Mandari Insight

V/0156/2013

Erweiterung der Kindertageseinrichtung Outlaw, Sprakel

Vorlagen 07.03.2013

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Nächste Beratung: Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen, Sitzung am 02.07.2013, TOP 6.4

x0156_Anlage 1a Lageplan

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Ansehen

x0156_Anlage 1d Schnitte

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Ansehen

x0156_Anlage 6 Innenraumdecken neu

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

x0156_Anlage 8 Barrierefreiheit

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Ansehen

x0156_Anlage 1b Grundriss

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Ansehen

x0156_Anlage 7 Kostenberechnung Red.bis 2.Ebene

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Ansehen

x0156_Anlage 3 Checkliste Ökokriterien

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Ansehen

x0156_Anlage 2 Ausschnitt Vordach A4 18-04-2013

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Ansehen

x0156_Anlage 4 Fassade

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Ansehen

x0156_Anlage 1c Ansichten

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Ansehen

x0156_Anlage 9 Folgelastenberechnung_Reduktionsvariante

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Ansehen

x0156_Anlage 5 Fenster

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Ansehen

x0156_Anlage 1a Lageplan

9 Zeichen

Anlage 1a

x0156_Anlage 1d Schnitte

9 Zeichen

Anlage 1d

x0156_Anlage 6 Innenraumdecken neu

1931 Zeichen

zu 3: Betrachtung Innenraumdecken                
 
 Lochdecken Kombination raumweise:  
1 Lochdecken     
2 Kassettendecken  
 
Beschreibung          GK-Lochdecken mit Wirkung auf  
die Raumakustik 
GK-Lochdecken u. Rasterdecken mit eingelegten, 
akustisch wirksamen Kassettenplatten 
Raumweise Zuordnung in allen Räumen 1 Flur, Gruppenräume (Teilflächen) und  
  Gruppen-Nebenräume  159,00 qm  
2 alle anderen Räume  113,00 qm 
 
Verbleibende lichte Raumhöhe in cm 250,00 cm 250,00 1 / 250,00 2 
Akustische Bewertung  Schalldämmmaß (α W) 0,70 gesamt: 0,70 1 / 0,70 2 
Revisionsmöglichkeiten aufwändig in unterhaltungsintensiven Bereichen passend 
Entsorgung 
Nachhaltigkeit *
2 
Mind. 50 a  Lebensdauer 
Recycling mit Materialtrennung möglich 
mind. 40 a Lebensdauer (Rasterdecken) 
Recycling mit Materialtrennung möglich 
Gestaltqualität hochwertige Ausstrahlung 
 
akzeptabel 
Kosten der Herstellung netto 
  
 61,00 €/qm gelocht 257,00 qm  
 35,00 €/qm glatt 15,00 qm  
                 (HAR, Abstellraum)          16.202,00 € 
i.M. 45,00 €/qm 
                             
12.240,00 € 
Kosten Bauunterhaltung in 30 Jahren *1   netto  
 
Anstrich (alle 10a) 
  
 
Erneuerung 
 
 
3 x 10,50 €/qm x 272,00 qm 
= 8.568,00 € 
 
Nicht notwendig 
nur Lochdecke erhält Anstrich 
 
3 x 10,50 €/qm x 159,00 qm 
= 5.008,50 €  
 
Kassettenaustausch bei Verschmutzung 
2x 15,00 €/qm x 107,90 qm  = 3.237,00 € 
Summe Kosten nach 30 Jahren Netto 24.888,00 € 20.485,50 € 
Bewertung / Fazit Wertigere Optik 
 
Revisionsmöglichkeiten ggf. kostenaufwändig 
 
- Unschöne Kassettenanschnitte an schräg verlaufen-
den Wände unvermeidbar 
- wenn Änderungen von Installationen  zu erwarten 
sind, sind dort Kassettendecken funktionaler 
*1  Sonstige Betriebskosten und Kapitalkosten nicht berücksichtigt  * 2 umfassende Ökobilanzen werden aus Kapazitätsgründen nicht erstellt 
Die Anforderungen der Gebäudeleitlinien werden eingehalten. 
 
Anlage 6

Beschlussvorlage

17770 Zeichen

V/0156/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Immobilienmanagement 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Erweiterung der Kindertageseinrichtung Outlaw, Sprakel 
Baubeschluss 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
05.06.2013 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 
18.06.2013 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 
02.07.2013 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung:    
 
1. Der Neubau für die Erweiterung der Kindertageseinrichtung Outlaw in Münster Sprakel wird 
entsprechend dem Planungsbeschluss des Ausschusses für Umweltschutz und Bauwesen 
vom 29.01.2013 nach den Plänen des  Architekturbüros Stadtraum Projekt, Münster, (Anla-
ge 1) unter Berücksichtigung der aufgeführten Bauteile und Materialien  für die Reduktions-
variante ausgeführt.  
 
2. Der Bau eines Wetterschutzes zwischen den beiden frei stehenden Gebäudekomplexen ,  
entsprechend der Anregung aus dem Planungsbeschluss des Ausschusses für Umwel t-
schutz und Bauwesen vom 29.01.2013 wird zurückgestellt.  
 
3. Die Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien wird zur Kenntnis geno m-
men (Anlage 3).  
 
4. Die Erläuterungen zur Berüc ksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen 
werden zur Kenntnis genommen (Anlage 8). 
 
5. Es wird zur Kenntnis genommen, dass mit dem Bau voraussichtlich im August 2013 b e-
gonnen wird und die Fertigstellung voraussichtlich im Frühsommer 2014 erfolgt.  
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass für den Erweiterungsbau Investitionskosten gemäß der 
Kostenberechnung nach DIN 276 vom 29.04.2013 (Anlage 7)  in Höhe von  873.239,00 € entst e-
hen. 
Darüber hinaus entstehen Folgekosten (Anlage 9) in Höhe von  54.560,00 €.  
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0156/2013 
Auskunft erteilt: 
Frau Kremer 
Ruf: 
492-2415 
E-Mail: 
KremerIngrid@stadt-muenster.de  
Datum: 
23.05.2013 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0156/2013 
 
Das mit dem Errichtungsbeschluss festgelegt e Projektbudget von 1.148.000,00 € wurde durch die 
im Planungsbeschluss dargelegten Optimierungen (Reduzierung von Raumgrößen, Erweit erung 
als eigenständiger Baukörper) bereits um 227.650,00 € unterschritten.   
 
