V/0197/2005
Integriertes Handlungskonzept / Städtebaulicher Maßnahmenplan gemäß § 171 e Baugesetzbuch
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1. Ergänzungsvorlage
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DER OBERBÜRGERMEISTER STADT |) MÜNSTER Stadtplanungsamt Vorlagen-Nr.: V/0197/2005/1 Öffentliche Berichtsvorlage Auskunft erteilt: Herr Thiel Herr Temme Ruf: 492 61 80 492 16 00 E-Mail: ThielA@stadt-muenster.de TemmeJ@stadt-munester.de Datum: 14.06.2005 Betrifft Integriertes Handlungskonzept / Städtebaulicher Maßnahmenplan gemäß 8 171 e Baugesetzbuch für das Programmgebiet "Soziale Stadt" Kinderhaus-Brüningheide Beratungsfolge 14.06.2005 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Vorberatung 16.06.2005 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 16.06.2005 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Vorberatung 16.06.2005 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 21.06.2005 Stiftungskommission Vorberatung 22.06.2005 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 23.06.2005 Kommission zur Förderung der Integration v. Menschen m. Behinderungen Vorberatung 28.06.2005 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 29.06.2005 Hauptausschuss Vorberatung 29.06.2005 Rat Entscheidung Bericht: Chronologie: Die Verwaltung beantwortet mit dieser Ergänzungsvorlage zur Vorlage 0197/2005 die von der CDU-Fraktion und dem FDP-Vertreter in der BV-Nord am 07.06.05 in einem gemeinsam einge- brachten Antrag gestellten Fragen. Die Ergänzungsvorlage schließt sich damit nahtlos an die bisherige Berichterstattung durch die Verwaltung und die entsprechende Befassung der politischen Gremien mit der Thematik "Soziale Stadt" Kinderhaus-Brüningheide an. Durch gemeinsamen Antrag der CDU und SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-Nord vom 01.02.2001 wurde die Verwaltung gebeten, gut 10 Jahre nach der städtebaulichen Nach- besserung eine Arbeitsgruppe zur Verbesserung der aktuellen Situation im Wohngebiet Nord- westschleife einzurichten. Aus dieser Arbeitsgruppe, in der Bürgerinnen und Bürger sowie Akteu- re vor Ort mit eingebunden waren, wurde der Verwaltung Ende 2001 ein Papier mit Vorschlägen zur: Stabilisierung der Bevölkerungsstruktur, Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen, Integration von Spätaussiedlern und Migranten, baulich — räumlichen Aufwertung des Wohngebietes VVVWV >» Verbesserung der gewerblichen Struktur > Verbesserung des Stadtteilimage unterbreitet. Des Weiteren machte die Arbeitsgruppe den Vorschlag, zur Abstimmung eines Konzeptes für Kinderhaus einen Workshop durchzuführen. Dieser Workshop wurde unter dem Titel „Kinderhaus eine gute Adresse“ am 10.10.2002 mit großer ‚Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, ver- schiedenster privater und öffentlicher Akteure vor Ort sowie Vertreter der in der BV-Nord vertre- tenen Parteien veranstaltet. Als Ergebnis des Workshops wurde angeregt, für das Wohngebiet „Brüningheide“ einen Antrag auf Aufnahme in das Bund-Länder-Förderprogramm „Soziale Stadt“ zu stellen. Daraufhin stellten CDU und SPD-Fraktion in der BV-Nord am 25.01.2003 gemeinsam den Antrag an den Rat der Stadt Münster: „Die Verwaltung wird beauftragt unverzüglich zu prüfen, ob und unter welchen Bedingungen der Stadtteil Kinderhaus in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen werden kann. Mit Beschluss der Vorlage 37/2004 hat der Haupt- und Fi- nanzausschuss am 26.04.2004 die Verwaltung beauftragt, die Aufnahme der Stadtzelle „Brü- ningheide“ in das Bund-Länder-Programm die „Soziale Stadt“ zu beantragen. Der Antrag wurde daraufhin umgehend gestellt. Anlässlich eines Ortstermins mit Vertretern des federführenden Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW (MSWKS) im August 2004 wurde von diesen empfohlen, die aus dem Stadtteil heraus entwickel- te erste Bestands- und Zielanalyse als Grundlage aufzugreifen und in einem gemeinsamen Pro- zess zwischen Verwaltung, Wohnungswirtschaft und örtlichen Akteuren zu einem abgestimmten integrierten Handlungskonzept weiter zu entwickeln und mit der Wohnungswirtschaft eine ver- bindliche Erklärung über deren aktive Beteiligung an einem Erneuerungsprozess abzuschließen. Mit der Vorlage 0197/2005 und dieser E1 kommt die Verwaltung den entsprechenden Erforder- nissen nach. Vorbemerkung: Die Verwaltung hat zusammen mit allen im Wohngebiet Kinderhaus tätigen Akteuren ein Handlungsprogramm zur nachhaltigen Stärkung der bürgerschaftlich-sozialen Kräfte im Stadtquartier erstellt. Dieses prozesshaft vor Ort erarbeitete integrierte Handlungskonzept deckt mit seinen unterschiedlichen Projekten sechs Handlungsfelder mit einem finanziel- lem Gesamtvolumen von 3,573 Mio. € (Anlage 2a) ab. Bei den beschriebenen Einzelprojekten zum Antrag an das Bund-/Länderprogramm „Sozi- ale Stadt“ für Kinderhaus handelt es sich um eine beispielhafte Aufzählung von Projekten, die von Akteuren vor Ort (Mitarbeiter/innen der jeweils vor Ort tätigen freien, öffentlichen und privaten Träger, der Wohnungswirtschaft, der Mieterinitiativen, Migrantinnen und Migranten sowie einzelner Bürger und Bürgerinnen) entwickelt wurden. Mit der Realisie- rung der Projekte soll der sich verschärfenden sozialen und räumlichen Spaltung in Kin- derhaus-Brüningheide entgegen gesteuert werden. Die vorgeschlagenen Projekte sind somit das Teilergebnis eines sowohl auf Partizipation als auch auf Kooperation angeleg- ten Prozesses, welcher in der Projektumsetzungsphase in dieser Form fortbestehen soll. Auf Grund der angespannten finanziellen Situation der Stadt Münster hat die Verwaltung entschieden, den städtischen Eigenanteil an diesem Programm von 1,0 Mio. € auf 500.000 € zu reduzieren. Hiermit geht einen Reduzierung der Fördersumme einher, so dass sich, sowohl das Gesamtvolumen der Maßnahmen auf 1,95 Mio. € als auch die Zuordnung der Kosten zu den einzelnen Projekten verringert. Diese pauschale Kostenreduzierung und Zuordnung zu den einzelnen, beispielhaft aufgeführten Projekten in den einzelnen Hand- lungsfeldern ist mit den Akteuren vor Ort einvernehmlich abgestimmt worden. Über die Machbarkeit bzw. Realisierung der Einzelmaßnahmen entscheiden die zuständigen politi- schen Gremien nach Vorberatung mit den Akteuren vor Ort aber erst nach Eingang des Bewilligungsbescheides des MSWKS und damit nach Kenntnis der Gesamtkosten. Damit wird die Möglichkeit aufrechterhalten, Prioritäten bei der Projektauswahl/ und -umsetzung zu setzen. Die Anlage 2 b zur E 1 beinhaltet eine kalkulatorische Kostendarstellung der einzelnen Maßnahmen in einer Gesamthöhe von 1,95 Mio. €. Auf dieser finanziellen Basis sollte der Förderantrag beim MSWKS gestellt werden. Fragestellungen: In der Sitzung der BV-Nord am 07.06.05 wurde von der CDU-Fraktion und dem FDP-Vertreter ein gemeinsamer Antrag mit sieben Fragen einschließlich entsprechender Unterfragen (Anlage 1 zur Ergänzungsvorlage) zu der Vorlage 0197/2005 eingebracht. Frage 1: Die Kosten und die Finanzierung sind für jedes einzelne Projekt darzustellen. Dabei ist auch die Zuständigkeit des jeweiligen Fachausschusses auszuweisen. Antwort zu 1: Die Darstellung der Kosten für die einzelnen Projekte sowie die jeweilige Ausschusszuständigkeit sind der Anlage 2b- dieser Ergänzungsvorlage zu entnehmen. Darüber hinaus wird auf die Vor- bemerkung verwiesen. Frage 2: . Sind die vorgeschlagenen Projekte durch die in Ziffer 4 der Vorlage dargestellten Finanzierungs- mittel gedeckt? 2.1. Falls nein, wer entscheidet über die Auswahl der umzusetzenden Projekte? Antwort zu 2: Bezüglich der finanziellen Deckung der einzelnen Projekte wird auf die Darstellung in der Anlage 2b verwiesen. Daraus ergibt sich, dass die Finanzierung der Projekte, unter der Maßgabe der Ausführungen in den Vorbemerkungen, gesichert ist. 2.1. Sollten vom Zuschussgeber weniger Mittel zur Verfügung gestellt werden als beantragt, senkt sich der städtische Zuschussanteil im gleichen prozentualen Verhältnis entspre- chend und somit auch das finanzielle Gesamtvolumen der Maßnahmen. Über die Mach- barkeit bzw. Realisierung der dann möglichen Einzelmaßnahmen entscheiden die zu- ständigen politischen Gremien nach Vorberatung mit den Akteuren vor Ort. Frage 3: Wer wird Gesellschafter der angedachten Trägergesellschaft? 3.1 Mit welchem Personaleinsatz wird diese zur Steuerung des Projektablaufes ausgestattet? 3.2 Welche Kosten würde dies mit sich bringen? 3.3 Auf welche Dauer ist die Trägergesellschaft ausgelegt? Antwort zu 3: Es ist nicht daran gedacht, eine Trägergesellschaft zu gründen. Der Terminus "Kinderhauser Zu- kunft" ist als Synonym für eine von Bürgerinnen und Bürgern, Akteuren, Gewerbetreibenden und Wohnungsgesellschaften etc. vor Ort für notwendig erachteten Zusammenschluss für eine Trä- gerschaft verwendet worden. Eine solche "Trägerschaft" soll die ehrenamtliche Arbeit, das bür- gerschaftliche Engagement, die Selbsthilfe und Eigenverantwortung aller gesellschaftlichen Gruppen zusammenführen und koordinieren. 3.1 Das Projekt "Soziale Stadt - Kinderhaus" soll über den Projektzeitraum von fünf Jahren von der Lenkungsgruppe Kinderhaus und nicht von einer "Trägergesellschaft" gesteuert werden. Die Federführung der Lenkungsgruppe Kinderhaus liegt bei der Verwaltung. Der hierfür erforderliche Personaleinsatz wird von den beteiligten öffentlichen und privaten Trägern im Rahmen der normalen Personalkosten mitgetragen. Zusätzlich soll eine Per- son mit ca. 10 — bis maximal 20 Stunden wöchentlich die Projekte koordinieren und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Auch hierbei gilt die Prämisse, dass sich der Personaleinsatz an dem zur Verfügung stehenden Finanzvolumen orientieren muss. 3.2 Im Handlungsfeld 7 "Managementkosten" werden für das Teilprojekt 7.01 "Projektkoordi- nation/Projektsteuerung" für den Projektzeitraum insgesamt 100.000 € (jährlich 20.000 €) beantragt. 3.3 Ein Zusammenschluss „Kinderhauser Zukunft“ soll in ehrenamtlicher Form auch nach dem Projektzeitraum weiter fortbestehen. Frage 4: Welche der in der Anlage 3 aufgeführten 36 Einzelprojekte sollen nach Programmende auslau- fen? 4.1. Welche kommen für eine sich anschließende städtische Fortführung mit welchen Kosten in Betracht? Antwort zu 4: Grundsätzlich sind alle Einzelprojekte auf max. fünf Jahre befristet. Innerhalb des Projektzeitrau- mes sollen die Projekte so weiterentwickelt werden, dass sie in Form bürgerschaftlichen Enga- gements und ehrenamtlicher Tätigkeit in Selbsthilfe und Eigenverantwortung fortgeführt werden können. Dabei ist nicht vorgesehen, dass zusätzliche städtische Mittel bereitgestellt werden müs- sen. 4.1 Die finanziellen Mittel sind grundsätzlich auf das Projekt beschränkt. Sollte sich nach Ab- lauf des Projektzeitraumes die Frage stellen, ob und inwieweit einzelne Maßnahmen fortgesetzt werden sollten, wird die Verwaltung die entsprechenden Gremien durch Be- richts- und Beschlussvorlagen frühzeitig informieren. Insbesondere im Hinblick auf die fi- nanzielle Lage der Stadt wird dann zu entscheiden sein, ob die Maßnahme unabweisbar ist und wie sie finanziert werden sollte. Frage 5: Welche der in der Anlage 3 aufgeführten 36 Einzelprojekte könnten bereits an in (Ganz-) Kinder- haus vorhandene Strukturen ankoppeln? 5.1 Gibt es Parallelstrukturen? Antwort zu 5: Alle Projekte sind in den jeweiligen Arbeitsgruppen, die sich mit den sechs Handlungsfeldern befasst haben entwickelt worden. Die Mitglieder dieser Arbeitsgruppen rekrutierten sich u. a. wiederum aus Mitarbeiter/innen der jeweils vor Ort tätigen freien, öffentlichen und privaten Trä- ger, der Wohnungswirtschaft, der Mieterinitiativen sowie einzelner Bürger und Bürgerinnen aus Kinderhaus. 5.1 Durch diese Vorgehensweise wurde von Anfang an sichergestellt, dass die Projekte an vorhandenen Strukturen in Kinderhaus angebunden sind und keine Parallelstrukturen entstehen. Frage 6: 6. Wie viel Personalstellen würde das Programm insgesamt aufweisen? 6.1 zu welchen Kosten? 6.2 welche bieten sich nach Programmende zur Weiterführung an? Antwort zu 6: Bisher sind in den Projekten vier Stellen — befristet - neu vorgesehen. Die geschätzten Stellen- kosten — ermittelt anhand der Personaldurchschnittskosten der Stadt Münster - sind in der Kos- tenberechnung für das jeweilige Projekt enthalten und sollen somit über Förderung mit abgedeckt werden. Bei den über die Personalkosten hinausgehenden weiteren Kosten in den benannten Projekten handelt es sich um Sachkosten und Projektmittel. Bei den Projekten 5.02 und 5.06 handelt es sich um eine städtische Trägerschaft, das Projekt 6.01 wird von einem kirchlichen Träger betreut. Weitere Stellenanteile/Personalkosten sind derzeit explizit in den Projektbeschreibungen nicht ausgewiesen. Die jeweils betreuenden Fachämter, kirchlichen oder sozialen Träger stellen das Mitarbeiterpotential projekt- und aufgabenbezogen abschnittsweise bzw. nach Bedarf zur Verfü- gung, so dass sich keine konkreten Zahlen zum gegenwärtigen Zeitpunkt angeben lassen. 6.1: Die Kosten verteilt auf die Projekte: j « Projekt 5.02: 1 Sozialpädagoge auf fünf Jahre, 1/1 Stellenanteil 267.650,00 € « Projekt 5.06: 1 Sozialpädagoge auf fünf Jahre, 1/2 Stellenanteil 133.825,00 € 1 Sachbearbeiter auf fünf Jahre, 1/2 Stellenanteil 102.220,00 € « Projekt 6.01: 1 Sozialarbeiter auf fünf Jahre, 2/3 Stellenanteil 178.434,00 € 6.2 Die finanziellen Mittel sind grundsätzlich auf das Projekt beschränkt. Sollte sich nach Ab- lauf des Projektzeitraumes die Frage stellen, ob und inwieweit einzelne Maßnahmen fortgesetzt werden sollten, wird die Verwaltung die entsprechenden Gremien durch Be- richts- und Beschlussvorlagen frühzeitig informieren. Insbesondere im Hinblick auf die finanzielle Lage der Stadt wird dann zu entscheiden sein, ob die Maßnahme unabweis- bar ist und wie sie finanziert werden sollte. Frage 7: In welchem zeitlichen und sachlichen Zusammenhang stehen die Erweiterung des Einkaufszent- rums Kinderhaus am Idenbrockplatz und das Projekt 2.01; Stärkung Nebenzentrum Sprick- mannstraße? . 7.1 Welche Priorität ergibt sich aufgrund der Einbeziehung in das Projekt "Soziale Stadt"? Antwort zu 7: Gem. Maßnahmebeschreibung zum Projektblatt 2.01 des Integrierten Maßnahmenkonzeptes Städtebaulichen Maßnahmenplans für das Programmgebiet „Soziale Stadt“ Kinderhaus- Brüningheide zur Erarbeitung eines integrierten städtebaulichen und lokalwirtschaftlichen MaßR- nahmenkonzeptes für den Bereich „Nebenzentrum Sprickmannplatz“ / Umfeld „Zentrum Kinder- haus“ sollen die Funktionen des „Nebenzentrums Sprickmannplatz“ und des „Zentrums Kinder- haus“ für Angebote der Nahversorgung und ergänzender Dienstleistungen im Stadtteil sowie als identitätsstiftende Quartiersplätze nicht nur erhalten, sondern insbesondere auch wirtschaftlich gestärkt werden, um in Konkurrenzsituationen zu anderen Versorgungsstandorten und - angeboten im Stadtteil und in der Gesamtstadt dauerhaft bestehen zu können. Dabei soll das „Zentrum Kinderhaus“ perspektivisch entsprechend dem Einzelhandelskonzept der Stadt durch einen neu zu etablierenden Versorgungs- und Dienstleistungsbereich (im Sinne eines neuen, verbindenden funktionalen „Trittsteines“) zwischen beiden Zentren ergänzt werden. Hierzu bereitet die Verwaltung eine Verfahrensvorlage mit Auftrag für eine Investorenausschrei- bung für die 1. Beratungskette nach den Sommerferien vor. Dabei soll insbesondere der Verfahrensvorschlag zur Erweiterung des Zentrums Kinderhaus gem. Vorlage Nr. V/0081/2005, dem im Februar 2005 die BV Nord und der ASSVW zugestimmt haben, berücksichtigt werden. In die Beratung dieser Verfahrensvorlage werden auch die im Bürgerantrag vom 29. Mai 2005 in Sachen „Erweiterung des Zentrums Kinderhaus“ artikulierten Argumente gegen eine Zentrums- erweiterung (Anlage 3 zur Ergänzungsvorlage) eingebracht. Dieser Bürgerantrag wird in der Sit- zung des Rates am 29.06.2005 als Antrag nach 8 24 GO bekannt gegeben werden. Auf der Grundlage der o.a. Verfahrensvorlage sowie vor dem Hintergrund des o.g. Bürgerantrags vom 29.05.2005 ist dann durch die parlamentarischen Gremien zu entscheiden, ob das Verfah- ren zur Erweiterung des Zentrums Kinderhaus nach Westen auf der Grundlage des gemeinsa- men Antrages der CDU- und SPD-Fraktion in der BV-Nord aus dem Jahre 2004 fortgesetzt wer- den soll. j Gem. Projektblatt 2.01 ist vorgesehen, dass im von der Verwaltung bis Ende 2005 zu erarbeiten- den, integrierten städtebaulichen und lokalwirtschaftlichen Maßnahmenkonzept für den Bereich „Nebenzentrum Sprickmannplatz“ / Umfeld „Zentrum Kinderhaus“ weitere Vorschläge und MaßR- nahmen zur funktionalen Stärkung und gestalterischen Optimierung, insbesondere im Bereich des Sprickmannplatzes, aufgezeigt werden. Anschließend sollen dann mit Hilfe von externen Moderatoren diese Vorschläge und Maßnahmen mit den örtlich relevanten Akteuren (AG „Soziale Stadt Kinderhaus“, Bewohnerinitiativen, Kaufleuten und Gewerbetreibenden, Vermietern, Ver- pächtern, Lokalpolitikern etc.) in Hinblick auf ihre weitere Umsetzung abgestimmt werden. Das integrierte städtebauliche und lokalwirtschaftliche Maßnahmenkonzept wird grundsätzlich von der Verwaltung selbst erarbeitet. Hierfür ist keine Förderung im Rahmen des zu beantragen- den Projektes „Soziale Stadt / Kinderhaus-Brüningheide“ veranschlagt worden. Die Erarbeitung dieses Konzeptes ist also sachlich, zeitlich und finanziell unabhängig von einer Förderzusage durch das Land. Lediglich für die Beauftragung der externen Moderationsleistungen sind von Seiten der Verwal- tung geringfügige Landesfördermittel im Rahmen dieser Teilmaßnahme veranschlagt worden. 7.1 Die Frage nach den Prioritäten kann kurzfristig und beim jetzigen Verfahrensstand nicht geklärt werden. Es erscheint unwahrscheinlich, dass nennenswerte Fördermittel aus dem Projekt „Soziale Stadt“ Synergieeffekte für die Erweiterung des Zentrums Kinder- haus darstellen können. I.V. IV. gez. gez. Schultheiß Dr.Klein Stadtdirektor Stadträtin Anlagen: Anlage 1 - Antrag der CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Münster-Nord und des FDP-Vertreters der Bezirksvertretung Münster Nord vom 06.06.2005 Anlage 2a - Ursprüngliche Kosten-Gesamtübersicht nach Projekten Anlage 2b - Kalkulatorische Kosten-Gesamtübersicht nach Projekten Anlage 3 - Bürgerantrag nach 8 24 GO (Frau Lewejohann, Frau Heyink, Frau Wagstaff zusammen mit 1065 Unterschriften) vom 29. Mai 2005 an den Oberbürgermeister der Stadt Münster auf Verzicht einer Erweiterung des bestehenden Einkaufszentrums Kinderhaus im Bereich Langebusch. Erläuterung der Abkürzungen der Ausschüsse: BVNO - Bezirksvertretung Münster-Nord AKJF - Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien ASGAf - Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung AUB - Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen ASSVW - Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung , Verkehr und Wirtschaft ASW - Ausschuss für Schule und Weiterbildung SPA - Sportausschuss W-AWM - Werksausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster A-WFM - Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderung Münster GmbH
Beschlussvorlage
