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3818/2023

Jahresbericht 2022 der Feuerwehr Köln

Mitteilung Ausschuss 20.11.2023

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Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage - Jahresbericht 2022 der Feuerwehr Köln

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

498 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/37 
 
Vorlagen-Nummer  20.11.2023 
 3818/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Gesundheitsausschuss 21.11.2023 
 
Jahresbericht 2022 der Feuerwehr Köln 
Der Gesundheitsausschuss wird jährlich über das vielfältige Einsatzspektrum, die 
Leistungen, Herausforderungen und Entwicklungen der Feuerwehr Köln informiert. 
 
Der Jahresbericht 2022 ist als Anlage beigefügt. 
(Die Anlage kann im Ratsinformationssystem der Stadt Köln eingesehen werden) 
 
Gez. Blome

Anlage - Jahresbericht 2022 der Feuerwehr Köln

329818 Zeichen

Feuerwehr Köln
Jahresbericht 2022
150 Jahre • 1872–2022

1
01. Einsatzjahr 2022 .......................................... 7
 Sondereinheiten  ......................................... 60
02. #StandwithUkraine ....................................... 68
03. Drei Jahre Corona – eine Bilanz............................ 94
04. 150 Jahre im Einsatz für Köln ............................. 104
05. Rettungsdienst .......................................... 140
06. Freiwillige Feuerwehr Köln ............................... 156
07 Retter*innen von morgen – die Jugendfeuerwehr .......... 180
08. Bau .................................................... 196
09. Ausstattung  ............................................ 212
 Meldungen  ............................................. 224
10. Technik ................................................. 228
11. Veranstaltungen ........................................ 234
12. Kommunikation  ......................................... 244
13. Strategie ............................................... 258
14. Feuer- und Rettungswachen ............................. 266
15. Aus den Stabs stellen und Abteilungen .................... 272
16. Zahlen und Daten ....................................... 292

2022
Stadt Köln
Stadtbezirke 9
Stadtteile 86
Stadtgebiet 40.499 ha
Rheinbrücken 8
Größte Ausdehnung/km
Ost-West 27,6 km
Nord-Süd 28,1 km
Gesamtumfang des Stadtgebietes rund 130 km
Rheinufer
Rheinuferlänge linksrheinisch 40 km
Rheinuferlänge rechtsrheinisch 27,3 km
Einwohner (31.12.2022)
Einwohnerzahl 1.092.118
Einwohnerzahl linksrheinisch 689.268
Einwohnerzahl rechtsrheinisch 402.850
Einwohnerzahl   je Hektar 27
Straßen
Straßennetz gesamt 3.161 km
längste Straße/Militärringstraße 21,3 km
kürzeste Straße/Tipsgasse 16 m
Höchste Gebäude
Colonius-Fernmeldeturm 268 m
Kölner Dom 157 m
Axa-Hochhaus 155 m
MediaPark KölnTurm 148 m
Alarmierungen Feuerwehr 16.607
Alarmierungen  
Rettungsdienst 212.371
Notrufe 408.889
durchgeführte  
Reanimationen 807
Wasserrettungen 75
Alarmierungen  
Luftrettung 2.573
Alarmierungen  
zu Bränden 5.891
Heimrauchmelder­
alarmierungen 509
ATF­Einsätze 35
Alarmierungen  
Höhenrettung 114
gerettete Menschen 765
Alarmierungen  
Löschboote 101
Tier in Not 592
  27 Löschgruppen
  1 Löschbootstation
  17 Rettungswachen
   1 Hubschrauberstation
 11 Feuer­ und Rettungswachen2
 
3

Einsatzrekord im Jubiläumsjahr
228.978-mal rückten Einsatzfahrzeuge 
von Feuerwehr und Rettungsdienst im Jahr 
2022 aus – ein neuer Rekord in unserer 
150-jährigen Geschichte. Aus 48 Männern 
im Jahr 1872 sind 3.451 Frauen und Män -
ner, Mädchen und Jungen geworden, die 
sich haupt- und ehrenamtlich für ihre Stadt 
engagieren, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die 
Woche, 365 Tage im Jahr.  
Die Ende 2021 beschafften 18 einheitlichen 
Hilfeleistungslöschfahrzeuge haben im 
Laufe des Jahres ihren Dienst auf den Feuer- 
und Rettungswachen und den Gerätehäu-
sern aufgenommen, Bauvorhaben wurden 
vorangetrieben und die neue Brandschutz -
bekleidung eingeführt.  
Und auch baulich geht es weiter: Nachdem 
der Neubau der Feuer- und Rettungswa-
che 1 beschlossen wurde, steht seit Ende 
des Jahres der Gewinner des Planungswett-
bewerbes fest. Ein großer Schritt auf dem 
Weg zum Neubau unserer zentralsten und 
einsatzstärksten Wache.  
Neben vielen großen und kleinen Einsätzen 
hatten wir auch Grund zu feiern: die Berufs -
feuerwehr Köln wurde am 2. Juni 2022 
stolze 150 Jahre. Dieses Jubiläum fand sich 
in vielen über das Jahr verteilten Aktionen 
wieder – in der Feuerwehrbahn, Plakat-
aktionen, dem großen Tag der offenen Tür 
oder dem Festakt mit Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker und Ministerpräsident  
Hendrik Wüst.  
Dies und vieles mehr finden Sie im vorlie -
genden Jahresbericht. Ich wünsche Ihnen 
eine spannende und kurzweilige Lektüre!
Ihr
 
r. Christiiller
Leiter der Feuerwehr Köln
150 Jahre Engagement für Köln 
2022 ging das dritte Corona-Jahr zu Ende 
und mit ihm kehrte ein Stück weit die Nor-
malität nach Köln zurück. Das öffentliche, 
gesellschaftliche und kulturelle Leben in 
unserer Domstadt ist wieder präsent – bunt, 
vielfältig und lebendig. Es gab in diesem 
Jahr viele Grün de zu feiern, unter anderem 
auch 150 Jahre Berufsfeuerwehr Köln. 
Mit 112 Prozent Leidenschaft ist die Berufs-
feuerwehr seit dem Jahr 1872 im Einsatz für 
Köln. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feu-
erwehr Köln bildet sie unsere feste Stütze 
der Gefahrenabwehr. 
 
Das haben die haupt- und ehrenamtlichen 
Frauen und Männer auch Anfang März 
bewiesen, als es galt, hunderte Menschen, 
die vor dem Krieg in der Ukraine nach Köln 
geflüchtet sind, erstzuversorgen, willkom-
men zu heißen, ihnen Zeit zum Durchatmen 
zu verschaffen. 
Dazu wurde zu Beginn am Breslauer Platz 
eine Anlaufstelle errichtet. Dort wurden 
die Ankommenden auf Corona getestet, 
erhielten Essen und wurden durch das 
Wohnungsamt in Köln untergebracht 
bzw. landesweit auf Einrichtungen verteilt. 
Unterstützt wurde die Feuerwehr dabei von 
zahlreichen ehrenamtlichen und freiwilligen 
Helfer*innen, die oft auch für die Vermitt-
lung von Informationen auf Ukrainisch und 
Russisch sorgten. Als Stadtdirektorin bin 
ich stolz, dass sich Köln auf seine haupt- 
und ehrenamtlichen Helfer*innen verlassen 
kann. 
Sie stehen immer bereit, um zu helfen. 
Damit sie auch künftig effektiv helfen kön -
nen, haben wir im Jahr 2022 einige Mei -
lensteine erreicht: So wurde im Dezember 
vom Rat der Stadt Köln der Brandschutzbe -
darfsplan beschlossen, der die strategische 
Ausrichtung der Feuerwehr Köln bis 2027 
umfasst.
 
Der vorliegende Jahresbericht zeigt das 
vielfältige Einsatzspektrum, die Leistungen, 
Herausforderungen und Entwicklungen im 
Feuerwehrjahr 2022.  
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!
 
 
Ihre
 
 
Stadtdirektorin
© Rheinisches Bildarchiv  / Sabrina Walz
4
 
5

© Lars Jäger
Einsatzjahr 2022

© Lars Jäger
9
Einsatzjahr 2022
8
Feuerwehreinsätze gesamt  
16.607 
Einsätze 2019 2020 2021 2022
Brandschutz 2.051 2.030 1.685 2.218
Fehlalarm 2.996 2.320 2.931 3.673
Technische Hilfe 8.667 7.564 9.109 7.641
Fehlalarm 2.730 2.141 3.072 3.075
gesamt 16.444 14.055 16.797 16.607

Einsatzaufkommen  
Technische Hilfe 2022
Einsatzaufkommen 
Brandschutz 2022
10
Einsatzjahr 2022
11
© Lars Jäger © Lars Jäger

12
Einsatzjahr 2022
13
7. Januar 2021
Brand in der Altstadt
Gegen 19.30 Uhr meldeten Anrufer*innen eine Rauchentwicklung 
in der Greesbergstraße. Als die Einsatzkräfte eintrafen, brannte es 
in einer Zwischendecke im zweiten Obergeschoss eines dreige -
schossigen Wohnhauses. Durch die Rauchentwicklung waren eben -
falls Wohn- und Geschäftshäuser in der näheren Nachbarschaft 
betroffen. Aufgrund der Bauweise konnte eine weitere Ausbreitung 
in die Nachbargebäude nicht ausgeschlossen werden. 
Zur Brandbekämpfung wurden die Zwischendecke geöffnet und 
Dämmstoffe sowie dort gelagerte Gegenstände entfernt. Während 
des Löschangriffes wurden die Nachbargebäude und der Dach -
bereich kontrolliert. Die im Dachgeschoss aufgefundenen Katzen 
konnten in der Wohnung verbleiben. Zur Sicherheit stand ein  
Tiertransportfahrzeug bereit.
1. Januar 2022
Bilanz Silvesternacht
Zum Jahreswechsel 2021/2022 gab es zwischen 21 und 6 Uhr ins-
gesamt 291 Einsätze, davon 248 für den Rettungsdienst. Zu den 
Einsatzschwerpunkten im Brandschutz zählten brennende Müllton -
nen und ausgelöste Brandmeldeanlagen. 
Einsätze 21 bis 6 Uhr
Rettungsdienst 248
Feuer1 7
Feuer2 1 (Stichworterhöhung aufgrund des Hochhauses)
Müll 9 (brennende Mülltonnen oder ähnlich)
BMA 6 (Auslösung einer Brandmeldeanlage)
Sonstiges 20 (Technische Hilfeleistung, Fundtier etc.)
© Lars Jäger

14
Einsatzjahr 2022
15
26. Januar 2022
Feuer mit Menschenrettung in Holweide
Anrufer*innen meldeten gegen 10 Uhr 
Rauch im Treppenhaus und einen ausgelö-
sten Heimrauchmelder in einem mehrge -
schossigen Mehrfamilienhaus in Holweide. 
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte bestä -
tigten den Brand im Dachgeschoss und 
meldeten außerdem eine vermisste Person.
Sofort gingen zwei Trupps zur Menschen-
rettung sowie ein Trupp zur Brandbekämp-
fung in das Haus. Einer der Trupps konnte 
die vermisste Person aus der Brandwoh-
nung retten und an den Rettungsdienst 
übergeben. 
Die Schwerverletzte wurde unter Reanima -
tion ins Krankenhaus transportiert.
Mittels Innen- und Außenangriff wurde das 
Feuer anschließend schnell unter Kontrolle 
gebracht und gelöscht. Bei den Löscharbei -
ten wurde ein Feuerwehrmann leicht ver-
letzt und zur weiteren Beobachtung in ein 
Krankenhaus transportiert.
Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde 
die Einsatzstelle an die Polizei zur Brand-
ermittlung übergeben. 50 Kräfte von Feuer-
wehr und Rettungsdienst waren mit 16 Fahr-
zeugen im Einsatz.
 
11. Januar 2022
Feuer mit Menschenrettung in Müngersdorf
Gegen 11.55 Uhr wurde die Feuerwehr Köln 
zu einem Brand in die Wendelinstraße im 
Stadtteil Müngersdorf gerufen.
Da die Anrufer*innen eine vermisste Person 
meldeten, wurden mit dem Stichwort „Feuer 
mit Menschenrettung“ direkt zwei Lösch -
züge der Feuerwehr samt Führungsdiensten 
sowie mehrere Fahrzeuge des Rettungs-
dienstes zum Einsatzort entsandt.
Vor Ort brannte es im zweiten Oberge -
schoss eines mehrstöckigen Wohngebäu-
des. Sofort gingen zwei Angriffstrupps unter 
Atemschutz ins Gebäude vor und konnten 
eine Person aus dem verrauchten Trep-
penhaus retten und an den Rettungsdienst 
übergeben.
Da zwischenzeitlich vermutet wurde, dass 
sich noch weitere Personen im dritten 
Obergeschoss befinden, wurden sicher-
heitshalber zwei weitere Rettungswagen 
zur Einsatzstelle alarmiert. Glücklicherweise 
konnten nach der Kontrolle aller Etagen 
keine Personen gefunden werden.
Nach circa zwei Stunden war der Einsatz 
beendet und die Einsatzstelle wurde an 
die Polizei übergeben. Insgesamt waren 
43 Kräfte im Einsatz für Köln.
© Lars Jäger
 © Lars Jäger

16
Einsatzjahr 2022
17
2. Februar 2022
Fußgängerin von KVB­Bahn erfasst
Gegen 13.30 Uhr wurde die Feuerwehr 
zu einem Verkehrsunfall in die Aachener 
Straße / Ecke Universitätsstraße alarmiert. 
Dort war eine Fußgängerin mit ihrem Hund 
unter eine Straßenbahn geraten. Um die 
Frau zu befreien, musste die Bahn angeho -
ben werden. Nach etwa einer halben Stunde 
konnte die Eingeklemmte befreit wer-
den. Die Frau verstarb noch am Unfallort, 
der Hund konnte verletzt gerettet werden.
Der KVB-Fahrer wurde vom Rettungsdienst 
transportiert. Zwei Jugendliche, die den 
Unfall beobachtet hatten, wurden zunächst 
vom Rettungsdienst und anschließend von 
Notfallseelsorger*innen betreut.  
Die KVB-Bahn wurde durch den Feuerwehr -
kran zurück ins Gleisbett gesetzt und der 
Einsatz wurde gegen 15.30 Uhr be endet. 
Im Einsatz waren 40 Kräfte von Feuerwehr 
und Rettungsdienst mit 14 Fahrzeugen. 
© Lars Jäger
© Lars JägerIm Rahmen ihrer Ausbildung für den gehobenen und/oder höheren Dienst absol-
vieren Auszubildende anderer Berufsfeuerwehren regelmäßig Einsatzabschnitte 
in der Feuerwehr Köln – so wie hier Einsatzkräfte der  
Feuerwehren München und Stuttgart. 
Umgekehrt absolvieren Kölner Feuerwehrkräfte ebenfalls Abschnitte in  
Berufsfeuerwehren bundesweit.

18
Einsatzjahr 2022
19
18. bis 21. Februar 2022
Sturmtief „Zeynep“ über 
dem Stadtgebiet Köln
Ab dem frühen Freitagnachmittag am 
18. Februar zog das Sturmtief „Zeynep“ 
über das Kölner Stadtgebiet. Von 15 Uhr bis 
15 Uhr am Folgetag arbeiteten 390 Einsatz-
kräfte insgesamt 493 Alarmierungen ab. 
Eingesetzt waren alle Einheiten der Freiwil-
ligen Feuerwehr, alle Berufsfeuerwehrwa-
chen, die Leitstelle und der Führungsdienst 
der Feuerwehr Köln. Bei den Einsätzen han -
delte es sich vorwiegend um umgestürzte 
Bäume, abgebrochene Äste, beschädigte 
Dächer, heruntergefallene Fassadenteile 
sowie umgestürzte Schilder und Bauzäune. 
Ein Feuerwehrmann der Freiwilligen Feu-
erwehr erlitt bei Sägearbeiten eine leichte 
Augenverletzung. Er konnte nach ambu-
lanter Behandlung die Fachklinik noch in 
der Nacht verlassen.
Am Abend wurde das Löschfahrzeug der 
Feuer- und Rettungswache Lövenich auf 
dem Weg zu einem Einsatz durch einen 
umgestürzten Baum aufgehalten, der auf 
eine Stromleitung gestürzt war. Die Leit-
stelle alarmierte zu dem Einsatz sofort ein 
anderes Löschfahrzeug. Mit Unterstützung 
durch den Rüstzug der Feuer- und Ret-
tungswache Marienburg wurde der Baum 
von der Stromleitung entfernt. 
Am Morgen des 19. Februar erlitt ein 
Baumkletterer bei Sägearbeiten in etwa 
30 Metern Höhe einen internistischen 
Notfall. Noch bevor das alarmierte 
Löschfahrzeug und die Höhenretter an 
der Einsatzstelle eintrafen, konnte der 
Baumkletterer selbstständig herunterklet-
tern, wurde am Boden vom Rettungsdienst 
in Empfang genommen, vor Ort behandelt 
und in ein Krankenhaus transportiert. 
Am 21. Februar wurde eine Drehleiter in die 
Liebigstraße nach Neuehrenfeld zu einem 
losen Dachteil alarmiert. Vor Ort stellten 
die Einsatzkräfte fest, dass es sich um eine 
größere Einsatzstelle als vermutet handelte: 
Ein circa 40 Quadratmeter großes Flach-
dach hatte sich in größerer Höhe gelöst und 
drohte herabzustürzen. 
Sofort wurden unter anderem die Höhen -
rettungsgruppe, ein Rüstwagen und im 
weiteren Verlauf auch ein Kranwagen an 
die Einsatzstelle nachalarmiert. Mithilfe der 
Höhenretter*innen und des Feuerwehrkrans 
konnte das Dach abgetragen, sicher zu 
Boden gebracht und so weiterer Schaden 
verhindert werden.
© Lars Jäger

20
Einsatzjahr 2022
21
24. Februar 2022
Gebäudeeinsturz in Zündorf 
An Weiberfastnacht wurde die Feuerwehr um 11.11 Uhr mit dem 
Stichwort „Einsturz“ zu einer Baustelle nach Zündorf alarmiert. 
In einem Rohbau war eine Treppe eingestürzt, zwei Arbeiter wurden 
unter den Trümmern eingeklemmt. 
Neben einem Großaufgebot an Einsatzkräften, die mit Lösch- und 
Rüstzug, Sonderfahrzeugen für die technische Rettung sowie Pati -
entenversorgung vor Ort waren, wurde zusätzlich auch die Höhen -
rettungsgruppe der Feuerwehr Köln sowie das Technische Hilfswerk 
(THW) alarmiert, um die Rettungsarbeiten zu unterstützen.
Der erste Schwerverletzte konnte nach 20 Minuten befreit und mit 
einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 
Rettung des zweiten Schwerverletzten, der sich in etwa 2,5 Metern 
Tiefe befand, gestaltete sich schwierig, da die Einsatzstelle akut 
einsturzgefährdet war. Mit schwerem Gerät wurden die tonnen-
schweren Trümmerteile gesichert, um den Zugang zum Patienten 
zu ermöglichen. 
Nach etwa 80 Minuten konnte auch der zweite Schwerverletzte 
befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Im Anschluss 
an eine erste Versorgung an der Einsatzstelle wurde er mit dem 
Rettungshubschrauber „Christoph Rheinland“ ins Krankenhaus 
transportiert.
Die Feuer- und Rettungswache 7 in Porz wurde während des Ein-
satzes durch die Löschgruppe Urbach besetzt. Zusätzlich wurde 
auch das PSU-Team (Psychosoziale Unterstützung) entsandt, 
um die Augenzeugen sowie die Einsatzkräfte psychologisch zu 
betreuen. 
Im Einsatz waren rund 70 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst 
sowie Kräfte des THW. 
 
© Lars Jäger

22
Einsatzjahr 2022
23
11. März 2022
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
 
Gegen 12 Uhr wurde die Feuerwehr Köln zu 
einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter 
Person auf die Autobahn 1 alarmiert. In 
einem umgestürzten LKW sollte sich dessen 
Fahrer noch in der Fahrerkabine befinden. 
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte fanden 
einen auf der Seite liegenden Sattelzug vor, 
der mit dem chemischen Lösungsmittel 
Butylacrylat beladen war. Hierbei handelt es 
sich um eine entzündbare und gesundheits -
schädliche Flüssigkeit. Aufgrund dessen 
wurden das Einsatzstichwort auf „CHEMIE“ 
erhöht und so weitere Kräfte (unter ande-
rem Spezialkräfte der Feuerwache 8) zur 
Einsatzstelle nachalarmiert. 
Der Fahrer befand sich noch in der Fahrer-
kabine, konnte durch die Rettungskräfte 
aber über die Dachluke gerettet und 
anschließend schwerverletzt ins Kranken -
haus transportiert werden. 
 
Geringe Mengen des Gefahrstoffes waren 
ausgetreten und wurden durch die Feuer-
wehr mittels Bindemittel aufgenommen. Ein 
weiteres Austreten konnte glücklicherweise 
nicht festgestellt werden.
Zur Unterstützung wurde das Transport-, 
Informations-, Unfall- und Hilfeleistungs-
system der chemischen Industrie (kurz 
TUIS) zur Unterstützung nachgefordert. Die 
Werkfeuerwehr des Chempark Leverkusen 
nahm die notwendigen Umpumparbeiten 
des Gefahrstoffs vor, sodass der LKW im 
Anschluss von einem Bergungsunterneh-
men aufgerichtet und abtransportiert wer-
den konnte. 
27. Februar 2022
Mehrere brennende PKW in  
einer Tiefgarage in Köln-Zündorf 
Um 14.21 Uhr wurde die Feuerwehr zu 
einem Brand in einer Tiefgarage in Zündorf 
alarmiert: In der Tiefgarage eines mehrge -
schossigen Wohnhauses waren drei PKW in 
Vollbrand geraten. Bei Eintreffen der ersten 
Einsatzkräfte drang starker, tiefschwarzer 
Rauch aus allen Zugängen und Belüftungs -
öffnungen der Tiefgarage. 
 
Im Einsatzverlauf wurde die Alarmstufe bis 
auf „Feuer 3“ (Feuer mit drei Löschzügen 
der Berufsfeuerwehr und umfangreiches 
Aufgebot an Löschgruppen der Freiwilligen 
Feuerwehr sowie Sonderfahrzeugen) erhöht. 
Die Bewohner*innen des Wohnhauses 
konnten das Gebäude selbstständig ver-
lassen. Im Laufe des Einsatzes wurden alle 
Wohnungen des Gebäudes und der Nach-
bargebäude kontrolliert. 
Zur Brandbekämpfung wurden mehrere 
Trupps unter Atemschutz über verschiedene 
Zugänge zur Tiefgarage eingesetzt. Für die 
umfangreichen Belüftungsmaßnahmen 
wurde neben mobilen Lüftern auch das LUF 
(Löschunterstützungsfahrzeug) der Lösch-
gruppe Strunden eingesetzt. 
Bei dem Einsatz wurde eine Person leicht 
verletzt und ins Krankenhaus transportiert.
Insgesamt waren mehr als 100 Kräfte 
der Feuerwehr Köln von verschiedenen 
Feuer- und Rettungswachen sowie mehrere 
Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr 
im Einsatz.
© Lars Jäger
 © Jan Ohmen

24
Einsatzjahr 2022
25
13. März 2022
Bewusstlose Person im  
Südturm des Kölner Doms
Um 12.56 Uhr wurde die Feuerwehr Köln über eine bewusstlose 
Person auf der Besucherplattform im Südturm des Kölner Doms 
informiert. Da sich die Einsatzstelle in etwa 75 Metern Höhe befand, 
entsandte die Leitstelle neben einem Notarzteinsatzfahrzeug 
und einem Rettungswagen auch ein Hilfeleistungslöschfahrzeug 
sowie die Höhenrettung.
Auf der Besucherplattform fanden die Einsatzkräfte die bewusst -
lose Person mit Kreislaufstillstand vor. Der Rettungsdienst leitete 
sofort die Wiederbelebung und eine umfassende medizinische 
Versorgung ein. Die Maßnahmen zeigten bereits nach kurzer Zeit 
Wirkung und die Person konnte stabilisiert und mit Unterstützung 
der Höhenrettung schonend über die Treppe zu einem Bauaufzug 
der Dombauhütte transportiert werden. Über diesen Aufzug wurde 
die Person zum Rettungswagen gebracht und im Anschluss in ein 
Krankenhaus transportiert.
28. Februar
Friedensdemo statt Rosenmontag
2022 war erstmals in der Corona-Lage 
karnevalistisches Treiben – natürlich 
coronakonform – wieder möglich. Dann 
begann am 24. Februar, Weiberfastnacht, 
der Krieg in der Ukraine. Das Festkomitee 
entschied daraufhin, den geplanten Rosen -
montagsumzug im RheinEnergieSTADION 
abzusagen und in eine Friedensdemo 
umzuwandeln.
Die Demo führte über rund 4,5 Kilometer 
vom Chlodwigplatz bis zur Mohrenstraße 
durch die Innenstadt. Etwa 250.000 Men -
schen nahmen an einer der größten Kölner 
Friedensdemos in Nachkriegszeiten teil. 
Auch der nordrhein-westfälische Minister-
präsident Hendrik Wüst lief mit. 
Viele der Teilnehmer*innen waren kostü-
miert, viele in die Farben der Ukraine 
gekleidet, Kamelle gab es keine. Trotz der 
Menschenmassen verlief der Demonstra -
tionszug ohne Zwischenfälle – ein starkes 
Zeichen der Solidarität. 
Dies sind mehr Einsätze als an einem nor-
malen Tag, aber nicht so viel wie an einem 
regulären Rosenmontag.
Einsätze der Feuerwehr Köln
Rettungsdienst 614
Brandschutz 61
Gesamt 675

26
Einsatzjahr 2022
27
17. März 2022
Zwei Verletzte nach Feuer in Deutz
Die Feuerwehr Köln wurde gegen 10.20 Uhr 
zu einem Gebäudebrand in die Gummers -
bacher Straße alarmiert. Anrufer*innen mel-
deten, dass sich noch mehrere Personen im 
Gebäude befänden. Die Leitstelle entsandte 
daraufhin zwei Löschzüge der Berufsfeu-
erwehr, die Freiwillige Feuerwehr und den 
Rettungsdienst zum Einsatzort.
Es brannte in einer Wohnung im zweiten 
Obergeschoss einer Obdachlosenein -
richtung. Die Einsatzkräfte konnten eine 
Person aus der Brandwohnung retten. Der 
Mann wurde schwerstverbrannt an den 
Rettungsdienst übergeben und ins Kran -
kenhaus gebracht. Eine Schwangere wurde 
aus einem verrauchten Flur gerettet und 
ebenfalls an den Rettungsdienst übergeben. 
Außerdem wurden 24 Bewohner*innen aus 
dem Haus geführt und durch den Rettungs -
dienst gesichtet – von ihnen musste nie -
mand ins Krankenhaus transportiert werden.
Anfangs wurden weitere Personen im 
Gebäude vermisst, woraufhin weitere 
Trupps zur Menschenrettung vorgingen. 
Nach Kontrolle aller Wohnungen wurden 
glücklicherweise keine weiteren Personen 
gefunden. Das Feuer konnte schnell 
gelöscht werden. Eingesetzt waren rund 
50 Rettungskräfte verschiedener Feuer- 
und Rettungswachen und der Freiwilligen 
Feuerwehr.
15. März 2022
Feuer im Regenwaldhaus 
des Kölner Zoos
Gegen 18.20 Uhr meldeten mehrere Anrufer*innen dunklen Rauch 
über dem Kölner Zoo. Im Zoo, der bereits geschlossen war, brannte 
es im Untergeschoss des Regenwaldhauses. Dort war unter ande -
rem Futtermittel in Brand geraten. Der Brandherd war schnell 
gefunden und abgelöscht. Allerdings fanden sich noch zahlreiche 
Glutnester in der Zwischendecke, die umfängliche Löscharbeiten 
erforderten.
Um 20.45 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Menschen wurden 
nicht verletzt. Das Gebäude wurde entraucht, um die Tiere, soweit 
es möglich war, zu schützen. Ein erster Rundgang ergab, dass einige 
Vögel durch den Brand umgekommen waren, 
die restlichen Tiere schienen wohlauf zu sein. 
Wie der Kölner Zoo später mitteilte, sind trotz 
aller Bemühungen 132 Tiere verstorben.
© Lars Jäger © Lars Jäger
Im Einsatz waren rund  
50 Kräfte von Feuerwehr  
und Rettungsdienst.

28
Einsatzjahr 2022
29
7. Mai 2022
Starke Rauchentwicklung durch 
Müllcontainerbrand in Sülz
Am Samstag ging um 20.11 Uhr ein Notruf 
in der Leitstelle ein, in dem ein Passant 
einen brennenden Müllcontainer mit starker 
Rauchentwicklung meldete. Der Contai -
ner stand unmittelbar an einem Wohn -
gebäude in Sülz. Die Leitstelle entsandte 
daraufhin zwei Löschzüge zur Einsatzstelle. 
Die Einsatzkräfte fanden einen Brand mit 
starker Rauchentwicklung vor, bei dem der 
Rauch auch in das Gebäude zog. Mehrere 
Bewohner*innen machten sich an ihren 
Wohnungsfenstern bemerkbar. Sofort wur-
den ein weiterer Löschzug sowie zusätzliche 
Kräfte des Rettungsdienstes nachalarmiert. 
Die Rettung der eingeschlossenen Per-
sonen und die Löschmaßnahmen wurden 
unverzüglich eingeleitet. 
Die Bewohner*innen wurden über Dreh-
leitern, tragbare Leitern sowie mittels 
Fluchthauben aus dem Gebäude gerettet. 
Das Feuer war schnell gelöscht. Die Entrau-
chung und Kontrolle des Gebäudes waren 
hingegen langwierig. Durch den Brand 
wurden außerdem Installationsleitungen 
beschädigt, sodass im gesamten Gebäude 
sowohl Wasser als auch Strom abgeschal-
tet werden mussten. Das Haus war somit 
nicht mehr bewohnbar. Ein Großteil der 
Bewohner*innen kam bei Verwandten und 
Freunden unter, 24 Personen wurden vom 
Wohnungsversorgungsbetrieb vorläufig in 
einer Notunterkunft untergebracht.
Insgesamt wurden 11 Patient*innen durch 
den Rettungsdienst betreut, glücklicher-
weise mussten keine Bewohner*innen ins 
Krankenhaus transportiert werden. Ein 
Feuerwehrmann verletzte sich leicht wäh -
rend des Einsatzes und wurde vorsorglich 
ins Krankenhaus transportiert.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 
82 Kräften und 25 Fahrzeugen im Einsatz. 
Der Einsatz konnte erst gegen 0.45 Uhr 
beendet werden.
28. April 2022
Brand in einem Restaurant in Eil
Um 10.07 Uhr wurde die Feuerwehr Köln zu einem mutmaßlichen 
Küchenbrand in einem Restaurant im Stadtteil Eil alarmiert. Das 
Feuer eines Grillkamins im Restaurant hatte sich auf den Dachstuhl 
des Gebäudes ausgebreitet, sodass die ersteintreffenden Einsatz -
kräfte die Alarmstufe erhöhten und im weiteren Verlauf zwei weitere 
Löschzüge zum Einsatz kamen.
Um umliegende Gebäudeteile zu schützen, bauten die Einsatzkräfte 
eine sogenannte Riegelstellung auf. Der Dachstuhlbrand wurde 
sowohl von innen als auch von außen mittels zweier Drehleitern 
bekämpft. Gegen 11 Uhr war das 
Feuer schließlich unter Kontrolle. 
Die letzten Einsatzkräfte konnten 
die Einsatzstelle gegen 15 Uhr 
verlassen.
© Lars Jäger © Lars Jäger
Rund 50 Kräfte von Feuerwehr 
und Rettungsdienst waren 
im Einsatz.

30
Einsatzjahr 2022
31
29. Mai 2022
Lagerhallenbrand  
in Köln­Mülheim
Um 18.06 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer brennenden Lager -
halle in der Deutz-Mülheimer-Straße in Mülheim alarmiert. Vor Ort 
stand eine ca. 250 Quadratmeter große, mit Reifen und Fahrzeugen 
gefüllte Halle in Vollbrand.
Durch eine massive Brandbekämpfung konnte das Feuer innerhalb 
von zwei Stunden gelöscht werden. Aufgrund der starken Rauch -
entwicklung musste zwischenzeitlich eine Warnung für das Stadt -
gebiet Köln über die Warn-App „NINA“ herausgegeben werden. Die 
verwaisten Feuerwachen der Berufsfeuerwehr in der Innenstadt, in 
Mülheim und in Weidenpesch wurden für eventuelle Paralleleinsätze 
durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr besetzt. Feuerwehr 
und Rettungsdienst waren mit knapp 100 Kräften und 31 Fahrzeu-
gen im Einsatz – darunter auch fünf Löschgruppen der Freiwilligen 
Feuerwehr. 
10. Mai 2022
Schuppen brennt in  
voller Ausdehnung
Gegen 5.15 Uhr wurde die Feuerwehr Köln zu einem brennenden 
Schuppen im Stadtteil Merheim alarmiert. Vor Ort brannte ein 
rund 180 Quadratmeter großer Schuppen in voller Ausdehnung. 
Ein Übergriff auf das naheliegende Wohnhaus konnte verhindert 
und acht Personen konnten aus dem Wohngebäude gerettet 
werden.
 
Bereits kurz nach dem Eintreffen wurde die Alarmstufe innerhalb 
weniger Minuten bis auf „Feuer 3“ erhöht, sodass neben drei Lösch -
zügen und der Freiwilligen Feuerwehr auch mehrere Führungs- 
und Sonderfahrzeuge im Einsatz waren.
Um 9.26 Uhr konnte die Feuerwehr Köln ihren Einsatz beenden. 
© Lars Jäger © Lars Jäger

32
Einsatzjahr 2022
33
10. Juni 2022
Hochhausbrand  
mit zwei verletzten  
Personen in 
Neuehrenfeld
Am frühen Morgen wurde die Feuerwehr 
Köln um 4.31 Uhr zu einem Wohnungs-
brand in Neuehrenfeld gerufen. Mehrere 
Anrufer*innen meldeten eine brennende 
Wohnung im 11. Obergeschoss eines 
Hochhauses.
Bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte 
war deutlicher Rauch und Feuerschein 
erkennbar. Durch vorgehende Atemschutz-
trupps konnten zwei Männer aus dem 
Brandgeschoss gerettet und dem Rettungs -
dienst übergeben werden. Hierbei han -
del te es sich um den Bewohner der Brand­
wohnung und einen Nachbarn, der ihm 
zur Hilfe geeilt war.
Zahlreiche Bewohner*innen des Hauses 
konnten sich über den Sicherheitstreppen -
raum eigenständig ins Freie retten und wur-
den dort vom Rettungsdienst gesichtet. Das 
Brandgeschoss sowie alle darüber liegen -
den Etagen wurden kontrolliert. 
Durch den Brand und die Löscharbeiten 
wurden die über und unter der Brandwoh-
nung liegenden Wohnungen in Mitleiden-
schaft gezogen und konnten vorübergehend 
nicht mehr bewohnt werden. Die Bewoh-
ner*innen wurden durch das Amt für Woh-
nungswesen der Stadt Köln untergebracht.
Nach dem Abschluss der Löscharbeiten 
wurde die Einsatzstelle der Polizei zur 
Ermittlung der Brandursache übergeben
Durch die Vielzahl der Anrufe in der 
Leitstelle und durch die Erkundung der 
ersteintreffenden Einsatzkräfte wurde das 
Einsatzstichwort zweimal erhöht, sodass 
schlussendlich drei Löschzüge zum Einsat-
zort entsandt wurden. Feuerwehr und Ret -
tungsdienst waren mit insgesamt 60 Kräften 
und 21 Fahrzeugen im Einsatz.
30. Mai 2022
Ein Toter nach Feuer in Rath­Heumar
Mehrere Anrufer*innen meldeten der Leit-
stelle um 23.18 Uhr einen Wohnungsbrand 
in Rath-Heumar. Sie berichteten, dass sich 
in dem brennenden Gebäude noch meh -
rere Personen befinden sollten, woraufhin 
die Einsatzkräfte mit dem Einsatzstich -
wort „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ 
alarmiert wurden.
Im Dachgeschoss des Wohnhauses war ein 
Feuer ausgebrochen. Insgesamt drei Trupps 
gingen unter Atemschutz zur Menschen-
rettung in das Gebäude vor. Vier Bewoh-
ner*innen des betroffenen Gebäudes konn -
ten sich selbst in Sicherheit bringen.  
 
Ein fünfter Bewohner wurde durch die 
Unterstützung eines Nachbarn in Sicherheit 
gebracht. Eine sechste Person konnte leider 
nur noch tot aus der Brandwohnung gebor-
gen werden. 
Die betroffenen Bewohner*innen wurden 
unmittelbar an der Einsatzstelle durch den 
Rettungsdienst betreut und erstversorgt. 
Im Anschluss daran wurden vier von ihnen 
sowie ein Nachbar zur Kontrolle in geeignete 
Krankenhäuser transportiert.  
 
Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde 
die Einsatzstelle an die Kriminalpolizei 
übergeben. Die Feuerwehr Köln war mit ins -
gesamt 46 Kräften und 16 Fahrzeugen von 
Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr 
sowie dem Rettungsdienst im Einsatz.
Anzahl Brandtote 2018–2022
2018 3
2019 1
2020 7
2021 4
2022 3

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Einsatzjahr 2022
35
16. Juni 2022
Feuer mit starker Rauchausbreitung in 
einem Hochhaus in Köln­Meschenich
Um 16.21 Uhr an Fronleichnam meldeten 
mehrere Anrufer*innen der Leitstelle 
ein Feuer im dritten Obergeschoss eines 
Hochhauses in Köln-Meschenich. Die Leit-
stelle entsandte daraufhin zwei Löschzüge 
und Rettungsdienstkräfte nach dem Ein -
satzstichwort „Feuer mit Menschenleben 
in Gefahr”. Es wurde umgehend eine Men-
schenrettung und Brandbekämpfung über 
den Treppenraum eingeleitet. 
Aufgrund der massiven Rauchausbreitung 
im Brand- und Nachbargebäude wurde 
die Alarmierung auf „Feuer 3” (drei Lösch-
züge) und kurze Zeit später auf „Feuer 
4”(vier Löschzüge) erhöht. Zusätzlich waren 
acht Löschgruppen der Freiwilligen Feuer-
wehr im Einsatz.
Insgesamt wurden zehn Angriffstrupps 
unter Atemschutz zur Menschenrettung, 
Brandbekämpfung und Kontrolle der ver-
rauchten Bereiche eingesetzt. Vier Per -
sonen wurden aus 
einer verrauchten 
Wohnung durch die 
Feuerwehr gerettet 
und in ein Kranken-
haus transportiert.  
 
Zwei Einsatzkräfte wurden bei den Lösch-
arbeiten leicht verletzt. Sie mussten nicht 
ins Krankenhaus transportiert werden.  
Da durch das Brandgeschehen mehrere 
Wohnungen nicht mehr bewohnbar waren, 
mussten zehn Bewohner*innen durch 
das Amt für Wohnungswesen in städtischen 
Notunterkünften untergebracht werden.
 
Etwa 90 Minuten nach Eintreffen der Ein-
satzkräfte zum ersten Feuer wurde im 
12. Obergeschoss des gegenüberliegenden 
Hochhauses ein weiteres Feuer gemeldet. 
Es wurden unverzüglich Einsatzkräfte der 
ersten Einsatzstelle freigegeben, die fußläu-
fig die zweite Einsatzstelle erreichten und 
das Feuer schnell löschen konnten.
Durch zwei Löschgruppen der Freiwil-
ligen Feuerwehr wurden die verwaisten 
Feuer wachen Lindenthal und Marienburg 
der Berufsfeuerwehr nachbesetzt, um 
den Grundschutz des Kölner Stadtgebietes  
zu gewährleisten.
© Lars Jäger
Feuerwehr und Rettungs­
dienst waren mit rund 
130 Kräften im Einsatz.

36
Einsatzjahr 2022
37
19. Juli 2022
Bodenfeuer in 
Holweide
Gegen 15.30 Uhr wurde die Feuerwehr Köln 
zu einem Bodenfeuer in Holweide gerufen. 
Die eintreffenden Kräfte des alarmierten 
Löschfahrzeuges forderten sofort weitere 
Kräfte und Einsatzmittel nach, denn das 
Feuer breitete sich rasant aus und drohte 
zwischenzeitlich auch auf ein Wohn gebiet 
überzugreifen. 
Rund 60 Kräfte von Berufsfeuerwehr und 
Freiwilliger Feuerwehr hatten das Feuer, 
das inzwischen auf einer Fläche von rund 
40.000 Quadratmetern brannte, schließlich 
rasch unter Kontrolle. Der Einsatz wurde 
gegen 19.45 Uhr beendet.
29. Juli 2022
Brand in einem 
Hochhaus
Gegen 14.20 Uhr meldeten mehrere 
Anrufer*innen einen Brand im vierten 
Obergeschoss eines Hochhauses. In der 
Brandwohn ung sollten sich noch Men-
schen befinden. Die Einsatzkräfte konnten 
beide Personen aus der Brandwohnung 
retten, eine davon wurde nach Sichtung 
durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus 
transportiert.
Zwei weitere Personen aus der gegen-
überliegenden Wohnung wurden eben-
falls durch den Rettungsdienst gesichtet. 
Außerdem konnten zwei Katzen aus 
der betroffenen Etage gerettet werden, 
für vier Kanarien vögel war der Brandrauch 
leider tödlich. 
 
Bereits gegen 15 Uhr konnte „Feuer aus” 
gemeldet werden. Es waren rund 35 Kräfte 
der Berufsfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehr 
und vom Rettungsdienst im Einsatz.
22. August 2022
Großeinsatz in einem Entsorgungs­
betrieb in Köln­Gremberghoven
Am Abend lief gegen 20.15 Uhr die auto-
matische Brandmeldeanlage eines Entsor-
gungsbetriebes in der Leitstelle ein. Die 
alarmierten Einsatzkräfte sahen bereits auf 
der Anfahrt eine Rauchsäule aufsteigen und 
mit Eintreffen wurde das Einsatzstichwort 
erhöht. Sofort wurde ein weiterer Löschzug 
zur Einsatzstelle entsandt. 
Die Maßnahmen zur Brandbe kämpfung 
wurden umgehend eingeleitet, die 
begrenzte Wasserversorgung in dem 
Gewerbegebiet stellte die Einsatzkräfte 
jedoch vor eine Herausforderung: Das 
Hydrantennetz reichte nicht aus, es 
musste Löschwasser aus einem nahe 
ge legenen See über eine Entfernung von 
mehr als 1.000 Metern gefördert werden. 
Dazu wurden weitere Einheiten der Frei-
willigen Feuerwehr zur Löschwasserver-
sorgung entsandt und es wurde auch ein 
Löschroboter eingesetzt. 
Ein Ausbreiten des Feuers konnte verhin-
dert werden. Mit Hilfe eines Radladers 
wurde das Brandgut außerhalb der Halle 
abgelegt und abgelöscht. Der Einsatz 
wurde um 4.55 Uhr beendet. Verletzt wurde 
niemand.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 
102 Kräften und 25 Fahrzeugen im Einsatz.
© Daniel Evers
© Daniel Evers © Lars Jäger © Lars Jäger

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Einsatzjahr 2022
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27. August 2022
Feuer im 24. Obergeschoss 
eines Hochhauses in 
Köln­Neustadt/Nord
Die Feuerwehr Köln wurde um 9.14 Uhr zu einer ausgelösten Brand-
meldeanlage in einem Hochhaus in Neustadt/Nord alarmiert. Kurze 
Zeit später meldeten mehrere Notrufe, dass es im 24. Obergeschoss 
brenne und noch Personen vermisst würden.  
Umgehend wurden mehrere Angriffstrupps unter Atemschutz 
zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Hochhaus 
geschickt. Bei der Durchsuchung der Brandwohnung konnte 
eine Person nur noch tot geborgen werden. Eine weitere Person 
wurde durch den Rettungsdienst betreut. Das Feuer konnte zeit -
nah unter Kontrolle gebracht werden.
Die Wohnungen in der Brandetage waren bis auf Weiteres nicht 
bewohnbar. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Feuer-
wehr und Rettungsdienst waren mit 65 Rettungskräften im Einsatz.
30. August 2022
Bombenevakuierung und Vegetationsbrand
Am Mittag wurde die Feuerwehr Köln zu 
einem Bombenfund in den Stadtteil Buch -
heim alarmiert. Während der Evakuierungs -
maßnahmen sahen Mitarbeitende des 
Ordnungs amtes Rauch im Bereich der Her-
ler Straße. Grund für die Rauchentwicklung 
war ein Feldbrand, der sich auf einer Fläche 
von rund 15.000 Quadratmetern ausbreitete.  
 
Die ersteintreffenden Kräfte forderten auf -
grund der zügigen Ausbreitung des Feuers 
schnell weitere Einheiten zur Einsatzstelle 
nach. Die Leitstelle entsandte daraufhin 
ein Großaufgebot von Einsatzkräften 
der Berufsfeuerwehr und unterschiedlicher 
Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr.
Um möglichst alle Glutnester zu identi-
fizieren, wurde auch die Drohne der 
Löschgruppe Merkenich alarmiert. Auf-
grund der Vielzahl der Kräfte und der zu 
erwartenden Einsatzdauer besetzten zwei 
Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr 
die verwaisten Feuer- und Rettungswachen, 
um den Grundschutz sicherzustellen.
Nach rund fünf Stunden konnte der Einsatz 
gegen 20.15 Uhr beendet werden. Im Ver-
lauf der Nacht wurde die Einsatzstelle noch 
mehrmals auf Glutnester kontrolliert.
Die Feuerwehr Köln war mit insgesamt 
30 Fahrzeugen und 80 Kräften im Einsatz. 
© Lars Jäger© Lars Jäger

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Einsatzjahr 2022
41
23. bis 25. September 2022
Salzsäureaustritt auf der A 3
Nach weit mehr als 30 Stunden Einsatz 
wurde die Sperrung der A3 schließlich am 
frühen Samstagmorgen, 25. September 
2023, aufgehoben. 
 
Die Feuerwehr Köln war am Donnerstag 
gegen 19 Uhr alarmiert worden. In der 
Auffahrt zur Raststätte Königsforst hatte 
ein havarierter LKW gestanden, aus dem 
Salzsäure austrat. Sämtliche in der Nähe 
des havarierten LKW parken den Fahrzeuge 
sowie die Gastronomiegebäude an der 
Raststätte wurden evakuiert. Kräfte in Spe -
zialanzügen untersuchten den Tankauflieger, 
entdeckten ein Leck an einer Schweißnaht 
und eine Lache, die sich bereits unter dem 
LKW gebildet hatte. 
Eine Abdichtung der Leckage war nicht 
möglich, daher wurde zunächst eine Bar-
riere aufgebaut, um die Umwelt vor der 
auslaufenden Flüssigkeit zu schützen. 
Außerdem wurden weitere Maßnahmen 
ergriffen, um die Ausbreitung der Dämpfe 
am Schadensort einzudämmen: Der aus -
tretende ätzende weiße Dampf wurde 
mit Wasser gebunden, das aufgefangen 
wurde. Die Löschwasserzufuhr für die fei-
nen Wasser nebelwerfer erfolgte quer über 
die Autobahn aus einem nahe gelegenen 
Gewerbegebiet. 
 
Eigentlich hätten sich im Tank 24 Tonnen 
30­prozentige Salzsäure befinden sollen. 
Das passte aber nicht zum Schadensbild. 
Ein weiterer Stoff musste im Spiel sein. 
Die Mischung war so aggressiv, dass beim 
ersten Versuch, den Inhalt des Tanklastzugs 
in ein Spezialfahrzeug der Feuerwehr um -
zupumpen, eine Pumpe und die Tankanlage 
des Feuerwehrfahrzeugs so verätzt wurden, 
dass sie stark beschädigt waren. Durch die 
Einsatzleitung wurde ein noch stärkeres 
Spezialfahrzeug angefordert. Später ging 
man davon aus, dass es sich um eine Ver-
bindung von Salzsäure und einem unbe-
kannten Oxidationsmittel handelte, die viel 
ätzender als Salzsäure war. 
Die Feuerwehr legte auf dem Rastplatz 
einen Dekontaminationsplatz an. Im 
Rheinisch-Bergischen Kreis wurde per 
Warn-App die Rösrather Bevölkerung auf-
gerufen, Fenster und Türen geschlossen 
zu halten. Messfahrzeuge stellten allerdings 
keine gefährlichen Werte in der Luft fest. 
Aufgrund der Sperrung der A3 brach der 
Verkehr in Rösrath zusammen, es wurden 
vorsorglich alle Wachen der Feuerwehr 
besetzt, um im Ernstfall schnell ausrücken 
zu können.
Das Leck am LKW vergrößerte sich indes 
und es traten inzwischen mehrere Liter pro 
Minute aus. Um zu verhindern, dass bei 
einem erneuten Bersten von Dichtungen 
oder Leitungen durch die aggressive 
Gefahrgutmischung plötzlich noch grö -
ßere Mengen davon austraten, wurde der 
Inhalt des havarierten Lastzugs nur noch 
sehr langsam umgepumpt – mit Erfolg: 
Gegen 18 Uhr am Freitagabend waren die 
Umpump arbeiten abgeschlossen. Die bei -
den Tankwagen fuhren unter Eskorte von 
Polizei und Feuerwehr zur Werkfeuerwehr 
von Evonik. 
Der havarierte LKW war nicht mehr fahrbe -
reit und musste mit einem Tieflader abtrans -
portiert werden. 
Es waren hunderte Kräfte von Berufsfeuer-
wehr und Freiwilliger Feuerwehr im Einsatz. 
Hinzu kamen die Werkfeuerwehren von 
Currenta und Evonik, die Analytische Task 
Force, TUIS (Transport-Unfall-Informations- 
und Hilfeleistungssystem) der chemischen 
Industrie sowie die Feuerwehr Rösrath. 
© Lars Jäger

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Einsatzjahr 2022
43
25. September 2022
Zwei Feuer am Sonntag,  
mehrere Personen gerettet
Zunächst wurde gegen 18.45 Uhr eine brennende Mülltonne in Dell-
brück gemeldet. Bei Eintreffen des entsandten Löschfahrzeuges 
hatte ein Bewohner die brennende Mülltonne bereits gelöscht, 
berichtete jedoch, dass es auch im Keller brenne. Da das gesamte 
Treppenhaus inzwischen verraucht war, wurden weitere Einheiten 
nachgefordert und bereits erste Maßnahmen eingeleitet. 
Ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr, der sich zufällig auf dem 
nahe gelegenen Dellbrücker Straßenfest befand, unterstützte kur -
zerhand bis zum Eintreffen der weiteren Einsatzkräfte. Bereits kurze 
Zeit später gelang es, den Brand im Keller einzudämmen und das 
Treppenhaus zu kontrollieren. Dabei wurde ein Hausbewohner ange-
troffen, der mit Hilfe einer Fluchthaube ins Freie gebracht wurde. 
Der Bewohner hatte Rauch eingeatmet und wurde leicht verletzt ins 
Krankenhaus gebracht. Ein weiterer Bewohner wurde mittels Dreh -
leiter in Sicherheit gebracht, er blieb unverletzt.
Feuer mit Menschenrettung in Weiden
Um 23.49 Uhr wurde ein zweites Feuer im zweiten Obergeschoss 
eines Mehrfamilienhauses in Weiden gemeldet. Laut Anrufer*innen 
sollten sich noch Personen in dem betreffenden Haus befinden. 
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand eine Wohnung bereits 
im Vollbrand. Der Bewohner wurde von der Feuerwehr schwer ver-
letzt aus der Wohnung gerettet, vom Rettungsdienst behandelt und 
in ein Krankenhaus transportiert. Eine weitere Person wurde vom 
Angriffstrupp unverletzt ins Freie geführt. 
Aufgrund der massiven Brandeinwirkung drohte das Feuer zwi -
schenzeitlich auf das Hausdach überzugreifen. Durch den schnellen 
Einsatz von Löschmaßnahmen konnte dies verhindert und gegen 
0.30 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden. Alle Wohnungen wurden auf 
Rauchgas kontrolliert, die Brandwohnung sowie eine Nachbarwoh -
nung waren unbewohnbar. 
Gegen 2 Uhr wurde die Einsatzstelle der Polizei zur weiteren Ermitt-
lung übergeben. © Lars Jäger

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Einsatzjahr 2022
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26. September 2022
Rauchentwicklung im U­Bahnhof  
Appellhofplatz / Zeughaus
Am Montagnachmittag kurz vor 15 Uhr meldeten Mitarbeiter einer 
im U­Bahnhof tätigen Baufirma eine Rauchentwicklung aus einem 
elek trischen Betriebsraum. Die Leitstelle der Feuerwehr Köln 
alarmierte die zuständigen Kräfte der Feuerwache Innenstadt. Bei 
Eintreffen erhöhten sie die Alarmstufe aufgrund der starken Rauch -
entwicklung, da sie von einem Brand im U-Bahnbauwerk ausgehen 
mussten. Daraufhin schickte die Leitstelle zusätzliche Kräfte zu den 
benachbarten zwei U-Bahnhöfen, um die gegebenenfalls entstehende 
Rauchausbreitung über die U-Bahntunnel zu beurteilen.
Eine Rauchausbreitung über die Tunnel konnte schnell ausgeschlossen 
werden, sodass im Bereich der Bahnhöfe und der Tunnelanlagen keine 
Maßnahmen der Feuerwehr erforderlich waren. Die Rauchausbrei -
tung beschränkte sich auf die Zwischenebene Appellhofplatz / Zeug-
haus und die Betriebsräume. Deswegen konnten nach kurzer Zeit 
die an grenzenden U­Bahnhöfe, die Tunnelanlagen und der U­Bahn­
verkehr von der Feuerwehr wieder freigegeben werden.
Alle Kräfte, außer den am Appellhofplatz eingesetzten, wurden aus 
dem Einsatz entlassen. Die Lokalisierung des Brandherdes innerhalb 
der Versorgungsschächte dauerte bis ca. 16.45 Uhr. Zur Lokalisierung 
wurde zusätzlich die Sondereinheit Ortung der Freiwilligen Feuerwehr 
Köln, Löschgruppe Dünnwald, hinzu gezogen, mit deren Spezialkamera 
das Schacht system kontrolliert wurde.
© Lars Jäger
Feuerwehr und Rettungsdienst  
waren mit rund 100 Kräften  
und 35 Fahrzeugen im Einsatz.

