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0002/2023

Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 4. Januar 2023

Mitteilung Ausschuss 25.01.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 31.01.2023, TOP 9.1

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Projektstatusbericht

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Mitteilung Ausschuss

468 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 25.01.2023 
 0002/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 30.01.2023 
Ausschuss Kunst und Kultur 31.01.2023 
 
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
(MiQua) - Stand 4. Januar 2023 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier 
Köln“, Stand 4. Januar 2023, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
Gez. Greitemann

Anlage 1 - Projektstatusbericht

10827 Zeichen

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 30.01.2023 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 31.01.2023
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Rathausplatz
Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit: Juli 2008 bis heute
Bauzeit: 2014 - 2024
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld 
mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. 
Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. 
Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, 
ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum 
im Archäologischen Quartier Köln".
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss 09/2008     ✓ AB 02.2 - Trockenbauarbeiten MiQua (Veröffentlichung) in Kürze
Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011     ✓ EB 01.2 - Stahlbau MiQua (Beauftragung) 22.11.2022
Baubeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017     ✓ AB 03.7 - Metallbau Bronzewand Hist. Rathaus (Beauftragung) 07.10.2022
Baugenehmigung 01/2014     ✓
Baubeginn 07/2015    ✓
Stahlbetonarbeiten (Ende) 06/2021    ✓
Fertigstellung Bau 09/2024
Nutzungsbeginn 03/2025
Auszug Entwurf Rahmenterminplan (Stand: 11/2021):
04.01.2023
02
Stand:
Index:
Datum Fertigstellung und Nutzungsbeginn sind überholt; 
Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk 
Stahlbau aktualisiert werden
Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk 
Stahlbau aktualisiert werden
zzgl. Bauzeit für Änderung 
der technischen Anlagen 
für die vorzeitige 
Inbetriebnahme des 
Praetoriums und 
MPZ (Umplanung und 
Terminplan in Bearbeitung)
1 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 30.01.2023 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 31.01.2023 04.01.2023
02
Stand:
Index:
3. Kosten
Ratsbeschluss Juli 2011:
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72%
Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28%
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100%
Kostenberechnung Opt. III 2015:
Baukosten 37,777 Mio. €
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47%
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53%
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Juli 2017:
Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. €
Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017 11,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58%
zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42%
Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Mai 2021:
Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. €
Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. €
Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung 34,374 Mio. €
Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73%
zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27%
Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100%
Prognose Gesamtkostensituation:
04.01.2023
Zahlungsstand= 68,057 Mio. €
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen 
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen z.B. Neuausschreibung Gewerk Stahlbau) 
8 Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf durch Kündigung Gewerk Stahlbau - Zeitverzug) 
9 Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine)
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und 
bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
37,473 Mio. €
14,300 Mio. €
51,773 Mio. €
28,878 Mio. €
61,578 Mio. €
32,700 Mio. €
127,000 Mio. €
44,300 Mio. €
32,700 Mio. €
77,000 Mio. €
93,300 Mio. €
33,700 Mio. €
Verfügt (Auftragsstand = HA + NV) = 107,344 Mio. €
115,0 €
11,6 €
0,0
20,0
40,0
60,0
80,0
100,0
120,0
140,0
Σ 127,0 Mio. €
68,057
107,344
Zahlungsstand
Verfügt
Gesamt = Projekt + Risiko
Risiko
Projektkosten
2 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 30.01.2023 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 31.01.2023 04.01.2023
02
Stand:
Index:
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen 
Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. €. Am 06.05.2021 wurden in der 
Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. € zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 
127,0 Mio. € belaufen. Die Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in 
neuen Terminen und Kosten niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich 
daraus ergebenden Mehrkosten werden - nach nun erfolgter Beauftragung des neuen Stahlbauers - von Projektleitung und Projektsteuerung 
analysiert und bewertet. 
