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V/0201/2026

Statusbericht Digitallabor

Vorlagen 27.05.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss für Schule und Weiterbildung, Sitzung am 11.06.2026, TOP 11

Berichtsvorlage

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Berichtsvorlage

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V/0201/2026 
V/0201/2026 
 
 
Öffentliche  Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Statusbericht Digitallabor 
 
 
 
Beratungsfolge  
 
   11.06.2026 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht 
 
 
Bericht: 
1. Ausgangslage 
 
Der Rat hat im März 2020 (V/0077/2020) die Einrichtung des Digitallabors in der Zuständigkeit des 
Amtes für Schule und Weiterbildung zur Stärkung der Medien- und Digitalkompetenz von Lehrkräften 
an Grund- und weiterführenden Schulen beschlossen. Die damals neu gegründete Stabsstelle Digita-
le Bildung hat mit dem Digitallabor einen Ort bekommen, an dem sie neue digitale Lehr- und Lern-
werkzeuge mit Lehrkräften auf  Einsatzfähigkeit für den Schulalltag testen  konnte, bevor sie ange-
schafft werden. Zugleich konnten Lehrkräfte im kompetenten Einsatz dieser Geräte unterstützt wer-
den (V/1056/2020). 
Infolgedessen wurde mit der Bezirksregierung Münster eine Kooperationsvereinbarung zur Intensivie-
rung der Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitenden der Stabsstelle und den Medienberatenden 
getroffen. Im Herbst 2021 wurden gemeinsam mit den Medienberatenden der Bezirksregierung Müns-
ter die Räumlichkeiten am Leonardo-Campus 6a bezogen. Aufgrund der Pandemie konnte 2021 kein 
offener Betrieb aufgenommen werden. Seit Herbst 2022 finden Veranstaltungen im Regelbetrieb statt 
und das Aufgabenportfolio wächst stetig mit den Anforderungen zeitgemäßer Bildung. Sechs Jahre 
nach dem Beschluss ist das Digitallabor ein fachlicher Knotenpunkt für die digitale Schulbildung in 
Münster und der Region und übernimmt die Aufgaben eines Kommunalen Medienzentrums.  Eine 
erfolgreiche Entwicklung, über die im Folgenden berichtet wird, um das Potenzial dieser Einrichtung 
zu verdeutlichen.  
2. Leitbild und Aufgaben: Digitallabor Münster als Kommunales Medienzentrum 
 
In der Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“ (2016) sowie der 
dazugehörigen Handlungsempfehlung (2021) wird digitale Bildung als Aufgabe einer breiten 
Verantwortungsgemeinschaft definiert. Die Ziele sind dabei der Kompetenzaufbau der Lernenden, die 
Professionalisierung der Lehrkräfte, eine verlässliche Infrastruktur sowie die Weiterentwicklung von 
Unterricht und Organisation. In diesem Verbund sind die Kommunen für die Infrastruktur, den Betrieb 
und die nachhaltige Ausstattung verantwortlich, während die Kommunalen Medienzentren (KMZ) die 
Amt für Schule und 
Weiterbildung  
 
28.05.2026  
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Frau Dr. Zeisberg  
Telefon: 492-2843 
Zeisberg@stadt -
muenster.de

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V/0201/2026 
Beiträge der verschiedenen Ebenen bündeln und in die Praxis umsetzen. Laut den 
Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen -Lippe (LVR, LWL) 1 bestehen die Kernaufgaben 
eines KMZ in der Bereitstellung von Bildungsmedien und digitalen Werkzeugen, der Beratung zu 
Lern-IT und der medienpädagogischen Qualifizierung (LVR; LWL: 2022) 2. Dieses Rollenverständnis 
prägt auch das Digitallabor Münster: Im MakerSpace werden digitale Werkzeuge erprobt, Lehrkräfte 
werden qualifiziert und die Technik gelangt über den Verleih direkt in den Unterricht. Darüber hinaus 
werden Schulen gemeinsam mit den Medienberatenden zu Lern -IT und Medienkonzepten beraten 
und als Teil der Schulträgerin fließen die Erfahrungen unmittelbar in Ausstattungsentscheidungen ein. 
Leitend ist dabei das Prinzip „erst erproben, dann investieren“. Das Digitallabor setzt die 
Kernaufgaben eines Kommunalen Medienzentrums wie folgt für Münster um: 
2.1 Bereitstellen und Verleihen: Technik in die Praxis bringen 
 
