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3635/2022

Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplanes Arbeitstitel: Max Becker-Areal in Köln-Ehrenfeld und über die Empfehlungen zur Überarbeitung des Ergebnisses des städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs Max Becker-Areal

Beschlussvorlage Ausschuss 07.11.2022

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 02.02.2023, TOP 10.1

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Anlage 9 Auszug BV 4 30.01.2023 _Vorlage 3635_2022

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Anlage 7 weitere Entwürfe Phase 2

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Anlage 5 Dokumentation Beteiligung Phase 1

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Anlage 4 Protokoll Preisgericht

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 2 Entwurf Cityfoerster

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Anlage 8 Rahmenplanungsbeirat B-M-E_Beschlussprotokoll-Auszug

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Anlage 10- Auszug Beschlussprotokoll 10.1 SteA 02.02.2023

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Anlage 1 Geltungsbereich

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Anlage 6 Dokumentation Beteiligung Phase 2

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Anlage 3 Erläuterungstext Cityfoerster

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

4600 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/612 
 
 
Vorlagen-Nummer 
3635/2022
Stand: 28.08.2025 
Sachstandsbericht  
Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplanes  
Arbeitstitel: Max Becker-Areal in Köln-Ehrenfeld  
und über die Empfehlungen zur Überarbeitung des Ergebnisses des städtebaulichen 
und freiraumplanerischen Wettbewerbs Max Becker-Areal 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
 
Der Stadtentwicklungsausschuss schließt sich dem Beschluss der Bezirksvertretung Ehren-
feld vom 30.01.2023 an (Änderungen fett): 
 
Beschluss über die so geänderte Beschlussvorlage:  
 
Der Stadtentwicklungsausschuss  
1. nimmt das Ergebnis des städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs zum 
Max Becker-Areal zur Kenntnis; 
2. beschließt, nach § 2 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) einen Bebauungsplan für das 
Gebiet nördlich der Widdersdorfer Straße 194 – 208, östlich des Maarwegs, südlich der 
Bahntrasse und westlich des Alten Gaswerkes, des Kontrastwerkes (Oskar-Jäger-
Straße 173) und des Grundstückes Oskar-Jäger-Straße 175-177 sowie für das An-
nexgrundstückes westlich des Maarwegs bis zur Vitalisstraße - Arbeitstitel: Max Becker-
Areal in Köln-Ehrenfeld - aufzustellen mit dem Ziel, ein urbanes Gebiet mit Wohnen, Ge-
werbe, einer Grundschule, mehreren Kindertagesstätten, Nahversorgung, sozialen und 
kulturellen Nutzungen, Anlagen zur Energieversorgung, öffentlichen Grün-, Spiel- und 
Sportflächen sowie Verkehrsflächen festzusetzen;  
3. beschließt die Überarbeitung des Siegerentwurfs von Cityförster mit urbanegestalt ge-
mäß den Empfehlungen des Preisgerichts als Grundlage für das weitere Bebauungs-
planverfahren. 
4. Bezüglich der weiteren Überarbeitung und des Bebauungsplanbeschlusses sind fol-
gende Punkte zu beachten: 
a) Da das Preisgericht keine Überarbeitung der Nutzungsdichte empfohlen hat, 
sollten sich die Zahlen nicht nennenswert verändern. Somit ist an der im Sie-
gerentwurf vorgesehenen, überwiegend fünf- bis siebengeschossigen Be-
bauung festzuhalten. 
b) Bei der Überarbeitung des CityHubs ist die Quartiersgarage unbedingt beizu-
behalten.

2 
 
c) Kleinteiligkeit und Nutzungsmischung sind wie im Entwurf beizubehalten; 
d) Angesichts des heute schon überlasteten Verkehrssystems im Kölner Wes-
ten muss sichergestellt werden, dass die Verkehrsinfrastruktur (ÖPNV, MIV, 
Rad- und Fußwege) vor der Fertigstellung / Inbetriebnahme erster Projekte 
auf dem Max Becker-Areal entsprechend ausgebaut und an die überörtlichen 
Verkehrswege angebunden wird; im Bereich des MIV gehört hierzu insbeson-
dere die zeitnahe Realisierung des Anschlusses Stolberger Str. an die Mi-
litärringstraße. 
e) Aufgrund der Unterversorgung mit Grünflächen im gesamten Gebiet müssen 
die notwendigen Grünflächen im Max Becker-Areal auch so früh wie möglich 
realisiert werden. Starkregenprävention und Bewässerung der Grünflächen 
bei Trockenheit müssen unbedingt mitgeplant werden. 
f) Das städtebauliche Konzept und mit ihm der vorhabenbezogene Bebauungs-
plan sind mit der Gaskugel als Landmarke des industriellen Erbes weiter zu 
qualifizieren. 
g) Die Grundschule ist mit einem Lehrschwimmbecken weiter zu qualifizieren, 
das auch für Kurse (Babyschwimmen, Schwimmlernkurse, Aquagymnastik, 
Rehatraining etc.) außerhalb der Schulzeiten zugänglich und nutzbar ist. Ent-
sprechend ist der evtl. zusätzliche Flächenbedarf dieses erweiterten Raum-
programms schon im Bebauungsplanverfahren zu berücksichtigen. Eine flä-
chensparende Kombilösung mit der Turnhalle ist anzustreben. 
h) Zur Verkehrserschließung des Bebauungsplangebietes wird die Verlänge-
rung des Gleisrad- und Fußwegs entlang des Bahndamms mittels einer Brü-
cke über die Oskar-Jäger-Straße und einer Rampe an der Vogelsanger Straße 
geprüft. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt. 
 
Sachstand März 2023: 
Der Aufstellungsbeschluss ist am 22.03.2023 im Amtsblatt bekannt gemacht worden.  
Derzeit erfolgt die Überarbeitung des Wettbewerbsentwurfs unter Berücksichtigung der 
Punkte a – h).   
Sachstand 28.08.2025 
Der Wettbewerbsentwurf wurde überarbeitet und der Öffentlichkeit im Rahmen der frühzeiti-
gen Öffentlichkeitsbeteiligung vom 06.03.2024 - 05.04.2024 (Abendveranstaltung am 
18.03.2024) vorgestellt. Der Vorgabenbeschluss wurde am 05.12.2024 vom Stadtentwick-
lungsausschuss gefasst.  
Derzeit läuft die Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange (gemäß § 4 Abs. 2 
BauGB) 
Nächste Schritte: 
Der nächste Schritt im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens ist die Veröffentlichung gemäß 
§ 3 (2) BauGB.  
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
Nicht erforderlich

Anlage 9 Auszug BV 4 30.01.2023 _Vorlage 3635_2022

6612 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 
Herr Schmitz (02-4) 
Telefon: (0221) 221-94313 
Fax:  (0221) 221-94342 
E-Mail: Andreas.Schmitz2@stadt -
koeln.de 
Datum: 31.01.2023 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 20. Sitzung der Bezirksvertretung 
Ehrenfeld vom 30.01.2023  
öffentlich 
10.2 Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplanes  
Arbeitstitel: Max Becker-Areal in Köln-Ehrenfeld  
und über die Empfehlungen zur Überarbeitung des Ergebnisses des 
städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs Max Becker-
Areal 
3635/2022 
Beschluss: 
 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss, folgen-
den geänderten Beschluss zu fassen: 
 
Der Stadtentwicklungsausschuss  
1. nimmt das Ergebnis des städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs 
zum Max Becker-Areal zur Kenntnis; 
2. beschließt, nach § 2 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) einen Bebauungsplan für 
das Gebiet nördlich der Widdersdorfer Straße 194 – 208, östlich des Maarwegs, 
südlich der Bahntrasse und westlich des Alten Gaswerkes, des Kontrastwerkes 
(Oskar-Jäger-Straße 173) und des Grundstückes Oskar-Jäger-Straße 175-177 
sowie für das Annexgrundstückes westlich des Maarwegs bis zur Vitalisstraße - 
Arbeitstitel: Max Becker-Areal in Köln-Ehrenfeld - aufzustellen mit dem Ziel, ein 
urbanes Gebiet mit Wohnen, Gewerbe, einer Grundschule, mehreren Kinderta-
gesstätten, Nahversorgung, sozialen und kulturellen Nutzungen, Anlagen zur 
Energieversorgung, öffentlichen Grün-, Spiel - und Sportflächen sowie Verkehrs-
flächen festzusetzen;  
3. beschließt die Überarbeitung des Siegerentwurfs von Cityförster mit urbanege-
stalt gemäß den Empfehlungen des Preisgerichts als Grundlage für das weitere 
Bebauungsplanverfahren. 
4. Bezüglich der weiteren Überarbeitung und des Bebauungsplanbeschlusses 
sind folgende Punkte zu beachten:  
a) Da das Preisgericht keine Überarbeitung der Nutzungsdichte empfoh-
len hat, sollten sich die Zahlen nicht nennenswert verändern. Somit ist

an der im Siegerentwurf vorgesehenen, überwiegend fünf- bis sieben-
geschossigen Bebauung festzuhalten. 
b) Bei der Überarbeitung des CityHubs ist die Quartiersgarage unbedingt 
beizubehalten. 
c) Kleinteiligkeit und Nutzungsmischung sind wie im Entwurf beizubehal-
ten; 
d) Angesichts des heute schon überlasteten Verkehrssystems im Kölner 
Westen muss sichergestellt werden, dass die Verkehrsinfrastruktur 
(ÖPNV, MIV, Rad- und Fußwege) vor der Fertigstellung / Inbetrieb-
nahme erster Projekte auf dem Max Becker-Areal entsprechend ausge-
baut und an die überörtlichen Verkehrswege angebunden wird; im Be-
reich des MIV gehört hierzu insbesondere die zeitnahe Realisierung 
des Anschlusses Stolberger Str. an die Militärringstraße. 
e) Aufgrund der Unterversorgung mit Grünflächen im gesamten Gebiet 
müssen die notwendigen Grünflächen im Max Becker-Areal auch so 
früh wie möglich realisiert werden. Starkregenprävention und Bewäs-
serung der Grünflächen bei Trockenheit müssen unbedingt mitgeplant 
werden. 
f) Das städtebauliche Konzept und mit ihm der vorhabenbezogene Be-
bauungsplan sind mit der Gaskugel als Landmarke des industriellen 
Erbes weiter zu qualifizieren. 
g) Die Grundschule ist mit einem Lehrschwimmbecken weiter zu qualifi-
zieren, das auch für Kurse (Babyschwimmen, Schwimmlernkurse, 
Aquagymnastik, Rehatraining etc.) außerhalb der Schulzeiten zugäng-
lich und nutzbar ist. Entsprechend ist der evtl. zusätzliche Flächenbe-
darf dieses erweiterten Raumprogramms schon im Bebauungsplanver-
fahren zu berücksichtigen. Eine flächensparende Kombilösung mit der 
Turnhalle ist anzustreben. 
h) Zur Verkehrserschließung des Bebauungsplangebietes wird die Ver-
längerung des Gleisrad- und Fußwegs entlang des Bahndamms mittels 
einer Brücke über die Oskar-Jäger-Straße und einer Rampe an der Vo-
gelsanger Straße geprüft. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich mit Änderungen zugestimmt gegen die Stimmen der SPD-Fraktion.

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 
Herr Schmitz (02-4) 
Telefon: (0221) 221-94313  
Fax:  (0221) 221-94342 
E-Mail: Andreas.Schmitz2@stadt -
koeln.de 
Datum: 31.01.2023 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 20. Sitzung der Bezirksvertretung 
Ehrenfeld vom 30.01.2023  
öffentlich 
10.2.3 Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU -Fraktion 
und Frau Schroeder (Klima Freunde) zu TOP 10.2 
AN/0181/2023 
Beschluss  
Der o.g. Beschluss in der Vorlage wird ergänzt um: 
 
4. Bezüglich der weiteren Überarbeitung und des Bebauungsplanbeschlusses sind 
folgende Punkte zu beachten: 
 
a) Da das Preisgericht keine Überarbeitung der Nutzungsdichte empfohlen hat, 
sollten sich die Zahlen nicht nennenswert verändern. Somit ist an der im Sie-
gerentwurf vorgesehenen, überwiegend fünf - bis siebengeschossigen Be-
bauung festzuhalten. 
b) Bei der Überarbeitung des CityHubs ist die Quartiersgarage unbedingt beizu-
behalten. 
c) Kleinteiligkeit und Nutzungsmischung sind wie im Entwurf beizubehalten; 
d) Angesichts des heute schon überlasteten Verkehrssystems im Kölner Wes-
ten muss sichergestellt werden, dass die Verkehrsinfrastruktur (ÖPNV, MIV, 
Rad- und Fußwege) vor der Fertigstellung / Inbetriebnahme erster Projekte 
auf dem Max Becker-Areal entsprechend ausgebaut und an die überörtlichen 
Verkehrswege angebunden wird; im Bereich des MIV gehört hierzu insbeson-
dere die zeitnahe Realisierung des Anschlusses Stolberger Str. an die Mi-
litärringstraße. 
e) Aufgrund der Unterversorgung mit Grünflächen im gesamten Gebiet müssen 
die notwendigen Grünflächen im Max Becker-Areal auch so früh wie möglich 
realisiert werden. Starkregenprävention und Bewässerung der Grünflächen 
bei Trockenheit müssen unbedingt mitgeplant werden. 
f) Das städtebauliche Konzept und mit ihm der vorhabenbezogene Bebauungs-
plan sind mit der Gaskugel als Landmarke des industriellen Erbes weiter zu 
qualifizieren.

g) Die Grundschule ist mit einem Lehrschwimmbecken weiter zu qualifizieren, 
das auch für Kurse (Babyschwimmen, Schwim mlernkurse, Aquagymnastik, 
Rehatraining etc.) außerhalb der Schulzeiten zugänglich und nutzbar ist. Ent-
sprechend ist der evtl. zusätzliche Flächenbedarf dieses erweiterten Raum-
programms schon im Bebauungsplanverfahren zu berücksichtigen. Eine flä-
chensparende Kombilösung mit der Turnhalle ist anzustreben. 
h) Zur Verkehrserschließung des Bebauungsplangebietes wird die Verlänge-
rung des Gleisrad- und Fußwegs entlang des Bahndamms mittels einer Brü-
cke über die Oskar -Jäger-Straße und einer Rampe an der Vogelsanger 
Straße geprüft. 
 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig mit Änderung zugestimmt.

Anlage 7 weitere Entwürfe Phase 2

379 Zeichen

2. Rang: Teleinternetcafé mit Treibhaus Landschaftsarchitektur 
Anlage 7
© PANDION AG / RheinEnergie AG

3. Rang: ASTOC mit club L 94 Landschaftsarchitekten 
© PANDION AG / RheinEnergie AG

Anerkennung: Urban Agency mit NORD Architects
© PANDION AG / RheinEnergie AG

Anerkennung: kister scheithauer gross mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten 
© PANDION AG / RheinEnergie AG

Anlage 5 Dokumentation Beteiligung Phase 1

112247 Zeichen

MAX BECKER-AREALMAX BECKER-AREAL
Ein neues Stadtquartier Ein neues Stadtquartier 
für Kölnfür Köln
Dokumentation zum  
Beteiligungsverfahren
Anlage 5
Phase 1

Seite   2Max Becker-Areal – Ein neues Stadtquartier für Köln
Impressum
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat VI - Planen und Bauen 
Amt für Presse- und Öffentlichkeits-
arbeit 
in Zusammenarbeit mit 
PANDION AG
RheinEnergie AG
Gestaltung und Redaktion
ISR Innovative Stadt- und Raumpla-
nung GmbH
Bildnachweise
Titel, S. 7, 9, 20, 33, 39, 41, 47, 52: © SIMON BUETTNER
S. 4: PANDION AG
S.11: Urban Agency / NORD Architects A/s
S.19: Kister scheithauer gross/ Rainer schmidt 
landschaftsarchitekten
S.26: Cityförster / Urbanegestalt
S.34: ASTOC  / club l94 Landschaftsarchitekten
S.40: Teleinternetcafe / treibhaus landschaftsarchitektur

11 Beteiligung zur ZwischenpräsentationBeteiligung zur Zwischenpräsentation 
SEITEN 5 - 10 5 - 10 
 
22 Online -BeteiligungOnline -Beteiligung
SEITEN 11 - 4511 - 45
33 Beteiligung der analogen Ausstellung Beteiligung der analogen Ausstellung 
SEITEN 46 - 4746 - 47
44  Weitere Anregungen (per Mail)Weitere Anregungen (per Mail)
SEITEN 48 - 5248 - 52
Seite   3Max Becker-Areal – Ein neues Stadtquartier für Köln
Inhalt

Seite   4Max Becker-Areal – Ein neues Stadtquartier für Köln

Seite   5Max Becker-Areal – Ein neues Stadtquartier für Köln
Protokoll der Veranstaltung
Beteiligung zur Beteiligung zur 
Zwischenpräsentation Zwischenpräsentation 
1 1 
Datum:  23.07.2022
Uhrzeit:  18:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort:   Rufffac tory, Köln 
Format:  P räsenzveranstaltung
18.30 Uhr  B egrüßung
18.35 Uhr  I nformation
  F ormat und Ablauf der Veranstaltung
18:40 Uhr  I nformation zum Spaziergang an den Boxen 
 
18:45 Uhr   Disk ussion und Spaziergang
19:45 Uhr   Er kenntnis: Zusammenfassung PlanerInnen 
20:00 Uhr   F azit, Ausblick und Abschied

Seite   6Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Öffentlichkeitsveranstaltung 23. Juni 2022  
Blau-grüne Archi-tektur
Urban Agency / NORD ArchitectsUrban Agency / NORD Architects
Die BürgerInnen überzeugte bei diesem Entwurf der 
Umgang mit Mobilität. Dabei stach insbesondere die 
geplante Mobilstation hervor sowie der Umgang mit 
dem ruhendem Verkehr. Des weiteren gefiel der Bür-
gerschaft das Konzept der blau-grünen Architektur in 
Verbindung mit der Kleinteiligkeit und Lockerheit der 
Bebauung innerhalb des Plangebiets. Trotzdem wur-
den Grünflächen und Grünverbindungen als fehlend 
betrachtet. Anregungen gab es auch zu Verbindun -
gen des Gebiets mit der Umgebung besonders im 
Hinblick auf den Radverkehr. Zusätzlich wurde sich 
gewünscht, dass die Bestandsbäume erhalten wer -
den.
GUT GEFÄLLT MIR?
MIR FEHLT NOCH?
Kleinteiligkeit 
„Ehrenfelder Cha-
rakter“ 
Das Lernzentrum 
(inkl. Freizeitanla-
gen) 
Mobilstationen 
sind sehr gut 
Bitte Grünanbindung 
über Brücke Maarweg 
noch grüner gestal-
ten 
Mehr Grünflächen
Lockere und pro-
gressive Bebauung 
Architektonisch 
super durchdacht + zeitgemäß 
Super Entwurf! 
Parkhaus, Spielflä-
chen auf dem Dach… 
Nachhaltigkeit, Grün-
Blaue Architektur
WEITERE ANREGUNGEN?
Gut Mobilitätsstatio-
nen direkt von der 
Hauptstraße
Nordwesten vom 
Gasbehälter: Öffnung 
zum Übergang wäre 
sinnvoll (Richtung 
Brücke)
Alten 
Baumbestand be
-wahren
Die beiden südlichen 
Fahrradwege mit 
Querung Maarweg 
„funktioniert nicht“ = 
keine echt Trasse
Tolles Konzept! 
Kleinteiligkeit der 
Wohnbebauung 
(fest topogra-
phisch) sehr span
-
nend!

Seite   7Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Öffentlichkeitsveranstaltung 23. Juni 2022  
Kister scheithauer gross / Kister scheithauer gross / 
Rainer Schmidt LandschaftsarchitektenRainer Schmidt Landschaftsarchitekten
BürgerInnen schätzten die Begrünung der Fuß- und 
Radtrasse im Norden des Plangebiets, welche als 
attraktiv gestaltet bezeichnet wurde. Des weiteren 
wurde positiv hervorgehoben, dass der Entwurf den 
Kugelgasbehälter im Plangebiet erhält und innerhalb 
der großen Grünfläche freistellt. 
Die BürgerInnen vor Ort wünschten sich jedoch mehr 
Raum für Kultur und dessen sichbarere Gestaltung. 
Zusätzlich wurde angemerkt, dass die denkmalge -
schützten Häuser auf der Widdersdorfer Str. nicht von 
Neubebauung verdeckt werden sollten.
Anregungen gab es für diesen Entwurf im Bezug zum 
MIV. Dabei wurde vorgeschlagen, den MIV im Quar -
tier weiter zu minimieren und eine reduzierte Anzahl 
an Tiefgaragen zu planen.
Fuß- und Radtrasse entlang der 
Gleise GRÜN = 
attraktiv gestaltet: sehr gut!
GUT GEFÄLLT MIR?
MIR FEHLT NOCH?
WEITERE ANREGUNGEN?
Schöne Freistel-
lung des Gasbe-
hälters
An die Denkmalhäu
-
ser Widdersdorfer 
Str. muss die Höhe 
der Nachbarhäuser 
niedriger werden. V+IV
Mehr Kulturraum 
(sichtbarer ge-
stalten)
Zu viel MIV im 
Quartier: weniger 
TGs

Seite   8Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Öffentlichkeitsveranstaltung 23. Juni 2022  
cityförster / urbanegestaltcityförster / urbanegestalt
Das Team cityförster und urbanegestalt punktete 
vornehmlich mit dem reduziertem MIV innerhalb des 
Quartiers. Dabei gefiel den BürgerInnen der Vorrang 
des Fuß- und Radverkehrs vor dem motorisierten 
Verkehr. Zusätzlich wurde bemerkt, dass der Entwurf 
weniger Tiefgaragen und somit „unterbaute“ Fläche 
vorzuweisen habe. Dies wurde als positiver Aspekt 
insbesondere für die Begrünung des Quartiers auf -
gefasst. Es wurde sich gewünscht, dass eine direkte 
Fußwegeverbindung zwischen dem Plangebiet und 
der westlichen Bahnstation entsteht. Überdies fehlte 
den BürgerInnen Wasserflächen in der Planung, um 
die klimatischen Bedinungen innerhalb des Plan-
gebiets zu verbessern. Es wurde weiterhin kritisiert, 
dass der Kugelgasbehälter durch die Planung ver -
deckt sei. Im Punkto Anregungen beschäftigten sich 
die BürgerInnen unter anderem mit der Planung des 
Umspannwerks. Dabei wurde angeregt, dass dieses 
am jetzigen Standort gelassen werden sollte. Gleich-
zeitig fragte sich ein/e ander/e BürgerIn was mit dem 
Raum des Umspannwerks passiert und warum dieser 
oberirdisch geplant ist. Weiterhin wurden sich klein -
teilige Wohnkonzepte mit Gemeinschaftseinrich -
tungen gewünscht. Der Standort der Schule wurde 
außerdem disskutiert wobei ein dezentraler Standort 
vorgeschlagen wurde.
GUT GEFÄLLT MIR?
MIR FEHLT NOCH?
WEITERE ANREGUNGEN?
Weniger MIV im 
Quartier = gut
Vorrang von Fuß- 
und Radverkehr 
vor Shuttle: Effi
-
zienz zählt!
wenig „unterbaute 
Fläche“ = mehr 
grün 
Wasserflächen 
fürs Stadtklima
Direkte Fußverbin-
dung Gebiet & westl. 
Bahnstation durch 
das Gewerbegebiet 
durch
Der Gaskugelbe-
hälter wird von 
Häusern verdeckt, 
freistellen
Schulbau zu de-
zentralen Lernort 
Kleinteilig wohnen 
und mit Gemein-
schaftseinrichtungen 
Umspannwerk 
oberirdisch? Was 
passiert mit dem 
Raum?
Umspannwerk am 
Ort lassen

Seite   9Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Öffentlichkeitsveranstaltung 23. Juni 2022  
ASTOC / club L94 LandschaftarchitektenASTOC / club L94 Landschaftarchitekten
Dieser Entwurf wurde insbesondere für seinen „grü -
nen Balkon“ geschätzt, welcher als Teil einer Grünver-
bindung das Gebiet aufwerte. Des Weiteren wurde 
der freie Blick zum Uhrenhaus von der Widdersdorfer 
Str. hervorgehoben, da dieser Entwurf dies als einzi -
ger berücksichtigt hätte. Nichtsdestrotrotz fehlte der 
BürgerInnen mehr Raum für Kultur. Weiterhin wurde 
als Anregung das Fehlen von Wasserflächen ange -
sprochen. Dabei war der Vorschlag, die geplanten 
grünen Grachten umzufunktionieren, um Wasserflä -
chen zu ergänzen.
GUT GEFÄLLT MIR?
MIR FEHLT 
NOCH?
WEITERE 
ANREGUNGEN?
Kulturraum + „Ju
-
gendpark“ in Nähe 
zum „Grünen Bal
-
kon“
Grüne Grachten? 
Kann es die auch 
mit Wasser ge-
ben?
Einziger Entwurf 
mit freiem Blick 
zum Uhrenhaus 
(von Widdersdor
-fer Str.)
„Grüner Balkon“: un
-
terstützt die Grün
-
verbindung

Seite   10Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Öffentlichkeitsveranstaltung 23. Juni 2022  
MIR FEHLT NOCH?
WEITERE ANREGUNGEN?
Soziale Kontrolle 
Gleisseite
Mehr Kultur + mehr 
Bäume + Spielplätze 
+ Durchbrüch und 
alter Baumbestand
noch ein Kultur-
raum 
Schön wäre „Selbst-versorger-Flächen“, 
Gewächshaus für 
Winter Außenfläche 
für Sommer
Grüner Wohnhof? 
Was denn aus? Mehr 
Grün als wo + wie 
mehr grün?  
Das Hochhaus 
nimmt den Blick 
auf den Kugel-
glasbehälter weg
Was passiet im 
Freiraum? Pro-
gramm?
Nutzung Freiraum 
keine große Hun-
dewiese
Konzepte 
Klimaanpassung + 
Klimaschutz 
/ FE ?  
Gleisbogen greift 
alte Struktur auf 
und lockert die 
Wegbeziehungen 
auf  
Schule Lage + Sport-
halle + Freiflächen + 
Gleise
Abgerundete We-
geführung / 
Gebäudegestal-
tung Quartiersge-
fühl hoch
Very interesting 
green space
GUT GEFÄLLT MIR?
Teleinternetcafe / treibhaus Landschaftsarchitek-Teleinternetcafe / treibhaus Landschaftsarchitek-
turtur
Bei diesem Entwurf wurde der Gleisbogen, wel -
cher die ursprüngliche Struktur aufweist, gelobt. 
Es gefiel vornehmlich die daraus resultierende Ge-
bäudegestaltung und das Quartiersgefühl wurde 
als hoch eingeschätzt. Darüber hinaus wurden die 
Grün- und Freiflächen positiv hervorgehoben. 
Defizite sahen die BürgerInnen bei der Bespielung 
der großen Freiräume. Sie wünschten sich unter -
schiedliche Nutzungen und mehr Bepflanzung. 
Die Bürgerschaft bemängelte außerdem, dass 
nicht genug Kulturraum zur Verfügung stünde. 
Des Weiteren wurde ein Klimaschutz- bzw. Klima-
anpassungskonzept gefordert. 
Anregung erhielt das Team für die Bespielung ih -
rer geplanten Grünflächen. Gleichzeitig wurde 
festgestellt, dass der Kugelgasbehälter, welcher 
prägend für das Plangebiet ist, durch die Bebaung 
verdeckt würde.

Seite   11Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
URBAN AGENCY / NORD ARCHITECTS A/S 
1 Onlinebeteiligung 1 Onlinebeteiligung

Seite   12Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Die nachfolgend dokumentierten Kommentare wur -
den über die Kommentarfunktion der zur Verfügung 
gestellten Online-Plattform eingebracht und im 
Nachgang thematisch gruppiert. Diese Sortierung 
dient der leichteren Auffindbarkeit; sie bildet daher 
aber nicht mehr die Reihenfolge des Eingangs der 
Beiträge ab. Die Fragen wurden lediglich redaktio -
nell, falls erforderlich, verändert.
Kleinteiligkeit
Mir gefällt die angedeutete Kleinteiligkeit der Gebäu-
de gut, das fördert Abwechslung. Allerdings sollte 
darauf geachtet werden, dass die Bebauung dadurch 
insgesamt nicht zu vorstädtisch wirkt, sondern einen 
für diese noch recht zentrale Lage angemessenen 
metropolisch-städtischen Charakter erhält. Dies kann 
meiner Meinung nach durch eine höhere Geschos -
sanzahl, starke Nutzungsmischung und straßennahe 
Bebauung ohne große Abstandsgrünflächen erreicht 
werden.
Positiv hervorheben möchte ich noch die Dachflä-
chen, die von schnöden Flachdächern abweichen.
Kommentare zum Beitrag: 
Hochhäuser sind des faulen Architekten  Antwort auf 
die Frage nach Dichte
Halten wir uns gern in Häuserschluchten auf? Woh -
nen wir gern direkt an der Straße, „ohne große Ab -
standsgrünfläche“? Sicher nicht. Genau das sind 
doch die Mankos der 08/15 Neubausiedlungen im 
innerstädtischen Bereich. Dort will man sich nicht 
aufhalten, dort geht man nur schlafen. 
Der Mensch liebt es kleinteilig und verwinkelt und 
grün, monumentale Gebäude sind doch nur aus 
der Vogelperspektive schön. Die Dänen haben das 
längst begriffen. Ich lege jedem die Schriften und 
Interviews mit dem Architekten und Stadtplaner Jan 
Gehl ans Herz. Auch die Überschrift ist ein Zitat von 
ihm. Siehe:  https://www.brandeins.de/magazine/
brand-eins-wirtschaftsmagazin/2014/genuss/die-
menschen-in-bewegung-setzen
 
Unangemessene Kleinteiligkeit
Ich finde die Kleinteiligkeit, also die vielen kleinen 
und freistehenden Baukörper in einer solchen Lage 
fehl am Platz und würde mir eine deutliche Verdich -
tung wünschen.
Zeitgerechte Version eines lebenswerten Quartiers
Mir gefällt gut, dass hier alternative Ansätze für aktu-
elle Herausforderungen gefunden wurden, nicht nur 
Funktionsbauten:
gemischte, lockere Topologie der Häuser
keine flächendeckende Versiegelung für Tiefgaragen, 
- sondern nur an den Rändern bzw. oberirdisch
ermöglicht viel Grün mit richtigen (tiefwurzelnden) 
Bäumen und Wasser (!); hier wurde die Klimaverände-
rung mal mitgedacht
Die kleinen Zentren lassen ein lebenswertes und be -
lebtes Quartier erwarten, gegenüber aktuell geplan -
ten Wohn- bzw. Büroghettos.
Kommentare zum Beitrag: 
Kirchen sind wichtig
Zu einem Zentrum eines Wohnquartiers gehört eine 
Kirche mit ihren sozialen Einrichtungen. Damit kann 
sich das Quatiersleben rund um den Kirchturm aran -
gieren. Die Mehrheit der Menschen finden eine tra-
ditionelle Raumstruktur mit einem Zentrum lebens- 
und liebenswert. 
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Städtebauliche Gestaltung
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Seite   13Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Es ist ein lebenswertes Viertel zu erwarten, dass viel -
leicht auch Nachbarn anziehen wird.
Dazu wäre es schön, wenn eine Verbindung über/
unter die Gleise zum neuen Wohngebiet Alter Güter-
bahnhof“ in Ehrenfeld ermöglicht wird. Nach Süden 
hin,  jenseits der Widdersdorfer Str.,  Richtung Brauns-
feld würde sich eine Anbindung zum geplanten Fuß-/
Radweg anbieten.
Damit wäre das Areal auch abseits der Hauptver -
kehrsstraßen zu Fuß / mit dem Rad erreichbar.
Zu wenig Straßen 
Es ist ganz im Zeitgeist, Fahrradwege und Fußwege 
zu planen. Aber Wocheneinkäufe, Möbel, Getränke -
kisten mit Glasflaschen, Umzugskartons, Handwer -
kermaterial, Koffer für den Jahresurlaub, Postpakete 
etc. tragen sich nicht von alleine. Auch Lastenräder 
sind nur bedingt hilfreich. Also wo können die Au-
tos den Bewohnern die Lasten abnehmen? Wo sind 
die Parkplätze für Besucher? Wo sind die Parkplätze 
für die Handwerker und Lieferdienste? Wo können 
die Krankentransportwagen die Notleidenden auf -
nehmen? Wo können Pflegebedürftige ihren Behin -
dertenfahrdienst finden? Die Häuser sind zu wenig 
durch Straßen erschlossen. Tiefgaragen können das 
Problem nicht lösen.
Einziger Entwurf ohne Tiefgaragen!
Dieser Wettbewerbsbeitrag ist der einzige, der auf 
Tiefgaragen vollständig verzichtet. Grün kan daher 
auch zwischen den Gebäuden richtig groß werden. 
Und die Bewohner werden den Straßenraum bele -
ben, weil sie *nicht* aus der TG direkt mit dem Auf-
zug in die Wohnung fahren können. Auch wird von 
großen, eher privaten Innenhöfe abgesehen, so dass 
das Leben im Viertel für alle sichtbar wird.
Verkehr und Mobilität
Verkehrskonzept sehr fortschrittlich, passt zu Ehren-
feld! 
Mir gefällt, dass der Autoverkehr weitgehend aus 
dem Plangebiet herausgehalten wird und das Par -
ken in mehreren Mobilitätshubs gebündelt wird. Der 
Fuß- und Radverkehr kann das Gebiet hingegen pas-
sieren. Dies finde ich passt sehr gut zu Ehrenfeld als 
Stadtteil mit dem meisten Radverkehr in ganz Köln. 
Die Fahrradstraße als Ost-West-Verbindung finde ich 
top! Auch die angedachte Unterführung zum Güter -
bahnhofgelände ist wichtig für den Rad- und Fußver-
kehr. Für mich wirkt der Entwurf sehr abwechslungs-
reich. Auch die belebten Dachlandschaften sind eine 
schöne Idee und wären toll, wenn diese umgesetzt 
werden würden. Auf den Dächern der Stadt befindet 
sich allgemein noch so viel Potential zur Nutzung. 
Walk- Ability 
Die Möglichkeit, einen einfachen, schnellen und be -
quemen Fußweg anzutreten, ist viel wichtiger für den 
Mensch und die Umwelt, als unnötig breite Straßen. 
Indem Fußwege durchs Grün verlaufen, ist es wahr -
scheinlicher, dass Bewohner und Besucher sich eher 
für einen Spaziergang entscheiden.
Platzierung Mobiltätsstationen
Die Mobilitätsstationen sollten so platziert sein, dass 
möglichst wenig oder gar kein MIV in das Quartier 
einfahren muss (Maarweg/Widdersdorfer Str.). Dies 
trifft bisher nicht auf alle Stationen zu bzw. sie könn-
ten noch weiter an den Rand des Quartiers rücken.
Anbindung an Alten Güterbahnhof und Braunsfeld
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Seite   14Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
gebaut? Hier kann der Kindergarten ebenso sein, wie 
der Treffpunkt für die Anwohner. Vielleicht wollen 
sogar die katholische und evangelische Kirche ein 
gemeinsames Gebäude errichten. Die Kirchen bieten 
viele soziale Dienste, die dem gemischten Niveau der 
Siedlung dienlich sein können. Daher ist eine Kirche 
unabdingbar.
Kommentare zum Beitrag: 
Kirchen sind wichtig
Kirchen und ihre sozialen Einrichtungen sind elemen-
tar für ein gutes Zusammenleben, städtische Einrich-
tungen sind damit überflüssig
Kein Platz an Kirchen verschwenden 
Kirchen sind leider völlig aus der Zeit gefallen. Es gibt 
schon genug leerstehende Kirchen und deren da -
zugehörigen Einrichtungen, die nicht mehr instand 
gehalten werden. Kirchen und ihre dazugehörigen 
Einrichtungen erfüllen immer weniger ihren ehema -
ligen Zweck und es ist abzusehen, dass dieser Zweck 
auch in Zukunft nicht erfüllt wird. Leider haben die 
Kirchen sehr stark dazu beigetragen sich selbst ob -
solet zu machen und die staatlichen Einrichtungen 
müssen dies auffangen. Es darf daher kein wertvoller 
Platz an Kirchen verschwendet werden.
Kein Kirchenbedarf
Gerade bei der steigenden Anzahl an Kirchenaustrit -
ten, sowohl in der katholischen wie evangelischen 
Kirche, sehe ich keinen Sinn darin, hier den Neubau 
einer Kirche zu berücksichtigen. Die wenigen inner -
städtischen Flächen sollten unbedingt zielgerichtet 
genutzt und überplant werden. Zudem gibt es mehr 
als genug private Träger, um Themen wie Kitas und 
eine Jugendeinrichtung zu betreiben und zu bewirt -
schaften.
Kirchen sind wichtig
Gerade die steigenden Kirchenaustritte machen es 
Kulturzentrum und allgemeine städtebauliche Struk-
tur/Wegeführung
Dieser Entwurf von Urban Agency mit NORD Ar -
chitects A/S zusammen gefällt mir wirklich sehr gut.
Mit seiner Kleinteiligkeit und den unterschiedlichen 
Gebäudetypologien, die dennoch ein stimmiges Bild 
insgesamt abgeben, wird Raum für unterschiedliche 
Nutzergruppen geschaffen.
Spannend finde ich auch die Wegeverbindung zwi -
schen dem Kugelgasbehälter und dem Uhrenhaus. 
Hier kann ich mir ebenfalls zusätzlich zu dem neu ge-
planten Kulturzentrum im Nordosten des Quartiers 
weitere kulturelle Nutzungen und kulturelle Außen-
bespielungen vorstellen.
Auch die angedachte Unterführung nach Norden in 
das Quartier „Ehrenveedel“ sehe ich als super sinnvoll 
an und könnte mir hier auch eine neue S-Bahn Halte-
stelle vorstellen.
Kommentare zum Beitrag: 
Kirchen sind wichtig
Zu unserer Kultur gehören Kirchen mit ihrem sozialen 
und kulturellen Angebot, ein Kulturzentrum und wei-
teren Kulturräume sind wohl etwas zuviel.  
Dachgärten 
Bitte Dachgärten für die Bewohner, aber auch von 
außen zugängliche Dachterrassen (mit vorangeleg-
ter Begrünungsmöglichkeit) für Restaurants.
Wo ist die Kirche?
Es werden Handwerker, Handel und öffentliche Ein-
richtungen eingeplant. Das ist sehr gut. Auch ein So -
ziales Zentrum soll es geben. Aber wo wird die Kirche 
Nutzungen
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Seite   15Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Baumbestand erhalten
Ich finde es klasse, dass der vorhandene Baumbe -
stand erhalten wird. Das macht den Charme für Spa-
ziergänge in der Parklandschaft aus.
Große Wiese
Mir fehlt in diesem Entwurf eine ausgedehnte Wie -
se mit einem großen Spielplatz als Treffpunkt für die 
Kinder des Quartiers. Diese „informellen“ Spielgeräte 
in den Innenhöfen sind bei den Pänz nicht sehr be -
liebt, weil sie da oft alleine sind. Hier erkenne ich nur 
drei größere grüne Freiflächen und die gehören ent -
weder zum Kindergarten oder zu den alten Villen.
Hochhaussiedlung? 
Wurde die Lärmschutzmauer im Ehrenveedel noch 
als monströs wahrgenommen (12,5m), plant man 
nun auf der anderen Seite ein 18 stöckiges Hochhaus 
(ca. 60m) und eine „Lärmschutzwand“ aus Gewer -
beimmobilien die mit 7 bis 15 Stockwerken deutlich 
das Ehrenveedel mit seinen 5 Stockwerken über -
ragen wird. In direkter Nachbarschaft ist schon das 
nächste Projekt geplant (The Wid, The Two) welches 
scheinbar ebenfalls >10 Stockwerke haben soll. Zum 
Vergleich: Die Kranhäuser haben 17 Stockwerke.
Hier ein Link zu einem Architekturforum:
https://www.skyscrapercity.com/threads/
k%C3%B6ln-the-wid.2308273/
Auch bei DHL und bei Thyssen sind weitere Hochhäu-
ser in der Planung. Im Rahmenplanungbeirat Brauns-
feld/Ehrenfeld sprach man von quasi bereits 9 neuen 
gesetzten Hochhäusern im Gebiet Ehrenfeld/Brauns-
feld.
notwendig, den menschen ein Angebot zu machen, 
dass direkt vor der eigenen Haustüre liegt. Warum 
nicht den Versuch machen, dass katholische und 
evangelische Kirche ein gemeinsames Gotteshaus 
bauen und betreiben. Denn eine Kirche kann ebenso 
wie Grünflächen, Marktplätze, Cafe´s ein Ort der Er -
holung und Ruhe sein. Daher ist eine Kirche zielge -
richtet auf die Erlebnisqualität eines Quartiers. Oder 
wollte jemand bestreiten, dass der Kölner Dom nicht 
eine besondere Qualität und Wirkung für unsere 
Stadt hat?
Kirchen sind wichtig
Kirchen sind immer noch sehr wichtig für die Men -
schen, die an Gott glauben. Und es sind immer noch 
ca. 50% der Deutschen in den Kirchen verankert. 
Auch ist es falsch, dass Kirchen nicht gepflegt und in 
Schuss gehalten werden. Erst vor kurzem wurde St. 
Josef in Ehrenfeld an der Venloerstr. aufwendig re -
noviert. Die kommunalen Einrichtungen können die 
Funktion der Kirchen nicht auffangen, da die Stadt 
Köln dafür kein Geld hat. Von einer Verschwendung 
von wertvollem Raum zu sprechen, wenn man den 
Gläubigen eine Kirche anbieten entlarvt die geistige 
Haltung des Kommentators. Kirchen sind und blei -
ben Kulturgut. Wer hier von obsolet spricht, für den 
ist auch unsere kulturelle Wurzel unbekannt.
Schwammstadt
Die Berücksichtung des Regenwassers und das Rück-
halten im Quartier ist in Zeiten des Klimawandels ab-
solut notwendig. Auch die privaten und öffentlichen 
Grünflächen machen hier einen großzügigen und 
vernetzten Eindruck, sowohl innerhalb als auch mit 
den Strukturen außerhalb des Quartiers. Auch der 
„grüne Radweg“ entlang der Bahntrasse gefällt mir.
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Sonstiges / Verschiedenes
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Seite   16Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Ihre Moderation
Was macht das Höhenkonzept für die innere Stadt? 
Nach einer Auftaktveranstaltung ist es ruhig gewor -
den um das „Höhenkonzept für die Innere Stadt“ (= 
bis zum Äußeren Grüngürtel). Wann wird der Entwurf 
mit den Bürgern in den betroffenen Vierteln und den 
Initiativen diskutiert? Wie der Vor-Redende zutref -
fend festgestellt hat, findet zwischen Bahndamm 
und Aachener Straße derzeit eine Entwicklung hin zu 
„Downtown Ehrenfeld“ statt - die Stadtgesellschaft 
diskutiert darüber aber (noch) nicht ...
 
