Mandari Insight

3246/2022

Projektanträge im Rahmen des neunten Antragsdurchlaufs des Verfügungsfonds für das So-ziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 05.10.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 20.10.2022, TOP 8.1.4

Anlage 3_Bücher_Ei Kalk_geschwärzt

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Ansehen

Anlage 2_Kalk ist koscher_geschwärzt

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage 1_Veedelsgarten_geschwärzt

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Ansehen

Anlage 3_Bücher_Ei Kalk_geschwärzt

1883 Zeichen

Beiblatt zum Antrag vom Bücher_ei für Gelder aus dem Verfügungsfond 
 
Punkt 1. Bewerbung der Lesungen und Workshops/ööfentlichkeitsarbeit 
 
Wir haben mit dem Bücher_ei verschiedene Kanäle in den Sozialen Medien (Instagram und 
Facebook), die wir betreiben und auf denen wir unsere Veranstaltungen bewerben. Hier 
haben wir auch schon mehrere hunderte Follower, darunter viele Menschen die in Kalk leben 
und auch Kalker Institutionen wie z.B. das In house. 
Zudem haben wir einen Email Verteiler den wir stetig erweitern und pflegen, dort haben wir 
unter anderem Email Adressen von Menschen aus Kalk die sich bei unseren vorherigen 
Veranstaltungen auf den Email Verteiler haben setzen lassen, aber auch selbstorganisierte 
Migrantische Gruppen wie Demask, Afrokultur, Initative Keupstr., dem Kölner Komitee für 
Grundrechte, oder Swaf zur Unterstützung von Geflüchteten. 
 
Vor Veranstaltungen entwerfen wir Flyer und eine kleiner Anzahl an Plakaten die wir im 
Kalker Stadtgebiet verteilen. So haben schon Flyer von uns ausgelegen beim In House, bei 
Vision e.V, beim Nobiko, der Kaffeebar Bambule oder dem Bürgerhaus auf der Kalk 
Mülheimer Str.. 
 
Bisherige Veranstaltungen und Feste des Bücher_ei’s wurden immer sehr gut besucht, so 
dass wir durch unsere bestehenden Strukturen und dem Verteilen von Flyern und Plakaten 
im Kalker Stadtgebiet eine große Erreichbarkeit der Menschen im Veedel haben. 
 
 
Punkt 2. Öffnen in den Sozialraum 
Als Kooperationspartner unserer Veranstaltungsreihe im Sozialraum würden wir auf das In 
House zugehen, mit dem Inhouse haben wir schon häufiger Kontakt und auch schon 
gemeinsam zu Veranstaltung aufgerufen.  
Die Stadtteil Bücherei in Kalk haben wir bisher noch nicht in unserem Netzwerk, können uns 
aber gut vorstellen für einzelne Veranstaltungen bzw. die im Förderantrag beschriebene 
Veranstaltungsreihe in Kooperation zu gehen.

Anlage 2_Kalk ist koscher_geschwärzt

4973 Zeichen

Stadt Köln Starke Veedel - Starkes Köln
Die Oberbürgermeisterin Antrag auf Zuwendungen

Amt für Stadtentwicklung und Statistik aus dem Verfügungsfonds
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln Telefax 0221 / 221-28493

E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de

Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds

Humboldt/Gremberg und Kalk

Antragstellerin oder Antragsteller (Gruppe, Verein, Einrichtung, Person)
Sozialraumkoordination Kalk Kinderschutzbund Köln

Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner

Familienname Vorname

Projekttitel
Kalk ist koscher - Nachklang

Das Projekt ist eine
(Bitte maximal zwei Möglichkeiten ankreuzen.)

[| Maßnahme zur Aktivierung des Bewohnerengagements
Maßnahme zur Stärkung der Gemeinschaft und der Nachbarschaft

Maßnahme zur Stärkung der Eigenverantwortung und Selbsthilfe der im
Sozialraum lebenden Bürgerinnen und Bürger

Maßnahme zur Stärkung des Images und der Identifikation mit dem Sozialraum

Projektbeginn Projektende
01.10.2022 31.10.2022

Seite 1 von4

Beschreibung des Projektes

(sofern nötig, kann eine Anlage beigefügt werden) _

Im vergangenen Jahr organisierte ein Arbeitskreis in Kalk die Veranstaltungsreihe "Kalk
ist koscher" im Rahmen des Jubiläums 1700 jüdisches Leben in

Deutschland. Die Reihe fand ein großes medials Echo und alle Veranstaltungen,
Führungen durch die Geschichtswerkstatt, Hofkantine, Konzert und Kinovorführungen |
waren gut besucht. Die Rückmeldungen aller Besucher*innen waren sehr positiv. |
Mehrere Bürger*innen kamen auf uns zu mit dem Wunsch, weitere kulturelle
Veranstaltungen in Kalk möglich zu machen.

