V/0148/2025
Digitalisierungsschub in den städtischen Bädern - mehr Freizeitvergnügen für Besucher; Antrag der FDP-Ratsfraktion an den Rat A-R/0032/2023 vom 20.07.2023
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Antrag an den Rat Nr. A -R/0032/2023 FDP-Ratsfraktion Rothenburg 20/21 48143 Münster Tel. 0251 - 987 30 60 Fax: 0251 - 987 30 61 Email: fraktion@fdp-ms.de fdp-ms.de Antrag nach § 3 Abs. 2 GO an den Rat der Stadt Münster Münster, 20.07.2023 Digitalisierungsschub in den städtischen Bädern - mehr Freizeit- vergnügen für Besucher Der Rat möge beschließen: 1. Die Verwaltung prüft die Einführung eines E-Tickets (Vergleich Stadt Bielefeld und Gemeinde Senden) für sämtliche städtischen Frei- und Hallenbäder. Sie gibt kurzfristig zu den Beratun- gen des Haushalts 2024 eine Kostenschätzung hierfür an die Fraktionen. 2. In allen städtischen Frei - und Hallenbädern werden spätestens zur Freibadsaison 2024/25 Kartenzahlungen als weiterer Zahlungsweg an den Verkaufskassen & -automaten ermög- licht. 3. Sämtliche Jahres- und Saisonkarten (Jahreskarten für Frei - und Hallenbad, Saisonkarten für die Freibäder, Bonuskarten etc.) können künftig online bestellt und bezahlt werden. Insbe- sondere bei Familienkarten ist das Verfahren und die Nachweispflicht deutlich zu vereinfa- chen. 4. Die Automaten an den Bädern werden sofern notwendig ertüchtigt. Begründung: An warmen Tagen waren immer wieder lange Schlangen vor den Kassen an den Freibädern in Müns- ter zu sehen. Der Grund hierfür: Automaten außer Betrieb und sämtliche Zahlungen in den Bädern mussten ausschließlich bar erfolgen. Die Möglichkeit, vorab online ein Ticket zu buchen, besteht nicht. Schwimmbäder müssen immer wieder schließen, weil nicht genug Personal vorhanden ist. Gleich- zeitig “leistet” sich die Stadt den Fokus auf personalintensiven Barverkauf von Eintrittskarten. Durch einen Digitalisierungsschub können Personalkräfte sinnvoller eingesetzt werden und den Besuche- rinnen und Besuchern wird lästiges Schlangestehen erspart. Insbesondere auch die Webseite des Sportamtes liest sich so, als ob es sich beim Schwimmbadbe- such um einen Verwaltungsakt handelt. Von Familien zu verlangen, ein Stammbuch als Nachweis der Kinder mit in ein Bad zu nehmen, wirkt lebensfremd und in der Sache auch nicht angemessen. Daher sollte das Verfahren nicht nur digitalisiert, sondern auch vereinfacht werden. gez. Jörg Berens Bernd Mayweg Heinrich Götting FDP-Fraktion im Rat der Stadt Münster
Beschlussvorlage
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V/0148/2025 V/0148/2025 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Digitalisierungsschub in den städtischen Bädern - mehr Freizeitvergnügen für Besucher; Antrag der FDP-Ratsfraktion an den Rat A-R/0032/2023 vom 20.07.2023 Beratungsfolge 24.06.2025 Ausschuss für Personal, Digitalisierung, Organisation, Sicherheit und Ordnung Vorberatung 01.07.2025 Sportausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Zur Freibadsaison 2026 wird ein neues Kassen- und Zutrittssystems für die städtischen Bäder eingeführt. Die Kosten für die Beschaffung und den Einbau werden auf 1,0 Mio. Euro geschätzt. Die Verwaltung wird beauftragt, ein entsprechendes Vergabeverfahren durchzuführen. 2. Durch den Beschluss ist der Antrag der FDP-Ratsfraktion A-R/0032/2023 vom 20.07.2023 (Anla- ge) erledigt. II. Finanzielle Auswirkungen: Die Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: Teilfinanzplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 0802 Bäder Investitionsmaßnahme 4220 Kassensystem Auszahlungen für den Erwerb von be- weglichen Anlagevermö- gen 2026 1.000.000 Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan 2025 bei der o. g. Investi- tionsmaßnahme nur teilweise in Höhe von insgesamt 500.000 Euro veranschlagt. Der darüber hinaus Sportamt 18.06.2025 