3361/2019
EFRE Grüne Infrastruktur - Vielfalt vernetzen
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Anlage 3.2.3 GrünVernetzen Entwurf E03 Neurather Ring MÜLHEIM
587 Zeichen
E 03 Lesenpe Nutzungsextensivierung 2-schürige Mahd, Mahdgut entfernen (2.500 m?) kurzrasiger Streifen entlang von Wegen, 1,5 m breit, ca. 250 m lang (375 m?) Bekämpfung (max. 50 m?) EEE Grün vernetzen - Grün entwickeln Artenreiche Wiesen ENTWURF E03 Maßstab 1.000 Datum: 22. August 2019 Plan Nr. 3 Bearbeitet: Hörsch INGENIEURBÜRO FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG RR l. RIETMANN N TEL. 02244191 2626, FAX. 912027 info@buero-rietmann.de www.buero-rietmann.de, NALPLANUNG\PROJEKTE_2018\KÖLNIK-GV-S_ARTENREICHE WIESEN\01_AKTUELLIKGVS_3.DWG Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019
Anlage Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes
5291 Zeichen
14 22.11.2019 67 über Dezernat VI EFRE-Fördermaßnahme Integriertes Handlungskonzept (IHK) „Grüne Infrastruktur Köln, Vielfalt vernetzen“ RPA-Nr.: KOB 2019/1341 Projekt Grün Vernetzen - Artenreiche Wiesen RPA-Nr.: KOB 2019/1342 Projekt Gremberger Wäldchen — Neue Wege RPA-Nr.: KOB 2019/1367 Projekt WaldParkour RPA-Nr.: KOB 2019/1387 Projekt Gartenlabore hier: Prüfung der Kostenberechnungen Eingereichte Gesamtkosten: bei Variante Initialausbau Gartenlabore (gerundet): 2.007.000,- € (netto) 2.388.000,- € (brutto) bei Variante Gesamtausbau Gartenlabore (gerundet): 2.748.000,- € (netto) 3.370.000,- € (brutto) Gesamtkosten nach der Prüfung: Siehe Schreiben Sehr geehrte Damen und Herren, im Rahmen der EFRE-Förderung ‚Grüne Infrastruktur Köln, Vielfalt vernetzen‘ beabsichtigen Sie die Umsetzung der vier Projekte ‚Grün Vernetzen — Artenreiche Wiesen‘, ‚Gremberger Wäldchen — Neue Wege‘, ‚WaldParkour‘ und ‚Gartenlabore‘. Dazu haben Sie die entspre- chenden Kostenberechnungen zur Prüfung eingereicht. Für das Projekt Gartenlabore wur- den die Kosten für die beiden Varianten Initialausbau und Gesamtausbau dargestellt. Nach wirtschaftlicher und technischer Prüfung der Kostenberechnungen ergeben sich keine Vorbehalte gegen die Fortsetzung der Maßnahmen. Die eingereichten Unterlagen waren hinsichtlich der reinen Baukosten, ohne Nebenkosten vollständig, übersichtlich und nachvollziehbar zusammengestellt. Eine Aufstellung oder An- gaben zu den Baunebenkosten (KG 700) fehlte allerdings. Die kalkulierten Preise erscheinen auf Grundlage von Erfahrungswerten und unter Berück- sichtigung der derzeitigen Baupreisentwicklung belastbar ermittelt. Bei der Prüfung der Men- gen und Preise wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Als Baunebenkosten sind die absehbaren Honorarkosten für die jeweils beauftragten Planer, Ingenieure und Gutachter zu berücksichtigen, soweit nicht noch andere Baunebenkosten ab- sehbar sind. Die Honorarvertragsangebote für die beauftragten Planungsbüros wurden von Ihnen in der 12 = Ds elektronischen Vergabeassistenz (eVa) im Rahmen der Vergabeverfahren hinterlegt und wa- ren für mich einsehbar. Auf dieser Grundlage und unter Berücksichtigung der geprüften anre- chenbaren Kosten, habe ich die voraussichtlichen Nebenkosten für die jeweiligen Projekte ermittelt. Ob weitere Nebenkosten, z.B. für Gutachten und Untersuchungen, notwendig wer- den, ist mir nicht bekannt. Beim Projekt Gartenlabore wurden Kosten für die beiden Ausbauvarianten Initialausbau und Gesamtausbau eingereicht. Die Variante Initialausbau ist an den Kostenrahmen angepasst, der dem Antrag zur EFRE-Förderung zugrunde lag (550.000,- € brutto) und ist eine redu- zierte Version der von Ihnen priorisierten Gesamtplanung Gartenlabore. Die Variante ‚Gesamtausbau‘ beinhaltet dagegen die Kosten für die komplette Umsetzung der beauftragten Planung Gartenlabore. Aus Budgetgründen wollen Sie vorerst den Initial- ausbau Gartenlabore umsetzen. Sollten Sie zu einem späteren Zeitpunkt in einem 2. Bauab- schnitt ergänzend zum Initialausbau auf den Gesamtausbau erweitern wollen, ist mit zusätz- lichen Kosten in Höhe von mindestens rund 844.000,- Euro (netto) auszugehen. Die geprüften Kosten für die zur Prüfung eingereichten Projekte des Integrierten Handlungs- konzeptes (IHK) „Grüne Infrastruktur Köln, Vielfalt vernetzen“ schlüsseln sich nach Prüfung insgesamt wie folgt auf: . 1. Durchführung der Planungswettbewerbe für alle Projekte zusammen Baunebenkosten (KG 700): 37.000,- € (netto gerundet) 2. Projekt Gremberger Wäldchen — Neue Wege: Baukosten: 1.074.000,- € (netto, gerundet) Baunebenkosten: 203.000,- € (netto, gerundet). Summe: 1.277.000,- € (netto, gerundet), 1.520.000,- € brutto, gerundet) 3. Projekt Grün Vernetzen - Artenreiche Wiesen: Baukosten: 96.000,- € (netto, gerundet) Baunebenkosten: 75.000,- € (netto, gerundet Summe: 171.000,- € (netto, gerundet)..203.000,- € brutto, gerundet) 4. a) Projekt Gartenlabore Variante: Initialausbau: Baukosten: 339.000,- € (netto, gerundet) Baunebenkosten: 157.000,- € (netto, gerundet Summe: 495.000,- € (netto, gerundet), 590.000,- € brutto, gerundet) oder alternativ: b) Projekt Gartenlabore Variante Gesamtausbau: Baukosten: 1.079.000,- € (netto, gerundet) Baunebenkosten: 245.000,- € (netto, gerundet Summe: 1.324.000,- € (netto, gerundet), 1.576.000,- € brutto, gerundet) 13 5. Projekt WaldParkour: Baukosten: 499.000,- € (netto, gerundet) Baunebenkosten: 108.000,- € (netto, gerundet) Summe: 607.000,- € (netto, gerundet), 722.000,- € brutto, gerundet) Somit ergeben sich nach der Prüfung folgende Gesamtkosten: bei Variante Initialausbau Gartenlabore (gerundet): 2.587.000,- € (netto) 3.079.000,- € (brutto) bei Variante Gesamtausbau Gartenlabore (gerundet): 3.416.000,- € (netto) 4.065.000,- € (brutto) Im Zuge der weiteren Planung und der Umsetzung der Maßnahmen, bitte ich die Grundsätze wirtschaftlichen und sparsamen Handelns einzuhalten und insbesondere die Nebenbestim- mungen der Zuwendungsbescheide zu beachten. Bitte reichen Sie zukünftig Kostenberechnungen über das Dezernat und vollständig (inkl. Ne- benkosten und Entwurf der Beschlussvorlage) zur Prüfung ein. Mit freundlichen Grüßen Anlagen: - Geprüfte Kostenberechnungen - Honorarvorausberechnungen - Kostenübersicht
Anlage 3.2.7 GrünVernetzen Entwurf E08 Wichheimer Straße MÜLHEIM
472 Zeichen
NALPLANUNG\PROJEKTE_2018\KÖLN\K-GV-S_ARTENREICHE WIESEN\1_AKTUELLIKGVS_3.DWG E 08 Lesenoe m Flächenabgrenzung Mahdgutübertragung (ca. 2,5 ha) Grün vernetzen - Grün entwickeln Artenreiche Wiesen ENTWURF E08 1.000 Datum: 22. August 2019 INGENIEURBÜRO FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG. I. RIETMANN SIEGBURGER STR. 243, 53639 KÖNIGSWINTER - UTHWEILER, TEL. 02244191 2626, FAX. 912027 info@buero-rietmann.de www.buero-rietman.de. Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019
Anlage 4.1 WaldParkour Erläuterungsbericht
4479 Zeichen
Sport‐ und Fitnessband / Waldparkour Im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel ist ein Sport‐ und Fitnessband mit sechs Bewegung‐Stationen und einem Bewegungs‐Parcour geplant. Das Planungsgebiet erstreckt sich zwischen den Stadtbezirken Vingst und Ostheim bis Höhenhaus. Untereinander verbunden sind die Standorte durch den Grüngürtel‐Rundwanderweg G1, der auch als Laufstrecke genutzt werden kann. Im Kölner Projekt „Grün vernetzen – Grün entwickeln / Waldparkour“ wird zwischen Bewegungs‐Parcours und Bewegungs‐Stationen unterschieden. Die Bewegungs‐Parcours bieten ein umfassendes Angebot für alle Altersgruppen und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Bewegungs‐Stationen sind kleinere Standorte die ein wohnungsnahes Angebot schaffen. Jeder Standort enthält ein in sich stimmiges und umfassendes Bewegungsangebot mit den Komponenten Kraftaufbau aller Muskelgruppen, Mobilisation/Dehnung und Koordination. Planungsvorgaben Die Ausstattung mit Sportgeräten der verschiedenen Standorte orientiert sich am Bedarf, der unter Einbeziehung der späteren Nutzer über eine Bürgerbeteiligung ermittelt wurde. Die Bürger wurden durch eine Anzeige im Kölner Stadtanzeiger über die Veranstaltung informiert. Im April 2019 fanden zwei Termine statt, einer für die nördlichen und einer für die südlichen Standorte. Die detaillierte Auswertung der Bürgerbeteiligung liegt als Dokumentation bei. Weitere Vorgaben kamen vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen; die Unterhaltung der Geräte soll gering sein, deshalb werden Geräte aus Metall gegenüber Holz bevorzugt und Geräte mit beweglichen Teilen sind aufgrund der Vandalismusgefahr in manchen Stadtvierteln nicht erwünscht. Als Teil des Landschaftsschutzgebiets „Merheimer Heide und ehemaliger Festungsgürtel Ostheim bis Mülheim“ gelten sowohl Restriktionen zur Reduzierung von Verschlechterung des ökologischen Zustands, als auch Einschränkungen aus denkmalpflegerischer Sicht. Zur Minimierung von Eingriffen in Natur und Landschaft werden die Flächen beinahe ausschließlich in wasserdurchlässigen Holzhackschnitzel hergestellt. Auf massive, raumgreifende Geräte wird auf Wunsch des Denkmalschutzes verzichtet. Entwurf der Standorte Melissenweg: Aus der Bürgerbeteiligung ging hervor, dass ein Angebot für alle Altersgruppen gewünscht wird. Aufgrund der Bevölkerungsstruktur werden unter anderem auch Geräte für Senioren und Rollstuhlfahrer vorgesehen. Buchheimer Park/Fort XI: Ebenso wird im Buchheimer Park vielfältiges Publikum aller Altersklassen erwartet, sodass Geräte geplant sind, die ein schonendes Training für Muskelkraft, Beweglichkeit und Motorik ermöglichen. Für ambitionierte Sportler stehen Geräte mit Eigengewichtsübungen zur Verfügung. Ein weiteres Angebot in dem Park mit altem Baumbestand sind Slacklinepfosten. Herler Ring/Zwischenwerk XIa: Die Planungen am Herler Ring werden in Abstimmung mit dem Sportverein MTV getroffen. An den angrenzenden Flächen des MTV´s sind Geräte für die Trendsportarten Calisthenics und Parkour vorgesehen, ebenso die Neuplanung der Laufstrecke. Aus der Bürgerbeteiligung wurde der Vorschlag für Zirkeltraining übernommen. Merheimer Heide: Der Standort Merheimer Heide ist als Bewegungs‐Parkour der größte Standort des Projektes. Aus der Bürgerbeteiligung wurden die Vorschläge Parkouranlage, klassische Fitnessgeräte, Seniorensport, Slackline, Trampolin und Koordinationsgeräte in die Planung übernommen und mit passenden Geräten ergänzt. FORT X: An dem Standort am Fort X sind Geräte mit Schwerpunkt auf Kraft und Ausdauer geplant. Der Wunsch der Bürger nach inklusiven Geräten wurde hier berücksichtigt. Aufgrund der Vandalismusgefahr wurde eine sehr robuste Ausstattung gewählt. Vingster Berg: Angrenzend an den stark genutzten Spielplatz und an einer gut einsehbaren Wegekreuzung liegt der Bewegungsstation Vingster Berg. Die Vorschläge der Bürger für Zirkeltraining und Kraftaufbau wurden hier berücksichtigt. Uckermarkstraße. Aufgrund der Abgelegenheit war der Input der Beteiligung für diese Bewegungsstation gering. Mit einer robusten Calisthenics‐Anlage wird ein breites Bewegungsangebot geschaffen, dem angrenzenden Fußballverein bietet die Fitnessstation ein erweitertes Angebot zum Dehnen und Aufwärmen. Köln, den 30.08.2019 (WF/JR/SH)
Beschlussvorlage Ausschuss
14977 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
VI/670/22
Vorlagen-Nummer
3361/2019
Freigabedatum 14.02.2020
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
EFRE Grüne Infrastruktur - Vielfalt vernetzen
Konkrete Ausgestaltung der Einzelprojekte (Baubeschluss)
Beschlussorgan
Bezirksvertretung 8 (Kalk) Bezirksvertretung 9 (Mülheim) Finanzausschuss
Gremium Datum
Beschluss:
1. Die Bezirksvertretung Kalk beschließt im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes „Viel-
falt vernetzen, Grüne Infrastruktur“ den Entwurf zur konkreten Ausgestaltung der Maßnahmen
der Projekte „Gremberger Wäldchen“, „Gartenlabor“ im Bereich der Olpener Straße, „Grün-
Vernetzen“, „WaldParkour“ (Teilbereiche Kalk) sowie den weiteren Ausbau Gartenlabor vor-
behaltlich der Sicherstellung der Finanzierung und beauftragt die Verwaltung mit der Umset-
zung der Maßnahmen.
2. Die Bezirksvertretung Mülheim beschließt im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes
„Vielfalt vernetzen“, Grüne Infrastruktur den Entwurf zur konkreten Ausgestaltung der Maß-
nahmen der Projekte „Gartenlabor“ im Bereich des Schlagbaumswegs, „GrünVernetzen“,
„WaldParkour“ (Teilbereiche Mülheim) sowie den weiteren Ausbau Gartenlabor vorbehaltlich
der Sicherstellung der Finanzierung und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der
Maßnahmen.
3. Der Finanzausschuss beschließt die Freigabe einer Auszahlungs- und Verpflichtungsermäch-
tigung im Teilfinanzplan 1301 Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanla-
gen, Zeile 8 Auszahlungen für Baumaßnahmen, in Höhe von 2.389.520,00 € bei den Finanz-
stellen 6700-1301-0-9801 bis 6700-1301-0-9805 EFRE Grüne Infrastruktur (Festwert), und für
den weiteren Ausbau Gartenlabor die Freigabe einer Auszahlungsermächtigung in Höhe von
104.000,00 € bei der Finanzstelle 6700-1301-0-1400 Ersatzmaßnahmen Baumschutzsatzung
(Festwert) Hpl. 2020-2021.
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 12.03.2020
Ausschuss für Umwelt und Grün 12.03.2020
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 16.03.2020
Finanzausschuss 23.03.2020
2
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen 4.065.000 €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 2.377.600 €
%
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 4.065.000 €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 2.377.600 €
%
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: einmalig
a) Erträge 104.000 €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Auswirkungen auf den Klimaschutz
Nein
Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)
Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)
Begründung:
Der Rat der Stadt Köln hat am 14.02.2017 das Integrierte Handlungskonzept (IHK) Grüne Infrastruk-
tur Köln “Vielfalt vernetzen“ beschlossen und die Verwaltung beauftragt auf der Grundlage diesen
Konzeptes Förderanträge zu stellen (4247/2016). Am 10.07.2017 hat der Finanzausschuss die Frei-
gabe der Mittel für den Planungsbedarf beschlossen, dessen Bedarf der Ausschuss für Umwelt und
Grün zuvor festgestellt hatte (1788/2017). Wie im Sachstandsbericht (4130/2018) dargelegt, wurde
die Förderung mit EU- und Landesmitteln Ende 2018 für hier angeführten Teilprojekte des IHK Grüne
Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ bewilligt.
Obwohl die räumliche Ausdehnung des Äußeren Grüngürtels wesentlich über den Stadtbezirk hin-
ausgehende Bedeutung besitzt, liegt die Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung von Nut-
zungsangeboten nach § 2 Abs. 1 Ziffer 6 ZustO nach der 6. Satzung der Änderung der Zuständig-
keitsordnung bei den Bezirksvertretungen.
Im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel zwischen Humboldt / Gremberg und Höhenhaus werden
verschiedene Maßnahmen zur Aufwertung und Vernetzung der vorhandenen Grünflächen geplant.
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(Anlage 01)
EFRE Grüne Infrastruktur Gartenlabor - Initialausbau
Das Projekt Gartenlabore widmet sich der Fragestellung, wie für bestimmte Bevölkerungsgruppen
(z.B. große Haushalte in verdichteten Quartieren, einkommensschwache Gruppen, Menschen mit
Migrationshintergrund) modellhaft neue Formen des Gärtnerns zur Selbstversorgung unter Aspekten
der gesunden Ernährung und der Umweltbildung angelegt, angeboten und genutzt werden. Diese
sollen insbesondere von den Bewohnerinnen und Bewohnern angrenzender Quartiere unter ökologi-
schen Kriterien und Aspekten der Struktur- und Artenvielfalt genutzt werden. Die Umsetzung erfolgt
auf einer 1,5 ha großen ehemaligen verpachteten Ackerfläche an der Olpener Straße im Stadtbezirk
Kalk und auf einer 3,5 ha großen ehemaligen verpachteten Ackerfläche südlich der Gesamtschule
Holweide im Stadtbezirk Mülheim (Anlagen 1.1, 1.2.1, und 1.2.2).
Neben zwei Expertenworkshops in 2017 und 2018 wurde für die Bürgerinnen und Bürger die Mög-
lichkeit geschaffen in 2019 eine vorgesäte Gemüsegartenparzelle kostenlos zu bewirtschaften. Paral-
lel fanden mehrere gartenthemenbezogene Workshops und ein Sommerfest statt, auf denen auch
über das Projekt informiert wurde und für die beiden Standorte Anmeldungen für Krautgärten, Ge-
meinschaftsgärten und Stadtgärten in verschiedenen Größen entgegengenommen wurden.
Der Betrieb der Gartenlabore erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband der Kölner Garten-
freunde e.V., der auch die Nutzungsentgelte1 vereinnahmt, die lediglich die Kosten für Wasserver-
brauch, Verwaltungsgebühren usw. decken. Die Kooperation soll über den Generalpachtvertag zwi-
schen beiden Vertragspartnern geregelt werden.
Weiterer Ausbau Gartenlabor
Mit dem im Förderantrag veranschlagten Budget ist zunächst ein Initialausbau beider Gartenlabore
möglich. Der weitere Ausbau ist nicht Bestandteil des EFRE Förderprogramms. Der Initialausbau soll
durch die Anpflanzung von Bäumen ökologisch aufgewertet werden, die aus den vereinnahmten Er-
satzgeldern nach Baumschutzsatzung refinanziert wird. Außerdem kann eine angrenzende Fläche
am Schlagbaumsweg je nach Bedarf als Erweiterungsfläche mit der dazu gehörenden Infrastruktur
(Wege, Wasserstellen, Spielplätze, Fahrradständer, Sitzbänke usw.) ausgebaut werden (Anlagen
1.2.3, und 1.2.4).
EFRE Grüne Infrastruktur Gremberger Wäldchen
Das Projekt verfolgt das Ziel, durch eine reduzierte Wegeführung das Gremberger Wäldchen als Er-
holungsraum zu erhalten und gleichzeitig den wertvollen alten Naturwald zu schützen. Am Alten
Deutzer Postweg gelegene Waldbereiche sollen im Gegenzug mit Wegen erschlossen werden, um
den Bewohnern des Waldbadviertels und der angrenzenden Quartiere Erholungsmöglichkeiten zu
geben. Für Kinder wird ein außerschulisches Naturbildungsangebot entwickelt (Anlagen 2.1, 2.2,
2.2.1, 2.2.2 und 2.2.3).
Im Herbst 2018 fanden im Gremberger Wäldchen eine Bürgerbegehung und in der Waldbadsiedlung
ein Bürgerworkshop statt, um Anregungen aufzunehmen, die in die Planung mit eingeflossen sind.
EFRE Grüne Infrastruktur GrünVernetzen
Das Projekt Grün vernetzen - Grün entwickeln / Artenreiche Wiesen verfolgt das Ziel der dauerhaften
Umwandlung von herkömmlich genutzten Rasenflächen in artenreiche Wiesen. Die Umwandlung der
Einzelflächen erfolgt unter Beachtung der Standort- und Bodenverhältnisse sowie der potenziellen
natürlichen Vegetation. Um die dauerhafte Erhaltung zu gewährleisten sollen Handlungsanweisungen
in Form eines Leitfadens ausgearbeitet werden. Ein zentraler Punkt ist die Schaffung der Akzeptanz
in der Bevölkerung durch Bürgerinformation.
Im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel sollen an 8 Standorten auf ehemaligen Scherrasenflächen
artenreiche Wiesen entwickelt werden, dies sind insgesamt ca. 8 Hektar. Die Standorte E10 und E13
befinden sich im Stadtbezirk Kalk, die Standorte E01, E02, E03, E06, E07 und E08 befinden sich im
Stadtbezirk Mülheim (Anlagen 3.1, 3.2.1 bis 3.2.9).
Neben zwei Expertenworkshops in 2017 und 2019 wurde auf einer öffentlichen Informationsveranstal-
tung zu allen Projekten der Grünen Infrastruktur am 03.08.2019 das Projekt „Artenreiche Wiesen“
1 Das Nutzungsentgelt für einen Krautgarten wird 40,00 € pro Jahr, für einen Gemeinschaftsgarten (300 m2)
140,00 € pro Jahr und für einen Stadtgarten je nach Größe 55,00 € (75 m2), 60,00 € (100 m2) oder 65 €
(125 m2) pro Jahr betragen.
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erläutert und einige potenzielle Flächen besichtigt.
EFRE Grüne Infrastruktur WaldParkour
Das Projekt „Sport-und Fitnessband/ WaldParkour“ entwickelt an sechs Standorten entlang des
Grüngürtelweges im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel ein abgestimmtes Bewegungsangebot für
die Bewohner der angrenzenden Sozialräume. Die Standorte Merheimer Heide, Fort X, Vingster Berg
und Uckermarckstraße befinden sich im Stadtbezirk Kalk. Die Standorte Melissenweg, Buchheimer
Park und Herler Ring befinden sich im Stadtbezirk Mülheim. Diese sieben Bewegungsstationen sind
untereinander durch den Grüngürtel-Rundweg verbunden, der auch als Laufstrecke genutzt werden
kann (Anlagen 4.1, 4.2.1 und 4.2.2).