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Einsatzjahr 2022
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8. Oktober 2022
Feuer in der U­Bahnhaltestelle 
Ebertplatz mit sechs Verletzten 
Gegen 14.15 Uhr wurde der Leitstelle ein Brand in der U-Bahnhal-
testelle Ebertplatz gemeldet. Daraufhin wurde ein Großaufgebot an 
Rettungskräften entsandt. In der Haltestelle brannte es unterhalb 
des Fahrgestells einer KVB-Bahn. Die betreffende Haltestelle sowie 
die angrenzenden Haltestellen wurden aufgrund der Rauchausbrei -
tung evakuiert. Sechs Personen wurden vom Rettungsdienst leicht 
verletzt in Krankenhaus transportiert. Durch die umfangreichen 
Löschmaßnahmen konnte das Feuer gegen 16.15 Uhr unter Kon-
trolle gebracht werden.
Der gesamte Bereich wurde durch Löschroboter belüftet, um 
weitere Bergungsmaßnahmen durch die KVB einzuleiten. Außer -
dem wurden die Bahnhöfe Christophstraße, Breslauer Platz, Rei -
chensperger Platz und Hansaring durch die Feuerwehr kontrolliert. 
© Lars Jäger
Zwischenzeitlich waren 110 Kräfte 
der Berufsfeuerwehr und 95 der  
Freiwil ligen Feuerwehr im Einsatz.

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Einsatzjahr 2022
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30. Oktober 2022
Unterstützung für  
die Feuerwehr Brühl
In Brühl entdeckten Spaziergänger und Wassersportler am Sonn -
tagmorgen ein Auto im Heider Bergsee. Das Fahrzeug stand rund 
30 Meter vom Nordufer entfernt gegenüber des Campingplatzes 
Heider Bergsee. Da der See an dieser Stelle nicht sehr tief ist, ragte 
die geöffnete Kofferraumklappe aus dem Wasser. Die Feuerwehr 
Brühl kontrollierte das versunkene Auto zunächst vom Motorboot 
aus, während weitere Kräfte das komplette Seeufer absuchten. 
Zusätzlich wurden die Tauchergruppe der Feuerwehr Köln sowie 
die Unterwasserdrohne der Löschgruppe Fühlingen alarmiert. 
Ein Taucher durchsuchte das versunkene Auto und kontrollierte 
den Bereich zwischen Ufer und Fahrzeug. Von einem weiteren Boot 
aus überprüfte die Löschgruppe Fühlingen den See mit der Unter -
wasserdrohne. Die Polizei ergänzte die Suche mit einem Polizeihub -
schrauber. Es wurden keine Personen im See gefunden. 
Nach Abschluss der Sucharbeiten wurde das Auto aus dem Wasser 
geborgen. Hierfür platzierten zwei Taucher einen Luftsack im Auto, 
um es an die Wasseroberfläche 
auftreiben zu lassen. Danach 
wurde es mittels einer Seilwinde 
ans Ufer gezogen.
Die Feuerwehren Brühl und Köln 
waren mit insgesamt 42 Kräften 
im Einsatz.
© Feuerwehr Brühl

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Einsatzjahr 2022
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10. November 2022
Brand eines ICE am  
Flughafen Köln / Bonn
Um 19 Uhr informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die 
Feuerwehr Köln über einen Brand in einem ICE. Zeitgleich löste 
die Brandmeldeanlage des Bahnhofes des Flughafens Köln/Bonn 
aus. 
Im hinteren Bereich eines ICE kam es zu einem Brand im Türbereich, 
das Feuer breitete sich daraufhin im Zugabteil aus. Der ICE befand 
sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Bahnsteig im Flughafen -
bahnhof und wurde durch die Mitarbeitenden der Deutschen Bahn 
frühzeitig geräumt. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Werk -
feuerwehr des Flughafens Köln/Bonn kontrollierten, dass sich wirk-
lich keine weiteren Personen im betroffenen Bereich mehr befinden. 
Durch den Brand entstand eine massive Rauchentwicklung, sodass 
neben der Brandbekämpfung umfangreiche Entrauchungsmaß -
nahmen durchgeführt wurden. Gegen 19.45 Uhr hatten die Einsatz-
kräfte das Feuer unter Kontrolle und anschließend gelöscht.
Eine Person, die den Zug bereits zuvor verlassen hatte, erlitt eine 
leichte Rauchvergiftung, wurde rettungsdienstlich versorgt und 
in ein Krankenhaus transportiert.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 20 Fahrzeugen und 
60 Kräften im Einsatz. Die Einheiten kamen von der Feuerwehr Köln 
sowie der Werkfeuerwehr des Flughafens Köln/Bonn.
© Lars Jäger

11.11.2022
Elfter im Elften
Neben Silvester und Weiberfastnacht gehört der Elfte im Elften 
zu den großen planbaren Lagen für die Feuerwehr Köln. Für den 
Sessionsauftakt wurde die Leitstelle daher personell aufgestockt, 
alle Rettungswagen wurden in Dienst gestellt und am Rauten -
strauch-Joest-Museum wurde vorübergehend eine eigene Ret -
tungswache stationiert. Dort, im Rathaus und im Kwartier Latäng 
befanden sich an dem Tag die Einsatzleitungen der Feuerwehr. 
Zusätzlich waren je zwei Teams der Freiwilligen Feuerwehr im Kwar-
tier Latäng und im Bereich Alter Markt unterwegs.
Neben den hauptamtlichen Feuerwehrleuten waren hunderte ehren­
amtliche Kräfte der fünf Hilfsorganisationen ASB, DRK, Johanniter, 
Malteser und Falck im Einsatz. Sie besetzten die acht Unfallhilfsstel-
len (UHS) in der Altstadt und sieben Unfallhilfsstellen im Kwartier 
Latäng.
Bis 21.30 Uhr behandelten die Hilfsdienste in der Altstadt 145 Per-
sonen, im Zülpicher Viertel bis 18 Uhr 215. Aus der Altstadt wurden 
30 Personen in Krankenhäuser transportiert, aus dem Zülpicher 
Viertel 54. Der Rettungsdienst der Stadt Köln war stadtweit  
930­mal im Einsatz, damit ungefähr doppelt so häufig wie an 
einem „normalen“ Tag. 
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Einsatzjahr 2022
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© Adrian Kachel© DRK / Andreas Brockmann
© Malteser Köln

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Einsatzjahr 2022
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14. November 2022
Wohnungsbrand in  
Neubrück – eine Verletzte
Mehrere Anrufer*innen meldeten am Montag gegen 11.55 Uhr einen 
Brand im vierten Obergeschoss eines achtgeschossigen Wohn -
hauses im Europaring in Neubrück. Als die Rettungskräfte ein -
trafen, stand die Wohnung bereits im Vollbrand. Die Bewohnerin 
der Brandwohnung konnte sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr 
in Sicherheit bringen. Sie wurde vom Rettungsdienst versorgt 
und leicht verletzt ins Krankenhaus transportiert.
Aufgrund der Brandausbreitung und der massiven Rauchentwick -
lung wurden weitere Einsatzmittel nachalarmiert, sodass schließlich 
drei Löschzüge sowie Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr im Ein-
satz waren. Das Feuer hatte zwischenzeitlich auf die Hausfassade 
übergegriffen und die Fenster in der darüber liegenden Wohnung 
bersten lassen. Mehrere Trupps suchten unter Atemschutz die 
Brandwohnung, die umliegenden Wohnungen und das Treppenhaus 
ab. Parallel wurde die Brandbekämpfung im Innenraum und über 
Drehleitern eingeleitet. 
Das Feuer war schließlich schnell unter Kontrolle und anschließend 
gelöscht. Nach umfassenden Entrauchungsmaßnahmen konnten 
die Bewohner*innen zurück in ihre Wohnungen. Die Brandwoh-
nung selbst und die darüber liegende Wohnung waren nicht mehr 
bewohnbar. Der Einsatz war gegen 14.40 Uhr beendet.
© Franziska Saur
© Franziska Saur
Feuerwehr und Rettungs­
dienst waren mit 65 Kräften 
und 22 Fahrzeugen im Einsatz.

56
Einsatzjahr 2022
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6. / 7. Dezember 2022
Drei Feuer mit Menschenrettung  
in der Nikolausnacht
In der Nikolausnacht rückte die Feuerwehr 
Köln zu drei Bränden mit Menschenrettung 
aus. Um 2.44 Uhr alarmierten Anwoh-
ner*innen die Feuerwehr über einen Brand 
in einer Erdgeschosswohnung in Brück. 
Eine Person sollte sich dabei noch in der 
Wohnung befinden. Die eintreffenden 
Einsatzkräfte retteten die Person aus der 
Brandwohnung und übergaben sie an den 
Rettungsdienst. Dieser transportierte 
sie unter Notarztbegleitung in ein Kran -
kenhaus der Maximalversorgung. Gegen 
3 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet und 
um 3.22 Uhr der Einsatz beendet werden. 
Gegen 5.20 Uhr wurde der Brand einer 
Mülltonne am Kaiser-Wilhelm-Ring gemel-
det. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatte 
sich das Feuer bereits im Erdgeschoss 
des angrenzenden Gebäudes ausgebreitet. 
Der durch den Brand entstandene Rauch 
breitete sich in zwei angrenzende sowie 
in drei rückwärtige Gebäude aus, sodass 
eine weitere Brandmeldeanlage auslöste. 
Die Feuerwehr forderte daraufhin mehrere 
Einsatzmittel nach, sodass zwischenzeitlich 
drei Löschzüge sowie weitere Einheiten der 
Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz waren. 
Die Kräfte konnten eine Person aus einem 
Gebäude in der Von-Werth-Straße befreien. 
Sie wurde vom Rettungsdienst gesichtet, 
musste aber nicht ins Krankenhaus trans -
portiert werden. Alle weiteren Wohnungen 
und Gewerbeeinheiten in den betroffenen 
Gebäuden wurden von den Einsatzkräften 
durchsucht, es wurden keine weiteren 
Personen angetroffen. Der Einsatz wurde 
gegen 10.30 Uhr beendet. 
Parallel zur Einsatzstelle am Kaiser-Wil-
helm-Ring wurde gegen 5.45 Uhr ein 
Brand im fünften Obergeschoss in einem 
Studierendenwohnheim in Sülz gemeldet. 
Dort sollte sich eine Person am Fenster 
der verrauchten Wohnung befinden. Das 
Feuer konnte gegen 6.10 Uhr gelöscht wer-
den, zwei Personen wurden gerettet und 
durch den Rettungsdienst gesichtet. Eine 
weitere Person wurde ebenfalls durch den 
Rettungsdienst gesichtet, ein Transport 
ins Krankenhaus war für keine der Geret-
teten nötig. Die betroffene Wohnung wurde 
entraucht und der Einsatz um 6.36 Uhr 
beendet.  
23. November 2022
Eingeklemmte Person auf der A3
Am Mittwochabend kam es gegen 22 Uhr auf der A3 in Höhe der 
Anschlussstelle Dellbrück zu einem Verkehrsunfall zweier PKW. Eine 
Person wurde dabei in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie wurde mit -
tels schwerem Gerät aus dem Fahrzeug befreit und nach der 
medizinischen Erstversorgung ins Krankenhaus transportiert. Drei 
weitere leicht verletzte Personen wurden durch den Rettungsdienst 
versorgt und anschließend in ein 
Krankenhaus transportiert.
© Lars Jäger
© Franziska Saur
Feuerwehr und Rettungs­
dienst waren mit 45 Kräften 
und 20 Fahrzeugen im Einsatz.

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Einsatzjahr 2022
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13. Dezember 2022
Zwei Verletzte nach Wohnungs­
brand in Neustadt­Nord
Anrufer*innen meldeten gegen 11 Uhr eine starke Rauchentwicklung 
am Dachstuhl eines Mehrparteienhauses in der Krefelder Straße 
in Neustadt-Nord. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr konnte sich 
eine Person schwer verletzt aus der Brandwohnung retten. Als 
die Einsatzkräfte eintrafen, stand die Wohnung, die sich – entgegen 
der Erstmeldung – im vierten Obergeschoss des Mehrfamilien -
hauses befand, bereits im Vollbrand. Umgehend rückte ein Trupp zur 
Brandbekämpfung in die brennende Wohnung vor. Ein Übergreifen 
des Feuers auf andere Wohnungen konnte verhindert werden.
Parallel kontrollierten weitere Trupps den Treppenraum sowie 
die benachbarten Wohnungen. Eine weitere leicht verletzte Per-
son konnte über die Drehleiter aus dem Dachgeschoss gerettet 
und anschließend dem Rettungsdienst übergeben werden. Beide 
Verletzten wurden in Krankenhäuser transportiert. 
Der Einsatz wurde gegen 15 Uhr beendet. Berufsfeuerwehr, Freiwil-
lige Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit mehr als 60 Kräften 
im Einsatz.
© Lars Jäger
© Franziska Saur

Sondereinheiten

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Sondereinheiten
19. Februar 2022
Verirrte Familie 
sicher nach Hause 
gebracht 
Eine Familie mit neun Kindern hat am Sams -
tag den Weg nach Hause nicht mehr gefun -
den. Eine besorgte siebenjährige Passantin 
entdeckte die verzweifelte Familie und 
alarmierte daraufhin die Feuerwehr.
Die eintreffenden Kräfte versuchten der 
Passantin zunächst zu erklären, dass sie für 
diese Art von Notfall nicht zuständig seien. 
Die Siebenjährige blieb aber hartnäckig und 
die Kollegen gaben schließlich nach und 
versprachen, die aufgeregte Familie sicher 
zurückzubringen. 
Nach kurzer Beratung nahmen die Einsatz-
kräfte die schnatternde Familie kurzerhand 
in die Mitte und geleiteten sie, gemeinsam 
mit der Siebenjährigen und ihrer Mutter, die 
350 Meter über die dicht befahrenen Aa-
chener Straße zum Aachener Weiher. Alle 
elf Familienmitglieder schwammen schließ-
lich fröhlich davon. Und ein paar Kinder-
augen leuchteten.
März 2022 / ATF2 ­Einsatz
Brief mit unbe­
kannter Substanz 
im britischen Kon-
sulat in Düsseldorf
Im britischen Konsulat in Düsseldorf wur-
de im März 2022 ein Brief mit einer unbe-
kannten Substanz aufgefunden. Aufgrund 
der besonderen Auffindesituation erfolgte 
die Anforderung der ATF Köln zur Unter-
stützung der Kollegen der Berufsfeuerwehr 
Düsseldorf. Durch die Analyse der ATF Köln 
konnte die unbekannte Substanz als „giftig“ 
eingestuft werden.
19. März 2022
Tierrettung aus 
dem Randkanal
 
Am Dienstag um 6.45 Uhr wurde die  
Feuerwehr zu „Tier in Not“ alarmiert: Ein 
Reh war in den Rand kanal in Roggen-
dorf­Thenhoven gefallen. Aber die Feuer-
wehr war schnell zur Stelle und befreite das 
verängstigte Reh nach etwa 20 Minuten aus 
seiner misslichen Lage. 
Juni 2022
Neue Wasser­
rettungs experten für 
die Feuerwehr Köln 
Im diesjährigen Taucherlehrgang konnten 
insgesamt neun Kollegen ihre Ausbildung 
zum Taucher sowie ein Kollege seine Aus-
bildung zum Lehrtaucher erfolgreich ab sol-
vieren. 
Die sogenannte Freiwasserausbildung fand 
während des knapp zweimonatigen Lehr-
gangs bei der DLRG Köln am Fühlinger See 
statt.

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Sondereinheiten
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22. September 2022
Eichhörnchen auf 
Balkon gefangen
 
Ein Katzennetz auf einem Balkon in Bilder-
stöckchen wurde einem Eichhörnchen zum 
Verhängnis: Es verfing sich jämmerlich und 
wurde durch die Feuerwehr befreit. Darauf-
hin trat es mit einem beherzten Sprung auf 
die Wiese die Flucht an.
30. September 2022
450 Jahre  
Feuerwehr
 
Ende September ging es für die Feuerwehr 
Köln hoch hinaus. Zusammen mit den Feu-
erwehrkräften aus Hamburg und Düssel-
dorf hieß es, 170 Meter in die Höhe zu ge-
hen. Jede der drei Feuerwehren feierte im 
Jahr 2022 ihren 150. Geburtstag. Gemein -
sam erklommen also 450 Jahre Feuerwehr 
den Rheinturm in Düsseldorf. 
14. Oktober 2022
Gemeinsame Übung
Ein Mitarbeiter verunglückt in 70 Metern 
Höhe – ihn zu retten war am 14. Oktober 
Ziel des gemeinsamen Übungsszenarios 
der Werk feuerwehr Chempark Leverkusen 
und der Feuerwehr Köln. 
Ein Mitarbeiter, der bei Arbeiten in einen Fallschutz gestürzt 
war, wurde von den Kräften der Werkfeuerwehr gerettet und vom 
Rettungsdienstpersonal erstversorgt. Den Transport aus rund 
70 Metern Höhe zum bereitstehenden Rettungswagen führte die 
Höhenrettung Köln seilunterstützt durch.

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Sondereinheiten
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31. Oktober 2022 / ATF3 ­Einsatz
Austritt einer Flüssigkeit 
aus einem Tankwagen
 
Auf der A1-Raststätte Ville kam es zum Austritt einer Flüssigkeit 
aus einem Tankfahrzeug. Gemäß der Kennzeichnung sollte der 
Tankwagen Salzsäure geladen haben. Analog zum Einsatz auf der 
A3 wenige Wochen vorher, entsprach die Farbe der Flüssigkeit 
nicht der Farbe von Salzsäure. Die ATF Köln wurde zur Identifikation 
der Flüssigkeit sowie zur Fachberatung hinzugezogen. 
 
Juli 2022 / ATF2 ­Einsatz
Anschlag auf die Rheinkirmes 
in Düsseldorf im Juli 2022
 
Während der Rheinkirmes in Düsseldorf wurde in einem Fahrge -
schäft eine unbekannte Substanz freigesetzt. Auf Anforderung 
der Polizei Düsseldorf kam die ATF Köln zum Einsatz und konnte 
die zunächst unbekannte Flüssigkeit identifizieren sowie eine Fach­
beratung zur Dekontamination leisten.
13. Juli 2022 / ATF2 ­Einsatz
Analyse einer Löschwasserprobe 
für die Feuerwehren des Kreises 
Trier­Saarburg; erster Einsatz 
des Leuchtbakterien­Tests
 
Im Verlauf eines Großbrandes im Kreis Trier-Saarburg bat die Ein-
satzleitung vor Ort um eine Analyse des abfließenden Löschwassers. 
Die ATF Köln setzte zur Analyse des Löschwassers erstmals den 
Leuchtbakterien-Test ein. Der Leuchtbakterien-Test nutzt die Hem-
mung der Leuchtkraft von Bakterien bei Anwesenheit von schäd -
lichen Wasserinhaltsstoffen. Je geringer die Bakterien leuchten, 
desto schädlicher ist das abfließende Löschwasser.
17. Dezember 2022
Gefangene Möwe befreit
 
Mitten im weihnachtlichen Trubel in der Innenstadt verfing sich am 
Samstag eine Möwe in einem Laden in der Schildergasse. Zur Ret -
tung der Gefangenen rückten das Löschfahrzeug der Feuerwache 1 
und der Gerätewagen Tiertransport der Feuerwache 8 an. Unter 
der aufmerksamen Beobachtung zahlreicher Weihnachtsshopper 
gelang die aufwendige Rettung und die Möwe konnte befreit  
werden.

#StandwithUkraine

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28. Februar 
Die Stadt Köln bereitet Unterbringungsmöglichkeiten für Menschen 
vor, die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind. Im Laufe 
des Dienstags, 1. März 2022, werden die ersten Geflüchteten in Köln 
erwartet. Die rund 180 Menschen haben zum Teil bestehende Kon-
takte in Köln und werden teilweise privat untergebracht. Trotzdem 
bereitet die Stadt Köln Plätze in städtischen Unterbringungsange -
boten vor. Dies sind zunächst 200 Plätze, insgesamt wird das Ange -
bot innerhalb der nächsten zwei Wochen auf bis zu 1.500 Plätze 
nach Bedarf erweitert. 
Die Geflüchteten werden stufenweise nach Kapazität in Köln unter­
gebracht: Zuerst werden die bestehenden städtischen Unterkünfte 
mit abgeschlossenen Wohneinheiten belegt. Danach stehen 
noch Beherbergungsbetriebe zur Verfügung, die auch abgeschlos -
sene Wohneinheiten bieten. Zuletzt werden die Gemeinschafts -
unterkünfte belegt.
Am Donnerstag, den 24. Februar 2022, 
begann die Invasion russischer Truppen  
in die Ukraine. Auch mehr als ein Jahr  
später ist kein Ende des Konfliktes in Sicht. 
Laut des Büros des Hohen Kommissars  
der Vereinten Nationen für Menschenrechte 
wurden bis zum 21. Februar 2023 mehr 
als 8.000 Zivilisten getötet und mehr als 
13.000 Menschen verletzt.  
 
Bei diesen Zahlen handelt es sich allerdings 
nur um die bestätigten Opferzahlen, der 
UNHCR geht davon aus, dass die wirkliche 
Anzahl an Verletzten und Toten in der  
Zivilbevölkerung deutlich höher liegt. 
13,7 Millionen Ukrainer*innen haben nach Angaben des UNHCR 
seit Beginn des Krieges ihr Land verlassen, 6,4 Millionen sind in der  
Zwischenzeit zurückgekehrt. Mehr als sieben Millionen Menschen 
sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht. Polen (1,5 Mio.) und 
Deutschland (1 Mio.) haben innerhalb der Europäischen Union  
bisher die meisten Kriegsgeflüchteten aus der Ukraine aufge­
nommen (Stand März 2023).

© Lars Jäger
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#StandwithUkraine
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4. März 
Die Feuerwehr Köln beobachtet die Lage seit Kriegsbeginn, vor 
allem in Bezug auf die Flüchtlingsströme. In der Stadt Köln wurde 
die Ämterrunde unter Federführung der Feuerwehr Köln ein  berufen, 
um die Lage zu koordinieren und sich über verschiedene Unter  stütz-
ungsmöglichkeiten abzustimmen. Seit dem 4. März 2022 befasst 
sich der Krisenstab der Stadt Köln mit der Lageentwicklung in der 
Ukraine. 
Ebenfalls seit dem 4. März tagt die Corona-Einsatzleitung auch 
als Ukraine-Einsatzleitung. Die seit zwei Jahren erprobten Struk -
turen werden für die Ukraine-Lage genutzt, um die bestmöglichen 
Synergie effekte zu erzeugen.
6. März 2022
Die Kampfhandlungen in der Ukraine gehen unvermindert weiter. 
Laut Angaben des UNHCR sind bisher 1,7 Millionen Menschen 
aus der Ukraine geflohen, der Großteil in die angrenzenden 
Nachbarstaaten. 
In Köln sind seit dem 6. März etwa 500 Menschen angekommen. 
Im Laufe des Sonntages wurde auf dem Breslauer Platz eine Anlauf -
stelle errichtet, um ankommende Geflüchtete aufzunehmen. In 
der Anlaufstelle werden die Ankommenden getestet, erhalten Essen 
und werden durch das Amt 56 – Wohnungsamt – in Köln unter-
gebracht bzw. landesweit auf Erstaufnahmeeinrichtungen verteilt. 
Aufbauorganisation Anlaufstelle Breslauer Platz
Arbeits­
gemeinschaft 
der Hilfsorga­
nisationen
•  Sanitätsdienst
•  Versorgung  
Einsatzkräfte
•  ggf. Ver sorgung 
Geflüchteter
•   Logistik  
Unterbringung  
(insb. Kinder, 
Covid+, etc.)
•    Medienarbeit•  Infektionsschutz •  Ausländer fragen •  Planung und  
Organisation  
des Betriebs
•  Dolmetscher*innen
•  HelpDesk
•  Einbindung  
Spontan  helfender 
Planungsgrößen
•  Durchlauf: 500–700 Geflüchtete/h
•  Aufenthalt: max. 3 Stunden
Personalansatz
•  Anfangsphase (1 Beamter gD, 2 Beamte mD)
•  Dauerbetrieb (1 Beamter gD, 1 FM)
 = Präsenz 24/7
Gesundheitsamt Wohnungsamt
Amt für Presse ­ 
und Öffentlich ­
keitsarbeit
Ausländeramt Personalamt
N. N. Polizei  /
Bundespolizei
Hygiene 1
•  Toiletten
•  Waschmöglichkeit
Infrastruktur
•  Räumlichkeiten
•  Kommunikation
Security 1
•  Personenlenkung
•  Absicherung
Einsatzleitung
Feuerwehr Köln
S3
Einsatzabschnittsleitung
Anlaufstelle Ukraine
(Breslauer Platz)

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#StandwithUkraine
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Alle Personen werden zuvor auf Corona getestet und können 
bei einem positiven Testergebnis separat untergebracht werden. 
Die Stadt Köln wird beim Betreiben der Anlaufstelle von Hilfs­
diensten und ehrenamtlichen Helfern*innen unterstützt. Diese 
helfen zusätzlich beim Vermitteln von Informationen auf Ukrainisch 
und Russisch.
Am Sonntagmorgen um 2 Uhr landete zudem ein Passagierflug -
zeug aus Ägypten mit ukrainischen Urlaubsrückkehrer*innen 
am Flug hafen Köln / Bonn. 63 der 105 gelandeten Passagiere wur-
den mit Reisebussen in eine Gemeinschaftsunterkunft gebracht. 
Die restlichen Passagiere reisten selbstorganisiert weiter oder 
kamen bei Verwandten unter. Eine medizinische Versorgung war 
nicht nötig. 
8. März
Der UNHCR meldet insgesamt mehr als zwei Millionen Menschen, 
die seit dem russischen Einmarsch am 24. Februar in die Nachbar-
länder der Ukraine geflüchtet sind. Mehr als die Hälfte von ihnen, 
über 1,2 Millionen, wurde demnach von Polen aufgenommen.
Seit dem Wochenende vom 6. März wurden mehr als 600 Men-
schen in Köln untergebracht. Wie viele noch kommen werden, ist zu 
der Zeit nicht abzusehen. Anders als zur Flüchtlingskrise 2015 / 16 
können sich die Ukrainer*innen mit ihrem Reisepass frei in Europa 
bewegen. 
10. März
Am Standort der ehemaligen Corona-Teststation wird seit dem 
10. März eine Containeranlage aufgebaut, die die aktuelle Zeltstadt 
auf dem Breslauer Platz nach dem Wochenende ablösen wird. 
Dort erhalten die Geflüchteten Informationen, können sich aufwär -
men, erhalten etwas zu essen und zu trinken und bekommen eine 
Unterkunft vermittelt. Alle Personen werden zuvor auf Corona gete -
stet und können bei einem positiven Testergebnis separat unterge-
bracht werden. Die Anlage soll am Sonntag fertiggestellt sein. 
Die provisorische Anlaufstelle wird bis dahin weiterhin betrie -
ben. Sowohl die aktuelle als auch die künftige Anlaufstelle sind 
auf absehbare Zeit 24/7 in Betrieb und werden durch Einsatzkräfte 
der Feuerwehr geführt. Dies gelingt mit der hohen Bereitschaft 
vieler Mitarbeiter*innen, zusätzliche Dienste am Breslauer Platz 
zu übernehmen.

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#StandwithUkraine
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11. März
Seit dem Einmarsch der russischen Armee 
in die Ukraine haben mehr als 2,5 Millionen 
Menschen ihre Heimat verlassen. Laut 
UNHCR ist es die am schnellsten gewach -
sene Zahl von Geflüchteten in Europa seit 
dem Zweiten Weltkrieg – und ein Ende 
ist nicht in Sicht. Immer mehr Menschen 
machen sich auf den Weg in die Nachbar-
länder der Ukraine, um den Kämpfen in ihrer 
Heimat zu entkommen.
In Deutschland haben die Behörden inzwi -
schen fast 100.000 Geflüchtete aus der 
Ukraine registriert. Es seien nach Zahlen 
der Bundespolizei mittlerweile 95.913 Men-
schen festgestellt worden, teilt ein Sprecher 
des Bundesinnenministeriums in Berlin mit. 
Aufgrund fehlender fester Grenzkontrollen 
dürften die Zahlen deutlich höher sein.
Rund 1.500 Geflüchtete hat die Stadt Köln 
bis zum 11. März in städtischen Unterkünf-
ten unterbringen können. Die Kapazität 
der städtischen Unterbringungsplätze ist 
damit nahezu erschöpft. Die Stadtver -
waltung ist dabei, weitere Plätze zu schaffen, 
sowohl durch die kurzfristige Anmietung 
von Zimmern in Beherbergungsbetrieben 
als auch den Aufbau von Kapazitäten in 
der Kölner Messe und die Akquisition wei-
terer Gebäude und Flächen. Allein in der 
Messe sollen so schnell wie möglich bis zu 
1.500 Plätze geschaffen werden. Darüber 
hinaus werden Geflüchtete auch in den 
zentralen Unterbringungseinrichtungen des 
Landes NRW, das für die Erstaufnahme ver-
antwortlich ist, untergebracht. Es ist sicher -
gestellt, dass jeder und jede, der*die eine 
Unterkunft braucht, auch eine bekommt.
12. März
In der Messehalle 3 beginnt ab dem 12. März 
der Aufbau eines Erstversorgungszentrums 
für 1.100 Menschen. Unterstützt werden 
die Aufbauarbeiten von THW­Kräften, die 
sich u. a. um den Transport und Aufbau der 
benötigten Feldbetten kümmern und mit 
einem Zugtrupp Organisation und Kommu-
nikation im Einsatzabschnitt sicherstellen.
13. März
Die Gefechte rund um die Hauptstadt Kiew 
gehen nach Angaben der ukrainischen 
Armee weiter. Es gebe heftige Kämpfe in 
Irpin und Makariw im Gebiet Kiew, teilt 
das Militär mit. Ähnlich sei die Lage auch 
in anderen Dörfern, die humanitäre Lage 
werde immer schlechter. Seit Beginn 
des Angriffskrieges sind 2,7 Millionen Men-
schen aus der Ukraine geflohen, hinzu kom -
men hunderttausende Binnenvertriebene.
Bislang sind 135.526 Kriegsgeflüchtete 
aus der Ukraine in Deutschland festgestellt 
worden. Das teilte das Bundesinnenminis -
terium auf Anfrage des ARD-Hauptstadt-
studios mit. Ein Sprecher des Innenminis -
teriums berief sich dabei auf Angaben der 
Bundes polizei. Die Zahl der in Deutschland 
eingereisten Kriegsgeflüchteten könne 
allerdings wesentlich höher sein, da keine 
festen Grenzkontrollen stattfinden, so 
der Sprecher.
Oberbürgermeisterin Henriette Reker 
eröffnet am Sonntag, 13. März 2022, das 
neue Ankunftszentrum für ukrainische 
Geflüchtete am Breslauer Platz. Bereits 
seit vergangenen Sonntag, 6. März 2022, 
gab es eine pro visorische Zeltstadt, die die 
Feuerwehr der Stadt Köln errichtet hatte 
und die seitdem als zentrale Anlaufstelle 
bereits fungierte. Nun ist aus der Anlauf -
stelle ein Ankunftszentrum geworden 
und die Zelte konnten bereits abgebaut 
werden.
Das Ankunftszentrum ist ein Containerdorf 
auf dem Gelände des Busbahnhofs am 
Breslauer Platz. Hier werden die Kontakt-
daten der Geflüchteten aufgenommen. 
 
Danach wird ein Corona­Test durchgeführt – 
ist der negativ, wird der/die Geflüchtete in 
einen Aufenthaltsbereich geleitet, wo es 
etwas zu essen und zu trinken gibt. Posi -
tiv getestete Geflüchtete werden in einen 
separaten Bereich geleitet (sie werden dann 
isoliert in einer Unterkunft untergebracht). 
Es gibt jeweils einen Bereich für stillende 
Mütter und eine Spielecke für Kinder.
Jeden Tag kommen allein am Kölner 
Hauptbahnhof mehrere hundert ukrai-
nische Geflüchtete an. Bei Bedarf wird den 
Geflüchteten eine Unterkunft vermittelt. 
Bereits 1.700 Personen wurden in städ-
tischen Unterkünften bisher untergebracht. 
In der Kölner Messe stehen ab Beginn der 
Woche bis zu 1.500 weitere Plätze bereit. 
Das Sozialdezernat ist derzeit dabei, weitere 
Plätze herzurichten, beispielsweise durch 
die Anmietung von Hotelzimmern, denn die 
sogenannte „Notreserve“ von Plätzen in 
städtischen Unterkünften ist seit Ende die -
ser Woche bereits ausgeschöpft.
Oberbürgermeisterin Henriette Reker: 
„Die Stadt Köln arbeitet mit Hochdruck 
daran, eine funktionierende Ankunft und 
Unterbringung für die Geflüchteten zu 
ermöglichen. Mit diesem „Ankunftszentrum“ 
haben wir schnell Strukturen geschaffen, 
die den Menschen für den Anfang etwas 
Schutz, medi zinische Erstversorgung und 
die Versorgung mit Essen und Trinken 
ermöglichen. Ich bin froh, dass wir innerhalb 
kürzester Zeit hier am Hauptbahnhof eine 
erste Anlaufstelle einrichten und diese nun 
in ein Ankunftszentrum überführen konn -
ten. Mein Dank gilt allen, die dies so schnell 
ermöglicht haben.

13,7 Millionen Ukrainer*innen haben nach Angaben 
des UNHCR seit Beginn des Krieges ihr Land ver­
lassen, 6,4 Millionen sind in der Zwischen  zeit zurück­
gekehrt. Mehr als sieben Millionen Menschen sind 
innerhalb der Ukraine auf der Flucht.
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#StandwithUkraine
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Insbesondere möchte ich mich bei allen 
Ehrenamtlichen und den verschiedenen 
Vereinen und Hilfsorganisationen bedanken, 
ohne deren Engagement diese Aufgabe 
nicht zu bewältigen wäre.“
Das „Welcome Center“ ist 24 / 7 in Betrieb 
und wird aktuell durch Einsatzkräfte der 
Feuerwehr geführt. Das Center wurde 
heute um 15 Uhr von Oberbürgermeisterin 
Reker eröffnet und im Laufe der Woche vom 
Dezernat V übernommen. 
Zwischen dem 6. und dem 12. März wurden 
2.320 Geflüchtete am Breslauer Platz regis -
triert und 1.283 davon untergebracht. 
15. März 
Die Stadt Köln hat schon mehr als 
2.100 Menschen untergebracht. Es wer-
den aber weiterhin Plätze für Geflüchtete 
aus der Ukraine benötigt. In Zusammen -
arbeit mit dem Technischen Hilfswerk 
(THW) wurden daher in der Messehalle 
3.1 Wohn bereiche für rund 1.100 Menschen 
eingerichtet. 
 
Die Wohnbereiche sind jeweils 25 Qua-
dratmeter groß, mit Betten (Feldbetten), 
Tisch und Stühlen sowie einem abschließ -
baren Schrank ausgestattet und bieten 
Platz für vier Personen. Sollten die Kapa -
zitäten nicht ausreichen, können weitere 
400 Menschen in der Messehalle 4.1 
untergebracht werden.
Der Betrieb der Notunterkunft wird 
gemeinsam mit dem Deutschen Roten 
Kreuz, dem Caritasverband der Stadt Köln 
und der Diakonie Köln sichergestellt. Die 
sozialen Träger sind mit rund 20 Mitarbei-
tenden vor Ort im Einsatz und gewähr-
leisten die sozialarbeiterische Betreuung, 
Bereitstellung von Hygieneartikeln sowie 
einen Sicherheitsdienst. Verpflegung wird 
zwischen 8 und 19 Uhr bereitgestellt. Alle 
Ankommenden werden auf Corona getestet 
und registriert.
16. März
In weniger als drei Wochen sind 
3.063.095 Menschen aus der Ukraine 
geflohen. Weitere 1,85 Millionen Men -
schen sind Binnengeflüchtete. Geschätzte 
12,65 Millionen Menschen sind von 
den Kampfhandlungen in der Ukraine 
betroffen. 
Die deutschen Behörden haben binnen eines Tages rund 
15.000 Neuankömmlinge aus der Ukraine registriert. Seit Beginn 
des russischen Angriffs sind damit 187.428 Menschen aus der 
Ukraine eingereist und dabei registriert worden, wie das Bundes -
innenministerium mitteilte.
In Köln wurden bisher mehr als 2.000 Menschen untergebracht, 
damit sind die städtischen Kapazitäten erschöpft. 
Die Anlaufstelle am Breslauer Platz wurde am 15. März an das 
Dezernat V übergeben. Der Einsatzleitwagen mit einer Kraft vom 
Fernmeldedienst und einer Kraft aus dem gehobenen Dienst bleibt 
bis Sonntag noch vor Ort. Der Erweiterungsbau ist heute gestartet 
und soll bis spätestens Samstag abgeschlossen sein. Ein Verkehrs -
konzept wurde zwischen dem Ordnungsamt, dem Taxi-Ruf und der 
KVB abgestimmt. 
Die Messehalle 3.1 ist voll belegt. Die Halle 3.2 wurde am Abend 
zuvor fertiggestellt, dort sind noch 184 Plätze frei. Zusätzlich 
gibt es den Überlauf in Halle 4.1 mit 400 Betten. Die Halle 4.1. ist 
allerdings nur minimal ausgestattet und daher keinesfalls für einen 
längeren Aufenthalt geeignet. 
In Köln wurden bisher  
mehr als 2.000 Menschen  
unter gebracht, damit sind  
die städtischen Kapazitäten 
erschöpft.

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18. März
Die Zahl der Geflüchteten aus der Ukraine 
ist inzwischen auf mehr als 3,2 Millionen 
gestiegen. 
In Deutschland sind bislang etwa 
200.000 Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine 
an ge kommen. Cottbus wird künftig neben 
Hannover und Berlin das dritte Drehkreuz 
für die Verteilung der Geflüchteten aus 
der Ukraine. Ab Mittwoch nächster Woche 
sollen täglich sechs Sonderzüge mit insge -
samt bis zu 3.600 Menschen ankommen.
Geflüchtete haben einen Anspruch auf 
Gesundheitsversorgung. Sie erhalten einen 
Corona-Test, zudem besteht ein Impf-An-
spruch. Die Behandlung von Erkrankten und 
Verletzten aus der Ukraine in Krankenhäu-
sern wird über das sogenannte Kleeblattver -
fahren organisiert. Es wird vom Bundesamt 
für Bevölkerungsschutz und Katastrophen-
hilfe mit dem Gemeinsamen Melde- und 
Lagezentrum von Bund und Ländern 
(GMLZ) koordiniert.
Die Kapazität der Anlaufstelle am Breslauer 
Platz wird derzeit erweitert. Der Erweite -
rungsbau ist am Mittwoch gestartet und 
wird bis spätestens Samstag, 19. März, 
abgeschlossen sein. Dort wird es u. a. Sozi-
alräume für Helfer*innen geben, eine kleine 
Kleiderkammer und Ruheräume. Pro Tag 
werden durchschnittlich 500 Menschen 
am Breslauer Platz registriert. 
 
In der Messe sind aktuell noch etwa 30 Bet-
ten in beiden Hallen frei. 
24. März
Nach Angaben der Vereinten Nationen 
sind bereits zehn Millionen Menschen 
durch den Angriffskrieg Russlands gegen 
die Ukraine in die Flucht getrieben worden, 
davon haben mehr als 3,6 Millionen Men-
schen ihr Heimatland verlassen.
Mit Cottbus steht nun ein drittes Drehkreuz 
für Geflüchtete aus der Ukraine zur Ver­
fügung. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, 
soll der dortige Bahnhof Berlin und Han -
nover entlasten. Über Cottbus könnten bis 
zu 2.500 Geflüchtete täglich nach Deutsch -
land gebracht werden. Dazu fahren den 
Angaben zufolge jeden Tag bis zu sechs 
Shuttle-Züge vom polnischen Breslau ohne 
Zwischenstopp in die brandenburgische 
Stadt.
31. März
In Deutschland sind seit Beginn des russischen Angriffs auf 
die Ukraine von der Bundespolizei 225.357 Kriegsgeflüch-
tete erfasst worden. In Köln wurden bislang rund 3.500 Menschen 
untergebracht. 
Am Sonntag, 27. März, wurden alle Funktionen vom Dezernat V 
besetzt. Die Messehalle 3 ist aktuell mit rund 600 Personen belegt. 
Es gibt wieder Aufnahmekapazitäten in Landeseinrichtungen und 
Hotels in Köln. Auch hier wird die Feuerwehr Köln die Zuständig -
keit bis spätestens Ende der Woche an das Dezernat V vollständig 
abgeben. 
Der Krisenstab hat am Freitag, 25. März, den Bau einer Zeltstadt 
beschlossen und die Feuerwehr mit der Umsetzung beauftragt.
Köln (Stand 22. März 2022):  
Etwa 9.000 Geflüchtete, 
einschließlich 3.139 ukra­
inische Geflüchtete, 
sind in städtischen Unter­
künften untergebracht.

© Luftwaffe / Miriam Altfelder
Am 11. April ist der A310 MedEvac 
der Flugbereitschaft der Bundeswehr 
vom Flughafen Köln/Bonn in Richtung  
Rzeszów gestartet, um in der Stadt 
im Südosten Polens ukrainische  
Verwundete aufzunehmen.
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#StandwithUkraine
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11. April
Mit einem breit aufgestellten Angebot 
an Hilfsgütern unterstützt die Stadt Köln 
gemeinsam mit dem Kölner Notfallverbund 
der Archive und Bibliotheken Kulturinsti-
tutionen in der Ukraine. 
Nachdem die Ukraine über die internationa-
len Einrichtungen zum Kulturgutschutz um 
Unterstützung gebeten hat, wurden durch 
zentrale nationale Einrichtungen in Berlin 
alle Notfallverbünde Deutschlands zusam -
mengerufen, um Material, das sich für den 
Schutz von Kulturgut eignet, dezentral zu 
sammeln und in Richtung Ukraine zu brin-
gen. Hierbei handelt es sich vor allem um 
Verpackungsmaterialien für Urkunden und 
Bücher, aber auch um Folien, Kartonagen 
und andere Verpackungen, um wertvolles 
Kulturgut schützen zu können. 
Als Sammelstelle für dieses bundesweit 
koordinierte Verfahren wurde Köln für den 
Bereich „West“ eingerichtet. Hier wurden 
bereits erste Hilfsgüter für den Kulturgut-
schutz gesammelt und werden in Kürze 
in die Ukraine gefahren. Die Sammlungen 
werden vom Historischen Archiv der Stadt 
Köln in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr 
Köln organisiert. Weitere Sammelstellen 
werden in Berlin, München und Stuttgart 
aufgebaut. 
In ukrainischen Hilfeersuchen wurden 
neben den typischen Verpackungsmateri-
alien wie Luftpolsterfolien und Kartonagen 
auch Säcke mit Füllmaterial und anderes 
Schutzmaterial angefragt. 
 
Im Rahmen des Notfallverbundes Kölner 
Archive und Bibliotheken wurde daher vor 
allem Material durch das Historische Archiv 
bereitgestellt. Die Stadtentwässerungs -
betriebe stellen 10.000 leere Sandsäcke zur 
Verfügung, damit Skulpturen und andere 
große, nicht transportable Gegenstände 
geschützt werden können.
Das Material, insgesamt etwa 15 Palet-
ten / Gitterboxen, wird zeitnah in zentrale 
Sammelstellen im Bundesgebiet versandt, 
von wo aus es in die Ukraine gebracht wird. 
12. April
Seit dem 24. Februar flüchteten laut UNHCR 
mehr als 4,5 Mio. Menschen aus der Ukraine 
in die Nachbarländer. In Deutschland gab 
es 316.453 durch die Bundespolizei regis-
trierte Ankünfte. 
Am Morgen des 11. April ist der A310 
MedEvac der Flugbereitschaft der Bundes -
wehr vom Flughafen Köln / Bonn in Richtung 
Rzeszów gestartet, um in der Stadt im 
Südosten Polens ukrainische Verwundete 
aufzunehmen. Die zivilen Patient*innen wur-
den bei militärischen Angriffen teils schwer 
verletzt. 
MedEvac steht für „medizinische Evaku-
ierung“. Der „fliegende Intensivstation“ 
genannte Airbus A310 verfügt über eine 
intensivmedizinische Ausstattung, die eine 
umfangreiche Versorgung bereits während 
des Fluges ermöglicht. 
 
Sechs Intensivbetten stehen bereit, außer-
dem können 38 Patient*innen liegend trans-
portiert werden. Begleitet werden sie vom 
Sani tätsdienst der Bundeswehr. 
Nach der Landung am Nachmittag des 
12. April in Köln wurden die Patient*innen – 
Erwachsene und Kinder – an die zivilen Ret-
tungsdienste übergeben, darunter auch der 
Rettungsdienst Köln.  
 
Drei Patient*innen wurden in Kölner Kran-
kenhäuser transportiert. Einer der Kölner 
Notärzte stammt selbst aus der Ukraine, 
sodass die Sprachbarriere direkt niedrig war.  
 
© Luftwaffe / Miriam Altfelder

92
#StandwithUkraine
93
21. April
Die Stadt Köln hat in der Nähe des Südsta -
dions in Zollstock eine weitere Notunter-
kunft eingerichtet. Auf dem Parkplatz am 
Südstadion entstanden in drei beheizten 
Bauten abgetrennte Schlafplätze für min-
destens 582 Personen und eine maximale 
Aufenthaltsdauer von 72 Stunden. Die 
Schlafeinheiten sind mit Einzel- und Dop-
pelstockbetten bestückt. Zusätzlich wird 
es gesonderte Bauten zum Aufenthalt, 
Empfang und Lagern sowie Dusch- und 
Toilettencontainer geben. Zunächst erfolgt 
der Aufbau der abgeschlossenen Einheiten, 
anschließend wird eine entsprechende 
Versorgungs infrastruktur geschaffen – 
durch die Stadt, den Betreuungsträger und 
einen Sicherheitsdienst. Zur Versorgung 
gehören unter anderem Verpflegung, sozial-
arbeiterische Betreuung, Reinigung, Entsor-
gung und Übersetzungsdienste. 
 März
100
0
200
300
400
Geflüchtete  Ankunftzentrum HBF
 Ohne Transport
  Transport KEA  
(vor 01.08. Südstadion)
Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb März
2022 / 2023

Drei Jahre Corona – 
eine Bilanz

96
Drei Jahre Corona – eine Bilanz
97
Am 27. Januar 2020 bestätigte Bayern 
den ersten Corona-Fall in Deutschland, am 
28. Februar 2020 wurde in Köln der erste 
positive Corona­Test registriert. Nicht ein­
mal zwei Monate später, am 22. März 2020, 
gab es den ersten (weltweiten) Lockdown. 
Nach der Öffnung im Mai 2020 kam schon 
im Herbst der nächste Lockdown. Bereits 
seit drei Jahren begleitet das Corona­Virus 
die Menschen, auch in Köln. Die Corona ­ 
Schutzverordnung für NRW lief am 1. März 
2023 aus. Dies nimmt die Stadt Köln zum 
Anlass für eine Corona­Bilanz.
Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Das Virus hat uns allen viel 
abverlangt. Ich danke allen Kölnerinnen und Kölnern, den Mitarbei -
tenden und Einsatzkräften, dass sie die wechselnden Verordnungen 
in den vergangenen drei Jahren umgesetzt und in ihrem Alltag 
verantwortungsvoll beachtet haben und wir gemeinsam gut durch 
diese schwere Zeit gekommen sind. Ich bitte alle Kölnerinnen und 
Kölner, auch weiterhin verantwortungsvoll mit dem Virus umzuge-
hen und auf ihre Mitmenschen zu achten.“
Die Oberbürgermeisterin berief am 4. März 2020 um 8.03 Uhr unter 
der Leitung des damaligen Stadtdirektors Dr. Stephan Keller die 
erste Krisenstabssitzung zur Corona-Lage ein. In diesem Gremium 
wurde am 20. März entschieden, dass die Feuerwehr gemeinsam 
mit dem Gesundheitsamt die operative stadtweite Lage zur Bewäl-
tigung der Corona-Pandemie übernehmen soll. Dabei wurden 
mehrere Aufgabenschwerpunkte gesetzt. Zur Beratung und medi -
zinischen Versorgung wurden Mobile Emergency Teams (MET) 
und eine Task Force „Prävention“ eingesetzt. Das MET versorgte 
betroffene Patient*innen im häuslichen Bereich und die Task Force 
beriet betroffene Patient*innen oder Einrichtungen mit vulnerablen 
Gruppen vor Ort. Alleine das MET registrierte bis Juni 2021 mehr 
als 850 Alarmierungen. 
Gleichzeitig wurde zur Erhöhung der Behandlungskapazitäten 
ein Behandlungszentrum für 500 betroffene Patient*innen geplant. 
Eine praktische Umsetzung dieser Maßnahme war nicht not  wendig. 
Die Beschaffung von Schutz- und Desinfektionsmaterialien war 
gerade in der ersten Welle eine Aufgabenstellung, in der die Feu-
erwehr Köln Beschaffungen und Transportwege organisierte. 
Sachspenden aus der Vereinswelt oder Industrie mussten auf ihre 
Einsatztauglichkeit überprüft und der Einsatzverwendung zugeführt 
werden. 
Erst im Rautenstrauch-Joest-Museum untergebracht, betrieben 
beide beteiligten Ämter anschließend ab Mai 2020 im Gesundheits-
amt am Neumarkt ein Infektionsschutzzentrum, weitere gab es an 
der Uni Köln und am Kölner Hauptbahnhof. Zum 27. Dezember 2020 
konnte in der KölnMesse das erste Impfzentrum eröffnet werden. 
Hierbei waren, neben der Feuerwehr Köln und dem Gesundheits -
amt, die KölnMesse und die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein 
koope rativ für die Umsetzung verantwortlich. Weitere stationäre 
und mobile Impfstationen folgten. Der Kölner Corona-Krisenstab 
tagte bis Ende Januar 2023 insgesamt 203-mal.
Die Einsatzleitung der Feuerwehr Köln hat zum Mai 2023 ihre Sit-
zungen eingestellt.

99
98
Drei Jahre Corona – eine Bilanz
Unterstützung gab es zeitweise  
von 54 Bundeswehr­Soldat*innen. 
Während der gesamten Corona­Krise 
verschickte das Gesundheitsamt 
rund 345.000 Verfügungen mit einer 
Quarantäneanordnung.
Zahlen, Daten und Fakten (Stand März 2023)
Offiziell gab es in Köln bislang 510.526 Covid­Fälle, die Dunkelziffer 
könnte deutlich höher liegen. Bislang starben 1.216 Kölner*innen 
an oder mit Corona. Die Fallsterblichkeit in Köln lag somit gemit -
telt bei 0,24 Prozent (NRW: 0,36 Prozent, Bund: 0,44 Prozent). 
Die höchste Inzidenz in Köln wurde am 9. März 2022 gemessen, 
an dem Tag lag sie stadtweit bei 3.007,6. Die höchste Veedels-
Inzi denz lag am selben Tag in der Neustadt-Süd bei 4.976,4. Von 
den großen Kölner Laboren wurden seit Beginn der Testungen 
insgesamt 2.300.492 PCR-Testungen durchgeführt, davon waren 
15,5 Prozent positiv. Vor der Pandemie zählte das Kölner Gesund-
heitsamt 325 Mitarbeiter*innen, in Spitzenzeiten wurden bis 
zu 60 neue Kolleg*innen pro Woche eingearbeitet – überwiegend 
für die Kontaktver folgung. Der Höchststand lag im Juni 2021 
bei 1.583 Mitarbeiter*innen. 
Unterstützung gab es zeitweise von 54 Bundeswehr-Soldat*innen. 
Während der gesamten Corona-Krise verschickte das Gesund -
heitsamt rund 345.000 Verfügungen mit einer Quarantäneanord -
nung. Mit den kostenlosen Bürgertests breiteten sich im März 2021 
die privaten Testzentren aus, binnen zwölf Wochen wurden im 
Kölner Stadtgebiet 345 private Testzentren angemeldet, der Höhe -
punkt war am 5.  April 2022 erreicht, als es stadtweit 872 Teststellen 
(Apotheken und Arztpraxen mitgerechnet) gab. Die Kapazität lag 
damit bei 169.000 täglichen Corona-Tests. 
Bio­Monitoring 
Das Bio-Monitoring, ein mobiles Abstrich-Team von Feuerwehr und 
Gesundheitsamt, führte in der Pandemie insgesamt 293.000 PCR-
Tests in Heimen, privaten Haushalten, Geflüchtetenunterkünften, 
Kitas und Schulen und insge -
samt 5.025 Antigenschelltests 
durch, außerdem 32.436 medi-
zinische Screenings (darunter 
auch zu Affenpocken, Tuber-
kulose etc.).