Sieht grüner aus als es ist
Der Plan sieht auf den ersten Blick sehr grün und sehr 
ansprechend aus. Schaut man sich aber im Plan be -
reits bestehende Gebäude und realisierte Projekte an 
(z.B. das Ehrenveedel im Norden), fällt auf, dass zwi-
schen den vielen kleinteiligen Gebäuden nur recht 
wenig Platz ist. Die Innenhöfe im Ehrenveedel (einer 
davon bereits realisiert und begehbar) sind wirklich 
nicht riesig angelegt, wirken auf dem Plan im Ver -
gleich aber schon fast parkähnlich. Insbesondere bei 
der „großen“ Grünfläche als Mittelpunkt des Gebiets 
ist fraglich, wie viel Grünfläche am Ende wirklich üb -
rigbleibt. Auch die Wege zwischen den Gebäuden 
wirken sehr idyllisch, können jedoch nicht sehr breit 
sein, dennoch sind hier oberirdische Parkplätze ge -
plant.
Ebenso empfinde ich die Gebäudehöhen als unaus -
geglichen. Im Vergleich niedrige (Wohn-)Gebäude 
vor den (teils) sehr hohen „Schallschutzbauten“ wir -
ken auf mich ungemütlich und weniger einladend, 
außerdem werden Wohnen und gewerbliche Nut -
zung aufgrunddessen (auch optisch) zu stark ge -
trennt. Dies fällt auf dem Foto des Modells deutlich 
auf, andere Modelle sehen wesentlich stimmiger aus 
und lassen nicht auf den ersten Blick die klaren Berei-
che wie Wohnen und Gewerbe etc erkennen. 
Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Höhenkon-
zept bzw. diese ausufernde Höhe in der bisherigen 
Bürgerbeteiligung Thema war. Auch war dies kein 
Wunsch oder Identifikationsmerkmal, welches die 
Bürger dem Gebiet zugeschrieben haben.
Ich schreibe den Kommentar hier, da dieser Entwurf 
das höchste Gebäude vorsieht und es leider keine 
allgemeine Kommentarfunktion gibt.
Kommentare zum Beitrag: 
Nachverdichtung gegen Zersiedlung
Ich finde den Bau von Hochhäusern eigentlich be -
grüßenswert. Ich bin der festen Überzeugung, dass 
wir, wenn wir zusammenhängende Naturflächen 
erhalten oder ausbauen wollen, mehr auf Nachver -
dichtung in den Stadtgebieten setzen müssen. Die 
Alternative wäre die fortschreitende Zersiedelung 
der Landschaften im Umland, weil die Menschen 
letztendlich irgendwo wohnen müssen. Gerade bei 
der momentan akuten Flächenknappheit und -kon-
kurrenz sind Hochhäuser doch eine gute Lösung, da 
auf einer kleinen Grundfläche viel Wohnraum (oder 
andere Nutzflächen) bereitgestellt werden können. 
Ich bin mir sicher, dass schlanke Hochhäuser auch ein 
ganz anderes Raumgefühl erzeugen, als eine meh -
rere hundert Meter lange Lärmschutzwand. Mit der 
richtigen Architektur können sie nach meiner Über -
zeugung sogar viel Positives zur Atmosphäre einer 
Großstadt beitragen. Immerhin haben wir doch mit 
Köln die viertgrößte Stadt Deutschlands, die „Me -
tropole des Westens“ - das darf man auch gerne mal 
im Stadtbild sehen. 
 
Antwort der Moderation: 
Unter der Kategorie
https://www.dialog-max-becker-areal.de/dito/explo-
re?action=lukjournalshow&id=88 können Sie allge -
meine Kommentare Lob & Kritikplatzieren.
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Seite   17Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
aber bereits angemerkt wurden, enden diese klei -
nen Grünflächen leider oft in ungepflegten und auch 
ökologisch nicht unbedingt wertvollen Zuständen 
oder dienen als reines Abstandsgrün, was ich in die -
ser urbanen Lage als unpassend erachte.
Gut umgesetzt hätte ich dagegen also gar nichts ein-
zuwenden, nur fehlt mir da der Glaube dran.
Jedes Grün ist wertvoll 
Ich verstehe nicht, wie man sich in Zeiten des Kli -
manotstands negativ gegenüber „Wildwuchs“ äu-
ßern kann. Jedes Bisschen nicht versiegelte Fläche 
ist wertvoll – und sei es, weil dadurch das Wasser bei 
Starkregen versickern kann.
Der beste Entwurf! 
Ganz klar der beste Entwurf, weil er nicht wie die an -
deren Entwürfe der Investoren freundlichen Logik 
großer (im Ergebnis toter) Blöcke mit maximaler Brut-
tofläche folgt (als abschreckendes Beispiel sei hier 
das furchtbare Neubaugebiet auf dem ehemaligen 
Gütergelände/Jack in the Box in Ehrenfeld genannt) 
- hier geht es um den Versuch, Organik herzustellen, 
damit am Ende auch Leben einzieht. Die Skandina -
vier wissen, wie es geht! S.h. Deutzer Hafen! Die deut-
schen Büros sind in der Breite nur kalt und technokra-
tisch. Unbedingt auswählen!
Welche Funktion hat der Gasspeicher? 
Sie haben den Gasspeicher eingeplant. Eine Metall -
kugel ist sicherlich ein Hingucker. Aber er nimmt 
auch viel Platz weg, den man sicherlich besser nut -
zen könnte. Wenn aber der Gasspeicher wieder seine 
Funktion ausüben könnte und wieder Gas speichern 
würde, dann könnte der Hingucker auch einen Nut -
zen haben. Warum werden die Photovoltaikanlagen 
auf den Dächern nicht zur Produktion von Wasser -
Die Idee der Schwammstadt gefällt mir.
Der Entwurf will zuviel von Allem
Zu unruhig. Der Entwurf versucht zwanghaft allen 
Anforderungen gerecht zu werden und verzettelt 
sich in Beliebigkeit. 
Wer pflegt das Grün? 
Was ungepflegte Grünanlagen bewirken sieht man 
an diversen Stellen in Köln. Ich empfehle daher klare 
Strukturen und einen Park und begrünte Dächer und 
Straßenbäume, statt diesen wildwuchs zwischen 
den Gebäuden. 
Kommentare zum Beitrag: 
Für mehr Grün - nicht nur in Parkanlagen!
Interessant wie unterschiedlich die Meinungen bei 
so einem Punkt sein können. Super das wir hier das 
Forum bekommen uns darüber auszutauschen.
Ich finde es toll und wichtig für die Städte von mor -
gen wenn man nicht nur im Park auf Grünflächen 
stößt, sondern sich das Grün mit in die Straßen zieht 
und nicht nur in Form von kleinen Parkplatz Abtren -
nungen mit drei Grashalmen. Selbst Stadtbewohner 
freuen sich doch über ein bisschen Grün vor der ei-
genen Tür. 
Große Parkanlagen sind toll für jede Stadt keine Fra -
ge, aber mehr Grün im Alltag, auf dem Weg zur Kita 
oder zum Job würde mich persönlich sehr freuen. 
Ich finde das einen wichtigen und richtigen Ansatz! 
Dilemma 
Der Ursprungskommentar stammt nicht von mir, 
aber darauf würde ich gerne eingehen.
Prinzipiell finde auch ich es schön, wenn Grün an 
möglichst vielen Stellen der Stadt Einzug erhält. Wie 
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Seite   18Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Die drei urbanen Knotenpunkte, Kultur- und Hand -
werksviertel, Kulturzentrum, Natur- und Innovations-
viertel, Klimaviertel gruppiert um den zentralen Park, 
der noch mehr Raum einnehmen sollte, bilden einen 
überzeugenden Entwurf.
Verschiedene Themen 
Bilanzierung der Grünflächen und Bäume  
Wie viel Grünfläche entsteht (ohne Spiel- und Sport -
flächen)? Wie viele Bäume müssen laut Entwurf ge -
fällt werden und gepflanzt werden (z. B. als Ausgleich 
für Parkflächen)? Wie viele von den Bäumen können 
wirklich gepflanzt werden?
Wie viel der Fläche ist unterbaut? Nachhaltiges Bau-
en sollte an erster Stelle stehen, z. B. Holzbauweise, 
Recycling von Materialien, örtliche Gegebenheiten 
mit in die neuen Strukturen einfließen lassen, wurde 
das im Entwurf beachtet? Wenn ja, gerne noch kennt-
licher machen.
Wie ist die Verschattung durch die Gebäude zu den 
unterschiedlichen Jahreszeiten, vor allem im Dezem-
ber/Januar? Verkehr: Kenntlich machen welche Ver -
bindungen wirklich umsetzbar sind und welche eine 
Art „Wunschvorstellung“ darstellen.
Kleinteiligkeit muss erhalten bleiben bei dem Ent -
wurf! Gerne noch verschachtelter, grüner; dadurch 
steigt die Wohn- und Aufenthaltsqualität
Quartiergaragen möglichst erhalten, um wenig un-
terbaute Flächen zu haben Verhältnis Wohnen/Ge -
werbe: bei den gewünschten 60 zu 40? Wo kann das 
produzierende (Klein-)Gewerbe verortet werden?
Antwort der Moderation: 
Das sind alles Fragen die in der 2. Phase des Wetteb -
werb und im weiteren Projektablauf beantwortet 
werden. Die Vorgaben für den Wettbewerb und die 
Aufagebstellung finden Sie hier: https://www.stadt-
koeln.de/artikel/69880/index.html
stoff genutzt und dieser in diesem Speicher gegela -
gert. Gerade hat die Rheinenergie mit der Deutz AG 
ein Pilotprojekt mit einem Gasgenerator begonnen, 
um in Flautezeiten Strom produzieren zu können. 
Auch Blockheizkraftwerke in den Häusern könnten 
damit betrtieben werden. Hier ist mir noch zu wenig 
Nachhaltigkeit im Entwurf zu sehen!!!
Drei urbane Knotenpunkte überzeugen 
Gut:
Der kleinteilige Wechsel der Gebäudehöhen ist wohl-
tuend. 
Den Industriedenkmalen wird angemessener Raum 
gelassen.
Die kleinen Baufelder lassen eine gute Nutzungsmi -
schung und vielfältige Wohnformen zu. Es werden 
Baugruppen und preisgedämpftes Wohnen vorgese-
hen.
Mit nur einer Straße für PKW, zwei Parkhäusern und 
2 Plätzen wird den Fußgängern genügend Raum ge -
lassen.
Das Rad-/Fußwegenetz berücksichtigt die Anschlüs-
se in der Umgebung und unterquert die Bahn nach 
Norden.
Die aufgeweiteten grünen Wege sind gut, können 
aber breiter und parkähnlicher werden.
Weitere Anregungen:
Die Gaskugel muss sichtbarer nach außen werden.
Weniger Tiefgaragen, besser Parkhäuser, die später 
umgenutzt werden können. Tiefgaragen sind nicht 
mehr zeitgerecht, können schwer umgenutzt werden 
und behindern die dringend erforderliche Mobilitäts-
wende.
Fazit:
Obwohl Dichte und Geschosshöhen (wie in allen Ent-
würfen) viel zu hoch sind, ist dieser Entwurf zukunfts-
fähig und bietet hinsichtlich Nutzungsmischung, 
Wohnformen, Mobilität und Klima ein gutes Poten -
tial.
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Seite   19Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
KISTER SCHEITHAUER GROSS / RAINER SCHMIDT 
LANDSCHAFTSARCHITEKTEN

Seite   20Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Blockrandstrukturen
Blockrandbebauung und Gebäudehöhen (entlang 
der Bahntrasse ggf. noch 1-2 Stockwerke mehr als 
Schallschutz?) sehen angemessen aus. Die Bebauung 
an der Ecke Maarweg / Widdersdorfer Str. könnte ggf. 
noch in Hinblick auf verbesserte Urbanität angepasst 
werden: Ein markantes, beidseitig straßenbegleiten -
des Eckgebäude mit Erdgeschossnutzungen statt der 
Mauer entlang der Widdersdorfer Straße.
Sehr gelungen wirkt die Integration des Uhrenhau -
ses mit dem Platz und dem kleinen Hochpunkt an der 
Ostseite! Hier bietet sich vielleicht auch ein kleiner 
Brunnen oder ein Wasserspiel an?
Evtl. noch ein paar andere Dachformen als ausschließ-
lich Flachdächer zur Auflockerung?
Somit wird sich das Max Becker-Areal in die Gesamt -
planung für die Weststadt eingliedern und ist ein 
zentraler Baustein im Zielbild für die Weststadt.
Offene Blockstrukturen
Gute Blockstruktur mit offenen Höfen. Finde die 
Grünräume vernetzten sich hier gut. Die Lage des 
Schulgebäudes ist gut gewählt. Der zentrale Zu -
gang über die Widdersdorfer erscheint sehr logisch. 
Die Höhenentwicklung könnte besser ausgearbeitet 
werden. 
Ausgewogene Ausnutzung der Flächen 
Insgesamt eine gute Arbeit. Besonders gut gefällt 
midie angemesse „Dichte“ . Dies erscheint mir im Ver-
hältnis zu den anderen Entwürfen besonders nach-
haltig. In der heutigen Zeit ist eine ausgewogene 
Städtebauliche Gestaltung
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Seite   21Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
„Ausnutzung“ der Flächen für Wohnraum besonders 
zu bewerten.
Gute Dichte
Mir gefällt ebenfalls die geplante Dichte und die kla -
ren Raumkanten! So wird eine urbane Atmosphäre 
geschaffen.
Zu große städtebauliche Gesamtstruktur/Druchque -
rung Nord-Süd
Mir gefällt an dem Entwurf der großflächige Park um 
den Kugelgasbehälter, jedoch geht dies zu Lasten ei-
ner möglichen kleinteiligeren städtebaulichen Struk-
tur.
Für mich persönlich hat der Entwurf eine zu gro -
ße und dichte städtebauliche Gesamtstruktur. Aus 
Lärmschutzgründen sind die längeren Gebäude -
strukturen zur nördlichen Bahnseite eventuell noch 
verständlich, dennoch wünsche ich mir eine bessere 
Durchwegung und keine quasi privaten Innenhöfe, 
die nicht dazu einladen durch das neue Quartier „Max 
Becker-Areal“ in Nord-Süd Richtung zu durchqueren. 
Hier wäre ebenfalls eine Unterführung in das Nörd -
liche neu geschaffene Quartier „Ehrenveedel“ sinnig 
um dem Platz im Norden auch eine höhere Bedeu -
tung beizumessen.
 
3D Ansicht erdrückend und nicht korrekt
Aus der 3D-Ansicht gewinnt man den Eindruck, dass 
hier sehr viel Beton auf wenig Raum verbaut wird.
Die Blockbebauung wirkt sehr erdrückend. Hitzein -
seln aufgrund von dichter Bebauung und schlecher 
Durchlüftung der Blöcke ist zu erwarten, gerade 
westlich vom Grünzug.
Die einzelnen Blöcke wirken aktuell wie Wagenbur -
gen, da sie nur zu einer Seite hin zugänglich sind. 
Eine bessere Durchwegung währe wünschenswert.
 
Kommentare zum Beitrag: 
Und wieder...
... droht ein Konglomerat an Wohnkisten - langweilig 
und öde.
Offener Block
Mir gefällt die städtebauliche Figur des offenen 
Blocks im Entwurf sehr gut, gibt dem Straßenraum 
eine Struktur und lässt gleichzeitig etwas Offenheit 
zu. Die Eckmarkierungen mit der höheren Bebauung 
kann ich mir auch gut vorstellen. Insgesamt wirkt der 
Entwurf aber etwas zu homogen, daher wäre ein Be -
reich mit einer kleinteiligeren Struktur vielleicht noch 
gut. 
So wünscht man sich ein neues Stück Großstadt
Der Entwurf überzeugt durch klare Raumkanten und 
Baublöcke. Private und ruhige Innenhöfe und gut ge-
fasste Plätze und Straßenräume. Klarer Favorit.
Kommentare zum Beitrag: 
Kirchen sind wichtig
Kirchen mit ihrem sozialen Angebot sind unabding -
bar für eine gelungene Stadtstruktur.
Mehr dezentrale Parkplätze statt Tiefgaragen
Ich finde es nicht sinnvoll, dass jedes Baufeld/Gebäu-
de eine eigene Tiefgarage hat. Wieso nicht mehr de -
zentrale Parkmöglichkeiten? Parkpaletten am Quar -
tiersrand kann man in Zukunft zurückbauen, wenn 
Verkehr und Mobilität
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Seite   22Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Mobilitätskonzept ausbaufähig / Bebauungstruktur 
uninspiriert
Der Entwurf ist für mich aus Mobilitätssicht lei -
der nicht sehr zeitgmäß. Tiefgaragen direkt an den 
Wohngebäuden werden sehr viel MIV in das Quartier 
ziehen. Dezentrale Quartiersgaragen sind für solche 
Quartiere deutlich angebrachter, um PKW-Verkehre 
zu bündeln und möglichst aus dem Wohnquartier 
herauszuhalten. So bieten sich viel mehr Möglichkei-
ten für eine attraktive Straßenraumgestaltung. Auch 
führen schon geringe Fußwege zum Parkplatz dazu, 
dass vielleicht auch eher mal das Fahrrad oder der 
ÖPNV genutzt wird.
Bitte keine Sackgassen
Was mir fehlt, ist eine kreative Idee für die Oberflä -
chenparkplätze. Der Entwurf präsentiert hier leider 
nur eine Uralt-Lösung, die an die 60er und 70er Jahre 
erinnert. Eine Erschschließungsstraße von der links 
und rechts Sackgassen mit Parkplätzen abgehen. Sol-
che Straßen kenne ich nur als öde, unbelebte Räume, 
die zu viel Fläche versiegeln. Kann man nicht entlang 
der Bahntrasse eine schmale, langgestreckte  Tiefga-
rage bauen, auf der oben die Mobilitätsstraße zur S-
Bahn Station führt? Ansonsten sollte es im Quartier, 
außer dem Parkhaus, nur Parkplätze für Menschen 
mit Handicap geben. S-Bahn-Haltepunkt Mün -
gersdorf/Technologiepark und entlang der Fuß-/
Radwegtrasse. Deren schnurgerade Führung entlang 
der Gleise ist nicht sinnvoll, wenn dadurch der fertige 
Weg an einer „Rückseite der Stadt“ entlangführt und 
nicht gerne genutzt wird. 
sich die Mobilität ändert und man evtl. kaum private 
PKW mehr hat. Tiefgaragen lassen sich nicht wirklich 
umnutzen.
Kommentare zum Beitrag:
Guter Städtebau mit guten Proportionen
Ich finde der Entwurf sticht wirlick positiv heraus! Der 
Städtebau mit den offenen Blöcken garantiert gutes 
Wohnen im Ehrenfelder-Stil mit guten privaten und 
öffentlichen Grünräumen! Auch die Abgrenzung zur 
Bahn funktioniert auch gut.. Bin auf die Grundrisse 
gespannt. 
TG+Keller
Ich finde auf einen Keller und einen privaten Stell -
platz kann nicht verzichtet werden. Ob es nun „Elek -
trostellplätze“ sind oder nicht. Oberen Kommentar 
kann ich nicht nachvollziehen. Vorallem weil die Lage 
im UG keinen Wohnraum/Grünraum beansprucht 
wie ein oberirdisches Parkhaus.
Für Sammelgaragen
Die privaten Stellplätze können auch in einer Quar -
tiersgarage dezentral am Rande des Quartiers un -
tergebracht werden. Tiefgaragen können in Zukunft 
nicht mehr zurückgebaut werden und sind auch teu-
er zu bauen. Einen Keller kann man natürlich trotz-
dem haben. Nur zeigen heutige Projekte eher, dass 
nicht jedes Gebäude seine eigene TG haben sollte, 
sondern man dezentral parkt (und somit das Quartier 
vom Autoverkehr frei hält). Zudem versiegeln Tiefga-
ragen auch oft das gesamte Grundstück, da hilft auch 
eine Begrünung nichts, der Durchfluss zum Grund -
wasser ist komplett blockiert.
Je Gebäude 1 TG fördert Verödung 
dezentrale Parkmöglichkeiten beleben das Viertel
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Seite   23Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
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Und wieder...
... droht ein Konglomerat an Wohnkisten - langweilig 
und öde.
Bestes Konzept der Verfügbaren 
Gute Vernetzung der Grünflächen, auch wenn es immer 
noch zu wenig ist. Bitte mehr Kulturflächen die Stadt 
Köln benötigt dringend Entwicklungsflächen für viel -
fältige Kultur und Veranstaltungen, da die momentane 
Politik dies systematisch zerstört 
Freifläche im Westen aufwerten
Der Entwurf zeigt leider keine Idee, wie die Freifläche im 
Westen (und damit der Weg zur S-Bahn-Haltestelle!) so 
belebt werden kann, dass er auch Abends und Nachts 
gerne angenommen wird.
Uhrenhaus wird erdrückt 
Durch die hohen Gebäudeblöcke im direkten Um -
feld scheint das Uhrenhaus hier nicht zur Geltung 
zu kommen, auch eine schöne Platzsituation „davor“ 
scheint damit nicht möglich.
Mobilitätskonzept ausbaufähig / Bebauungstruktur 
uninspiriert
Dachgärten
Bitte Dachgärten für die Bewohner, aber auch von a
Unterführung
Mir würde der Entwurf besser gefallen, wenn es auch 
noch eine Unterführung zum Ehrenveedel auf der 
andren Seite der Bahnstrecke geben würde. 
Schlafstadt? Kultur und Gewerbe fehlt: Ehrenfelder 
Mischung berücksichtigen
Die Blockstrukturen erscheinen sinnig, aber Durchnsci -
hung fehlt: hier wird einzig BILDUNG (Schule und Kita) 
als Kultur integriert; „Gewerbe“ ist auf Büronutzung re -
duziert: Ehrenfelder Mischung fehlt
lem weil die Lage im UG keinen Wohnraum/Grünraum 
beansprucht wie ein oberirdisches Parkhaus.
Kommentare zum Beitrag:
Sinnige Blöcke 
Ich kann die „Brillen“- Formen nicht als sinnig erkennen, 
sie wirken bereit für große Entwicklungen durch GAG 
und Pandion, für Wohnblöcke auf Tiefgarage. Dabei 
formulieren sie ein vorne und hinten, das dann in der 
Zusammenschau ungeordnet und disharmonisch wirkt. 
Vorgärten und Gartenstreifchen wirken oldschool- ar -
tig. Die Hochpunkte als Entlastung des Programms fin-
de ich gelungen, müssen aber auch nicht quadratisch 
sein.
Blockstruktur verhindert echte Nutzungsmischung
Durchmischung fehlt: hier wird einzig BILDUNG (Schu -
le und Kita) als Kultur integriert; „Gewerbe“ ist auf Bü -
ronutzung reduziert. Das entspricht der langweiligen 
Blockstruktur. 
Nutzungen
Sonstiges / Verschiedenes
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Seite   24Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Aber hier entsteht etwas Neues mit großem Potential 
in den nächsten Jahren sich in die Umgebung zu er -
weitern. Dann wird eine Kirche erst recht sinnvoll und 
notwendig sein. Für viele Gläubige (immer noch 50% 
unserer Bevölkerung in Deutschland) haben Kirchen 
sehr wohl einen hohen Mehrwert. Und selbst für At -
heisten stellen Kirchen wertvolle Elemente im täglichen 
und urbanen Leben dar. Die Stadt Köln hat kein Geld 
um Familienzentren und Jugendtreffs zu betreiben. Das 
Geld ist ja schon für gute Schulen knapp. Wir sollten die 
leistungsfähigkeit der Kirchen gerade und besonders 
im Bereich der Familienförderung nicht unterschätzen. 
Vielleicht ergibt sich hier die Möglichkeit, das mit Hilfe 
einer gelebten Ökumene katholische und evangelische 
Kirche ein gemeinsames, zeitgemäßes und zukunfts -
orientiertes Angebot schaffen können. Wir sollten es 
probieren und die Sache konstruktiv angehen.
Kein Kirchenbedarf
Gerade bei der steigenden Anzahl an Kirchenaustritten, 
sowohl in der katholischen wie evangelischen Kirche, 
sehe ich keinen Sinn darin, hier den Neubau einer Kir -
che zu berücksichtigen. Die wenigen innerstädtischen 
Flächen sollten unbedingt zielgerichtet genutzt und 
überplant werden. Zudem gibt es mehr als genug pri -
vate Träger, um Themen wie Kitas und eine Jugendein -
richtung zu betreiben und zu bewirtschaften.
Kirchen sind wichtig, weil die Menschen Orientierung 
brauchen
Gerade die steigenden Kirchenaustritte machen es not-
wendig, den Menschen ein Angebot zu machen, dass 
direkt vor der eigenen Haustüre liegt. Warum nicht den 
Versuch machen, dass katholische und evangelische 
Kirche ein gemeinsames Gotteshaus bauen und betrei -
ben. Denn eine Kirche kann ebenso wie Grünflächen, 
Marktplätze, Cafe´s ein Ort der Erholung und Ruhe sein. 
Daher ist eine Kirche zielgerichtet auf die Erlebnisquali-
tät eines Quartiers. Oder wollte jemand bestreiten, dass 
der Kölner Dom nicht eine besondere Qualität und Wir-
kung für unsere Stadt hat?
ßen zugängliche Dachterrassen (mit vorangelegter Be -
grünungsmöglichkeit) für Restaurants
Weniger Luft
Viel Fläche zum vermarkten. Wenig Ideen und wenig 
Luft. Der Charakter des Industrieviertels geht komplett 
verloren.  
Wo ist Platz für die Kirche? 
Viele Dinge sind angedacht, Freiräume für Märkte, Schu-
le, Kindergärten, etc. aber wo ist das soziale Zentrum? 
Hier kann nicht wieder eine städtische Einrichtung ge -
meint sein, sondern Platz für ein soziales Miteinander, 
dass von Kirchen geprägt wird. Vielleicht wollen die bei-
den Volkskirchen auch zusammen eine Kirche bauen. 
Vielleicht können dazu auch kindergärten, Altentreff, 
Jugentreff und ähnliche karitative Einrichtungen kom -
men. Wo in diesem Konzept ist der Raum für kirchli -
ches? Denn die Kirche war schon immer das Zentrum 
einer Wohnsiedlung.
 
Kommentare zum Beitrag:
Kirchen sind wichtig
Es ist richtig, dass zu jedem Quartier ein christliches 
Zentrum gehört mit Familienzentren, Jugendtreff, etc.
 
Wieso sollten Kirchen wichtig sein? 
Wieso braucht jedes Quartier ein christliches Zentrum?
Kirchen bieten keinen Mehrwert mehr.
Ich bin ebenfalls für Familienzentren und Jugendtreffs, 
aber diese sollten nicht von der Kirche betrieben wer -
den.
Kirchen sind wichtig 
Nicht jedes Quartier braucht ein christliches Zentrum. 
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Seite   25Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Gasspeicher mit Funktion 
Den Gasspeicher zu erhalten ist vielleicht ganz nett 
und wird von einigen Leuten auch gewünscht. Aber als 
Denkmal ist er nicht gebrauchen. Wer will sich schon an 
die Zeit der gaslaternen in der Stadt erinnern, bei einem 
Licht, bei dem man noch nicht einmal den Stadtplan le-
sen konnte. Der Gasspeicher macht nur Sinn, wenn er 
genutzt wird. Warum wird nicht mit Hilfe der Photovol -
taik auf den Dächern Wasserstoff produziert und in der 
Gaskugel gelagert. Das wäre nachhaltig, regional und 
könnte dem Quartier   zu Gute kommen. Auch könnte 
die Rheinenergie damit wieder Strom erzeugen, da die 
Deutz AG ein Projekt vor wenigen Wochen vorgestellt 
hat, um Wärme und Strom mit einem Generator zu er -
zeugen. Ohne Speicherfunktion ist die identitätsstiften-
de Funktion für das Quatier ein bißchen dünn!
Mehr Kultur als Schule sollte schon sein
Nicht so gut: 
Die Gebäudehöhen wirken monoton und sind gleich -
bleibend bis auf die Hochhäuser. 
Den Industriedenkmalen wird zu wenig Raum gelassen.
Die großen Baublocks lassen keine Nutzungsmischung 
und nur stereotype Wohnformen zu.
Das Viertel wird stark mit PKW´s befahren, um die vielen 
einzelnen Tiefgaragen zu erreichen. 
Tiefgaragen sind nicht mehr zeitgerecht, können schwer 
umgenutzt werden und behindern die dringend erfor -
derliche Mobilitätswende.
Das erzeugt wenig Gänge zu Fuß und wird die Plätze 
und befahrenen Straßen nicht beleben.
Die Grünflächen folgen dem noch verbliebenen Baum -
bestand, werden aber die hohe Gebäudekanten be -
drängt.
Weitere Anregungen:
Das Rad-/Fußwegenetz beschränkt sich auf MBA sowie 
Ideenteil und berücksichtigt die Anschlüsse in der Um -
gebung leider nicht.
Die Grünfläche sollte größer werden.
Die Gaskugel muss sichtbarer nach außen werden.
Fazit:
Dichte und Geschosshöhen sind (wie in allen Entwür -
fen) viel zu hoch, dieser Entwurf ist sehrr konventionell 
und bietet hinsichtlich Nutzungsmischung, Wohnfor -
men, Mobilität und Klima kein gutes Potential. Die Nut-
zungsmischung besteht aus Wohnen und Arbeiten, Kul-
tur kommt nicht vor, denn Schule und Kita reichen dafür 
nicht aus. Im Fall der Umsetzung ohne Gaskugel wird 
der Park durch zusätzliche Gebäude noch verkleinert.
Verschiedenes 
Bilanzierung der Grünflächen und Bäume  
Wie viel Grünfläche entsteht (ohne Spiel- und Sport -
flächen)? Wie viele Bäume müssen laut Entwurf gefällt 
werden und gepflanzt werden (z. B. als Ausgleich für 
Parkflächen)? Wie viele von den Bäumen können wirk -
lich gepflanzt werden?
Wie viel der Fläche ist unterbaut? Nachhaltiges Bauen 
sollte an erster Stelle stehen, z. B. Holzbauweise, Recy -
cling von Materialien, örtliche Gegebenheiten mit in die 
neuen Strukturen einfließen lassen
Wie ist die Verschattung durch die Gebäude zu den un-
terschiedlichen Jahreszeiten, vor allem im Dezember/
Januar? Sehr große, wuchtige Blockstrukturen Kleintei -
ligkeit fehlt, diese ist wichtig für Ehrenfeld und macht 
den Stadtbezirk aus; Uhrenhaus geht durch die großen 
Blöcke unter
Antwort der Moderation: 
Das sind alles Fragen die in der 2. Phase des Wettebwerb 
und im weiteren Projektablauf beantwortet werden.
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Seite   26Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
CITYFÖRSTER / URBANEGESTALT

Seite   27Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
auch eine Kirche mit ihren sozialen Einrichtungen. 
Da wo der Kirchturm ist, ist das Zentrum. Somit wird 
Stadtstruktur erlebar. 
Lebendiges Quartier mit Vernetzung
Mir gefällt gut, dass die Vernetzung mit den Nach -
barquartieren mitgedacht wurde (Grünzüge, Lowline 
und Wegenetz, ...).
Die öffentlich Plätze im innern lassen ein lebenswer -
tes Viertel erhoffen.
Die kompakten Gebäude sind wohl der Kompromiss, 
den man eingehen muss, um Flächen frei zu halten. 
Man sollte vermeiden, dass sich dann gerade dort 
Hitzeinseln entwickeln. Oder kann man etwas an Ur -
banität verzichten, um  dafür Lebensqualität zu ge -
winnen (d. h. GFZ < 3.0)?
Eine interessante Idee das Umspannwerk unter die 
Erde zu legen: das öffnet den Grünzug zum Maarweg.
 