Im April und August 2019 hat ein Bürgerbeteiligungsverfahren stattgefunden, dessen Ergebnis in die
Entwurfsplanung eingeflossen ist.
Der Äußere Grüngürtel ist eine denkmalgeschützte Grünanlage. Die Flächen befinden sich im Gel-
tungsbereich des Landschaftsplans. Die Erlaubnis gemäß §9 DSchG und die Befreiungen von den
Verbotsbestimmungen des Landschaftsplans Köln Ausnahmegenehmigungen werden beantragt.
Finanzierung:
Die Planungskosten (Baunebenkosten) wurden als Geschäfte der laufenden Verwaltung durch das
Rechnungsprüfungsamt mit den Schreiben vom 01.06.2017 – RPA-Nrn: 141/13/10/17, 141/13/08/17,
141/13/11/17 und 141/13/12/17 anerkannt. Die Kosten dieser Teilprojekte belaufen sich auf:
Gesamtkosten
incl. Planungs-
kosten gem.
Prüfbericht
RPA
Davon Bau-
kosten
gem. Prüfbe-
richt RPA
Davon Pla-
nungskosten
gem.
Prüfbericht
RPA
Förderung
lt. Zuwendungs-
bescheid
Gartenlabor / Olpe-
ner Str. und Schlag-
baumsweg
590.000,00 € 403.410,00 € 186.590,00 € 440.000,00 €
Gremberger Wäld-
chen 1.520.000,00 € 1.278.060,00 € 241.940,00 € 1.200.000,00 €
GrünVernetzen 203.000,00 € 114.240,00 € 88.760,00 € 737.600,00 € WaldParkour 722.000,00 € 593.810,00 € 128.190,00 €
Summe
EFRE-Teilprojekte 3.035.000,00 € 2.389.520,00 € 645.480,00 € 2.377.600,00 €
Vergabekosten 44.000,00 €
Kosten der lfd.
Verwaltung,
nicht förderfähig
Weiterer Ausbau
Gartenlabor 986.000,00 € 986.000,00 €
104.000,00 € Refi-
nanzierung aus
Ersatzgeldern,
(keine EFRE-
Förderung)
Gesamtsumme 4.065.000,00 € 3.375.520,00 € 645.480,00 € 2.377.600,00 €
Das Rechnungsprüfungsamt hat den Bedarf in Höhe von 4.065.000,00 € incl. der Planungskos-
ten mit Schreiben vom 22.11.2019 – RPA-Nrn.: KOB 2019/1341, KOB 2019/1342, KOB 2019/1367
und KOB 2019/1387, anerkannt (Anlage Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes).
Im Hpl. 2020/2021, Teilfinanzplan 1301 Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanla-
gen, Finanzstellen 6700-1301-0-9801 bis 6700-1301-0-9805 EFRE Grüne Infrastruktur ist die Finan-
zierung der Gesamtkosten durch entsprechende Veranschlagung von Planwerten sowie einer Ver-
pflichtungsermächtigung in Höhe von 115.000 € gesichert.
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Diese Maßnahmen werden mit Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von
Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 „Investition in
Wachstum und Beschäftigung“ zu 80 % gefördert.
Der weitere Ausbau des Gartenlabors mit Kosten von 986.000 € ist im Hpl. 2020/2021f, Teilfinanzplan
1301 Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, in Höhe der in 2020/2021 be-
nötigen Mittel von 104.000,00 € bei Finanzstelle 6700-1301-0-1400 Ersatzmaßnahmen Baumschutz-
satzung gesichert (Pflanzung von Obstbäumen). Der weitere für 2022 benötigte Mittelabfluss wird
durch Neuveranschlagung von nicht benötigten Auszahlungsermächtigungen 2019 innerhalb des o.g.
Teilfinanzplans im Rahmen der Hpl.-Aufstellung 2022 sichergestellt. Da dieser Weiterausbau nicht
Gegenstand des Förderantrages ist, erfolgt die Finanzierung aus Haushaltsgeldern bzw. über Spon-
soring. Lediglich die Kosten für die Planung für beide Ausbauvarianten sind im Zuge der Förderung
möglich.
Die Herstellung dieser Maßnahmen stellt eine Investition im als Festwert bewerteten städtischen
Grünvermögen dar. Da für den Festwert Grün gem. den Vorschriften des Neuen Kommunalen Fi-
nanzmanagements (NKF) keine Abschreibungen zu verbuchen sind, fällt im Gegenzug für Neu- und
Ersatzinvestitionen im Festwert neben der Investition gleichzeitig in voller Höhe Aufwand in der kon-
sumtiven Ergebnisrechnung an. Gleiches gilt analog für investive Einzahlungen, wie z.B. Zuschüsse,
Ersatz- und Ausgleichsgelder, die gleichfalls einen Ertrag in der Ergebnisrechnung darstellen. Daher
ist hier als haushaltsmäßige Auswirkung sowohl die Investition als auch die ergebniswirksame Belas-
tung auszuweisen.
Nach Abschluss der Maßnahmen erfolgt jeweils für ein Jahr eine Fertigstellungs- und Entwicklungs-
pflege, die kostenmäßig im Festwert abgebildet wird. Die weiteren laufenden Unterhaltungskosten
sind im Unterhaltungsetat des Teilergebnisplan 1301 sichergestellt.
Anlagen
Anlage Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes
Anlage 01 Übersichtsplan Grüne Infrastruktur
Anlage 1.1 Gartenlabor Erläuterungsbericht
Anlage 1.2.1 Gartenlabor Initialausbau Olpener Straße KALK
Anlage 1.2.2 Gartenlabor Initialausbau Schlagbaumsweg MÜLHEIM
Anlage 1.2.3 Gartenlabor weiterer Ausbau Olpener Straße KALK
Anlage 1.2.4 Gartenlabor weiterer Ausbau Schlagbaumsweg MÜLHEIM
Anlage 2.1 Gremberger Wäldchen Erläuterungsbericht
Anlage 2.2 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Gesamtübersicht
Anlage 2.2.1 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Roddergasse
Anlage 2.2.2 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Brücke Gremberger Straße
Anlage 2.2.3 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Grüne Arena
Anlage 3.1 GrünVernetzen Erläuterungsbericht
Anlage 3.2.1 GrünVernetzen Entwurf E01 TUS Weidenhausen MÜLHEIM
Anlage 3.2.2 GrünVernetzen Entwurf E02 Am Springborn MÜLHEIM
Anlage 3.2.3 GrünVernetzen Entwurf E03 Neurather Ring MÜLHEIM
Anlage 3.2.4 GrünVernetzen Entwurf E06 Karl-Doll-Weg MÜLHEIM
Anlage 3.2.5 GrünVernetzen Entwurf E07-1 Strundener Bach MÜLHEIM
Anlage 3.2.5 GrünVernetzen Entwurf E07-1 Strundener Bach MÜLHEIM
Anlage 3.2.7 GrünVernetzen Entwurf E08 Wichheimer Straße MÜLHEIM
Anlage 3.2.8 GrünVernetzen Entwurf E10 Merheimer Heide KALK
Anlage 3.2.9 GrünVernetzen Entwurf E13 Uckermarkstraße KALK
Anlage 4.1 WaldParkour Erläuterungsbericht
Anlage 4.2.1 WaldParkour Planungsentwurf KALK
Anlage 4.2.2 WaldParkour Planungsentwurf MÜLHEIM
Anlage 3.1 GrünVernetzen Erläuterungsbericht
87187 Zeichen
Ing.-Büro
für Freiraum- und Landschaftsplanung
I N G R I D R I E T M A N N
Siegburger Str. 243 A
53 639 Königswinter
Tel. 02244 / 91 26 26 Fax 91 26 27
E-Mail: info@buero-rietmann.de
Grüne Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“
Projekt: Grün vernetzen – Grün entwickeln
- Artenreiche Wiesen -
Erläuterungsbericht
Auftraggeberin:
Erarbeitet: November 2018 – August 2019
Stand: 22. August 2019
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 2
Inhalt
1 EINFÜHRUNG UND GRUNDLAGEN ................................................................................................................... 4
1.1 AUFGABENSTELLUNG ............................................................................................................................................ 4
1.2 PROJEKTFLÄCHEN ................................................................................................................................................ 4
2 METHODE ........................................................................................................................................................ 5
2.1 VEGETATIONSERFASSUNG ...................................................................................................................................... 5
2.2 BODENUNTERSUCHUNGEN .................................................................................................................................... 5
2.3 ÖFFENTLICHKEITSBETEILIGUNG ............................................................................................................................... 5
3 DARSTELLUNG DER PROJEKTFLÄCHEN (BESTANDSAUFNAHME UND MAßNAHMENBESCHREIBUNG) .............. 6
3.1 CHARAKTERISIERUNG DES PLANGEBIETS ................................................................................................................... 6
3.2 SCHUTZGEBIETE ................................................................................................................................................... 6
3.3 FLÄCHE E01 – TUS WEIDENHAUS .......................................................................................................................... 6
3.3.1 Bestandsbeschreibung ............................................................................................................................... 6
3.3.2 Maßnahmenbeschreibung ......................................................................................................................... 7
3.4 FLÄCHE E02 – AM SPRINGBORN ............................................................................................................................ 8
3.4.1 Bestandsbeschreibung ............................................................................................................................... 8
3.4.2 Maßnahmenbeschreibung ......................................................................................................................... 9
3.5 FLÄCHE E03 – NEURATHER RING ........................................................................................................................... 9
3.5.1 Bestandsbeschreibung ............................................................................................................................... 9
3.5.2 Maßnahmenbeschreibung ....................................................................................................................... 10
3.6 FLÄCHE E06 – KARL-DOLL-WEG .......................................................................................................................... 10
3.6.1 Bestandserfassung ................................................................................................................................... 10
3.6.2 Maßnahmenbeschreibung ....................................................................................................................... 11
3.7 FLÄCHE E07 – STRUNDER BACH ........................................................................................................................... 12
3.7.1 Bestandsbeschreibung ............................................................................................................................. 12
3.7.2 Maßnahmenbeschreibung ....................................................................................................................... 13
3.8 FLÄCHE E08 – WICHHEIMER STRAßE .................................................................................................................... 13
3.8.1 Bestandsbeschreibung ............................................................................................................................. 13
3.9 MAßNAHMENBESCHREIBUNG............................................................................................................................... 14
3.10 FLÄCHE E10 – MERHEIMER HEIDE ........................................................................................................................ 14
3.10.1 Bestandsbeschreibung ......................................................................................................................... 14
3.10.2 Maßnahmenbeschreibung ................................................................................................................... 15
3.11 FLÄCHE E13 – UCKERMARKSTRAßE ....................................................................................................................... 16
3.11.1 Bestandsbeschreibung ......................................................................................................................... 16
3.11.2 Maßnahmenbeschreibung ................................................................................................................... 17
4 MONITORING ................................................................................................................................................ 17
5 ZUSAMMENFASSUNG .................................................................................................................................... 18
6 LITERATUR ..................................................................................................................................................... 20
7 ANHANG ........................................................................................................................................................ 21
7.1 ARTENLISTEN BESTANDSERFASSUNG ...................................................................................................................... 21
7.2 SAATGUTMISCHUNGEN ....................................................................................................................................... 31
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Abbildungen und Tabellen
Abbildung 1: E01, Blickrichtung Osten ...................................................................................................................... 7
Abbildung 2: E01, Blickrichtung Nordwesten ............................................................................................................ 7
Abbildung 3: E02, Blickrichtung Nordosten .............................................................................................................. 8
Abbildung 4: E03, Blickrichtung Norden ................................................................................................................. 10
Abbildung 5: E06, östlicher Abschnitt, Blickrichtung Westen .................................................................................. 11
Abbildung 6: E06, westlicher Abschnitt, Blickrichtung Osten .................................................................................. 11
Abbildung 7: E07-N, nördliche Teilfläche entlang der Strunde ................................................................................ 12
Abbildung 8: E07-S, die beiden südlichen Teilflächen zu beiden Seiten des Weges ................................................ 12
Abbildung 9: E10, nördliche Teilfläche, Blickrichtung Norden ................................................................................ 15
Abbildung 10: E10, südliche Teilfläche, Blickrichtung Südwesten ........................................................................... 15
Abbildung 11: E13-2, Blickrichtung Süden .............................................................................................................. 16
Tabelle 1: E01 - Bodenparameter ............................................................................................................................. 7
Tabelle 2: E02 - Bodenparameter ............................................................................................................................. 9
Tabelle 3: E03 - Bodenparameter ........................................................................................................................... 10
Tabelle 4: E06 - Bodenparameter ........................................................................................................................... 11
Tabelle 5: E07 - Bodenparameter ........................................................................................................................... 13
Tabelle 6: E08 - Bodenparameter ........................................................................................................................... 14
Tabelle 7: E10 - Bodenparameter ........................................................................................................................... 15
Tabelle 8: E13-2 - Bodenparameter ........................................................................................................................ 17
Tabelle 9: Maßnahmenübersicht Projektflächen .................................................................................................... 18
Anhang - Tabellen
Tabelle A 1: Bestandserfassung E01 - TuS Weidenhaus .......................................................................................... 21
Tabelle A 2: Bestandserfassung E02 - Am Spingborn .............................................................................................. 23
Tabelle A 3: Bestandserfassung E03 - Neurather RIng ............................................................................................ 24
Tabelle A 4: Bestandserfassung E06 - Karl-Doll-Weg .............................................................................................. 26
Tabelle A 5: Bestandserfassung E07 – Strunder Bach ............................................................................................. 27
Tabelle A 6: Bestandserfassung E08 – Wichheimer Straße..................................................................................... 28
Tabelle A 7: Bestandserfassung E10 - Merheimer Heide ......................................................................................... 29
Tabelle A 8: Bestandserfassung E13-2 – Uckermarkstraße .................................................................................... 30
Tabelle A 9: Saatgutmischung E02 - Am Spingborn ................................................................................................. 31
Tabelle A 10: Saatgutmischung E06 – Karl-Droll-Weg (West) .................................................................................. 32
Tabelle A 11: Saatgutmischung E06 – Karl-Droll-Weg (Ost) - Blühstreifen .............................................................. 33
Tabelle A 12: Saatgutmischung E07 – Strunder Bach (südliche Teilflächen) ............................................................ 35
Tabelle A 13: Saatgutmischung E 10 - Merheimer Heide (nördliche Teilfläche) ...................................................... 36
Tabelle A 14: Saatgutmischung E 13-2 - Uckermarkstraße ...................................................................................... 37
Plandarstellungen
Plan-Nr. 1: Entwurf E01, M 1:1.000 Plan-Nr. 5-2: Entwurf E07-2, M 1:2.000
Plan-Nr. 2: Entwurf E02, M 1:1.000 Plan-Nr. 6: Entwurf E08, M 1:1.000
Plan-Nr. 3: Entwurf E03, M 1:1.000 Plan-Nr. 7: Entwurf E10, M 1:4.000
Plan-Nr. 4: Entwurf E06, M 1:1.500 Plan-Nr. 8: Entwurf E13, M 1:1.000
Plan-Nr. 5-1: Entwurf E07-1, M 1:2.000
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1 Einführung und Grundlagen
1.1 Aufgabenstellung
Das Zusammenspiel von dicht besiedelten Siedlungsräumen, mit de n Folgen eines hohen
Versiegelungsgrades und e iner hohen Verkehrsbelastung, mit wenigen , kleinflächigen , oft artenarmen
und nicht vernetzten Grün - und Freiflächen wirkt sich negativ auf viele Bereiche des Lebens, wie
beispielsweise die Gesundheit, die Lebensqualität, das Stadtklima und die Biodiversität aus.
Mit dem Projekt „Grün vernetzten – Grün entwickeln“, welches durch Mittel aus dem Europäischen Fonds
für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird, plant die Stadt Köln im rechtsrheinischen Äußeren
Grüngürtel auf bisher häufig gemähten städtischen Scherrasenflächen die Entwicklung von artenreichen
Extenisvwiesen. Auf einem linearen Band soll durch unterschiedliche Entwicklung smaßnahmen und
Pflegevorgaben von zukünftig artenreichen Wiesen die ökologische Vielfalt gefördert und vernetzt
werden. Ziel ist ein grünes Biotopverbundnetz im urbanen Raum, das auch den Bewohnerinnen und
Bewohnern der Stadt einen zusätzlichen Zugang zur Natur bieten soll. Die Entwicklung der jeweiligen
Flächen soll dabei an den standörtlichen Gegebenheiten (beispielsweise Bod eneigenschaften, Exposition
oder Größe) und dem vorhandene Biotoptyp orientieren.
1.2 Projektflächen
Der Projektraum „Grün vernetzten – Grün entwickeln“ befindet sich innerhalb des Stadtgebiets Köln und
erstreckt sich entlang des Grüngürtel-Rundwegs im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel (Abb.1). Durch
den Autobahnausbau befinden sich hier relativ beruhigte größere und kleinere Grünflächen , die derzeit
durch die Stadt Köln gepflegt werden und im Rahmen dieser Pflege in kurzen Zeitabständen gemäht
werden. Der b etrachtete Projektraum setzt sich aus den folgenden acht Bereichen mit insgesamt elf
Einzelflächen zu beiden Seiten der Bundesautobahn 3 (A3) zusammen:
E01 - TuS Weidenhaus E07 - Strunder Bach (drei Teilflächen)
E02 - Am Springborn E08 - Wichheimer Straße
E03 - Neurather Ring E10 - Merheimer Heide (zwei Teilflächen)
E06 - Karl-Droll-Weg E13-2 - Uckermarkstraße
Abb. 1: Lage des Plangebietes, Ausschnitt aus der DTK 25 (links), Ausschnitt aus der ABK (rechts)
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2 Methode
2.1 Vegetationserfassung
Für die Einzelflächen wurde das vorhandene Vegetationsinventar über eine Querschnittsbegehung im
November 2018 und April 2019 erfasst. Dabei wurde eine grobe Einschätzung der Häufigkeit (Abundanz)
und Deckungsgrade (Dominanz) der einzelnen Arten vorgenommen. Zur Angabe der Artmächtigkeiten
wird eine kombinierte Abundanz-Dominanz-Skala angewendet:
d flächig dominant (zahlreiche Individuen, >25% Deckung)
r regelmäßig häufig auf der Fläche verteilt
v vereinzelt
b bereichsweise, meist Randlage
bd bereichsweise dominant (bereichsweise >25% Deckung)
Die Benennung der Arten richtet sich nach JÄGER et al. (2012).
2.2 Bodenuntersuchungen
Zur Char akterisierung und Bewertung de r bodenkundlichen Standorteigenschaften wurde zu jeder
Projektfläche eine Mischprobe des Oberbode ns (ca. 30 cm) erstellt und eine bodenchemische
Laboranalyse durchgeführt. Eine Mischprobe wurde hierbei aus ca. 5-10 Einzelproben zusammengestellt.
Die Fläche E10 – Merheimer Heide wurde aufgrund der Flächengröße abweichend in insgesamt 5
Teilflächen unterteilt und wie vorher beschrieben beprobt.
Die Mischproben wurden hinsichtlich der Hauptnährstoffe bzw. Spurenelemente (Mg, P, K, Ca), des
pflanzenverfügbaren Stickstoffs des pH -Werts und des Humusgehaltes laboranalytisch untersucht.
Ergänzend wurden die B odenverhältnisse auf Grundlage der Bodenkundlichen Kartieranleitung ( AG
BODEN, 2005) hinsichtlich Bodenart, Kalk - und Humusgehalt überprüft. Aus den bodenkundlichen
Eigenschaften kann zudem das pflanzenverfügbare und im Boden speicherbare Wasser (die so ge nannte
nutzbare Feldkapazität nFK) abgeleitet werden. Die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen sind in einem
gesonderten Gutachten detailliert dargestellt und werden in den folgenden Flächenbeschreibungen
lediglich zusammenfassen dargestellt.
2.3 Öffentlichkeitsbeteiligung
Durch drei Beteiligungstermine mit zuständigen Behördenstellen der Stadt und den Vertretungen von
Naturschutzorganisationen wurden mögliche Entwicklungs - und Pflegemaßnahmen zur Umsetzung des
Projekts “Artenreiche Wiesen” vorgestellt und gemein sam diskutiert. Auch die Bevölkerung der an die
Projektflächen angrenzenden Sozialräume wurde in den Prozess der Maßnahmenentwicklung
miteingebunden. Folgende Termine fanden im Rahmen des Beteiligungsprozesses statt
19.10.2017: 1. Fachgespräch . Projektvor stellung in einem sogenannter „Expertenworkshop“ zur
Information und Beteiligung von betroffenen Behörden der Stadt und von
Naturschutzorganisationen.
29.01.2019: 2. Fachgespräch . Vorstellung der Projektflächen und Skizzierung der
Entwicklungsvorstellungen für Vertretungen der städtischen Behörden und der
Naturschutzorganisationen.
17.07.2019: 3. Fachgespräch . Vorstellung der konkretisierten Maßnahmen zur Entwicklung der
Projektflächen (Vorstellung Vorentwurf).
03.08.2019: Informationsstand und Spaziergang zu einer Projektfläche im Rahmen des
Sommerfests im Gartenlabor Olpener Straße, Köln zur Information und Beteiligung der
Bewohnerschaft.
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3 Darstellung der Projektflächen (Bestandsaufnahme und Maßnahmenbeschreibung)
3.1 Charakterisierung des Plangebiets
Die Projektflächen sind Teil des Kölner Grünsystems aus Innere m und Äußerem Grüngürtel. Der Kölner
Grüngürtel setzt sich zusammen aus verschiedenförmigen Grünstrukturen innerhalb des Kölner
Siedlungsraumes und stellt damit einen wichtigen Erholungsraum im dichtbesiedelten Umfeld dar.
Der rechtsrheinische Grüngürtel weist im Vergleich nicht die Qualität und Durchgängigkeit des
linksrheinischen Grüngürtels auf. Der rechtsrheinische Grüngürtel wird geprägt durch die Lage zwischen
zwei großen Verkehrstrassen ( insbesondere die A3) und den dicht besiedelten großen Quartieren und
wird daher durch räumliche Enge bestimmt. Zudem ist der Raum durch zahlreiche weitere
Verkehrstrassen unterteilt. All dies mindert die Funktion des Grünzugs als Freiraumkorridor.
3.2 Schutzgebiete
Weite Teile des rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtels sind im Landschaftsplan der Stadt Köln als
Landschaftsschutzgebiet (LSG) L26 „Merheimer Heide und ehemaliger Festungsgürtel Ostheim bis
Mülheim“ festgesetzt. Die Projektflächen E01, E06, E08, E10 und E1 3 befinden sich innerhalb dieses LSG,
die übrigen Flächen E02, E03 und E07 grenzen unmittelbar daran an. Das Schutzgebiet wurde unter
anderem gesichert zur Erhaltung und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts sowie
von Lebensräumen gef ährdeter Tier - und Pflanzenarten, wegen der Eigenart und Schönheit des
Landschaftsbildes und wegen der besonderen Bedeutung für die Erholung. Der Landschaftsplan formuliert
für die Projektflächen unter anderem die Entwicklungsziele 1 bzw. 2, welche den Erh alt und die
Weiterentwicklung einer weitgehend naturnahen Landschaft bzw. von vorhandenen Grünanlagen
anstreben.
Die Flächen E02 und E07 sind im Landschaftsplan der Stadt Köln als Geschützter Landschaftsbestandteil
(LB) dargestellt.
