2011/0373
'Wirkungsorientierte Haushaltskonsolidierung' der Wissenschaftsstadt Darmstadt
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Stadtkämmerer Wirkungsorientierte Haushaltskonsolidierung der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2011 - 2016 Inhaltsübersicht 1. Aktuelle Haushaltssituation 2. Zielvorgaben zur Haushaltskonsolidierung/ Ergebnisse des Zukunftsfinanzworkshops 3. Die 3 Säulen der Haushaltskonsolidierung – Säule A – Produkthaushalt und Strukturen Kernverwal tung – Säule B – Zentrale Ergebnisverbesserungsansätze – Säule C – Einnahmenerhöhungen 4. Projektorganisation 5. Projektverlauf 6. Beteiligung der politischen Gremien 7. Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 3 1. Aktuelle Haushaltssituation • geplantes Haushaltsdefizit 2011: 56,9 Mio. € • aktuell zu erwartendes Haushaltsdefizit 2011: über 100 Mio. € • hauptsächliche Ursachen : • zu hohe Einschätzung der Gewerbesteuererträge zum Planungszeitpunkt • anstehende Rückzahlung von Gewerbesteuern • Schuldenstand zum 30.06.2011: 721,5 Mio. € • Davon Kassenkredite in Höhe von 300 Mio. € • Verschlechterung zu erwarten auf Grund der zwingend notwendigen Erhöhung der Kassenkredite 4 2. Zielvorgaben zur Haushaltskonsolidierung/ Ergebnisse des Zukunftsfinanzworkshops • Zielgröße für Haushaltskonsolidierung 42 Mio. € (entsprechend der mittelfristigen Ergebnis- und Finanzplanung 2016) • Ziele des Magistrats: • ab dem Haushaltsjahr 2016 einen im Ergebnishaushal t nachhaltig ausgeglichenen Haushalt vorlegen • Erreichung eines kontinuierlichen Schuldenabbaus a b 2016 • zur Zielerreichung wurde das Projekt „Wirkungsorientierte Haushaltskonsolidierung“ eingerichtet 5 3. Die 3 Säulen der Haushaltskonsolidierung Zentrale Ergebnisverbesserungsansätze − Shared-Services für Eigenbetriebe / Beteiligungen − Gemeinsamen Einkauf − Flächenkonzentration Verwaltung und Unternehmen − etc. 5,5 Mio. € Einnahme- erhöhung − Grundsteuer − Kostendeckung der Gebühren 22 Mio. € Produkthaushalt und Strukturen Kernverwaltung − Ergebnisverbesserung Produkte − Strukturveränderungen innerhalb der Stadtverwaltung und Eigenbetrieben 14,5 Mio. € 6 Säule A – Produkthaushalt und Strukturen Kernverwaltung • 2012: Produkthaushalt und Produktbuch • das Produktbuch beinhaltet produktbezogene, steuer ungsrelevante Kennzahlen , die eine wirkungsorientierte Produktsteuerung ermöglichen • Fachverwaltungen und Fachdezernentinnen und -dezernenten leiten daraus derzeit Konsolidierungsoptionen ab • erste Ergebnisse können bereits im Rahmen der Etat beratungen 2012 eingearbeitet werden • strukturelle Veränderungen bei Aufgabenzuordnungen zwischen der Stadtverwaltung und den Eigenbetrieben • federführend für das Abarbeiten dieser „Säule“ ist der hauptamtliche Magitrat Beitrag zur Konsolidierung: 14,5 Mio. € 7 Säule B – Zentrale Ergebnisverbesserungsansätze • strukturelle Veränderungen im Stadtkonzern • z. B. Einführung von Shared-Services, gemeinsamer Einkauf, Flächenkonzentration von Verwaltung und Teilen der Stadtwirtschaft • eher mittelfristig realisierbare Maßnahmen • federführend für das Abarbeiten dieser „Säule“ ist der hauptamtliche Magistrat in Zusammenarbeit mit der HEAG Beitrag zur Konsolidierung: 22 Mio. € 8 Säule C – Einnahmeerhöhungen • alle Maßnahmen, die zu einer direkten Erhöhung der Erträge führen • solche Maßnahmen sind insbesondere: • Erhöhung Grundsteuerhebesätze • Überprüfung der Gebührenhaushalte auf eine eventue lle Unterdeckung • kurzfristig realisierbare Maßnahmen • federführend für das Abarbeiten dieser „Säule“ ist der Hauptamtliche Magistrat Beitrag zur Konsolidierung: 5,5 Mio. € 9 4. Projektorganisation Das Projekt „Wirkungsorientierte Haushaltskonsolidierung“ ist wie folgt organisiert Hauptamtlicher Magistrat