3381/2019
Rettungsdienstbedarfsplan 2016 - Bedarfsgerechte Anpassung im Jahr 2019
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Anlage 4 Finanzielle Risiken der Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplans
3361 Zeichen
Anlage 4 – Finanzielle Risiken der Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplans Im Gesundheitsausschuss am 28.01.2020 wurde darum gebeten, die finanziellen Risiken der Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplans für die Sitzung des Finanzausschusses am 03.02.2020 darzustellen. Bei der vorliegenden Beschlussvorlage 3381/2019 handelt es sich um einen Grundsatzbeschluss, der die bedarfsgerechte Anpassung des Rettungsdienstbedarfsplans beschreibt. Die kostenbildenden Qualitätsmerkmale dieser Anpassung wurden mit den Vertretern der Krankenkassen erörtert und eine einvernehmliche Lösung erzielt. Die beschriebenen Maßnahmen sind daher grundsätzlich über Rettungsdienstgebühren refinanzierbar. Wie in der Beschlussvorlage dargelegt, sollen die beschriebenen Maßnahmen schrittweise umgesetzt werden und im Zuge dessen auch die erforderlichen Umsetzungsbeschlüsse gefasst werden, die auch die haushaltsmäßigen Auswirkungen darlegen. In der Beschlussvorlage zur letzten Änderung der Rettungsdienstsatzung (1330/2019) wurde erläutert, dass es Kosten im Rettungsdienst gibt, die aufgrund rechtlicher Bestimmungen bzw. Gerichtsentscheidungen nicht in die Gebührenkalkulation einfließen dürfen. Dies sind u.a. die Kosten für die Unterbringung psychisch Kranker, da es sich um eine ordnungsbehördliche Aufgabe gemäß besonderer Rechtsgrundlage (PsychKG) handelt. Des Weiteren dürfen die Kosten für nicht realisierbare Forderungen und für Brandschutzbegleitfahrten (Eigenschutz der Einsatzkräfte der Feuerwehr z.B. bei größeren Bränden) nicht berücksichtigt werden. Ebenfalls nicht zu berücksichtigen sind Kosten für Fehlfahrten, die durch Fehlverhalten von Rettungsdienstmitarbeitern ausgelöst werden (z.B. zwei Fahrzeuge entsendet, obwohl offensichtlich nur eines erforderlich gewesen wäre). Dies ist jedoch ein verschwindend geringer Anteil. Die meisten Fehlfahrten (z.B. Mitfahrt verweigert, Person hat sich vom Einsatzort entfernt, gutgläubig den Rettungsdienst gerufen) dürfen dagegen gemäß Rettungsdienstgesetz (RettG NRW) in die Kalkulation der Rettungsdienstgebühren einfließen. Hierbei handelt es sich jedoch um grundsätzliche Regelungen / Risiken, die nicht auf die Umsetzung des Rettungsdienstbedarfsplans zurückzuführen sind. Ein finanzielles Risiko könnte lediglich hinsichtlich der Kosten der Notfallsanitäterausbildung bestehen. Da die Funktion der Rettungsassistentin oder des Rettungsassistenten mit Ablauf des 31.12.2026 gesetzlich vorgeschrieben durch die Notfallsanitäterin oder den Notfallsanitäter ersetzt wird, ist es zwingend erforderlich, entsprechend Personal auszubilden. Mit Einführung dieser Ausbildung hat das Land NRW in einem Runderlass vom 19.05.2015 die Kosten für die Ausbildung erstmalig definiert. Dieser Erlass sollte ursprünglich zum 01.01.2019 angepasst werden. Tatsächlich hat eine Anpassung der Ansatzwerte aber erst zum 01.01.2020 mit Runderlass vom 22.11.2019 stattgefunden. Der ursprüngliche Erlass aus 2015 ging von Kosten i.H.v. 78.640 € pro Vollausbildung aus, der Erlass aus 2019 dagegen von Kosten i.H.v. 120.000 € (für 2020) bzw. 110.000 € (für 2021) pro Vollausbildung. Die Verwaltung wird nach Vorlage und Auswertung aller erforderlichen Informationen voraussichtlich Ende 2020 darüber informieren, ob und in welcher Höhe eine Differenz zu den Werten aus dem Erlass besteht.
Anlage 3, Auszug Beschlussprotokoll Gesundheitsausschuss 28.01.2020, TOP 5.4
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Geschäftsführung Gesundheitsausschuss Kohlhof Telefon: (0221) 24831 Fax : (0221) 26500 E-Mail: Kathrin.Kohlhof@STADT-KOELN.DE Datum: 31.01.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Gesundheitsausschusses vom 28.01.2020 öffentlich 5.4 Rettungsdienstbedarfsplan 2016 - Bedarfsgerechte Anpassung im Jahr 2019 3381/2019 Beschluss: 1. Der Rat beschließ t die Anpassung des Rettungsdienstbedarfsplanes unter dem Vorbehalt, dass die haushaltstechnische Finanzierung der entstehenden Mehrbedarfe sichergestellt ist. 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung des a ngepassten Ret- tungsdienst-bedarfsplanes und der Erstellung der hierfür erforderlichen Um- setzungsbeschlüsse. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt unter der Maßgabe, dass die nachfolgenden Gremien über die Höhe der nicht von den Kostenträgern erstat- teten Kosten (Mehrbedarf) informiert werden.
Anlage 1 Rettungsdienstbedarfsplan - Aktualisierung 2019
182931 Zeichen
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
1
Rettungsdienstbedarfsplan 2016
-
Bedarfsgerechte Anpassung
im Jahr 2019
Stand: September 2019
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ........................................................................................................................................... 4
2. Rettungsdienstbedarfsplan – Notwendigkeit der Anpassung ................................................................... 5
2.1. Notfallrettung ohne Notarzt RTW ................................................................................................. 5
2.1.1.Einsatzentwicklung ..................................................................................................................... 5
2.1.2. Bemessungsräume RTW ........................................................................................................... 5
2.2. Notfallrettung mit Notarzt NEF ..................................................................................................... 7
2.2.1. Einsatzentwicklung .................................................................................................................... 7
2.2.2. Bemessungsräume NEF ............................................................................................................ 7
2.3. Fahrzeugbemessungen für die Notfallrettung .............................................................................. 10
2.3.1. Methodik ................................................................................................................................. 10
2.4 Fahrzeugbemessung Notfallrettung ohne Notarzt – RTW .................................................................... 11
2.5 Fahrzeugbemessung Notfallrettung mit Notarzt – NEF ....................................................................... 18
3. Rettungsdienstentwicklungsplan - Umsetzung Projekt GVS .................................................................. 23
3.1. GVS-Analyse Ressourcenbedarf für Hilfeersuchen (112).............................................................. 23
3.2. Ergebnisse ............................................................................................................................... 27
3.3. Umsetzung der Ergebnisse in eine GVS-konforme Einsatzplanung ..................................................... 28
3.4. Projekte zur Umsetzung des GVS .................................................................................................... 29
3.4.1. Teilprojekt - Komplementäre Notfallversorgung - (GVS-Klasse1).................................................. 29
3.4.2. Teilprojekt – Einführung Notfall-KTW (GVS-Klasse 2) ................................................................. 30
3.4.3. Teilprojekt – Ersthelfersystem (GVS-Klasse 6) ........................................................................... 31
3.4.4 Teilprojekt – TeleNotarzt ........................................................................................................... 32
3.4.5. Teilprojekt - Beschaffung eines Notrufabfragesystems ................................................................ 33
3.4.6. Teilprojekt - Elektronische Datenerfassung im Kölner Rettungsdienst (DoktaR) ............................. 33
4. GVS-konforme Bedarfsplanung .............................................................................................................. 35
4.1 Einsatzentwicklung .......................................................................................................................... 35
4.2 GVS-konforme Bedarfsplanung RTW ................................................................................................ 35
4.2.1. GVS-konforme Medizinische Ausstattung .................................................................................. 46
4.2.2. GVS-konforme Standortkonzept N-KTW .................................................................................... 46
4.2.3. Alarmierung und Einsatz von Notfall-KTW.................................................................................. 49
4.3. GVS-Konforme Bedarfsanpassung Notärzte ..................................................................................... 49
4.3.1. Anpassung in 12h Schichten und Besetzzeiten .......................................................................... 49
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
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4.3.2. Telenotarzt ............................................................................................................................. 55
4.4. Weitere Anpassungsmaßnahmen .................................................................................................... 55
4.4.1. RTW5.5(PSYCH) zu N-KTW5 ................................................................................................... 55
4.4.2. Anpassung des Spitzenbedarfs ................................................................................................. 55
4.4.3. Erhöhung der Verfügbarkeit von einsatzbereiten Rettungswagen ................................................. 55
4.4.4. Bedarf an Fahrzeugen und Technik ........................................................................................... 56
4.4.5. Notfallsanitäterausbildung ........................................................................................................ 56
5 Zusammenfassung ............................................................................................................................. 58
Anlage 1 zur RDBP-Aktualisierung 2019 ..................................................................................................... 59
Tragestuhl zur Beförderung eines sitzenden Patienten (EN 1865) ............................................................. 61
Tragetuch (EN 1865) ............................................................................................................................ 61
Vakuum-Matratze (nach Norm) .............................................................................................................. 61
Schaufeltrage (nach Norm) .................................................................................................................... 61
Anlage 2 zur RDBP-Aktualisierung 2019 ..................................................................................................... 67
Anlage 3 zur RDBP-Aktualisierung 2019 ..................................................................................................... 68
Anlage 4 zur RDBP-Aktualisierung 2019 ..................................................................................................... 71
Anlage 5 zur RDBP-Aktualisierung 2019 ..................................................................................................... 71
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
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Entsprechend den Regelungen im RDBP 2016 können Anpassungen vorgenommen werden,
wenn der Bedarf sich in der 5-jährigen Periode ändert. Dies ist jetzt der Fall, weshalb die
Änderungen dargestellt und mit den Kostenträgern abgestimmt werden.
1. Einleitung
Im aktuell gültigen Rettungsdienstbedarfsplan wurde in Kapitel III.7 eine Dynamisierungsklausel
eingefügt, die es ermög licht, notwendige Anpassungen des Rettungsdienstbedarfsplans vorzunehmen
und mit den Kostenträgern abzustimmen. Diese Notwendigkeit ergibt sich , da seit Jahren die Einsätze
im Rettungsdienst zwischen 4-10% jährlich ansteigen. Dies führt bei den Trägern des Rettungsdienstes
zu einer beständigen Anpassung durch den Zusatz von Rettungsmitteln, Fachpersonal und
Baumaßnahmen. Das Schutzziel von 8 Minuten in 90 % aller Einsätze der Notfallrettung kann trotzdem
nicht eingehalten werden.
Aus diesem Grund gliedert sich diese Fortschreibung im ersten Kapitel in einen Bedarfs- und im zweiten
Kapitel in einen Entwicklungsplan. Dem Entwicklungsplan liegt im Wesentlichen das Strategiepapier
„Gestuftes Versorgungssystem“ (GVS) zugrunde. Dies greift speziell die Problemati k der steigenden
Zahl von Rettungsdiensteinsätzen mit Lösungsvorschlägen auf. Das Strategiepapier wurde im
November 2017 dem städtischen Gesundheitsausschuss (7.11.2017) und am 11.10.2018 bei einem
Symposium des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Sozi ales des Landes Nordrhein -Westfalen
vorgestellt. Das GVS eröffnet durch eine differenzierte Ressourcenvorhaltung und Entsendungstaktik in
der notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung einen Lösungsweg, um die zeitkritischen Notfälle
tatsächlich auch in der geplanten Hilfsfrist erreichen zu können.
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2. Rettungsdienstbedarfsplan – Notwendigkeit der Anpassung
In §12 (5) Rettungsgesetz NRW wird die kontinuierliche Überprüfung des RDBP und bei Bedarf –
spätestens nach fünf Jahren – die Anpassung des RDBP gefordert. Der Begriff „bei Bedarf“ ist im RettG
NRW nicht quantifiziert. Aus der langjährigen Erfahrung heraus, dass di e Veränderung des
bemessungsrelevanten Einsatzfahrtaufkommens von plus/minus 5% bereits zu einem Mehr - bzw.
Minderbedarf in der Einsatzmittelvorhaltung, sowohl für die Wochenvorhaltedauer, als auch für die
Anzahl der bedarfsgerechten Einsatzmittel führt, ist für eine bedarfsgerechte Anpassung zunächst die
Überprüfung des Einsatzauskommens notwendig.
Im ersten Schritt wird das bemessungsrelevante Einsatzfahrtaufkommen für den Zeitraum des
Kalenderjahres 2017 im Rahmen der Leistungsanalyse Rettungsdienst (L ARD 2017) ausgewertet und
dem bemessungsrelevanten Einsatzfahrtaufkommen des Bemessungszeitraumes des RDBP 2016 -
01.07.2014 bis 30.06.2015 - gegenübergestellt.
2.1. Notfallrettung ohne Notarzt RTW
2.1.1.Einsatzentwicklung
In der Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) ist seit Jahren eine kontinuierliche Einsatzsteigerung zwischen
vier und sieben Prozent pro Jahr zu beobachten. Seit dem Ende des Bemessungszeitraumes für den
RDBP 2016 am 30.06.2015 bis zum Ende des Kalenderjahres 2017 sind nunmehr zweieinhalb Jahre
vergangen. In der Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) ist das bemessungsrelevante
Einsatzfahrtaufkommen absolut um 20.624 Einsatzfahrten gestiegen - das entspricht einer
Gesamteinsatzsteigerung um 18,3% oder gemittelt um 7,3% pro Jahr. Siehe auch Tabelle 1
Einsatzart RDBP 2016
(01.07.2014 -
30.06.2015)
LARD 2017
(01.01.2017 -
31.12.2017)
Differenz
absolut
Differenz
anteilig
Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) 112.897 133.521 20.624 18,3%
Tabelle 1 Bemessungsrelevante Einsatzfahrten im RDBP 2016 und in der LARD 2017 ohne
Berücksichtigung von Notfall-KTW
2.1.2. Bemessungsräume RTW
Das bemessungsrelevante Einsatzfahrtaufkommen wird für jeden Bemessungsraum individuell
erhoben. Hierbei ist es unerheb lich von welchem Einsatzmittel des Grund - oder Spitzenbedarfs der
Einsatz bedient wurde, entscheidend ist allein, dass der Einsatzort innerhalb des Bemessungsraums
liegt.
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Gegenüber der Fahrzeugbemessung im RDBP 2016 haben sich die Bemessungsräume für die
Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) nicht geändert. Diese Tatsache erleichtert die Interpretation des
Mehr- bzw. Minderbedarfs in der Fahrzeugvorhaltung.
Karte 1 Bemessungsräume für die Not fallrettung ohne Notarzt (RTW)
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2.2. Notfallrettung mit Notarzt NEF
Die Einsatzentwicklung in der Notfallrettung mit Notarzt (NEF) weist ebenfalls, wenn auch nicht in der
Größenordnung der Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) , Einsatzsteigerung auf. Hier ist eine mäßig
steigende Tendenz erkennbar.
2.2.1. Einsatzentwicklung
Gegenüber dem Bemessungszeitraum für den RDBP 2016 sind im ersten Halbjahr 2018 die
bemessungsrelevanten Einsatzfahrten in der Notfallrettung mit Notarzt (NEF) von 25.274 auf 28.456
Einsatzfahrten gestiegen - das entspricht eine absoluten Zunahme um 3.182 Einsatzfahrten bzw. einer
Steigerung um 12,6% auf den Zeitraum von drei Jahren oder gemittelt 4,2% Zunahme pro Jahr. Siehe
auch Tabelle 2
Einsatzart
RDBP 2016
(01.07.2014 -
30.06.2015)
LARD 2018A
(01.01.2018 -
30.06.2018)
Differenz
absolut
Differenz
anteilig
Notfallrettung mit Notarzt (NEF) 25.274 28.456* 3.182 12,6%
* hochgerechnet: 14.111 Einsätze (01.01. bis 30.06.2018) dividiert durch 181 Tage, multipliziert mit 365 Tage ergibt 28.456 Einsätze
Tabelle 2 Bemessungsrelevante Einsatzfahrten im RDBP 2016 und in der LARD 2018A für die
Notfallrettung mit Notarzt (NEF)
Gegenüber dem Bemessungszeitraum für den RDBP 2016 sind in 2018 die bemessungsrelevanten
Einsatzfahrten in der Notfallrettung mit Notarzt (NEF) von 25.274 auf 28. 717 Einsatzfahrten gestiegen -
das entspricht eine absoluten Zunahme um 3. 443 Einsatzfahrten bzw. einer Steigerung um 1 3,6% auf
den Zeitraum von drei Jahren oder gemittelt 4,5% Zunahme pro Jahr. Siehe auch Tabelle 2 erg.
Diese Aktualisierung führt zu einer Differenz zwischen Kap. 2.2.1 (28.717 NEF Fahrten) und den
Bemessungstabellen (27.244 NEF Fahrten). Eine Anpassung der Bemessungstabellen erfolgt zu ei nem
späteren Zeitpunkt.
Einsatzart
RDBP 2016
(01.07.2014 -
30.06.2015)
LARD 2018
(01.01.2018 –
31.12.2018)
Differenz
absolut
Differenz
anteilig
Notfallrettung mit Notarzt (NEF) 25.274 28.717* 3.443 13,6%
* hochgerechnet: 14.111 Einsätze (01.01. bis 30.06.2018) dividiert durch 181 Tage, multipliziert mit 365 Tage ergibt 28.456 Einsätze
Tabelle 2 erg. Bemessungsrelevante Einsatzfahrten im RDBP 2016 und in der LARD 201 8 für die
Notfallrettung mit Notarzt (NEF)
2.2.2. Bemessungsräume NEF
Als Planungsgrundlage für die Festlegung der bedarfsgerechten Notarzteinsatzmittelstandorte wird eine
Eintreffzeit des Notarztes von 15 Minuten zugrunde gelegt. Aufgrund der damit zur Verfügung
stehenden Fahrzeit sind für die Notfallrettung mit Notarzt (NE F) insgesamt sieben Bemessungsräume
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bedarfsgerecht, um eine vollständige planerische Abdeckung des Stadtgebietes zu erreichen.
Gegenüber der Fahrzeugbemessung im RDBP 2016 haben sich die Bemessungsräume für die
Notfallrettung mit Notarzt (NEF) nicht geände rt. Durch diese Tatsache wird die Interpretation des Mehr -
bzw. Minderbedarfs der Vorhaltung erleichtert. Das bemessungsrelevante Einsatzfahrtaufkommen wird
für jeden Bemessungsraum individuell erhoben. Hierbei ist es unerheblich von welchem Einsatzmittel
des Grund- oder Spitzenbedarfs der Einsatz bedient wurde, entscheidend ist allein, dass der Einsatzort
innerhalb des Bemessungsraums liegt.
Die Karte 2 zeigt die jeweiligen Bemessungsräume für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF).
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Karte 2 Bemessungsräume für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF)
Worringen
Roggendorf/Thenhoven
Esch
Volkhoven
Blumenberg Merkenich
Fühlingen
Chorweiler
Heimers-
dorf
Lind-
weiler Niehl
Longerich
Ossendorf
See-
berg
Pesch
Bocklemünd/
Mengenich
Weidenpesch
Bilder-
stöckchen
RiehlNippes
Mauen-
heim
Neu-
Ehrenfeld
Weiden
Junkersdorf
Ehrenfeld
Müngersdorf
Bicken-
dorf
Lövenich
Vogel-
sang
Widdersdorf
Zollstock
Sülz
Neustadt-Süd
Altstadt-
Süd
Altstadt-
Nord
Neustadt-Nord
Lindenthal
Brauns-
feld
Kletten-
berg
Rondorf
Bayen-
thal
Rader-
berg
Rader-
thal
Marienburg
Rodenkirchen
Hahnwald
Weiss
Sürth
Langel
Zündorf
Libur
Wahn
Godorf
Immen-
dorf
Meschenich
Eil
Lind
Urbach
Elsdorf
Wahn-
heide
Grengel
Poll
Rath/Heumar
Gremberg-
hoven
West-
hoven
Ensen
Porz
Humboldt
Vingst
Höhenberg
Buchheim
Holweide
Dellbrück
Merheim
Brück
Neubrück
Ostheim
Deutz
Flittard
Stammheim Höhenhaus
Mülheim
Kalk
Buch-
forst
Dünnwald
1
2
4
5
6
7
9
10
Notarztbereiche - NAB
Bemessungsräume
1001
02
05
06
09
04
07
01 NEF-Standort
Meschenich Stadtteil
Stadtteilgrenze
Stadtgrenze
Rhein
Stand März 2018; 374/10 Dr. Wesolowski
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2.3. Fahrzeugbemessungen für die Notfallrettung
Notfallrettungseinsätze sind zeitkritisch, daraus folgt eine notwendige sofortige Bedienung dieser
Notfallnachfrage. Die Bemessung für die bedarfsgere chte Fahrzeugvorhaltung in der Notfallrettung
erfolgt mittels der allgemein anerkannten Methode der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung. Eine
ausführliche Beschreibung der Bemessungsmethode ist im „Regelwerk zur Bedarfsplanung
Rettungsdienst“ von SCHMIEDEL, R., BEHRENDT, H. UND BETZLER, E. (2012) dargestellt.
2.3.1. Methodik
Bei der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung wird der zeitliche Abstand zwischen zwei Risikofällen
berechnet. Der Risikofall stellt die Situation dar, wenn die zeitgleiche Nachfrage nach Einsatzmitteln der
Notfallrettung die rettungsdienstbedarfsplanmäßige E insatzmittelvorhaltung übersteigt, d.h., wenn in
einem Rettungsdienstbereich alle planmäßig vorgehaltenen Rettungsmittel einsatzgebunden sind und
ein weiterer zeitgleicher Notfallrettungsanruf eingeht - der sogenannte „Duplizitätsfall“.
Die erste Eingang sgröße für die risikoabhängige Fahrzeugbemessung stellt das bemessungsrelevante
Einsatzfahrtaufkommen in der Notfallrettung in zwölf aufeinanderfolgenden Monaten dar.
Die zweite Eingangsgröße stellt die jeweilige mittlere Einsatzdauer innerhalb des jewei ligen
Bemessungsintervalls dar. Die Einsatzdauer beschreibt den Zeitraum, in dem das Einsatzmittel der
Leitstelle nicht zur Disposition weiterer Einsätze zur Verfügung stand, also ab der
Einsatzmittelalarmierung bis zum Zeitpunkt, an dem sich das Einsatzmi ttel wieder einsatzbereit (über
Funk) meldet – FMStatus 1.
Das Bemessungsergebnis wird darüber hinaus durch die Anzahl und die Länge der
Bemessungsintervalle beeinflusst. Ein wesentlicher Vorteil der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung
ist in der Tatsache begründet, dass die risikoabhängige Fahrzeugbemessung mit einem
Sicherheitsniveau hinterlegt ist. Das Sicherheitsniveau definiert sich durch den zeitlichen Abstand
zwischen zwei Risikofällen. Als grundsätzlich anerkanntes Sicherheitsniveau gilt eine Wiede rkehrzeit
von 10 Schichten - bei einer Bemessungsintervalllänge von 8 Stunden ( SCHMIEDEL, R., BEHRENDT, H.
UND BETZLER, E. 2012, S. 175). Der Begriff Schicht ist hierbei nicht als Dienstschicht, sondern als
Bemessungsschicht zu verstehen. In großstädtische n Rettungsdienstbereichen, also in Städten mit
mehr als 100.000 Einwohnern und bei einer hohen Überlappung der jeweiligen Hilfsfristbereiche ist
noch ein Sicherheitsniveau von 5 Schichten Wiederkehrzeit - bei einer Bemessungsintervalllänge von 8
Stunden - als ausreichend anzusehen.
Wird die Länge des Bemessungsintervalls verändert – so wie in der nachfolgenden Bemessung - muss
auch das Sicherheitsniveau - die Wiederkehrzeit - an die Bemessungsintervalllänge angepasst werden.
Bei einer Bemessungsintervalllä nge von vier Stunden beträgt das grundsätzlich anerkannte
Sicherheitsniveau dann 20 Schichten Wiederkehrzeit. In Großstädten und bei einer hohen Überlappung
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der jeweiligen Hilfsfristbereiche ist noch ein Sicherheitsniveau von 10 Schichten Wiederkehrzeit
akzeptabel.
2.4 Fahrzeugbemessung Notfallrettung ohne Notarzt – RTW
Neben den oben genannten Rahmenbedingungen bezüglich der Bemessungsräume und den
bemessungsrelevanten Einsatzfahrten, sind vor allem die Bemessungsparameter Sicherheitsniveau und
Bemessungsintervalllänge von hoher Bedeutung. Während üblicherweise für die Fahrzeugbemessung
eine Bemessungsintervalllänge von 8 oder 12 Stunden zugrunde gelegt wird, ist in der nachfolgenden
Bemessung die Intervalllänge auf vier Stunden reduziert. Diese Maßnahme führt dazu, dass das
Bemessungsergebnis besser mit dem tatsächlichen Notfallaufkommen korreliert. Je länger das
Bemessungsintervall ist, desto stärker ist die Generalisierung des Einsatzaufkommens innerhalb des
Bemessungsintervalls - dieser Zusamm enhang führt bei signifikanten Schwankungen im
Notfallaufkommen und langen Bemessungsintervallen zwangläufig zu weniger bedarfsgerechten
Fahrzeugvorhaltungen.
Das Sicherheitsniveau wird durch den zeitlichen Abstand zwischen zwei Risikofällen definiert. Der
Risikofall ist der Moment, wenn zeitgleich eine höhere Einsatzmittelnachfrage gegeben ist, als
Einsatzmittel bedarfsplanmäßig vorgehalten werden. Als grundsät zlich anerkanntes Sicherheitsniveau
gilt eine Wiederkehrzeit von 10 Bemessungsschichten, bei einer Bemessungsintervalllänge von 8
Stunden. Die vorgenannte Reduzierung der Bemessungsintervalllänge erfordert eine Anpassung der
Wiederkehrzeit, damit das gleic he Sicherheitsniveau erreicht wird. Das bedeutet, dass das
grundsätzlich anerkannte Sicherheitsniveau bei einer Bemessungsintervalllänge von vier Stunden bei
20 Bemessungsschichten liegt.
In großstädtischen Rettungsdienstbereichen mit einer großen Überlapp ung der Hilfsfristbereiche ist
auch eine Wiederkehrzeit von 10 Bemessungsschichten bei einer Intervalllänge von vier Stunden
akzeptabel.
Danach ist das Sicherheitsniveau für die risikoabhängige Fahrzeugbemessung in der Notfallrettung
ohne Notarzt (RTW) wie folgt festgelegt worden.
Wiederkehrzeit Sicherheitsniveau Rettungsdienstbereiche
20 Schichten hoch RDB: 2, 5, 6, 7, 8, 14, 16, 17
10 Schichten niedriger RDB: 1, 3, 4, 9, 10, 12, 19, 29
Die Tabellen 11/1 bis 6 zeigen das mathematische Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung
für die Notfallrettung ohne Notarzt - RTW. Das mathematische Ergebnis zeichnet sich dadurch aus,
dass in jedem Bemessungsintervall das zuvor gewählte Sicherheitsniveau erfüllt ist (Ausnahmen sind
im RDB 1 gegeben. Hier besteht zeitweilig ein Bedarf von acht RTW, ein solcher aber durch die
komplexe Bemessungstabelle nicht berücksichtig werden kann).
