3917/2019
Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz – Stand: 31.10.2019
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Monatsbericht SBK_Oktober 2019
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Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Februar 2019 (Stand 28.02.2019) November 2019 www.zarinfar.de 1 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Oktober 2019 (Stand 31.10.2019) . . 2. ProjektBESCHREIBUNG Der geplante Eröffnungstermin des gesamten Ensembles am Offenbachplatz war für den 07. November 2015 geplant und wurde im Juli 2015 aufgrund gravierender Probleme bei den technischen Anlagen und dem Brandschutz abgesagt. Im Zuge der anschließenden Neustrukturierung des Projektes durch die Einbindung neuer Projektbeteiligter und die Aufarbeitung des gestörten Bauablaufes erhöhte der Rat der Stadt Köln das Budget im November 2016 auf 404 Mio. € brutto, um die Handlungsfähigkeit des Bauherrn aufrecht zu erhalten. Nach der Einarbeitung und Grundlagenermittlung des neuen Planungsbüros für die technischen Anlagen, erfolgte im Juni 2017 eine erste Prognose zur Weiterentwicklung der Bühnensanierung. Die erweiterte Entwurfsplanung zur Heilung der TA-Planung wurde am 31.05.2019 vorgelegt. Hieraus ergeben sich gemäß Bericht zur Termin- und Kostenprognose vom 25.06.2019 (zum Stichtag 31.05.2019) eine erwartete Schlüsselübergabe im 2. Quartal 2023 und Projektkosten in Höhe von 554,13 Mio. € bis zu 571,2 Mio. € brutto. Der Rat der Stadt Köln hat in der Sitzung vom 26.09.2019 das Projektbudget nunmehr auf 554,1 Mio. € brutto erhöht. 1. ProjektKENNDATEN Offenbachplatz Sanierung Opernhaus Sanierung Schauspielhaus Kinder- oper Kleines Haus2 1 Standort: Offenbachplatz in Köln Bauherr: Bühnen der Stadt Köln Legende: NGF= Netto-Geschossfläche BGF= Brutto-Geschossfläche BRI= Brutto-Rauminhalt BEREICH 1 Opernhaus NGF: 35.960 m² BGF: 46.429 m² BRI: 160.258 m³ BEREICH 2 Schauspielhaus/ Kinderoper/ Kleines Haus NGF: 15.151 m² BGF: 19.719 m² BRI: 72.547 m³ SUMMEN NGF: 51.111 m² BGF: 66.148 m² BRI: 232.805 m³ Hinweis zum Risikomanagement: Aufgrund der Projektkomplexität und der damit verbundenen zeitintensiven Planungs- und Abstimmungsprozesse, ist die periodische Bewertung der Projektrisiken in Quartalen angemessen. Über Änderungen in den Projektrisiken wird jeweils zum Ende des Quartals in den Monatsberichten März, Juni, September und Dezember berichtet. Demzufolge ergeben sich in diesem Monatsbericht gegenüber dem Stand September 2019 keine Änderungen in der Risikobewertung. Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Februar 2019 (Stand 28.02.2019) November 2019 www.zarinfar.de 2 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Oktober 2019 (Stand 31.10.2019) Erläuterung zum Sachstand Termine: Wegen des erhöhten Nachbearbeitungsbedarfs der LPH 3H gibt es in der Bearbeitung der LPH 5H eine Verzögerung von ca. 10 Wochen im Bauteil Opernhaus. Die Nacharbeit der LPH 3H soll bis 02.12.2019 abgeschlossen werden. Die Planer sind aufgefordert, zu diesem Zeitpunkt auch darzustellen, wie die v.g. Verzögerungen aufgeholt werden können. Die Ausschreibung und Vergabe der vorgezogenen Maßnahmen für technische Anlagen verzögert sich ebenfalls, da für drei Gewerke keine Angebote abgegeben wurden. Insgesamt ist festzustellen, dass die Ausschreibungsunterlagen für die neu auszuschreibenden