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Sachstandsbericht für das Jahr 2018 bezüglich der Umsetzung des Landesförderprogramms "Gute Schule 2020"

Mitteilung Ausschuss 1313/2019 vom 18.04.2019

Stand: Am 17.06.2019 im Unterausschuss Digitale Kommunikation und Organisation beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/40/402/2 Vorlagen-Nummer 18.04.2019 1313/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 06.05.2019 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 06.05.2019 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 06.05.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 09.05.2019 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 09.05.2019 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 13.05.2019 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 13.05.2019 Bezirksvertretung 7 (Porz) 16.05.2019 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 16.05.2019 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 16.05.2019 Unterausschuss Digitale Kommunikation und Organisation 17.06.2019 Sachstandsbericht für das Jahr 2018 bezüglich der Umsetzung des Landesförderprogramms "Gute Schule 2020" Die NRW.BANK stellt in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Land NRW den Kommunen und Städ- ten in Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Landesförderprogramms „Gute Schule 2020“ in den Jah- ren 2017 bis 2020 insgesamt 2 Milliarden Euro zur Finanzierung von Sanierung, Modernisierung und Ausbau der kommunalen Schulinfrastruktur zur Verfügung. Gemäß Förderrundbrief Nr. 39 erhält die Stadt Köln im Rahmen des Förderprogramms für die Jahre 2017 bis 2020 hiervon jeweils 24,895 Mil- lionen Euro, wobei die Zins - und Tilgungsleistung für die be reit gestellten Kredite vom Land NRW getragen werden. Die Finanzmittel für das Jahr 2017 wurden in voller Höhe abgerufen und wie dem Ausschuss Schule und Weiterbildung in seiner Sitzung vom 05.03.2018 (Vorlagennummer 0423/2018) berichtet, veraus- gabt. Auch im Jahr 2018 wurden die Fördergelder in voller Höhe abgerufen und verausgabt. Dies wurde dem Ausschuss für Schule und Weiterbildung (Vorlagennummer 0891/2019) mitgeteilt. Wie dort an- gekündigt, wird die Verwaltung im Folgenden konkreter über die Verwendung der Finanzmittel berich- ten und einzelne Projekte vorstellen, die ohne die Fördergelder aufgrund von finanziellen Zwängen nicht umgesetzt worden wären. 2 Der Ratsbeschluss vom 04.04.2017 sieht vor, dass die Fördergelder möglichst feingliedrig für alle Schulen verwendet werden. Vorrangig sollen Digitalisierungsmaßnahmen, Sanierungen, Renovierun- gen und Maßnahmen zur Verschönerung, Verbesserung und Aufwertung auf den Kölner Schulhöfen durchgeführt werden. Des Weiteren sollen die Schulen besser mit technischen Geräten, Möbeln und Unterrichtsmitteln ausgestattet werden. Lediglich ein Anteil von 6 Millionen Euro pro Förderjahr sollen für bereits personalisierte, begonnene Baumaßnahmen der Gebäudewirtschaft als Baukostenz u- schuss übertragen werden, um dort personelle und finanzielle Ressourcen zu schonen. Auch durch die Zusetzung von zusätzlichem Personal konnte diese Vorgabe des Rates in vollem Um- fang erfüllt werden. So sind 18,895 Millionen Euro aufgrund von Einzelanträgen nach Bedarfsprüfung den beantragenden Schulen für die oben genannten Maßnahmen aus dem Maßnahmenkatalog direkt zugesprochen worden. Im Jahr 2017 wurden der Gebäudewirtschaft noch Fördergelder in Höhe von ca. 15,6 Millionen Euro für personalisierte Maßnahmen und für die Bereitstellung von Container n übertragen, so dass lediglich gut 9 Millionen Euro aufgrund von Einzelanträgen der Schulen veraus- gabt werden konnten. Der Ratsbeschluss zur Umsetzung des Förderprogramms „Gute Schule 2020“ sieht weiter vor, dass Schulen in den definierten Sozialräumen b esonders