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2512/2018

Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln

Mitteilung BV 10.10.2018

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 17.09.2018, TOP 10.2.7

Mülheim-Nord-Keupstraße BV 9

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Mitteilung BV

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Buchheim-Buchforst BV 9

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Mülheim-Nord-Keupstraße BV 9

9793 Zeichen

Christliche Sozialhilfe Köln e.V. 
Maria Fichte 
Nadja Oertel 
Sozialraumkoordination Mülheim-Nord / Keupstraße 
Knauffstraße 1 
51063 Köln 
Tel: 0221/ 6470946  
 
 
Tätigkeitsbericht 2017 
 
1. Veränderungen im Sozialraum 
 
Mülheim-Nord: 
 Der Bürgerpark in der Berliner Straße unterliegt auch in 2017 einem hohen 
Nutzungsdruck. 
In der Stadtteilkonferenz wurden weitere Orte in Mülheim-Nord identifiziert, 
an denen Vandalismus / problematisches Verhalten von Personen auftritt. Begehungen 
mit GAG, Polizei und sozialen Einrichtungen waren die Folge, ebenso 
Kommunikation des Themas im Sozialraum. 
 In Mülheim gründete sich KEIN VEEDEL FÜR RASSISMUS neu, unter der Federführung 
der Geschichtswerkstatt Mülheim - Hintergrund waren die in 2017 stattfindenden 
NRW-Landtagswahlen und die Bundestagswahlen und das damit einhergehende 
verstärkte Auftreten der Partei AfD. 
 In 2017 wurde das Stadtteilfest Mülheim-Nord als Festival mit dem Namen Miteinander- 
Füreinander von einer Reihe von Akteuren veranstaltet. Das Festival wurde aus 
der Bürgerschaft und aus Vereinen heraus und von engagierten Geschäftsleuten organisiert. 
Leider gelang es nicht, die Keupstraße zu überzeugen, einen aktiven Part 
im Festival zu übernehmen. 
 Engagement des Schauspiel Köln für den Stadtteil: Der Einfluss des Schauspiels auf 
den Stadtteil war auch in 2017 immens, sei es im Rahmen der Aufführung des 
Theaterstückes DIE LÜCKE und den damit verbundenen Stadtteilrundgängen oder bei 
der Durchführung des zweijährigen Projektes DIE STADT VON DER ANDEREN 
SEITE SEHEN, das im Sommer 2017 mit einem kleinen Festival unter der Mülheimer 
Brücke seinen Abschluss fand. Beim Schauspiel Köln wechselte zum Ende der 
Spielzeit 2017 der Chefdramaturg. Damit konzentriert sich das Schauspiel wieder auf 
andere Themen und weniger auf seinen bis dahin ausgeübten starken Einfluss auf 
den Stadtteil. 
 
Keupstraße : 
 Aus der Stadtteilkonferenz Keupstraße heraus wurde der AK Wohnen (mit IKD, POLIZEI, 
SRK, Sozialarbeitern) gegründet. Der AK hat es sich zur Aufgabe gemacht, 
Fälle von Mietausbeutung, Mietwucher, Überbelegung von Häusern, schlechte 
Wohnverhältnisse zu dokumentieren und im Sinne der Bewohner zu bearbeiten. Die 
angespannte Wohnsituation hat besonders für bulgarische Zuwanderer extreme

