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3361/2019

EFRE Grüne Infrastruktur - Vielfalt vernetzen

Beschlussvorlage Ausschuss 14.02.2020

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Nächste Beratung: Finanzausschuss, Sitzung am 23.03.2020, TOP 7.3

Anlage 3.2.3 GrünVernetzen Entwurf E03 Neurather Ring MÜLHEIM

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Anlage Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes

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Anlage 3.2.7 GrünVernetzen Entwurf E08 Wichheimer Straße MÜLHEIM

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Anlage 4.1 WaldParkour Erläuterungsbericht

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 3.1 GrünVernetzen Erläuterungsbericht

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Anlage 2.2.1 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Roddergasse

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Anlage 1.2.4 Gartenlabor weiterer Ausbau Schlagbaumsweg MÜLHEIM

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Anlage 2.1 Gremberger Wäldchen Erläuterungsbericht

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Anlage 3.2.1 GrünVernetzen Entwurf E01 TUS Weidenhausen MÜLHEIM

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Anlage 3.2.8 GrünVernetzen Entwurf E10 Merheimer Heide KALK

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Anlage 5 DE Bezirksvertretung 9 - 3361/2019/1

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Anlage 3.2.4 GrünVernetzen Entwurf E06 Karl-Doll-Weg MÜLHEIM

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Anlage 3.2.5 GrünVernetzen Entwurf E07-1 Strundener Bach MÜLHEIM

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Ansehen

Anlage 3.2.9 GrünVernetzen Entwurf E13 Uckermarkstraße KALK

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Anlage 3.2.6 GrünVernetzen Entwurf E07-2 Strundener Bach MÜLHEIM

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Anlage 01 Übersichtsplan Grüne Infrastruktur

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Anlage 4.2.1 WaldParkour Planungsentwurf KALK

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Ansehen

Anlage 2.2.2 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Brücke Gremberger Straße

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Anlage 1.2.2 Gartenlabor Initialausbau Schlagbaumsweg MÜLHEIM

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Anlage 1.2.3 Gartenlabor weiterer Ausbau Olpener Straße KALK

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Ansehen

Anlage 4.2.2 WaldParkour Planungsentwurf MÜLHEIM

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Ansehen

Anlage 1.2.1 Gartenlabor Initialausbau Olpener Straße KALK

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Anlage 2.2 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Gesamtübersicht

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Ansehen

Anlage 1.1 Gartenlabor Erläuterungsbericht

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Ansehen

Anlage 3.2.2 GrünVernetzen Entwurf E02 Am Springborn MÜLHEIM

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Ansehen

Anlage 2.2.3 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Grüne Arena

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Ansehen

Anlage 3.2.3 GrünVernetzen Entwurf E03 Neurather Ring MÜLHEIM

587 Zeichen

E 03 Lesenpe

Nutzungsextensivierung
2-schürige Mahd,
Mahdgut entfernen (2.500 m?)

kurzrasiger Streifen entlang
von Wegen, 1,5 m breit, ca.
250 m lang (375 m?)

Bekämpfung

(max. 50 m?) EEE

Grün vernetzen - Grün entwickeln

Artenreiche Wiesen

ENTWURF E03

Maßstab 1.000 Datum: 22. August 2019
Plan Nr. 3 Bearbeitet: Hörsch

INGENIEURBÜRO
FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG RR
l. RIETMANN N

TEL. 02244191 2626, FAX. 912027
info@buero-rietmann.de www.buero-rietmann.de,

NALPLANUNG\PROJEKTE_2018\KÖLNIK-GV-S_ARTENREICHE WIESEN\01_AKTUELLIKGVS_3.DWG Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019

Anlage Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes

5291 Zeichen

14 22.11.2019

67 über Dezernat VI

EFRE-Fördermaßnahme Integriertes Handlungskonzept (IHK) „Grüne Infrastruktur
Köln, Vielfalt vernetzen“

RPA-Nr.: KOB 2019/1341 Projekt Grün Vernetzen - Artenreiche Wiesen
RPA-Nr.: KOB 2019/1342 Projekt Gremberger Wäldchen — Neue Wege
RPA-Nr.: KOB 2019/1367 Projekt WaldParkour

RPA-Nr.: KOB 2019/1387 Projekt Gartenlabore

hier: Prüfung der Kostenberechnungen

Eingereichte Gesamtkosten:
bei Variante Initialausbau Gartenlabore (gerundet):

2.007.000,- € (netto) 2.388.000,- € (brutto)
bei Variante Gesamtausbau Gartenlabore (gerundet):

2.748.000,- € (netto) 3.370.000,- € (brutto)

Gesamtkosten nach der Prüfung: Siehe Schreiben

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen der EFRE-Förderung ‚Grüne Infrastruktur Köln, Vielfalt vernetzen‘ beabsichtigen
Sie die Umsetzung der vier Projekte ‚Grün Vernetzen — Artenreiche Wiesen‘, ‚Gremberger
Wäldchen — Neue Wege‘, ‚WaldParkour‘ und ‚Gartenlabore‘. Dazu haben Sie die entspre-
chenden Kostenberechnungen zur Prüfung eingereicht. Für das Projekt Gartenlabore wur-
den die Kosten für die beiden Varianten Initialausbau und Gesamtausbau dargestellt.

Nach wirtschaftlicher und technischer Prüfung der Kostenberechnungen ergeben sich keine
Vorbehalte gegen die Fortsetzung der Maßnahmen.

Die eingereichten Unterlagen waren hinsichtlich der reinen Baukosten, ohne Nebenkosten
vollständig, übersichtlich und nachvollziehbar zusammengestellt. Eine Aufstellung oder An-
gaben zu den Baunebenkosten (KG 700) fehlte allerdings.

Die kalkulierten Preise erscheinen auf Grundlage von Erfahrungswerten und unter Berück-
sichtigung der derzeitigen Baupreisentwicklung belastbar ermittelt. Bei der Prüfung der Men-
gen und Preise wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

Als Baunebenkosten sind die absehbaren Honorarkosten für die jeweils beauftragten Planer,
Ingenieure und Gutachter zu berücksichtigen, soweit nicht noch andere Baunebenkosten ab-
sehbar sind.

Die Honorarvertragsangebote für die beauftragten Planungsbüros wurden von Ihnen in der

12

= Ds

elektronischen Vergabeassistenz (eVa) im Rahmen der Vergabeverfahren hinterlegt und wa-
ren für mich einsehbar. Auf dieser Grundlage und unter Berücksichtigung der geprüften anre-
chenbaren Kosten, habe ich die voraussichtlichen Nebenkosten für die jeweiligen Projekte
ermittelt. Ob weitere Nebenkosten, z.B. für Gutachten und Untersuchungen, notwendig wer-
den, ist mir nicht bekannt.

Beim Projekt Gartenlabore wurden Kosten für die beiden Ausbauvarianten Initialausbau und
Gesamtausbau eingereicht. Die Variante Initialausbau ist an den Kostenrahmen angepasst,
der dem Antrag zur EFRE-Förderung zugrunde lag (550.000,- € brutto) und ist eine redu-
zierte Version der von Ihnen priorisierten Gesamtplanung Gartenlabore.

Die Variante ‚Gesamtausbau‘ beinhaltet dagegen die Kosten für die komplette Umsetzung
der beauftragten Planung Gartenlabore. Aus Budgetgründen wollen Sie vorerst den Initial-
ausbau Gartenlabore umsetzen. Sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt in einem 2. Bauab-
schnitt ergänzend zum Initialausbau auf den Gesamtausbau erweitern wollen, ist mit zusätz-
lichen Kosten in Höhe von mindestens rund 844.000,- Euro (netto) auszugehen.

Die geprüften Kosten für die zur Prüfung eingereichten Projekte des Integrierten Handlungs-
konzeptes (IHK) „Grüne Infrastruktur Köln, Vielfalt vernetzen“ schlüsseln sich nach Prüfung
insgesamt wie folgt auf: .

1. Durchführung der Planungswettbewerbe für alle Projekte zusammen
Baunebenkosten (KG 700): 37.000,- € (netto gerundet)

2. Projekt Gremberger Wäldchen — Neue Wege:

Baukosten: 1.074.000,- € (netto, gerundet)
Baunebenkosten: 203.000,- € (netto, gerundet).
Summe: 1.277.000,- € (netto, gerundet), 1.520.000,- € brutto, gerundet)

3. Projekt Grün Vernetzen - Artenreiche Wiesen:

Baukosten: 96.000,- € (netto, gerundet)
Baunebenkosten: 75.000,- € (netto, gerundet
Summe: 171.000,- € (netto, gerundet)..203.000,- € brutto, gerundet)

4. a) Projekt Gartenlabore Variante: Initialausbau:

Baukosten: 339.000,- € (netto, gerundet)
Baunebenkosten: 157.000,- € (netto, gerundet
Summe: 495.000,- € (netto, gerundet), 590.000,- € brutto, gerundet)

oder alternativ:
b) Projekt Gartenlabore Variante Gesamtausbau:

Baukosten: 1.079.000,- € (netto, gerundet)
Baunebenkosten: 245.000,- € (netto, gerundet
Summe: 1.324.000,- € (netto, gerundet), 1.576.000,- € brutto, gerundet)

13

5. Projekt WaldParkour:

Baukosten: 499.000,- € (netto, gerundet)
Baunebenkosten: 108.000,- € (netto, gerundet)
Summe: 607.000,- € (netto, gerundet), 722.000,- € brutto, gerundet)

Somit ergeben sich nach der Prüfung folgende Gesamtkosten:

bei Variante Initialausbau Gartenlabore (gerundet):

2.587.000,- € (netto) 3.079.000,- € (brutto)
bei Variante Gesamtausbau Gartenlabore (gerundet):

3.416.000,- € (netto) 4.065.000,- € (brutto)

Im Zuge der weiteren Planung und der Umsetzung der Maßnahmen, bitte ich die Grundsätze
wirtschaftlichen und sparsamen Handelns einzuhalten und insbesondere die Nebenbestim-
mungen der Zuwendungsbescheide zu beachten.

Bitte reichen Sie zukünftig Kostenberechnungen über das Dezernat und vollständig (inkl. Ne-
benkosten und Entwurf der Beschlussvorlage) zur Prüfung ein.

Mit freundlichen Grüßen

Anlagen: - Geprüfte Kostenberechnungen
- Honorarvorausberechnungen
- Kostenübersicht

Anlage 3.2.7 GrünVernetzen Entwurf E08 Wichheimer Straße MÜLHEIM

472 Zeichen

NALPLANUNG\PROJEKTE_2018\KÖLN\K-GV-S_ARTENREICHE WIESEN\1_AKTUELLIKGVS_3.DWG

E 08 Lesenoe
m Flächenabgrenzung

Mahdgutübertragung
(ca. 2,5 ha)

Grün vernetzen - Grün entwickeln

Artenreiche Wiesen

ENTWURF E08
1.000 Datum: 22. August 2019

INGENIEURBÜRO
FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG.

I. RIETMANN

SIEGBURGER STR. 243, 53639 KÖNIGSWINTER - UTHWEILER,
TEL. 02244191 2626, FAX. 912027
info@buero-rietmann.de www.buero-rietman.de.

Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019

Anlage 4.1 WaldParkour Erläuterungsbericht

4479 Zeichen

Sport‐ und Fitnessband / Waldparkour 
Im  rechtsrheinischen  Äußeren  Grüngürtel  ist  ein  Sport‐  und  Fitnessband  mit  sechs  Bewegung‐Stationen  und 
einem Bewegungs‐Parcour geplant. Das Planungsgebiet erstreckt sich zwischen den Stadtbezirken Vingst und 
Ostheim bis Höhenhaus. Untereinander verbunden sind die Standorte durch den Grüngürtel‐Rundwanderweg 
G1, der auch als Laufstrecke genutzt werden kann. 
Im Kölner Projekt „Grün vernetzen – Grün entwickeln / Waldparkour“ wird zwischen Bewegungs‐Parcours und 
Bewegungs‐Stationen  unterschieden.  Die  Bewegungs‐Parcours  bieten  ein  umfassendes  Angebot  für  alle 
Altersgruppen und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Bewegungs‐Stationen sind kleinere Standorte die ein 
wohnungsnahes  Angebot  schaffen.  Jeder  Standort  enthält  ein  in  sich  stimmiges  und  umfassendes 
Bewegungsangebot  mit  den  Komponenten  Kraftaufbau  aller  Muskelgruppen,  Mobilisation/Dehnung  und 
Koordination. 
Planungsvorgaben 
Die Ausstattung mit Sportgeräten der verschiedenen Standorte orientiert sich am Bedarf, der unter Einbeziehung 
der  späteren  Nutzer  über  eine  Bürgerbeteiligung  ermittelt  wurde.  Die  Bürger  wurden  durch  eine  Anzeige  im 
Kölner Stadtanzeiger über die Veranstaltung informiert. Im April 2019 fanden zwei Termine statt, einer für die 
nördlichen  und  einer  für  die  südlichen  Standorte.  Die  detaillierte  Auswertung  der  Bürgerbeteiligung  liegt  als 
Dokumentation  bei.  Weitere  Vorgaben  kamen  vom  Amt  für  Landschaftspflege  und  Grünflächen;  die 
Unterhaltung  der  Geräte  soll  gering  sein,  deshalb  werden  Geräte  aus  Metall  gegenüber  Holz  bevorzugt  und 
Geräte mit beweglichen Teilen sind aufgrund der Vandalismusgefahr in manchen Stadtvierteln nicht erwünscht. 
Als Teil des Landschaftsschutzgebiets „Merheimer Heide und ehemaliger Festungsgürtel Ostheim bis Mülheim“ 
gelten  sowohl  Restriktionen  zur  Reduzierung  von  Verschlechterung  des  ökologischen  Zustands,  als  auch 
Einschränkungen  aus  denkmalpflegerischer  Sicht.  Zur  Minimierung  von  Eingriffen  in  Natur  und  Landschaft 
werden die Flächen beinahe ausschließlich in wasserdurchlässigen Holzhackschnitzel hergestellt. Auf massive, 
raumgreifende Geräte wird auf Wunsch des Denkmalschutzes verzichtet. 
Entwurf der Standorte 
Melissenweg: Aus der Bürgerbeteiligung ging hervor, dass ein Angebot für alle Altersgruppen gewünscht wird. 
Aufgrund  der  Bevölkerungsstruktur  werden  unter  anderem  auch  Geräte  für  Senioren  und  Rollstuhlfahrer 
vorgesehen.  
Buchheimer  Park/Fort  XI:  Ebenso  wird  im Buchheimer  Park  vielfältiges  Publikum  aller  Altersklassen  erwartet, 
sodass  Geräte  geplant  sind,  die  ein  schonendes  Training  für  Muskelkraft,  Beweglichkeit  und  Motorik 
ermöglichen. Für ambitionierte Sportler stehen Geräte mit Eigengewichtsübungen zur Verfügung. Ein weiteres 
Angebot in dem Park mit altem Baumbestand sind Slacklinepfosten.  
Herler Ring/Zwischenwerk XIa: Die Planungen am Herler Ring werden in Abstimmung mit dem Sportverein MTV 
getroffen. An den angrenzenden Flächen des MTV´s sind Geräte für die Trendsportarten Calisthenics und Parkour

vorgesehen,  ebenso  die  Neuplanung  der  Laufstrecke.  Aus  der  Bürgerbeteiligung  wurde  der  Vorschlag  für 
Zirkeltraining übernommen.  
Merheimer Heide: Der Standort Merheimer Heide ist als Bewegungs‐Parkour der größte Standort des Projektes. 
Aus  der  Bürgerbeteiligung  wurden  die  Vorschläge  Parkouranlage,  klassische  Fitnessgeräte,  Seniorensport, 
Slackline, Trampolin und Koordinationsgeräte in die Planung übernommen und mit passenden Geräten ergänzt. 
 
FORT X: An dem Standort am Fort X sind Geräte mit Schwerpunkt auf Kraft und Ausdauer geplant. Der Wunsch 
der Bürger nach inklusiven Geräten wurde hier berücksichtigt. Aufgrund der Vandalismusgefahr wurde eine sehr 
robuste Ausstattung gewählt.  
Vingster Berg: Angrenzend an den stark genutzten Spielplatz und an einer gut einsehbaren Wegekreuzung liegt 
der Bewegungsstation Vingster Berg. Die Vorschläge der Bürger für Zirkeltraining und Kraftaufbau wurden hier 
berücksichtigt. 
Uckermarkstraße. Aufgrund der Abgelegenheit war der Input der Beteiligung für diese Bewegungsstation gering. 
Mit  einer  robusten  Calisthenics‐Anlage  wird  ein  breites  Bewegungsangebot  geschaffen,  dem  angrenzenden 
Fußballverein bietet die Fitnessstation ein erweitertes Angebot zum Dehnen und Aufwärmen. 
 
Köln, den 30.08.2019 (WF/JR/SH)

Beschlussvorlage Ausschuss

14977 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/670/22 
 
Vorlagen-Nummer 
 3361/2019 
Freigabedatum  14.02.2020 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
EFRE Grüne Infrastruktur - Vielfalt vernetzen 
Konkrete Ausgestaltung der Einzelprojekte (Baubeschluss) 
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) Bezirksvertretung 9 (Mülheim) Finanzausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
1. Die Bezirksvertretung Kalk beschließt im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes „Viel-
falt vernetzen, Grüne Infrastruktur“ den Entwurf zur konkreten Ausgestaltung der Maßnahmen 
der Projekte „Gremberger Wäldchen“, „Gartenlabor“ im Bereich der Olpener Straße, „Grün-
Vernetzen“, „WaldParkour“ (Teilbereiche Kalk) sowie den weiteren Ausbau Gartenlabor vor-
behaltlich der Sicherstellung der Finanzierung und beauftragt die Verwaltung mit der Umset-
zung der Maßnahmen. 
 
2. Die Bezirksvertretung Mülheim beschließt im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes 
„Vielfalt vernetzen“, Grüne Infrastruktur den Entwurf zur konkreten Ausgestaltung der Maß-
nahmen der Projekte „Gartenlabor“ im Bereich des Schlagbaumswegs, „GrünVernetzen“, 
„WaldParkour“ (Teilbereiche Mülheim) sowie den weiteren Ausbau Gartenlabor vorbehaltlich 
der Sicherstellung der Finanzierung und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der 
Maßnahmen. 
 
3. Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe einer Auszahlungs- und Verpflichtungsermäch-
tigung im Teilfinanzplan 1301 Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanla-
gen, Zeile 8 Auszahlungen für Baumaßnahmen, in Höhe von 2.389.520,00 € bei den Finanz-
stellen 6700-1301-0-9801 bis 6700-1301-0-9805 EFRE Grüne Infrastruktur (Festwert), und für 
den weiteren Ausbau Gartenlabor die Freigabe einer Auszahlungsermächtigung in Höhe von 
104.000,00 € bei der Finanzstelle 6700-1301-0-1400 Ersatzmaßnahmen Baumschutzsatzung 
(Festwert) Hpl. 2020-2021. 
 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 12.03.2020 
Ausschuss für Umwelt und Grün 12.03.2020 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 16.03.2020 
Finanzausschuss 23.03.2020

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   4.065.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 2.377.600 € 
   % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  4.065.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 2.377.600 € 
   % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: einmalig 
a) Erträge    104.000 € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Der Rat der Stadt Köln hat am 14.02.2017 das Integrierte Handlungskonzept (IHK) Grüne Infrastruk-
tur Köln “Vielfalt vernetzen“ beschlossen und die Verwaltung beauftragt auf der Grundlage diesen 
Konzeptes Förderanträge zu stellen (4247/2016). Am 10.07.2017 hat der Finanzausschuss die Frei-
gabe der Mittel für den Planungsbedarf beschlossen, dessen Bedarf der Ausschuss für Umwelt und 
Grün zuvor festgestellt hatte (1788/2017). Wie im Sachstandsbericht (4130/2018) dargelegt, wurde 
die Förderung mit EU- und Landesmitteln Ende 2018 für hier angeführten Teilprojekte des IHK Grüne 
Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ bewilligt. 
 
Obwohl die räumliche Ausdehnung des Äußeren Grüngürtels wesentlich über den Stadtbezirk hin-
ausgehende Bedeutung besitzt, liegt die Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung von Nut-
zungsangeboten nach § 2 Abs. 1 Ziffer 6 ZustO nach der 6. Satzung der Änderung der Zuständig-
keitsordnung bei den Bezirksvertretungen. 
 
Im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel zwischen Humboldt / Gremberg und Höhenhaus werden 
verschiedene Maßnahmen zur Aufwertung und Vernetzung der vorhandenen Grünflächen geplant.

3 
(Anlage 01) 
 
EFRE Grüne Infrastruktur Gartenlabor - Initialausbau 
Das Projekt Gartenlabore widmet sich der Fragestellung, wie für bestimmte Bevölkerungsgruppen 
(z.B. große Haushalte in verdichteten Quartieren, einkommensschwache Gruppen, Menschen mit 
Migrationshintergrund) modellhaft neue Formen des Gärtnerns zur Selbstversorgung unter Aspekten 
der gesunden Ernährung und der Umweltbildung angelegt, angeboten und genutzt werden. Diese 
sollen insbesondere von den Bewohnerinnen und Bewohnern angrenzender Quartiere unter ökologi-
schen Kriterien und Aspekten der Struktur- und Artenvielfalt genutzt werden. Die Umsetzung erfolgt 
auf einer 1,5 ha großen ehemaligen verpachteten Ackerfläche an der Olpener Straße im Stadtbezirk 
Kalk und auf einer 3,5 ha großen ehemaligen verpachteten Ackerfläche südlich der Gesamtschule 
Holweide im Stadtbezirk Mülheim (Anlagen 1.1, 1.2.1, und 1.2.2). 
Neben zwei Expertenworkshops in 2017 und 2018 wurde für die Bürgerinnen und Bürger die Mög-
lichkeit geschaffen in 2019 eine vorgesäte Gemüsegartenparzelle kostenlos zu bewirtschaften. Paral-
lel fanden mehrere gartenthemenbezogene Workshops und ein Sommerfest statt, auf denen auch 
über das Projekt informiert wurde und für die beiden Standorte Anmeldungen für Krautgärten, Ge-
meinschaftsgärten und Stadtgärten in verschiedenen Größen entgegengenommen wurden. 
Der Betrieb der Gartenlabore erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband der Kölner Garten-
freunde e.V., der auch die Nutzungsentgelte1 vereinnahmt, die lediglich die Kosten für Wasserver-
brauch, Verwaltungsgebühren usw. decken. Die Kooperation soll über den Generalpachtvertag zwi-
schen beiden Vertragspartnern geregelt werden. 
 
Weiterer Ausbau Gartenlabor 
Mit dem im Förderantrag veranschlagten Budget ist zunächst ein Initialausbau beider Gartenlabore 
möglich. Der weitere Ausbau ist nicht Bestandteil des EFRE Förderprogramms. Der Initialausbau soll 
durch die Anpflanzung von Bäumen ökologisch aufgewertet werden, die aus den vereinnahmten Er-
satzgeldern nach Baumschutzsatzung refinanziert wird. Außerdem kann eine angrenzende Fläche 
am Schlagbaumsweg je nach Bedarf als Erweiterungsfläche mit der dazu gehörenden Infrastruktur 
(Wege, Wasserstellen, Spielplätze, Fahrradständer, Sitzbänke usw.) ausgebaut werden (Anlagen 
1.2.3, und 1.2.4). 
 
EFRE Grüne Infrastruktur Gremberger Wäldchen 
Das Projekt verfolgt das Ziel, durch eine reduzierte Wegeführung das Gremberger Wäldchen als Er-
holungsraum zu erhalten und gleichzeitig den wertvollen alten Naturwald zu schützen. Am Alten 
Deutzer Postweg gelegene Waldbereiche sollen im Gegenzug mit Wegen erschlossen werden, um 
den Bewohnern des Waldbadviertels und der angrenzenden Quartiere Erholungsmöglichkeiten zu 
geben. Für Kinder wird ein außerschulisches Naturbildungsangebot entwickelt (Anlagen 2.1, 2.2, 
2.2.1, 2.2.2 und 2.2.3). 
Im Herbst 2018 fanden im Gremberger Wäldchen eine Bürgerbegehung und in der Waldbadsiedlung 
ein Bürgerworkshop statt, um Anregungen aufzunehmen, die in die Planung mit eingeflossen sind. 
 
