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2598/2024

Verkehrsunfälle, Unfallhäufungen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2023 im Stadtgebiet Köln

Mitteilung Ausschuss 19.09.2024

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 29.10.2024, TOP 6.2.6

Anlage 2a - UHSt 2023 3 JB - VA

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Ansehen

Anlage 4 - Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2023 - VA

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Ansehen

Anlage 2b - UHL 2023 3JB - VA

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Ansehen

Anlage 5 - Verkehrssicherheitsarbeit 2023 - VA

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage 1 - UHSt 2023 1JB - VA

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Ansehen

Anlage 3 - Tödliche VU 2023 - VA

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Ansehen

Anlage 2a - UHSt 2023 3 JB - VA

1684 Zeichen

Anzahl der Verkehrsunfälle nach Kategorien 1 bis 4ategorien 1 - 4                  
lfd. Nr. Straße Bezirk 1 2 3 4 Summe 1 2 3 Summe
1
Militärringstraße/Friedrich-Schmidt- 
Straße/Junkersdorfer Straße 3 0 0 5 0 5 5 R 5 R X
2 Sankt-Tönnis--Straße/Bruchstraße 6 0 1 4 0 5 5 R 5 R X X
5 Butzweiler Straße/Peter-Michels-Straße 4 0 0 5 0 5 5 R 5 R X
11 Bayenstraße/Mechtildisstraße/Holzmarkt 1 0 0 5 0 5 4 R, 1 EKF 4 R, 1 EKF X
17 Bachemer Straße/Zülpicher Wall 1 0 0 7 0 7 1 F, 7 R 1 F, 7 R X
18 Luxemburger Straße/Hans-Carl-Nipperdey-Str. 3 0 2 3 0 5 1 R, 1 F 2 R, 1 EKF 3 R, 1 F, 1 EKF X X
25 Innere Kanalstraße/Weinsbergstraße 1 + 4 0 1 6 0 7 6 R 6 R X X
52 Innere Kanalstraße/Venloer Straße 1 + 4 0 4 10 0 14 2 R, 1 F, 1 EKF 7 R, 3 F, 2 EKF 9 R, 4 F, 3 EKF X
30 Clevischer Ring / Heinrich-Gilsbach-Straße 9 0 1 4 0 5 1 R 4 R 5 R X
31 Bergisch-Gladbacher Straße / Ackerstraße 9 0 0 5 0 5 5 R 5 R X X
34 Frankfurter Straße / Heidelberger Straße 9 0 1 4 0 5 1 EKF 1 F, 3 R 1 F, 3 R, 1 EKF X
47 Heidestraße / AS Wahn Ost 7 0 0 5 0 5 3 R, 2 EKF 3 R, 2 EKF X
49 
Olpener Straße / Flehbachstraße / 
Pohlstadtsweg 7 0 1 6 0 7 2 R 7 R 9 R X
* Unfallkategorien 
1 - Unfall mit einer getöteten Person 
2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person 
3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person 
4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden 
Prüfuung ist 
erfolgt - keine 
geeignete 
Maßnahme 
ersichtlich 
Anlage 2a 
Übersicht aller aktuellen Dreijahres-Unfallhäufungsstellen im Jahr 2023 (Jahre 2019 - 2022)  im Straßennetz der Stadt Köln 
Unfälle  Radfahrende (R), Elektro-Roller (EKF)  und zu 
Fuß Gehende (F) nach Kategorien Maßnahmen 
sind erfolgt 
Maßnahmen 
in 
Vorbereitung 
/ werden 
geprüft

Anlage 4 - Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2023 - VA

8074 Zeichen

bürgerorientiert · professionell · rechtsstaatlich
Stadtgebiet Köln
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2023

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verkehrsunfälle
41.459
33.749 35.355 35.549 36.833
0
5.000
10.000
15.000
20.000
25.000
30.000
35.000
40.000
45.000
2019 2020 2021 2022 2023
Verkehrsunfälle gesamt
Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 1284; +3,6 %

Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 301; +5,7 %
Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte
5.452
4.778 4.636
5.316
5.617
722 645 648 675 608
22 12 7 13 25 
0
1.000
2.000
3.000
4.000
5.000
6.000
2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon getötet

Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 50; +15,2 %
Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte Kinder
348
318
292
329
379
43 31 30 27 40
1 
0
50
100
150
200
250
300
350
400
2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon getötet

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte Senioren
630
502 474
639 643
126 117 96
143 116
9 4 3 9 14 
0
100
200
300
400
500
600
700
2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon getötet
Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 4; +0,6 %

Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahresplus 24; +0,8 %
Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte ungeschützte Verkehrsteilnehmer (Rad Fahrende, zu Fuß Gehende, E-Scooter Fahrende)
2.713 2.666 2.644
3.073 3.097
426 415 410 434 377
11 9 4 11 16 
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
3.000
3.500
2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon getötet

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte Rad Fahrende (einschl. Pedelec Fahrende)
1.986 2.002
1.780
2.118 2.065
301 289 252 264 232
3 4 2 5 1 
0
500
1.000
1.500
2.000
2.500
2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt
Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres minus 53; -2,5 %

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Unfallursachen 2023 von und zum Nachteil von Rad Fahrenden
266 244
96
45 42
402
169 147
112 96
0
50
100
150
200
250
300
350
400
450
Abbiegen
 (..34,35,40))
Vorfahrt
 (..27-33)
FVvonFG
(..60-69)
andere
Fehler
des Fzg-
Führers
(..49)
Überholen
 (..16-23)
andere
Fehler
des Fzg-
Führers
(..49)
verbots-
widrige
Straßen-
nutzung
 (..8-11)
Geschwin-
digkeit
(12-13)
Vorfahrt
 (..27-33)
Alkohol
(Urs. 1)

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte Pedelec Fahrende
83
124
184
279
307
11 26 26 
43 39 
1 1 1 1 
0
50
100
150
200
250
300
350
2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt
Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 28; +10,0 %

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte zu Fuß Gehende
725
522 508
595
646
125 101 94 103 86
8 5 2 6 14 
0
100
200
300
400
500
600
700
800
2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt
Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 51; +8,6 %

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Unfallursachen 2023 von und zum Nachteil von zu Fuß Gehenden
159
56 50 47
27
99
63
46
43
14
0
20
40
60
80
100
120
140
160
180
FVggüFG an
anderen
Stellen
(..42)
FVggüFG an
Fußgänger-
furten
 (..39)
FVggüFG an
Fußgänger-
überwegen
(..38)
FVggüFG beim
Abbiegen
(..40)
andere
Fehler
des Fzg-
Führers
(..49)
..ohne auf den
 Fzg-Verkehr
 zu achten
(..64)
..andere
Fehler
des zu
Fuß Gehenden
(..69)
..Rotlicht
(..60)
..Hervortreten
hinter
Sicht
hindernissen
(..63)
Alkohol/BtM

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte E-Scooter Fahrende
2
142
356 360
386
25 
64 67 59 
1 
0
50
100
150
200
250
300
350
400
450
2014 - 2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt
Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 26; +7,2 %
Keine Daten

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Unfallursachen 2023 von und zum Nachteil von E-Scooter Fahrenden
49
26
7 6 5
84 83
54 51
24
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
Vorfahrt
 (..27-33)
Abbiegen
 (..34,35,40))
verbots-
widrige
Straßen-
nutzung
 (..8-11)
andere
Fehler
des Fzg-
Führers
(..49)
FVvonFG
(..60-69)
andere
Fehler
des Fzg-
Führers
(..49)
Alkohol
(Urs. 1)
verbots-
widrige
Straßen-
nutzung
 (..8-11)
Geschwin-
digkeit
(12-13)
Vorfahrt
 (..27-33)

