V/0586/2012
Platzgestaltung Zentrum Kinderhaus
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Anlage 4 Varianten nördlicher Platz
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Erweiterung Zentrum Kinderhaus 3 Varianten für die Platzgestaltung im nördlichen Bereich Variante 1 Variante 2 Variante 3 Anlage 4 zur Vorlage 586/2012
Anlage1 Protokoll Bürgerinformation
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Anlage 1 zur Vorlage V/0586/2012
Niederschrift über eine Bürgerinformation
Stadtbezirk:
Münster-Nord
Anlass:
Zentrumserweiterung Kinderhaus - Gestaltung der öffentlichen Flächen
angrenzend an den Idenbrockplatz
Vorstellung von Gestaltungsalternativen
Zeit:
am Mittwoch, den 04.07.2012, um 18:00 Uhr,
Ort:
in der Agora des Bürgerhaus Kinderhaus,
Idenbrockplatz 8, 48159 Münster
Teilnehmer:
ca. 45 Bürgerinnen und Bürger
Leitung der
Bürgeranhörung: Herr Köster, Leiter der Bezirksverwaltungsstelle N ord
Vertreter der
Verwaltung: Herr Kurz, Stadtplanungsamt
Frau Morka, Frau Hertfelder, Regierungsbaureferendarinnen
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Der Leiter der Bezirksverwaltungsstelle Nord, Herr Köster, eröffnete um 18:05 Uhr die Bürgerin-
formation, in der
die Gestaltungsalternativen zu der Gestaltung der ö ffentlichen Flächen angrenzend an
den Idenbrockplatz, im Zuge der Zentrumserweiterung,
vorgestellt wurden. Anschließend übergab Herr Köste r Herrn Kurz, als Vertreter der Verwaltung,
das Wort zur Vorstellung der Entwürfe.
Herr Kurz stellte anhand einer PowerPoint-Präsentation die Rahmenbedingungen sowie die Inhalte
der Planung vor:
Die Zentrumserweiterung wird im Norden (ehemaliger Bastionsplatz) und im Süden (Zu-
gang vom Burloh) an den Idenbrockplatz angebunden. Der Südteil wird zurzeit gebaut. Die
Fertigstellung der gesamten Zentrumserweiterung ist für Anfang 2014 vorgesehen. Zu die-
sem Zeitpunkt müssen auch die öffentlichen Verkehrs flächen hergestellt sein, um die Er-
schließung der Ladenlokale und ihre Inbetriebnahme zu ermöglichen. Für die Ausführungs-
planung und die Realisierung der Platzflächen sind Beschlüsse der parlamentarischen
Gremien erforderlich. Die Bezirksvertretung Nord wi rd nach der Sommerpause beschließen
welche Plankonzepte für die Realisierung zugrunde gelegt werden sollen.
Die neu zu schaffenden Platzflächen werden Bestandt eil des Idenbrockplatzes und damit
Teil des Zentrums Kinderhaus werden. Insofern gelte n hierfür die gleichen funktionalen und
gestalterischen Anforderungen wie für den bestehend en Platzbereich. Die verkehrlichen
Anforderungen, Sicherstellung der Erreichbarkeit de r Einzelhandelsanbieter und öffentli-
chen Versorgungseinrichtungen stehen hier eindeutig im Vordergrund. Hinzu kommen tem-
poräre Nutzungen wie Märkte oder Festveranstaltunge n. Dies erfordert eine möglichst
großzügige freie Platzfläche.
Die rot geklinkerte Platzfläche unterstreicht den V orrang für den Fußgänger im Zentrum
und hebt, zusammen mit den Baumstandorten, die Aufe nthaltsfunktion des Platzes hervor.
Zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten werden durch d en Materialwechsel (schwarzer Ba-
salt) in der Platzmitte sowie in den Vorzonen der K irchengemeinde und des Bürgerhauses
eingesetzt.
Zum Südplatz/ Bereich Am Burloh
Zentrale Rahmenbedingung ist hier der Höhenuntersch ied zwischen der Westhoffstraße und dem
Idenbrockplatz von ca. 0,80 m. Da im Südteil der Ze ntrumserweiterung mehrere Ladeneinheiten
auf dem niedrigeren Höhenniveau der Westhoffstraße errichtete werden, muss die neu gestaltete
Platzfläche so gestaltet werden, dass sowohl die ni edriger gelegenen geplanten Läden als auch
die bestehenden, höher gelegenen, Läden am Idenbroc kplatz über den Zugang vom Burloh aus
erreichbar werden.
