Mandari Insight

2014/0320

Geschäftsbericht 2013 der Sparkasse Darmstadt

Magistratsvorlage 22.09.2014

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2014/0320

14890 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
24.09.2014 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I  an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Rechtsamt - 
Stadtwirtschaftskoordina 
tion 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2014/0320 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:        
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:        
 
Betreff: Geschäftsbericht 2013 der Sparkasse Darmstadt 
 
Vorlage vom: 22.09.2014 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt von dem Geschäftsbericht der
 Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt 
(Sparkasse) für das Jahr 2013 Kenntnis. 
 
 
Anlagen: Geschäftsbericht 2013 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom  22.09.2014 
 
 
 
Begründung: 
 
 
 
Das Geschäftsjahr 2013 der Sparkasse verlief ihren Erwartungen entsprechend gut. Mit 
Deutschland als Vorreiter konnte der Euroraum die Rezession überwinden, so dass im 2. Quartal 
2013 in Deutschland der wirtschaftliche Aufschwung eingeleitet wurde. Die Entwicklung in 
Südhessen, dem Kernmarkt der Sparkasse, verlief vergleichbar. Die Zinsen waren weiterhin 
leicht rückläufig bei insgesamt positiven Finanzmärkten. Vor diesem Hintergrund erreichte das 
Kundengeschäft der Sparkasse das zweite Jahr in Folge neue historische Höchststände. Die 
Ausweitung des Volumens schlug sich aufgrund des äußerst niedrigen Zinsniveaus jedoch nicht 
in gleichem Maße in den Ergebnissen nieder. Dennoch konnte die Sparkasse erneut ihre 
Reserven stärken und wies einen Jahresüberschuss und Bilanzgewinn auf Vorjahresniveau von 
jeweils 16 Mio. € aus. Davon erhält die Wissenschaftsstadt Darmstadt als einer der beiden Träger 
des Instituts gemäß Hessisches Sparkassengesetz (HSpG) eine Ausschüttung von 3 Mio. €.  
 
Ergebnisstabilität ist seit vielen Jahren eine besondere Stärke der Sparkasse. In den 
wesentlichen Kennzahlen liegt das Institut über dem hessischen Sparkassendurchschnitt. Dank 
seiner regionalen Ausrichtung und seiner im Vergleich zu den großen Universal- und 
Spezialbanken risikoärmeren Geschäftsstruktur erwirtschaftet das Institut seit vielen Jahren 
beständige Überschüsse und ermöglicht damit entsprechende stabile Ausschüttungen an die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt von durchschnittlich über 2 Mio. € pro Jahr. Auch für das 
laufende Geschäftsjahr 2014 wurde erneut ein gegenüber dem Vorjahr unveränderter 
Bilanzgewinn mit den entsprechenden Ausschüttungen für die Träger in Aussicht gestellt. 
 
Die Bilanzierung der Sparkasse erfolgte auch 2013 unverändert nach deutscher 
Rechnungslegung nach Handelsgesetzbuch (HGB). Der Jahresabschluss zum 31.12.2013 wurde 
von der Prüfungsstelle des Sparkassen und Giroverbandes Hessen-Thüringen im Mai 2014 
geprüft. Diese Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Es wurde ein uneingeschränkter 
Bestätigungsvermerk erteilt.

- 4 - 
Im Einzelnen:  
 
1.  Geschäftsentwicklung 
 
Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 um rd. 1% auf rd. 4.088 Mio. 
€ bei einem berichteten Geschäftsvolumen (Bilanzsummen inkl. Eventualverbindlichkeiten) von rd. 
4.169 Mio. €. Schwerpunkt blieb das Kredit- und Einlagengeschäft mit Kunden, vor allem aus 
der Region. Das Institut betrieb keinen risikoreichen Wertpapierhandel auf eigene Rechnung.  
 
Wie schon in den beiden Jahren zuvor wurden im Geschäftsjahr 2013 das Geschäft mit anderen 
Kreditinstituten sowie eigene Wertpapieranlagen tendenziell abgebaut. Das Kredit- und 
Einlagengeschäft mit Kunden erreichte dagegen erneut historische Höchststände. 
 
 
 
a)  Aktivseite 
 
Das berichtete Kreditvolumen (inkl. Treuhandkredite und unwiderrufliche Kreditzusagen) lag Ende 
2013 rd. 2.805 Mio. € (plus rd. 5% gegenüber Vorjahr.). Davon sind über 90 % „Forderungen an 
Kunden“, Ende 2013 rd. 2.571 Mio. € (plus rd. 7% gegenüber Vorjahr). Das Kreditgeschäft mit 
Privat- und Geschäftskunden zählt somit unverändert mit einem Anteil von über 60% an der 
Bilanzsumme zum Kerngeschäft der Sparkasse. Mehr als die Hälfte diese Kundenkredite sind 
durch Grundpfandrechte besicherte Hypothekardarlehen, weitere rd. 9% entfallen auf Kredite an 
Kommunen. 
 
Die Position „Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren“, welche die 
Wertpapieranlagen der Sparkasse enthält, verringerte sich nach dem Anstieg im letzten Jahr um 
rd. 13% auf 828 Mio. €. Hier fand eine Umschichtung zu Gunsten von Krediten an Kunden statt. 
Der Anteil an der Bilanzsumme betrug aber noch rd. ein Fünftel. 
 
Der Bestand an Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren lag fast unverändert 
gegenüber dem Vorjahr bei rd. 77 Mio. €. Er spielt mit einem Anteil von rd. 2% an der 
Bilanzsumme eine vergleichsweise untergeordnete Rolle. Wie auch alle anderen eigenen 
Wertpapieranlagen der Bank werden diese Papiere nach dem strengen Niederstwertprinzip 
bewertet.  
 
Auch Beteiligungen sowie Anteile an verbundenen Unternehmen haben mit einem Anteil von 
nur rd. 1% der Bilanzsumme (31.12.2013: rd. 40 Mio. €) keinen großen Stellenwert. Der 
erneute leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr liegt, wie auch im Vorjahr, vor allem in 
einer Abschreibung begründet.

- 5 - 
b)  Passivseite (Refinanzierung) 
 
Dem gegenüber steht die Refinanzierung des Aktivgeschäfts, abgebildet auf der Passivseite der 
Bilanz. Auch 2013 profitierte die Sparkasse von ihrer passivlastigen Refinanzierungsstruktur, 
wenngleich auch in geringerem Ausmaß wie in den Jahren zuvor: die Kundeneinlagen überstiegen 
das auf der Aktivseite bilanzierte Kreditgeschäft mit Kunden deutlich, doch das anhaltend sehr 
niedrige Zinsumfeld führte gleichzeitig zu einem leichten Margenrückgang. Ende 2013 
erreichten die Kundeneinlagen inkl. verbriefter Verbindlichkeiten 3.443 Mio. €, ein Plus von rd. 5% 
gegenüber Vorjahr. Gleichzeitig stieg ihr der Anteil an der Bilanzsumme um 3 Prozentpunkte auf 
84%. Der Schwerpunkt der Geldanlagen lag nach wie vor im Bereich der kurzfristigen Sichteinlagen.  
 
 
Das bilanzielle Eigenkapital der Sparkasse besteht aus den Sicherheitsrücklagen zum Jahresende 
zuzüglich des jeweiligen Bilanzgewinns des Jahres. Die Sicherheitsrücklagen erhöhen sich nach 
Feststellung des Jahresabschlusses jeweils um den Bilanzgewinn abzüglich der Ausschüttung des 
Anteils am Bilanzgewinn, welcher den Trägern zusteht.  
 
Ende 2013 lag die Sicherheitsrücklage bei rd. 320 Mio. € (Vorjahr: 308 Mio. €). Nach Feststellung 
des Jahresabschlusses sollte sie sich um 11 Mio. € auf rd. 330,7 Mio. € erhöhen. Ein weiterer 
ergänzender Eigenmittelbestandteil ist der Fonds für allgemeine Bankrisiken (sog. „340 g-
Reserven“), welcher sich um rd. 16 Mio. € auf nunmehr 50,6 Mio. € erhöhte (vgl. dazu auch unter 
Punkt 3c) 
 
 
2.  Ertragslage  
 
Die operativen Erträge der Sparkasse (Zins-, Provisionsüberschuss und Saldo der sonstigen 
betrieblichen Erträge und Aufwendungen) lagen 2013 weiterhin auf hohem Niveau, wenn auch 
leicht unter Vorjahr. Nach Abzug der Verwaltungsaufwendungen, welche ihren Vorjahreswert mit 
rd. 5% überstiegen, lag das Betriebsergebnis vor Bewertung um rd. 7% unter seinem 
Vorjahreswert bei rd. 48 Mio. € (Vj: 51 Mio. €; vgl. im Folgenden Abb. 1).

- 6 - 
 
 
 
Abb. 1 Grafische Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung der Sparkasse für die Jahre 2010-2013  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Daten: Sparkasse, Geschäftsberichte 2011- 2013 
 
 
 
 
15 
-14 
-1
30 
-5
-14 
49 
-65 
8
22 
84 
16 
-15 
0
30 
-10 
-9
49 
-68 
6
23 
88 
16 
-15 
0
31 
-20 
-0,2 
51 
-68 
6
23 
90 
16 
-16 
0
32 
-16 
0
48 
-71 
6
23 
90 
-90 -70 -50 -30 -10 10 30 50 70 90 110 
Jahresüberschuss 
Steuern 
Außerord. Ergebnis 5) 
Ergebnis vor Steuern 
Zuführung 
340g Reserven 
Bewertungsergebnis 4) 
Betriebsergebnis 
vor Bewertung 3) 
Verwaltungsaufwand 2) 
Saldo Sonstiges 1) 
Provisionsüberschuss 
Zinsüberschuss 
2013 2012 2011 2010 
Mio. EUR 
 
Erläuterungen:   
1) Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und  Aufwendungen 
2) Personalaufwand + andere Verwaltungsaufwendungen 
3) Zinsüberschuss + Provisionsüberschuss + Saldo Sonstiges abzüglich Verwaltungsaufwendungen  
4)  Ab- und Zuschreibungen sowie Wertberichtigungen auf Forderungen, bestimmte Wertpapiere, Beteiligungen  
 und Anteile an verbundenen Unternehmen, Zuführungen zu und Auflösungen von Rückstellungen im   
 Kreditgeschäft  
5) Saldo der außerordentlichen Erträge- und Aufwendungen

- 7 - 
 
 
Bei einem ausgeglichenen Bewertungsergebnis konnte die Sparkasse den Reserven des „Fonds 
für allgemeine Bankrisiken“ 16 Mio. € zuführen und erreichte gleichzeitig einen 
Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau i. H. v. 16 Mio. €. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern 
(Gewinn vor Steuern in Relation zur durchschnittlichen Sicherheitsrücklage ohne Bilanzgewinn) 
lag leicht unter Vorjahr bei guten 10,1%. 
 
Wesentlicher Ertragsfaktor blieb mit einem Anteil von rund dreiviertel der Erträge der 
Zinsüberschuss. Er spiegelt maßgeblich den Erfolg aus dem Kreditgeschäft wider. Die Nachfrage 
nach Krediten war so hoch wie noch nie. Das äußerst niedrige Zinsumfeld belastete jedoch die 
Zinserträge. Dies konnte auch der rückläufige Zinsaufwand nicht kompensieren, so dass der 
Zinsüberschuss leicht zurückging.  
 
Der Provisionsüberschuss lag dagegen leicht über Vorjahr bei rd. 23,5 Mio. €. Er ist die 
zweitwichtigste Ertragsquelle der Bank und enthält vor allem die Provisionen aus dem 
Kreditgeschäft, dem Vermittlungsgeschäft (Bausparen, Immobilen, Versicherungen) sowie dem 
Wertpapier- und Depotgeschäft für Kunden. 
 
Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich sichtbar um rd. 5% auf  71 Mio. €. 
Wesentlicher Kostenblock blieben die Personalaufwendungen. Verantwortlich für den 
Kostenanstieg waren jedoch insbesondere die sog. anderen Aufwendungen, die u.a. die Kosten 
für Datenverarbeitung, Werbung oder die Aufwendungen für zu leistende Pflichtbeiträge 
beinhalten. Die von der Sparkasse berichtete Kostenquote (operative Verwaltungsaufwendungen 
in % der operativen Erträge) stieg sichtbar gegenüber Vorjahr an. Sie lag mit 55,2% aber immer 
noch deutlich unter dem Durchschnitt der hessischen Sparkassen von über 62%. 
 
Der Saldo aus Zu-, Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen, bestimmte 
Wertpapiere und Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Zuführungen 
bzw. Auflösungen von Rückstellungen im Kreditgeschäft (Bewertungsergebnis) war ausgeglichen 
und damit erneut auf sehr niedrigem Niveau. Zu der Verbesserung des Bewertungsergebnisses hat 
maßgeblich der geringere Wertberichtigungsbedarf (geringere Neubildungen sowie die Auflösung 
von bereits in den Vorjahren gebildeten Wertberichtigungen) im Kreditgeschäft beigetragen.  
 
 
 
3.  Risikolage 
 
 
a)  Relevanz der Risikoarten 
 
Die Risiken der Sparkasse kommen unverändert hauptsächlich aus dem  Kreditgeschäft mit 
Kunden. Dementsprechend sind Kreditausfälle (sog. Adressrisiken) die wesentliche Risikoquelle 
des Kreditinstituts. Weitere Risiken der Sparkasse, wenn auch in geringerem Maße, sind 
Marktpreisrisiken und operationelle Risiken.

- 8 - 
 
b)  Risikomanagement 
 
Seit mehreren Jahren dokumentiert das Institut im sog. Risikohandbuch das Gesamtsystem des 
Risikomanagements. Die dort aufgeführten Risiken werden dann auf Basis einer GuV-orientierte 
Risikotragfähigkeitsbetrachtung mit Hilfe eines Gesamtlimitsystems auf ein Maß begrenzt, 
welches die Vermögens- und Ertragslage des Kreditinstituts nicht gefährdet.  
Regelmäßig durchgeführte Stresstests ermöglichen es, Risikoszenarien und ihre 
Auswirkungen auf die Sparkasse zu analysieren. 
 
Das Risiko-Controlling entwickelt und implementiert Planungs-, Kontroll- und Informationssysteme. 
Die so ermittelten Risiken werden im Rahmen der Risikosteuerung aktiv beeinflusst. Die 
Funktionen Risikoüberwachung und -steuerung werden innerhalb der Sparkasse bis hin zur 
Vorstandebene - auch im Vertretungsfall - getrennt wahrgenommen. Die interne Revision prüft 
regelmäßig die Wirksamkeit der gesamten Risikosteuerung auf Basis der Anforderungen der sog. 
MaRisk (Mindestanforderungen an das Risikomanagement). 
 