EFRE Grüne Infrastruktur GrünVernetzen 
Das Projekt Grün vernetzen - Grün entwickeln / Artenreiche Wiesen verfolgt das Ziel der dauerhaften 
Umwandlung von herkömmlich genutzten Rasenflächen in artenreiche Wiesen. Die Umwandlung der 
Einzelflächen erfolgt unter Beachtung der Standort- und Bodenverhältnisse sowie der potenziellen 
natürlichen Vegetation. Um die dauerhafte Erhaltung zu gewährleisten sollen Handlungsanweisungen 
in Form eines Leitfadens ausgearbeitet werden. Ein zentraler Punkt ist die Schaffung der Akzeptanz 
in der Bevölkerung durch Bürgerinformation. 
Im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel sollen an 8 Standorten auf ehemaligen Scherrasenflächen 
artenreiche Wiesen entwickelt werden, dies sind insgesamt ca. 8 Hektar. Die Standorte E10 und E13 
befinden sich im Stadtbezirk Kalk, die Standorte E01, E02, E03, E06, E07 und E08 befinden sich im 
Stadtbezirk Mülheim (Anlagen 3.1, 3.2.1 bis 3.2.9). 
Neben zwei Expertenworkshops in 2017 und 2019 wurde auf einer öffentlichen Informationsveranstal-
tung zu allen Projekten der Grünen Infrastruktur am 03.08.2019 das Projekt „Artenreiche Wiesen“ 
                                                 
1 Das Nutzungsentgelt für einen Krautgarten wird 40,00 € pro Jahr, für einen Gemeinschaftsgarten (300 m2) 
140,00 € pro Jahr und für einen Stadtgarten je nach Größe 55,00 € (75 m2), 60,00 € (100 m2) oder 65 € 
(125 m2) pro Jahr betragen.

4 
erläutert und einige potenzielle Flächen besichtigt. 
 
EFRE Grüne Infrastruktur WaldParkour 
Das Projekt „Sport-und Fitnessband/ WaldParkour“ entwickelt an sechs Standorten entlang des 
Grüngürtelweges im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel ein abgestimmtes Bewegungsangebot für 
die Bewohner der angrenzenden Sozialräume. Die Standorte Merheimer Heide, Fort X, Vingster Berg 
und Uckermarckstraße befinden sich im Stadtbezirk Kalk. Die Standorte Melissenweg, Buchheimer 
Park und Herler Ring befinden sich im Stadtbezirk Mülheim. Diese sieben Bewegungsstationen sind 
untereinander durch den Grüngürtel-Rundweg verbunden, der auch als Laufstrecke genutzt werden 
kann (Anlagen 4.1, 4.2.1 und 4.2.2). 
Im April und August 2019 hat ein Bürgerbeteiligungsverfahren stattgefunden, dessen Ergebnis in die 
Entwurfsplanung eingeflossen ist. 
 
Der Äußere Grüngürtel ist eine denkmalgeschützte Grünanlage. Die Flächen befinden sich im Gel-
tungsbereich des Landschaftsplans. Die Erlaubnis gemäß §9 DSchG und die Befreiungen von den 
Verbotsbestimmungen des Landschaftsplans Köln Ausnahmegenehmigungen werden beantragt. 
 
 
Finanzierung: 
 
Die Planungskosten (Baunebenkosten) wurden als Geschäfte der laufenden Verwaltung durch das 
Rechnungsprüfungsamt mit den Schreiben vom 01.06.2017 – RPA-Nrn: 141/13/10/17, 141/13/08/17, 
141/13/11/17 und 141/13/12/17 anerkannt. Die Kosten dieser Teilprojekte belaufen sich auf: 
 
 Gesamtkosten 
incl. Planungs-
kosten gem. 
Prüfbericht 
RPA 
Davon Bau-
kosten  
gem. Prüfbe-
richt RPA  
Davon Pla-
nungskosten 
gem.  
Prüfbericht  
RPA  
Förderung 
lt. Zuwendungs-
bescheid 
Gartenlabor / Olpe-
ner Str. und Schlag-
baumsweg 
590.000,00 € 403.410,00 € 186.590,00 € 440.000,00 € 
Gremberger Wäld-
chen 1.520.000,00 € 1.278.060,00 € 241.940,00 € 1.200.000,00 € 
GrünVernetzen 203.000,00 € 114.240,00 € 88.760,00 € 737.600,00 € WaldParkour 722.000,00 € 593.810,00 € 128.190,00 € 
Summe  
EFRE-Teilprojekte 3.035.000,00 € 2.389.520,00 € 645.480,00 € 2.377.600,00 € 
Vergabekosten 44.000,00 € 
 
 
Kosten der lfd. 
Verwaltung,  
nicht förderfähig 
Weiterer Ausbau 
Gartenlabor 986.000,00 € 986.000,00 €  
104.000,00 € Refi-
nanzierung aus 
Ersatzgeldern, 
(keine EFRE-
Förderung) 
 
Gesamtsumme 4.065.000,00 € 3.375.520,00 € 645.480,00 € 2.377.600,00 € 
 
Das Rechnungsprüfungsamt hat den Bedarf in Höhe von 4.065.000,00 € incl. der Planungskos-
ten mit Schreiben vom 22.11.2019 – RPA-Nrn.: KOB 2019/1341, KOB 2019/1342, KOB 2019/1367 
und KOB 2019/1387, anerkannt (Anlage Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes). 
 
Im Hpl. 2020/2021, Teilfinanzplan 1301 Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanla-
gen, Finanzstellen 6700-1301-0-9801 bis 6700-1301-0-9805 EFRE Grüne Infrastruktur ist die Finan-
zierung der Gesamtkosten durch entsprechende Veranschlagung von Planwerten sowie einer Ver-
pflichtungsermächtigung in Höhe von 115.000 € gesichert.

5 
 
Diese Maßnahmen werden mit Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von 
Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 „Investition in 
Wachstum und Beschäftigung“ zu 80 % gefördert. 
 
Der weitere Ausbau des Gartenlabors mit Kosten von 986.000 € ist im Hpl. 2020/2021f, Teilfinanzplan 
1301 Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, in Höhe der in 2020/2021 be-
nötigen Mittel von 104.000,00 € bei Finanzstelle 6700-1301-0-1400 Ersatzmaßnahmen Baumschutz-
satzung gesichert (Pflanzung von Obstbäumen). Der weitere für 2022 benötigte Mittelabfluss wird 
durch Neuveranschlagung von nicht benötigten Auszahlungsermächtigungen 2019 innerhalb des o.g. 
Teilfinanzplans im Rahmen der Hpl.-Aufstellung 2022 sichergestellt. Da dieser Weiterausbau nicht 
Gegenstand des Förderantrages ist, erfolgt die Finanzierung aus Haushaltsgeldern bzw. über Spon-
soring. Lediglich die Kosten für die Planung für beide Ausbauvarianten sind im Zuge der Förderung 
möglich.  
 
Die Herstellung dieser Maßnahmen stellt eine Investition im als Festwert bewerteten städtischen 
Grünvermögen dar. Da für den Festwert Grün gem. den  Vorschriften des Neuen Kommunalen Fi-
nanzmanagements (NKF) keine Abschreibungen zu verbuchen sind, fällt im Gegenzug für Neu- und 
Ersatzinvestitionen im Festwert neben der Investition gleichzeitig in voller Höhe Aufwand in der kon-
sumtiven Ergebnisrechnung an. Gleiches gilt analog für investive Einzahlungen, wie z.B. Zuschüsse, 
Ersatz- und Ausgleichsgelder, die gleichfalls einen Ertrag in der Ergebnisrechnung darstellen. Daher 
ist hier als haushaltsmäßige Auswirkung sowohl die Investition als auch die ergebniswirksame Belas-
tung auszuweisen.  
Nach Abschluss der Maßnahmen erfolgt jeweils für ein Jahr eine Fertigstellungs- und Entwicklungs-
pflege, die kostenmäßig im Festwert abgebildet wird. Die weiteren laufenden Unterhaltungskosten 
sind im Unterhaltungsetat des Teilergebnisplan 1301 sichergestellt. 
 
 
Anlagen 
 
Anlage Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes 
Anlage 01  Übersichtsplan Grüne Infrastruktur 
Anlage 1.1  Gartenlabor Erläuterungsbericht 
Anlage 1.2.1  Gartenlabor Initialausbau Olpener Straße KALK 
Anlage 1.2.2  Gartenlabor Initialausbau Schlagbaumsweg MÜLHEIM 
Anlage 1.2.3  Gartenlabor weiterer Ausbau Olpener Straße KALK 
Anlage 1.2.4  Gartenlabor weiterer Ausbau Schlagbaumsweg MÜLHEIM 
Anlage 2.1  Gremberger Wäldchen Erläuterungsbericht 
Anlage 2.2  Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Gesamtübersicht 
Anlage 2.2.1  Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Roddergasse 
Anlage 2.2.2  Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Brücke Gremberger Straße 
Anlage 2.2.3  Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Grüne Arena 
Anlage 3.1  GrünVernetzen Erläuterungsbericht 
Anlage 3.2.1  GrünVernetzen Entwurf E01 TUS Weidenhausen MÜLHEIM 
Anlage 3.2.2  GrünVernetzen Entwurf E02 Am Springborn MÜLHEIM 
Anlage 3.2.3  GrünVernetzen Entwurf E03 Neurather Ring MÜLHEIM 
Anlage 3.2.4  GrünVernetzen Entwurf E06 Karl-Doll-Weg MÜLHEIM 
Anlage 3.2.5  GrünVernetzen Entwurf E07-1 Strundener Bach MÜLHEIM 
Anlage 3.2.5  GrünVernetzen Entwurf E07-1 Strundener Bach MÜLHEIM 
Anlage 3.2.7  GrünVernetzen Entwurf E08 Wichheimer Straße MÜLHEIM 
Anlage 3.2.8  GrünVernetzen Entwurf E10 Merheimer Heide KALK 
Anlage 3.2.9  GrünVernetzen Entwurf E13 Uckermarkstraße KALK 
Anlage 4.1  WaldParkour Erläuterungsbericht 
Anlage 4.2.1  WaldParkour Planungsentwurf KALK 
Anlage 4.2.2  WaldParkour Planungsentwurf MÜLHEIM

Anlage 3.1 GrünVernetzen Erläuterungsbericht

87187 Zeichen

Ing.-Büro 
für Freiraum- und Landschaftsplanung 
I N G R I D   R I E T M A N N  
Siegburger Str. 243 A 
53 639 Königswinter 
 
Tel. 02244 / 91 26 26   Fax 91 26 27 
E-Mail: info@buero-rietmann.de 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ 
Projekt: Grün vernetzen – Grün entwickeln  
- Artenreiche Wiesen - 
 
 
 
 
Erläuterungsbericht 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Auftraggeberin: 
         
 
 
 
Erarbeitet: November 2018 – August 2019 
Stand: 22. August 2019

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 2 
Inhalt 
1 EINFÜHRUNG UND GRUNDLAGEN ................................................................................................................... 4 
1.1 AUFGABENSTELLUNG ............................................................................................................................................ 4 
1.2 PROJEKTFLÄCHEN ................................................................................................................................................ 4 
2 METHODE ........................................................................................................................................................ 5 
2.1 VEGETATIONSERFASSUNG ...................................................................................................................................... 5 
2.2 BODENUNTERSUCHUNGEN .................................................................................................................................... 5 
2.3 ÖFFENTLICHKEITSBETEILIGUNG ............................................................................................................................... 5 
3 DARSTELLUNG DER PROJEKTFLÄCHEN (BESTANDSAUFNAHME UND MAßNAHMENBESCHREIBUNG) .............. 6 
3.1 CHARAKTERISIERUNG DES PLANGEBIETS ................................................................................................................... 6 
3.2 SCHUTZGEBIETE ................................................................................................................................................... 6 
3.3 FLÄCHE E01 – TUS WEIDENHAUS .......................................................................................................................... 6 
3.3.1 Bestandsbeschreibung ............................................................................................................................... 6 
3.3.2 Maßnahmenbeschreibung ......................................................................................................................... 7 
3.4 FLÄCHE E02 – AM SPRINGBORN ............................................................................................................................ 8 
3.4.1 Bestandsbeschreibung ............................................................................................................................... 8 
3.4.2 Maßnahmenbeschreibung ......................................................................................................................... 9 
3.5 FLÄCHE E03 – NEURATHER RING ........................................................................................................................... 9 
3.5.1 Bestandsbeschreibung ............................................................................................................................... 9 
3.5.2 Maßnahmenbeschreibung ....................................................................................................................... 10 
3.6 FLÄCHE E06 – KARL-DOLL-WEG .......................................................................................................................... 10 
3.6.1 Bestandserfassung ................................................................................................................................... 10 
3.6.2 Maßnahmenbeschreibung ....................................................................................................................... 11 
3.7 FLÄCHE E07 – STRUNDER BACH ........................................................................................................................... 12 
3.7.1 Bestandsbeschreibung ............................................................................................................................. 12 
3.7.2 Maßnahmenbeschreibung ....................................................................................................................... 13 
3.8 FLÄCHE E08 – WICHHEIMER STRAßE .................................................................................................................... 13 
3.8.1 Bestandsbeschreibung ............................................................................................................................. 13 
3.9 MAßNAHMENBESCHREIBUNG............................................................................................................................... 14 
3.10 FLÄCHE E10 – MERHEIMER HEIDE ........................................................................................................................ 14 
3.10.1 Bestandsbeschreibung ......................................................................................................................... 14 
3.10.2 Maßnahmenbeschreibung ................................................................................................................... 15 
3.11 FLÄCHE E13 – UCKERMARKSTRAßE ....................................................................................................................... 16 
3.11.1 Bestandsbeschreibung ......................................................................................................................... 16 
3.11.2 Maßnahmenbeschreibung ................................................................................................................... 17 
4 MONITORING ................................................................................................................................................ 17 
5 ZUSAMMENFASSUNG .................................................................................................................................... 18 
6 LITERATUR ..................................................................................................................................................... 20 
7 ANHANG ........................................................................................................................................................ 21 
7.1 ARTENLISTEN BESTANDSERFASSUNG ...................................................................................................................... 21 
7.2 SAATGUTMISCHUNGEN ....................................................................................................................................... 31

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 3 
Abbildungen und Tabellen 
Abbildung 1: E01, Blickrichtung Osten ...................................................................................................................... 7 
Abbildung 2: E01, Blickrichtung Nordwesten ............................................................................................................ 7 
Abbildung 3: E02, Blickrichtung Nordosten .............................................................................................................. 8 
Abbildung 4: E03, Blickrichtung Norden ................................................................................................................. 10 
Abbildung 5: E06, östlicher Abschnitt, Blickrichtung Westen .................................................................................. 11 
Abbildung 6: E06, westlicher Abschnitt, Blickrichtung Osten .................................................................................. 11 
Abbildung 7: E07-N, nördliche Teilfläche entlang der Strunde ................................................................................ 12 
Abbildung 8: E07-S, die beiden südlichen Teilflächen zu beiden Seiten des Weges ................................................ 12 
Abbildung 9: E10, nördliche Teilfläche, Blickrichtung Norden ................................................................................ 15 
Abbildung 10: E10, südliche Teilfläche, Blickrichtung Südwesten ........................................................................... 15 
Abbildung 11: E13-2, Blickrichtung Süden .............................................................................................................. 16 
 
Tabelle 1: E01 - Bodenparameter ............................................................................................................................. 7 
Tabelle 2: E02 - Bodenparameter ............................................................................................................................. 9 
Tabelle 3: E03 - Bodenparameter ........................................................................................................................... 10 
Tabelle 4: E06 - Bodenparameter ........................................................................................................................... 11 
Tabelle 5: E07 - Bodenparameter ........................................................................................................................... 13 
Tabelle 6: E08 - Bodenparameter ........................................................................................................................... 14 
Tabelle 7: E10 - Bodenparameter ........................................................................................................................... 15 
Tabelle 8: E13-2 - Bodenparameter ........................................................................................................................ 17 
Tabelle 9: Maßnahmenübersicht Projektflächen .................................................................................................... 18 
 
Anhang - Tabellen 
Tabelle A 1: Bestandserfassung E01 - TuS Weidenhaus .......................................................................................... 21 
Tabelle A 2: Bestandserfassung E02 - Am Spingborn .............................................................................................. 23 
Tabelle A 3: Bestandserfassung E03 - Neurather RIng ............................................................................................ 24 
Tabelle A 4: Bestandserfassung E06 - Karl-Doll-Weg .............................................................................................. 26 
Tabelle A 5: Bestandserfassung E07 – Strunder Bach ............................................................................................. 27 
Tabelle A 6: Bestandserfassung E08 –  Wichheimer Straße..................................................................................... 28 
Tabelle A 7: Bestandserfassung E10 - Merheimer Heide ......................................................................................... 29 
Tabelle A 8: Bestandserfassung E13-2 –  Uckermarkstraße .................................................................................... 30 
Tabelle A 9: Saatgutmischung E02 - Am Spingborn ................................................................................................. 31 
Tabelle A 10: Saatgutmischung E06 – Karl-Droll-Weg (West) .................................................................................. 32 
Tabelle A 11: Saatgutmischung E06 – Karl-Droll-Weg (Ost) - Blühstreifen .............................................................. 33 
Tabelle A 12: Saatgutmischung E07 – Strunder Bach (südliche Teilflächen) ............................................................ 35 
Tabelle A 13: Saatgutmischung E 10 - Merheimer Heide (nördliche Teilfläche) ...................................................... 36 
Tabelle A 14: Saatgutmischung E 13-2 - Uckermarkstraße ...................................................................................... 37 
 
Plandarstellungen 
Plan-Nr. 1: Entwurf E01, M 1:1.000 Plan-Nr. 5-2: Entwurf E07-2, M 1:2.000 
Plan-Nr. 2: Entwurf E02, M 1:1.000 Plan-Nr. 6: Entwurf E08, M 1:1.000 
Plan-Nr. 3: Entwurf E03, M 1:1.000 Plan-Nr. 7: Entwurf E10, M 1:4.000 
Plan-Nr. 4: Entwurf E06, M 1:1.500 Plan-Nr. 8: Entwurf E13, M 1:1.000 
Plan-Nr. 5-1: Entwurf E07-1, M 1:2.000

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 4 
1 Einführung und Grundlagen 
1.1 Aufgabenstellung  
Das Zusammenspiel von dicht besiedelten Siedlungsräumen, mit de n Folgen eines hohen 
Versiegelungsgrades und e iner hohen Verkehrsbelastung, mit wenigen , kleinflächigen , oft artenarmen 
und nicht vernetzten Grün - und Freiflächen wirkt sich negativ auf viele Bereiche des Lebens, wie 
beispielsweise die Gesundheit, die Lebensqualität, das Stadtklima und die Biodiversität aus. 
Mit dem Projekt „Grün vernetzten – Grün entwickeln“, welches durch Mittel aus dem Europäischen Fonds 
für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird,  plant die Stadt Köln im rechtsrheinischen Äußeren 
Grüngürtel auf bisher häufig gemähten städtischen Scherrasenflächen die Entwicklung von artenreichen 
Extenisvwiesen. Auf einem linearen Band soll durch unterschiedliche Entwicklung smaßnahmen und 
Pflegevorgaben von zukünftig artenreichen Wiesen die ökologische Vielfalt gefördert und vernetzt 
werden. Ziel  ist ein grünes Biotopverbundnetz im urbanen Raum, das auch den Bewohnerinnen und 
Bewohnern der Stadt einen zusätzlichen Zugang zur Natur bieten soll.  Die Entwicklung der jeweiligen 
Flächen soll dabei an den standörtlichen Gegebenheiten (beispielsweise Bod eneigenschaften, Exposition 
oder Größe) und dem vorhandene Biotoptyp orientieren. 
1.2 Projektflächen 
Der Projektraum „Grün vernetzten – Grün entwickeln“ befindet sich innerhalb des Stadtgebiets Köln und 
erstreckt sich entlang des Grüngürtel-Rundwegs im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel (Abb.1). Durch 
den Autobahnausbau befinden sich hier relativ beruhigte größere und kleinere Grünflächen , die derzeit 
durch die Stadt Köln gepflegt werden und im Rahmen dieser Pflege in kurzen Zeitabständen gemäht 
werden. Der b etrachtete Projektraum  setzt sich aus den folgenden acht Bereichen mit insgesamt elf 
Einzelflächen zu beiden Seiten der Bundesautobahn 3 (A3) zusammen: 
 
E01 - TuS Weidenhaus  E07 - Strunder Bach (drei Teilflächen) 
E02 - Am Springborn E08 - Wichheimer Straße 
E03 - Neurather Ring E10 - Merheimer Heide (zwei Teilflächen) 
E06 - Karl-Droll-Weg E13-2 - Uckermarkstraße 
 
Abb. 1: Lage des Plangebietes, Ausschnitt aus der DTK 25 (links), Ausschnitt aus der ABK (rechts)

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 5 
2 Methode 
2.1 Vegetationserfassung 
Für die  Einzelflächen wurde das vorhandene Vegetationsinventar über eine Querschnittsbegehung im 
November 2018 und April 2019 erfasst. Dabei wurde eine grobe Einschätzung der Häufigkeit  (Abundanz) 
und Deckungsgrade (Dominanz) der einzelnen Arten vorgenommen.  Zur Angabe der Artmächtigkeiten 
wird eine kombinierte Abundanz-Dominanz-Skala angewendet: 
 
d flächig dominant (zahlreiche Individuen, >25% Deckung) 
r regelmäßig häufig auf der Fläche verteilt 
v vereinzelt 
b bereichsweise, meist Randlage 
bd bereichsweise dominant (bereichsweise >25% Deckung) 
 
Die Benennung der Arten richtet sich nach JÄGER et al. (2012). 
2.2 Bodenuntersuchungen 
Zur Char akterisierung und Bewertung de r bodenkundlichen Standorteigenschaften  wurde zu jeder 
Projektfläche eine Mischprobe des Oberbode ns (ca. 30  cm) erstellt und eine bodenchemische 
Laboranalyse durchgeführt. Eine Mischprobe wurde hierbei aus ca. 5-10 Einzelproben zusammengestellt. 
Die Fläche E10 – Merheimer Heide wurde  aufgrund der Flächengröße abweichend in insgesamt 5 
Teilflächen unterteilt und wie vorher beschrieben beprobt. 
Die Mischproben wurden hinsichtlich der Hauptnährstoffe  bzw. Spurenelemente (Mg, P, K, Ca), des 
pflanzenverfügbaren Stickstoffs des pH -Werts und des Humusgehaltes  laboranalytisch untersucht. 
Ergänzend wurden die B odenverhältnisse auf Grundlage der Bodenkundlichen Kartieranleitung ( AG 
BODEN, 2005) hinsichtlich Bodenart, Kalk - und Humusgehalt überprüft. Aus den bodenkundlichen 
Eigenschaften kann zudem das pflanzenverfügbare und im Boden speicherbare Wasser (die so ge nannte 
nutzbare Feldkapazität nFK) abgeleitet werden.  Die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen sind in einem 
gesonderten Gutachten detailliert dargestellt  und werden in den folgenden Flächenbeschreibungen 
lediglich zusammenfassen dargestellt. 
2.3 Öffentlichkeitsbeteiligung 
Durch drei Beteiligungstermine mit zuständigen Behördenstellen der Stadt und den Vertretungen von 
Naturschutzorganisationen wurden mögliche Entwicklungs - und Pflegemaßnahmen zur Umsetzung des 
Projekts “Artenreiche Wiesen” vorgestellt und gemein sam diskutiert. Auch die Bevölkerung der an die 
Projektflächen angrenzenden Sozialräume wurde in den Prozess der Maßnahmenentwicklung 
miteingebunden. Folgende Termine fanden im Rahmen des Beteiligungsprozesses statt  
 19.10.2017: 1. Fachgespräch . Projektvor stellung in einem sogenannter „Expertenworkshop“ zur 
Information und Beteiligung von betroffenen Behörden der Stadt und  von 
Naturschutzorganisationen. 
 29.01.2019: 2. Fachgespräch . Vorstellung der Projektflächen und Skizzierung der 
Entwicklungsvorstellungen für Vertretungen der städtischen Behörden und der 
Naturschutzorganisationen. 
 17.07.2019: 3. Fachgespräch . Vorstellung der konkretisierten Maßnahmen zur Entwicklung der 
Projektflächen (Vorstellung Vorentwurf). 
 03.08.2019: Informationsstand und Spaziergang zu einer Projektfläche im Rahmen des 
Sommerfests im Gartenlabor Olpener Straße, Köln  zur Information und Beteiligung der 
Bewohnerschaft.

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 6 
3 Darstellung der Projektflächen (Bestandsaufnahme und Maßnahmenbeschreibung) 
3.1 Charakterisierung des Plangebiets  
Die Projektflächen sind Teil des Kölner Grünsystems aus Innere m und Äußerem Grüngürtel. Der Kölner 
Grüngürtel setzt sich zusammen aus verschiedenförmigen Grünstrukturen innerhalb des Kölner 
Siedlungsraumes und stellt damit einen wichtigen Erholungsraum im dichtbesiedelten Umfeld dar.  
Der rechtsrheinische Grüngürtel weist im Vergleich  nicht die Qualität und Durchgängigkeit des 
linksrheinischen Grüngürtels auf. Der rechtsrheinische Grüngürtel wird geprägt durch die Lage zwischen 
zwei großen Verkehrstrassen ( insbesondere die A3) und den dicht besiedelten großen Quartieren und  
wird daher durch räumliche Enge bestimmt. Zudem ist der Raum durch zahlreiche weitere 
Verkehrstrassen unterteilt. All dies mindert die Funktion des Grünzugs als Freiraumkorridor. 
 