gefördert werden sollen. Insbesondere sollen Schulen bevorzugt gefördert werden, die einen hohen Anteil von Kindern beschulen, deren Eltern Empfänger von Transferleistungen sind. Die Kölner Schulen haben bis zum Ende des Jahres 2018 insgesamt ca. 6.900 Einzelanträge gestellt, wovon 3000 abschließend bearbeitet werden konnten; hiervon im Jahr 2017 etwa 700 und im Jahr 2018 etwa 2300 Anträge. Weitere gut 1.500 Anträge befinden sich in der Bearbeitung. Etwa 2900 Anträge wurden für den Bereich „Digitalisierung“ gestellt, von denen im Jahr 2018 etwa 830 abschlie- ßend bearbeitet wurden. Weitere 900 Anträge befinden sich in Bearbeitung. Im Einzelnen wurden die Fördergelder im Jahr 2018 wie folgt verwendet: Baukostenzuschuss für die Gebäudewirtschaft: 6.000.000 € Wie bereits oben erwähnt, erhält die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln einen jährlichen Baukostenzu- schuss von mindestens 6 Millionen Euro, der für bereits personalisierte und begonnene Schulba u- maßnahmen zu verwenden ist. Hierdurch werden Schulbaumaßnahmen bei deren Umsetzung finan- ziell gefördert und personelle Kapazitäten bei der Gebäudewirtschaft geschont. Im Jahr 2018 wurden die Fördermittel in Höhe von 6.000.000 Euro für die Neubaumaßnahme „Real- schule Kolkrabenweg“ verwendet. Im Jahr 2017 wurden die Finanzmittel für die Neubaumaßnahmen der Schulstandorte „Ossietzkystraße“ und „Genovevastraße“ verwendet. Digitalisierungsmaßnahmen: 9.600.000 € Im Förderjahr 2018 wurden umfänglich Anträge im Bereich „audiovisuelle Geräte (AV)“ und „Informa- tionstechnik (IV)“ bearbeitet. Der Umstand, dass die zusätzlichen Stellen Personal besetzt werden konnten, hat in erheblichem Maße hierzu beigetragen . Zudem sind zwischenzeitlich die für die B e- schaffungen notwendigen Rahmenverträge abgeschlossen worden. Bei der Bearbeitung der Anträge wurde besonders die Ausstattung mit Präsentationsmedien (Beam- ter und elektronische Tafeln) und mobile Endgeräte (iPads) berücksichtigt. Voraussetzung für die Be- willigung war und ist neben einem entsprechend aussagekräftigen Medienkonzept eine vollflächige Ausleuchtung und Ausstattung mit WLAN. Darüber hinaus wurden den Schulen auch audiovisuelles Zubehör, wie z.B. Lautspre cherboxen, Kopfhörer und Dokumentenkameras zur Verfügung gestellt. Schulen, die sich mit dem Thema „Coding“ befassen möchten, wurden mit entsprechender Aussta t- tung (z.B. Lego Education, Calliope) unterstützt. Im Jahr 2018 konnten so 678 Beamer und 4039 iP ads inclusive Aufbewahrungsmöglichkeiten und Apple-TV bewilligt und beschafft werden. Es wurden 66 Aufträge zur Ausleuchtung und Ausstattung mit WLAN abgeschlossen, so dass mit Abschluss des Jahres 2018 bereits 140 Schulen mit vollflächi- gem WLAN ausgestattet sind. Weitere Aufträge liegen dem Provider „NetCologne“ bereits vor. Der antragsbegründende Fragebogen und ein zukunftsweisendes Medienkonzept inclusive der g e- 3 planten Lehrerfortbildung wurden jeweils durch die Schulen erbracht. Des Weiteren wurde Ende des Jahres 2018 der Rahmenvertrag über die „Digitalen Schwarzen Bret- ter“ als Informationsmedium und die KIKS App abgeschlossen. Insgesamt sollen über das Förderpro- gramm bis zu 180 Informationstafeln für die Kölner Schulen auf Antrag bestellt und montiert werden. So konnten Ende des Jahres 2018 die ersten Digitalen Schwarzen Bretter bereits in Auftrag gegeben werden. Im Rahmen des Förderprogramms sollen weiterhin gemäß dem bereits erwähnten Maßnahmenkata- log CAS-Neuverkabelungen und/oder –Modernisierungen durchgeführt werden. So wurden im Förderjahr 2018 bereits ca. 400.000 Euro für Planungskosten von 24 geplanten Ei n- zelmaßnahmen verausgabt. Die ersten acht Verkabelungsmaßnahmen sind bereits bis zur Lei s- tungsphase 5 abgeschlossen und sollen in Kürze ausgeschr ieben werden. Die ersten Baumaßnah- men