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Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln

Mitteilung BV 2512/2018 vom 10.10.2018

Stand: Am 17.09.2018 in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Christliche Sozialhilfe Köln e.V. Maria Fichte Nadja Oertel Sozialraumkoordination Mülheim-Nord / Keupstraße Knauffstraße 1 51063 Köln Tel: 0221/ 6470946 Tätigkeitsbericht 2017 1. Veränderungen im Sozialraum Mülheim-Nord:  Der Bürgerpark in der Berliner Straße unterliegt auch in 2017 einem hohen Nutzungsdruck. In der Stadtteilkonferenz wurden weitere Orte in Mülheim-Nord identifiziert, an denen Vandalismus / problematisches Verhalten von Personen auftritt. Begehungen mit GAG, Polizei und sozialen Einrichtungen waren die Folge, ebenso Kommunikation des Themas im Sozialraum.  In Mülheim gründete sich KEIN VEEDEL FÜR RASSISMUS neu, unter der Federführung der Geschichtswerkstatt Mülheim - Hintergrund waren die in 2017 stattfindenden NRW-Landtagswahlen und die Bundestagswahlen und das damit einhergehende verstärkte Auftreten der Partei AfD.  In 2017 wurde das Stadtteilfest Mülheim-Nord als Festival mit dem Namen Miteinander- Füreinander von einer Reihe von Akteuren veranstaltet. Das Festival wurde aus der Bürgerschaft und aus Vereinen heraus und von engagierten Geschäftsleuten organisiert. Leider gelang es nicht, die Keupstraße zu überzeugen, einen aktiven Part im Festival zu übernehmen.  Engagement des Schauspiel Köln für den Stadtteil: Der Einfluss des Schauspiels auf den Stadtteil war auch in 2017 immens, sei es im Rahmen der Aufführung des Theaterstückes DIE LÜCKE und den damit verbundenen Stadtteilrundgängen oder bei der Durchführung des zweijährigen Projektes DIE STADT VON DER ANDEREN SEITE SEHEN, das im Sommer 2017 mit einem kleinen Festival unter der Mülheimer Brücke seinen Abschluss fand. Beim Schauspiel Köln wechselte zum Ende der Spielzeit 2017 der Chefdramaturg. Damit konzentriert sich das Schauspiel wieder auf andere Themen und weniger auf seinen bis dahin ausgeübten starken Einfluss auf den Stadtteil. Keupstraße :  Aus der Stadtteilkonferenz Keupstraße heraus wurde der AK Wohnen (mit IKD, POLIZEI, SRK, Sozialarbeitern) gegründet. Der AK hat es sich zur Aufgabe gemacht, Fälle von Mietausbeutung, Mietwucher, Überbelegung von Häusern, schlechte Wohnverhältnisse zu dokumentieren und im Sinne der Bewohner zu bearbeiten. Die angespannte Wohnsituation hat besonders für bulgarische Zuwanderer extreme Auswirkungen. In 2017 wurden bis zu 20 Häuser rund um die Keupstraße und in Mülheim-Nord gezählt. Der AK nahm Kontakt zur Stadtverwaltung auf, ging an die Presse und sprach sowohl mit Vermietern wie auch mit den zuständigen Behörden innerhalb der Stadtverwaltung. Leider werden die vorgebrachten Mängelanzeigen nicht oder nur sehr verzögert bearbeitet. Ein Fall von Mietausbeutung in der BergischGladbacher Straße beschäftige den AK insbesondere ohne dass bis Ende 2017 eine signifikante Verbesserung der Situation erzielt werden konnte.  Der Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 hat in auch 2017 Spannungen innerhalb der türkischen Gemeinde in Köln-Mülheim zur Folge gehabt. Im Vorfeld zum in der Türkei stattfindenden Referendum über die türkische Verfassung war die türkische Politik sehr präsent im Sozialraum. Türkische Minister besuchten die Keupstraße. Dadurch war die Straße wieder sehr im Fokus der Medien. Es wurde versucht einer Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken - durch Moderation, Gespräche, Veranstaltungen, Stadtteilführungen über die Keupstraße, etc.  