2936/2018
Umsetzungsstand des Radverkehrskonzeptes Innenstadt
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Mitteilung Ausschuss
10292 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661/4 661/4 Vorlagen-Nummer 12.11.2018 2936/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 13.11.2018 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 06.12.2018 Umsetzungsstand des Radverkehrskonzeptes Innenstadt Am 14.06.2016 wurde das Radverkehrskonzept Innenstadt durch den Verkehrsausschuss als Hand- lungsrahmen für künftige Verkehrsplanungen im Bezirk beschlossen (Vorlagen-Nr. 1171/2016). Mit dem dritten Beschlusspunkt der geänderten Vorlage wurde die Verwaltung damit beauftragt, in re- gelmäßigen Abständen über die Umsetzungsstände zu berichten. Im Folgenden soll der aktuelle Sachstand dargestellt werden. Bereits ab Ende 2016 wurde mit der Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht auf den Kölner Rin- gen begonnen, hierfür war an den Kreuzungen zwischen Ritterstraße und Maastrichter Straße eine Erneuerung der Lichtsignalanlagen erforderlich. Nachdem die personellen Voraussetzungen zur Um- setzung des Radverkehrskonzeptes Innenstadt im Verlaufe des Jahres 2017 geschaffen wurden und daraufhin zusätzliches Personal eingestellt werden konnte, wurden bisher 9 weitere Maßnahmen un- terschiedlichen Umfangs umgesetzt. 6 weitere Maßnahmen befinden sich aktuell in der Bauphase. Somit wurden seit 2017 insgesamt 15 Maßnahmen des Radverkehrskonzeptes Innenstadt umgesetzt bzw. mit der Umsetzung begonnen. 10 Maßnahmen befinden sich zudem im Planungsstadium. Ziel ist es, in einem Zeitraum von 4 Jahren (2017-2020) ca. 30 % des gesamten Konzeptes umzuset- zen. Vor dem Hintergrund der bereits erledigten Aufgaben erscheint das Ziel aus heutiger Sicht er- reichbar. 2017/2018 umgesetzte Maßnahmen: 1. Querung Maastrichter Straße/Ehrenstraße Im August 2017 wurde mit der Querungsstelle über den Hohenzollernring zwischen Ehrenstraße und Maastrichter Straße eine komfortable, direkte Führung für Radfahrende, die sich zwischen Belgischem Viertel und City bewegen, geschaffen. Radfahrende haben ihr eigenes Signal erhalten und können seitdem auf gesamter Breite der Ehren- bzw. Maastrichter Straße die Ringe queren. Heute haben sie deutlich verbesserte Verkehrsbedingungen, da sie zuvor die leicht versetzte Fuß- gängerfurt nutzen und ihr Rad schieben mussten. 2. 1. Bauabschnitt Ulrichgasse + Piktogrammkette Im November 2017 wurde mit dem ersten Bauabschnitt der Ulrichgasse der erste Schritt zur fahr- radfreundlichen Umgestaltung der Nord-Süd-Fahrt umgesetzt. Zwischen Ankerstraße und Kartäu- serwall wurde im Zuge einer Fahrbahnsanierung je Richtungsfahrbahn eine der 3 Kfz-Fahrspuren in einen 2,50 Meter breiten Radfahrstreifen umgewandelt. Alle Ampelanlagen auf dem gut 340 Me- ter langen Streckenabschnitt wurden erneuert und unter Berücksichtigung des Radverkehrs ange- passt. Sämtliche querenden Einbahnstraßen wurden für Radfahrende in Gegenrichtung geöffnet, um eine höhere Quartiersdurchlässigkeit zu erzielen. Im weiteren Verlauf der Achse wurde im Vor- griff auf den zweiten Bauabschnitt der Ulrichgasse zwischen Kartäuserwall und Volksgartenstraße eine Netzlücke mithilfe der Piktogrammkette geschlossen. Große Fahrradsymbole in regelmäßigen 2 Abständen verdeutlichen Radfahrenden, dass sie hier fahren dürfen, und Autofahrenden, dass sie mit Radverkehr zu rechnen haben. 3. Freigabe der Nordseite Deutzer Brücke Im März 2018 wurde die Nordseite der Deutzer Brücke für den Zweirichtungs-Radverkehr freige- geben. Somit entstand als Alternative zur Hohenzollernbrücke eine direkte Route zwischen Altstadt und dem Rechtsrheinischen. Im Radverkehrskonzept Innenstadt wurde grundsätzlich empfohlen, auf allen Rheinbrücken auf beiden Seiten das Radfahren im Zweirichtungsverkehr zu ermöglichen. Die Südseite der Deutzer Brücke ist bereits viele Jahre für beide Richtungen freigegeben. 