3.2 Schutzgebiete 
Weite Teile des rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtels sind im Landschaftsplan der Stadt Köln als 
Landschaftsschutzgebiet (LSG) L26 „Merheimer Heide und ehemaliger Festungsgürtel Ostheim bis 
Mülheim“ festgesetzt. Die Projektflächen E01, E06, E08, E10 und E1 3 befinden sich innerhalb dieses LSG, 
die übrigen Flächen E02, E03 und E07 grenzen unmittelbar daran an. Das Schutzgebiet wurde unter 
anderem gesichert zur Erhaltung und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts sowie 
von Lebensräumen gef ährdeter Tier - und Pflanzenarten, wegen der Eigenart und Schönheit des 
Landschaftsbildes und wegen der besonderen Bedeutung für die Erholung. Der Landschaftsplan formuliert 
für die Projektflächen unter anderem die Entwicklungsziele 1 bzw. 2, welche den Erh alt und die 
Weiterentwicklung einer weitgehend naturnahen Landschaft bzw. von vorhandenen Grünanlagen 
anstreben.  
Die Flächen E02 und E07 sind im Landschaftsplan der Stadt Köln als Geschützter Landschaftsbestandteil 
(LB) dargestellt. 
LB 9.33 „Grünverbindun g nördlich „Am Springborn“, Höhenhaus“ (Fläche E02): Diese in den besiedelten 
Raum hineinragende Grünverbindung ist festgesetzt zur Sicherung der Leistungsfähigkeit des 
Naturhaushaltes durch Erhaltung eines stadtklimatischen Ausgleichsraumes einer Grünverb indung; zur 
Belebung, Gliederung und Pflege des Ortsbildes und zur Abwehr schädlicher Einwirkungen. Zur 
Artenanreicherung von Rasenflächen gilt das gebietsspezifische Gebot in Teilbereichen die Rasenfläche zu 
extensivieren. 
LB 9.01 „Strundebach an der Wich heimer Mühle Holweid e“ (Fläche E07 – am Stunder Bach ): Die zu 
beiden Seitens des Bachlaufs liegenden Flächen sind festgesetzt zur Sicherung der Leistungsfähigkeit des 
Naturhaushalts, insbesondere durch die Erhaltung von Fließgewässersystemen und 
Bachauenlandschaften als Lebensraum spezialisierter Arten; zur Belebung, Gliederung und Pflege des 
Ortsbildes, insbesondere durch die Erhaltung vorhandener Reste der bäuerlichen Kulturlandschaft und 
des Bachlaufs als prägendes Landschaftselement und zur Abwehr schädlicher Eingriffe.  
Die Flächen E01 – TuS Weidenhaus und E02 – Am Springborn befinden sich innerhalb der Zone IIIA , die 
Flächen E06 – Karl-Doll-Weg und E07 – Strunder Bach in der Zone IIIB  des Trinkwasserschutzgebiets 
„Höhenhaus“. 
 
3.3 Fläche E01 – TuS Weidenhaus 
3.3.1 Bestandsbeschreibung 
Die ca. 6. 500 m² große Fläche E01 ist eine kleinflächig sehr heterogene Offenfläche zwischen der 
Bundesautobahn A3 im Südwesten, den Bahngleisen im Südosten und den Sport - und Parkplatzflächen 
des TuS Weidenhaus im Norden. Im Osten der Flächen befindet sich ein Freileitungsmast, zu welchem ein 
geschotterter Wartungsweg führt. Die Flächen sind im Norden eingezäunt und nicht öffentlich zugänglich, 
können aber über die Flächen des TuS angefahren werden.  Während die Randbereiche im Norde n stark 
durch Müll und Nährstoffeintrag durch die angrenzende Nutzung beeinträchtigt sind haben sich im

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 7 
Bereich der Schotterflächen lückige Vegetationsbestände trockener und armer Standorte entwickelt. Im 
Bereich des Böschungsfuß der Autobahn haben sich wiederum feuchte Bereiche mit temporär stehendem 
Wasser entwickelt.  
 
Die grundsätzlich grasdominierte Vegetationszusammensetzung (vgl. Anhang, Tabelle A 1) ist 
gekennzeichnet durch ruderale Arten,  variiert kleinflächig aber entsprechend den vorherrschenden  
Habitatbedingungen sehr stark. Stickstoff anzeigende Arten, wie beispiels weise Gemeiner Beifuß, Kletten 
Labkraut oder Knoblauchrauke sind auf der Fläche ebenso vertreten wie Stickstoffarmut anzeigende Arten 
wie zum Beispiel  Aufrechtes Fingerkraut, Hunds -Straußgras und Tüpfel -Hartheu. Entlang des Zauns, 
welcher die Fläche nach N orden hin abgrenzt haben sich Dominanzbestände der Brombeere entwickelt  
mit einem vermehrten Aufkommen von juvenilen Gehölzen wie Holunder, Robinie und Bergahorn , 
während sich entlang des Böschungsfuß der Autobahn, im Südwesten der Fläche, kleinflächige 
Feuchtbiotope mit Rohrkolben und Waldsimse mit einzelnen Weidengebüschen entwickelt haben.  
Verteilt auf der gesamten Fläche finden sich mehrere Individuen der Kanadischen Goldrute ( Solidago 
canadensis) und vereinzelt des Jakobs-Greiskrauts. 
Die Bodenuntersu chungen ergaben einen pH -Wert im neutralen Bereich mit einem mittleren 
Humusgehalt und einer hohen nutzbaren Feldkapazität (vgl. Tabelle 1). 
Tabelle 1: E01 - Bodenparameter  
E01 - TuS Weidenhaus 
Bodenparameter  
pH-Wert 6,8 
Humus [%] 2,7 (mittel) 
Bodenart sandiger - toniger Schluff 
nFk [%] 26 (hoch) 
CaCO3  carbonatfrei 
N-ges. [%] 0,10 (gering) 
Phosphor [mg/100g] 9,6 (gering) 
Kalium [mg/100g] 9,2 (gering) 
Magnesium [mg/100g] 7,7 (hoch) 
Calcium [mg/100g] 132,3 (mittel) 
 
3.3.2 Maßnahmenbeschreibung 
Das vorhandene Arteninventar und Mosaik an unterschiedlichen Lebensräumen soll über eine optimierte 
Pflege der Flächen erhalten und weiterentwickelt werden. Entwicklungsziel ist über die Pflege der Fläche 
 
Abbildung 1: E01, Blickrichtung Osten 
 
Abbildung 2: E01, Blickrichtung Nordwesten

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 8 
eine dauerhafte Zusammensetzung unterschiedlicher Artengruppen zu erhalten, von Feuchtbiotopen bis 
zu Vegetationszusammensetzungen eher trockener und magerer Standorte.  Eine Verbuschung und damit 
Verdrängung der vorhandenen Arten wird durch die Pflege unterbunden. 
Die Brombeer-Dominanzbestände und Bereiche mit einem  erhöhten Aufkommen an juvenilen Gehölzen 
werden zu diesem Zweck im kommenden Winter zurückgeschnitten.  
Die Feuchtbereiche am Böschungsfuß der Autobahn sollen zum Erhalt der Artenzusammensetzung einmal 
im Jahr, im Herbst (September), händisch gemäht werden.  
Der Großteil der Fläche wird dauerhaft mit einer 2-schürigen Mahd gepflegt. Um die vorhandenen Kräuter 
zu fördern ist eine Mahd Ende Juni vorgesehen und eine weitere Ende September. Das Mahdgut ist  
abzutransportieren. 
 
3.4 Fläche E02 – Am Springborn 
3.4.1 Bestandsbeschreibung 
Die Fläche am Springborn stellt sich als ca. 3. 800 m² große, annähernd quadratische Fettwiese dar. Im 
Nordwesten schließt sich ein Fußweg und eine Kleingartenanlage, im Südwesten eine ge schotterte 
Parkplatzfläche an die Wiesenfläche an. Der Nordost - und Ostrand der Fläche wird durch ein en 
Gehölzstreifen begrenzt (Abbildung 3). Am östlichen Rand der Fläche steht ein Freileitungsmast, welcher 
zu Wartungszwecken über den Parkplatz angefahren wird. 
Die Vegetationszusammensetzung weist mit einem Deckungsgrad von ca. 40  % einen relativ hohen Anteil 
an ausdauernden, krautigen Arten auf. Insbesondere die Gewöhnliche Schafgarbe ist mit hohen 
Deckungsgraden vertreten (vgl. Anhang Tabelle A 2) aber auch Gänseblümchen, Gewöhnliches Hornkraut, 
Gundermann, Spitz- und Breitwegerich, Kriechender Hahnenfuß, Rot -Klee und mit der Wiesen -Margerite 
auch ein Stickstoffarmutszeiger sind regelmäßige Kräuter innerha lb der Fläche. Von den Randbereichen  
her, vor allem im östlichen Bereich der Fläche, ist vermehr auch die Brombeere mit hohen 
Deckungsgraden anzutreffen.  
Am Saum zur angrenzenden Parkplatzfläche sind unter anderem mit dem Kleinen Wiesenknopf und dem 
Gewöhnlichen Ferkelkraut weitere Stickstoffarmutzeiger mit einzelnen Exemplaren vertreten. Zudem 
findet sich hier unter anderem Gewöhnlicher Hornklee, Gamander und Quendelblättriger Ehrenpreis, 
Rundblättriger Storchenschnabel und Behaarte Wicke. 
Dominierende Gräser sind Gewöhnliches und Wiesen Rispengras und in den Randbereichen auch Wolliges 
Honiggras, Rot-Schwingel und Deutsches Weidelgras. 
 
Abbildung 3: E02, Blickrichtung Nordosten 
Die Bodenuntersuchungen ergaben einen pH -Wert i m neutralen Bereich mit einem mittleren 
Humusgehalt und einer hohen nutzbaren Feldkapazität (vgl. Tabelle 2).

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Tabelle 2: E02 - Bodenparameter 
E02 - Am Springborn 
Bodenparameter 
pH-Wert 7 
Humus [%] 2,3 (mittel) 
Bodenart sandiger Schluff 
nFk [%] 26 (hoch) 
CaCO3  carbonatfrei 
N-ges. [%] 0,10 (gering) 
Phosphor [mg/100g] 9,1 (gering) 
Kalium [mg/100g] 11,9 (mittel) 
Magnesium [mg/100g] 8,1 (hoch) 
Calcium [mg/100g] 170,0 (mittel) 
 
3.4.2 Maßnahmenbeschreibung 
Die bestehende Wiesenfläche soll zur Anreicherung des bestehenden Arteninventars auf ca. 35  % der 
Fläche mit einer artenreichen Saatgutmischung eingesät werden (vgl. Anhang,  Tabelle A 9). Die 
Randbereiche im Westen,  Süden und Osten werden großflächig von der Einsaat ausgespart um das 
bestehende Arteninventar, welches sich insbesondere in den Randbereichen entwickelt hat, zu erhalten.  
Die dauerhafte Pflege der gesamten Fläche erfolgt über eine zweimalige Mahd. Durch eine Mahd in West-
Ost-Richtung wird die Durchmischung der Altbestände mit den neu eingesäten Bereichen gefördert. Die 
Entfernung des Mahdguts führt zu einer langfristigen Aushagerung des Standorts und fördert damit 
weniger konkurrenzstarke Arten. 
Im Rahmen der dauerhaften Pflege der Fläche ist die Verbreitung der Brombeere und der Kanadischen 
Goldrute zu beobachten (siehe hierzu auch Kapitel  4 „Monitoring“) und ggf. deren  Ausbreitung durch 
gezielte Maßnahmen zu unterbinden  um Dominanzbeständen der Arten frü hzeitig entgegen zu wirken . 
Für die Kanadische Goldrute wird beispielsweise zur Bekämpfung das Ausreisen der Individuen bei 
feuchter Witterung vor der Blüte, bzw. die Mahd der Bestände im Mai und August empfohlen ( KONOLD, 
1995). 
Ein kurzrasiger, ca. 1,5  m breiter Streifen entlang des Weges, im Westen der Fläche, wird regelmäßig 
(monatlich) gemäht um ein überhängen der zukünftig hochwüchsigen Vegetation  in den Wegeraum zu 
vermeiden.  
3.5 Fläche E03 – Neurather Ring 
3.5.1 Bestandsbeschreibung 
Die Fläche am Neurather Ri ng ist eine etwa 2.900 m² große, länglich zugeschnittene Obstbaumwiese mit 
einem sehr hohen Anteil krautiger Arten (vgl. Anhang, Tabelle A 3). Als dominante Art ist auf der Fläche 
die Gewöhnliche Schafgarbe zu nennen, welche in ein zelnen Bereichen bestandsbildend auftritt. Weitere 
regelmäßig vorkommende Kräuter  sind unter anderem Gewöhnliches Hornkraut, Wilde Möhre, Wiesen -
Labkraut, Klatsch -Mohn, Pastinak und Gewöhnlicher Beinwell. Regelmäßig vorkommende Gräser sind 
Gewöhnliches Knaulgras, Wiesen-Schwingel, Gewöhnliches Rispengras und Wolliges Honiggras. Vereinzelt 
sind auf der Fläche auch Stickstoffarmutzeiger wie Gewöhnliches Ferkelkraut, Wiesen -Margerite, Kleiner 
Wiesenknopf und Schmalblättriges Greiskraut zu finden. Ebenso wie Sti ckstoff anzeigende Arten wie 
Hoher Lerchensporn, Feinstrahl, Stumpfblättriger Ampfer oder Vogelmiere auf der Fläche zu finden sind. 
Im Süden der länglichen Fläche befindet sich ein Freileitungsmast. Hier haben sich mehrere Exemplare 
des Japanischen Sta udenknöterichs etabliert. Dominanzbestände haben sich aber noch nicht entwickeln 
können.

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Die Bodenuntersuchungen ergaben einen pH -Wert im neutralen Bereich mit einem mittleren 
Humusgehalt und einer hohen nutzbaren Feldkapazität nFK (vgl. Tabelle 3). Die Nährstoffversorgung liegt 
im mittleren Bereich, mit eher niedrigen Stickstoff- und hohen Kaliumgehalten.  
Tabelle 3: E03 - Bodenparameter 
E03 - Neurather Ring 
Bodenparameter 
pH-Wert 7 
Humus [%] 3,2 (mittel) 
Bodenart sandiger Schluff 
nFk [%] 26 (hoch) 
CaCO3  carbonatfrei 
N-ges. [%] 0,14 (gering) 
Phosphor [mg/100g] 16,2 (mittel) 
Kalium [mg/100g] 21,1 (hoch) 
Magnesium [mg/100g] 6,7 (mittel) 
Calcium [mg/100g] 169,6 (mittel) 
 
3.5.2 Maßnahmenbeschreibung 
Zur Förderung des vorhanden, vergleichsweise gut ausgeprägten Arteninventars soll die aktuelle 
Schnitthäufigkeit der Fläche auf eine zweimalige Mahd im Jahr reduziert werden. Das Mahdgut soll  
entfernt werden, wodurch die Entwicklung eines mageren Wiesenstandorts gefördert wird. 
Der kleinflächig vorkommende Japanische Staudenknöterich im Bereich des Freileitungsmasts, wird über 
eine gezielte mechanische Bekämpfung eingedämmt. Dazu werden die Be stände drei Jahre lang dreimal 
im Jahr gemäht, das Mahdgut muss entsprechend entsorgt werden (thermische Verwertung) und 
anschließend 20 cm tief gefräst.  
Ein kurzrasiger, ca. 1,5  m breiter Streifen entlang des Weges und der Straße wird regelmäßig (monatli ch) 
gemäht um ein überhängen der zukünftig hochwüchsigen Vegetation in den öffetnlichen Verkehrsraum zu 
vermeiden.  
3.6 Fläche E06 – Karl-Doll-Weg 
3.6.1 Bestandserfassung 
Die Fläche E06 erstreckt sich auf einer Länge von insgesamt ca. 350  m zwischen einer Kleingartensiedlung 
im Norden und den Gleisen der Stadtbahn im Süden. Im Norden der Flächen verläuft ein Fußweg, im 
Süden ein Fahrradweg.  Durch die unmittelbare Nähe zum Siedlungsraum und die hohe Frequentierung 
der angrenzenden Wege  unterliegen die Flächen einem se hr hohen Nutzungsdruck (Hundeauslauf, 
 
Abbildung 4: E03, Blickrichtung Norden

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Nutzung als Parkfläche, Mülleintrag).  Im östlichen Teil stellt sich die Fläche als ca. 4-5 m breiter 
Grünstreifen mit einer lockeren Baumreihe aus Hängebirke n dar (Abbildung 5). Der westliche Flächenteil 
ist eine in der Form kompaktere Rasenfläche, die durch den Fahrradweg geteilt wird  (Abbildung 6). Am 
westlichen Rand der Fläche steht ein öffentlicher Abfallbehälter, welcher zum Zeitpunkt der 
Flächenbegehung nicht funkt ionstüchtig war und für den dort gelagerten Abfall deutlich zu gering 
dimensioniert ist. Die Vegetation der Flächen setzt sich überwiegend, zu ca. 90  %, aus folgenden Gräsern 
zusammen: Einjähriges Rispengras, Gewöhnliche Quecke, Gewöhnliches Knaulgras und Wiesen-Schwingel. 
Krautige Arten sind nur mit sehr geringen Deckungsgraden vertreten, mit Ausnahme des Spitzwegerichs 
(vgl. Tabelle A 4). 
 
 
Abbildung 5: E06, östlicher Abschnitt, Blickrichtung 
Westen 
Abbildung 6: E06, westlicher Abschnitt, Blickrichtung 
Osten 
 
Die Bodenuntersuchungen ergaben einen pH -Wert im neutralen Bereich mit einem hohen Humusgehalt 
und einer hohen nutzbaren Feldkapazität (vgl. Tabelle 4). 
Tabelle 4: E06 - Bodenparameter 
E06 - Karl-Droll-Weg 
Bodenparameter 
pH-Wert 6,5 
Humus [%] 5,1 (stark humos) 
Bodenart sandiger - toniger Schluff 
nFk [%] 26 (hoch) 
CaCO3  carbonatfrei 
N-ges. [%] 0,20 (gering) 
Phosphor [mg/100g] 23,2 (hoch) 
Kalium [mg/100g] 10,8 (mittel) 
Magnesium [mg/100g] 19,3 (sehr hoch) 
Calcium [mg/100g] 172,2 (mittel) 
 
 
3.6.2 Maßnahmenbeschreibung 
Der östliche Rasenstreifen soll über die Anlage mehrerer „Blühinseln“ optisch ansprechend und 
ökologisch wertvoll aufgewertet werden. Zwischen den Baumstandorten werden hier insgesamt elf 
Flächen mit Größen von 4 – 30 m² mit einer blütenreichen Saatgutmischung eingesät (vgl. Anhang, Tabelle 
A 11). Die Mischung bes teht aus 90  % krautigen Arten und 10  % schwachwüchsiger Untergräser. 
Verschiedene einjährige Arten mit schönem Blühaspekt (wie beispielsweise Klatschmohn und Kornblume)

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sorgen bereits ab dem ersten Jahr für einen ansprechenden Bestand. Darüber hinaus enthä lt die 
Saatgutmischung zahlreiche ausdauernde und hochwertige Futterpflanzen für Insekten. 
Auf den westlichen Rasenflächen sollen durch die Ansaat mit einer artenreichen Saatgutmischung (vgl. 
Anhang, Tabelle A 10) a rtenreiche Extensivwiesen entwickelt werden. Die dauerhafte Pflege der 
gesamten Fläche erfolgt über eine zweimalige Mahd. Die Entfernung des Mahdguts führt zu einer 
langfristigen Aushagerung des Standorts und fördert damit weniger konkurrenzstarke Arten. 
Ein kurzrasiger, ca. 1,5  m breiter Streifen entlang der Wege und auch die Fläche  zwischen den einzelnen 
Blühinseln wird regelmäßig (monatlich) gemäht um ein überhängen der zukünftig hochwüchsigen 
Vegetation in den Wegeraum zu vermeiden. Der optische Effekt der „Blühinseln“ im östlichen Bereich der 
Projektfläche wird dadurch zudem zusätzlich verstärkt. 
 
3.7 Fläche E07 – Strunder Bach 
3.7.1 Bestandsbeschreibung 
Die Projektflächen entlang der Strunde unterteilen sich in drei Einzelflächen auf . Im Nördlichen Bereich, 
nördlich der Wichheimer Mühle, er streckt sich die Teilfläche N  auf einem ca. 6 -15 m breiten Streifen 
entlang des Ufers der Strunde  (Abbildung 7). Die Vegetation der nördlichen Teilfläche ist durch 
hochwüchsige Gräser dominiert wie Gewö hnlichem Knaulgras und Wolligem Honiggras.  Die Deckung 
krautiger Arten ist sehr gering. Häufig vertretene Arten sind unter anderem Gewöhnliches Hornkraut, 
Kriechender Hahnenfuß, Hirtentäschelkraut sowie Breit- und Spitzwegerich. In den Uferbereichen entlang 
der Strunde  hat sich eine Hochstaudenflur entwickelt. Hier  treten vermehrt Rote Lichtnelke, Kletten -
Labkraut, Brennnessel und Nelkenwurz auf (vgl. Tabelle A 5). 
Im Süden befinden sich zwei weitere Teilflächen (SW und SO) mit eine r Flächengröße von 1. 300 m² bzw. 
900 m², die durch einen Weg voneinander getrennt, in Ihrer Ausprägung und Artenzusammensetzung 
aber vergleichbar sind , wobei die östliche Teilfläche deutlich artenärmer ausgeprägt ist als die westliche 
Teilfläche. Ca. 90  % der Vegetationsschicht  beider Teilflächen  wird insbesondere durch die Gräser 
Gewöhnliches Knaulgras und Einjähriges Rispengras geprägt. In der östlichen Teilfläche sind daneben 
lediglich Gundermann, Kriechender Hahnenfuß und Gänseblümchen regelmäßig mit me hreren Individuen 
vertreten. Die Vegetation der westlichen Teilfläche wird darüber hinaus durch das Vorkommen von Weiß- 
und Rot-Klee, Gamander Ehrenpreis, Gewöhnlichem Hornkraut und der Wilden Möhre ergänzt.  
 
Abbildung 7: E07-N, nördliche Teilfläche entlang der 
Strunde 
 
 
Abbildung 8: E07-S, die beiden südlichen Teilflächen zu 
beiden Seiten des Weges

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Die Bodenuntersuchungen ergaben für alle Teilflächen einen pH-Wert im leicht sauren Bereich mit einem 
sehr hohen  Humusgehalt für die nördliche Teilfläche und einen mittleren Humusgehalt für die beiden 
südlichen Teilflächen. (Tabelle 5). 
Tabelle 5: E07 - Bodenparameter 
E07 - Strunder Bach 
Bodenparameter Nördliche Teilfläche Südliche Teilflächen 
pH-Wert 5,6 5,8 
Humus [%] 5,2 (stark humos) 3,5 (mittel) 
Bodenart 
toniger - sandiger Schluff 
(teilw. Ziegelbruch) toniger Schluff 
nFk [%] 26 (hoch) 25 (hoch) 
CaCO3  carbonatfrei carbonatfrei 
N-ges. [%] 0,24 (gering) 0,17 (gering) 
Phosphor [mg/100g] 18,7 (mittel) 5,1 (gering) 
Kalium [mg/100g] 19,4 (hoch) 6,5 (gering) 
Magnesium [mg/100g] 12,5 (sehr hoch) 9,9 (hoch) 
Calcium [mg/100g] 143,0 (mittel) 150,9 (hoch) 
 
3.7.2 Maßnahmenbeschreibung 
Da die nördliche Teilf läche einen recht schmalen Grünstreifen mit hoher Überdeckung durch die alten 
Eschen darstellt und zusätzlich durch den Uferstreifen entlang der Strunde auf der einen und den Weg auf 
der anderen Seite begrenzt wird eignet sie sich nicht in besonderem Maße für eine Ansaat. 
Zur Aushagerung der Fläche und zur Eindämmung der Obergräser  sowie zur Förderung der 
niedrigwüchsigeren Kräuter wird die Fläche daher zunächst die ersten drei Jahre dreimal im Jahr gemäht  
(Mitte Mai, Mitte Juli, Mitte September).  
Die lang fristige Pflege der Flächen kann nach einer erfolgten Aushagerung auf eine zweimalige Mahd 
reduziert werden. Ist nach drei Jahren ein deutlicher Rückgang der dominanten Obergräser und ein 
Zunahme der krautigen Arten zu erkennen, kann die Mahdhäufigkeit reduziert werden.  
Die Uferbereiche werden auf einem ca. 3  m breiten Streifen einmal im Jahr nach der Blüte der Roten 
Lichtnelke (im September) gemäht. Damit wird eine zunehmenden Verbuschung der Uferflächen und eine 
Verdrängung der Uferhochstaudenflur vermieden. 
Auf den beiden südlichen Teilflächen sollen durch die Ansaat mit einer artenreichen Saatgutmischung mit 
60 % Kräutern (vgl. Anhang, Tabelle A 12) artenreiche Extensivwiesen entwickelt werden. Die dauerhafte 
Pflege der beiden Teilflächen erfolgt über eine zweimalige Mahd. Die Entfernung des Mahdguts führt zu 
einer langfristigen Aushagerung des Standorts und fördert damit weniger konkurrenzstarke Arten. 
Durch den Licht- und Feuchtigkeitsgradienten, welchen die Flächen aufweisen, werden sich die Arten der 
Saatgutmischung voraussichtlich in unterschiedlichen Ausprägungen auf der Fläche etablieren.  In den 
feuchteren Bereichen werden sich vermutlich eher Arten wie Wiesen -Schaumkraut oder Scharfer 
Hahnenfuß etablieren w ährend in den trockeneren und weniger schattigen Bereichen eher Arten wie 
Wilde Möhre, Echtes Labkraut oder Echtes Johanniskraut in höheren Deckungen vorkommen werden.  
Auch innerhalb der einzelnen Flächen wird sich dadurch eine heterogene Vegetation entwickeln.  
Ein kurzrasiger, ca. 1,5  m breiter Streifen entlang der Wege wird regelmäßig (monatlich) gemäht um ein  
überhängen der zukünftig hochwüchsigen Vegetation in den Wegeraum zu vermeiden.  
 
