1104/2017
Nationale Projekte des Städtebaus: "Lebenswertes Chorweiler – ein Zentrum im Wandel"; Umgestaltung des Liverpooler Platzes und des Pariser Platzes sowie des "Lyoner Platzes"; Baubeschluss
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Anlage 2
47118 Zeichen
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Anlage 2
NPS Lebenswertes Chorweiler
Nationale Projekte des Städtebaus, Lebenswertes Chorweiler – ein Zentrum im Wandel
Planung und Umsetzung der Umgestaltung von drei Plätzen in Köln-Chorweiler
Erläuterungen Entwurfsplanung
20.03.2017
Stand 20.03.2017 Seite 2
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Auftraggeber:
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Stadtplanungsamt
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Auftragnehmer:
arge chorweiler
lad+ landschaftsarchitektur diekmann
yellow
z urbanism architecture
BPR Dipl.-Ing. Bernd F. Künne & Partner
c/o
lad+ landschaftsarchitektur diekmann
Seestraße 12
D- 30171 Hannover
Fon +49 (0) 511 28370 0
Mail post@ladplus.de
Hannover, den 20.03.2017
Stand 20.03.2017 Seite 3
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Inhaltsverzeichnis
1. Rahmenbedingungen..................................................................................................................................4
2. Ausgangslage..............................................................................................................................................4
3. Umgestaltung der drei Plätze
3.1 Zielformulierung................................ ......................................................................................................5
3.2 Pariser Platz...........................................................................................................................................7
3.3 Liverpooler Platz / Oxforder Pa ssage.....................................................................................................8
3.4 Lyoner Passage........................................................................................................... .........................11
3.5 Verkehrsanlagen.......................................................................................................... .........................12
3.6 Ausstattungselemente….................................................................................................... ...................13
4. Städtebauliches Konzept..........................................................................................................................15
5. Planunterlagen im Anhang
Anlage 4
5.1 Gesamtlageplan - Umgestaltung von Drei Plätzen in Chorweiler Mitte, M. 1.500 i.O.
5.2 Entwurfsplanung Pariser Platz, M. 1: 250 i.O.
5.3 Entwurfsplanung Liverpooler Platz und Oxforder Passage, M. 1: 250 i.O.
5.4 Entwurfsplanung Lyoner Passage, M. 1: 250 i.O.
Anlage 5
5.6 Gestaltungskonzept „Freiraum und Umfeld“
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1. Rahmenbedingungen
Der Stadtteil Chorweiler ist als eine in den 1970er Jahren geplante neue ‘Stadt in der Stadt‘ über die
Grenzen Kölns hinaus bekannt. Nicht zuletzt die Missstände, die u.a. durch soziodemografische, infra-
strukturelle und auch städtebauliche Probleme begründet sind, haben zum „schlechten Ruf“ des Stadt-
teils beigetragen. Mit Umgestaltung der verbindenden, zentralen Plätze sowie der Erarbeitung eines Ge-
samtkonzeptes zur Betrachtung der Plätze im räumlich-funktionalen Zusammenhang soll ein Beitrag zur
Verbesserung der Lebenssituation im Stadtteil geleistet werden, der zukunftweisend und beispielgebend
für vergleichbare Stadtteile Kölns, aber auch für andere Städte mit ähnlicher Problemstellung sein kann.
Die Chancen des Bezirks Chorweiler werden dari n gesehen, besonders die unmaßstäblichen Platzräu-
me zu überplanen und umzugestalten und über mögliche flankierende Bebauungen zu gut proportionier-
ten und besser nutzbaren städtebaulichen Räumen umzubauen.
(vgl. Zuwendungsantrag der Stadt Köln).
2. Ausgangslage
Für das Verständnis der Funktionsweise und Probleme der drei zentralen Plätze - Liverpooler Platz, Pa-
riser Platz und Lyoner Passage - ist das Erschließ ungssystem in Chorweiler von wesentlicher Bedeu-
tung. Der Stadtteil ist nach dem sogenannten „Radburn-System“ erschlossen, welches eine strikte Tren-
nung von Fußgänger- und Kraftfahrz eugverkehr kennze ichnet. Die KFZ-Erschließung erfolgt hierbei
durch Stichstraßen, die in Wendeschleifen münden, während der Fußgängerverkehr in einem weitrei-
chenden Wegenetz zirkuliert.
Der Liverpooler Platz ist der Ort des Ankommens in Chorweiler. Der öffentliche Nahverkehr (S-/U-Bahn,
Bus) sowie der Individualverkehr aus dem Stadtzentrum erreichen hier den Stadtteil. Den Platz prägt ei-
ne groß angelegte Wendeschleife, die einen Parkplatz in der Größe eines Fußballfeldes umfasst und
dem angrenzenden Einkaufzentrum (EKZ) und den Wohngebäuden als Erschließung dient. Der Platz
wird zweiseitig durch das EKZ rä umlich begrenzt und an den verbleibenden Rändern von größeren Ra-
senflächen gesäumt. Das ausschließlich nach innen orientierte Einkaufszentrum hat zwar einen Haupt-
eingang am Liverpooler Platz, bietet dem Platz jedoch nur die geschlossene Fassade der Anlieferzone.
Die mangelhafte und funktionslose Fassung des Platzes stellt ein wesentliches Problem für den öffentli-
chen Raum dar. Allein der auf dem Parkplatz an zwei Tagen der Woche stattfindende Wochenmarkt
verschafft dem Liverpooler Platz ein lebendiges öffentliches Leben.
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Der dem Fußgängerverkehr vorbehaltene Pariser Platz bildet die räumliche und kulturelle Mitte Chorwei-
lers. Das angrenzende Bezirksrathaus sowie die Kirchengemeinden bringen öffentliches Leben an den
Platz. Zudem bündeln sich auf dem Pariser Platz mit dem S-Bahnausgang im Durchgang zum Liverpoo-
ler Platz die Wegeströme. Der Pariser Platz wird so zum Verteiler der Fußwegeverbindungen in die
Wohnquartiere. Bäume und Bänke bieten Aufenthaltsqualitäten; Ausstattungselemente wie das Boden-
mosaik stiften Identität. Gleichwohl mangelt es dem Platz an alltäglichen Nutzungen an den Rändern im
Erdgeschoss, der S-Bahnausgang erscheint verwahrlost und unsicher, die Ausstattungselemente sind
erneuerungsbedürftig und es fehlt an Attraktivität an diesem hoch frequentierten Ort.
Die Lyoner Passage trägt ihre Funktion bereits im Titel. Ausgehend vom Pariser Platz beginnt hier die
zentrale Hauptfußgängerachse nach Nordchorweiler. Die Passage ist jedoch mehr als nur ein Durch-
gangsraum, denn die Dimensionen des Platzes zwischen Einkaufszentrum und Wohnhochhaus ent-
sprechen nahezu der freien Platzfläche inmitten des angrenzenden Pariser Platzes. Gleichwohl leidet
die Lyoner Passage unter der unansehnlichen Rückseite des EKZ und der Zweckbindung als Baufläche,
die der heutigen Gestalt einen provisorischen Charakter verleihen. Der Höhenversatz zur angrenzenden
Ladenzeile bietet sich als Sitzkante an, der Besatz mit Läden und Gastronomie belebt die Platzkante.
Die im Rahmen des Planungsprozesses erfolgte Bürgerbeteiligung hat, mit der hier errichteten “Platzsta-
tion“, die Qualitäten des Ortes als familiären Treffp unkt, Veranstaltungs- und Aufenthaltsbereich sowie
als Ort für das Kinder- und Jugendspiel kenntlich gemacht. Eine Nutzungsvereinbarung mit dem Grund-
stückeigner über 10 Jahre bietet die Grundlage für die Umgestaltung und Aufwertung der Passage.
3. Umgestaltung der drei Plätze
3.1 Zielformulierung
Die drei Platzräume - Pariser Platz, Liverpooler Platz und Lyoner Passage - besitzen jeweils einen spe-
zifischen Charakter und weisen eigene Funktionen auf. Der Pariser Platz ist der zentrale Ort Chorwei-
lers, er fungiert als Raumgelenk und Verteiler der Fußgängerströme und bildet zudem die kulturelle Mitte
des Stadtteils. Der Liverpooler Platz fungiert als Ankunftsort von außen, Marktplatz und Parkplatz sowie
Erschließungsbereich des Einkaufszentrums und der angrenzenden Wohnbebauung; die Oxforder Pas-
sage bietet Spiel-Raum für generationenübergreifende Sport- und Bewegungsaktivitäten.
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Darüber hinaus bietet sich die Passage als Standort für eine temporäre multifunktionale Baulichkeit mit
der Zweckbestimmung Sport und Jugendkultur an. Die Lyoner Passage ist als Durchgangsraum zu cha-
rakterisieren, mit Potential zum Aufenthalt für Familien und Kinder, wie bereits mit der ‘Platzstation’ im
Beteiligungsverfahren probt.
Es gilt die drei Plätze zukunftsfähig zu entwickeln und nach ihrer jeweiligen Eigenart und Identität umzu-
gestalten. Hierbei werden die Anregungen und Wünsche aus der Bürgerbeteiligung umfänglich berück-
sichtigt.
Vor dem Hintergrund der unzureichenden Belebung an den Platzrändern - die Erdgeschosszone im
Umgriff der Plätze weist nur einen geringen Öffnungsgrad sowie unzureichenden Besatz mit Geschäften
und Gastronomiebetrieben auf - sind die Plätze so zu gestalten, dass sie aus sich heraus an Attraktivität
gewinnen.
Für den derzeit als Parkplatz genutzten Liverpooler Platz ist ein Profil als Stadtplatz mit Aufenthaltsquali-
täten erst zu finden. Dieses ist nur durch Verzicht zumindest eines Teils der Stellplätze zu erreichen.
Angestrebt ist ein multifunktionaler Veranstaltungsplatz zur alltäglichen Nutzung.
Im Wesentlichen zielt die Gestaltung aller drei Plät ze auf eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität so-
wie Nutzungsvielfalt ab. Die Plätze sollen generationenübergreifend Aneignungsqualitäten für unter-
schiedliche Nutzergruppen bieten und zudem als Veranstaltungsräume fungieren. Ein wesentlicher As-
pekt, der maßgeblich in der Bürgerbeteiligung vorgebracht wurde, ist die Verbesserung der Sicherheit
und Sauberkeit. Diesem soll durch Vermeidung von Resträumen und stillen Ecken, sowie mit einem
übergreifenden Beleuchtungskonzept Rechnung getragen werden.
Neben den eigentlichen Platzräumen liegt das Augenmerk nicht zuletzt auf den Verbindungsbereichen,
maßgeblich der Oxforder Passage in Richtung Seeberg sowie der Londoner Platz zum Turkuplatz. Die
verbindenden Passagen sollen in der Fläche neu gegliedert, mit Nutzungen angereichert und durch
Baumpflanzungen gegliedert werden. Ein neuer Oberflächenbelag kann zum verbindenden Element al-
ler Platzräume auf dem Boden werden.
In den sogenannten flexiblen Platzbereichen in der Lyoner - sowie Oxforder Passage sollen im Verlauf
der Planungsphase lokale Akteure und Anwohner gewonnen werden, um temporäre Bauten und Nut-
zungen zu entwickeln, diese zu bauen und zu betreiben.
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3.2 Pariser Platz
Der Pariser Platz ist in seiner räumlichen und funktionalen Anlage im weitesten Sinne ein klassischer
Stadtplatz und war bereits in der ursprünglichen Planung ('Neue Stadt Köln-Chorweiler' von Ludmann /
Riedel) als 'Zentralplatz' konzipiert. Hier finden sich wesentliche Einrichtungen des öffentlichen Lebens
wie der Eingang zum Bezirksrathaus und den beiden Kirchengemeinden. Die Aufenthaltsqualität ist heu-
te jedoch insbesondere durch fehlende Attraktivität und ungenügende Sitzgelegenheiten gering.
Seiner eigentlichen Funktion entsprechend soll der Platz als Ort der Begegnung und des Aufenthalts at-
traktiver gestaltet werden; zugleich soll er für unterschiedliche Veranstaltungen und Anforderungen wei-
terhin eine überwiegend offene Platzfläche bieten. Vor diesem Hintergrund ist ein freier, nutzungsoffener
Platz konzipiert, der Raum bietet für Stadtteilfeste, einen Weihnachtsmarkt oder auch (im Ausnahmefall)
für den Wochenmarkt. Die schadhafte Platzoberfläche ist grundsätzlich, auch in Bezug auf das Oberflä-
chengefälle, zu erneuern. Hierbei kann das vorhandene Bodenmosaik nicht erhalten werden. In Koope-
ration mit der Künstlerin des Mosaiks wird angestre bt, ein neues ähnliches Element unter aktiver Teilha-
be der Stadtgesellschaft vor Ort zu schaffen.
Der Entwurf interpretiert den Pariser Platz als ‘Urbanes Wohnzimmer' Chorweilers. Die Besonderheit
des Raumes wird durch einen zentralen, von den Rändern gelösten 'Steinernen Teppich' mit einer von
der Umgebung abweichenden, hochwertigeren Bodengestaltung in Klinkerpflaster im Riegelformat her-
vorgehoben. Die Oberflächenbeläge an den Platzrändern entsprechen denen der Fußverkehrsbereichen
am Rand des Liverpooler Platzes und in der Lyoner Passage. Hierdurch wird der Zusammenhang der
verbundenen Raumfolge der drei Plätze verdeutlich t. Der überdachte S-Bahneingang ist in die Neuge-
staltung der Belagsflächen einbezogen. Durch diese Maßnahme sowie die Entfernung der Hochbeete im
Zugangsbereich wird auch das Umfeld des heutigen Kiosks aufgewertet.