Die Kongress der European Piano Teachers Association (EPTA) findet in
diesem Jahr in Köln an der Musikhochschule statt. Zwei Konzertpianisten
aus Israel sind zu diesem Kongress eingeladen. Die Kirchenmusikerin der |
evangelischen Gemeinde Kalk ist im Präsidium der EPTA |
http://epta-deutschland.de/cms/front_content.php?idcat=6=1und kann das Konzertduo
Kanazawa-Admony, aus Israel für ein Konzert in Kalk gewinnen.
http://Ikanazawa-admony.com/home.asp

Das Duo wird am 30. Oktober um 16:00 ein Konzert jüdischer Komponisten aus
unterschiedlichen Weltregionen vorstellen.

Damit findet das Projekt "Kalk ist koscher" in 2022 einen Nachklang.

Alle bisher beteiligten Akteure engagieren sich für das friedliche Zusammenleben in

Welche Bewohnergruppen sollen besonders mit dem Projekt angesprochen werden?
Alle Bewohner*innen; |
Das Konzert ist kostenlos. Eine Spende wird nicht erbeten.

Die Veranstaltung ist ein niedrigschwelliges Kulturangebot, das sich an alle
Bewohner*innen des Stadtteils richtet.

|

Was soll das Projekt für die Bewohnerinnen und Bewohner im Sozialraum erreichen?
(Zum Beispiel Stärkung des Zusammenhaltes)

Ziele des Konzerts:

11. Verbesserung der Identifikation der Bewohner*innen mit den Sozialraumgebieten
12. Ansprache breiter, aber auch neuer Bewölkerungsgruppen, durch ein hochwertiges
klassische Kulturangebot

3. Förderung der kulturellen Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen

4. Kontakte und Verbindung schaffen zwischen verschiedenen sozialen Gruppen im
|Sozialraumgebiet |
5. Förderung eine positiven Außenwahrnehmung der Sozialraumgebiete

Seite 2 von 4

Kosten des Projektes

Art der Kosten bitte detailliert darstellen Kosten in Euro

Bereitstellung, An- und Abtransport und Stimmung eines

Konzertflügels 1200,59 €

Miete des Konzertsaals im Klarissenkloster Kalk

Sonderpreis 420,00 €
Infomaterial, Druck und Verteilung 150,00€
Summe der Kosten inklusive Mehrwertsteuer 1770,59

Summe der Kosten (inklusive Mehrwertsteuer)

Einnahmen des Projektes

Beiträge oder Spenden 0
Eintrittsgelder oder sonstige Einnahmen 0
Summe der Einnahmen 0
Beantragter Zuschuss aus dem Verfügungsfonds 1770,59

(Differenz Kosten abzüglich Einnahmen, maximal 4999 Euro netto laut Richtlinie)

Seite 3 von 4

Begründung zur Auszahlung eines Abschlags vor Projektbeginn

Höhe des beantragten Abschlags

Maximal 30 Prozent des beantragten Zuschusses,
höchstens 1500 Euro.

Kontoverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers

Kontoinhaberin oder Kontoinhaber
Familienname Vorname

Die Antragstellerin oder der Antragsteller versichert mit der Unterschrift, dass die
beantragte Maßnahme bedarfsgerecht und sinnvoll ist und vorrangige
Finanzierungsmöglichkeiten aus anderen Quellen, zum Beispiel bezirks- oder
sozialräumliche Mittel oder anderer Fördermittelgeber geprüft wurden. Weiterhin wird mit
der Unterschrift bestätigt, dass die in diesem Antrag gemachten Angaben vollständig
und richtig sind, einschließlich seiner Anlagen.

Hinweis zum Datenschutz

Beachten Sie bitte die für dieses Verfahren geltenden Hinweise zum Datenschutz nach
Artikel 13 beziehungsweise Artikel 14 DSGVO (Datenschutzgrundverordnung).

