1547/2025
Jahresabschluss Wirtschaftsjahr 2023/2024 des Gürzenich-Orchesters Köln
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Beschlussvorlage Rat
2189 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VII/47 47 Vorlagen-Nummer 1547/2025 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Jahresabschluss Wirtschaftsjahr 2023/2024 des Gürzenich-Orchesters Köln Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Gemäß § 4 c der Betriebssatzung des Gürzenich-Orchesters Köln in Verbindung mit § 26 Abs. 3 der Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (EigVO NW) wer- den der mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 25.04.2025 der Wirt- schaftsprüfungsgesellschaft Nexia GmbH versehene Jahresabschluss zum 31.08.2024 sowie der Lagebericht für das Wirtschaftsjahr vom 01.09.2023 bis 31.08.2024 festgestellt. 2. Der Bilanzgewinn für das Wirtschaftsjahr vom 01.09.2023 bis zum 31.08.2024 in Höhe von EUR 3.778.033,70, der sich aus dem Jahresfehlbetrag 2023/2024 in Höhe von EUR 2.576.783,08 nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag von EUR 6.347.207,78 sowie Entnahmen aus den Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 7.609,00 ergibt, wird auf neue Rechnung vorgetragen. 3. Dem Betriebsausschuss und der Betriebsleitung wird Entlastung erteilt. Betriebsausschuss Gürzenich-Orchester 24.06.2025 Finanzausschuss 30.06.2025 Rat 03.07.2025 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Zur Begründung des Beschlussvorschlags sind folgende Anlagen beigefügt: 1. Jahresabschluss zum 31.08.2024, bestehend aus a) Bilanz zum 31.08.2024 Anlage 1 b) Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 01.09.2023 – 31.08.2024 Anlage 2 c) Anhang einschließlich Anlagennachweis für das Wirtschaftsjahr 01.09.2023 – 31.08.2024 Anlage 3, Seite 1 - 15 2. Lagebericht für das Wirtschaftsjahr vom 01.09.2023 - 31.08.2024 Anlage 4, Seite 1 – 17 3. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Nexia GmbH vom 25.04.2025 Anlage 5, Seite 1 – 4 4. Fragenkatalog zu § 53 HGrG Anlage 6, Seite 1-18 Auf ein Abschlussgespräch hat die Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA NRW) verzichtet.
Anlage 5 Jahresabschluss Bestätigungsvermerk
12159 Zeichen
101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln III/1 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An das Gürzenich-Orchester Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln für das Wirtschaftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften der Nordrhein-Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i. V. m. den einschlägigen deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zum 31. August 2024 sowie seiner Ertragslage für das Wirtschaftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024. - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den Vorschriften des § 103 Abs. 1 GO NRW i. V. m. § 289 HGB und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtsc haftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Eigenbetrieb unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Betriebsausschusses für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den Vorschriften der Nordrhein-Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i. V. m. den einschlägigen deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln III/2 Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den Vorschriften der Nordrhein-Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i. V. m. den einschlägigen deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden Vorschriften der Nordrhein-Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i. V. m. den einschlägigen deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Betriebsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den Vorschriften der Nordrhein- Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i. V. m. den einschlägigen deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln III/3 Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die eigenbetriebsähnliche Einrichtung ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der landesrechtlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln III/4 Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. Köln, den 25. April 2025 Nexia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Ueberholz Dr. Iwanowitsch Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Anlage 3 Jahresabschluss Anhang
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Gürzenich-Orchester Köln
I/3
JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR
1. SEPTEMBER 2023 BIS 31. AUGUST 2024
A N H A N G
Der Jahresabschluss des Gürzenich-Orchesters Köln für das Wirtschaftsjahr 1.9.2023 bis 31.8.2024 wurde nach
den für Eigenbetriebe geltenden Bestimmungen der §§ 21 - 24 der Eigenbetriebsverordnung NRW in der
Fassung vom 16.11.2004, zuletzt geändert am 8.7.2016 mit Wirkung ab 16.7.2016, sowie in sinngemäßer
Anwendung der für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften zum Jahresabschluss im Dritten Buch
des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung von § 263 HGB und der ergänzenden Vorschriften der
Betriebssatzung aufgestellt. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein.
I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten,
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanz wurde nach vollständiger Verwendung des
Jahresergebnisses (§ 268 Abs. 1 HGB) aufgestellt.
Im Jahresabschluss zum 31.8.2024 wurden die zum 1.9.2000 im Rahmen der Ausgliederung des Orchesters
als eigenbetriebsähnliche Einrichtung von der Stadt Köln übertragenen Anlagegüter zu den fortgeführten Zeit-
werten und die in den Wirtschaftsjahren 2000/2001 bis 2023/2024 angeschafften Anlagegüter zu fortgeführten
Anschaffungskosten bewertet. Der Wertminderung wurde durch planmäßige lineare Abschreibungen Rech-
nung getragen, wobei die Nutzungsdauern bzw. Restnutzungsdauern auf der Grundlage einschlägiger Ab-
schreibungstabellen sachgerecht geschätzt wurden. Die Nutzungsdauer der immateriellen Anlagegüter beträgt
3 bis 5 Jahre. Die Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 3 bis 30 Jahre. Geringwertige
Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten
eingestellt, der im Jahr des Zugangs sowie in den vier folgenden Wirtschaftsjahren mit jeweils 1/5 gewinnmin-
dernd aufgelöst wird.
Bei den Vorräten wurden die Betriebsstoffe zu Einstandspreisen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert
angesetzt. Die bis zum Bilanzstichtag angefallenen Vorleistungen für zwei Konzerte im neuen Geschäftsjahr
wurden als unfertige Leistungen zu Herstellungskosten auf der Basis einer Normalauslastung des Orchesters
bewertet. Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel wurden zum Nenn-
wert bewertet.
Das Stammkapital wurde zu dem in der Betriebssatzung festgelegten Nennwert angesetzt.
Der passive Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde in Höhe des Betrages ange-
setzt, der den (ggf. anteiligen) Restwerten der bezuschussten Anlagegüter entspricht.
Gürzenich-Orchester Köln
I/4
Gemäß einer Vereinbarung zwischen der Stadt Köln und dem Orchester hat das Gürzenich-Orchester für Be-
amte, die vor dem 1.9.2000 in den Ruhestand getreten sind, die nach dem Beamtenversorgungsgesetz (Be-
amtVG) vorgesehenen Versorgungsleistungen vollständig zu übernehmen. Für Beamte, die am 1.9.2000 noch
aktiv waren, wird das Gürzenich-Orchester mit Versorgungsleistungen entsprechend dem auf das Orchester
entfallenden Dienstzeitenanteil belastet. Für diese ungewissen Verbindlichkeiten wurden Pensionsrückstellun-
gen gebildet. Im Jahresabschluss zum 31.8.2024 erfolgte die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wie im
Vorjahr gemäß § 22 Abs. 3 EigVO NRW nach § 37 Abs. 1 der Kommunalhaushaltsverordnung NRW (KommHVO
NRW) zum Teilwert unter Zugrundelegung eines festen Rechnungszinsfusses von 5 % und unter Anwendung
der neuen Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck. Erwartbare Änderungen der künftigen Personalkosten waren
bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen nicht zu berücksichtigen. Die Wertansätze der Pensionsver-
pflichtungen wurden durch versicherungsmathematische Gutachten belegt.
Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in
angemessener Höhe und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags analog § 253 Abs. 1 HGB passiviert. Bei den Rückstellungen für Dienstjubiläen als Rückstel-
lungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden im Rahmen der Wertansätze künftige Preis-
und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzin-
sungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzins-
sätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der deutschen Bundesbank monatlich
ermittelt und bekannt gegeben werden. Bei den langfristigen Rückstellungen für Beihilfeverpflichtungen er-
folgte die Bewertung zum 31.8.2024 entsprechend der Bewertung der Pensionsrückstellungen zum Teilwert
unter Zugrundelegung eines festen Rechnungszinsfusses von 5 % auf der Grundlage des durchschnittlichen
Beihilfeaufwandes der letzten fünf Jahre. Alle Wertansätze der Beihilfe- und Jubiläumsverpflichtungen wurden
durch versicherungsmathematische Gutachten belegt.
Die im Wirtschaftsjahr 2011/2012 erstmals gebildete Rückstellung für drohende Verluste im Bereich des Per-
sonalaufwands betrifft den Verpflichtungsüberschuss für das Orchester aus den künftigen Gehaltszahlungen
im Rahmen einer Freistellung unter Berücksichtigung der orchesterspezifischen Gehaltsentwicklungsprogno-
sen. Soweit die Rückstellung Gehaltszahlungen betrifft, die nach dem 31.8.2024 zur Auszahlung gelangen,
wurde eine Abzinsung vorgenommen (§ 21 EigVO NRW i.V.m. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB).
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
Gürzenich-Orchester Köln
I/5
II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Wirtschaftsjahr 2023/2024 ist dem nachfolgen-
den Anlagennachweis zu entnehmen:
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Posten des Anlagevermögens Stand Stand
1.9.2023 1 Abgang 31.8.2024
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV Software
193.196,23 2.975,00 0,00 196.171,23
Geleistete Anzahlungen 2.577,63 39.874,66 0,00 42.452,29
195.773,86 42.849,66 0,00 238.623,52
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung
3.189.231,78 80.288,25 18.879,14 3.250.640,89
Geleistete Anzahlungen 0,00 1.000,00 0,00 1.000,00
3.189.231,78 81.288,25 18.879,14 3.251.640,89
3.385.005,64 124.137,91 18.879,14 3.490.264,41
Abschreibungen
Posten des Anlagevermögens Stand Stand
1.9.2023 1 Zugang Abgang 31.8.2024
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV Software
143.924,23 11.743,00 0,00 155.667,23
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
143.924,23 11.743,00 0,00 155.667,23
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.282.497,38 110.246,65 18.879,14 2.373.864,89
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.282.497,38 110.246,65 18.879,14 2.373.864,89
2.426.421,61 121.989,65 18.879,14 2.529.532,12
Posten des Anlagevermögens Restbuchwerte Restbuchwerte Durch- Durch-
31.8.2024 31.8.2023 schnittlicher Ab- schnittlicher Rest-
schreibungssatz 2 buchwert 3
EUR EUR % %
Immaterielle Vermögensgegenstände
EDV Software 40.504,00 49.272,00 5,99 20,65
Geleistete Anzahlungen 42.452,29 2.577,63 0,00 100,00
82.956,29 51.849,63 4,92 34,76
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 876.776,00 906.7 34,40 3,39 26,97
Geleistete Anzahlungen 1.000,00 0,00 0,00 0,00
877.776,00 906.734,40
960.732,29 958.584,03
Kennzahlen
Zugang
__________________________
1 Hinsichtlich der Aussagekraft des Anlagennachweises ist darauf hinzuweisen, dass die Anlagegüter, die zum 1.9.2000 auf das
Orchester übertragen wurden, mit ihren ursprünglichen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den bis zum 1.9.2000 auf-
gelaufenen Abschreibungen in den Anlagennachweis aufgenommen wurden.
2 Zugang Abschreibungen x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.8.2024
3 Restbuchwerte am 31.8.2024 x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.8.2024
Gürzenich-Orchester Köln
I/6
Der Zugang bei den immateriellen Vermögensgegenständen entfällt auf den Ankauf von OPAS Next Lizenzen
sowie auf aktivierte Anzahlungen im Wesentlichen betreffend den Relaunch der Website des Orchesters.
Der Zugang bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung entfällt auf Instrumente (TEUR 70), Hardware
(TEUR 1) sowie geringwertige Anlagegüter (TEUR 9).
2. Vorräte
Die unter den Vorräten ausgewiesenen Betriebsstoffe (TEUR 12) umfassen im Wesentlichen CD´s, Flyer und
Büromaterial. Des Weiteren entfällt der Bilanzposten auf unfertige Leistungen (TEUR 330). Als solche werden
die vor dem Bilanzstichtag angefallenen Kosten für Proben des Orchesters für zwei Konzerte in der Spielzeit
2024/2025 abgegrenzt.
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen laufende Leistungsforderungen.
Die Forderungen gegen die Stadt Köln umfassen zum einen die auf den 31.8.2024 fortgeschriebene Restfor-
derung aus der Ausgliederung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zum 1.9.2000 in Höhe von TEUR 2.346.
Die Stadt hat einen Ausgleich dieser Forderung ohne Zinsverluste ab 2005 zugesagt. Im Wirtschaftsjahr
2023/2024 hat die Stadt Köln eine Tilgungsrate (TEUR 500) für das aktuelle Wirtschaftsjahr bezahlt. Am Bi-
lanzstichtag hat diese Forderung in Höhe von TEUR 1.846 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Darüber hinaus enthält der Bilanzposten Forderungen aus laufenden Verrechnungen zwischen dem Orchester
und den folgenden städtischen Dienststellen:
31.8.2024
TEUR
Kämmerei
Cash Concentrating / Stand per 31.8.2024 6.967
übrige 299
7.266
Personalamt -148
Amt für Informationsverarbeitung -5
Museumsdienst -1
7.112
Gürzenich-Orchester Köln
I/7
Bei den Forderungen gegen Eigenbetriebe handelt es sich um Forderungen aus laufender Verrechnung gegen
die Bühnen der Stadt Köln.
Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
31.8.2024
TEUR
Betriebskostenzuschuss Land NRW
Januar bis August 2024 767
Förderbeiträge 55
Forderungen gegen Finanzamt 13
Personalkostenzuschüsse 10
übrige 0
845
4. Liquide Mittel
Am Bilanzstichtag 31.8.2024 verfügte das Orchester infolge der Beteiligung am Cash-Pooling der Stadt Köln
lediglich über Wechselgeld, das unter den liquiden Mitteln gezeigt wird.
5. (Aktiver) Rechnungsabgrenzungsposten
Folgende, für das Wirtschaftsjahr 2024/2025 bzw. weitere Wirtschaftsjahre vorausbezahlte Aufwendungen
wurden per 31.8.2024 als aktive Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt:
31.8.2024
TEUR
Versorgungsbezüge September 2024 15
Unfallversicherung September bis Dezember 2024 13
Zuschuss Gürzenich Chor September bis Dezember 2024 7
Markenverlängerungen bis 2031 4
Werbemaßnahmen September 2024 2
Notenmieten September bis November 2024 2
übrige 14
57
Gürzenich-Orchester Köln
I/8
6. Eigenkapital
Die Entwicklung des Eigenkapitals des Orchesters stellte sich im Wirtschaftsjahr 2023/2024 wie folgt dar:
Saldovortrag Jahres- Entnahmen Stand
31.08.2023 ergebnis Gewinn- 31.8.2024
2023/2024 rücklagen
TEUR TEUR TEUR TEUR
Vom Rat der Stadt Köln laut
Satzung zur Verfügung ge-
stelltes Stammkapital 25 0 0 25
Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 2.614 0 -8 2.606
Bilanzgewinn 6.347 -2.577 +8 3.778
8.986 -2.577 0 6.409
Der Bilanzgewinn zum 31.8.2023 in Höhe von TEUR 6.347 wurde gemäß Ergebnisverwendungsbeschluss des
Rates zum Jahresabschluss 31.8.2023 des Gürzenich-Orchesters Köln vom 1.10.2024 auf neue Rechnung vor-
getragen.