Im November 2016 wurde der Entwurf für das Denkmal des Nagelbombenanschlages in der Keupstraße vorgestellt. Er sieht vor ein digitales Mahnmal mit dem Grundriss des Hauses Keupstraße 29 auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs entstehen zu lassen. In 2017 steht die Beantwortung der Frage noch aus, ob das Denkmal wirklich auf dem Gelände des Güterbahnhofs gebaut werden kann. Auf dem Güterbahnhofsgelände selbst wurde im vierten Quartal mit den Bauarbeiten begonnen. Im Hinblick auf die vereinbarten Ziele: 1. Stärkung der Teilhabe durch verbesserte Grundbildung :  Gemeinsam mit der WIKU Köln-Mülheim (Ehrenamtsinitiative für Geflüchtete) wurden mehrere Grundbildungsprojekte umgesetzt. Diese hatten vor allem die Schulung von Geflüchteten zu den Themen Behördengänge, Finanzen, Zugang zum Bildungssystem zum Inhalt. Weiterhin hat die WIKU Köln-Mülheim in Mülheim-Nord im Büro von Hallo Nachbar, Dankeschön ein Angebot zur Arbeitsmarktintegration und ein Nachhilfeangebot für Geflüchtete eingerichtet. Gleichzeitig liefen die Angebote in der Keupstraße 93 weiterhin (Beratung / Begleitung von Geflüchteten bei Behördengängen / Unterstützung bei der Wohnungssuche). Ebenso wurde ein niederschwelliger Sprachkurs in einer Flüchtlingsunterkunft gefördert. - insgesamt 7 Veranstaltungen, alle ehrenamtlich  Gemeinsam mit dem Familienzentrum der CSH wurde ein Internetcafé für Mütter eröffnet, was zum Ziel hat, die Bildungschancen von Kleinkindern zu erhöhen, indem die Mütter über das deutsche Kita-System aufgeklärt werden und sich mit dem neuen Programm zur Anmeldung an Kitas LITTLE BIRD auseinandersetzen. Thema war hier ebenso Medienbildung bei Eltern in Kitas. - insgesamt ein Angebot  Entwicklung von Maßnahmen im Sozialraumgebiet gemeinsam mit Kooperationspartnern zum Thema Mieterschutz: Rechte und Pflichten von Mietern und Vermietern - insgesamt 2 Veranstaltungen 2. Erarbeitung eines zukunftsfähigen Kommunikationskonzeptes mit dem Schwerpunkt digitale Medien als ein Baustein zur Verbesserung der Beteiligungsmöglichkeiten im Sozialraumgebiet  Das Kommunikationskurzkonzept mit dem Ziel, dies in den Leitlinienprozess Bürgerbeteiligung zu integrieren, wurde in 2017 erstellt. Ein konkreter Handlungsplan mit der Prüfung der Integration von Social Media Angeboten zur besseren Vernetzung innerhalb des Sozialraumes wird Anfang 2018 erstellt. 3. Sozialraumspezifisch: Stärkung der Bürgerbeteiligung für die Keupstraße und Mülheim-Nord / Stärkung des Austausches zwischen MH und Keupstraße  Auch in 2017 hat keine Sozialraumkonferenz im herkömmlichen Sinne stattgefunden. Jedoch wurde der Austausch zwischen Mülheim-Nord und der Keupstraße intensiviert. Dies geschah vor allem durch die Organisation des Festivals Miteinander-Füreinander. Hier wurden über Monate hinweg viele Gespräche geführt, die teilweise die angespannte Situation in der Türkei zum Inhalt hatten. Es wurde verstärkt versucht, Mülheimer und Keupstraßen-Engagierte zusammenzubringen. Gemeinsame Themen sind hier: Bildungschancen für Kinder und Jugendliche, Feinstaub- und Stickoxidbelastung / Verkehr, Sicherheit/Ordnung/ Sauberkeit Die Neuauflage des Sozialraumwegweisers wurde in 2017 auf den Weg gebracht. Der Wegweiser wird in 2018 fertig gestellt. Anbindung Bürgeramt:  Die Anbindung an das Bürgeramt Mülheim verstetigte sich weiter in 2017. Die Stelle der Bürgeramtsleitung wurde zu Beginn 2017 neu besetzt. Themen waren: Aktuelles aus den Sozialräumen, Starke Veedel- Starkes Köln, bezirkliche Entwicklungen, Geflüchtete u.a.  Im Sozialraum haben in 2017 zwei Projekte aus dem Programm Starke Veedel, Starkes Köln ihre Arbeit aufgenommen: PLAN 27 und Hallo Nachbar, Danke Schön. 