Die in dieser Vorlage  dargelegte Reduktionsvariante ermöglicht darüber hinaus weitere Einsp a-
rungen in Höhe von  47.111,00 €.  
 
Insgesamt können somit bezogen auf das ursprüngliche Projektbudget   
Einsparungen von 274.761,00 €  (24 %) erzielt werden. 
 
Der Kostenkennwert (Bauwerkskosten je qm BGF) für das Erweiterungsgebäude beträgt  
1.708,00 €/qm BGF 
 
III. Mittelbereitstellung / Finanzierung 
 
Teilergebnisplan 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 0111 Immobilienmanagement    
Zeile 13 Aufwendungen für Sach - und 
Dienstleistungen 
2014 ff. 22.620 Folgeaufwand 
Zeile 14 Bilanzielle Abschreibungen 2014 ff. 10.630 Folgeaufwand 
Produktgruppe 0601 Förderung von Kindern in 
Tagebetreuung 
   
Zeile 14 Bilanzielle Abschreibungen 2014 ff. 4.500 Folgeaufwand 
Produktgruppe 1601 Allgemeine Finanzwirtschaft    
Zeile 20 Zinsen und sonstige Finan z-
aufwendungen 
2014 ff. 16.810 Folgeaufwand 
Summe aller Aufwendungen/Saldo  54.560  
 
Teilfinanzplan 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 0601 Förderung von Kindern in 
Tagebetreuung 
   
Investitionsmaßnahme 4660 Erw. Kita Sprakel    
Auszahlungen  Auszahlung für Baumaßna h-
men 
2012 50.000 Über Nac htrag 
finanziert. 
   2013 750.000 . 
Investitionsmaßnahme 1140 Besch. Kita Sprakel    
Auszahlungen  Auszahlung für Baumaßna h-
men 
2013 120.000  
Summe aller Auszahlungen/Saldo  920.000  
 
Die Folgelastenberechnung wird zur Kenntnis genommen. 
 
 
Begründung: 
 
Bisherige Beschlüsse: 
 
Mit der Vorlage V/0745/2012 hat der Rat der Stadt Münster in seiner Sitzung am 07.11.2012 der 
Erweiterung der Kindertageseinrichtung Outlaw in Sprakel zugestimmt und die Verwaltung beauf-

- 3 - 
V/0156/2013 
tragt, den Baubeschluss herbeizuführen. Mit der Erweiterung wird die bestehende zweigruppige 
Einrichtung um eine Gruppe für Kinder im Alter von 2 - 6 Jahren und eine Gruppe für Kinder im 
Alter von 0 - 3 Jahren mit insgesamt 16 u3 - und 14 ü3 - Plätzen ergänzt. 
Mit der Vorlage V/0989/2012 hat der Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen in seiner Sitzung 
am 29.01.2013 der Planung für die Erweiterung der Kindertageseinrichtung Outlaw in Sprakel zu-
gestimmt und die Verwaltung beauftragt, den Baubeschluss herbeizuführen. Die Verwaltung wurde 
gebeten, in ihren Planungen einen Wetterschutz zwischen den beiden frei stehenden Gebäude-
komplexen mit in die Planung einzubeziehen, wenn dies technisch machbar und im Rahmen der 
Kosten umsetzbar ist.  
 
Mit dem Ratsbeschluss vom 27.06.2012 zur Vorlage V/0505/2012 „Nachhaltige kommunale Haus-
haltspolitik – Handlungsprogramm 2012 bis 2017“ wurde die Verwaltung beauftragt, im Rahmen 
der Planung von Investitionsmaßnahmen stets eine zweite Planungsvariante (Reduktionsvariante) 
darzustellen, die zum Ziel hat, die Kosten gegenüber der „Normalvariante“ um 20 % zu verringern.  
 
Zu 1. Planung 
 
Auf der Grundlage des Beschlusses zur Zustimmung zur Planung wurde das Projekt weiter entwi-
ckelt (siehe Anlage 1). 
Die weiteren Planungsphasen Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung und 
Erstellung einer Kostenberechnung wurden von dem Architekturbüro und den mit planenden 
Fachingenieuren für Tragwerksplanung und technische Ausrüstung erarbeitet. 
 
Grundsätzliche Änderungen gegenüber der Vorentwurfsplanung liegen nicht vor. Im Zuge der 
Sparbemühungen sowie im Sinne einer optimierten Energieeffizienz wurden die Fensterflächen an 
der Nord-Ostseite reduziert und auf eine Lichtkuppel im Flurbereich verzichtet. Durch großzügige  
Glasflächen im Übergang der Gruppenräume zum Flur wird die Belichtung des Flurs optimiert und 
es werden Sichtbeziehungen ermöglicht. 
Die Ver- und Entsorgung des Erweiterungsgebäudes erfolgt über einen neuen Anschluss an die 
öffentliche Erschließung in der Straße „Landwehr“. 
Die Beheizung erfolgt mittels eines Gasbrennwertgerätes.  
Entsprechend der Forderung der Gebäudeleitlinien hinsichtlich des Wärmeschutzes und  zur Si-
cherstellung einer guten Raumluftqualität mit dem Ziel der Berücksichtigung des Zielwertes von 
1000 ppm für die CO2 Konzentration ist der Einbau einer Lüftungsanlage geplant. Vorgesehen 
werden dezentral zwei Geräte. 
 
Die Freiflächen werden nach den Plänen des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz gestaltet 
und ausgeführt. Die Pflegezufahrt zu den vorhandenen Sandspielflächen wird an die Ostseite des 
Kindergartengrundstücks verlegt und tangiert somit nicht den neuen Eingangsbereich. Außerhalb 
des Grundstücks wird sie innerhalb des Grünzuges geführt.  
 
