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Radverkehrskonzepte in den Kölner Stadtteilen

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 1910/2018 vom 18.06.2018

Stand: Am 19.06.2018 im Verkehrsausschuss beraten. Ergebnis: Sache ist erledigt.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661/4 661/4 Vorlagen-Nummer 18.06.2018 1910/2018 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 19.06.2018 Radverkehrskonzepte in den Kölner Stadtteilen hier: Anfrage der SPD-Fraktion in der Sitzung am 17.04.2018, TOP 5.2.8 Die SPD-Fraktion bittet um die Beantwortung folgender Fragen: Frage 1: „Welche Leitziele und welche Vorgaben legt die Verwaltung zur Gestaltung der Netzplanung zugrun- de?“ Frage 2: „Wie wird eine hohe Akzeptanz und Qualität der Planungen sichergestellt? Ist eine Abstimmung der Netzplanung wie bei den Radverkehrskonzepten über Bürgerinformationsabende und Facharbeits- kreissitzungen geplant?“ Frage 3: „Ergänzend zur Netzplanung gehören zur Radverkehrsförderung noch zahlreiche weitere Maßnah- men. Wie sollen diese entwickelt und abgestimmt werden? Von welchen zeitlichen Horizonten geht die Verwaltung hierzu aus?“ Antwort der Verwaltung: Antwort zu Frage 1: Ergebnis der Radverkehrskonzepte soll ein Handlungskonzept sein, das vom zuständigen politischen Gremium beschlossen werden soll und der Verwaltung als Leitfaden zur Förderung des Radverkehrs dient. Das Ziel ist, ein den heutigen Anforderungen entsprechendes und vor allem den erwarteten zukünfti- gen Entwicklungen im Radverkehr berücksichtigendes, leistungsfähiges Radverkehrsnetz zu schaf- fen. Bei der Netzbetrachtung werden Hauptrouten ermittelt, die für den Radverkehr einen besonderen Stellenwert haben. Es wird auch ermittelt, auf welchen Straßen der Radverkehr zukünftig im Misch- verkehr oder durch bauliche oder markierungstechnische Einrichtungen getrennt, geführt werden soll. Antwort zu Frage 2: Für das intensive Verfahren für die Stadtbezirke Ehrenfeld und Nippes wird es analog zum Verfahren in der Innenstadt begleitende Facharbeitskreise und Bürgerinformationsveranstaltungen geben. 2 In Ehrenfeld wurde dieser Prozess mit der Stakeholderveranstaltung am 11.04.2018 und der 1. Bür- gerveranstaltung zum Radverkehrskonzept am 17.05.2018 bereits begonnen. Antwort zu Frage 3: Neben der konkreten Netzentwicklung und Netzbetrachtung gehört selbstverständlich die Schaffung zukünftiger Radinfrastruktur zu den erforderlichen Maßnahmen. So wird es in den Bereichen Fahren (z. B. Einzelplanung), Parken (z. B. Schaffung weiterer Fahrradabstellanlagen) und Service (z. B. Öffentlichkeitsarbeit) immer fortlaufende Planungen/Projekte und Weiterentwicklungen geben. Hierzu sind in einigen Bezirken bereits „ Runde Tische“ für den Radverkehr gebildet worden, in dem diese Themen vertieft bearbeitet werden. Gez. Blome

Beratungsverlauf

  1. 19.06.2018

    Verkehrsausschuss

    TOP 6.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Sache ist erledigt

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