AN/2088/2023
Schöner heiraten in Köln
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Anlage 1 Vorabauszug aus der Sitzung des Rates vom 07.12.2023
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Geschäftsführung Rat Frau Lange Telefon: (0221) 221-22058 Fax: (0221) 221-26570 E-Mail: maria.lange1@stadt-koeln.de Datum: 08.12.2023 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 29. Sitzung des Rates vom 07.12.2023 öffentlich 3.1.7 Antrag der FDP-Fraktion betreffend "Schöner heiraten in Köln" AN/2088/2023 Beschluss: Die Angelegenheit wird in den Ausschuss für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfra- gen / Internationales / Vergaben verwiesen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. __________ Anmerkung: Mündlicher Verweisungsantrag von RM Richter.
FDP Antrag nach § 3
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www.FDP-Koeln.de An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 27.11.2023 AN/2088/2023 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 07.12.2023 Ausschuss für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 29.01.2023 Schöner heiraten in Köln Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie darum, folgenden Antrag auf die Tagesord- nung der kommenden Sitzung des Rates am 07. Dezember 2023 zu setzen. In Köln heiraten jährlich 6000 Personen. Die Termine im Rathaus werden im 20 Minutentakt vergeben. Am Wochenende finden häufig mehr als 50 Trauungen statt. Das bedeutet nicht nur für die Brautpaare Stress, sondern auch für die Standesbeamtinnen und Standesbeam- ten und alle städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Hochzeitsgesellschaften. Neben Organisationstalent und konsequentem Zeitmanagement ist auch immer wieder Em- pathie und Zugewandtheit gefragt. Angesichts dieser Herausforderungen bittet der Rat der Stadt Köln die Verwaltung zu prüfen, inwieweit durch folgende Maßnahmen sowohl ein besserer Service für die Brautpaare als auch Verbesserungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielt werden können. Beschluss: - Einrichtung eines weiteren Trauortes im Historischen Rathaus Viele Brautpaare möchten gerne im Historischen Rathaus getraut werden. Das sorgt gerade freitags und samstags für großen Andrang und Hektik. Mit der Einrichtung eines dritten Trau- zimmers im Historischen Rathaus neben denen im Spanischen Bau (z.B. Muschel- oder Wei- ßer Saal), das zumindest zeitweise genutzt werden könnte, ließe sich die Situation für Hoch- zeitsgesellschaften und Standesbeamtinnen und Standesbeamten entspannen. - Anzahl der Gäste und Dauer der Trauung erhöhen FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de Mit dem immer häufigeren Wegfall der kirchlichen Trauung besteht bei vielen Brautpaaren der Wunsch, im Rahmen der standesamtlichen Trauung vor einem größeren Gästekreis das Eheversprechen abzugeben. Dieses ist bisher nur bei Trauungen außerhalb der beiden Ge- bäude des Rathauses möglich. Im Rathaus hingegen ist die Gästezahl auf 30 Personen be- grenzt. Mit der oben geforderten Einrichtung eines neuen Trauortes im Historischen Rathaus soll die Möglichkeit geschaffen werden, gegen eine Gebühr, auch mehr Gäste für länger als 20 Minuten einzuladen. - Eigener Empfangsbereich für Hochzeitsgesellschaften im Historischen Rathaus An Tagen, an denen viele Trauungen im Historischen Rathaus stattfinden, kommt es immer wieder zu Gedränge. Schlechtes Wetter und zeitgleiche Veranstaltungen in der Piazetta ver- schärfen diese Situation. In einem vom Publikumsverkehr getrennten Empfangsbereich könnten die Hochzeitsgesellschaften angemessen empfangen werden, warten und an die je- weiligen Trauorte verwiesen werden. In dem Empfangsbereich könnten auch Gäste mit Ein- schränkungen Unterstützung erhalten, damit sie die Trauzimmer besser erreichen können. Hier bietet sich der ehemalige Ratskeller an, der entsprechend hergerichtet werden soll. - Live Übertragung von Hochzeiten anbieten Bisher besteht für Brautpaare die Möglichkeit, die Hochzeit über das eigene Smartphone zu streamen. Mit dem Angebot, Hochzeiten live zu übertragen, besteht auch für Gäste aus dem Ausland oder kranke Menschen die Möglichkeit, an einer Hochzeit teilzunehmen. Die Kölner Partnerstadt Esch-sur-Alzette hält hier ein entsprechendes Angebot vor. Dieses Angebot ga- rantiert auch eine gute technische Qualität, die über selbstgestreamten Handyaufnahmen liegt. Die Stadt Köln sollte diesen Service z.B. in Zusammenarbeit mit einem Dienstleister - ebenfalls anbieten. Im Hinblick auf Fotografien erfolgt dieses ja bereits. - Service für Trauorte in besonderem Ambiente ausbauen Bisher besteht die Möglichkeit, dass donnerstags am Nachmittag sowie freitags und sams- tags auch außerhalb des Rathauses getraut werden kann. Trotz der damit verbundenen hö- heren Gebühren, erfreuen sich diese Trauorte großer Beliebtheit, da hier die Trauungen per- sönlicher gestaltet werden können. Im Interesse der Brautpaare müssen daher mehr Trauter- mine an diesen Orten angeboten werden sowie ggf. die Zahl der Trauorte in besonderem Ambiente ausgebaut werden. - Finanzielle Vergütung statt Freizeitausgleich für Trauungen am Wochenende Standesbeamtinnen und Standesbeamte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Be- reiche der Verwaltung führen auch am Wochenende Trauungen durch. Diese geleisteten Überstunden werden durch Freizeit ausgeglichen. Durch den Freizeitausgleich fehlen die Personen dann aber innerhalb der regulären Arbeitszeit während der Woche. Durch eine Auszahlung der geleisteten Überstunden würde dem vorgebeugt und den Betroffenen ein zu- sätzlicher Anreiz geboten. Begründung: Eine standesamtliche Trauung ist für die meisten Menschen mehr als ein reiner Verwaltungs- akt. Der Tag und alle damit verbunden Erlebnisse bleiben im Leben der Brautleute im beson- deren Gedächtnis. Das gilt auch für Ablauf und Organisation der standesamtlichen Trauung, - 3 - www.FDP-Koeln.de quasi dem Auftritt der Stadt Köln. Bleibt dieser Auftritt in positiver Erinnerung, steigert dies auch das Image der Stadt. Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen der Kirche den Rücken kehren, kommt der stan- desamtlichen Trauung höhere Bedeutung zu. Früher war für viele die Kirche der Ort, wo vor Familie und Freundeskreis das Eheversprechen abgegeben wurde. Der Wunsch nach mehr Individualität bei der standesamtlichen Trauung nimmt zu und muss im Interesse einer bür- ger- und dienstleistungsorientierten Verwaltung Rechnung getragen werden. Mit freundlichen Grüßen Gez. Ulrich Breite Gez. Katja Hoyer Fraktionsgeschäftsführer Sozialpolitische Sprecherin
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: verwiesen in nachfolgende Gremien (ohne Rücklauf)
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/2088/2023
- Typ
- FDP/KSG Antrag nach § 3
- Datum
- 08.12.2023
- Erstellt
- 22.11.2023 12:18