7. Sonderposten
Der Sonderposten für Investitionszuschüsse entwickelte sich im Wirtschaftsjahr 2023/2024 wie folgt:
Saldovortrag Zugang Auflösung Stand
1.9.2023 2023/2024 2023/2024 31.8.2024
TEUR TEUR TEUR TEUR
Sonderposten für Investitionszu-
schüsse der Stadt Köln
aus Übertragung des Anlage-
vermögens zum 1.9.2000 der
Stadt Köln 3 0 0 3
für die Anschaffung von be-
weglichem Anlagevermögen 46 0 5 41
49 0 5 44
8. Rückstellungen
Die Rückstellungen entwickelten sich im Wirtschaftsjahr 2023/2024 wie folgt:
Gürzenich-Orchester Köln
I/9
Saldovortrag Inanspruch- Auf- Auf-/ Ab- Stand
1.9.2023 nahme lösung Zuführung zinsung 31.8.2024
2023/2024 2023/2024 2023/2024 2023/2024
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Pensionsrückstellungen
Versorgungsempfänger 1.012 96 63 0 51 904
Sonstige Rückstellungen
ausstehender Urlaub 207 207 0 147 0 147
Sonderzahlungen November 26 26 0 29 0 29
Dienstjubiläen 24 1 1 4 0 26
Beihilfeverpflichtungen 2.829 244 35 0 141 2.691
Altersteilzeit 472 25 0 0 1 448
Gehaltsnachzahlungen 48 48 0 48 0 48
drohende Verluste aus
einem Anstellungsverhältnis 360 114 1 0 2 247
SV-Risiken iZm Kurzarbeit 202 202 0 0 0 0
austehende Leistungs-
abrechnungen 97 74 6 93 0 110
Kosten Jahresabschluss 61 61 0 62 0 62
übrige 25 25 0 23 0 23
4.351 1.027 43 406 144 3.831
5.363 1.123 106 406 195 4.735
Zum 31.8.2024 bestehen Pensionsverpflichtungen gegenüber 8 Versorgungsempfängern sowie einer aktivtä-
tigen Beamtin, die zeitweise bei dem Gürzenich-Orchester beschäftigt war.
9. Verbindlichkeiten
Die Fristigkeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten zum 31.8.2024 lassen sich dem folgenden Verbind-
lichkeitenspiegel entnehmen:
Gesamt- bis zu einem zwischen über davon
betrag Jahr einem und fünf gesichert
31.8.2024 fünf Jahren Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 0 0 0 0 0
(0) (0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Liefe-
rungen und Leistungen 291 291 0 0 0
(392) (392) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 21 21 0 0 0
(27) (27) (0) (0) (0)
312 312 0 0 0
(419) (419) (0) (0) (0)
(in Klammern: Vorjahr)
davon mit einer Restlaufzeit
Gürzenich-Orchester Köln
I/10
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen laufende Leistungsverpflichtungen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen folgende Posten:
31.8.2024
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern 6
Verbindlichkeiten gegenüber Bundeszentralamt für Steuern 10
übrige 5
21
davon aus Steuern 10
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0
10. (Passiver) Rechnungsabgrenzungsposten
Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden folgende für das Wirtschaftsjahr 2024/2025 im Voraus
eingegangene Erträge abgegrenzt:
31.8.2024
TEUR
Betriebskostenzuschuss September 2024 1.207
Erträge aus Kartenverkäufen für
die Spielzeit 2024 / 2025 1.121
übrige 5
2.333
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Gürzenich-Orchester Köln
I/11
2023/24 Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Erlöse Bühnen der Stadt Köln
für Opernbespielung 2023/24 7.964 0 +7.964 .
für das Vorjahr 255 7.482 -7.227 -96,6
Erlöse Kartenverkauf
Einzelverkauf 866 725 +141 +19,4
Abonnements 699 727 -28 -3,9
Besucherorganisationen 50 48 +2 +4,2
sonstige Erlöse Spielbetrieb 314 268 +46 +17,2
10.148 9.250 +898 +9,7
Veränderung
Den Erlösen lagen dabei im Vergleich zum Vorjahr folgende Leistungsdaten zugrunde:
Veran- Besu- Erlöse Veran- Besu- Erlöse Veran- Besu- Erlöse
stal- cher stal- cher stal- cher
tungen TEUR tungen TEUR tungen TEUR
Abonnementkonzerte 31 48.813 1.124 36 51.449 1.073 -5 -2.636 +51
Kammerkonzerte 7 1.850 27 6 1.080 13 +1 +770 +14
Sonderkonzerte 29 28.889 409 22 21.281 413 +7 +7.608 -4
Abgrenzungen 0 0
Eigenveranstaltungen 67 79.552 1.560 64 73.810 1.499 +3 +5.742 +61
Kooperationen / Gastspiele 5 279 5 222 + + +57
Opernbespielung 152 7.964 204 7.482 -52 +482
Fremdveranstaltungen 152 7.964 204 7.482 -52 +482
sonstige Erlöse 345 47 +298
224 79.552 10.148 273 73.810 9.250 -49 +5.742 +898
2023/24 Vorjahr Veränderung
Die Kartenpreise 2023/24 haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt verändert:
Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Preis- Preis-
gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe gruppe
6 1 3 2 1 3 6 1 3 2 1 3 6 1 3 2 1 3
EUR EUR EUR EUR EUR EUR % % %
Abonnementkonzerte 11,00 35,00 55,00 11,00 32,00 50,00 0,00 9,38 10,00
Kammerkonzerte 17,00 17,00 17,00 17,00 17,00 17,00 0,00 0,00 0,00
Großes Abonnement (So) 124,00 236,00 382,00 137,00 259,00 413,00 -9,49 -8,88 -7,51
Großes Abonnement (Mo/Di) 109,00 207,00 334,00 121,00 227,00 361,00 -9,92 -8,81 -7,48
Familienkonzerte 4 0,00 0,00 0,00
1 Preiswerteste Preisgruppe
2 Mittlere Preisgruppe
3 Teuerste Preisgruppe
4 Kinderkarte/Erwachsenenkarte
2023/24 Vorjahr Veränderung
11,00/22,00 11,00/22,00
Gürzenich-Orchester Köln
I/12
Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen folgende Posten:
2023/24 Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Zuschüsse und Kostenerstattungen
Betriebskostenzuschuss Stadt Köln
für das laufende Wirtschaftsjahr 12.491 12.499 -8 -0,1
Betriebskostenzuschuss Land NRW 1.132 1.095 +37 +3,4
Förderbeiträge 100 139 -39 -28,1
sonstige Kostenzuschüsse 35 39 -4 -10,3
Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens
für Investitionszuschüsse 6 6 +0 +0,0
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 107 138 -31 -2 2,5
Erträge aus dem Abgang von Vermögens-
gegenständen des Anlagevermögens 0 11 -11 -100,0
Versicherungsentschädigungen 6 7 -1 -14,3
übrige 1 3 -2 -66,7
13.878 13.937 -59 -0,4
davon Erträge aus der Auflösung des Sonder-
postens für Investitionszuschüsse zum Anlage-
vermögen 6 6 +0 +0,0
Veränderung
Der Materialaufwand entfällt auf folgende Aufwendungen für bezogene Leistungen:
2023/24 Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Gagen Aushilfsmusiker 930 1.161 -231 -19,9
Gagen Gäste 1.166 968 +198 +20,5
Reisekosten Aushilfsmusiker / Gäste 396 398 -2 -0,5
Anmietung Konzertsaal für Proben u. Konzerte 1.318 1.230 +88 +7,2
Instandhaltung Musikinstrumente 233 243 -10 -4,1
Transportkosten 14 11 +3 +27,3
Programmhefte 115 158 -43 -27,2
Produktionskosten 266 38 +228 >+100,0
Tantiemen und GEMA-Gebühren 106 69 +37 +53,6
Kosten Gastspiele nach auswärts 100 33 +67 >+100,0
Aufwendungen Streamingdienst GO-Plus 199 260 -61 -23,5
Einrichten Orchester- / Notenmaterial 102 97 +5 +5,2
Abrechnung Notenbibliothek 29 6 +23 >+100,0
übrige 66 76 -10 -13,2
5.040 4.748 +292 +6,1
Veränderung
Gürzenich-Orchester Köln
I/13
Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
2023/24 Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Gehälter Angestellte / Lohnempfänger / Beamte 40 48 -8 -16,7
Gehälter Künstler 14.441 12.787 +1.654 +12,9
Sonderzahlungen / Urlaubsgeld 795 683 +112 +16,4
Abfindungen 245 0 +245 .
Energiepreispauschale 0 50 -50 -100,0
sonstige tarifvertragliche bzw. vertragliche Bezüge 54 23 +31 >+100,0
+/- Veränderung Rückstellung Altersteilzeit -25 -58 +33 -56,9
+/- Veränderung Urlaubsrückstellung -61 107 -168 -157,0
+/- Veränderung Drohverlustrückstellung -94 -80 -14 +17,5
Löhne und Gehälter 15.395 13.560 +1.835 +13,5
Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung 2.255 1.976 +279 +14,1
+/- Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung aus Ver-
änderung Drohverlustrückstellung -20 -20 +0 +0,0
Arbeitgeberanteile zur Zusatzversorgungs-
kasse / Bayrischen Versorgungskasse 661 637 +24 +3,8
Versorgungsbezüge 191 223 -32 -14,3
+/- Veränderung Pensionsrückstellung -96 -81 -15 -18,5
Beihilfen 254 275 -21 -7,6
+/- Veränderung Beihilferückstellung -244 -571 +327 -57,3
sonstige soziale Abgaben 147 154 -7 -4,5
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung 3.148 2.593 +555 +21,4
18.543 16.153 +2.390 +14,8
davon für Altersversorgung 756 779 -23 -3,0
Veränderung
Die Entwicklung der Abschreibungen auf Sachanlagen ist dem Anlagennachweis zu entnehmen (vgl. Abschnitt
II.1.).
Gürzenich-Orchester Köln
I/14
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen folgende Posten:
2023/24 Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Verwaltungsaufwendungen
Versicherungen 51 50 +1 +2,0
Büromieten einschl. Nebenkosten 133 128 +5 +3,9
Instandhaltungen / Reparaturen 74 72 +2 +2,8
Kostenbeteiligung Köln-Ticket 87 103 -16 -15,5
Personalnebenkosten (Gastspiele nach auswärts) 160 133 +27 +20,3
Personalnebenkosten (sonstige) 24 36 -12 -33,3
Kosten Jahresabschluss / Abschlussprüfung 52 51 +1 +2,0
Rechts- und Beratungskosten 17 25 -8 -32,0
Porti / Telekommunikation 40 50 -10 -20,0
Beiträge Verbände / Berufsvertretungen 47 45 +2 +4,4
Einsatz Zeitarbeitnehmer 40 47 -7 -14,9
Verwaltungskostenerstattungen Stadt 47 45 +2 +4,4
Ausbuchung der unbegründeten Restforderung auf
Auszahlung des Betriebskostenzuschusses 2021/22 1.407 0 + 1.407 .
übrige Verwaltungsaufwendungen 20 24 -4 -16,7
Kosten Werbung, Öffentlichkeitsarbeit 767 902 -135 -15,0
Spenden 15 45 -30 -66,7
Wertberichtigung Kundenforderungen 2 0 +2 .
übrige 10 28 -18 -64,3
2.993 1.784 1.209 +67,8
Veränderung
Die Zinserträge betreffen im Wesentlichen mit TEUR 331 Zinszahlungen der Stadt Köln (Kämmerei) für die
Beteiligung am städtischen Cash-Pooling.
Die Zinsaufwendungen entfallen auf den Aufzinsungsaufwand der langfristigen Personalrückstellungen (Pen-
sionsrückstellungen TEUR 51, für Beihilfeverpflichtungen TEUR 141 sowie für sonstige langfristige Personal-
rückstellungen TEUR 4).
Die sonstigen Steuern umfassen folgende Abgaben:
2023/24 Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Umsatzsteuer Vorjahre -1 -3 +2 +66,7
Sonstige Steuern -1 -3 +2 +66,7
-1 -3 +2 +66,7
Veränderung
Gürzenich-Orchester Köln
I/15
IV. SONSTIGE ANGABEN
1. Organe
Die Organe des Orchesters bestehen aus dem Betriebsausschuss und der Betriebsleitung.
Die stimmberechtigten Mitglieder des Betriebsausschusses (gemäß § 5 Abs. 1 der Betriebssatzung personen-
identisch mit dem Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln) setzten sich im Wirtschaftsjahr 2023/24 wie
folgt zusammen:
Elfi Scho-Antwerpes, Diplom-Ingenieurin
- Vorsitzende -
Dr. Ralph Elster, Leiter der Expleo Academy (DACH-Region)
- 1. Stellvertreter -
Mario Michalak, darstellender Künstler und Produzent
- 2. Stellvertreter -
Dr. Eva Bürgermeister, Leiterin des deutschen Kinder- und
Jugendfilmzentrums, sachkundige Bürgerin
Jörg Kobel, sachkundiger Bürger,
Lorenz Deutsch, Landtagsabgeordneter, sachkundiger Bürger
Dominik Schneider, Bürokaufmann, sachkundiger Bürger
Brigitta von Bülow, Gymnasiallehrerin,
Maria Helmis-Arend, Studienrätin,
Bärbel Hölzing, freischaffende Musiklehrerin,
Dr. David Lutz, Informatiker,
Ira Sommer, Rechtsanwältin,
Thomas Welter, Immobilienunternehmer.
Die Betriebsleitung bestand im Wirtschaftsjahr 2023/24 aus:
François-Xavier Roth (bis 30.6.2024)
Künstlerischer Betriebsleiter
Stefan Englert
Geschäftsführender Direktor
Gürzenich-Orchester Köln
I/16
Für die Mitglieder der Betriebsleitung bzw. ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung wurden von dem Orchester
im Wirtschaftsjahr 2023/24 folgende Bezüge aufgewendet:
Gehälter Sonder- Abfindungen
vergütungen
TEUR TEUR TEUR
Aktive Mitglieder der Betriebsleitung:
François-Xavier Roth 114,0 214,0 245,0
Stefan Englert 190,0 0,0 0,0
304,0 214,0 245,0
Ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung: 0,0 0,0 0,0
304,0 214,0 245,0
Für ein ehemaliges Mitglied der Betriebsleitung bestehen zum Bilanzstichtag Rückstellungen für eine beam-
tenrechtliche Versorgungszusage in Höhe von TEUR 236 sowie Beihilfeverpflichtungen in Höhe von TEUR 34.
Für Mitglieder des Betriebsausschusses wurden keine Bezüge aufgewendet.
2. Arbeitnehmer
Die Anzahl der Beschäftigten des Orchesters im Wirtschaftsjahr 2023/24 entwickelte sich wie folgt:
Jahres
30.11.2023 28.02.2024 31.05.2024 31.08.2024 durch-
schnitt
künstlerische Angestellte 147,0 153,0 161,0 166,0 156,8
Beschäftigte nach TVöD 14,0 14,0 13,0 17,0 14,5
Beamte 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
161,0 167,0 174,0 183,0 171,3
Das Orchester ist Mitglied der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (ZVK) und der Bayerischen Versorgungs-
kammer Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen (BVK). Die Versorgungseinrichtungen haben die Aufgabe,
den Arbeitnehmern ihrer Mitglieder eine zusätzliche Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversor-
gung zu gewähren. Die Umlage beträgt bei der ZVK 5,8% und bei der BVK 9,0% des zusatzversorgungspflich-
tigen Entgelts. Zum Aufbau einer Kapitaldeckung wurde von der ZVK ein Zusatzbeitrag wie folgt erhoben: Ab
2007: 3,2%. Die umlagepflichtigen Gehälter betrugen im Wirtschaftsjahr 2023/24 rd. TEUR 17.993.
