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V/0322/2013

Markenentwicklung und -führung "Wissenschaft + Lebensart": Übersetzung der Profilkomponente "Lebensart"

Vorlagen 07.05.2013

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Nächste Beratung: Werksausschuss Münster Marketing, Sitzung am 03.07.2013, TOP 7

Anlage 2 Vorlage 322-2013

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Beschlussvorlage

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Anlage 1 Vorlage 322-2013

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Anlage 2 Vorlage 322-2013

1287 Zeichen

Anlage 2 der Vorlage V/0322/2013 
 
 
 
 
 
 
 
Dem Beirat Münster Marketing gehören derzeit an: 
 
ƒ Prof. Dr. Klaus Niederdrenk, Fac hhochschule Münster (Vorsitzender) 
ƒ Markus Schabel, Sparkasse Münsterland Ost (stellvertretender Vorsitzender) 
ƒ Jörg Adler, Wesfälischer Zoologischer Garten Münster 
ƒ Dr. Hermann Arnhold, Westfälisches Landesmuseum für Kunst und 
Kulturgeschichte 
ƒ Prof. Dr. Dr. h. c. Klaus Backhaus, We stfälisch Wilhelms-Universität Münster 
ƒ Klaus Ehling, Münsterland e. V. 
ƒ Hermann Eiling, Handwerkskammer Münster 
ƒ Christian Göcking, NABU-Naturschutzstation Münsterland 
ƒ Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster 
ƒ Matthias Lückertz, Verein der Kaufmannschaft Münster 
ƒ Prof. Dr. Ute von Lojewski, Fachhochschule Münster 
ƒ Martin Mustroph, Evangelische Kirche 
ƒ Prof. Dr. Ursula Nelles, Westfälische Wilhelms-Universität Münster 
ƒ Robert Otte, Werksausschuss Münster Marketing 
ƒ Heinz Rittermeier, DGB-Region Münsterland 
ƒ Prof. Dr. Ulrike Röttger, Westfäli sche Wilhelms-Universität Münster 
ƒ Uwe Rotermund, noventum consulting 
ƒ Ludger Schnieder, Theater im Pumpenhaus 
ƒ Karl-Friedrich Schulte-Uebbing, IHK Nord-Westfalen 
ƒ Sabine Terhaar, FairPla.net 
ƒ Tobias Viehoff, Wirtsc haftsinitiative Münster 
ƒ Wilhelm Weischer, Baby One

Beschlussvorlage

4330 Zeichen

V/0322/2013 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Münster Marketing 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Markenentwicklung und -führung "Wissenschaft & Lebensart": Übersetzung der Profilkomponente 
"Lebensart" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
03.07.2013 Werksausschuss Münster Marketing Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die Ver waltung wird beauftragt, die Profilkomponente „Lebensart“ des im Integrierten 
Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingprozesses erarbeiteten Stadtprofils „Wissenschaft & 
Lebensart“ auf der Grundlage des Konzeptes „Münsters Lebensart“ (Anlage 1) zum zentra-
len Bestandteil vor allem in der Außenkommunikation zu machen.  
 
2. Es wird zur Kenntnis genommen, dass das Stadtprofil „Wissenschaft & Lebensart“ eine Fil-
terfunktion für die Schwerpunktsetzung von Münster Marketing übernimmt und durch die 
Initiierung und Umsetzung von Profil stärkenden Projekten weiter gestärkt wird. 
 
3. Münster Marketing wird beauftragt, dieses Profil gemeinsam mit den Akteuren in der Stadt 
weiter zu entwickeln und zu konkretisieren. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
keine 
 
 
Begründung: 
 
In einem br eit angelegten bürgerschaftlichen Integrierten Stadtentwicklungs - und Stadtmarketing-
prozess wurde für die Stadt Münster das Profil „Wissenschaft & Lebensart“ era rbeitet, welches 
2004 vom Rat der Stadt Münster einstimmig beschlossen worden ist. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0322/2013 
Auskunft erteilt: 
Frau Spinnen 
Herr Dr. Schmidt 
Ruf: 
492 27 00 
E-Mail: 
spinnen@stadt-muenster.de 
schmidtmatthias@stadt-muenster.de 
Datum: 
13.06.2013 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0322/2013 
Zunächst wu rde die Profilkomponente „Wissenschaft“ konkretisiert. Die vom Rat beschlo ssene 
Leitorientierung „Wir werden einer der führenden Bildungs -, Wissenschafts -, Fo rschungs- und 
Entwicklungsstandorte in Europa!“ aufgreifend, wurde 2007 gemeinsam von Westfälische r Wi l-
helms-Universität Münster, Fachhochschule Münster und Stadt Münster die Konzertierte Aktion 
Wissenschaftsstadt Münster gegründet. In diesem strategischen Netzwerk, welches sich 2011 in 
Münsters Allianz für Wissenschaft umbenannt hat, treiben die Partn er gemeinsam die Profilierung 
und Positionierung Münsters als Wissenschaftsstadt voran. Dabei konzentriert man sich auf Th e-
men, in welchen sich wissenschaftliche Expertise und Stadtentwicklung / Stadtidentität besonders 
gut verbinden. Derzeit sind es die S chwerpunkte Nanobioanalytik, Medizinische Prävention und 
„Dialoge zum Frieden“. 
 
