen und zu disponieren. Hierbei wurden die Fahrzeuge zum Einsatzstichwort KTR ohne Sonderrechtsfahrt alarmiert. Die Erfahrungen mit diesem Fahrzeugtyp und der entsprechenden personellen Besetzung mit Ret tungssanitätern haben gezeigt, dass die angebotene Technik und die Ausbildungsvoraussetzungen zur Besetzung des Transportführers den Tätigkeitsumfang bei Einsätzen gemäß dem o.g. Einsatzstichwort KTR (Notfall ohne Alarmfahrt) ausreichend sind. 4.3. GVS-Konforme Bedarfsanpassung Notärzte 4.3.1. Anpassung in 12h Schichten und Besetzzeiten Entsprechend der Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt, erfolgt auch für die Notarztvorhaltung eine Neubemessung auf der Basis des ersten Halbjahres 2018. Das bemessungsrelevante NEF -Einsatzfahrtaufkommen im RDBP 2016 (01.07.2014 bis 30.06 .2015) betrug 25.274 Einsatzfahrten. Im ersten Halbjahr 2018 waren 14.111 NEF -Einsatzfahrten bemessungsrelevant, dies ergibt für das Jahr 2018 hochgerechnet insgesamt 28.456 NEF - Einsatzfahrten – das entspricht gegenüber über dem RDBP 2016 einer Steigerung um 12,6%. In Anlehnung an Schmiedel et. al. (2012) erfolgt die nachfolgende Fahrzeugbemessung auf dem im ELR dokumentierten Einsatzaufkommen des ersten Halbjahres 2018 – also den 14.111 Einsatzfahrten. In den Abbildungen 10/1 bis 3 ist das mathematische Er gebnis der Bemessung für die Notarztvorhaltung dargestellt. RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 50 14111 NAB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 72 83 244 276 245 168 Summe Einsätze 1088 WKZ Einsatzdauer 40 45 46 41 41 41 Ø EDauer 42,3 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 46067 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 249600 WKZ 27,2 18,4 17,5 15,2 21,5 59,9 planerische Auslastung 18,46% Einsätze 18 19 47 67 59 41 Summe Einsätze 251 Einsatzdauer 52 43 44 38 41 38 Ø EDauer 42,7 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 10707 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 62400 WKZ 21,3 22,6 38,3 19,0 23,8 74,0 planerische Auslastung 17,16% Einsätze 39 36 40 48 50 48 Summe Einsätze 261 Einsatzdauer 34 40 47 43 39 41 Ø EDauer 40,6 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 10602 NEF 2 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 74880 WKZ 103,1 95,4 54,5 38,4 41,1 40,7 planerische Auslastung 14,16% NAB 1 Einsätze 36 20 33 44 49 38 Summe Einsätze 220 1820 Einsatzdauer 39 45 42 39 46 40 Ø EDauer 41,6 41,8 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 9151 76527 NEF 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 66000 452880 WKZ 92,6 18,4 103,3 52,6 28,8 74,6 planerische Auslastung 13,86% 16,90% Einsätze 68 99 286 262 241 168 Summe Einsätze 1124 WKZ Einsatzdauer 49 54 47 51 46 51 Ø EDauer 49,7 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 55844 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 249600 WKZ 25,2 11,3 11,2 12,2 18,3 40,4 planerische Auslastung 22,37% Einsätze 17 19 72 63 45 29 Summe Einsätze 245 Einsatzdauer 50 57 53 49 59 43 Ø EDauer 51,7 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 12662 NEF 1 1 3 2 2 1 Summe Vorhaltung 62400 WKZ 24,7 17,8 61,1 14,5 26,5 10,3 planerische Auslastung 20,29% Einsätze 18 29 57 58 60 37 Summe Einsätze 259 Einsatzdauer 54 47 48 51 47 49 Ø EDauer 49,2 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 12743 NEF 1 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 68640 WKZ 20,7 135,1 20,0 17,0 17,5 61,9 planerische Auslastung 18,57% NAB 2 Einsätze 36 24 54 53 56 43 Summe Einsätze 266 1894 Einsatzdauer 42 48 50 53 51 48 Ø EDauer 48,6 49,8 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 12926 94176 NEF 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 66000 446640 WKZ 78,9 12,3 19,5 18,4 16,9 37,5 planerische Auslastung 19,59% 21,09% Einsätze 122 161 418 347 330 246 Summe Einsätze 1624 WKZ Einsatzdauer 51 51 49 48 49 49 Ø EDauer 49,6 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 80629 NEF 2 2 3 3 3 2 Summe Vorhaltung 374400 WKZ 100,0 45,0 20,6 40,2 46,6 15,4 planerische Auslastung 21,54% Einsätze 22 32 84 78 90 66 Summe Einsätze 372 Einsatzdauer 56 51 47 47 48 51 Ø EDauer 50,0 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 18596 NEF 1 2 3 3 3 2 Summe Vorhaltung 87360 WKZ 13,7 86,3 47,7 63,7 36,5 11,9 planerische Auslastung 21,29% Einsätze 37 33 74 85 85 72 Summe Einsätze 386 Einsatzdauer 47 57 52 48 48 51 Ø EDauer 50,7 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 19565 NEF 2 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 99840 WKZ 66,7 64,3 59,4 43,0 43,2 67,3 planerische Auslastung 19,60% NAB 4 Einsätze 34 32 76 63 81 59 Summe Einsätze 345 2727 Einsatzdauer 51 43 49 57 51 44 Ø EDauer 49,1 49,9 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 16950 135740 NEF 2 2 3 2 3 2 Summe Vorhaltung 84000 645600 WKZ 66,1 104,7 54,9 10,4 39,1 18,4 planerische Auslastung 20,18% 21,03% Statistik / planerische Auslastung 4-Stunden Intervall Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) NAB 1 MO - DO FR SA SOFT NEF 1. Halbjahr 2018 bemessungsrelevante Einsatzfahrten NAB 2 MO - DO FR SA SOFT NAB 4 MO - DO FR SA SOFT Bemessungszeitraum RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 51 Abbildung 10 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notarzt vorhaltung (NEF) 1/3 14111 NAB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 64 90 212 201 206 148 Summe Einsätze 921 WKZ Einsatzdauer 45 50 48 48 47 44 Ø EDauer 47,0 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 43280 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 249600 WKZ 30,1 14,5 23,9 27,4 27,2 75,6 planerische Auslastung 17,34% Einsätze 22 16 65 56 53 24 Summe Einsätze 236 Einsatzdauer 56 46 48 48 47 48 Ø EDauer 48,7 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 11485 NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 56160 WKZ 13,7 29,9 14,0 20,6 24,9 13,4 planerische Auslastung 20,45% Einsätze 21 23 41 51 34 38 Summe Einsätze 208 Einsatzdauer 43 41 53 51 47 54 Ø EDauer 48,2 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 10030 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 62400 WKZ 18,7 16,5 41,0 23,6 84,9 48,7 planerische Auslastung 16,07% NAB 5 Einsätze 26 18 49 40 51 45 Summe Einsätze 229 1594 Einsatzdauer 49 48 49 44 54 47 Ø EDauer 48,4 48,1 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 11080 75876 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 60000 428160 WKZ 10,4 21,3 25,5 55,1 19,6 35,2 planerische Auslastung 18,47% 17,72% Einsätze 49 66 189 141 141 101 Summe Einsätze 687 WKZ Einsatzdauer 49 52 53 49 50 50 Ø EDauer 50,6 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 34751 NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 224640 WKZ 47,0 25,1 27,8 70,1 67,8 11,6 planerische Auslastung 15,47% Einsätze 11 23 47 43 31 23 Summe Einsätze 178 Einsatzdauer 59 53 51 50 49 46 Ø EDauer 51,5 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 9167 NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 56160 WKZ 48,5 13,1 29,8 39,2 100,3 15,0 planerische