100
Drei Jahre Corona – eine Bilanz
101
PCR­Testungen 
Die Testmethoden erfolgen in der 
Regel als Abstrich (Nasopharynx­,  
Oropharynx­Abstrich) oder als 
Rachenspülwasser­Probe mit 
anschließender PCR­basierter  
Laboranalyse.  
 
Im Einsatzabschnitt Bio­Moni­
toring wurden bis Ende 2022 mehr 
als 300.000 Covid19­Testungen 
durchgeführt.
Anzahl PCR ­Testungen nach Laborkreis  2022 
 2021
 2020
Heime  
(Bewo und MA)
Private  
Haushalte
Geflüchteten -
unterkünfte
Kitas und  
Schulen
74.281
101.290
40.046
11.175
41.936
6,175 1.155 4.941 4.140 5.506 770 0
Silent Hypoxemia Screening 
Einhergehend mit der Delta-Welle erlangte die Vitalparameter-
kontrolle von Risikopatient*innen in häuslicher Umgebung (Silent 
Hypoxemia Screening) einen immer höheren Stellenwert. Der 
Einsatzabschnitt Bio-Monitoring entwickelte in Kooperation mit 
dem Kontaktmanagement des Gesundheitsamtes sowie dem Tele ­
MET der Feuerwehr Köln ein Scoring-System zur Bewertung des 
Silent-Hypoxemia-Risikos der Patient*innen. Hiermit können gefähr-
dete Patient*innen früh zeitig eingeschätzt und detektiert werden. 
≥ 95 %
< 95 %
nein
ja
0 Punkte
2 Punkte
≤ 20 Min.
> 20 Min.
0 Punkte
1 Punkte
0 Punkte
1 Punkte
Silent Hypoxemia Score
Gesamtscore
(0–4 Punkte)
Risikofaktoren?
• Alter ≥ 50 J.
• Raucher
• starke Adipositas
• Vorerkrankungen
Sauerstoffsättigung?
Atemfrequenz?
Score Empfohlene Maßnahmen
0–2 Punkte Keine Maßnahmen
3 Punkte
(Fach)Ärztliche Rücksprache
Festlegung geeigneter Maßnahmen / weiterer Diagnostik:
Notfall-Telefon (Ärzt*innen Gesundheitsamt)
oder Tele-MET (Notärzt*innen Feuerwehr)
4 Punkte Notfallsituation
Unmittelbare Rettungsdienstintervention (112)

102
Drei Jahre Corona – eine Bilanz
103
71 Personen mussten seit Aufnahme des 
Screening-Programms dem Rettungsdienst 
der Stadt Köln übergeben werden.
Um hier eine optimale Betreuung der 
Infizierten sicherzustellen, wurde die Aus -
stattung der Bio-Monitoring-Teams um 
hochwertige Pulsoxymeter ergänzt, die 
zusätzlich zu Sauerstoffsättigung und Herz -
frequenz auch die Atemfrequenz und den 
Perfusionsindex messen können. Die Aus -
stattung wurde in der Pandemie fortwäh -
rend erweitert. So führen die Intensivteams 
des EA einen Notfallrucksack, zwei Liter 
Sauerstoff (Oxybag Pax) und ein Corpuls 
C3-EKG-System mit Ferndiagnostikmodul 
mit sich. Dazu wurden umfassende not-
fallmedizinische Schulungsmaßnahmen in 
den Regeldienstbetrieb des Gesundheits -
amtes mit fester Unterstützung der Feuer-
wehr Köln implementiert.
Zusätzlich absolvierten die Ärzt*innen des 
EA Bio-Monitoring mehrtägige Hospitati -
onen auf dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) 
des Rettungsdienstes. Die Helfer*innen des 
EA erhielten Praktikumsplätze auf einem 
Rettungstransportwagen (RTW) der Feuer- 
und Rettungswachen 6 und 9. Im Anschluss 
an diese Maßnahmen zeigten 
sich das Zusammenspiel und 
die Übergabe zum Rettungs-
dienst deutlich verbessert.
Affenpocken
Mit dem Aufkommen der 
Affenpocken im Mai 2022 
ergab sich ein neues Einsatz-
feld für den EA Bio-Monitoring. 
Die Affenpockeninfektion 
ist eine meldepflichtige 
Erkrankung. 
Bei Verdacht oder Nachweis werden die 
Betroffenen durch das Gesundheitsamt 
kontaktiert. Der sichere Nachweis der 
Erkrankung kann erst ab dem Zeitpunkt des 
Auftretens von Hautläsionen erfolgen. Dabei 
wird ein PCR-Abstrich des Bläscheninhalts 
genommen. Sofern diese Befundung nicht 
durch den jeweiligen Haus- oder Facharzt 
durchgeführt werden konnte, übernahmen 
die Einsatzteams des Bio-Monitorings 
diese Aufgabe bei den sich in häuslicher 
Quarantäne befindlichen Personen. 
RSV / Grippewelle
Durch den Ukrainekrieg ist die Anzahl 
Geflüchteter in der Stadt Köln deutlich 
gestiegen. Als im Herbst 2022 die Grippe 
und RSV-Welle die zahlreichen Unterkünfte 
erreichte und im Besonderen bei Kindern 
für zahlreiche Erkrankungen sorgte, unter-
stütze der EA Bio-Monitoring die stark 
belas teten Regelstrukturen. 
So wurden feste Sprechstunden in den 
vier größten Geflüchtetenunterkünften der 
Stadt von den Teams eingerichtet, um bis 
Januar 2023 eine rasche Erstversorgung vor 
Ort sicherzustellen.
Corona­Teststelle im Gesundheitsamt schließt
Nach knapp drei Jahren wurde die Teststelle des Kölner Gesund -
heitsamtes (ISZ3) am Neumarkt am Dienstag, 28. Februar 2023, 
geschlossen. Bis dahin haben sich Zehntausende Kölner*innen dort 
auf Corona testen lassen. Zu Spitzenzeiten der Pandemie, etwa im 
Januar 2022, waren es bis zu 460 Abstriche (PCR- und Schnelltests), 
die dort täglich gemacht wurden. In den letzten Wochen lag der 
Schnitt nur noch bei 40 bis 50 Tests pro Tag. 
Corona­Impfungen
Insgesamt wurden knapp 2,7 Millionen Corona-Impfungen in 
Köln verabreicht, darunter 1,74 Millionen Grundimmunisierungen 
(Erst- und Zweit-Impfungen zusammengezählt), 772.000 erste Auf-
frischungen und 184.000 zweite Auffrischungen. Mobile Teams 
haben in Veedeln, Einrichtungen und Unterkünften vor Ort insge -
samt 155.106-mal geimpft. 
Versorgung von Wohnungslosen und Geflüchteten
Während der Pandemie hat die Stadt die Versorgung bestimmter 
Personengruppen unter Infektionsschutzauflagen aufrechter -
halten. So hat die Stadt zu Beginn der Pandemie gemeinsam mit 
Trägern der Wohnungslosenhilfe obdachlose Menschen an mehre-
ren Standorten im Stadtgebiet mit Lebensmittelpaketen versorgt. 
Um das Personenaufkommen in den Kontakt­ und Beratungs-
stellen zu entzerren, gab es mobile Sanitärstationen, sowohl links- 
als auch rechtsrheinisch. Die Schlafplätze der Winterhilfe wurden 
ausgeweitet.
Für geflüchtete Menschen hat das Amt für Wohnungswesen meh -
rere Wohnungen zur Verfügung gestellt, die eine Schutzisolation 
ermöglicht haben, und Unterkünfte mit Gemeinschaftsräumen mit 
Infektionsschutzmaßnahmen versehen. 
Dank des Förderprogramms „Im Veedel gegen Corona“ haben unter 
anderem Träger und Vereine ihre Aufklärungsarbeit über das Virus 
sowie über Impf- und Testmöglichkeiten verstärkt.

150 Jahre im  
Einsatz für Köln

106
150 Jahre im Einsatz für Köln
107
150 Jahre Feuerwehr Köln – das sind 150 Jahre Einsatz  
für die Sicherheit unserer Domstadt. Und das sind 150 Jahre  
Ver lässlichkeit für die Kölner*innen – egal, wie bewegt die 
Zeiten auch waren. 
Am 2. Juni 1872 wurden die ersten 48 Männer der „Feuer-
wehr von Cöln“ im heutigen Friedrich­Wilhelm­Gymnasium 
vereidigt. Die Berufsfeuerwehr Köln nahm ihre Arbeit auf. 
In zwischen gehören 3.451 Frauen und Männer, Mädchen 
und Jungen zur Feuer wehr Köln, die haupt­ und ehrenamtlich 
jährlich rund  228.000 Einsätze absolvieren.
1872   Gründung der  
Berufsfeuerwehr  
1888   Eingemeindung von umliegen ­
den Stadt ­ und Landgemeinden
1890   Inbetriebnahme  
der Feuerwache 
Melchiorstraße
1899    Übernahme des  
Krankentransportes
1903   Indienststellung der  
automobilen Dampfspritze
1911   Indienststellung  
des elektromobilen 
Löschzuges
1916   Indienststellung des 
Feuerlöschbootes
2021  Vereinheitlichung  
der Löschfahrzeuge
2022   Unser  
Jubiläumsjahr
1919   Einführung  
des 24 ­stündigen  
Wachdienstes
1926  Absetzung  
der letzten beiden Pferde
1933   Preußisches Feuerlöschgesetz
1945   Wiederaufnahme nach  
dem Zweiten Weltkrieg
1950   Einführung der 
Funkalarmierung
1957   Inbetriebnahme  
des Notarztwagens
1975   Kommunale 
Gebietsreform
1985   „Löschzug 2000“
1996   Tödlicher 
Dienstunfall
2008  Erste Frau bei der  
Berufsfeuerwehr Köln
1996  Ratsbeschluss zum 
Brandschutzbedarfsplan

© RBA
108
150 Jahre im Einsatz für Köln
109
1872 – Gründung  
der Berufsfeuerwehr

110
150 Jahre im Einsatz für Köln
111
1872 – Gründung der Berufsfeuerwehr  
Mit der Vereidigung von 48 Männern am 
Sonntag, den 2. Juni 1872 um 11 Uhr in der 
Turnhalle der Gewerbeschule (des heutigen 
Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums), nahm 
die Berufsfeuerwehr Köln ihre Arbeit auf. 
Eine neue „Feuerwehr und Feuerlösch-Ord -
nung für die Stadt Köln“ trat in Kraft, um 
die Aufgaben des Branddirektors und der 
ständigen Feuerwehr festzuschreiben. Die 
Verwaltung und Handhabung des Feuer-
löschwesens in der Stadt Köln war danach 
Sache des Oberbürgermeisters.
1888 – Eingemeindung von umliegenden 
Stadt­ und Landgemeinden
Die Eingemeindung mehrerer Stadt- und 
Landgemeinden in das Stadtgebiet Köln 
hatte großen Einfluss auf die Entwick-
lung der Feuerwehr. Mit nunmehr 108 km² 
wuchs Köln auf das Zehnfache und wurde 
zur flächenmäßig größten Stadt im Deut-
schen Reich. Die Einwohnerzahl stieg auf 
über 250.000 und mit der Einbeziehung von 
Deutz und Poll dehnte sich die Stadt auch 
auf das rechte Rheinufer aus.
 
Die Eingemeindung hatte auch große Aus-
wirkungen auf die Freiwillige Feuerwehr. 
Bisher hatte diese nur aus der 70 Mann 
starken Reservefeuerwehr bestanden, mit 
einem Schlag kamen nun aber 258 Ange -
hörige der Freiwilligen Feuerwehren von 
Bayenthal, Braunsfeld, Deutz, Ehrenfeld, 
Lindenthal, Nippes und Sülz hinzu. Eine 
Neuordnung war dringend notwendig und 
wurde am 31. Oktober 1888 von den Stadt -
verordneten beschlossen.
1890 – Inbetriebnahme der Feuerwache 
Melchiorstraße
 
Nachdem das Grundstück in der Melchior-
straße bereits im Jahr 1888 gekauft worden 
war, konnte die neue Hauptfeuerwache 
nach ungewohnt kurzer Bauphase am 
15. September 1890 in Betrieb genommen 
werden. Die Gesamtanlage bildete einen 
viereckigen Gebäudekomplex um den 
2.700 m² großen Übungshof der Feuerwehr. 
Mit der Inbetriebnahme der Hauptfeuer-
wache wuchs das Personal der Berufsfeu-
erwehr auf 96 Feuerwehrmänner an. Zudem 
verfügte der neu geschaffene Fuhrpark 
über insgesamt 45 Pferde.
Gruppenfoto der Freiwilligen Feuerwehr Bayenthal 
mit dem weit entfernt liegenden Stadtzentrum  
(Kölner Dom) im Hintergrund
© RBA
© RBA

112
150 Jahre im Einsatz für Köln
113
1911 – Indienststellung des  
elektromobilen Löschzuges
Zu Beginn des Jahrhunderts erschien der 
Antrieb mit Benzinmotoren noch als zu unsi-
cher. Vergaser, Benzinleitungen und Zünd-
einrichtung waren störanfällig. Weil es noch 
keine Tankstellen gab, wurde das Benzin 
mit explosionssicheren Kannen bei Droge -
rien und Kolonialwarenhändlern eingekauft. 
Doch das Betanken aus den Kannen barg 
das Risiko, dass Benzin überlief und in 
Brand geriet.
 
1916 – Indienststellung  
des Feuerlöschbootes
Bereits am 30. Dezember 1913 hatten  
die Stadtverordneten den Kauf eines Feuer-
löschbootes beschlossen. 
 
Der verheerende Brand von zwei großen 
Holzlagerplätzen und einem Hobelwerk im 
Lübecker Hafen hatte die Stadtverordneten 
daran erinnert, dass die Löschwasser -
versorgung durch Hydranten im Deutzer 
Industriehafen wegen des geringen Druckes 
mangelhaft war. 
Konrad Adenauer entschied als damaliger 
Finanzdezernent, dass die Kosten von 
65.480 Mark sowie die laufenden Kosten 
zu einem Drittel von der Feuerwehr und 
zu zwei Dritteln von der Hafenverwaltung 
getragen werden sollten.
1919 – Einführung des 24 ­stündigen 
Wachdienstes
Nachdem die Stadtverordneten-Versamm-
lung am 21. November 1918 – und damit 
kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs – Wil-
helm Sturm zum Branddirektor von Köln 
bestimmt hatte, traf dieser in der Feuerwehr 
auf eine schwierige Situation. 
Fahrzeuge von links: Gerätewagen mit elektrischem 
Fahrantrieb, Benzinmotorspritze mit elektrischem 
Fahrantrieb, Drehleiter mit elektrischen Antriebs -
motoren für das Ausrichte- und Auszugsgetriebe, 
Benzinmotorspritze mit elektrischem Fahrantrieb 
(alle aus den Cölner Electromobil-Werken Heinrich 
Scheele), Übungs ­ und Offiziersdienstwagen mit 
Benzinantrieb (Adler-Werke Frankfurt), Übungs- und 
Offiziersdienstwagen mit Benzinantrieb (Adler ­Wer-
ke Frankfurt). © RBA
© RBA
1899 – Übernahme des 
Krankentransportes
Die Übernahme des Krankentransportes 
durch die Berufsfeuerwehr Köln erfolgte im 
Jahr 1899. In den Vorjahren hatte der Trans-
port von Kranken immer mehr Probleme 
bereitet, weil die Feuerwehr häufig zur „Hül-
feleistung im Samariterdienst“ in Anspruch 
genommen wurde. So waren im Jahr 1898 
143 verletzte Personen zu einer Feuerwa -
che gekommen bzw. gebracht worden, um 
dort behandelt zu werden. Für diese Auf-
gabe war die Berufsfeuerwehr zum dama -
ligen Zeitpunkt jedoch weder ausgerüstet 
noch ausgebildet.
1903 wies der Jahresbericht der Berufs -
feuerwehr bereits 3.672 Krankentransporte 
aus, die Anzahl an Krankentransportwagen 
wurde mit der Zeit von anfangs zwei Wagen 
immer weiter ausgebaut. Im Jahr 2005 
lag die Zahl der Krankentransporte gar 
schon bei 5.156.
 
1903 – Indienststellung  
der automobilen Dampfspritze  
Nachdem die Firma Magirus bei der Liefe -
rung einer Gasspritze für die neue Hafenfeu-
erwache im Jahr 1902 nicht berücksichtigt 
worden war, bot sie der Stadt Köln am 
3. Juni 1903 eine dreimonatige kostenlose 
Erprobung einer automobilen Dampfspritze 
an. Die Dampfspritze konnte am 1. Oktober 
1903 in Betrieb genommen werden.
© RBA
Für die Einführung von neuen, platzsparenden 
Antriebstechniken kam zur damaligen Zeit zunächst 
nur die Feuerwache Rathaus in Frage. Dort waren 
durch die beengten Verhältnisse die Pferde in einem 
kleinen, auch bei Tage nur künstlich beleuchteten 
Stall untergebracht. Bei Alarm mussten die Fahrzeu -
ge erst vor die Tore geschoben werden, um dann die 
Pferde anzuspannen. © RBA

114
150 Jahre im Einsatz für Köln
115
Genauso wie in der Gesamtbevölkerung 
hatte sich auch in den Reihen der Feuer-
wehr eine Kriegsmüdigkeit eingestellt, viele 
Feuerwehrmänner schlossen sich der SPD 
an, die Verbesserungen versprach. „Auch 
bei der Feuerwehr war 1918 Revolution“, 
schrieb 15 Jahre später ein Feuerwehrmann.
1926 – Absetzung der letzten  
beiden Pferde
Nachdem auf den Feuerwachen Ehrenfeld 
und Nippes die letzten pferdebespannten 
Fahrzeuge des Löschzuges verschwunden 
waren, waren auch die Tage der letzten ver-
bliebenen Pferde bei der Berufsfeuerwehr 
Köln gezählt. 
„Max“ und „Moritz“ waren zeitweilig noch 
als Gespann für den Transport von Vorräten 
und Material eingesetzt worden, doch nach 
dem Ankauf eines Lastwagens des Kölner 
Herstellers Mannesmann-Mulag konnten 
die beiden letzten Pferde am 1. April 1926 
in den Ruhestand gehen. Der letzte pferde -
bespannte Krankenwagen war bereits ein 
Jahr zuvor außer Dienst gestellt worden.
1933 – Preußisches Feuerlöschgesetz
Nach der Machtergreifung durch die 
Nationalsozialisten zu Beginn des Jahres 
änderte sich am 15. Dezember 1933 auch 
die Organisationsform der Kölner Berufs-
feuerwehr. Mit dem Erlass des Preußischen 
Feuerlösch gesetzes bedurften alle Feuer-
wehren – Berufsfeuerwehren, Freiwillige 
Feuerwehren und Pflichtfeuerwehren – 
der Aner kennung durch die Polizeiaufsichts­
behörde. Sie waren nunmehr ein Organ 
des Orts polizeiverwalters – in Köln also des 
Polizei präsidenten –, wurden in seinem Auf-
trag tätig und unterlagen seinen Weisungen. 
© RBA
Die Berufsfeuerwehren erhielten konse -
quenterweise die Bezeichnung Feuer-
löschpolizei, ohne dass es im Gesetz 
vor geschrieben war. Damit waren sie 
nicht mehr eine Einrichtung in der Selbst-
verwaltung der Gemeinden, sondern in 
die gesamtstaatliche Verwaltung integriert. 
1945 – Wiederaufnahme  
nach dem Zweiten Weltkrieg
Die Lage der Stadt Köln stellte sich nach der 
Besetzung des linksrheinischen Köln durch 
die Alliierten im März 1945 äußerst trostlos 
dar. Von früher 768.000 Einwohnern lebten 
noch etwa 10.000 im linksrheinischen und 
30.000 im noch von der Wehrmacht besetz-
ten rechtsrheinischen Teil der Stadt. Von 
7.264 Krankenbetten vor dem Krieg waren 
noch 1.627 vorhanden. 
Am 8. und 9. März, dem offiziellen Arbeits -
beginn der Militärregierung, fuhren Laut-
sprecherwagen durch die Stadt 
und forderten ehemalige Angehö -
rige der Polizei und der Feuerwehr 
auf, sich zu melden. Unter ihnen 
befand sich Jakob Krings, der 
während des Krieges in der Gas -
schutzwerkstatt gearbeitet hatte. 
Krings meldete sich am 9. März 
bei Captain van Oot, einem gebür-
tigen Holländer. Nach einer poli-
tischen Untersuchung erhielt er 
einen Tag später den Befehl, den 
Feuerschutz wieder aufzubauen. 
Mit ihm hatten sich sieben ehemalige Ange -
hörige der Feuerschutzpolizei, zwei Ange -
hörige des Sicherheit- und Hilfsdienstes und 
fünf Arbeiter der Telegraphen-Abteilung 
gemeldet. 
Von diesen musste wenige Tage später 
allen bis auf drei gekündigt werden, da die 
Militärregierung bei der Verwaltung keine 
Personen duldete, die Mitglied der NSDAP, 
SS oder SA gewesen waren. Krings bezog 
ein Büro im Allianzgebäude und stellte lau-
fend neue Feuerwehrleute ein. Alle wurden 
als Arbeiter eingestellt und waren sofort 
kündbar. 
Von den neun Feuerwachen waren die 
Feuerwachen Apostelnkloster, Rathaus, 
Ehrenfeld und Messe vollständig zerstört. 
Die rechtsrheinischen Feuerwachen Deutz 
und Mülheim waren noch nicht zugänglich. 
Die Feuerwache Melchiorstraße war 1944 
nach ihrer Zerstörung nur sehr provisorisch 
wieder hergerichtet worden und von ame-
rikanischen Truppen belegt. In der Feuer-
wache Lindenthal waren ebenfalls amerika -
nische Truppen stationiert.  
 
Die Feuerwache Vondelstraße war beim 
letzten Bombenangriff am 2. März schwer 
beschädigt worden. Auch die frühere Feuer-
wache Nippes, die noch als Lager der Tele -
graphen-Abteilung gedient hatte, war völlig 
zerbombt worden.

116
150 Jahre im Einsatz für Köln
117
1950– Einführung der Funkalarmierung
Nachdem die Polizei bereits erste Erfah -
rungen mit der Benutzung des UKW-Funkes 
gemacht hatte, erhielt im Herbst 1949 
auch die Berufsfeuerwehr Köln eine solche 
Anlage. Sie wurde aus Mitteln der Feuer-
schutzsteuer bei der Firma Siemens & 
Halske angemietet und bestand aus einem 
beweglichen Gerät und einem festen Gerät 
mit einer Sendeleistung von 100 Watt. 
1957 – Inbetriebnahme  
des Notarztwagens
Infolge der stetig steigenden Anzahl an Ver-
kehrstoten wurde Ende der 1950er-Jahre 
das bisherige Vorgehen bei Unfällen über-
dacht. Nach einigen erfolglosen Versu-
chen in anderen Städten gelang es in Köln 
schließlich, am 11. April 1957 den ersten 
Notarztwagen Deutschlands der Öffentlich -
keit vorzustellen.
Am 3. Juni 1957 ging der Wagen um 9 Uhr 
auf der Feuerwache Lindenthal in Dienst. 
Den ersten großen Einsatz hatte er direkt 
am Folgetag, als eine Frau in der Balthasar -
straße einen Liter Wermuthwein getrunken 
und sich dann vor das ausströmende Gas 
ihres Herdes gesetzt hatte. 
 
Nachdem der zuerst eingetroffene Unfall-
rettungswagen sie acht Minuten lang 
notversorgt hatte, behandelte der mit dem 
Notarztwagen eintreffende Notarzt die 
Frau weiter, sodass sie beim Eintreffen in 
der Universitätsklinik bereits wieder bei 
Bewusstsein war. 
Ein Einsatz täglich blieb zunächst wochen -
lang der Durchschnitt. Bis zum 23. Juli 1957 
wurden 32 Einsätze verzeichnet, darun-
ter 15 Verkehrsunfälle, zwölf Ertrinkende 
und zwei Vergiftete. Am Ende des Jahres 
waren es bereits 199 Einsätze. 
Nachdem die Stadt den Notarztwagen im 
Jahr 1959 von der Arbeits- und Forschungs -
gemeinschaft für Stadtverkehr und Ver-
kehrssicherheit als Eigentümer übernom-
men hatte, ging er am 3. Juli 1959 in den 
Besitz der Berufsfeuerwehr Köln über. 
Das Fahrzeug blieb lange Zeit ein Parade -
stück. Neben dem großen Interesse auf 
Ärztekongressen im In- und Ausland diente 
er bei Staatsbesuchen in Köln, Bonn oder im 
Brühler Schloss auch dem Schutz der Bun -
despräsidenten und anderer Staatsober -
häupter wie Charles de Gaulle.

119118
150 Jahre im Einsatz für Köln
1957 – Inbetriebnahme  
des Notarztwagens

120
150 Jahre im Einsatz für Köln
121
1975 – Kommunale Gebietsreform
Die kommunale Gebietsreform zum 
1. Januar 1975 hatte massive Auswirkungen 
auf das Feuerwehrwesen der Stadt Köln. 
Bereits 1972 hatte die Landesregierung die 
kommunale Neugliederung in Gang gesetzt 
und nach zahlreichen politischen Diskussi -
onen legte Landesinnenminister Willi Weyer 
am 1. März 1974 seine Pläne dar, die links-
rheinisch die Eingemeindung von Pesch, 
Auweiler, Esch, Widdersdorf, Lövenich ohne 
Großkönigsdorf, Marsdorf, Efferen, Roden -
kirchen und Wesseling und rechtsrheinisch 
die Eingemeindung von Porz vorsahen. Bis 
auf Efferen folgte der Landtag dem Vor-
schlag und beschloss am 27. September 
das „Köln-Gesetz“. Köln sollte von 249 km² 
auf 428 km² und seine Bevölkerung von 
828.000 auf 1.021.000 Einwohner anwach-
sen. Weil einer Klage der Stadt Wesseling 
stattgegeben wurde, wurde sie am 1. Juli 
1976 wieder ausgegliedert.
Branddirektor Günter Preuß entwickelte am 
10. Dezember 1974 ein „rationelles Konzept 
der aus brandschutztechnischer Hinsicht 
erforderlichen Maßnahmen zur Erlangung 
eines geordneten Feuerwehrwesens 
im neuen Stadtgebiet Köln“. Seine Stationie-
rungsplanung war wegweisend und sollte 
innerhalb der nächsten 30 Jahre umgesetzt 
werden. Ausgehend von der Forderung, 
dass jede potenzielle Einsatzstelle bedeu-
tenden Umfangs in spätestens fünf Minuten 
Fahrzeit erreichbar sein sollte, ordnete er 
zwei Feuerwachen im Stadtzentrum, weitere 
acht auf einem Fünf-Kilometer-Ring und 
weitere vier auf einem Zehn-Kilometer-Ring 
an. Seine Personalplanung sah 801 Beamte 
im Einsatzdienst vor im Gegensatz zu den 
vorhandenen 587 Planstellen. Tatsächlich 
wurden nur 721 Planstellen genehmigt.
Die Freiwillige Feuerwehr verdoppelte sich 
von 16 Löschgruppen mit 442 Aktiven auf 
jetzt 30 Löschgruppen mit 896 Aktiven.
1985 – „Löschzug 2000“
Weil die Ausrückestärken der Kölner Feuer-
wachen weder der nordrhein-westfälischen 
Verwaltungsvorschrift über die Gliederung, 
Stärke und Ausrüstung der Berufsfeuer-
wehren entsprachen noch einsatztaktisch 
nachvollziehbar waren, entwickelte die 
Feuerwehr Köln Anfang der 1980er-Jahre 
das Konzept „Löschzug 2000“. Dieses ori-
entierte sich am Fallbeispiel eines kritischen 
Wohnungsbrands der Arbeitsgemeinschaft 
der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF). 
Hierbei wurde von einem Mittelbrand in 
einer Obergeschoss-Wohnung eines mehr-
geschossigen Gebäudes mit verqualmten 
Rettungswegen ausgegangen, bei dem 
höchstens zwei C-Rohre vorgenommen 
werden müssten, davon eins über den Trep-
penraum und eins über eine Leiter. Bemes-
sungsgrundlage müsste aber immer ein 
Brand mit Menschenrettung sein, weshalb 
hierfür insgesamt 16 Einsatzkräfte erforder -
lich seien.
In Köln war das Ausrückeverhalten der Feu-
erwachen sehr unterschiedlich. Während 
die Innenstadt-Wache beispielsweise mit 
17 Feuerwehrleuten ausrückte, sendeten 
sieben andere Wachen bei einem vergleich-
baren Feuer nur elf Feuerwehrleute aus.
Mit dem Konzept „Löschzug 2000“ sollten 
in Köln den AGBF-Richtlinien entsprechend 
fortan immer 16 Feuerwehrbeamte ein -
gesetzt werden können, jedoch nicht als 
geschlossene Einheit, sondern (außer in der 
Innenstadt) im Rendezvous-Verfahren. Mit 
dem Konzept verbunden war die Führung 
der Einsatzkräfte durch Beamte des geho -
benen feuerwehrtechnischen Dienstes.
Am 25. November 1985 rückten die Feu-
erwachen schließlich zum ersten Mal als 
„Löschzug 2000“ aus.
1996 – Tödlicher Dienstunfall
Zunächst schien es ein gewöhnlicher Ein-
satz zu werden. Am 6. März 1996 wurde um 
13.42 Uhr ein Kellerbrand im Hochhaus Kier-
berger Straße 15 in Zollstock gemeldet. Das 
Löschfahrzeug und die Drehleiter der Feuer-
wache Vondelstraße trafen als Erste ein. Die 
Vorhalle war nicht und die Kellertreppe nur 
leicht verraucht.  
Es gab keinerlei Hinweise auf gefährdete 
Bewohner. Der Angriffstrupp, darunter der 
25-jährige Brandmeister Andreas Stampe, 
nahm den Hochdruckschnellangriff vor. 
Dieser hing jedoch zweimal fest, sodass der 
Angriff abgebrochen und ein C-Rohr vor-
genommen wurde. Vor dem Kellerabgang 
wurde in der Halle ein motorgetriebener Lüf-
ter in Stellung gebracht. Vom Löschzug der 
Feuerwache Agrippastraße wurde über die 
Tiefgarage ein zweites Rohr vorgenommen.
Über die Leitstelle wurde bekannt, dass sich 
im 22. Obergeschoss Personen durch den 
Rauch gefährdet fühlten. Die Rauchent-
wicklung nahm schnell stark zu und der Lüf-
ter verlor an Leistung. Gleichzeitig meldeten 
sich weitere Bewohner, die sich gefährdet 
fühlten. Ein weiterer Löschzug wurde 
alarmiert. Über tragbare Leitern wurden 
zwei Personen gerettet.

122
150 Jahre im Einsatz für Köln
123
Wegen der Gefährdungslage für die Bewoh-
ner wurde das Einsatzstichwort auf Feuer 3 
erhöht, der Funkverkehr nahm stark zu.
An einem Atemschutzgerät des Angriffs -
trupps ertönte der Restdruckwarner und 
sofort wurde der Rückweg angetreten. 
Auf dem gesamten Rückweg durch den 
Keller rutschte jedoch unbemerkt die 
Fangleine von Brandmeister Stampe aus 
seinem Fangleinenbeutel. Am Aufgang der 
Kellertreppe hing er schließlich fest und 
konnte nicht mehr weitergehen. Die beiden 
anderen Truppmänner kamen nicht an sein 
Messer heran und er sackte bewusstlos 
zusammen. Der Truppführer meldete den 
festhängenden Kollegen und forderte 
ein Messer an. Ein Rettungstrupp suchte 
den Weg durch die inzwischen sehr stark 
verrauchte Vorhalle, wusste jedoch auch 
wegen des starken Funkverkehrs nicht um 
die Dramatik der Situation. 
Die anderen beiden Truppmitglieder konn-
ten sich noch äußerst knapp selbst ret-
ten, während Brandmeister Stampe von 
mehreren Trupps zwar bewusstlos gerettet 
werden konnte, doch drei Tage später 
trotz sofort eingeleiteter Reanimation im 
Krankenhaus verstarb.
Nach Abschluss der polizeilichen und 
staatsanwaltlichen Ermittlungen wurde 
eine achtköpfige Unfallkommission gebildet, 
der auch drei Führungskräfte der Berufs­
feuerwehren Berlin, Düsseldorf und Ham -
burg angehörten. Als wesentliche Probleme 
fanden sie heraus:
•  die zu knapp bemessene Rückzugzeit nach 
dem Ansprechen des Rückzugwarners
•  die fehlende Verbindung zwischen 
Angriffs truppführer und Außenwelt
•  die mangelnde Stressresistenz bei uner-
warteten Problemen
•  die Verrauchung der Vorhalle
•  die Verwendung des Schnellangriffs und
•  die Fangleine
Der 32-seitige Abschlussbericht fand 
bundesweit große Beachtung und führte 
zur Änderung der Feuerwehr-Dienst-
vorschrift für den Atemschutzeinsatz. 
Wesentlich war ein Notfalltraining für 
Atemschutztrupps und die Bereitstellung, 
Ausrüstung und taktische Vorgehensweise 
der Rettungstrupps. Eine systematische 
Atemschutzüberwachung wurde zum Stan-
dard jedes Einsatzes unter Atemschutz. 
Für aufwachsende Einsatzlagen stellte ein 
Funkkonzept die konsequente Trennung von 
Funkkanälen sicher. Die Alarm- und Ausrü-
ckeordnung sah für Brände in Hochhäusern 
grundsätzlich zwei Löschzüge vor. Auch der 
Fangleinenbeutel wurde abgeändert.
1996 – Ratsbeschluss zum 
Brandschutzbedarfsplan
Am 10. Dezember 1996 wurde zum ersten 
Mal der Brandschutzbedarfsplan der 
Berufsfeuerwehr Köln durch den Stadtrat 
beschlossen. Die Einführung des Brand -
schutzbedarfsplanes war das zusammen -
gefasste Ergebnis einer durch die Kämmerei 
angeregten Organisationsuntersuchung 
im Juli 1995 durch das Hauptamt, die 
den Finanzbedarf der Feuerwehr mit den 
vorgegebenen Schutzzielen in Verbin-
dung bringen sollte. Auch heute wird der 
Brandschutzbedarfsplan noch regelmäßig 
fortgeschrieben.
Im Vorfeld hatten damals vor allem die 
hohen Personalkosten bei der städtischen 
Haushaltsplanung für das Jahr 1996 für 
Diskussionen gesorgt. Konkret bezifferte 
die Feuerwehr damals ihren Finanzbedarf 
auf insgesamt 90,3 Mio. DM. Bei Einnahmen 
von 19,1 Mio. DM entstünde demnach ein 
Zuschussbedarf von 71,2 Mio. DM. 
„Wegen der schwierigen Finanzsitua-
tion“, wie es hieß, stünden jedoch nur 
68 Mio. DM zur Verfügung. Da 90 Prozent 
der Kosten Personalkosten seien, sei 
die Kostenreduzierung nur über einen 
drastischen Personalabbau, vor allem im 
Bereich Einsatzdienst, zu erreichen, obwohl 
die Personalausstattung in Köln im Ver-
gleich zu anderen Großstädten schon unter­
durchschnittlich war. München verfügte 
über 15, Frankfurt über zwölf und Köln nur 
über acht Feuerwehrbeamte für jeweils 
10.000 Einwohner. 
Im Rahmen des Brandschutzbedarfsplans 
lagen der Personalbemessung für den Ein -
satzdienst schließlich vier unterschiedliche 
Einsatzszenarien zugrunde, sodass ein 
auf dieser Grundlage neu ermittelter Per-
sonalfaktor anstelle eines Personalabbaus 
plötzlich insgesamt 31 zusätzlich einzurich-
tende Stellen auswies. Für die bedarfsge -
rechte Finanzierung beschloss der Rat mit 
Blick auf den Brandschutzbedarfsplan ein 
Sonderbudget in Höhe von 76.367.000 DM, 
also 4.259.000 DM mehr als ursprünglich 
von der Kämmerei vorgesehen.

124
150 Jahre im Einsatz für Köln
125
2021 – Vereinheitlichung  
der Löschfahrzeuge
Der Beginn der Auslieferung 
von insgesamt 18 einheitlichen 
Löschfahrzeugen bedeutete 
einen Paradigmenwechsel bei der 
automobilen Ausstattung der Feu-
erwehr Köln. Mit der erstmaligen 
Beschaffung von Fahrzeugen in 
dieser Größenordnung konnte 
die schrittweise Standardisie -
rung und Vereinheitlichung des 
Einsatzwertes zwischen Berufs -
feuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr in die Tat umgesetzt werden. 
Neben der einsatztaktischen Angleichung der Einsatzmittel wurde 
auch eine Vereinfachung der Fahrzeugunterhaltung und ­beschaf-
fung angestrebt, womit dementsprechende Kosten deutlich gesenkt 
werden konnten.
Während bei vergangenen Ersatzbeschaffungen immer nur das 
in die Jahre gekommene Fahrzeug ausgetauscht worden war, 
änderte sich dieses Vorgehen mit der Einleitung der Standardisie -
rung des Fuhrparks grundlegend, da die neuen Löschfahrzeuge 
während ihrer rund 20-jährigen Nutzungsdauer eine durchschnitt -
lich gleichmäßige Beanspruchung (z. B. gleichmäßige Laufleistung) 
erfahren sollten. Aus diesem Grund wurde schon in den Rahmen -
bedingungen der seit 2017 projektierten Beschaffungsmaßnahme 
festgelegt, 15 neue Fahrzeuge bei der Berufsfeuerwehr sowie in 
der Feuerwehrschule nach einem Rotationsprinzip einzusetzen. Um 
gleichzeitig auch dem Bedarf der Freiwilligen Feuerwehr an neuen 
Ersteinsatzfahrzeugen gerecht zu werden, wurden darüber hinaus 
drei neue Fahrzeuge den Löschgruppen zugeteilt. Zudem gehen im 
Zuge der Fuhrparkstandardisierung weitere Ersteinsatzfahrzeuge 
von der Berufsfeuerwehr in die Vorhaltung der Freiwilligen Feuer-
wehr über.
2008 – Erste Frau bei der  
Berufsfeuerwehr Köln
Im Einsatzdienst der Berufsfeuerwehr Köln 
suchte man lange Zeit vergeblich nach Feu-
erwehrfrauen, obwohl vereinzelte Wachen 
bereits seit Jahren mit Sanitärräumen 
für beide Geschlechter ausgestattet wur-
den. Diesen Zustand änderte Brandober -
inspektorin Heike Krampe im Januar 2008, 
als sie ihren Dienst auf der Feuer­ und 
Rettungswache 8 in Köln-Ostheim antrat. 
Die damals 29-Jährige hatte zuvor ein Bau-
ingenieurstudium abgeschlossen und ihre 
Grundausbildung am Institut der Feuerwehr 
in Münster absolviert. Die Feuerwehrfrau 
im gehobenen Dienst wechselte nach drei 
Monaten Einsatzdienst in die Abteilung Vor-
beugender Brandschutz. 
Auch wenn Heike Krampe heute nicht mehr 
bei der Berufsfeuerwehr Köln arbeitet, gilt 
sie seither als Vorreiterin für weitere Frauen.  
 
Im Jahr 2014 wurde Jessika Freywald die 
erste Frau im höheren Dienst und arbeitete 
als stellvertretende Leiterin der Abteilung 
Aus- und Fortbildung. Auch im mittleren 
Dienst ließ die erste Feuerwehrfrau nicht 
mehr lange auf sich warten. Katrin Kuschel 
begann ihren Dienst im Jahr 2015 auf der 
Feuer- und Rettungswache 8. Seit dem 
12. Oktober 2018 wird zudem Lisa Linden -
thal von der Feuer- und Rettungswache 4 
als erste Höhenretterin eingesetzt. In der 
Summe sind es im Jahr 2022 21 Frauen, die 
ihre Arbeit im mittleren, gehobenen und 
höheren feuerwehrtechnischen Dienst der 
Berufsfeuerwehr Köln versahen. 
Im Jubiläumsjahr 2022 wurde ein weiterer 
Meilenstein erreicht. Jessika Freywald 
wurde im Januar zur ersten Branddirektorin 
bei der Berufsfeuerwehr Köln ernannt.  
© Wolfgang Dube

126
150 Jahre im Einsatz für Köln
127
1872 50
1890 97
1911 195
1925 369
1945 15
1950er 241
1980er 798
2022 1.367
(davon 21 Frauen)
Personalbestand im  
feuerwehrtechnischen Dienst 
der Berufsfeuerwehr
© Lars Jäger

128
150 Jahre im Einsatz für Köln
129
Start der Feuerwehrbahn –  
Ein rollendes Geburtstagsgeschenk
Die Feuerwehr­Bahn leitet offiziell das Jubiläumsjahr der Feuerwehr 
Köln ein. „Mit 112 Prozent Leidenschaft ist die Berufsfeuerwehr Köln 
seit 150 Jahren im Einsatz für Köln. Als Stadtdirektorin bin ich stolz, 
dass sich Köln auf seine Feuerwehr verlassen kann“, unterstrich 
Stadtdirektorin Andrea Blome anlässlich der Vorstellung der Bahn. 
Stadtdirektorin Andrea Blome, KVB-Vorsitzende Stefanie Haaks 
und Dr. Volker Ruster stellten am 2. Februar 2022 auf dem Neu-
markt die Feuerwehrbahn offiziell vor. Sie wird für mindestens zwei 
Jahre auf den Linien 1, 7, 9, 12 und 15 unterwegs sein und das viel-
fältige Engagement der Feuerwehr in der Stadt sichtbar machen. 
© Christoph Seelbach © Christoph Seelbach
Unser Jubiläumsjahr 2022
Feuerwehrbahn:  
youtu.be/nRJ7rAxPCM8

130
150 Jahre im Einsatz für Köln
131
Stadtweite Kampagnen
Nach der Jubiläumsbahn wird das Jubi -
läum auch über Plakate stadtweit sichtbar. 
Mit der Plakatkampagne auf den Stadtin -
formationsanlagen weisen wir im Februar 
die Kölner*innen und Besucher*innen auf 
das 150­jährige Bestehen der Feuerwehr hin. 
Die Plakate sind im März, Juni und November 
auf den Groß flächen und als Miniposter in Bus 
und Bahn zu finden. 
 
Kölner Feuerwehrgeschichte erreicht das 21.  Jahrhundert
Die Feuerwehr Köln blickt auf 150 Jahre vielfältigster Einsätze und 
tiefgreifender Entwicklungen von Technik und Technologie, Taktik 
und Personal zurück. Mit der jubiläumsspezifischen Webseite erfah -
ren Besucher*innen alles über die 
wichtigsten Meilensteine in der 
Geschichte der Feuerwehr Köln 
und können unter anderem auf 
einer Stadtkarte bedeutende Ein -
satzstellen erkunden. 
 
Jubiäumsfestschrift
Von der Historie zur Moderne – 
schon das Titelbild der Festschrift 
kombiniert die bewegende 
Geschichte der Berufsfeuerwehr 
Köln mit der Gegenwart. Diese Grundidee wird in den vielfältigen 
Themenbereichen aufgegriffen, beispielsweise bei der Entwick -
lung der Wachen, der Fahrzeuge, der Technik oder der Freiwilligen 
Feuerwehr. 
Dank der Unterstützung von Stephan Neuhoff, Direktor der 
Berufsfeuerwehr a. D., und Bernd Klaedtke, Brandrat und Feu-
erwehr-Historiker, bietet die Broschüre auf insgesamt 68 Seiten 
einen kurzwei ligen Streifzug durch 150 Jahre Feuerwehr.  
Als besonderes Highlight beinhaltet die Festschrift ein vierseitiges 
Poster mit den historischen Meilensteinen der Berufsfeuerwehr 
Köln, das aus der Heftmitte herausgetrennt werden kann. 
 
150 Jahre
für Köln
im Einsatz!
www.feuerwehr.koeln
150 Jahre

132
150 Jahre im Einsatz für Köln
133
Jubiläumsgottesdienst 
Eine neue und eine historische Drehleiter vor dem Kölner Dom, der 
Altarraum des Kölner Doms mit Schläuchen und Einsatzbildern 
festlich geschmückt: Die Feuerwehr Köln hat am Donnerstag, den 
2. Juni, ihren 150. Geburtstag mit einem ökumenischen Gottes -
dienst im Kölner Dom begangen und die Feierlichkeiten in Anwe -
senheit von Oberbürgermeisterin Henriette Reker im „Wartesaal 
am Dom“ ausklingen lassen. Insgesamt waren rund 700 Feuer-
wehr-Angehörige von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr 
eingeladen.
Der Gottesdienst selbst wurde von den Feuerwehr-Seelsorgern 
Holger Reiprich und Gregor Hergarten zelebriert. Die Fürbitten 
hielten Mitglieder der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, 
der Jugendfeuerwehr, der Pensionärsvereinigung sowie der Köl-
schen Funkentöter. Stephanie Schäfer, Mitarbeiterin im Bewer-
berservice, sorgte mit zwei Liedern („One“ von der Band U2 und 
„Unsere Stammbaum“ von den Bläck Fööss) für die musikalische 
Untermalung. Ein weiteres Highlight war die Weihung der neuen 
Feuerwehr-Fahne, die auf der einen Seite das diesjährige Jubiläum 
thematisiert und auf der anderen Seite ein historisches Einsatzmotiv 
des Corps Pompiers aus dem Jahr 1823 aufgreift. 
Beim Auszug aus dem Dom übernahm vor dem Hauptportal  
stehend der Spielmannszug Porz-Langel die Führung und geleitete 
die Feuerwehr­Angehörigen über die Domplatte zum „Wartesaal 
am Dom“.
Im Vorfeld des Gottesdienstes hatte eine Delegation der Berufs -
feuerwehr Düsseldorf, die ebenfalls ihr 150-jähriges Bestehen 
feierte, ihre Geburtstagsglückwünsche übermittelt. Dabei spielte 
ein Feuerwehrmann aus Düsseldorf auf der eigens mitgebrach -
ten Drehleiter vor dem Dom ein Trompetenständchen. Außerdem 
nahm Dr. Christian Miller von seinem Amtsleiterkollegen David 
von der Lieth Geschenke in Empfang.
 
 
© Daniel Evers © Daniel Evers
Den kompletten Gottesdienst können Sie unter  
diesem Link noch einmal miterleben:  
www.youtube.com/watch?v=uuZIiCi3QEU

134
150 Jahre im Einsatz für Köln
135
Jubiläumsaktion
Wir helfen zu Wasser, zu Land und aus der Luft. Und mit dem 
vierten Element Schiene und der passenden Brückenbeflaggung 
haben wir am Samstag, den 11. Juni, die Gelegenheit genutzt 
und dank zahlreicher Helfer*innen ein einmaliges Jubiläumsmotiv 
kreiert. 
Und wie das Ganze entstanden ist,  
sehen Sie hier: youtu.be/KO-tWfzdezE 
Tag der Feuerwehr 2022
Mehr als 12.000 Besucher*innen strömten am Sonntag, den 
12. Juni, zwischen 9 und 18 Uhr auf das Gelände unserer 
Feuer­ und Rettungs wache 5 und unserer Feuerwehrschule 
in Weidenpesch.
Auf zwei großen Aktionsflächen präsentierten sich verschiedene 
Einheiten der Feuerwehr Köln und zeigten ihr Können. Die Jugend -
feuerwehr der Löschgruppe Merkenich löschte einen PKW-Brand, 
unsere Höhenretter*innen seilten sich vom Übungsturm ab, ein 
Grundausbildungslehrgang rettete zwei eingeklemmte Personen 
aus einem PKW und vieles mehr.
Neben diesen Präsentationsflächen gab es Dutzende weitere 
Dinge zu entdecken. Was ist ein Löschzug? Wie fördert man Was -
ser über lange Strecken? Wie sieht ein Rettungshubschrauber von 
innen aus? Wie werde ich Feuerwehrmann*frau? All diese Fragen 
wurden von unseren Kolleg*innen an den unterschiedlichen  
Stationen beantwortet. Und ganz wichtig: Anfassen war ausdrück -
lich erlaubt!
© Jan Ohmen © Jan Ohmen

136
150 Jahre im Einsatz für Köln
137
© Lars Jäger © Jan Ohmen
© Gutrath

138
150 Jahre im Einsatz für Köln
139
Festakt
Zum 150. Geburtstag der Feuerwehr Köln fanden sich am 22. Sep-
tember 2022 neben Oberbürgermeisterin Henriette Reker und 
Ministerpräsident Hendrik Wüst auch Gäste von außerhalb sowie 
Hilfsorganisation, Kölner Politik, Unternehmen und Institutionen 
im Rathaus ein.
Gemeinsam mit rund 200 Gästen wurde so der runde Geburts -
tag gefeiert. Neben vielen netten Worten fanden auch kleine 
Geschenke ihren Weg zur Feuerwehr Köln und es gab Einträge in 
das Gästebuch der Stadt Köln durch Hendrik Wüst sowie den Leiter 
der Feuerwehr Köln, Dr. Christian Miller.
Die Oberbürgermeisterin bedankte sich bei der Feuerwehr Köln mit 
den Worten: „Wir können uns darauf verlassen, 
dass Sie für uns da sind. Ich wünsche Ihnen, 
dass Sie immer heil und gesund zurückkom -
men.“ Und auch Hendrik Wüst dankte der Feu-
erwehr Köln: „Danke, dass Sie seit 150 Jah-
ren auf die Stadt Köln und ihre Menschen 
aufpassen.“

Rettungsdienst

142
Rettungsdienst
143
Der Rettungsdienst der Stadt Köln rückte 
im Jahr 2022 insgesamt 212.371­mal aus. 
Davon entfallen 164.462 Alarmierungen auf 
den Rettungswagen (RTW), 10.850 auf den 
Notfall­Krankentransportwagen (N­KTW) 
und 37.059 Alarmierungen auf das Not­
arzteinsatzfahrzeug (NEF). Das entspricht 
einer Einsatzsteigerung von 7,5 Prozent 
im Vergleich zum Vorjahr (197.556). 
Einsätze aufgeteilt nach Fahrzeugen Einsätze nach Einsatzstichworten
RTW RTW N­KTW NEFN­KTW NEF Luftrettung gesamt
0
150.000
200.000
100.000
50.000
40.000
30.000
20.000
10.000
RTW 164.462
N­KTW 10.850
NEF 37.059
212.371
 2017 
 2018
 2019
 2020 
 2021
 2022
 GYNO 
 BABY
 PSYCH
 Intern 
 CHIRU
 VERLEG
 SCHWER
 SONST
 KIND 
 IVERLEG
 PEINSATZ
25.000
20.000
15.000
10.000
5.000
80.000
35.000
0

144
Rettungsdienst
145
Hilfe für Menschen aus der Ukraine: MedEvac ­Flüge
Nach Beginn des Ukrainekrieges und der steigenden Anzahl 
von Kriegsverletzten wurde das seit der Corona-Lage etablierte 
Kleeblatt-System auch für die über den EU-Mechanismus auf -
kommenden Anfragen zur Behandlung bzw. bundesweiten Ver-
teilung von Patient*innen aus der Ukraine aktiviert. Aufgaben der 
einzelnen Kleeblätter bzw. der dort benannten SPoC (Single Point 
of Contact) sind dabei die Suche von geeigneten Behandlungska -
pazitäten, die Organisation des 
Transportes in die jeweiligen Ziel-
kliniken sowie die Abstimmung 
mit den zuständigen Behörden zur 
Aufnahme der Patient*innen und 
deren Begleit personen. 
Die zu behandelnden Per-
sonen werden mit sogenannten 
MedEvac-Flügen in die jeweiligen 
Zielregionen nach Deutschland eingeflogen. Die Flüge starten dabei 
außerhalb des ukrainischen Kriegsgebietes am polnischen Flug -
hafen Rzeszów-Jasionka in unmittelbarer Nähe der polnisch-ukra -
inischen Grenze. Die Patient*innen werden von den ukrainischen 
Behörden und Organisationen bodengebunden zum Flughafen nach 
Polen transportiert.
Am 11. April 2022 landete der erste MedEvac-Flug aus der Ukraine 
auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln/Bonn. Für diesen 
Flug setzte die Bundeswehr einen entsprechend ausgestatteten 
Airbus A310 der Luftwaffe ein. Seit dem Sommer 2022 werden die 
Flüge durch die norwegische Luftwaffe durchgeführt.
Bis Ende des Jahres 2022 konnten bei insgesamt zwölf Flügen 
145 Patient*innen und 32 Begleitpersonen ins Kleeblatt West ein -
geflogen werden. Zehn dieser – vom SPoC NRW organisierten und 
begleiteten – Flüge landeten im militärischen Teil des Flughafens 
Köln/Bonn, jeweils ein Flug am Flughafen Münster/Osnabrück sowie 
Paderborn/Lippstadt. Die Patient*innen konnten dank der großen 
Unterstützung in NRW zur Behandlung auf 55 verschiedene Kran -
kenhäuser in 35 Kommunen verteilt werden. Sechs der am Flugha -
fen Köln/Bonn ankommenden Patient*innen wurden zur Behand-
lung ins Kleeblatt Süd-West transportiert.
Bis Ende des Jahres 2022 
konnten bei insgesamt zwölf 
Flügen 145 Patient*innen und 
32 Begleitpersonen ins Klee­
blatt West eingeflogen werden.
© Bundeswehr / Miriam Altfelder

146
Rettungsdienst
147
Hintergrund Kleeblatt ­System
Im Jahr 2020 wurde in Deutschland das soge -
nannte Kleeblatt-System eingeführt. Ziel des 
Systems war es, Behandlungskapazitäten für 
Corona-Patient*innen in ausreichender Anzahl 
durch überregionale bzw. bundesweite Verle-
gungen sicherzustellen. Um die Kommunika-
tion und Abstimmung zu vereinfachen, wurde 
für jedes Kleeblatt ein Single Point of Contact 
(SPoC) festgelegt. Per Erlass des Ministeri-
ums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nord -
rhein-Westfalen ist der primäre SPoC des Kleeblatt West (NRW) der 
ärztliche Leiter des Rettungsdienstes (ÄLRD) Köln. Der Kölner ÄLRD 
wird bei dieser Aufgabe durch zwei Mitarbeitende der Abteilung 
Rettungsdienst unterstützt.
Weitere Informationen zum Kleeblatt-System können dem nachfol-
genden Link entnommen werden: www.bbk.bund.de/DE/Infothek/
Fokusthemen/Corona-Pandemie/Kleeblattkonzept/Was-ist-Klee 
blattkonzept/was-ist-kleeblattkonzept_node.html
Der organisatorische Part des SPoC NRW 
bzw. des Kleeblatt-West teilt sich dabei 
grob in drei Phasen auf: Die erste Phase ist 
die „Ressourcensuche und Abstimmung“, 
die zweite Phase die „Transportorganisa-
tion“ einschließlich der Abwicklung des 
Fluges und die dritte Phase ist die „Nach -
bereitung und Beratung“ – dazu gehören 
neben der Information von Aufsichtsbe-
hörden, der umfassenden Dokumentation 
und den Kostenabrechnungen auch die 
Beratung / Betreuung bzw. Unterstützung 
der behandelnden Einrichtungen.
Ressourcensuche und Abstimmung
In der Phase „Ressourcensuche und 
Abstimmung“ werden durch das SPoC-
Team für die von der EU bzw. dem Bund 
angefragten Patient*innen und ggf. deren 
Begleitpersonen mögliche Behand -
lungskapazitäten in den Krankenhäusern 
Nordrhein-Westfalens und der Kommu-
nen abgefragt. Positive Rückmeldungen 
werden an den Bund zur Abstimmung auf 
EU-Ebene zurückgespiegelt. Bei gleich-
zeitigen Behandlungskapazitäten in mehre -
ren Kleeblättern werden patientenorientiere 
Ver teilabstimmungen zwischen den Klee -
blättern getroffen.
Transportorganisation
Nach einer konkreten Zusage durch die 
EU und Bundessystematiken geht es in die 
Planung der „Transportorganisation“. Hierzu 
gehört unter anderem die Abstimmung mit 
den Zielkrankenhäusern, den Zielkommunen 
und Rettungsdienstträgern zur Bereitstel-
lung von Rettungsmitteln für den Transport 
und die Unterbringung der Patient*innen 
und Begleitpersonen. 
 
