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2006/0801

1. Zwischenbericht 2005 und 2. Zwischenbericht 2005 des Eigenbetriebes Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt gemäß § 21 des Eigenbetriebsgesetzes

Magistratsvorlage 15.12.2006

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
04.01.2007 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat II Amt für Familie, 
Kinderbetreuung und Sport 
Dezernat I 
 
Amt: Kämmerei  
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
   
Tagesordnung:  I  II 
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2006/0801 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: 1. Zwischenbericht 20 05 und 2. Zwischenbericht 2005 des Eigenbetriebes Bäder der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt gemäß § 21 des Eigenbetriebsgesetzes 
 
Vorlage vom: 15.12.2006 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Die Berichte der Betriebsleitung für das 1. und 2. Quartal 2005 (1. Zwischenbericht) und das  
3. Quartal 2005 (2. Zwischenbericht) werden zur Kenntnis genommen. 
 
 
 
Anlagen: 1. Zwischenbericht 2005_EB Bäder 
2. Zwischenbericht 2005_EB Bäder.  
 
 
Beschluss des Magistrats vom

2 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 15.12.2006:  
 
Gemäß § 21 des Eigenbetriebsgesetzes hat die Betriebsleitung den Gemeindevorstand und die 
Betriebskommission regelmäßig schriftlich über die Entwicklung des Eigenbetriebes zu unterrichten. 
 
Auf die beiliegenden Zwischenberichte 2005 (1. und 2. Quartal sowie 3. Quartal) wird hingewiesen. 
 
Die Mitglieder der Betriebskommission werden von dem Bericht in Kenntnis gesetzt. 
 
Darmstadt, 15.12.2006 
20 ki/gk       Nst: 32 41 
 
Der Dezernent I    Der Dezernent II 
 
 
 
 
Walter Hoffmann    Wolfgang Glenz 
Oberbürgermeister    Bürgermeister 
 
Anlagen

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Eigenbetrieb Bäder1. Zwischenbericht 2005für den Zeitraum01.01.2005 - 30.06.2005(1. und 2. Quartal)

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1. Zwischenbericht zum Wirtschaftsjahr 2005Zeitraum 01.01.2005 - 30.06.2005VorbemerkungenHiermit wird der 1. Zwischenbericht im Zeitraum 01.01.2005  30.06.2005 zum Wirtschaftsjahr2005 nach § 21 Eigenbetriebsgesetz vorgelegt.Die Ausführungen hierbei beziehen sich ausschließlich auf die kamerale Abwicklung des Wirt-schaftsplanes. Darüber hinausgehende Ausführungen zu den sich aus dem kaufmännischen Ab-schluss ergebenden Entwicklungen müssen dem in Zusammenarbeit mit dem Steuerberater nochzu erstellenden Abschluss und dem hierzu vorzulegenden Bericht vorbehalten bleiben.1. Finanzielle AbwicklungErfolgsplanDie Entwicklung der Erträge und Aufwendungen für das 1. Halbjahr 2005 stellt sich wie folgt dar:Umsatzerlöse:                                                                                        -         152.944,64 Die Aufstellung zeigt ein Ergebnis der ersten beiden Quartale des Jahres 2005 von- 152.944,64 EUR unter dem Planansatz für die erste Jahreshälfte.Im Bereich der Medizinischen Bäder, HHSt. ....110000, wurden bis zur Jahresmitte Mehreinnah-men im Verhältnis zum Planansatz von über 6 TEUR erzielt.Die Einnahmen aus dem Bereich Schwimmbäder, HHSt. ....113000, verteilen sich nicht gleichmä-ßig über das gesamte Jahr, sondern fallen überwiegend in der Freibadsaison an. Da die Freibäderjedoch erst Mitte Mai öffnen, sind die Einnahmen bis Juni jeweils noch unter den Sollzahlen.Auf der HHSt. ....114000 (Sonstige Benutzungsgebühren) wurden bis zur Jahresmitte Mehrein-nahmen im Verhältnis zum Planansatz von 8 TEUR erzielt.Sonstige betriebliche Erträge:                                                                -           16.061,23 Die Wenigereinnahmen ergeben sich aufgrund geringerer Einnahmen aus Mieten und Pachten undPachten aus Kiosken und Fischerei. Mehreinnahmen konnten bei Kostenersatz Personal verzeich-net werden. Die Einnahmen aus der Benutzung der Gymnastikhalle wurden versehentlich nicht, wiekorrekt und üblich, auf der ....140000 verbucht, sondern auf der ....114000.Materialaufwand und bezogene Leistungen:                                            +         43.153,08 Bis zum 30.06. lagen die Aufwendungen um rund 43 TEUR über den Planansätzen. Dies liegt u. a.an den vollständig (für das gesamte Jahr) gebuchten Verwaltungskostenanteilen (46 TEUR).Die Erstattungen von Personalkosten an die Stadt werden dagegen in einer Summe zum Abschlussdes Wirtschaftsjahres gebucht, da erst dann die Kosten der Mitarbeiter der Stadt, die für den Ei-genbetrieb tätig geworden sind, bekannt sind und dem Eigenbetrieb zugeordnet werden können.

