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3996/2017

Einrichtung einer Querungshilfe auf der Heidelberger Strasse in Buchforst

Beantwortung einer Anfrage (BV) 23.04.2018

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 04.06.2018, TOP 7.1.5

Beantwortung einer Anfrage (BV)

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Beantwortung einer Anfrage (BV)

4281 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/64 
 
Vorlagen-Nummer 
 3996/2017 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 04.06.2018 
 
Einrichtung einer Querungshilfe auf der Heidelberger Strasse in Buchforst 
hier: Anfrage der SPD-Fraktion in der Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim am 09.10.2017, 
TOP 7.2.2 
Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Mülheim bittet um Beantwortung folgender Fragen: 
 
1. „Welche Möglichkeiten der Querungshilfen sind für das Teilstück (von der Unterführung - von Os-
ten kommend - bis zur Hoffmannstrasse) gegeben? (Zebrastreifen, Ampel, Sprunghilfe, Schülerlot-
sen, etc.).“ 
 
2. „Welche Möglichkeit der Querung, insbesondere auf der Höhe der Kopernikusstraße, ist möglich?“ 
 
3. „Wie kann eine Querungshilfe, insbesondere in der Wegstreckenführung zur Grundschule Koperni-
kusstrasse, zum Seniorenzentrum Köln-Buchforst und zur Kulturkirche Köln Buchforst eingerichtet 
werden?“ 
 
4. „Wie kann der Runde Tisch Köln-Buchforst bei dieser Planung eingebunden werden?“  
 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Zu 1. – 3.: 
 
Aufgrund des Straßenquerschnitts (vier Fahrspuren für den Kfz-Verkehr) und der mittigen Gleistrasse 
der Stadtbahn ist eine gesicherte Querungsmöglichkeit auf dem genannten Teilstück der Heidelber-
ger Straße nur mittels einer signalisierten Querung herzustellen. 
 
Gesicherte Querungshilfen stehen heute im Bereich des Knotenpunktes Frankfurter Stra-
ße/Heidelberger Straße sowie im Bereich des Knotenpunktes Heidelberger Straße/Bunsenstraße zur 
Verfügung, um vom nördlichen Quartier über die Heidelberger Straße das südliche Quartier zu errei-
chen. 
 
Im betreffenden Abschnitt besteht hingegen derzeit nur die Möglichkeit, die Straße ungesichert zu 
queren. Die verkehrliche Situation, der recht geringe Verkehr auf der Heidelberger Straße, bietet al-
lerdings immer wieder ausreichend große Zeitlücken, in denen gefahrlos gequert werden kann.  
Dies wird auch durch die ermittelten Verkehrszahlen bestätigt (Gesamtquerschnitt Heidelberger Stra-
ße: morgens: 466 Pkw/h und abends: 630 Pkw/h). 
Des Weiteren kommt der größte Anteil der Fahrzeuge gebündelt im Pulk von den benachbarten Am-
pelanlagen angefahren, so dass zwischen diesen Fahrzeugpulks sehr große Lücken auftreten, die 
komfortabel zum Queren genutzt werden können. 
 
Aus dem Tunnel herauskommend wird der Verkehr auf der Heidelberger Straße zudem durch Be-

2 
 
schilderung auf querende Kinder hingewiesen. 
 
Auch aus Sicht der Polizei ist der Bereich unauffällig. 
 
Da auch die Sichtbeziehungen für den querenden zu Fuß Gehenden als gut zu bezeichnen sind, weil 
die Heidelberger Straße hier sehr gradlinig verläuft, ist aus Gründen der Verkehrssicherheit derzeit 
kein besonderer Bedarf für eine Querungshilfe zu erkennen. Zur Verbesserung der Querungsbedin-
gungen auch für schwächere am Verkehr teilnehmende Personen wie Kinder und ältere Menschen 
und auch um größere Umwege für eine solche gesicherte Überquerung zu vermeiden, kann die Licht-
signalanlage an der Kopernikusstraße erweitert werden. Aufgrund der ÖPNV-Abwicklung, zur Ver-
meidung langer Wartezeiten und unnötiger Abbrems- und Anfahrvorgänge, wird hier eine verkehrs-
abhängige Steuerung erforderlich.  
 
Nach einer entsprechenden Beschlussfassung durch die Bezirksvertretung erfolgt die Straßenpla-
nung und darauf aufbauend auch die Signalplanung. Mit dem erforderlichen, entsprechenden Pla-
nungsvorlauf aufgrund der Komplexität der Situation durch den vorhandenen Baumbestand und durch 
die heutige Kreuzungsgeometrie, ist eine kurzfristige Realisierung nicht möglich. Die Maßnahme ist 
aber dann zur Umsetzung vorgemerkt.  
 
 
 
Zu 4.:  
 
Grundsätzlich ist die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern bzw. Bürgervereinen, die nähere In-
formationen und Anregungen zur Verbesserung der örtlichen Gegebenheiten äußern können, von der 
Verwaltung gewünscht. Die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern bzw. Bürgervereinen erfolgt, 
um im Rahmen von Planungsmaßnahmen einen bestmögliches Planungsergebnis zu erhalten. 
 
Sollte die Verwaltung mit der Herstellung einer signalisierten Querungsmöglichkeit beauftragt werden, 
würde sich eine Einbindung des Runden Tischs Buchforst anbieten.

Beratungsverlauf (1)

04.06.2018 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 7.1.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
3996/2017
Typ
Beantwortung einer Anfrage (BV)
Datum
23.04.2018
Erstellt
19.12.2017 14:57