2452/2024
Bau- und Mittelfreigabebeschluss für die Weiterführung des Rheinboulevards zwischen Hohenzollernbrücke und Tanzbrunnen auf Basis der Entwurfsplanung
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Anlage 9 Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt
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14 143 15.10.2024 Dezernat VIII, Amt 67 Stellungnahme zur Beschlussvorlage 2452/2024, Stand 25.09.2024 Bau- und Mittelfreigabebeschluss für die Weiterführung des Rheinboulevards in Köln-Deutz RPA-Nr.: 143/13/02/24 Eingereichte Kosten: ca. 3,659 Mio. € (netto) bzw. ca. 4,354 Mio. € (brutto) Sehr geehrte Damen und Herren, mit o.g. Vorlage beabsichtigt 67 Amt für Landschaftspflege und Grünflächen den Bau- und Mittelfreigabebeschluss für die Weiterführung des Rheinboulevards zwi- schen Hohenzollernbrücke und Tanzbrunnen zu erwirken. Der entsprechende Planungsbeschluss für die Leistungsphase 1-3 gemäß der Hono- rarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) wurde im Sommer 2019 durch die zuständigen Gremien gefasst (Vorlage-Nr:1010/2019). Nach durchgeführter Öffent- lichkeitsbeteiligung wurde die Entwurfsplanung und die darauf basierende Kostenbe- rechnung nun zur Prüfung vorgelegt. Die dem RPA zur Verfügung gestellten umfang- reichen Unterlagen und Berechnungen weisen eine hohe Planungstiefe auf und wa- ren nachvollziehbar und plausibel. Nach Abzug von 419.000,- Euro (brutto), die die StEB aufgrund vertraglicher Ver- pflichtung für die Erhöhung der Absturzsicherung an der Hochwasserschutzmauer zu tragen hat, verbleiben für die Stadt Kosten in Höhe von rund 3,935 Mio. Euro (brutto). Davon entfallen ca. 3,575 Mio. Euro (brutto) auf Baukosten und rund 360.000 Euro (brutto) auf Planungskosten. Nach Beschlussfassung soll die Erstellung der Genehmigungs- und Ausführungspla- nung bis Ende Sommer 2025 erfolgen. Baubeginn ist für das zweite Quartal 2026 ge- plant und soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Es ergaben sich aus der Prüfung keine Hinweise, die einer Fortsetzung der Maß- nahme entgegenstehen. Mit freundlichen Grüßen Markus Vieten
Anlage 4 Regelschnitt Boulevard
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Betonaufkantung mit Sitzauflage Regelschnitt Boulevard Nord - Bereich Messe Regelschnitt Boulevard Süd - Bereich Auftaktplatz HohenzollernbrückeAufsicht 1:50Aufsicht 1:50 Schnitt 1:50Schnitt 1:50 Großformatige Betonplatten Entwässerungsrinne GleiseWassergedbuneneWegedecke Scharrschutzsteinaus BetonMähkante aus Betonplatten Wiese Großformatige Betonplatten Entwässerungsrinne GleiseWassergedbuneneWegedecke Scharrschutzsteinaus Beton WieseDoppelbank aus Metall 5,14 3,38 1,1ca. 0,23 bis 4,57 von 5,8 bis 9 3,68 0,3 1. Teilbereich BAUHERRIN Dateiname PlannummerFormat BearbeitetGezeichnet LeistungsphaseStatus GeprüftDatum/Unterschrift 1012_3_RBV_S_011420x750 LP 3Zur Freigabe16.12.2022 P1012_Schnitte_LP3_Regelquerschni BordinBordinBÖHMER Erstellt/Datum ÜBERSICHT PLANAUSRICHTUNG LEGENDE Index DatumName Änderung Planorama LandschaftsarchitekturDipl.-Ing. (FH) Maik BöhmerSprengelstraße 1513353 Berlinfon +49 30 40 00 98 70 - 0fax +49 30 40 00 98 70 - 10rheinboulevard@planorama.euwww.planorama.eu ENTWURFSVERFASSER/LANDSCHAFTSARCHITEKT PROJEKTNUMMER MASSSTABP1012 1:50PROJEKTNAME Regelschnitt BoulevardTITEL Rheinboulevard TEILBEREICH N Wassergebundene Wegedecke Asphalt Rasen Baum Bestand BearbeitungsgrenzeVermesser, Stand: 14.09.2020 Betonplatten Aufkantung Messe Beton Variante T1 M2 Pflanzflächen Basaltpflaster Handlauf Einfassung Pflanzfläche Tanzbrunnen Granit Granitpflaster Hohenzollernbrücke INDEX
Anlage 6 Kostenberechnung 19.12.2023
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Planorama Landschaftsarchitektur -Maik Böhmer, 13353Berlin Kostenberechnung Cewerkeschätzung(CWS) Projekt P1012_RBV-Nord Kostenberechnung Bauvorhaben P1012 Rheinboulevard Teilbereich Nord Bauherr Stadt Köln -Die Oberbürgermeisterin Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Planverfasser .., Planorama Landschaftsarchitektur Inhaber Maik Böhmer Sprengelstraße 15 13353 Berlin Tel.: +49 30 400 98 70 0 Fax: +49 30 400 98 70 10 rheinboulevard@planorama.eu Bauleitung GezeichnetVW ^unds^- Ä^^^ Stadtnah 50679 Köln sachlich richtig Auswertung nach Lose Kostenaufstellung Wir bitten Sie, diese Kostenaufstellung zur Kenntnis zu nehmen. - Gesamt, Netto: 3.355.254,24EUR - zzgl. MwSt.: 637.498,31EUR - Gesamt, Brutto: 3.992.752,55EUR (Kostenaufstellung rschrift) 3- en ohne Anlage(n) Seiten: 13 Kostenberechnung mit Positionstext 19.12.2023 -Seite 1 PlanoramaLandschaftsarchitektur-Maik Böhmer,13353Berlin Kostenberechnung Kostenberechnung(P1012_RBV-Nord) Gewerkeschätzung(GWS) -KennzeichnungfürLeistung(en)mitMengensplitting:TKostengliederung:Lose- -Teilmengenvon Leistungen könnenauf verschiedene Kostenstellen verteilt sein (Mengensplitting).-Gesamt,Netto: 3.355.254,24EUR -zzgl.MwSt.: 637.498,31 EUR Teilmengen werdenmitmax. 3 Nachkommastellen- dargestelltund ggf. gerundet.-Gesamt, Brutto: 3.992.752,55EUR KG/OZ Lose/Quelleinträge Menge/Einheit Teilbetrag/EP GesamtEUR 1B e r e i c hMESSE 2.372.927,88 2.372.927,88 Gesamt(inkl. MwSt.19,0%),Brutto: 2.823.784,18 50 LV Außenanlagenund Freiflächen 2.372.927,88 T50.51.11.1Bodenlösen, abtragen und zwischenlagern, D=15cm 319m³ 15,00 4.785,00 Bodenabtragen bis15cm Stärkeundzwischenlagern BereichParkplatz 10% Massensicherheit berücksichtigt. 50.51.11.2Bodenlösen, abtragen und zwischenlagern D=30cm 515m³ 15,00 7.725,00 Bodenabtragen Stärkebis 30cm undzwischenlagern Bereich Boulevard/WGWegedecke 10% Massensicherheit berücksichtigt. 50.51.11.3Bodenlösen, abtragen und zwischenlagern D=45cm 1.240m³ 15,00 18.600,00 Bodenabtragen Stärkebis 45cm undzwischenlagern BereichBoulevard /PlattenwegBelastungsklasse1,0 10% Massensicherheit berücksichtigt. 50.51.11.4Bodenlösen, abtragen und zwischenlagern D=50cm 90m³ 15,00 1.350,00 Bodenabtragen undzwischenlagernStärkebis 50cm BereichZufahrtStEBKL 3,2 10% Massensicherheit berücksichtigt. 50.51.11.5BodenaushubBaumgrube Boden abtragenundzwischen... 150m³ 50,00 7.500,00 Herstellung einer Baumgrube bis ca.12m3 Bodenabtragen undzwischenlagern 10% Massensicherheit berücksichtigt. 50.51.11.6BodenaushubElektroleitungBeleuchtung Bodenabtrage... 120m³ 50,00 6.000,00 Leitungsgraben Tiefe:0,8m 50.51.11.7BodenaushubSinkkastenleitung Kennedyufer DN200 90m³ 50,00 4.500,00 Herstellender Leitungsgräben für DN 200 inkl.Wiedereinbau Tiefe:1,5m Leitungslänge:75m 50.51.11.8BodenaushubSanierung STZDN150Bodenabtragenun... 30m³ 50,00 1.500,00 Herstellen der LeitungsgräbenfürSTZDN 150 inkl.Wiedereinbau Tiefe:1,2m Alle EinzelbeträgeNettoinEUR 19.07.2024-Seite2 19.12.2023-Seite2 PlanoramaLandschaftsarchitektur-Maik Böhmer,13353Berlin Kostenberechnung Kostenberechnung(P1012_RBV-Nord) KG/OZ Lose/Quelleinträge Menge/EinheitTeilbetrag/EP GesamtEUR 50.51.11.9Bodenaushub Entwässerungsleitung Bodenabtragenun... 150m³ 50,00 7.500,00 Herstellender Leitungsgräben fürEntwässerungsleitungenbis DN150 inkl.Wiedereinbau Tiefe:1,2m 50.51.11.10BodenentsorgenZ0 1.116t 16,88 18.838,08 BodenentsorgenLAGAEinstufungKlasseZ0 inklusive Bodenbeprobung ca.620m3-Umrechnungsfaktorm3-t=1,8 Preisevon Deponieabhängig T50.51.11.11BodenentsorgenZ1.1-Z1.2 2.090t 22,50 47.025,00 BodenentsorgenLAGAEinstufung KlasseZ1.1-Z1.2inklusive Bodenbeprobung ca.1160m3-Umrechnungsfaktorm3-t=1,8 Preisabhängigvon Deponie T50.51.11.12BodenentsorgenZ2 1.045t 50,63 52.908,35 BodenentsorgenLAGAEinstufungKlasseZ2 inklusive Bodenbeprobung ca.580m3-Umrechnungsfaktorm3-t=1,8 Preisabhängigvon Deponie 50.53.31.1Feinplanum 4.315m² 2,25 9.708,75 50.53.31.2Bemusterung Handmuster 1ps... 3.000,00 3.000,00 Herstellung Muster GroßformatigePlatten 50.53.31.3MusterflächenBelagsflächen und Einfassungen 1ps... 9.000,00 9.000,00 Herstellung der Musterflächen Natursteinpflaster undAsphalt undEinfassungen Tanzbrunnen 50.53.31.4GroßformatigeBetonplatten 2.015m² 309,38 623.400,70 Großformatplattenbelag,d=14cmliefernundherstellen,inkl. Abstandshalter,Anschlussbereiche undPassstückeund Bettung. Gesamtaufbau 60cm Sandbettung 4 cm Schottertragschicht20cm Frostschutzschicht 22 cm Typa-124,2x53,2cm Typb-124,2x80,2cm Typc-124,2x94,2cm Fugenbreite8m m 50.53.31.7Fugenverschluss Platten 2.015m² 33,75 68.006,25 EpoxydharzFugenverschlussimBereichder großformatigen Betonplatten Alle EinzelbeträgeNettoinEUR 19.07.2024-Seite319.12.2023-Seite3 PlanoramaLandschaftsarchitektur-Maik Böhmer,13353Berlin Kostenberechnung Kostenberechnung(P1012_RBV-Nord) KG/OZ Lose/Quelleinträge Menge/EinheitTeilbetrag/EP GesamtEUR 50.53.31.8Großsteinpflaster Grauwacke gesägtungebunden 360m² 146,25 52.650,00 GroßsteinpflasterGrauwackebauseits geliefert,aus Lager liefern, kopfsägen undherstellen, inklusive Sandbettung gesägtd=12cmcirca Hohenzollernbrücke/VorplatzPavillon Gesamtaufbau 60cm Sandbettung 4 cm Schottertragschicht20cm Frostschutzschicht 24 cm Fugenbreite 8 mmca. 50.53.31.9GroßsteinpflasterGrauwackegesägt ungebunden -Zufah... 170m² 146,25 24.862,50 GroßsteinpflasterGrauwackebauseits geliefert,aus Lager liefern, kopfsägen undherstellen, inklusive Sandbettung gesägtd=12cmcirca ZufahrtStEB Gesamtaufbau 65cm Sandbettung 4 cm Schottertragschicht25cm Frostschutzschicht 24 cm 50.53.31.10GroßsteinpflasterGrauwackemitRasenfugen 305m² 101,25 30.881,25 GroßsteinpflasterGrauwackebauseits geliefert,aus Lager liefern undverlegen,inklusive Sandbettung ZufahrtStEB-Seitenfläche Gesamtaufbau 65cm Sandbettung 4 cm Schottertragschicht25cm Frostschutzschicht 24 cm T50.53.31.11GroßsteinpflasterGrauwackeliefern 835m² - - GroßsteinpflasterGrauwackeliefern 50.53.31.12ScharrschutzausBetonplatten124,2x30D=10cm 230m 146,25 33.637,50 Scharrschutzvor Aufkantungbestehend auseinzeiligen Betonplatten 124,2x30D=10cm liefern und einbauen Bettung. gebunden Fugenbreite8m m Fugen:gebunden StreifenfundamentC12/15,Stärke20 cm herstellen, inkl. Erdarbeiten Alle EinzelbeträgeNettoinEUR 19.07.2024-Seite419.12.2023-Seite4 PlanoramaLandschaftsarchitektur-Maik Böhmer,13353Berlin Kostenberechnung Kostenberechnung(P1012_RBV-Nord) KG/OZ Lose/Quelleinträge Menge/EinheitTeilbetrag/EP GesamtEUR 50.53.31.13WassergebundeneWegedeckeanthrazit 1.380m² 48,13 66.419,40 Wassergebundene WegedeckeimRandbereichdes Plattenweges/an den Gleisenliefernundherstellen GesamtAufbau45cm Deckschicht0/54c mi mv e r d i c h t e t e nZ u s t a n d Dynamische0/166c m Schottertragtschicht 35 cm 50.53.31.14WassergebundeneWegedeckeanthrazit -ZulageWurzelb... 280m² 16,88 4.726,40 Bearbeitung imWurzelbereich 50.53.31.15WassergebundeneWegedeckeanthrazit-ZulageGleisanl... 840m² 16,88 14.179,20 AnschlussundBearbeitung im Bereichder vohandenen Gleisanlage 50.53.31.16MähkanteBetonplatten40/20/8anthrazitgebunden 185m 45,00 8.325,00 MähkanteBetonplatten40/20/8anthrazitgebunden Einzeiligals Mähkante entlangRasenfläche liefern und einbauen mitFundament undeinseigiger Rückenstütze uasBeton ikl. Unterbau 50.53.31.17KleinpflasterBasalt9/11gesägt,geflammtungebundenve... 