Mandari Insight

0443/2018

Bedarfsfeststellungsbeschlüsse für die Projekte 0.0.1 "Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung" und 0.0.2 "Prozessbegleitende Evaluation"

Mitteilung Ausschuss 22.02.2018

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Nächste Beratung: Integrationsrat, Sitzung am 05.03.2018, TOP 5.4

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 2_ Bedarfsfeststellungsbeschluss_0.0.2 Prozessbegleitende Evaluation

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Anlage 1_Bedarfsfeststellungsbeschluss_0.0.1 Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung

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Mitteilung Ausschuss

1002 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/15/152 
152/12 
Vorlagen-Nummer  22.02.2018 
 0443/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 05.03.2018 
 
Bedarfsfeststellungsbeschlüsse für die Projekte 0.0.1 "Büro für Quartiersmanagement und 
Aktivierung" und 0.0.2 "Prozessbegleitende Evaluation" 
Im Rahmen des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ hat der Rat am 19.12.2017 den Bedarf 
für die Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ beschlossen. Darüber hin-
aus hat der Stadtentwicklungsausschuss am 14.12.2017 den Bedarf für die Maßnahme 0.0.2 „Pro-
zessbegleitende Evaluation“ beschlossen. 
Für die Sozialräume „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord“, „Meschenich und Rondorf“ sowie 
„Buchheim und Buchforst“ und „Mülheim-Nord und Keupstraße“ liegen für die beiden Maßnahmen 
bereits Zuwendungsbescheide vor, sodass für diese Sozialräume zeitnah die Ausschreibungen für die 
zwei Projekte erfolgen können.  
 
Gez. Blome i.V. für Dez. VI

Anlage 2_ Bedarfsfeststellungsbeschluss_0.0.2 Prozessbegleitende Evaluation

15215 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/15/152 
152/1 
Vorlagen-Nummer 
 3093/2017 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Starke Veedel - Starkes Köln  
Hier: Bedarfsfeststellung für das Projekt 0.0.2 "Prozessbegleitende Evaluation" in elf 
Sozialräumen 
Beschlussorgan 
Stadtentwicklungsausschuss Stadtentwicklungsausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Stadtentwicklungsausschuss erkennt den Bedarf der Maßnahme 0.0.2 „Prozessbegleitende 
Evaluation“ an. Er beauftragt die Verwaltung vorbehaltlich der Anerkennung der noch ausstehen-
den sozialraumspezifischen Integrierten Stadtentwicklungskonzepte (ISEK)1 durch das Land 
NRW die Maßnahme in den nachfolgenden elf Sozialräumen als Bestandteil des Programms 
„Starke Veedel – Starkes Köln“ extern zu vergeben: 
 
 Bickendorf, Westend und Ossendorf  
 Bilderstöckchen 
 Buchheim und Buchforst2 
                                                 
1 Für nachfolgende Sozialräume steht eine Anerkennung der sozialraumspezifischen ISEKs durch das Land 
NRW aus: „Bickendorf, Westend und Ossendorf“, „Bilderstöckchen“, „Bocklemünd / Mengenich“, „Höhenberg 
und Vingst“, „Humboldt / Gremberg und Kalk“, Ostheim und Neubrück“ und „Porz-Ost, Finkenberg, Gremberg-
hoven und Eil“ 
2 Aufgrund besonderer Fördervoraussetzungen wurden gemäß der Vorgabe des Landes die Sozialräume 
„Buchheim und Buchforst“ sowie „Mülheim-Nord und Keupstraße“ zu einem Handlungsraum zusammengefasst. 
Stadtentwicklungsausschuss 09.11.2017 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 09.11.2017 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 13.11.2017 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 23.11.2017 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 04.12.2017 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 04.12.2017 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 07.12.2017 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.12.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 14.12.2017 
Ausschuss Soziales und Senioren 14.12.2017

2 
 Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord 
 Bocklemünd / Mengenich 
 Höhenberg und Vingst 
 Humboldt / Gremberg und Kalk 
 Meschenich und Rondorf 
 Mülheim-Nord und Keupstraße3 
 Ostheim und Neubrück 
 Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil 
 
Die Finanzierung der mit 70 Prozent förderfähigen Maßnahmen erfolgt aus Teilergebnisplan, 0902, 
Stadtentwicklung, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen.  
 
2. Der Stadtentwicklungsausschuss verzichtet auf die Vorlage zur formalen Vergabeentscheidung, 
wenn das Vergabe- und das Rechnungsprüfungsamt den Vergabevorschlägen der Vergabestelle 
einvernehmlich und ohne Einschränkungen zustimmen. 
 
 
                                                                                                                                                                    
Er kann so als Fortschreibung des Strukturförderprogramms MÜLHEIM 2020, das die Stadt Köln von 2009 bis 
2014 umgesetzt hat, weiter gefördert werden. 
3 Siehe Fußnote 2

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  440.900,- € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja  308.630,-  70 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
1. Projektbeschreibung 0.0.2 „Prozessbegleitende Evaluation“ in elf Sozialräumen 
Die Maßnahme 0.0.2 „Prozessbegleitende Evaluation“ in elf Sozialräumen ist eine wesentliche Quer-
schnittsmaßnahme des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“. Die Evaluation bildet einen wich-
tigen Beitrag zur Bewertung, Qualifizierung und Weiterentwicklung der Programmumsetzung in den 
Sozialräumen. Sie verfolgt das Ziel laufend Bewertungen über den Prozess zu erhalten und Hand-
lungsempfehlungen abzuleiten. Sie ist prozessbegleitend angelegt und nimmt das gesamte Maßnah-
menpaket des Programms in den Blick.  
Die Evaluation ist zunächst auf die einzelne Sozialraumebene ausgerichtet. Im Kontext des Pro-
gramms „Starke Veedel – Starkes Köln“ findet die Bündelung und Vernetzung der Ergebnisse aus 
den einzelnen Sozialräumen statt und wird im laufenden Prozess dorthin zurückgespiegelt. Somit 
zeigt die Evaluation frühzeitig die Wirkung der Maßnahmen im Sozialraum wie auch im Kontext des 
Gesamtprogramms auf, um darauf aufbauend weitere notwendige Veränderungen einzuleiten. 
 
2. Das Programm „Starke Veedel – Starkes Köln  
Mit der Vorlage-Nr. 2899/2016 hat der Rat das Programm „Starke Veedel – Starkes Köln“ als zu-
kunftsweisendes Leitkonzept zur Sozialraumorientierten Stadtentwicklung beschlossen und die Ver-
waltung unter Nutzung möglicher Förderzugänge mit der Umsetzung der dargestellten Maßnahmen 
beauftragt. Das Leitkonzept wurde von der Interministeriellen Arbeitsgruppe (IntermAG) am 
04.11.2016 anerkannt. Auf Basis der Anerkennung und des Ratsbeschlusses vom 20.12.2016 (Vor-
lag-Nr. 2899/2016) können Fördermittel des ESF und EFRE beantragt werden.  
Parallel zu dem Leitkonzept werden für die einzelnen Sozialräume sozialraumspezifische Integrierten 
Stadtentwicklungskonzepten (ISEK) erarbeitet, um über das Programm „Soziale Stadt“ Städtebauför-
dermittel beantragen zu können. Aufgrund des erforderlichen Bearbeitungsaufwandes sieht die Ver-
waltung entsprechend des Ratsbeschlusses vom 20.12.2016 (Vorlag-Nr. 2899/2016) ein gestaffeltes

4 
Verfahren vor. 
Für die Sozialräume „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord, „Meschenich und Rondorf“ sowie 
„Buchheim und Buchforst“ und „Mülheim-Nord und Keupstraße“ als Fortführung des Strukturförder-
programms MÜLHEIM 2020 wurden bereits sozialraumspezifische ISEKS erstellt, die vom Rat am 
18.05.2017 beschlossen und dem Land zur Anerkennung vorgelegt wurden (Vorlagen-Nr. 0743/2017; 
0737/2017; 0740/2017).  
Die sozialraumspezifischen ISEKs für „Humboldt/Gremberg und Kalk“ sowie „Bickendorf, Westend 
und Ossendorf“ befinden sich derzeit in der politischen Beratung und werden am 28.09.2017 dem Rat 
zur Beschlussfassung vorgelegt (Vorlagen-Nr. 2488/2017; 2481/2017) und zeitgleich dem Land zur 
Anerkennung eingereicht.  
Die weiteren ISEKs für die Sozialräume „Bilderstöckchen“, „Bocklemünd / Mengenich“, „Höhenberg 
und Vingst“, „Ostheim und Neubrück“ sowie „Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“ befinden 
sich derzeit in der Bearbeitung und werden zeitnah in die politischen Gremien eingebracht.  
Für die Sozialräume „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord, „Meschenich und Rondorf“ sowie 
„Buchheim und Buchforst“ und „Mülheim-Nord und Keupstraße“ als Fortführung des Strukturförder-
programms MÜLHEIM 2020 liegen für die Maßnahme 0.0.2 „Prozessbegleitende Evaluation“ bereits 
die Zuwendungsbescheide des Stadtentwicklungsprogramms 2017 vor. Sobald der Bedarfsfeststel-
lungsbeschluss vorliegt, kann die Maßnahme für diese Räume ausgeschrieben werden 
Für die weiteren sieben Sozialräume werden Ende 2017 die Förderanträge zum Stadtentwicklungs-
programm 2018 gestellt. Die Zuwendungsbescheide werden voraussichtlich Ende 2019 vorliegen. 
Anschließen kann die Ausschreibung der Maßnahme erfolgen.   
 