Das auf Basis der Risikodeckungsmasse festgelegte Gesamtlimit war im Jahr 2013 ausreichend 
und wurde zu keiner Zeit überschritten. Selbst bei Eintritt der darüber hinausgehenden 
Stresstests konnten die Risiken getragen werden. 
 
 
 
c)  Eigenmittel und Reserven  
 
Die Sparkasse verfügt über umfangreiche Eigenmittel. Neben dem unter der Position Eigenkapital 
bilanzierten Sicherheitsrücklage (nach Feststellung des Jahresabschlusses 2013: rd. 331 Mio. €) 
zählt hierzu auch der Fonds für allgemeine Bankrisiken, welcher sich Ende 2013 auf 50,6 Mio. € 
(Vj. 34,6 Mio. €) erhöhte. Des Weiteren verfügt die Sparkasse über umfangreiche stille (d.h. nicht 
bilanziell sichtbare), bereits bei Bildung versteuerte Vorsorgereserven gemäß § 340 f HGB sowie 
stille Bewertungsreserven in ihren Wertpapierbeständen.  
 
Die Solvabilitätsgesamtkennziffer (gem. Solvabilitätsverordnung) betrug zum 31.12.2013 23,9%. 
Sie lag damit um rd. 1 Prozentpunkt über Vorjahr und überschritt den gesetzlich 
vorgeschriebenen Mindestwert von 8% erneut deutlich. 
 
 
 
d)  Liquidität  
 
Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Der 
gemäß § 11 Gesetz über das Kreditwesen (KWG) aufgestellt Liquiditätsgrundsatz wurde 
ebenso wie die Mindestreservevorschriften im Berichtszeitraum stets eingehalten.

- 9 - 
4.  Ausblick 
 
Im Geschäftsjahr 2014 rechnet die Sparkasse mit einem weiteren moderaten Wachstum des 
Kundengeschäfts sowohl bei Krediten, vor allem im Bereich private und gewerbliche 
Immobilienfinanzierungen, als auch bei den Einlagen. Dies sollte zu einem leichten 
Bilanzsummenwachstum führen. Unter der Annahme leicht über alle Laufzeitenbänder steigender 
Marktzinsen rechnet die Sparkasse für 2014 mit einem Zinsüberschuss auf Vorjahresniveau. Bei 
gleichzeitig investitions- sowie tarifbedingt steigenden Verwaltungsaufwendungen geht das 
Kreditinstitut davon aus, dass das Betriebsergebnis vor Bewertung in 2014 mit rd. 50,5 Mio. € 
unter seinem Vorjahreswert liegen wird. Dennoch sollte die Kostenquote weiterhin die strategische 
Zielmarke von 60% nicht überschreiten. Gleichzeitig wird ein gegenüber dem Vorjahr 
unveränderter Bilanzgewinn von rd. 16 Mio. € mit den entsprechenden Ausschüttungen für die 
Träger in Aussicht gestellt. 
 
Darmstadt, den 22.09.2014 
 
 
 
 
 
Jochen Partsch 
Oberbürgermeister 
 
Anlage

anlage 1

80028 Zeichen

GESCHÄFTSBERICHT
2013
VON KLEINEN UND 
VON GROSSEN DINGEN
 Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen

Bilanzsumme Mio. EUR 4.087,8 4.040,6 3.842,6
Kundeneinlagen einschließlich
Eigenemissionen Mio. EUR 3.443,0 3.282,9  3.090,0
Kundenkreditvolumen
inkl. der Treuhandkredite und
unwiderrufl  ichen Kreditzusagen Mio. EUR 2.805,3 2.664,5 2.482,6 
Jahresüberschuss Mio. EUR 16,0 16,0 15,5 
Girokonten (ohne Zins&Cash) Anzahl 141.115 137.773  133.709 
Mitarbeiter Anzahl 874 876  869 
Geschäftsstellen (inkl. SB-Stellen) Anzahl 45 44 44
Depotvolumen
Wertpapierdepots Mio. EUR 466,0 474,1 495,1
Investmentkonten Mio. EUR 291,8 269,4 256,2
Gesamt Mio. EUR 757,8 743,5 751,3
  
2013 2012 2011
SOZIALES HANDELN
Stiftungskapital der Jubiläumsstiftung
der Sparkasse Darmstadt TEUR 10.031,0 10.031,0  10.031,0
 Ausschüttungen aus der 
 Jubiläumsstiftung TEUR 438,8 438,8  413,9 
Spenden und Sponsoring TEUR 876,4  1.025,7  955,7 
JAHRESBERICHT
2  Sparkasse Darmstadt

Vorwort 5
Wirtschaftsforum 2013 6
Regionales 8  
Nachhaltigkeit im Fokus 10
Schnüffelnasen als Lebensretter 12
Geschichten erzählen, die Menschen berühren 14
Leichtgewichtige Stahlgiganten made in Darmstadt 15
Frischzellenkur für den Quellcode 16
Erfolg mit „Mademoiselle“ 18
Damit es im Ernstfall schnell geht 20
Aktiv an der Gesellschaft teilhaben 21
Soziales und Kulturelles  22  
Schlossgrabenfest: Hessens größtes Musikfestival  24
„Ich bin eine Leseratte“ / Ludwig-Metzger-Preis 26
Preisgekrönte Instrumentalisten 27
Natur direkt erleben / Verwurzelt in der Region 28
KNAXianer auf den Spuren von Georg Büchner / 
Herausragende Schulprojekte gefördert 29
Finanzen  30
Das Geschäftsjahr 2013 32
Bericht des Verwaltungsrates 39
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 (Kurzfassung ohne Anhang) 39
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2013
 Aktivseite 40
 Passivseite 41
 Gewinn- und Verlust-Rechnung 42
Geschäftsstellen / Seit 50 Jahren unterwegs in der Region  44
Organe der Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt  46
INHALT
Geschäftsbericht 2013 3

4  Sparkasse Darmstadt

VORWORT
Georg Sellner                              Roman Scheidel                          Hans-Werner Erb 
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kunden und Geschäftsfreunde,
trotz Niedrigzinsphase und einem schwierigen Marktumfeld war 2013 erneut ein 
erfolgreiches Geschäftsjahr für die Sparkasse Darmstadt. Wir freuen uns besonders 
über ein qualifiziertes und substanzielles Wachstum im Kundengeschäft. Es zeigt, wie 
sehr uns die Menschen in der Region vertrauen und wie wichtig ihnen in Finanzfragen 
ein stabiler Partner ist, auf den sie sich verlassen können.
Persönliche Nähe und eine qualifizierte Beratung durch Spezialisten werden auch 
künftig Markenzeichen der Sparkasse Darmstadt sein. 2013 haben wir unsere ganz-
heitliche Kundenbetreuung weiter optimiert, etwa durch die Einführung IT-gestützter 
Beratungsprozesse. Basis unserer Qualitätsberatungen ist nach wie vor unser erfolg-
reiches und systematisches Sparkassen-Finanzkonzept.
Viel Wert legen wir auf vertrauensvolle Beziehungen. Deswegen nehmen wir Wünsche 
und Pläne unserer Partner ernst und möchten daran teilhaben, wenn aus vermeintlich 
Kleinem Großes entsteht. Acht beispielhafte Erfolgsgeschichten und Projekte stellen 
wir Ihnen auf den folgenden Seiten vor. 
Sie erzählen von visionärem Unternehmergeist und Innovationen: Stärken, die unsere 
Region so erfolgreich machen. Eine Region, mit der wir traditionell fest verbunden 
sind. Eine Region, die wir auch umfassend fördern. Hierzu lesen Sie mehr in der Rubrik 
„Soziales und Kulturelles“.
874 Menschen arbeiten für unser Haus Tag für Tag daran, Ihnen ein solider und ver-
trauensvoller Partner zu sein. Ihnen allen danken wir sehr herzlich für ihr groß artiges 
Engagement. Ein Dank geht auch an unseren Verwaltungsrat und unseren  Personalrat 
für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Im Kleinen wie im Großen 
trägt jeder Einzelne zum dauerhaften Erfolg unserer Sparkasse bei.
v. l. n. r.: Hans-Werner Erb, Roman Scheidel, Georg Sellner
Geschäftsbericht 2013 5

Mit seiner Analyse der institutionellen und wirtschaftspoli-
tischen Herausforderungen der Staatsschuldenkrise setzte 
Bundesbankpräsident Jens Weidmann ein vielbeachtetes 
Ausrufezeichen beim gemeinsam mit der TU Darmstadt ver -
anstalteten Wirtschaftsforum 2013 der Sparkasse Darmstadt. 
Seine Botschaft: Zwar hat sich die konjunkturelle Lage im 
Euroraum verbessert, doch ist es zu früh, das Ende der Krise 
auszurufen. Noch viele strukturelle Herausforderungen sind 
zu bewältigen.
In Anbetracht der steigenden Staatsverschuldungen wünscht 
sich Weidmann ein Mehr an gemeinschaftlicher Haftung, 
verbunden mit einem Mehr an gegenseitiger Kontrolle. Die 
EU-Mitgliedsstaaten müssten dann allerdings bereit sein, 
nationale Souveränitätsrechte zugunsten der europäischen 
Ebene aufzugeben und die Währungsunion um eine Fiskal-
union zu ergänzen. 
Momentan kann die Antwort auf die Krise laut Jens Weid-
mann nur lauten, den Maastricht-Rahmen zu stärken. Hierzu 
gehöre, den Fiskalregeln mehr Bindungskraft zu verschaffen. 
„Insofern sind die neuen Vereinbarungen wie der überarbeite-
te Stabilitäts- und Wachstumspakt und der Fiskalpakt Schrit-
t e  i n  d i e  r i c h t i g e  R i c h t u n g “ ,  l o b t e  d e r  B u n d e s b a n k p r ä s i d e n t .  
Wichtig sei, dass Probleme einzelner Staaten oder Banken 
nicht mehr die gesamte Währungsunion ins Wanken bringen.
Darmstadt hat Jens Weidmann übrigens noch in guter Erin-
nerung aus seiner Zeit als Lehrbeauftragter an der TU Darm-
stadt. Weidmann: „Ich habe es sehr genossen, mit Studenten 
über wirtschafts- und geldpolitische Fragen zu diskutieren.“ 
Die 1.300 Gäste beim Wirtschaftsforum der Sparkasse Darm-
stadt konnten sich davon überzeugen, wie sehr er nach wie 
vor für sein Thema brennt.
„Die Währungsunion 
darf nicht ins Wanken geraten“
REGIONALES
Bundesbankpräsident Jens Weidmann 
beim Wirtschaftsforum 2013
6  Sparkasse Darmstadt

Mehr erfahren Sie hier:
http://bit.ly/1vLmZ1x
Geschäftsbericht 2013 7

Die Lebensentwürfe der Menschen 
werden immer vielfältiger. Wir sind 
Partner, Impulsgeber und Unterstützer vor 
Ort – ein Teil der Region .  Wir lassen uns 
begeistern und sind gerne dabei, wenn 
Besonderes entsteht – im Großen und 
im Kleinen.
8  Sparkasse Darmstadt

Regionales
Unternehmergeist 
und Innovationen
Geschäftsbericht 2013 9

Nachhaltigkeit 
im Fokus
REGIONALES
Der Region sind sie nach wie vor verbunden und setzen 
gemeinsam mit ihren Partnern vielbeachtete bauliche 
Akzente. Hierzu zählen der Erweiterungsbau des Städel 
Museums, der Neubau der EZB sowie Projekte für die TU und 
die Hochschule Darmstadt. Ein wichtiger Fokus hier: die 
nachhaltige und energetische Sanierung im Bestand.
Zur Sparkasse Darmstadt haben die Ingenieure eine ganz 
besondere Beziehung. War es doch ein gewährter Kredit, der 
den Auf bau des Büros mit ermöglichte. Bis heute arbeiten die 
Ingenieure in der Projektfinanzierung eng mit der Sparkasse 
zusammen. Klaus Bollinger: „Es ist uns wichtig, diese lange 
Verbundenheit zu leben.“
Frankfurter Tragwerks- und Fassaden-Planer Bollinger + 
Grohmann setzen vielbeachtete Akzente in der Region
„Immer wieder neu zu denken, sich von einem Projekt begeis-
tern zu lassen, das ist unser Anspruch“, sagt Klaus Bollinger. 
Vor drei Jahrzehnten haben er und sein Partner Manfred 
Grohmann in Frankfurt klein angefangen. Inzwischen gehö-
ren sie zu den größten Ingenieurbüros in Deutschland, mit 
Engagements rund um den Globus.
10  Sparkasse Darmstadt

Nachhaltigkeit 
im Fokus
Geschäftsbericht 2013 11

Schnüffelnasen 
als Lebensretter
REGIONALES
12  Sparkasse Darmstadt

VistaDogs-Gründer Michael Plotzki nutzt das einmalige 
Talent vieler Hunde, frühzeitig Warnsymptome im mensch-
lichen Körper zu erschnüffeln. Hierzu gehört auch das 
Ab fallen des Blutzuckerspiegels. Michael Plotzki trainiert-
Golden Retriever, Labradore & Co. von klein auf, damit sie 
im Ernstfall Großes leisten können. Erst wenn sie sich 
sicher als Diabetes-Warnhunde eignen, beginnt die intensive 
Ausbildung.
Bundesweit hat der Hundetrainer von der Bergstraße bereits 
Schlagzeilen gemacht. ARD, ZDF und zahlreiche Zeitschriften 
haben schon über VistaDogs berichtet. Mehrfach war Michael 
Plotzki zu Gast bei Stern TV: Das RTL-Team hatte einen seiner 
Hunde begleitet, der einem kleinen Jungen als vierpfötiges 
Frühwarnsystem zur Seite steht.
Was viele nicht wissen: Die Investitionen in einen Warnhund 
gehen in die Tausende. Deswegen hat der Hundeexperte 
den Verein VistaDogs-Assistenzhunde e. V. gegründet. Er hilft 
bei der Auswahl und Finanzierung von Assistenzhunden. 
Neben Diabetes-Warnhunden gehören hierzu auch Behin-
derten-Begleithunde oder Führhunde.
Visionen hat Michael Plotzki nach wie vor viele. Im Wachs-
tum begriffen ist weiterhin der VistaDogs-Kernbereich: 
die Hundetrainerschule und ein bundesweites Trainernetz-
werk. Plotzki möchte in der Region ein Ausbildungszent-
rum für Assistenzhunde bauen. „Das hier ist meine Region, 
hier will ich bleiben“, sagt er. „Deswegen bin ich auch 
Kunde der Sparkasse Darmstadt: Nähe ist mir wichtig.“
Angenommen, ein an Diabetes erkranktes Kind unter-
zuckert im Schlaf. Der sicherste Lebensretter ist dann 
meist ein Hund, der stupsend und bellend auf die Not-
situation aufmerksam macht und sogar den Notruf bedie-
nen kann. VistaDogs aus Alsbach-Hähnlein bildet solche 
Diabetes-Warnhunde aus und verwendet dabei Methoden, 
die bundesweit einmalig sind.
Geschäftsbericht 2013 13

