2598/2024
Verkehrsunfälle, Unfallhäufungen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2023 im Stadtgebiet Köln
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Anlage 2a - UHSt 2023 3 JB - VA
1684 Zeichen
Anzahl der Verkehrsunfälle nach Kategorien 1 bis 4ategorien 1 - 4 lfd. Nr. Straße Bezirk 1 2 3 4 Summe 1 2 3 Summe 1 Militärringstraße/Friedrich-Schmidt- Straße/Junkersdorfer Straße 3 0 0 5 0 5 5 R 5 R X 2 Sankt-Tönnis--Straße/Bruchstraße 6 0 1 4 0 5 5 R 5 R X X 5 Butzweiler Straße/Peter-Michels-Straße 4 0 0 5 0 5 5 R 5 R X 11 Bayenstraße/Mechtildisstraße/Holzmarkt 1 0 0 5 0 5 4 R, 1 EKF 4 R, 1 EKF X 17 Bachemer Straße/Zülpicher Wall 1 0 0 7 0 7 1 F, 7 R 1 F, 7 R X 18 Luxemburger Straße/Hans-Carl-Nipperdey-Str. 3 0 2 3 0 5 1 R, 1 F 2 R, 1 EKF 3 R, 1 F, 1 EKF X X 25 Innere Kanalstraße/Weinsbergstraße 1 + 4 0 1 6 0 7 6 R 6 R X X 52 Innere Kanalstraße/Venloer Straße 1 + 4 0 4 10 0 14 2 R, 1 F, 1 EKF 7 R, 3 F, 2 EKF 9 R, 4 F, 3 EKF X 30 Clevischer Ring / Heinrich-Gilsbach-Straße 9 0 1 4 0 5 1 R 4 R 5 R X 31 Bergisch-Gladbacher Straße / Ackerstraße 9 0 0 5 0 5 5 R 5 R X X 34 Frankfurter Straße / Heidelberger Straße 9 0 1 4 0 5 1 EKF 1 F, 3 R 1 F, 3 R, 1 EKF X 47 Heidestraße / AS Wahn Ost 7 0 0 5 0 5 3 R, 2 EKF 3 R, 2 EKF X 49 Olpener Straße / Flehbachstraße / Pohlstadtsweg 7 0 1 6 0 7 2 R 7 R 9 R X * Unfallkategorien 1 - Unfall mit einer getöteten Person 2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person 3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person 4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden Prüfuung ist erfolgt - keine geeignete Maßnahme ersichtlich Anlage 2a Übersicht aller aktuellen Dreijahres-Unfallhäufungsstellen im Jahr 2023 (Jahre 2019 - 2022) im Straßennetz der Stadt Köln Unfälle Radfahrende (R), Elektro-Roller (EKF) und zu Fuß Gehende (F) nach Kategorien Maßnahmen sind erfolgt Maßnahmen in Vorbereitung / werden geprüft
Anlage 4 - Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2023 - VA
8074 Zeichen
bürgerorientiert · professionell · rechtsstaatlich Stadtgebiet Köln Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2023 Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verkehrsunfälle 41.459 33.749 35.355 35.549 36.833 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 35.000 40.000 45.000 2019 2020 2021 2022 2023 Verkehrsunfälle gesamt Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 1284; +3,6 % Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 301; +5,7 % Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte 5.452 4.778 4.636 5.316 5.617 722 645 648 675 608 22 12 7 13 25 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 6.000 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon getötet Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 50; +15,2 % Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte Kinder 348 318 292 329 379 43 31 30 27 40 1 0 50 100 150 200 250 300 350 400 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon getötet Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte Senioren 630 502 474 639 643 126 117 96 143 116 9 4 3 9 14 0 100 200 300 400 500 600 700 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon getötet Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 4; +0,6 % Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahresplus 24; +0,8 % Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte ungeschützte Verkehrsteilnehmer (Rad Fahrende, zu Fuß Gehende, E-Scooter Fahrende) 2.713 2.666 2.644 3.073 3.097 426 415 410 434 377 11 9 4 11 16 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 3.000 3.500 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon getötet Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte Rad Fahrende (einschl. Pedelec Fahrende) 1.986 2.002 1.780 2.118 2.065 301 289 252 264 232 3 4 2 5 1 0 500 1.000 1.500 2.000 2.500 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres minus 53; -2,5 % Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Unfallursachen 2023 von und zum Nachteil von Rad Fahrenden 266 244 96 45 42 402 169 147 112 96 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 Abbiegen (..34,35,40)) Vorfahrt (..27-33) FVvonFG (..60-69) andere Fehler des Fzg- Führers (..49) Überholen (..16-23) andere Fehler des Fzg- Führers (..49) verbots- widrige Straßen- nutzung (..8-11) Geschwin- digkeit (12-13) Vorfahrt (..27-33) Alkohol (Urs. 1) Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte Pedelec Fahrende 83 124 184 279 307 11 26 26 43 39 1 1 1 1 0 50 100 150 200 250 300 350 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 28; +10,0 % Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte zu Fuß Gehende 725 522 508 595 646 125 101 94 103 86 8 5 2 6 14 0 100 200 300 400 500 600 700 800 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 51; +8,6 % Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Unfallursachen 2023 von und zum Nachteil von zu Fuß Gehenden 159 56 50 47 27 99 63 46 43 14 0 20 40 60 80 100 120 140 160 180 FVggüFG an anderen Stellen (..42) FVggüFG an Fußgänger- furten (..39) FVggüFG an Fußgänger- überwegen (..38) FVggüFG beim Abbiegen (..40) andere Fehler des Fzg- Führers (..49) ..ohne auf den Fzg-Verkehr zu achten (..64) ..andere Fehler des zu Fuß Gehenden (..69) ..Rotlicht (..60) ..Hervortreten hinter Sicht hindernissen (..63) Alkohol/BtM Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte E-Scooter Fahrende 2 142 356 360 386 25 64 67 59 1 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 2014 - 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 26; +7,2 % Keine Daten Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Unfallursachen 2023 von und zum Nachteil von E-Scooter Fahrenden 49 26 7 6 5 84 83 54 51 24 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Vorfahrt (..27-33) Abbiegen (..34,35,40)) verbots- widrige Straßen- nutzung (..8-11) andere Fehler des Fzg- Führers (..49) FVvonFG (..60-69) andere Fehler des Fzg- Führers (..49) Alkohol (Urs. 1) verbots- widrige Straßen- nutzung (..8-11) Geschwin- digkeit (12-13) Vorfahrt (..27-33) Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte bei Unfallursache Alkohol 228 210 269 323 304 66 56 79 92 76 1 1 2 0 50 100 150 200 250 300 350 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres minus 19; -5,9 % Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte bei Unfallursache „andere berauschende Mittel“ 33 38 47 55 67 3 10 11 18 14 2 3 0 10 20 30 40 50 60 70 80 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 12; +21,8 % Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte bei Unfallursache „Geschwindigkeit bei Kfz.