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133521
Bemessungszeitraum 2017
RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 1228 933 2302 2883 2768 2035 Summe Einsätze 12149 WKZ
Einsatzdauer 42 43 47 45 44 43 Ø EDauer 44,0 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 534155
RTW 4 3 6 6 6 5 Summe Vorhaltung 1497600
WKZ 42,1 20,0 28,7 11,1 14,0 19,0 planerische Auslastung 35,67%
Einsätze 320 233 593 742 701 689 Summe Einsätze 3278
Einsatzdauer 41 43 47 46 42 41 Ø EDauer 43,5
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 142485
RTW 4 3 6 7 6 6 Summe Vorhaltung 399360
WKZ 38,0 19,1 24,5 8,7 16,2 19,1 planerische Auslastung 35,68%
Einsätze 854 442 485 722 805 785 Summe Einsätze 4093
Einsatzdauer 39 38 44 44 41 41 Ø EDauer 41,2
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 168617
RTW 7 4 5 6 7 6 Summe Vorhaltung 436800
WKZ 8,0 13,4 22,3 11,4 9,4 10,3 planerische Auslastung 38,60% RDB 1
Einsätze 1099 619 443 571 518 433 Summe Einsätze 3683 23203
Einsatzdauer 38 40 46 46 44 43 Ø EDauer 42,7 42,8
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 157425 1002683
RTW 7 5 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 394320 2728080
WKZ 3,2 11,8 30,5 10,4 17,6 10,7 planerische Auslastung 39,92% 36,75%
Einsätze 334 368 894 824 855 570 Summe Einsätze 3845 WKZ
Einsatzdauer 52 53 53 53 52 52 Ø EDauer 52,5 20
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 202004
RTW 2 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 948480
WKZ 39,6 29,5 74,8 109,7 93,9 68,0 planerische Auslastung 21,30%
Einsätze 79 75 180 222 198 149 Summe Einsätze 903
Einsatzdauer 56 55 51 54 51 51 Ø EDauer 53,0
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 47903
RTW 2 2 3 4 3 3 Summe Vorhaltung 212160
WKZ 41,2 48,3 31,6 71,0 22,2 60,3 planerische Auslastung 22,58%
Einsätze 124 94 181 193 190 178 Summe Einsätze 960
Einsatzdauer 47 52 55 55 52 50 Ø EDauer 51,7
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 49626
RTW 3 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 212160
WKZ 142,9 29,4 25,3 20,5 25,0 34,6 planerische Auslastung 23,39% RDB 2
Einsätze 120 83 141 191 207 146 Summe Einsätze 888 6596
Einsatzdauer 47 52 57 51 49 52 Ø EDauer 51,4 52,2
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 45671 345204
RTW 3 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 216240 1589040
WKZ 173,8 43,4 58,5 26,5 22,4 65,2 planerische Auslastung 21,12% 21,72%
Einsätze 399 336 1173 1192 1028 715 Summe Einsätze 4843 WKZ
Einsatzdauer 47 49 50 47 46 47 Ø EDauer 47,7 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 231227
RTW 2 2 4 4 3 3 Summe Vorhaltung 898560
WKZ 29,1 43,8 29,5 32,2 11,9 39,4 planerische Auslastung 25,73%
Einsätze 103 97 305 338 263 189 Summe Einsätze 1295
Einsatzdauer 45 48 51 49 52 44 Ø EDauer 48,1
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 62234
RTW 2 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 237120
WKZ 29,3 30,8 23,2 17,9 40,8 37,6 planerische Auslastung 26,25%
Einsätze 117 87 192 249 242 182 Summe Einsätze 1069
Einsatzdauer 45 49 47 50 47 45 Ø EDauer 47,2
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 50418
RTW 2 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 199680
WKZ 20,3 39,2 30,2 11,2 14,1 41,2 planerische Auslastung 25,25% RDB 3
Einsätze 163 115 193 212 226 165 Summe Einsätze 1074 8281
Einsatzdauer 45 53 50 48 48 46 Ø EDauer 48,3 47,8
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 51918 395796
RTW 3 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 216240 1551600
WKZ 64,9 17,1 27,8 21,6 18,2 56,9 planerische Auslastung 24,01% 25,51%
Statistik / planerische AuslastungRisikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
1
MO - DO
bemessungsrelevante Einsatzfahrten
FR
SA
SOFT
RTW
2
MO - DO
FR
SA
SOFT
3
MO - DO
FR
SA
SOFT
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
13
Abbildung 1-1 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW) 1/6
133521
Bemessungszeitraum 2017
RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 785 788 2034 1826 1792 1368 Summe Einsätze 8593 WKZ
Einsatzdauer 46 50 53 50 49 47 Ø EDauer 49,2 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 422951
RTW 3 3 6 5 5 4 Summe Vorhaltung 1297920
WKZ 30,1 24,5 32,1 18,3 21,6 18,6 planerische Auslastung 32,59%
Einsätze 190 189 481 476 491 391 Summe Einsätze 2218
Einsatzdauer 44 48 53 53 51 47 Ø EDauer 49,6
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 109942
RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 312000
WKZ 37,1 29,9 11,8 12,6 12,3 11,3 planerische Auslastung 35,24%
Einsätze 314 241 396 387 454 462 Summe Einsätze 2254
Einsatzdauer 42 45 55 50 48 45 Ø EDauer 47,5
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 107073
RTW 4 3 5 5 5 5 Summe Vorhaltung 336960
WKZ 38,7 15,9 26,2 39,2 21,6 24,9 planerische Auslastung 31,78% RDB 4
Einsätze 435 249 345 411 418 323 Summe Einsätze 2181 15246
Einsatzdauer 40 47 51 52 50 47 Ø EDauer 47,8 48,5
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 104331 744298
RTW 4 3 4 5 5 4 Summe Vorhaltung 318000 2264880
WKZ 12,6 13,6 15,5 27,8 31,1 26,5 planerische Auslastung 32,81% 32,86%
Einsätze 571 629 1529 1502 1364 1036 Summe Einsätze 6631 WKZ
Einsatzdauer 46 51 50 47 48 48 Ø EDauer 48,3 20
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 320138
RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 1248000
WKZ 89,0 50,5 43,0 58,2 87,9 55,3 planerische Auslastung 25,65%
Einsätze 141 158 387 351 360 284 Summe Einsätze 1681
Einsatzdauer 49 50 51 48 48 48 Ø EDauer 48,8
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 82077
RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 312000
WKZ 81,6 51,4 38,3 77,3 67,1 37,3 planerische Auslastung 26,31%
Einsätze 184 126 323 391 377 292 Summe Einsätze 1693
Einsatzdauer 48 49 51 47 46 47 Ø EDauer 48,1
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 81489
RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 312000
WKZ 33,5 119,5 88,7 46,2 63,0 35,4 planerische Auslastung 26,12% RDB 5
Einsätze 227 152 305 334 362 243 Summe Einsätze 1623 11628
Einsatzdauer 45 50 52 49 49 49 Ø EDauer 48,8 48,5
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 79261 562965
RTW 3 3 4 4 5 4 Summe Vorhaltung 292560 2164560
WKZ 20,4 62,5 24,2 20,3 66,5 75,8 planerische Auslastung 27,09% 26,01%
Einsätze 441 463 1063 1025 1012 726 Summe Einsätze 4730 WKZ
Einsatzdauer 51 53 55 52 52 52 Ø EDauer 52,4 20
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 247666
RTW 3 3 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 1048320
WKZ 181,0 134,7 33,4 44,3 47,8 29,0 planerische Auslastung 23,63%
Einsätze 109 106 269 254 224 198 Summe Einsätze 1160
Einsatzdauer 51 50 52 52 48 52 Ø EDauer 50,7
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 58833
RTW 3 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 249600
WKZ 184,1 23,8 38,9 45,6 105,6 21,8 planerische Auslastung 23,57%
Einsätze 105 105 243 278 252 225 Summe Einsätze 1208
Einsatzdauer 50 52 55 51 51 51 Ø EDauer 51,7
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 62412
RTW 2 2 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 249600
WKZ 23,2 21,4 47,8 33,4 51,3 82,4 planerische Auslastung 25,00% RDB 6
Einsätze 158 105 209 219 250 199 Summe Einsätze 1140 8238
Einsatzdauer 48 52 54 51 52 50 Ø EDauer 51,3 51,5
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 58519 427430
RTW 3 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 254400 1801920
WKZ 59,8 22,6 101,3 97,6 53,6 24,8 planerische Auslastung 23,00% 23,72%
Statistik / planerische AuslastungRisikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
bemessungsrelevante EinsatzfahrtenRTW
4
MO - DO
FR
SA
SOFT
6
MO - DO
FR
SA
SOFT
5
MO - DO
FR
SA
SOFT
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
14
Abbildung 1-2 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW) 2/6
133521
Bemessungszeitraum 2017
RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 509 567 1419 1295 1282 1010 Summe Einsätze 6082 WKZ
Einsatzdauer 48 49 51 49 50 46 Ø EDauer 48,8 20
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 296853
RTW 3 3 5 4 4 4 Summe Vorhaltung 1148160
WKZ 124,1 79,0 58,2 20,4 20,8 69,7 planerische Auslastung 25,85%
Einsätze 140 122 356 328 334 290 Summe Einsätze 1570
Einsatzdauer 51 54 52 51 50 49 Ø EDauer 50,9
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 79969
RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 312000
WKZ 76,4 108,0 49,7 84,8 81,3 33,7 planerische Auslastung 25,63%
Einsätze 173 144 281 282 299 263 Summe Einsätze 1442
Einsatzdauer 45 52 52 50 47 46 Ø EDauer 48,7
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 70268
RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 274560
WKZ 48,8 65,4 30,7 33,7 32,8 58,3 planerische Auslastung 25,59% RDB 7
Einsätze 188 124 276 302 315 285 Summe Einsätze 1490 10584
Einsatzdauer 45 51 52 49 48 44 Ø EDauer 48,0 49,1
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 71581 518671
RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 279840 2014560
WKZ 38,4 124,8 36,8 30,0 27,1 54,1 planerische Auslastung 25,58% 25,75%
Einsätze 543 484 1266 1260 1212 936 Summe Einsätze 5701 WKZ
Einsatzdauer 45 49 51 50 50 47 Ø EDauer 48,6 20
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 277344
RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 1098240
WKZ 114,3 142,9 20,5 21,7 25,3 92,8 planerische Auslastung 25,25%
Einsätze 121 122 330 343 292 255 Summe Einsätze 1463
Einsatzdauer 45 50 49 51 50 48 Ø EDauer 48,9
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 71475
RTW 3 3 5 5 4 4 Summe Vorhaltung 299520
WKZ 180,2 128,3 93,4 65,0 29,4 58,9 planerische Auslastung 23,86%
Einsätze 187 129 273 298 288 297 Summe Einsätze 1472
Einsatzdauer 43 49 51 49 50 48 Ø EDauer 48,4
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 71255
RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 274560
WKZ 40,8 110,3 37,0 28,5 31,6 32,3 planerische Auslastung 25,95% RDB 8
Einsätze 184 152 245 269 286 251 Summe Einsätze 1387 10023
Einsatzdauer 43 46 51 48 47 46 Ø EDauer 47,0 48,2
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 65234 485307
RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 279840 1952160
WKZ 46,8 76,5 62,1 50,7 42,4 76,4 planerische Auslastung 23,31% 24,86%
Einsätze 532 542 1208 1253 1242 967 Summe Einsätze 5744 WKZ
Einsatzdauer 46 48 51 52 50 47 Ø EDauer 49,2 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 282718
RTW 2 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 948480
WKZ 13,9 12,3 24,0 20,2 23,0 13,7 planerische Auslastung 29,81%
Einsätze 146 147 318 308 285 286 Summe Einsätze 1490
Einsatzdauer 44 47 52 52 51 48 Ø EDauer 49,0
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 73008
RTW 2 2 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 249600
WKZ 11,6 10,6 18,9 22,0 30,2 36,7 planerische Auslastung 29,25%
Einsätze 186 153 255 313 272 346 Summe Einsätze 1525
Einsatzdauer 43 50 53 51 45 46 Ø EDauer 48,0
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 73206
RTW 3 3 4 4 3 4 Summe Vorhaltung 262080
WKZ 43,1 58,4 43,7 21,3 10,3 18,8 planerische Auslastung 27,93% RDB 9
Einsätze 237 160 247 268 275 260 Summe Einsätze 1447 10206
Einsatzdauer 44 45 51 49 50 47 Ø EDauer 47,6 48,5
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 68866 497798
RTW 3 3 3 4 4 3 Summe Vorhaltung 254400 1714560
WKZ 18,2 69,2 11,6 48,2 42,4 12,0 planerische Auslastung 27,07% 29,03%
Statistik / planerische Auslastung
8
7
9
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
bemessungsrelevante EinsatzfahrtenRTW
FR
SA
SOFT
MO - DO
FR
SA
SOFT
MO - DO
FR
SA
SOFT
MO - DO
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
15
Abbildung 1-3 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW) 3/6
133521
Bemessungszeitraum 2017
RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 566 524 1506 1398 1309 1092 Summe Einsätze 6395 WKZ
Einsatzdauer 42 45 50 49 47 43 Ø EDauer 46,1 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 294568
RTW 2 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 948480
WKZ 13,6 15,2 11,1 15,7 22,5 11,3 planerische Auslastung 31,06%
Einsätze 159 126 379 359 305 327 Summe Einsätze 1655
Einsatzdauer 43 46 51 48 46 43 Ø EDauer 46,2
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 76463
RTW 3 2 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 262080
WKZ 73,8 16,0 10,4 15,1 31,4 29,3 planerische Auslastung 29,18%
Einsätze 217 153 277 285 348 355 Summe Einsätze 1635
Einsatzdauer 40 47 49 48 45 44 Ø EDauer 45,6
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 74559
RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 274560
WKZ 29,3 67,6 39,9 37,1 19,9 19,5 planerische Auslastung 27,16% RDB 10
Einsätze 260 167 246 308 304 254 Summe Einsätze 1539 11224
Einsatzdauer 41 43 51 47 45 42 Ø EDauer 44,8 45,7
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 68897 514488
RTW 3 3 3 4 4 3 Summe Vorhaltung 254400 1739520
WKZ 16,2 66,5 11,8 32,1 38,0 16,1 planerische Auslastung 27,08% 29,58%
Einsätze 172 189 537 540 490 374 Summe Einsätze 2302 WKZ
Einsatzdauer 49 57 57 53 54 51 Ø EDauer 53,7 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 123641
RTW 1 1 3 2 2 2 Summe Vorhaltung 549120
WKZ 15,9 11,7 64,8 10,7 13,4 30,2 planerische Auslastung 22,52%
Einsätze 57 54 112 127 108 98 Summe Einsätze 556
Einsatzdauer 44 60 56 54 50 48 Ø EDauer 52,0
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 28932
RTW 1 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 137280
WKZ 10,4 103,4 15,9 12,3 21,1 29,5 planerische Auslastung 21,08%
Einsätze 46 50 97 108 127 108 Summe Einsätze 536
Einsatzdauer 44 49 53 54 54 52 Ø EDauer 51,2
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 27454
RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 15,5 12,0 25,8 18,5 12,1 19,7 planerische Auslastung 22,00% RDB 12
Einsätze 57 36 90 124 125 89 Summe Einsätze 521 3915
Einsatzdauer 44 57 54 55 50 55 Ø EDauer 52,5 52,4
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 27357 207385
RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 127200 938400
WKZ 10,6 20,3 32,6 13,2 15,1 32,4 planerische Auslastung 21,51% 22,10%
Einsätze 262 298 747 678 657 533 Summe Einsätze 3175 WKZ
Einsatzdauer 51 54 61 57 55 54 Ø EDauer 55,5 20
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 176216
RTW 2 2 4 3 3 3 Summe Vorhaltung 848640
WKZ 79,7 51,5 100,2 29,1 35,8 75,9 planerische Auslastung 20,76%
Einsätze 78 66 185 188 143 155 Summe Einsätze 815
Einsatzdauer 54 56 58 56 54 55 Ø EDauer 55,6
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 45277
RTW 2 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 199680
WKZ 45,2 66,8 21,0 21,3 59,5 43,7 planerische Auslastung 22,67%
Einsätze 82 69 160 183 185 150 Summe Einsätze 829
Einsatzdauer 50 54 61 55 57 51 Ø EDauer 54,6
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 45286
RTW 2 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 199680
WKZ 44,5 63,2 30,5 25,0 22,0 57,9 planerische Auslastung 22,68% RDB 14
Einsätze 114 91 166 162 156 92 Summe Einsätze 781 5600
Einsatzdauer 53 51 63 58 55 53 Ø EDauer 55,2 55,2
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 43123 309901
RTW 3 2 3 3 3 2 Summe Vorhaltung 203520 1451520
WKZ 154,7 34,1 26,9 35,4 46,1 31,7 planerische Auslastung 21,19% 21,35%
Statistik / planerische Auslastung
12
14
10
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
bemessungsrelevante EinsatzfahrtenRTW
MO - DO
FR
SA
SA
SOFT
SOFT
MO - DO
FR
MO - DO
FR
SA
SOFT
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
16
Abbildung 1-4 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW) 4/6
133521
Bemessungszeitraum 2017
RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 72 80 160 167 154 111 Summe Einsätze 744 WKZ
Einsatzdauer 60 56 57 57 55 52 Ø EDauer 56,2 20
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 41800
RTW 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 449280
WKZ 70,7 61,6 268,0 238,0 315,7 35,0 planerische Auslastung 9,30%
Einsätze 15 15 36 32 40 31 Summe Einsätze 169
Einsatzdauer 55 64 54 46 54 48 Ø EDauer 53,7
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 9070
RTW 1 1 1 1 2 1 Summe Vorhaltung 87360
WKZ 108,9 95,3 20,6 29,5 293,1 30,2 planerische Auslastung 10,38%
Einsätze 23 21 44 34 46 41 Summe Einsätze 209
Einsatzdauer 59 62 65 52 52 57 Ø EDauer 57,9
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 12100
RTW 1 1 2 1 2 2 Summe Vorhaltung 112320
WKZ 45,0 51,1 159,5 23,6 210,0 247,6 planerische Auslastung 10,77% RDB 16
Einsätze 29 19 30 37 30 32 Summe Einsätze 177 1299
Einsatzdauer 50 62 58 67 61 55 Ø EDauer 58,7 56,6
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 10398 73369
RTW 1 1 1 2 1 1 Summe Vorhaltung 89040 738000
WKZ 34,6 64,3 28,2 264,7 27,2 26,1 planerische Auslastung 11,68% 9,94%
Einsätze 81 89 176 145 182 141 Summe Einsätze 814 WKZ
Einsatzdauer 55 58 53 55 55 50 Ø EDauer 54,4 20
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 44278
RTW 1 1 2 1 2 1 Summe Vorhaltung 399360
WKZ 61,3 48,2 231,3 20,0 198,5 22,8 planerische Auslastung 11,09%
Einsätze 12 20 47 52 32 43 Summe Einsätze 206
Einsatzdauer 47 53 53 44 53 50 Ø EDauer 49,8
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 10259
RTW 1 1 2 2 1 2 Summe Vorhaltung 112320
WKZ 198,9 65,1 193,9 206,9 26,3 276,8 planerische Auslastung 9,13%
Einsätze 27 20 46 32 42 36 Summe Einsätze 203
Einsatzdauer 40 52 55 54 50 52 Ø EDauer 50,5
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 10246
RTW 1 1 2 1 2 1 Summe Vorhaltung 99840
WKZ 46,8 66,4 192,3 25,6 301,6 21,3 planerische Auslastung 10,26% RDB 17
Einsätze 30 15 38 41 43 35 Summe Einsätze 202 1425
Einsatzdauer 49 55 52 50 50 49 Ø EDauer 50,7 51,3
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 10243 75025
RTW 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 114480 726000
WKZ 32,9 114,4 392,3 336,9 298,5 24,5 planerische Auslastung 8,95% 10,33%
Einsätze 143 150 424 326 309 257 Summe Einsätze 1609 WKZ
Einsatzdauer 51 59 59 59 57 54 Ø EDauer 56,4 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 90800
RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200
WKZ 22,0 17,7 16,8 34,1 42,5 77,2 planerische Auslastung 18,19%
Einsätze 41 30 91 75 75 61 Summe Einsätze 373
Einsatzdauer 60 53 59 54 58 53 Ø EDauer 56,1
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 20930
RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 14,7 29,4 25,6 50,3 44,8 92,6 planerische Auslastung 16,77%
Einsätze 38 43 106 64 76 58 Summe Einsätze 385
Einsatzdauer 54 61 62 65 54 58 Ø EDauer 59,1
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 22758
RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 18,5 13,3 15,9 55,5 47,7 90,4 planerische Auslastung 18,24% RDB 19
Einsätze 60 48 76 90 96 65 Summe Einsätze 435 2802
Einsatzdauer 46 63 58 56 56 52 Ø EDauer 55,2 56,7
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 24022 158509
RTW 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 139920 888720
WKZ 132,5 10,8 45,4 30,0 25,3 84,7 planerische Auslastung 17,17% 17,84%
Statistik / planerische Auslastung
SOFT
16
17
MO - DO
19
FR
SA
SOFT
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
bemessungsrelevante EinsatzfahrtenRTW
SA
SOFT
MO - DO
FR
MO - DO
FR
SA
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
17
Abbildung 1-5 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW) 5/6
Abbildung 1-6 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW) 6/6
Auf der Basis des ma thematischen Ergebnisses der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung erfolgt eine
Anpassung der bedarfsgerechten Fahrzeugvorhaltung an ein Dienstplanmodell. Hierbei erfolgt eine
Abwägung zwischen der Unterschreitung des gewählten Sicherheitsniveaus und der Wirt schaftlichkeit
und führt im Ergebnis zu der in Abbildung 2 dargestellten angepassten bedarfsgerechten
Fahrzeugvorhaltung für den Bemessungszeitraum 2017.
Abbildung 2 Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des angepassten Ergebnisses der risikoabhängigen
Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) für den Bemessungszeitraum 2017.
Die Abbildung 3 zeigt das Bemessungsergebnis aus dem RDBP 2016, welches auf dem Datenkollektiv
7-2014 bis 6-2015 basiert.
Es zeigt sich, dass ein Mehrbedarf von 916 Wochenvorhaltestunden besteht, das entspricht einer
Steigerung der Wochenvorhaltung um 12,8%. Dieser Mehrbedarf kann nicht allein durch die Ausweitung
133521
Bemessungszeitraum 2017
RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 193 212 434 391 363 271 Summe Einsätze 1864 WKZ
Einsatzdauer 46 50 54 52 49 45 Ø EDauer 49,3 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 91958
RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200
WKZ 13,8 10,7 18,4 26,0 34,8 92,4 planerische Auslastung 18,42%
Einsätze 42 47 114 95 96 94 Summe Einsätze 488
Einsatzdauer 44 54 54 50 52 46 Ø EDauer 50,0
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 24378
RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 18,3 12,5 16,4 30,2 27,2 35,5 planerische Auslastung 19,53%
Einsätze 65 38 68 86 91 83 Summe Einsätze 431
Einsatzdauer 44 52 53 51 55 43 Ø EDauer 49,8
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 21459
RTW 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 137280
WKZ 107,0 19,3 67,6 38,1 28,6 55,9 planerische Auslastung 15,63% RDB 29
Einsätze 71 46 85 89 107 70 Summe Einsätze 468 3251
Einsatzdauer 41 52 48 55 51 44 Ø EDauer 48,5 49,4
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 22676 160471
RTW 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 139920 901200
WKZ 103,5 14,0 46,4 31,7 22,1 91,8 planerische Auslastung 16,21% 17,81%
Statistik / planerische AuslastungRisikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
bemessungsrelevante EinsatzfahrtenRTW
29
MO - DO
FR
SA
SOFT
MO - DO 512 512 848 848 832 736 4288 13,6%
FR 128 128 212 212 208 200 1088 14,3%
SA 148 148 204 208 208 208 1124 14,2%
SOFT 156 156 200 200 200 184 1096 13,2%
7596 13,7%
8056 12,8%
Wochenvorhaltestunden ohne Spezial-RTW
Wochenvorhaltestunden mit Spezial-RTW
Stadt Köln
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
18
der Vorhaltedauer vorhandener RTW gedeckt werden, sondern es bedarf insgesamt sieben zusätzlicher
RTW.
Abbildung 3 Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des angepassten Ergebnisses der risikoabhängigen
Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) im RDBP 2016
2.5 Fahrzeugbemessung Notfallrettung mit Notarzt – NEF
Die Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF) erfolgt analog der Bemessung der
RTW. Als Sicherheitsniveau - dem zeitlichen Abstand zwischen zwei Risikofällen - wird aufgrund der
sehr hohen Überlappung der Hilfsfristbereiche und einer damit deutlichen Mehrfachabdeckung auf
grundsätzlich 10 Schichten festgelegt.
Wiederkehrzeit Sicherheitsniveau Notarztbereiche
10 Schichten hoch NAB: 1, 2, 4, 5, 6, 7, 9, 10
Die Abbildungen 4/1 bis 3 zeigen das mathematische Ergebnis der risikoabhängigen
Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit Notarzt - NEF. Das mathematische Ergebnis zeichnet
sich dadurch aus, dass in jedem Bemessungsintervall das zuvor gewählte Sicherheitsniveau erfüllt ist.
