AN/1794/2018
Plastikmüll auf Großveranstaltungen – Selbstverpflichtungen erzielen!
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Bunt Antrag nach § 3
3084 Zeichen
An den Vorsitzenden des Ausschusses Umwelt und Grün Rafael Christof Struwe Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Thomas Hegenbarth Lisa Gerlach Rathaus - Spanischer Bau 50667 Köln Tel.: +49 (221) 221 - 25541 Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 05.12.2018 AN/1794/2018 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für Umwelt und Grün 17.12.2018 Plastikmüll auf Großveranstaltungen – Selbstverpflichtungen erzielen! Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Struwe, die Antragsteller bitten Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten Ausschusssitzung aufzunehmen: Beschluss: 1.) Die Verwaltung bemüht sich innerhalb der Kontakte mit Veranstaltern von Großveranstaltungen in Köln um eine gemeinsam ausgearbeitete und von allen unterzeichnete Selbstverpflichtung zur Verbesserung der Umweltbilanz der Veranstaltungen. Dabei soll insbesondere das Mül l- aufkommen reduziert werden. Teil der Selbstverpflichtung soll sein, dass die Veranstalter alle diesbezüglichen Maßnahmen ihrerseits transparent machen. 2.) Mit Verantwortlichen der Karnevalsumzüge und beteiligten Gruppen werden im Rahmen der Aushandlungen einer Selbstverpflichtung zur Verbesserung der Umweltbilanz insbesondere die Möglichkeiten ausgelotet, wie das Müllaufkommen durch das Werfen von verpacktem Wurfm a- terial reduziert werden kann. Gleichzeitig soll die Verwaltung in Gesprächen auf geänderte E r- nährungsgewohnheiten in der Bevölkerung (z.B. vegan/vegetarisch) hinweisen und für deren Berücksichtigung beim Einkauf von Wurfmaterial werben. Begründung: Zwischen 25 und 32 Tonnen lag in den vergangenen Jahren das Müllaufkommen auf dem Kölner Christopher Street Day. Viel des Mülls setzt sich aus diversen Einweg -Verbrauchsartikeln aus Plas- tik zusammen. Ähnliche Probleme gibt es bei allen Großveranstaltungen in Köln: Z. B. ist es bei der - 2 - Frage der Umweltverträglichkeit beim Karneval leider auch nicht besser bestellt. Da der CSD eine Demonstration ist, sieht die Verwaltung versammlungsrechtliche Auflagen zur Reduzierung des Müllaufkommens für keinen geeigneten Weg. In der Antwort auf unsere Anfrage "Plastikmüll auf dem Christopher Street Day in Köln" heißt es weiterhin, dass ein Nachhaltigkeitskonzept der Veran- staltenden des CSD nicht bekannt sei. Eine Reduzierung von problematischen Plastik -Einwegartikel könnte auf dem Wege einer Selbs t- verpflichtung der Veranstalter von Großveranstaltungen ermöglicht werden. Sie könnte inner halb der sowieso stattfindenden Gespräche und Kontakte mit der Verwaltung als Vorschlag eingebracht werden. Wenn relevante Veranstalter Kölns mitmachen, lässt sich so eine sinnvolle und informell bindende Vereinbarung erreichen: Weitgehender Verzicht auf P lastik-Einwegartikel, unnötiges Ve r- packungsmaterial, die Fokussierung auf Produkte mit guter Umweltbilanz wären denkbar. Gez. Thomas Hegenbarth gez. Lisa Hanna Gerlach
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1794/2018
- Typ
- Parteilos Antrag nach § 3
- Datum
- 05.12.2018
- Erstellt
- 05.12.2018 11:52