Es sollten im Jahr 2022 sukzessive die Ausbaugewerke für den Neubaubereich ausgeschrieben werden, sofern die Ausführungstermine sicher 
feststehen. Aufgrund der Kündigung des Gewerkes Stahlbau im Dezember 2021, werden derzeit die Auswirkungen auf die bestehenden Verträge der 
Firmen sowie auf die noch auszuschreibenden Gewerke für den Neubau-Bereich geprüft. Die Neuvergabe des Gewerkes Stahlbau ist am 22.11.2022 
erfolgt. Es haben mittlerweile bereits die ersten Kick-Off-Gespräche zur Vorbesprechung der Wiederaufnahme der Arbeiten mit der neuen Firma 
stattgefunden. Die Terminierung der weiteren Ausschreibungen und Vergaben von Ausbau- und Ausstellungsgewerken wird nun nach erfolgter 
Beauftragung des neuen Stahlbauers im Projektteam abgestimmt.  
Die Metallbauarbeiten für die Altschädensanierung der Bronzewand am Historischen Rathaus wurden am 07.10.2022 vergeben. Der Start der 
Sanierung ist ab Janaur 2023 geplant. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten und der 
Eintaktung der nachfolgenden Gewerke.  
Im Bereich unter dem Deckel 1 bis 4 wurden im Dezember 2022 in den letzten 4 Häusern (Haus zum Golde, Haus Nichols, Haus Coppelin, Haus 
Himmelgeist) die Vorarbeiten für die Betonage des Parcourssteges abgeschlossen. Im Januar soll betoniert werden. Danach werden die 
Rohbauarbeiten unter Deckenfeld 5-7 fortgesetzt. Bei den Grabungen zur Parcourserstellung im Bereich unterhalb der ehemaligen 
Vorkriegsbebauung entlang der Portalsgasse konnten durch die Archäologen der Stadt Köln unerwartet herausragende Funde zur mittelalterlichen 
jüdischen Lebenswelt dokumentiert werden. Darunter sind weitere Funde aus dem Zerstörungshorizont des Pogroms von 1349, als Beispiel 
erfreulicherweise Bruchstücke der Lesekanzel der Synagoge. Innerhalb des mittelalterlichen jüdischen Fest-, Hochzeits-, und Gemeindehauses konnte 
der Inhalt einer Latrine ausgegraben werden. Hier fanden sich neben unzerstörten Keramikgefäßen, Spielwürfeln und zerscherbten Glasgefäßen auch 
mehrere Schiefertafeln mit Graffiti, die einen einzigartigen Blick in die mittelalterliche Lebenswelt innerhalb des jüdischen Viertels geben.
Im Prätorium müssen bei der technischen Gebäudeausrüstung mangelhafte Kabelverlegungen korrigiert und nachgearbeitet werden. Anschließend 
können die Trockenbau-, Estrich- und Putzarbeiten fertiggestellt sowie die Holzinnentüren montiert werden. Es laufen parallel bereits 
Installationsarbeiten der Stromschienen sowie Reinigungs- und Sanierungsarbeiten unterhalb der denkmalgeschützten Praetoriumsdecke. Außerdem 
wurden im Dezember die Stahlrahmentüren montiert. Aufgrund von Verzögerungen in der Mängelbeseitigung durch die Elektrofirma ergeben sich 
Verzögerungen in der Gesamtfertigstellung des Praetoriums. 
Im MPZ wurden parallel zu den laufenden Arbeiten im Zuge der Feinmontagen der TGA und Elektroarbeiten für die Zutrittskontrolle weitere Mängel 
erkannt, die eine umfangreiche Mängelbeseitigung erforderlich machen. Die Mängelbeseitigung ist bei den Beteiligten angemahnt worden. Der 
Terminplan hierzu wird abgestimmt. Die sich bisher ergebenden Verzögerungen bei der Fertigstellung des MPZs sind u.a. Lieferprobleme bei den 
Türen, notwendige Umbaumaßnahmen im Behinderten-WC, nachträglicher Einbau Zutrittskontrollanlage, Mängelbeseitigung in den Gewerken 
Elektro- und Nachrichtentechnik. Auch die geplante vorzeitige Nutzung des Praetoriums hat Auswirkungen auf das MPZ. Es müssen noch Planung und 
Installationen für die Inbetriebnahme der notwendigen (sicherheits-) technischen Anlagen ausgeführt werden. 
Die vorbereitenden Arbeiten für die Errichtung der neuen Rampe zum MPZ in der kleinen Budengasse wurden fertiggestellt. Die Fimen für die 
Erstellung der Rampe sind beauftragt. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten beim Naturstein hatten sich die Natursteinarbeiten verzögert. Die Arbeiten 
konnten aber noch im Dezember 2022 aufgenommen werden und sollen bis MItte Januar 2023 abgeschlossen sein. Anschließend soll dann mit der 
Oberflächenwiederherstellung im Straßenraum begonnen werden. 
Es wurde im Juni mit den Arbeiten am 2. Bauabschnitt der Decke Prätorium auf dem nördlichen Rathausplatz begonnen. Diese werden in mehreren 
Teilabschnitten ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst aufrecht zu erhalten. Die Arbeiten erstrecken sich daher voraussichtlich 
bis Herbst 2023. 
Weitere Informationen zum Projekt unter 
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt-
koeln/miqua-das-museum-im-quartier
Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. Die Kündigung 
des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in neuen Terminen und Kosten 
niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich daraus ergebenden 
Verzögerungen im Bau- und Projektablauf werden - nach nun erfolgter Beauftragung des neuen Stahlbauers - in enger Abstimmung mit den 
Bauleitungen analysiert und bewertet. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Auswirkungen der Kündigung des Gewerkes 
Stahlbau auf die noch auszuschreibenden Gewerke im Bereich Ausbau + Ausstellung
3 von 3

Beratungsverlauf (2)

30.01.2023 Bauausschuss
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
31.01.2023 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0002/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
25.01.2023
Erstellt
02.01.2023 09:13