Geschichten erzählen, 
die Menschen berühren
Christian Groppers Filme gehen tief. Dabei sind die 
 Dokumentationen des Darmstädters nicht laut, nicht auf-
dringlich. Vielmehr intensiv, ganz nah dran an den 
 Menschen. Zum Beispiel „Besis Tour fürs Leben“, ein Film 
über einen an Multiple Sklerose Erkrankten, der sich eine 
Radtour durch Kanada zumutet. Erst kürzlich lief der Film in 
der ARD. Seit mehr als zehn Jahren greift die Sendeanstalt 
auf Produk tionen aus dem Hause „Gropperfilm“ zurück.
Bereits mehrfach ausgezeichnet wurde der Darmstädter 
Dokumentarfilmer mit Ateliersitz auf der Rosenhöhe. Immer 
wieder blitzen die Schrecken des 2. Weltkriegs in seinen 
Arbeiten auf – so etwa im Film „Brandmale“ über die Darm-
städter Bombennacht 1944. „Dieser Film zählt sicherlich zu 
meinen wichtigsten, hat er doch auch etwas mit der Stadt zu 
tun, in der ich lebe“, sagt Christian Gropper. 
Viele seiner Filmprojekte beschäftigen sich mit kleinen 
und großen Geschichten aus Darmstadt. Momentan arbeitet 
er an einer Dokumentation über die Künstler auf der Rosen-
höhe. Finanziell gefördert wird die Produktion mit Mitteln 
aus der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darmstadt. 
„Mit dieser Stiftung stellt sich die Sparkasse ihrer sozialen 
Verantwortung“, lobt Christian Gropper, der seit drei Jahr-
zehnten Kunde des Hauses ist. 
„Gerade als Filmemacher durchlebt man auch Mal schwierige 
Phasen“, weiß er. „Da war die Sparkasse Darmstadt immer 
Ansprechpartner, und gemeinsam haben wir eine Lösung 
gefunden.“ Dieses vertrauensvolle Miteinander gibt ihm die 
Sicherheit, sich auf das konzentrieren zu können, was seine 
Arbeit auszeichnen soll: wahre Geschichten zu erzählen, 
die Menschen berühren.
Die Dokumentationen des Darmstädter Filmemachers Christian Gropper sind direkt aus dem Leben gegriffen. 
Immer wieder laufen sie in der ARD. Die Sparkasse Darmstadt steht Gropper als Förderer und Partner zur Seite.
REGIONALES
14  Sparkasse Darmstadt

Leichtgewichtige Stahlgiganten 
made in Darmstadt
Ob Hamburg, Bremen oder entlang von Rhein und Main: In 
fast allen deutschen Häfen stehen Kräne, die nach den tech-
nischen Zeichnungen des Darmstädter Ingenieurbüros Streb 
Engineering gebaut wurden. Mit einem kleinen Team von gut 
einem Dutzend Spezialisten stemmt Uwe Streb Großes: die 
planerische Konzeption für die Riesen der Wasserwirt-
schaftslogistik. 
Kaum ein anderes Büro weltweit kann Stahlkräne konzipie-
ren, die im Containerbereich oder auch im Schiffsbau riesige 
Tonnenlasten meistern und dabei vergleichsweise Leicht-
gewichte sind. Das reduziert neben den Produktionskosten 
auch den Energieverbrauch und schont zudem die Kaimau-
ern: knallharte Wettbewerbsvorteile für die Kranbauer, die 
sich bevorzugt für Streb Engineering entscheiden.
Auch im Stahlbau sind die Darmstädter erfolgreich. So stam-
men alle Tore für die in Deutschland gebauten A 380-Hallen 
von Streb Engineering. Ein weiteres Prestige-Projekt: die 
Flugzeug-Hangars von Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz bei 
Salzburg. Streb Engineering entwickelte hier unter anderem 
ein riesiges Falttor mit zwanzig Flügeln.
Mit Darmstadt fühlt sich das Unternehmen fest verankert. 
Seit vielen Jahren ist Uwe Streb Kunde der Sparkasse 
 Darmstadt. „Unsere Ansprechpartner sind immer für uns 
erreichbar, wir pflegen ein partnerschaftliches Mitein-
ander“, betont er. „Das ist für uns sehr wertvoll, denn wir  
müssen immer Mal wieder investieren, um dem Markt einen 
Schritt voraus zu sein.“
Im Bereich Spezialkräne gehört Streb Engineering zu den weltweit erfolgreichsten Ingenieurbüros. Auch im Flugzeug-
hangarbau sind die Darmstädter erfolgreich. Bei Investitionen vertraut Uwe Streb auf die Sparkasse Darmstadt.
REGIONALES
Geschäftsbericht 2013 15

Alte Software muss nicht zwangsläufig ausgetauscht wer-
den. Mit Recycling lässt sie sich modernisieren. Der Darm-
städter Dienstleister Codecare Software hat sich darauf 
spezialisiert, den Quellcode zukunftsfit zu machen.
Software altert. Layout und Benutzerführung wirken dann 
antiquiert, Schnittstellen passen nicht mehr, schlimmsten-
falls droht Datenverlust. Schnell wird dann an einen Aus-
tausch gedacht, doch gerade in Unternehmen mit komplexer 
Software-Architektur gehen die Kosten hierfür bis ins 
 Siebenstellige. Dabei ist eine Modernisierung auch mit 
 Software-Recycling möglich. Der Darmstädter Dienstleister 
Codecare Software hat sich auf „Application Modernisation“ 
spezialisiert: die Verlängerung des Software-Lebenszyklus.
Vor gerade einmal zwei Jahren gestartet, arbeitet das 
 Unternehmen mit Sitz im Darmstädter Stadtteil Bessungen 
bereits für namhafte Kunden aus der Luftfahrtbranche. 
Auch in den Bereichen Automobil, Telekommunikation oder 
Finanzwirtschaft kann Software-Recycling eine sinnvolle 
Alternative sein – sind es doch  Branchen, die hochgradig 
individualisierte Software-Architekturen im Einsatz haben. 
Wertvolles Wissen ist hier über Jahre eingef lossen. Software-
Recycling trägt dazu bei, diese Werte zu erhalten.
Das Codecare Software-Team um die Geschäftsführer 
 Thorsten Rottschäfer und Ulrik Stehling trägt dafür Sorge, 
dass die Quellcode-Perlen auch im neuen System funktio-
nieren. Hierfür spalten sie die alte Software, vereinfacht 
gesagt, in einzelne Module auf und bergen die Programmier-
schätze, die mitgenommen oder modernisiert werden 
 können. Die Software-Architektur wird hierdurch dynamisch 
weiterentwickelt.
„Eine gute Region für IT“
Am Standort Darmstadt arbeiten Thorsten Rottschäfer und 
Ulrik Stehling mit einem kleinen Team an individuellen 
Recycling-Lösungen. „Das Rhein-Main-Gebiet ist eine gute 
Region für IT“, sagt Thorsten Rottschäfer. Er ist schon seit 
Jahren Privatkunde bei der Sparkasse Darmstadt; nun wird 
auch das Codecare-Geschäftskonto in der nahe gelegenen 
Geschäftsstelle Orangerie geführt.  Stehling: „Wir können 
uns sicher sein, in der Sparkasse  Darmstadt einen guten 
 Partner zu haben. Das ist uns wichtig“. 
Frischzellenkur 
für den 
Quellcode
Software-Recycling mit Codecare Software
REGIONALES
16  Sparkasse Darmstadt

Geschäftsbericht 2013 17

REGIONALES
Erfolg mit 
„Mademoiselle“
18  Sparkasse Darmstadt

Die Erfolgsgeschichte der Zwei GmbH ist zugleich ein Unter-
nehmermärchen wie aus dem Bilderbuch. Noch vor fünf 
 Jahren stand Geschäftsführer Florian Craciun angesichts 
schlechter Verkaufszahlen mit dem Rücken zur Wand. Der fes-
te Glaube an seine Idee – und auch ein wenig Glück – brachten 
die Wende. Heute sind die farbenfrohen Taschen der Weiter-
städter ein Verkaufsschlager. Eine halbe Million  Produkte 
wurden 2013 verkauft. In diesem Jahr peilt die Zwei GmbH die 
10-Millionen-Euro-Umsatzschwelle an.
„Mademoiselle“ war für Florian Craciun und sein Team 
die Glücksbringerin. Nach Jahren der Absatzflaute traf das 
 Designerteam mit der funktionalen Tasche aus hochwertigem 
Kunstleder 2009 ins Schwarze. „Mit Mademoiselle haben wir 
einfach den Nerv der Leute getroffen“, sagt Florian Craciun. 
„Seitdem geht es für uns steil bergauf, wir haben uns explosiv 
vergrößert.“
Riskante Expansionspläne sind für Florian Craciun allerdings 
tabu. „Wir wirtschaften solide und verantwortungsbewusst. 
Die Sparkasse Darmstadt passt so gut zu uns, weil sie ein sehr 
ähnliches Selbstverständnis hat“, sagt der Zwei-Chef. Er 
schätzt den offenen Umgang mit dem Spar kassen-Team, 
pflegt er diesen doch auch mit seinen Handelspartnern. Die 
können die Taschen zurückgeben, sollten diese sich nicht gut 
genug verkaufen. Eine eher unübliche Vor gehensweise in der 
Branche.
Bestseller im Zwei-Portfolio ist bis heute „Mademoiselle“, 
die mittlerweile in gut 30 Farben erhältlich ist. Zahlreiche 
 weitere Taschen sind inzwischen hinzugekommen, außer-
dem Portemonnaies und Produkte für Kinder. Klassisch 
schlicht kommen die Zwei-Taschen daher und sind, Florian 
Craciun zufolge, gerade deswegen besonders gut kombinier-
bar mit der Kleidung. 1.200 Händler verkaufen inzwischen 
die  Produkte der Weiterstädter. Bis nach Asien und auf 
Perspek tive auch in die USA werden die Taschen geliefert. 
Der Standort im Rhein-Main-Gebiet soll allerdings gehalten 
werden. In Weiterstadt ist ein kleiner Shop direkt am Firmen-
sitz in der Nähe des Loop 5 geplant. Und auch in Frankfurt ist 
das Unternehmen aktuell auf der Suche nach einer Shopflä-
che. Die Erfolgsgeschichte der Zwei GmbH dürfte also unge-
bremst  weitergehen.
Florian Craciun
Geschäftsbericht 2013 19

Damit es im Ernstfall schnell geht
Bei Amokläufen entscheiden Sekunden über Menschen-
leben. Amok-Alarmsysteme tragen dazu bei, die Gefähr-
deten schnell in Sicherheit zu bringen. Der Darmstädter 
Sicherheitsspezialist Meiknologic ist an der Entwicklung 
eines Alarmsystems beteiligt, das erstmals überhaupt 
drahtlos funktioniert. Gefördert wird das Vorhaben vom 
Bundeswirtschaftsministerium. 
„Wir entwickeln die drahtlosen Melderkomponenten“, erläu-
tern die Meiknologic-Geschäftsführer Thilo Meisel und Ralf 
Knobling. Mit ihrem Unternehmen agieren sie in einer beweg-
ten Branche, in der Schnelligkeit zählt. „Bei uns kann sich von 
heute auf morgen alles ändern, da ist ein verlässlicher Finanz-
partner wichtig“, sagt Thilo Meisel, der seit vielen Jahren 
 Kunde der Sparkasse Darmstadt ist. „Mein Ansprechpartner 
interessiert sich ehrlich für das, was wir tun. Ich habe einfach 
ein gutes Gefühl, wenn wir einmal Finanzbedarf haben.“ 
Immer wieder stemmen Thilo Meisel und Ralf Knobling mit 
ihrem kleinen Team Großaufträge. So vor einigen Jahren für 
die Deutsche Bahn. Meiknologic hatte alle Fahrkartenauto-
maten bundesweit mit einem Schutzsystem ausgestattet. 
Systematische Projektlösungen sind ein Schwerpunkt der 
Darmstädter. Hierzu zählen auch Schließsysteme, Zugangs-
kontrollen und Notbeleuchtungen. 
Thilo Meisel glaubt fest an den Standort Darmstadt. Noch 
stärker möchte er sich hier verwurzeln und auch mit den 
Hochschulen kooperieren. „Qualifizierter Nachwuchs ist 
wichtig – hier in der Region finden wir ihn.“
Der Sicherheitsspezialist Meiknologic aus Darmstadt entwickelt das erste drahtlose Amok-Alarmsystem. In einer 
bewegten Branche braucht das Unternehmen verlässliche Partner: Meiknologic vertraut auf die Sparkasse Darmstadt.
REGIONALES
20  Sparkasse Darmstadt

Aktiv an der Gesellschaft teilhaben
Die Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) wandelt 
sich seit Jahren von der Großeinrichtung in Mühltal zum 
Sozialunternehmen für die ganze Region. Ein wichtiges Ziel: 
Menschen mit Behinderung sollen aktiv an der Gesellschaft 
teilhaben können. „Dafür machen wir stationäre und ambu-
lante Angebote an vielen verschiedenen Standorten im süd-
hessischen Raum, sagt NRD-Vorstand Walter Diehl. 
Rund 300 Wohnplätze hat die NRD auf dem Kerngelände 
 Nieder-Ramstadt abgebaut und bietet sie nun in kleinteiligen 
Wohnformen in normalen Wohngebieten von Städten und 
Kommunen in Südhessen an. Menschen mit Behinderung 
leben damit ganz selbstverständlich mitten in der Gesell-
schaft in der Region. „Wir freuen uns, mit der Sparkasse 
Darmstadt einen ebenfalls stark in der Region verwurzelten 
Partner zu haben“, sagt Walter Diehl.
Traditionell besteht eine enge Verbindung zwischen der 
Sparkasse Darmstadt und der Nieder-Ramstädter Diakonie. 
Hierzu gehören die Förderung von Veranstaltungen und 
auch das Miteinander in Finanzierungsfragen. Eng koope-
riert wurde etwa für ein Wohnangebot in der Heidelberger 
Straße in Darmstadt. 14 Menschen mit Behinderung leben 
hier. Mitten in Darmstadt. Als Teil der Gesellschaft.
Die Nieder-Ramstädter Diakonie versteht sich als sozial engagiertes Mitglied der Region. Menschen mit Behinderung 
werden in die Gesellschaft integriert. Die Sparkasse Darmstadt steht als regional starker Partner zur Seite.
REGIONALES
Geschäftsbericht 2013 21