sollen gemäß der Planung des externen Ingenieurbüros in den Sommerferien beginnen. Im Ein- zelnen handelt es sich um folgende Schulen: Hauptschule Heerstraße Realschule Heerstraße Gymnasium Heerstraße Berufskolleg Modemannstr. Grundschule Luzerner Weg Förderschule Sportplatzstraße Gymnasium Düsseldorfer Straße Schulgebäude Vietorstraße Auch bei der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen wurden Schulen in den definierten Sozial- räumen besonders gefördert, wobei eine Real isierung ohne die Fördergelder aufgrund von finanziel- len Zwängen schwierig gewesen wäre. So sollen hier beispielhaft drei besondere Projekte vorgestellt werden: Gemeinschaftsgrundschule Heßhofstr. in Köln-Vingst: Nach einer ausführlichen Beratung und einem Besuch des „Technischen Klassenzimmers (TeKla)“ im Stadthaus Deutz wurde die oben genannte Schule unter anderem mit elektronischen Tafeln in allen Unterrichtsräumen, einem Klassensatz iPads und flächendeckendem WLAN ausgestattet. Gymnasium Kantstr. in Köln-Kalk: Das Kaiserin -Theophanu-Gymnasium, als Teil des städtischen Projekts „Digital Schools Cologne (DSC)“ an der Ausbildung von Medienscouts beteiligt, hat unter anderem eine flächendeckende Aus- stattung mit WLAN, festmontierte Beamer in Kombination mit entsprechenden Mini-PC und sieben Klassensätzen iPads erhalten. Berufskolleg Modemannstr. in Köln-Buchheim: Das Medienkonzept des Erich -Gutenberg-Berufskollegs und dessen Umsetzung wird in der Öffen t- lichkeit erfolgreich wahrgenommen. Dies zeigt sich in vielen positiven Rückmeldungen bei Projektprä- sentationen (TV-Beiträge, Bildungskonferenz zum Digitalen Bildungspakt, Virtual Reality-Session bei den Digital Education Days, Seminar zur Digitalisierung der Berufsbildung bei der Deutschen Gesell- schaft für berufliche Bildung e.V.). Die Schule hat den Sonderpreis des WEB-Bewerbs der rheinischen Rundschau gewonnen und wurde für den Wettbewerb Schule -Wirtschaft „Das hat Potential 2015“ im Bereich Kooperation „Sch u- le/Wirtschaft“ nominiert. Im Rahmen des Förderprogr amms „Gute Schule 2020“ hat das Berufskolleg Modemannstr. neben Tablets und eine flächendeckenden Ausstattung mit Multi -Media-Einheiten, bestehend aus Touch - Displays und PC, besondere Ausstattungen erhalten, die in dieser Form einzigartig in der Kölner Bil- dungslandschaft sind. Unter anderem ein VR-Laufband, NAQ und Pepper Roboter und Hololensbril- len. Das Amt für Informationstechnik unterstützt die Umsetzung der Maßnahmen in Form von Beratung, fachtechnischer Begleitung und nimmt die Beschaffungen vor. 4 Sanierung von Schulsportanlagen 300.000 € Der Ratsbeschluss vom 04.04.2017 zur Umsetzung des Förderprogramms sieht auch vor, dass Sportanlagen mit den Finanzmitteln gefördert werden sollen. Die zu fördernden Sportanlagen müssen jedoch die Voraussetzungen erfüllen, die das Land NRW in den Förderrichtlinien vorgibt. So müssen sich die Sportanlagen entweder auf dem Schulgelände befinden oder in unmittelbarer Nähe zum Schulgelände und überwiegend für schulische Zwecke genutzt werden. So konnte nach Einzelfallprüfung sichergestellt werden, dass die Schulsportanlagen der Realschule Hardtgenbuscher Kirchweg und des Gymnasiums Humboldtstraße mit Fördergeldern aus dem La n- desprogramm umfangreich saniert werden können. Die Planungs- und Baukosten werden hierfür ins- gesamt ca. 4,5 Millionen Euro betragen. Die Planungen wurden im Jahr 2018 aufgenommen und hierfür bereits ca. 300.000 € verausgabt. Die Planungen, sowie die Bauausführung werden vom Sportamt der Stadt Köln betreut. Die Sanierungs- maßnahmen sollen im Jahr 2020 abgeschlossen sein. Maßnahmen für Sanierungen, Modernisierungen und Umbauten durch die Gebäudewirtschaft 2.500.000 € Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln wurde im Rahmen von Serviceaufträgen mit Sanierungs-, Mo- dernisierungs-, Renovierungs- und Umbauarbeiten im Rahmen von Serviceaufträgen durch das Amt für Schulentwicklung beauftragt. Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgte im Rahmen des Förder- programms „Gute Schule 2020“ So wurden einige Umbauten zur Optimierung des zu nutzenden Schulraums, Arbeiten an technischen Anlagen und die Erneuerung/Modernisierung von Akustikdecken durchgeführt. Auch kleinere Ma ß- nahmen auf den Schulhöfen (z. B. die Montage von Roller - oder Fahrradständern) wurden im Rah- men der Serviceaufträge ausgeführt. Für ca. 300.000 Euro wurden beispielhaft mechatronische Schließanlagen in den Schulen GGS Ket- teler Straße, GGS Altonaer Straße, GS Im Weidenbruch, HS Borsigstraße, GY Biggestraße und GY Rochusstraße finanziert. In der GGS Merianstraße konnte auf dem Schulgelände eine Aufenthaltsfläche mit Sitzmöglichkeiten geschaffen werden, die auch das Unterrichten im Freien ermöglicht. Auch wurden viele kleinere Ver- besserungen an den Toilettenanlagen und den OGS-Küchen vorgenommen. Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, Maßnahmen zur Verbesserung, Aufwertung und Verschönerung von Schulhöfen und Ausstattung von Schulen mit technischen Geräten, Möbeln und Unterrichtsmitteln: 6.500.000 € Die zahlreichen Einzelanträge der Schulen zu den oben genannten Maßnahmen wurden von den Objektbetreuern der Abteilung Schulbau und –erneuerung und Mitarbeitern des Projektes „Gute Schule 2020“ bearbeitet. In jedem Fall wurde eine Bedarfsprüfung vorgenommen. Viele Auftr ä- ge/Beschaffungen konnten dann über Rahmenvertragspartner ausgeführt/getätigt werden. Bei der Bearbeitung dieser Anträge konnte auch besonders auf die bevorzugte Bewilligung von Maß- nahmen der Schulen in den definierten Sozialräumen geachtet werden. So wurden im Jahr 2018 auch noch gezielt solche Schulen angesprochen, die nur wenige oder noch gar keine Anträge gestellt hat- ten. Insgesamt wurden für die vorgenannten Maßnahmen ca. 6.500.000 Euro verausgabt, die sich wie folgt auf die Stadtbezirke verteilt haben, wobei natürlich auch die unterschiedliche Anzahl an Schulen zu berücksichtigen ist, die sich in den Stadtbezirken befinden: Innenstadt: ca. 430.000 € Rodenkirchen: ca. 360.000 € Lindenthal: ca. 650.000 € Ehrenfeld: ca. 880.000 € Nippes: ca. 730.000 € Chorweiler: ca. 420.000 € Porz: ca. 630.000 € Kalk: ca. 1.280.000 € 5 Mülheim: ca. 1.120.000 € Im Einzelnen wurden die ca. 6,5 Mio. Euro wie folgt verwendet: Möblierung, technische Geräte und Unterrichtsmittel: 4.000.000 € Für die Neu- und Ersatzmöblierung in den Kölner Schulen wurden im Jahr 2018 insgesamt ca. 3 Milli- onen Euro der Fördergelder verwendet. Hierin enthalten sind auch die Beschaffungen der Bezirksäm- ter. Es wurden zahlreiche Klassen - und Fachräume, OGS-Räume, aber auch Küchen und Bereiche der Verwaltung und Lehrer mit neuen Möbeln ausgestattet. So konnten durch die zusätzlichen Fördergelder viele Anträge bewilligt werden, die ansonsten au f- grund von finanziellen Zwängen nicht beschafft worden wären. So wurde beispielhaft im OGS -Gebäude der KGS Langemaß in Köln-Mülheim ein Forscherraum als Themenraum ausgestattet. Der neben einem Anstrich, Lehrmitteln, PC, Drucker und mobilen Beamer mit Lautsprechern auch eine umfangreiche neue Möblierung erhalten (Stühle, Tische, Schränke, For- schercenter und Forscherturm) hat. Der Raum wird von der Forscher-AG, aber auch zum Sachunter- richt und für Projekte genutzt. Weitere 1 Mio. Euro wurden für die Beschaffung von technischen Geräten und Unterrichtsmitteln ver- ausgabt. Renovierungs- und Modernisierungsmaßnahmen: 1.300.000 € In zahlreichen Schulen im ganzen Stadtgebiet wurden Renovierungs- und Modernisierungsmaßnah- men durchgeführt. Diese Maßnahmen wurden, wie es der Ratsbeschluss vom 04.04.2017 vorsieht, unter Federführung