LB 9.33 „Grünverbindun g nördlich „Am Springborn“, Höhenhaus“ (Fläche E02): Diese in den besiedelten
Raum hineinragende Grünverbindung ist festgesetzt zur Sicherung der Leistungsfähigkeit des
Naturhaushaltes durch Erhaltung eines stadtklimatischen Ausgleichsraumes einer Grünverb indung; zur
Belebung, Gliederung und Pflege des Ortsbildes und zur Abwehr schädlicher Einwirkungen. Zur
Artenanreicherung von Rasenflächen gilt das gebietsspezifische Gebot in Teilbereichen die Rasenfläche zu
extensivieren.
LB 9.01 „Strundebach an der Wich heimer Mühle Holweid e“ (Fläche E07 – am Stunder Bach ): Die zu
beiden Seitens des Bachlaufs liegenden Flächen sind festgesetzt zur Sicherung der Leistungsfähigkeit des
Naturhaushalts, insbesondere durch die Erhaltung von Fließgewässersystemen und
Bachauenlandschaften als Lebensraum spezialisierter Arten; zur Belebung, Gliederung und Pflege des
Ortsbildes, insbesondere durch die Erhaltung vorhandener Reste der bäuerlichen Kulturlandschaft und
des Bachlaufs als prägendes Landschaftselement und zur Abwehr schädlicher Eingriffe.
Die Flächen E01 – TuS Weidenhaus und E02 – Am Springborn befinden sich innerhalb der Zone IIIA , die
Flächen E06 – Karl-Doll-Weg und E07 – Strunder Bach in der Zone IIIB des Trinkwasserschutzgebiets
„Höhenhaus“.
3.3 Fläche E01 – TuS Weidenhaus
3.3.1 Bestandsbeschreibung
Die ca. 6. 500 m² große Fläche E01 ist eine kleinflächig sehr heterogene Offenfläche zwischen der
Bundesautobahn A3 im Südwesten, den Bahngleisen im Südosten und den Sport - und Parkplatzflächen
des TuS Weidenhaus im Norden. Im Osten der Flächen befindet sich ein Freileitungsmast, zu welchem ein
geschotterter Wartungsweg führt. Die Flächen sind im Norden eingezäunt und nicht öffentlich zugänglich,
können aber über die Flächen des TuS angefahren werden. Während die Randbereiche im Norde n stark
durch Müll und Nährstoffeintrag durch die angrenzende Nutzung beeinträchtigt sind haben sich im
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Bereich der Schotterflächen lückige Vegetationsbestände trockener und armer Standorte entwickelt. Im
Bereich des Böschungsfuß der Autobahn haben sich wiederum feuchte Bereiche mit temporär stehendem
Wasser entwickelt.
Die grundsätzlich grasdominierte Vegetationszusammensetzung (vgl. Anhang, Tabelle A 1) ist
gekennzeichnet durch ruderale Arten, variiert kleinflächig aber entsprechend den vorherrschenden
Habitatbedingungen sehr stark. Stickstoff anzeigende Arten, wie beispiels weise Gemeiner Beifuß, Kletten
Labkraut oder Knoblauchrauke sind auf der Fläche ebenso vertreten wie Stickstoffarmut anzeigende Arten
wie zum Beispiel Aufrechtes Fingerkraut, Hunds -Straußgras und Tüpfel -Hartheu. Entlang des Zauns,
welcher die Fläche nach N orden hin abgrenzt haben sich Dominanzbestände der Brombeere entwickelt
mit einem vermehrten Aufkommen von juvenilen Gehölzen wie Holunder, Robinie und Bergahorn ,
während sich entlang des Böschungsfuß der Autobahn, im Südwesten der Fläche, kleinflächige
Feuchtbiotope mit Rohrkolben und Waldsimse mit einzelnen Weidengebüschen entwickelt haben.
Verteilt auf der gesamten Fläche finden sich mehrere Individuen der Kanadischen Goldrute ( Solidago
canadensis) und vereinzelt des Jakobs-Greiskrauts.
Die Bodenuntersu chungen ergaben einen pH -Wert im neutralen Bereich mit einem mittleren
Humusgehalt und einer hohen nutzbaren Feldkapazität (vgl. Tabelle 1).
Tabelle 1: E01 - Bodenparameter
E01 - TuS Weidenhaus
Bodenparameter
pH-Wert 6,8
Humus [%] 2,7 (mittel)
Bodenart sandiger - toniger Schluff
nFk [%] 26 (hoch)
CaCO3 carbonatfrei
N-ges. [%] 0,10 (gering)
Phosphor [mg/100g] 9,6 (gering)
Kalium [mg/100g] 9,2 (gering)
Magnesium [mg/100g] 7,7 (hoch)
Calcium [mg/100g] 132,3 (mittel)
3.3.2 Maßnahmenbeschreibung
Das vorhandene Arteninventar und Mosaik an unterschiedlichen Lebensräumen soll über eine optimierte
Pflege der Flächen erhalten und weiterentwickelt werden. Entwicklungsziel ist über die Pflege der Fläche
Abbildung 1: E01, Blickrichtung Osten
Abbildung 2: E01, Blickrichtung Nordwesten
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eine dauerhafte Zusammensetzung unterschiedlicher Artengruppen zu erhalten, von Feuchtbiotopen bis
zu Vegetationszusammensetzungen eher trockener und magerer Standorte. Eine Verbuschung und damit
Verdrängung der vorhandenen Arten wird durch die Pflege unterbunden.
Die Brombeer-Dominanzbestände und Bereiche mit einem erhöhten Aufkommen an juvenilen Gehölzen
werden zu diesem Zweck im kommenden Winter zurückgeschnitten.
Die Feuchtbereiche am Böschungsfuß der Autobahn sollen zum Erhalt der Artenzusammensetzung einmal
im Jahr, im Herbst (September), händisch gemäht werden.
Der Großteil der Fläche wird dauerhaft mit einer 2-schürigen Mahd gepflegt. Um die vorhandenen Kräuter
zu fördern ist eine Mahd Ende Juni vorgesehen und eine weitere Ende September. Das Mahdgut ist
abzutransportieren.
3.4 Fläche E02 – Am Springborn
3.4.1 Bestandsbeschreibung
Die Fläche am Springborn stellt sich als ca. 3. 800 m² große, annähernd quadratische Fettwiese dar. Im
Nordwesten schließt sich ein Fußweg und eine Kleingartenanlage, im Südwesten eine ge schotterte
Parkplatzfläche an die Wiesenfläche an. Der Nordost - und Ostrand der Fläche wird durch ein en
Gehölzstreifen begrenzt (Abbildung 3). Am östlichen Rand der Fläche steht ein Freileitungsmast, welcher
zu Wartungszwecken über den Parkplatz angefahren wird.
Die Vegetationszusammensetzung weist mit einem Deckungsgrad von ca. 40 % einen relativ hohen Anteil
an ausdauernden, krautigen Arten auf. Insbesondere die Gewöhnliche Schafgarbe ist mit hohen
Deckungsgraden vertreten (vgl. Anhang Tabelle A 2) aber auch Gänseblümchen, Gewöhnliches Hornkraut,
Gundermann, Spitz- und Breitwegerich, Kriechender Hahnenfuß, Rot -Klee und mit der Wiesen -Margerite
auch ein Stickstoffarmutszeiger sind regelmäßige Kräuter innerha lb der Fläche. Von den Randbereichen
her, vor allem im östlichen Bereich der Fläche, ist vermehr auch die Brombeere mit hohen
Deckungsgraden anzutreffen.
Am Saum zur angrenzenden Parkplatzfläche sind unter anderem mit dem Kleinen Wiesenknopf und dem
Gewöhnlichen Ferkelkraut weitere Stickstoffarmutzeiger mit einzelnen Exemplaren vertreten. Zudem
findet sich hier unter anderem Gewöhnlicher Hornklee, Gamander und Quendelblättriger Ehrenpreis,
Rundblättriger Storchenschnabel und Behaarte Wicke.
Dominierende Gräser sind Gewöhnliches und Wiesen Rispengras und in den Randbereichen auch Wolliges
Honiggras, Rot-Schwingel und Deutsches Weidelgras.
Abbildung 3: E02, Blickrichtung Nordosten
Die Bodenuntersuchungen ergaben einen pH -Wert i m neutralen Bereich mit einem mittleren
Humusgehalt und einer hohen nutzbaren Feldkapazität (vgl. Tabelle 2).
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Tabelle 2: E02 - Bodenparameter
E02 - Am Springborn
Bodenparameter
pH-Wert 7
Humus [%] 2,3 (mittel)
Bodenart sandiger Schluff
nFk [%] 26 (hoch)
CaCO3 carbonatfrei
N-ges. [%] 0,10 (gering)
Phosphor [mg/100g] 9,1 (gering)
Kalium [mg/100g] 11,9 (mittel)
Magnesium [mg/100g] 8,1 (hoch)
Calcium [mg/100g] 170,0 (mittel)
3.4.2 Maßnahmenbeschreibung
Die bestehende Wiesenfläche soll zur Anreicherung des bestehenden Arteninventars auf ca. 35 % der
Fläche mit einer artenreichen Saatgutmischung eingesät werden (vgl. Anhang, Tabelle A 9). Die
Randbereiche im Westen, Süden und Osten werden großflächig von der Einsaat ausgespart um das
bestehende Arteninventar, welches sich insbesondere in den Randbereichen entwickelt hat, zu erhalten.
Die dauerhafte Pflege der gesamten Fläche erfolgt über eine zweimalige Mahd. Durch eine Mahd in West-
Ost-Richtung wird die Durchmischung der Altbestände mit den neu eingesäten Bereichen gefördert. Die
Entfernung des Mahdguts führt zu einer langfristigen Aushagerung des Standorts und fördert damit
weniger konkurrenzstarke Arten.
Im Rahmen der dauerhaften Pflege der Fläche ist die Verbreitung der Brombeere und der Kanadischen
Goldrute zu beobachten (siehe hierzu auch Kapitel 4 „Monitoring“) und ggf. deren Ausbreitung durch
gezielte Maßnahmen zu unterbinden um Dominanzbeständen der Arten frü hzeitig entgegen zu wirken .
Für die Kanadische Goldrute wird beispielsweise zur Bekämpfung das Ausreisen der Individuen bei
feuchter Witterung vor der Blüte, bzw. die Mahd der Bestände im Mai und August empfohlen ( KONOLD,
1995).
Ein kurzrasiger, ca. 1,5 m breiter Streifen entlang des Weges, im Westen der Fläche, wird regelmäßig
(monatlich) gemäht um ein überhängen der zukünftig hochwüchsigen Vegetation in den Wegeraum zu
vermeiden.
3.5 Fläche E03 – Neurather Ring
3.5.1 Bestandsbeschreibung
Die Fläche am Neurather Ri ng ist eine etwa 2.900 m² große, länglich zugeschnittene Obstbaumwiese mit
einem sehr hohen Anteil krautiger Arten (vgl. Anhang, Tabelle A 3). Als dominante Art ist auf der Fläche
die Gewöhnliche Schafgarbe zu nennen, welche in ein zelnen Bereichen bestandsbildend auftritt. Weitere
regelmäßig vorkommende Kräuter sind unter anderem Gewöhnliches Hornkraut, Wilde Möhre, Wiesen -
Labkraut, Klatsch -Mohn, Pastinak und Gewöhnlicher Beinwell. Regelmäßig vorkommende Gräser sind
Gewöhnliches Knaulgras, Wiesen-Schwingel, Gewöhnliches Rispengras und Wolliges Honiggras. Vereinzelt
sind auf der Fläche auch Stickstoffarmutzeiger wie Gewöhnliches Ferkelkraut, Wiesen -Margerite, Kleiner
Wiesenknopf und Schmalblättriges Greiskraut zu finden. Ebenso wie Sti ckstoff anzeigende Arten wie
Hoher Lerchensporn, Feinstrahl, Stumpfblättriger Ampfer oder Vogelmiere auf der Fläche zu finden sind.
Im Süden der länglichen Fläche befindet sich ein Freileitungsmast. Hier haben sich mehrere Exemplare
des Japanischen Sta udenknöterichs etabliert. Dominanzbestände haben sich aber noch nicht entwickeln
können.
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Die Bodenuntersuchungen ergaben einen pH -Wert im neutralen Bereich mit einem mittleren
Humusgehalt und einer hohen nutzbaren Feldkapazität nFK (vgl. Tabelle 3). Die Nährstoffversorgung liegt
im mittleren Bereich, mit eher niedrigen Stickstoff- und hohen Kaliumgehalten.
Tabelle 3: E03 - Bodenparameter
E03 - Neurather Ring
Bodenparameter
pH-Wert 7
Humus [%] 3,2 (mittel)
Bodenart sandiger Schluff
nFk [%] 26 (hoch)
CaCO3 carbonatfrei
N-ges. [%] 0,14 (gering)
Phosphor [mg/100g] 16,2 (mittel)
Kalium [mg/100g] 21,1 (hoch)
Magnesium [mg/100g] 6,7 (mittel)
Calcium [mg/100g] 169,6 (mittel)
3.5.2 Maßnahmenbeschreibung
Zur Förderung des vorhanden, vergleichsweise gut ausgeprägten Arteninventars soll die aktuelle
Schnitthäufigkeit der Fläche auf eine zweimalige Mahd im Jahr reduziert werden. Das Mahdgut soll
entfernt werden, wodurch die Entwicklung eines mageren Wiesenstandorts gefördert wird.
Der kleinflächig vorkommende Japanische Staudenknöterich im Bereich des Freileitungsmasts, wird über
eine gezielte mechanische Bekämpfung eingedämmt. Dazu werden die Be stände drei Jahre lang dreimal
im Jahr gemäht, das Mahdgut muss entsprechend entsorgt werden (thermische Verwertung) und
anschließend 20 cm tief gefräst.
Ein kurzrasiger, ca. 1,5 m breiter Streifen entlang des Weges und der Straße wird regelmäßig (monatli ch)
gemäht um ein überhängen der zukünftig hochwüchsigen Vegetation in den öffetnlichen Verkehrsraum zu
vermeiden.
3.6 Fläche E06 – Karl-Doll-Weg
3.6.1 Bestandserfassung
Die Fläche E06 erstreckt sich auf einer Länge von insgesamt ca. 350 m zwischen einer Kleingartensiedlung
im Norden und den Gleisen der Stadtbahn im Süden. Im Norden der Flächen verläuft ein Fußweg, im
Süden ein Fahrradweg. Durch die unmittelbare Nähe zum Siedlungsraum und die hohe Frequentierung
der angrenzenden Wege unterliegen die Flächen einem se hr hohen Nutzungsdruck (Hundeauslauf,
Abbildung 4: E03, Blickrichtung Norden
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Nutzung als Parkfläche, Mülleintrag). Im östlichen Teil stellt sich die Fläche als ca. 4-5 m breiter
Grünstreifen mit einer lockeren Baumreihe aus Hängebirke n dar (Abbildung 5). Der westliche Flächenteil
ist eine in der Form kompaktere Rasenfläche, die durch den Fahrradweg geteilt wird (Abbildung 6). Am
westlichen Rand der Fläche steht ein öffentlicher Abfallbehälter, welcher zum Zeitpunkt der
Flächenbegehung nicht funkt ionstüchtig war und für den dort gelagerten Abfall deutlich zu gering
dimensioniert ist. Die Vegetation der Flächen setzt sich überwiegend, zu ca. 90 %, aus folgenden Gräsern
zusammen: Einjähriges Rispengras, Gewöhnliche Quecke, Gewöhnliches Knaulgras und Wiesen-Schwingel.
Krautige Arten sind nur mit sehr geringen Deckungsgraden vertreten, mit Ausnahme des Spitzwegerichs
(vgl. Tabelle A 4).
Abbildung 5: E06, östlicher Abschnitt, Blickrichtung
Westen
Abbildung 6: E06, westlicher Abschnitt, Blickrichtung
Osten
Die Bodenuntersuchungen ergaben einen pH -Wert im neutralen Bereich mit einem hohen Humusgehalt
und einer hohen nutzbaren Feldkapazität (vgl. Tabelle 4).
Tabelle 4: E06 - Bodenparameter
E06 - Karl-Droll-Weg
Bodenparameter
pH-Wert 6,5
Humus [%] 5,1 (stark humos)
Bodenart sandiger - toniger Schluff
nFk [%] 26 (hoch)
CaCO3 carbonatfrei
N-ges. [%] 0,20 (gering)
Phosphor [mg/100g] 23,2 (hoch)
Kalium [mg/100g] 10,8 (mittel)
Magnesium [mg/100g] 19,3 (sehr hoch)
Calcium [mg/100g] 172,2 (mittel)
3.6.2 Maßnahmenbeschreibung
Der östliche Rasenstreifen soll über die Anlage mehrerer „Blühinseln“ optisch ansprechend und
ökologisch wertvoll aufgewertet werden. Zwischen den Baumstandorten werden hier insgesamt elf
Flächen mit Größen von 4 – 30 m² mit einer blütenreichen Saatgutmischung eingesät (vgl. Anhang, Tabelle
A 11). Die Mischung bes teht aus 90 % krautigen Arten und 10 % schwachwüchsiger Untergräser.
Verschiedene einjährige Arten mit schönem Blühaspekt (wie beispielsweise Klatschmohn und Kornblume)
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
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sorgen bereits ab dem ersten Jahr für einen ansprechenden Bestand. Darüber hinaus enthä lt die
Saatgutmischung zahlreiche ausdauernde und hochwertige Futterpflanzen für Insekten.
Auf den westlichen Rasenflächen sollen durch die Ansaat mit einer artenreichen Saatgutmischung (vgl.
Anhang, Tabelle A 10) a rtenreiche Extensivwiesen entwickelt werden. Die dauerhafte Pflege der
gesamten Fläche erfolgt über eine zweimalige Mahd. Die Entfernung des Mahdguts führt zu einer
langfristigen Aushagerung des Standorts und fördert damit weniger konkurrenzstarke Arten.
Ein kurzrasiger, ca. 1,5 m breiter Streifen entlang der Wege und auch die Fläche zwischen den einzelnen
Blühinseln wird regelmäßig (monatlich) gemäht um ein überhängen der zukünftig hochwüchsigen
Vegetation in den Wegeraum zu vermeiden. Der optische Effekt der „Blühinseln“ im östlichen Bereich der
Projektfläche wird dadurch zudem zusätzlich verstärkt.
3.7 Fläche E07 – Strunder Bach
3.7.1 Bestandsbeschreibung
Die Projektflächen entlang der Strunde unterteilen sich in drei Einzelflächen auf . Im Nördlichen Bereich,
nördlich der Wichheimer Mühle, er streckt sich die Teilfläche N auf einem ca. 6 -15 m breiten Streifen
entlang des Ufers der Strunde (Abbildung 7). Die Vegetation der nördlichen Teilfläche ist durch
hochwüchsige Gräser dominiert wie Gewö hnlichem Knaulgras und Wolligem Honiggras. Die Deckung
krautiger Arten ist sehr gering. Häufig vertretene Arten sind unter anderem Gewöhnliches Hornkraut,
Kriechender Hahnenfuß, Hirtentäschelkraut sowie Breit- und Spitzwegerich. In den Uferbereichen entlang
der Strunde hat sich eine Hochstaudenflur entwickelt. Hier treten vermehrt Rote Lichtnelke, Kletten -
Labkraut, Brennnessel und Nelkenwurz auf (vgl. Tabelle A 5).
Im Süden befinden sich zwei weitere Teilflächen (SW und SO) mit eine r Flächengröße von 1. 300 m² bzw.
900 m², die durch einen Weg voneinander getrennt, in Ihrer Ausprägung und Artenzusammensetzung
aber vergleichbar sind , wobei die östliche Teilfläche deutlich artenärmer ausgeprägt ist als die westliche
Teilfläche. Ca. 90 % der Vegetationsschicht beider Teilflächen wird insbesondere durch die Gräser
Gewöhnliches Knaulgras und Einjähriges Rispengras geprägt. In der östlichen Teilfläche sind daneben
lediglich Gundermann, Kriechender Hahnenfuß und Gänseblümchen regelmäßig mit me hreren Individuen
vertreten. Die Vegetation der westlichen Teilfläche wird darüber hinaus durch das Vorkommen von Weiß-
und Rot-Klee, Gamander Ehrenpreis, Gewöhnlichem Hornkraut und der Wilden Möhre ergänzt.
Abbildung 7: E07-N, nördliche Teilfläche entlang der
Strunde
Abbildung 8: E07-S, die beiden südlichen Teilflächen zu
beiden Seiten des Weges
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Die Bodenuntersuchungen ergaben für alle Teilflächen einen pH-Wert im leicht sauren Bereich mit einem
sehr hohen Humusgehalt für die nördliche Teilfläche und einen mittleren Humusgehalt für die beiden
südlichen Teilflächen. (Tabelle 5).
Tabelle 5: E07 - Bodenparameter
E07 - Strunder Bach
Bodenparameter Nördliche Teilfläche Südliche Teilflächen
pH-Wert 5,6 5,8
Humus [%] 5,2 (stark humos) 3,5 (mittel)
Bodenart
toniger - sandiger Schluff
(teilw. Ziegelbruch) toniger Schluff
nFk [%] 26 (hoch) 25 (hoch)
CaCO3 carbonatfrei carbonatfrei
N-ges. [%] 0,24 (gering) 0,17 (gering)
Phosphor [mg/100g] 18,7 (mittel) 5,1 (gering)
Kalium [mg/100g] 19,4 (hoch) 6,5 (gering)
Magnesium [mg/100g] 12,5 (sehr hoch) 9,9 (hoch)
Calcium [mg/100g] 143,0 (mittel) 150,9 (hoch)
3.7.2 Maßnahmenbeschreibung
Da die nördliche Teilf läche einen recht schmalen Grünstreifen mit hoher Überdeckung durch die alten
Eschen darstellt und zusätzlich durch den Uferstreifen entlang der Strunde auf der einen und den Weg auf
der anderen Seite begrenzt wird eignet sie sich nicht in besonderem Maße für eine Ansaat.
Zur Aushagerung der Fläche und zur Eindämmung der Obergräser sowie zur Förderung der
niedrigwüchsigeren Kräuter wird die Fläche daher zunächst die ersten drei Jahre dreimal im Jahr gemäht
(Mitte Mai, Mitte Juli, Mitte September).
Die lang fristige Pflege der Flächen kann nach einer erfolgten Aushagerung auf eine zweimalige Mahd
reduziert werden. Ist nach drei Jahren ein deutlicher Rückgang der dominanten Obergräser und ein
Zunahme der krautigen Arten zu erkennen, kann die Mahdhäufigkeit reduziert werden.
Die Uferbereiche werden auf einem ca. 3 m breiten Streifen einmal im Jahr nach der Blüte der Roten
Lichtnelke (im September) gemäht. Damit wird eine zunehmenden Verbuschung der Uferflächen und eine
Verdrängung der Uferhochstaudenflur vermieden.
Auf den beiden südlichen Teilflächen sollen durch die Ansaat mit einer artenreichen Saatgutmischung mit
60 % Kräutern (vgl. Anhang, Tabelle A 12) artenreiche Extensivwiesen entwickelt werden. Die dauerhafte
Pflege der beiden Teilflächen erfolgt über eine zweimalige Mahd. Die Entfernung des Mahdguts führt zu
einer langfristigen Aushagerung des Standorts und fördert damit weniger konkurrenzstarke Arten.