 
3. Finanzen  
Die Kosten pro Sozialraum setzen sich wie folgt zusammen: 
 Tagessatz: 1.130,50 € (Brutto)  
 Arbeitstage: 39 
 Gesamtkosten pro Sozialraum: 44.090 € 
Pro Sozialraum werden 44.090 € Gesamtkosten angesetzt. Da die Sozialräume „Buchheim und Buch-
forst“ sowie „Mülheim-Nord und Keupstraße“ zu einem Handlungsraum zusammengefasst sind, wer-
den die Sozialräume auch bei der Berechnung der Gesamtmaßnahme als ein Handlungsraum be-
trachtet. Die Gesamtkosten für die 11 Sozialräume beträgt somit 440.900 € (10 x 44.090 €).  
Die Finanzierung der mit 70 Prozent förderfähigen Maßnahmen erfolgt aus Teilergebnisplan, 0902, 
Stadtentwicklung, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen. Die kalkulierten 
Aufwandsermächtigungen sind im Haushaltsplan 2017 inklusive mittelfristiger Finanzplanung bis 2020 
veranschlagt beziehungsweise wurden zum Haushaltsplan-Entwurf 2018 inklusive mittelfristiger Fi-
nanzplanung bis 2021 angemeldet. 
 
4. Vergabe 
Die jeweiligen Vergabeverfahren für die vorgenannten Leistungen werden entsprechend den gesetzli-
chen Vergabebestimmungen und der städtischen Vergabeordnung (KVO) in Abstimmung mit dem 
Zentralen Vergabeamt und dem Rechnungsprüfungsamt durchgeführt.  
Gemäß den Bestimmungen des Fördergebers sind städtische Personalkosten nicht förderfähig. Die 
zu vergebenen Fremdleistungen dürfen daher nur in Form von Liefer- oder Dienstleistungen, nicht 
aber in Form von Honorar-, Dienst- oder Arbeitsverträgen beauftragt werden. 
 
Die Stellungnahme vom Rechnungsprüfungsamt gemäß Bedarfsprüfungsrichtlinie ist als Anlage 2 
beigefügt. Die Maßnahmen wurden dem Amt für Personal, Organisation und Innovation gemäß Ziffer 
6.3 der Bedarfsprüfungsrichtlinie zur Kenntnis vorgelegt.

5 
Anlagen: 
Anlage 1 Projektbeschreibung 
Anlage 2 Stellungnahme zur Bedarfsprüfung vom Rechnungsprüfungsamt

Laufende Nummer 0.0.2 Handlungsfeld: Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung 
Maßnahme Prozessbegleitende Evaluation in den elf Sozialräumen  
Inhalt Projektbeschreibung  
Die Evaluation bildet einen wichtigen Beitrag zur Bewertung, 
Qualifizierung und Weiterentwicklung der Programmumsetzung 
in den Sozialräumen. Sie ist prozessbegleitend angelegt und 
nimmt das gesamte Maßnahmenpaket in den Blick. Dabei wird 
besonders die Wirkung der städtebaulichen Maßnahmen 
betrachtet und im Sinne des integrierten Ansatzes der 
Quartiersentwicklung vor allem Beteiligungs- und 
Aktivierungsprozesse in den Mittelpunkt gestellt.  
Die Evaluation ist zunächst auf die Sozialräumebene 
ausgerichtet. Im Kontext des Programms „Starke Veedel – 
Starkes Köln“ findet die Bündelung und Vernetzung der 
Ergebnisse aus den einzelnen Sozialräumen statt und wird im 
laufenden Prozess dorthin zurückgespiegelt. Somit zeigt die 
Evaluation frühzeitig die Wirkung der Maßnahmen im 
Sozialraum wie auch im Kontext des Gesamtprogramms auf, um 
darauf aufbauend weitere notwendige Veränderungen 
einzuleiten.  
 
Vorgehen und Methode  
Die Evaluation ist prozessbegleitend und damit formativ 
angelegt. Sie verfolgt das Ziel den Prozess laufend zu bewerten 
und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Sie baut dabei auf 
konkreten Daten auf, die im Rahmen des Controllings erhoben 
werden. Aus diesem Grund ist eine Beteiligung beim Aufbau des 
Controllings sicherzustellen. Andererseits erfolgt die Bewertung 
des Prozesses im Rahmen von diskursiven Prozessen, wie 
Workshops, Einzelgesprächen, World-Cafes und ähnliches.  
Die prozessbegleitende Evaluation nimmt ein breites Spektrum 
an Themen in den Fokus. Eine parallele Bearbeitung aller 
Themen ist in der erforderlichen Intensität nicht möglich. Aus 
diesem Grund ist vorgesehen, Schwerpunkte zu 
unterschiedlichen Zeithorizonten zu setzten. Die konkrete 
Abfolge ist im Rahmen des Prozesses festzulegen.  
Parallel hierzu ist eine kontinuierliche Selbstevaluation im 
Rahmen der Einzelmaßnahmen vorgesehen. Die Träger der 
Einzelmaßnahmen werden bei der Selbstevaluation unterstützt 
und qualifiziert (zum Beispiel über Leitfragen, Erhebung von 
Kennwerten), so dass der laufende Prozess kontinuierlich 
bewertet und die Ergebnisse in die „prozessbegleitende 
Evaluation“ zurück gespiegelt werden können. Die Ergebnisse 
bilden einen elementaren Beitrag für die Gesamtevaluation.  
Die Gesamtsteuerung der Maßnahme „prozessbegleitende 
Evaluation“ sowie die Einbindung in das gesamte 
Maßnahmenprogramm liegen bei der zentralen 
Koordinierungsstelle der Stadtverwaltung (Amt für 
Stadtentwicklung und Statistik). Auch das Controlling wird im

Aufgabenbereich der zentralen Koordinationsstelle umgesetzt. 
So wird sichergestellt, dass eine enge Zusammenarbeit 
zwischen Evaluation und Controlling erfolgt und 
Wechselwirkungen berücksichtigt werden. 
Für die Erbringung der Leistungen der einzelnen Module werden 
eine zusätzliche externe Expertise und ein Ressourceneinsatz 
benötigt, so dass eine Ausschreibung der Leistungen 
vorgesehen ist.  
Zielgruppe Die Maßnahme kommt allen Zielgruppen in den Sozialräumen 
zugute. Sie ist dabei sehr breit aufgestellt, von der Verwaltung 
über Träger, Politik, sonstige staatliche Institutionen auf 
kommunaler Ebene, Sozialraumkoordination bis hin zu weiteren 
(organisierten) Akteuren und Interessensvertretungen im 
Quartier sowie Bewohnerinnen und Bewohner. 
Ziele Querschnittsziel 
 Sozialraumorientierte Stadtentwicklung 
Projektziel  
 Die Evaluation verfolgt das Ziel laufend Bewertungen 
über den Prozess zu erhalten und 
Handlungsempfehlungen abzuleiten. Die Qualifizierung 
und Weiterentwicklung der Programmumsetzung steht im 
Fokus der Evaluation 
Indikatoren  Anzahl der durchgeführten Methoden 
(Expertengespräche, World Café, etc.) 
 Bereitstellung von Zwischenergebnissen  
Kosten Sozialräume Buchheim und Buchforst sowie Mülheim-Nord 
und Keupstraße 
 Kalkulierte Tagessätze Brutto: je 1.130,50 € 
 39 Tage: 44.090 €  
 Gesamtkosten: 44.090 € 
 Die Maßnahme ist für den Sozialraum bereits bewilligt. 
 
Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord 
 Kalkulierte Tagessätze Brutto: je 1.130,50 € 
 39 Tage: 44.090 € 
 Gesamtkosten: 44.090 € 
 Die Maßnahme ist für den Sozialraum bereits bewilligt. 
 
Sozialraum Meschenich und Rondorf 
 Kalkulierte Tagessätze Brutto: je 1.130,50 € 
 39 Tage: 44.090 € 
 Gesamtkosten: 44.090 € 
 Die Maßnahme ist für den Sozialraum bereits bewilligt.

Sozialraum Bickendorf, Westend und Ossendorf  
 Kalkulierte Tagessätze Brutto: je 1.130,50 € 
 39 Tage: 44.090 € 
 Gesamtkosten: 44.090 € 
 
Sozialraum Bilderstöckchen  
 Kalkulierte Tagessätze Brutto: je 1.130,50 € 
 39 Tage: 44.090 € 
 Gesamtkosten: 44.090 € 
 
Sozialraum Bocklemünd / Mengenich   
 Kalkulierte Tagessätze Brutto: je 1.130,50 € 
 39 Tage: 44.090 € 
 Gesamtkosten: 44.090 € 
 
Sozialraum Höhenberg und Vingst  
 Kalkulierte Tagessätze Brutto: je 1.130,50 € 
 39 Tage: 44.090 € 
 Gesamtkosten: 44.090 € 
 
Sozialraum Humboldt / Gremberg und Kalk   
 Kalkulierte Tagessätze Brutto: je 1.130,50 € 
 39 Tage: 44.090 € 
 Gesamtkosten: 44.090 € 
 
Sozialraum Ostheim und Neubrück 
 Kalkulierte Tagessätze Brutto: je 1.130,50 € 
 39 Tage: 44.090 € 
 Gesamtkosten: 44.090 € 
 
Sozialraum Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil  
 Kalkulierte Tagessätze Brutto: je 1.130,50 € 
 39 Tage: 44.090 € 
 Gesamtkosten: 44.090 € 
 
 
Gesamtkosten für elf Sozialräume: 440.900 €  
Projektlaufzeit / Zeitraum Umsetzungszeitraum je Sozialraum: 
36 Monate / 3 Jahre 
Der Maßnahmenstart in den Sozialräumen, in denen bereits 
Bewilligungen vorliegen: 01.01.2018 bis 31.12.2020 
Der Maßnahmenstart für die weiteren Sozialräume erfolgte

entsprechend des gestaffelten Verfahrens.  
Projektverantwortlicher Stadt Köln: Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Förderung Städtebauförderung

Anlage 1_Bedarfsfeststellungsbeschluss_0.0.1 Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung

39854 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/15/152 
152/1 
Vorlagen-Nummer 
 3096/2017 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Starke Veedel - Starkes Veedel  
Hier: Bedarfsfeststellung für das Projekt 0.0.1 "Büro für Quartiersmanagement und 
Aktivierung" in elf Sozialräumen 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat erkennt den Bedarf der Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivie-
rung“ an. Er beauftragt die Verwaltung vorbehaltlich der Anerkennung der noch ausstehenden 
sozialraumspezifischen Integrierten Stadtentwicklungskonzepte (ISEK)1 die Maßnahme in den 
nachfolgenden elf Sozialräumen als Bestandteil des Programms „Starke Veedel – Starkes 
Köln“ extern zu vergeben: 
 
 Bickendorf, Westend und Ossendorf  
 Bilderstöckchen 
                                                 
1 Für nachfolgende Sozialräume steht eine Anerkennung der sozialraumspezifischen ISEKs durch das Land NRW aus: 
„Bickendorf, Westend und Ossendorf“, „Bilderstöckchen“, „Bocklemünd / Mengenich“, „Höhenberg und Vingst“, „Humboldt / 
Gremberg und Kalk“, „Ostheim und Neubrück“ und „Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“ 
Stadtentwicklungsausschuss 09.11.2017 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 09.11.2017 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 13.11.2017 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 23.11.2017 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 04.12.2017 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 04.12.2017 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 07.12.2017 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.12.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 14.12.2017 
Ausschuss Soziales und Senioren 14.12.2017 
Finanzausschuss 18.12.2017 
Rat 19.12.2017

2 
 Buchheim und Buchforst2 
 Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord 
 Bocklemünd / Mengenich 
 Höhenberg und Vingst 
 Humboldt / Gremberg und Kalk 
 Meschenich und Rondorf 
 Mülheim-Nord und Keupstraße3 
 Ostheim und Neubrück 
 Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil 
 
Die Finanzierung der mit 70 Prozent förderfähigen Maßnahmen erfolgt aus Teilergebnisplan, 0902, 
Stadtentwicklung, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen.  
 
2. Der Rat verzichtet auf die Vorlage zur formalen Vergabeentscheidung, wenn das Vergabe- 
und das Rechnungsprüfungsamt den Vergabevorschlägen der Vergabestelle einvernehmlich 
und ohne Einschränkungen zustimmen. 
 
Beschlussalternative:  
Der Rat erkennt den Bedarf der Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ 
nicht an.  
 
 
                                                 
2 Aufgrund besonderer Fördervoraussetzungen wurden die Sozialräume „Buchheim und Buchforst“ sowie „Mülheim-Nord 
und Keupstraße“ zu einem Handlungsraum zusammengefasst. Er kann so als Fortschreibung des Strukturförderprogramms 
MÜLHEIM 2020, das die Stadt Köln von 2009 bis 2014 umgesetzt hat, weiter gefördert werden. 
3 Siehe Fußnote 2

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  7.186.468,50 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 5.030.527,95  
 70 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
1. Projektbeschreibung 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ in elf Sozial-
räumen 
Die Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ in elf Sozialräumen ist eine 
wesentliche Querschnittsmaßnahme des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“.  
Die Maßnahme geht der Frage nach, wie erfolgreich Stadtentwicklung aus dem Quartier heraus erfo l-
gen kann, welche Faktoren zum Gelingen beitragen und wie die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv 
in die Quartiersentwicklung eingebunden werden können. Entsprechend dieser vielschichtigen Frag e-
stellung, setzt sich das „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ aus vier bzw. fünf unte r-
schiedlichen Projektbausteinen zusammen.  
 Quartiersmanagement 
 Verfügungsfonds 
 Bestandserhebung und Schnittstellenmanagement  
 Öffentlichkeitsarbeit  
In den Sozialräumen „Bocklemünd und Mengenich“, „Ostheim und Neubrück“ sowie „Buchheim und 
Buchforst“ und „Mülheim -Nord und Keupstraße“ soll zudem ein fünfter Projektbaustein umges etzt 
werden 
 Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeldpflege, Müllvermeidung und Müllbese i-
tigung 
Für den Projektbaustein „Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeldpflege, Müllverme i-

4 
dung und Müllbeseitigung“ erfolgt ein separater Bedarfsfeststellungsbeschluss. Für die Sozialräume 
„Buchheim und Buchforst“ sowie „Mülheim -Nord und Keupstraße“ liegt der Bedarfsfeststellungsb e-
schluss bereits vor (Vorlage Nr. 1843/2017).  
Das „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ bündelt die ver schiedenen Projektbausteine 
unter einem Dach, die jeweils darauf abzielen, die Quartiersentwicklung im Sinne der sozialraumor i-
entierten Stadtentwicklung umzusetzen. Dabei bildet die Aktivierung der Bewohnerinnen und B e-
wohner sowie der weiteren ortsansässig en Akteure den Schwerpunkt des „Büros für Quartiersm a-
nagement und Aktivierung“.  
Die genannten Projektbausteine mit hohem aktivierendem Charakter bedürfen einer zentralen Steu e-
rung und Vernetzung, die durch die Zusammenführung des „Büros für Quartiersmanag ement und 
Aktivierung“ gewährleistet wird. Es wird eine gemeinsame räumliche Verortung vorgenommen.  
Die einzelnen Projektbausteine stehen jeweils für sich als inhaltlich selbständige Maßnahmen, die 
auch von unterschiedlichen Projektträgern umgesetzt werde n können. Bei der Maßnahmenumse t-
zung wird jedoch vorausgesetzt, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Projek t-
bausteinen erfolgt und Wechselwirkungen berücksichtigt werden.  
 