MO - DO 464 464 736 736 720 656 3776
FR 116 116 184 184 184 168 952
SA 136 136 180 180 176 176 984
SOFT 144 144 172 172 172 164 968
6680
7140Wochenvorhaltestunden mit Spezial-RTW
Stadt Köln
Wochenvorhaltestunden ohne Spezial-RTW
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
19
Abbildung 4 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit
Notarzt (NEF) 1/3
27244
Bemessungszeitraum 2017
NAB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 126 170 426 491 417 247 Summe Einsätze 1877 WKZ
Einsatzdauer 43 49 43 44 41 45 Ø EDauer 44,1 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 82748
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200
WKZ 32,5 16,4 28,3 19,0 33,2 121,8 planerische Auslastung 16,58%
Einsätze 34 27 104 118 102 76 Summe Einsätze 461
Einsatzdauer 50 49 40 40 42 39 Ø EDauer 43,1
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 19885
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 24,6 38,9 34,8 24,8 34,2 88,4 planerische Auslastung 15,93%
Einsätze 75 47 75 85 120 82 Summe Einsätze 484
Einsatzdauer 37 43 41 41 36 38 Ø EDauer 39,4
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 19051
NEF 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 137280
WKZ 97,4 15,3 81,8 58,9 28,2 72,7 planerische Auslastung 13,88% NAB 1
Einsätze 71 55 73 97 87 58 Summe Einsätze 441 3263
Einsatzdauer 36 38 42 42 44 40 Ø EDauer 40,2 41,7
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 17731 139414
NEF 2 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 127200 888480
WKZ 131,7 12,9 91,5 40,7 51,4 11,3 planerische Auslastung 13,94% 15,69%
Einsätze 142 162 439 377 378 220 Summe Einsätze 1718 WKZ
Einsatzdauer 52 48 43 47 50 50 Ø EDauer 48,3 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 82948
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200
WKZ 22,0 18,2 25,8 34,4 30,5 139,9 planerische Auslastung 16,62%
Einsätze 40 46 99 88 84 53 Summe Einsätze 410
Einsatzdauer 48 57 52 47 45 44 Ø EDauer 48,7
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 19984
NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 112320
WKZ 18,9 12,4 25,4 41,4 50,3 11,8 planerische Auslastung 17,79%
Einsätze 51 45 92 81 87 62 Summe Einsätze 418
Einsatzdauer 55 48 38 52 49 41 Ø EDauer 47,2
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 19731
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 10,5 14,9 52,0 44,2 39,8 139,6 planerische Auslastung 15,81% NAB 2
Einsätze 37 37 73 107 105 63 Summe Einsätze 422 2968
Einsatzdauer 42 48 42 47 40 48 Ø EDauer 44,5 47,2
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 18778 141440
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 127200 863520
WKZ 25,2 22,6 88,2 25,7 36,3 106,6 planerische Auslastung 14,76% 16,38%
Einsätze 260 251 737 584 566 424 Summe Einsätze 2822 WKZ
Einsatzdauer 45 49 46 46 49 45 Ø EDauer 46,8 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 132066
NEF 2 2 3 2 2 2 Summe Vorhaltung 648960
WKZ 104,3 98,3 36,4 10,8 10,8 26,7 planerische Auslastung 20,35%
Einsätze 60 57 183 167 143 105 Summe Einsätze 715
Einsatzdauer 48 50 47 45 45 44 Ø EDauer 46,4
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 33166
NEF 2 2 3 3 2 2 Summe Vorhaltung 174720
WKZ 117,7 124,0 36,5 54,3 12,0 29,1 planerische Auslastung 18,98%
Einsätze 68 79 135 139 137 131 Summe Einsätze 689
Einsatzdauer 47 49 49 46 43 48 Ø EDauer 46,9
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 32294
NEF 2 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 149760
WKZ 86,2 52,0 12,1 12,5 14,5 13,8 planerische Auslastung 21,56% NAB 4
Einsätze 104 83 147 143 139 105 Summe Einsätze 721 4947
Einsatzdauer 45 46 50 47 52 49 Ø EDauer 48,1 47,0
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 34703 232229
NEF 2 2 3 2 2 2 Summe Vorhaltung 165360 1138800
WKZ 29,8 52,4 69,4 11,9 10,9 25,3 planerische Auslastung 20,99% 20,39%
Statistik / planerische AuslastungRisikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
1
MO - DO
bemessungsrelevante Einsatzfahrten
FR
SA
SOFT
NEF
2
MO - DO
FR
SA
SOFT
4
MO - DO
FR
SA
SOFT
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
20
Abbildung 4 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit
Notarzt (NEF) 2/3
27244
Bemessungszeitraum 2017
NAB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 122 185 417 368 341 252 Summe Einsätze 1685 WKZ
Einsatzdauer 47 46 43 44 45 47 Ø EDauer 45,4 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 76514
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200
WKZ 32,2 14,7 29,8 41,7 48,6 103,8 planerische Auslastung 15,33%
Einsätze 28 43 92 92 101 72 Summe Einsätze 428
Einsatzdauer 50 45 46 47 44 42 Ø EDauer 45,6
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 19524
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 35,6 17,4 37,8 36,9 32,0 87,0 planerische Auslastung 15,64%
Einsätze 41 30 95 96 81 72 Summe Einsätze 415
Einsatzdauer 35 47 46 50 48 41 Ø EDauer 44,4
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 18425
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 23,8 33,1 35,4 28,9 50,9 92,0 planerische Auslastung 14,76% NAB 5
Einsätze 42 42 75 78 98 59 Summe Einsätze 394 2922
Einsatzdauer 50 48 46 47 46 48 Ø EDauer 47,7 45,8
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 18801 133264
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 127200 876000
WKZ 17,2 17,5 69,6 60,6 33,2 126,2 planerische Auslastung 14,78% 15,21%
Einsätze 140 152 371 321 286 214 Summe Einsätze 1484 WKZ
Einsatzdauer 52 54 50 51 49 49 Ø EDauer 50,8 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 75385
NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 449280
WKZ 22,4 18,6 32,6 45,8 68,5 10,6 planerische Auslastung 16,78%
Einsätze 27 43 99 78 57 65 Summe Einsätze 369
Einsatzdauer 57 46 57 52 48 49 Ø EDauer 51,5
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 19008
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 33,8 16,9 21,3 48,9 133,3 90,6 planerische Auslastung 15,23%
Einsätze 25 42 84 90 68 64 Summe Einsätze 373
Einsatzdauer 52 46 53 48 52 49 Ø EDauer 50,0
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 18649
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 43,2 17,6 37,7 37,5 70,5 93,5 planerische Auslastung 14,94% NAB 6
Einsätze 46 40 53 58 67 50 Summe Einsätze 314 2540
Einsatzdauer 53 51 51 51 48 45 Ø EDauer 49,8 50,5
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 15636 128678
NEF 1 1 1 2 2 1 Summe Vorhaltung 101760 800640
WKZ 13,7 18,4 10,8 122,3 90,7 13,4 planerische Auslastung 15,37% 16,07%
Einsätze 180 212 505 441 427 313 Summe Einsätze 2078 WKZ
Einsatzdauer 48 47 44 48 49 49 Ø EDauer 47,7 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 99188
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200
WKZ 15,0 11,2 17,0 21,2 22,6 52,5 planerische Auslastung 19,87%
Einsätze 43 49 166 99 109 102 Summe Einsätze 568
Einsatzdauer 49 51 47 52 39 42 Ø EDauer 46,6
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 26445
NEF 1 1 3 2 2 2 Summe Vorhaltung 137280
WKZ 15,5 11,6 49,7 22,3 33,4 32,9 planerische Auslastung 19,26%
Einsätze 49 52 100 106 105 96 Summe Einsätze 508
Einsatzdauer 47 48 46 47 40 42 Ø EDauer 45,0
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 22836
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 13,1 11,4 30,4 25,1 33,5 38,8 planerische Auslastung 18,30% NAB 7
Einsätze 42 52 91 114 108 75 Summe Einsätze 482 3636
Einsatzdauer 53 55 45 49 45 47 Ø EDauer 49,0 47,1
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 23625 172094
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 127200 888480
WKZ 16,3 10,5 42,6 20,0 27,3 66,8 planerische Auslastung 18,57% 19,37%
Statistik / planerische AuslastungRisikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
bemessungsrelevante EinsatzfahrtenNEF
5
MO - DO
FR
SA
SOFT
7
MO - DO
FR
SA
SOFT
6
MO - DO
FR
SA
SOFT
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
21
Abbildung 4 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit
Notarzt (NEF) 3/3
27244
Bemessungszeitraum 2017
NAB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 162 200 507 436 423 284 Summe Einsätze 2012 WKZ
Einsatzdauer 51 47 47 48 47 50 Ø EDauer 48,3 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 97248
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200
WKZ 17,3 12,5 15,4 22,2 24,6 68,1 planerische Auslastung 19,48%
Einsätze 47 52 117 77 100 86 Summe Einsätze 479
Einsatzdauer 55 47 49 45 44 46 Ø EDauer 47,8
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 22901
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 12,3 11,5 17,9 63,5 32,1 45,7 planerische Auslastung 18,35%
Einsätze 50 50 83 83 81 106 Summe Einsätze 453
Einsatzdauer 42 48 53 48 44 45 Ø EDauer 46,5
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 21075
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 13,8 12,3 39,9 46,7 58,7 27,0 planerische Auslastung 16,89% NAB 9
Einsätze 58 42 91 83 91 104 Summe Einsätze 469 3413
Einsatzdauer 43 48 50 46 43 42 Ø EDauer 45,2 47,0
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 21205 162429
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 127200 876000
WKZ 10,6 17,7 35,2 53,0 47,3 34,1 planerische Auslastung 16,67% 18,54%
Einsätze 190 183 452 427 467 336 Summe Einsätze 2055 WKZ
Einsatzdauer 49 49 45 46 46 44 Ø EDauer 46,6 10
Tage 208 208 208 208 208 208 Summe Edauer 95748
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 499200
WKZ 13,3 14,3 22,5 25,0 19,5 53,5 planerische Auslastung 19,18%
Einsätze 51 49 134 111 94 98 Summe Einsätze 537
Einsatzdauer 48 55 45 39 44 43 Ø EDauer 45,9
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 24652
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 11,7 11,2 14,5 29,7 38,0 35,7 planerische Auslastung 19,75%
Einsätze 59 49 89 83 99 93 Summe Einsätze 472
Einsatzdauer 44 51 39 45 44 45 Ø EDauer 44,6
Tage 52 52 52 52 52 52 Summe Edauer 21072
NEF 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 137280
WKZ 140,2 12,2 56,5 51,9 33,5 38,5 planerische Auslastung 15,35% NAB 10
Einsätze 57 62 90 94 111 77 Summe Einsätze 491 3555
Einsatzdauer 44 43 42 47 44 45 Ø EDauer 44,1 45,3
Tage 53 53 53 53 53 53 Summe Edauer 21676 163149
NEF 1 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 139920 901200
WKZ 10,8 135,1 50,3 36,3 26,1 67,5 planerische Auslastung 15,49% 18,10%
Statistik / planerische Auslastung
10
9
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
bemessungsrelevante EinsatzfahrtenNEF
MO - DO
FR
SA
SOFT
MO - DO
FR
SA
SOFT
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
22
Abbildung 5 Zusammenfassung des mathematischen Ergebnisses der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung
für die Notfallrettung mit Notarzt (NEF) mit Fahrzeuganzahl und Wochenvorhaltestunden (WoVhStd)
Das mathematische Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit
Notarzt (NEF) wird ebenfalls an ein geeignetes Dienstplanmodell unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit
angepasst. Aufgrund dieser Anpassung sind drei zusätzliche NEF sinnvoll, wobei belastbarere Zahlen
zum regulären RDBPL erwartet werden.
WoVhStd
Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
MO - DO 9 9 17 16 16 15 1312
FR 9 9 18 17 16 15 336
SA 11 9 16 16 16 16 336
SOFT 10 10 16 16 16 14 328
2312
Fahrzeuganzahl
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
23
3. Rettungsdienstentwicklungsplan - Umsetzung Projekt GVS
Zur Sicherstellung der rettungsdienstlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln sind
Maßnahmen erforderlich, die an verschiedenen Stellen des Rettungsdienstes ansetzen. Bislang wurde
der durch die beständig steigenden Einsätze entstehende zusätzliche Bedarf durch zusätzliche RTW
und NEF gedeckt. Auch die in Kapitel 2 vorgestellte Rettungsdienstbedarfsplanung folgt zunächst dieser
Logik, in dem für die seit 2014 um rund 1 8,3 % gestiegene Einsatzzahl eine zusätzliche Zahl von RT W
und NEF bemessen wird. Die Umsetzung dieser Bemessung würde in der Konsequenz zu einer
weiteren Fahrzeugbeschaffung, Rekrutierung von Fachpersonal, sowie von Baumaßnahmen führen.
Diese müssten, um hilfsfristrelevant werden zu können, auch in dem jeweiligen Einsatzgebiet stationiert
werden, in dem die zusätzlichen Einsätze auch anf allen. Allerdings geben die Auswertung des
Reanimationsregisters und der Zahlen des Kölner Infarktprojektes (KIM) Hinweise darauf, dass die Zahl
der lebensbedrohlichen Notfälle nicht angestiegen ist. Aus diesem Grunde muss, zunächst das
Einsatzgeschehen im Hinblick auf die Anzahl der tatsächlichen lebensbedrohlichen Einsätze hin
analysiert werden, um eine bedarfsgerech tere Vorhaltung zu erreichen. Das Einsatzgeschehen wurde
deshalb im Rahmen des Projektpapiers „Gestuftes Versorgungssystem“ (GVS) (siehe VN 3145/2017)
analysiert, dazu wurde folgende Methodik angewandt.
3.1. GVS-Analyse Ressourcenbedarf für Hilfeersuchen (112)
Bislang konnten Hilfeersuche, die über die Notrufnummer 112 eingingen, nur mit Einsatzmitteln der
Notfallrettung (Rettungswagen oder Rettungswagen plus Notarzt) bedient werden und es wurden alle
als „Notfall“ klassifiziert. Zwar bestand bereits die Mögl ichkeit auch KTW zu entsenden, aber diese sind
in der Regel in Köln im disponiblen Krankentransport so fest gebunden, dass Wartezeiten von 4 und
mehr Stunden für ungeplante Transporte nicht selten sind. Des Weiteren ist es möglich, die
Hilfeersuchen auf da s vertragsärztliche System (Hausarzt) zu verweisen. Allerdings stellt sich dabei
tagsüber die Frage, an welchen Hausarzt die Patienten verwiesen werden können, insbesondere, wenn
die Patienten angeben keinen Hausarzt zu haben, er schwer erreichbar ist (zum Beispiel Telefon
ständig besetzt), oder er Hausbesuche üblicherweise erst am Abend nach seiner Sprechstunde
durchführen kann. Außerhalb der Sprechstunde hält die kassenärztliche Vereinigung Nordrhein einen
Notdienst vor, der über die bundesweite Rufnummer 116117 erreichbar ist. In NRW wird diese
Telefonnummer in der Arztrufzentrale (ARZ) in Duisburg angenommen und die Hausbesuche von dort
aus disponiert und koordiniert. Die regional stationierten Notdienstärzte führen diese Besuche dann
durch. Allerdings besteht diese Möglichkeit nur außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten, auch die
ARZ ist über die 116117 ebenfalls nur außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten erreichbar.
Mehrminütige Warteschleifen bei der Anrufannahme und mehrstündige Wartezeiten f ür den
Hausbesuch sind nicht selten. Des Weiteren ist das vertragsärztliche System nur für nicht -
lebensbedrohliche Erkrankungen zuständig , insofern wird dort die Auffassung vertreten, dass die unter
die eigene Zuständigkeit fallenden Hausbesuche terminierb ar sind . Ebenso wenig zuständig ist der
Hausarzt im Regelfall für Erkrankungen und Unfälle im öffentlichen Raum. Seine Aufgabe beschränkt
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
24
sich im Wesentlichen auf die ärztliche Versorgung von Patienten, die ihn entweder in der Praxis
aufsuchen oder die er im häuslichen Umfeld besucht und die keine lebensbedrohliche Erkrankung
aufweisen. Allerdings hat sich mit der Zunahme älterer Menschen das Erkrankungsspektrum ve rändert.
So gibt es immer mehr ältere Menschen, die bereits eine oder mehrere schwere Vorerkrankung (z.B.
Herzinfarkt, Schlaganfall) überlebt haben, eine oder mehrere chronische Erkrankungen mit
Verschlimmerungstendenz (z.B. COPD, Diabetes, Tumorerkrankung en) aufweisen oder aufgrund
chronischer Vorerkrankung bei Bagatellerkrankungen (z.B. Atemwegsinfektionen) einen deutlich
schwereren Verlauf mitmachen 1. Sobald diese Menschen akut Symptome spüren, die einen noch so
kleinen Bezug zu ihren Vorerkrankungen hab en, wird es schwierig diese als eindeutig nicht -
lebensbedrohlich zu klassifizieren, insbesondere dann, wenn sie subjektiv diesen Bezug herstellen und
sich auch selbst nicht ohne weiteres helfen können (z.B. weil Single -Haushalt, eingeschränkt mobil,
etc.). Ebenfalls zu nennen sind Personen, die sich im öffentlichen Raum befinden und dort eine kleinere
Verletzung oder medizinische Situation en erleben, die eindeutig nicht lebensbedrohlich sind, aber wo
sie aufgrund der Örtlichkeit externer Hilfe bedürfen. Daz u gehören z.B. Fußgelenksdistorsionen z.B. auf
der Stra ße, wo es gleichzeitig regnet, oder sehr kalt oder sehr heiß ist. D.h. wo zu einer kleineren
inneren Beeinträchtigung eine äußere Gefahr hinzukommt, aus der sich der Betroffene nicht ohne
weiteres selbst befreien kann. . Nimmt die innere Gefahr (z.B. Erkrankung oder Verletzung) oder die
äußere Gefahr (z.B. Verkehrsunfall) weiter zu, so dass Lebensgefahr nicht mehr ausgeschlossen
werden kann, ist mindestens ein Rettungswagen (RTW) erforderlich. Gibt es zu sätzlich konkrete
Hinweise auf Vitalstörung oder Lebensgefahr muss ein Notarzt gemäß Notarztindikationskatalog oder
auf Nachforderung hinzu entsandt werden. Aus der hier erfolgten Charakterisierung von Hilfeersuchen
wird deutlich, dass sich die Hilfesuchen den in Gruppen unterteilen lassen, die sich nach medizinischer
Dringlichkeit zwar staffeln lassen, aber bei denen auch die Örtlichkeit und ggf. weitere Umstände
berücksichtigt werden müssen. Aus dieser Anforderung wurde im Projekt „GVS“ ein
Klassifizierungssystem ausgearbeitet, bei dem jeder Klasse ein bestimmter medizinischer Zustand
zugrunde liegt, bei den Klassen GVS -1 bis GVS -3 auch die Örtlichkeit und der letztlich damit auch ein
Einsatzmittel zugeordnet wird. Diese sogenannte GVS-Klassifizierung ist in der Tabelle 3 dargestellt.
Problematisch in diesem Zusammenhang ist die Erkennung und Absicherung von nicht -
lebensbedrohlichen Hilfeersuchen. Die GVS -Klassifikation ist vor Ort vom Einsatzpersonal
vorgenommen worden und zwar in Kenntnis des Patienten, seiner Befunde und Messwerte. Schwierig
ist es jedoch nur aus telefonisch mitgeteilten Informationen ohne Kenntnis des Patienten und seiner
Messwerte die Klassifizierung soweit abzusichern, dass die Einsatzmittelzuordnung gefahrl os bleibt.
Dies wird im GVS strukturell dadurch realisiert, dass es mit Ausnahme von GVS -1, definierte Zeitfenster
gibt, die alle noch ein überschaubares Eintreffen am Patienten möglich machen. Es wird aber nicht
mehr jedes Hilfeersuchen in die höchste Dringlichkeit klassifiziert.
1 Lechleuthner A., Wesolowski M.: Rettungsdiensteinsätze – Wohin geht die Einsatzentwicklung. Brandschutz 6/2015: 488 -
496 (2015).
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
25
Nachfolgend wird die GVS-Klassifizierung erläutert:
GVS-Klasse 1
Erkrankungen, die vom vertragsärztlichen System nach Terminvereinbarung versorgt werden
können.
Hierbei handelt es sich um eindeutige Bagatellerkrankungen oder kl einere Verletzungen im Haushalt
bzw. in häuslicher Umgebung. Die Patienten stufen diese Erkrankung auch selbst als ungefährlich ein
und stimmen einem Hausbesuch bzw. dem eigenständigen Aufsuchen einer Arztpraxis nach
Terminvereinbarung zu.
GVS-Klasse 2
Kleinere Verletzungen oder einfache Erkrankungen bzw. Zustände im öffentlichen Raum, was in
Kombination zu einer Notsituation führt, bei der die äußere Gefährdung im Vordergrund steht.
Bei einem Teil der Patienten stehen die äußeren Gefahren (Öffentlicher R aum, Wetter, Verkehr =
Notsituation) im Vordergrund und die Erkrankung bzw. Verletzung sind nicht lebensbedrohlich. Diese
Patientengruppe wird der GVS-Klasse 2 zugeordnet und umfasst in der Auswertung (Tabelle 2) rund ein
Drittel aller Hilfeersuche im Köln er Rettungsdienst. Auf diese Patienten wirken überwiegend äußere
Gefährdungen ein, weshalb sie trotz geringer medizinischer Dringlichkeit aufgesucht und zur weiteren
Versorgung in ärztliche Behandlung transportiert werden müssen. Das Planungszeitfenster wi rd im
GVS-System für die GVS -2 Patienten mit 20 min festgelegt, innerhalb derer das dafür zugeordnete
Einsatzmittel, ein Notfall-KTW, dort eintreffen sollte. Damit wird es einschließlich der Versorgungs - und
Transportzeit möglich die Patienten innerhalb ei nes 60 min Zeitfensters einem Arzt vorzustellen. Eine
Erstversorgung ist üblicherweise nicht erforderlich bzw. mit Basismaßnahmen realisierbar . Bei der
Abfrage des Notrufes muss durch den Anrufer deutlich gemacht werden können, dass die Erkrankung
bzw. Verletzung oder Vergiftung (z.B. mit Alkohol) geringfügig ist und es die äußeren Umstände sind,
die eine Gefährdung darstellen.
GVS-Klasse 3 (Akutpatienten)
Patienten mit akuten, nicht -lebensbedrohlichen Erkrankungen im häuslichen Umfeld mit
zahlreichen Vorerkrankungen bzw. zusätzlichen Beeinträchtigungen, die deswegen innerhalb
eines Zeitfensters von maximal 60 min zur Abklärung aufgesucht und ggf. behandelt werden
müssen.
Es gibt Erkrankungen, Verletzungen oder Zustände, die zwar nicht akut -lebensbedrohlich sind, die aber
innerhalb eines bestimmten Zeitfensters untersucht, abgeklärt oder behandelt werden müssen, um eine
schlimmere Erkrankung / Verletzung auszuschließen, zu erkennen oder zu behandeln, sowie um
Verschlimmerungen zu vermeiden, oder einfach unangenehmste Zustände (Schmerzen, starken
Juckreiz, etc.) zu lindern oder zu beseitigen. Diese Patientengruppe mit akuten Symptomen und in de r
Regel zahlreichen Vorerkrankungen, die sich in häuslicher Umgebung befindet, aber keine Vitalstörung
und keine konkreten Hinweise auf eine lebensgefährlich Erkrankung aufweisen, können in die GVS -
Klasse 3 eingruppiert und als „Akutpatienten“ bezeichnet w erden. Da diese Akutpatienten sowohl auf
der einen Seite schwer von Patienten mit terminierbaren Erkrankungen (GVS-1) als auch auf der
anderen Seite von Notfallpatienten (GVS-5) abgrenzbar sind, müssen sie schon aus Sicherheitsgründen
zeitnah ärztlich abge klärt und behandelt werden. Da diese Symptome und Beschwerden, die akut
auftreten, die aber weder zum Krankheitsbild eines lebensbedrohlichen Notfalls passen, noch eine
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
26
Vitalstörung vermuten lassen, dennoch ein Verschlimmerungspotential besitzen (z.B. Infe ktion), ist es
erforderlich, ein Zeitfenster zu definieren, innerhalb dessen diese Patienten von einem Arzt gesehen
werden müssen. In Abwägung der medizinischen Risiken und der organisatorischen Möglichkeiten,
erscheint das Zeitfenster bis zum ersten Arztk ontakt von einer Stunde (Zeitfenster 60 min) als
vertretbar. Dabei kann der Akutpatient entweder innerhalb von 1 h von einem Arzt aufgesucht oder zu
ihm gebracht werden. Die Einsatzmittel können sein: NEF, RTW mit Telenotarztunterstützung, ärztlicher
Hausbesuchsdienst mit einem Zeitfenster von maximal 60 min.
GVS-Klasse 4 (Zeitfenster Hilfsfrist)
Patienten mit Verletzungen oder Erkrankungen, bei denen eine Lebensbedrohung nicht
ausgeschlossen werden kann, aber es keine konkreten Hinweise dafür gibt
Patienten mit akuten Symptomen im Rahmen einer Erkrankung, Verletzung oder Vergiftung, bei denen
aufgrund der Umstände (z.B. Unfall, unklare Lage) eine Lebensbedrohung nicht ausschließbar ist, ohne
dass es konkrete Hinweise dafür gibt, werden in die GVS -Klasse 4 eingestuft und sollten innerhalb der
Hilfsfrist mit einem RTW erreicht werden können.
GVS-Klasse 5 (Zeitfenster Hilfsfrist)
Patienten mit Verletzungen oder Erkrankungen, bei denen es konkrete Hinweise auf eine
Lebensbedrohung gibt (Beispiele siehe Notarztindikationskatalog2)
Soweit im Meldebild konkrete Hinweise auf Lebensbedrohung oder schwere Schädigung vorhanden
sind, müssen die Patienten schnell mit Notarzt und RTW erreicht (Zeitfenster Hilfsfrist) und behandelt
werden können. Die schnelle not ärztliche Versorgung sichert hier die Abwehr innerer Gefahren (GVS -
Klasse 5).
GVS-Klasse 6 (Zeitfenster so schnell wie möglich)
Patienten mit einer im Meldebild erkennbaren erforderlichen Wiederbelebungssituation
Aus dem Meldebild lässt sich in zahlreichen Fällen erkennen, ob ein Patient akut wiederbelebt werden
muss. In diesen Fällen leitet die Leitstelle in den Fällen, in denen das Erkennen möglich ist, durch
Instruktion der Umstehenden Wiederbelebungsmaßnahmen ein („Telefonreanimation“). Es werden
RTW und Notarzt dorthin entsandt. Zur weiteren Verkürzung des Zeitintervalls bis zur ersten
qualifizierten Hilfe gibt es zwischenzeitlich auch sogenannte „Ersthelfersysteme“ (First responder, Helfer
vor Ort, mobile Retter, etc.). Für ein solches System besteh t in Köln ebenfalls ein Bedarf, der hier in
diesem RDBP angezeigt und durch Aufbau gedeckt werden soll.
GVS-Klasse 7 (kein Zeitfenster im häuslichen Umfeld)
Patienten, die bereits vor der Alarmierung des Rettungsdienstes verstorben sind und bei
Ankunft des Rettungsdienstes sichere Todeszeichen aufweisen
Bei dieser Patientengruppe ist eine Abgrenzung schwierig. Allerdings gibt es oft zahlreiche Hinweise auf
einen bereits länger zurückliegenden, eingetretenen Tod (z.B. Geruch, äußeres Erscheinungsbild, etc.).
2 Notarztindikationskatalog: http://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/NAIK-
Indikationskatalog_fuer_den_Notarzteinsatz_22022013.pdf
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
27
Tabelle 3: Klassifizierung von Hilfeersuchen, die sich über die 112 bei der Leitstelle Köln gemeldet haben, zu
denen der Rettungsdienst gefahren ist und die im Anschluss vom Rettungsdienstfachpersonal von GVS-1 bis
GVS-7 klassifiziert wurden.
Die Hilfeersuche , die in der Leitstelle Köln über die 112 eingegangen sind und zu denen ein
Rettungsmittel entsandt worden ist, wurden nach Übergabe des Pati enten nach dem GVS -Schema in
Tabelle 3 klassifiziert.
3.2. Ergebnisse
Ab Ende Juni 2018 wurden mehr als 80 % aller Rettungsdiensteinsätze damit klassifiziert. In der
folgenden Tabelle 4 ist die prozentuale Verteilung der GVS-Klassen dargestellt.
GVS-
Klasse
Dringlichkeit+
Einsatzmittel
Juni `19
(n=1963)
Juli `19
(n= 9058)
Aug. `19
(n=8792)
Sept. `19
(n=8495)
Okt. `19
(n=8786)
Nov. `19
(n=8911)
GVS-1 Amb.Versorg.-
terminierb. 15 % 15,6 % 15,7 % 16,1 % 16,3 % 15,0 %
GVS-2 Notfall-KTW
(20 min) 35 % 34,4 % 31,6 % 30,1 % 29,8 % 29 %
GVS-3 Akutfall (60
min) 14 % 15 % 14,5 % 14,2 % 14,3 % 15,1 %
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
28
GVS-4
Lebensgefahr
nicht
ausschließbar
RTW (Hilfsfrist)
24 % 23,3 % 25,8 % 27,4 % 28 % 28,2 %
GVS-5
Lebensgefahr
erkennbar:
RTW + Notarzt
(Hilfsfrist)
10 % 10 % 10,4 % 10,5 % 9,9 % 11.2 %
GVS-6
Reanimation
Telefon- rea -
Ersthelfer –
RTW-Notarzt
0,6 % 0,5 % 0,6 % 0,7 % 0,7 % 0,5 %
GVS-7 Tod vor Ort 1,2 % 1 % 1,3 % 1 % 0,8 % 0,9 %
Tabelle 4: Einsatzverteilung gemäß der GVS-Klassifizierung in Prozent
3.3. Umsetzung der Ergebnisse in eine GVS-konforme Einsatzplanung
Die Ergebnisse zeigen, dass nur ein Teil der Hilfeersuchen als eindeutig lebensbedrohlich eingestuft wurde
(GVS-5 und GVS -6) bzw. wo Lebensgefahr nicht ausschließbar war (GVS-4). Diese Einsatzklassen (GVS4 -6)
umfassen insgesamt rund 37,6 % aller Einsätze. Für die restlichen 62,4 % würden – soweit diese bereits am
Telefon erkennbar wären - Einsatzmittel reichen, die nicht innerhalb der Hilfsfrist (= 8min) vor Ort sein müssen,
um äußere oder innere Gefahren abzuw ehren. Daraus folgt, dass die Einsatzmittelbemessung und damit die
Bedarfsplanung diesem Umstand insoweit Rechnung tragen kann, wie Patienten ohne akute Lebensbedrohung
eindeutig von den akut bedrohten Patienten abgegrenzt werden können. D amit könnte erreicht werden, dass
Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen und Verletzungen (GVS -4 bis GVS-6 Patienten) besser
innerhalb der Hilfsfrist erreicht und behandelt werden können.