360m² 250,00 90.000,00 BasaltKleinpflaster9/11d=ca.10cmliefernundherstellen inklusive Sandbettung Hochwasserschutztor/ÜbergangzumTanzbrunnen Gesamtaufbau 60cm Sandbettung 4 cm Schottertragschicht20cm Frostschutzschicht 26 cm T50.53.31.18Fugenpflegenund nacharbeiten 2.905m² - - Fertigstellungspflege 2 jahre 50.53.31.19EinfassungStahlband 200m 90,00 18.000,00 Stahlband5/300mmzurWegeinfassung imBereichPflasterundBetonplatten liefern und einbauen inkl.Fundament 50.53.31.20WassergebundeneWegedeckeausbessernund nacharbe... 1.380m² 13,50 18.630,00 50.53.31.21Plattentaktiles Leitsystemliefern und einbauen 15m² 500,00 7.500,00 Plattentaktiles Leitsystem liefernundeinbauen Alle EinzelbeträgeNettoinEUR 19.07.2024-Seite519.12.2023-Seite5 PlanoramaLandschaftsarchitektur-Maik Böhmer,13353Berlin Kostenberechnung Kostenberechnung(P1012_RBV-Nord) KG/OZ Lose/Quelleinträge Menge/EinheitTeilbetrag/EP GesamtEUR 50.53.31.22Plattendruckversuche 10 St 225,00 2.250,00 Plattendruckversuche 50.53.32.1AsphaltarbeitenWiederherstellung Kennedy Ufer beimKa... 50m² 65,00 3.250,00 50.54.43.2Aufkantungaus Betonfertigteil 170m 483,75 82.237,50 AufkantungausBetonfertigteil zurEinfassungvon VegetationsflächenundWegebelägen. 249/60/50cm inkl. Betonfundament und Unterbau 50.54.44.1Basalttiefbordals Stufenkante10/40/100Anschlussan Uf... 15m 202,50 3.037,50 Basalttiefbord alsKantezurStufenausbildung Anschluss an UferrampeBestand 10/40/100cm Inkl. SchnittundBetonfundament 50.55.51.1Entwässerungsleitung verlegenLiefern undEinbauen 320m9 0 , 0 0 2 8 . 8 0 0 , 0 0 50.55.51.2Kastenrinne inkl.Abdeckung undZubehör 300m 303,75 91.125,00 Kastenrinneinkl.Zubehör liefern,einbauen und anschließen. inkl. Zubehör, und Betonfundament 50.55.51.4VorhandeneSchächteauf Höhebringen 5S t 288,00 1.440,00 Vorhandene Schächteauf Höhe bringen 50.55.51.8Revisionsschacht Boulevard 5St 1.500,00 7.500,00 50.55.51.10ÜbergabeschachtmitAbsturz KennedyUfer 2St 1.500,00 3.000,00 50.55.51.11HerstellungSinkkastenleitungVerlegungLeitungDN 200... 75m 500,00 37.500,00 Verlegung Leitung DN200 inkl.Lieferung und Einbau 50.55.51.12SanierungSTZDN150KennedyUfer an SchachtNr.8 25m1 . 0 0 0 , 0 0 2 5 . 0 0 0 , 0 0 Sanierung nach Prüfung derBestandsleitungSTZDN 150an SchachtNr. 8ggf.Austausch 50.55.51.13KanalanschlussStraße KennedyUfer: HerstellungAnschl... 3St 4.000,00 12.000,00 HerstellungAnschluss an Kanal Bestand 50.55.56.1VersetzungMastleuchte,Ausbau und Einbau 19 St 950,00 18.050,00 Versetzung Mastleuchte, Ausbau undEinbau inkl.KabelundAnschluss 50.55.56.2Versorgungsanschlüße 1p s . . . - - zumBeispielUnterflurverteiler,Starkstrom fürSchiffanleger inkl. Gründungund Erdbau 50.55.56.5ElektroleitungBeleuchtung Liefern undEinbau 300m 35,00 10.500,00 inkl.Leitungsgraben Tiefe:0,8m 50.56.61.1Abfallbehältereinbauen,bauseits gestellt 12 St 100,00 1.200,00 Abfallbehälter und Bodenhülsenfür AbfallbehältervomAG bauseits gestellt, einbauen 50.56.61.2Doppelbankaus MetallMod."Cologne"Westeifel Werke 30m1 . 8 0 0 , 0 0 5 4 . 0 0 0 , 0 0 Doppelbank ausmetall mitRücken-undArmlehnen bestehend aus3Einzelbänkemod.miteinheitlichemFuß. Mit 12StückArmlehne Liefernundeinbauen inkl. Fundament 50.56.61.3Sitzauflageaus MetallMod."Cologne" 30m 562,50 16.875,00 Bankauflage ModellCologneFa.WesteifelWerkeinkl. Befestigungswinkel liefern undauf Betoneinfassungbefestigen. 50.56.61.4Rückenlehne zurSitzauflagemod."Cologne" 20m 281,25 5.625,00 Zulage zumEinbaueiner Rückenlehne Alle EinzelbeträgeNettoinEUR 19.07.2024-Seite619.12.2023-Seite6 PlanoramaLandschaftsarchitektur-Maik Böhmer,13353Berlin Kostenberechnung Kostenberechnung(P1012_RBV-Nord) KG/OZ Lose/Quelleinträge Menge/EinheitTeilbetrag/EP GesamtEUR 50.56.61.5Fahnenmasten wiedereinbauen 2S t 877,50 1.755,00 Fahnenmastengelagertwiedereinbauen inkl.GründungundMontage 50.56.61.7SchilderVerkehrszeichen 2St 300,00 600,00 50.56.61.11Fahrradbügel"Haarnadel" 18 St 250,00 4.500,00 Fahrradbügelliefern undeinbaueninkl.Betonfundament 50.56.61.15Geländeraufsatz HWSMauerLiefern undEinbau 300m1 . 2 0 0 , 0 0 3 6 0 . 0 0 0 , 0 0 Geländeraufsatzaus Flachstahl,Beschichtung Eisenglimmerfarbe BefestigungrheinseitigmitAnkerplattenan Bestand Hochwasserschutzwand, Höhe ca.50cm inkl.LieferungundMontage 50.57.73.5Baumneupflanzung inkl. Baumgrube, inkl.Vukatec 12 St 1.700,00 20.400,00 50.57.73.6FertigstellungspflegeBäume 12 St 500,00 6.000,00 Fertigstellungspflegeinkl.Wässern 3Gänge Pflege+10Gänge Wässern 50.57.73.7Entwicklungspflege Bäume 2Jahre 12 St 1.000,00 12.000,00 EntwicklungspfleBaumneupflanzungen2J a h r e 50.57.73.8PflegeschnittBestandsbäume 10St - - 50.57.74.1RasenAnsaat, inkl.Oberboden 15cm 1.030m³ 40,00 41.200,00 Oberbodenliefernundeinbauen imBereichder Rasenflächen Stärke15cm RasenansaatGebrauchrasen imschattigenBereichunter Bestandsbäume 50.57.74.2Fertigstellungspflege 3.430m² 5,00 17.150,00 Rasenwässern unddüngen 50.57.74.3Entwicklungspflege 3.430m² 10,00 34.300,00 Rasenwässern unddüngen. 50.59.91.1Baustelleneinrichtungca.3% Bausumme 1ps... 69.130,00 69.130,00 BaustelleneinrichtungPauschalca.3% Bausumme 50.59.94.1Asphaltbelag Kennedy Ufer abbrechen undentsorgen,in... 50m² 70,25 3.512,50 Asphaltdeckeabbrechenundentsorgen, inkl.Beprobung 50.59.94.2teilbefestigteFlächen/WassergebundeneWegedeckeab... 5.750m² 20,25 116.437,50 50.59.94.3Grasnarbe beseitigen 1.150m² 5,63 6.474,50 Grasnarbebeseitigen 50.59.94.4Absperrpollerausbauen und entsorgen 22 St 45,00 990,00 Absperrpollerausbauenund entsorgenikl.Fundament 50.59.94.5Fahrradbügel ausbauen undentsorgen 20 St 45,00 900,00 fahrradbügel ausbauenund entsorgen Fundamenteabbrechen undentsorgen 50.59.94.6Schutzbügel ausbauen undentsorgen 45 St 168,75 7.593,75 Schutzbügel ausbauenundentsorgen ikl.Fundament 50.59.94.7Schrankeanlageund Parkautomatabbrechen und entsor... 1S t - - SchrankeanlageundParkautomat abbrechen undentsorgen 50.59.94.8Findlinge entfernenund entsorgen 45 St 56,25 2.531,25 Findlingeca.80x60x50cmentfernenund entsorgen 50.59.94.9Infotafel demontierenund entsorgen 1S t 225,00 225,00 Infotafel abbrechenundentsorgen ikl. Verkabelungund Fundament 50.59.94.10Fahnmastenausbauenund zwischenlagern 2S t 300,00 600,00 Fahnmastenausbauen und zwischenlagern Alle EinzelbeträgeNettoinEUR 19.07.2024-Seite719.12.2023-Seite7 PlanoramaLandschaftsarchitektur-Maik Böhmer,13353Berlin Kostenberechnung Kostenberechnung(P1012_RBV-Nord) KG/OZ Lose/Quelleinträge Menge/Einheit Teilbetrag/EP GesamtEUR 50.59.94.11Metallbänkeausbauen,zurWiederverwendung 5S t 60,00 300,00 Metallbänke ausbauen zurWiederverwendung ink.Fundament 50.59.94.12Abfallbehälterausbauenund wiederverwenden 10 St 40,00 400,00 Abfallbehälter ausbauen und wiederverwenden ink. Fundament 50.59.94.13Schilderausbauenund zwischenlagern 7S t 90,00 630,00 Schilderausbauenundzwischenlagern 50.59.94.14Straßenabläufeabbrechenund entsorgen 5St 150,00 750,00 2B e r e i c h T A N Z B R U N N E N 982.326,36 982.326,36 Gesamt(inkl. MwSt.19,0%),Brutto: 1.168.968,37 50 LV Außenanlagen und Freiflächen 982.326,36 50.51.11.13Bodenlösen,abtragenund zwischenlagernD=30cm 710m³ 15,00 10.650,00 Bodenabtragen Stärkebis 30cm undzwischenlagern Bereich WGWegedecke/Asphalt 10% Massensicherheit berücksichtigt. 50.51.11.14Bodenlösen,abtragenund zwischenlagernD=45cm 300m³ 15,00 4.500,00 Bodenabtragen Stärkebis 45cm undzwischenlagern BereichBoulevard /PlattenwegBelastungsklasse1,0 10% Massensicherheit berücksichtigt. 50.51.11.15BodenaushubBaumgrubeBodenabtragen und zwischen... 70m³ 50,00 3.500,00 Herstellung einer Baumgrube bis ca.12m3 Bodenabtragen undzwischenlagern 10% Massensicherheit berücksichtigt. 50.51.11.16BodenaushubEntwässerungsleitungBodenabtragen un... 85m³ 50,00 4.250,00 Herstellen der Leitungsgräben inkl.Wiedereinbau Tiefe:1,2m 50.51.11.17BodenaushubElektroleitung BeleuchtungBodenabtrage... 20m³ 50,00 1.000,00 Leitungsgraben Tiefe:0,8m 50.51.11.18BodenaushubSickerpackungBodenabtragen und zwisc... 25m³ 50,00 1.250,00 Tiefe: 1 m 50.51.11.19BodenentsorgenZ0 522t 16,88 8.811,36 BodenentsorgenLAGAEinstufungKlasseZ0 inklusive Bodenbeprobung ca.290m3-Umrechnungsfaktorm3-t=1,8 Preisabhängigvon Deponie T50.51.11.20BodenentsorgenZ1.1-Z1.2 487,5t 22,50 10.968,75 BodenentsorgenLAGAEinstufung KlasseZ1.1-Z1.2inklusive Bodenbeprobung ca.270m3-Umrechnungsfaktorm3-t=1,8 Preisabhängigvon Deponie Alle EinzelbeträgeNettoinEUR 19.07.2024-Seite8 19.12.2023-Seite8 PlanoramaLandschaftsarchitektur-Maik Böhmer,13353Berlin Kostenberechnung Kostenberechnung(P1012_RBV-Nord) KG/OZ Lose/Quelleinträge Menge/EinheitTeilbetrag/EP GesamtEUR T50.51.11.21Boden entsorgenZ2 975t 50,63 49.364,25 BodenentsorgenLAGAEinstufungKlasseZ2 inklusive Bodenbeprobung ca.540m3-Umrechnungsfaktorm3-t=1,8 Preisabhängigvon Deponie 50.52.25.1SchotterrigolePflanzflächeKies16/32inklLiefern und Ein... 25m³ 90,00 2.250,00 50.52.25.2Kontrollschacht Sickerpackung inklLiefern undEinbau 4St 300,00 1.200,00 50.53.33.1Feinplanum 1.775m² 2,25 3.993,75 50.53.33.2GroßformatigeBetonplatten 130m² 309,38 40.219,40 Großformatplattenbelag,d=14cmliefernundherstellen,inkl. Abstandshalter,Anschlussbereiche undPassstücke+ Sandbettung Gesamtaufbau 60cm Sandbettung 4 cm Schottertragschicht20cm Frostschutzschicht 22 cm Typa-124,2x53,2cm Typb-124,2x80,2cm Typc-124,2x94,2cm Fugenbreite8m m 50.53.33.5Fugenverschluss Platten 130m² 33,75 4.387,50 EpoxydharzFugenverschlussimBereichder großformatigen Betonplatten 50.53.33.6KleinpflasterBasalt9/11gesägt,geflammtungebundenv... 150m² 250,00 37.500,00 BasaltKleinpflaster9/11d=ca.10cmliefernundherstellen imbereich des BestandspflastersalsbarrierefreieZuwegung 50.53.33.7KleinpflasterBasalt9/11brauchrauungebunden 490m² 200,00 98.000,00 BasaltKleinpflaster9/11d=ca.10cmliefernundherstellen inklusive Sandbettung Tanzbrunnen Gesamtaufbau 60cm Sandbettung 4 cm Schottertragschicht20cm Frostschutzschicht 26 cm 50.53.33.8BestandGranit-und Basaltkleinpflasterwieder einbauen 650m² 50,63 32.909,50 KleinpflasterBestandausBasaltmitGranitstreifengelagert, wieder einbauen inkl.Bettung und Ausgleichschicht Schotter 50.53.33.9Wassergebundene Wegedeckeanthrazit 475m² 48,13 22.861,75 WassergebundeneWegedeckeimMittelbereichder Pflanzinseln GesamtAufbau45cm Deckschicht0/54c mi mv e r d i c h t e t e nZ u s t a n d Dynamische0/166c m Schottertragtschicht 35 cm Alle EinzelbeträgeNettoinEUR 19.07.2024-Seite919.12.2023-Seite9 PlanoramaLandschaftsarchitektur-Maik Böhmer,13353Berlin Kostenberechnung Kostenberechnung(P1012_RBV-Nord) KG/OZ Lose/Quelleinträge Menge/EinheitTeilbetrag/EP GesamtEUR T50.53.33.10BestandBetonplattenzwischengelagertwieder einbauen ...137,5m² 45,00 6.187,50 VorhanedeneBetonplatten gelagert wieder einbauen inkl. Bettung undAusgleichschicht Schotter T50.53.33.11Betonplatten(Denkmalschutz)liefern und herstellen 137,5m² 90,00 12.375,00 Betonplattenliefern undeinbauen alsergänzung zum Denkmalgeschutzen Belag inkl.Bettung undAusgleichschicht Schotter 50.53.33.12Trennstreifen Rad-undGehwegausKleinsteinpflasterGr... 