In einem nächsten Schritt wurde nun auch Münsters Profilkomponente „Lebensart“ übersetzt, w o-
bei dieser Prozess der Konkretisierung maßgeblich vom Beirat Münster Mark eting (Mitglieder des 
Beirates: Anlage 2) initiiert und vorangetrieben und von der Westfäl ischen Wilhelms -Universität 
Münster mit Analysen wissenschaftlich begleitet worden ist. 
 
Der Beirat Münster Marketing empfiehlt, Münsters Lebensart wie folgt zu übersetzen: 
 
Münsters Lebensart… 
 
… erneuert sich ständig durch den Zustrom junger Menschen; 
… ist ohne die Grundnahrungsmittel Bildung und Wissen nicht denkbar; 
… begreift Gesundheit umfassend und als nachhaltigen Leitwert; 
… entwickelt Offenheit und Toleranz durch Dialog; 
… hält die Balance einer schönen Stadt. 
 
Die ausführliche Beschreibung der Profilkomponente kann Anlage 1 dieser Vorlage en tnommen 
werden. 
 
Das nunmehr in seinen beiden Komponenten konkretisierte Stadtprofil „Wissenschaft & Lebensart“ 
soll zentraler Bestandteil vor allem in der Außenkommunikation sein. Es übernimmt eine Filterfunk-
tion für die Schwerpunktsetzung von Münster Marketing und wird weiter gestärkt durch die Initii e-
rung und Umsetzung von Profil stärkenden Projekten. 
 
Über den Prozess und die Zwischenergebnisse der Übersetzung der Profilkomponente „Lebensart“ 
im Rahmen der Markenentwicklung und -führung „Wissenschaft & Lebensart“ wurde in der Sitzung 
des Werksausschusses Münster Marketing am 27. Februar 2013 informiert und diskutiert. Mit di e-
ser Vorlage findet die Verabredung ihre Umsetzung, im Werksausschuss diesbezüglich einen Be-
schluss herbeizuführen. 
 
 
I.V. 
gez. Hartwig Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: Übersetzung der Profilkomponente Lebensart (ausführliche Textfassung) 
Anlage 2: Übersicht über die Mitglieder des Beirates Münster Marketing

Anlage 1 Vorlage 322-2013

11963 Zeichen

Anlage 1 der Vorlage V/0322/2013 
 
Münsters Lebensart 
 
Präambel 
 
Münster ist für seine Lebensart vielfach ausgez eichnet worden. Die ho he Lebensqualität der 
Stadt und ihres Umlands ist einer ihrer wichti gsten „Rohstoffe“ und für die Zukunft einer ihrer 
wichtigsten Standortfaktoren. Die münsterische Lebensart weiter zu entwickeln ist Sache der 
gesamten Stadtgesellschaft; sie nach innen und außen zu kommunizieren und sichtbar zu 
machen die des Marketings und der Kommunikation im Konzert mit vielen Partnern. 
 
Münsters Lebensqualität beruht auf einigen wichtigen Säulen und Grundvoraussetzungen: 
 
• auf dem wirtschaftlichen Erfo lg der zahlreichen, vor a llem mittelständischen Unter-
nehmen, die mit ihrer Wertschöpfung die Zukunftsfähigkeit der Stadt sichern sowie 
attraktive und qualifizierte Arbeitsplätze für eine Vielzahl von Menschen aus Stadt 
und  Umland vorhalten,  
• auf der wissenschaftlichen Exzellenz der Ho chschulen, die für ein junges, multikultu-
relles Stadtbild sorgen und damit das Leben in Münster unverwechselbar prägen, 
• auf der sozialen Balance in der Stadt gesellschaft und damit der Teilhabe möglichst 
vieler an der hohen Lebensqualität der Stadt, 
• auf einer verantwortlichen Po litik, die um die Bedeutung ökologischer Nachhaltigkeit 
ebenso weiß wie um die der kulturellen Identität der Stadt. 
  