Mit dem Verleihangebot werden Schulen digitale Werkzeuge zur Verfügung gestellt. Dies ermöglicht 
den Schulen sowie der Schulträgerin erprobungsbasierte Entscheidungen bei der Ausstattungsan-
schaffung zu treffen . Zum Angebot gehören unter anderem VR -Brillen, Film- und Audiotechnik, ver-
schiedene Roboter und Microcontroller, Schreibmotorik-Stifte sowie 3D-Druckstifte. Im MakerSpace 
stehen 3D-Drucker, Lasercutter, ein Plotter und eine digitale Stickmaschine zur Erprobung mit fach-
kundiger Begleitung auf Anfrage bereit. Schulen können die Geräte vor Ort oder im Unterricht testen. 
Die daraus gewonnenen Erfahrungen unterstützen die Schulträgerin und die Schulen bei Investitions- 
und Technologieentscheidungen. Beispielsweise haben Schulen wie das Freiherr vom Stein -
Gymnasium, Gymnasium Paulinum und Grundschule York auf Basis dieses Erprobungs- und Bera-
tungsangebots eigene fächerübergreifende MakerSpaces entwickelt. 
 
Zur Unterstützung einer innovativen Schul- und Unterrichtsentwicklung hat das Ministerium für Schule 
und Bildung Nordrhein-Westfalen (MSB) im Jahr 2024 die Pilotprojekte Digital Making Places und 
Virtual Reality ausgerollt. Allen 33 Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und 45 KMZ wurden 
digitale Werkzeuge im Bereich Making und VR-Brillen zur Verfügung gestellt, um sie vor Ort für ange-
hende und berufstätige Lehrkräfte erfahrbar zu machen und Making als Unterrichtskultur zu fördern3. 
Die Überlassung der Ausstattung ist durch Verträge zwischen dem MSB und der Stadt geregelt (An-
lage 3 und 4).  In der Rolle des Kommunalen Medienzentrums bietet das Digitallabor auf Anfrage so-
wie im Rahmen von Veranstaltungen Einführung in die Werkzeuge, berät zum Einsatz und ermöglicht 
die Testung im Schulalltag über den Verleih.   
 
Für den ersten Kontakt mit diesen Geräten ist ein Vermittlungsangebot „Escape & Make: Durch Tin-
kern, Coding und Making zum Meisterdieb“ entwickelt und als Open Educational Resources (OER) für 
interessierte KMZ und Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) frei zugänglich gemacht 
worden. In Kooperation mit der Universität Münster wurde „Escape & Make“ im Rahmen des Projekts 
„Euregionale Bildungskette (EDL)“ ins Niederländische übersetzt. Ziel des Projekts ist es, die Zu-
sammenarbeit und den Austausch im Bildungsbereich in der Grenzregion zu stärken. Das Projekt ist 
Teil des Interreg VI-Programms Deutschland–Nederland und wird von der Europäischen Union sowie 
weiteren Partnern gefördert. Die Materialien stehen ebenfalls als OER zur Verfügung.4 
 
1 Die Landschaftsverbände  Rheinland und Westfalen -Lippe unterstützen über ihre Landesmedienzentren die 
Kommunalen Medienzentren seit  Jahren bei der Entwicklung ihrer Angebote und Profile. Sie verantworten auch 
die Plattform Bildungsmediathek NRW (ehemals EDMOND NRW), die Schulen digitale Bildungsmedien bereit-
stellt. In Münster liegt die Bildungsmediathek NRW im Verantwortungsbereich der Stadtbücherei.  
 