Kommentare zum Beitrag: 
Anschluss an Low-Line kaum möglich 
Der gezeigte Anschluss an den Rad-/Fußweg „Low-Li-
ne“ südlich der Widdersdorfer Straße dürfte eher auf 
Höhe des Uhrenhauses gedacht werden. An der Klüt-
tenbahn wurde beim Bau der Mercedes-Benz-Ver -
triebsniederlassung die notwendige Fläche für einen 
Fuß-/Radweg dem Mercedes-Gebäude zugeschla -
gen, so dass dort ein solcher Weg nur bei völliger 
Aufgabe der Klüttenbahntrasse für den Schienenver-
kehr möglich wird. Es gibt aber politische Beschlüs -
se mehrerer Bezirksvertretungen, dort eine Straßen -
bahn-Linie einzurichten (oder einen Schienenbus zu 
betreiben).
Schwarzplan 
Schön verbindet sich im Schwarzplan alt mit neu. Der 
Sehr guter städtischer Ansatz mit Potenzial
Dichterer Bebauungsstruktur wirkt städtisch und 
ermöglicht grosszügige zusammenhängende (Cent -
ral-)
Parkfläche: gute Mischung aus Enge und Weite; städ-
tischer Platz im Zusammenhang mit Uhrenhaus hat 
funktionales und räumliches Potenzial für einen zen-
tralen Quartiersplatz, bei dem die Ränder im EG mit 
einbezogen werden sollten (Gewerbe, Geschäfte, 
Gastronomie, etc.)...
Kommentare zum Beitrag: 
Höhen weiter rausarbeiten - mehr Mut
Städtebau und Struktur überzeugen. Akzente und 
Gesten sollten noch klarer und mutiger sein. Hoch-
punkte gut gedacht, wirken aber zögerlich. Deutli -
chere Haltung.
Städtebauliche Details für mehr Urbanität
Wichtig: in der Vertiefung Stadtbauliche Details für 
mehr Urbanität an strategischen Stellen mit einpla -
nen (Bummelmeile, Marktplatz, Kultur, Makers-Clus-
ter), z.B.: hohe Erdgeschosse (mind. 4,50 m - 5,00 m 
lichte Raumhöhen), Kollonaden (ca. 4 m breit; Bolo -
gna/Turin), eingezogene Eingänge (ca. 2,50 m breit), 
Vordächer (3 m tief; Paris/Lyon), etc. Diese Themen 
müssen in den städtebaulichen Entwurf der Häuser, 
Baufelder und Blöcke eingeplant werden, damit die -
se auch in den Bebauungsplan eingetragen und als 
wichtiger Baustein für eine urbane Stadtbauqualität 
abgesichert werden.
Kommentare zum Beitrag: 
Kirchen sind wichtig
Zur Stadtstruktur gehört an einem zentralen Punkt 
Städtebauliche Gestaltung
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Seite   28Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Park ist dort ein klares Rechteck, fast ein Central Park. 
So ist er natürlich nicht in der Mitte des Quartiers, 
dafür gibt es die zusätzliche Boulevard Qualität. Die 
Pläne finde ich ein wenig comichaft diagrammatisch.
Kommentare zum Beitrag: 
Schwarzplan ohne Aussagekraft - Umfeld im Um-
bruch 
Bitte einmal den Schwarzplan mit gewachsenen Eh-
renfelder Strukturen oder beliebten Wohnvierteln 
vergleichen. (Das gilt übrigens für alle Wettbewerbs -
beiträge.) Das gesamte Umfeld ist im Umbruch, die 
Nutzungen werden (oder sind bereits) aufgeben; die 
rein-gewerblichen Bereiche (bspw. Technologiepark) 
werden von der Wohnbevölkerung nach Büroschluss 
überwiegend gemieden.
Die Bummelmeile ist hervorragend
Gut:
Der kleinteilige Wechsel der Gebäudehöhen wohltu-
end. 
Den Industriedenkmalen wird angemessener Raum 
gelassen.
Die kleinen Baufelder lassen eine gute Nutzungsmi -
schung und vielfältige Wohnformen zu in einem 
dichten Nebeneinander kompakter Wohnformen, 
moderner Arbeitswelten und gut erreichbarer sozia -
ler Infrastruktur.
Es wird ein vielfältiger Wohnungsmix mit 30% öffent-
lich gefördertem und 20% gemeinschaftlichem bzw. 
genossenschaftlichem Wohnen in jedem Wohnge -
bäude vorgesehen.
Mit nur einer Straße für PKW, einem Parkhaus und 3 
Plätzen wird den Fußgängern genügend Raum gelas-
sen. Die Bummelmeile ist hervorragend.
Das Rad-/Fußwegenetz berücksichtigt die Anschlüs-
se in der Umgebung und unterquert die Bahn nach 
Norden.
Die Grünflächen sind gut bemessen und dominant.
Weitere Anregungen:
Weniger Tiefgaragen, besser Parkhäuser, die später 
umgenutzt werden können. Tiefgaragen sind nicht 
mehr zeitgerecht, können schwer umgenutzt werden 
und behindern die dringend erforderliche Mobilitäts-
wende. 
Es entstehen 1.626 neue Wohneinheiten und rund 
3.300 neue Arbeitsplätze, eine Reduzierung der Ar -
beitsfläche zugunsten der Freistellung der Gaskugel 
wäre schön.
Fazit:
Obwohl Dichte und Geschosshöhen (wie in allen Ent-
würfen) viel zu hoch sind, ist dieser Entwurf zukunfts-
fähig und bietet hinsichtlich Nutzungsmischung und 
Wohnformen ein gutes Potential mit einer guten Ver-
netzung sowohl in den Freiraumverbund als auch in 
das Mobilitätsnetzwerk, auch Klima- und Freiraum-
konzept überzeugen.
Unterführung ins Ehrenveedel
Mir ist völlig unklar wie man die Unterführung ins Eh-
renveedel realisieren möchte. Ist die Deutsche Bahn 
dazu überhaupt bereit? Hat man bereits mit den 
zukünftigen Eigentümern der Lärmschutzwand ge -
sprochen (dies ist nicht die Deutsche Bahn sondern 
die Eigentümer der Wohnungen im Ehrenveedel). 
Der Entwurf plant Bäume ins Ehrenveedel wo keine 
sind und auch keine sein werden. Wo möchte man 
die Leute im Ehrenveedel hinführen? Wird der Weg 
noch gradlinig, wie es damals bei der Planung des 
Ehrenveedels angedacht war, nach Norden Richtung 
Helmholtzplatz fortgesetzt? Hat die Stadt hier Ge -
spräche mit den Grundstückseigentümern und Fir -
men (Draht Kircher, HWI Holywood Industries GmbH 
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Verkehr und Mobilität
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Seite   29Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
etc.) geführt? Es besteht der Eindruck, dass hier Luftschlös -
ser geplant werden.
Kommentare zum Beitrag: 
Das ist ein Entwurf
Der Kommentar scheint hier ein paar Sachen durcheinan -
der zu bringen. Das hier ist ein Entwurf, keine Ausführungs-
planung
Anwort der Moderation: 
Öffnung Richtung Helmholzplatz kommt!
Der Kommentar scheint hier ein paar Sachen durcheinan -
der zu bringen. Das hier ist ein Entwurf, keine Ausführungs-
planung
Link zu den Plaunungunterlagen
Hätten Sie einen Link zu den Planungsunterlagen. Bei -
spielsweise aus aus dem Ratsinformationssystem?
Antwort der Moderation: 
Information zum Projekt
Unter diesem Link finden Sie alle Infromationen zum Pro -
jekt: https://www.stadt-koeln.de/artikel/69880/index.html
Mobilitätsperspektive nachhaltig geplant! 
Mobilitätsperspektive nachhaltig geplant! 
MIV-arm, Parkplatzsuchverkehr vermeiden, attraktive Fus-
s-und Radwegenetze mit ausreichend Fläche, attraktive 
ÖPNV-Anbindung: so sollte ein zunkunftsfähiges Quartier 
geplant werden
ÖPNV
Mir gefällt, dass das Viertel auch mit ÖPNV erschlossen 
wird. In Verbindung mit der S-Bahn ist das sinnvoll zuende 
gedacht. 
Zu wenig Straßen und Parkraum
Tiefgaragen sind sicherlich wichtig und in ausrei -
chender Menge auch durchaus sinnvoll. Aber nicht 
der ganze Verkehr läßt sich in die Tiefgaragen ver -
bannen. Es muß auch kurze Wege geben für Hand-
werker/-materialien, Paketboten, Wocheneinkauf, 
Wasserkästen mit Glasflaschen, Möbeltransport und 
Umzugsgut, Besucher und Lieferdienste etc. Lasten-
fahrräder sind hier keine Option. Hier wir zu einsei-
tig auf Mainstreamthemen geachtet. Aber Ziel- und 
Quellverkehr ist ja nichts schlechtes, er muss nur 
vernünftig kanalisiert werden. Es braucht also mehr 
Parkraum für die Versorgung des Quartiers mit PKW 
und leistungsfähige Straßen, die LKW und Feuerwehr 
Bewegungsmöglichkeiten lassen.
Lage der Schule kritisch
Lage Schule kritisch (bei Urban Agency besser): Ecke 
Widdersdorfer/Maarweg ist eher für urbane Nutzung 
prädestiniert, darüber Büro/Gewerbe oder Apart -
mentwohnen, etc.
Genau richtig 
Der Entwurf hat genug Grünfläche aber nicht zu we -
nig oder zu viel.
Familienleben mit Schule und Kita 
Mir gefällt gut, das Kita und Schule direkt im Wohn -
gebiet sind.
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Seite   30Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Ecke Maarweg / Widdersdorfer Str. 
Ich würde mir gerade für die Ecke Maarweg / Wid -
dersdorfer Str. eine urbanere Nutzung als eine Schule 
wünschen, z.B. eine kleinteilige straßenbegleitende 
Bebauung mit Einzelhandel- und Gastroflächen im 
Erdgeschoss, sowie Wohn- und Büronutzungen in 
den oberen Stockwerken. Die Notwendigkeit für eine 
Schule ist natürlich unbenommen, aber vielleicht 
kann noch mal geprüft werden, ob diese nicht auf 
einem anderen Baublock ungebracht werden kann.
  Die Durchschneidung der Grünflächen durch die 
Freianlagen der Grundschule, Sportfelder und Mie -
tergärten gefällt mir nicht so gut, da so kein großer 
öffentlich nutzbarer Park entsteht.
Sehr gut gefällt mir hingegen die KiTa auf dem Dach 
des „CYC-Hub“ . So können große Flachdächer sinn-
voll genutzt werden!
Die Ideen zur „Energiekugel“ mit der großen LE -
D-Laufschrift (?) wirken ebenfalls sehr spannend!
Die Anordnung der Plätze scheint angemessen. Viel -
leicht könnte die „Urbane Meile“ noch bis zur Wid -
dersdorfer Str. durchgezogen werden?
Schade, dass bei dem Entwurf keine Geschossigkei -
ten markiert sind. Zur Bahntrasse hin wären einige 
Hochpunkte denkbar.
Kommentare zum Beitrag: 
Schulen sind wichtig
Dabei gibt es einen dramatischen Mangel an Schulen 
in Köln!
Ecke betonen
Die Ecke Widdersdorfer Straße/Maarweg bietet sich 
für eine starke Geste an. Hier haben andere Entwürfe 
bessere Ansätze aufgezeigt. Gute Büroadresse
Kommentare zum Beitrag: 
Kirchen sind wichtig
Zu einem Familienleben gehört auch die Religion 
als wesentliches Element. Ebenso wie Schule und 
Kita sollte auch die Kirche fußläufig erreichbar sein. 
Zudem stellen die Kirchen soziale Einrichtungen zur 
Verfügung, die das Wohngebiet aufwerten.
Dachgärten 
Bitte Dachgärten für die Bewohner, aber auch von 
außen zugängliche Dachterrassen (mit vorangeleg-
ter Begrünungsmöglichkeit) für Restaurants.
Brückenschlag vom Luisenviertel in die Gleiswildnis
Der vorgeschlagene Brückenschlag (mit Jugendzen -
trum oder ähnlicher Nutzung) vom Luisenviertel in 
die „Gleiswildnis“ ist eine sehr schöne Idee, die von 
den anderen Wettbewerbsbeiträgen übernommen 
werden sollte. So wird die Gleiswildnis zu einem 
Raum mit sozialer Kontrolle.
Kommentare zum Beitrag: 
 
Nutzung hier sinnvoll
Ja, das sollte bei allen Entwürfen berücksichtigt wer -
den. Jugendtreff, kleines Café als Treffpunkt, Ateliers, 
Proberäume o.ä. Hier gibt es viele sinnvolle Nutzun -
gen die den Bereich beleben.
 
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Sonstiges / Verschiedenes
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Seite   31Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
men eine Kirche errichten?! Das wäre modern und 
zeitgemäß. Und der Glaube bekommt eventuell auch 
wieder eine Chance. 
Kommentare zum Beitrag: 
Kirchen sind wichtig
Kirchen und ihre Einrichtungen sind wichtige Ele -
mente eines Wohnquartiers, sie können generatios -
übergreifende Angebote offerieren, die dann nicht 
durch die Stadt bereitgestellt werden müssen. 
Wieso sollten Kirchen die Angebote stellen? 
Das Kirchen traditionell das Zentrum eines Quartiers 
waren ist aus lang vergangener Zeit. Mit modern und 
zeitgemäß haben Kirchen leider nichts zu tun.
Seit wann sind Kirchen karitativ?
Ohne Frage, Einrichtungen wie  Kindergärten, Ju -
gendzentren, Altentreffs und Familienzentren gehö -
ren zu einem neuen Viertel, aber wieso sollte die Kir -
che diese Einrichtungen betreiben?
Städtische Einrichtungen kosten Geld, ja. Kirchliche 
ebenso. Sie werden nämlich nicht nur von den Kir -
chen bezahlt, sondern ebenso von allen Steuerzah-
lern, eben auch den nicht Kirchensteuerzahler. Damit 
vertreten die Kirchen ihre Interesse mit dem Steuer -
geld aller.
Der Glaube soll gerne wieder eine Chance bekom -
men - in den Kirchen und Einrichtungen die es von 
den Institutionen bereits gibt.
Kirchen sind wichtig und zeitgemäß
Kirchen und die damit verbundene Religion sind un -
sere kulturellen Wurzel. Aber auch heute geben sie 
der Hälfte unserer Bürger noch eine spirituelle Hei -
mat. Wer das nicht sieht lebt auf dem „Mond“ . Die 
Kirche bieten im Bereich der Familienangebots eine 
Rundumbetreuung, die sehr viel mit Achtsamkeit, Re-
spekt und moralischen Werten zu tun hat. Also war -
um sollte die Kirchen diese Einrichtungen mit ihrer 
Expertise nicht betreiben. 
Ruhe und Artenschutz in meinem Garten
Ich wohne bereits hier in einem der alten Häuser und 
mich beschäftigt die Umgestaltung des Areals sehr. 
Ich finde es großartig, dass in dem Gebiet weniger/ 
kein Autoverkehr geplant ist. Durch die sehr laute 
Widdersdorfer Straße, ist die Rückseite unseres Hau -
ses ein ruhiger Platz. Dies sollte sich im besten Fall 
auch nicht ändern! 
Auch ein wichtiger Punkt: Ist eigentlich bekannt, wie 
viele Tiere hier bereits leben? Durch die „Verwilde -
rung“ der letzten Jahre konnte sich hier ein eigenes 
Biotop entwickeln. Hier leben unzählige Vogelarten 
(Grünfinken, Haussperlinge, Buntspechte, Halsband -
sittiche, Mäusebussard, Eichelhäher, Singvögel etc.), 
Insekten (wie Hummeln, Libellen, Holzwespe, Hornis-
senschwebfliege, Schmetterlinge etc.) und viele an-
dere Wildtiere (z.B. Eichhörnchen, Fledermäuse etc.). 
Ich wünsche mir, bei egal wechem Bauplan, dass die-
se Tiere ihr zu Hause nicht verlieren. Es ist so schön, 
in der Stadt zu wohnen und so viele Tiere, direkt vom 
dem Fenster aus, beobachten zu können.
 
Wo ist der Platz für eine Kirche? 
Es wurden eine Reihe von Plätzen geplant, die als 
Märktplätze oder Zentralplätze dienen können. Auch 
sind Bereiche für Kindergärten, Jugendzentrum, Bür-
gerzentrum etc. genutzt werden können. Aber wo 
wird die kirche stehen? Denn die Kirche ist traditio -
nell das Zentrum eines Quartiers und die charitativen 
Angebote können über die traditionellen Angbeote 
der Kirchen wie Kindergärten, Jugendzentren , Al-
tentreff, Familienzentren auch andere Bedürfnisse 
eines solchen Wohnbereiches abdecken. Städtische 
Einrichtungen kosten Geld, die Kirchen können hier 
wertvolle Angebote schaffen, um dadurch auch die 
Finanzen der Stadt zu entlasten. Vielleicht wollen die 
katholische und die evangelische Kirche ja zusam -
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Seite   32Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Schülergärten hinter der linken Villa. Sehr attraktiv: 
der geschlängelte Weg durch die Grünanlage ent -
lang der Mietergärten und den Sportangeboten. 
Die intensive Nutzung des Parks durch die Bewoh -
ner sorgt für eine hohe soziale Kontrolle. Das schöne 
Uhrenhaus wird nicht so zugestellt, man kann es von 
der Widdersdorfer Straße noch sehen. Die Innenhöfe 
sind relativ klein, deshalb ist es gut sie an mehreren 
Seiten zu öffnen und sie geschickt mit dem Park zu 
verbinden. Die Plätze sind logisch hintereinander an-
geordnet und mit attraktiven Nutzungen versehen. 
Der Gang durch die „Bummelmeile“ wirkt urban und 
abwechslungsreich. Auf den Schwarzplan fügt sich 
der Entwurf gelungen in die Umgebung ein.
 
 Anwohnerfreundlich! Top 
Dieser Entwurf gefällt mir, als direkt angrenzendem 
Anwohner auf der Widdersdorfer Strasse, sehr gut 
und ich würde mich freuen, wenn dieser Entwurf den 
Zuschlag bekommt.
Gut für die Anwohner
Auch für mich als Anwohner ist dieser Entwurf meine 
erste Wahl, da wir nicht direkt von „Hochäusern“ um-
zingelt werden.
Dafür Daumen hoch und Danke! 
Verschiedenes
Bilanzierung der Grünflächen und Bäume  
Wie viel Grünfläche entsteht (ohne Spiel- und Sport -
flächen)?
Wie viele Bäume müssen laut Entwurf gefällt werden 
und gepflanzt werden (z. B. als Ausgleich für Parkflä -
chen)? Wie viele von den Bäumen können wirklich 
gepflanzt werden?
Aber die Kirchensteuerzahler entlasten mit ihrem 
kirchlichen Beitrag die Kosten für Schule und Kin-
dergarten. Ohne die Kirchen darf die Stadt Köln die 
Kosten zu 100% stemmen. Aber wir sehen ja, wie 
unsere städtischen Schulen aussehen. Schauen sie 
sichmal kirchliche Einrichtungen an. Dann sehen sie 
den Unterschied. Die Einrichtungen wie Familienzen-
tren, Jugendzentren, Altentreffs, Unterstützung sozi-
al Schwacher, Frauentreffs, etc. werden ausschließlich 
von den Kirchen alleine finanziert. Damit vertreten 
die Kirchen die Interessen aller. Ohne Kirchen wäre 
unser Leben nicht nur in Köln ärmer.
Glaskugel mit praktischer Funktion
Den Erhalt der Gaskugel als identitätsstiftend für das 
Quartier zu sehen ist nicht überzeugend. Der Platz 
könnte besser und anders genutzt werden und könn-
te damit mehr individuelle qualität für das Quartier 
bringen. Aber wenn der gasspeicher wieder als Gas -
speicher genutzt würde, weil die auf den Dächern 
sich befindenden Photovoltaik den Strom liefern um 
Wasserstoff zu produzieren, dann könnte der Gas -
speicher wieder seine Funktion erfüllen. Und wenn 
dann aus dem gespeicherten Wasserstoff nachts 
dann wieder Strom für das Quartier wird, dann ist es 
so regional und nachhaltig wie möglich. Rheinener -
gie und die Deutz AG haben gerade ein Pilotprojekt in 
Köln gestartet, um aus Wasserstoff wieder Strom und 
Wärme zu erzeugen. Also wo ist die Idee Stromerzeu-
gung und Gaskugel zu kombinieren?
Klarer Favorit
Dieser Entwurf ist logisch, stimmig und attraktiv und 
wäre deshalb meine erste Wahl.
Mir gefällt der respektvolle Umgang mit den Arbei -
tervillen, die nicht so zugestellt werden wie bei ei -
nigen anderen Entwürfen. Schön: die Idee mit den 
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Seite   33Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Anwort der Moderation: 
Das sind alles Fragen die in der 2. Phase des Wetteb -
werb und im weiteren Projektablauf beantwortet 
werden.
Wie viel der Fläche ist unterbaut?
Nachhaltiges Bauen sollte an erster Stelle stehen, z. 
B. Holzbauweise, Recycling von Materialien, örtliche 
Gegebenheiten mit in die neuen Strukturen einflie -
ßen lassen, wurde das im Entwurf beachtet, wenn ja 
bitte noch kenntlicher machen.
Wie ist die Verschattung durch die Gebäude zu den 
unterschiedlichen Jahreszeiten, vor allem im Dezem-
ber/Januar?
Die Baukörper gerne noch Kleinteiliger werden las-
sen, um Ehrenfelder Veedelsgefühl auch im neu 
entstehenden Quartier zu realisieren, Verschachtel -
te Gebäude mit außen Treppen, viel Grün, gemein -
schaftsbalkone
Wo sind öff. geförderte WE verortet?
Wie wird dafür gesorgt, dass der Radschnellweg nicht 
zu einem „Angstraum“ wird, wodurch dann auch die 
Gleisharfe minder genutzt werden könnte?

Seite   34Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
ASTOC  / CLUB L94 LANDSCHAFTSARCHITEKTEN

Seite   35Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Park & Entrée
Mir gefällt der ausgedehnte Park und vor allem das 
„grüne Entrèe“ . Der alte Baumbestand, die Wiese und 
das Uhrenhaus gehören zusammen und sollten un -
bedingt als Ganzes erhalten bleiben. Dieser Entwurf 
ist der einzige, der das respektiert. Auch der grüne 
Balkon über den Maarweg bietet sich an und ist ein 
guter Gedanke.
Schachbrettmuster nur in Entwürfen attraktiv 
Die Bebauungsstruktur erscheint mir zu schachbret -
tartig. Dies mag auf Plänen geordnet wirken, ist aber 
in europäischen Städten untypisch und wirkt in der 
Realität auf mich schnell ermüdend und eintönig. 
Es priorisiert Straßenquerschnitte, die auf den MIV 
ausgerichtet sind (möglichst kurze Fahrtwege). Nach 
einem Quartier mit attraktiven Fuß- und Radwegen 
sieht das für mich leider nicht aus. Hier sind für mich 
andere Entwürfe deutlich besser auf ein autoarmes 
Quartier ausgerichtet.
Die 15-stöckigen Hochpunkte wirken auf mich alles 
andere als attraktiv. Mag aber auch daran liegen, dass 
die hier gezeigten Kubaturen noch sehr grob sind.
 
Kommentare zum Beitrag: 
Autostraßen quer durchs Quartier
Für mich wirkt das Quartier auch zu MIV-lastig, das 
sollte nochmal überdacht werden. 
Quadratisch, praktisch, schlecht
Die Gleichförmigkeit und die aufgebrochenen Baub -
löcke gefallen nicht. Die Innnenhöfe sollten private 
Bereiche sein und nur den Anwohnern zur Verfügung 
stehen. Die Anordnung der Baublöcke ist zu gleich -
Städtebauliche Gestaltung
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förmig und erzeugen langweilige Blickbeziehungen. 
Kommentare zum Beitrag:
Zu viele unbelebte Innenhöfe wirken nicht attraktiv
Warum müssen es denn so viele einzelne Innenhö -
fe sein? Kann man baulich nicht eine große für alle 
nutzbare Grünfläche errichten? Die Innenhöfe müs -
sen erstmal belebt werden und wirken sehr privat 
und unattraktiv.
Quadratisch...
praktisch - gut? - eher nicht. 
eher konventionell
Nicht so gut: 
Die Gebäudehöhen wirken monoton und sind gleich-
bleibend bis auf die Hochhäuser. 
Den Industriedenkmalen wird wenig Raum gelassen.
Die großen Baublocks lassen und nur stereotype 
Wohnformen zu.
Das Viertel wird stark mit PKW´s befahren, um die vie-
len Tiefgaragen zu erreichen. Tiefgaragen sind nicht 
mehr zeitgerecht, können schwer umgenutzt werden 
und behindern die dringend erforderliche Mobilitäts-
wende.
Das erzeugt wenig Gänge zu Fuß und wird die beiden 
Plätze und befahrenen Straßen nicht beleben.
Die Grünflächen folgen dem noch verbliebenen 
Baumbestand, sind aber sehr streng begrenzt und 
deutlich nur Restflächen.
Gut:
Den Industriedenkmalen wird angemessener Raum 
gelassen.
Eine Stapelung mit unterschiedlichen Nutzungen 
wie vorgesehen wäre schön
Der grüne Balkon ist ein guter Ansatz.
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Seite   36Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Zu viel Grid
Gerade und lange Straßen ist nicht unbedingt das, 
was man sich unter moderner Stadtplanung vorstellt. 
Es fehlt ein wenig Abwechslung. Ein abgerundeter 
Straßenverlauf mit jeder Menge Grün, wirkt vielmehr 
wie ein Spaziergang durch einen Park, als das Laufen 
durch eine Straßenwüste. 
Kommentare zum Beitrag: 
Je gerader, desto kürzer! 
Gerade Straßen sind immer kürzer als kurvenreiche 
und benötigen deshalb weniger Fläche. Somit bleibt 
mehr Platz für die Grünanlagen.
Gerade Straßenführung
Sind jedoch sehr unattraktiv für den Fußverkehr und 
laden zum Rasen ein. Laut Jan Gehl „Städte für Men -
schen“ sind gerade Straßen für attraktive Lebensräu-
me nicht zu empfehlen.
Sind so viele Stellplätze notwendig? 
Sind so viele Tiefgaragen nötig? Wurde schon eine 
genauere Parkplatzbilanz erstellt? Möglichst nicht 
unter allen Gebäuden, um eine geringe MIV Durch-
fahrung zu ermöglichen. Die Verkehrsplanung wirkt 
damit nicht mehr zeitgemäß. 
Kommentare zum Beitrag: 
Wohnungen müssen mit dem Auto erreichbar sein 
Auch Elektroautos brauchen Parkplätze. Daher kann 
es gar nicht genug Parkplätze geben. 
Weitere Anregungen:
Das Rad-/Fußwegenetz beschränkt sich auf MBA so -
wie Ideenteil und berücksichtigt die Anschlüsse in 
der Umgebung leider nicht.
Fazit:
Dichte und Geschosshöhen sind (wie in allen Entwür-
fen) viel zu hoch, dieser Entwurf ist eher konventionell 
und bietet hinsichtlich Nutzungsmischung, Wohnfor-
men, Mobilität und Klima kein gutes Potential.
 
Abwechslungsreiche Straßenführung 
Für den Fußverkehr sind geradliniege Straßen lang -
weilig und wenig attraktiv. Zudem verleiten sie dazu, 
mit dem Auto zu rasen und sind somit Quellen für 
Lärm und Poser. Ich finde die Straßenstrukturen in 
diesem Entwurf zu unkreativ und gerade. Sie bieten 
wenig Abwechslung.
Zu viele Autos
Das Areal sollte als autofreies Areal geplant werden. 
Für Lieferverkehr ist ein Haltebereich außerhalb sinn-
voller.
Kommentare zum Beitrag: 
Wohnungen müssen mit dem Auto erreichbar sein 
Wer will denn Wasserkästen mit Glasflaschen, Möbel 
von IKEA, Wochenendeinkauf mit mehreren Taschen, 
Handwerkerwerkzeug, Umzugskartons über viele 
Meter nach Hause zu schleppen. Wo sollen denn die 
Besucher parken? Nicht jeder fährt Lastenfahrrad. 
Verkehr und Mobilität
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Seite   37Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
nen das Parkhaus setzen als Lärmschutzwand und 
kein Kindergarten direkt an der Schiene. 
Es sollte auch für die Grundschule und Kita ein 
Schwimmbad ein Fußball- und Balllplatz und am bes-
ten der ganze Park in die Planung der Schule  mit ein-
beziehen. Freizeiteinrichtungen Tagsüber Kita/ Schu-
le nachmittags und Wochenende für alle.
Auch wäre es gut wenn nur in dem Parkhaus geparkt 
wird und der Rest mit einem Schuttel-Mobilität oder 
Lastenräder nur Zugang zu dem Wohngebiet haben. 
Ausnahmen wären natürlich Umzugsunternehmen. 
Ein Shuttle Dienst durch das ganze Gebiet wäre am 
sinnvollsten. 
Auch sollte ein großer Marktplatz berücksichtigt wer-
den. In den festen Marktständen sollte tägliche Be -
darf für Frische Artikel  gedeckt werden. 
Ein Supermarkt , eine Apotheke , ein Ärztezentrum 
,eine Drogerie und eine Bäckerei würden alles ab -
decken für den täglichen Bedarf. 
Es sollte auch Seniorengerecht gebaut werden.
Der Wohnraum sollte so geplant werden dass viele 
kleine Wohnungen ein paar größere und weniger 
sehr große Wohnungen entstehen. Denn Köln hat 
größtenteils nur Singles. 
 
Kommentare zum Beitrag: 
Kirchen sind wichtig
In der Aufzählung der öffentlichen Einrichtungen 
fehlt die Kirche mit Ihrem Angebot an alle Altersgrup-
pen. 
Keine Kirche benötigt
Es benötigt keine Kirche in dem neuen Quartier. Es 
gibt in Ehrenfeld oder Braunsfeld genügend Kirchen 
und deren Einrichtungen die weder genutzt noch 
adäquat instand gehalten werden. Dies wird auch 
in Zukunft nicht der Fall sein, daher kann schon aus 
Versiegelungs-Ersparnis-Gründen auf eine Kirche 
verzichtet werden.
ÖPNV
Finde die Einbindung des ÖPNV gut.
Grüne Brücke/ Bank: Akzent für attraktive Grünver -
bindung
Sehr gut ist die deutlich erkennbare GRÜNVERBIN -
DUNG über die „Grüne Bank“ zur neu zu erschließen-
den Grünfläche! ...nun sollte diese Verbindnung noch 
ebenso „attriktiv=grün“ bis zur Oskar-Jäger-Strasse 
weitergeführt werden
Dachgärten
Bitte Dachgärten für die Bewohner, aber auch von 
außen zugängliche Dachterrassen (mit vorangeleg-
ter Begrünungsmöglichkeit) für Restaurants.
 
Wohnungen im Industriegebiet
Die Entwürfe sind sehr ansprechend. Das Konzept 
mit der Energiegewinnung ist sehr gut . Ich hoffe nur 
dass vor Baubeginn ein gründliches Bodengutachten 
erstellt wird , weil dort bestimmt auch Fässer verbud-
delt worden sind. Die Frage ist nur ob man wirklich 
nicht in einem Industrie Gebiet wohnen möchte. 
Zur Zeit ist der Boden Richtpreis 200 €. Das Grund -
stück wird nach Erschließung wahrscheinlich wie die 
angrenzenden Grundstücke 1500 €/qm kosten. 
Also bei dem Baupreisen und den Richtlinien wird 
wahrscheinlich der Quadratmeter 5000 € .
Für die Planung sollte man entlang des Bahnschie -
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Nutzungen
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Seite   38Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
dere Dachformen als nur Flachdächer?
Können die Flachdächer der Schule und Turnhalle für 
Sportplätze genutzt werden?
Wäre eine Wasserfläche im Quartierspark denkbar?
Der „Grüne Balkon“ ist eine schöne Idee!
Kommentare zum Beitrag: 
Gute Hinweise - sich mehr trauen
Viele gute Hinweise die ich teile. Gutes Konzept, es 
fehlt an Spannung in den Blöcken. Selbstbewusstere 
Identität des Quartiers wäre gut.
Hochpunkte als Gesten sind gut geplant, gerade am 
Anfang und Ende der neuen Radtrasse. Das gefällt 
mir am besten bei diesem Entwurf.
Was macht das ‚Höhenkonzept für die Innere Stadt‘
Nach einer Auftaktveranstaltung ist das „Höhenkon-
zept für die Innere Stadt“ (= bis zum Äußeren Grün -
gürtel in der Bearbeitung durch die Verwaltung „ver-
schwunden“ . Wann wird der Entwurf des Konzeptes 
in den betroffenen Stadtteilen und mit den dortigen 
Initiativen diskutiert?
Hochhäuser/Hochpunkte
„Hochhaus“ empfinde ich immer als einen etwas 
schwammigen Begriff.
Ich finde nicht, dass man hier von „sehr hohen Hoch-
häusern“ reden kann. Das ist doch höhenmäßig für 
eine zentrale Großstadtlage noch alles mehr als an -
gemessen.
Wir sollten beim Städtebau m.M.n. viel mehr dar -
auf achten, der Zersiedelung des Umlands etwas 
entgegenzustellen und ausreichend Wohn- und Ar -
beitsflächen, für alle, die es wollen, in den Städten 
bereitstellen. Höhere Gebäude und eine bessere Flä -
chenausnutzung sind eine Lösung für diese Proble -
me.
Ich stimme aber vollkommen zu, dass hoch Bau -
en noch lange keinen guten Städtebau ausmacht. 
Gerade bei den dominanteren Gebäuden müssen 
das wird noch viel teurer
Vor dem Verkauf war der Boden Richtpreis 200 €. Das 
Grundstück wurde bereits zu einem vielfachen dieses 
Richtpreises gekauft.
Ateliers = gute Idee für die Freifläche im Westen
Auch wenn ich den Entwurf eher ablehne, gefällt mir 
die Idee zur Belebung der Freifläche im Westen: Dort 
wird der Gelände-Einschnitt der bisherigen Werks-
bahntrasse zu einem kleinen Platz geweitet, an dem 
sich Ateliers befinden. Diese Idee könnte auch von 
den anderen Wettbewerbsentwürfen bei der weite -
ren Berarbeitung aufgegriffen werden, um die Freif -
läche zu beleben. Sonst entsteht dort abends und 
nachts womöglich ein Raum ohne soziale Kontrolle.
Verschiedene Anregungen
Dem Architekturentwurf für den abgestuften Hoch-
punkt am Quartierspark muss eine besondere Auf-
merksamkeit zukommen. Bei der angedachten Kuba-
tur besteht die Gefahr, dass das Gebäude wie ein aus 
der Zeit gefallener Entwurf des Modernismus wirkt.
Insgesamt gefällt mir die Platzanordnung bei den an-
deren Entwürfen etwas besser. Hier fehlt es ein wenig 
an städtischen Plätzen in der Mitte des Quartiers, die 
von Gebäuden umgeben sind und Platz für Außen -
gastro oder Wochenmärkte bieten.
Die beiden Hochpunkte an der Bahntrasse wirken 
gut platziert. Vielleicht noch ein weiterer etwa mittig 
dazwischen?
Abgesehen von den Hochpunkten wirkt die Bebau-
ung ein bisschen wie auf einer Höhe abgeschnitten. 
Vielleicht noch etwas mehr Höhenvariation bzw. an -
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Sonstiges / Verschiedenes
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Seite   39Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Architektur und Fassadengestaltung besonders im 
Vordergrund stehen. Das kann durch individuelle Ar-
chitektenwettbewerbe erreicht werden.
 
Kirchen sind wichtig
Auch in diesem Entwurf fehlt mir eine Fläche für die 
Kirche und die damit verbundenen sozialen Einrich -
tungen wie Kindergarten, Familientreff, Jugendtreff, 
Anlaufstelle für sozial Schwache. Kirchen sind tradi -
tionell der mittelpunkt einer Gemeinde bzw. Quar -
tiers. Frühere Städteplaner wussten das. Oder warum 
sind die Stadtquatiere entlang der Ringstraßen in 
Köln so beliebt? Weil es organische Strukturen gibte, 
die den Menschen Orientierung geben. Auch und ge-
rade in diesen Zeiten ist beides wichtig.
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Seite   40Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
TELEINTERNETCAFE
TREIBHAUS LANDSCHAFTSARCHITEKTUR

Seite   41Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Mir gefällt die Idee einer sehr starken Mischung von 
Wohnen und arbeiten, wie es in Ehrenfeld an vielen 
Stellen schon heute praktiziert wird 
Dezentrale Mobilität 
Mir gefällt die Idee das Viertel autofrei zu gestalten 
und nur Zufahrt für Feuerwehr und Co zu gestatten.
Kommentare zum Beitrag: 
Leitidee ist gut
Finde die Leitidee - Liebe deinen Bestand gut umge -
setzt. Von allen Entwürfen finde ich diesen Beitrag 
mit Abstand am besten. Der Städtebau ist hier am 
„spannensten“ . Der große Park und die hineinragen-
den Blöcke gefällen mir gut, so dass der Umfang des 
Parks groß ausfällt.
Gute Ansätze zur Erschließung, eintönige Blockrand-
bebauung
Die Grundstruktur der Erschließung gefällt mir: Gro -
ße Teile des Areals können so frei vom Autoverkehr 
gehalten werden und sind dennoch gut erschloßen. 
Die Bebauungsstruktur mag effizient sein, ist jedoch 
auch wahnsinnig eintönig. Ich mag einfach nicht 
noch das drölfzigste Neubauquartier sehen, dass na -
hezu vollständig aus Blockrandbebauung besteht. 
Wie „spannend“ so etwas in der Realität ist, zeigen 
das Ehrenveedel oder andere Neubauquatiere in 
Kalk, Ossendorf usw. zur Genüge. Hier finde ich Ent -
wurf 1 (Urban Agency et al.) deutlich attraktiver. 
Die Erklärung für die sehr starke städtebauliche Kurve
Die städtebauliche Geste der „Kurve“ welche eine 
sehr starke Auswirkung auf die Baukörper und die 
Grundrisse hat erklärt sich mir nicht. Vorallem weil 
diese zur „Bahnbegleitung“ wird...für mich eine zu 
große Geste ins Leere.
Kommentare zum Beitrag: 
Städtebauliche Geste mit Endpunkt 
Ich kann diesen Beitrag nur unterstützen, im Prinzip 
finde ich die städtebauliche Geste, welche an die al -
ten bestehenden Gleise erinnert eine gute Idee und 
könnte auch mit gestaltenden landschaftsarchitekto-
nischen Elementen (Sitzbänken, Historie der Gleise 
sichtbar machen) weiter gespinnt werden. 
Jedoch fände ich auch einen Endpunkt/Zielpunkt 
worauf die „Kurve“ zuläuft, mit entsprechender öf -
fentlicher Nutzung und interessantem Gebäude für 
die städtebauliche Gesamtwirkung sinnvoll.
Guter Städtebau, noch spannungsvoller
Der Entwurf hat viel Potenzial. Bei der Detaillierung 
sollte noch mehr Identität und Spannung entstehen. 
Blöcke sind gut gewählt, Besonderheiten rausarbei-
ten.
Das Werksveedel steht etwas zurück. Sollte städte -
baulich mit dem Platz mehr betont werden. Beson -
derer Hochpunkt als Dreiklang mit Kugel und Uhren-
haus?
Planung an S-Bahn überzeugt noch nicht. Eigenstän-
digere Planung, mehr Höhe oder besonderer Stadt -
baustein
Gute Ehrenfelder Mischung
Städtebauliche Gestaltung
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Verkehr und Mobilität
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Seite   42Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Tiefgaragen ausreichend dimensioniert können viel, 
aber sie können nicht den ganzen Verkehr aufneh -
men. Es fehlen ausreichend Parkraum für PKW und 
LKW damit der Wocheneinkauf realisiert werden 
kann, Wasserkästen mit Glasflaschen nicht zur Qual 
werden. Paketdienste, Möbelspediteure, Handerwer-
ker fahren nicht in die Tiefgarage, wenn sie zum Kun-
den fahren. Lastenfahrräder sind hier keine Option. 
Es muß ausreichend Stellplätze wohnungsnah ge -
ben, damit die Bewohner versorgt werden können. 
Auch Elektroautos brauchen Parkraum.
Parkanlage 
Ich fände es gut, wenn der Park bis zur Widdersdor -
fer Straße reichen würde. Das Jugendzentrum ließe 
sich bestimmt noch in den sehr gut positionierten 
Schulkomplex integrieren. Dort könnten die Jugend-
lichen nach Schulschluss die Sporthalle nutzen. Den 
Kulturbaustein dann als leichtes, geschwungenes 
Gebaüde in den Park einfügen. Die Mobilitätsstation 
in das linke oder rechte Gebäude daneben aufneh -
men. Der Blick von der Widdersdorfer Straße auf das 
schöne Uhrenhaus, sollte zumindest teilweise freib -
leiben. Südlich der Widdersdorfer Straße könnte der 
Park dann irgendwann weitergeführt werden, denn 
auch dort schreit die Umgebung nach einer städte -
baulichen Neuordnung.
 
Dachgärten
Bitte Dachgärten für die Bewohner, aber auch von 
außen zugängliche Dachterrassen (mit vorangeleg-
ter Begrünungsmöglichkeit) für Restaurants.
 
Stadtplatz hinzufügen 
Mir gefällt die Lage der Schule mit der angedachten 
Dachnutzung für Sportplätze.
Auch die Anzahl der Hochpunkte und die Höhenab -
wicklung an der Ecke Maarweg / Widdersdorfer Str. 
wirkt überzeugend.
Ich würde mir allerdings noch einen städtischen Platz 
für Außengastronomie, Wochenmärkte, o.Ä. wün -
schen.
Kommentare zum Beitrag: 
gut, aber noch deutlicher
Teile den Beitrag. Die Schule könnte aber kompak -
ter sein, zugunsten anderer Flächen. Insgesamt wäre 
noch mehr Klarheit und Spannung wünschenswert, 
auch bei den gut positionierten Hochpunkten und 
den städtischen Plätzen/Akzenten. Hochpunkte: stär-
kere gestalterische Haltung und Höhe.
Radwegenetz 
Sinnvoller Anschluss zum Radweg Richtung Ehren -
feld und Aachener Straße 
Kommentare zum Beitrag: 
leider durch Mercedes Benz nicht mehr möglich
Beim Bau der Mercedes-Vertriebsniederlassung wur -
de leider die für einen Radweg notwendige Fläche 
abgegeben. Ein Radweg wäre nur noch bei vollstän-
diger Aufgabe der Klüttenbahn möglich - dort wäre 
aber eine Straßenbahn-Linie oder ein Schienenbus 
sinnvoll.
Zu wenig Straßenraum und Parkmöglichkeiten
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Nutzungen
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Dokumentation | Online Beteiligung
das Zentrums einer Siedlung war. Diese Zeiten sind 
vorbei. Soziale Einrichtungen werden benötigt. Diese 
müssen aber wie bereits heute zum großen Teil von 
der Stadt gestellt und finanziert werden, da die Kir -
chen ihren Aufgaben nicht nachkommen und dies 
auch absehbar in Zukunft nicht tun wird. Ansonsten 
gibt es schon genug Möglichkeiten katholische und 
oder evangelische Einrichtungen in Ehrenfeld oder 
Braunsfeld aufzusuchen. Der Platz für Kirchen und 
deren Einrichtungen muss bei neuen Quartierspro -
jekten eingespart beziehungsweise sinnvoller ge -
nutzt werden.
Kein Kirchenbedarf
Gerade bei der steigenden Anzahl an Kirchenaustrit -
ten, sowohl in der katholischen wie evangelischen 
Kirche, sehe ich keinen Sinn darin, hier den Neubau 
einer Kirche zu berücksichtigen. Die wenigen inner -
städtischen Flächen sollten unbedingt zielgerichtet 
genutzt und überplant werden. Zudem gibt es mehr 
als genug private Träger, um Themen wie Kitas und 
eine Jugendeinrichtung zu betreiben und zu bewirt -
schaften.
Glaskugel mit Funktion
Natürlich wäre es besser den Platz der Gaskugel für 
eine andere Nutzung vorzusehen und das Relikt ver -
gangener Stadtgaszeiten zu entsorgen. Sollte es aber 
doch stehen bleiben ist eine Nutzung nicht nur sinn-
voll, sondern auch geboten. Als Nutzung käme die 
Speicherung von Wasserstoff in Frage, der mit Hilfe 
der Photovoltaikmodule auf den Dächern der Häu -
ser produziert werden kann. Die Rheinenergie kann 
daraus im Bedarfsfall wieder Strom produzieren. Hier 
bietet sich das Projekt von Rheinenergie und Deutz 
AG an, die vor kurzem in Köln ein Modellprojekt ge -
startet haben. Regionaler und nachhaltiger geht 
Stromherstellung kaum.
Freifläche im Westen aufwerten 
Auf der Freifläche im Westen gibt es keine konkre -
ten Nutzungen und keine Gebäude. Wird man dort 
nachts gerne entlang gehen?
 