Die Planung berücksichtigt diese Anforderungen inde m der Idenbrockplatz vor den bestehenden
Läden unverändert erhalten bleibt. Auch der Skulpturenstandort wird nicht verändert. Vor dem neu-
en Laden im Eckbereich und dem Zugang zu den Oberge schosswohnungen wird das Platzniveau
auf gleicher Höhe wie an der Westhoffstraße beibeha lten. Das höher gelegene Niveau des Iden-
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brockplatzes wird durch eine Treppe und eine Rampe erreicht, die für den barrierefreien Zugang
sorgt. Der Idenbrockplatz soll mit dem gleichfarbig en Klinker bis zu dem Höhenversprung gestaltet
werden, während der tiefer gelegene Bereich mit den gleichen grauen Gehwegplatten wie der
Gehweg entlang der Westhoffstraße gestaltet werden soll.
Welchen Zugang gibt es für Fahrradfahrer über den Südplatz?
Bleibt die im Süden bestehende Fahrradrampe erhalten?
Über die dargestellte Rampe mit einer Breite von ca . fünf Metern sollen sowohl Rollstuhl-
fahrer, als auch Fahrradfahrer den Idenbrockplatz e rreichen. Darüber hinaus besteht be-
reits im südlichen Teil des Idenbrockplatzes eine F ahrradanbindung, die zusätzlich beste-
hen bleibt.
Wo sollen die Fahrräder abgestellt werden?
Für die Zentrumserweiterung sind sowohl für den Nor dteil als auch für den Südteil ausrei-
chende Fahrradstellplätze für die künftigen Bewohne r und Nutzer vom Bauherrn nachzu-
weisen. Für die Ladenkunden werden vor den Geschäft seingängen jeweils Fahrradstell-
plätze angeboten.
Warum wird eine Treppe und nicht über die gesamte A nbindungsfläche eine Rampe ge-
baut?
Die Neubebauung soll im Erdgeschoss durchgängig mit Ladenlokalen versehen werden.
Die Treppenanlage ist wesentlich platzsparender als eine Rampe und ermöglicht einen na-
hezu ungehinderten Zugang zu den geplanten Geschäft en. Von einer schrägen Ebene
(Rampe) wäre der Geschäftszugang deutlich erschwert.
Verfügt die geplante Rampe über eine ausreichende Breite für Rettungsfahrzeuge?
Die neue Rampe ist nicht für Rettungsfahrzeuge vorg esehen. Rettungsfahrzeuge erreichen
den Idenbrockplatz auch weiterhin über die Kristian sandstraße und über die Straße Am
Burloh über den Kundenparkplatz.
Soll zwischen der Treppe und Rampe eine Betonwand entstehen?
Da sowohl die Rampe als auch der angrenzende Platzb ereich mit grauen Gehwegplatten
gestaltet werden sollen, bietet sich eine Betonwand als seitliche Begrenzungswand der
Rampe an.
Soll die Skulptur wirklich an dem Standort erhalten bleiben? Durch den jetzigen Standort
könne die Gestaltung des Platzes eingeschränkt werden
Der Skulpturenstandort innerhalb der ummauerten Bas tion soll bestehen bleiben. Der
Standort ermöglicht einen ungehinderten Zugang zu d en bestehenden Läden am Iden-
brockplatz wie auch zu den geplanten Läden.
Ein neuer Standort innerhalb der Platzflächen, zusä tzlich zu den Baumstandorten, würde
zu weiteren verkehrlichen Einschränkungen führen.
Die rot geklinkerte Ummauerung soll ebenso erhalten bleiben wie der angrenzende Iden-
brockplatz. Der Materialwechsel und die Umgestaltung von Platzflächen soll von den neuen
Gehwegflächen um den Kreisverkehr Am Burloh nur bis an den höher gelegenen Iden-
brockplatz herangeführt werden.
Die Skulptur wirkt an ihrem bisherigen Standort nicht. Vorschlag: Man könnte die Skulptur
in die Kreisverkehrsinsel stellen.
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Die Entscheidung über die Gestaltung der Kreisverkehrsmitte steht noch aus.