X Ich bin mit der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zu dem in den
Datenschutzhinweisen genannten Zweck einverstanden. Eine Bearbeitung ist ohne
eine entsprechende Einwilligung nicht

[#77
£D (de, O du OÖ 7

Ort und Datum

Seite 4 von 4

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

6824 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IX/15 
 
Vorlagen-Nummer 
 3246/2022 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Projektanträge im Rahmen des neunten Antragsdurchlaufs des Verfügungsfonds für das So-
ziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk 
Beschlussorgan 
 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Kalk beschließt  
 
 dem Antrag des Campus: Gesundheit & Perspektiven (Köln Kalk) auf Zuwendungen aus dem 
Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt 
„Veedelsgarten – Wir wachsen an unseren Herausforderungen!“ in der beantragten Höhe von 
4.660,00 € brutto, 
 
 dem Antrag der Sozialraumkoordination Kalk Kinderschutzbund Köln auf Zuwendungen aus 
dem Verfügungsfonds für das Soziale Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ für das 
Projekt „Kalk ist koscher - Nachklang“ in der beantragten Höhe von 1.770,59 € brutto, 
 
 dem Antrag der Bücher_ei, selbstorganisierte Bücherei auf der Pflanzstelle Kalk, Neuerburg-
straße 18 auf Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Hum-
boldt/Gremberg und Kalk“ für das Projekt „Lesungen und Workshops im Bücher_Ei Kalk“ in 
der beantragten Höhe von 3.200,00 € brutto, 
 
 
statt zu geben. 
 
Beschlussalternative  
 
Die Bezirksvertretung Kalk beschließt, dass für die drei Anträge oder für einen einzelnen Antrag keine 
Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und 
Kalk“ bereitgestellt werden.  
 
 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 20.10.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  120.000,00 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 84.000,00  70 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Die Stadt Köln hat sich mit Ratsbeschluss vom 20.12.2016 (Vorlage Nr. 2899/2016) für die Durchfüh-
rung des Leitkonzepts „Starke Veedel – Starkes Köln“ entschieden. Mit dem Programm „Starke Vee-
del - Starkes Köln“ steht die Stärkung der Stadtquartiere mit besonderem Förderbedarf sowie die 
nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation der in diesen Quartieren lebenden Menschen im Fo-
kus. Die Aktivierung der in dem Sozialraum lebenden Bürger*innen ist daher ein entscheidender Bau-
stein für die erfolgreiche Umsetzung von „Starke Veedel – Starkes Köln“.  
Mit dem Beschluss des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes im Soziale -Stadt-Gebiet „Hum-
boldt/Gremberg und Kalk“ am 28.09.2017 (Vorlage Nr. 2488/2017) wurde die Grundlage geschaffen, 
um Zuwendungen aus dem Städtebauförderprogramm zu beantragen. Der Förderantrag zur Maß-
nahme 0.0.1 „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ wurde mit Zuwendungsbescheid vom 
30.09.2019 durch den Fördermittelgeber positiv beschieden.  
Der Verfügungsfonds ist eine Teilmaßnahme des „Büros für Quartiersmanagement und Aktivierung“. 
Für das Soziale-Stadt-Gebiet „Humboldt/Gremberg und Kalk“ stehen im Bewilligungszeitraum 2020 - 
2023 Zuwendungen aus dem Verfügungsfonds mit einem Gesamtvolumen von 120.000,00 € brutto 
zur Verfügung. Die maximale Zuwendungshöhe pro Projektantrag wird auf 4.999,00 Euro netto be-
grenzt.

3 
Grundlage für die Vergabe der Fördermittel aus dem Verfügungsfonds bildet eine kommunale Richtli-
nie, die auf Basis der Förderrichtlinie „Stadterneuerung 2008“ des Landes NRW erstellt und von der 
Bezirksvertretung Kalk, beschlossen wurde (Vorlage Nr.1445/2020).  
Über die Gewährung einer Zuwendung aus dem Verfügungsfonds entscheidet die Bezirksvertretung 
Kalk nach einer Vorprüfung der Anträge durch ein Fachgremium, das aus dem Quartiersmanage-
ment, je einer/einem Sozialraumkoordinator*in für die Räume Humboldt/Gremberg und Kalk, der Be-
zirksjugendpflege sowie je einer/einem Vertreter*in des Interkulturellen Dienstes und des Bürgeram-
tes Kalk gebildet wird.  
In der gesamten Projektlaufzeit sind 11 Antragsdurchläufe vorgesehen. Bei einer Fördersumme von 
120.000 € stehen pro Durchgang rund 10.910 € zur Verfügung. 
Im Rahmen des zum 30.08.2022 beendeten neunten Antragsdurchlaufes wurden vier Anträge als 
grundsätzlich förderfähig an das Fachgremium weitergeleitet. Das Antragsvolumen der förderfähigen 
Anträge belief sich im neunten Durchgang auf 14.290,59 € brutto.  
Der Antrag „Mädchen*Stark“ von Anna Wibbeke und Vera Blum wird nach Überarbeitung durch die 
Antragstellerinnen erneut dem Fachgremium vorgelegt. 
 