“ 185 182 253 257 383 61 44 76 68 73 4 2 4 1 9 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 126; +49,0 % Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte bei Unfallursache „Abstand“ 823 597 572 824 763 37 21 22 44 363 1 0 100 200 300 400 500 600 700 800 900 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres minus 61; -7,4 % Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte bei Unfallursache „Vorfahrt/Vorrang“ (ohne Rotlicht) 449 410 383 420 588 53 34 30 39 35 1 1 0 100 200 300 400 500 600 700 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 168; +40,0 % Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte bei Unfallursache „Rotlicht“ (Fahrzeuge und zu Fuß Gehende) Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 46; +16,8 % 366 267 297 274 320 75 53 58 48 47 4 1 4 5 0 50 100 150 200 250 300 350 400 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Verunglückte bei Unfallursache „Abbiegen“ 654 627 560 672 678 81 69 70 71 74 2 2 2 3 0 100 200 300 400 500 600 700 800 2019 2020 2021 2022 2023 Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 6; +0,9 % Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln Erläuterungen und Definitionen Städteregion Köln/Leverkusen Daten der VUD Stand Februar 2024 für die Polizeiinspektionen 1 - 6 (BKZ 6010xx bis 6016xx) Es fand eine Datenaktualisierung für die Vorjahre statt. Verkehrsunfall: Ein Verkehrsunfall ist jedes plötzliche und zumindest für einen Beteiligten ungewollte, mit dem öffentlichen Straßenverkehr und seinen typischen Gefahren ursächlich zusammenhängende Ereignis, bei dem Personen- oder Sachschaden entstanden ist. Verunglückte: Als Verunglückte gelten alle Personen, die bei einem Verkehrsunfall einen Körperschaden erlitten haben. Schwerverletzte: Diejenigen Verunglückten, die in Folge eines Verkehrsunfalles zur stationären Behandlung in einem Krankenhaus aufgenommen werden, gelten als Schwerverletze. Getötete: Als Getötete im Sinne des Straßenverkehrsunfallstatistikgesetzes werden alle Personen gezählt, die innerhalb von 30 Tagen nach einem Verkehrsunfall an den Unfallfolgen verstorben sind. Altersgruppen: Die Altersgruppen umfassen folgende Altersspannen: Kinder ≤ 14 Jahre Jugendliche 15-17 Jahre Junge Erwachsene 18-24 Jahre Erwachsene 25-64 Jahre Senioren ≥ 65 Jahre
Anlage 2b - UHL 2023 3JB - VA
1123 Zeichen
lfd. Nr. Straße Bezirk 1 2 3 4 Summe 1 2 3 Summe
40
Heinrich-Lübke-Ufer - Strecke
zwischen Militärringstraße und
Rodenkirchener Brücke 2 0 1 1 7 1 SV, 8 LV 9 R, 1 F 9R, 1F X
68
Ehrenfeldgürtel - Strecke zwischen
Eichendorffstraße und
Nußbaumerstraße 4 0 0 5 0 5 LV
4 F, 2 R, 1
EKF 4F, 2R, 1 EKF X X
70
Neusser Straße - Strecke zwischen
Viersener Straße und Baudristraße 5 0 1 5 0 1 SV, 5 LV 5 R, 1 F 5 R, 1F X
59
Frankfurter Straße - Strecke
zwischen Alter Deutzer Postweg und
Hansestraße 7 1 2 0 0 3 2 R 2 R X
* Unfallkategorien
1 - Unfall mit einer getöteten Person
2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person
3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person
4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden
Anzahl der Verkehrsunfälle nach Kategorien 1 bis
4
Übersicht aller aktuellen Dreijahres-Unfallhäufungslinien im Jahr 2021 (Jahre 2019 - 2022) im Straßennetz der Stadt Köln Anlage 2b
Unfälle Radfahrende ®, E-Scooter und zu Fuß
Gehende (F) nach Kategorien Maßnahmen
sind erfolgt
Maßnahmen
in
Vorbereitung /
werden
geprüft
Prüfuung ist
erfolgt -
keine
geeignete
Maßnahme
ersichtlich
Anlage 5 - Verkehrssicherheitsarbeit 2023 - VA
813 Zeichen
1 Anlage 5 - Verkehrssicherheitsaktionen der Stadt Köln in 2023 Anlage 5 Verkehrssicherheitsaktion „Toter Winkel“ 2023 - Symbolfoto Foto: Stadt Köln 2 Verkehrssicherheitsaktion Fahrradquiz – Rita Rostisch Auszug aus dem Quizbogen 2023 3 Preisverleihung „Fahrradquiz 2023“ – So sehen Siegerinnen und Sieger aus! Die Gewinner und Gewinnerklassen bei der Preisverleihung Fotos: Stadt Köln 4 Auftaktaktion „Wir sind wieder unterwegs!“ – Schulstart 2023 Plakatkampagne Verkehrssicherheitsaktion mit den „Ampelmenschen“ – Foto: Stadt Köln 5 Seniorenfahrradkurse 2023 „Wir fahren Rad!“ 6 Radfahraktion mit der DITIB – Anfängerkurs für Frauen mit Migrationshintergrund 7 Verkehrssicherheitsaktionen „Fahrradcheck im Rheinpark – Alles im grünen Bereich“ 2023
Mitteilung Ausschuss
21829 Zeichen