2. Projekte und Aktivitäten a) mit sozialräumlichen Mitteln Verwendung der Sozialräumlichen Mittel in 2017 Im Jahr 2017 wurden 5000,00 Euro aus dem Budget Sozialraumkoordination heraus für den Sozialraum zur Verfügung gestellt. Das Geld wurde im kleinen Rahmen verausgabt (Sockelbetrag). Die Mittel wurden für folgende Maßnahmen verwendet: - Tagung "Sozial im Netz" der Caritas - Reinigung Räume im Sozialraum (Topsstraße und Keu pstraße 93) - Stadtteilkonferenzen - Klausurtagung Sozialraumkoordination - Kein Veedel für Rassismus - Miteinander-Füreinander Festival - Sprachkurs Flüchtlingsunterkunft Schönrather Str. – Diakonie - Ewa Salwinski - Vorarbeit Sozialraum-Wegweiser - Websiteerhaltung - Bambini-Liga b) ohne sozialräumliche Mittel Mitwirkung/Beteiligung an:  der Organisation des Festivals Miteinander-Füreinander in Mülheim-Nord Moderation: AK Wohnen, Runder Tisch Flüchtlinge und Einwanderer Mülheim, sowie Koordination und Organisation WIKU Köln-Mülheim, Stadtteilkonferenzen Mülheim-Nord und Keupstraße Außerdem: Teilnahme an bezirklichen Netzwerken (bez. Steuerungsgruppe erz. Hilfen, AK Jugend aus Mülheim, Steuerungsgruppe Familienzentrum CSH, Beirat Stadtteilmütter; Steuerungsgruppe Stadtteilmütter) und sozialräumlichen Gremien wie Stadtteilkonferenzen und weiteren Arbeitskreisen, Stadtteilführungen für Schüler und Lehrer u.u.a. im Rahmen der Transferwerkstatt Soziale Stadt im Herbst 2017 für Multiplikatoren, Stadtteilbegehung mit dem Sozialdezernenten Dr. Rau am 17.08.2017. Geflüchtete: Im Februar fand im Rathaus der Stadt der Kölner Flüchtlingsgipfel statt, bei dem die Sozialraumkoordination Mülheim-Nord / Keupstraße auf dem Podium vertreten war. 3. Ausblick 2018  Zum neuen Schwerpunktthema „Miteinander im Veedel – Nachbarschaften stärken“ gehört die Stärkung des Engagements sozialer Akteure im Bereich Spielplatz Holweider Straße und Keupstraße für die Keupstraße und im Bereich Berliner Str. / Bürgerpark  Aktivitäten des Runden Tisches Flüchtlinge und Einwanderer werden weiterhin intensiv bearbeitet.  Das Programm Starke Veedel, Starkes Köln wird in 2018 in Mülheim-Nord / Keupstraße weitere Projekte hervorbringen (Stadtteileltern, etc.).  Die Themen Wohnen/Mietausbeutung sowie Ordnung und Sicherheit werden in Mülheim- Nord (Bereich Bürgerpark / Schützenhofstraße) sowie in der Keupstraße (und Holweider Straße) auch in 2018 bearbeitet werden Die Stelle Sozialraumkoordination wird zum Februar 2018 neu aufgeteilt. Die Stelle teilen sich nun: Maria Fichte und Nadja Oertel (je 19,5 h). Damit einher geht die Anfertigung einer neuen Sozialraumanalyse
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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/02-4/0 Vorlagen-Nummer 2512/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 17.09.2018 Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln Jahresberichte 2017 der Sozialraumkoordinatoren Seit Frühjahr 2006 wird das durch die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Kölner Kom- munalpolitik und die Stadtverwaltung gemeinsam entwickelte Handlungskonzept „Lebenswerte Vee- del – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ umgesetzt. Dieses Konzept verfolgt das Ziel, die Lebensbedingungen für die Bewohnerinnen und Bewohner in elf festgelegten Sozialraumgebieten in Köln zu verbessern. In den elf Sozialraumgebieten sind hierfür Sozialraumkoordinatoren eingesetzt, die gemeinsam mit den Akteuren und Netzwerken vor Ort Bedarfslagen ermitteln. In Zusammenarbeit mit der Verwaltung werden bedarfsgerecht Projekte und Maßnahmen entwickelt und ggf. Kooperationspartner akquiriert. Die Koordinations- und Anlaufstellen befinden sich in freier Trägerschaft, sowie bei einem Sozialraum (Chorweiler) in städtischer Trägerschaft. Im Stadtbezirk Mülheim sind das die Sozialräume - Buchheim/Buchforst, Sozialraumkoordinatorin Claudia Greven-Thürmer (Träger Buchheimer Selbsthilfe