Nachbereitung und Beratung  
In der Phase der Nachbereitung und Bera -
tung wurden nach der Patientenverteilung 
weitere Abstimmungen mit verschiedenen 
Ämtern vorgenommen. Maßgeblich war 
hier das Sozial­ und Wohnungsamt beteiligt. 
Ebenso wurden die Krankenhäuser hin-
sichtlich der Finanzierung und des weiteren 
Verbleibs der Patient*innen unterstützt. 
Hier stand das Team des Kleeblatts-West 
den Krankenhäusern beratend zur Ver­
fügung. Auch wurden gegenseitige Abstim -
mungen innerhalb des Bundesverbands 
des Kleeblatts durchgeführt.
 
Darüber hinaus werden mit dem Bund 
und der norwegischen Luftwaffe Abspra -
chen zum Zielflughafen und der dortigen 
Abwicklung (beispielsweise Bereitstellung 
eines Tragenliftes o. Ä.) getroffen. Auch 
die Bereitstellung von unterstützenden 
Leistun gen wie etwa Anforderung von Dol-
metscher*innen, Personalanmeldungen in 
den Sicherheitsbereichen des Flughafens, 
Anforderungen des Rettungsdienstes etc. 
fällt ins Aufgabengebiet des SPoC-Teams. 
Für Patient*innen, die in ein Kölner Kran-
kenhaus transportiert werden, sind außer -
dem die erforderlichen Rettungsmittel zu 
ermitteln und beizustellen. Mit den zustän -
digen Stellen aus dem Kölner Dezernat V 
(Soziales, Gesundheit und Wohnen) werden 
Unterkünfte und Ansprechpartner*innen 
für die Begleitpersonen abgestimmt. Am 
Flugtag selbst ist eine Begleitung des 
Fluges am Zielflughafen als Schnittstelle 
zwischen den beteiligten Stellen bis zum 
erfolgten Transport in die Zielkrankenhäuser 
vorgesehen. 
Die MedEvac-Flüge werden auch im 
Jahr 2023 fortgesetzt. Ein Ende dieser Maß -
nahmen ist zum Zeitpunkt der Erstellung 
des Jahresberichtes 2022 nicht absehbar.
© Bundeswehr / Miriam Altfelder
© Bundeswehr / Miriam Altfelder

148
Rettungsdienst
149
Christoph Rheinland feiert 20. Jubiläum
Seit 2002 rettet der gelbe Hubschrauber im Rheinland Menschenle -
ben. Als Intensivtransporthubschrauber fliegt er vor allem schwer  
kranke oder verletzte Patient*innen von einem Krankenhaus zum 
anderen. Aber auch in der Primärrettung kommt er zum Einsatz. 
Ein runder Geburtstag, der auf der Luftrettungsstation gebührend 
gefeiert wurde. 
Rekordjahr für die Kölner Luftrettung
Die Feuerwehr Köln ist Kernträgerin des Inten-
sivtransporthubschraubers (ITH) „Christoph 
Rheinland“. Dieser ist am Flughafen Köln/
Bonn stationiert und üblicherweise mit drei 
Personen besetzt: die ADAC Luftrettung stellt 
neben der Maschine die Piloten, die Feuer-
wehr Köln, das DRK Köln sowie die Johanniter 
Köln entsenden die/den TC-HEMS (Rettungs-
dienstpersonal mit flugtechnischer Zusatzaus -
bildung), während die Notärzt*innen ebenfalls 
von der Feuerwehr organisiert werden.
Im Jahr 2022 konnte das „Kölsch Mädche“ 
eine ganz besondere Bilanz vorweisen: erst-
mals seit der Inbetriebnahme vor 20 Jahren 
wurden mehr als 1.000 Einsätze absolviert. 
Dabei startete die „fliegende Intensivstation“ 
in 45 Prozent der Fälle zu (Intensiv-)Verle-
gungen und bei 55 Prozent der Alarmierungen 
zu Notfalleinsätzen. Nicht zuletzt liegt die Stei -
gerung der Einsatzzahlen in der sogenannten 
„Randzeitenerweiterung“ begründet: Nach 
intensiven Schulungen konnten ab Februar 
2022 durch die Verwendung von Nachtsicht-
geräten die Betriebszeiten des ITH in die 
Dunkelheit hinein verlängert und somit mehr 
Einsätze übernommen werden.

150
Rettungsdienst
151
In Köln spielen darüber hinaus auch die Themen Nachhaltigkeit 
und Reduzierung von CO2 eine große Rolle. Christoph Rheinland 
ist Standort des ersten Forschungsprojektes zum Einsatz von 
umweltfreundlichem Biokerosin in der Luftrettung. Seit Ende 2022 
wird dieser Kraftstoff in Köln vom ADAC getestet. 
© Lars Jäger

152
Rettungsdienst
153
Luftrettungen
Christoph Rheinland
2019 2020 2021 2022
Primäreinsätze 214 208 353 469
Sekundäreinsätze 401 327 344 385
Fehleinsätze 50 55 123 166
Gesamt 665 590 8.120 1.020
Christoph 3
2019 2020 2021 2022
Primäreinsätze 861 737 1.031 1.098
Sekundäreinsätze 22 13 14 7
 Fehleinsätze 247 220 346 448
Gesamt 1.130 970 1.391 1.553
2019
1.795 1.560
2.211
2.573
2020 2021 2022
Einsätze Luftrettung gesamt

154
Rettungsdienst
155
Beherzt helfen – Erste Hilfe rettet Leben
Im Notfall ist jede Hilfe gefragt: Jährlich erleiden in Deutschland 
rund 70.000 Menschen außerhalb des Krankenhauses einen 
plötzlichen Herzstillstand. Nur jede*r zehnte Betroffene überlebt. 
Bei einem plötzlichen Herz­Kreislauf­Stillstand kommt es inner-
halb von drei bis fünf Minuten zu irreversiblen Schäden im Gehirn, 
wenn keine Herzdruckmassage durchgeführt wird.  
In mehr als der Hälfte der Fälle sind jedoch Personen anwesend, die 
eingreifen und durch eine Herzdruckmassage die Zeit bis zum Ein -
treffen des professionellen Rettungsdienstes überbrücken können. 
Im Jahr 2022 erlitten in Köln 1.113 Menschen einen plötzlichen 
Herz-Kreislauf-Stillstand. Davon wurde bei 807 Menschen eine 
Wieder belebung eingeleitet, in 311 Fällen wurde die Reanimation 
durch Laien durchgeführt. Eine telefonische Anleitung zur Reani -
mation führte die Leitstelle der Feuerwehr Köln in 110 Fällen durch. 
246 Menschen konnten mit einem stabilen Kreislauf ins  
Krankenhaus gebracht werden.
Telefonreanimation  
in Köln 2022
 
„Notruf Feuerwehr und Rettungsdienst Köln.  
Wo genau ist der Notfallort?“
nur Herzdruckmassage: 
80 %
Herzdruckmassage & Beatmung:  
6.4 %
keine Maßnahmen durchgeführt:  
7.3 %
Quelle: Deutsches Reanimationsregister

H2
Ehrenamt ist Ehrensache 
Freiwillige Feuerwehr Köln  
„Mitmachen lohnt sich!"  Wir suchen stets engagierte Menschen, die sich in der  
Freiwilligen Feuerwehr und Jugendfeuerwehr einbringen möchten. Durch Übungen  
am Standort, aber auch in interessanten Lehrgängen an unserer Feuerwehrschule,  
bringen wir Ihnen und Euch die nötigen Fähigkeiten bei, um in Notsituationen anderen  
Menschen ruhig, besonnen und vor allem kompetent helfen zu können.
© Lars Jäger

158
Freiwillige Feuerwehr Köln
159
 
Die Freiwillige Feuerwehr setzt sich 
aus 28 ehrenamtlichen Einheiten und 
25 Jugendgruppen zusammen. Mit mehr 
als 800 Einsatzkräften ist die Freiwillige 
Feuerwehr ein zentrales Element der Köl-
ner Gefahrenabwehr. Die ehrenamtlichen 
An gehörigen nehmen diese Aufgabe neben 
ihrer beruflichen Tätigkeit wahr und sind in 
aller Regel an 365 Tagen im Jahr rund um 
die Uhr verfügbar. Die Freiwillige Feuerwehr 
und die Berufsfeuerwehr bilden gemein -
sam die Feuerwehr Köln.
Die Freiwillige Feuerwehr Köln besteht der-
zeit aus 28 Einheiten, die sich in 25 Lösch-
gruppen mit dem Schwerpunkt Brandschutz 
sowie in zwei Sondereinheiten (Fernmelde-
dienst und Umweltschutzdienst) und einen 
Spielmannszug aufteilen. Analog zu den 
hauptamtlichen Feuer- und Rettungswa-
chen sind diese Einheiten organisatorisch 
den drei Gefahrenabschnitten des Amtes 37 
(Abteilungen 371, 372 und 373) zugeordnet 
und werden von ehrenamtlichen Einheits-
führenden geleitet. Disziplinarrechtlich 
ist gemäß gesetzlicher Grundlage der*die 
Oberbürgermeister*in verantwortlich. In 
Köln wurde diese Aufgabe an die Leitung 
der Feuerwehr delegiert. 
Wenn in anderen Regionen des Landes 
oder auch bundesweit Schadensereignisse 
große Mengen an Einsatzkräften erfordern, 
sind Mitglied er der Freiwilligen Feuerwehr 
Köln auch über die Stadtgrenzen Kölns 
hinaus tätig.
Struktur und Arbeitsweise
Die Freiwillige Feuerwehr hat den Aufga-
benschwerpunkt der kommunalen Gefah -
renabwehr in der Brandbekämpfung, Tech-
nischer Hilfeleistung sowie den aus dem 
BHKG resultierenden Aufgaben. Sie neh-
men Sonderaufgaben wahr, für die sie spe-
ziell ausgebildet und ausgerüstet sind. 
Außerdem arbeitet die Freiwillige Feuerwehr 
bei größeren Einsätzen eng mit der Berufs -
feuerwehr zusammen oder besetzt in diesen 
Fällen die verwaisten Feuer- und Rettungs-
wachen nach. Die Einheiten der Freiwil-
ligen Feuerwehr nehmen unter Umständen 
aber auch selbstständig Einsatzaufgaben 
ohne Beteiligung der Berufsfeuerwehr wahr.
Mit deren Wahrnehmung ergänzt die 
Freiwillige Feuerwehr die hauptamtlich 
vorzuhaltende Berufsfeuerwehr nach dem 
„SSV“-Prinzip („schneller, spezieller und 
verstärkend“).
Dies bedeutet:
Schneller: … eintreffen am Einsatzort vor 
der Berufsfeuerwehr ist, wenn verfügbar, 
wahr scheinlich; dadurch Verbesserung 
der hauptamtlichen Schutzzielerreichung.
Spezieller: Wahrnehmung spezialisierter 
Fachaufgaben der kommunalen Gefahren-
abwehr sowie des erweiterten Katastro -
phenschutzes im Land NRW.
Verstärkend: Ergänzung oder Ersatz für Ein-
satzkräfte der Berufsfeuerwehr bei Punkt- 
oder Flächenlagen sowie Steigerung der 
Durchhaltefähigkeit bei länger andauernden 
Einsatzlagen
alarmiert und  
ausgerückt (Status 3)
total Brand TH* Fläche total Brand TH* Fläche
2021 2022
37 Zündorf 35 8 2 25 13 7 2 4
47 Wahn­Heide­Lind 63 39 1 23 55 44 6 5
56 Worringen 91 18 10 63 42 13 6 23
57 Urbach 117 55 8 54 99 64 5 30
59 Strunden 99 24 10 65 53 28 8 17
66 Roggendorf 52 12 4 36 23 8 8 7
67 Porz­Langel 56 8 17 31 24 4 16 4
69 Holweide 157 78 13 66 109 75 8 26
74 Widdersdorf 70 9 8 53 21 7 1 13
75 Merkenich 58 22 6 30 59 35 11 13
76 Langel­Rheinkassel 55 17 5 33 43 22 8 13
77 Libur 44 19 1 24 38 32 3 3
79 Flittard 86 34 7 45 65 37 11 17
84 USD 31 4 8 19 18 4 10 4
85 Longerich 161 63 10 88 107 55 14 38
86 Fühlingen 173 73 23 77 76 47 9 20
87 Ensen­Westhoven 42 22 7 13 24 16 3 5
88 Heumar 96 30 9 57 55 20 16 19
89 Dünnwald 82 33 11 38 63 39 7 17
90 Kalk 243 184 20 39 184 125 25 34
92 Rodenkirchen 119 63 9 47 107 56 10 41
94 Lövenich 112 34 11 67 75 35 5 35
95 FMD 16 5 11 / 5 4 1 /
96 Esch 87 14 8 65 35 7 2 26
97 Eil 130 58 19 53 77 47 2 28
98 Brück 106 38 7 61 62 33 12 17
99 Dellbrück 106 28 12 66 60 30 12 18
total 2.487 992 257 1.238 1.592 894 221 477
* Technische Hilfe

160
Freiwillige Feuerwehr Köln
161
Die Standorte der Freiwilligen Feuerwehr Köln
Die Mitglieder unserer Löschgruppen wohnen in den jeweils zuge -
hörigen Stadtteilen. Die Mitglieder der beiden Sondereinheiten 
Fernmeldedienst und Umweltschutzdienst und des Spielmannszugs 
stammen dagegen aus dem gesamten Stadtgebiet Köln. In fol-
genden Stadtteilen sind die Löschgruppen ansässig.
WO
RG
FU
ES
WI
USD
FMD
LO
MK
FU
LR
FL
DU
HO
DE
ST
BR
HE
HE
KA
LV
EN
RD
ZU
PL
LB
WA
Löschgruppe Brück Hovenstraße 38–42 BR
Löschgruppe Dellbrück Urnenstraße 9–11 DE
Löschgruppe Flittard Edelhofstaße 66 FL
Löschgruppe Holweide Buschfeldstraße 46 HO
Löschgruppe Kalk Gummersbacher Str. 33 KA
Löschgruppe Strunden Gierather Straße 16 ST
Löschgruppe Dünnwald Rönsahler Straße 30 DU
Umweltschutzdienst Osterather Straße 40 USD
Löschgruppe Esch Weiler Straße 4 ES
Löschgruppe Fühlingen (Weiler) Windröschenweg 1 FU
Löschgruppe Fühlingen Schmiedhofsweg 7a FU
Löschgruppe Lövenich Richard-Wagner-Straße 34 LV
Löschgruppe Merkenich Causemannstraße 66 MK
Löschgruppe Widdersdorf Neue Sandkaul 11 WI
Löschgruppe Langel-Rheinkassel Amandusstraße 51 LR
Löschgruppe Longerich Longericher Hauptstraße 97 LO
Löschgruppe Roggendorf/Thennhoven Quettinghofstraße 36 RG
Löschgruppe Worringen Hackenbroicherstraße 48 WO
Löschgruppe Heumar Forststraße 20 HE
Löschgruppe Porz-Langel Hintergasse 10 PL
Löschgruppe Rodenkirchen Schillingsrotter Straße 36 RD
Löschgruppe Urbach Kaiserstraße 69 UB
Löschgruppe Wahn-Heide-Lind Heidestraße 179 WA
Löschgruppe Eil Neue Eiler Straße 50–52 EIL
Löschgruppe Ensen-Westhoven Annastraße 9 EN
Löschgruppe Libur Margaretenstraße 34 LB
Löschgruppe Zündorf Unterm Berg 19 ZU
Fernmeldedienst Scheibenstraße 13 FMD
EIL

162
Freiwillige Feuerwehr Köln
163
30. Juli 2022 – Bereichsübung in Weeze
Rund 85 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus 
14 Löschgruppen trainierten am Samstag, den 
30. Juli 2022, unter realistischen Bedingungen 
die Menschenrettung und Brandbekämpfung. 
Übungsort war die Trainingsbase in Weeze. 
Zusätzlich zu den Übungsteilnehmer*innen 
waren noch 35 weitere haupt- und ehrenamt-
liche Feuerwehrangehörige in Weeze, als Trai-
ner*innen, Übungsbeobachter*innen und zur 
logistischen Unterstützung. Für die Verpflegung hat, wie auch 2020, 
das THW gesorgt. Im Einsatzleitwagen mit Meldekopf unterstützte 
der Fernmeldedienst die Koordinierung der Einsatzübungen sowie 
der Logistikaufgaben.
Auf dem Trainingsgelände wurden in speziell präparierten Gebäu-
den Feststoffbrände gelegt, die in verschiedenen Szenarien 
bekämpft werden mussten. Im Mittelpunkt stand das ganzheitliche 
Abarbeiten von Einsatzszenarien. Die Aufgaben erstreckten sich 
dabei vom Einsatz unter Hitze über Atemschutz, das Arbeiten im 
Trupp, die Handhabung von Überdrucklüftern und tragbaren Leitern 
bis hin zum Aufbau der Wasserversorgung und dem Führen von 
Einheiten.
Geübt wurden vier verschiedenen Szenarien, pro Szenario waren 
mindestens zwei Löschgruppen im Einsatz: Szenario 1 stellte einen 
Brand in einem McDonald’s nach, bei dem fünf Personen ver -
misst wurden. Szenario 2 stellte einen Brand in einer Pizzeria dar, 
in Sze nario 3 stand ein Carport in Flammen und im letzten Szenario 
brannte ein Einfamilienhaus mit einer unbekannten Zahl an Ver-
missten. 
 
Dabei waren die Löschgruppen Fühlingen, Worringen, Widders -
dorf, Esch, Longerich, Merkenich, Porz­Langel, Roggendorf, Roden -
kirchen, Dellbrück, Lövenich, Flittard, Ensen-Westhoven sowie 
der Fernmeldedienst.
Die Bereichsübung schloss mit einer Verbandsfahrt ab. Hier wurde 
das koordinierte Fahren einer Kolonne von ca. 25 Feuerwehrfahr-
zeugen auf der Landstraße und der Autobahn geübt.  
© Lars Jäger
© Lars Jäger

164
Freiwillige Feuerwehr Köln
165
Feuerwehrehrenkreuz des  
Stadtfeuerwehrverbandes Köln
Zum 150-jährigen Jubiläum der Kölner 
Feuerwehr hat der Stadtfeuerwehrverband 
Köln e. V. (StFV) am 23. September 2021 
das Feuerwehrehrenzeichen Köln gestif-
tet. Ziel der Stiftung war es, ein eigenes 
Ehrungsformat für Kölner Feuerwehrange-
hörige zu erstellen. Mit dem Feuerwehreh -
renzeichen Köln, das bestehende Ehrungs- 
und Auszeichnungswesen ergänzt, soll die 
Anerkennung von Leistungen und Engage-
ment auch in Regeltätigkeiten ermöglicht 
werden.
Erstmalig wurden die Ehrenzeichen der 
Stufen Bronze, Silber und Gold während 
der Jubilarenehrung am 22. Oktober 2022 
verliehen. Für die zu Ehrenden, die nicht 
an der Jubilarenehrung teilnehmen konnten, 
gab es am Jahresende eine weitere Veran-
staltung, bei der die Ehrungen überreicht 
wurden. 
Feuerwehrehrenzeichen Köln
Das Feuerwehrehrenzeichen des StFV 
Köln kann an Einzelpersonen verliehen 
werden, die in einer Mitgliedsorganisation 
des Stadtfeuerwehrverbandes Köln e. V. 
oder in einer anderen Organisation des 
erweiterten Katastrophenschutzes haupt- 
oder ehrenamtlich tätig sind. Ebenso kann 
das Feuerwehrehrenzeichen des StFV 
Köln an Gruppen verliehen werden, wel-
che herausragende Projekte durchgeführt 
haben. In diesem Fall wird es als „Teampreis“ 
benannt. Während sich die beiden oben 
genannten Ehrungen an Einsatzkräfte bzw. 
Mitarbeitende in der Gefahrenabwehr rich -
ten, sind weitere Ehrungen für Zivilpersonen 
oder -Organisationen vorgesehen, die durch 
ihr Handeln die Mitglieder des Stadtfeuer­
wehrverbandes bei ihrer Tätigkeit im be son-
deren Maße unterstützen. 
 
Der Besitz der deutschen Staatsangehörig -
keit oder der Sitz einer Organisation in der 
Bundesrepublik Deutschland ist dabei keine 
Voraussetzung für die Verleihung.
Das Feuerwehrehrenkreuz  
wird in drei Stufen verliehen: 
Feuerwehrehrenkreuz des StFV Köln  
in Bronze
Das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze 
wird an Personen verliehen, die lange den 
Feuerwehren in Köln in einer verantwor-
tungsvollen Position gedient oder sich durch 
besondere Tätigkeiten über die Dienst-
pflicht hinaus mit Fleiß engagiert haben, um 
das Feuerwehrwesen und den Schutz der 
Kölner Bevölkerung zu fördern.
Feuerwehrehrenkreuz des StFV in Silber 
Das Feuerwehrehrenzeichen in Silber wird an 
Personen verliehen, die vorbildlich gehandelt 
haben, lange den Feuerwehren in Köln in einer 
führenden oder organisationsübergreifenden 
Position gedient oder sich durch besondere 
Tätigkeiten über die Dienstpflicht hinaus lange 
engagiert haben, um das Feuerwehrwesen 
und den Schutz der Kölner Bevölkerung zu 
fördern
Feuerwehrehrenkreuz des StFV in Gold 
Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold wird an Personen verliehen, 
die außerordentlich vorbildlich gehandelt, sehr lange den Feuer -
wehren in Köln in einer Schlüsselposition gedient oder sich durch 
besondere Tätigkeiten über die Dienstpflicht hinaus besonders 
lange und häufig engagiert haben.

166
Freiwillige Feuerwehr Köln
167
Abschluss der Grundausbildung für 
27 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr
Am Samstag, den 12. November 2022, 
haben 27 Angehörige der Freiwilligen 
Feuerwehr ihre Ausbildung zum*zur Trupp-
mann*frau erfolgreich abgeschlossen. Nach 
einer schriftlichen Prüfung folgten auf dem 
Gelände des Führungs- und Schulungs-
zentrums (FuSZ) an der Scheibenstraße die 
praktischen Prüfungsanteile, die aus einer 
Gruppenübung nach FwDV 3, dem Anhe-
ben von Lasten, dem Instellungbringen von 
tragbaren Leitern, der Öffnung einer Tür und 
abschließend aus Knotenkunde bestanden.
Die zum Jahresbeginn 2022 neu struk-
turierte Grundausbildung zum*zur Trupp-
mann*frau war im Juli 2022 für insgesamt 
52 ehrenamtliche Feuerwehrangehörige 
gestartet. 
Neben der strukturell geänderten Aus -
bildung war eine zusätzliche Besonderheit, 
dass an drei ehrenamtlichen Standorten 
dezentral unterrichtet und geübt wurde. Die 
Standorte Porz-Langel, Kalk und Roden -
kirchen stellten hierbei Materialien, Räume 
und Personal zur Verfügung und wurden 
dabei massiv von weiteren Mitgliedern 
anderer Einheiten unterstützt. Als vierter 
Ausbildungsort stand das FuSZ in bekannter 
Weise zur Verfügung. 
Viele Stunden der Absprache, Vorbereitung, 
Unterrichtserteilung und Nachbereitung 
wurden durch die ehrenamtlichen und 
hauptamtlichen Ausbildenden geleistet 
und durch die Feuerwehrschule (376 / 11) 
ge steuert. 
Die restlichen im Juli gestarteten Auszu-
bildenden konnten aus unterschiedlichen 
Gründen nicht alle vorgeschriebenen 
Lehrinhalte absolvieren und holten ihre  
Prüfung später nach.
Top 30 Alarmierungen der Freiwilligen Feuerwehr
347 x FEU1 (1 Löschzug)
307 x STURM1 (Sturmschaden klein)
102 x STURM2 (Sturmschaden 2)
97 x AUTO1 (PKW Brand)
83 x BODENFEU (Flächen ­ / Vegetationsbrand)
72 x FEU2 (2 Löschzüge)
59 x FEU2 (Feuer mit Menschenrettung)
51 x WASSER (Wasserschaden)
31 x PRHEIN (Person im Rhein)
20 x VUNF1 (Verkehrsunfall)
19 x PTUER (Person hinter Tür)
16 x LAUBE (Brand Laube / Gartenhütte)
16 x STURM3 (Sturmschaden groß)
15 x AUTO2 (PKW­Brand groß)
12 x HILFE (sonstige Hilfeleistung)
11 x CHEMIE
10 x BMAFEU1 (Brandmeldeanlage)
10 x PEINGEKL (Person eingeklemmt)
9 x BAUM
8 x BOMBE (Bombenfund)
8 x FEU3 (3 Löschzüge)
8 x KLEINFEU (kleines Feuer) 
7 x HEIMRAUCH (Heimrauchmelder) 
5 x MUELL (Müllbrand) 
5 x SMUELL (Silvester Müllbrand)  
4 x BENZIN (Benzinaustritt)  
4 x PZUG (Person unter Zug) 
4 x SFEU1 (Silvester Feuer 1)  
4 x VUNF2 (Verkehrsunfall) 
3 x ATF2 (Analytische Task Force, Stufe 2)

168
Freiwillige Feuerwehr Köln
169
Wald1 in Buchheim 
Am 30. August standen 15.000 Quadrat-
meter Stoppelfeld in Brand. Gemeinsam mit 
der Feuerwache 9 kam die Löschgruppe an 
der Einsatzstelle an. Sie baute eine Was -
serversorgung über 500 Meter auf. Darüber 
hinaus übernahmen die Holweider Einsatz-
kräfte einen Brandabschnitt am Waldrand. 
Hierfür wurden weitere 500 Meter 
Schlauchleitung verlegt.  
Bei diesem Einsatz wurde das gesamte 
Schlauchmaterial der Löschgruppe ver-
wendet. Nach rund sechs Stunden war die 
Löschgruppe wieder einsatzbereit.
Samstagsübung
Im Jahr 2022 gab es erneut die Möglichkeit, 
eine gesonderte Samstagsübung zu absol-
vieren: Dafür konnten die Räumlichkeiten 
einer Grundschule genutzt werden. 
 
Geübt wurde neben dem Vorgehen bei 
Menschenrettung auch die Brandbe -
kämpfung. Im Anschluss konnte das zuvor 
Geübte direkt bei einem Wohnungsbrand in 
Holweide angewendet werden.
 
Fototermin und Sommerfest
Im August trafen sich Einsatzabteilung, 
Ehrenabteilung und Jugendfeuerwehr, um 
neue Mannschafts- sowie Portraitbilder 
fertigen zu lassen. Im Anschluss wurde das 
Sommerfest mit Familien und Freunden 
gefeiert.  
 
Verleihung Fluthelfereinsatzmedaillen
Am 14. August 2022 fand die Verleihung der 
Fluthelfereinsatzmedaillen für den Einsatz 
in der Flutkatastrophe 2021 statt. Auch 
16 Einsatzkräfte der Löschgruppe Holweide 
wurden geehrt (mehr zur Verleihung finden 
Sie auch auf den Seiten 238–239).
Aktivitäten im Veedel
Am 1. Mai lebte nach der Corona-Pause eine 
Holweider Tradition wieder auf: das Maifest 
und somit auch das Aufstellen des Mai -
baums – gemeinsam mit anderen Holwei -
der Vereinen nahm auch die Löschgruppe 
daran teil.  
 
Am 28. August stellte die Löschgruppe ihr 
Löschfahrzeug einige Stunden auf dem 
Holweider Familienfest aus und sorgte so 
für jede Menge leuchtende Kinderaugen.  
Lange hatten keine Martinsfeuer und 
-umzüge stattgefunden. Im Jahr 2022 konn-
ten Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung 
insgesamt sieben Martinsfeuer in Holweide, 
Höhenhaus und Mülheim begleiten.
© Lars Jäger
Löschgruppe Holweide
Im Jahr 2022 wurde die Löschgruppe Hol-
weide zu insgesamt 109 Einsätzen alarmiert.
Neben diversen Sturmlagen, einem hohen 
Einsatzaufkommen durch Bodenfeuer und 
Waldbrände führte die Löschgruppe zudem 
bei einem Feuer mit Menschenrettung 
(FEU2Y) eine Menschenrettung durch.
Besondere Einsätze:
Feuer mit Menschenrettung  
Die Löschgruppe wurde am 26. Januar zu 
einem Feuer mit Menschenrettung (FEU2Y) 
alarmiert. Das Löschfahrzeug der Lösch -
gruppe war als ersteintreffendes Fahrzeug 
an der Einsatzstelle. 
 
Der Angriffstrupp konnte die vermisste 
Person retten. Im Anschluss wurden zwei 
weitere Trupps zur Brandbekämpfung 
eingesetzt.
Hilfe für Kriegsgeflüchtete  
aus der Ukraine
Am 7. und 8. März 2022 unterstützte die 
Löschgruppe mit einem Fahrzeug im 
Schichtbetrieb den Transport der ankom-
menden Kriegsgeflüchteten aus der Ukraine 
in Notunterkünfte.
Bodenfeuer Holweide
Innerhalb weniger Tagen war die Lösch-
gruppe bei insgesamt vier Bodenfeuern  
in Holweide im Einsatz. Am 19. Juli wurde 
sie zum dritten großen Bodenfeuer in die 
Holweider Heide alarmiert. Schnell wurde 
klar, dass es sich um eine größere Einsatz-
stelle handelte.  
 
Das Fahrzeug der Löschgruppe Holweide 
traf kurz nach dem Löschfahrzeug der Feuer- 
und Rettungswache 9 ein und baute eine 
Wasserversorgung auf. Das Einsatzstich-
wort wurde auf „Wald1“ erhöht und damit 
zwei weitere Löschzüge und Löschgruppen 
zur Einsatzstelle entsandt. So konnte die 
Brandbekämpfung von drei Seiten vorge-
nommen werden. Nach vier Stunden war 
das Feuer gelöscht.  
Am 9. August brannte die Holweider Heide 
erneut. Gemeinsam mit den Kräften der 
Feuer- und Rettungswache 9 konnten 
eine Ausbreitung des 2.500 Quadratmeter 
großen Vegetationsbrandes verhindert und 
erfolgreiche Löscharbeiten durchgeführt 
werden. Nach knapp zweieinhalb Stunden 
war die Löschgruppe wieder einsatzbereit.
© Daniel Evers
© Lars Jäger

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Freiwillige Feuerwehr Köln
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Einsatz­ und Übungsdienst
Im Jahr 2022 wurde die Löschgruppe 
Kalk zu insgesamt 184 Einsätzen alarmiert, 
was einer Reduzierung von rund 60 Ein-
sätzen gegenüber dem Vorjahr entspricht. 
Dabei wurden neben diversen Sturmein -
sätzen vor allem Wohnungs- und Gebäu-
debrände sowie eine steigende Anzahl 
an Flächen­ und Vegetationsbränden ab ­
gearbeitet.  
Die Überarbeitung der Alarmierung der Frei-
willigen Feuerwehr Köln, gemessen anhand 
eines Vergleiches der Fahrzeiten der am 
nächsten verfügbaren Löschfahrzeuge, hat 
sich auch bei der Löschgruppe Kalk stark 
bemerkbar gemacht: Einerseits hat dies zu 
einer starken Senkung der Einsatzzahlen 
im Vergleich zum Vorjahr geführt, auf der 
anderen Seite kamen dadurch vermehrt Ein -
sätze der Technischen Hilfeleistung auf die 
Löschgruppe zu.  
 
Um sich auf diese Einsatzstichwörter opti -
mal vorzubereiten, wurden Sonderdienste 
durchgeführt und der Schwerpunkt in 
den nun wöchentlich stattfindenden Aus­
bildungsdiensten entsprechend gesetzt. 
 
Außerdem wird die Löschgruppe Kalk ver-
stärkt bei Paralleleinsätzen der Berufsfeuer -
wehr eingesetzt, um den Einwohner*innen 
im Bereich der Innenstadt schnellstmöglich 
helfen zu können – der zentrale und ver-
kehrsgünstige Standort der Löschgruppe 
spielt hierbei eine zentrale Rolle.  
 
Durch die Möglichkeit der Nutzung von 
mehreren verlassenen und sich im Rück-
bau befindlichen Industriegeländen in Köln 
konnten auch im Jahr 2022 wieder anspre-
chende, interessante und vor allem lehr-
reiche Übungsdienste organisiert werden. 
Personalien  
Die Einsatzabteilung der Löschgruppe Kalk 
besteht aktuell aus 50 aktiven Mitgliedern. 
Da die räumlichen Kapazitäten im Kalker 
Gerätehaus erschöpft sind, können neue 
Interessenten aktuell nicht aufgenommen 
werden – es wird eine Warteliste geführt. 
Auf der Jahreshauptversammlung 2022 
wurde der stellvertretende Löschgruppen-
führer Nico Blum offiziell durch den stell-
vertretenden Amtsleiter Dr. Volker Ruster 
aus seiner Funktion entlassen und verab -
schiedet.  
 
Aus beruflichen Gründen konnte Nico Blum 
seine Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung 
nicht fortsetzen. Für sein Engagement bei 
der Gründung und dem Aufbau der Lösch -
gruppe Kalk dankten ihm die Branddirektion 
sowie alle aktiven Mitglieder der Lösch -
gruppe herzlich. Zum neuen stellvertre -
tendem Löschgruppenführer wurde Joscha 
Hendrik Mense ernannt. 
© Lars Jäger
Löschgruppe Kalk
Im Jahr 2022 konnte die Löschgruppe Kalk bereits auf ihr fünf -
jähriges Jubiläum zurückblicken. Nach anfänglichen Herausforde -
rungen im Gründungsprozess konnte im fünften Jahr ein erstes und 
sehr positives Zwischenresümee gezogen werden.  
 
Denn seit ihrer Gründung am 19. November 2017 entwickelte sich 
die Löschgruppe Kalk zu einem festen Bestandteil der Gefahrenab -
wehr im Bereich der Kölner Innenstadt. In diesen fünf Jahren war 
die Löschgruppe Kalk in verschiedenen Unterkünften im Kölner 
Stadtgebiet untergebracht, bis im Jahr 2019 das neue Gerätehaus 
an der Gummersbacher Straße bezogen werden konnte.Mittlerweile 
ist die Löschgruppe Kalk in der neuen sandfarbenen Schutzaus -
rüstung der Feuerwehr Köln unterwegs.

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Freiwillige Feuerwehr Köln
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Veränderungen im Fuhrpark
Auch das Erscheinungsbild des Fuhrparks der Löschgruppe Kalk 
hat sich im Jahr 2022 stark verändert. Mitte des Jahres konnte 
ein Löschfahrzeug (LF10) der Löschgruppe Brück übernommen 
werden, wodurch der Löschgruppe erstmals zwei Löschgruppen -
fahrzeuge zur Verfü gung standen. Im November 2022 konnte ein 
fabrikneues Löschgruppenfahrzeug 20 des Katastrophenschutzes 
NRW (LF20 KatS NRW) am Institut der Feuerwehr in Münster abge -
holt werden.  
 
Es handelt sich um ein Fahrzeug, das durch das Land NRW 
be schafft und der Stadt Köln zur Nutzung überlassen wurde. Bei 
der Löschgruppe Kalk ersetzt das neue LF20 KatS NRW das aller -
erste Löschgruppenfahrzeug der Löschgruppe, ein Löschgrup -
penfahrzeug 8/6 aus dem Jahr 1996. Das neue Fahrzeug führt 
neben der feuerwehrtechnischen Grundausstattung beispielsweise 
auch Material zum Aufbau einer Wasserförderung über lange Weg -
strecken oder zur Vegetationsbrandbekämpfung mit und bietet der 
Löschgruppe fortan ein Arbeiten nach aktuellem Stand der Technik.  
 
Durch das neue LF20 KatS NRW ergeben sich für die Löschgruppe 
fortan weitere Aufgabenbereiche, auch über die Stadtgrenzen Kölns 
hinaus. Die offizielle Übergabe des neuen Löschgruppenfahrzeuges 
erfolgte im Dezember 2022 auf der Jahreshauptversammlung der 
Löschgruppe durch die stellvertretende Landtagspräsidentin Beri -
van Aymaz.
Aktivitäten im Veedel  
Im vergangenen Jahr konnte sich die Löschgruppe im Rahmen meh -
rerer Straßenfeste und Weihnachtsmärkte der Bevölkerung in ihren 
zuständigen Veedeln präsentieren. Besonders auf dem Kalker Stra -
ßenfest erfuhr die Löschgruppe eine positive Resonanz bezüglich 
ihres fünfjährigen Bestehens. An einem großen Infostand konnten 
sich Groß und Klein über die Arbeit der Löschgruppe informieren, 
die Einsatzfahrzeuge besichtigen, Schlauchkegeln oder sich mit der 
Kübelspritze am Spritzenhaus versuchen.  
 
Unter großer Begeisterung wurden gemeinsam mit der Jugend -
feuerwehr mehrere Übungen durchgeführt. Auch den Einladungen 
anderer Vereine aus den Veedeln konnte in diesem Jahr wieder 
gefolgt werden.
Jugendfeuerwehr
Bereits seit dem Jahr 2021 besteht bei der Löschgruppe Kalk eine 
motivierte Jugendfeuerwehr. In den abwechslungsreichen Übungs -
diensten werden den Jugendlichen feuerwehrtechnische Grund -
lagen vermittelt und Teambuilding-Maßnahmen durchgeführt.  
 
Darüber hinaus wurden weitere Aktivitäten wie etwa große Übun -
gen oder ein Berufsfeuerwehrtag veranstaltet sowie Ausflüge bei -
spielsweise ins RheinEnergieSTADION organisiert. Zudem nahm 
die Jugendfeuerwehr erstmals am Stadtjugendpokal in Köln teil und 
konnte dort ihr Feuerwehrwissen und ihre Geschicklichkeit an 
zehn Spielstationen unter Beweis stellen. Auch weitere Aktivitäten 
wie eine regelmäßige Blutspende an der Uniklinik oder die Unter -
stützung als Wahlhelfer*innen bei der Landtagswahl 2022 werden 
durch das Betreuerteam der Jugendfeuerwehr Kalk organisiert. 
© Lars Jäger

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Freiwillige Feuerwehr Köln
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Löschgruppe Langel ­Rheinkassel 
Mit ihren rund 47 Mitgliedern blickt die 
Löschgruppe Langel-Rheinkassel auf ein 
ereignisreiches, aber auch wieder fast  
normales Jahr zurück.
Nach den teils erheblichen coronabedingten 
Einschränkungen in den vergangenen 
Jahren konnten im Jahr 2022 wieder die 
Übungsdienste und Zusammenkünfte unter 
relativ normalen Bedingungen stattfinden.
Auch bei Alarmierungen und Einsätzen stell-
ten sich im Vergleich zu 2021 wieder „nor-
male“ Verhältnisse ein: Insgesamt rückte die 
Löschgruppe zu 43 Einsätzen aus, darunter 
22 Alarmierungen zu Brandeinsätzen, acht 
Alarmierungen zu Einsätzen mit Technischer 
Hilfeleistung, zwei Alarmierungen zum Son -
deralarm aufgrund von Unwettern und fünf 
Alarmierungen zu Einsätzen mit ihrer Son-
deraufgabe Drohne.
Neues Fahrzeug für die Löschgruppe
Im Mai war es dann endlich so weit: Die 
Löschgruppe erhielt als eine der ersten 
Einheiten in Köln ein komplett generalüber-
holtes HLF aus den Beständen der Berufs -
feuerwehr. Aus dem ehemaligen HLF 1.1 
wurde das HLF-LR.  
Damit hieß es aber auch Abschied nehmen 
von unserem alten LF 10.6. Der Einzug des 
neuen Fahrzeuges wurde bei strahlendem 
Sonnenschein im Rahmen einer Fahrzeug -
weihe gebührend gefeiert. 
Bereichsübung Weeze
Am 30.Juli nahm die Löschgruppe gemein -
sam mit den anderen Löschgruppen des 
Gefahrenabschnitts 2 an der Bereichsübung 
in Weeze teil (mehr dazu finden Sie auf den 
Seiten 162–163). 
Herbstfest und Aktiventour im Oktober
Nach zwei Jahren Pause gab es im Okto -
ber 2022 wieder einen Tag der offenen Tür. 
Bei tollem Wetter feierte die Löschgruppe 
mit zahlreichen Gästen und befreundeten 
Löschgruppen bis tief in die Nacht.
 
Zum Abschluss des Jahres hat sich die 
Löschgruppe eine kleine Auszeit gegönnt 
und mit der Einsatzabteilung ein aktives 
Wochenende in der Eifel verbracht.
Löschgruppe Longerich 
35 aktive Mitglieder zählte die Löschgruppe 
im Jahr 2022 und dank zahlreicher Neuzu-
gänge in den letzten drei Jahren konnten 
Austritte kompensiert und die Truppe 
deutlich verjüngt werden. Zudem ist durch 
die Umstellung auf die schnellste Fahrzeug-
strategie und die gleichwertige Einbindung 
der Freiwilligen Feuerwehr in die Schutzziel-
erfüllung der Feuerwehr Köln das Einsatz -
aufkommen für die Löschgruppe Longerich 
stetig gewachsen. 
Auch prägend für Longerich ist die enge 
Zusammenarbeit mit der Feuerwache 5. Die 
Löschgruppe führt Wachbesetzungen im 
Wechselspiel mit Merkenich auf der Wache 
durch und betreibt bei Großschadenslagen 
den Abrollbehälter Versorgung.
Jubilarenehrung  
Am 22. Januar 2022 musste die Lösch -
gruppe nach 50 Jahren aktiver Dienstzeit 
Peter Mauell verabschieden. Er war ein 
absoluter Leistungsträger in der Lösch -
gruppe und wechselte daher, immer noch 
Feuer und Flamme für die Feuerwehr, in die 
Unterstützungsabteilung der Löschgruppe.
Feuerwehr ­Stadtmeisterschaft
Die Freiwillige Feuerwehr Köln veranstal-
tete ihre diesjährige Stadtmeisterschaft am 
8. August anlässlich des Tags der offenen 
Tür in Porz-Langel. Dabei waren zahlreiche 
Stationsaufgaben zu bestehen wie 
• Erste Hilfe
• Wasserentnahme offenes Gewässer sowie
•  Beantwortung diverser Fragen in der 
Testrunde. 
 
Als Abschluss folgte eine Einsatzübung. 
Das Szenario bestand aus einem Brand auf 
einem Flachdach inklusive Menschenret-
tung.  
Die Löschgruppe Longerich belegte am 
Ende des Tages Platz 2 in der Meisterschaft. 
Übungsdienst
In der „Rescue City“ in Weeze simulieren 
jedes Jahr 25.000 Rettungskräfte Brände 
und andere Ernstfälle. Mit 60 Hektar Fläche 
ist sie eine der größten Trainingsanlagen 
Deutschlands. Die Löschgruppe Longerich 
hatte dort im Rahmen einer Großübung 
des Gefahrenabschnitts (GAB) II Gelegen -
heit, mit anderen Löschgruppen aus Köln 
zu üben und das Zusammenspiel im Ein -
satz zu trainieren. Zusätzlich dazu wurden 
27 Regel übungen und 25 Reinigungs dienste 
mit 1.494 Stunden bzw. 292,5 Stunden von 
den Aktiven abgeleistet.
© Lars Jäger
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Freiwillige Feuerwehr Köln
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Einsatzdienst
107 Einsätze absolvierte die Löschgruppe 
Longerich im Jahr 2022. Diese teilen sich 
in 55 Brandeinsätze, 14 Technische Hilfe-
leistungen und 38 Flächeneinsätze auf. 
Damit ist sie im Einsatzvolumen wieder in 
den Top 3 der Kölner Löschgruppen.
Ein Sturmtief am 17. und 18. Februar 
bescherte der Löschgruppe viele Einsätze 
im gesamten Stadtgebiet. Fast zwölf 
Stunden lang waren alle drei Fahrzeuge 
unterwegs. Dachziegel schlugen von den 
Dächern, Bäume stürzten um und in der Alt -
stadt-Nord hatte ein 20 Meter langer Baum 
vier PKW unter sich begraben. Insgesamt 
22 derartige Sturmeinsätze absolvierten die 
Einsatzkräfte an beiden Tagen. 
Im März unterstütze die Löschgruppe die 
Aufnahmestelle für ukrainische Geflüch -
tete am Hauptbahnhof und fuhr die völlig 
erschöpften Menschen an mehreren Tagen 
in zentrale Aufnahmestellen des Landes.  
 
Die stürmische Wetterlage prägte auch 
im Mai das Einsatzgeschehen. Ein starker 
Regen über dem Südosten der Stadt führte 
am 16. Mai zu vier Wassereinsätzen. Am 
19. Mai stürmte es auch über Longerich. 
„Kran auf Haus“ unweit vom Gerätehaus 
war die dramatische Einsatzmeldung. 
Zum Glück hatte sich der Kran nur durch 
den Wind gedreht und das Gebäude an 
der Dachkante lediglich leicht touchiert.  
Der Sturmeinsatz am 30. Juni in Weiden-
pesch las sich im Alarmierungstext noch 
recht harmlos. „Baum auf Straße“ stand 
dort. Vor Ort stellte sich heraus, dass insge -
samt acht Bäume auf der Scheibenstraße 
lagen.  
 
Da es in ganz Deutschland an diesem Tag 
stürmte, war das mediale Interesse groß 
und so landete die Löschgruppe Longerich 
sehr prominent in den bundesweiten TV- 
und Online-Nachrichten (ARD Tagessschau, 
WDR Aktuelle Stunde usw.). 
Im Sommer war die Hitzeperiode und Tro-
ckenheit in Köln deutlich spürbar. Achtmal 
wurde die Löschgruppe zu Bodenfeuern 
alarmiert. Mit Unterstützung des Tanklösch-
fahrzeuges der Feuerwache 6 (Chorweiler) 
konnten diese Lagen schnell gemeistert 
werden. 
Die Umstellung der Alarmierungssyste matik 
„P-Stichworte“ im November 2022, also die 
Einbindung der Freiwilligen Feuer wehr in 
weitere Einsatzfelder bei Person in Notlagen, 
hatte unmittelbar Einfluss auf die Lösch -
gruppe. Bereits vier Unfall einsätze fielen in 
Longerich zum Jahresende an. Zwei mal war 
die Löschgruppe dabei ersteintreffend.  
Zahlreiche mittlere und kleine Brandein -
sätze im Jahresverlauf, Wachbesetzungen 
der Feuerwache 5 und der Betrieb des 
AB Versorgung rundeten das Einsatzspek-
trum 2022 ab.
 
Löschgruppe Roggendorf
Das Jahr 2022 brachte auch für die Lösch-
gruppe Roggendorf diverse Neuerungen: 
So führte die Umstellung des Einsatz-
leitrechners dazu, dass der Umfang der 
zu bedienenden Einsatzstichworte, ins -
besondere aus dem Bereich der Tech-
nischen Hilfeleistung, erweitert wurde. 
Bereits unmittelbar nach der Umstellung 
erfolgten die ersten Alarmierungen hierzu. 
Ebenso erwähnt sei die Umstellung auf 
die digitale Funktechnik im Bereich des 
Einsatzstellenfunks. 
Zweifellos das Highlight des Jahres war die 
Übergabe des neuen Hilfeleistungslösch -
fahrzeuges. Als eine von drei Einheiten der 
Freiwilligen Feuerwehr Köln durfte sich die 
Löschgruppe Roggendorf über das lang 
erwartete neue Hilfeleistungslöschgruppen -
fahrzeug 20 (HLF-20) freuen. Kurz vor dem 
Jahreswechsel konnte dieses Weihnachts-
geschenk in Empfang genommen werden, 
nachdem zuvor ein theoretisches und 
praktisches Schulungskonzept durchlaufen 
worden war. Insbesondere die umfang-
reiche Beladung zur Technischen Hilfelei-
stung, wie etwa hydraulischem Rettungsge-
rät, Sprungpolster oder Lüfter, erweitert die 
Möglichkeiten im Einsatzfall deutlich. Ein 
solch hochwertiges und breit ausgestat-
tetes Fahrzeug hat es am Standort noch nie 
gegeben. 
Die neuen Gerätschaften, gepaart mit den 
neuen Einsatzstichworten, sorgten dafür, 
dass durch die Mitglieder der Löschgruppe 
sehr viele Stunden der Einweisung und Aus-
bildung absolviert wurden. 
Personalien
Im Laufe des Jahres konnten unter anderem 
Melanie Greven zur Oberbrandmeisterin, 
Mathias Padziorny zum Hauptbrandmeister 
und Florian Güsgen zum Brandoberinspek-
tor befördert werden.
 