Auslastung 16,32% Einsätze 16 12 36 29 39 26 Summe Einsätze 158 Einsatzdauer 49 55 47 45 50 46 Ø EDauer 48,7 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 7701 NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 56160 WKZ 27,9 44,2 71,4 143,1 52,1 11,8 planerische Auslastung 13,71% NAB 6 Einsätze 22 10 28 44 38 22 Summe Einsätze 164 1187 Einsatzdauer 51 61 46 43 43 63 Ø EDauer 51,4 50,5 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 8423 60041 NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 54000 390960 WKZ 13,8 52,2 133,9 42,9 64,1 11,5 planerische Auslastung 15,60% 15,36% Einsätze 80 100 241 194 210 170 Summe Einsätze 995 WKZ Einsatzdauer 50 50 45 48 46 48 Ø EDauer 47,7 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 47495 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 249600 WKZ 18,1 11,8 18,9 30,5 26,6 44,4 planerische Auslastung 19,03% Einsätze 22 29 65 55 60 47 Summe Einsätze 278 Einsatzdauer 57 50 41 45 42 41 Ø EDauer 46,1 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 12815 NEF 1 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 68640 WKZ 11,4 116,1 21,0 29,4 23,7 52,9 planerische Auslastung 18,67% Einsätze 28 24 36 39 55 55 Summe Einsätze 237 Einsatzdauer 49 49 49 53 48 48 Ø EDauer 49,4 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 11711 NEF 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 68640 WKZ 135,5 13,0 66,8 46,2 22,0 21,5 planerische Auslastung 17,06% NAB 7 Einsätze 32 39 50 39 35 46 Summe Einsätze 241 1751 Einsatzdauer 53 51 44 42 50 46 Ø EDauer 47,7 47,7 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 11494 83516 NEF 2 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 72000 458880 WKZ 73,0 44,3 29,5 62,4 62,4 34,2 planerische Auslastung 15,96% 18,20% Statistik / planerische Auslastung 4-Stunden Intervall Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) NEF 1. Halbjahr 2018 bemessungsrelevante Einsatzfahrten NAB 5 MO - DO FR SA SOFT NAB 7 MO - DO FR SA SOFT NAB 6 MO - DO FR SA SOFT Bemessungszeitraum RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 52 Abbildung 10 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notarztvorhaltung (NEF) 2/3 Abbildung 10 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notarztvorhaltung (NEF) 3/3 Das mathematische Ergebnis der Notarztbeme ssung muss unter wirtschaftlichen und dienstplangestalterischen Aspekten angepasst werden. Die Vorhaltung in 16 -Stunden-Sichten wird vermieden, im Ausnahmefall wären 8-Stunden-Sichten zu tolerieren. In den Abbildungen 12/1 bis 3 ist diese Anpassung dargestellt und ist mit der nachfolgend definierten farblichen Formatierung unterlegt. 14111 NAB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Einsätze 94 94 230 208 174 119 Summe Einsätze 919 WKZ Einsatzdauer 49 49 49 49 46 46 Ø EDauer 47,9 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 44048 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 249600 WKZ 13,5 13,6 18,9 24,4 44,5 127,6 planerische Auslastung 17,65% Einsätze 20 23 56 35 46 45 Summe Einsätze 225 Einsatzdauer 55 46 49 49 50 51 Ø EDauer 50,1 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 11282 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 62400 WKZ 16,5 15,0 20,0 71,3 32,7 33,6 planerische Auslastung 18,08% Einsätze 30 11 45 46 46 29 Summe Einsätze 207 Einsatzdauer 44 53 49 47 47 42 Ø EDauer 47,0 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 9726 NEF 2 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 62400 WKZ 135,0 54,1 36,2 36,5 36,9 10,4 planerische Auslastung 15,59% NAB 9 Einsätze 13 27 39 35 48 28 Summe Einsätze 190 1541 Einsatzdauer 49 43 48 44 50 39 Ø EDauer 45,6 47,7 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 8661 73716 NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 54000 428400 WKZ 38,6 10,8 50,0 79,1 26,7 11,0 planerische Auslastung 16,04% 17,21% Einsätze 87 91 218 165 178 161 Summe Einsätze 900 WKZ Einsatzdauer 47 48 47 42 42 49 Ø EDauer 45,9 10 Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 41308 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 249600 WKZ 16,4 14,7 22,7 59,2 49,6 48,3 planerische Auslastung 16,55% Einsätze 26 23 52 52 36 36 Summe Einsätze 225 Einsatzdauer 49 51 57 42 46 44 Ø EDauer 48,3 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 10857 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 62400 WKZ 11,2 13,6 19,0 31,3 73,9 82,0 planerische Auslastung 17,40% Einsätze 29 28 45 53 40 49 Summe Einsätze 244 Einsatzdauer 44 47 45 47 48 41 Ø EDauer 45,1 Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 10999 NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 62400 WKZ 10,1 10,2 42,5 25,0 52,5 38,5 planerische Auslastung 17,63% NAB 10 Einsätze 36 36 47 42 39 28 Summe Einsätze 228 1597 Einsatzdauer 48 49 47 46 41 42 Ø EDauer 45,6 46,2 Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 10396 73560 NEF 2 2 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 66000 440400 WKZ 61,8 59,5 30,9 43,6 67,0 10,3 planerische Auslastung 15,75% 16,70% Statistik / planerische Auslastung 4-Stunden Intervall NAB 10 NAB 9 Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch) NEF 1. Halbjahr 2018 bemessungsrelevante Einsatzfahrten MO - DO FR SA SOFT MO - DO FR SA SOFT Bemessungszeitraum RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 53 Dunkelgrün: Wiederkehrzeit größer als 20 Bemessungsintervalle (höchstes Sicherheitsniveau) Hellgrün: Wiederkehrzeit zwischen 10 und 20 Bemessungsintervallen Gelb: Wiederkehrzeit zwischen 5 und 10 Bemessungsintervalle (Sicherheitsniveau unterschritten) Rot: Wiederkehrzeit kleiner 5 Bemessungsintervalle (Sicherheitsniveau deutlich unterschritten). Daraus ergibt sich, dass in den Bemessungsinterv allen mit grün unterlegten Wiederkehrzeiten das festgelegte Sicherheitsniveau erreicht wird. In den Bemessungsintervallen mit gelb unterlegten Wiederkehrzeiten wird das Sicherheitsniveau unterschritten, in den rot unterlegten Bemessungsintervallen deutlich unterschritten. Im Ergebnis sind aufgrund des Datenkollektivs erstes Halbjahr 2018 insgesamt 14 NEF bedarfsgerecht. Davon müssen acht NEF 24 Stunden an 7 Tagen und sechs NEF von 08:00 bis 20:00 Uhr an 7 Tagen vorgehalten werden. Insgesamt müssen NEF an 1.848 Wochenvorhaltestunden besetzt werden. Das entspricht gegenüber dem RDBP 2016 einer Reduzierung der Wochenvorhaltestunden um 56 Stunden oder -3,0%. Die oben genannte Einsatzsteigerung von 12,6% steht im Widerspruch zu der Reduzierung der Wochenvorhaltestunden. Wie in Abbildung 12 dargestellt, wird bei dieser angepassten NEF-Vorhaltung das festgelegte Sicherheitsniveau, vor allem in den Notarztbereichen 1, 9 und 4 zeitweilig deutlich unterschritten. Als Kompensation für diese Sicherheitsniveauuntersch reitungen soll zukünftig ein Tele - Notarzt im Kölner Rettungsdienst eingeführt werden, dessen Standort jedoch noch an der Landeplanung hängt. Dies ist deshalb medizinisch vertretbar, da die Anzahl der Reanimationen in den letzten Jahren gleich geblieben ist (Nachweis im Reanimationsregister