Wir sind ein aktives Mitglied der 
Gesellschaft, soziales Handeln ist uns 
wichtig. Deswegen fördern wir Projekte, 
die den  Menschen in unserer Region 
etwas bedeuten.  Wir tragen dazu bei, 
dass ihre Ideen,  Wünsche und Träume 
eine Chance bekommen – im Großen 
wie im Kleinen.
22  Sparkasse Darmstadt

Soziales und Kulturelles
Damit unsere Region ihr 
Potenzial entfalten kann
Geschäftsbericht 2013 23

SOZIALES
Schlossgrabenfest: 
Hessens größtes 
Musikfestival
410.000 Besucher 
an vier Tagen
24  Sparkasse Darmstadt

Zum 15. Schlossgrabenfest konnten die Veran-
stalter 2013 einen Rekord vermelden: 410.000
Menschen aus der Region strömten auf Hessens
größtes Musikfestival. Wie immer mittendrin:
die Sparkassen-Bühne mit jungen Künstlern
aus Darmstadt und Umgebung. Neu in 2013:
Gemeinsam mit den Schlossgraben-
fest-Veranstaltern legte die Sparkasse 
Darmstadt eine Sonderedition der 
Kreditkarte „Mastercard Prepaid“  
inklusive Live-Motiv auf.
Geschäftsbericht 2013 25

Ludwig-Metzger-
Preis
Insgesamt 75.000 Euro wurden 2013 im Rahmen des Ludwig-
Metzger-Preises der Sparkasse Darmstadt an 18 Vereine aus 
Darmstadt und der Region ausgeschüttet. Die drei Hauptpreis-
träger sind die Bürgeraktion Bessungen-Ludwigshöhe, die Eltern-
initiative Griesheimer Kinder und der Konzertchor Darmstadt.
SOZIALES
„Ich bin eine 
Leseratte“
Bücher lesen, bewerten, gewinnen – darum geht es beim Schüler- 
Leseprojekt „Ich bin eine Leseratte“, initiiert von der Spar-
kassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und der Hessischen 
Leseförderung. 2013 mit dabei: die Arheilger Kreuzkirchen-
gemeinde und die Sparkasse Darmstadt als regionale Partner.
SOZIALES
26  Sparkasse Darmstadt

Preisgekrönte 
Instrumentalisten
Der Darmstädter Konzertgitarrist Tilman Hoppstock genießt 
weit über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus hohes Ansehen 
als Musiker, Publizist und Konzertveranstalter. 2013 erhielt er 
den mit 5.000 Euro dotierten Darmstädter Musikpreis. Die junge 
Darmstädter Jazzformation „The Basstubation“ wurde mit dem 
Förderpreis in Höhe von 2.000 Euro ausgezeichnet.  Vergeben 
wird der Darmstädter Musikpreis seit 2005 vom Darmstädter 
 Förderkreis Kultur e. V. und der Sparkasse Darmstadt.
SOZIALES
Geschäftsbericht 2013 27

Wenn Kinder früh Natur im Kleinen erleben, entwickeln sie 
ein größeres Verständnis für Umweltschutz und Nachhaltig-
keit. Als in der Region engagierter Förderpartner unterstützt 
die Sparkasse Darmstadt Projekte, die nachhaltige Zusam-
menhänge vermitteln. Dazu zählt der neue Garten der Schule 
am Hinkelstein in Alsbach.
Entstanden ist dort auf einer Fläche von 1.000 Quadrat metern 
eine professionell angelegte Natur-Erlebnislandschaft für 140 
Schüler. Ermöglicht wurde sie durch den BUND- Ortsverband 
Seeheim-Jugenheim, die Gemeinde Alsbach und die Natur-
schutzbehörde. Als Förderpartner war die Spar kasse Darm-
stadt von Beginn an in das Projekt einbezogen. Wie auch die 
Schüler: Bereits beim Auf bau des Biotops durften sie Pflan-
zen einsetzen, Schubkarren schieben und die Bauarbeiten 
mitverfolgen. Inzwischen ist der Garten fest in den schuli-
schen Alltag und Lehrplan integriert.
Natur direkt erleben
Ihren neuen Garten gestalten die Schüler der Schule am 
Hinkelstein aktiv mit. Die Sparkasse ist Förderpartner.
SOZIALES
Für jeden Sparkassenbrief ein Baum. Das war das Verspre-
chen an die Käufer des Anfang 2013 neu aufgelegten Forst-
Sparkassenbriefs. Ende des Jahres war es dann soweit: Im 
Kranichsteiner Wald pflanzte die Sparkasse Darmstadt 
gemeinsam mit 120 Kunden und in Kooperation mit dem 
Forstamt 2.000 junge Eichensetzlinge.
Als Baumpaten erhielten die Anleger der Sparkasse eine 
Holztafel direkt bei ihren Setzlingen. Die Sparkasse setzte 
mit der Baumpflanzaktion wiederum ein starkes symboli-
sches Signal: Als fest in der Region verwurzelter Partner ist 
sie dem Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens verpflichtet.
„Die Sparkasse trägt mit dieser Aktion auch dazu bei, einen 
Waldbestand heranwachsen zu lassen, welcher Erholungs-
raum, grüne Lunge und Holzlieferant in einem sein wird. Das 
ist praktische Nachhaltigkeit vor Ort“, betont Forstamtsleiter 
Hartmut Müller.
Verwurzelt in der Region
Mit Anlegern des Forst-Sparkassenbriefs pflanzt 
die Sparkasse Darmstadt 2.000 junge Eichen.
28  Sparkasse Darmstadt

Die Initiative „Stärken fürs Leben“ ist ein wichtiger Teil der 
Arbeit der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darmstadt. Seit 
2008 werden hierüber Projekte an Schulen im Geschäftsge-
biet der Sparkasse ausgezeichnet, die sich mit Prävention, 
Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein beschäfti-
gen. 2013 erhielten 57 Schulen aus Südhessen Fördermittel in 
Höhe von insgesamt 137.000 Euro.
Seit mehr als 30 Jahren initiiert und unterstützt die Jubilä-
umsstiftung Maßnahmen, mit denen die Sparkasse ihre 
soziale und gesellschaftliche Verantwortung unterstreicht. 
Die umfangreichen Fördermittel kommen Projekten zugute, 
die der Allgemeinheit dienen und somit den Menschen wich-
tig sind. Die Zwecke der Stiftung sind die Förderung von 
Bildung und Wissenschaft, Kunst und Kultur, Sport und 
Umwelt, Jugend- und Altenhilfe sowie des Gesundheitswe-
sens in Darmstadt und der Region.
Herausragende 
Schulprojekte gefördert
57 Schulen erhalten Unterstützung aus der 
Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darmstadt.
Was haben uralte Elefantenknochen und eine historische 
Druckerpresse mit dem in Goddelau geborenen Schriftstel-
ler Georg Büchner zu tun? Antworten hierauf erhielten gut 
100 Mitglieder des KNAX-Klubs der Sparkasse Darmstadt bei 
einem Besuch der Georg Büchner-Ausstellung im darm-
stadtium.
Begleitet von Mitarbeiterinnen des Instituts Mathildenhöhe 
begaben sich die zwischen sechs und zwölf Jahre jungen 
KNAXianer auf die Spuren Büchners. Dabei entdeckten sie, 
dass der Schriftsteller auch an Naturwissenschaft und 
 Medizin interessiert war, wie in Alkohol konservierte Tiere 
oder eben Elefantenknochen zeigten.
Jedes Jahr lädt die Sparkasse Darmstadt ihre kleinsten Kun-
den zu ganz besonderen Begegnungen ein, die ausschließlich 
KNAXianern vorbehalten sind. Die Sparkasse gibt ihnen so 
Einblicke in die soziale und kulturelle Vielfalt einer Region, 
die sie traditionell stark fördert. Auch bei der vom Institut 
Mathildenhöhe konzipierten Büchner-Ausstellung war die 
Sparkasse fördernder Partner.
KNAXianer auf den Spuren 
von Georg Büchner
Mit der Sparkasse Darmstadt ins 19. Jahrhundert. 
Eine Ein ladung zu ganz besonderen Begegnungen.
Geschäftsbericht 2013 29

Unser qualifiziertes Wachstum im 
Kun dengeschäft zeigt, wie sehr uns 
die  Menschen in der Region  vertrauen. 
Wir sind ihnen ein stabiler und solider 
Partner, auf den sie sich verlassen kön-
nen.  Ziele nehmen wir uns gemeinsam 
vor – im Großen und im  Kleinen!
30  Sparkasse Darmstadt

Finanzen
Mit Qualität und 
Vertrauen zu Stabilität 
und Erfolg
Geschäftsbericht 2013 31

land zuvor nicht ganz so stark gedrückt. Deshalb reichte es 
hierzulande immerhin für eine positive Wachstumsziffer 
des Bruttoinlandsproduktes im Gesamtjahr, wenngleich nur 
in Höhe von 0,4 %. Das ist zwar weniger als im Jahr zuvor 
(2012 + 0,7 %), doch unterzeichnet die vom schwachen Start 
geprägte magere Gesamtjahreszahl dieses Mal die tatsächliche 
Entwicklung innerhalb des Jahresverlaufs. Die unterjährige 
Dynamik war 2013 erheblich besser als im Jahr davor. Seit 
dem zweiten Quartal 2013 kann die Entwicklung durchaus 
als Aufschwung bezeichnet werden.
Neuer Erwerbstätigenrekord bei gleichzeitig 
leicht gestiegener Arbeitslosigkeit
2013 waren im Jahresdurchschnitt 41,84 Mio. Menschen 
erwerbstätig. Das waren 233.000 mehr als im vorangegange-
nen Jahr. Noch nie zuvor gab es in Deutschland so viele 
Erwerbstätige. Das lag auch an einem höheren Zuwande-
rungssaldo, der das Arbeitskräfte- und das Produktions-
potenzial erhöhte. Die Arbeitslosenquote ist gleichzeitig 
 gestiegen, aber angesichts der Konjunkturschwäche vom 
Jahresanfang ist der Zuwachs um nur 0,1 Prozentpunkte auf 
eine Quote von 6,9 % als moderat zu bezeichnen.
Preisauftrieb in Deutschland moderat, 
im Euroraum deutlicher unter der Zielmarke
Die Verbraucherpreise stiegen in Deutschland im Jahres-
durchschnitt um 1,5 %. In der europäisch harmonisierten 
Abgrenzung war es eine Spur mehr. Der harmonisierte 
 Verbraucherpreisindex (HVPI) für den Euroraum lag im 
Gesamtjahr leicht darunter. In den letzten drei Monaten des 
Jahres 2013 rutschte die Zwölfmonatsrate im Euroraum 
dann sogar unter die Ein-Prozent-Marke. Bei solchen Raten 
wird das Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die Rate 
unter, aber nahe bei 2 % zu halten, zunehmend verfehlt. 
Der Abstand zu einer deflationären Entwicklung hat sich 
erheblich verkleinert, zumal gleichzeitig das Geldmengen-
wachstum ebenfalls schwach ausfiel und die Kreditvolumina 
recht stark rückläufig waren. 
In dieser Situation hat die EZB nach einem Schritt im Mai 
dann Anfang November 2013 ihre Leitzinsen noch einmal 
gesenkt. Der Satz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte 
liegt seither bei 0,25 %. Der Satz für die Einlagefazilität ist 
bereits seit Mitte 2012 bei glatt Null. Im Sommer 2013 hatte 
die EZB mit ihrem neu eingeführten Konzept einer „Forward 
Guidance“ verdeutlicht, dass sie die Niedrigzinspolitik bis 
auf Weiteres beibehalten will, sofern keine neuen Umstände 
insbesondere bei den Inflationserwartungen eintreten. Ein 
Motiv für die Geldpolitik beim jüngsten Zinsschritt mag 
GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN 
Weltwirtschaft nicht sehr dynamisch, 
Euroraum überwand Rezession
Einige Industrieländer wie Japan oder das Vereinigte König-
reich haben 2013 konjunkturell wieder Tritt gefasst. In den 
USA war das Wachstum zwar nicht überbordend, doch kam 
dort zumindest der Abbau der Arbeitslosigkeit voran. Eine 
wirtschaftliche Normalisierung ist damit eingeleitet. Enttäu-
schend war dagegen die Entwicklung der Schwellenländer. 
Deren Wachstumsraten sind zwar immer noch höher als 
 diejenigen in den Industrieländern; der Abstand ist aber 
nicht mehr so groß, wie aus den vorangegangenen Jahren 
gewohnt. Seit Sommer 2013 gab es sogar in einer ganzen 
 Reihe von Schwellenländern (darunter Indien, Brasilien, 
Türkei) Turbulenzen um Kapitalabflüsse und Wechselkurse. 
Teilweise waren dafür hausgemachte Probleme verantwort-
lich, teils wurden sie von den ersten Vorankündigungen 
einer nicht mehr ganz so expansiv gestalteten US-Geldpolitik 
ausgelöst. Die Irritationen in manchen Schwellenländern 
waren auch zum Jahreswechsel 2013 / 2014 nicht gänzlich 
überwunden. Im Euroraum wurde 2013 zumindest die 
 Rezession überwunden. Am Bruttoinlandsprodukt für das 
Gesamtjahr ist die Verbesserung indes kaum abzulesen. Es 
weist 2013 noch einmal einen realen Rückgang um voraus-
sichtlich 0,4 % aus. Die Schrumpfung stammt allerdings 
allein aus einem statistischen Unterhang aus 2012 und aus 
dem letzten von insgesamt sechs Rezessionsquartalen 
Anfang 2013. Seit dem zweiten Quartal 2013 gab es bereits 
eine Erholung, die jedoch die Gesamtjahresziffer nicht mehr 
über die Nulllinie heben konnte. Erfreulich ist, dass der 
Außenhandel im Euroraum einen Wachstumsbeitrag geleis-
tet hat. Die Exporte sind 2013 schneller gewachsen als die 
Importe, und zwar gerade nicht aufgrund der Entwicklung in 
Deutschland, sondern in den anderen Ländern. Die Ungleich-
gewichte bauen sich dadurch tendenziell ab. Die Südländer 
haben offenbar zumindest graduell wieder an Wettbewerbs-
fähigkeit innerhalb der Gemeinschaft, aber auch auf den 
Weltmärkten, gewonnen. Die Arbeitslosigkeit blieb dabei 
allerdings in den Krisenländern vorerst beharrlich hoch.
Deutschland hat 2013 wieder Wachstum aufgenommen
In Deutschland sah das zeitliche Profil des Wachstums ganz 
ähnlich aus wie im Euroraum, freilich auf insgesamt höhe-
rem Niveau. Auch hierzulande musste erst einmal eine um 
den Jahreswechsel 2012 / 2013 bestehende Zwischenschwäche 
überwunden werden. Dann setzte – noch deutlich dynami-
scher als im Euroraum – das Wachstum im zweiten Quartal 
wieder ein. Außerdem war die Ausgangsbasis in Deutsch-
Das Geschäftsjahr 2013
FINANZEN
32  Sparkasse Darmstadt