der Arbeitsmarktförderung im Amt für Soziales, Arbeit und Senioren (ehemals im Amt für Wirtschaftsförderung) durch die Kölner Beschäftigungsträger des 2. Arbeitsmarktes durchge- führt. Aufgrund der vielen, oft kleinteiligen Aufträgen sollen hierdurch die personellen Kapazitäten bei der Gebäudewirtschaft geschont werden. So wurden Schönheitsanstriche und Verschönerungen an den Bodenbelägen durchgeführt. Des Wei- teren wurden kleinere Trockenbau-, Schreiner- und Schlosserarbeiten durchgeführt. In vielen Schulen wurden darüber hinaus alte Gardinen durch neue Gardinen zur Verdunkelung und zum Sonnenschutz ausgetauscht, die den brandschutzrechtlichen Bestimmungen entsprechen. Die Gardinen werden von einem Kölner Beschäftigungsträger selbst angefertigt und montiert. In allen Projekten, die durch den 2. A rbeitsmarkt ausgeführt wurden, sind gemäß den gesetzlichen Vorgaben keine Teilnehmer „Arbeitsgelegenheiten“ eingesetzt worden. Vielmehr sind die Arbeiten durch das Stammpersonal der Beschäftigungsträger und durch eigens für die Durchführung der A r- beiten neu geschaffene 30 sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse ausgeführt worden. Die- se kommunal geförderten Beschäftigungsverhältnisse wurden mit vorher arbeitslosen Jugendlichen oder Langzeitarbeitslosen abgeschlossen, was den positiven gesamtstädtischen Aspekt einer Einspa- rung bei den Transferleistungen mit sich bringt. Beispielhaft für diese zusätzlichen Maßnahmen, die in der Regel ohne die Fördergelder aufgrund von finanziellen Zwängen nicht möglich gewesen wären, ist ein Schönheitsanstrich im gesamten Gebäude der KGS Balsaminenweg in Köln-Chorweiler, der von der Jugendhilfe Köln e.V. ausgeführt wurde. Der Ehrenfelder Verein für Arbeit hat in Köln -Porz einen Schönheitsanstrich der Außenfassade am Gymnasium Humboldtstr. durchgeführt. Der Internationa le Bund hat in Köln -Deutz die Flure und Treppenhäuser der Realschule Im Hasental und die Ökobau gGmbH einige Klassenräume im Schul- gebäude Vietorstraße in Köln-Kalk gestrichen. In Köln-Mülheim hat die GGS Luzerner Weg durch den Beschäftigungsträger Zug um Zug neue Gardinen zur Verdunkelung erhalten. Maßnahmen zur Verbesserung, Verschönerung und Aufwertung auf den Kölner Schulhöfen: ca. 1.200.000 € Wie es der Maßnahmenkatalogs zur Umsetzung des Förderprogramms vorsieht, sind im Jahr 2018 zahlreiche Maßnahmen auf den Kölner Schulhöfen umgesetzt worden. Es sind viele Spiel- und Sportgeräte beschafft und montiert worden. Darüber hinaus sind Roller- und Fahrradständer, Gartenhäuser, Materialcontainer und zusätzliche Sitzmöglichkeiten geschaffen wor- den. Des Weiteren sind einige Umgestaltungen (Befestigungen, Entsiegelungen, Neueinfassungen etc.) zur Verbesserung der Schulhofsituation oder zum Anlegen von Schulgärten und Aufenthaltsbereichen 6 ausgeführt worden. Neue und bereits vorhandene Spiel- und Sportgeräte haben nachhaltigen synthe- tischen Fallschutz erhalten, der die Folgekosten für die Stadt Köln deutlich senken wird. Die Spiel- und Sportgeräte wurden bei den Rahmenvertragspartnern der Stadt Köln beschafft und auch montiert. Baubegleitende Maßnahmen, die Montage von Sitzgelegenheiten und auch die Umge- staltungen wurden durch Kölner Beschäftigungsträger durchgeführt. Die Planung der Maßnahmen erfolgte durch eine/einen Garten - und Landschaftsbauingenieur(in) beim Amt für Soziales, Arbeit und Senioren (ehemals Amt für Wirtschaftsförderung). Auch die Baulei- tung der Maßnahmen wird durch die zusätzlich durch das Förderprogr amm geschaffene Ingenieur- stelle wahrgenommen, um personelle Ressourcen bei der Gebäudewirtschaft zu schonen. Auch bei den Maßnahmen auf den Kölner Schulhöfen konnten einige Anträge bewilligt werden, die ohne die Fördergelder nicht möglich gewesen wären. Beispielhaft für die Bewilligung und Durchführung