Aus dem Beratungsgremium ergeht die Empfehlung an die Bezirksvertretung Kalk, die drei 
eingegangenen Projekte zu bewilligen: 
 
 Summe  9.630,59 € 8.092,94 € 9.630,59 € 0 € 
Antragsteller*in 
 
Projekt Gesamtpro-
jektkosten 
brutto 
Beantragte  
Förderung 
netto (Brut-
tow ert abzgl. 
19% Mw St) 
Beantragte  
Förderung 
brutto 
 
Eigenanteil 
brutto 
(vom Antrag-
steller zu tragen) 
Campus: Gesundheit 
& Perspektiven (Köln 
Kalk) 
Veedelsgarten – Wir 
wachsen an unseren Her-
ausforderungen!  
4.660,00 € 3.915,97 € 4.660,00 € 0 € 
Sozialraumkoordina-
tion Kalk Kinder-
schutzbund Köln  
Kalk ist koscher - Nach-
klang 
 
1.770,59 € 1.487,89 € 1.770,59 € 0 € 
Bücher_ei, selbstor-
ganisierte Bücherei 
auf der Pflanzstelle 
Kalk, Neuerburgstr. 
18 
Lesungen und Workshops 
im Bücher_Ei Kalk  
3.200,00 € 2.689,08 € 3.200,00 € 0 € 
 
Finanzen 
Der neunte Antragsdurchlauf endete zum 30.08.2022. Für diesen Durchlauf stehen rund 11.000,00 € 
brutto zur Verfügung.  
Die drei fristgerecht beantragten Projekte umfassen ein förderfähiges Gesamtvolumen von  
9.630,59 € brutto. Die nicht verausgabten Fördermittel stehen für den folgenden Antragsdurchlauf zur 
Verfügung. 
Die Finanzierung der förderfähigen Gesamtkosten der Maßnahme erfolgt aus dem Teilergebnisplan 
0902 – Stadtentwicklung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen.  
 
Anlagen 
Anlage 1 Projektantrag „Veedelsgarten – Wir wachsen an unseren Herausforderungen“  
Campus: Gesundheit & Perspektiven (Köln Kalk)

4 
Anlage 2 Projektantrag „Kalk ist koscher - Nachklang“ 
Sozialraumkoordination Kalk Kinderschutzbund Köln 
Anlage 3 Projektantrag „Lesungen und Workshops im Bücher_Ei Kalk 
 Bücher_ei, selbstorganisierte Bücherei auf der Pflanzstelle Kalk, Neuerburgstr. 18 
 