Gleistrasse als Spur
Eine interessante Idee ist die Gleistrasse als Spur und 
Freiraum zu behalten. Dazu hat es bereits vor einigen 
Jahren die Idee einer low line linear park (als Anleh-
nung an die High Line in New York) gegeben, um die 
neuen (und alten) Quartiere über diese prägenden 
Trassen für Fußgänger und Radfahrer zu verbinden. 
Diese Korridore bieten sich an, über das Areal hinaus 
verknüpfungen zu schaffen!
Wo kommt die Kirche hin? 
Es fehlt dem Entwurf die organische Mitte. Seit lan -
ger Zeit ist das Zentrum eines Quartiers die Kirche 
und der Marktplatz. Rund um die Kirche können Fa-
milienzentren, Kindergärten, Schulen und Läden für 
den täglichen Bedarf entstehen. Wo die Kirche und 
ihre Einrichtungen ist, bedarf es keiner anderen städ-
tischen Einrichtungen, da die Einwohner versorgt 
werden können. Vielleicht wolen katholische und 
evangelische Kirche auch einen gemeinsamen Kir -
chenraum mit ergänzenden Einrichtungen schaffen. 
Dafür muß Raum vorgesehen werden.
Kommentare zum Beitrag: 
Es bedarf keiner Kirche
Vor langer Zeit war es durchaus so, dass die Kirche 
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Seite   44Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
tigen Stelle. Die vielgepriesene „Ehrenfelder Mi -
schung“ aus vielfältigen Wohn- und Arbeitsräumen, 
Gewerbe, Versorgung, Bildung, Kultur und Sozialem 
bekäme hier endlich eine Chance.
Verschiedenes
Bilanzierung der Grünflächen und Bäume  
Wie viel Grünfläche entsteht (ohne Spiel- und Sport -
flächen)?
Wie viele Bäume müssen laut Entwurf gefällt werden 
und gepflanzt werden (z. B. als Ausgleich für Parkflä -
chen)? Wie viel e von den Bäumen können wirklich 
gepflanzt werden?
Antwort der Moderation: 
Das sind alles Fragen die in der 2. Phase des Wetteb -
werb und im weiteren Projektablauf beantwortet 
werden.
Kirchen sind gerade in unserer Zeit wichtig
Gerade die steigenden Kirchenaustritte machen es 
notwendig, den Menschen ein Angebot zu machen, 
dass direkt vor der eigenen Haustüre liegt. Warum 
nicht den Versuch machen, dass katholische und 
evangelische Kirche ein gemeinsames Gotteshaus 
bauen und betreiben. Denn eine Kirche kann ebenso 
wie Grünflächen, Marktplätze, Cafe´s ein Ort der Er -
holung und Ruhe sein. Daher ist eine Kirche zielge -
richtet auf die Erlebnisqualität eines Quartiers. Oder 
wollte jemand bestreiten, dass der Kölner Dom nicht 
eine besondere Qualität und Wirkung für unsere 
Stadt hat?
Gleisbogen und Park zeichnen diesen Entwurf be -
sonders aus
Gut:
Der kleinteilige Wechsel der Gebäudehöhen ist wohl-
tuend. 
Den Industriedenkmalen wird angemessener Raum 
gelassen. Die Aufnahme des Gleisbogens ist sehr 
sinnvoll und dokumentiert den industriellen Charak -
ter dieses Geländes. Die kleinen Baufelder lassen eine 
gute Nutzungsmischung und vielfältige Wohnfor -
men zu. Es werden 30 % geförderter Wohnraum so -
wie 20 % für Mietwohnungsbau, Genossenschaften, 
gemeinschaftliche Wohnformen oder Baugruppen 
gleichmäßig über dem Areal verteilt.
Mit nur einer Straße für PKW, zwei Parkhäusern und 
2 Plätzen wird den Fußgängern genügend Raum ge -
lassen. Das Rad-/Fußwegenetz unterquert die Bahn 
nach Norden. Die Grünflächen sind gut bemessen 
und dominant.
Weitere Anregungen:
Die Gaskugel muss sichtbarer nach außen werden.
Das Rad-/Fußwegenetz beschränkt sich auf MBA so -
wie Ideenteil und berücksichtigt die Anschlüsse in 
der Umgebung leider nicht.
Weniger Tiefgaragen, besser Parkhäuser, die später 
umgenutzt werden können. Tiefgaragen sind nicht 
mehr zeitgerecht, können schwer umgenutzt werden 
und behindern die dringend erforderliche Mobilitäts-
wende.
Fazit:
Obwohl Dichte und Geschosshöhen (wie in allen Ent-
würfen) viel zu hoch sind, ist dieser Entwurf zukunfts-
fähig und bietet hinsichtlich Nutzungsmischung, 
Wohnformen, Mobilität und Klima ein gutes Poten -
tial. 
Der Park und die Abbildung des Gleisbogens zeich -
nen diesen Entwurf besonders aus.
Der neue Kulturbaustein rund um das kulturell ge -
nutzte Uhrenhaus mit Jugendtreff liegt an der rich -
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Seite   45Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Kirchen sind zeitgemäß und wertvoll
Kirchen und die damit verbundene Religion sind un -
sere kulturellen Wurzel. Aber auch heute geben sie 
der Hälfte unserer Bürger noch eine spirituelle Hei -
mat. Wer das nicht sieht lebt auf dem „Mond“ . Die 
Kirche bieten im Bereich der Familienangebots eine 
Rundumbetreuung, die sehr viel mit Achtsamkeit, Re-
spekt und moralischen Werten zu tun hat. Also war -
um sollte die Kirchen diese Einrichtungen mit ihrer 
Expertise nicht betreiben. 
Aber die Kirchensteuerzahler entlasten mit ihrem 
kirchlichen Beitrag die Kosten für Schule und Kin-
dergarten. Ohne die Kirchen darf die Stadt Köln die 
Kosten zu 100% stemmen. Aber wir sehen ja, wie 
unsere städtischen Schulen aussehen. Schauen sie 
sichmal kirchliche Einrichtungen an. Dann sehen sie 
den Unterschied. Die Einrichtungen wie Familienzen-
tren, Jugendzentren, Altentreffs, Unterstützung sozi-
al Schwacher, Frauentreffs, tec. werden ausschließlich 
von den Kirchen alleine finanziert. Damit vertreten 
die Kirchen die Interessen aller. Ohne Kirchen wäre 
unser Leben nicht nur in Köln ärmer.
 
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Allgemeine Anregungen 
entwurfsunabhängig
Wasserstoffspeicher
Hochexplosiven Wasserstoff direkt neben einer 
Grundschule zu speichern, finde ich ziemlich ge -
fährlich.
Antwort der Moderation: 
Das wird folgenden Hinweis für die zweite Bear -
beitungsphase erhalten: von dem ausgearbeiteten 
Wasserstoffkonzept sollte Abstand genommen 
werden.
Öffentliche Aussichtsterasse 
Ich komme gerade aus Rotterdam zurück und habe 
da die Kunstsammlung Depot Boijmans Van Beu -
ningen besucht. Der großartige Neubau hat eine 
öffentliche, begrünte und komplett umlaufende 
Dachterrasse auf etwa 40 Metern Höhe, die eine 
tolle Aussicht über die Stadt erlaubt.
Wäre so etwas nicht auch eine Idee für das Ma -
x-Becker-Areal? Es muss ja nicht unbedingt eine 
Kunstsammlung werden, aber insbesondere die 
öffentliche Dachterrasse auf größerer Höhe würde 
sich doch in dieser Lage für schöne Ausblicke über 
Köln anbieten. :)
 Die vorliegenden Anregungen und Bewertungen 
wurden über Karteikarten bei der analogen Aus -
stellung der Entwürfe eingebracht. Die Anmerkun-
gen wurden lediglich redaktionell, falls erforder -
lich, verändert.

Seite   46Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Analoge Ausstellung
Kister scheithauer gross / Rainer Schmidt Land -Kister scheithauer gross / Rainer Schmidt Land -
schaftsarchitektenschaftsarchitekten
GUT GEFÄLLT MIR? 
1. Blockbebauung
2. Energie-„Parkhaus“ (Speicher) 
MIR FEHLT NOCH? 
1. Ehrenfelder Mischung, gewerbliche EG-Nutzung 
2. Kleinteiligere Nutzungsmischung, belebte Nut -
zung in Gebäuden im Osten nach Büroschluss
3. Konkrete Aussage zur Bebauung / Nutzung am 
S-Bahnhof 
WEITERE ANREGUNGEN? 
1. Die Gleisschleife soll Wildnis sein, unversiegelt
2. „Privatheit“ der Innenhöfe ist nicht schön 
cityförster / urbanegestalt cityförster / urbanegestalt 
GUT GEFÄLLT MIR? 
1. Living-Bridge am Luisenviertel; Baufelder für ge -
meinschaftliches Wohnen / Genossenschaften 
Idee der „Bummelmeile
MIR FEHLT NOCH? 
1. Aufbrechen der „Privatheit“ der Innenhöfe 
2. Konkrete Aussage zur Bebauung/ Nutzung am S-
Bahnhof
WEITERE ANREGUNGEN? 
1. Idee der „Low-Line“ ist unrealistisch (nur bei voll-
ständiger Aufgabe der Bahn)
2 Beteiligung der analogen Ausstellung 2 B eteiligung der analogen Ausstellung 
Urban Agency / Nord ArchitectsUrban Agency / Nord Architects
GUT GEÄLLT MIR? 
1. Mobilitätskonzept (insb. begrenzter Zugang für 
PKW) 
2. Kleinteilige Durchwegung; Verzicht auf Tiefgara-
ge = viel Grün zwischen den Häusern sympathi -
sches Geschoss-/ Höhenkonzept, Gebäude am 
Luisenviertel, Fuß-/Radwege parallel zur Wid-
dersdorfer Straße im Süden (Ideenbereich) ist 
gut! Umnutzbares Parkhaus
3. Die Kleinteiligkeit
MIR FEHLT NOCH? 
1. Autozufahrt noch nicht optimal 
2. Platz zum Feiern und Lärm machen
WEITERE ANREGUNGEN? 
1. Spielplatz auf Parkhaus fragwürdig
2. Falls der Gasbehälter entfallen sollte, fehlte eines 
der drei Schlüsselgebäude (urbane Knotenpunk -
te), die wichtig erscheinen
3. Die Gleisschleife soll Wildnis sein, unversiegelt

Seite   47Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Analoge Ausstellung
Teleinternetcafe / treibhaus LandschaftsarchitektenTeleinternetcafe / treibhaus Landschaftsarchitekten
GUT GEFÄLLT MIR? 
1. Städtebauliche Struktur mit Überbaubarkeit
2. Idee Shuttle als Ring, große Bereiche ohne TG-Un-
terbauung, kleinteilige Nutzungsmischung; 
Schallschutz-Glaswände/Balkone 
MIR FEHLT NOCH? 
1. Dachbegrünung, urban Framing
2. Konkrete Aussage zur Bebauung/ Nutzung am S-
Bahnhof 
3. Ideen für Belebung Fuß-Radweg aus Luisenvier -
tel! 
WEITERE ANREGUNGEN?
1. Privatheit der Blockinnenbereiche aufbrechen
ASTOC / club L94 Landschaftsarchitekten ASTOC / club L94 Landschaftsarchitekten 
GUT GEFÄLLT MIR? 
1. Kulturfläche an der Widdersdorfer Straße mit an-
grenzendem Park und Markhalle, Radschnellweg 
2. Der Radschnellweg, Kulturzentrum, Markhalle, 
-angrenzen der freien Grünfläche 
3. Idee Energiespeicherung in Gaskugel (Hz); Ergän-
zungsbau Luisenviertel, weitere Fuß-/Radweg -
trasse parallel zu Widdersdorfer Straße im Süden 
(Ideenbereich) 
MIR FEHLT NOCH? 
1. In allen Projekten Schienenanbindung S-Bahn 
Vorschlag
WEITERE ANREGUNGEN? 
1. 12 stöckige Häuser sind nicht schön 
2. Begrünung der Dächer wie Plan 1047 
3. Aussage zur Nutzungsmischung zu vage! Nur 
dieser Plan trifft konkrete Aussage zur Bebauung 
am S-Bahnhof 
4. Schienenanbindung S-Bahn Vorschlag

Seite   48Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Weitere Anregungen
zungsfrei weiter geführt. An dem Bahndamm 
kann dann eine barrierefreie Rampe auf die Vo -
gelsanger Straße angelegt werden und verbin -
det so zügig und sicher das Max-Becker-Areal mit 
Ehrenfeld und dem Schulezentrum Helios. Dies 
ist möglich trotz des Denkmalschutzes des Bahn-
damms. Am S-Bahnhof Köln Müngersdorf wird 
ebenfalls ein qualitätsvoller Anschluss der Um -
welttrasse geschaffen, der die Straßenbahn-Hal -
testelle auf der „Kiüttenbahn“ mit einbezieht. 
(Siehe Beschluss der BV Lindenthai vom 08.06. 
2022).
2. Schienenverkehr- Straßenbahnverlängerung auf 
der Subbeirather Straße: Sinnvoll wäre für dieses 
Quartier mit der Dichte 3,0, dass es einen hoch-
wertigen Straßenbahnanschluss gibt. Die Hal-
testelle der Straßenbahn auf der „Kiüttenbahn“ 
liegt zu weit weg. Von daher wird von der Stra -
ßenbahn auf der Subbelrathher Straße eine Ver -
längerung über den Gürtel hinaus bis zur Äuße -
ren Kanalstraße. Die Straßenbahn wird dann über 
Äußere Kanalstraße und Maarweg bis zur Eisen-
bahn-Unterführung geführt und erhält dort die 
Endhaltestelle. Damit wird der Alte Güterbahn-
hof ebenso erschlossen wie das Max-BeckerAre -
al. Auf einem großen Abschnitt gab es lange Jah-
re eine Straßenbahnlinie als Umleitung während 
des U-Bahn-Baus.
Gesamtfazit: 
Zwei wirklich innovative Entwürfe mit einem guten 
modernen Mobilitätskonzept und einer städtebauli -
chen Struktur und einer Nutzungsmischung, die der 
Ehrenfelder Vielfalt am nächsten kommt. Doch diese 
sind nicht lnvestorenfreundlich, sondern menschen-
freundlich. Für Bewohner: innen wie für die Nachbar-
schaft.
Die konventionellen Entwürfe von Astoc und Kister 
erfüllen mit ihrer Struktur und dem Hochhäusern 
eher die Wünsche von Investoren und zementieren 
eine Autoverkehrserschließung aus der Vergangen -
heit in die Zukunft.
AllgemeinAllgemein  
Kommentar
Hochpunkte sind Hochhäuser! Es sind in allen Ent -
würfen auch sehr hohe Hochhäuser geplant, die ver -
mutlich durch den Flächenbedarf des Investors bezgl. 
Wohnen und Büros in der Auslobung gefordert wur -
den. Ein Hochhauskonzept für Ehrenfeld und Brauns-
feld muss dringend her, denn die Multiplizierung von 
„Hochpunkten“ ist klimaschädlich und macht noch 
lange keinen guten Städtebau aus.
1. Die Einrichtung eines Shuttles wird umstritten 
sein: Planungszeit, Betreiber, Kosten-/Nutzen -
rechnung. Ohne Shuttle würde der Radweg 
Raum und Qualität gewinnen und auch an den 
engen Stellen grüner werden können. Außerdem 
trennt die Shuttlelinie die für MBA notwenige 
Grünfläche auf dem Gleisgrundstück vom Lui-
senviertel und blockiert den Anschluss an den 
Gleispark, siehe Zielbild.
2. Dieser B-Plan wird eine neue Radwegtrasse aus -
weisen als Ergänzung des Radwegenetzes des 
Rahmenplans Braunsfeld Ehrenfeld Müngersdorf 
auf. Er sollte nach Osten über die Oskar-Jä -
ger-Straße hinweg in die Vogelsanger münden, 
Ehrenfeld mit Helios wäre angeschlossen, eine 
Verlängerung in die Innenstadt wäre möglich, 
siehe Radverkehrskonzept für Köln-Ehrenfeld 
von VIA 2018 im Gelben Netz. Ebenso wäre eine 
Verlängerung über Müngersdorf im Grünen Netz 
in den Westen möglich.
3. Obwohl Dichte und Geschosshöhen in allen 
Entwürfen viel zu hoch sind, sind drei Entwürfe 
zukunftsfähig und bieten hinsichtlich Nutzungs-
mischung, Wohnformen, Mobilität und Klima ein 
gutes Potential.
Kommentar
1. Radverkehrsbrücke: Durch die Hochlage des 
Radwegs an der Bahntrasse wird er mittels einer 
Überführung über die Oskar-Jäger-Straße kreu -
3 Weitere Anregungen (per Mail) 3 W eitere Anregungen (per Mail)

Seite   49Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Weitere Anregungen
das Quartier eine notwendige Größe hat.
2. Zugleich wird viel Freifläche zwischen den Häu-
sern geschaffen, die hoffentlich naturnah gestal -
tet wird. Die Wasserfelder sind aus klimatischen 
Gründen wertvoll. wie überhaupt der Entwurf 
viel von einem klimafreundlichen Quartier hat.
3. Die Lage der Schule mit Sporthalle am Maarweg 
hat somit eine kurze Erschließung von
4. Außen. Sie wirkt aber nach innen.
Besonderes Plus: 
Die gemischten Baufelder beleben das Quartier und 
sorgen für eine Vielfalt. Die Nutzungsmischung ist 
von allen Entwürfen am besten gelöst.
Zum Verkehr:
1. Die Mobilitätspunkte, die am Rande des Quartiers 
liegen (kurze Erschließung durch den MIV) mit 
der Nutzung des Dachs und der Möglichkeit ei-
ner Umnutzung. Damit sind diese Ort flexibel für 
eine weitergehende Mobilitatswende und wer -
den heute einer weiteren Nutzung zugeführt als 
nut Beton für Autoparken. Unterstützt wird das 
Verkehrskonzept durch die Trennung von Auto- 
und Mobilitätsachsen. Sehr wesentlich sind die 
urbanen Knotenpunkte.
2. Es gibt neben der Trasse an der Eisenbahn zwei 
weitere Ost-West- Fahrradverbindungen im Qar -
tier.
Weitergehende Hinweise:
Es gibt ausreichend Abstand zu den denkmalge -
schützten Häusern an der Widdersdorfer Straße.
Was geändert werden muss: 
1. Freistellung des Kugelgasbehälters aus der Blick-
richtung Eisenbahn. Hier stehen IV und VI--hohe 
Gebäude.
2. Der Kugelgasbehälter ist ein Identifikationsmerk-
mal des Quartiers und sollte auch von der Eisen -
bahn sichtbar sein.
3. Beim Lärmschutz entlang der Eisenbahn soll-
ten die Lösung für den Schallschutz nach dem 
Modell der Moselstraße I Eitelwall oder in Jun -
kersdorf beim ehemaligen „Kloster zum Hirten“ 
Urban Agency / Nord ArchitectsUrban Agency / Nord Architects
Teleinternetcafe / treibhaus LandschaftsarchitektenTeleinternetcafe / treibhaus Landschaftsarchitekten
cityförster / urbanegestalt cityförster / urbanegestalt 
Die drei Entwürfe entsprechen durch die veraltete 
Erschließung (MIV auf dem Grundstück überwiegend 
in Tiefgaragen führend) und wegen mangelhafter 
innovativer Mischung der Nutzungen und Wohnfor -
men nicht den Vorgaben des neuentwickelten Ziel-
bildes für die Kölner Weststadt: Fokusraum 1, siehe 
Beschluss StEa am 28.10.2021.
Kister scheithauer gross / Rainer Schmidt Land -Kister scheithauer gross / Rainer Schmidt Land -
schaftsarchitektenschaftsarchitekten
ASTOC / club L94 Landschaftsarchitekten ASTOC / club L94 Landschaftsarchitekten 
Die beiden Entwürfe entsprechen durch die veraltete 
Erschließung (MIV auf dem Grundstück überwiegend 
in Tiefgaragen führend) und wegen mangelhafter 
innovativer Mischung der Nutzungen und Wohnfor -
men nicht den Vorgaben des neuentwickelten Ziel-
bildes für die Kölner Weststadt: Fokusraum 1, siehe 
Beschluss StEa am 28.10.2021.
Die Überarbeitung der 5 Entwürfe wird deren Qua -
litäten verbessern und sich den in der Bürgerbeteili -
gung geäußerten Zielen sicher nähern und das Ziel -
bild mit Leben erfüllen.
Danach gilt es, die Umsetzung in einen präzisen B-
Plan detailliert vorzubereiten und auch die erforder -
lichen Städtebaulichen Verträge rechtssicher zu for -
mulieren.
Es darf nicht sein, dass gute städtebauliche Entwürfe 
im B-Plan und in den folgenden Bauantragsplänen 
dermaßen geglättet und verwässert werden wie im 
Verfahren Güterbahnhof Ehrenfeld. Auch in der Um -
setzung muss das Zielbild beachtet und verwirklicht 
werden
Urban Agency / Nord ArchitectsUrban Agency / Nord Architects
Was gefällt: 
1. Der Kugelgasbehälter als Ausgangpunkt für eine 
Grünanlage, die das Gebiet durchzieht und für

Seite   50Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Weitere Anregungen
6. Die Lösung für den Schallschutz an der Eisen -
bahn nach dem Modell der Moselstraße Eitelwall 
oder in Junkersdorf beim ehemaligen „Kloster 
zum Hirten“ an der Aachener Straße. Leider feh -
len weitere Querungen für den Radverkehr in 
Ost-West-Richtung für die innere Verbindung 
und äußere Anbindung.
Verkehr
Sinnvoll sind die multifunktionalen Orte für das 
Quartiersparken, deren Lage auch gut gewählt wur -
de. Die Haupterschließung wird über die Straße der 
Gleisrundung geschaffen.
Fazit:  
Ein guter Entwurf der Potential hat und durch den 
Gleisbogen besticht. Für mich Platz Nummer 2.
cityförster / urbanegestalt cityförster / urbanegestalt 
Was gefällt: Was gefällt: 
1. Der Gaskugelbehälter, wie die zwei freistehenden 
denkmalgeschützten Häuser an der Widdersdor-
fer Straße wird geachtet.
2. Der Marktplatz am Uhrenhaus ist eine gute Idee.
Was fehlt: 
Verkehr mit Minuspunkten: 
3. Nur 1/3 des Autoverkehrs wird über die Mobili-
tätshubs abgewickelt, der größere Anteil über 
Tiefgaragen. Dies ist nicht mehr angemessen für 
eine moderne Mobilität.
4. Zudem hat der Mobilitätshub eine tote Erdge -
schosszone, da weder die Fahrradgarage noch 
der Nahversarger für spannende Fensterfronten 
sorgen, sondern eher tote Flächen sind.
Falscher Standort für die Schule 
5. Direkt an der Kreuzung Widdersdorfer Straße/ 
Maarweg angeordnet, erhält sie von zwei Seiten 
Autolärm. Wie sollen da bei geöffnetem Fenster 
gelernt werden. (Das war an vielen Schulen wäh-
rend der Pandemie ein Problem- siehe Elisabeth 
von Thüringen-Gymnasium.)
Städtebau: 
6. normalem Entwurf, bei den Gewerbehöfen feh -
an der Aachener Straße aufgegriffen werden
Fazit: 
Dieser Entwurf hat den Platz 1 verdient, wenn zum 
Kugelgasbehälter weitere Sichtachsen geschaffen 
werden. Zudem können die BlöckeamEisenbahn -
damm mit Glasbrücken verbunden werden als Lärm-
schutz (wie in Junkersdorf Kloster Aachener Straße)
Teleinternetcafe / treibhaus LandschaftsarchitektenTeleinternetcafe / treibhaus Landschaftsarchitekten
Guter Ansatz 
1. Der Kugelgasbehälter als Ausgangpunkt für eine 
Grünanlage, die das Gebiet durchzieht und für 
das Quartier eine notwendige Größe hat. Zu-
gleich wird viel Freifläche zwischen den Häusern 
geschaffen, die hoffentlich naturnah gestaltet 
wird.
2. Die Leitidee der „Liebe zum Bestand“ ist hervor -
zuheben, dadurch entsteht kein „gesichtsloses 
Neubauquartier‘‘ . Dies ist auch am würdigen Ab-
stand zu den denkmalgeschützten Häusern (Pri -
vatbesitz) an der Widdersdorfer Straße zu bemer-
ken. 
3. Einen Grünen Teil von Ehrenfeld zu schaffen, ist 
ein weiteres gutes Leitbild. 
4. Der städtebauliche Entwurf nach dem histori -
schen Gleisbogen anzulegen, hat Charme und 
ist ein Alleinstellungsmerkmal So wird der große 
Stadtraum unter. Die damit einhergehende Dich-
te wird gut gelöst, indem kleinteilige Zuschnitte 
gewählt werden. Dies ist notwendig, um auch 
Angebote für Baugruppen zu schaffen. Am Ran -
de sind dann 10-stöckige Häuser vorgesehen, um 
entsprechend den Wohnraum zu schaffen.
5. Der Schulstandort hat ein schwerwiegendes 
Problem. boch die dargestellte Offenheit des 
Schulraums muss bezweifelt werden (siehe He -
liosschule oder Schulzentrum Weiden). Deren Si-
cherheitsanforderungen verlangen eine bauliche 
Abgrenzung. Somit würde ein großer Raum im 
Quartier abgeschottet und undurchlässig

Seite   51Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Weitere Anregungen
Fazit: Mehr Mängel als positive Punkte, eine rück -
wärtsgewandte Autoerschließung und kein innova-
tiver Städtebau.
ASTOC / club L94 Landschaftsarchitekten 
Was gefällt: 
der Glaskugelbehälter ist freigestellt und hat 
viele Blickachsen. Die Kombination mit dem 
Umspannwerk bietet räumliche Chancen.  
Was fehlt: 
Verkehr: großer Minuspunkt
1. Durch die Schlaufenerschließung mit 6 (!) Tief-
garagen ist es ein Autoquartier und somit nicht 
mehr zeitgemäß.
2. Die als „Grüne Grachten“ bezeichneten Achsen 
sind Alleen und haben gar kein Wasser. Warum 
werden sie dann nicht beim richtigen Namen be-
nannt: Grüne Alleen?
Städtebau: großer Minuspunkt
3. Die Struktur mit 4 großen Quartieren erleichtert 
die Orientierung, ist aber sonst konventionell 
und entspricht überhaupt nicht dem Ehrenfelder 
klein-klein. Wie sollen in diesen großen Blöcken 
Vielfalt & Leben einziehen.
Hochhausbau: 
4. Es wird sehr hochgeschossig gebaut bis zu 12 
Stockwerke, 1 Gebäude mit 15 Stockwerken. So 
werden zwar Freiräume geschaffen, doch ist es 
der Wert für den Quartierscharakter?
Fazit: Neben einer konservativen Stadtstruktur sind 
die Hochhäuser störend. Zudem ist die Autoerschlie-
ßung ein Relikt der 1980er Jahre.
KugelgasbehälterKugelgasbehälter
Zwischenpräsentation Ergebnisse Wettbewerb Max-
Becker-Areal
Sehr geehrte Damen und Herren,
„Der Kugelgasbehälter in Köln-Ehrenfeld ist ein -
schließlich Fundament und umgebender Freifläche 
len die Höhenangaben, um zu bewerten, ob die 
Höhe den Gaskugelbehälter stört.
7. Wir haben zwei Achsen eine Grünachse und eine 
Steinachse. Letztere ist unter Klimagesichtspunk-
ten nicht zu empfehlen. 
Fazit: Der Städtebau + Nutzungsmischung ist nicht so 
überzeugend dass die Nachteile von Autoverkehrser-
schließung und Steinachse ausgeglichenwerden.
Kister scheithauer gross / Rainer Schmidt Land -Kister scheithauer gross / Rainer Schmidt Land -
schaftsarchitektenschaftsarchitekten
Was gefällt: 
Es werden 3,5 ha Grün geschaffen - der Preis dafür 
ist eine massive Hochhausbebauung mit XV und 
VIII- stöckigen Gebäuden. Das ist ein Minuspunkt, da 
nicht Ehrenfeldtypisch.
Was fehlt: 
Städtebau: 
1. Es werden große Blockstrukturen geschaffen, 
auch dies ist nicht typisch für Ehrenfeld. Eine Vier-
telslebendigkeit ist damit schwer zu erreichen
2. Das Strukturelement - die sogenannte Diagona -
le - ist ein Euphemismus. Sie hat nur Wirkung in 
einem kleinen Raum und hier ist es eine Spielerei 
und überflüssig. Für das gesamte Max-Becker-A -
real ist diese Diagonale wirkungslos.
3. Die denkmalgeschützten Häuser an der Wid -
dersdorfer Straße erhalten mit V Stockwerken zu 
hohe Häuser in direkter Nachbarschaft.
4. Das denkmalgeschützte Uhrenhaus wird mit VI + 
VII + IV Gebäuden zugebaut und verliert somit an 
Bedeutung und Wert.
Nutzungsmischung:
5. sehr traditionell. Als Kulturbausteine werden 
Schule + Kita bezeichnet - ein interessanter Kul -
turbegriff. Doch Orte für Kultur fehlen.
Auto-Verkehr: 
6. Unter jedem Block ist eine Tiefgarage mit ent -
sprechenden Zufahrten im Quartier. Dies ist kei -
ne zeitgemäße Mobilität und die Autos stören im 
Quartier.

Seite   52Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Weitere Anregungen
im beschriebenen Umfang ein Baudenkmal gemäß 
§2 DSchG NRW. Er ist bedeutend für die Geschichte 
des Menschen, für Städte und Siedlungen und für die 
Entwicklung der Arbeitsverhältnisse. Seine Erhaltung 
und Nutzung liegen aus wissenschaftlichen Gründen 
– hier: technikhistorischen und ortsgeschichtlichen 
Gründen – im öffentlichen Interesse“ . (Gutachterliche 
Stellungnahme des LVR-ADR vom 10.03.2022)
Dieser Auffassung haben sich alle fünf Planungsbüros 
im Wettbewerb angeschlossen. Ein überzeugendes 
Ergebnis, dass der Kugelgasbehälter auch städtebau-
lich hervorragend integriert werden kann.
Die Planungsbüros haben den Kugelgasbehälter als 
Identifikationsmerkmal für das Quartier erkannt und 
ihn so in die Planungen übernommen.
Weiterhin ist in allen Entwürfen der Kugelgasbehälter 
der Ausgangspunkt für eine Grünanlage in Ehrenfeld 
gewählt worden, die bis zum denkmalgeschützten 
Uhrenhaus reicht.
Die Auffassung der BI Kugelgasbehälter, von Teilen 
der Politik und vom Rahmenplanungsbeirat wurde 
bestätigt. Nun ist es an der Zeit, dass Verwaltung und 
Investor diese einmalige Chance ergreifen und sich auch 
für den Erhalt des
Kugelgasbehälters aussprechen. Als „Landmarke“ für das 
Quartier, Ehrenfeld und die Stadt Köln.
In einigen Entwürfen müssen noch die Blickachsen von 
Osten und Nordosten (Eisenbahn) überarbeitet werden, 
da hier die Höhe der Baukörper die freie Sicht auf den Ku-
gelgasbehälter verhindert.
Kommentare zum Beitrag: 
Es handelt sich bei der Einschätzung des LVR-ADR um 
eine vorläufige gutachterliche Stellungnahme, die im 
Rahmen der Benehmensherstellung seitens des LVR ab -
gegeben wurde. Für den Kugelgasspeicher am Maarweg 
wurde bislang kein Denkmalschutz festgestellt oder in die 
Denkmalliste eingetragen. Die Untere Denkmalbehörde 
der Stadt Köln ist die bescheidende Stelle und der Auffas-
sung, den Kugelgasbehälter nicht unter Denkmalschutz 
zu stellen. Es handelt sich um ein laufendes Verfahren, das 
noch nicht abgeschlossen ist. Daher ist weiterhin durch 
die Teams in Varianten zu planen.

Anlage 4 Protokoll Preisgericht

33183 Zeichen

Wettbewerb MAX BECKER-AREAL | PĀN in Köln Ehrenfeld 
Preisgerichtssitzung Phase 2 
1 
Preisgerichtssitzung Phase 2 
PROTOKOLL 
Datum: Dienstag, der 18.10.2022, 13:15 Uhr - 20:30 Uhr 
Ort: Balloni Hallen, Ehrenfeldgürtel 88-94, 50823 Köln 
Begrüßung 
Zu Beginn der Sitzung begrüßen Herr Greitemann, Stadt Köln, Herr Küppers, PANDION AG, 
und Frau Fabry, RheinEnergie AG alle Anwesenden. Sie unterstreichen die besondere Be-
deutung der Entwicklung auf dem Max Becker-Areal für den Stadtteil Köln-Ehrenfeld, aber 
auch für die Versorgungssicherheit der Stadt Köln. Die Versorgungssicherheit hat aus Sicht 
der RheinEnergie die höchste Priorität. Frau Fabry führt aus, dass nach Abschluss des 
Wettbewerbsverfahrens aufgrund der aktuell angespannten Lage  auf dem Energiemarkt 
und mit Blick auf die zeitliche Entwicklung des Grundstücks der RheinEnergie, noch einmal 
geprüft werden muss. Alle drei freuen sich auf die detailliert ausgearbeiteten Wettbe-
werbsbeiträge, eine zielführende Diskussion und konstruktive Zusammenarbeit.  
Konstituierung des Preisgerichtes 
Frau Schlottbom begrüßt alle Anwesenden im Namen vo n ISR Innovative Stadt - und 
Raumplanung GmbH herzlich und stellt die Vollständigkeit des Preisgerichtes fest.  
Herr Franken wird, wie auch in der ersten Sitzung,  von Herrn Kowalczyk vertreten. Frau 
Prof. Reichle ist nicht anwesend und wird von Frau Escher vertreten.  Das Stimmrecht von 
Frau Fabry wird ab 19:20 Uhr an Herrn Röhrig übergeben , der die gesamte Sitzung anwe-
send war. Insgesamt sind 20 stimmberechtigte Mitglieder des Preisgerichtes anwesend  
(siehe Anwesenheitsliste im Anhang). 
Frau Schlottbom weist auf die 20 Abstimmungskarten für die stimmberechtigten Mitglie-
der des Preisgerichtes hin.  
Der Vorsitzende übernimmt anschließend die Leitung der Sitzung. Herr Prof. Molestina 
weist darauf hin, dass die Diskussion vertraulich zu behandeln ist. Er fasst in einem kurzen 
Überblick den bisherigen Ablauf des Verfahrens, den Beteiligungsprozess der Öffentlich-
keit sowie die besonderen inhaltlichen Schwerpunkte der Wettbewerbsaufgabe zusam-
men.  
Bericht der Vorprüfung 
Frau Schlottbom berichtet, dass 5 bewertbare Arbeiten fristgerecht eingegangen sind. Die 
Vorprüfung wurde durchgeführt durch ISR Innovative Stadt - und Rau mplanung GmbH, 
PANDION, RheinEnergie, moderne Stadt und die Unterstützung durch die Fachämter der 
Stadt Köln sowie weitere Berater*innen. Die Vorprüfung hat ihre Ergebnisse in einem Vor-
prüfbericht zusammengefasst, der allen Beteiligten vorliegt. 
Der Vorsi tzende stellt fest, dass alle Arbeiten formal zugelassen sind und erläutert an-
schließend die Vorgehensweise. 
Anlage 4

Wettbewerb MAX BECKER-AREAL | PĀN in Köln Ehrenfeld 
Preisgerichtssitzung Phase 2 
2 
 
 
 
 
Rundgänge 
Zuerst findet ein Informationsrundgang statt, bei dem Verständnisfragen gestellt werden 
können. Danach wird mit den Wertungsrundgängen begonnen. Im ersten Wertungsrund-
gang können Wettbewerbsbeiträge nur einstimmig ausgeschlossen werden.  In den da-
rauffolgenden Wertungsrundgängen kann mehrheitlich beschlossen werden. 
 
Informationsrundgang 
Im Rahmen des Informationsrundgangs werden die 5 Präsentationsvideos der Entwurfs-
verfasser*innen, die in der öffentlichen Abschlusspräsentation aufgezeichnet wurden, ab-
gespielt und von Frau Schlottbom und Frau Linke durch den Bericht der Vorprüfung er-
gänzt. Im Anschluss werden die Ergebnisse der Beteilig ungsformate in einer kurzen, ob-
jektiven Zusammenfassung von Frau Beden vorgestellt. 
 
1. Wertungsrundgang 
Aufgrund der hohen Qualität aller Arbeiten, scheidet kein Beitrag im ersten Wertungsrund-
gang aus. 
 
2. Wertungsrundgang / Engere Wahl  
In einem umfassenden 2.  Wertungsrundgang diskutieren die Anwesenden eingehend 
über die Arbeiten, die Besonderheit en der jeweiligen Konzept e und wägen die Vor - und 
Nachteile der Entwürfe ab. Es werden die folgenden Beurteilungstexte formuliert. Im An-
schluss stimmt das Preisgericht über die engere Auswahl für die mit Preisen zu würdigen-
den Beiträge ab.   
 
 
Urban Agency | NORD  
Der Entwurfsansatz der Verfassenden eines "Ehrenfelder Remix" wird anerkannt und er-
fährt im Preisgericht besondere Würdigung; der Leitgedanke ist nachvollziehbar. 
 
In nicht unerheblichem Maße werden kleinteilig vermarktbare Wohn- und Gewerbestruk-
turen vorgeschlagen, welche eine ebenso kleinteilige Vermarktung erlauben und fördern 
können und eine starke Alternative zu gängigen Blockstrukturen darstellen. 
 
Besonders ins Auge fällt hierbei der für ein "Wohnlabor" ausgewiesene Bereich, der die 
Intention der Verfassenden, ein Experimentierfeld mit hohem Innovationscharakter auszu-
weisen, am deutlichsten hervortreten lässt.  Dieser Experimentier -Baustein inmitten der 
Gesamtentwicklung wird kontrovers diskutiert. 
 
Diese lockere Bebauung erscheint allerdings in Summe eher fragwürdig, birgt sie doch 
nicht unerhebliche Nachteile. So entsteht eine große Anzahl von Gebäudeeinheiten, wel-
che von öffentlichen Flächen umspült werden , die im Widerspruch zu der sonst vorge-
schlagenen eher geschlossenen Blockbebauung steht. 
 
Die Orientierung im Quartier wird durch den Mix aus offener und geschlossener Bebauung 
als schwierig erachtet, wenngleich die 'Zwischenräume' von hoher Qualität erscheinen.

Wettbewerb MAX BECKER-AREAL | PĀN in Köln Ehrenfeld 
Preisgerichtssitzung Phase 2 
3 
 
Der großzügig angelegte Grünraum wird gewürdigt, ist allerdings programmatisch über-
frachtet; eine stärkere räumliche Fassung wäre zudem wünschenswert. 
 
Der Entwurf bietet zu viele Gewerbeflächen an, was auf Kosten der Wohnflächen geht. Die 
Wohnraumnachfrage kann auf diese Weise leider nicht gelöst werden. 
 
Der Standort der Schule ist an dem ohnehin verkehrlich belasteten Knotenpunkt bedenk-
lich. 
 
Die vielen interessanten und innovativen Ansätze der Arbeit fügen sich leider in Summe 
nicht zu einem in sich konsequenten und stimmigen Entwurf. 
 
Abstimmung: Mit 2:18 Stimmen verbleibt die Arbeit nicht in der engeren Auswahl. 
 