UP1 Produktkritik UP3 Zentrale Ergebnisver- besserungsansätze UP4 Aufbau Steuerungs- system für „Konzern“ Stadt Darmstadt UP2 Struktur- optimierungen Kernverwaltung & Eigenbetriebe „Projektbüro / Kernteam“ Projektleitung Stadtkämmerer Dezernat IV Dezernat I Personal und Strukturentwicklung Hauptamtlicher Magistrat / HEAG Dezernat I / HEAG HSK Dezernat IV Finanzverwaltung 10 5. Projektverlauf im Laufe des Jahres 2012 Januar 2012 UP4 – Aufbau Steuerungssystem für „Konzern“ Stadt Darmstadt November 2011 Oktober 2011 HSK – Fortschreibung des Haushaltssicherungs- konzeptes als „HSK 2012 ff.“ Februar 2012 August 2011 UP3 – Zentrale Ergebnisverbesserungsansätze Februar 2012 August 2011 UP2 – Strukturoptimierungen Kernverwaltung & Eigenbetriebe November 2011 August 2011 UP1 – Produktkritik Projektende Projektbeginn Unterprojekt Das Projekt „Wirkungsorientierte Haushaltskonsolidierung“ beginnt im August 2011 und wird im Laufe des Jahres 2012 beendet sein. 11 5. Projektverlauf offen 2012 UP4 – Aufbau Steuerungssystem für „Konzern“ Stadt Darmstadt fortlaufend Oktober 2011 HSK – Fortschreibung des Haushaltssicherungs- konzeptes Ende 2012 August 2011 UP3 – Zentrale Ergebnisverbesserungsansätze Ende 2012 August 2011 UP2 – Strukturoptimierungen Kernverwaltung & Eigenbetriebe Dezember 2011 August 2011 UP1 – Produktkritik Projektende Projektbeginn Unterprojekt Das Projekt „Wirkungsorientierte Haushaltskonsolidierung“ wurde im Zukunfts- finanzworkshop als mittelfristiges Projekt initialisiert. 12 6. Beteiligung der politischen Gremien • Einrichten eines parlamentarischen Beteiligungsgre miums • je eine Vertreterin oder ein Vertreter pro Fraktio n • vierteljährlicher Tagungsturnus • Aufgaben des Gremiums: • Beteiligung der Fraktionen zur weiteren Ausgestalt ung des Produkthaushaltes • Beteiligung der Fraktionen zur Ausgestaltung eines Bürgerhaushaltes • Beteiligung zu den Themen der Haushaltskonsolidier ung • Der Stadtkämmerer berichtet dem Gremium über den F ortgang der Haushaltskonsolidierung 13 7. Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger durch eine Bürgerversammlung Rechtsgrundlage § 8 a Abs. 1 S. 1 HGO: „Zur Unterrichtung der Bürger über wichtige Angelegenheiten der Gemeinde soll mindestens einmal im Jahr eine Bürgerversammlung abgehalten werden.“ Das Instrument der Bürgerversammlung soll zukünftig verstärkt eingesetzt werden um, • Partizipation der Bürgerschaft an wichtigen Themen der Stadtentwicklung zu Stärken, • Bürgernähe zu den politischen Entscheidungsträgern herzustellen und • eine vertiefende Identifikation der Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Wohnort zu erreichen 14 7. Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger Inhalte der einzuberufenden Bürgerversammlung: • Information der Bürger über den bevorstehenden Hau shalt 2012 inklusive der Verteilung einer übersichtlichen, verständlichen Broschüre zum Haushalt 2012 Information der Bürger über den Stand der Haushaltskonsolidierung • die Bürger erhalten Gelegenheit aktiv Ideen und An regungen zur Haushaltskonsolidierung einzubringen 15 7. Bürgerversammlung nach § 8a HGO • Ziele : • größere Transparenz für den Bürger zum Thema Haush alt gewähren • Plattform für eine erste aktive Teilhabe an der Haushaltskonsolidierung schaffen • Vorausschau : • dauerhafte Einführung des Instruments „Bürgerhaush alt“, sobald die personelle Situation in der Verwaltung dies zulässt Terminvorschlag an die Stadtverordnetenvorsteherin gem. § 8a HGO: Im Anschluss an die 1. Lesung des Haushalts am 03.11.2011
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
31.08.2011
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Dezernat IV
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2011/0373
Magistratsbeschluss-Nr.
