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AN/1743/2024

Politischer Variantenentscheid für die Kapazitätserweiterung auf der Ost-West-Achse, Bereich Innenstadt

Gem. Antrag nach § 3 (FDP/KSG) 06.12.2024

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Verkehrsausschuss, Sitzung am 10.12.2024

Metrolinien und Gesamtplan

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Ansehen

Gem. Antrag nach § 3 (FDP)

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Ansehen

Metrolinien und Gesamtplan

1866 Zeichen

Keine vier
oberirdische
Gleise nötig

Fahrzeitgewinn
durch

- L) Keine Trasse oder
Wi n Wi n Rampe im Grüngürtel
‚ — jesc2]

19 X Win. Unfallträchtigste

Kreuzung NRWs
unterfahren

Rheintunnel

Lage und
Rolltreppen
optimieren

Keine vier
unterirdischen
Gleise nötig

Starke
Reduzierung

Rathaus
Lindenthal Melaten

4 2 Moltkestr. Rudolfplatz Neumarkt
’

Direkte Schnelle
Verknüpfung ® Verbesserungen

$-Bahn Aachener Str. Kein Trog und keine
ES Rampe über Heumarkt:
Nur Straßenbahn kreuzt

Dürener Str./ RN EN, Keine Block- 5
in Fi 1: Weiden-West - Königsforst
Hohenlind FE Mauritius- 2. Junkersdorf - Brück-Mauspfad
ev een Universität-Süd 7,8 as 6: Keupstraße - Porz-Markt,
bisherigen Bahnanschluss, 1: Sülz (de Zündorf
MERAN 8: Universität - Flittard
10 % weißhausstr. 9: Kerpen — Moitzfeld
10: Schönhauser Straße - Neubrück
Neue Linie von Uni über 3)

Zollstock, Parkstadt-
Süd zum Rhein

— 1 Bahnen inKöln

R

a A Rail Services Cologne

2050

Mönchengladbach (Sparkasse Am Butzweilerhof) (ED)
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Om =  railrapid transit

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RR 0800 6 504030.
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Remagen We 3 (ha
me

Tarifgrenze
sn. ‚are one boundary www.kub.koeln

SIGNER.

Gem. Antrag nach § 3 (FDP)

16811 Zeichen

CDU-Fraktion 
SPD-Fraktion 
FDP-Fraktion 
 
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
An den Vorsitzenden  
des Verkehrsausschusses 
Herrn Lino Hammer 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 06.12.2024 
 
AN/1743/2024 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Verkehrsausschuss 10.12.2024 
 
Politischer Variantenentscheid für die Kapazitätserweiterung auf der Ost-West-Achse, 
Bereich Innenstadt 
hier: Änderungsantrag 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
sehr geehrter Herr Vorsitzender, 
 
die antragstellenden Fraktionen bitten, folgenden Änderungsantrag zu TOP 1.1 auf die Ta-
gesordnung des Verkehrsausschusses am 10. Dezember 2024 zu setzen. 
 
 
Beschluss: 
 
Beschlusstext wird durch folgende Fassung ersetzt. 
 
Der Rat beschließt langfristig das unter II. beschriebene Zielnetz. Hierzu wird die Verwaltung 
beauftragt, die bestehende Planung entsprechend der unter III. dargestellten Ausbaumög-
lichkeiten anzupassen und eine Verkehrswertermittlung durchzuführen. Aus dem Ergebnis 
ergibt sich die zum erweiterten Planungsbeschluss vorzulegende Umsetzungsempfehlung.   
 
 
I. Präambel 
 
Vor dem Hintergrund des verkehrspolitischen Ziels, den Umweltverbund zu stärken, und ba-
sierend auf den aktuellen Erkenntnissen zu den Auswirkungen der bisherigen Planungen für 
den innerstädtischen Bereich der Ost-West-Achse, werden diese Planungen überprüft, ange-
passt und fortentwickelt. Ziel ist es, eine stadtverträgliche Lösung zu entwickeln, die sowohl 
die Funktion der Ost-West-Achse als Rückgrat einer nachhaltigen Mobilität stärkt als 
auch den Bedürfnissen aller Teile der Bevölkerung gerecht wird. Dabei sind insbesondere 
Aspekte der urbanen Aufenthaltsqualität und der optimalen Anbindung aller Verkehrsträger 
zu berücksichtigen.