Gewerke der technischen Anlagen einen hohen Nachbesserungsbedarf aufweisen, weshalb sich die Veröffentlichung dieser Ausschreibungen in den Januar 2020 verschiebt. Dies hat Auswirkungen auf den Beginn der Bauausführung und gegebenenfalls in Folge auch auf die geplante Schlüsselübergabe. Im Bereich der Vergaben (LPH 6+7) wurde die Zeitschiene aktualisiert, weswegen sich hier eine Verlängerung der Zeiträume ergibt. Dies hat jedoch keine weiteren Auswirkungen auf den Beginn der Bauausführung. Weitere Auswirkungen auf die Terminplanung durch die Nachbearbeitung der LPH 3H und die Verzögerung der LPH 6+7 der vorgezogenen Maßnahmen werden derzeit untersucht. 2. ProjektTERMINE Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Februar 2019 (Stand 28.02.2019) November 2019 www.zarinfar.de 3 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Oktober 2019 (Stand 31.10.2019) Kostenprognose 553,37 Mio. € (553,37 Mio. €) Auszahlungsstand 348,39 Mio. € (345,86 Mio. €) Verpflichtungen 403,23 Mio. € (401,32 Mio. €) 348,39 Mio € 281,96 Mio € 97,53 Mio € 23,73 Mio € 403,23 Mio € 150,14 Mio € 553,37 Mio € 23,40 Mio € Mio. € 100 Mio. € 200 Mio. € 300 Mio. € 400 Mio. € 500 Mio. € 600 Mio. € 700 Mio. € Kostenrisiken Kostenprognose Kostenentwicklung Summe Verpflichtungen Sonstige Verpflichtungen Nachträge Grundaufträge Auszahlungsstand ( ) Zahlen des Vormonats 571 Mio. € (Projektkosten inkl. Risikokosten per Prognose vom 25.06.2019) 554,1 Mio. € (durch Ratsbeschluss vom 26.09.2019 genehmigtes Budget) Kostenprognose inkl. Risikokosten 576,77 Mio. € (576,77 Mio. €) Erläuterung zum Sachstand Kosten: Die Projektkosten wurden auf Grundlage der aktuellen Terminplanung und den aktuellen Erkenntnissen aus der Heilung der Planung erstellt und sind eine Fortschreibung der Kostenprognose vom 25.06.2019 (AWARO Dok.-Nr. 358682). Die vorliegenden Zahlen basieren auf den von der Projektsteuerung überprüften Angaben der Objektüberwachungen mit Stand 25.10.2019. Für die Kostengruppe 700 basieren die Daten auf dem Kenntnisstand der Projektsteuerung. Gegenüber dem letzten Monatsbericht aus September 2019 ergeben sich Änderungen im Auszahlungsstand (+ 2,5 Mio. €) sowie im Bereich der Kostenentwicklung (- 1,9 Mio. €), welche in die Verpflichtungen überführt werden konnten (+ 1,9 Mio. €). Diese Verpflichtungen betreffen größtenteils die Kostengruppe 700 (Honorarkosten) sowie vertraglich vereinbarte Preissteigerungen. Die Gesamt-Kostenprognose hat sich im Vergleich zum Vormonat nicht verändert - sie beläuft sich auf 553,37 Mio. € bzw. 576,77 Mio. € inklusive Risikokosten. Mit der Gesamtbudgeterhöhung vom 26.09.2019 auf 554,1 Mio. € wurde die Handlungsfähigkeit des Bauherrn zur Fortführung des Bauvorhabens aufrechterhalten. Somit sind die ermittelten Prognosekosten momentan durch das zur Verfügung stehende Budget gedeckt. Die Prognosekosten inkl. Risikokosten sind durch das Budget nicht gedeckt. (345,86 Mio €) (280,16 Mio €) (97,32 Mio €) (23,84 Mio €) (401,32 Mio €) (152,04 Mio €) (553,37 Mio €) (17,06 Mio €) 3. ProjektKOSTEN KostenVERLAUF der letzten 6 Monate 335 Mio. € 338 Mio. € 341 Mio. € 343 Mio. € 346 Mio. € 348 Mio. € 389 Mio. € 391 Mio. € 394 Mio. € 396 Mio. € 401 Mio. € 403 Mio. € 554 Mio. € 554 Mio. € 554 Mio. € 553 Mio. € 553 Mio. € 553 Mio. € 404 Mio. € 554 Mio. € 250 Mio. € 300 Mio. € 350 Mio. € 400 Mio. € 450 Mio. € 500 