Zu 2. Wetterschutz 
 
Durch das Architekturbüro STADTRAUMPROJEKT wurden mehrere Entwürfe für einen Wetter-
schutz zwischen den beiden Gebäuden erarbeitet. Für den Entwurf der wirtschaftlichsten Variante 
(Anlage 2) belaufen sich die Baukosten inkl. Nebenkosten auf 45.880,00 €. Aufgrund der Höhe der 
Kosten, insbesondere vor dem Hintergrund der sonstigen Sparbemühungen, wird der Bau des 
Wetterschutzes zunächst zurückgestellt und der Bedarf  während des Betriebs der Einrichtung 
geprüft.   
 
Zu 3. Checkliste bauökologische Kriterien 
 
Die anliegende Checkliste (Anlage 3) gibt Auskunft über die energetische Qualität und die baubio-
logischen Kriterien des geplanten Baukörpers.

- 4 - 
V/0156/2013 
Zu 4. Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen 
 
Die Einrichtung ist barrierefrei erschlossen. Der Zugang erfolgt von Norden im Übergangsbereich 
zum Bestandsbau. Ein behindertengerechter Stellplatz befindet sich in der vorhandenen Stellplatz-
anlage an der Straße „Landwehr“. Ein behindertengerechtes WC befindet sich im Bestandsbau. In 
allen Aufenthaltsräumen werden Akustikdecken eingebaut. 
 
Zu 5. Weiteres Vorgehen 
 
Der Bauantrag wurde im Mai 2013 gestellt. Mit dem Bauvorhaben wird voraussichtlich die im Be-
bauungsplan Nr. 459 auf dem Grundstück festgesetzte Baugrenze nach Süden überschritten. Mit 
Schreiben vom 20.12.2012 hat das Bauordnungsamt bestätigt, dass für die am 13.12.2012 vorge-
legte Vorentwurfsvariante II (entsprechend dem Planungsbeschluss vom 30.01.2013) eine Befrei-
ung zur Errichtung des Baukörpers außerhalb der Baugrenzen in Aussicht gestellt wird. Nach Ab-
wägung überwiegen die Gründe des Wohls der Allgemeinheit (gesetzlicher Anspruch Schaffung U-
3 Plätze) gegenüber den nachbarlichen Belangen, da noch ein ausreichender Abstand zur südli-
chen Nachbargrenze erhalten bleibt. Im Genehmigungsverfahren werden die Nachbarn durch das 
Bauordnungsamt beteiligt.  
 
Der Baubeginn für das Erweiterungsgebäude soll im August 2013 erfolgen, so dass die Rohbauar-
beiten im Zeitraum August/September abgewickelt werden.  
Ab dem Frühjahr 2013 erfolgt der Bau der westlich parallel verlaufenden Erschließungsstraße 
„Landwehr“ von Norden her. Parallel dazu wird im Auftrag des Tiefbauamtes eine Baustellenstraße 
errichtet, die vorübergehend, d. h. in der Phase der Rohbauarbeiten der Kitaerweiterung, für 
Schwerlastverkehr mitgenutzt werden kann. Um Kollisionen in der Bedienung der beiden Baustel-
len zu vermeiden, kann in der späteren Bauphase die Baustelle über die Wegeführung innerhalb 
des Grünzuges erreicht werden, wo später die Anbindung der Pflegezufahrt vorgesehen ist (siehe 
zu 1.). 
 
 
Zu II. Finanzielle Auswirkungen 
 
Die Kostenberechnung vom 17.04.2013 (Anlage 7) wurde durch das Büro Stadtraum Projekt er-
stellt. 
 
Betrachtung der Varianten:  
 
Die Betrachtung der Lebenszyklus-/Langzeitkosten wurde anhand geeigneter Bauteile unter dem 
Gesichtspunkt der Substitution von Baukosten (Investition) und Bauunterhaltungskosten vorge-
nommen sowie die weitere Einsparung von Massen geprüft. 
 
Es werden daher objektbezogen ausgewählte Bauteile und Baustoffe, von denen ein kurzfristiges 
und langfristiges Einsparpotential zu erwarten ist, gegenübergestellt  und auf der Basis von Erfah-
rungswerten nach Investitionskosten, Bauunterhaltungskosten (jeweils Beträge ohne MWSt) und 
Qualität bewertet.  
 
Dem Amt für Immobilienmanagement stehen zurzeit für weitergehende Untersuchungen keine 
Ressourcen zur Verfügung für weitergehende Untersuchungen und für die Erstellung eines Le-
benszyklusmanagements für das Gebäude auf der Grundlage umfassender Datenbanken und un-
ter Berücksichtigung der Kapitalkosten und aller Betriebskosten mit dem Ziel langfristiger Kosten-
optimierungen. Ebenso wird  an dieser Stelle abgesehen von einer umfassenden Nutzungskosten-
planung gemäß DIN 18960, nach der „alle in baulichen Anlagen und deren Grundstücken entste-
henden regelmäßig oder unregelmäßig wiederkehrenden Kosten von Beginn ihrer Nutzbarkeit bis 
zu ihrer Beseitigung (Nutzungsdauer)“ zählen.