Dezernat, Dienststelle III/64/644/5 644/5 Vorlagen-Nummer 19.09.2024 2598/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 10.09.2024 Verkehrsunfälle, Unfallhäufungen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2023 im Stadtgebiet Köln In den als Anlagen 1 und 2 beigefügten Listen sind alle Unfallhäufungsstellen nach der Einjah- res- und Dreijahresbetrachtung des Jahres 2023 im Kölner Stadtgebiet aufgeführt. Die detail- lierte Aufstellung der tödlichen Verkehrsunfälle ergibt sich aus der Aufstellung der Anlage 3. Beigefügt wurden als Anlage 4 der Gesamtunfallbericht 2023 der Polizei (Auszug) und als An- lage 5 eine Fotosammlung der Verkehrssicherheitsaktionen der Stadt Köln. 1. Allgemeines zur Arbeit der Unfallkommission Die Unfallkommission setzt sich aus Vertreter*innen des Amtes für Verkehrsmanagement, des Amtes für Straßen und Radwegebau, der Verkehrsüberwachung der Stadt Köln, der Polizei, des Landesbetriebs Straßen NRW, der Bezirksregierung Köln und der Kölner Verkehrs-Be- triebe AG zusammen. Zuständig für die erste Auswertung von Verkehrsunfällen ist das Polizeipräsidium Köln. Dort werden alle Unfälle nach den Kriterien Unfallkategorie (Schwere des Unfalles) und Unfalltyp (Konfliktsituation, aus welcher der Unfall entstanden ist) festgehalten. Laut Erlass des Ministe- riums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr vom 10.06.2021 liegt eine Unfallhäu- fungsstelle innerhalb der Einjahresbetrachtung grundsätzlich dann vor, wenn sich auf einem Knoten oder einer Strecke drei Unfälle der Kategorie 1 bis 4 des gleichen Typs ereignen. So- fern dieses Kriterium erreicht ist, wird der Knoten bzw. die Strecke durch die Polizei als Unfall- häufungsstelle gemeldet. Aufgrund der Verkehrsbelastung eines Knotens kann sich die An- zahl der Unfälle, die zu einer Identifikation als Unfallhäufungsstelle führt, erhöhen. Die Unfallkategorien sind wie folgt aufgeteilt: Kategorie 1: Verkehrsunfall mit Getöteten (Unfallbeteiligte/r verstirbt innerhalb von dreißig Tagen nach dem Unfall) Kategorie 2 Verkehrsunfall mit Schwerverletzten (Unfallbeteiligte/r wird stationär in ein Krankenhaus aufgenommen). Kategorie 3: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten Kategorie 4 Schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden (Ein beteiligtes Fahrzeug ist nicht mehr fahrbereit). Im Jahr 2023 wurden innerhalb der Einjahresbetrachtung insgesamt 60 Kreuzungen oder Li- nien als Unfallhäufungen gemeldet. 2 Neben diesen Einjahresbetrachtungen meldet die Polizei Unfälle nach der Dreijahresbe- trachtung. Auch hier sind Meldungen für einen Knoten oder für eine Strecke möglich. Bei die- ser Betrachtung sind die Richtwerte für die Meldung als Unfallhäufung sehr niedrig angesetzt. Treten beispielsweise in einem Knoten innerhalb von drei Jahren fünf Unfälle auf, bei denen Radfahrende oder zu Fuß Gehende leicht verletzt wurden, führt diese Zahl – unabhängig von den Ursachen oder von der Verkehrsbelastung – zur Meldung. Eine Meldung innerhalb der Dreijahresbetrachtung erfolgt ebenfalls, wenn innerhalb dieses Zeitraums in einem Knoten drei Verkehrsteilnehmende schwer verletzt oder getötet wurden. Aufgrund dieser geringen Schwellenwerte entscheidet die Unfallkommission darüber, welche Dreijahresbetrachtungen ausführlich diskutiert werden, da es beispielsweise nicht notwendig wäre, Kreuzungen zu be- sprechen, in denen sich in drei Jahren fünf Unfälle aus vollkommen unterschiedlichen Grün- den ereignet haben. Nach der Meldung als Unfallhäufungsstelle oder –linie erfolgt die Diskussion in der Unfallkom- mission. Das Gremium entwickelt Vorschläge zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an den Kreuzungen und Strecken, die in den Fachämtern geprüft und möglichst zeitnah umgesetzt werden. Im Jahr 2023 besprach die Unfallkommission vierzehn Unfallhäufungsstellen und fünf Unfall- häufungslinien, die im Zuge der Dreijahresbetrachtung gemeldet wurden, ausführlich. 2. Gesamtunfallgeschehen – Zahlen und Ursachen Im Vergleich zum Jahr 2022 in dem sich 35.549 Verkehrsunfälle ereigneten, stieg die Unfall- gesamtzahl in 2023 um 3,6 % auf 36.833 polizeilich erfasste Verkehrsunfälle (Anlage 4, Seite 2) an. Bei diesen Verkehrsunfällen wurden 608 Personen schwer verletzt. 25 Menschen star- ben 2023 auf den Kölner Straßen (Anlage 4, Seite 3). Problematisch ist bei den aufgetretenen Unfällen, dass viele Fehler aller Verkehrsbeteiligten grundsätzlich auf Verstößen gegen Regeln beruhten, die allgemein bekannt sind. Festzustel- len ist aber, dass Regelverstöße bewusst oder fahrlässig begangen und die dadurch ausge- lösten Gefahrensituationen unterschätzt werden. Es ist somit schwierig und langwierig, ein Umdenken oder eine Verhaltensänderung durch Verkehrssicherheitskampagnen zu erreichen. Im Gesamtunfallbild sind diese Verkehrsunfälle laut Bewertung der Polizei insbesondere auf Geschwindigkeitsüberschreitungen mangelnden Abstand, Missachtungen der Vorfahrt oder des Vorrangs, Verstöße gegen das Rotsignal, oder auf Fehler beim Abbiegen zurückzuführen (Anlage 4, Seite 16 bis 20). Im Vergleich zum Vorjahr ließen sich bei zwei aufgeführten Unfallursachen besonders deutli- che Zuwächse erkennen. So erhöhte sich der Unfallanteil mit der vorangegangenen Ursache „Geschwindigkeit bei Kfz“ um insgesamt 49 % von 257 auf 383 Unfälle. Der Anteil der Men- schen, die aufgrund dieser Unfallursache verstarben, stieg von einer auf neun Personen an. Ein deutlicher Zuwachs von 40 % war auch bei der Unfallursache „Vorfahrt/Vorrang“ zu be- obachten. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Anzahl der Unfälle von 420 auf 588. Töd- liche Unfälle dieser Ursache wurden aber nicht verzeichnet. Die Unfallursache „Verstoß gegen das Rotsignal“ (Rotlicht) stieg von 274 auf 320 Unfälle an und erhöhte sich daher um 16,8 %. Die Anzahl der Menschen, die wegen dieser Unfallursache tödlich verletzt wurden, erhöhte sich von vier Personen des Vorjahres auf fünf in 2023. Nach dem starken Anstieg der Ursache „Abstand“ im Vorjahr reduzierte sich diese Ursache um 7,4 % in 2023: 2022 ereigneten sich danach 824 Unfälle mit dieser Unfallursache – 2023 traten nur noch 763 Unfälle auf. Als eine weitere ernst zu nehmende Unfallbegünstigung wurde die Problematik des Alkohol- oder Drogenmissbrauchs im Straßenverkehr genannt (Anlage 4, Seiten 14 und 15). Die Un- fallursache „Alkohol“ führte im Jahr 2023 insgesamt zu 304 Verunglückten, von denen 76 Menschen schwer verletzt wurden und zwei verstarben. Im Vergleich zum Jahr 2022 lag ein Rückgang von 5,9 % vor. Ein hoher Anteil dieser Unfälle war sowohl unter der Verkehrs- gruppe der E-Scooter-Fahrenden (83 Unfälle) als auch der Radfahrenden (96 Unfälle) auszu- machen. Mit insgesamt 179 Unfällen machen diese beiden Verkehrsgruppen deutlich mehr als 58 % an der Unfallursache „Alkohol“ aus. Eine Abhilfe kann hier allenfalls durch Kontrollen der 3 Polizei erfolgen. Ein massiver Anstieg von 21,8 % war ebenfalls bei der Unfallursache „Andere berauschende Mittel“ festzustellen. Wegen dieser Ursache waren erstmalig seit 2019 wieder Getötete zu verzeichnen. So starben drei Menschen auf den Kölner Straßen aufgrund dieser Ursache. Unfälle, die auf diesen Ursachen beruhen lassen sich nicht mit verkehrstechnischen Maßnahmen bekämpfen. Hier können allenfalls Präventivmaßnahmen wie Aufklärungsarbeit und Verkehrssicherheitskampagnen helfen, bevor zuletzt die Überwachung der Polizei greift. 