Da derzeit weder KTW in der Notfall -Vorhaltung vorhanden sind, no ch klar ist, welches Einsatzmittel für GVS -3
Patienten wirklich geeignet ist, kann die Umsetzung nur schrittweise erfolgen. Für die Analyse der GVS -3
Patienten müssen noch weitere Untersuchungen erfolgen, sie werden derzeit weiterhin mindestens mit einem
RTW bedient.
Für die in der Klassifikation als GVS -2 Patienten klassifizierten Patienten steht derzeit noch kein (Notfall -) KTW
System zur Verfügung, weshalb diese auch mit RTW bedient werden. Soweit die Leitstelle aber einen GVS -1
oder GVS -2 Patienten zu erkennen glaubt, eröffnet sie den Einsatz mit dem Stichwort „KTR“ (=
Krankentransport), entsendet aber weiterhin einen RTW. Ab Januar 2019 wurde die Leitstelle
gebeten, Hilfeersuchen, die bisher mit RTW über die Einsatzstichworte Intern -1 eröffnet wurden und bei denen
sie GVS-1 bzw. GVS -2 Hilfeersuchen erkennt, mit dem Einsatzstichwort „KTR“ zu eröffnen. Solange kein KTW
vorhanden ist, wird zwar auch nur ein RTW entsandt, aber es lässt sich daraus zumindest abschätzen, was an
KTW Vorhaltepotential erforder lich ist. In Tabelle 2 findet sich die absolute Anzahl der KTR -Eröffnungen im
Verhältnis zu den Intern-1 Eröffnungen.
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Tabelle 5: Anzahl der KTR Eröffnungen im Verhältnis zu dem Intern -1 Einsätzen aufgeschlüsselt für jede
Rettungswache.
Dabei zeigt sich, dass der Anteil an KTR-Eröffnungen in den einsatzstarken Wachbezirken 1, 4 und 5 besonders
hoch ist. Im Durchschnitt beträgt das Verhältnis (noch) 5,3 (Intern-1): 1 (KTR) Eröffnungen.
Bei der Betrachtung, welche KTR -Einsätze (d.h. als KTR von der Leitste lle eröffnet) zu welchen GVS -
Klassifizierungen geführt haben ist zwar die Datenbasis (Januar 2019 bis Mai 2019) noch klein, aber gibt schon
einige aufschlussreiche Hinweise.
GVS-1 GVS-2 GVS-3 GVS-4 GVS-5 GVS-6 GVS-7
KTR (n= 5353) 1814 2509 554 469 7 0 0
Prozentuale Verteilung 34 % 47 % 10 % 9 % 0 % 0 % 0 %
Tabelle 6: Einsätze, die mit KTR (n=5353) eröffnet wurden, sind vom Einsatzpersonal abschließend nach GVS
klassifiziert worden.
Bei der Verteilung fällt auf, dass keine ein zige Wiederbelebung (GVS -6) dabei war und nur einige NEF
Nachbestellungen (n=7), wobei noch unklar ist, warum das NEF hinzugezogen werden musste. Im Ergebnis
erscheint es aber vertretbar zu bestimmten Hilfeersuchen einen KTW zu entsenden, ohne dass es dabei zu
erheblichen Defiziten bei der Einsatzmittelentsendung kommt.
Wenn man bedenkt, wie schwierig die Informationsgewinnung und -bewertung aus Telefongesprächen ist, bei
denen die angerufenen Disponenten weder Patienten noch Örtlichkeit sehen können, dann ist eine
Erkennungsfähigkeit von 91 % ohne Vitalstörung (= richtig-positiv) und lediglich ein Einschluss von 8 % (= falsch-
positiv) mit nicht ausschließbaren Vitalstörungen, sowie von wenigen Einzelfällen mit konkreten Hinweisen auf
eine Lebensbedrohung als wirklich gut zu bewerten. Bei der Umsetzung des GVS erscheint es deshalb
vertretbar, das Einsatzmittel Krankentransport in der Notfallvorhaltung des Rettungsdienstes Köln planerisch zu
bemessen und einzuführen.
3.4. Projekte zur Umsetzung des GVS
Auf der Grundlage der vorgenannten retrospektiven Auswertung nach der GVS-Klassifizierung ist der
Bedarf für die differenzierte Entsendungstaktik zur Versorgung der Bevölkerung aufgezeigt. Ziel ist es,
wie bereits Eingangs beschrieben, die zeitkritischen Notfälle tatsächlich auch in der geplanten Hilfsfrist
erreichen zu können. Das GVS besitzt eine große Anzahl an Änderungspunkten, die nicht alle
gleichzeitig angegangen und bewältigt werden können. Aus diesem Grund ist es erforderlich, das GVS
in Teilprojekte zu gliedern und einzeln anzugehen. Zunächst sind dabei 6 Teilprojekte entlang der GVS-
Klassen identifiziert worden.
3.4.1. Teilprojekt - Komplementäre Notfallversorgung - (GVS-Klasse1)
Als GVS -1 werden Patienten klassifiziert, die eindeutig eine Bagatellerkrankung oder kleinere
Verletzungen im Haushalt bzw. in häuslicher Umgebung erlitten haben. Die Patienten müssen in der
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Lage sein, diese Erkrankung auch selbst als ungefährlich einzustufen und einem Hausbesuch bzw. dem
eigenständigen Aufsuchen einer Arztpraxis nach Terminvereinbarung zuzustimmen.
Im GVS ist eine enge Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) speziell für
diese GVS-1 Patienten vorgesehen. Zu diesem Zweck wurde deshalb ein Teilprojekt unter dem Namen
„Komplementäre Notfallverso rgung“ gemeinsam mit der KVNo initiiert, bei dem eine intensivere
Zusammenarbeit realisiert stattfinden soll (VN 1928/2018).
Die wesentlichen Ziele des Projektes sind:
Die sofortige Ausweitung der Erreichbarkeit der Telefonnummer 116117 auf 24 Stunden i n
Köln.
Die Einrichtung sogenannter „Partnerpraxen“, die bereit sind, tagsüber Patienten, die sich beim
Rettungsdienst melden, zu übernehmen.
Eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Arztrufzentrale und der Leitstelle der Feuerwehr
durch die gleiche Abfr agestruktur und einen verbesserten Datenaustausch. Dies wird auch
gemeinsame Schulungsmaßnahmen beinhalten.
Eine verbesserte Zusammenarbeit mit Übergabe der Patienten vom Rettungsdienst an das
vertragsärztliche System mit ggf. nachfolgenden Hausbesuchen
Das Projekt wird vom Gesundheitsministerium des Landes NRW evaluiert.
3.4.2. Teilprojekt – Einführung Notfall-KTW (GVS-Klasse 2)
Bei einem Teil der Patienten stehen die äußeren Gefahren (Öffentlicher Raum, Wetter, Verkehr =
Notsituation) im Vordergrund und die Erkrankung bzw. Verletzung sind nicht lebensbedrohlich. Diese
Patientengruppe wird der GVS -Klasse 2 zugeordnet und umfasst in der Auswertung (Tabelle 4 und
Tabelle 5 ) rund ein Drittel aller Hilfeersuche im Kölner Rettungsdienst. Auf die se Patienten wirken
überwiegend äußere Gefährdungen ein, weshalb si e trotz geringer medizinischer Dringlichkeit
aufgesucht und zur weiteren Versorgung in ärztliche Behandlung transportiert werden müssen. Ein
sogenannter Notfall-KTW lief in einer Pilotphase, VN 1928/2018). Für die Bedienung der erkennbaren
GVS-2 Patienten reicht ein solcher Krankentransportwagen (KTW) aus. Da er, um das Zeitfenster von
20 min einhalten zu können, keine disponiblen Krankentransporte durchführen kann, muss er in die
Notfall-Vorhaltung (sog. „nicht -disponibler Krankentransport“) genommen werden. Er wird deshalb kurz
als „Notfall-KTW“, bzw. N -KTW, bezeichnet. Auch die Gesundheitsberichterstattung des Bundes nutzt
im Übrigen diese Begriffe zur Differenzierung des Krankentransporte s.3 Die im disponiblen
Kranktransport üblichen Krankentransportwagen sind vom Typ A1.4
3 Gesundheitsberichterstattung des Bundes -> http://www.gbe-bund.de/oowa921-
install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&p_aid=i&p_aid=5760768&nummer=4
63&p_sprache=D&p_indsp=-&p_aid=38194581
4 Krankentransportwagen Typen: http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Heilberufe/Notaerzte/Artikel/22505.php
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Damit wird es einschließlich der Versorgungs - und Transportzeit möglich die Patienten innerhalb eines
60 min Zeitfensters einem Arzt vorzustellen. Eine weitreichende Erstversorgung ist üblicherweise nicht
erforderlich. Bei der Abfrage des Notrufes muss durch den Anrufer deutlich gemacht werden können,
dass die Erkrankung bzw. Verletzung oder Vergiftung (z.B. mit Alkohol) geringfügig ist und es die
äußeren Umstände sind, die eine Gefährdung darstellen. Die Anzahl der bedarfsgerechten Notfall-KTW
ist in der angepassten Bedarfsplanung (Kap. 4) ersichtlich. Das RettG NRW weist dem Rettungsdienst
auch die Versorgung (im Sinne von fachgerechter Hilfe) und Beförderung von Kran ken, Verletzten oder
sonstigen hilfsbedürftigen Personen zu, die keine Notfallpatienten sind (§ 2 Abs. 3 RettG NRW). Dies ist
gemäß der genannten Vorschrift die Aufgabe des Krankentransports. Notfallrettung und
Krankentransport bilden in NRW eine medizinis ch-organisatorische Einheit (§ 6 Abs. 1 RettG NRW).
Insofern können Nicht -Notfallpatienten, die Hilfe bedürfen ohne Notfallpatienten zu sein, auch mit
Einsatzmitteln des Krankentransportes versorgt und transportiert werden. Die im disponiblen
Kranktransport üblichen Krankentransportwagen vom Typ A1 werden zum Einsatz im nicht disponiblen
Krankentransport mit einer akuten Komponente spezifisch für diesen Aufgabenbereich konfiguriert
(Anlage 1).
3.4.3. Teilprojekt – Ersthelfersystem (GVS-Klasse 6)
Ersthelfersysteme bzw. Rettungs -Apps stellen ein zusätzliches, ergänzendes Versorgungskonzept im
System der Notfallrettung dar. Durch die Einbindung von Laienhelfern wird die Rettungskette an einer
entscheidenden Stelle, ohne eine Änderung an der bisherigen etablierten Struktur des Rettungsdienstes
vornehmen zu müssen, gestärkt. Sie ermöglichen eine standortbezogene Alarmierung von medizinisch
qualifizierten Ersthelfern über ein Smartphone. Das bereits in der Bevölkerung vorhandene Potenzial
von ärztlichem und nichtärztlichem Personal (z.B. Notärzte, Rettungsdienstmitarbeiter, Feuerwehrkräfte,
Angehörige von Hilfsorganisationen, Pflegekräfte, med. Fachpersonal, usw.) wird in Köln auf 20.000 –
25.000 Menschen geschätzt. Diese Personengruppe, kann so zur Einle itung qualifizierter
Ersthelfermaßnahmen für Patienten in deren unmittelbaren Umgebung angeworben werden. Im zweiten
Schritt könnte das System auch auf trainierte Laien-Ersthelfer ausgeweitet werden.
Durch die Nutzung von Ersthelfer -Apps konnte in anderen Gebietskörperschaften im Einzelfall die Zeit
des therapiefreien Intervalls deutlich gesenkt werden 5. Die Chance, innerhalb einer vorgegebenen
Zeitspanne einen verfügbaren Ersthelfer alarmieren zu können, steigt mit der Zahl registrierten Helfer.
Die tatsä chliche Effizienz der Systeme zur Verbesserung der Überlebenswahrscheinlichkeit nach
präklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand in Köln gilt es anhand von Outcome -Analysen, z. B. mithilfe des
Deutschen Reanimationsregisters, zu beweisen.
Der Aufbau und Betrieb dieses Ersthelfersystems wird nicht durch die Kostenträger refinanziert. Für
ein solches System besteht in Köln allerdings ebenfalls ein Bedarf, der hier in diesem RDBP angezeigt
und durch Aufbau gedeckt werden soll.
5 Siehe -> https://www.kreis-guetersloh.de/buergerservice/110/sr_seiten/artikel/112180100000052235.php
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3.4.4 Teilprojekt – TeleNotarzt
Der TeleNotarzt kann durch rund -um-die-Uhr „ärztliche Supervision“ mit Notärzten, die Einsatzkräfte im
Rettungsdienst nach dem Aachener Modell unterstützen 6. Das MAGS hat bei der Universität Maastricht
ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Standorte für Telenotarztsysteme in NRW ermitteln soll.
Soweit dieses Gutachten die Stadt Köln als Standort benennt und das MAGS diese gutachterlich
ermittelten Standorte empfiehlt und die Zustimmung der Kostenträger vorliegt, wird schrittweise ein
Telenotarztsystem unter den Gesichtspunkten ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich eingerichtet .
Die Möglichkeiten der Inanspruchnahme der telenotärztlichen Unterstützung sind vielfältig:
Primäreinsätze - Akute Versorgung von Notfallpatienten
Management & Begleitung von interhospitalen Sekundärtransporten
Supervision & Qualitätsmanagement
Beteiligung an überregionalem Telenotarzt-Netzwerk
Die Einsatzkategorien des TeleNotarztes sind im Wesentlichen:
Ressourcen-Schonung
o Verzicht auf Notarztnachalarmierung (medizinisch-logistischer Notarzteinsatz) nach
Konsultation des TeleNotarztes,
o leitliniengerechte Therapie,
o KEINE Notkompetenz, sondern Delegation im Rahmen der in den SAA/BPR
vorgegebenen Algorithmen
Verkürzung therapiefreies Intervall
o Erhöhung der Patientensicherheit durch 4-Augen-Prinzip
o Überwachung delegierter / ärztlicher Maßnahmen in Echtzeit
Therapiebeginn vor Eintreffen des disponierten Notarztes
o Verkürzung der präklinischen Versorgungszeit
o leitliniengerechte zeitliche Zuführung in das Zielkrankenhaus (z.B. Traumaklinik)
Bindezeit NEF verkürzt
o Übergabe an TeleNotarzt
o ggf. Zweitmeinung durch TeleNotarzt
o ggf. Unterstützung bei Patientenaufklärung
Aufgrund des neuen Berufsbildes „Notfallsanität er“ erscheint es vertretbar, einen rechnerisch
zusätzlichen Bedarf an NEF durch den Aufbau eines rund -um-die Uhr verfügbaren Telenotarztsystems
zu vermeiden , da die Zahl der lebensbedrohlichen Notfälle (konkret: Reanimationen, Polytrauma,
Schlaganfall, Herzinfarkt) im RD Köln nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angestiegen ist . Ziel ist es
dabei, dort notärztliche Unterstützung zu leisten, wo dies durch telemedizinische Maßnahmen
(medizinisch-logistisch, Delegation) möglich ist und somit die Nachalarmierun g bzw. längere Bindung
eines Notarzteinsatzfahrzeugs (NEF) vermieden werden kann. Derzeit entstehen über 20% aller
6 Siehe:
http://www.aachen.eu/DE/archiv/archiv_stadt_buerger/archiv_politik_verwaltung/archiv_pressemitteilungen/telenotarzt_2017
1229.html
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Notarzteinsätze in Köln durch Nachalarmierung. In den meisten Fällen handelt es sich aber um
medizinisch-logistische Unterstützung bzw. recht liche Absicherung, die in vielen Fällen auch
telemedizinisch geleistet werden kann. Durch diese Maßnahmen ist zu erwarten, dass sich dadurch die
Eintreffzeit der NEF bei den Notfallpatienten und Unfallopfern verbessert, bei denen der Notarzt vor Ort
tatsächlich erforderlich ist. Die Stadt Aachen erreichte eine Reduzierung der Notarztquote von 36% auf
aktuell 22%. 7 Die Umsetzung eines Telenotarztsystems für die Stadt Köln hängt jedoch von der
Landesplanung durch das zuständige Ministerium ab. Sie kann deshalb erst umgesetzt werden, wenn
planerisch klar ist, an welchen Standorten ein solches System platziert werden soll.
3.4.5. Teilprojekt - Beschaffung eines Notrufabfragesystems
Das neue Notrufabfragesystem hat das Ziel, die internen Arbeitsabläufe in der Leitstelle zu erleichtern
(ein technisches System an Stelle hinterlegter Merkhilfen) und hierdurch die internen K ommunikations-
und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen und zu optimieren. Die Nutzung standardisierter
Kommunikation soll sicherstellen, dass die Kommunikation mit dem Anrufer nach einheitlichen Kriterien
erfolgt und Entscheidungs - und Unterstützungsprozesse auf allen erreichbaren Informationen beruhen.
Zudem muss das Abfragesystem auch den Bereich des ärztlichen Notdienstes im Rahmen des GVS,
den Notfall -Krankentransport und den Spezialrettungsdienst (Schwertransport/ Intensivtransport,
Luftrettung) abbi lden. Der Kommunikationsstruktur dieses Systems liegt als Vorgabe das
Anforderungsprofil des Ärztlichen Leiter Rettungsdienst zu Grunde, wodurch für den einzelnen
Disponenten die Entscheidungsfindung besser unterstützt und damit rechtsicherer werden soll.
3.4.6. Teilprojekt - Elektronische Datenerfassung im Kölner Rettungsdienst
(DoktaR)
Für den Kölner Rettungsdienst soll ein Dokumentations - und Auswertesystem auf elektronischer Basis
beschafft werden, dass die Einsatzdaten elektronisch erfass - und verarbeitbar macht. Dieses
Beschaffungsprojekt läuf t unter der Kurzbezeichnung Dokt aR (Dokumentations - und Auswertesystem
im Rettungsdienst). Damit sollen die dokumentierte notfallmedizinische Behandlung an den
weiterbehandelnden Arzt in Klinik und Praxis schnellstmöglich weitergegeben werden (VN 2115/2018).
Ziel ist es das zu beschaffende System in eine bestehende IT-Infrastruktur, vorzugsweise des Amtes für
Informationsverarbeitung einzubinden.
Die im Rettungsdienst erhobenen Daten wurden bislang überwiegend zu Abrechnungs - und
Dokumentationszwecken genutzt. Während Art und Umfang der Abrechnungsdaten der Refinanzierung
der Gebühren dienten und im Wesentlichen von den Anforderungen der Kostenträg er definiert wurden,
diente die Dokumentation der rettungsdienstlichen Daten (Was ist passiert, was wurde gemacht)
vorrangig der Patientenversorgung.
Bei einer reinen papiergestützten Dokumentation ergeben sich durch die fehlende Übersicht - und
Analysemöglichkeit folgende Defizite:
7 Präsentation vom 15.05.2018
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Risiko einer qualitativ schwankenden Leistungserbringung
Fehlende Erkennung systematischer Schwachstellen
Fehlende systematische Rückkoppelungsmöglichkeit
Vorwürfe und Haftungsfälle
Fehlende Erkennung von Entwicklungen und Trends
Anfragen (insbesondere auch von der Politik) können nicht schnell und umfassend beantwortet
werden
Keine individuelle Verbesserungsmöglichkeit der Arbeitsweise
Erfassung und Analyse letztlich zufällig erkannter Ereignisse, die zu Fehlschlüssen und
falschen Prognosen führen kann
Die Überprüfung der Vollständigkeit der Dokumentation ist derzeit mangelhaft, da dazu jedes Protokoll
händisch geprüft werden müsste. Eine durchgehende Vollständigkeitsprüfung ohne großen
Personalaufwand ist nur elektronisch möglich.
Die mit der Novelle des Rettungsgesetzes NRW in 2015 erfolgten neuen Anforderung an die
Qualitätssicherung (siehe § 7a RettG NRW) machen eine elektronische Datenerfassung und -
verarbeitung unumgänglich.
Die Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes (N otSanG) bedeutet mehr notfallmedizinische
Möglichkeiten für die Notfallsanitäter, weshalb die Dokumentation auf diese neuen Möglichkeiten hin
angepasst und überwacht werden muss.
Die Analyse der Transportwege von der Rettungswache bis zur Abrechnung in de r
Gebührenabrechnung hat darüber hinaus ergeben, dass derzeit ein umfassendes Transportwesen der
Papierprotokolle von den Wachen bis zur Abrechnungsstelle erforderlich ist. Daneben kommt es zu
Verzögerungen, weil z.B. die Protokolle erst von den Satellitenwachen zur Hauptwache und dann weiter
zur Abrechnungsstelle transportiert werden müssen. Eine Beschleunigung der Datenübertragung von
jeder Wache zur Abrechnungsstelle lässt sich nur elektronisch verkürzen.
Ebenso gibt es einen Auswertebedarf der Abrechnun gsverwaltung für das Controling (speziell
Generierung von zu überwachenden Kennzahlen) und die Schaffung der Datenbasis für die
Gebührenkalkulation und Satzungserstellung. Die bisher dafür vorgesehenen Mittel dienten der
Etablierung eines Scanner-Systems.
Aufgrund der geänderten Anforderungen im Rahmen der Umsetzung des GVS (z.B. Übergabe von
Patientendaten an das vertragsärztliche System, GVS -Teilprojekt „komplementäre Notfallversorgung“) ,
werden jetzt tabletgestützte Systeme angestrebt. Die Zusammenarbei t mit der ARZ soll durch
einheitliche Abfrageschemen und Datenhandling (SMED) verbessert werden.
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
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4. GVS-konforme Bedarfsplanung
4.1 Einsatzentwicklung
Die GVS-Auswertung (siehe Tabelle 4 und 5) zeigt, dass von allen Einsatzfahrten etwa ein Drittel durch
N-KTW hätte bedient werden können, von denen mehr als 90% richtig erkannt wurden (Tabelle 5).
Das bemessungsrelevante Einsatzfahrtaufkommen im ersten Halbjahr 2018 beträgt 66.903 RTW -
Einsatzfahrten, das ergibt hochgerecht für das Jahr 2018 insgesamt 134.915 RTW-Einsatzfahrten und
entspricht einer Einsatzfahrtsteigerung gegenüber dem Jahr 2017 um 1,0%.
Setzt man ein Drittel der RTW -Einsatzfahrten, die mit INTERN1 abgeschlossen worden sind dafür an,
dass diese Einsatzfahrten auch durch einen N -KTW hätten auskömmlich bedient werden können, so
ergeben sich ca. 21.000 bemessungsrelevante N -KTW Einsatzfahrten. Die Steigerung der
bemessungsrelevanten Einsatzfahrten seit dem Datenkollektiv des RDBP 201 6 (01.07.2014 bis
30.06.2015) bis zur Leistungsanalyse des Rettungsdienstes für das erste Halbjahr 2018 (LARD 2018A)
betrug 22.018 RTW-Einsatzfahrten.
Die Tatsache, dass ein Drittel der mit INTERN1 abgeschlossenen RTW -Einsatzfahrten annähernd
genau der Einsatzfahrtsteigerung seit dem RDBP 2016 entspricht, begründet die Vorgehensweise, den
bedarfsgerechten Mehrbedarf in die Notfallrettung ohne Notarzt durch Notfall-KTW (N-KTW) zu decken.
Einsatzart
RDBP 2016
(01.07.2014 -
30.06.2015)
LARD 2018A
(01.01.2018 -
30.06.2018)
Differenz
absolut
Differenz
anteilig
Bemessungsrelevante
Einsatzfahrten
112.897 134.915 22.018 +19,5%
Tabelle 7: Bemessungsrelevante Einsatzfahrten in der Leistungsanalyse Rettungsdienst 201 8A (LARD 2018A)
für N-KTW
4.2 GVS-konforme Bedarfsplanung RTW
Die GVS-konforme Bedarfsplanung erfolgt unter zwei wesentlichen Rahmenbedingungen. Die erste ist,
dass das Mehraufkommen im zugrundeliegenden bemessungsrelevanten Einsatzfahrtaufkommen (1.
Halbjahr 2018) grundsätzlich durc h Notfall -KTW gedeckt werden soll , siehe oben . Die zweite
Rahmenbedingung begründet sich in der Mitarbeiterverfügbarkeit für die Besetzung der Einsatzmittel in
der Notfallrettung, hierbei stellen Einsatzmittel, die 16 -Stunden vorgehalten werden ein Hemmnis dar,
so dass alle Teilzeit-Einsatzmittel grundsätzlich in 12-Stunden-Schichten und nur im Ausnahmefall auch
als 8 -Stunden-Schichten geplant werden. Darüber hinaus gelten die entsprechenden
Rahmenbedingungen wie in der Einsatzmittelbemessung oben. Auch das Sicherheitsniveau entspricht
dem der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung in der Notfallrettung ohne Notarzt (RTW).
In Anlehnung an Schmiedel et. al. (2012) erfolgt die nachfolgende Fahrzeugbemessung auf dem im
ELR dokumentierten Einsatzaufkommen des ersten Halbjahres 2018 – also den 66.903 Einsatzfahrten.
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Wiederkehrzeit Sicherheitsniveau Rettungsdienstbereiche
20 Schichten hoch RDB: 5, 6, 7, 8, 14, 16, 17
10 Schichten niedriger RDB: 1, 2, 3, 4, 9, 10, 12, 19, 29
Die Abbildungen 6/1 bis 6 zeigen das mathematische Ergebnis der risikoabhängigen
Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt – hier RTW und N -KTW. Das mathematische
Ergebnis zeichnet sich dadurch aus, dass in jedem Bemessungsintervall das zuvor gewählte
Sicherheitsniveau erfüllt ist.