Anlage 6 Jahresabschluss Fragenkatalog
36568 Zeichen
101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/1 Feststellungen im Rahmen der Prüfung nach § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz 1. Tätigkeit von Überwachungsorganen und Geschäftsleitung sowie individualisierte Offenlegung der Organbezüge a) Gibt es Geschäftsordnungen für die Organe und einen Geschäfts- verteilungsplan für die Geschäftsleitung sowie ggf. für die Konzernleitung? Gibt es darüber hinaus schriftliche Weisungen des Überwachungsorgans zur Organisation für die Geschäfts- sowie ggf. für die Konzernleitung (Geschäftsanweisung)? Entsprechen diese Regelungen den Bedürfn issen des Unternehmens bzw. des Konzerns? Der Betriebsleitung geh ören satzungsgem äß zwei Personen an. Im Wirtschaftsjahr 2023/2024 waren dies als Generalmusikdirektor der Stadt K öln und G ürzenich-Kapellmeister Herr Francois-Xavier Roth sowie als Gesch äftsf ührender Direktor und kaufm ännischer Betriebsleiter Herr Stefan Englert. Herr Roth schied auf Basis eines Aufhebungsvertrages zum 30.06.2024 aus den Diensten der Stadt Köln aus. Die künstlerische Betriebsleitung wurde bis zum Ende des Wirtschaftsjahres 2023/2024 nicht neu besetzt. Die Gesch äftsverteilung zwischen den Betriebsleitern sowie die Abgrenzung ihrer Kompetenzen und Zust ändigkeiten ergeben sich aus der vom damaligen Oberb ürgermeister hierzu erlassenen Gesch äftsanweisung. Nach dieser Anweisung f ührt die Betriebsleitung die Gesch äfte des Orchesters gesamtverantwortlich nach einheitlichen Zielsetzungen, Pl änen und Richtlinien. Unbeschadet der Gesamtverantwortung werden den Betriebsleitern Ressorts zugewiesen, f ür die sie zust ändig sind. Der k ünstlerische Betriebsleiter ist verantwortlich f ür den Spielplan des Orchesters einschließlich der Engagements der Gastdirigenten und Solisten sowie f ür das k ünstlerische Niveau des Ensembles. Der kaufm ännische Betriebsleiter leitet in Abstimmung mit dem k ünstlerischen Betriebsleiter den organisatorischen Ablauf des Konzert- und Orchesterbetriebes und ist zust ändig f ür das Finanzwesen, das Personalwesen, die Verwaltung und f ür das Marketing. Dienstvorgesetzter der Dienstkr äfte des Orchesters ist die Oberb ürgermeisterin der Stadt K öln (§ 6 der Betriebssatzung). Die aktuell g ültige Betriebssatzung ist am 5. Mai 2022 vom Rat der Stadt K öln beschlossen worden und zum 6. Juli 2022 in Kraft getreten. Das Überwachungsorgan des Orchesters sind der Rat der Stadt K öln und der Betriebsausschuss. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/2 Der Rat entscheidet über Angelegenheiten, die er nicht übertragen kann (§ 41 Abs. 1 GO NRW), dazu geh ören u. a.: · die Wahl der Mitglieder der Aussch üsse und ihrer Vertreter, · der Erlass, die Änderung und die Aufhebung von Satzungen und ortsrechtlichen Bestimmungen, · der Erlass eines Stellenplanes und · die Festsetzung privatrechtlicher Entgelte. Dar über hinaus entscheidet der Rat der Stadt K öln u. a. über folgende Angelegenheiten (§ 4 der Betriebssatzung), die der Betriebsausschuss gem äß § 5 Abs. 2 der Betriebssatzung im Vorfeld der Beschlussfassung durch den Rat zur Entscheidung vorabber ät: o Bestellung und Abberufung der Betriebsleiter o Feststellung und Änderung des Wirtschaftsplanes o Feststellung des Jahresabschlusses und die Ergebnisverwendung o Rückzahlung von Eigenkapital an die Stadt Die übrigen Zust ändigkeiten des Rates der Stadt K öln nimmt - bis auf die oben genannten nicht übertragbaren Aufgaben und die in der Betriebssatzung genannten Angelegenheiten - der Betriebsausschuss wahr (§ 41 Abs. 2 und 3 GO NRW i. V. m. der Zust ändigkeitsordnung des Rates der Stadt K öln vom 5. März 2012). Der Betriebsausschuss ist der Ausschuss G ürzenich-Orchester der Stadt K öln (§ 5 Abs. 1 der Betriebssatzung). Der Betriebsausschuss b ündelt alle - die eigenbetriebs ähnliche Einrichtung betreffenden - kaufm ännischen, technischen und personellen Angelegenheiten, die ansonsten nach der Zust ändigkeitsordnung des Rates der Stadt K öln grunds ätzlich auch anderen Fachaussch üssen zur Entscheidung übertragen sind. Der Betriebsausschuss entscheidet in den Angelegenheiten, die ihm durch die GO NRW und die EigVO NRW übertragen sind, sowie in den ihm vom Rat der Stadt Köln ausdr ücklich übertragenen Angelegenheiten sowie gem äß der Betriebssatzung über · Erlass und Niederschlagung von Anspr üchen bei Betr ägen von EUR 10.000,00 bis EUR 50.000,00, · Stundung von Anspr üchen bei Betr ägen von EUR 20.000,00 bis EUR 50.000,00, · Bedarfsfeststellung f ür Lieferungen und Leistungen bei Auftragswerten von mehr als EUR 300.000,00 bis EUR 1,5 Mio.; die Befugnisse des Betriebsausschusses nach § 5 Abs. 1 der Zust ändigkeitsordnung der Stadt K öln hinsichtlich des Vorbehaltes über die Vergabeentscheidung bleiben unber ührt, · Zustimmung zu sonstigen Vertr ägen, die nicht unter Buchstaben a) bis c) fallen und deren Wert im Einzelfall den Betrag von EUR 300.000,00 übersteigt, ausgenommen sind Angelegenheiten, die nach GO NRW, der EigVO NRW oder der Betriebssatzung der Zust ändigkeit des Rates vorbehalten sind sowie den 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/3 · Vorschlag des Abschlusspr üfers zur Vorlage an die Gemeindepr üfungsanstalt. Die Regelungen zum Dienstbetrieb und Gesch äftsablauf innerhalb der K ölner Stadtverwaltung sind in dem „Handbuch der Stadtverwaltung K öln (HK) “ zusammengefasst. Die vorstehend dargestellten Regelungen entsprechen den Bed ürfnissen der eigenbetriebs ähnlichen Einrichtung. b) Wie viele Sitzungen der Organe und ihrer Ausschüsse haben stattgefunden und wurden Niederschriften hierüber erstellt? Im Zeitraum vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 fanden insgesamt sieben Sitzungen des Betriebsausschusses statt. Entsprechende Protokolle liegen vor. Die vom Betriebsausschuss vorbereiteten Empfehlungen hat der Rat der Stadt Köln durch entsprechende Beschlussfassungen übernommen. Die Beschl üsse des Rates der Stadt K öln liegen vor. c) In welchen Aufsichtsgremien und anderen Kontrollgremien i.S.d. § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG sind die einzelnen Mitglieder der Geschäftsleitung tätig? Die Mitglieder der Betriebsleitung sind auskunftsgem äß in keinen Kontrollgremien t ätig. d) Wird die Vergütung der Organmitglieder (Geschäftsleitung, Überwachungs- organ) individualisiert im Anhang des Jahresabschlusses/Konzern- abschlusses aufgeteilt nach Fixum, erfolgsbezogenen Komponenten und Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung ausgewiesen? Falls nein, wie wird dies begründet? Die Verg ütung der Betriebsleitung wird individualisiert und aufgegliedert nach ihren verschiedenen Bestandteilen im Anhang ausgewiesen. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/4 2. Aufbau- und ablauforganisatorische Grundlagen a) Gibt es einen den Bedürfnissen des Unternehmens entsprechenden Organi- sationsplan, aus dem Organisationsaufbau, Arbeitsbereiche und Zuständig- keiten/Weisungsbefugnisse ersichtlich sind? Erfolgt dessen regelmäßige Überprüfung? Die Arbeitsbereiche und dazugeh örigen personellen Zust ändigkeiten ergeben sich aus dem j ährlichen Dienstverteilungs- und Stellenplan. Im Dienstverteilungs- und Stellenplan sind kurze Stellenbeschreibungen der Mitarbeiter vorhanden. Unterlagen zu Weisungsbefugnissen und Vollmachten der Mitarbeiter sind zentral dokumentiert. Dar über hinaus besteht eine Dienstanweisung über die Abgrenzung der Zust ändigkeiten der Betriebsleiter, die zum 1. Januar 2011 in Kraft getreten ist. Eine regelm äßige Überpr üfung der Aufbauorganisation durch die Betriebsleitung findet auskunftsgemäß statt. Sie ergibt sich aus dem j ährlich aufzustellenden Dienstverteilungs- und Stellenplan. Bez üglich der Ablauforganisation sind zwar keine zentral verf ügbaren Unterlagen vorhanden, die Abl äufe sind aber aufgrund der Betriebsgr öße überschaubar. b) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass nicht nach dem Organisationsplan verfahren wird? Anhaltspunkte dafür haben sich im Rahmen unserer Prüfung nicht ergeben. c) Hat die Geschäftsleitung Vorkehrungen zur Korruptionsprävention ergriffen und dokumentiert? Die Stadt K öln hat Vorkehrungen zur Korruptionspr ävention getroffen, die auch für die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gültigkeit haben. Diese beinhalten Hinweise zur Umsetzung des Korruptionsbek ämpfungsgesetzes (KorruptionsbG) vom 16. Dezember 2004 im Vergabewesen sowie eine Richtlinie zur Rotation von Mitarbeiter/-innen in korruptionsgef ährdeten Bereichen. Die Einhaltung dieser Maßnahmen wird auskunftsgemäß von der internen Revision kontrolliert. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/5 d) Gibt es geeignete Richtlinien bzw. Arbeitsanweisungen für wesentliche Entscheidungsprozesse (insbesondere Auftragsvergabe und Auftrags- abwicklung, Personalwesen, Kreditaufnahme und -gewährung)? Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass diese nicht eingehalten werden? Die für den Betrieb geltenden Regelungen zum allgemeinen Dienstbetrieb und Gesch äftsablauf innerhalb der K ölner Stadtverwaltung sind im „Handbuch der Stadtverwaltung K öln (HK) “ vom 20. November 2001 bzw. den laufenden Aktualisierungen dokumentiert. Dar über hinaus ergeben sich weitere Richtlinien aus der Zust ändigkeitsordnung f ür den Rat der Stadt K öln vom 5. M ärz 2012. Den Mitarbeitern stehen im Intranet der Stadt K öln die zu beachtenden Gesetze/Rechtsverordnungen, Dienstanweisungen/-vereinbarungen und städtischen Regelungen zur Verf ügung. Die st ädtischen Regelungen umfassen u.a.: Richtlinien der Stadt K öln f ür die Vergabe von Bauleistungen (VOB), von Lieferungen und Dienstleistungen (VOL), von freiberuflichen Leistungen an freiberuflich T ätige (VOF) und Dienstleistungskonzessionen vom 31. Oktober 1995 in der aktualisierten Fassung 06/2010, Wertgrenzenkonzept der Stadt K öln vom 1. Januar 2014 sowie die Vergaberichtlinie TVgG Anhang 10 und 11 (Stand 2. Mai 2012) aufgrund des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW, das am 1. Mai 2012 in Kraft getreten ist. Allgemeine Rahmenbedingungen f ür Sponsoringleistungen im Bereich der Stadtverwaltung vom 9. November 2010 bzw. den laufenden Aktualisierungen. Für Personalangelegenheiten gelten die Vorschriften des § 8 der Betriebssatzung in Verbindung mit § 28 der Hauptsatzung der Stadt K öln. Der Rat der Stadt K öln beschließt einmal j ährlich im Zusammenhang mit der Pr üfung des Wirtschaftsplanes den Gesamtbetrag der Kredite zur Finanzierung der Ausgaben und erm ächtigt gleichzeitig die Betriebsleitung, Kassenkredite bis zu einer bestimmten H öhe aufzunehmen, um die kurzfristige Liquidit ät sicherzustellen. Die Erm ächtigung der Betriebsleitung zur Inanspruchnahme von Kassenkrediten zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben wurde gem äß Beschluss des Rates der Stadt Köln im Rahmen der Genehmigung des Wirtschaftsplanes f ür 2020/2021 auf TEUR 500 begrenzt. Das G ürzenich-Orchester K öln hat im Berichtsjahr keine Kredite aufgenommen oder gew ährt. Anhaltspunkte f ür die Nichteinhaltung von Regelungen haben sich im Rahmen unserer Prüfung nicht ergeben. e) Besteht eine ordnungsmäßige Dokumentation von Verträgen (z. B. Grund- stücksverwaltung, EDV)? Es besteht eine ordnungsgem äße, chronologische und nach Sachverhalten sortierte Dokumentation der Vertr äge. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/6 3. Planungswesen, Rechnungswesen, Informationssystem und Controlling a) Entspricht das Planungswesen - auch im Hinblick auf Planungshorizont und Fortschreibung der Daten sowie auf sachliche und zeitliche Zusammenhänge von Projekten - den Bedürfnissen des Unternehmens? Das Planungswesen entspricht den Bedürfnissen der eigenbetriebs ähnlichen Einrichtung. b) Werden Planabweichungen systematisch untersucht? Planabweichungen werden in Monats- und Quartalsberichten untersucht und in den Quartalsberichten dokumentiert. c) Entspricht das Rechnungswesen einschließlich der Kostenrechnung der Größe und den besonderen Anforderungen des Unternehmens? Das Rechnungswesen entspricht der Gr öße und den Anforderungen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. d) Besteht ein funktionierendes Finanzmanagement, welches u. a. eine laufende Liquiditätskontrolle und eine Kreditüberwachung gewährleistet? Es wird seitens der B ühnen der Stadt K öln auf Grundlage eines Gesch äftsbesorgungsvertrages eine w öchentliche Liquidit ätskontrolle f ür das Gürzenich-Orchester durchgef ührt. Im mittelfristigen Bereich wird die Liquidit ät grunds ätzlich durch eine Finanzplanung sichergestellt. Dem durch den Rat der Stadt Köln festgestellten Wirtschaftsplan 2023/2024 ist eine mittelfristige Finanzplanung beigef ügt. Kredite bestehen nicht. e) Gehört zu dem Finanzmanagement auch ein zentrales Cash-Management und haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die hierfür geltenden Regelungen nicht eingehalten worden sind? Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung am Cash-Pooling mit der Kämmerei der Stadt Köln teil. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/7 f) Ist sichergestellt, dass Entgelte vollständig und zeitnah in Rechnung gestellt werden? Ist durch das bestehende Mahnwesen gewährleistet, dass ausstehende Forderungen zeitnah und effektiv eingezogen werden? In Bezug auf den Verkauf von Eintrittskarten, der im Rahmen eines Gesch äftsbesorgungsvertrages über die B ühnen der Stadt K öln abgewickelt wird, erfolgt eine Rechnungsstellung f ür den Bereich der Abonnements. Insoweit ist grundsätzlich sichergestellt, dass Forderungen zeitnah und effektiv eingezogen werden. g) Entspricht das Controlling den Anforderungen des Unternehmens/Konzerns und umfasst es alle wesentlichen Unternehmens-/Konzernbereiche? Das kaufmännische Controlling wird unter Nutzung des SAP-Controlling-Moduls durch den kaufm ännischen Betriebsleiter des Orchesters wahrgenommen. Die Auswertungen nach Kostenstellen (Verwaltung und Orchesterbetrieb) und Kostentr ägern (z. B. Abokonzerte, CD-Produktionen) umfassen lediglich die Ist- Zahlen. Planzahlen werden im Rahmen des Wirtschaftsplanes dokumentiert. Planabweichungen werden im Rahmen der Quartalsberichte dokumentiert und analysiert. h) Ermöglichen das Rechnungs- und Berichtswesen eine Steuerung und/oder Überwachung der Tochterunternehmen und der Unternehmen, an denen eine wesentliche Beteiligung besteht? Es bestehen keine Tochter- oder Beteiligungsunternehmen. 