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Minderausgaben bei Wasserverbrauch und Kanalgebühren (-72 TEUR), Reinigung (-10,6 TEUR),Mieten und Pachten (-7,4 TEUR) und den Grundbesitzabgaben (-16,6 TEUR) stehen Mehrausgabenbei den Heizkosten (66,7 TEUR), Unterhaltung der Betriebsanlagen (30 TEUR), Unterhaltung derGrünanlagen (13,4 TEUR) und Unterhaltung der baulichen Anlagen (8,6 TEUR) gegenüber.Die Mehrausgaben bei der Heizung lassen sich durch Verschiebungen im 1. Halbjahr 2005 erklä-ren, die durch die Umstellung des Abrechnungsmodus in 2004 von Abrechnungen pro Heizperiodeauf kalenderjährliche Abrechnungen auftraten. Zusätzlich wurde eine Preiserhöhung von ca. 15 %bei den monatlichen Abschlagszahlungen für Fernwärme und Gas verzeichnet.Bei der TÜV-Abnahme für die Rutschbahn wurden Mängel festgestellt, die eine Erneuerung derRutschenelemente (Gesamtkosten: 40 TEUR) notwendig machte. Die Mehrausgaben bei der Un-terhaltung der Betriebsanlagen resultiert aus einer im ersten Halbjahr gebuchten Abschlagszah-lung (25 TEUR).Personalaufwand:                                                                                  +           6.882,94 Der anteilige Ansatz für den Personalaufwand wurde bis zum 2. Quartal 2005 um oben genannteZahl geringfügig überschritten.Abschreibungen:                                                                                    -         177.035,06 Die Minderausgaben bei den Abschreibungen (-177 TEUR) sind darauf zurückzuführen, dass dieBuchungen für die Abschreibungen erst zum Abschluss des Wirtschaftsjahres, nachdem die Berei-nigung der Umsatzsteuer und der Vorsteuer durchgeführt wurde, vorgenommen werden.Sonstige betriebliche Aufwendungen                                                      -           50.232,37 Insgesamt gesehen sind die sonstigen betrieblichen Ausgaben geringer als der Ansatz bis zum2. Quartal 2005. Dies liegt zum größten Teil daran, dass Aufwendungen nicht monatlich oderquartalsweise berechnet werden, sondern jährlich zum Jahresende verrechnet werden. Aus diesemGrund ist die Zahl nicht sehr aussagekräftig.Zinsen und ähnliche Aufwendungen:                                                       -           32.447,72 Wie in jedem Jahr wurde der Ansatz den eingeplanten Kreditaufnahmen angepasst. Der Ansatzwird mit einem Durchschnittszinssatz errechnet. Trotzdem konnte der anteilige Planansatz um32,4 TEUR unterboten werden. Dies hängt u. a. mit dem neu eingeführten Zinsmanagement zu-sammen, wodurch alte Darlehens- und Zinsbedingungen neu verhandelt werden konnten.Fazit für die Abwicklung des ErfolgsplanesDas Halbjahresergebnis in Höhe von -1.771,6 TEUR liegt mit -274,3 TEUR über dem geplantenAnsatz für die ersten beiden Quartale des Jahres 2005. Dieses Ergebnis wird allerdings aufgrundder anteilig eingeplanten Erträge aus Beteiligungen verzerrt, da diese erst in die Daten eingearbei-tet werden, wenn die Ausschüttung auch erfolgt (zweites Halbjahr 2005). Folglich ist dieses Er-gebnis noch nicht sehr aussagekräftig. Würden die Erträge aus Beteiligungen mit ihren anteiligenAnsätzen eingearbeitet, wäre das Ergebnis im Plan.