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte bei Unfallursache Alkohol
228
210
269
323
304
66 56
79 92 76
1 1 2 
0
50
100
150
200
250
300
350
2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt
Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres minus 19; -5,9 %

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte bei Unfallursache „andere berauschende Mittel“ 
33
38
47
55
67
3
10 11
18
14
2 3 
0
10
20
30
40
50
60
70
80
2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt
Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 12; +21,8 %

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte bei Unfallursache „Geschwindigkeit bei Kfz.“ 
185 182
253 257
383
61 44
76 68 73
4 2 4 1 9 
0
50
100
150
200
250
300
350
400
450
2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt
Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 126; +49,0 %

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte bei Unfallursache „Abstand“ 
823
597 572
824
763
37 21 22 44 363 1 
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt
Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres minus 61; -7,4 %

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte bei Unfallursache „Vorfahrt/Vorrang“ (ohne Rotlicht) 
449
410 383
420
588
53 34 30 39 35
1 1 
0
100
200
300
400
500
600
700
2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt
Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 168; +40,0 %

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte bei Unfallursache „Rotlicht“ (Fahrzeuge und zu Fuß Gehende) 
Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 46; +16,8 %
366
267
297
274
320
75
53 58 48 47
4 1 4 5 
0
50
100
150
200
250
300
350
400
2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Verunglückte bei Unfallursache „Abbiegen“ 
654 627
560
672 678
81 69 70 71 74
2 2 2 3 
0
100
200
300
400
500
600
700
800
2019 2020 2021 2022 2023
Verunglückte gesamt davon schwerverletzt davon tödlich verunglückt
Veränderung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres plus 6; +0,9 %

Verkehrsunfallentwicklung PP Köln, Stadtgebiet Köln
Erläuterungen und Definitionen
Städteregion Köln/Leverkusen
Daten der VUD Stand Februar 2024 für die Polizeiinspektionen 1 - 6 (BKZ 6010xx bis 6016xx)
Es fand eine Datenaktualisierung für die Vorjahre statt.
Verkehrsunfall:
Ein Verkehrsunfall ist jedes plötzliche und zumindest für einen Beteiligten ungewollte, mit dem öffentlichen Straßenverkehr und seinen typischen Gefahren ursächlich 
zusammenhängende Ereignis, bei dem Personen- oder Sachschaden entstanden ist.
Verunglückte:
Als Verunglückte gelten alle Personen, die bei einem Verkehrsunfall einen Körperschaden erlitten haben.
Schwerverletzte:
Diejenigen Verunglückten, die in Folge eines Verkehrsunfalles zur stationären Behandlung in einem Krankenhaus aufgenommen werden, gelten
als Schwerverletze. 
Getötete: 
Als Getötete im Sinne des Straßenverkehrsunfallstatistikgesetzes werden alle Personen gezählt, die innerhalb von 30 Tagen nach einem
Verkehrsunfall an den Unfallfolgen verstorben sind. 
Altersgruppen:
Die Altersgruppen umfassen folgende Altersspannen:
Kinder ≤ 14 Jahre                   Jugendliche 15-17 Jahre             Junge Erwachsene 18-24 Jahre
Erwachsene 25-64 Jahre                 Senioren ≥ 65 Jahre

Anlage 2b - UHL 2023 3JB - VA

1123 Zeichen

lfd. Nr. Straße Bezirk 1 2 3 4 Summe 1 2 3 Summe
40 
Heinrich-Lübke-Ufer - Strecke 
zwischen Militärringstraße und 
Rodenkirchener Brücke 2 0 1 1 7 1 SV, 8 LV 9 R, 1 F 9R, 1F X
68 
Ehrenfeldgürtel - Strecke zwischen 
Eichendorffstraße und 
Nußbaumerstraße 4 0 0 5 0 5 LV 
4 F, 2 R, 1 
EKF 4F, 2R, 1 EKF X X
70 
Neusser Straße - Strecke zwischen 
Viersener Straße und Baudristraße 5 0 1 5 0 1 SV, 5 LV 5 R, 1 F 5 R, 1F X
59 
Frankfurter Straße  - Strecke 
zwischen Alter Deutzer Postweg und 
Hansestraße 7 1 2 0 0 3 2 R 2 R X
* Unfallkategorien 
1 - Unfall mit einer getöteten Person 
2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person 
3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person 
4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden 
         Anzahl der Verkehrsunfälle nach Kategorien 1 bis 
4
Übersicht aller aktuellen Dreijahres-Unfallhäufungslinien im Jahr 2021 (Jahre 2019 - 2022)  im Straßennetz der Stadt Köln Anlage 2b 
Unfälle  Radfahrende ®, E-Scooter und zu Fuß 
Gehende (F) nach Kategorien Maßnahmen 
sind erfolgt 
Maßnahmen 
in 
Vorbereitung / 
werden 
geprüft 
Prüfuung ist 
erfolgt - 
keine 
geeignete 
Maßnahme 
ersichtlich

Anlage 5 - Verkehrssicherheitsarbeit 2023 - VA

813 Zeichen

1 
 
 
Anlage 5 - Verkehrssicherheitsaktionen der Stadt Köln in 2023 Anlage 5  
 
Verkehrssicherheitsaktion „Toter Winkel“ 2023 - Symbolfoto 
 Foto: Stadt Köln

2 
 
 
Verkehrssicherheitsaktion Fahrradquiz – Rita Rostisch  
 
 
Auszug aus dem Quizbogen 2023

3 
 
 
Preisverleihung „Fahrradquiz 2023“ – So sehen Siegerinnen und Sieger aus! 
 
Die Gewinner und Gewinnerklassen bei der Preisverleihung  
  Fotos: Stadt Köln

4 
 
 
Auftaktaktion „Wir sind wieder unterwegs!“ – Schulstart 2023 
 Plakatkampagne 
 Verkehrssicherheitsaktion mit den „Ampelmenschen“ – Foto: Stadt Köln

5 
 
 
Seniorenfahrradkurse 2023 „Wir fahren Rad!“

6 
 
 
Radfahraktion mit der DITIB – Anfängerkurs für Frauen mit Migrationshintergrund

7 
 
 
Verkehrssicherheitsaktionen „Fahrradcheck im Rheinpark – Alles im grünen Bereich“ 2023

Mitteilung Ausschuss

21829 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/64/644/5 
644/5 
Vorlagen-Nummer 19.09.2024 
 2598/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 10.09.2024 
 
Verkehrsunfälle, Unfallhäufungen und tödliche Verkehrsunfälle des Jahres 2023 im 
Stadtgebiet Köln 
In den als Anlagen 1 und 2 beigefügten Listen sind alle Unfallhäufungsstellen nach der Einjah-
res- und Dreijahresbetrachtung des Jahres 2023 im Kölner Stadtgebiet aufgeführt. Die detail-
lierte Aufstellung der tödlichen Verkehrsunfälle ergibt sich aus der Aufstellung der Anlage 3. 
Beigefügt wurden als Anlage 4 der Gesamtunfallbericht 2023 der Polizei (Auszug) und als An-
lage 5 eine Fotosammlung der Verkehrssicherheitsaktionen der Stadt Köln.  
 
 
1. Allgemeines zur Arbeit der Unfallkommission 
 
Die Unfallkommission setzt sich aus Vertreter*innen des Amtes für Verkehrsmanagement, des 
Amtes für Straßen und Radwegebau, der Verkehrsüberwachung der Stadt Köln, der Polizei, 
des Landesbetriebs Straßen NRW, der Bezirksregierung Köln und der Kölner Verkehrs-Be-
triebe AG zusammen.  
 