4. Risikofrüherkennungssystem a) Hat die Geschäfts-/Konzernleitung nach Art und Umfang Frühwarnsignale definiert und Maßnahmen ergriffen, mit deren Hilfe bestandsgefährdende Risiken rechtzeitig erkannt werden können? Ein auf die speziellen Belange und die überschaubare Gr öße der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zugeschnittenes Handbuch zum Risiko-/ Chancenmanagement wird st ändig erg änzt und aktualisiert. Die letzte Risikoinventur erfolgte auskunftsgemäß im Dezember 2024. Die Arbeiten an einem zeitnahen und umfassenden Berichtswesen zur laufenden Erfassung der Risiken und Chancen sowie einem Katalog der notwendigen Abwehrmaßnahmen sollen auskunftsgemäß fortgesetzt werden. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/8 b) Reichen diese Maßnahmen aus und sind sie geeignet, ihren Zweck zu erfüllen? Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Maßnahmen nicht durchgeführt werden? Die bisher getroffenen Maßnahmen sind - unter Ber ücksichtigung der noch durchzuf ührenden Ausgestaltung des Berichtswesens - nach unserer Einschätzung grundsätzlich geeignet, ihren Zweck zu erf üllen. c) Sind diese Maßnahmen ausreichend dokumentiert? Die letzte zum 3. Dezember 2024 durchgef ührte Risikoinventur wurde entsprechend dokumentiert. Das RCM-Handbuch wird st ändig erg änzt bzw. aktualisiert. d) Werden die Frühwarnsignale und Maßnahmen kontinuierlich und systematisch mit dem aktuellen Geschäftsumfeld sowie mit den Geschäfts- prozessen und Funktionen abgestimmt und angepasst? Im Rahmen der Risikoinventur erfolgte die Aufnahme der Fr ühwarnsignale und der bereits implementierten bzw. zu implementierenden Maßnahmen. Aufgrund der geringen Betriebsgr öße und der flachen Aufbauhierarchie ist unseres Erachtens sichergestellt, dass die Fr ühwarnsignale und Maßnahmen kontinuierlich und systematisch mit den aktuellen Gesch äftsprozessen und Funktionen abgestimmt und entsprechend angepasst werden. 5. Finanzinstrumente, andere Termingeschäfte, Optionen und Derivate Dieser Fragenkreis kommt bei der eigenbetriebs ähnlichen Einrichtung nicht zur Anwendung, da derartige Instrumente nicht eingesetzt werden. a) Hat die Geschäfts-/Konzernleitung den Geschäftsumfang zum Einsatz von Finanzinstrumenten sowie von anderen Termingeschäften, Optionen und Derivaten schriftlich festgelegt? Dazu gehört: - Welche Produkte/Instrumente dürfen eingesetzt werden? - Mit welchen Partnern dürfen die Produkte/Instrumente bis zu welchen Beträgen eingesetzt werden? - Wie werden die Bewertungseinheiten definiert und dokumentiert und in welchem Umfang dürfen offene Posten entstehen? - Sind die Hedge-Strategien beschrieben, z. B. ob bestimmte Strategien ausschließlich zulässig sind bzw. bestimmte Strategien nicht durchgeführt werden dürfen (z. B. antizipatives Hedging)? 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/9 b) Werden Derivate zu anderen Zwecken eingesetzt als zur Optimierung von Kreditkonditionen und zur Risikobegrenzung? c) Hat die Geschäfts-/Konzernleitung ein dem Geschäftsumfang entsprechendes Instrumentarium zur Verfügung gestellt insbesondere in Bezug auf - Erfassung der Geschäfte, - Beurteilung der Geschäfte zum Zweck der Risikoanalyse, - Bewertung der Geschäfte zum Zweck der Rechnungslegung, - Kontrolle der Geschäfte? d) Gibt es eine Erfolgskontrolle für nicht der Risikoabsicherung (Hedging) dienende Derivatgeschäfte und werden Konsequenzen a ufgrund der Risikoentwicklung gezogen? e) Hat die Geschäfts-/Konzernleitung angemessene Arbeitsanweisungen erlassen? f) Ist die unterjährige Unterrichtung der Geschäfts-/Konzernleitung im Hinblick auf die offenen Positionen, die Risikolage und die ggf. zu bildenden Vorsorgen geregelt? 6. Interne Revision a) Gibt es eine den Bedürfnissen des Unternehmens/Konzerns entsprechende interne Revision/Konzernrevision? Besteht diese als eigenständige Stelle oder wird diese Funktion durch eine andere Stelle (ggf. welche?) wahrgenommen? Die Aufgaben der Internen Revision werden von der Internen Revision der B ühnen der Stadt K öln im Wege einer Geschäftsbesorgung mit fünf Wochenstunden wahrgenommen. Die Aufgaben der internen Revision sind in der „Dienstanweisung Innenrevision “ vom 27. Januar 2015 festgelegt. Darüber hinaus werden auch durch das Rechnungspr üfungsamt der Stadt K öln Prüfungen durchgef ührt. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/10 b) Wie ist die Anbindung der internen Revision/Konzernrevision im Unter- nehmen/Konzern? Besteht bei ihrer Tätigkeit die Gef ahr von Interessenkonflikten? Da die Aufgaben der internen Revision f ür den Bereich des G ürzenich-Orchesters im Wege der Geschäftsbesorgung auf die interne Revision der B ühnen der Stadt Köln bzw. das RPA ausgelagert worden sind, ist die Gefahr von Interessenkonflikten gering. c) Welches waren die wesentlichen Tätigkeitsschwerp unkte der internen Revision/Konzernrevision im Geschäftsjahr? Wurde auch geprüft, ob wesentlich miteinander unvereinbare Funktionen (z. B. Trennung von Anweisung und Vollzug) organisatorisch getrennt sind? Wann hat die interne Revision das letzte Mal über Korruptionsprävention berichtet? Liegen hierüber schriftliche Revisionsberichte vor? Die mit der internen Revision beauftragte Mitarbeiterin war im Berichtsjahr in folgenden Bereichen/Prüfungen schwerpunktmäßig tätig: Prüfung Verfahrensprüfung des Verkaufs von Abonnements und Einzeltickets des Gürzenich-Orchesters Köln durch den Kartenservice der Bühnen Köln in Bezug auf die Abwicklung und -führung der Vorverkaufsgebühren an das Gürzenich-Orchester Köln Vergabeverfahren • Prüfung der Vergabeunterlagen • Umsetzung der städtischen Geschäftsanweisung zur Durchführung von Vergabeverfahren Prüfungen des Rechnungsprüfungsamtes und des Rechtsamtes, die von der Internen Revision begleitet und unterstützt wurden: • Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen § Prüfung von Vergaben auf Rechtmäßigkeit und Ordnungsmäßigkeit, hier: Begleitung der Stichprobenprüfung in Bezug auf die Einhaltung der Vergabevorschriften • Rechnungsprüfungsamt § Prüfung von Bedarfsprüfungen auf Rechtmäßigkeit und Ordnungsmäßig- keit, hier: Begleitung der Stichprobenprüfung in Bezug auf die Einhaltung der Bedarfsprüfungsrichtlinie § Schwerpunktprüfung: Durchführung und Wirksamkeit der Arbeit der Innenrevisionen/Internen Revisionen Datenschutz, hier Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie Überwachung der Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/11 d) Hat die interne Revision ihre Prüfungsschwerpunkte mit dem Abschluss- prüfer abgestimmt? Eine Abstimmung der Pr üfungsschwerpunkte der internen Revision mit dem Abschlusspr üfer erfolgt nicht. e) Hat die interne Revision/Konzernrevision bemerkenswerte Mängel aufgedeckt und um welche handelt es sich? Die interne Revision hat auskunftsgemäß keine bemerkenswerten M ängel aufgedeckt. f) Welche Konsequenzen werden aus den Feststellungen und Empfehlungen der internen Revision/Konzernrevision gezogen und wie kontrolliert die interne Revision/Konzernrevision die Umsetzung ihrer Empfehlungen? Die Betriebsleitung veranlasst die Umsetzung der Empfehlungen der internen Revision u. a. durch Dienstanweisungen. Die interne Revision pr üft die Einhaltung der Dienstanweisungen bei Bedarf bzw. auf Anweisung in zeitlichem Abstand. 7. Übereinstimmung der Rechtsgeschäfte und Maßnahmen mit Gesetz, Satzung, Geschäftsordnung, Geschäftsanweisung und bindenden Beschlüssen des Überwachungsorgans a) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die vorherige Zustimmung des Überwachungsorgans zu zustimmungspflichtigen Rechtsgeschäften und Maßnahmen nicht eingeholt worden ist? Im Rahmen unserer stichprobenhaften Pr üfung haben sich keine Anhaltspunkte ergeben, dass die vorherigen Zustimmungen des Überwachungsorgans zu zustimmungspflichtigen Rechtsgesch äften und Maßnahmen nicht eingeholt worden sind. b) Wurde vor der Kreditgewährung an Mitglieder der Geschäftsleitung oder des Überwachungsorgans die Zustimmung des Überwachungsorgans eingeholt? Es wurden keine derartigen Kredite gew ährt. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/12 c) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass anstelle zustimmungsbedürftiger Maßnahmen ähnliche, aber nicht als zustimmungsbedürftig behandelte Maßnahmen vorgenommen worden sind (z. B. Zerlegung in Teilmaßnahmen)? Anhaltspunkte dafür haben sich Im Rahmen unserer Pr üfung nicht ergeben. d) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Geschäfte und Maßnahmen nicht mit Gesetz, Satzung, Geschäftsordnung, Geschäftsanweisung und bindenden Beschlüssen des Überwachungsorgans übereinstimmen? Anhaltspunkte daf ür haben sich im Rahmen unserer Prüfung nicht ergeben. 8. Durchführung von Investitionen a) Werden Investitionen (in Sachanlagen, Beteiligungen, sonstige Finanz- anlagen, immaterielle Anlagewerte und Vorräte) angemessen geplant und vor Realisierung auf Rentabilität/Wirtschaftlichkeit, Finanzierbarkeit und Risiken geprüft? Die Investitionen im Bereich der Sachanlagen werden im Wirtschaftsplan im Rahmen des Verm ögensplanes erfasst. Das Anlageverm ögen besteht im Wesentlichen aus Instrumenten. Bei der Anschaffung dieser Instrumente m üssen die Besonderheiten eines Orchesterbetriebes ber ücksichtigt werden. Eine interne Planung der Instrumentenbeschaffung findet statt, wobei Abnutzung im Spielbetrieb (Er- satzbeschaffung) sowie die Spielplanung (eventuelle Beschaffung nicht vorhandener Instrumente) als Kriterien im Vordergrund stehen. Bei den Investitionen im Bereich des Vorratsverm ögens (z. B. Druck der Jahresbrosch üre) finden entsprechende Planungen und Pr üfungen statt; die Vergabestelle der Stadt K öln wird mit eingeschaltet. b) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Unterlagen/Erhebungen zur Preisermittlung nicht ausreichend waren, um ein Urteil über die Angemessenheit des Preises zu ermöglichen (z. B. bei Erwerb bzw. Veräußerung von Grundstücken oder Beteiligungen)? Für Fremdleistungen wird der Preis grunds ätzlich über die vorgeschriebenen Verfahren nach der VOB, VOL und der VOF ermittelt. Ab einem Auftragswert von EUR 20.000,00 (VOL) bzw. EUR 100.000,00 (VOB) erfolgen grunds ätzlich öffentliche Ausschreibungen zentral durch das Vergabeamt der Stadt K öln. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/13 c) Werden Durchführung, Budgetierung und Veränderungen von Investitionen laufend überwacht und Abweichungen untersucht? Die Durchf ührung der Investitionen wird laufend überwacht. Es wurde darauf geachtet, dass die im Rahmen des Wirtschaftsplanes budgetierte und genehmigte Gesamtsumme der Investitionen nicht überschritten wird. d) Haben sich bei abgeschlossenen Investitionen wesentliche Überschreitungen ergeben? Wenn ja, in welcher Höhe und aus welchen Gründen? Es haben sich keine wesentlichen Investitions überschreitungen ergeben. e) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass Leasing- oder vergleichbare Verträge nach Ausschöpfung der Kreditlinien abgeschlossen wurden? Anhaltspunkte daf ür haben sich im Rahmen unserer Prüfung nicht ergeben. 9. Vergaberegelungen a) Haben sich Anhaltspunkte für eindeutige Verstöße gegen Vergaberegelungen (z. B. VOB, VOL, VOF, EU-Regelungen) ergeben? Für die eigenbetriebs ähnliche Einrichtung gelten die von der Verwaltungskonferenz der Stadt K öln (heute Stadtvorstand) am 31. Oktober 1995 beschlossenen „Richtlinien der Stadt K öln f ür die Vergabe von Bauleistungen, Lieferungen und Dienstleistungen “ in der aktualisierten Fassung vom Juni 2010, die Richtlinie der Stadt K öln f ür die Vergabe von Bauleistungen (VOB) sowie von freiberuflichen Leistungen an freiberuflich T ätige in der aktualisierten Fassung vom Juni 2010. Dar über hinaus existiert bei der Stadt K öln die selbstst ändige Verwaltungseinheit „Zentrales Vergabeamt “. Ein Pr üfungsrecht obliegt dem Rechnungspr üfungsamt der Stadt K öln. Anhaltspunkte f ür eindeutige Verst öße gegen Vergaberegelungen haben sich bei unserer Pr üfung nicht ergeben. Wir weisen darauf hin, dass die Überpr üfung der Vergaben im Rahmen einer Abschlusspr üfung nur begrenzt und in Stichproben durchf ührbar ist und eine abschließende rechtliche Beurteilung nicht möglich ist. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/14 b) Werden für Geschäfte, die nicht den Vergaberegelungen unterliegen, Konkurrenzangebote (z. B. auch für Kapitalaufnahmen und Geldanlagen) eingeholt? Das Rechnungspr üfungsamt ist in den nach den st ädtischen Vergaberichtlinien vorgesehenen Vergabeprozess eingebunden. Die Vorlagepflichten richten sich nach den im Intranet der Stadt K öln ver öffentlichten Vorlagegrenzen. Unabh ängig hiervon hat das Rechnungspr üfungsamt ein jederzeit umf ängliches Pr üfungsrecht. Im Rahmen der von uns durchgef ührten Stichproben wurden keine Verst öße festgestellt. 