 
 
 
 
kister scheithauer gross | Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten 
Der Entwurf setzt auf die städtebauliche Trennung der Hauptnutzungen Wohnen und Ge-
werbe, wodurch zwei Viertel mit zentralem Grünraum und der erhaltenen Gaskugel als 
Identitätsstifter entstehen. Der Stadtraum wird kl ar gegliedert in private Wohnhöfe und 
öffentliche Straßenräume. Die Dachlandschaft mit überwiegend gleichen Dachabschlüs-
sen und vereinzelten Hochpunkten wirkt ruhig, ist aber wenig abwechslungsreich. 
 
Die großzügigen und leicht geöffneten Blöcke des Wohnquartiers ermöglichen zusätzli-
che Blickbeziehungen in das Quartier. Die Gro ßzügigkeit in den Blöcken führt jedoch zu 
einem verhältnismäßig kleinen, stark mit Nutzungen belegten Parkraum im Planungsperi-
meter, welcher mit großer Geste im Ideenteil entlan g der Bahngleise fortgeführt, jedoch 
funktional durch den langgezogenen Baukörper des Umspannwerks und die dahinterlie-
gende Unterführung am Maarweg abgehängt wird.  
 
Die abwechslungsreiche Stadtsilhouette zur Bahn, ebenso die als Auftakt zum Quartier 
platzierte Schule an der Widdersdorfer Straße werden sehr positiv gewürdigt. Ebenso 
wirkt der Kulturplatz im Norden gut proportioniert und verspricht ein funktionierender

Wettbewerb MAX BECKER-AREAL | PĀN in Köln Ehrenfeld 
Preisgerichtssitzung Phase 2 
4 
 
städtischer Begegnungsort zu werden. Das hier vorgesehene Brückenbauwerk wird als 
Überschlag und verbindendes Element Richtung Norden wertgeschätzt, jedoch wird die 
Verbindungsqualität, Funktionsfähigkeit und Frequentierung aufgrund der zu überbrü-
ckenden Höhen hinterfragt. 
 
Die nördliche, geknickte Straße am Kulturplatz leitet den Blick geschic kt zum Gaskugel-
behälter und verknüpft die grüne Mitte des Quartiers gut mit dem Kulturplatz und den, im 
Ideenteil vorgesehenen weiteren Stadtquartieren. 
 
Die Aneinanderreihung kleinerer Stadtplätze vom Kulturplatz im Norden als Überschlag 
zur Nachbarbebauu ng über den Marktplatz, hin zum Quartierstreff am Uhrenhaus er-
scheint abwechslungsreich und spannungsvoll. Durch die Anordnung der Zufahrtsrampe 
zur Tiefgarage auf dem Marktplatz wird dessen Qualität jedoch stark beeinträchtigt. 
 
Die Tiefgarage wird vornehmlich unterhalb der Strassenebene vorgesehen, um die Hofin-
nenbereiche von Untergeschossen frei zu halten. Das Konzept erscheint durchdacht, den-
noch werden infrastrukturelle Zwänge für die weitere Quartiersplanung kontrovers disku-
tiert, so dass es in Gänze nicht überzeugen kann.  
 
In diesem Entwurf sind sehr viele Dinge richtig gemacht, dennoch spiegelt sich eine eher 
klassische städtebauliche Handschrift wider, die als Konzept für ein bunt durchmischtes, 
lebendiges und urbanes Zukunftsquartier nicht komplett überzeugt. 
 
Abstimmung: Mit 1:19 Stimmen verbleibt die Arbeit nicht in der engeren Auswahl.

Wettbewerb MAX BECKER-AREAL | PĀN in Köln Ehrenfeld 
Preisgerichtssitzung Phase 2 
5 
 
Cityförster | urbanegestalt  
Die übergeordnete Leitidee basiert auf dem Motiv „Ehrenfeld weiterbauen“ und entwickelt 
für das Areal Max Becker eine Struktur, die von der bestehenden interessanten Mischung 
aus Wohnen, Gewerbe, Arbeiten, Kunst, Kultur in Ehrenfeld inspiriert wird, diese aufnimmt, 
interpretiert, für die Aufgabe transformiert und in einem schlüssigen Gesamtkonzept mün-
den lässt. 
 
Das Projekt zeichnet sich durch zwei konzeptionelle Themen aus, zum einen der das Areal 
vernetzende differenzierte Grünraum und zum anderen die kleine, urban gestaltete Fla-
niermeile/Bummelmeile. Es gelingt die „Bummelmeile“ mit den intendierten lebendigen 
Erdgeschossnutzungen klammerartig über zwei Plätze (Uhrenplatz und Inselplatz) ge-
schickt und räumlich spannungsvoll mit den Grünräumen zu verweben, wodurch im Zent-
rum des Areals vielfältige Angebote für alle Nutzer:innen generiert werden können. Es wird 
jedoch kritisch hinterfragt, ob die von den Verfasser:innen angenommene hohe Frequenz 
der „Bummelmeile“ im Areal realistisch ist. 
 
Die baulichen Strukturen werden sehr kompakt, meist in Blöcken, mit individualisierten 
Höhenkonturierungen organisiert. Zum Quartierspark korrespo ndieren die Blockstruktu-
ren für das Wohnen, indem diese sich über Fugen öffnen oder baulich terrassieren. Dieser 
konzeptionelle Ansatz wird sehr positiv bewertet, doch entstehen teilweise in den Blöcken 
enge Räume und in den Terrassenstrukturen scheinen Di chtepotenziale noch nicht aus-
geschöpft. In einigen Blockstrukturen wirken die Setzungen zu dicht, um eine optimale 
natürliche Belichtung zu erzielen. Die städtebauliche Grundstruktur mit den interessant 
versetzten gassenartigen Stadt- und Straßenräumen, die jeweils in Plätzen münden oder 
Umlenkungen erfahren, ist vielfältig, robust und für Weiterentwicklungen flexibel. 
 
Der zentrale Freiraum sequenziert sich in den „Pocketwald“ zur Widdersdorferstr . und ei-
nen Quartierpark mit integrierter Kulturbühne. Es gelingt den historischen Bau – und 
Baumbestand zu erhalten, einen Pocketpark vorzuschalten und über den Uhr -Platz, 
gleichsam als Gelenkpunkt, in den Quartierspark oder die Flaniermeile zu führen. Au ch 
zum Maarweg bestehen direkte Wege – und Blickbeziehungen in den Park, wodurch die 
Vernetzung mit dem Umfeld auch in westlicher Richtung gestärkt wird. Die räumliche und 
funktionale, meist lineare und durchgehend strenge Gliederung des Quartiersparks wir d 
in Frage gestellt. Ein großzügiger Gesamtzusammenhang wird teilweise vermisst. 
 
Der nördliche Abschluss des Parks und das dargestellte Ensemble aus Technikgebäuden 
(u.a. Umspannwerk) in Kombination mit dem Kulturbaustein wird kritisiert, denn es gelingt 
in dieser Form kein schlüssiges Industrie- und Kulturensemble. Es fehlt, auch unter Einbe-
zug des Schulhofes, der städtebauliche Abschluss und schlüssige Übergang zum Gleis-
radweg.  
 
In der Nutzungsverteilung entsteht eine nachvollziehbare Mischung aus Wohnen, Arbei-
ten, Gewerbe und Kultur im Wechsel. Die sinnvolle Verteilung der kulturellen Einrichtun-
gen und d ie Idee lebendiger Erdgeschosse  verspricht ein vielfältiges Quartier . An den 
Standorten der Kindertagesstätten sind die erforderlichen Freiflächen zu klein, nur diffus 
oder nicht nachvollziehbar dargestellt. Eine Positionierung der Schule im Norden wird ak-
zeptiert, kann jedoch nur mit sozial sicherer und attraktiver Gestaltu ng der Erschließung 
zur Schule und Einbindung in den Quartierpark im Kontext des nördlichen Abschlusses 
des Areals gelingen. Die Zugänglichkeit für geh -eingeschränkte Schüler wird im Kontext 
des Inklusionsgedankens kritisch gesehen.

Wettbewerb MAX BECKER-AREAL | PĀN in Köln Ehrenfeld 
Preisgerichtssitzung Phase 2 
6 
 
Der City Hub wird mit der Energiezentrale und weiteren Nutzungen in einem Gebäude 
kombiniert, was den funktionalen Anforderungen der Auslobung widerspricht.  
 
Die Bürogebäude östlich des Inselplatzes und südöstlich des Werksplatzes werden be-
grüßt, doch wegen der gewählten Volum en und der daraus resultierenden Raumtiefen 
und den zu klein dimensionierten Innenhöfen kritisch bewertet. 
 
Die Adress- und Raumbildung zur Bahn ist konzeptionell überzeugend, doch widerspricht 
das Nebeneinander von Bus -Shuttle-Trasse und Radtrasse dem atm osphärischen und 
funktionalen Zielbild des grünen Bandes entlang der Bahntrasse als ein durchgängiger 
vernetzender Grünzug. 
 
Das Projekt zeichnet sich durch eine kompakte und belebte städtebauliche und freiräum-
liche Konzeption mit vielfältigen, auch indivi duellen Raumstrukturen aus, die über eine 
hohe Flexibilität verfügen. Das Spiel mit unterschiedlichen Kubaturen und Höhenentwick-
lungen überzeugt. Der Anspruch, sich mit den gewählten konzeptionellen Leitbildern auf 
vielen Ebenen mit Ehrenfeld zu vernetzen und Ehrenfeld gleichsam weiterzubauen, ist in 
dem Projekt klar erkennbar und verspricht ein Quartier mit hoher Identität und Vielfalt. 
 
Abstimmung: Mit 20:0 Stimmen verbleibt die Arbeit in der engeren Auswahl.

Wettbewerb MAX BECKER-AREAL | PĀN in Köln Ehrenfeld 
Preisgerichtssitzung Phase 2 
7 
 
ASTOC | club L 94 Landschaftsarchitekten  
Die Arbeit lässt erkennen, dass sich die Verfasser:innen intensiv mit den Hinweisen der 
ersten Phase auseinandergesetzt haben. Der städtebauliche Entwurf hat an Klarheit und 
Logik gewonnen. Die Entscheidung, die Kfz -Erschließung an den östlichen Quartiers rand 
zu verlegen, führt zu ruhigen, qualitätsvollen Wohnquartieren und Straßenräumen am 
Park.  
 
Die Wohnblöcke sind gut proportioniert. Kleine Plätze stärken die Nachbarschaften und 
verknüpfen mit den umgebenden Bestandsgebieten. Die gewerblichen Nutzungen  sind 
adäquat platziert und berücksichtigen den Schallschutz. Der Freiraum wird keilförmig mit 
klarer Konturierung gefasst. Er bildet eine glaubwürdige Mitte des neuen Quartiers, da alle 
öffentlich frequentierten Nutzungen hier adressiert werden. Insgesamt  wirkt der Keil im 
Vergleich zu anderen Arbeiten eher klein dimensioniert. So bleibt die Frage offen, ob die 
gewünschten vielfältigen Nutzungsoptionen (u.a. Sport) nachgewiesen werden können. 
 
Die Komposition und Gestaltung der drei Hochpunkte überzeugt die Jury nicht. Das an der 
Bahn gelegenen Hochhaus funktioniert für Wohnen typologisch wg. der starken Schal-
limmissionen der Bahn nicht.  
 
Der Schulstandort an der Kreuzung Widdersdorfer Straße / Maarweg ist hervorragend für 
die Erreichbarkeit der Schüler:innen und kann gemeinsam mit dem Uhrenhaus für ein le-
bendiges Entreé in den zentralen Park sorgen. Städtebaulich wird die Platzierung der 
Schule auf der Ecklage jedoch kontrovers diskutiert. Der Nachweis der Erschließung für 
Hol- und Bringverkehre in knapper Ecklage sowie die Aktivierung der Gebäude zum grü-
nen Keil sind nicht gelöst.  
 
Abstimmung: Mit 13:7 Stimmen verbleibt die Arbeit in der engeren Auswahl.

Wettbewerb MAX BECKER-AREAL | PĀN in Köln Ehrenfeld 
Preisgerichtssitzung Phase 2 
8 
 
Teleinternetcafe | Treibhaus Landschaftsarchitektur 
Der Entwurf zeichnet sich durch eine sehr eigenständige Lesart des Max  Becker-Areals 
aus. Unter der Leitidee „Liebe deinen Bestand“ werden markante Spuren der vergangenen 
Industriekultur identifiziert und sinnfällig für die städtebauliche Neuordnung herangezo-
gen. Zwischen dem Uhrenhaus, dem Gasbehälter und dem bestehenden Gleisbogen ent-
steht hierdurch eine zusammenhängende Grünfläche als neue Quartiersmitte. Durch de-
ren interessante, sternförmige Ausgestaltung gelingt es über diesen zentralen Park eine 
starke Vernetzung mit den daran angrenzenden Teilquartieren in allen Himmel srichtun-
gen auch über das Kerngebiet hinaus herzustellen. Über ein Geflecht aus Straßen, Gassen 
und kleinen Plätzen, die jeweils das Herz der neuen Veddel bilden, werden ausgehend 
von der grünen Mitte starke Einzeladressierungen ausformuliert. Durch ihre s pezifische 
Ausgestaltung versprechen diese Binnenräume für die Teilquartiere ein hohes Maß an 
spezifischer Identität und stadträumlicher Lebendigkeit. Besonders positiv hervorzuheben 
ist die markante Stellung des Uhrenhauses als räumlicher Abschluss des Pa rks. Mit dem 
gut proportionierten, nach Süden vorgelagerten Kulturplatz ergänzt durch eine weiteren 
angemessenen Kulturbaustein mit Jugendzentrum wird hier der richtige programmatische 
Akzent gesetzt und zugleich ein markantes Parkentrée ausformuliert. Zusammen mit dem 
Erhalt des wertvollen Baumbestandes gelingt es an dieser Stelle im besonderen Maße 
den Grünraum mit einer starken Geste bis direkt an die Widdersdorfer Straße heranzufüh-
ren.  
 
Dem Geflecht an öffentlichen und gemeinschaftlichen Stadt - und Grünräumen wird fol-
gerichtig mit einer konsequenten Blockrandbebauung und ruhigen Wohninnenhöfen be-
gegnet. Die geschickte Staffelung der Geschosse über alle Blöcke hinweg bildet einen 
ruhigen und angemessenen Stadthorizont. Wenige Hochpunkte entlang der Bahn und am 
Kreuzungspunkt Maarweg I Widdersdorfer Straße sind richtig positioniert, wenngleich die 
Wohnnutzungen im Schienenbereich schalltechnisch äußerst problematisch beurteilt 
werden. Die Gleichförmigkeit der Blockdimensionen, die zunächst ein hohes Maß an  Ro-
bustheit versprechen, werden dennoch durch die geringe Flexibilität in der Weiterent-
wicklung besonders im Umfeld des Gleisbogens durchaus auch kritisch gesehen. Es ent-
stehen ungünstige Blockproportionen mit zum Teil zu kleinen Innenhöfen und spitzwinke-
ligen Innenecken, die für die dargestellten Nutzungen Fragen aufwerfen . Grundsätzlich 
wird die Frage, inwieweit sich der fragmentarische Gleisbogen zu einem eigenständigen 
stadträumlichen Element entwickeln kann , kontrovers diskutiert. Der angestrebte Nut-
zungsmix der Erdgeschosse in Form der sogenannten „Ehrenfelder Mischung“ und die 
dort angesiedelte Mobilitätstrasse können zumindest einen richtigen Impuls für dessen 
Bespielung geben.    
 
Die Verkehrserschließung erscheint auf den ersten Blick durch die kom pakten Zufahrten 
zu gekoppelten Tiefgaragen effizient. Im östlichen Bereich wird jedoch sehr tief ins Ge-
lände eingefahren und hierdurch die angestrebte Vernetzung zwischen Park und „Veddel-
platz“ ungünstig zerschnitten. Das Thema Mobilität wird insgesamt durch das Zusammen-
spiel von ÖPNV und Mobiltätshubs gut in das städtebauliche Konzept implementiert. Die 
Verteilung der öffentlichen Gebäudenutzungen ist prinzipiell gut gelöst. Besonders stellt 
der gewählte Schulstandort an der Uhrenhalle den richtigen Vermittler zwischen Park und 
gewerblichem Bestand dar und verspricht für den Gleisbogen einen weiteren wichtigen 
Frequenzgeber. Dem hingegen kann die Ausformulierung der Kita‘s nicht überzeugen. Ins-
besondere die Anordnung der Freiflächen im zentralen Park und d em schon knapp be-
messenen Schulhof führt zu erheblichen Flächenverlusten, zerschneidet den zusammen-
hängend gedachten Grünraum unnötig und konterkariert die zentrale Entwurfsidee.

Wettbewerb MAX BECKER-AREAL | PĀN in Köln Ehrenfeld 
Preisgerichtssitzung Phase 2 
9 
 
Die Entwurfshaltung des zentralen Parks als offene, biodiverse Wiesenfläche und zugleich 
Retentionsraum mit umlaufender belebter Parkpromenade überzeugt durch das ange-
messene Maß an Gestaltungsmitteln. Der räumlich äußerst interessante Flächenzuschnitt 
gepaart mit dem beschriebenen Maß an Unbestimmtheit kann langfristig einen gut  er-
reichbaren Grünraum für ganz Ehrenfeld an der richtigen Stelle etablieren. 
 
Zusammenfassend stellt die Arbeit mit wenigen Schwächen einen äußerst eigenständigen 
Beitrag zur Lösung der gestellten Aufgabe dar, der es vermag die Geschichte des Ortes 
weiter zu erzählen und zusammen mit den industriellen Relikten von Gaskugel und Uh-
renhaus diesen besonderen städtischen Ort mit einem unverwechselbaren, maßstäbli-
chen und gut durchmischten Quartier in die Zukunft zu überführen.   
 
Abstimmung: Mit 20:0 Stimmen verbleibt die Arbeit in der engeren Auswahl.

Wettbewerb MAX BECKER-AREAL | PĀN in Köln Ehrenfeld 
Preisgerichtssitzung Phase 2 
10 
 
Rangfolge und Preise 
Die Arbeiten der engeren Wahl werden vom Preisgericht noch einmal vergleichend dis-
kutiert.  
 
Rangfolge 
Nach einer weiteren intensiven Diskussionsrunde beschließt das Preisgericht, auf jeweilige 
Anträge, die im folgenden dargestellte Rangfolge. Darüber hinaus beschließt das Preisge-
richt einstimmig den beiden Wettbewerbsbeiträgen, die nicht in die engere Auswahl ge-
wählt wurden, jeweils eine Anerkennung zuzuordnen.  
 
1. Rang  Cityförster | urbanegestalt  
Mit 11:9 Stimmen wird die Arbeit auf den 1. Rang gewählt.  
 
2. Rang   Teleinternetcafe | Treibhaus Landschaftsarchitektur 
Mit 13:7 Stimmen wird die Arbeit auf den 2. Rang gewählt.  
 
3. Rang     ASTOC | club L 94 Landschaftsarchitekten  
Mit 19:1 Stimmen wird die Arbeit auf den 3. Rang gewählt.  
 
Anerkennung - Urban Agency | NORD  
 
Anerkennung - kister scheithauer gross | Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten 
 
Preise  
Das Preisgericht beschließt einstimmig  die unten aufgeführte Preisfolge. Darüber hinaus 
beschließt das Preisgericht einstimmig die Wettbewerbssumme, entgegen der Auslo-
bung, wie folgt auszuschütten:  
 
1. Preis:  50.000, - € netto 
Cityförster | urbanegestalt 
 
2. Preis:  35.000, - € netto 
Teleinternetcafe | Treibhaus Landschaftsarchitektur 
 
3. Preis:  20.000, - € netto  
ASTOC | club L 94 Landschaftsarchitekten  
 
Anerkennung: 12.500, - € netto  
 Urban Agency | NORD 
 
Anerkennung: 12.500, - € netto 
 kister scheithauer gross | Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten 
 
Darüber hinaus wird den Teilnehmenden der 2. Phase eine Aufwandsentschädigung in 
Höhe von 100.000 € netto zur Verfügung gestellt, die zu gleichen Teilen auf die 5 Teams 
aufgeteilt wird. Jedes Team erhält demnach ei ne Aufwandsentschädigung in Höhe von 
20.000, - € netto.

Wettbewerb MAX BECKER-AREAL | PĀN in Köln Ehrenfeld 
Preisgerichtssitzung Phase 2 
11 
 
Empfehlung des Preisgerichts  
Das Preisgericht empfiehlt den Siegerentwurf für die Umsetzung der weiteren Planungs-
schritte. Für die drei mit Preisen ausgezeichneten Entwürfe verfasst das Preisgericht die 
im Folgenden aufgeführten individuellen Empfehlungen:  
 
1. Preis – Cityförster | Hannover mit urbanegestalt | Köln 
• Die stadträumliche S ituation im Kontext Gasregelstation / Umspannwerk/ Kultur-
baustein im Nordwesten des Plangebiets überzeugt nicht (bzgl. technischer Nutz-
barkeit, Umfriedung, Grüncharakter, Schallschutz, Schnittstelle zum Schulbaustein 
etc.) und ist zu überarbeiten.  Auch die räumliche Fassung dieses Freiraums sollte 
reflektiert werden. 
• Die Einbettung der Schule ist hinsichtlich der Erschließung (MIV, ÖPNV), der Frei-
raumgestaltung und des Schallschutzes zu überprüfen.   
• Der östlich am Uhrenhau s gelegene City-Hub kann hinsichtlich der Nutzungsmi-
schung (u.a. Kombination Energiezentrale und KiTa) nicht überzeugen.  
• Die Lagen der Kindertagesstätten sind zu überprüfen und die zugehörigen Frei-
räume nachvollziehbar darzustellen.  
• Die horizontale Nutzungsmischung frei finanzierten / geförderter Wohnungsbau 
ist nicht realisierbar. Innerhalb eines Blocks muss eine Realteilung möglich sein. 
• Die „grüne“ Mobilitätstrasse entlang der Bahn wirkt zu steinern und ist im Sinne ei-
ner attraktiveren Gestaltung zu überdenken. Im Ideenbereich 1 überzeugen Mobi-
litätstrasse / Baustruktur / Grünraum / Vernetzung nicht und sind zu überarbeiten. 
• Eine maßvolle „belebende“ Nutzungsmischung (z.B. zusätzlich Cafe, Ateliers etc.) 
ist auf dem Gleisgrundstück zu prüfen und abzusichern. 
• Geeignete Maßnahmen für den Schallschutz zur Bahn (u.a. Zwischenraum Blöcke 
ggf. mit aktiven Schutzmaßnahmen) und zum Gewerbe im Osten (ggf. Tausch City-
Hub / Wohnblock wie in Phase 1) sind zu ergreifen.  
• Bei einigen Blöcken entlang der Bummelmeile wirkt die Dichte zu massiv bzw. die 
Belichtung über die Innenhöfe problematisch und sollte überprüft werden (u.a. In-
nenhöfe östliche Büroblöcke erscheinen zu klein) . Eine maßvolle Dichteverschie-
bung im Sinne einer optimierten Nutzbarkeit in Richtung der beiden Blöcke entlang 
des Maarwegs ist zu prüfen. 
• Die zentrale öffentliche Grünfläche kann aufgrund der kleinteiligen, linearen Zoni-
erung als öffentlicher Park nicht überzeugen und ist zu überarbeiten. 
• Die Bummelmeile ist attraktiv und intelligent auszuformulieren, um urbane Belebt-
heit zu schaffen und in den Erdgeschoßen Leerstände zu verhindern.  Die bele-
bende Nutzung des Uhrenhaus als attraktives Markthallenkonzept (ggf. mit maß-
voller Gastronomienutzung) ist zu überprüfen. 
 
 
2. Preis – Teleinternetcafe | Berlin mit Treibhaus Landschaftsarchitektur | Hamburg 
• Die Kita-Außenflächen beeinträchtigen den öffentlichen Grünraum übermäßig und 
sind in ihrer Anordnung nicht zufriedenstellend gelöst , eine Überarbeitung  ist er-
forderlich.  
• Der Verkehr wird zu tief ins Quartier geführt. Die räumliche Beziehung des östlichen 
Stadtquartiers kann aufgrund der zerschneidenden Wirkung nicht überzeugen und 
ist anzupassen. 
• Insgesamt werden zu wenige Stellplätze nachgewiesen und sind daher zu erhöhen.  
• Die starren Blockstrukturen sollen angesichts Veränderung und Entwicklungspo-
tenzial reflektiert werden.

Wettbewerb MAX BECKER-AREAL | PĀN in Köln Ehrenfeld 
Preisgerichtssitzung Phase 2 
12 
 
• Die Erdgeschoßnutzungen im Nordosten des Plangebietes werden als schwi erig 
belebbar eingeschätzt und sind zu überprüfen/ zu überarbeiten. 
• Die rein kulturelle Nutzung des Uhrenhaus wird zur Belebung des Quartiers kritisch 
gesehen und ist zu überprüfen. 
• Die Lärmbelastung ist zu überprüfen. Entlang der Bahntrasse werden (voraussicht-
lich) aktive Schallschutzmaßnahmen zwischen den Blöcken erforderlich.  Im Be-
reich des Gleisbogens sind umsetzbare Möglichkeiten zu entwickeln. 
• Der Dreiklang zwischen Uhrenhaus, Gleisbogen und Gaskugelbehälter funktioniert 
nur bei Erhalt der Gaskugel und wäre ohne Erhalt zu überarbeiten.  
• Die integrative Kraft des öffentlichen Grünraums im Inneren des Quartiers wird in 
Frage gestellt. Der „Park“ bildet aus sich selbst heraus keine belebende Quartiers-
mitte/kein Zentrum. 
• Die „grüne“ Mobilitätstrasse entlang der Bahn wirkt zu steinern und ist im Sinne ei-
ner attraktiveren Gestaltung zu überdenken.   
• Die vorgeschlagene Blockstruktur zeigt zu wenig Vielfalt  und ist in Richtung einer  
“Ehrenfelder Typologie“ zu überarbeiten.  
• Einige Blöcke erscheinen zu dicht und schwer bzgl. Belichtung umsetzbar. Eine 
Dichteverschiebung oder teilweise Aufweitung der Innenhöfe ist zu prüfen. 
• Die Verortung der Hochpunkte wurde kontrovers diskutiert. Wohnen im Hochpunkt 
entlang der Bahn erscheint aus schallschutztechnischer Sicht kaum realisierbar.  
• In der Gegenüberstellung von Schule und Schreinerei wird eine angemessene ur-
bane Dichte vermisst. Die räumliche Situation ist hinsichtlich des Schalleintrags zu 
überprüfen. Bzgl. des Schalleintrags in den Gleisbogen sind umsetzbare Schall-
schutzmöglichkeiten zu entwickeln.  
 
3. Preis – ASTOC | Köln mit club L94 Landschaftsarchitekten | Köln 
• Die stadträumliche Situation im Kontext Gasregelstation/ Umspannwerk/ Hoch-
punkt im Nordwesten des Plangebiets überzeugt noch nicht (u.a. bzgl. technischer 
Nutzbarkeit, Schallschutz, etc.) und ist zu überarbeiten. 
• Die Hochpunkte entlang der Bahn wurden kontrovers diskutiert und sind in Höhe, 
Nutzungsart, Bautiefen und Ausrichtung zu überprüfen. 
• Die vorgeschlagenen Wohnhochhäuser in Richtung Bahntrasse sowie die Bebau-
ungsstrukturen gegenüber der  Schreinerei sind hinsichtlich des Schalleintrags zu 
überprüfen.  
• Die Lärmbelastung entlang der Bahntrasse ist zu überprüfen. Es werden (voraus-
sichtlich) aktive Schallschutzmaßnahmen zwischen den Blöcken erforderlich. 
• Die aufgelockerten Blöcke im Innenbereich des Quartiers werden bzgl. Vorder -
/Rückseiten, Belichtung und räumlicher Ausformulierung kontrovers diskutiert und 
sind entsprechend zu überprüfen. 
• Der westlichste Gebäudeblock mit Hochpunkt an der Bahntrasse ist bzgl. Dichte, 
Innenhofbelichtung und Nutzungsmischung zu überprüfen. 
• Der Umfang und die Dimensionierung der Freiflächen sind zu überarbeiten, Sport- 
und Bewegungsflächen mitzudenken.  
• Der Entwurf lässt eine starke zentrale Mitte vermissen und ist entsprechen darauf-
hin zu überprüfen und zu überarbeiten. 
• Die Positionierung der Schule inkl. der Spothalle an der präsenten Eingangssitua-
tion im Kreuzungsbereich Widdersdorferstr. / Maarweg überzeugt nicht und ist zu 
überarbeiten.

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Preisgerichtssitzung Phase 2 
13 
 
Abschluss / Entlastung der Vorprüfung  
Die Vorprüfung wird durch den Vorsitzenden des Preisgerichts entlastet. Prof. Molestina 
bedankt sich bei allen anwesenden Mitgliedern und Berater*innen des Preisgerichtes für 
die detaillierte und intensive Diskussion sowie für die Organisation und die Vorprüfung. 
Herr Greitemann bedankt sich im Namen der Stadt Köln bei den Anwesenden und insbe-
sondere bei Prof. Molestina für die strukturierte Leitung der Sitzung.  
 
Alle Teams wurden zeitnah über das Ergebnis der Sitzung informiert.  
 
 
Protokoll:  Düsseldorf, 21.10.2022 
Christina Schlottbom, Wettbewerbsmanagement 
Leonie Linke, Wettbewerbsmanagement

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Preisgerichtssitzung Phase 2 
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Verfasser*innen 
 
1. Preis: Cityförster | Hannover mit urbanegestalt | Köln 
Verfasser*innen:  Oliver Seidel | Cityförster 
Prof. Dr. Verena Brehm | Cityförster  
Johannes Böttger | urbanegestalt  
Mitarbeit:   Tim Mohr | Cityförster 
Lisa Iglseder | Cityförster 
Imke Hullmann | Cityförster  
Isabel Behne | urbanegestalt 
Franziska Bräuninger | urbanegestalt 
Lena Lauermann | Cityförster   
Lilly Irmer | Cityförster 
Sophia Kalwa | Cityförster   
Ricarda Roloff | Cityförster 
Lukas Hegele | Cityförster 
Niko Volkhausen | urbanegestalt 
 
 
 
2. Preis: Teleinternetcafe | Berlin mit Treibhaus Landschaftsarchitektur | Hamburg 
Verfasser*innen:  Urs Kumberger | Teleinternetcafe 
Verena Schmidt | Teleinternetcafe 
Gerko Schröder | Treibhaus Landschaftsarchitektur 
Mitarbeit:   Silja Glomb | Teleinternetcafe 
Christopher Ehlers | Teleinternetcafe 
Valere Kramer | Teleinternetcafe 
Jan van den Berge | Treibhaus Landschaftsarchitektur 
Songnan Liu | Treibhaus Landschaftsarchitektur 
Beratung   Aron Bohmann | Buro Happold  
Energiekonzept: Philipp Kassing | Buro Happold 
Visualisierung: Lindenkreuz Eggert GbR  
 
 
 
3. Preis: ASTOC | Köln mit club L94 Landschaftsarchitekten | Köln 
Verfasser*innen:  Peter Berner | ASTOC 
Sebastian Hermann | ASTOC 
Frank Flor | club L94 Landschaftsarchitekten  
Burkhard Wegener | club L94 Landschaftsarchitekten 
Götz Klose | club L94 Landschaftsarchitekten 
Mitarbeit:   Timo Eisele | ASTOC 
Jörg Schatzmann | ASTOC 
Lena Piepmeyer | ASTOC 
Lucas Riera | ASTOC 
Natascha Lohner | ASTOC 
Ferdinand Holz | ASTOC 
Anna Kuptz | club L94 Landschaftsarchitekten

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Preisgerichtssitzung Phase 2 
15 
 
Anerkennung: Urban Agency | Kopenhagen/Düsseldorf mit NORD Architects A/S |      
Kopenhagen 
Verfasser*innen:  Henning Stüben | Urban Agency 
Johannes Molander Pedersen | NORD Architects 
Mitarbeit:   Heechan Park | Urban Agency 
Kristen van Haeren | Urban Agency 
Gaspar Cánepa | Urban Agency 
Charlotte Klein | Urban Agency 
Morten Gregersen | NORD Architects 
Eilish Camplisson | NORD Architects 
Jeppe Niemann Jacobsen | NORD Architects 
Hannah Kruse | NORD Architects 
    Lilli Malou Selcho | NORD Architects 
 
 
Anerkennung: kister scheithauer gross | Köln mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitek-
ten | München 
Verfasser*innen:  Prof. Johannes Kister | kister scheithauer gross  
Prof. Rainer Schmidt | Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten 
Mitarbeit:   Sascha Bender | kister scheithauer gross 
Sandra Hafez | kister scheithauer gross 
Melanie Brügger | kister scheithauer gross 
Linus Reich | kister scheithauer gross 
Tina Schmid | kister scheithauer gross 
Lukas Bihler | Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten 
Rui Wand | Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten

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Preisgerichtssitzung Phase 2 
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Wettbewerb MAX BECKER-AREAL | PĀN in Köln Ehrenfeld 
Preisgerichtssitzung Phase 2 
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Beschlussvorlage Ausschuss

15817 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/612 
 
Vorlagen-Nummer 
 3635/2022 
Freigabedatum 07.11.2022 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplanes  
Arbeitstitel: Max Becker-Areal in Köln-Ehrenfeld  
und über die Empfehlungen zur Überarbeitung des Ergebnisses des städtebaulichen und 
freiraumplanerischen Wettbewerbs Max Becker-Areal  
Beschlussorgan 
Stadtentwicklungsausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Stadtentwicklungsausschuss  
1. nimmt das Ergebnis des städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs zum Max Becker-
Areal zur Kenntnis; 
2. beschließt, nach § 2 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) einen Bebauungsplan für das Gebiet nörd-
lich der Widdersdorfer Straße 194 – 208, östlich des Maarwegs, südlich der Bahntrasse und west-
lich des Alten Gaswerkes, des Kontrastwerkes (Oskar-Jäger-Straße 173) und des Grundstückes 
Oskar-Jäger-Straße 175-177 sowie für das Annexgrundstückes westlich des Maarwegs bis zur Vi-
talisstraße - Arbeitstitel: Max Becker-Areal in Köln-Ehrenfeld - aufzustellen mit dem Ziel, ein urba-
nes Gebiet mit Wohnen, Gewerbe, einer Grundschule, mehreren Kindertagesstätten, Nahversor-
gung, sozialen und kulturellen Nutzungen, Anlagen zur Energieversorgung, öffentlichen Grün-, 
Spiel- und Sportflächen sowie Verkehrsflächen festzusetzen;  
3. beschließt die Überarbeitung des Siegerentwurfs von Cityförster mit urbanegestalt gemäß den 
Empfehlungen des Preisgerichts als Grundlage für das weitere Bebauungsplanverfahren. 
 
 
 
Rahmenplanungsbeirat Braunsfeld / Müngersdorf / Ehrenfeld 22.11.2022 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 05.12.2022 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 05.12.2022 
Stadtentwicklungsausschuss 02.02.2023

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Das Recyclingunternehmen Max Becker verlässt seinen bisherigen Firmensitz nördlich der Widdersdor-
fer Straße 194 in Köln-Ehrenfeld und verlagert seinen Standort in den Niehler Hafen. Dadurch ergibt sich 
die Chance, das bisher für die Öffentlichkeit abgeriegelte Gebiet als neues Stadtquartier zu entwickeln. 
Die Grundstücke von Max Becker wurden von der Pandion AG erworben. Das westlich angrenzende 
Grundstück der Rheinenergie AG wird ebenfalls in die Umnutzung miteinbezogen.  
 
Der Rat der Stadt Köln hat die Verwaltung mit Beschluss vom 06.02.2020 beauftragt, die notwendigen 
planerischen Voraussetzungen zur städtebaulich-funktionalen Neuordnung und Weiterentwicklung des 
sogenannten Max Becker-Areals in Köln-Ehrenfeld zu treffen, um die Entwicklung eines mischgenutzten 
Quartiers anzustoßen. 
 
Zu diesem Zweck wurde von der Ausloberschaft Pandion AG und Rheinenergie AG in Zusammenarbeit 
mit der Stadt Köln von März bis Oktober 2022 ein städtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb zur 
Findung eines zukunftsfähigen Konzeptes für einen gemischt genutzten Stadtraum durchgeführt. Als 
Sieger des Wettbewerbsverfahrens wurde vom Preisgericht am 18.10.2022 der Entwurf des Planungs-
büros Cityförster aus Hannover zusammen mit dem Landschaftsarchitekten urbanegestalt aus Köln ge-
kürt.  
 
Die Umsetzung eines gemischt genutzten Quartieres auf Grundlage des Wettbewerbsergebnisses ist 
nach bestehendem Planungsrechts nicht möglich. Daher ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes er-
forderlich.  
 
Ablauf und Ergebnis des städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs 
 
Der Umgriff des Wettbewerbs gliederte sich in einen Realisierungsteil und einen Ideenteil. Der Realisie-
rungsteil umfasste das Gebiet des eigentlichen Max-Becker-Geländes sowie das Grundstück der Rhein-
energie sowie das Annexgrundstück zwischen Maarweg und Vitalisstraße. Darüber hinaus waren die 
Teams aufgefordert, auch angrenzende Grundstücke als konzeptionellen Ideenteil mit ersten Ansätzen 
mitzudenken. Der Ideenteil umfasste das Areal von der Vitalisstraße bis zur Oskar-Jäger-Straße, südlich 
der DB-Trasse und nördlich der Widdersdorfer Straße.  
 
Das Wettbewerbsverfahren startete am 28.03.2022 mit dem Auftaktkolloquium und der öffentlichen Auf-
taktveranstaltung, die aufgrund der Corona-Einschränkungen rein digital stattfand. In der öffentlichen 
Auftaktveranstaltung wurden nochmals die Aufgabenstellung und die Rahmenparameter genauer erläu-
tert. 
Daran anschließend waren in der ersten Bearbeitungshase des Wettbewerbs 15 Planungsteams aufge-
fordert, erste Entwürfe zu entwickeln. Die erste Bearbeitungsphase fand anonym statt.  
Aus den 15 Arbeiten der Planungsteams hat das Preisgericht am 15.06.2022 fünf Entwürfe ausgewählt, 
danach wurde die Anonymität aufgehoben. In einer öffentlichen Zwischenpräsentation am 23.06.2022 (in 
Präsenz) wurden die fünf ausgewählten Arbeiten vorgestellt. Parallel dazu wurden die fünf Entwürfe vom 
17.06. - 30.06.2022 digital sowie in den Bezirksrathäusern Lindenthal und Ehrenfeld ausgestellt. Die 
Öffentlichkeit hatte dabei die Möglichkeit, Anregungen und Ideen zu den Entwürfen mitzuteilen. 
Die Anregungen der Öffentlichkeit der Phase 1 wurden dokumentiert (Anlage 5) und den Planungsteams 
für die zweite Bearbeitungsphase mit auf den Weg gegeben. Nach der zweiten Bearbeitungsphase wur-

3 
den die Entwürfe am 26.09.2022 öffentlich präsentiert. Vom 22.09. bis zum 07.10.2022 wurden die Ar-
beiten der Planungsteams wieder digital und analog veröffentlicht. Die Anregungen aus dieser Beteili-
gungsaktion wurden dem Preisgericht vorgelegt (Anlage 6). Es hat am 18.10.2022 über den Siegerent-
wurf und die weiteren Ränge und Anerkennungen entschieden: 
 
1. Preis: Cityförster | Hannover mit urbanegestalt | Köln 
2. Preis: Teleinternetcafe | Berlin mit Treibhaus Landschaftsarchitektur | Hamburg 
3. Preis: ASTOC | Köln mit club L 94 Landschaftsarchitekten | Köln 
Anerkennung: Urban Agency | Kopenhagen/Düsseldorf mit NORD Architects A/S | Kopenhagen 
Anerkennung: kister scheithauer gross | Köln mit Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten | München 
 
Erläuterung Siegerentwurf von Cityförster mit urbanegestalt 
 
Unter dem Titel „Ehrenfelder Best-Of“ schlägt Cityförster ein offenes, charakterstarkes Quartier vor, das 
eine hohe städtebauliche Dichte mit offenen, vielfältig vernetzenden und reichhaltig programmierten 
Freiräumen verbindet. Wohnen, Arbeiten, Kultur und Bildung sind kleinräumlich gemischt und auf kurzen 
Wegen miteinander vernetzt. Das neue Quartier soll grün, kulturell verankert und kreativ anziehend sein. 
Ortsprägende Bau- und Freiraumtypologien fügen sich in ein buntes Mosaik ein und schaffen Angebote 
für unterschiedliche Lebensstile und Altersgruppen. Diagonal durch das Gebiet und verläuft ein Grünzug, 
der das grüne Herz des neuen Quartiers bildet. 
 