3.8 Fläche E08 – Wichheimer Straße 
3.8.1 Bestandsbeschreibung 
Die Fläche E08 an der Wichheimer Straße ist eine ca. 2.500 m² große Teilfläche eines Ackers, auf welchem 
dieses Jahr Raps angebaut wurde.

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Im Nordwesten grenzt ein kleinflächiges Feldgehölz überwiegend aus Schwarz -Erle und Stiel-Eiche an die 
Fläche an, in dessen Saum,  im Übergang zu der Ackerfläche, Klettenlabkraut, Brombeere, Wiesen -
Fuchsschwanz und Ackerkratzdistel vorkommen.   
Die Bodenuntersuchungen ergaben einen pH -Wert im leicht sauren Bereich mit einem geringen 
Humusgehalt, einer hohen nutzbaren Feldkapazität un d geringen bis mittleren Nährstoffgehalten. 
(Tabelle 6). 
Tabelle 6: E08 - Bodenparameter 
Artenliste E08 – Wichheimer Straße 
  Bodenparameter 
  pH-Wert 5,9 
Humus [%] 1,9 (schwach) 
Bodenart schluffiger Sand 
nFk [%] 26 (hoch) 
CaCO3  carbonatfrei 
N-ges. [%] 0,07 (gering) 
Phosphor [mg/100g] 15,9 (mittel) 
Kalium [mg/100g] 9,3 (gering) 
Magnesium [mg/100g] 4,5 (mittel) 
Calcium [mg/100g] 75,1 (gering) 
 
3.9 Maßnahmenbeschreibung 
Die aktuell als Acker genutzte  Fläche soll mittels Mahdgutübertragung zu einem artenreichen 
Wiesenbestand entwickelt werden. Um der Fläche zunächst Nährstoffe zu entziehen wird die Fläche im 
Herbst, nach der Ernte  des Raps  mit Grünroggen eingesät, welcher im kommenden Frühjahr geerntet  
wird.  
Der Pflanzenbestand  von der Spenderfläche wird geschnitten und dieses Mahdgut ohne weitere 
Aufbereitung in frischem Zustand als Mulchdecke auf die vorbereitete Empfängerfläche aufgebracht. Der 
Schnittzeitpunkt entscheidet hierbei über die Arten, die auf diese Art und Weise übertragen werden. Das 
Ausfallen der Samen soll dann zum überwiegenden Teil während des Abtrocknens des Materials auf der 
Empfängerfläche erfolgen. 
Die dauerhafte Pflege erfolgt über eine zwei-schürige Mahd.  
3.10 Fläche E10 – Merheimer Heide 
3.10.1 Bestandsbeschreibung 
Die Projektflächen der Mehrheimer Heide unterteilen sich in zwei Teilflächen mit Größen von 
ca. 21.000 m² (südliche Teilfläche) und fast 35.000 m² (nördliche Teilfläche). Die nördliche Teilfläche  
(Abbildung 7) ist bis auf einige Einzelbäume  (insbesondere Pappeln)  im Randbereich eine baumfreie 
Fläche und wird rundum von einem Fußweg abgegrenzt. Die südliche Teilfläche hingegen ist mit mehreren 
Rot-Buchen und Stiel -Eichen bestockt  (Abbildung 8). Im Westen begrenzt ein Fußweg die Fläche im 
Norden verläuft ein Reitweg und im Süden schließt sich ein Feldgehölz an die Fläche an. Dominierende 
Arten auf den beiden Teilflächen sind mit über 90  % Deckung die Grasarten Wiesen -Schwingel, Rot -
Schwingel, Gewöhnliches Knaulgras, Wiesen-Rispengras und Wolliges Honiggras (vgl. Tabelle A 7).  
Die Flächen werden im räumlichen Zusammenhang mit den angrenzenden Grünflächen zur Naherholung 
(Picknicken, Grillen, Lagern, Freizeitsport) genutzt.

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Abbildung 9: E10, nördliche Teilfläche, Blickrichtung 
Norden 
 
Abbildung 10: E10, südliche Teilfläche, Blickrichtung 
Südwesten 
 
Die Bodenuntersuchungen ergaben einen pH -Wert im mäßig sauren  Bereich mit einem mittleren 
Humusgehalt, einer hohen nutzbaren Feldkapazität und sehr geringen bis geringen Nährstoffgehalten . 
Bedingung. Lediglich der Magnesiumgehalt weist mit 9,5 – 12,8 mg/100g sehr hohe Werte auf (Tabelle 7). 
Tabelle 7: E10 - Bodenparameter 
E10 - Merheimer Heide 
Bodenparameter 
pH-Wert 4,7 
Humus [%] 3,1 - 3,6 (mittel) 
Bodenart 
S: sandiger - toniger Schluff 
N: sandiger Schluff 
nFk [%] 24 - 26 (hoch) 
CaCO3  carbonatfrei 
N-ges. [%] 0,15-0,17 (gering) 
Phosphor [mg/100g] 3,1 - 3,9 (sehr gering) 
Kalium [mg/100g] 4,8 - 8,2 (gering) 
Magnesium [mg/100g] 9,5 - 12,8 (sehr hoch) 
Calcium [mg/100g] 87,7 - 100,5 (gering) 
 
3.10.2 Maßnahmenbeschreibung 
Zur Entwicklung der Flächen in der Mehrheimer H eide werden die beiden Teilflächen unterschiedlich 
betrachtet. 
Nördliche Teilfläche 
Auf der nördlichen Teilflächen soll der Artenreichtum der Rasenfläche durch die Ansaaat verschieden 
breiter Streifen erfolgen. Insgesamt werden hie r acht Streifen mit unter schiedlichen Breiten von 12-24 m 
mit einer gebietseigenen artenreichen  Saatgutmischung eingesät. Die Mischung besteht zu je 50  % aus 
Kräutern und niedrigwüchsigen Gräsern, die an die schwach sauren und eher nährstoffarmen 
Standortbedingungen von Sandmagerr asen angepasst sind (vgl. Anhang, Tabelle A 13). Die dauerhafte 
Pflege erfolgt über eine zweimalige Mahd  quer zur Richtung der Ansaatstreifen. Durch die Mahdrichtung 
wird die Verbreitung der angesäten Arten auch zwischen den einges äten Arten gefördert. Die Entfernung 
des Mahdguts führt zu einer langfristigen Aushagerung des Standorts und fördert damit weniger 
konkurrenzstarke Arten. Durch die Ansaat und die dauerhafte Pflege soll auf der ehemaligen Heidefläche 
eine heidetypische Vegetationszusammensetzung entwickelt werden.

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 16 
Ein kurzrasiger, ca. 1,5  m breiter Streifen entlang der Wege  zu allen Seiten der Fläche  wird regelmäßig 
(monatlich) gemäht um ein  überhängen der zukünftig hochwüchsigen Vegetation in den Wegeraum zu 
vermeiden.  
 
Südliche Teilfläche 
Mahdgutübertragung von Heideflächen des Flughafengeländes in Sankt Augustin – Hangelar. Der 
Pflanzenbestand von der Spenderfläche wird geschnitten und dieses Mahdgut ohne weitere Aufbereitung 
in frischem Zustand als Mulchdecke auf die v orbereitete Empfängerfläche aufgebracht. Der 
Schnittzeitpunkt entscheidet hierbei über die Arten, die auf diese Art und Weise übertragen werden. Das 
Ausfallen der Samen soll dann zum überwiegenden Teil während des Abtrocknens des Materials auf der 
Empfängerfläche erfolgen. 
Die dauerhafte Pflege der Flächen erfolgt analog zur nördlichen Teilfläche über eine zweimalige Mahd  im 
Juli und September. 
Ein kurzrasiger, ca. 1,5 m breiter Streifen entlang der Wege , auch des Reitwegs im Osten der Fläche, wird 
regelmäßig (monatlich) gemäht um ein  überhängen der zukünftig hochwüchsigen Vegetation in den 
Wegeraum zu vermeiden.  
 
3.11 Fläche E13 – Uckermarkstraße  
3.11.1 Bestandsbeschreibung 
Die ursprüngliche Fläche E13 -1 stellte sich bei einer ersten Begehung als ca. 2. 000 m² große F läche dar, 
welche durch einen Fußweg, inklusive Bank, in zwei Teilflächen getrennt wurde und sich annähernd 
vollständig unterhalb des Kronenbereichs der angrenzenden Gehölze befand. In Abstimmung mit der 
Stadt Köln wurde diese Projektfläche durch die im Um feld liegende neue Fläche E13 -2, mit einer Größe 
von etwa 2.600 m², getauscht. Die Fläche grenzt im Osten an die Uckermarkstraße und im Westen an eine 
etwas tiefer liegende Spielplatzfläche an ( Abbildung 11). Der Bestand der Fläche  ist als eher artenarme 
Scherrasenfläche, dominiert durch Wiesen -Rispengras und Wolliges Honiggras, mit vermehrten Kräutern 
wie Gewöhnliche Schafgarbe, Kleine Braunelle, Zaunwinde, Gewöhnliches Hornkraut und Spitzwegerich in 
den Randbereichen.  
 
Abbildung 11: E13-2, Blickrichtung Süden

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Die Bodenuntersuchungen ergaben einen pH -Wert im neutralen Bereich mit einem mittleren 
Humusgehalt und einer hohen nutzbaren Feldkapazität (Tabelle 8). 
Tabelle 8: E13-2 - Bodenparameter 
E13-2 - Uckermarkstraße 
Bodenparameter 
pH-Wert       6,3 
Humus [%]       3,6 (mittel) 
Bodenart       schluffiger Sand 
nFk [%]       25,5 (hoch) 
CaCO3        carbonatfrei 
N-ges. [%]       0,16 (gering) 
Phosphor [mg/100g]       15,9 (mittel) 
Kalium [mg/100g]       12,2 (mittel) 
Magnesium [mg/100g]       9,2 (hoch) 
Calcium [mg/100g]       111,0 (mittel) 
 
3.11.2 Maßnahmenbeschreibung 
Die bestehende Wiesenfläche soll zur Anreicherung des bestehenden Arteninventa rs auf ca. 35  % der 
Fläche mit einer artenreichen Saatgutmischung eingesät werden (vgl. Anhang,  Tabelle A 14). Die 
Randbereiche werden großflächig von der Einsaat ausgespart um das bestehende Arteninventar, welches 
sich insbesondere in den Randbereichen entwickelt hat, zu erhalten.  
Die dauerhafte Pflege der gesamten Fläche erfolgt über eine zweimalige Mahd. Durch eine Mahd in West-
Ost-Richtung wird die Durchmischung der Altbestände mit den neu eingesäten Bereichen g efördert. Die 
Entfernung des Mahdguts führt zu einer langfristigen Aushagerung des Standorts und fördert damit 
weniger konkurrenzstarke Arten. 
Ein kurzrasiger, ca. 1,5  m breiter Streifen entlang des Weges, im Nordwesten der Fläche wird regelmäßig 
(monatlich) gemäht um ein überhängen der zukünftig hochwüchsigen Vegetation in den Wegeraum zu 
vermeiden.  
 
4 Monitoring 
Die beschriebenen Maßnahmen zur Entwicklung  artenreicher Wiesenbestände sollten durch ein 
regelmäßiges Monitoring begleitet werden. Durch eine dau erhafte Beobachtung der Flächen kann zum 
einen die Entwicklung der Flächen dokumentiert werden und wertvolle Informationen für weitere 
Maßnahmen zur Entwicklung von artenreichen Wiesen gesammelt werden. Zum anderen können 
Mahdzeitpunkte und Häufigkeiten an  aktuelle Vegetationsentwicklungen angepasst werden. Bei der 
Konzipierung der Pflegemaßnahmen wird eine bestimmte Entwicklung der Vegetation angenommen. 
Diese kann jedoch nicht mit abschließender Sicherheit vorhergesagt werden, so dass es bei langfristigen  
Maßnahmen immer zu einer Anpassung der Pflege kommen kann. Des Weiteren  kann durch ein 
regelmäßiges Monitoring die Ausbreitung von Arten wie der Kanadischen Goldrute oder des Japanischen 
Staudenknöterichs frühzeitig erkannt und bei Bedarf entgegengewirkt werden.  
Es wird empfohlen die Entwicklung der Projektflächen langfristig durch eine Vegetationsaufnahme alle 
zwei Jahre zu beobachten und hinsichtlich der Zielsetzung „Artenreiche Wiesen“ mit den jeweiligen Zielen 
der Einzelflächen zu bewerten.  In den ers ten drei Jahren nach Beginn der Pflegemaßnahmen wird eine 
jährliche Beobachtung der Flächen durch eine Vegetationsaufnahme empfohlen. Die zum aktuellen 
Zeitpunkt vorgesehenen dauerhaften Pflegemaßnahmen können, sofern dies zur Erfüllung der Zielsetzung 
erforderlich erscheint, auf Grundlage eines erfolgten Monitorings angepasst werden.

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 18 
5 Zusammenfassung 
Tabelle 9: Maßnahmenübersicht Projektflächen 
Flächenbezeichnung Herrichtung Dauerhafte Pflege 
E01 – TuS 
Weidenhaus 
Gehölze/Brombeere außerhalb 
der Brutzeit zurückschneiden 
3-schürige Mahd der nördlichen 
Randbereiche 
2-schürige Mahd (ausgenommen der 
Feuchtflächen) 
- Mitte-Ende Juni 
- Ende September 
Feuchtflächen: 1-schürige Mahd im 
September, kein Befahren der 
Feuchtflächen  
Entfernung Mahdgut 
E02 – Am Springborn Einsaat mit gebietseigener 
Saatgutmischung auf ca. 35 % 
der Fläche (Ansaatstärke 
3 g/m²) 
2-schürige Mahd (Mahdrichtung 
Nordwest – Südost) 
- Mitte-Ende Juni 
- Ende September 
Entfernung Mahdgut 
E03 – Neurather Ring 2 Jahre Bekämpfung Japanischer 
Staudenknöterich durch 3-
maliges Mähen und Fräsen 
(20 cm tief) 
Anschließend Einsaat der 
offenen Bereiche mit der 
Gebietseigenen 
Saatgutmischung E02 
2-schürige Mahd 
- Mitte-Ende Juni 
- Ende September 
Entfernung Mahdgut 
Alternierend 20 % der Fläche von der 
Mahd ausschließend 
E06 – Karl-Droll-Weg   
Teilflächen Westen Flächige Einsaat mit 
gebietseigener Saatgutmischung 
(Ansaatstärke 3 g/m²)  
2-schürige Mahd 
- Mitte-Ende Juni 
- Ende September 
Entfernung Mahdgut 
Alternierend 20 % der Fläche von der 
Mahd ausschließend 
Teilflächen Osten Einsaat „Blühinseln“ 
(Ansaatstärke 2 g/m²) 
1-schürige Mahd 
- Ende September 
Entfernung Mahdgut  
Alternierend 20 % der Flächen von der 
Mahd ausschließend 
E07 – Strunder Bach   
Teilfläche Norden 3 Jahre 3-schürige Mahd (2 m 
breiter Uferrandstreifen 
ausgenommen) 
Uferrandstreifen: 1-schürige 
Mahd Ende September 
Entfernung Mahdgut 
Alternierend 20 % der Fläche 
von der Mahd ausschließend 
2-schürige Mahd (Ausnahme 
Uferstreifen) 
- Mitte-Ende Juni 
- Ende September 
Entfernung Mahdgut 
Alternierend 20 % der Fläche von der 
Mahd ausschließen. 
Uferstreifen: 1-schürige Mahd

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 19 
Flächenbezeichnung Herrichtung Dauerhafte Pflege 
 - Ende September 
Entfernung Mahdgut 
Teilflächen Süden Flächige Einsaat mit 
gebietseigener Saatgutmischung 
E07 (Ansaatstärke 3 g/m²) 
2-schürige Mahd 
- Mitte-Ende Juni 
- Ende September 
Entfernung Mahdgut 
Alternierend 20 % der Fläche von der 
Mahd ausschließend 
E08 – Wichheimer 
Straße 
Aushagerung durch die Einsaat 
von Grünroggen, anschließend 
Mahdgutübertragung 
(Spenderfläche: Deich) 
2-schürige Mahd 
- Mitte-Ende Juni 
- Ende September 
Entfernung Mahdgut 
Alternierend 20 % der Fläche von der 
Mahd ausschließend 
E10 – Merheimer 
Heide 
  
Teilfläche Norden  Streifenweise Einsaat 
gebietseigener Saatgutmischung 
(Ansaatstärke 3 g/m²)  
2-schürige Mahd (Mahdrichtung 
Nordwest-Südost) 
- Ab Juli 
- Ende September 
Entfernung Mahdgut 
Alternierend 20 % der Fläche von der 
Mahd ausschließend 
Teilfläche Süden Mahdgutübertragung 
(Spenderfläche: Flugplatz 
Hangelar) 
2-schürige Mahd  
- Ab Juli 
- Ende September 
Entfernung Mahdgut 
Alternierend 20 % der Fläche von der 
Mahd ausschließend 
E13 – 2 
Uckermarkstraße 
Einsaat mit gebietseigener 
Saatgutmischung auf ca. 35 % 
der Fläche (Ansaatstärke 
3 g/m²) 
2-schürige Mahd der gesamten Fläche  
- Mitte-Ende Juni 
- Ende September 
Entfernung Mahdgut 
Alternierend 20 % der Fläche von der 
Mahd ausschließend

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 20 
6 Literatur 
AG BODEN (2005): Bodenkundliche Kartieranleitung – 5. Auflage; Hannover 
JÄGER, E. J., MÜLLER, F., RITZ, C. M., WELK, E. & WESCHE, K. (Hrsg.) (2012): ROTHMALER, W. (Begr.) 
Exkursionsflora von Deutschland. Gefäßpflanzen: Atlasband. 12. Auflage, Berlin, Heidelberg: Springer 
Spektrum. 821 S. 
KONOLD, H.  (1995): Späte und Kanadische Goldrute. In: BÖCKER, R.; GEBHARDT, H.; KONOLD, W.; SCHMIDT-
FISCHER, S. (Hrsg.): Gebietsfremde Pflanzenarten. ecomed Verlagsgesellschaft, Landsberg

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 21 
7 Anhang 
7.1 Artenlisten Bestandserfassung  
Tabelle A 1: Bestandserfassung E01 - TuS Weidenhaus 
E01 - TuS Weidenhaus 
Vegetationsaufnahme  
Gesamtdeckung (%) 
95 (ohne 
Schotterfläche)   
Anteil Kräuter (%) 15   
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019   
  Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar 
1 Festuca pratensis Wiesen-Schwingel r-d   
2 Agrostis canina Hunds-Straußgras r  Stickstoffarmutzeiger 
3 Arrhenatherum elatius Glatthafer r   
4 Artemisia vulgaris  Gemeiner Beifuß  r   
5 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut r   
6 Dactylis glomerata Gewöhnliches Knaulgras r   
7 Festuca rubra agg. Rotschwingel r   
8 Galium apparine Kletten Labkraut r   
9 Geranium  spec. Storchenschnabel r   
10 Geum urbanum  Nelkenwurz r   
11 Glechoma hederacea Gundermann r   
12 Holcus lanatus Wolliges Honiggras r   
13 Hypericum perforatum Tüpfel-Hartheu r  Stickstoffarmutzeiger 
14 Melilotus albus Weißer Steinklee r   
15 Plantago lanceolata Spitzwegerich r   
16 Potentialla anserina Gänse-Fingerkraut r im nördlichen Streifen 
17 Solidago canadensis Kanadische Goldrute r   
18 Stellaria media Vogelmiere r   
19 Taraxacum sect. Ruderalia Löwenzahn r   
20 Trifolium dubium Kleiner Klee r   
21 Trifolium pratense Rot-Klee r   
22 Urtica dioica Große Brennessel r   
23 Vicia cracca Vogel-Wicke r   
24 Vicia hirsuta Behaarte Wicke r   
25 Vicia sativa agg. Saat-Wicke Artengruppe r   
26 Alchemilla vulgaris Gewöhnlicher Frauenmantel v Randbereiche 
27 Alliaria petiolata Knoblauchsrauke v   
28 Angelica sylvestris Wald-Engelwurz v Randbereiche 
29 Buddleja davidii Sommerflieder v   
30 Campanula spec. Glockenblume v   
31 Cirsium arvense Acker-Krazdistel v   
32 Cirsium paluste Sumpf-Kratzdistel v  Stickstoffarmutzeiger 
33 Daucus carota Wilde Möhre v   
34 Dispacus fullonum  Wilde Karde v   
35 Epilobium spec. Weidenröschen v   
36 Erigeron annuus Einjähriges Berufkraut/ Feinstrahl v   
37 Euphorbia spec. Wolfsmilch v   
38 Geranium rotundifolium Rundblättriger Storchenschnabel v   
39 Lathyrus spec. Platterbse v