10. Berichterstattung an das Überwachungsorgan a) Wird dem Überwachungsorgan regelmäßig Bericht erstattet? Gem äß § 20 der Eigenbetriebsverordnung i. V. m. § 16 der Betriebssatzung hat die Betriebsleitung den Oberb ürgermeister und den Betriebsausschuss viertelj ährlich über die Entwicklung der Ertr äge und Aufwendungen sowie über die Abwicklung des Verm ögensplanes schriftlich unterrichtet. Der Betriebsausschuss erh ält den j ährlichen Wirtschaftsplan, der dem Rat der Stadt Köln anschließend zur Zustimmung vorgelegt wird. b) Vermitteln die Berichte einen zutreffenden Einblick in die wirtschaftliche Lage des Unternehmens/Konzerns und in die wichtigsten Unternehmens-/ Konzernbereiche? Der Wirtschaftsplan und die Quartalsberichte vermitteln einen zutreffenden Einblick in die wirtschaftliche Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. c) Wurde das Überwachungsorgan über wesentliche Vorgänge angemessen und zeitnah unterrichtet? Liegen insbesondere ungewöhnliche, risikoreiche oder nicht ordnungsgemäß abgewickelte Geschäftsvorfälle sowie erkennbare Fehldispositionen oder wesentliche Unterlassungen v or und wurde hierüber berichtet? Gem äß § 6 Abs. 2 der Betriebssatzung hat die Betriebsleitung den Oberb ürgermeister über alle wichtigen Angelegenheiten rechtzeitig zu unterrichten und ihm auf Verlangen die zur Wahrnehmung seiner Aufgabe notwendigen Ausk ünfte zu erteilen. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/15 Anhaltspunkte dafür, dass dies nicht geschehen ist bzw. Anhaltspunkte für besondere risikoreiche Gesch äftsvorf älle bzw. Fehldispositionen und Unterlassungen und sonstige berichtspflichtige Sachverhalte haben sich im Rahmen unserer Prüfung nicht ergeben. d) Zu welchen Themen hat die Geschäfts-/Konzernleitung dem Überwachungs- organ auf dessen besonderen Wunsch berichtet (§ 90 Abs. 3 AktG)? Die Betriebsleitung hat auf besonderen Wunsch des Überwachungsorgans über Personalfragen berichtet. e) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Berichterstattung (z. B. nach § 90 AktG oder unternehmensinternen Vorschriften) nicht in allen Fällen ausreichend war? Anhaltspunkte dafür haben sich im Rahmen unserer Prüfung nicht ergeben. f) Gibt es eine D&O-Versicherung? Wurde ein angemessener Selbstbehalt vereinbart? Wurden Inhalt und Konditionen der D&O-Versicherung mit dem Überwachungsorgan erörtert? Eine D&O-Versicherung wurde auskunftsgemäß nicht abgeschlossen. g) Sofern Interessenkonflikte der Mitglieder der Geschäftsleitung oder des Überwachungsorgans gemeldet wurden, ist dies unverzüglich dem Überwachungsorgan offengelegt worden? Uns liegen keine Kenntnisse zu bestehenden Interessenkonflikten vor. 11. Ungewöhnliche Bilanzposten und stille Reserven a) Besteht in wesentlichem Umfang offenkundig nicht betriebsnotwendiges Vermögen? Es besteht kein offenkundig nicht betriebsnotwendiges Verm ögen. b) Sind Bestände auffallend hoch oder niedrig? Auffallend hohe oder niedrige Best ände sind ausweislich des Jahresabschlusses nicht erkennbar. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/16 c) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die Vermögenslage durch im Vergleich zu den bilanziellen Werten erheblich höhere oder niedrigere Verkehrswerte der Vermögensgegenstände wesentlich beeinflusst wird? Anhaltspunkte dafür haben sich im Rahmen unserer Prüfung nicht ergeben. 12. Finanzierung a) Wie setzt sich die Kapitalstruktur nach internen und externen Finanzierungs- quellen zusammen? Wie sollen die am Abschlusssticht ag bestehenden wesentlichen Investitionsverpflichtungen finanziert werden? Das Gesamtkapital betr ägt zum Bilanzstichtag TEUR 13.833, davon entfallen TEUR 6.409 (46,3 %) auf das Eigenkapital und 53,7 % auf das Fremdkapital (inkl. Sonderposten). Die externen Finanzierungsquellen betreffen im Wesentlichen mit EUR 13,6 Mio. die Betriebskostenzuschüsse der Stadt und des Landes NRW (vgl. auch Frage 12c). Wesentliche Investitionsverpflichtungen bestehen am Abschlussstichtag nicht. b) Wie ist die Finanzlage des Konzerns zu beurteilen, insbesondere hinsichtlich der Kreditaufnahmen wesentlicher Konzerngesellschaften? Das Orchester ist kein Mutterunternehmen und es liegt kein Konzernverh ältnis vor. c) In welchem Umfang hat das Unternehmen Finanz-/Fördermittel einschließlich Garantien der öffentlichen Hand erhalten? Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass die damit verbundenen Verpflichtungen und Auflagen des Mittelgebers nicht beachtet wurden? Die eigenbetriebs ähnliche Einrichtung ist in die Haushaltsplanung der Stadt K öln eingebunden und erhielt im Wirtschaftsjahr 2023/202 4 Zusch üsse von insgesamt TEUR 12.492. Der Betriebskostenzuschuss des Landes Nordrhein-Westfalen betrug f ür das Wirtschaftsjahr 2023/2024 TEUR 1.132. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/17 13. Eigenkapitalausstattung und Gewinnverwendung a) Bestehen Finanzierungsprobleme aufgrund einer evtl. zu niedrigen Eigen- kapitalausstattung? Aufgrund der vorhandenen Eigenkapitalausstattung sind derzeit unter der Prämisse nachhaltiger weiterer Zuschussgewährungen keine Finanzierungsprobleme zu erwarten. b) Ist der Gewinnverwendungsvorschlag (Ausschüttungspolitik, Rücklagen- bildung) mit der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens vereinbar? Gem äß § 2 Abs. 3 der Betriebssatzung darf die Stadt K öln keine Zuwendungen - und damit auch keine Aussch üttungen - aus Mitteln des Betriebes erhalten. Die jeweiligen Jahresergebnisse werden entweder auf neue Rechnung vorgetragen oder den R ücklagen zugef ührt. Für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in H öhe von TEUR 2.577. 14. Rentabilität/Wirtschaftlichkeit a) Wie setzt sich das Betriebsergebnis des Unternehmens/Konzerns nach Segmenten/Konzernunternehmen zusammen? Es ist nur ein Segment, n ämlich der Orchesterbetrieb, vorhanden. Eine weitere Aufgliederung er übrigt sich somit. b) Ist das Jahresergebnis entscheidend von einmaligen Vorgängen geprägt? Nein. c) Haben sich Anhaltspunkte ergeben, dass wesentliche Kredit- oder andere Leistungsbeziehungen zwischen Konzerngesellschaften bzw. mit den Gesellschaftern eindeutig zu unangemessenen Konditionen vorgenommen werden? Im Rahmen des Gesch äftsbesorgungsvertrages vom 17. Dezember 2001 zwischen den B ühnen der Stadt K öln und dem G ürzenich-Orchester ist geregelt, dass jede der beiden Einrichtungen eine angemessene Kostenerstattung f ür die vereinbarten Tätigkeiten (Verwaltung und Opernbespielung) zu leisten hat. Die Ermittlung der angemessenen Kosten erfolgt durch die Kostentr ägereinrichtung der Einrichtungen. 101112195 Eigenbetriebsähnliche Einrichtung Gürzenich-Orchester Köln, Köln IV/18 d) Wurde die Konzessionsabgabe steuer- und preisrechtlich erwirtschaftet? Diese Frage ist im vorliegenden Fall nicht relevant. 15. Verlustbringende Geschäfte und ihre Ursachen a) Gab es verlustbringende Geschäfte, die für die Vermögens- und Ertragslage von Bedeutung waren, und was waren die Ursachen der Verluste? Die eigenbetriebs ähnliche Einrichtung ist angesichts ihrer spezifischen Dienstleistung strukturell ein Zuschussbetrieb. Über das strukturelle Maß hinausgehende einzelne wesentliche verlustbringende Gesch äfte sind uns im Rahmen der Prüfung nicht bekannt geworden. b) Wurden Maßnahmen zeitnah ergriffen, um die Verluste zu begrenzen, und um welche Maßnahmen handelt es sich? Wie im Lagebericht von der Betriebsleitung ausgeführt, ist diese bestrebt, im Rahmen des strukturell möglichen einerseits Kostensteigerungen entgegenzuwirken und andererseits höhere Einnahmen zu erzielen. 16. Ursachen des Jahresfehlbetrages und Maßnahmen zur Verbesserung der Ertragslage a) Was sind die Ursachen des Jahresfehlbetrages? Ein Teil des Jahresfehlbetrags war im Wirtschaftsplan für 2023/2024 bereits zur Abschmelzung der erwirtschafteten Rücklagen geplant. Ursächlich ist weiterhin die Ausbuchung von unbegründeten Restforderungen zum städtischen Betriebskostenzschuss 2021/2022. b) Welche Maßnahmen wurden eingeleitet bzw. sind beabsichtigt, um die Ertragslage des Unternehmens zu verbessern? Vgl. Nach Abschmelzen der Rücklagen au einen Sockelbetrag wird die Stadt Köln einen bedarfsgerechten Betriebskostenzuschuss zur Verfügung stellen.
Anlage 4 Jahresabschluss Lagebericht
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Gürzenich-Orchester Köln
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LAGEBERICHT
FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR
1. SEPTEMBER 2023 BIS 31. AUGUST 2024
I. SPIELZEITVERLAUF UND LAGE DES ORCHESTERS IM WIRTSCHAFTSJAHR 2023/24
1. Die wirtschaftliche Situation öffentlicher Orchester in der Bundesrepublik Deutschland
in der Spielzeit 2023/24
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Verunsicherung vor allem durch die internationalen Krisen in Form
des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und des Gaza-Konfliktes trugen die Bemühungen der The-
ater und Orchester, die Menschen nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie bei ihrer Rückkehr
in das öffentliche Leben und damit auch in den Theater- und Konzertbesuch zu unterstützen, erst lang-
sam wieder Früchte. Wie in den Vorjahren bewirkte dabei die wirtschaftliche Entwicklung der öffentlichen
Haushalte gerade nach Corona unverändert einen hohen Konsolidierungsdruck auf die deutschen Kul-
tureinrichtungen, die als personalintensive Einrichtungen mit einem hohen Anteil fixer Personalkosten
und dadurch begrenzten kurzzeitig realisierbaren Konsolidierungspotentialen hiervon in besonderem
Maße betroffen sind.
In der vorjährigen Spielzeit 2022/23* haben sich dabei nach drei Spielzeiten mit Theaterschließungen
und Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie die Aufführungs- und Besucherzahlen der Theater
und Orchester erstmals wieder dem Niveau vor der Pandemie angenähert, wobei die Entwicklung der
unterschiedlichen Sparten nicht einheitlich erfolgte. So stieg die Zahl aller Inszenierungen der Spielzeit
auf 6.773 (zum Vergleich 2018/129 7.125). Ähnlich verlief die Entwicklung bei der Gesamtzahl der Auf-
führungen, in der Saison 2022/23 waren es 74.412 (zum Vergleich 2018/19 82.052); die Anzahl der
Zuschaue*:innen stieg auf rd. 18.586.000 in (zum Vergleich 2018/19: rd. 22.942.000). Politische und
wirtschaftliche Krisen hielten das Publikum zwar noch teilweise vom Theaterbesuch ab, bereicherten
aber gleichzeitig auch die Inhalte der Spielpläne, so z.B. viele Inszenierungen, die sich mit der Lage von
Ukrainer:innen auseinandersetzten.
Vor diesem Hintergrund musste sich auch das Gürzenich-Orchester Köln in der Spielzeit 2023/24 weiter-
hin mit der Frage auseinandersetzen, was die Menschen nach diesen Erfahrungen und in einer Zeit sich
überschlagender Krisen motiviert, in seine Konzerte zu gehen. Unverändert bleibt dabei - nicht zuletzt
auch mit Blick auf die Zukunft des Orchesters - das Bestreben, neue Einnahmequellen (z.B. das Sponso-
__________________________________________________
* Quelle: Neue Werkstatistik 2022/23 des Deutschen Bühnenvereins, Juli 2024
Gürzenich-Orchester Köln
II/2
ring) zu erschließen bzw. durch innovative Projekte, so z.B. das vom Orchester betriebene Projekt GO-
Plus, das „Ohren auf!“ -Projekt für jüngere Musikliebhaber und Familien sowie Livestream-Konzerte, bis-
herige Besuchergruppen zu binden und neue Besuchergruppen anzusprechen. Dabei bleibt es Ziel des
Orchesters, die künstlerische Qualität ständig zu verbessern und weiterzuentwickeln sowie ein möglichst
einzigartiges, charakteristisches und unverwechselbares Klangbild zu kreieren, um die Attraktivität für
Konzertbesucher*innen, Sponsoren und auch Medien zu erhöhen.
2. Die künstlerische Bilanz des Orchesters in der Spielzeit 2023/24
Das G ürzenich-Orchester zählt sowohl im Konzert- wie auch im Opernbereich zu den f ührenden Orches-
tern Deutschlands und verfügt wie kaum ein anderes über eine Tradition, die Musikgeschichte schrieb.
Es steht f ür wegweisende Interpretationen, innovative Programme und vielfältige Aktivitäten auch über
den Konzertsaal hinaus. Gegründet wurde das Orchester 1827 durch die Concert-Gesellschaft Köln, seit
1888 ist es das Orchester der Stadt Köln und begeistert in etwa 50 Konzerten pro Saison in der Kölner
Philharmonie mehr als 100.000 Besucher. Außerdem tritt es als Orchester der Oper Köln in jeder Spielzeit
bei etwa 160 Vorstellungen auf. Der Name des Orchesters verweist auf den Gürzenich, Kölns repräsen-
tativen historischen Festsaal, in dem die Konzerte zwischen 1857 und 1986 stattfanden. Herausragende
Werke des romantischen Repertoires von Johannes Brahms, Richard Strauss und Gustav Mahler erfuhren
mit dem G ürzenich-Orchester ihre Urauff ührung, am Pult standen führende Dirigenten und Komponisten
ihrer Zeit wie Hector Berlioz, Giuseppe Verdi, Johannes Brahms oder Igor Strawinsky. Bis heute pflegt
das Orchester dieses große Erbe und ist Magnet für die weltweit prominentesten Dirigent*innen und
Solist*innen. Mit unterschiedlichsten Konzert-Formaten und einem fantasievollen Education-Angebot be-
geistert das Gürzenich-Orchester eine große Bandbreite an Zielgruppen für Musik. Vielfältige digitale
Angebote und preisgekrönte CDs machen das Orchester als Kulturbotschafter der Stadt Köln für die Welt
erlebbar. Seit der Saison 2023/24 ist das Gürzenich-Orchester neben London Philharmonic Orchestra
und Rotterdams Philharmonisch Orkest eines der drei Residenzorchester des Concertgebouw Brügge.
In der Saison 2023/24 waren dramaturgisches Konzept und roter Faden vielfältige Brückenschläge zwi-
schen dem sinfonischen Repertoire der Wiener Klassik und herausragenden Kompositionen des 20. und
21. Jahrhunderts. Die Wiener Klassik war eine Zeit des Aufbruchs und der mutigen Visionen. Wichtige
musikalische Weiterentwicklung im 19. Jahrhundert wären ohne diese Epoche nicht möglich gewesen.
Zugleich bedeutete sie ein gewaltiges Erbe, an dem sich alle nachfolgenden Komponisten messen muss-
ten: Dementsprechend verfolgte auch die Programm-Dramaturgie des Gürzenich-Orchesters ausgehend
von der Wiener Klassik die Spuren einer daraus resultierenden Musik der Zukunft. Artist in Residence
Gürzenich-Orchester Köln
II/3
der Saison war der junge französische Pianist Alexandre Kantorow, bereits ein äußerst gefragter
Weltstar.