Es mangelt an öffentlichen Toiletten. Eine Bürgerin beschwert sich über Menschen, die in
den Büschen und im öffentlichen Raum ihre Notdurft verrichten. Ein weiterer Bürger merkt
an, dass das Umfeld des Idenbrockplatzes oftmals sehr schmutzig ist.
Hinweis: Im Verbrauchermarkt soll während der Öffnungszeiten eine Toilette zur allgemei-
nen öffentlichen Nutzung bereit gestellt werden.
Ist eine optisch bessere Kenntlichmachung des Hallenbades angedacht?
Die Verwaltung bereit zurzeit Vorschläge für eine Verbesserung des bestehenden Zent-
rums vor. Eine verbesserte Wegweisung auf dem Idenbrockplatz zählt dazu.
Zum Nordplatz/ Bereich Bastion
Zentrale Rahmenbedingen für den Nordplatz sind die Berücksichtigung der Feuerwehrzufahrt für
den Nordteil der Zentrumserweiterung sowie das verr ohrte Gewässer, das die Platzfläche diagonal
quert. Damit werden die Möglichkeiten baulicher Anl agen und Baumstandorte als Gestaltungsele-
mente für die Platzfläche einzusetzen eingeschränkt . Sie sind praktisch nur im nordwestlichen Teil
der Platzfläche vor der Neubebauung möglich. Auf di eser Basis wurden drei Gestaltungsvarianten
vorgestellt.
Variante 1
Innerhalb der mit grauen Gehwegplatten gestalteten Platzfläche wird die Platzmitte durch eine rote
Pflasterfläche, als gestalterische Anknüpfung an de n Idenbrockplatz sowie durch eine mit Sitz-
mauern eingefasste Rasenfläche gebildet. Die Rasenf läche ist als schiefe Ebene, nach Norden
ansteigend, mit drei hochstämmigen Bäumen überstellt vorgesehen.
Variante 2
Innerhalb der mit grauen Gehwegplatten gestalteten Platzfläche wird eine rot geklinkerte Raster-
fläche zur Betonung der Platzmitte vorgesehen. Der nordwestliche Quadrant der Rasterfläche wird
mit einer Baumgruppe überstellt und mit Sitzbänken versehen.
Variante 3
Die Platzfläche wird insgesamt mit grauen Gehwegpla tten ausgelegt. In der nordwestlichen und im
südöstlichen Bereich wird jeweils ein Hochbeet mit umlaufender Sitzbank vorgesehen, in denen
jeweils 1-2 hochstämmige Bäume gepflanzt werden.
Es ist wichtig, dass der Platz zum Verweilen einlädt, deshalb die nachfragen zur Gestaltung
1. Variante: Wie gestaltet sich die Grünfläche in d er dritten Dimension? Ist das Grün höher
und die rote Bepflasterung mit der grauen ebenerdig?
Grau und Rot sind ebenerdig und stellt sich in eine m Materialwechsel dar. Die Grünfläche
ist als ansteigende Fläche bis zur Höhe der Sitzflä che geplant. Die Erhöhung beträgt ca. 60
cm.
2. Variante: Wie wird das Raster der Bepflasterung sichtbar?
Der Platz stellt eine Ebene dar. Das Raster wird du rch einen Materialwechsel von roten
Klinkerflächen und grauen Pflasterstreifen sichtbar.
3. Variante: Gibt es auf der Fläche Höhenunterscheide?
Die Baumscheiben sind, wie üblich, leicht erhöht. A nsonsten stellt sich der Platz ebenerdig
dar. Das Material stellt sich durchgehend in Form von grauen Gehwegplatten dar.
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Der Platz sollte vor allem den Bewohnern zum Verwei len dienen. Eine Rückenlehne an den
Bänken wäre daher wichtig.
Es gibt im Zentrum keine Gaststätte. Welche der dre i Varianten ist für einen Gastronomen
und die Gäste aus Sicht der Verwaltung die attraktivste?
Für Gastronomiestandorte sind zentrale Orte, die ei ne starke Frequentierung haben und
darüber hinaus Aufenthaltsmöglichkeiten bieten, bes onders interessant. Diese Vorausset-
zungen erfüllen alle drei Varianten mit ihren Sitzm öglichkeiten vor den neuen Geschäftslo-
kalen. Außengastronomieangebote lassen sich zusätzlich unterbringen.
Kommentar des Fragestellenden: Dann wären die Varianten 1 und 2 meine Favoriten.