Auswirkungen. In 2017 wurden bis zu 20 Häuser rund um die Keupstraße und in 
Mülheim-Nord gezählt. Der AK nahm Kontakt zur Stadtverwaltung auf, ging an die 
Presse und sprach sowohl mit Vermietern wie auch mit den zuständigen Behörden 
innerhalb der Stadtverwaltung. Leider werden die vorgebrachten Mängelanzeigen 
nicht oder nur sehr verzögert bearbeitet. Ein Fall von Mietausbeutung in der 
BergischGladbacher Straße beschäftige den AK insbesondere ohne dass bis Ende 2017 
eine signifikante Verbesserung der Situation erzielt werden konnte. 
 Der Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 hat in auch 2017 Spannungen innerhalb 
der türkischen Gemeinde in Köln-Mülheim zur Folge gehabt. Im Vorfeld zum in der 
Türkei stattfindenden Referendum über die türkische Verfassung war die türkische 
Politik sehr präsent im Sozialraum. Türkische Minister besuchten die Keupstraße. 
Dadurch war die Straße wieder sehr im Fokus der Medien. Es wurde versucht einer 
Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken - durch Moderation, Gespräche, 
Veranstaltungen, Stadtteilführungen über die Keupstraße, etc. 
 Im November 2016 wurde der Entwurf für das Denkmal des Nagelbombenanschlages 
in der Keupstraße vorgestellt. Er sieht vor ein digitales Mahnmal mit dem Grundriss 
des Hauses Keupstraße 29 auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs entstehen 
zu lassen. In 2017 steht die Beantwortung der Frage noch aus, ob das 
Denkmal wirklich auf dem Gelände des Güterbahnhofs gebaut werden kann. Auf 
dem Güterbahnhofsgelände selbst wurde im vierten Quartal mit den Bauarbeiten begonnen. 
 
Im Hinblick auf die vereinbarten Ziele: 
 
1. Stärkung der Teilhabe durch verbesserte Grundbildung : 
 Gemeinsam mit der WIKU Köln-Mülheim (Ehrenamtsinitiative für Geflüchtete) wurden 
mehrere Grundbildungsprojekte umgesetzt. Diese hatten vor allem die Schulung von 
Geflüchteten zu den Themen Behördengänge, Finanzen, Zugang zum Bildungssystem 
zum Inhalt. Weiterhin hat die WIKU Köln-Mülheim in Mülheim-Nord im Büro von 
Hallo Nachbar, Dankeschön ein Angebot zur Arbeitsmarktintegration und ein 
Nachhilfeangebot 
für Geflüchtete eingerichtet. Gleichzeitig liefen die Angebote in der Keupstraße 
93 weiterhin (Beratung / Begleitung von Geflüchteten bei Behördengängen / Unterstützung 
bei der Wohnungssuche). Ebenso wurde ein niederschwelliger Sprachkurs 
in einer Flüchtlingsunterkunft gefördert. - insgesamt 7 Veranstaltungen, alle ehrenamtlich 
 Gemeinsam mit dem Familienzentrum der CSH wurde ein Internetcafé für Mütter eröffnet, 
was zum Ziel hat, die Bildungschancen von Kleinkindern zu erhöhen, indem 
die Mütter über das deutsche Kita-System aufgeklärt werden und sich mit dem neuen 
Programm zur Anmeldung an Kitas LITTLE BIRD auseinandersetzen. Thema war 
hier ebenso Medienbildung bei Eltern in Kitas. - insgesamt ein Angebot 
 Entwicklung von Maßnahmen im Sozialraumgebiet gemeinsam mit Kooperationspartnern 
zum Thema Mieterschutz: Rechte und Pflichten von Mietern und Vermietern - 
insgesamt 2 Veranstaltungen 
 
2. Erarbeitung eines zukunftsfähigen Kommunikationskonzeptes mit dem 
Schwerpunkt 
digitale Medien als ein Baustein zur Verbesserung der Beteiligungsmöglichkeiten 
im Sozialraumgebiet 
 Das Kommunikationskurzkonzept mit dem Ziel, dies in den Leitlinienprozess 
Bürgerbeteiligung 
zu integrieren, wurde in 2017 erstellt. Ein konkreter Handlungsplan mit 
der Prüfung der Integration von Social Media Angeboten zur besseren Vernetzung 
innerhalb des Sozialraumes wird Anfang 2018 erstellt.

3. Sozialraumspezifisch: Stärkung der Bürgerbeteiligung für die Keupstraße und 
Mülheim-Nord / Stärkung des Austausches zwischen MH und Keupstraße 
 Auch in 2017 hat keine Sozialraumkonferenz im herkömmlichen Sinne stattgefunden. 
Jedoch wurde der Austausch zwischen Mülheim-Nord und der Keupstraße intensiviert. 
Dies geschah vor allem durch die Organisation des Festivals Miteinander-Füreinander. 
Hier wurden über Monate hinweg viele Gespräche geführt, die teilweise die 
angespannte Situation in der Türkei zum Inhalt hatten. Es wurde verstärkt versucht, 
Mülheimer und Keupstraßen-Engagierte zusammenzubringen. Gemeinsame Themen 
sind hier: Bildungschancen für Kinder und Jugendliche, Feinstaub- und Stickoxidbelastung 
/ Verkehr, Sicherheit/Ordnung/ Sauberkeit 
Die Neuauflage des Sozialraumwegweisers wurde in 2017 auf den Weg gebracht. 
Der Wegweiser wird in 2018 fertig gestellt. 
 