Das sind die Grundlagen, auf denen sich die spezifische Lebensart Münsters entfaltet. Aber 
wie lässt sie sich näher charakterisieren? 
 
Dem ersten Blick zeigt sich Münster als intaktes Ganzes, in einer wahrnehmbaren, lesbaren 
Gestalt: Eine schöne Stadt mit reicher Geschichte. Diese Stadt ist lebendig, aber sie braust 
nicht, sie überwältigt nicht, sondern lädt ein, macht Angebote. 
Auf den zweiten Blick erste Irritationen: Die eindrucksvolle Innenstadt mit ihrem ehrwürdigen 
Reigen historischer Bauten - aber wo kommt all das junge Volk her? Wie passt westfälisch-
behäbige Gemütlichkeit zu diesen quirligen Horden von Radfahrern und Joggerinnen? Und 
was hat diese schräge Lounge in mittelalterlichen Mauern zu suchen?  
Doch trotz solcher Überraschungen - stets bleibt das Gefühl: Irgendwie hält das zusammen, 
da ist nichts Zerrissenes. Mehr noch: Gerade diese Kontraste sind es, die den lebendigen 
Charme der Stadt ausmachen - einer Stadt in Balance.  
 
Mit dem Lebensgefühl Münsters ist es wohl wie bei einem guten Curry: Die Mischung 
macht's, das Zusammenspiel unterschiedlichster Aromen. Sicher: Einige Ingredienzien sind 
herauszuschmecken. Andere dagegen bleiben geheimnisvoll - auch für uns selbst - und den-
noch unverzichtbar.  
Zumindest fünf Hauptzutaten sind identifiziert: Fünf Themenfelder, an denen sich nachvoll-
ziehen lässt, was die Lebensart unserer Stadt so speziell und unverwechselbar macht - und 
zugleich so zukunftsträchtig.  
 
Münsters Lebensart  
- erneuert sich ständig durch den Zustrom junger Menschen 
- ist ohne die Grundnahrungsmittel Bildung und Wissen nicht denkbar 
- begreift Gesundheit umfassend und als nachhaltigen Leitwert 
- entwickelt Offenheit und Toleranz durch Dialog 
- hält die Balance einer schönen Stadt.

Mit jungem Puls.  
 
Über 170 Studierende auf 1.000 Einwohner - diese Dichte ist einzigartig unter Deutschlands 
großen Städten. Und jedes Jahr sorgen Münsters Hochschulen aufs Neue für Nachschub an 
jungen Gesichtern und Talenten, ebenso wie Münsters Unternehmen, die Jahr für Jahr über 
2.000 Jugendliche aus Stadt und Umland in Ausbildung nehmen. Überall sickern sie ein, sie 
erfüllen die Stadt - viele Institute und Bildungseinrichtungen verteilen sich über das gesamte 
Stadtgebiet. Zugleich schaffen sie sich neue, spannende Eigen-Räume - oft an den unerwar-
tetsten Stellen: Am alten Stadthafen. In einem früheren Bürogebäude. Oder auf einem ehe-
maligen Werksgelände. Manches davon bleibt temporär, verschwindet oder sucht sich neue 
Wege. Anderes setzt sich fest, wird zu einem Kern, um den sich Neues kristallisiert. Impulse 
oder Modelle für das Leben von Morgen? Mal sehen. Wer kann das heute schon wissen. 
Dass dieser stete Zustrom an Frische in Münster nicht glatt und einförmig fließt, gilt auch in 
übertragenem Sinne: Er trifft auf das Gefüge einer historischen Stadt und ihrer Traditionen. 
Das erzeugt Reibung, die für eine vitale städtische Betriebstemperatur sorgt. Die Konfrontati-
on mit neuen Ideen, unbekümmerter Frische, ungewöhnlichen Lebens- und Kulturformen ist 
eine ständige Herausforderung für die Stadtgesellschaft. Das steckt an, hält lebendig, be-
wahrt die Stadt vor Erstarrung in Schablonen und musealer Idylle. 
 
Unsere Perspektive 
Münster entwickelt sich zu einer Stadt der Möglichkeiten: Raum lassend für Experimen-
te, für junge Lebens- und Kulturstile, aufgeschlossen für neue Ideen und bereit zum kriti-
schen Dialog. 
 