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DER OBERBÜRGERMEISTER Stadtplanungsamt Betrifft Integriertes Handlungskonzept / Städtebaulicher Maßnahmenplan gemäß § 171 e Baugesetzbuch für das Programmgebiet "Soziale Stadt" Kinderhaus-Brüningheide Beratungsfolge 02.06.2005 Ausschuss für Gleichstellung Vorberatung 07.06.2005 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung 08.06.2005 Ausländerbeirat Anhörung 08.06.2005 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung 14.06.2005 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Vorberatung 16.06.2005 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung 16.06.2005 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Anhörung 21.06.2005 Stiftungskommission Vorberatung 22.06.2005 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung 23.06.2005 Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen Vorberatung 29.06.2005 Hauptausschuss Vorberatung 29.06.2005 Rat Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: 1. Der Rat legt auf der Grundlage des Beschlusses des Haupt- und Finanzausschusses vom 26.05.2004 (vgl. Vorlage 37/2004), das in der Anlage 1 markierte Gebiet „Brüningheide“ als Maßnahmegebiet des Bund-Länder-Programms „S tadtteile mit besonderem Entwicklungs- bedarf – Die Soziale Stadt“ fest und beauftragt die Verwaltung erneut, die Aufnahme in das Bund-Länder-Programm zu beantragen. 2. Der Rat stimmt dem Integrierten Handlungskonzept / Städtebaulichen Maßnahmenplan ge- mäß § 171 e BauGB (Anlagen 2 und 3) für das in der Anlage 1 dargestellte Gebiet zu. 3. Der Rat nimmt die mit der Wohnungswirtschaft erzielte Kooperationsvereinbarung (Anlage 4) zur Kenntnis. Vorlagen-Nr.: V/0197/2005 Auskunft erteilt: Herr Thiel Ruf: 492 61 80 E-Mail: ThielA@stadt-muenster.de Datum: 10.05.2005 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - 4. Die notwendigen Finanzmittel werden entsprechend bereitgestellt, dabei steht die konkrete jährliche Mittelbereitstellung unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Rates zum jeweiligen Haushaltsplan. Aus der in Anlage 2 dargestellten Gesamtübersicht des Integrierten Handlungskonzeptes / städtebaulichen Maßnahmenplans ergibt sich folgende Finanzierungsübersicht: Gesamtausgaben 2006 bis 2010 1.950.000,00 € davon erwartete Einnahmen aus Landesförderung 2006 bis 2010 1.365.000,00 € davon vereinbarte Beteiligung Dritter/Träger 2006 bis 2010 85.000,00 € Es verbleiben zur städtischen Finanzierung in den Jahren 2006 bis 2010 500.000,00 €. Die gemäß Anlage 2 beteiligten Fachämter werden entsprechend den oben gemachten Aus- sagen jeweils jährlich die benötigten Haushaltsmittel anmelden. Daher erfolgt hier keine Dar- stellung der einzelnen Haushaltsstellen. Begründung: Die Verwaltung hat gemäß Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses vom 26.05.2004 (vgl. Vorlage 37/2004) mit Datum vom 27.05.2004 einen Antrag auf Gewährung einer Zuwendung zur Aufnahme der Stadtzelle „Brüningheide“ in das Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonde- rem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt“ gestellt. Die Bezirksregierung Münster hat mit Schreiben vom 24.06.2004 diesen Antrag angenommen und zur weiteren Bearbeitung an das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MSWKS) weitergeleitet. Vertreter des MSWKS haben sich am 11.08.2004 im Rahmen einer Ortsbegehung selbst sachkundig gemacht. Die Ergebnisse dieser Besprechung „vor Ort“ sind im Vermerk des MSWKS vom 27.08.2004 (Anlage 4) niedergelegt. In diesem Vermerk fordert das MSWKS die ergänzende Vorlage eines Integrierten Handlungskon- zeptes bzw. eines städtebaulichen Maßnahmenplans für das Programmgebiet Kinderhaus – Brü- ningheide und eine verbindliche Erklärung der Wohnungswirtschaft über deren aktive Beteiligung am Erneuerungsprozess. Erst damit ist der vorlegte Förderantrag vom 27.05.2004 vollständig und wird vom MSWKS weiter bearbeitet. Zwischenzeitlich hat die Bezirksregierung Münster mit Schreiben vom 11.04.2005 mit- geteilt, dass die Anmeldung für das Programm „Soziale Stadt NRW – „Brüningheide“ formell neu zu stellen ist, damit die Chance einer Aufnahm e in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ gewahrt bleibt. Die Anlage 3 enthält eine mit den Akteuren vor Ort abgestimmte, beispielhafte Aufzählung von Projekten, deren Realisierung sowohl von der Förderung durch das Land NRW - Aufnahme in das Programm "Soziale Stadt" - als auch von der nachhaltigen Finanzierung durch Dritte abhängt. Die- se Projekte nehmen Bezug auf die in der o.g. Vorlage 37/2004 beschriebenen Problemfelder und auf die Potenzialanalyse. Die Projekte haben im Wesentlichen zum Ziel, mit städtebaulichen und integrativ wirkenden Mitteln die Bewohnerschaft in ihren Belangen zu unterstützen und zu fördern und dabei besonders die Zugänge zu den bestehenden Potenzialen – Initiativen, Einrichtungen, Diensten zu verbessern und diese Potenziale selbst weiterzuentwickeln. Dieses geschieht umfassend in allen Projekten durch die differenzierte Berücksichtigung verschie- dener Lebenssituationen wie z.B. Alter, Nationalität, Familienstand etc. - 3 - Auch die Berücksichtigung geschlechtsdifferenzierter Maßnahmen und - wo erforderlich - ge- schlechtsspezifischer Förderung nimmt dabei einen hohen Stellenwert ein. Am 13.05.05 hat auf Initiative des MSWKS ein weiterer Ortstermin mit Vertreterinnen und Vertre- tern des Ministeriums, der Bezirksregierung, der beteiligten Ämtern der Verwaltung und der am Prozess beteiligten Bürgerinnen und Bürgern stattgefunden. Bei dem Termin wurde das geplante Projekt "Soziale Stadt" (Stadtteil Kinderhaus) besprochen und ein Rundgang durch das Pro- grammgebiet unternommen. Die anlässlich dies es Termins von den Vertretern des MSWKS gege- benen Hinweise insbesondere zur Nutzung von Regenwasser werden in der Ergänzung des An- trages noch konkretisiert. Den entsprechenden Hinweisen zu den nicht mehr benötigten Parkpal- letten wird im Laufe des Verfahrens nachgegangen. Von den Vertretern des Ministeriums wurden die bereits benannten Projekte zur Integration und Bildung als besonders zielführend und wichtig gewürdigt. Beteiligung der Wohnungswirtschaft: Bezugnehmend auf die Aussage des MSWKS vom 27.08.2004, dass nach der Anfang der 90er- Jahre im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide erfolgten öffentlichen Investitionen offensichtlich keinerlei Modernisierungen seitens der Wohnungswirtschaft erfolgt seien, hat die Verwaltung eine Übersicht der in den letzen Jahren getätigten Investitionen der vier vor Ort aktiven Wohnungsun- ternehmen (WU) aufgeführt (Anlage 5). Das Amt für Wohnungswesen hat mit den vier aktiven Wohnungsunternehmen der Nordwest- schleife am 16. Februar 2005 eine Kooperationsvereinbarung (Anlage 6) unterzeichnet, die die bislang bestehenden kooperativen Bemühungen um die Verbesserung der Wohn- und Lebenssitu- ation der Bewohner/innen im Bereich Kinderhaus-Brüningheide ausdrücken und verbindlicher ges- talten soll. Im Eigentum der vier Wohnungsunternehmen befinden sich über 900 Wohnungen. Integriertes Handlungskonzept / Städtebaulicher Maßnahmenplan: Das MSWKS verlangt ferner, dass das Integrierte Handlungskonzept / der städtebauliche Maß- nahmenplan folgende sechs Bereiche abdeckt: 1. Die Verbesserung der Wohnsituation Die Verbesserung der Wohnsituation und die Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens der Menschen in Kinderhaus – Brüningheide sind wichtige Voraussetzungen für eine positive Quartiersentwicklung. Das bisherige Engagement der vier großen Wohnungsunternehmen für das Wohnquartier, dass in dem gemeinsamen Kooperationsvertrag mit dem Amt für Wohnungswesen und den Investitionen und Aktivitäten der letzten Jahre zum Ausdruck kommt (Anlagen 5 und 6), soll mit den Projekten im Handlungsfeld Wohnen fortgeführt und weiterentwickelt werden. Die nachhaltige Qualitätssicherung bezahlbaren Wohnraumes durch Senkung der Nebenkosten, dessen Anpassung an die Wohnungsmarktentwicklung und an die Bedürfnisse älterer und behin- derter Menschen sind wesentliche Ziele der Projekte. Ihnen allen liegt ein partizipativer Ansatz zugrunde. Mieter und Mieterinnen und die Akteure vor Ort sollen im Rahmen der Durchführung der Projekte – so weit wie möglich – eingebunden werden. Die Wohnungsunternehmen als wesentliche Projektpartner beteiligen sich an der Finanzierung der Projekte - 4 - 2. Die Gestaltung des öffentlichen Raumes für sichere und lebendige Stadtteile Der öffentliche Raum – quasi das Wohnzimmer der Stadtteils - ist auch ein Spiegelbild eines Wohnquartiers oder Stadtteils. In ihm, auf ihm und mit ihm findet das öffentliche und private Leben statt. Insofern sind alle Maßnahmen, die die Gestaltung des öffentlichen Raumes betreffen immer auch Maßnahmen, die direkt die Bevölkerung betreffen. Somit kann hier mit einer Steigerung der Attraktivität und der Aufenthaltsqualität viel zum Gelingen der Gesamtmaßnahme beigetragen werden - die Maßnahmen sind für die Bevölkerung direkt erlebbar. Nachdem bereits die Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes in den 1980er und 1990er Jahren zur einer gestalterischen Aufwertung geführt haben, sollen mit den Maßnahmen aus dem aktuellen Ansatz folgende Aufgaben stärker untersucht und verbessert werden: • Stärkung der Zentrumsfunktion, Steigerung der Attraktivität sowie Verbesserung des städ- tebaulichen und stadtgestalterischen Erscheinungsbildes im Bereich „Nebenzentrum Sprickmannplatz“ • Verbesserung des Images sowie Steigerung der Identität im Bereich „Brüningheide / Sprickmannplatz“ • Sicherung vorhandener bzw. Ansiedlung neuer, auf den lokalen Markt ausgerichteter Be- triebe sowie von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen im Quartier • Prüfung, Entwicklung und Umsetzung eines Konzeptes zur künftigen Nutzung von bislang nicht genutzten bzw. untergenutzten Flächen („Restflächen“) sowie von einzelnen städte- baulich sinnvollen Rück- bzw. Umbaumaßnahmen im Bereich „Sprickmannplatz“ 3. Die Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäftigungssituation Die vorgesehenen Projekte in diesem Handlungsfeld umfassen neben dem nachhaltigen Umgang mit Wertstoffen auch ein Konzept zur Entwicklung einer stadtteilbezogenen Wirtschafts- und Ar- beitsmarktförderung. Mit diesem Konzept soll eine verbesserte Nutzung und Weiterentwicklung der Stadtteilpotentiale für eine Stärkung der örtlichen Wirtschaft, der Dienstleistungen und des Arbeitsmarktes entwickelt werden. Dabei geht es vor allen Dingen um eine Steigerung der Integrationschancen von Migran- tInnen, AussiedlerInnen und sozial Benachteiligter im Arbeitsmarkt . 4. Die Integration der zugewanderten Menschen In der multiethnischen Stadtzelle Brüningheide vereinigen sich die soziale, ethnische und demo- grafische Segregation und stellen eine besondere Herausforderung für das Quartier dar. Gemeint sind hier der soziale Status, die Herkunft und Alter bzw. Lebenszyklusphasen. Die Projektideen weisen unterschiedliche Möglichkeiten auf, sich diesen Herausforderungen zu stellen und folgende Integrationsschritte in der Stadtteilarbeit anzustreben: • Gleichberechtigte Teilhabe an allen gesellschaftlichen Bereichen forcieren • Soziale Kontakte entwickeln und die Kommunikation zwischen Einheimischen und Zuwande- rern fördern • Identifikation mit dem Stadtteil stärken und gegenseitige Akzeptanz fördern 5. Die Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswesen Bildung und Integration hängen eng und unmittelbar zusammen. Dort wo Kinder z.B. Kinderta- geseinrichtungen, Kinder- und Jugendeinrichtungen und Schulen besuchen, besteht ein guter Zu- gang zur primären Bildung. Es besteht eine sich verstärkende Motivation, an weiteren Bildungsan- geboten teilzunehmen. Dieses bezieht sich auf alle Familienmitglieder. - 5 - Ziel der nachfolgenden Projektvorschläge ist, die Zugänge zu Bildungsangeboten zu verstärken und die sich verstärkenden Effekte, die in diesen Projekten zum Tragen kommen, gezielt einzuset- zen und zu nutzen. Chancengerechtigkeit und Bildungsbeteiligung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Migra- tionshintergrund, soziale Integration, Interkulturalität und Prävention von Arbeitslosigkeit sind dabei die vorrangigen Ziele. 6. Die Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte Arbeitslosigkeit sowie Sozialhilfebezug gehören stark zur Lebenssituation im Programmgebiet. Oftmals resultieren daraus mangelnde Teilhabemöglichkeiten am öffentlichen Leben der betroffe- nen Menschen. Hier müssen soziale Netze und Infrastrukturen, die auch Aspekte der Qualität des Zusammenlebens und des Sicherheitsgefühls im Stadtteil unterstützen, erhalten und weiter entwi- ckelt werden. Hier setzen die Projekte in diesem Feld an, die von der wohnortnahen Schuldner- und Krisenberatung, über Gewaltpräventionsangebote bis hin zur soziokulturellen Begegnung die Infrastruktur im Stadtteil fördern wollen. 7. Management Die Stärken des Quartiers Brüningheide, insbesondere die ehrenamtliche Arbeit, das bürgerschaft- liche Engagement, die Selbsthilfe und Eigenverantwortung aller gesellschaftlichen Gruppen wer- den im Rahmen des Programms Soziale Stadt intensiv weiterentwickelt. Ziel hierbei ist die Weiter- führung einer selbständigen Struktur "vor Ort" zur dauernden Zukunftsentwicklung des Stadtbe- zirks nach dem Auslaufen des Förderprogramms. Die Gründung einer Trägerschaft hierfür aus BürgerInnen, Akteuren, Gewerbetreibenden, Woh- nungsgesellschaften etc. (z.B. "Kinderhauser Zukunft") wird ein integrierender Bestandteil aller Handlungsfelder des Programms. 8. Evaluation der Programmdurchführung Das Programm „Soziale Stadt NRW“ sieht als integralen Bestandteil der Programmumsetzung eine prozessbegleitende Evaluation (Qualitäts- und Erfolgskontrolle) vor. Ziel ist eine aktive Unterstüt- zung aller an der Programmumsetzung und -steuerung beteiligten Akteure. Die Evaluation schafft Transparenz über die Programmdurchführung und dient über die Rückkoppelung mit den Akteuren der Optimierung der Programmumsetzung. Die verpflichtend durchzuführende Baustein „prozessbegleitende Selbstevaluation“ (Zielentwick- lung und Beobachtung der Zielerreichung) umfasst vier Teile: • Aufbau der Prozessorganisation und Entwicklung einer Grobplanung für die Selbstevaluati- on • Entwicklung eines bedarfs-/problembezogenen und konsistenten Zielsystems unter enger Einbeziehung der Projektträger und Stadtteilakteure bis zum Ende des ersten Projektjahres • Entwicklung eines praxisorientierten Indikatorensets unter enger Einbeziehung der Projekt- träger und Stadtteilakteure bis zum Ende des ersten Projektjahres. Regelmäßige Erhebung von Daten und Informationen zur Füllung des abgestimmten Indikatorensets • Erstellung von regelmäßigen Berichten (Projektdokumentationssystem), Rückkoppelung der Berichte mit den Projektträgern und Stadtteilakteuren, Kommunikation der Ergebnisse nach außen Bürgerbeteiligung: Entsprechend den Anforderungen des § 171 e BauGB und den Hinweisen des MSWKS hat die Verwaltung mit den Akteuren vor Ort den städtebaulichen Maßnahmenplan / das Integrierte Hand- - 6 - lungskonzept für die Stadtzelle „Brüningheide“ erarbeitet. Im Wesentlichen konnte dabei auf die Ergebnisse des Workshops „Kinderhaus – Eine gute Adresse“ aus dem Jahr 2003 aufgebaut wer- den. Diese wurden gemeinsam mit den BürgerInnen und den Trägern und „Aktiven vor Ort“ über- arbeitet, ergänzt und zusammengestellt. In einer Bürgerversammlung am 23.04.2005 (Anlage 7) wurde nochmals über die Ergebnisse des Verfahrens berichtet und ein Meinungsbild eingefangen. Dass die Erarbeitung und Beteiligung den Akteuren im Vorfeld gut gelungen war, zeigen die weni- gen Ergänzungen und Anmerkungen aus der Bürgerversammlung. Durch den gesamtheitlichen Ansatz, die frühe Einbi ndung der Bevölkerung und der Aktiven vor Ort ist es gelungen, eine breite Akzeptanz der Maßnahmen zu erreichen. Wie bereits in der Vorlage 37/2004 ausgeführt, zeichnet sich, neben den dargestellten Problemen, Kinderhaus vor allem durch sein schon jetzt starkes Engagement der Bevölkerung aus, „selbst etwas im Stadtteil tun zu wollen“. Diese Chancen und dieses Potential gilt es zu nutzen und für die weitere Entwicklung im Stadtteil sinnvoll einzusetzen. Die benannten Maßnahmen tragen im Wesentlichen dazu bei und werden im Wirkungsverbund mit anderen Aktivitäten im Stadtteil und den Maßnahmen im Bund- Länder-Programm „Soziale Stadt“ die erhoffte Wirkung erzielen. Damit erfüllt die Stadt Münster eine der wesentlichen Vorgaben des Programms, in dem mit der Bildung strategischer Allianzen und Partnerschaften eine neue Handlungsperspektive für das Quartier entwickelt wird. Dahinter steht das Zi el, mit zukünftig sich selbst tragenden Strukturen dauerhaft eine Aufwertung und Verbesserung im Stadtteil erreichen zu können. Finanzierung: Die Stadt Münster engagiert sich zur Realisierung der in der Anlage 3 erwähnten Projekte. Aller- dings wird der gesamte Maßnahmenkomplex aus eigenen Mittel nicht zu finanzieren sein, so dass die Stadt, aufbauend auf dem bereits im Jahr 2004 gestellten Förderantrag, diesen erneut stellen wird und, das MSWKS um entsprechende Unterstützung bittet. Neben dem Einsatz städtischer Haushaltsmittel wird das Ziel verfolgt, dass die Stiftung Pfründ- nerhaus Kinderhaus im Jahr 2006 zur Finanzierung dieses Maßnahmenplans beiträgt. Somit kommen Mittel dieser Stiftung ausdrücklich dem Stadtteil Kinderhaus wieder zugute. Darüber hin- aus wird beabsichtigt, dass sich die Stiftung Bürgerwaisenhaus ab dem Jahr 2007 an der Finanzie- rung bestimmter Projekte im Rahmen des Maßnahmenplans beteiligt. Bei den Projekten bzw. Maßnahmen die aus Stiftungsmitteln ganz oder teilweise finanziert werden, wird darauf zu achten sein, dass sie aus den Handlungsfeldern stammen, die mit dem Stiftungs- zweck der jeweiligen Stiftungen in Übereinklang zu bringen sind. Darüber hinaus soll bei der Um- setzung der entsprechenden Projekte das Stiftungshandeln im Stadtteil Kinderhaus erkennbar sein. Die Stiftungskommission und der Rat werden hinsichtlich der konkret durch Stiftungsmittel zu fi- nanzierenden Projekte gesondert beschließen. I. V. I.V. gez. gez. Schultheiß Dr.Klein Stadtdirektor Stadträtin - 7 - Anlagen: Anlage 1: Gebietsabgrenzung mit funktionaler Verknüpfung Anlage 2: Städtebaulicher Maßnahmenplan, Gesamtübersicht Anlage 3: Städtebaulicher Maßnahmenplan, Projektliste Anlage 4: Vermerk des MSWKS vom 27.08.2004 Anlage 5: Aktivitäten der Wohnungsunternehmen in Kinderhaus, Übersicht Anlage 6: Kooperationsvereinbarung mit den Wohnungsunternehmen in Kinderhaus Anlage 7: Bürgeranregungen aus der Bürgerversammlung
Anlage
158883 Zeichen
ANLAGEN ZUR
VORLAGE 0197 / 2005
Integriertes Handlungskonzept /
Städtebaulicher Maßnahmenplan
gemäß 8171 e BauGB für das
Programmgebiet „Soziale Stadt“
Kinderhaus-Brüningheide
Anlage 1 zur Vorlage 197/2005
Programmgebiet “Soziale Stadt” Kinderhaus-Brüningheide
m mm Gebietsabgrenzung
IIB> Funktionaler Verknüpfungsbereich
Anlage 2 zur Vorlage 197/2005
Gesamtübersicht
Integriertes Handlungskonzept /Städtebaulicher Maßnahmenplan
"Soziale Stadt" Kinderhaus-Brüningheide
Energetische Gebäudesanierung
Schlüs
64/67 1.01_|sel A
Marktanpassung des .
Schlüs
64 Wohnungsbestandes 1.02 sel A
Wohnzukunft für ältere und behinderte
64 ansehen 1.03 | Impuls] A
Weiterentwicklung
64 derKooperationsvereinbarung 1.04 |impuls| A
Nachbarschaftsstärkung und
64 MieterInnenschulung 1.05 |impuls| A
Das Quartier spart Strom
67 1.06 |Impuls]) A
Wettbewerb "Solares Kinderhaus"
67 1.07 |Impuls| B
Alternative Flächennutzung, baulich &
64 Ser 1.08 |Impuls| B
Städtebauliches & lokalwirtschaftliches
61/WFM |Maßnahmekonzept 2.01 |Impuls B
Schlüs
67 Spiel- und Freizeitzone 2.02 |sel A
Schlüs
AWM/WFM |Wertstoffe 3.01 |sel B
Konzept stadtteilbezogener Wirt-schafts- Schlüs
AWM/WFM lund Arbeitsmarktförderung 3.02 |sel A
Mädchenprojekt, Unser Alltag, Unsere
50/SPRI |Sorgen 4.01 [Impuls | B
Schlüs
50/SPRI |Integrationsarbeit vor Ort 4.02 |sel A
51 Gewaltprävention 4.03 [Impuls B
40/51/53
40/51/53
51
53
51
40
51
40
40/51/53
50/DIAK
50/SPRI
33
50/SPRI
50/51
50/51
52/TK
53
Wir verstehen uns
Elternkompetenz stärken
"Stadtteilmütter" in
Kindertageseinrichtungen
"Gesund aufwachsen in Kinderhaus",
Modellprojekt
Starter Kids, Ratgeberveranstaltung zur
Gesundheitsförderung
Kontinuierliche Praxistage zum Übergnag
Schule-Beruf
Kinderhauser Jugendkultur
Schulkulturtage für Kinderhaus
Internationale Kinderbibliothek
Soziale Sicherung
Lebenswelten kennenlernen, Soziokultur
MigrantInnenbeteiligung/Bürgerbeteili-
gung, Schwerpunkt Moderation
Jungenprojekt, Sport gegen Gewalt
Integrative Jugend-/Sozialarbeit
Mobile Jugend-(sozial)arbeit
Sport und Bewegung
Drogenprävention
Projektkoordination / Projektsteuerung
Quartiersfonds
Externer Gutachter
5.01
5.02
5.03
5.04
5.05
5.06
5.07
5.08
5.09
6.01
6.02
6.03
6.04
6.05
6.06
6.07
6.05
7.01
7.02
8.01
Schlüs
sel
Schlüs
sel
Schlüs
sel
Schlüs
sel
Impuls
Schlüs
sel
Impuls
Impuls
Impuls
Schlüs
sel
Impuls
Impuls
Impuls
Impuls
Impuls
Impuls
Impuls
Schlüs
sel
Impuls
Schlüs
sel
Anlage 3 zur Vorlage 197/05
Integriertes Handlungskonzept / Städtebaulicher Maßnahmenplan
für das Programmgebiet „Soziale Stadt“ Kinderhaus-Brüningheide
Gesamtübersicht der Handlungsfelder und Projekte
1. Die Verbesserung der Wohnsituation
2. Die Gestaltung des öffentlichen Raumes für sichere und lebendige Stadtteile
3. Die Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäftigungssituation
4. Die Integration der zugewanderten Menschen
5. Die Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswesen
6. Die Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in Zeiten knapper öffent-
licher Haushalte
7. Management / Projektkoordination
8. Selbstevaluation
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt — Baustein Seite 1
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 1.01
Maßnahmebezeichnung Energetische Gebäudesanierung
a) Rentabilitäts- und Machbarkeitsstudie / Umsetzungs-
studie
b) Modellprojekt
c) Übertragung auf den Bestand
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation X
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation \
Integration der zugewanderten Menschen
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte |
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 1.01
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt x
Impulsprojekt
Projektträger Amt für Wohnungswesen, Wohnungsunternehmen und Umweltamt
in Kooperation mit ggf. Energieagentur NRW
Ansprechpartner/-in Name: G. Regenitter
Tel.: 0251 / 492-6400
eMail: RegenitG@stadt-muenster.de
Name: A. Specht
Tel.: 0251 / 492-6760
eMail: SpechtA@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum a) kurzfristig, 2006
b) mittelfristig, z.B. 2007 / 2008
c) langfristig
strategische Ziele Qualitätssicherung bezahlbaren Wohnungsbestandes
operative Ziele Senkung der Nebenkosten /sog. 2. Miete
projektspezifische Ziele Senkung der Heizungskosten, Erhöhung des Standards
Indikatoren zur Überprüfung der Nebenkostenabrechnung im Rahmen des Modellprojektes
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 2
MARNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Ein zentraler Bestandteil der Sicherung des Wohnungsbestandes für die Zukunft ist die Senkung
der enorm hohen Nebenkosten. Neben dem „Ruf“ des Quartiers liegt hier der Hauptfaktor hoher
Fluktuation und Unzufriedenheit. Projekte in den Bereichen Energie (Strom, Heizung), Müll, Was-
ser und evt. Instandhaltung / Pflege müssen daher ein zentraler Bestandteil zur Zukunftssicherung
auch im Rahmen einer Programmatik „soziale Stadt“ sein.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
a) In einer Rentabilitäts- und Machbarkeitsstudie / Umsetzungsstudie sollen die Möglichkeiten für
eine exemplarische energetische Gebäudesanierung am Beispiel eines Wohnblockes unter-
sucht, berechnet und aufgezeigt werden.
b) Die praktische Umsetzung einer energetischen Gebäudesanierung sollte dann als Modellpro-
jekt an einem Wohnblock erfolgen, (Kosten werden in a) ermittelt).
c) Langfristig soll der Gebäudebestand entsprechend der wirtschaftlichen Ergebnisse der Vor-
studie und der Umsetzung des Modellprojektes saniert und aufgewertet werden.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt \ x
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 3
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 1.02
Maßnahmebezeichnung Marktanpassung des Wohnungsbestandes
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation | x
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und.