mit rund 850 Fällen pro Jahr), sowie die Anzahl der ST -Hebungsinfarkte mit rund 500 / Jahr ebenfalls nur geringfügigen Schwankungen unterliegt. Rund 20% der Notarzteinsätze erfolgt in Köln aufgrund von Nachbestellungen, wobei rund zwei-Drittel auf medizinisch-logistische Tätigkeit und nur etwa ein Drittel auf medizinisch-fachliche Tätigkeit entfallen. Die Mehrzahl der medizinisch -fachlichen Tätigkeit ist dabei die Anlage eines venösen Zugangs und die Verabreichung eines Medikaments. Abbildung 11 Zusammenfassung des angepassten Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung Notarztvorhaltung mit Fahrzeuganzahl und Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des Bemessungszeitraums 1.Halbjahr 2018 (LARD 2018A) 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Fahrzeuge WoVhStd NEF 8 8 14 14 14 8 8 8 14 14 14 8 8 8 14 14 14 8 8 8 14 14 14 8 14 1.848 Stadt Köln Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 54 Abbildung 12 Angepassten Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notarztvorhaltung mit Fahrzeuganzahl und Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des Bemessungszeitraums 1.Halbjahr 2018 – 3/3 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 NEF2 0 Summe 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 168 WKZ 27,2 18,4 2,5 2,2 2,8 5,4 21,3 22,6 4,1 2,5 2,9 6,0 7,2 7,2 5,3 4,1 4,1 4,2 7,0 18,4 7,7 4,8 3,5 6,2 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 NEF2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 84 Summe 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 2 252 WKZ 25,2 11,3 11,2 12,2 18,3 4,5 24,7 17,8 9,1 14,5 26,5 10,3 20,7 9,6 20,0 17,0 17,5 5,9 6,5 12,3 19,5 18,4 16,9 4,2 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 NEF2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 Summe 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 2 252 WKZ 8,1 4,8 4,0 6,5 7,3 2,4 13,7 7,4 7,3 9,0 6,1 2,1 6,1 6,3 8,8 6,9 6,9 1,8 6,2 7,9 8,2 10,4 6,5 2,6 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 NEF2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 Summe 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 2 252 WKZ 30,1 14,5 23,9 27,4 27,2 6,4 13,7 29,9 14,0 20,6 24,9 13,4 18,7 16,5 41,0 23,6 84,9 5,2 10,4 21,3 25,5 55,1 19,6 4,0 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 NEF2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 Summe 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 2 252 WKZ 47,0 25,1 27,8 70,1 67,8 11,6 48,5 13,1 29,8 39,2 100,3 15,0 27,9 44,2 71,4 143,1 52,1 11,8 13,8 52,2 133,9 42,9 64,1 11,5 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 NEF2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 Summe 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 2 252 WKZ 18,1 11,8 18,9 30,5 26,6 4,7 11,4 8,8 21,0 29,4 23,7 5,3 9,8 13,0 66,8 46,2 22,0 2,9 6,7 4,8 29,5 62,4 62,4 3,9 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 NEF2 0 Summe 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 168 WKZ 13,5 13,6 2,7 3,2 4,6 9,2 16,5 15,0 2,8 6,4 3,9 4,0 9,4 54,1 4,1 4,1 4,1 10,4 38,6 10,8 5,1 6,6 3,4 11,0 Fahrzeuge 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Stunden/ Schichten WoVhStd NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168 NEF2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84 Summe 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 2 252 WKZ 16,4 14,7 22,7 59,2 49,6 5,0 11,2 13,6 19,0 31,3 73,9 6,8 10,1 10,2 42,5 25,0 52,5 4,0 5,8 5,7 30,9 43,6 67,0 10,3 Fahrzeuge NAB 4 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag NAB 5 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag NAB 1 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag NAB 2 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag NAB 6 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag NAB 7 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag NAB 9 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag NAB 10 Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag Risikoabhängige Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit Notarzt - NEF Bemessungszeitraum 01.01. bis 30.06.2018 / 374/10 Dr. M. Wesolowski / Stand: Dezember 2018 RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 55 4.3.2. Telenotarzt Das MAGS hat bei der Universität Maastricht ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Standorte für Telenotarztsysteme in NRW ermitteln soll. Soweit dieses Gutachten die Stadt Köln als Standort benennt und das MAGS die gutachterlich ermittelten Standorte empfiehlt , wird schrittweise ein T elenotarztsystem unter den Gesichtspunkten ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich eingerichtet. 4.4. Weitere Anpassungsmaßnahmen 4.4.1. RTW5.5(PSYCH) zu N-KTW5 Die Analyse der im Rahmen einer Unterbringungsmaßnahme transportierten psychisch Erkran kten hat ergeben, dass dafür keine Notfallressourcen erforderlich sind. Aus diesen Gründen wird der RTW5.5(PSYCH) in einen N -KTW-5 umgewandelt. Diese Transporte im Rahmen des PsychKG sind i.d.R. hinsichtlich der Einsatzdauer erheblich von einem durchschnit tlichen Notfallrettungseinsatz nach oben abweichend und werden zukünftig von N -KTW, in Priorität durch den N -KTW5 durchgeführt. Die Vorhaltung und der Transport für Fahrten im Rahmen des PsychKG werden nicht durch die Kostenträger getragen. 4.4.2. Anpassung des Spitzenbedarfs Die zeitliche Dauer von Bedarfsfeststellung bis zur Umsetzung führ t dazu, dass neben der allgemeinen Steigerung der Einsatzzahlen, der gesamte Spitzenbedarf eine hohe Auslastung erfährt. Der empirische Erfahrungswert der Großs tädte für wirtschaftlichen Spitzenbedarf liegt bei 25 bis 33 % des Grundbedarfs je nach Regionsinfrastruktur und Alter der Bedarfsplanung. 8 Am wirtschaftlichsten ist Spitzenbedarf durch die geplante Nutzung einsatzfreier, aber im Dienst befindlicher Einsat zkräfte darzustellen. Stattdessen werden bei der Berufsfeuerwehr Köln auf derzeit 10 (+1 bereits beschlossen, aber noch nicht umgesetzt) Feuerwachen mit Tanklöschfahrzeug je 1 RTW mit Personal der Löschzüge im Springerverfahren besetzt. Diese Einsatzspitzen häuften sich in den letzten Jahren, sodass der Spitzenbedarf der Berufsfeuerwehr auf die empfohlene Quote angepasst werden muss. Zur Erreichung der unteren Quote von 25 % sind drei weitere Rettungswagen im Spitzenbedarf notwendig. 