Der Entwurf kombiniert Wohnen, gewerbliche Nutzungen und dazugehörige Versorgungs- und Quarti-
ersfunktionen in einem kompakten und durchmischten Stadtquartier. Die Mischung von Wohn- und Ge-
werbenutzung geschieht vor allem auf Baufeldebene, soziale Infrastrukturen wie KiTas sind in die Wohn- 
und Bürogebäude integriert.  
 
In Anlage 3 ist der Erläuterungstext aus dem Wettbewerbsverfahren von Cityförster und urbanegestalt 
zu finden.  
 
Empfehlungen des Preisgerichts zur Überarbeitung des Wettbewerbsergebnisses 
 
Das Preisgericht empfiehlt den Siegerentwurf für die Umsetzung der weiteren Planungsschritte. Für den 
Siegerentwurf hat das Preisgericht die im Folgenden aufgeführten individuellen Empfehlungen verfasst:  
 
1. Preis – Cityförster | Hannover mit urbanegestalt | Köln 
 Die stadträumliche Situation im Kontext Gasregelstation/ Umspannwerk/ Kulturbaustein im Nord-
westen des Plangebiets überzeugt nicht (bzgl. technischer Nutzbarkeit, Umfriedung, Grüncharak-
ter, Schallschutz, Schnittstelle zum Schulbaustein etc.) und ist zu überarbeiten. Auch die räumli-
che Fassung dieses Freiraums sollte reflektiert werden.  
 Die Einbettung der Schule ist hinsichtlich der Erschließung (MIV, ÖPNV), der Freiraumgestaltung 
und des Schallschutzes zu überprüfen.  
 Der östlich am Uhrenhaus gelegene City-Hub kann hinsichtlich der Nutzungsmischung (u.a. 
Kombination Energiezentrale und KiTa) nicht überzeugen.  
 Die Lagen der Kindertagesstätten sind zu überprüfen und die zugehörigen Freiräume nachvoll-
ziehbar darzustellen.  
 Die horizontale Nutzungsmischung frei finanzierten / geförderter Wohnungsbau ist nicht realisier-
bar. Innerhalb eines Blocks muss eine Realteilung möglich sein.  
 Die „grüne“ Mobilitätstrasse entlang der Bahn wirkt zu steinern und ist im Sinne einer attraktive-
ren Gestaltung zu überdenken. Im Ideenbereich 1 überzeugen Mobilitätstrasse / Baustruktur / 
Grünraum / Vernetzung nicht und sind zu überarbeiten.  
 Eine maßvolle „belebende“ Nutzungsmischung (z.B. zusätzlich Café, Ateliers etc.) ist auf dem 
Gleisgrundstück zu prüfen und abzusichern.  
 Geeignete Maßnahmen für den Schallschutz zur Bahn (u.a. Zwischenraum Blöcke ggf. mit akti-
ven Schutzmaßnahmen) und zum Gewerbe im Osten (ggf. Tausch City-Hub / Wohnblock wie in 
Phase 1) sind zu ergreifen.  
 Bei einigen Blöcken entlang der Bummelmeile wirkt die Dichte zu massiv bzw. die Belichtung 
über die Innenhöfe problematisch und sollte überprüft werden (u.a. Innenhöfe östliche Büroblö-
cke erscheinen zu klein). Eine maßvolle Dichteverschiebung im Sinne einer optimierten Nutzbar-
keit in Richtung der beiden Blöcke entlang des Maarwegs ist zu prüfen.

4 
 Die zentrale öffentliche Grünfläche kann aufgrund der kleinteiligen, linearen Zonierung als öffent-
licher Park nicht überzeugen und ist zu überarbeiten.  
 Die Bummelmeile ist attraktiv und intelligent auszuformulieren, um urbane Belebtheit zu schaffen 
und in den Erdgeschoßen Leerstände zu verhindern. Die belebende Nutzung des Uhrenhaus als 
attraktives Markthallenkonzept (ggf. mit maßvoller Gastronomienutzung) ist zu überprüfen.  
 
Das komplette Protokoll der Preisgerichtssitzung vom 18.10.2022 ist in Anlage 4 zu finden.  
 
Auf Grundlage dieser Empfehlungen wird das siegreiche Planungsteam nun seinen Entwurf in Abstim-
mung mit der Verwaltung und der Pandion AG und Rheinenergie AG überarbeiten.  
 
Gaskugelbehälter 
 
Es ist abschließend entschieden, dass der Gaskugelbehälter nicht unter Denkmalschutz gestellt wird. Da 
das Verfahren zur Prüfung des Denkmalwerts erst im Laufe des Wettbewerbs abgeschlossen wurde, 
waren die Planungsteams im Wettbewerb aufgefordert Alternativen mit und ohne Gaskugelbehälter auf-
zuzeigen.  
 
Das Preisgericht hat keine Empfehlung zum Umgang mit dem Gaskugelbehälter abgegeben. 
 
Ideenteil 
 
Das Augenmerk des Preisgerichts bei der Auswahl des Siegerentwurfs lag auf dem Realisierungsteil 
Max Becker-Areal. Trotzdem war es wichtig, für die Einbindung in die Umgebung den Ideenteil mitzu-
denken und hier schon grundsätzliche Überlegungen zu Wege- und Grünverbindungen und Schnittstel-
len zu berücksichtigen. Für die Ideenteile 2 und 3 (ehemaliges Thyssen-Grundstück Oskar-Jäger-Straße 
179 sowie Widdersdorfer Straße 158 und 188) liegen bereits konkrete Nutzungsabsichten von Investo-
ren vor, die so auch in das Wettbewerbsverfahren als Leitplanken hinein gegeben wurden. Die Verwal-
tung wird nun in Abstimmung mit den Vorhabenträgern treten, um das Ergebnis der Ideenteile mit den im 
Wettbewerb vorgegebenen Leitplanken abzugleichen und die Ideenteile evtl. ebenfalls zu überarbeiten.  
 
Der Investor für den Ideenteil 2 hat die Absicht bekundet, für seine Grundstücke (ehemaliges Thyssen-
gelände an der Oskar-Jäger-Straße 179 und 192) ein eigenes Wettbewerbsverfahren durchzuführen. 
Danach anschließend ist ein Bebauungsplanverfahren erforderlich. 
Für die Grundstücke Widdersdorfer Straße 158 und 188 (Ideenteil 3) ist ebenfalls ein Bebauungsplan-
verfahren erforderlich, welches 2023 gestartet werden soll.  
 
Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Max Becker-Areal 
 
Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens soll nun das formale Bebauungsplanverfahren für das Max 
Becker-Areal eingeleitet werden.  
 
Der Geltungsbereich für das Bebauungsplanverfahren umfasst das Gebiet des Realisierungsteils des 
Wettbewerbs mit dem eigentlichen Max Becker-Gelände sowie dem Grundstück der Rheinenergie. Die 
Gesamtgröße beläuft sich auf rund 17,3 ha (inkl. angrenzender Erschließungsflächen). Der Geltungsbe-
reich wird begrenzt im Norden durch die Ost-West-Trasse der Deutschen Bahn, im Süden durch die 
Widdersdorfer Straße, im Westen durch den Maarweg und im Osten durch das Alte Gaswerk, das Kon-
trastwerk und weitere gewerbliche Gebäude. Ebenfalls Bestandteil des Geltungsbereichs ist das soge-
nannte Gleisgrundstück zwischen Vitalisstraße und Maarweg, welches zwischen der DB-Trasse und 
dem betriebseigenen Gleis von Max-Becker liegt und bis zum S-Bahnhof Müngersdorf reicht. Der Gel-
tungsbereich liegt somit überwiegend im Stadtteil Ehrenfeld, der westlichste "Zipfel" liegt im Stadtteil 
Müngersdorf.  
 
Die Umsetzung eines gemischt genutzten Quartiers mit Wohnen, gewerblichen Nutzungen, Nahversor-
gung, Anlagen zur Energieversorgung sowie sozialen und kulturellen Einrichtungen, erfordert die Auf-
stellung eines Bebauungsplanes. Es besteht für das Areal derzeit kein Bebauungsplan, der Flächennut-
zungsplan stellt Industriegebiet, Gewerbegebiet, Flächen für Ver- und Entsorgung und Fläche für Bahn-
anlagen dar. Daher ist ebenfalls die Änderung des Flächennutzungsplanes notwendig. Der Regionalplan 
weist einen Allgemeinen Siedlungsbereich aus.

5 
 
Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 (1) Baugesetzbuch (BauGB) soll auf Grundlage 
des überarbeiteten Wettbewerbsergebnisses erfolgen. Die Überarbeitung des Wettbewerbsergebnisses 
sowie die Durchführung der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung werden dem Rahmenplanungsbeirat 
Braunsfeld/Müngersdorf/Ehrenfeld, den Bezirksvertretungen Ehrenfeld und Lindenthal und dem Stadt-
entwicklungsausschuss dann zum Beschluss vorgelegt.  
 
Anwendung Kooperatives Baulandmodell und Klimaschutzleitlinien 
 
Für das Verfahren kommt das Kooperative Baulandmodell in der Fassung der Bekanntmachung vom 
10.05.2017 zur Anwendung. Die Anwendungszustimmung der Pandion AG liegt vor, die Anwendungs-
zustimmung der RheinEnergie AG steht noch aus, soll aber in Kürze erfolgen. Neben den gemäß koope-
rativem Baulandmodell verpflichteten 30% öffentlich gefördertem Wohnungsbau, wird beim Max Becker-
Areal gemäß Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses vom 10.03.2022 noch zusätzlich 20% des 
Wohnraumes für Mietwohnungsbau, Genossenschaften, gemeinschaftliche Wohnformen oder Baugrup-
pen zur Verfügung gestellt werden. 
 
Die Leitlinien zum Klimaschutz in Köln in der Umsetzung nicht-städtischer Neubauvorhaben in der Fas-
sung des Ratsbeschlusses vom 17.03.2022 kommen zur Anwendung. Die Anwendungszustimmung zu 
den Klimaschutzleitlinien liegt ebenfalls von der Pandion AG vor, von der Rheinenergie steht sie noch 
aus, soll aber in Kürze erfolgen.  
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
Die Umsetzung des Bebauungsplanes hat voraussichtlich negative Auswirkungen auf den Klimaschutz 
durch die Emission des Klimaschadgases Kohlenstoffdioxid (CO2). Im weiteren Verlauf des Bebauungs-
plan-Verfahrens werden Maßnahmen zur Minderung der Emission des Klimaschadgases geprüft. Nach 
den gesetzlichen Vorgaben findet eine Umweltprüfung statt. Hierfür werden verschiedene Umweltgut-
achten erstellt. 
 
 
Anlagen: 
 
1 Geltungsbereich des Bebauungsplanes 
2 Siegerentwurf von Cityförster mit urbanegestalt 
3 Erläuterungstext von Cityförster mit urbangegestalt aus dem Wettbewerbsverfahren 
4 Protokoll der Preisgerichtssitzung vom 18.10.2022 
5 Dokumentation der Öffentlichkeitsbeteiligung Phase 1 
6 Dokumentation der Öffentlichkeitsbeteiligung Phase 2 
7 Die weiteren Entwürfe (2. und 3. Rang sowie Anerkennungen)

Anlage 2 Entwurf Cityfoerster

346 Zeichen

Siegerentwurf Cityförster mit urbanegestalt
Anlage 2
© PANDION AG / RheinEnergie AG

Modellfoto: Siegerentwurf Cityförster mit urbanegestalt
© PANDION AG / Fotograf: Simon Büttner

Perspektive Park: Cityförster mit urbanegestalt
© PANDION AG / RheinEnergie AG

Perspektive Bummelmeile: Cityförster mit urbanegestalt
© PANDION AG / RheinEnergie AG

Anlage 8 Rahmenplanungsbeirat B-M-E_Beschlussprotokoll-Auszug

3023 Zeichen

Geschäftsführung  
Rahmenplanungsbeirat Braunsfeld 
/ Müngersdorf / Ehrenfeld 
Frau Dr. Sinz 
Telefon: (0221) 221 26391 
E-Mail: Alexandra.Sinz@STADT-
KOELN.DE 
Datum: 19.01.2023 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des 
Rahmenplanungsbeirates Braunsfeld / Müngersdorf / Ehrenfeld vom 
22.11.2022 
öffentlich 
5.1 Beschlussvorlage 3635/2022:  
Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplanes  
Arbeitstitel: Max Becker-Areal in Köln-Ehrenfeld  
und über die Empfehlungen zur Überarbeitung des Ergebnisses des städtebau-
lichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs Max Becker-Areal 
 
Der Rahmenplanungsbeirat empfiehlt der Bezirksvertretung Lindenthal und der Bezirksvertre-
tung Ehrenfeld folgenden in Ziffer Nr. 2 ergänzten Beschluss zu fassen: 
 
 „Der Stadtentwicklungsausschuss: 
 
1. nimmt das Ergebnis des städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs 
zum Max Becker-Areal zur Kenntnis;  
2. beschließt, nach § 2 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) einen Bebauungsplan für 
das Gebiet nördlich der Widdersdorfer Straße 194 – 208, östlich des Maarwegs, 
südlich der Bahntrasse und westlich des Alten Gaswerkes, des Kontrastwerkes 
(Oskar-Jäger-Straße 173) und des Grundstückes Oskar-Jäger-Straße 175-177 
sowie für das Annexgrundstückes westlich des Maarwegs bis zur Vitalisstraße - 
Arbeitstitel: Max Becker-Areal in Köln-Ehrenfeld - aufzustellen mit dem Ziel, ein 
urbanes Gebiet mit Wohnen, Gewerbe, einer Grundschule, mehreren Kinderta-
gesstätten, Nahversorgung, sozialen und kulturellen Nutzungen, Anlagen zur 
Energieversorgung, öffentlichen Grün-, Spiel- und Sportflächen sowie Verkehrs-
flächen festzusetzen; Dabei sind die folgenden Punkte besonders zu beach-
ten: 
 
a) Da das Preisgericht keine Überarbeitung der Nutzungsdichte emp-
fohlen hat, sollten sich die Zahlen nicht nennenswert verändern. So-
mit sollte es bei der im Siegerentwurf vorgesehenen, überwiegend 
fünf bis sieben geschossigen Bebauung bleiben; 
b) Bei der Überarbeitung des CityHubs sollte die Quartiersgarage unbe-
dingt beibehalten werden; 
c) Kleinteiligkeit und Nutzungsmischung sollten wie im Entwurf erhal-
ten bleiben;

d) Angesichts des heute schon überlasteten Verkehrssystems im Köl-
ner Westen muss sichergestellt werden, dass die Verkehrsinfrastruk-
tur (ÖPNV, MIV, Rad- und Fußwege) vor der Fertigstellung / Inbetrieb-
nahme erster Projekte auf dem Max Becker-Areal entsprechend aus-
gebaut und an die überörtlichen Verkehrswege angebunden wird; Im 
Bereich des MIV gehört hierzu insbesondere die zeitnahe Realisie-
rung des Anschlusses Stolberger Str. an die Militärringstraße; 
e) Aufgrund der Unterversorgung mit Grünflächen im gesamten Gebiet 
sollten die notwenigen Grünflächen im Max Becker-Areal auch so 
früh wie möglich realisiert werden. 
3. beschließt die Überarbeitung des Siegerentwurfs von Cityförster mit urbanegestalt 
gemäß den Empfehlungen des Preisgerichts als Grundlage für das weitere Bebau-
ungsplanverfahren.“ 
 
Abstimmungsergebnis: mehrstimmig beschlossen bei zwei Enthaltungen

Anlage 10- Auszug Beschlussprotokoll 10.1 SteA 02.02.2023

7151 Zeichen

Geschäftsführung  
Stadtentwicklungsausschuss 
Frau Hill-Schmidt 
Telefon: (0221) 32834 
Fax:  (0221)  
E-Mail: louise.hill-schmidt@stadt-
koeln.de 
Datum: 06.02.2023 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des 
Stadtentwicklungsausschusses vom 02.02.2023 
öffentlich 
10.1 Beschluss über die Aufstellung eines Bebauungsplanes  
Arbeitstitel: Max Becker-Areal in Köln-Ehrenfeld  
und über die Empfehlungen zur Überarbeitung des Ergebnisses des 
städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs Max Becker-
Areal 
3635/2022 
 
Der Stadtentwicklungsausschuss schließt sich dem Beschluss der Bezirksvertretung 
Ehrenfeld vom 30.01.2023 an (Änderungen fett): 
I Beschluss: 
 
Der Stadtentwicklungsausschuss  
1. nimmt das Ergebnis des städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs 
zum Max Becker-Areal zur Kenntnis; 
2. beschließt, nach § 2 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) einen Bebauungsplan für 
das Gebiet nördlich der Widdersdorfer Straße 194 – 208, östlich des Maarwegs, 
südlich der Bahntrasse und westlich des Alten Gaswerkes, des Kontrastwerkes 
(Oskar-Jäger-Straße 173) und des Grundstückes Oskar-Jäger-Straße 175-177 
sowie für das Annexgrundstückes westlich des Maarwegs bis zur Vitalisstraße - 
Arbeitstitel: Max Becker-Areal in Köln-Ehrenfeld - aufzustellen mit dem Ziel, ein 
urbanes Gebiet mit Wohnen, Gewerbe, einer Grundschule, mehreren Kinderta-
gesstätten, Nahversorgung, sozialen und kulturellen Nutzungen, Anlagen zur 
Energieversorgung, öffentlichen Grün-, Spiel- und Sportflächen sowie Verkehrs-
flächen festzusetzen;  
3. beschließt die Überarbeitung des Siegerentwurfs von Cityförster mit urbanege-
stalt gemäß den Empfehlungen des Preisgerichts als Grundlage für das weitere 
Bebauungsplanverfahren. 
4. Bezüglich der weiteren Überarbeitung und des Bebauungsplanbeschlusses 
sind folgende Punkte zu beachten: 
a) Da das Preisgericht keine Überarbeitung der Nutzungsdichte empfoh-

len hat, sollten sich die Zahlen nicht nennenswert verändern. Somit ist 
an der im Siegerentwurf vorgesehenen, überwiegend fünf- bis sieben-
geschossigen Bebauung festzuhalten. 
b) Bei der Überarbeitung des CityHubs ist die Quartiersgarage unbedingt 
beizubehalten. 
c) Kleinteiligkeit und Nutzungsmischung sind wie im Entwurf beizubehal-
ten; 
d) Angesichts des heute schon überlasteten Verkehrssystems im Kölner 
Westen muss sichergestellt werden, dass die Verkehrsinfrastruktur 
(ÖPNV, MIV, Rad- und Fußwege) vor der Fertigstellung / Inbetriebnah-
me erster Projekte auf dem Max Becker-Areal entsprechend ausgebaut 
und an die überörtlichen Verkehrswege angebunden wird; im Bereich 
des MIV gehört hierzu insbesondere die zeitnahe Realisierung des An-
schlusses Stolberger Str. an die Militärringstraße. 
e) Aufgrund der Unterversorgung mit Grünflächen im gesamten Gebiet 
müssen die notwendigen Grünflächen im Max Becker-Areal auch so 
früh wie möglich realisiert werden. Starkregenprävention und Bewäs-
serung der Grünflächen bei Trockenheit müssen unbedingt mitgeplant 
werden. 
f) Das städtebauliche Konzept und mit ihm der vorhabenbezogene Be-
bauungsplan sind mit der Gaskugel als Landmarke des industriellen 
Erbes weiter zu qualifizieren. 
g) Die Grundschule ist mit einem Lehrschwimmbecken weiter zu qualifi-
zieren, das auch für Kurse (Babyschwimmen, Schwimmlernkurse, 
Aquagymnastik, Rehatraining etc.) außerhalb der Schulzeiten zugäng-
lich und nutzbar ist. Entsprechend ist der evtl. zusätzliche Flächenbe-
darf dieses erweiterten Raumprogramms schon im Bebauungsplanver-
fahren zu berücksichtigen. Eine flächensparende Kombilösung mit der 
Turnhalle ist anzustreben. 
h) Zur Verkehrserschließung des Bebauungsplangebietes wird die Ver-
längerung des Gleisrad- und Fußwegs entlang des Bahndamms mittels 
einer Brücke über die Oskar-Jäger-Straße und einer Rampe an der Vo-
gelsanger Straße geprüft. 
 
Abstimmungsergebnis:  
Einstimmig zugestimmt. 
 
II Beschluss über die so geänderte Beschlussvorlage:  
Der Stadtentwicklungsausschuss  
1. nimmt das Ergebnis des städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs 
zum Max Becker-Areal zur Kenntnis; 
2. beschließt, nach § 2 Absatz 1 Baugesetzbuch (BauGB) einen Bebauungsplan für 
das Gebiet nördlich der Widdersdorfer Straße 194 – 208, östlich des Maarwegs, 
südlich der Bahntrasse und westlich des Alten Gaswerkes, des Kontrastwerkes 
(Oskar-Jäger-Straße 173) und des Grundstückes Oskar-Jäger-Straße 175-177 
sowie für das Annexgrundstückes westlich des Maarwegs bis zur Vitalisstraße - 
Arbeitstitel: Max Becker-Areal in Köln-Ehrenfeld - aufzustellen mit dem Ziel, ein 
urbanes Gebiet mit Wohnen, Gewerbe, einer Grundschule, mehreren Kinderta-
gesstätten, Nahversorgung, sozialen und kulturellen Nutzungen, Anlagen zur 
Energieversorgung, öffentlichen Grün-, Spiel- und Sportflächen sowie Verkehrs-
flächen festzusetzen;  
3. beschließt die Überarbeitung des Siegerentwurfs von Cityförster mit urbanege-
stalt gemäß den Empfehlungen des Preisgerichts als Grundlage für das weitere 
Bebauungsplanverfahren. 
4. Bezüglich der weiteren Überarbeitung und des Bebauungsplanbeschlusses

sind folgende Punkte zu beachten: 
a) Da das Preisgericht keine Überarbeitung der Nutzungsdichte empfoh-
len hat, sollten sich die Zahlen nicht nennenswert verändern. Somit ist 
an der im Siegerentwurf vorgesehenen, überwiegend fünf- bis sieben-
geschossigen Bebauung festzuhalten. 
b) Bei der Überarbeitung des CityHubs ist die Quartiersgarage unbedingt 
beizubehalten. 
c) Kleinteiligkeit und Nutzungsmischung sind wie im Entwurf beizubehal-
ten; 
d) Angesichts des heute schon überlasteten Verkehrssystems im Kölner 
Westen muss sichergestellt werden, dass die Verkehrsinfrastruktur 
(ÖPNV, MIV, Rad- und Fußwege) vor der Fertigstellung / Inbetriebnah-
me erster Projekte auf dem Max Becker-Areal entsprechend ausgebaut 
und an die überörtlichen Verkehrswege angebunden wird; im Bereich 
des MIV gehört hierzu insbesondere die zeitnahe Realisierung des An-
schlusses Stolberger Str. an die Militärringstraße. 
e) Aufgrund der Unterversorgung mit Grünflächen im gesamten Gebiet 
müssen die notwendigen Grünflächen im Max Becker-Areal auch so 
früh wie möglich realisiert werden. Starkregenprävention und Bewäs-
serung der Grünflächen bei Trockenheit müssen unbedingt mitgeplant 
werden. 
f) Das städtebauliche Konzept und mit ihm der vorhabenbezogene Be-
bauungsplan sind mit der Gaskugel als Landmarke des industriellen 
Erbes weiter zu qualifizieren. 
g) Die Grundschule ist mit einem Lehrschwimmbecken weiter zu qualifi-
zieren, das auch für Kurse (Babyschwimmen, Schwimmlernkurse, 
Aquagymnastik, Rehatraining etc.) außerhalb der Schulzeiten zugäng-
lich und nutzbar ist. Entsprechend ist der evtl. zusätzliche Flächenbe-
darf dieses erweiterten Raumprogramms schon im Bebauungsplanver-
fahren zu berücksichtigen. Eine flächensparende Kombilösung mit der 
Turnhalle ist anzustreben. 
h) Zur Verkehrserschließung des Bebauungsplangebietes wird die Ver-
längerung des Gleisrad- und Fußwegs entlang des Bahndamms mittels 
einer Brücke über die Oskar-Jäger-Straße und einer Rampe an der Vo-
gelsanger Straße geprüft. 
 
 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt.

Anlage 1 Geltungsbereich

523 Zeichen

6 Stadt Köln

Anlage 1

Stadtplanungsamt
Geltungsbereich des Bebauungsplanes
Max Becker-Areal
in Köln - Ehrenfeld

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Eee: Il) lin : el] Erae;
Maßstab 1:10 000 Planwirkungsbereich der Vorlage zur Orientierung von
Mitgliedern des Rates, der Ausschüsse und der Bezirksver-
100 0 200 400 600 Meter tretungen, die wegen Befangenheit an den Beratungen zu

diesem Tagesordnungspunkt nicht teilnehmen dürfen.

EEE u |

Anlage 6 Dokumentation Beteiligung Phase 2

62430 Zeichen

Max Becker-a real
ein n eues Stadtquartier 
für köln
Dokumentation zum Beteiligungsverfahren  
der zweiten Phase
Anlage 6

Seite   2
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | BeteiligungsverfahrenSeite   2
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat VI - Planen und Bauen 
Amt für Presse- und Öffentlichkeits-
arbeit 
in Zusammenarbeit mit 
PANDION AG
RheinEnergie AG
Gestaltung und Redaktion
ISR Innovative Stadt- und Raumpla-
nung GmbH
Bildnachweise
Titel: Stadt Köln
S. 9, 11, 18, 26, 29, 32, 35: © SIMON BUETTNER
S. 4, 27: PANDION AG
S.6,12: Urban Agency / NORD Architects A/s
S.7,14: Kister scheithauer gross/ Rainer schmidt 
landschaftsarchitekten
S.8, 21: Cityförster / Urbanegestalt
S.9,19: ASTOC  / club l94 Landschaftsarchitekten
S.10, 23: Teleinternetcafe / treibhaus landschaftsarchitektur

Seite   3
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Beteiligungsverfahren
1 Beteiligung zur abschlusspräsentation 
Seiten 5 - 11 
 
2 Online - Beteiligung
Seiten 12 - 25
3 Beteiligung zur analogen ausstellung 
Seite  26
4  Weitere anregungen (per Mail)
Seiten 27 - 35
Seite   3

Seite   4
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | BeteiligungsverfahrenSeite   4

Seite   5
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Protokoll der Veranstaltung 26.9.2022 
Beteiligung zur 
abschlusspräsentation
1 
Datum:  26.09.2022
Uhrzeit:  18:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Ort:   Rufffactory, Köln 
Format:  Präsenzveranstaltung
18.30 Uhr  Begrüßung
18.35 Uhr  Information
  Format und Ablauf der Veranstaltung
18:45 Uhr  Vorstellung der Entwürfe 
19:35 Uhr   Information zum Spaziergang an den  
  Boxen
19:40 Uhr   Rückfragen und Diskussion 
20:30 Uhr   Erkenntnis: Zusammenfassung
20:40 Uhr  Fazit, Ausblick und Abschied
Von Beginn an ist der Dialog mit der Öffentlich-
keit über die Zukunft des Max Becker-Areals und 
seinem produktiven Beitrag zur Stadtentwick -
lung erforderlich und gewünscht.
Die Beteiligung der Bürgerschaft fand im Rah-
men einer öffentlichen Abschlusspräsentation 
am 26.09.22 in der Rufffactory in Köln Ehrenfeld 
statt. Darüber hinaus konnten die interessierten 
Bürger*innen die Entwürfe der Teams in zwei 
analogen Ausstellungen in den Bezirksrathäu-
sern Ehrenfeld und Lindenthal sowie im Rah-
men eines Online-Dialogs vom 22.09.22 bis zum 
07.10.22 begutachten und diskutieren.

Seite   6
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Abschlussveranstaltung 26.9.2022
Quartiersgaragen
Ansicht von 
der Bahn 
Urban Agency / NORD Architects
GUT GEFÄLLT MIR?
MIR FEHLT NOCH?
Struktur sieht 
aus wie gewach-
sen! – Sehr 
individuell 
Lebendig, 
vielfältig, „macht 
nicht auf Kölsch“ 
Kleinteilig
-
keit 
Spannende 
Dachlandschaften 
Nutzungs-
mischung
Gut, wenn enge 
Blöcke zumindest 
Spalten haben, 
sodass Sonne 
eindringen kann 
Offene 
Blöcke
WEITERE ANREGUNGEN?
Kleinteiligkeit des 
ursprünglichen Ent-
wurfs 
Der Kugel-
gasbehälter 
Schule liegt 
gut an Grün, 
liegt an guter 
Stelle  
Markenzeichen 
auch ohne 
Gasbalon 
erhalten 
Grüne 
Trasse an 
der Bahn 
Dichte ist 
überall 
sehr hoch 
Alte Bäume 
sollten erhalten 
bleiben
Begrünung 
auf den TG

Zufahrt
Zufahrt
Fünf Freunde
Seite   7
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Abschlussveranstaltung 26.9.2022
Positionierung der 
 Hochpunkte
Kister scheithauer gross / 
Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten
Kulturplatz im 
Norden positiv
GUT GEFÄLLT MIR?
WEITERE ANREGUNGEN?
MIR FEHLT NOCH?
Verbindung über 
Brücke super
Barrierefreiheit 
muss gesichert sein: Aufzug 
Realisierbarkeit 
der Brücke 
fraglich; 
Verbindung 
positiv 
Warum sind die 
Ateliers so weit 
entfernt vom 
(Kern-)Quartier? 
Schule: Zentrale 
aber ruhige Lage, 
gute Anbindung, 
trotzdem geschützt, 
Baukörper schön 
ablesbar 
Erhalt des 
Gaskugelbehälters: Po-
sitive Haltung, Identifi-
kation mit Ehrenfeld 
Grünraum  öff
-
net sich zur 
Bahn 
Studentisches 
Wohnen im 
Westen
Der Belüftungs
-
winkel westlich 
Maarweg 
Unterirdische Er-
schließungsachse

Seite   8
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Abschlussveranstaltung 26.9.2022
WEITERE ANREGUNGEN?
GUT GEFÄLLT MIR?
MIR FEHLT NOCH? 
Dichte & 
Belichtung der 
Wohnungen 
hinterfragen
Belichtung der 
Innenhöfe 
prüfen 
Gute und 
ausreichende 
Dichte
Belebung der 
nördlichen Seite: 
kein Angstraum
Nutzungsmischung 
zu grobkörnig!
Falls Unterführung 
realisiert wird: 
Wie wird diese hell 
und lebendig? 
Shuttle auch an 
BHF Ehrenfeld 
anbinden  
Der Verzicht auf 
Hochhäuser ist 
angenehm  und 
gut für das 
Quartier
Vielfalt in der 
Architektur in 
späteren 
Arbeitsphasen 
sichern
Die Dichte ist 
sehr hoch! 
Haben die Kitas 
genug Freiraum? 
cityförster / urbanegestalt

Seite   9
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Abschlussveranstaltung 26.9.2022
GUT GEFÄLLT MIR?
MIR FEHLT NOCH?
WEITERE ANREGUNGEN?
Kugelgas-
behälter
Nutzung Freiraum 
Lage 
Sportflächen 
Verjüngung / 
Form 
Erschließung 
Schule/ Lage 
Turnhalle gut 
erreichbar
Offene Blöcke gut, 
Spielflächen werden begrüßt, 
Sportflächen an der 
richtigen Stelle  
ASTOC / club L94 Landschaftarchitekten
Angstraum 
Trasse entlang 
Bahn vermeiden
Unterschiedliche 
Nutzungen für 
den Park

Teleinternetcafe / Treibhaus
Seite   10
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Abschlussveranstaltung 26.9.2022
MIR FEHLT NOCH?
GUT GEFÄLLT MIR?
kompak-
te zentrale 
Grünanlage
Verbindung ins 
Quartier
größere Innenhö-
he (Verschattung, 
Licht und Luft 
kritisch)
großzügigere Block-
strukturen
Lage der Schule, 
Schulhof vernetzt 
sich in den Grün-
raum 
Parkanlage
Mix an 
Nutzungen
Aufgreifen des 
Gleisbogens
städtebauliche 
Struktur
MIR FEHLT NOCH?
Lärmschutz 
kritisch in der 
Nähe der Bahn

Seite   11
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Abschlussveranstaltung 26.9.2022

Seite   12
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
1 Onlinebeteiligung
UrBan aGencY / nOrD arcHitectS a/S

Seite   13
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
mit Promenade im Norden, sie beziehen die Schule 
ein. Das zukunftsweisende Mobilitätskonzept 
mit Mobilitätsstationen und nun leider ohne 
Quartiersgaragen (Auslobervorgabe?) beinhaltet 
zu viele Tiefgaragen.  Mit nur einer Straße für PKW 
und 2 Plätzen wird den Fußgängern/ Radfahrern 
genügend Raum gelassen.  Das Rad-/Fußwegenetz 
berücksichtigt die Anschlüsse in der Umgebung. Die 
jetzt eventuell aufzugebene Gaskugel wird durch ein 
Amphitheater in deren Tragwerk zum Teil bewahrt 
und wird durch ein vorgelagertes Jugendzentrum 
zum Mittelpunkt des Parks. Die Geschosshöhen von 
II bis VI werden zur Parkmitte hin geringer. Um die 
geforderte Dichte zu erreichen werden an den Seiten 
Nord und West Hochhäuser vorgesehen.  Obwohl 
Dichte und Geschosshöhen (wie in allen Entwürfen) 
viel zu hoch sind, ist dieser Entwurf zukunftsfähig und 
bietet hinsichtlich Nutzungsmischung, Wohnformen, 
Mobilität und Klima ein gutes Potential
Anschluss Grüner Finger an Widderdorfer Straße
2 0
Ich finde den Anschluss mit dem Grün an die 
Widdersdorfer Straße problematisch. Hier wird 
ein großer Teil des vorhandenen Baumbestandes 
durch die Herstellung einer Bebauung südlich des 
Uhrenhauses preisgegeben. Im Lageplan auf dem 
zweiten Blatt wird dazu noch so getan, als wäre der 
Rewe Parkplatz gegenüber eine Grünfläche?! Der 
Bezug der Grünfläche ist daher nicht real. Insgesamt 
wirkt das Grün zu kleinteilig und übermöbliert.
Lage der nördlichen Fußgängerunterführung
4 0
Die Positionierung der Fußgänger-Unterführung 
Richtung Norden ist nicht optimal gewählt, da sie 
den Wohnteil des Ehrenveedels unruhig macht und 
keinen guten Zugang zum gewerblichen Teil des 
Ehrenveedels bietet.   Teleinternetcafe | Berlin mit 
Treibhaus Landschaftsarchitektur | Hamburg hat das 
besser gelöst.
Mir fehlt der zentrale Mittelpunkt
1 0
So richtig überzeugt mich das Konzept nicht. Mir fehlt 
der zentrale und qualitätvolle Mittelpunkt im Veedel. 
Eine Ortsmitte, einen Platz mit Aufenthaltsqualität 
und Möglichkeit der Begegnung und zum Verweilen, 
ein Ort der belebt ist und wo man sich gerne aufhält. 
Diesen Ort finde ich in diesem Entwurf nicht. 
Anregungen
3 0
Die Hochpunkte wirken tlw. etwas gedrungen. 
Schlankere Hochhäuser würden ein 
eleganteres Erscheinungsbild abgeben. Falls 
die gewünschte Geschossfläche dadurch nicht 
abzubilden ist, dürfen es m. M. n. auch gerne 
vereinzelt mal ein paar Etagen mehr werden. 
Hätte man hier den Kugelgasbehälter nicht 
erhalten und in irgendeiner Form nachnutzen 
können? Der Platz scheint ja in diesem Entwurf 
nicht anderweitig verplant worden zu sein. 
Mir gefallen die Gebäudeformen, die nicht nur 
aus rechten Winkeln zu bestehen scheinen und 
Satteldächer nachbilden oder auf einer runden 
Grundfläche stehen. Schön ist auch die farbliche 
Abwechslung.
Drei urbane Knotenpunkte und Kulturloop 
überzeugen
0 0
Die kleinen Baufelder lassen eine gute 
Nutzungsmischung und vielfältige Wohnformen 
zu, wie im Zielbild für die Kölner Weststadt 
vorgesehen. Die drei urbanen Knotenpunkte, 
Kultur- und Handwerksviertel, Kulturzentrum, Natur- 
und Innovationsviertel, Klimaviertel werden das 
Quartier beleben.  Die Grünflächen mit vielfältigen 
Nutzungsmöglichkeiten sind jetzt gut bemessen 
und reichen bis über die ganze Grundstückstiefe 
Städtebauliche Gestaltung
Nutzungen
Mobilität und Verkehr

Sportanlagen
Sportfelder
BMX-Bahn
Sportfelder
Sportfelder
Skatepark
Laufbahn
Künstlerviertel
Sitzstufen
Luisenquartier
Schule
Zugang Schule
Widdersdorfer Straße
Oskar- Jäger Staße
Marktplatz
Fahrradparken
Pergola
Einfahrt Parken TG
Spielplatz
Obstbaum
Obstbaum
Sitzen im Freien
Spielplatz
Autofreies 
Quartier
Autofreies 
Quartier
Kita
Innenhof
Innenhof
Feuerweg Umfahrt
Be- und Entlieferung
Innenhof
Innenhof
Öffentliche 
Spiel-/Grünflache
Hundepark
Promenade
Promenade
Sitzstufen
Duftgarten
Eventwiese 
Food courts
Picknic
Blumen
Retention
Retention
Regenwasser
Garten
Dachbegrünung
Dachbegrünung
Dachbegrünung
Dachbegrünung
erhaltenswerter
Baumbestand
Baumbestand
Radverkehrs-
infrastruktur
Maarweg
Kindergarten
Kulturplatz
Quartierstreff
Quartierstreff
Uhrenhaus
Quartierstreff
Quartierstreff
 innenhof
Cafe
Cafe
Cafe
Cafe
V1-Grün Gaskugel
Sitzmöglichkeiten
Community Art hub
Ideenbereich 1
Ideenbereich 2
Ideenbereich 3
Müngersdorf Sbahn
Technologiepark
Seite   14
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
KISTER SCHEITHAUER GROSS / 
RAINER SCHMIDT LANDSCHAFTSARCHITEKTEN