3. Tödliche Verkehrsunfälle in 2023 Die Anzahl der tödlichen Verkehrsunfälle im Kölner Stadtgebiet stieg im Vergleich der Jahre 2022 und 2023 sprunghaft von dreizehn auf 25 Personen an und erhöhte sich damit um 92 % an (Anlage 4, Seite 3). Alle tödlichen Verkehrsunfälle wurden in den Sitzungen der Unfallkom- mission besprochen (Anlage 3). Gemeinsame Ursachen im Verkehrsraum oder Verdichtun- gen, die auf eine bestimmte Ursache zurückzuführen waren, waren nicht zu erkennen. Die aufgetretenen Unfälle beruhten auf vielen unterschiedlichen Faktoren und waren nach der Einschätzung der Unfallkommission in ebenso vielen Fällen auf menschliches Fehlverhalten der einzelnen Beteiligten und auf unglückliche Verkettungen zurückzuführen. Bei den tödlichen Verkehrsunfällen waren in 16 Fällen und damit zu 64 % zu Fuß Gehende beteiligt. Das Unfallgeschehen beruhte bei ihnen aber auf verschiedenen Ursachen und er- folgte zudem in unterschiedlichen Bereichen und Situationen, so dass angemessene ver- kehrstechnische Optimierungen oder Strategien der Verkehrserziehung nicht ersichtlich wa- ren. 2023 verstarb eine Radfahrende in Köln. In diesem Jahr verstarb auch der erste E-Scooter-Fahrer im Kölner Straßenverkehr. Er stürzte an einer Bordsteinkante und verletzte sich tödlich 4. Unfallgeschehen bei ungeschützten Verkehrsteilnehmer*innen Die Gruppe der „ungeschützten Verkehrsteilnehmer*innen“ umfasst die Rad- und E-Scooter- Fahrenden und die zu Fuß Gehenden. Im Vergleich zum Vorjahr war bei ihnen ein Anstieg von 0,8 % festzustellen. Bei Betrachtung der einzelnen Gruppen relativiert sich dieser geringe Anstieg und zeigt unterschiedliche Entwicklungen (Anlage 4, Seite 6): 4.1 Radfahrende Im Jahr 2023 verunglückten 2.065 Radfahrende., wovon sich 232 schwer verletzten und ein Mensch getötet wurde (Anlage 4, Seite 7). Im Vergleich zum Vorjahr trat beim reinen Gesamt- unfallgeschehen damit ein Rückgang von 2,5 % ein. Von diesem Personenkreis wurden 307 Unfälle mit Pedelecs verzeichnet. 39 Pedelec-Fah- rende wurden schwer verletzt. Niemand wurde getötet (Anlage 4, Seite 8). Im Vergleich zum Jahr 2022 stieg die Unfallbeteiligung der Pedelec-Fahrenden um 10 % an. Grundsätzlich kann das an der zunehmenden Verbreitung und Nutzung dieser Fahrzeuge liegen, die seit Jahren ansteigt und somit zu einer höheren Verkehrs- und Unfallbeteiligung führt. Waren andere Unfallbeteiligte involviert, beruhten die Unfälle, die auf Fehlverhalten gegen- über Radfahrenden zurückzuführen waren, insbesondere auf Fehlern beim Abbiegen, generell auf Verstößen gegen Vorfahrtsregelungen und auf dem Fehlverhalten von Fahrzeugführenden oder Mitfahrenden (z. B. durch unvermitteltes Aufreißen der Autotüren - sog. „Dooring-Un- fälle“). Radfahrende selbst verursachten Unfälle durch nicht näher gekennzeichnete unter- schiedliche Fehler, durch verbotswidrige Straßennutzungen oder durch nicht an die Verkehrs- situation angepasste Geschwindigkeit (Anlage 4, Seite 8). Die Unfallkommission stellte aber auch unabhängig von diesen Zahlen fest, dass viele Unfallhäufungslinien mittlerweile wegen Unfällen gemeldet wurden, bei denen Radfahrende im Schienenbereich stürzten. Da es der- zeit noch keine Technik gibt, die diese Stürze wirksam verhindern kann, kann dieser Gefahr mit Mitteln der Verkehrstechnik zum jetzigen Zeitpunkt nicht entgegengewirkt werden. 4.1.1 Unfallbekämpfung bei der Gruppe der Radfahrenden Im Hinblick auf die Ursachen „Missachtung der Vorfahrt und Fehler beim Abbiegen“ gegen- über den Radfahrenden optimiert die Stadt Köln seit Jahren den Verkehrsraum, um so die Verkehrssicherheit für Radfahrer*innen zu erhöhen. So wurden Radfahr- oder Schutzstreifen sowie vorgezogene Aufstellbereiche an Ampeln angelegt, um so die Radfahrenden verstärkt 4 in den Sichtbereich der Pkw-Fahrer*innen zu führen. Tempo 30-Zonen, die Einrichtung von Kreisverkehren und von Fahrradstraßen trugen zusätzlich zur Erhöhung der Verkehrssicher- heit für Radfahrende bei. Neben bau- und verkehrstechnischen Maßnahmen führten die Polizei und die Verkehrsüber- wachung der Stadt Köln Kontrollen des Rad- und Individualverkehrs durch. Zusätzlich wurden neben diesen restriktiven Maßnahmen auch die Aspekte der Verkehrserziehung berücksich- tigt. Die Stadt Köln rief auch im Jahr 2023 wieder dazu auf, sich an dem Quiz „Sicheres Fahr- radfahren“ zu beteiligen. Bei diversen Fragen hatten die Teilnehmer*innen Gelegenheit, ihr Wissen über die Regeln im Radverkehr zu erproben und unter Beweis zu stellen (Anlage 5, Seiten 2 und 3). An diesem Wettbewerb nahmen insgesamt rund 1.500 Einzelpersonen und 25 Schulklassen aus neun Schulen teil. Für die beteiligten Schulen wurden neben den eigent- lichen Preisen Sondergewinne für die Klassenkasse ausgelobt. Alle Preise wurden bei einer feierlichen Preisverleihung übergeben. Hier wurde noch einmal deutlich gezeigt, dass es sich in mehr als einer Hinsicht lohnt, die Verkehrsregeln zu kennen. Im Jahr 2023 fand zum ersten Mal eine Kooperation mit der DITIB (Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion eV.) statt. Frauen mit Migrationshintergrund, die