4.4.3. Erhöhung der Verfügbarkeit von einsatzbereiten Rettungswagen Die Bildung eines Rettungswagenfahrzeugpools mit flexibler Zuordnung von einsatzbereiten Fahrzeugen zu den Feuer- u. Rettungswachen bietet ideale Voraussetzungen um die Außerdienstzeiten von Rettungswagen z.B. bei Kraftfahrzeugschäden, Fahrzeugunfällen oder Defekten an der medizinischen Beladung zu reduzieren und die Verfügbarkeit einsatzfähiger Rettungswagen im 8 Handreichung zu Qualitätskriterien und Parametern für die Bedarfsplanung des Rettungsdienstes in Kreisen und kreisfreien Städten gemäß § 12 RettG NRW, Konsentierte Empfehlungen der Kommunalen Spitzenverbände und der Verbände der Krankenkassen in Nordrhein-Westfalen, 01.10.2018 RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 56 jeweiligen Wachbezirk zu erhöhen. Hierfür ist es jedoch erforderlich, dass die Rettungswagenbesatzun g bei einem Fahrzeugausfall oder einer geplanten Reparatur schnellstmöglich auf ein einsatzbereites Reservefahrzeug wechselt und in den zuständigen Wachbezirk zurückkehrt. Zusätzliche Überführungsfahrten, Desinfektions - u. Reinigungsarbeiten sowie Umladevo rgänge mit dem defekten bzw. zur Reparatur anstehenden Fahrzeug sollten daher möglichst nicht und nur in Ausnahmefällen durch die originäre Rettungswagenbesetzung durchgeführt werden. Stattdessen sollen diese Arbeiten durch Mitarbeiter im Servicebereich du rchgeführt werden, was sowohl betriebswirtschaftliche Vorteile als auch insbesondere eine Erhöhung der Verfügbarkeit der Rettungsmittel im jeweiligen Wachbezirk bewirkt. Der hierfür erforderliche Personalbedarf wird im Folgenden beschrieben. 4.4.4. Bedarf an Fahrzeugen und Technik Auf Basis der Bedarfsplananpassung sind 4,5 N-KTW also physisch 5 Fahrzeuge , sowie zwei N-KTW Fahrzeuge für die technische Reserve erforderlich. Des Weiteren werden 3 RTW erforderlich. Ebenfalls müssen für die Einführung von DoktaR auf Basis eines Tabletsystems die vorhandenen Mittel aufgestockt werden. 4.4.5. Notfallsanitäterausbildung Der Bedarf an Notfallsanitäterinnen und -sanitätern wird mit den Kostenträgern jährlich abgestimmt. Die ursprünglichen Planung innerhalb des genehmigten RDBP 2016 bezifferten jährlich 60 Vollausbildungen und 50 Ergänzungsprüfungen gem. §32 NotSanG. Tatsächlich gestaltete sich der Aufbau der für diese Ausbildung notwendigen Berufsfachschule als schwierig und so konnte im letzten Quartal 2016 eine Klasse mit 20 Schüler*innen die Vollausbildung beginnen. In den Jahren 2017 und 2018 kamen jeweils 20 Schüler*innen dazu und es absolvieren derzeit 60 Auszubildende ihre 3 -jährige NotSan-Ausbildung. Zusätzlich wurden ergänzende Weiterbildungen zur Qualifizierung von RettAss zu NotSan durchgeführt: 2016 bis 2018 insgesamt 229 Ergänzungsprüfungen (2016: 75 EP; 2017: 110 EP; 2018: 44 EP). In den Jahren 2019 und 2020 sind jeweils 80 Weiterbildungen geplant (5 Lehrgänge mal 16 TN). Die verkürzte NotSan -Ausbildung beginnt in 2019 mit 2 mal 16 BM und wird in 2020 mit 3 mal 16 BM fortgesetzt. Im Hinblick auf eine bedarfsorientierte Anzahl von NotSan wird für die Jahre ab 2020 bis zum Ende der Übergangsfrist 2027 die Kalkulation aktualisiert. In der folgenden Tabelle finden sich die jährlich beginnenden Vollausbildungen. Notfallsanitäterausbildungen 2016 2017 2018 2019 geplant ASB 6 5 4 7 (EP2: 4) DRK 8 8 8 10 (EP2: 15) Falck 0 0 5 5 JUH 0 6 4 5 MHD 8 5 5 3 RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 57 BF Köln (Azubi 3J) 20 20 20 20 BF Köln (Brandmeister 2,5J) 32 Firma Spiess 0 0 0 1 Gesamt 42 44 46 91 (EP 2: 19) Tabelle 8 Übersicht Notfallsanitäterausbildung Hinweise: In dieser Tabelle sind immer nur die Jahre des Schulbeginns aufgeführt, d.h. die noch laufenden Ausbildungen der Ausbildungsjahre 2 und 3 sind in der Spalte des Ausbildungsbeginns enthalten. Aufgrund der vielfältigen Risikopotentiale und Gefahrenlagen im großstädtischen Umfeld, sind für die notfallmedizinische Ausbildung höhere Aufwände für die Aus- und Fortbildung erforderlich. RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 58 5 Zusammenfassung Die Anpassung des RDBP wurde aufgrund der Änderungen im Einsatzaufkommen notwendig und ist aufgrund der Dynamisierungsklausel auch möglich. Dieser Bedarf an zusätzlichen Rettungsmitteln wurde konventionell so wie bisher ermittelt. Aufgrund der Analyse des Einsatzgeschehens im Rahmen des Gestuften Versorgungssystems (GVS) konnte gezeigt werden, dass nicht allen Einsätzen lebensbedrohliche Notfälle zu Grunde lagen. Offen ist noch, wieviel der nicht -lebensbedrohlichen Einsätzen in der Leitstelle so sicher iden tifiziert werden können, dass sie auch als Hilfeersuchen klassifiziert werden können, die ohne Einhaltung der Hilfsfrist von 8 min bedient werden können und für die ein Krankenwagen ausreichend und zweckmäßig ist. Dieses ist eine der Herausforderungen, die im Rahmen der Umsetzung des GVS bewältigt werden muss. Dazu sind sowohl eine elektronische Datenerfassung (Dokt aR) im Einsatzdienst, als auch eine Dispositionsunterstützung in der Leitstelle unumgänglich. In einer Pilotphase wurde ein sogenannter Notfall -KTW erprobt und die Ergebnisse zeigen, dass eine Zuordnung vertretbar gelingen kann. Das Risiko für den Patienten, dass er doch Notfallpatient ist, wird dadurch verkleinert, dass die Eintreffzeit auf ein Zeitfenster von 20 min geplant und umgesetzt wird. Die Klasse der Akutpatienten, die telefonisch sehr schwer erkennbar ist, muss dahingehend analysiert werden, welches Versorgungssystem dafür bedarfsgerecht ist und welche Patienten davon ambulant behandelt werden können. Insgesamt findet durch die Umsetzun g des GVS ein erheblicher Umbau des Rettungssystems in Köln statt, der technische und personelle Maßnahmen erfordert. Diese wurden hier benannt und begründet. Mit der Anpassung des RDBP 2016 wird den schwierigen Rahmenbedingungen Rechnung getragen. Dazu zählen: Fachkräfteengpässe im Rettungsdienst Nicht-Erreichung der Hilfsfrist, wenn alle über die 112 eingehenden Hilfeersuchen als Notfälle klassifiziert werden Schwierigkeit geeignete Grundstücke zu finden, um neue Rettungsmittel hilfsfristbasiert stationieren zu können Schwierigkeit An- und Umbauten an bestehenden Wachen zu realisieren Steigende Anzahl von Sonderrechtsfahrten, die ein höheres Unfallrisiko beinhalten, als Fahrten ohne Sonderrechte Abarbeitung von nicht -lebensbedrohlichen Einsätze n mit Personal und Einsatzmitteln der Notfallrettung Neben den hier vorgenommenen Veränderungen im Rahmen des GVS wird ergänzend dazu ein Projekt mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) mit dem Ziel durchgeführt (Projekt Komplementäre Notfal lversorgung), Hilfeersuchen, die über die Notrufnummer 112 eingehen, in das vertragsärztliche System weiterzuleiten. RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 59 Anlage 1 zur RDBP-Aktualisierung 2019 N-KTW Notfall-Krankentransportwagen-Konzept zum Transport von Notfallpatienten nach dem Gestuften Versorgungs-System (GVS). Vorgaben gem. Erlass und taktischen Vorgaben Der Transport von Nichtnotfallpatienten wird in Köln von Krankentransportwagen gem. DIN EN1789 Typ A2 durchgeführt. Hierbei ist seit 02.2018 der im Ministerialblatt (MBl. NRW.) Ausgabe 2018 Nr. 3 vom 2.2.2018 auf Seite 27 bis 44 hinterlegte Runderlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vom 9. Januar 2018 „ Zulassung und Normung von Fahrzeugen des Rettungsdienstes sowie deren Farbgebung“ mit zu berücksichtigen. Dieser regelt insbesondere technische Zusatzausstattungen, welche in der Norm mit der Erklärung „dass hiervon in Abhängigkeit von regionalen Erfordernissen abgewichen werden kann“ hinterlegt sind. Demnach bestimmt der Erlass: Für den Krankentransport gemäß § 2 Absatz 3 RettG NRW sind Krankenkraftwagen