Werden die Belange der direkt benachbarten Bewohner bei der Gastronomieplanung be-
rücksichtigt? Es sollte gewährleistet sein, dass u m 22:00 Uhr Schluss ist. (Anwohnerin be-
fürchtet Lärm, Auseinandersetzungen und Verschmutzung)
Die Öffnungszeiten von Gastronomieeinrichtungen sind gesetzlich geregelt. Für die Kontrol-
le der Einhaltung der Regeln zur Nutzung öffentlich er Flächen ist das Ordnungsamt zu-
ständig.
Wie wird dafür Sorge getragen, dass der Rettungsweg freigehalten wird?
Die Feuerwehrzuwegung wird durch Hinweisschilder un d Sperrpfosten geregelt. Bei Bedarf
werden parkende PKW abgeschleppt.
Wie teuer sind die unterschiedlichen Varianten?
Der Kostenaufwand ist bei allen Varianten ähnlich. Er liegt bei ca. 280.000 €.
Was folgt als Nächstes? Wer entscheidet welche Variante ausgewählt wird?
Die Bezirksvertretung Münster-Nord bestimmt welche Variante zur Ausführung kommen
soll. Das Protokoll dieser Veranstaltung wird der B ezirksvertretung für die Beratung zur
Kenntnis gegeben. Die Beratung zu der vorliegenden Planung wird in einer der ersten Sit-
zungen nach der Sommerpause stattfinden.
Beschwerde, dass nur die Restflächen (Plätze) und n icht die Gesamtsituation berücksich-
tigt wird. Es wird der Vorschlag geäußert, dass die Plätze flexibel gestaltet werden sollten,
um eine mögliche Korrektur in 5 Jahren vorzunehmen.
Die heutige Informationsveranstaltung di ent der Vorbereitung der baulichen Maßnahmen,
die die Stadt zur Anbindung der Zentrumserweiterung noch zu leisten hat. Ausführungsplanung
und Herstellung der Platzflächen müssen im Jahr 201 3 erfolgen, damit sie zur Eröffnung der Zent-
rumserweiterung Anfang 2014 fertig gestellt sind.
Eine flexible Platzgestaltung ist grundsätzlich nic ht möglich. Gepflasterte Flächen und Baumstand-
ort müssen definitiv festgelegt werden. Zusätzliche Gestaltungsspielräume sind beispielsweise
hinsichtlich weiterer Sitzgelegenheiten denkbar. Ei n Umbau nach 5 Jahren ist unrealistisch. Die
vorgestellten Planungsvarianten sollen die Entschei dung über ein langfristig tragfähiges Gestal-
tungskonzept ermöglichen.
Über Konzeptvorschläge zur Verbesserung des Idenbro ckplatzes wird die Bezirksvertre-
tung Nord nach der Sommerpause beraten.
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Anmerkung eines Bürgers: Nicht alle Anwesenden sind enttäuscht und die Erwartungen an
diese Veranstaltungen werden erfüllt.
Wie erfahren die Bürger welche Ladenlokale in die neuen Flächen reinkommen?
Die Presse berichtet regelmäßig über aktuelle Entwi cklungen im Zentrum Kinderhaus. Im
letzten Jahr hat der Investor seine Mieter für die drei großen Ladenlokale in der Zentrums-
erweiterung benannt. Bis zur geplanten Fertigstellu ng der Zentrumserweiterung Anfang
2014 dürfte klar sein welche Mieter in die kleineren Ladenlokale einziehen werden.
Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorlagen, beendete Herr Köster die Veranstaltung
mit dem Hinweis, dass alle Fragen protokolliert wor den sind und das Protokoll öffentlich bekannt
gemacht wird. Außerdem stehe die Verwaltung für weitere Informationen zur Verfügung.
Er beendete um ca. 19:20 Uhr die Bürgeranhörung.
gez. gez.