Betreff: "Wirkungsorientierte Haushaltskonsolidierung" der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Vorlage vom: 30.08.2011
Beschlussvorschlag:
1. Der Bericht zur „Wirkungsorientierten Haushaltskonsolidierung“ wird zur Kenntnis genommen.
2. Der Magistrat stimmt der Fortsetzung der Beratungstätigkeit der Firma S/E/ zu.
3. Der Gesamtpersonalrat ist zu beteiligen.
Anlagen: Präsentation - Wirkungsorientierte Haushaltskonsolidierung
Datenschutzrelevante Anlage:
Beschluss des Magistrats vom
2
...
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 22.08.2011
Zu Ziffer 1:
1. Aktuelle Haushaltssituation
Der Haushaltsplan 2011 weist im Ergebnishaushalt als Jahresergebnis ein Defizit in Höhe von 56,9
Mio. € aus. Aktuell ist für das Haushaltsjahr 2011 ein Defizit von über 100 Mio. € zu erwarten.
Ursächlich hierfür sind die im Haushaltsplan 2011 ausgewiesene zu hohe Einschätzung der
Gewerbesteuererträge und die anstehende Rückzahlung von Gewerbesteuern. Alleine diese beiden
Positionen belasten den diesjährigen Haushalt um rd. 53 Mio. €.
Der Schuldenstand der Wissenschaftsstadt Darmstadt beträgt zum 30.06.2011
721,5 Mio. €. Darin enthalten sind auch Kassenkredite in Höhe von rd. 300 Mio. €. Die zwingend
notwendige Erhöhung der Kassenkredite wirkt sich zusätzlich negativ auf den Schuldenstand aus.
Die beschriebene Situation zeigt die hohe Konsolidierungserfordernis für den städtischen Haushalt.
Weiterer dringender Handlungsbedarf ergibt sich durch die anstehende Änderung der Hessischen
Gemeindeordnung (HGO). Hier ist vorgesehen, den Höchstbetrag der Kassenkredite der
Genehmigungspflicht durch die Kommunalaufsicht zu unterwerfen. Der Spielraum für eine weitere
Anhebung der Kassenkreditlinie wird deutlich kleiner.
2. Haushaltskonsolidierung
2.1. Bedarf und Ziele
Die fortgeschriebene mittelfristige Ergebnis- und Finanzplanung sieht für das Haushaltsjahr 2016
als Jahresergebnis ein Defizit in Höhe von 42 Mio. € vor. Dieser Wert bildet die Ziel-größe für die
angestrebte Haushaltskonsolidierung.
Ziel des Magistrats der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist es, ab dem Haushaltsjahr 2016 einen im
Ergebnishaushalt nachhaltig ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Ebenfalls ab dem Jahr 2016 soll
ein kontinuierlicher Schuldenabbau erreicht werden.
Die Zielerreichung kann nur gewährleistet werden, wenn die Haushaltskonsolidierung als klar
strukturierter Prozesses abläuft. In diesem Sinne wurde das Projekt „Wirkungsorientierte
Haushaltskonsolidierung“ begründet.