nach Typ A 2 (Krankentransportwagen) der DIN EN 1789 mit mindestens folgender zusätzlicher Ausstattung einzusetzen (Tabelle und laufende Nummer bezogen auf Anhänge der DIN EN 1789): (a) Vakuum-Matratze (Tabelle 9, Nummer 3, nach Norm), (b) Schaufeltrage (Tabelle 9, Nummer 2, nach Norm), (c) Manuelles Blutdruckmessgerät (Tabelle 12, Nummer 1), (d) Stethoskop (Tabelle 12, Nummer 4), (e) Pulsoximeter (Tabelle 12, Nummer 3, nach Norm), (f) Automatisierter externer Defibrillator (AED) (Tabelle 15, Nummer 1, nach Norm) und (g) Schutzausrüstung gegen Infektionen („Infektionsschutzsets“), vergleiche Tabelle 17, Nummer 6). RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 60 Den Einsatz der N-KTW im Kölner Rettungsdienst regelt ein Indikationskatalog: Tabelle 1: Indikationsliste für Notfall-KTW als Grundlage für die Leitstelle Ausstattung, Geräte, Transportbehältnisse Aus dem Indikationskatalog ist abzuleiten, dass neben einfachen Geräten zur Wiederbelebung (Beatmungsbeutel, Güdeltubus, AED) zusätzliche Ge rätschaften zur Immobilisation des Patienten (Vakuummatratze, Schienenmaterial), zur Prüfung der Oxygenierung (Pulsoxymeter) und zum Tragen von Traumapatienten (Schaufeltrage) notwendig sind. Diese gerätetechnischen Ausrüstungsforderungen sind im Wesentlichen bereits per Erlasslage auf den KTW verladen. Die Ausstattung orientiert sich hierbei an dem Wissen und praktische Können eines Rettungssanitäters, da dieser die Fahrzeugführerposition bekleidet. Ergänzt wird in Köln diese Ausstattung um eine elektrisch e tragbare Absaugung, einen Notfallrucksack Typ N -KTW Köln, inhaltlich angepasst an den Rettungssanitäter (Anlage), eine Sauerstoffbordversorgung mit 10 Literflasche sowie eine tragbare 2 l Sauerstoffflasche in Tragetasche mit Insufflationsabgang und Demand-Ventil. Die Ausstattung des Fahrzeuges gem. DIN EN 1789 beinhaltet einen Tragsessel sowie eine Trage mit Fahrgerät. Hier werden die Produkte, welche im Kölner Rettungsdienst schon eingesetzt werden, im Sinn der Einheitlichkeit übernommen (Trage und Fahr trage von Stollenwerk, Tragestuhl fest auf Bühne verbaut mit Auffahrrampe mit der Möglichkeit des Treppengleitens, z.B. Modell Stollenwerk 6003 mit Treppengleiter) Weitere Ausrüstungsgegenstände und Einmalmaterial im Fahrzeug werden in Tabelle 2 beschriebe n. Diese sind in einer Schrankeinrichtung unterzubringen. Gleiches gilt für die Transporttechnik (Schaufeltrage, Vakuummatratze). Nr. Meldebild / Lage Bisher verwendetes Einsatzstichwort Disposition Notfall- KTW Zeitfenster Sonderrechte 1 Bagatellverletzung im öffentlichen Raum (z.B. Sportplatz, Bahnhof, etc.) Chirurg-1 KTR 20 Min Ja 2 Verlegung eines stabilen Patienten ohne Notwendigkeit einer Überwachung - vom Krankenhaus aber als dringlich angegeben Verleg-1 KTR 20 min In Absprache mit Krankenhausarzt 3 Anforderung durch bereits von einem Arzt gesehenen Patient (Arztpraxis, Notdienst) Intern-1 KTR 20 min Nein 4 Einsatz auf Anforderung eines Notarztes (NEF) KTR 20 min Nach Vorgabe NEF 5 Überlastung der Notfallrettung: Kein RTW oder nur sehr weit entfernt verfügbar Intern-2 bzw. Chirurg-2 KTR ("KTW als RTW") Hilfsfrist Ja 6 Einsatz mit mehreren Verletzten Unfall > 2 KTR Hilfsfrist Ja RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 61 Ausrüstung zum Patiententransport Bemerkungen 1 Haupttrage mit Fahrgestell (EN 1865) 1 Tragestuhl zur Beförderung eines sitzenden Patienten (EN 1865) 1 Tragetuch (EN 1865) 1 Vakuum-Matratze (nach Norm) 1 Schaufeltrage (nach Norm) Beatmung im Fahrzeug Bemerkungen 1 Beatmungsbeutel Erw. mit Masken je 1 Maske (groß - mittel - klein) je 1 Güdeltubus Gr. 2, 3 je 1 Güdeltubus Gr. 4, 5 1 Sauerstoffflasche 10 Liter, im Fahrzeug gelagert, mit Entnahmemöglichkeit (Oxyclick) Kreislauf Bemerkungen 1 Infusionshalterung 1 Manuelles Blutdruckmessgerät 1 Stethoskop 1 Pulsoximeter Verbandmittel und Pflegehilfsmittel Bemerkungen 4 Tragenbezüge 4 Patientendecken RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 62 1 Material zur Wundabdeckung 5 Brechbeutel 1 SamSplint Schienenmaterialset 1 Steckbecken 1 Urinflasche (nicht aus Glas) 1 Behältnis zur Aufnahme spitzer Behandlungsgegenstände (Kanülen) nichtsterile Einmal-Handschuhe, div Größen Ausrüstung zum persönlichen Schutz Bemerkungen 2 einfache Schutzkleidung, Jacke oder Weste mit gut erkennba - ren Reflex-Streifen 1 Sicherheits-/Schutzhandschuhe, Paar (EN 420) 2 Schutzausrüstung gegen Infektion („Infektionsschutzsets“) Rettungs- und Schutzausrüstung Bemerkungen Reinigungs- und Desinfektionsmittel 1 Sicherheitsgurt-Durchtrenner 2 Warndreiecke/-lampen 1 Handscheinwerfer 1 Feuerlöscher (EN 3-1) Kommunikation Bemerkungen 1 Funksprechgeräte (Analog und Digital) RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 63 1 Sprechmöglichkeit zwischen Fahrer- und Krankenraum Tragbare Ausstattung Bemerkungen 1 tragbare Sauerstoffflasche 2 Liter, Druckminderer, Insufflation bis 15l/min, Demandventil mit Walterkupplung, in Tragetasche 1 elektrisches tragbares Absauggerät 1 Automatisierter externer Defibrillator (AED) nach Norm 1 Notfallrucksack N-KTW Köln Tabelle 6: Ausstattung im Fahrzeug Fahrzeugmodell Das Fahrgestell soll in Größe und Aussehen einem KTW entsprechen, um Verwechselungen mit RTW Typ C zu vermeiden. Hier bieten sich Fahrzeuge der Transporter -Klasse an. Das zul ässige Gesamtgewicht darf 3500 kg nicht überschreiten, um das Fahrzeug mit einem Führerschein Klasse B steuern zu dürfen. Das Fahrzeug muss zur Entlastung des Fahrers über ein automatisch schaltendes Getriebe verfügen. Die Fahrgastzelle und der Krankenraum müssen über eine Klimaanlage verfügen. Beim Krankenraum ist eine Umluftmöglichkeit der Klimaanlage aus hygienischen Gründen auszuschließen (Frischluftklimaanlage). Das Volumen oberhalb der Trage sollte so bemessen sein, das ein Arbeiten und Versorgen am Patienten mit ausreichendem Raumvolumen möglich ist. Hierbei soll den Dachvarianten mit halbhohem oder hohem Dach der Vorzug gegeben werden. Notwendige technische Ausfallreserve der Bauklasse N-KTW Erfahrungsgemäß wird eine Ausfallreserve von 20 % des Fahrzeugparks als notwendig bemessen. Da die Fahrzeuge erwartungsgemäß nach den derzeitigen Planungen überwiegend von eher zentralen Punkten in der Stadt starten werden, werden die Laufleistungen eher höher als bei den RTW erwartet. Somit ist die Ausfallreserve eher etwas höher, bei 25 – 30 %, anzusetzen. Bei veranschlagten 4,5 N-KTW (physisch 5 Fahrzeuge) im Einsatzdien st ist eine technische Reserve von 2 N-KTW vorzusehen. Notfallrucksack N-KTW Im Folgenden wird die Ausstattung des Notfallrucksacks N -KTW, angepasst an die Möglichkeiten der Besatzung, vorgestellt: RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 64 Außentasche (klein) oben Bestückung Soll Ist Bemerk. Notfall-Mobiltelefon (außer ITW) 1 Müllbeutel und Einmalhandschuhe 2 Außentasche (klein) unten Bestückung Soll Ist Bemerk. Verbandpäckchen klein 2 Verbandpäckchen mittel 2 Verbandpäckchen groß 2 Außentasche (groß) Bestückung Soll Ist Bemerk. Absaugkatheter Größe 10 1 Absaugkatheter