40m 202,50 8.100,00 TrennstreifenausGranitkleinpflaster9/115z e i l e r( c a .50cm breit)imMörtelbettimBereichdes geneigten Wegeszur Unterführung inkl. Betonfundament und Unterbau 50.53.33.13Walzasphaltliefern und herstelleninkl. Unterbauund Mar... 760m² 90,00 68.400,00 Walzasphaltliefernundherstellen BereichgeneigterWegzurUnterführungmitAnschlüssean Einbauten, Steigung >6%,G e f ä l l e w e c h s e l inkl. Unterbauund Markierung Gesamtaufbau 45cm Asphaltdeckschicht 3 cm Asphalttragschicht 9 cm Schottertragschicht15cm Frostschutzschicht 18 cm T50.53.33.14Fugenpflegenund nacharbeiten 1.644m² - - 50.53.33.15WassergebundeneWegedeckeausbessernund nacharbe... 475m² 13,50 6.412,50 50.53.33.16EinfassungStahlband 25m 90,00 2.250,00 Stahlband5/300mmzurWegeinfassung imBereichPflasterundWGWegedecke liefern und einbauen inkl.Fundament 50.53.33.17Plattentaktiles Leitsystemliefern und einbauen 5m² 500,00 2.500,00 Plattentaktiles Leitsystem liefernundeinbauen 50.53.33.18Plattendruckversuche 10 St 225,00 2.250,00 Plattendruckversuche 50.54.43.1Natursteineinfassung Pflanzinseln inRadien H: 50cm 198m 438,75 86.872,50 Aufkantungaus Granit in verschiedenenRadien H: 50cm,B60cm, inkl. Betonfundament und Unterbau inkl.Liefern 50.54.44.2GranitBlockstufen35/17/250 2St 1.125,00 2.250,00 Blockstufenaus Granit 35/17/250liefernundeinbaueninkl.Schnitt,Betonfundament undUnterbau 50.55.51.3Straßenablauf liefern,einbauen undanschließen,inkl.Zu... 8St 956,25 7.650,00 Alle EinzelbeträgeNettoinEUR 19.07.2024 -Seite1019.12.2023-Seite10 PlanoramaLandschaftsarchitektur-Maik Böhmer,13353Berlin Kostenberechnung Kostenberechnung(P1012_RBV-Nord) KG/OZ Lose/Quelleinträge Menge/EinheitTeilbetrag/EP GesamtEUR 50.55.51.5Kastenrinne inkl.Abdeckung undZubehör 40m 303,75 12.150,00 Kastenrinneinkl.Zubehör liefern,einbauen und anschließen. inkl. Zubehör, und Betonfundament 50.55.51.6Entwässerungsleitung verlegenLiefern undEinbauen 70m9 0 , 0 0 6 . 3 0 0 , 0 0 50.55.51.7VorhandeneSchächteauf Höhebringen 5S t 288,00 1.440,00 Vorhandene Schächteauf Höhe bringen 50.55.51.9RevisionsschachtTanzbrunnen 1St 1.500,00 1.500,00 50.55.56.3MastleuchtenEinbau 4St 3.350,00 13.400,00 EinbauMastleuchten inkl.KabelundAnschluss 50.55.56.4VerlegungSchaltschränke 1ps... 9.000,00 9.000,00 Verlegungder Schaltschränke inkl.KabelundAnschluss Kabelgräbenbis 3m inkl. 50.55.56.6ElektroleitungBeleuchtung Liefern undEinbau 45m3 5 , 0 0 1 . 5 7 5 , 0 0 50.55.56.7VersetzungMastleuchte,Ausbau und Einbau 8S t 950,00 7.600,00 Versetzung Mastleuchte, Ausbau undEinbau inkl.KabelundAnschluss 50.56.61.6Fahrradbügel "Haarnadel" 15 St 250,00 3.750,00 Fahrradbügelliefenr undeinbauen Inkl.Fundament 50.56.61.8Abfallbehälter,bauseits gestellt 8S t 100,00 800,00 Abfallbehälter fürAbfallbehältervom AGbauseitsgestellt, einbauen 50.56.61.9SitzbankMetall"Cologne" Westeifel Werke 20m1 . 4 0 0 , 0 0 2 8 . 0 0 0 , 0 0 Sitzbankaus Metall"Cologne",Fa.WesteifelWerke Länge: 2m inkl.RückenlehneundArmstützen,inkl.Fundament inkl.Liefern 50.56.61.10Fahnenmastenwiedereinbauen 2S t 618,75 1.237,50 Fahnenmasten Wiedereinbau inkl.GründungundMontage 50.56.61.12Pollersteckbar inkl SteckhülsenLiefern und Einbau 7S t 280,00 1.960,00 Pollerklappbar,ausStahlprofil Gesamthöhe 900mmüberOKBelag inkl.Steckhülsen inkl.Fundament und Einbau 50.56.61.13PollerfeststehendLiefernund Einbau 11 St 180,00 1.980,00 Poller, ausStahlprofil Gesamthöhe 900mmüberOKBelag inkl.Fundament und Einbau 50.56.61.14SchilderVerkehrszeichen Liefernund Einbau 3St 300,00 900,00 50.56.61.16GeländeraufsatzMauer Liefernund Einbau 50m1 . 2 0 0 , 0 0 6 0 . 0 0 0 , 0 0 Geländeraufsatzaus Flachstahl, BeschichtungEisenglimmerfarbe, Befestigung mit Ankerplattenauf BestandMauer Höhe ca.80cm inkl.LieferungundMontage 50.57.73.1Grobplanum 1.315m² 1,69 2.222,35 Alle EinzelbeträgeNettoinEUR 19.12.2023 -Seite11 PlanoramaLandschaftsarchitektur-Maik Böhmer,13353Berlin Kostenberechnung Kostenberechnung(P1012_RBV-Nord) KG/OZ Lose/Quelleinträge Menge/EinheitTeilbetrag/EP GesamtEUR 50.57.73.2Pflanzfläche aus Mischpflanzung Stauden+Gräser+Sträuc...1.315m² 67,50 88.762,50 MischpflanzungausStauden/gräser undrobuste Sträucher, inkl.30cmOberbodenundMulch 50.57.73.3Fertigstellungspflege Pflanzfläche 1.315m² 11,25 14.793,75 Fertigstellungspflege: 10Gänge Wässern 3G ä n g eDüngen 50.57.73.4Entwicklungspflege Pflanzfläche 1.315m² 11,25 14.793,75 50.57.73.9Baumneupflanzung inkl. Baumgrube, inkl.Vukatec 3St 1.700,00 5.100,00 50.57.73.10FertigstellungspflegeBäume 3S t 500,00 1.500,00 Fertigstellungspflegeinkl.Wässern 3Gänge Pflege+10Gänge Wässern 50.57.73.11EntwicklungspfelgeBäume 3St 1.000,00 3.000,00 EntwicklungspfleBaumneupflanzungen2J a h r e 50.57.73.12PflegeschnittBestandsbäume 10St - - 50.59.91.2Baustelleneinrichtungca.3% Bausumme 1ps... 28.600,00 28.600,00 BaustelleneinrichtungPauschalca.3% Bausumme 50.59.94.15Teilbefestigte Flächen/WassergebundeneWegedeckeab... 1.100m² 20,25 22.275,00 TeilbefestigteFlächen/WassergebundeneWegedecke abbrechenundentsorgen Stärkebis15cm 50.59.94.16Natursteinpflasteraufnehmen, reinigenund zwischenlage... 850m² 56,25 47.812,50 Natursteinpflaster aufnehmen,sortieren, reinigen und zwischenlagern zumWiedereinbau 50.59.94.17Betonplattenaufnehmen, reinigen undzwischenlagern 360m² 56,25 20.250,00 Natursteinpflaster aufnehmen,sortieren, reinigen und zwischenlagern zumWiedereinbau 50.59.94.18Asphaltabbrechenund entsorgen 400m² 70,25 28.100,00 Asphaltdeckeabbrechenundentsorgen, inkl.Beprobung 50.59.94.19Grasnarbebeseitigen 1.050m² 5,63 5.911,50 Grasnarbebeseitigen 50.59.94.20RodungSträucher,Pflanzflächenund Hecken 400m² - - Rodung Sträucher,Pflanzflächen undHeckeninkl.Entsorgung 50.59.94.21Absperrpollerausbauenund entsorgen 16 St 45,00 720,00 Absperrpollerausbauenund entsorgenikl.Fundament 50.59.94.22Schrankeanlageabbrechenund entsorgen 2S t - - Schrankeanlageabbrechen undentsorgen 50.59.94.23Findlingeentfernenund entsorgen 35 St 56,25 1.968,75 Findlingeca.80x60x50cmentfernenund entsorgen 50.59.94.24Fahnmastenausbauenund zwischenlagern 2S t 300,00 600,00 Fahnmastenausbauen und zwischenlagern 50.59.94.25MetallbänkeausbauenzurWiederverwendung 1S t 60,00 60,00 Metallbänke ausbauen zurWiederverwendung ink.Fundament 50.59.94.26Abfallbehälterausbauenund wiederverwenden 5S t 40,00 200,00 Abfallbehälter ausbauen und wiederverwenden ink.Fundament 50.59.94.27Schilderausbauenund zwischenlagern 5S t 90,00 450,00 Schilderausbauenundzwischenlagern Alle EinzelbeträgeNettoinEUR 19.12.2023 -Seite12 Planorama Landschaftsarchitektur -Maik Böhmer, 13353Berlin Kostenberechnung Kostenberechnung (P1012_RBV-Nord) KG /OZ Lose /Quelleinträge Menge/Einheit Teilbetrag/EP Gesamt EUR 50.59.94.28 Straßenabläufe abbrechen und entsorgen 5 St 150,00 750,00 Gesamtsumme: Kostenberechnung Gesamt, Netto: zzgl. MwSt.: 3.355.254,24EUR 637.498,31 EUR 3.992.752,5 5EUR Die Oberbürgermeisterin Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Stadthaus - Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln ' Gesamt,.Brutto: SLdul Koln l\l\ sachlich richtig fachtechnisch richtig Alle Einzelbeträge Netto in EUR 19.12.2023 -Seite 13
Beschlussvorlage Rat
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Dezernat, Dienststelle VIII/671/21 Vorlagen-Nummer 2452/2024 Freigabedatum 22.10.2024 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bau- und Mittelfreigabebeschluss für die Weiterführung des Rheinboulevards zwischen Hohenzollernbrücke und Tanzbrunnen auf Basis der Entwurfsplanung Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat der Stadt Köln nimmt die von der Verwaltung erstellte Entwurfsplanung zur Weiterführung des Rheinboulevards zwischen Hohenzollernbrücke und Tanzbrunnen zustimmend zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dem Bau der Wegeverbindung zwischen Hohenzollernbrücke und Tanzbrunnen mit städtischen Herstellungskosten inklusive Planungskosten in Höhe von 3,935 Mio. €. 2. Der Rat beschließt zur Beauftragung der Leistungsphasen 4-5 HOAI im Haus- haltsjahr 2024 die Freigabe einer Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 180.000 € zu Lasten des Haushaltsjahres 2025 im Teilfinanzplan des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen in der Produktgruppe 1301, Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, Teilplanzeile 8, Auszahlun- gen für Baumaßnahmen bei Finanzstelle 6700 -1301-1-9732, Wegeverbindung Rheinboulevard. 3. Der Rat beschließt, vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2025/2026, die Freigabe einer Auszahlungsermächtigung in Höhe von 2,5 Mio. € im Teilfinanzplan des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen in der Produktgruppe 1301, Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungs- anlagen, Teilplanzeile 8, Auszahlungen für Baumaßnahmen bei Finanzstelle 6700-1301-1-9732, Wegeverbindung Rheinboulevard, Hpl. 2025/2026. Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 31.10.2024 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 07.11.2024 Stadtentwicklungsausschuss 07.11.2024 Finanzausschuss 12.11.2024 Rat 14.11.2024 2 4. Darüber hinaus beschließt der Rat, vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haus- haltssatzung 2025/2026, die Freigabe einer Verpflichtungsermächtigung im Haushaltsjahr 2025 zu Lasten des Haushaltsjahres 2027 in Höhe von 1,075 Mio. € 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 3,935 Mio. € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 1,2 Mio. € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2028 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. 38.300 € c) bilanzielle Abschreibungen 49.500 € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: 2028 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. 