Zuständig für die erste Auswertung von Verkehrsunfällen ist das Polizeipräsidium Köln. Dort 
werden alle Unfälle nach den Kriterien Unfallkategorie (Schwere des Unfalles) und Unfalltyp 
(Konfliktsituation, aus welcher der Unfall entstanden ist) festgehalten. Laut Erlass des Ministe-
riums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr vom 10.06.2021 liegt eine Unfallhäu-
fungsstelle innerhalb der Einjahresbetrachtung grundsätzlich dann vor, wenn sich auf einem 
Knoten oder einer Strecke drei Unfälle der Kategorie 1 bis 4 des gleichen Typs ereignen. So-
fern dieses Kriterium erreicht ist, wird der Knoten bzw. die Strecke durch die Polizei als Unfall-
häufungsstelle gemeldet. Aufgrund der Verkehrsbelastung eines Knotens kann sich die An-
zahl der Unfälle, die zu einer Identifikation als Unfallhäufungsstelle führt, erhöhen. 
 
Die Unfallkategorien sind wie folgt aufgeteilt: 
 
Kategorie 1: Verkehrsunfall mit Getöteten (Unfallbeteiligte/r verstirbt innerhalb von dreißig 
Tagen nach dem Unfall) 
Kategorie 2 Verkehrsunfall mit Schwerverletzten (Unfallbeteiligte/r wird stationär in ein 
Krankenhaus aufgenommen). 
Kategorie 3: Verkehrsunfall mit Leichtverletzten 
Kategorie 4 Schwerwiegender Verkehrsunfall mit Sachschaden (Ein beteiligtes Fahrzeug 
ist nicht mehr fahrbereit). 
 
Im Jahr 2023 wurden innerhalb der Einjahresbetrachtung insgesamt 60 Kreuzungen oder Li-
nien als Unfallhäufungen gemeldet.

2 
 
Neben diesen Einjahresbetrachtungen meldet die Polizei Unfälle nach der Dreijahresbe-
trachtung. Auch hier sind Meldungen für einen Knoten oder für eine Strecke möglich. Bei die-
ser Betrachtung sind die Richtwerte für die Meldung als Unfallhäufung sehr niedrig angesetzt. 
Treten beispielsweise in einem Knoten innerhalb von drei Jahren fünf Unfälle auf, bei denen 
Radfahrende oder zu Fuß Gehende leicht verletzt wurden, führt diese Zahl – unabhängig von 
den Ursachen oder von der Verkehrsbelastung – zur Meldung. Eine Meldung innerhalb der 
Dreijahresbetrachtung erfolgt ebenfalls, wenn innerhalb dieses Zeitraums in einem Knoten 
drei Verkehrsteilnehmende schwer verletzt oder getötet wurden. Aufgrund dieser geringen 
Schwellenwerte entscheidet die Unfallkommission darüber, welche Dreijahresbetrachtungen 
ausführlich diskutiert werden, da es beispielsweise nicht notwendig wäre, Kreuzungen zu be-
sprechen, in denen sich in drei Jahren fünf Unfälle aus vollkommen unterschiedlichen Grün-
den ereignet haben.  
 
Nach der Meldung als Unfallhäufungsstelle oder –linie erfolgt die Diskussion in der Unfallkom-
mission. Das Gremium entwickelt Vorschläge zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an den 
Kreuzungen und Strecken, die in den Fachämtern geprüft und möglichst zeitnah umgesetzt 
werden.  
 
Im Jahr 2023 besprach die Unfallkommission vierzehn Unfallhäufungsstellen und fünf Unfall-
häufungslinien, die im Zuge der Dreijahresbetrachtung gemeldet wurden, ausführlich. 
 
 
2. Gesamtunfallgeschehen – Zahlen und Ursachen 
Im Vergleich zum Jahr 2022 in dem sich 35.549 Verkehrsunfälle ereigneten, stieg die Unfall-
gesamtzahl in 2023 um 3,6 % auf 36.833 polizeilich erfasste Verkehrsunfälle (Anlage 4, Seite 
2) an. Bei diesen Verkehrsunfällen wurden 608 Personen schwer verletzt. 25 Menschen star-
ben 2023 auf den Kölner Straßen (Anlage 4, Seite 3).  
 
Problematisch ist bei den aufgetretenen Unfällen, dass viele Fehler aller Verkehrsbeteiligten 
grundsätzlich auf Verstößen gegen Regeln beruhten, die allgemein bekannt sind. Festzustel-
len ist aber, dass Regelverstöße bewusst oder fahrlässig begangen und die dadurch ausge-
lösten Gefahrensituationen unterschätzt werden. Es ist somit schwierig und langwierig, ein 
Umdenken oder eine Verhaltensänderung durch Verkehrssicherheitskampagnen zu erreichen.  
 
Im Gesamtunfallbild sind diese Verkehrsunfälle laut Bewertung der Polizei insbesondere auf 
Geschwindigkeitsüberschreitungen mangelnden Abstand, Missachtungen der Vorfahrt oder 
des Vorrangs, Verstöße gegen das Rotsignal, oder auf Fehler beim Abbiegen zurückzuführen 
(Anlage 4, Seite 16 bis 20).  
 
Im Vergleich zum Vorjahr ließen sich bei zwei aufgeführten Unfallursachen besonders deutli-
che Zuwächse erkennen. So erhöhte sich der Unfallanteil mit der vorangegangenen Ursache 
„Geschwindigkeit bei Kfz“ um insgesamt 49 % von 257 auf 383 Unfälle. Der Anteil der Men-
schen, die aufgrund dieser Unfallursache verstarben, stieg von einer auf neun Personen an. 
Ein deutlicher Zuwachs von 40 % war auch bei der Unfallursache „Vorfahrt/Vorrang“ zu be-
obachten. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Anzahl der Unfälle von 420 auf 588. Töd-
liche Unfälle dieser Ursache wurden aber nicht verzeichnet. Die Unfallursache „Verstoß gegen 
das Rotsignal“ (Rotlicht) stieg von 274 auf 320 Unfälle an und erhöhte sich daher um 16,8 %. 
Die Anzahl der Menschen, die wegen dieser Unfallursache tödlich verletzt wurden, erhöhte 
sich von vier Personen des Vorjahres auf fünf in 2023. Nach dem starken Anstieg der Ursache 
„Abstand“ im Vorjahr reduzierte sich diese Ursache um 7,4 % in 2023: 2022 ereigneten sich 
danach 824 Unfälle mit dieser Unfallursache – 2023 traten nur noch 763 Unfälle auf.  
 
Als eine weitere ernst zu nehmende Unfallbegünstigung wurde die Problematik des Alkohol- 
oder Drogenmissbrauchs im Straßenverkehr genannt (Anlage 4, Seiten 14 und 15). Die Un-
fallursache „Alkohol“ führte im Jahr 2023 insgesamt zu 304 Verunglückten, von denen 76 
Menschen schwer verletzt wurden und zwei verstarben. Im Vergleich zum Jahr 2022 lag ein 
Rückgang von 5,9 % vor. Ein hoher Anteil dieser Unfälle war sowohl unter der Verkehrs-
gruppe der E-Scooter-Fahrenden (83 Unfälle) als auch der Radfahrenden (96 Unfälle) auszu-
machen. Mit insgesamt 179 Unfällen machen diese beiden Verkehrsgruppen deutlich mehr als 
58 % an der Unfallursache „Alkohol“ aus. Eine Abhilfe kann hier allenfalls durch Kontrollen der

3 
 
Polizei erfolgen. Ein massiver Anstieg von 21,8 % war ebenfalls bei der Unfallursache „Andere 
berauschende Mittel“ festzustellen. Wegen dieser Ursache waren erstmalig seit 2019 wieder 
Getötete zu verzeichnen. So starben drei Menschen auf den Kölner Straßen aufgrund dieser 
Ursache. Unfälle, die auf diesen Ursachen beruhen lassen sich nicht mit verkehrstechnischen 
Maßnahmen bekämpfen. Hier können allenfalls Präventivmaßnahmen wie Aufklärungsarbeit 
und Verkehrssicherheitskampagnen helfen, bevor zuletzt die Überwachung der Polizei greift.  
 