Anbindung Bürgeramt: 
 Die Anbindung an das Bürgeramt Mülheim verstetigte sich weiter in 2017. Die Stelle 
der Bürgeramtsleitung wurde zu Beginn 2017 neu besetzt. Themen waren: Aktuelles 
aus den Sozialräumen, Starke Veedel- Starkes Köln, bezirkliche Entwicklungen, Geflüchtete 
u.a. 
 Im Sozialraum haben in 2017 zwei Projekte aus dem Programm Starke Veedel, Starkes 
Köln ihre Arbeit aufgenommen: PLAN 27 und Hallo Nachbar, Danke Schön. 
 
2. Projekte und Aktivitäten 
a) mit sozialräumlichen Mitteln 
Verwendung der Sozialräumlichen Mittel in 2017 
Im Jahr 2017 wurden 5000,00 Euro aus dem Budget Sozialraumkoordination heraus für 
den Sozialraum zur Verfügung gestellt. Das Geld wurde im kleinen Rahmen verausgabt 
(Sockelbetrag). Die Mittel wurden für folgende Maßnahmen verwendet: 
- Tagung "Sozial im Netz" der Caritas 
 
- Reinigung Räume im Sozialraum (Topsstraße und Keu pstraße 93)  
- Stadtteilkonferenzen  
- Klausurtagung Sozialraumkoordination  
- Kein Veedel für Rassismus  
- Miteinander-Füreinander Festival  
- Sprachkurs Flüchtlingsunterkunft Schönrather Str.  – Diakonie  
- Ewa Salwinski - Vorarbeit Sozialraum-Wegweiser  
- Websiteerhaltung  
- Bambini-Liga  
 
b) ohne sozialräumliche Mittel 
Mitwirkung/Beteiligung an: 
 der Organisation des Festivals Miteinander-Füreinander in Mülheim-Nord 
Moderation: AK Wohnen, Runder Tisch Flüchtlinge und Einwanderer Mülheim, 
sowie Koordination und Organisation WIKU Köln-Mülheim, Stadtteilkonferenzen 
Mülheim-Nord und Keupstraße 
Außerdem: Teilnahme an bezirklichen Netzwerken (bez. Steuerungsgruppe erz. Hilfen, AK 
Jugend aus Mülheim, Steuerungsgruppe Familienzentrum CSH, Beirat Stadtteilmütter; 
Steuerungsgruppe Stadtteilmütter) und sozialräumlichen Gremien wie Stadtteilkonferenzen 
und weiteren Arbeitskreisen, Stadtteilführungen für Schüler und Lehrer u.u.a. im Rahmen 
der Transferwerkstatt Soziale Stadt im Herbst 2017 für Multiplikatoren, Stadtteilbegehung 
mit dem Sozialdezernenten Dr. Rau am 17.08.2017.

Geflüchtete: Im Februar fand im Rathaus der Stadt der Kölner Flüchtlingsgipfel statt, bei 
dem die Sozialraumkoordination Mülheim-Nord / Keupstraße auf dem Podium vertreten 
war. 
 
 
3. Ausblick 2018 
 Zum neuen Schwerpunktthema „Miteinander im Veedel – Nachbarschaften stärken“ 
gehört die Stärkung des Engagements sozialer Akteure im Bereich Spielplatz Holweider 
Straße und Keupstraße für die Keupstraße und im Bereich Berliner Str. / Bürgerpark 
 Aktivitäten des Runden Tisches Flüchtlinge und Einwanderer werden weiterhin intensiv 
bearbeitet. 
 Das Programm Starke Veedel, Starkes Köln wird in 2018 in Mülheim-Nord / Keupstraße 
weitere Projekte hervorbringen (Stadtteileltern, etc.). 
 Die Themen Wohnen/Mietausbeutung sowie Ordnung und Sicherheit werden in Mülheim- 
Nord (Bereich Bürgerpark / Schützenhofstraße) sowie in der Keupstraße (und 
Holweider Straße) auch in 2018 bearbeitet werden 
Die Stelle Sozialraumkoordination wird zum Februar 2018 neu aufgeteilt. Die Stelle 
teilen sich nun: Maria Fichte und Nadja Oertel (je 19,5 h). Damit einher geht die Anfertigung 
einer neuen Sozialraumanalyse