 
Anlagen

Anlage 1_Veedelsgarten_geschwärzt

7488 Zeichen

Veedelsgarten - Wir wachsen an unseren Herausforderungen! 
Projektbeschreibung 
Der Raum hoch 3, mit seinem Veedelsgarten, ist ein Ort für eigene Ideen. Hier sind Mitbürger*innen 
jeden Alters willkommen und das Angebot wird stetig weiterentwickelt. Es ist ein Ort der Begegnung, 
an dem Beratung, Bildung und nachbarschaftliche Vernetzung stattfindet. Die Mitbürger*innen 
werden freundlich und offen von der Veedelslotsin und der Sozialraumkoordinatorin bzw. dem Team 
willkommen geheißen.   
So auch wir vom Campus: Gesundheit& Perspektiven. Hier haben wir die Möglichkeit, innerhalb des 
Lebens- und Sozialraums unserer Klientel, Angebote zum Thema ‚Essbare Stadt‘ zu verorten. Nutzen 
werden wir dafür in erster Linie den Gartenbereich der Einrichtung. Wir haben vor, hier Hochbeete 
zu errichten und diese gemeinsam mit unseren Teilnehmer*innen und interessierten Nachbar*innen 
zu pflegen und zu nutzen. Aber auch ein Gruppenraum mit großzügiger Küchenzeile steht zur 
Verfügung. So kann gekocht, eingemacht, Samen gesammelt, Tees hergestellt werden und vieles 
mehr. 
In diesem Antrag geht es um ein Gartenprojekt, das als Gruppenangebot regelmäßig stattfinden soll. 
Es wird durch ein Team aus Ergotherapeutin sowie Sozialpädagog*innen vom Campus: Gesundheit 
und Perspektiven betreut. Campus Gesundheit und Perspektiven ist eine Maßnahme in welcher wir 
langzeitarbeitslose Menschen mit verschiedenen gesundheitlichen Einschränkungen und oft 
vielschichtigen sozialen Problemlagen auf dem Weg zu neuen Perspektiven für ihr Leben begleiten. 
Das Angebot richtet sich an Kalker Bürger*innen, die ihren Lebensunterhalt vom Jobcenter beziehen.  
In unserer Arbeit erleben wir immer wieder Menschen, die sich seit langer Zeit sehr unselbstständig, 
isoliert und hoffnungslos fühlen. Im Rahmen unseres Projekts soll für unsere Teilnehmer*innen zum 
einen Natur erlebbar werden, zum anderen sollen die Menschen niedrigschwellig ins Tun kommen 
und so Selbstwirksamkeit, Wachstum und Wandel erfahren. Das Gartenprojekt steht zudem jede*r 
Mitbürger*in offen, die*der Interesse am Gärtnern hat. So bietet sich die Gelegenheit, Menschen aus 
dem eigenen Sozialraum kennenzulernen und sich zu vernetzen. 
Für unsere teilweise sehr belasteten Teilnehmer*innen soll hier ein niedrigschwelliges Angebot in 
Wohnortnähe geschaffen werden, bei dem Verantwortungsgefühl und Gruppenkompetenz gestärkt 
werden können, jedoch auch ein Ein- oder Ausstieg je nach gesundheitlicher Verfassung jederzeit 
möglich ist. 
Im Projekt möchten wir offen ansetzen und so jede*r Teilnehmer*in die Gelegenheit geben, es mit 
Wünschen und Inhalten zu füllen. Wir verstehen das Projekt nicht nur als Gruppen- und 
Sozialraumaktivität, sondern auch als Raum zum Lernen und Wissen teilen, für’s Erleben, Diskutieren 
und Beobachten. Jede*r Besucher*in/ Gärtner*in soll sich je nach Tagesform, Möglichkeiten und 
Bedürfnissen beteiligen können. Die Eine mit ihren handwerklichen Fertigkeiten oder dem Wissen 
über Pflanzen und Pflege jener. Der Andere freut sich über niederschwellige Anregungen und 
darüber regelmäßig frische Kräuter mit nehmen zu dürfen. Manche möchten den Garten 
mitgestalten und planen; Wer am liebsten kaum sprechen, sondern mehr im Element sein mag, zupft 
kleine Blätter, zieht Unkraut, gießt und unterstützt somit das Projekt. Und gerade Menschen mit 
starken psychischen Belastungen sind oftmals froh, ihre Wohnung verlassen zu haben und an der 
frischen Luft bzw. unter Menschen gewesen zu sein.  
 
Während des Projektes wird Wissen bezüglich der Saat, Pflege und Ernte von essbaren Pflanzen 
angesammelt und geteilt. So soll es auch die Möglichkeit geben, erworbenes Wissen bzw.

Fähigkeiten in den Stadtteil hinauszutragen. Beispielsweise in Form von Guerilla-Gardening oder 
Gärtnern in kleinen Behältnissen. Nach jedem Treffen soll jede*r Teilnehmer*in einen individuellen 
Mehrwert empfinden. Der Veedelsgarten steht unabhängig unserem Gartenprojekt allen 
Mitbürger*innen zum Verweilen und Partizipieren offen. 
In den Hochbeeten sollen liebevoll gestaltete Informationskärtchen stehen. Diese informieren teils 
über die Pflanzen, andere laden zum gemeinsamen Gärtnern ein. Es soll eine regelmäßig 
stattfindende Projekt- Gartengruppe geben, wodurch die Pflege der Pflanzen gesichert wird. 
Beginn des Projekts soll noch im Oktober sein. Zunächst kann geplant, gebaut, geschnuppert, gelernt 
und ausgetauscht werden. Mit Hilfe der Gewächshausaufsätze hätten wir bereits in den kälteren 
Monaten Gelegenheit, auszusähen. So bestünde auch die Möglichkeit, gemeinsam mehr über 
regionalen Anbau rund ums Jahr zu lernen und zu erfahren. Wir wünschen uns, dass das Projekt auch 
über den Förderungszeitraum hinaus bestehen bleibt. 
 