Durch den Licht- und Feuchtigkeitsgradienten, welchen die Flächen aufweisen, werden sich die Arten der
Saatgutmischung voraussichtlich in unterschiedlichen Ausprägungen auf der Fläche etablieren. In den
feuchteren Bereichen werden sich vermutlich eher Arten wie Wiesen -Schaumkraut oder Scharfer
Hahnenfuß etablieren w ährend in den trockeneren und weniger schattigen Bereichen eher Arten wie
Wilde Möhre, Echtes Labkraut oder Echtes Johanniskraut in höheren Deckungen vorkommen werden.
Auch innerhalb der einzelnen Flächen wird sich dadurch eine heterogene Vegetation entwickeln.
Ein kurzrasiger, ca. 1,5 m breiter Streifen entlang der Wege wird regelmäßig (monatlich) gemäht um ein
überhängen der zukünftig hochwüchsigen Vegetation in den Wegeraum zu vermeiden.
3.8 Fläche E08 – Wichheimer Straße
3.8.1 Bestandsbeschreibung
Die Fläche E08 an der Wichheimer Straße ist eine ca. 2.500 m² große Teilfläche eines Ackers, auf welchem
dieses Jahr Raps angebaut wurde.
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Im Nordwesten grenzt ein kleinflächiges Feldgehölz überwiegend aus Schwarz -Erle und Stiel-Eiche an die
Fläche an, in dessen Saum, im Übergang zu der Ackerfläche, Klettenlabkraut, Brombeere, Wiesen -
Fuchsschwanz und Ackerkratzdistel vorkommen.
Die Bodenuntersuchungen ergaben einen pH -Wert im leicht sauren Bereich mit einem geringen
Humusgehalt, einer hohen nutzbaren Feldkapazität un d geringen bis mittleren Nährstoffgehalten.
(Tabelle 6).
Tabelle 6: E08 - Bodenparameter
Artenliste E08 – Wichheimer Straße
Bodenparameter
pH-Wert 5,9
Humus [%] 1,9 (schwach)
Bodenart schluffiger Sand
nFk [%] 26 (hoch)
CaCO3 carbonatfrei
N-ges. [%] 0,07 (gering)
Phosphor [mg/100g] 15,9 (mittel)
Kalium [mg/100g] 9,3 (gering)
Magnesium [mg/100g] 4,5 (mittel)
Calcium [mg/100g] 75,1 (gering)
3.9 Maßnahmenbeschreibung
Die aktuell als Acker genutzte Fläche soll mittels Mahdgutübertragung zu einem artenreichen
Wiesenbestand entwickelt werden. Um der Fläche zunächst Nährstoffe zu entziehen wird die Fläche im
Herbst, nach der Ernte des Raps mit Grünroggen eingesät, welcher im kommenden Frühjahr geerntet
wird.
Der Pflanzenbestand von der Spenderfläche wird geschnitten und dieses Mahdgut ohne weitere
Aufbereitung in frischem Zustand als Mulchdecke auf die vorbereitete Empfängerfläche aufgebracht. Der
Schnittzeitpunkt entscheidet hierbei über die Arten, die auf diese Art und Weise übertragen werden. Das
Ausfallen der Samen soll dann zum überwiegenden Teil während des Abtrocknens des Materials auf der
Empfängerfläche erfolgen.
Die dauerhafte Pflege erfolgt über eine zwei-schürige Mahd.
3.10 Fläche E10 – Merheimer Heide
3.10.1 Bestandsbeschreibung
Die Projektflächen der Mehrheimer Heide unterteilen sich in zwei Teilflächen mit Größen von
ca. 21.000 m² (südliche Teilfläche) und fast 35.000 m² (nördliche Teilfläche). Die nördliche Teilfläche
(Abbildung 7) ist bis auf einige Einzelbäume (insbesondere Pappeln) im Randbereich eine baumfreie
Fläche und wird rundum von einem Fußweg abgegrenzt. Die südliche Teilfläche hingegen ist mit mehreren
Rot-Buchen und Stiel -Eichen bestockt (Abbildung 8). Im Westen begrenzt ein Fußweg die Fläche im
Norden verläuft ein Reitweg und im Süden schließt sich ein Feldgehölz an die Fläche an. Dominierende
Arten auf den beiden Teilflächen sind mit über 90 % Deckung die Grasarten Wiesen -Schwingel, Rot -
Schwingel, Gewöhnliches Knaulgras, Wiesen-Rispengras und Wolliges Honiggras (vgl. Tabelle A 7).
Die Flächen werden im räumlichen Zusammenhang mit den angrenzenden Grünflächen zur Naherholung
(Picknicken, Grillen, Lagern, Freizeitsport) genutzt.
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Abbildung 9: E10, nördliche Teilfläche, Blickrichtung
Norden
Abbildung 10: E10, südliche Teilfläche, Blickrichtung
Südwesten
Die Bodenuntersuchungen ergaben einen pH -Wert im mäßig sauren Bereich mit einem mittleren
Humusgehalt, einer hohen nutzbaren Feldkapazität und sehr geringen bis geringen Nährstoffgehalten .
Bedingung. Lediglich der Magnesiumgehalt weist mit 9,5 – 12,8 mg/100g sehr hohe Werte auf (Tabelle 7).
Tabelle 7: E10 - Bodenparameter
E10 - Merheimer Heide
Bodenparameter
pH-Wert 4,7
Humus [%] 3,1 - 3,6 (mittel)
Bodenart
S: sandiger - toniger Schluff
N: sandiger Schluff
nFk [%] 24 - 26 (hoch)
CaCO3 carbonatfrei
N-ges. [%] 0,15-0,17 (gering)
Phosphor [mg/100g] 3,1 - 3,9 (sehr gering)
Kalium [mg/100g] 4,8 - 8,2 (gering)
Magnesium [mg/100g] 9,5 - 12,8 (sehr hoch)
Calcium [mg/100g] 87,7 - 100,5 (gering)
3.10.2 Maßnahmenbeschreibung
Zur Entwicklung der Flächen in der Mehrheimer H eide werden die beiden Teilflächen unterschiedlich
betrachtet.
Nördliche Teilfläche
Auf der nördlichen Teilflächen soll der Artenreichtum der Rasenfläche durch die Ansaaat verschieden
breiter Streifen erfolgen. Insgesamt werden hie r acht Streifen mit unter schiedlichen Breiten von 12-24 m
mit einer gebietseigenen artenreichen Saatgutmischung eingesät. Die Mischung besteht zu je 50 % aus
Kräutern und niedrigwüchsigen Gräsern, die an die schwach sauren und eher nährstoffarmen
Standortbedingungen von Sandmagerr asen angepasst sind (vgl. Anhang, Tabelle A 13). Die dauerhafte
Pflege erfolgt über eine zweimalige Mahd quer zur Richtung der Ansaatstreifen. Durch die Mahdrichtung
wird die Verbreitung der angesäten Arten auch zwischen den einges äten Arten gefördert. Die Entfernung
des Mahdguts führt zu einer langfristigen Aushagerung des Standorts und fördert damit weniger
konkurrenzstarke Arten. Durch die Ansaat und die dauerhafte Pflege soll auf der ehemaligen Heidefläche
eine heidetypische Vegetationszusammensetzung entwickelt werden.
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Ein kurzrasiger, ca. 1,5 m breiter Streifen entlang der Wege zu allen Seiten der Fläche wird regelmäßig
(monatlich) gemäht um ein überhängen der zukünftig hochwüchsigen Vegetation in den Wegeraum zu
vermeiden.
Südliche Teilfläche
Mahdgutübertragung von Heideflächen des Flughafengeländes in Sankt Augustin – Hangelar. Der
Pflanzenbestand von der Spenderfläche wird geschnitten und dieses Mahdgut ohne weitere Aufbereitung
in frischem Zustand als Mulchdecke auf die v orbereitete Empfängerfläche aufgebracht. Der
Schnittzeitpunkt entscheidet hierbei über die Arten, die auf diese Art und Weise übertragen werden. Das
Ausfallen der Samen soll dann zum überwiegenden Teil während des Abtrocknens des Materials auf der
Empfängerfläche erfolgen.
Die dauerhafte Pflege der Flächen erfolgt analog zur nördlichen Teilfläche über eine zweimalige Mahd im
Juli und September.
Ein kurzrasiger, ca. 1,5 m breiter Streifen entlang der Wege , auch des Reitwegs im Osten der Fläche, wird
regelmäßig (monatlich) gemäht um ein überhängen der zukünftig hochwüchsigen Vegetation in den
Wegeraum zu vermeiden.
3.11 Fläche E13 – Uckermarkstraße
3.11.1 Bestandsbeschreibung
Die ursprüngliche Fläche E13 -1 stellte sich bei einer ersten Begehung als ca. 2. 000 m² große F läche dar,
welche durch einen Fußweg, inklusive Bank, in zwei Teilflächen getrennt wurde und sich annähernd
vollständig unterhalb des Kronenbereichs der angrenzenden Gehölze befand. In Abstimmung mit der
Stadt Köln wurde diese Projektfläche durch die im Um feld liegende neue Fläche E13 -2, mit einer Größe
von etwa 2.600 m², getauscht. Die Fläche grenzt im Osten an die Uckermarkstraße und im Westen an eine
etwas tiefer liegende Spielplatzfläche an ( Abbildung 11). Der Bestand der Fläche ist als eher artenarme
Scherrasenfläche, dominiert durch Wiesen -Rispengras und Wolliges Honiggras, mit vermehrten Kräutern
wie Gewöhnliche Schafgarbe, Kleine Braunelle, Zaunwinde, Gewöhnliches Hornkraut und Spitzwegerich in
den Randbereichen.
Abbildung 11: E13-2, Blickrichtung Süden
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Die Bodenuntersuchungen ergaben einen pH -Wert im neutralen Bereich mit einem mittleren
Humusgehalt und einer hohen nutzbaren Feldkapazität (Tabelle 8).
Tabelle 8: E13-2 - Bodenparameter
E13-2 - Uckermarkstraße
Bodenparameter
pH-Wert 6,3
Humus [%] 3,6 (mittel)
Bodenart schluffiger Sand
nFk [%] 25,5 (hoch)
CaCO3 carbonatfrei
N-ges. [%] 0,16 (gering)
Phosphor [mg/100g] 15,9 (mittel)
Kalium [mg/100g] 12,2 (mittel)
Magnesium [mg/100g] 9,2 (hoch)
Calcium [mg/100g] 111,0 (mittel)
3.11.2 Maßnahmenbeschreibung
Die bestehende Wiesenfläche soll zur Anreicherung des bestehenden Arteninventa rs auf ca. 35 % der
Fläche mit einer artenreichen Saatgutmischung eingesät werden (vgl. Anhang, Tabelle A 14). Die
Randbereiche werden großflächig von der Einsaat ausgespart um das bestehende Arteninventar, welches
sich insbesondere in den Randbereichen entwickelt hat, zu erhalten.
Die dauerhafte Pflege der gesamten Fläche erfolgt über eine zweimalige Mahd. Durch eine Mahd in West-
Ost-Richtung wird die Durchmischung der Altbestände mit den neu eingesäten Bereichen g efördert. Die
Entfernung des Mahdguts führt zu einer langfristigen Aushagerung des Standorts und fördert damit
weniger konkurrenzstarke Arten.
Ein kurzrasiger, ca. 1,5 m breiter Streifen entlang des Weges, im Nordwesten der Fläche wird regelmäßig
(monatlich) gemäht um ein überhängen der zukünftig hochwüchsigen Vegetation in den Wegeraum zu
vermeiden.
4 Monitoring
Die beschriebenen Maßnahmen zur Entwicklung artenreicher Wiesenbestände sollten durch ein
regelmäßiges Monitoring begleitet werden. Durch eine dau erhafte Beobachtung der Flächen kann zum
einen die Entwicklung der Flächen dokumentiert werden und wertvolle Informationen für weitere
Maßnahmen zur Entwicklung von artenreichen Wiesen gesammelt werden. Zum anderen können
Mahdzeitpunkte und Häufigkeiten an aktuelle Vegetationsentwicklungen angepasst werden. Bei der
Konzipierung der Pflegemaßnahmen wird eine bestimmte Entwicklung der Vegetation angenommen.
Diese kann jedoch nicht mit abschließender Sicherheit vorhergesagt werden, so dass es bei langfristigen
Maßnahmen immer zu einer Anpassung der Pflege kommen kann. Des Weiteren kann durch ein
regelmäßiges Monitoring die Ausbreitung von Arten wie der Kanadischen Goldrute oder des Japanischen
Staudenknöterichs frühzeitig erkannt und bei Bedarf entgegengewirkt werden.
Es wird empfohlen die Entwicklung der Projektflächen langfristig durch eine Vegetationsaufnahme alle
zwei Jahre zu beobachten und hinsichtlich der Zielsetzung „Artenreiche Wiesen“ mit den jeweiligen Zielen
der Einzelflächen zu bewerten. In den ers ten drei Jahren nach Beginn der Pflegemaßnahmen wird eine
jährliche Beobachtung der Flächen durch eine Vegetationsaufnahme empfohlen. Die zum aktuellen
Zeitpunkt vorgesehenen dauerhaften Pflegemaßnahmen können, sofern dies zur Erfüllung der Zielsetzung
erforderlich erscheint, auf Grundlage eines erfolgten Monitorings angepasst werden.
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5 Zusammenfassung
Tabelle 9: Maßnahmenübersicht Projektflächen
Flächenbezeichnung Herrichtung Dauerhafte Pflege
E01 – TuS
Weidenhaus
Gehölze/Brombeere außerhalb
der Brutzeit zurückschneiden
3-schürige Mahd der nördlichen
Randbereiche
2-schürige Mahd (ausgenommen der
Feuchtflächen)
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Feuchtflächen: 1-schürige Mahd im
September, kein Befahren der
Feuchtflächen
Entfernung Mahdgut
E02 – Am Springborn Einsaat mit gebietseigener
Saatgutmischung auf ca. 35 %
der Fläche (Ansaatstärke
3 g/m²)
2-schürige Mahd (Mahdrichtung
Nordwest – Südost)
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Entfernung Mahdgut
E03 – Neurather Ring 2 Jahre Bekämpfung Japanischer
Staudenknöterich durch 3-
maliges Mähen und Fräsen
(20 cm tief)
Anschließend Einsaat der
offenen Bereiche mit der
Gebietseigenen
Saatgutmischung E02
2-schürige Mahd
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließend
E06 – Karl-Droll-Weg
Teilflächen Westen Flächige Einsaat mit
gebietseigener Saatgutmischung
(Ansaatstärke 3 g/m²)
2-schürige Mahd
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließend
Teilflächen Osten Einsaat „Blühinseln“
(Ansaatstärke 2 g/m²)
1-schürige Mahd
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Flächen von der
Mahd ausschließend
E07 – Strunder Bach
Teilfläche Norden 3 Jahre 3-schürige Mahd (2 m
breiter Uferrandstreifen
ausgenommen)
Uferrandstreifen: 1-schürige
Mahd Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche
von der Mahd ausschließend
2-schürige Mahd (Ausnahme
Uferstreifen)
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließen.
Uferstreifen: 1-schürige Mahd
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Flächenbezeichnung Herrichtung Dauerhafte Pflege
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Teilflächen Süden Flächige Einsaat mit
gebietseigener Saatgutmischung
E07 (Ansaatstärke 3 g/m²)
2-schürige Mahd
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließend
E08 – Wichheimer
Straße
Aushagerung durch die Einsaat
von Grünroggen, anschließend
Mahdgutübertragung
(Spenderfläche: Deich)
2-schürige Mahd
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließend
E10 – Merheimer
Heide
Teilfläche Norden Streifenweise Einsaat
gebietseigener Saatgutmischung
(Ansaatstärke 3 g/m²)
2-schürige Mahd (Mahdrichtung
Nordwest-Südost)
- Ab Juli
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließend
Teilfläche Süden Mahdgutübertragung
(Spenderfläche: Flugplatz
Hangelar)
2-schürige Mahd
- Ab Juli
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließend
E13 – 2
Uckermarkstraße
Einsaat mit gebietseigener
Saatgutmischung auf ca. 35 %
der Fläche (Ansaatstärke
3 g/m²)
2-schürige Mahd der gesamten Fläche
- Mitte-Ende Juni
- Ende September
Entfernung Mahdgut
Alternierend 20 % der Fläche von der
Mahd ausschließend
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6 Literatur
AG BODEN (2005): Bodenkundliche Kartieranleitung – 5. Auflage; Hannover
JÄGER, E. J., MÜLLER, F., RITZ, C. M., WELK, E. & WESCHE, K. (Hrsg.) (2012): ROTHMALER, W. (Begr.)
Exkursionsflora von Deutschland. Gefäßpflanzen: Atlasband. 12. Auflage, Berlin, Heidelberg: Springer
Spektrum. 821 S.
KONOLD, H. (1995): Späte und Kanadische Goldrute. In: BÖCKER, R.; GEBHARDT, H.; KONOLD, W.; SCHMIDT-
FISCHER, S. (Hrsg.): Gebietsfremde Pflanzenarten. ecomed Verlagsgesellschaft, Landsberg
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7 Anhang
7.1 Artenlisten Bestandserfassung
Tabelle A 1: Bestandserfassung E01 - TuS Weidenhaus
E01 - TuS Weidenhaus
Vegetationsaufnahme
Gesamtdeckung (%)
95 (ohne
Schotterfläche)
Anteil Kräuter (%) 15
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019
Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar
1 Festuca pratensis Wiesen-Schwingel r-d
2 Agrostis canina Hunds-Straußgras r Stickstoffarmutzeiger
3 Arrhenatherum elatius Glatthafer r
4 Artemisia vulgaris Gemeiner Beifuß r
5 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut r
6 Dactylis glomerata Gewöhnliches Knaulgras r
7 Festuca rubra agg. Rotschwingel r
8 Galium apparine Kletten Labkraut r
9 Geranium spec. Storchenschnabel r
10 Geum urbanum Nelkenwurz r
11 Glechoma hederacea Gundermann r
12 Holcus lanatus Wolliges Honiggras r
13 Hypericum perforatum Tüpfel-Hartheu r Stickstoffarmutzeiger
14 Melilotus albus Weißer Steinklee r
15 Plantago lanceolata Spitzwegerich r
16 Potentialla anserina Gänse-Fingerkraut r im nördlichen Streifen
17 Solidago canadensis Kanadische Goldrute r
18 Stellaria media Vogelmiere r
19 Taraxacum sect. Ruderalia Löwenzahn r
20 Trifolium dubium Kleiner Klee r
21 Trifolium pratense Rot-Klee r
22 Urtica dioica Große Brennessel r
23 Vicia cracca Vogel-Wicke r
24 Vicia hirsuta Behaarte Wicke r
25 Vicia sativa agg. Saat-Wicke Artengruppe r
26 Alchemilla vulgaris Gewöhnlicher Frauenmantel v Randbereiche
27 Alliaria petiolata Knoblauchsrauke v
28 Angelica sylvestris Wald-Engelwurz v Randbereiche
29 Buddleja davidii Sommerflieder v
30 Campanula spec. Glockenblume v
31 Cirsium arvense Acker-Krazdistel v
32 Cirsium paluste Sumpf-Kratzdistel v Stickstoffarmutzeiger
33 Daucus carota Wilde Möhre v
34 Dispacus fullonum Wilde Karde v
35 Epilobium spec. Weidenröschen v
36 Erigeron annuus Einjähriges Berufkraut/ Feinstrahl v
37 Euphorbia spec. Wolfsmilch v
38 Geranium rotundifolium Rundblättriger Storchenschnabel v
39 Lathyrus spec. Platterbse v
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
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E01 - TuS Weidenhaus
Vegetationsaufnahme
Gesamtdeckung (%)
95 (ohne
Schotterfläche)
Anteil Kräuter (%) 15
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019
Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar
40 Lotus corniculatus Gewöhnlicher Hornklee v
41 Matricaria chamomilla Echte Kamille v
42 Potentilla erecta Aufrechtes Fingerkraut v Stickstoffarmutzeiger
43 Rumex obtusifolius Stumpfblättriger Ampfer v
44 Senecio jacobaea Jakobs-Greiskraut v
45 Silene latifolia Weiße Lichtnelke v
46 Bryonia spec. Zaunrübe b
47 Calystegia sepium agg. Zaun-Winde b
48 Elymus repens Gewöhnliche Quecke b in den feuchten Bereichen
49 Equisetum arvense Acker-Schachtelhalm b in den feuchten Bereichen
50 Glyceria fluitans Flutender Schwaden b in den feuchten Bereichen
51 Juncus effusus Flatter-Binse b
52 Scirpus sylvaticus Wald-Simse b in den feuchten Bereichen
53 Thypha spec. Rohrkolben b in den feuchten Bereichen
54 Vicia sepium Zaun-Wicke b
55 Rubus fruticosus agg. Brombeere bd überwiegend im nördlichen
Randbereich Gehölze
56 Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn r (juv.)
