AN/1325/2021
Ausbau der Radverkehrswege auf der Leuchterstrasse
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Anfrage_Leuchterstr
3385 Zeichen
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in
der BV9, Köln-Mülheim,
Wiener Platz 2a, Bezirksrathaus
Köln-Mülheim
Annika Hilleke (Stellv.Bezirksbürgermeisterin)
Winfried Seldschopf (Fraktionssprecher)
Sabine Ulke (Stellv. Fraktionssprecherin)
Marianne Böttcher
Caterina Winnen
04.06.2021
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Mülheim bittet Sie, die
nachfolgende Anfrage in die Tagesordnung der nächsten Sitzung aufzunehmen.
Anfrage:
Ausbau der Radverkehrswege auf der Leuchterstrasse
Die Leuchterstraße in Köln Dünnwald zwischen Kreuzung mit dem Dünnwalder Mauspfad und
Abzweigung Peter Baum Weg befindet sich in einem unübersichtlichen Zustand. Auf der nördlichen
Seite ist unmittelbar an den Hausfronten ein sehr schmaler Fußgängerstreifen markiert, der meist
von Anwohnern als Parkplatz benutzt wird und auf den teilweise Treppenzugänge zu den Häusern
gehen, aber auch Mülltonnen ihren Platz haben. Dadurch ist eine Nutzung mit Kinderwagen, aber
auch für radfahrende Kinder nur eingeschränkt möglich. Auf der südlichen Seite zwischen Häusern
und Straße befindet sich eine ungeordnete Fläche, im Winter oft mit Pfützen übersät. Sie wird als
Parkplatz genutzt. Seit einigen Jahren ist für Fußgänger entlang der Straße ein Streifen als
provisorischer Bürgersteig asphaltiert. Sowohl in diesem Fußweg als auch am Fahrbahnrand gibt es
einige Schlaglöcher, die Radfahrerenden bzw. Rollstuhlfahrerenden oder Personen mit Rollator
gefährlich werden können. Die Leuchterstraße ist wichtige Durchgangsstraße in Ost-West-Richtung
und nimmt viel Durchgangsverkehr Richtung Bergisch-Gladbach-Schildgen auf sowie 2 Buslinien (434
und 154). Sie ist aber auch Zubringer zu den Naherholungsgebieten Dünnwalder Wald sowie
Wildpark und Waldbad. Gerade zu letztgenanntem sind im Sommer zahlreiche Radfahrende
(Sporttreibende wie Familien) unterwegs. Von den 47 400 Gästen des Wildbads 2018 waren 23 000
minderjährig. Für diese ist die Leuchterstraße, die auch gern mal mit überhöhter Geschwindigkeit,
teilweise mit Überholmanövern, befahren wird, gefährlich. Laut Auskunft der Verwaltung ist die
Leuchterstraße zu schmal, um Fahrradschutzstreifen zu markieren. Eine Einrichtung eines
Fahrradweges auf dem breiten zwischengenutzten Streifen an der südlichen Straßenseite ist nach
Auskunft der Verwaltung nicht möglich ohne einen Ausbau der Leuchterstraße. Nun hat sich die Stadt
Köln bekannterweise vorgenommen, „Fahrradstadt“ zu werden.
Vor diesem Hintergrund bitten wir um Beantwortung folgender Fragen:
1. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, um den Radverkehr an diesem Teilstück der
Leuchterstraße sicherer zu gestalten? Welche Absichten hat sie?
2. Sind die Eigentumsverhältnisse der anliegenden Grundstücke auf beiden Seiten geklärt?
Stehen sie einem Ausbau im Wege?
3. Befindet sich eine Maßnahme zum Ausbau der Leuchterstraße auf irgendwelchen
Prioritätslisten, wenn ja: an welcher Stelle?
4. Gibt es Förderprogramme (für Radverkehr), die den Ausbau der Leuchterstraße
begünstigen könnten? (Wir weisen auf die angekündigten Bundesfördermittel hin.)
gez. Winfried Seldschopf gez. Sabine Ulke
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1325/2021
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 08.06.2021
- Erstellt
- 08.06.2021 11:31