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Abbildung 6 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW bzw. N-KTW) 1/6
66903
RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 650 516 1236 1468 1413 1097 Summe Einsätze 6380 WKZ
Einsatzdauer 40 43 46 44 45 42 Ø EDauer 43,4 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 276738
RTW 4 3 6 6 6 5 Summe Vorhaltung 748800
WKZ 37,6 14,1 21,1 11,0 12,1 14,8 planerische Auslastung 36,96%
Einsätze 157 116 305 385 378 320 Summe Einsätze 1661
Einsatzdauer 39 39 49 44 42 43 Ø EDauer 42,5
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 70629
RTW 4 3 6 7 6 6 Summe Vorhaltung 199680
WKZ 47,1 25,6 18,4 27,8 11,0 24,5 planerische Auslastung 35,37%
Einsätze 374 232 243 337 393 426 Summe Einsätze 2005
Einsatzdauer 41 43 43 45 41 41 Ø EDauer 42,1
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 84506
RTW 6 5 5 6 6 7 Summe Vorhaltung 218400
WKZ 13,2 30,4 24,5 15,6 10,3 7,1 planerische Auslastung 38,69% RDB 1
Einsätze 486 240 217 275 263 250 Summe Einsätze 1731 11777
Einsatzdauer 37 37 46 45 43 41 Ø EDauer 41,6 42,4
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 72015 503888
RTW 7 5 5 6 5 5 Summe Vorhaltung 198000 1364880
WKZ 13,2 36,6 26,9 34,2 13,5 20,8 planerische Auslastung 36,37% 36,92%
Einsätze 186 217 547 503 540 392 Summe Einsätze 2385 WKZ
Einsatzdauer 50 53 56 53 53 51 Ø EDauer 52,8 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 125951
RTW 2 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 474240
WKZ 31,8 18,9 27,2 45,9 34,0 23,1 planerische Auslastung 26,56%
Einsätze 47 49 145 128 109 62 Summe Einsätze 540
Einsatzdauer 52 59 55 53 51 49 Ø EDauer 53,0
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 28640
RTW 2 2 4 4 3 2 Summe Vorhaltung 106080
WKZ 29,2 21,1 22,6 43,7 16,1 15,4 planerische Auslastung 27,00%
Einsätze 47 49 116 121 125 87 Summe Einsätze 545
Einsatzdauer 51 58 55 50 51 52 Ø EDauer 52,7
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 28713
RTW 2 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 99840
WKZ 30,4 21,4 11,4 12,4 10,3 33,9 planerische Auslastung 28,76% RDB 2
Einsätze 82 49 114 94 100 88 Summe Einsätze 527 3997
Einsatzdauer 46 53 56 57 53 50 Ø EDauer 52,5 52,8
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 27660 210965
RTW 3 2 4 3 3 3 Summe Vorhaltung 108000 788160
WKZ 47,7 22,7 48,6 18,0 17,5 31,4 planerische Auslastung 25,61% 26,77%
Einsätze 193 178 591 661 541 343 Summe Einsätze 2507 WKZ
Einsatzdauer 52 50 53 47 51 50 Ø EDauer 50,5 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 126712
RTW 2 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 474240
WKZ 26,7 35,8 24,5 21,6 37,5 38,8 planerische Auslastung 26,72%
Einsätze 46 46 184 166 141 93 Summe Einsätze 676
Einsatzdauer 52 51 57 54 50 48 Ø EDauer 51,9
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 35092
RTW 2 2 5 4 4 3 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 31,1 31,8 30,6 14,4 34,5 32,6 planerische Auslastung 28,12%
Einsätze 63 47 108 109 138 98 Summe Einsätze 563
Einsatzdauer 49 45 55 46 48 49 Ø EDauer 48,7
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 27400
RTW 2 2 3 3 4 3 Summe Vorhaltung 106080
WKZ 14,6 37,7 14,0 20,5 43,3 25,4 planerische Auslastung 25,83% RDB 3
Einsätze 78 62 89 128 115 91 Summe Einsätze 563 4309
Einsatzdauer 44 46 50 49 48 51 Ø EDauer 48,2 49,8
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 27109 216313
RTW 3 2 3 4 3 3 Summe Vorhaltung 108000 813120
WKZ 64,5 15,3 30,2 45,0 13,5 25,7 planerische Auslastung 25,10% 26,60%
Bemessungszeitraum:
FR
SA
SOFT
BMR 2
MO - DO
FR
SA
SOFT
BMR 3
MO - DO
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
BMR 1
MO - DO
FR
SA
SOFT
RTW
1. Halbjahr 2018
bemessungsrelevante Einsatzfahrten
Statistik / planerische Auslastung
4-Stunden Intervall
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
38
Abbildung 6 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW bzw. N-KTW) 2/6
66903
RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 434 402 909 865 872 752 Summe Einsätze 4234 WKZ
Einsatzdauer 48 51 52 52 49 47 Ø EDauer 50,0 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 211901
RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 624000
WKZ 18,7 21,0 16,4 21,1 24,8 12,8 planerische Auslastung 33,96%
Einsätze 109 104 204 225 192 191 Summe Einsätze 1025
Einsatzdauer 47 50 54 51 48 49 Ø EDauer 49,7
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 50932
RTW 3 3 5 5 4 4 Summe Vorhaltung 149760
WKZ 19,9 20,3 23,3 19,2 11,6 10,9 planerische Auslastung 34,01%
Einsätze 143 135 169 244 223 217 Summe Einsätze 1131
Einsatzdauer 43 49 52 51 49 51 Ø EDauer 49,3
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 55702
RTW 4 4 4 5 5 5 Summe Vorhaltung 168480
WKZ 52,8 43,3 15,0 12,8 22,1 21,4 planerische Auslastung 33,06% RDB 4
Einsätze 176 113 190 187 165 143 Summe Einsätze 974 7364
Einsatzdauer 45 47 49 50 49 47 Ø EDauer 47,9 49,2
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 46625 365161
RTW 4 3 5 5 4 4 Summe Vorhaltung 150000 1092240
WKZ 17,1 15,6 38,5 38,6 16,2 32,8 planerische Auslastung 31,08% 33,43%
Einsätze 279 294 758 724 718 534 Summe Einsätze 3307 WKZ
Einsatzdauer 49 48 51 47 49 48 Ø EDauer 48,8 20
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 161218
RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 624000
WKZ 82,7 74,8 41,8 67,7 59,6 48,9 planerische Auslastung 25,84%
Einsätze 71 72 181 181 156 121 Summe Einsätze 782
Einsatzdauer 50 47 54 48 53 50 Ø EDauer 50,4
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 39415
RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 156000
WKZ 74,9 84,7 40,8 64,9 88,4 63,1 planerische Auslastung 25,27%
Einsätze 97 76 156 140 140 154 Summe Einsätze 763
Einsatzdauer 48 51 54 52 49 48 Ø EDauer 50,2
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 38290
RTW 3 3 5 4 4 4 Summe Vorhaltung 143520
WKZ 28,4 55,8 85,3 31,3 38,3 27,4 planerische Auslastung 26,68% RDB 5
Einsätze 103 80 156 168 182 127 Summe Einsätze 816 5668
Einsatzdauer 46 47 51 49 48 47 Ø EDauer 48,0 49,3
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 39174 278097
RTW 3 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 150000 1073520
WKZ 22,1 50,3 84,7 72,5 51,6 53,7 planerische Auslastung 26,12% 25,91%
Einsätze 186 230 480 448 470 306 Summe Einsätze 2120 WKZ
Einsatzdauer 53 55 56 54 54 53 Ø EDauer 54,1 20
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 114704
RTW 2 3 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 499200
WKZ 28,8 127,1 46,1 71,4 58,9 48,6 planerische Auslastung 22,98%
Einsätze 37 57 119 130 122 98 Summe Einsätze 563
Einsatzdauer 53 56 60 53 53 53 Ø EDauer 54,8
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 30828
RTW 2 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 131040
WKZ 52,1 119,0 36,5 44,4 52,5 122,6 planerische Auslastung 23,53%
Einsätze 55 55 88 103 110 92 Summe Einsätze 503
Einsatzdauer 51 55 56 60 53 51 Ø EDauer 54,3
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 27288
RTW 3 3 3 4 4 3 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 179,9 149,0 26,7 70,2 80,5 29,3 planerische Auslastung 21,87% RDB 6
Einsätze 58 35 95 113 121 82 Summe Einsätze 504 3690
Einsatzdauer 52 50 58 54 54 53 Ø EDauer 53,4 54,1
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 26928 199749
RTW 3 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 120000 875040
WKZ 122,6 63,7 95,4 58,3 42,4 33,5 planerische Auslastung 22,44% 22,83%
Bemessungszeitraum:
BMR 6
MO - DO
FR
SA
SOFT
BMR 5
MO - DO
FR
SA
SOFT
BMR 4
MO - DO
FR
SA
SOFT
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
RTW
1. Halbjahr 2018
bemessungsrelevante Einsatzfahrten
Statistik / planerische Auslastung
4-Stunden Intervall
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
39
Abbildung 6 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW bzw. N-KTW) 3/6
66903
RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 285 274 724 601 701 478 Summe Einsätze 3063 WKZ
Einsatzdauer 50 54 53 53 52 51 Ø EDauer 52,0 20
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 159423
RTW 3 3 5 4 5 4 Summe Vorhaltung 599040
WKZ 73,8 71,4 43,5 22,9 56,1 63,4 planerische Auslastung 26,61%
Einsätze 68 70 206 167 148 133 Summe Einsätze 792
Einsatzdauer 51 50 52 53 50 51 Ø EDauer 51,1
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 40442
RTW 3 3 5 5 4 4 Summe Vorhaltung 149760
WKZ 84,4 80,2 26,1 66,8 27,4 40,8 planerische Auslastung 27,00%
Einsätze 72 73 118 148 139 154 Summe Einsätze 704
Einsatzdauer 52 52 54 54 47 49 Ø EDauer 51,2
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 36075
RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 137280
WKZ 63,6 62,2 55,8 22,9 45,0 25,7 planerische Auslastung 26,28% RDB 7
Einsätze 82 75 138 133 131 117 Summe Einsätze 676 5235
Einsatzdauer 50 55 54 50 47 50 Ø EDauer 51,1 51,4
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 34536 270476
RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 132000 1018080
WKZ 38,9 42,1 25,2 37,3 47,7 63,3 planerische Auslastung 26,16% 26,57%
Einsätze 260 315 632 587 634 496 Summe Einsätze 2924 WKZ
Einsatzdauer 48 51 54 54 52 49 Ø EDauer 51,5 20
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 150473
RTW 3 3 5 4 5 4 Summe Vorhaltung 599040
WKZ 111,7 50,1 78,1 23,0 89,8 60,7 planerische Auslastung 25,12%
Einsätze 55 63 171 202 164 120 Summe Einsätze 775
Einsatzdauer 46 50 51 54 52 47 Ø EDauer 49,9
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 38681
RTW 2 3 5 5 5 4 Summe Vorhaltung 149760
WKZ 23,7 112,9 65,3 25,4 76,4 84,2 planerische Auslastung 25,83%
Einsätze 73 64 127 148 139 128 Summe Einsätze 679
Einsatzdauer 46 55 54 53 52 46 Ø EDauer 51,1
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 34717
RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 137280
WKZ 85,9 86,0 40,4 23,2 31,6 65,6 planerische Auslastung 25,29% RDB 8
Einsätze 93 75 119 134 146 114 Summe Einsätze 681 5059
Einsatzdauer 44 49 55 52 47 45 Ø EDauer 48,8 50,3
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 33228 257099
RTW 3 3 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 132000 1018080
WKZ 35,3 55,3 43,5 32,3 29,9 97,6 planerische Auslastung 25,17% 25,25%
Einsätze 278 324 641 644 663 489 Summe Einsätze 3039 WKZ
Einsatzdauer 47 48 53 51 52 47 Ø EDauer 49,6 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 150706
RTW 2 3 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 499200
WKZ 12,0 52,6 17,2 19,0 16,2 13,6 planerische Auslastung 30,19%
Einsätze 67 52 143 136 149 150 Summe Einsätze 697
Einsatzdauer 46 46 56 54 53 49 Ø EDauer 50,7
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 35332
RTW 2 2 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 124800
WKZ 13,8 27,5 23,6 30,6 22,6 28,0 planerische Auslastung 28,31%
Einsätze 100 82 114 139 171 152 Summe Einsätze 758
Einsatzdauer 48 42 55 55 53 48 Ø EDauer 50,2
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 38074
RTW 3 3 3 4 4 4 Summe Vorhaltung 131040
WKZ 24,6 71,0 12,1 26,8 13,2 28,9 planerische Auslastung 29,06% RDB 9
Einsätze 105 80 119 145 142 112 Summe Einsätze 703 5197
Einsatzdauer 44 44 54 50 53 46 Ø EDauer 48,4 49,7
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 34044 258155
RTW 3 3 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 126000 881040
WKZ 23,6 58,8 47,3 26,1 23,6 16,5 planerische Auslastung 27,02% 29,30%
Bemessungszeitraum:
MO - DO
FR
SA
SOFT
MO - DO
FR
SA
SOFT
MO - DO
FR
SA
SOFT
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
RTW
1. Halbjahr 2018
bemessungsrelevante Einsatzfahrten
BMR 8 BMR 7BMR 9
Statistik / planerische Auslastung
4-Stunden Intervall
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
40
Abbildung 6 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW bzw. N-KTW) 4/6
66903
RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 274 261 655 630 715 528 Summe Einsätze 3063 WKZ
Einsatzdauer 45 48 51 49 48 45 Ø EDauer 47,6 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 145785
RTW 2 2 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 474240
WKZ 13,6 13,8 17,4 23,8 15,0 11,7 planerische Auslastung 30,74%
Einsätze 86 69 151 155 156 157 Summe Einsätze 774
Einsatzdauer 45 44 51 50 48 45 Ø EDauer 47,2
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 36503
RTW 3 2 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 131040
WKZ 50,5 13,6 24,3 23,1 26,4 30,7 planerische Auslastung 27,86%
Einsätze 108 58 148 162 184 186 Summe Einsätze 846
Einsatzdauer 38 46 48 47 45 44 Ø EDauer 45,0
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 38055
RTW 3 2 4 4 4 4 Summe Vorhaltung 131040
WKZ 33,2 20,2 31,2 22,9 15,7 16,5 planerische Auslastung 29,04% RDB 10
Einsätze 104 85 128 136 151 119 Summe Einsätze 723 5406
Einsatzdauer 42 45 50 44 46 47 Ø EDauer 45,5 46,3
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 32917 253260
RTW 3 3 4 4 4 3 Summe Vorhaltung 126000 862320
WKZ 26,0 45,8 44,9 51,0 28,7 13,2 planerische Auslastung 26,12% 29,37%
Einsätze 94 89 293 265 259 193 Summe Einsätze 1193 WKZ
Einsatzdauer 50 52 58 55 54 51 Ø EDauer 53,2 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 63510
RTW 1 1 3 2 2 2 Summe Vorhaltung 274560
WKZ 13,2 14,3 47,1 10,5 11,8 28,2 planerische Auslastung 23,13%
Einsätze 18 18 86 67 59 40 Summe Einsätze 288
Einsatzdauer 54 59 62 57 57 51 Ø EDauer 56,6
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 16313
RTW 1 1 3 3 2 2 Summe Vorhaltung 74880
WKZ 20,6 19,0 22,6 67,2 13,6 46,1 planerische Auslastung 21,79%
Einsätze 30 20 60 57 60 53 Summe Einsätze 280
Einsatzdauer 52 53 55 49 55 49 Ø EDauer 52,2
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 14603
RTW 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 68640
WKZ 99,6 17,1 13,7 19,2 13,9 23,1 planerische Auslastung 21,27% RDB 12
Einsätze 26 24 41 55 66 45 Summe Einsätze 257 2018
Einsatzdauer 41 46 54 59 51 49 Ø EDauer 50,1 53,0
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 12878 107305
RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 60000 478080
WKZ 12,2 12,7 35,2 13,9 10,8 32,5 planerische Auslastung 21,46% 22,44%
Einsätze 142 143 387 337 311 239 Summe Einsätze 1559 WKZ
Einsatzdauer 54 61 61 59 57 55 Ø EDauer 57,6 20
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 89866
RTW 2 2 4 3 3 3 Summe Vorhaltung 424320
WKZ 59,2 46,1 88,6 27,7 39,8 109,9 planerische Auslastung 21,18%
Einsätze 21 31 92 86 100 64 Summe Einsätze 394
Einsatzdauer 61 55 65 55 58 54 Ø EDauer 57,9
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 22810
RTW 2 2 4 3 4 3 Summe Vorhaltung 112320
WKZ 203,4 83,8 89,5 30,9 90,9 87,8 planerische Auslastung 20,31%
Einsätze 46 37 67 80 86 81 Summe Einsätze 397
Einsatzdauer 53 58 65 58 56 53 Ø EDauer 57,2
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 22723
RTW 2 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 99840
WKZ 29,3 46,5 47,5 34,1 29,1 40,0 planerische Auslastung 22,76% RDB 14
Einsätze 38 32 74 86 65 71 Summe Einsätze 366 2716
Einsatzdauer 47 44 61 54 55 53 Ø EDauer 52,5 56,3
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 19198 154596
RTW 2 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 96000 732480
WKZ 55,6 101,6 34,4 27,4 68,4 56,3 planerische Auslastung 20,00% 21,11%
Bemessungszeitraum:
SOFT
MO - DO
FR
MO - DO
FR
SA
SOFT
MO - DO
FR
SA
SA
SOFT
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
RTW
1. Halbjahr 2018
bemessungsrelevante Einsatzfahrten
BMR 12BMR 14 BMR 10
Statistik / planerische Auslastung
4-Stunden Intervall
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
41
Abbildung 6 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW bzw. N-KTW) 5/6
66903
RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 31 35 85 88 76 65 Summe Einsätze 380 WKZ
Einsatzdauer 54 63 64 62 59 57 Ø EDauer 59,8 20
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 22732
RTW 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 224640
WKZ 104,3 70,9 182,4 174,1 294,2 23,9 planerische Auslastung 10,12%
Einsätze 9 14 22 23 17 10 Summe Einsätze 95
Einsatzdauer 61 57 67 55 59 55 Ø EDauer 59,1
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 5618
RTW 1 1 2 2 1 1 Summe Vorhaltung 49920
WKZ 69,3 31,7 152,4 192,0 21,1 62,0 planerische Auslastung 11,25%
Einsätze 7 6 17 21 19 15 Summe Einsätze 85
Einsatzdauer 53 58 70 60 58 55 Ø EDauer 59,1
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 5024
RTW 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 56160
WKZ 128,9 162,3 290,3 209,7 299,6 28,6 planerische Auslastung 8,95% RDB 16
Einsätze 15 17 6 24 18 7 Summe Einsätze 87 647
Einsatzdauer 49 44 64 58 60 54 Ø EDauer 54,8 58,2
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 4772 38145
RTW 1 1 1 2 2 1 Summe Vorhaltung 48000 378720
WKZ 29,4 25,6 135,9 138,0 298,1 117,6 planerische Auslastung 9,94% 10,07%
Einsätze 34 36 99 88 74 56 Summe Einsätze 387 WKZ
Einsatzdauer 52 60 56 55 58 49 Ø EDauer 54,9 20
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 21240
RTW 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 224640
WKZ 90,1 70,4 150,7 221,0 328,3 36,7 planerische Auslastung 9,46%
Einsätze 9 7 24 21 29 19 Summe Einsätze 109
Einsatzdauer 53 55 60 53 59 48 Ø EDauer 54,8
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 5968
RTW 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 56160
WKZ 80,0 124,9 145,7 266,7 86,9 20,5 planerische Auslastung 10,63%
Einsätze 10 12 16 22 18 16 Summe Einsätze 94
Einsatzdauer 49 73 46 48 47 60 Ø EDauer 54,0
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 5079
RTW 1 1 1 2 1 1 Summe Vorhaltung 43680
WKZ 70,2 33,7 29,8 276,5 23,1 23,3 planerische Auslastung 11,63% RDB 17
Einsätze 11 9 12 26 18 18 Summe Einsätze 94 684
Einsatzdauer 39 43 64 58 44 53 Ø EDauer 50,4 53,5
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 4736 37023
RTW 1 1 1 2 1 2 Summe Vorhaltung 48000 372480
WKZ 66,2 89,1 35,3 110,5 22,9 365,3 planerische Auslastung 9,87% 9,94%
Einsätze 81 92 166 158 169 125 Summe Einsätze 791 WKZ
Einsatzdauer 52 59 60 57 54 56 Ø EDauer 56,4 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 44581
RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 249600
WKZ 16,9 12,1 31,5 39,9 36,7 77,3 planerische Auslastung 17,86%
Einsätze 19 25 46 41 43 32 Summe Einsätze 206
Einsatzdauer 52 59 64 60 63 56 Ø EDauer 59,2
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 12193
RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 62400
WKZ 19,0 10,3 21,4 32,8 26,8 72,1 planerische Auslastung 19,54%
Einsätze 23 17 45 44 44 42 Summe Einsätze 215
Einsatzdauer 41 59 62 65 56 50 Ø EDauer 55,8
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 11993
RTW 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 62400
WKZ 16,4 21,0 23,8 23,8 30,0 42,0 planerische Auslastung 19,22% RDB 19 (FL)
Einsätze 34 31 52 43 43 26 Summe Einsätze 229 1441
Einsatzdauer 47 53 54 55 51 55 Ø EDauer 52,6 56,0
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 12044 80811
RTW 2 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 72000 446400
WKZ 74,7 78,5 18,9 29,7 34,1 122,4 planerische Auslastung 16,73% 18,10%
Bemessungszeitraum:
FR
MO - DO
FR
SA
SA
SOFT
MO - DO
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
RTW
1. Halbjahr 2018
bemessungsrelevante Einsatzfahrten
Statistik / planerische Auslastung
4-Stunden Intervall
SOFT
BMR 16BMR 17
MO - DO
BMR 19 (FL)
FR
SA
SOFT
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
42
Abbildung 6 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW bzw. N-KTW) 6/6
Auf der Basis des mathematischen Ergebnisses der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung erfolgt eine
Anpassung der bedarfsgerechten Fahrzeugvorhaltung an ein Dienstplanmodell. Hierbei erfolgt eine
Abwägung zwischen der Unterschreitung des gewählten Sicherheit sniveaus und der Wirtschaftlichkeit
und führt im Ergebnis zu der in den Abbildungen 7/1 bis 3 dargestellten angepassten bedarfsgerechten
Fahrzeugvorhaltung, für den Bemessungszeitraum 1. Halbjahr 2018.
In der Abbildungen 7/1 bis 3 ist die jeweilige Vorhaltung der bedarfsgerechten RTW (blaue Balken)
sowie die den Mehrbedarf deckenden bedarfsgerechten Notfall-KTW (rosa Balken) dargestellt.
Für jedes 4 -Stunden-Bemessungsintervall wird die Wiederkehrzeit des Risikofalles angegeben und ist
farblich unterlegt. Zusätzlich ist pro Bemessungsraum die Wiederkehrzeit im Wochenmittel angegeben.
Dunkelgrün: Wiederkehrzeit größer als 20 Bemessungsintervalle (höchstes Sicherheitsniveau)
Hellgrün: Wiederkehrzeit zwischen 10 und 20 Bemessungsintervallen
Gelb: Wiederkehrzeit zwischen 5 und 10 Bemessungsintervalle (Sicherheitsniveau
unterschritten)
Rot: Wiederkehrzeit kleiner 5 Bemessungsintervalle (Sicherheitsniveau deutlich
unterschritten).
66903
RDB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 82 112 205 197 196 161 Summe Einsätze 953 WKZ
Einsatzdauer 49 53 58 51 56 48 Ø EDauer 52,4 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 49983
RTW 1 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 274560
WKZ 17,7 119,1 19,0 26,2 22,9 50,5 planerische Auslastung 18,20%
Einsätze 11 31 53 46 67 51 Summe Einsätze 259
Einsatzdauer 52 56 55 56 54 44 Ø EDauer 53,0
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 13730
RTW 1 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 68640
WKZ 54,4 80,1 18,9 27,3 10,5 30,6 planerische Auslastung 20,00%
Einsätze 37 18 52 44 51 49 Summe Einsätze 251
Einsatzdauer 44 50 61 51 55 50 Ø EDauer 51,9
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 13033
RTW 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 68640
WKZ 73,8 22,2 16,7 35,4 21,4 27,4 planerische Auslastung 18,99% RDB 29 (DE)
Einsätze 28 26 47 49 39 43 Summe Einsätze 232 1695
Einsatzdauer 52 54 56 54 51 57 Ø EDauer 53,9 52,8
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 12501 89248
RTW 2 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 72000 483840
WKZ 108,1 126,3 22,8 22,1 45,0 28,7 planerische Auslastung 17,36% 18,45%
Bemessungszeitraum:
BMR 19 (DE)
MO - DO
FR
SA
SOFT
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
RTW
1. Halbjahr 2018
bemessungsrelevante Einsatzfahrten
Statistik / planerische Auslastung
4-Stunden Intervall
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
43
Abbildung 7 Angepassten Ergebnis der risikoabh ängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW) und Notfall-KTW (N-KTW) mit Fahrzeuganzahl und Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund
des Bemessungszeitraums 1.Halbjahr 2018 – 1/3
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
1 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
1 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
1 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
1 RTW 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/9 108
1 RTW 8 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/8 96
1 RTW 9 1 1 1 12/1 12
RTW7 0
RTW8 0
RTW9 0
RTW10 0
RTW11 0
N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
Summe 4 4 5 6 6 5 4 4 6 6 6 6 6 6 6 6 6 7 7 7 5 5 5 4 7 888
WKZ 37,6 82,2 6,6 11,0 12,1 14,8 47,1 182,4 18,4 8,9 11,0 24,5 13,2 138,3 106,6 15,6 10,3 7,1 13,2 981,9 26,9 9,7 13,5 5,6 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
2 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
2 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
2 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
RTW4 0
RTW5 0
N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
Summe 2 2 4 4 4 2 2 2 4 4 4 2 2 2 4 4 4 2 2 2 4 4 4 2 4 504
WKZ 31,8 18,9 27,2 45,9 34,0 4,4 29,2 21,1 22,6 43,7 92,6 15,4 30,4 21,4 58,2 66,6 51,7 5,9 7,3 22,7 48,6 103,8 102,8 5,5 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
3 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
3 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
3 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
RTW4 0
RTW5 0
N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/6 48
Summe 3 3 3 3 3 2 2 2 4 4 4 2 2 2 3 3 3 3 3 3 4 4 4 3 4 468
WKZ 270,3 408,1 5,8 5,1 8,0 6,4 31,1 31,8 8,2 14,4 34,5 5,6 14,6 37,7 14,0 20,5 8,8 25,4 64,5 132,6 210,7 45,0 75,2 25,7 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
4 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
4 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
4 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
4 RTW 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/8 96
RTW5 0
N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 96
Summe 3 3 5 5 5 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 5 4 4 4 4 4 4 3 5 696
WKZ 18,7 21,0 16,4 21,1 24,8 12,8 125,6 126,3 6,5 5,5 11,6 10,9 52,8 43,3 66,7 12,8 22,1 6,0 17,1 91,9 9,6 9,6 16,2 7,1 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
5 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
5 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
5 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 108
5 RTW 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/6 72
RTW5 0
N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
Summe 3 3 5 5 5 3 3 3 5 5 5 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 5 3 5 684
WKZ 82,7 74,8 41,8 67,7 59,6 9,7 74,9 84,7 40,8 64,9 88,4 63,1 196,9 459,1 18,4 31,3 38,3 27,4 144,1 411,3 84,7 72,5 51,6 10,4 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
6 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
6 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
6 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
RTW4 0
RTW5 0
N-KTW 0
Summe 2 2 3 3 3 2 2 2 3 3 3 2 2 2 3 3 3 2 2 2 3 3 3 2 3 420
WKZ 28,8 15,6 9,6 13,3 11,4 7,7 52,1 14,8 8,0 9,5 10,4 4,0 19,7 17,5 26,7 13,5 14,5 5,3 14,9 63,7 16,9 11,4 8,9 5,9 Fahrzeuge
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt - RTW - mit Notfall-KTW
Bemessungszeitraum 01.01. bis 30.06.2018 / 374/10 Dr. M. Wesolowski / Stand: Dezember 2018
RDBP 2016
Anpassung 2018
RDB 1
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDB 2
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDB 3
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDB 4
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDB 5
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDB 6
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
44
Abbildung 7 Angepassten Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW) und Notfall-KTW (N-KTW) mit Fahrzeuganzahl und Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund
des Bemessungszeitraums 1.Halbjahr 2018 – 2/3
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
7 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
7 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
7 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
7 RTW 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
Summe 3 3 4 4 4 3 3 3 4 4 4 3 3 3 4 4 4 3 3 3 4 4 4 3 4 588
WKZ 73,8 71,4 10,7 22,9 13,1 12,0 84,4 80,2 7,1 15,1 27,4 8,5 63,6 62,2 55,8 22,9 45,0 5,9 38,9 42,1 25,2 37,3 47,7 11,9 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
8 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
8 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
8 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
8 RTW 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
Summe 2 2 3 4 4 3 2 2 3 4 4 3 2 2 3 4 4 3 2 2 3 4 4 3 4 504
WKZ 13,7 7,7 4,5 23,0 19,1 11,5 23,7 14,0 3,9 7,0 16,7 14,6 11,1 11,7 8,6 23,2 31,6 12,0 5,8 8,3 9,1 32,3 29,9 16,3 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
9 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
9 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
9 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 168
Summe 3 3 4 4 4 3 3 3 4 4 4 3 3 3 4 4 4 3 3 3 4 4 4 3 4 588
WKZ 94,4 52,6 17,2 19,0 16,2 13,6 114,6 295,1 23,6 30,6 22,6 6,3 24,6 71,0 62,6 26,8 13,2 6,4 23,6 58,8 47,3 26,1 23,6 16,5 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
10 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
10 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
10 RTW 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/11 132
10 RTW 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/6 72
Summe 3 3 3 4 4 3 2 2 3 4 4 3 2 2 3 4 4 4 3 3 3 3 3 3 4 540
WKZ 113,8 112,5 4,5 23,8 15,0 11,7 7,5 13,6 5,7 23,1 26,4 6,7 5,3 20,2 6,9 22,9 15,7 16,5 26,0 45,8 9,1 9,8 6,4 13,2 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
12 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
12 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 84
Summe 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 336
WKZ 211,9 236,6 7,7 10,5 11,8 28,2 402,7 339,5 4,6 9,9 13,6 46,1 99,6 304,3 13,7 19,2 13,9 23,1 209,7 209,3 35,2 13,9 10,8 32,5 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
14 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
14 RTW 2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 84
Summe 1 1 2 3 3 2 1 1 2 3 3 2 1 1 2 3 3 2 1 1 2 3 3 2 3 336
WKZ 5,9 5,2 3,6 27,7 39,8 14,0 13,7 7,4 3,7 30,9 16,3 11,9 3,7 5,1 8,0 34,1 29,1 6,7 5,4 7,8 6,2 27,4 68,4 8,5 Fahrzeuge
RDB 14
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDB 10
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDB 12
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDB 8
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDB 9
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDB 7
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt - RTW - mit Notfall-KTW
Bemessungszeitraum 01.01. bis 30.06.2018 / 374/10 Dr. M. Wesolowski / Stand: Dezember 2018
RDBP 2016
Anpassung
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
45
Abbildung 7 Angepassten Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne
Notarzt (RTW) und Notfall-KTW (N-KTW) mit Fahrzeuganzahl und Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund
des Bemessungszeitraums 1.Halbjahr 2018 – 3/3
Abbildung 8 Zusammenfassung des angepasste n Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die
Notfallrettung ohne Notarzt mit Fahrzeuganzahl und Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des für den
Bemessungszeitraum 1.Halbjahr 2018 (LARD 2018A)
Die Abbildung 9 zeigt die Fahrzeugvorhaltung entsprechend dem RDBP 2016, welches auf dem
Datenkollektiv 7-2014 bis 6-2015 basiert.