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Holmer Telefon: 492-5220 Holmer@stadt-muenster.de - 2 - V/0148/2025 zur Finanzierung erforderliche Mehrbedarf wird innerhalb des investiven Budgets des Dezernates für Bildung, Jugend, Familie und Sport kompensiert. Begründung: Einleitung: In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach öffentlichen Bädern gestiegen. Sie werden als Treffpunkte genutzt und bieten kostengünstige Freizeit - und Gesundheitsangebote für alle Bevölke- rungs- und Altersgruppen an. Um der positiven Entwicklung der Inanspruchnahme der städtischen Hallen- und Freibäder gerecht zu werden und die Nutzungserlebnisse der Besucher*innen zu verbes- sern, sollen die Wartezeiten durch moderne, bedienerfreundliche Kassenlösungen verkürzt werden. Mit dem Antrag der FDP-Ratsfraktion (A-R/0032/2023) vom 20.07.2023 wird das Anliegen verfolgt, den Zutritt zu den städtischen Bädern durch die Einführung digitaler Komponenten zu erleichtern und kundenfreundlicher zu gestalten. Dazu enthält der Antrag verschiedene Vorschläge. 1.: Die Verwaltung prüft die Einführung eines E -Tickets (Vergleich Stadt Bielefeld und Gemeinde Senden) für sämtliche städtischen Frei - und Hallenbäder. Sie gibt kurzfristig zu den Beratun- gen des Haushalts 2024 eine Kostenschätzung hierfür an die Fraktionen. Für die Einführung des E-Tickets müssen die vorhandenen Kassenautomaten bzw. Eingangs- & Aus- gangskontrollsysteme mit QR-Code-Scannern ausgerüstet sowie ein Web-Shop eingerichtet werden. Die Verwaltung hat hierzu bereits im April 2023 ein Angebot der Firma eingeholt, von der das bisheri- ge Kassensystem stammt. In Summe würde die Einführung von E-Tickets für die Umrüstung sämtli- cher Hardware- und Softwarekomponenten sowie weitere Leistungen, wie zum Beispiel Lizenzen und Technikerkosten, eine Investition von etwa 150.000 bis 170.000 € bedeuten. Hinzu kämen laufende monatliche Aufwendungen von 2.070,60 € zzgl. bis zu 12,8 % der Umsätze als weitere Kosten für die Transaktionsgebühren. Im Hinblick auf die ursprün glich für 2025 geplante Ablösung des vorhandenen Kassensystems hält die Verwaltung die einmaligen und laufenden Kosten im Verhältnis zur kurzen Nutzungsdauer für un- angemessen. Trotz Verzögerung des neuen Kassensystems ist eine vorzeitige Einführung des E- Tickets nicht angemessen. 2: In allen städtischen Frei- und Hallenbädern werden spätestens zur Freibadsaison 2024/25 Kartenzahlungen als weiterer Zahlungsweg an den Verkaufskassen und -automaten ermög- licht Im Rahmen der Beratung der V orlage V/0394/2023 wurde die Verwaltung beauftragt, zusätzlich zur bestehenden Barzahlung den Einsatz von Kartenlesegeräten zur bargeldlosen Entgeltentrichtung zu prüfen. Nach Mitteilung der Sportverwaltung, an einer derartigen Umstellung bereits zu arbeiten und zudem im Jahr 2024 die Ausschreibung für ein neues Kassensystem zu veröffentlichen, verzichtete der Rat auf eine Aufnahme dieses Prüfauftrags in den Beschluss über die Vorlage. In allen städtischen Frei- und Hallenbädern wurden zur Freibadsaison 2024 Kartenzahlungen als wei- terer Zahlungsweg an den personenbesetzten Kassen und Handkassen ermöglicht. Die Umsetzung wurde mit TeleCash und Ticos durchgeführt und kostet monatlich 55 € pro Gerät plus einer Transak- tionsgebühr pro durchgeführter bargeldloser Zahlung (Staffelpreis, der mit zunehmender Anzahl an Transaktionen sinkt). Die Kostenermittlung für die Nachrüstung der Kartenzahlungsterminals in den Verkaufsautomaten hat einen zusätzlichen Investitionsaufwand i. H. v. 30.000 bis 40.000 € ergeben. Aufg rund der Unzuver- lässigkeit der veralteten Automaten und der hohen Kosten wurde die Aufrüstung der Verkaufsautoma- ten zur bargeldlosen Bezahlung nicht umgesetzt, sondern soll mit dem neuen Kassensystem realisiert - 3 - V/0148/2025 werden. Seit Oktober 2024 ist jedoch in den