Größe 14 1 Absaugkatheter Größe 18 1 Yankauer Absaugkatheter-Set Ch. 28 1 Brechbeutel 1 Tourniquet 1 Rucksack Hauptfach Bestückung Soll Ist Bemerk. Beatmungsmasken Erw. groß 1 Beatmungsmasken Erw. mittel 1 Beatmungsmasken Jugendliche 1 Einmalbeatmungsbeutel mit Reservoirbeutel. Erw. + Peep-Ventil 1 RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 65 Beatmungsfilter 1 Tubusverlängerung 1 Hyperventilationsmaske 1 Schutzbrillen 3 FFP3 Atemschutzmasken mit Ausatemventil 3 Kanülenabwurfbehälter klein 1 Kleiderschere 1 OP-Mundschutz ohne Ausatemventil für Patient 1 Blutdruckmesser mit Blutdruckmanschette 1 Stethoskop 1 Blutzuckermessgerät mit je 5 Blutzuckerteststreifen, Blutzuckerlanzetten & Tupfer 1 / 5 Beatmungstasche (blau) Bestückung Soll Ist Bemerk. Guedeltubus Größe 2 weiß 1 Guedeltubus Größe 3 grün 1 Guedeltubus Größe 4 gelb 1 Guedeltubus Größe 5 rot 1 Einmal-Magillzange groß 1 Deckelfach Bestückung Soll Ist Bemerk. Rettungsdecke (goldbeschichtet) 1 Armtragetuch 1 RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 66 Immobilisationsschiene 100x11 1 Wundauflagepflaster (Hansaplast unsteril) Packung 1 Wundauflage steril 10 cm x 10 cm 2 Wundauflage steril 10 cm x 20 cm 2 Wundauflage steril 20 cm x 20 cm 2 Halskrause Erwachsene 1 Halskrause Kinder 1 Kühlkissen 1 Netzkopfverband 2 Mullbinde selbsthaftend 1 Mullbinde 1 Leukoplast 1 Diagnostikleuchte 1 Tabelle 7: Ausstattung des Notfallrucksacks im N-KTW RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 67 Anlage 2 zur RDBP-Aktualisierung 2019 1.Stellenbedarfsberechnung für ein 24-h-Einsatzmittel Tage im Jahr 365 - Tage Wochenende (52 x 2) 104 - Feiertage 10 - Urlaub + Sonderurlaub + Mutterschutz 32,23 - Zusatzurlaub für Wechselschichtarbeit 6 - Arbeitsbefreiung nach AWbG/Fobi 5 - Krankheit 6,4 (Mittel 2013 - 2015) = Netto-Arbeitstage im Jahr 201,37 - Pflichtfortbildung gemäß RettG 4 = Bereinigte Netto-Jahresarbeitszeit 197,37 Tage 197,37 Tage x 8 Stunden pro Tag = 1.578,96 Stunden im Jahr (Arbeitzeit Ärzte = 40 Stunden : 5 Arbeitstage = 8 Stunden am Tag) Eine Bereinigung um die Rüst- und Verteilzeiten erfolgt zunächst nicht. 2. Einsatzstunden-Bedarf im Jahr Die Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) 1 - 10 sind jeden Tag im Jahr 24 Stunden besetzt = 365 Tage x 24 Stunden = 8.760 Stunden. 3. Stellenbedarf für ein arztbesetztes 24-h-Einsatzmittel Gesamtstunden im Jahr : bereinigte Stunden im Jahr = Stellenbedarf 8.760 1.578,96 5,55 RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 68 Anlage 3 zur RDBP-Aktualisierung 2019 Stellenbegründungen Rettungsdienstbedarfsplan 2016 – Anpassung 2019 Vorbemerkungen Die im Rettungsdienstbedarfsplan beschriebenen zusätzlichen Aufgaben, sowie der Zuwachs von rund 26% der zu besetzenden Fahrzeuge bei den RTW und rund 46% bei den NEF, machen es erforderlich, dass bei 374 eine Anpassung der Dienstverteilung durchgeführt wird, die derzeit nur im DVSP geregelt ist. Hier sind aber nicht alle Aufgaben aufgeführt, neue Aufgaben aufgrund gesetzlicher Änderungen werden nicht berücksichtigt und weiterhin ist bedingt du rch diese Änderung auch ein Zuwachs an Quantität zu verzeichnen, welche durch die aktuelle Personalbemessung nicht mehr zu bewerkstelligen sind. Stellenanhebung - Sachgruppenleiter Rettungsdienst Die konzeptionelle Entwicklung von umfangreichen Einsatzkon zepten für besondere rettungsdienstliche Transportarten oder Einsätze mit einem hohen planerischen und organisatorischen Aufwand sind nicht ausgereift oder auf einem alten, nicht mehr aktuellen Stand. Die Novellierung des RettG NW hat dazu geführt, dass di ese ausstehenden Einsatzplanungen nun jedoch als originäre Trägeraufgabe definiert wurden. Für die Durchführung von Sondertransporten (Adipöse, Hochinfektiöse, Intensiv, Baby / Inkubator) wurden über den aktuell gültigen Rettungsdienstbedarfsplan speziell e Rettungsdienstfahrzeuge in den Dienst auch für die umliegenden Kommunen (Trägergemeinschaften gem. § 3 Abs. 4 RettG NRW) genommen. Der hierfür erforderliche konzeptionelle Aufwand konnte bisher nur unzureichend abgedeckt werden. Mit der Neufassung des Re ttungsdienstgesetzes NRW ist die Durchführung derartiger Transporte als originäre Aufgabe des Rettungsdienstes gesetzlich verankert worden (§ 3 Abs. 4, Satz 2 ff RettG NW). Trägergemeinschaften sind aus Gründen der Wirtschaftlichkeit anzustreben (§3 Abs. 4 , Satz 3 RettG NW), die Trägerschaft übernimmt der Träger, in dessen Gebiet die Fahrzeuge stationiert sind (§3 Abs. 4, Satz 5 RettG NW). Die Stadt Köln hat während der Laufzeit des aktuell gültigen Rettungsdienstbedarfsplans der -artige Trägergemeinschaften für die Durchführung von Sondertransporten (Adipöse, Hochinfektiöse, Intensiv, Baby / Inkubator) mit umliegenden Rettungsdienstbereichen geschlossen. Der hierfür erforderliche konzeptionelle Aufwand konnte bisher nur unzureichend abgedeckt werden, die Ein satzplanungen sind noch nicht ausgereift. Die bisherigen Vorgaben des §7, Abs. 3 RettG NW (alte Fassung) zu Schadensereignissen mit einer größeren Anzahl Verletzter oder Kranker wurden in der Neufassung des Rettungsdienstgesetzes NRW konkretisiert (§7, Abs . 4 RettG NW i.V.m. §2, Abs. 1, Nummer 3 RettG NW). Der Träger des Rettungsdienstes ist hiernach verpflichtet umfangreiche Vorplanungen für Schadensereignisse mit einer größeren Anzahl Verletzter oder Kranker zu treffen. Die existierenden Einsatzkonzepte s ind nicht mehr aktuell und müssen zwingend überarbeitet werden. Aufgrund der Komplexität der Einsatzmaßnahmen und notwendig werdender Neue -rungen sind ergänzend zu der Erarbeitung von Einsatzkonzepten auch Schulungen des Rettungsdienstpersonals zu organisieren. Die Stadt Köln ist eine „Eventstadt“. Es werden über das gesamte Jahr Veranstaltungen unterschiedlicher Größe und unterschiedlichen Charakters durchgeführt. Exemplarisch seien Veranstaltungen in einer der zahlreichen Versammlungsstätten im Kölner Sta dtgebiet, Veranstaltungen im öffentlichen Raum auf Platzflächen oder in Straßenzügen, Umzüge, Sportveranstaltungen mit Auswirkungen auf das gesamte Stadtgebiet oder spontane Feierlichkeiten im Straßenraum erwähnt. Die Anzahl der Veranstaltungen im Stadtgeb iet Köln, die dem Träger des Rettungsdienstes bekannt waren, hat seit 2012 eine jährliche Steigerung von 25 % zu verzeichnen. RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 69 Die Einsatzzahlen für den Rettungsdienst liegen an Tagen mit Veranstaltungen im Kölner Stadtgebiet deutlich über dem Tagesdurchsc hnitt. In einem Betrachtungszeitraum von fünf Jahren ist darüber hinaus eine Steigerung der Einsatzzahlen im Rettungsdienst an Veranstaltungstagen zu verzeichnen. Neben dieser quantitativen Zunahme an Veranstaltungen, bei denen die Auswirkungen für den Grund-, Spitzen- oder Sonderbedarf geprüft und erforderliche Einsatzmaßnahmen umgesetzt werden müssen, zeigen sich vereinzelt auch neue Veranstaltungsformen (z.B. „Holi-Festival“ oder „Flashmob“), die einen umfangreicheren Aufwand bei der Einsatzvorplanung erfordern. Weiterhin muss in diesem Bereich