57 Crateagus spec. Weißdorn v (juv.)
58 Fagus sylvatica Rot-Buche v (juv.)
59 Robinia pseudoacacia Gewöhnliche Robinie v
60 Rosa spec. Rose v
61 Salix viminalis Korb-Weide v in den feuchten Bereichen
62 Salix spec. Weide v in den feuchten Bereichen
63 Sambucus nigra Schwarzer Holunder v
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;
v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant
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Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 23
Tabelle A 2: Bestandserfassung E02 - Am Spingborn
E02 - Am Springborn
Vegetationsaufnahme
Gesamtdeckung (%) 90
Anteil Kräuter (%) 40
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019
Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar
1 Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe r-d
2 Rubus fruticosus agg. Brombeere r-d
3 Bellis perennis Gänseblümchen r
4 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut r
5 Galium mollugo agg. Wiesen-Labkraut r vor allem Randbereich
6 Glechoma hederacea Gundermann r
7 Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite r Stickstoffarmutzeiger
8 Plantago lanceolata Spitzwegerich r vor allem Randbereich
9 Plantago major Breitwegerich r
10 Poa annua Einjähriges Rispengras r
11 Poa pratensis Wiesen-Rispengras r
12 Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras r
13 Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß r
14 Trifolium pratense Rot-Klee r
15 Capsella bursa-pastoris Hirtentäschelkraut v
16 Daucus carota Wilde Möhre v
17 Juncus effusus Flatter-Binse v
18 Lamium purpureum Purpurrote Taubnessel v Randbereich
19 Lotus corniculatus Gewöhnlicher Hornklee v
20 Sanguisorba minor Kleiner Wiesenknopf v Stickstoffarmutzeiger
21 Senecio jacobaea Jakobs-Greiskraut v
22 Taraxacum sect. Ruderalia Löwenzahn v Randbereich
23 Trifolium repens Weiß-Klee v
24 Veronica chamaedrys Gamander Ehrenpreis v
25 Veronica serpyllifolia Quendelblättriger Ehrenpreis v
26 Artemisia vulgaris Gemeiner Beifuß b Randbereich
27 Bromus sterilis Taube Trespe b
28 Calystegia sepium agg. Zaun-Winde b
29 Cirsium arvense Acker-Kratzdistel b Randbereich
30 Festuca rubra agg. Rotschwingel b
31 Geranium rotundifolium Rundblättriger
Storchenschnabel
b Randbereich
32 Hieracium spec. Habichtskraut b Randbereich
33 Holcus lanatus Wolliges Honiggras b Randbereich
34 Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut b Randbereich,
Stickstoffarmutzeiger 35 Lolium perenne Deutsches Weidelgras b
36 Solidago canadensis Kanadische Goldrute b
37 Urtica dioica Große Brennessel b Randbereich
38 Vicia hirsuta Behaarte Wicke b Randbereich
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;
v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 24
Tabelle A 3: Bestandserfassung E03 - Neurather RIng
E03 - Neurather Ring
Vegetationsaufnahme
Gesamtdeckung (%) 90
Anteil Kräuter (%) 70
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019
Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar
1 Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe d
2 Bellis perennis Gänseblümchen r
3 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut r
4 Dactylis glomerata Gewöhnliches Knaulgras r
5 Daucus carota Wilde Möhre r
6 Festuca pratensis Wiesen-Schwingel r
7 Galium mollugo agg. Wiesen-Labkraut r
8 Holcus lanatus Wolliges Honiggras r
9 Papaver rhoeas Klatsch-Mohn r
10 Pastinaca sativa Pastinak r
11 Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras r
12 Symphytum officinale Gewöhnlicher Beinwell r
13 Trifolium pratense Rot-Klee r
14 Ajuga reptans Kriech-Günsel v
15 Artemisia vulgaris Gemeine Beifuß v
16 Calystegia sepium agg. Zaun-Winde v
17 Carex pensula Hänge-Segge v
18 Chenopodium album Weißer Gänsefuß v
19 Cirsium arvense Acker-Krazdistel v
20 Corydalis cava Hohler Lerchensporn v
21 Echinochloa crus-gali Hühnerhirse v
22 Erigeron annuus
Einjähriges Berufkraut/
Feinstrahl v
23 Erodium circutarium Gewöhnlicher Reiherschnabel v
24 Euphorbia spec. Wolfsmilch v
25 Festuca rubra agg. Rotschwingel v
26 Geranium dissectum
Schlitzblättriger
Storchenschnabel v
27 Geranium rotundifolium Rundblättriger Storchenschnabel v
28 Geum urbanum Nelkenwurz v
29 Glechoma hederacea Gundermann v
30 Hypericum maculatum agg. Kanten-Hartheu (Artengruppe) v
31 Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut v Stickstoffarmutzeiger
32 Lathyrus spec. Platterbse v
33 Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite v Stickstoffarmutzeiger
34 Melilotus albus Weißer Steinklee v
35 Oenothera biennis Gewöhnliche Nachtkerze v
36 Plantago lanceolata Spitzwegerich v
37 Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß v
38 Rumex obtusifolius Stumpfblättriger Ampfer v
39 Sanguisorba minor Kleiner Wiesenknopf v Stickstoffarmutzeiger
40 Senecio inaequidens Schmalblättriges Greiskraut v Stickstoffarmutzeiger
41 Senecio jacobaea Jakobs-Greiskraut v
42 Silene latifolia Weiße Lichtnelke v
43 Stellaria media Vogelmiere v
44 Taraxacum sect. Ruderalia Löwenzahn v
45 Trifolium dubium Kleiner Klee v
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 25
E03 - Neurather Ring
Vegetationsaufnahme
Gesamtdeckung (%) 90
Anteil Kräuter (%) 70
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019
Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar
46 Veronica chamaedrys Gamander Ehrenpreis v
47 Vicia hirsuta Behaarte Wicke v
48 Arrhenatherum elatius Glatthafer b
49 Bromus sterilis Taube Trespe b
50 Capsella bursa-pastoris Hirtentäschelkraut b
51 Falopia japonica Japanischer Staudenknöterich b
52 Myosotis spec. Vergissmeinnicht b
53 Origanum vulgare Echter Dost b
54 Potentialla anserina Gänse-Fingerkraut b
55 Urtica dioica Große Brennnessel b
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;
v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 26
Tabelle A 4: Bestandserfassung E06 - Karl-Doll-Weg
E06 - Karl-Droll-Weg
Vegetationsaufnahme
Gesamtdeckung (%) 90
Anteil Kräuter (%) 10
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019
Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar
1 Poa annua Einjähriges Rispengras d
2 Plantago lanceolata Spitzwegerich r-d
3 Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe r
4 Bellis perennis Gänseblümchen r
5 Bromus sterilis Taube Trespe r
6 Capsella bursa-pastoris Hirtentäschelkraut r
7 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut r
8 Dactylis glomerata Gewöhnliches Knaulgras r Überwiegend im Westen
9 Elymus repens Gewöhnliche Quecke r
10 Festuca pratensis Wiesen-Schwingel r
11 Geranium rotundifolium
Rundblättriger
Storchenschnabel r
12 Glechoma hederacea Gundermann r Überwiegend im Westen
13 Plantago major Breitwegerich r
14 Potentilla reptans Kriechendes Fingerkraut r Überwiegend im Westen
15 Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß r Überwiegend im Westen
16 Senecio jacobaea Jakobs-Greiskraut r Überwiegend im Westen
17 Taraxacum sect. Ruderalia Löwenzahn r
18 Trifolium pratense Rot-Klee r
19 Trifolium repens Weiß-Klee r
20 Veronica chamaedrys Gamander Ehrenpreis r Überwiegend im Osten
21 Arctium lappa Große Klette v Überwiegend im Westen
22 Artemisia vulgaris Gemeiner Beifuß v Überwiegend im Westen
23 Betula pendula Hänge-Birke v
24 Carpinus betulus Hainbuche v
25 Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume v Überwiegend im Westen
26 Chenopodium album Weißer Gänsefuß v
27 Cirsium arvense Acker-Krazdistel v Überwiegend im Westen
28 Erigeron annuus
Einjähriges Berufkraut/
Feinstrahl v
29 Galium mollugo agg. Wiesen-Labkraut v Überwiegend im Westen
30 Lolium perenne Deutsches Weidelgras v
31 Oenothera biennis Gewöhnliche Nachtkerze v
32 Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras v
33 Potentialla anserina Gänse-Fingerkraut v
34 Rumex obtusifolius Stumpfblättriger Ampfer v
35 Stellaria media Vogelmiere v
36 Urtica dioica Große Brennnessel v
37 Veronica serpyllifolia Quendelblättriger Ehrenpreis b Überwiegend im Westen
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;
v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 27
Tabelle A 5: Bestandserfassung E07 – Strunder Bach
E07 - Strunder Bach
Vegetationsaufnahme
Gesamtdeckung (%) 90 90 80
Anteil Kräuter (%) <10 <10 <10
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019
Teilfläche SW SO N
Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz /Deckung Kommentar
1 Dactylis glomerata Gewöhnliches Knaulgras r-d r d
2 Glechoma hederacea Gundermann r r r
3 Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß r r r
4 Bellis perennis Gänseblümchen r r r
5 Poa annua Einjähriges Rispengras r r
6 Taraxacum sect. Ruderalia Löwenzahn r v v
7 Trifolium repens Weiß-Klee r v
8 Trifolium pratense Rot-Klee r
9 Veronica chamaedrys Gamander Ehrenpreis r r
10 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut r
11 Daucus carota Wilde Möhre r
12 Capsella bursa-pastoris Hirtentäschelkraut r
13 Holcus lanatus Wolliges Honiggras r
14 Plantago major Breitwegerich v v r
15 Brassica napus Raps r
16 Geum urbanum Nelkenwurz r
17 Urtica dioica Große Brennnessel v b Teilfläche N: Uferbereiche
18 Festuca rubra agg. Rotschwingel v
19 Galium mollugo agg. Wiesen-Labkraut v
20 Plantago lanceolata Spitzwegerich v
21 Alliaria petiolata Knoblauchsrauke b b
22 Rumex obtusifolius Stumpfblättriger Ampfer v
23 Stellaria media Vogelmiere v
24 Geranium rotundifolium
Rundblättriger
Storchenschnabel v
25 Galium apparine Kletten Labkraut b Uferbereiche
26 Rubus fruticosus agg. Brombeere b
27 Silene dioica Rote Lichtnelke b Uferbereiche
Gehölze
28 Acer platanoides Spitz-Ahorn v
29 Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn v v
30 Fraxinus excelsior Esche v v v
31 Quercus robur Stiel-Eiche v v
32 Quercus rubra Rot-Eiche v v
33 Prunus padus Gewöhnliche Traubenkirsche v v v
34 Salix viminalis Korb-Weide v v v
35 Salix spec. Weide v
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;
v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 28
Tabelle A 6: Bestandserfassung E08 – Wichheimer Straße
E08 - Wichheimer Straße
Vegetationsaufnahme
Gesamtdeckung (%) 80
Anteil Kräuter (%) 0
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019
Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar
1 Brassica napus Raps d
Ackerfläche. Mit b/br
vermerkte Arten befinden
sich im Randbereich zum
angrenzenden Feldgehölz
2 Alopecurus pratensis Wiesen-Fuchsschwanz br
3 Cirsium arvense Acker-Krazdistel br
4 Galium apparine Kletten Labkraut br
5 Rubus fruticosus agg. Brombeere br
Gehölze
6 Alnus glutinosa Schwarz-Erle b
7 Quercus robur Stiel-Eiche b
8 Salix spec. Weide b
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;
v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 29
Tabelle A 7: Bestandserfassung E10 - Merheimer Heide
E10 - Merheimer Heide
Vegetationsaufnahme
Gesamtdeckung (%) 95 95
Anteil Kräuter (%) <5 <10
Aufnahmedatum Nov. 2018/ April 2019
Teilfläche N S
Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar
1 Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe r r
2 Dactylis glomerata Gewöhnliches Knaulgras r r
3 Festuca pratensis Wiesen-Schwingel r r
4 Festuca rubra agg. Rotschwingel r r
5 Helictotrichon pubescens Flaumiger Wiesenhafer r r
6 Holcus lanatus Wolliges Honiggras r r
7 Lolium perenne Deutsches Weidelgras r r
8 Poa pratensis Wiesen-Rispengras r r
9 Alopecurus pratensis Wiesen-Fuchsschwanz r
10 Calystegia sepium agg. Zaun-Winde r
11 Galium mollugo agg. Wiesen-Labkraut r
12 Veronica chamaedrys Gamander Ehrenpreis r
13 Trifolium pratense Rot-Klee b r
14 Bellis perennis Gänseblümchen v r
15 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut v r
16 Geranium rotundifolium Rundblättriger Storchenschnabel v r
17 Trifolium dubium Kleiner Klee r
18 Stellaria graminea Gras-Sternmiere v r
19 Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig v v
20 Plantago lanceolata Spitzwegerich v v
21 Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß v v
22 Senecio jacobaea Jakobs-Greiskraut v v
23 Prunella vulgaris Kleine Braunelle v
24 Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer v
25 Rumex obtusifolius Stumpfblättriger Ampfer v
26 Trifolium repens Weiß-Klee v
27 Taraxacum sect. Ruderalia Löwenzahn b v
28 Geum urbanum Nelkenwurz b b
29 Cirsium arvense Acker-Krazdistel b
30 Glechoma hederacea Gundermann b
31 Narcissus pseudonarcissus Gelbe Narzisse b
32 Populus tremula Zitter-Pappel b
33 Vicia sepium Zaun-Wicke b
34 Capsella bursa-pastoris Hirtentäschelkraut v
35 Sonchus asper Raue Gänsedistel v
36 Veronica serpyllifolia Quendelblättriger Eherenpreis v
37 Bromus erectus Aufrechte Trespe b
38 Geranium pusillum Zwerg-Storchenschnabel b
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;
v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 30
Tabelle A 8: Bestandserfassung E13-2 – Uckermarkstraße
E13-2 - Uckermarkstraße
Vegetationsausnahme
Gesamtdeckung (%) 95
Anteil Kräuter (%) 10
Aufnahmedatum April 2019
Name (lateinisch) Name (deutsch) Abundanz/Deckung Kommentar
1 Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe r vor allem Randbereiche
2 Bellis perennis Gänseblümchen r
3 Calystegia sepium agg. Zaun-Winde r nur Randbereiche
4 Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut r
5 Dactylis glomerata Gewöhnliches Knaulgras r vor allem Randbereiche
6 Festuca pratensis Wiesen-Schwingel r
7 Geranium dissectum
Schlitzblättriger
Storchenschnabel r
8 Geranium pusillum Zwerg-Storchenschnabel r
9 Glechoma hederacea Gundermann r
10 Holcus lanatus Wolliges Honiggras r
11 Plantago lanceolata Spitzwegerich r vor allem Randbereiche
12 Poa pratensis Wiesen-Rispengras r
13 Prunella vulgaris Kleine Braunelle r
14 Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß r
15
Taraxacum sect.
Ruderalia Löwenzahn r
16 Trifolium repens Weiß-Klee r
17 Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig v
18 Capsella bursa-pastoris Hirtentäschelkraut v
19 Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut v
20 Plantago major Breitwegerich v
21 Rumex crispus Krauser Ampfer v
22 Stellaria media Vogelmiere v
23 Veronica chamaedrys Gamander Ehrenpreis v
24 Veronica serpyllifolia Quendelblättriger Ehrenpreis v
25 Bromus sterilis Taube Trespe b
26 Hordeum vulgare Gerste b nur Randbereiche
27 Arrhenatherum elatius Glatthafer br vor allem Randbereiche
28 Urtica dioica Große Brennnessel br vor allem Randbereiche
Abundanz/ Deckung: d = flächig dominant (>25 % Deckung); r = regelmäßig, häufig auf der Fläche verteilt;
v = vereinzelt; b = bereichsweise (meist Randlage), bd = bereichsweise dominant
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 31
7.2 Saatgutmischungen
Tabelle A 9: Saatgutmischung E02 - Am Spingborn
E 02 - Am Springborn
Saatgutmischung (Ansaatstärke 3 g/m²)
Art Deutscher Name Zeigerwerte Anteil [%]
Gräser (45 %) F R N
Agrostis capillaris Rotes Straußgras x 4 4 5,00
Anthoxanthum
odoratum
Gemeines Ruchgras x 5 x 12,50
Bromus hordeaceus Weiche Trespe x x 3 5,00
Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 5 x 4 7,50
Festuca rubra Horst-Rotschwingel 6 6 x 10,00
Helictotrichon pubescens Flaumiger Wiesenhafer x x 4 5,00
Kräuter (55 %) 45,00
Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig 4 8 4 2,50
Campanula rapunculus Rapunzel-Glockenblume 4 7 4 0,50
Cardamine pratensis Wiesen-Schaumkraut 6 x x 1,50
Centaurea cyanus Kornblume x x x 4,50
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume x x x 3,00
Crepis biennis Wiesen-Pippau 5 6 5 1,00
Daucus carota Wilde Möhre 4 x 4 3,00
Galium verum Echtes Labkraut 4 7 3 1,50
Geranium pratense Wiesen-Storchschnabel 5 8 7 2,50
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 4 6 3 1,00
Hypochaeris radicata gewöhnliches
Ferkelkraut
5 4 3 1,00
Knautia arvensis Wiesen-Witwenblume 4 x 3 5,00
Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite 4 x 3 5,00
Leontodon hispidus Rauer Löwenzahn 5 7 6 1,20
Malva moschata Moschus-Malve 4 7 4 4,50
Origanum vulgare Wilder Dost 3 8 3 1,00
Papaver rhoeas Klatschmohn 5 7 6 1,50
Pastinaca sativa Gewöhnlicher Pastinak 4 8 5 2,00
Pimpinella major Große Pimpinelle x x x 1,00
Plantago lanceolata Spitz-Wegerich x x x 3,00
Prunella vulgaris Gemeine Brunelle 5 7 x 2,00
Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 6 x x 1,80
Rhinanthus minor Kleiner Klappertopf x x 3 1,20
Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer x x 6 1,00
Scorzoneroides
autumnalis
Herbst-Löwenzahn 5 5 5 0,80
Stellaria graminea Gras-Sternmiere 4 4 3 0,50
Trifolium medium Zickzack-Klee 4 6 3 1,50
55,00
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 32
Tabelle A 10: Saatgutmischung E06 – Karl-Droll-Weg (West)
E 06 – Karl-Droll-Weg (West)
Saatgutmischung (Ansaatstärke 3 g/m²)
Art Deutscher Name Zeigerwerte Anteil [%]
Gräser (45 %) F R N
Agrostis capillaris Rotes Straußgras x 4 4 5,00
Anthoxanthum odoratum Gemeines Ruchgras x 5 x 12,50
Bromus hordeaceus Weiche Trespe x x 3 5,00
Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 5 x 4 7,50
Festuca rubra Horst-Rotschwingel 6 6 x 15,00
Helictotrichon pubescens Flaumiger Wiesenhafer x x 4 5,00
Kräuter (50 %) 50,00
Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig 4 8 4 2,00
Campanula rapunculus Rapunzel-Glockenblume 4 7 4 0,50
Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume x x 2 0,50
Cardamine pratensis Wiesen-Schaumkraut 6 x x 1,00
Centaurea cyanus Kornblume x x x 4,50
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume x x x 3,00
Crepis biennis Wiesen-Pippau 5 6 5 0,50
Daucus carota Wilde Möhre 4 x 4 3,00
Galium verum Echtes Labkraut 4 7 3 1,50
Geranium pratense Wiesen-Storchschnabel 5 8 7 2,00
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 4 6 3 1,00
Hypochaeris radicata gewöhnliches Ferkelkraut 5 4 3 1,00
Knautia arvensis Wiesen-Witwenblume 4 x 3 4,00
Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite 4 x 3 4,00
Leontodon hispidus Rauer Löwenzahn 5 7 6 1,00
Malva moschata Moschus-Malve 4 7 4 4,00
Origanum vulgare Wilder Dost 3 8 3 1,50
Papaver rhoeas Klatschmohn 5 7 6 1,20
Pastinaca sativa Gewöhnlicher Pastinak 4 8 5 2,50
Pimpinella major Große Pimpinelle x x x 1,00
Plantago lanceolata Spitz-Wegerich x x x 2,50
Prunella vulgaris Gemeine Brunelle 5 7 x 1,80
Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 6 x x 1,80
Rhinanthus minor Kleiner Klappertopf x x 3 1,20
Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer x x 6 1,00
Scorzoneroides autumnalis Herbst-Löwenzahn 5 5 5 0,80
Silaum silaus Wiesen-Silge x 7 2 1,00
Stellaria graminea Gras-Sternmiere 4 4 3 0,20
50,00
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 33
Tabelle A 11: Saatgutmischung E06 – Karl-Droll-Weg (Ost) - Blühstreifen
E 06 – Karl-Droll-Weg (Ost) - Blühstreifen
Saatgutmischung (Ansaatstärke 2 g/m²)
Art Deutscher Name Zeigerwerte Anteil [%]
Gräser 10% F R N
Anthoxanthum odoratum Gewöhnliches Ruchgras x 5 x 3,00
Cynosurus cristatus Weide-Kammgras 5 x 4 4,00
Festuca ovina Schafschwingel 3 3 x 3,00
Kräuter (90 %) 10,00
Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe 4 x 5 1,50
Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig 4 8 4 3,00
Barbarea vulgaris Echtes Barbarakraut x x x 2,20
Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume x x 2 0,20
Centaurea cyanus Kornblume x x x 7,00
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume x x x 3,00
Centaurea scabiosa Skabiosen-Flockenblume 3 8 4 1,50
Cichorium intybus Gewöhnliche Wegwarte 4 8 5 3,50
Daucus carota Wilde Möhre 4 x 4 2,50
Echium vulgare Gewöhnlicher Natternkopf 4 8 4 2,00
Galium verum Echtes Labkraut 4 7 3 1,00
Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 5 x 8 0,50
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 4 6 3 2,00
Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 5 4 3 1,50
Knautia arvensis Acker-Witwenblume 4 x 3 2,50
Leonurus cardiaca Echtes Herzgespann 5 8 9 2,00
Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite 4 x 3 4,00
Linaria vulgaris Gewöhnliches Leinkraut 4 7 5 0,20
Lotus corniculatus Gewöhnlicher Hornklee 4 7 3 2,00
Malva alcea Spitzblatt-Malve 5 8 7 1,00
Malva moschata Moschus-Malve 4 7 4 4,00
Malva sylvestris Wilde Malve 4 7 8 4,00
Medicago lupulina Gelbklee 4 8 x 1,00
Papaver dubium Saatmohn 4 5 5 1,00
Papaver rhoeas Klatschmohn 5 7 6 1,50
Pastinaca sativa Gewöhnlicher Pastinak 4 8 5 2,50
Plantago lanceolata Spitzwegerich x x x 3,40
Plantago media Mittlerer Wegerich 4 7 3 0,30
Prunella vulgaris Gewöhnliche Braunelle 5 7 x 2,00
Saponaria officinalis Echtes Seifenkraut 5 7 5 2,00
Scabiosa columbaria Tauben-Skabiose 3 8 3 1,50
Scorzoneroides autumnalis Herbst-Löwenzahn 5 5 5 1,50
Scrophularia nodosa Knoten-Braunwurz 6 6 7 1,00
Silene latifolia ssp. alba Weiße Lichtnelke 4 x 7 5,00
Silene vulgaris Gewöhnliches Leimkraut 4 7 4 6,00
Sinapis arvensis Ackersenf x 8 6 3,00
Tanacetum vulgare Rainfarn 5 8 5 0,10
Tragopogon pratensis Wiesen-Bocksbart 4 7 6 3,00
Verbascum densiflorum Großblütige Königskerze 4 8 5 0,50
Verbascum nigrum Schwarze Königskerze 5 7 7 1,60
Viola arvensis Acker-Veilchen x x x 2,00