Abbildung 9 Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des angepassten Ergebnis der risikoabhängigen
Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt (RTW) im RDBP 2016
Es zeigt sich, dass nunmehr ein Mehrbedarf von 924 Wochenvorhaltestunden besteht, das entspricht
einer Steigerung der Wochenvorhaltung gegenüber dem RDBP 2016 um 13,9%.
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
16 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
Summe 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 168
WKZ 104,3 70,9 13,0 12,5 17,2 23,9 69,3 31,7 11,7 12,8 21,1 62,0 128,9 162,3 18,2 13,9 17,4 28,6 29,4 25,6 135,9 10,5 17,5 117,6
48,2 mittlere WKZ
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
17 RTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
Summe 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 168
WKZ 90,1 70,4 10,9 13,9 18,4 36,7 80,0 124,9 11,0 15,6 7,8 20,5 70,2 33,7 29,8 15,5 23,1 23,3 66,2 89,1 35,3 9,0 22,9 19,3
39,1 mittlere WKZ
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
19 RTW 2 (FL) 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
19 RTW 4 (DU) 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
Summe 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 2 252
WKZ 16,9 12,1 31,5 39,9 36,7 7,1 19,0 10,3 21,4 32,8 26,8 6,8 16,4 21,0 23,8 23,8 30,0 4,6 6,5 7,0 18,9 29,7 34,1 9,5
20,3 mittlere WKZ
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
19 RTW 1 (DE) 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
19 N-KTW 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 168
Summe 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 336
WKZ 336,6 119,1 19,0 26,2 22,9 50,5 1778,3 80,1 18,9 27,3 10,5 30,6 73,8 472,2 16,7 35,4 21,4 27,4 108,1 126,3 22,8 22,1 45,0 28,7
146,7 mittlere WKZ
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt - RTW - mit Notfall-KTW
Bemessungszeitraum 01.01. bis 30.06.2018 / 374/10 Dr. M. Wesolowski / Stand: April 2019
RDB 16
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDB 17
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDB 19 (FL/DU)
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Mittleres Sicherheitsniveau
Mittleres Sicherheitsniveau
Mittleres Sicherheitsniveau
Mittleres Sicherheitsniveau
RDB 19 (DE)
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Fahrzeuge WoVhStd
RTW 36 36 49 53 53 39 35 35 50 53 53 42 39 39 49 52 52 45 42 42 49 51 51 39 55 7.504
Stadt Köln
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Fahrzeuge WoVhStd
RTW 29 29 46 46 44 41 29 29 46 46 45 42 34 34 45 45 44 44 36 36 43 43 43 41 47 6.660
Stadt
Köln
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
46
Die Umsetzung des Vorhaltebedarfs im RDBP 2016 führt e bei einigen Leistungserbringern zu
Besetzungsschwierigkeiten bei den 16 -Stunden-RTW, so dass deren Vorhaltung auf 12 -Stunden
reduziert wurde. In der Summe fielen dadurch 168 Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) weg und die
Gesamtvorhaltung sank von 6.660 auf 6.492 WoVhStd.
Der oben dargestellte Mehrbedarf wird zum einen durch eine modifizierte Vorhaltedauer vorhandener
RTW und zum anderen durch insgesamt drei zusätzliche RTW und 4,5 zusätzliche Notfall-KTW (N -
KTW) also physisch 5 Fahrzeuge, bedarfsgerecht gedeckt.
Die Entscheidung der räumlichen Zuordnung wo die drei RTW bzw. die 4,5 N-KTW stehen, wird über
das aktuelle Verhältnis von INTERN1 - zu KTR -Einsätzen pro Rettungsdienstbereich getroffen
(Datenbasis Januar bis Mai 2019). Demnach kommen stadtweit a uf einen KTR -Einsatz 5,3 INTERN1 -
Einsätze – Verhältnis 1:5,3. In den Rettungsdienstbereich 1 liegt das Verhältnis mit 10 INTERN1 -
Einsätzen auf einen KTR-Einsatz signifikant überdurchschnittlich hoch. In den Rettungsdienstbereichen
4 und 5 ist das Verhältni s mit 1:5,9 bzw. 1:5,8 noch überdurchschnittlich hoch. In allen übrigen
Rettungsdienstbereichen ist das Verhältnis unterdurchschnittlich ausgeprägt. Siehe auch nachfolgende
Tabelle 6.
Tabelle 6: Verhältnis von KTR- zu INTERN1- Einsätzen (Januar bis Mai 2019)
4.2.1. GVS-konforme Medizinische Ausstattung
Siehe Anlage 1.
4.2.2. GVS-konforme Standortkonzept N-KTW
Die Raum -Zeit-Planung erfolgt mittels der online -Anwendung OpenRouteService (ORS) des
Geographischen Institutes der Universität Heidelberg. In Tabelle 6 sind die Geschwindigkeiten
dargestellt, die dem ORS zugrunde liegen, kursiv sind die Planungsgeschwindigkeiten der
Standortplanung in der Notfallrettung (ermittelt unter der Nutz ung von Sonder - und Wegerechten)
geschrieben. Es zeigt sich, dass die "normalen" ORS Geschwindigkeiten gegenüber den
Planungsgeschwindigkeiten, die der Standortplanung im Kölner Rettungsdienst zugrunde liegen,
mitunter deutlich nach oben abweichen. Die BF Köln Planungsgeschwindigkeiten sind durch
Realbefahrungen mit einem RTW unter der Nutzung von Sonder - und Wegerechten ermittelt worden,
wobei die planerischen Hilfsfristisochronen sehr gut mit den realen Fahrzeiten der RTW und NEF des
Kölner Rettungsdienst es korrelieren, so dass höhere Geschwindigkeiten - wie im ORS - für eine
Standortplanung des Krankentransportes nicht zielführend sind.
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
47
Straßentyp Geschwindigkeit in km/h (ORS) STOPLA BF Köln
Autobahnen (motorway) 110 85,5
Autobahnähnliche Straßen (trunk) 90 85,5
Bundesstraßen (primary) 70 66,1
Landesstraßen (secondary) 60 62,9
Kreisstraßen (tertiary) 55 67,5
Gemeindestraßen (unclassified) 50 45,9
Straßen innerorts (residential) 40 34,7
Straßen verkehrsberuhigt (living_street) 10 34,7
Zufahrten zu Gebäuden (service) 30 34,7
Tabelle 7: ORS-Isochrone
Dies wird zudem deutlich, wenn man die durchschnittliche Geschwindigkeit der ORS -Isochronen
berechnet. Die ORS -Isochronen weisen b ei 12 Minuten Fahrzeit Strecken zwischen 11,9 und 14,5
Kilometer auf, das führt zu einer gemittelten Durchschnittsgeschwindigkeit von 64,7 km/h - ein Wert der
aus eigener Erfahrung für großstädtische Straßenverkehrsstrukturen nur schwer erreichbar ist.
Berechnet man dagegen die gemittelten Durchschnittsgeschwindigkeit aus den ORS -Isochronen für
eine Fahrzeit von 15 Minuten, so ergibt sich eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 51,7 km/h und
damit ein deutlich plausiblerer Wert. Im Ergebnis bedeutet dies, dass eine 12-Minuten Isochrone, die mit
dem Instrument ORS kreiert wurde einer 15 -Minuten Isochrone entspricht. Die Vorlaufzeit für einen N -
KTW-Einsatz wird planerisch mit 5 Minuten angesetzt, darin enthalten sind die Disposition des
Einsatzes, die Alarm ierung des N -KTW sowie das Ausrücken des N -KTW. In der Summe ergibt sich
dann eine Eintreffzeit von 20 Minuten. In Karte 3 ist das Standortkonzept für die N -KTW dargestellt. Es
zeigt sich, dass mit den potentiell möglichen Standorten eine vollständige planerische Abdeckung des
Kölner Stadtgebietes gegeben ist.
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
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Karte 3: Bemessungsräume und potenzielle Standorte für die No tfallrettung ohne Notarzt mit Notfall -
KTW (N-KTW)
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
49
4.2.3. Alarmierung und Einsatz von Notfall-KTW
Ab dem 01.04.2018 wurden N-KTW im Kölner Rettungsdienst eingesetzt. Aufgrund der Notwendigkeit, aktuell
fehlende RA/NotSan im Rettungsdienst zu kompensieren und trotzdem die Transportleistung anzubieten, wurden
zunächst 3 planerische RTW zu Notfall-KTW umgewandelt. Dazu wurde bereits von einem Leistungserbringer ein
Fahrzeug während einer Pilotphase zum Einsatz gebracht, welches der unter Anlage 1 beschriebenen
technischen Konzeptionierung entspricht. Die Leitstelle wurde angewiesen, anhand einer optimierten Befrage -
Systematik und einem Indikationskatalog Einsätze des N -KTW zu erkennen und zu disponieren. Hierbei wurden
die Fahrzeuge zum Einsatzstichwort KTR ohne Sonderrechtsfahrt alarmiert. Die Erfahrungen mit diesem
Fahrzeugtyp und der entsprechenden personellen Besetzung mit Ret tungssanitätern haben gezeigt, dass die
angebotene Technik und die Ausbildungsvoraussetzungen zur Besetzung des Transportführers den
Tätigkeitsumfang bei Einsätzen gemäß dem o.g. Einsatzstichwort KTR (Notfall ohne Alarmfahrt) ausreichend
sind.
4.3. GVS-Konforme Bedarfsanpassung Notärzte
4.3.1. Anpassung in 12h Schichten und Besetzzeiten
Entsprechend der Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung ohne Notarzt, erfolgt auch für die
Notarztvorhaltung eine Neubemessung auf der Basis des ersten Halbjahres 2018.
Das bemessungsrelevante NEF -Einsatzfahrtaufkommen im RDBP 2016 (01.07.2014 bis 30.06 .2015)
betrug 25.274 Einsatzfahrten. Im ersten Halbjahr 2018 waren 14.111 NEF -Einsatzfahrten
bemessungsrelevant, dies ergibt für das Jahr 2018 hochgerechnet insgesamt 28.456 NEF -
Einsatzfahrten – das entspricht gegenüber über dem RDBP 2016 einer Steigerung um 12,6%.
In Anlehnung an Schmiedel et. al. (2012) erfolgt die nachfolgende Fahrzeugbemessung auf dem im
ELR dokumentierten Einsatzaufkommen des ersten Halbjahres 2018 – also den 14.111 Einsatzfahrten.
In den Abbildungen 10/1 bis 3 ist das mathematische Er gebnis der Bemessung für die
Notarztvorhaltung dargestellt.
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
50
14111
NAB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 72 83 244 276 245 168 Summe Einsätze 1088 WKZ
Einsatzdauer 40 45 46 41 41 41 Ø EDauer 42,3 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 46067
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 249600
WKZ 27,2 18,4 17,5 15,2 21,5 59,9 planerische Auslastung 18,46%
Einsätze 18 19 47 67 59 41 Summe Einsätze 251
Einsatzdauer 52 43 44 38 41 38 Ø EDauer 42,7
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 10707
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 62400
WKZ 21,3 22,6 38,3 19,0 23,8 74,0 planerische Auslastung 17,16%
Einsätze 39 36 40 48 50 48 Summe Einsätze 261
Einsatzdauer 34 40 47 43 39 41 Ø EDauer 40,6
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 10602
NEF 2 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 74880
WKZ 103,1 95,4 54,5 38,4 41,1 40,7 planerische Auslastung 14,16% NAB 1
Einsätze 36 20 33 44 49 38 Summe Einsätze 220 1820
Einsatzdauer 39 45 42 39 46 40 Ø EDauer 41,6 41,8
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 9151 76527
NEF 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 66000 452880
WKZ 92,6 18,4 103,3 52,6 28,8 74,6 planerische Auslastung 13,86% 16,90%
Einsätze 68 99 286 262 241 168 Summe Einsätze 1124 WKZ
Einsatzdauer 49 54 47 51 46 51 Ø EDauer 49,7 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 55844
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 249600
WKZ 25,2 11,3 11,2 12,2 18,3 40,4 planerische Auslastung 22,37%
Einsätze 17 19 72 63 45 29 Summe Einsätze 245
Einsatzdauer 50 57 53 49 59 43 Ø EDauer 51,7
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 12662
NEF 1 1 3 2 2 1 Summe Vorhaltung 62400
WKZ 24,7 17,8 61,1 14,5 26,5 10,3 planerische Auslastung 20,29%
Einsätze 18 29 57 58 60 37 Summe Einsätze 259
Einsatzdauer 54 47 48 51 47 49 Ø EDauer 49,2
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 12743
NEF 1 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 68640
WKZ 20,7 135,1 20,0 17,0 17,5 61,9 planerische Auslastung 18,57% NAB 2
Einsätze 36 24 54 53 56 43 Summe Einsätze 266 1894
Einsatzdauer 42 48 50 53 51 48 Ø EDauer 48,6 49,8
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 12926 94176
NEF 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 66000 446640
WKZ 78,9 12,3 19,5 18,4 16,9 37,5 planerische Auslastung 19,59% 21,09%
Einsätze 122 161 418 347 330 246 Summe Einsätze 1624 WKZ
Einsatzdauer 51 51 49 48 49 49 Ø EDauer 49,6 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 80629
NEF 2 2 3 3 3 2 Summe Vorhaltung 374400
WKZ 100,0 45,0 20,6 40,2 46,6 15,4 planerische Auslastung 21,54%
Einsätze 22 32 84 78 90 66 Summe Einsätze 372
Einsatzdauer 56 51 47 47 48 51 Ø EDauer 50,0
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 18596
NEF 1 2 3 3 3 2 Summe Vorhaltung 87360
WKZ 13,7 86,3 47,7 63,7 36,5 11,9 planerische Auslastung 21,29%
Einsätze 37 33 74 85 85 72 Summe Einsätze 386
Einsatzdauer 47 57 52 48 48 51 Ø EDauer 50,7
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 19565
NEF 2 2 3 3 3 3 Summe Vorhaltung 99840
WKZ 66,7 64,3 59,4 43,0 43,2 67,3 planerische Auslastung 19,60% NAB 4
Einsätze 34 32 76 63 81 59 Summe Einsätze 345 2727
Einsatzdauer 51 43 49 57 51 44 Ø EDauer 49,1 49,9
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 16950 135740
NEF 2 2 3 2 3 2 Summe Vorhaltung 84000 645600
WKZ 66,1 104,7 54,9 10,4 39,1 18,4 planerische Auslastung 20,18% 21,03%
Statistik / planerische Auslastung
4-Stunden Intervall
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
NAB 1
MO - DO
FR
SA
SOFT
NEF
1. Halbjahr 2018
bemessungsrelevante Einsatzfahrten
NAB 2
MO - DO
FR
SA
SOFT
NAB 4
MO - DO
FR
SA
SOFT
Bemessungszeitraum
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
51
Abbildung 10 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notarzt vorhaltung
(NEF) 1/3
14111
NAB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 64 90 212 201 206 148 Summe Einsätze 921 WKZ
Einsatzdauer 45 50 48 48 47 44 Ø EDauer 47,0 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 43280
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 249600
WKZ 30,1 14,5 23,9 27,4 27,2 75,6 planerische Auslastung 17,34%
Einsätze 22 16 65 56 53 24 Summe Einsätze 236
Einsatzdauer 56 46 48 48 47 48 Ø EDauer 48,7
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 11485
NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 56160
WKZ 13,7 29,9 14,0 20,6 24,9 13,4 planerische Auslastung 20,45%
Einsätze 21 23 41 51 34 38 Summe Einsätze 208
Einsatzdauer 43 41 53 51 47 54 Ø EDauer 48,2
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 10030
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 62400
WKZ 18,7 16,5 41,0 23,6 84,9 48,7 planerische Auslastung 16,07% NAB 5
Einsätze 26 18 49 40 51 45 Summe Einsätze 229 1594
Einsatzdauer 49 48 49 44 54 47 Ø EDauer 48,4 48,1
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 11080 75876
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 60000 428160
WKZ 10,4 21,3 25,5 55,1 19,6 35,2 planerische Auslastung 18,47% 17,72%
Einsätze 49 66 189 141 141 101 Summe Einsätze 687 WKZ
Einsatzdauer 49 52 53 49 50 50 Ø EDauer 50,6 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 34751
NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 224640
WKZ 47,0 25,1 27,8 70,1 67,8 11,6 planerische Auslastung 15,47%
Einsätze 11 23 47 43 31 23 Summe Einsätze 178
Einsatzdauer 59 53 51 50 49 46 Ø EDauer 51,5
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 9167
NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 56160
WKZ 48,5 13,1 29,8 39,2 100,3 15,0 planerische Auslastung 16,32%
Einsätze 16 12 36 29 39 26 Summe Einsätze 158
Einsatzdauer 49 55 47 45 50 46 Ø EDauer 48,7
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 7701
NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 56160
WKZ 27,9 44,2 71,4 143,1 52,1 11,8 planerische Auslastung 13,71% NAB 6
Einsätze 22 10 28 44 38 22 Summe Einsätze 164 1187
Einsatzdauer 51 61 46 43 43 63 Ø EDauer 51,4 50,5
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 8423 60041
NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 54000 390960
WKZ 13,8 52,2 133,9 42,9 64,1 11,5 planerische Auslastung 15,60% 15,36%
Einsätze 80 100 241 194 210 170 Summe Einsätze 995 WKZ
Einsatzdauer 50 50 45 48 46 48 Ø EDauer 47,7 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 47495
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 249600
WKZ 18,1 11,8 18,9 30,5 26,6 44,4 planerische Auslastung 19,03%
Einsätze 22 29 65 55 60 47 Summe Einsätze 278
Einsatzdauer 57 50 41 45 42 41 Ø EDauer 46,1
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 12815
NEF 1 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 68640
WKZ 11,4 116,1 21,0 29,4 23,7 52,9 planerische Auslastung 18,67%
Einsätze 28 24 36 39 55 55 Summe Einsätze 237
Einsatzdauer 49 49 49 53 48 48 Ø EDauer 49,4
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 11711
NEF 2 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 68640
WKZ 135,5 13,0 66,8 46,2 22,0 21,5 planerische Auslastung 17,06% NAB 7
Einsätze 32 39 50 39 35 46 Summe Einsätze 241 1751
Einsatzdauer 53 51 44 42 50 46 Ø EDauer 47,7 47,7
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 11494 83516
NEF 2 2 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 72000 458880
WKZ 73,0 44,3 29,5 62,4 62,4 34,2 planerische Auslastung 15,96% 18,20%
Statistik / planerische Auslastung
4-Stunden Intervall
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
NEF
1. Halbjahr 2018
bemessungsrelevante Einsatzfahrten
NAB 5
MO - DO
FR
SA
SOFT
NAB 7
MO - DO
FR
SA
SOFT
NAB 6
MO - DO
FR
SA
SOFT
Bemessungszeitraum
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
52
Abbildung 10 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notarztvorhaltung
(NEF) 2/3
Abbildung 10 Mathematisches Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notarztvorhaltung
(NEF) 3/3
Das mathematische Ergebnis der Notarztbeme ssung muss unter wirtschaftlichen und
dienstplangestalterischen Aspekten angepasst werden. Die Vorhaltung in 16 -Stunden-Sichten wird
vermieden, im Ausnahmefall wären 8-Stunden-Sichten zu tolerieren.
In den Abbildungen 12/1 bis 3 ist diese Anpassung dargestellt und ist mit der nachfolgend definierten
farblichen Formatierung unterlegt.
14111
NAB Zeitintervall 00 - 04 04 - 08 08 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Einsätze 94 94 230 208 174 119 Summe Einsätze 919 WKZ
Einsatzdauer 49 49 49 49 46 46 Ø EDauer 47,9 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 44048
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 249600
WKZ 13,5 13,6 18,9 24,4 44,5 127,6 planerische Auslastung 17,65%
Einsätze 20 23 56 35 46 45 Summe Einsätze 225
Einsatzdauer 55 46 49 49 50 51 Ø EDauer 50,1
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 11282
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 62400
WKZ 16,5 15,0 20,0 71,3 32,7 33,6 planerische Auslastung 18,08%
Einsätze 30 11 45 46 46 29 Summe Einsätze 207
Einsatzdauer 44 53 49 47 47 42 Ø EDauer 47,0
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 9726
NEF 2 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 62400
WKZ 135,0 54,1 36,2 36,5 36,9 10,4 planerische Auslastung 15,59% NAB 9
Einsätze 13 27 39 35 48 28 Summe Einsätze 190 1541
Einsatzdauer 49 43 48 44 50 39 Ø EDauer 45,6 47,7
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 8661 73716
NEF 1 1 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 54000 428400
WKZ 38,6 10,8 50,0 79,1 26,7 11,0 planerische Auslastung 16,04% 17,21%
Einsätze 87 91 218 165 178 161 Summe Einsätze 900 WKZ
Einsatzdauer 47 48 47 42 42 49 Ø EDauer 45,9 10
Tage 104 104 104 104 104 104 Summe Edauer 41308
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 249600
WKZ 16,4 14,7 22,7 59,2 49,6 48,3 planerische Auslastung 16,55%
Einsätze 26 23 52 52 36 36 Summe Einsätze 225
Einsatzdauer 49 51 57 42 46 44 Ø EDauer 48,3
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 10857
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 62400
WKZ 11,2 13,6 19,0 31,3 73,9 82,0 planerische Auslastung 17,40%
Einsätze 29 28 45 53 40 49 Summe Einsätze 244
Einsatzdauer 44 47 45 47 48 41 Ø EDauer 45,1
Tage 26 26 26 26 26 26 Summe Edauer 10999
NEF 1 1 2 2 2 2 Summe Vorhaltung 62400
WKZ 10,1 10,2 42,5 25,0 52,5 38,5 planerische Auslastung 17,63% NAB 10
Einsätze 36 36 47 42 39 28 Summe Einsätze 228 1597
Einsatzdauer 48 49 47 46 41 42 Ø EDauer 45,6 46,2
Tage 25 25 25 25 25 25 Summe Edauer 10396 73560
NEF 2 2 2 2 2 1 Summe Vorhaltung 66000 440400
WKZ 61,8 59,5 30,9 43,6 67,0 10,3 planerische Auslastung 15,75% 16,70%
Statistik / planerische Auslastung
4-Stunden Intervall
NAB 10 NAB 9
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung (mathematisch)
NEF
1. Halbjahr 2018
bemessungsrelevante Einsatzfahrten
MO - DO
FR
SA
SOFT
MO - DO
FR
SA
SOFT
Bemessungszeitraum
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
53
Dunkelgrün: Wiederkehrzeit größer als 20 Bemessungsintervalle (höchstes Sicherheitsniveau)
Hellgrün: Wiederkehrzeit zwischen 10 und 20 Bemessungsintervallen
Gelb: Wiederkehrzeit zwischen 5 und 10 Bemessungsintervalle (Sicherheitsniveau
unterschritten)
Rot: Wiederkehrzeit kleiner 5 Bemessungsintervalle (Sicherheitsniveau deutlich
unterschritten).
Daraus ergibt sich, dass in den Bemessungsinterv allen mit grün unterlegten Wiederkehrzeiten das
festgelegte Sicherheitsniveau erreicht wird. In den Bemessungsintervallen mit gelb unterlegten
Wiederkehrzeiten wird das Sicherheitsniveau unterschritten, in den rot unterlegten
Bemessungsintervallen deutlich unterschritten.
Im Ergebnis sind aufgrund des Datenkollektivs erstes Halbjahr 2018 insgesamt 14 NEF bedarfsgerecht.
Davon müssen acht NEF 24 Stunden an 7 Tagen und sechs NEF von 08:00 bis 20:00 Uhr an 7 Tagen
vorgehalten werden. Insgesamt müssen NEF an 1.848 Wochenvorhaltestunden besetzt werden. Das
entspricht gegenüber dem RDBP 2016 einer Reduzierung der Wochenvorhaltestunden um 56 Stunden
oder -3,0%.