solcher Maßnahmen sind: Beschaffung und Montage einer interaktiven Torwand in der GGS Konrad -Adenauer-Str in Köln - Porz/Finkenberg: In dem definierten Sozialraum Porz-Finkenberg wurde erstmals auf einem Kölner Schulhof ein inter- aktives Spielgerät aufgestellt. Es handelt sich um eine elektronische Torwand des Rahmenvertrags- partners „Yalp“ aus den Niederlanden. Die Torwand bietet vielfältige Spielmöglichkeiten, die über Spielprogramme von der Schule gesteuert werden können. So kann die Torwand zum Beispiel elekt- ronisch die Schussgeschwindigkeit messen und anzeigen. Über eine Internetverbindung kann die Schule auch gegen andere Schulen im Ausland Wettbewerbe an der Torwand austragen. Die To r- wand wurde im Rahmen ei ner kleinen Presseveranstaltung durch die Beigeordnete für Bildung, Ju- gend und Sport, Frau Dr. Klein, im Beisein des Fördermittelgebers, der NRW.BANK, übergeben. Ers- te Erfahrungen der Schule mit dem Spielgerät sind durchweg positiv. Schulhofgestaltung und Beschaffung/Montage einer großen Kletterkombination in der GGS Kapitelstr. in Köln-Kalk: Der Schulhof der GGS Kapitelstr. in Köln-Kalk war nach einer notwendigen Kanalsanierung in einem schlechten Zustand. Es fehlten Spiel - und Sportmöglichkeiten aber auch Aufenthaltsflächen für die Schülerinnen und Schüler. So wurde im Jahr 2018 eine Umgestaltung des Schulgeländes vorgenommen. Es ist eine neue Auf- enthaltsfläche mit Sitzgelegenheiten und ein neuer Sinnesgarten entstanden. Auf einer Fläche von ca. 270 qm ist eines der größten Spielgeräte auf einem Kölner Schulhof durch den Rahmenvertrags- partner „Berliner Seilfabrik“ mit synthetischem Fallschutz montiert worden, dass den Schülerinnen und Schülern vielfältige Spiel- und Klettermöglichkeiten bietet. Insgesamt sind für diese Maßnahmen ca. 130.000 Euro investiert worden. Ausblick auf das Jahr 2019: Auch im Jahr 2019 wird die Stadt Köln die zur Verfügung stehenden Fördermittel in Höhe von 24,895 Millionen Euro in voller Höhe abrufen und zeitnah verausgaben. Dabei werden weiterhin die Schwer- punkte auf die im Katalog des Ratsbeschlusses vom 04.04.2017 benannten Maßnahmen gelegt, wo- bei weiterhin auf eine bevorzugte Förderung der Schulen in den definierten Sozialräumen geachtet werden soll. Gez. Dr. Rau i.V. für Dr. Klein

Beratungsverlauf

  1. 06.05.2019

    Ausschuss Schule und Weiterbildung

    TOP 5.9, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  2. 06.05.2019

    Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)

    TOP 11.1.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  3. 06.05.2019

    Bezirksvertretung 9 (Mülheim)

    TOP 10.2.13, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  4. 09.05.2019

    Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)

    TOP 9.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  5. 09.05.2019

    Bezirksvertretung 8 (Kalk)

    TOP 10.2.10, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  6. 13.05.2019

    Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)

    TOP 12.12, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  7. 13.05.2019

    Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)

    TOP 10.2.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  8. 16.05.2019

    Bezirksvertretung 5 (Nippes)

    TOP 10.2.11, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  9. 16.05.2019

    Bezirksvertretung 7 (Porz)

    TOP 10.2.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  10. 16.05.2019

    Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)

    TOP 10.2.9, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  11. 17.06.2019 zuletzt

    Unterausschuss Digitale Kommunikation und Organisation

    TOP 3.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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