Mit dem seitens der Bürgerschaft gewünschten Wasserspiel erhält der Pariser Platz ein repräsentatives
und attraktives Sinnbild für die Mitte Chorweilers. Eine in die Platzoberfläche integrierte kreisförmige
Mulde bildet, mit einem Durchmesser von 16 Metern, die Fläche für das Wasserspiel. Dieses soll in Ge-
stalt parabelförmiger und senkrechter Wasserstrahlen räumliche Wirkung entfalten und einen attraktiven
Blickpunkt inmitten des Platzes bilden. Technisch hand elt es sich um eine fl ächenbündige Brunnenanla-
ge, deren Oberfläche befahrbar ist und außerhalb der Brunnenbetriebszeiten als Nutzfläche zur Verfü-
gung steht. (Weitere Erläuterungen siehe 3.6 Ausstattungselemente.)
Die Baumgruppen an den Schmalseiten des Platzes werden zu raumbegrenzenden Baumhainen entwi-
ckelt; gute vorhandene Bäume bleiben erhalten und werden ergänzt, abgängige werden erneuert. Inte-
grierte Sitzmöglichkeiten schaffen Aufenthaltsqualitäten am Rand. In dem Baumhain vor dem Bezirks-
rathaus bildet ein ‘Tisch der Nationen‘ einen quartiersübergreifenden Anker. Mit der mehr als 20 m lan-
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gen Tafel entsteht ein Ort zum Aufenthalt, der sich für Einzelne als auch für das kommunikative Mitei-
nander verschiedener Gruppen und Menschen unterschiedlichen Alters als Treffpunkt eignet. Die Tisch-
oberfläche soll unter Einbeziehung der Bewohner Chorweilers individuell gestaltet werden. Denkbar ist
ein keramisches Mosaik zu schaffen - in Anlehnung an das heutige Bodenmosaik. Dieses könnte unter
künstlerischer Begleitung der Schöpferin des Bodenmosaiks umgesetzt werden. Mit Integration von
Brettspielen auf der Tischoberfläche wird einem weiteren Wunsch aus der Bürgerschaft entsprochen.
Die heute trennende Mauer zum Vorplatz der Religionsgemeinschaften wird zu Gunsten einer Öffnung
und Verbindung zu den Gemeinden entfernt. Der Hö henunterschied zum Kirchenplateau wird mit einer
Freitreppe mit flachen Steigungen überwunden. Auf der Treppe laden Sitzpodeste unter Bäumen zum
Verweilen ein. Das obere Niveau ist über zwei Rampenanlagen westlich bzw. östlich der Treppenanlage
barrierefrei erreichbar. Die Platzoberfläche wird Instand gesetzt. Für die gewünschte Einbindung der
Gussreste der ‘Friedensglocke’ ist eine Bodenintarsie im Belag vorgesehen. Die große Platane erhält ei-
ne Rundbank zum Aufenthalt. Der vorhandene Cronenb ourg-Brunnen soll renoviert und an die östliche
Mauer des Vorplatzes, vis-à-vis des Bezirkshausein gangs, versetzt werden. Mit Anschluss des Brun-
nens an die Technik des neuen Wasserspiels wird ein einfacher und sicherer Betrieb ermöglicht.
Der Platz erhält durch Mastleucht en, bestückt mit einem multifunkti onalen Strahlersystem, eine funktio-
nal angemessene und variable Beleuchtung, die den unterschiedlichen Nutzungsanforderungen Rech-
nung trägt. Das Konzept wird durch Einbauleuchten in der Stufenanlage ergänzt, welche der Verkehrssi-
cherheit dienen. Im Bereich des Wasserspiels setzen Bodenleuchten bei Dunkelheit Akzente.
3.3 Liverpooler Platz
Ziel der Planungen für den Liverpooler Platz ist es, einen multifunktionalen Stadtplatz zu schaffen, der
unterschiedliche Anforderungen und Nutzungsinteressen bedient, um damit einen urbanen Freiraum für
Chorweiler zu gewinnen, der den Dimensionen des Stadtteils in räumlicher und funktionaler Hinsicht ge-
recht wird. Aufgrund seiner Größe und räumlichen Weite bietet sich der Platz für Veranstaltungen,
Events und raumgreifende Aktivitäten an. Eine Differenzierung in gestalteten Platzrand und innere Platz-
fläche bietet Aufenthaltsqualitäten am Rand bei paralleler Nutzung der Innenfläche im Rahmen von Ver-
anstaltungen oder als Stellplatz. Der Platz ist in der Fläche gegliedert in einen multifunktionalen Veran-
staltungsbereich auf etwa 2/3 der Fläche, der auc h die Stellplatznutzung umfasst, sowie einen Aufent-
haltsbereich der sich zum Einkaufszentrum orientiert. Die Stellplatzbilanz weist mit insgesamt 170 Stell-
plätzen einen verbleibenden Stellplatzanteil von 50 % für den Liverpooler Platz aus.
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Der neu formulierte Rand, des inneren Liverpooler Platzes, bindet vorhandene und neue Bäume in ein
raumwirksames Passepartout und schafft damit ein en Aufenthalts- und Flanie rbereich für Passanten im
Umgriff des ehemaligen Parkplatzes. Die alleeartige Pflanzung aus Blauglockenbäumen vermittelt ein
kraftvolles Erscheinungsbild, das dem Platz Charakter verleiht. Durch Aufweitung des Platzrandes vor
dem City Center entsteht ein 'Platz im Platz' zum alltäglichen Aufenthalt. Hier werden Sitzgelegenheiten
sowie Spiel- und Sportgeräte integriert, ebenso wie Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen. Im
Bereich des Übergangs zum City Center ist eine Eventfläche vorgesehen, die zusätzliche Aktivitäten auf
dem Platz verspricht. Das City Center hat Interesse bekundet die Eventfläche mit zu bespielen. In der
Nähe zum Markt und Veranstaltungsgeschehen ist die Integration der nachgefragten öffentlichen WC-
Anlage vorgesehen.
Durch Beseitigung heutiger Barrieren ist die Zugänglich keit auf den Platz an jeder Stelle möglich, wobei
die Hauptzugangsbereiche zur Umfahrung barrierefrei sind. Die Zu- und Abfahrten des Platzes bleiben
erhalten, wobei die Zufahrt geringfügig verlegt wird. Die Parkplatzbewirtschaftung soll, wie in der heuti-
gen Form, über Parkscheinautomaten erfolgen. Bei Veranstaltungen auf dem Platz wird die Zufahrt ge-
sperrt.
Es ist vorgesehen die gesamte Platzfläche einer Grunderneuerung zu unterziehen. Im äußeren Umgriff
bildet eine breite Betonblockkante einen signifikanten Rahmen und gibt Schutz vor unbefugtem Befah-
ren. Die, dem Fußverkehr vorbehaltenen, Flächen am Rand erhalten ein Oberflächenbelag aus farbigem
Asphalt. Die innere Platzfläche ist ebenfalls mit eine m breiten, hier flächenbündigen Rahmen gefasst,
der sich in den Eckbereichen als Blockkante zum Sitzen aus dem Boden heraushebt. Im Inneren des
Platzes bildet ein homogener Oberflächenbelag aus aufgehelltem Asphalt die Basis des multicodierten
Veranstaltungsplatzes.
Sitzelemente in Gestalt langgestreckter Podeste und lineare Sitzbänke schaffen Aufenthaltsqualitäten
mit Treffpunktcharakter. Zudem soll deren Anordnung im Randbereich unbefugtes Befahren durch KFZ
vermeiden. Die Ausstattung mit Tischtennisplatten, einem begehbaren Schachspiel und Streetballkörben
trägt den Wünschen der Bevölkerung Rechnung und verleiht dem Platz zusätzliche Anziehungskraft.
Jeweils am Donnerstag und Samstag findet vormittags auf dem Liverpooler Platz der Wochenmarkt
statt. Die Anordnung der Marktständ e wird im Hinblick auf die Fläche ngliederung neu geordnet. Hierbei
sind die Marktgassen in probater Weise auf das City Center ausgerichtet, dem zentralen Anlaufpunkt in
der Mitte Chorweilers. Die diagonale Wegeverbindung im Platz - zwischen den beiden S-Bahn-Aus-
gängen - bildet eine querende Passage im Markt, welche die Publikumsfrequenz erhöht und informelle
Begegnungen ermöglicht. Bänke, Marktstände und ein hier wünschenswertes mobiles Marktcafé fördern
die Verweildauer und schaffen einen kommunikativen Treffpunkt inmitten des Marktgeschehens. Der
Platz wird mit unterirdischen Verteilerkästen zur Versorgung mit Strom und Wasser ausgestattet.
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Die bisher auf den Rasenflächen am Rand des Liverpooler Platzes abgehaltene Kirmes soll zukünftig in
der Platzmitte stattfinden. Mit Anor dnung der Fahrgeschäfte am inner en Platzrand entsteht einen attrak-
tiver Erlebnisraum. Die technischen Voraussetzungen - Belastbarkeit des U-/S-Bahntunnels - sind gege-
ben, nicht zuletzt, da keine großen Fahrgeschäfte in Chorweiler zum Einsatz gelangen. Zum Zeitpunkt
der Kirmes wird der Wochenmarkt in den angrenzenden Bereich Pariser Platz / Lyoner Passage verlegt.
Mit dem City Center werden Gespräche geführt, für den Zeitraum von Veranstaltungen auf dem Liver-
pooler Platz, ein Parkdeck des Parkhauses zu Sonderkonditionen zur Verfügung zu stellen.
Die Wiesenfläche an der Willi-Suth-Allee soll auf Wunsch der Bevölkerung eine Auswahl an Obstbäu-
men (Thema: “Essbare Stadt“) erhalten; die offene Auslauffläche bleibt erhalten.
Neben einer Grundbeleuchtung im Umgriff der Allee, wird der Liverpooler Platz mit circa 12m hohen
auskragenden Lichtmasten bestückt, die in ähnlicher Form auch am Ottoplatz in Deutz aufgebaut wur-
den. Hiermit wird ein Flutlichtcharakter für die mittige Platzfläche angestrebt. Die Bestückung mit einzel-
nen Strahlern ermöglicht es, die unterschiedlichen Nutzungen im Platzinnern spezifisch auszuleuchten.
Oxforder Passage
Die Oxforder Passage stellt das Bindeglied nach Seeberg dar. Südlich des Hallenbades befindet sich ein
Baufeld, dessen Bebauung wünschenswert ist, um den Platzrand des Liverpooler Platzes räumlich so-
wie mit Nutzungen aufzuwerten (vgl. 4. Städtebauliches Entwicklungskonzept). Vor diesem Hintergrund
wird die Passage als Verfügungsraum für noch im Rahmen des Beteiligungsprozesses zu entwickelnde
Sport- und Spielnutzungen betrachtet. Auch ist eine temporäre Baulichkeit (Bauhütte, Boxstudio etc.) für
Jugendliche geplant, deren Umsetzung zusammen mit den Akteuren vor Ort geprüft wird. Hierfür werden
die Rasenflächen südlich des Schwimmbades vorgehalten. Darüber hinaus ist ein generationenübergrei-
fendes Fitnessangebot vorgesehen, das hier von d en Bewohnern und den Politikern gewünscht wurde.
Neben den Rasen-Ballsportflächen befindet sich, als dauerhaftes Angebot, eine Trendsportanlage (Ca-
lysthenics) für Jugendliche sowie ein Gerätepark für Outdoor-Fitness der Altersgruppe Jugend - Senio-
ren. Der Bereich mit dem roten Kunststoffbelag wird als Multisportanlage gewidmet.
Der Entreeplatz am Café ‘Olko‘ fungiert als Verteiler der Passantenströme von und nach Seeberg. Als
Boule-Platz ist er auch Treffpunkt der älteren Generation. Ein Teilbereich des Platzes ist als Outdoor -
Atelier für Objekte der Künstlergruppe Chorweiler Art vorgesehen.
Vor die Südfassade des S-Bahnausgangs Pariser Platz wird eine Tribüne gebaut, mit dem Ziel den Kor-
ridor zwischen den Plätzen mit Aufenthaltsfunktionen zu beleben und die Rückseite des Gebäudes auf-
zuwerten. Die Integration einer Nutzung (Kiosk, Espr essobar) ist angestrebt. Für die Brandwand am City
Center ist - in Flucht der Oxforder Passage - eine Fassadenbegrünung geplant. Dieses ist noch mit dem
Grundeigentümer weitergehend abzustimmen.
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3.4 Lyoner Passage
Der bisherige Durchgangsraum der Lyoner Passage wird durch beidseits der Wegetrasse angeordnete
Ankernutzungen zu einem Ort mit Aufenthaltsquali tät und Aneignungsmöglichkeiten entwickelt. Grund-
lage für die Gestaltung sind die Erfahrungen aus der, im Rahmen der Bürgerbeteiligung an dieser Stelle
platzierten ‘Platzstation‘ und den Wünschen der Bewohner hier - im Übergang zu den Wohnquartieren -
ein familienfreundliches Ambiente zu schaffen.
An der geschlossen Nordfassade des City Centers ist eine raumgreifende Boulderwand mit vorgelager-
ter Spielfläche geplant. Als visuell stark in den Vordergrund tretendes Objekt soll die Kletterwand der
bisher tristen Restfläche am Einkaufszentrum ein neues Image verleihen. Die rote Boulderwand, mit ei-
ner Kletterhöhe von 3 Metern, wird unmittelbar vor der Fassade / dem Fluchtbalkon des City Centers
aufgestellt und dort rückverankert. Der Vordergrund wird mit einem roten Kunststoffbelag vollflächig als
Fallschutzgrund ausgebildet. In diesem Bereich sind Spielgeräte, wie ein Niedrigseilgarten, Balancier-
und Kletterstangen sowie Sitzgelegenheiten integrie rt. Durch Farbgestaltung, der über der Boulderwand
befindlichen Brüstung des CCC, soll die Fläche der Kletterwand optisch überhöht werden. Eine Reihe
dispers verteilter Götterbäume gliedert den Raum vor dem City Center. Im Bereich des Treppenturms
wird mit einer Bühne und einer Projektionsfläche (Open-Air-Kino) den Wünschen aus der Beteiligung
entsprochen. Der Bereich soll als Spielplatz für Kinder und Jugendliche gewidmet werden.