- 5 - 
V/0156/2013 
Betrachtet werden Einsparvarianten  für: 
 
1. Fassade (Anlage 4) 
 
Betrachtet wurde die Ausführung der Fassade mit einem Verblendmauerwerk, in einem Wärme-
dämmverbundsystem (WDVS) in Dickschichtausführung und in einem Wärmedämmverbundsys-
tem in Dünnschichtausführung. 
Die beiden Varianten im WDVS sind zunächst in der  Investition kostengünstiger.  
Die Kostenvorteile von 8.750,00 € (WDVS - Dickschicht) bzw. 13.750,00 € (WDVS - Dünnschicht) 
gegenüber der Klinkerfassade werden aber nach wenigen Jahren durch den höheren Bauunterhal-
tungsaufwand relativiert. Bei der Langzeitbetrachtung über 30 Jahre ist aus Kostengesichtspunk-
ten die Klinkerfassade mit 60.000,00 € gegenüber den Ausführungen in WDVS - Dickschicht 
(89.500,00 €) und WDVS - Dünnschicht (105.500,00 €) deutlich günstiger. 
Die qualitativen Vor- und Nachteile sind in der tabellarischen Übersicht ausgeführt. Neben der 
Langlebigkeit und dem geringeren Bauunterhaltungsaufwand der Klinkerfassade sind die Gestalt-
qualität sowie die ökologische Qualität (Recyclingmöglichkeiten, Verzichtbarkeit von Algiziden) von 
Bedeutung.  Darüber hinaus wird die Übernahme der Materialität der vorhandenen Gebäudesub-
stanz hinsichtlich der Gestaltung angemessen berücksichtigt. 
Darum wird die Ausführung der Fassade mit einem Verblendmauerwerk vorgeschlagen, die Inves-
titionskosten gehen in die Gesamt - Kostenberechnung (Anlage 7) ein. 
 
2. Fenster (Anlage 5) 
 
Untersucht wurde die Ausführung der Fenster in Holz-Aluminium und als Kunststofffenster. 
Die Kunststofffenster sind in der Investition um 11.944,00 € kostengünstiger, in der Bauunterhal-
tung bezogen auf 30 Jahre um weitere 4.300,00 €  kostengünstiger. Nachteile werden gesehen u. 
a. in der geringeren Lebensdauer, der Gestaltqualität und unter ökologischen Aspekten. Unabhän-
gig von der o. g. Bewertung werden für das Erweiterungsgebäude Fenster in Holz-
Aluminiumausführung vorgesehen, da gemäß der Gebäudeleitlinien und der aktuellen Beschluss-
lage (Beschluss zur Vorlage V/0719/2012) PVC-haltige Produkte nicht verwendet werden dürfen. 
Die Investitionskosten für die Holz-Aluminium-Fenster gehen in die Gesamt-Kostenberechnung 
(Anlage 7) ein. 
Die Eignung reiner Aluminiumfenster (Einhaltung des U-Wertes von < 1,10) wird aus aktuellem 
Anlass im Nachgang geprüft. Sollte diese Ausführungsvariante die wirtschaftlichste Lösung dar-
stellen, würde sie zur Ausführung kommen. 
 
3. Innenraumdecken (Anlage 6) 
 
Betrachtet wurde die Ausführung der Innenraumdecken als Lochdecken in allen Räumen (Aus-
nahme Hausanschlussraum und Abstellraum) und in raumweiser Kombination mit Kassettende-
cken. Die durchgängige Ausstattung mit Lochdecken ist zwar gestalterisch vorteilhaft, aufgrund 
des geringeren Aufwandes im Falle von Maßnahmen im Bereich der Deckenzwischenräume und 
der um 4.402,50 € geringeren Investitionskosten wird in einigen Räumen (siehe Anlage 4) auf den  
Einbau von Lochdecken verzichtet. Die Investitionskosten gehen entsprechend in die Gesamt-
Kostenberechnung (Anlage 7) ein. 
 
4. Dachkonstruktion  
 
Verglichen wurde die Ausführung als Stahlbeton- oder Trapezblechdecke. Bei der  Stahlbetonde-
cke über eine Fläche von 320,00 qm ist von Mehrkosten gegenüber der Trapezblechdecke von ca. 
6.000,00 € auszugehen. Diese Einsparung wird allerdings bei einer Trapezblechdecke in Gänze 
relativiert durch ergänzende konstruktive Maßnahmen (Ringbalken, Anschluss der Bleche mit Si-
ckenfüllern) und Maßnahmen zur Schalldämmung (Anbringen von Gipskartonplatten entlang der 
Wände). Optisch nachteilig wäre darüber hinaus der erforderliche Einbau mehrerer Doppel-T-
Träger quer durch die Gruppenräume. Somit wird für die Dachkonstruktion eine Stahlbetondecke

- 6 - 
V/0156/2013 
vorgeschlagen und  die Investitionskosten dafür gehen in die Gesamt-Kostenberechnung (Anlage 
7) ein. 
 
5. Weitere Positionen zur Kostenreduzierung 
 
Reduzierung der Fensterflächen an der Nord- und Nordostseite um 6,28 qm (gegenüber der Vor-
entwurfsplanung:  
Einsparung 3.924,00 €. 
 
Der Einbau von Einzelwaschtischen statt Waschrinnen in den Sanitärräumen:  
Einsparung 1.316,00 € 
 
Verzicht auf Lichtkuppel im Flurbereich: 
Einsparung 4.500,00 € 
 
Die Baunebenkosten (Ansatz: 24%) verringern sich mit der Reduzierung der Baukosten. 
 
Normalvariante - Hauptkostengruppen 
Kostengruppe Bemerkung Kosten 
netto in € 
Kosten 
brutto in € 
100 Grundstück    
200 Herrichten und  
Erschließen 
inkl. öff. Erschließung 23.078,75 27.463,71 
300 Baukonstruktion Klinkerfassade 
Fenster Holz-Alu 
Lochdecken 
Stahlbetondecke 
Fensterflächen entspr. Vor-
entwurf 
Lichtkuppel 
375.550,41 446.905,00 
400 Technische Anlagen Waschrinnen  104.668,00 124.554,92 
500 Außenanlagen  56.623,21 67.381,62 
600 Ausstattung  75.630,25 90.000,00 
700 Baunebenkosten 24 % der reinen Baukosten 115.252,24 137.164,65 
300 und 400 reine Baukosten  480.218,41 571.459,90 
gesamt Investitionskosten  750.803,50 893.455,60 
Vergleich: Kostenschätzung im Zuge des Planungsbeschlusses:  920.350,00