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VermögensplanZu den Einzelmaßnahmen:HH-Stelle 5700 935000  Erwerb von beweglichen Sachen des AnlagevermögensSpinde, die durch die Schließung des Zentralbades, im Nordbad und Bezirksbad Bessungen ange-schafft werden müssen, werden u. a. hieraus finanziert.HH-Stelle 5700 935900  Erwerb von FahrzeugenDie Haushaltsreste in Höhe von rd. 14 TEUR werden bei Bedarf für Neuanschaffungen genutzt. Eswird auch geprüft, ob für die Liegenschaften Woog und Arheilger Mühlchen für die Nutzung von 5Monaten im Jahr Traktoren vom EAD gemietet werden können.HH-Stelle 5700 950070  Nordbad, Wärmerückgewinnung aus AbluftDie Maßnahme kann noch nicht abgeschlossen werden; die Mängel sind noch nicht behoben. DieFirma ist nicht bereit, alle Mängel zu beheben. Ein Beweissicherungsverfahren soll eingereichtwerden. Das Hochbauamt ist tätig.HH-Stelle 5700 950071  Nordbad, Sanierung des HallendachesDie Maßnahme ist abgeschlossenHH-Stelle 5700 950072  Nordbad, Beseitigung von brandschutztechnischen MängelnDie Sofortmaßnahmen sind durchgeführt. Die Planungen für den Bauantrag sind im Gange.HH-Stelle 5700 950083  Schul- und Trainingsbad, Sanierung der LüftungsanlageDie Maßnahme ist abgeschlossen.HH-Stelle 5700 950084  Schul- und Trainingsbad, Sanierung der HallendeckeDie Maßnahme ist abgeschlossen.HH-Stelle 5700 950087  Mühltalbad, Sanierung des SchwimmbeckensIm Haushalt sind bis 2007 1,5 Mill. EUR eingeplant. Zur Erstellung werden notwendige Informati-onen eingeholt.HH-Stelle 5700 950090  Schul- und Trainingsbad, Sanierung der DuschenDie Maßnahme wird zurückgestellt. Es wird geprüft, ob die Mittel nicht gebündelt werden sollenund Komplettsanierungen sinnvoller sind. Die Nutzung ist nicht eingeschränkt.

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HH-Stelle 5700 950091  Bezirksbad Bessungen, Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserquali-tätDie Maßnahme wird zurückgestellt. Es wird geprüft, ob die Mittel nicht gebündelt werden sollenund Komplettsanierungen sinnvoller sind. Die Nutzung ist nicht eingeschränkt.HH-Stelle 5700 950092  Sanierung Arheilger MühlchenAufgrund der Erfahrungen des letzen Jahres, werden weitere Maßnahmen eingeleitet.Im Vorbecken wurden Unterwasserpflanzen angesiedelt und der Vorfilter wurde aktiviert. Die Was-serqualität ist besser geworden, aber ob sie den verschärften Auflagen der Badegewässerverord-nung standhält ist noch nicht abzusehen.HH-Stelle 5700 950093  Woog, Maßnahmen zur Verbesserung der WasserqualitätZur Verbesserung der Wasserqualität werden Belüfter eingesetzt, durch den höhern Sauerstoffge-halt im Wasser soll die Biologie verbessert und die Rücklösung von Phosphaten aus dem Sedimentgemindert werden.2. BesucherzahlenHinsichtlich der Besucherzahlen der Hallenbäder ist im ersten Halbjahr 2005 ein weiterer leichterAnstieg zu verzeichnen. Mit 226.708 Badegästen hatte das Bad 13.581 Besucherinnen und Besu-cher mehr als im ersten Halbjahr 2004. Möglicherweise machen sich hier Bäderschließungen imUmland bemerkbar.Die ersten beiden Monate der Freibadsaison 2005, Mai und Juni, konnten mit relativ gutem Frei-badwetter aufwarten, was die Badegäste mit häufigen Badbesuchen quittierten. Es waren in diesenbeiden Monaten 266.591 Gäste zu verzeichnen, im Gegensatz zu den ersten beiden Freibadmona-ten 2004, in denen nur 70.328 Badegäste in den Freibädern gezählt werden konnten.3. Sonstige relevante Faktoren im BerichtszeitraumEs waren keine weiteren relevanten Faktoren im Berichtszeitraum zu verzeichnen.Darmstadt, den 08.12.2006gez. Raschgez. KäpplerRaschKäppler1. Betriebsleiter2. Betriebsleiterin