79.365 € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) 4 Begründung: Der rechtsrheinische Rheinboulevard ist ein Modul des städtebaulichen Schwerpunktprojekts „Stadtentwicklung beiderseits des Rheins“ der Stadt Köln im Rahmen des Leitprojektes der Regionale 2010. Der zentrale Bereich mit der Ufertreppe, dem Panoramaweg und dem Boule- vard wurde als Impulsprojekt des Rheinboulevards nach dem Vorliegen des Wettbewerbser- gebnisses und dem Ratsbeschluss bis 2017 realisiert (Vorlagen-Nr. 0451/2007). Planungsgebiet Das Bearbeitungsgebiet schließt im Süden an das Impulsprojekt an und umfasst den 350 Me- ter langen Weg entlang der bestehenden Ufermauer und der ehemaligen Messe zum Gelände des früheren Zugangsbereiches zum Rheinpark zuzeiten der Bundesgartenschau, der mit Na- tursteinpflaster befestigt wurde. Dort weitet sich das Planungsgebiet und wird durch beste- hende Wegeanschlüsse und Pflanzbereiche sowie die bauliche Grenze der Rheinterrassen und dessen Unterführung abgeschlossen. Planungsanlass Nach Bau der neuen Hochwasserschutzmauer im Jahr 2009 lag das Wettbewerbsergebnis aus dem Jahr 2007 bereits vor. Da eine entsprechende Ausbauplanung noch nicht erstellt war, wurde der Wegebelag zwischen Hohenzollernbrücke und Rheinpark daher nur proviso- risch in einer vereinfachten ungebundenen Bauweise erstellt. Die dringend auszubauende Wegeverbindung hat folgende für das zentrale rechtsrheinische Rheinufer unabdingbare Erschließungsfunktionen im Sinne eines wichtigen Lückenschlusses zu erfüllen: - Fußgänger- und Radverkehr am rechtsrheinischen Ufer zwischen Rheinboulevard und Rheinpark - barrierefreie Erschließung der kulturellen Ziele Tanzbrunnen, Rheinpark und Staaten- haus/Oper von der Hohenzollernbrücke kommend - Wartefläche für Besucher*innen vor dem Einlass bei Konzertveranstaltungen im Tanz- brunnen - Fußgängertransfer mit Rollkoffern zu den Anlegern des überregionalen Rheintouris- mus, die zurzeit von den Betreibern mit großem Aufwand mit Dalben saniert werden - Dienstleistungsverkehre der Schiffsanleger und des technischen Hochwasserschutzes im Hochwasserfall - regionale und überregionale Radverbindungen des rechtsrheinischen Radverkehrs Diese Funktionen werden durch den vorhandenen Wegeausbau in keiner Weise angemessen erfüllt. Der Finanzausschuss hat nach Vorberatungen durch die Bezirksvertretung Innenstadt und dem Ausschuss Klima, Umwelt und Grün in 2019 die Freigabe von Planungsmitteln in Höhe von 75.000 € mit dem Ziel der Planungsaufnahme durch die Verwaltung zur Herstellung einer funktionalen Wegeverbindung zwischen Hohenzollernbrücke und Tanzbrunnen beschlossen (Vorlagen-Nr. 1010/2019). Planungsziele Herstellung der dringend notwendigen barriere- und gefahrenfreien sowie witterungs- unabhängigen Erschließung im zentralen rechtsrheinischen Fuß- und Radverkehr zwi- schen Hohenzollernbrücke und Tanzbrunnen Schaffung einer angemessenen, der stadtweiten und touristischen Bedeutung des Or- tes entsprechenden Grün- und Wegeverbindung zwischen Rheinboulevard und Rhein- park Lückenschluss der Fernradwege „Basel-Rotterdam“ sowie der lokalen Radwege Mül- heim - Innenstadt als Mischverkehr in der Promenade 5 Entwurfsbeschreibung Im Bereich der alten Messe wird der bereits erstellte Abschnitt des Rheinboulevards mit einem breiten Band aus hellen Großformatplatten fortgesetzt. Angrenzend daran entstehen beruhigte Aufenthaltsbereiche aus Natursteinpflaster und wassergebundener Decke mit Sitzgelegenhei- ten. Die Gesamtbreite der befestigten Flächen liegt zwischen 5,50 m und 10,00 m. Die bereits vorhandenen großzügigen Rasen- und Parkflächen werden erhalten und aufgewertet. Die nördlich angrenzende, sich aufweitende Platzfläche dient als Auftaktbereich im Übergang zum Tanzbrunnen sowie dem Rheinpark. Dies wird auch durch die Formsprache deutlich. El- liptisch geformte Pflanzflächen erinnern an die Bundesgartenschau 1957 und schaffen zu- gleich ein eigenständiges zeitgemäßes Bild. Aus dieser Zeit vorhandene und denkmalge- schützte Natursteinpflasterbeläge werden saniert und mit Bereichen mit ungebundener Wege- decke ergänzt. Die vorhandenen Bäume am Rhein bilden mit weiteren Neupflanzungen einen Hain mit schat- tigen Aufenthaltsqualitäten. Auf Sitzhöhe erhöhte Einfassungen bieten Platz zum Verweilen. Das barrierefrei erreichbare und vom Durchgangsverkehr beruhigte parkartige Areal entlang des Rheinufers bietet Fußgänger*innen die Möglichkeit zu flanieren und zu verweilen. Der vorhandene und gut angenommene Kiosk wird innerhalb dieses Areals versetzt. Der neue Standort stellt eine bessere Einsehbarkeit und mit der vorgelagerten Platzsituation mehr Auf- enthaltsmöglichkeiten her. Eine begleitende vertragliche Regelung zwischen Kölncongress und der Stadt Köln ist dazu in Vorbereitung. Derzeit noch geduldetes Parken entfällt. Auch diese Maßnahmen sind vertraglich mit dem Betreiber (Kölncongress) abgestimmt. Radverkehr Die Wegeverbindung stellt sowohl eine innerstädtische Verknüpfung zwischen Mülheim und der Innenstadt, als auch eine überregionale Verbindung im Sinne der Fernradwegverbindung „Basel – Rotterdam“ her. Sie soll gemäß der bisherigen Führung als gemeinsam geführter Geh- und Radweg in Form einer breiten Promenade mit angrenzenden Flanierzonen ausgebaut werden. Nur der im Nordabschnitt zur Unterführung Rheinterrassen abfallende asphaltierte Radweg soll vom bar- rierefreien Fußgängerweg mit einem Streifen aus Kleinpflaster getrennt ausgebaut werden. Bei dem auf dem Rheinboulevard stattfindenden Mischverkehr mit Radfahrenden ist pla- nungsrechtlich immer eine Brüstungshöhe von 1,30m gefordert. Diese erfolgt mit Gelände- raufsätzen, die rheinseitig an den vorhandenen Hochwasserschutzmauern verankert werden. Barrierefreiheit Die gesamte Projektbearbeitungsfläche wird gemäß DIN 18040-3 barrierefrei ausgebildet. Die Grundlagen wurden amtsintern und mit dem Arbeitskreis Barrierefreies Köln abgestimmt. Der gegenwärtige provisorische Ausbau ist barrierefrei überhaupt nicht passierbar. Öffentlichkeitsbeteiligung Die Vorentwurfsplanung des Projekts wurde der Öffentlichkeit im Rahmen einer digitalen Prä- sentation auf dem Portal des Hauses der Architektur im Januar 2021 mit reger Teilnahme der Bevölkerung präsentiert. In einer Infoveranstaltung vor Ort wurde im September 2022 die Ent- wurfsplanung interessierten Bürgerinnen und Bürgern mit anschließendem Spaziergang über das Projektgelände vorgestellt. Die daraus resultierenden Fragen und Anregungen bezogen sich auf den Wunsch nach örtli- cher Niederschlagsversickerung, nachhaltigen Bodenbelägen, dem Erhalt historischer Pflas- terflächen der Bundesgartenschau und der Gleise der Liliputbahn. Diskussionsthema waren auch die Belange des Radverkehrs. Auf dem Rheinboulevard gilt ein Mischverkehr von Fuß- und Radverkehr, dem Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme folgend. Thema war auch der Wunsch nach Schattenbildung durch neue Bäume. Diese Anregungen wurden in die Ent- wurfsplanung soweit möglich übernommen. 6 Klimatische Aspekte Neben dem Erhalt aller vorhandenen Bäume wird es auch klimatisch wirksame Baum- neupflanzungen geben: zum einen im Bereich der alten Messe als punktuelle Nachpflanzun- gen der zur Bundesgartenschau frei gruppierten Gehölze. Dies ermöglicht eine Schattenbil- dung am landseitigen Rand der Promenade. Eine Baumallee, wie im zentralen Rheinboule- vard, ist hier aus Gründen des Denkmalschutzes im Sinne des Erhalts des Blicks auf die alten Messehallen nicht vorgesehen. Zum anderen sind im neuen parkartigen Bereich am Tanz- brunnen und bei den bestehenden Bäumen zwischen Hohenzollernbrücke und Pavillon Baum- nachpflanzungen zur Schattenbildung und Evaporation geplant. Hochwasserschutz Die Weiterführung des Rheinboulevards erfolgt auf der Landseite der Hochwasserschutz- mauer und belässt diese und die Rückhalteflächen unverändert. Anforderungen zur Durchfüh- rung operationaler Maßnahmen des Hochwasserschutzes sind mit der StEB abgestimmt wor- den. Im Hochwasserfall werden dazu Schutzelemente herangefahren, südlich des Pavillons deponiert und dann auf der Mauer montiert. LVR-Parkplatz Das zurzeit nördlich der Hohenzollernbrücke zugelassene Parken für LVR-Mitarbeiter wird bis zum Baubeginn aufgegeben. Der LVR erhält eine Ersatzfläche im Bereich des entfallenden maroden Messebrunnens (Vorlagen-Nr.1983/2023). Bei der Beschlussfassung zum Rückbau des ehem. Messebrunnens zugunsten der LVR- Parkplätze forderte der Ausschuss Kunst und Kultur die Verwaltung auf, zuvor eine letztmalige Konsultation mit dem LVR zwecks Erhalt des Brunnens bei Tausch der Parkplätze an anderer Stelle durchzuführen. Der LVR antwortete, dass er leider keine Möglichkeit sehe, diesen Er- satz an einer anderen Stelle zu realisieren. Damit hat der Beschluss Gültigkeit erlangt. Inzwischen ist der Rückbau der maroden Brunnenrelikte und dessen Fundamenten erfolgt. Die Fläche wurde bereits an den LVR zur Erstellung der Pflasterdecke übergeben. Notwendigkeit des Projekts Der etwa 350 Meter lange provisorisch erstellte Fuß- und Radweg hat weder eine funktionale Oberflächenentwässerung mit Abläufen, noch fachgerechte Wegegefälle, sodass es nach Starkregen teils großflächig zu kurzzeitig stehendem Wasser in bis zu 10 cm Tiefe kommt. Der Weg ist dann nicht mehr passierbar. Praktisch existiert heute keine witterungsunabhän- gige fußläufige Erschließung zwischen Hohenzollernbrücke und dem Rheinpark. Zugleich entstehen so laufend Schlaglöcher, die regelmäßig mit einer wiederum provisori- schen Einstreu saniert werden müssen. Die notdürftige Zweischichtbauweise mit einfacher Sanddecke führt an trockenen, windigen Tagen zu dessen Aufwirbelung mit starker Staubent- wicklung für alle Passanten, die insbesondere für den Radverkehr ein Unfallrisiko darstellt. Zur dringend notwendigen Verkehrssicherung gehört auch die Herstellung der im Fahrrad- Mischverkehr geforderten Brüstungshöhe von 1.30m, die mit einem Geländeraufsatz an der vorhandenen Hochwasserschutzmauer erfolgt. Für die laufend notwendigen Sanierungsarbeiten des provisorisch befestigten Wegs entstehen zurzeit jährlich Kosten in Höhe von ca. 80.000 € für Wegebaumaterial, Maschinen und Ar- beitszeit mit steigender Tendenz. Da dieses Provisorium das Ende seines Lebenszyklus er- reicht hat, fallen diese Arbeiten in immer kürzeren Abständen an. Der Weg kann nur noch zeit- lich begrenzt in dieser Weise saniert werden. Eine notwendige Totalsanierung wird in jedem Falle kurz- bis mittelfristig notwendig. Die genannten, permanent steigenden Kosten der lau- fenden Sanierungsmaßnahmen würden nach der Neuanlage des Rheinboulevards entfallen (siehe Anlage 7). 