2789/2021
Jahresbericht 2020, Naturschutzwartin Frau Esser, Bezirk 2 Rodenkirchen - Ost
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Jahresbericht 2020 Naturschutzwacht Frau Esser
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Naturschutzwacht - Jahresbericht 2020 Bezirk 2 Köln Rodenkirchen Iris Esser Ich kontrollierte meinen Bezirk wieder regelmäßig, um Veränderungen und besondere Vorkommnisse wahrzunehmen, und diese wie gewohnt an die UNB weiterzugeben. Nach dem Sturmtief Sabine sind mir in Godorf zwei Bäume aufgefallen, in denen abgebrochene Äste lose in den Kronen hingen. Einer davon war ziemlich groß und schwer, und hing als potenzielle Gefahrenquelle genau über einem Trampelpfad der auch sehr gerne ge nutzt wird. Ich gab meiner Anprechpartnerin bei der UNB diese Informationen weiter mit der Frage, wem das Gelände gehört, und erfuhr, dass es das Geländer der Basell Polyolefine GmbH war. Ich schrieb die Basell an und informierte den dortigen Leiter für Umweltschutz und Genehmigungsverfahren schriftlich und mit Fotos über die potenzielle Gefahr und setzte meine Ansprechpartnerin der UNB wie gewohnt dabei ins Cc. Die Basell antwortete rasch und entfernte die Äste gefühlt noch rascher. Das lief wirklich wie am sprichwörtlichem Schnürchen. Außerdem informierte mich meine Ansprechpartnerin bei der UNB wieder über anstehende Maßnahmen im Gebiet, wie z. B. das Aufstellen von Malaisefallen, das Sammeln von Amphibien Schilder und ob in meinem Bezirk solche stehe n und ich diese Informationen, falls vorhanden, weitergeben kann, ebenso wie über eine Leiter die widerrechtlich an einem Walnussbaum in meinem Gebiet angebracht worden war, und das ebendiese auch wieder dort entfernt wurde. Ebenso das von mir in 2019 im Jahresbericht erwähnte Loch im Aspahlt des Fussweges oberhalb des Sürther Leinpfades am Godorfer Hafen wurde im Imformationsfluss durch die UNB bis zur "Reperatur" thematisch weitergegeben. Ich schilderte im Verlauf zwischendurch, dass das Loch von irgendjemandem mit Steinen und einem Metalldeckel gefüllt wurde, mit Bildanhang, und gab auch die Maße weiter, dass es an der breitesten Stelle fast 30 cm breit war. Meine Anprechpartnerin der UNB gab mir entsprechend durch, an wen sie sich diesbezüglich gewandt hatte zur Reperatur. Das ist erfolgreich abgeschlossen und repariert. Als mir auf der Schotterfläche direkt am Godorfer Hafen auffiel, dass dort eine Gebüschrodung stattgefunden hatte, fragte ich nach ob es sich vielleicht um Pflegemaßnahmen handelte, u nd wurde von meiner Ansprechpartnerin der UNB darüber informiert, dass es die HGK durchgeführt hatte, weil die Schotterfläche daneben von der HGK rückgebaut wird, weil sie im Vorgriff auf den Hafenausbau von der HGK angelegt wurde, der Hafenausbau aber nic ht mehr kommt und die Schotterfläche Teil des NSG ist (wo eine Schotterfläche „nix verloren hat“). Die Entsorgung illegalen Mülls war auch wieder ein Thema. Diesmal aber nicht im Naturschutzgebiet selbst, sondern in erster Linie auf dem Weg dorthin, am Straßenrand Richtung Godorfer Hafen. Dort machte ich das Jahr über die meisten Funde. Einbauschrankteile, ein Sofa und ein Betonklotz, 3 Autoreifen, eine Matratze samt Lattenrost, Autoreifen, und Holzbretter, oder einer Wiese wo diverse Müllsäcke herumlagen wurden von mir über das Jahr gesichtet, aufgenommen, und entsprechend der AWB gemeldet und die UNB davon in Kenntniss gesetzt. Davon abgesehen gab es im Gebiet den üblichen verteilten "Handmüll" wieder aufzusammeln wie jedes Jahr. Im Naturschutzgebiet f iel mir bei den Sandaufschüttungen für die Zauneidechsen auf, dass man dort stellenweise schon die wuchsfreudigen Brombeerranken die sich dort bilden sehen kann, und fragte bei der UNB nach, ob diese bereits für das nächstes Jahr, also 2021, mit auf dem Pflegeplan zur Entfernung mit drauf stehen. Meine Ansprechpartnerin teilte mir mit, dass die HGK plant die Brombeeren zu beseitigen. Da das ehemalige HGK-Grundstücke zwischen dem Godorfer Hafen und der Bebauung Sürth jetzt Ende letzten Jahres an die Stadt Köln verkauft wurde, wird diese Pflegemaßnahme jetzt wohl wieder auf dem Pflegemaßnahmenplan der Stadt stehen, vermute ich. Ansonsten bitte ich das wieder mit aufzunehmen. Die Zusammenarbeit mit der UNB verlief wieder sehr gut und reibungslos, vielen Da nk dafür!
Mitteilung BV
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/57 Vorlagen-Nummer 2789/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 23.08.2021 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 06.09.2021 Jahresbericht 2020, Naturschutzwartin Frau Esser, Bezirk 2 Rodenkirchen - Ost In der Anlage erhalten Sie den Jahresbericht 2020 der Naturschutzwartin Frau Esser für den Bezirk 2 Rodenkirchen – Ost zur Kenntnisnahme. Erläuterung der Verwaltung zum beigefügten Jahresbericht von Frau Esser: 1. Zu der in 2021 geplanten Entfernung des Brombeeraufwuchses bei den Sandaufschüttungen für die Zauneidechsen im Naturschutzgebiet „Am Godorfer Hafen“ (Sürther Aue): Die Häfen und Güterverkehr AG (HGK) hat die durch Brombeergehölze und andere aufkom- mende Gehölze zugewachsenen Kiesinseln in der Zeit vom 08.01. – 20.01.2021 freischneiden lassen, so dass sie für die im Naturschutzgebiet vorkommenden Zauneidechsen wieder eine Möglichkeiten darstellen sich dort aufzuhalten um sich in der Sonne aufzuwärmen. 2. Zu der Bitte von Frau Esser, dass die Pflege der Sandaufschüttungen für die Zauneidechsen in den Pflegemaßnahmenplan der Stadt Köln aufgenommen wird: Die Pflege der Sandaufschüttungen für die Zauneidechsen wird nicht in den Pflegemaßnah- menplan der Stadt Köln aufgenommen. Das Grundstück der HGK im Naturschutzgebiet „Am Godorfer Hafen“ (Sürther Aue) wurde zwar 2020 an die Stadt Köln verkauft, jedoch hat die HGK für Teilflächen dieses Grundstücks weiterhin eine Pflegeverpflichtung. Die für die Zau- neidechsen aufgeschütteten Kiesinseln befinden sich auf so einer Teilfläche und werden da- her auch zukünftig durch die HGK von Gehölzaufwuchs jährlich freigeschnitten werden um das Zuwachsen der Kiesinseln zu verhindern. Die o.g. Pflegeverpflichtung der HGK für Teilflächen ihres ehemaligen Grundstücks ergibt sich daraus, dass diese Flächen ehemals durch die HGK aufgewertet wurden und daher anschlie- ßend in das Ökokonto der HGK überführt wurden.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2789/2021
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 06.08.2021
- Erstellt
- 05.08.2021 12:08