Mitteilung BV

2018 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
I/02-4/0 
 
Vorlagen-Nummer 
 2512/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 17.09.2018 
 
Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln 
Jahresberichte 2017 der Sozialraumkoordinatoren 
Seit Frühjahr 2006 wird das durch die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Kölner Kom-
munalpolitik und die Stadtverwaltung gemeinsam entwickelte Handlungskonzept „Lebenswerte Vee-
del – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ umgesetzt.  
 
Dieses Konzept verfolgt das Ziel, die Lebensbedingungen für die Bewohnerinnen und Bewohner in elf 
festgelegten Sozialraumgebieten in Köln zu verbessern.  
In den elf Sozialraumgebieten sind hierfür Sozialraumkoordinatoren eingesetzt, die gemeinsam mit 
den Akteuren und Netzwerken vor Ort Bedarfslagen ermitteln. In Zusammenarbeit mit der Verwaltung 
werden bedarfsgerecht Projekte und Maßnahmen entwickelt und ggf. Kooperationspartner akquiriert.  
Die Koordinations- und Anlaufstellen befinden sich in freier Trägerschaft, sowie bei einem Sozialraum 
(Chorweiler) in städtischer Trägerschaft.  
 
Im Stadtbezirk Mülheim sind das die Sozialräume  
 
- Buchheim/Buchforst, Sozialraumkoordinatorin Claudia Greven-Thürmer  
(Träger Buchheimer Selbsthilfe e.V.)  
 
- Mülheim-Nord/Keupstraße, Sozialraumkoordinatorinnen Maria Fichte, Nadja Oertel  
(Träger Christliche Sozialhilfe Köln e.V.)  
 
Gemäß Ratsbeschluss vom 17.12.2013 sind die sozialräumlichen Koordinierungsstellen seit dem 
01.01.2014 organisatorisch an die Bürgeramtsleitungen angeschlossen. Mit dieser dezentralen Steu-
erung soll die Bürger- und Sozialraumorientierung noch deutlicher hervorgehoben und die unter-
schiedlichen sozialräumlichen Handlungsansätze besser aufeinander abgestimmt werden.  
 
Der Ratsbeschluss sieht vor, dass regelmäßig in den Bezirksvertretungen berichtet wird.  
Beigefügt erhalten Sie die Jahresberichte 2017 für die beiden Sozialräume im Stadtbezirk 9.  
 
 
 
Anlagen

Buchheim-Buchforst BV 9

6999 Zeichen

Claudia Greven-Thürmer 
Sozialraumkoordination Buchheim/Buchforst 
c/o Buchheimer Selbsthilfe e.V. 
Dellbrücker Str. 17 
51067 Köln 
 
Tel: 0221/ 699 657 
www.netzwerkbuchheim-buchforst.de  
Tätigkeitsbericht 2017  
 
1. Veränderungen im Sozialraum 
a) Buchheim 
Am nordöstlichen Rand des Stadtteils entstehen  seit Jahresbeginn zwei neue 
Bauprojekte. Am Herler Ring errichtet der MTV Köln 1850 ein neues Sportzentrum. Es 
soll neben Breitensportangeboten auch die Möglichkeiten des Rehasports in 
vereinseigenen Räumen erweitern. 
Angrenzend an das Vereinsgelände realisiert die Deutsche Reihenhaus AG den 
Wohnpark Gauweg. Hier entstehen 44 Einfamilienhäuser und eine 4-gruppige 
Kindertagesstätte. Mit einem Bezug wird bis Ende des Jahres 2018 gerechnet. 
 