 
2. Das Programm „Starke Veedel – Starkes Köln  
Mit der Vorlage-Nr. 2899/2016 hat der Rat das Programm „Starke Veedel – Starkes Köln“ als zu-
kunftsweisendes Leitkonzept zur Sozialraumorientierten Stadtentwicklung beschlossen und die Ver-
waltung unter Nutzung möglicher Förderzugänge mit der Umsetzung der dargestellten Maßnahmen 
beauftragt. Das Leitkonzept wurde von der Interministeriellen Arbeitsgruppe (IntermAG) am 
04.11.2016 anerkannt. Auf Basis der Anerkennung und des Ratsbeschlusses vom 20.12.2016 (Vor-
lag-Nr. 2899/2016) können Fördermittel des ESF und EFRE beantragt werden.  
Parallel zu dem Leitkonzept werden für die einzelnen Sozialräume sozialraumspezifische Integrierten 
Stadtentwicklungskonzepten (ISEK) erarbeitet, um über das Programm „Soziale Stadt“ Städtebauför-
dermittel beantragen zu können. Aufgrund des erforderlichen Bearbeitungsaufwandes sieht die Ver-
waltung entsprechend des Ratsbeschlusses vom 20.12.2016 (Vorlag-Nr. 2899/2016) ein gestaffeltes 
Verfahren vor. 
Für die Sozialräume „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord, „Meschenich und Rondorf“ sowie 
„Buchheim und Buchforst“ und „Mülheim-Nord und Keupstraße“ als Fortführung des Strukturförder-
programms MÜLHEIM 2020 wurden bereits sozialraumspezifische ISEKS erstellt, die vom Rat am 
18.05.2017 beschlossen und dem Land zur Anerkennung vorgelegt wurden (Vorlagen-Nr. 0743/2017; 
0737/2017; 0740/2017). Die sozialraumspezifischen ISEKs für „Humboldt/Gremberg und Kalk“ sowie 
„Bickendorf, Westend und Ossendorf“ befinden sich derzeit in der politischen Beratung und werden 
am 28.09.2017 dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt (Vorlagen-Nr. 2488/2017; 2481/2017) und 
zeitgleich dem Land zur Anerkennung eingereicht. Die weiteren ISEKs für die Sozialräume „Bilderstö-
ckchen“, „Bocklemünd / Mengenich“, „Höhenberg und Vingst“, „Ostheim und Neubrück“ sowie „Porz-
Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“ befinden sich derzeit in der Bearbeitung und werden zeit-
nah in die politischen Gremien eingebracht.  
Für die Sozialräume „Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord, „Meschenich und Rondorf“ sowie 
„Buchheim und Buchforst“ und „Mülheim-Nord und Keupstraße“ als Fortführung des Strukturförder-
programms MÜLHEIM 2020 liegen für die Maßnahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Akti-
vierung“ bereits die Zuwendungsbescheide des Stadtentwicklungsprogramms 2017 vor. Sobald der 
Bedarfsfeststellungsbeschluss vorliegt, kann die Maßnahme für diese Räume ausgeschrieben wer-
den 
Für die weiteren sieben Sozialräume werden Ende 2017 die Förderanträge zum Stadtentwicklungs-
programm 2018 gestellt. Die Zuwendungsbescheide werden voraussichtlich Ende 2019 vorliegen. 
Anschließen kann die Ausschreibung der Maßnahme erfolgen.

5 
 
3. Finanzen  
Sozialraum Quartiersma-
nagement 
Verfügungs-
fonds 
Bestands-
analyse und 
Schnittstel-
lenma-
nagement 
Öffentlich-
keitsarbeit 
Kosten 
Bickendorf, Westend 
und Ossendorf 
286.863,50 € 268.506 € 52.360 € 150.661 € 758.390,50 € 
Bilderstöckchen 286.863,50 € 167.832 € 52.360 € 150.660 € 657.715,50 € 
Buchheim und Buch-
forst / Mülheim-Nord 
und Keupstraße 
282.576 € 163.091 € 52.360 € 150.661 € 648.688 € 
Blumenberg, Chor-
weiler und Seeberg-
Nord 
282.575 € 246.275 € 52.360 € 150.660 € 731.870 € 
Bocklemünd / Men-
genich 
286.863,50 € 112.644 € 52.360 € 150.660 € 602.527,50 € 
Höhenberg und 
Vingst 
286.863,50 € 268.768,50 € 52.360 € 150.660 € 758.652 € 
Humboldt / Grem-
berg und Kalk 
286.863,50 € 417.406,50 € 52.360 € 150.661 € 907.291 € 
Meschenich und 
Rondorf 
282.580 € 178.490 € 52.360 € 150.660 € 664.090 € 
Ostheim und Neu-
brück 
286.863,50 € 221.980,50 € 52.360 € 150.660 € 711.864 € 
Porz-Ost, Finken-
berg, Gremberg-
hoven und Eil 
286.863,50 € 255.496,50 € 52.360 € 150.660 € 745.380 € 
Gesamtsummen 2.855.775,50 € 2.300.490 € 523.600 € 1.506.603 € 7.186.468,50 € 
 
Die Finanzierung der mit 70 Prozent förderfähigen Maßnahmen erfolgt aus Teilergebnisplan, 0902, 
Stadtentwicklung, Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen. Die kalkulierten 
Aufwandsermächtigungen sind im Haushaltsplan 2017 inklusive mittelfristiger Finanzplanung bis 2020 
veranschlagt beziehungsweise wurden zum Haushaltsplan-Entwurf 2018 inklusive mittelfristiger Fi-
nanzplanung bis 2021 angemeldet.  
 
 
4. Vergabe 
Die Vergaben für die Projektbausteine 
 Quartiersmanagement  
 Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 
 Öffentlichkeitsarbeit  
 
müssen für jeden der elf Sozialräume extern vergeben werden.  
 
Für den Projektbaustein „Verfügungsfonds“ ist keine Vergabe erforderlich. Die operative Abwicklung 
des Verfügungsfonds erfolgt in Arbeitsteilung zwischen dem Quartiersmanagement und der zentralen 
Koordinierungsstelle beim Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
 
Die jeweiligen Vergabeverfahren für die vorgenannten Leistungen werden entsprechend den gesetzli-
chen Vergabebestimmungen und der städtischen Vergabeordnung (KVO) in Abstimmung mit dem

6 
Zentralen Vergabeamt und dem Rechnungsprüfungsamt durchgeführt.  
Gemäß den Bestimmungen des Fördergebers sind städtische Personalkosten nicht förderfähig. Die 
zu vergebenen Fremdleistungen dürfen daher nur in Form von Liefer- oder Dienstleistungen, nicht 
aber in Form von Honorar-, Dienst- oder Arbeitsverträgen beauftragt werden. 
 
Die Stellungnahme vom Rechnungsprüfungsamt gemäß Bedarfsprüfungsrichtlinie ist als Anlage 2 
beigefügt. Die Maßnahmen wurden dem Amt für Personal, Organisation und Innovation gemäß Ziffer 
6.3 der Bedarfsprüfungsrichtlinie zur Kenntnis vorgelegt. 
 
Anlagen: 
Anlage 1 Projektbeschreibung 
Anlage 2 Stellungnahme zur Bedarfsprüfung vom Rechnungsprüfungsamt

Laufende Nummer 0.0.1 Handlungsfeld: Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung 
Maßnahme Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung  in elf Sozial-
räumen   
Inhalt Ausgangslage 
Beim Blick auf die Sozialstruktur in den elf Sozialräumen zeigt sich 
eine geringe Perspektive zur Teilhabe der Bewohnerschaft. Es 
wird deutlich, dass Unterstützungs- und Beratungsangeboten nach 
wie vor eine hohe Bedeutung zukommt. Die Aktivierung der B e-
wohnerschaft spielt bei der Verantwortung für die  Sozialräume als 
Ganzes und für das Wohnumfeld im engeren Sinn eine wichtige 
Rolle. Die Aktivierung und Teilhabe der Bewohnerschaft stellt eine 
große Herausforderung dar, der mit niederschwelligen Angeboten 
zu begegnen ist. Eine positivere Imagebildung für die Sozialräume 
ist für die Entwicklung der Veedel unabdingbar.  
In den  Sozialräumen besteht bereits ein vielseitiges Hilfesystem, 
welches unmittelbar entlastende Auswirkungen auf die Quartier s-
entwicklung nimmt. In Teilbereichen mangelt es jedoch an einem 
lückenlosen Schnittstellenmanagement, welches im Rahmen des 
integrierten Ansatzes und einer Vielzahl von aktivierenden Pr o-
zessen von hoher Bedeutung ist.  
 