Im Sommer nahmen die Kamerad*innen der 
Löschgruppe zudem an der Ehrung für ihren 
Einsatz im Rahmen der Flutkatastrophe 
2021 am Stadion sowie an der anspruchs -
vollen und gut organisierten Bereichsübung 
in der Training Base Weeze teil.
Kameradschaft
In gesellschaftlicher Hinsicht kehrte nach 
den coronabedingten Entbehrungen der 
Vorjahre auch wieder etwas Normalität ein. 
So konnten neben dem Martinszug auch ein 
Familientag sowie ein bayerischer Abend für 
die Jubilare der Löschgruppe durchgeführt 
werden.

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Freiwillige Feuerwehr Köln
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Löschgruppe Zündorf
Inmitten der Pandemie gestartet, war das Jahr 2022 für die Lösch-
gruppe vom Neustart und der Öffentlichkeitsarbeit geprägt. An alte 
Traditionen wurde angeknüpft – gleichzeitig wurden aber auch neue 
Wege eingeschlagen.
Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem Projekt „Feuerwehr und 
Schule 2.0“. In Kooperation mit der Wilhelm-Busch-Realschule 
in Zündorf startete eine wöchentlich stattfindende Schul­ AG. Über 
130 Zeitstunden rein ehrenamtlicher Arbeit flossen 2022 ab Start 
des Schuljahres in das Projekt. Ein Team aus fünf Mitgliedern der 
Einsatzabteilung gestaltet hierzu abwechslungsreichen Unterricht 
mit dem Hauptaugenmerk auf fachpraktischem Unterricht.
15 Schüler*innen der 9. Klasse lernen jeden Freitag in der 3. und 
4. Stunde die Aufgaben der Feuerwehr und des Rettungsdienstes 
kennen. Ziel der AG ist es, Begeisterung für die Arbeit der Feuer -
wehr zu schaffen, sei es ehren- oder hauptamtlich. Nachdem die 
Helme auf dem Kopf saßen und die Handschuhe angezogen waren, 
verflog die Scheu sehr schnell. 
Der richtige Umgang mit einem Feuerlöscher, trainiert am Fire-  
Trainer, einen Löschangriff durchführen, das Absuchen von Räumen 
oder das richtige Vorgehen bei einem Verkehrsunfall standen bisher 
auf dem Lehrplan. 
 
Schnell realisierte die Löschgruppe, dass ein Hauptinteresse an 
Gesundheitsthemen bestand. Daher organisierte und führte sie 
einen offiziell gültigen Erste­Hilfe­Kurs mit den Teilnehmer*innen 
durch und plant derzeit den Start eines Schulsanitätsdienstes im 
kommenden Jahr. Ein derzeit nicht genutzter Erste-Hilfe-Raum soll 
dazu reaktiviert werden. Auch die Lehrerschaft wurde bereits in 
Erster Hilfe fortgebildet.

Retter*innen von 
morgen – die 
Jugendfeuerwehr

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Retter*innen von morgen – die Jugendfeuerwehr
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Die 25 Jugendgruppen der Jugend­
feuerwehr Köln konnten im Jahr 2022 
glücklicherweise wieder zu ihrer normalen 
Arbeitsweise zurückkehren und die Pan­
demie weitestgehend hinter sich lassen. 
Besonders erfreulich war der große Zulauf –  
140 neue Mitglieder fanden ihren Weg 
zur Jugendfeuerwehr und fast 30 junge  
Erwachsene wechselten aus der Jugend-
feuerwehr in die Einsatzabteilung der 
Freiwilligen Feuerwehr. 
Danksagung
Rolf Beckmann, langjähriger und treuer Unter -
stützer der Jugendfeuerwehr Köln, erhielt 
Ostern 2022, coronabedingt in kleiner Runde, 
die Florianmedaille. Überreicht wurde sie 
durch Sonja Gütz und Lucas Braun. Der ehe -
malige Mitarbeiter der Werkfeuerwehr KHD 
spendet seit fünf Jahren monatlich zur För-
derung der Jugendarbeit. 
 
Hier zeigt sich, dass die Jugendfeuerwehr 
ein wichtiges Standbein der Nachwuchs -
gewinnung für die Freiwillige Feuerwehr 
ist. Die erfolgreiche Nachwuchsarbeit 
ist vor allem den 140 Betreuungskräften 
in den Einheiten zu verdanken, die neben 
ihren regulären Aufgaben in der Freiwil-
ligen Feuerwehr zusätzlich Zeit und Enga-
gement für die Jugendarbeit aufbringen.  
 
Stadtjugendforum
Mitte Mai 2022 tagte das Stadtjugendforum 
der Jugendfeuerwehr Köln. Das Jugend -
forum ist ein wichtiges Standbein für die 
Weiterentwicklung der Jugendfeuerwehr 
Köln – denn hier können die Bedürfnisse, 
Ideen und Herausforderungen der einzel-
nen Jugendgruppen gebündelt werden. In 
diesem Format lernen die Jugendlichen ein 
weiteres wichtiges Element: Teilhabe. 
Denn eine erfolgreiche Jugendarbeit funk-
tioniert nur unter Einbindung der Jugend-
lichen. 
 
Im Mai luden der Stadtjugendgruppen -
sprecher Lucas, sein Stellvertreter Nils und 
seine Stellvertreterin Antonia die Jugend-
gruppensprecher*innen sowie Interessierte 
aus den einzelnen Jugendgruppen zur 
Tagung in das Führungs- und Schulungs-
zentrum der Feuerwehr Köln ein. Den 
gesamten Vormittag informierten sowie 
berieten sich die Jugendlichen und tausch -
ten Ideen aus.

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Retter*innen von morgen – die Jugendfeuerwehr
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Benefizrenntag
Die Jugendfeuerwehr Dellbrück präsen -
tierte sich am 8. Mai auf dem Benefiz renntag 
auf der Galopprennbahn in Weidenpesch. 
Highlight war die Spritzwand der Jugend -
feuerwehr, an der sich die Besucher*innen 
ans „Feuer“löschen wagen konnten.
Der Benefizrenntag zugunsten des Kinder-
schutzbundes Köln ist die größte Benefiz­
veranstaltung des Galopprennsports in 
Deutschland und damit eine tolle Möglich -
keit, Kinder und Jugendliche für das Hobby 
Jugendfeuerwehr zu begeistern.
 
Zeltlager der Jugendfeuerwehren  
Zündorf und Porz ­Langel
Seit über 30 Jahren verbindet die Jugend-
feuerwehren Porz-Langel / Zündorf, Mersch 
(Luxemburg) und Rethen an der Leine (Nie-
dersachsen) eine enge Freundschaft. Alle 
zwei Jahre findet im gegenseitigen Wechsel 
ein gemeinsames Pfingstzeltlager statt. Mit 
einem Jahr coronabedingter Verspätung 
konnten am 3. Juni knapp 70 Kinder und 
Jugendliche am Gerätehaus der Lösch -
gruppe Langel begrüßt werden. Frei nach 
dem Motto „Pirate“ (wie der gleichnamige 
Karnevalsklassiker von Kasalla) wurde 
drei Tage lang gespielt, gelacht, gequizt, 
geklettert und lecker gegessen. Neben dem 
Besuch des Kletterwalds in Hennef, einer 
Rallye durch mehrere Kölner Veedel und 
verschiedenen spielerischen Gruppenauf-
gaben mit Piratenhintergrund gehörte auch 
das gemeinsame abendliche Stockbrotes -
sen am Lagerfeuer zu den Highlights des 
Zeltlagers. Glücklich und zufrieden konnten 
die Gäste aus Luxemburg und Niedersach -
sen am 6. Juni den Heimweg antreten. 
Tag der Feuerwehr
Die Jugendfeuerwehr wirkte tatkräftig 
am Tag der Feuerwehr am 12. Juni mit. 
Neben der Information von Interessierten 
über die Arbeit und Mitgliedschaft in der 
Jugendfeuerwehr sorgte sie für strahlende 
Kinderaugen: Zum einen wurden Luftbal-
lons im Akkord gefüllt und verteilt und zum 
an deren wurden mehrere Spritzwände 
betreut, an der junge Nachwuchsbrand -
bekämpfer*innen ihr Können und ihre 
Geschicklichkeit am Strahlrohr unter 
Beweis stellen konnten. Natürlich durfte 
auch eine Schauübung der Jugendfeuer-
wehr, durchgeführt von der Jugendgruppe 
Merkenich, nicht fehlen (mehr auch auf den 
Seiten 135–136).
Wider dem Vergessen  
Gedenkstättenfahrt nach Buchenwald 
Nach mehrjähriger Pause wurde Anfang 
September das Wochenendseminar „Wider 
dem Vergessen“ in der Jugendbegegnungs-
stätte des Konzentrationslagers Buchen-
wald bei Weimar neu aufgelegt. Zunächst 
wurden bei einem Vorbereitungstermin in 
Köln Erwartungen formuliert und die Teil-
nehmenden aus insgesamt sieben Einheiten 
konnten sich kennenlernen.  
 
Mit Unterstützung des pädagogischen 
Teams der Begegnungsstätte erfuhren 
die 12 Mitfahrenden dann vor Ort, welche 
Gefahr von einem gut organisierten rechten 
Netzwerk und einem in der Mitte der Gesell-
schaft verankerten institutionellen Rassis -
mus ausgeht und welche Folgen dies haben 
kann. Es wurden die historische Entwick-
lung des Faschismus und die sozialen und 
politischen Ursachen für den Massenmord 
in Konzentrationslagern beleuchtet, gemein-
sam diskutiert und die Ausgrabungs- und 
Restaurierungsarbeiten besichtigt.  
 
Die Eindrücke waren sowohl für die Jugend-
lichen als auch für die Begleitung ein -
prägsam und nachhaltig. Die Jugendlichen 
waren sich einig, dass jeder eine solche 
Fahrt einmal gemacht haben sollte. Das 
Seminar findet künftig alle zwei Jahre statt.

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Retter*innen von morgen – die Jugendfeuerwehr
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Stadtpokal
Am 25. September 2022 richtete die 
Jugendgruppe Fühlingen bei besten Bedin-
gungen anlässlich ihres 30-jährigen Jubi -
läums am Gerätehaus Weiler den Stadtpo -
kal 2022 der Jugendfeuerwehr aus.  
90 Jugendliche aus zehn Jugendfeuer-
wehren kämpften in 14 Gruppen und zehn 
Spielen um den ersten Platz sowie den Wan -
derpokal. Daneben traten vier der Gruppen 
ebenfalls zur Abnahme der Jugendflamme 2 
an. In den Spielen wurden Geschicklichkeit, 
Feingefühl und vor allem Teamarbeit gefor-
dert, um eine bestmögliche Punktzahl zu 
erreichen. 
 
Bei der Jugendflamme 2 stehen hingegen 
eine Einsatzübung einer Staffel und feuer-
wehrtechnisches Wissen im Vordergrund. 
Alle vier angetretenen Gruppen konnten die 
Jugendflamme 2 mit einem guten Ergebnis 
erfolgreich absolvieren.  
 
 
An der Punktwertung des Stadtpokals zeigt 
sich, wie eng der Kampf um den Stadt-
pokal war: Die Gruppe Lövenich 1 setzte 
sich mit einem Vorsprung von 0,9 Punkten 
gegen die Gruppe Urbach 2 im Kampf um 
den ersten Platz durch. Den dritten Platz 
erreichte die Gruppe Dellbrück 1.  
 
Die Siegerehrung wurde durch Stefan 
Ortmann, als Vertreter des Amtes, sowie 
durch den Stadtjugendfeuerwehrwart 
Lucas Braun durchgeführt. Eine besondere 
Ehrung erhielt die ehemalige Stadtjugend -
feuerwehrwartin Sonja Gütz: Aus den 
Händen von Ronja Jakobi und Fabian Bröß 
als Vertreter*innen der Jugendfeuerwehr 
NRW erhielt sie die Ehrennadel in Gold – die 
höchste Auszeichnung der Jugendfeuer-
wehr NRW.  
 
Sonja Gütz engagierte sich 16 Jahre bei der 
Jugendfeuerwehr Köln, neun Jahre davon 
im Amt der Stadtjugendfeuerwehrwartin. 
Die Jugendfeuerwehr Köln schloss sich 
dieser Auszeichnung an und bedankte sich 
nochmals mit einem Geschenk.
© Carsten Lingk © Carsten Lingk
© Carsten Lingk

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Retter*innen von morgen – die Jugendfeuerwehr
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GAB­Übung
Alle zwei Jahre, im Wechsel mit der Jagd 
nach Mr. X im KVB­Straßenbahnnetz, findet 
als Herbstaktion eine Stationsübung in den 
Gefahrenabwehrbereichen (GAB) statt. Dieses 
Jahr hatten sich neun Jugendgruppen aus den 
Bereichen 1 und 2 sowie eine Jugendgruppe 
aus dem Bereich 3 für eine Teilnahme gemel-
det. Die Jugendgruppe aus dem Bereich 3 
wurde kurzerhand in den Bereich 2 mit veror-
tet, im Bereich 1 wurde noch eine zusätzliche 
Gruppe aus zwei Jugendgruppen gebildet.  
Jede teilnehmende Gruppe muss für die Teil-
nahme auch selbst eine Übungslage vorberei -
ten – so konnten im GAB 1 fünf Stationen und 
im GAB 2 sechs Stationen angefahren werden. 
Dank der Kreativität der Betreuungskräfte 
wurde den Jugendlichen ein breites Portfolio 
geboten: Neben gemeldeten Bränden und 
Verkehrsunfällen galt es auch Chemieeinsätze 
zu bearbeiten. Aber auch das Kennenlernen 
besonderer Technik wie etwa eines Löschun-
terstützungsfahrzeuges oder das Erkunden 
der Atemschutzstrecke auf einer Berufsfeuer-
wehrwache gehörten dazu.  
Den Abschluss bei einem kleinen Imbiss 
begingen dann alle Gruppen gemeinsam in 
der Unterkunft des Umweltschutzdienstes.
Ein Tag im Einsatz wie die Großen! 
Am 8. und 9. Oktober war ganz schön viel 
los bei der Jugendgruppe Dünnwald: Ganze 
24 Stunden schlüpften die Jugendlichen 
in die Rolle der Berufsfeuerwehrleute mit 
einem geballten Programm voller span-
nender Übungseinsätze. 
Los ging es um 8 Uhr mit der Dienstein-
teilung und Fahrzeugübernahme. Nach 
einem stärkenden Frühstück mussten die 
Jugendlichen auch schon zu einer ausge -
lösten Brandmeldeanlage ausrücken. Dort 
lag allerdings ein Fehlalarm vor. Nachdem 
der Wachunterricht zum Thema Knoten und 
Stiche abgehalten worden war, rückten die 
Löschfahrzeuge parallel zu einem umge -
stürzten Baum und einer Ölspur aus.
Nach einer wohlverdienten Mittagspause 
rückte der Löschzug der Jugendfeuer-
wehr zu einem Chemieeinsatz in einem 
Dachdeckerbetrieb aus. Hier wurden eine 
verletze Person gerettet und ein auslau-
fender Kanister mit Gefahrgut geborgen. 
Anschließend bekämpften die Jugendlichen 
ein Feuer mit Menschenleben in Gefahr 
in einem Dünnwalder Einfamilienhaus sowie 
einen Brand eines Anhängers in einem 
Gewerbebetrieb. 
Nach einem gemeinschaftlichen Abend -
essen konnte die wohlverdiente Nachtruhe 
angetreten werden. Diese wurde nicht 
durch Einsätze unterbrochen. Am nächsten 
Morgen rückte der gesamte Löschzug noch 
zu einer eingeklemmten Person in einem 
Schwimmbad aus. Vor Ort war eine Person 
durch einen abgerutschten Traktor einge-
klemmt worden. 
 
Der Traktor wurde gesichert, die Einsatz-
stelle ausgeleuchtet und die verletzte 
Person anschließend achsengerecht geret-
tet. Die Jugendlichen rückten wieder ein, 
stellten die Einsatzbereitschaft her und 
beendeten damit ihre 24-Stunden-Schicht – 
etwas erschöpft, aber zufrieden. 
© Carsten Lingk

194
Retter*innen von morgen – die Jugendfeuerwehr
195
Tradition: Feuerwehrbrot
Mittlerweile ist das Feuerwehrbrot der Bäckerei Hardt schon 
eine geschätzte und feste Tradition bei uns in Köln. Auch in die -
sem Jahr erhielten wir einen großzügigen Spendenscheck für die 
Jugendfeuerwehr, den Feuerwehrchef Dr. Miller als Vorsitzender 
des Stadtfeuer wehrverbands entgegennahm.
Mit der Aktion spendet die Bäckerei Hardt mit ihren über 30 Filialen 
im Kölner Stadtgebiet jährlich eine Summe, die durch den Verkauf 
des Feuerwehrbrotes gesammelt wurde, und unterstützt so die 
Jugendfeuerwehren im Kölner Stadtgebiet.  
„Die Spende an den Feuerwehrnachwuchs ist seit vielen Jahren eine 
echte Herzensangelegenheit“, so Carmen Heinke, die Geschäfts -
führerin der Bäckereikette Hardt.  
Im Anschluss hatten die Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, sich 
einmal genauer bei der Feuerwehr umzuschauen und hinter die 
Kulissen zu blicken. So gab es in diesem Jahr eine Führung durch 
die Feuer wache 5 und die Leitstelle.

Bau

198
Bau
199
And the winner is … 
 
Mehr als zwei Jahre nach dem politischen 
Grundsatz­ und Planungsbeschluss durch 
den Rat der Stadt Köln nimmt der Neubau 
der Feuer­ und Rettungswache 1 in der 
Innenstadt konkrete Formen an. Nach einem 
aufwendigen Planungswettbewerb wurde 
im Dezember 2022 der Siegerentwurf für 
das geplante Wachgebäude an der Nord­
Süd­Fahrt prämiert.
Welche Bedeutung die Feuer- und Ret-
tungswache 1 in der Innenstadt für die 
Menschen in Köln hat, verrät schon allein 
eine Zahl: Mit fast 40.000 Einsätzen im Jahr 
gehört die Wache zu den am häufigsten 
alarmierten im Stadtgebiet. Ihr zentraler 
Standort ermöglicht nicht nur kurze Fahrzei -
ten im eigenen Einsatzgebiet, sondern auch 
schnelle Unterstützungsmöglichkeiten für 
benachbarte Feuer- und Rettungswachen.  
 
Das aktuelle Wachgebäude an der Nord-
Süd-Fahrt stammt aus dem Jahr 1962 und 
war ursprünglich für 59 Männer ausgelegt – 
mittlerweile sind dort rund 160 Mitarbei-
tende tätig.  
 
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung 
und den stetig steigenden Einsatzzahlen 
erschien eine Sanierung des Bestandge -
bäudes nicht wirtschaftlich, sodass der Rat 
der Stadt Köln im Juni 2020 den Planungen, 
den Neubau der Feuer- und Rettungs wache 
aufzunehmen, zustimmte. 
Mit dem Abschluss des Planungswettbe -
werbs wurde nun ein großer Schritt in Rich -
tung Neubau gemacht. „Mit der Entschei -
dung der Jury ist ein weiterer Meilenstein 
in diesem Projekt erreicht worden“, freute 
sich Stadtdirektorin Andrea Blome, „der Sie -
gerentwurf erfüllt alle Anforderungen eines 
modernen Feuerwehrstandortes und wird 
Maßstäbe setzen.“
Der Prämierung vorausgegangen war 
ein aufwendiger, zweiphasiger Planungs­
wettbewerb, den das Architekturbüro 
neubig hubacher im Auftrag der Gebäude -
wirtschaft der Stadt Köln federführend 
betreute. 
 
Die Tore der Feuer- und Rettungswache 1 werden aufgrund  
der notwenigen Aufstellfläche rückgelagert sein.
In der Rückansicht ist der terrassenförmige Aufbau 
des geplanten Gebäudes inklusive der großflächigen 
Fassadenbegrünung zu erkennen.   
©  Graber Pulver Architekten AG, Zürich,  
maaars Visualisierungen
Das Römisch-Germanische Museum erstellte für 
das Baugrundstück im Vorfeld eine archäologische 
Befunderwartung.
© Graber Pulver Architekten AG, Zürich,  
maaars Visualisierungen

200
Bau
201
Auf den politischen Grundsatz- und Pla-
nungsbeschluss durch die Stadt Köln 
folgten zunächst 14 Monate Vorarbeit mit 
120 städtischen und externen Projektbe -
teiligten bis zum Versand der Unterlagen 
an die Teilnehmenden und weitere neun-
einhalb Monate Bearbeitungszeit bis zur 
Entscheidungsfindung. Die 35­köpfige 
Jury sichtete 68 laufende Meter Pläne und 
mehr als 800 Dateien. Fast 30 Stunden lang 
wurde über den städtebaulich-architekto -
nischen Ausdruck beraten, davon 17 Stun-
den für die Entscheidungsfindung in zwei 
Preisgerichtssitzungen. Insgesamt wurden 
13 Teilnehmer*innen für die 1. Bearbeitungs-
phase am Planungswettbewerb ausgewählt. 
In der Preisgerichtssitzung der Phase 1 
wurden vier Arbeiten für die Bearbeitung in 
Phase 2 ausgewählt. 
Den Wettbewerb für sich entscheiden 
konnte schließlich ein schweizerisch-deut-
sches Planungsteam: die Bewerberge-
meinschaft H+P Objektplanung GmbH, 
Aachen, und Graber Pulver Architekten AG, 
Zürich. Markus Greitemann, Beigeordneter 
für Planen und Bauen, lobte: „Das Gebäude 
nimmt mit der terrassenförmigen Entwick-
lung seiner Kubatur auf bemerkenswerte 
Art Rücksicht insbesondere auf die benach -
barte Wohnbebauung. Eine Besonderheit 
ist auch die großflächige Fassadenbegrü-
nung, die neben den Klimaaspekten als 
Sichtschutz für die benachbarten Bestands -
gebäude dient.“ Aus funktionaler Sicht 
ermöglicht der Entwurf allen Einsatzfahr-
zeugen das Ausrücken auf die Nord-Süd-
Fahrt und vereinigt die Mannschaftsräume 
der Feuer- und Rettungswache 1 mit dem 
Zweitstandort der Leitstelle (Ausweich-
leitstelle) und den Räumlichkeiten des Kri-
senstabes (Redundanzraum).  
Eine besondere Herausforderung bildet die 
Zielsetzung, alle drei Bereiche reibungslos 
parallel nutzen und betreiben zu können.  
Ein weiteres Ziel bildet die Vermeidung som-
merlicher Überhitzung mit angemessenem 
Aufwand, zum Beispiel in Form der groß -
flächigen Dach­ und Fassadenbe grünung. 
In Teilen des Gebäudes sollen auch im 
Hochsommer oder bei Hitzeperioden über 
mehrere Tage die Temperaturspitzen werte 
nicht über 26 Grad Celsius steigen, damit 
die Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte 
dauerhaft gesichert ist.  
Wird sich die Stadt Köln mit dem erstplat-
zierten Generalplanungsteam vertraglich 
einig, können die Planungen aufgenommen 
werden. Die endgültige Entwurfsplanung 
ist dabei allerdings noch vom Rat der Stadt 
Köln zu genehmigen. Die eigentliche Umset-
zung des Neubaus wird anschließend meh -
rere Jahre dauern, zumal bei notwendigen 
Ausgrabungen auf dem Grundstück noch 
archäologische Funde erwartet werden. Ein 
weiterer wichtiger Planungsaspekt vor dem 
Abbruch des Bestandgebäudes ist außer-
dem die Tatsache, dass ein Interimsstandort 
für die Feuer- und Rettungswache 1 fertig-
gestellt werden muss.
Ablauf des Wettbewerbs
Der Planungswettbewerb wurde als zweiphasiger nicht offener, 
anonymer Realisierungswettbewerb nach der Bundesrichtlinie 
für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. Die Anzahl 
der Teilnehmer am vorgelagerten Planungswettbewerb war in der 
EU-weiten Ausschreibung auf 20 Teilnehmer*innen begrenzt.  
 
Beworben haben sich für die 1. Bearbeitungsphase 13 Büros, 
von denen vier Arbeiten für die Bearbeitung in Phase 2 ausge -
wählt wurden. Insgesamt war eine Wettbewerbssumme von 
350.000 Euro ausgelobt, wobei auf das Siegerbüro 65.000 Euro 
Die 1. Preisgerichtssitzung fand in der Fahrzeughalle 
der Feuer- und Rettungswache 5 statt.   
© Büro neubig hubacher
In der 2. Preisgerichtssitzung am 18. November  
wurde von der Jury der Siegerentwurf ausgewählt.   
© Büro neubig hubacher
1. Phase 2022  
01.02.  Versand der Bewerbungsunterlagen
21.04. Abgabe der Pläne
03.05. Abgabe der Modelle
17.06. Preisgerichtssitzung
2. Phase 2022
13.09. Abgabe der Pläne
29.09. Abgabe der Modelle
18.11. Preisgerichtssitzung
02.12.  Bekanntgabe des Preisgerichts

202
Bau
203
entfielen.
Die Planung der Feuer- und Rettungs-
wache 1 ist für alle Beteiligten äußerst ar­
beitsintensiv. Bernd Klaedtke, Leiter des 
Sachgebietes Gebäude bei der Feuerwehr 
Köln, gibt einen Einblick in den aktuellen 
Stand der Planungen.
Wie dringlich ist der Neubau der 1962  
in Betrieb genommenen Feuer- und  
Rettungswache 1?  
Bernd Klaedtke: Das Gebäude zählt zu den 
Nachkriegsbauten der Feuerwehr Köln und 
wurde ursprünglich für 59 ausschließlich 
männliche Feuerwehrleute konzipiert. Heute 
sind um die 160 Mitarbeitende dort unterge -
bracht, auch die Zahl der Fahrzeuge hat sich 
mittlerweile vervielfacht. Schon allein die 
Zahlen verdeutlichen, wie nötig ein Neubau 
ist. Zusätzlich sind wir anhand einer Analyse 
des umfangreichen Gebäudekatasters zu 
dem Ergebnis gekommen, dass die Bau-
substanz in jeglicher Hinsicht nicht mehr 
zu retten ist.
Welche Anforderungen muss der Neubau 
aufgrund seiner Lage in der Innenstadt 
erfüllen?
Bernd Klaedtke: Wie bei jeder Feuer- und 
Rettungswache muss natürlich auch der 
Neubau der Innenstadtwache den Dienstbe -
trieb sicherstellen. Bei Großveranstaltungen 
im Innenstadtbereich, wie beispielsweise 
dem Straßenkarneval oder dem Marathon, 
werden dort regelmäßig zusätzliche Ret-
tungsmittel temporär stationiert. 
Aufgrund ihrer Lage kommt der Feuer- und 
Rettungswache 1 außerdem eine besondere 
Bedeutung für den Bereich Krisenmanage -
ment zu. So müssen den Planungen zufolge 
eine Ausweichleitstelle und Führungsräume 
für die Einsatzleitung oder den Krisenstab 
vorgehalten werden. 
Was ist die größte Herausforderung in 
Bezug auf den geplanten Neubau?
Bernd Klaedtke: Die größte Herausfor-
derung ist die Tatsache, dass ein großes 
Bauvolumen auf einem extrem kleinen 
Grundstück untergebracht werden muss. 
Außerdem müssen bei einem Neubau 
die aktuellen DIN­Normen und Arbeits-
schutzbestimmungen berücksichtigt 
werden. Ein Beispiel wäre, dass zur Straße 
hin eine Aufstellfläche für die Einsatzfahr-
zeuge eingeplant werden muss, die in etwa 
der Länge der Fahrzeughalle entspricht. 
Welche Herausforderungen bestehen  
sonst noch?
Bernd Klaedtke: Die Innenstadtwache ist 
durch ihre Lage die wichtigste Wache im 
Stadtgebiet. Sie verfügt als einziger Stand -
ort über zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge, 
fährt mit Abstand die meisten Rettungs -
diensteinsätze und darüber hinaus ist dort 
durch die Nähe zum Rhein die Wasser-
rettung angesiedelt. All das muss bei einem 
Neubau selbstverständlich berücksichtigt 
werden.
Welche Probleme könnten während der 
Bauphase entstehen?
Bernd Klaedtke: Wie bei jedem Bauvorha-
ben im Innenstadtbereich müssen auch bei 
der Feuer- und Rettungswache 1 zunächst 
archäologische Arbeiten durchgeführt wer-
den. Wir wissen aufgrund einer Voruntersu-
chung des Römisch-Germanischen Muse -
ums schon heute, dass auf dem Grundstück 
zwei römische Brunnen und Teile einer 
römischen Straße vermutet werden. Bei 
der Erstellung eines Bauzeitenplans werden 
die archäologischen Arbeiten berücksichtigt. 
Frage: Wie lange wird die Fertigstellung 
des Neubaus denn in Anspruch nehmen?
Bernd Klaedtke: Im Moment kann noch kein 
verbindlicher Bauzeitenplan genannt wer-
den, weil die endgültige Entwurfsplanung 
noch aussteht und durch den Rat der Stadt 
Köln genehmigt werden muss. 
Die Federführung der baulichen Umset-
zung liegt dabei in enger Abstimmung 
mit der Feuerwehr Köln bei der Gebäude -
wirtschaft der Stadt Köln, die gegebenen -
falls auch noch einen Generalunternehmer 
mit dem Projekt beauftragt. Entschei -
dend für die weitere Planung wird in 
jedem Fall sein, wann ein Interimsstand­
ort für die Feuer­ und Rettungswache 
bezugsfertig ist. 
Bernd Klaedtke leitet das Sachgebiet Gebäude der Feuerwehr Köln seit 2018.
„Ein erhebliches Bauvolumen  
auf einem extrem kleinen Grundstück"

204
Bau
205
Mehr Platz fürs Personal 
Drei Jahre nach dem Baubeschluss durch 
den Stadtrat hat die Feuerwehr Köln im 
Rahmen der Bauoffensive mit dem Erweite -
rungsneubau der Feuer- und Rettungswa-
che 9 an der Bergisch-Gladbacher-Straße in 
Köln-Mülheim begonnen.
Den Startschuss gab Amtsleiter Dr. Chris-
tian Miller gemeinsam mit Stadtdirektorin 
Andrea Blome und Stephanie Brans, Abtei -
lungsleiterin bei der Gebäudewirtschaft der 
Stadt Köln. „Dies ist ein Anlass, der uns stolz 
macht. Mülheim entwickelt sich sehr schnell 
und ist daher ein Stadtteil, in dem wir die 
Gefahrenabwehrstruktur dringend nachzie -
hen müssen“, betonte Miller.  
 
Der neue Anbau ist die dritte Erweiterungs -
maßnahme der ursprünglich im Jahr 1924 
von sechs Einsatzkräften in Betrieb genom -
menen Wache. Aufgrund von kontinuierlich 
steigenden Einsatzzahlen musste sie bereits 
in den Jahren 1962 und 1992 um jeweils 
eine Fahrzeughalle erweitert werden. 
Weil die Einrichtung weiterer Sozialräume 
hierbei nicht berücksichtigt worden war, 
wurden diese im Jahr 2000 in tempo -
räre Ersatzbauten im nördlichen Bereich 
der Wache ausgelagert. Der Platzmangel 
konnte aufgrund des anhaltenden Per-
sonalanstiegs jedoch nur vorübergehend 
behoben werden. 
Mit der Erweiterung der Gesamtfläche um 
mehr als 1.960 Quadratmeter erhalten die 
täglich bis zu 27 im Dienst befindlichen 
Mitarbeitenden nun eine angemessene 
Unterbringung. Hierzu zählen neben neuen 
Ausbildungs- und Schulungsräumen auch 
Einzelruheräume sowie eine Sporthalle. Das 
Gebäude erhält zudem eine Photovoltaik-
anlage. Mit der voraussichtlichen Fertig -
stellung des neuen Gebäudeteils wird im 
Jahr 2023 gerechnet.
Die schlüsselfertige Erstellung des Erweiterungsneubaus ist  
für Ende 2023 geplant
Amtsleiter Dr. Christian Miller und Stadtdirektorin Andrea Blome (Mitte) zusammen mit Mitarbeitenden  
der Feuer- u. Rettungswache 9 sowie Mitarbeitenden des Sachgebietes Gebäude.

206
Bau
207
Bessere Notfallversorgung im Norden
Zusammen mit Stadtdirektorin Andrea 
Blome hat die Feuerwehr Köln im Septem-
ber 2022 den Baubeginn der neuen Ret-
tungswache in Köln-Worringen begangen. 
Für die nördlichen Stadtteile wird sich die 
rettungsdienstliche Versorgung weiter 
verbessern.
Ein Jahr nach dem Baubeschluss durch den 
Stadtrat tritt die bisherige Interimswache 
des Rettungsdienstes in eine neue Phase 
ein. „Mit dem Bau der Rettungswache legen 
wir den Grundstein für eine weiterhin zu ver-
lässige Notfallversorgung der wachsenden 
Bevölkerung im Kölner Norden“, betonte 
Dr. Christian Miller, Leiter der Feuerwehr 
Köln. Die Fertigstellung des neuen Wach-
gebäudes soll im ersten Quartal 2024 
erfolgen. 
Der geplante Neubau weist eine Gesamt-
fläche von 564 Quadratmetern auf und 
beinhaltet perspektivisch Ruhe- und Sozial-
räume, Sanitäranlagen und Funktionsräume 
sowie die Fahrzeughalle. Mit Ausnahme 
der Fahrzeughalle wird die Rettungswache 
im wärmedämmenden Passivhaus standard 
errichtet, womit eine bedeutsame Ein -
sparung des Energieverbrauches erzielt 
werden soll. 
Neben einem kombinierten Heizsystem, 
bestehend aus Wärmepumpe und Gas -
therme, wird auf dem Dach auch eine 
Photovoltaikanlage zur Eigenversorgung 
installiert. 
Nachdem der grundsätzliche Bedarf einer 
Rettungswache im Kölner Norden im Ret-
tungsdienstbedarfsplan aufgeführt wurde, 
war im Jahr 2017 durch den Rat der Stadt 
Köln ein Grundsatz- und Planungsbe-
schluss für eine Rettungswache mit einem 
Rettungswagen gefasst worden. Mit Blick 
auf die allgemein ansteigenden Einsatz-
zahlen im Rettungsdienst und der perspek -
tivisch wachsenden Bevölkerung im Kölner 
Norden wurde Ende 2018 der Bedarf eines 
weiteren Einsatzmittels durch die Feuerwehr 
fest gestellt, sodass die Neubau  planung im 
Jahr 2019 mit einem zusätzlichen Fahrzeug-
stellplatz angepasst wurde.
v.l.: Stephanie Brans, Abteilungsleiterin im Bauprojektmanagement in der 
Gebäude wirtschaft, Stadtdirektorin Andrea Blome, Dr. Volker Ruster, stellvertre -
tender Leiter der Feuerwehr Köln, Architekt Markus Stark während des Presse -
termins zum Baubegin
© starkarchitekten

208
Bau
209
Neubau beschlossen
Die Rettungswache und das Geräte -
haus Rodenkirchen bekommen ein 
neues Zuhause. Der Stadtrat hat in seiner 
Sitzung am 20. Juni 2022 die Errich-
tung eines dreigeschossigen Hauptge-
bäudes und einer einges chossigen 
Fahrzeughalle beschlossen.
Mit dem Bauvorhaben auf dem rund 
80 mal 50 Meter großen Grundstück an 
der Sürther Straße soll vor allem im links -
rheinischen Süden eine Verbesserung der 
Eintreffzeiten von Einsatzfahrzeugen des 
Rettungsdienstes erreicht werden. Außer-
dem bekommt die Löschgruppe Rodenkir-
chen mehr Platz. Amtsleiter Dr. Christian 
Miller begrüßte den politischen Beschluss: 
„Mit einem Neubau begegnen wir der städte -
baulichen Entwicklung in Rodenkirchen mit 
stark steigenden Einwohnerzahlen und nut-
zen gleichzeitig Vorteile der Zusammenle-
gung von Rettungswache und Gerätehaus.“ 
Derzeit sind die Rettungswache mit einem 
Rettungswagen und das Gerätehaus noch 
in stark sanierungsbedürftigen Räum -
lichkeiten nahe dem Ortszentrum in der 
Schillingsrotter Straße untergebracht. 
Im geplanten Neubau können später bis zu 
drei Fahrzeuge des Kölner Rettungsdienstes 
untergebracht werden, die Löschgruppe 
Rodenkirchen soll sieben Fahrzeugstell-
plätze erhalten. Das rückwärtig in die 
Fahrzeughalle integrierte dreigeschossige 
Hauptgebäude soll die Technikflächen 
und den Schulungs­, Umkleide­ und Ver­
waltungsbereich beherbergen. 
Darüber hinaus werden die Dachflächen 
vollständig mit Photovoltaik- und Solarther-
mie-Elementen in Kombination mit einem 
extensiv begrünten Dach belegt. Entspre -
chende Wärmedämmmaßnahmen sorgen 
zusätzlich für eine hohe Klimaverträglichkeit.
Der Baubeginn an der Sürther Straße ist für 
Herbst 2023 vorgesehen.
Die aktuellen Räumlichkeiten in der Schillingsrotter Straße sind in sehr schlechtem Zustand.
Die Grenzen zwischen dreigeschossigem Hauptgebäude und  
eingeschossiger Fahrzeughalle sind fließend.

210
Bau
211
Zurück an neuer Stelle
Die in mehrere Bauabschnitte geglie -
derte Generalsanierung der Feuerwehr -
zentrale an der Scheibenstraße schritt 
auch im Jahr 2022 weiter voran. Die 
Feuer- und Rettungswache 5 konnte dabei 
ihre neuen Räumlichkeiten über der zur 
Scheibenstraße liegenden Fahrzeughalle 
beziehen.
Dass die Feuer- und Rettungswache 5 ihre 
vorübergehende Unterbringung im Bauteil 
B2 verlassen und die neuen Räumlichkeiten 
im Bauteil B1 beziehen konnte, war dabei 
allerdings nicht der einzige Baufortschritt, 
der auf dem Feuerwehrcampus Schei -
benstraße erzielt werden konnte. Die frei 
gewordenen Räume im Bauteil B2 wurden 
in der zweiten und dritten Etage nach einer 
Renovierung im Oktober 2022 von der 
Leitstelle bezogen. Das Leitstellenpersonal 
verfügt dort über eine Küche, einen Aufent-
haltsraum, Umkleiden bzw. Sanitärräume 
und insgesamt 15 Einzelruheräume. In der 
ersten Etage konnten der Führungsdienst 
(OvA, BvA5 und LNA) sowie die Führung-
sassistent*innen Einzelruheräume beziehen. 
Die Fahrzeuge des Führungsdienstes wer-
den neben den Einsatzmitteln der ATF in der 
darunter liegenden Fahrzeughalle vorgehal-
ten. Auch der Fernmeldedienst konnte im 
September sein neues Zuhause im Bauteil E 
beziehen. 
Die Sondereinheit der Freiwilligen Feuer-
wehr war bisher im K-Zentrum an der 
Robert-Perthel-Straße untergebracht und 
verfügt nun unter anderem über sechs 
Stellplätze für Großfahrzeuge, eine Garage 
für Motorräder und weitere Räumlichkeiten 
für diverse Zwecke.  
Die größte Veränderung war jedoch 
ohne Zweifel der Umzug der Feuer- und 
Rettungswache 5 im Juli 2022. Das Ein-
satzpersonal bezog dabei komplett neue 
Räumlichkeiten, zu denen neben 35 Einzel-
ruheräumen und drei Gästezimmern auch 
zwei Aufenthalts- und Unterrichtsräume 
sowie ein Sportraum gehören. Die Küche 
und der Tagesraum sind in der ersten Etage 
des Bauteils A untergebracht. Die unter der 
Wache liegende Fahrzeughalle umfasst bei 
20 Toren eine Fläche von 1.700 m². 
Im Jahr 2023 ist es geplant, die General­
sanierung mit Fertigstellung des 
verblei benden Bauteils C schließlich 
abzuschließen.
Die Räumlichkeiten der Feuer- und Rettungswache  5  
befinden sich direkt über der Fahrzeughalle.
Die Räume der Feuer- und Rettungswache 5 wirken 
durch den Einsatz von Glaswänden sehr hell.
Bauteil C
Bauteil EBauteil B.1
A B.2
 fertiggestellt   in der Sanierung
© Dr. Gutrath

Ausstattung

alt
neu
214
Ausstattung
215
Hohe Strahlkraft 
Noch mehr Schutz für die Einsatzkräfte 
bietet seit Oktober 2022 die neue Brand -
schutzkleidung, die sich durch ein verbes -
sertes Rettungssystem auszeichnet. Im 
Herbst 2022 konnten die ersten Einheiten 
mit der neuen Brandschutzbekleidung der 
Firma Texport ausgestattet werden. Da 
die Ausgabe des Modells „Fire Survivor 
Köln Gold“ in einem fortlaufenden Prozess 
erfolgt, wird die flächendeckende Indienst -
stellung noch bis ins Jahr 2025 andauern.
 
Als großer Meilenstein in der Beschaffungs -
offensive der Feuerwehr Köln haben die 
Feuer- und Rettungswachen 10 (Kalk) und 
14 (Weiden) sowie die zugeordneten Lösch-
gruppen Kalk, Lövenich und Widdersdorf im 
Oktober die neue Brandschutzbekleidung 
als Erste erhalten. „Wir gleichen die Aus-
stattung von unseren haupt- und ehrenamt-
lichen Einheiten weiter an und erhöhen mit 
der neuen Bekleidung die Sicherheit unserer 
Kräfte im Einsatzgeschehen“, erklärt 
Dr. Christian Miller, Leiter der Feuerwehr 
Köln. Neben dem optischen Erscheinungs -
bild der Einsatzkräfte, das sich in Zukunft 
von dunkelblau zu sandfarben ändern 
wird, hat sich auch das Gewicht durch das 
neue Material und einen kürzeren Schnitt 
deutlich verringert.  
Außerdem bietet die neue Brandschutz-
bekleidung zahlreiche technische Verbes-
serungen, die im Vorfeld der Beschaffung 
durch umfangreiche Tragetests im Ein-
satzdienst und in der Aus- und Fortbildung 
ermittelt wurden. Statt eines Feuerwehrhal-
tegurts, der zuvor von den Einsatzkräften 
mitgeführt wurde, verfügt die neue Jacke 
beispielsweise über eine integrierte Halte- 
und Rettungsschlaufe.  
Die Ausstattung der Einsatzkräfte erfolgt 
gleichermaßen für Berufsfeuerwehr und 
Freiwillige Feuerwehr. „Dass die Freiwil-
lige Feuerwehr zeitgleich mit den Wachen 
der Berufsfeuerwehr auf die neue Brand -
schutzbekleidung umgestellt wird, ist ein 
deutliches Zeichen der Wertschätzung und 
Gemeinsamkeit“, betont Tim Harnischma-
cher, stellvertretender Sprecher der Frei-
willigen Feuerwehr, bei der internen Vorstel-
lung der neuen Brandschutzbekleidung. 
Die Einsatzkräfte der  
Feuerwehr Köln rücken zukünftig  
in sandfarbener Brandschutz -
bekleidung aus.
Im Rahmen eines Pressetermins in der Kleiderkam -
mer wurde die neue Brandschutzbekleidung der 
Öffentlichkeit vorgestellt.

216
Ausstattung
217
23
5
Bei der Berufsfeuerwehr wird im Zuge der 
Umstellung auf die neue Brandschutzbe -
kleidung eine Poolbewirtschaftung ein -
geführt. Bei der Freiwilligen Feuerwehr 
erhalten die Atemschutzgerätetragenden 
hingegen weiterhin eine persönliche 
Garnitur.
Drei Fragen an … Klaus Stommel  
(Projektverantwortlicher)   
Wie wurde das Anforderungsprofil an die 
neue Brandschutzbekleidung erarbeitet?
Klaus Stommel: Als klar war, dass wir eine 
neue Brandschutzbekleidung bekom -
men, haben wir eine Arbeitsgruppe aus 
erprobtem Einsatzpersonal ins Leben 
gerufen. 
Dazu zählten Mitarbeitende von Berufs -
feuerwehr, Feuerwehrschule und Frei-
williger Feuerwehr. In zahlreichen Trage-
versuchen wurden die Anforderungen für 
einen neuen Typ Brandschutzkleidung 
zusammen getragen, die dann für die Aus-
schreibung bestimmend waren. 
Was ist die wesentlichste Veränderung bei 
der neuen Brandschutzbekleidung?
Klaus Stommel: Das auffälligste Merkmal 
im Vergleich zur alten Brandschutzbe-
kleidung ist der helle Oberstoff, mit dem 
sich an der Einsatzstelle viel schneller und 
deutlicher Verschmutzungen erkennen las-
sen. Eine weitere wesentliche Veränderung 
ist das integrierte Rettungssystem, das 
in Zukunft den Feuerwehrhaltegurt ersetzt. 
 
Wie läuft die Ausstattung der verschie -
denen Einheiten ab? 
Klaus Stommel: Die neue Brandschutzbe -
kleidung wird fortlaufend eingeführt, damit 
die bisherigen Garnituren noch bis zum 
Ende ihres Lebenszyklus aufgetragen wer-
den können. In einem ersten Schritt wurden 
bereits die Feuer- und Rettungswachen 10 
und 14 sowie die dazugehörigen Lösch-
gruppen Kalk, Lövenich, Widdersdorf aus -
gestattet. Der konkrete Austauschbedarf 
wird durch eine externe Sachverständigung 
für Brandschutzbekleidung bewertet.
Besondere Merkmale
Die bisherige Brandschutzbekleidung erfüllt nach wie vor alle  
erforderlichen Normen und wird bei vollständiger Funktionstüchtig -
keit bis zum Erreichen des jeweiligen Lebenszyklus weiter genutzt.  
Die neuen Garnituren weisen einige besondere Merkmale auf.
1.  Verbesserte Bedienbarkeit  
von Verschlüssen
2.   Aufgesetzte Taschen zum  
Verstauen von Ausrüstung
3.  Verzögerter Wärmedurchgang
4.  Integrierte Halte-und Rettungsschlaufe  
(Ersatz für Haltegurt)
5.  Polsterungen und Verstärkungen an 
den Ellbogen und Schulterbereichen
6.   Oberstoff aus IB-Tex® mit heller 
Färbung zur besseren Sichtbarkeit und 
Erkennung von Kontaminationen
7.  Kürzerer Schnitt mit verlängertem 
Rückenteil
1
7
4 6

218
Ausstattung
219
Weichenstellung für die Zukunft
 
Im Rahmen einer technischen Beschaf-
fungsoffensive stellt sich die Feuerwehr 
Köln derzeit in vielen Bereichen neu auf, 
um den gestiegenen Anforderungen an eine 
moderne Feuerwehr gerecht zu werden. 
Mit den bereits angelaufenen Maßnah -
men in den insgesamt sechs Handlungs -
feldern sollen Prozesse und Beschaffungen 
grundlegend optimiert werden.
Auch wenn viele Maßnahmen zum jetzigen 
Stand noch nicht sichtbar sind, arbeitet 
die Abteilung „Technik und Gebäude“ mit 
Hochdruck daran, den vorhandenen Inve -
stitions- und Beschaffungstau abzubauen 
und die Feuerwehr Köln zukunftsfähig auf-
zustellen. „Die Grundideen und Werkzeuge 
der technischen Beschaffungsoffensive 
sind richtig und zeigen nach mehr als 
zweijähriger Anwendung schon jetzt die 
gewünschte Wirkung“, erklärt der zustän-
dige Abteilungsleiter Stefan Ortmann. 
Dass die flächendeckende Umsetzung aber 
noch einige Zeit in Anspruch nimmt, fügt 
er direkt an: „Bei den täglichen externen 
Einflüssen muss jeden Tag weiter daran 
gearbeitet werden, dass von der Grundaus -
richtung der Beschaffungsoffensive nicht 
abgewichen wird und die Ziele konsequent 
umgesetzt werden.“ 
Jene Ziele lassen sich anhand eines inter-
nen Konzeptpapiers in sechs Teilbereiche 
auffächern, in denen die Feuerwehr Köln 
einen erhöhten Handlungsbedarf sieht. 
Unter anderem zählen hierzu neben der Ver-
einheitlichung von Beschaffungsvorgängen 
und der strategischen Standardisierung 
von Einsatzfahrzeugen eine Neustruk-
turierung von Projektsteuerungsprozessen 
und eine damit einhergehende personelle 
Neuorganisation des Beschaffungs -
bereichs. Denn gerade das Personal spielt 
bei der technischen Beschaffungsoffen -
sive eine zentrale Rolle. „Die erforderliche 
Geschwindig keit und das Arbeitspensum 
der technischen Beschaffungsoffensive 
stellt die Mitarbeitenden im Beschaffungs -
bereich vor große Herausforderungen“, 
berichtet Holger Bagusat, Sachgebiets -
leiter für Beschaffung. „Aber das Team 
hat die Herausforderungen angenommen 
und arbeitet mit den jeweiligen Projekten 
jeden Tag an der Umsetzung der Ziele 
der Beschaffungsoffensive.“ 
Grundsätzlich soll das gesamte Beschaf -
fungssystem der Feuerwehr Köln im 
Hinblick auf eine neue Aufbau- und Ablauf-
organisation langfristig nachhaltig und 
effizient strukturiert werden. Am plaka -
tivsten lässt sich dieses Vorhaben anhand 
der neuen HLF-Generation darstellen: Im 
Rahmen der turnusgemäßen Ersatzbeschaf-
fung mehrerer Einsatzfahrzeuge wurde ein 
einheitlicher Fahrzeugtyp entwickelt, der 
fortan zum Standard in der Feuerwehr Köln 
werden soll. 
Im Jahr 2022 wurden die ersten von insgesamt 18 
vereinheitlichten Hilfeleistungslöschfahrzeugen 
(HLF) in Dienst gestellt.
Im Rahmen der standardisierten Drehleiterbe -
schaffung wurde der Einsatz von Gelenkdrehleitern 
ausgiebig getestet.
Bei einem Unfall oder einem planmäßigen 
Fahrzeugausfall, z. B. für eine Wartung, kann 
aufgrund der entsprechend vorgehaltenen 
Reservefahrzeuge ein exakt identischer 
Fahrzeugtausch ermöglicht werden. Auch 
die vormals aufwändige Ersatzbeschaffung 
von weiteren Fahrzeugen wird durch eine 
„Nachbestellung“ auf Grundlage des neuen 
Fahrzeugtyps vereinfacht. 
Ähnlich wie bei der neuen HLF-Generation 
werden auch andere Fahrzeugtypen verein-
heitlicht. So werden für die Berufsfeuerwehr 
derzeit unter anderem neun Gelenkdreh-
leitern, elf Kommandowagen, 19 Notarztein-
satzfahrzeuge und 85 Rettungswagen in 
standardisierter Art und Weise neu- bzw. 
ersatzbeschafft. Das Prinzip der Vereinheit-
lichung kommt darüber hinaus auch bei der 
Freiwilligen Feuerwehr zur Anwendung. 
So werden in den Löschgruppen in naher 
Zukunft 14 baugleiche Löschfahrzeuge 
Logistik zum Einsatz kommen, die sich 
aufgrund der sogenannten „Multi­Rollen-
fähigkeit“ individuell und bedarfsgerecht 
beladen lassen.
 
Als Zwischenfazit hält Daniela Gantner, 
Sachgebietsleiterin Technik und stell-
vertretende Abteilungsleiterin, fest: „Nur 
im Zusammenspiel aller Handlungsfelder 
gewinnt die Beschaffungsoffensive rich -
tig an Fahrt. Die Erfolge sind zum jetzigen 
Zeitpunkt noch nicht überall sichtbar, 
aber die Zielerreichung ist insbesondere 
durch den Abschluss langjähriger Fahrzeug -
lieferverträge langfristig gesichert.“

220
Ausstattung
221
Neubesetzung des Gerätewagens 
Atemschutz
 
Im Zuge der Neuausrichtung des Atem-
schutzes wird der Gerätewagen Atemschutz 
seit Juli 2022 nicht mehr mit Personal der 
Feuer- und Rettungswache 10, sondern 
durch die Atemschutzwerkstatt des Feuer-
wehrwerkstattzentrums besetzt.
Mit Unterstützung von Mitarbeitenden 
des Tagesdienstes aus dem Werkstattzen-
trum und aus der Branddirektion hat die 
Atemschutzwerkstatt zum 1. Juli die Beset-
zung des Gerätewagen Atemschutz (GW-A) 
übernommen. Das Fahrzeug rückt dabei 
weiterhin von der Feuer- und Rettungs-
wache 10 aus. Mit der Änderung konnte eine 
weitere Maßnahme des Betriebskonzeptes 
„Werkstattzentrum“ umgesetzt werden. 
 