Radfahren lernen wollten, bekamen die Möglichkeit an einem Kursus teilzunehmen und alles Notwendige zu ler- nen und zu trainieren. Die Stadt Köln stellte dabei den Raum in Form der Jugendverkehrs- schule bereit und finanzierte die Radfahrtrainerin, die DITIB vermittelte die Teilnehmerinnen, die mit Spaß und Engagement bei der Sache waren und anschließend ganz begeistert von ihren neuen Kenntnissen waren (Anlage 5, Seite 6) Einen festen Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit bilden mittlerweile die kostenlosen Fahrradchecks, die an zwei Sonntagen im September 2023 erfolgten. (Anlage 5, Seite 7). Die Kölner*innen hatten an diesen Tagen die Gelegenheit, ihre Fahrräder durch Fahrradmonteure kostenlos überprüfen zu lassen. Im Anschluss konnten festgestellte Schäden in den beteilig- ten Werkstätten verbilligt beseitigt werden. Das Angebot zur Überprüfung erfreute sich an den Aktions-Sonntagen einer großen Beliebtheit bei den Radfahrenden und so konnten bis zu 100 Personen über die Verkehrssicherheit ihrer Fahrzeuge informiert werden. 4.2 Unfallgeschehen bei E-Scooter-Fahrenden Seit dem Aufkommen der E-Scooter zeichnen sich diese Fahrzeuge durch eine hohe Unfall- beteiligung aus. 2023 verunglückten 386 E-Scooter-Fahrende, wobei sich 59 Menschen schwer verletzten und einer getötet wurde (Anlage 4, Seite 12). Im Vergleich zum Jahr 2022 stieg die Anzahl der Unfallbeteiligten damit um 7,2 % an. Bei der Betrachtung der Unfallzah- len wird deutlich, dass E-Scooter-Fahrende in hohem Maße die Unfälle selbst verschulden. In 84 Fällen verursachten sie Unfälle durch nicht näher beschriebene Fahrfehler. Bei weiteren 83 Unfällen waren die Fahrenden alkoholisiert, 105 weitere Unfälle ereigneten sich wegen ver- botswidriger Straßennutzung oder nicht angepasster Geschwindigkeit (Anlage 4, Seite 13). Bei 93 Unfällen an denen E-Scooter-Fahrende involviert waren, wurde die Hauptunfallursache durch den anderen Verkehrsbeteiligten gesetzt. Derzeit gibt es bei der Stadt Köln noch keine Kampagne, die sich aktiv darauf konzentriert, bei E-Scooter-Fahrenden eine Bewusstseinsän- derung durchzuführen. Bei der Aktion „Köln bewegt sich – aber sicher“ haben Interessierte al- lerdings die Möglichkeit, den richtigen Umgang mit den Kleinfahrzeugen zu erlernen. 4.3 Unfallgeschehen bei zu Fuß Gehenden Im Vergleich zum Jahr 2022 erhöhte sich die Zahl der verunglückten zu Fuß Gehenden um 8,6 % (Anlage 4, Seite 10). Die Zahl der tödlich Verunglückten wurde dabei mehr als verdop- pelt, rückläufig war die Zahl der schwer verletzten Unfallbeteiligten. Unfälle, in die zu Fuß Ge- hende unverschuldet verwickelt wurden, ereigneten sich mehrheitlich an nicht genau definier- ten Abschnitten. Das Unfallgeschehen an Fußgängerfurten oder an Fußgängerüberwegen be- trug nur ein Drittel der Fallzahl der vorgenannten Ursache. Zu Fuß gehende verursachten Un- fälle, weil sie die Fahrbahn oder Radwege querten, ohne auf den Verkehr zu achten, generelle – nicht näher definierte - Fehler begingen oder entgegen Rot querten. Eine geringe Rolle spielten Alkohol und Betäubungsmittel (Anlage 4, Seite 11). 5. Unfallbeteiligung verschiedener Altersgruppen 5 5.1 Unfälle unter Beteiligung von Senior*innen Im Vergleich der Jahre 2022 und 2023 war ein geringen Anstieg der Gesamtunfallbeteiligung der Senior*innen am Unfallgeschehen festzustellen. Waren in 2022 noch 639 Personen, die über 65 Jahre alt waren, verunglückt, belief sich die Gesamtzahl in 2023 auf 643 Verunglückte und stieg damit um 0,6 %. Ein Anstieg um 55 % war bei den tödlich Verletzten dieser Alters- gruppe zu beobachten, erhöhte sich die Zahl doch von 9 auf 14 Personen. Ein zahlenmäßiger Rückgang trat bei den Schwerverletzten ein. (Anlage 4, Seite 5). 5.1.2 Maßnahmen gegen Unfälle unter Beteiligung von Menschen über 65 Jahren Um dem Unfallgeschehen dieser Altersgruppe entgegenzuwirken und damit Verkehrssicher- heitsaktionen für diese Altersgruppe entwickelt werden können, nimmt eine Seniorenvertrete- rin grundsätzlich regelmäßig an den Sitzungen des Arbeitskreises „Sicherheit im Straßenver- kehr“ teil. Hier werden Verkehrssicherheitskonzepte entwickelt und so können auch die Be- lange der älteren Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt werden. Die Etablierung von Ver- kehrssicherheitskampagnen, die sich speziell an Senior*innen richten, stellt sich aber als problematisch dar. Menschen dieser Altersgruppe verunglücken aus diversen unterschiedli- chen Gründen im Straßenverkehr und ihre Erreichbarkeit für die Durchführung von Aktionen ist – anders als bei Schulkindern – wesentlich geringer. Die Stadt Köln führte auch im Jahr 2023 die Verkehrssicherheitsaktion „Wir fahren Fahrrad!“ fort. Senior*innen, die sich auf dem Fahrrad nicht mehr sicher fühlten, hatten dabei die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten innerhalb ei- nes einwöchigen kostenlosen Kurses aufzufrischen. Diese Kurse fanden im Mai und Septem- ber statt. Sie wurden von einer diplomierten Fahrradlehrerin angeleitet und boten Plätze für insgesamt 60 Senior*innen (Anlage 5, Seite 5). Auch die „Kölner Rollatorentage“ bzw. die „Ak- tion gesund & mobil im Alter“ wurden in 2023 und erfreuten sich großer Beliebtheit. 5.2 Kinderunfallbeteiligung: Die Anzahl der Unfälle an denen Kinder beteiligt waren, stieg im Vergleich der Jahre 2022/2023 um 15,2 % an. (Anlage 4, Seite 4). Ereigneten sich in 2022 noch 329 Unfälle, wur- den in 2023 379 Unfälle erfasst. Die Anzahl der im Verkehr schwer verletzten Kinder stieg von 27 auf 40 Unfälle und damit um 48,15 % an. Im Jahr 2023 verstarb kein Kind im Kölner Stra- ßenverkehr. 