neben der Preisentwicklung aber auch die Lage bei den 
Wechselkursen gewesen sein. Der Euro hat 2013 gegenüber 
praktisch allen anderen großen Währungen aufgewertet, 
vor allem gegenüber dem japanischen Yen.
Wirtschaftliche Situation in Südhessen 
Nach einer schwachen ersten Jahreshälfte gewann die 
 Konjunktur in Südhessen wieder an Fahrt. Im Vergleich zum 
Frühsommer hatte sich der IHK-Geschäftsklimaindex um 
sieben Punkte verbessert und lag bei 113,2 Punkten 
(Frühsommer: 105,9). Der IHK-Geschäftsklimaindex bündelt 
die aktuelle wirtschaftliche Lage sowie die Erwartungen der 
Unternehmen und prognostiziert das künftige Wirtschafts-
wachstum. Gegenüber dem Herbst war er bis Jahresbeginn 
2014 nochmals um 1,7 auf 114,9 Punkte gestiegen. Dieser 
über der Wachstumsschwelle von 100 liegende Wert deutet 
darauf hin, dass sich das südhessische Wirtschaftswachs-
tum verstetigen und verstärken wird. Für die südhessischen 
Exporteure war das Jahr 2013 wieder sehr erfolgreich. Der 
Außenhandel in der Region Darmstadt-Rhein-Main-Neckar 
hat 2013 gegenüber dem Vorjahr nochmals angezogen. 
Neben den etablierten Exportfirmen wagten zunehmend 
auch kleinere Unternehmen den Schritt ins Ausland.
BRANCHENSITUATION, WETTBEWERBS- 
UND MARKTVERHÄLTNISSE
Die Sparkassen stehen in einem intensiven Wettbewerb. 
Neben der verstärkt in den deutschen Markt drängenden 
Konkurrenz aus dem europäischen und internationalen 
Ausland lassen sich bei den deutschen Marktteilnehmern 
zwei wesentliche Entwicklungslinien aufzeigen: Zum einen 
die Bündelung in große, breit aufgestellte Finanzdienst-
leistungseinheiten und zum anderen Gruppen wie die 
S-Finanzgruppe Hessen-Thüringen als Teil der Deutschen 
Sparkassen-Finanzgruppe.
Des Weiteren ist die Entwicklung hin zum Nischenanbieter 
bzw. dem Spezialistentum zu nennen. Insbesondere die letzt-
genannte Entwicklung wird forciert durch eine Vielzahl an 
 „Non-Financials“ wie Handels- und Versandketten, Kfz-Her-
stellerbanken und Einproduktanbietern. Gleichzeitig haben 
die Direktbanken ihr Geschäftsmodell erweitert und spre-
chen den internetaffinen, preis- und konditionsbewussten 
Kunden gezielt mit einer standardisierten Produkt- und 
Dienstleistungspalette und aggressiver Werbung an. Unser 
Geschäftsgebiet liegt in einer der wirtschaftlich stärksten 
Regionen Europas. Geografisch eingebettet  zwischen den 
Wirtschaftszentren Rhein-Main und Rhein-Neckar rangiert 
Südhessen in Standortuntersuchungen regelmäßig unter 
den führenden Regionen. Darmstadt weist eine hohe Wettbe-
werbsdichte im Bereich der Finanzdienstleister auf. 
RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN DER SPARKASSE
Die Sparkasse Darmstadt ist eine mündelsichere, dem gemei-
nen Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt des öffentlichen 
Rechts. Träger sind die Stadt Darmstadt und der Landkreis 
Darmstadt-Dieburg. Sie unterstützen unser Haus bei der 
Erfüllung seiner Aufgaben mit der Maßgabe, dass ein 
Anspruch der Sparkasse gegen die Träger oder eine sonstige 
Verpflichtung der Träger, der Sparkasse Mittel zur Ver fügung 
zu stellen, nicht besteht. Die Sparkasse haftet für ihre 
 Verbindlichkeiten mit ihrem gesamten Vermögen. Darüber 
hinaus ist unsere Sparkasse dem Stützungsfonds des 
 Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen und dem 
bundesweiten Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-
organisation angeschlossen.
Öffentlicher Auftrag, kommunale Trägerschaft und öffent-
liche Rechtsform der Sparkassen gehören untrennbar 
zusammen. Die Erfüllung des öffentlichen Auftrags besteht 
für uns darin, Bevölkerung, Wirtschaft und Kommunen 
 flächendeckend mit qualitativ anspruchsvollen und bezahl-
baren Finanzdienstleistungen zu versorgen. Unsere Orien-
tierung an den Bedürfnissen des Kunden gilt für die Privat-
kunden ebenso wie für Unternehmen. Mit 45 Geschäfts-
stellen sind wir in unserem Geschäftsgebiet flächendeckend 
vor Ort. Darüber hinaus zählen wir zu den bedeutenden 
Arbeit gebern der Region und sind einer der größten Aus-
bilder im Berufsfeld Bankkaufleute in Südhessen. 
GESCHÄFTSVERLAUF
Bilanzwirksames Geschäft
Substantielles Wachstum sowohl im Kundenkredit als auch 
im Kundeneinlagengeschäft führte zu einem Anstieg der 
Bilanzsumme um 47,2 Mio. EUR auf 4.087,8 Mio. EUR. Sowohl 
bei den Kundeneinlagen als auch -krediten erreichte die 
Sparkasse historische Höchststände. Das Geschäfts volumen 
(Bilanzsumme und Eventualverbindlichkeiten) stieg um 
1,1 % auf 4.169,4 Mio. EUR. Das Wachstum im Kunden-
geschäft wurde auch im vergangenen Jahr dazu genutzt, 
Eigen anlagen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Kredit-
instituten abzubauen. 
Geschäftsbericht 2013 33

Kreditgeschäft
Das Kreditvolumen (inklusive Treuhandkredite und unwi-
derrufliche Kreditzusagen) konnte im Geschäftsjahr um 
140,8 Mio. EUR auf 2.805,3 Mio. EUR gesteigert werden. Die 
darin enthaltenen Forderungen an Kunden erhöhten sich 
um 156,5 Mio. EUR (6,5 %) auf 2.570,9 Mio. EUR. 
Das Wachstum erfolgte – außer bei Kontokorrentkrediten an 
Geschäfts- und Privatkunden – in allen Teilportfolien. Das 
Volumen der Kredit- und Darlehensneuzusagen reduzierte 
sich im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 Mio. EUR auf 
441,4 Mio. EUR. Dies ist auf geringere Zusagen im Bereich 
der Kommunal darlehen zurückzuführen.
Eigenanlagen
Die Position Schuldverschreibungen und andere festverzins-
liche Wertpapiere reduzierte sich in Verbindung mit der 
 Steigerung des Kundenkreditvolumens um 120,4 Mio. EUR 
auf 828,0 Mio. EUR. Der Bestand an Aktien und anderen nicht 
festverzinslichen Wertpapieren betrug zum 31.12.2013 
77,0 Mio. EUR (Vorjahr 77,2 Mio. EUR). Zum Jahresende 
 erfolgte die Bewertung des Wertpapierbestandes nach dem 
strengen Niederstwertprinzip. Der Buchwert der Beteiligun-
gen und der Anteile an verbundenen Unternehmen reduzier-
te sich um 3,1 Mio. EUR. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen 
durch eine Abschreibung begründet. Der Bestand zum 
 Jahresende betrug 40,6 Mio. EUR. Der Anteil der Eigen-
anlagen an der Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag 
34,1 % (Vorjahr 37,3 %). 
Einlagen von Kunden
Bei den Kundeneinlagen setzte sich der positive Trend der 
Vorjahre fort. Die Kundeneinlagen einschließlich Eigen-
emissionen der Sparkasse erhöhten sich um 160,1 Mio. EUR 
auf 3.443,0 Mio. EUR und entsprachen damit 84,2 % (Vorjahr 
81,3 %) der Bilanzsumme. Der Schwerpunkt der Geld-
anlagen lag aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase 
nach wie vor im kurz- und mittelfristigen Bereich. Die täglich 
 fälligen Einlagen inklusive der Guthaben auf den Geldmarkt-
konten (Zins&Cash) erhöhten sich im Berichtsjahr um 228,2 
Mio. EUR auf 1.778,8 Mio. EUR (+ 14,7 %). Die Termineinlagen 
betrugen zum Jahresende 269,0 Mio. EUR (+ 2,2 Mio. EUR). Die 
Gesamtposition Spareinlagen  erhöhte sich um 53,8 Mio. EUR 
auf 910,5 Mio. EUR. Der Bestand an Sparkassenbriefen lag mit 
408,5 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert (499,4 Mio. EUR). 
Die verbrieften Verbindlichkeiten (IHS) verringerten sich um 
30,6 % auf 74,8 Mio. EUR. 
Rücklagen
Im Jahr 2013 wurde ein Bilanzgewinn von 16,0 Mio. EUR 
(Vorjahr 16,0 Mio. EUR) erzielt. Nach dem Gewinnverwen-
dungsvorschlag des Vorstands sollen mit Feststellung des 
Jahresabschlusses 11,0 Mio. EUR den Rücklagen zugeführt 
und 5,0 Mio. EUR an die Träger ausgeschüttet werden. 
Forderungen an Kunden in Mio. EUR
2.500
2.250
2.000
Mio. EUR
2011 2012 2013
2.220,9
2.414,4
2.570,9
+ 156,5
Rücklagen in Mio. EUR (nach Gewinnverwendung)
330
320
310
Mio. EUR
2011 2012 2013
307,7
319,7
330,7
+ 11,0
3.250
3.000
Einlagen von Kunden in Mio. EUR
3.500
Mio. EUR
2011 2012 2013
3.090,0
3.282,9
3.443,0
+ 160,1
FINANZEN
34  Sparkasse Darmstadt

Landesbausparkasse (LBS)
Der Bausparumsatz zeigt sich für das Geschäftsjahr 2013 
zweigeteilt. Während der Absatz der staatlichen WohnRiester-
Tarife mit 7,8 Mio. EUR Bausparsumme weiterhin auf Erfolgs-
kurs liegt, zeigten die Finanzierungstarife weniger Kunden-
nachfrage. Einflussgrößen für diese Entwicklung waren das 
langjährige Niedrigzinsniveau in Verbindung mit kaum 
 vorhandener Zinsanstiegsfantasie. Der Bausparumsatz lag 
mit 66,4 Mio. EUR um ca. 15 % unter dem Vorjahresergebnis.
PERSONALBEREICH
Unsere Mitarbeiter tragen wesentlich zum Erfolg unserer 
Sparkasse bei. Ihr Engagement, ihre Motivation und ins-
besondere die Qualität ihrer Leistungen sind wesentliche 
 Faktoren zur Zukunftssicherung unseres Hauses. Zum 
 Jahresende 2013 beschäftigten wir insgesamt 874 Mit-
arbeiter/innen einschließlich der Auszubildenden und Prak-
tikanten (ohne Aushilfen). Davon arbeiteten 288 Personen in 
Teilzeit, die in unterschiedlichen Varianten angeboten wird. 
25 Mitarbeiter/innen (10,36 MAK) befanden sich in der Frei-
stellungsphase der Altersteilzeit. Unsere Mitarbeiter / innen 
zeichnet eine im Durchschnitt lange Betriebszugehörigkeit 
aus. Im Jahre 2013 feierten 27 Mitarbeiter / innen ihr 25-jähri-
ges und 10 Mitarbeiter / innen ihr 40-jähriges Dienstjubiläum. 
Zum 01.08.2013 haben wir 21 Auszubildende für den Beruf 
Bankkauffrau /-mann eingestellt. Mit 68 Auszubildenden zum 
31.12.2013 sind wir einer der größten Ausbilder im Berufsfeld 
Bankkaufleute in Südhessen. 20 Auszubildende vollendeten 
erfolgreich ihre Ausbildung im vergangenen Jahr und 
wurden in ein Angestelltenverhältnis übernommen. 
FÖRDERUNG GEMEINNÜTZIGER / KARITATIVER 
EINRICHTUNGEN UND PROJEKTE 
Im Rahmen unseres öffentlichen Auftrags übernehmen wir 
Verantwortung für die Menschen vor Ort. Über Spenden 
und im Rahmen von Sponsoring initiieren und fördern wir 
diejenigen Maßnahmen, die den Bürgern unserer Region 
wichtig sind und mit denen regionale Stärken ausgebaut 
 werden  können. Über unsere Jubiläumsstiftung unterstüt-
zen wir die Förderung kultureller und sozialer Zwecke in 
unserem Geschäftsgebiet und verstärken so die positive 
 Wirkung für das wirtschaftliche und gesellschaftliche 
Umfeld. Mit unserem Ludwig-Metzger-Preis haben wir einen 
wichtigen  Bürgerschaftspreis etabliert. 
Nach der vom Verwaltungsrat im Rahmen der Gewinnver-
wendung noch zu beschließenden Rücklagenzuführung 
wird die Sicherheitsrücklage 330,7 Mio. EUR betragen, das 
entspricht einer Erhöhung um 3,4 %. Im Geschäftsjahr 2013 
erfolgte eine Dotierung des Fonds für allgemeine Bank-
risiken in Höhe von 16,0 Mio. EUR auf insgesamt 50,6 Mio. 
EUR. Neben der Sicherheitsrücklage und dem Fonds für 
 allgemeine  Bankrisiken verfügt die Sparkasse über umfang-
reiche ergänzende Eigenkapitalbestandteile in Form der 
 Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB. 
Kunden-Wertpapiergeschäft 
Die Finanzmärkte waren auch im fünften Jahr nach der 
 großen Krise durch außergewöhnliche Entwicklungen 
geprägt. Eine erneute Zuspitzung der Schuldenkrise in der 
Eurozone blieb aus, doch hinterließen u. a. der Haushalts-
streit in den USA und die zunächst zögerliche Haltung der 
EZB im internationalen Währungsspiel sowie die Regulie-
rung des Finanzsektors deutliche Spuren. Das Börsenjahr 
2013 war sehr kontrastreich. Mit sicheren Anlagen war kaum 
Geld zu verdienen, an den Aktienmärkten gab es eine durch-
weg positive Entwicklung und Gold, der sogenannte Stabili-
tätsanker, wies in diesem Jahr seine höchsten Verluste seit 
1981 auf. Das Anlageverhalten unserer Kunden war auf-
grund des niedrigen Zinsumfelds auch in 2013 von Zurück-
haltung geprägt. Die Wertpapierbestände konnten dank der 
positiven Jahresentwicklung des DAX zum Jahresende 
einen Anstieg verzeichnen.
Verbundgeschäft 
SparkassenVersicherung 
In der Geschäftssparte Komposit (Haftpflicht-, Unfall-, Sach- 
und Rechtsschutzversicherung) konnte der Nettojahresbei-
trag auf 709 TEUR (+ 2,5 %) gesteigert werden. Damit beläuft 
sich der Versicherungsbestand erstmals auf mehr als 6 Mio. 
EUR. Zu diesem Erfolg haben die Vertriebs-Aktivitäten im 
Bereich der gewerblichen und industriellen Versicherung 
einen überdurchschnittlichen Beitrag geleistet. Bedingt 
durch die Niedrigzinsphase konnte in der Altersvorsorge 
(Lebens- und Rentenversicherungen) nicht an die Erfolge 
der Vorjahre angeknüpft werden. Darüber hinaus kam es 
durch die Einführung der UNISEX-Tarife zum 01.01.2013 
zu Vorzieh effekten am Jahresende 2012. Somit lag der 
Absatz von Lebens- und Rentenversicherungen, gemessen an 
der Beitragssumme mit 25,9 Mio. EUR, deutlich unter dem 
Absatz der Vorjahre. Der Absatz von Krankenversicherungen 
in Kooperation mit der Union-Krankenversicherung (UKV) 
konnte bezogen auf die Monatsprämien um stattliche 49,3 % 
verbessert werden. Dabei richtete sich die Nachfrage der 
Kunden verstärkt auf Produkte der ergänzenden Kranken-
tarife sowie der Förderpflege.
Geschäftsbericht 2013 35