- 2 - 
 
 
Die antragstellenden Fraktionen bekennen sich zu dem Ziel, den Öffentlichen Personennah-
verkehr in Köln durch eine Ertüchtigung und einen zukunftsweisenden Ausbau des Schie-
nennetzes der Kölner Verkehrs-Betriebe leistungsfähiger zu machen. Dabei ist ein ganzheitli-
cher Ansatz zu verfolgen, der über die Trassenführung im Innenstadtbereich hinaus-
geht. Die Planungen müssen sowohl räumlich auf die umliegende Region ausgeweitet als 
auch zeitlich auf einen Zeithorizont von 20 bis 30 Jahren ausgerichtet werden. 
 
Vor dem Hintergrund der langfristigen verkehrspolitischen Zielsetzungen der Stadt und unter 
Berücksichtigung der historischen Planungsgrundlagen – insbesondere des Gesamtver-
kehrsplans von 1956 – ist die Weiterentwicklung der Kölner Verkehrswege zu prüfen und 
neu auszurichten. Im damaligen Beschluss hieß es: „Um aber für die spätere Zukunft die nö-
tige Vorsorge zu treffen, können die baulichen Anlagen einer Unterpflaster-Straßenbahn be-
reits heute so bemessen werden, dass eine spätere Umstellung auf U-Bahnbetrieb mög-
lich bleibt.“ 
 
Doch in den letzten sieben Jahrzehnten wurde dieser Plan nicht angegangen oder sogar um-
gesetzt. Angesichts der Herausforderungen des heutigen Verkehrsaufkommens, insbeson-
dere mit mehr als 300.000 Einpendlerinnen und Einpendlern täglich, ist es unerlässlich, den 
Öffentlichen Personennahverkehr attraktiver, schneller und zuverlässiger zu gestalten. Dabei 
soll der Fokus auf der Schaffung leistungsfähiger Verbindungen zwischen der Stadt und 
der Region liegen. In diesem Sinne soll das Netz durch die Einführung und den Bau soge-
nannter Metrolinien ergänzt und aufgewertet werden. 
 
Der Innenstadtbereich der Ost-West-Achse zwischen Aachener Weiher und Heumarkt ist ein 
zentraler Bestandteil des geplanten Ausbaus des KVB-Netzes. Um den dringend notwendi-
gen Kapazitätsausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs schnellstmöglich zu realisie-
ren, ist diese Strecke kurzfristig – ebenso wie die Gesamtverbindung zwischen Weiden-West 
und Bensberg – für den Betrieb von Zügen in Dreifachtraktion provisorisch zu ertüchtigen. 
 
Zur Schaffung zusätzlicher Beförderungskapazitäten und zur Entlastung der bestehenden 
Ost-West-Achse wird die Planung und Umsetzung einer zweiten Ost-West-Stadtbahnverbin-
dung zwischen Deutz und Lindenthal priorisiert. Kernpunkte der Maßnahme sind der Bau ei-
nes U-Bahn-Tunnels zwischen Melaten und Deutz, der um eine U-Bahnstrecke unter der 
Dürener Straße bis zum Militärring zu erweitern ist. Die Äste nach Sülz, Porz und Flittard ver-
bleiben oberirdisch und werden über die Deutzer Brücke geführt. 
 
Die antragstellenden Fraktionen bekennen sich zu ihrer besonderen Verantwortung, eine 
nachhaltige und zukunftsfähige Lösung zu entwickeln, die von einer möglichst breiten Mehr-
heit des Rates getragen wird. Ziel ist es, dieses Projekt als Spiegelbild der Bevölkerung zu 
beschließen und so dem demokratischen Auftrag des Rates gerecht zu werden. Eine solche 
breite Zustimmung soll sicherstellen, dass die Umsetzung und Weiterentwicklung des Pro-
jekts auch bei künftigen Verschiebungen der Ratszusammensetzung auf einem robusten 
Fundament steht. 
 