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 22 
E01 - TuS Weidenhaus 
Vegetationsaufnahme  
Gesamtdeckung (%) 
95 (ohne 
Schotterfläche)   
Anteil Kräuter (%) 15   
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019   
  Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar 
40 Lotus corniculatus Gewöhnlicher Hornklee v   
41 Matricaria chamomilla Echte Kamille v   
42 Potentilla erecta Aufrechtes Fingerkraut v  Stickstoffarmutzeiger 
43 Rumex obtusifolius Stumpfblättriger Ampfer v   
44 Senecio jacobaea Jakobs-Greiskraut v   
45 Silene latifolia Weiße Lichtnelke v   
46 Bryonia spec. Zaunrübe b   
47 Calystegia sepium agg. Zaun-Winde b   
48 Elymus repens Gewöhnliche Quecke  b in den feuchten Bereichen 
49 Equisetum arvense Acker-Schachtelhalm b in den feuchten Bereichen 
50 Glyceria fluitans Flutender Schwaden b in den feuchten Bereichen 
51 Juncus effusus Flatter-Binse b   
52 Scirpus sylvaticus Wald-Simse b in den feuchten Bereichen 
53 Thypha spec. Rohrkolben b in den feuchten Bereichen 
54 Vicia sepium Zaun-Wicke b   
55 Rubus fruticosus agg. Brombeere bd überwiegend im nördlichen 
Randbereich   Gehölze       
56 Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn r (juv.)   
57 Crateagus spec. Weißdorn v (juv.)   
58 Fagus sylvatica Rot-Buche v (juv.)   
59 Robinia pseudoacacia Gewöhnliche Robinie v   
60 Rosa spec. Rose v   
61 Salix viminalis Korb-Weide v in den feuchten Bereichen 
62 Salix spec. Weide v in den feuchten Bereichen 
63 Sambucus nigra Schwarzer Holunder v  
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;  
                                   v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 23 
Tabelle A 2: Bestandserfassung E02 - Am Spingborn 
E02 - Am Springborn 
Vegetationsaufnahme 
Gesamtdeckung (%) 90   
Anteil Kräuter (%) 40   
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019   
  Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar 
1 Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe r-d   
2 Rubus fruticosus agg. Brombeere r-d   
3 Bellis perennis Gänseblümchen r   
4 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut r   
5 Galium mollugo agg. Wiesen-Labkraut r vor allem Randbereich 
6 Glechoma hederacea Gundermann r   
7 Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite r  Stickstoffarmutzeiger 
8 Plantago lanceolata Spitzwegerich r vor allem Randbereich 
9 Plantago major Breitwegerich r   
10 Poa annua Einjähriges Rispengras r   
11 Poa pratensis Wiesen-Rispengras r   
12 Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras r   
13 Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß r   
14 Trifolium pratense Rot-Klee r   
15 Capsella bursa-pastoris Hirtentäschelkraut v   
16 Daucus carota Wilde Möhre v   
17 Juncus effusus Flatter-Binse v   
18 Lamium purpureum Purpurrote Taubnessel v Randbereich 
19 Lotus corniculatus Gewöhnlicher Hornklee v   
20 Sanguisorba minor Kleiner Wiesenknopf v  Stickstoffarmutzeiger 
21 Senecio jacobaea Jakobs-Greiskraut v   
22 Taraxacum sect. Ruderalia Löwenzahn v Randbereich 
23 Trifolium repens Weiß-Klee v   
24 Veronica chamaedrys Gamander Ehrenpreis v   
25 Veronica serpyllifolia Quendelblättriger Ehrenpreis v   
26 Artemisia vulgaris  Gemeiner Beifuß  b Randbereich 
27 Bromus sterilis Taube Trespe b   
28 Calystegia sepium agg. Zaun-Winde b   
29 Cirsium arvense Acker-Kratzdistel b Randbereich 
30 Festuca rubra agg. Rotschwingel b   
31 Geranium rotundifolium Rundblättriger 
Storchenschnabel 
b Randbereich 
32 Hieracium spec. Habichtskraut b Randbereich 
33 Holcus lanatus Wolliges Honiggras b Randbereich 
34 Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut b Randbereich, 
Stickstoffarmutzeiger 35 Lolium perenne Deutsches Weidelgras b   
36 Solidago canadensis Kanadische Goldrute b   
37 Urtica dioica Große Brennessel b Randbereich 
38 Vicia hirsuta Behaarte Wicke b Randbereich 
 Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;  
                                   v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 24 
Tabelle A 3: Bestandserfassung E03 - Neurather RIng 
E03 - Neurather Ring 
Vegetationsaufnahme 
Gesamtdeckung (%) 90   
Anteil Kräuter (%) 70   
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019   
  Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar 
1 Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe d   
2 Bellis perennis Gänseblümchen r   
3 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut r   
4 Dactylis glomerata Gewöhnliches Knaulgras r   
5 Daucus carota Wilde Möhre r   
6 Festuca pratensis Wiesen-Schwingel r   
7 Galium mollugo agg. Wiesen-Labkraut r   
8 Holcus lanatus Wolliges Honiggras r   
9 Papaver rhoeas Klatsch-Mohn r   
10 Pastinaca sativa Pastinak r   
11 Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras r   
12 Symphytum officinale Gewöhnlicher Beinwell r   
13 Trifolium pratense Rot-Klee r   
14 Ajuga reptans Kriech-Günsel v   
15 Artemisia vulgaris  Gemeine Beifuß  v   
16 Calystegia sepium agg. Zaun-Winde v   
17 Carex pensula Hänge-Segge v   
18 Chenopodium album Weißer Gänsefuß v   
19 Cirsium arvense Acker-Krazdistel v   
20 Corydalis cava Hohler Lerchensporn v   
21 Echinochloa crus-gali Hühnerhirse v   
22 Erigeron annuus 
Einjähriges Berufkraut/ 
Feinstrahl v   
23 Erodium circutarium Gewöhnlicher Reiherschnabel v   
24 Euphorbia spec. Wolfsmilch v   
25 Festuca rubra agg. Rotschwingel v   
26 Geranium dissectum 
Schlitzblättriger 
Storchenschnabel v   
27 Geranium rotundifolium Rundblättriger Storchenschnabel v   
28 Geum urbanum  Nelkenwurz v   
29 Glechoma hederacea Gundermann v   
30 Hypericum maculatum agg. Kanten-Hartheu (Artengruppe) v   
31 Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut v Stickstoffarmutzeiger 
32 Lathyrus spec. Platterbse v   
33 Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite v Stickstoffarmutzeiger 
34 Melilotus albus Weißer Steinklee v   
35 Oenothera biennis Gewöhnliche Nachtkerze v   
36 Plantago lanceolata Spitzwegerich v   
37 Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß v   
38 Rumex obtusifolius Stumpfblättriger Ampfer v   
39 Sanguisorba minor Kleiner Wiesenknopf v Stickstoffarmutzeiger 
40 Senecio inaequidens Schmalblättriges Greiskraut v Stickstoffarmutzeiger 
41 Senecio jacobaea Jakobs-Greiskraut v   
42 Silene latifolia Weiße Lichtnelke v   
43 Stellaria media Vogelmiere v   
44 Taraxacum sect. Ruderalia Löwenzahn v   
45 Trifolium dubium Kleiner Klee v

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 25 
E03 - Neurather Ring 
Vegetationsaufnahme 
Gesamtdeckung (%) 90   
Anteil Kräuter (%) 70   
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019   
  Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar 
46 Veronica chamaedrys Gamander Ehrenpreis v   
47 Vicia hirsuta Behaarte Wicke v   
48 Arrhenatherum elatius Glatthafer b   
49 Bromus sterilis Taube Trespe b   
50 Capsella bursa-pastoris Hirtentäschelkraut b   
51 Falopia japonica Japanischer Staudenknöterich b   
52 Myosotis spec. Vergissmeinnicht b   
53 Origanum vulgare Echter Dost b   
54 Potentialla anserina Gänse-Fingerkraut b   
55 Urtica dioica Große Brennnessel b   
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;  
                                   v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 26 
Tabelle A 4: Bestandserfassung E06 - Karl-Doll-Weg 
E06 - Karl-Droll-Weg 
Vegetationsaufnahme 
Gesamtdeckung (%) 90   
Anteil Kräuter (%) 10   
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019   
  Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar 
1 Poa annua Einjähriges Rispengras d   
2 Plantago lanceolata Spitzwegerich r-d   
3 Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe r  
4 Bellis perennis Gänseblümchen r   
5 Bromus sterilis Taube Trespe r   
6 Capsella bursa-pastoris Hirtentäschelkraut r   
7 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut r   
8 Dactylis glomerata Gewöhnliches Knaulgras r Überwiegend im Westen 
9 Elymus repens Gewöhnliche Quecke  r   
10 Festuca pratensis Wiesen-Schwingel r   
11 Geranium rotundifolium 
Rundblättriger 
Storchenschnabel r   
12 Glechoma hederacea Gundermann r Überwiegend im Westen 
13 Plantago major Breitwegerich r   
14 Potentilla reptans Kriechendes Fingerkraut r Überwiegend im Westen 
15 Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß r Überwiegend im Westen 
16 Senecio jacobaea Jakobs-Greiskraut r Überwiegend im Westen 
17 Taraxacum sect. Ruderalia Löwenzahn r   
18 Trifolium pratense Rot-Klee r   
19 Trifolium repens Weiß-Klee r   
20 Veronica chamaedrys Gamander Ehrenpreis r Überwiegend im Osten 
21 Arctium lappa Große Klette v Überwiegend im Westen 
22 Artemisia vulgaris  Gemeiner Beifuß  v Überwiegend im Westen 
23 Betula pendula Hänge-Birke v   
24 Carpinus betulus Hainbuche v   
25 Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume v Überwiegend im Westen 
26 Chenopodium album Weißer Gänsefuß v   
27 Cirsium arvense Acker-Krazdistel v Überwiegend im Westen 
28 Erigeron annuus 
Einjähriges Berufkraut/ 
Feinstrahl v   
29 Galium mollugo agg. Wiesen-Labkraut v Überwiegend im Westen 
30 Lolium perenne Deutsches Weidelgras v   
31 Oenothera biennis Gewöhnliche Nachtkerze v   
32 Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras v   
33 Potentialla anserina Gänse-Fingerkraut v   
34 Rumex obtusifolius Stumpfblättriger Ampfer v   
35 Stellaria media Vogelmiere v   
36 Urtica dioica Große Brennnessel v   
37 Veronica serpyllifolia Quendelblättriger Ehrenpreis b Überwiegend im Westen 
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;  
                                   v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 27 
Tabelle A 5: Bestandserfassung E07 – Strunder Bach 
E07 - Strunder Bach 
Vegetationsaufnahme 
Gesamtdeckung (%) 90 90 80   
Anteil Kräuter (%) <10 <10 <10   
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019 
Teilfläche SW SO N   
  Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz /Deckung Kommentar 
1 Dactylis glomerata Gewöhnliches Knaulgras r-d r d   
2 Glechoma hederacea Gundermann r r r   
3 Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß r r r   
4 Bellis perennis Gänseblümchen r r r   
5 Poa annua Einjähriges Rispengras r r     
6 Taraxacum sect. Ruderalia Löwenzahn r v v   
7 Trifolium repens Weiß-Klee r v     
8 Trifolium pratense Rot-Klee r       
9 Veronica chamaedrys Gamander Ehrenpreis r   r   
10 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut r       
11 Daucus carota Wilde Möhre r        
12 Capsella bursa-pastoris Hirtentäschelkraut     r   
13 Holcus lanatus Wolliges Honiggras     r   
14 Plantago major Breitwegerich v v r   
15 Brassica napus Raps     r   
16 Geum urbanum  Nelkenwurz     r   
17 Urtica dioica Große Brennnessel v   b Teilfläche N: Uferbereiche  
18 Festuca rubra agg. Rotschwingel v       
19 Galium mollugo agg. Wiesen-Labkraut v       
20 Plantago lanceolata Spitzwegerich v       
21 Alliaria petiolata Knoblauchsrauke b   b   
22 Rumex obtusifolius Stumpfblättriger Ampfer   v     
23 Stellaria media Vogelmiere     v   
24 Geranium rotundifolium 
Rundblättriger 
Storchenschnabel     v   
25 Galium apparine Kletten Labkraut     b Uferbereiche   
26 Rubus fruticosus agg. Brombeere     b   
27 Silene dioica Rote Lichtnelke     b Uferbereiche  
 Gehölze      
28 Acer platanoides Spitz-Ahorn     v   
29 Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn v v     
30 Fraxinus excelsior Esche v v v   
31 Quercus robur Stiel-Eiche v v     
32 Quercus rubra Rot-Eiche v v     
33 Prunus padus Gewöhnliche Traubenkirsche v v v   
34 Salix viminalis Korb-Weide v v v   
35 Salix spec. Weide     v   
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;  
                                   v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 28 
Tabelle A 6: Bestandserfassung E08 –  Wichheimer Straße 
E08 - Wichheimer Straße 
Vegetationsaufnahme 
Gesamtdeckung (%) 80   
Anteil Kräuter (%) 0   
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019   
  Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar 
1 Brassica napus Raps d 
Ackerfläche. Mit b/br 
vermerkte Arten befinden 
sich im Randbereich zum 
angrenzenden Feldgehölz 
2 Alopecurus pratensis  Wiesen-Fuchsschwanz br 
3 Cirsium arvense Acker-Krazdistel br 
4 Galium apparine Kletten Labkraut br 
5 Rubus fruticosus agg. Brombeere br 
  Gehölze     
6 Alnus glutinosa Schwarz-Erle b 
7 Quercus robur Stiel-Eiche b 
8 Salix spec. Weide b 
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;  
                                   v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 29 
Tabelle A 7: Bestandserfassung E10 - Merheimer Heide 
E10 - Merheimer Heide 
Vegetationsaufnahme 
Gesamtdeckung (%) 95 95   
Anteil Kräuter (%) <5 <10   
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019   
Teilfläche N  S   
  Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar 
1 Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe r r   
2 Dactylis glomerata Gewöhnliches Knaulgras r r   
3 Festuca pratensis Wiesen-Schwingel r r   
4 Festuca rubra agg. Rotschwingel r r   
5 Helictotrichon pubescens Flaumiger Wiesenhafer r r   
6 Holcus lanatus Wolliges Honiggras r r   
7 Lolium perenne Deutsches Weidelgras r r   
8 Poa pratensis Wiesen-Rispengras r r   
9 Alopecurus pratensis  Wiesen-Fuchsschwanz r     
10 Calystegia sepium agg. Zaun-Winde r     
11 Galium mollugo agg. Wiesen-Labkraut r     
12 Veronica chamaedrys Gamander Ehrenpreis r     
13 Trifolium pratense Rot-Klee b r   
14 Bellis perennis Gänseblümchen v r   
15 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut v r   
16 Geranium rotundifolium Rundblättriger Storchenschnabel v r   
17 Trifolium dubium Kleiner Klee   r   
18 Stellaria graminea Gras-Sternmiere v r   
19 Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig v v   
20 Plantago lanceolata Spitzwegerich v v   
21 Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß v v   
22 Senecio jacobaea Jakobs-Greiskraut v v   
23 Prunella vulgaris Kleine Braunelle v     
24 Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer v     
25 Rumex obtusifolius Stumpfblättriger Ampfer v     
26 Trifolium repens Weiß-Klee v     
27 Taraxacum sect. Ruderalia Löwenzahn b v   
28 Geum urbanum  Nelkenwurz b b   
29 Cirsium arvense Acker-Krazdistel b     
30 Glechoma hederacea Gundermann b     
31 Narcissus pseudonarcissus Gelbe Narzisse b     
32 Populus tremula Zitter-Pappel b     
33 Vicia sepium Zaun-Wicke b     
34 Capsella bursa-pastoris Hirtentäschelkraut   v   
35 Sonchus asper Raue Gänsedistel   v   
36 Veronica serpyllifolia Quendelblättriger Eherenpreis   v   
37 Bromus erectus Aufrechte Trespe   b   
38 Geranium pusillum Zwerg-Storchenschnabel   b   
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;  
                                   v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 30 
Tabelle A 8: Bestandserfassung E13-2 –  Uckermarkstraße 
E13-2 - Uckermarkstraße 
Vegetationsausnahme 
Gesamtdeckung (%) 95   
Anteil Kräuter (%) 10   
Aufnahmedatum  April 2019   
  Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar 
1 Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe r vor allem Randbereiche 
2 Bellis perennis Gänseblümchen r   
3 Calystegia sepium agg. Zaun-Winde r nur Randbereiche 
4 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut r   
5 Dactylis glomerata Gewöhnliches Knaulgras r vor allem Randbereiche 
6 Festuca pratensis Wiesen-Schwingel r   
7 Geranium dissectum 
Schlitzblättriger 
Storchenschnabel r   
8 Geranium pusillum Zwerg-Storchenschnabel r   
9 Glechoma hederacea Gundermann r   
10 Holcus lanatus Wolliges Honiggras r   
11 Plantago lanceolata Spitzwegerich r vor allem Randbereiche 
12 Poa pratensis Wiesen-Rispengras r   
13 Prunella vulgaris Kleine Braunelle r   
14 Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß r   
15 
Taraxacum sect. 
Ruderalia Löwenzahn r   
16 Trifolium repens Weiß-Klee r   
17 Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig v   
18 Capsella bursa-pastoris Hirtentäschelkraut v   
19 Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut v   
20 Plantago major Breitwegerich v   
21 Rumex crispus Krauser Ampfer v   
22 Stellaria media Vogelmiere v   
23 Veronica chamaedrys Gamander Ehrenpreis v   
24 Veronica serpyllifolia Quendelblättriger Ehrenpreis v   
25 Bromus sterilis Taube Trespe b   
26 Hordeum vulgare Gerste b nur Randbereiche 
27 Arrhenatherum elatius Glatthafer br vor allem Randbereiche 
28 Urtica dioica Große Brennnessel br vor allem Randbereiche 
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;  
                                   v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 31 
7.2 Saatgutmischungen 
Tabelle A 9: Saatgutmischung E02 - Am Spingborn 
E 02 - Am Springborn 
Saatgutmischung (Ansaatstärke 3 g/m²) 
Art  Deutscher Name Zeigerwerte Anteil [%] 
Gräser (45 %)   F R N   
Agrostis capillaris Rotes Straußgras x 4 4 5,00 
Anthoxanthum 
odoratum 
Gemeines Ruchgras x 5 x 12,50 
Bromus hordeaceus Weiche Trespe x x 3 5,00 
Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 5 x 4 7,50 
Festuca rubra Horst-Rotschwingel 6 6 x 10,00 
Helictotrichon pubescens Flaumiger Wiesenhafer x x 4 5,00 
Kräuter (55 %)         45,00 
Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig 4 8 4 2,50 
Campanula rapunculus Rapunzel-Glockenblume 4 7 4 0,50 
Cardamine pratensis Wiesen-Schaumkraut 6 x x 1,50 
Centaurea cyanus Kornblume x x x 4,50 
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume x x x 3,00 
Crepis biennis Wiesen-Pippau 5 6 5 1,00 
Daucus carota Wilde Möhre 4 x 4 3,00 
Galium verum Echtes Labkraut 4 7 3 1,50 
Geranium pratense Wiesen-Storchschnabel 5 8 7 2,50 
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 4 6 3 1,00 
Hypochaeris radicata gewöhnliches 
Ferkelkraut 
5 4 3 1,00 
Knautia arvensis Wiesen-Witwenblume 4 x 3 5,00 
Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite 4 x 3 5,00 
Leontodon hispidus Rauer Löwenzahn 5 7 6 1,20 
Malva moschata Moschus-Malve 4 7 4 4,50 
Origanum vulgare Wilder Dost 3 8 3 1,00 
Papaver rhoeas Klatschmohn 5 7 6 1,50 
Pastinaca sativa Gewöhnlicher Pastinak 4 8 5 2,00 
Pimpinella major Große Pimpinelle x x x 1,00 
Plantago lanceolata Spitz-Wegerich x x x 3,00 
Prunella vulgaris Gemeine Brunelle 5 7 x 2,00 
Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 6 x x 1,80 
Rhinanthus minor Kleiner Klappertopf x x 3 1,20 
Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer x x 6 1,00 
Scorzoneroides 
autumnalis 
Herbst-Löwenzahn 5 5 5 0,80 
Stellaria graminea Gras-Sternmiere 4 4 3 0,50 
Trifolium medium Zickzack-Klee 4 6 3 1,50 
     55,00

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 32 
Tabelle A 10: Saatgutmischung E06 – Karl-Droll-Weg (West) 
E 06 – Karl-Droll-Weg (West) 
Saatgutmischung (Ansaatstärke 3 g/m²) 
Art  Deutscher Name Zeigerwerte Anteil [%] 
Gräser (45 %)   F R N   
Agrostis capillaris Rotes Straußgras x 4 4 5,00 
Anthoxanthum odoratum Gemeines Ruchgras x 5 x 12,50 
Bromus hordeaceus Weiche Trespe x x 3 5,00 
Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 5 x 4 7,50 
Festuca rubra Horst-Rotschwingel 6 6 x 15,00 
Helictotrichon pubescens Flaumiger Wiesenhafer x x 4 5,00 
Kräuter (50 %)         50,00 
Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig 4 8 4 2,00 
Campanula rapunculus Rapunzel-Glockenblume 4 7 4 0,50 
Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume x x 2 0,50 
Cardamine pratensis Wiesen-Schaumkraut 6 x x 1,00 
Centaurea cyanus Kornblume x x x 4,50 
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume x x x 3,00 
Crepis biennis Wiesen-Pippau 5 6 5 0,50 
Daucus carota Wilde Möhre 4 x 4 3,00 
Galium verum Echtes Labkraut 4 7 3 1,50 
Geranium pratense Wiesen-Storchschnabel 5 8 7 2,00 
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 4 6 3 1,00 
Hypochaeris radicata gewöhnliches Ferkelkraut 5 4 3 1,00 
Knautia arvensis Wiesen-Witwenblume 4 x 3 4,00 
Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite 4 x 3 4,00 
Leontodon hispidus Rauer Löwenzahn 5 7 6 1,00 
Malva moschata Moschus-Malve 4 7 4 4,00 
Origanum vulgare Wilder Dost 3 8 3 1,50 
Papaver rhoeas Klatschmohn 5 7 6 1,20 
Pastinaca sativa Gewöhnlicher Pastinak 4 8 5 2,50 
Pimpinella major Große Pimpinelle x x x 1,00 
Plantago lanceolata Spitz-Wegerich x x x 2,50 
Prunella vulgaris Gemeine Brunelle 5 7 x 1,80 
Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 6 x x 1,80 
Rhinanthus minor Kleiner Klappertopf x x 3 1,20 
Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer x x 6 1,00 
Scorzoneroides autumnalis Herbst-Löwenzahn 5 5 5 0,80 
Silaum silaus Wiesen-Silge x 7 2 1,00 
Stellaria graminea Gras-Sternmiere 4 4 3 0,20 
     50,00

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 33 
Tabelle A 11: Saatgutmischung E06 – Karl-Droll-Weg (Ost) - Blühstreifen 
E 06 – Karl-Droll-Weg (Ost) - Blühstreifen 
Saatgutmischung (Ansaatstärke 2 g/m²) 
Art  Deutscher Name Zeigerwerte Anteil [%] 
Gräser 10%   F R N   
Anthoxanthum odoratum Gewöhnliches Ruchgras x 5 x 3,00 
Cynosurus cristatus Weide-Kammgras 5 x 4 4,00 
Festuca ovina Schafschwingel 3 3 x 3,00 
Kräuter (90 %)         10,00 
Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe 4 x 5 1,50 
Agrimonia eupatoria  Kleiner Odermennig 4 8 4 3,00 
Barbarea vulgaris Echtes Barbarakraut x x x 2,20 
Campanula rotundifolia  Rundblättrige Glockenblume x x 2 0,20 
Centaurea cyanus Kornblume x x x 7,00 
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume x x x 3,00 
Centaurea scabiosa Skabiosen-Flockenblume 3 8 4 1,50 
Cichorium intybus Gewöhnliche Wegwarte 4 8 5 3,50 
Daucus carota Wilde Möhre 4 x 4 2,50 
Echium vulgare Gewöhnlicher Natternkopf 4 8 4 2,00 
Galium verum Echtes Labkraut 4 7 3 1,00 
Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 5 x 8 0,50 
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 4 6 3 2,00 
Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 5 4 3 1,50 
Knautia arvensis Acker-Witwenblume 4 x 3 2,50 
Leonurus cardiaca Echtes Herzgespann 5 8 9 2,00 
Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite 4 x 3 4,00 
Linaria vulgaris Gewöhnliches Leinkraut 4 7 5 0,20 
Lotus corniculatus Gewöhnlicher Hornklee 4 7 3 2,00 
Malva alcea Spitzblatt-Malve 5 8 7 1,00 
Malva moschata Moschus-Malve 4 7 4 4,00 
Malva sylvestris Wilde Malve 4 7 8 4,00 
Medicago lupulina Gelbklee 4 8 x 1,00 
Papaver dubium Saatmohn 4 5 5 1,00 
Papaver rhoeas Klatschmohn 5 7 6 1,50 
Pastinaca sativa Gewöhnlicher Pastinak 4 8 5 2,50 
Plantago lanceolata Spitzwegerich x x x 3,40 
Plantago media Mittlerer Wegerich 4 7 3 0,30 
Prunella vulgaris Gewöhnliche Braunelle 5 7 x 2,00 
Saponaria officinalis Echtes Seifenkraut 5 7 5 2,00 
Scabiosa columbaria Tauben-Skabiose 3 8 3 1,50 
Scorzoneroides autumnalis Herbst-Löwenzahn 5 5 5 1,50 
Scrophularia nodosa Knoten-Braunwurz 6 6 7 1,00 
Silene latifolia ssp. alba Weiße Lichtnelke 4 x 7 5,00 
Silene vulgaris Gewöhnliches Leimkraut 4 7 4 6,00 
Sinapis arvensis Ackersenf x 8 6 3,00 
Tanacetum vulgare Rainfarn 5 8 5 0,10 
Tragopogon pratensis  Wiesen-Bocksbart 4 7 6 3,00 
Verbascum densiflorum Großblütige Königskerze 4 8 5 0,50 
Verbascum nigrum Schwarze Königskerze 5 7 7 1,60 
Viola arvensis Acker-Veilchen x x x 2,00

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 34 
E 06 – Karl-Droll-Weg (Ost) - Blühstreifen 
Saatgutmischung (Ansaatstärke 2 g/m²) 
Art  Deutscher Name Zeigerwerte Anteil [%] 
     90,00