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
Integration der zugewanderten Menschen
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 1.02
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt x
Impulsprojekt
Projektträger Amt für Wohnungswesen in Kooperation mit Wohnungsunterneh-
men und MieterInneninitiative
Ansprechpartnerl/-in Name: G. Regenitter
Tel.: 0251 / 492-6400
eMail: RegenitG@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006/2007
ZIELE
strategische Ziele Optimierung und Sicherung des Wohnungsbestandes für die Zukunft
operative Ziele Entwicklung von Nutzungsperspektiven bei vorhandener Wohnungs-
markt- und Wohnformenentwicklung
projektspezifische Ziele a) Prüfung der baulichen und bindungsrechtlichen Vorgaben
b) Entwicklung eines Handbuchs zum flexiblen Umgang mit Wohnun-
gen
Indikatoren zur Überprüfung der
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide‘
Projektblatt - Baustein Seite 4
MASSNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Um das Quartier für die weitere Entwicklung des Wohnungsmarktes, der Wohnformen und der
zukünftigen wie vorhandenen NutzerInnen zukunftssicher zu machen bedarf es der laufenden An-
passung des Bestandes an die Marktsituation. Derzeit sind rd. 90 % des Bestandes Dreizimmer-
wohnungen. Der flexible Umgang mit den Bedarfen Älterer, von Großfamilien, von Single- und
Paarhaushalten, einzelner Gruppen von Migrantinnen aber auch der Zugang auf individuelle Wün-
sche wird durch die bauliche Situation und die überwiegend noch langfristige Bindung erschwert.
Neben der Weiterführung einer flexiblen Belegung durch Wohnungsamt und Wohnungsunterneh-
men bedarf es ergänzend auch baulicher Überlegungen zum Umgang mit dem Wohnraum.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
a) Modellprojekt ‚Verbesserung der Wohnungstypen“ in baurechtlicher und bindungsrechtlicher Hin-
sicht
Ziel hierbei ist eine marktangepasste Mischung von Wohnungsgrößen, und -grundrissen in einem Mo-
dellprojekt. Hierzu sind die baulichen und bindungsrechtlichen Vorgaben zu prüfen und ggf. zu verän-
dern. Dabei wird nicht eine „Entlassung“ aus der Bindung angestrebt, sondern in Abstimmung mit Land
und WFA der flexible Umgang mit vorhandenen, auf Dreizimmerwohnungen zugeschnittenen Bindun-
gen im Rahmen des tlw. Umbaus zu anderen Wohnungsgrößen.
Träger: Wohnungsamt und Wohnungsunternehmen
b) Handbuch ‚Flexibler Umgang mit Wohnungen“
Ergänzend zu den vielen vorhandenen Ratgebern und der vorhandenen Praxis z.B. der Wohn- + Stadt-
bau GmbH zum Thema alten- und behindertengerechter Umbau fehlen einfach praktizierbare Lösun-
gen und Kostenangaben für den laufenden flexiblen Umgang mit (auch gebundenen) Wohnungen ent-
sprechend den Wünschen vorhandener und zukünftiger MieterInnen. Besonders im Hinblick auf die
Zusammenführung von Nachbarschaften, Familien Wohngemeinschaften älterer und behinderter Men-
schen etc. sind z.B. Lösungen zur Zusammenlegung von Wohnungen; Nutzung von Mehrzweckräu-
men; Angliederung Jugendwohnen in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen kaum vorhanden. Hier-
zu sollen modellhaft - unter Rückgriff auf die Erkenntnisse aus dem Modellprojekt unter a. — Lösungen
in Form eines Handbuches (mit Kosten, Finanzierungen und ggf. Fördermöglichkeiten) beschrieben
werden, auf das die Wohnungsunternehmen im Bedarfsfall zurückgreifen können.
Träger: Wohnungsamt in Kooperation mit Wohnungsunternehmen und MieterInneninitiative
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt x
X
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 5
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 1.03
MABNAHME
Maßnahmebezeichnung Wohnzukunft für ältere und behinderte Menschen
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation X
( entsprechende/s Handlungsfelder 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile |
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen j
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 1.03
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt \ x
Projektträger Amt für Wohnungswesen und Wohnungsunternehmen
Ansprechpartnerl/-in Name: G. Regenitter
Tel.: 0251 / 492-6400
eMail: RegenitG@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum a)Vorstudie: kurzfristig, Modellprojekt 2007/2008
b) längerfristig
ZIELE
strategische Ziele Stabilisierung der Bewohnerstruktur durch Bindung alteingesessener
Kinderhauser/innen
operative Ziele Berücksichtigung des demographisch absehbaren Bedarfes in der
Siedlung durch Schaffung eines adressatengeeigneten Wohnangebo-
tes als Ergänzung zu den überwiegend familienorientierten Wohnungs-
typen (3- und 4-Zi.-Wohnungen)
projektspezifische Ziele Bauliche Anpassung des Wohnungsbestandes
Indikatoren zur Überprüfung der
Zielerreichung
Projektblatt - Baustein Seite 6
MABRNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
In den nächsten Jahren wird der Anteil älterer MieterInnen drastisch anwachsen. Mit wenigen
Ausnahmen ist der Großteil der Wohnungen nicht behindertengerecht erreichbar. Die Woh-
nungsmischung und tiw. die Zuschnitte sind fast ausschließlich auf familiengerechtes Wohnen
zugeschnitten.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Mögliche Maßnahmen zur baulichen Anpassung der Wohnungen:
« Umbau eines Hauseingangs zum barrierefreien Zugang
® Umbau der Wohnungen zur Nutzung durch Rollstuhlfahrer (Sanitärbereich, Küche, Türbreite
etc.)
« Integriertes Dienstleistungsangebot möglichst im Hause selber für Senioren (Hol- und Bring-
bzw. Begleitdienste, haushaltsnahe Unterstützung)
" Absicherung des möglichst langfristigen Verbleibs in der Wohnung durch individuelles Pfle-
gemanagement und intensive Begleitung der Nachbarschaften
a) Modellprojekt alten- und behindertengerechter Umbau
Bezogen auf einen Wohnungseingang / Wohnblock (Aufzug und Wohnungen behindertengerecht
erreichbar; Wohnungszuschnitte und -nutzungen; Rufsystem). Die Kosten sind in einer Vorstudie
zu ermitteln.
b) Neues Wohnen im Alter
Neubau- und oder Umbauprojekt von Altenwohnungen, Serviceeinrichtungen, Tageseinrichtung,
einzelnen Pflegeplätzen in Kombination mit Dienstleistungen für Ältere in Kinderhaus in Koopera-
tion mit z.B. Wohlfahrtsverband
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt i x
B sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 7
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 1.04
MARNAHME
Maßnahmebezeichnung Weiterentwicklung der Kooperationsvereinbarung
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation X
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile \
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
Integration der zugewanderten Menschen
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen \
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in |
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte j
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 1.04
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt | x
Projektträger Amt für Wohnungswesen, Wohnungsunternehmen, MieterInnen-
initiativen
Ansprechpartnerl/-in Name: G. Regenitter
Tel.: 0251 / 492-6400
eMail: RegenitG@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum Laufender Prozess
strategische Ziele Verbesserung der Wohnverhältnisse in der Nordwestschleife des
Stadtteils Kinderhaus und Schaffung bzw. Erhalt langfristig sozial stabi-
ler Bewohnerstrukturen in den einzelnen Wohnhäusern
operative Ziele Aufbau und Verfestigung eines erweiterten Netzwerkes (Wohnungs-
amt, Wohnungsunternehmen, Mieterbeiräten, Vertrauensmietern)
projektspezifische Ziele " Einführung von regelmäßigen Treffen mit dem erweiterten Netz-
werk
" Festlegung von verbindlichen Aufgaben (eventuell 2. Kooperati-
onsvereinbarung)
Indikatoren zur Überprüfung der
Zielerreichung
Soziale Stadt "Mün:
Projektblatt - Baustein Seite 8
MABRNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Zwischen dem Amt für Wohnungswesen und den vier größten von fünf Wohnungsunternehmen
des Quartiers besteht seit drei Jahren eine enge Zusammenarbeit, die im Februar 2005 in eine
Kooperationsvereinbarung mündete. Diese vier Wohnungsunternehmen verfügen gemeinsam über
einen Wohnbestand von mehr als 900 Wohneinheiten.
Auszug aus der Kooperationsvereinbarung:
81
Ziele der Kooperationsvereinbarung
(1) Ziel der Vereinbarung ist, eine langfristige Zusammenarbeit von AfW, WGM, W+S, Sahle und WohnSie-
Ger für das Quartier "Nordwestschleife" des Stadtteils Kinderhaus in Münster zu sichern.
(2) Die Zusammenarbeit hat das Ziel, die Wohnverhältnisse in der Nordwestschleife des Stadtteils Kinder-
haus in Münster zu verbessern und sozial stabile Bewohnerstrukturen in den einzelnen Wohnhäusern zu
schaffen bzw. langfristig zu erhalten.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
In Ergänzung der bisherigen Praxis soll ein Netzwerk zwischen Wohnungsunternehmen, beste-
henden und sich entwickelnden Mieterbeiräten oder Vertrauensmietern sowie dem Wohnungsamt
aufgebaut und gesichert werden.
Dies soll durch die Implementierung regelmäßiger Treffen dieses erweiterten Kreises erfolgen. Hier
sollen alle TeilnehmerInnen konkrete Aufgaben übernehmen (möglicherweise Verfestigung durch
weitere Kooperationsvereinbarung).
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt \ x
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt — Baustein Seite 9
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 1.05
MABNAHME
Maßnahmebezeichnung Nachbarschaftsstärkung und MieterInnenschulung
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation | x
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile \
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti- |
gungssituation i
4. Integration der zugewanderten Menschen x
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 1.05
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt x
Projektträger Wohnungsamt in Kooperation mit Mieterschutzverein und Woh-
nungsunternehmen
Ansprechpartnerl-in Name: G. Regenitter
Tel.: 0251 / 492 6400
eMail: RegenitG@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006 - 2010
strategische Ziele Verbesserung der konkreten Wohnsituation sowie Verbesserung des
Wissens um die eigenen Mieter-Rechte und -Pflichten
(Schwerpunkt: MieterInnen mit Migrationshintergrund)
operative Ziele Verbesserung des Wohn-Know-Hows der BewohnerInnen des Quar-
tiers
projektspezifische Ziele Kurse für MieterInnen (Mietrecht, Renovierung etc.)
Indikatoren zur Überprüfung der
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide’
Projektblatt — Baustein Seite 10
MABRNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Das individuelle Verhalten aller NutzerInnen von Wohnraum im Quartier, ihre Kenntnisse und ihre
Bestrebungen zur Mitwirkung / Zusammenarbeit sind wesentliche Bestandteile einer funktionieren-
den Belegungsstruktur.
Insbesondere im Hinblick auf die Stärkung des diesbezüglichen Wissens von Migrantinnen, aber in
vielen Bereichen ebenso der einheimischen MieterInnen ist die Stärkung der Kenntnisse sowie die
begleitende Unterstützung neu hinzugezogener Mieter ein wichtiges Instrument.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Zur Umsetzung sollen
a) Kurse für MieterInnen (z.B. Mietrecht und mietvertragliche Pflichten, Nebenkosten, Senkung 2.
Miete, Erfordernisse und Praxis der Renovierung, Leben und Angebote im Stadtteil / Quartier;
Schwerpunkt AussiedlerInnen / Migrantinnen)
b) „Patenschaften“ + Begrüßung und Stammtisch für NeumieterInnen; Unterstützung von gesell-
schaftlichen Treffen der Hausgemeinschaften
eingerichtet werden.
(Fahrtkosten, im Einzelfall Referentenkosten, Bewirtung, Einladungen)
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt | x
sehr wichtiges Projekt
C _ wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 11
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 1.06
Maßnahmebezeichnung Das Quartier spart Strom
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation X
( entsprechendel/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und |
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
Integration der zugewanderten Menschen
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- :
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte \
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 1.06
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt | x
Projektträger Umweltamt in Kooperation mit der EnergieAG
Ansprechpartner)/-in Name: A. Specht
Tel.: 0251 / 492-6760
eMail: SpechtA@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum ab 2006
ZIELE
strategische Ziele Sicherung bezahlbaren Wohnungsbestandes
operative Ziele Senkung der Nebenkosten /sog. 2. Miete
projektspezifische Ziele Eigenverantwortlicher Umgang mit Energie
Indikatoren zur Überprüfung der
Zielerreichung
Soziale Stadt"
Projektblatt - Baustein Seite 12
MARNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Ein zentraler Bestandteil der Sicherung des Wohnungsbestandes für die Zukunft ist die Senkung
der enorm hohen Nebenkosten.
Neben dem „Ruf“ des Quartiers liegt hier der Hauptfaktor der hohen Fluktuation und Unzufrieden-
heit der Bewohnerlnnen.
Es soll eine Kampagne „Das Quartier spart Strom“ durchgeführt werden.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Strom sparen wirkt sich direkt im Portemonaie des Kunden aus und schafft somit Motivation (geld-
werter Vorteil).
Die Kampagne wird nicht das Thema Umweltschutz oder Klimaschutz im Vordergrund stehen ha-
ben, da es bei den avisierten Zielgruppen keinen besonders hohen Wert hat, sondern das Thema
Geld sparen.
Bei der Umsetzung/Kommunikation der Kampagne sollen nicht vorrangig Plakate, Flyer u.ä. einge-
setzt werden, sondern es sollen die bestehenden Kommunikationsstrukturen genutzt werden.
Die Darstellung der Inhalte soll drastisch reduziert („Licht Aus!“), einfach, beispielhaft, mit Bildern
und Piktogrammen (viele ausländische Mitbürger), über einen längeren Zeitraum und in verschie-
denen Sprachen kommuniziert werden.
Die Kampagne soll mit verschiedenen Kooperationspartnern (Stadtwerke, Elektroinnung, Energie-
wende, Verbraucherzentrale) durchgeführt werden.
Sponsorenmittel sollen über den Handel vor Ort (für Plakate, Flyer etc.) weitere Mittel für die
Projektbetreuung sollen über das Land NRW (ETN) eingeworben werden.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt \ x
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
Projektblatt - Baustein Seite 13
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 1.07
Maßnahmebezeichnung Wettbewerb „Solares Kinderhaus“
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation | x
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und.
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- x
sen j
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 1.07
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt | x
Projektträger Umweltamt
Ansprechpartner/-in Name: B. Wildt
Tel.: 0251 / 492-6703
eMail: wildtB@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum Ab 2006
strategische Ziele Qualitätssicherung des Wohnungsbestandes / Imageverbesse-
rung
operative Ziele
projektspezifische Ziele
Indikatoren zur Überprüfung der
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 14
MABRNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Ein zentraler Bestandteil der Sicherung des Wohnungsbestandes für die Zukunft ist die Senkung
der enorm hohen Nebenkosten.
Im Rahmen der Öko-Strom-Kooperation mit den Stadtwerken Münster soll eine Schule in Kinder-
haus (z.B. Schulzentrum) für die Installation einer neuen Solaranlage vorgeschlagen werden. Die
Wohnungsunternehmen werden über Vorteile der Anlage und über das Projekt laufend informiert
und sollen angeregt werden, an ihren Wohnungsbeständen Solaranlagen zu installieren.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Im Rahmen der Öko-Strom-Kooperation mit den Stadtwerken Münster (jährlicher Bezug von
500.000 kWh Ökostrom durch die Stadt Münster) werden seit 2001 pro Jahr zwei Photovoltaikan-
lagen (5 kWp) auf städtischen Schulen errichtet. Die Schulen erhalten neben einer Anzeigetafel
auch einen Datenlogger zur Übertragung der Anlagendaten in einen PC. Damit können die Daten
für den Unterricht genutzt werden. Insgesamt sind bislang sieben Schulen in Münster mit Solaran-
lagen der Stadtwerke ausgestattet worden.
Am Schillergymnasium und an der Paul-Gerhard-Schule hat sich daraus zusammen mit dem Ver-
ein Nütec e.V. ein sehr interessantes Projekt „SolarNet“ entwickelt. Im SolarNet sollen die Erfah-
rungen mit der neuen Technik ausgetauscht und Projekte entwickelt werden. Ziel ist es, die Mög-
lichkeiten der Integration der PV-Technik in den Unterricht zu entwickeln, um diese neue Techno-
logie den Schülern frühzeitig nahe zu bringen.
Die Stadt könnte für das Jahr 2006 eine Schule aus Kinderhaus (z.B. das Schulzentrum) für die
Installation einer neuen Solaranlage der Stadtwerke Münster vorschlagen, so dass die Vorausset-
zungen für eine Einbindung der Schule in das Projekt „SolarNet“ bestehen würde.
Die Internet-Seite des SolarNet lautet: www.solarnet-international.com
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt
o
sehr wichtiges Projekt | x
C wichtiges Projekt
ünster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 15
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 1.08
MABNAHME
Maßnahmebezeichnung Alternative Flächennutzung - baulich & sozial
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation \ x
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und x
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
Integration der zugewanderten Menschen
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- |
sen H
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 1.08
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt x
Projektträger Wohnungsamt in Kooperation mit Planungsamt, Wohnungsunter-
nehmen und MieterInneninitiative
Ansprechpartnerl/-in Name: G. Regenitter, Leiterin des Amtes für Wohnungswesen
Tel.: 0251 / 492 - 6400
eMail: RegenitG@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum mittelfristig
ZIELE
strategische Ziele Soziale Stabilisierung
operative Ziele Nutzung von Flächenpotentialen
projektspezifische Ziele Entwicklung von zusätzlichen Wohnangeboten, -formen oder Freizeit-
möglichkeiten
Indikatoren zur Überprüfung der
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 16
MASSNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Das Quartier weist Flächen auf, die kaum oder fehlgenutzt werden (z.B. Parkdecks) und gestalte-
risch einen wenig ansprechenden Eindruck machen. Hierdurch werden potentielle Nutzungsmög-
lichkeiten im Quartier verhindert.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Aufbauend auf den Inhalten der städtebaulichen und lokalwirtschaftlichen Maßnahmen (Projektblatt
2.01) sollen mit einzelnen ergänzenden Baumaßnahmen
> städtebaulich störende und unter- / fehlgenutzte Flächen beseitigt / verändert werden
> die Gestaltung des Quartiers verbessert werden
Dies wäre z.B. möglich mit ergänzenden Wohnungstypen (z.B. freifinanziert, Eigentum, Altenwoh-
nen....), die die soziale Struktur innerhalb des Gebietes stabilisieren helfen.
Je nach Lage und wirtschaftlichen Möglichkeiten können aber auch Flächen für soziale Aktivitäten
der MieterInnen / BewohnerInnen um- bzw. neu gestaltet werden. (Z.B. als Fläche zur Nutzung für
Ballspiele Jugendlicher)
1. Umsetzungsstudie zu folgenden Optionen
a. Neugestaltung und Nutzung anstelle der Tiefgarage im Bereich der Zufahrt zur Sprick-
mannstrasse
b. bauliche Ergänzungen im Bereich Sprickmannplatz
c. Wohnen im Penthouse — ergänzendes Wohnen in / auf vorhandenen Wohngebäuden
2. Schrittweise Realisierung der Projektideen a-c
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A __unverzichtbares Projekt
sehr wichtiges Projekt | x
C _ wichtiges Projekt }
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 17
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide”
Projektblatt 2.01
Maßnahmebezeichnung Erarbeitung eines integrierten städtebaulichen und lokalwirt-
schaftlichen Maßnahmenkonzeptes für den Bereich „Neben-
zentrum Sprickmannplatz“ / Umfeld „Zentrum Kinderhaus“
mit Maßnahmen
®» zur Verbesserung der städtebaulichen und stadtgestalteri-
schen Situation
» zur Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäftigungssi-
tuation vor Ort
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
(entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und x
bitte ankreuzen) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäft- X
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungs-
wesen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch
in Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 2.01
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt x
Projektträger Stadt Münster (Fachstellen Stadtentwicklung / Stadtteilplanung /
Stadterneuerung / Bebauungsplanung / Wirtschaftsförderung),
Bewohnerinitiative, Einzelhandels- und Gewerbetreibende sowie
Vermieter und Verpächter vor Ort
Ansprechpartner/-in Andreas Thiel (Stadterneuerung), Tel.: 492-6180,
Fritz von Poblotzki (Stadtteilplanung), Tel.: 492-6182
Andreas Kurz (Bebauungsplanung), Tel.: 492-6140
Reinhard Hopp (Stadtentwicklung), Tel.: 492-1221
Thomas Zacharias (Wirtschaftsförderung), Tel.: 68642-35
Umsetzungszeitraum >» bis Ende 2005: Erarbeitung des o.a. Maßnahmenkonzeptes
®» ab Anfang 2006 ff.: Umsetzung von einzelnen, ggf. investiven
baulichen oder sonstigen Teilmaßnahmen
strategische Ziele >» Stärkung der Zentrumsfunktion, Steigerung der Attraktivität sowie
Verbesserung des städtebaulichen und stadtgestalterischen Er-
scheinungsbildes im Bereich „Nebenzentrum Sprickmannplatz“
» Verbesserung des Images sowie Steigerung der Identität im Be-
reich „Nordwest-Schleife / Sprickmannplatz“
®» Sicherung vorhandener bzw. Ansiedlung neuer, auf den lokalen
Markt ausgerichteter Betriebe sowie von Ausbildungs- und Ar-
beitsplätzen im Quartier
operative Ziele » Aufwertung und Attraktivitätssteigerung öffentlicher und privater
Flächen, Plätze und Räume
» Ansiedlung von weiteren Einzelhandels- und Dienstleistungsan-
bietern und von kleinteiligen Gewerbebetrieben sowie von „Star-
terprojekten“
projektspezifische Ziele Maßnahmen zur Verbesserung der städtebaulichen und stadtgestalte-
tischen Situation zB.
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 18
- Umsetzung von funktionalen „Trittsteinen“ zwischen „Nebenzent-
rum Sprickmannplatz“ und „Zentrum Kinderhaus“,
- Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts für mehr „Licht und
Farbe“ sowie für mehr „Sicherheit und Sauberkeit“ im Quartier
- Prüfung, Entwicklung und Umsetzung eines Konzeptes zur künfti-
gen Nutzung von bislang nicht genutzten bzw. untergenutzten
Flächen („Restflächen“) sowie von einzelnen städtebaulich sinn-
vollen Rück- bzw. Umbaumaßnahmen im Bereich „Sprick-
mannplatz“
- Verbesserung der Aufenthaltsqualität und des Erscheinungsbildes
öffentlicher und privater Frei- und Platzflächen sowie der Gestal-
tung von quartiersprägenden Gebäuden im Bereich „Sprick-
mannplatz“
Maßnahmen zur Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation vor Ort, z.B.
- Verbesserung und Ergänzung des Einzelhandelsversorgungsan-
gebotes für die umliegenden Wohnquartiere
- Aufbau eines Netzwerkes vor Ort zwischen lokalem Gewerbe
(Ausbildungs- und Beschäftigungsträgern) und städtischen sowie
sonstigen Serviceangeboten (AIM, WFM, Arbeitsverwaltung) zur
Vermittlung von neuen Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglich-
keiten sowie zur Beratung, Betreuung und Förderung von Exis-
tenzgründern
- Schaffung von Arbeitsplätzen in neu anzusiedelnden einzelhan-
dels-, dienstleistungs- und kleingewerblich-orientierten Betrieben
sowie in „Starterprojekten“
- Entwicklung und Umsetzung eines Programms zur Arbeitsvermitt-
lung und beruflichen Qualifizierung, insbesondere von Jugendli-
chen, Migranten und Langzeitarbeitslosen vor Ort
Indikatoren zur Überprüfung der - Einschätzung der Bewohner zur Qualität der Einzelhandelsange-
Zielerreichung bote im Bereich „Nebenzentrum Sprickmannplatz“ sowie im „Zent-
rum Kinderhaus“
- __qm-Werte neu angesiedelter Einzelhandels-, Dienstleistungs- und
Kleingewerbeflächen im Bereich „Nebenzentrum Sprick-
mannplatz“ sowie im Umfeld „Zentrum Kinderhaus“
- Anzahl neu geschaffener bzw. vermittelter Ausbildungs- bzw.
Arbeitsplätze, insbesondere für Jugendliche, Migranten und Lang-
zeitarbeitslose aus dem Quartier
- Veränderung der Besucherfrequenz im Bereich „Nebenzentrum
Sprickmannplatz“ sowie im „Zentrum Kinderhaus“
- Einschätzung der Bewohner und Geschäftsleute zu gestalteri-
schen Verbesserungsmaßnahmen und zu den Aspekten „Image-
verbesserung und Identitätssteigerung‘ sowie „Sicherheit und
Ordnung“ im Bereich „Nebenzentrum Sprickmannplatz“ / „Zent-
rum Kinderhaus“
- Anzahl der entsprechend dem Konzept „Mehr Licht und Farbe im
Quartier“ neu gestalteten Objekte und Bereiche
- Anzahl von auf bislang nicht genutzten bzw. untergenutzten Flä-
chen („Restflächen‘) und dem integrierten Maßnahmenkonzept
entsprechenden, realisierten baulichen oder sonstigen Projekten
sowie von realisierten baulichen oder sonstigen Rück- und Um-
baumaßnahmen im Quartier
MARNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Die Funktionen des „Nebenzentrums Sprickmannplatz“ und des „Zentrums Kinderhaus“ für Angebote der
Nahversorgung und ergänzender Dienstleistungen im Stadtteil sowie als identitätsstiftende Quartiersplätze
müssen nicht nur erhalten, sondern insbesondere auch wirtschaftlich gestärkt werden, um in Konkurrenzsi-
tuationen zu anderen Versorgungsstandorten und -angeboten im Stadtteil und in der Gesamtstadt dauerhaft
bestehen zu können. Das „Zentrum Kinderhaus“, perspektivisch ergänzt durch einen ggf. neu zu etablieren-
den Versorgungs- und Diensneistungsbereich (im eu eines neuen, BeDiDeEn en funktionalen „Trittstei-
nes‘) zwischen beiden
teil Kinderhaus angesehen. Um diese Funktion sichern bzw. weiter entwickeln z zu können, sollı u.a. die Ver-
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 19
bindung zwischen Idenbrock- und Sprickmannplatz durch die Ansiedlung weiterer, das Zentrum stärkender
Angebote aufgewertet und gestalterisch optimiert werden.