Hallenbädern über das Badpersonal ebenfalls die Bezah- lung per EC-Karte möglich. Im Freibad Coburg wurde eine zweite mobile Kasse inklusive der Möglichkeit einer EC-Kartenzahlung eingeführt, um die Einlasszeiten bei hohem Besucheraufkommen zu beschleunigen. Die Einführung der bargeldlosen Zahlungen wurde somit bereits in allen Bädern umgesetzt, jedoch aus wirtschaftlichen Gründen nur an den Handkassen und nicht an den Automaten. Eine bargeldlose Zahlung mittels der bestehenden Bonuskarten der Bäder in Münste r funktioniert nach wie vor und wird von den Badegästen sehr gut angenommen. 3: Sämtliche Jahres- und Saisonkarten (Jahreskarten für Frei- und Hallenbad, Saisonkarten für die Freibäder, Bonuskarten etc.) können künftig online bestellt und bezahlt werden. Insbeson- dere bei Familienkarten ist das Verfahren und die Nachweispflicht deutlich zu vereinfachen. Für die Zeit bis zur Einführung eines neuen Kassensystems mit integriertem Webshop hat die Verwal- tung die Einführung eines Online-Bestellformulars mit mehreren gängigen Bezahlmöglichkeiten (Onli- ne-Überweisung giro-pay, PayPal, Kreditkarten, paydirekt) geprüft (eine Bezahlmöglichkeit mit PayPal wird verwaltungsweit noch nicht genutzt, da die PayPal -Zahlungen mit einem derzeit noch hohen Nachbearbeitungsaufwand verbunden sind). Die Bestellungen sollen nach Zahlungseingang an ein E- Mail-Postfach des Sportamtes weitergeleitet und dort geprüft werden. Die Zustellung der online be- stellten Jahres- und Saisonkarten soll im Anschluss per Post erfolgen. Eine Einführung dieser Zwi- schenlösung mittels Form -Solution sowie dem zusätzlichen personellen Aufwand inkl. postalische Versendung würde Kosten von etwa 35.000 bis 40.000 € nach sich ziehen. Zudem wäre es problema- tisch, die personellen Ressourcen für diese Serviceleistung in der Bäderverwaltung bereitzustellen. Aus diesen Gründen wurde eine Realisierung der Übergangslösung für den Online-Verkauf der Jah- res- und Saisonkarten verworfen. Mit dem Beschluss zur Vorlage V/0394/2023 - Änderung der Tarifbestimmungen, Haus- und Bade- ordnung der städtischen Bäder hat der Rat in seiner Sitzung am 13.12.2023 zum 01.01.2024 nicht nur die Tarife angehoben, sondern auch die Anforderungen an den Nachweis einer häuslichen Gemein- schaft und Meldeadresse vereinfacht. Anstelle von Familienstammbuch bzw. Haushaltsbescheinigung werden ab Beginn des neuen Jahres amtliche Ausweisdokumente, Meldebescheinigungen oder Kin- dergeldbescheide als Nachweise akzeptiert. 4: Die Automaten an den Bädern werden sofern notwendig ertüchtigt Das aktuell eingesetzte Kassensystem der Firma Ticos wurde erstmals 1999 in den städtischen Bä- dern eingesetzt. Die Gerätehüllen sind sichtlich in die Jahre gekommen und brechen zum Teil ausei- nander, das „Innenleben“ wurde ca. alle 5-6 Jahre fortlaufend erneuert. Trotzdem zeigt sich das der- zeitige System im Betrieb sehr störungsanfällig. Darüber hinaus verursachen die notwendigen Repa- raturen, Service- und Wartungsarbeiten sowie die Anschaffung für die benötigten Medien, in Form von RFID-Karten, steigende Kosten. Die derzeit notwendigen Investitionen in das vorhandene System beliefen sich von Januar 2023 bis Januar 2025 auf 157.600 € zzgl. der personellen Ressourcen aus dem Sportamt. Bei dieser hohen Summe handelt es sich neben den laufenden Kosten vorwiegend um Instandhaltun gsmaßnahmen ohne erkennbaren Mehrwert für die Badegäste. Zudem stellte sich im Zuge der Prüfung bezüglich des neuen Kassensystems heraus, dass die alten Automaten von keinem neuen Kassenanbieter übernommen werden können und somit eine Neuan- schaffung unabdingbar ist. Aus den genannten Gründen beabsichtigt die Verwaltung, keine Ertüchtigung der alten Automaten vorzunehmen, sondern das bestehende System abzulösen und für alle Bäder ein neues, leistungsfä- higes Kassen- und