Vis-à-Vis der Boulderwand wird der Höhenversatz zur angrenzenden Einkaufszeile durch eine lange
Sitzstufenanlage in Art einer Tribüne gestaltet. Von der Tribüne und aus der oberen Passage an der La-
denzeile heraus lässt sich das Geschehen auf dem Platz verfolgen. Die Anordnung der massiven Sitz-
balken gibt der Tribünenanlage eine innere Oberfläche, die zum Verweilen auch von Gruppen einlädt. In
der Mitte vermittelt eine Treppe zwischen den beid en Niveaus. Die an der oberen Platzkante vorhande-
nen Bäume werden ergänzt.
Mit der Beleuchtungsanlage (Mastleuchten mit mult ifunktionalem Strahlersystem) wird die Beleuchtung
des Pariser Platzes in der Lyoner Passage fortgesetzt. Die hier vorgesehene, disperse Verteilung der
Masten wirkt der linearen Ausrichtung der Passage entgegen und erlaubt es spezielle Beleuchtungs-
punkte, wie die Bühne oder Bereiche der Boulderwand, gezielt anzustrahlen.
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3.5 Verkehrsanlagen
Die Erschließung der drei zentralen Plätze erfolgt für den motorisierten Individualverkehr (MIV) im We-
sentlichen über die vorhandene Umfahrung auf dem Liverpooler Platz. Über diese erfolgt auch die Er-
schließung der öffentlichen Stellplätze in der Platzmitte und die Anlieferung sowie Müllentsorgung des
Einkaufszentrums (City Center) und der angrenzenden Wohngebäude. Der Pariser Platz und die Lyoner
Passage sind zudem tangential durch die Osloer Straße im Innern des Quartiers erschlossen.
Die Straßenverkehrsflächen werden durch den geplanten Umbau der Plätze nur unwesentlich in Rand-
bereichen verändert. Die Umfahrung spiegelt das Erschließungsprinzip des Siedlungstyps wieder und
soll in Ihrer Form erhalten bleiben. Es ist eine Erneuerung der Asphaltoberfläche sowie der Straßenab-
läufe vorgesehen. Die Stellplätze parallel zur Oxforder Passage erhalten einen neuen Belag im Material
der Gehwege. Hier sind zudem Stromanschlüsse für Elektro-Ladestationen vorgesehen.
Die Vorschläge zur Gestaltung des Liverpooler Platzes als multifunktionalen Stadtplatz bedingen eine
mehr oder minder große Reduzierung der bestehenden öffentlichen Stellplätze. Da die Parkraumanalyse
(siehe dort) eine maximale Auslastung des Parkplatzes von 30 % ergab, ist eine Reduzierung der Stell-
plätze vorstellbar, zumal das Parkhaus des City Centers an der Florenzer Straße nicht ausgelastet ist.
Die Stellplatzanzahl im Umgriff des Liverpooler Platzes reduziert sich auf ca. 50 % der heute vorhande-
nen Parkplätze (339 reduziert auf 170 P). Südlich des S-Bahnausgangs zum Pariser Platz sind 7 Stell-
plätze für Behinderte auf dem Gehwegniveau vorgesehen.
Die an den Liverpooler Platz angrenzenden S+U-Bahn-Ausgänge werden in die Platzgestaltung einbe-
zogen. Die notwendige Renovierung der Bauwerke ist Gegenstand einer gesonderten Maßnahme. Die
gewünschte oberirdische Verbindung über den Liverpooler Platz ist in der Planung berücksichtigt.
Der heutige Taxi-Stand verbleibt vorläufig am Liverpooler Platz. Die Nachrücker, die bisher auf der
Platzfläche gestanden haben, finden Platz auf der Fahrbahn (7 m Gesamtbreite). Zukünftig soll der Taxi-
Stand auf den Turkuplatz in unmittelbarer Zuordnung zum S+U-Bahn-Eingang sowie den Bushaltestel-
len verlegt werden. Die Verlegung verkürzt die Wege und erhöht die Sicherheit, da der Taxi-Stellplatz
bisher etwas abseits zur S+U-Bahnstation und der Bushaltestelle liegt. Zur Verkürzung der Anfahrt zu
den Bushaltestellen soll eine neue Linksabbiegemöglichkeit von der Willi-Suth-Allee geschaffen werden.
Die Zufahrt über die Grünfläche südlich der Bushaltestelle kann dadurch entfallen.
Die Anforderungen der Feuerwehr sowie der Ver- und Entsorgung werden in den Gehwegbereichen si-
chergestellt. Die drei Stadtplätze sollen als Fußgängerzone gewidmet werden. Für den Liverpooler Platz
bedeutet dieses eine Umwidmung der bisherigen Parkplatzfläche.
Die Anlage gesonderter Radverkehrsanlagen im Bereich der Platzflächen wird nicht vorgesehen.
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Barrierefreiheit
Dem Aspekt der Barrierefreiheit wird bei der Umgestaltung der Plätze hohe Aufmerksamkeit gewidmet.
Alle drei neu zu gestaltenden Plätze sind in einer Oberflächenbeschaffenheit geplant, die für mobilitäts-
eingeschränkte Nutzer grundsätzlich gut begehbar und befahrbar ist. Eine Ebenmäßigkeit wird mittels
eines engfugig verlegten Belages aus Betonsteinplatten im Bereich der Gehwege bzw. aus Klinker im
Bereich des Pariser erreicht; im Bereich des Liverpooler Platzes ist ein homogener Asphaltbelag vorge-
sehen. Auf Hochborde wird in den Platzbereichen weitgehend verzichtet.
Im Rahmen der Planung wurden die wesentlichen Laufwege lokalisiert. Entlang dieser wird - unter Ver-
knüpfung der Ausgänge der S+U-Bahn, der öffentlichen Gebäude (Bezirksrathaus) und des City Centers
- ein Leitsystem für sehbehinderte und blinde Menschen angeboten. Überwiegend erfolgt die Führung
mittels einer taktil erfassbaren und zugleich visuell kontrastierenden Rippenplatte.
Im Bereich Oxforder sowie Lyoner Passage kann auf Bodenindikatoren verzichtet werden; hier stellen
taktil erfassbare und kontrastierende Belagswechsel oder Begrenzungen an den Rändern der Gehwegs-
flächen eine entsprechende Linienführung sicher.
Im Umgriff des Liverpooler Platzes sind Bordsteinabsenkungen mit Tastkante im Bereich der Hauptzu-
gänge vorgesehen.
3.6 Ausstattungselemente
Beleuchtungsanlagen
Das Lichtkonzept für die drei Stadtplätze in Chorweiler sieht vor, diese hinsichtlich ihrer Beleuchtung
durch übergreifend eingesetzte Leuchtenfamilien miteinander zu verbinden. Diese unterscheiden sich
zwar in ihrer Lichtpunkthöhe und Abstrahlcharakteristik, bilden formal jedoch ein verbindendes Thema.
In ihrer technischen Ausführung entsprechen sämtliche Systeme dem aktuellsten Stand der LED-
Beleuchtungstechnik. Ein ganz wesentlicher und sofort wirksamer Aspekt des neuen Lichts ist die ver-
besserte Lichtqualität, die mit einer warmweißen Lichtfarbe (3.000°K) und einer deutlich verbesserten
Farbwiedergabe zu einer nachhaltigen Verbesserung der Beleuchtung und damit der Aufenthaltsqualität
auf den Plätzen führt.
Die Anforderung für den weiträumigen Liverpooler Platz führt zu einer Beleuchtungsanlage mit Mast-
standorten nur im äußeren Randbereich und einer hohen Lichtpunkthöhe von 12 Metern. Somit bleibt
die gesamte Platzfläche frei von Zwangspunkten, die einer ungehinderten Nutzung im Wege stehen. Am
oberen Ende der gebeugten Masten sitzen jeweils mehrere Lichtköpfe, die einzeln ausgerichtet und ge-
gebenenfalls unterschiedlich geschaltet werden können.
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Im umlaufenden Randbereich des Liverpooler Platzes sind Mastleuchten gestellt, die mit asymmetri-
scher Abstrahlcharakteristik eine Aufenthalts- und Wegebeleuchtung im direkten Umfeld des offenen
Platzes sicher stellen. Der Mastabstand von etwa zwanzig Metern sorgt für eine gleichmäßige Lichtver-
teilung. Die Mastleuchten mit einer Lichtpunkthöhe von viereinhalb Metern knüpfen mit ihrem Glaskörper
formal an die in Chorweiler verbreiteten Glaskugel-Leuchtköpfe an und schlagen diesbezüglich eine
Brücke zwischen neuer und alter Beleuchtungsanlage. Vor diesem Hintergrund wird diese Mastleuchte
auch für sämtliche Hauptwege-Achsen und Randbereiche im Umfeld der Plätze - Oxforder Passage,
äußeres Umfeld Pariser- und Liverpooler Platz sowie Lyoner Passage - vorgeschlagen.
Die Beleuchtung des Pariser Platzes wird, seiner Funktion als Ort der Begegnung bei unterschiedlichs-
ten Veranstaltungen gemäß, durch wenige Maststandorte im Randbereich realisiert. Für eine ausrei-
chende Beleuchtung der offenen Platzfläche genügt hier eine Lichtpunkthöhe von sieben Metern. Auch
hier sitzen mehrere Leuchtköpfe am zylindrisch geraden Mast. Wie auf demLiverpooler Platz ist neben
der Ausrichtung eine angepasste Schaltung denkbar, die auf unterschiedliche Szenarien wie beispiels-
weise Weihnachtsmarkt oder Stadtteilfeste eingestellt werden könnte.
Die Beleuchtung des Pariser Platzes setzt sich in den Lyoner Platz hinein fort. Die gleichen Mastleuch-
ten mit Strahlerköpfen in etwa sieben Metern Lichtpunkthöhe sorgen für eine akzentuierte Beleuchtung
der Verkehrsfläche und erlauben die Nutzung der Spiel- und Sportgeräte bis in die Abendstunden.
Möblierung
Eine Ausstattungsfamilie verknüpft die drei für sich stehenden Plätze miteinander durch eine korrespon-
dierende Formensprache und einheitliche Materialwahl. Massive Holzbalken werden zu unterschiedli-
chen Sitzobjekten gefügt und den jeweiligen Anforderungen entsprechend modifiziert. Hierbei werden
einzelne Holzbalken durch Stahlrahmen konstruktiv zu einer Sitzfläche zusammengefasst, wobei der
Rahmen als Kufe fungiert, die eine Aufständerung der Holzbank ermöglicht. Die Segmentierung der
Elemente ist so bemessen, dass sich auch einzelne Balken austauschen lassen.
Auf dem Pariser Platz wird an der Westseite eine lange, zweigeteilte Holzbank mit mittig angeordneter
Lehne vorgesehen, auf der man sowohl mit dem Blick auf den Pariser Platz als auch in die Lyoner Pas-
sage bequem sitzen kann. Hierzu werden 3 Holzbalken zusammengefasst. Partiell werden zusätzlich
Armlehnen angeordnet. Als Pendant dazu wird auf der Ostseite des Platzes zwischen den Baumreihen
ein langer ‚Tisch der Nationen’ aufgestellt, der die Anwohner Chorweilers zu gemeinschaftlichen Aktivitä-
ten einladen soll. Bänke und Sitzhocker, mit und ohne Rücken- und Armlehnen bieten Sitzmöglichkeiten
für unterschiedliche Nutzer. Teilbereiche werden zudem von Sitzmöbeln frei gehalten, so dass der Tisch
auch für Rollstuhl- und Rollatornutzer leicht zugänglich wird. Dem Wunsch aus der Bürgebeteiligung,
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Sitzmöglichkeiten für Gruppen zu schaffen, wird hiermit nachgekommen. In die mit Mosaikkeramik ge-
staltete Tischplatte eingelassen Spielfelder ergänzen die Nutzungsmöglichkeiten.
Im Randbereich des Liverpooler Platzes werden langestreckte Holzbänke angeordnet, die aus einzelnen
massiven, mittels Stahlfüßen aufgeständerten Holzbalken bestehen. Im Bereich der Platzfläche vor dem
City Center bilden mehrere große Holzpodeste Ankerpunkte zum Sitzen und Verweilen. Für die bis zu
zwei Meter tiefen Podeste werden vier Holzbalken gebündelt und in Teilbereichen mit Rücken- und Arm-
lehnen versehen.
Gegenüber der Boulderwand in der Lyoner Passage sollen die Holzbalken entlang des Höhenversatzes
zu einer Art niedrigen ‚Tribüne’ aufgeschichtet werden. Unterschiedliche Höhenniveaus, eingegliederte
Podeste und unterschiedliche Abstände der Holzbalken zueinander ermöglichen eine vielfältige Nutzung
unterschiedlicher Gruppen. Bei auf der Bühne oder der Leinwand statt findenden Events tritt die Tribü-
nenfunktion in den Vordergrund.
Kinderspiel und Sportangebote
Die Spiel- und Sportangebote werden im gesamten Betrachtungsgebiet integriert und mit unterschiedli-
chen Schwerpunkten ausgebildet.
In der Lyoner Passage ist angedacht, die nördliche Wand des City Centers mit einer vorgesetzten Klet-
terwand für größere Kinder und Jugendliche zu bespielen. Vor der Kletterwand ist ein breiter Fallschutz-
belag vorgesehen. In ausreichendem Abstand zur Kletterwand (Fallhöhe 2m, Aufprallfläche 2m) sind
weitere Spielgeräte für Kinder zum Thema Klettern und Geschicklichkeit in der Vertikalen und Horizonta-
len geplant. Niedrigseilgarten sowie Kletterstangen bieten durch verschiedene Schwierigkeitsgrade Ab-
wechslung und sprechen unterschiedliche Altersgr uppen an. Der Bereich erhält eine Widmung als
Spielplatz.
In der Bürgerbeteiligung wurde vielfach der Wunsch nach einem Wasserspielplatz für Kinder genannt.