2 LVR; LWL (2022): Kommunale Medienzentren in Nordrhein -Westfalen. Homepage „Lehren und Lernen in der 
digitalen Welt“ des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein -Westfalen URL:  
https://www.lernen-digital.nrw/unterstuetzungsstrukturen/kommunale -medienzentren  
3 Mehr Informationen zum Pilotprojekt „Digital Making Places“ auf Homepage des MSB NRW: URL: 
https://www.schulministerium.nrw/presse/pressemitteilungen/mit -robotern-hochleistungsrechnern-oder-
videostudios -zu-einem-neuen  
4 Die Materialien sind auf der Homepage der Universität Münster zu finden, URL: URL: https://www.uni -
muenster.de/ZNS/Unterichtsmaterial.html

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2.2 Beraten und Abstimmen: Pädagogik vor Technik 
 
Die Beratungsangebote stellen den didaktisch zielführenden Einsatz digitaler Werkzeuge in Schulen 
sowie den gelingenden Technikeinsatz in den Mittelpunkt. Sie erfolgen in Kooperation mit den Medi-
enberatenden, citeq@school und der Stabsstelle Digitale Bildung, da diese Fragestellungen nur mul-
tiprofessionell und mit Einbindung aller Beteiligten sinnvoll umgesetzt werden können. Die zentralen 
Angebote sind: 
 
• Mediencafé: wöchentliches, offenes Beratungsangebot für Lehrkräfte zu Fragen rund um den 
didaktisch zielführenden Einsatz von digitalen Tools (Einzel- und Gruppenanfragen; Buchung 
bis 24 Std. vorab) 
 
• Netzwerktreffen Digitalisierungsbeauftragte5: zweimal jährlich pro Schulform (Grund- und För-
derschulen sowie weiterführende Schulen , Förderschulen und Berufskollegs, Themen sind 
u.a. zielgerichteter Einsatz von KI, Medienkonzeptentwicklung und -etablierung) 
 
• Netzwerktreffen IT-Kontaktlehrkräfte aller Schulformen: drei Termine pro Schuljahr zur Unter-
stützung der Lehrkräfte, die den First-Level-Support in den münsterschen Schulen umsetzen 
 
• Beratung zu Planung und Umsetzung von Ausstattungen sowie zu anderweitigen Fördermög-
lichkeiten auf Anfrage 
 
Diese Formate ermöglichen es, in Kombination mit dem Erprobungs- und Verleihangebot eine erfah-
rungsbasierte und multiperspektivische Abstimmung zwischen Pädagogik, Technik und Verwaltung 
vorzunehmen. 
2.3  Qualifizieren: Für einen sicheren, reflektierten und kreativen Medieneinsatz 
 
Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte stehen täglich vor großen Herausforderungen, sachlich und 
fundiert auf demokratiefeindliche Inhalte reagieren zu können  oder Kinder und Jugendliche im ver-
antwortungsbewussten und gesunden Umgang mit Sozialen Medien und digitalen Medien im Allge-
meinen zu beraten. Die im Folgenden gelisteten Qualifizierungsangebote richten sich an Lehrkräfte, 
weiteres pädagogisches Personal sowie Schülerinnen und Schülern und werden in Kooperation mit 
Landes- und Regionalpartnern (Landesanstalt für Medien NRW, L WL und LVR, M SB) mit dem Ziel 
vor Ort verfügbar gemacht , Schüler*innen für einen reflektierten, sicheren und kreativen Medienein-
satz zu stärken. Die Angebote sind: 
 
• Zertifikatsqualifizierung Internet-ABC für Lehrkräfte  der Grundschulen: Seit 2024 wurden vier 
Qualifizierungsreihen umgesetzt und 36 Grundschullehrkräfte mit dem Ziel zertifiziert, Ansätze 
und Materialien kennenzulernen, die sie unterstützen, Schülerinnen und Schüler auf das Le-
ben in der Digitalität vorzubereiten. 
 