Mio. € 550 Mio. € 600 Mio. € 05.2019 06.2019 07.2019 08.2019 09.2019 10.2019 Auszahlungsstand Verpflichtungen Prognose Budget (23,40 Mio €) Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Februar 2019 (Stand 28.02.2019) November 2019 www.zarinfar.de 4 Monatsbericht Sanierung Bühnen Köln Oktober 2019 (Stand 31.10.2019) Planung Die Entwurfsplanung (LPH 3H) zur Heilung der TA-Planung wurde zum 31.05.2019 durch die Planer für alle Kostengruppen übergeben und befindet sich aktuell im Prüfungsprozess bei den Bühnen Köln und Ihren Beauftragten. Ein Arbeitsstand zur Ausführungsplanung (LPH 5H) des Bauteils Kinderoper wurde Mitte September vorgestellt und befindet sich derzeit in der finalen Bearbeitung. Die Ausführungsplanungen (LPH 5H) für die Bauteile Opernhaus, Schauspielhaus und Kleines Haus sind in Teilen in der Bearbeitung. Weiterhin gestaltet sich der Nachbearbeitungsbedarf der LPH 3H für einige Bauteile umfangreicher als erwartet. Ausschreibung und Vergabe Aktuell liegt der Schwerpunkt der Arbeiten in der Erstellung von Leistungsverzeichnissen und der Durchführung von Ausschreibungs- und Vergabeverfahren sowohl für vorgezogene Maßnahmen als auch für Hauptmaßnahmen. Bei den vorgezogenen Maßnahmen handelt es sich um Leistungen, die bis zum Start der Hauptmaßnahmen umgesetzt werden sollen, mit dem Ziel, den späteren Bauablauf der Hauptmaßnahmen zu optimieren. Die vorgezogenen Maßnahmen betreffen überwiegend Gewerke der KG 300 (Baukonstruktionen). KG 300 Bauwerk — Baukonstruktionen: Die Dachabdichtungs-, Wärmedämmverbundsystem- und Rohbauarbeiten wurden vergeben und beauftragt. Die Ausschreibung zu Estricharbeiten einzelner Bauteile wurde am 21.10.2019 submittiert und befindet sich derzeit in der Prüfung. Weitere Estricharbeiten, Fliesenarbeiten und die Bodenbelagsarbeiten befinden sich derzeit in der Bearbeitung der Ausschreibungsunterlagen. KG 400 Bauwerk — Technische Anlagen: Die Vergabestruktur der neu auszuschreibenden technischen Gewerke wurde entschieden. Die Vergabe soll in Gewerken bauteilübergreifend erfolgen. Für die Hauptgewerke der raumluft- und elektrotechnischen Anlagen ist aufgrund des Umfanges eine Vergabe in jeweils zwei Losen ( Los 1: Opernhaus, Los 2: Schauspielhaus + Kinderoper + Kleines Haus ) vorgesehen. Zur Zeit befinden sich die Ausschreibungsunterlagen aller Bauteile für die Gewerke der Wärmeversorgungsanlagen, der Feuerlöschanlagen, der Starkstromanlagen, der raumlufttechnischen Anlagen und der Kälteanlagen für raumlufttechnische Anlagen in Bearbeitung. Für die übrigen Gewerke wurden im Rahmen der Firmengespräche die bestehenden Vertragsverhältnisse durch Zusatzvereinbarungen ergänzt, so dass keine gesonderten Vergabeverfahren erforderlich sind. Drei der im Rahmen der vorgezogenen Maßnahmen benötigten Gewerke der technischen Anlagen wurden beschränkt neu ausgeschrieben. Ausführung Zur Zeit finden die Arbeiten zur Mängelbeseitigung der bereits abgenommenen Gewerke wie Rohbau, Dachabdichtungen, Metallfassaden statt. Gleichzeitig befinden sich die Gewerke Kunst- und Natursteinarbeiten in den Treppenhäusern und Zuwegungen sowie die Schlosserarbeiten und Aufzüge in der Fertigstellung, so dass zu Beginn der Hauptmaßnahmen Störungen durch unbeteiligte Gewerke vermieden werden. Als vorgezogene Maßnahmen wurde mit der Ausführung der erforderlichen Änderungen an Dachabdichtung und Wärmedämmverbundsystem begonnen. Die Rohbauarbeiten als Vorbereitung der Hauptmaßnahmen beginnen in Kürze. Die theatertechnischen Gewerke der KG 479 befinden sich weiterhin in den Bauteilen Opernhaus und Schauspielhaus in der Fertigstellung zur Durchführung von Sachverständigen- Abnahmen. Gleichzeitig werden bereits Inbetriebnahmen und Schulungen der Bühnenmitarbeiter an den bühnentechnischen Anlagen durchgeführt. 4. ProjektSCHWERPUNKTE