Im Festkonzert zum Saisonauftakt stellte Gürzenich-Kapellmeister François-Xavier Roth Igor Strawinskys
klangmächtige „Psalmensinfonie“ der lichten Sinfonie Nr. 4 von Gustav Mahler gegenüber. Als Solistin
konnte die australische Sopranistin Siobhan Stagg gewonnen werden. Außerdem war in dieses Projekt
auch der beliebte Kölner Bürgerchor eingebunden. Die Reihe der Abonnementkonzerte begann mit dem
fulminanten Einstand des Piansiten Alexandre Kantorow. Er begeisterte mit dem 2. Klavierkonzert von
Franz Liszt, François-Xavier Roth schlug mit zwei bedeutenden Werken von Joseph Haydn und Béla
Bartók einen Bogen von der Wiener Klassik ins 20. Jahrhundert. Das traditionelle Domkonzert bei freiem
Eintritt ermöglichte die Begegnung mit zwei nicht oft gespielten sakralen Werken von Darius Milhaud
und Max Reger. Auch das zweite Abonnementkonzert brachte den eindrucksvollen Kontrast von zwei
Schlüsselwerken der Wiener Klassik zu einer selten zu hörenden Kostbarkeit von Benjamin Britten, die
Leitung lag bei dem britischen Dirigenten Ivor Bolton.
Ein neues Konzertformat gelang mit einem Comedy-Konzert, das der Kölner Comedian Martin Zingsheim
äußerst erfolgreich zusammen mit dem Gürzenich-Orchester gestaltete. Dieses Konzert, das in Koopera-
tion mit dem Cologne Comedy Festival stattfand, zeigte erneut die enorme Vielseitigkeit des Gürzenich-
Orchesters. Im folgenden Abonnement-Programm erkundete die finnische Dirigentin Susanna Mälkki die
geheimnisvollen Traumwelten von Henri Dutilleux und Franz Schubert. Blechbläser des Gürzenich-Or-
chesters sorgten mit einem festlichen Programm für adventliche Stimmung, ein inszeniertes Familien-
konzert mit Peter Tschaikowskys beliebter Ballettmusik „Der Nussknacker“ wurde als beliebte vorweih-
nachtliche Tradition erneut begeistert aufgenommen.
Die deutsche Erstaufführung der „Vier Echografien“ des französischen Komponisten Mark Andre – eine
Auftragskomposition des Gürzenich-Orchesters – kombinierte François-Xavier Roth mit der monumenta-
len 8. Sinfonie von Anton Bruckner. Mit dieser Aufführung vollendete er seinen Konzert- und Aufnahme-
Zyklus sämtlicher Bruckner-Sinfonien. Bei einem Silvesterkonzert lud der argentinische Dirigent Mariano
Chiacchiarini zusammen mit der Geigerin Leticia Moreno und dem Bandoneón-Virtuosen Omar Massa zu
schwungvoller Musik aus Südamerika ein.
Das Jahr 2024 begann mit der fulminanten Aufführung der Oper „Die Soldaten“ von Bernd Alois Zim-
mermann in der Kölner Philharmonie unter der Leitung von François-Xavier Roth. 1965 hatte das Gürze-
nich-Orchester die Uraufführung dieses Schlüsselwerkes des 20. Jahrhunderts gespielt. Nun wurde das
gerade in der momentanen weltpolitischen Lage besonders aktuelle Stück in einer Version für den Kon-
zertsaal des spanische Star-Regisseurs Calixto Bieito gezeigt. Mit ihr gastierten das umfangreiche Sänger-
Ensemble, das Gürzenich-Orchester und François-Xavier Roth auch in der Hamburger Elbphilharmonie
Gürzenich-Orchester Köln
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und in der Philharmonie de Paris. Faszinierende Einblicke in die Musik Skandinaviens mit Werken von
Esa-Pekka Salonen, Edvard Grieg und Jean Sibelius gab der finnische Dirigent Tarmo Peltokoski. Solist
in Griegs einzigem Klavierkonzert war der brillante kanadische Pianist Jan Lisiecki. Zwei Schwergewichte
der Romantik aus Deutschland und aus England vereinte der spanische Dirigent Juanjo Mena: Edward
Elgars 2. Sinfonie bot dem Gürzenich-Orchester reichlich Möglichkeit zur Entfaltung von Wärme und
opulenter Klangpracht. Im Violinkonzert von Johannes Brahms brachte der kanadische Stargeiger James
Ehnes seine grenzenlosen musikalischen und technischen Möglichkeiten eindrucksvoll zum Einsatz. In
einem weiteren Familienkonzert machte die Perkussionistin Vivi Vassileva Kinder und Jugendliche mit
einer Vielzahl von Schlaginstrumenten bekannt und regte zum Eigenbau von Instrumenten aus Recyc-
lingmaterial an. Eine gelungene Wiederbegegnung gab es mit dem amerikanischen Dirigenten Robert
Treviño, der Igor Strawinskys „Bläsersinfonien“, der eleganten „Serenade nach Platons Symposion“ von
Leonard Bernstein und der 10. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch eindrucksvoll und plastisch Gestalt
verlieh.
Gleich zwei der bedeutendsten sakralen Werke des Abendlandes standen in der zurückliegenden Saison
auf dem Programm. Peter Dijkstra leitete ein erlesenes Sänger-Ensemble, den Chor des Bayerischen
Rundfunks und das Gürzenich-Orchester in einer bewegenden Aufführung von Johann Sebastian Bachs
„Matthäus -Passion“ am Karfreitag. Im Rahmen der Abonnement -Konzerte erklang das grandiose „Re-
quiem“ von Giuseppe Verdi mit vier internationalen Gesangssolist*innen sowie den Chören der Oper Köln
und des WDR, am Pult stand Verdis Landsmann Michele Mariotti. Andrés Orozco-Estrada, designierter
Gürzenich-Kapellmeister und Kölner Generalmusikdirektor, präsentierte ein neues Werk der südkoreani-
schen Komponistin Unsuk Chin in Kombination mit Felix Mendelssohn Bartholdys „Schottischer“ Sinfonie.
Bereits zum vierten Mal begeisterte die chinesische Dirigentin Elim Chan das Gürzenich-Orchester und
sein Publikum, dieses Mal mit Musik der Leidenschaft und Ekstase von Sergej Prokofjew, Richard Wagner
und Alexander Skrjabin. Wiederum einen Brückenschlag zwischen Wiener Klassik und Klangwelten der
Gegenwart vollzog François-Xavier Roth in einem Programm, das Kompositionen von Haydn und Mozart
die Uraufführung eines neuen Werks von Enno Poppe gegenüberstellte. Solistin war die mittlerweile
international erfolgreiche Kölner Sopranistin Anna Lucia Richter. Ihre südafrikanische Kollegin Golda
Schultz zog das Publikum beim traditionellen Benefizkonzert in ihren Bann, das auch in diesem Jahr
zugunsten der Initiative „wir helfen“ des Kölner Stadt -Anzeigers veranstaltet wurde. Das letzte Abo-
Programm der Spielzeit war Musik aus Frankreich gewidmet: Neben Höhepunkten des Impressionismus
von Claude Debussy und Maurice Ravel erklang die deutsche Erstaufführung einer Auftragskomposition
des Gürzenich-Orchesters von Éric Montalbetti. Mit einer hinreißenden Interpretation des „ägyptischen“
5. Klavierkonzerts von Camille Saint-Saëns verabschiedete sich der Artist in Residence Alexander Kan-
torow.
Gürzenich-Orchester Köln
II/5
Mit großem Engagement möchte das Gürzenich-Orchester Musik einer breiten Allgemeinheit und allen
Schichten der Gesellschaft zugänglich machen. Die beiden inzwischen bereits zur vielgeliebten Tradition
gewordenen Projekte des Bürgerorchesters und des Bürgerchors gaben auch 2023/24 begeisterten Laien
die Gelegenheit, aktiv bei Konzerten des Gürzenich-Orchesters mitzuwirken. Beim Konzert „Melting Pot“
traf das Gürzenich-Orchester auf Künstler*innen aus der Kölner Hip-Hop-Szene. Ebenfalls an ein studen-
tisches P ublikum richtet sich die neue Reihe „Bock auf Klassik“: In der zurückliegenden Saison begeis-
terten zwei sinfonische Programme mit anschließender Aftershow- Party. Das Projekt „Dark Waters –
Sinfonie der Flucht“ im Rahmen der Städtepartnerschaft Köln– Istanbul war all jenen Menschen gewid-
met, die flüchtend Heimat, Familie und allzu oft auch ihr Leben verlieren.
Eine Reihe von Kammerkonzerten gab die Gelegenheit, sowohl herausragende Werken zu erleben als
auch ein spannendes unbekanntes Repertoire und ungewöhnliche Besetzungen zu entdecken. Mit ihren
ausgefeilten Programmen bewiesen die Kammerkonzerte zudem erneut das hohe Niveau jedes einzelnen
Orchestermitglieds.
Seit der Saison 2023/24 ist das Gürzenich-Orchester neben London Philharmonic Orchestra und Rotter-
dams Philharmonisch Orkest eines der drei Residenzorchester des Concertgebouw Brügge. Im Rahmen
dieser Residenz dirigierte François-Xavier Roth im Januar 2024 in Brügge die 8. Sinfonie von Anton
Bruckner. Weitere Gastspiele führten das Orchester zweimal mit Werken von Beethoven, Schumann und
Mendelssohn Bartholdy ins Amsterdamer Concertgebouw, einen der berühmtesten Konzertsäle der Welt.
Die Aufführung von Bern d Alois Zimmermanns „Die Soldaten“ wurde in der Elbphilharmonie Hamburg
und in der Philharmonie de Paris gezeigt.
3. Die wirtschaftliche Lage des Orchesters im Wirtschaftsjahr 2023/2024
a) Leistungsdaten
Die Aktivitäten des Gürzenich-Orchesters Köln führten im Wirtschaftsjahr 2023/24 zu folgenden Leis-
tungsdaten:
Gürzenich-Orchester Köln
II/6
Anzahl
Veranstal- Erlöse
max. Ist % tungen TEUR
Eigenveranstaltungen
1. Sinfoniekonzert 2023/24 6.438 4.403 68,39 3 102
2. Sinfoniekonzert 2023/24 6.483 4.563 70,38 3 109
3. Sinfoniekonzert 2023/24 6.483 4.149 64,00 3 94
4. Sinfoniekonzert 2023/24 6.432 4.927 76,60 3 112
5. Sinfoniekonzert 2023/24 4.322 4.123 95,40 2 99
6. Sinfoniekonzert 2023/24 6.483 4.629 71,40 3 108
7. Sinfoniekonzert 2023/24 6.483 4.458 68,76 3 101
8. Sinfoniekonzert 2023/24 4.322 3.373 78,04 2 79
9. Sinfoniekonzert 2023/24 6.366 4.652 73,08 3 108
10. Sinfoniekonzert 2023/24 6.006 4.419 73,58 3 94
11. Sinfoniekonzert 2023/24 6.006 5.117 85,20 3 118
Sinfoniekonzerte gesamt 65.824 48.813 74,16 31 1.124
1. Kammerkonzert 2023/24 273 173 63,37 1 2
2. Kammerkonzert 2023/24 337 312 92,58 1 4
3. Kammerkonzert 2023/24 250 85 34,00 1 3
4. Kammerkonzert 2023/24 641 631 98,44 1 9
5. Kammerkonzert 2023/24 273 210 76,92 1 3
6. Kammerkonzert 2023/24 641 243 37,91 1 4
7. Kammerkonzert 2023/24 273 196 71,79 1 2
Kammerkonzerte gesamt 2.688 1.850 68,82 7 27
Konzertreihen gesamt 68.512 50.663 73,95 38 1.151
Benefizkonzert 2.153 1.344 62,42 1 46
Passionskonzert 2.162 2.156 99,72 1 64
Familienkonzerte 7.041 5.989 85,06 4 83
Schulkonzerte 8.676 7.492 86,35 6 27
Sonderkonzert "Zingsheim geht Gürzenich" 1.904 1.142 59,98 1 20
Sonderkonzert "Glänzend" 1.918 1.321 68,87 1 24
Sonderkonzert "Soldaten" 1.663 1.636 98,38 1 56
Sonderkonzert "Wetterleuchten" 2.111 1.311 62,10 1 20
Sonderkonzert "Dark Waters" 1.906 939 49,27 1 10
Konzertreihe "Bock auf Klassik" 2.248 2.078 92,44 2 12
Konzert Melting Pot (mit Aftershowparty) 3.368 2.253 66,89 3 32
sonstige Sonderkonzerte 2.671 1.228 45,98 7 15
Sonderkonzerte 37.821 28.889 76,38 29 409
106.333 79.552 74,81 67 1.560
Kooperationen / Gastspiele 5 279
5 279
Opernbespielung Bühnen Stadt Köln 152 8.219
sonstige Aktivitäten 0 90
152 8.309
Leistungsdaten gesamt 224 10.148
Auslas-
tung Veranstaltung
Eigenveranstaltungen
Besucher
Fremdveranstaltungen / sonstige Aktivitäten
Der Vergleich der Leistungsdaten des Orchesters in der Spielzeit 2023/24 mit dem Vorjahr zeigt, dass
sich die Anzahl der Eigenveranstaltungen mit 67 leicht erhöht hat (im Vorjahr 64). Gleichzeitig stieg die
Anzahl der Besucher um 5.742 (7,8%) auf 79.552. Auch die Auslastung der Eigenveranstaltungen lag
mit 74,8% um 3,8% ebenfalls über der vorherigen Spielzeit. Bei den Erlösen war im gleichen Zeitraum
ein Zuwachs um TEUR 61 bzw. 4,1% (davon Sinfoniekonzerte TEUR +51 bzw. +5,8%, Kammerkonzerte
Gürzenich-Orchester Köln
II/7
TEUR +14 bzw. +107,7%, Sonderkonzerte TEUR -4 bzw. -1,0%) festzustellen. Die durchschnittliche
Einnahme je Besucher reduzierte sich dabei in der Spielzeit 2023/24 leicht von EUR 20,31 um EUR 0,70
bzw. -3,5% auf EUR 19,61.
Für die Bühnen der Stadt Köln wurden im Bereich der Oper und Kinderoper 152 und damit 52 Veranstal-
tungen weniger (-25,5%) als in der vorherigen Spielzeit durchgeführt. Dabei entfiel von der Gesamtver-
gütung für die Opernbespielung in Höhe von TEUR 8.219 ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 255 auf eine
Nachbelastung für das Vorjahr. Der auf die Leistungen in der Spielzeit 2023/24 entfallende Vergütungs-
anteil in Höhe von TEUR 7.964 lag um TEUR 227 bzw. 2,9% über der (korrigierten) Vorjahresvergütung
(TEUR 7.737).
b) Ertragslage / Vergleich mit dem Wirtschaftsplan und Periodenvergleich
In Spielzeit 2023/24 erzielte das Gürzenich-Orchester nach dem vorjährigen Jahresüberschuss in Höhe
von TEUR 428 einen Jahresfehlbetrag von TEUR 2.577. Bei der Einordnung dieses Jahresergebnisses ist
zu berücksichtigen, dass der städtische Betriebskostenzuschuss an das Orchester in Abstimmung mit der
Kämmerei der Stadt Köln für Spielzeit 2023/24 erneut auf dem Niveau 2021/22 eingefroren wurde, um
die vorhandene Liquidität des Orchesters abzuschmelzen und das zu erwartende negative Jahresergebnis
durch Verrechnung mit dem 31.8.2023 ausgewiesen Gewinnvortrag (TEUR 6.347) auszugleichen.