die Rolle als Träger Rettungsdienst stärker mit der zentralen Einsatzorganisation verknüpft werden, da durch Vergrößerung und einer Zunahme an Komplexität im Rettungsdienst durch gesetzliche Vorgaben eine „Teama rbeit“ unumgänglich machen Zentrale organisatorische Aufgaben eines Leistungserbringers müssen dort wahrgenommen werden, wo auch die Trägeraufgaben (=Überwachungsfunktion) wahrgenommen werden. Aufgrund dieser Veränderungen im Rettungsdienst wurden im Rahmen des Rettungsdienstbedarfsplans 2016 bereits Stellen hinzugesetzt, um die o.g. Aufgaben durchzuführen. Eine Anpassung der Stelle der Sachgruppenleitung erfolgte zum damaligen Zeitpunkt nicht. Durch diese Hinzusetzung von zusätzlichen Stellen, durch geände rte und quantitativ gestiegene Anforderungen bedarf es der Anhebung der Stelle der Sachgruppenleitung, da auch hier die Verantwortung und auch Komplexität zugenommen hat. Sachbearbeiter - Raumplanung im Boden- und Luftrettungsdienst und Controlling im Rettungsdienst In §12 (5) Rettungsgesetz NRW wird die kontinuierliche Überprüfung des RDBP und bei Bedarf - spätestens nach fünf Jahren - die Anpassung des RDBP gefordert. Der Begriff „bei Bedarf“ ist im RettG NRW nicht quantifiziert. Aus der langjährigen Erf ahrung heraus, dass die Veränderung des bemessungsrelevanten Einsatzfahrtaufkommens von plus/minus 5% bereits zu einem Mehr - bzw. Minderbedarf in der Einsatzmittelvorhaltung, sowohl für die Wochenvorhaltedauer, als auch für die Anzahl der bedarfsgerechten Einsatzmittel führt, ist eine bedarfsnotwendige Anpassung des Rettungsdienstbedarfsplans vorzunehmen und mit den Kostenträgern abzustimmen. Diese Notwendigkeit ergibt sich, da seit Jahren die Einsätze im Rettungsdienst zwischen 4 -10% jährlich ansteigen. Dies führt bei den Trägern des Rettungsdienstes zu einer beständigen Anpassung durch den Zusatz von Rettungsmitteln, Fachpersonal und Baumaßnahmen. Das Schutzziel von 8 Minuten in 90 % aller Einsätze der Notfallrettung kann trotzdem nicht eingehalten werden. Aufgrund der vorgenannten Ausführungen zur Vergrößerung des Rettungsdienstes durch zusätzliche Rettungsmittel und weitere Standorte sowie den immer mehr werdenden Prüfaufträgen hinsichtlich der Einhaltung von Hilfsfristen und unterjährigen Veränderungen b edarf es nach vielen Jahren einer weiteren Stellen zur Bedarfsplanung, da der bisherige Sachbearbeiter notwendigen Prüfungen und Aufträge größtenteils nur mit Überstunden bewältigen konnte. Hinzu kommt, dass Anfragen übergeordneter Behörden zur Bedarfsplan ung im Rahmen der Kontrollaufsicht verstärkt an den Kölner Rettungsdienst herangetragen werden. Weiterhin erfolgt die Erstellung des Luftrettungsdienstbedarfsplans und in dieser Konsequenz sind vermehrt Stellungnahmen zu neuen Luftrettungsmitteln gegenüber den entsprechenden Behörden abzugeben. RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 70 Sachbearbeiter - Dezentrale Dienstplanung des Notarztdienstes Die kontinuierliche Steigerung von rettungsdienstlichen Einsätzen führte auch zur Zusetzung von notarztbesetzten Rettungsmitteln. Im Rettungsdienst Köln werden derzeit mehr als 200 Notärztinnen und Notärzte in unterschiedlichen Modellen beschäftigt. Die Dienstplanung im Notarztdienst wird daher immer aufwendiger und komplexer. Da Notärztinnen und Notärzte oftmals parallel in Kliniken tätig sind können Ausf älle daher nur mit wesentlichem Mehraufwand organisiert werden. Es wird eine Stelle für die dezentrale Dienstplanung für alle NEF, ein Verleger -Arzt, ein RTH, ein ITH, sowie Sondergestellungen von Notärztinnen und Notärzten im Rahmen von größeren Lagen ben ötigt. Die bisherige Personalausstattung hat zu erheblichen Problemen bei der Dienstplansicherheit geführt und ist im Rahmen der Sicherstellungsverpflichtung nicht akzeptabel. Digitalisierung im Rettungsdienst Für den Kölner Rettungsdienst soll ein Dokume ntations- und Auswertesystem auf elektronischer Basis beschafft werden, dass die Einsatzdaten elektronisch erfass - und verarbeitbar macht. Dieses Beschaffungsprojekt läuft unter der Kurzbezeichnung DoktaR (Dokumentations - und Auswertesystem im Rettungsdien st). Damit sollen die dokumentierte notfallmedizinische Behandlung an den weiterbehandelnden Arzt in Klinik und Praxis schnellstmöglich weitergegeben werden (VN 2115/2018). Ziel ist es das zu beschaffende System in eine bestehende IT-Infrastruktur, vorzugsweise des Amtes für Informationsverarbeitung einzubinden. Die im Rettungsdienst erhobenen Daten wurden bislang überwiegend zu Abrechnungs - und Dokumentationszwecken genutzt. Während Art und Umfang der Abrechnungsdaten der Refinanzierung der Gebühren dienten und im Wesentlichen von den Anforderungen der Kostenträger definiert wurden, diente die Dokumentation der rettungsdienstlichen Daten (Was ist passiert, was wurde gemacht) vorrangig der Patientenversorgung. Bei einer reinen papiergestützten Dokumentati on ergeben sich durch die fehlende Übersicht - und Analysemöglichkeit folgende Defizite: • Risiko einer qualitativ schwankenden Leistungserbringung • Fehlende Erkennung systematischer Schwachstellen • Fehlende systematische Rückkoppelungsmöglichkeit • Vorwürfe und Haftungsfälle • Fehlende Erkennung von Entwicklungen und Trends • Anfragen (insbesondere auch von der Politik) können nicht schnell und umfassend beantwortet werden • Keine individuelle Verbesserungsmöglichkeit der Arbeitsweise • Erfassung und A nalyse letztlich zufällig erkannter Ereignisse, die zu Fehlschlüssen und falschen Prognosen führen kann Die Überprüfung der Vollständigkeit der Dokumentation ist derzeit mangelhaft, da dazu jedes Protokoll händisch geprüft werden müsste. Eine durchgehende Vollständigkeitsprüfung ohne großen Personalaufwand ist nur elektronisch möglich. Die mit der Novelle des Rettungsgesetzes NRW in 2015 erfolgten neuen Anforderung an die Qualitätssicherung (siehe § 7a RettG NRW) machen eine elektronische Datenerfassung und - verarbeitung unumgänglich. Die Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes (NotSanG) bedeutet mehr notfallmedizinische Möglichkeiten für die Notfallsanitäter, weshalb die Dokumentation auf diese neuen Möglichkeiten hin angepasst und überwacht werden muss. Die Analyse der Transportwege von der Rettungswache bis zur Abrechnung in der Gebührenabrechnung hat darüber hinaus ergeben, dass derzeit ein umfassendes Transportwesen der Papierprotokolle von den Wachen bis zur Abrechnungsstelle erforderlich ist. Danebe n kommt es zu RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019 Version 4.5 71 Verzögerungen, weil z.B. die Protokolle erst von den Satellitenwachen zur Hauptwache und dann weiter zur Abrechnungsstelle transportiert werden müssen. Eine Beschleunigung der Datenübertragung von jeder Wache zur Abrechnungsstelle lässt sich nur elektronisch verkürzen. Ebenso gibt es einen Auswertebedarf der Abrechnungsverwaltung für das Controling (speziell Generierung von zu überwachenden Kennzahlen) und die Schaffung der Datenbasis für die Gebührenkalkulation und Satzungserstellung. Die bis her dafür vorgesehenen Mittel dienten der Etablierung eines Scanner-Systems. Aufgrund der geänderten Anforderungen im Rahmen der Umsetzung des GVS (z.B. Übergabe von Patientendaten an das vertragsärztliche System, GVS -Teilprojekt „komplementäre Notfallver sorgung“), werden jetzt tabletgestützte Systeme angestrebt. Die Zusammenarbeit mit der ARZ soll durch einheitliche Abfrageschemen und Datenhandling (SMED) verbessert werden. Aufgrund der vorgenannten Ausführungen bedarf es einer zusätzlichen Stelle zur Dig italisierung im Rettungsdienst. Anlage 4 zur RDBP-Aktualisierung 2019 Protokoll-GKV-16-09-2019 (nicht öffentlich) Anlage 5 zur RDBP-Aktualisierung 2019 Zusetzungstabelle-RDBPL-2019 (nicht öffentlich) -