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 14.11.2019 3917/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 26.11.2019 Finanzausschuss 09.12.2019 Rechnungsprüfungsausschuss 10.12.2019 Unterausschuss Kulturbauten 03.03.2020 Bericht über die Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz – Stand: 31.10.2019 Mit dem Monatsbericht Oktober 2019 gibt die Verwaltung den aktuellen Sachstand zur Sanierung der Bühnen am Offenbachplatz zur Kenntnis. Die Ausführungsplanungen für Opernhaus, Schauspielhaus und Kleines Haus befinden sich weiter im Verzug, da die Nacharbeiten bei der erweiterten Entwurfsplanung für diese drei Häuser noch nicht abgeschlossen sind. Bislang wurden in dieser Planungsphase bi s Ende Oktober 2019 zehn Wochen verloren. Ob und wie sich di e- ses Risiko tatsächlich auf die Gesamtdauer der Sanierung auswirkt wird sich im August 2020, nach Abschluss des Vergabeverfahrens für die neu auszuschreibenden haustechnischen Gewerke zeigen. Dies em Risiko wird mit verschiedenen Maßnahmen entgegengewirkt: Die Aufwendungen für die Qualitätssicherung wurden erhöht, die Planer wurden aufgefordert, Wege aufzuzeigen, wie der Termin der Fertigstellung der Ausführungsplanung im August 2020 gehalten werden kann und in einem extern geleiteten Workshop wird an einer Optimierung der projektinternen Kooperation gearbeitet. Für den Nacharbeitungsbedarf der erweiterten Entwurfsplanung wurde den Planern der Haustechnik eine Frist bis Dezember 2019 gesetzt. Zentra le Arbeitsschwerpunkte sind hier die akustische Bearbeitung der Neupl a- nung und die Planung der Brandschotts. Vor dem Hintergrund der Schwierigkeiten mit der Qualität und der Vollständigkeit der haustechnischen Planung werden die Planungsleistungen der Au sführungsplanung jetzt optional mit den neu auszuschreibenden hau s- technischen Gewerken ausgeschrieben. Damit besteht für den Fall, dass sich die Schwierigkeiten bei der Pl a- nung fortsetzen sollten, die Rückfallebene der Vergabe dieser Planungsleistungen an die ausführenden Firmen. Allerdings werden die Ausschreibungen dadurch erst zwei Monate später als ursprünglich geplant an den Markt gebracht werden können. Die Kostenprognose veränderte sich im Oktober 2019 gegenüber dem September 2019 nicht und verblieb bei 553 Mio. € ohne Berücksichtigung der Risiken und bei Berücksichtigung aller bekannten Risiken bei 577 Mio. €. Die Ausgaben stiegen um 2,5 Mio. € und die Verpflichtungen um 1,9 Mio. € auf 403 Mio. €. Im Bereich der vorgezogenen Maßnahmen wurden die im Sommer 201 9 nicht erfolgreichen Ausschreibungen erneut veröffentlicht. Gleichzeitig wurden geeignete Firmen auf diese Ausschreibung angesprochen. Die Au s- schreibung für die Estricharbeiten konnte submittiert werden. gez. Streitberger
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3917/2019
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 14.11.2019
- Erstellt
- 11.11.2019 14:23