Im Bereich zwischen Sprickmann- und Idenbrockplatz existieren einige un- bzw. untergenutzte Flächen, die
aufgrund ihres derzeitigen baulichen Zustandes und ihrer heutigen Gestaltung das städtebauliche Erschei-
nungsbild des Quartiers negativ prägen. Im Bereich um den Sprickmannplatz sind insbesondere die Zu-
gangs- bzw. Zufahrtsbereiche in ihrem heutigen baulichen Zustand der Funktion dieses Platzbereiches
nicht entsprechend gestaltet. Zwischen Sprickmannplatz und der Straße Brüningheide wirkt die vorhande-
ne Bebauung im baulichen Erscheinungsbild stark vernachlässigt und bildet dem Charakter und der Funk-
tion des „Nebenzentrums Sprickmannplatz‘ keine angemessene bauliche Flankierung. Aus der heutigen
Fassadengestaltung einer Vielzahl von in der Großwohnsiedlung „Nordwest-Schleife“ vorhandenen Wohn-
gebäuden resultiert eine von den Bewohnern der Siedlung als bedrückend empfundene „schwarze Stim-
mung“ im Quartier.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Mit der Erarbeitung eines integrierten städtebaulichen und lokalwirtschaftlichen Maßnahmenkonzeptes für
den Bereich „Nebenzentrum Sprickmannplatz“ / Umfeld „Zentrum Kinderhaus“ sollen die wesentlichen
konzeptionellen Voraussetzungen geschaffen werden, um dort neue ergänzende Versorgungs- und Dienst-
leistungsangebote zur funktionalen Stärkung etablieren zu können.
Diese funktionale Stärkung muss einhergehen mit einer Optimierung der heutigen städtebaulichen und
stadtgestalterischen Situation, indem u.a. die Erkennbarkeit und die Gestaltung der Zugangsbereiche der
beiden Zentren sowie die Nutzung und Gestaltung der in diesem Bereich vorhandenen Frei- und Restflä-
chen verbessert wird.
In Kooperation zwischen Stadt, Eigentümern und lokal Betroffenen sollen hierzu in einem ersten Schritt
konzeptionelle Vorschläge aufgezeigt werden. Eine entsprechende städtebauliche Prinzipstudie sowie eine
Potenzialanalyse und Plausibilitätsprüfung zur weiteren Einzelhandelsentwicklung „Nebenzentrum Sprick-
mannplatz“ / Umfeld „Zentrum Kinderhaus“ wird die Verwaltung zunächst intern erarbeiten. Auf dieser Ba-
sis und nach Vorstellung und Diskussion mit den betroffenen Akteuren vor Ort, können dann weitere städ-
tebauliche Umsetzungs- und vermarktungstechnische Realisierungsschritte entschieden werden.
Eine verstärkte Nutzung bzw. eine weitere Ansiedlung von Dienstleistungsangeboten in den heute vorhan-
denen Erdgeschossbereichen am Sprickmannplatz oder den ggf. zu entwickelnden, neuen „Trittsteinen“
zwischen Idenbrock- und Sprickmannplatz, z.B. in Form einer Car-Sharing-Station („Stadtteilauto Schleife“)
oder von Service- und Dienstleistungsangeboten für ältere Bewohner (Einrichtung von Service- und Ein-
kaufsdiensten), wäre zur dauerhaften funktionalen Stärkung dieses Quartiersbereiches wünschenswert.
Zu den erforderlichen Planungsleistungen zählen auch Vorschläge, wie mit dem Einsatz von „Licht und
Farbe“, insbesondere im Bereich des Sprickmannplatzes, die baulichen Maßnahmen zur gestalterischen
Verbesserung dieses Bereich unterstützt werden können. Eine mit Licht optisch hervorgehobene Wege-
verbindung vom „Zentrum Kinderhaus“ zum „Nebenzentrum Sprickmannplatz“ könnte ein Bestandteil des
zu erarbeitenden Konzeptes für mehr „Licht und Farbe“ im Quartier sein, wie auch die Hervorhebung ein-
zelner „Merk- und Wahrnehmungspunkte“ im Quartier, die mit mehr „Licht und Farbe“ neu gestaltet werden
könnten.
Für die Vorstellung und Abstimmung des von der Verwaltung zu erarbeitenden, integrierten städtebauli-
chen und lokalwirtschaftlichen Maßnahmenkonzeptes für den Bereich „Nebenzentrum Sprickmannplatz“ /
Umfeld „Zentrum Kinderhaus“ mit den örtlich relevanten Akteuren (AG „Soziale Stadt Kinderhaus‘, Bewoh-
nerinitiativen, Kaufleuten und Gewerbetreibenden, Vermietern, Verpächtern Lokalpolitikern etc.) werden
externe Moderationsleistungen für erforderlich gehalten, da hierdurch grundsätzlich eine größere „Neutrali-
tät" zwischen den Beteiligten gewahrt werden kann.
Die erforderlichen Schritte und Leistungen zur Maßnahmen- und Projektevaluation sollen grundsätzlich von
der Verwaltung unterstützt, jedoch extern erbracht werden.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt
B sehr wichtiges Projekt x
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt — Baustein Seite 20
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 2.02
Maßnahmebezeichnung Spiel- und Freizeitzone Brüningheide
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere nd X
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile |
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
Integration der zugewanderten Menschen X
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 2.02
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt X
Impulsprojekt
Projektträger Stadt Münster, Amt für Grünflächen und Umweltschutz
Ansprechpartnerl/-in Name: Herr Koolwaay,
Tel.: 4926732
eMail: Koolwaay@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006 bis 2007
strategische Ziele Integration von Jugendlichen verschiedener Nationalität
operative Ziele Anlage und pädagogische Betreuung einer öffentlichen Spiel- und
Freizeitanlage für Kinder ab 10 J. und Jugendliche, verbunden mit
einem Aufenthaltsbereich für alle Altersgruppen
projektspezifische Ziele Steuerung des Freizeitverhaltens durch gezielte Aktionsangebote
Indikatoren zur Überprüfung der Intensität der Nutzung , Bürgerbefragung,
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide'
Projektblatt - Baustein Seite 21
MABRNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
In der Stadtzelle Brüningheide (Nordwestschleife Kinderhaus), einem sozialen Brennpunkt, gibt es trotz des
hohen Anteils an älteren Kindern und Jugendlichen keine Spiel- und Freizeiteinrichtungen für Ältere im öf-
fentlichen Freiraum. Viele Jugendliche, besonders Migrantenkinder unterschiedlicher Herkunft „lungern
herum“ mangels Freizeitaktivität wegen fehlender sinnvoller Angebote. Kontakte zwischen Jugendlichen
verschiedener Nationalität sind eher selten. Es gibt häufig Schäden durch Vandalismus, besonders an öf-
fentlichen Einrichtungen.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Pädagogisch betreute Spiel- und Freizeitaktivitäten für ältere Kinder und Jugendliche sollen einen Beitrag
zur sozialen Integration leisten, Kontakte zwischen den unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten för-
dern und Vandalismus vorbeugen. Intensive Bürgerbeteiligung, mädchenspezifische Freizeitangebote und
Maßnahmen zur Förderung der sozialen Kontrolle sind wichtiger Bestandteil des Projektes. Dazu soll im
öffentlichen Freiraum eine robuste und vielfältig nutzbare Anlage geschaffen werden, die zeitweise als be-
treute Einrichtung und außerhalb der Betreuungsaktionen als öffentliche Spiel- und Freizeiteinrichtung be-
sonders für die älteren Kinder genutzt werden kann. Das Erscheinungsbild der Spiel- und Freizeitanlage soll
einer extensiven, einfach zu pflegenden Parkanlage entsprechen und somit auch das Ortsbild verbessern.
Das zentral gelegene, ca. 11.300 m? große, Grundstück befindet sich im Besitz der Stadt Münster.
Es besteht Planungsrecht für die geplante Nutzung.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt x
u)
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide'
Projektblatt - Baustein Seite 22
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 3.01
Maßnahmebezeichnung Wertstoffe
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation |
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile i
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti- | x
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen H
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 3.01
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt x
Projektträger NN - Abfallwirtschaftsbetriebe oder AWO
Ansprechpartnerl/-in Name: NN
Tel.:
eMail:
Umsetzungszeitraum Hierzu muss noch ein Konzept entwickelt und mit den möglichen
Trägern abgestimmt werden.
strategische Ziele Verbesserte Nutzung und Weiterentwicklung der Stadtteilpotenziale
operative Ziele Vielfachnutzung von Wertstoffen durch einkommensschwache Haus-
halte
projektspezifische Ziele Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen im Stadtteil
Indikatoren zur Überprüfung der
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 23
MARNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
. Nachhaltiger Umgang mit Wertstoffen, mit dem Ziel einer Vielfachnutzung auch durch einkommens-
schwache Haushalte
. Sicherung, Stärkung und Weiterentwicklung der örtlichen Wertstoffsammelstelle
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
. Schaffung von stadtteilbezogenen regulären Arbeitsplätzen und Ausbildungsplätzen, z.B. im hand-
werklichen Bereich oder auch Mediengestalter zur Werbung, Zweiradmechaniker etc. mit Hilfe der
Handwerkskammer, ortsansässiger Unternehmen, Stadtteilwerkstatt Nord und Schulen
. Angebot kostengünstiger und werthaltiger Gegenstände (nicht im Sinne von reinem Trödel, sondern
tatsächlich gut aufbereitet) für einkommensschwache Gruppen
. Erweiterung dieser Angebote auch auf bisher eher untypische Bereiche (EDV, Spielkonsolen etc.)
. Angebot kleinerer Dienstleistungen im handwerklichen Bereich. Z.B. für ältere und behinderte Men-
schen
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt
sehr wichtiges Projekt x
C wichtiges Projekt
Soziale
Projektblatt -— Baustein Seite 24
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 3.02
MABNAHME
Maßnahmebezeichnung Erarbeitung eines Konzeptes stadteilbezogener Wirt-
schafts- und Arbeitsmarktförderung
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti- x
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 3.02
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt x
Impulsprojekt
Projektträger Stadt Münster (Wirtschaftsförderung, Arbeits- und Beschäftigungs-
förderung)
in Kooperation mit örtlichen Akteuren; tendenziell eines örtlichen
Entwicklungsträgers
Ansprechpartnerl/-in Herr Zacharias Frau Dr.Ringbeck:
Wirtschaftsförderung Münster 51/AIM
Umsetzungszeitraum Konzeptentwicklung 2006 / 2007; prozessualer Umsetzungsbeginn
2007
strategische Ziele Verbesserte Nutzung und Weiterentwicklung der Stadtteilpotentiale für
eine Stärkung der örtlichen Wirtschaft, der Dienstleistungen und des
Arbeitsmarktes
operative Ziele - verbesserte Nutzung und Weiterentwicklung des vorhandenen Wirt-
schafts- und Humankapitals
- Entwicklung einer gezielten, stadtteilbezogenen Förderung
- Steigerung der Integrationschancen von Migrantinnen, AussiedlerIn-
nen und sozial Benachteiligter im Arbeitsmarkt
projektspezifische Ziele Endogene Potentiale nutzen und weiterentwickeln
- Input durch Projekte der sozialen Stadt / städtebauliche
(Re)vitalisierungsstrategie und der Wirtschaftsförderung
- kooperative, beteiligungsorientierte Erhebung und Erarbeitung pro-
zessual zur Entwicklung von Wirtschaft, Dienstleistungen, Arbeits-
platzangebot und Beschäftigungssituation nutzen
- Entwicklung von Kooperationsbezügen und stadtteilbezogenen Orga-
nisationsformen
- (Weiter)entwicklung von Stadtteilmarketing und eines positiven —
Stadtteillmage
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 25
Indikatoren zur Überprüfung der - Anteilsentwicklung der Zahlen insbes. vermittelter Migrantinnen, Aus-
Zielerreichung siedlerInnen, Jugendlichen am Arbeitsmarkt bzw. der Arbeitsiosenzah-
len
- Entwicklung der Anzahl örtlicher Arbeitsplätze
- Entwicklung der Existenzgründungen
MABNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
1. Potential- und Zustandsanalyse unter Berücksichtigung der Migrantinnen, AussiedlerInnen
* vorh. Gewerbe, Dienstleistungen, 3. Sektor, Arbeits- und Beschäftigungsmaßnahmen - / projekte
* entsprechende Fehlbedarfe
* vorhandene Situation im Bereich Public-Privat-Partnership und der „good corporate Citizens“
* vorhandenes Humankapital
* Flächenpotentiale / Nutzungspotentiale
* vorh. stadtteilbezogenes Marketing
* Stadtteilimage: Hindernisse und Chancen
2. Entwicklung von Maßnahmeschritten und Förderungen zu
* Ausbildung — Weiterbildung / Kooperatio
* Vermittlung in Arbeitsmarkt
* Gründung von Gewerbe- Dienstleistungen vor Ort
* Weiterentwicklung des 3. Sektor
* Weiterentwicklung der Kooperationsbezüge Unternehmen / 3. Sektor / bürgerschaftliches und eh-
renamtliche Engagement
3. Entwicklung örtlicher Kooperationsbezüge und Organisationsform(en) zur Umsetzung des Konzep-
tes
4. Entwicklung und Beginn prozessualer Umsetzung eines Stadtteilmarketing
5. Entwicklung von Zielen und Schritten des Stadtteilimages in Bezug auf Vermittlungsfähigkeit und
Entwicklungspotentialen
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt x
w
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
ster / Kinderhaus - Brüningheide"
Soziale Stadt "Mün:
Projektblatt - Baustein Seite 26
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 4.01
MARNAHME
Maßnahmebezeichnung Mädchenprojekt Unser Alltag / Unsere Sorgen
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen x
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte \
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 4.01
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt i x
Projektträger Jugendsalon Sprickmannplatz
Ansprechpartner/-in Name: Roland Erfurt
Tel.: 0251 - 216120
eMail: erfurt-jug.spri@web.de
Umsetzungszeitraum Januar 2006 bis Dezember 2009
ZIELE
strategische Ziele Integration Jugendlicher
operative Ziele Begleitung und Förderung von Sozialkompetenz, Stärkung des Selbst-
bewusstsein
projektspezifische Ziele Förderung der interkulturellen sozialen Kontakte in der Nord-West
Schleife
Indikatoren zur Überprüfung der Beobachtung des Sozialverhalten
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 27
MABNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Ein hoher Anteil an ausländischen Kindern in der Nord - West Schleife.Zum Teil Gruppenbildung unter den
Nationalitäten mit der Tendenz zur Abgrenzung gegenüber anderen.Darüber hinaus leben die Mädchen oft-
mals in sehr schwierigen sozialen Verhältnissen,und finden im Elternhaus bei Problemen oftmals keinen
Ansprechpartner der sich ausreichend Zeit für sie nimmt.
Bildung einer multikulturellen Mädchengruppe die sich regelmäßig einmal wöchentlich 2 — 3 Std. trifft. Neben
gemeinsamen Unternehmungen sollen für diese Altersgruppe relevante Problematiken besprochen werden (
Freundschaft, Konflikte im Elternhaus, Probleme in der Schule,Drogenprobleme ).
Ziel ist primär die Förderung der interkulturellen sozialen Kontakte in der Nord - West Schleife.Bei Proble-
men die die Mädchen haben, soll versucht werden mit innen gemeinsam lösungsorientierte Handlungsstrate-
gien zu erarbeiten und bei Bedarf weitergehende Hilfestellungen ( Weitervermittlung an Fachdienste ) anzu-
bieten.Die Laufzeit je Projekt beträgt 2 Jahre.
[Btangener der Projektinhalte:
Projektaufbau
Zielgruppe: Mädchen unterschiedlicher Nationalität / 12 - 15 Jahre
Gruppengröße: max. 10 Teilnehmerinnen
Umsetzung: Projekt A Jan. 2006 bis Dez. 2007
Projekt B Jan. 2008 bis Dez. 2009
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt
o@
sehr wichtiges Projekt x
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide'
Projektblatt - Baustein Seite 28
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 4.02
MABRNAHME
Maßnahmebezeichnung Integrationsarbeit vor Ort
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen x
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 4.02
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt x
Impulsprojekt
Projektträger Begegnungszentrum Sprickmannstrasse e.V.
Ansprechpartner)-in Name: Mühlig, Ingeborg/ Kollmann, Thomas
Tel.: 0251-216958
eMail: bgzspri@muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006 — Mitte 2008, wünschenswert bis 2010 (Finanzfrage)
strategische Ziele Integrationsarbeit, Krisenintervention, Prävention, Beratung
operative Ziele Aufbau des Projekts , Kinderhaus integrativ’
projektspezifische Ziele Schaffung von Interessensausgleich zwischen unterschiedlichen kultu-
rellen und gesellschaftlichen Gruppen in Kinderhaus-West
Indikatoren zur Überprüfung der Kriminalitätsstatistik, Ausländerfeindliche Straftaten,
Zielsrelchung Friedliches Miteinander im Stadtteil
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
In Wohngebiet Kinderhaus-Nord-West mit über 60% Migrantenanteil gibt es direkt vor Ort im Quar-
tier erheblichen Bedarf an Vermittlung, Beratung, Interessensausgleich aber auch der Entwicklung
von gemeinsamen interkulturellen Aktivitäten.
Es fehlt eine Vernetzungsstelle, die von den mehrere tausend Personen umfassenden Kreis der
Migrantinnen und Migranten auf kurzem Weg zu erreichen ist und wo im Notfall geholfen werden
kann.
Ebenfalls muss ein friedliches Miteinander von Aussiedlern, Ausländern und Einheimischen abge-
sichert werden.
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 29
MABRNAHMEBESCHREIBUNG
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Hierzu ist für das friedliche Miteinander von Aussiedlern, Ausländern und Einheimischen eine An-
laufstelle für das ‚Integrative Kinderhaus’ dringend notwendig.
Zu den Aufgabengebieten dieser Anlaufstelle gehören folgende Aufgaben:
- Vermittlung im Quartier und darüber hinaus/Schaffung von Interessensausgleich
- Förderung der Selbstorganisation von Migranten
- Sozialberatung, Hilfe im Einzelfall, Hilfestellung im Alltag
- Aufbau von interkulturellen Selbsthilfenetzen und Nachbarschaftshilfe im Quartier
- Aufbau und Begleitung von Bildungsangeboten von Migranten im Stadtteil
- Verbesserung der Sprachkompetenzen im Aussiedler-/Ausländerbereich
- Aufbau und Stabilisierung kommunikativer Netzwerke mit unterschiedlichen Nationalitäts-
gruppen, Aussiedlern und einheimischen Deutschen
- Begleitung und Förderung internationaler Sozio-Kultur-Angebote in Kinderhaus
- Schaffung von Vernetzung von Alt- und Neu-Kinderhaus
Durchführung und Organisation von integrativen Einzelprojekten in den Bereichen Kommunikation,
Bildung, Sport, Kultur, Qualifizierung, Arbeit, Interkultureller Austausch ...
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt \ x
o@
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
Projektblatt - Baustein Seite 30
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 4.03
MABRNAHME
Maßnahmebezeichnung Gewaltprävention
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen x
5... Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 4.03
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt x
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Städt.Kindertageseinrichtung Killingstraße
Ansprechpartnerl/-in Name: Petra Reinhold-Kollmann/lris Werning
Tel.:0251/213433
eMail:KitaKillingstrasse@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006-2010
ZIELE
strategische Ziele Gewaltprävention heißt, Jungen und Mädchen für ein konstruktives
Miteinander stärken. Dabei soll besonders in den Blick genommen
werden, dass Jungen und Mädchen unterschiedliche Formen von
Stärkung brauchen, um ein gewaltfreies Miteinander entwickeln zu
können.
Gewaltprävention bedeutet aber auch: Mit Gewalt umzugehen, die von
außen in den Kita-Alltag und die Familien eindringt.
operative Ziele Kindertageseinrichtung als Ort der Gewaltprävention
projektspezifische Ziele Prävention
Umsetzung eines Konzeptes zur Gewaltprävention mit Kindern und
Eltern
Indikatoren zur Überprüfung der Erweiterung der Sozial- und Handlungskompetenzen und Auswirkun-
Zielerreichung gen von alternativen Erziehungsmöglichkeiten in den Familien und der
Kita.
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt — Baustein Seite 31
MABRNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
In den letzten Jahren ist das Thema Gewalt und Aggressionen unter Kindern immer mehr in die Öffentlich-
keit und Fachdiskussion gerückt worden. Qualität und Ausmaß der Gewalttätigkeiten sind deutlich angestie-
gen. Kinder, die zu gewalttätigem Verhalten neigen, werden immer jünger.
Im wesentlichen führt der Mangel an sozialen Kompetenzen zu aggressivem und gewaltbereitem Verhalten,
so das eine konstruktive Problem- und Konfliktbewältigung nicht möglich ist.
Dies kann in der täglichen Arbeit beobachtet und bestätigt werden. Verändert hat sich die Hemmschwelle in
der Auseinandersetzung, die geprägt ist von zunehmend schmerzhaften Attacken, die zum Teil vor den Au-
gen der Erwachsenen stattfinden. Es zeigen sich vermehrt Verletzungen, die durch aggressives Verhalten
der Kinder untereinander entstanden sind.
Die im Einzugsgebiet Nord-West-Schleife oft schwierigen Familiensituationen, die Tendenz, jüngere Kinder
unbeaufsichtigt und sich selbst zu überlassen sowie der erschreckend hohe Konsum von Medien wie Fern-
sehen und Computerspiele wirken zusätzlich kontraproduktiv. Viele Eltern haben selbst nur unzureichend
gelernt, mit Konflikten umzugehen.
Nicht nur der interkulturelle Hintergrund in vielen Migrantenfamilien, sondern auch die Haltung und das Wer-
teverständnis in vielen einheimischen Familien mit den unter-schiedlichen Erziehungsmethoden und Einstel-
lungen zu geschlechtsspezifischen Themen, haben oft negative Auswirkungen aus das Verhalten der Kin-
der.
Diese Entwicklung verlangt zunehmend nach Lösungen, vor allem im Sinne von Prävention, denn Präventi-
onskonzepte erscheinen langfristig erfolgreicher und auch deutlich kostengünstiger zu sein als teure Inter-
ventionsmaßnahmen. Die größere Effektivität von Präventionskonzepten berücksichtigt, dass die bedingten
und aufrechterhaltenden Strukturen aggressiven Verhaltens in dieser Altersgruppe noch nicht so verfestigt
sind.
Zudem lassen sich durch präventive und breitenwirksame Ansätze Stigmatisierungen verhindern.
Mit dem Projekt Gewaltprävention in unsrer Kita möchten wir auf die beschriebene Situation reagieren und
langfristig unter dem Aspekt von Nachhaltigkeit diesen Bereich als festen Bestandteil in die Arbeit etablieren.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
In der Kita ist es möglich, auf bekannte und sichere Bindungen aufbauende Arbeit zu leisten. Dieses stellt
ein besonders günstiges Übungs- und Lernfeld für gewaltpräventive Konzepte dar. Das Lernen am Modell
und durch Vorbilder bietet zahlreiche Möglichkeiten der Übertragung und positiver Verstärkung erwünschter
Verhaltensweisen.
Daher haben Maßnahmen zur Steigerung der Sozial- und Emotionalkompetenzen von Kindern einen zentra-
len Stellenwert.
Ziele/Kinder:
-Strategien zu Konfliktlösungen entwickeln
-Mit der eigenen Wut umgehen, ohne andere zu verletzen
-Soziale Kompetenzen fördern — Handlungskompetenzen erweitern
-„Ich“ stärken - Selbstbewusstsein erweitern
-„Wir" stärken - Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln
-Mut machen
-Bedürfnisse äußern und im Einklang mit der Umgebung auch erreichen lernen
-Gefühle erkennen, ausdrücken und benennen lernen
-Vermittlung von Regeln, Normen, Grenzen, Werten
-Identifikation: Ich bin ein Junge/lch bin ein Mädchen
-Rechtsbewusstsein
Ziele/Eltern:
-Das gesamte System (Kinder, Mitarbeiter, Eltern) miteinbeziehen.