Die an der Struktur des Wirtschaftsplans 2023/24 ausgerichtete Analyse des Ergebnisses zeigt, dass sich
der Fehlbetrag aus einem negativen Betriebsergebnis in Höhe von TEUR -2.712 (im Vorjahr TEUR +613),
einem positiven Zinsergebnis von TEUR 136 (im Vorjahr TEUR -188) sowie Steuerzahlungen von
TEUR 1 (im Vorjahr Steuererstattungen TEUR 3) zusammensetzt.
Im Überblick stellt sich die Ertragslage im Wirtschaftsjahr 2023/24 wie folgt dar, wobei den Ist-Daten
zum einen die Planansätze des vom Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 16.5.2023 beschlossenen
Wirtschaftsplans und zum anderen die Vorjahreszahlen gegenübergestellt werden:
Gürzenich-Orchester Köln
II/8
Ertragslage Vgl. mit Wirtschaftsplan Vgl. mit Vorjahr 2 022/23
TEUR % TEUR TEUR % TEUR TEUR %
Umsatzerlöse 10.148 42,3 9.535 +613 +6,4 9.250 +898 +9,7
Kartenverkauf aus Konzertbetrieb 1 .61 5 6,7 1 .735 -1 20 -6 ,9 1 .500 +1 1 5 +7,7
Opernbespielung 8.21 9 34,3 7.41 2 +807 +1 0,9 7.481 +738 +9,9
Gastspielerlöse 224 0,9 0 +224 . 222 +2 +0,9
sonstige Bereiche Konzertbetrieb 90 0,4 388 -298 -76,8 47 +43 +91 ,5
Bestandsveränderung
unfertige Produktionen -40 -0,2 0 -40 . 230 -270 <-100,0
sonstige betriebliche Erträge 13.878 57,9 14.235 -357 -2,5 13 .937 -59
-0,4
Betriebskostenzuschuss Stadt Köln 1 2.492 52,1 1 2.480 +1 2 +0,1 1 2.499 -7 -0,1
Betriebskostenzuschuss Land 1 .1 32 4,7 1 .095 +37 +3,4 1 .09 5 +37 +3,4
andere sonstige betriebliche Erträge 254 1 ,1 660 -406 -6 1 ,5 343 -89 -25,9
betriebliche Erträge 23.986 100,0 23.770 +216 +0,9 23.417 +56 9 +2,4
Materialaufwand -5.040 -21,0 -6.215 -1.175 -18,9 -4.749 +291 + 6,1
Gagen für Gastdirigenten,
Solisten, Chöre -1 .298 -5,4 -1 .263 +35 +2,8 -1 .062 +236 +22 ,2
Gagen für Aushilfen -1 .1 93 -5,0 -1 .681 -488 -29,0 -1 .465 - 272 -1 8,6
Saalmieten -1 .31 8 -5,5 -1 .299 +1 9 +1 ,5 -1 .251 +67 +5,4
anderer Materialaufwand -1 .231 -5,1 -1 .972 -741 -37,6 -97 1 +260 +26,8
Personalaufwand -18.543 -77,3 -17.661 +882 +5,0 -16.153 +2. 390 +14,8
Löhne und Gehälter -1 5.395 -64,2 -1 4.461 +934 +6,5 -1 3.5 60 +1 .835 +1 3,5
soziale Abgaben, Altersversorgung
und Unterstützung -3.1 48 -1 3,1 -3.200 -52 -1 ,6 -2.593 +555 +21 ,4
Abschreibungen Anlagevermögen -122 -0,5 -120 +2 +1,7 -118 +4 + 3,4
sonstige betriebliche Aufwendungen -2.993 -12,5 -1.643 +1.3 50 +82,2 -1.784 +1.209 +67,8
betriebliche Aufwendungen -26.698 -111,3 -25.639 1.059 +4,1 -22.804 +3.894 +17,1
Betriebsergebnis -2.712 -11,3 -1.869 -843 -45,1 613 -3.325 <-100,0
Zinserträge 331 1,4 0 +331 . 28 +303 >+100,0
Zinsaufwendungen -195 -0,8 -300 -105 -35,0 -216 -21 -9,7
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0,0 0 +0 . 0 +0 .
sonstige Steuern -1 0,0 0 -1 . 3 -4 <-100,0
Jahresüberschuss -2.577 -10,7 -2.169 -408 -18,8 428 -3.005 <-100,0
Gewinnvortrag 6.347 26,5 6.347 +0 +0,0 5.914 +433 +7,3
Entnahmen aus Gewinnrücklagen 8 0,0 7 +1 +14,3 5 +3 +60,0
Bilanzgewinn 3.778 15,8 4.185 -407 -9,7 6.347 -2.569 -40,5
Wj. 2023/24 Abweichung Abweichung
Jahresfehlbetrag /
Gürzenich-Orchester Köln
II/9
Im Vergleich mit dem Wirtschaftsplan zeigt die Analyse, dass das erwirtschaftete Betriebsergebnis in
Höhe von TEUR -2.712 den budgetierten negativen Planansatz (TEUR -1.869) um TEUR 843 bzw. 45,1%
überschritten hat.
Zusammen mit den Mitteln des städtischen Betriebskostenzuschusses und des Landeszuschusses stan-
den dem Orchester aus der Opernbespielung sowie dem eigenen Konzertbetrieb insgesamt
TEUR 23.986 und damit - im Vergleich zum Planansatz - TEUR 216 mehr an betrieblichen Erträgen zur
Deckung der laufenden Kosten zur Verfügung. Die erhöhten Erträge sind dabei im Wesentlichen auf die
gestiegenen Erstattungen aus der Opernbespielung (TEUR +807 bzw. +10,9%) sowie nicht budgetierte
Erlöse aus Gastspielen (TEUR +224) zurückzuführen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Erlöse für
die Opernbespielung eine Nachbelastung an die Oper für das Vorjahr in Höhe von TEUR 255 enthalten.
Die Einnahmen aus Kartenverkäufen sanken gegenüber der Planung in 2023/24 um TEUR 120 (-6,9%),
die übrigen Einnahmen aus dem Spielbetrieb um TEUR 298 (-76,8%). Infolge der Ergebnisbelastung
aufgrund der nicht im Wirtschaftsplan kalkulierten Bestandsminderung der zu Herstellungskosten bewer-
teten Leistungen für Produktionen im Folgejahr (TEUR -40) sowie der deutlich reduzierten sonstigen
betrieblichen Erträge (TEUR -406 bzw- -61,5%) ergab sich der gegenüber der Planung ausgewiesene
Zuwachs der betrieblichen Erträge um TEUR +216 (+0,9%) bei leicht erhöhten Erträgen aus dem städ-
tischen Betriebskostenzuschuss (TEUR +12 bzw. +0,1%) und dem Betriebskostenzuschuss des Landes
(TEUR +37 bzw. +3,4%).
Die betrieblichen Aufwendungen wurden zeitgleich um insgesamt TEUR 1.059 bzw. 4,1% gegenüber
den geplanten Kostenansätzen überschritten. Zu dieser Entwicklung trugen zum einen Kosteneinsparun-
gen in Höhe von TEUR 1.175 bzw. -18,9% im Bereich der Materialaufwendungen bei, während im Bereich
der Personalaufwendungen (TEUR +882 bzw. +5,0%) und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen
für Verwaltung, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit (TEUR +1.350 bzw. +82,2%) deutliche Mehrkosten
gegenüber dem Wirtschaftsplan verausgabt wurden.
Im Bereich der Materialaufendungen verteilten sich die Kosteneinsparungen vor allem auf die Kosten für
Aushilfen (TEUR -488 bzw. -29,0%), während die Gagen für Gastdirigenten, Solisten und Chöre um
TEUR 35 (+2,8%) und für Saalmieten um TEUR 19 (+1,5%) anstiegen. Die pauschal mit TEUR 1.972
kalkulierten übrigen Materialaufwendungen konnten um insgesamt TEUR 741 (-37,6%) auf TEUR 1.231
reduziert werden. Im Bereich der Personalaufwendungen erhöhten sich die Kosten für Gehälter um
TEUR 934 bzw. 6,5%. Diese deutliche Überschreitung des Planansatzes ist zum einen auf nicht kalku-
lierte Kosten für Abfindungen (TEUR 245) zurückzuführen. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass der
Personalaufwand des Orchesters in jedem Haushaltsjahr von den Schwankungen bei den Stellenbeset-
zungen abhängig ist und insbesondere mit dem Aufwand für Aushilfen (Rückgang um TEUR – 488, siehe
oben Erläuterungen zum Materialaufwand) korreliert. Schließlich ist der nicht geplante Mehraufwand im
Gürzenich-Orchester Köln
II/10
Bereich der Gehälter auch auf die konkrete Kostenentwicklung bei den im Jahresdurchschnitt rd. 14
zusätzlich beschäftigten künstlerischen Mitarbeitern zurückzuführen. Die sozialen Abgabe n sowie Auf-
wendungen für Altersversorgung und Unterstützung wiesen mit einer Kostenunterschreitung von
TEUR 52 bzw. 1,6% nur eine relativ geringe Abweichung zum Wirtschaftsplan auf. Der erhebliche Mehr-
aufwand im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist vor allem darauf zurückzuführen, dass
das Orchester einen in der Bilanz zum 31.8.2022 bilanzierten Anspruch gegen die Kämmerei auf Rest-
zahlung des städtischen Betriebskostenzuschusses 2021/22 in Höhe von TEUR 1.407 in 2023/24 ausbu-
chen musste, da die in den Vorjahren bilanzierte Forderung aus Sicht der Beteiligungssteuerung ohne
rechtlichen Anspruch bilanziert wurde.
Im Rahmen des Zinsergebnisses konnten nicht budgetierte Zinserträge in Höhe von TEUR 331 infolge
des mit der Kämmerei vereinbarten Cash-Poolings vereinnahmt werden, denen der Aufzinsungsaufwand
für langfristige Personalrückstellungen gegenübersteht. Unter Einschluss des Zinsergebnisses realisierte
das Orchester damit im Wirtschaftsjahr 2023/24 einen Jahresfehlbetrag von TEUR 1.169 und konnte
damit den eingeplanten Jahresfehlbetrag (TEUR -2.169) um TEUR 1.000 bzw. 46,1% unterschreiten.
Im Periodenvergleich lag das Betriebsergebnis mit TEUR -2.721 um TEUR 3.325 erheblich unter dem
betrieblichen Vorjahresüberschuss von TEUR 613. Dabei überschritten die betrieblichen Erträge die Er-
träge 2022/23 um TEUR 569 bzw. 2,4% vor allem als Folge der um TEUR 898 bzw. 9,7% gestiegenen
Umsatzerlöse. Hier war der Zuwachs auf die gestiegenen Erstattungen aus der Opernbespielung
(TEUR +738 bzw. +9,9%) sowie höhere Kartenverkaufserlöse (TEUR +115 bzw. +7,7%) zurückzufüh-
ren. Auch hier ist zu berücksichtigen, dass die Erlöse für die Opernbespielung eine Nachbelastung für
das Vorjahr (TEUR 255) enthalten. Der Anstieg bei den Erlösen wurde zu einem Teil durch die Ergeb-
nisbelastung aus der Veränderung des Bestands der zu Herstellungskosten bewerteten Produktionsleis-
tungen im Folgejahr (TEUR -270) aufgezehrt.
Maßgeblich geprägt wurde die Entwicklung des Betriebsergebnisses 2023/24 aber vom Anstieg der be-
trieblichen Aufwendungen, die gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.894 bzw. 17,1% zugenommen ha-
ben. Während hierbei der Materialaufwand (vor allem als Folge der um TEUR 236 bzw. 22,2% gestiege-
nen Gagen für Gastdirigenten, Solisten und Chöre) den Vorjahresaufwand um TEUR 291 bzw. 6,1%
überstieg, war beim Personalaufwand ein Kostenzuwachs in Höhe von TEUR 2.390 bzw. 14,8% zu kon-
statieren. Dieser entfiel mit TEUR +1.835 bzw. +13,5% auf die Gehälter sowie mit TEUR +555
bzw.+21,4% auf die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung. Kos-
teneinsparungen konnten dagegen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erzielt werden,
die um TEUR 199 bzw. -11,2% geringer als im Vorjahr ausfielen. Hier wurde die höchste Einsparung im
Bereich der Kosten für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit (TEUR -135 bzw. -15,0%) erzielt.
Gürzenich-Orchester Köln
II/11
Bezogen auf die Gesamterträge des Orchesters im Wirtschaftsjahr 2023/24 bilden die laufenden Perso-
nalkosten mit nun 77,3% (im Vorjahr 69,0%) unverändert den größten Aufwandsposten. Im Berichtsjahr
setzten sich diese Kosten
wie folgt zusammen:
2023/24 Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Löhne und Gehälter, Beamtenbezüge 15.150 13.560 +1.590 +11,7
Abfindungen 245 0 +245 .
Soziale Abgaben 2.381 2.380 +1 +0,0
Aufwendungen für Altersversorgung 756 509 +247 +48,5
Aufwendungen für Unterstützung 11 -296 +307 >+100,0
18.543 16.153 +2.390 +14,8
Veränderung
Im Bereich der laufenden Personalaufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr die Gehälter der
angestellten Künstler und sonstigen Mitarbeiter um TEUR 1.590 bzw. 11,7% vor allem als Folge der
vierstufigen Personalaufstockung des Orchesters, aus der eine plangemäß strukturelle Belastung der
Ergebnisse der kommenden Jahre erwächst. Die gesetzlichen Sozialabgaben fielen dagegen nahezu un-
verändert aus. Allerdings erhöhten sich die Aufwendungen für die Altersversorgung (TEUR +247 bzw.
48,5%) sowie die Aufwendungen für Unterstützungsleistungen im Bereich der Beihilfen (TEUR +307
bzw. +103,7%), insbesondere aufgrund von Anpassungen der entsprechenden Rückstellungen.
Die Personalstatistik weist für das Wirtschaftsjahr 2023/24 folgende Daten aus:
Jahres- Zum Vergl.
30.11.23 29.02.24 31.05.24 31.08.24 durch- Wirtschafts-
schnitt plan
2023/24
Besetzte Stellen
Beschäftigte nach TVöD 11,56 11,68 11,17 13,06 11,87 11,50
künstlerische Angestellte 134,88 139,66 147,38 152,16 143,52 1 51,83
Beamte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Platzanweiser 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
146,44 151,34 158,55 165,22 155,39 163,33
zum Vergleich Vorjahr (142,71) (143,45) (143,45) (149,95) (144,8 9) (153,17)
Beschäftigte
Beschäftigte nach TVöD 14,00 14,00 13,00 17,00 14,50
künstlerische Angestellte 147,00 153,00 161,00 166,00 156,75
Beamte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Platzanweiser 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
161,00 167,00 174,00 183,00 171,25
zum Vergleich Vorjahr (156,00 (157,00) (157,00) (166,00) (159,00 )
Die Zahl der tatsächlich besetzten Stellen lag in 2023/24 mit durchschnittlich 155,39 um 7,94 Stellen
bzw. 4,9% unter dem Planansatz (163,33).
Gürzenich-Orchester Köln
II/12
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.209 bzw.- 67,8% gegenüber dem
Vorjahr war – wie bereits erläutert – im Wesentlichen auf die Ausbuchung der Forderung gegen die
Kämmerei auf Restzahlung des städtischen Betriebskostenzuschusses 2021/22 in Höhe von TEUR 1.407
zurückzuführen.
