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AN/0066/2020

Taubenhaus Chorweiler

Anfrage nach § 4 BV6 (Grüne) 16.01.2020

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 6 (Chorweiler), Sitzung am 23.01.2020, TOP 7.2.7

Anfrage (Grüne BV6)

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Anfrage (Grüne BV6)

3390 Zeichen

Auweiler - Blumenberg - Chorweiler - Esch - Fühlingen - Heimersdorf - Kasselberg - Langel - Lindweiler - Merkenich - Pesch - Rheinkassel - Roggendorf - Seeberg - Thenhoven - Vokhoven - Weiler - Worringen 
  
 Die Fraktion  
 Bündnis90/Die Grünen 
in der BV Köln-Chorweiler 
 Pariser Platz 1 
 50765 Köln 
 Bezirksrathaus Chorweiler 
 Eingang beim Bezirksbürgermeister:  
AN/0066/2020 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 23.01.2020 
 
Taubenhaus Chorweiler 
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
Um die unkontrollierte  Vermehrung der Stadttauben in Köln zu stoppen und 
die Population auf eine unschädliche Menge zu beschränken, wurde  bereits 
vor mehreren Jahren (nach dem Vorbild anderer Großstädte) von Verwaltung und 
Rat der Stadt Köln ein Stadttaubenkonzept beschlossen, das im Wesentlichen 
beinhaltet, dass die Tauben zum Nisten und zur Nahrungssuche an Taubenhäuser 
gewöhnt werden sollen, damit (durch den Austausch der Gelege durch 
Gips-Eier) die Zahl der Tauben nach und nach reduziert werden kann.- 
 
Auch unser Stadtbezirk ist von der Taubenplage betroffen ist und die Schäden 
(z. B. an den S-Bahnhöfen, vielen Kirchen und anderen Gebäuden) trotz der 
zahlreichen Versuche die Tauben durch  z. T. aufwändige, aber letztlich wirkungslose Maßnahmen 
wie Drähte o. a. fernzuhalten, sind unübersehbar und werden durch Zufütterung sogenannter 
Tierfreunde noch verstärkt. 
Ein Großteil der Hochhäuser im Kern von Chorweiler gehört wenigen Gesellschaften wie GAG, 
Vonovia, LEG, BGP  etc., daher sind dort die Ansprechpartner bekannt. 
Auch sind die Zuständigkeiten in den Bereichen des Eingangs des City-Centers, des 
S-Bahnhofes und der KVB-Station Chorweiler mit Bussen und Bahnen klar definiert worden. 
Vor allem im Bereich der unterirdischen Bahnstation und an den Balkonen der Hochhäuser sind 
die Tauben stark vertreten und verursachen durch Kot und Nestbau starke Schäden an der 
Gebäudekonstruktion. Von Hygienischen Aspekten und Wohnqualitätsverlust der Mieter in den 
Hochhäusern, die ihre Balkone nur vergittert und sehr eingeschränkt nutzen können, wollen wir gar 
nicht erst sprechen. Auch die unterirdische Bahnstation, die Kunden und Besucher in das City-
Herrn Bezirksbürgermeister 
Reinhard Zöllner 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker

Center Chorweiler und den Stadtbezirk bringt, also das Aushängeschild von Chorweiler und dem 
Einkaufszenter darstellt, ist von Taubenkot regelmäßig so stark verschmutzt, dass die Leute sich 
ekeln und dann woanders einkaufen. 
Kürzlich wurde in der BV Nippes ein solches Taubenhaus beantragt.AN/1581/2019. 
Auch in der BV Chorweiler haben wir schon mehrfach ein solches Taubenhaus gefordert. 
 
Wir fragen die Verwaltung: 
1.) Warum gibt es immer noch kein Taubenhaus oder ein anderes wirksames Konzept die 
Stadttauben in ihrer Vermehrung einzuschränken? 
2.) Wann wird in Chorweiler ein solches Konzept umgesetzt, da ja dies auch den Nutzen der 
Investitionen von mehreren Millionen Euro bei der Neugestaltung der Plätze langfristig 
sichern würde? 
3.) Wie wird ein Fütterungsverbot durchgesetzt? 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
Bündnis`90 / Die Grünen 
 
Wolfgang Kleinjans                      Inan Metinoglu    Lilo Heinrich  
Fraktionsvorsitzender   stellv. Fraktionsvors.  Bezirksvertreterin

Beratungsverlauf (1)

23.01.2020 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 7.2.7 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Pariser Platz 1

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Details

Aktenzeichen
AN/0066/2020
Typ
Anfrage nach § 4 BV6 (Grüne)
Datum
16.01.2020
Erstellt
16.01.2020 10:37