0469/2023
Generalsanierung der Bastei
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Mitteilung Ausschuss
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*Erweiterung der Beratungsfolge Dezernat, Dienststelle II/II/2 Vorlagen-Nummer 03.02.2023/*14.03.2023 0469/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Veranstaltungszentrum Köln 06.02.2023 *Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 08.05.2023 Generalsanierung der Bastei Die Verwaltung hatte den Betriebsausschuss in seiner Sitzung am 05.12.2022 über den Stand der Begutachtung der schadhaften, hochkomplexen Tragwerkskonstruktion der Bastei durch das Zentrum für Bauwerksunterhaltung der Technischen Universität Braunschweig informiert (Vorlagen Nr. 4107/2022). Inzwischen liegen der Verwaltung die Ergebnisse der Untersu- chung zur sog. Funkenspektralanalyse, den Dehnungsmessungen sowie der Kennwertermitt- lung historischer Stähle vor. Ziel der Begutachtung durch die TU-Braunschweig war, die vorangegangenen Ermittlungen zum Zustand der Statik mit ihren notwendigen Bauteilöffnungen, Sichtprüfungen und dem Kennenlernen / Berechnen des statisch einmaligen Systems, mit den Materialmessungen zu untermauern, um die bestehende höchstmögliche Belastung als Veranstaltungsort zu verifizie- ren. Diese Belastungsgrenze in Personen oder zulässiger Nutzlast ausgedrückt, ist Basis für die Machbarkeit aller im Bestand möglichen oder neuen wirtschaftlichen Nutzungskonzepte. Das Ergebnis aller statischen Messungen und Berechnungen zeigt, dass die Bestandskon- struktion der Decke oberhalb des preußischen Unterbaus, die den Boden des Veranstaltungs- bereichs bildet, eindeutige Defizite in allen tragenden Teilen aufweist. Dies sind insbesondere plastische Verformungen, Korrosionen, aber auch Querschnittsschwächungen und eine an sich stark unterbemessene Konstruktion. Daher spricht sich der Statiker für einen Rückbau der tragenden Konstruktion aus. Auf Grundlage der bisherigen Erkenntnisse müssen jetzt mit der Denkmalpflege die weiterfüh- renden Abstimmungen und Möglichkeiten zum architektonisch-konstruktiven Umgang mit der denkmalgeschützten Bastei aufgenommen werden. Besonders im Hinblick auf ihren Wert in- nerhalb der deutschen Architekturgeschichte der 1920er Jahre und ihrem Stadtbild prägenden Charakter, der in der nationalen Öffentlichkeit eng mit der Stadt Köln verbunden ist, müssen die weitreichenden fachlichen Fragen über den Erhalt oder Teilerhalt dieses Denkmals disku- tiert und entschieden werden. Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann eine denkmalrechtliche Erlaubnis erteilt werden, an die sich die weitere Planung über Art und Umfang einer möglichen Nutzung anschließt. Im Übrigen weist die Verwaltung darauf hin, dass aufgrund von Veranstaltungen am Rheinufer unbefugtes Betreten der Baustelle und damit verbundener Vandalismus stark zugenommen haben. Daher wurden die Absperrungen erweitert und besser gesichert. Gez. Prof. Dr. Diemert
Auszug aus der Sitzung des BA Gebäudewirtschaft vom 30.01.2023
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Geschäftsführung Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft Frau Huppertz Telefon: (0221) 221 22443 Fax: (0221) 221 22344 E-Mail: DezVI-Dezernatskoordination- Session@stadt-koeln.de Datum: 07.03.2023 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Betriebsausschusses Gebäudewirtschaft vom 30.01.2023 nicht öffentlich 17 Mündliche Anfragen RM Henk-Hollstein (CDU), fragt nach dem aktuellen Sachstand der Bastei und wann der Ausschuss nochmals darüber informiert wird. Die Verwaltung sagt eine Beantwortung zu.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0469/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 16.03.2023
- Erstellt
- 02.02.2023 08:10