 
II. Mit Metrolinien das KVB-Schienennetz weiterentwickeln 
 
Dem oben genannten Zielbild folgend, sollen folgende Maßnahmen umgesetzt werden. 
 
• Gleichwertige KVB-Bahnlinienäste werden nach befahrenen Gleiskörpern gemäß Ver-
ordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen (BOStrab) möglichst zusammen-
gebunden:

- 3 - 
 
- Metrolinien auf durchgängig unabhängigen und signalisierten Gleiskörpern 
- Stadtbahnlinien auf durchgängig mindestens besonderen Gleiskörpern 
- Straßenbahnlinien, die teilweise mit dem MIV verkehren 
 
• Ziel des städtischen schienengebundenen ÖPNV-Ausbaus in den kommenden Jahrzehn-
ten ist u.a., möglichst viele Kölner Stadtteile anzubinden. Dazu schaffen wir jetzt in der In-
nenstadt die Voraussetzungen. Mit der Entwicklung von drei Produkttypen im Schienen-
bereich soll die Zuverlässigkeit und Schnelligkeit weiter erhöht werden. 
 
• Das Konzept der Unterpflasterbahnen wird auf unabhängigen Gleiskörpern um privile-
gierte Metrolinien ergänzt. Diese erhalten an der Oberfläche nicht nur maximalen Vor-
rang vor anderen Verkehrsträgern, sondern im KVB-Bahnnetz beim Einfädeln auch Vor-
fahrt von anderen Linien, damit sie trotz ihrer Fahrweglänge eine möglichst hohe Fahr-
plantreue erreichen. 
 
• Mögliche Metrolinien: 
- M1 (jetzige Linien 16 und 18) – Thielenbruch - Nord-Süd-Stadtbahn - Bad Godesberg 
bereits ab 2030/2032 
- M2 (jetzige Linien 4 und 17) – Bocklemünd (Niederaußem) - Nord-Süd-Stadtbahn - 
Sürth (Bonn-Beuel) bereits ab 2030/2032 
- M3 (jetzige Linien 1 oder 9 und 7) – Frechen (Kerpen) - Ost-West-U-Bahn - Bensberg 
(Moitzfeld) oder Königsforst 
- M4 (jetzige Linien 18) – Holweide Vischeringsstraße - Zentraltunnel (Neumarkt) - Bonn 
Hbf. 
 
• Die Ost-West-U-Bahn soll direkt durch einen Rheintunnel zwischen den Haltestellen 
Bahnhof Deutz/Messe und Heumarkt unter Entfall der bisherigen Haltestelle Deutzer Frei-
heit verlängert werden. 
 
• Die Ost-West-U-Bahn soll künftig von vier Linien genutzt werden: 
- Linie 1 – Weiden-West - Ost-West-U-Bahn - Bensberg (Moitzfeld) oder Königsforst 
- Linie 2 – Junkersdorf - Ost-West-U-Bahn - Brück 
- Linie 9/M3 (jetzige Linien 1 oder 9 und 7) – Frechen (Kerpen) - Ost-West-U-Bahn - 
Bensberg (Moitzfeld) oder Königsforst 
- Linie 10 – Schönhauser Straße - Ost-West-U-Bahn - Neubrück 
 
• Durch den neuen Rheintunnel kann in Deutz die Rampe in der Mindener Straße wegfal-
len. Dadurch entsteht die Möglichkeit der Durchbindung der Straßenbahn aus Porz nach 
Mülheim. Die sogenannte rechtsrheinische Straßenbahn kann entstehen und das Gleis-
dreieck an der Deutzer Freiheit so umgebaut werden, dass das Zentrum von Deutz mit 
dem Rheinufer zusammenwächst. 
 