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Eigenbetrieb Bäder2. Zwischenbericht 2005für den Zeitraum01.07.2005 - 30.09.2005(3. Quartal)

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2. Zwischenbericht zum Wirtschaftsjahr 2005Zeitraum 01.07.2005 - 30.09.2005VorbemerkungenHiermit wird der 1. Zwischenbericht im Zeitraum 01.07.2005  30.09.2005 zum Wirtschaftsjahr2005 nach § 21 Eigenbetriebsgesetz vorgelegt.Die Ausführungen hierbei beziehen sich ausschließlich auf die kamerale Abwicklung des Wirt-schaftsplanes. Darüber hinausgehende Ausführungen zu den sich aus dem kaufmännischen Ab-schluss ergebenden Entwicklungen müssen dem in Zusammenarbeit mit dem Steuerberater nochzu erstellenden Abschluss und dem hierzu vorzulegenden Bericht vorbehalten bleiben.1. Finanzielle AbwicklungErfolgsplanDie Entwicklung der Erträge und Aufwendungen für das 3. Quartal 2005 stellt sich wie folgt dar:Umsatzerlöse:                                                                                        +         21.799,39 Die Aufstellung zeigt ein Ergebnis der ersten drei Quartale des Jahres 2005 von21.799,39 EUR über dem Planansatz.Im Bereich der Medizinischen Bäder, HHSt. ....110000, wurden Wenigereinnahmen im Verhältniszum Planansatz von 9,4 TEUR erzielt, denn aufgrund der Schließung des Zentralbades zum25.07.2005 zum Zwecke der Sanierung und Erweiterung konnten dort keine Anwendungen mehrgegeben werden.Die Einnahmen aus dem Bereich Schwimmbäder, HHSt. ...113000, verteilen sich nicht gleichmä-ßig über das gesamte Jahr, sondern fallen überwiegend in der Freibadsaison an. Deshalb konntenbis zum dritten Quartal Mehreinnahmen in Höhe von 17,9 TEUR im Verhältnis zu den Sollzahlenerreicht werden.Auf der HHSt. ....114000 (Sonstige Benutzungsgebühren) wurden bis zum Ende des dritten Quar-tals Mehreinnahmen im Verhältnis zum Planansatz von 14,3 TEUR erzielt.Sonstige betriebliche Erträge:                                                                -           23.797,37 Die Wenigereinnahmen ergeben sich aufgrund geringerer Einnahmen aus Mieten und Pachten undPachten aus Kiosken und Fischerei. Mehreinnahmen konnten bei Kostenersatz Personal sowie denVermischten Einnahmen verzeichnet werden, die das Ergebnis in diesem Bereich trotzdem nurgeringfügig nach oben korrigieren.Auch die Einnahmen aus Verpachtung verteilen sich nicht gleichmäßig über das Jahr. Vereinbartsind je nach Pachtvertrag monatliche Zahlungen oder eine Abschlagszahlung zwei mal pro Jahr,davon die erste Mitte der Sommersaison und die zweite am Jahresende. Erst im Dezember wirdbei allen Pachtverträgen die Abrechnung der tatsächlich angefallenen Nebenkosten vorgenommen.Materialaufwand und bezogene Leistungen:                                            -         185.878,94