Die oben genannte Einsatzsteigerung von 12,6% steht im Widerspruch zu der Reduzierung der
Wochenvorhaltestunden. Wie in Abbildung 12 dargestellt, wird bei dieser angepassten NEF-Vorhaltung
das festgelegte Sicherheitsniveau, vor allem in den Notarztbereichen 1, 9 und 4 zeitweilig deutlich
unterschritten. Als Kompensation für diese Sicherheitsniveauuntersch reitungen soll zukünftig ein Tele -
Notarzt im Kölner Rettungsdienst eingeführt werden, dessen Standort jedoch noch an der
Landeplanung hängt. Dies ist deshalb medizinisch vertretbar, da die Anzahl der Reanimationen in den
letzten Jahren gleich geblieben ist (Nachweis im Reanimationsregister mit rund 850 Fällen pro Jahr),
sowie die Anzahl der ST -Hebungsinfarkte mit rund 500 / Jahr ebenfalls nur geringfügigen
Schwankungen unterliegt. Rund 20% der Notarzteinsätze erfolgt in Köln aufgrund von
Nachbestellungen, wobei rund zwei-Drittel auf medizinisch-logistische Tätigkeit und nur etwa ein Drittel
auf medizinisch-fachliche Tätigkeit entfallen. Die Mehrzahl der medizinisch -fachlichen Tätigkeit ist dabei
die Anlage eines venösen Zugangs und die Verabreichung eines Medikaments.
Abbildung 11 Zusammenfassung des angepassten Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung
Notarztvorhaltung mit Fahrzeuganzahl und Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des
Bemessungszeitraums 1.Halbjahr 2018 (LARD 2018A)
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 Fahrzeuge WoVhStd
NEF 8 8 14 14 14 8 8 8 14 14 14 8 8 8 14 14 14 8 8 8 14 14 14 8 14 1.848
Stadt
Köln
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
54
Abbildung 12 Angepassten Ergebnis der risikoabhängigen Fahrzeugbemessung für die Notarztvorhaltung mit
Fahrzeuganzahl und Wochenvorhaltestunden (WoVhStd) aufgrund des Bemessungszeitraums 1.Halbjahr 2018 –
3/3
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
NEF2 0
Summe 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 168
WKZ 27,2 18,4 2,5 2,2 2,8 5,4 21,3 22,6 4,1 2,5 2,9 6,0 7,2 7,2 5,3 4,1 4,1 4,2 7,0 18,4 7,7 4,8 3,5 6,2 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
NEF2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 84
Summe 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 2 252
WKZ 25,2 11,3 11,2 12,2 18,3 4,5 24,7 17,8 9,1 14,5 26,5 10,3 20,7 9,6 20,0 17,0 17,5 5,9 6,5 12,3 19,5 18,4 16,9 4,2 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
NEF2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
Summe 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 2 252
WKZ 8,1 4,8 4,0 6,5 7,3 2,4 13,7 7,4 7,3 9,0 6,1 2,1 6,1 6,3 8,8 6,9 6,9 1,8 6,2 7,9 8,2 10,4 6,5 2,6 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
NEF2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
Summe 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 2 252
WKZ 30,1 14,5 23,9 27,4 27,2 6,4 13,7 29,9 14,0 20,6 24,9 13,4 18,7 16,5 41,0 23,6 84,9 5,2 10,4 21,3 25,5 55,1 19,6 4,0 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
NEF2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
Summe 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 2 252
WKZ 47,0 25,1 27,8 70,1 67,8 11,6 48,5 13,1 29,8 39,2 100,3 15,0 27,9 44,2 71,4 143,1 52,1 11,8 13,8 52,2 133,9 42,9 64,1 11,5 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
NEF2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
Summe 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 2 252
WKZ 18,1 11,8 18,9 30,5 26,6 4,7 11,4 8,8 21,0 29,4 23,7 5,3 9,8 13,0 66,8 46,2 22,0 2,9 6,7 4,8 29,5 62,4 62,4 3,9 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
NEF2 0
Summe 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 168
WKZ 13,5 13,6 2,7 3,2 4,6 9,2 16,5 15,0 2,8 6,4 3,9 4,0 9,4 54,1 4,1 4,1 4,1 10,4 38,6 10,8 5,1 6,6 3,4 11,0 Fahrzeuge
0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00 0 - 4 4 - 8 8 - 12 12 - 16 16 - 20 20 - 00
Stunden/
Schichten WoVhStd
NEF1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 24/7 168
NEF2 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 12/7 84
Summe 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 1 1 2 2 2 1 2 252
WKZ 16,4 14,7 22,7 59,2 49,6 5,0 11,2 13,6 19,0 31,3 73,9 6,8 10,1 10,2 42,5 25,0 52,5 4,0 5,8 5,7 30,9 43,6 67,0 10,3 Fahrzeuge
NAB 4
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
NAB 5
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
NAB 1
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
NAB 2
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
NAB 6
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
NAB 7
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
NAB 9
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
NAB 10
Montag - Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Risikoabhängige Fahrzeugbemessung für die Notfallrettung mit Notarzt - NEF
Bemessungszeitraum 01.01. bis 30.06.2018 / 374/10 Dr. M. Wesolowski / Stand: Dezember 2018
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
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4.3.2. Telenotarzt
Das MAGS hat bei der Universität Maastricht ein Gutachten in Auftrag gegeben, das die Standorte für
Telenotarztsysteme in NRW ermitteln soll. Soweit dieses Gutachten die Stadt Köln als Standort benennt und das
MAGS die gutachterlich ermittelten Standorte empfiehlt , wird schrittweise ein T elenotarztsystem unter den
Gesichtspunkten ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich eingerichtet.
4.4. Weitere Anpassungsmaßnahmen
4.4.1. RTW5.5(PSYCH) zu N-KTW5
Die Analyse der im Rahmen einer Unterbringungsmaßnahme transportierten psychisch Erkran kten hat
ergeben, dass dafür keine Notfallressourcen erforderlich sind. Aus diesen Gründen wird der
RTW5.5(PSYCH) in einen N -KTW-5 umgewandelt. Diese Transporte im Rahmen des PsychKG sind
i.d.R. hinsichtlich der Einsatzdauer erheblich von einem durchschnit tlichen Notfallrettungseinsatz nach
oben abweichend und werden zukünftig von N -KTW, in Priorität durch den N -KTW5 durchgeführt. Die
Vorhaltung und der Transport für Fahrten im Rahmen des PsychKG werden nicht durch die
Kostenträger getragen.
4.4.2. Anpassung des Spitzenbedarfs
Die zeitliche Dauer von Bedarfsfeststellung bis zur Umsetzung führ t dazu, dass neben der allgemeinen
Steigerung der Einsatzzahlen, der gesamte Spitzenbedarf eine hohe Auslastung erfährt. Der empirische
Erfahrungswert der Großs tädte für wirtschaftlichen Spitzenbedarf liegt bei 25 bis 33 % des
Grundbedarfs je nach Regionsinfrastruktur und Alter der Bedarfsplanung. 8 Am wirtschaftlichsten ist
Spitzenbedarf durch die geplante Nutzung einsatzfreier, aber im Dienst befindlicher Einsat zkräfte
darzustellen. Stattdessen werden bei der Berufsfeuerwehr Köln auf derzeit 10 (+1 bereits beschlossen,
aber noch nicht umgesetzt) Feuerwachen mit Tanklöschfahrzeug je 1 RTW mit Personal der Löschzüge
im Springerverfahren besetzt.
Diese Einsatzspitzen häuften sich in den letzten Jahren, sodass der Spitzenbedarf der Berufsfeuerwehr
auf die empfohlene Quote angepasst werden muss. Zur Erreichung der unteren Quote von 25 % sind
drei weitere Rettungswagen im Spitzenbedarf notwendig.
4.4.3. Erhöhung der Verfügbarkeit von einsatzbereiten Rettungswagen
Die Bildung eines Rettungswagenfahrzeugpools mit flexibler Zuordnung von einsatzbereiten
Fahrzeugen zu den Feuer- u. Rettungswachen bietet ideale Voraussetzungen um die Außerdienstzeiten
von Rettungswagen z.B. bei Kraftfahrzeugschäden, Fahrzeugunfällen oder Defekten an der
medizinischen Beladung zu reduzieren und die Verfügbarkeit einsatzfähiger Rettungswagen im
8 Handreichung zu Qualitätskriterien und Parametern für die Bedarfsplanung des Rettungsdienstes in Kreisen und
kreisfreien Städten gemäß § 12 RettG NRW, Konsentierte Empfehlungen der Kommunalen Spitzenverbände und
der Verbände der Krankenkassen in Nordrhein-Westfalen, 01.10.2018
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
Version 4.5
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jeweiligen Wachbezirk zu erhöhen. Hierfür ist es jedoch erforderlich, dass die Rettungswagenbesatzun g
bei einem Fahrzeugausfall oder einer geplanten Reparatur schnellstmöglich auf ein einsatzbereites
Reservefahrzeug wechselt und in den zuständigen Wachbezirk zurückkehrt. Zusätzliche
Überführungsfahrten, Desinfektions - u. Reinigungsarbeiten sowie Umladevo rgänge mit dem defekten
bzw. zur Reparatur anstehenden Fahrzeug sollten daher möglichst nicht und nur in Ausnahmefällen
durch die originäre Rettungswagenbesetzung durchgeführt werden. Stattdessen sollen diese Arbeiten
durch Mitarbeiter im Servicebereich du rchgeführt werden, was sowohl betriebswirtschaftliche Vorteile
als auch insbesondere eine Erhöhung der Verfügbarkeit der Rettungsmittel im jeweiligen Wachbezirk
bewirkt. Der hierfür erforderliche Personalbedarf wird im Folgenden beschrieben.
4.4.4. Bedarf an Fahrzeugen und Technik
Auf Basis der Bedarfsplananpassung sind 4,5 N-KTW also physisch 5 Fahrzeuge , sowie zwei N-KTW
Fahrzeuge für die technische Reserve erforderlich. Des Weiteren werden 3 RTW erforderlich.
Ebenfalls müssen für die Einführung von DoktaR auf Basis eines Tabletsystems die vorhandenen Mittel
aufgestockt werden.
4.4.5. Notfallsanitäterausbildung
Der Bedarf an Notfallsanitäterinnen und -sanitätern wird mit den Kostenträgern jährlich abgestimmt. Die
ursprünglichen Planung innerhalb des genehmigten RDBP 2016 bezifferten jährlich 60 Vollausbildungen
und 50 Ergänzungsprüfungen gem. §32 NotSanG. Tatsächlich gestaltete sich der Aufbau der für diese
Ausbildung notwendigen Berufsfachschule als schwierig und so konnte im letzten Quartal 2016 eine
Klasse mit 20 Schüler*innen die Vollausbildung beginnen. In den Jahren 2017 und 2018 kamen jeweils
20 Schüler*innen dazu und es absolvieren derzeit 60 Auszubildende ihre 3 -jährige NotSan-Ausbildung.
Zusätzlich wurden ergänzende Weiterbildungen zur Qualifizierung von RettAss zu NotSan durchgeführt:
2016 bis 2018 insgesamt 229 Ergänzungsprüfungen (2016: 75 EP; 2017: 110 EP; 2018: 44 EP). In den
Jahren 2019 und 2020 sind jeweils 80 Weiterbildungen geplant (5 Lehrgänge mal 16 TN).
Die verkürzte NotSan -Ausbildung beginnt in 2019 mit 2 mal 16 BM und wird in 2020 mit 3 mal 16 BM
fortgesetzt.
Im Hinblick auf eine bedarfsorientierte Anzahl von NotSan wird für die Jahre ab 2020 bis zum Ende der
Übergangsfrist 2027 die Kalkulation aktualisiert.
In der folgenden Tabelle finden sich die jährlich beginnenden Vollausbildungen.
Notfallsanitäterausbildungen
2016 2017 2018 2019 geplant
ASB 6 5 4 7
(EP2: 4)
DRK 8 8 8 10
(EP2: 15)
Falck 0 0 5 5
JUH 0 6 4 5
MHD 8 5 5 3
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BF Köln
(Azubi 3J) 20 20 20 20
BF Köln
(Brandmeister 2,5J) 32
Firma Spiess 0 0 0 1
Gesamt 42 44 46 91
(EP 2: 19)
Tabelle 8 Übersicht Notfallsanitäterausbildung
Hinweise: In dieser Tabelle sind immer nur die Jahre des Schulbeginns aufgeführt, d.h. die noch
laufenden Ausbildungen der Ausbildungsjahre 2 und 3 sind in der Spalte des Ausbildungsbeginns
enthalten.
Aufgrund der vielfältigen Risikopotentiale und Gefahrenlagen im großstädtischen Umfeld, sind für die
notfallmedizinische Ausbildung höhere Aufwände für die Aus- und Fortbildung erforderlich.
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
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5 Zusammenfassung
Die Anpassung des RDBP wurde aufgrund der Änderungen im Einsatzaufkommen notwendig und ist
aufgrund der Dynamisierungsklausel auch möglich. Dieser Bedarf an zusätzlichen Rettungsmitteln
wurde konventionell so wie bisher ermittelt. Aufgrund der Analyse des Einsatzgeschehens im Rahmen
des Gestuften Versorgungssystems (GVS) konnte gezeigt werden, dass nicht allen Einsätzen
lebensbedrohliche Notfälle zu Grunde lagen. Offen ist noch, wieviel der nicht -lebensbedrohlichen
Einsätzen in der Leitstelle so sicher iden tifiziert werden können, dass sie auch als Hilfeersuchen
klassifiziert werden können, die ohne Einhaltung der Hilfsfrist von 8 min bedient werden können und für
die ein Krankenwagen ausreichend und zweckmäßig ist. Dieses ist eine der Herausforderungen, die im
Rahmen der Umsetzung des GVS bewältigt werden muss. Dazu sind sowohl eine elektronische
Datenerfassung (Dokt aR) im Einsatzdienst, als auch eine Dispositionsunterstützung in der Leitstelle
unumgänglich. In einer Pilotphase wurde ein sogenannter Notfall -KTW erprobt und die Ergebnisse
zeigen, dass eine Zuordnung vertretbar gelingen kann. Das Risiko für den Patienten, dass er doch
Notfallpatient ist, wird dadurch verkleinert, dass die Eintreffzeit auf ein Zeitfenster von 20 min geplant
und umgesetzt wird. Die Klasse der Akutpatienten, die telefonisch sehr schwer erkennbar ist, muss
dahingehend analysiert werden, welches Versorgungssystem dafür bedarfsgerecht ist und welche
Patienten davon ambulant behandelt werden können. Insgesamt findet durch die Umsetzun g des GVS
ein erheblicher Umbau des Rettungssystems in Köln statt, der technische und personelle Maßnahmen
erfordert. Diese wurden hier benannt und begründet.
Mit der Anpassung des RDBP 2016 wird den schwierigen Rahmenbedingungen Rechnung getragen.
Dazu zählen:
Fachkräfteengpässe im Rettungsdienst
Nicht-Erreichung der Hilfsfrist, wenn alle über die 112 eingehenden Hilfeersuchen als Notfälle
klassifiziert werden
Schwierigkeit geeignete Grundstücke zu finden, um neue Rettungsmittel hilfsfristbasiert
stationieren zu können
Schwierigkeit An- und Umbauten an bestehenden Wachen zu realisieren
Steigende Anzahl von Sonderrechtsfahrten, die ein höheres Unfallrisiko beinhalten, als Fahrten
ohne Sonderrechte
Abarbeitung von nicht -lebensbedrohlichen Einsätze n mit Personal und Einsatzmitteln der
Notfallrettung
Neben den hier vorgenommenen Veränderungen im Rahmen des GVS wird ergänzend dazu ein Projekt
mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) mit dem Ziel durchgeführt (Projekt
Komplementäre Notfal lversorgung), Hilfeersuchen, die über die Notrufnummer 112 eingehen, in das
vertragsärztliche System weiterzuleiten.
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Anlage 1 zur RDBP-Aktualisierung 2019
N-KTW
Notfall-Krankentransportwagen-Konzept zum Transport von Notfallpatienten nach
dem Gestuften Versorgungs-System (GVS).
Vorgaben gem. Erlass und taktischen Vorgaben
Der Transport von Nichtnotfallpatienten wird in Köln von Krankentransportwagen gem. DIN EN1789 Typ
A2 durchgeführt. Hierbei ist seit 02.2018 der im Ministerialblatt (MBl. NRW.) Ausgabe 2018 Nr. 3 vom
2.2.2018 auf Seite 27 bis 44 hinterlegte Runderlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und
Soziales vom 9. Januar 2018 „ Zulassung und Normung von Fahrzeugen des Rettungsdienstes
sowie deren Farbgebung“ mit zu berücksichtigen.
Dieser regelt insbesondere technische Zusatzausstattungen, welche in der Norm mit der Erklärung
„dass hiervon in Abhängigkeit von regionalen Erfordernissen abgewichen werden kann“ hinterlegt sind.
Demnach bestimmt der Erlass:
Für den Krankentransport gemäß § 2 Absatz 3 RettG NRW sind Krankenkraftwagen nach Typ A 2
(Krankentransportwagen) der DIN EN 1789 mit mindestens folgender zusätzlicher Ausstattung
einzusetzen (Tabelle und laufende Nummer bezogen auf Anhänge der DIN EN 1789):
(a) Vakuum-Matratze (Tabelle 9, Nummer 3, nach Norm),
(b) Schaufeltrage (Tabelle 9, Nummer 2, nach Norm),
(c) Manuelles Blutdruckmessgerät (Tabelle 12, Nummer 1),
(d) Stethoskop (Tabelle 12, Nummer 4),
(e) Pulsoximeter (Tabelle 12, Nummer 3, nach Norm),
(f) Automatisierter externer Defibrillator (AED) (Tabelle 15, Nummer 1, nach Norm) und
(g) Schutzausrüstung gegen Infektionen („Infektionsschutzsets“), vergleiche Tabelle 17, Nummer 6).
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
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Den Einsatz der N-KTW im Kölner Rettungsdienst regelt ein Indikationskatalog:
Tabelle 1: Indikationsliste für Notfall-KTW als Grundlage für die Leitstelle
Ausstattung, Geräte, Transportbehältnisse
Aus dem Indikationskatalog ist abzuleiten, dass neben einfachen Geräten zur Wiederbelebung
(Beatmungsbeutel, Güdeltubus, AED) zusätzliche Ge rätschaften zur Immobilisation des Patienten
(Vakuummatratze, Schienenmaterial), zur Prüfung der Oxygenierung (Pulsoxymeter) und zum Tragen
von Traumapatienten (Schaufeltrage) notwendig sind. Diese gerätetechnischen
Ausrüstungsforderungen sind im Wesentlichen bereits per Erlasslage auf den KTW verladen.
Die Ausstattung orientiert sich hierbei an dem Wissen und praktische Können eines Rettungssanitäters,
da dieser die Fahrzeugführerposition bekleidet.
Ergänzt wird in Köln diese Ausstattung um eine elektrisch e tragbare Absaugung, einen Notfallrucksack
Typ N -KTW Köln, inhaltlich angepasst an den Rettungssanitäter (Anlage), eine
Sauerstoffbordversorgung mit 10 Literflasche sowie eine tragbare 2 l Sauerstoffflasche in Tragetasche
mit Insufflationsabgang und Demand-Ventil.
Die Ausstattung des Fahrzeuges gem. DIN EN 1789 beinhaltet einen Tragsessel sowie eine Trage mit
Fahrgerät. Hier werden die Produkte, welche im Kölner Rettungsdienst schon eingesetzt werden, im
Sinn der Einheitlichkeit übernommen (Trage und Fahr trage von Stollenwerk, Tragestuhl fest auf Bühne
verbaut mit Auffahrrampe mit der Möglichkeit des Treppengleitens, z.B. Modell Stollenwerk 6003 mit
Treppengleiter)
Weitere Ausrüstungsgegenstände und Einmalmaterial im Fahrzeug werden in Tabelle 2 beschriebe n.
Diese sind in einer Schrankeinrichtung unterzubringen. Gleiches gilt für die Transporttechnik
(Schaufeltrage, Vakuummatratze).
Nr. Meldebild / Lage
Bisher
verwendetes
Einsatzstichwort
Disposition
Notfall-
KTW Zeitfenster Sonderrechte
1 Bagatellverletzung im öffentlichen Raum (z.B.
Sportplatz, Bahnhof, etc.) Chirurg-1 KTR 20 Min Ja
2
Verlegung eines stabilen Patienten ohne
Notwendigkeit einer Überwachung - vom
Krankenhaus aber als dringlich angegeben
Verleg-1 KTR 20 min In Absprache mit
Krankenhausarzt
3 Anforderung durch bereits von einem Arzt
gesehenen Patient (Arztpraxis, Notdienst) Intern-1 KTR 20 min Nein
4 Einsatz auf Anforderung eines Notarztes (NEF) KTR 20 min Nach Vorgabe NEF
5 Überlastung der Notfallrettung: Kein RTW
oder nur sehr weit entfernt verfügbar
Intern-2 bzw.
Chirurg-2
KTR ("KTW
als RTW") Hilfsfrist Ja
6 Einsatz mit mehreren Verletzten Unfall > 2 KTR Hilfsfrist Ja
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Ausrüstung zum Patiententransport Bemerkungen
1 Haupttrage mit Fahrgestell (EN 1865)
1 Tragestuhl zur Beförderung eines sitzenden Patienten (EN 1865)
1 Tragetuch (EN 1865)
1 Vakuum-Matratze (nach Norm)
1 Schaufeltrage (nach Norm)
Beatmung im Fahrzeug Bemerkungen
1 Beatmungsbeutel Erw. mit Masken
je 1 Maske (groß - mittel - klein)
je 1 Güdeltubus Gr. 2, 3
je 1 Güdeltubus Gr. 4, 5
1 Sauerstoffflasche 10 Liter, im Fahrzeug gelagert, mit
Entnahmemöglichkeit (Oxyclick)
Kreislauf Bemerkungen
1 Infusionshalterung
1 Manuelles Blutdruckmessgerät
1 Stethoskop
1 Pulsoximeter
Verbandmittel und Pflegehilfsmittel Bemerkungen
4 Tragenbezüge
4 Patientendecken
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1 Material zur Wundabdeckung
5 Brechbeutel
1 SamSplint Schienenmaterialset
1 Steckbecken
1 Urinflasche (nicht aus Glas)
1 Behältnis zur Aufnahme spitzer Behandlungsgegenstände
(Kanülen)
nichtsterile Einmal-Handschuhe, div Größen
Ausrüstung zum persönlichen Schutz Bemerkungen
2 einfache Schutzkleidung, Jacke oder Weste mit gut erkennba -
ren Reflex-Streifen
1 Sicherheits-/Schutzhandschuhe, Paar (EN 420)
2 Schutzausrüstung gegen Infektion („Infektionsschutzsets“)
Rettungs- und Schutzausrüstung Bemerkungen
Reinigungs- und Desinfektionsmittel
1 Sicherheitsgurt-Durchtrenner
2 Warndreiecke/-lampen
1 Handscheinwerfer
1 Feuerlöscher (EN 3-1)
Kommunikation Bemerkungen
1 Funksprechgeräte (Analog und Digital)
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1 Sprechmöglichkeit zwischen Fahrer- und Krankenraum
Tragbare Ausstattung Bemerkungen
1 tragbare Sauerstoffflasche 2 Liter, Druckminderer,
Insufflation bis 15l/min, Demandventil mit Walterkupplung, in
Tragetasche
1 elektrisches tragbares Absauggerät
1 Automatisierter externer Defibrillator (AED) nach Norm
1 Notfallrucksack N-KTW Köln
Tabelle 6: Ausstattung im Fahrzeug
Fahrzeugmodell
Das Fahrgestell soll in Größe und Aussehen einem KTW entsprechen, um Verwechselungen mit RTW
Typ C zu vermeiden. Hier bieten sich Fahrzeuge der Transporter -Klasse an. Das zul ässige
Gesamtgewicht darf 3500 kg nicht überschreiten, um das Fahrzeug mit einem Führerschein Klasse B
steuern zu dürfen.
Das Fahrzeug muss zur Entlastung des Fahrers über ein automatisch schaltendes Getriebe verfügen.
Die Fahrgastzelle und der Krankenraum müssen über eine Klimaanlage verfügen. Beim Krankenraum
ist eine Umluftmöglichkeit der Klimaanlage aus hygienischen Gründen auszuschließen
(Frischluftklimaanlage).
Das Volumen oberhalb der Trage sollte so bemessen sein, das ein Arbeiten und Versorgen am
Patienten mit ausreichendem Raumvolumen möglich ist. Hierbei soll den Dachvarianten mit halbhohem
oder hohem Dach der Vorzug gegeben werden.
Notwendige technische Ausfallreserve der Bauklasse N-KTW
Erfahrungsgemäß wird eine Ausfallreserve von 20 % des Fahrzeugparks als notwendig bemessen. Da
die Fahrzeuge erwartungsgemäß nach den derzeitigen Planungen überwiegend von eher zentralen
Punkten in der Stadt starten werden, werden die Laufleistungen eher höher als bei den RTW erwartet.
Somit ist die Ausfallreserve eher etwas höher, bei 25 – 30 %, anzusetzen.
Bei veranschlagten 4,5 N-KTW (physisch 5 Fahrzeuge) im Einsatzdien st ist eine technische Reserve
von 2 N-KTW vorzusehen.
Notfallrucksack N-KTW
Im Folgenden wird die Ausstattung des Notfallrucksacks N -KTW, angepasst an die Möglichkeiten der
Besatzung, vorgestellt:
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Außentasche (klein) oben
Bestückung Soll Ist Bemerk.
Notfall-Mobiltelefon (außer ITW) 1
Müllbeutel und Einmalhandschuhe 2
Außentasche (klein) unten
Bestückung Soll Ist Bemerk.
Verbandpäckchen klein 2
Verbandpäckchen mittel 2
Verbandpäckchen groß 2
Außentasche (groß)
Bestückung Soll Ist Bemerk.
Absaugkatheter Größe 10 1
Absaugkatheter Größe 14 1
Absaugkatheter Größe 18 1
Yankauer Absaugkatheter-Set Ch. 28 1
Brechbeutel 1
Tourniquet 1
Rucksack Hauptfach
Bestückung Soll Ist Bemerk.
Beatmungsmasken Erw. groß 1
Beatmungsmasken Erw. mittel 1
Beatmungsmasken Jugendliche 1
Einmalbeatmungsbeutel mit Reservoirbeutel. Erw. + Peep-Ventil 1
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Beatmungsfilter 1
Tubusverlängerung 1
Hyperventilationsmaske 1
Schutzbrillen 3
FFP3 Atemschutzmasken mit Ausatemventil 3
Kanülenabwurfbehälter klein 1
Kleiderschere 1
OP-Mundschutz ohne Ausatemventil für Patient 1
Blutdruckmesser mit Blutdruckmanschette 1
Stethoskop 1
Blutzuckermessgerät mit je 5 Blutzuckerteststreifen,
Blutzuckerlanzetten & Tupfer 1 / 5
Beatmungstasche (blau)
Bestückung Soll Ist Bemerk.
Guedeltubus Größe 2 weiß 1
Guedeltubus Größe 3 grün 1
Guedeltubus Größe 4 gelb 1
Guedeltubus Größe 5 rot 1
Einmal-Magillzange groß 1
Deckelfach
Bestückung Soll Ist Bemerk.