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 34
E 06 – Karl-Droll-Weg (Ost) - Blühstreifen
Saatgutmischung (Ansaatstärke 2 g/m²)
Art Deutscher Name Zeigerwerte Anteil [%]
90,00
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 35
Tabelle A 12: Saatgutmischung E07 – Strunder Bach (südliche Teilflächen)
E 07 - Strunder Bach
Saatgutmischung (Ansaatstärke 3 g/m²)
Art Deutscher Name Zeigerwerte Anteil [%]
Agrostis capillaris Rotes Straußgras x 4 4 5,00
Anthoxanthum odoratum Gemeines Ruchgras x 5 x 10,00
Bromus hordeaceus Weiche Trespe x x 3 5,00
Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 5 x 4 5,00
Festuca pratensis Wiesen-Schwingel 6 x 6 5,00
Festuca rubra Horst-Rotschwingel 6 6 x 10,00
Helictotrichon pubescens Flaumiger Wiesenhafer x x 4 5,00
Kräuter (60 %) 40,00
Achillea millefolium Schafgarbe 4 x 5 3,00
Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig 4 8 4 2,00
Campanula rapunculus Rapunzel-Glockenblume 4 7 4 0,50
Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume x x 2 1,00
Cardamine pratensis Wiesen-Schaumkraut 6 x x 5,00
Centaurea cyanus Kornblume x x x 3,00
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume x x x 0,50
Crepis biennis Wiesen-Pippau 5 6 5 1,00
Daucus carota Wilde Möhre 4 x 4 3,20
Galium album Wiesen-Labkraut 5 7 x 2,00
Galium verum Echtes Labkraut 4 7 3 2,00
Geranium pratense Wiesen-Storchschnabel 5 8 7 3,00
Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau 5 x 8 2,00
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 4 6 3 4,00
Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite 4 x 3 2,50
Leontodon hispidus Rauer Löwenzahn 5 7 6 3,80
Papaver rhoeas Klatschmohn 5 7 6 2,20
Pastinaca sativa Gewöhnlicher Pastinak 4 8 5 2,50
Pimpinella major Große Pimpinelle x x x 2,00
Plantago lanceolata Spitz-Wegerich x x x 2,50
Primula veris Wiesen-Schlüsselblume 4 8 3 2,50
Prunella vulgaris Gemeine Brunelle 5 7 x 1,80
Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 6 x x 2,50
Rhinanthus minor Kleiner Klappertopf x x 3 1,20
Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer x x 6 1,20
Scorzoneroides
autumnalis
Herbst-Löwenzahn 5 5 5 2,00
Stellaria graminea Gras-Sternmiere 4 4 3 1,20
Tragopogon pratensis Wiesen-Bocksbart 4 7 6 0,20
Trifolium medium Zickzack-Klee 4 6 3 1,50
Veronica chamaedrys Gamander-Ehrenpreis 5 x x 1,20
Vicia cracca Vogelwicke 5 x x 2,00
60,00
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 36
Tabelle A 13: Saatgutmischung E 10 - Merheimer Heide (nördliche Teilfläche)
E 10 - Merheimer Heide
Saatgutmischung (Ansaatstärke 3 g/m²)
Art Deutscher Name Zeigerwerte Anteil [%]
Agrostis capillaris Rotes Straußgras x 4 4 2,00
Anthoxanthum odoratum Gemeines Ruchgras x 5 x 5,00
Broiza media Gewöhnliches Zittergras x x 2 2,00
Bromus hordeaceus Weiche Trespe x x 3 5,00
Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 5 x 4 2,00
Festuca ovina Schaf-Schwingel 3 3 x 20,00
Festuca rubra Horst-Rotschwingel 6 6 x 10,00
Helictotrichon pubescens Flaumiger Wiesenhafer x x 4 5,00
Luzula campestris Gewöhnliche Hainsimse 4 3 2 1,00
Kräuter (50 %) 50,00
Achillea millefolium Schafgarbe 4 x 5 2,00
Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig 4 8 4 2,00
Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume x x 2 0,20
Centaurea cyanus Kornblume x x x 3,60
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume x x x 2,50
Crepis biennis Wiesen-Pippau 5 6 5 1,00
Daucus carota Wilde Möhre 4 x 4 3,00
Dianthus armeria Raue Nelke 5 x 3 1,20
Echium vulgare Natternkopf 4 8 4 2,00
Galium album Wiesen-Labkraut 5 7 x 2,00
Galium verum Echtes Labkraut 4 7 3 1,50
Jasione montana Bergsandglöckchen 3 3 2 0,40
Hieracium pilosella Kleines Habichtskraut 4 x 2 0,50
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 4 6 3 1,50
Hypochaeris radicata Gewöhnliches Ferkelkraut 5 4 3 1,90
Knautia arvensis Wiesen-Witwenblume 4 x 3 2,00
Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite 4 x 3 3,00
Leontodon hispidus Rauer Löwenzahn 5 7 6 1,00
Lotus corniculatus Gewöhnlicher Hornklee 4 7 3 1,20
Malva moschata Moschus-Malve 4 7 4 3,00
Papaver rhoeas Klatschmohn 5 7 6 2,00
Pimpinella saxifraga Kleine Pimpinelle 3 x 2 1,00
Prunella vulgaris Gemeine Brunelle 5 7 x 1,00
Rhinanthus minor Kleiner Klappertopf x x 3 1,00
Scorzoneroides autumnalis Herbst-Löwenzahn 5 5 5 2,00
Silaum silaus Wiesen-Silge x 7 2 3,00
Silene latifolia Breitblättrige Lichtnelke x x x 2,80
Silene vulgaris Aufgeblasenes Leimkraut 4 7 4 3,50
Stellaria graminea Gras-Sternmiere 4 4 3 1,20
Trifolium arvense Hasenklee 3 2 1 1,00
50,00
„Artenreiche Wiesen“
Stand: 22. August 2019
Ingenieurbüro I. Rietmann, 53639 Königswinter-Uthweiler 37
Tabelle A 14: Saatgutmischung E 13-2 - Uckermarkstraße
E 13-2 - Uckermarkstraße
Saatgutmischung (Ansaatstärke 3 g/m²)
Art Deutscher Name Zeigerwerte Anteil [%]
Agrostis capillaris Rotes Straußgras x 4 4 5,00
Anthoxanthum odoratum Gemeines Ruchgras x 5 x 12,50
Bromus hordeaceus Weiche Trespe x x 3 5,00
Cynosurus cristatus Wiesen-Kammgras 5 x 4 7,50
Festuca rubra Horst-Rotschwingel 6 6 x 15,00
Helictotrichon pubescens Flaumiger Wiesenhafer x x 4 5,00
Kräuter (50 %) 50,00
Agrimonia eupatoria Kleiner Odermennig 4 8 4 2,00
Campanula rapunculus Rapunzel-Glockenblume 4 7 4 0,50
Campanula rotundifolia Rundblättrige Glockenblume x x 2 0,50
Cardamine pratensis Wiesen-Schaumkraut 6 x x 1,00
Centaurea cyanus Kornblume x x x 4,50
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume x x x 3,00
Crepis biennis Wiesen-Pippau 5 6 5 1,00
Daucus carota Wilde Möhre 4 x 4 3,00
Galium verum Echtes Labkraut 4 7 3 1,50
Geranium pratense Wiesen-Storchschnabel 5 8 7 2,00
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 4 6 3 1,00
Hypochaeris radicata gewöhnliches Ferkelkraut 5 4 3 1,00
Knautia arvensis Wiesen-Witwenblume 4 x 3 4,00
Leucanthemum vulgare Wiesen-Margerite 4 x 3 4,00
Leontodon hispidus Rauer Löwenzahn 5 7 6 1,00
Malva moschata Moschus-Malve 4 7 4 4,50
Origanum vulgare Wilder Dost 3 8 3 1,00
Papaver rhoeas Klatschmohn 5 7 6 1,20
Pastinaca sativa Gewöhnlicher Pastinak 4 8 5 2,00
Pimpinella major Große Pimpinelle x x x 1,00
Plantago lanceolata Spitz-Wegerich x x x 2,50
Prunella vulgaris Gemeine Brunelle 5 7 x 1,30
Ranunculus acris Scharfer Hahnenfuß 6 x x 1,80
Rhinanthus minor Kleiner Klappertopf x x 3 1,20
Rumex acetosa Wiesen-Sauerampfer x x 6 1,00
Scorzoneroides autumnalis Herbst-Löwenzahn 5 5 5 0,80
Stellaria graminea Gras-Sternmiere 4 4 3 0,20
Trifolium medium Zickzack-Klee 4 6 3 1,50
50,00
Anlage 2.2.1 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Roddergasse
1527 Zeichen
Druckdatum 20.08.2019 -08-14\19-08-14_Skizzen.dwg Pläne_Aktuell\19 ge Fassung\3.3.1 Köln\LPH 3\3.2_Planwerk_vorläufi K:\2018\18-300 Gremberger Wäldchen, Zuwegung von Humboldt / Gremberg (Baumreihe zur Stärkung der Verbindungsachse - nicht Teil des Projektes) Kleingärten ca. 8-10 ca. 8-10 Baumreihe, Planung Externe Pläne Vermesser Kleingärten Planstand Verfasser Plannummer 06.05.2019 Stadt Köln 19.2060-190506_Roddergasse_Topo_DXF.DXF Alle Maße sind vor Ort auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Unklarheiten sind mit der Bauüberwachung vor Ort abzustimmen. Zur Bauausführung fremder Fachplanungen müssen die jeweiligen aktuellen Ausführungspläne der Fachplaner verwendet werden. N \ Planänderungsliste Index Bemerkung Datum Name Bauherr Freigabe: Datum / Unterschrift Alleebaum z.B. i Sorbus torminalis Projekt Malus toringo ‚Brouw * | Planinhalt «| 2 3 Baubereich Leistungsphase Plannummer Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Stadthaus Deutz, Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Gremberger Wäldchen - Neue Wege Lupe 1 - Roddergasse Datum Lupe 1 - Roddergasse 16.08.2019 Maßstab Entwurfsplanung 1:150 / 1:500 Index 18-300_3_Ip_02 i bearbeitet Al Höhenbezug NHN Format 770 x 420 Bonn Geprüft Teamleitung / Projektleitung RMPSL.LA: RMPSL.LA Hamburg Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung und Mitteilung Ihres Inhalts ist nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich zugestanden. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten.
Anlage 1.2.4 Gartenlabor weiterer Ausbau Schlagbaumsweg MÜLHEIM
2155 Zeichen
Schotterplatz: 48m2
Hütten:12m2
Garten: definierte Breite
variable Länge
Fachplaner
Planbezeichnung
Wasserleitungen Bestand
Wasserleitungen Neu
Schlagbaumsweg
GemeinschaftsGarten 375 m²
Lehrgarten375 m²
Kinderspiel
Wasserstelle
Stadtgärten75 m²
Optionale Erweiterung
Gemeinschafts Garten
Stadtgärten100 m²
Stadtgärten125 m²
Wasserstelle
Sitzbänke
Kraut- und Selbsterntegarten
Zwischeneinsaat 3.221 m²
Stadtgärten75 m²
Container
10 Fahrradbügel
Kinderspiel
Picknicktische
6 Acer campestre
Wieseneinsaat196 m²
Wieseneinsaat2.843 m²
Wieseneinsaat3.703 m²
Wieseneinsaat4.515 m²
Wieseneinsaat4.184 m²
Wieseneinsaat4.211 m²
Wieseneinsaat6.397 m²
Wiesen-einsaat1.356 m²
Wildhecke244 m²
Wassergebundene Wegedecke
2.992 m²
Wildhecke Nord Gesamt744 m²
Rasenschotterweg366 m²
Rasenschotterweg154 m²
Rasenschotterweg118 m²
Wieseneinsaat85 m²
ObstgehölzeGesamt 87 Stk
6 Acer campestre
4 Acer campestre
Sitzbänke
Wieseneinsaat392 m²
Rasenschotterweg26 m²
10 Fahrradbügel
Wieseneinsaat 89 m²
GemeinschaftsGarten375 m2
GemeinschaftsGarten375 m²
Rasenschotterweg85 m²
Wieseneinsaat 135 m²
Schulgarten375 m²
StadtgärtenZwischeneinsaaten 3.526 m²
Zwischeneinsaat 1.298 m²
Zwischeneinsaat 584 m²
Optionale ErweiterungStadtgärten
125 m²
100 m²
75 m²
GemeinschaftsGarten 375 m²
Entwurf - Schlagbaumsweg Gesamtausbau
Index Datum Änderung, Status gez.. .
GLK-A24-E2.2
03.09.20191:5000,911 x 0,841 NN
Gartenlabor KölnStadt KölnAmt für Landschaftspflege und GrünflächenWilly-Brandt-Platz 250679 Köln
Tel.030.3116964-0Fax:030.311694-99A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbHKöpenicker-Straße 154a 10997 Berlin www.a24-landschaft.de
Datum HöhenbezugBearbeiterMaßstabBlattgröße
Plannummer
Bauherr
Fachplaner
Datum, gezeichnet
Datum, gezeichnet
Planbezeichnung
N
MD/MR/JG
Datei: 190903_GLK_Lageplan_Schlagbaumsweg_Gesamtausbau.vwx
Baum Bestand
LEGENDE
Baum - Planung
Wassergebundener Weg
Wasserleitungen Bestand
Wiesenfläche
Wasserleitungen NeuSpielen
Schotterrasenweg
SitzbankPicknicktisch
Fahrradbügel
WildheckeContainer - Geräteschuppen
Stadtgartenparzelle (beispielhafte Ausstattung)
Anlage 2.1 Gremberger Wäldchen Erläuterungsbericht
17391 Zeichen
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Anlage 3.2.1 GrünVernetzen Entwurf E01 TUS Weidenhausen MÜLHEIM
464 Zeichen
1-schürige Mahd der wechselfeuchten Bereiche (insg. ca. 160 m?) \ F E 01 Lesenoe Fr- Flächenabgrenzung za Anpassung der Pflege, ZA 2- bis 3-schürige Mahd, Mahdgut entfernen (5.530 m?) Eindämmung der Brombeere (ca. 840 m?) Eindämmung der Brombeere Die Oberbüre Grün vernetzen - Grün entwickeln Artenreiche Wiesen Datum: 22. August 2019 Bearbeitet: Hörsch INGENIEURBÜRO FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG . RIETMANN Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019
Anlage 3.2.8 GrünVernetzen Entwurf E10 Merheimer Heide KALK
680 Zeichen
Bewirtschaftung quer zu den eingesäten Streifen NALPLANUNG\PROJEKTE_2018\KÖLNIK-GV-S_ARTENREICHE WIESEN\01_AKTUELLIKGVS_3.DWG Flächenabgrenzung Einsaat (insg. ca. 10.500 m?) Saatgutmischung E10 Mahdgutübertragung (ca. 12.300 m?) Anpassung der Pflege, 2-schürige Mahd, Mahdgut entfernen (ings. 53.600 m?) kurzrasiger Streifen entlang von Wegen, 1,5 m brı ngs. ca 1.500 m lang (2.250 m?) ENTWURF E10 Datum: 22. August 2019 Bearbeitet: Hörsch INGENIEURBÜRO FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG I. RIETMANN SIEGBURGER STR. 243, 53639 KÖNIGSWINTER - UTHWEILER, TEL. 02244191 2626, FAX. 912027 info@buero-rietmann.de www.buero-rietmann.de, Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019
Anlage 5 DE Bezirksvertretung 9 - 3361/2019/1
14978 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
VI/670/22
Vorlagen-Nummer
3361/2019/1
Freigabedatum
18.03.2020
Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Entscheidung durch den Bezirksbürgermeister und ein Mitglied der Bezirksvertretung gemäß § 36
Absatz 5, Satz 2 GO NRW und Genehmigung durch die Bezirksvertretung.
Betreff
EFRE Grüne Infrastruktur - Vielfalt vernetzen
Konkrete Ausgestaltung der Einzelprojekte (Baubeschluss)
Gremium Datum
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 04.05.2020
Begründung der Dringlichkeit:
Die termingerechte Umsetzung der Projekte in den vorgegebenen Durchführungszeiträumen beim
Gartenlabor bis Ende März 2021 und bei den anderen Projekten bis Ende Dezember 2021 ist nach
den Förderrichtlinien unabweisbar, da ein Rechtanspruch auf Verlängerung des Bewilligungs- bzw.
Durchführungszeitraumes nicht gegeben ist. Zur Vermeidung eines drohenden Förderverlustes in
Höhe von 2.377.600,00 € müssen die Ausschreibungsverfahren zwingend noch im I. Quartal 2020
starten.
Hierfür bedarf es sowohl eines Baubeschlusses durch die Bezirksvertretung Mülheim und durch die
Bezirksvertretungen Kalk (am 12.03.2020 ungeändert beschlossen) als auch der Mittelfreigabe durch
den Finanzausschuss, so dass eine abschließende Entscheidung erst am 11.05.2020 möglich wäre.
Eine zeitliche Verzögerung von ca. 2 Monaten ist durch die Bauphase nicht wieder zu kompensieren
und daher im Sinne des § 75 (1) GO NRW unvertretbar.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Mülheim beschließt im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes „Vielfalt
vernetzen“, Grüne Infrastruktur den Entwurf zur konkreten Ausgestaltung der Maßnahmen der Projek-
te „Gartenlabor“ im Bereich des Schlagbaumswegs, „GrünVernetzen“, „WaldParkour“ (Teilbereiche
Mülheim) sowie den weiteren Ausbau Gartenlabor vorbehaltlich der Sicherstellung der Finanzierung
und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung der Maßnahmen.
Datum
17.03.2020
Abstimmungsergebnis
zugestimmt
Unterschrift
Unterschrift
2
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen 4.065.000 €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 2.377.600 €
%
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 4.065.000 €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 2.377.600 €
%
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: einmalig
a) Erträge 104.000 €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Auswirkungen auf den Klimaschutz
Nein
Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)
Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)
Begründung:
Der Rat der Stadt Köln hat am 14.02.2017 das Integrierte Handlungskonzept (IHK) Grüne Infrastruk-
tur Köln “Vielfalt vernetzen“ beschlossen und die Verwaltung beauftragt auf der Grundlage diesen
Konzeptes Förderanträge zu stellen (4247/2016). Am 10.07.2017 hat der Finanzausschuss die Frei-
gabe der Mittel für den Planungsbedarf beschlossen, dessen Bedarf der Ausschuss für Umwelt und
Grün zuvor festgestellt hatte (1788/2017). Wie im Sachstandsbericht (4130/2018) dargelegt, wurde
die Förderung mit EU- und Landesmitteln Ende 2018 für hier angeführten Teilprojekte des IHK Grüne
Infrastruktur Köln „Vielfalt vernetzen“ bewilligt.
Obwohl die räumliche Ausdehnung des Äußeren Grüngürtels wesentlich über den Stadtbezirk hin-
ausgehende Bedeutung besitzt, liegt die Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung von Nut-
zungsangeboten nach § 2 Abs. 1 Ziffer 6 ZustO nach der 6. Satzung der Änderung der Zuständig-
keitsordnung bei den Bezirksvertretungen.
Im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel zwischen Humboldt / Gremberg und Höhenhaus werden
verschiedene Maßnahmen zur Aufwertung und Vernetzung der vorhandenen Grünflächen geplant.
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(Anlage 01)
EFRE Grüne Infrastruktur Gartenlabor - Initialausbau
Das Projekt Gartenlabore widmet sich der Fragestellung, wie für bestimmte Bevölkerungsgruppen
(z.B. große Haushalte in verdichteten Quartieren, einkommensschwache Gruppen, Menschen mit
Migrationshintergrund) modellhaft neue Formen des Gärtnerns zur Selbstversorgung unter Aspekten
der gesunden Ernährung und der Umweltbildung angelegt, angeboten und genutzt werden. Diese
sollen insbesondere von den Bewohnerinnen und Bewohnern angrenzender Quartiere unter ökologi-
schen Kriterien und Aspekten der Struktur- und Artenvielfalt genutzt werden. Die Umsetzung erfolgt
auf einer 1,5 ha großen ehemaligen verpachteten Ackerfläche an der Olpener Straße im Stadtbezirk
Kalk und auf einer 3,5 ha großen ehemaligen verpachteten Ackerfläche südlich der Gesamtschule
Holweide im Stadtbezirk Mülheim (Anlagen 1.1, 1.2.1, und 1.2.2).
Neben zwei Expertenworkshops in 2017 und 2018 wurde für die Bürgerinnen und Bürger die Mög-
lichkeit geschaffen in 2019 eine vorgesäte Gemüsegartenparzelle kostenlos zu bewirtschaften. Paral-
lel fanden mehrere gartenthemenbezogene Workshops und ein Sommerfest statt, auf denen auch
über das Projekt informiert wurde und für die beiden Standorte Anmeldungen für Krautgärten, Ge-
meinschaftsgärten und Stadtgärten in verschiedenen Größen entgegengenommen wurden.
Der Betrieb der Gartenlabore erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband der Kölner Garten-
freunde e.V., der auch die Nutzungsentgelte1 vereinnahmt, die lediglich die Kosten für Wasserver-
brauch, Verwaltungsgebühren usw. decken. Die Kooperation soll über den Generalpachtvertag zwi-
schen beiden Vertragspartnern geregelt werden.
Weiterer Ausbau Gartenlabor
Mit dem im Förderantrag veranschlagten Budget ist zunächst ein Initialausbau beider Gartenlabore
möglich. Der weitere Ausbau ist nicht Bestandteil des EFRE Förderprogramms. Der Initialausbau soll
durch die Anpflanzung von Bäumen ökologisch aufgewertet werden, die aus den vereinnahmten Er-
satzgeldern nach Baumschutzsatzung refinanziert wird. Außerdem kann eine angrenzende Fläche
am Schlagbaumsweg je nach Bedarf als Erweiterungsfläche mit der dazu gehörenden Infrastruktur
(Wege, Wasserstellen, Spielplätze, Fahrradständer, Sitzbänke usw.) ausgebaut werden (Anlagen
1.2.3, und 1.2.4).
EFRE Grüne Infrastruktur Gremberger Wäldchen
Das Projekt verfolgt das Ziel, durch eine reduzierte Wegeführung das Gremberger Wäldchen als Er-
holungsraum zu erhalten und gleichzeitig den wertvollen alten Naturwald zu schützen. Am Alten
Deutzer Postweg gelegene Waldbereiche sollen im Gegenzug mit Wegen erschlossen werden, um
den Bewohnern des Waldbadviertels und der angrenzenden Quartiere Erholungsmöglichkeiten zu
geben. Für Kinder wird ein außerschulisches Naturbildungsangebot entwickelt (Anlagen 2.1, 2.2,
2.2.1, 2.2.2 und 2.2.3).
Im Herbst 2018 fanden im Gremberger Wäldchen eine Bürgerbegehung und in der Waldbadsiedlung
ein Bürgerworkshop statt, um Anregungen aufzunehmen, die in die Planung mit eingeflossen sind.
EFRE Grüne Infrastruktur GrünVernetzen
Das Projekt Grün vernetzen - Grün entwickeln / Artenreiche Wiesen verfolgt das Ziel der dauerhaften
Umwandlung von herkömmlich genutzten Rasenflächen in artenreiche Wiesen. Die Umwandlung der
Einzelflächen erfolgt unter Beachtung der Standort- und Bodenverhältnisse sowie der potenziellen
natürlichen Vegetation. Um die dauerhafte Erhaltung zu gewährleisten sollen Handlungsanweisungen
in Form eines Leitfadens ausgearbeitet werden. Ein zentraler Punkt ist die Schaffung der Akzeptanz
in der Bevölkerung durch Bürgerinformation.
Im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel sollen an 8 Standorten auf ehemaligen Scherrasenflächen
artenreiche Wiesen entwickelt werden, dies sind insgesamt ca. 8 Hektar. Die Standorte E10 und E13
befinden sich im Stadtbezirk Kalk, die Standorte E01, E02, E03, E06, E07 und E08 befinden sich im
Stadtbezirk Mülheim (Anlagen 3.1, 3.2.1 bis 3.2.9).
Neben zwei Expertenworkshops in 2017 und 2019 wurde auf einer öffentlichen Informationsveranstal-
tung zu allen Projekten der Grünen Infrastruktur am 03.08.2019 das Projekt „Artenreiche Wiesen“
1 Das Nutzungsentgelt für einen Krautgarten wird 40,00 € pro Jahr, für einen Gemeinschaftsgarten (300 m2)
140,00 € pro Jahr und für einen Stadtgarten je nach Größe 55,00 € (75 m2), 60,00 € (100 m2) oder 65 €
(125 m2) pro Jahr betragen.
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erläutert und einige potenzielle Flächen besichtigt.
EFRE Grüne Infrastruktur WaldParkour
Das Projekt „Sport-und Fitnessband/ WaldParkour“ entwickelt an sechs Standorten entlang des
Grüngürtelweges im rechtsrheinischen Äußeren Grüngürtel ein abgestimmtes Bewegungsangebot für
die Bewohner der angrenzenden Sozialräume. Die Standorte Merheimer Heide, Fort X, Vingster Berg
und Uckermarckstraße befinden sich im Stadtbezirk Kalk. Die Standorte Melissenweg, Buchheimer
Park und Herler Ring befinden sich im Stadtbezirk Mülheim. Diese sieben Bewegungsstationen sind
untereinander durch den Grüngürtel-Rundweg verbunden, der auch als Laufstrecke genutzt werden
kann (Anlagen 4.1, 4.2.1 und 4.2.2).
Im April und August 2019 hat ein Bürgerbeteiligungsverfahren stattgefunden, dessen Ergebnis in die
Entwurfsplanung eingeflossen ist.