5.2.1 Maßnahmen gegen Kinderunfälle Die Stadt Köln unternimmt bei der Ausgestaltung der Verkehrswege als auch bei der Ver- kehrserziehung erhebliche Anstrengungen, damit Unfälle unter Beteiligung von Kindern ver- mieden werden können. Ein wichtiger Schwerpunkt dieser Arbeit liegt dabei in der Koopera- tion mit den Schulen. So führt das Amt für Verkehrsmanagement in jedem Jahr Verkehrssi- cherheitsaktionen zur Einschulung durch, bei dem die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrs- teilnehmer zu besonderer Rücksicht auf die Schulkinder aufgerufen werden. Ein Bestandteil dieser Kampagne ist der Plakataufruf „Wir sind wieder unterwegs“ (Anlage 5, Seite 5 Plakat- motiv). 2023 wurden an neun Kölner Grundschulen Geschwindigkeitsmessanlagen installiert, die Autofahrende zwei Wochen lang auf Geschwindigkeitsüberschreitungen hinweisen. Am Tag der Einschulung fand an der Haltestelle „Nußbaumerstraße“ dann auch eine Aktion mit den „Ampelmenschen“ statt. Dabei interagierten die „lebendig gewordenen Fußgängersym- bole der Ampeln“ in Form verkleideter Schauspieler*innen mit den zu Fuß Gehenden. Wer bei „rot“ gehen wollte, wurde mit energischen Gesten zurückgehalten, wer alles richtigmachte, er- hielt einen Applaus oder ein charmantes Lächeln. Im Hinblick auf die Radfahrunfälle werden Schulen in jedem Jahr gezielt dazu aufgerufen, sich am Fahrradquiz der Stadt Köln zu beteiligen (siehe dazu Punkt 4.2). Das Amt für Verkehrsmanagement ist auch ständiges Mitglied des Arbeitskreises „Verkehrser- ziehung“ (AVEK) der Schulen und beteiligt sich hier auch aktiv und engagiert an den jeweili- gen Projekten. 5.2.2 Verkehrserziehung – Aktion „Toter Winkel“ Ein besonderes Augenmerk richtete sich im Jahr 2023 wieder auf die Verkehrssicherheitsar- beit zur Vermeidung von Unfällen im Zusammenhang mit dem „Toten Winkel“ (Anlage 5, Seite 1). Oftmals sind sich Radfahrende und zu Fuß Gehende der Gefahr nicht bewusst, die ihnen 6 droht, wenn neben ihnen fahrende Fahrzeuge nach rechts einbiegen und diese schwachen Verkehrsteilnehmenden im Toten Winkel nicht wahrnehmen. So ereignen sich immer wieder tragische Unfälle in diesem Zusammenhang. Um die Radfahrenden und zu Fuß Gehenden ausdrücklich auf diese drohende Gefahr aufmerksam zu machen, wurde gemeinsam mit dem ADAC Nordrhein und der Polizei eine Verkehrssicherheitsaktion entwickelt, bei der Schulkin- der für die speziellen Gefahren im Toten Winkel sensibilisiert werden. Nach einer kurzen theo- retischen Einführung wird den Kindern mittels einer ausgelegten Plane und eines Lkw die Größe und Lage dieses nicht einsehbaren Bereiches demonstriert. Jedes Kind kann sich an- schließend vom Fahrersitz aus von der Größe des Winkels überzeugen. Neben dieser De- monstration erhalten die Schülerinnen und Schüler wichtige Tipps, wie sie Gefahren im Zu- sammenhang mit diesem optischen Phänomen vermeiden können. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 350 Schulklassen und damit – sofern eine Schüler*innen-An- zahl von rund 25 Kindern pro Klasse vorausgesetzt wird - rund 8.750 Kinder im Hinblick auf den Toten Winkel geschult. Besonders freute sich die Stadt Köln darüber, dass sie mit ihren Partner*innen der hohen Nachfrage der Grundschulen gerecht werden konnte. Gez. Egerer Anlagen: Anlage 1 – Unfallhäufungsstellen 2023 in Köln (Einjahresbetrachtung) Anlagen 2a und 2b – Unfallhäufungsstellen und-linien 2023 in Köln (Dreijahresbetrachtung) Anlage 3 – Tödliche Verkehrsunfälle 2023 in Köln Anlage 4 – Verkehrsunfallbericht 2023 der Polizei als Auszug Anlage 5 – Verkehrssicherheitsaktionen 2023
Anlage 1 - UHSt 2023 1JB - VA
6961 Zeichen
Unfallhäufungsstellen 2023 im Kölner Stadtgebiet Anlage 1 Nr. Standort Stadtteil Verkehrs- unfälle der Kategorie 1 - 4* davon Verkehrs- unfälle mit zu Fuß Gehenden davon Verkehrs- unfälle mit Rad- fahrenden (R) und E- Scootern (EKF) Unfallfolgen (T - Getötet / SV - Schwer-verletzt / LV - Leichtverletzt Maß- nahmen sind erfolgt Maß- nahmen in Vor- bereitung/ werden geprüft Kreuzung wurde überprüft - keine geeigneten/ange- messenen Maßnahmen ersichtlich 1 Venloer Straße/Auf dem Paulsacker 4 - Bocklemünd-Men genich 9 0 0 2 LV X 2 Chlodwigplatz gesamt 1 - Neustadt-Süd 6 1 4 R 5 LV X 3 Oranjehofstraße - Auf- und Abfahrt Industriestraße 6 - Fühlingen 3 0 0 2 SV X X 4 Zülpicher Straße - Strecke zwischen Bahnüberführung und Zülpicher Wall 1 - Neustadt-Süd 6 0 5 6 LV X 5 Mainzer Straße/Maternusstraße 1 - Neustadt-Süd 3 0 0 1 LV X 6 An den Dominikanern/Domprobst-Ketzer- Straße/Marzellenstraße 1 - Altstadt-Nord 5 0 3 R, 1 EKF 5 LV X 7 Industriestraße L 300/Schillingsrotter Straße/Zum Forstbotanischen Garten 2 - Rodenkirchen 9 1 0 16 LV X 8 Blaubach/Hohe Pforte/Mühlenbach/Waidmarkt 1 - Altsta dt-Süd 3 0 3 R 1 SV, 2 LV X 9 Clevischer Ring/Fritz-Lehmann-Straße 9 - Mülheim 3 0 3 3 LV X X 10 Venloer Straße - Strecke zwischen Heliosstraße und Ehrenfeldgürtel 4 - Ehrenfeld 8 2 8 R 9 LV X 11 Höninger Weg - Strecke zwischen Theophanostraße und Gottesweg 2 - Zollstock 9 1 7 R 1 SV, 8 LV X 12 Steinstraße/Hohenstaufenstraße/Theodor-Heuss-Straße 7-Gremberghoven 4 0 0 1SV, 6 LV X 13 Höninger Weg - Strecke zwischen Gothaerer Allee und Sibille- Hartmann-Straße 2 - Zollstock 7 0 5 R, 2 EKF 1 SV, 6 LV X 14 Eifelplatz gesamt 1 - Neustadt-Süd 8 0 4 R 5 LV X 15 Hohenstaufenring/Jahnstraße/Zülpicher Platz 1 - Neus tadt-Süd 10 3 10 R 9 LV X 16 Jahnstraße - Strecke zwischen Humboldtstraße und Mauritiuswall 1 - Neustadt-Süd 3 0 2 R, 1 EKF 3 LV X 17 Bensberger Straße/Heumarer Mauspfad 7 - Eil 3 0 1 R, 1 Ped 3 LV X 18 Lindenthalgürtel/ZülpicherStraße/Sülzgürtel 3 - Sülz 9 0 7 R 2 SV, 6 LV X 19 Militärringstraße/Am Eifeltor/Oberer Komarweg 2 - Zo llstock 10 1 1 R 11 LV X 20 Rösrather Straße/Forsbacher Straß 8 - Rath/Heumar 7 0 0 1 SV, 7 LV X 21 Aachener Straße - Strecke zwischen Brüsseler Straße und Brabanter Straße 1 - Neustadt-Süd 5 0 4 R, 1 EKF 1 SV, 4 LV X 22 Bachemer Landstraße - Strecke zwischen Bachemer Landstraße und Militärringstraße 3 - Lindenthal 4 1 F 4 R 1 SV, 3 LV X 23 Am Klosterhof/Schleifenbaumstraße 9 - Dünnwald 3 0 1 R, 2 Ped 3 LV X Nr. Standort Stadtteil