Sportanlagen
Sportfelder
BMX-Bahn
Sportfelder
Sportfelder
Skatepark
Laufbahn
Künstlerviertel
Sitzstufen
Luisenquartier
Schule
Zugang Schule
Widdersdorfer Straße
Oskar- Jäger Staße
Marktplatz
Fahrradparken
Pergola
Einfahrt Parken TG
Spielplatz
Obstbaum
Obstbaum
Sitzen im Freien
Spielplatz
Autofreies 
Quartier
Autofreies 
Quartier
Kita
Innenhof
Innenhof
Feuerweg Umfahrt
Be- und Entlieferung
Innenhof
Innenhof
Öffentliche 
Spiel-/Grünflache
Hundepark
Promenade
Promenade
Sitzstufen
Duftgarten
Eventwiese 
Food courts
Picknic
Blumen
Retention
Retention
Regenwasser
Garten
Dachbegrünung
Dachbegrünung
Dachbegrünung
Dachbegrünung
erhaltenswerter
Baumbestand
Baumbestand
Radverkehrs-
infrastruktur
Maarweg
Kindergarten
Kulturplatz
Quartierstreff
Quartierstreff
Uhrenhaus
Quartierstreff
Quartierstreff
 innenhof
Cafe
Cafe
Cafe
Cafe
V1-Grün Gaskugel
Sitzmöglichkeiten
Community Art hub
Ideenbereich 1
Ideenbereich 2
Ideenbereich 3
Müngersdorf Sbahn
Technologiepark
Seite   15
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
einplant und dort keine städtebauliche Leerstelle 
hinterlässt. Sehr gut gefallen Sport- und Spielflächen 
rund um das Uhrenhaus, so dass dies ein echter  
Quartierstreffpunkt werden kann. Die Rampe 
zum Güterbahnhof hat vllt. einige konstruktive 
Schwächen, gerade der Abgang zum Güterbahnhof 
erscheint viel zu wuchtig. Superschlau ist auch die 
Erschließung der Tiefgaragen mit einer „Parkstraße“ 
im UG, sehr pfiffig und ein echter Gewinn für ein 
möglichst autofreies Veedel. Der Standort der Schule 
ist auch bestmöglich gewählt.
Kommentare zum Beitrag: 
Ein Auto ist ein Auto, egal, wohin die Abgase gehen.
Ein autofreies Quartier und  eine unterirdische 
Erschließungsstraße sind pfiffig, ist keine 
Verkehrswende, sondern dient allein dem Komfort 
der dort wohnenden Eigentümern und Mietern. Viel 
wichtiger ist die Kleinteiligkeit der Baublöcke, die 
Mischung der Nutzungen und die soziale Mischung. 
Dies alles ist in diesem Entwurf nicht überzeugend.
Kugelgasbehälter und Höhenentwicklung
10 0
Bei diesem Entwurf gefällt mir, dass er als 
einziger eine Nachnutzungsmöglichkeit für den 
Kugelgasbehälter gefunden zu haben scheint. 
Die Höhenstaffelungen sehen grundsätzlich gut aus. 
Eventuell könnte aber einer der Hochpunkte noch 
ein wenig mehr herausragen, um die Silhouette des 
neuen Quartiers noch etwas stärker zu akzentuieren 
und die Flachdachmonotonie etwas aufzubrechen. 
Insgesamt wirkt der Entwurf gut gelungen.
Mir fehlt der zentrale öffentliche Raum
1 0
Mir persönlich sind die Plätze und öffentlichen 
Räume zu sehr im Veedel verteilt. Eine gemeinsame 
„Mitte“ täte dem Veedel gut. Es braucht zentrale 
Plätze und Räume der Begegnung. Einkaufen, Café, 
Büro, Büdchen, Ärzte, Kneipe, Kultur. Das auf das 
Konsequent weiter entwickelt
12 0
Stark verbesserter Entwurf im Vergleich zu der ersten 
Runde, gefällt mir jetzt sehr gut.
Die Schule ist nun perfekt positioniert und der 
schöne Blick durch die alten Bäume zum Uhrenhaus 
bleibt frei. Den alten Villen wird genug Platz gelassen. 
Die West-Ost Anbindung für den Fahrradverkehr 
wurde verbessert. Die große Sportfläche links des 
Maarwegs vergrößert die Grünanlage nach Westen. 
Geniale Idee: Die zentrale Straße unterirdisch 
an die Tiefgaragen anzuschließen und mit 
zusätzlichen Parkplätzen zu versehen. Das schafft 
ein nahezu autofreies Quartier ohne Parkhäuser. 
Die Hochpunkte sind sehr gut platziert, sowohl 
im Park, als auch am Maarweg. Dort und 
entlang der Widdersdorfer Straße gibt es so 
viel verzichtbare Gebäude mit versiegelter 
Fläche, dass eine konsequente qualitative 
Neubebauung für enorme Urbanität sorgen könnte.   
Die Brücke über den Bahndamm 
finde ich im Zusammenspiel mit dem 
Kulturbaustein auch gelungen. Das bringt 
Leben in den hinteren Teil des Quartiers. 
Der Entwurf wirkt nun sehr stimmig und gelungen.
Kommentare zum Beitrag: 
Leben im ganzen Quartier
Kann hier nur zustimmen! Besonders gefällt mir der 
Platz hinten mit der Brücke über die Schienen...dieser 
belebt auch den hinteren Teil des Quartiers! Zudem 
sehe ich die Wohnqualität hier am höchsten mit den 
großen begrünten Innenhöfen. Gute Verbesserung.
Mit weitem Abstand bester Entwurf
9 0
Konsequente Weiterentwicklung und einziger 
Entwurf, der die für die gesamte Identität des 
Veedels unverzichtbare Gaskugel konzeptionell 
Städtebauliche Gestaltung

Seite   16
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
gesamte Areal zu verstreuen halte ich nicht für klug. 
Die Fassaden wirken zu monoton und großflächig. 
Mehr Kleinteiligkeit würde das Veedel wesentlich 
mehr auflockern.
Verkehr und Mobilität
Nördliche Fussgänger-Überführung über die Gleise 
nicht mehr zeitgemäß
16 2
Eine Überführung müsste wegen der Schallschutz-
Wälle sehr hoch und wuchtig ausgeführt werden, 
wäre baulich also wenig attraktiv (eher ein 
Schandfleck) und bei Benutzung müsste ein sehr 
großer Höhenunterschied bewältigt werden. 
Die Positionierung ist ebenfalls nicht optimal gewählt, 
da sie den Wohnteil des Ehrenveedels unruhig macht 
und keinen direkten Zugang zum gewerblichen Teil 
des Ehrenveedels bietet.  Teleinternetcafe | Berlin mit 
Treibhaus Landschaftsarchitektur | Hamburg hat das 
deutlich besser gelöst.
Kommentare zum Beitrag: 
Bitte keine Unterführungen
Unterführungen werden in der Regel nicht! attraktiv...
da schon eher eine Brücke.
Frage der Umsetzung
Eine Unterführung kann auch hell und freundlich 
umgesetzt werden, besonders in diesem belebten 
Umfeld. In dem räumlich engen Baufeld müsste die 
Brücke sehr steil oder zu auslandend sein. Dafür ist 
aber zumindest auf der nördlichen Seite der Gleise 
überhaupt kein Platz, war dort nie vorgesehen. 
Haben Sie mal geschaut, wie eng an dieser Stelle die 
Gebäude vor dem Wall stehen?
Verkehrsplanung aus dem letzten Jahrtausend
4 4
Leider spielen dezentrale Quartiersgaragen offenbar 
keine Rolle mehr. Für ein modernes Mobilitätskonzept 
sind diese aber elementar wichtig, damit nachhaltige 
Alternativen (Sharingsysteme, Fahrräder, ÖPNV) 
attraktiver sind als der private PKW). 
Auch aus ökonomischen Gründen ist der Bau von 
Tiefgaragen direkt unter den Gebäuden nicht 
sinnvoll, da dies die teuerste Form privater Kfz-
Stellplätze darstellt. Wenn das Quartier doch so tolle 
Mobilitätsangebote haben soll, wieso dann diese 
teuren Tiefgaragen? So wird ein verkehrsberuhigter 
Innenbereich oder gar eine „autoarme“ Siedlung 
kaum zu realisieren sein, sondern viel Verkehr 
in das Quartier hereingezogen, während man 
Quartiersgaragen an den Eingängen platzieren 
könnte. 
Klarer Rückschritt und überhaupt nicht 
zukunftsweisend. Hamburg-Oberbillwerder und 
andere Projekte werden da Köln mal wieder den 
Rang ablaufen. Schade!
Kommentare zum Beitrag: 
Umgebung miteinbeziehen
Eigentlich sind doch eher Parkhäuser ein 
misslungenes Konzept aus dem letzten Jahrtausend 
und werden zurzeit gerne wieder abgerissen. Ich 
finde, man sollte das Max-Becker Areal nicht so isoliert 
betrachten. Rechts und links des Maarwegs und der 
Widdersdorfer Straße gibt es so viele interessante 
Projekte, dass sich die ganze Gegend zu einem 
wunderbaren urbanen Raum entwickeln könnte. 
Baute man dort aber die ganzen Quartiersgaragen, 
wäre es mit der Urbanität schnell dahin. 
Überhaupt nicht zukunftsweisend
Zukunftsorientierte Stadtplanung ist anders! Von der 
Wohnung ins Auto, das ist so bequem wie immer. 
Sind das Investorvorgaben? In der Auslobung 
werden Quartiersgaragen erwähnt und aufgrund des 
Mobilitätskonzepts gibt es eine Stellplatzreduktion. 
Quartiersgaragen und Mobilitätsstationen wurden 
hier anscheinend gar nicht geplant.

Seite   17
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Brücke schließt alte Menschen und Menschen mit 
Behinderung aus
6 0
Mir gefällt die Brücke überhaupt nicht. In einer 
alternden Gesellschaft ist eine Brücke mit 
einer Steigung von 16% nicht akzeptabel. Ein 
Rollstuhlfahrer kann allein lediglich eine Steigung 
von 6% bewältigen. Soll dieser jedes Mal außenrum 
fahren, wenn der Aufzug defekt ist, während seine 
Freunde ohne Rollstuhl die Brücke nehmen?
Dass die Aufzüge an solchen Brücken immer 
wieder defekt sind, zeigen Negativbeispiele wie die 
Campusbrücke in Opladen oder die Brücke Caroline in 
Holzwickede. Darüber hinaus bestehen auch an fast 
jedem Bahnhof der DB Probleme mit den Aufzügen. 
Auch erscheint   es   unlogisch   über   einen  
stark    erhöhten Bahndamm mit einer extra 
hohen Lärmschutzmauer eine Brücke bauen 
zu wollen, wenn man auch, ohne in die Tiefe zu 
gehen, eine Unterführung herstellen könnte. 
So ist es an jedem Bahnhof in Köln umgesetzt. 
Ich möchte dem anderen Kommentator zustimmen, 
dass die Position schlecht gewählt ist. Die Brücke 
würde die Menschen direkt auf privates Gelände in 
ein ruhiges Wohnviertel führen. 
Der Vorschlag (5) von „Teleinternetcafe | Berlin 
mit Treibhaus Landschaftsarchitektur | Hamburg“ 
ist hier besser. Er führt die Menschen auf bereits 
geplante Wege und zwischen Wohnviertel und 
Gewerbebereich. Durch die offenere Gestaltung an 
dieser Stelle erschließt sich den Menschen leichter 
ihr weiterer Weg. Beispielsweise in die Geschäfte des 
Gewerbebereichs, zu Lidl oder zur Ecosign Akademie 
für Gestaltung.
Nutzungen
Sporthalle?
0 0
Mir fehlt noch ein Hinweis auf die Schulsporthalle. 
Bei allen anderen Entwürfen ist sie klar verortet.
Sonstiges / Verschiedenes
Schlechte Auflösung des PDF
Man kann leider keine Details im PDF erkennen. 
Beispielsweise lassen sich weder die Beschriftung der 
Brücke noch die Geschosshöhen lesen.
Antwort der Moderation
Vielen Dank für Ihren Hinweis!
Die Pläne haben wir aktualisiert und in besserer 
Auflösung hochgeladen. Ihre Moderation 
Die Kugel muss bleiben!
7 0
Das fordern nicht nur die beteiligten Planungsbüros. 
Die weithin sichtbare Gaskugel kennzeichnet den 
Stadtteil wie es kein anderes Bauwerk vermag. Sie ist 
ein wichtiger Identifikationspunkt, vor allem für die 
Bürger*innen im Stadtteil, aber auch darüber hinaus. 
 
Der Unterschied zwischen den Planungen mit und 
ohne Kugelbau ist eklatant. Mit seinen großen 
Dimensionen und der mathematisch perfekten 
Kugelform setzt das Bauwerk im Stadtbild einen 
starken, künstlerisch wirkenden Akzent. Die Gaskugel 
wird ein beliebtes Fotomotiv in dem neuen Quartier 
werden, von weitem und aus der Nähe, allein 
schon wegen ihrer imposanten Form und Größe. 
 
Gleichzeitig kann und soll der Raum unter der 
Kugel genutzt werden, denn das aufgeständerte 
Bauwerk schwebt ja gleichsam über dem Boden. 
Ein Biergarten, ein Café, Veranstaltungsräume. Hier 
bietet sich ein exponierter Ort für verschiedene 
Nutzungen an. Dabei kann es sogar von 
Vorteil sein, dass es keinen Denkmalschutz 
mit den damit einhergehenden Auflagen gibt. 
 
Die Gaskugel verkörpert ein Stück Stadtgeschichte, 
sie ist authentisch und verleiht dem Stadtteil 
Charakter. Mit ihr sind die Bürger*innen 
0 0

Seite   18
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
aufgewachsen, mit ihr identifizieren sie sich. Die 
Kosten, die der Abriss verursachen würde, sind besser 
für die Vitalisierung des ehemaligen Industriebaus 
angelegt. Es macht keinen Sinn, von Nachhaltigkeit 
zu sprechen und gleichzeitig ein solches historisches 
Bauwerk abzureißen. Umnutzen ist nachhaltig! 
 
Übrigens steht eine Schwesterkugel in Freiburg 
i. Br. Dort ist sie bereits Teil der aktuellen 
Stadtentwicklungs- und Freiraumplanung und soll 
im Zuge des Bürgerprojektes DIE KUGEL auch von 
Innen zugänglich gemacht werden. Infos gibt es 
unter www.gaskugel-freiburg.de. (hpi)
Industriedenkmal Kugelgasbehälter Ehrenfeld bleibt 
erhalten
1 0
Das Büro hat den besonderen Stellenwert des 
Industriedenkmals erkannt und gewürdigt. 
Zukunftsorientiertes Bauen mit Verbindung zum 
geschichtsträchtigen Ort. Das ist Stadtplanung der 
Zukunft.

CITYFÖRSTER / URBANEGESTALT
Seite   19
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung

Seite   20
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Monotonie
6 2
Auf dem Luftbild wirkt das Quartier mit seinen 
flächigen und nahezu wie auf Einheitshöhe 
abgeschnittenen Gebäuden wie ein Gewerbegebiet 
voller Lagerhallen. Die ganzen Flachdächer helfen 
da natürlich auch nicht gerade, die empfundene 
Monotonie aufzulockern. Hier braucht es aus meiner 
Sicht zwingend ein paar höhere Gebäude, um dem 
neuen Quartier etwas Spannung und Urbanität 
einzuhauchen.
Klare Zonierung durch die Bummelmeile
1 0
Mir gefällt die klare Zonierung der Bummelmeile 
als öffentliche Platzfläche und Begegnungsraum. 
Ebenso gefällt mir die kleinteilige und differenzierte 
Gestaltung der Gebäude und Fassaden. Es bleibt zu 
hoffen, dass dies durch den Investor so beibehalten 
wird, sollte dieser Entwurf gewinnen.
Höhenstaffelung und Freiraumnetz
3 1
Das Höhenkonzept der Gebäude ist sehr angemessen 
und bietet gut nutzbare Dachflächen. Die Vernetzung 
des Quartiers mit urbanen und grünen Freiräumen 
schafft eine gute Gliederung der geplanten und 
vorhandenen Bebauung - auch über den Maarweg 
hinweg. Die große zentrale Grünfläche ist insgesamt 
auch eine Bereicherung für Braun/-Ehrenfeld.
Die Bummelmeile flankierend zum Park belebt das 
Quartier
0 0
Die kleinen Baufelder lassen eine gute soziale und 
Nutzungsmischung sowie vielfältige Wohnformen 
zu in einem dichten Nebeneinander kompakter 
Wohnformen, moderner Arbeitswelten und gut 
erreichbarer sozialer Infrastruktur, wie im Zielbild für 
die Kölner Weststadt vorgesehen. 
Die Grünflächen mit vielfältigen Nutzungsmöglich-
keiten sind gut bemessen und reichen bis über die 
Städtebauliche Gestaltung 
ganze Grundstückstiefe, sie beziehen die Schule ein. 
Das Mobilitätskonzept mit Quartiersgaragen 
und City-Hub für 1/3 der Stellplätze wird durch 
Tiefgaragen für nur 2/3 der Stellplätze (zukunftsfähig 
betr. Verkehrswende) ergänzt. Mit nur einer Straße 
für PKW und 3 Plätzen wird den Fußgängern und 
Radfahrern genügend Raum gelassen. 
Die Bummelmeile ist hervorragend. Das grundstücks-
übergreifende Fahrradwegenetz fügt sich in das 
Radverkehrskonzept Ehrenfeld ein. Die jetzt eventuell 
aufzugebene Gaskugel wird mit einer Kugelbühne 
markiert.  Der Park wird von relativ niedrigen 
Gebäuden gerahmt, mit II bis zu den Randbereichen 
VII Geschossen. Um die geforderte Dichte zu erreichen 
werden dort auch Hochhäuser vorgesehen. So bilden 
sich abwechslungsreiche Staffelungen. Obwohl 
Dichte und Geschosshöhen (wie in allen Entwürfen) 
viel zu hoch sind, ist dieser Entwurf zukunftsfähig und 
bietet hinsichtlich Nutzungsmischung, Wohnformen, 
Mobilität und Klima ein gutes Potential.

Seite   21
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
aStOc  / clUB l94 lanDScHaftSarcHitekten

Seite   22
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Verkehr und Mobilität
Die Erschließung der Blöcke 
1 1
Ich finde die Erschließung der hinteren Blöcke 
nicht überzeugend. Der Verkehr wird hier hinten 
ins Quartier geholt. Denke das würde sehr unruhig 
werden. Dem gegenüber ist die Grundschule direkt 
an den zwei Hauptstraßen positioniert... hier die 1-4 
Klässler zu verorten sehe ich kritisch! 
Nutzungen
Sporthalle 
0 0
Die Sporthalle unter den Schulhof legen und dafür das 
Kulturzentrum an deren Stelle setzen. Den Platz vor 
dem Uhrenhaus wie ursprünglich geplant frei lassen.
Der gesamte Boden des Areals ist ja kontaminiert und 
muss sowieso abgetragen und neu verfüllt werden. 
Also wieso nicht mit einer Sporthalle?
Sonstiges / Verschiedenes
Planqualität
Die Geschosshöhen sind unscharf und bei 
Vergrößerung kaum lesbar.
Kommentare zum Beitrag: 
Antwort der Moderation
Vielen Dank für Ihren Hinweis!
In der Spalte rechts finden Sie die Datei 
„Präsentationspläne“ mit allen Geschosshöhen und 
Seitenansichten.
       Ihre Moderation
Städtebauliche Gestaltung 
Hochpunkte / Dachformen
8 0
Die Höhenabwicklungen wirken auf den ersten Blick 
gelungen und sind abwechslungsreich. Bei den 
Hochhäusern sollte darauf geachtet werden, dass sie 
nicht zu massig für ihre Höhe wirken. Lieber ein paar 
Etagen mehr, dafür aber eine schlankere Silhouette.
Das Eckgebäude zum Maarweg könnte stärker 
akzentuiert werden. Die Fußgängerperspektiven 
wirken vielversprechend.
 
Schön, dass hier verschiedene Dachformen gewählt 
und nicht nur Flachdächer geplant wurden. Das 
lockert die Perspektiven ungemein auf und wirkt aus 
meiner Sicht urbaner und moderner.
Der Entwurf überzeugt nicht. 
0 4
Der Entwurf überzeugt mich nicht, wieder fehlt ein 
zentraler Bereich im Veedel der identitätsstiftend ist, 
an dem zentrale Versorgungsbereiche gebündelt 
werden. Einkaufen, Verweilen (Cafe, Restaurant, 
Kneipe, Bäcker etc.) Ärzte, Kultur. Die Gebäude 
bilden keine Raumkanten und richtige Stadtplätze 
aus. Das sieht genauso trostlos aus wie die 
Gebäudeansammlung am Grünen Weg. 
Moderne vielfältige Wohnstrukturen mit passendem 
Konzept für ein Ehrenfeld im Wandel
6 0
Mir gefällt die vielfältige Baustruktur an diesem 
Entwurf sehr gut. Die kleinen Nachbarschaften sehen 
sehr wohnlich und gemeinschaftlich aus. Der große 
zusammenhängende Park ist toll. Besonders gut 
gefallen mir die grünen Elemente mit Verbindung 
zu Sportanlagen. Das Konzept wirkt auf mich als Laie 
sehr rund und zeichnet ein modernes Wohngebiet 
mit Zukunft in einem sich wandelnden Ehrenfeld. 
0 0

Seite   23
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
TELEINTERNETCAFE / TREIBHAUS LANDSCHAFTSARCHITEKTUR

Seite   24
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
Zielbild für die Kölner Weststadt vorgesehen.  Der 
gut bemessene Park bezieht Schule, Uhrenhaus und 
Jugendzentrum ein und würdigt zusätzlich mit dem 
Gleisbogen die industrielle Prägung dieses Quartiers. 
Das gute Mobilitätskonzept mit Quartiersgaragen 
und Mobilitätsstationen wird leider durch zu viele 
Tiefgaragen (Auslobervorgabe?) beeinträchtigt. 
Die Lieferverkehre sollten vom Maarweg aus 
vorgesehen werden. Das Fahrradwegenetz ist 
grundstücksübergreifend. 
Die Aufnahme des Gleisbogens dokumentiert den 
industriellen Charakter dieses Geländes. Die jetzt 
eventuell aufzugebene Gaskugel wird mit einem 
Sportplatz     markiert.  Der Park wird von relativ 
niedrigen Gebäuden gerahmt, mit II bis zu den 
Randbereichen VII Geschossen.  Um die geforderte 
Dichte zu erreichen werden dort auch Hochhäuser 
vorgesehen. So bilden sich abwechslungsreiche 
Dachlandschaften.  Obwohl Dichte und 
Geschosshöhen (wie in allen Entwürfen) viel zu hoch 
sind, ist dieser Entwurf zukunftsfähig und bietet 
hinsichtlich Nutzungsmischung, Wohnformen, 
Mobilität und Klima ein gutes Potential.
Verkehr und Mobilität
Lage der Unterführung zu Ehrenveedel
8 1
Die Positionierung der Fußgänger-Unterführung 
Richtung Norden ist sehr gut gewählt, da sie 
einen guten Zugang zum gewerblichen Teil des 
Ehrenveedels bietet und  trotzdem nicht den 
Wohnteil stört. Super!
Kommentare zum Beitrag: 
Unterführung = Angstraum
Also die Vergangenheit hat in zig gebauten 
Beispielen gezeigt, dass Unterführungen mit der Zeit 
zu Angsträumen werden! ...
Da finde ich die Überführung im anderen Entwurf viel 
besser. Hier auch in Verbindung mit den Aufzügen, 
Städtebauliche Gestaltung 
Dachformen
3 0
Schöner Entwurf. Die Höhenabwicklungen wirken 
gelungen und die Hochpunkte gut platziert. 
 
Es könnte überlegt werden, ein paar Gebäude mit 
anderen Dachformen als Flachdächern auszustatten, 
um noch etwas mehr Abwechslung und Spannung 
ins Quartier zu bringen.
Städtebaulicher Bogen in eine Sackgasse
0 0
Mich überzeugt die riesige städtebauliche Geste 
des Bogens nicht! Dieser wird zur Sackgasse und 
zur Bahnbegleitung... zudem sind die TG Zufahrten 
ziemlich weit hinten an der Bahn. Somit ist hier auch 
Pkw-Verkehr...anders als im Rendering dargestellt. 
Die Blöcke erscheinen mir auch zu klein und die 
Innenhöfe zu eng. Die Wohnqualität passt hier nicht. 
Bahnbogen als spannende Idee
3 0
Mir gefällt bei diesem Entwurf das Aufgreifen des 
Bahnbogens ausgesprochen gut.
 
Städtebaulich wird so das Gebiet aufgelockert und 
bildet dort eine Chance für ein belebtes Viertel mit 
Geschäften, Cafés und Treffpunkten. Auch die große 
Grünfläche gefällt mir sehr gut, hier ist genügend 
Platz, um ein grüner Treffpunkt für ganz Ehrenfeld zu 
werden. 
Gleisbogen und Parkzeichnen diesen Entwurf 
besonders aus
0 0
Eine gute Nutzungsmischung ergibt sich durch 
Kleinteiligkeit, zukunftsweisende städtebauliche 
Strukturen und Mischung der Wohnformen, wie im

Seite   25
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Online Beteiligung
einer Glasbrücke vielleicht inkl. Lichtspiel!? Wäre 
auch aus dem Zug schön als Landmarke zu erkennen.
Frage der konkreten Umsetzung
Eine Unterführung kann auch hell und freundlich 
umgesetzt werden, besonders in diesem belebten 
Umfeld. Im räumlich engen Baufeld müsste eine 
Brücke sehr steil oder zu auslandend sein. Dafür ist 
aber zumindest auf der nördlichen Seite der Gleise 
überhaupt kein Platz, war dort nie vorgesehen. 
Haben Sie mal geschaut, wie eng an dieser Stelle die 
Gebäude vor dem Wall stehen?
Nicht vergleichbar 
Die Belverdebrücke ist mit dieser Brücke nicht 
vergleichbar. Zunächst muss die Belverdebrücke 
keinen extra hohen Bahndamm und keine 
Lärmschutzmauer überwinden. Auch muss 
sich die Belverdebrücke nicht in ein bereits 
bestehendes Wohngebiet mit seinem 
eigenen Stil einfügen. Dennoch ist die Rampe 
der Belverdebrücke bereits riesig. Siehe: 
https://lightronics-gmbh.de/projekte/belvedere-
brucke-koln
Diese Rampe müsste (in noch größer) auf den 
schmalen Streifen zwischen Lärmschutzmauer 
und Häusern im Ehrenveedel gesetzt werden. Den 
Bewohner dieses Hauses direkt vor die Südfenster.
Brücke = wenig inklusiv, viel Vandalismus
3 0
Die Vergangenheit hat an diversen Orten (Beispiel 
Bahnbrücke Opladen) gezeigt, dass Brücken ein sehr 
beliebtes Ziel von Vandalismus sind. Zudem ist die 
Brücke im anderen Entwurf sehr steil, sodass sie wenig 
inklusiv ist. Es ist eine Art Schiebehilfe für Fahrräder 
geplant, ansonsten Treppen. Hierfür wurden zwar 
Aufzüge vorgesehen, jedoch einer davon völlig 
abseits des regulären Weges. Und insbesondere die 
Aufzüge sind Ziel von Vandalismus, funktionieren 
oft nicht und wer soll eigentlich die hohen Betriebs- 
und Instandhaltungskosten dafür tragen? Auch sind 
öffentliche Aufzüge eher unbeliebt und ebenfalls 
eine Art „Angstraum“ .
Die Brücke müsste ziemlich hoch und wie angedacht 
sehr steil gebaut werden, um am nördlichen Punkt 
überhaupt untergebracht werden zu können. 
Eine Realisierung ist äußerst fragwürdig und in 
allen Punkten nicht mehr zeitgemäß (Kosten, 
Barrierefreiheit, Wegnahme von Grünflächen für den 
massiven Rampenkörper nördlich). 
Kommentare zum Beitrag: 
Eine Frage der Konstruktion
Die Belvedere-Brücke über den Militärring in 
Müngersdorf zeigt doch, dass es geht. Trotz hoher 
Steigung kann da jedes Kind locker mit dem Fahrrad 
hochfahren. Macht sogar Spass. Der Vandalismus hält 
sich dort - so glaube ich - in Grenzen.
Betrifft den Entwurf KSG
Betrifft dieser Kommentar nicht den Entwurf von 
KSG? Bei dem Entwurf von Teleinternetcafé kann ich 
keine Brücke entdecken...
Kommentar vermutlich Rückmeldung auf anderen
Kommentar
Ich vermute der Kommentar wurde versehentlich als 
eigenständiger Kommentar gepostet und bezieht 
sich eigentlich auf folgenden Kommentar bei „Lage 
der Unterführung zu Ehrenveedel“

Seite   26
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Analoge Ausstellung
WEITERE ANREGUNGEN? 
1. Identifikationsort weniger, weniger Tiefgaragen
2. Die Ausstellung ist viel versprechend. Ich verfol-
ge alles mit Spannung und hoffe irgendwann 
dort leben zu dürfen.
Kister scheithauer gross / Rainer Schmidt Land-
schaftsarchitekten
GUT GEFÄLLT MIR? 
 
Bahnüberführung, Schule weg von den Schienen.
Allgemein 
GUT GEÄLLT MIR? 
1. Viel Grün 
2. Das aufs Klima geachtet wird, dass darauf geach-
tet wird, dass Verbindungen (direkte) zum alten 
Güterbahnhof bestehen und zur Bahn.
MIR FEHLT NOCH? 
1. Der Gaskugelbehälter
2. Spitzdächer!! Alles wird nur noch flach gebaut! 
Gruselig! Balkone fehlen mir! Dachterrassen feh-
len mir (private).
2 beteiligung der AnAlOgen Ausstellung

Seite   27
Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Weitere Anregungen
3 Weitere Anregungen (per MAil)
1. Stellungsnahmen
Nutzungsmischung 
Die angestrebte Nutzungsmischung ist das 
ausschlaggebende Thema: Je kleiner die Baufelder, 
je vielfältiger die Gebäude, desto aussichtsreicher 
wird die Mischung, nicht nur im EG sondern auch 
gestapelt. Gleichzeitig kann auch eine soziale 
Mischung einfacher erfolgen, TELEINTERNETCAFE, 
URBAN AGENCY, CITYFÖRSTER zeigen hier sehr gute 
Strukturen. KSG und ASTOC planen konventionell mit 
wenig Mischung.
Eine Nutzungsmischung im EG lässt sich unabhängig 
von den genannten Kriterien in allen Entwürfen  
verwirklichen, wenn sie im B-Plan ausdrücklich 
festgelegt wird.
Verkehr und Parken
Zukunftsorientiert wäre die Berücksichtigung der 
Einschränkung des MIV, die in den nächsten Jahren 
erfolgen wird, aufgrund von: Ratsentscheiden, 
Verkehrswende, Wirtschaftlichkeit, Umwelt- und 
Klimabewusstsein der Bevölkerung.
In diese Zukunft gehören Quartiersgaragen und 
Mobilitäts-Stationen. TELEINTERNETCAFE, URBAN 
AGENCY, CITYFÖRSTER haben so geplant, ASTOC und 
KSG ignorieren das fast ganz oder völlig.
Das Konzept von Wohnung/Büro direkt ins Auto 
in der Tiefgarage ist nicht zukunftsweisend. Das 
starre Festhalten an Tiefgaragen (auf Wunsch des 
Auslobers?) hat keine Zukunft. Auch wenn das 
Gelände als fast autofrei gepriesen wird: die Autos 
sind da, mit ihrem Schadstoffausstoß und Platzbedarf, 
egal ob unterirdisch oder sichtbar. 
Die Fahrrad- und Fußwege sind grundsätzlich 
zu begrüßen, dringend erforderlich und 
zukunftsweisend.
Der ÖPNV muss besser werden, die Bustaktung muss 
enger werden, der Shuttle ist Wunschdenken und 
wird sich wirtschaftlich nicht rechnen und ist im 
Grünzug mehr als entbehrlich.
Denkmalschutz, Industriegeschichte
Der Erhalt von Uhrenhaus und Villen einschl. 
Grünflächen ist vorgegeben und das Uhrenhaus 
findet eine öffentliche Nutzung (Markt -bitte keinen 
Supermarkt- oder Kultur). Die (einmalige) Darstellung 
der ehemaligen Gleistrasse in der Wegeführung zeigt 
einen angemessenen Umgang mit der Ehrenfelder 
Industriegeschichte.
Jedoch: der Kugel-Gasbehälter soll anscheinend 
vorschnell und kurzsichtig geopfert werden. Das 
ist völlig unverständlich, denn er ist stadt- und 
industriegeschichtlich bedeutsam. In den ersten 
Entwürfen wurde er als Identifikationsmerkmal in 
allen Konzepten hervorgehoben, nun scheint er 
entbehrlich. Ein gleichzeitiger Sinneswandel bei 
fast allen Planern, wie erklärt sich das bitte? Es wäre 
origineller das Quartier nach der Gaskugel benennen 
zu können, als nach dem Investor.
Dichte, Geschosshöhen, Dachlandschaft
Die angestrebte Dichte ist angesichts des vorhandenen 
ÖVPN nicht sinnvoll. Sie übertrifft auch in Dichte und 
Gebäudehöhen den Güterbahnhof Ehrenfeld, der 
keinesfalls als gelungener Städtebau angesehen 
werden kann. Die angestrebte Dichte kann nur 
durch komplette VII-Geschossigkeit oder durch mehr 
Hochhäuser erreicht werden. Das Wort Hochpunkte 
scheint interessant zu sein, es handelt sich dabei  
jedoch um Gebäude mit VIII-XV Geschossen. Es geht 
jetzt leider nur noch um die Ausgewogenheit der 
hohen Gebäude, die Dachlandschaft und die Relation 
zur der (dem Himmel sei Dank) großen Grünfläche.
TELEINTERNETCAFE, URBAN AGENCY, CITYFÖRSTER 
halten die Geschossigkeit mit II-VII geringer und pla-
nen die Hochhäuser in den Randbereichen. Der Park 
wird von relativ niedrigen Gebäuden gerahmt. Sie

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Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Weitere Anregungen
zeichnen sich durch abwechslungsreiche Dachland-
schaften aus.
KSG und ASTOC planen fast durchgehend VII Ge -
schosse und Hochhäuser auch am Park. Die Dach-
landschaften sind trotz einiger Satteldächlein mono-
ton.
Fazit
TELEINTERNETCAFE, URBAN AGENCY, CITYFÖRSTER 
sind in dieser Reihenfolge gute und erfrischende 
Konzepte, die verkehrs-, klima- und umwelt- und so -
zialbezogen innovative und beste Potentiale bieten 
(abgesehen von der leider extremen Verdichtung).
ASTOC und KSG geben diesen innovativen Chancen 
leider zu wenig Raum.
Unsere neuen Quartiere müssen nicht komfortabler, 
schöner, größer, höher und teurer werden, sondern 
sie müssen Chancen für ein gutes, gesundes und be-
zahlbares Leben und Arbeiten miteinander in unse -
ren Vierteln eröffnen
2. Stellungnahme
als ein in nächster Nähe zum Max-Becker-Gelände le-
bender Anwohner, als Bürger der Stadt Köln und als 
ausgewiesener Fachmann zur Industriedenkmalpfle-
ge mache ich folgende Bedenken und Anregungen 
zu den vorgelegten Wettbewerbsentwürfen für das 
Max-Becker-Gelände geltend:
1. Die bauliche Dichte aller Entwürfe ist im Verhältnis 
zu den vorhandenen und vorgesehenen Anschlüs-
sen an den öffentlichen Nahverkehr zu hoch. Die S-
Bahnhaltestelle Müngersdorf-Technologiepark ist so 
weit, dass dieses Angebot zu wenig Beachtung fin-
den wird. Der vorgesehene Shuttle-Bus ist zu wenig 
attraktiv um die Bewohner wirkungsvoll ansprechen 
zu können und wird vermutlich – wenn er überhaupt 
eingerichtet wird – nach absehbarer Zeitdauer wie -
der stillgelegt. Da einer Verlegung der S-Bahnhalte -
stelle oder eine neue Straßenbahnlinie nicht in Frage 
kommen dürfte, sollte die bauliche Dichte deutlich 
heruntergezont werden. Das scheint mir bei allen 
Entwürfen durch Verringerung der Geschoßhöhen  
auch   möglich.  Besonders   wären diese Herabzo -
nungen im Bereich Gaswerks-Wohnhäuser, der Gas-
werksgebäude und des Gasbehälters sinnvoll. Gene -
rell scheint mir eine Verringerung der Gebäudehöhen 
auch für eine bewohnergerechte Nutzung der zu den 
Innenhöfen gelegenen Räume anstrebenswert um 
die Wohnqualität zu erhöhen. 
2. Im Sinne einer Verkehrswende weg vom Auto zu-
gunsten von Fahrrad- und Fußgängerverkehre soll-
te das neue Viertel gut mit dem vorhandenen und 
geplanten Radwegenetz der Stadt Köln verbunden 
werden. Offenbar haben die Wettbewerbsteilnehmer 
noch keine Kenntnis von dem geplanten Wegenetz 
entlang der ehemaligen Geleistrassen der Köln-Fre -
chen-Benzelrather Eisenbahn (später HGK). Es wäre 
wünschenswert, die geplanten Rad-/Fußwege inner-
halb des geplanten Quartiers damit zu verbinden.
3. Die angestrebte Nutzungsmischung erscheint mir 
in allen Entwürfen berücksichtigt zu sein. Es käme 
darauf an, diese Nutzungen auch effektiv im Bebau-
ungsplan z. B. bei den hochgeschossigen Bauten 
durch eine geschoßweise Festsetzung der Nutzun-
gen bindend zu machen. 
4. Prägende stadt- und industriegeschichte sind die 
Relikte des ehemaligen Kölner Gaswerks in Ehren-
feld. Die Backsteinbauten entlang der in das Gelände 
hineinführenden ehemaligen Werksbauten sind hier 
zu nennen, die Gaswerks-Wohnhäuser für leitende 
Angestellte und insbesondere der Kugel-Gasbehäl-
ter. Es war ein sehr erfreuliches Ergebnis der ersten 
Wettbewerbsrunde, dass dies auch von den betei-
ligten Stadtplanern und Architekten erkannt wurde. 
Offensichtlich unter maßgeblicher Einflussnahme 
der Grundeigentümer und Investoren und zumin-
dest mit Billigung der Stadtverwaltung ist dies in der

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Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Weitere Anregungen
Überarbeitung der Entwürfe nicht mehr so eindeutig. 
Aus meiner Sicht, aus Sicht des LVR-Denkmalfacham-
tes und vieler Politiker und Bürger in Ehrenfeld und 
auf Stadtebene ist der Kugelgasbehälter nicht nur 
denkmalwert, sondern kann  auch  identitätsstif-
tend sein für das neue Quartier, für Stadtteil und 
Stadtbezirk Ehrenfeld sowie für die ganze Stadt Köln. 
Schon seine jetzige Lage gibt dem Denkmal Wahr -
zeichencharakter. Dies könnte und sollte durch eine 
neue Quartiersbebauung profund berücksichtigt 
werden, durch eine angepasste Geschosshöhe der 
Nachbargebäude und zumindest durch Freihaltung 
von Sichtflächen zum Maarweg und zur Eisenbahn- / 
S-Bahn-Trasse. 
Über die Bedeutung für das Stadtbild hinaus hat der 
Gasbehälter eine enorme industriehistorische Be -
deutung, die ich hier nur kurz zusammenfassend re -
kapitulieren möchte:
Genietete Kugelgasbehälter gibt es zwar schon seit 
den 1920er Jahren. Erste Bauwerke dieser Art, wie 
der genietete  Kugelgasbehälter in Bielefeld-Gad-
derbaum (1932-34) stehen zu Recht unter Denkmal-
schutz. Dieser Behältertyp wurde in der Folgezeit zur 
meistbenutzten Bauart für mittlere Größen.
Erst der Übergang von der Niet- zur Schweißtechnik 
machte größere Behälter für Gasspeicherung un-
ter Hochdruck möglich. Für diese Entwicklung steht 
der 1953/54 entstandene Behälter in Ehrenfeld als 
Pionierbauwerk. Die von den Firmen Pintsch-Bamag 
und Klönne entwickelte Technik mit einer aufwän-
digen Montageart der gebogenen Behälterplat -
ten und einer für hohe Anforderungen geeigneten 
Schweißtechnik machte diese Bauart erfolgreich. 
Schon der Behälter in Ehrenfeld konnte unter Druck 
110.000 m³ Gas speichern. Geschweißte Kugelgas-
behälter wurde in den 1950er/60er Jahren eine weit -
verbreitete Art der Gasspeicherung. Von den etwa 70 
noch erhaltenen geschweißten Kugelgasbehältern in 
Deutschland steht das vorbildgebende Exemplar in 
Köln-Ehrenfeld.
Es ist eine besondere Freude, dass diese Einstufung 
des Bauwerks von zumindest zwei Teilnehmern auch 
in der Überarbeitungsstufe erkannt wurde. In dieser 
Hinsicht sind die Entwürfe vom KSG / Köln und Urban 
Agency aus der Überarbeitungsphase hervorzuhe -
ben.