7 Die Gesamtsituation wird der zentralen und laut Bedeutungsplan stadtweit wichtigen Lage we- der im Hinblick auf die Verkehrssicherheit noch im Sinne einer Adresse für die hier ankom- menden Gäste des internationalen Rheintourismus gerecht. Alleine die Herstellung der Ver- kehrssicherheit erfordert den Ausbau eines fachgerecht befestigten und entwässerten Wege- belages sowie der linearen Absturzsicherung entlang des Rheins. Kosten Die im November 2023 im Zuge der Entwurfsplanung erstellte Kostenberechnung beläuft sich auf Baukosten von rd. 3.994.000 €. Zuzüglich Planungskosten ergibt sich eine Gesamtsumme von rd. 4.354.000 €. Hier stellt sich eine Differenz von 419.000 € gegenüber den städtischen Herstellungskosten von 3.935.000 € dar. Dies sind zum einen Kosten für einen Geländeraufsatz auf der vorhandenen Hochwasser- schutzmauer, der die gesetzlich geforderte Brüstungshöhe von 1,30 m im Mischverkehr von Fuß- und Radverkehr herstellt. Die Herstellung der Verkehrssicherungspflicht bezüglich der Hochwassermauer obliegt den StEB. Die StEB haben zugestimmt, die Finanzierung des Ge- länderaufsatzes auf Basis des Vertrags zwischen der Stadt Köln und den StEB vom 28.01.2004 zu übernehmen (siehe auch Finanzierung). Zum anderen sind es bei der Oberflä- chenentwässerung anfallende Kosten zur Herstellung des Vorflutanschlusses an den Kanal Kennedyufer, die von der Stadt Köln zu finanzieren sind. Die Kostensteigerungen gegenüber der Kostenschätzung sind vor allem durch die globalen Faktoren des Ukrainekrieges und den danach erfolgten Materialverknappungen mit den ent- sprechenden außerordentlichen Preissteigerungen im Baugewerbe begründet. Dies betrifft insbesondere die hier großflächig einzubauenden Beton- und Pflastermaterialien. Darüber hinaus sind in der Entwurfsplanung folgende kostenrelevante Leistungen hinzuge- kommen: - Verbreiterung des Boulevards nach Berücksichtigung der zu erwartenden Verkehrs- mengen des Fuß- und Radverkehrs - stadtklimatisch wertvolle Baumneupflanzungen Auch hat die Verwaltung die Planung vertieft und hat nach ämterübergreifenden Untersuchun- gen und Abstimmungen alle mit zu berücksichtigenden Eckdaten und Randleistungen, auch bezüglich ihrer Kosten einbezogen, die in der Vorplanung noch nicht erfasst werden konnten: - Vorflutkanalanschlüsse zum Kennedyufer zur Herstellung der Oberflächenentwässe- rung. Hier wurde in der Vorplanung noch von Versickerungseinrichtungen ausgegan- gen, die nach Prüfung in der Entwurfsplanung durch Vorflutanschlüsse ersetzt werden mussten. Eine Versickerung ist wegen der Wechselwasserstände im potenziellen Hochwasserbereich leider nicht möglich. - Berücksichtigung neuer Normen zur gefahrenfreien Führung des angrenzenden Rad- verkehrs mit Brüstungshöhen von 1.30m. Dazu wurden Geländeraufsatzelemente an der Hochwassermauer der StEB und der städtischen Ufermauer integriert, für die ent- sprechend der stark frequentierten zentralen Lage hohe Anforderungen vorliegen. - Berücksichtigung von Anforderungen der Barrierefreiheit durch Einbau entsprechend, bearbeiteter Oberflächenbeläge hinsichtlich des Leuchtdichtekontrastes, der taktilen Leitung und der Überfahrbarkeit. Die vorliegende Kostenberechnung wurde am 19.12.2023 am Hochpunkt der Baukostenent- wicklung erstellt. Bei einer Prüfung der Aktualität der vorliegenden Preise sind für 2024 gering- fügige Preissteigerungen im Rahmen jüngster Inflationswerte festzustellen, was sich in der Entwicklung der Baupreisindizes bestätigt (Steigerungen um etwa 1,1 Prozent). Zugleich sind bei Angeboten eigener Vergaben im Jahr 2024 teilweise günstigere Preise als angenommen 8 abgegeben worden. Daher kann man insgesamt von einer Seitwärtsentwicklung der Kosten- entwicklung sprechen, da sich erhöhende und sich verringernde Einzelkosten gegeneinander ausbalancieren. Daher sind die in der vorliegenden Kostenberechnung enthaltenen Preisangaben bezüglich der in 2024 festzustellenden Entwicklung der Baukosten im GaLa- und Straßenbau insgesamt als angemessen zu bezeichnen. Um die in diesem Projekt in besonderer Weise ämterübergreifenden Folgethemen darzustel- len, wurde ein Plan der „Ämterzuständigkeiten für Unterhaltung, Pflege und Übergang in das jeweilige Anlagevermögen nach Fertigstellung“ gefertigt und von allen beteiligten Ämtern mit- gezeichnet (Anlage 8, siehe auch Hinweise zur Finanzierung). Fördermöglichkeiten Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik hat für dieses Projekt eine Teilfinanzierung mithilfe des Einsatzes von Städtebauförderungsmitteln geprüft. Nach der am 1. Januar 2024 in Kraft getretenen Städtebauförderrichtlinie und in Abstimmung mit dem Fördermittelgeber besteht für die Maßnahme keine Fördermöglichkeit, da sich die Entwicklung eines Integrierten Stadtent- wicklungskonzeptes mit einem Maßnahmenbündel für diesen Raum nicht abzeichnet. Zeitlicher Ablauf Nach Beschlussfassung erfolgt die Erstellung der Genehmigungs- und Ausführungsplanung bis Ende Sommer 2025. Der Ausschreibungs- und Vergabeprozess wird für das Winterhalb- jahr 2025/2026 erwartet, sodass der Baubeginn zum zweiten Quartal 2026 erfolgen kann. Er- wartet wird dann eine Bauzeit von etwa anderthalb Jahren. Finanzierung Die Gesamtkosten betragen rd. 4.354.000 €. Von den Gesamtkosten sind ca. 419.000 € durch die StEB zu finanzieren. Somit belaufen sich die städtischen Gesamtkosten auf ca. 3,935 Mio. €. Davon betragen die Baukosten ca. 3,575 Mio. € und die Planungskosten belaufen sich auf ca. 360.000 €. Nach Abzug von bisher erbrachten Planungsleistungen in Höhe von 180.000 € ergibt sich eine erforderliche Finanzierung in Höhe von rd. 3,755 Mio. € Die notwendige investive Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 180.000 € zur Beauftra- gung der Leistungsphasen 4-5 HOAI ist im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilfinanzplan des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen in der Produktgruppe 1301, Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, in Teilplanzeile 8, Auszahlungen für Baumaß- nahmen bei Finanzstelle 6700-1301-1-9732, Wegeverbindung Rheinboulevard, im Haushalts- jahr 2024 veranschlagt. Die im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilfinanzplan des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen in der Produktgruppe 1301, Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erho- lungsanlagen, in Teilplanzeile 8, Auszahlungen für Baumaßnahmen bei Finanzstelle 6700- 1301-1-9732, Wegeverbindung Rheinboulevard bereits veranschlagten Auszahlungsermächti- gungen in Höhe von 2,25 Mio. € werden im Rahmen der Haushaltsplanaufstellung 2025/2026 an die aktuelle Mittelabflussplanung wie folgt angepasst: Jahr 2025 2026 2027 EUR 180.000 2.500.000 1.075.000 Der Auftrag der Bauleistung wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2025 ausgeschrieben. Um den Auftrag vergeben zu können, ist eine Verpflichtungsermächtigung im Haushaltsjahr 2025 in Höhe von 1,075 Mio. € zu Lasten des Haushaltsjahres 2027 bei vorgenannter Finanz- stelle erforderlich und wird im Rahmen des Hpl.-Entwurfs 2025/2026 im gleichen Teilergebnis- plan (inkl. Mittelfristplanung) entsprechend eingeplant. 9 Die Maßnahme stellt in Höhe von ca. 1,2 Mio. € eine Investition im als Festwert bewerteten städtischen Grünvermögen dar. Investitionen im Festwert lassen nach den Bestimmungen des Neuen Kommunalen Finanzmanagements (NKF) keine planmäßigen bilanziellen Abschrei- bungsaufwendungen entstehen. Jedoch belasten die zum Werterhalt des Vermögens im Fest- wert erforderlichen Neu- und Ersatzinvestitionen gleichfalls als Aufwand den Ergebnisplan. Die im Haushaltsplan 2023/2024 veranschlagten korrespondierenden Festwert-Aufwandser- mächtigungen werden im Hpl.-Entwurf 2025/2026 inkl. Mittelfristplanung im Teilergebnisplan des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen in der Produktgruppe 1301, Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, in der Teilplanzeile 16, sonstige ordentli- che Aufwendungen, an die aktualisierte investive Mittelabflussplanung angepasst. Nach Fertigstellung (voraussichtlich im Jahr 2027) geht der Weg aus Großformatplatten mit Herstellungskosten von ca. 2,477 Mio. € in das Vermögen des Amts für Straßen und Radwe- gebau über. Nach erfolgter Übertragung des Anlagevermögens wird das Dezernat für Mobilität entspre- chende Mittel zur Deckung des Abschreibungsaufwandes in Höhe 49.500 € p.a. im Teilergeb- nisplan des Amtes für Straßen und Radwegebau in der Produktgruppe 1201, Straßen, Wege, Plätze in Teilplanzeile 14, Bilanzielle Abschreibungen, gegebenenfalls durch Umschichtungen, vorsehen. Mit Fertigstellung der befestigen Wegeverbindung entsteht die Notwendigkeit einer regelmäßi- gen Unterhaltsreinigung. Das Dezernat für Mobilität wird die erforderlichen Aufwandsermächti- gungen in Höhe 38.300 € p.a. im Teilergebnisplan des mit der Abwicklung der haushaltsfinan- zierten Reinigungsleistungen betrauten Amtes für Verkehrsmanagement in der Produktgruppe 1201, Straßen, Wege, Plätze in der Teilplanzeile 13, Aufwendungen für Sach- und Dienstleis- tungen, gegebenenfalls durch Umschichtungen, berücksichtigen. Die zur Realisierung der Geländeraufsätze auf der Ufer- und Hochwasserschutzmauer erfor- derliche Aufwandsermächtigung i. H. v. rd. 78.000 € steht im Haushaltsplanentwurf 2025/2026 für das Jahr 2025 im Teilergebnisplan des Amtes für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau in der Produktgruppe 1302 – Wasser und Wasserbau, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen bereit. Von Seiten der StEB ist eine Finanzierung in Höhe von rund 419.000 € bereitzustellen. Auf Grundlage des zwischen der Stadt Köln – damals vertreten durch das Dezernat für Stadtent- wicklung, Planen und Bauen – und der StEB geschlossenen Vertrages mit Wirkung ab dem 01.01.2010 ist die StEB verpflichtet, die Anschaffungs- und Herstellungskosten für neues An- lagevermögen selbst oder durch einen durch sie abzuschließenden Kredit zu finanzieren. Zum 30.04. eines jeden Jahres erstellt die StEB eine Planspartenrechnung. Inhalt dieser Planspar- tenrechnung sind unter anderem laufende Aufwendungen sowie Abschreibungen und Fremd- kapitalzinsen für Neuvermögen für den baulichen Hochwasserschutz und die Unterhaltung der Hochwasserschutzanlagen und –elemente. Die hieraus entstehenden Mehrbelastungen für die zukünftigen Haushaltsjahre werden im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsverfahrens 2028 ff. berücksichtigt. Die Dezernate Mobilität sowie Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften werden im Rahmen der Haushaltsplanaufstellungsprozesse 2025/2026 ff. innerhalb der dann zugewiesenen Bud- gets die erforderlichen Aufwandsermächtigungen, gegebenenfalls durch Umschichtungen, vorsehen. 10 Anlagen: 1. Öffentlichkeitsbeteiligung 2. Übersichtsplan (Wettbewerbsergebnis Rheinboulevard 2007) 3. Lageplan Entwurf 4. Regelschnitt Boulevard 5. Erläuterungsbericht 6. Kostenberechnung 7. Kosten Instandhaltung Wegeprovisorium Rheinboulevard 8. Plan Wartung Unterhaltung Anlagevermögen
Anlage 7 Kosten Instandhaltung Wegeprovisorium Rheinboulevard
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Anlage 8 Wegeprovisorium Rheinboulevard (ca. 1080m²) jährlich entstehende Instandhaltungskosten pro Einsatz entstehende Kosten Einheit Menge EP GP 1 Anfahrt/Abfahrt 2 LKW (7km/Strecke) km 84 3,80 € 319,20 € 2 vorh. Material abziehen/einebnen (Entsorgung) t 115 88,00 € 10.120,00 € 3 Einbauen/Nacharbeiten Schotter (Material) t 15 18,60 € 279,00 € 4 Einbauen/Nacharbeiten Lava 0,102t/m²(Material) t 110,16 24,40 € 2.687,90 € 5 Einbauen/Nacharbeiten Dolo 0,080t/m²(Material) t 86,4 33,60 € 2.903,04 € 6 Besander inkl. Zugfahrzeug d 2 240,00 € 480,00 € 7 Walze d 1 210,00 € 210,00 € 8 Radlader d 3 235,00 € 705,00 € 9 AK (5 Personen á 3 Tage (6,5h/Tag) h 97,5 44,41 € 4.329,98 € 10 Organisation/Materialbestellung/Überwachung (Meister) h 4 49,18 € 196,72 € netto 22.230,84 € 19% MwSt 4.223,86 € brutto 26.454,70 € netto Kosten pro qm: 20,58 € jährlicher Bedarf an Instandhaltungseinsätzen St 3 Summe Kosten netto 66.692,52 € 19% MwSt 12.671,58 € Summe jährliche Instandhaltungskosten brutto 79.364,10 € 67- Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 673/14 Leitung Straßenbegleitgrün u. Sonderdienste M.Wirtz, 27.08.2024