3. Tödliche Verkehrsunfälle in 2023 
Die Anzahl der tödlichen Verkehrsunfälle im Kölner Stadtgebiet stieg im Vergleich der Jahre 
2022 und 2023 sprunghaft von dreizehn auf 25 Personen an und erhöhte sich damit um 92 % 
an (Anlage 4, Seite 3). Alle tödlichen Verkehrsunfälle wurden in den Sitzungen der Unfallkom-
mission besprochen (Anlage 3). Gemeinsame Ursachen im Verkehrsraum oder Verdichtun-
gen, die auf eine bestimmte Ursache zurückzuführen waren, waren nicht zu erkennen. Die 
aufgetretenen Unfälle beruhten auf vielen unterschiedlichen Faktoren und waren nach der 
Einschätzung der Unfallkommission in ebenso vielen Fällen auf menschliches Fehlverhalten 
der einzelnen Beteiligten und auf unglückliche Verkettungen zurückzuführen.  
 
Bei den tödlichen Verkehrsunfällen waren in 16 Fällen und damit zu 64 % zu Fuß Gehende 
beteiligt. Das Unfallgeschehen beruhte bei ihnen aber auf verschiedenen Ursachen und er-
folgte zudem in unterschiedlichen Bereichen und Situationen, so dass angemessene ver-
kehrstechnische Optimierungen oder Strategien der Verkehrserziehung nicht ersichtlich wa-
ren. 2023 verstarb eine Radfahrende in Köln. In diesem Jahr verstarb auch der erste  
E-Scooter-Fahrer im Kölner Straßenverkehr. Er stürzte an einer Bordsteinkante und verletzte 
sich tödlich 
 
 
4. Unfallgeschehen bei ungeschützten Verkehrsteilnehmer*innen 
Die Gruppe der „ungeschützten Verkehrsteilnehmer*innen“ umfasst die Rad- und E-Scooter-
Fahrenden und die zu Fuß Gehenden. Im Vergleich zum Vorjahr war bei ihnen ein Anstieg 
von 0,8 % festzustellen. Bei Betrachtung der einzelnen Gruppen relativiert sich dieser geringe 
Anstieg und zeigt unterschiedliche Entwicklungen (Anlage 4, Seite 6): 
 
4.1 Radfahrende 
Im Jahr 2023 verunglückten 2.065 Radfahrende., wovon sich 232 schwer verletzten und ein 
Mensch getötet wurde (Anlage 4, Seite 7). Im Vergleich zum Vorjahr trat beim reinen Gesamt-
unfallgeschehen damit ein Rückgang von 2,5 % ein.  
 
Von diesem Personenkreis wurden 307 Unfälle mit Pedelecs verzeichnet. 39 Pedelec-Fah-
rende wurden schwer verletzt. Niemand wurde getötet (Anlage 4, Seite 8). Im Vergleich zum 
Jahr 2022 stieg die Unfallbeteiligung der Pedelec-Fahrenden um 10 % an. Grundsätzlich kann 
das an der zunehmenden Verbreitung und Nutzung dieser Fahrzeuge liegen, die seit Jahren 
ansteigt und somit zu einer höheren Verkehrs- und Unfallbeteiligung führt.  
 
Waren andere Unfallbeteiligte involviert, beruhten die Unfälle, die auf Fehlverhalten gegen-
über Radfahrenden zurückzuführen waren, insbesondere auf Fehlern beim Abbiegen, generell 
auf Verstößen gegen Vorfahrtsregelungen und auf dem Fehlverhalten von Fahrzeugführenden 
oder Mitfahrenden (z. B. durch unvermitteltes Aufreißen der Autotüren - sog. „Dooring-Un-
fälle“). Radfahrende selbst verursachten Unfälle durch nicht näher gekennzeichnete unter-
schiedliche Fehler, durch verbotswidrige Straßennutzungen oder durch nicht an die Verkehrs-
situation angepasste Geschwindigkeit (Anlage 4, Seite 8). Die Unfallkommission stellte aber 
auch unabhängig von diesen Zahlen fest, dass viele Unfallhäufungslinien mittlerweile wegen 
Unfällen gemeldet wurden, bei denen Radfahrende im Schienenbereich stürzten. Da es der-
zeit noch keine Technik gibt, die diese Stürze wirksam verhindern kann, kann dieser Gefahr 
mit Mitteln der Verkehrstechnik zum jetzigen Zeitpunkt nicht entgegengewirkt werden.  
 
4.1.1 Unfallbekämpfung bei der Gruppe der Radfahrenden 
Im Hinblick auf die Ursachen „Missachtung der Vorfahrt und Fehler beim Abbiegen“ gegen-
über den Radfahrenden optimiert die Stadt Köln seit Jahren den Verkehrsraum, um so die 
Verkehrssicherheit für Radfahrer*innen zu erhöhen. So wurden Radfahr- oder Schutzstreifen 
sowie vorgezogene Aufstellbereiche an Ampeln angelegt, um so die Radfahrenden verstärkt

4 
 
in den Sichtbereich der Pkw-Fahrer*innen zu führen. Tempo 30-Zonen, die Einrichtung von 
Kreisverkehren und von Fahrradstraßen trugen zusätzlich zur Erhöhung der Verkehrssicher-
heit für Radfahrende bei.  
 
Neben bau- und verkehrstechnischen Maßnahmen führten die Polizei und die Verkehrsüber-
wachung der Stadt Köln Kontrollen des Rad- und Individualverkehrs durch. Zusätzlich wurden 
neben diesen restriktiven Maßnahmen auch die Aspekte der Verkehrserziehung berücksich-
tigt. Die Stadt Köln rief auch im Jahr 2023 wieder dazu auf, sich an dem Quiz „Sicheres Fahr-
radfahren“ zu beteiligen. Bei diversen Fragen hatten die Teilnehmer*innen Gelegenheit, ihr 
Wissen über die Regeln im Radverkehr zu erproben und unter Beweis zu stellen (Anlage 5, 
Seiten 2 und 3). An diesem Wettbewerb nahmen insgesamt rund 1.500 Einzelpersonen und 
25 Schulklassen aus neun Schulen teil. Für die beteiligten Schulen wurden neben den eigent-
lichen Preisen Sondergewinne für die Klassenkasse ausgelobt. Alle Preise wurden bei einer 
feierlichen Preisverleihung übergeben. Hier wurde noch einmal deutlich gezeigt, dass es sich 
in mehr als einer Hinsicht lohnt, die Verkehrsregeln zu kennen. 
 