• Die Streckenäste nach Porz, Sülz und Flittard bilden künftig ein Dreieck oberirdischer 
Straßenbahnlinien, die mit 60-Meter-Zügen bedient werden: 
- Linie 6 – Keupstraße - Deutzer Freiheit - Porz, Markt 
- Linie 7 – Sülz - Deutzer Brücke - Zündorf 
- Linie 8 – Universität - Deutzer Brücke - Flittard 
 
• Der Tunnel ist bis hinter die Kreuzung Aachener Straße/Innere Kanal- bzw. Universi-
tätsstraße zu verlängern. Direkt westlich der Kreuzung schließt sich die Tunnelrampe an, 
um den inneren Grüngürtel und eine der unfallträchtigsten Kreuzungen NRWs von der 
Stadtbahntrasse zu befreien.

- 4 - 
 
• Die Anzahl und Lage der weiteren Haltestellen zwischen Gürtel und Universitätsstraße ist 
zu prüfen. Insbesondere die Erschließung der benachbarten Bildungseinrichtungen 
soll berücksichtigt werden. 
 
• Auf Höhe Aachener Weiher zweigt ein Tunnel Richtung Universität für die Linie 10 über 
die Universitätsstraße ab. Zwischen der Dürener und der Bachemer Straße kommt 
diese Trasse – ggf. auf der Ostseite der Straße, wobei die genaue Trassierung noch un-
tersucht und festgelegt werden muss – durch eine Rampe an die Oberfläche, bekommt an 
der Bachemer Straße eine Haltestelle Universität-Nord, an der Kerpener Straße eine Hal-
testelle Universität-Süd und einen Anschluss an die Zülpicher Straße sowie eine vorläu-
fige Endhaltestelle vor der Luxemburger Straße in Höhe der Haltestelle Weißhausstraße. 
Die Strecke soll bis zur letztgenannten Haltestelle mit 90-Meter-Zügen befahrbar sein. 
Eine Verlängerung bis zum Rhein wird angestrebt. Der Anschluss an die Zülpicher Straße 
kann im Falle veranstaltungsbedingter Sperrungen genutzt werden, um die Sülzer Linie in 
den U-Bahn-Tunnel umzuleiten. 
 
• Die Ost-West-U-Bahn soll bei Förderfähigkeit direkt durch einen Tunnel unter der Düre-
ner Straße für die Linie 9 verlängert werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Linie 
zukünftig über die jetzige Güterstrecke statt durch die Frechener Fußgängerzone geführt 
und bis Kerpen verlängert werden soll. Die genaue Lage der Haltestellen ist in einer 
Machbarkeitsstudie festzulegen.  
 
III. Erste Ausbaustufe 
 
• Die Verkehrswertermittlung soll in vier Stufen entsprechend der Kombination möglicher 
Baulose erfolgen: 
- Haltestelle Bahnhof Deutz bis zum Eisenbahnring 
- Haltestelle Bahnhof Deutz/Messe bis hinter die Straßenkreuzung Universitätsstraße 
- Haltestelle Bahnhof Deutz/Messe bis hinter Straßenkreuzung Universitätsstraße zu-
züglich Abzweig und Tunnel unter der Dürener Straße bis Militärringstr. 
- Haltestelle Heumarkt bis hinter Straßenkreuzung Universitätsstraße zuzüglich Abzweig 
und Tunnel unter der Dürener Straße 
Zusätzlich ist die Einbindung der Linien aus Flittard, Mülheim-Süd, Neubrück, zur Univer-
sität über Universitätsstraße, inklusive rechtsrheinischer Stadtbahn von Porz-Markt zur 
Keupstraße zu untersuchen und gegebenenfalls zu planen. 
 
• Die Streckenabschnitte, die zusammen realisiert werden, sollen in einem Los ausge-
schrieben und vergeben werden. 
 
 
IV. Realisierung 
 
Nach Vorliegen des erweiterten Planungsbeschlusses ergibt sich folgende Vorgehensweise. 
 