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Lagen die Aufwendungen bis zum 30.06. noch um rund 43 TEUR über den Planansätzen, konntedieses Bild im dritten Quartal 2005 völlig umgedreht werden (-185 TEUR).Die Erstattungen von Personalkosten an die Stadt werden in einer Summe zum Abschluss desWirtschaftsjahres gebucht, da erst dann die Kosten der Mitarbeiter der Stadt, die für den Eigenbe-trieb tätig geworden sind, bekannt sind und dem Eigenbetrieb zugeordnet werden können. DieseKosten heben sich allerdings mit den bereits für das ganze Jahr gebuchten Verwaltungskostengegeneinander auf.Minderausgaben bei Wasserverbrauch und Kanalgebühren (-133 TEUR), Stromkosten und Be-leuchtung (-4 TEUR), Heizung (-16,2 TEUR), Reinigung (-15,7 TEUR), Mieten und Pachten(-13,1 TEUR), Unterhaltung der baulichen Anlagen (-26,3 TEUR) und Unterhaltung der Uferanlagen(-4,8 TEUR) stehen Mehrausgaben bei der Unterhaltung der Grünanlagen (17,9 TEUR), Unterhal-tung der Betriebsanlagen (26,9 TEUR) und Unterhaltung des Büro- und Betriebsinventars(1,5 TEUR) gegenüber. Hierzu sind folgende Ausführungen zu machen:Durch die Schließung des Zentralbades wurde der Wasserverbrauch gesenkt und folglich musstenauch geringere Kanalgebühren abgeführt werden. Zusätzlich kam dem Eigenbetrieb die Senkungder Kanalgebühren von 2,57 EUR auf 2,19 EUR zugute. Die hohe Differenz ist auf das Buchungs-datum der Abschlagszahlungen zurückzuführen. Im HH 2004 wurden sie vor dem Stichtag ge-bucht und 2005 wurden sie danach gebucht. Abschlagszahlungen für Kanalgebühren für August2005 wurden erst am 18.10.2005 gebucht.Der Stromverbrauch und Heizung konnten ebenfalls durch die Schließung des Zentralbades redu-ziert werden. Strompreiserhöhungen konnten aufgefangen und darüber hinaus sogar noch Einspa-rungen erzielt werden.Zum Stichtag waren gegenüber dem Vorjahr nicht alle Aufträge abgerechnet und es mussten biszu diesem Zeitpunkt noch nicht so viele Reparaturen durchgeführt werden, so dass Minderausga-ben bei der Unterhaltung der baulichen Anlagen auftraten.Die Mehrausgaben bei der Unterhaltung der Grünanlagen resultieren aus den Baumfällungen unddem Baumschnitt im Jahr 2005 zur Sicherung der Verkehrswege.Durch die Erneuerung der Rutschenelemente im Mühltalbad ergeben sich die Mehrausgaben beider Unterhaltung der Betriebsanlagen.Personalaufwand:                                                                                  -           68.962,22 Der anteilige Ansatz für den Personalaufwand wurde bis zum 3. Quartal 2005 um oben genannteZahl unterschritten.Auf Vorschlag der Betriebsleitung erhielten auch die ansonsten arbeitslosen Saisonaushilfen aus-schließlich Arbeitsverträge über 19,25 Wochenstunden, damit sie bei schlechtem Wetter nichtohne nennenswerte Arbeit 38,5 Wochestunden im Bad beschäftigt werden mussten. Bei schönemWetter hätte man die Möglichkeit gehabt, diese Stunden je nach Bedarf aufzustocken. Da das Wet-ter in dieser Saison tatsächlich nicht günstig gewesen ist, konnten über diese Maßnahme großeEinsparungen erzielt werden.  Studentische Aushilfskräfte erhalten ohnehin immer nur Teilzeitver-träge, da sie aus versicherungsrechtlichen Gründen während des Semesters nur maximal 20 Stun-den pro Woche arbeiten dürfen. In den Semesterferien werden sie dann jeweils nach Bedarf bis zu38,5 Wochenstunden beschäftigt.Wie sich diese Vorgehensweise in einer Schönwetterperiode bewährt, bleibt abzuwarten. Denn indiesem Jahr blieben viele langjährige Mitarbeiter aus oder beklagten sich darüber, dass sie mit derVergütung für eine Halbtagsstelle nicht auskämen. Einige Mitarbeiter nahmen aus diesem Grundeeine zweite Arbeitsstelle an und konnten daher auch an den Tagen mit großem Besucherandrangnicht, wie eigentlich notwendig, Vollzeit arbeiten. Dies führte wiederholt zu Personalengpässenund Mehrstunden des Stammpersonals.