4. Radfahr- und Schutzstreifen auf dem Theodor-Heuss-Ring Im Juli 2018 wurde eine neue Regellösung für Radverkehrsanlagen in der Innenstadt erstmals auf den Kölner Ringen umgesetzt. Auf der nördlichen Richtungsfahrbahn des Theodor-Heuss-Rings wurden durch den Entfall einer der 2 Fahrspuren und durch eine Neuordnung des Parkens von Schräg- in Längsaufstellung komfortable Räume für Radfahrende (2,50 Meter Breite) geschaffen. Auch auf der Südseite ist eine der 2 Kfz-Fahrspuren zugunsten des Radverkehrs entfallen. Auf- grund des insgesamt schmaleren Fahrbahnquerschnitts musste hier allerdings ein 2,25 Meter brei- ter Schutzstreifen markiert werden, damit für die senkrecht aus den Parktaschen ausparkenden Kfz genügend Rangierfläche verbleibt. 5. Fahrradstraße in der Zülpicher Straße Nachdem die Zülpicher Straße 2016 zwischen Universitätsstraße und Paula-Kleinmann-Weg vor- erst versuchsweise für Durchgangs-Kfz-Verkehr gesperrt worden war, wurde der Abschnitt nun endgültig zur Fahrradstraße erklärt. Der gesperrte Abschnitt soll weiterhin allein Radfahrenden vorbehalten bleiben. Im Juli 2018 wurde das Kopfsteinpflaster mit einer Asphaltschicht überzogen. Durch Markierungen und Beschilderung ist die neue Regelung gut erkennbar. 6. Radfahrstreifen auf der Cäcilienstraße Nach der Ulrichgasse und dem Theodor-Heuss-Ring ist auf der nördlichen Richtungsfahrbahn der Cäcilienstraße im August 2018 eine Fahrspur in einen Radfahrstreifen umgewandelt worden. Zwi- schen Nord-Süd-Fahrt und den Taxiständen am Neumarkt können Radfahrende seitdem auf dem breiten Radfahrstreifen auf der Fahrbahn fahren. Auf Höhe der Fleischmengergasse erreicht der links abbiegende Radverkehr über eine Bordsteinabsenkung eine Aufstellfläche im Bereich des bisherigen Radweges. Dies führt insgesamt zu einer Entzerrung im Seitenraum und verringert das Konfliktpotenzial mit zu Fuß Gehenden. Ausgangspunkt der Neuaufteilung des Straßenraums wa- ren die Bauarbeiten am „Motel One“. 7. Schutzstreifen südlicher Heumarkt und Radfahrstreifen Markmannsgasse Ebenfalls im August 2018 wurde der Schutzstreifen aus der Straße Am Malzbüchel im Bereich der Handwerkskammer am Heumarkt bis an das Rheinufer verlängert. Die Neuaufteilung des Straßen- raums wurde im Zuge einer Fahrbahnerneuerung durchgeführt. Darüber hinaus wurde als An- schluss in nördliche Richtung im Bereich des Tunnels unter dem Maritim-Hotel eine der 2 Fahrspu- ren zugunsten eines 2,50 Meter breiten Radfahrstreifens umgewandelt. Damit ist eine neue kom- fortable Radverbindung geschaffen worden. Der Radfahrende gelangt nun umwegfrei aus Rich- tung Bäche und Neumarkt in die Altstadt und auf die Nordseite der Deutzer Brücke. 8. Verbesserung der Radverkehrsführung an der Kreuzung Rothgerberbach zwischen Am Weidenbach und Griechenpforte Im September wurden an der Kreuzung Rothgerberbach im Vorgriff auf die Einrichtung der Nord- Süd-Fahrradstraßenachse auf den Zufahrten Am Weidenbach und Griechenpforte vorgezogene Aufstellflächen für den Radverkehr markiert. Diese Aufstellflächen sind über Schutzstreifen be- quem zu erreichen. Radfahrende stehen nun deutlich im Sichtfeld des Autoverkehrs und können die Kreuzung komfortabler überqueren. 9. Pilotstrecke am Hohenstaufenring Im Oktober 2018 wurde im Kernbereich der Kölner Ringe zwischen Zülpicher Platz und Linden- straße eine von 2 Fahrspuren je Fahrtrichtung in einen Radfahrstreifen umgewandelt. Der rund 450 Meter lange Abschnitt wurde – zunächst als Pilotstrecke – in beiden Richtungen entsprechend 3 umgebaut. Neben umfangreichen Markierungen war auch die Erneuerung von 2 Ampelanlagen an den Kreuzungen Lindenstraße/Schaafenstraße und Beethovenstraße/Schaevenstraße erforderlich. Außerdem wurde Tempo 30 für den Autoverkehr eingeführt, die Kurzzeitparkplätze in Ladezonen (tagsüber) bzw. Bewohnerparken (nachts) umgewandelt. Aktuell in Umsetzung befindliche Maßnahmen: 6 weitere Maßnahmen des Radverkehrskonzeptes Innenstadt befinden sich derzeit in der Bauphase: 10. Öffnung der Gladbacher Straße für den gegenläufigen Radverkehr 11. Einrichtung der Fahrradstraße Friesenwall als Einstieg in den Fahrradstraßenring „Wälle“ 12. Optimierung der Radverkehrsführung am Neumarkt 13. In der Vorgebirgsstraße wird im Zuge des zweiten Bauabschnittes Ulrichgasse die 2017 markier- te Piktogrammkette zu einem Schutzstreifen erweitert. 