Schnittstelle zur Sozialraumkoordination:  
Mit dem Programm „Lebenswerte Veedel“ wird bereits seit 2006 in 
elf Sozialräumen konsequent ein integriertes  sozialraumorientier-
tes Handlungskonzept verfolgt.  
Die Sozialraumkoordinatoren sind organisatorisch bei den Bürge r-
ämtern angebunden. Mit der Koordination in den Sozialräumen 
sind zehn freie Träger beauftragt, eine Koordination erfolgt in städ-
tischer Trägerschaft. Diese arbeiten nach den methodischen Pri n-
zipien der sozialraumorientierten Arbeit: 1. Orientierung an den 
Bedarfen und Interessen der Wohnbevölkerung, 2. Nutzung der 
Stärken und Potenziale der Menschen sowie der Ressourcen des 
Sozialraums, 3. Stärkung von Selbsthilfe, Eigeninitiative und Tei l-
habe, 4. Erschließung von zusätzlichen externen Ressourcen, 5. 
Zielgruppen und bereichsübergreifende Ansätze, 6. Kooperation 
und Vernetzung der Aktivitäten und Angebote im Sozialraum.  
Die Sozialraumkoordination nimmt seit Jahren erfolgreich eine a k-
tive Koordinationsfunktion wahr und arbeite t aktiv an der Sich e-
rung und dem Ausbau der Netzwerke in den Sozialräumen. 
Die Umsetzung des Maßnahmenprogramm s „Starke Veedel – 
Starkes Köln“ in den Sozialr äumen kann durch die elf vorhand e-
nen Sozialraumkoordinatorinnen beziehungsweise Sozialraumko-
ordinatoren nicht zusätzlich geleistet werden. Durch das Pr o-
gramm „Starke Veedel – Starkes Köln“ entsteht ein neuer Koord i-
nierungs- und Abstimmungsaufwand. Die Akze ptanz und Impl e-
mentierung des Handlungsprogramms kann in den Sozialräumen 
aber nur gelingen, wenn Bewohnerschaft und Akteure für dieses 
Programm sensibilisiert werden und Zugangsstrukturen genutzt 
werden. Die Maßnahme „Büro für Quartiersmanagement und Akt i-
vierung“ soll in enger Abstimmung mit den Sozialraumkoordinati o-

nen die Umsetzung des Maßnahmenprogrammes sichern. Zum 
einen in den spezifischen Themenbereichen – hier insbesondere 
der Aufbau von Präventionsketten – sowie zum anderen bei B e-
darf – seien dies  problematische Wohnquartiere und Nachba r-
schaften oder auch notleidende Einkaufsstraßen. 
Die wesentlichen Aufgaben des Quartiermanagements zur Umset-
zung des Programms sind demnach in enger Abstimmung mit der 
Sozialraumkoordination und den institutionellen Akteuren vor Ort. 
Das „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ setzt an die-
sen Punkten an und ist somit optimal auf die Bedürfnisse der S o-
zialräume ausgerichtet.  
In der Praxis ergibt sich vor Ort ein Team aus der Bürgeramtsle i-
tung, der Sozialraumkoo rdination und der Programmsteuerung 
„Starke Veedel – Starkes Köln“, welches mit Blick auf die umz u-
setzenden Maßnahmen um weitere Akteure ergänzt wird.  
 
Bürgeramtsleitung 
Steuerungsfunktion 
 
 
 
 
 
 
Sozialraumkoordination                                       Programmsteuerung  
Vernetzung vor Ort                                              „Starke Veedel – Starkes Köln“ 
 
Projektbeschreibung 
Das „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ setzt an den 
oben genannten Herausforderungen und Bedarfs lagen an. Die 
Maßnahme geht der Frage nach, wie erfolgreich Stadtentwicklung 
aus dem Quartier heraus erfolgen kann, welche Faktoren zum Ge-
lingen beitragen und wie die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv 
in die Quartiersentwicklung eingebunden werden können. E nt-
sprechend dieser vielschichtigen Fragestellung, setzt sich das „Bü-
ro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ aus vier bzw. fünf 
unterschiedlichen Projektbausteinen zusam men. Nachfolgende 
Projektebausteine sind in den vier Sozialräumen Buchheim und 
Buchforst, Mülheim-Nord und Keupstraße, Blumenberg, Chorwe i-
ler und Seeberg -Nord sowie Meschenich und Rondorf vorges e-
hen.  
 Quartiersmanagement 
 Verfügungsfonds 
 Bestandserhebung und Schnittstellenmanagement  
 Öffentlichkeitsarbeit  
In den Sozialräumen Buchheim und Buchforst sowie Mülheim-Nord 
und Keupstraße soll zudem ein fünfter Projektbaustein umgesetzt 
werden

 Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfel d-
pflege, Müllvermeidung und Müllbeseitigung.  
Das „Büro für Quartiersma nagement und Aktivierung“ bündelt die 
verschiedenen Projektbausteine unter einem Dach, die jeweils d a-
rauf abzielen, die Quartiersentwicklung im Sinne der sozialrau m-
orientierten Stadtentwicklung umzusetzen. Dabei bildet die Aktivie-
rung der Bewohnerinnen und  Bewohner sowie der weiteren ort s-
ansässigen Akteure den Schwerpunkt des „Büros für Quartier s-
management und Aktivierung“.  
Die genannten Projektbausteine mit hohem aktivierendem Charak-
ter bedürfen einer zentralen Steuerung und Vernetzung, die durch 
die Zusammenführung des „Büros für Quartiersmanagement und 
Aktivierung“ gewährleistet wird. Es wird eine gemeinsame räuml i-
che Verortung vorgenommen.  
Die einzelnen Projektbausteine stehen jeweils für sich als inhaltlich 
selbständige Maßnahmen, die auch von unterschiedlichen Projekt-
trägern umgesetzt werden können. Bei der Maßnahmenumse t-
zung wird jedoch vorausgesetzt, dass eine enge Zusammenarbeit 
zwischen den einzelnen Projektbausteinen erfolgt und Wechse l-
wirkungen berücksichtigt werden.  
 
Projektbaustein: Quartiersmanagement 
Im Rahmen des Integrierten Handlungsprogramms „Starke Veedel 
– Starkes Köln“ sind für die Sozialräume eine Reihe von Maßnah-
men geplant, die einen neuen und zusätzlichen Koordinierung s-
aufwand auslösen, der durch die schon bestehenden Strukturen 
nicht gedeckt werden kann. Das Quartiersmanagement übernimmt 
die Aufgabe, die maßnahmenumsetzenden Träger in Abstimmung 
mit der Sozialraumkoordination bei den Zugängen zu den Zie l-
gruppen und bei der Akquise der Teilnehmenden im Sinne eines 
„One-face-to the-customer“ zu unterstützen. Darüber hinaus stellt 
das Quartiersmanagement die Vernetzung der Maßnahmen s i-
cher.  
Das Quartiersmanagement ist Ansprechpartner und Lotse für alle 
Belange des sozialraumbezogenen Programms und bildet die 
Schnittstelle in die Verw altung, es dient somit als lokal verortete 
Kommunikationsdrehscheibe und Informationsvermittlung. Es sen-
sibilisiert die Bewohnerschaft und die lokalen Akteure für das Pr o-
gramm „Starke Veedel – Starkes Köln“, nutzt die vorhandenen Zu-
gangsstrukturen und sich ert somit den Erfolg des Integrierten 
Handlungsprogramms. Neben der Ansprache der Bewohnerschaft 
wird das Quartiersmanagement auch zentraler Ansprechpartner 
für die weiteren lokalen Akteure sein. Insbesondere mit Blick auf 
die Initiierung einer aktiven Eig entümerstruktur zur Verbesserung 
der Wohnsituation in den Sozialräumen wird die Ansprache und 
Mobilisierung der Wohnungseigentümer eine weitere Aufgabe der 
Quartiersmanager darstellen. Mit Blick auf die heterogene Beba u-
ungs- und Eigentümerstruktur bestehen  vielfältige Möglichkeiten 
für Aufwertungsmaßnahmen an den Gebäudefassaden und für 
Maßnahmen zur Entsiegelung und Begrünung von Häusern und 
(Innen-)Höfen, zum Beispiel über das geplante Haus -, Hof - und 
Fassadenprogramm. Im Projektbaustein „Verfügungsfonds“  wird

das Quartiersmanagement unterstützend und begleitend mitwi r-
ken, die Maßnahme „Bestandserhebung und Schnittstellenm a-
nagement“ wird ebenfalls durch das Quartiersmanagement unte r-
stützt. 
Vor dem Hintergrund des politischen Interesses am Gesamtpr o-
gramm wi rd die Gremienarbeit ebenfalls ein Aufgabenfeld des 
Quartiersmanagements darstellen.  
Für die Erbringung der Leistungen wird zusätzliche Expertise und 
Ressourceneinsatz benötigt, so dass eine Ausschreibung vorg e-
sehen ist.  
 