Verkehrs- unfälle der Kategorie 1 - 4* davon Verkehrs- unfälle mit zu Fuß Gehenden davon Verkehrs- unfälle mit Rad- fahrenden (R) und E- Scootern (EKF) Unfallfolgen (T - Getötet / SV - Schwer-verletzt / LV - Leichtverletzt Maß- nahmen sind erfolgt Maß- nahmen in Vor- bereitung/ werden geprüft Kreuzung wurde überprüft - keine geeigneten/ange- messenen Maßnahmen ersichtlich 24 Buchheimer Ring/Herler Straße 9 - Buchheim 5 0 0 0 X X 25 Höninger Weg - Strecke zwischen Eifelwall und Vorgebirgsglacisweg 2 - Zollstock 4 0 3 R 1 SV, 4 LV X 26 Militärringstraße/Gleueler Straße 3 - Lindenthal 5 0 1 R 8 LV X 27 Bachemer Straße/Mommsenstraße 3 - Lindenthal 4 0 4 R 4 LV X 28 Siegburger Straße/Kaltenbornweg 1 - Deutz 5 0 1 R, 4 EKF 1 SV, 4 LV X 29 Lungengasse/Thieboldsgasse 1 - Altstadt-Süd 4 0 2 R 3 LV X 30 Oskar-Jäger-Straße/Weinsbergstraße/Widdersdorfer St raße 4 - Ehrenfeld 8 1 1R, 1 EKF 1 SV, 8 LV X 31 Dürener Straße - Strecke zwischen Bahnübergang und Dürener Straße 3 - Lindenthal 8 1 4 R 2 SV, 6 LV X 32 Dürener Straße - Strecke zwischen Karl-Schwering-Platz und Classen-Kappelmann-Straße 3 - Lindenthal 3 0 3 R 2 SV, 1 LV X 33 Cäcilienstraße/Neuköllner Straße/Nord-Süd-Fahrt 1 - Neustadt-Süd 8 0 1 R, 1 EKF 10 LV X 34 Zülpicher Straße - Strecke zwischen Heinsbergstraße und Dasselstraße 1 - Neustadt-Süd 5 0 4 R 1 SV, 3 LV X 35 Berrenrather Straße - Strecke zwischen Sülzgürtel und Olefstraße 3 - Sülz 3 0 3 R 1 SV, 2 LV X 36 Alte Magazinstraße/Magazinstraße/Nachtigallenstraße/Roland- straße 7 - Wahnheide 3 0 3 R 3 LV X 37 Zülpicher Straße - Strecke zwischen Leichtensternstraße und Sülzburgstraße 3 - Sülz 5 1 3 R, 2 EKF 5 LV X 38 Rösrather Straße/Rather Mauspfad 8 - Rath/Heumar 4 0 0 1 SV X 39 Niehler Straße/Friedrich-Karl-Straße 5 - Niehl 5 0 1 1 SV, 4 LV X 40 Venloer Straße /Hans-Böckler-Platz/Ludolf-Camphausen-Straße 1 - Neustadt-Nord 4 0 1 R, 2 EKF 2 SV, 3 LV X 41 Waldecker Straße/Anschlussstelle Buchforst 9 - Mülhe im 4 0 2 R, 2 EKF 4 LV X 42 Dünnwalder Mauspfad/Am Wildpark/Kalkweg 9 - Dünnwald 3 0 0 2 LV X X 43 Nicht vergeben 44 Vingster Ring/Lustheider Straße 8 - Vingst 3 0 0 4 LV X 45 Aachener Straße - stadtauswärtige Seite/Zu- und Abfahrt Militärringstraße 3 - Braunsfeld 5 0 5 R 5 LV X X 46 Innere Kanalstraße Fahrtrichtung Zoobrücke/Strecke zwischen Auffahrt Subbelrather Straße und Herkulesstraße 4 - Neuehrenfeld 3 0 0 3LV X 47 Kölnstraße/AmFeldrain/Sürther Straße/Wattigniestraße 2 - Sürth 5 0 0 5 LV X 48 Berrenrather Straße - Strecke zwischen Urftstraße und Neuenhöfer Allee 3 - Sülz 5 0 5 R 5 LV X 49 Bachemer Straße/Zülpicher Wall 1 - Neustadt-Süd 4 0 3 R 4 LV X 50 Kalker Hauptstraße - Strecke zwischen Josephskirchstraße und Neuerburgstraße 8 - Kalk 7 1 6 R 7 LV X 51 Neusser Landstraße/Asternweg/Stallagsbergweg 6 - Füh lingen 4 0 0 4 LV X Nr. Standort Stadtteil Verkehrs- unfälle der Kategorie 1 - 4* davon Verkehrs- unfälle mit zu Fuß Gehenden davon Verkehrs- unfälle mit Rad- fahrenden (R) und E- Scootern (EKF) Unfallfolgen (T - Getötet / SV - Schwer-verletzt / LV - Leicht- verletzt Maß- nahmen sind erfolgt Maß- nahmen in Vor- bereitung/ werden geprüft Kreuzung wurde überprüft - keine geeigneten/ange- messenen Maßnahmen ersichtlich 52 Subbelrather Straße/Venloer Wall 1 - Neustadt-Nord 5 0 3 R, 2 EKF 1 SV, 4 LV X 53 Deutzer Ring/Im Hasental 1 - Deutz 5 0 0 4 LV X 54 Berliner Straße - Strecke zwischen Rixdorfer Straße und Steinkauler Straße 9 - Mülheim 3 0 3 R 2 SV, 1 LV X 55 Berliner Straße - Strecke zwischen Steilkaulerstraße und Höhenhauser Ring 9 - Mülheim 4 0 2 R 2 SV, 2 LV X 56 K4 - Richtung Krefeld zwischen Innerer Kanalstraße und Anschluss Ehrenfeld 4 - Neuehrenfeld 3 0 0 3 LV X 57 K4 - Richtung Innenstadt zwischen Anschluss Ehrenfeld und Innerer Kanalstraße 4 - Neuehrenfeld 6 0 0 1SV, 6 LV X 58 Venloer Straße/Heliosstraße 4 - Ehrenfeld 4 3 1 R 4 LV X X 59 Frankfurter Straße/Theodor-Heuss-Straße 7 - Eil 6 0 0 9 LV X 60 Zoobrücke - Fahrtrichtung Innenstadt Strecke zwischen Messeplatz und Abfahrt Zoo 1 - Deutz 18 0 0 31 LV X * Unfallkategorien 1 - Unfall mit einer getöteten Person 2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person 3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person 4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden
Anlage 3 - Tödliche VU 2023 - VA
4631 Zeichen
Anlage 3 Nr Datum Zeit Bezirk Straße Beteiligung (Alter) Folgen Ursache 1 07.01.2023 23:28 1 (Deutz) Siegburger Straße 227 F (62) - Pkw (21) 1 T Stark alkoholisierter F überquert die Gleise, tritt auf die Fahrbahn der Siegburger Straße und wird von Pkw erfasst. 2 28.01.2023 19.15 4 (Neuehrenfeld) Äußere Kanalstraße 318 F (63) - Pkw (55) 1 T (63) - 1 LV (55) Stark alkoholisierter, dunkel gekleiderter F betritt unvermittel die Fahrbahn und wird von Pkw erfasst 3 17.03.2023 09:44 9 (Mülheim) Wiener Platz 4 F (86) - Lkw (43) 1 T (86) Lkw-Fahrer übersieht bei der Ausfahrt Fußgängerin, die an dem Lkw vorne vorbeiging. 4 06.04.2023 21.36 4 (Bickendorf) Venloer Straße Haltestelle "Akazienweg" F (47) - Str aB (62) 1 T (47), 1 LV (62) F stürzt in das Gleisbett und wird von der StraB erfasst 5 19.04.2023 12:40 1 (Altstadt-Süd) Blaubach 1 F (82) - Pkw (78) 1 T (82) F quert Fahrbahn außerhalb einer LSA und ungesichert, wird von Pkw erfasst. 6 02.05.2023 12:33 7 (Eil) Frankfurter Straße 569 Pkw (92) - F (75) 1 T (75) Pkw-Fahrer rammt haltendes Taxi und überrollt aussteigende Insassin. 7 06.05.2023 03:10 5 (Niehl) Neusser Landstraße/Bremerhavener Straße Pkw (18) - Pkw (25, 21) 1 LV (18) - 1 T (25) - 1 SV (21 ) Pkw-Fahrer missachtet Rotsignal und kollidiert mit hoher Geschwindigkeit mit anderem Pkw 8 08.05.2023 09:22 1 (Neustadt-Süd) Lindenstraße 90 F (83) - R (24) 1 T (83) - 1 LV (24) F betritt Radweg ohne auf Radfahrende zu achten und wird von R erfasst 9 02.06.2023 20:05 1 (Altstadt-Nord) Deutzer Brücke/Heumarkt F (35) - Pkw (34) 1 T (34) F versucht zweispurige Fahrbahn ohne auf den Verkehr zu achten zu queren, und wird von Pkw erfasst. 