2.2 Das Projekt „Wirkungsorientierte Haushaltskonsolidierung“
Im Rahmen des Zukunftsfinanzworkshops des Oberbürgermeisters vom 05. bis 07. Juli 2011 wurde
die vorgenannte Zielgröße für die Haushaltskonsolidierung ermittelt. Der gesamt zu erzielende
Konsolidierungsbetrag wurde anschließend als „Konsolidierungsbeiträge“ auf die nachfolgend
beschriebenen drei Säulen der Haushaltskonsolidierung aufgeteilt.
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...
A. Säule „Produkthaushalt und Strukturen Kernverwaltung“
Für das Haushaltsjahr 2012 wurde ein Produkthaushalt aufgestellt. Dieser enthält neben den
Finanzdaten zu den einzelnen Produkten als Anlage auch das so genannte Produktbuch.
Dieses umfasst unter anderem, produktbezogene steuerungsrelevante Kennzahlen, die eine
wirkungsorientierte Steuerung ermöglichen.
Daneben werden in dieser Säule auch strukturelle Veränderungen, die sich ausschließlich auf die
Aufgabenzuordung zwischen Stadtverwaltung und Eigenbetrieben beziehen, abgearbeitet.
Der Beitrag zur Haushaltskonsolidierung, der über die Säule Produkthaushalt und Strukturen
Kernverwaltung zu leisten ist, beträgt 14,5 Mio. €.
B. Säule „Zentrale Ergebnisverbesserungsansätze“
Die Säule „Zentrale Ergebnisverbesserungsansätze“ beinhaltet Maßnahmen zu strukturellen
Veränderungen innerhalb des Stadtkonzerns. Hierzu zählen beispielsweise die Einführung von
Shared-Services, der gemeinsame Einkauf und auch die Flächenkonzentration von Verwaltung und
Teilen der Stadtwirtschaft. Mit dem Abarbeiten einzelner Punkte wurde bereits begonnen.
Der Beitrag zur Haushaltskonsolidierung dieser Säule beträgt 22 Mio. €
C. Säule „Einnahmeerhöhungen“
Hierzu zählen alle Maßnahmen der Stadtverwaltung, die in einer direkten Erhöhung der Erträge
resultieren. Insbesondere zählen zu dieser Säule die Erhöhung der Grundsteuerhebesätze und die
Überprüfung der Gebührenhaushalte auf eventuelle Unterdeckungen. Die Erhöhung der
Grundsteuern wird Gegenstand der Haushaltsberatungen 2012 sein.
In Summe beträgt der vorgesehene Konsolidierungsbeitrag dieser Säule 5,5 Mio. €
Die Lenkung des Projektes erfolgt durch den hauptamtlichen Magistrat. Die Gesamtprojektleitung
hat Herr Stadtkämmerer Schellenberg inne. Innerhalb des Gesamtprojektes wurden die vier
operativen Unterprojekte „Produktkritik“, „Strukturoptimierungen Kernverwaltung und Eigenbetriebe“,
„Zentrale Ergebnisverbesserungsansätze“ und „Aufbau Steuerungssystem für den Stadtkonzern“
gebildet. In den Unterprojekten werden konkrete Maßnahmen ausgearbeitet, mit denen die
genannten Konsolidierungsbeiträge erzielt werden. Zum Unterprojekt „Aufbau Steuerungssysteme“
gehören zusätzlich Überlegungen zu strukturellen Anpassungen der bisherigen Steuerungssysteme,
damit die Haushaltssteuerung auch zukünftig erfolgreich bleibt.
Erste Arbeitsergebnisse aus den einzelnen Unterprojekten werden im Haushaltssicherungskonzept
2012 ff. ausgewiesen.