Projektbaustein: Verfügungsfonds 
Der Verfügungsfonds bietet eine finanzielle Unterstützung für die 
Umsetzung von Projektideen in den vier Sozialräumen. Bewohne-
rinnen und Bewohner, Träger vor Ort sowie Vereine, Arbeitsgru p-
pen und -kreise und andere können Anträge für die Förderung von 
Projektideen beantragen. Voraussetzung ist dabei, dass die Ideen 
einen inhaltlichen Bezug zu den Sozialräumen haben und in die 
Bedarfslage vor Ort passen. Mit Hilfe des Verfügungsfonds soll 
somit das bürgerschaftliche Engagement mobilisiert werden.  
Der Verfügungsfonds dient dazu, die städtebaulichen Maßnahmen 
in den Sozialräumen zu flankieren und die Beteiligungsprozesse 
vorzubereiten. Beispielsweise könnten Beteiligungsmaßnahmen 
wie Malwettbewerbe zur Gestaltung des Spielplatzes (Maßnahme 
2.0.4) oder Nachbar schaftsfeste und Begegnungstage zur Mieter - 
und Eigentümeraktivierung umgesetzt werden, bei denen konkrete 
Bezüge zu den städtebaulichen Maßnahmen entstehen. Die Richt-
linien des Verfügungsfonds werden dementsprechend ausgesta l-
tet.  
Im Rahmen des Verfügungsfonds – ein niedrigschwelliges Aktivie-
rungsinstrument – übernimmt das Quartiersmanagement be i-
spielsweise die Aufgabe, Bewohnerinnen und Bewohner sowie 
weitere Sozialraumakteure für eine Antragstellung zum Verf ü-
gungsfonds zu motivieren und sie bei der Umset zung ihrer Ideen 
und Vorstellung zu unterstützen.  
Förderanträge zum Verfügungsfonds sind an das in den Sozia l-
räumen verortete Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung 
zu stellen. Potenzielle Anträge werden dort zunächst auf grun d-
sätzliche Förderfähigk eit geprüft und dann in enger Abstimmung 
mit der Sozialraumkoordination inhaltlich bewertet und bei Bedarf 
priorisiert. Hierfür wird durch das Quartiersmanagement eine A r-
beitsgruppe zur fachlichen (Vor-)Bewertung der Anträge eingerich-
tet. Die letztendliche Beschlussfassung von Förderanträgen erfolgt 
durch einen Veedelsbeirat, der als Entscheidungsgremium für den 
betreffenden Sozialraum einzurichten ist.  
Die operative Abwicklung des Verfügungsfonds erfolgt in Arbeit s-
teilung zwischen dem Quartiersmanagement und der zentralen 
Koordinierungsstelle beim Amt für Stadtentwicklung und Statistik.

Projektbaustein: Bestandserhebung und Schnittstellen -
management 
Der Projektbaustein bildet die Basis des Prozesses einer „Stad t-
entwicklung aus dem Quartier heraus“. Im Mittelpunkt steht dabei 
zunächst die Schaffung von Grundlagen für die Umsetzung des 
Prozesses zur Sozialraumorientierten Stadtentwicklung. Diese um-
fasst die Analyse der lokalen Akteurs - und Angebotsstruktur, die 
Ableitung der Handlungsbedarfe und das Aufze igen von Schnit t-
stellen. Auf den Erkenntnissen aufbauend, erfolgt die detaillierte 
Umsetzungskonzeption des Prozesses und das Wissensmanag e-
ment (laufende Bereitstellung der Informationen für alle Akteure in 
den Sozialräumen).  
Im Rahmen des Projektbausteins „Bestandserhebung und Schnitt-
stellenmanagement“ zeigt das Quartiersmanagement die Zugänge 
zu den ortsansässigen Akteuren auf und benennt Angebote und 
Systeme.  
Für die Erbringung der Leistungen wird zusätzliche Expertise und 
Ressourceneinsatz benötigt, s o dass eine Ausschreibung vorg e-
sehen ist.  
 
Projektbaustein: Öffentlichkeitsarbeit  
Der Projektbaustein setzt sich aus unterschiedlichen Instrumenten 
der Öffentlichkeitsarbeit und Medienarbeit zusammen. Es wird ein 
Strategie- und Kommunikationskonzept zur Öffentlichkeitsarbeit 
und zur „Vermarktung“ des sozialraumbezogenen Programms e r-
arbeitet. Der Schwerpunkt liegt dabei in den Themen Beteiligung, 
Mitwirkung und Aktivierung. Ziel ist es , die unterschiedlichen Ziel-
gruppen niederschwellig und bedarfsgerecht z u erreichen und die 
dafür erforderlichen Instrumente zu entwickeln. Darüber hinaus 
wird auf die klassischen Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit z u-
rückgegriffen, um die Inhalte des Programms „Starke Veedel – 
Starkes Köln“ zu kommunizieren.  
Für die Erbrin gung der Leistungen wird zusätzliche Expertise und 
Ressourceneinsatz benötigt, so dass eine Ausschreibung vorg e-
sehen ist.  
 
Projektbaustein: Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der 
Wohnumfeldpflege, Müllvermeidung und Müllbeseitigung 
Dieser Projektbaust ein wird in den Sozialräumen Buchheim und 
Buchforst sowie Mülheim -Nord und Keupstraße umgesetzt . Das 
Projekt knüpft an der bereits im Rahmen von MÜLHEIM 2020 u m-
gesetzte Maßnahme „Hallo Nachbar, danke schön!“ an.  Ziel des 
Projekts ist es, Bewohnerinnen und Bewohner in den Sozialrä u-
men zu motivieren, aktiv bei der Pflege und Instandhaltung ihres 
Lebensraums mitzuwirken. Die Sozialräume sollen erkennbar 
sauberer und gepflegter, das nachbarschaftliche Miteinander g e-
stärkt und die Integration von Migrantinnen un d Migranten gefö r-
dert werden. Hierzu bedarf es zunächst einer Änderung vorhand e-
ner Einstellungen und Verhaltensweisen. 
Zielgruppe des Vorhabens ist die gesamte Bewohnerschaft der