Auf dem Pariser Platz wird daher ein großflächiges Wasserspiel mit unterschiedlichen Fontänen vorge-
sehen, das Kinder zum Spielen einladen soll. Die Bodenfläche ist leicht gemuldet, so dass sich in Teilbe-
reichen Wasser sammeln kann und damit auch bei ausgeschalteten Fontänen noch ein attraktiver Spiel-
bereich besteht. Unter dem östlichen Baumdach ist der ’Tisch der Nationen’ vorgesehen. In die Tisch-
oberfläche können die ebenfalls gewünschten Schach- und Backgammon Spielfelder integriert werden.
Auf dem Liverpooler Platz werden raumgreifende Sportarten verortet. Der Asphaltbelag eignet sich -
bei abgesperrtem Platz - für Ballspiele und vielfältige Möglichkeiten der Befahrung (Roller, Inlineskates,
etc.). Die lärmschutzrelevanten Abstände (ausgehend von einem Kern- / Mischgebiet) zur Wohnbebau-
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ung in Bezug auf die lärmintensiveren Sportarten wie Streetball, Fußball, und Skaten wurden in der Pla-
nung berücksichtigt. Ein großes begehbares Schachfeld und Tischtennisplatten werden in Nähe des City
Centers integriert.
In der Oxforder Passage werden ein Rasensportfeld und frei verfügbare Wiesenflächen vorgeschlagen.
Dieser Bereich ist als Testfeld für verschiedene Sport- und Spielangebote gedacht, wodurch die Nutzun-
gen optional zu verstehen sind. Für den Bereich der Oxforder Passage, der als Outdoor Fitnessbereich
dienen soll, wird eine Calisthenics Station vorgeschlagen, in der hauptsächlich mit dem eigenen Körper-
gewicht trainiert werden kann und die vielfältige Nutzungsoptionen bietet. Ergänzt wird das generatio-
nenübergreifende Outdoorgym durch vier weitere Einzelgeräte. Die Fläche wird aus Multisportanlage
gewidmet. Der östlich anschließende Entrée-Platz wird für eine Nutzung auch als Boule-Platz angelegt.
Brunnenanlage
Das Wasserspiel wird in Form einer kreisrunden, begeh- und überfahrbaren Mulde von ca. 16,00m
Durchmesser mit programmgesteuerten Einzelstrahl-Fontänen an zentraler Stelle in den Pariser Platz
integriert. Auf der Fläche der Brunnenanlage werden mehrere parabelförmige und senkrechte Fontänen
angeordnet, die über eine frei programmierbare Steueranlage als Wasserspiel betrieben werden. Die
Fontänen werden einzeln angesteuert. Je nach Prog ramm können dadurch wechselnde Wasserbilder
mit teils konstanten, teils unterschiedlich hohen und in der Wurfweite begrenzten Fontänen erzeugt wer-
den, womit sich ein abwechslungsreiches, unerwartetes Wasserspiel ergibt. Die Fontänen können für
eine nächtliche Inszenierung zusätzlich mittels eingebauter LED-Scheinwerfer ausgeleuchtet werden.
Durch die Modellierung der Brunnenfläche als Mulde kann in einer Teilfläche zudem zeitweise Wasser
aufgestaut und intervallmäßig über einen Ablauf entle ert werden. Dies erhöht den Spielwert für Kinder
und bietet zugleich den Vorteil eines geringeren Verlustes von Brunnenwasser.
Der Klinkerbelag des 'Teppichs' setzt sich im Bereich der Brunnenanlage – hier abweichend in gebun-
dener Bauweise – fort, so dass die Fläche des Wasserspiels außerhalb der Betriebszeiten als Platzober-
fläche genutzt werden kann.
Die erforderliche Brunnentechnik wird in einem unte rirdischen Doppelkammerschacht südlich der Frei-
treppe untergebracht. Die Anlage wird über Trinkwasser mit entsprechender Systemtrennung gefüllt und
bei Wasserverlust automatisch nachgespeist. Der Anschluss erfolgt über vorhandene Leitungen im Be-
zirksrathaus. Um die gewünschte Badewasserqualitä t für spielende Kinder gewährleisten zu können,
wird eine Filteranlage mit entsprechender chemikalischer Wasseraufbereitung vorgesehen.
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4. Städtebauliches Konzept
Rahmenbedingungen
Das städtebauliche Entwicklungskonzept zielt darauf ab, eine „Verbesserung der Freiräume sowie der
Bebauungs- und Infrastruktur“ zu erreichen. „Hierbei ist auch zu untersuchen, welche Nachverdichtungs-
oder Rückbaupotentiale im erweiterten Untersuchu ngsraum vorhanden sind. Dieses Entwicklungskon-
zept soll die Grundlage für die weitere Entwicklung der Mitte Chorweilers sowie für die Beantragung wei-
terer Fördermaßnahmen bilden.“ (Auszug aus dem Zuwendungsantrag der Stadt Köln).
Gesamtkonzept
Leitidee für das Gesamtkonzept ist, die strikte Funk tionstrennung Chorweilers zwischen Verkehr, öffent-
liche Nutzungen und Versorgung und Wohnen in we sentlichen Teilräumen zu überwinden. Zum einen
bedeutet das, die zentralen Orte wie den Liverpooler Platz als städtische Räume zu stärken und mit ge-
mischten Nutzungen entlang der Platzkanten aufzuwerten. Zum anderen heißt es, die äußeren Wohnbe-
reiche in lesbare Teilquartiere zu unterteilen, mit Gemeinschaftsnutzungen anzureichern und eine klein-
räumige Identitätsbildung zu fördern.
Schrittweise Realisierung
Das städtebauliche Entwicklungskonzept ist langfristig angelegt und in mehrere Realisierungsabschnitte
unterteilt:
Kurzfristige Maßnahmen
Kurzfristig steht die Realisierung der 3 Plätze selbst im Zentrum. Die Gestaltung der Plätze ist als Initial
zu betrachten. Als städtebaulich wichtiger Anstoß ist die Umwandlung des Liverpooler Platzes vom am
Rande gelegenem Parkplatz zum multifunktionalen Stadtplatz mit programmiertem Rand zu betrachten.
Er wird zum zweiten, den Pariser Platz in seiner Nutzung und Form ergänzenden öffentlichen Raum.
Im Rahmen der Flächenplanung werden für den gesamten Stadtteil Potentiale und Handlungsfelder auf-
gezeigt, für die im Folgenden weitere Fördermaßnahmen beantragt werden sollen. Zudem wird parallel
ein Integriertes Handlungskonzept für den Gesamtstadtteil erstellt, in welchem weitergehende Maßnah-
men zur Qualifizierung des Stadtteils lokalisiert werden.
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Liverpooler Platz / Oxforder Passage
Die Nutzung der Platzfläche selbst steht in engem Zusammenhang mit der Aktivierung der Verhand-
lungsräume Oxforder Passage (mit der Grünfläche an der Willi-Suth-Allee) und Lyoner Passage. Beide
stehen in dieser Phase als Testräume verschiedener im Bürgerbeteiligungsverfahren genannter Nutzun-
gen zur Verfügung. Für die Oxforder Passage umfasst das Räume für Sport und Spiel sowie für kulturel-
le Nutzungen (Freiluftatelier). In der Lyoner Passage stehen eher Kultur- und Freizeitveranstaltungen im
Zentrum.
Neben diesen Nutzungen kann in dieser Phase die angeregte Aktvierung der Dachfläche des City Cen-
ters als Bewohnergarten umgesetzt werden.
Mittelfristige Maßnahmen
Die vorhandene bauliche Fassung des Liverpooler Platzes ist nicht geeignet, den Platz als urbanen
Raum zu bespielen. Daher ist es wünschenswert, die beiden derzeit unbebauten Ränder des Platzes mit
Gebäuden zu besetzen. Diese Neubauten nehmen in den Erdgeschossen Nutzungen auf, die in der ers-
ten Phase der Aktivierung am Ort erprobt wurden und eine Öffentlichkeitswirksamkeit entfalten. Zusätz-
lich sind die Obergeschosse für Wohnnutzungen ge eignet. Vor allem studentisches oder Auszubilden-
den - Wohnen erscheint eine gute Möglichkeit, eine neue Bewohnergruppe nach Chorweiler zu bringen.
Umbau S-Bahn-Zugänge
In engem Zusammenhang mit der Neugestaltung der Plätze steht der dringend notwendige Umbau der
Stationen des ÖPNV. Heute sind sie dunkle und wenig einsehbare Orte, die als Angsträume wahrge-
nommen werden. Diese gilt es mindestens partiell zu öffnen, einsehbar zu machen und zu beleuchten.
Darüber hinaus sollen sie sich als Schnittstellen zwischen Turkuplatz und Liverpooler Platz bzw. Liver-
pooler Platz und Pariser Platz zu beiden Seiten hin orientieren und jeweils eine adäquate Nutzung an-
bieten. Die Station am Turkuplatz kann um Räum e für eine Mobilitätsnutzung wie ein Fahrrad-Repair-
Café erweitert werden, die zweite Station zum Liverpooler Platz ein kleines Café oder Bäckerei erhalten.
Aufwertung der Hauptachsen
Die Aufwertung und bessere Beleuchtung der Statio nen geht einher mit dem Beleuchtungskonzept des
gesamten Quartiers und einer Aufwertung der Hauptfußgängerachsen in Ost-West- und Nord-Süd-
Richtung.
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Langfristige Maßnahmen
Langfristig ist es wünschenswert, dass sich das EKZ st ärker zu den öffentlichen Plätzen hin orientiert.
Hierzu bedarf es einer Teilöffnung der Fassade zum Liverpooler Platz und ggf. Pariser Platz für publi-
kumswirksame Nutzungen. Außerdem sollte die Möglichkeit geprüft werden, das EKZ zum Liverpooler
Platz hin aufzustocken und weitere Wohnnutzungen zu ermöglichen.
Auftakträume - Turkuplatz
Es gibt verschiedene Entreesituationen in Chorweil er. Die wichtigste ist der Turkuplatz als Mobilitäts-
drehscheibe, der leider im Moment stark von den Geometrien einer großzügigen dimensionierten Ver-
kehrsinfrastruktur dominiert wird. Hier gilt es, die funktionalen Räume auf ein notwendiges Maß zu redu-
zieren und damit Platz zu gewinnen für eine Fass ung des Platzes und eine funktionale Anreicherung.
Zur gestalterischen Aufwertung des Platzes gehört es, die Treppen- und Rampensysteme zur „Plus -1-
Ebene“ des Grazer Steigs neu zu ordnen und wo möglich rückzubauen.
Weitere Entrées, die baulich nachverdichtet werden können, sind die Eingangsbereiche am Athener
Ring und der Stockholmer Allee. Außerdem stehen die Gebietsränder nach Süden entlang der Willi-
Suth-Allee für eine Nachverdichtung zur Verfügung, ebenso wie einige untergenutzte Grundstücke wie
das der Post.
Nachbarschaften bilden
Die Wohnquartiere in Chorweiler sind heute recht hermetische Stadträume. Die zahlreichen Flachbauten
etwa für Parkierungsanlagen und die große „Wohnschlange“ entlang der Stockholmer Allee stellen star-
ke Barrieren im Stadtraum dar. Gleichzeitig sind die Erdgeschosszonen und Vorbereiche der Wohnbau-
ten wenig einladend gestaltet. Für eine stärkere Identifikation der Bewohner mit ihrem direkten Wohnum-
feld und eine bessere soziale Kontrolle ist es wichtig, die Erdgeschosse der Wohnbauten zu öffnen, neu
zu gestalten und mit Gemeinschaftseinrichtungen wie Nachbarschaftstreffs zu ergänzen.
Grüne Dächer
In Chorweiler gibt es einen hohen Anteil versiegelter Flächen im Stadtraum. Daher ist es sinnvoll, aus-
gleichend wo möglich Dachflächen als Retentionsflächen zu aktivieren. Zusätzlich können einige Flä-
chen als Dachterrassen zugänglich gemacht werden.