Im Jahr 2023 fand zum ersten Mal eine Kooperation mit der DITIB (Türkisch Islamische Union 
der Anstalt für Religion eV.) statt. Frauen mit Migrationshintergrund, die Radfahren lernen 
wollten, bekamen die Möglichkeit an einem Kursus teilzunehmen und alles Notwendige zu ler-
nen und zu trainieren. Die Stadt Köln stellte dabei den Raum in Form der Jugendverkehrs-
schule bereit und finanzierte die Radfahrtrainerin, die DITIB vermittelte die Teilnehmerinnen, 
die mit Spaß und Engagement bei der Sache waren und anschließend ganz begeistert von 
ihren neuen Kenntnissen waren (Anlage 5, Seite 6) 
 
Einen festen Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit bilden mittlerweile die kostenlosen 
Fahrradchecks, die an zwei Sonntagen im September 2023 erfolgten. (Anlage 5, Seite 7). Die 
Kölner*innen hatten an diesen Tagen die Gelegenheit, ihre Fahrräder durch Fahrradmonteure 
kostenlos überprüfen zu lassen. Im Anschluss konnten festgestellte Schäden in den beteilig-
ten Werkstätten verbilligt beseitigt werden. Das Angebot zur Überprüfung erfreute sich an den 
Aktions-Sonntagen einer großen Beliebtheit bei den Radfahrenden und so konnten bis zu 100 
Personen über die Verkehrssicherheit ihrer Fahrzeuge informiert werden.  
 
4.2 Unfallgeschehen bei E-Scooter-Fahrenden 
Seit dem Aufkommen der E-Scooter zeichnen sich diese Fahrzeuge durch eine hohe Unfall-
beteiligung aus. 2023 verunglückten 386 E-Scooter-Fahrende, wobei sich 59 Menschen 
schwer verletzten und einer getötet wurde (Anlage 4, Seite 12). Im Vergleich zum Jahr 2022 
stieg die Anzahl der Unfallbeteiligten damit um 7,2 % an.  Bei der Betrachtung der Unfallzah-
len wird deutlich, dass E-Scooter-Fahrende in hohem Maße die Unfälle selbst verschulden. In 
84 Fällen verursachten sie Unfälle durch nicht näher beschriebene Fahrfehler. Bei weiteren 83 
Unfällen waren die Fahrenden alkoholisiert, 105 weitere Unfälle ereigneten sich wegen ver-
botswidriger Straßennutzung oder nicht angepasster Geschwindigkeit (Anlage 4, Seite 13). 
Bei 93 Unfällen an denen E-Scooter-Fahrende involviert waren, wurde die Hauptunfallursache 
durch den anderen Verkehrsbeteiligten gesetzt. Derzeit gibt es bei der Stadt Köln noch keine 
Kampagne, die sich aktiv darauf konzentriert, bei E-Scooter-Fahrenden eine Bewusstseinsän-
derung durchzuführen. Bei der Aktion „Köln bewegt sich – aber sicher“ haben Interessierte al-
lerdings die Möglichkeit, den richtigen Umgang mit den Kleinfahrzeugen zu erlernen.  
 
4.3 Unfallgeschehen bei zu Fuß Gehenden 
Im Vergleich zum Jahr 2022 erhöhte sich die Zahl der verunglückten zu Fuß Gehenden um 
8,6 % (Anlage 4, Seite 10). Die Zahl der tödlich Verunglückten wurde dabei mehr als verdop-
pelt, rückläufig war die Zahl der schwer verletzten Unfallbeteiligten. Unfälle, in die zu Fuß Ge-
hende unverschuldet verwickelt wurden, ereigneten sich mehrheitlich an nicht genau definier-
ten Abschnitten. Das Unfallgeschehen an Fußgängerfurten oder an Fußgängerüberwegen be-
trug nur ein Drittel der Fallzahl der vorgenannten Ursache. Zu Fuß gehende verursachten Un-
fälle, weil sie die Fahrbahn oder Radwege querten, ohne auf den Verkehr zu achten, generelle 
– nicht näher definierte - Fehler begingen oder entgegen Rot querten. Eine geringe Rolle 
spielten Alkohol und Betäubungsmittel (Anlage 4, Seite 11). 
 
 
5. Unfallbeteiligung verschiedener Altersgruppen

5 
 
  
5.1 Unfälle unter Beteiligung von Senior*innen 
Im Vergleich der Jahre 2022 und 2023 war ein geringen Anstieg der Gesamtunfallbeteiligung 
der Senior*innen am Unfallgeschehen festzustellen. Waren in 2022 noch 639 Personen, die 
über 65 Jahre alt waren, verunglückt, belief sich die Gesamtzahl in 2023 auf 643 Verunglückte 
und stieg damit um 0,6 %. Ein Anstieg um 55 % war bei den tödlich Verletzten dieser Alters-
gruppe zu beobachten, erhöhte sich die Zahl doch von 9 auf 14 Personen. Ein zahlenmäßiger 
Rückgang trat bei den Schwerverletzten ein. (Anlage 4, Seite 5).  
 
5.1.2 Maßnahmen gegen Unfälle unter Beteiligung von Menschen über 65 Jahren 
Um dem Unfallgeschehen dieser Altersgruppe entgegenzuwirken und damit Verkehrssicher-
heitsaktionen für diese Altersgruppe entwickelt werden können, nimmt eine Seniorenvertrete-
rin grundsätzlich regelmäßig an den Sitzungen des Arbeitskreises „Sicherheit im Straßenver-
kehr“ teil. Hier werden Verkehrssicherheitskonzepte entwickelt und so können auch die Be-
lange der älteren Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt werden. Die Etablierung von Ver-
kehrssicherheitskampagnen, die sich speziell an Senior*innen richten, stellt sich aber als 
problematisch dar. Menschen dieser Altersgruppe verunglücken aus diversen unterschiedli-
chen Gründen im Straßenverkehr und ihre Erreichbarkeit für die Durchführung von Aktionen 
ist – anders als bei Schulkindern – wesentlich geringer. Die Stadt Köln führte auch im Jahr 
2023 die Verkehrssicherheitsaktion „Wir fahren Fahrrad!“ fort. Senior*innen, die sich auf dem 
Fahrrad nicht mehr sicher fühlten, hatten dabei die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten innerhalb ei-
nes einwöchigen kostenlosen Kurses aufzufrischen. Diese Kurse fanden im Mai und Septem-
ber statt. Sie wurden von einer diplomierten Fahrradlehrerin angeleitet und boten Plätze für 
insgesamt 60 Senior*innen (Anlage 5, Seite 5). Auch die „Kölner Rollatorentage“ bzw. die „Ak-
tion gesund & mobil im Alter“ wurden in 2023 und erfreuten sich großer Beliebtheit. 
 
5.2 Kinderunfallbeteiligung: 
Die Anzahl der Unfälle an denen Kinder beteiligt waren, stieg im Vergleich der Jahre 
2022/2023 um 15,2 % an. (Anlage 4, Seite 4). Ereigneten sich in 2022 noch 329 Unfälle, wur-
den in 2023 379 Unfälle erfasst. Die Anzahl der im Verkehr schwer verletzten Kinder stieg von 
27 auf 40 Unfälle und damit um 48,15 % an. Im Jahr 2023 verstarb kein Kind im Kölner Stra-
ßenverkehr.  
 