-Das soziale Gefüge der Familien berücksichtigen und darauf aufbauen
-Berücksichtigung der kulturellen Einflüsse und Erziehungsgewohnheiten
„Alternative Erziehungsmöglichkeiten erlernen und umsetzen
-Anstoßen von Synergieeffekten
-Berücksichtigen der unterschiedlichen Alters- und Entwicklungsstufen der Kinder
-Rechtsbewusstsein
-Erweiterung der Sozial- und Handlungskompetenzen
haus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 32
Geplante Bausteine
Eigenwahrnehmung und Gefühle
-Gefühlsbarometer
-Rituale einführen
-Patenschaften, innerhalb der Gruppen
Mädchen und Jungengruppenarbeit
-Ich bin ein Mädchen
-Ich bin ein Junge
Elternkurse/beratung
-Starter Kids Veranstaltungen/mögliche Themen sind:
Streit in der Familie, Umgang mit Ärger und Wut,
Mädchen/Jungen, Umgang mit Streßsituationen
Konflikttraining in unterschiedlichen Altersgruppen
-Streit schlichten
-Einführung des Magic Circle in allen Gruppen
Rechtsbewusstsein
-Was ist erlaubt, was ist verboten?
Selbstbehauptungs /Selbstverteidigungskurse für Kinder
„Zusammenarbeit mit dojo oder Sportverein
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt
[u]
sehr wichtiges Projekt x
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt — Baustein Seite 33
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 5.01
Maßnahmebezeichnung „Wir verstehen uns“
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- x
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 5.01
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt x
Impulsprojekt
Projektträger Stadt Münster in Kooperation mit Kindertageseinrichtungen, Schu-
len, freien Trägern und Stadtteilinitiativen
Ansprechpartnerl/-in Name:
Tel.:
eMail:
Umsetzungszeitraum 2006 - 2010
ZIELE
strategische Ziele e _Chancengerechtigkeit und Bildungsbeteiligung für Kinder, Jugend-
liche und Erwachsene mit Migrationshintergrund, soziale Integrati-
on, Interkulturalität und Prävention von Arbeitslosigkeit
« Nachhaltige Institutionalisierung von Förderstrukturen- und Förde-
rangeboten
« _Qualitätssicherung durch Fortbildung und Evaluation
operative Ziele «e Planung, Durchführung und Evaluation von Sprachförderangebo-
ten
« Aufbau kooperativer Strukturen der Fachkräfte und Einrichtungen
im Stadtteil gemeinsam mit dem Ausländerbeirat und den Fachäm-
tern der Stadt Münster
projektspezifische Ziele « Förderung der Lernmotivation und des interkulturellen Dialogs von
Kindern und Jugendlichen
e Unterstützung und Begleitung von Eltern, Erziehungsberechtigten
und dem System Familie zur Wahrnehmung der Verantwortung im
Bildungsprozess der Kinder
« Profilierung und Stärkung der Kindertageseinrichtungen und Schu-
len als Orte der Bildung (Early Excellenz Center )_
Indikatoren zur Überprüfung der + Spracheingangsuntersuchungen und abschließende Sprachtests
Zielerreichung mit standardisierten Verfahren
« Standardisierte Sprachverhaltensbeobachtungen
Projektblatt — Baustein Seite 34
Ausgangslage
Die Bedarfe zur Sprachförderung von Migrantinnen und Migranten aller Altersgruppen sind u. a.
deutlich belegbar durch die Sozialpädiatrischen Befunde der Schuleingangsuntersuchungen von
2002 bis 2004, die Herr Dr. Axel Iseke, Gesundheitsamt der Stadt Münster in einer Zahlenreihe
spezifisch für Stadtbezirke und auch im Vergleich der Stadtbezirke Münsters dargestellt hat.
Daraus geht u.a. hervor,
« dass im Stadtbezirk Kinderhaus-West (63) überdurchschnittlich viele Schulanfänger nur einge-
schränkt schulfähig sind, zurückgestellt werden mussten oder wegen ihres sonderpädagogi-
schen Förderbedarfs an einer Förderschule angemeldet wurden.
« Diese Tatsache steht in nachweisbarem Zusammenhang dazu, dass der Anteil der Kinder mit
Migrationshintergrund im Stadtbezirk überdurchschnittlich hoch ist. Während im Stadtbezirk
von Münster insgesamt knapp 10 % der Schulanfänger Sprachförderung benötigen, liegt der
Anteil in Kinderhaus-West bei nahezu 20 % - und das trotz intensiver Förderung in den Kinder-
tageseinrichtungen.
«e Das Gesundheitsamt Münster belegt eindeutig den negativen Einfluss des Migrationshin-
tergrunds auf die Lernchancen der Kinder und zeigt zudem auf, dass ungünstige Familienkons-
tellationen und geringere vorschulische Förderungen durch das Elternhaus weitere Beeinträch-
tigungen darstellen.
«e Im Ergebnis liegt der Wert der messbaren „Sozialressourcen“ von Kindern im Stadtbezirk deut-
lich unter dem der anderen Stadtbezirke Münsters.
«e Nachgewiesen ist, dass die unzureichenden Deutschkenntnisse der Eltern unmittelbar die
Sprachkompentenz der Kinder einschränken.
« Die schwierige soziale und materielle Situation der Familien mit Migrationshintergrund, die kei-
nen unmittelbaren Zugang zum Arbeitsmarkt haben, verstärkt die Problemlage.
.
Fazit
Im Handlungsfeld „Bildung“ müssen sich alle Initiativen darauf richten
- Kinder und Jugendliche gezielt durch Sprachförderung zu unterstützen und
- Eltern, Erziehungsberechtigte und Familien in. der aktiven Mitwirkung am Lernprozess ihrer
Kinder zu unterstützen
- sowie Erwachsene in ihrer sozialen und beruflichen Integration zu unterstützen, damit persön-
lich wie wirtschaftlich die Grundlage für einen Integrationsprozess der ganzen Familie geschaf-
fen wird.
Die im Folgenden dargestellten Projekte haben daher vier Zielgruppen und Ziele:
1. Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen
2. Sprachkurse von Eltern zur Stärkung ihrer Aufgabe im Lernprozess der Kinder
3. Sprachkurse von Erwachsenen zur sozialen Integration und zur Integration in den Arbeitsmarkt
4. Weiterbildung der an der Sprachförderung beteiligten Fachkräfte
Alle Angebote werden eng miteinander abgestimmt und verzahnt.
Zu 1: Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen
In den Kindertageseinrichtungen und Grundschulen des Stadtbezirks sind Sprachförderangebote
mit erheblichen Anstrengungen der Stadt Münster und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
bereits fest installiert und erfolgreich umgesetzt.
Die weiterführenden Schulen im Stadtbezirk verfügen trotz z. T. sehr hoher Zahlen von Schülern
mit Migrationshintergrund über keine spezifischen Förderangebote.
Es handelt sich dabei um folgende Schulen
Uppenbergschule (Förderschule für Lernbehinderte)
Waldschule (Hauptschule)
Geschwister-Scholl-Realschule
Geschwister-Scholl-Gymnasium
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 35
Nach Einschätzung der vier Schulleitungen und auch aufgrund der Erfahrungen im Projekt „Club
D“ der Stadt Münster (zentrales Angebot in der Innenstadt) bewährt sich, wenn ein zusätzliches
Sprachförderangebot „Deutsch als Fremdsprache“
- nicht in den Räumen der Schule stattfindet,
- sich in der Didaktik von Schulunterricht unterscheidet und
- in jahrgangsübergreifenden Altersgruppen und in nach Leistungsstand differenzierten Gruppen
organisiert wird.
Neben dem Angebot des Lernens der deutschen Sprache wird auch Wert auf die integrierte Ver-
mittlung altersgerechter Informationen über Gesellschaft, Kultur und Politik in Deutschland sowie
auf die Darstellung kultureller Besonderheiten auch der Heimatländer gelegt.
Die Teilnahme sollte - je nach Schulform und Zielgruppe - auch außerhalb der Schulzeit und frei-
willig sein.
Die Kurse werden in Kooperation mit Trägern der Weiterbildung durchführt. Die Bedarfe für zusätz-
liche Sprachförderung sind sehr hoch; das Programm „Soziale Stadt“ ermöglicht ggf. die Deckung
notwendigster Bedarfe und zugleich die Erprobung von modellhaften Maßnahmen mit dem Ziel
einer mittel- und langfristig orientierten Ausweitung.
Daher werden hier zunächst lediglich Mittel für ca. 80 - 100 Schülerinnen und Schüler an weiter-
führenden Schulen beantragt. Das sind 8 Kurse pro Jahr mit jeweils ca. 10 — 15 Teilnehmenden.
Ergänzend wird ein spezifisches Angebot der Nachhilfe für sozial- und bildungsbenachteiligte
Schülerinnen und Schüler gemacht, um
- Lernrückstände auszugleichen und
- Lernstrategien so einzuüben, dass sie auch im häuslichen Umfeld eigenverantwortlich umge-
setzt werden können.
Dieses Nachhilfeangebot wird über die Kinderhauser Arbeitslosen Initiative KAl e. V. organisiert
und umgesetzt. Der Verein akquiriert vor allem ehrenamtliche Kräfte (Lehrkräfte, Student/innen,
ältere Schüler/innen).
Zu 2: Sprachkurse von Eltern zur Stärkung ihrer Aufgabe im Lernprozess der Kinder
Insbesondere die o. g. Angaben des Gesundheitsamts und auch die Erfahrungen der Leitungen
der Kindertageseinrichtungen und Schulen zeigen, dass die Sprachkompetenz der Kinder unmit-
telbar mit der der Eltern korreliert.
Daher sollen gezielt und thematisch orientiert Sprachkurse für Väter und Mütter angeboten wer-
den. Die Schulung in „Deutsch als Fremdsprache“ wird eng verzahnt mit bildungsrelevanten The-
men wie z. B.
- Lernstrategien und Lernmethoden der Kinder
- Spielerische Methoden und spezifische Themen in den Kindertageseinrichtungen
- Themen und Inhalte im Unterricht der Kinder und Jugendlichen
- Schullaufbahnfragen
Auch hier ist nicht an ein flächendeckendes und bedarfsgerechtes Angebot gedacht. Allerdings soll
ein deutlicher Akzent in diesem Bereich der Erwachsenenbildung gesetzt werden. Modellhaft kön-
nen in folgenden Einrichtungen jährlich je 2 Kursangebote gemacht werden:
- 3-4 Kindertageseinrichtungen im unmittelbaren Wohnumfeld
- 2 Grundschulen im unmittelbaren Wohnumfeld
- 4 weiterführende Schulen (siehe Punkt 1)
Eng verbunden wird dieses Kursangebot mit dem Projekt „Stadtteilmütter“.
Zu 3: Sprachkurse von Erwachsenen zur sozialen Integration und zur Integration in den Ar-
beitsmarkt
Der überwiegende Teil der im Stadtbezirk lebenden Menschen mit Migrationshintergrund ist ar-
beitslos. In den Beratungsgesprächen der Kinderhauser Arbeitslosen Initiative KAl e. V. zeigt sich
als größtes Vermittlungshindernis in Arbeit die fehlende deutsche Sprachkompetenz. Die Teilnah-
me an stadtzentralen Sprachkursen ist nur eingeschränkt möglich:
- Nicht alle sind berechtigt, an den Integrationskursen nach Zuwanderungsgesetz teilzunehmen.
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 36
- Für viele ist Wohnortnähe und Niedrigschwelligkeit eine unverzichtbare Teilnahmevorausset-
zung.
- Das Leistungsniveau der meisten Sprachkurse (mindestens B1) ist oft noch zu hoch.
- Insbesondere für Mütter sind die Unterrichtszeiten wegen der Kinderbetreuung nicht machbar.
Die Sprachkurse ergänzen also bestehende Angebote vor allem in ihrer Wohnortnähe, Didaktik
und den Unterrichtsinhalten. Zudem werden einige Angebote mit Alphabetisierung verknüpft. Die
Alphabetisierungs- und Sprachkurse werden so aufgebaut, dass zu Beginn ein individueller Ein-
gangstest durchgeführt wird und am Ende der Kurse das vermittelte Sprachwissen bescheinigt
wird.
Diese Bildungsveranstaltungen bauen auf dem jeweiligen Kenntnisstand der Teilnehmer auf, be-
rücksichtigen die verschiedenen Kulturen, beziehen das Wohnumfeld und die soziale und gesell-
schaftliche Struktur vor Ort mit ein und orientieren sich an den Bedürfnissen der Einzelnen. Gezielt
werden für die soziale Integration relevante Themen sprachlich vorbereitet; ebenso werden ar-
beitsmarktrelevante und mögliche Bewerbungen vorbereitende Themen bearbeitet. Integratives
Lernen geschieht auch dadurch, dass die Teilnehmer mit den unterschiedlichen Muttersprachen
und Kulturen sich gegenseitig stärken, stützen und sozial vernetzen.
Durch die fachliche soziale Beratung und Begleitung wird eine Lebens- Arbeits- und/oder Berufs-
wegplanung mit einbezogen. Durch die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Sozialbüros wird Stützung
und Hilfe in konkreten Problemlagen (z.B. in Form von Lebensmittelscheinen) angeboten. Es ist
angestrebt, jährlich 10 Kurse mit jeweils 10 — 15 Teilnehmenden durchzuführen.
zu 4: Weiterbildung der an der Sprachförderung beteiligten Fachkräfte
Qualität und Effizienz der o.g. Angebote zur Förderung der Kommunikationskompetenz soll weiter-
entwickelt und gesichert werden durch regelmäßigen fachlichen Austausch der Lehrkräfte und Pä-
dagog/innen in Kindertageseinrichtungen und Schulen.
Diese Form selbst organisierter kollegialer Beratung und Entwicklung soll unterstützt werden durch
gezielte Fortbildung im Rahmen eines ein Mal jährliche stattfindenden Workshops.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
unverzichtbares Projekt x
o@
sehr wichtiges Projekt
wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 37
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 5.02
Maßnahmebezeichnung Elternkompetenz stärken
Aufsuchende Elternarbeit zur Sicherung des regelmäßigen Schul-
besuchs
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
Integration der zugewanderten Menschen x
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- x
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 5.02
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt x
Impulsprojekt
Projektträger Stadt Münster, Amt für Schule und Weiterbildung
Ansprechpartner/-in Dr. Ursula Tölle
Umsetzungszeitraum 2006 - 2010
strategische Ziele Der regelmäßige Schulbesuch wird gesichert.
Die Eltern vernachlässigter Schüler/innen werden direkt und konkret
zum Handeln befähigt
operative Ziele Die Eltern werden durch konkrete Hilfe zur Übernahme von Verantwor-
tung und Pflichten befähigt durch unmittelbare Gespräche.
projektspezifische Ziele 1) Förderung von Integration und Selbstverantwortung von Familien
mit Migrationshintergrund (Prävention)
2) Durch Stärkung der Eltern werden die Kinder dieser Familien in die
Lage versetzt, eine positive schulische Entwicklung zu genießen.
Indikatoren zur Überprüfung der 1) Zahlen zum Schulbesuch
zei elohung 2) Berichte der/des Sozialarbeiterin/Sozialarbeiters;
3) Kooperation der Eltern mit der Schule;
4) Interesse und Unterstützung der Eltern betreffs der schulischen
Entwicklung ihrer Kinder.
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide
Projektblatt - Baustein Seite 38
MABNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Eine wesentliche Voraussetzung für eine gelingende Bildungsbiographie und damit für die Integration in die
Gesellschaft ist eine kontinuierliche und zielgerichtete Schullaufbahn. Erfahrungen und Untersuchungen
weisen nach, dass Kinder aus Familien mit sozialen Benachteiligungen, besonders auch aus Familien mit
Migrationshintergrund häufiger als andere bereits sehr früh nur unregelmäßig die Schule besuchen.
Daher soll im Wohngebiet der Nordwestschleife eine sozialpädagogische Fachkraft eingesetzt werden, die
insbesondere in der Form aufsuchender Elternarbeit den regelmäßigen Schulbesuch unterstützt.
Dabei soll zunächst die Zielgruppe der Kinder im Grundschulalter und unter ihnen besonders die mit Migrati-
onshintergrund im Vordergrund stehen.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt x
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide’
Projektblatt - Baustein Seite 39
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 5.03
Maßnahmebezeichnung „Stadtteilmütter“ in Kindertageseinrichtungen
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und |
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation |
4. Integration der zugewanderten Menschen x
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- x
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in |
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte l
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 5.03
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt \ x
Impulsprojekt
Projektträger Stadt Münster - Amt für Kinder, Jugendliche und Familien — in Ver-
bindung mit freien Trägern und den Kindertageseinrichtungen in
Kinderhaus und KIM („Kontaktstelle für interkulturelles Lernen und
Menschenrechtserziehung in der Grundschule“)
Ansprechpartnerl/-in Name: Elisabeth Becker-Jostes
Tel: 0251 / 492 - 51 32
eMail:
Umsetzungszeitraum 7008 — 2010 - jeweils drei aufeinanderaufbauende Einheiten jähr-
ic!
ZIELE
strategische Ziele Integration, Multiplikatoren;
Stärkung der Familien
operative Ziele Motivation, Begleitung, Partiziapation
projektspezifische Ziele Kindertagseinrichtungen als Orte der Bildung weiter zu entwickeln
„Early Excellenz Center“
Indikatoren zur Überprüfung der Sprachtests und Sprachverhaltensbeobachtung in den Einrichtungen
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide’
Projektblatt — Baustein Seite 40
MARNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Hoher Anteil an ausländischen Kinder in den Kitas. Die Effektivität dieser Sprachfördereinheiten für die Kin-
der könnte durch die gleichzeitige Förderung der fremdsprachigen Eltern in der Zweitsprache, wie auch
durch die Pflege ihrer Muttersprache unterstützt werden. Leider muss in diesem Zusammenhang erwähnt
werden, dass überwiegend in den Migrantenfamilien die Muttersprache und die Zweitsprache Deutsch nur
bruchstückhaft gesprochen wird, sodass die Kinder weder die eine noch die andere Sprache richtig erlernen.
Erschwerend kommt hinzu, dass nicht jede Mutter selbständig handeln und ihr Aufenthaltsort während des
Tages häufig durch den Mann bestimmt wird. Die Kita hat hier einen besonderen Status und legitimiert häu-
fig den Aufenthalt außerhalb der Familie für die Frau.
Die Bedeutung der Muttersprache für die Kinder sollte an dieser Stelle noch einmal erwähnt werden. Ohne
sie ist die Orientierung im emotionalen Bereich und Werteverhalten, wie auch die Orientierung im Sozialge-
füge und Netzwerk der Familie und Freunde ohne Basis.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
In drei Kindertageseinrichtungen werden Projekte für Stadtteilmütter durchgeführt.
Das Projekt Stadtteilmütter hat zum Ziel, Mütter aller Kinder in die Sprachförderung und die EI-
ternmitwirkung der Kindertageseinrichtung einzubinden.
Im Verlauf der Schulung werden Mütter, die ihre Muttersprache korrekt und die deutsche Sprache
gut beherrschen, zu Stadtteilmüttern ausgebildet, um ihrerseits wieder Mütter gleicher Sprache zu
rekrutieren, die dann in beiden Sprachen geschult werden. Weitere Schulungsinhalte dieses Pro-
jekts sind:
« Die Bedeutung der Kindertageseinrichtung für das Kind, die Familie und das vorschuli-
sche Lernen
e Wissensvermittlung um die deutsche Kultur und das soziale Umfeld
« Training der deutschen Sprache und der Muttersprache
® Lebenspraktische Übungen (Behördengänge, Arztbesuche etc.)
Das Projekt >Stadtteilmütter< wurde durch die RAA (Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von
Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien) im Raum Solingen erprobt und ist dort seit
Jahren fester und bewährter Bestandteil innerhalb der Arbeit mit Migrantenfamilien. Kernbestand-
teile des Solinger Projektes sollen nun in Münster-Kinderhaus angewandt werden.
Projektaufbau:
1. Teil: Grundausbildung Stadtteilmütter
Die Leitung der Kindertageseinrichtung schlägt Mütter vor, die den o. a. Anforderungen entspre-
chen. Für die Kita Am Gievenbach können es 3 - 5 Mütter sein. Diese durchlaufen dann einen 8-
wöchigen Kursus unter der Leitung einer Honorarkraft und unter Begleitung der Kita Leiterin und
der Fachberatung des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien.
Inhalte Basiswissen:
® Was ist eine Kindertageseinrichtung, wie ist sie aufgebaut und was erwartet mein Kind und
mich dort?
® Welche Regeln und Gebräuche gibt es dort, worauf sollte ich achten?
° Wie wird mein Kind verpflegt, was muss ich wissen?
* Wie kann ich die Arbeit der Kita unterstützen und mich in die Arbeit einbringen? (Eiternmit-
wirkung und Partizipation)
*e Wie kann ich mein Kind in der Kita unterstützen?
und viele weitere Themen und Erfordernisse mehr- —
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 41
2. Teil:
In den darauf folgenden 6 Wochen geben die 5 Stadtteilmütter ihr Wissen an die von ihnen
motivierten und rekrutierten Mütter weiter. Sie werden in jeder 2. Woche weiterhin durch die
Honorarkraft geschult und von der Leiterin der Kita und der Fachberatung begleitet.
3. Teil:
In den nächsten 10 Wochen werden alle teilnehmenden Mütter (Stadtteilmütter und weitere) einen
Sprachkurs in ihrer Zweitsprache Deutsch sowie auch in ihrer Muttersprache erhalten. Die
Besonderheit an diesem Teil des Projekts ist, dass in jeder zweiten Woche die Sprachtrainerin aus
der Kindertageseinrichtung der Kinder in die Unterrichtseinheiten mit eingebunden wird. Das heißt,
dass Mütter und Kinder im gleichen Stoff stehen und sich austauschen oder gegenseitig helfen
können.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt x
u)
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 42
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 5.04
MARNAHME
Maßnahmebezeichnung Modellprojekt „Gesund Aufwachsen in Kinderhaus“-
Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche in Stadtteilen mit
besonderem Handlungsbedarf
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
Integration der zugewanderten Menschen
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- x
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 5.04
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt x
Impulsprojekt
Projektträger Gesundheitsamt in Kooperation mit den zuständigen Fachämtern
und freien Trägern
Ansprechpartnerl!-in Name: Frau C. Menke
Tel.: 0251/ 492 53 07
eMail: menkec@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006-2010
ZIELE
strategische Ziele Kinder und Jugendliche in Kinderhaus wachsen gesünder auf. Sie
bewegen sich mehr, ernähren sich gesünder und lernen, mit Stress
umzugehen. Ihr Selbstwertgefühl und ihre Konfliktfähigkeit werden
gefördert. Schwangere und Neugeborene werden optimal versorgt.
operative Ziele Positive Projekte zur Gesundheitsförderung werden im Stadtteil durch-
geführt und in das Stadtteilleben fest integriert. Hebammenarbeit wird
fest etabliert.
projektspezifische Ziele Eine Verknüpfung der oben genannten Themen in die tägliche Arbeit
auf der Basis positiver Erfahrungen und auf Dauer eine Entlastung im
Arbeitsalltag der Akteure.
Indikatoren zur Überprüfung der Mit Hilfe der regelmäßigen Schuluntersuchungen werden körperliche
Zielerreichung und seelische Entwicklung der Kinder verfolgt. Die Mitarbeiter der Kin-
dertageseinrichtungen halten Veränderungen in ihrem Arbeitsalltag
fest. Kinderärzte und Hebammen ermitteln Veränderungen.
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt — Baustein Seite 43
MABNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Die Sozialpädiatrischen Befunde der Schuleingangsuntersuchungen in Kinderhaus belegen eindrucksvoll:
« dass Kinder in Kinderhaus-West eingeschränkt schulfähig sind
« einen schlechteren Vorsorgestatus als Kinder im übrigen Stadtgebiet aufweisen
« der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund höher ist, ein hoher Anteil von Migrantenkindern nur
geringe Deutschkenntnisse hat
«e ungünstige Familienkonstellationen
« geringe vorschulische Förderung durch das Elternhaus
« geringe Sozialressourcen
Gesellschaftlicher Wandel und veränderte Lebensbedingungen führen zu einem veränderten Ernährungs-
und Freizeitverhalten (Auswahl der Lebensmittel, mangelnde Bewegung) bei Kindern und Jugendlichen.
Dies führt zu gesundheitlichen Problemen und zunehmendem Stress, welcher nicht mehr durch Bewegung
abgebaut wird.
Interventionen, die gegen diese Entwicklung steuern wollen, müssen Bewegung, gesunde Ernährung,
Stressbewältigung sowie Sozial- und Lebenskompetenzen bei Kindern, Jugendlichen, ihren Familien und
Betreuungspersonen wie Lehren, Erziehern, Sozialarbeitern usw. fördern.
Häufig findet Gesundheitsförderung für Kinder in einzelnen Lebensräumen statt, also in der Schule oder der
Kita. Die Einbeziehung der Eltern aber ist entscheidend, weil Kinder sonst ständig die Diskrepanz zwischen
gesundheitsförderlichem Wissen aus der Schule/Kita und dem familiären Alltag erleben müssen.