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 35 
Tabelle A 12: Saatgutmischung E07 – Strunder Bach (südliche Teilflächen) 
E 07 - Strunder Bach 
Saatgutmischung (Ansaatstärke 3 g/m²) 
Art  Deutscher Name Zeigerwerte Anteil [%] 
Agrostis capillaris Rotes Straußgras x 4 4 5,00 
Anthoxanthum odoratum Gemeines Ruchgras x 5 x 10,00 
Bromus hordeaceus Weiche Trespe x x 3 5,00 
Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 5 x 4 5,00 
Festuca pratensis Wiesen-Schwingel 6 x 6 5,00 
Festuca rubra Horst-Rotschwingel 6 6 x 10,00 
Helictotrichon pubescens Flaumiger Wiesenhafer x x 4 5,00 
Kräuter (60 %)         40,00 
Achillea millefolium Schafgarbe 4 x 5 3,00 
Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig 4 8 4 2,00 
Campanula rapunculus Rapunzel-Glockenblume 4 7 4 0,50 
Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume x x 2 1,00 
Cardamine pratensis Wiesen-Schaumkraut 6 x x 5,00 
Centaurea cyanus Kornblume x x x 3,00 
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume x x x 0,50 
Crepis biennis Wiesen-Pippau 5 6 5 1,00 
Daucus carota Wilde Möhre 4 x 4 3,20 
Galium album Wiesen-Labkraut 5 7 x 2,00 
Galium verum Echtes Labkraut 4 7 3 2,00 
Geranium pratense Wiesen-Storchschnabel 5 8 7 3,00 
Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 5 x 8 2,00 
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 4 6 3 4,00 
Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite 4 x 3 2,50 
Leontodon hispidus Rauer Löwenzahn 5 7 6 3,80 
Papaver rhoeas Klatschmohn 5 7 6 2,20 
Pastinaca sativa Gewöhnlicher Pastinak 4 8 5 2,50 
Pimpinella major Große Pimpinelle x x x 2,00 
Plantago lanceolata Spitz-Wegerich x x x 2,50 
Primula veris Wiesen-Schlüsselblume 4 8 3 2,50 
Prunella vulgaris Gemeine Brunelle 5 7 x 1,80 
Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 6 x x 2,50 
Rhinanthus minor Kleiner Klappertopf x x 3 1,20 
Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer x x 6 1,20 
Scorzoneroides 
autumnalis 
Herbst-Löwenzahn 5 5 5 2,00 
Stellaria graminea Gras-Sternmiere 4 4 3 1,20 
Tragopogon pratensis Wiesen-Bocksbart 4 7 6 0,20 
Trifolium medium Zickzack-Klee 4 6 3 1,50 
Veronica chamaedrys Gamander-Ehrenpreis 5 x x 1,20 
Vicia cracca Vogelwicke 5 x x 2,00 
     60,00

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 36 
Tabelle A 13: Saatgutmischung E 10 - Merheimer Heide (nördliche Teilfläche) 
E 10 - Merheimer Heide 
Saatgutmischung (Ansaatstärke 3 g/m²) 
Art  Deutscher Name Zeigerwerte Anteil [%] 
Agrostis capillaris Rotes Straußgras x 4 4 2,00 
Anthoxanthum odoratum Gemeines Ruchgras x 5 x 5,00 
Broiza media Gewöhnliches Zittergras x x 2 2,00 
Bromus hordeaceus Weiche Trespe x x 3 5,00 
Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 5 x 4 2,00 
Festuca ovina Schaf-Schwingel 3 3 x 20,00 
Festuca rubra Horst-Rotschwingel 6 6 x 10,00 
Helictotrichon pubescens Flaumiger Wiesenhafer x x 4 5,00 
Luzula campestris Gewöhnliche Hainsimse 4 3 2 1,00 
Kräuter (50 %)         50,00 
Achillea millefolium Schafgarbe 4 x 5 2,00 
Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig 4 8 4 2,00 
Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume x x 2 0,20 
Centaurea cyanus Kornblume x x x 3,60 
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume x x x 2,50 
Crepis biennis Wiesen-Pippau 5 6 5 1,00 
Daucus carota Wilde Möhre 4 x 4 3,00 
Dianthus armeria Raue Nelke 5 x 3 1,20 
Echium vulgare Natternkopf 4 8 4 2,00 
Galium album Wiesen-Labkraut 5 7 x 2,00 
Galium verum Echtes Labkraut 4 7 3 1,50 
Jasione montana Bergsandglöckchen 3 3 2 0,40 
Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 4 x 2 0,50 
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 4 6 3 1,50 
Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 5 4 3 1,90 
Knautia arvensis Wiesen-Witwenblume 4 x 3 2,00 
Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite 4 x 3 3,00 
Leontodon hispidus Rauer Löwenzahn 5 7 6 1,00 
Lotus corniculatus Gewöhnlicher Hornklee 4 7 3 1,20 
Malva moschata Moschus-Malve 4 7 4 3,00 
Papaver rhoeas Klatschmohn 5 7 6 2,00 
Pimpinella saxifraga Kleine Pimpinelle 3 x 2 1,00 
Prunella vulgaris Gemeine Brunelle 5 7 x 1,00 
Rhinanthus minor Kleiner Klappertopf x x 3 1,00 
Scorzoneroides autumnalis Herbst-Löwenzahn 5 5 5 2,00 
Silaum silaus Wiesen-Silge x 7 2 3,00 
Silene latifolia Breitblättrige Lichtnelke  x x x 2,80 
Silene vulgaris Aufgeblasenes Leimkraut 4 7 4 3,50 
Stellaria graminea Gras-Sternmiere 4 4 3 1,20 
Trifolium arvense Hasenklee 3 2 1 1,00 
     50,00

„Artenreiche Wiesen“ 
Stand: 22. August 2019 
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 37 
 
Tabelle A 14: Saatgutmischung E 13-2 - Uckermarkstraße 
E 13-2 - Uckermarkstraße 
Saatgutmischung (Ansaatstärke 3 g/m²) 
Art  Deutscher Name Zeigerwerte Anteil [%] 
Agrostis capillaris Rotes Straußgras x 4 4 5,00 
Anthoxanthum odoratum Gemeines Ruchgras x 5 x 12,50 
Bromus hordeaceus Weiche Trespe x x 3 5,00 
Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 5 x 4 7,50 
Festuca rubra Horst-Rotschwingel 6 6 x 15,00 
Helictotrichon pubescens Flaumiger Wiesenhafer x x 4 5,00 
Kräuter (50 %)         50,00 
Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig 4 8 4 2,00 
Campanula rapunculus Rapunzel-Glockenblume 4 7 4 0,50 
Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume x x 2 0,50 
Cardamine pratensis Wiesen-Schaumkraut 6 x x 1,00 
Centaurea cyanus Kornblume x x x 4,50 
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume x x x 3,00 
Crepis biennis Wiesen-Pippau 5 6 5 1,00 
Daucus carota Wilde Möhre 4 x 4 3,00 
Galium verum Echtes Labkraut 4 7 3 1,50 
Geranium pratense Wiesen-Storchschnabel 5 8 7 2,00 
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 4 6 3 1,00 
Hypochaeris radicata gewöhnliches Ferkelkraut 5 4 3 1,00 
Knautia arvensis Wiesen-Witwenblume 4 x 3 4,00 
Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite 4 x 3 4,00 
Leontodon hispidus Rauer Löwenzahn 5 7 6 1,00 
Malva moschata Moschus-Malve 4 7 4 4,50 
Origanum vulgare Wilder Dost 3 8 3 1,00 
Papaver rhoeas Klatschmohn 5 7 6 1,20 
Pastinaca sativa Gewöhnlicher Pastinak 4 8 5 2,00 
Pimpinella major Große Pimpinelle x x x 1,00 
Plantago lanceolata Spitz-Wegerich x x x 2,50 
Prunella vulgaris Gemeine Brunelle 5 7 x 1,30 
Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 6 x x 1,80 
Rhinanthus minor Kleiner Klappertopf x x 3 1,20 
Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer x x 6 1,00 
Scorzoneroides autumnalis Herbst-Löwenzahn 5 5 5 0,80 
Stellaria graminea Gras-Sternmiere 4 4 3 0,20 
Trifolium medium Zickzack-Klee 4 6 3 1,50 
     50,00

Anlage 2.2.1 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Roddergasse

1527 Zeichen

Druckdatum 20.08.2019

-08-14\19-08-14_Skizzen.dwg

Pläne_Aktuell\19

ge Fassung\3.3.1

Köln\LPH 3\3.2_Planwerk_vorläufi

K:\2018\18-300 Gremberger Wäldchen,

Zuwegung von Humboldt / Gremberg
(Baumreihe zur Stärkung der Verbindungsachse - nicht Teil des Projektes)

Kleingärten

ca. 8-10 ca. 8-10
Baumreihe, Planung

Externe Pläne

Vermesser

Kleingärten

Planstand Verfasser Plannummer

06.05.2019 Stadt Köln 19.2060-190506_Roddergasse_Topo_DXF.DXF

Alle Maße sind vor Ort auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Unklarheiten sind mit der
Bauüberwachung vor Ort abzustimmen. Zur Bauausführung fremder Fachplanungen
müssen die jeweiligen aktuellen Ausführungspläne der Fachplaner verwendet werden.

N

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Planänderungsliste

Index Bemerkung

Datum

Name

Bauherr

Freigabe:

Datum / Unterschrift

Alleebaum z.B. i Sorbus torminalis Projekt
Malus toringo ‚Brouw *
| Planinhalt
«| 2
3 Baubereich
Leistungsphase
Plannummer

Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen

Stadthaus Deutz, Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

Gremberger Wäldchen - Neue Wege

Lupe 1 - Roddergasse

Datum
Lupe 1 - Roddergasse 16.08.2019
Maßstab
Entwurfsplanung 1:150 / 1:500
Index

18-300_3_Ip_02 i

bearbeitet
Al

Höhenbezug

NHN

Format

770 x 420

Bonn

Geprüft Teamleitung / Projektleitung RMPSL.LA:

RMPSL.LA

Hamburg

Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung und Mitteilung Ihres Inhalts ist nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich zugestanden.
Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten.

Anlage 1.2.4 Gartenlabor weiterer Ausbau Schlagbaumsweg MÜLHEIM

2155 Zeichen

Schotterplatz: 48m2
Hütten:12m2
Garten: definierte Breite
             variable Länge
                      
Fachplaner
Planbezeichnung
Wasserleitungen Bestand
Wasserleitungen Neu
Schlagbaumsweg
GemeinschaftsGarten 375 m²
Lehrgarten375 m²
Kinderspiel
Wasserstelle
Stadtgärten75 m²
Optionale Erweiterung 
Gemeinschafts Garten
Stadtgärten100 m²
Stadtgärten125 m²
Wasserstelle
Sitzbänke
Kraut- und Selbsterntegarten 
Zwischeneinsaat 3.221 m²
Stadtgärten75 m²
Container
10 Fahrradbügel
Kinderspiel
Picknicktische
6 Acer campestre
Wieseneinsaat196 m² 
 Wieseneinsaat2.843 m² 
Wieseneinsaat3.703 m² 
Wieseneinsaat4.515 m² 
Wieseneinsaat4.184 m² 
Wieseneinsaat4.211 m² 
Wieseneinsaat6.397 m² 
Wiesen-einsaat1.356 m² 
Wildhecke244 m²
Wassergebundene Wegedecke
2.992 m²
Wildhecke Nord Gesamt744 m² 
Rasenschotterweg366 m² 
Rasenschotterweg154 m² 
Rasenschotterweg118 m²
Wieseneinsaat85 m² 
ObstgehölzeGesamt 87 Stk
6 Acer campestre
4 Acer campestre
Sitzbänke
Wieseneinsaat392 m²
Rasenschotterweg26 m² 
10 Fahrradbügel
Wieseneinsaat  89 m²
GemeinschaftsGarten375 m2
GemeinschaftsGarten375 m²
Rasenschotterweg85 m²
Wieseneinsaat  135 m²
Schulgarten375 m²
StadtgärtenZwischeneinsaaten 3.526 m²
Zwischeneinsaat  1.298 m²
Zwischeneinsaat  584 m²
Optionale ErweiterungStadtgärten
125 m²
100 m²
75 m²
GemeinschaftsGarten 375 m²
Entwurf - Schlagbaumsweg Gesamtausbau
Index Datum Änderung, Status gez.. .
GLK-A24-E2.2
03.09.20191:5000,911 x 0,841 NN
Gartenlabor KölnStadt KölnAmt für Landschaftspflege und GrünflächenWilly-Brandt-Platz 250679 Köln                      
Tel.030.3116964-0Fax:030.311694-99A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbHKöpenicker-Straße 154a   10997 Berlin               www.a24-landschaft.de
Datum HöhenbezugBearbeiterMaßstabBlattgröße
Plannummer
Bauherr
Fachplaner
Datum, gezeichnet
Datum, gezeichnet
Planbezeichnung
N
MD/MR/JG
Datei: 190903_GLK_Lageplan_Schlagbaumsweg_Gesamtausbau.vwx
Baum Bestand
LEGENDE
Baum - Planung
Wassergebundener Weg
Wasserleitungen Bestand
Wiesenfläche
Wasserleitungen NeuSpielen
Schotterrasenweg
SitzbankPicknicktisch
Fahrradbügel 
WildheckeContainer - Geräteschuppen
Stadtgartenparzelle (beispielhafte Ausstattung)

Anlage 2.1 Gremberger Wäldchen Erläuterungsbericht

17391 Zeichen

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RMPSL  3 
 
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RMPSL  4 
 
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Anlage 3.2.1 GrünVernetzen Entwurf E01 TUS Weidenhausen MÜLHEIM

464 Zeichen

1-schürige Mahd der
wechselfeuchten Bereiche
(insg. ca. 160 m?)

\ F

E 01 Lesenoe

Fr- Flächenabgrenzung
za Anpassung der Pflege,
ZA 2- bis 3-schürige Mahd,

Mahdgut entfernen (5.530 m?)

Eindämmung der Brombeere
(ca. 840 m?)

Eindämmung
der Brombeere

Die Oberbüre

Grün vernetzen - Grün entwickeln

Artenreiche Wiesen

Datum: 22. August 2019
Bearbeitet: Hörsch

INGENIEURBÜRO

FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG

. RIETMANN

Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019

Anlage 3.2.8 GrünVernetzen Entwurf E10 Merheimer Heide KALK

680 Zeichen

Bewirtschaftung quer zu
den eingesäten Streifen

NALPLANUNG\PROJEKTE_2018\KÖLNIK-GV-S_ARTENREICHE WIESEN\01_AKTUELLIKGVS_3.DWG

Flächenabgrenzung

Einsaat (insg. ca. 10.500 m?)
Saatgutmischung E10

Mahdgutübertragung
(ca. 12.300 m?)

Anpassung der Pflege,
2-schürige Mahd, Mahdgut
entfernen (ings. 53.600 m?)

kurzrasiger Streifen entlang
von Wegen, 1,5 m brı ngs.
ca 1.500 m lang (2.250 m?)

ENTWURF E10

Datum: 22. August 2019
Bearbeitet: Hörsch

INGENIEURBÜRO
FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG

I. RIETMANN

SIEGBURGER STR. 243, 53639 KÖNIGSWINTER - UTHWEILER,
TEL. 02244191 2626, FAX. 912027
info@buero-rietmann.de www.buero-rietmann.de,

Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019

Anlage 5 DE Bezirksvertretung 9 - 3361/2019/1

14978 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/670/22 
 
Vorlagen-Nummer 
 3361/2019/1 
Freigabedatum 
 18.03.2020 
Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Entscheidung durch den Bezirksbürgermeister und ein Mitglied der Bezirksvertretung gemäß § 36 
Absatz 5, Satz 2 GO NRW und Genehmigung durch die Bezirksvertretung. 
Betreff 
EFRE Grüne Infrastruktur - Vielfalt vernetzen 
Konkrete Ausgestaltung der Einzelprojekte (Baubeschluss) 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 04.05.2020 
 
Begründung der Dringlichkeit: 
Die termingerechte Umsetzung der Projekte in den vorgegebenen Durchführungszeiträumen beim 
Gartenlabor bis Ende März 2021 und bei den anderen Projekten bis Ende Dezember 2021 ist nach 
den Förderrichtlinien unabweisbar, da ein Rechtanspruch auf Verlängerung des Bewilligungs- bzw. 
Durchführungszeitraumes nicht gegeben ist. Zur Vermeidung eines drohenden Förderverlustes in 
Höhe von 2.377.600,00 € müssen die Ausschreibungsverfahren zwingend noch im I. Quartal 2020 
starten.  
 
Hierfür bedarf es sowohl eines Baubeschlusses durch die Bezirksvertretung Mülheim und durch die 
Bezirksvertretungen Kalk (am 12.03.2020 ungeändert beschlossen) als auch der Mittelfreigabe durch 
den Finanzausschuss, so dass eine abschließende Entscheidung erst am 11.05.2020 möglich wäre. 
Eine zeitliche Verzögerung von ca. 2 Monaten ist durch die Bauphase nicht wieder zu kompensieren 
und daher im Sinne des § 75 (1) GO NRW unvertretbar. 
 
 
Beschluss: 
 
Die Bezirksvertretung Mülheim beschließt im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes „Vielfalt 
vernetzen“, Grüne Infrastruktur den Entwurf zur konkreten Ausgestaltung der Maßnahmen der Projek-
te „Gartenlabor“ im Bereich des Schlagbaumswegs, „GrünVernetzen“, „WaldParkour“ (Teilbereiche 
Mülheim) sowie den weiteren Ausbau Gartenlabor vorbehaltlich der Sicherstellung der Finanzierung 
und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahmen. 
 
 
Datum 
17.03.2020 
 Abstimmungsergebnis 
zugestimmt 
 Unterschrift 
 
 Unterschrift

2 
 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   4.065.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 2.377.600 € 
   % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  4.065.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 2.377.600 € 
   % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: einmalig 
a) Erträge    104.000 € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Der Rat der Stadt Köln hat am 14.02.2017 das Integrierte Handlungskonzept (IHK) Grüne Infrastruk-
tur Köln “Vielfalt vernetzen“ beschlossen und die Verwaltung beauftragt auf der Grundlage diesen 
Konzeptes Förderanträge zu stellen (4247/2016). Am 10.07.2017 hat der Finanzausschuss die Frei-
gabe der Mittel für den Planungsbedarf beschlossen, dessen Bedarf der Ausschuss für Umwelt und 
Grün zuvor festgestellt hatte (1788/2017). Wie im Sachstandsbericht (4130/2018) dargelegt, wurde 
die Förderung mit EU- und Landesmitteln Ende 2018 für hier angeführten Teilprojekte des IHK Grüne 
Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ bewilligt. 
 
Obwohl die räumliche Ausdehnung des Äußeren Grüngürtels wesentlich über den Stadtbezirk hin-
ausgehende Bedeutung besitzt, liegt die Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung von Nut-
zungsangeboten nach § 2 Abs. 1 Ziffer 6 ZustO nach der 6. Satzung der Änderung der Zuständig-
keitsordnung bei den Bezirksvertretungen. 
 
Im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel zwischen Humboldt / Gremberg und Höhenhaus werden 
verschiedene Maßnahmen zur Aufwertung und Vernetzung der vorhandenen Grünflächen geplant.

3 
 
(Anlage 01) 
 
EFRE Grüne Infrastruktur Gartenlabor - Initialausbau 
Das Projekt Gartenlabore widmet sich der Fragestellung, wie für bestimmte Bevölkerungsgruppen 
(z.B. große Haushalte in verdichteten Quartieren, einkommensschwache Gruppen, Menschen mit 
Migrationshintergrund) modellhaft neue Formen des Gärtnerns zur Selbstversorgung unter Aspekten 
der gesunden Ernährung und der Umweltbildung angelegt, angeboten und genutzt werden. Diese 
sollen insbesondere von den Bewohnerinnen und Bewohnern angrenzender Quartiere unter ökologi-
schen Kriterien und Aspekten der Struktur- und Artenvielfalt genutzt werden. Die Umsetzung erfolgt 
auf einer 1,5 ha großen ehemaligen verpachteten Ackerfläche an der Olpener Straße im Stadtbezirk 
Kalk und auf einer 3,5 ha großen ehemaligen verpachteten Ackerfläche südlich der Gesamtschule 
Holweide im Stadtbezirk Mülheim (Anlagen 1.1, 1.2.1, und 1.2.2). 
Neben zwei Expertenworkshops in 2017 und 2018 wurde für die Bürgerinnen und Bürger die Mög-
lichkeit geschaffen in 2019 eine vorgesäte Gemüsegartenparzelle kostenlos zu bewirtschaften. Paral-
lel fanden mehrere gartenthemenbezogene Workshops und ein Sommerfest statt, auf denen auch 
über das Projekt informiert wurde und für die beiden Standorte Anmeldungen für Krautgärten, Ge-
meinschaftsgärten und Stadtgärten in verschiedenen Größen entgegengenommen wurden. 
Der Betrieb der Gartenlabore erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband der Kölner Garten-
freunde e.V., der auch die Nutzungsentgelte1 vereinnahmt, die lediglich die Kosten für Wasserver-
brauch, Verwaltungsgebühren usw. decken. Die Kooperation soll über den Generalpachtvertag zwi-
schen beiden Vertragspartnern geregelt werden. 
 
Weiterer Ausbau Gartenlabor 
Mit dem im Förderantrag veranschlagten Budget ist zunächst ein Initialausbau beider Gartenlabore 
möglich. Der weitere Ausbau ist nicht Bestandteil des EFRE Förderprogramms. Der Initialausbau soll 
durch die Anpflanzung von Bäumen ökologisch aufgewertet werden, die aus den vereinnahmten Er-
satzgeldern nach Baumschutzsatzung refinanziert wird. Außerdem kann eine angrenzende Fläche 
am Schlagbaumsweg je nach Bedarf als Erweiterungsfläche mit der dazu gehörenden Infrastruktur 
(Wege, Wasserstellen, Spielplätze, Fahrradständer, Sitzbänke usw.) ausgebaut werden (Anlagen 
1.2.3, und 1.2.4). 
 
EFRE Grüne Infrastruktur Gremberger Wäldchen 
Das Projekt verfolgt das Ziel, durch eine reduzierte Wegeführung das Gremberger Wäldchen als Er-
holungsraum zu erhalten und gleichzeitig den wertvollen alten Naturwald zu schützen. Am Alten 
Deutzer Postweg gelegene Waldbereiche sollen im Gegenzug mit Wegen erschlossen werden, um 
den Bewohnern des Waldbadviertels und der angrenzenden Quartiere Erholungsmöglichkeiten zu 
geben. Für Kinder wird ein außerschulisches Naturbildungsangebot entwickelt (Anlagen 2.1, 2.2, 
2.2.1, 2.2.2 und 2.2.3). 
Im Herbst 2018 fanden im Gremberger Wäldchen eine Bürgerbegehung und in der Waldbadsiedlung 
ein Bürgerworkshop statt, um Anregungen aufzunehmen, die in die Planung mit eingeflossen sind. 
 
EFRE Grüne Infrastruktur GrünVernetzen 
Das Projekt Grün vernetzen - Grün entwickeln / Artenreiche Wiesen verfolgt das Ziel der dauerhaften 
Umwandlung von herkömmlich genutzten Rasenflächen in artenreiche Wiesen. Die Umwandlung der 
Einzelflächen erfolgt unter Beachtung der Standort- und Bodenverhältnisse sowie der potenziellen 
natürlichen Vegetation. Um die dauerhafte Erhaltung zu gewährleisten sollen Handlungsanweisungen 
in Form eines Leitfadens ausgearbeitet werden. Ein zentraler Punkt ist die Schaffung der Akzeptanz 
in der Bevölkerung durch Bürgerinformation. 
Im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel sollen an 8 Standorten auf ehemaligen Scherrasenflächen 
artenreiche Wiesen entwickelt werden, dies sind insgesamt ca. 8 Hektar. Die Standorte E10 und E13 
befinden sich im Stadtbezirk Kalk, die Standorte E01, E02, E03, E06, E07 und E08 befinden sich im 
Stadtbezirk Mülheim (Anlagen 3.1, 3.2.1 bis 3.2.9). 
Neben zwei Expertenworkshops in 2017 und 2019 wurde auf einer öffentlichen Informationsveranstal-
tung zu allen Projekten der Grünen Infrastruktur am 03.08.2019 das Projekt „Artenreiche Wiesen“ 
                                                 
1 Das Nutzungsentgelt für einen Krautgarten wird 40,00 € pro Jahr, für einen Gemeinschaftsgarten (300 m2) 
140,00 € pro Jahr und für einen Stadtgarten je nach Größe 55,00 € (75 m2), 60,00 € (100 m2) oder 65 € 
(125 m2) pro Jahr betragen.

4 
 
erläutert und einige potenzielle Flächen besichtigt. 
 