Sozialräume, wobei ein zielgruppengenauer Zuschnitt der durc h-
zuführenden Maßn ahmen als Schlüssel zum Erfolg angesehen 
wird. In dem Bemühen, das Bewusstsein zu verändern und bü r-
gerschaftliches Engagement zu fördern, konzentriert sich das Pr o-
jekt auf folgende Arbeitsbereiche:  
 Eine kontinuierliche zielgruppengenaue Öffentlichkeitsarbeit 
 Nachhaltige umweltpädagogische Maßnahmen in örtlichen 
Bildungs- und Betreuungseinrichtungen 
 Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds 
Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit 
der Sozialraumkoordination sowie in sorgfältiger Auswertun g von 
Synergiepotentialen, die sich in der Zusammenarbeit mit jenen 
Maßnahmen des Integrierten Handlungskonzeptes „Starke Veedel 
- Starkes Köln“ eröffnen, die komplementäre Zielsetzungen au f-
weisen. 
Für die Erbringung der Leistungen wird zusätzliche Experti se und 
Ressourceneinsatz benötigt, so dass eine Ausschreibung vorg e-
sehen ist.  
Zielgruppe Die Zielgruppe ist sehr breit aufgestellt.  Die Maßnahme kommt 
insbesondere den unterschiedlichen Teilgruppen der Bewohneri n-
nen und Bewohnern in den Sozialräumen zugute. Aber auch die 
Verwaltung, Träger, Politik, sonstige staatliche Institutionen auf 
kommunaler Ebene, Sozialraumkoordinatorinnen und            -
koordinatoren, weitere (organisierte) lokale Akteure und Intere s-
sensvertretungen sind in die Zielgruppe inbegriffen.  
Ziele Projektbaustein: Quartiersmanagement  
Querschnittsziel 
 Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung 
Operative Ziele 
 Aufgewertete und vernetzte Begegnungs - und Lebensrä u-
me 
 Verbesserte Aktivierung der Mieter am Wohnort 
Projektziele 
Das Quartiersmanagement zielt darauf ab die Bewohnerschaft der 
Sozialräume zu erreichen, zu aktivieren und zu unterstützen. Es 
handelt sich um eine niedrigschwellige und aktivierende Maßna h-
me zur Verbesserung von Teilhabe und Mitwirkung. Ziel ist es, 
über die  Maßnahmen des Programms „Starke Veedel – Starkes 
Köln“ die Verantwortung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie 
weiterer Akteure für das „eigene“ Veedel langfristig zu stärken, zu 
stabilisieren und selbsttragende Strukturen auszubauen. Darüber 
hinaus werden folgende Ziele verfolgt: 
 Koordination und Bündelung der im Rahmen vorgesehe nen 
Bewohnerbeteiligungen und -aktivierungen sowie weiterer 
Akteure vor Ort in Abstimmung mit der Sozialraumkoordina-
tion 
 Intensivierung des nachbarschaftlichen, bürgerschaftlichen

und ehrenamtlichen Engagements durch den Verfügung s-
fonds 
 Verbesserung der Vernetzung und Kooperation der Akteure 
in den Sozialräumen in Bezug  auf die in dem  Integrierte 
Handlungskonzept „Starke Veedel – Starkes Köln“ vera n-
kerten Maßnahmen 
Projektbaustein: Verfügungsfonds  
Querschnittsziel 
 Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung 
Projektziel 
 Mit dem Verfügungsfonds wird das Ziel verfolgt, Bewohn e-
rinnen und Bewohner sowie lokale Akteure der Sozialräume 
aktiv in die Quartiersentwicklung einzubeziehen. Im Focus 
steht die Intensivierung des nachbarschaftlichen, bürge r-
schaftlichen und ehrenamtlichen Engagements. Die kur z-
fristige und unkomplizierte Umsetzung einer Vielzahl von 
kleinen Projekten und Maßnahmen soll zur Verbesserung 
des Miteinanders in den Sozialräumen füh ren. Forciert wer-
den soll insbesondere eine Verbesserung in der Kommun i-
kation und Vernetzung innerhalb der Bürgerschaft der Soz i-
alräume sowie eine Stärkung der Kooperation der Akteure 
untereinander.  
 
Projektbaustein: „Bestandsanalyse und Schnittstellen-
management“ 
Querschnittsziel  
 Sozialraumorientierte Stadtentwicklung  
Projektziel 
 In den Sozialräumen werden bereits eine Vielzahl an Aktiv i-
täten und Maßnahmen wirksam, stehen in der Praxis aber 
oftmals zu stark nebeneinander. Mit dem Baustein „B e-
standsanalyse und Schnittstellenmanagement“ sollen im 
Sinne einer sozialraumorientierten Handlungsweise die 
Maßnahmen vor Ort vernetzt, vorhandene Lücken über e r-
gänzende Maßnahmen geschlossen und Dopplungen au f-
gezeigt werden. Ziel ist es die Zusammenarbeit in allen 
Fachbereichen der Verwaltung sowie mit der Bürgerschaft 
und den weiteren Akteuren vor Ort zu stärken. Dabei knüpft 
der Prozess bei den bestehenden Strukturen sowie den Ak-
tivitäten und Angeboten der Akteure vor Ort an, die bereits 
eine Vielzahl an laufenden Maßnahmen umsetzen.  
 
Projektbaustein: Öffentlichkeitsarbeit  
Querschnittsziel 
 Verbesserte Teilhabe- und Mitwirkung 
Operative Ziele 
 Verbesserte Aktivierung der Mieter am Wohnort

 Stärker unterstützte und entwickelte Wohnadresse 
Projektziele 
 Ziel der Öffentlichkeitsarbeit ist es, einen aktiven Prozess 
zur Konsens- und Imageentwicklung zu initiieren, in dessen 
Vordergrund die Entwicklung eines neuen positiven „Stad t-
teil-Gefühls" steht. 
 Eine breit ausgerichtete Öffentlichkeitsarbeit dient darüber 
hinaus der Information und Aktivierung der Akteure in be i-
den Sozialräumen. Sie richten sich im Wesentlichen an 
Bewohnerinnen und Bewohner, Multiplikatoren und Unte r-
nehmen sowie weitere Akteure und verfolgt dabei das Ziel, 
das Programm und die damit verbundenen Ma ßnahmen 
bekannt zu machen und eine positive Aufbruchsstimmung 
in den Sozialräumen zu erzeugen.  
 Die Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit setzten bei der 
Beteiligung und Aktivierung der Bevölkerung und Akteuren 
vor Ort an und bilden einen wichtigen Beitrag z ur Mitgestal-
tung des Programms durch die Bewohnerschaft.  
 
Projektbaustein: Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der 
Wohnumfeldpflege, Müllvermeidung und Müllbeseitigung 
Operative Ziele 
 Verbesserte Umweltbildung und -beratung sowie umwel t-
bewusstere Lebensweise 
 Geminderte und gemilderte Umweltbelastungen 
Projektziele  
 Verbesserung von Einstellungen und Verhaltensweisen g e-
genüber dem eigenen Lebensraum  
 Verhaltensänderung 
 Förderung von Eigeninitiative und Bürgerengagement  
 nachhaltige Reduzierung des Müllaufkommens

Indikatoren Projektbaustein: Quartiersmanagement  
 Bekanntheit, Akzeptanz und praktische Annahme des Quar-
tiersmanagements bei der Bewohnerschaft 
 Anzahl der Teilnehmenden bei den durchgeführten Vera n-
staltungen 
 
Projektbaustein: Verfügungsfonds 
 Anzahl der beantragten Maßnahme 
 Anzahl der durchgeführten Maßnahmen 
 Anzahl der beteiligten Personen 
 
Projektbaustein: „Bestandsanalyse und Schnittstellen-
management“ 
 Anzahl der Prozessbeteiligten 
 Anzahl der entwickelten bedarfsorientierten Angebote im 
Konsens 
 Anzahl der beteiligten Dienststellen in der Verwaltung 
 Anzahl der Zielgruppen, die im Prozess erreicht wurden 
 Subjektive Einschätzung des Prozesses durch die Prozes s-
beteiligten 
 
Projektbaustein: Öffentlichkeitsarbeit und Marketing 
 Anzahl der Veröffentlichungen (Flyer, Artikel) 
 
Projektbaustein: Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der 
Wohnumfeldpflege, Müllvermeidung und Müllbeseitigung 
 Anzahl der Beratungsgespräche 
 Anzahl der Maßnahmen zur Öffentlichkeitsbeteiligung 
 Anzahl der durchgeführte n umweltpädagogischen Ma ß-
nahmen 
 Anzahl der durchgeführten Maßnahmen zur Wohnumfel d-
verbesserung 
 Verhaltensveränderungen 
 Hausbildung eines zivilgesellschaftlichen Bewusstseins 
 Verringerung des Müllaufkommens 
Bezugnehmend auf die oben dargestellten Ziele ist auch hier d a-
rauf hinzuweisen, dass „harte“ Indikatoren für den Bewusstsein s-
wandel kaum zu benennen sind. Die Definition von Parametern, 
Indikatoren und weiteren Evaluationsmaßnahmen ist Gegenstand 
eines differenzierten Evaluationskonzeptes, das sich unter ande-
rem der Methode der qualifizierten Befragung bedienen wird.

Kosten Sozialräume Buchheim und  Buchforsts sowie Mülheim -Nord 
und Keupstraße 
 Quartiersmanagement: 282.576 € 
 Verfügungsfonds: 163.091 € 
 Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement: 52.360 € 
 Öffentlichkeitsarbeit: 150.661 € 
 Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeld-
pflege, Müllvermeidung und Müllbeseitigung: 100.000 € 
 Gesamtkosten: 748.688 € 
 Die Maßnahme ist für den Sozialraum bereits bewilligt. 
 