Zutrittssystem zu beschaffen, das sowohl den Kauf und die (bargeldlose) Bezah- lung von Eintrittskarten vor Ort als auch online unterstützt. - 4 - V/0148/2025 Wie die vorstehenden Ausführungen gezeigt haben, gestalten sich kundenorientierte Anpassungen wie die Einführung von E-Tickets bei dem veralteten Kassensystem als schwierig umsetzbar und vor allem sehr kostenaufwendig. Doch das aktuelle Kassensystem der Firma Ticos, welches seit über 25 Jahren im Einsatz ist, hat noch weitere Herausforderungen für die Bäder der Stadt Münster. Aufgrund der Schließung für die Öffentlichkeit sind die Automaten in Roxel und Wolbeck seit Jahren nicht mehr im Betrieb. Dasselbe gilt für die Automaten in den Freibädern Stapelskotten und Hiltrup aufgrund ihrer Störanfälligkeit bei hohen Außentemperaturen. Dementsprechend sind diese Automaten nicht auf demselben techni- schen Stand wie die im Betrieb befindlichen Automaten. Im Freibad Hiltrup ist ein Automat nur be- dingt einsatzfähig. Die Gehäuse der Automaten sind so veraltet, dass durch Materialermüdung z.B. die Scharniere der Automatentüren brechen. Für die verbaute Automatengeneration gibt es keine Ersatzteile mehr. Ersatzteile, welche eigentlich für Automaten neuerer Bauart gedacht sind, müssen aufwendig angepasst werden. Trotzdem kommt es sehr häufig zu Fehlfunktionen, weil die neuen Bauteile im veralteten System eigentlich nicht vorge- sehen sind. Auch für die elektronischen Schlösser im Ostbad gibt es keine Ersatzteile und keinen Support mehr. Die Umrüstung auf Ticos-fähige Schlösser würde mindestens 70.000 € an Kosten verursachen. Die Zutrittsmedien (Jahres - und Geldwertkarten, Tageseintritte usw.) verwenden veraltete HITAG - Technologie. Diese Art der RFID -Karten finden weltweit immer weniger Anwendung, da sich mehr und mehr QR -/Barcodesysteme bzw. im Bereich der RFID -Technologie sogenannte MIFARE - Systeme etablieren. Das hat zur Folge, dass weniger HITAG -Medien produziert werden und die Be- schaffungskosten kontinuierlich steigen. Frei auf dem Markt zu beschaffende HITAG -Karten kosten zwischen 1,20 € und 1,80 € je nach Art der Be druckung. Bei diesen Karten lehnt Ticos jedoch die Verantwortung für Fehlfunktionen ab und schreibt diese den fremdbeschafften Karten zu. Der Kauf neuer HITAG-Medien wurde von Ticos 2023 je nach Druck und Gesamtmenge zu einem Preis zwi- schen 4,80 € und 5,50 € pro Stück angeboten, was zukünftig auch die laufenden Kosten in die Höhe treiben wird. Wichtige Funktionen können von dem Kassensystem nicht angeboten werden, wie z.B. ein Wasser- flächen- und Kursmanagement. Auch die Organisation und Planung von Schwimmzeiten für Schulen und Vereine muss arbeits - und zeitintensiv mit Office -Anwendungen durchgeführt werden. Dabei muss großer Aufwand betrieben werden, um die tatsächliche Nutzung durch die Schulen und Vereine statistisch zu erfassen. Die Möglichkeiten der Auswertungen und Statistiken sind begrenzt und kompliziert in der Ausführung. Die Rechenleistung des Systems entspricht nicht mehr modernen Standards und ist dementspre- chend langsam. Die Möglichkeit von automatisierten Schnittstellen zur Entlastung des Personals und Beschleunigung von Arbeitsprozessen ist nicht gegeben. Das aktuelle System verfügt über keine Einstellungen für eine barrierefreie Nutzung im Sinne der Gleichstellung bei Mitarbeitenden. Immer mehr Badbetreiber wechseln von Ticos zu anderen Systemanbietern. Entsprechen hat Ticos in den letzten Jahren das Personal im Bereich des Supports deutlich reduziert. Infolgedessen hat die Qualität des Supports stark nachgelassen. Insgesamt ist das bestehende Ticos -System überaltert, verursacht stetig steigende Instandhaltungs- kosten und das Risiko eines Komplettausfalls des Systems steigt von Monat zu Monat. Ein gutes Ba- deerlebnis fängt für den Badegast bereits mit dem Kauf oder