Anlage 3
540 Zeichen
Anlage 3 6,30m 1,70m 3,00m 12,75m 8,00m10,10m4,75m7,65m27,45m PLATZSTATION 6,30m 1,70m 3,00m 12,75m 8,00m10,10m4,75m7,65m27,45m 47.1346.3946.2946.2946.29 46.71 6,30m 1,70m 3,00m Ansicht Bestand NPS LEBENSWERTES CHORWEILER 20.03.2017Ansichten_Lyoner Passage_CCCM 1:200 Entwurfsplanung 415.307 arge chorweilerc/o lad+ landschaftsarchitektur diekmannSeestraße 12D- 30171 Hannoverpost@ladplus.de Stadtplanungsamt Die OberbürgermeisterinStadt Köln Ansicht Entwurf Kletterwand Bühne/LeinwandSitzbank Kletterparkours Notausgang CCC Kletterstangen
Anlage 4
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Anlage 4Planungskonzept "Freiraum und Umfeld"
Anlage 5
3199 Zeichen
NPS Lebenswertes Chorweiler – Ein Zentrum im Wandel Seite 1 von 3 ARGE Chorweiler lad+ landschaftsarchitektur diekmann yellowz urbanism architecture BPR Bernd F. Künne Partner NPS Chorweiler - Ein Zentrum im Wandel Kostenberechnung Frei- und Verkehrsanlagen 415.01 nach DIN 276-1:2008-12 auf Grundlage der Entwurfsplanung, Stand vom 28.03.2017 Kostenzusammenstellung - Gesamtkosten 500 GP € netto GP € brutto 510 Geländeflächen 200.967,00 239.150,73 520 Befestigte Flächen 1.469.780,00 1.749.038,20 530 Baukonstruktionen in Außenanlagen 166.000,00 197.540,00 540 Technische Anlagen in Außenanlagen 314.200,00 373.898,00 550 Einbauten in Außenanlagen 394.750,00 469.752,50 570 Pflanz- und Saatflächen 417.300,00 496.587,00 590 Sonstige Außenanlagen 388.025,00 461.749,75 500 KG 500 Bereich Liverpooler Platz 3.351.022,00 3.987.716,18 500 Außenanlagen Bereich Pariser Platz GP € netto GP € brutto 510 Geländeflächen 67.500,00 80.325,00 520 Befestigte Flächen 666.850,00 793.551,50 530 Baukonstruktionen in Außenanlagen 331.500,00 394.485,00 540 Technische Anlagen in Außenanlagen 128.200,00 152.558,00 550 Einbauten in Außenanlagen 120.400,00 143.276,00 570 Pflanz- und Saatflächen 120.450,00 143.335,50 590 Sonstige Außenanlagen 186.850,00 222.351,50 500 KG 500 Bereich Pariser Platz 1.621.750,00 1.929.882,50 Außenanlagen Bereich Liverpooler Platz Anlage 5 NPS Lebenswertes Chorweiler – Ein Zentrum im Wandel Seite 2 von 3 ARGE Chorweiler lad+ landschaftsarchitektur diekmann yellowz urbanism architecture BPR Bernd F. Künne Partner 500Außenanlagen Bereich Lyoner PassageGP € nettoGP € brutto510Geländeflächen 18.675,0022.223,25520Befestigte Flächen244.970,00291.514,30530Baukonstruktionen in Außenanlagen247.200,00294.168,00540Technische Anlagen in Außenanlagen93.000,00110.670,00550Einbauten in Außenanlagen143.250,00170.467,50570Pflanz- und Saatflächen72.000,0085.680,00590Sonstige Außenanlagen38.450,0045.755,50500KG 500 Bereich Lyoner Passage857.545,001.020.478,55 NPS Lebenswertes Chorweiler – Ein Zentrum im Wandel Seite 3 von 3 ARGE Chorweiler lad+ landschaftsarchitektur diekmann yellowz urbanism architecture BPR Bernd F. Künne Partner 500KG 500 Zusammenstellung GesamtkostenGP € nettoGP € brutto510Geländeflächen 287.142,00341.698,98520Befestigte Flächen2.381.600,002.834.104,00530Baukonstruktionen in Außenanlagen744.700,00886.193,00540Technische Anlagen in Außenanlagen535.400,00637.126,00550Einbauten in Außenanlagen658.400,00783.496,00570Pflanz- und Saatflächen609.750,00725.602,50590Sonstige Außenanlagen613.325,00729.856,75Summe KG 5005.830.317,006.938.077,23abzüglich Beleuchtung (Rheinenergie)-273.500,00-325.465,00500KG 500 Gesamtkosten ohne Beleuchtung5.556.817,006.612.612,23KG 500 Gesamtkosten gerundet6.615.000,00 700BaunebenkostenGP € nettoGP € brutto720Vorbereitung der Objektplanung 35.714,2942.500,00730Architekten- und Ingenieurleistungen 1.107.142,861.317.500,00740Gutachten und Beratung 84.033,61100.000,00700Gesamtkosten KG 700 Baunebenkosten 1.226.890,761.460.000,00 Gesamtkosten KG 500 + KG 7006.785.714,298.075.000,00 aufgestellt: ARGE ChorweilerHannover, 30.03.2017
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/61 612 Rhei SB Vorlagen-Nummer 1104/2017 Freigabedatum 09.05.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Nationale Projekte des Städtebaus: "Lebenswertes Chorweiler – ein Zentrum im Wandel"; Umgestaltung des Liverpooler Platzes und des Pariser Platzes sowie des "Lyoner Platzes"; Baubeschluss Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat nimmt die Entwurfsplanung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit der baulichen Umsetzung des Planungskonzepts zur Umgestaltung der zentralen Chorweiler Plätze Liverpooler Platz, Pariser Platz sowie des sogenannten "Lyoner Platzes" und deren Umfeld mit Gesamtkosten in Höhe von 8.400.465 €, hiervon 8.075.000 € für Planung und Ausführung der Platzgestaltung sowie 325.465 € für die Platzbeleuchtung; Alternative: Der Rat beschließt, die aufgeführten Maßnahmen nicht umzusetzen. Die Umgestaltung der zentralen Chorweiler Plätze ist Bestandteil des Projekts "Lebenswertes Chorweiler – ein Zentrum im Wandel" des Förderprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus". Bei Nichtumsetzung der Maßnahme ent- fallen die Fördermittel in Höhe von 5.000.000 €. Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 11.05.2017 Stadtentwicklungsausschuss 11.05.2017 Finanzausschuss 15.05.2017 Rat 18.05.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen: Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 8.075.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 5.000.000 € % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 325.465 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2020 a) Personalaufwendungen 3.000 € b) Sachaufwendungen etc. 27.000 € c) bilanzielle Abschreibungen 161.500 € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten 100.000 € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: Projektbeschreibung Der Rat der Stadt Köln hat am 28.06.2016 den Beschluss über die Planung des Projekts "Lebenswer- tes Chorweiler – ein Zentrum im Wandel" gefasst. Das Projekt umfasst die Planung und den Umbau der drei zentralen Plätze in Chorweiler-Mitte (Liver- pooler -, Pariser - und Lyoner Platz) sowie die Erstellung eines Gestaltungskonzepts "Freiraum und Umfeld" für einen erweiterten Untersuchungsraum, welches weitere städtebauliche und freiraumpla- nerische Entwicklungsmöglichkeiten im Zentrum Chorweilers aufzeigen soll. Der Baubeschluss betrifft nur die Planung der Chorweiler Plätze, während das Gestaltungskonzept "Freiraum und Umfeld" als informelle Grundlage für die vorliegenden und zukünftigen Planungen dient aber nicht Bestandteil des Baubeschlusses ist. Die Chancen des Bezirks werden darin gesehen, die Platzräume umzugestalten und hierzu mit einer möglichen flankierenden Bebauung zu besser nutzbaren städtebaulichen Räumen umzubauen. Mit Politik und Stadtgesellschaft ist auf der Grundlage eines Beteiligungsverfahrens ein Gestaltungskon- zept "Freiraum und Umfeld" für das neue Zentrum erarbeitet worden mit dem Ziel, Chorweiler nicht zurück-, sondern im menschlichen Maßstab weiterzubauen und die bestehende Bausubstanz besser einzubinden. Die gewünschte städtebaulich-funktionale Aufwertung sowie die Aufwertung der Wohn- qualität und des Wohnumfelds erfordert eine weiträumige Betrachtung. Zu den Hauptmaßnahmen, den einzelnen Platzgestaltungen, gehören ebenso die verbindenden und flankierenden Flächen mit ihren Wege- und Grünverbindungen und auch die Betrachtung und Berücksichtigung vorhandener hochwertiger Flächen wie zum Beispiel den an den Planungsraum angrenzenden Olof-Palme-Park. Hierauf basierend werden vertiefend die drei zentralen Plätze umgestaltet und deren Nutzungsstruk- tur durchdacht. 3 Diese Lösung stellt hinsichtlich des prognostizierten Bevölkerungszuwachses und der geringen Flä- chenverfügbarkeit im Kölner Stadtgebiet eine sinnvolle städtebauliche Maßnahme und Entwicklung dar. Die Aufwertungsmaßnahme der Freiräume sollen Sanierungsmaßnahmen anstoßen. Ebenso sollen Maßnahmen der Nachverdichtung auch im Rahmen privater Investitionen, die zur Verbesse- rung des Wohnumfelds führen werden, angeregt werden. Das Projekt wird als Premiumprojekt im Rahmen des Bundesförderprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus" gefördert. Dieser Status muss berücksichtigt werden, insbesondere bei der Qualität des Projektprozesses, des- sen Transparenz und der Vermittlung des Projekts an die Öffentlichkeit. Erhöhte Aufmerksamkeit muss zudem der Dokumentation und dem Berichtswesen zugestanden werden. Öffentlichkeitsbeteiligung Die Planung erfolgte unter einer umfangreichen Beteiligung der Öffentlichkeit sowie den Eigentümern und Pächtern vor Ort. Hierzu wurden das Moderationsbüro "Urban Catalyst Studio" aus Berlin mit der Konzeptionierung und Durchführung des Beteiligungsverfahrens beauftragt. Ein interdisziplinäres Planungsteam unter der Federführung von "Lad+" aus Hannover wurde mit der begleitenden Ent- wurfs- und Ausführungsplanung sowie der Umsetzung der Realisierungsmaßnahmen beauftragt. Parallel wurde durch das Planungsteam das Gestaltungskonzept "Freiraum und Umfeld" erarbeitet, um die Platzplanungen in einen größeren städtebaulichen und freiraumplanerischen Kontext einzu- binden und weitere Möglichkeiten einer zukünftigen Entwicklung in Chorweiler-Mitte aufzuzeigen. Das Beteiligungsverfahren umfasste unter anderem eine circa einwöchige Präsenz des Modera- torenteams in Form einer "Platzstation" auf dem "Lyoner Platz". Im Zuge dieser Platzstation wurden die Passanten von den Moderatoren direkt vor Ort angesprochen und nach ihren Wünschen und Be- dürfnissen an eine qualitätsvolle Aufwertung des Wohnumfelds befragt. In unterschiedliche Aktionen, beispielsweise dem versuchsweisen Bau von Platzmöbeln, Sportanlagen oder Spielgeräten, wurden die Bürger aktiv eingebunden. Ergänzend wurde bereits im Vorfeld Kontakt mit unterschiedlichen Akt- euren vor Ort gesucht, um beispielsweise bei Stadtspaziergängen die Probleme und Chancen in Chorweiler zu diskutieren. Auf diese Weise gelang es, die aufgrund der sehr heterogenen Einwoh- nerstruktur meist schwierige Einbindung der Bevölkerung Chorweilers in das Beteiligungsverfahren sicherzustellen. Die Ergebnisse der Platzstation wurden in unterschiedlichen Ideenworkshops gemeinsam mit den Bürgern und der Politik vertieft und die Ergebnisse durch das "Interdisziplinäre Planungsteam" plane- risch umgesetzt. Die hieraus entstandene Planung wurde mit den Fachplanern der Verwaltung sowie den politischen Gremien vor Ort intensiv abgestimmt und liegt nun als Entwurf inklusive einer Kosten- berechnung vor. Planungsergebnisse Die Planung sieht eine differenzierte Gestaltung der Flächen des Liverpooler -, Pariser - sowie des sogenannten "Lyoner Platzes" vor. Der Liverpooler Platz wird als eine gegliederte Mehrzweckfläche mit hoher Aufenthaltsqualität vor dem ECE-Center und in den Randbereichen dargestellt. Des Weiteren dient er als eine für Märkte, Kirmes und als Parkplatz nutzbare Funktionsfläche. Aufgrund der zeitlich eng gefassten Bauphase ist die Verlegung der Taxenstellplätze zwingend erfor- derlich. Diese sollen provisorisch auf den Turkuplatz verlegt werden. Zur verkehrssicheren fußläufi- gen Anbindung wird ein Überweg angelegt. 4 Die Oxforder Passage als Bestandteil des Liverpooler Platzes ist im bestehenden Bebauungsplan als Baufeld ausgewiesen und wird aus diesem Grund bewusst als offener Experimentierraum verstan- den. Neben festen Spiel-, Sport- und Kulturangeboten (Bouleplatz, Outdoor-Fitnessgeräte, Freiraum- atelier) können auch temporäre Nutzungen wie eine Sportbasisstation gemeinsam mit den Anwoh- nern und Vereinen vor Ort entwickelt, gebaut und betrieben werden. Der Pariser Platz als Zentrum Chorweilers stellt den repräsentativen Stadtplatz dar. Dabei bildet ein Brunnen den zentralen Attraktionspunkt des zukünftigen Platzensembles für alle Bevölkerungsgrup- pen. Der "Tisch der Nationen" und weitere Sitz- und Spielgelegenheiten komplettieren das Angebot. Der zurzeit außer Betrieb befindliche Cronenbourg-Brunnen kann an die neue Anlage ebenfalls ange- schlossen und betrieben werden. Der sogenannte "Lyoner Platz" befindet sich im Gegensatz zur öffentlichen Verkehrsfläche Lyoner Passage im Besitz der ECE. Hauptelemente der Platzneugestaltung sind die Verkleidung der Sockel- zone der ECE-Fassade mit einer durchgehenden Boulderwand sowie ein vorgelagerter Kletterparcour und eine Bühne mit Projektionsfläche. Flankiert wird der Platz durch Sitzstufen entlang der Lyoner Passage. Als Eigentümerin des Lyoner Platzes beteiligt sich die ECE mit einem Betrag von insgesamt 100.000 € außerhalb des Förderprogramms zusätzlich an der Maßnahme. Die Stadt hat zu diesem Zweck einen Gestattungsvertrag mit der Immobilienverwaltung der ECE für die Nutzung des Platzes über eine Laufzeit von zehn Jahren geschlossen. Die detaillierte Ausstattung der Platzflächen mit Spielgeräten und sonstigen Stadtmöblierungs- elementen sowie Bäumen wird im Zuge der Ausführungsplanung weiter konkretisiert. Hierbei sind Änderungen in der genauen Platzierung der einzelnen Elemente oder deren Gestaltung möglich. Kosten und Finanzierung Die auf der Entwurfsplanung beruhende Kostenberechnung beläuft sich für die Baukosten inklusive Honorare für Planung und Bauüberwachung, ausgenommen die Kosten für die Beleuchtung, auf ins- gesamt 8.075.000 € brutto. Die erforderlichen Mittel stehen im städtischen Haushaltsplan 2016/2017 im Teilfinanzplan 0902–Stadtentwicklung, in der Teilplanzeile 08–Auszahlungen für Baumaßnahmen bei der Finanzstelle 1502-0902-6-0020 (Neugestaltung Pariser Platz) in Höhe von 2.000.000 €, bei der Finanzstelle 1502-0902-6-0021 (Neugestaltung Liverpooler Platz) in Höhe von 4.450.000 € und bei der Finanzstelle 1502-0902-6-0022 (Neugestaltung Lyoner Platz) in Höhe von 1.500.000 € - inklu- sive der noch zu übertragenden investiven Ermächtigungen in Höhe von insgesamt 800.000 €- zur Verfügung. Für die Maßnahme Neugestaltung Lyoner Platz verbleibt ein Finanzierungsbedarf in Höhe von 125.000 €, der im Teilfinanzplan 0902–Stadtentwicklung im Rahmen einer verwaltungsinternen Um- buchung im Haushaltsjahr 2017 bereitgestellt wird. Die Deckung erfolgt im gleichen Teilfinanzplan aus der Finanzstelle 1502-0902-0-1200 (Städtebauförderung). Darüber hinaus fallen für die Platzbeleuchtung Kosten in Höhe von 325.465 € an, die durch die RheinEnergie AG investiert und aus dem Beleuchtungsbudget der Stadt Köln im Rahmen des Dienst- leistungsvertrags "Beleuchtete Stadt" über die Abschreibungsdauer refinanziert werden. Entsprechende Mittel stehen im Teilergebnisplan 1201–Straßen, Wege, Plätze, in der Teilplanzeile 13–Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen im Haushaltsplan 2016/2017 ff. zur Verfügung. Des Weiteren verursachen der Betrieb und die Unterhaltung der beiden Brunnen Folgekosten inklusi- ve Personalkosten in Höhe von rund 30.000 € jährlich. Entsprechende Mittel sind in der Hpl.-Planung 2018 ff im Teilergebnisplan 1301 Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, Teilplanzeile 13–Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen berücksichtigt. 5 Durch die Umgestaltung der Plätze selber wird eine KAG-Beitragspflicht nicht ausgelöst, lediglich die Erneuerung der Beleuchtung ist KAG-beitragspflichtig. Das aus Bundesmitteln geförderte Projekt "Lebenswertes Chorweiler – ein Zentrum im Wandel" um- fasst bauliche und konzeptionelle Maßnahmen, die innerhalb eines Zeitraums von vier Jahren bis Ende 2019 umgesetzt werden müssen. Das begrenzte Gesamtfördermittelbudget beträgt 5.000.000 €. Eine Nachförderung ist ausgeschlossen. Die Kosten der Beleuchtung sind nicht Be- standteil des Förderrahmens. 6 Anlagen _________ Die Dokumentationen aus der Bürgerbeteiligung werden aufgrund des Umfangs den Fraktionen digital zur Verfügung gestellt.