- 7 - 
V/0156/2013 
 
Reduktionsvariante - Hauptkostengruppen 
Kostengruppe Bemerkung Kosten 
netto in € 
Kosten 
brutto in € 
100 Grundstück    
200 Herrichten und Er-
schließen 
inkl. öff. Erschließung 23.078,75 27.463,71 
300 Baukonstruktion Klinkerfassade 
Fenster Holz-Alu 
Loch- und Kassettendecken 
Stahlbetondeckereduzierte 
Fensterflächen Nord-Ost-
Seite 
Verzicht auf Lichtkuppel 
363.165,91 432.167,43 
400 Technische Anlagen Einzelwaschtische 103.352,00 122.988,88 
500 Außenanlagen  56.623,21 67.381,62 
600 Ausstattung  75.630,25 90.000,00 
700 Baunebenkosten 24 % der reinen Baukosten 111.964,30 133.237,52 
300 und 400 reine Baukosten  466.517,91 555.156,31 
gesamt Investitionskosten  733.814,42 873.239,16 
 
Fazit 
 
Aufgrund bereits kostenbewusster Vorplanung und bei langfristiger Betrachtung (Aufwand für die 
Bauunterhaltung) ergeben sich für die Erweiterung der Kindertageseinrichtung Outlaw nur noch 
geringe Einsparmöglichkeiten, hier insgesamt in Höhe von 20.216,44 € (Differenz Normal- und 
Reduktionsvariante). Insgesamt im Zuge der  Konkretisierung der Planung haben sich Einsparun-
gen ergeben in Höhe von  47.111,00 € (bezogen auf die Kostenschätzung zum Planungsbe-
schluss). 
  
Die größeren Einsparpotentiale waren demnach zu Beginn der Entwicklung des Projektes 
zu erreichen, wenn Standards bezogen auf Konzepte, Flächen und Massen einer kritischen 
Betrachtung unterzogen werden können. Die Reduzierung von Qualität in der Bauausfüh-
rung eröffnet bei langfristiger Betrachtung nur wenig Sparpotential. 
 
I. V. 
 
gez. 
Reinkemeier 
Stadtkämmerer 
 
Anlagen: 
1. Entwurfspläne im Maßstab 1:100 
2. Planskizze Wetterschutz 
3. Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien 
4. Betrachtung Fassade 
5. Betrachtung Fenster 
6. Betrachtung Innenraumdecken 
7. Kostenberechnung Reduktionsvariante 
8. Barrierefreiheit / Design für alle 
9. Folgekostenberechnung

x0156_Anlage 8 Barrierefreiheit

2256 Zeichen

FB23-04_04-55_Barrierefreiheit-Checkliste.dot// 09.11.11// Änd. 01                                                                Seite 1 von 1 
 
 
„Barrierefreiheit / Design für alle“ 
 
Mit der Realisierung der Baumaßnahme erhält das Gebäude folgende barrierefreie  
Erschließung/Ausstattung:  
 
B ehindertenstellplätze 
 ja, Anzahl: 1  nein, Erläuterung:       
 
G ebäudezugang   
 ebenerdig schwellenfrei   Rampe 
 Automatiktür  Bewegungsfläche vor der Tür 
 Sonstiges:        Maße: größer 3 x 3 m 
 
E rreichbarkeit der Geschosse 
 alle Etagen barrierefrei erreichbar  Etagen teilweise barrierefrei erreichbar 
 Erläuterung:       
 
A ufzüge 
 Aufzug/Aufzüge (Gestaltung entspricht den Vorgaben der DIN 18040) 
 Insbesondere: 
  Sprachausgabe der Etagen  Spiegel an der Wand gegenüber der Tür 
  Notrufsystem auch für Menschen mit 
Hörbehinderung nutzbar 
 
 nein, Erläuterung: keine Obergeschosse vorhanden 
 
T oilettenanlagen 
 nach Geschlecht getrennte barrierefreie 
Toilette in jeder Sanitäranlage 
 separate geschlechtsneutrale barrierefreie 
Toilette in jeder Sanitäranlage 
 Gestaltung entspricht den Vorgaben der 
DIN 18040 
 Wickelmöglichkeit für Kinder in einer  
Sanitäranlage 
 Liege / Wandklappliege vorhanden  
 nein, Erläuterung: Behinderten gerechtes WC im Besrtandsgebäude 
 
O rientieren - Informieren - Leiten – Warnen 
 Taktil erfassbares und kontrastreich gestal-
tetes Leitsystem für blinde und sehbehin-
derte Menschen vom Eingang zu wichtigen 
Bereichen im Gebäude  
 Beschriftung von Türschildern in ausrei-
chend großer Schrift sowie taktil erfassbar 
in Profilschrift und Braille 
 
 Orientierungstafeln in großer Schrift und in 
gut verständlicher Sprache (vgl. DIN 
32975) 
 kontrastreiche Gestaltung der Bodenbeläge 
 Notrufsystem / Alarmsystem für hörbehin-
derte Menschen 
 
 nein, Erläuterung: In Kindertageseinrichtungen gibt es kein visuelles Leitsystem, keine 
Orientierungstafeln, kontrastreiche Türen und Zargen 
 
T echnik für schwerhörige Menschen 
 Induktionsschleife (vgl. DIN 18040), Raumbezeichnung:       
 Raumakustische Maßnahmen (vgl. DIN 18041), Erläuterung: Akustikdecken in allen 
Aufenthaltsräumen 
 
Ggf. Erläuterungen zur sonstigen Ausstattung, zu speziellen Räumen und Details:  
 
