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0276/2024

Hundefreilauffläche Johannes-Giesberts-Park

Mitteilung BV 17.01.2024

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 5 (Nippes), Sitzung am 25.01.2024, TOP 1.17

Mitteilung BV

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Mitteilung BV

4684 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/02-5 
 
Vorlagen-Nummer 
 0276/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 5 (Nippes)  
 
Hundefreilauffläche Johannes-Giesberts-Park 
- Einwohnerfrage zur Sitzung der BV Nippes am 25.01.2024 - 
 
Es wird folgende Einwohnerfrage gestellt: 
 
„Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, 
sehr geehrte Damen und Herren, 
 
in den beiden angehängten Dokumenten wird die Beschlussvorlage in obiger Angelegenheit 
dargestellt inklusive Anhang (Öffentlichkeitsbeteiligung). Hierzu stelle ich eine Bürgeranfrage 
zur o. g. Bezirksvertretungssitzung. 
 
Frage:  
Warum werden maximalinvasive Umgestaltungen im Johannes-Giesberts-Park geplant, wenn 
eine minimalinvasive Umgestaltung den Ergebnissen der Öffentlichkeitsbeteiligung Rechnung 
trägt? 
Inwieweit gedenkt die Bezirksvertretung mit den signifikanten Abweichungen von den Ergeb-
nissen der Bürgerbeteiligung das politische Interesse der Bürgerinnen und Bürger sowie die 
Akzeptanz der politisch Verantwortlichen zu steigern? 
 
Ich bitte um schriftliche Antwort. Aufgrund meiner vorgetragenen Gründe werde ich mich jegli-
chem Protest gegen die Art und Weise des groben Eingriffs anschließen, der sich zur Zeit or-
gansiert. 
 
Hintergrund: 
1. Es gab den ausdrücklichen Wunsch der Öffentlichkeit (siehe deren Beteiligung), die 
Hundewiese zu erhalten. Lediglich „einige Besucher des Johannes-Giesberts-Park“ 
forderten eine Verkleinerung der Hundefreilauffläche, damit mehr Grünfläche für den 
Menschen bleibt. Niemand forderte eine Verlegung der Hundeweise. Ebenso gibt es 
keinen Wunsch nach einer deutlichen Verkleinerung. Nach der Beschlussvorlage 
würde die Hundefreilauffläche auf ein Drittel der jetzigen Fläche verkleinert. Da es die-
sen Wunsch nicht gab und es auch in der Beteiligung keine anderen Interessen in Be-
zug auf die Hundeweise und einer alternativen Nutzung gestellt waren widerspricht die 
Beschlussvorlage den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung.  
In dem Beteiligungsverfahren wurde der Wunsch nach Trennung von Hundefreilaufflä-
che und Kinderspiel angemerkt. Dieser lässt sich mit Pflanzen und Zäunen realisieren, 
wie dies seitens der Stadt (hier die zuständige Frau Gabriele Menke) in der Planungs- 
und Beteiligungsphase des Spielplatzes vorgestellt und avisiert wurde. Eine Zusam-

2 
 
menlegung von Sport und Spiel auf der Fläche, auf der sich teilweise der jetzige Bolz-
platz befindet, wäre trotz einer Vergrößerung des Bolzplatzes möglich. 
2. Weiterhin wird in der Bürgerbeteiligung gefordert, die Fußballwiese am Krankenhaus 
zu erhalten, aufzuwerten („Den vorhandenen Bolzplatz aufwerten“) und die Tore weiter 
voneinander entfernt aufzustellen. Dies wäre mit einer Sanierung vor Ort in der jetzi-
gen Größe des Bolzplatzes zweifelsfrei möglich, obgleich dies aus formalen Gründen 
bestritten wird. Sachlich bedarf es keiner Verlegung oder keinem Tausch der Flächen 
Bolzplatz vs. Hundewiese. Die Behauptung: „Um den Bolzplatz vergrößern zu können 
muss ein Tausch der Flächen für Hunde und des Bolzplatzes vollzogen werden“ ver-
stärkt eine angebliche Verpflichtung, die nicht begründet ist. Es entspricht unredlicher 
Rhetorik statt eines sachlichen Beitrags, denn Themen wie „Lärmfibel“ und andere 
Punkte lassen sich dem Sachzweck unterordnen. 
Auch der Hinweis: „Eine Trennung zwischen den Nutzungen Spiel/Sport und Hund, die 
Hundefreilauffläche bleibt erhalten und es ergibt sich ein größeres Sportangebot, wie 
es in der Öffentlichkeitsbeteiligung gewünscht war.“ Ist mehr als falsch. Eine Verkleine-
rung auf 1/3 ist kein „bleibt erhalten“, denn der Qualitative Unterschied ist signifikant. 
Auch der Hinweis auf ein „größeres Sportangebot“ ist falsch, denn es ist ein größerer 
Bolzplatz geplant, welcher kein größeres, sprich vielfältigeren Sportangebots bedeutet. 
Dieses schafft man zudem mit anderen Maßnahmen im Park, also unabhängig vom 
Bolzplatz.  
 
Fazit:  
Die Beschlussvorlage geht weit über die Ergebnisse Öffentlichkeitsbeteiligung hinaus und wi-
derspricht diesen sogar deutlich. Es ist völlig unklar, woher die Anforderung eines großen 
Bolzplatzes und einer Verkleinerung der Hundefreilauffläche kommt. Sie wissen selbst, dass 
die Planungsgrundlagen, die nun als Begründung herangezogen werden, vorgeschobene 
sind. Hinzu kommt, dass es im Nordpark auch einen Bolzplatz gibt. Die Notwendigkeit eines 
deutlich höheren Flächenverbrauchs in einem ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet durch 
einen deutlich größeren Bolzplatz unter Reduktion der Fläche für die Hundewiese wird in der 
Beschlussvorlage nicht sachgerecht begründet. Sie ist ein enormer Eingriff, der größtmögliche 
Unruhe hervorbringt. 
 
Viele Grüße“

Beratungsverlauf (1)

25.01.2024 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 1.17 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Im Park

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Details

Aktenzeichen
0276/2024
Typ
Mitteilung BV
Datum
17.01.2024
Erstellt
18.01.2024 12:23