• Medienscouts-Programm für Grund- und weiterführende Schulen: Die Koordination des seit 20 
Jahren erfolgreichen Landesprogramms setzt seit 2025 das Digitallabor um. Ziel dieses Ange-
bots ist, Schülerinnen und Schüler zu Multiplikatoren und Multiplikatorinnen für Medienkompe-
tenz auszubilden (ca. 70 Schüler*innen und Lehrkräfte). 
 
• „Diginautis – Prävention exzessiver Mediennutzung im Grundschulalter“ : Um Kinder in der 
Grundschule im kompetenten und gesunden Umgang mit digitalen Medien zu stärken, hat die 
Suchthilfe Aachen das Präventionsprogramm „Diginautis“ entwickelt. Nach erfolgreicher Er-
 
5 Digitalisierungsbeauftragte sind Lehrkräfte, die die Schulentwicklung in der digitalen Welt begleiten. Pro Schu-
le ist eine Lehrkraft für diesen Aufgabenbereich verantwortlich.

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probung wird das Angebot über die Medienzentren landesweit allen Grundschulen zur Verfü-
gung gestellt. Das städtische Team wurde zusammen mit einem Medienberatenden geschult 
und bietet ab Herbst 2026 Schulung mit Fokus auf Suchtprävention im Medienkonsum. 
 
• Fortbildungsangebot für Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal „Demokratie on de-
mand“ zur Stärkung der Informationskompetenz bei Schüler n und Schüler innen: Seit 2024 
wird eine umfassende Schulung des Personals von KMZ im Raum Westfalen-Lippe durch den 
LWL umgesetzt, damit diese ihr Wissen vor Ort an pädagogisches Personal in Schulen  wei-
tergeben.   
 
Das Angebot erweitert das Portfolio des Digitallabors als KMZ und trägt dazu bei, die Bedeutung der 
gesellschaftlichen Implikationen von Digitalisierung im Allgemeinen und Social Media im Speziellen 
sowie die Relevanz von medienpädagogischer Arbeit auf kommunaler Ebene sichtbar zu machen. 
 
3. Kooperationen und Netzwerke für eine innovative digitale Bildung in Münster 
 
Kooperation und Netzwerkarbeit sind im Kontext der Digitalisierung von entscheidender Bedeutung, 
um mit dem digitalen Wandel Schritt zu halten. Die rasanten technologischen Neuerungen sowie die 
Abhängigkeit vom Marktgeschehen in Bezug auf die Verfügbarkeit digitaler Lehr- und Lernwerkzeuge 
machen Kooperationen unabdingbar. Durch das Teilen von Ressourcen, Expertise und Praxiswissen 
lassen sich neue Angebote und digitale Werkzeuge zügig erproben und für Schulen verfügbar ma-
chen. In Zusammenarbeit mit Partnern und Partnerinnen können Zielgruppen über Schule oder die 
Stadtgrenzen hinaus erreicht werden. Kooperationen unterstützen uns dabei, neuer Angebote und 
Bildungsmaterialien zu entwickeln, Teilhabe zu fördern und die Stadt Münster im Kontext Medienbil-
dung zu repräsentieren. Konkret stellt sich diese Arbeit wie folgt dar: 
 
• Angebote der offenen Kinder- und Jugendbildung – Jugend hackt Lab Münster -: Das Digital-
labor stellt dem Partner "openSenseLab gGmbH" für die Durchführung regelmäßiger Angebo-
te im Bereich der digitalen Bildung Räumlichkeiten und Geräte zur Verfügung. Diese Angebote 
richten sich an Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren und werden jeden zweiten Diens-
tagnachmittag umgesetzt.  
 
• Regionale Kooperationen, wie sie im Projekt "Euregionale Bildungskette" mit der Universität 
Münster in Form der Übersetzung des Vermittlungsansatzes "Escape & Make" in Niederlän-
disch praktiziert werden, verbreitern das Wirkpotenzial in der Region und in den Niederlanden. 
 
• Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ämtern und Organisationen (Jugendhackathon 
"Hack your City")  
 
• Zusammenarbeit mit den Hochschulen in Drittmittelprojekten (z.B. mit der FH Münster bei „Al-
vis pro“). 
 