Herr Köster Frau Hertfelder und Frau Morka
Leiter der Bezirksverwaltungsstelle Schriftführerinnen
Anlage 3 Platzgestaltung nördlicher Bereich
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Anlage 2 Platzgestaltung südlicher Platz
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Beschlussvorlage
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V/0586/2012 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Platzgestaltung Zentrum Kinderhaus Planungs- und Baubeschluss Beratungsfolge 04.09.2012 Bezirksvertretung Münster-Nord Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der südliche Platzbereich zwischen Idenbrockplatz und Kreisverkehr W esthoffstraße wird neu gestaltet. Die Umgestaltung wird entsprechend dem Gestaltungsentwurf (Anlage 2) beschlossen und gebaut. 2. Der nördliche Platzbereich zwischen Idenbrockplatz und Kristiansandstraße wird auf Basis der Variante 2 (Anlage 3) beschlossen und gebaut. II. Finanzielle Auswirkungen: Es wird zur Kenntnis genommen, dass Kosten (inklusive Beleuchtung) für den südlichen Bereich von ca. 240.000,00 € und für den nördlichen Bereich von ca. 280.000,00 € entstehen. Auszahlungen Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1201 Bereitstellen von Verkehrsflä- chen und Anlagen 2013 (VE 2014 240.000 280.000) 280.000 Investitionsmaßnahme 4138 Westhoffstraße, Kristiansan d- straße, Am Burloh, Bau Auszahlungen 08 Auszahlungen von Baumaß- nahmen Summe aller Auszahlungen/Saldo 520.000 Vorlagen-Nr.: V/0586/2012 Auskunft erteilt: Herr Kurz Ruf: 492-6140 E-Mail: Kurz@stadt-muenster.de Datum: 26.09.2012 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0586/2012 Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen sind im Haushaltsplan-Entwurf 2013 bei der / bei den o. g. Produktgruppe/n veranschlagt: Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Beschlus s- ausführung unter dem Vorbehalt steht, dass der Rat im Rahmen der Haushaltssatzung 2013 bzw. der mittelfristigen Ergebnis und Finanzplanung die Ermächtigungen bereitstellt. Begründung: In der Sitzung der Bezirksvertretung Nord am 19.06.2012 wurden die Gestaltungsvarianten für die Übergänge vom Idenbrockplatz zur Zentrumserweiterung anhand von Plänen erläutert. Die B e- zirksvertretung war damit einverstanden auf dieser Grundlage zunächst eine öffentliche Bürgeri n- formation durchzuführen bevor die Beschlussfassung der Bezirksvertretung zu den Planungen erfolgt. Im Rahmen einer Bürgeranhörung am 04.07.2012 wurden die Pläne der Öffentlichkeit ausfü hrlich vorgestellt und diskutiert (Anlage 1). Planungsanlass Um die Zentrumserweiterung Kinderhaus zu realisieren wurde die Westhoffstraße verlegt. Im Zuge der Verlagerung ist in die Zugangsbereiche zum bestehenden Zentrum Kinderhaus eingegriffen worden und es bedarf, nach Fertigstellung der Westhoffstraße sowie der Zentrumserweiterung, einer neuen Gestaltung der Übergangsbereiche auf Höhe der ehemaligen Bastion, zwischen dem Idenbrockplatz und der Kristiansandstraße und zur Straße Am Burloh. Diese Flächen befinden sich im Eigentum der Stadt Münster und müssen zur Fertigstellung der Zentrumserweiterung 2014 rechtzeitig hergestellt und gestaltet sein, um die anliegenden Ladenlokale erreichen zu können. Südlicher Übergang (Idenbrockplatz / Kreisverkehr Westhoffstraße) Allgemeine Rahmenbedingungen Zwischen dem Idenbrockplatz und dem neuen Südplatz (Westhoffstraße) besteht ein Höhenunte r- schied von ca. 0,80 m, der bei der Platzgestaltung und Anbindung zum Idenbrockplatz berücksich- tigt werden muss. Entwurf Grundidee ist, vorhandene Elemente wie zum Beispiel das Material (roter Klinker) und die Bau m- stellungen aufzunehmen. Der rote Belag wird vom bestehenden Platz bis zur Treppenanlage und der Rampe weitergeführt. Hier erfolgt ein Materialwechsel vom roten Klin ker zum grauen Betonstein (Gehwegplatten 24/24). Die Rampe, die parallel zur Treppenanlage verläuft, gewährleistet einen barrierefreien Zugang für Rollstuhlfahrer, ältere Personen mit Gehhilfen, Kinderwagen und auch Fahrradfahrer zum Ide n- brockplatz. Die vorhandene Baumreihe wird