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2049/2021

Jugendarbeit in Post-Corona-Zeiten

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 31.05.2021

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Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 15.06.2021

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

2866 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/512/2 
AN/0946/2021 
Vorlagen-Nummer  31.05.2021 
 2049/2021 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 15.06.2021 
 
Jugendarbeit in Post-Corona-Zeiten 
Mit Blick auf die Corona-Krise steht die Stadt Köln und die Jugendarbeit in dieser Stadt vor großen 
Herausforderungen. Insbesondere in der Post-Corona-Zeit müssen die Kräfte gebündelt und neue 
Kräfte freigesetzt werden, um unseren Jugendlichen eine ausreichend große Anzahl an (nieder-
schwelligen) Angeboten zu machen, ihre Erlebnisse, Sorgen und Nöte aufzuarbeiten. 
Daher bitten die Fraktionen von Grünen, CDU und Volt die Verwaltung um die Beantwortung folgen-
der Fragen: 
1. Wie sehen die Planungen der Verwaltung für die Post-Corona-Zeit mit Blick auf die Jugendarbeit in 
der Stadt Köln aus? 
2. Wie sieht der zur Zeit vorhandene finanzielle Rahmen für diese Angebote aus? Ist dieser Rahmen 
ausreichend oder müsste er aus Sicht der Jugendverwaltung erhöht werden? 
 
Die Jugendverwaltung nimmt hierzu wie folgt Stellung: 
 
Zu 1.  
Es ist der Jugendverwaltung ein dringendes Anliegen, die reguläre Arbeit der Jugendarbeit so schnell 
wie möglich wieder aufzunehmen, sobald es die Erlasslage von Seiten der Landesregierung zulässt. 
Die Finanzierung von Angeboten und Einrichtungen in der Jugendarbeit wird fortlaufend seit Beginn 
der Pandemie im März 2020 sichergestellt, so dass die bekannte und vorhandene Infrastruktur mit 
dem Raum- und Personalangebot im Verlauf der Pandemie aufrechterhalten werden kann.  
Die Fachkräfte in der Jugendarbeit haben im Rahmen ihrer im Lockdown erlaubten Möglichkeiten 
über digitale Tools, im Einzelgespräch oder in Kleingruppen den Kontakt zu ihren Zielgruppen auf-
recht erhalten und darüber hinaus eine neue digitale Infrastruktur aufgebaut. Die Planungen für neue 
Maßnahmen, Projekte und Angebote haben auch im Lockdown fortlaufend stattgefunden, so dass 
diese umgehend umgesetzt werden können, sobald die Erlasslage von Seiten des Landes NRW es 
wieder zulässt. 
Diese Maßnahmen ermöglichen es, dass die reguläre und bekannte Jugendarbeit mit ihren Angebo-
ten in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, ihren kultur- und medienpädagogischen Einrichtungen, 
Jugendberatung und Jugendverbandsarbeit in Köln nach Abklingen der Pandemie-Situation umge-
hend wieder stattfinden kann. Darüber hinaus soll auch die neu geschaffene digitale und virtuelle Inf-
rastruktur weiter genutzt werden.

2 
 
Zu 2.  
Die Finanzierung der Angebote und Einrichtungen der Jugendarbeit in der Stadt Köln wurde während 
des Pandemie-bedingten Lockdowns sowohl in 2020 als auch in 2021 sichergestellt. Für 2022 ist 
ebenfalls eine umfassende Umsetzung vorgesehen. Diese Planung steht aber bis auf weiteres unter 
dem Haushaltsvorbehalt.  
Gez. Voigtsberger

Beratungsverlauf (1)

15.06.2021 Jugendhilfeausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2049/2021
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
31.05.2021
Erstellt
27.05.2021 15:11