Der Äußere Grüngürtel ist eine denkmalgeschützte Grünanlage. Die Flächen befinden sich im Gel-
tungsbereich des Landschaftsplans. Die Erlaubnis gemäß §9 DSchG und die Befreiungen von den
Verbotsbestimmungen des Landschaftsplans Köln Ausnahmegenehmigungen werden beantragt.
Finanzierung:
Die Planungskosten (Baunebenkosten) wurden als Geschäfte der laufenden Verwaltung durch das
Rechnungsprüfungsamt mit den Schreiben vom 01.06.2017 – RPA-Nrn: 141/13/10/17, 141/13/08/17,
141/13/11/17 und 141/13/12/17 anerkannt. Die Kosten dieser Teilprojekte belaufen sich auf:
Gesamtkosten
incl. Planungs-
kosten gem.
Prüfbericht
RPA
Davon Bau-
kosten
gem. Prüfbe-
richt RPA
Davon Pla-
nungskosten
gem.
Prüfbericht
RPA
Förderung
lt. Zuwendungs-
bescheid
Gartenlabor / Olpe-
ner Str. und Schlag-
baumsweg
590.000,00 € 403.410,00 € 186.590,00 € 440.000,00 €
Gremberger Wäld-
chen 1.520.000,00 € 1.278.060,00 € 241.940,00 € 1.200.000,00 €
GrünVernetzen 203.000,00 € 114.240,00 € 88.760,00 € 737.600,00 € WaldParkour 722.000,00 € 593.810,00 € 128.190,00 €
Summe
EFRE-Teilprojekte 3.035.000,00 € 2.389.520,00 € 645.480,00 € 2.377.600,00 €
Vergabekosten 44.000,00 €
Kosten der lfd.
Verwaltung,
nicht förderfähig
Weiterer Ausbau
Gartenlabor 986.000,00 € 986.000,00 €
104.000,00 € Refi-
nanzierung aus
Ersatzgeldern,
(keine EFRE-
Förderung)
Gesamtsumme 4.065.000,00 € 3.375.520,00 € 645.480,00 € 2.377.600,00 €
Das Rechnungsprüfungsamt hat den Bedarf in Höhe von 4.065.000,00 € incl. der Planungskos-
ten mit Schreiben vom 22.11.2019 – RPA-Nrn.: KOB 2019/1341, KOB 2019/1342, KOB 2019/1367
und KOB 2019/1387, anerkannt (Anlage Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes).
Im Hpl. 2020/2021, Teilfinanzplan 1301 Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanla-
gen, Finanzstellen 6700-1301-0-9801 bis 6700-1301-0-9805 EFRE Grüne Infrastruktur ist die Finan-
zierung der Gesamtkosten durch entsprechende Veranschlagung von Planwerten sowie einer Ver-
pflichtungsermächtigung in Höhe von 115.000 € gesichert.
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Diese Maßnahmen werden mit Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von
Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 „Investition in
Wachstum und Beschäftigung“ zu 80 % gefördert.
Der weitere Ausbau des Gartenlabors mit Kosten von 986.000 € ist im Hpl. 2020/2021f, Teilfinanzplan
1301 Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, in Höhe der in 2020/2021 be-
nötigen Mittel von 104.000,00 € bei Finanzstelle 6700-1301-0-1400 Ersatzmaßnahmen Baumschutz-
satzung gesichert (Pflanzung von Obstbäumen). Der weitere für 2022 benötigte Mittelabfluss wird
durch Neuveranschlagung von nicht benötigten Auszahlungsermächtigungen 2019 innerhalb des o.g.
Teilfinanzplans im Rahmen der Hpl.-Aufstellung 2022 sichergestellt. Da dieser Weiterausbau nicht
Gegenstand des Förderantrages ist, erfolgt die Finanzierung aus Haushaltsgeldern bzw. über Spon-
soring. Lediglich die Kosten für die Planung für beide Ausbauvarianten sind im Zuge der Förderung
möglich.
Die Herstellung dieser Maßnahmen stellt eine Investition im als Festwert bewerteten städtischen
Grünvermögen dar. Da für den Festwert Grün gem. den Vorschriften des Neuen Kommunalen F i-
nanzmanagements (NKF) keine Abschreibungen zu verbuchen sind, fällt im Gegenzug für Neu- und
Ersatzinvestitionen im Festwert neben der Investition gleichzeitig in voller Höhe Aufwand in der kon-
sumtiven Ergebnisrechnung an. Gleiches gilt analog für investive Einzahlungen, wie z.B. Zuschüsse,
Ersatz- und Ausgleichsgelder, die gleichfalls einen Ertrag in der Ergebnisrechnung darstellen. Daher
ist hier als haushaltsmäßige Auswirkung sowohl die Investition als auch die ergebniswirksame Belas-
tung auszuweisen.
Nach Abschluss der Maßnahmen erfolgt jeweils für ein Jahr eine Fertig stellungs- und Entwicklungs-
pflege, die kostenmäßig im Festwert abgebildet wird. Die weiteren laufenden Unterhaltungskosten
sind im Unterhaltungsetat des Teilergebnisplan 1301 sichergestellt.
Anlagen
Anlage Prüfbericht des Rechnungsprüfungsamtes
Anlage 01 Übersichtsplan Grüne Infrastruktur
Anlage 1.1 Gartenlabor Erläuterungsbericht
Anlage 1.2.1 Gartenlabor Initialausbau Olpener Straße KALK
Anlage 1.2.2 Gartenlabor Initialausbau Schlagbaumsweg MÜLHEIM
Anlage 1.2.3 Gartenlabor weiterer Ausbau Olpener Straße KALK
Anlage 1.2.4 Gartenlabor weiterer Ausbau Schlagbaumsweg MÜLHEIM
Anlage 2.1 Gremberger Wäldchen Erläuterungsbericht
Anlage 2.2 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Gesamtübersicht
Anlage 2.2.1 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Roddergasse
Anlage 2.2.2 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Brücke Gremberger Straße
Anlage 2.2.3 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Grüne Arena
Anlage 3.1 GrünVernetzen Erläuterungsbericht
Anlage 3.2.1 GrünVernetzen Entwurf E01 TUS Weidenhausen MÜLHEIM
Anlage 3.2.2 GrünVernetzen Entwurf E02 Am Springborn MÜLHEIM
Anlage 3.2.3 GrünVernetzen Entwurf E03 Neurather Ring MÜLHEIM
Anlage 3.2.4 GrünVernetzen Entwurf E06 Karl-Doll-Weg MÜLHEIM
Anlage 3.2.5 GrünVernetzen Entwurf E07-1 Strundener Bach MÜLHEIM
Anlage 3.2.5 GrünVernetzen Entwurf E07-1 Strundener Bach MÜLHEIM
Anlage 3.2.7 GrünVernetzen Entwurf E08 Wichheimer Straße MÜLHEIM
Anlage 3.2.8 GrünVernetzen Entwurf E10 Merheimer Heide KALK
Anlage 3.2.9 GrünVernetzen Entwurf E13 Uckermarkstraße KALK
Anlage 4.1 WaldParkour Erläuterungsbericht
Anlage 4.2.1 WaldParkour Planungsentwurf KALK
Anlage 4.2.2 WaldParkour Planungsentwurf MÜLHEIM
Anlage 3.2.4 GrünVernetzen Entwurf E06 Karl-Doll-Weg MÜLHEIM
709 Zeichen
E( J LEGENDE Flächenabgrenzung Einsaat (insg. ca. 1.360 m?) kurzrasiger Streifen entlang Saatgutmischung E06 (west) von Wegen, 1,5 m breit, ca. 2-schürige Mahd, Mahdgut entfernen 245 m lang (368 m?) Einsaat Blühinseln (ca. 210 m?) kurzrasig, flächig zwischen den Saatgutmischung E06 (ost) "Blühinseln" (ca. 1.400 m?) 1-schürige Mahd, Mahdgut entfernen ENTWURF E06 b: 1:1.500 Plan Nr. 4 INGENIEURBÜRO FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG. I. RIETMANN SIEGBURGER STR. 243, 53639 KÖNIGSWINTER - UTHWEILER, TEL. 02244191 2626, FAX. 912027 info@buero-rietmann.de www.buero-rietman.de. es F \ Fe NALPLANUNG\PROJEKTE_2018\KÖLN\K-GV-S_ARTENREICHE WIESEN\1_AKTUELLIKGVS_3.DWG Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019
Anlage 3.2.5 GrünVernetzen Entwurf E07-1 Strundener Bach MÜLHEIM
675 Zeichen
Ausgewiesene Hundefreilauffläche NALPLANUNG\PROJEKTE_2018\KÖLN\K-GV-S_ARTENREICHE WIESEN\1_AKTUELLIKGVS_3.DWG LEGENDE Flächenabg ung Nutzungsextensivierung 2- bis 3-sch! je Mahd, Mahdgut entfernen (3.500 m?) Böschungsfläche, 1-schürige Mahd, Mahdgut entfernen, 1,5 m breit, ca. 320 lang (480 m?) kurzrasiger Streifen entlang von Wegen, 1,5 m breit, ca. 340 m lang (510 m?) ENTWURF EO7-1 1:2.000 22. August 2019 Plan Nr.: 5-1 : Hörsch INGENIEURBÜRO FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG. I. RIETMANN SIEGBURGER STR. 243, 53639 KÖNIGSWINTER - UTHWEILER, TEL. 02244191 2626, FAX. 912027 info@buero-rietmann.de www.buero-rietmann.de. Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019
Anlage 3.2.9 GrünVernetzen Entwurf E13 Uckermarkstraße KALK
660 Zeichen
® NALPLANUNG\PROJEKTE_2018\KÖLN\K-GV-S_ARTENREICHE WIESEN\1_AKTUELLIKGVS_3.DWG Flächenabgrenzung Einsaat (ca. 1.000 m?) Saatgutmischung E13 Nutzungsextensivierung 2-schürige Mahd, Mahdgut entfernen (2.500 m?) kurzrasiger Streifen entlang von Wegen, 1,5 m breit, ca. 100 m lang (150 m?) Grün vernetzen - Grün entwickeln Artenreiche Wiesen ENTWURF E13 Maßstab; 1.000 Datum: 22. August 2019 Plan Nr.: 8 Bearbeitet: Hörsch INGENIEURBÜRO FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG. I. RIETMANN SIEGBURGER STR. 243, 53639 KÖNIGSWINTER - UTHWEILER, TEL. 02244191 2626, FAX. 912027 info@buero-rietmann.de www.buero-rietman.de. Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019
Anlage 3.2.6 GrünVernetzen Entwurf E07-2 Strundener Bach MÜLHEIM
673 Zeichen
Ausgewiesene . Einsaat (ca. 2.000 m?), Hundefreilauffläche Saatgutmischung E07, & ’ 2-schürige Mahd, Mahdgut Dr % | entfernen kurzrasiger Streifen entlang von Wegen, 1,5 m breit, insg, ca. 115 m lang (173 m?) w. Pi Die Oberbürgermeiste * Stadt Köln Grün vernetzen - Grün entwickeln ENTWURF E07-2 1:2.000 Datum: 22. August 2019 Plan Nr.: 5-2 Bearbeitet: Hörsch INGENIEURBÜRO FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG. I. RIETMANN SIEGBURGER STR. 243, 53639 KÖNIGSWINTER - UTHWEILER, TEL. 02244191 2626, FAX. 912027 info@buero-rietmann.de www.buero-rietman.de. NALPLANUNG\PROJEKTE_2018\KÖLN\K-GV-S_ARTENREICHE WIESEN\1_AKTUELLIKGVS_3.DWG Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019
Anlage 01 Übersichtsplan Grüne Infrastruktur
491 Zeichen
PROJEKT DATUMMAßSTABBEARBEITUNGPLANNUMMER Amt für Landschaftspflege und Grünflächen PLANGRÖßE Grüne Infrastruktur Köln Vielfalt vernetzen Übersichtsplan Weiershausen 550 x 1.150 1: 8.000 09.07.2019 Meter 4002000 Artenreiche Wiesen Sport- und Fitnessband WaldParkour Gartenlabore Gremberger Wäldchen Neue Wege Gartenlabor Schlagbaumsweg E10 E07 E08 E06 E03 E02 E13 E01 E13 E11 E05 E04 WaldParkour E02 Gartenlabor Olpener Straße Gremberger Wäldchen Neue Wege Übersichtsplan Grüne Infrastruktur
Anlage 4.2.1 WaldParkour Planungsentwurf KALK
363 Zeichen
L I L L + S P A R L A www.efre.nrw.de www.wirtschaft.nrw.de MERHEIMER HEIDE BEWEGUNGS-PARCOURS FORT X SCHWERPUNKT KRAFT - UND AUSDAUER VINGSTER BERG/WALDPARKOUR SCHWERPUNKT KRAFTTRAINING UCKERMARKSTRASSE SCHWERPUNKT KRAFTTRAINING / TRENDSPORT E11 E13 WP VINGSTER BERG GRÜNE INFRASTRUKTUR KÖLN SPORT- UND FITNESSBAND/WALDPARKOUR STADTBEZIRK KALK
Anlage 2.2.2 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Brücke Gremberger Straße
1591 Zeichen
K:\2018\18-300 Gremberger Wäldchen, Köln\LPH 3\3.2_Planwerk_ vorläufige Fassung\3.3.1_Pläne_Aktuell\19-08-14\19-08-14_Skizzen.dwg
Druckdatum 20.08.2019
Großflächige Wandgestaltung
Externe Pläne Planstand Verfasser Plannummer
Vermesser 08.04.2019 Stadt Köln 19.2059-190408_Gremberger Wäldchen_Topo_DXF.DXF
N
Alle Maße sind vor Ort auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Unklarheiten sind mit der
Bauüberwachung vor Ort abzustimmen. Zur Bauausführung fremder Fachplanungen
müssen die jeweiligen aktuellen Ausführungspläne der Fachplaner verwendet werden.
N “
RS x
Bereich unter der Brücke
Planänderungsliste
Index Bemerkung Datum Name
Farbige Bemalung vn
Säulen /Decke
Betonung Wegeverlauf
Bauherr
Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen
SE { ; R ; Stadthaus Deutz, Willy-Brandt-Platz 2
en i IN j RER Asphaltbemalung 50679 Köln
Freigabe:
Projektbeispiel :
Areal unter Raiffeisenbrücke, Ne i Datum / Unterschrift
Projekt .
, Gremberger Wäldchen - Neue Wege
Heller Schotter
Planinhalt
Lupe 2 - Brücke Gremberger Straße
Baubereich . Datum bearbeitet
Lupe 2 - Brücke Gremberger Straße 46.08.2019 A
Leistungsphase Maßstab Höhenbezug
Entwurfsplanung 1:250 NER
Plannummer Index Format
18-300_3_lp_03 594 x 420
| Geprüft Teamleitung / Projektleitung RMPSL.LA :
Bäume, Bestand
Ri Bonn, den
; Entsorgung AB-Decke
inus Lintner Fotografie Foto: RMPSL
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Anlage 1.2.2 Gartenlabor Initialausbau Schlagbaumsweg MÜLHEIM
1670 Zeichen
Lehrgarten375 m2
GemeinschaftsGarten375 m2
GemeinschaftsGarten375 m2
Zwischeneinsaaten 135 m²
Schlagbaumsweg
Kinderspiel
Zwischeneinsaaten
Stadtgärten75 m2
Stadtgärten100 m2
Stadtgärten125 m2
Stadtgärten75 m2
Wassergebundene
Wegedecke1.505 m2
Picknicktische
Zwischeneinsaaten3.955 m2
Zwischeneinsaaten322 m2
Optionale Erweiterungsfläche
Zwischeneinsaaten3.087 m2
Sitzbänke
Schulgarten375 m2
Wasserstelle
Container
10 Fahrradbügel
6 Acer campestre
Rasenschotterweg118 m2
Rasenschotterweg85 m2
Zwischeneinsaaten 89 m²
Zwischeneinsaat392 m2
GemeinschaftsGarten 375 m2
GemeinschaftsGarten 375 m2
StadtgärtenZwischeneinsaaten 3.526 m²
Zwischeneinsaat 1.298 m²
Zwischeneinsaat 584 m²
Entwurf - Schlagbaumsweg Initialausbau
Index Datum Änderung, Status gez.. .
GLK-A24-E2.1
03.09.20191:5000,911 x 0,841 NN
Gartenlabor KölnStadt KölnAmt für Landschaftspflege und GrünflächenWilly-Brandt-Platz 250679 Köln
Tel.030.3116964-0Fax:030.311694-99A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbHKöpenicker-Straße 154a 10997 Berlin www.a24-landschaft.de
Datum HöhenbezugBearbeiterMaßstabBlattgröße
Plannummer
Bauherr
Fachplaner
Datum, gezeichnet
Datum, gezeichnet
Planbezeichnung
N
MD/MR/JG
Datei: 190903_GLK_Lageplan_Schlagbaumsweg_Initial.vwx
Baum Bestand
LEGENDE
Baum - Planung
Wassergebundener Weg
Wasserleitungen Bestand
Zwischeneinsaaten
Wasserleitungen NeuSpielen
SchotterrasenwegSitzbankPicknicktisch
Fahrradbügel
Schotterplatz: 48m2
Hütten:12m2
Garten: definierte Breite
variable Länge
Fachplaner
Planbezeichnung
Wasserleitungen Bestand
Wasserleitungen Neu
Stadtgartenparzelle (beispielhafte Ausstattung)
Anlage 1.2.3 Gartenlabor weiterer Ausbau Olpener Straße KALK
1625 Zeichen
Fachplaner
Planbezeichnung
Optional Erweiterung Gemeinschaftsgärten2.036 m²
Gemeinschaftsgarten 375m²Sitzbänke
125 m²
8 Fahrradbügel
Container Geräteschuppen
Wieseneinsaat1.987 m²
Wasserstelle
Wieseneinsaat4.045 m²
Kinderspiel
Wasserstelle
100 m²
75 m²
Wieseneinsaat776 m²
Wildhecke Süd324 m²
Wassergebundene Wegedecke1.790 m² Picknicktische
Rasenschotterweg435 m²
Wildhecke426 m²
Wieseneinsaat1.178 m²Gemeinschaftsgarten 375m² Gemeinschaftsgarten 375m²
Gemeinschaftsgarten 375m²
Lehr- und Schulgarten 375m²
Picknicktisch
Gemeinschaftsgarten 375m²
Olpenerstraße
Plettenbergerstraße
Eingangsplatz740 m²Stadtgärten mit NutzgartenparzellenZwischeneinsaaten 1.440 m² Zwischeneinsaaten 1.278 m²
Zwischeneinsaaten 976 m²
Kraut- und Selbst-ErntegartenZwischeneinsaaten 2.382 m²
Entwurf - Olpenerstraße Gesamtausbau
Index Datum Änderung, Status gez.. .
GLK-A24-E1.2
03.09.20191:5000,71 x 0,58 NN
Gartenlabor KölnStadt KölnAmt für Landschaftspflege und GrünflächenWilly-Brandt-Platz 250679 Köln
Tel.030.3116964-0Fax:030.311694-99A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbHKöpenicker-Straße 154a 10997 Berlin www.a24-landschaft.de
Datum HöhenbezugBearbeiterMaßstabBlattgröße
Plannummer
Bauherr
Fachplaner
Datum, gezeichnet
Datum, gezeichnet
Planbezeichnung
N
MD/MR/JG
Datei: 190903_GLK_Lageplan_Olpenerstraße_Gesamtausbau.vwx
Baum Bestand
LEGENDE
Baum - Planung
Wassergebundener Weg
Wasserleitungen Bestand
Wiesenfläche
Wasserleitungen NeuSpielen
Schotterrasenweg
SitzbankPicknicktisch
Fahrradbügel
WildheckeContainer - Geräteschuppen
Stadtgartenparzelle (beispielhafte Ausstattung)
Anlage 4.2.2 WaldParkour Planungsentwurf MÜLHEIM
393 Zeichen
L I L L + S P A R L A www.efre.nrw.de www.wirtschaft.nrw.de FORT XI/BUCHHEIMER PARK SCHWERPUNKT KOORDINATION, KRAFT + SLACKLINES MELISSENWEG SCHWERPUNKT KRAFT- UND AUSDAUER + SENIOREN ZWISCHENWERK XIa/ HERLER RING SCHWERPUNKT TRENDSPORT E02 E03 E04 Grüngürtel Rundweg G1 Grüngürtel Rundweg G1 GRÜNE INFRASTRUKTUR KÖLN SPORT- UND FITNESSBAND/WALDPARKOUR STADTBEZIRK MÜLHEIM
Anlage 1.2.1 Gartenlabor Initialausbau Olpener Straße KALK
1594 Zeichen
Fachplaner
Planbezeichnung
Kraut- und Selbst-ErntegartenZwischeneinsaaten 2.382 m²
Optional Erweiterung Gemeinschaftsgärten2036 m² Sitzbänke
125 m²
100 m²
75 m²Stadtgärten mit NutzgartenparzellenZwischeneinsaaten 1.440 m²
Wasserstelle
Container Geräteschuppen
Wasserstelle
Gemeinschaftsgarten 375m²
Gemeinschaftsgarten 375m²
Picknicktisch
Zwischeneinsaaten 976 m²
Olpenerstraße
Plettenbergerstraße
Optional Erweiterung Gemeinschaftsgärten2036 m²
8 Fahrradbügel
Zwischeneinsaaten1.987 m²
Zwischeneinsaaten4.365 m²
Zwischeneinsaaten776 m² Wassergebundene Wegedecke1.050 m² Picknicktische
Rasenschotterweg435 m²
Zwischeneinsaaten1.178 m²Gemeinschaftsgarten 375m² Gemeinschaftsgarten 375m²
Lehr- und Schulgarten 375m² Gemeinschaftsgarten 375m²
Eingangsplatz740 m²Zwischeneinsaaten 1.278 m²
Entwurf - Olpenerstraße Initialausbau
Index Datum Änderung, Status gez.. .
