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AN/0004/2023

Antrag zur Berücksichtigung der meistgesprochen Sprachen in den Kölner Museen

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 05.01.2023

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Nächste Beratung: Integrationsrat, Sitzung am 17.01.2023, TOP 6.2

FachAK 1 - Antrag Museen

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FachAK 1 - Antrag Museen

3246 Zeichen

FachAK 1 – Kultur und Sport        03.01.2023 
 
 
 
 
An den  
Vorsitzenden des Integrationsrates 
Herrn Tayfun Keltek 
 
An die  
Geschäftsstelle des Integrationsrates 
Herrn Andreas Vetter 
 
 
 
Antrag gem. § 4 der Geschäftsordnung des Integrationsrates 
 
Gremium Datum der Sitzung 
Integrationsrat 17.01.2023 
 
 
Antrag zur Berücksichtigung der meistgesprochen Sprachen in den Kölner 
Museen 
 
Beschluss: 
„Die städtischen Museen werden gebeten, nach Möglichkeit die Sprachen der in Köln stark 
vertretenen Gruppen von Menschen mit internationaler Familiengeschichte (insbesondere 
die Sprachen Türkisch, Polnisch, Arabisch, Italienisch, Russisch) auf ihren Webseiten, den 
Ausstellungserläuterungen (z.B. per QR Code für das Handy) sowie auf ihren Flyern zu be-
rücksichtigen.“ 
Begründung: 
Der FachAK 1 begrüßt ausdrücklich das jetzt auf der Webseite der Stadt Köln angebotene 
Übersetzungstool, welches die Möglichkeit gibt, die Inhalte in den Sprachen Englisch. Tür-
kisch, Italienisch, Französisch, Bulgarisch, Polnisch, Griechisch, Rumänisch, Russisch, Spa-
nisch, Ukrainisch, Portugiesisch, Chinesisch und Niederländisch abzurufen und dankt der 
Verwaltung ausdrücklich für diesen ‚Meilenstein‘, hin zu einer besseren zukunftsorientierten 
Ausrichtung als viertgrößte weltoffene Stadt im Einwanderungsland Deutschland. 
Die Bereitstellung eines Übersetzungstools ist ein äußerst wichtiger Beitrag, um den durch 
Zuwanderung stattfindenden Veränderungsprozess in der Stadt aktiv zu begleiten und diese 
Menschen für unsere Heimatstadt Köln und ihre vielfältigen Angebote zu gewinnen.  
Köln ist eine in viele Richtungen offene, international bekannte Stadt, die mit ihren Museen 
ein großes Kunstangebot bereitstellt. Dieses Kunstangebot wollen auch in Köln lebende 
Menschen mit internationaler Familiengeschichte in Anspruch nehmen.  
439.653 Kölner*innen, das sind 40,5 %, haben eine internationale Familiengeschichte und 
Köln ist stolz darauf, dass man in der Stadt über 180 Sprachen spricht. Aus diesem Grund 
sollten auch die Angebote der Kölner Museen für Bürger*innen, die eine andere Sprache als 
Deutsch als Herkunftssprache sprechen, noch kundenfreundlicher werden. 
Hier ist ein Angebot in der Herkunftssprache nicht nur für neu zugewanderte Menschen ein 
deutliches Willkommenssignal, sondern auch für Menschen die hier bereits gut Deutsch ge-
lernt haben, denn das Kunstverständnis und damit der Kunstgenuss ist für diese Menschen 
in ihrer Familiensprache natürlich ein ganz besonderer.

Köln wird jedes Jahr von tausenden Touristen besucht. Darunter sind auch Gäste und Fami-
lienmitglieder der Kölner*innen mit internationaler Familiengeschichte. Betrachtet man z.B. 
die polnische Community in Köln mit ca. 40.000 Personen und unterstellt, dass jede dieser 
Personen durchschnittlich von vier Gästen/ Familienmitgliedern im Jahr besucht werden, 
dann erreicht man schnell die Zahl von ca. 160.000 polnischsprachigen Besucher*innen. 
Auch wenn nur ein Teil von ihnen die Kölner Museen besuchen wird, wäre auch dies ein 
wichtiger Besucherfaktor für die Stadt, ihre Kunst und ihre Museen. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
Malik Karaman, Anna Maria Klimaszewska-Golan, Turan Özkücük, Gönül Topuz, Luziano 
Gonzales Tejon

Beratungsverlauf (1)

17.01.2023 Integrationsrat
TOP 6.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0004/2023
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
05.01.2023
Erstellt
05.01.2023 10:50