der Buchung des Eintritts an. Hierfür ist ein modernes multifunktionales Kassensystem notwendig. Aber auch die Mitarbeitenden in den ver- - 5 - V/0148/2025 schiedenen Funktionen und Aufgabengebieten benötigen für einen besseren Workflow ein leistungs- starkes und in jeder Hinsicht stabiles und sicheres System mit zügiger Unterstützung durch das Sup- port-Team. Die Darstellungen machen deutlich, dass es dringend erforderlich ist, ein neues Kassensystem für die Bäder der Stadt Münster zu implementieren. Im Rahmen der Vorbereitung des Vergabeverfahrens wurde bereits Anfang letzten Jahres eine Pro- jektgruppe mit Mitarbeitenden des Sportamtes und der Citeq gebildet, die – mit einer externen Beglei- tung – die technischen und funktionalen Anforderungen an das neue Kassen- und Zutrittssystem be- schrieben hat. Bei der Formulierung der funktionalen Anforderungen an ei n modernes Kassen - und Zutrittskontrollsystem hat die Verwaltung die Antragsanliegen umfänglich berücksichtigt. Die ge- schätzten Kosten für die Anschaffung eines neuen Kassensystems lagen bei ca. 500.000 €. Die Ausschreibung wurde Ende 2024 auf den Weg gebracht, mit dem Ziel ein neues Kassensystem pünktlich zum Start der Freibadsaison 2025 einzubringen. Das Ausschreibungsverfahren konnte aus mehreren Gründen nicht erfolgreich abgeschlossen wer- den. In Zusammenarbeit mit der Citeq wird momentan ein neues Verfahren in die Wege geleitet, um möglichst zeitnah, spätestens aber zur Freibadsaison 2026, ein neues Kassensystem in den Bädern zu implementieren und damit der Zielsetzung das Freizeitvergnügungen zu steigern, schnellstmöglich gerecht zu werden. Damit eine Ausschreibung im Frühjahr 2026 erfolgen kann, ist eine Beauftragung der geplanten Maß- nahme bereits im Herbst 2025 erforderlich. Da derzeit nicht absehbar ist, wann der nach der Kommu- nalwahl neu zu besetzende Fachausschuss erstmals zusammentreten wird, ist die Beschlussfassung zum jetzigen Zeitpunkt notwendig. In Vertretung Gez. Thomas Paal Stadtdirektor Anlagen: Anlage A Antrag A-R/0032/2023
Anlage A
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Anlage A zur V/0148/2025 Kurzüberblick Die Vorlage enthält die Planungen der Verwaltung für die Einführung eines neuen Kassen- und Zutrittssystems in den städtischen Bädern im Jahr 2025, sowie die Ausstattung der Verkaufskas- sen mit EC-Terminals. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Langfristiges Ziel der Planungen ist eine positive Entwicklung der Inanspruchnahme der städt. Hallen- und Freibäder. Durch den Ersatz des veralteten und störanfälligen Kassensystems, der Einführung von EC- Terminals und der Ermöglichung des Online- Ticketkaufs entsteht eine wesentliche Verbesserung der Aufenthaltsqualität für die Nutzer. Die Verkürzung der Wartezeiten und die Verbesserung des Nutzungserlebnisses durch moderne, bedienerfreundliche Lösungen fördert zudem die Errei- chung des Gesamtziels der „Weiterentwicklung Münsters zu einer Stadt mit breitem Freizeit- und Sportangebot“. Zielerreichung: Die Planungen sind weit vorgeschritten. Die Ausschreibung für das Kassensystem wird in der zweiten Jahreshälfte erneut auf den Weg gebracht. Finanzierung Produktgruppe: 0802 Bäder Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja x Nein Auswirkungen auf den Finanzplan x Ja Nein Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja x Nein Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig x vollständig freiwillig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Keine Unmittelbare Relevanz
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ohne Beschlussfassung geschoben
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Rothenburg 20
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0148/2025
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 27.05.2025
- Erstellt
- 17.03.2025 13:44