VERMÖGENSLAGE
Die Solvabilitätsgesamtkennziffer betrug zum Bilanzstich-
tag 23,9 % und überschritt deutlich den vorgeschriebenen 
Mindestwert von 8,0 %. Die Vermögenslage der Sparkasse ist 
geordnet. Die Basis für eine zukünftige Geschäftsauswei-
tung ist gegeben. 
FINANZLAGE
Die Zahlungsfähigkeit unseres Hauses war aufgrund einer 
ausgewogenen Liquiditätspla nung im Geschäftsjahr jeder-
zeit gewährleistet. Die Anforderungen der Liquiditätsverord-
nung wurden stets eingehalten. 
ERTRAGSLAGE
Der Zinsertrag lag mit 125,5 Mio. EUR 8,4 % unter dem 
 Vorjahreswert (137,0 Mio. EUR). Dem standen 42,6 Mio. EUR 
Zinsaufwand (Vorjahr 52,0 Mio. EUR) gegenüber. Daraus 
ergibt sich – unter Berücksichtigung der GuV-Positionen 
3 und 4 – ein Zinsüberschuss in Höhe von 89,9 Mio. EUR, 
das entspricht 2,20 % der durchschnittlichen Bilanzsumme 
(DBS). Der Zinsüberschuss war nach wie vor die bedeutendste 
Ertragsquelle. Da sich der Zinsertrag im Vergleich zum Zins-
aufwand stärker reduzierte, weist der saldierte Zinsüber-
schuss einen gegenüber dem Vorjahr niedrigeren Wert aus. 
Der Provisionsüberschuss erhöhte sich um 0,1 Mio. EUR auf 
23,4 Mio. EUR (0,57 % der DBS). Die Verwaltungsaufwendungen 
erhöhten sich 2013 um 5,0 % auf 71,4 Mio. EUR (1,74 % der 
DBS). Der Personalaufwand reduzierte sich um 0,1 Mio. EUR 
auf 42,6 Mio. EUR. Grund dafür war im Wesentlichen ein 
geringerer Rückstellungsbedarf für noch nicht in Anspruch 
genommene Urlaubstage. Der Sachaufwand erhöhte sich 
um 1,8 Mio. EUR auf 20,3 Mio. EUR. Insbesondere die erhöh-
ten Verwaltungsaufwendungen führten unter Berücksichti-
gung außerordentlicher Ergebnisbestandteile zu einem 
niedrigeren Betriebsergebnis vor Bewertung in Höhe von 
47,6 Mio. EUR (Vorjahr 51,2 Mio. EUR). 
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen 
und bestimmte Wertpapiere führten nach Inanspruchnahme 
des Wahlrechts gemäß § 340f Abs. 3 HGB zu einem nahezu 
ausgeglichenen Bewertungsergebnis. Im Kreditgeschäft 
haben wir 2013 ein positives Ergebnis erzielt. Die Wert-
papierbewertung erfolgte nach dem strengen Niederstwert-
prinzip. Aufgrund der Kursentwicklungen ergab sich ein 
leicht negatives Wertpapierergebnis. Darüber hinaus war bei 
einer Beteiligung eine Abschreibung auf den Niederstwert 
erforderlich. Unter Berücksichtigung der erforderlichen 
Bewertungsmaßnahmen und einer Dotierung des Fonds für 
allgemeine Bankrisiken ergibt sich ein Ergebnis der normalen 
Geschäftstätigkeit in Höhe von 31,6 Mio. EUR (0,77 % der DBS). 
Der Gesamtsteueraufwand betrug im Geschäftsjahr 15,6 Mio. 
EUR (0,38 % der DBS). Nach Einbeziehung aller Ergebniskom-
ponenten konnte ein unveränderter Jahresüberschuss von 
16,0 Mio. EUR (0,39 % der DBS) ausgewiesen werden. Mit 
55,2 % (Vorjahr: 53,9 %) hat die Cost-Income-Ratio (CIR) die 
im Rahmen des Verbund konzepts des Sparkassen- und 
 Giroverbandes Hessen- Thüringen formulierte strategische 
Zielsetzung von 60,0 % im Jahr 2013 wie in den Vorjahren 
deutlich unterschritten.
Die Geschäftsentwicklung und die Lage unserer Sparkasse 
sind insgesamt für das Geschäftsjahr 2013 als günstig zu 
bezeichnen. Substanzielles Wachstum im Kundengeschäft 
führte zu einem erneuten Anstieg der Bilanzsumme. 
Das Betriebsergebnis vor Bewertung liegt zwar unter dem 
Vorjahresergebnis, dies ist aber angesichts der ungünstigen 
Auswirkungen des anhaltend niedrigen Zinsniveaus ein 
gutes Ergebnis.
RISIKOBERICHT
Risikomanagement und Risikocontrolling
Unsere Risikostrategie sowie die ergänzenden Teilrisiko-
strategien bilden die Grundlage für unser Risikomanage-
ment. Unter dem Begriff „Risiko“ verstehen wir eine Verlust- 
oder Schadensgefahr, die dadurch entsteht, dass eine 
erwartete zukünftige Entwicklung ungünstiger verläuft als 
geplant oder sogar existenzbedrohend wird. Risikomanage-
ment bedeutet für uns, dass alle Risiken regelmäßig erkannt, 
gesteuert und überwacht sowie interne Kontrollverfahren 
implementiert werden. Das Risikomanagement umfasst 
dabei sowohl alle Produkte, Dienstleistungen und Geschäfts-
prozesse, die in unserem Haus erstellt werden, als auch 
Dienstleistungen, welche wir von Dritten beziehen, sofern 
letztere von den Regelungen des § 25a Abs. 2 KWG erfasst 
werden. Ergänzend sind alle Bediensteten, Anlagen, Sach- 
und Organisationsmittel sowie Rechtsbeziehungen unserer 
Sparkasse einbezogen. 
Wir nehmen in unserer geschäftspolitischen Ausrichtung 
grundsätzlich eine risikoneutrale Position ein. Das bedeutet, 
dass Risiken bei günstigen Risiko- / Chancenprofilen bewusst 
eingegangen werden, bei ungünstigerem Profil erfolgt in 
der Regel eine Kompensation oder eine Verminderung 
der Risiken. 
Die Risikomanagementorganisation beschreibt den auf bau- 
und den ablauforganisatorischen Rahmen der Sparkasse, 
d. h. die entsprechenden Strukturen für ein wirkungsvolles 
Risikomanagement. So ist die Funktionstrennung zwischen 
Risikoüberwachung und Risikosteuerung bis hin zur Vor-
standsebene und auch für den Vertretungsfall gewährleistet. 
FINANZEN
36  Sparkasse Darmstadt

Zum Zweck der Risikobegrenzung und -steuerung erfolgt 
eine periodische Risikotragfähigkeitsbetrachtung. Auf bau-
end auf dem unter Berücksichtigung der Ertrags- und Ver-
mögenslage vorhandenen Risikodeckungspotenzial und 
unter Berücksichtigung unserer Risikobereitschaft haben 
wir ein Gesamtlimitsystem installiert, das den Risikofall 
abbildet. Das vorhandene Risikodeckungspotenzial sowie 
das Limitsystem werden monatlich überprüft. Dabei werden 
die zur Verfügung stehenden Risikodeckungspotenziale 
nicht vollständig auf einzelne Limite verteilt. Über einen so 
genannten „Puffer“ können wir auch zwischen den einzelnen 
Betrachtungszeitpunkten Limitüberschreitungen abschir-
men. Die Betrachtung erfolgt jeweils für das laufende 
Geschäftsjahr, ab 30.06. ergänzend auch für das Folgejahr.
Zusätzlich führen wir quartalsweise Stresstests durch, 
die außergewöhnliche, aber plausibel mögliche risikoarten-
übergreifende Szenarien betrachten (sog. „aE-Stresstests“). 
 Hierbei stehen jeweils die Auswirkungen auf unsere Spar-
kasse im Vordergrund der Betrachtung. 
Zusammenfassende Darstellung der Risikolage
Das auf Basis des Risikodeckungspotenzials festgelegte 
Gesamtlimit war im Jahr 2013 ausreichend und wurde zu 
keiner Zeit überschritten. Unsere regelmäßig durchge-
führten Berechnungen zeigen, dass die Risikotragfähigkeit 
unseres Hauses für den Risikofall gegeben ist. Selbst bei 
 Eintritt der darüber hinausgehenden aE-Stresstestszenarien 
könnten die Risiken getragen werden. Wir betrachten und 
bewerten regelmäßig, ob in unserem Portfolio oder in 
Ertragskomponenten Konzentrationen bestehen. Hierzu 
haben wir ein Verfahren von Parametern festgelegt. Aktuell 
sehen wir keine bemerkenswerten Risikokonzentrationen. 
Das Risikomanagementverfahren entspricht der Risikolage 
und dem Risikogehalt der Sparkasse. Im Vergleich zum Vor-
jahr ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen der 
 Risiken. Methodiken und Angemessenheit werden regelmä-
ßig überprüft. Ein Risikohandbuch sowie ein Unternehmens-
sicherungskonzept (USI) sind seit mehreren Jahren in unse-
rem Hause eingeführt.
PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT
Für Deutschland prognostizieren die meisten Sachverständi-
gen ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,5 bis 2,0 %. 
Getrieben wird dies vorwiegend von der Erholung der Investiti-
onstätigkeit. Die Bautätigkeit im Wohnungssektor wird 
 voraussichtlich stark bleiben und auch in anderen Bau-
bereichen anziehen. Wir spüren dies in unserem Geschäfts-
gebiet unter anderem an steigenden Preisen für Neu- und 
Bestandsimmobilien. Begünstigt wird dies durch die günstige 
Finanzierungssituation. Der Konsum sollte gestützt auf die 
gute Beschäftigungs- und Einkommenslage weiter robust 
Wesentliche Steuerungsentscheidungen werden vom Vor-
stand getroffen. Das Gesamtsystem des Risikomanagements 
ist in geeigneter Weise in koordinierte Teilsysteme aufgeteilt, 
sodass eine vollständige Erfassung und Überwachung aller 
relevanten Risiken, die unser Haus betreffen, gewährleistet ist. 
Das Risikocontrolling ist als Bestandteil des Risikomanage-
mentprozesses die zwingende Voraussetzung für eine sach-
gerechte Analyse und Beurteilung von Risiken. Im Rahmen 
des Risikomanagementprozesses verfolgt das Controlling 
das Ziel, die Risiken zu überwachen sowie die Planung 
 zielorientiert an veränderte Bedingungen anzu passen. 
Dem Controlling obliegt demzufolge die Entwicklung von 
Planungs-, Kontroll- und Informationssystemen sowie deren 
Implementierung. In diesem Zusammenhang gehört die 
Gestaltung eines informativen und zeitgerechten Berichts-
systems ebenfalls zum Aufgabengebiet des Controllings. 
Darüber hinaus muss eine stetige Kontrolle der Maßnahmen 
zur Risikosteuerung gewährleistet sein. Die in der vierten 
MaRisk-Novelle (Mindestanforderungen an das Risikoma-
nagement) vom 14.12.2012 in AT 4.4.1 geforderte Risiko-
controlling-Funktion haben wir implementiert.
Wir sind bestrebt, die ermittelten Risiken im Rahmen der 
Risikosteuerung aktiv zu beeinflussen. Die Steuerungsmaß-
nahmen zielen darauf ab, die Eintrittswahrscheinlichkeit zu 
verringern oder die Risikoauswirkungen zu begrenzen. 
Nachdem die Risiken erkannt, bewertet und gemessen 
 wurden, obliegt der Risikosteuerung die Analyse sowie eine 
zeitnahe und situationsabhängige Auswahl und Anwendung 
der Instrumente zur Risikobewältigung. Hierzu gehört auch 
eine Simulation der einzelnen Risikoabwehrmaßnahmen 
hinsichtlich ihrer Wirkung.
Die Interne Revision prüft regelmäßig die Angemessenheit 
und Wirksamkeit der gesamten Risikosteuerung. Grundlage 
der Prüfungshandlungen der Internen Revision sind die 
 MaRisk. Ausgangspunkt der Prüfung des Risikomanage-
mentsystems ist die Risikostrategie. Das Risikomanagement 
wird vom Vorstand als Teil der  Corporate Governance gese-
hen. Das Risikomanagement system wird – hinsichtlich der 
Errichtung und laufenden Anwendung – im Risikohandbuch 
dokumentiert. 
Die Risiken werden auf ein Maß beschränkt, welches die 
 Vermögens- und Ertragssituation unseres Hauses nicht 
gefährdet. Bei der Quantifizierung und Steuerung der 
 Risiken werden – soweit möglich und im Hinblick auf die 
 Risikobedeutung sinnvoll – sowohl der Erwartungswert als 
auch der Risikofall betrachtet Wir verfolgen einen Going-
Concern-Ansatz. 
Geschäftsbericht 2013 37