Sozialraum Meschenich und Rondorf: 
 Quartiersmanagement: 282.580 € 
 Verfügungsfonds: 178.490 € 
 Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement: 52.360 € 
 Öffentlichkeitsarbeit: 150.660 € 
 Gesamtkosten: 664.090 € 
 Die Maßnahme ist für den Sozialraum bereits bewilligt. 
 
Sozialraum Blumenberg, Chorweiler und Seeberg-Nord 
 Quartiersmanagement 282.575 € 
 Verfügungsfonds 246.275,00 € 
 Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € 
 Öffentlichkeitsarbeit 150.660 € 
 Gesamtkosten: 731.870 € 
 Die Maßnahme ist für den Sozialraum bereits bewilligt. 
 
Sozialraum Bickendorf, Westend und Ossendorf  
 Quartiersmanagement 286.863,50 € 
 Verfügungsfonds 268.506 € 
 Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € 
 Öffentlichkeitsarbeit 150.661 € 
 Gesamtkosten: 758.390,50 €  
 
Sozialraum Bilderstöckchen  
 Quartiersmanagement 286.863,50 € 
 Verfügungsfonds 167.832 € 
 Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € 
 Öffentlichkeitsarbeit 150.660 € 
 Gesamtkosten: 657.715,50 €

Sozialraum Bocklemünd / Mengenich   
 Quartiersmanagement 286.863,50 € 
 Verfügungsfonds 112644 € 
 Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € 
 Öffentlichkeitsarbeit 150.660 € 
 Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeld-
pflege, Müllvermeidung und Müllbeseitigung: 100.000 € 
 Gesamtkosten: 702.527,50 €  
 
Sozialraum Höhenberg und Vingst  
 Quartiersmanagement 286.863,50 € 
 Verfügungsfonds: 268768,5 € 
 Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € 
 Öffentlichkeitsarbeit 150.660 € 
 Gesamtkosten: 758.652 €  
 
Sozialraum Humboldt / Gremberg und Kalk    
 Quartiersmanagement 286.863,50 € 
 Verfügungsfonds 417.406,5 € 
 Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € 
 Öffentlichkeitsarbeit 150.661 € 
 Gesamtkosten: 907.291 €  
 
Sozialraum Ostheim und Neubrück  
 Quartiersmanagement 286.863,50 € 
 Verfügungsfonds 221.980,50 € 
 Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € 
 Öffentlichkeitsarbeit 150.660 € 
 Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeld-
pflege, Müllvermeidung und Müllbeseitigung: 100.000 € 
 Gesamtkosten: 811.864 €  
 
Sozialraum Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil  
 Quartiersmanagement 286.863,50 € 
 Verfügungsfonds 255496,5 € 
 Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 52.360 € 
 Öffentlichkeitsarbeit 150.660 € 
 Gesamtkosten: 745.380 €  
 
Gesamtkosten für elf Sozialräume: 7.486.474,50 € 
Projektlaufzeit / Zeitraum Umsetzungszeitraum je Sozialraum: 
36 Monate / 3 Jahre  
Der Maßnahmenstart in den Sozialräumen, in denen bereits Bewil-

ligungen vorliegen: 01.01.2018 bis 31.12.2020 
Der Maßnahmenstart für die weiteren Sozialräume erfolgte en t-
sprechend des gestaffelten Verfahrens.  
Für alle Arbeitsmodule ist prozessbegleitend eine Projektlaufzeit 
von 36 Monate vorgesehen. Da die Maßnahme einen wichtigen 
Rahmen für das Gesamtprogramm bildet und ihr eine wichtige 
Grundlage für die Erarbeitung und  Implementierung einer sozia l-
raumbezogenen Arbeitsweise zukommt, ist die Maßnahme von 
Beginn an bis zum Abschluss des Programms vorzusehen.  
Projektverantwortlicher Stadt Köln: Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Förderung Städtebauförderung

14 04.08.2017 
141/1  
  
 
 
 
15 
 
 
 
 
Externe Vergaben im Programm Starke Veedel - Starkes Köln; Projektbausteine des 
Projekts 0.0.1 "Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung" für elf Sozialräume 
bzw. zehn integrierte Stadtentwicklungsprojekte (ISEK); 
 
voraussichtlicher Aufwand 6.207.116,39 € netto zzgl. MwSt. = 7.386.468,50 € brutto 
 
hier: Bedarfsprüfung (RPA - Nr. 141/11/13/17) 
 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
mit Schreiben vom 26.07.2017 übersandten Sie mir das Ergebnis Ihrer Bedarfsprüfung mit 
dazugehörigen Erläuterungen für das Projekt „Büro für Quartiersmanagement und Aktivie-
rung“. 
 
Aufgrund des Leitkonzeptes Starke Veedel – Starkes Köln wurden Handlungskonzepte für elf 
Sozialräume entwickelt. Darauf aufbauend erfolgte die Erstellung von zehn integrierten 
Stadtentwicklungskonzepten (ISEK), da das Land die beiden Sozialräume Buchheim und 
Buchforst sowie Mülheim-Nord und Keupstraße als ein Programmgebiet bewertete. 
 
Es ist beabsichtigt für die Konzepte folgende Maßnahmen extern zu vergeben: 
 
 Quartiersmanagement 
 Verfügungsfonds 
 Bestandsanalyse und Schnittstellenmanagement 
 Öffentlichkeitsarbeit 
 Aufbau einer Kultur der Wohnumfeldpflege, Müllvermeidung, Müllbeseitigung 
 
Aufgrund der von Ihnen vorgelegten Unterlagen erkenne ich den von Ihnen geltend gemach-
ten Bedarf wie folgt an (Bruttobeträge in €): 
 
ISEK
(integrierte Stadtentwicklungsprojekte)
Quartiers-
management
Verfügungs-
fonds
Bestandsanalyse 
u. Schnittstellen-
management
Öffentlich-
keitsarbeit
Aufbau 
bürgeschaftlicher  
Kultur
Wohnumfeld-
pflege, 
Müllvermeidung,
-beseitigung
Gesamtkosten 
pro ISEK
Buchheim u. Buchforst, Mülheim-Nord u. Keupstr. 282.576 163.091 52.360 150.661 * 648.688
Meschenich u. Rondorf 282.580 178.490 52.360 150.660 nicht vorgesehen 664.090
Blumenberg, Chorweiler u. Seeberg-Nord 282.575 246.275 52.360 150.660 nicht vorgesehen 731.870
Bickendorf, Westend u. Ossendorf 286.863 268.506 52.360 150.661 nicht vorgesehen 758.390
Bilderstöckchen 286.863 167.832 52.360 150.660 nicht vorgesehen 657.715
Boklemünd / Mengenich 286.863 112.644 52.360 150.660 100.000 702.527
Höhenberg u. Vingst 286.863 268.768 52.360 150.660 nicht vorgesehen 758.652
Humbold / Gremberg u. Kalk 286.863 417.406 52.360 150.661 nicht vorgesehen 907.291
Ostheim u. Neubrück 286.863 221.981 52.360 150.660 100.000 811.864
Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven u. Eil 286.863 255.496 52.360 150.660 nicht vorgesehen 745.380
Gesamtkosten pro Maßnahme 2.855.775 2.300.490 523.600 1.506.603 200.000 7.386.468
* zzgl. 100.000 € als Bedarf bereits anerkannt mit Schreiben vom 09.06.2017 (RPA-Nr. 141/11/10/17)

2 
 
Der Projektbaustein „Aufbau einer bürgerschaftlichen Kultur der Wohnumfeldpflege, Müll-
vermeidung und Müllbeseitigung ist nur für drei Quartiere vorgesehen. Da die Maßnahme 
bereits für ein Quartier geltend gemacht und anerkannt wurde, sind hier nur die Quartiere 
Bocklemünd / Mengenich sowie Ostheim und Neubrück betroffen. Laut Ihren Ausführungen 
werden die Durchführung der Vergabeverfahren und die Umsetzungen dieser Teilprojekte 
durch das Amt -57- erfolgen, alle übrigen durch das Amt -15-. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Schneider

Beratungsverlauf (1)

05.03.2018 Integrationsrat
TOP 5.4 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0443/2018
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
22.02.2018
Erstellt
06.02.2018 10:41