Anlage 8

x0156_Anlage 1b Grundriss

9 Zeichen

Anlage 1b

x0156_Anlage 7 Kostenberechnung Red.bis 2.Ebene

3137 Zeichen

Kostenberechnung nach DIN 276
Projekt U3-Anbau an 2-Gruppen-Kindertagesstätte Outlaw, Sprakel
Bauherr Stadt Münster, Amt für Immobilienmanagement
Planung StadtraumProjekt GmbH & Co.KG, Am Mittelhafen 42-44, 48155 Münster
Stand 29.04.2013
R
EDUKTIONSVARIANTE
Kostenberechnung Netto B rutto
100 Grundstück 0,00
200 Herrichten und Erschließen 23.078,75
Kosten 100 - 200 23.078,75 27.463,71
300 Bauwerk - Baukonstruktion 363.165,91 432.167,43
400 Bauwerk - Technische Anlagen 103.352,00 122.988,88
500 Außenanlagen 56.623,21 67.381,62
700 Baunebenkosten = 24 % von KG 300 + 400 111.964,30 133.237,52
Baukosten 300 - 500, 700 635.105,42 755.775,45
600 Ausstattung und Kunstwerke (E inrichtung, Beschaffung) 75.630,25 90.000,00
Zwischensumme Baukosten 300 + 400 300 + 400 4 66.517,91 555.156,31
Gesamtsumme Gesamt 7 33.814,42 873.239,16
Seite 1 von 5
Anlage 7

KGR KGR Leistung Erläuterung Menge Einheit EP € GP € Summen netto Summen netto Summen brutto
100 Grundstück 0,00 0 ,00
200 Herrichten und Erschließen 23.078,75 27.463,71
2
10  Herrichten 6.278,75
220 Öffentliche Erschließung 16.800,00
230 Nichtöffentliche Erschließung 0,00
240  Ausgleichsabgaben 0,00
300 Bauwerk - Baukonstruktion 363.165,91 432.167,43
 Anbau und Bestand
310 Baugrube 9 .850,00
320 Gründung 75.553,46
330 Außenwände 113.056,55
340 Innenwände 56.254,70
350 Decken 0,00
360 Dächer 88.714,80
370 Baukonstruktive Einbauten 1.200,00
390 Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktionen 18.536,40
Seite 2 von 5
Anlage 7

KGR KGR Leistung Erläuterung Menge Einheit EP € GP € Summen netto Summen netto Summen brutto
400 Bauwerk -Technische Anlagen 103.352,00 122.988,88
4
10 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen 16.852,00
420 Wärmeversorgungsanlagen 17.000,00
430 Lufttechnische Anlagen 20.000,00
440 Starkstromanlagen 42.500,00
450 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen 2.000,00
460 Förderanlagen 0,00
470 Nutzungsspezifische Anlagen (meldeanlagen) 0,00
480 Gebäudeautomation 5.000,00
490 Sonstige Maßnahmen für Technische Anlagen (Übertragungsnetze) 0,00
Seite 3 von 5
Anlage 7

KGR KGR Leistung Erläuterung Menge Einheit EP € GP € Summen netto Summen netto Summen brutto
500 Außenanlagen 56.623,21 67.381,62
5
10 Geländeflächen 0,00 qm 30,00 2.432,20
520 Befestigte Flächen 0,00 qm 60,00 27.372,01
530 Baukonstruktion in Außenanlagen 0,00 m 200,00 2.950,00
540 Technische Anlagen in Außenanlagen 6.375,00
550 Einbauten in Außenanlagen 4.580,00
570 Pflanz- und Saatflächen pauschal 10.914,00
590 Sonstige Maßnahmen in Außenanlagen pauschal 2.000,00
600 Ausstattung und Kunstwerke 75.630,25 90.000,00
6
10 Ausstattung (Einrichtung, Beschaffung) 0,00
620 Kunstwerke 0,00
Seite 4 von 5
Anlage 7

KGR KGR Leistung Erläuterung Menge Einheit EP € GP € Summen netto Summen netto Summen brutto
700 Baunebenkosten 111.964,30 133.237,52
7
10 Bauherrenaufgaben (Amt für Immobilienmanagement, Stadt Münster) 0,00
720 Vorbereitung der Objektplanung (Amt für Immobilienmanagement, Stadt Münster) 0,00
730 Architekten und Ingenieurleistungen 0,00
740 Gebühren 0,00
750 Gutachten und Beratung 0,00
760 Kunst 0,00
770 Finanzierung 0,00
790 Allgemeine Baunebenkosten 0,00
Seite 5 von 5
Anlage 7

x0156_Anlage 3 Checkliste Ökokriterien

18 Zeichen

Anlage 3

Anlage 3

x0156_Anlage 2 Ausschnitt Vordach A4 18-04-2013

8 Zeichen

Anlage 2

x0156_Anlage 4 Fassade

4516 Zeichen

zu 1:  Betrachtung Fassade                
 
 Verblendmauerwerk WDVS Dickschicht  
vollmineralisches System,  
Edelkratzputz 
WDVS Dünnschicht  
mit Silikonharzoberfläche 
Wandaufbau in cm            11,5 Klinker 
20,0      Kerndämmung 
 Mineralwolle WLG 032 
17,5  KS-Stein 
  1,5   Kalkzementputz 
1,5  Edelkratzputz 
22,0     Mineralwolle WLG 035 
17,5     KS-Stein 
1,5 Kalkzementputz 
0,8  Silikatputz, antialgizid/ antifungizid 
22,0     Polysterolhartschaum WLG 035 
17,5     KS-Stein 
1,5 Kalkzementputz 
Schichtdicke gesamt in cm 50,50 42,50 41,8 
Beschreibung 
der Schichten 
 
 
 
 
 
u-Wert (< 0,15)*1 0,16 0,16 0,16 
Schadstoffe 
Umweltbelastung *3 
keine bauphysikalisch begründeter Verzicht auf 
Biozide (keine dampfdichte Beschichtung u. 
Temperaturerhöhung der Oberfläche, 
hydrophile Beschichtung) 
Algizide, Fungizide 
Raumklima Normal Normal Normal 
Eignung für Anspruch an 
Schallschutz 
Schalldämmmaß (db) 
hoch 
 