Anlage 1
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Planwirkungsbereich der Vorlage zur Orientierung von0LWJOLHGHUQGHV5DWHVGHU$XVVFKVVHXQGGHU%H]LUNVYHUtretungen, die wegen Befangenheit an den Beratungen zuGLHVHP7DJHVRUGQXQJVSXQNWQLFKWWHLOQHKPHQGUIHQ Anlage 1 0DVWDEN Stadtplanungsamt1DWLRQDOH3URMHNWHGHV6WlGWHEDXVÄ/HEHQVZHUWHV&KRUZHLOHUHLQ=HQWUXPLP:DQGHO³LQ.|OQ&KRUZHLOHU 0 10050 200300 Meter
Anlage 0 (Begründung der Dringlichkeit)
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A N L A G E 0 612Schw1104-2017Ke0SB Nationale Projekte des Städtebaus: "Lebenswertes Chorweiler – ein Zentrum im Wandel"; Umgestaltung des Liverpooler Platzes und des Pariser Platzes sowie des "Lyoner Platzes"; Baubeschluss Vorlage 1104/2017 hier: Begründung der Dringlichkeit Die im Rahmen des Förderprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus" bewilligte Fördermaß- nahme "Lebenswertes Chorweiler – ein Zentrum im Wandel" unterliegt einem sehr engen Zeitrah- men und muss bis Ende 2019 abgerechnet sein, um einen Verfall von Fördermitteln zu vermeiden. Bei Einhaltung der Vorlagefristen käme es zu einer Verzögerung von etwa zwei Monaten im Ver- fahrensablauf. Dieser Zeitverlust kann im weiteren Verfahren nicht mehr aufgeholt werden.
Anlage 10 Aktualisierter Beschlussvorschlag der Verwaltung
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Anlage 10 Nationale Projekte des Städtebaus Lebenswertes Chorweiler-ein Zentrum im Wandel Vorschlag für eine erweiterte Beschlussfassung Beschlusstext der Ratsvorlage: Der Rat nimmt die Entwurfsplanung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit der baulichen Umsetzung des Planungskonzepts zur Umgestaltung der zentralen Chorweiler Plätze Liverpooler Platz, Pariser Platz sowie des sogenannten "Lyoner Platzes" und deren Umfeld mit Gesamtkosten in Höhe von 8.400.465 €, hiervon 8.075.000 € für Planung und Ausführung der Platzgestaltung sowie 325.465 € für die Platzbeleuchtung; Erweiterter Beschlusstext: Der Rat beauftragt die Verwaltung, folgende Wünsche im Zuge der Ausführungsplanung zu prüfen und bei positivem Ergebnis in die Planung zu integrieren oder, falls möglich, Alternativvorschläge zu erarbeiten: 1. Die Einrichtung eines gesicherten Übergangs über die Fahrbahn vom Bereich des S- Bahnausgangs der U-Bahnstation zum neu geplanten Taxistand 2. Die Einrichtung eines Fahrradschutzstreifens auf der umführenden Straße des Liverpooler Platzes 3. Die Möglichkeit einer Ausweisung der Platzflächen sowie der Fußgängerbereiche der zentralen Wegeverbindung zwischen Seeberg und Blumenberg als Fuß- und Radweg. 4. Die Errichtung einer weiteren Toilette an geeigneter Stelle im Bereich der Lyoner Passage. 5. Die Platzierung der Bänke auf dem Liverpooler Platz dergestalt, dass ein problemloses Rangieren möglich ist. 6. Den Baum der Kinderrechte hervorzuheben. 7. Im Bereich der Lyoner Passage die Bühne näher an den Pariser Platz zu legen und die hier gelegenen Sitzgelegenheiten zu überdachen. 8. Die Einrichtung von Carsharing-Stationen sowie von Serviceeinrichtungen für e-Mobilität. Weiterhin beauftragt der Rat die Verwaltung: 1. Die Anzahl der neu geplanten Stellplätze nicht zu erweitern. 2. Die Nutzung des ECE-Parkhauses bei Abendveranstaltungen über die normalen Schließungszeiten hinaus nach Möglichkeit vertraglich zu sichern. 3. Ein Parkleitsystem für Chorweiler-Mitte zu entwickeln und umzusetzen. 4. Das Beleuchtungskonzept nach Abschluss der Entwurfsplanung der Bezirksvertretung Chorweiler vorzustellen. 5. Den Tisch der Nationen als Ersatz für das entfallende Mosaik auf dem Pariser Platz gemeinsam mit der Künstlerin desselbigen sowie den Chorweiler Bürgern mit einem neuen Mosaik zu belegen. 6. Dauerhaft die Mittel für die Unterhaltung und den Betrieb der Brunnenanlage bereitzustellen.
Anlage 9
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ARGE Chorweiler Lebenswertes Chorweiler Parkraumanalyse Erläuterungsbericht Stand: 27.10.2016 Anlage 9 ARGE Chorweiler Lebenswertes Chorweiler Seite 2 Parkraumanalyse - Erläuterungsbericht Stand 27.10.2016 Auftraggeber: Die Oberbürgermeisterin Stadtplanungsamt Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Auftragnehmer: ARGE Chorweiler: lad+ landschaftsarchitektur diekmann yellowz urbanism architecture BPR Bernd F. Künne & Partner BPR Beraten Planen Realisieren Bernd F. Künne & Partner, Beratende Ingenieure mbB Agrippinawerft 30, 50678 Köln Fon 0221 / 888 488 0, Fax 0221 / 888 488 29 Bearbeitet: Jürgen Hofmann Köln den 27.10.2016 ARGE Chorweiler Lebenswertes Chorweiler Seite 3 Parkraumanalyse - Erläuterungsbericht Stand 27.10.2016 Inhaltsverzeichnis 1. Aufgabenstellung........................................................................................................... 4 2. Randbedingungen ......................................................................................................... 5 3. Ablauf der Zählung ........................................................................................................ 5 4. Auslastung .................................................................................................................... 6 5. Zähldaten ...................................................................................................................... 7 6. Übersichtspläne .......................................................................................................... 11 Inhaltsverzeichnis Abbildung 1: Übersicht ........................................................................................................ 4 Abbildung 2: Parkraumbewirtschaftung Liverpooler Platz .................................................... 5 Abbildung 2: Zusammenfassung der Auslastung ................................................................. 6 ARGE Chorweiler Lebenswertes Chorweiler Seite 4 Parkraumanalyse - Erläuterungsbericht Stand 27.10.2016 1. Aufgabenstellung Für das Projekt „Lebenswertes Chorweiler – Ein Zentrum im Wandel“ soll eine Park- raumanalyse durchgeführt werden. Der Umgriff der Analyse ist im nachfolgenden Übersichtsplan rot markiert. Abbildung 1: Übersicht ARGE Chorweiler Lebenswertes Chorweiler Seite 5 Parkraumanalyse - Erläuterungsbericht Stand 27.10.2016 2. Randbedingungen Die Zählung wurde am Mittwoch den 14.09.2016 durchgeführt. Das Wetter war tro- cken, bei einer maximalen Temperatur von 27 °C. Am Untersuchungstag fanden keine besonderen Ereignisse oder Veranstaltung (z.B. Markt) im Untersuchungsraum statt. Der Tag lag außerhalb der Schulferien. Die Stellplätze auf dem Liverpooler Platz und Turkuplatz sind von Montag bis Sams- tag in der Zeit von 09:00 – 20:00 Uhr bewirtschaftet. Abbildung 2: Parkraumbewirtschaftung Liverpooler Platz Auf dem Liverpooler Platz herrscht an den Markttagen Donnerstag und Samstag von 05:00 – 15:00 Uhr Parkverbot. 3. Ablauf der Zählung Es wurden vier Begehungen in den folgenden Zeiträumen durchgeführt: x 1. Begehung: 7:45 – 8:45 Uhr x 2. Begehung: 10:45 – 11:40 Uhr x 3. Begehung: 12:50 – 13:25 Uhr x 4. Begehung: 20:05 – 20:45 Uhr Die Zahldaten sind wie folgt differenziert erhoben: x Allgemeine Stellplätze x Stellplätze für Behinderte x Motorrad-Stellplätze x Taxi-Stellplätze ARGE Chorweiler Lebenswertes Chorweiler Seite 6 Parkraumanalyse - Erläuterungsbericht Stand 27.10.2016 4. Auslastung Die nach Durchgang und Verkehrsarten getrennten Zähldaten sind den anliegenden Datenblättern zu entnehmen. In der Zusammenfassung ergeben sich folgende Auslastungen: Abbildung 3: Zusammenfassung der Auslastung Es lässt sich feststellen, dass der nicht bewirtschaftete Parkraum in der Osloer Stra- ße zu jeder Tageszeit sehr hoch und der bewirtschaftete Parkraum auf dem Liverpoo- ler Platz und dem Turkuplatz nur schwach bis sehr schwach ausgelastet ist. Anzahl 1. Begehung 2. Begehung 3. Begehung 4. Begehung Stellplätze 07:45 - 08:40 Uhr 10:45 - 11:40 Uhr 12:50 - 13:25 Uhr 20:05 - 20:45 Uhr Turkuplatz 29 47% 67% 47% 35% Liverpooler Platz 321 15% 22% 29% 25% Osloer Straße 68 99% 91% 92% 93% Bereich ARGE Chorweiler Lebenswertes Chorweiler Seite 7 Parkraumanalyse - Erläuterungsbericht Stand 27.10.2016 5. Zähldaten 1. Begehung: 7:45 – 8:45 Uhr Gesamt Von Bis Gezählt Max. Auslastung Gezählt Max. Auslastung Gezählt Max. Auslastung Gezählt Bemerkungen Gezählt Max. Auslastung Gezählt Bem. [-] [-] [Stk.] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [-] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [-] 2 3 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 29 11 29 47,08% 0 0 0,00% 0 0 0,00% 0 0 0 0,00% 0 Turkuplatz 1 3 5 60,00% Turkuplatz 2 5 8 62,50% Turkuplatz 3 3 16 18,75% 338 28 321 14,64% 0 8 0,00% 3 9 30,00% 1 0 8 0,00% 0 Liverpooler Platz 1 2 16 12,50% Liverpooler Platz 2 0 4 0,00% Liverpooler Platz 3 0 5 0,00% Liverpooler Platz 4 0 2 0,00% Liverpooler Platz 5 0 4 0,00% Liverpooler Platz 6 0 8 0,00% Liverpooler Platz 7 1 2 50,00% Liverpooler Platz 8 1 9 11,11% Liverpooler Platz 9 8 31 25,81% Liverpooler Platz 10 3 31 9,68% Liverpooler Platz 11 2 33 6,06% Liverpooler Platz 12 1 33 3,03% Liverpooler Platz 13 2 32 6,25% Liverpooler Platz 14 2 34 5,88% Liverpooler Platz 15 1 31 3,23% Liverpooler Platz 16 0 30 0,00% Liverpooler Platz 17 0 12 0,00% Liverpooler Platz 18 2 13 15,38% Liverpooler Platz 19 0 4 0,00% 1 ohne entsprechenden Parkausweis Liverpooler Platz 20 3 3 100,00% 1 LKW gegenüber von LP 20 Liverpooler Platz 21 3 5 60,00% Liverpooler Platz 22 0 4 0,00% 0 0 0 0,00% 0 0 0,00% 0 0 0,00% 4 0 0 0,00% 0 Pariser Passage 1 4 4 x Baustellenfahrzeuge Pariser Platz 1 68 67 68 98,70% 0 0 0,00% 0 0 0,00% 11 0 0 0,00% 0 Osloer Straße 1 6 7 85,71% 2 2 PKW an einer Hauswand bei OS 1 Osloer Straße 2 7 7 100,00% Osloer Straße 3 4 4 100,00% 4 4 PKW (i.d.R. Baufahrzeuge) Osloer Straße 4 4 4 100,00% Osloer Straße 5 4 4 100,00% 1 1 PKW rechts von den parkenden Autos Osloer Straße 6 9 9 100,00% Osloer Straße 7 10 10 100,00% Osloer Straße 8 6 6 100,00% 3 Osloer Straße 9 3 3 100,00% Osloer Straße 10 5 5 100,00% Osloer Straße 11 9 9 100,00% Summe Parkplätze 435 KFZ Motorrad Allgemein Normal 47,08% 0,00% 14,64% 0,00% 0,00% 0,00% 98,70% 0,00% 0 1Liverpooler Platz 1 4 11 Pariser Platz 1 PKW vor Grünfläche zwischen den Parkbuchten Widerrechtlich 0,00% Behindert 0,00% Pariser Platz 0,00% 0,00% Zusammenfassung 08:10 08:40 Taxi Osloer Straße Bereich/ Bezeichnung Allgemein BehindertUhrzeit PKW-Stellplätze Widerrechtlich Motorrad Normal [-] 4 Taxi Widerrechtlich 0,00% 08:05 08:05 0,00% 30,00% 0,00% Bereich Osloer Straße Turkuplatz 07:50 Turkuplatz 07:45 07:50 08:00 Liverpooler Platz ARGE Chorweiler Lebenswertes Chorweiler Seite 8 Parkraumanalyse - Erläuterungsbericht Stand 27.10.2016 2. Begehung: 10:45 – 11:40 Uhr Gesamt Von Bis Gezählt Max. Auslastung Gezählt Max. Auslastung Gezählt Max. Auslastung Gezählt Bemerkungen Gezählt Max. AuslastungGezählt Bem. [-] [-] [Stk.] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [-] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [-] 2 3 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 29 16 29 66,67% 0 0 0,00% 0 0 0,00% 0 0 0 0,00% 0 Turkuplatz 1 5 5 100,00% Turkuplatz 2 5 8 62,50% Turkuplatz 3 6 16 37,50% 338 87 321 22,04% 2 8 25,00% 5 9 52,50% 4 0 8 0,00% 1 Liverpooler Platz 1 5 16 31,25% Liverpooler Platz 2 1 4 25,00% Liverpooler Platz 3 0 5 0,00% Liverpooler Platz 4 0 2 0,00% Liverpooler Platz 5 2 4 50,00% 3 2 PKW + 1 LKW in Be- und Entladezone Rewe Liverpooler Platz 6 0 8 0,00% 1 PKW Liverpooler Platz 7 0 2 0,00% Liverpooler Platz 8 4 9 44,44% Liverpooler Platz 9 9 31 29,03% Liverpooler Platz 10 8 31 25,81% Liverpooler Platz 11 3 33 9,09% Liverpooler Platz 12 7 33 21,21% Liverpooler Platz 13 8 32 25,00% Liverpooler Platz 14 13 34 38,24% Liverpooler Platz 15 11 31 35,48% Liverpooler Platz 16 8 30 26,67% Liverpooler Platz 17 2 12 16,67% Liverpooler Platz 18 5 13 38,46% Liverpooler Platz 19 3 4 0,00% 1 ohne entsprechenden Parkausweis Liverpooler Platz 20 1 3 33,33% Liverpooler Platz 21 4 5 80,00% Liverpooler Platz 22 0 4 0,00% 0 0 0 0,00% 0 0 0,00% 0 0 0,00% 0 0 0 0,00% 0 Pariser Passage 1 4 x Baustellenfahrzeuge Pariser Platz 1 2 2 PKW's (1 Sprinter DB) 68 61 68 90,55% 0 0 0,00% 0 0 0,00% 12 0 0 0,00% 0 Osloer Straße 1 5 7 71,43% 2 2 PKW an einer Hauswand bei OS 1 Osloer Straße 2 6 7 85,71% Osloer Straße 3 4 4 100,00% 5 5 PKW (i.d.R. Baufahrzeuge) Osloer Straße 4 4 4 100,00% Osloer Straße 5 4 4 100,00% 2 1 PKW rechts von den parkenden Autos Osloer Straße 6 9 9 100,00% Osloer Straße 7 9 10 90,00% Osloer Straße 8 6 6 100,00% 2 Osloer Straße 9 3 3 100,00% Osloer Straße 10 3 5 60,00% Osloer Straße 11 8 9 88,89% Summe Parkplätze 435 Motorrad Allgemein Normal 66,67% 0,00% 22,04% 0,00% 0,00% 0,00% 90,55% 0,00% 10:50 Turkuplatz 10:45 10:50 11:15 11:20 11:20 0,00% Bereich Osloer Straße 4 Taxi Widerrechtlich Liverpooler Platz Widerrechtlich Motorrad Normal [-] Bereich/ Bezeichnung Allgemein BehindertUhrzeit PKW-Stellplätze Pariser Platz 0,00% 0,00% Zusammenfassung 11:20 11:40 Taxi KFZ Osloer Straße Turkuplatz Liverpooler Platz 1 0 120,00% 52,50% 0,00%Pariser Platz 1 PKW vor Grünfläche zwischen den Parkbuchten Widerrechtlich 25,00% Behindert 0,00% 0 4 ARGE Chorweiler Lebenswertes Chorweiler Seite 9 Parkraumanalyse - Erläuterungsbericht Stand 27.10.2016 3. Begehung: 12:50 – 13:20 Uhr Gesamt Von Bis Gezählt Max. Auslastung Gezählt Max. Auslastung Gezählt Max. Auslastung Gezählt Bemerkungen Gezählt Max. Auslastung Gezählt Bem. [-] [-] [Stk.] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [-] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [-] 2 3 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 29 14 29 47,08% 0 0 0,00% 0 0 0,00% 0 0 0 0,00% 0 Turkuplatz 1 3 5 60,00% Turkuplatz 2 2 8 25,00% Turkuplatz 3 9 16 56,25% 338 78 321 28,63% 3 8 37,50% 2 9 20,00% 0 0 8 0,00% 0 Liverpooler Platz 1 6 16 37,50% Liverpooler Platz 2 0 4 0,00% Liverpooler Platz 3 1 5 20,00% Liverpooler Platz 4 0 2 0,00% Liverpooler Platz 5 2 4 50,00% Liverpooler Platz 6 0 8 0,00% Liverpooler Platz 7 0 2 0,00% Liverpooler Platz 8 2 9 22,22% Liverpooler Platz 9 8 31 25,81% Liverpooler Platz 10 5 31 16,13% Liverpooler Platz 11 4 33 12,12% Liverpooler Platz 12 7 33 21,21% Liverpooler Platz 13 8 32 25,00% Liverpooler Platz 14 10 34 29,41% Liverpooler Platz 15 7 31 22,58% Liverpooler Platz 16 7 30 23,33% Liverpooler Platz 17 4 12 33,33% Liverpooler Platz 18 3 13 23,08% Liverpooler Platz 19 1 4 25,00% Liverpooler Platz 20 3 3 100,00% Liverpooler Platz 21 2 5 40,00% Liverpooler Platz 22 3 4 75,00% 0 0 0 0,00% 0 0 0,00% 0 0 0,00% 4 0 0 0,00% 0 Pariser Passage 1 4 4 x Baustellenfahrzeuge Pariser Platz 1 68 63 68 92,01% 0 0 0,00% 0 0 0,00% 8 0 0 0,00% 0 Osloer Straße 1 4 7 57,14% Osloer Straße 2 7 7 100,00% Osloer Straße 3 3 4 75,00% 5 5 PKW (i.d.R. Baufahrzeuge) Osloer Straße 4 4 4 100,00% Osloer Straße 5 4 4 100,00% 1 1 PKW rechts von den parkenden Autos Osloer Straße 6 9 9 100,00% Osloer Straße 7 10 10 100,00% Osloer Straße 8 6 6 100,00% 1 Osloer Straße 9 3 3 100,00% Osloer Straße 10 4 5 80,00% Osloer Straße 11 9 9 100,00% Summe Parkplätze 435 Motorrad Allgemein Normal 47,08% 0,00% 28,63% 0,00% 0,00% 0,00% 92,01% 0,00% 1 PKW vor Grünfläche zwischen den Parkbuchten Widerrechtlich 37,50% Behindert 0,00% 0 0 Osloer Straße Turkuplatz Liverpooler Platz 1 4 80,00% 20,00% 0,00%Pariser Platz Pariser Platz 0,00% 0,00% Zusammenfassung 13:10 13:25 Taxi KFZ Bereich/ Bezeichnung Allgemein BehindertUhrzeit PKW-Stellplätze Widerrechtlich Motorrad Normal [-] 4 Taxi Widerrechtlich 13:05 13:05 0,00% Bereich Osloer Straße 12:55 Turkuplatz 12:50 12:55 13:05 Liverpooler Platz ARGE Chorweiler Lebenswertes Chorweiler Seite 10 Parkraumanalyse - Erläuterungsbericht Stand 27.10.2016 4. Begehung: 20:05 – 20:45 Uhr Gesamt Von Bis Gezählt Max. Auslastung Gezählt Max. Auslastung Gezählt Max. Auslastung Gezählt Bemerkungen Gezählt Max. AuslastungGezählt Bem. [-] [-] [Stk.] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [-] [Stk.] [Stk.] [%-Anteil] [Stk.] [-] 2 3 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 29 9 29 34,58% 0 0 0,00% 0 0 0,00% 0 0 0 0,00% 0 Turkuplatz 1 3 5 60,00% Turkuplatz 2 1 8 12,50% Turkuplatz 3 5 16 31,25% 338 59 321 24,76% 2 8 25,00% 0 9 0,00% 0 0 8 0,00% 0 Liverpooler Platz 1 8 16 50,00% Liverpooler Platz 2 0 4 0,00% Liverpooler Platz 3 1 5 20,00% Liverpooler Platz 4 2 0,00% Liverpooler Platz 5 2 4 50,00% Liverpooler Platz 6 0 8 0,00% Liverpooler Platz 7 0 2 0,00% Liverpooler Platz 8 0 9 0,00% Liverpooler Platz 9 11 31 35,48% Liverpooler Platz 10 6 31 19,35% Liverpooler Platz 11 1 33 3,03% Liverpooler Platz 12 1 33 3,03% Liverpooler Platz 13 1 32 3,13% Liverpooler Platz 14 7 34 20,59% Liverpooler Platz 15 4 31 12,90% Liverpooler Platz 16 2 30 6,67% Liverpooler Platz 17 7 12 58,33% Liverpooler Platz 18 5 13 38,46% Liverpooler Platz 19 0 4 0,00% Liverpooler Platz 20 3 3 100,00% Liverpooler Platz 21 0 5 0,00% Liverpooler Platz 22 2 4 50,00% 0 0 0 0,00% 0 0 0,00% 0 0 0,00% 1 0 0 0,00% 0 Pariser Passage 1 1 1 x Baustellenfahrzeug Pariser Platz 1 68 65 68 93,18% 0 0 0,00% 0 0 0,00% 5 0 0 0,00% 0 Osloer Straße 1 7 7 100,00% Osloer Straße 2 7 7 100,00% Osloer Straße 3 2 4 50,00% Osloer Straße 4 4 4 100,00% 2 2 PKW's im Wendehammer Osloer Straße 5 3 4 75,00% Osloer Straße 6 9 9 100,00% Osloer Straße 7 10 10 100,00% Osloer Straße 8 6 6 100,00% 2 Osloer Straße 9 3 3 100,00% Osloer Straße 10 5 5 100,00% Osloer Straße 11 9 9 100,00% Summe Parkplätze 435 Motorrad Allgemein Normal 34,58% 0,00% 24,76% 0,00% 0,00% 0,00% 93,18% 0,00% 20:05 Turkuplatz 20:05 20:05 20:15 20:15 20:15 0,00% Bereich Osloer Straße 4 Taxi Widerrechtlich Liverpooler Platz Widerrechtlich Motorrad Normal [-] Bereich/ Bezeichnung Allgemein BehindertUhrzeit PKW-Stellplätze Pariser Platz 0,00% 0,00% Zusammenfassung 20:20 20:45 Taxi KFZ Osloer Straße Turkuplatz Liverpooler Platz 1 1 50,00% 0,00% 0,00%Pariser Platz 1 PKW vor Grünfläche zwischen den Parkbuchten Widerrechtlich 25,00% Behindert 0,00% 0 0 ARGE Chorweiler Lebenswertes Chorweiler Seite 11 Parkraumanalyse - Erläuterungsbericht Stand 27.10.2016 6. Übersichtspläne Liverpooler Platz und Turkuplatz ARGE Chorweiler Lebenswertes Chorweiler Seite 12 Parkraumanalyse - Erläuterungsbericht Stand 27.10.2016 Osloer Straße
Anlage 7 Auszug Bezirksvertetung Chorweiler vom 11.05.2017
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Anlage 7 Geschäftsführung Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) Frau Büscher-Kallen Telefon: (0221) 221-96313 Fax : (0221) 221-96400 E-Mail: anja.buescher-kallen@stadt-koeln.de Datum: 12.05.2017 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 25. Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler vom 11.05.2017 öffentlich 9.2.7 Nationale Projekte des Städtebaus: "Lebenswertes Chorweiler – ein Zentrum im Wandel"; Umgestaltung des Liverpooler Platzes und des Pariser Platzes sowie des "Lyoner Platzes"; Baubeschluss 1104/2017 1. Beschluss: Die Bezirksvertretung Chorweiler beschließt, dass die einzelnen Punkte des Zusatz- beschluss jeweils einzeln abgestimmt werden. 2. Beschluss: Die Bezirksvertretung Chorweiler beschließt die Kommunalaufsichtsbehörde einzu- schalten. 3. Beschluss: Die Bezirksvertretung Chorweiler empfiehlt dem Rat folgenden Beschluss zu fassen: Der Rat nimmt die Entwurfsplanung zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit der baulichen Umsetzung des Planungskonzepts zur Umgestaltung der zentralen Chorweiler Plätze Liverpooler Platz, Pariser Platz sowie des sogenannten "Lyoner Platzes" und deren Umfeld mit Gesamtkosten in Höhe von 8.400.465 €, hiervon 8.075.000 € für Planung und Ausführung der Platzgestaltung sowie 325.465 € für die Platzbeleuchtung mit folgenden Ergänzungen: - Durch die geplante Verlegung des Taxistandes vom Liverpooler Platz an den Busbahnhof am Turkuplatz ist es zwingend notwendig einen gesi- cherten Übergang über die Fahrbahnen vom Bereich des Ausganges der U-und S- Bahnstation zum neu geplanten Taxistand zu schaffen. - Im Bereich des Liverpooler Platz ist das Fahrradfahren auf der umführen- den Straße sicherer zu gestalten. Hierzu soll hier zumindest ein Fahrrad- schutzstreifen auf die Straße aufgetragen werden. - Die drei zu gestaltenden Plätze Liverpooler Platz, Pariser Platz und Lyoner Passage sind ein wichtiges Verbindungsband im Bereich Chorweiler. Es soll sichergestellt werden, dass die Plätze von Fußgängern und Fahrrad- fahren genutzt werden können, hierfür muss das Fahrradfahren auf den Plätzen erlaubt sein. Eine Entsprechende Beschilderung ist einzuführen. - Ein wichtiger Punkt um die Qualität der Nutzung der Plätze zu erhöhen ist, dass öffentliche Toiletten zur Verfügung stehen. Die vorgestellte Toilette am Liverpooler Platz wird durch die Bezirksvertretung begrüßt. Dennoch ist es wichtig eine weitere Toilette im Bereich der Lyoner Passage zu er- stellen. Diese sollte im nordwestlichen Bereich umgesetzt werden. Diese Umsetzung soll durch Mittel des Programms oder Mittel der Stadt Köln (Toilettenkonzept) erfolgen. - Derzeit wird der Liverpooler Platz größtenteils als Parkplatz genutzt. Diese Nutzung wird sicher auch weiterhin einen