Anlage 8 Plan Wartung Unterhaltung Anlagevermögen
1030 Zeichen
Flächen Amt 64/Amt 66 | (-) LEGENDE Flächen Amt 67 = Ufermauer Amt 69 o | HWS-Mauer StEB © Ei ©) Oo Planänderungsliste | ©) Charles-de-Gaulle-Platz N Tanzbrunnen II OS s Kennedy-Ufer PLANAUSRICHTUNG O BAUHERRIN 5 Stadt Köln Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Fe \ \ \ ENTWURFSVERFASSER/ LANDSCHAFTSARCHITEKT Planorama Landschaftsarchitektur D Dipl.-Ing. (FH) Maik Böhmer Sprengelstraße 15 13353 Berlin Pavillon | fon +49 30 40 00 98 70-0 fax +49 30 40 00 98 70 - 10 ) ohenzollernbrücke Piot2 r. he m >; Rheinboulevard Weiterführung Rheinboulevard - Hohenzollernbrücke bis Tanzbrunnen A | ir wu Amterzuständigkeiten für Unterhaltung, Pflege und Übergang in das jeweilige mn | . ver Anlagevermögen nach Fertigstellung ee Amt 64 Amt 66 Amt67 _ Amt 69 StEB a ie gez. Töpfer, 08.03.2024 gez. Stach-Reinarz, 13.03.2024 We 2 | yd ud gez. Grimsehl, 19.01.2024 gez. Mörchen, 05.01.2024 Kite LP3 hisea u Fan Geprüft BÖHMER Datum/Unterschrift
Anlage 2 Übersichtsplan (Wettbewerbsergebnis Rheinboulevard 2007)
53 Zeichen
WettbewerbsergebnisRheinboulevard DeutzƺƌŽWůĂŶŽƌĂŵĂ
Anlage 5 Erläuterungsbericht
44253 Zeichen
Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
WEITERFÜHRUNG RHEINBOULEVARD
HOHENZOLLERNBRÜCKE/ TANZBRUNNEN
Projektbeschreibung
Auftraggeber (AG)
Stadt Köln, vertreten durch die Oberbürgermeisterin, vertreten durch
das Dezernat Stadtentwicklung, Planen und Bauen, vertreten durch das
Amt für Landschaftspflege und Grünflächen (67)
Datum 16.12.2022, Index B 21.12.2023
2
Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
Inhaltsverzeichnis
1 Planungsanlass, städtebauliche Situation und Projektstruktur 4
1-1 Planungsanlass und übergeordnete Planungsziele 4
Teilbereich I – Messe / Tanzbrunnen (Unterführung zum Rheinpark bis Hohenzollernbrücke) 4
Teilbereich II – Ufertreppe und Boulevard (zwischen Hohenzollernbrücke und Deutzer Brücke) 4
Teilbereich III – Deutzer Werft (zwischen Deutzer Brücke und Severinsbrücke bis Deutzer Hafen) 4
Die übergeordneten Ziele für die Teilbereiche I-III wurden wie folgt gesetzt: 4
Planungsziele für Teilbereich I: 5
1-2 Projektstruktur 5
2-1 Planungsgebiet 7
2-2 Städtebauliche Ziele, Entwurfskonzept 9
Messe 9
Tanzbrunnen 10
2-3 Infrastruktur 11
3 Abstimmungsergebnis mit den zu beteiligenden Stellen und Behörden 13
3-1 Landschafts- und Naturschutz 13
3-2 Bodenschutz 13
3-3 Gesundheitsschutz 13
3-4 Gewässerschutz 13
3-5 Kulturelles Erbe 13
3-6 Baudenkmäler Bodendenkmäler Naturdenkmäler 14
3-7 Klimaschutz, Luftreinhaltung 14
3-8 Hochwasserschutz 15
3-9 Barrierefreiheit 15
3-10 Nachhaltigkeit 16
4. Bautechnische Beschreibung 16
3
Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
4-1 Erdbau 16
4-2 Gründung, Unterbau 16
4-3 Beläge, Materialien, Oberbau und Deckschichten 17
4-4 Baukonstruktionen 18
4-5 Technische Anlagen 18
4-6 Ausstattung und Einbauten 18
4-7 Vegetationsflächen 19
4-9 Sonstige Maßnahmen in Außenanlagen 19
5 Genehmigungsverfahren 19
4
Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
1 Planungsanlass, städtebauliche Situation und Projektstruktur
1-1 PLANUNGSANLASS UND ÜBERGEORDNETE PLANUNGSZIELE
Der Rheinboulevard ist Modul des städtebaulichen Schwerpunktprojekts „Stadtentwicklung beiderseits des Rheins“
der Stadt Köln im Rahmen der Regionale 2010 und stellt einen der prominentesten und wichtigsten Teile der
Wegeverbindung zwischen Königswinter und Leverkusen dar.
Ziel der Stadt Köln ist die gleichgewichtige Entwicklung der Innenstadt auf beiden Rheinseiten sowie d ie Verknüpfung
der Innenstadthälften über den Rhein hinweg. Im Jahr 2007 gewann Planorama den europaweit ausgelobten
landschaftsplanerischen Wettbewerb.
Für die Umsetzung wurde das Gesamtprojekt Rheinboulevard in drei Teilbereiche untergliedert.
TEILBEREICH I – MESSE / TANZBRUNNEN (UNTERFÜHRUNG ZUM RHEINPARK BIS HOHENZOLLERNBRÜCKE)
Gegenstand dieser Projektbeschreibung ist der Teilbereich I, welcher unter Berücksichtigung des
Gesamtgestaltungsziels des Wettbewerbs als nördliche Weiterführung des Rheinboulevards und Vermittler zum
Rheinpark geplant und gebaut werden soll.
Teilbereich I wurde bis 2009 parallel zur Umsetzung des Teilbereichs II geplant, anschließend jedoch r uhen gelassen.
Zu diesem Zeitpunkt entsprach der Planungsstand dem Vorabzug der Leistungsphase 2 (Vorplanung). 2020 wurde die
Planung wieder aufgenommen. Aufgrund des großen Zeitabstandes, neuer Rahmenbedingungen, angepasster
Zielsetzungen und des veränderten räumlichen Kontextes startete die Planung erneut mit der Grundlagenermittlung.
TEILBEREICH II – UFERTREPPE UND BOULEVARD (ZWISCHEN HOHENZOLLERNBRÜCKE UND DEUTZER BRÜCKE)
Der zentrale Bereich mit der Ufertreppe, dem Panoramaweg und dem Boulevard wurde als Impulsprojekt als erster
der drei Abschnitte 2007-2017 realisiert.
TEILBEREICH III – DEUTZER WERFT (ZWISCHEN DEUTZER BRÜCKE UND SEVERINSBRÜCKE BIS DEUTZER HAFEN)
Für den Teilbereich III im Süden ist der Realisierungszeitraum noch unbekannt.
DIE ÜBERGEORDNETEN ZIELE FÜR DIE TEILBEREICHE I-III WURDEN WIE FOLGT GESETZT:
Schaffung einer schlüssigen Gesamtkonzeption für die sehr unterschiedlichen Freiraumtypologien (Promenade,
Platz, Boulevard, Kaiflächen)
Beachtung der zentralen Lage und Bedeutung des Freiraums im städtebaulichen Kontext
Stärkung der Verbindung über den Rhein durch eine räumlich-funktionale Aufwertung der Brückenköpfe
Gestaltung der Flächen als Teil einer repräsentativen Verbindung zwischen der linksrheinischen Altstadt Kölns und
dem Stadtteil Deutz auf der rechten Rheinseite
Besondere Thematisierung der drei verschiedenen Niveaus: Treidelpfad, Kaikanten und Promenaden sowie der
hochwassergeschützten Bereiche
Schlüssige Gliederung des urbanen Stadtraums im unmittelbaren Bezug zur Bebauung und insbesondere den
Erdgeschossnutzungen sowie der Erschließung der Gebäude
Das Areal soll vornehmlich als Flaniermeile, d.h. als Fläche, die der Fortbewegung vorbehalten ist, ausgebildet
werden, dennoch sollen auch Areale der Entspannung und des ästhetischen Genießens angeboten werden. Die
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
Aufenthaltsbereiche sollten dabei vornehmlich einen direkten oder inszenierten Kontakt zum Wasser haben. Die
Gestaltung der Uferkante und der zum Teil auf drei Ebenen verlaufenden Wegeführung ist ebenso im Fokus wie die
Verknüpfung der Ebenen miteinander.
PLANUNGSZIELE FÜR TEILBEREICH I:
Schaffung einer hochwertigen und funktionalen Grün- und Wegeverbindung zwischen Rheinboulevard und
Rheinpark
schlüssige Fortführung des realisierten Wegebandes mit Auftaktfläche für die Weiterführung und Herstellung
eines erlebbaren Übergangs zum Rheinpark
barriere- und gefahrenfreie Führung von Fußgängern und Radfahrern
Ausbau der Fernradwegverbindung zwischen Basel und Amsterdam sowie der lokalen Verbindung zwischen
Mülheim und Innenstadt
Schaffung verschiedener Aufenthaltsqualitäten
Integrierung denkmalgeschützter Objekte (BUGA Aufsteller, BUGA Pflanzflächen, BUGA Bodenpflastermuster,
Gleise der Liliputbahn, Deportationsdenkmal)
Definition sinnvoller Übergänge der Neuplanung zum Bestand (insbesondere in den Bereichen der Rasenflächen
und Vorplatz Tanzbrunnen)
Funktionale Erschließung für Dienstleistungs- und Dienstfahrzeuge der Schiffsanleger und des
Hochwasserschutzes
1-2 PROJEKTSTRUKTUR
Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen (Amt 67) übernimmt die Projektleitung für die Bauherrenschaft der
Stadt Köln.
Planorama Landschaftsarchitektur wurde mit der Objektplanung der Gesamtmaßnahmen Freianlagen beauftragt.
PLANUNGSLEISTUNGEN
Die vorliegende Entwurfsplanung umfasst folgende Leistungen:
Erarbeiten der Entwurfsplanung auf Grundlage der Vorplanung unter Vertiefung der gestalterischen, funktionalen,
wirtschaftlichen, standörtlichen, ökologischen, natur- und artenschutzrechtlichen Anforderungen
Abstimmungen und Koordination unter Integration der Beiträge an der Planung fachlich Beteiligter
Abstimmung der Planung mit zu beteiligten Stellen und Behörden
Darstellung des Entwurfs im Maßstab 1:500 bis 1:1000 mit erforderlichen Angaben zu Bepflanzung, Material und
Ausstattung, Maßnahmen aufgrund rechtlicher Vorgaben und zum terminlichen Ablauf
Objektbeschreibung mit Erläuterungen von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nach Maßgabe der
naturschutzrechtlichen Eingriffsregelungen
Kostenberechnung nach DIN 276 einschließlich zugehöriger Mengenermittlung
Vergleich der Kostenberechnung mit der Kostenschätzung
Zusammenfassen, Erläutern und Dokumentieren der Entwurfsergebnisse
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
BEITRÄGE ANDERER AN DER PLANUNG FACHLICH BETEILIGTER UND DER EN INTEGRATION
AMT 48 – AMT FÜR DENKMALSCHUTZ UND DENKMALPFLEGE
Historische Beläge am Tanzbrunnen, Rechteckiges Pflanzbeet am Tanzbrunnen, Gleisanlagen Lilliputbahn, BUGA
Aufsteller
AMT 61- AMT FÜR STADTPLANUNG
Funktionale Gliederung, Beläge, Wegeführung
AMT 66 - AMT FÜR STRAßEN UND RADWEGEBAU
Technischer Ausbau (Belastungsklassen, Gesamtaufbau, Verlegeart, Reinigung)
Barrierefreiheit (Beläge, Wegebreiten, Trennung Fuß-und Radweg, Leitsystem, Ausstattung)
STEB - STADTENTWÄSSERUNGSBETRIEBE KÖLN
(operativer) Hochwasserschutz, Zufahrten
RHEINENERGIE KÖLN
Beleuchtung, Lichtkonzept, Verlegung bestehender Mastleuchten
ARBEITSKREIS BARRIEREFREIES KÖLN
Barrierefreiheit (Beläge, Wegebreiten, Trennung Fuß-und Radweg, Leitsystem, Ausstattung)
STEB - STADTENTWÄSSERUNGSBETRIEBE KÖLN (ENTWÄSSERUNG)
BEZIRKSREGIERUNG KÖLN (HOCHWASSERSCHUTZ, LANDSCHAFTSSCHUTZGEBIET)
STEB - STADTENTWÄSSERUNGSBETRIEBE KÖLN (ENTWÄSSERUNG)
AMT 69 (UFERMAUER)
GUTACHTEN UND SACHVERSTÄNDIGE
Abfalltechnische Untersuchung und Deklaration von A ushubmaterialien und Asphaltdecken 22.09.2020
Gutachterliche Stellungnahme zur Baugrundsituation März 2014.
Die Kostenberechnung berücksichtigt noch keine neuen Anforderungen aufgrund der EBV.
Die Kostenberechnung erfolgt unter der Annahme, dass alle Tragschichten neu herzustellen sein werden.
Es sind nach derzeitigem Stand keine Fachplanungen notwendig.
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
2 Bedarfsprogramm und planerisches Konzept
2-1 PLANUNGSGEBIET
Der Rheinboulevard liegt rechtsrheinisch im Kölner Stadtteil Deutz. Die Weiterführung des Rheinboulevards (Messe /
Tanzbrunnen) grenzt unmittelbar nördlich an den Pil otabschnitt (Ufertreppe) an. Dieser wurde bis unter die
Hohenzollernbrücke 2017 fertig gestellt. Das Bearbeitungsgebiet umfasst die Wegeverbindung entlang der
bestehenden Ufermauer des Rheins entlang der ehemaligen Messe bis zum Tanzbrunnen. Dort wird es durch die
bestehenden Zufahrten und Pflanzbereiche nordöstlich sowie die bauliche Grenze der Unterführung nordwestlich
abgeschlossen.