Die Anbindung der Hermann-Kunz-Siedlung (GAG) in Köln Buchheim mit ÖPNV  wurde 
mit dem Fahrplanwechsel 2017/2818 deutlich verbessert. Statt mit der Ringlinie 190 wird 
die Strecke nun mit der Buslinie 150 im Zweirichtungsverkehr und in einem verdichteten 
Takt bedient. Mit dem barrierefreien Ausbau der Haltestellen an der Ackerstraße wird in 
2018 begonnen. 
 
b) Buchforst  
      Da für die untergebrachten Flüchtlingsfamilien andere Unterkünfte gefunden wurden,  
      konnte die  Turnhalle der GGS Kopernikusstraße zum Ende der Sommerferien wieder    
      dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung gestellt werden.  
      Durch die intensiven Bemühungen des AK Schönes Buchforst wurden kleinere aber  
      bedarfsgerechte Veränderungen am Sparkassenplatz möglich: Die Umstellung und Art  
      der Sitzbänke sowie der Fahrradnadeln führte zu einer verbesserten Aufenthaltsqualität.  
      Ein Ärgernis bleibt jedoch der Telekomkasten, der trotz Beschluss der BV Mülheim, noch  
      nicht an den ursprünglich vorgesehenen Ort versetzt wurde. 
 Aktivitäten des AK Jugend Buchforst (mit Bezirksjugendpflege, Vertreter*innen von   
      Jugendeinrichtung, GAG u.a. Institutionen) zur jugendgerechteren Ausstattung des  
      Spielplatzes an der Kopernikusstraße waren erfolgreich. Ein 2. Basketballkorb und  
      Jugendbänke wurden installiert. Ein Ort für einen Soccer Cage, den die Jugendlichen  
      sich besonders wünschen, wurde jedoch noch nicht gefunden. Der Bolzplatz  am  
      Kalkberg wurde z.B. auch von Sozialdezernent Dr. Rau im Rahmen seines  
      Rundgangs durch Buchforst als eher unwirtlich empfunden. Außerdem ist noch unklar,  
      wie sich die weitere Bearbeitung der Kalkberg-Problematik  auf den Platz auswirkt. 
 
2.  Projekte und Aktivitäten 
a) mit sozialräumlichen Mitteln 
      Im Jahr 2017 standen Sozialräumliche Mittel in Höhe von 5000,00 € zur  
      Verfügung. 
Der Sozialraumbeirat traf sich am 25.01.17, am 26.04.17 und am 13.09.17  um den 
Bedarf in den Stadtteilen zu besprechen und die Verteilung der Mittel zu beschließen.  
 
b) ohne sozialräumliche Mittel 
 Es wurden 4 Treffen der AG Schulsozialarbeit organ isiert u.a. mit Referent*innen zum 
Thema Schulabsentismus und Gesundheitsberatung für Familien mit ungeklärtem 
Aufenthaltsstatus. Außerdem stellte die städtische Erziehungs- und Familienberatung 
ihre Arbeit vor. 
 Nach intensiven Bemühungen von Bürgerschaft und Po litik wurde an der Bergisch 
Gladbacher Straße in Höhe Gronauer Straße ein Blitzer installiert. Dieser nimmt

diejenigen Fahrzeuge auf, die das Rotsignal der Ampel ignorieren. Eine Auswertung 
wird in Kürze erwartet. 
 Es fanden mehrere Stadtteilspaziergänge für neue K olleginnen und Kollegen  aus 
den ASD- Sozialraumteams Buchheim und Buchforst statt und am 14.12.2017 eine 
Begehung des SRG mit dem Sozialdezernenten, dem Sozialplaner sowie 
Vertreterinnen der Geschäftsstelle und der Leiterin des Bürgeramtes Mülheim. 
 