EFRE Grüne Infrastruktur WaldParkour 
Das Projekt „Sport-und Fitnessband/ WaldParkour“ entwickelt an sechs Standorten entlang des 
Grüngürtelweges im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel ein abgestimmtes Bewegungsangebot für 
die Bewohner der angrenzenden Sozialräume. Die Standorte Merheimer Heide, Fort X, Vingster Berg 
und Uckermarckstraße befinden sich im Stadtbezirk Kalk. Die Standorte Melissenweg, Buchheimer 
Park und Herler Ring befinden sich im Stadtbezirk Mülheim. Diese sieben Bewegungsstationen sind 
untereinander durch den Grüngürtel-Rundweg verbunden, der auch als Laufstrecke genutzt werden 
kann (Anlagen 4.1, 4.2.1 und 4.2.2). 
Im April und August 2019 hat ein Bürgerbeteiligungsverfahren stattgefunden, dessen Ergebnis in die 
Entwurfsplanung eingeflossen ist. 
 
Der Äußere Grüngürtel ist eine denkmalgeschützte Grünanlage. Die Flächen befinden sich im Gel-
tungsbereich des Landschaftsplans. Die Erlaubnis gemäß §9 DSchG und die Befreiungen von den 
Verbotsbestimmungen des Landschaftsplans Köln Ausnahmegenehmigungen werden beantragt. 
 
 
Finanzierung: 
 
Die Planungskosten (Baunebenkosten) wurden als Geschäfte der laufenden Verwaltung durch das 
Rechnungsprüfungsamt mit den Schreiben vom 01.06.2017 – RPA-Nrn: 141/13/10/17, 141/13/08/17, 
141/13/11/17 und 141/13/12/17 anerkannt. Die Kosten dieser Teilprojekte belaufen sich auf: 
 
 Gesamtkosten 
incl. Planungs-
kosten gem. 
Prüfbericht 
RPA 
Davon Bau-
kosten  
gem. Prüfbe-
richt RPA  
Davon Pla-
nungskosten 
gem.  
Prüfbericht  
RPA  
Förderung 
lt. Zuwendungs-
bescheid 
Gartenlabor / Olpe-
ner Str. und Schlag-
baumsweg 
590.000,00 € 403.410,00 € 186.590,00 € 440.000,00 € 
Gremberger Wäld-
chen 1.520.000,00 € 1.278.060,00 € 241.940,00 € 1.200.000,00 € 
GrünVernetzen 203.000,00 € 114.240,00 € 88.760,00 € 737.600,00 € WaldParkour 722.000,00 € 593.810,00 € 128.190,00 € 
Summe  
EFRE-Teilprojekte 3.035.000,00 € 2.389.520,00 € 645.480,00 € 2.377.600,00 € 
Vergabekosten 44.000,00 € 
 
 
Kosten der lfd. 
Verwaltung,  
nicht förderfähig 
Weiterer Ausbau 
Gartenlabor 986.000,00 € 986.000,00 €  
104.000,00 € Refi-
nanzierung aus 
Ersatzgeldern, 
(keine EFRE-
Förderung) 
 
Gesamtsumme 4.065.000,00 € 3.375.520,00 € 645.480,00 € 2.377.600,00 € 
 
Das Rechnungsprüfungsamt hat den Bedarf in Höhe von 4.065.000,00 € incl. der Planungskos-
ten mit Schreiben vom 22.11.2019 – RPA-Nrn.: KOB 2019/1341, KOB 2019/1342, KOB 2019/1367 
und KOB 2019/1387, anerkannt (Anlage Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes). 
 
Im Hpl. 2020/2021, Teilfinanzplan 1301 Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanla-
gen, Finanzstellen 6700-1301-0-9801 bis 6700-1301-0-9805 EFRE Grüne Infrastruktur ist die Finan-
zierung der Gesamtkosten durch entsprechende Veranschlagung von Planwerten sowie einer Ver-
pflichtungsermächtigung in Höhe von 115.000 € gesichert.

5 
 
 
Diese Maßnahmen werden mit Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von 
Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 „Investition in 
Wachstum und Beschäftigung“ zu 80 % gefördert. 
 
Der weitere Ausbau des Gartenlabors mit Kosten von 986.000 € ist im Hpl. 2020/2021f, Teilfinanzplan 
1301 Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, in Höhe der in 2020/2021 be-
nötigen Mittel von 104.000,00 € bei Finanzstelle 6700-1301-0-1400 Ersatzmaßnahmen Baumschutz-
satzung gesichert (Pflanzung von Obstbäumen). Der weitere für 2022 benötigte Mittelabfluss wird 
durch Neuveranschlagung von nicht benötigten Auszahlungsermächtigungen 2019 innerhalb des o.g. 
Teilfinanzplans im Rahmen der Hpl.-Aufstellung 2022 sichergestellt. Da dieser Weiterausbau nicht 
Gegenstand des Förderantrages ist, erfolgt die Finanzierung aus Haushaltsgeldern bzw. über Spon-
soring. Lediglich die Kosten für die Planung für beide Ausbauvarianten sind im Zuge der Förderung 
möglich.  
 
Die Herstellung dieser Maßnahmen stellt eine Investition im als Festwert bewerteten städtischen 
Grünvermögen dar. Da für den Festwert Grün gem. den Vorschriften des Neuen Kommunalen F i-
nanzmanagements (NKF) keine Abschreibungen zu verbuchen sind, fällt im Gegenzug für Neu- und 
Ersatzinvestitionen im Festwert neben der Investition gleichzeitig in voller Höhe Aufwand in der kon-
sumtiven Ergebnisrechnung an. Gleiches gilt analog für investive Einzahlungen, wie z.B. Zuschüsse, 
Ersatz- und Ausgleichsgelder, die gleichfalls einen Ertrag in der Ergebnisrechnung darstellen. Daher 
ist hier als haushaltsmäßige Auswirkung sowohl die Investition als auch die ergebniswirksame Belas-
tung auszuweisen.  
Nach Abschluss der Maßnahmen erfolgt jeweils für ein Jahr eine Fertig stellungs- und Entwicklungs-
pflege, die kostenmäßig im Festwert abgebildet wird. Die weiteren laufenden Unterhaltungskosten 
sind im Unterhaltungsetat des Teilergebnisplan 1301 sichergestellt. 
 
 
Anlagen 
 
Anlage Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes 
Anlage 01  Übersichtsplan Grüne Infrastruktur 
Anlage 1.1  Gartenlabor Erläuterungsbericht 
Anlage 1.2.1  Gartenlabor Initialausbau Olpener Straße KALK 
Anlage 1.2.2  Gartenlabor Initialausbau Schlagbaumsweg MÜLHEIM 
Anlage 1.2.3  Gartenlabor weiterer Ausbau Olpener Straße KALK 
Anlage 1.2.4  Gartenlabor weiterer Ausbau Schlagbaumsweg MÜLHEIM 
Anlage 2.1  Gremberger Wäldchen Erläuterungsbericht 
Anlage 2.2  Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Gesamtübersicht 
Anlage 2.2.1  Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Roddergasse 
Anlage 2.2.2  Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Brücke Gremberger Straße 
Anlage 2.2.3  Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Grüne Arena 
Anlage 3.1  GrünVernetzen Erläuterungsbericht 
Anlage 3.2.1  GrünVernetzen Entwurf E01 TUS Weidenhausen MÜLHEIM 
Anlage 3.2.2  GrünVernetzen Entwurf E02 Am Springborn MÜLHEIM 
Anlage 3.2.3  GrünVernetzen Entwurf E03 Neurather Ring MÜLHEIM 
Anlage 3.2.4  GrünVernetzen Entwurf E06 Karl-Doll-Weg MÜLHEIM 
Anlage 3.2.5  GrünVernetzen Entwurf E07-1 Strundener Bach MÜLHEIM 
Anlage 3.2.5  GrünVernetzen Entwurf E07-1 Strundener Bach MÜLHEIM 
Anlage 3.2.7  GrünVernetzen Entwurf E08 Wichheimer Straße MÜLHEIM 
Anlage 3.2.8  GrünVernetzen Entwurf E10 Merheimer Heide KALK 
Anlage 3.2.9  GrünVernetzen Entwurf E13 Uckermarkstraße KALK 
Anlage 4.1  WaldParkour Erläuterungsbericht 
Anlage 4.2.1  WaldParkour Planungsentwurf KALK 
Anlage 4.2.2  WaldParkour Planungsentwurf MÜLHEIM

Anlage 3.2.4 GrünVernetzen Entwurf E06 Karl-Doll-Weg MÜLHEIM

709 Zeichen

E( J LEGENDE

Flächenabgrenzung

Einsaat (insg. ca. 1.360 m?) kurzrasiger Streifen entlang
Saatgutmischung E06 (west) von Wegen, 1,5 m breit, ca.
2-schürige Mahd, Mahdgut entfernen 245 m lang (368 m?)

Einsaat Blühinseln (ca. 210 m?) kurzrasig, flächig zwischen den
Saatgutmischung E06 (ost) "Blühinseln" (ca. 1.400 m?)
1-schürige Mahd, Mahdgut entfernen

ENTWURF E06
b: 1:1.500
Plan Nr. 4

INGENIEURBÜRO
FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG.

I. RIETMANN

SIEGBURGER STR. 243, 53639 KÖNIGSWINTER - UTHWEILER,
TEL. 02244191 2626, FAX. 912027
info@buero-rietmann.de www.buero-rietman.de.

es
F \ Fe
NALPLANUNG\PROJEKTE_2018\KÖLN\K-GV-S_ARTENREICHE WIESEN\1_AKTUELLIKGVS_3.DWG Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019

Anlage 3.2.5 GrünVernetzen Entwurf E07-1 Strundener Bach MÜLHEIM

675 Zeichen

Ausgewiesene
Hundefreilauffläche

NALPLANUNG\PROJEKTE_2018\KÖLN\K-GV-S_ARTENREICHE WIESEN\1_AKTUELLIKGVS_3.DWG

LEGENDE

Flächenabg ung

Nutzungsextensivierung
2- bis 3-sch! je Mahd,
Mahdgut entfernen (3.500 m?)

Böschungsfläche, 1-schürige
Mahd, Mahdgut entfernen, 1,5
m breit, ca. 320 lang (480 m?)

kurzrasiger Streifen entlang
von Wegen, 1,5 m breit, ca.
340 m lang (510 m?)

ENTWURF EO7-1

1:2.000 22. August 2019
Plan Nr.: 5-1 : Hörsch

INGENIEURBÜRO
FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG.

I. RIETMANN

SIEGBURGER STR. 243, 53639 KÖNIGSWINTER - UTHWEILER,
TEL. 02244191 2626, FAX. 912027
info@buero-rietmann.de www.buero-rietmann.de.

Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019

Anlage 3.2.9 GrünVernetzen Entwurf E13 Uckermarkstraße KALK

660 Zeichen

®

NALPLANUNG\PROJEKTE_2018\KÖLN\K-GV-S_ARTENREICHE WIESEN\1_AKTUELLIKGVS_3.DWG

Flächenabgrenzung

Einsaat (ca. 1.000 m?)
Saatgutmischung E13

Nutzungsextensivierung
2-schürige Mahd, Mahdgut
entfernen (2.500 m?)

kurzrasiger Streifen entlang
von Wegen, 1,5 m breit, ca.
100 m lang (150 m?)

Grün vernetzen - Grün entwickeln

Artenreiche Wiesen

ENTWURF E13

Maßstab; 1.000 Datum: 22. August 2019
Plan Nr.: 8 Bearbeitet: Hörsch

INGENIEURBÜRO
FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG.

I. RIETMANN

SIEGBURGER STR. 243, 53639 KÖNIGSWINTER - UTHWEILER,
TEL. 02244191 2626, FAX. 912027
info@buero-rietmann.de www.buero-rietman.de.

Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019

Anlage 3.2.6 GrünVernetzen Entwurf E07-2 Strundener Bach MÜLHEIM

673 Zeichen

Ausgewiesene . Einsaat (ca. 2.000 m?),
Hundefreilauffläche Saatgutmischung E07,
& ’ 2-schürige Mahd, Mahdgut
Dr % | entfernen
kurzrasiger Streifen entlang
von Wegen, 1,5 m breit, insg,
ca. 115 m lang (173 m?)

w.
Pi

Die Oberbürgermeiste * Stadt Köln

Grün vernetzen - Grün entwickeln

ENTWURF E07-2
1:2.000 Datum: 22. August 2019
Plan Nr.: 5-2 Bearbeitet: Hörsch

INGENIEURBÜRO
FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG.

I. RIETMANN

SIEGBURGER STR. 243, 53639 KÖNIGSWINTER - UTHWEILER,
TEL. 02244191 2626, FAX. 912027
info@buero-rietmann.de www.buero-rietman.de.

NALPLANUNG\PROJEKTE_2018\KÖLN\K-GV-S_ARTENREICHE WIESEN\1_AKTUELLIKGVS_3.DWG Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019

Anlage 01 Übersichtsplan Grüne Infrastruktur

491 Zeichen

PROJEKT
DATUMMAßSTABBEARBEITUNGPLANNUMMER
Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
PLANGRÖßE
Grüne Infrastruktur Köln
Vielfalt vernetzen
Übersichtsplan
Weiershausen 550 x 1.150 1: 8.000 09.07.2019
Meter
4002000
Artenreiche Wiesen
Sport- und Fitnessband
WaldParkour
Gartenlabore
Gremberger Wäldchen
Neue Wege
Gartenlabor
Schlagbaumsweg
E10
E07
E08
E06
E03
E02
E13
E01
E13
E11
E05
E04
WaldParkour
E02
Gartenlabor
Olpener Straße
Gremberger Wäldchen
Neue Wege
Übersichtsplan
Grüne Infrastruktur

Anlage 4.2.1 WaldParkour Planungsentwurf KALK

363 Zeichen

L  I  L  L    +    S  P  A  R  L  A  
www.efre.nrw.de
www.wirtschaft.nrw.de
MERHEIMER HEIDE
BEWEGUNGS-PARCOURS 
FORT X
SCHWERPUNKT KRAFT - 
UND AUSDAUER
VINGSTER BERG/WALDPARKOUR
SCHWERPUNKT KRAFTTRAINING
UCKERMARKSTRASSE
SCHWERPUNKT KRAFTTRAINING / TRENDSPORT
E11
E13
WP VINGSTER BERG
GRÜNE  INFRASTRUKTUR KÖLN
SPORT- UND FITNESSBAND/WALDPARKOUR
STADTBEZIRK KALK

Anlage 2.2.2 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Brücke Gremberger Straße

1591 Zeichen

K:\2018\18-300 Gremberger Wäldchen, Köln\LPH 3\3.2_Planwerk_ vorläufige Fassung\3.3.1_Pläne_Aktuell\19-08-14\19-08-14_Skizzen.dwg

Druckdatum 20.08.2019

Großflächige Wandgestaltung

Externe Pläne Planstand Verfasser Plannummer

Vermesser 08.04.2019 Stadt Köln 19.2059-190408_Gremberger Wäldchen_Topo_DXF.DXF

N

Alle Maße sind vor Ort auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Unklarheiten sind mit der
Bauüberwachung vor Ort abzustimmen. Zur Bauausführung fremder Fachplanungen
müssen die jeweiligen aktuellen Ausführungspläne der Fachplaner verwendet werden.

N “
RS x

Bereich unter der Brücke

Planänderungsliste

Index Bemerkung Datum Name
Farbige Bemalung vn
Säulen /Decke
Betonung Wegeverlauf

Bauherr

Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
SE { ; R ; Stadthaus Deutz, Willy-Brandt-Platz 2
en i IN j RER Asphaltbemalung 50679 Köln

Freigabe:
Projektbeispiel :
Areal unter Raiffeisenbrücke, Ne i Datum / Unterschrift
Projekt .
, Gremberger Wäldchen - Neue Wege
Heller Schotter
Planinhalt
Lupe 2 - Brücke Gremberger Straße
Baubereich . Datum bearbeitet
Lupe 2 - Brücke Gremberger Straße 46.08.2019 A
Leistungsphase Maßstab Höhenbezug
Entwurfsplanung 1:250 NER
Plannummer Index Format
18-300_3_lp_03 594 x 420

| Geprüft Teamleitung / Projektleitung RMPSL.LA :

Bäume, Bestand
Ri Bonn, den

; Entsorgung AB-Decke

inus Lintner Fotografie Foto: RMPSL

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Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten.

Anlage 1.2.2 Gartenlabor Initialausbau Schlagbaumsweg MÜLHEIM

1670 Zeichen

Lehrgarten375 m2
GemeinschaftsGarten375 m2
GemeinschaftsGarten375 m2
Zwischeneinsaaten  135 m²
Schlagbaumsweg
Kinderspiel
Zwischeneinsaaten
Stadtgärten75 m2
Stadtgärten100 m2
Stadtgärten125 m2
Stadtgärten75 m2
Wassergebundene 
Wegedecke1.505 m2
Picknicktische
Zwischeneinsaaten3.955 m2
Zwischeneinsaaten322 m2
Optionale Erweiterungsfläche
Zwischeneinsaaten3.087 m2
Sitzbänke
Schulgarten375 m2
Wasserstelle
Container
10 Fahrradbügel
6 Acer campestre
Rasenschotterweg118 m2
Rasenschotterweg85 m2
Zwischeneinsaaten  89 m²
Zwischeneinsaat392 m2
GemeinschaftsGarten 375 m2
GemeinschaftsGarten 375 m2
StadtgärtenZwischeneinsaaten 3.526 m²
Zwischeneinsaat  1.298 m²
Zwischeneinsaat  584 m²
Entwurf - Schlagbaumsweg Initialausbau
Index Datum Änderung, Status gez.. .
GLK-A24-E2.1
03.09.20191:5000,911 x 0,841 NN
Gartenlabor KölnStadt KölnAmt für Landschaftspflege und GrünflächenWilly-Brandt-Platz 250679 Köln                      
Tel.030.3116964-0Fax:030.311694-99A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbHKöpenicker-Straße 154a   10997 Berlin               www.a24-landschaft.de
Datum HöhenbezugBearbeiterMaßstabBlattgröße
Plannummer
Bauherr
Fachplaner
Datum, gezeichnet
Datum, gezeichnet
Planbezeichnung
N
MD/MR/JG
Datei: 190903_GLK_Lageplan_Schlagbaumsweg_Initial.vwx
Baum Bestand
LEGENDE
Baum - Planung
Wassergebundener Weg
Wasserleitungen Bestand
Zwischeneinsaaten
Wasserleitungen NeuSpielen
SchotterrasenwegSitzbankPicknicktisch
Fahrradbügel 
Schotterplatz: 48m2
Hütten:12m2
Garten: definierte Breite
             variable Länge
                      
Fachplaner
Planbezeichnung
Wasserleitungen Bestand
Wasserleitungen Neu
Stadtgartenparzelle (beispielhafte Ausstattung)

Anlage 1.2.3 Gartenlabor weiterer Ausbau Olpener Straße KALK

1625 Zeichen

Fachplaner
Planbezeichnung
Optional Erweiterung Gemeinschaftsgärten2.036 m²
Gemeinschaftsgarten 375m²Sitzbänke
125 m²
8 Fahrradbügel
Container Geräteschuppen
Wieseneinsaat1.987 m²
Wasserstelle
Wieseneinsaat4.045 m²
Kinderspiel
Wasserstelle
100 m²
75 m²
Wieseneinsaat776 m²
Wildhecke Süd324 m²
Wassergebundene Wegedecke1.790 m² Picknicktische
Rasenschotterweg435 m²
Wildhecke426 m²
Wieseneinsaat1.178 m²Gemeinschaftsgarten 375m² Gemeinschaftsgarten 375m² 
Gemeinschaftsgarten 375m²
Lehr- und Schulgarten 375m² 
Picknicktisch
Gemeinschaftsgarten 375m² 
Olpenerstraße
Plettenbergerstraße
          
Eingangsplatz740 m²Stadtgärten mit NutzgartenparzellenZwischeneinsaaten 1.440 m² Zwischeneinsaaten 1.278 m² 
Zwischeneinsaaten 976 m²
Kraut- und Selbst-ErntegartenZwischeneinsaaten 2.382 m²
Entwurf - Olpenerstraße Gesamtausbau
Index Datum Änderung, Status gez.. .
GLK-A24-E1.2
03.09.20191:5000,71 x 0,58 NN
Gartenlabor KölnStadt KölnAmt für Landschaftspflege und GrünflächenWilly-Brandt-Platz 250679 Köln                      
Tel.030.3116964-0Fax:030.311694-99A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbHKöpenicker-Straße 154a   10997 Berlin               www.a24-landschaft.de
Datum HöhenbezugBearbeiterMaßstabBlattgröße
Plannummer
Bauherr
Fachplaner
Datum, gezeichnet
Datum, gezeichnet
Planbezeichnung
N
MD/MR/JG
Datei: 190903_GLK_Lageplan_Olpenerstraße_Gesamtausbau.vwx
Baum Bestand
LEGENDE
Baum - Planung
Wassergebundener Weg
Wasserleitungen Bestand
Wiesenfläche
Wasserleitungen NeuSpielen
Schotterrasenweg
SitzbankPicknicktisch
Fahrradbügel 
WildheckeContainer - Geräteschuppen
Stadtgartenparzelle (beispielhafte Ausstattung)

Anlage 4.2.2 WaldParkour Planungsentwurf MÜLHEIM

393 Zeichen

L  I  L  L    +    S  P  A  R  L  A  
www.efre.nrw.de
www.wirtschaft.nrw.de
FORT XI/BUCHHEIMER PARK 
SCHWERPUNKT KOORDINATION, 
KRAFT + SLACKLINES
MELISSENWEG 
SCHWERPUNKT KRAFT- UND 
AUSDAUER + SENIOREN
ZWISCHENWERK XIa/
HERLER RING
SCHWERPUNKT TRENDSPORT
E02
E03
E04
Grüngürtel Rundweg G1
Grüngürtel Rundweg G1
GRÜNE  INFRASTRUKTUR KÖLN
SPORT- UND FITNESSBAND/WALDPARKOUR
STADTBEZIRK MÜLHEIM

Anlage 1.2.1 Gartenlabor Initialausbau Olpener Straße KALK

1594 Zeichen

Fachplaner
Planbezeichnung
Kraut- und Selbst-ErntegartenZwischeneinsaaten 2.382 m²
Optional Erweiterung Gemeinschaftsgärten2036 m² Sitzbänke
125 m²
100 m²
75 m²Stadtgärten mit NutzgartenparzellenZwischeneinsaaten 1.440 m²
Wasserstelle
Container Geräteschuppen
Wasserstelle
Gemeinschaftsgarten 375m²
Gemeinschaftsgarten 375m²
Picknicktisch
Zwischeneinsaaten 976 m²
Olpenerstraße
Plettenbergerstraße
          
Optional Erweiterung Gemeinschaftsgärten2036 m²
8 Fahrradbügel
Zwischeneinsaaten1.987 m²
Zwischeneinsaaten4.365 m²
Zwischeneinsaaten776 m² Wassergebundene Wegedecke1.050 m² Picknicktische
Rasenschotterweg435 m²
Zwischeneinsaaten1.178 m²Gemeinschaftsgarten 375m² Gemeinschaftsgarten 375m² 
Lehr- und Schulgarten 375m² Gemeinschaftsgarten 375m² 
Eingangsplatz740 m²Zwischeneinsaaten 1.278 m² 
Entwurf - Olpenerstraße Initialausbau
Index Datum Änderung, Status gez.. .
GLK-A24-E1.1
03.09.20191:5000,71 x 0,58 NN
Gartenlabor KölnStadt KölnAmt für Landschaftspflege und GrünflächenWilly-Brandt-Platz 250679 Köln                      
Tel.030.3116964-0Fax:030.311694-99A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbHKöpenicker-Straße 154a   10997 Berlin               www.a24-landschaft.de
Datum HöhenbezugBearbeiterMaßstabBlattgröße
Plannummer
Bauherr
Fachplaner
Datum, gezeichnet
Datum, gezeichnet
Planbezeichnung
N
MD/MR/JG
Datei: 190903_GLK_Lageplan_Olpenerstraße_Initial.vwx
Baum Bestand
LEGENDE
Wasserleitungen Bestand
Sitzbank
Wasserleitungen Neu
Picknicktisch
Fahrradbügel Kinderspiel 
Wassergebundener WegZwischeneinsaaten
Schotterrasenweg
Stadtgartenparzelle (beispielhafte Ausstattung)