Rettungsdecke (goldbeschichtet) 1
Armtragetuch 1
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Immobilisationsschiene 100x11 1
Wundauflagepflaster (Hansaplast unsteril) Packung 1
Wundauflage steril 10 cm x 10 cm 2
Wundauflage steril 10 cm x 20 cm 2
Wundauflage steril 20 cm x 20 cm 2
Halskrause Erwachsene 1
Halskrause Kinder 1
Kühlkissen 1
Netzkopfverband 2
Mullbinde selbsthaftend 1
Mullbinde 1
Leukoplast 1
Diagnostikleuchte 1
Tabelle 7: Ausstattung des Notfallrucksacks im N-KTW
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
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Anlage 2 zur RDBP-Aktualisierung 2019
1.Stellenbedarfsberechnung für ein 24-h-Einsatzmittel
Tage im Jahr 365
- Tage Wochenende (52 x 2) 104
- Feiertage 10
- Urlaub + Sonderurlaub + Mutterschutz 32,23
- Zusatzurlaub für Wechselschichtarbeit 6
- Arbeitsbefreiung nach AWbG/Fobi 5
- Krankheit 6,4 (Mittel 2013 - 2015)
= Netto-Arbeitstage im Jahr 201,37
- Pflichtfortbildung gemäß RettG 4
= Bereinigte Netto-Jahresarbeitszeit 197,37 Tage
197,37 Tage x 8 Stunden pro Tag = 1.578,96 Stunden im Jahr
(Arbeitzeit Ärzte = 40 Stunden : 5 Arbeitstage = 8 Stunden am Tag)
Eine Bereinigung um die Rüst- und Verteilzeiten erfolgt zunächst nicht.
2. Einsatzstunden-Bedarf im Jahr
Die Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) 1 - 10 sind
jeden Tag im Jahr 24 Stunden besetzt
= 365 Tage x 24 Stunden = 8.760 Stunden.
3. Stellenbedarf für ein arztbesetztes 24-h-Einsatzmittel
Gesamtstunden im Jahr
: bereinigte
Stunden im Jahr = Stellenbedarf
8.760 1.578,96 5,55
RDBP 2016 - Anpassung im Jahr 2019
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Anlage 3 zur RDBP-Aktualisierung 2019
Stellenbegründungen Rettungsdienstbedarfsplan 2016 – Anpassung 2019
Vorbemerkungen
Die im Rettungsdienstbedarfsplan beschriebenen zusätzlichen Aufgaben, sowie der Zuwachs von rund
26% der zu besetzenden Fahrzeuge bei den RTW und rund 46% bei den NEF, machen es erforderlich,
dass bei 374 eine Anpassung der Dienstverteilung durchgeführt wird, die derzeit nur im DVSP geregelt
ist. Hier sind aber nicht alle Aufgaben aufgeführt, neue Aufgaben aufgrund gesetzlicher Änderungen
werden nicht berücksichtigt und weiterhin ist bedingt du rch diese Änderung auch ein Zuwachs an
Quantität zu verzeichnen, welche durch die aktuelle Personalbemessung nicht mehr zu bewerkstelligen
sind.
Stellenanhebung - Sachgruppenleiter Rettungsdienst
Die konzeptionelle Entwicklung von umfangreichen Einsatzkon zepten für besondere rettungsdienstliche
Transportarten oder Einsätze mit einem hohen planerischen und organisatorischen Aufwand sind nicht
ausgereift oder auf einem alten, nicht mehr aktuellen Stand.
Die Novellierung des RettG NW hat dazu geführt, dass di ese ausstehenden Einsatzplanungen nun
jedoch als originäre Trägeraufgabe definiert wurden.
Für die Durchführung von Sondertransporten (Adipöse, Hochinfektiöse, Intensiv, Baby / Inkubator)
wurden über den aktuell gültigen Rettungsdienstbedarfsplan speziell e Rettungsdienstfahrzeuge in den
Dienst auch für die umliegenden Kommunen (Trägergemeinschaften gem. § 3 Abs. 4 RettG NRW)
genommen. Der hierfür erforderliche konzeptionelle Aufwand konnte bisher nur unzureichend
abgedeckt werden.
Mit der Neufassung des Re ttungsdienstgesetzes NRW ist die Durchführung derartiger Transporte als
originäre Aufgabe des Rettungsdienstes gesetzlich verankert worden (§ 3 Abs. 4, Satz 2 ff RettG NW).
Trägergemeinschaften sind aus Gründen der Wirtschaftlichkeit anzustreben (§3 Abs. 4 , Satz 3 RettG
NW), die Trägerschaft übernimmt der Träger, in dessen Gebiet die Fahrzeuge stationiert sind (§3 Abs.
4, Satz 5 RettG NW).
Die Stadt Köln hat während der Laufzeit des aktuell gültigen Rettungsdienstbedarfsplans der -artige
Trägergemeinschaften für die Durchführung von Sondertransporten (Adipöse, Hochinfektiöse, Intensiv,
Baby / Inkubator) mit umliegenden Rettungsdienstbereichen geschlossen. Der hierfür erforderliche
konzeptionelle Aufwand konnte bisher nur unzureichend abgedeckt werden, die Ein satzplanungen sind
noch nicht ausgereift.
Die bisherigen Vorgaben des §7, Abs. 3 RettG NW (alte Fassung) zu Schadensereignissen mit einer
größeren Anzahl Verletzter oder Kranker wurden in der Neufassung des Rettungsdienstgesetzes NRW
konkretisiert (§7, Abs . 4 RettG NW i.V.m. §2, Abs. 1, Nummer 3 RettG NW). Der Träger des
Rettungsdienstes ist hiernach verpflichtet umfangreiche Vorplanungen für Schadensereignisse mit einer
größeren Anzahl Verletzter oder Kranker zu treffen.
Die existierenden Einsatzkonzepte s ind nicht mehr aktuell und müssen zwingend überarbeitet werden.
Aufgrund der Komplexität der Einsatzmaßnahmen und notwendig werdender Neue -rungen sind
ergänzend zu der Erarbeitung von Einsatzkonzepten auch Schulungen des Rettungsdienstpersonals zu
organisieren.
Die Stadt Köln ist eine „Eventstadt“. Es werden über das gesamte Jahr Veranstaltungen
unterschiedlicher Größe und unterschiedlichen Charakters durchgeführt. Exemplarisch seien
Veranstaltungen in einer der zahlreichen Versammlungsstätten im Kölner Sta dtgebiet, Veranstaltungen
im öffentlichen Raum auf Platzflächen oder in Straßenzügen, Umzüge, Sportveranstaltungen mit
Auswirkungen auf das gesamte Stadtgebiet oder spontane Feierlichkeiten im Straßenraum erwähnt.
Die Anzahl der Veranstaltungen im Stadtgeb iet Köln, die dem Träger des Rettungsdienstes bekannt
waren, hat seit 2012 eine jährliche Steigerung von 25 % zu verzeichnen.
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Die Einsatzzahlen für den Rettungsdienst liegen an Tagen mit Veranstaltungen im Kölner Stadtgebiet
deutlich über dem Tagesdurchsc hnitt. In einem Betrachtungszeitraum von fünf Jahren ist darüber
hinaus eine Steigerung der Einsatzzahlen im Rettungsdienst an Veranstaltungstagen zu verzeichnen.
Neben dieser quantitativen Zunahme an Veranstaltungen, bei denen die Auswirkungen für den Grund-,
Spitzen- oder Sonderbedarf geprüft und erforderliche Einsatzmaßnahmen umgesetzt werden müssen,
zeigen sich vereinzelt auch neue Veranstaltungsformen (z.B. „Holi-Festival“ oder „Flashmob“), die einen
umfangreicheren Aufwand bei der Einsatzvorplanung erfordern.
Weiterhin muss in diesem Bereich die Rolle als Träger Rettungsdienst stärker mit der zentralen
Einsatzorganisation verknüpft werden, da durch Vergrößerung und einer Zunahme an Komplexität im
Rettungsdienst durch gesetzliche Vorgaben eine „Teama rbeit“ unumgänglich machen Zentrale
organisatorische Aufgaben eines Leistungserbringers müssen dort wahrgenommen werden, wo auch
die Trägeraufgaben (=Überwachungsfunktion) wahrgenommen werden.
Aufgrund dieser Veränderungen im Rettungsdienst wurden im Rahmen des Rettungsdienstbedarfsplans
2016 bereits Stellen hinzugesetzt, um die o.g. Aufgaben durchzuführen. Eine Anpassung der Stelle der
Sachgruppenleitung erfolgte zum damaligen Zeitpunkt nicht. Durch diese Hinzusetzung von
zusätzlichen Stellen, durch geände rte und quantitativ gestiegene Anforderungen bedarf es der
Anhebung der Stelle der Sachgruppenleitung, da auch hier die Verantwortung und auch Komplexität
zugenommen hat.
Sachbearbeiter - Raumplanung im Boden- und Luftrettungsdienst und Controlling im Rettungsdienst
In §12 (5) Rettungsgesetz NRW wird die kontinuierliche Überprüfung des RDBP und bei Bedarf -
spätestens nach fünf Jahren - die Anpassung des RDBP gefordert. Der Begriff „bei Bedarf“ ist im RettG
NRW nicht quantifiziert. Aus der langjährigen Erf ahrung heraus, dass die Veränderung des
bemessungsrelevanten Einsatzfahrtaufkommens von plus/minus 5% bereits zu einem Mehr - bzw.
Minderbedarf in der Einsatzmittelvorhaltung, sowohl für die Wochenvorhaltedauer, als auch für die
Anzahl der bedarfsgerechten Einsatzmittel führt, ist eine bedarfsnotwendige Anpassung des
Rettungsdienstbedarfsplans vorzunehmen und mit den Kostenträgern abzustimmen. Diese
Notwendigkeit ergibt sich, da seit Jahren die Einsätze im Rettungsdienst zwischen 4 -10% jährlich
ansteigen. Dies führt bei den Trägern des Rettungsdienstes zu einer beständigen Anpassung durch den
Zusatz von Rettungsmitteln, Fachpersonal und Baumaßnahmen. Das Schutzziel von 8 Minuten in 90 %
aller Einsätze der Notfallrettung kann trotzdem nicht eingehalten werden.
Aufgrund der vorgenannten Ausführungen zur Vergrößerung des Rettungsdienstes durch zusätzliche
Rettungsmittel und weitere Standorte sowie den immer mehr werdenden Prüfaufträgen hinsichtlich der
Einhaltung von Hilfsfristen und unterjährigen Veränderungen b edarf es nach vielen Jahren einer
weiteren Stellen zur Bedarfsplanung, da der bisherige Sachbearbeiter notwendigen Prüfungen und
Aufträge größtenteils nur mit Überstunden bewältigen konnte.
Hinzu kommt, dass Anfragen übergeordneter Behörden zur Bedarfsplan ung im Rahmen der
Kontrollaufsicht verstärkt an den Kölner Rettungsdienst herangetragen werden. Weiterhin erfolgt die
Erstellung des Luftrettungsdienstbedarfsplans und in dieser Konsequenz sind vermehrt Stellungnahmen
zu neuen Luftrettungsmitteln gegenüber den entsprechenden Behörden abzugeben.
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Sachbearbeiter - Dezentrale Dienstplanung des Notarztdienstes
Die kontinuierliche Steigerung von rettungsdienstlichen Einsätzen führte auch zur Zusetzung von
notarztbesetzten Rettungsmitteln. Im Rettungsdienst Köln werden derzeit mehr als 200 Notärztinnen
und Notärzte in unterschiedlichen Modellen beschäftigt.
Die Dienstplanung im Notarztdienst wird daher immer aufwendiger und komplexer. Da Notärztinnen und
Notärzte oftmals parallel in Kliniken tätig sind können Ausf älle daher nur mit wesentlichem
Mehraufwand organisiert werden.
Es wird eine Stelle für die dezentrale Dienstplanung für alle NEF, ein Verleger -Arzt, ein RTH, ein ITH,
sowie Sondergestellungen von Notärztinnen und Notärzten im Rahmen von größeren Lagen ben ötigt.
Die bisherige Personalausstattung hat zu erheblichen Problemen bei der Dienstplansicherheit geführt
und ist im Rahmen der Sicherstellungsverpflichtung nicht akzeptabel.
Digitalisierung im Rettungsdienst
Für den Kölner Rettungsdienst soll ein Dokume ntations- und Auswertesystem auf elektronischer Basis
beschafft werden, dass die Einsatzdaten elektronisch erfass - und verarbeitbar macht. Dieses
Beschaffungsprojekt läuft unter der Kurzbezeichnung DoktaR (Dokumentations - und Auswertesystem
im Rettungsdien st). Damit sollen die dokumentierte notfallmedizinische Behandlung an den
weiterbehandelnden Arzt in Klinik und Praxis schnellstmöglich weitergegeben werden (VN 2115/2018).
Ziel ist es das zu beschaffende System in eine bestehende IT-Infrastruktur, vorzugsweise des Amtes für
Informationsverarbeitung einzubinden.
Die im Rettungsdienst erhobenen Daten wurden bislang überwiegend zu Abrechnungs - und
Dokumentationszwecken genutzt. Während Art und Umfang der Abrechnungsdaten der Refinanzierung
der Gebühren dienten und im Wesentlichen von den Anforderungen der Kostenträger definiert wurden,
diente die Dokumentation der rettungsdienstlichen Daten (Was ist passiert, was wurde gemacht)
vorrangig der Patientenversorgung.
Bei einer reinen papiergestützten Dokumentati on ergeben sich durch die fehlende Übersicht - und
Analysemöglichkeit folgende Defizite:
• Risiko einer qualitativ schwankenden Leistungserbringung
• Fehlende Erkennung systematischer Schwachstellen
• Fehlende systematische Rückkoppelungsmöglichkeit
• Vorwürfe und Haftungsfälle
• Fehlende Erkennung von Entwicklungen und Trends
• Anfragen (insbesondere auch von der Politik) können nicht schnell und umfassend beantwortet
werden
• Keine individuelle Verbesserungsmöglichkeit der Arbeitsweise
• Erfassung und A nalyse letztlich zufällig erkannter Ereignisse, die zu Fehlschlüssen und
falschen Prognosen führen kann
Die Überprüfung der Vollständigkeit der Dokumentation ist derzeit mangelhaft, da dazu jedes Protokoll
händisch geprüft werden müsste. Eine durchgehende Vollständigkeitsprüfung ohne großen
Personalaufwand ist nur elektronisch möglich.
Die mit der Novelle des Rettungsgesetzes NRW in 2015 erfolgten neuen Anforderung an die
Qualitätssicherung (siehe § 7a RettG NRW) machen eine elektronische Datenerfassung und -
verarbeitung unumgänglich.
Die Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes (NotSanG) bedeutet mehr notfallmedizinische
Möglichkeiten für die Notfallsanitäter, weshalb die Dokumentation auf diese neuen Möglichkeiten hin
angepasst und überwacht werden muss.
Die Analyse der Transportwege von der Rettungswache bis zur Abrechnung in der
Gebührenabrechnung hat darüber hinaus ergeben, dass derzeit ein umfassendes Transportwesen der
Papierprotokolle von den Wachen bis zur Abrechnungsstelle erforderlich ist. Danebe n kommt es zu
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Verzögerungen, weil z.B. die Protokolle erst von den Satellitenwachen zur Hauptwache und dann weiter
zur Abrechnungsstelle transportiert werden müssen. Eine Beschleunigung der Datenübertragung von
jeder Wache zur Abrechnungsstelle lässt sich nur elektronisch verkürzen.
Ebenso gibt es einen Auswertebedarf der Abrechnungsverwaltung für das Controling (speziell
Generierung von zu überwachenden Kennzahlen) und die Schaffung der Datenbasis für die
Gebührenkalkulation und Satzungserstellung. Die bis her dafür vorgesehenen Mittel dienten der
Etablierung eines Scanner-Systems.
Aufgrund der geänderten Anforderungen im Rahmen der Umsetzung des GVS (z.B. Übergabe von
Patientendaten an das vertragsärztliche System, GVS -Teilprojekt „komplementäre Notfallver sorgung“),
werden jetzt tabletgestützte Systeme angestrebt. Die Zusammenarbeit mit der ARZ soll durch
einheitliche Abfrageschemen und Datenhandling (SMED) verbessert werden.
Aufgrund der vorgenannten Ausführungen bedarf es einer zusätzlichen Stelle zur Dig italisierung im
Rettungsdienst.
Anlage 4 zur RDBP-Aktualisierung 2019
Protokoll-GKV-16-09-2019 (nicht öffentlich)
Anlage 5 zur RDBP-Aktualisierung 2019
Zusetzungstabelle-RDBPL-2019 (nicht öffentlich)
Anlage 2 Zustimmung Krankenkassenverbände
1367 Zeichen
I Von: Gesendet: , 16. Dezember 2019 09:45 An: Ce: Betreff: WG: Unterlagen im Anschluss an das Gespräch vom 16.9.2019 Anlagen: Zusetzungstabelle-RDBPL-2019.docx; Protokoll-GKV-16-09-2019.docx; RDBP- Aktualisierung-2019.docx Sehr geehrter! hiermit erteilen Die Krankenkassen /-Verbände Einvernehmen zum Rettungsdienstbedarfsplan der Stadt Köln. Mit freundlichen Grüßen AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse Unternehmensbereich Ambulante Versorgung Geschäftsbereich Sonstige Vertragspartner Kasernenstr. 61 40213 Düsseldorf Gesendet: Montag, 7. Oktober 2019 05:09 An: Ce: Betreff: Unterlagen im Anschluss an das Gespräch vom 16.9.2019 Sehr geehrte Herren, im Nachgang zu unserem Gespräch vom 16.9.2019 übersende ich Ihnen die geänderten Unterlagen. Folgende Änderungen wurden vorgenommen: 1. Unser Gespräch ist in einem Protokoll (Protokoll-GKV.16.09-2019) zusammengefaßt. 2. Die Forderung nach einem Telenotarzt und einen Tutor für die Leitstelle wurden aus dem Haupttext (RDBP- Aktualisierung-2019) herausgenommen 3. Die Personalzusetzung wurde aus dem Haupttext herausgenommen und in einem separaten Schriftstück (Zusetzungstabelle-RDBPL-2019) zusammengefasst. Dort wurden auch die erbetenen zusätzlichen Begründungen (rot markiert) eingefügt. Höflichst bitte ich um Prüfung und um Zustimmung. Mit freundlichen Grüßen Im j [Seite] [Seite]
Beschlussvorlage Rat
9488 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/37/374/1 Vorlagen-Nummer 3381/2019 Freigabedatum 13.01.2020 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Rettungsdienstbedarfsplan 2016 - Bedarfsgerechte Anpassung im Jahr 2019 Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat beschließt die Anpassung des Rettungsdie nstbedarfsplanes unter dem Vorbehalt, dass die haushaltstechnische Finanzierung der entstehenden Mehrbedarfe sichergestellt ist. 2. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung des angepassten Rettungsdienst - bedarfsplanes und der Erstellung der hierfür erforderlichen Umsetzungsbeschlüsse. Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 27.01.2020 Gesundheitsausschuss 28.01.2020 Finanzausschuss 03.02.2020 Rat 06.02.2020 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Die in der Anpassung des Rettungsdienstbedarfsplanes beschriebenen Maßnahmen (Anlage 1-5) werden schrittweise umgesetzt. Die hierfür erforderlichen Umsetzungsbeschlüsse werden ebenfalls sukzessive erstellt. In den Umsetzungsbeschlüssen werden auch die haushaltsmäßigen Auswirkungen beschrieben. Die Finanzierung soll aus veranschlagten Mitteln erfolgen. Begründung Im aktuell gültigen Rettungsdienstbedarfsplan 2016 (§12 RettG NRW) wurde in Kapitel III.7 eine Dy- namisierungsklausel eingefügt, die es ermöglicht, notwendige Anpassungen des Rettungsdienstb e- darfsplans auch unterhalb der gesetzlichen Laufzeit von 5 Jahren vorzunehmen und mit den Kosten- trägern abzustimmen (Session -Nr. 1744/2016). Diese Notwendigkeit ergibt sich, da seit Jahren die Einsätze im Rettungsdienst jährlich weiter ansteigen. Dies führt bei den Trägern des Rettungsdiens- tes zu einer beständ igen Anpassung durch den Zusatz von Rettungsmitteln, Fachpersonal und Bau- maßnahmen. Neben den steigenden Einsatzzahlen bestehen weitere schwierige Rahmenbedingun- gen, dazu zählen: Fachkräfteengpässe im Rettungsdienst Nicht-Erreichung der Hilfsfrist, wenn al le über die 112 eingehenden Hilfeersuchen als Notfälle klassifiziert werden Schwierigkeit geeignete Grundstücke zu finden, um neue Rettungsmittel hilfsfristbasiert statio- nieren zu können Schwierigkeit An- und Umbauten an bestehenden Wachen zu realisieren Steigende Anzahl von Sonderrechtsfahrten, die ein höheres Unfallrisiko beinhalten als Fahrten ohne Sonderrechte 3 Abarbeitung von nicht-lebensbedrohlichen Einsätzen mit Personal und Einsatzmitteln der Not- fallrettung Als Reaktion auf diese schwierigen Rahmenbe dingungen wurde von der Verwaltung das „Gestufte Notfallsystem“ (GVS) als Strategiepapier entwickelt (Session-Nr. 3145/2017). Neben den hier vorge- nommenen Veränderungen im Rahmen des GVS wird ergänzend dazu ein Projekt mit der Kasse n- ärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) mit dem Ziel durchgeführt (Projekt Komplementäre Notfall- versorgung), Hilfeersuchen, die über die Notrufnummer 112 eingehen, in das vertragsärztliche Sy s- tem weiterzuleiten. Aus diesem Grund gliedert sich diese Fortschreibung im ersten Kapitel in einen Bedarfs- und im zwei- ten Kapitel in einen Entwicklungsplan. Dem Entwicklungsplan liegt im Wesentlichen das Strategiepa- pier „Gestuftes Versorgungssystem“ (GVS) zugrunde. Dies greift speziell die Problematik der ste i- genden Zahl von Rettungsdiensteinsätzen mit Lösungsvorschlägen auf. Das Strategiepapier wurde im November 2017 dem Gesundheitsausschuss und im Oktober 2018 bei einem Symposium des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein -Westfalen vorgestellt. Das GVS eröffnet durch eine differenzierte Ressourcenvorhaltung und Entsendungstaktik in der notfal l- medizinischen Versorgung der Bevölkerung einen Lösungsweg, um die zeitkritischen Notfälle tatsäch- lich auch in der geplanten Hilfsfrist erreichen zu können. Zur Sicherstellung der rettungsdienstlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln sind Maßnahmen erforderlich, die an verschiedenen Stellen des Rettungsdienstes ansetzen. Bislang wurde der durch die beständig steigenden Einsätze entstehende zusätzliche Bedarf durch zusätzliche RTW und NEF gedeckt. Bislang konnten Hilfeersuche, die über die Notrufnummer 112 eingingen, nur mit Einsatzmitteln der Notfallrettung (Rettungswagen oder Rettungswagen plus Notarzt) bedient wer- den und es wurden alle als „Notfall“ kla ssifiziert. Zwar bestand bereits die Möglichkeit auch KTW zu entsenden, aber diese sind in der Regel in Köln im disponiblen Krankentransport so fest gebunden, dass Wartezeiten von 4 und mehr Stunden für ungeplante Transporte nicht selten sind. Auch die im Kapitel 2 vorgestellte Anpassung vom Rettungsdienstbedarfsplan 2016 folgt zunächst dieser Logik, in dem für die seit 2014 um rund 18,3 % gestiegene Einsatzzahl eine zusätzliche Zahl von RTW und NEF bemessen wird. Die Umsetzung dieser Bemessung würde in der Konsequenz zu einer weiteren Fahrzeugbeschaffung, Rekrutierung von Fachpersonal, sowie von Baumaßnahmen führen. Diese müssten, um hilfsfristrelevant werden zu können, auch in dem jeweiligen Einsatzgebiet statio- niert werden, in dem die zusätzlichen Einsät ze auch anfallen. Allerdings geben die Auswertung des Reanimationsregisters und der Zahlen des Kölner Infarktprojektes (KIM) Hinweise darauf, dass die Zahl der lebensbedrohlichen Notfälle nicht angestiegen ist. Aus diesem Grunde musste zunächst das Einsatzgeschehen im Hinblick auf die Anzahl der tatsächlichen lebensbedrohlichen Einsätze hin ana- lysiert werden, um eine bedarfsgerechtere Vorhaltung zu erreichen. Das Einsatzgeschehen wurde deshalb im Rahmen des Projektpapiers „Gestuftes Versorgungssystem“ (GVS) analysiert. Aus dieser Anforderung wurde im Projekt „GVS“ ein Klassifizierungssystem ausgearbeitet, bei dem jeder Klasse ein bestimmter medizinischer Zustand zugrunde liegt, bei den Klassen GVS-1 bis GVS-3 auch die Örtlichkeit und der letztlich damit auch ein Einsatzmittel zugeordnet wird. Offen ist noch, wieviel der nicht -lebensbedrohlichen Hilfeersuchen in der Leitstelle so sicher identifi- ziert werden können, dass sie auch als Hilfeersuchen klassifiziert werden können, die ohne Einha l- tung der Hilfsfrist von 8 min bedient werden können und für die ein N-KTW ausreichend und zweck- mäßig ist. Dieses ist eine der Herausforderungen, die im Rahmen der Umsetzung des GVS bewältigt werden muss. Dazu sind sowohl eine elektronische Datenerfassung (DoktaR) im Einsatzd ienst, als auch eine Dispositionsunterstützung in der Leitstelle unumgänglich. In einer Pilotphase wurde ein sogenannter Notfall-KTW erprobt und die Ergebnisse zeigen, dass eine Zuordnung vertretbar geli n- gen kann. Das Risiko für den Patienten, dass er doch Notfallpatient ist, wird dadurch verkleinert, dass die Eintreffzeit auf ein Zeitfenster von 20 min geplant und umgesetzt wird. Die Klasse der Akutpatien- ten, die telefonisch sehr schwer erkennbar ist, muss dahingehend analysiert werden, welches Ve r- sorgungssystem dafür bedarfsgerecht ist und welche Patienten davon ambulant behandelt werden können. Insgesamt findet durch die Umsetzung des GVS ein erheblicher Umbau des Rettungssystems in Köln statt, der technische und personelle Maßnahmen erfordert. Diese wur den hier benannt und begrün- det. Konkret sind folgende Teilprojekte für die Umsetzung des GVS erforderlich: 4 Teilprojekt - Komplementäre Notfallversorgung - (GVS-Klasse1) Teilprojekt – Einführung Notfall-KTW (GVS-Klasse 2) Teilprojekt – Ersthelfersystem (GVS-Klasse 6) Teilprojekt – TeleNotarzt (GVS-Klasse 3, Landesplanung ist zu berücksichtigen) Teilprojekt - Beschaffung eines Notrufabfragesystems Teilprojekt - Elektronische Datenerfassung im Kölner Rettungsdienst (DoktaR) Ergebnis der GVS-konforme Bedarfsplanung Der im Rettungsdienstbedarfsplan dargestellte Mehrbedarf wird zum einen durch eine modifizierte Vorhaltedauer vorhandener RTW und zum anderen durch insgesamt drei zusätzliche RTW und 4,5 zusätzliche Notfall-KTW (N-KTW), bedarfsgerecht gedeckt. Die Entscheidung der räumlichen Zuordnung wo die drei RTW bzw. die 4,5 N-KTW stehen, wird über das aktuelle Verhältnis von INTERN1- zu KTR -Einsätzen pro Rettungsdienstbereich getroffen (Da- tenbasis Januar bis Mai 2019). In den Rettungsdienstbereich 1, 4 und 5 ist das Verhältnis überdurch- schnittlich hoch. In allen übrigen Rettungsdienstbereichen ist das Verhältnis unterdurchschnittlich ausgeprägt. Beteiligungsverfahren Diese kostenbildenden Qualitätsmerkmale wurden mit den Vertretern der Krankenkassen am 20.08.2019 und am 16.09.2019 erörtert. Die Krankenkassen unterstützen das GVS. Es wurde eine einvernehmliche Lösung erzielt. Anlagen: Rettungsdienstbedarfsplan 2016 - Bedarfsgerechte Anpassung im Jahr 2019 Zustimmung der Krankenkassen vom 16.12.2019
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3381/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 31.01.2020
- Erstellt
- 25.09.2019 14:21