expandieren, real vielleicht in der Größenordnung von 1,5 %. 
Alles in allem zieht die Binnennachfrage deutlich an und 
erhöht damit auch die Importnachfrage. Die Importe selbst 
dürften deshalb 2014 noch stärker zulegen als die Exporte, 
die ihrerseits gestützt auf die Belebung der Weltwirtschaft 
und die Erholung bei den wichtigen Handelspartnern im 
Euroraum durchaus in der Größenordnung von 5 % ausge-
weitet werden könnten. Der Außenbeitrag verringert sich 
gleichwohl, was einen willkommenen Beitrag zum Abbau der 
Ungleichgewichte leistet. Für Südhessen sind die Erwartun-
gen für 2014 weiterhin gut. Aktuelle Prognosen sehen für die 
Region ein Wirtschaftswachstum über dem Bundesschnitt 
sowie eine stabile Entwicklung des Arbeitsmarktes. 
Wir erwarten im Jahr 2014 von der EZB keine wesentliche 
Kurskorrektur in der Geldpolitik und stellen uns auf ein 
 weiterhin niedriges Zinsniveau ein. Unsere Zinsprognose 
geht in den Jahren 2014 bis 2016 von leicht steigenden Markt-
zinsen über alle Laufzeitbänder aus. Die auf unserer Zins-
erwartung basierenden Bilanzstrukturszenarien sehen ein 
moderates Wachstum im Kundengeschäft – sowohl auf der 
Aktiv- als auch auf der Passivseite – vor. Eine Ausweitung des 
Eigengeschäfts wird nicht angestrebt. Dies führt im Ergebnis 
zu einem leichten Bilanzsummenwachstum. Während bei 
den Spareinlagen in der Summe mit einem geringen 
Bestandswachstum gerechnet wird, erwarten wir bei den 
privaten Sichteinlagen und Zins&Cash-Konten im Jahres-
vergleich einen konstanten Bestand auf hohem Niveau. 
Ein Kreditwachstum sehen wir insbesondere im Bereich 
der privaten und gewerblichen Immobilienfinanzierung. 
Aufgrund der vorhandenen gesunden Risikostruktur schät-
zen wir die mit dem Aktivgeschäft verbundenen Risiken 
 insgesamt als vergleichsweise günstig ein. 
Vor diesem Hintergrund führen (auf Basis der fortgeführten 
Planung Stand Mitte März 2014) die Zins- und Bilanzstruk-
turerwartungen 2014 aus heutiger Sicht zu einem Zinsüber-
schuss, der etwa auf dem Niveau des Jahres 2013 verbleibt. 
Entwicklungen, die unserer Zinserwartung nicht entspre-
chen, können das Zinsergebnis beeinflussen. So würden 
stärker steigende kurzfristige Zinsen und eine sich verfla-
chende Zinsstrukturkurve zu einem höheren Zinsaufwand 
für variabel verzinsliche Einlagen bei nur begrenzten 
Zinssteigerungspotenzialen auf der Aktivseite führen. 
Zudem gingen Möglichkeiten zur Ertragsstabilisierung über 
die Fristentransformation verloren. Eine Zinsentwicklung 
mit größerer Differenz zwischen kurz- und langfristigen 
Zinsen würde uns dagegen zusätzliche Ertragschancen 
eröffnen. Auf Grundlage dieser Szenarien simulieren wir für 
2014 einen Zinsüberschuss zwischen 88,2 Mio. EUR und 
91,7 Mio. EUR. 
Im Provisionsergebnis liegen unsere Planungen für 2014 
leicht über dem Vorjahresniveau. Die Personalkapa zitäten 
wollen wir konstant halten. Aufgrund erwarteter Tarif-
erhöhungen gehen wir jedoch von einem moderat erhöhten 
Personalaufwand für 2014 aus. Zudem rechnen wir mit 
einem gegenüber dem Vorjahr merklich höheren Sach-
aufwand. Darin sind u. a. erforderliche Investitionen in 
unser Geschäftsstellennetz enthalten. Das Betriebsergebnis 
vor Bewertung, ohne Berücksichtigung außerordentlicher 
Ergebnisbestandteile, wird im Jahr 2014 aufgrund der 
beschriebenen Faktoren mit 50,5 Mio. EUR unter dem Vor-
jahreswert liegen. Die formulierte strategische Vorgabe für 
die Cost-Income-Ratio (CIR) von unter 60,0 % wird bei Eintref-
fen der Prognosen auch in den Folgejahren unterschritten. 
Für 2014 streben wir einen unveränderten Bilanzgewinn an. 
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass wir die Chan-
cen, die sich uns am Markt bieten, unter Abwägung mögli-
cher Risiken bewusst wahrnehmen werden. Risiken aus sich 
verändernden Marktsituationen können aufgrund der im 
Hause eingeführten Verfahren beobachtet werden. Ihnen 
wird mit geeigneten Maßnahmen begegnet. Den aus der 
 verschärften Wettbewerbssituation resultierenden Heraus-
forderungen stellen wir uns selbstbewusst und agieren mit 
zukunftsorientierten Strategien und Produkten. 
Der Offenlegungsbericht nach § 26a KWG wird auf der Inter-
netseite der Sparkasse veröffentlicht.
FINANZEN
38  Sparkasse Darmstadt

2013 und erteilte den uneingeschränkten Bestätigungsver-
merk. In der heutigen Sitzung nahm der Verwaltungsrat 
Kenntnis von dem Prüfungsergebnis und stellte den Jahres-
abschluss fest. Er billigte den Lagebericht und erteilte dem 
Vorstand Entlastung.
Wie vom Vorstand vorgeschlagen hat der Verwaltungsrat 
den Bilanzgewinn in Höhe von 16,0 Mio. EUR beschlossen. 
Die Verwendung des Bilanzgewinns erfolgt entsprechend § 16 
HSpG. Danach werden 5,0 Mio. EUR an die Träger zur Verwen-
dung für gemeinnützige Zwecke ausgeschüttet. Der Rest betrag 
von 11,0 Mio. EUR wird der Sicherheitsrücklage zugeführt.
Darmstadt, 18. Juni 2014
Sparkasse Darmstadt
Der Vorsitzende des Verwaltungsrates
 
Jochen Partsch
Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt
Der Verwaltungsrat hat im Geschäftsjahr 2013 die ihm durch 
Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen 
und sich intensiv mit der Lage und der Perspektive der Spar-
kasse Darmstadt beschäftigt. Er hat den Vorstand kontinuier-
lich in seiner Geschäftstätigkeit überwacht und beraten und 
sich von der Ordnungsmäßigkeit seines Handelns überzeugt. 
Der Vorstand unterrichtete den Verwaltungsrat regelmäßig 
stets zeitnah und umfassend. Im Jahresverlauf hat sich der 
Verwaltungsrat in vier Sitzungen über die Geschäftsentwick-
lung, die wirtschaftlichen Verhältnisse, die wesentlichen 
Sachverhalte der strategischen Ausrichtung und die sonstigen 
wichtigen Angelegenheiten informieren lassen. Der Ver-
waltungsrat war in alle Entscheidungen von wesentlicher 
Bedeutung für die Sparkasse Darmstadt eingebunden 
und hat – soweit erforderlich – nach umfassender Beratung 
und Prüfung Beschlüsse gefasst bzw. Beschlüssen zu
 gestimmt.
Der Kreditausschuss nahm die ihm übertragenen Aufgaben in 
sechs Sitzungen wahr.
Der Vorstand hat dem Verwaltungsrat den Jahresabschluss, 
den Lagebericht und den Geschäftsbericht für das Jahr 2013 
vorgelegt. Die Prüfungsstelle des Sparkassen- und Girover-
bandes Hessen-Thüringen prüfte die Buchführung, den Jah-
resabschluss sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 
 KURZFASSUNG OHNE ANHANG
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde in der gesetzlich vorgeschriebenen Form erstellt und mit dem uneinge-
schränkten Bestätigungsvermerk der Prüfungsstelle des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen versehen. Er wird 
im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt
 Bericht des Verwaltungsrates
Seite 40 – 43 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013
BERICHT
Geschäftsbericht 2013 39

31.12.2012
AKTIVSEITE  EUR EUR EUR TEUR
 1.  Barreserve
  a)  Kassenbestand    23.649.361,16  28.192 
  b)  Guthaben bei der Deutschen Bundesbank    29.342.412,27    26.713 
         52.991.773,43  54.906
 2.   Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinan-
zierung bei der Deutschen Bundesbank zugelassen sind
  a)  Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen
   sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen   –,– –  –
  b)  Wechsel    –,– –   – 
          – , – –  –
 3.  Forderungen an Kreditinstitute
  a) täglich fällig    190.076.239,96   127.967 
  b)  andere Forderungen    260.086.502,99  309.352 
         450.162.742,95  437.319 
 4.  Forderungen an Kunden     2.570.948.335,26  2.414.395
  darunter:
  durch Grundpfandrechte gesichert  1.325.091.668,14 EUR     ( 1.297.428 )
  Kommunalkredite  224.046.092.78 EUR     ( 196.013 )
 5.  Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
  a) Geldmarktpapiere
  aa)  von öffentlichen Emittenten   –,– –   –
   darunter:
   beleihbar bei der Deutschen Bundesbank  –,– – EUR     ( – )
  ab)  von anderen Emittenten   –,– –   –
   darunter:
   beleihbar bei der Deutschen Bundesbank  –,– – EUR     ( – ) 
        – , – –   –
  b) Anleihen und Schuldverschreibungen
  ba) von öffentlichen Emittenten   30.245.205,48   20.252
   darunter:
   beleihbar bei der Deutschen Bundesbank  30.245.205,48 EUR     ( 20.252 )
  bb)  von anderen Emittenten   797.591.690,23    926.919
   darunter:
   beleihbar bei der Deutschen Bundesbank  748.453.731,75 EUR     ( 879.819 )
        827.836.895.71  947.171
  c)  eigene Schuldverschreibungen    179.375,00   1.204 
   Nennbetrag  173.000,00 EUR     ( 1.194 )
         828.016.270,71  948.375  
 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere     76.983.754,98  77.216
 6a. Handelsbestand     –,– –  –
 7.  Beteiligungen     40.371.604,70  43.474
  darunter:
  an Kreditinstituten  –,– – EUR     ( – )
  an Finanzdienstleistungsinstituten 2.621.000,00 EUR     ( 2.621 )
 8.  Anteile an verbundenen Unternehmen     204.516,75  205
  darunter:
  an Kreditinstituten  –,– – EUR     ( – )
  an Finanzdienstleistungsinstituten –,– – EUR     ( – )
 9.  Treuhandvermögen      307.821,09  40
  darunter:
  Treuhandkredite  307.821,09 EUR     ( 40 ) 
 10.  Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand 
  einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch     –,– – –
 11.  Immaterielle Anlagewerte
  a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche   
   Rechte und Werte   –,– –  –
  b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
   und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen 
   Rechten und Werten    109.746,00  72
  c)  Geschäfts- oder Firmenwert    –,– –   –
  d)  geleistete Anzahlungen    –,– –   – 
         109.746,00 72
 12.  Sachanlagen      54.735.906,78  55.773  
 13. Sonstige Vermögensgegenstände      11.778.252,23  7.297 
14. Rechnungsabgrenzungsposten     1.170.735,74  1.492
15. Aktiver Unterschiedsbeitrag aus der Vermögensverrechnung    8.241,88 –
Summe der Aktiva      4.087.789.702,50  4.040.564
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2013
40  Sparkasse Darmstadt

31.12.2012
PASSIVSEITE  EUR EUR EUR TEUR
 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
  a)  täglich fällig   30.065.574,30  20.014 
  b)  mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist   192.215.829,09  341.786 
           222.281.403,39 361.799  
 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
  a)  Spareinlagen
    aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist
       von drei Monaten  824.349.017,48   698.959
    ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist
       von mehr als drei Monaten  86.192.292,93   157.798 
          910.541.310,41  856.757
  b)  andere Verbindlichkeiten
    ba)  täglich fällig  1.778.742.484,10   1.550.605
    bb)  mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist  678.856.780,97   767.734 
          2.457.599.265,07  2.318.339
           3.368.140.575,48 3.175.096
 3. Verbriefte Verbindlichkeiten
  a)  begebene Schuldverschreibungen   74.814.616,69  107.783 
  b)  andere verbriefte Verbindlichkeiten   –,– –  –
    darunter: 
    Geldmarktpapiere –,– – EUR    ( – )
    eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf –,– – EUR    ( – )
           74.814.616,69 107.783
 3a. Handelsbestand     –,– – –
 4. Treuhandverbindlichkeiten     307.821,09 40
  darunter:
  Treuhandkredite 307.821,09 EUR    ( 40 )
 5. Sonstige Verbindlichkeiten    3.869.679,23 4.881
 6. Rechnungsabgrenzungsposten     1.321.651,72 1.812
 7. Rückstellungen
  a)  Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   10.789.012,00  10.029
  b)  Steuerrückstellungen   3.843.098,10  5.521
  c)  andere Rückstellungen   16.086.969,49  15.258
           30.719.079,59 30.807  
 8. Sonderposten mit Rücklageanteil    –,– – –
 9. Nachrangige Verbindlichkeiten    –,– – –
 10. Genussrechtskapital     –,– – –
  darunter:
  vor Ablauf von zwei Jahren fällig –,– – EUR    ( – )
 11. Fonds für allgemeine Bankrisiken    50.608.115,43 34.620
  darunter:
  Sonderposten nach § 340 e Abs. 4 HGB 76.815,43 EUR    ( 77 )
 12. Eigenkapital
  a)  gezeichnetes Kapital   –,– –  –
  b)  Kapitalrücklage   –,– –  –
  c)  Gewinnrücklagen
    ca)  Sicherheitsrücklage  319.726.682,99   307.727 
    cb)  andere Rücklagen  –,– –   –  
          319.726.682,99  307.727
  d)  Bilanzgewinn   16.000.076,89  16.000
           335.726.759,88 323.727
Summe der Passiva    4.087.789.702,50 4.040.564
 1. Eventualverbindlichkeiten
  a)  Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln  –,– –  –
  b)  Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen  81.593.773,29  83.057
  c)  Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten  –,– –  – 
           81.593.773,29 83.057  
 2. Andere Verpflichtungen
  a)  Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften  –,– –  –
  b)  Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen   –,– –  –
  c)  Unwiderrufliche Kreditzusagen   152.470.246,63  167.008
           1 5 2 . 4 7 0 . 2 4 6 , 6 3  1 6 7 . 0 0 8
Geschäftsbericht 2013 41