5.2.1 Maßnahmen gegen Kinderunfälle 
Die Stadt Köln unternimmt bei der Ausgestaltung der Verkehrswege als auch bei der Ver-
kehrserziehung erhebliche Anstrengungen, damit Unfälle unter Beteiligung von Kindern ver-
mieden werden können. Ein wichtiger Schwerpunkt dieser Arbeit liegt dabei in der Koopera-
tion mit den Schulen. So führt das Amt für Verkehrsmanagement in jedem Jahr Verkehrssi-
cherheitsaktionen zur Einschulung durch, bei dem die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrs-
teilnehmer zu besonderer Rücksicht auf die Schulkinder aufgerufen werden. Ein Bestandteil 
dieser Kampagne ist der Plakataufruf „Wir sind wieder unterwegs“ (Anlage 5, Seite 5 Plakat-
motiv). 2023 wurden an neun Kölner Grundschulen Geschwindigkeitsmessanlagen installiert, 
die Autofahrende zwei Wochen lang auf Geschwindigkeitsüberschreitungen hinweisen. Am 
Tag der Einschulung fand an der Haltestelle „Nußbaumerstraße“ dann auch eine Aktion mit 
den „Ampelmenschen“ statt. Dabei interagierten die „lebendig gewordenen Fußgängersym-
bole der Ampeln“ in Form verkleideter Schauspieler*innen mit den zu Fuß Gehenden. Wer bei 
„rot“ gehen wollte, wurde mit energischen Gesten zurückgehalten, wer alles richtigmachte, er-
hielt einen Applaus oder ein charmantes Lächeln.  
 
Im Hinblick auf die Radfahrunfälle werden Schulen in jedem Jahr gezielt dazu aufgerufen, sich 
am Fahrradquiz der Stadt Köln zu beteiligen (siehe dazu Punkt 4.2). 
 
Das Amt für Verkehrsmanagement ist auch ständiges Mitglied des Arbeitskreises „Verkehrser-
ziehung“ (AVEK) der Schulen und beteiligt sich hier auch aktiv und engagiert an den jeweili-
gen Projekten.  
 
5.2.2 Verkehrserziehung – Aktion „Toter Winkel“ 
Ein besonderes Augenmerk richtete sich im Jahr 2023 wieder auf die Verkehrssicherheitsar-
beit zur Vermeidung von Unfällen im Zusammenhang mit dem „Toten Winkel“ (Anlage 5, Seite 
1). Oftmals sind sich Radfahrende und zu Fuß Gehende der Gefahr nicht bewusst, die ihnen

6 
 
droht, wenn neben ihnen fahrende Fahrzeuge nach rechts einbiegen und diese schwachen 
Verkehrsteilnehmenden im Toten Winkel nicht wahrnehmen. So ereignen sich immer wieder 
tragische Unfälle in diesem Zusammenhang. Um die Radfahrenden und zu Fuß Gehenden 
ausdrücklich auf diese drohende Gefahr aufmerksam zu machen, wurde gemeinsam mit dem 
ADAC Nordrhein und der Polizei eine Verkehrssicherheitsaktion entwickelt, bei der Schulkin-
der für die speziellen Gefahren im Toten Winkel sensibilisiert werden. Nach einer kurzen theo-
retischen Einführung wird den Kindern mittels einer ausgelegten Plane und eines Lkw die 
Größe und Lage dieses nicht einsehbaren Bereiches demonstriert. Jedes Kind kann sich an-
schließend vom Fahrersitz aus von der Größe des Winkels überzeugen. Neben dieser De-
monstration erhalten die Schülerinnen und Schüler wichtige Tipps, wie sie Gefahren im Zu-
sammenhang mit diesem optischen Phänomen vermeiden können.  
 
Im Jahr 2023 wurden insgesamt 350 Schulklassen und damit – sofern eine Schüler*innen-An-
zahl von rund 25 Kindern pro Klasse vorausgesetzt wird -  rund 8.750 Kinder im Hinblick auf 
den Toten Winkel geschult. Besonders freute sich die Stadt Köln darüber, dass sie mit ihren 
Partner*innen der hohen Nachfrage der Grundschulen gerecht werden konnte.  
 
 
Gez. Egerer 
 
 
 
Anlagen: 
Anlage 1 – Unfallhäufungsstellen 2023 in Köln (Einjahresbetrachtung) 
Anlagen 2a und 2b – Unfallhäufungsstellen und-linien 2023 in Köln (Dreijahresbetrachtung) 
Anlage 3 – Tödliche Verkehrsunfälle 2023 in Köln 
Anlage 4 – Verkehrsunfallbericht 2023 der Polizei als Auszug 
Anlage 5 – Verkehrssicherheitsaktionen 2023

Anlage 1 - UHSt 2023 1JB - VA

6961 Zeichen

Unfallhäufungsstellen 2023 im Kölner Stadtgebiet Anlage 1 
Nr. Standort Stadtteil 
Verkehrs- 
unfälle der 
Kategorie      1 - 
4* 
davon 
Verkehrs- 
unfälle                 
mit zu Fuß 
Gehenden 
davon 
Verkehrs- 
unfälle mit Rad- 
fahrenden (R)  
und E- 
Scootern (EKF) 
Unfallfolgen (T - 
Getötet / SV - 
Schwer-verletzt 
/ LV - 
Leichtverletzt 
Maß- 
nahmen                    
sind erfolgt 
Maß- 
nahmen in 
Vor- 
bereitung/ 
werden 
geprüft 
Kreuzung wurde 
überprüft - keine 
geeigneten/ange- 
messenen  
Maßnahmen 
ersichtlich 
1 Venloer Straße/Auf dem Paulsacker 4 - Bocklemünd-Men genich 9 0 0 2 LV X
2 Chlodwigplatz gesamt 1 - Neustadt-Süd 6 1 4 R 5 LV X
3 Oranjehofstraße - Auf- und Abfahrt Industriestraße 6  - Fühlingen 3 0 0 2 SV X X
4
Zülpicher Straße - Strecke zwischen Bahnüberführung und 
Zülpicher Wall 1 - Neustadt-Süd 6 0 5 6 LV X
5 Mainzer Straße/Maternusstraße 1 - Neustadt-Süd 3 0 0 1 LV X
6
An den Dominikanern/Domprobst-Ketzer- 
Straße/Marzellenstraße 1 - Altstadt-Nord 5 0 3 R, 1 EKF 5 LV X
7
Industriestraße L 300/Schillingsrotter Straße/Zum 
Forstbotanischen Garten 2 - Rodenkirchen 9 1 0 16 LV X
8 Blaubach/Hohe Pforte/Mühlenbach/Waidmarkt 1 - Altsta dt-Süd 3 0 3 R 1 SV, 2 LV X
9 Clevischer Ring/Fritz-Lehmann-Straße 9 - Mülheim 3 0 3 3 LV X X
10 
Venloer Straße - Strecke zwischen Heliosstraße und 
Ehrenfeldgürtel 4 - Ehrenfeld 8 2 8 R 9 LV X
11 
Höninger Weg - Strecke zwischen Theophanostraße und 
Gottesweg 2 - Zollstock 9 1 7 R 1 SV, 8 LV X
12 Steinstraße/Hohenstaufenstraße/Theodor-Heuss-Straße 7-Gremberghoven 4 0 0 1SV, 6 LV X
13 
Höninger Weg - Strecke zwischen Gothaerer Allee und Sibille- 
Hartmann-Straße 2 - Zollstock 7 0 5 R, 2 EKF 1 SV, 6 LV X
14 Eifelplatz gesamt 1 - Neustadt-Süd 8 0 4 R 5 LV X
15 Hohenstaufenring/Jahnstraße/Zülpicher Platz 1 - Neus tadt-Süd 10 3 10 R 9 LV X
16 
Jahnstraße - Strecke zwischen Humboldtstraße und 
Mauritiuswall 1 - Neustadt-Süd 3 0 2 R, 1 EKF 3 LV X
17 Bensberger Straße/Heumarer Mauspfad 7 - Eil 3 0 1 R, 1 Ped 3 LV X
18 Lindenthalgürtel/ZülpicherStraße/Sülzgürtel 3 - Sülz 9 0 7 R 2 SV, 6 LV X
19 Militärringstraße/Am Eifeltor/Oberer Komarweg 2 - Zo llstock 10 1 1 R 11 LV X
20 Rösrather Straße/Forsbacher Straß 8 - Rath/Heumar 7 0 0 1 SV, 7 LV X
21 
Aachener Straße - Strecke zwischen Brüsseler Straße und 
Brabanter Straße 1 - Neustadt-Süd 5 0 4 R, 1 EKF 1 SV, 4 LV X
22 
Bachemer Landstraße - Strecke zwischen Bachemer 
Landstraße und Militärringstraße 3 - Lindenthal 4 1 F 4 R 1 SV, 3 LV X
23 Am Klosterhof/Schleifenbaumstraße 9 - Dünnwald 3 0 1 R, 2 Ped 3 LV X