Insgesamt konnte das Orchester in der Spielzeit 2023/24 mittels der vereinnahmten Betriebskostenzu-
schüsse, der Erträge aus der Opernbespielung und der übrigen selbst erwirtschafteten Erträge bei deut-
lich erhöhten betrieblichen Kosten vor allem im Bereich der Personalaufwendungen und der sonstigen
betrieblichen Aufwendungen nur ein negatives Betriebsergebnis erwirtschaften. Unter Einschluss der
vereinnahmten Zinserträge und der Ergebnisbelastung aus dem Aufzinsungsaufwand bei den langfristi-
gen Personalrückstellungen wurde damit letztlich ein Jahresfehlbetrag von TEUR 2.577 (im Vorjahr Jah-
resüberschuss in Höhe von TEUR 428) erwirtschaftet.
c) Vermögens- und Finanzlage
Die Vermögenslage des Orchesters stellt sich an den beiden Bilanzstichtagen zusammengefasst wie folgt
dar:
Gürzenich-Orchester Köln
II/13
31.8.2024 31.8.2023 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Vermögen
Anlagevermögen 961 6,9 959 5,6 +2 +0,2
Forderung aus Ausgliederung der eigen-
betriebsähnlichen Einrichtung zum 1.9.2000 2.346 17,0 2.846 16,7 -500 -17,6
3.307 23,9 3.805 22,3 -498 -13,1
Vorräte 343 2,5 390 2,3 -47 -12,1
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände 10.127 73,2 11.782 68,9 -1.655 -14,0
Flüssige Mittel 0 0,0 1.063 6,2 -1.063 -100,0
Kurzfristig gebundene Vermögenswerte 10.470 75,7 13.235 77,4 -2.765 -20,9
Rechnungsabgrenzungsposten 56 0,4 54 0,3 +2 +3,7
Vermögen insgesamt 13.833 100,0 17.094 100,0 -3.261 -19,1
Kapital
Stammkapital 25 0,2 25 0,1 0 +0,0
Gewinnrücklagen 2.606 18,8 2.614 15,3 -8 -0,3
Bilanzgewinn 3.778 27,3 6.347 37,1 -2.569 -40,5
Eigenkapital 6.409 46,3 8.986 52,5 -2.577 -28,7
44 0,3 50 0,3 -6 -12,0
Sonderposten 44 0,3 50 0,3 -6 -12,0
Pensionsrückstellungen 808 5,8 930 5,4 -122 -13,1
Sonstige Rückstellungen 2.864 20,7 2.769 16,2 +95 +3,4
Lang- und mittelfristiges Fremdkapital 3.672 26,5 3.699 21,6 -27 -0,7
Pensionsrückstellungen 96 0,7 81 0,5 +15 +18,5
Steuerrückstellungen 0 0,0 0 0,0 + .
Sonstige Rückstellungen 967 7,0 1.582 9,3 -615 -38,9
Verbindlichkeiten 312 2,3 419 2,5 -107 -25,5
Kurzfristiges Fremdkapital 1.375 10,0 2.082 12,3 -707 -34,0
Rechnungsabgrenzungsposten 2.333 16,9 2.277 13,3 +56 +2,5
Kapital insgesamt 13.833 100,0 17.094 100,0 -3.261 -19,1
Lang- und mittelfristig gebundene
Vermögenswerte
Sonderposten Investitionszuschüsse
zum Anlagevermögen
Die Analyse der Vermögenslage ergibt auf den Stichtag 31.8.2024 eine Eigenkapitalquote
1 von 46,3%
(im Vorjahr 52,5%), einen Verschuldungsgrad 2 von 36,4% (zum 31.8.2023 33,8%) sowie einen Anlage-
deckungsgrad 3 von 671,5% (zum 31.8.2023 943,1%). Die Investitionsquote 4 lag im Wirtschaftsjahr
2023/24 bei 12,9% (im Vorjahr 27,8%).
1 Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Bilanzsumme
2 Rückstellungen + Verbindlichkeiten / Bilanzsumme
3 Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Anlagevermögen
4 Investitionen / Buchwert Anlagevermögen zum 1.9. des jeweiligen Wirtschaftsjahres
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An Mitteln aus dem städtischen Haushalt standen dem Orchester im Wirtschaftsjahr 2023/24
TEUR 12.492 als Betriebskostenzuschuss auf der Grundlage des Ratsbeschlusses vom 16.5.2023 zur
Verfügung. Die Mittel waren vollständig zur Minderung des Betriebsverlustes zu verwenden.
Bezogen auf die Verhältnisse an den beiden Bilanzstichtagen 31.8.2023 und 31.8.2024 ergab sich erneut
eine deutliche Verschlechterung der Liquidität des Orchesters um TEUR 1.063, und zwar im Einzelnen
aus folgenden Quellen:
2023/24 Vorjahr
TEUR TEUR
Jahresfehlbetrag / -überschuss -2.577 428
Abschreibungen auf Anlagevermögen (+) 122 119
Buchgewinne (-)/ Buchverluste (+)
aus dem Verkauf von Anlagevermögen 0 -11
Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens
für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen (-) -6 -5
Zunahme (+) / Abnahme (-) der langfristigen Personal-
rückstellungen 90 -524
Cashflow -2.371 7
Abnahme (+) / Zunahme (-) der Aktiva 2.200 -1.585
Abnahme (-) / Zunahme (+) der Passiva -768 -554
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -939 -2.132
Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens 0 11
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -124 -267
Cashflow aus Investitionstätigkeit -124 -256
Tilgung von Krediten 0 0
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 0 0
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -1.063 -2.388
Die Verschlechterung der Liquidität resultiert vor allem aus dem Liquiditätsabfluss infolge des negativen
Jahresergebnisses, der letztlich einen negativen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von
TEUR -939 zur Folge hat. Unter Berücksichtigung der Auszahlungen für Investitionen (TEUR -124) ergibt
sich eine Veränderung des Finanzmittelfonds zu den beiden Bilanzstichtagen in Höhe von TEUR -1.063.
Unter Einschluss der liquiden Mittel, die vom Orchester in das städtische Cash Polling eingestellt wurden,
stand dem Orchester auch im Wirtschaftsjahr 2023/24 eine ausreichende Liquidität für den Spielbetrieb
zur Verfügung, so dass keine Kredite in Anspruch genommen werden mussten.
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4. Prüfungsfeststellungen nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes im Rahmen der
Vorjahresprüfung (1.9.2022 – 31.8.2023)
Die Nexia Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Köln, hat entsprechend dem
Auftrag der Betriebsleitung des Gürzenich-Orchesters vom 27.11.2023 auf der Grundlage des Beschlus-
ses des Betriebsausschusses vom 26.9.2023 den Jahresabschluss des Orchesters unter Einbeziehung der
Buchführung und des Lageberichts für das Wirtschaftsjahr 1.9.2022 bis 31.8.2023 geprüft. Der Prüfungs-
auftrag umfasste nach § 103 Abs. 2 GO NRW in entsprechender Anwendung des § 53 HGrG auch die
Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung sowie die Berichterstattung über wirtschaftlich
bedeutsame Sachverhalte. Die Prüfer sind zu der im Bestätigungsvermerk vom 28.6.2024 getroffenen
Beurteilung gelangt, dass der Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften der Ei-
genbetriebsverordnung NRW i. V. m. den einschlägigen deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungs-
mäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Fi-
nanzlage des Eigenbetriebes zum 31.8.2023 sowie seiner Ertragslage für das Wirtschaftsjahr vom
1.9.2022 bis 31.8.2023 vermittelt. Der Lagebericht vermittelt zudem insgesamt ein zutreffendes Bild von
der Lage des Orchesters, steht in allen wesentlichen Belangen in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den Vorschriften des § 103 Abs. 1 GO NRW i. V. m. § 289 HGB und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung führte zu keinen Beanstandungen.
II. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT
Unter Einschluss des im Geschäftsjahr 2023/24 erwirtschafteten Jahresfehlbetrages weist das Gürzenich-
Orchester zum 31.8.2024 einen Bilanzgewinn von TEUR 3.778 aus. Das Eigenkapital beträgt damit zum
31.8.2024 TEUR 6.409 (zum 31.8.2023 TEUR 8.986). Im Rahmen der weiteren wirtschaftlichen Entwick-
lung des Orchesters stellte der Rat in seiner Sitzung am 27.6.2024 gemäß § 4 der Betriebssatzung in
Verbindung mit § 4 der EigVO NRW den Wirtschaftsplan des Orchesters für das Wirtschaftsjahr 2024/25
mit folgenden Eckdaten fest:
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Wirtschafts-
plan 2024/25
TEUR
Umsatzerlöse
Kartenverkauf 1.903
Opernbespielung 7.364
sonstige Erlöse Spielbetrieb 488
9.755
Sonstige Erträge (ohne Betriebskostenzuschuss Stadt) 1.565
11.320
Materialaufwendungen -5.385
Personalaufwendungen -19.418
Abschreibungen -150
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.569
Zinserträge 180
Zinsaufwendungen -300
Steuern 0
Planergebnis vor Betriebskostenzuschuss -15.322
Betriebskostenzuschuss 14.479
Jahresfehlbetrag -843
Das geplante Defizit resultiert vor allem aus den aktuellen Tarifsteigerungen, während die Belastung mit
zusätzlichen Personalkosten im Rahmen der dritten Stufe der beschlossenen Stellenzusetzung im künst-
lerischen Bereich aufgrund eines weiteren Jahres im Interimsspielbetrieb um ein Jahr verschoben wurde.
Zudem wurden höhere Kartenerlöse im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau erwartet, da sich die Auslas-
tung erholt und zugleich durch die Neufestsetzung der Kartenpreise ab 2023/24 die Erlöse pro verkaufter
Karte gesteigert werden konnten. Vor diesem Hintergrund wurde der Betriebskostenzuschuss für
2024/25 moderat um TEUR 1.987 erhöht, um die weiterhin vorhandene überschüssige Liquidität des
Orchesters, die im Rahmen des Cash-Poolings der Stadt Köln verwaltet wird, abzuschmelzen. Zum Aus-
gleich des Jahresfehlbetrags soll der per 31.8.2024 verbliebene Gewinnvortrag herangezogen werden.
Bis zum Ende des ersten Quartals 2024/25 (1.9.2024 – 30.11.2024) weist das Betriebsergebnis des
Orchesters mangels erfolgswirksamer Abgrenzungen zum Teil noch deutliche Abweichungen von den
Plandaten aus. So lagen die Umsatzerlöse aus dem Kartenverkauf, der Opernbespielung und den sons-
tigen Erlösen des Spielbetriebs um TEUR 195 bzw. 7,4% unter den geplanten Erlösen. Die Entwicklung
der sonstigen betrieblichen Erträge unter Einschluss des Betriebskostenzuschusses verlief dagegen er-
heblich günstiger (TEUR +1.611 bzw. +44,3%), so dass die betrieblichen Erträge insgesamt am Ende
des ersten Quartals 2024/25 die Budgetansätze um TEUR 1.416 bzw. 22,6% überstiegen. Gleichzeitig
reduzierte sich der Aufwand für Material- und Leistungsbezüge (TEUR -256 bzw. -23,2%), während der
Personalaufwand die kalkulierten Kosten um TEUR 295 bzw. 6,3% überstieg. Unter Berücksichtigung
eines Rückgangs der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR -223 bzw. -71,9%) unterschritten
die betrieblichen Aufwendungen die Planansätze insgesamt um TEUR 184 bzw. 3,0%. Damit stellte sich
für das erste Quartal der Spielzeit 2024/25 ein Betriebsergebnis in Höhe von TEUR +1.786 ein, das um
TEUR 1.601 deutlich über dem budgetierten Ergebnis für diesen Zeitraum (TEUR +185) liegt.
Anlage 2 Jahresabschluss Gewinn-Verlustrechnung
1401 Zeichen
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung I/2 Gürzenich-Orchester Köln, Köln 2023/2024 2022/2023 € € € € 1. Umsatzerlöse 10.148.319,63 9.250.081,86 2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen -39.900,00 229.700,00 3. Sonstige betriebliche Erträge 13.877.691,99 13.936.730,64 4. Materialaufwand Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.039.921,88 4.748.316,15 5. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter 15.394.735,26 13.559.879,22 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 3.147.980,41 18.542.715,67 2.593.132,03 16.153.011,25 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 121. 989,65 118.470,39 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.992.578,86 1.783.607,27 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 330.614,76 28.209,35 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 195.641,91 216.324,00 - davon aus der Aufzinsung 216.324,00 € (Vorjahr 236.947,23 €) 10. Ergebnis nach Steuern -2.576.121,59 424.992,79 11. Sonstige Steuern 661,49 -3.050,27 12. Jahresfehlbetrag/-überschuss -2.576.783,08 428.043,06 13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.347.207,78 5.914.312,72 14. Entnahme aus Gewinnrücklagen 7.609,00 4.852,00 15. Bilanzgewinn 3.778.033,70 6.347.207,78 für die Zeit vom 1. September 2023 bis 31. August 2024 Gewinn- und Verlustrechnung - davon aus der Abzinsung 301,45 € (Vorjahr 869,00 €)
Anlage 1 Jahresabschluss Bilanz
2286 Zeichen
Eigenbetriebsähnliche Einrichtung I/1 Gürzenich-Orchester Köln, Köln AKTIVA 31.08.2024 31.08.2023 PASSIVA 31.08.2024 31.08.2023 € € € € € € A. Anlagevermögen A. Eigenkapital ---------------------------- ---------------------- I. Immaterielle Vermögensgegenstände I. Stammkapital 25.000,00 25.000,00 1. Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 40.504 ,00 49.272,00 2. Geleistete Anzahlungen 42.452,29 2.577,63 II. Gewinnrücklagen 2.606.080,07 2.613.689,07 82.956,29 51.849,63 III. Bilanzgewinn 3.778.033,70 6.347.207,78 II. Sachanlagen 6.409.113,77 8.985.896,85 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattun g 876.776,00 906.734,40 2. Geleistete Anzahlungen 1.000,00 0,00 877.776,00 906.734,40 B. Sonderposten für Investitions zuschüsse zum Anlagevermögen 43.816,00 49.341,00 --------------------------------------------------- ------------------------------------ 960.732,29 958.584,03 C. Rückstellungen B. Umlaufvermögen ------------------------- ---------------------------- 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpfli chtungen 903.823,00 1.011.488,00 I. Vorräte 2. Sonstige Rückstellungen 3.830.821,00 4.350.772,00 1. Betriebsstoffe 12.514,00 19.655,00 4.734.644,00 5.362.260,00 2. Unfertige Leistungen 330.000,00 369.900,00 342.514,00 389.555,00 D. Verbindlichkeiten II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände --------------------------- 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.500,0 0 18.500,00 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinsti tuten 39,56 41,95 2. Forderungen gegenüber die Stadt Köln 9.457.612,65 1 2.326.431,72 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 290.994,41 392.052,80 3. Forderungen gegen Eigenbetriebe 2.163.317,62 1.499. 077,49 3. Sonstige Verbindlichkeiten 21.503,24 27.206,79 4. Sonstige Vermögensgegenstände 845.431,50 784.002,90 312.537,21 419.301,54 12.472.861,77 14.628.012,11 III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.332.831,05 2.276.820,40 und Schecks 270,25 1.063.106,48 --------------------------------- -------------- 12.815.646,02 16.080.673,59 C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.563,72 54.362,17 ----------------------------------------------- 13.832.942,03 17.093.619,79 13.832.942,03 17.093.619,79 Bilanz zum 31. August 2024
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1547/2025
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 16.06.2025
- Erstellt
- 19.05.2025 11:06