Deshalb werden sowohl die Kindertageseinrichtungen und die Schulen, aber gerade auch der Bereich Fami-
lie/Freizeit miteinbezogen.
Im Familienbereich wird ein Schwerpunkt auf die Betreuung Schwangerer und neugeborener Kinder durch
eine Hebamme gelegt. Hierzu soll eine Familiennebamme im Stadtteil aktiv werden, die bereits für das Ge-
sundheitsamt tätig ist. Ziel ist es, möglichst alle Schwangeren frühzeitig zur Inanspruchnahme einer voll-
ständigen Schwangerschaftsvorsorge zu bewegen und die Entwicklung des Kindes im ersten Lebensjahr so
optimal wie möglich zu unterstützen. Schwangerschaft und erstes Lebensjahr eines Kindes sind die Zeit-
räume, in denen die wesentlichen Vorraussetzungen für ein gesundes Aufwachsen gelegt werden können.
Wenn in dieser Zeit Ernährung und Gesundheitsverhalten richtig geprägt werden, profitieren nicht nur die
Mutter und der Säugling, sondern auch alle anderen Familieangehörigen davon. Die Hebamme arbeitet eng
mit anderen freiberuflichen Hebammen im Stadtteil zusammen und koordiniert die Arbeit.
Sie ist eng in das Versorgungssystem vor Ort eingebunden und arbeitet mit allen Institutionen zusammen.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Aus den zahlreichen, zum Teil schon preisgekrönten Angeboten zur Gesundheitsförderung werden durch die
Akteure vor Ort die herausgesucht, die für die jeweilige Einrichtung am besten geeignet erscheinen und
dann durchgeführt. Die Durchführung erfolgt durch externe Anbieter, zum Beispiel Krankenkassen, Bundes-
zentrale für gesundheitliche Aufklärung u.a.
Eine Lenkungsgruppe koordiniert alle Teilbereiche und sorgt für die dauerhafte Implementierung des The-
mas im Stadtteil.
Die Familienhebamme des Gesundheitsamtes versorgt in Kooperation mit weiteren freien Hebammen die
Schwangeren und Säuglinge im Stadtteil und kooperiert mit allen anderen Einrichtungen und Trägern.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt l x
@
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 44
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 5.05
Maßnahmebezeichnung Starter Kids - Ratgeberveranstaltungen zur Gesundheitsförderung
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile ;
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen x
5. Bewältigung.der Herausforderungen im Bildungswe- x
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 5.05
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt x
Projektträger Stadt Münster, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Städt.
Kindertageseinrichtung Killingstraße
Starter Kids e.V.
Ansprechpartnerl/-in Name: Petra Reinhold-Kollmann/ Iris Werning
Tel. 0251/213433
eMail: KitaKillingstrasse@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006 - 2010
strategische Ziele Eltern lassen sich auf Themen zur Gesundheitsförderung ein, die an-
sonsten ignoriert werden. Sie werden motiviert, sich mit bestimmten
Themen auseinanderzusetzen und bekommen konkrete Hilfestellung
bei Fragen und Problemen. Benachteiligte Frauen bekommen "die
Erlaubnis" der Männer, zu diesen Zeiten und diesem Rahmen an den
Veranstaltungen teilzunehmen.
operative Ziele Kindertageseinrichtung als Ort von Elternbildung
projektspezifische Ziele Prävention
Vernetzung von Eltern- und Kita-Arbeit im sozialen Schwerpunkt
Indikatoren zur Überprüfung der Mit Hilfe der regelmäßigen Veranstaltungen werden Anregungen und
Zielerreichung Empfehlungen im Elternhaus umgesetzt, die sich dann in der täglichen
Arbeit mit den Kindern in der Kita und in den Familien positiv auswir-
ken.
MABRNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Die Kita Killingstraße befindet sich inmitten des Wohngebietes Nord-West-Schleife Münster Kinderhaus.
In ihr werden 70 Kinder aus 24 Nationen betreut.
In den vergangenen Jahren sind zunehmend grundlegende Mängel in der Versorgung der Kinder in ver-
schiedenen Bereichen festzustellen. Gravierend sind die oft unzureichende Versorgung im Bereich Ernäh-
rung, fehlenden Vorsorgeuntersuchungen bei Eintritt der Kinder in die Kita (U-Hefte), sowie große
Probleme im Bereich Zahn- und Körperpflege sowie Bekleidung.
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 45
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Alle 6-8 Wochen werden für die Eltern Ratgeberveranstaltungen zu bestimmten Themen der Gesundheits-
förderung für Kinder (z.B. Vorsorge, Impfschutz, K-Krankheiten, Allergien, gesunde Ernährung, Suchtpräven-
tion, Brandschutz, Körperpflege etc.) durchgeführt. Wichtig ist es, die Eltern aus über 20 Nationen nie-
derschwellig zu erreichen. Erste Erfahrungen mit Starter Kids e.V. zeigen, dass Elternarbeit in diesem Rah-
men auf eine hohe Resonanz stößt und stark nachgefragt wird. Alle Eltern sollen vielfältig geschult und bera-
ten werden.
Die Eltern werden nachmittags zu bestimmten Themen s.o. eingeladen, gleichzeitig wird vom Verein die
Betreuung auch der jüngsten Geschwisterkinder in der Einrichtung abgesichert.
Jede Veranstaltungen beinhaltet:
1.Teil: Theaterstück des TPZ (Theaterpäd.Zentrum) als Auftakt zu dem jeweiligen Thema zum Abbau von
Hemmungen.
2.Teil: gemeinsames Essen (die Kinder werden parallelversorgt)
3.Teil:Ratgeberveranstaltungen mit Referent(in) zu folgenden Themen sind geplant:
Ernährung:
Nahrungsmittel und Qualitäten, Zubereitung, Auswahl von Lebensmitteln/Einkauf, Rolle der Ernährung bei
Krankheitsentstehung (Z.B.Neurodermitis,Mangelerkrankungen, Allergien,Diabetis), Rolle der Ernährung bei
dem Erhalt der Gesundheit
Körperebene
Reinigung (Waschen, Duschen, Zähne putzen), Pflege (Intimbereich, Eincremen, Nagel- und Fußpflege),
Körperwahrnehmung/Diagnostik (Hautirritationen, Wahrnehmung von Kinderkrankheiten, Symptome und
Parasiten), Motorik, Frderung der körperlichen Fähigkeiten (Kraft, Beweglichkeit, Koordinationsfähigkeit, Ent-
spannungsfähigkeit)
Bekleidung:
Passende adäquate Kleidung (Witterung, Jahreszeit, Schuhwerk), Rinigung, Aufbewahrung, Lagerung
Wechselgarnituren
Ärztliche Versorgung:
Zahnarztbesuche, Facharztbesuch, Kontrolluntersuchungen (über U3 hinaus), Abbau der Hemmschwelle
"Arztbesuch" bei Symptomerkrankung, Für die Eltern: Wahrnehmung der regelmäßigen Vorsorgeuntersu-
chungen im Rahmen der Früherkennung
Haushaltsführung und Wohnungshygiene
Reinigung der Wohnung (Ungeziefer und Infektionsvorbeugung), Reinigung der Haushaltsgeräte und des
Geschirrs, Verwendung von Putz und Reinigungsmitteln, Beheizung und Lüftung der Wohnung (Raumklima,
Schimmelprävention), Kenntnis und Inanspruchnahme der verantwortlichen Ansprechpartner bei Reparatur-
und Instandsetzungsleistungen, Erkennen von Gefahren, Verletzungsmöglichkeiten und Anweden von Si-
cherheitsmaßnahmen (Strom, Wasser, Putz- und Arzneimittel, Fenstersicherungen)
Die Veranstaltungen gehen über die übliche Öffnungszeit der Kita hinaus, so dass die Eltern(meistens Müt-
ter) in Ruhe und ohne die Ablenkung durch jüngere Geschwisterkinder an diesen Veranstaltungen teilneh-
men können.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt
sehr wichtiges Projekt x
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide'
Projektblatt - Baustein Seite 46
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 5.06
MARNAHME
Maßnahmebezeichnung Kontinuierliche Praxistage zum Übergang Schule - Beruf
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation \
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile |
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti- x
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- X
sen \
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in.
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte j
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 5.06
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt x
Impulsprojekt
Projektträger Stadt Münster zusammen mit der Initiative für Beschäftigung
Ansprechpartnerl/-in Name: Dr. Ursula Tölle
Tel.:0251/ 492 4070
eMail: bildung@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum
ZIELE
strategische Ziele Vermeidung von Jugendarbeitslosigkeit, soziale Integration
operative Ziele Betriebskontakte und Praxiserfahrungen während der Schullaufbahn
projektspezifische Ziele Aufbau eines kontinuierlichen Systems für Praxistage in Betrieben
Indikatoren zur Überprüfung der Übernahmequoten in Ausbildung nach Abschluss der Schullaufbahn
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide‘
Projektblatt - Baustein Seite 47
MABNAHMEBESCHREIBUNG
‚Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Der Anteil sozial benachteiligter Familien im Stadtteil ist überdurchschnittlich hoch. Allein im Wohngebiet der
sog. Schleife leben fast 1800 Haushalte im Sozialhilfebezug.
Die Vermeidung von Arbeitslosigkeit in der 2., 3. und folgenden Generation ist daher von besonders großer
Bedeutung. Eine sehr früh einsetzende Lebens- und Berufswegplanung ist dafür unbedingte Voraussetzung.
Entsprechende Konzepte gibt es insbesondere an der Hauptschule und der Förderschule für Lernbehinder-
te.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Erfahrungen in anderen Städten (vgl. u.a. Weißfrauenschule in Frankfurt) haben gezeigt, dass ein kontinuier-
licher Praxistag ab Jahrgangsstufe 7 die Integration in Ausbildung und Arbeit erheblich fördert.
Ein solches Angebote sollte für den Stadtteil aufgebaut werden. Da im Stadtteil selbst die Anzahl der Betrie-
be dafür nicht ausreicht, müssten auch Kontakte in andere Stadtbezirke aufgenommen werden. Dafür bedarf
es einer koordinierenden Stelle, die eng mit den Schulen, den Betrieben, den Kammern, der Agentur für
Arbeit und der Bezirksregierung zusammenarbeitet.
Auftrag dieser Koordinierungsstelle ist
- Aufbau und Umsetzung des Angebotes für kontinuierliche Praxistage an der Waldschule Kinderhaus
und der Uppenbergschule (Förderschule für Lernbehinderte)
- Beratung von Schulen in benachbarten Stadtteilen und Unterstützung von Angeboten dort
- Installierung von nachhaltigen Strukturen und Netzwerken, die das Angebot auch über den Projekt-
zeitraum hinaus absichern.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt x
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide'
Projektblatt - Baustein Seite 48
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 5.07
Maßnahmebezeichnung Kinderhauser Jugendkultur
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile |
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation |
4. Integration der zugewanderten Menschen x
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- x
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 5.07
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt | x
Projektträger Kinder- und Jugeneinrichtung „WUDDI“ und Cactus e.v. und Schu-
len
Ansprechpartnerl/-in Name:Dieter Schmitz
Tel.: 4 92-58 11
eMail: dschmitz@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006 - 2010
strategische Ziele Kultur dient der Sichtbarmachung Möglichkeiten der Integration und
des Zusammenlebens und bietet vielen Ethnien eine gute Möglichkeit
der Identifizierung und der Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Kul-
tur im Zusammenhang mit vielen anderen Kulturen
operative Ziele Raum geben, für eine jugendgemäße internationale Kulturarbeit
projektspezifische Ziele Jugendliche in Kinderhaus haben die Möglichkeit, in Begnungsstätten
und Schulen sich mit ihrer Kultur zu beschäftigen und verschiedene
Ethnien einzubeziehen
Indikatoren zur Überprüfung der Die Aktivitäten finden Eingang in das prägnante kinderhauser Kultur-
Zielerreichung programm
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt — Baustein Seite 49
MABNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Der Stadtteil Kinderhaus ist ein Stadtteil mit einer sehr heterogenen Bevölkerung und einem hohen
Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergund. Diese Bevölkerungsschichten haben traditionell
nur einen geringen Anteil an künstlerischen Aktivitäten, da diese sich größtenteils im Stadtzentrum
abspielen. Das mangelnde Angebot und die Dominanz der Fernsehunterhaltung führt zu einer zu-
nehmenden Langeweile und dem Gefühl der Sinnlosigkeit bei den Jugendlichen. Außerdem bieten
auch die Elternhäuser oft nicht genug Anregungen (sei es weil die Eltern keine Zeit haben oder
selber mit ihren Konflikten und Schwierigkeiten beschäftigt sind). Werte wie Solidarität, Gemein-
samkeit aber auch Haltungen wie Neugierde und Interesse werden so immer weniger gefördert.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Das Projekt „Kinderhauser Jugendtheater‘ möchte ein zunächst niedrigschwelliges Theaterangebot für Ju-
gendliche ab 14 Jahren bereitstellen. Ziel ist es, ein Jugendtheaterensemble in Kinderhaus aufzubauen, das
sich in seinen Produktionen mit Themen auseinandersetzt, die in der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen
von Kinderhaus begründet ist. Dieses Formziel kann nur mit Geduld und immer wieder neuen, angepassten
Methoden erreicht werden. Die beteiligten Institutionen „Cactus — junges Theater“ als künstlerischer Träger
der Maßnahme und das „WUDDI“ mit seiner Vernetzung im Stadtteil der Infrastruktur und seinen Schulkon-
takten ermöglichen eine kompetente Betreuung und Organisation dieses schulformübergreifenden, sozio-
kulturellen Projektes.
Zu Cactus - junges Theater: Cactus macht seit 12 Jahren Theater mit Jugendlichen. Einer der Schwerpunk-
te ist interkulturelle Arbeit und die Entwicklung von Stücken mit den beteiligten Jugendlichen. Außerdem ist
Cactus Teil eines internationalen Netzwerks (community based theatre). In diesem Netzwerk werden be-
sonders Methoden, Ziele und Ansprüche von Theater reflektiert, das sich speziell an „Communities“,
Stadtteile, Bevölkerungsgruppen mit eigenen Themen und Problemen, wendet.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt
sehr wichtiges Projekt x
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 50
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 5.08
Maßnahmebezeichnung Schulkulturtage der Kinderhauser Schulen
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-.
gungssituation
Integration der zugewanderten Menschen x
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- X
sen \
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 5.08
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt
Projektträger Waldschule und Uppenbergschule, Geschwister-Scholl Gymnasium
und Geschwister-Scholl-Realschule
Ansprechpartner)-in Jutta Brambring, Waldschule Kinderhaus, Tel. 211202
Bernd Schwertheim, Uppenbergschule, Tel.: 3900311
Umsetzungszeitraum 2006 - 2010
ZIELE
strategische Ziele Dauerhafte Implementierung von kulturellen Angeboten für o.g. Ziel-
gruppe zur Stärkung des Selbstwertgefühls und Selbstbewusstseins,
zur Chancengleichheit und Bildungsbeteiligung, zum Abbau von Vorur-
teilen gegenüber den Schulformen
operative Ziele Planung und Durchführung von regelmäßigen Schulkulturtagen im
Bürgerhaus Kinderhaus
projektspezifische Ziele Chancengerechtigkeit und Förderung der Verständigung, Identität mit
dem Stadtteil
Indikatoren zur Überprüfung der Annahme des „Produkts durch die Schulen, die Eltern und die Bürger
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 51
MABRNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Die Kinderhauser Schulen arbeiten zusammen mit Musikschule, freien Theatergruppen, Künstlern usw.
an der Planung und Durchführung der Schulkulturtage, die einen gemeinsamen Themenschwerpunkt haben
sollten:
* Kinderchor mit Liedern aus aller Welt
«e Musical/Tehaterstück mit Schülergruppen aus den verschiedenen Schulen
( Bühnenbild erstellen, Kostüme nähen, Choreographie, Gesang und Instrumentalgruppen)
Catering am Veranstaltungstag
Werbung für die Veranstaltung : Plakate und Zeitungsartikel
Ausstellung (Bilder, Skulturen, Fotos usw. zum Thema)
Verknüpfung von Literatur und Musik: z.B. Zauberlehrling (Goethe + Dukas, Disney)
Schülerinnen und Schüler stellen ihre „Herkunfts“-Kulturen vor
Experten/Fachleute von außen unterstützen die Lehrerinnen und Lehrer geben ihr Know-How an die Schüle-
rinnen und Schüler weiter und produzieren gemeinsam mit den Schulen Beiträge für die Schulkulturtage.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt
sehr wichtiges Projekt x
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide
Projektblatt - Baustein Seite 52
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 5.09
Maßnahmebezeichnung Einrichtung einer internationalen Kinderbibliothek zwecks Integrati-
on in Münster-Kinderhaus
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation j
4. Integration der zugewanderten Menschen x
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- x
sen \
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 5.09
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt | x
Projektträger Projekt stadtteilbezogene mehrsprachige Bücherei
Ansprechpartner!-in Name: Feldhaus, Bernd
Tel.: 0251/211 600
eMail: (zur Not) Bernd. Feldhaus@t-online.de
Umsetzungszeitraum 2006 - 2010
I a
strategische Ziele Bessere Erlernung der Muttersprache und der deutschen Sprache
operative Ziele Neben der Funktion der Verbesserung der Muttersprache
projektspezifische Ziele Besseres Erlernen des Deutschen - Lesekultur mit Hilfe der Präsens-
bücherei und Vorlesezeiten, auch durch die Eltern
Indikatoren zur Überprüfung der Messung der Sprachfähigkeit (siehe Anlage)
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 53
MABRNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreigung:
Im Stadtteil Kinderhaus wohnt ein überaus hoher Anteil von migranten Kindern. Zwecks Integration muss die
Sprachkompetenz früh und dringend gefördert werden.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Die Bücherei enthält mehrsprachige/zweisprachige Bücher mit Märchen, Erzählungen und dergleichen.
Neben der Ausleihe sind auch vielfältige über den Stadtteil verteilte Vorlesungszeiten geplant.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt
B sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt x
Projektblatt - Baustein Seite 54
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 6.01
Maßnahmebezeichnung Soziale Sicherung
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti- :
gungssituation
Integration der zugewanderten Menschen
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in X
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte |
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 6.01
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt x
Impulsprojekt \
Projektträger Diakonisches Werk, Evangelische Beratungsdienste gGmbH
Ansprechpartnerl)-in Name: Frau Marion Kahn
Tel.: 0251 490 150
eMail: m.kahn@diakonie-muenster.de
Umsetzungszeitraum
strategische Ziele Schuldnerberatung, Prävention, Krisenintervention, soziales Training
operative Ziele Einrichtung einer Schuldnerberatungsstelle vor Ort
projektspezifische Ziele Schuldnerberatung für den Personenkreis: Migranten, Arbeitslose
(ALG II), sozialbenachteiligte Gruppen, Jugendliche, alleinerziehende
Familien, kinderreiche Familien
Indikatoren zur Überprüfung der Fallbezogene Auswertungen
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 55
MABRNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung
Im Stadtteil Kinderhaus lebt ein hoher Anteil von Bürgern mit besonderen sozialen und finanziellen Schwie-
rigkeiten. Durch die schwierige, finanzielle Situation vieler Familien (Arbeitslosigkeit, finanzielle Kürzungen
durch Veränderungen im sozialen Bereich, Schulden, Mietrückstände, Stromschulden) ist seit einiger Zeit
ein höherer Anstieg der Verschuldung festzustellen. Der Stadtteil verzeichnet einen hohen Anteil von
Migranten, alleinerziehenden und kinderreichen Familien sowie arbeitslosen Bürgern. Dieser Personenkreis
ist in der Regel nicht in der Lage, die Beratungsangebote außerhalb des Stadtteils anzunehmen. Sinnvoll ist
daher ein niedrigschwelliges Angebot, bei dem der Personenkreis zum Beispiel einfacher Termine wahr-
nehmen kann, die Kinderbetreuung nicht extra organisiert werden muss und gleichzeitig eine Verknüpfung
mit den engmaschigen Hilfen des KSD sowie dem Sozialdienst Wohnungsnothilfe stattfinden kann.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Schuldenerberatung
Krisenintervention
Schuldenprävention
Budgetberatung
Unterstützung bei finanziellen und behördlichen Angelegenheiten
Vermittlung finanzieller Hilfen
Falls nötig Vermittlung zu den Komplementärdiensten im Stadtteil
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt x
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
‘ Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide
Projektblatt - Baustein Seite 56
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 6.02
MARNAHME
Maßnahmebezeichnung
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-.
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-.
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in | x
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte \
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 6.02
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt x
Projektträger
Ansprechpartnerl-in Name: Sternberger, Peter
Tel.: 0251-6205334
eMail: bgzspri@muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006-2010
eu u
strategische Ziele Integration, Kennenlernen unterschiedlicher Kulturen
operative Ziele Stärkung Selbstbewusstsein Migrationsbereich, Abbau von Vorurteilen
projektspezifische Ziele Förderung interkultureller Kontakte
Indikatoren zur Überprüfung der Interkulturelle Resonanz der Veranstaltungen
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 57
MABNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Im ATRIUM sollen interkulturelle Veranstaltungen zur Schaffung von generationsübergreifendem Verständ-
nis für den jeweils anderen Kulturkreis angeboten werden. Besondere Kulturprojekte sollen das Miteinander
fördern und den hier lebenden Migranten die aktive Teilhabe an Kulturangeboten sichern.
Diese Wertschätzung ist die Grundlage für den Dialog zwischen den münsteraner Bildungsbürgern, für die
solche Angebote die Normalität darstellen und der benachteiligten Wohnbevölkerung.
Somit wird mit diesem Projekt einer weitergehenden Segregation entschieden entgegen gewirkt.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Interkulturelle Highlights geplant, initiiert und durchgeführt von Migrantinnen und Migranten im Kulturzentrum
ATRIUM am Sprickmannplatz 1, in Abstimmung mit ‚Migrationsarbeit vor Ort‘.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt
B sehr wichtiges Projekt | x
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide'
Projektblatt — Baustein Seite 58
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 6.03
Maßnahmebezeichnung Bürgerbeteiligung / Moderation, Schwerpunkt MigrantInnen
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
Integration der zugewanderten Menschen
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in x
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte i
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 6.03
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt x
Projektträger Bis zur Gründung der Entwicklungsgesellschaft> Lenkungsgruppe,
Bezirksverwaltung Nord, Migrationsarbeit vor Ort (BGZ)
Ansprechpartner)-in Herr Temme
Leiter Bezirksverwaltung Nord
Tel: 0251 / 492-1600
TemmeJ@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006 -2010
strategische Ziele Aktivierung von Bewohnern mit Migrationshintergrund bei der Umset-
zung der Sozialen Stadt
operative Ziele Bewohneraktivierung, -bildung, -vernetzung insbesonders von Bewoh-
nern mit Migrationshintergrund
projektspezifische Ziele „Empowerment“ Teilnahme o.g. Bewohner an Workshops, Befragun-
gen, Schulungen etc., Moderation von Beteiligungsschritten
Indikatoren zur Überprüfung der Müssen erabeitet werden, im Rahmen der Evaluation (s.d.)
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt — Baustein Seite 59
MABNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Um den hohen Anteil an BewohnerInnen mit Migrationshintergrund zu erreichen sind über die allgemeine
Arbeit des Quartiersmanagements weitere intensive Maßnahmen nötig
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
* Workshops, FortBildung mit professioneller, externer Moderation
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
unverzichtbares Projekt
sehr wichtiges Projekt x
wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide'
Projektblatt — Baustein Seite 60
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 6.04
Maßnahmebezeichnung Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile |
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- |
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in. x
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte |
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 6.04
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt | x
Projektträger Jugendsalon Sprickmannplatz
Ansprechpartnerl)-in Name: Roland Erfurt
Tel.: 0251 - 216120
eMail: erfurt-jug.spri@web.de
Umsetzungszeitraum Januar 2006 bis Dezember 2009
strategische Ziele Integration Jugendlicher
operative Ziele Minderung der Gewaltbereitschaft, Vermittlung Sozialer Kompetenzen
projektspezifische Ziele Förderung eines friedlichen Miteinander der Kulturen in der Nord-West
Schleife
Indikatoren zur Überprüfung der Beobachtung des Sozialverhalten Jugendlicher
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 61
MABNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Bei vielen Kindern und Jugendlichen lässt sich eine hohe Gewaltbereitschaft und die Tendenz zum Vanda-
lismus beobachten.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Bildung einer multikulturellen Sportgruppe.Die Teilnehmer dieser Gruppe sollen durch aggressives Verhalten
bereits auffällig geworden sein. Durch spezielle Sportangebote soll versucht werden überschüssige Kräfte
sinnvoll zu kanalisieren und soziale Kompetenzen zu vermitteln. Denkbar wäre hier auch eine Zusammenar-
beit mit dem Kommissariat Vorbeugung der Polizei Münster, hinsichtlich der Einbindung eines Anti - Gewalt
und Konfliktbewältigungsprogramm in dieses Sportprojekt.