Mit der Neuerung wurde für leistungsgemin -
derte Mitarbeitende bei der Feuerwehr Köln 
erstmalig die Möglichkeit geschaffen, einen 
Aufgabenbereich im 24-Stunden-Dienst 
aufzunehmen. Ein weiteres Novum besteht 
darin, dass die Mitarbeitenden der Fest -
besetzung neben einem 75-prozentigen 
Einsatzdienst­Anteil auch einen 25­prozen-
tigen Tagesdienst-Anteil im Werkstattzen-
trum übernehmen. Durch diesen flexiblen 
Einsatz können die Mitarbeitenden die 
Abläufe und Prozesse aller Werkstätten 
sowie die Werkstattsoftware kennenlernen, 
um auch die Notausgaben des Werkstatt-
zentrums außerhalb der Öffnungszeiten 
durchzuführen. 
Diese werden zukünftig grundsätzlich von 
der Besatzung des GW-A übernommen. 
Um die Synergieeffekte voll auszuschöpfen, 
wird gleichzeitig auch der Abrollbehälter 
Atemschutz (AB-A) von der Feuer- und 
Rettungswache 10 zur Feuer- und Rettungs-
wache 6 verlegt.
Fahrzeug für besondere Lagen
Die Feuerwehr Köln hat im Januar 2022 
einen neuen Rüstwagen in Betrieb genom -
men, der auf der Feuer- und Rettungs-
wache 2 den bisher dort im Dienst befind­
lichen Rüstwagen aus dem Jahr 1999 
ersetzt. 
Der von der Firma Iturri in Wilnsdorf gefer-
tigte Rüstwagen ist auf einem MAN-Fahr-
gestell mit Allison-Vollautomatikgetriebe 
aufgebaut worden und verfügt über einen 
320 PS starken Dieselmotor. Das mit einem 
zuschaltbaren Allradantrieb ausgerüstete 
Fahrzeug hat eine Gesamtlänge von über 
acht Metern. Die mit drei Sitzplätzen ausge -
stattete Fahrerkabine verfügt neben einer 
Standheizung auch über eine Klimaanlage. 
Zur weiteren Ausstattung gehört ein Abbie -
geassistenzsystem sowie eine Rückfahr-
kamera zur Verringerung der Unfallgefahr 
beim Rechtsabbiegen und Rückwärtsfahren.
 
Die technische Ausstattung des aus Alumi -
nium­Profilen gefertigten Aufbaus umfasst 
neben der bedarfsgerecht angepassten 
Normbeladung einen fest eingebauten 
Drehstromgenerator, einen vom Fahrzeug-
bordnetz gespeisten pneumatischen Licht-
mast und jeweils eine Schnellangriffsein -
richtung für „Strom“ und „Druckluft“. Für die 
Entnahme der im heckseitigen Geräteraum 
verlasteten Rollcontainer im Europalet-
ten-Maß verfügt das Fahrzeug über eine 
Ladebordwand mit einer Tragkraft von 
1.500 Kilogramm. 
Auf den drei modular bestückten Rollcon -
tainern sind der hydraulische Hebesatz 
„Bahn“ und Unterbaumaterial verlastet. Die 
nach hinten und vorne einsetzbare hydrau-
lische Zugeinrichtung hat eine Nennzugkraft 
von 80 kN und wird über eine Kabelfernbe -
dienung gesteuert. 
Die Sondersignalanlage verfügt über ein 
Presslufthorn, das alternativ zum elektro -
nischen Horn verwendet werden kann.
Der Rüstwagen verfügt über ein Be- und  
Ent lüftungsgerät zur Entrauchung von geschlos -
senen Räumen.
Die Mitarbeitenden der Atemschutzwerkstatt (hier 
vor dem Abrollbehälter Atemschutz) besetzen seit 
2022 den Gerätewagen Atemschutz.

222
Ausstattung
223
Beginn der HLF ­Auslieferung
Nachdem im Jahr 2021 bereits ein Prototyp der neuen HLF-Ge -
neration an die Feuerwehr Köln geliefert worden war, nahmen 
im Jahr 2022 die ersten Einheiten die neuen Fahrzeuge in Betrieb. 
Neben den Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr 
erhielten dabei auch einige Löschgruppen der Freiwilligen Feuer-
wehr ein neues Fahrzeug.  
 
Die Bestands-HLF, die bei diesem Prozess ersetzt werden muss -
ten, wurden entweder außer Dienst gestellt oder gemäß eines 
Fahrzeugumsetzungsplans auf andere Standorte der Feuerwehr 
Köln verteilt. Im Vorfeld der Indienststellung der neuen HLF hatten 
an den betroffenen Standorten zudem Multiplikatorenschulungen 
zur praktischen Unterweisung stattgefunden. Darüber hinaus muss -
ten sich alle Einsatzkräfte im Rahmen eines E-Learnings mit dem 
neuen Fahrzeugtyp vertraut machen.
Optimaler Trinkwasserschutz
Um die sichere Trennung von Trinkwasser 
und Nichttrinkwasser im Rahmen des Trink-
wasserschutzes zu gewährleisten, hat die 
Feuerwehr Köln den Systemtrenner der 
Firma AWG Armaturen beschafft. Der Bund 
setzt ebenfalls für alle wasserführenden 
Bundesfahrzeuge des Katastrophenschut-
zes auf den Hersteller AWG, sodass fortan 
ein einheitlicher Systemtrenner für die Feu-
erwehr Köln zur Verfügung steht. 
 
Insgesamt wurden neben 250 Systemtren -
nern auch zwei Prüfkoffer mit Prüfwerk-
zeugen angeschafft. Bereits seit 2020 
waren alle Löschfahrzeuge der Feuerwehr 
Köln mit Lagerungsboxen bzw. Halte-
scheiben nachgerüstet worden, sodass 
fortan auf jedem Fahrzeug zwei System -
trenner vorgehalten werden können. Die 
Trinkwasserverordnung schreibt vor, dass 
Trinkwasser und Nichttrinkwasser bei der 
Löschwasser­ oder Brauchwasserentnah-
me nicht vermischt werden dürfen, um eine 
Gesundheits gefährdung auszuschließen.
Wasserkühlung für E ­Fahrzeuge
Auf den Löschfahrzeugen der Feuerwehr 
Köln ist im Jahr 2022 die Wasserwand 
„Scotty“ als ergänzende Ausstattung ein -
geführt worden. Die Wasserwand hat eine 
Bauhöhe von zehn Zentimetern und eine 
Durchflussmenge von 60 Litern pro Minute 
bei 4,5 bar. Aufgrund der Bauhöhe und der 
Durchflussmenge ist die Wasserwand ge -
eignet, Energiespeicher von E-Fahrzeugen 
zu kühlen.  
 
Dabei wird die Wasserwand so unter 
den E-Fahrzeugen positioniert, dass der 
Energie speicher dort gekühlt wird, wo 
eine erhöhte Temperatur festgestellt wur-
de. Die Temperaturkontrolle kann mit einer 
Wärmebildkamera erfolgen. Die Durchfluss -
menge von 60 Litern pro Minute ist für die 
Kühlung von überhitzten Energiespeichern 
aus reichend und die Menge des abflie -
ßenden Kühlwassers wird auf das notwen -
dige Maß beschränkt.

224
Meldungen
225
Umstellung auf fünfstellige Rufnummern
Zum 1. März 2022 ist die nahezu amtsweite 
Umstellung der bisher vierstelligen Ruf-
nummern auf fünfstellige Rufnummern 
erfolgt. Hintergrund für die Rufnummern -
umstellung war der stetig steigende 
Kommunikationsbedarf im Bereich der 
Tele fonie, weshalb die bisherige Zuord-
nung der Ab teilungszugehörigkeit über 
vierstellige Rufnummern nicht mehr dar-
stellbar war. Zur Sicherstellung des weiteren 
Betriebs war die Umstellung auf fünfstellige 
Rufnummern daher unumgänglich. Auch 
alle festen Rufnummernangaben (z. B. auf 
Formularen oder Stempeln) mussten bei der 
Änderung mitbedacht werden. 
Nutzung eines Dienstplanungstools
Aufgrund von Datenschutzvorgaben sowie 
des grundsätzlichen Wunsches nach mehr 
Digitalisierung von analogen Vorgängen 
ist im Mai 2022 die Nutzung des Dienst-
planungstools Employee Self Service (ESS) 
für die Mitarbeitenden im Tagesdienst 
bzw. im Mischdienst der Branddirektion 
eingerichtet worden. Durch die Einfüh-
rung des ESS wurde der elektronische 
Zugriff für die Mitarbeitenden auf die ei -
genen Stunden- und Urlaubskonten sowie 
die Monatsabrechnungen möglich, so -
dass ein Massenausdruck auf Papier für 
die benannte Personengruppe nicht mehr 
nötig ist. Funktionale Erweiterungen wie 
beispielsweise die Einreichung von Urlaubs-
anträgen oder Ähnlichem sowie die Aus-
weitung des ESS auf weitere Mitarbeitende 
sind in Planung. 
 
Bei den Notärzt*innen war die Dienstpla -
nung bereits im Jahr 2021 in ESS überführt 
worden. Die Notärzt*innen können seither 
Dienst- und Freiwünsche, Urlaubsanträge 
und Ähnliches über das Dienstplanungstool 
verwalten. Nach erstellter Monatsdienst-
planung erhalten sie über den ESS eine 
Übersicht über die zugewiesenen Dienste 
und Funktionen. 
Neuer Wachalarm mit Farbampel
Zur Vorbereitung eines neuen Wachalarms sind im Jahr 2022 
verschiedene Tätigkeiten ausgeführt worden. Auf allen Kölner 
Feuer- und Rettungswachen wurde ein Umbau der bestehenden 
HFT vorgenommen. Zusätzlich wurde an verschiedenen Stand -
orten, darunter auch die neue Hubschrauberstation am Flug -
hafen Köln / Bonn, neue Hardware aufgebaut.  
 
Die Umstellung auf einen neuen Gong ist zwischenzeitlich bereits 
erfolgt, auf einigen Wachen ist zudem eine farbige Ampelan -
lage zur optischen Alarmierung in Betrieb gegangen. Die Einführung 
eines neuen Wachalarms war grundsätzlich erforderlich geworden, 
da die bestehende Siemens-Technik nicht mehr durch den Her-
steller unterstützt wird und aufgrund der schwierigen Ersatzteil-
bestellung durch die Feuerwehr gekündigt wurde. Mit der geplanten 
Umstellung des Wachalarms sind perspektivisch weitere Alarm -
kreise abbildbar, sodass verschiedene Einsatzmittel separat alar -
miert werden können.

226
Meldungen
227
Einsatzstelle im Mini ­Format
Die Abteilung „Aus- und Fortbildung“ hat im Jahr 2022 neue 
Planspielplatten für den Einsatz in zahlreichen Ausbildungsab -
schnitten beschafft. Die Platten wurden von der Modellbau  gruppe 
der Jugend feuerwehr Bad Driburg erstellt und sind durch ihre 
Modulbau weise sowohl einzeln als auch im Verbund einsetzbar.  
 
Die Einsatzszenarien sind dabei grundsätzlich der Stadt Köln  
nachempfunden, weshalb eine Straßen- bzw. U-Bahn-Linie eben -
so wenig fehlt wie Tiefgaragen und Hochhäuser in dicht bebauten 
Wohn  gebieten. Neu im städtischen Modell sind unter anderem 
Lade parkplätze für E-Autos.

Technik

230
Technik
231
Start des digitalen  
Einsatzstellensprechfunks
 
Am 4. Oktober 2022 ist der komplette 
Einsatzstellensprechfunk der Berufsfeu-
erwehr und der Freiwilligen Feuerwehr in 
einen digitalen Probebetrieb gestartet. 
Nach der Ablösung der analogen Technik 
in den Bereichen Fahrzeugfunk sowie dem 
Rettungsdienst wurde so der letzte und 
größte Anteil der Funkgeräte dem aktu-
ellen Stand der Technik angepasst. Mit 
der Einführung wurden gleichzeitig strate-
gische Änderungen wirksam. So verfügt im 
Bereich Brandschutz nicht mehr nur jeder 
Trupp über ein Funkgerät, sondern jede 
Einsatzkraft. Zudem ist dank der digitalen 
Technik ab sofort die Nutzung zahlreicher 
Rufgruppen möglich, mit denen die Einsatz-
stellenkommunikation beispielsweise bei 
Großveranstaltungen oder anwachsenden 
Einsatzlagen sichergestellt ist. 
Der Probebetrieb hat den Zweck, mögliche 
Handlungsfelder zu identifizieren, und 
wird daher im Jahr 2023 abschließend ana­
lysiert und bewertet. Schon in den ersten 
Betriebsmonaten ergaben sich erste 
Kritikpunkte, unter anderem hinsichtlich 
der Sprachqualität, der Anwenderfreund -
lichkeit und des Tragekomforts. Beson-
ders im Bereich der Sprachqualität wurde 
hier schnell in Form eines Software updates 
reagiert. 
Im Vorfeld des Probebetriebs waren 
ca. 1.400 entsprechende Handsprechfunk -
geräte inklusive Zubehör beschafft und  
eingerichtet worden. Darüber hinaus wur-
den durch die Abteilung „Informationssys-
teme“ Schulungsunterlagen erstellt und 
Multiplikatorenschulungen durchgeführt. 
Die Weiterbildung aller Feuerwehr-Angehö-
rigen wurde nachfolgend durch die Multi-
plikatoren sowie im Bereich der Freiwilligen 
Feuerwehr durch den Fernmeldedienst 
durchgeführt.
Seit dem 4. Oktober 2022 wird der Einsatzstellensprechfunk komplett digital durchgeführt.

232
Technik
233
Digitalisierung der Ausbildung
Die Abteilung „Aus- und Fort bildung“ hat im Sommer 2022 eine 
Digitalisierungsoffensive gestartet. Die technische Ausstattung im 
Bereich der Feuerwehr- und Rettungsdienstausbildung soll damit 
auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden.
Zunächst erfolgte eine abteilungsinterne Anforderungs  analyse 
und Bedarfsermittlung in den unterschiedlichen Lehr  bereichen 
und Sachgruppen hinsichtlich der Hard- und Softwareausstattung. 
Durch die umfassende konzeptionelle Arbeit wurden unterschied -
liche Anforderungsprofile erarbeitet, deren Schnittmenge sich 
im Wesentlichen aus den folgenden Elementen zusammensetzte:
1.  Erneuerung und Flexibilisierung der Büroausstattung der  
Mitarbeitenden zur Ermöglichung von mobilem Arbeiten 
und Desksharing.
2.  Modernisierung der multimedialen Ausstattung in den Unter -
richtsräumen der beiden Standorte in 
der Scheiben­ und Boltensternstraße.
3.  Überarbeitung und Erweiterung des 
Betriebskonzeptes der Schulverwaltungs-
software und des Lernmanagement-
systems „moodle“.
4.  Verfügbarkeit einer EDV-Ausstattung 
für die Auszubildenden.
5.  Einführung umfangreicher medialer 
Simulations technik in allen Bereichen.
Auf Basis dieser Elemente wurde ein  
Stufen plan zur Umsetzung entwickelt und  
im Herbst 2022 mit der Umsetzung der  
Punkte 1–3 gestartet.
Im August wurden über die Abteilung „Infor-
mationssysteme“ knapp 60 Notebooks 
inklusive Dockingstation als Ersatz für die 
bestehende Büroausstattung beauftragt 
und fortlaufend ausgerollt. Zum 31.12.2022 
war bereits etwa die Hälfte aller Arbeits -
plätze auf die neue Technik umgestellt. 
 
Im Oktober wurde darüber hinaus erstmals 
ein Konzept für die Ausstattung, die Einrich-
tung und die Verwendung digitaler White-
boards entwickelt. Aus diesem Konzept 
entstand ein mobiles Whiteboard-System 
mit umfangreichen Möglichkeiten der draht-
gebundenen sowie drahtlosen Bildüber-
tragung und der Option, alle dienstlich gelie -
ferten, mobilen Endgeräte unkompliziert 
mit dem Whiteboard zu verbinden und zu 
nutzen.  
 
Erreicht wird die Einfachheit des Systems 
unter anderem durch die Bereitstellung 
einer universell nutzbaren Dockingstation, 
die auch eine Webcam und ein Konferenz-
mikrofon zum Zwecke der Durchführung 
von Videokonferenzen und hybriden Unter-
richten anbindet.  
 
Zudem wurde das Referenzsystem mit 
einem AppleTV ausgestattet, welches 
neben der drahtlosen Bildübertragung über 
das AirPlay-Protokoll auch die Möglichkeit 
zur Darstellung von TV-Sendern bietet, 
um, ähnlich wie in der Leitstelle, im Katas -
trophenfall oder anderen weitreichenden 
Ereignissen Nachrichtensender abspielen 
und zusätzliche Räumlichkeiten mit flexibler 
Medienausstattung schnell in Betrieb neh -
men zu können.
Weiterhin wurde das im Rahmen von  
COVID-19 etablierte Lernmanagement-
system „moodle“ der Feuerwehr Köln in 
einigen Bereichen grundlegend überarbei -
tet, um die Einsatzmöglichkeiten flexibler 
und strukturierter zu gestalten. Die Feu-
ertaufe erhielt das neue Konzept mit der 
Bereitstellung der Online-Schulung für die 
neue Atemschutztechnik der Firma Dräger.  
 
Hierzu wurden nicht nur mehr als 2.000 Be-
nutzer*innen angelegt und verwaltet, son -
dern auch die Möglichkeit geschaffen, fer-
tige Lernpakete der Gerätehersteller in ein 
Kursformat einzubetten und dem breiten 
Publikum zur Verfügung zu stellen. Ferner 
bestand eine große Herausforderung darin, 
Inhalte für die grundständigen Laufbahn- 
und Notfallsanitäter*innen-Lehrgänge zu 
vereinheitlichen, zu zentralisieren und in 
einer sinnvollen, übersichtlichen Struktur 
darzustellen, sodass der Informationsfluss 
für die Lehrgangsteilnehmenden logisch 
und nachvollziehbar wird.  
Die Zielvorstellung beinhaltet neben einer 
modernen technischen Ausstattung auch 
eine Standardisierung der lokalen und vir-
tuellen Unterrichtsräume sowie einfachste 
Bedienbarkeit zur Steigerung der Akzep -
tanz innerhalb der Lehrerschaft. Außerdem 
sollen vereinheitlichte, klar strukturierte 
und vor allem aktuelle Inhalte aus einer 
Hand für zukünftige Ausbildungsveran-
staltungen das breite Publikum von der 
Nutzung dieser neuen Technologien 
überzeugen.
Ausbilder Marcel Lötsch nutzt für seinen Unterricht 
ein neu beschafftes Whiteboard.

Veranstaltungen

236
Veranstaltungen
237
Girls' Day 2022 bei der Feuerwehr Köln
Nach Coronapausen öffneten sich am 
28. April 2022 erstmals wieder die Türen 
der Feuerwehr Köln für den Girls' Day – den 
Mädchen-Zukunftstag. Der Girls' Day ist 
ein Tag zur Berufsorientierung, der einmal 
im Jahr stattfindet. Mitmachen können 
alle Mädchen ab der fünften Klasse.  
Bei der Feuerwehr Köln konnten interes-
sierte junge Mädchen einen Einblick in die 
spannende Arbeit einer Berufsfeuerwehr-
frau bzw. Notfallsanitäterin gewinnen. Auf 
den Feuer- und Rettungswachen 3, 4 und 
7 sowie in der Feuerwehr- und Rettungs-
dienstschule lernten die Mädchen einiges 
übers Lebenretten und Brändelöschen.  
Ins Gespräch konnten die Teilnehmerinnen 
dabei auch mit mehreren ausgebildeten 
Berufsfeuerwehrfrauen gehen, die bei der 
Feuerwehr Köln aktiv ihren Dienst auf den 
Feuer- und Rettungswachen versehen bzw. 
sich gerade in der Ausbildung dazu befin -
den.
Saisoneröffnung 1. FC Köln
Saisoneröffnung des 1. FC Köln vor dem 
RheinEnergieSTADION – und die Feuerwehr 
Köln war natürlich dabei! Die Freiwillige 
Feuerwehr aus Rodenkirchen und die Ju-
gendfeuerwehren vom Umweltschutzdienst 
sowie aus Dellbrück haben nicht nur alle 
Fragen rund um ehrenamtliches Engage-
ment beantwortet, sondern auch Feuerwehr 
zum Anfassen präsentiert. Und hohen Be -
such gab es zwischendurch auch. 
21  Frauen hauptamtlich im  
feuerwehrtechnischen Dienst
97   Frauen in der Verwaltung
77  Frauen ehrenamtlich  
im Einsatzdienst
22  Frauen in weiteren Bereichen  
der Freiwilligen Feuerwehr
87  Mädchen in der  
Jugendfeuerwehr
Stand Dezember 2022

238
Veranstaltungen
239
Ehrung für  
Fluthelfer*innen 
„Ihr Engagement ist ein Zeugnis von 
Menschlichkeit. Ich danke Ihnen im Namen 
aller Kölner*innen von ganzem Herzen für 
Ihren Einsatz“, sagte Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker am 14. August vor dem 
RheinEnergieSTADION. Dort übergab sie, 
zusammen mit Innenminister Herbert Reul, 
die vom Land NRW gestifteten Medaillen 
an die Fluthelfer*innen, die während und 
infolge des Starkregens 2021 in Köln und 
darüber hinaus im Einsatz waren.
Oberbürgermeisterin Reker zeigte sich in 
ihrer Rede sichtlich ergriffen, als sie das 
Engagement der Kölner Rettungskräfte 
hervorhob: „Ihre Schilderungen, Ihre Erfah -
rungen, im Besonderen aus diesen ersten 
Tagen, sind eindrucksvoll. Das wahre Aus-
maß der Katastrophe haben Sie aus der Luft 
gesehen, unter Ihnen keine Flüsse, sondern 
Seen – wo keine hingehörten. Und mit-
tendrin Menschen auf Dächern, Bäumen, 
Mauern. Menschen, die sich an Straßen -
laternen, Schildern und allem festklam -
merten, was sie irgendwie greifen konnten“, 
so Reker. „Sie haben Leben gerettet. Auch 
unter Einsatz Ihres eigenen. Dafür kann ich, 
können wir, nicht genug „Danke“ sagen.“ 
Mehr als 500 Angehörige von Berufsfeuer-
wehr, Freiwilliger Feuerwehr, ASB, DLRG, 
THW, ASB, Malteser und Johanniter sind 
der Einladung gefolgt und haben an der Eh -
rung teilgenommen. Innenminister Herbert 
Reul bekräftigte in seiner Rede die enor  me 
Wichtigkeit eines funktionierenden Bevöl-
kerungsschutzes und zeigte sich noch mehr 
als ein Jahr nach der Flut „irre beeindruckt 
von Ihrem Engagement. 
Sie haben unser Land in diesen Tagen geret-
tet. Sie sind die wahren Held*innen in un -
serer Bundesrepublik – und in NRW.“
Im Anschluss an ihre Reden ehrten die 
Oberbürgermeisterin und der Innenminister, 
stellvertretend für alle Medaillenempfänger, 
ausgewählte Vertreter*innen der Feuer-
wehr, der Hilfsorganisationen und des THW. 
Björn Heuser rundete das Programm ab und 
spielte für die Gäste – passenderweise star -
tete er mit „Kölle singt“, einem Song über 
Hoffnung und Zuversicht.
Nach dem offiziellen Programm ließen es  
sich Oberbürgermeisterin Reker, Innenmi-
nis ter Reul, Dr. Miller sowie Dennis Rich-
mann und Daniel Richmann, die beide als 
Leiter des Stabes während des Unwetters 
agiert hatten, nicht nehmen, die restlichen 
Medaillen an die Anwesenden persönlich 
auszuteilen. 
© Lars Jäger
© Lars Jäger

240
Veranstaltungen
241
Nicht nur Amtsleiter Dr. Christian Miller 
berichtete über die Zukunftsperspektiven 
und aktuelle Entwicklungen der Kölner 
Feuerwehr, sondern auch Projektverant-
wortliche aus allen Bereichen der Direktion 
und des Einsatzdienstes. Aus erster Hand 
konnten Interessierte vor Ort und über 
Livestreams aktuelle Informationen erhalten 
und mit den zuständigen Ansprechpart -
ner*innen in den direkten Austausch gehen. 
Neben Vorträgen gab es auch interaktive 
Formate, bei denen die Feuerwehrange -
hörigen selbst Ideen einbringen und auf 
ihre Belange aufmerksam machen konn-
ten. Beispielsweise zielten die Workshops 
darauf ab, im gegenseitigen Erfahrungs- 
und Ideenaustausch in den Dialog zu gehen 
und Lösungsbeiträge zu finden.
 
So erhielten die Feuerwehrangehörigen bei -
spielsweise Einblicke in den Entstehungs-
prozess des Brandschutzbedarfsplans, 
erfuhren den aktuellen Sachstand zu einem 
breit angelegten Stellenüberprüfungsver-
fahren und wurden von der Arbeitsgruppe 
„Arbeitszeit, Ablösezeit, Dienstplanmo -
dell“ über die nächsten Schritte nach der 
erfolgreichen Umsetzung des Pilotprojekts 
„Rettungsdienst im 24-Stunden-Modell“ 
informiert. Auch Digitalisierung im Ein -
satzdienst, Telenotfallmedizin und das 
Projekt Kommunales Krisen­Warn­ und 
Informations system (KIWIS) standen auf 
der Agenda. Sowohl die Jugendfeuerwehr 
als auch die Freiwillige Feuerwehr sammel-
ten in Workshops Ideen zu ihrer künftigen 
Weiterentwicklung.
Das Bühnenprogramm wurde durch Info-
stände begleitet, an denen beispielsweise 
die Kolleg*innen der AG Arbeitszeit und 
das Projektteam des Brandschutzbedarfs -
plans zusätzlich für den persönlichen Aus -
tausch zur Verfügung standen. Auch die 
Abteilung 372 – Technik und Gebäude gab 
Auskunft zu Entwicklungen der Bauprojekte. 
Besonderes Highlight war zudem der Stand 
der Firma Dräger, an dem Einsatzkräfte 
die neueste Atemschutztechnik auspro -
bieren konnten. Anhand einer Live-Demo 
bot die Firma Sopra Steria gemeinsam mit 
der Abteilung 373 – Informationssysteme 
und einem Disponenten der Leitstelle 
einen praktischen Einblick in die neuesten 
Funktionalitäten des Einsatzleitsystems 
IGNIS-Plus. Auch hier gab es einen Blick in 
die Zukunft: Mit einer Demo von IGNIS-Plus 
Mobile konnten Einsatzkräfte erstmalig aus -
probieren, was sie künftig auf Tablets auf 
den Einsatzfahrzeugen erwartet.
 
Aufgrund des Erfolgs der Pilotveranstaltung 
soll das Feuerwehrsymposium künftig in 
einem jährlichen Turnus stattfinden.
Erstes Feuerwehr­
symposium Köln
Zwei Tage, zwei Bühnen mit über sie-
ben Stunden Programm, zwei Räume mit 
zahlreichen Infoständen – beim ersten 
Feuerwehrsymposium am 15. und 16. Au-
gust 2022 konnten sich die Kölner haupt- 
und ehrenamtlichen Feuerwehrangehöri-
gen umfassend über die aktuellen Themen 
und Projekte aus allen Bereichen der Feuer-
wehr Köln informieren. 
 
Das neue Veranstaltungsformat wurde unter 
Federführung der Stabsstelle Kommunika -
tion und Medien von einer Vielzahl an enga -
gierten Feuerwehrangehörigen ausgestaltet 
und verfolgte das Ziel, mehr Transparenz zu 
aktuellen Sachständen zu schaffen. 
© Benjamin Gutrath
© Benjamin Gutrath

242
Veranstaltungen
243
Jubilarenehrung 2022
Rund 100 ausgezeichnete Momente gab 
es am 22. Oktober 2022 zu feiern: Im 
Rhein EnergieSTADION erhielten um die 
150 Feuerwehrangehörige im Rahmen der 
jährlichen Jubilarenehrung verschiedene 
Auszeichnungen. Geehrt wurden die 25-, 
35-, 50- oder 60-jährige Zugehörigkeit zur 
Feuerwehr sowie die Teilnahme an einem 
Führungslehrgang in den vergangenen 
zwölf Monaten. 
Nach den Eröffnungsreden von Stadt-
direktorin Andrea Blome und Amtsleiter 
Dr. Christian Miller führte Gerrit Meenen, 
Geschäftsführer des Stadtfeuerwehr -
verbandes, durch das Programm. 
Die Festrede hielt der Kölner Liedermacher 
Björn Heuser. Eine Besonderheit war in 
diesem Jahr die erstmalige Verleihung des 
Feuerwehrehrenkreuzes Köln, das in Bron-
ze, Silber und Gold an aktive und ehema -
lige Feuerwehr-Angehörige aufgrund ihres 
außergewöhnlichen Engagements im Sinne 
der Feuerwehr verliehen wird. Es kann da -
bei sowohl an Feuerwehr-Angehörige aus 
dem Einsatzdienst als auch der Verwaltung 
vergeben werden. In diesem Jahr konnten 
18 von insgesamt 23 nominierten Personen 
ihre Auszeichnung bereits empfangen. In-
itiiert wurde das neue Ehrungsformat an -
lässlich des 150-jährigen Jubiläums. (Mehr 
zu den Ehrenzeichen auch auf den Seiten 
164–165.)
Gedenken am Totensonntag
„Lassen Sie uns der Verstorbenen, als ewigem 
Teil der Feuerwehr, gedenken“, sagte Dr. Chris-
tian Miller, Leiter der Kölner Feuerwehr, an-
lässlich der Totenehrung am Sonntag, den 
20. November 2022. „Lassen Sie uns kurz ver-
weilen, um uns an die gemeinsamen Momente, 
an die gemeinsamen Gespräche und an das 
gemeinsam Erlebte zu erinnern.“
Zahlreiche Angehörige der Feuerwehr Köln 
kamen auf der Domplatte zusammen, um der in den beiden 
Weltkriegen gefallenen, im Feuerwehrdienst und während des 
vergangenen Jahres verstorbenen Kolleg*innen sowie Feuer-
wehrkamerad*innen zu gedenken. Zuvor nahm ein Großteil der 
Feuerwehrfrauen und -männer an der Messe im Kölner Dom teil 
und erinnerte auch dort an die Verstorbenen.
Nach 2019 und zwei Jahren coronabedingter Pause fand die Toten-
ehrung in diesem Format zum zweiten Mal statt. Die Domplatte 
wurde um die Mittagszeit für kurze Zeit feuerwehrrot. Zusätzlich zu 
den Feuerwehrangehörigen zierten mehrere Fahrzeuge das Dom -
portal. Im Anschluss an die Gedenkfeier fand die Jahresversamm -
lung der Feuerwehr im Wallraf-Richartz-Museum statt.
© Daniel Evers
© Lars Jäger

© Lars Jäger
Kommunikation

246
Kommunikation
247
Tag des Notrufs –  
Twittergewitter 2022
Bereits zum vierten Mal gibt der Euro -
päische Tag des Notrufs am 11.2. wieder 
Anlass zum bundesweiten Twittergewitter. 
Rund 60 Berufsfeuerwehren aus Deutsch -
land und Luxemburg twittern von 8 bis 
20 Uhr das Einsatzgeschehen nahezu in 
Echtzeit und geben so spannende Einblicke 
in die tägliche Arbeit von Feuerwehr und 
Rettungsdienst.  
 
Damit folgen sie der Idee, die 1991 das 
Europäische Parlament, den Rat der Euro -
päischen Union und die EU Kommission 
zur Einführung des Europäischen Tags des 
Notrufs veranlasste: Die europaweit gültige 
Notrufnummer 112 bekannt zu machen 
und regelmäßig in Erinnerung zu rufen.
 
Auch wir lassen unsere Follower an unserer 
täglichen Arbeit teilhaben. Auf unserem 
Kanal @Feuerwehr_Koeln und unter den 
Hashtags #köln112 und #112live gewäh-
ren wir einen Blick hinter die Kulissen – so 
auch in die Räumlichkeit der Einsatzleitung, 
von der aus das rund zehnköpfige Twitter-
gewitter-Team berichtet. Unterstützung 
erhält 37/2 auch in diesem Jahr wieder von 
zahlreichen Helferinnen und Helfern aus 
der Leitstelle, der Freiwilligen Feuerwehr, 
dem Einsatzdienst, der Verwaltung und 
anderen Stabsstellen.
Neben dem Einsatzgeschehen wird auch 
einiges Wissenswertes vermittelt, beispiels -
weise über die Bearbeitung von Notrufen 
durch die Leitstelle, die beruflichen Ein -
stiegsmöglichkeiten und, anlässlich des 
150-jährigen Jubiläums, auch Highlights 
aus der Geschichte der Feuerwehr Köln.
Statistik 8–20 Uhr: 
• 332 Einsätze, davon …
 • 286 RD-Einsätze
 • 19 TH-Einsätze 
 • 12 BS-Einsätze 
 • 15 sonstige Einsätze

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Kommunikation
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Wunscherfüller 
Feuerwehr
Noch einmal die Feuerwehr hautnah sehen, 
das wollte ein 62-jähriger Hospizpatient 
aus Siegen. Am Mittwoch, den 16. März 
2022, war es so weit und der Herzens -
wunsch-Wagen des Malteser Hilfsdienstes 
aus Bad Laasphe rollte auf den Hof der 
Feuer- und Rettungswache 10 in Kalk. 
Freudig stieg der Fahrgast aus und wurde 
von einem Feuerwehrmann der Wache 10 
begrüßt. Während der Führung tönte der 
Gong und die Wache rückte zu einem Feuer 
mit Menschenrettung aus. Natürlich mit 
Blaulicht und Martinshorn – die Augen des 
Fahrgastes strahlten. Da die Fahr zeughalle 
nun allerdings verwaist war, sprang das 
Werkstattzentrum ein und zeigte dem 
62-jährigen Feuerwehrfan die neuen Lösch -
fahrzeuge und fuhr auch die Drehleiter aus, 
die zufällig gerade vor dem Werkstattzen-
trum wartete.
Nach etwa eineinhalb Stunden stieg der 
Fahrgast erschöpft, aber glücklich zurück 
in den Herzenswunsch­Wagen.
Rundum neuer  
Messeauftritt nach 
langer Corona­Pause
Nach langer Corona-Pause startet der 
Bewerberservice wieder durch: Mit frischem 
Auftritt präsentierte sich die Feuerwehr 
Köln Anfang April auf der Messe „einstieg“
Im Rahmen der Personaloffensive und 
der Professionalisierung der Nachwuchs-
werbung wurde eine modulare Eventaus-
stattung beschafft, die auf der Messe 
„einstieg“ 2022 Premiere feierte. Für eine 
intensive Strahlkraft sind die vielfältig 
nutzbaren Module LED-hinterleuchtet. Erst-
mals ist auch Bewegtbild mittels integrier-
ter TV-Screens im Einsatz. So werden die 
vielseitigen Facetten der Feuerwehr Köln 
mit Impressionen von Übungen, Einsätzen 
und Ausbildung in Kombination mit starken 
Botschaften anschaulich und kurzweilig 
dargestellt. 
DFB-Pokalfinale der Frauen
Der RTW 3.1 (plus Notärztin) waren am 
28. Mai zur Sicherheit für den Bundesprä -
sidenten vor Ort. 
Feuerwehr Köln auf dem Siegertreppchen  
beim Drachenbootrennen 2022 
Nach zwei Jahren coronabedingter Pause 
fand am Samstag, den 11. Juni 2022, wie -
der das traditionelle Drachenbootrennen 
auf der Regattabahn am Fühlinger See statt. 
Die Feuerwehr Köln ging mit drei eigenen 
Teams an den Start: Die Titelverteidiger 
unserer Feuer- und Rettungswache 6, eine 
bunt durchmischte Gruppe aus verschie-
denen Bereichen – die „Feuerdrachen“ – 
sowie unser Notfallsanitäter*innen-Lehr-
gang 3/21. Bei strahlendem Sonnenschein 
paddelten alle drei Teams zielstrebig aufs 
Siegertreppchen: Einen fantastischen drit -
ten Platz des gesamten Renntages konnte 
die Feuerwache 6 einholen. Auch das No t-
San-Team und die „Feuerdrachen“ konnten 
sich über sehr gute Erst- und Zweitplatzie-
rungen in den unterschiedlichen Rennkate -
gorien freuen.
Eine besondere Auszeichnung erhielt 
unser NotSan-Team für seine farbenfrohen 
Kostüme und seine gute Laune: Es wurde 
neben den Platzierungen im Rennen mit 
dem Teampreis belohnt.

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Kommunikation
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Pressetermin  
Schwimmen im Rhein ist lebensgefährlich! 
Wie gefährlich es ist und wie die Rettung 
eines Verunglückten abläuft, präsen -
tierte am 6. Juli 2022 die Feuerwehr Köln 
gemeinsam mit der Deutschen Lebens-Ret -
tungs-Gesellschaft (DLRG) und der Wasser-
schutzpolizei am Rodenkirchener Rheinufer. 
Die ehrenamtlichen Kräfte der DLRG 
und die Taucher der Feuerwehr Köln 
demonstrierten realitätsnah die Rettung 
eines Ertrinkenden. Notarzt Marco Strohm 
erläuterte darüber hinaus, was im Falle 
des Ertrinkens passiert und welche medi -
zinischen Maßnahmen nach einer Ret-
tung ergriffen werden. 
Taucheinsatzführer Marco Clemens erklärte, 
wie gefährlich insbesondere die Strömung 
ist: „Viele Badende fühlen sich zwischen 
den Buhnen sicher – das ist ein Irrglaube. 
Die Wellen von großen Schiffen können im 
Wasser stehende Menschen umwerfen und 
in die gefährliche Strömung treiben. Schiffe, 
die stromaufwärts fahren, saugen das Was -
ser vor ihnen an, in Ufernähe sinkt dann 
der Wasserpegel. Badende – und hier sind 
Kinder besonders gefährdet – lassen sich 
durch die kurzfristige „Ebbe“ dazu verleiten, 
weiter ins Wasser zu gehen. 
Sobald jedoch das Schiff vorbeigefahren 
ist, kommt die „Flut“ mit unerwarteter 
Kraft und reißt selbst Erwachsene in 
die Hauptströmung. Der Rhein ist zum 
Baden schlicht ungeeignet. Nutzen Sie 
Freibäder, Schwimmbäder und bewachte 
Badestrände.“ Zu den Folgen von Rhein-
unfällen gehören oftmals Knochen -
brüche, Unterkühlung, Herz­Kreislauf­Stö-
rungen und im schlimmsten Fall Ertrinken. 
Im Jahr 2020 gab es 52 Alarmierungen 
zu einer Person im Rhein (P­Rhein), acht 
Personen konnten gerettet / gesichert, zwei 
nur noch tot geborgen werden. Zu einer 
Person im Wasser (P-Wasser) wurde die 
Feuerwehr sechsmal alarmiert, zwei konn -
ten gerettet werden, eine Person verstarb. 
2021 gab es 55 Alarmierungen zu P-Rhein, 
14 Personen konnten gerettet / gesichert, 
zwei nur noch tot geborgen werden. Zu 
P-Wasser wurde die Feuerwehr Köln elfmal 
alarmiert, vier Personen konnten gerettet 
werden, davon wurden zwei Kinder unter 
Reanimationsmaßnahmen ins Krankenhaus 
transportiert. Zwei Menschen konnten 
nur noch tot geborgen werden. 
© Lars Jäger
© Laura Fassbender

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Kommunikation
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Feuerwehr  
erfüllt erneut  
letzte Wünsche
Am 20. August 2022 war die Feuer- und Ret-
tungswache 1 in besonderer Mission unter-
wegs: Der Wünschewagen Sachsen-Anhalt 
war in Köln, um den Wunsch eines Fahr-
gastes zu erfüllen. „Noch einmal nach Köln“, 
lautete dieser. 
Als die Anfrage bei der Feuerwehr Köln 
einging, hat sie natürlich gern sofort unter-
stützt. Zu einem Kölnbesuch gehört selbst -
verständlich und unbedingt der Dom. Der 
Fahrgast erhielt eine nicht alltägliche Füh-
rung durch den Dom – aus Feuerwehrsicht. 
Ein Kollege der Feuerwache 1 übernahm die 
Führung durch das Hohe Dach und beant-
wortete jede Menge Fragen rings um Kölns 
bekanntestes Bauwerk. Nach etwa 30 Minu-
ten ging es aus rund 45 Metern wieder nach 
unten und ins Hotel, bevor es abends noch 
ins Brauhaus ging. Ein echt Kölscher Tag. 
Der Wünschewagen stand bis zur Abfahrt 
am Sonntag sicher auf der Feuer- und Ret-
tungswache 1.
Feuerwehrcampus 
Scheibenstraße  
wird evakuiert
Bombenräumung am 20. Oktober mal direkt 
vor der eigenen Haustür: Von der Evakuierung 
in Weidenpesch war auch die Feuerwehr 
betroffen, u. a. die Wache und Leitstelle. Bis 
14 Uhr haben Schule und Direktion den Stand -
ort Scheibenstraße geräumt, die Notleitstelle wurde hochgefahren 
und alle Vorbereitungen für einen reibungslosen Ablauf wurden 
getroffen. 
Wache und Leitstelle verließen das Gelände kurz vor der Ent -
schärfung und verlegten zu einem Bereitstellungsraum. Der Notruf 
blieb währenddessen durchgängig erreichbar, der Wechsel von 
der regulären auf die Ausweichleitstelle passierte für die Endnutzer 
unmerklich. Auch die Einsatzbereitschaft der Feuerwache 5 blieb 
durchgängig erhalten. 
Die geräumte Leitstelle nach der Evakuierung

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Kommunikation
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Innovationspreis für  
den „Kölner Notfallcontainer“
Im Rahmen der europäischen Leitmesse 
„denkmal“ ist die Idee und Umsetzung 
des „Kölner Notfallcontainers“ mit einer 
Goldmedaille für Innovation und heraus-
ragende Leistungen in der Denkmalpflege 
und dem Kulturgutschutz ausgezeichnet 
worden. 
 
Stellvertretend für den „Notfallverbund 
Kölner Archive und Bibliotheken“ nahmen 
Nadine Thiel und Lisa Handke vom Histo -
rischen Archiv der Stadt Köln sowie Thomas 
Linzbach und Frank Peters aus der Einsatz-
planung der Feuerwehr Köln den Preis Ende 
November in Leipzig entgegen.
In vielen Fachgesprächen, unter anderem 
mit dem Ministerpräsidenten des Frei-
staates Sachsen, Michael Kretschmer, und 
einer Delegation des polnischen Kultur-
ministeriums, wurde die Kölner Innovation 
als derzeitiger internationaler Maßstab 
gelobt und die bundesweite Beschaffung 
weiterer Notfallcontainer nach Kölner Vor-
bild durch die leitenden Vertreter des Kultur-
bereichs der Bundesrepublik bestätigt. 
Durch die erfolgreichen gemeinsamen 
Einsätze der Feuerwehr Köln und des 
Notfallverbundes der Stadt Köln bei den 
Flutereignissen 2021 in Stolberg und 
Ahrweiler sind die Beteiligten zum Thema 
Kulturgutschutz und Gefahrenabwehr in zwi-
schen die wichtigsten Ansprechpartner 
auf Bundesebene. 
 
Am Messestand des Verbandes der Restau-
ratoren (VDR) wurde der Notfallcontainer, 
der als Abrollbehälter durch die Feuerwehr 
Köln zum entsprechenden Einsatzort trans -
portiert werden kann, ausgestellt und dem 
internationalen Fachpublikum zugänglich 
gemacht. Die Vorstellung wurde durch 
Fachvorträge, Live-Vorstellungen und eine 
Podiumsdiskussion begleitet. 
Nikolausüberraschung 
am Kinderkrankenhaus
Unsere Herzaktion des Jahres gab es am 5. Dezember 2022, am 
Nikolausabend an der Uniklinik Köln. Dort haben sich die Höhen­
retter*innen vor der Kinderstation und der Kinderonkologie als 
Nikoläuse abgeseilt und kleine Präsente überreicht. Unterstützt 
wurden die frei schwebenden Nikoläuse von Mädchen und Jungen 
der Jugendfeuerwehr Rodenkirchen.
Anschließend haben die Nikoläuse noch Kinder auf Station aufge -
sucht und auch dort Präsente an die kleinen Patient*innen sowie 
deren Eltern, Geschwister und Pflegekräfte verteilt. Die Aktion 
fand 2022 zum zweiten Mal statt und ist uns eine Herzensange -
legenheit, denn wenn wir dazu beitragen können, dass die kleinen 
Patient*innen und ihre Angehörigen den Krankenhausalltag, die 
Diag nosen und Therapien wenigstens für eine kurze Zeit vergessen 
können, ist das wunderbar. Und die zahlreichen leuchtenden Kinder -
augen waren eine wahre Freude. 
© Daniel Evers
Nikolausüberraschung 2022:  
youtu.be/KCxtaoI70MQ

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Kommunikation
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Bundesweiter Warntag
Am 8. Dezember wurde es ab 11 Uhr laut: Am 
bundesweiten Warntag wurden in Köln alle 
Sirenen getestet. Und neben den Warn Apps 
NINA und KATWARN wurde auch erstmals 
Cell Broadcast getestet. 
Cell Broadcast ist ein Mobilfunkdienst, mit dem Warnnachrichten 
direkt auf das Handy oder Smartphone geschickt werden können. 
Nach dem erfolgreichen Test im Dezember wurde das Warn-
mittel, das künftig MoWaS (Modulares Warnsystem) ergänzen 
wird, schließlich am 23. Februar 2023 eingeführt
Hier die Cell-Broadcast-Testwarnung während des  
landesweiten Warntages am 9. März 2023.

Strategie

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Strategie
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Stabsstelle 37 /3 –  
Strategie und Controlling
Die Stabsstelle 37/3 wurde im Jahr 2020 
eingerichtet. Sie besteht aus einer Stabs -
stellenleitung sowie drei Mitarbeiter*innen 
mit unterschiedlichen Themenschwerpunk-
ten. Kernaufgabe ist die Beratung der Amts -
leitung zu definierten Themenbereichen. 
Intern teilt sich die Stabsstelle dabei in 
die Bereiche Strategie, Controlling, opera -
tiver Dienst, Projekt- und Prozessmanage-
ment sowie Fähigkeitsentwicklung auf.  
Im Bereich Strategie werden mittel- und 
langfristige Entwicklungen der Stadt Köln 
und deren Auswirkungen auf die Gefah-
renabwehr beurteilt und daraus Handlungs -
empfehlungen erstellt. 2022 befasste sich 
die Stabsstelle schwerpunktmäßig mit einer 
geodatenbasierten Standortoptimierung. 
Darüber hinaus erfolgt die zentrale Koordi-
nation der Fortschreibung des Brandschutz -
bedarfsplans. 
Der Bereich Projekt- und Prozessmanage-
ment befasst sich primär mit der Etablie -
rung und Durchführung von Maßnahmen 
des Inhouse-Consultings innerhalb des 
Amtes 37. 
Derzeit befasst sich der Bereich operativer 
Dienst mit der Erarbeitung eines Kennzah-
lensystems für das Monitoring von Schlüs-
selindikatoren zur Darstellung zeitlicher 
Entwicklungen und Trends mit den Schwer-
punkten Einsatzdienst und Verwaltung.  
Im Bereich Fähigkeitsentwicklung erfolgt 
die Planung und Koordination der opera-
tiven Fähigkeiten insbesondere technischer, 
taktischer und personeller Natur. 
Diese Tätigkeit erfolgt in enger abteilungs-
übergreifender Kooperation mit den Ab tei-
lungen 371 und 372 sowie der Stabsstelle 
37/1 und einer Vertretung der Bereichs-
sprecher der Freiwilligen Feuerwehr. 
Im Jahr 2022 dominierten folgende Hand-
lungsfelder die Arbeit der Stabsstelle:
 Aufbau eines strategischen Zielsystems 
für die Feuerwehr Köln
Auf dem Weg zur Gefahrenabwehr aus einer 
Hand wurde 2021 mit dem Projekt „Stra -
tegisches Zielsystem“ der Grundstein für 
eine neue Arbeitsweise der Feuerwehr Köln 
gelegt. Das Zielsystem gibt eine Aussage 
darüber, wo wir stehen und wohin wir wollen. 
Es schafft Transparenz über die Grenzen 
der eigenen Zuständigkeiten hinaus, bietet 
eine Gesprächsgrundlage für eine inter-
disziplinäre Zusammenarbeit und verbessert 
den fachlichen Austausch. Es ermöglicht 
strukturiertes Führen über Ziele und damit 
ein vorausschauendes Handeln.  
Die Ziele sichern dabei die gemeinsame 
Ausrichtung im Amt zur Weiterentwicklung 
der Feuerwehr Köln. Durch die aus den 
Zielen abgeleiteten Maßnahmen tragen 
alle Bereiche gleichermaßen zum Erfolg 
der Feuerwehr Köln bei. Im Rahmen dieses 
breiten Beteiligungsprozesses wurden in 
mehreren Workshops unter anderem die 
Ziele und Maßnahmen in den jeweiligen 
Organisationsbereichen herausgearbeitet, 
aufgenommen und konkretisiert. Auf Basis 
dieser Vorarbeit wurden Vorschläge für die 
Amtsziele generiert und für die Jahre 2022 
bis 2026 gemeinsam verabschiedet. 
Nachfolgende Amtsziele wurden definiert:
• Aufbau Wissensmanagement
• Bedarfsgerechte Beschaffung 
Gefahrenabwehr
• Beschaffungsoffensive
• Digitalisierungsoffensive
• Entwicklung Führungs- und 
Organisationskultur
• Personaloffensive
• Personalentwicklung
• Qualitätsmanagement & Controlling
• Strategische Standortplanung
• Verbesserung interner Services & Prozesse 
(Geschäftsprozessoptimierung)
•  Weiterentwicklung operative Gefahrenab-
wehr und Unterstützungsprozesse
 
Seit 2022 befindet sich das Zielsystem 
der Feuerwehr Köln in der praktischen 
Anwendung. 
 Anpassung der Berechnung des  
Ist­Personalfaktors auf KGSt ­Standard
Der Personalfaktor gibt an, wie viele Voll-
zeitäquivalente erforderlich sind, um eine 
Funktion im Einsatzdienst über 24 Stunden 
an 365 Tagen vorzuhalten. Er ist somit ein 
wichtiges Steuerungsinstrument zur Ermitt-
lung des Personalbedarfs und ebenfalls 
Bestandteil des Brandschutzbedarfsplans. 
Seitens der KGSt stehen im Vergleichsring 
„Berufsfeuerwehr GK 1-2“ für den Personal-
faktor Berechnungsformeln zur Ermittlung 
des Ist-Personalfaktors zur Verfügung. 
Die Anwendung dieser Berechnungsformeln 
unterstützt die Vergleichbarkeit der ver-
schiedenen kommunalen Feuerwehren und 
dient einer standardisierten Erhebung. 
Durch die Nutzung der Möglichkeiten des 
Vergleichsrings können die Aufwände 
für die Ermittlung des Personalfaktors 
in der Feuerwehr Köln deutlich reduziert 
und gleichzeitig die Auswertung er wei-
tert werden. Neben der Berechnung 
des Gesamt-Ist-Personalfaktors können 
nun auch weitere Entwicklungen und Trends 
ermittelt werden. 
Diese nun standardisierte Berechnungs -
weise wurde erstmals im Brandschutzbe -
darfsplan der Stadt Köln 2022–2027 ange-
wendet und wird jährlich neu bewertet.
 Brandschutzbedarfsplan der  
Stadt Köln 2022–2027
Zum Jahresbeginn 2016 trat das Gesetz 
über den Brandschutz, die Hilfeleistung und 
den Katastrophenschutz (BHKG) in Kraft. 
Gemäß § 3 Abs. 1 BHKG hat die Kommune 
für den Brandschutz und die Hilfeleistung 
eine den örtlichen Verhältnissen ent-
sprechend leistungsfähige Feuerwehr als 
gemeindliche Einrichtung zu unterhalten. 
Nach § 3 Abs. 3 BHKG sind die Gemeinden 
dazu verpflichtet, unter Beteiligung der Feu-
erwehr Brandschutzbedarfspläne (BSBP) 
und Pläne für den Einsatz der öffentlichen 
Feuerwehr aufzustellen, umzusetzen und 
spätestens alle fünf Jahre fortzuschreiben. 
Die Sicherstellung des kommunalen Brand -
schutzes ist eine Pflichtaufgabe zur Erfül-
lung nach Weisung. 
 
Der letzte BSBP der Stadt Köln stammte 
aus dem Jahr 2014 und wurde 2016 durch 
den Rat der Stadt Köln verabschiedet. Auf-
grund der gesetzlichen Frist zur Fortschrei -
bung innerhalb von fünf Jahren (§ 3 Abs. 3 
BHKG) war der Brandschutzbedarfsplan für 
2021 vorgesehen.