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Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Weitere Anregungen
3. Stellungsnahme
Stellungnahme zu den überarbeiteten Entwürfen 
im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs 
Max-Becker-Areal
Die Bürgervereinigung Köln-Ehrenfeld möchte noch-
mals dringend darauf hinweisen, dass das LVR-Amt 
für Denkmalpflege im Rheinland (LVR-ADR) den Ku-
gelgasbehälter Ehrenfeld mit Datum vom 10. März 
2022 zum Baudenkmal gem. §2 DSchG NRW erklärt 
hat.
Die Bürgervereinigung hat die Oberbürgermeiste -
rin der Stadt Köln mit Schreiben vom 17. März 2022 
aufgefordert, den Stadtkonservator anzuweisen, der 
gutachterlichen Stellungnahme der Oberen Denk -
malbehörde des Landes Nordrhein-Westfalen zu 
folgen und den Kugelgasbehälter Ehrenfeld in die 
Denkmalliste der Stadt Köln einzutragen. Dies ist bis
heute nicht geschehen. Die inhaltliche Begründung 
dieser Verweigerungshaltung der Unteren Denkmal-
behörde ist uns Bürgerinnen und Bürgern bis heute 
nicht transparent gemacht worden.
Von der Oberbürgermeisterin der Stadt Köln ist bis-
lang keine Antwort an die Bürgervereinigung erfolgt. 
Daher ist davon auszugehen, dass der besondere 
denkmalschutzrechtliche Stellenwert dieser städte -
baulichen Landmarke und das unbedingte öffentli-
che Interesse an dessen Erhalt des Kugelgasbehälters 
von der Stadtspitze nicht anerkannt wird.
Schon die Auslobung des städtebaulichen Wettbe -
werbs in zwei Varianten (ohne und mit Industrie -
denkmal Kugelgasbehälter) war mit Vorliegen des 
LVR-ADR-Gutachtens obsolet und missachtete die 
Faktenlage nach dem Motto „was nicht sein darf, gibt 
es nicht“ . 
„Der Kugelgasbehälter in Köln-Ehrenfeld ist ein-
schließlich Fundament und umgebender Freifläche 
im beschriebenen Umfang ein Baudenkmal gemäß 
§2 DSchG NRW. Er ist bedeutend für die Geschichte 
des Menschen, für Städte und Siedlungen und für die 
Entwicklung der Arbeitsverhältnisse. Seine Erhaltung 
und Nutzung liegen aus wissenschaftlichen Gründen 
– hier: technikhistorischen und ortsgeschichtlichen 
Gründen – im öffentlichen Interesse“ , heißt es ein-
gangs in der vorläufigen gutachterlichen Stellung-
nahme des LVRADR.
Wie das Gutachten darlegt, erfüllt der Kugelgasbe -
hälter Ehrenfeld folgende wesentliche
Kriterien, die den Denkmalwert begründen:
•	 Bedeutend für den Menschen
•	 Bedeutend für die Stadt Köln und die Ortsge -
schichte
•	 Bedeutend für die Entwicklung der Arbeits- 
und Produktionsverhältnisse im Rheinland
Außerdem benennt das LVR-ADR wichtige technik -
geschichtliche und ortsgeschichtliche Gründe für ei-
nen Erhalt des Industriedenkmals Kugelgasbehälter 
Ehrenfeld. 
Wir begrüßen ausdrücklich, dass das LVR-Amt für 
Denkmalpflege im Rheinland nach eingehender
und sorgfältiger Recherche dem Kugelgasbehälter 
in Ehrenfeld den Denkmalwert zuerkennt. Wir haben 
in Ehrenfeld nun ein neues Industriedenkmal, das es 
zu erhalten gilt und im Rahmen des städtebaulichen 
Wettbewerbs zum Max-Becker-Areal, ohne Wenn 
und Aber zu integrieren. Gründe, an denen ein be -
rechtigtes öffentliches Interesse an der Erhaltung des 
Ehrenfelder Gasspeichers geltend gemacht werden 
können, gibt es viele. Wir haben den Stadtkonser -
vator Dr. Werner am 11. März 2022 aufgefordert, auf 
Grundlage des vorliegenden Gutachtens der Landes-
konservatorin den Ehrenfelder Kugelgasbehälter in 
die Denkmalliste der Stadt Köln einzutragen. 
Ob dieses Gutachten im Original den beim städte -
baulichen Wettbewerb teilnehmenden Büros zur Ver-
fügung gestellt wurde, entzieht sich ebenfalls dem 
Wissen der Bürgerschaft. Wir als Bürgervereinigung 
Köln-Ehrenfeld haben dies beim Rat der Stadt Köln 
eingefordert. Sollte dies nicht geschehen sein, wäre

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Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Weitere Anregungen
das ein handfester Skandal.
Ich möchte auch in dieser Stellungnahme nochmal die 
Faktenlage luzide verdichten.
Erster geschweißter „Gashochdruckkugelbehälter“ 
der Welt
Der Gasbehälter in Ehrenfeld ist der erste geschweißte 
„Gashochdruckkugelbehälter“ der Welt. Die Gaskugeln 
zuvor waren genietet. Also ein enormer Innovations-
schritt, der sich in Ehrenfeld industriegeschichtlich ma-
nifestiert. Der Gasspeicher in Form einer Kugel wurde 
1954 nach siebenmonatiger Bauzeit fertigstellt und war 
damals ein echtes Pionierbauwerk mit einem Durch-
messer von 33,75 Metern und einem Gesamtgewicht 
von rund 950 Tonnen. Er ist damit sowohl technikge -
schichtlich bedeutend, als auch bedeutend für die Ge -
schichte des Menschen.
Errichtet wurde der innovative Hochdruckbehälter mit 
einem Nutzinhalt vom 112.500 Kubikmeter seinerzeit 
von einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) der Stahlbau-
firmen August Klönne aus Dortmund und der Pintsch-
BAMAG-Maschinenfabrik in Köln-Bayenthal. Für den 
Bau wurden eigens entwickelter Sonderstahl und eine 
spezielle Schweißtechnik verwendet. Diese Arbeit stell-
te hohe Anforderungen an alle am Bau Beteiligten, da 
die Bleche mit einer Wanddicke von 28,5 mm und ei-
nem Einzelgewicht von bis zu 7.300 Kilogramm genau 
eingepasst werden mussten. Insgesamt wurden rund 
1.800 Meter Schweißnähte mit Spezialelektroden, die 
erst nach wochenlangen Versuchen ermittelt werden
konnten, hergestellt. Alle Nähte wurden nachträglich 
durch Wärmebehandlung entspannt und geröntgt.
„Köln vollbrachte in dieser Beziehung eine Art Pio -
niertat, indem es den bisher größten Kugelgas-
behälter der Welt baute“ (Kölnische Rundschau, 
13.11.1954)
Bereits während der Bauzeit machte der neuartige Gas-
speicher von sich reden. Die Gas-, Elektrizitäts- und Was-
serwerke der Stadt Köln waren sich der Bedeutung ihres 
bemerkenswerten Neubaus in Ehrenfeld zu jeder Zeit 
vollkommen bewusst: „Eine Pionierleistung“ nannte 
Dr.-Ing. Richard Fischer, der damalige Direktor der GEW, 
den gerade in Angriff genommenen Bau des „größten 
Kugelgasbehälters der Welt“ , wie die Tagespresse be -
richtete. „Die größte Kugel der Welt“ oder „Eine `Welt -
kugel´ mit `entspanntem´ Gas“ lauteten 1954 die Titel 
in überregionalen Tageszeitungen. Auch Rundfunk und 
Fernsehen, in- und ausländische Illustrierte und Zeit -
schriften berichteten über das Kölner Pionierbauwerk.
Die Bürgervereinigung Köln-Ehrenfeld hatte bereits im 
Februar 2021 zusammen mit dem Verein Rheinische In-
dustriekultur und anderen interessierten Bürgerinnen 
und Bürgern die Bürgerinitiative (BI) Gaskugel Ehrenfeld 
ins Leben gerufen und fordert seitdem den Erhalt dieses 
für Köln einmaligen Bauwerkes auf dem Gelände der his-
torischen Kölner Gasanstalt. Die BI hatte am 08.03.2021 
die Prüfung des Denkmalwertes des Bauwerkes bei der 
Landeskonservatorin und der Oberbürgermeisterin der 
Stadt Köln angeregt. Die Bürgervereinigung hat mit ei-
genständigen Recherchen das Prüfverfahren beider Be-
hörden unterstützt. 
„Die Kugel war technisch damals seiner Zeit weit voraus 
und beispielgebend für nachfolgende kleinere Gasspei-
cher dieser Art. Er ist das letzte Zeugnis dieser industrie-
geschichtlich bedeutenden Stufe der Technikentwick -
lung im linksrheinischen Köln und somit erhaltenswert
aus wissenschaftlichen, besonders technikhistorischen 
Gründen. Durch seine Größe und Lage am viel frequen-
tierten Maarweg und an der Eisenbahnstrecke Köln-Aa-
chen als Teil einer internationalen Verbindung zwischen 
Berlin, Brüssel, Paris und London ist der Kugelgasbehäl-
ter in Ehrenfeld eine weithin sichtbare Landmarke im 
Stadtbild und daher von hoher städtebaulicher Bedeu-
tung und somit von öffentlichem Interesse.
Ein weiterer Grund für eine Eintragung in die Denkmal-
liste der Stadt Köln“ , sagt Prof. Walter Buschmann, Vor-
sitzender des Vereins Rheinische Industriekultur und 
renommierter Industriedenkmalpfleger.
Die Bürgervereinigung Köln-Ehrenfeld hat mit meiner 
Person seit über einem Jahr an der Vorbereitung des 
städtebaulichen Wettbewerbs mitgewirkt und versucht 
unsere Expertise lautbar zu machen und Einfluss zu 
nehmen auf die weiteren Planungsschritte. Die ist zum 
Teil mit in die Erarbeitung der „Charta Max-Becker-A -
real“ eingeflossen. Rückwirkend kann man jetzt schon

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Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Weitere Anregungen
sagen, dass unser ehrenamtliches Engagement für die 
zukunftsfähige Entwicklung unseres Stadtteils von Tei-
len der Verwaltung und Politik, vor allem aber von Sei-
ten der Rheinenergie AG und der Pandion nicht wertge-
schätzt und Ernst genommen wird. Unsere Ideen finden 
sich nicht wieder in den vorliegenden Plänen. Hier ein 
Beispiel.
Nachhaltige städtebauliche Planung mit Industrie -
denkmal inmitten eines urbanen Grüns
Der nun zum Industriedenkmal erklärte Kugelgasbe -
hälter Ehrenfeld gehört zu den identitätsstiftenden und 
unbedingt erhaltenswerten Objekten auf dem Grund-
stück der ehemaligen Gasfabrik. Zusammen mit dem 
Max-Becker-Areal soll das Betriebsgelände der Rheine -
nergie AG in den kommenden Jahren stadtplanerisch 
neu entwickelt werden. Städtebaulich in die Gesamtpla-
nung von Wohnen und Frei-/Grünraum einbezogen und 
einer entsprechenden Umnutzung zugeführt, könnte 
dem Industriedenkmal als „Ehrenfelder Gasometer“ 
eine neue identitätsstiftende Rolle im Kölner Westen zu-
gewiesen werden. Es gibt vielversprechende Visionen 
aus dem Kugelgasbehälter im Grünen, beispielsweise 
einen kulturellen Ort mit Café zu schaffen, der auch als 
Planetarium dienen kann, wie auch für Konzerte und 
kleinere Veranstaltungen. Zudem wird am Ort durch 
den Gasspeicher die Geschichte der Kölner Gaswerke 
dokumentiert. 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld hatte am 13. Dezember 
2021 beschlossen, die Auslobung des Städtebaulichen 
Wettbewerbs für das Max-Becker-Gelände so zu ändern, 
dass der Kugelgasbehälter als Landmarke des industri-
ellen Erbes unabhängig vom formalen Denkmalstatus 
in vollem Umfang erhalten bleibt. Von den Teilnehmen-
den sei aufzuzeigen, wie sich dieser inklusive des ihn 
umgebenden Baumbestandes in die Planung einfügen
lässt. Neben der städtebaulichen Einbindung sollten 
auch Ideen für eine Nutzungsänderung dieses beson-
deren Ortes skizziert werden, heißt es in dem BV-Be -
schluss. Die Bezirksvertretung Lindenthal fasste am 24. 
Januar 2022 den gleichen Beschluss.

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Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Weitere Anregungen
Leider ist der Stadtentwicklungsausschuss auf seiner 
Sitzung am 10. März 2022 weder diesem innovativen 
Beschluss der Bezirksvertretungen Ehrenfeld und Lin-
denthal gefolgt, noch hat er die gutachterliche Stellung-
nahme des LVR-ADR berücksichtigt. Angesichts dieser 
eindeutigen Zuerkennung des Denkmalstatus für den 
Kugelgasbehälter Ehrenfeld, ist eine Planung, die den 
Rückbau des Denkmals vorsieht, wenig zielführend und 
negiert nicht nur die Fachexpertise des LVR-ADR, son-
dern auch das berechtigte Interesse der Bürgerinnen 
und Bürger ein bedeutendes Industriedenkmal für die 
Stadtgesellschaft und ihre künftigen Generationen er -
halten zu wollen.
Das LVR-ADR-Gutachten endet mit dem Satz: „Die Stadt 
Köln hat nach wie vor allen Grund, mit Stolz auf diese 
bedeutende Technikleistung der frühen Nachkriegs-
zeit zu blicken und den Kugelgasbehälter im Zuge der 
anstehenden städtebaulichen Neuordnung auf dem 
ehemaligen Areal der Gasanstalt Ehrenfeld gemeinsam 
mit den noch erhaltenen Bauten des ehemaligen städ-
tischen Gaswerks für nachfolgende Generationen zu 
bewahren. “
Es ist hervorzuheben, dass diese Einstufung des Kugel-
gasbehälters einzig vom Büro Kister Scheithauer Gross 
/ Köln bis zur Überarbeitungsphase erkannt wurde und 
sich in den Plänen wiederfindet. Ansatzweise findet sich 
das Denkmal auch noch in den überarbeiteten Plänen 
von Urban Agency. Das lässt hoffen, dass am Ende doch 
Einsicht und Vernunft auch im Juryentscheid überwiegt 
und das Industriedenkmal erhalten bleibt.
Für die Geschichtsbücher Ehrenfelds haben wir bereits 
in unserer Chronik festgehalten, welche verantwort -
lichen Institutionen und Personen für die drohende 
Vernichtung unseres Kulturgutes im Stadtteil verant -
wortlich zu benennen sind. Fehlentscheidungen von 
ehrenamtlichen Politikerinnen und Politikern und einer 
fremdbestimmten Verwaltung, müssen auch noch in 20 
oder 50 Jahren kommenden Generationen in Erinne -
rung gerufen werden.
Bislang hat sich die Bürgervereinigung konstruktiv in 
den Planungsprozess um das Max- Becker-Areal ein-
gebracht. Wir lassen uns aber nicht länger als Feigen-
blatt einer vorgeschobenen Bürger:innen-Beteiligung 
für Dumm verkaufen. Längst ist es offensichtlich, dass 
seitens der Eigentümer und Investoren des Planungs-
gebietes Einfluss auf die beteiligten Wettbewerbsbüros 
gegeben hat. Nur so ist es zu erklären, dass in den 2. 
überarbeiteten Entwürfen der Büros das Industriedenk-
mal Kugelgasbehälter seiner denkmalschutzrechtlichen
Stellung beraubt wurde. Gewinnmaximierung um je -
den Preis scheint hier die Devise der Rheinenergie AG 
und der Pandion zu sein. Dies macht sich auch in der 
baulichen „Überdichtung“ und den überproportionalen 
Geschosshöhen bemerkbar. Als abschreckendes Bei-
spiel mag da die jüngste Bebauung auf dem Gelände 
des ehemaligen Güterbahnhofes Ehrenfeld dienen. Was 
für urbane Scheinwelten wurden uns seinerzeit von 
Herrn Höing und den Büros versprochen. Was da nun 
steht ist architektonisch wie städteplanerisch eine Ka-
tastrophe.
Da sich die Stadt Köln und der Eigentümer manifest 
weigern, den Denkmalstatus des Kugelgasbehälters
anzuerkennen, haben wir mit Schreiben vom 26. Sep -
tember 2023 die Ministerin für Heimat, Kommunales, 
Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-West -
falen, Frau Ina Scharrenbach, über dieses abstruse, 
denkmalschutzrechtlich anzuzweifelnde Verhalten der 
Stadt Köln informiert. Wir haben die Ministerin gebe -
ten – auch wenn uns das als Bürgerinnen und Bürgern 
nicht formal zusteht – in ihrer Eigenschaft als Oberste 
Denkmalbehörde dem Industriedenkmal „Kugelgas-
behälter Ehrenfeld“ den Stellenwert zuzuweisen, der 
ihm gebührt. Es ist schon so viel in unserem Stadtteil 
an geschichtlicher und industriegeschichtlicher Erinne-
rungskultur vernichtet worden. Wir brauchen nur heute 
auf das Siemens-Gebäude in Ehrenfeld schauen. Auch 
dieses vom LVR-ADR als erhaltenswerte Bausubstanz 
eingestufte Bauwerk wird nun abgerissen. Es reicht 
langsam!!!

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Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
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4. Stellungsnahme
Abschlusspräsentation der Entwürfe zu Max-Be -
cker-Areal - Meine Meinung
ich habe Ihre Worte bei der öffentlichen Veranstaltung 
gerne gehört. Wichtig ist es, die historischen Elemente 
des Wettbewerbsgebiets in den Entwürfen zu erhalten. 
Daher sende ich Ihnen meine Stellungnahmen zu den 
beiden Wettbewerbsrunden zur Meinungsbildung.
Es gab eine eindeutige Aussage aller fünf Planungsbü-
ros und ein eindeutiges Ergebnis in der Bürgerbeteili-
gung in der 1. Präsentation: Der Kugelgasbehälter ist 
ein Identifikationsmerkmal für das Gebiet und muss 
erhalten bleiben. Er lässt sich städtebaulich bestens 
integrieren und war zum Teil Kern des städtebaulichen 
Konzepts.
Nach einer internen Klarstellung mussten die Büros den 
Kugelgasbehälter aus der Hauptplanung herausneh-
men und nur noch als Alternative vorsehen. Anstelle 
dessen sind belanglose Platzhalter entstanden. Und ein 
städtebaulicher Entwurf, der an vielen Orten der Welt 
umgesetzt werden kann. Das Besondere und die Einzig-
artigkeit MIT dem Kugelgasbehälter geht verloren.
Den Aussagen des Büros Kister kann sich nur ange -
schlossen werden.
Eine Ablesbarkeit der Quartiershistorie (Charta zum 
Max-Becker-Areal) muss erhalten bleiben.
Kölner Stadt Anzeiger vom 27. Juli 2022:  „Alle Pla-
ner wollen die Gaskugel erhalten“
Der 2. Rückschritt ist die interne Festlegung auf Tief-
garagen unter jedem Block. Ein Wunsch des Investors, 
der auf eine rückwärtsgewandte Autoerschließung 
jedes Blocks besteht. Er verkennt die Zeichen der Zeit, 
die Notwendigkeit einer Verkehrswende und auch die 
Mobilität in 5-10 Jahren. Dem Realisierungszeitraum für 
das Max-Becker-Areal.
Dem Investor ist es egal, ob die umliegenden Stra-
ßen durch eine hohe PKW-Dichte durch seine  
Tiefgaragenangebote belastet werden.
Zudem verbaut er Beton und die Kosten werden dann 
auf die zukünftigen Bewohner:innen umgelegt. Auch 
wenn sie kein Auto besitzen und eine moderne Mobi-
lität haben. ln den von einigen Planungsbüros vorge -
schlagenen Quartiersgaragen kann flexibel auf die An-
forderungen nach PKW-Stellplätzen reagiert werden. 
Eine Umnutzung ist möglich, was bei Tiefgaragen nicht 
der Fall ist.
ln den Bürgerversammlungen war es eine deutlich ver -
nehmbare Stimme, eine moderne Mobilität, weg vom 
Privat-Auto, für das Quartier auch städtebaulich anzu-
legen.
Das Quartier soll belebt sein von Menschen. Auch von 
denen, die von der Quartiersgarage zu ihrer Wohnung 
gehen. Das Tiefgaragenkonzept ermöglicht es mit dem 
Auto unter seinen Block zu fahren und mit dem Aufzug 
in die Wohnung. Ohne Kontakt zum Quartier.
Bei den Grünflächen wurde häufig mit Einengungen 
und Verengungen gearbeitet, die die Qualität beein-
flussen. ln einem Entwurf (Astoc) wird sogar in den er -
haltenswerten Baumbestand eingegriffen. 
Alle Entwürfe überplanen die Privatgrundstücke der 
beiden denkmalgeschützten Häuser an der Wid-
dersdorfer Straße. Weiterhin gilt die Vorgabe, deren Pri-
vatsphäre zu wahren.
ln allen Entwürfen findet sich jetzt eine großmassstäbli-
sche Blockstruktur wieder. Das ist investorenfreundlich, 
widerspricht aber der vielfach betonten Ehrenfelder Mi-
schung. (Am Ende kommt dann Alter Güterbahnhof 2 
mit seiner Großstruktur raus.) Das war im Wettbewerb 
auch ganz anders vorgesehen, doch die Investoren set-
zen sich dann die großen Einheiten um.
Die neue Planung setzt neue Hochhäuser (neudeutsch 
Hochpunkte) fest. Jeder Standort ist zu prüfen, ob die 
Blickachse aus dem Westen zum Weltkulturerbe Kölner 
Dom verstellt wird. Wenn ja, ist dieser Standort abzu-
lehnen.
Neben den Anmerkungen zu den überarbeiteten Plä-
nen verweise ich noch auf drei weitere Anregungen:
1. Verlängerung des Rad- und Fußweges entlang des 
Bahndamms mit einer Brücke ÜBER die Oskar-Jä-
ger-Straße und einer Rampe am Bahndamm zur

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Max Becker-Areal Köln Ehrenfeld
Dokumentation | Weitere Anregungen
Vogelsanger Straße. Kreuzungsfreier und sicherer 
Anschluss zur Heliosschule, Bahnhof Ehrenfeld und 
dem Zentrum von Ehrenfeld.
2. Straßenbahn auf dem Maarweg/Äußere Kanalstra-
ße (U-Bahn Haltestelle Rochusplatz) und dann über 
die Subbelrather Straße stadteinwärts.
3. An der S-Bahn-Haltestelle Köln-Müngersdorf die 
zukünftige Straßenbahnhaltestelle der Straßen-
bahn auf den HGK-Gleisen (Braunsfeld - Niehl), der 
Klüttenbahn zu beachten.

Anlage 3 Erläuterungstext Cityfoerster

13991 Zeichen

1
EHRENFELDER „BEST OF“  
Grün vernetzt. Kulturell verankert. Kreativ anziehend. 
Das 13,6 ha große ehemalige Max-Becker-Areal ist heute stadträumlich isoliert und emissionsbelastet. Die Umgebung ist geprägt 
von Defiziten in der Freiraum- und Nahversorgung und stellt eine strukturelle und programmatische Zäsur in der im ansonsten 
kleinteigen Veedel-Struktur des westrheinischen Stadtgebietes dar. 
Mit dem Ehrenfelder Best-Of en tsteht ein offenes, charakterstarkes Quartier, das eine hohe städtebauliche Dichte mit offenen, 
vielfältig vernetzenden und reichhaltig programmierten Freiräumen verbindet. Es ist ein Kölner Veedel im besten Sinne: Wohnen, 
Arbeiten, Kultur und Bildung sind kleinräumlich gemischt und auf kurzen Wegen miteinander vernetzt. Das neue Quartier ist grün, 
kulturell verankert und kreativ anziehend. Ortsprägende Bau- und Freiraumtypologien fügen sich in ein buntes Mosaik ein und 
schaffen Angebote für unterschiedlichste Lebensstile und Altersgruppen. Die städtebauliche Entwicklung bildet dabei einen 
strukturellen und programmatischen Brückenschlag zwischen den Veedeln Ehrenfeld, Müngersdorf und Braunsfelds.  
DAS QUARTIER KOMMT ZUSAMMEN. Im Gebietsbestand treffen eine „grüne Welt“ (Grünflächen- und Baumbestand) im Westen 
und eine „rote Welt“ (ehemalige Metallverarbeitung und Recyclinghof) im Osten aufeinander. Das städtebauliche Konzept erhält 
diesen Kontrast und leitet für beide Bereiche jeweils angepasste Entwurfsstrategien ab. Die grüne Welt wird noch grüner: Eine 
grüne Freiraumverbindung verläuft diagonal durch das Gebiet – von der Widdersdorfer Straße bis an die Gleistrasse - und bildet 
das grüne Herz des neuen Quartiers. Der üppige Baumbestand wird weitestgehend erhalten und in den zentralen Quartierspark 
integriert, das Grünvolumen wird erhöht. Die denkmalgeschützte Mauer inszeniert den Eingang ins Quartier und     in den 
Pocket-Wald von der Widdersdorfer Straße aus. Die rote Welt ist Schwerpunkt der baulichen Entwicklung und geprägt durch 
urban-industrielles Flair: Spuren der industriellen Nutzung mischen sich hier mit grünen Hainen und prägen den Charakter der 
Quartiersfreiräume. Die urbane Bummelmeile vernetzt die öffentlichen und kulturellen Orte und fungiert als pulsierender urbaner 
Treffpunkt.  An der Schnittstelle beider Bereiche entsteht ein lebendiger, urbaner Parksaum, in dem sich das historische 
Uhrenhaus befindet, das zu einem lebendigen Anker des neuen Quartiers umgenutzt wird. 
EHRENFELD NEU VERNETZT. Die Öffnung des Areals ermöglicht die Einbettung und Vernetzung sowohl in den Freiraumverbund 
als 
auch in das Mobilitätsnetzwerk Ehrenfelds, sowohl auf lokaler, stadtteilbezogener und überörtlicher Ebene. Die Durchwegung 
für Fuß- und Radverkehr wird durch die Einbindung in das Radwegekonzept verbessert, bestehende Grünstrukturen integriert, 
gestärkt und miteinander vernetzt. Der Bahnweg fungiert als grünes Rückgrat des Areals und stellt eine attraktive Verbindung für 
Zufußgehende und Radfahrende zur S-Bahn-Haltestelle her. Die städtebauliche Figur entlang der Gleise bietet durch Rücksprünge 
eine abwechslungsreiche Ansicht. An diesen Rücksprüngen entstehen Eingangssituationen in das Quartier und die Gebäude, 
wodurch auch nach Norden eine Quartiersadresse ausgebildet und die soziale Kontrolle in dem Bereich erhöht wird. Perspektivisch 
können auf übergeorderter Ebene Freiraumbezüge zum Klüttenkorridor, Gleispark und der Low Line aufgenommen werden. 
Auch programmatisch verwebt sich das Quartier mit seiner Umgebung und stellt so heute fehlende Verbindungen her. Unter dem 
Motto “Ehrenfeld weiterbauen” werden die angrenzenden Quartiere (Ideenteil) behutsam nachverdichtet und erhalten klare 
programmatische Schwerpunkte, die auf dem Bestand aufbauen. 
BEST-OF EHRENFELD. Markante Gebäude- und Freiraumtypologien aus der Umgebung dienen als Inspiration für die 
stadträumliche Vielfalt. Sie fügen sich collagenhaft in das robuste städtebauliche Gerüst und prägen einen lebendigen und 
kontrastreichen Quartierscharakter. Dieser ist städtebaulich differenziert beschrieben und in der architektonischen Umsetzung 
resilient. Funktionen werden dabei kleinräumig gemischt und überlagert. Ein dichtes Nebeneinander kompakter Wohnformen, 
moderner Arbeitswelten und gut erreichbarer sozialer Infrastruktur ermöglicht unterschiedliche Lebensstile und schafft für alle 
zugängliche und barrierefreie Angebote. Eine gute Freiraumversorgung ermöglicht eine hohe städtebauliche Dichte: Durch den 
Einsatz von Staffelgeschossen wird die Maßgabe einer GFZ von 3,0 bestmöglich ausgenutzt. Der zu gleich hohe Bedarf an 
Wohn- und Gewerbefläche und neuen Grünräumen für die unterversorgte Umgebung resultiert in einer intensiven und vielfältigen 
Dachflächennutzung. Bestehende Gebäude und Freiräume wie Uhrenhaus, Arbeitervillen und die Gebäude des Gaswerks Köln 
werden als identitätsstiftende Anker aktiviert und bilden zusammen mit neuen Nutzungsbausteinen wie dem City-Hub, der Living 
Bridge im Luisenviertel und dem Sportpark ein Netz aus charakterstarken öffentlichen Orten und soziokulturellen Treffpunkten. Ein 
Erhalt des Gaskugelbehälters ist in dem Entwurf mitgedacht. Gleichzeitig ist die städtebauliche und freiraumplanerische Figur 
nicht auf Ihn ausgerichtet, sodass bei einem Rückbau keine Leerstelle entsteht, sondern mit der Kugelgasbühne ein weiterer 
kultureller Anker. 
MOBILITÄTSKONZEPT. Ziel des Mobilitätskonzeptes ist die Förderung MIV-armer, multimodaler Mobilität. Durchgangs- und 
Parksuchverkehr werden aus dem Quartiersinneren ferngehalten.  
Die MIV-Erschließung erfolgt von der Widdersdorfer Str. aus und wird in einer Nord-Süd Achse am östlichen Gebietsrand 
gebündelt. Von dort aus werden die Tiefgaragen der westlichen Baufelder über Stichstraßen erschlossen. Alle weiteren 
Straßenräume sind entweder als reiner Fuß- und Radweg ausgestaltet oder nur für Ver- und Entsorgung befahrbar. Im gesamten 
Gebiet gilt Tempo 30 und ein Vorrang für Fuß- und Radverkehre. Ein Drittel des ruhenden Verkehrs wird im City-Hub gebündelt, 
der kombiniert mit zahlreichen Mobilitäts- und Nahversorgungsfunktionen sowie sozialen Angeboten und einer Energiezentrale zu 
einem zentralen Baustein des Quartiers wird. Die restlichen zwei Drittel des Stellplatzbedarfes werden in Tiefgaragen am 
nördlichen und westlichen Gebietsrand bereitgestellt. Die Untergeschosse verfügen zusätzlich über wohnungsnahe 
Radinfrastruktur sowie Sharing-Angebote, um den Verzicht auf einen privaten PKW zu erleichtern. Verteilt über das Gebiet 
befinden sich an zentralen Orten weitere Mobilitätsstationen, die gut sichtbar im öffentlichen Raum Ladeinfrastruktur und Sharing- 
 
Anlage 3

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Angebote bereitstellen. Am S-Bahnhof Technologiepark entsteht ein weiterer Mobilitätshub mit Radinfrastruktur, Shuttle-Haltestelle 
und Nahversorgungsfunktionen. 
Ein dichtes Radwegenetz vernetzt das Areal in Ost-West-Richtung über das Kerngebiet hinaus und bindet an die geplante 
Radschnellroute entlang der Gleistrasse an. Das Last-Mile-Shuttle, das das neue Quartier mit dem Haltepunkt der S12 und S19 
verbindet, nutzt ebenfalls den Bahnradweg und bewegt sich als On-Demand-Service auf einer vorgegebenen Route durch das 
Quartier. 
NUTZUNGSKONZEPT. Der Entwurf kombiniert 1.630 neue Wohneinheiten, rund 3.300 neue Arbeitsplätze und dazugehörige 
Versorgungs- und Quartiersfunktionen in einem kompakten und durchmischten Stadtquartier. Die Mischung von Wohn- und 
Gewerbenutzung geschieht vor allem auf Baufeldebene, was eine gute Realteilbarkeit und Entwicklung sichergestellt. Soziale 
Infrastrukturen wie KiTas sind in die Wohn- und Bürogebäude integriert und nutzen teilweise die Dachflächen als Freibereiche.  
Ein vielfältiger Wohnungsmix mit 30% öffentlich gefördertem und 20% gemeinschaftlichem bzw. genossenschaftlichem Wohnen 
wird in dem Quartier realisiert. Eigentumswohnungen und öffentlich geförderte Wohnungen werden innerhalb eines 
Wohngebäudes realisiert, wodurch Sozialeingänge vermieden werden. Das breite Angebot an Wohnungsgrößen setzt auf flexible 
und barrierearme Grundrisse. Die Erdgeschosszonen der Gebäude enthalten größtenteils gewerbliche oder öffentliche bzw. soziale 
oder gemeinschaftliche Nutzungen, aber auch Wohnen ist im Hochparterre vorgesehen. Ein Fokus liegt auf Kleingewerbe, 
Gastronomie und Handwerk. Das EG ist hierfür durch eine Geschosshöhe von 4,5m flexibel bespielbar und nach Bedarf 
veränderbar.  
Das Raumprogramm des zukünftigen Schulstandorts ist in einem kompakten Baukörper gebündelt, der am nördlichen Ende des 
Quartierparks verortet ist. Er bildet einen klaren räumlichen Abschluss des Parks, die Turnhalle ist zu den Gleisen und damit zum 
Lärm orientiert. Der westlich und südlich angrenzende Schulhof vernetzt sich räumlich und funktional mit dem Quartierspark. Nach 
Ende des Schulbetriebes und am Wochenende können die Freiflächen und Räume für Quartiersfunktionen genutzt werden und 
erhöhen die Großzügigkeit des Parks. An den emissionsbelasteten Seiten im Norden und Westen schaffen kompakte Blöcke einen 
baulichen Lärmschutz, durch Versprünge der Baufelder kann der Lärm nicht ins Innere des Quartiers gelangen. Zwischen den 
Baukörpern besteht zusätzlich die Möglichkeit Lärmschutzregale zu installieren. Das Umspannwerk sowie die Gasregelstation 
befinde sich im Nord-Westlichen Eck des Grundstücks und sind über den Maarweg auch für Schwerlastverkehre erschlossen.  
KLIMAKONZEPT. Das Klimakonzept basiert auf der Anpassung an den Klimawandel, der Einsparung von CO², der Integration 
eines nachhaltigen Wassermanagements und der Stärkung der urbanen Biodiversität.  
Ziel ist es, den Versiegelungsgrad des Areals trotz der baulichen Entwicklung insgesamt zu reduzieren. Das städtische 
Mikroklima wird durch kühlende, klimaaktive Freiräume wie Klimahaine begünstigt und so die Entstehung von Hitzeinseln 
vermieden. Oberflächenwasser wird in den Sickergassen über eine belebte Oberbodenschicht vor Ort versickert und der 
Vegetation im Quartier zur Verfügung gestellt. Retentionsflächen im Park fangen im Fall von Starkregenereignissen 
überschüssiges Niederschlagswasser auf. 
 
Die Verschattung versiegelter Freiräume reguliert das Stadtklima und erhöht den Komfort bei sommerlicher Hitze. Üppige, 
artenreiche Vegetation in Straßen, Höfen und Dachgärten stärkt die lokale Biodiversität und trägt zum Artenschutz in der Stadt bei. 
Durch die Bereitstellung flächensparender Baufelder und kompakter Gebäude mit günstigem AV-Verhältnis, der Verwendung 
CO
2-sparender Baustoffe und Bauweisen, der Mehrfachnutzung von Grün- und Freiräumen, sowie der Förderung von MIV-armer, 
multimodaler Mobilität ist die Entwicklung des Areals ein starker Treiber nachhaltiger Stadtentwicklung in Köln.   
FREIRAUMKONZEPT. Die Ehrenfelder Allmende schafft als zusammenhängender Park eine innenliegende Qualität für die neuen 
Stadtbausteine. Die Programmierung dieses Parks ermöglicht eine Überlagerung von Naherholung, Sport und Freizeitangeboten 
mit stadtklimatischen Funktionen. Die parallele Staffelung der einzelnen Nutzungen im Park und die lineare Anordnung der 
einzelnen Funktionen schafft ein dichtes Netz aus Freizeitangeboten und Möglichkeiten der Teilhabe und Mitwirkung. Kinder-, 
Jugend- und Sportangebote reihen sich neben Erholungsbereichen und naturnahen Grünflächen. Das Freiraumnetz erstreckt sich 
bis zum Gleisdreieck und bindet über einen Fuß- und Radschnellweg das dortige Jugend-, Sport- und Kulturangebot an das Gebiet 
an. Die an den Gleisen verlaufende Achse wird in ihrer Linearität durch kleine Aufweitungen und Baumpakete gegliedert und somit 
vielfältig erlebbar. Heimische Gehölze sowie Insekten- und Vogelnährgehölze im Park ergänzen die erhaltenen Bestandsbäume 
und fördern die lokale Biodiversität. Die Bestandsbäume entlang der Widdersdorfer Straße ergeben durch gezielte Ergänzungen 
einen Pocketwald, der den Auftakt zum Quartierspark bildet.  
Wohnhöfe zeichnen sich überwiegend durch gemeinschaftliche Grünflächen aus, in die vereinzelte private Vorzonen integrierbar 
sind. Der Innenhof bietet, zusätzlich zu den Spielflächen auf den Dächern, Spiel- und Bewegungsbereiche. Die Grünflächen 
können von den Bewohnenden selbst gestaltet und frei genutzt werden. 
 
Der urbane Raum wird durch grüne Straßenzüge und Klimabäume aufgelockert und transportiert die grünräumliche Thematik in 
Wohnstraßen und Sickergassen. Drei öffentliche Quartiersplätze bilden zentrale Orte für Nahversorgung sowie soziales und 
kulturelles Angebot. Sie unterstützen durch eine belebte Platzabfolge die urbane Mischung des Quartiers und die Funktion der 
Bummelmeile als urbanen Quartiersort. Kompakte Baumgruppen strukturieren die großzügigen Freiflächen und spenden Schatten. 
Die insgesamt blau-grüne Geste des Quartiers wirkt den Herausforderungen der großflächig versiegelten Umgebung entgegen und 
gleicht entstandene Defizite aus. Das neue Netz von Park, Spiel- und Sport-, und Platzflächen bietet Angebote für die direkte 
Nachbarschafft, schafft einen qualitativen Anlaufpunkt für umliegende Quartiere und lädt zum Verweilen, Flanieren, Spielen und 
Bewegen ein; in der Mittagspause mit Kolleg*innen oder am Wochenende mit der Familie.

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Kurzfassung (736 Zeichen) 
Mit dem Ehrenfelder Best- Of entsteht ein offenes, charakterstarkes Quartier, das eine hohe städtebauliche Dichte mit offenen, 
vielfältig vernetzenden und reichhaltig programmierten Freiräumen verbindet. Es ist ein Kölner Veedel* im besten Sinne: Wohnen, 
Arbeiten, Kultur und Bildung sind kleinräumlich gemischt und auf kurzen Wegen miteinander vernetzt. Das neue Quartier ist grün, 
kulturell verankert und kreativ anziehend. Ortsprägende Bau- und Freiraumtypologien fügen sich in ein buntes Mosaik ein und 
schaffen Angebote für unterschiedliche Lebensstile und Altersgruppen. Die städtebauliche Entwicklung bildet dabei einen 
strukturellen und programmatischen Brückenschlag zwischen den Veedeln Ehrenfeld, Müngersdorf und Braunsfelds.

Beratungsverlauf (4)

22.11.2022 Rahmenplanungsbeirat Braunsfeld / Müngersdorf / Ehrenfeld
TOP 5.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
30.01.2023 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 9.2.1 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
30.01.2023 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 10.2 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
02.02.2023 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 10.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3635/2022
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
07.11.2022
Erstellt
28.10.2022 12:06