Projektziel ist der Abbau von Aggressionen und die Vermittlung sozialer Kompetenzen ( sich an Regeln
halten, Teamarbeit, Rücksichtnahme gegenüber Schwächeren etc. ).Darüber hinaus Motivation und Weiter-
vermittlung der Jungen an die Sportabteilungen des SC Westfalia Kinderhaus.
Projektaufbau
Zielgruppe: Jungen 12 - 15 Jahre
Gruppengröße: max. 10 Teilnehmer
Umsetzung: A ) Jan. 2006 bis Dez. 2007
B) Jan. 2008 bis Dez. 2009
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt
sehr wichtiges Projekt \ x
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Müns!
Projektblatt - Baustein Seite 62
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 6.05
Maßnahmebezeichnung Integrative Jugend-/sozialarbeit
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und |
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation |
4. Integration der zugewanderten Menschen
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in. x
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte |
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 6.05
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt x
Projektträger Arbeitskreis Jugend Kinderhaus
Ansprechpartner/-in Name: Heise, Thilo/n.n.
Tel.: 0251-4925121
eMail: heise@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006-2010
strategische Ziele Stabilisierung der interkulturellen Struktur im Quartier, Nutzung von
Präventiv- und Infoangeboten zur Verbesserung der eigenen kulturel-
len-, Freizeit- und Bildungssituation
operative Ziele Stärkung von Verantwortung, Selbstbewusstsein,
Abbau von Vorurteilen,
projektspezifische Ziele Partizipation finanzschwacher Jugendlicher an integrativen Kultur-,
Freizeit- und präventiven Angeboten, Stärkung von Eigeninitiative
Indikatoren zur Überprüfung der Resonanz und Akzeptanz der Angebote
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 63
MARNAHMEBESCHREIBUNG
Ai
nlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Vielfältige Angebote wenden sich an Kinder und Jugendliche in Münster. Im größten Münsteraner Sozial-
wohnungsgebiet ist die Teilnahme oft in Frage gestellt.
Durch hohen Kostendruck, Verschuldung und schwacher Finanzausstattung kann oft die Teilnahme an wich-
tigen Jugendangeboten durch Benachteiligte nicht stattfinden.
Dieser Ausgrenzung entgegenzuwirken, dient ein Notbudget, mit dem im Einzelfall Projekte aber insbeson-
dere die Teilnahme an Projekten durch Einzelne abgesichert werden kann.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen aus Kinderhaus-West an wichtigen integrativen
Projekten aus den Bereichen Kunst, Musik, Sport oder auch Hausaufgabenhilfe, Klassenaktivitäten,
sowie Ferienfreizeitangeboten, wie auch Fahrten und interkulturelle Austauschmaßnahmen,
einzelnen Bildungsmaßnahmen, Kinderkulturprogrammen sollte mit finanziellen Hilfen tw. Im Einzelfall,
tw. projektbezogen sichergestellt werden, da mit der Teilhabe an den Angeboten letztendlich auch nur
positive Ergebnisse erzielt werden können.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt
B sehr wichtiges Projekt | x
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 64
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 6.06
Maßnahmebezeichnung Mobile Jugend-(sozial)arbeit
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in x
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 6.06
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt x
Projektträger Stadt Münster/Kooperation mit freien Trägern
Ansprechpartnerl/-in Name: Dieter Schmitz
Tel.: 4 92-58 11
eMail: schmitzd@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006-2010
strategische Ziele nachhaltige Verbesserung der persönlichen Lebenssituation von
Kindern und Jugendlichen
operative Ziele - Unterstützung bei der Bewältigung aktueller persönlicher Prob-
leme und Probleme im sozialen Umfeld (z.B. Schule, Behörden,
Eltern)
- Präventionsarbeit (z.B. im Bereich Drogen, Delinguenz und
Gewalt)
- Hilfe bei der Suche nach eine sinnvollen Freizeitbeschäftigung
als Alternative zum Abhängen im öffentlichen Raum
- Beratung und Unterstützung bei Fragen im Übergang Schule-
Beruf bzw. Motivierung zur Aufnahme einer Beschäftigung
projektspezifische Ziele Aufbau eines niedrigschwelligen, mobilen Beratungsangebotes
für Kinder- und Jugendliche, die bislang nicht von den Angebo-
ten der Jugendarbeit erreicht werden konnten.
Indikatoren zur Überprüfung der
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 65
MARNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
In Anlehnung an die globale Beschreibung der Ausgangslage wird hier auf die Situation von „unversorgten
Kindern und Jugendlichen“ verwiesen.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Das mobile Beratungsangebot findet in einem eigens dafür hergerichteten Wohnwagen statt.
Der Standort wird nicht für einen langfristigen Zeitraum festgelegt sondern orientiert sich direkt an
den Aufenthaltsorten der unversorgten jungen Menschen. Dieser mobile Standort soll diesen er-
möglichen, an den Angeboten im Wohnwagen teilzunehmen.
Über die niedrigschwellige Kontaktaufnahme vor Ort soll ein Beratungsangebot entstehen, in dem
in Erstkontakten direkt vor Ort beraten wird. Bei spezifischen Themen und einer Mobilitätsbereit-
schaft soll in die bereits bestehenden Angebote im Stadtteil/ in der Stadt weitervermittelt werden.
Inhalte der Beratung sind vor allem eine sinnvolle Freizeitgestaltung/ Gesundheit, z.B. Rauchen,
Alkohol, Drogen/ Berufsweg- und Schullaufbahnberatung/ Aufzeigen von handlungsalternativen bei
aggressivem, delinquenten Verhalten.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt
B sehr wichtiges Projekt x
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 66
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 6.07
Maßnahmebezeichnung Sport und Bewegung
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in x
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 6.07
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt x
Projektträger Verschiedene - Quartierstopf erforderlich
Ansprechpartnerl/-in Name: N.N., evtl. Jugendförderung Thilo Kutter
Tel.:
eMail:
Umsetzungszeitraum 2006 -2010
ZIELE
strategische Ziele
operative Ziele Integration durch Sport
projektspezifische Ziele Vermeidung von Defiziten im Bereich der Motorik
Indikatoren zur Überprüfung der
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 67
MARNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Gerade im Sport kann die Integration benachteiligter und ausgegrenzter Gruppen als soziale und gesell-
schaftspolitische Aufgabe vorbildlich verwirklicht werden. Denn Sport verbindet, führt unterschiedliche Inte-
ressen zusammen und baut Barrieren ab. Die Integrationskraft des Sports vermittelt gleiche Chancen und
gleiche Spielregeln für alle. Die gilt besonders für Migrantinnen und Migranten, für Behinderte, aber auch für
Mädchen und Frauen, die in unserem Sportsystem immer noch unterrepräsentiert sind.
Insbesondere sind die Hemmnisse des Zugangs zu bestehenden Angeboten zu ermitteln und zu beseitigen.
Hier wären jetzt schon die schlechten finanziellen Möglichkeiten sowie fehlende soziale Kompetenzen zu
nennen.
Die begleitenden Defizite im Bereich von Motorik und Bewegung gerade bei sozial benachteiligten Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen könnten reduziert werden.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Integration/Einbindung in bestehende Angebote durch päd. Begleitung
Vereinbarung der Finanzierung von Mitgliedsbeiträgen u.ä.
Aus- und Fortbildung von Betreuerinnen und Betreuern sowie Übungsleitungen aus dem direkten Wohnum-
feld
Trendsportangebote initiieren
Schaffung von Sportgelegenheiten im Quartier (Kletterwand, Bodentrampolin, usw.)
Nachtaktiv-Sportangebote
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt
{e]
sehr wichtiges Projekt | x
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Mün;
Projektblatt - Baustein Seite 68
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 6.08
Maßnahmebezeichnung Drogenprävention
Handlungsfeld ; 1. Verbesserung der Wohnsituation
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und.
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile |
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti-.
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe-
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in x
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte \
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 6.08
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt | x
Projektträger Jugendsalon Sprickmannplatz in Kooperation mit INDRO e.V.
Ansprechpartnerl/-in Name: Roland Erfurt , Sabine Suhr
Tel.:0251 - 216120
eMail: erfurt-jug.spri@web.de
Umsetzungszeitraum Januar 2006 bis Dezember 2009
ZIELE
strategische Ziele Drogenprävention
operative Ziele Gesundheitliche Aufklärung, Beratung und Vermittlung Abhängiger an
Fachdienste
projektspezifische Ziele Suchtprävention und ein sicherer Umgang mit der Drogenproblematik
vor Ort
Indikatoren zur Überprüfung der Beobachtung der Entwicklung der Drogenproblematik
Zielerreichung
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 69
MABNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Eine kontinuierliche Zunahme des Drogenkonsums bei Kindern und Jugendlichen in der Nord - West Schlei-
fe.Dies hat bei Anwohnern und Eltern neben Besorgnis auch zu Unsicherheiten im Umgang mit der Drogen-
problematik geführt.Die bereits durchgeführten Maßnahmen hinsichtlich Prävention und Anbindung an das
Drogenhilfesystem ( DROBS / Stadt Münster , INDRO e.V. ) erscheinen vor diesem Hintergrund nicht als
ausreichend.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Eltern, Kinder und Jugendliche sollen in zielgruppenspezifischen Angeboten an insgesamt 8 Aktionstagen
zum Thema Sucht über Risiko, Risikominimierung und Ausstiegsmöglichkeiten beim Drogengebrauch infor-
miert werden (Infostände, Einsatz eines Infomobil auf dem Sprickmannplatz, Anwohnergespräch, Filme mit
anschließender Diskussion etc. ).
Darüber hinaus soll im Rahmen aufsuchender Sozialarbeit ein Mitarbeiter von INDRO e.V. im Gesamtgebiet
Nord — West Schleife tätig werden ( 4 Std. wöchentlich ).
Neben Suchtprävention ein sicherer Umgang und eine realistische Bewertung der Drogenproblematik in
Kinderhaus.
Projektaufbau
A) Aktionstage zur Sucht
Zielgruppe: Anwohner,Eltern,Kinder und Jugendliche
Umsetzung: Jan. 2006 bis Dez. 2009 ( 2 Aktionstage jährlich )
B) Mobile Arbeit
Zielgruppe: Drogenabhängige Migranten
Umsetzung: Jan. 2006 bis Dez. 2009
Aufsuchende Sozialarbeit durch einen Mitarbeiter von INDRO e.V.( 4 Stunden wöchentlich )
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt
sehr wichtiges Projekt | x
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide
Projektblatt - Baustein Seite 70
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 7.01
MABRNAHME
Maßnahmebezeichnung Quartierssmanagment
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation \ x
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und. x
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti- x
gungssituation \
Integration der zugewanderten Menschen \ x
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- x
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in | x
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte l
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 7.01
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt | x
Impulsprojekt
Projektträger Lenkungsgruppe, Bezirksverwaltung Nord, ggf. Extern
Ansprechpartner/-in Herr Temme
Leiter Bezirksverwaltung Nord
Tel: 0251 / 492-1600
TemmeJ@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006 — 2010
strategische Ziele Umsetzung des Handlungskonzeptes vor Ort
operative Ziele Quartiersmanagment als Motor der Sozialen Stadt
projektspezifische Ziele Aktivierung, Information, Vernetzung, Beteiligung, Umsetzung
Indikatoren zur Überprüfung der Müssen erabeitet werden, im Rahmen der Evaluation
Zielerreichung \
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 71
MARNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
a)Quartiersmanagment
Die Umsetzung „Soziale Stadt“ ist nur mit einem funktionierenden, vor Ort installiertem Quartiersmanagment
möglich.
b) Öffentlichkeitsarbeit
Um das schlechte Image der Schleife nachhaltig zu verbessern, ist eine durchgängige
Information über die Umsetzung des Handlungskonzeptes „Soziale Stadt Kinderhaus“ in eine breite Öffent-
lichkeit unabdingbar. Hierbei wird an die laufenden Aktivitäten bürgerschaftlichen Engagements - z.B. vor-
handene Internetpräsenz eines Stadtteilinfos angeknüpft
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
a) Quartiersmanagment:
» Aktivierende Beteiligung der Quartiersbewohner bei der Umsetzung des Handlungskonzeptes
* Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes mit Beteiligung der Akteure und Bewohner
« Unterstützung beim Aufbau nachhaltig tragfähiger Netzwerke auf Bewohner- und Akteursebene
« Gelenkstelle zwischen Verwaltung / Politik / Akteuren und Bewohnern
« Öffentlichkeitsarbeit, Imagearbeit
« Dokumentation
« Akquise möglicher weitere Fördermittel
» Städtenetz
« Austausch und Vernetzung mit anderen QM
Quartiersmanager:
« Stundenweiser Einsatz eines externen Quartiersmanagers, je nach Bedarf
« Unterstützung durch vorhandene Mitarbeiter der Fachämter, projekbezogen oder pauschal, ggf. in Teilzeit
« Ergänzende Beratungs-/Betreunngsleistung durch vorhandene Mitarbeiter der beteilgten Fachämter
Quartiersladen:
« in einem kleinen Ladenlokal am Sprickmannplatz, zentral gelegen als Arbeitsplatz des Quartiersmanagments,
« örtliche Anlaufstelle für die Beteiligung, Umsetzung und Weiterentwicklung des Programms.
b) Öffentlichkeitsarbeit
zur Imageverbesserung des Stadtteils (Internetpräsenz, Broschüren, Flyer, Stadtteilzeitung)
Öffentlichkeitsarbeit über die Soziale Stadt unter anderem auf folgenden Ebenen:
+ Professionelle Internetpräsenz für alle Interessierten Kinderhauser, Münsteraner
+ Stadtteilzeitung als niedrigschwelliges Medium und Organ für die Brüningheide
« Flyer -> Information, Aktivierung und Beteiligung der Bewohner für Projekte,
->Info über die Arbeit der Entwicklungsgesellschaft etc.
+ Jahresbroschüre / Imagebroschüre über den Stand der Dinge, bereits Erreichtes, nächste Schritte etc.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt | x
o@
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 72
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 7.02
MABNAHME
Maßnahmebezeichnung Quartiersfonds
Handlungsfeld. 1. Verbesserung der Wohnsituation x
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und. x
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti- x
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen
5. Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- x
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in x
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 7.02
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt
Impulsprojekt x
Projektträger Lenkungsgruppe, Bezirksverwaltung Nord, ggf. Extern
Ansprechpartnerl/-in Herr Temme
Leiter Bezirksverwaltung Nord
Tel: 0251 / 492-1600
TemmeJ@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006 - 2010
strategische Ziele Umsetzung des Handlungskonzeptes vor Ort
operative Ziele Quartiersfonds zur Unterstützung des Quartiersmanagements als Mo-
tor der Sozialen Stadt
projektspezifische Ziele Aktivierung, Information, Vernetzung, Beteiligung, Umsetzung
Indikatoren zur Überprüfung der Müssen erarbeitet werden, im Rahmen der Evaluation
Zielerreichung
MABNAHMEBESCHREIBUNG
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 73
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Quartiersfond
Förderung kleinerer, stadtkultureller, nachbarschaftlicher Projekte auf niedrigschwelliger Ebene zur Stützung
und Aktivierung der Bewohner, u.a. Migranten / Senioren, Ki & Ju / Frauen / Mieter ...
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
c) Quartiersfonds:
zur kurzfristigen und unbürokratischen Finanzierung kleinerer Maßnahmen zur Stärkung der Selbsthilfe und Eigenver-
antwortung
« Ziele:
Ziel ist die Aktivierung und Beteiligung der Bewohner zur Stärkung nachbarschaftlichen Miteinanders,
« Stärkung der Stadtteilkultur „von unten“, unbürokratische,
schnelle und flexible Förderung kleinerer, stadtkultureller, nachbarschaftlicher Projekte auf niedrigschwelliger
Ebene zur Stützung und Aktivierung der Bewohner, u.a. Migranten / Senioren, Kinder & Jugendliche/ Frauen /
Mieter
ggf. Unterstützung durch Spenden, Stiftungen, Partnerschaften u.ä.
«e pauschaler Ansatz
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A _unverzichtbares Projekt x
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt nster /
Projektblatt - Baustein Seite 74
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt 8.01
IMARNAHME
Maßnahmebezeichnung Evaluation der Programmdurchführung Soziale Stadt "Münster /
Kinderhaus - Brüningheide" (Prozessbegleitende Selbstevaluation)
Handlungsfeld 1. Verbesserung der Wohnsituation x
( entsprechende/s Handlungsfeld/er 2. Gestaltung des öffentlichen Raums für sichere und x
bitte ankreuzen ) lebendige Stadtteile
3. Stärkung der lokalen Ökonomie und der Beschäfti- x
gungssituation
4. Integration der zugewanderten Menschen x
Bewältigung der Herausforderungen im Bildungswe- x
sen
6. Sicherung sozialer Netze und Infrastrukturen auch in x
Zeiten knapper öffentlicher Haushalte
Baustein-Nr. des Maßnahmenplans 8.01
Kategorisierung (bitte ankreuzen) Schlüsselprojekt x
Impulsprojekt
Projektträger Bis zur Installierung des Quartiersmanagements> Lenkungsgrup-
pe, Bezirksverwaltung Nord
Ansprechpartnerl/-in Herr Temme Konzeption Selbstevaluation:
Leiter Bezirksverwaltung Nord Herr Dr. Hauff
Tel: 0251 / 492-1600 Tel. 0251 / 492-1210
TemmeJ@stadt-muenster.de haufftho@stadt-muenster.de
Umsetzungszeitraum 2006 -2010
strategische Ziele Qualitätssicherung und -verbesserung bei der Programmdurchführung
operative Ziele - Prozessbegleitende Qualitäts- und Erfolgskontrolle sowie Verbesse-
rung der Steuerung bei der Umsetzung des integrierten Handlungs-
konzeptes
projektspezifische Ziele 1. Aufbau der Prozessorganisation für die Selbstevaluation
2. Entwicklung, Abstimmung und Präzisierung der Ziele des Pro-
gramms Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide" in
enger Zusammenarbeit mit den einzelnen Projektträgern und unter
enger Einbeziehung der Stadtteilakteure
3. Entwicklung eines praxisorientierten Indikatorensets und jährliche
Daten-/Informationserhebung
4. Kontinuierliche Berichterstattung, Rückkoppelung der Ergebnisse
mit den Projektträgern und Stadtteilakteuren, Kommunikation der
Ergebnisse nach innen und außen
5. Durchführung einer Bürger/innenbefragung zu Programmbeginn
und Programmende
Indikatoren zur Überprüfung der Zahl bzw. Grad der einbezogenen Projektträger und Stadtteilakteure
Zielerreichung bei der Ziel- und Indikatorenentwicklung, Grad der Zufriedenheit der
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 75
Zielgruppen mit der Berichterstattung im Hinblick auf die Praxisorientie-
rung der Selbstevaluation, Zahl bzw. Grad der Rückkoppelung der
Berichte zu den Projektträgern und Stadtteilakteuren
MARNAHMEBESCHREIBUNG
Anlass / Ausgangslage / Problembeschreibung:
Das Programm „Soziale Stadt NRW“ sieht als integralen Bestandteil der Programmumsetzung eine prozess-
begleitende Evaluation vor. Ziel ist eine aktive Unterstützung aller an der Programmumsetzung und -
steuerung beteiligten Akteure. Die Evaluation schafft Transparenz über die Programmdurchführung und
dient über die Rückkoppelung mit den Akteuren der Optimierung der Programmumsetzung.
Das Evaluationskonzept "Soziale Stadt" des Landes NRW besteht aus vier Bausteinen:
1. Zielentwicklung und Beobachtung der Zielerreichung (prozessbegleitende Selbstevaluation)
2. Erhebung und Auswertung von Kontextindikatoren zur Stadtteilentwicklung
3. Analyse qualitativer Prozesse (u.a. Organisations- und Kooperationsstrukturen, Integrierte Projektent-
wicklung und -umsetzung, Bewohnerbeteiligung)
4. Durchführung von Fallstudien zu spezifischen Themen (z.B. Schule im Stadtteil/Kinder- und Jugendhilfe)
Während die Bearbeitung der Bausteine 2 mit Ausnahme der Erhebung der Kontextindikatoren, 3 und 4 vom
Städtenetz „Soziale Stadt NRW“ beauftragt und aus Landesmitteln finanziert wird, ist der Baustein 1 (Ziel-
entwicklung und Selbstevaluation) verpflichtend unter Federführung und anteiliger Mifinanzierung der Stadt
Münster durchzuführen. Als Grundlage für die prozessbegleitende Selbstevaluation haben das MSWKS
NRW und das ILS NRW hierfür Leitlinien und ein unterstützendes Handbuch (Zielentwicklung und Selbst-
evaluation in der Sozialen Stadt NRW) entwickelt, das den Rahmen für die städtischen Aktivitäten bildet.
Kurzbeschreibung der Projektinhalte:
Die verpflichtend durchzuführende Baustein 1 des Evaluationskonzepts "Soziale Stadt NRW" (prozessbe-
gleitende Selbstevaluation - Zielentwicklung und Beobachtung der Zielerreichung) umfasst vier Teile:
1. Aufbau der Prozessorganisation und Entwicklung einer Grobplanung für die Selbstevaluation
2. Entwicklung eines bedarfs-/problembezogenen und konsistenten Zielsystems unter enger Einbeziehung
der Projektträger und Stadtteilakteure bis zum Ende des ersten Projektjahrs
3. Entwicklung eines praxisorientierten Indikatorensets unter enger Einbeziehung der Projektträger und
Stadtteilakteure bis zum Ende des ersten Projektjahrs. Regelmäßige Erhebung von Daten und Informa-
tionen zur Füllung des abgestimmten Indikatorensets
4. Erstellung von regelmäßigen Berichten (Projektdokumentationssystem), Rückkoppelung der Berichte mit
den Projektträgern und Stadtteilakteuren, Kommunikation der Ergebnisse nach außen
Bestandteil der prozessbegleitenden Selbstevaluation ist die Durchführung von Stadtteilanalysen (u.a. Sozi-
alraumanalysen, Bewohnerbefragungen). Daneben sind von der Stadt Münster die Kontextindikatoren für
den Evaluationsbaustein 2 (s. o. Anlass/Ausgangslage) zu erheben.
PRIORISIERUNG
(bitte ankreuzen)
A unverzichtbares Projekt \ x
u”
sehr wichtiges Projekt
C wichtiges Projekt
Soziale Stadt "Münster / Kinderhaus - Brüningheide"
Projektblatt - Baustein Seite 76
Anlage 4 zur Vorlage 197/2005
Vermerk des Ministeriums für
Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW
VR2 Düsseldorf, den 27. August 2004
RL: LMR Jasper/288
EV: Ang. Austermann/573
Z:\Austermann\2004\Vermerke\Münster Brüningheide 110804.doc
Zuletzt gedruckt 27.08.2004 09:12:00
1.
Vermerk:
Großwohnsiedlung Münster-Brüningheide/Kinderhaus;
Antrag der Stadt Münster auf Aufnahme in das Programm „Soziale Stadt NRW“
Ortstermin am 11.08.2004
Teilnehmer/innen: Frau Regenitter, Herr Temme, Herr von Poblotzki (Stadt Münster)
Frau Müller, Herr-Bruns-Sommerhage (AG „Soziale Stadt“ Brüningheide)
- Herr Howein (Bezirksregierung Münster)
Frau Schmitz, Herr Austermann (MSWKS)
Ziel des Termins war es, Fragen des perspektivischen Umgangs mit dem problembelasteten Sied-
lungsbereich sowie Optionen / Bedingungen einer landesseitigen Unterstützung zu erörtern.
Ausgangssituation
Die Stadtzelle Brüningheide liegt mit ihren rund 3.000 Einwohnern wie ein Fremdkörper inmitten
des gewachsenen, von kleinteiligen Wohnstrukturen geprägten Stadtteils Kinderhaus (16.000 EW)
an der nordwestlichen Stadtgrenze Münsters. Der optische Eindruck wird dominiert von massiven
Riegeln mit 6 bis 12-geschossigen Gebäuden. Fast der gesamte Bestand sind Sozialwohnungen
(98,7%), in denen ein hoher Anteil kinderreicher Familien lebt.
Die Bewohnerstruktur setzt sich gut zur Hälfte aus Russlanddeutschen, zu 28% aus Migranten (über
40 Nationalitäten) und zu knapp einem Viertel aus Deutschen zusammen. Aufgrund großen Enga-
gements vieler örtlicher Akteure und Institutionen gelingt es allerdings, das in der Bevölkerungs-
struktur liegende Konfliktpotenzial zumindest teilweise zu entschärfen. Weitere sozialräumliche
Indikatoren weisen auf deutliche Problemlagen im Quartier hin: so leben 34% der Bewohner von
Sozialhilfe, die Fluktuation erreichte im Jahr 2002 den enormen Wert von 25%.