Die Planung zur Kapazitätserweiterung der Ost-West-Achse im Innenstadtbereich ist gemäß 
der beschlossenen angepassten Vorplanung (LP2) für die Leistungsphasen Entwurfspla-
nung (LP 3) bis zur Ausführungsplanung (LP 6) der HOAI (Honorarordnung für Architek-
ten und Ingenieure) weiterzuführen. 
 
Während der Bauzeit sind die Anlagen so umzugestalten, dass bereits bei Fertigstellung 
der Außenäste der Einsatz von Langzügen ermöglicht wird.

- 5 - 
 
Die Strecke von Porz nach Sülz über Deutzer Freiheit, Deutzer Brücke, Heumarkt, Neu-
markt, Mauritiusviertel und die Zülpicher Straße verbleibt oberirdisch. 
 
Die Leistungsfähigkeit der durch die fehlende Durchbindung der Ost-West-Achse für den 
MIV entstehenden Umwege und entstehenden Routen werden in einem Verkehrsmodell 
gesondert untersucht und dem Verkehrsausschuss zeitnah vorgestellt. Anhand des Ver-
kehrsmodells wird dargestellt, wie der Entfall der Durchfahrtsmöglichkeit auf der Ost-West-
Achse für den MIV im verbleibenden Straßennetz aufgefangen werden kann. 
 
Rechtzeitig vor der endgültigen Herstellung der Oberfläche nach dem Bau der Ost-West-U-
Bahn wird für die Oberflächengestaltung und Verkehrsführung dem dann erreichten 
Stand der Verkehrswende und der Förderrichtlinien angepasster Vorschlag vorgelegt. 
 
Durchdringungsbauwerke (Treppen, Rolltreppen, Aufzüge…) sind – insbesondere an der 
Engstelle des östlichen Neumarktzugangs – so zu platzieren, dass oberirdisch eine mög-
lichst breite Trasse für mögliche durchgehende Nutzungen der kommenden Jahrzehnte 
(Radschnellwege, Schnellbuslinien, autonome Fahrzeuge, MIV…) je nach Mobilitätsbedarf 
und Förderrichtlinien der Zukunft ermöglicht wird. 
 
• Heumarkt: 
- Es ist zu prüfen, ob die oberirdische Haltestelle Heumarkt an den Elogiusplatz ver-
schoben werden kann. 
- Nach dem Bau des Rheintunnels quert den Platz nur noch eine niveaugleiche Stra-
ßenbahn.  
 
• Neumarkt: 
- Der Neumarkt soll an Aufenthaltsqualität für alle Menschen gewinnen. Dafür sollen 
möglichst alle Bäume erhalten und der Autoverkehr auf dem Platz reduziert werden. 
Eine Durchfahrt über den Platz wird nicht mehr möglich sein. Die Endhaltestelle der 
Buslinien 136/146 wird südlich des Neumarktes verlegt. Die Anbindung der Parkhäuser 
im nördlich angrenzenden Bereich ist zu gewährleisten und unterschiedliche Möglich-
keiten sollen dem Verkehrsausschuss zu gegebener Zeit zur Entscheidung vorgelegt 
werden.  
- Der südliche Rand der Neumarkt-Platzfläche im Bereich der Haltestelle wird auf 35 
cm-Bahnsteighöhe angehoben. Alternativ können die Gleise wie am Rudolfplatz abge-
senkt werden. 
- Es soll geprüft werden, inwieweit durch Herausnahme der Linie 7 mit dem Abzweig un-
ters Mauritiusviertel auf die Viergleisigkeit verzichtet und wie die Sperrung des 
Zentraltunnels der U-Bahn verhindert oder zeitlich minimiert werden kann. 
 
• Rudolfplatz: Es soll eine alternative Bauweise realisiert werden, um den Abstand der 
neuen Haltestelle zur Bestandshaltestelle der Ring-U-Bahn zu minimieren und den Neu-
bau in die Minus-3-Ebene zu bringen, z.B. durch Verlegung der Haltestelle in Richtung 
Westen. Der Weg an die Oberfläche über Rolltreppen muss möglichst durchgängig und 
ohne Rolltreppenwechsel erfolgen. 
 