60 
gering bis mittel 
 
48 
gering 
 
47 
Wärmespeicherkapazität 
(kj/qmK) 
 
74 
 
72 
 
71 
Entsorgung 
Nachhaltigkeit *
3 
lange Lebensdauer 
Recycling möglich 
Trennung der Abfallfraktionen unüblich 
Entsorgung von Mineralwolle im Verbund 
mit Putz als Sondermüll nach ca. 30 Jahren 
Trennung der Abfallfraktionen unüblich 
Entsorgung von Polystyrol als Sondermüll 
nach ca. 30 Jahren 
Gestaltqualität Die vorhandene Gebäudesubstanz 
wird u. a. hinsichtlich Gestaltung und 
Material angemessen berücksichtigt*4 
  
wertige Ausstrahlung 
- abweichend von Bestandsbau (Klinker) 
Anpassung durch farbigen roten Putz  
(Mehrkosten 6,- €/m², enth. Im EP) 
- abweichend vom Bestandsbau (Klinker)  
Anpassung durch farbigen roten Anstrich 
(Mehrkosten 3,- €/m², enth. Im EP) 
- optischer Mangel durch Veralgung schon 
zwischen den Reinigungsintervallen 
Kosten der Herstellung netto 
€ /qm 
€ bei 250,00 qm 
(für gesamten Wandaufbau) 
 
     240,00 €/qm 
                                    60.000,00 € 
 
     205,00 €/qm 
                                           51.250,00 € 
 
     185,00 €/qm 
                                            46.250,00 € 
Anlage 4

Sonstige Kosten   netto 
(Mehraufwendungen in anderen 
Bauteilen wie 
Gründung/Lastabtragung …) 
Kosten der Gründung der Verblend-
schale sind im o.g. EP enthalten 
  
Kosten Unterhaltung in  
30 Jahren *
2   netto  
 
 
- Bauunterhaltung 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- Reinigung (bei Veralgung, 
Graffiti…) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
i. d. R. nicht erforderlich 
Vandalismusanreiz gering 
 
1 x Zwischenanstrich (alle 15 Jahre): 
1 x 20,00  €/ qm x 250 qm =   5.000,- € 
(=Reinigung, kl. Reparaturen, Anstrich) 
 
4 x Zwischenreinigung 
(alle 5Jahre mit biologisch unkritischer 
chlorhaltiger Lösung) 
4 x 6,00 €/qm x 250 qm =        6.000,- € 
 
ggf. Stopfen von Spechtlöchern 
                                                1.000,- € 
Austausch nach Erreichen der materiellen 
Altersgrenze (nach ca. 50 Jahren inkl. 
Rückbau und Entsorgung) 
= 175€/qm x 250 qm = 43.750,- € 
    
bei 30 jähr. Betrachungszeitraum 
                                              26.250,- €  
 
Begrenzte Selbstreinigung durch leichtes 
Absanden an der Oberfläche 
 
5 x Zwischenanstrich (alle 5 Jahre,  
siehe Kita Mecklenbeck) 
5 x  20,00 €/ qm x 250 qm = 25.000,- € 
(=Reinigung, kl. Reparaturen, Anstrich) 
 
 
6 x Reinigung / Anstrich v. Teilflächen   (alle 
5 Jahren ca. i.M. 80m²) 
6 x  20,00 €/qm x 80,00 qm =   9.600,-€   
 
ggf. Stopfen von Spechtlöchern 
                                                 1.400,- € 
Austausch nach Erreichen der materiellen 
Altersgrenze (nach 50 Jahren inkl. Rückbau 
und Entsorgung)  
= 155€/qm x 250 qm =38.750,- € 
 
bei 30 jähr. Betrachungszeitraum 
                                              23.250,- €  
 
Summe Kosten nach 30 Jahren 
netto 
 
 
                                 60.000,00 € 
 
                                         89.500,00 € 
 
                                         105.500,00 € 
Bewertung / Fazit langlebige Fassade 
i.d.R. kein Unterhaltungsaufwand 
erforderlich 
 
Fassade mit Erhaltungsaufwand 
Optische Defizite beginnen schon nach ca. 
5Jahren. 
Fassade mit erheblichem Unterhaltungs-
aufwand 
Optische Defizite beginnen schon nach ca. 
3Jahren 
 
*1  die Anforderungen der Gebäudeleitlinien werden geringfügig überschritten – Kompensation im Dach * 3  umfassende Ökobilanzen werden aus Kapazitätsgründen nicht erstellt 
*2  Sonstige Betriebskosten und Kapitalkosten nicht berücksichtigt     * 4  (siehe 2.2 Gebäudeleitlinien) 
 