Teil des Platzes prägen. Um die Parkplatzsituation nicht zu verschärfen ist zu prüfen, ob weitere Parkplät- ze in der Neugestaltung des Liverpooler Platzes umsetzbar sind. Gleich- zeitig soll durch Gespräche mit der ECE versucht werden, dass das zur Verfügung stehende Parkhaus länger geöffnet werden kann um den Park- platzdruck im Bereich des Liverpooler Platzes zu senken. - Die Bänke im Bereich der „rosa“ Zone auf dem Liverpooler Platz müssen so positioniert werden, dass das Rangieren ermöglicht wird. - Der Baum für Kinderrechte verliert an seiner Bedeutung wenn dieser, wie geplant, in eine Reihe von Bäumen mit aufgenommen wird. Dieses kann nicht begrüßt werden. Der Baum für Kinderrechte ist entsprechend an seinem Standort hervorzuheben und darf nicht in Bedeutungslosigkeit verschwinden. - Das Beleuchtungskonzept für die Neugestaltung der Plätze soll nach Vor- lage in der Bezirksvertretung in einem separaten Beschluss gefasst wer- den. - Die Gestaltung des Tisches der Nationen soll den Charakter des Stadtbe- zirkes mit seiner kulturellen Vielfalt und der Verbundenheit aller Nationen wiederspiegeln. Die Art der Gestaltung soll in einem separaten Beschluss erfolgen. - Im Bereich der Lyoner Passage empfiehlt die Bezirksvertretung Chorwei- ler Bühne und Sitzgelegenheiten näher an den Pariser Platz zu legen, konkret an die Schnittstelle beider Plätze. Dadurch wird die Bühne zentra- ler positioniert, des Weiteren sollten die um positionierten Sitzgelegenhei- ten entsprechend überdacht werden. - Die Verwaltung wird aufgefordert Gespräche mit dem Fördergeldgeber aufzunehmen um auf eine mögliche Verlängerung des Umsetzungszeit- raumes hinzuwirken. Die zeitliche Planung und Umsetzung mit einer um- fassenden Bürgerbeteiligung, wie sie beispielhaft erfolgt ist, ist nur sehr schwer in dem engen zeitlichen Rahmen umsetzbar. Für solche geforder- ten Maßnahmen muss ein längerer Umsetzungszeitrauf für solche Maß- nahmen zur Verfügung stehen. Abstimmungsergebnis zum 1. Beschluss: Einstimmig abgelehnt bei Enthaltung bei Enthaltung von Frau Danke, Herrn Wefel- meier (SPD) und Herrn Roth (Die Linke) bei Abwesenheit von Herrn Ottenberg (SPD) und Herrn Wiener (pro Köln) Abstimmungsergebnis zum 2. Beschluss: Mehrheitlich abgelehnt gegen die Stimme von Frau Heinrich (parteilos) bei Abwe- senheit von Herrn Ottenberg (SPD) und Herrn Wiener (pro Köln) Abstimmungsergebnis zum 3. Beschluss: Mehrheitlich beschlossen gegen die Stimmen von Herrn Roth (Die Linke) und Frau Heinrich (parteilos) bei Abwesenheit von Herrn Ottenberg (SPD) und Herrn Wiener (pro Köln)
Anlage 8
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Anlage 8 Stellungnahme der Verwaltung zum ergänzten Beschlussvorschlag der Bezirksvertretung Chorweiler: Beschluss der Bezirksvertretung: Durch die geplante Verlegung des Taxistandes vom Liverpooler Platz an den Busbahnhof am Turkuplatz ist es zwingen notwendig, einen gesicherten Übergang über die Fahrbahnen vom Bereich des Ausganges der U-S-Bahnstation zum neu geplanten Taxistand zu schaffen. Stellungnahme der Verwaltung: Die Möglichkeit der Anlage eines Fußgängerüberwegs wird im weiteren Verfahren durch die Verwaltung im Zuge der Ausführungsplanung geprüft. Beschluss der Bezirksvertretung: Im Bereich des Liverpooler Platzes ist das Fahrradfahren auf der umführenden Straße sicherer zu gestalten. Hierzu soll hier zumindest ein Fahrradschutzstreifen auf die Straße aufgetragen werden. Stellungnahme der Verwaltung: Die Möglichkeit der Anlage eines Fahrradschutzstreifens auf der umführenden Straße auf dem Liverpooler Platz wird durch die Verwaltung im Zuge der Ausführungsplanung geprüft. Beschluss der Bezirksvertretung: Die drei zu gestaltenden Plätze, Liverpooler Platz, Pariser Platz und Lyoner Passage sind ein wichtiges Verbindungsband im Bereich Chorweiler. Es soll sichergestellt werden, dass die Plätze von Fußgängern und Fahrradfahren genutzt werden können, hierfür muss das Fahrradfahren auf den Plätzen erlaubt sein. Eine Entsprechende Beschilderung ist einzuführen. Stellungnahme der Verwaltung: Die Möglichkeit einer Ausweisung der Platzflächen sowie der Fußgängerbereiche als Fuß- und Radweg wird durch die im Rahmen der Umsetzung Verwaltung geprüft. Beschluss der Bezirksvertretung: Ein wichtiger Punkt, um die Qualität der Nutzung der Plätze zu erhöhen ist, dass öffentliche Toiletten zur Verfügung stehen. Die vorgestellte Toilette am Liverpooler Platz wird durch die Bezirksvertretung begrüßt. Dennoch ist es wichtig, eine weitere Toilette im Bereich der Lyoner Passage zu erstellen. Diese sollte im nordwestlichen Bereich umgesetzt werden. Diese Umsetzung soll durch Mittel des Programms, oder Mittel der Stadt Köln (Toilettenkonzept) erfolgen. Stellungnahme der Verwaltung: Die Errichtung einer weiteren Toilette an einer geeigneten Stelle im Bereich der Lyoner Passage wird im Zuge der Ausführungsplanung aufgenommen. Beschluss der Bezirksvertretung: Derzeit wird der Liverpooler Platz größtenteils als Parkplatz genutzt. Diese Nutzung wird sicher auch weiterhin einen Teil des Platzes prägen. Um die Parkplatzsituation nicht zu verschärfen ist zu prüfen, ob weitere Parkplätze in der Neugestaltung des Liverpooler Platzes umsetzbar sind. Gleichzeitig soll durch Gespräche mit der ECE versucht werden, dass das zur Verfügung stehende Parkhaus nicht länger geöffnet werden kann um den Parkplatzdruck im Bereich des Liverpooler Platzes zu senken. Stellungnahme der Verwaltung: Das Gestaltungskonzept für den Liverpooler Platz sieht eine autofreie Aufenthaltsfläche vor dem Einkaufszentrum vor, welche für Events und den täglichen Aufenthalt vorgesehen sind. Im Zuge der Planung wurde eine Parkraumuntersuchung durchgeführt, welche zu dem Schluss kommt, dass die durchschnittliche Auslastung des Parkplatzes auf dem Liverpooler Platz bei 30 % des derzeitigen Stellplatzangebotes liegt (siehe Parkraumuntersuchung aus Anlage 9). Die Anzahl der Stellplätze wird durch die Neuplanung auf ca. 50% der bestehenden Stellplätze reduziert. Die ECE hat sich mündlich bereit erklärt, für Abendveranstaltungen im Bezirksrathaus das Parkhaus des Centers länger zu öffnen. Diese Erklärung soll im Rahmen der Umsetzung in einem städtebaulichen Vertrag oder Vereinbarung gesichert werden. Aus Sicht der Verwaltung ermöglicht erst der Verzicht von Stellplätzen eine sinnvolle Gestaltung des Liverpooler Platzes als öffentlich nutzbaren Raum. Weitere Stellplätze könnten entlang der südlichen Grünfläche angeboten werden. Die Verwaltung schlägt als ergänzende Maßnahme zur Stellplatzreduzierung vor, ein Parkleitsystem einzurichten, um die Parksuchverkehre zu den Parkmöglichkeiten im Umfeld der Plätze zu lenken, beispielsweise dem Parkhaus des Einkaufszentrums, sowie die Einrichtung einer Mobilitätsstation, die Carsharing Möglichkeiten anbietet. Beschluss der Bezirksvertretung: Die Bänke im Bereich der „rosa“ Zone auf dem Liverpooler Platz müssen so positioniert werden, dass das Rangieren ermöglicht wird. Stellungnahme der Verwaltung: Die exakte Positionierung der Bänke auf dem Liverpooler Platz erfolgt im Zuge der Ausführungsplanung. Beschluss der Bezirksvertretung: Der Baum für Kinderrechte verliert an seiner Bedeutung wenn dieser, wie geplant, in eine Reihe von Bäumen mit aufgenommen wird. Dieses kann nicht begrüßt werden. Der Baum für Kinderrechte ist entsprechend an seinem Standort hervorzuheben und darf nicht in Bedeutungslosigkeit verschwinden. Stellungnahme der Verwaltung: Der Baum der Kinderrechte kann im Zuge der Ausführungsplanung freigestellt werden. Beschluss der Bezirksvertretung: Das Beleuchtungskonzept für die Neugestaltung der Plätze soll nach Vorlage in der Bezirksvertretung in einem separaten Beschluss gefasst werden. Stellungnahme der Verwaltung: Das Beleuchtungskonzept wird zurzeit mit der Rheinenergie abgestimmt; die endgültige Ausführung wird den Bezirksvertretern zur Beratung vorgestellt. Beschluss der Bezirksvertretung: Die Gestaltung des Tisches der Nationen soll den Charakter des Stadtbezirkes mit seiner kulturellen Vielfalt und der Verbundenheit aller Nationen widerspiegeln. Die Art der Gestaltung soll in einem separaten Beschluss erfolgen. Stellungnahme der Verwaltung: Die Gestaltung des Tisches der Nationen ist zurzeit als Betonelement vorgesehen, welches gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern mit einem Keramikmosaik unter Leitung der Künstlerin erfolgen soll, die bereits das bestehende Mosaik auf dem Pariser Platz gestaltet hat. Da der Tisch der Nationen einen Ersatz für das entfallende, identitätsstiftende Mosaik darstellen soll, sollte aus Sicht der Verwaltung an diesem Konzept festgehalten werden. Insbesondere die Teilhabe der Bürgerschaft an der Errichtung des Tisches kann dazu beitragen, Vandalismus vorzubeugen. Beschluss der Bezirksvertretung: Im Bereich der Lyoner Passage empfiehlt die Bezirksvertretung Chorweiler Bühne und Sitzgelegenheiten näher an den Pariser Platz zu legen, konkret an die Schnittstelle beider Plätze. Dadurch wird die Bühne zentraler positioniert; des Weiteren sollten die umpositionierten Sitzgelegenheiten entsprechend Überdacht werden. Stellungnahme der Verwaltung: Die exakte Positionierung der Sitzelemente sowie der Bühne auf dem „Lyoner Platz“ erfolgt im Zuge der Ausführungsplanung. Eine endgültige Entscheidung hierüber kann erst im Zuge einer Variantenuntersuchung erfolgen. Beschluss der Bezirksvertretung: Die Verwaltung wird aufgefordert Gespräche mit dem Fördergeldgeber aufzunehmen, um auf eine mögliche Verlängerung des Umsetzungszeitraumes hinzuwirken. Die zeitliche Planung und Umsetzung mit einer Umfassenden Bürgerbeteiligung, wie sie beispielhaft erfolgt ist, ist nur sehr schwer in dem engen Zeitlichen Rahmen umsetzbar. Für solche geforderten Maßnahmen muss ein längerer Umsetzungszeitrauf für solche Maßnahmen zur Verfügung stehen. Stellungnahme der Verwaltung: Eine Verlängerung des Förderzeitraums wird zum jetzigen Zeitpunkt seitens des Fördergebers abgelehnt. Der Zeitrahmen ist deshalb unbedingt einzuhalten. Ungeachtet dessen werden erneut Gespräche aufgenommen. Ergänzender Hinweis der Verwaltung: Der Bezirksbürgermeister bittet um eine dauerhafte Sicherstellung der Unterhaltungskosten für den Betrieb des Brunnes auf dem Pariser Platz. Carsharering
Anlage 6
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Anlage 6
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1104/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 09.05.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27