aufgenommen und weiter bis zur Treppenanlage verlängert. Der Skulpturenstandort bleibt unverändert erhalten und wird in die Gestaltung der öffentlichen Flächen eingebunden. Reduktionsvariante Der Entwurf stellt bereits eine kostenr eduzierte Variante dar, in der der größte Flächenanteil mit Gehwegplatten versehen wird. Eine kleinere Klinkerfläche ist aus gestalterischen Gründen nicht vertretbar. Der höher gelegene Idenbrockplatz soll als einheitlich rot geklinkerte Fläche bis an die Treppen- / Rampenanlage herangeführt werden. Nördlicher Übergang (Idenbrockplatz / Kristiansandstraße) Allgemeine Rahmenbedingungen Unter der Fläche befindet sich ein verrohrter Gewässerverlauf, der nicht überbaut werden darf. In der Platzmitte sind da her weder Baumstandorte (Wurzelraum) noch Fundamente für bauliche A n- lagen möglich. Des Weiteren müssen bei der Planung die Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen - 3 - V/0586/2012 berücksichtigt werden, auch hier sind keine festen baulichen Anlagen innerhalb der zu befahre n- den Bereiche möglich. Die Platzgestaltung soll auf der Basis der Variante 2 erfolgen. Der Entwurf sieht eine durchgängig ebenerdige Platzfläche ohne Aufbauten vor. Die Platzfläche erhält mit der roten Klinkerfläche eine Betonung der Platzmitte. Diese Klink erfläche erhält durch das quadratische Raster eine gleichm ä- ßige Gliederung. Das Baumdach fügt sich in das Raster ein und schafft innerhalb der Verkehrsfl ä- che einen Ort zum Verweilen. Entwurf Der Entwurf nimmt die vorhandenen Wegeverbindungen vom Idenbrockplatz und vom neuen Kun- denparkplatz auf und berücksichtigt die oben genannten Rahmenbedingungen. Vom Idenbroc k- platz kommend wird der rote Klinker bis zur Schnittstelle des neuen Platzes sowie unter den Ark a- den weitergeführt. Der Übergang von der bestehend en zur neuen Platzfläche wird durch einen Materialwechsel (graue Gehwegplatte) ablesbar. Der prägende rote Farbton des Idenbrockplatzes wird in der Mitte des neuen Platzes wieder au f- genommen. Die rot gepflasterte Platzmitte ist mit ca. 18,5 m x 20 m nahez u quadratisch und hält zur südlichen Bebauung sowie zur künftigen Bebauung im Westen und Norden gleiche Abstände ein. Ein Raster aus grauem Granitstein unterteilt die geklinkerte Fläche in Vierecke im gleichen Längen- / Breitenverhältnis wie die gesamte Klinkerfläche. Innerhalb der Platzmitte erfolgt eine Betonung der nördlichen Platzfläche durch ein geschlossenes Baumdach aus hochstämmigen Bäumen. Seitlich angeordnete Sitzbänke bieten unter den Bau m- kronen Gelegenheit zum Verweilen. Die im Übrigen von ges talterischen Elementen freigehaltene Platzfläche schafft großzügige Bewegungsflächen und ist flexibel nutzbar für temporäre Nutzungen wie z.B. kleinere Veranstaltungen oder zusätzliche Marktstände. Die Anfahrt für die Rettungsfahrzeuge von der Kristiansan dstraße aus wird durch eine Rampe e r- möglicht, die zugleich einen barrierefreien Zugang zum Idenbrockplatz sicherstellt. Reduktionsvariante Die vorgeschlagene Variante 2 ist die Reduktionsvariante innerhalb verschiedenen Gestaltungsva- rianten (siehe Anlage 4). Durch die weitgehende Wiederverwendung des roten Klinkerpflasters und die Befestigung der Platzfläche mit 24er Gehwegplatten sowie den Verzicht auf gemauerte bzw. mit dem Boden baulich verbundene Sitzelemente (wie Variante 1 + 3) werden die Ausbaukoste n reduziert. Die vorgesehenen Sitzbänke sind Ersatz für die Sitzmöglichkeiten, die in der früheren Platzgesta l- tung (Bastion) an dieser Stelle bestanden haben. I.V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: 1. Niederschrift der Bürgeranhörung, 2. Plan zum südlichen Platzbereich, 3. Plan zum nördlichen Platzbereich, 4. Varianten: Gestaltung nördlicher Platz
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungOrte (6)
- Westhoffstraße
- Kristiansandstraße
- Idenbrockplatz 8
- Nordplatz
- Am Burloh
- Kinderhaus 3
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0586/2012
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 24.07.2012
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37