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Strategie
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Aufgrund technischer Neuerungen im 
Bereich der Einsatzleittechnik (Einführung 
der neuen Einsatzleitsoftware IGNIS-Plus) 
und den daraus resultierenden Änderungen 
auf den Stand der Technik wurde die auf-
sichtführende Bezirksregierung Köln um 
eine Fristverlängerung gebeten. Die Frist 
zur Fortschreibung des BSBP wurde ein­
malig um ein Jahr von 2021 in das Jahr 
2022 verlegt.
Der „Brandschutzbedarfsplan 2022“ der 
Stadt Köln umfasst im Wesentlichen nach-
folgende planungsrelevante Bereiche:
•  Darstellung und Beurteilung des  
kommunalen Gefahrenpotenzials
• Ist-Analyse der Strukturen der  
Feuerwehr Köln
•  Einsatzdatenanalyse der Jahre 2016  
bis 2021
•  Überprüfung der im BSBP 2016 (Fort-
schreibung aus dem Jahr 1996) beschlos -
senen Schutzziele auf ihre Wirksamkeit
•  Fortschreibung der im BSBP 2016 
beschlossenen Maßnahmen
•  Darstellung der Soll-Strukturen für die Feu-
erwehr Köln
•  Grundlegende strategische Festlegungen 
und Ausrichtung der Feuerwehr Köln an der 
Stadtentwicklung
•  Standortanalyse der Ist-Standorte der 
Feuerwehr Köln und Ermittlung einer 
Soll-Struktur auf Basis von Isochronen der 
Anfahrtszeit unter Berücksichtigung des 
realen Einsatzgeschehens 
Weiterhin werden langfristige strategische 
Ausrichtungen unter Berücksichtigung 
der städtischen Entwicklungsziele fest­
gelegt, die auch in den zukünftigen BSBP 
fortgeschrieben werden. 
Dies ist insbesondere bei der strategischen 
Standortplanung der Fall. Die im BSBP 
beschriebenen Maßnahmen betreffen größ -
tenteils den operativen Einsatzdienst. Wei-
terhin werden ebenfalls die Auswirkungen 
auf die rückwärtigen Unterstützungspro -
zesse und Strukturen betrachtet. Die Auf-
gaben für öffentliche Feuerwehren in Nord -
rhein-Westfalen basieren auf verschiedenen 
Gesetzen, Vorschriften und Empfehlungen.
Die Erstellung des BSBP erfolgte durch eine 
interne Projektgruppe des Amtes 37 mit 
Mitgliedern aus verschiedenen Abteilungen 
und Stabsstellen.  
Nachdem bereits alle Fachausschüsse 
zugestimmt hatten, hat auch der Rat der 
Stadt Köln am 8. Dezember 2022 den neuen 
Brandschutzbedarfsplan beschlossen. 
Der Plan zur strategischen Ausrichtung der 
Feuerwehr Köln umfasst im Wesentlichen 
die Planungsjahre 2022 bis 2027, viele 
der enthaltenen Maßnahmen gehen jedoch 
über diesen Planungshorizont hinaus. 
Der neue Brandschutzbedarfsplan umfasst 
dabei vier große Handlungsfelder:
a)  Aufgrund einer durchgeführten Analyse 
und Gefährdungsbeurteilung wurden die 
bisherigen Schutzziele fortgeschrieben 
und weiterentwickelt sowie die beste-
henden Gefahrenabwehrplanungen als 
Schutzziele (z. B. Wasserrettung, CBRN) 
festgeschrieben.
b)  Die Wachstandorte wurden sowohl in 
ihrem baulichen Zustand als auch im Hin -
blick auf die Erreichbarkeit und Schutz-
zielerreichung bewertet. 
 
Die größten Handlungsfelder betreffen 
dabei den Kölner Südosten, wo in den 
Stadtbezirken Porz und Kalk die aktuellen 
Standorte der Feuer- und Rettungs-
wachen 7 und 8 verlegt werden sollen und 
eine weitere Wache entstehen soll. Ein 
neuer Wachstandort ist auch im Kölner 
Norden in Planung, zudem soll der Stand -
ort der Feuer- und Rettungswache 14 im 
Kölner Westen verlegt werden.
c)  Für die Bewältigung von komplexen 
Lagen, welche mit einer immer höheren 
Wahrscheinlichkeit eintreten (z. B. Vege-
tationsbrände, Hitzeperioden, Starkre -
genereignisse) wird der Fuhrpark um 
Fahrzeuge mit speziellen Fähigkeiten 
(z. B. Wasserdurchfahrtsfähigkeit) 
erweitert. Ebenso muss die Durchhalte -
fähigkeit in der CBRN-Gefahrenabwehr 
ausge baut werden.
d)  Im Hinblick auf die personelle Situation 
wurden ebenfalls Schwerpunkte gesetzt. 
So wird etwa der Personalfaktor ange -
hoben und Personal für den Zivil- und 
Katastrophenschutz zugesetzt. Bis 
2027 besteht zusammengerechnet ein 
wachsen der Mehrstellenbedarf von 
circa 139.
Insgesamt umfasst der Katalog des neuen 
Brandschutzbedarfsplans 59 Einzelmaß -
nahmen, welche nun in den kommenden 
Jahren umgesetzt werden.
 Aufbau der Arbeitsgruppe  
Fähigkeitsmanagement zur Etablierung 
einer zentralen Anlaufstelle
Ende des Jahres wurde ein Kernteam unter 
der Leitung der Stabsstelle 37/3 eingerich-
tet mit Vertretungen aus der Stabstelle 37/1 
(Grundsatzangelegenheiten Freiwillige Feu-
erwehr), des Sachgebietes 371/11 (Einsatz-
planung) sowie Vertretern des Sprecher-
gremiums der Freiwilligen Feuerwehr. 
Im ersten Schritt wurde die gemeinsame 
Arbeitsweise mit themenbezogenen Teilar-
beitsgruppen festgelegt, deren Personen -
kreis anlassbezogen erweitert werden kann 
(z. B. LG Führungen von Einheiten mit Son-
deraufgaben). Die Zusammenarbeit erfolgt 
hier auf Basis agiler Prinzipien der Projekt-
planung, sodass zeitnah erste Ergebnisse 
vorliegen werden. 
 
Die Fähigkeiten werden bei diesem Vorge-
hen sukzessive betrachtet und anschlie -
ßend jeweils in eine Umsetzungs-/Eva-
luationsphase überführt. Hier wird dann, in 
unterschiedlichen Formaten (z. B. Work-
shops oder Befragungen), auf das Wissen 
und die Erfahrungen der ausführenden 
Lösch gruppen sowie weiterer Expert*innen 
zurückgegriffen. Diese Ergebnisse fließen 
dann wiederum ein und verbessern diese 
Fähigkeit/Kompetenz. Hierdurch wird 
sichergestellt, dass wir uns als Feuerwehr 
Köln kontinuierlich verbessern. Ziel ist die 
Einsatzverwendung der Freiwilligen Feuer-
wehr unter den Gesichtspunkten der Effek-
tivität und Effizienz so zu optimieren, dass 
eine Stärkung der Feuerwehr Köln durch 
konsequente Berücksichtigung und Förde-
rung der Ehrenamt lichkeit erreicht wird.

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Strategie
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Neue Fahrzeuge für  
Feuerwehr und Rettungsdienst
  
Der Stadtrat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung vom 17. März 2022 
die Verwaltung mit der Beschaffung neuer Fahrzeuge für die Feu-
erwehr im Wert von insgesamt rund acht Millionen Euro beauftragt. 
Dazu gehören unter anderem die beiden Kranwagen aus den Jah -
ren 1992 und 1999. Die schwersten Einsatzmittel der Feuerwehr 
Köln sind inzwischen in die Jahre gekommen und nur noch schwer 
zu warten, da beispielsweise Ersatzteile nur noch eingeschränkt zu 
bekommen sind. Außerdem werden neun Drehleitern gekauft sowie 
ein Logistik-LKW nachbeschafft.
Auch für den Rettungsdienst sind neue Fahrzeuge geplant: Neu 
beschafft werden acht baugleiche Notfall-Krankentransport -
fahrzeuge (Notfall-KTW). Hinzu kommen 17 einheitliche NEF, zwei 
davon werden als „Pilot-Fahrzeuge“ dabei elektrisch angetrieben.
Inkrafttreten der neuen 
Rettungs dienstsatzung und 
neuen Luft rettungssatzung
  
 Nachdem die neue Rettungsdienstsat-
zung und neue Luftrettungssatzung am 
21. Dezember 2022 öffentlich bekannt 
gemacht worden ist, sind die angepassten 
Tarife zum 22. Dezember 2022 in Kraft 
getreten. Der Rat der Stadt Köln hatte in 
seiner Sitzung am 8. Dezember 2022 die 
neue Rettungsdienstsatzung und die neue 
Luftrettungssatzung beschlossen. Bereits 
im Vorfeld der Beschlussfassung konnten 
die vorgeschriebenen Beteiligungsverfahren 
mit den Verbänden der Krankenkassen und 
im Falle der Luftrettungssatzung mit den 
beiden Trägergemeinschaften für die beiden 
Hubschrauber erfolgreich und einvernehm-
lich abgeschlossen werden. 
 
Auf der Grundlage der Satzungen erheben 
die Sachgruppe 370/21 – Gebührenab-
rechnung Feuerschutz, Hilfeleistung und 
Rettungsdienst für den bodengebundenen 
Rettungsdienst – und die ADAC Luftret-
tung gGmbH als Verwaltungshelfer für 
die Luftrettung die entsprechenden Gebüh -
ren für die Einsätze. Die Gebührenerträge 
(rund 96,2 Millionen Euro im Haushalts-
plan 2023) bilden mehr als 95 Prozent der 
Gesamterträge der Feuerwehr Köln ab und 
leisten somit einen wichtigen Beitrag für die 
Finanzierung.
© Jan Ohmen

© Franziska Saur
Feuer­ und 
Rettungswachen

268
Feuer- und Rettungswachen
269
Feuer­ und Rettungswache 5
Familienfest
Nach langer Coronapause konnten im 
Jahr 2022 erstmals wieder Angehörige von 
Mitarbeiter*innen die Wache besuchen. 
Daher wurde die Eröffnung der Feuer- und 
Rettungswache 5 dazu genutzt, am 17. Sep-
tember einen Familientag zu veranstalten. 
Eingeladen waren alle Mitarbeiter*innen der 
Feuerwache (beider Wachabteilungen), des 
DRK, Ehemalige (Pensionäre) und Gäste der 
Verwaltung und Branddirektion, die unmit-
telbar am Neubauprojekt beteiligt waren.  
 
Mit rund 200 Gästen konnte so der 
Betriebsstart der Wache mit einem schönen 
Fest, wenn auch leider bei Regen, mit Kin -
derprogramm, Führungen, Kaffee/Kuchen/
Grill und einer kleinen Schlüsselübergabe 
gefeiert werden.
Übung am St. Vinzenz
Ein zur Landung angekündigter Intensiv- 
Transporthubschrauber landet auf dem 
Heliport des St. Vinzenz. Plötzlich stürzt 
der Hubschrauber aus etwa zehn Metern 
ab und gerät in Brand. Dieses Übungs­
sze nario galt es für Feuerwehr und Kran -
kenhaus am 13. Dezember gemeinsam 
zu bewältigen. Die Feuer- und Rettungs-
wache 5, mit dem PTLF der Feuer- und 
Rettungswache 6, übernahmen in luftiger 
Höhe die Brandbekämpfung und Men -
schenrettung. Vier Personen, drei leicht 
und eine schwer verletzt wurden erfolgreich 
in Sicherheit gebracht und auch der Brand 
war dank Drehleiter schnell gelöscht. 
 
Im Anschluss an die Übung gab es noch 
eine Einweisung in die Besonderheiten 
des Hubschraubers durch den Piloten der 
ADAC-Luftrettung.
Feuer­ und Rettungswache 6 
Verabschiedung zweier 
Wachabteilungsführer
Das Jahr 2022 stand ganz im Zeichen eines 
Führungswechsels in beiden Wachabtei-
lungen der Feuerwache 6: Am 29. Januar 
2022 wurde Brandamtmann Rolf Buchmül-
ler zu seiner letzten Dienstschicht auf der 
Wache begrüßt. Dazu wurde er morgens 
zu Hause von einer Delegation der FW 6 
geweckt und abgeholt. Auf dem Weg zur 
Wache wurden nochmals die wichtigsten 
Stationen seiner 42-jährigen Zeit bei der 
Berufsfeuerwehr Köln angefahren.  
 
So ging die Reise über die FW 7, wo Rolf 
Buchmüller bereits in seiner Jugend in der 
Löschgruppe Urbach tätig war, über den 
Dom und die Feuerwache 5 nach Chorweiler 
zur FW 6. Am Dom überraschten ihn die 
Kollegen*innen der FW 1 samt der Taucher-
gruppe mit einem Spalier und in luftiger  
Höhe überreichte ihm der Dombaumeister  
ein persönliches Abschiedsgeschenk, da 
er während seiner 26-jährigen Zeit auf der 
FW 1 Leiter der Tauchergruppe war und sich 
zudem sehr für den Brand- und Kulturschutz 
im Dom engagiert hatte. 
Abends wurde er auf der FW 6 im Fackel-
schein von den Mitarbeiter*innen und 
langjährigen Weggefährt*innen gebührend 
verabschiedet.  
 
Am Samstag, den 29. Oktober 2022, wurde 
Brandamtmann Roland Jung-Bölter zu 
seiner letzten Dienstschicht auf der FW 6 
empfangen. Wie es traditionell auf der FW 6 
üblich ist, wurde auch er morgens zu Hause 
von einer Abordnung der Wache abgeholt.  
Da Roland Jung-Bölter ein begeisterter 
Radfahrer war, wurde er mit einer Ape der 
Löschgruppe Fühlingen abgeholt und er 
fuhr leicht motorisiert seinem Arbeitsplatz 
entgegen. Auf der FW 6 wurde er von 
den Kolleg*innen der FW 6, langjährigen 
Weggefährt*innen sowie Kamerad*innen 
der FF begrüßt und bei einem geselligen 
Frühstück verabschiedet. Roland Jung-
Bölter war insgesamt mehr als 36 Jahre bei 
der Berufsfeuerwehr Köln tätig und auch 
er hat seine Feuerwehrlaufbahn in der Frei-
willigen Feuer wehr Köln begonnen.
© Franziska Saur © André Steinhauer

270
Feuer- und Rettungswachen
271
Drachenbootrennen
Am 11. Juni 2022 fand nach einer pande -
miebedingten Zwangspause wieder das 
Drachenbootrennen-Festival am Fühlinger 
See statt. Mit dabei waren die Kolleg*innen 
der FW 6. Das Team, bestehend aus Kol-
leg*innen beider Wachabteilungen und dem 
ASB, fand sich bereits ab 8 Uhr morgens 
am See ein. Nachdem bei der letzten und 
für die FW 6 ersten Teilnahme im Jahr 2019 
direkt der Pokal in dem Wettbewerb Stadt-
Köln-Cup gewonnen werden konnte, waren 
die Erwartungen entsprechend hoch.  
Um 9.16 Uhr hieß es dann zum ersten Mal: 
„Ran an die Paddel!“ Obwohl es für mehrere 
Kolleg*innen das erste Mal in einem solchen 
Drachenboot war, konnte die FW 6 das 
erste Rennen für sich gewinnen. Auch bei 
den folgenden Rennen schoss das Boot der 
FW 6 nur so über das Wasser. Insgesamt 
paddeln bei jedem Rennen zwischen 14 
und 18 Personen gleichzeitig in einem Boot. 
Eine besondere Funktion kommt dabei 
dem zusätzlichen Trommler zugute. Dieser 
gibt den Takt für alle vor und muss gleich-
zeitig die Motivation hochhalten. Für einen 
guten Start ist er unerlässlich.  
Am Ende des Tages konnten die Kol-
leg*innen der FW 6 trotz starker Konkurrenz 
den Pokal der Stadt Köln erneut mit nach 
Hause nehmen. Spontane Unterstützung 
erhielt das Team durch den stellvertre-
tenden Amtsleiter, Dr. Volker Ruster, der als 
Trommler und Steuermann die Paddler moti-
vierte und im Takt hielt. 
Übernahme Abrollbehälter Atemschutz 
Am 6. Juli 2022 wurde der Abrollbehälter 
Atemschutz (ABA) zusammen mit einem 
Wechselladerfahrzeug fest zur FW 6 verlegt. 
Die Verlegung stand im Zusammenhang 
mit der Festbesetzung des Gerätewagens 
Atemschutz (GW-A) durch Mitarbeitende 
des Werkstattzentrums. Der Container 
dient als Ausfallreserve des Gerätewagens 
Atemschutz sowie zur Gerätebereitstellung 
an größeren Einsatzstellen. Besetzt wird 
das Fahrzeug in Springerfunktion durch die 
Besatzung der Drehleiter.
Spatenstich RW Worringen
Am 30. September 2022 fand der Spaten-
stich zur neuen Rettungswache in Wor-
ringen statt. Die Fertigstellung des neuen 
Wachgebäudes für zwei Einsatzfahrzeuge 
soll planmäßig im ersten Quartal 2024 
erfolgen. Bis dahin ist der RTW 16.1 in einer 
provisorischen Rettungswache in Wor-
ringen untergebracht. (Mehr zum neuen 
Wache auf den Seiten 206–207.) 
Feuer­ und  
Rettungswache 7
Am 22. Oktober wurde die Besatzung der 
Feuer- und Rettungswache 7 gemeinsam 
mit der Löschgruppe Urbach zum Stichwort 
„Feuer1“ im Gewerbegebiet Gremberghoven 
alarmiert. Vor Ort dann Entwarnung: Es 
handelte sich um eine gemeinsame Einsatz -
übung auf dem Gelände vom Toom-Bau-
markt. Am Einsatzort eingetroffen, fanden 
die Einsatzkräfte eine verrauchte Lagerhalle 
mit angrenzendem Bürokomplex vor. 
Es wurde eine vermisste Person gemeldet, 
die sich noch in der Lagerhalle befinden 
sollte. Nachdem der erste Angriffstrupp die 
vermisste Person gefunden hatte, wurde 
diese zur weiteren Behandlung an den Ret-
tungsdienst übergeben. Parallel kontrollierte 
ein zweiter Trupp das Gebäude auf weitere 
Personen. Aus dem ersten Obergeschoss 
mussten 25 Personen über die Drehleiter 
und durch einen Trupp mit Fluchthauben 
über den Treppenraum gerettet werden. Die 
Geretteten wurden von den vor Ort befind -
lichen Einsatzkräften betreut. Mit der Übung 
trainierten sowohl die Einsatzkräfte als auch 
die Mitarbeiter*innen von REWE die rei-
bungslose Evakuierung unter realistischen 
Bedingungen. 
Feuer­ und  
Rettungswache 14
Übungstage Strahlenschutz
Im Dezember 2022 bot sich den Kol-
leg*innen der Feuer- und Rettungswache 14 
eine besondere Übungsmöglichkeit für die 
Fachaufgabe Strahlenschutz, die in Zusam -
menarbeit mit der Forschungszentrum 
Jülich GmbH realisiert werden konnte.
Bereits in der ersten Jahreshälfte wurde 
mit intensiven Überlegungen und Planungen 
begonnen, die etablierten und im Rahmen 
der Wachaus- und Fortbildung trainierten 
Handlungsweisen, Abläufe und (Mess-)
Strategien für den Einsatz mit ionisierenden 
Strahlen unter anderen als den gewohnten 
Bedingungen zu beüben. Als Partner für die -
ses Vorhaben konnte die Forschungszen-
trum Jülich GmbH gewonnen werden, die 
an zwei Tagen im Dezember 2022 Übungs-
szenarien für die Kölner Einsatzkräfte auf 
dem Werkgelände in Jülich vorbereitete. 
Die Einsatzübungen wurden aus naturwis-
senschaftlicher und feuerwehrtaktischer 
Sicht durch Expert*innen begleitet. Beide 
Veranstaltungstage wurden mit je zehn Kol-
leg*innen beider Wachabteilungen der Feu-
erwache 14 belegt, die jeweils ganztägige 
Messpraktika mit Übungsstrahlern und Ein -
satzübungen zu verschiedenen Szenarien 
durchführen konnten. 
Besonders aufschlussreich für die Teilneh-
menden war es, das Verhalten der Strahlen -
schutzmessgeräte im Realeinsatz zu erleben 
und Messtaktiken wie beispielsweise die 
Kreuzpeilung zur Strahlersuche unter Ein-
satzbedingungen testen zu können. Abge -
rundet wurden die durchgeführten Einsatz-
übungen durch konstruktives Feedback der 
begleitenden Naturwissenschaftler*innen 
und Vertreter*innen der Werkfeuerwehr des 
Forschungszentrums.
© Foschungszentrum Jülich

Aus den Stabs  stellen 
und Abteilungen

274
Aus den Stabs stellen und Abteilungen
275
Stabsstelle 37 /4 – Sicherheit
Die Stabsstelle 37/4 etabliert bei der Feuerwehr Köln ein inte-
griertes Sicherheitsmanagementsystem zur Vereinheitlichung und 
übergreifenden Steuerung der Managementsysteme im Arbeits-/
Gesundheitsschutz, der Informationssicherheit und der allgemeinen 
Sicherheit zum Schutz der Feuerwehr als kritische Infrastruktur.  
Ein besonderer Fokus lag im Jahr 2022 auf der Entwicklung eines 
bedarfsgerechten Arbeitsschutzes bei der Freiwilligen Feuerwehr. 
So konnten die im Jahr 2021 begonnen Begehungen der Geräte -
häuser der Freiwilligen Feuerwehr im Jahr 2022 abgeschlossen 
werden. Somit wurden erstmals alle Gerätehäuser begangen und 
der Ist-Stand aus Sicht des Arbeitsschutzes erhoben. Außerdem 
wurde mit dem regelmäßigen Treffen der Sicherheitsbeauftragten 
ein bewährtes Format auf die Freiwillige Feuerwehr übertragen.  
Im November 2022 ist die Psychosoziale Unterstützung (PSU) in die 
Stabsstelle gewechselt, diese war vorher organisatorisch bei 376 
angesiedelt. Die Begleitung von Angehörigen der Feuerwehr nach 
belastenden Einsätzen oder bei persönlichen Krisensituationen 
ist ein wesentlicher Bestandteil des Gesundheitsschutzes einer 
Feuerwehr. Thomas Herckrath wird dabei von den ehrenamtlichen 
Helfer*innen des PSU-Teams unterstützt. Durch die Umorganisation 
soll die Integration der psychosozialen Unterstützung in die Pro -
zesse des Arbeits- und Gesundheitsschutzes verbessert werden.  
Um der steigenden Gefahr von Cyberangriffen auf die Feuerwehr 
entgegenzuwirken, wurde im Jahr 2022 Salvatore Gargiulo als 
Informationssicherheitsbeauftragter für die Feuerwehr Köln bestellt. 
Diese Funktion ist neu bei der Feuerwehr und übernimmt zusam -
men mit der Abteilung 373 (Informationssysteme) die übergreifende 
Steuerung aller erforderlichen technischen und organisatorischen 
Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit, insbesondere 
für die feuerwehreigenen IT­Systeme.
Stabsstelle Sicherheit
Informationssicherheit Psychosoziale Unterstützung
kritische Infrastruktur Unfalluntersuchungen
Pflichtenübertragung Cybersicherheit
Belastende Situationen Schutzbedarfsanalyse
Sicherheitsziele
Arbeitsschutz OrganisationManagementsysteme
Mitarbeiter*innen
Freiwillige Feuerwehr
GeheimschutzBegehungen
Fachkraft für Arbeitssicherheit
InformationssicherheitsbeauftragterBSI­Standard

276
Aus den Stabs stellen und Abteilungen
277
37 /5 – Geschäftszimmer der Amtsleitung 
Die Stabsstelle 37/5 unterstützt als Lei-
tungsbüro die Amtsleitung bei der Koordi-
nation, Organisation und Kontrolle aller 
dienstlichen Belange der Feuerwehr 
Köln. Das Leitungsbüro ist damit zentrale 
Schnittstelle zu allen Abteilungen sowie 
Stabsstellen innerhalb der Feuerwehr sowie 
innerstädtisch insbesondere zum über-
geordneten Dezernat für Allgemeine Ver-
waltung, Ordnung und Recht (Dezernat I).  
 
Darüber hinaus werden auch die vielfältigen 
externen Schnittstellen, wie beispielsweise 
zu Aufsichtsbehörden (Bezirksregierung, 
Innenministerium), anderen Feuerweh-
ren, Polizei und sonstige Behörden und 
Organisationen mit Sicherheitsaufgaben 
(BOS) bedient. Neben Unterstützungs- und 
Beratungsleistungen für die Amtsleitung 
werden in der Stabsstelle alle in ­ und exter-
nen Vorgänge im Rahmen des Vorgangs-
managements registriert und gesteuert. 
 
Dabei wurden allein im Jahr 2022 rund 
2.115 Vorgangsmappen koordiniert. Die 
inhaltliche Bandbreite reichte dabei von 
standardisierten Dienstreiseanträgen bis 
hin zu komplexen Verfügungen.  
Bis Sachverhalte entscheidungsreif sind, 
durchlaufen sie mehrstufige Abstimmungs-
verfahren – diese werden durch das Lei -
tungsbüro koordiniert. 
Eine weitere Kernaufgabe der Stabsstelle – 
im Auftrag der Amtsleitung – ist die feuer-
wehrweite Koordination und Bearbeitung 
von politischen Anfragen, Mitteilungen und 
Beschlussvorlagen. Neben der interdis-
ziplinären fachlichen Ausarbeitung sind die 
Mitarbeiter*innen auch für die stadtweite 
Abstimmung und Koordination mit weiteren 
Ämtern oder Dezernaten zuständig. 
 
Aufgaben des Leitungsbüros im Überblick:
•  Unterstützung und Beratung der Amtsleitung 
•  zentrale Schnittstelle zu Aufsichtsbehörden und anderen BOS
•  Koordination und Erstellung von politischen Mitteilungen  
und Beschlussvorlagen 
•  Terminverwaltung und -koordinierung 
•  Zentrales Beschwerdemanagement
•  Daten- und Vorgangsmanagement
•  Koordination und Steuerung der Geschäftsabläufe 
•  Weiterentwicklung und Optimierung administrativer Prozesse 
•  zentrale Projektarbeiten
Die Aufgaben der Stabsstelle sind umfang  reich – um den stei-
gen den Anfor derungen von multiplen und komplexen Auf-
gaben noch besser gerecht zu werden, fand im Jahr 2022 eine  
Neuorganisation der Stabsstelle mit festen Personal­ und Auf­
gabenzuordnungen statt.

278
Aus den Stabs stellen und Abteilungen
279
Stabsstelle 37 /6 – Institut für  
Schutz und Rettung
Das Institut für Schutz und Rettung (ISR) 
befindet sich seit seiner Gründung 2020 
in einer stetigen Weiterentwicklung und 
konnte im letzten Jahr mit UrbanAware und 
KIWIS zwei Projekte erfolgreich abschließen. 
Auch im Projekt MYrisk konnten neue Mei-
lensteine erreicht werden, die sich mit dem 
Schutz der Kölner Bevölkerung im Katas-
trophenfall beschäftigen. Weiterhin wurden 
Projektanträge und Folgeanträge gestellt, 
um das Institut auch im nächsten Jahr noch 
weiter auszubauen. 
Management multipler Risiken bei 
Ex trem ereignissen in schnell wachsenden 
Megastädten Myanmars (MYrisk)
Im Projekt MYrisk arbeitet das Institut für 
Schutz und Rettung (ISR) der Feuerwehr 
Köln zusammen mit dem Geographischen 
Institut der Universität zu Köln, der Hoch-
wasserschutzzentrale der Stadtentwässe -
rungsbetriebe Köln (StEB) und dem Deut-
schen Komitee für Katastrophenvorsorge 
e. V. (DKKV) an Strategien und Konzepten 
zur Erhaltung und Sicherstellung der Grund-
versorgung bei multiplen Extremereignis -
sen in Megastädten in Myanmar. Ziel ist 
es, die negativen sozioökonomischen und 
persönlichen Folgen von Naturkatastrophen 
für Stadtbewohner*innen zu reduzieren und 
die Institutionen des Katastrophenschutzes 
in der Katastrophenvorsorge zu unter-
stützen. Die Öffnung der Feuerwehr Köln 
auf internationaler Ebene führt zu einer 
Stärkung lokaler, regionaler sowie interna-
tionaler Netzwerke und ermöglicht eine For-
schung, die der Stadt Köln und dem Kölner 
Katastrophenschutz zugutekommt. 
 
Im Jahr 2022 lag der Fokus insbeson -
dere auf kleinst-, klein- und mittelstän -
dischen Unternehmen (KKMU) unterschied-
licher Branchen. In Zusammenarbeit mit 
der Industrie­ und Handelskammer (IHK) 
wurde die Resilienz der Kölner KKMU auf 
unterschiedliche Katastrophen sowie natio -
nale und internationale Konflikte untersucht, 
um diese besser auf einen Katastrophenfall 
vorzubereiten. Insbesondere Klein- und 
Kleinstunternehmen können den oftmals 
hohen finanziellen Schaden sowie materielle 
Verluste und Personalabwanderung nach 
und während multipler Gefahrenlagen oder 
komplexer Krisen nicht abfedern und müs-
sen den Betrieb einstellen. Dabei bilden 
KKMU das Rückgrat der kommunalen Wirt-
schaft und tragen mit der Abdeckung zen -
traler Bedarfe zur Versorgung von Gesell-
schaften bei.  
Ein im Jahr 2022 entwickelter Leitfaden für 
KKMU-nahe Bedürfnisse hinsichtlich einer 
guten Vorbereitung für den Katastrophenfall 
soll mit einem Modellbezirk praxisnah und 
vereinfacht, also lebensnah, angepasst und 
umgesetzt werden. Hier kann das Institut 
für Schutz und Rettung einen wichtigen Bei -
trag für den Bevölkerungsschutz im Sinne 
einer guten Katastrophenvorsorge leisten. 
370/10 – Allgemeine Organisations­
angelegenheiten  
Umzug der Feuer ­ und Rettungswache 5
Im Juli 2022 war es endlich so weit: Die 
Mitarbeiter*innen des Einsatzdienstes der 
Feuer- und Rettungswache 5 konnten in den 
fertig sanierten bzw. zum Teil neu errichte-
ten Bauteil B1 am Standort Scheibenstraße 
umziehen. 
Der Umzug wurde in großen Teilen durch 
das Wachpersonal mit Unterstützung eines 
Umzugsunternehmens durchgeführt. Schon 
weit im Voraus wurde durch die Sachgruppe 
Allgemeine Organisationsangelegenheiten 
370/10 in enger Abstimmung mit den 
zuständigen Mitarbeiter*innen der Wache 
und der Abteilung Neubauten die Einrich-
tung geplant. Der überwiegende Teil der 
benötigten Einrichtung wurde über Rah-
menverträge beschafft. Für die Ausstattung 
der verschiedenen Räumlichkeiten wie 
Büroräume, Aufenthaltsräume, Unterrichts-
räume, Ruheräume und Spindräume wurden 
beschafft:  
•  37 verschiedene Schränke, beispiels-
weise Schiebetürenschränke, 
Drehtüren schränke etc.
•  9 höhenverstellbare Schreibtische 
(Büroarbeitsplätze)
•  45 Tische verschiedener Größen
•  13 Rollcontainer
•  17 Whiteboards
•  10 Bürodrehstühle
•  101 Polsterstühle
•  12 Hocker
•  34 Betten inkl. Lattenrahmen,  
Matratzen und Auflagen
•  2 Couches und 22 Sessel
•  140 Bettspinde
•  112 Alarmspinde
•  5 Kleiderständer
•  6 Umkleidebänke
•  3 verschiedene Fitnessgeräte
Für einige Einrichtungsgegenstände, wie 
etwa Alarmspinde oder Sportgeräte, 
besteht kein Rahmenvertrag. Daher muss -
ten diese Gegenstände über Angebotsbei -
ziehung beschafft werden. 
Hierfür wurden durch die Sachgruppe All-
gemeine Organisationsangelegenheiten 
370/10 Fachfirmen mit der Bitte um Abgabe 
eines Angebotes angeschrieben.
Aber es ist nicht nur die Beschaffung von 
Gegenständen, die vorab geplant werden 
muss. Auch die tägliche Reinigung der 
Wache musste komplett neu strukturiert 
werden. In Zusammenarbeit der Sach -
gruppe Allgemeine Organisationsangele -
genheiten 370/10 mit den Kolleg*innen der 
Zentralen Dienste 1000 wurde jeder Raum 
neu vermessen und die Reinigungsinter-
valle der einzelnen Räumlichkeiten wurden 
festgelegt. 
Betriebliches Vorschlagswesen
Die Teilnahme am Betrieblichen Vor-
schlagswesen der Stadt Köln war im Amt 37 
auch im Jahr 2022 wieder sehr rege. Von 
insgesamt 23 Vorschlägen konnten durch 
die Sachgruppe Allgemeine Organisati-
onsangelegenheiten bis zum Jahresende 
drei Anregungen mit entsprechenden Prä-
mienvorschlägen dem Ausschuss für das 
Betriebliche Vorschlagswesen vorgelegt 
werden. Weitere fünf Vorschläge befinden 
sich noch in der Abstimmungsphase mit der 
jeweils zuständigen Fachabteilung, sodass 
hier noch kein endgültiges Votum der 
Dienststelle getroffen werden konnte.

280
Aus den Stabs stellen und Abteilungen
281
Stellenplanangelegenheiten
Ein hoher Arbeitsaufwand für die Sach -
gruppe Allgemeine Organisationsangele -
genheiten entstand durch den Bedarf an 
zusätzlichen Mehrstellen der Feuerwehr 
Köln, der in fast allen Bereichen das Stel-
lenplanverfahren 2022 auszeichnete. Nach 
einem neu eingeführten Stellenplanver-
fahren müssen erforderliche Mehrstellen 
grundsätzlich finanziell immer kompensiert 
werden – das bedeutet, es muss durch die 
Dienststelle eine Gegenfinanzierung einer 
Mehrstelle angeboten werden.  
Dies kann durch Wegfall von Tätigkeiten 
und Anbieten von freien, nicht mehr zu 
besetzenden Stellen geschehen, durch 
nachweisbare Einsparung von Sachmitteln, 
die mit einer Stellenzusetzung einhergehen 
oder eine Refinanzierung der Stellen über 
beispielsweise Gebühren. Bei allen anderen 
angemeldeten Mehr stellen, für die eine 
Kompensation nicht oder nur teilweise mög-
lich war, wurde über den Verwaltungsvor-
stand dezernatsweise ein begrenztes Mehr-
stellenkontingent freigegeben, das nach 
Prüfung durch Dezer nat I, das Personal­ und 
Verwaltungs management und die Kämmerei 
einge setzt werden konnte. 
Insgesamt konnten auf diesem Weg rund 
8,15 Mehrstellen für die Feuerwehr Köln 
finanziert und genehmigt werden.
370/11 – Personal­ und 
Gesundheitsmanagement
Stellenbesetzungsverfahren 
und Beförderungen
Das Personal- und Gesundheitsmanage -
ment hat im Jahr 2022 insgesamt 62 interne 
Stellenbesetzungs- und Aufstiegsverfahren 
sowie BIII-Verfahren und Besetzung zweier 
Klassen für die verkürzte Ausbildung  
zum*zur Notfallsanitäter*in mit je 20 Mit-
arbeitenden des feuerwehrtechnischen 
Dienstes der Berufsfeuerwehr Köln ange -
stoßen und durchgeführt.
Neben den dadurch herbeigeführten 
gleichwertigen Stellenwechseln konnten 
im Jahr 2022 insgesamt 151 Beförderungen 
vollzogen werden. Allein zur Beförderung 
der Mitarbeitenden wurden rund 300 
anlassbezogene Leistungsbeurteilungen 
durch das Personal- und Gesundheitsma -
nagement bei den entsprechenden Füh -
rungskräften angefordert und bearbeitet.
Einige der zahlreichen Beförderungen konn-
ten in zwei Beförderungsveranstaltungen 
zusammengefasst werden, die durch das 
Personal- und Gesundheitsmanagement 
organisiert wurden.
Beispielsweise sind am 22. Dezember 2022 
bei einer der zentralen Beförderungsveran-
staltungen in einer Fahrzeughalle des 
Führungs- und Schulungszentrums ins-
gesamt 54 Feuerwehrangehörige von 
Amtsleiter Dr. Christian Miller befördert 
worden. Größtenteils handelte es sich 
bei den ausge sprochenen Beförderungen 
um eine Stellenanhebung auf Grundlage 
des KGSt-Gutachtens. 
KGSt­Gutachten und erste Umsetzung
Die Umsetzung des KGSt-Gutachtens 
Feuerwehr wurde mit großer Erwartung 
verfolgt. In enger Zusammenarbeit mit dem 
Personal- und Verwaltungsmanagement 
sowie der aktiven Beteiligung der betrof-
fenen Bereiche konnte die Sachgruppe 
Allgemeine Organisationsangelegenheiten 
die ersten Ergebnisse erarbeiten.  
Die Betrachtung der Stellen im Einsatz-
dienst der Berufsfeuerwehr wurde in soge -
nannte Cluster eingeteilt, sodass nicht jede 
einzelne Stelle betrachtet, sondern eine 
Vielzahl von gleichgelagerten Stellen ein -
heitlich bewertet wird.  
So wurde durch das Personalamt bereits 
im Jahr 2021 der Bereich Aus- und Fort-
bildung in drei Clustern und der Bereich 
der Leitstelle in zwei Clustern einer Bewer-
tungsprüfung unterzogen. Die Auswertung 
dieser Stellenüberprüfungen hat für die 
Mitarbeitenden in den genannten Bereichen 
zu erfreulichen Ergebnissen geführt, 
die sich in zahlreichen Stellenanhebungen 
widerspiegeln. 
In einem ersten Schritt wurden hierbei 
39 Mitarbeitende der Leitstelle und der 
Abteilung Aus- und Fortbildung befördert. 
Elf weitere Mitarbeitende, die zum jetzigen 
Zeitpunkt noch nicht die laufbahnrecht-
lichen Voraussetzungen erfüllt haben, 
werden voraussichtlich im Laufe des Früh-
jahrs 2023 auf Grundlage des KGSt­Gut-
achtens befördert. Insgesamt werden zur 
flächendeckenden Umsetzung des Gut-
achtens bei der Feuerwehr Köln weit über 
1.000 Stellen auf eine Stellenanhebung 
überprüft.
„Die Beförderungen am heutigen Tag sind 
nur ein Zwischenergebnis bei der Umset-
zung des KGSt-Gutachtens“, betonte 
Dr. Miller mit Blick auf die noch ausstehende 
Stellenüberprüfung in weiteren Bereichen 
der Feuerwehr Köln, darunter der Einsatz-
dienst. „Mit der Umsetzung haben wir einen 
weiteren wichtigen Meilenstein in unserer 
Reform der Feuerwehr Köln erreicht. Das 
konnte nur durch eine breite Unterstützung 
und das hohe persönliche Engagement der 
Beteiligten erreicht werden, die sich jeden 
Tag für die Weiterentwicklung der Feuer-
wehr Köln einsetzen.“
Personalservice und 
Veranstaltungsmanagement
Weiter wurden durch das Personal- und 
Gesundheitsmanagement 56 befristete 
Umsetzungen und 103 dauerhafte Umset-
zungen innerhalb der Feuerwehr Köln 
durchgeführt. Die Zahl der Umsetzungen 
hat sich im Vergleich zum Vorjahr ver-
doppelt. Zusätzlich sind im Jahr  2022 
insgesamt 58 Rotationsärzte und 18 Werk­
studenten eingestellt worden.

282
Aus den Stabs stellen und Abteilungen
283
Zu der regulären Sachbearbeitung kommt 
unter anderem das Veranstaltungsmanage -
ment für insgesamt acht Veranstaltungen 
zur Vereidigung junger Anwärter*innen 
sowie zur Begrüßung von neuen Auszubil-
denden und denjenigen, die ein Freiwilli-
ges Soziales Jahr bei der Feuerwehr Köln 
absolvieren.
370/12 – Vergabemanagement
Im Jahr 2022 wurden neben der Beratung 
der Fachabteilungen in vergaberechtli-
chen Fragen für den Bereich „Lieferungen, 
Leistungen und freiberufliche Leistungen“ 
dutzende Vergabeverfahren mit einem Auf-
tragswert von mehr als 25.000 Euro (netto) 
durchgeführt. 
 
Die eingeleiteten Vergabeverfahren teilten 
sich wie folgt auf:
• Verhandlungsvergaben
•  Verhandlungsvergaben ohne Teilnahme-
wettbewerb zwischen 25.000 Euro und 
100.000 Euro (netto)
•  öffentliche Ausschreibungen zwischen 
100.00 Euro und 215.000 Euro (netto)
•  offene Verfahren ab 215.000 Euro (netto)
•  Inhouse-Geschäfte 
Das Gesamtvolumen dieser eingeleiteten 
Vergabeverfahren lag bei 25 Millionen Euro, 
wobei in dieser Summe die Vergabeverfah-
ren für den Betrieb des Intensivhubschrau-
bers nicht enthalten sind.  
Weiterhin waren die Auswirkungen der 
Coronapandemie sowie der Energiekrise 
aufgrund des Ukraine-Krieges und der 
damit einhergehenden gestörten Liefer-
ketten und Preisanstiege stark spürbar. 
Zahlreiche Vertragspartner von in den ver-
gangenen Jahren geschlossenen Rahmen -
verträgen haben 
•  Preiserhöhungen beantragt,
•  Produktänderungen gewünscht,
•  bestehende Verträge aufgekündigt.
Hier mussten entsprechende Anträge 
rechtlich geprüft und Lösungen mit den 
Vertragspartnern zur Aufrechterhaltung 
der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und 
des Dienstbetriebes gefunden werden.  
Es handelt sich beispielsweise um  
folgende Verträge:
•  Lieferung von medizinischem Sauerstoff
•  Tubusverlängerungen für den 
Rettungsdienst
•  I-Stat-Kartuschen für den Rettungsdienst
•  Arbeitshosen, Tuchhosen und Blousonja-
cken für die Feuerwehr
•  Desinfektionsmaterial für den 
Rettungsdienst
•  Bettwäsche
•  Jugendfeuerwehrhelme
•  SpO2-Sensoren für den Rettungsdienst
•  Lieferung von Ölbindemittel
•  Lieferung von Schnittschutzkleidung
•  Feuerwehrhelme und Ersatzteile
Im Jahr 2022 ist im Rahmen der Digita -
lisierung die stadtweite Umstellung auf 
ein modernes, intelligentes und medien-
bruchfreies Vergabemanagementsystem 
erfolgt. Durch die Einführung des neuen 
Programms haben sich zum Teil die internen 
Abläufe bei Vergaben erheblich verändert. 
Der Einführungsprozess und die damit 
verbundenen Abstimmungen innerhalb der 
Feuerwehr und den übergeordneten städ -
tischen Ämtern haben hier die vorhandenen 
Kapazitäten stark gebunden.  
Durch den Verkauf ausgesonderter Fahr-
zeuge und sonstiger Gegenstände über die 
Plattform „Zoll-Auktion“ des Bundes konn -
ten im Jahr 2022 beachtliche Erlöse erzielt 
werden, die im Ergebnis den festgelegten 
Schätzpreis eines immer einzuschaltenden 
Gutachters um fast 100 Prozent überschrit-
ten haben.
Es wurden beispielsweise verkauft:
•  Kastenwagen
•  Einsatzleitwagen
•  PKW
•  Aufblasbare Rettungszelte
•  Hochleistungslüfter
•  Rettungstransportwagen 
•  Hydraulische Rettungssätze
•  Hydraulische Schneidgeräte
•  Hydraulische Rettungsspreizer
•  Werkstattkran
•  Rüstwagen
•  Hydraulischer Rettungszylinder
•  Hydraulische Winden
•  Tragkraftspritzen
Der Wert aller Verkäufe lag laut der erstell-
ten Schätzurkunden des beauftragten Gut -
achters bei 58.430 Euro, der tatsächliche 
Erlös schließlich bei 115.240 Euro.
370/13 – Zentraler Bewerberservice  
der Berufsfeuerwehr Köln
Personaloffensive  / Personalwerbung
Wie die meisten Feuerwehren in Deutsch -
land, hat auch die Feuerwehr Köln mit 
starken Nachwuchsproblemen zu kämpfen. 
Um mehr junge Menschen für den Feuer-
wehrberuf zu begeistern, war die Feuerwehr 
Köln auch im Jahr 2022 auf verschiedenen 
Ausbildungs-und Jobmessen vertreten.
Den Auftakt der Personalwerbung bil-
dete die Messe „einstieg“ im Februar in 
Köln. Hier präsentierten Mitarbeiter*innen 
der Feuerwehr Köln nicht nur praktisch 
und anschaulich die verschiedenen Aus -
bildungsmöglichkeiten, sondern vermit-
telten über diverse Mitmach-Aktionen 
Erlebnisse und berufsnahe Erfahrungen.
Die Auszubildenden der Stufenausbildung 
zeigten an zwei selbst gebauten Geräten, 
welche Fähigkeiten und Fertigkeiten im 
handwerklichen Teil der Stufenausbildung 
vermittelt werden.

284
Aus den Stabs stellen und Abteilungen
285
Auf der Atemschutz-Simulationsstrecke 
konnten die Besucher*innen am eigenen 
Leib erfahren, wie es sich anfühlt, mit 
Schutzkleidung, Helm und Atemschutz-
gerät auf dem Rücken durch eine enge 
und verdunkelte Röhre mit Hindernissen 
zu kriechen.
Im Laufe des Jahres 2022 nahm der Bewer-
berservice an fünf weiteren Ausbildungs- 
und Jobmessen in ganz NRW teil. 
 
Ein weiteres Highlight der Personalwerbung 
war der Tag der Feuerwehr am Standort 
Scheibenstraße. Mit dem Schwerpunkt Per-
sonalwerbung und Ausbildungsinformation 
konnte die große Bandbreite des Leistungs-
spektrums einer Großstadt-Feuerwehr  
präsentiert werden.  
Der Bewerberservice führte an diesem 
Tag zahlreiche Informationsgespräche und 
zeigte berufliche Perspektiven in der Kölner 
Feuerwehr auf. 
Dieser Tag hat auch bei den Besucher*innen 
einen bleibenden Eindruck hinterlassen. In 
zahlreichen Vorstellungsgesprächen erzähl-
ten die Bewerber*innen vom eindrucks-
vollen Besuch am Tag der Feuerwehr. Mehr 
zum Tag der Feuerwehr auch auf den Seiten 
136–136.
Recruiting und Auswahlverfahren
Der Bewerberservice ist zuständig für 
die Personalgewinnung und die externen 
Auswahlverfahren der Berufsfeuerwehr 
Köln. Neben den Auswahlverfahren für die 
verschiedenen Ausbildungswege  
•  Stufenausbildung Brandmeister*innen
•  Notfall-Sanitäter*innen
•  Brandmeister*innen
•  Brandoberinspektor*innen
•  Brandreferendar*innen 
führt der Bewerberservice die Auswahl-
verfahren auch für das FSJ durch. Darüber 
hinaus ist der Bewerberservice für die 
externe Besetzung vakanter Stellen in allen 
Bereichen der Berufsfeuerwehr, auch in 
der Verwaltung und den verschiedenen 
Bereichen der Branddirektion, verantwort -
lich und führt entsprechende Stellenaus -
schreibungen und Auswahlverfahren durch.
Im Jahr 2022 wurden durch den Bewerber-
service rund 2.500 Bewerber*innen betreut 
und in weit über 40 Auswahlverfahren auf 
ihre Eignung geprüft. Daraus resultierte die 
Einstellung von mehr als 150 neuen Mitar-
beiter*innen.  
Demografischer Wandel, sich verändernde 
Lebensmodelle und sich ver ändernde 
Anforderungen an Berufe werden den Fach-
kräftemangel in den nächsten Jahren weiter 
verschärfen. Der Bewerber service arbeitet 
mit Hochdruck an Konzepten, Ideen und 
weiteren Maßnahmen, um die Nachwuchs-
gewinnung für die Feuerwehr Köln noch 
weiter zu verbessern.
370/20 – Finanzen und Satzungen
Zu den wesentlichen Aufgaben im Finanzbe -
reich gehören unter anderem alle Aufgaben 
im Zusammenhang mit dem Haushalts -
kreislauf (Haushaltsplanung, Bewirtschaf -
tung, Berichtswesen und Jahresabschluss). 
Der Haushaltsplan sah für das Jahr 2022 
Erträge von rund 94,4 Millionen Euro, Perso-
nalaufwendungen von rund 119,2 Millionen 
Euro und Sachaufwendungen von rund 69,7 
Millionen Euro vor. Für Investitionen standen 
rund 43,8 Millionen Euro zur Verfügung.
Darüber hinaus ist der Bereich zuständig für 
die Kalkulation und Aufstellung der Gebüh -
rensatzungen für Feuerwehr und Rettungs -
dienst, welche die rechtlichen Grundlagen 
für den Großteil der Erträge der Feuerwehr 
Köln darstellen. Im Dezember 2022 wurde 
die Änderung der Rettungsdienstsatzung 
und der Luftrettungssatzung durch den 
Rat der Stadt Köln beschlossen (mehr dazu 
auch auf Seite 265).
370/21 – Gebührenfestsetzungen
Im Bereich der Gebührenabrechnung wer-
den die Einsatzberichte auf eine Kostener-
stattungsmöglichkeit hin überprüft, wobei 
nicht alle Einsätze einem Kostenträger 
gegenüber abgerechnet werden können.
Angehende Notfallsanitäter*innen demonstrierten 
an zwei Puppen Maßnahmen der Ersten Hilfe und 
zeigten die Patientenversorgung im Rettungswagen.
Ein Reaktionstester, der elektrische, mechanische 
und hydraulische Elemente verbindet, wurde von 
den Besucher*innen ausgiebig genutzt. 
Die Aktion auf der Drehleiter war nichts für Men -
schen mit Höhenangst. Gesichert durch unsere  
Höhenrettungsgruppe konnte eine Drehleiter bestie -
gen werden. Nach dem Ausstieg aus dem Drehlei -
terkorb in zehn Metern Höhe wurden die mutigen 
Besucher*innen abgeseilt. 
Der „heiße Draht“ war ebefalls bei den  
Besucher*innen sehr beliebt .

