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Ausbau der Radverkehrswege auf der Leuchterstrasse

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates AN/1325/2021 vom 08.06.2021

Stand: Am 14.06.2021 in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der BV9, Köln-Mülheim, Wiener Platz 2a, Bezirksrathaus Köln-Mülheim Annika Hilleke (Stellv.Bezirksbürgermeisterin) Winfried Seldschopf (Fraktionssprecher) Sabine Ulke (Stellv. Fraktionssprecherin) Marianne Böttcher Caterina Winnen  04.06.2021 Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Mülheim bittet Sie, die nachfolgende Anfrage in die Tagesordnung der nächsten Sitzung aufzunehmen. Anfrage: Ausbau der Radverkehrswege auf der Leuchterstrasse Die Leuchterstraße in Köln Dünnwald zwischen Kreuzung mit dem Dünnwalder Mauspfad und Abzweigung Peter Baum Weg befindet sich in einem unübersichtlichen Zustand. Auf der nördlichen Seite ist unmittelbar an den Hausfronten ein sehr schmaler Fußgängerstreifen markiert, der meist von Anwohnern als Parkplatz benutzt wird und auf den teilweise Treppenzugänge zu den Häusern gehen, aber auch Mülltonnen ihren Platz haben. Dadurch ist eine Nutzung mit Kinderwagen, aber auch für radfahrende Kinder nur eingeschränkt möglich. Auf der südlichen Seite zwischen Häusern und Straße befindet sich eine ungeordnete Fläche, im Winter oft mit Pfützen übersät. Sie wird als Parkplatz genutzt. Seit einigen Jahren ist für Fußgänger entlang der Straße ein Streifen als provisorischer Bürgersteig asphaltiert. Sowohl in diesem Fußweg als auch am Fahrbahnrand gibt es einige Schlaglöcher, die Radfahrerenden bzw. Rollstuhlfahrerenden oder Personen mit Rollator gefährlich werden können. Die Leuchterstraße ist wichtige Durchgangsstraße in Ost-West-Richtung und nimmt viel Durchgangsverkehr Richtung Bergisch-Gladbach-Schildgen auf sowie 2 Buslinien (434 und 154). Sie ist aber auch Zubringer zu den Naherholungsgebieten Dünnwalder Wald sowie Wildpark und Waldbad. Gerade zu letztgenanntem sind im Sommer zahlreiche Radfahrende (Sporttreibende wie Familien) unterwegs. Von den 47 400 Gästen des Wildbads 2018 waren 23 000 minderjährig. Für diese ist die Leuchterstraße, die auch gern mal mit überhöhter Geschwindigkeit, teilweise mit Überholmanövern, befahren wird, gefährlich. Laut Auskunft der Verwaltung ist die Leuchterstraße zu schmal, um Fahrradschutzstreifen zu markieren. Eine Einrichtung eines Fahrradweges auf dem breiten zwischengenutzten Streifen an der südlichen Straßenseite ist nach Auskunft der Verwaltung nicht möglich ohne einen Ausbau der Leuchterstraße. Nun hat sich die Stadt Köln bekannterweise vorgenommen, „Fahrradstadt“ zu werden. Vor diesem Hintergrund bitten wir um Beantwortung folgender Fragen: 1. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, um den Radverkehr an diesem Teilstück der Leuchterstraße sicherer zu gestalten? Welche Absichten hat sie? 2. Sind die Eigentumsverhältnisse der anliegenden Grundstücke auf beiden Seiten geklärt? Stehen sie einem Ausbau im Wege? 3. Befindet sich eine Maßnahme zum Ausbau der Leuchterstraße auf irgendwelchen Prioritätslisten, wenn ja: an welcher Stelle? 4. Gibt es Förderprogramme (für Radverkehr), die den Ausbau der Leuchterstraße begünstigen könnten? (Wir weisen auf die angekündigten Bundesfördermittel hin.) gez. Winfried Seldschopf gez. Sabine Ulke

Beratungsverlauf

  1. 14.06.2021

    Bezirksvertretung 9 (Mülheim)

    TOP 7.2.7, Entscheidung. Ergebnis: Kenntnis genommen

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