Anlage 3, Auszug Beschlussprotokoll Gesundheitsausschuss 28.01.2020, TOP 5.4
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Geschäftsführung Gesundheitsausschuss Kohlhof Telefon: (0221) 24831 Fax : (0221) 26500 E-Mail: Kathrin.Kohlhof@STADT-KOELN.DE Datum: 31.01.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Gesundheitsausschusses vom 28.01.2020 öffentlich 5.4 Rettungsdienstbedarfsplan 2016 - Bedarfsgerechte Anpassung im Jahr 2019 3381/2019 Beschluss: 1. Der Rat beschließ t die Anpassung des Rettungsdienstbedarfsplanes unter dem Vorbehalt, dass die haushaltstechnische Finanzierung der entstehenden Mehrbedarfe sichergestellt ist. 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung des a ngepassten Ret- tungsdienst-bedarfsplanes und der Erstellung der hierfür erforderlichen Um- setzungsbeschlüsse. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt unter der Maßgabe, dass die nachfolgenden Gremien über die Höhe der nicht von den Kostenträgern erstat- teten Kosten (Mehrbedarf) informiert werden. -
Anlage 4 Finanzielle Risiken der Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplans
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Anlage 4 – Finanzielle Risiken der Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplans Im Gesundheitsausschuss am 28.01.2020 wurde darum gebeten, die finanziellen Risiken der Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplans für die Sitzung des Finanzausschusses am 03.02.2020 darzustellen. Bei der vorliegenden Beschlussvorlage 3381/2019 handelt es sich um einen Grundsatzbeschluss, der die bedarfsgerechte Anpassung des Rettungsdienstbedarfsplans beschreibt. Die kostenbildenden Qualitätsmerkmale dieser Anpassung wurden mit den Vertretern der Krankenkassen erörtert und eine einvernehmliche Lösung erzielt. Die beschriebenen Maßnahmen sind daher grundsätzlich über Rettungsdienstgebühren refinanzierbar. Wie in der Beschlussvorlage dargelegt, sollen die beschriebenen Maßnahmen schrittweise umgesetzt werden und im Zuge dessen auch die erforderlichen Umsetzungsbeschlüsse gefasst werden, die auch die haushaltsmäßigen Auswirkungen darlegen. In der Beschlussvorlage zur letzten Änderung der Rettungsdienstsatzung (1330/2019) wurde erläutert, dass es Kosten im Rettungsdienst gibt, die aufgrund rechtlicher Bestimmungen bzw. Gerichtsentscheidungen nicht in die Gebührenkalkulation einfließen dürfen. Dies sind u.a. die Kosten für die Unterbringung psychisch Kranker, da es sich um eine ordnungsbehördliche Aufgabe gemäß besonderer Rechtsgrundlage (PsychKG) handelt. Des Weiteren dürfen die Kosten für nicht realisierbare Forderungen und für Brandschutzbegleitfahrten (Eigenschutz der Einsatzkräfte der Feuerwehr z.B. bei größeren Bränden) nicht berücksichtigt werden. Ebenfalls nicht zu berücksichtigen sind Kosten für Fehlfahrten, die durch Fehlverhalten von Rettungsdienstmitarbeitern ausgelöst werden (z.B. zwei Fahrzeuge entsendet, obwohl offensichtlich nur eines erforderlich gewesen wäre). Dies ist jedoch ein verschwindend geringer Anteil. Die meisten Fehlfahrten (z.B. Mitfahrt verweigert, Person hat sich vom Einsatzort entfernt, gutgläubig den Rettungsdienst gerufen) dürfen dagegen gemäß Rettungsdienstgesetz (RettG NRW) in die Kalkulation der Rettungsdienstgebühren einfließen. Hierbei handelt es sich jedoch um grundsätzliche Regelungen / Risiken, die nicht auf die Umsetzung des Rettungsdienstbedarfsplans zurückzuführen sind. Ein finanzielles Risiko könnte lediglich hinsichtlich der Kosten der Notfallsanitäterausbildung bestehen. Da die Funktion der Rettungsassistentin oder des Rettungsassistenten mit Ablauf des 31.12.2026 gesetzlich vorgeschrieben durch die Notfallsanitäterin oder den Notfallsanitäter ersetzt wird, ist es zwingend erforderlich, entsprechend Personal auszubilden. Mit Einführung dieser Ausbildung hat das Land NRW in einem Runderlass vom 19.05.2015 die Kosten für die Ausbildung erstmalig definiert. Dieser Erlass sollte ursprünglich zum 01.01.2019 angepasst werden. Tatsächlich hat eine Anpassung der Ansatzwerte aber erst zum 01.01.2020 mit Runderlass vom 22.11.2019 stattgefunden. Der ursprüngliche Erlass aus 2015 ging von Kosten i.H.v. 78.640 € pro Vollausbildung aus, der Erlass aus 2019 dagegen von Kosten i.H.v. 120.000 € (für 2020) bzw. 110.000 € (für 2021) pro Vollausbildung. Die Verwaltung wird nach Vorlage und Auswertung aller erforderlichen Informationen voraussichtlich Ende 2020 darüber informieren, ob und in welcher Höhe eine Differenz zu den Werten aus dem Erlass besteht. -
Anlage 2 Zustimmung Krankenkassenverbände
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I Von: Gesendet: , 16. Dezember 2019 09:45 An: Ce: Betreff: WG: Unterlagen im Anschluss an das Gespräch vom 16.9.2019 Anlagen: Zusetzungstabelle-RDBPL-2019.docx; Protokoll-GKV-16-09-2019.docx; RDBP- Aktualisierung-2019.docx Sehr geehrter! hiermit erteilen Die Krankenkassen /-Verbände Einvernehmen zum Rettungsdienstbedarfsplan der Stadt Köln. Mit freundlichen Grüßen AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse Unternehmensbereich Ambulante Versorgung Geschäftsbereich Sonstige Vertragspartner Kasernenstr. 61 40213 Düsseldorf Gesendet: Montag, 7. Oktober 2019 05:09 An: Ce: Betreff: Unterlagen im Anschluss an das Gespräch vom 16.9.2019 Sehr geehrte Herren, im Nachgang zu unserem Gespräch vom 16.9.2019 übersende ich Ihnen die geänderten Unterlagen. Folgende Änderungen wurden vorgenommen: 1. Unser Gespräch ist in einem Protokoll (Protokoll-GKV.16.09-2019) zusammengefaßt. 2. Die Forderung nach einem Telenotarzt und einen Tutor für die Leitstelle wurden aus dem Haupttext (RDBP- Aktualisierung-2019) herausgenommen 3. Die Personalzusetzung wurde aus dem Haupttext herausgenommen und in einem separaten Schriftstück (Zusetzungstabelle-RDBPL-2019) zusammengefasst. Dort wurden auch die erbetenen zusätzlichen Begründungen (rot markiert) eingefügt. Höflichst bitte ich um Prüfung und um Zustimmung. Mit freundlichen Grüßen Im j [Seite] [Seite]
Beratungsverlauf
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27.01.2020
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 10.8, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien -
28.01.2020
TOP 5.4, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ungeändert beschlossen
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