• Aachener Str./Richard-Wagner-Straße: In Vorbereitung auf den Tunnelbau und wäh-
rend der Bauzeit wird der Stadtbahnverkehr auf der Richard-Wagner-Straße geführt. Die 
Aachener Straße zwischen Ringen und Innerem Grüngürtel erhält eine städtebauliche 
Neugestaltung unter Berücksichtigung der Planungen. 
 
• Moltkestraße: Durch die Verlängerung des Tunnels bis hinter die Universitätsstraße, 
kann die Haltestelle Belgisches Viertel (alt: Moltkestraße) in Richtung Westen verschoben

- 6 - 
 
und die Verknüpfung zur künftigen S-Bahn-Station optimiert werden. Zur perspektivi-
schen oder direkten Anbindung der Dürener Straße ist im Haltestellenbereich ein niveau-
gleiches Abzweigbauwerk vorzusehen. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit sind techni-
sche Nebenräume außerhalb des Eisenbahnrings ober- oder unterirdisch vorzusehen.  
 
• Mauritiusviertel: Es gibt keine U-Bahn unter und Rampe im Mauritiusviertel. 
 
 
V. Weitere Planungsgrundsätze 
 
• Der bestehende Planer soll direkt mit den neuen Planungsleistungen beauftragt werden. 
 
• Die Verwaltung wird beauftragt, baldmöglichst Untersuchungen zum geotechnischen 
Erkundungsgut in die Wege zu leiten, damit in der neuen Leistungsphase konkrete 
Werte zugrunde gelegt werden können. 
 
• Der Rat nimmt die in Anlage 9 dargestellte Qualifizierungsstrategie für den Stadtraum 
Ost-West-Achse mit voraussichtlichen Kosten in Höhe von rd. 2,3 Mio. € zur Kenntnis und 
beauftragt die Verwaltung mit der Vorbereitung des erforderlichen Finanzierungsbeschlus-
ses auf Grundlage des Variantenentscheids. 
 
• Die Punkte 2 (Architekturwettbewerbe), 3 (Mittelfreigabe), 4 (Informationspflicht) und 5 
(Stadtraumqualifizierung) der Vorlage 1037/2024 - Beschlussvorschlag A sind Teil dieses 
Beschlusses. 
 
• Bei der Planung aufkommende sinnvolle Ergänzungen und Erweiterungen dieses Be-
schlusses legt die Verwaltung dem Verkehrsausschuss zum Beschluss vor. 
 
• Die genannten Maßnahmen fließen ein in die aktuellen Planungen der ÖPNV-Netzent-
wicklung, des künftigen „nachhaltigen Mobilitätsplans“ (SUMP). 
 
• Der Pavillon in der Ost-West-Ebene der Haltestelle Heumarkt wird als Informationszent-
rum über die Ost-West-Achse für die Bürgerinnen und Bürger ausgebaut. Eine entspre-
chende Konzeption wird ausgeschrieben. 
 
• Das politische Begleitgremium für das bereits laufende Projekt der Kapazitätserweite-
rung auf der Ost-West-Achse wird fortgesetzt und begleitet das Projekt beratend und pro-
zessbegleitend mit. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
 
gez. Niklas Kienitz  gez. Thomas Breustedt  gez. Ulrich Breite 
Geschäftsführer  Geschäftsführer   Geschäftsführer 
CDU-Fraktion   SPD-Fraktion    FDP-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  im Rat der Stadt Köln   im Rat der Stadt Köln 
 
 
 
Anlagen: 
- Karten Metrolinien und optimierte Planung

- 7 -

Beratungsverlauf (1)

10.12.2024 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Verkehrsausschuss
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1743/2024
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (FDP/KSG)
Datum
06.12.2024
Erstellt
06.12.2024 14:31