GLK-A24-E1.1
03.09.20191:5000,71 x 0,58 NN
Gartenlabor KölnStadt KölnAmt für Landschaftspflege und GrünflächenWilly-Brandt-Platz 250679 Köln
Tel.030.3116964-0Fax:030.311694-99A24 Landschaft Landschaftsarchitektur GmbHKöpenicker-Straße 154a 10997 Berlin www.a24-landschaft.de
Datum HöhenbezugBearbeiterMaßstabBlattgröße
Plannummer
Bauherr
Fachplaner
Datum, gezeichnet
Datum, gezeichnet
Planbezeichnung
N
MD/MR/JG
Datei: 190903_GLK_Lageplan_Olpenerstraße_Initial.vwx
Baum Bestand
LEGENDE
Wasserleitungen Bestand
Sitzbank
Wasserleitungen Neu
Picknicktisch
Fahrradbügel Kinderspiel
Wassergebundener WegZwischeneinsaaten
Schotterrasenweg
Stadtgartenparzelle (beispielhafte Ausstattung)
Anlage 2.2 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Gesamtübersicht
3145 Zeichen
Baumreihe zur Stärkung der Verbindungs- achse (nicht Teil des Projektes) Rückbau Weg Sommerwege öffnen Ankunftsorte aufwerten (Wegedecke überarbeiten, Infotafeln, Bank) Wald- und Gehölzbestände Infotafeln Waldwissen Infotafeln Fauna und Flora Lupenräume 1 - 3, siehe Detailpläne Neubau Schutzhütte Flächen / Nutzungen Bestand öffentliche Grünfläche Wiese/Obstwiese Kleingarten Wasserfläche Acker/Gartenbau Siedlungsfläche / Verkehrsflächen Schulen / Kindergärten Maßnahmen Wege Ausstattung/Freizeitnutzung Absperrung zurückgebaute Wege (Totholz, Baumstamm) Neuer Waldsaum, Sträucher (in Verbindung mit Bahn- und Straßenausbau, nicht Teil des Projektes) Staudensaum an neuen Wegen Pflanzungen/Biotope/Fauna Lichtungen im Wald Infotafeln an den Eingängen 1 INFO W 1-3 Wegeabschnitt Asphaldecke (z.T. neu) Überarbeitung Wegedecke (wassergeb. Bestand) Entsiegelung zu wassergeb. Weg Neuer Waldweg (wassergebunden) Holzdeck mit 2 Liegebänken Zauntore an Kleingartenzugängen (Sommerweg) Ü E IXb Alter Deutzer Postweg Vingster Ring Vingst Ostheim Ostheim Vingst Köln-Vingst e.V. Vingstersee Kalk Humboldt/ Gremberg Kleingartenanlage Gremberg e.V. 1980 Poll Kleingartenanlage Alter Deutzer Postweg e.V. Gremberghoven Waldbadviertel HÖVI-LAND Fort IXb Fort Xa HÖVI-LAND 4 7 3 9 6 8 W 1-3 INFO INFO INFO INFO INFO Planung Radweg Alter Deutzer Postweg Planung DB NBS Köln-Main, PFA 12, Köln-Kalk INFO INFO 1 Westhoven 5 2 Lupe 1 Roddergasse INFO neue Schutzhütte mit Waldinfo-Tafeln Lichtung für freien Anflug der Fledermäuse Lupe 2 Brücke Lupe 3 Grüne Arena E E E Ü Ü Ü Ü Ü Ü Ü Ü 10 Lichtung mit Holzdeck und Liegebänken XX X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X Rückbau befestigt (AB) Rückbau teilbefestigt (WGD) Entsiegelung AB zu WGD Überarbeitung Wege wassergeb. Sommerweg, Durchwegung der Kleingärten Maßnahmen Wege Neubau WGD Rückbau Trampelpfad X X X X X X X X X X X X X XX X X X X 68 68 61 16 Knotenpunkt Haltestellen öffentl. Nahverkehr 16 Fahrradnetz NRW - Köln Mein Grüngürtel Rundweg Bestand Infrastruktur N Freigabe: Druckdatum 22.01.2020 K:\2018\18-300 Gremberger Wäldchen, Köln\LPH 3\3.2_Planwerk_vorläufige Fassung\3.3.1_Pläne_Aktuell\18-300_03_lp_01_entwurf_IndexA.dwg Bauherr Übersicht Maßnahmen Wege M 1:10000 Freigabe: Planinhalt Geprüft Teamleitung / Projektleitung RMPSL.LA : Datum Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung und Mitteilung Ihres Inhalts ist nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich zugestanden. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten. Plannummer Leistungsphase Maßstab Index Format Höhenbezug bearbeitet Projekt Bauherr Baubereich Gremberger Wäldchen - Neue Wege Planungskonzept Maßnahmen Gesamtgebiet Entwurfsplanung 18-300_3_lp_01 1 : 2.500 16.08.2019 AG/AJ NHN A 1254 x 840 Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Stadthaus Deutz, Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Schutzhütte mit Wald-Infotafeln Liegebank Infotafeln Fauna und Flora gezeichnet: 28.08.2019, M. Kaune gezeichnet: 22.08.2019, C. Scheele Freigabe: Index Bemerkung Datum Name Planänderungsliste Bauherr A 22.01.2020 AJAnpassung Wegeverläufe
Anlage 1.1 Gartenlabor Erläuterungsbericht
14727 Zeichen
Projekt Gartenlabore Köln Standorte Olpener Straße und Schlagbaumsweg Erläuterungstext Entwurf Stand: 03.09.2019 Das Integrierte Handlungskonzept „Vielfalt Vernetzen“ sieht vor, durch verschiedene Projekte im rechtsrheinischen Teil des Kölner Grüngürtels die Klima- und Umweltbedingungen der Bewohner*innen in den Sozialräumen zu verbessern und die Biodiversität zu erhöhen. Der Umsetzungszeitraum ist 2018-2021. Das Modellprojekt der „Gartenlabore“ soll beispielhaft verschiedene gärtnerische Angebote für die angrenzenden benachteiligten Stadtteile schaffen. Gleichzeitig wird aufgezeigt und erprobt, wie eine Freiraumtypologie aussehen kann, die neuartige öffentliche, strukturreiche und ökologisch wertvolle Freiräume für alle schafft und dabei ein angeregtes Miteinander entstehen lässt, durch vielfältige Angebote, die sich an Einzelpersonen, Freundeskreise, Nachbarschaften, Familien oder Gruppen richten. Dabei werden zeitgemäße Flächen- und Gartentypologien (Nutzungsfelder) entwickelt und umgesetzt, die sich zwischen den Stichwörtern Grabeland, Privatgarten, Gemeinschaftsgarten, Selbsterntegarten, Kleingarten, Urban Gardening und Nutzgarten einordnen lassen. Neben privat genutzten Bereichen entstehen auch halbprivate und öffentliche Flächen. Die beiden Modellfächen – insgesamt rund 4 ha groß – an der Olpener Straße und am Schlagbaumsweg sind Teil des öffentlichen Grüngürtels und derzeit landwirtschaftlich genutzt. Zukünftig wird es Angebote geben, die sich insbesondere an Menschen richten, die (noch) keine Erfahrung mit dem Gärtnern haben. Durch das Gärtnern soll ein Bewusstsein für Lebensmittel und gesunde Ernährung geschaffen werden, es soll die Selbstversorgung mit frischem Obst und Gemüse gefördert werden sowie Teilhabe und eine Identifikation mit dem Projekt entstehen, so dass Eigenverantwortung für die Gärten und die Fläche insgesamt übernommen wird. Ziele und Nutzergruppen Die Gartenlabore werden besondere Begegnungsorte sein, die durch einen intensiven Austausch und Aushandlungsprozesse das soziale Miteinander und damit den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft befördern und bei der Integration helfen. Sie dienen der Erholung, bieten Naturerlebnisse und unterstützen die Umweltbildung. Die Ziel- und Nutzergruppen kommen insbesondere aus den angrenzenden, heterogenen Stadtteilen, gleichzeitig sollen die Gartenlabore prinzipiell für alle Menschen offen sein. Geplant ist die gezielte Ansprache von älteren, sozial schwachen Bevölkerungsschichten, Menschen mit Migrationshintergrund, jungen Familien und Langzeitarbeitslosen. Bei letzteren sollen durch die Zusammenarbeit mit Akteuren aus dem sozialen und gewerblichen Bereich Möglichkeiten einer Qualifizierung und Heranführung an den Arbeitsmarkt umgesetzt werden. Nutzungskonzept Die Module Das Nutzungskonzept der Gartenlabore sieht derzeit 6 verschiedene Module (4 Gartenmodule und 2 weitere Freiflächentypen/Nutzungsfelder) und eine phasenweise Umsetzung vor. Nur so kann gewährleistet werden, dass das Projekt passgenau und gemeinsam mit den konkreten Nutzergruppen entwickelt wird und gleichzeitig flexibel auf die noch unklare Nachfrage reagiert werden kann. Gradueller und niederschwelliger Einstieg Das Ziel ist es in den Gartenlaboren, mit niederschwelligen Angeboten auch Menschen ohne gärtnerischem Hintergrund einen Einstieg zu ermöglichen und gleichzeitig Angebote zu haben für „Experten“. Die 4 unterschiedlichen Gartenmodule bieten so gesehen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade an, die es den Menschen ermöglichen, graduell in das Gartenthema einzusteigen und schrittweise mehr Verantwortung zu übernehmen. Man kann beispielsweise damit beginnen sich im Lehrgarten zu informieren, an Veranstaltungen teilzunehmen und vielleicht die partielle Pflege eines Beets zu übernehmen. Danach könnte in einem angeleiteten Selbst-Ernte-Garten ein Gartenstück übernommen werden oder im Rahmen eines der Gemeinschaftsgärten über den Anschluss in der Gruppe eine erste eigene Bewirtschaftung erfolgen. Die Gartenmodule der „Stadtgärten“ bieten die Möglichkeit ein eigenes Gartengrundstück zu pachten und dort selbständig einen (flexibel großen) Garten mit Obst- und Gemüse, Beerensträuchern und Stauden anzulegen. Gartenmodul 1: Der Lehrgarten Der Lehrgarten wird als Schaugarten von einem erfahrenen Gärtner/einer Gärtnerin angelegt und gepflegt. Gleichzeitig ist er in Absprache für alle nutzbar. Hier können Seminare und Workshops stattfinden, Führungen für Interessierte durchgeführt werden und am praktischen Beispiel das Gärtnern vermittelt werden. Über (beispielsweise) Mitmach-Tage kann ehrenamtlich mitgegärtnert werden. Freiwillige Helfer können auch einzelne Aufgaben übernehmen und sich mittel- oder langfristig einbringen. Mögliche Partner/Akteure: städtischer Gärtner oder Ehrenamt, Kooperationen mit Naturschutzinitiativen, z.B. BUND. Gartenmodul 2: Der Kraut- und Selbsterntegarten In diesem Gartenmodul des Nutzgartens ist die Selbstversorgung ein wichtiger Aspekt. Geplant ist der Anbau von Obst und Gemüse in Reihen. Analog zu den Initiativen wie Gartenglück oder Meine.Ernte werden Selbst-Ernte-Gärten mit fachlicher Unterstützung angelegt und dann von den Nutzer*innen selbst gegossen, gepflegt und beerntet. Das Angebot richtet sich nicht nur aber insbesondere an Bewohner*innen der angrenzenden Stadtteile mit etwas gärtnerischer Vorerfahrung. Als minimale Infrastruktur wird ein gemeinsamer Schuppen für Gartengeräte und eine Wasserstelle benötigt. Als Begegnungsort für die Gärtner*innen der Selbst-Ernte-Gärten sind kleine platzartige Aufenthaltsbereiche mit Bänken / Picknicktischen zwischen den Gärten vorgesehen. Die Gartengrößen variieren dabei von 25-100 qm und können jährlich neu gewählt werden. Mögliche Partner/Akteure: Gartenglück, Meine.Ernte, Landwirt, städtischer Gärtner. Hier können auch Schulen oder Kitas beteiligt werden. Gartenmodul 3: Gemeinschaftsgärten In diesen Gartenmodulen können Initiativen und Akteursgruppen auf relativ großen Parzellen gemeinschaftlich gärtnern. Schaut man sich in den hunderten von deutschen Gemeinschaftsgärten um, wird deutlich, wie unterschiedlich die Konzeptionen und damit räumlichen Ausprägungen dieser Gartentypologien sein können – je nach Gemeinschaft, die diese bewirtschaftet. Es gibt 100 qm große Gärten, in denen mit 30 Leuten gemeinsam gegärtnert und geerntet wird und es keine individuellen Beete mehr gibt, es gibt Gärten mit tausenden von Quadratmetern und vielzähligen Einzelbeeten, es gibt Gärten mit und ohne Kinderspielbereiche. Manche haben den Anspruch, der Selbstversorgung zu dienen, andere dienen eher der Erholung und Naturerfahrung, wieder andere schreiben die Umweltbildung besonders groß oder die Gemeinschaft oder die Integration von Migrant*innen. Aufgrund dieser Tatsache werden in der Gartenlaboren vorerst mehrere Flächen für potentielle Gemeinschaftsgärten freigehalten und parallel zur Projektentwicklung nach möglichen Gruppen und Akteuren gesucht. Sind diese gefunden, wird mit ihnen gemeinsam der jeweilige Garten entwickelt. Bis dahin werden die Nutzungsfelder mit extensiven Zwischeneinsaaten angelegt. Die angedachten Schulgärten können in diesem Zusammenhang als Gemeinschaftsgärten gesehen werden – wird hier doch durch eine ganz bestimmte Akteursgruppe wie z.B. der Gesamtschule Holweide entsprechend den eigenen Vorstellungen gegärtnert. Mögliche Partner/Akteure: Sozialraumkoordinatoren, urban gardening Initiativen, Schulen oder Kitas Gartenmodul 4: Der Stadtgarten Die Stadtgärten bieten den Bewohner*innen einen eigenen kleinen Garten im Bereich der Gartenlabore. Dabei wird die Idee der Klein- und Schrebergärten aufgenommen und zeitgemäß interpretiert. Ein Stadtgarten vereint die Nutzungswünsche „eigene Parzelle, individuelle Beete, Anbau von Obst- und Gemüse sowie Stauden und Obststräuchern und die Nutzung von Obstgehölzen“, gleichzeitig werden die Stadtgärten in den öffentlichen Teil der Anlage integriert und bieten ein weitaus höheres Maß an Austausch und Kommunikation als es klassische Kleingartenkolonien ermöglichen. Die Stadtgartenmodule werden in Größen von 75 bis 125 qm Grundfläche angeboten. Der Grundaufbau besteht ist flexibel und bedarfsgerecht auszubauen. Eine Parzelle kann beispielsweise über eine kleine terrassenartige Schotterrasenfläche mit Sitzplatz unter einer Holzpergola verfügen. Auch wenn in der ersten Ausbaustufe noch keine Einfriedungen vorgesehen sind, sind zukünftig Heckenpflanzungen anzustreben, die eine Sichthöhe von 150 cm nicht überschreiten. Die Parzellen können mit individuellen Blumenbeeten oder Nutzgärten für den eigenen Obst- und Gemüseanbau angelegt werden. Die Stadtgärten sind in eine Wiesenfläche aus Zwischeneinsaaten eingebettet und erhalten öffentliche Vorzonen mit vereinzelten Spiel-und Aufenthaltsmöglichkeiten. Diese schaffen wichtige Begegnungs- und Pufferzonen. Perspektivisch sind Streuobstwiesen zu entwickeln, deren Obstbäume durch Baumpatenschaften gepflegt werden können und die eine ökologisch wertvolle Diversität und Artenvielfalt unterstützen. Umweltbildung Im Rahmen des Projekts soll ein Konzept zur Umweltbildung erarbeitet werden, dass die Gartenlabore in die vorhandene Kölner Strategie zur Umweltbildung einbindet, sie ergänzt und erweitert. Beispielsweise als Lehr- und Schaugärten und über verschiedene Veranstaltungen. Betriebskonzept Um den erfolgreichen Fortbestand des Projekts zu sichern, ist ein weiterführendes Betriebskonzept zu erarbeiten, dass an das Nutzungskonzept anknüpft und die Organisation der Personen, Abläufe und Aufgaben aufzeigt. Es ist beabsichtigt die spätere Koordination und teilweise auch die Pflege der Flächen durch eine Trägerschaft durchzuführen, die im Projektverlauf zu entwickeln ist. Dies könnte ein Verein sein, ein sozialer Träger oder ein teilweise städtisches Gremium. In diesem Zusammenhang können auch Stellen oder Teilstellen geschaffen werden, da a) eine gärtnerische Anleitung/Unterstützung auf den Flächen angeboten werden soll, b) die Pflege zumindest der öffentlichen Bereiche durch Gärtner*innen durchgeführt werden soll, c) Langzeitarbeitslose betreut werden sollen und d) es jemanden braucht, der/die die Koordination und Organisation der Gartenlabore übernimmt. Raumkonzept Die Gartenlabore basieren auf der Grundidee, eine öffentliche Freifläche zu schaffen, die einerseits den Charakter einer öffentlichen Parkanlage hat, in die aber halböffentliche und private Freiflächen als Gartenmodule integriert sind. Als Rückgrat der Anlage wird rahmengebend ein einfaches bauliches Grundgerüst gebaut. Es besteht aus der öffentlichen Erschließung mit Haupt- und Nebenwegen, einem öffentlichen Platz, Kinderspielfächen und Wiesenflächen, sowie der nötigen Infrastruktur (Fahrradstellplätze, Geräteschuppen, Wasseranschlüssen, Sitzbänke und Picknicktische). Flankierend zur Erschließung lagern sich die oben beschriebenen Nutzungsfelder und Gartenmodule an. Dabei kommt es zu graduellen Abstufungen zwischen öffentlichen und privaten Flächen. Die Entwicklungsstrategie sieht eine etappenweise Umsetzung des Projekts vor – je nachdem wie viele Akteure im ersten Durchlauf partizipieren möchten und je nachdem wie weit die finanziellen Ressourcen reichen. Dementsprechend wird eine erste Ausbaustufe vorgeschlagen. Nutzungs- und Raumkonzept Schlagbaumsweg Die ca. 4,2 ha große Fläche am Schlagbaumsweg wird durch einen zentralen Hauptweg aus wassergebundener Wegedecke erschlossen, der die Fläche im Norden an die Gesamtschule Holweide und im Süden an den Schlagbaumsweg anbindet. Quer dazu verläuft ein weiterer öffentlicher Weg, der die bestehende Kleingartenkolonie und das Sportareal anbindet. Zusätzlich erschließen mehrere Nebenwege aus Rasenschotter die Stadtgartenparzellen oder Selbsternte-Gärten. Eine Platzfläche gegenüber des Schulgeländes schafft ein einladendes Entree. Ein Baumdach aus sechs Acer campestre schafft einen schattigen Aufenthaltsbereich mit drei Picknicktischen und Sitzbänken. Dem Standardmobiliar aus dem Gründhandbuch der Stadt Köln wird durch Sonderfarben Individualität verliehen. Der Platz integriert die öffentliche Infrastruktur wie eine Wasserstelle und Fahrradbügel. Die Platzfläche bietet auch Raum für gemeinsame größere Veranstaltungen und Festivitäten. Ein südlicher Eingangsplatz mit einer Baumreihe aus Acer campestre bindet an den Schlagbaumsweg an. Sitzbänke schaffen Aufenthaltsbereiche, zur Straße durch eine Wildhecke abgeschirmt. Eine zweite Wasserzapfstelle wird hier positioniert. Das Wegekreuz betonen weitere sechs Feldahorne (Acer campestre). Sitzbänke säumen die öffentlichen Wege. Weitere Nebenwege aus Rasenschotter ergänzen das Hauptwegenetz. 10 Kinderspielgeräte schaffen Anziehungspunkte auf der zentralen Wiesenfläche. Die Wiese kann je nach Ausbaustufe in Abhängigkeit der Nachfrage beidseitig von Stadtgartenparzellen unter- schiedlicher Flächengrößen von 75 qm bis 125 qm gesäumt werden. Eine Abfolge verschiedener Gartenmodule wie Lehrgarten, Schulgarten und Gemeinschaftsgarten spannt sich zwischen den flankierenden Hauptwegen auf. Der Schulgarten verfügt über einen Picknicktisch. Nutzungs- und Raumkonzept Olpener Straße Die ca. 1,7 ha große Fläche an der Olpener Straße ist unmittelbar an die Stadtteile Höhenberg, Vingst und Merheim angebunden und bildet den südlichen Eingang zur Mehrheimer Heide. Analog zum Gartenlabor am Schlagbaumsweg sieht das Konzept auch hier ein öffentliches Grundgerüst vor, an das sich die vier unterschiedlichen Gartennutzungen anlagern. Ein Eingangsplatz aus wassergebundener Wegedecke an der Plettenbergstraße integriert funktionale Infrastruktur wie einen Geräteschuppen aus einem Übersee-Container, eine Wasserstelle und mehrere Fahrradbügel. Eine Baumgruppe und Sitzbänke (Grünhandbuch der Stadt Köln) schaffen Aufenthaltsbereiche. Der Hauptweg aus wassergebundener Wegedecke weitet sich im mittleren Bereich zu einer kleinen Platzfläche auf und integriert eine weitere Wasserstelle und zwei Picknicktische. Zusammen mit den kleinen Spielgeräten auf der Wiese entsteht hier ein öffentliches Zentrum inmitten der Gärten. In direkter Nachbarschaft entstehen je nach Bedarf Stadtgärten in unterschiedlichen Modulgrößen von 75 qm bis 125 qm. Die Gartenmodule mit Gemeinschaftsgärten und einem Lehr- und Schulgarten gruppieren sich um den Eingangsplatz an der Plettenbergstraße. Im südlichen Bereich entstehen die Selbst-Erntegärten. Die Gartenflächen sind in extensive Wiesenflächen eingebunden. Nach Süden und Westen werden sie durch Wildhecken abgeschirmt.
Anlage 3.2.2 GrünVernetzen Entwurf E02 Am Springborn MÜLHEIM
578 Zeichen
Flächenabgrenzung Einsaat (ca. 1.260 m?) Saatgutmischung E02 Nutzungsextensivierung 2-schürige Mahd, Mahdgut entfernen (3.600 m?) kurzrasiger Streifen entlang von Wegen, 1,5 m breit, ca. 110 m lang (165 m?) Grün vernetzen - Grün entwickeln Artenreiche Wiesen ENTWURF E02 Maßstab; 1.000 Datum: 22. August 2019 Plan Nr. 2 Bearbeitet: Hörsch INGENIEURBÜRO FÜR FREIRAUM- UND LANDSCHAFTSPLANUNG. I. RIETMANN SIEGBURGER STR. 243, 53639 KÖNIGSWINTER - UTHWEILER, TEL. 02244191 2626, FAX. 912027 info@buero-rietmann.de www.buero-rietman.de. Blattgrösse: 210 x 297 22 Aug 2019
Anlage 2.2.3 Gremberger Wäldchen Planungsentwurf Grüne Arena
1580 Zeichen
g Pläne_Aktuell\19-08-14\19-08-14_Skizzen.dw. fige Fassung\3.3.1 Köln\LPH 3\3.2_Planwerk_vorläu' K:\2018\18-300 Gremberger Wäldchen, Druckdatum 20.08.2019 > I | | / N) || Externe Pläne Planstand Verfasser Plannummer Foto: Niagara College f Bl if - \ \ Ile: | Vermesser 25.04.2019 StadtKöln 19.2061_190425_Hövilandweg_Topo_etrs89_nhn170.DXF N Alle Maße sind vor Ort auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Unklarheiten sind mit der Bauüberwachung vor Ort abzustimmen. Zur Bauausführung fremder Fachplanungen müssen die jeweiligen aktuellen Ausführungspläne der Fachplaner verwendet werden. Planänderunggsliste Index Bemerkung | Datum | Name Be 49,25 RR Bauherr bisheriger Verlauf Höhenlinien Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Stadthaus Deutz, Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Freigabe: Datum / Unterschrift Projekt 5: ’ Gremberger Wäldchen - Neue Wege . / Planinhalt . Re Felsquader 45/50 x 50-60cm, 4 Lupe 3 - Grüne Arena |: unterschied ängen z g | ö Y Baubereich ‚ Datum bearbeitet x Be Lupe 3 - Grüne Arena 16.08.2019 N al a 1 1 s BEN Leistungsphase Maßstab Höhenbezug = u Entwurfsplanung 1:100 / 1:500 NHN ; E ’t- Plannummer ‚ Index ‚ Format De 18-300_3_Ip_04 = 594 x 420 Geprüft Teamleitung / Projektleitung RMPSL.LA : Bonn, den RMPSL.LA RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten Bonn Köln Hamburg Mannheim Berlin Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung und Mitteilung Ihres Inhalts ist nicht gestattet, soweit nicht ausdrücklich zugestanden. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Alle Rechte vorbehalten.
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3361/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 14.02.2020
- Erstellt
- 25.09.2019 08:53