 
 
 
Hungrig auf Wissen.  
 
Wissenschaft verpflichtet - bei uns macht sie Schule. Rund um die Hochschulen hat sich in 
Münster eine erstklassige Bildungslandschaft entwickelt, die in Qualität und Vielfalt ihresglei-
chen sucht. Und zwar in der Breite wie in der Spitze: Jeder, ob jung oder alt, kann sich hier 
nach seinen Bedürfnissen aus-, fort- und weiterbilden. Von der Kita über Musikschule und 
Berufsbildungszentren bis zum Graduiertenkolleg oder Studium im Alter wird dabei individu-
elle Exzellenz ebenso gefördert wie soziale Inklusion, das aktuellste Know-How zugleich mit 
der Frage nach dem Know-Why, das Mit- genauso wie das Vor- und Nachdenken. Kein Zu-
fall, dass eine hiesige Schule als die beste Deutschlands ausgezeichnet wurde. Und kein 
Wunder, dass sich das auch in der münsterischen Unternehmenslandschaft widerspiegelt - 
mit Arbeitsplätzen auf hohem Qualifikationsniveau, viele davon in wissensintensiven Zu-
kunftsbranchen. 
Wissen und Bildung sind die Grundnahrungsmittel dieser Stadt und garantieren zugleich ih-
ren Wohlstand. Strategische Netzwerke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stärken den 
Standort, Kooperationen zwischen Wissenschaft und Schule begeistern bereits Schüler für 
wissenschaftliche Themen, innovative Lernformen liefern den heranwachsenden Generatio-
nen Rüstzeug, mit dem sie die Herausforderungen der Wissensgesellschaft offensiv und 
neugierig annehmen können. 
 
Unsere Perspektive: 
Münster entwickelt sich von der Bildungsstadt weiter zur lernenden Stadt: Nicht der 
einmal erreichte Bildungsstand, sondern Wissensdurst wird zu unserem Leitmotiv - die Lust 
darauf, neues Wissen zu suchen und produktiv zu verarbeiten.

Fit für die Zukunft.  
Münsters Fitness bewegt sich im grünen Bereich: Die gesunde Lebenshaltung ist in Münster 
sprichwörtlich, die sport- und bewegungsorientierte Freizeitgestaltung im Stadtbild unüber-
sehbar. Das Fahrrad ist das Fortbewegungsmittel Nr.1. Das üppige Grün in der Stadt wie 
auch im Umland besitzt hohen Aufforderungscharakter: Rund um Aasee und Promenade, 
Parks und Sportanlagen halten sich Jung und Alt fit, naturnahe Sportarten sind besonders 
beliebt. Eine gesunde Work-Life-Balance zwischen Arbeit und Freizeit spielt in immer mehr 
Münsteraner Unternehmen eine große Rolle.  
Gesundheit und Zukunftsfähigkeit gelten in Münster auch in einem umfassenderen Sinne als 
Leitwert. So erweist sich etwa die Wirtschaftsstruktur als ausgesprochen "gesund" - keine 
krisenanfällige Monokultur, sondern breit gefächert und mittelständisch verankert sorgt sie 
mit hoher Innovationskraft für attraktive Arbeitsplätze und nachhaltige Prosperität. Auch der 
sorgsame Umgang mit natürlichen Ressourcen hat hohen Stellenwert - immer wieder werden 
Bürgerschaft und Unternehmen Münsters für beispielhafte Aktivitäten im Klima- und Umwelt-
schutz ausgezeichnet.  
Dass den Münsteranerinnen und Münsteranern ein bewusster und nachhaltiger Lebensstil 
mit aktiver Gesundheitsvorsorge so sehr am Herzen liegt, kommt nicht von ungefähr: Er ist 
eingebettet in eine herausragende medizinische Infrastruktur, besonders stark im Bereich 
von Forschung und Prävention, vernetzt mit innovativer Medizintechnologie und einer Ge-
sundheitswirtschaft, die zu den Wachstumsträgern der Stadt gehört.  
 
Unsere Perspektive 
Münster entwickelt sich zur Gesundheitsstadt: Zur Hauptstadt eines nachhaltigen, ge-
sundheits- und sportorientierten Lebensstils und zu einem Premium-Standort für Gesund-
heitswirtschaft und Life Sciences.  
 