• Repräsentanz und Austausch in der Arbeitsgruppe „Kommunale Medienzentren“ des Städte-
tages 
 
 
Details zu konkreten Angeboten und Terminen stehen in der Veranstaltungs - und Kooperationsliste 
(Anlage 1).  
4. Finanzielle und personelle Rahmenbedingungen  
 
Das Digitallabor Münster ist in der Stabsstelle Digitale Bildung im Amt für Schule und Weiterbildung 
verankert und setzt sein Programm selbstständig sowie in Kooperation mit Partnerinnen und Partnern 
(Medienberatende, FH/Universität Münster, Stabsstelle Smart City und openSenseLab gGmbH, LWL)

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um. Die Geräteausstattung stammt seit 2020 wesentlich aus Förderungen durch das MSB (20.000 
Euro, 2020) und Digital Making Places, Virtual Reality (ca. 80.000 Euro, 2024). Laufende Kosten für 
Lizenzen, Wartung, Verbrauchsmaterial, Neuanschaffungen sowie Veranstaltungen werden aus 
kommunalen Mitteln in Höhe von 20.000 Euro Sachmitteln projektbezogenen Förderungen getragen. 
Für die dauerhafte Wahrnehmung von KMZ-Aufgaben sind gesicherte Stellen und verlässliche Sach-
mittel für Wartung, Ersatz - und Neubeschaffung sowie Programmentwicklung erforderlich. Im Jahr 
2023 wurden 1,75 VZÄ für die Sicherstellung der grundlegenden Arbeit im Digitallabor verstetigt. 
4.1 Räumliche Rahmenbedingungen 
 
Seit 2021 arbeitet das Digitallabor in einer Containeranlage am Leonardo -Campus auf einer Fläche 
von ca. 380 m². Die Container sind im Besitz des Bau - und Liegenschaftsbetriebs NRW und wurden 
der FH Münster für die Dauer einer Baumaßnahme zur Verfügung gestellt. Für Großveranstaltungen 
wie die Netzwerktreffen der Digitalisierungsbeauftragten werden Flächen von zusätzlichen ca. 150 m² 
der FH Münster dazugebucht. Aufgrund der Befristung ist ein Umzug Anfang 2028 notwendig. Ge-
spräche zur Nachnutzung von Flächen im nahegelegenen Johann-Krane-Weg laufen mit Einbindung 
des Amtes für Immobilienmanagement. Für das inzwischen umfangreiche Angebot des Digitallabors 
ist eine zusammenhängende, barrierefreie Fläche mit ausreichend großen Maker- und Erprobungsbe-
reichen, einem Coworking-Space für die Mitarbeitenden des Digitallabors und die Medienberatenden 
(Kooperationsvereinbarung) sowie Seminar- und Lagerflächen unbedingt erforderlich. 
5. Fazit und Perspektive 
 
Das Digitallabor ist mehr denn je zentraler Knotenpunkt der digitalen Schulbildung und hat sich als 
Kommunales Medienzentrum in Münster etabliert, welches die Kernaufgaben kompetent und nach-
haltig erfüllt. Bestehende Angebote und Kooperationen werden stetig evaluiert und an die sich dyna-
misch vollziehenden Digitalisierungsschübe angepasst.  
Entscheidend für die Weiterführung und Ausweitung des Angebotes wird die Lösung der Standortent-
scheidung bis zum Jahr 2028 sein. Ziel ist eine ausreichend große Fläche mit passenden Erpro-
bungs- und Makerbereichen, Studio sowie Seminar- und Lagerflächen. Dabei wird die Netzwerkarbeit 
weiterhin ein Herzstück bleiben und zentral sein für die Skalierung und Qualitätssicherung der Ange-
bote.  
 
 
In Vertretung 
 
gez.  
 
Thomas Paal 
Stadtrat 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: Veranstaltungs- und Angebotsübersicht

Beratungsverlauf (1)

11.06.2026 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 11 Bericht

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0201/2026
Typ
Vorlagen
Datum
27.05.2026
Erstellt
16.03.2026 13:43