Nördlich vor der Messe wird die bestehende Rasenfläche entlang der Wegeverbindung mit einer Breite von etwa 4,00
Meter zur Anarbeitung an den Bestand einbezogen. Das Pavillongebäude mittig der Fläche liegt außerhalb. Die Fläche
des Interim-Parkplatzes für das LVR ist Teil des Bearbeitungsgebietes bis zur Bestandseinfassung des G ehweges.
Einbauten der Infrastruktur wie Trafo, Düker-Zugänge und WC-Haus sind in die Planung zu integrieren.
LAGE, GRÖßE, TOPOGRAF IE
Das Planungsgebiet liegt im rechtsrheinischen Köln Deutz zwischen der Hohenzollernbrücke und der Unter führung
des Tanzbrunnens. Die gesamte Fläche des Bearbeitungsgebiets umfasst rund 13.200qm. Die Flächen wurden im
Rahmen der Vorplanung zur Kostenoptimierung reduziert auf etwa 12.100qm.
Der Bereich Messe ist etwa 7.900qm groß. Hier gibt es keine nennenswerten Höhenunterschiede, die Bestandshöhen
werden weitestgehend übernommen.
Der Bereich Tanzbrunnen ist etwa 4.200qm groß. Er schließt an das Niveau des Boulevardbandes an und fä llt
Richtung Norden bis zum Niveau unter der Unterführung entlang des Tanzbrunnens stark ab. Dadurch ergibt sich ein
Höhenversprung von etwa 2,60m.
GESCHICHTE, BESTEHEN DE NUTZUNG
Die Messe mit den vorgelagerten Grünflächen zum Rhein ist in den 1920er Jahren entstanden. Die Freianlagen in
ihrer heutigen Form sind zu den Bundesgartenschauen in Köln (BUGA) 1957 errichtet und 1971 erneuert un d
angepasst worden. Der Bereich am Tanzbrunnen war in beiden Jahren als Eingangsbereich mit großem Zelt, Zugang in
den Rheinpark und Anbindung entlang des Rheins nach Süden gestaltet. Der Bereich Tanzbrunnen wurde im oberen
Zugang als Eingang genutzt.
Mit Privatisierung der Nutzung als Veranstaltungsort wurde der Durchgang im oberen Niveau verschlossen und der
Fuß- und Radverkehr entlang des Rheins durch die Unterführung geleitet. Auch die Messegebäude und der Pavillon
wurden inzwischen privatisiert, so dass hier kaum öffentlicher Besucherverkehr entsteht.
Der nördliche Rheinboulevard ist weiterhin eine wichtige Fahrradverbindungsstrecke in die Innenstadt f ür und auch
Teil von überregionalen Radwanderstrecken. Die Fußverbindung Richtung Rheinpark und Tanzbrunnen bietet schöne
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
Aussichtspunkte auf den Kölner Dom für Touristen und Flanierende. Die Schiffsanleger im Süden werden weiterhin
betrieben. Ein Kioskbetreiber nahe des Tanzbrunnens bietet in den Sommermonaten Getränke an.
EIGENTUMSVERHÄLTNISS E, GEPLANTER GRUNDERWERB
Die Flurstücke im Bearbeitungsgebiet befinden sich im Besitz der Stadt Köln. An das Planungsgebiet anschließend
befindet sich auch Privateigentum. Die Grenzen sind in der Planung berücksichtigt.
Aktuell sind durch die Stadt keine weiteren angrenzenden Planungen vorgesehen.
PLANUNGSRECHTLICHE FESTLEGUNGEN
Vorgaben zur Ausgestaltung der Fahrradwege
Hochwasserschutz insbesondere Platz zur Befestigung der mobilen Hochwasserschutzwände
Barrierefreiheit
Erhalt der Bestandsbäume
Planungen erfolgen nach dem Grünhandbuch Köln
Gestaltungshandbuch der Stadt Köln
ZU INTEGRIERENDE FRE IFLÄCHEN UND BAUWERK E
Am südlichen Ende des Bearbeitungsgebietes befindet sich die City-Toilette Hohenzollernbrücke, welche
eingebunden und weiterhin zugänglich sein wird. Der mobile Imbisswagen ist planerisch berücksichtigt, seine weitere
Aufstellung ist aktuell nicht mehr vorgesehen.
Der Anschlussbereich des privaten Pavillons wird auf Höhe der Messe in die Planung integriert. Die bestehenden
Grün- und Freianlagen im Bereich Messe werden an den Übergängen des Planungsumgriffs eingebunden. Im Bereich
Messe werden das Deportationsdenkmal und die Gleise der Liliputbahn in die Planung integriert. Die Bestandsbäume
bleiben vollständig erhalten.
Am Vorplatz Tanzbrunnen befinden sich aus denkmalpflegerischer Sicht ein zu erhaltendes Beet und eine
Belagsfläche aus Kleinsteinpflaster und Betonplatten mit besonderem Verlegemuster, welche aus der Gestaltung der
BUGA 1957 stammen und in die Planung integriert werden. Der Aufsteller der BUGA 1971 wird ebenfalls erhalten.
Das Planungsgebiet grenzt an die Unterführung des Tanzbrunnens mit Säulen und Fundamenten und schließt an die
bestehende Ufermauer sowie die bestehende Hochwasserschutzwand an.
VERMESSUNG / KATASTE RDATEN
1. Vermessungsgrundlage: 20194111_Kennedy-Ufer_UTM_ HS160_27092019, Koordinatensystem: UTM, eingegangen
am 14.11.2019
2. Vermessungsgrundlage: 20204068_Rheinboulevard_Rheinpark_UTM_HS160_08092020, Koordinatensystem: UTM,
eingegangen am 14.09.2020
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
2-2 STÄDTEBAULICHE ZIELE, ENTWURFSKONZEPT
Die Flaniermeile vom Rheinboulevard wird bis zum Vorplatz Tanzbrunnen fortgeführt und ordnet die wichtige
Verknüpfung mit dem Rheinpark entlang des Rheinufers neu. Funktionale Anforderungen werden mit hochwertiger
Gestaltung und unterschiedlichen Angeboten zum Aufenthalt kombiniert. Die Wegeverbindung fungiert als
gemeinsamer Fuß- und Radweg und integriert Belange an schnelle Bewegung, entspanntes Flanieren und kur zen
Aufenthalt entlang der Strecke.
Ziel ist die Anbindung und Schaffung einer Grün- und Wegeverbindung zwischen Rheinpark und Rheinboulev ard, die
Aufwertung des Areals zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität, sowie die Verbesserung der Radwegeverbindung auf
der städtischen Nord - Süd - Achse.
MESSE
Im südlichen Bereich wird das räumliche Prinzip des Boulevardbands vom Rheinboulevard Teilbereich II fortgesetzt.
Es führt parallel entlang der Uferkante und ermöglicht neben der direkten Verbindung zum Tanzbrunnen a uch den
Zutritt zu zahlreichen Schiffsanlegern. In Fortsetzung der räumlichen Prinzipien des Rheinboulevards gliedern sich
großzügige Rasenflächen an die Promenade an. Das privat genutzte Pavillongebäude bleibt bestehen und trennt das
grüne Band entlang des Boulevards in zwei große Abschnitte. Zudem unterbrechen seitlich ankommende
Hauptwegeverbindungen die grünen Flächen für einen komfortablen Zugang zum Boulevard. Hier wird auch d ie 4
Meter breite Zufahrt aus Großsteinpflaster aus Grauwacke für Lieferverkehr, Einsatzfahrzeugen und Fahrzeuge des
Hochwasserschutzes integriert. Zusätzliche, beidseitige 4 Meter breite Streifen aus Großsteinpflaster mit Rasenfugen
ermöglichen das Rangieren und temporäre Aufstellen der mobilen Hochwasserschutzwände im
Überschwemmungsfall.
Für die platzartige Aufweitung an der Hohenzollernbrücke, an welcher sich die öffentliche Toilette befindet, und für
die Zufahrt am Pavillon wird Grauwacke-Großsteinpflaster aus einem vorhandenen Altbestand am Gürzenich
verwendet, für den barrierefreien Gehbereichen wird die Oberfläche gesägt. Dies erfolgt in Einheitlichkeit mit dem
südlichen Teil des Boulevards, in welchem die Auftaktplätze ebenfalls mit Grauwackepflaster belegt wurden.
Auf dem öffentlichen Fuß- und Radweg entlang des Rheins, welcher als Teilabschnitt eines Fernradweges
städtebaulich eine wichtige Rolle einnimmt laden auf 5,50 bis 10,00 Meter Breite befestigte Flächen aus
großformatigen Betonplatten zum Flanieren und angenehmen Radfahren ein. Am Übergang zur Hohenzollernbr ücke
wird ein großzügiger Anschluss mit bis an die Kaimauern führenden Betonplatten gewährleistet. Die Beto nplatten
sollen dem Belag aus dem südlichen Boulevardband entsprechen in drei Plattenformaten 125 x 54, 81, 95 cm gemäß
Verlegemuster. Nach Abstimmung mit Amt 66 wird im Sinne einer nachhaltigen Unterhaltung eine teilgebun dene
Bauweise mit Abstandshaltern und Fugenschluss gemäß der Musterflächen eingeplant. Eine Imprägnierung der
Platten ist nicht vorgesehen. Die Platten werden analog zum südlichen Abschnitt Panoramaweg in der
Belastungsklasse (Bk) 1,0 mit 14 cm Stärke eingebaut.
Landseitig führt ein 3,00 bis 5,00 Meter breites Band aus wassergebundener Decke in Anthrazit und lädt zum
Spazieren gehen und Verweilen ein. Rheinseitig vermittelt ein Streifen aus gesägtem und geflammten Basalt-
Kleinstein zwischen der unregelmäßig verlaufenden Kaimauer und dem Boulevardband und verknüpft optisch die
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
beiden Bereiche Messe und Tanzbrunnen. Die großzügigen Doppelbänke aus Metall in unmittelbarer Nähe der
Schiffanlagestellen sind mit Arm- und Rückenlehnen ausgestattet und bieten den wartenden Passagieren als auch
Spaziergängern einen beruhigten Ort mit Blick auf die Altstadt.
Auf Höhe des bestehenden Pavillons erstreckt sich in nördlicher Richtung entlang der Rasenkante eine Sitzaufkantung
aus Betonfertigteilen. Abschnittsweise werden zusätzlich Sitzauflagen mit und ohne Rückenlehne aus Metall auf der
Sitzkante angebracht und erhöhen dadurch die Aufent haltsqualität.
Durch behutsame Eingriffe in die dahinterliegende Bestandsrasenfläche kann der wertvolle alte Baumbestand
vollständig erhalten bleiben und mit Neupflanzungen aufgewertet werden.
Das Areal entlang des Messegeländes folgt gestalterisch dem Duktus und der Materialität des bereits fertig gestellten
Abschnittes des Rheinboulevards und setzt ihn logisch fort.
TANZBRUNNEN
Die nördlich an den Boulevard angrenzende Platzfläche bildet den Auftakt- und Willkommensbereich für d en
Tanzbrunnen und dem Rheinpark und soll als Parkeingang interpretiert werden. Aufgrund der veränderten Funktion
und der durch die Hochwasserschutzwand entstehenden räumlichen Abgrenzung erhält der Platz eine eigene
Identität.
Dies soll vor allem durch eine veränderte Formsprache der Objekte und einen anderen Bodenbelag deutlich werden.
Die Gestaltung des Platzes mittels elliptisch geformter Grünflächen erinnert an die charakteristischen Elemente der
Bundesgartenschau 1957 und schafft gleichzeitig ein eigenständiges und zeitgemäßes Bild. Durch die Ano rdnung der
Grünflächen können die Bestandsbäume erhalten bleiben, einzelne Baumneupflanzungen erhöhen zusätzlich die
Aufenthaltsqualität.
Die neuen Grünflächen erhalten eine Einfassung aus hellgrauem Naturstein mit einer Breite von etwa 50 cm. Die
Einfassungen werden zum Belag bündig und zu den Pfl anzflächen mit ca. 15 cm Höhenversatz eingebaut, so dass das
Regenwasser leicht in die Pflanzungen geführt werden kann. Entlang der geneigten Fläche Richtung Unterführung
werden die Einfassung aus dem Belag hochgeführt, so dass im Kronen- und Wurzelbereich der Bestandsbäum e
möglich wenig abgegraben werden muss.
Die neuen Grüninseln werden mit einer extensiv zu pflegenden Mischung aus unterschiedlichen Stauden, Gräsern
und robusten Sträuchern bepflanzt.
Der Bereich zwischen den neuen Pflanzkissen erhält einen parkähnlichen Charakter mit wassergebundener
Wegedecke in Anthrazit, welche sich optisch an die Neugestaltung des Boulevardbandes anpasst. Der BUGA
Aufsteller bleibt an seinem Standort erhalten bildet den neuen Mittelpunkt.
Da in diesem Bereich die Kaimauer heute nur rund 80 cm Höhe erreicht, wird ein Handlauf aus Stahl darauf
angebracht, so dass eine Absturzsicherung in ca. 130 cm Höhe über GOK gewährleistet wird.
Auf der restlichen Fläche zwischen dem zu erhaltenden historischen Belag und dem Plattenband ist Kleinpflaster
vorgesehen. Das bruchraue Kleinpflaster aus Basalt im Format 9/11cm wird in ungebundener Bauweise verlegt,
wodurch die Unterhaltung durch deutlich kleinere Fugen erleichtert wird. Für eine barrierefreie Zugänglichkeit wird
ein 2m breiter Streifen als geflammtes und gesägtes Kleinpflaster verlegt. Diese Materialität ergibt sich aus der
bestehenden Rampe in Anlehnung an die traditionelle Bauweise der Kai- und Hafenfläche, die im Bestand am Rhein
noch zu entdecken ist.