     Im Hinblick auf die vereinbarten Ziele: 
 Stärkung der Teilhabe durch verbesserte Grundbildung :  Die in 2016 gegründete  
Arbeitsgruppe mit TN aus beiden Stadtteilen  traf sich weiterhin ca. alle 2 Monate  
(insgesamt 7  Treffen) um geeignete Veranstaltungen zu planen und in anderen 
Institutionen anzuregen. Zum Thema „Mediennutzung“ fanden in 4 Einrichtungen 
Veranstaltungen für Eltern statt, zum Teil mit Referent*innen der 
Landesmedienanstalt. Ende September wurde mit der Verbraucherzentrale NRW 
zum Thema Verträge und „Abzocke“ aufgeklärt.   
            In Buchforst gab es eine Informationsreihe, in der der „Umgang mit und  Vorbeugung  
            von altersbedingten Krankheiten“ im Mittelpunkt stand. 
            Elterncafes mit Referaten zu  Erziehungsthemen wurden in beiden Stadtteilen  
            unterstützt 
 Zur  Verbesserung der Beteiligungsmöglichkeiten im Sozialraum  insbesondere im 
Hinblick auf die Nutzung von  Neuen Medien, erarbeiteten alle Sozialraum-
koordinator*innen  gemeinsam ein Kurzkonzept, das in den gesamt-städtischen 
Leitlinienprozess Bürgerbeteiligung eingebracht wurde.  
            Ein konkreter Handlungsplan wird zu Beginn des Jahres 2018 vorgelegt.  
 Die Schaffung niedrigschwelliger Beteiligungsmöglichkeiten bildete den 
Arbeitsschwerpunkt in den Stadtteilen Buchheim und Buchforst: 
            Zur Realisierung der Projekte „offener Bücherschrank“ fanden sich in beiden  
            Stadtteilen engagierte Ehrenamtliche, die den Prozess auf unterschiedliche Art und  
            Weise begleiteten und unterstützten. In Buchheim konnte die Geschichtsgruppe  
            wieder belebt und erweitert werden.  Es soll eine Broschüre entstehen, die  
            insbesondere den Buchheimer Grundschulen zur Verfügung gestellt wird. 
Das interkulturelle Veedelsfest in Buchheim sowie das große Straßenfest zum 
85jährigen Geburtstag des Stadtteils Buchforst ermöglichten wieder vielen 
Bürgerinnen und Bürgern sich auf vielfältige Weise einzubringen. Ein Wunschbaum 
bei diesem Straßenfest bildete den Auftakt zur Ermittlung von Ideen und Anregungen 
für die Zukunftskonferenz Buchforst, die am 14.10.2017 in der GGS 
Kopernikusstraße mit ca. 40 Teilnehmer*innen stattfand. Eine gemeinsame 
Auswertung und die Planung des weiteren Vorgehens findet im Februar 2018 statt. 
(s. auch Dokumentation der Zukunftskonferenz als gesonderte Anlage) 
 
 
3.  Ausblick 2018 
           Zum neuen  Schwerpunktthema „Miteinander im Veedel – Nachbarschaften  
           stärken“  gibt es bereits  Projektideen in den Stadtteilen. In Buchheim ist z.B. im  
           Rahmen der  Buchheimer Kulturtage im Juni 2018 erstmalig ein kleines   
           Straßenfest an der Herler Straße angedacht. In Buchforst hat die Zukunftskonferenz  
           interessante Vorschläge hervorgebracht u.a. die Idee  „bunte Bank“, die durch den  
           Stadtteil wandert und zu Begegnungen einlädt sowie Nachbarschaftstreffen mit   
           internationalen Gerichten. 
           In Buchheim und Buchforst soll in 2018 das IHK Starke Veedel- Starkes Köln   
           starten; die Umgestaltung von Herler Platz und Frankfurter Straße in Buchheim sind  
           für die Bewohnerschaft dabei von besonderer Bedeutung.

Beratungsverlauf (1)

17.09.2018 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (19)

  • Keupstraße 29
  • Knauffstraße 1
  • Berliner Straße
  • Topsstraße
  • Schützenhofstraße
  • Holweider Straße
  • Dellbrücker Straße 17
  • Ackerstraße
  • Kopernikusstraße
  • Gladbacher Straße
  • Herler Straße
  • Herler Ring
  • Bergisch Gladbacher Straße
  • Schönrather Straße
  • Frankfurter Straße
  • Mülheimer Brücke
  • Gronauer Straße
  • Straße 17
  • Gauweg

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Details

Aktenzeichen
2512/2018
Typ
Mitteilung BV
Datum
10.10.2018
Erstellt
30.07.2018 10:48