Nr. Standort Stadtteil 
Verkehrs- 
unfälle der 
Kategorie      1 - 
4* 
davon 
Verkehrs- 
unfälle                 
mit zu Fuß 
Gehenden 
davon 
Verkehrs- 
unfälle mit Rad- 
fahrenden (R)  
und E- 
Scootern (EKF) 
Unfallfolgen (T - 
Getötet / SV - 
Schwer-verletzt 
/ LV - 
Leichtverletzt 
Maß- 
nahmen                    
sind erfolgt 
Maß- 
nahmen in 
Vor- 
bereitung/ 
werden 
geprüft 
Kreuzung wurde 
überprüft - keine 
geeigneten/ange- 
messenen  
Maßnahmen 
ersichtlich 
24 Buchheimer Ring/Herler Straße 9 - Buchheim 5 0 0 0 X X
25 
Höninger Weg - Strecke zwischen Eifelwall und 
Vorgebirgsglacisweg 2 - Zollstock 4 0 3 R 1 SV, 4 LV X
26 Militärringstraße/Gleueler Straße 3 - Lindenthal 5 0 1 R 8 LV X
27 Bachemer Straße/Mommsenstraße 3 - Lindenthal 4 0 4 R 4 LV X
28 Siegburger Straße/Kaltenbornweg 1 - Deutz 5 0 1 R, 4 EKF 1 SV, 4 LV X
29 Lungengasse/Thieboldsgasse 1 - Altstadt-Süd 4 0 2 R 3 LV X
30 Oskar-Jäger-Straße/Weinsbergstraße/Widdersdorfer St raße 4 - Ehrenfeld 8 1 1R, 1 EKF 1 SV, 8 LV X
31 
Dürener Straße - Strecke zwischen Bahnübergang und Dürener 
Straße 3 - Lindenthal 8 1 4 R 2 SV, 6 LV X
32 
Dürener Straße - Strecke zwischen Karl-Schwering-Platz und 
Classen-Kappelmann-Straße 3 - Lindenthal 
3 0 3 R 2 SV, 1 LV 
X
33 Cäcilienstraße/Neuköllner Straße/Nord-Süd-Fahrt 1 - Neustadt-Süd 8 0 1 R, 1 EKF 10 LV X
34 
Zülpicher Straße - Strecke zwischen Heinsbergstraße und 
Dasselstraße 1 - Neustadt-Süd 5 0 4 R 1 SV, 3 LV X
35 
Berrenrather Straße - Strecke zwischen Sülzgürtel und 
Olefstraße 3 - Sülz 3 0 3 R 1 SV, 2 LV X
36 
Alte Magazinstraße/Magazinstraße/Nachtigallenstraße/Roland- 
straße 7 - Wahnheide 
3 0 3 R 3 LV X
37 
Zülpicher Straße - Strecke zwischen Leichtensternstraße und 
Sülzburgstraße 3 - Sülz 5 1 3 R, 2 EKF 5 LV X
38 Rösrather Straße/Rather Mauspfad 8 - Rath/Heumar 4 0 0 1 SV X
39 Niehler Straße/Friedrich-Karl-Straße 5 - Niehl 5 0 1 1 SV, 4 LV X
40 Venloer Straße /Hans-Böckler-Platz/Ludolf-Camphausen-Straße 1 - Neustadt-Nord 4 0 1 R, 2 EKF 2 SV, 3 LV X
41 Waldecker Straße/Anschlussstelle Buchforst 9 - Mülhe im 4 0 2 R, 2 EKF 4 LV X
42 Dünnwalder Mauspfad/Am Wildpark/Kalkweg 9 - Dünnwald 3 0 0 2 LV X X
43 Nicht vergeben 
44 Vingster Ring/Lustheider Straße 8 - Vingst 3 0 0 4 LV X
45 
Aachener Straße - stadtauswärtige Seite/Zu- und Abfahrt 
Militärringstraße 3 - Braunsfeld 5 0 5 R 5 LV X X
46 
Innere Kanalstraße Fahrtrichtung Zoobrücke/Strecke zwischen 
Auffahrt Subbelrather Straße und Herkulesstraße 4 - Neuehrenfeld 3 0 0 3LV X
47 Kölnstraße/AmFeldrain/Sürther Straße/Wattigniestraße 2 - Sürth 5 0 0 5 LV X
48 
Berrenrather Straße - Strecke zwischen Urftstraße und 
Neuenhöfer Allee 3 - Sülz 5 0 5 R 5 LV X
49 Bachemer Straße/Zülpicher Wall 1 - Neustadt-Süd 4 0 3 R 4 LV X
50 
Kalker Hauptstraße - Strecke zwischen Josephskirchstraße und 
Neuerburgstraße 8 - Kalk 7 1 6 R 7 LV X
51 Neusser Landstraße/Asternweg/Stallagsbergweg 6 - Füh lingen 4 0 0 4 LV X

Nr. Standort Stadtteil 
Verkehrs- 
unfälle der 
Kategorie      1 - 
4* 
davon 
Verkehrs- 
unfälle                 
mit zu Fuß 
Gehenden 
davon 
Verkehrs- 
unfälle mit Rad- 
fahrenden (R)  
und E- 
Scootern (EKF) 
Unfallfolgen (T - 
Getötet / SV - 
Schwer-verletzt 
/      LV - Leicht- 
verletzt 
Maß- 
nahmen                    
sind erfolgt 
Maß- 
nahmen in 
Vor- 
bereitung/ 
werden 
geprüft 
Kreuzung wurde 
überprüft - keine 
geeigneten/ange- 
messenen  
Maßnahmen 
ersichtlich 
52 Subbelrather Straße/Venloer Wall 1 - Neustadt-Nord 5 0 3 R, 2 EKF 1 SV, 4 LV X
53 Deutzer Ring/Im Hasental 1 - Deutz 5 0 0 4 LV X
54 
Berliner Straße - Strecke zwischen Rixdorfer Straße und 
Steinkauler Straße 9 - Mülheim 3 0 3 R 2 SV, 1 LV X
55 
Berliner Straße - Strecke zwischen Steilkaulerstraße und 
Höhenhauser Ring 9 - Mülheim 4 0 2 R 2 SV, 2 LV  X
56 
K4 - Richtung Krefeld zwischen Innerer Kanalstraße und 
Anschluss Ehrenfeld 4 - Neuehrenfeld 3 0 0 3 LV X
57 
K4 - Richtung Innenstadt zwischen Anschluss Ehrenfeld und 
Innerer Kanalstraße 4 - Neuehrenfeld 6 0 0 1SV, 6 LV X
58 Venloer Straße/Heliosstraße 4 - Ehrenfeld 4 3 1 R 4 LV X X
59 Frankfurter Straße/Theodor-Heuss-Straße 7 - Eil 6 0 0 9 LV X
60 
Zoobrücke - Fahrtrichtung Innenstadt Strecke zwischen 
Messeplatz und Abfahrt Zoo 1 - Deutz 18 0 0 31 LV X
* Unfallkategorien 
1 - Unfall mit einer getöteten Person 
2 - Unfall mit einer schwer verletzten Person 
3 - Unfall mit einer leicht verletzten Person 
4 - Unfall mit erheblichem Sachschaden