 
 
 
Offen für den Dialog.  
Seit 1648 steht der Name Münsters für eine neue Art, mit Konflikten zwischen Nationen, Re-
ligionen und Kulturen umzugehen: Frieden durch Aushandeln - Toleranz durch Dialog. Die-
ses historische Erbe des Westfälischen Friedens ist heute wieder hochaktuell - in der interna-
tionalen Arena genauso wie innerhalb unserer Gesellschaft.  
Genauer gesagt: Schon vor der eigenen Haustür. Denn hinter dem erkennbar regional ge-
prägten Bild Münsters verbirgt sich bereits heute eine erheblich größere Internationalität und 
kulturelle Vielfalt, als es dem ersten Blick scheinen mag: Menschen aus mehr als 160 Natio-
nen leben hier. Uns diesen unterschiedlichen Kulturen bewusster zu öffnen, sie gezielter in 
das Leben der Stadtgesellschaft hineinzuholen, den offenen Dialog und Austausch - interkul-
turell und international - zu suchen und nachhaltig zu fördern: Das ist eine der wichtigsten 
Zukunftsaufgaben Münsters. Und ein weites Feld - mit vielfältigen Ressourcen, die darauf 
warten, intensiver genutzt zu werden. Das fängt an bei den wissenschaftlichen Institutionen, 
die ohne ihre interkulturellen und internationalen Kontakte keinen Tag arbeitsfähig wären. Es 
umfasst die „Hidden Champions“  in unserer Stadt - Unternehmen, die in ihren Sektoren eu-
ropa- oder weltweit führend und international bestens vernetzt sind. Das geht weiter über die 
verbesserte Einbindung Münsters in die internationale Kulturszene. Und es hört bei der Um-
setzung unseres ehrgeizigen Integrations- und Migrationsleitbildes noch längst nicht auf. 
 
Unsere Perspektive 
Münster füllt sein historisches Erbe mit neuem Leben: Hier entstehen national wie inter-
national wahrnehmbare Initiativen, die den Dialog unterschiedlicher Kulturen fruchtbar ma-
chen.

Schön - in der Balance.  
 
Schönheit ist ein Glücksversprechen. Aber wer kann schon ununterbrochen glücklich sein? 
Seien wir also bescheidener. Wenn so viele Menschen immer wieder finden, Münster sei ein-
fach "schön", heißt das wohl: In Münster - da lässt es sich gut leben. Das können wir bestäti-
gen. Und haben es seit der UN-Auszeichnung als "lebenswerteste Stadt" sogar schriftlich. 
In Münster verbinden sich - wie in nur wenigen Städten - ökonomische, ökologische, kulturel-
le und soziale Lebensqualitäten: Eine Stadt mit lesbarem und erlebbarem Stadtbild, mit kur-
zen Wegen, einer Balance von Urbanität und Natur, von historischem Ambiente, hoch entwi-
ckelter Baukultur und attraktiven innerstädtischen Erholungsräumen. Stabile Grundlage für 
den Wohlstand und die Entwicklungsdynamik der Stadt ist die prosperierende mittelständi-
sche Wirtschaft mit ihrem vielfältigen und ausgewogenen Branchenmix. Die guten berufli-
chen Perspektiven, die sich hier bieten, tragen zur hohen Lebenszufriedenheit der Menschen 
in Münster ebenso bei wie die hochwertigen kulturellen Angebote. Dazu kommt die ausge-
sprochene Familienfreundlichkeit mit individuellen Kinderbetreuungen und umfassenden Fa-
milienservices.  
Diese städtische Lebensqualität fällt jedoch nicht vom Himmel. Sie beruht auf dem starken 
Bürgersinn der Münsteranerinnen und Münsteraner, einer ausgeprägten Kultur der Anteil-
nahme und Verantwortungsbereitschaft bei Bürgern, Unternehmen und Institutionen: Um die 
hohen unterschiedlichen Qualitäten der Stadt in Balance zu halten, wird hier vielleicht enga-
gierter und leidenschaftlicher debattiert als anderswo. 
 
Unsere Perspektive 
Münster bleibt eine der lebenswertesten Städte Europas: Um diese Lebensqualität einer 
"Stadt in Balance" immer neu zu sichern, setzt die Stadt noch stärker auf die Beteiligung brei-
tester Schichten ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Beratungsverlauf (1)

03.07.2013 Werksausschuss Münster Marketing
TOP 7 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Promenade

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0322/2013
Typ
Vorlagen
Datum
07.05.2013
Erstellt
06.10.2020 14:37