2008/0249
Überplanmäßige Ausgaben gem § 100 HGO i.V.m. 3.4.7. DAH in Höhe von 4.000 Euro, Kostenstelle 418-010-1000, HH.-Jahr 2008
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2008/0249
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 04.06.2008 Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat Dezernat II Dezernat III Amt: Kulturamt an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Nichtöffentlich: Verteiler: Vorlage-Nr. 2008/0249 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Überplanmäßige Ausgaben gem § 100 HGO i.V.m. 3.4.7. DAH in Höhe von 4.000 Euro, Kostenstelle 418-010-1000, HH.-Jahr 2008 Vorlage vom: 20.05.2008 Beschlussvorschlag: 1. Bei der Kostenstelle 418-010-1000 Sachkonto 6161100 – Sicherung der Fundreste der Liberalen Synagoge- werden überplanmäßige Mittel in Höhe von 4.000 Euro erforderlich. 2. Der Magistrat genehmigt diese überplanmäßige Ausgabe, für die ein unabweisbares Bedürfnis besteht und die unvorhergesehen ist, gem. § 100 HGO 3. Die Mehrausgabe wird durch Einsparungen bei Kostenstelle 418-010-1000 Sachkonto 6161400 ( 2.000 Euro) und Sachkonto 6861000 (2.000 Euro) gedeckt. Anlagen: Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 20.05.2008: Die Fundreste der ehemaligen Liberalen Synagoge auf dem Gelände des Klinikums Darmstadt wurden 2005 zum Schutz während der Errichtung des Rohbaus der med. Klinik restauratorisch behandelt, eingesandet und zusätzlich mit einer Betondecke gesichert. Für die 2007/2008 geplante Freilegung der Mauerreste und div. Sicherungsmaßnahmen durch einen Restaurator wurden im städt. Haushalt 2008 Mittel in Höhe von 37.000 Euro bei Kostensstelle 418-010-1000 Sachkonto 6161100 veranschlagt. Mit der Entfernung der Sandschicht wurde im März 2008 begonnen. Für die Durchführung der Arbeiten stand im Bezug auf die Neubaumaßnahme des Klinikgebäudes ein begrenztes Zeitfenster zur Verfügung. Während der Arbeiten zeigte sich, dass der „gewachsene Boden“ in Form von grobem gelbbraunen Sand noch weit über Niveau ansteht. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um den Bereich zwischen den freigegrabenen Mauerresten und des bauseits erstellten Verbaus. Diese Situation war zu Zeitpunkt der Einsandung nach dem Stand der Bauplanung – und ausführung nicht abzusehen. Das anstehende Material musste gelockert, von Steinen befreit und abgesaugt werden. Des weiteren waren der Rückbau des Verbaus und Sicherungsmaßnahmen im Randbereich erforderlich. Die Kosten für die Maßnahmen erhöhen sich daher um 4.000 Euro auf insgesamt 41.000 Euro. Der Mehraufwand kann durch Einsparungen bei Sachkonto 6161400 und 6861000 , Kostenstelle 418- 010-1000 gedeckt werden. Der Mehraufwand war unvorhersehbar. Da die Fundstätte im Klinikgebäude integriert und verzahnt ist, kann die Durchführung der zusätzlichen Arbeiten nicht verschoben werden, ohne erhebliche Verzögerungen bei der Abwicklung der gesamtem Baumassnahme Klinikum in Kauf zu nehmen. Insofern ist der Mehraufwand unabweisbar. Darmstadt, 20.05.2008 41/ 418 500827 f Dezernat I Dezernat II Dezernat III Walter Hoffmann Wolfgang Glenz Klaus Feuchtinger Oberbürgermeister Bürgermeister Stadtrat
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2008/0249
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 20.05.2008
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00