Anlage 3 - Tödliche VU 2023 - VA

4631 Zeichen

Anlage 3 
Nr Datum Zeit Bezirk Straße Beteiligung (Alter) Folgen Ursache 
1 07.01.2023 23:28 1 (Deutz) Siegburger Straße 227 F (62) - Pkw (21) 1 T 
Stark alkoholisierter F überquert die Gleise, tritt auf die Fahrbahn der Siegburger Straße und 
wird von Pkw erfasst. 
2 28.01.2023 19.15 4 (Neuehrenfeld) Äußere Kanalstraße 318 F (63) - Pkw (55) 1 T (63) - 1 LV (55) 
Stark alkoholisierter, dunkel gekleiderter F betritt unvermittel die Fahrbahn und wird von Pkw 
erfasst 
3 17.03.2023 09:44 9 (Mülheim) Wiener Platz 4 F (86) - Lkw (43) 1 T (86) 
Lkw-Fahrer übersieht bei der Ausfahrt Fußgängerin, die an dem Lkw vorne vorbeiging. 
4 06.04.2023 21.36 4 (Bickendorf) Venloer Straße Haltestelle "Akazienweg" F (47) - Str aB (62) 1 T (47), 1 LV (62) 
F stürzt in das Gleisbett und wird von der StraB erfasst 
5 19.04.2023 12:40 1 (Altstadt-Süd) Blaubach 1 F (82) - Pkw (78) 1 T (82) 
F quert Fahrbahn außerhalb einer LSA und ungesichert, wird von Pkw erfasst. 
6 02.05.2023 12:33 7 (Eil) Frankfurter Straße 569 Pkw (92) - F (75) 1 T (75) 
Pkw-Fahrer rammt haltendes Taxi und überrollt aussteigende Insassin. 
7 06.05.2023 03:10 5 (Niehl) Neusser Landstraße/Bremerhavener Straße Pkw  (18) - Pkw (25, 21) 1 LV (18) - 1 T (25) - 1 SV (21 ) 
Pkw-Fahrer missachtet Rotsignal und kollidiert mit hoher Geschwindigkeit mit anderem Pkw 
8 08.05.2023 09:22 1 (Neustadt-Süd) Lindenstraße 90 F (83) - R (24) 1 T (83) - 1 LV (24) 
F betritt Radweg ohne auf Radfahrende zu achten und wird von R erfasst 
9 02.06.2023 20:05  1 (Altstadt-Nord) Deutzer Brücke/Heumarkt F (35) - Pkw (34) 1 T (34) 
F versucht zweispurige Fahrbahn ohne auf den Verkehr zu achten zu queren, und wird von Pkw 
erfasst. 
10 16.06.2023 07:16 4 (Vogelsang) Venloer Straße 945 F (82) -  Pkw (65) 1 T (82) 
F versucht Fahrbahn bei rotem Ampelsignal zu queren und wird von Pkw erfasst 
11 23.06.2023 10:03  1 (Neustadt-Nord) Riehler Straße/Blumenthalstraße R (82) - Lkw (58) 1 T (82) 
Lkw-Fahrer sieht beim Anfahren nicht, dass R vor seinem Fahrzeug steht und überrollt sie. 
12 10.07.2023 12:48 2 (Zollstock) Vorgebirgstraße/Bischofsweg Krad (83) - Pkw (50) 1 T (83) 
Krad-Fahrer fährt an wartenden Fahrzeugen vorbei, streift Pkw und stürzt 
13 11.08.2023 09:35 2 (Meschenich) Brühler Landstraße 402 E-Scooter (44) 1 T (44) 
E-Scooter-Fahrer kollidiert mit dem Bordstein, stürzt und verstirbt im Krankenhaus 
14 27.08.2023 01:12 5 (Niehl) Niehler Damm/Bremerhavener Straße Pkw (14, 16, 17, 17,17, 18) 1 T (16), 5 SV 
Pkw-Fahrer (17) kommt wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und kollidiert 
mit Mauer 
15 02.09.2023 21:15  6 (Merkenich) Alte Römerstraße/Mohlenweg Pkw (74) 1 T (74) 
Alkoholisierter Pkw-Fahrer kommt von der Fahrbahn ab und kollidiert mit Baum 
16 11.09.2023 06:30 9 (Höhenhaus) Dünnwalder Kommunalweg Pkw (24) - Pkw (84) 1 T (84) 
Pkw-Fahrer unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis (24) gerät in Gegenfahrbahn und 
kollidiert mit Pkw-Fahrerin (84) 
17 11.09.2023 08:25 1 (Neustadt-Süd) Salierring/Am Duffesbach R (22) - F (81) 1 T (81) 
R quert Kreuzung gegen Rotsignal und erfasst F 
18 12.09.2023 08:20 1 (Deutz) Deutz-Kalker-Straße 54 F (28) - Baggerfahrer 1 T (28) 
F beabsichtigt Deutz-Kalker Straße zu überqueren und übersieht Bagger. 
19 01.10.2023 00:49 1 (Altstadt-Nord) Augustinerstraße/Heumarkt Pkw (57) - F(44) 1 T (44) 
Unter Drogen stehender Pkw-Fahrer missachtet Rotsignal und erfasst querenden F 
20 22.09.2023 13:45 9 (Mülheim) Clevischer Ring 49 Pkw (42) - Pkw (67) 1 T (67) 
Pkw-Fahrerin wechselt die Fahrspur und fährt auf Pkw-Fahrer (67). Hinweis auf Krankheit des 
tödlich verunglückten 62-jährigen 
21 16.10.2023 21:09 6 (Seeberg) Neusser Landstraße/Chrysanthemenweg F (61) - Pkw (48) 1 T (61) - 1 LV (61) 
F versucht Neusser Landstraße gegen Rotsignal zu queren und wird von Pkw erfasst 
22 20.10.2023 15.58  4 (Ehrenfeld) Venloer Straße/Franz-Geuer-Straße/Piu ssstraße Lkw (56) - F (86) 1 T (86) 
Lkw-Fahrer kollidiert beim Rechtsabbiegen mit parallel gehender F auf der Fußgängerfurt der 
Nebenstraße 
23 22.11.2023 17:11 2 (Rodenkirchen) Hauptstraße 128 Pkw (87) 1 T (87) 
Pkw (87) durchbricht an Parkhaus Schranke und kollidiert mit einer Wand 
24 26.11.2023 18:53 6 (Heimersdorf) Volkhovener Weg/Stallagsweg Pkw (44) - F (69)  1 T (69) 
Pkw-Fahrer missachtet Rotsignal und kollidiert mit F 
25 01.12.2023 02:40 2 (Hahnwald) Emil-Hoffmann-Straße 19 Krad (60) 1 T (60) 
Kradfahrer kollidiert mit parkendem Pkw 
F - Fußgänger T - Getöte/r 
R - Radfahrer LV - Leichtverletze/r 
StraB - Straßenbahn SV - Schwerverletzte/r 
Krad- Motorrad 
Kkrad - Mofa, Motorroller 
Tödliche Verkehrsunfälle 2023 im Kölner Stadtgebiet

Beratungsverlauf (1)

29.10.2024 Verkehrsausschuss
TOP 6.2.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
2598/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
19.09.2024
Erstellt
26.08.2024 17:53