3. Information der Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Der Stadtverordnetenvorsteherin, Frau Fröhlich, wird vorgeschlagen, im Anschluss an die
Einbringung des Haushaltes 2012 (1. Lesung am 03. November 2011) eine Bürgerversammlung
einzuberufen. In dieser Bürgerversammlung sollen die Bürgerinnen und Bürger:
Über den bevorstehenden Haushalt 2012 informiert werden. Diese Information erfolgt
auch mittels einer Broschüre zum Haushalt 2012.
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...
Über den Stand der Haushaltskonsolidierung informiert werden.
Gelegenheit erhalten, aktiv Ideen und Anregungen zur Haushaltskonsolidierung einzu-
bringen.
Zukünftig soll für die Wissenschaftsstadt Darmstadt dauerhaft das Instrument eines
Bürgerhaushaltes eingeführt werden. Dies umfasst erhebliche konzeptionelle und operative Arbeiten
zur Vorbereitung und Umsetzung, die von der Verwaltung abermals zusätzlich zu leisten sind.
Gegenwärtig ist dies aufgrund der personellen Situation der Verwaltung nicht möglich.
4. Information und Einbindung der städtischen Gremien
Im Rahmen der Magistratssitzungen wird der Magistrat durch den Stadtkämmerer über den
aktuellen Stand des Projektes „Wirkungsorientierte Haushaltskonsolidierung“ informiert, sofern dies
der Projektfortschritt gebietet.
Eine weitere Einbindung der Politik geschieht kurzfristig durch die Bildung eines
Beteiligungsgremiums, in dem die Fraktionen mit je einer Vertreterin oder einem Vertreter
mitarbeiten sollen. Dies geschieht nicht zuletzt in Anlehnung an die guten Erfahrungen im Rahmen
des Erarbeitens des Corporate Governance Kodex.
Aufgaben dieses Gremiums, für das ein vierteljährlicher Tagungsturnus vorgesehen ist, werden
sein:
Einbringen von Ideen der Fraktionen hinsichtlich der Haushaltskonsolidierung
Einbringung der Fraktionen hinsichtlich der Ausgestaltung eines Bürgerhaushaltes
Der Stadtkämmerer wird zukünftig auch diesem Gremium über den Fortgang der
Haushaltskonsolidierung berichten.
Zu Ziffer 2:
Die Firma S/E/ wurde bereits mit der Entwicklung der qualifizierten Produktsteuerung für die
Wissenschaftsstadt Darmstadt beauftragt. Zwischenzeitlich konnte dieses Projekt abgeschlossen
werden, Ergebnisse liegen auch in Form des Produktbuches vor.
An die vorliegenden Ergebnisse knüpft das vorgenannte Unterprojekt „Produktkritik“ an. Innerhalb
dieses Projektes ist vorgesehen, dass die Fachverwaltungen aus den Kennzahlen und seitherigen
Erfahrungen, gemeinsam mit den Fachdezernentinnen und Fachdezernenten,
Konsolidierungsoptionen in einem standardisierten Verfahren ableiten. Aufgrund dieser
Verfahrensweise kann auf Kürzungen der Ansätze in Form der „Rasenmähermethode“ verzichtet
werden. Die Firma S/E/ wird dieses Verfahren vorbereiten sowie fachlich und methodisch begleiten.
Weiterhin soll die Firma S/E/ das Unterprojekt „Strukturoptimierung Kernverwaltung und
Eigenbetriebe“ durchführen. Ziel dieses Unterprojektes ist es, eine effiziente Aufgabenverteilung
und –bündelung innerhalb der Kernverwaltung und zwischen Kernverwaltung und Eigenbetrieben zu
erarbeiten.
Im Ergebnis werden Maßnahmen dargestellt, die zusammen den Konsolidierungsbeitrag der Säule
„Produkthaushalt und Strukturen Kernverwaltung“ ergeben. Das Honorar für diese Dienstleistungen
beträgt inklusive aller Nebenkosten und der gesetzlichen Mehrwertsteuer 96.000 Euro.
5
...
Darmstadt, 30.08.2011
IV
Dezernat I Dezernat IV
Jochen Partsch André Schellenberg
Oberbürgermeister Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (3)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2011/0373
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 30.08.2011
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00