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Abschreibungen:                                                                                    -         265.189,28 Die Minderausgaben bei den Abschreibungen (-265 TEUR) sind darauf zurückzuführen, dass dieBuchungen für die Abschreibungen erst nach der Bereinigung der Umsatzsteuer und der Vorsteuerzum Abschluss des Wirtschaftsjahres durchgeführt werden.Sonstige betriebliche Aufwendungen                                                      -           67.987,18 Insgesamt gesehen sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen geringer als der Ansatz biszum 3. Quartal 2005. Dies liegt zum größten Teil daran, dass Aufwendungen nicht monatlich oderquartalsweise berechnet werden, sondern jährlich zum Jahresende verrechnet werden. Aus diesemGrund ist die Zahl nicht sehr aussagekräftig.Zinsen und ähnliche Aufwendungen:                                                       -           17.215,43 Wie in jedem Jahr wurde der Ansatz den eingeplanten Kreditaufnahmen angepasst. Der Ansatzwird mit einem Durchschnittszinssatz errechnet. Der anteilige Planansatz konnte um 17,2 TEURunterboten werden. Dies hängt u. a. mit dem Zeitpunkten der Zinszahlungen und dem neu einge-führten Zinsmanagement zusammen, wodurch alte Darlehens- und Zinsbedingungen neu verhan-delt werden konnten.Fazit für die Abwicklung des ErfolgsplanesDer Eigenbetrieb Bäder arbeitet defizitär. Das Ergebnis wurde in der Vergangenheit oft durch dieErträge aus Beteiligungen in den Gewinnbereich gebracht. Nach dem dritten Quartal wäre ein De-fizit in Höhe von -2.241 TEUR im Plan gewesen. Das Ist nach diesem Zeitraum liegt bei -1.630TEUR. Verzerrt wird dieses Bild allerdings noch von den ausstehenden Buchungen im Bereich derAbschreibungen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese und die anderen Buchungen im viertenQuartal auf das Ergebnis auswirken werden.VermögensplanZu den Einzelmaßnahmen:HH-Stelle 5700 935900  Erwerb von FahrzeugenDie Haushaltsreste in Höhe von rd. 14 TEUR wurden als Deckungsmittel für die HH-Stelle 950012Umzugsmaßnahmen im Rahmen der Sanierung des Zentralbades bereitgestellt.HH-Stelle 5700 950000  Hochbauten allgemeinDer HH-Ansatz wurde bisher noch nicht verausgabt. Die HH-Reste aus 2004 wurden als De-ckungsmittel für die HH-Stelle 950012 bereitgestellt.