286
Aus den Stabs stellen und Abteilungen
287
Etwa zehn Prozent der Einsatzberichte 
entfallen auf den Bereich Feuerschutz und 
Hilfe leistung, welche nach der Feuerwehr-
satzung sowie der Feuerwehrgebühren-
satzung der Stadt Köln abgerechnet werden. 
Bei den übrigen rund 90 Prozent der Ein-
satzberichte handelt es sich um rettungs -
dienstliche Einsätze, die nach der Rettungs -
dienstsatzung der Stadt Köln abgerechnet 
werden. Über die Einsatzabrechnung wer-
den rund 98 Prozent der Erträge der Feuer-
wehr Köln generiert.
375 – Gefahrenvorbeugung
Allgemeines
Zur Abteilung 375 (Gefahrenvorbeugung) 
gehörten im Jahr 2022 rund 40 Kol-
leg*innen. Bedingt durch Abgänge aufgrund 
von Pensionierungen wurde die eigentliche 
Personalstärke von 46 Kolleg*innen nicht 
erreicht. Am 1. November 2022 übernahm 
Dr. Daniel Leupold die Abteilungsleitung.
Die Abteilung Gefahrenvorbeugung ist 
in einem eigenen Dienstgebäude auf der 
Neusser Landstraße 2 auf dem Gelände der 
ehemaligen „Glanzstoff“ untergebracht. 
Zu den Aufgaben von 375 gehören unter 
anderem: 
•  gesetzlich vorgeschriebene (nach BHKG) 
Brandverhütungsschauen 
•  wiederkehrende Prüfungen von Objekten, 
gemeinsam mit dem Bauaufsichtsamt der 
Stadt Köln
•  Stellungnahmen im Baugenehmigungsver-
fahren gegenüber dem Bauaufsichtsamt
•  Stellungnahmen gegenüber 
Brandschutzsachverständigen
•  Brandverhütungsschauen bei Altbauten 
•  brandschutztechnische Betreuung von 
Schulprojekten 
•  Beantwortung von Bürger-, Architekten- 
sowie Ämteranfragen 
•  Prüfung von Brandmeldeanlagen im 
Bestand und bei Neubau
•  Festlegung und Kommandierung von 
Sicherheitswachdiensten 
•  Bearbeitung von brandschutztechnischen 
Belangen auf Kölner Stadtgebiet in enger 
Zusammenarbeit mit weiteren Ämtern der 
Stadt Köln 
•  Prüfung und Freigabe von 
Feuerwehrplänen
•  Bearbeitung von brandschutztechnischen 
Belangen der Feuer- und Rettungswachen
Brandverhütungsschauen (BVS)
Brandverhütungsschauen werden nach 
gesetzlichen Kriterien auf der Grund -
lage der Bauordnung NRW durchgeführt. 
Zu den festgelegten Kriterien gehören 
beispielsweise Hochhäuser, KiTas, Kin-
dergärten, Versammlungs- und Verkaufs-
stätten, Tiefgaragen, Feuerwehrzufahrten 
etc. In der Stadt Köln sind aktuell rund 
12.000 brandschaupflichtige Teilobjekte 
vorhanden. Diese werden je nach baulicher 
Zu- und / oder Einordnung aufgrund der 
gesetzlichen Vorgabe spätestens alle sechs 
Jahre durch die Mitarbeiter*innen begangen. 
Im Jahr 2022 wurden 795 BVS, teilweise 
noch unter den Bedingungen der Corona- 
Schutzmaßnahmen, durchgeführt.
Wiederkehrende Prüfungen (WKP)
Wiederkehrende Prüfungen sind Brand-
verhütungsschauen, die durch das Bauauf-
sichtsamt terminiert werden und von der 
Feuerwehr im Rahmen der Amtshilfe beglei -
tet werden. Wiederkehrende Prüfungen 
werden beispielsweise bei Großgaragen 
oder Hochhäusern ab 60 Meter Höhe 
terminiert. 
Im Jahr 2022 wurden 334 Ortstermine 
wahrgenommen und im System der 
Gefahrenvorbeugung schriftlich bearbeitet. 
Dies waren 124 Vorgänge mehr als noch 
im Coronajahr 2021. 
Brandverhütungsschauen ohne direkte 
Zuordnung
Nach jedem Einsatz werden durch die Ein -
satzkräfte Berichte erstellt. Hier haben die 
Einsatzkräfte die Möglichkeit, brandschutz -
technische Mängel zu vermerken, die ihnen 
gegebenenfalls während des Einsatzes auf-
gefallen sind. Dies kann beispielsweise sein, 
dass eine Feuerwehrzufahrt nicht entspre -
chend den gesetzlichen Vorgaben genutzt 
werden konnte, Feuerwehraufzüge nicht 
den Vorgaben entsprachen, Brandmeldean -
lagen nicht, wie vorgegeben, mit aktuellen 
Laufkarten versehen waren usw. Die auf 
diesem Weg gemeldeten Mängel werden 
dann durch die Abteilung Gefahrenvorbeu-
gung bearbeitet. Im Jahr 2022 kamen rund 
177 dokumentierte Vorgänge dieser Art 
zusammen. 
Geschäftszimmer
Durch das Geschäftszimmer werden jähr-
lich etwa 2.200 eingehende Anfragen von 
Bürger*innen, Hausverwaltungen, anderen 
Ämtern etc. entweder direkt beantwortet 
oder an eine*n Sachbearbeiter*in vermittelt. 
Darüber hinaus führt das Geschäftszimmer 
den Baunebenaktenbestand der Abteilung 
375, in dem Ende 2022 Akten zu insgesamt 
28.230 Objekten mit brandschutztech -
nischer Relevanz hinsichtlich der gesetz-
lichen Aufgabe der Brandschutzdienststelle 
geführt werden.
Schulprojekte
Im Dezember 2022 hat der Rat der Stadt 
Köln dem zweiten Maßnahmenpaket 
Schulbau (MPS), dem größten Schulbau- 
Programm in der Geschichte der Stadt 
Köln, zugestimmt und hiermit den Weg 
für beschleunigte Vergabeverfahren in 
Zusammenarbeit mit General- und Total-
unternehmen (GU / TU) frei gemacht. Zwei 
Mitarbeiter*innen der Abteilung Gefahren-
vorbeugung betreuen gesondert Schulpro -
jekte, beispielsweise Neubauprojekte Kölner 
Schulen. Außerdem stehen sie für Bera -
tungen respektive brandschutztechnische 
Abstimmungen mit den Bauherren zur 
Verfügung, begleiten Besprechungskonfe-
renzen und führen, falls erforderlich, ent-
sprechende Ortstermine durch. 
Im System der Abteilung Gefahrenvorbeu-
gung sind derzeit 334 Objekte hinterlegt, 
die das Brandschutzkriterium „Schule“ 
haben.

288
Aus den Stabs stellen und Abteilungen
289
Sicherheitswachdienst (SWD)
Im Jahr 2022 fanden 1.129 Veranstaltungen 
statt, die durch 1.763 Kolleg*innen des 
Einsatzdienstes als Sicherheitswachdienst 
begleitet wurden. Diese Kommandierungen 
werden durch die Abteilung Gefahrenvor-
beugung veranlasst. 
Altbau
Im Jahr 2022 wurden 454 Altbaubrand -
schauen durchgeführt. 
Feuerwehrpläne
Durch die Abteilung Gefahrenvorbeugung 
werden Feuerwehrpläne für Objekte im Köl-
ner Stadtgebiet überprüft und freigegeben, 
sodass sie durch den jeweiligen Eigentümer 
an den entsprechenden Stellen am Objekt 
für die Einsatzkräfte hinterlegt werden 
können.
Mithilfe dieser Feuerwehrpläne können sich 
die Rettungskräfte im Einsatzfall in den 
jeweiligen Gebäuden zurechtfinden und die 
erforderlichen einsatztaktischen Maßnah -
men durchführen. In den Plänen sind auch 
bestimmte im Objekt vorhandene, für die 
Einsatzkräfte relevante Informationen wie 
etwa besondere Gefahren durch Elektrizität 
oder gefährliche Stoffe und Güter vermerkt.
KVB­Betreuung für Brücken, Tunnel  
und Straßenbau
Aufgrund der objektspezifischen Beson -
derheit der Stadtbahnanlagen (U- bzw. 
Straßenbahn) wurde in der Abteilung 
Gefahrenvorbeugung eine Sonderaufgabe 
geschaffen. Zu den Aufgaben der Mit-
arbeiter*innen gehören u. a. :
•  Ansprechpartner oder Kontaktperson für 
die KVB und das Amt für Brücken, Tunnel 
und Straßenbau für fast alle Fragen in  
Verbindung mit den KVB-Anlagen
•  Jährliche Brandverhütungsschau in 
den sechs Brandschauabschnitten der 
unterirdischen Verkehrsanlagen der 
Stadtbahnlinien
•  Stellungnahmen im Genehmigungsverfah -
ren für KVB-Objekte in Verbindung mit den 
Verkehrswegen der Stadtbahn 
•  Stellungnahmen im Genehmigungsverfah -
ren für KVB-Objekte, die nicht zum Stadt -
bahnnetz gehören (z. B. der Betriebshof Ost 
(BTF Ost) in Köln-Porz für Elektrobusse)
•  Prüfung und Stellungnahme bei Ände -
rungen oder Neuanlage von Oberleitungen, 
Abspannseilen und Maststandorten im 
Plangenehmigungsverfahren
•  Regelmäßige Mitwirkung in der Arbeits -
gruppe (Amt -69-, -375- und die KVB) 
Brandschutz in den unterirdischen Ver-
kehrsanlagen der Stadtbahn.
Stellungnahmen zu Bauvorhaben
Im Jahr 2022 wurden 929 dokumentierte 
Stellungnahmen und / oder Beratungsge-
spräche zu Bauvorhaben geführt. 
Brandmeldeanlagen
Durch die Abteilung Gefahrenvorbeugung 
werden Überprüfungen der bei der Feuer-
wehr Köln aufgeschalteten Brandmelde-
anlagen (BMA) durchgeführt. Ende 2022 
waren 1.952 BMA mit Aufschaltung auf die 
Leitstelle der Feuerwehr Köln hinterlegt. Im 
Jahr 2022 kamen rund 62 neue aufgeschal-
tete / abgenommene Anlagen hinzu.
Es wurden sogenannte Feuerwehrschlüs -
seldepots (FSD-1) und Doppelschließungen 
im Kölner Stadtgebiet eingerichtet, wel-
che die Zugänglichkeit für die Feuerwehr 
zu Objekten mittels eines eigenen, bei 
der Feuerwehr mitgeführten Schlüssels 
sicherstellen.
Solche Schließungen sind in der Haupt-
sache bei amtlichen Feuerwehrzufahrten 
nach §5 BauO NRW notwendig. Eine 
nicht unerhebliche Anzahl wurde auch bei 
Zugänglichkeiten für Objekte eingerichtet, 
wo es beispielsweise erforderlich ist, über 
einen amtlichen Feuerwehrzugang in den 
Innenhof oder auf die Gebäuderückseite mit 
Mannschaft und Gerät der Feuerwehr kom -
men zu können.
In der Stadt Köln gibt es rund 1.200 solcher 
Schließungen.
Feuerwehrzufahrten 
In der Stadt Köln sind derzeit 3.943 amt -
liche Feuerwehrzufahrten nach gesetzlichen 
Vorgaben der Bauordnung NRW vorhanden. 
Die Feuerwehrzufahrten dienen hauptsäch -
lich der Sicherstellung der gesetzlich vorge -
schriebenen zweiten Rettungswege mit den 
Mitteln der Feuerwehr (Menschenrettung), 
beispielsweise über Drehleitern, aber auch 
über tragbare Leitern. 
Im Jahr 2022 wurden 241 Vorgänge durch-
geführt und dokumentiert.
Gaststättenangelegenheiten
Ab einer bestimmten Größe der Betriebe 
wird die Abteilung Gefahrenvorbeugung zu 
einer brandschutztechnischen Stellung -
nahme angehört / beteiligt. Im Jahre 2022 
kam es zu 39 Anfragen, woraus sich ins -
gesamt 61 Vorgänge ergaben, die durch die 
Brandschutzdienststelle in brandschutz -
technischer Hinsicht geprüft und im System 
dokumentiert wurden. 
Amt ­66­, auch Baustelleneinrichtungen
Mit dem Amt -66- wurden diverse Ver-
kehrsschwerpunkte unter dem Aspekt der 
Befahrbarkeit mit Fahrzeugen der Feuer-
wehr sowie der Aufstellung der Drehleiter 
zur Menschenrettung im öffentlichen Stra -
ßenland abgearbeitet. 
Messe
Im Jahr 2022 fanden 29 Veranstaltungen 
in der Messe Köln statt. Diese wurden in 
Zusammenarbeit mit dem Bauaufsichtsamt 
der Stadt Köln baurechtlich abgenommen.

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Aus den Stabs stellen und Abteilungen
291
Veranstaltungen
Im Jahr 2022 wurden durch die Abteilung 
Gefahrenvorbeugung rund 400 Veranstal-
tungen brandschutztechnisch beurteilt 
und begleitet. Hierzu zählen unter anderem 
Großveranstaltungen wie Karneval, Sil-
vester, Summer Jam, aber auch kleinere 
Veranstaltungen sowie die temporäre 
Nutzung auf öffentlichen Plätzen wie 
Weihnachtsmärkten.
Etwa 210 Veranstaltungen, bei denen Pyro -
technik eingesetzt wurde oder feuerge -
fährliche Handlungen stattgefunden haben, 
wurden ebenfalls durch die Gefahrenvor-
beugung bearbeitet.
Feuerwehraufzüge
Feuerwehraufzüge dienen den Einsatzkräf-
ten als Unterstützung zur Brandbekämpfung 
in Hochhäusern. Sie werden entsprechend 
spezieller Vorgaben, die eine sichere Nut-
zung auch im Brandfall ermöglichen, erstellt.
Im Jahr 2022 waren 96 Feuerwehrauf-
züge im Kölner Stadtgebiet dokumentiert. 
Gegenüber dem Jahr 2021 sind elf neue 
in Dienst genommene Feuerwehraufzüge 
in Kölner Objekten hinzugekommen. 
Brandschutzbeauftragte Stadthaus
Zwei Kollegen von 375 versehen dauerhaft 
Aufgaben für das Stadthaus Deutz und 
Chorweiler, einer davon als Brandschutz-
beauftragter. Trotz eigenverantwortlicher 
Tätigkeit stehen sie mit der Abteilung 
Gefahrenvorbeugung (VB) im ständigen 
Austausch und sind dem VB angegliedert.
Anfahr­ und / oder Anleiterproben; 
Ortstermine
Im Jahr 2022 wurden durch die Abteilung 
Gefahrenvorbeugung in Begleitung der 
jeweils zuständigen Feuer- und Rettungswa-
che rund zehn Anfahrts- und Anleiterproben 
durchgeführt. Dabei wird direkt vor Ort 
überprüft, ob die Vorgaben der Bauordnung 
NRW entsprechend des baugenehmigten 
Zustandes umgesetzt bzw. vorhanden 
sind. Im Jahr 2022 wurden im gesamten 
743 Ortstermine durch Mitarbeiter*innen 
der Abteilung Gefahrenvorbeugung 
wahrgenommen.
© Lars Jäger

Zahlen und Daten
© Lars Jäger

294
Zahlen und Daten
295
Einsatz vs. Alarmierung
Wenn irgendwo in Köln die 112 gewählt 
wird, werden die Anrufe in der Leitstelle von 
den sogenannten Disponent*innen entge-
gengenommen: Mit den Worten „Notruf 
Feuerwehr und Rettungsdienst. Wo genau 
ist der Notfallort?“ beginnt das sogenannte 
Notrufgespräch. 
Je nachdem, was der Anrufende nun schil-
dert, entscheidet der*die Disponent*in, ob 
er*sie einen Einsatz eröffnet. Entscheidet 
er*sie sich dafür, beginnt die Disposition der 
Einsatzmittel gemäß des Alarmierungsstich -
wortes. Für jedes Alarmierungsstichwort 
(beispielsweise „Feuer mit Menschenret-
tung“, „Person hinter Tür“, „Verkehrsunfall“) 
sind Art und Anzahl der notwendigen Ein -
satzkräfte und -mittel festgelegt. 
Auf den Wachen, in den Gerätehäusern oder 
digital per Funk werden nun die benötigten 
Einsatzkräfte über den Einsatz informiert. 
Sie haben ab Alarmierung 90 Sekunden Zeit, 
ihre persönliche Schutzausstattung anzu-
legen und die Fahrzeuge zu besetzen. Die 
Zeit zwischen dem Abschluss der Alarmie -
rung und dem Verlassen der Feuerwache 
oder des Gerätehauses ist die Ausrückezeit. 
Die Zeit zwischen der Notrufannahme und 
dem Eintreffen an der Einsatzstelle defi -
niert die sogenannte Hilfsfrist. Innerhalb 
der „Hilfsfrist 1“ sollten zehn Einsatzkräfte 
in maximal 9,5 Minuten an der Einsatzstelle 
sein. Innerhalb der "Hilfsfrist 2" sollten 
weitere sechs Einsatzkräfte in weiteren 
maximal fünf Minuten vor Ort sein. So sind 
innerhalb von 14,5 Minuten 16 Kräfte am 
Unglücksort. 
 
Der eigentliche Einsatz umfasst schließlich 
alle Maßnahmen zur Gefahrenabwehr – 
dazu gehören u. a. Erkunden, Retten, Evaku-
ieren, Löschen, Nachalarmieren sowie der 
Einsatz von Material und Geräten. 
Schutzziele 
In Köln setzen sich die Schutzziele nach den 
Vorgaben der Arbeitsgemeinschaft der Lei -
ter*innen Berufsfeuerwehren in Deutsch -
land (AGBF) zusammen. Bei Brandereignis -
sen spielt die sogenannte O.R.B.I.T.-Studie 
eine entscheidende Rolle: Seit den siebziger 
Jahren des letzten Jahrhunderts liegt mit 
der O.R.B.I.T.-Studie die Erkenntnis vor, 
dass in etwa 90 Prozent der Fälle eine Koh-
lenmonoxid-Intoxikation und in zehn Prozent 
der Fälle ein Verbrennungsgrad die Todesur-
sache bilden. Unumstritten ist die Tatsache, 
dass bei einer anhaltenden Einwirkung des 
Brandrauches aufgrund eines Brandereig -
nisses auf eine Person deren Überlebens -
chance innerhalb weniger Minuten deutlich 
sinkt. 
Eine Menschenrettung muss demnach so 
schnell wie möglich durchgeführt werden. 
Die wesentlichen Qualitätskriterien für 
ein standardisiertes Schadensereignis wur-
den durch die AGBF Bund beschrieben:
• Hilfsfrist
• Funktionsstärke
• Einsatzmittel
• Erreichungsgrad
Hilfsfrist 1:  
Eintreffen von zehn  
Einsatzkräften innerhalb 
von 9,5 Minuten  
nach Notrufeingang 
Beispiel Schutzziel Brandschutz
Hilfsfrist 2:  
Eintreffen sechs weiterer  
Einsatzkräfte innerhalb  
von 5 zusätzlichen Minuten

296
Zahlen und Daten
297
Alarmierung
Alarmierte Einsatzmittel rücken nicht immer 
aus oder brechen ihre Anfahrt zum Einsatz -
ort teils auch ab. Das kann viele Gründe 
haben – meist aber bestellen die bereits 
am Einsatzort eingetroffenen Einsatzkräfte 
aufgrund der vorgefundenen Lage weitere 
alarmierte Einsatzmittel ab.
Feuer­ und  
Rettungswache
Notruf
Rettungshubschrauber alarmiert (aber nicht ausgerückt)
Einsatz
Einsatzmittel wurden alarmiert, sind aus -
gerückt und am Einsatzort eingetroffen. 
Der eigentliche Einsatz umfasst schließlich 
alle Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, dazu 
gehören u. a. Erkunden, Retten, Evakuieren, 
Löschen, Nachalarmieren sowie der Einsatz 
von Material und Geräten.

298
Zahlen und Daten
299
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
Notrufe 366.927 377.689 376.191 351.177 379.918 314.867 368.317 408.889
Vgl. Vorjahr / 2,9 % -0,4 % -6,6 % 8,2 % -17,1 % 17,0 % 11,0 %
Quote Einsatz/Notruf 51,3 % 53,0 % 53,9 % 59,1 % 55,6 % 60,2 % 58,2 % 56,0 %
Rettungsdienst
RD Boden gesamt 172.716 181.215 183.339 189.180 193.011 173.914 195.345 209.663
Vgl. Vorjahr / 4,9 % 1,2 % 3,2 % 2,0 % -9,9 % 12,3 % 7,3 %
RD Luft gesamt 2.535 2.402 2.275 2.131 1.795 1.560 2.211 2.708
Vgl. Vorjahr / -5,2 % -5,3 % -6,3 % -15,8 % -13,1 % 41,7 % 22,5 %
Feuerwehr
Brandschutz (BS) 1.881 1.938 2.108 2.461 2.051 2.030 1.685 2.218
BS Fehlalarm 2.000 2.549 2.818 3.095 2.996 2.320 2.931 3.673
gesamt 3.881 4.487 4.926 5.556 5.047 4.350 4.616 5.891
Vgl. Vorjahr / 15,6 % 9,8 % 12,8 % -9,2 % -13,8 % 6,1 % 27,6 %
Quote Fehlalarm/Alarmierung 51,5 % 56,8 % 57,2 % 55,7 % 59,4 % 53,3 % 63,5 % 62,3 %
Technische Hilfe (TH) 6.453 8.955 8.944 7.402 8.667 7.564 9.109 7.641
TH Fehlalarm 2.722 3.032 3.116 3.336 2.730 2.141 3.072 3.075
gesamt 9.175 11.987 12.060 10.738 11.397 9.705 12.181 10.716
Vgl. Vorjahr / 30,6 % 0,6 % -11,0 % 6,1 % -14,8 % 25,5 % -12,0 %
Quote Fehlalarm/  
Alarmierungen 29,7 % 25,3 % 25,8 % 31,1 % 24,0 % 22,1 % 25,2 % 28,7 %
ABC (in TH enthalten) 767 1.091 1.081 976 963 815 1.041 1.015
Feuerwehr gesamt 13.056 16.474 16.986 16.294 16.444 14.055 16.797 16.607
Vgl. Vorjahr / 26,2 % 3,1 % -4,1 % 0,9 % -14,5 % 19,5 % -1,1 %
gesamt 188.307 200.091 202.600 207.605 211.250 189.529 214.353 228.978
Vgl. Vorjahr / 6,3 % 1,3 % 2,5 % 1,8 % -10,3 % 13,1 % 6,8 %
Brände und Explosionen 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
Kleinbrände 1.810 1.856 2.011 2.354 1.934 1.887 1.623 2.118
Mittelbrände 71 75 94 104 113 126 54 67
Großbrände / 7 3 3 4 17 8 15
Gesamt 1.881 1.938 2.108 2.461 2.051 2.030 1.685 2.218
überörtliche Einsätze 1 4 23 24 22 9 5 18
Menschen gerettet 113 117 151 119 119 125 80 100
Menschen tot 2 1 4 3 1 7 4 3
Brandobjekte (Auswahl)
Pflege ­ und  
Betreuungsobjekte 58 88 81 117 49 42 65 60
Versammlungsobjekte 9 13 111 10 19 12 16 19
Unterrichtsobjekte 30 25 20 34 14 8 16 19
Hochhausobjekte / / / / 29 27 29 34
Verkaufsobjekte 20 29 23 36 21 20 22 19
Verwaltungsobjekte 34 50 44 63 20 10 12 13
Garagen 18 25 21 25 18 17 23 13
Gewerbeobjekte 60 55 63 79 126 108 92 112
Wohngebäude 601 697 811 888 780 699 696 719
Landwirtschaftliche Anwesen 3 4 3 8 9 13 11 9
Fahrzeuge 91 132 94 129 159 149 153 143
Vegetation 136 137 151 215 159 224 133 248
Sonstiges 832 687 809 881 642 657 391 801
Technische Hilfeleistung
Gesamt 7.331 8.955 8.944 9.306 8.667 7.564 9.109 7.641
überörtlich Einsätze 38 71 45 94 55 51 23 60
Menschen gerettet 1.315 1.268 1.334 940 781 370 374 665
Menschen tot 144 128 118 134 115 89 94 108
Übersicht Alarmierungen Feuerschutz ­ und Hilfeleistungen

300
Zahlen und Daten
301
Einsätze mit Menschen  
in Notlage (Auswahl) 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
 Aufzug 304 366 372 377 386 266 306 395
  PBRUECKE (Person droht, 
von einer Rheinbrücke zu 
springen)
18 14 4 12 11 13 16 12
  PEINGEKL  
(Person eingeklemmt) 36 25 28 33 21 20 24 17
  PHAENGT  
(Person hat sich erhängt) 17 18 10 14 27 13 20 26
  PRHEIN  
(Person im Rhein) 28 36 29 43 27 22 27 26
  PSCHUETT  
(Person verschüttet) 1 / / 2 1 19 / 1
  PSPRINGT  
(Person droht zu springen) 40 24 36 31 32 5 37 34
  PSTRAB (Person  
unter Straßenbahn) 8 15 5 9 9 5 9 6
  PSTROM (Person hat  
Stromschlag bekommen) 4 8 2 4 2 / 3 /
  PTUER (Person hinter  
verschlossener Tür) 1.103 1.128 1.222 1.189 1.001 941 1.255 1.437
  PUBAHN (Person  
unter U-Bahn) / 2 3 / 1 1 / /
  PWASSER (Person in  
stehendem Gewässer) 2 6 5 1 1 3 5 5
  PZUG (Person unter Zug) 14 12 9 14 11 8 9 13
Tier in Notlage 446 387 388 354 390 299 400 592
Bombe / / / / / 11 21 12
Betriebsunfälle 8 12 14 2 5 3 7 /
Einstürze baulicher Anlagen / 1 / / 1 1 1 1
Verkehrsunfälle und  
-störungen 830 972 959 975 884 623 798 917
sonstige TH 1.999 1.931 1.937 2.055 1.913 1.770 6.171 1.970
ABC­Einsätze
Gasausströmungen 212 198 181 149 127 115 118 109
Ölunfälle 448 382 391 396 318 232 261 275
Ölspur / 418 404 356 421 360 573 548
Gefahrguteinsätze 106 93 102 73 94 75 89 64
ATF 12 14 18 16 12 33 38 35
Chemie 10 12 12 111 11 8 9 13
GSGklein 80 62 66 39 66 67 39 52
Messen 2 3 4 5 5 / 3 2
Blaus (Blausäure) 2 2 2 2 / / / /
gesamt 767 1.091 1.081 976 963 815 1.041 1.015
Wasser­ und Sturmschäden 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
durch Sturm 346 211 147 790 832 119 198 419
durch Wasser 342 505 681 460 296 365 2.569 386
umgefallene Bäume 213 196 215 246 258 240 401 372
gesamt 901 912 1.043 1.496 1.386 724 3.168 1.177
Fehlalarmierungen (I+ II + III)
Brand 2.000 2.549 2.818 3.095 2.996 2.320 3.124 3.673
Technisch 2.722 3.032 3.116 3.336 2.730 2.141 2.456 3.075
gesamt 4.722 5.401 5.689 6.431 5.726 4.461 5.284 6.748
I Blinde Alarme  
(Anscheinsgefahr, in gutem Glauben)
GELFEU / / / / / / 296 283
BLAL Brandschutz 899 1.040 1.173 1.299 1.244 1.040 1.056 1.425
ABBEST Brandschutz 62 58 84 111 144 91 104 134
BLAL Technische Hilfe 2.014 2.092 2.122 2.466 1.980 1.580 1.845 2.415
ABBEST Technische Hilfe 691 780 811 852 747 549 605 654
gesamt 3.666 3.970 4.190 4.728 4.115 3.260 3.610 4.911
II Böswillige Alarme
Brandschutz 39 33 21 27 15 28 13 25
Brandmeldeanlagen 14 28 23 15 15 20 22 23
Technische Hilfe 15 11 10 9 3 12 6 6
gesamt 68 72 54 51 33 60 41 48
III Fehlalarme in BMA 1.186 1.359 1.445 1.658 1.593 1.127 1.633 1.783

302
Zahlen und Daten
303
Alarmierungen 2021 FW1 FW2 FW3 FW4 FW5 FW6 FW7 FW8 FW9 FW10 FW14 RD12 RD16 RD17 RD18 RD19 RD21
ITH/
RTH gesamt
01 Feuer 1.930 1.288 1.064 964 1.259 530 460 707 671 2.091 236 44 21 14 69 83 43 8 11.482
01 Technische Hilfeleistung 1.712 1.245 1.033 1.095 1.719 724 771 2.010 1.120 1.242 353 110 48 23 116 203 83 111 13.718
02 Rettungsdienst 22.195 9.567 11.659 13.514 13.483 9.316 12.659 5.633 11.425 15.631 4.900 3.549 1.486 1.160 4.535 7.888 2.935 1.774 153.309
02 Verlegung 896 595 1.527 1.265 1.259 363 794 256 389 2.841 64 40 4 16 461 300 439 371 11.880
03 Sonderlage 28 28 20 40 28 29 13 34 29 14 18 / / / / / / / 281
gesamt 26.761 12.723 15.303 16.878 17.748 10.962 14.697 8.640 13.634 21.819 5.571 3.743 1.559 1.213 5.181 8.474 3.500 2.264 190.670
Alarmierungen 2022 FW1 FW2 FW3 FW4 FW5 FW6 FW7 FW8 FW9 FW10 FW14 RD12 RD16 RD17 RD18 RD19 RD21
ITH/
RTH gesamt
01 Feuer 2.178 1.357 1.230 1.072 1.288 565 559 822 810 2.313 239 26 15 15 51 67 39 10 12.656
01 Technische Hilfeleistung 1.820 1.395 1.090 1.187 2.001 763 830 2.447 1.212 1.298 382 122 49 24 112 216 86 125 15.159
02 Rettungsdienst 27.494 11.569 14.418 15.557 15.597 9.370 12.620 6.955 13.972 17.897 6.356 4.069 1.654 1.264 4.583 9.035 3.485 2.157 178.052
02 Verlegung 1.019 620 1.606 1.374 1.358 281 854 297 420 2.778 164 63 5 11 506 332 394 416 12.498
03 Sonderlage 28 27 16 21 18 10 8 9 12 20 6 / / / / / / / 175
gesamt 32.539 14.968 18.360 19.211 20.262 10.989 14.871 10.530 16.426 24.306 7.147 4.280 1.723 1.314 5.252 9.650 4.004 2.708 218.540
Fahrzeugbewegungen „mit Alarm“ 2022 FW1 FW2 FW3 FW4 FW5 FW6 FW7 FW8 FW9 FW10 FW14 RD12 RD16 RD17 RD18 RD19 RD21
ITH/ 
RTH gesamt
Brandschutz und TH 6.999 4.231 3.242 3.377 4.685 2.050 2.177 4.188 3.164 6.154 862 / / / / / / / 41.129
Rettungsdienst 32.095 13.980 17.677 19.613 19.148 11.490 15.854 7.650 16.579 23.730 6.373 4.624 1.799 1.433 5.534 10.226 4.645 2.708 215.158
Alarmierungen Hilfeleistungs­
löschfahrzeug (HLF) 2022 1HLF1 1HLF2 HLF2 HLF3 HLF4 HLF5 HLF6 HLF7 HLF8 HLF9 HLF10 HLF14 gesamt
01 Feuer 1.296 1.183 445 838 719 533 407 401 641 586 927 225 8.201
01 Technische Hilfeleistung 747 676 733 710 733 632 613 607 644 960 770 313 8.138
02 Rettungsdienst 81 78 95 59 99 76 87 89 75 115 106 79 1.039
02 Verlegung 1 4 2 2 8 6 8 2 10 6 6 1 56
03 Sonderlage 7 6 10 6 5 8 2 4 1 6 5 5 65
gesamt 2.132 1.947 1.285 1.615 1.564 1.255 1.117 1.103 1.371 1.673 1.814 623 19.446
Alarmierungen Beamter vom Alarmdienst (BvA),  
Feuerwehrbeamter im gehobenen Dienst. 2022 BVA2 BVA5 BVA10 gesamt
01 Feuer 977 719 1.541 3.237
01 Technische Hilfeleistung 126 377 190 693
02 Rettungsdienst 76 58 133 267
02 Verlegung 38 16 29 83
03 Sonderlage 3 1 5 9
gesamt 1.220 1.171 1.898 4.289
Alarmierungen Oberbeamter vom Alarmdienst (OvA), Feuerwehrbeamter im  
höheren Dienst. & Alarmierungen Gerätewagen Atemschutz (GW ­A) 2022 OVA5 GW­A 10
01 Feuer 243 467
01 Technische Hilfeleistung 249 42
02 Rettungsdienst 5 /
02 Verlegung / /
03 Sonderlage / /
gesamt 497 509
Einsätze nach Wachen

304
Zahlen und Daten
305
Alarmierung "Status 3"  * gesamt Brand TH** Fläche gesamt Brand TH** Fläche
2021 2022
37 Zündorf 35 8 2 25 13 7 2 4
47 Wahn-Heide-Lind 63 39 1 23 55 44 6 5
56 Worringen 91 18 10 63 42 13 6 23
57 Urbach 117 55 8 54 99 64 5 30
59 Strunden 99 24 10 65 53 28 8 17
66 Roggendorf 52 12 4 36 23 8 8 7
67 Porz-Langel 56 8 17 31 24 4 16 4
69 Holweide 157 78 13 66 109 75 8 26
74 Widdersdorf 70 9 8 53 21 7 1 13
75 Merkenich 58 22 6 30 59 35 11 13
76 Langel-Rheinkassel 55 17 5 33 43 22 8 13
77 Libur 44 19 1 24 38 32 3 3
79 Flittard 86 34 7 45 65 37 11 17
84 USD 31 4 8 19 18 4 10 4
85 Longerich 161 63 10 88 107 55 14 38
86 Fühlingen 173 73 23 77 76 47 9 20
87 Ensen-Westhoven 42 22 7 13 24 16 3 5
88 Heumar 96 30 9 57 55 20 16 19
89 Dünnwald 82 33 11 38 63 39 7 17
90 Kalk 243 184 20 39 184 125 25 34
92 Rodenkirchen 119 63 9 47 107 56 10 41
94 Lövenich 112 34 11 67 75 35 5 35
95 FMD 16 5 11 / 5 4 1 /
96 Esch 87 14 8 65 35 7 2 26
97 Eil 130 58 19 53 77 47 2 28
98 Brück 106 38 7 61 62 33 12 17
99 Dellbrück 106 28 12 66 60 30 12 18
gesamt 2.487 992 257 1.238 1.592 894 221 477
2022
Stichwort RTW KTW NEF
INTERN 80.491 4.279 23.196
CHIRU 35.191 2.744 3.887
VERLEG 5.230 120 16
KIND 4.938 7 1.444
IVERLEG 3.162 12 2.508
PEINSATZ 2.551 7 928
GYNO 1.686 6 175
BABY 1.331 2 /
PSYCH 983 322 210
SCHWER 149 2 34
SONST 8.119 303 2.870
Einsätze nach Löschgruppen Rettungsdienst
Alarmierungen Rettungsdienst gesamt 2022  
 212.371 * Status 3: Der Einsatz wurde übernommen und das Fahrzeug ist ausgerückt.  
 ** Technische Hilfe
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
RTW­Einsätze 141.643 149.761 150.228 152.616 155.412 136.459 151.947 164.462
Vgl. Vorjahr / 5,7 % 0,3 % 1,6 % 1,8 % -12,2 % 11,3 % 8,2 %
N­KTW ­Einsätze / / / / / 2.619 7.135 10.850
Vgl. Vorjahr / / / / / / 172,4 % 52,1 %
NEF­Einsätze 31.073 31.454 33.111 36.564 37.599 34.836 36.263 34.351
Vgl. Vorjahr / 1,2 % 5,3 % 10,4 % 2,8 % -7,3 % 4,1 % -5,3 %
RD Boden total 172.716 181.215 183.339 189.180 193.011 173.914 195.345 209.663
Vgl. Vorjahr / 4,9 % 1,2 % 3,2 % 2,0 % -9,9 % 12,3 % 7,3 %

306
Zahlen und Daten
307
Christoph Rheinland 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022
Primäreinsatz / / / / 214 208 353 524
Sekundäreinsatz / / / / 401 327 344 385
Fehleinsätze / / / / 50 55 123 166
gesamt 862 827 803 771 665 590 820 1.075
Christoph 3
Primäreinsatz / / / / 861 737 1.031 1.138
Sekundäreinsatz / / / / 22 13 14 7
Fehleinsatz / / / / 247 220 346 488
gesamt 1.673 1.575 1.472 1.360 1.130 970 1.391 1.633
Berufsfeuerwehr Männer Frauen gesamt
Feuerwehrtechn. Dienst 1.346 21 1.367
Verwaltung Beamte 16 26 42
Verwaltung Beschäftigte 179 122 301
gesamt 1.541 169 1.710
Freiwillige Feuerwehr
Einsatzabteilung 716 77 793
Unterstützungsabteilung 30 6 36
Ehrenabteilung 386 5 391
Anwärter*in Ausbildung 53 3 56
Feuerwehrmusik 20 8 28
Jugendfeuerwehr 350 87 437
gesamt 1.555 186 1 .741
Alarmierungen Luftrettung Personal gesamt 2022
Notrufe
355 Frauen 3.096 Männer
2022
408.889
2021
368.317
2020
314.867
2019
379.918
2018
351.177
2017
376.191
2016
377.687
2015
366.927

308
Zahlen und Daten
309
Personal Berufsfeuerwehr
LG 1.2
feuerwehrtechn. Dienst Männer Frauen gesamt
BMA A 7 104 4 108
BM A 7 369 9 378
OBM A 8 336 3 339
HBM A 9 293 / 293
HBM+Z A 9 + AZ 92 / 92
gesamt 1.194 16 1.210
Verwaltung
Beamte
StS A 6 1 4 5
StOS A 7 / / /
StHS A 8 2 8 10
StAI A 9 m.D. 1 / 1
A 9+Z 1 / 1
gesamt 5 12 17
Beschäftigte
Azubi Nots. 35 23 58
EG 2 1 2 3
EG 3 2 / 2
EG 4 / 2 2
EG 5 18 5 23
EG 6 12 8 20
EG 7 12 15 27
EG 8 1 6 7
EG 9 m.D. 4 1 5
Stufenausb. 19 / 19
FSJ 10 5 15
Not-SanBesch. 2 3 5
Praktikant 1 / 1
gesamt 117 70 187
LG 2.1
feuerwehrtechn. Dienst Männer Frauen gesamt
BOIA 3 / 3
BI A 9 g.D. / / /
BOI A 10 37 2 39
BA A 11 52 1 53
BAR A 12 27 / 27
BR A 13 g.D. 17 / 17
BR+Z A 13+Z 1 / 1
gesamt 137 3 140
Verwaltung
Beamte
StI A 9 g.D. 1 7 8
StOI A 10 2 2 4
StA A 11 4 2 6
StAR A 12 3 1 4
A 13 1 1 2
gesamt 11 13 24
Beschäftigte
EG 9 g.D. 1 7 8
P 9 1 2 3
EG 10 17 5 22
EG 11 11 8 19
EG 12 3 3 6
EG 13 2 / 2
gesamt 35 25 60

310
Zahlen und Daten
311
LG 2.2
feuerwehrtechn. Dienst Männer Frauen gesamt
Bref A 13 h.D. 3 / 3
BR A 13 h.D. 1 1 2
OBR A 14 5 / 5
BD A 15 4 1 5
Lt. BD A 16 1 / 1
Direktor der BF B 3 1 / 1
gesamt 15 2 17
Verwaltung
Beamte
StOVR A 14 / / /
StVD A 15 / 1 1
gesamt / 1 1
Beschäftigte
EG 13 / / /
EG 14 1 2 3
EG 15 26 25 51
gesamt 27 27 54
Feuerwehrtechn. Dienst 1346 21 1367
Verwaltung Beamte 16 26 42
Verwaltung Beschäftigte 179 122 301
gesamt 1.541 169 1.710
Davon:
Ärzt*innen 26 25 51
NotSan-Azubis 35 23 58
NotSan-Beschäftigte 2 3 5
Stufenausbildung 19 / 20
Werkstatthelfer 7 1 8
FSJ 10 5 15
Alter Beamte  
(feuerwehrtechn. Dienst) LGr. 1.2 LGr. 2.1 LGr. 2.2
Männer Frauen Männer Frauen Männer Frauen gesamt
18–27 Jahre 179 7 3 2 1 / 192
28–34 Jahre 339 4 21 1 3 1 369
35–39 Jahre 169 3 23 / 4 / 199
40–44 Jahre 141 2 20 / 3 1 167
45- 49 Jahre 91 / 15 / 2 / 108
50 -54 Jahre 128 / 29 / 1 / 158
55–59 Jahre 143 / 22 / / / 165
60–63 Jahre 4 / 4 / 1 / 9
gesamt 1194 16 137 3 15 2 1.367
Alter Beamte  
Verwaltungsdienst LGr. 1.2 LGr. 2.1 LGr. 2.2
18–27 Jahre 1 2 1 3 / / 7
28–34 Jahre / 3 / 4 / / 7
35–39 Jahre / 3 / 3 / / 6
40–44 Jahre / / / 2 / / 2
45- 49 Jahre 3 1 2 / / / 6
50 -54 Jahre 1 / 1 1 / / 3
55–59 Jahre / 3 4 / / 1 8
60–63 Jahre / / 3 / / / 3
ab 64 Jahre / / / / / / /
gesamt 5 12 11 13 / 1 42
Alter  
Beschäftigte
vergl. 
LG 1.2
vergl.  
LG 2.1
vergl.  
LG 2.2
18–27 Jahre 74 37 1 1 / / 113
28–34 Jahre 12 8 5 4 9 11 49
35–39 Jahre 6 / 5 3 6 5 25
40–44 Jahre 5 1 6 5 2 5 24
45- 49 Jahre 7 5 4 4 3 3 26
50 -54 Jahre 3 3 5 7 3 / 21
55–59 Jahre 6 9 5 2 1 1 24
60–63 Jahre 3 7 2 / 3 2 17
ab 64 Jahre / 1 1 / / / 2
gesamt 116 71 34 26 27 27 301

312
Zahlen und Daten
313
2021 2022
Männer Frauen gesamt Männer Frauen gesamt
Einsatzabteilung 738 76 814 716 77 793
Unterstützungsabteilung 30 6 36 30 6 36
Ehrenabteilung 389 3 392 386 5 391
Anwärter*in Ausbildung 55 13 68 53 3 56
Feuerwehrmusik 20 8 28 20 8 28
Jugendfeuerwehr 310 74 387 350 87 437
gesamt 1.542 180 1.725 1.555 186 1 .741
Personal Freiwillige Feuerwehr
Einsatzabteilung 793
 Mitglieder / Männer 716
 Mitglieder / Frauen 77
Unterstützungsabteilung 36
 Mitglieder / Männer 30
 Mitglieder / Frauen 6
Ehrenabteilung 391
 Mitglieder / Männer 386
 Mitglieder / Frauen 5
Anwärter*in Ausbildung 56
 davon Männer 53
 davon Frauen 3
Truppmänner/Truppfrauen 337
 davon Männer 282
 davon Frauen 55
Truppführer 213
 davon Männer 199
 davon Frauen 14
Gruppenführer 161
 davon Männer 156
 davon Frauen 5
Zugführer 37
 davon Männer 37
 davon Frauen /
Verbandsführer ohne Stabsqualifikation /
 davon Männer /
 davon Frauen /
Verbandsführer mit Stabsqualifikation 45
 davon Männer 42
 davon Frauen 3
Feuerwehrmusik 28
Einheiten der Feuerwehrmusik 1
Musiktreibende Züge
 davon Männer 20
 davon Frauen 8
Altersstruktur der Musiker 28
6–10 Jahre /
11–17 Jahre /
18–27 Jahre 5
28–99 Jahre 23
Jugendfeuerwehr 631
Anzahl Gruppen 25
 Jungen 533
 Mädchen 98
Qualifikation  (ohne Tarifbeschäftigte)
Atemschutzgeräteträger 564
 davon Männer – nur taugliche 520
 davon Frauen – nur taugliche 44
Führerschein C1 / Klasse 3 127
 davon Männer 123
 davon Frauen 4
Führerschein C / Klasse 2 283
 davon Männer 270
 davon Frauen 13
© Lars Jäger

314
Zahlen und Daten
315
2017 2018 2019 2020 2021 2022
feuerwehtechnischer Dienst 8 6 10 16 19 21
Notärzt*innen** 21 18 20 21 19 25
Notfallsanitäterinnen/Azubis / / / / / 26
Verwaltung/Tarif Beschäftigte 56 55 70 81 86 97
BF gesamt 95 93 100 142 153 169
FF Einsatzdienst 42 47 70 79 76 77
FF sonstige* 13 9 15 17 30 22
JF gesamt 66 78 67 76 74 87
FF gesamt 121 134 152 172 180 186
Frauen in der Feuerwehr Köln 216 227 252 314 333 355
*Ehren-, Unterstützungsabteilung, Feuerwehrmusik, Anwärterinnen
** ohne Rotationsärztinnen
Unfälle bei Einsätzen Berufsfeuerwehr Freiwillige Feuerwehr
2017 2018 2019 2020 2021 2022 2017 2018 2019 2020 2021 2022
Verletzte Einsatzkräfte 38 28 26 47 31 40 19 16 13 9 16 8
 Verletzte/Verunglückte (m) 36 28 23 45 28 39 18 14 11 9 14 7
  davon tödlich verunglückt (m) / / / / / / / / / / / /
 Verletzte/Verunglückte (w) 2 / 3 2 3 1 1 2 2 / 2 1
  davon tödlich verunglückt (w) / / / / / / / / / / / /
Verletzte Einsatzkräfte  
außerhalb von Einsätzen / / / 33 45 28 4 2 18 5 10 1
 Verletzte/Verunglückte (m) / / / 31 10 23 4 2 17 4 / /
  davon tödlich verunglückt (m) / / / / / / / / / / / /
 Verletzte/Verunglückte (w) / / / 2 10 5 / / 1 1 / 1
  davon tödlich verunglückt (w) / / / / / / / / / / / /
Frauen in der Feuerwehr Fahrzeuge
Unfälle im Feuerwehrdienst / Verletzte Einsatzkräfte im Einsatzdienst
Ressourcen  
(Stand: 3. April 2023) BF 2020 FF 2020 BF Köln 
2021
FF Köln 
2021
BF Köln 
2022
FF Köln 
2022
Löschboote 2 / 2 / 2 /
Sonstiges Boot 5 1 5 1 5 1
Einsatzleitfahrzeuge
ELW 1 6 / 6 / 6 /
ELW 2 / 2 / 2 / 2
ELW 3 1 / 1 / 1 /
KdoW 15 / 20 / 26 /
MLW 1 / 1 / / /
Hubrettungsfahrzeuge, An ­
hängeleitern
DLK 23 (auch DLK 23-12) 13 / 13 / 13 /
Löschfahrzeuge
HLF 20/16 6 / 6 / / /
HLF 20 Strasse 11 / 11 / 24 10
LF 8/6 Straße / 12 / 12 / 3
LF 8/6 Allrad / 6 / 6 / 3
LF 10/6 Straße / / / / / /
LF 10/6 Allrad / 1 / 1 / 1
LF 10 Strasse 1 10 1 10 1 10
LF 10 Allrad / / / / / 1
LF 16/TS / 1 / 1 / /
LF 24 6 / 6 / / /
LF 20 KatS / 9 / 9 / 11
Löschfahrzeug, sonstiges 2 / 2 / / /
TLF 16/25 / 3 / 3 / 3
TLF 24/50 4 / / / / /
PTLF 4000 8 / 12 / 12 /
TroTLF 16 / / / / / /
TSF-W mit Wasser / 5 / 5 / 5
MLF (auch StLF 10/6) / 1 / 1 / 1

316
Zahlen und Daten
317
Rettungsdienstfahrzeuge, 
Sanitätsfahrzeuge  
(einschl. Hubschrauber)
BF 2020 FF 2020 BF Köln 
2021
FF Köln 
2021
BF Köln 
2022
FF Köln 
2022
RTW 86 / 86 / 87 /
RTW Intensiv 2 / 2 / 2 /
GRTW 1 / 1 / 1 /
NEF 17 / 17 / 17 /
RTH 1 / 1 / 1 /
ITH 1 / 1 / 1 /
Rüstwagen, Gerätewagen
GW Atemschutz /  
Strahlenschutz 2 / 2 / 2 /
GW G2 1 / 1 / 1 /
GW Höhenrettung 1 / 1 / 1 /
GW Messtechnik 1 / / / / /
GW Wasserrettung 1 / 1 / 1 /
GW Werkstattwagen 1 / 1 / 1 /
GW Transport 1 / 1 / 1 /
GW L1/L2 4 / 4 / 3 1
GW Sonstiger 4 2 4 2 4 2
GW Funk / / / / / 1
RW 1 1 3 1 3 1 1
RW 2 2 / 2 / 2 /
Sonstige Fahrzeuge
Kran 2 / 2 / 2 /
KFZ Sonstiges 2 4 2 4 2 4
MTW/MTF 6 27 6 27 6 28
SW KatS / 1 / 1 / /
WLF Sonstiges 6 / 6 / 6 /
Gabelstapler 1 / 1 / 2 /
Dekon-LKW P / 3 / 3 / 3
ABC-ErkKW / 2 / 2 / 2
PKW Straße 5 / 5 / 7 /
Bus 1 / 1 / 1 /
Krad / 4 / 4 / 4
Abrollbehälter 27 / 27 / 27 /
Anhänger 10 10 10 10 10 10
gesamt 267 104 272 104 280 101
Fahrzeuge (ohne AB, AH, 
G­stabler, RTH) inkl. Krad 220 93 225 93 233 90
Finanzen
Erlöse BF und FF RettD KatS Corona gesamt
aus Einsätzen 1.320.427 94.264.699 / / 95.585.126
aus Dienstleistungen 583.896 / 413 / 584.309
Zuwendungen 504.224 / 50.000 / 554.224
sonst. Erlöse 877.300 72.126 249.563 265.344 1.464.333
Gesamterlöse 3.285.846 94.336.825 299.976 265.344 98.187.991
Kosten
Personalkosten 96.607.036 33.066.838 843.423 84.438 130.601.735
Betriebskosten Fahrzeuge/
Geräte/Technik 4.673.815 4.161.374 604.980 2.628 9.442.797
Bauunterhaltung 895.149 797.004 391 857 1.693.401
sonst. (Betriebs-) Kosten 24.071.894 53.128.504 335.740 1.168.833 78.704.971
Gesamtkosten 126.247.895 91.153.720 1.784.535 1.256.754 220.442.904
Ergebnis  
(Kosten abzgl. Erlöse) 122.962.048 ­3.183.105 1.484.559 991.410 122.254.913
Investitionen 
Einzahlungen –  
investiver Zuschuss 2.147.354
Auszahlungen (investiv)  
für Baumaßnahmen 11.798.057
Auszahlungen (investiv)  
für Vermögensgegenstände 7.518.716
Ergebnis (Auszahlungen  
abzgl. Einzahlungen) 17.169.418
Buchwert der Feuerwehr 209.755.024

318
Zahlen und Daten
319
Zuordnung der Feuerwachen  
nach Gefahrenabwehrbereich (GAB)
GAB I 
FW 1 (Innenstadt)  
FW 9 (Mülheim)  
FW 10 (Kalk)  
 
 
 
FF-Löschgruppe Dellbrück  
FF-Löschgruppe Brück  
FF-Löschgruppe Dünnwald  
FF-Löschgruppe Flittard  
FF-Löschgruppe Holweide  
FF-Löschgruppe Strunden  
FF-Löschgruppe Kalk  
FF-Umweltschutzdienst
GAB III  
FW 2 (Marienburg)  
FW 3 (Lindenthal)  
FW 7 (Porz)  
FW 8 (Ostheim)  
 
 
FF-Löschgruppe Eil  
FF-Löschgruppe  
Ensen-Westhoven  
FF-Löschgruppe Heumar  
FF-Löschgruppe Libur  
FF-Löschgruppe Porz-Langel  
FF-Löschgruppe  
Rodenkirchen  
FF-Löschgruppe Urbach  
FF-Löschgruppe Wahn-Wahn -
heide-Lind  
FF-Löschgruppe Zündorf  
FF-Fernmeldedienst  
Spielmannszug Porz-Langel
GAB II  
FW 4 (Ehrenfeld)  
FW 5 (Weidenpesch)  
FW 6 (Chorweiler)  
FW 14 (Lövenich)  
 
 
FF-Löschgruppe Esch  
FF-Löschgruppe Fühlingen  
FF-Löschgruppe Langel-Rheinkas -
sel 
FF-Löschgruppe Longerich  
FF-Löschgruppe Lövenich  
FF-Löschgruppe Merkenich  
FF-Löschgruppe Roggendorf/Then -
hoven 
FF-Löschgruppe Widdersdorf  
FF-Löschgruppe Worringen
Organigramm der Feuerwehr Köln
37 
Berufsfeuer -
wehr Amt für 
Feuerschutz, 
Rettungsdienst 
und Bevölke -
rungsschutz/  
Amtsleiter 
und Leiter der 
Feuerwehr
37/3 
Strategie  
und Con -
trolling
37/2 
Kommuni-
kation und 
Medien
37/1  
Grundsatz  -
an  ge legen-
heiten der 
FF
370 
Verwaltung
370/1 
Organisation,  
Personal, Verga -
bemanagement
370/2 
Finanzen, 
Satzungen und 
Gebühren
375/2 
Brandschauen, 
Stellungnahmen 
und Abnahmen  
in Wachbezirk 4, 
5, 6 sowie Brand -
meldeanlagen
375/3 
Stellungnah -
men, Brand-
schauen und 
Abnahmen in 
Wachbezirken  
2, 3, 7, 8
373 
Gefahren -
abwehr III  
Informations -
systeme
373/1 
Informations -
verarbeitung
372 
Gefahrenab -
wehr II 
Technik und 
Gebäude
372/1 
Technik
372/2 
Neubauten und 
Bauunterhal -
tung
375 
Gefahren -
vorbeugung
375/1 
Brandschauen, 
Stellungnahmen  
und Abnahmen 
in Wachbezirk 
1, 9, 10 sowie 
Brandschutz -
beauftragte
376 
Aus- und  
Fortbildung,  
Analytische  
Task Force
376/1 
Aus- und  
Fortbildung
376/2 
Analytische  
Task Force
371 
Gefahrenab -
wehr I 
zentrale Einsatz -
organisation
371/1 
Einsatzplanung, 
Leitstelle und  
Krisenmanage -
ment
374 
Rettungsdienst
374/1 
Organisation
374/3 
Ärztliche  
Aufsicht Aus-  
und Fort bildung
374/2 
Notärzt  licher 
Dienst, ärztliche  
Aufsicht,  
Rettungsdienst
37/4 
Sicherheit
37/5 
Geschäfts -
zimmer der 
Amtsleitung
37/6 
Institut für 
Schutz und 
Rettung der 
Feuerwehr  
Köln (ISR)
37/ 7
Klimawandel 
und Gefahren -
abwehr 
(seit Sommer 
2022)

Kontakt
Stadt Köln 
Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, 
Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Stabsstelle Kommunikation und Medien
Scheibenstraße 13
50737 Köln
Telefon 
0221 9748-0
E­Mail
presse.feuerwehr@stadt-koeln.de 
www.feuerwehr-koeln.de
Inhaltliche Bearbeitung
Dr. Christian Miller,  
Amtsleiter, Leiter der Feuerwehr
 
Stabsstelle Kommunikation  
und Medien
Die Oberbürgermeisterin
Berufsfeuerwehr, Amt für Feuerschutz, 
Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz
Stabsstelle Kommunikation und Medien
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit   
Gestaltung
Design Studio d_bilk 
Druck
Buch- und Offsetdruckerei Häuser GmbH & Co. KG  
 
13-JG/37/2/1.500/11.2023

Beratungsverlauf (1)

16.01.2024 Gesundheitsausschuss
TOP 6.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3818/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
20.11.2023
Erstellt
17.11.2023 11:03