14. Ebenfalls im Zuge des zweiten Bauabschnittes Ulrichgasse wird auf dem Sachsenring zwischen Eifelstraße und Brunostraße je Fahrtrichtung eine der jeweils 2 Kfz-Fahrspuren in einen Radfahr- streifen umgewandelt. 15. Der gesamte Knotenpunkt Ulrichgasse/Sachsenring einschließlich des verbleibenden Abschnittes der Ulrichgasse ohne Radfahrstreifen zwischen dem Berufskolleg Ulrepforte und dem Sachsen- ring wird umgebaut. Die Gesamtausgaben für die genannten 15 Einzelmaßnahmen zur Umsetzung des Radverkehrskon- zepts Innenstadt betragen ca. 5 Mio. Euro. Darin enthalten sind Kosten zur Erneuerung von Lichtsig- nalanlagen, Tiefbaukosten inkl. Fahrbahndeckensanierung sowie Kosten der Markierung und Be- schilderung. Maßnahmenschwerpunkte 2019/2020: Derzeit werden folgende Maßnahmenschwerpunkte vorbereitet, die in den nächsten 2 Jahren umge- setzt bzw. deren Umsetzung vorbereitet werden soll: 16. Ubierring (nördlicher Fahrtrichtung) – Umwandlung Kfz-Spur in Radfahrstreifen 17. Salierring (nördlicher Fahrtrichtung) – Umwandlung Kfz-Spur in Radfahrstreifen 18. Barbarossaplatz (nördlicher Fahrtrichtung) – Lückenschluss zwischen Ringe-Süd und Pilot- strecke 19. Ringe Kernbereich – Umsetzung einer Piktogrammkette als Zwischenlösung und Ausarbeitung eines Stufenplans zur schrittweisen Umwandlung Kfz-Spur in Radfahrstreifen 20. Neuköllner Straße/Tel-Aviv-Straße – Umsetzung einer Piktogrammkette als Zwischenlösung und Ausarbeitung eines Stufenplans zur Umwandlung Kfz-Spur in Radfahrstreifen bis zur Cäcili- enstraße 21. Achse Riehler Straße/Turiner Straße – Umwandlung Kfz-Spur in Radfahrstreifen 22. Gummersbacher Straße – Umwandlung Kfz-Spur in Radfahrstreifen 23. Christophstraße – Umwandlung Kfz-Spur in Radfahrstreifen 24. Magnusstraße – Umwandlung Kfz-Spur in Radfahrstreifen 25. Umsetzung Fahrradstraßen – Schwerpunkt Wälle und Nord-Süd-Fahrradstraßenachse Anlage Anlage 1: Übersichtsplan Umsetzung Radverkehrskonzept Innenstadt – umgesetzte Einzelmaßnah- men 2017/2018 und geplante Maßnahmen 2019/2020 Gez. BG Blome
RVKI_Umsetzungsstand_Nov_2018_Anlage1
1078 Zeichen
3 - Freigabe Nordseite Deutzer Brücke 23b - Gereonstraße 2 - erster BA Ulrichgasse 17 - Salierring (nördliche Fahrtrichtung) 6 - Cäcilienstraße 8 - Am Weidenbach/ Griechenpforte 25b - Nord-Süd- Fahrradstraßen 5 - Zülpicher Straße 12 - Neumarkt 4 - Theodor-Heuss-Ring 7 - südlicher Heumarkt/ Markmannsgasse 1 - Querung Maastricher /Ehrenstr. 9 - Pilotstrecke am Hohenstaufenring 15 - zweiter BA Ulrichgasse: Ulrichgasse/Sachsenring 11 - Friesenwall 10 - Gladbacher Straße 13 - zweiter BA Ulrichgasse: Vorgebirgsstraße 21a - Riehler Straße 25a - Mauri- tiuswall 18 - Barbarossaplatz (nördl. Fahrtrichtung) 16 - Ubierring (nördliche Richtungsfahrbahn) 23a - Christophstraße 22 - Gummersbacher Straße 20 - Piktogrammkette Nord-Süd-Fahrt 19 - Piktogrammkette Ringe 21b - Turiner Straße 24 - Magnusstraße Radverkehrskonzept Innenstadt Übersichtsplan Umsetzungsstand Einzelmaßnahmen Maßnahmen Radverkehrsnetz RVKI Projekte 2017/2018 - umgesetzt/in Umsetzung Zwischenzustand Piktogrammkette (geplant) Stand: 05.11.2018 Maßnahmenschwerpunkte 2019/2020 Mitteilung 2936/2018 - Anlage 1
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2936/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 12.11.2018
- Erstellt
- 04.09.2018 07:20