e.V.) - Mülheim-Nord/Keupstraße, Sozialraumkoordinatorinnen Maria Fichte, Nadja Oertel (Träger Christliche Sozialhilfe Köln e.V.) Gemäß Ratsbeschluss vom 17.12.2013 sind die sozialräumlichen Koordinierungsstellen seit dem 01.01.2014 organisatorisch an die Bürgeramtsleitungen angeschlossen. Mit dieser dezentralen Steu- erung soll die Bürger- und Sozialraumorientierung noch deutlicher hervorgehoben und die unter- schiedlichen sozialräumlichen Handlungsansätze besser aufeinander abgestimmt werden. Der Ratsbeschluss sieht vor, dass regelmäßig in den Bezirksvertretungen berichtet wird. Beigefügt erhalten Sie die Jahresberichte 2017 für die beiden Sozialräume im Stadtbezirk 9. Anlagen
  • Buchheim-Buchforst BV 9

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    Claudia Greven-Thürmer Sozialraumkoordination Buchheim/Buchforst c/o Buchheimer Selbsthilfe e.V. Dellbrücker Str. 17 51067 Köln Tel: 0221/ 699 657 www.netzwerkbuchheim-buchforst.de Tätigkeitsbericht 2017 1. Veränderungen im Sozialraum a) Buchheim Am nordöstlichen Rand des Stadtteils entstehen seit Jahresbeginn zwei neue Bauprojekte. Am Herler Ring errichtet der MTV Köln 1850 ein neues Sportzentrum. Es soll neben Breitensportangeboten auch die Möglichkeiten des Rehasports in vereinseigenen Räumen erweitern. Angrenzend an das Vereinsgelände realisiert die Deutsche Reihenhaus AG den Wohnpark Gauweg. Hier entstehen 44 Einfamilienhäuser und eine 4-gruppige Kindertagesstätte. Mit einem Bezug wird bis Ende des Jahres 2018 gerechnet. Die Anbindung der Hermann-Kunz-Siedlung (GAG) in Köln Buchheim mit ÖPNV wurde mit dem Fahrplanwechsel 2017/2818 deutlich verbessert. Statt mit der Ringlinie 190 wird die Strecke nun mit der Buslinie 150 im Zweirichtungsverkehr und in einem verdichteten Takt bedient. Mit dem barrierefreien Ausbau der Haltestellen an der Ackerstraße wird in 2018 begonnen. b) Buchforst Da für die untergebrachten Flüchtlingsfamilien andere Unterkünfte gefunden wurden, konnte die Turnhalle der GGS Kopernikusstraße zum Ende der Sommerferien wieder dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung gestellt werden. Durch die intensiven Bemühungen des AK Schönes Buchforst wurden kleinere aber bedarfsgerechte Veränderungen am Sparkassenplatz möglich: Die Umstellung und Art der Sitzbänke sowie der Fahrradnadeln führte zu einer verbesserten Aufenthaltsqualität. Ein Ärgernis bleibt jedoch der Telekomkasten, der trotz Beschluss der BV Mülheim, noch nicht an den ursprünglich vorgesehenen Ort versetzt wurde. Aktivitäten des AK Jugend Buchforst (mit Bezirksjugendpflege, Vertreter*innen von Jugendeinrichtung, GAG u.a. Institutionen) zur jugendgerechteren Ausstattung des Spielplatzes an der Kopernikusstraße waren erfolgreich. Ein 2. Basketballkorb und Jugendbänke wurden installiert. Ein Ort für einen Soccer Cage, den die Jugendlichen sich besonders wünschen, wurde jedoch noch nicht gefunden. Der Bolzplatz am Kalkberg wurde z.B. auch von Sozialdezernent Dr. Rau im Rahmen seines Rundgangs durch Buchforst als eher unwirtlich empfunden. Außerdem ist noch unklar, wie sich die weitere Bearbeitung der Kalkberg-Problematik auf den Platz auswirkt. 2. Projekte und Aktivitäten a) mit sozialräumlichen Mitteln Im Jahr 2017 standen Sozialräumliche Mittel in Höhe von 5000,00 € zur Verfügung. Der Sozialraumbeirat traf sich am 25.01.17, am 26.04.17 und am 13.09.17 um den Bedarf in den Stadtteilen zu besprechen und die Verteilung der Mittel zu beschließen. b) ohne sozialräumliche Mittel  Es wurden 4 Treffen der AG Schulsozialarbeit organ isiert u.a. mit Referent*innen zum Thema Schulabsentismus und Gesundheitsberatung für Familien mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus. Außerdem stellte die städtische Erziehungs- und Familienberatung ihre Arbeit vor.  