01.01.–31.12.2012
FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2013  EUR EUR EUR TEUR
 1. Zinserträge aus 
  a) Kredit- und Geldmarktgeschäften  106.791.796,40   111.160
  b) festverzinslichen Wertpapieren
   und Schuldbuchforderungen  18.736.644,74   25.782
         125.528.441,14  136.942
 2. Zinsaufwendungen    42.614.994,80  51.961
  darunter: 
  aus der Aufzinsung von Rückstellungen 103.573,89 EUR    ( 80 )
          82.913.446,34 84.981
 3. Laufende Erträge aus
  a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren   4.028.916,25  3.000
  b) Beteiligungen   2.951.862,85  2.151
  c) Anteilen an verbundenen Unternehmen   –,– –  – 
          6.980.779,10 5.151
 4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- 
  oder Teilgewinnabführungsverträgen     189,82 1
 
 5. Provisionserträge    25.092.533,87  24.909
 
 6. Provisionsaufwendungen    1.633.624,87  1.562
          23.458.909,00 23.347
 7. Nettoaufwand des Handelsbestands    70.812,37 12
 
 8. Sonstige betriebliche Erträge    5.559.034,03 5.745
  darunter:
  aus der Fremdwährungsumrechnung 87.216,41 EUR    ( 121 )
 
 9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil   –,–– – 
          118.983.170,66 119.211
 10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
  a) Personalaufwand
   aa) Löhne und Gehälter  33.333.955,86   33.284
   ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für 
     Altersversorgung und für Unterstützung  9.297.006,87   9.426
     darunter: 
     für Altersversorgung 3.348.768,60 EUR    ( 3.463 )
         42.630.962,73  42.710
  b) andere Verwaltungsaufwendungen   20.340.219,02  18.539
          62.971.181,75 61.249
 11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle 
  Anlagewerte und Sachanlagen    3.694.370,06 3.718
 
 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen    4.746.311,84 3.070
  darunter: 
  aus der Fremdwährungsumrechnung 7.498,75 EUR    ( 10 )
  aus der Aufzinsung von Rückstellungen 585.953,86 EUR    ( 667 )
  
 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen 
  und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu 
  Rückstellungen im Kreditgeschäft    –,– –  –
 14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten 
  Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen 
  im Kreditgeschäft   3.009.536,16  2.047
          3.009.536,16 2.047
 15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, 
  Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlage-
  vermögen behandelte Wertpapiere    3.002.453,75  2.293
 16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen 
  an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen 
  behandelten Wertpapieren    –,– –  –
          3.002.453,75 2.293
 
 17. Aufwendungen aus Verlustübernahme     –,– – –
Gewinn- und Verlust-Rechnung
42  Sparkasse Darmstadt

01.01.–31.12.2012
        EUR EUR EUR TEUR
 
 18. Zuführungen zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken    15.987.800,00 19.544
 
 19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit    31.590.589,42 31.385
 20. Außerordentliche Erträge
   – , – –  –
 21. Außerordentliche Aufwendungen    – , – –  –
 
 22. Außerordentliches Ergebnis
    – , – – –
 
 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   15.411.102,61  15.286
 
 24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen  179.409,92  99
          15.590.512,53 15.385
 25. Jahresüberschuss     16.000.076,89 16.000
 26. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr
    – , – – –  
          16.000.076,89 16.000
 27. Entnahmen aus Gewinnrücklagen
  a) aus der Sicherheitsrücklage   –,– –  –
  b) aus anderen Rücklagen   –,– –  – 
          – , – – –  
          16.000.076,89 16.000
 28. Einstellungen in Gewinnrücklagen
  a) in die Sicherheitsrücklage   –,– –  –
  b) in andere Rücklagen   –,– –  – 
          – , – – –
 29. Bilanzgewinn    16.000.076,89 16.000 
Geschäftsbericht 2013 43

GESCHÄFTSSTELLEN
 GESCHÄFTSSTELLEN DARMSTADT 
STADTGEBIET
KundenCenter am Luisenplatz, 
Rheinstraße 10 – 12
Dieburger Straße, Dieburger Straße 69
Heimstättensiedlung, Am Kaiserschlag 47
Hügelstraße, Hügelstraße 22
Johannesviertel, Liebigstraße 16
Martinsviertel, Heinheimer Straße 73 – 75
Orangerie, Karlstraße 112
Roßdörfer Straße, Roßdörfer Straße 55 A
SB-Stelle Rheintor, Rheinstraße 94
SB-Stelle Bessungen, Heidelberger Straße 87–  89
SB-Stelle Marktplatz Bessungen, 
Rüdesheimer Straße 119
SB-Stelle TU Darmstadt, Welcome Center, 
Karolinenplatz 5 
SB-Stelle Waldkolonie, Michaelisstraße 6
SB-Stelle darmstadtium, Schlossgraben 1
Geldautomat Einhornapotheke, Ludwigsplatz 1
Geldautomat Elisabethenstift, 
Landgraf-Georg-Straße 100
Geldautomat Henschel, Marktplatz 2
Geldautomat medical business center, 
Mina-Rees-Straße 5
Geldautomat TU Darmstadt, Mensa Lichtwiese, 
Petersenstraße 14
Geldautomat Wella AG, Berliner Allee 65
Geldautomat Zara, Schuchardstraße 18
GESCHÄFTSSTELLEN GEBIET NORD
Arheilgen, Frankfurter Landstraße 163
Erzhausen, Bahnstraße 120
Kranichstein, Grundstraße 2– 8
Messel, Kohlweg 1
Wixhausen, Wegscheide 1
SB-Stelle Arheilgen, Jakob-Jung-Straße 2
SB-Stelle Merck KGaA, Frankfurter Straße 250
GESCHÄFTSSTELLEN GEBIET WEST
Braunshardt, Ludwigstraße 6
Eschollbrücken, Breslauer Straße 2
Gräfenhausen, Darmstädter Landstraße 3 – 5
Griesheim, Wilhelm-Leuschner-Straße 47– 53
Unsere Fahrbare Geschäftsstelle für Sie vor Ort, hier am Haltepunkt DRK-Seniorenzentrum Fiedlersee
Seit 50 Jahren unterwegs in der Region
Wenn Georg Alex mit seinem Bus auf die Zielgerade einbiegt, 
stehen seine Kunden oft schon erwartungsvoll bereit. Ein-
mal pro Woche macht die „Fahrbare Geschäftsstelle“ der 
Sparkasse Darmstadt an insgesamt 21 Stationen in Darm-
stadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg Halt. Seit Juli 
2013 auch am DRK Seniorenzentrum Fiedlersee in Darm-
stadt-Arheilgen.
Bis zu zweieinhalb Stunden ist Georg Alex dann das Gesicht 
der Sparkasse in der Region. Insbesondere in kleinen Orten 
mit etwas weiteren Wegen zu einer Bank und für Senioren, 
denen kurze Wege besonders wichtig sind. Ob Geldabbuchung, 
Überweisung oder Kontostandabfrage: hier erhalten sie all 
das, was sie auch in jeder anderen Geschäftsstelle der Spar-
kasse Darmstadt an Serviceleistungen erwarten können. 
Längst ist die „Fahrbare Geschäftsstelle“ in der Region ein 
Synonym für vorbildliche Nähe, seit 1964 pflegt die Spar-
kasse Darmstadt die Tradition der mobilen Filiale. Der große 
Bus mit dem roten „Sparkassen-S“ und der auffälligen Bebil-
derung ist in mittlerweile fünf Jahrzehnten zum selbstver-
ständlichen Alltagsbegleiter geworden. „Wenn ich durch das 
Land fahre, dann gehen mir die Blicke hinterher“, beobachtet 
Georg Alex. Die Aufschrift „Unterwegs für Land und Leute“ 
bringt den Anspruch auf den Punkt, für die Menschen über-
all dort präsent zu sein, wo es gewünscht ist.
„Das gibt es nur ein einziges Mal in der Region, keine andere 
Bank bietet ihren Kunden so einen wertvollen Service“, 
betont Georg Alex. Stolz ist er darauf, dass sein Arbeitgeber 
ihm das Vertrauen schenkt, für die Sparkasse Darmstadt 
den Menschen ganz nah zu sein. „Immerhin komme ich 
ihnen quasi bis vor die Haustüre gefahren.“ Auch Unterneh-
mer nutzen das Angebot der „Fahrbaren Geschäftsstelle“. 
 „Senioren schätzen sie wegen der kurzen Wege“, weiß der 
mobile Banker.
21 Stationen in Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg peilt die „Fahrbare Geschäftsstelle“ der Sparkasse 
Darmstadt wöchentlich an. Mit dieser mobilen Filiale ist die Bank seit 1964 „unterwegs für Land und Leute“ – und damit 
den Menschen in der Region besonders nah. Ein einzigartiger Service.
44  Sparkasse Darmstadt

Griesheim, St. Stephan, 
Wilhelm-Leuschner-Straße 156
Pfungstadt, Eberstädter Straße 39
Pfungstadt, Odenwaldstraße 9
Pfungstadt / Hahn, Gernsheimer Straße 87
Weiterstadt, Darmstädter Straße 59 – 61
Geldautomat Kaufl  and Weiterstadt, 
Rudolf-Diesel-Straße 26 A
GESCHÄFTSSTELLEN GEBIET SÜD
Alsbach, Hauptstraße 19
Bickenbach, Darmstädter Straße 21
Eberstadt, Heidelberger Landstraße 198
Eberstadt, In der Kirchtanne 31
Hähnlein, Gernsheimer Straße 24
Jugenheim, Ludwigstraße 15 A
Seeheim, Georg-Kaiser-Platz 1
SB-Stelle Alsbach-Sandwiese, Sandwiesenstraße 7
GESCHÄFTSSTELLEN GEBIET OST
Brandau, Lützelbacher Straße 2
Nieder-Modau, Odenwaldstraße 100
Nieder-Ramstadt, Dornwegshöhstraße 6
Ober-Ramstadt, Hammergasse 7
Roßdorf, Wilhelm-Leuschner-Straße 12 A
Traisa, Darmstädter Straße 5
FAHRBARE GESCHÄFTSSTELLE
MIT 21 HALTEPUNKTEN
Stadtgebiet: Altenwohnheim Dieburger Straße 199, 
Altenwohnheim Freiligrathstraße 8, Alten- und 
Pfl  egeheim Emilstraße, Karlshof, Merck KGaA, 
Seniorenzentrum Fiedlersee, Waldkolonie, 
 Wohnpark Kranichstein
Modautal: Allertshofen, Hoxhohl, Ernsthofen, 
 Webern  /  Klein-Bieberau, Lützelbach, Neunkirchen
Mühltal: Frankenhausen, Waschenbach, Nieder-
Beerbach
Ober-Ramstadt: Rohrbach, Wembach
Seeheim-Jugenheim: Ober-Beerbach
Weiterstadt: Schneppenhausen
Mehr Informationen zu der 
Fahrbaren Geschäftsstelle
fi  nden Sie unter:
http://bit.ly/PjUvLW
Geschäftsbericht 2013 45

ORGANE DER STADT- UND KREIS-SPARKASSE DARMSTADT
VERWALTUNGSRAT
Vorsitzender
Jochen Partsch (Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt) 
Stellvertretender Vorsitzender
Klaus Peter Schellhaas (Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg) 
Mitglieder
Hanno Benz (Selbstständiger Unternehmensberater) 
Reinhold Hafermehl (Bankkaufmann, Sparkassenangestellter, Geschäftsstellenleiter)
Thomas Heldmann (kaufmännischer Angestellter, Deutsche Telekom AG)
Hans-Dieter Karl (Bürgermeister der Gemeinde Erzhausen a. D.)
Petra Klink (Bankkauffrau, Sparkassenangestellte im Personalwesen)
Philipp Mager (Betriebsleiter der Philipp Mager-Vermarktung)
Dagmar Metzger (Sparkassenangestellte, Justitiarin)
Friedel Röder (Bankkaufmann, Sparkassenangestellter, Personalratsvorsitzender)
André Schellenberg (Kämmerer Stadt Darmstadt)
Thomas Steinacker (Rechtsanwalt der Kanzlei Ramminger, Rudolph, Steinacker & Partner, Frankfurt)
Andreas Tengicki (selbst. Softwareentwickler, Geschäftsführer der Autopoll Service GmbH Griesheim)
Renate Wudy (Bankkauffrau, Sparkassenangestellte im Bereich Marktfolge Kredit)
Karin Wolff (Mitglied des Hessischen Landtags)
VORSTAND
Vorsitzender
Georg Sellner
Stellvertretender Vorsitzender
Roman Scheidel
Vorstandsmitglied
Hans-Werner Erb
Stand: 31. Dezember 2013
46  Sparkasse Darmstadt

IMPRESSUM
REDAKTION:  Sparkasse Darmstadt, Vorstands sekretariat
KONZEPT UND GESTALTUNG: Gerasch Communication, Darmstadt
TEXTE: Simon Colin, Darmstadt; Sparkasse Darmstadt
FOTOS:  Daniel Bühl; Gerasch Communication, Darmstadt;
Sparkasse Darmstadt; dpa; fotolia; VistaDogs; Christian Gropper;
Streb Engineering; ZWEI GmbH; NRD
HERSTELLUNG:  Werbedruck Petzold GmbH, Gernsheim
 Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
Anstalt des öffentlichen Rechts mit eigener Rechtspersönlichkeit
SITZ:
 Darmstadt
GEGRÜNDET:  1808
TRÄGER:  Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg
Mitglied des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen
Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe

Sparkasse Darmstadt
Rheinstraße 10 –12
64283 Darmstadt
Telefon: 06151 2816-0
Telefax: 06151 2816-1 09999
www.sparkasse-darmstadt.de
info@sparkasse-darmstadt.de

Beratungsverlauf (3)

TOP 22
TOP 441
TOP 13

Orte (36)

  • Rheinstraße 10
  • Dieburger Straße 69
  • Hügelstraße 22
  • Liebigstraße 16
  • Heinheimer Straße 73
  • Karlstraße 112
  • Roßdörfer Straße 55A
  • Heidelberger Straße 87
  • Landgraf-Georg-Straße 100
  • Mina-Rees-Straße 5
  • Berliner Allee 65
  • Frankfurter Landstraße 163
  • Bahnstraße 120
  • Ludwigstraße 6
  • Darmstädter Landstraße 3
  • Wilhelm-Leuschner-Straße 47
  • Odenwaldstraße 9
  • Gernsheimer Straße 87
  • Darmstädter Straße 59
  • Heidelberger Landstraße 198
  • Emilstraße
  • Schlossgraben 1
  • Luisenplatz
  • Ludwigsplatz 1
  • Marktplatz 2
  • Am Kaiserschlag 47h
  • Rüdesheimer Straße 119
  • Michaelisstraße 6
  • Schuchardstraße 18
  • Jakob-Jung-Straße 2
  • Frankfurter Straße 250
  • In der Kirchtanne 31h
  • Freiligrathstraße 8
  • Karolinenplatz 5
  • Wegscheide 1
  • Karlshof

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2014/0320
Typ
Magistratsvorlage
Datum
22.09.2014
Erstellt
29.09.2026 00:00