10 16.06.2023 07:16 4 (Vogelsang) Venloer Straße 945 F (82) - Pkw (65) 1 T (82) F versucht Fahrbahn bei rotem Ampelsignal zu queren und wird von Pkw erfasst 11 23.06.2023 10:03 1 (Neustadt-Nord) Riehler Straße/Blumenthalstraße R (82) - Lkw (58) 1 T (82) Lkw-Fahrer sieht beim Anfahren nicht, dass R vor seinem Fahrzeug steht und überrollt sie. 12 10.07.2023 12:48 2 (Zollstock) Vorgebirgstraße/Bischofsweg Krad (83) - Pkw (50) 1 T (83) Krad-Fahrer fährt an wartenden Fahrzeugen vorbei, streift Pkw und stürzt 13 11.08.2023 09:35 2 (Meschenich) Brühler Landstraße 402 E-Scooter (44) 1 T (44) E-Scooter-Fahrer kollidiert mit dem Bordstein, stürzt und verstirbt im Krankenhaus 14 27.08.2023 01:12 5 (Niehl) Niehler Damm/Bremerhavener Straße Pkw (14, 16, 17, 17,17, 18) 1 T (16), 5 SV Pkw-Fahrer (17) kommt wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und kollidiert mit Mauer 15 02.09.2023 21:15 6 (Merkenich) Alte Römerstraße/Mohlenweg Pkw (74) 1 T (74) Alkoholisierter Pkw-Fahrer kommt von der Fahrbahn ab und kollidiert mit Baum 16 11.09.2023 06:30 9 (Höhenhaus) Dünnwalder Kommunalweg Pkw (24) - Pkw (84) 1 T (84) Pkw-Fahrer unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis (24) gerät in Gegenfahrbahn und kollidiert mit Pkw-Fahrerin (84) 17 11.09.2023 08:25 1 (Neustadt-Süd) Salierring/Am Duffesbach R (22) - F (81) 1 T (81) R quert Kreuzung gegen Rotsignal und erfasst F 18 12.09.2023 08:20 1 (Deutz) Deutz-Kalker-Straße 54 F (28) - Baggerfahrer 1 T (28) F beabsichtigt Deutz-Kalker Straße zu überqueren und übersieht Bagger. 19 01.10.2023 00:49 1 (Altstadt-Nord) Augustinerstraße/Heumarkt Pkw (57) - F(44) 1 T (44) Unter Drogen stehender Pkw-Fahrer missachtet Rotsignal und erfasst querenden F 20 22.09.2023 13:45 9 (Mülheim) Clevischer Ring 49 Pkw (42) - Pkw (67) 1 T (67) Pkw-Fahrerin wechselt die Fahrspur und fährt auf Pkw-Fahrer (67). Hinweis auf Krankheit des tödlich verunglückten 62-jährigen 21 16.10.2023 21:09 6 (Seeberg) Neusser Landstraße/Chrysanthemenweg F (61) - Pkw (48) 1 T (61) - 1 LV (61) F versucht Neusser Landstraße gegen Rotsignal zu queren und wird von Pkw erfasst 22 20.10.2023 15.58 4 (Ehrenfeld) Venloer Straße/Franz-Geuer-Straße/Piu ssstraße Lkw (56) - F (86) 1 T (86) Lkw-Fahrer kollidiert beim Rechtsabbiegen mit parallel gehender F auf der Fußgängerfurt der Nebenstraße 23 22.11.2023 17:11 2 (Rodenkirchen) Hauptstraße 128 Pkw (87) 1 T (87) Pkw (87) durchbricht an Parkhaus Schranke und kollidiert mit einer Wand 24 26.11.2023 18:53 6 (Heimersdorf) Volkhovener Weg/Stallagsweg Pkw (44) - F (69) 1 T (69) Pkw-Fahrer missachtet Rotsignal und kollidiert mit F 25 01.12.2023 02:40 2 (Hahnwald) Emil-Hoffmann-Straße 19 Krad (60) 1 T (60) Kradfahrer kollidiert mit parkendem Pkw F - Fußgänger T - Getöte/r R - Radfahrer LV - Leichtverletze/r StraB - Straßenbahn SV - Schwerverletzte/r Krad- Motorrad Kkrad - Mofa, Motorroller Tödliche Verkehrsunfälle 2023 im Kölner Stadtgebiet
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (169)
- Militärringstraße 3
- Eichendorffstraße
- Nußbaumerstraße 4
- Neusser Straße
- Frankfurter Straße 569
- Hansestraße 7
- Venloer Straße 945F
- Oranjehofstraße
- Zülpicher Straße
- Mainzer Straße
- Industriestraße 6f
- Heliosstraße 4
- Theophanostraße
- Steinstraße
- Jahnstraße
- Humboldtstraße
- Bensberger Straße
- Rösrather Straße
- Aachener Straße
- Brüsseler Straße
- Brabanter Straße 1
- Bachemer Landstraße
- Bachemer Straße
- Siegburger Straße 227F
- Lungengasse
- Oskar-Jäger-Straße
- Dürener Straße 3
- Classen-Kappelmann-Straße 3
- Cäcilienstraße
- Heinsbergstraße
- Dasselstraße 1
- Berrenrather Straße
- Alte Magazinstraße
- Leichtensternstraße
- Sülzburgstraße 3
- Niehler Straße
- Waldecker Straße
- Innere Kanalstraße
- Kölnstraße
- Urftstraße
- Neuenhöfer Allee 3
- Kalker Hauptstraße
- Josephskirchstraße
- Neuerburgstraße 8
- Neusser Landstraße
- Subbelrather Straße
- Berliner Straße
- Rixdorfer Straße
- Bayenstraße
- Luxemburger Straße
- Heinrich-Gilsbach-Straße 9
- Bergisch Gladbacher Straße
- Ackerstraße 9
- Heidelberger Straße 9
- Heidestraße
- Olpener Straße
- Flehbachstraße
- Äußere Kanalstraße 318F
- Lindenstraße 90F
- Riehler Straße
- Vorgebirgstraße
- Brühler Landstraße 402E
- Alte Römerstraße
- Deutz-Kalker Straße 54F
- Augustinerstraße
- Hauptstraße 128
- Emil-Hoffmann-Straße 19
- Heinrich-Lübke-Ufer
- Alter Deutzer Postweg
- Chlodwigplatz
- Clevischer Ring 49
- Höninger Weg
- Gottesweg 2
- Eifelplatz
- Hohenstaufenring
- Buchheimer Ring
- Vorgebirgsglacisweg 2
- Karl-Schwering-Platz
- Dünnwalder Mauspfad
- Vingster Ring
- Deutzer Ring
- Höhenhauser Ring 9
- Messeplatz
- Pohlstadtsweg 7
- Wiener Platz 4F
- Akazienweg
- Deutzer Brücke
- Niehler Damm
- Dünnwalder Kommunalweg
- Salierring
- Volkhovener Weg
- Auf dem Paulsacker 4
- Am Eifeltor
- Am Klosterhof
- Am Wildpark
- Am Duffesbach
- Schillingsrotter Straße
- Zum Forstbotanischen Garten 2
- Sibille-Hartmann-Straße 2
- Friedrich-Karl-Straße 5
- Ludolf-Camphausen-Straße 1
- Friedrich-Schmidt-Straße
- Junkersdorfer Straße 3
- Peter-Michels-Straße 4
- Hans-Carl-Nipperdey-Straße 3
- Bremerhavener Straße
- An den Dominikanern
- Fritz-Lehmann-Straße 9m
- Hohenstaufenstraße
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- Schleifenbaumstraße 9d
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- Viersener Straße
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- Gleueler Straße 3
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- Nord-Süd-Fahrt 1
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- Straße 8
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- Asternweg
- Straße 4 0
- Heumarkt
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Details
- Aktenzeichen
- 2598/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 19.09.2024
- Erstellt
- 26.08.2024 17:53