Inhalte und Herangehensweisen 
• Pflegeleichte Obst- und Gemüsesorten anbauen; hierbei Erfahrungen sammeln und 
Selbstwirksamkeit erleben.  
• Zu anderer Stunde Freund*innen, Familie und Nachbarschaft in den Veedelsgarten 
einladen, um die Entwicklung aufzuzeigen, Erfahrungen zu teilen und zu genießen. 
(Vernetzung) 
• Nachhaltiges und ressourcenschonendes arbeiten:  
➢ Bei der Auswahl der Pflanzen auf die Gegebenheiten des Ortes achten. Pflanzen wählen, 
die resistent sind, Hitze gut vertragen und an den jeweiligen Standort passen. 
➢ Durch einfache Wege Regenwasser (anstelle von Trinkwasser) verwenden, die low-
budget zu Hause nachgebaut werden können. 
➢ Regionale, nektarreiche Sorten pflanzen, die somit auch die regionalen Insekten schätzen 
und unterstützen. (dem Insektensterben entgegenwirken). 
➢ Ökologische und biologische Wege der Schädlingsbekämpfung bzw. Tipps und Tricks 
bezüglich der Vermeidung von Befall. 
• Die Alexianer und ihr soziales Engagement schätzen, indem man dort Pflanzen ordert. 
• Hochbeete in unterschiedlichen Höhen und von guter Qualität (somit nachhaltig) von 
einer sozialen Werkstatt angefertigen lassen. (Kostenvoranschläge der Alexianer und 
GWK folgen) 
• Vernetzung mit der Stadt und mit Werkstoffhöfen, um ggf. Material zu recyceln (z.B. 
ausgediente Zäune als Rankhilfe; Palettenbeete) 
• Duftbeet für die Sinne und die Psyche, sowie den Eigenbedarf. 
• Gemeinschaftlich, demokratisch und wertschätzend zu Entscheidungen finden. 
Vereinbarungen treffen, Verantwortung übernehmen, den Prozess reflektieren und 
festhalten. 
• Vertikales Gärtnern, welches auf kleinem Raum adaptiert werden kann (ggf. dem eigenen 
Balkon) 
• Die Hochbeete durch Aufbauten für die Phase der Aufzucht als Gewächshäuser nutzbar 
machen und somit die Pflanzen vor Kälte und Tieren schützen.

Mögliche aufbauende Angebote  
• Kochen und Tee trinken mit Kräutern aus dem Garten 
• Ernte- und Jahreszeitenfeste 
• Kräuter und Duftpflanzen zur Weiterverarbeitung trocknen 
➢ Duftsäckchen mit getrockneten Pflanzen aus dem Veedelsgarten erstellen 
➢ wohltuende Tees  
➢ kreativ weiterverarbeiten (Mosaik legen, Grußkarten, Bilder in Passepartouts...) 
• Einmachen der Ernte  
• Fotoprojekt/ Informationsbroschüren für das Veedel (Wissen/ Erfahrungen teilen) 
• in der Gruppe organisierte Vorträge zu gartenrelevanten Themen (Skillsharing) 
• mit selbstgemachten Pflanzenfarben malen 
• Herstellung kleiner Pflanzgefäße aus geleerten Behältern nach dem Upcycling-Prinzip. So 
können kostenfrei und ressourcenschonend Kleinstgärten im eigenen Wohnraum und in der 
Nachbarschaft entstehen. 
• Naturerlebnis- und Bildungsworkshops zu von den Teilnehmenden wählbaren Themen. Je 
nach Bedarf durch externe Expert*innen unterstützt.

Beratungsverlauf (1)

20.10.2022 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.1.4 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Neuerburgstraße 18
  • Mülheimer Straße
  • Willy-Brandt-Platz 2
  • Straße 18

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Details

Aktenzeichen
3246/2022
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
05.10.2022
Erstellt
04.10.2022 16:34