 
Anlage 4

x0156_Anlage 1c Ansichten

9 Zeichen

Anlage 1c

x0156_Anlage 9 Folgelastenberechnung_Reduktionsvariante

2739 Zeichen

Folgelastenberechnung (Ermittlung der haushaltsrelevanten Erträge und Aufwendungen) Aufgestellt am: 29.04.13
Amt: 23
A Investitionsmaßnahme
Produktgruppe: 0111 Immobilienmanagement - 0601 Förd. V. Kindern in Tagesbetreuung - 1601Allg. Finanzwirtschaft
Investitionsmaßnahme: 4660 Erw. Kita Sprakel und 1140 Besch. Kita Sprakel
Jahr der Fertigstellung: 2014
Nutzungsdauer Hochbau: 80 Jahre
Nutzungsdauer Außenanlagen: 40 Jahre
Nutzungsdauer Beschaffungen: 20 Jahre
B Kapitalbedarf/ Finanzierung
Euro %
1. Zuschüsse und Zuweisungen 0,00 0,00
2. Beiträge 0,00 0,00
3. Eigenanteil Stadt Münster 873.239,00 100,00
Gesamt-Kapitalbedarf 873.240,00 100,00
C Gesamtkosten der Investitionsmaßnahme Euro %
1. Grund und Boden 0,00 0,00
2. Baukosten 783.239,00 89,69
3. Beschaffungen (ohne Fahrzeuge) 90.000,00 10,31
4. Fahrzeug (e) 0,00 0,00
Gesamtkosten 873.240,00 100,00
D Folgeaufwendungen pro Jahr
Einmalig im
Haushaltsjahr:
Fortlaufend ab dem
Haushaltsjahr: Euro %
Personal- und Versorgungsaufwendungen, Zeilen 11, 12 Ergebnisplan 0,00 0,00
Sach- und Dienstleistungen, Zeile 13 Ergebnisplan
1. Instandhaltung der Grundstücke und baul. Anlagen 8.590,00 15,74
2. Instandhaltung des Infrastrukturvermögens 0,00 0,00
3. Instandhaltung des sonstigen unbewegl. Vermögens 0,00 0,00
4. Haltung von Fahrzeugen 0,00 0,00
5. Bewirtschaftung der Grundstücke und baul. Anlagen 14.034,00 25,72
Zwischensumme 2014 22.620,00 41,47
Bilanzielle Abschreibungen, Zeile 14 Ergebnisplan
6. Bilanzielle Abschreibungen 2014 15.130,00 27,73
Sonstige ordentliche Aufwendungen, Zeile 16 Ergebnisplan
7. Mieten und Pachten 0,00 0,00
8. Sonstige Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen 0,00 0,00
Zwischensumme 2014 0,00 0,00
Zinsen, Zeile 20 Ergebnisplan
9. Fremdkapitalzinsen 2014 16.810,00 30,81
NACHRICHTLICH: Zinsen (3,85 %) 16.810 € p.a.
+ Tilgung (3 %) 26.200 € p.a.
= Schuldendienst 43.010 € p.a.
Summe Folgeaufwendungen
54.560,00 100,01
E Folgeerträge pro Jahr
Einmalig im
Haushaltsjahr:
Fortlaufend ab dem
Haushaltsjahr: Euro %
1. Zuweisungen und Zuschüsse für lfd. Zwecke 0,00 0,00
2. Auflösung Sonderposten 2014 0,00 0,00
3. Benutzungsgebühren und ähnliche Entgelte 0,00 0,00
4. Mieten und Pachten 0,00 0,00
5. Sonstige Verwaltungs- und Betriebserträge 0,00 0,00
Summe Folgeerträge 0,00 0,00
Einmalig im
Haushaltsjahr:
Fortlaufend ab dem
Haushaltsjahr: Euro
F Entfallende Aufwendungen pro Jahr 0,00
G Entfallende Erträge pro Jahr 0,00
H Folgelasten (D-E-F+G) pro Jahr Euro
insgesamt 54.560,00
in % der Gesamtkosten (vgl. C) 6,25
I Folgeinvestitionen Zeitpunkt Euro
J Erläuterungen
Die einzelnen Beträge sind kaufmännisch auf ganze Zahlen gerundet; 
Zwischen- und Gesamtsummen zum Ausweis im Teilergebnisplan sind kaufmännisch auf volle 10 €-Beträge gerundet.
Anlage 9

x0156_Anlage 5 Fenster

2283 Zeichen

Betrachtung Fenster 
 
 Holz-Alu-Fenster Kunststofffenster 
 
Beschreibung 
 
Holzrahmen nach stat. Anforderung von außen ge-
gen die Witterung geschützt durch Aluminiumprofil-
Deckschalen. Eloxierung oder Farbbeschichtung 
nach Wahl ist Standard. 
 
Rahmen aus Mehrkammer-Kunststoffprofilen gefüllt 
mit Dämmstoffkernen. Bei stat. Erfordernis (i.d.R.bei 
größerflächigen bzw. raumhohen Elementen) einge-
legte Stahlprofile zur Stabilisierung. Zusätzlich: Fo-
lierung zur farbigen Gestaltung 
u-Wert  Fenster(< 1,10)*1 0,80 0,80 
u-Wert  Verglasung(< 0,80)*1 0,50 0,50 
Raumklima Kein Einfluss Kein Einfluss 
Eignung für Anspruch an Schallschutz 
Schalldämmmaß (db) 
 
gleich 
 
gleich 
Entsorgung 
Nachhaltigkeit *
2 
ca. 30-50 Jahre Lebensdauer 
Einfaches vollständiges Recycling möglich 
 
ca. 30-50 Jahre Lebensdauer 
Materialtrennung beim Recycling möglich aber 
schwieriger  
Gestaltqualität 
 
innen 
außen 
Gut (Naturholzansicht von Innen) 
Behaglichkeit 
Die vorhandene Gebäudesubstanz wird u. a. hins. 
Gestaltung und Material angemessen berücksichtigt 
*
4   
Fraglich (größere Ansichtsflächen der Rahmenprofi-
le) 
 
 
abweichend von Bestandsbau 
Kosten der Herstellung netto 
bei  59,72 qm 
z.T. als Pfosten-Riegel-Fassade 
600,-/m²                                                35.832,00 € 
z.T. mit stat. erford. Pfosten 
400,-/m²                                               
 23.888,00 € 
Kosten Unterhaltung in 30 Jahren *23  netto  
 
- Bauunterhaltung 
 
- Austausch nach Erreichen der materiellen Alters-
grenze 
 
 
Lasur innen alle 15 Jahre:  
2x 59,72 qm x 36,00 €  =  4.300,00 €                   
 
Nach ca. 50 Jahren 
 
 
 
keine 
 
nach ca. 30 – 50 Jahren 
Summe Kosten nach 30 Jahren  
 
40.132,00 €
 
  
23.888,00 € 
Bewertung / Fazit Längere Lebensdauer 
Gestalterisch vorteilhaft 
Keine Verwendung PVC-haltiger Produkte *5   
Keine PVC-Fenster *6 
*1  die Anforderungen der Gebäudeleitlinien werden eingehalten                                *4  siehe Gebäudeleitlinien Pkt. 2.2 
*2  umfassende Ökobilanzen werden aus Kapazitätsgründen nicht erstellt                  *5  siehe Gebäudeleitlinien Pkt. 2.7 
*3  Sonstige Betriebskosten und Kapitalkosten nicht berücksichtigt                             *6   Beschluss zur Vorlage V/0719/2012 
Anlage 5

Beratungsverlauf (3)

05.06.2013 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 7 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
18.06.2013 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 4.2 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
02.07.2013 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 6.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Am Mittelhafen 42

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0156/2013
Typ
Vorlagen
Datum
07.03.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37