Anlage 2.2 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Gesamtübersicht

3145 Zeichen

Baumreihe zur Stärkung der Verbindungs-
achse (nicht Teil des Projektes)
Rückbau Weg
Sommerwege öffnen
Ankunftsorte aufwerten
(Wegedecke überarbeiten, Infotafeln, Bank)
Wald- und Gehölzbestände
Infotafeln Waldwissen
Infotafeln Fauna und Flora
Lupenräume 1 - 3, siehe Detailpläne
Neubau Schutzhütte
Flächen / Nutzungen Bestand
öffentliche Grünfläche
Wiese/Obstwiese
Kleingarten
Wasserfläche
Acker/Gartenbau
Siedlungsfläche / Verkehrsflächen
Schulen / Kindergärten
Maßnahmen Wege
Ausstattung/Freizeitnutzung
Absperrung zurückgebaute Wege
(Totholz, Baumstamm)
Neuer Waldsaum, Sträucher
(in Verbindung mit Bahn- und Straßenausbau,
nicht Teil des Projektes)
Staudensaum an neuen Wegen
Pflanzungen/Biotope/Fauna
Lichtungen im Wald
Infotafeln an den Eingängen
1
INFO
W 1-3
Wegeabschnitt Asphaldecke (z.T. neu)
Überarbeitung Wegedecke (wassergeb. Bestand)
Entsiegelung zu wassergeb. Weg
Neuer Waldweg (wassergebunden)
Holzdeck mit 2 Liegebänken
Zauntore an Kleingartenzugängen (Sommerweg)
Ü
E
IXb
Alter Deutzer Postweg
Vingster Ring
Vingst
Ostheim
Ostheim
Vingst
Köln-Vingst e.V.
Vingstersee
Kalk
Humboldt/
Gremberg
Kleingartenanlage
Gremberg e.V. 1980
Poll
Kleingartenanlage
Alter Deutzer Postweg e.V.
Gremberghoven
Waldbadviertel
HÖVI-LAND
Fort IXb
Fort Xa
HÖVI-LAND
4
7
3
9
6
8
W 1-3
INFO
INFO
INFO
INFO
INFO
Planung 
Radweg Alter Deutzer Postweg
Planung
 DB NBS Köln-Main, PFA 12, Köln-Kalk
INFO
INFO
1
Westhoven
5
2
Lupe 1
Roddergasse
INFO
neue Schutzhütte mit
Waldinfo-Tafeln
Lichtung für freien Anflug
der Fledermäuse
Lupe 2
Brücke
Lupe 3
Grüne Arena
E
E
E
Ü
Ü
Ü
Ü
Ü
Ü
Ü
Ü
10
Lichtung mit Holzdeck
und Liegebänken
XX
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
Rückbau befestigt (AB)
Rückbau teilbefestigt (WGD)
Entsiegelung AB zu WGD
Überarbeitung Wege wassergeb.
Sommerweg, Durchwegung der
Kleingärten
Maßnahmen Wege
Neubau WGD
Rückbau Trampelpfad
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
XX
X
X
X
X
68
68
61
16
 Knotenpunkt
Haltestellen öffentl.
Nahverkehr
16
Fahrradnetz NRW - Köln
Mein Grüngürtel Rundweg
Bestand Infrastruktur
N
Freigabe: 
Druckdatum 22.01.2020
K:\2018\18-300 Gremberger Wäldchen, Köln\LPH 3\3.2_Planwerk_vorläufige Fassung\3.3.1_Pläne_Aktuell\18-300_03_lp_01_entwurf_IndexA.dwg
Bauherr
Übersicht Maßnahmen Wege
M 1:10000
Freigabe: 
Planinhalt
Geprüft Teamleitung / Projektleitung RMPSL.LA :
Datum
Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung und Mitteilung Ihres Inhalts ist nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich zugestanden.
Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten.
Plannummer  
Leistungsphase Maßstab
Index Format
Höhenbezug
bearbeitet
Projekt
Bauherr
Baubereich
Gremberger Wäldchen - Neue Wege
Planungskonzept Maßnahmen
Gesamtgebiet
Entwurfsplanung
18-300_3_lp_01
1 : 2.500
16.08.2019 AG/AJ
NHN
A 1254 x 840
Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Stadthaus Deutz, Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Schutzhütte mit Wald-Infotafeln Liegebank  Infotafeln Fauna und Flora
gezeichnet:  28.08.2019, M. Kaune
gezeichnet:  22.08.2019, C. Scheele
Freigabe: 
Index Bemerkung Datum Name
Planänderungsliste
Bauherr
A 22.01.2020 AJAnpassung Wegeverläufe

Anlage 1.1 Gartenlabor Erläuterungsbericht

14727 Zeichen

Projekt Gartenlabore Köln 
Standorte Olpener Straße und Schlagbaumsweg 
 
Erläuterungstext Entwurf  
Stand: 03.09.2019 
 
Das Integrierte Handlungskonzept „Vielfalt Vernetzen“ sieht vor, durch verschiedene Projekte im 
rechtsrheinischen Teil des Kölner Grüngürtels die Klima- und Umweltbedingungen der 
Bewohner*innen in den Sozialräumen zu verbessern und die Biodiversität zu erhöhen. Der 
Umsetzungszeitraum ist 2018-2021. 
Das Modellprojekt der „Gartenlabore“ soll beispielhaft verschiedene gärtnerische Angebote für die 
angrenzenden benachteiligten Stadtteile schaffen. Gleichzeitig wird aufgezeigt und erprobt, wie eine 
Freiraumtypologie aussehen kann, die neuartige öffentliche, strukturreiche und ökologisch wertvolle 
Freiräume für alle schafft und dabei ein angeregtes Miteinander entstehen lässt, durch vielfältige 
Angebote, die sich an Einzelpersonen, Freundeskreise, Nachbarschaften, Familien oder Gruppen 
richten. Dabei werden zeitgemäße Flächen- und Gartentypologien (Nutzungsfelder) entwickelt und 
umgesetzt, die sich zwischen den Stichwörtern Grabeland, Privatgarten, Gemeinschaftsgarten, 
Selbsterntegarten, Kleingarten, Urban Gardening und Nutzgarten einordnen lassen. Neben privat 
genutzten Bereichen entstehen auch halbprivate und öffentliche Flächen. 
Die beiden Modellfächen – insgesamt rund 4 ha groß – an der Olpener Straße und am 
Schlagbaumsweg sind Teil des öffentlichen Grüngürtels und derzeit landwirtschaftlich genutzt. 
Zukünftig wird es Angebote geben, die sich insbesondere an Menschen richten, die (noch) keine 
Erfahrung mit dem Gärtnern haben. Durch das Gärtnern soll ein Bewusstsein für Lebensmittel und 
gesunde Ernährung geschaffen werden, es soll die Selbstversorgung mit frischem Obst und Gemüse 
gefördert werden sowie Teilhabe und eine Identifikation mit dem Projekt entstehen, so dass 
Eigenverantwortung für die Gärten und die Fläche insgesamt übernommen wird.   
 
Ziele und Nutzergruppen 
Die Gartenlabore werden besondere Begegnungsorte sein, die durch einen intensiven Austausch und 
Aushandlungsprozesse das soziale Miteinander und damit den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft 
befördern und bei der Integration helfen. Sie dienen der Erholung, bieten Naturerlebnisse und 
unterstützen die Umweltbildung.  
Die Ziel- und Nutzergruppen kommen insbesondere aus den angrenzenden, heterogenen Stadtteilen, 
gleichzeitig sollen die Gartenlabore prinzipiell für alle Menschen offen sein. Geplant ist die gezielte 
Ansprache von älteren, sozial schwachen Bevölkerungsschichten, Menschen mit 
Migrationshintergrund, jungen Familien und Langzeitarbeitslosen. Bei letzteren sollen durch die 
Zusammenarbeit mit Akteuren aus dem sozialen und gewerblichen Bereich Möglichkeiten einer 
Qualifizierung und Heranführung an den Arbeitsmarkt umgesetzt werden.

Nutzungskonzept  
Die Module 
Das Nutzungskonzept der Gartenlabore sieht derzeit 6 verschiedene Module (4 Gartenmodule und 2 
weitere Freiflächentypen/Nutzungsfelder) und eine phasenweise Umsetzung vor. Nur so kann 
gewährleistet werden, dass das Projekt passgenau und gemeinsam mit den konkreten 
Nutzergruppen entwickelt wird und gleichzeitig flexibel auf die noch unklare Nachfrage reagiert 
werden kann.  
 
Gradueller und niederschwelliger Einstieg 
Das Ziel ist es in den Gartenlaboren, mit niederschwelligen Angeboten auch Menschen ohne 
gärtnerischem Hintergrund einen Einstieg zu ermöglichen und gleichzeitig Angebote zu haben für 
„Experten“.  
Die 4 unterschiedlichen Gartenmodule bieten so gesehen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade an, 
die es den Menschen ermöglichen, graduell in das Gartenthema einzusteigen und schrittweise mehr 
Verantwortung zu übernehmen. Man kann beispielsweise damit beginnen sich im Lehrgarten zu 
informieren, an Veranstaltungen teilzunehmen und vielleicht die partielle Pflege eines Beets zu 
übernehmen. Danach könnte in einem angeleiteten Selbst-Ernte-Garten ein Gartenstück 
übernommen werden oder im Rahmen eines der Gemeinschaftsgärten über den Anschluss in der 
Gruppe eine erste eigene Bewirtschaftung erfolgen. Die Gartenmodule der „Stadtgärten“ bieten die 
Möglichkeit ein eigenes Gartengrundstück zu pachten und dort selbständig einen (flexibel großen) 
Garten mit Obst- und Gemüse, Beerensträuchern und Stauden anzulegen.  
 
Gartenmodul 1: Der Lehrgarten 
Der Lehrgarten wird als Schaugarten von einem erfahrenen Gärtner/einer Gärtnerin angelegt und 
gepflegt. Gleichzeitig ist er in Absprache für alle nutzbar. Hier können Seminare und Workshops 
stattfinden, Führungen für Interessierte durchgeführt werden und am praktischen Beispiel das 
Gärtnern vermittelt werden. Über (beispielsweise) Mitmach-Tage kann ehrenamtlich mitgegärtnert 
werden. Freiwillige Helfer können auch einzelne Aufgaben übernehmen und sich mittel- oder 
langfristig einbringen.  
Mögliche Partner/Akteure: städtischer Gärtner oder Ehrenamt, Kooperationen mit 
Naturschutzinitiativen, z.B. BUND. 
 
Gartenmodul 2: Der Kraut- und Selbsterntegarten 
In diesem Gartenmodul des Nutzgartens ist die Selbstversorgung ein wichtiger Aspekt. Geplant ist 
der Anbau von Obst und Gemüse in Reihen. Analog zu den Initiativen wie Gartenglück oder 
Meine.Ernte werden Selbst-Ernte-Gärten mit fachlicher Unterstützung angelegt und dann von den 
Nutzer*innen selbst gegossen, gepflegt und beerntet. Das Angebot richtet sich nicht nur aber 
insbesondere an Bewohner*innen der angrenzenden Stadtteile mit etwas gärtnerischer 
Vorerfahrung. Als minimale Infrastruktur wird ein gemeinsamer Schuppen für Gartengeräte und eine 
Wasserstelle benötigt. Als Begegnungsort für die Gärtner*innen der Selbst-Ernte-Gärten sind kleine

platzartige Aufenthaltsbereiche mit Bänken / Picknicktischen zwischen den Gärten vorgesehen. Die 
Gartengrößen variieren dabei von 25-100 qm und können jährlich neu gewählt werden.  
Mögliche Partner/Akteure: Gartenglück, Meine.Ernte, Landwirt, städtischer Gärtner. Hier können auch 
Schulen oder Kitas beteiligt werden. 
 
Gartenmodul 3: Gemeinschaftsgärten 
In diesen Gartenmodulen können Initiativen und Akteursgruppen auf relativ großen Parzellen 
gemeinschaftlich gärtnern. Schaut man sich in den hunderten von deutschen Gemeinschaftsgärten 
um, wird deutlich, wie unterschiedlich die Konzeptionen und damit räumlichen Ausprägungen dieser 
Gartentypologien sein können – je nach Gemeinschaft, die diese bewirtschaftet. Es gibt 100 qm 
große Gärten, in denen mit 30 Leuten gemeinsam gegärtnert und geerntet wird und es keine 
individuellen Beete mehr gibt, es gibt Gärten mit tausenden von Quadratmetern und vielzähligen 
Einzelbeeten, es gibt Gärten mit und ohne Kinderspielbereiche. Manche haben den Anspruch, der 
Selbstversorgung zu dienen, andere dienen eher der Erholung und Naturerfahrung, wieder andere 
schreiben die Umweltbildung besonders groß oder die Gemeinschaft oder die Integration von 
Migrant*innen. Aufgrund dieser Tatsache werden in der Gartenlaboren vorerst mehrere Flächen für 
potentielle Gemeinschaftsgärten freigehalten und parallel zur Projektentwicklung nach möglichen 
Gruppen und Akteuren gesucht. Sind diese gefunden, wird mit ihnen gemeinsam der jeweilige Garten 
entwickelt. Bis dahin werden die Nutzungsfelder mit extensiven Zwischeneinsaaten angelegt.  
Die angedachten Schulgärten können in diesem Zusammenhang als Gemeinschaftsgärten gesehen 
werden – wird hier doch durch eine ganz bestimmte Akteursgruppe wie z.B. der Gesamtschule 
Holweide entsprechend den eigenen Vorstellungen gegärtnert.  
Mögliche Partner/Akteure: Sozialraumkoordinatoren, urban gardening Initiativen, Schulen oder Kitas 
 
Gartenmodul 4: Der Stadtgarten 
Die Stadtgärten bieten den Bewohner*innen einen eigenen kleinen Garten im Bereich der 
Gartenlabore. Dabei wird die Idee der Klein- und Schrebergärten aufgenommen und zeitgemäß 
interpretiert. Ein Stadtgarten vereint die Nutzungswünsche „eigene Parzelle, individuelle Beete, 
Anbau von Obst- und Gemüse sowie Stauden und Obststräuchern und die Nutzung von 
Obstgehölzen“, gleichzeitig werden die Stadtgärten in den öffentlichen Teil der Anlage integriert und 
bieten ein weitaus höheres Maß an Austausch und Kommunikation als es klassische 
Kleingartenkolonien ermöglichen. Die Stadtgartenmodule werden in Größen von 75 bis 125 qm 
Grundfläche angeboten. Der Grundaufbau besteht ist flexibel und bedarfsgerecht auszubauen. Eine 
Parzelle kann beispielsweise über eine kleine terrassenartige Schotterrasenfläche mit Sitzplatz 
unter einer Holzpergola verfügen. Auch wenn in der ersten Ausbaustufe noch keine Einfriedungen 
vorgesehen sind, sind zukünftig Heckenpflanzungen anzustreben, die eine Sichthöhe von 150 cm 
nicht überschreiten. Die Parzellen können mit individuellen Blumenbeeten oder Nutzgärten für den 
eigenen Obst- und Gemüseanbau angelegt werden. Die Stadtgärten sind in eine Wiesenfläche aus 
Zwischeneinsaaten eingebettet und erhalten öffentliche Vorzonen mit vereinzelten Spiel-und 
Aufenthaltsmöglichkeiten. Diese schaffen wichtige Begegnungs- und Pufferzonen. Perspektivisch 
sind Streuobstwiesen zu entwickeln, deren Obstbäume durch Baumpatenschaften gepflegt werden 
können und die eine ökologisch wertvolle Diversität und Artenvielfalt unterstützen.

Umweltbildung 
Im Rahmen des Projekts soll ein Konzept zur Umweltbildung erarbeitet werden, dass die 
Gartenlabore in die vorhandene Kölner Strategie zur Umweltbildung einbindet, sie ergänzt und 
erweitert. Beispielsweise als Lehr- und Schaugärten und über verschiedene Veranstaltungen. 
 
Betriebskonzept 
Um den erfolgreichen Fortbestand des Projekts zu sichern, ist ein weiterführendes Betriebskonzept 
zu erarbeiten, dass an das Nutzungskonzept anknüpft und die Organisation der Personen, Abläufe 
und Aufgaben aufzeigt. Es ist beabsichtigt die spätere Koordination und teilweise auch die Pflege der 
Flächen durch eine Trägerschaft durchzuführen, die im Projektverlauf zu entwickeln ist. Dies könnte 
ein Verein sein, ein sozialer Träger oder ein teilweise städtisches Gremium. In diesem 
Zusammenhang können auch Stellen oder Teilstellen geschaffen werden, da a) eine gärtnerische 
Anleitung/Unterstützung auf den Flächen angeboten werden soll, b) die Pflege zumindest der 
öffentlichen Bereiche durch Gärtner*innen durchgeführt werden soll, c) Langzeitarbeitslose betreut 
werden sollen und d) es jemanden braucht, der/die die Koordination und Organisation der 
Gartenlabore übernimmt.  
 
Raumkonzept  
Die Gartenlabore basieren auf der Grundidee, eine öffentliche Freifläche zu schaffen, die einerseits 
den Charakter einer öffentlichen Parkanlage hat, in die aber halböffentliche und private Freiflächen 
als Gartenmodule integriert sind.  
Als Rückgrat der Anlage wird rahmengebend ein einfaches bauliches Grundgerüst gebaut. Es besteht 
aus der öffentlichen Erschließung mit Haupt- und Nebenwegen, einem öffentlichen Platz, 
Kinderspielfächen und Wiesenflächen, sowie der nötigen Infrastruktur (Fahrradstellplätze, 
Geräteschuppen, Wasseranschlüssen, Sitzbänke und Picknicktische). Flankierend zur Erschließung 
lagern sich die oben beschriebenen Nutzungsfelder und Gartenmodule an. Dabei kommt es zu 
graduellen Abstufungen zwischen öffentlichen und privaten Flächen.  
Die Entwicklungsstrategie sieht eine etappenweise Umsetzung des Projekts vor – je nachdem wie 
viele Akteure im ersten Durchlauf partizipieren möchten und je nachdem wie weit die finanziellen 
Ressourcen reichen. Dementsprechend wird eine erste Ausbaustufe vorgeschlagen. 
 
Nutzungs- und Raumkonzept Schlagbaumsweg 
Die ca. 4,2 ha große Fläche am Schlagbaumsweg wird durch einen zentralen Hauptweg aus 
wassergebundener Wegedecke erschlossen, der die Fläche im Norden an die Gesamtschule Holweide 
und im Süden an den Schlagbaumsweg anbindet. Quer dazu verläuft ein weiterer öffentlicher Weg, 
der die bestehende Kleingartenkolonie und das Sportareal anbindet. Zusätzlich erschließen mehrere 
Nebenwege aus Rasenschotter die Stadtgartenparzellen oder Selbsternte-Gärten. 
Eine Platzfläche gegenüber des Schulgeländes schafft ein einladendes Entree. Ein Baumdach aus 
sechs Acer campestre schafft einen schattigen Aufenthaltsbereich mit drei Picknicktischen und 
Sitzbänken. Dem Standardmobiliar aus dem Gründhandbuch der Stadt Köln wird durch Sonderfarben 
Individualität verliehen. Der Platz integriert die öffentliche Infrastruktur wie eine Wasserstelle und

Fahrradbügel. Die Platzfläche bietet auch Raum für gemeinsame größere Veranstaltungen und 
Festivitäten. Ein südlicher Eingangsplatz mit einer Baumreihe aus Acer campestre bindet an den 
Schlagbaumsweg an. Sitzbänke schaffen Aufenthaltsbereiche, zur Straße durch eine Wildhecke 
abgeschirmt. Eine zweite Wasserzapfstelle wird hier positioniert.  
Das Wegekreuz betonen weitere sechs Feldahorne (Acer campestre). Sitzbänke säumen die 
öffentlichen Wege. Weitere Nebenwege aus Rasenschotter ergänzen das Hauptwegenetz.  
10 Kinderspielgeräte schaffen Anziehungspunkte auf der zentralen Wiesenfläche. Die Wiese kann je 
nach Ausbaustufe in Abhängigkeit der Nachfrage beidseitig von Stadtgartenparzellen unter-
schiedlicher Flächengrößen von 75 qm bis 125 qm gesäumt werden.  
Eine Abfolge verschiedener Gartenmodule wie Lehrgarten, Schulgarten und Gemeinschaftsgarten 
spannt sich zwischen den flankierenden Hauptwegen auf. Der Schulgarten verfügt über einen 
Picknicktisch.  
 
Nutzungs- und Raumkonzept Olpener Straße 
Die ca. 1,7 ha große Fläche an der Olpener Straße ist unmittelbar an die Stadtteile Höhenberg, Vingst 
und Merheim angebunden und bildet den südlichen Eingang zur Mehrheimer Heide. Analog zum 
Gartenlabor am Schlagbaumsweg sieht das Konzept auch hier ein öffentliches Grundgerüst vor, an 
das sich die vier unterschiedlichen Gartennutzungen anlagern. 
Ein Eingangsplatz aus wassergebundener Wegedecke an der Plettenbergstraße integriert 
funktionale Infrastruktur wie einen Geräteschuppen aus einem Übersee-Container, eine Wasserstelle 
und mehrere Fahrradbügel. Eine Baumgruppe und Sitzbänke (Grünhandbuch der Stadt Köln) schaffen 
Aufenthaltsbereiche. 
Der Hauptweg aus wassergebundener Wegedecke weitet sich im mittleren Bereich zu einer kleinen 
Platzfläche auf und integriert eine weitere Wasserstelle und zwei Picknicktische. Zusammen mit den 
kleinen Spielgeräten auf der Wiese entsteht hier ein öffentliches Zentrum inmitten der Gärten. In 
direkter Nachbarschaft entstehen je nach Bedarf Stadtgärten in unterschiedlichen Modulgrößen von 
75 qm bis 125 qm. 
Die Gartenmodule mit Gemeinschaftsgärten und einem Lehr- und Schulgarten gruppieren sich um 
den Eingangsplatz an der Plettenbergstraße. Im südlichen Bereich entstehen die Selbst-Erntegärten. 
Die Gartenflächen sind in extensive Wiesenflächen eingebunden. Nach Süden und Westen werden sie 
durch Wildhecken abgeschirmt.

Anlage 3.2.2 GrünVernetzen Entwurf E02 Am Springborn MÜLHEIM

578 Zeichen

Flächenabgrenzung

Einsaat (ca. 1.260 m?)
Saatgutmischung E02

Nutzungsextensivierung
2-schürige Mahd,
Mahdgut entfernen (3.600 m?)

kurzrasiger Streifen entlang
von Wegen, 1,5 m breit, ca.
110 m lang (165 m?)

Grün vernetzen - Grün entwickeln

Artenreiche Wiesen

ENTWURF E02

Maßstab; 1.000 Datum: 22. August 2019
Plan Nr. 2 Bearbeitet: Hörsch

INGENIEURBÜRO
FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG.

I. RIETMANN

SIEGBURGER STR. 243, 53639 KÖNIGSWINTER - UTHWEILER,
TEL. 02244191 2626, FAX. 912027
info@buero-rietmann.de www.buero-rietman.de.

Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019

Anlage 2.2.3 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Grüne Arena

1580 Zeichen

g

Pläne_Aktuell\19-08-14\19-08-14_Skizzen.dw.

fige Fassung\3.3.1

Köln\LPH 3\3.2_Planwerk_vorläu'

K:\2018\18-300 Gremberger Wäldchen,

Druckdatum 20.08.2019

> I | | / N) || Externe Pläne Planstand Verfasser Plannummer
Foto: Niagara College f Bl if - \ \ Ile: |

Vermesser 25.04.2019 StadtKöln 19.2061_190425_Hövilandweg_Topo_etrs89_nhn170.DXF

N

Alle Maße sind vor Ort auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Unklarheiten sind mit der
Bauüberwachung vor Ort abzustimmen. Zur Bauausführung fremder Fachplanungen
müssen die jeweiligen aktuellen Ausführungspläne der Fachplaner verwendet werden.

Planänderunggsliste
Index Bemerkung | Datum | Name
Be
49,25
RR Bauherr

bisheriger Verlauf Höhenlinien

Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
Stadthaus Deutz, Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

Freigabe:

Datum / Unterschrift

Projekt 5:
’ Gremberger Wäldchen - Neue Wege
. / Planinhalt .
Re Felsquader 45/50 x 50-60cm, 4 Lupe 3 - Grüne Arena
|: unterschied ängen z g |
ö Y Baubereich ‚ Datum bearbeitet
x Be Lupe 3 - Grüne Arena 16.08.2019 N
al a 1 1
s BEN Leistungsphase Maßstab Höhenbezug
= u Entwurfsplanung 1:100 / 1:500 NHN
; E ’t-  Plannummer ‚ Index ‚ Format
De 18-300_3_Ip_04 = 594 x 420

Geprüft Teamleitung / Projektleitung RMPSL.LA :

Bonn, den

RMPSL.LA

RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten

Bonn Köln Hamburg Mannheim Berlin

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Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten.

Beratungsverlauf (4)

12.03.2020 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 4.1.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
12.03.2020 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.1.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
16.03.2020 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 9.2.3 Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
23.03.2020 Finanzausschuss
TOP 7.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3361/2019
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
14.02.2020
Erstellt
25.09.2019 08:53