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HH-Stelle 5700 950012  Umzugsmaßnahmen im Rahmen der Sanierung des ZentralbadesDie notwendigen Maßnahmen im Nordbad sind weitgehend abgeschlossen. Im Bezirksbad Bes-sungen können die notwendigen Maßnahmen erst in 2006/2007, nach Baufortschritt der Sanie-rung der Schule, durchgeführt werden.HH-Stelle 5700 950070  Nordbad, Wärmerückgewinnung aus AbluftDie Maßnahme kann noch nicht abgeschlossen werden, die Mängel an der Lüftungsanlage sindnoch nicht behoben. Die Firma ist nicht bereit alle Mängel zu beheben. Ein Beweissicherungsver-fahren soll eingereicht werden. Das Hochbauamt ist tätig.HH-Stelle 5700 950071  Nordbad, Sanierung des HallendachesDie Maßnahme ist abgeschlossenHH-Stelle 5700 950072  Nordbad, Beseitigung von brandschutztechnischen MängelnDie Sofortmaßnahmen sind durchgeführt. Die Planungen für den Bauantrag sind im Gange.HH-Stelle 5700 950083  Schul- und Trainingsbad, Sanierung der LüftungsanlageDie Maßnahme ist abgeschlossen. Die HH-Reste aus 2004 wurden als Deckungsmittel für die HH-Stelle 950012 bereitgestellt.HH-Stelle 5700 950084  Schul- und Trainingsbad, Sanierung der HallendeckeDie Maßnahme ist abgeschlossen. Die HH-Reste aus 2004 wurden als Deckungsmittel für die HH-Stelle 950012 bereitgestellt.HH-Stelle 5700 950087  Mühltalbad, Sanierung des SchwimmbeckensIm Haushalt sind bis 2007 1,5 Mio. EUR eingeplant. Zur Erstellung werden notwendige Informati-onen eingeholt. Für die Haushaltsstelle 950012 wurden rd. 40 TEUR als Deckungsmittel bereitge-stellt.HH-Stelle 5700 950090  Schul- und Trainingsbad, Sanierung der DuschenDie Maßnahme wird zurückgestellt. Es wird geprüft ob die Mittel nicht gebündelt werden sollen,und eine Komplettsanierung sinnvoller ist. Die Nutzung ist nicht eingeschränkt.HH-Stelle 5700 950091  Bezirksbad Bessungen, Maßnahmen zur Verbesserung der WasserqualitätDie Maßnahme wird zurückgestellt. Es wird geprüft ob die Mittel nicht gebündelt werden sollen,und eine Komplettsanierung sinnvoller ist. Die Nutzung ist nicht eingeschränkt.

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HH-Stelle 5700 950092  Sanierung Arheilger MühlchenAufgrund der Erfahrungen des letzen Jahres, werden weitere Maßnahmen eingeleitet.Im Vorbecken wurden Unterwasserpflanzen angesiedelt und der Vorfilter wurde aktiviert. Die Was-serqualität ist besser geworden. Das Bad musste temporär auf Empfehlung und in Abstimmungmit dem Gesundheitsamt wegen Blaualgen geschlossen werden.HH-Stelle 5700 950093  Woog, Maßnahmen zur Verbesserung der WasserqualitätZur Verbesserung der Wasserqualität werden Belüfter eingesetzt, durch den höheren Sauerstoff-gehalt im Wasser soll die Biologie verbessert und die Rücklösung von Phosphaten aus dem Sedi-ment soll gemindert werden.2. BesucherzahlenZum Vergleich:Hallenbäder:3. Quartal 2005       27.6893. Quartal 2004       30.1393. Quartal 2003       25.448Freibäder:3. Quartal 2005     415.8293. Quartal 2004     335.1603. Quartal 2003     551.564Besucher insgesamt:3. Quartal 2005     443.5183. Quartal 2004     365.2993. Quartal 2003     577.0123. Sonstige relevante Faktoren im BerichtszeitraumMit Beginn der diesjährigen hessischen Sommerferien, am Montag, dem 25.07.2005, schloss dasZentralbad zur Durchführung der umfangreichen Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten. Die Arbei-ten begannen mit der Verlegung der bislang im Bad befindlichen Fernwärmestation, die zu Beginnder Heizperiode abgeschlossen sein mussten. Am Freitag, dem 22.07.2005, wurde im Bad eineAbschluss- und Informationsveranstaltung durchgeführt. Die Badegäste hatten an diesem Tag undam darauffolgenden Samstag freien Eintritt.Darmstadt, den 12.12.2006gez. Raschgez. KäpplerRaschKäppler1. Betriebsleiter2. Betriebsleiterin

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Details

Vorlagen-Nr.
2006/0801
Typ
Magistratsvorlage
Datum
15.12.2006
Erstellt
29.09.2026 00:00