Nach intensiven Bemühungen von Bürgerschaft und Po litik wurde an der Bergisch Gladbacher Straße in Höhe Gronauer Straße ein Blitzer installiert. Dieser nimmt diejenigen Fahrzeuge auf, die das Rotsignal der Ampel ignorieren. Eine Auswertung wird in Kürze erwartet.  Es fanden mehrere Stadtteilspaziergänge für neue K olleginnen und Kollegen aus den ASD- Sozialraumteams Buchheim und Buchforst statt und am 14.12.2017 eine Begehung des SRG mit dem Sozialdezernenten, dem Sozialplaner sowie Vertreterinnen der Geschäftsstelle und der Leiterin des Bürgeramtes Mülheim. Im Hinblick auf die vereinbarten Ziele:  Stärkung der Teilhabe durch verbesserte Grundbildung : Die in 2016 gegründete Arbeitsgruppe mit TN aus beiden Stadtteilen traf sich weiterhin ca. alle 2 Monate (insgesamt 7 Treffen) um geeignete Veranstaltungen zu planen und in anderen Institutionen anzuregen. Zum Thema „Mediennutzung“ fanden in 4 Einrichtungen Veranstaltungen für Eltern statt, zum Teil mit Referent*innen der Landesmedienanstalt. Ende September wurde mit der Verbraucherzentrale NRW zum Thema Verträge und „Abzocke“ aufgeklärt. In Buchforst gab es eine Informationsreihe, in der der „Umgang mit und Vorbeugung von altersbedingten Krankheiten“ im Mittelpunkt stand. Elterncafes mit Referaten zu Erziehungsthemen wurden in beiden Stadtteilen unterstützt  Zur Verbesserung der Beteiligungsmöglichkeiten im Sozialraum insbesondere im Hinblick auf die Nutzung von Neuen Medien, erarbeiteten alle Sozialraum- koordinator*innen gemeinsam ein Kurzkonzept, das in den gesamt-städtischen Leitlinienprozess Bürgerbeteiligung eingebracht wurde. Ein konkreter Handlungsplan wird zu Beginn des Jahres 2018 vorgelegt.  Die Schaffung niedrigschwelliger Beteiligungsmöglichkeiten bildete den Arbeitsschwerpunkt in den Stadtteilen Buchheim und Buchforst: Zur Realisierung der Projekte „offener Bücherschrank“ fanden sich in beiden Stadtteilen engagierte Ehrenamtliche, die den Prozess auf unterschiedliche Art und Weise begleiteten und unterstützten. In Buchheim konnte die Geschichtsgruppe wieder belebt und erweitert werden. Es soll eine Broschüre entstehen, die insbesondere den Buchheimer Grundschulen zur Verfügung gestellt wird. Das interkulturelle Veedelsfest in Buchheim sowie das große Straßenfest zum 85jährigen Geburtstag des Stadtteils Buchforst ermöglichten wieder vielen Bürgerinnen und Bürgern sich auf vielfältige Weise einzubringen. Ein Wunschbaum bei diesem Straßenfest bildete den Auftakt zur Ermittlung von Ideen und Anregungen für die Zukunftskonferenz Buchforst, die am 14.10.2017 in der GGS Kopernikusstraße mit ca. 40 Teilnehmer*innen stattfand. Eine gemeinsame Auswertung und die Planung des weiteren Vorgehens findet im Februar 2018 statt. (s. auch Dokumentation der Zukunftskonferenz als gesonderte Anlage) 3. Ausblick 2018 Zum neuen Schwerpunktthema „Miteinander im Veedel – Nachbarschaften stärken“ gibt es bereits Projektideen in den Stadtteilen. In Buchheim ist z.B. im Rahmen der Buchheimer Kulturtage im Juni 2018 erstmalig ein kleines Straßenfest an der Herler Straße angedacht. In Buchforst hat die Zukunftskonferenz interessante Vorschläge hervorgebracht u.a. die Idee „bunte Bank“, die durch den Stadtteil wandert und zu Begegnungen einlädt sowie Nachbarschaftstreffen mit internationalen Gerichten. In Buchheim und Buchforst soll in 2018 das IHK Starke Veedel- Starkes Köln starten; die Umgestaltung von Herler Platz und Frankfurter Straße in Buchheim sind für die Bewohnerschaft dabei von besonderer Bedeutung.

Beratungsverlauf

  1. 17.09.2018

    Bezirksvertretung 9 (Mülheim)

    TOP 10.2.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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