In den Jahren 1993/94 wurden mit Landesunterstützung städtebauliche Nachbesserungen, v.a. im
Wohnumfeld, gefördert. Der Zustand des Wohnumfeldes ist heute insgesamt als zufrieden stellend
zu beurteilen. Städtebauliche Entwicklungspotenziale bestehen für einige ungeordnete Bereiche, v.a.
im Bereich eines Recyclinghofs im Eingangsbereich des Quartiers. Am Platz im Quartierszentrum
wurde im Rahmen von „Initiative Ergreifen“ ein derzeit gut anlaufendes internationales Kultur- und
Begegnungszentrum („Atrium“) unterstützt. Das Atrium erfüllt gemeinsam mit einem Jugendtreff
und einer Begegnungsstätte nicht zuletzt die Funktion, das Quartierszentrum angesichts von Einzel-
handelsleerständen wieder mit Leben zu füllen.
Potenziale des Stadtteils sind ein großes bürgerschaftliches Engagement sowie die bestehende Ver-
netzung und Kooperation vor Ort Aktiver. Als zentrale Akteure für einen Erneuerungsprozess kä-
men mehrere Schulen in unmittelbarer Umgebung des Quartiers in Frage, v.a. im Hinblick auf die
wichtigen Themen Bildung, Integration und Kinder-/Jugendarbeit.
Wohnungsbestand
Ein erheblicher Anteil des Wohnungsbestandes ist sanierungsbedürftig, in erster Linie aufgrund
überalterter Heiztechnik sowie unzureichender Wärmedämmung der Gebäudehüllen. Beide Fakto-
ren sind - neben hohen Müllentsorgungskosten - verantwortlich für enorme Mietnebenkosten. Die
Qualität der Bestände ist erkennbar nach ihren Eigentümern zu differenzieren. Deutlich positiv he-
ben sich die modernisierten Sahle-Bestände (124 WE) ab, auf die folgerichtig eine sehr große Nach-
frage besteht und die kaum Fluktuation aufweisen. Bei den übrigen Eigentümern WGM, WohnSie-
ger und Wohn+Stadtbau sind bislang nur vereinzelnd Aufwertungsmaßnahmen realisiert worden. In
sehr schlechtem Erhaltungszustand befindet sich der 55 WE große Bestand eines weiteren Einzelei-
gentümers. "
Angesichts des Modernisierungsstaus ist erkennbar, dass die Anfang der 90er-Jahre im Wohnum-
feld getätigten öffentlichen Investitionen nicht wie erhofft ein Folgeengagement der Wohnungsun-
ternehmen bewirkt haben. Diese Tatsache lässt darauf schließen, dass weitere Fördermittel für das
Quartier nicht sinnvoll sind, soweit sie nicht mit Aufwertungen der Wohnungsbestände einherge-
hen.
Zu begrüßen ist, dass die Stadt Münster inzwischen in einen Dialog mit den Wohnungsunternehmen
in der Brüningheide eingetreten ist, um den Grundstein für eine gemeinsame Strategie für Brüning-
heide zu legen. Bisher wurde ein Runder Tisch etabliert, außerdem soll eine erste Kooperationsver-
einbarung unterzeichnet werden.
Zu erheblicher Verunsicherung im Stadtteil hat zwischenzeitliche die Bekanntgabe von Überlegun-
gen über Verkaufsabsichten der WGM (Wohnungsgesellschaft Münsterland, LEG-Tochter) geführt.
Die WGM hält mit 630 WE den größten Anteil der Bestände in Brüningheide. Ein Verkauf würde
gerade auch.aufgrund der baulichen und sozialen Defizite der Bestände für die weitere Entwicklung
des Stadtteils erhebliche Risiken bergen. Die Stadt Münster ist derzeit bemüht, einen Dialog mit der
WGAM herzustellen, um Alternativlösungen zu finden.
Denkbare Förderzugänge
Hinsichtlich einer integrierten Erneuerungsstrategie im Sinne der „Sozialen Stadt‘ bestehen bereits
recht weitgehende konzeptionelle Überlegungen aus dem Kreis einer aus engagierten Personen im
Stadtteil bestehenden „AG Soziale Stadt“. Darin enthalten sind eine stichhaltige Aufstellung mögli-
cher Ziele eines integrierten Erneuerungsprozesses sowie eine Mängel-/ Chancenanalyse.
Die Stadt Münster hat im Juni 2004 bei der Bezirksregierung Münster bereits einen Aufnahmean-
trag in das Programm „Soziale Stadt“ gestellt. MSWKS und Bezirksregierung weisen jedoch darauf
hin, dass dieser Antrag aufgrund seines Konkretisierungsgrades derzeit noch keine Aufnahme in das
ressortübergreifende Programm „Soziale Stadt“ rechtfertigen lässt. Der beantragten vorgezogenen
Förderung der Planungskosten als Einzelmaßnahme kann nicht zugestimmt werden.
Ein Förderzugang über das neue Programm „Stadtumbau West“ kommt kaum in Frage, da aufgrund
der von einer stabilen Einwohnerentwicklung gekennzeichneten demografischen Situation in der
Stadtregion Münster kaum Leerstände in der Hochhaussiedlung auftreten. Diese sind laut städti-
schem Wohnungsamt angesichts der hohen Nachfrage nach preisgünstigen Wohnungen auf dem
städtischem Wohnungsmarkt auch zukünftig nicht zu erwarten. Vielmehr hat die Siedlung aufgrund
der langfristigen Mietpreisbindungen mit Blick auf den relativ angespannten Wohnungsmarkt in
Münster für die Wohnungsversorgung zumindest mittelfristig strategische Bedeutung.
Empfehlung
Die Stadt Münster sollte gemeinsam mit den Wohnungseigentümern und unter Einbeziehung der
vor Ort Engagierten eine nachhaltige Perspektive für den Bereich Brüningheide vor dem Hinter-
grund der langfristigen Entwicklung des Münsteraner Wohnungsmarktes entwickeln. Dabei sollte
beachtet werden, dass die Siedlung mit preisgünstigem Wohnraum für Familien zwar ein nachfrage-
trächtiges Wohnsegment bedient. Dies bedeutet jedoch langfristig eine Ballung vieler Problemfami-
lien auf engstem Raum, sodass Strategien einer sozialen und baulichen Entzerrung bis hin zu einem
Teilrückbau bewusst in die Abwägung einzubeziehen sind.
Fördervoraussetzung:
1. Eine Aufnahme in das Programm „Soziale Stadt“ ist nur auf der Grundlage eines vorliegen-
den integrierten Handlungskonzeptes möglich, das vom Rat der Stadt beschlossen werden
muss. Hierzu wird empfohlen, die aus dem Stadtteil heraus entwickelte erste Bestands- und
Zielanalyse als Grundlage aufzugreifen und in einem gemeinsamen Prozess zwischen Ver-
waltung, Wohnungswirtschaft und örtlichen Akteuren zu einem abgestimmten integrierten
Handlungskonzept weiter zu entwickeln.
2. Mit der Wohnungswirtschaft ist eine verbindliche Erklärung über deren aktive Beteiligung
an einem Erneuerungsprozess abzuschließen.
Wenn diese beiden Erfolgsvoraussetzungen erfüllt sind, besteht die Bereitschaft seitens des
MSWKS, einen integrierten Entwicklungsprozess im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Sozia-
le Stadt‘ und unter dem Vorbehalt zukünftig vorhandener Mittel zu begleiten und zu unterstützen.
un %
(Austermann)
2. ALVa.d.D.vor Abgangz.K.
3, Kopie an
ee VA1 (Frau Schmitz)
* Abt. IV (Herrn Noell)
e BR Münster (Herrn Howein)
+ Stadt Münster (Frau Regenitter, Herrn v. Poblotzki)
4. VA4zK.
Frau Sledz z.K.
6. z.d. A 51.20 „Antrag auf Aufnahme in das Programm“: Neuer UO Münster-
Kinderhaus/Brüningheide
u
Anlage 5 zur Vorlage 197/2005
Aktivitäten der Wohnungsunternehmen in Kinderhaus
Die Verbesserung der Wohnsituation in Kinderhaus
Vor dem Hintergrund der Aussage des MSWKS2004, dass nach der Anfang der 90er-Jahre im
Wohngebiet erfolgten öffentlichen Investitionen offensichtlich keinerlei Modernisierungen seitens
der Wohnungswirtschaft durchgeführt worden seien, wird zunächst eine Übersicht der in den let-
zen Jahren getätigten Investitionen der vier vor Ort aktiven Wohnungsunternehmen (WU) aufge-
führt. Anschließend werden die zukünftig geplanten Investitionen der Wohnungswirtschaft darge-
stellt.
A) Investitionen der Wohnungsunternehmen in den letzten Jahren
: Art der Maßnahme
" Wohnungsge- Verbesserung der Hausein inge
‚ sellschaft
Münsterland
mbH (WGM)
Verbesserung di der Treppenhäuser u
1 ktnanzienug des Kulturzentrums ATRIUM
Sanierung der Geb defassaden (Gesci äftsh: ser) 2 am ‚Sprickmannplatz (Anstriche, Erneuerung. der Glasfronten,
einheitliches Werbekonzept; ‚Schließung eines Durchgangs)
Wohn + Stadt- | Sanierung der Balkone, Balkon chen und | Betonfassadenteile
bau Münster
GmbH (WS) Begrünung der Flachg her
peı häuser in den Erdgeschossen.
"Sahle Wohnen
2 "Art ‚der Maßnahme
| WohnSieGer
GbR
ktion + beteiligte
Wohnungsunter-
1. Müllsammelaktion in | der Nordwestschleife durch die Bewohnerinnen "unter Leitung und Mit-
April 2003
; | wirkung aller Wohnungsunternehmen sowie schon bestehender Nachbarschaftsinitiativen
Gemeinschaftliches Eiersuchen der Bewohnerinnen der Siedlung mit anschließendem Frühs-
April 2003
| unterstützt durch ‚Sahle
August 2003
Eine Mieterinitiative organisiert ei ein in großes 'Straßenfest (mit Schminkständen, Hüpfburg, Fäden-
‚ziehen, Dosenwerfen, Torwandschießen, Mini-Playback-Show, Waffeln, Kaffee und Kuchen,
‚ Grillwürstchen)
|WGM unterstützt das ‚Sommerfest fi nanziell und durch Sponsoring von kleinen Preisen
Oktober 2003
2. Müllsammelaktion in der Nordwestschleife durch die BewohnerInnen unter Leitung und Mit- {
wirkun. aller Wohnun, Isunte nehme hon bı stehender Nachbarschaftsinitiativen
; Eine Nachbarschaftsinitiative bietet. ehrenamtlich in der von der WGM kostenlos zur Verfügung i
\ gestellte Wohnung in der 7. Etage Kinderbetreuung (jeden Werktag von 15 - 19 Uhr), Eltern-
frühstück 4 x pro Woche) gemeinsames Kochen 4a x ‚pro Woche) an H
; Clean Kinderhaus 3. üllsammelaktion in der Nordwestschleife durch die BewohnerInnen unter Leitung und Mit-
' (alle WU) | wirkung : aller Wohnungsunternehmen sowie: schon bestehender Nachbarschaftsinitiativen
'ohnung für "Wolke
(wGM)
: seit November
‚ 2003
März 2004
. Blumenaktion (alle Verteilung von 4000 Blumen an die BewohnerInnen der NW-: Schleife
wu)
nstlerische Gestal- | Unter Beteiligung von Kindern gestaltete eine Künstlerin in einem Projekt der Fa. Sahle einen
ıg der Aufzugs- Aufzug als "Höhle" mit "Höhlenmalereien" (Ziel: diese von Kindern geschaffene Kunst soll dem :
tände (Sahle) Vandalismus und den Verunreinigungen i in die Schranken weisen)
Frühjahr 2004
Juni 2004 treetballturnier
IGM)
traßenfest (WWGM)
"wem sponsort die Veranstaltung ds sc Westfalia Kinderhaus auf dem Sprickmannplatz in der.
NW- ‚Schleife an der 4 Junioren- und ei Senioren- Mannschaften teil haben i
"\WGM und die Mieterinitiative "Wolke 7 organisierten Straßenfest mit Schminkständen, Hüpf- |
August 2004
„burg, Fädenziehen, Doseı
Oktober 2004
Oktober 2004
‚ seit 2002
c)
Wohnungsge-
sellschaft
: Münsterland
. GmbH (WGM)
| Wohn + Stadt-
: bau Münster
| GmbH (W+S)
: Dezember 2004
ahle Wohnen
Aktion + beteiligte
Wohnungsunter-
| nehmen
| Beschreibung der Aktionen
| Clean Kinderhaus 4. Müllsammelaktion in der Nordwestschleife durch die BewohnerInnen unter Leitung und Mit-
(alle wu) wirkung aller ' Wohnungsunternehmen sowie schon bestehender Nachbarschaft nitiativen
| Setzen von | Narzis- | Die Bewohnerinnen setzen unter Leitung und Mitwirkung aller Wohnungsunternehmen Hunder-
; senzwiebeln (alle | te von Narzissenzwiebeln in die Rasenflächen der Siedlung
WU
: Weihnachtsbaum Aufstellen eines großen geschmückten Weihnachtsbaumes auf dem Sprickmannplatz
‚ (wGM)
Mieterversammlun-
en w+S)
Osterfrühstück. Gemeinschaftsraum
1x Quartal
Adventsfeier
Mietercafe was)
Gründung eines Mietercafes im Gemeinschaftsraum Josef-Beckmann-Str. 7
Geplante Investitionen und Aktivitäten für die nächsten Jahre
| Maßnahmen
‚ Fassaden- und Betonsani
K stlerische Gestaltung des S rickmannplatzes aus Anlass
Euro in
i künstlerische Gestaltung zweier Spielplätze unter Leitung der Künstlerin Frau Schulte und unter
Bet iligung ı der Bew: h er und Jug:
Kinderflohmarkt im Sommer 2005
Sommerfest fü die Mieter 2005
Ausstattung aller "Wohnungen mit. Kabelempfang i im Herbst 2005 (88 Programme mi glich)
2005
rlich 200.000
uro für Instand-
. haltung + Moder-
Erneuerung der Heizungskesselanlage der H user Josef- -Beckmannstr 13- 25 nisierung
Ausstattung von Studierenden WGs mit Einbauk hen
Sukzessive Sanierung der Badezimmer (nach Aus gen)
Verfiesung und Verscl \önerung von Treppenhäuser mit | Einbezug de der Mieter
| Einsatz einer halben Sozialarbeiterstelle für Mietschuldenberatung und Unterstützung der Mieterini
tiativen
weitere Unters tzung der fortfolgenden Aktivitäte ä ten von Parea gGmbH I
Ersatz der Messröhrchen an den Heizungen u 150.000 Euro pro |
PER un nn ! Jahr |
Einbau von Wasseruhren in den Wohnungen
sierung ‚der Wohnungen (wie unter Ziffer 1a)
Weitere Aktionen für die Mieter/innen im Wohnquartier, wie unter, B) aufgeführt, sind auch für 2005
; geplant
Anlage 6 zur Vorlage 197/2005
Kooperationsvereinbarung der Wohnungsunternehmen
Kooperationsvereinbarung
zwischen
u Wohn + Stadtbau GmbH
Wohnungsgesellschaft Münsterland“ u
GmbH a - nachfolgend W+S genannt -
- nachfolgend WGM genannt - I vertreten durch Herrn Klemens
vertreten durch Herrn Josef Rehring, - Nottenkemper, Geschäftsführer
Geschäftsführer ee]
Wohnungsgesellschaft Siemann / i Sahle Baubetreuungsgesellschaft mbH
Gerdemann GbR us: - nachfolgend Sahle genannt -
- nachfolgend WohnSieGer genannt - . vertreten durch Herrn Ewald Meyer-Hoock,
vertreten durch Frau Heike Siemann, Fe Geschäftsführer
Gesch ührerin |
Die Stadt Münster
Amt für Wohnungswesen
- nachfolgend AfW genannt -
vertreten durch Frau Gabriele Regenitter,
Amtsleiterin
Die hier aufgeführten Kooperationspartner treffen die folgende Vereinbarung.
81
Ziele der Kooperationsvereinbarung
(1) Ziel der Vereinbarung ist, eine langfristige Zusammenarbeit von AIW, WGM, W+S, Sahle und WohnSieGer
für das Quartier "Nordwestschleife” des Stadtteils Kinderhaus in Münster zu sichern.
(2) Die Zusammenarbeit hat das Ziel, die Wohnverhältnisse in der Nordwestschleife des Stadtteils Kinderhaus
in Münster zu verbessern und sozial stabile Bewohnerstrukturen in den einzelnen Wohnhäusern zu schaf-
fen bzw. langfristig zu erhalten.
82
Belegungskonzept
Die Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse soll
® anhand einer achtsamen Belegung der öffentlich geförderter Wohnungen,
> durch gemeinsam initiierte Projekte, die der Verbesserung des Zusammenlebens der vielen unterschied-
lichen kulturell-ethnischen Bevölkerungsgruppen dienen und den Erhalt und die Bildung guter Nachbar-
schaften unterstützen,
erfolgen.
Kooperationsvereinbarung für die Nordwestschleife in Kinderhaus - Februar 2005 - Seite 1 von 3
Die bisherige Zusammenarbeit hat ergeben, dass sich Vorgaben zur quotengeregelten Zusammensetzung der
Bewohnerhaushalte nicht eignen, die Belegung der öffentlich geförderten Wohnungen in der Nordwestschleife
so auszugestalten, dass Probleme nicht auftreten.
Quoten, wie z.B. ein definierter "Ausländeranteil", ein definierter "Anteil der Sozialhilfeempfängern”, ein defi-
nierter "Anteil der Alleinerziehenden" etc. können nur als Anhaltspunkte für die Belegung der Wohnungen die-
nen: es ist letztlich nicht die Bewohnerstruktur allein, die das Zusammenleben prägt, sondern das individuelle
Verhalten jedes Einzelnen vor Ort. Integration ist also nicht generell abhängig von der Nationalität und dem
Einkommen von Menschen, sondern von der eigenen Bereitschaft dazu bzw. von den Möglichkeiten, die sie in
Quartieren, Stadtteilen, Städten vorfinden und nutzen
Aus diesem Grund sieht das Belegungskonzept kooperative Ansätze für die Verbesserung der Rahmenbedin-
gungen der Wohnungsbelegung sowie für die Entwicklung von Projekten, Aktionen vor
Aufgaben der Kooperationspartner zur Ausgestaltung des Belegungskonzeptes:
Das Afw
> stellt den Wohnungsunternehmen weiterhin das formale Recht auf eigenständige Belegung der Wohnun-
gen in der Nordwestschleife zur Verfügung
> organisiert regelmäßige Treffen sowohl auf der Abteilungsleiterebene (mindestens 1 x im Halbjahr) als
auch mit den MitarbeiterInnen, die vor Ort die Belegung der Wohnungen vornehmen (mindestens 1 x im
Halbjahr)
> koordiniert bestehende Aktionen und Projekte anderer Fachämter der Stadt Münster mit den Aktivitäten der
Wohnungswirtschaft vor Ort
> ist das Verbindungsglied zwischen der "Lenkungsgruppe Kinderhaus" (Leitung: BV Nord, Herr Temme) und
der Wohnungswirtschaft vor Ort
> bringt sich mit Projektideen und Möglichkeiten für deren Umsetzung ein
Die Wohnungswirtschaft
> nimmt an den regelmäßigen, durch das AfW organisierten Treffen teil und ist personell dort durch die/den
entsprechenden Abteilungsleiterin bzw. durch die Mitarbeiterinnen des Außenbüros vertreten
> beteiligt sich personell sowie ggf. finanziell an gemeinschaftsorientierten und gemeinschaftlich mit den an-
deren Wohnungsunternehmen sowie mit den verschiedenen Ämtern der Stadt Münster organisierten Pro-
jekten vor Ort
> sucht pro Haus sog. "Kontaktmieter” als Anlaufstelle und Sprachrohr für die Mieterschaft eines Hauses
> unterstützt vorhandene Organisationsstrukturen der Mieterschaft bzw. Bestrebungen der Mieter, sich zu
organisieren, z.B. durch die Bildung von Mieterbeiräten (z.B. durch Bereitstellung von Räumlichkeiten, zur
Übernahme von Kopierkosten etc.)
> vereinbart regelmäßige Treffen mit diesen Mieterbeiräten
> legt halbjährlich eine Übersicht über die strukturelle Zusammensetzung (Nationalität, Alter, Haushaltsgröße,
etc.) der Bewohnerschaft ihrer Wohnungen in der Nordwestschleife vor, die als Grundlage für Aktionen,
Projekte sowie für die konkrete Belegung dienen sollen
Kooperationsvereinbarung für die Nordwesischleife ın Kinderhaus - Februar 2005 - Seite 2 von
83
Berichterstattung
(1) Das AfW wird den politischen Gremien der Stadt Münster alle zwei Jahre einen Bericht über die aktuelle
Wohn- und Lebenssituation anhand der Ergebnisse der Zusammenarbeit mit den Wohnungsunternehmen
vorlegen. Zudem werden gemeinsam durchgeführte Projekte und Aktionen sowie andere Maßnahmen auf-
geführt. Der erste Bericht wird zum Il. Quartal 2005 fertiggestellt.
(2) Die Wohnungsunternehmen der Nordwestschleife werden jährlich einen Kurzbericht zur Belegungsent-
wicklung, über Probleme der Vermietung, über eigenständige Maßnahmen zur Verbesserung der Wohn-
belegungs- sowie Wohnsituation vorlegen. Dieser Bericht wird nur auf Wunsch an die politischen Gremien
weitergeleitet.
84
Schlussbestimmungen
(1) Diese Vereinbarung tritt mit der Unterzeichnung in Kraft. Sie kann jederzeit schriftlich mit einer Frist von
einem halben Jahr zum Jahresende gekündigt werden.
(2) Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform.
nn Meens.ke...aon.. Me0R Las
N}
‚den .A.6..08..20.0J. nn Minsk. den... Ab. 0R..x0e IT
il 3
Kooperationsvereinbarung für die Nordwestschleife in Kinderhaus - Februar 2005 - Seite 3 von
Anlage 7 zur Vorlage 197/05
Bürgeranregungen aus der Bürgerversammlung
Stadt Münster 09.05.2005
Bezirksverwaltung Nord
Idenbrockplatz 26
Hans-Joachim Temme
Tel. 492 -1600
Bürgeranregungen- und Vorschläge zum Förderprogramm
Soziale Stadt für Kinderhaus
An einem Stand am 16.04.2005 auf dem Sprickmannplatz und anlässlich der Bürgerinfor-
mationsveranstaltung am 23.04.2005 gaben die Bürger/innen folgende
Schwerpunktanregungen:
Schwerpunktthemen aus Bürgersicht waren die bestehenden Spielplätze im Nahbe-
reich des Stadtbezirks Brüningheide. Dabei gab es viele Anregungen, nahe gelegene
Spielplätze umzugestalten bzw. zu renovieren. Darüber hinaus wurde angeregt, die
Neugestaltung der Grünschleife mit einem Großspielplatz intensiv mit den Bür-
gern/innen abzustimmen und dabei zu beachten, dass der Erholungswert „als grüne
Lunge“ erhalten bleibt.
Von mehreren Bürgern wurde gewünscht, einen Aufzug zu den Arztpraxen am
Sprickmannplatz einzubauen.
Im Einkaufsbereich sollen die bestehenden kleinen Zentren für die Nahversorgung
gestärkt werden, insbesondere das Einkaufszentrum am Sprickmannplatz. Der
Zu folgenden Themen gab es jeweils mehrere Bürgerwünsche:
Sauberkeit im Stadtteil (insbesondere zur Sperrgutabfuhr) und Mülltourismus
bekämpfen
Einrichtung einer Möbelbörse für Gebrauchtmöbel
Sicherheit: verstärkte Polizeipräsenz
Tausch- und Talentbörse einrichten
Mehr Angebote für behinderte Kinder und Jugendliche (Freizeit)
Miet- und Nebenkosten zu hoch
Verstärkte kostenlose Nachhilfe für Schüler/innen (Patenschaften)
Finanzielle Hilfen z. B. bei Klassenfahrten
Verbesserung der Integration unter den Bürger/innen
Außerdem wurden folgende Einzelwünsche geäußert:
gez.:
Mehr lokale Arbeitsplätze müssen geschaffen werden
Wir wünschen von den Wohnungsgesellschaften, dass sie die Wohnungen drinnen
wie draußen neu sanieren und renovieren
Niedrigschwellige Musik- und Kunstangebote, vor allem für Migranten (z. B. unter Be-
teiligung der weiterführenden Schulen
Größere Wohnungen mit Garten (Familien mit 5 kleinen Kindern)
Wohnungen für Senioren
Unabhängige Mieterberatung
Heizungen sanieren
Stadtteilzeitung um für bessere Informationen zu sorgen.
Für das Protokoll:
gez.:
Barbara Wagstaff H.-J. Temme
Mieterinitiative Leiter der Bez.Verw.Nord
Beratungsverlauf (12)
Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungBeschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungBeschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungBeschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungBeschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungBeschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungBeschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungOrte (9)
- Sprickmannplatz 1
- Idenbrockplatz 26
- Am Gievenbach
- Sprickmannstraße
- Josef-Beckmann-Straße 7
- Killingstraße
- Brüningheide
- Kinderhaus 3
- Langebusch
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0197/2005
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 16.03.2005
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37