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
Ein Hauptaugenmerk liegt in diesem Bereich auch auf dem barrierefreien und radfahrfreundlichen Anschluss des
Boulevardbandes in Richtung Rheinpark. Die Wegeverbindung zur Unterführung wird deutlich verbreitert, für
Radverkehr und Fußverkehr funktional und einladend ausgestaltet. Geschickt schlängelt sich der geneigte Weg
inmitten der harmonisch anmutenden Pflanz- und Rasenkissen. Auch hier kann der alte Baumbestand durch
bedachte Platzierung der Grünflächen erhalten bleiben.
Im Bereich der stark geneigten Wegestrecke werden die Nutzergruppen getrennt geführt. Beide Wegeteile sind aus
Asphalt geplant, die durch einen Pflasterstreifen aus Granitkleinpflaster separiert werden.
Für den geneigten Gehweg sind gemäß DIN 18040-3 Abschnitte mit Steigungen bis 6% auf maximal 10 Meter Länge
mit Ruhepodesten mit maximal 3% auf mindestens 1,5 Meter Länge vorgesehen.
Für die optimale Befahrbarkeit wird der Streifen für den Radverkehr ohne Podeste ausgeführt. Markierun gen auf
dem Asphalt dienen der Orientierung für alle Nutzer.
Der Trennstreifen aus Granitkleinpflaster separiert im geneigten Kurvenabschnitt die Nutzergruppen voneinander,
dient als Aufmerksamkeitsfeld und Sicherheitsabstand. Das Pflaster gewährleistet baulich eine Überwindung des
Höhenunterschiedes bei Ausformulierung der Wegebereiche mit und ohne Ruhepodeste.
Im Übergang zum ruhigen Platz um den BUGA-Aufsteller werden zwei Blockstufen aus Naturstein eingesetzt, um ein
schnelles, geradliniges Durchfahren des beruhigten parkähnlichen Bereichs von Fahrradfahrern zu vermeiden. Eine
stufenlose Anbindung ist ebenfalls eingeplant.
Die vorhandenen Mastleuchten werden erhalten und di e Standorte an die neue Wegeführung angepasst.
Die Entwässerung der Platzfläche erfolgt über Kastenrinnen im Plattenband und Punktabläufe im Bereich der
Pflasterflächen. Die wassergebundene Decke sowie Teile der Pflasterflächen entwässern direkt in die Pflanzinseln.
Sitzbänke aus Metall mit Rücken- und Armlehnen werden auf dem Platz verteilt angeboten.
2-3 INFRASTRUKTUR
ÖFFENTLICHER PERSONEN NAHVERKEHR
Es befinden sich keine Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs im Bearbeitungsgebiet. Zu bea chten sind
jedoch die wichtigen Wegeverbindungen zu den Statio nen „Köln Messe/Deutz“ (Fern- und Regionalverkehr, S-Bahn 6,
12, 19, 11, 13) und „Köln Bahnhof Deutz/Messeplatz“ (Bus 103, 150, 250, 260) im Süden und „Köln im Rheinpark“
(Bus 150, 260) im Norden.
MOTORISIERTER INDIVIDUALVERKE HR
Das Bearbeitungsgebiet ist ein für den motorisierten Individualverkehr gesperrter Bereich. Lediglich der Anlieferung
der Schiffsanleger und dem Hochwasserschutz ist ein Befahren des Geländes erlaubt.
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
RADVERKEHR UND RADAB STELLANLAGEN
Die Wegeverbindung wird als Hauptstrecke der innerstädtischen lokalen Verbindung zwischen Mülheim und
Innenstadt, regionalen Wegen und dem überregionalen Radverkehr der Fernradwegverbindung zwischen Basel und
Amsterdam entwickelt. Auch der Rheinradweg – Veloroute Rhein führt entlang des Planungsgebietes.
Die Wegeverbindung wird gemäß der Führung im fertiggestellten Bauabschnitt als gemeinsam geführter Geh- und
Radweg in Form einer breiten Promenade mit angrenzenden Flanier- und Bewegungszonen ausgebaut. Zur bar riere-
und gefahrenfreien Führung von Fußgängern und Radfa hrern im Bereich der Unterführung am Tanzbrunnen Richtung
Rheinpark werden die Spuren durch einen Trennstreifen aus Natursteinpflaster getrennt geführt.
Im Bereich Messe sind 8 Fahrradanlehnbügel, im Bereich Tanzbrunnen 15 Stück geplant.
STELLPLÄTZE INDIVIDU ALVERKEHR, TAXI UND CAR SHARINGANGEBOTE
Es befinden sich keine Stellplätze oder alternativen Mobilitätsangebote innerhalb der Bearbeitungsgrenze. Der
zurzeit aktive temporäre Stellplatz des LVR wird vor Beginn der Umsetzung nach Osten verlegt.
In unmittelbarer Nähe zum Bearbeitungsgebiet gibt es eine Taxiausfahrt für VIP Gäste bei Großveranstaltungen in der
Eventlocation Tanzbrunnen, welche nach bisherigem Kenntnisstand weiterhin genutzt werden wird.
ANLIEFERUNG, GRUNDSTÜCKSZUFAHRTEN
Für punktuelle Anlieferungen wird die bereits vorhandene Zufahrt zwischen Hohenzollernbrücke und
Pavillongebäude auf 4m Breite ausgebaut und mit Großsteinpflaster aus Grauwacke befestigt. Zusätzliche, beidseitige
4 Meter breite Streifen aus Großsteinpflaster mit Rasenfugen ermöglichen das Rangieren und temporäre Aufstellen
der mobilen Hochwasserschutzwände im Überschwemmungsfall.
Im Bereich Tanzbrunnen erfolgt die Anlieferung und Zufahrt über die vorhandene Platzfläche knapp nördl ich der
Bearbeitungsgrenze.
FEUERWEHR, RETTUNGSW EGE
Zufahrten für Einsatzwagen der Feuerwehr und Rettung sind sowohl über den Vorplatz Tanzbrunnen als auc h an der
oben beschriebenen Zufahrt an der alten Messe möglich.
TOURISTISCHE INFRAST RUKTUR
Der Rheinboulevard mit der Ufertreppe, der rechtsrheinische Uferweg, der Rheinpark und der Tanzbrunnen sind
bekannte Ausflugsziel der Kölner Innenstadt. Er erfreut sich sowohl bei den Bürgern als auch bei Touristen großer
Beliebtheit und ist deshalb für die Stadt von großer Bedeutung. Neben der Aussicht auf das Panorama der Kölner
Altstadt legen hier Flusskreuzfahrtschiffe an.
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
3 Abstimmungsergebnis mit den zu beteiligenden Stellen und Behörden
3-1 LANDSCHAFTS - UND NATURSCHUTZ
Das Planungsgebiet befindet sich im Landschaftsschutzgebiet, es befinden sich hier keine Naturdenkmäler oder
besonders geschützte Baumgruppe.
TIERE, PFLANZEN BIOL OGISCHE VIELFALT
Das Planungsgebiet ist geprägt von einer Vielzahl erhaltenswerter Großbäume (vorwiegend Platanus x hispanicus,
Tilia cordata, Acer saccharinum). Neben ihrem visuellen Wert bilden die Baumkronen ein wichtiges Habit at für Vögel
und Insekten. Entlang des Rheins befindet sich das Jagdgebiet zahlreicher Fledermausarten, die sich auch am
Baumbestand orientieren. Die Bäume werden erhalten, in den Entwurf integriert und durch Neupflanzungen ergänzt.
Durch die vorsichtigen Eingriffe im Zuge der Baumaßnahmen können die gewachsene Rasenflächen entlang der
Messe und die darin enthaltenen Geophyten großenteils erhalten bleiben.
Die neuen Grünflächen im Bereich des Tanzbrunnens werden mit Stauden, Gräsern und robusten Sträuchern
aufgewertet.
AUSGLEICHS - UND ERSA TZMAßNAHMEN
Es sind keine Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen notwendig.
3-2 BODENSCHUTZ
Vorgaben des Bodenschutzgesetztes sind zu beachten. Besondere Bestände liegen nicht vor, alle Bereiche sind
anthropogen überformt und größtenteils bereits befestigt.
3-3 GESUNDHEITSSCHUTZ
Es sind keine besonderen Maßnahmen des Gesundheitsschutzes erforderlich.
3-4 GEWÄSSERSCHUTZ
Vorgaben der Gesetze zum Wasserschutz sind zu beachten.
Es erfolgt kein baulicher Eingriff in den Rhein oder eine Veränderung des Abflussquerschnitts bzw.
Retentionsraumes. Eingriffe ins Grundwasser können nach aktuellem Kenntnisstand ausgeschlossen werden.
Einleitung von Oberflächenwasser in den Rhein ist nicht vorgesehen.
3-5 KULTURELLES ERBE
Siehe Punkt 3-6 Baudenkmäler Bodendenkmäler.
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
3-6 BAUDENKMÄLER BODENDENKMÄLER NATURDENKMÄLER
Die Freiflächen des Bearbeitungsgebiets wurden ursprünglich für die Bundesgartenschauen 1957 und 1971 geplant.
Der Platzfläche im Norden kam als Eingangsbereich zum Gartenschaugelände eine besondere historische Bedeutung
zu. Der Vorbereich Tanzbrunnen gilt als Umgebung der denkmalgeschützten Anlagen Rheinpark, Tanzbrunnen und
Rheinterrassen. Für die geplante Baumaßnahme ist eine denkmalpflegerische Erlaubnis erforderlich. Diese wird durch
das Amt 67 auf Grundlage der Entwurfsplanung bei Amt 48 beantragt.
Neben dem Erhalt des räumlichen Ensembles als Eingang zum Rheinpark und Vorbereich des denkmalgeschütz ten
Tanzbrunnens, sind auch einzelne Objekte erhaltenswert:
HISTORISCHE BELÄGE
Die historischen Beläge im Eingangsbereich des Tanzbrunnens werden größtenteils erhalten. Teilflächen, welche von
den neu geplanten Pflanzinseln überbaut werden, werden aufgenommen und vor Ort zum Ersatz schadhafter Stellen
genutzt.
Schadhafte Betonplatten werden ausgetauscht.
Zur Herstellung der Barrierefreiheit wird auf mindestens 2,0 Meter in der Hauptwegeverbindung eine glatte Fläche
durch Abschleifen des Pflasters hergestellt.
DIE GLEISANLAGE
Die Gleisanlage der Liliputbahn haben keinen Schutzstatus, sind jedoch erhaltenswert und sollen in die Planung
integriert werden. Der Verlauf konnte bis südlich des Pavillons aufgefunden und vermessen werden. Sie verlaufen
zunächst entlang der Innenkante der Hochwasserschutzmauer und münden auf Höhe des Pavillons am
Boulevardband. Es ist vorgesehen, die Gleise im seitlichen Bereich der wassergebundenen Decke bündig sichtbar zu
machen.
BUGA-AUFSTELLER
Der Willkommensaufsteller der BUGA 1971 wird am Standort erhalten.
VERANKERUNG ZELTEINGANG
Die vorhandenen Elemente der historischen Zeltverankerung können in einem neuen Pflanzbeet integriert werden.
Es ist keine besondere Maßnahme oder Information vorzusehen.
MAHNMAL
Nördlich des bestehenden Pavillongebäudes inmitten des Rasenbandes befindet sich ein skulpturales Denkmal,
welches an die Deportationen im Dritten Reich erinnert und wird am Standort erhalten.
3-7 KLIMASCHUTZ, LUFTREINHALTUNG
Im Projektgebiet sind stadtklimatisch wertvolle Baumneupflanzungen im Bereich Tanzbrunnen, im südlichen Bereich
nahe der Hohenzollernbrücke und im Bereich der alten Messe als ergänzende Einzelpflanzungen des vorhandenen
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
Baumbestandes vorgesehen. Dabei waren auch die Belange des Denkmalschutzes zu beachten, der einen Erha lt der
Blickbeziehung von der Rheinseite auf die Fassaden der alten Messehallen fordert.
Die Planung erfolgt nach dem Grünhandbuch der Stadt Köln.
3-8 HOCHWASSERSCHUTZ
Für den Hochwasserschutz sind keine zusätzlichen Einbauten vorgesehen. Die bestehende Hochwasserschutzmauer
wird in die Planung integriert. Die Grundlagen für den technischen Einsatz wurden vertiefend in der En twurfsplanung
abgestimmt:
Im Hochwasserfall wird mobiles Hochwasserschutzmaterial benötigt. Für dessen Entladung sind in der Planung
gemäß dem Bestand zwei Zuwege vorgesehen. Im südlichen Bereich kann das mobile Hochwasserschutzmaterial über
die Zufahrt zwischen privatem Pavillon und Hohenzollernbrücke erfolgen. Die dreiachsigen 26-Tonner mit einem
Wendekreis von 11 Meter, einer Höhe von 4 Meter und einem maximalen Betriebsgewicht von 6 bis 7 Tonnen
befahren die Zufahrt an der alten Messe. In diesem Bereich ist mit den seitlich geplanten Aufstellflächen eine
Verlagerung der Hochwasserschutzelemente auf Radlader möglich. Mit diesen erfolgt die Anfahrt zur Montage der
Elemente auf der Hochwasserschutzmauer.
Die Zufahrt Nord erfolgt über den Rheinparkweg entlang der Hochwasserschutzwand außerhalb des
Bearbeitungsgebietes.
Im 1,50 Meter breiten Freihaltebereich entlang der Hochwasserschutzwand sind neben dem bestehenden, teils zu
versetzenden Leuchten keine weiteren Ausstattungsgegenstände vorgesehen.
3-9 BARRIEREFREIHEIT
Der gesamte Teilbereich I wird barrierefrei gemäß DIN 18040-3 ausgebildet. Die Grundlagen wurden parallel zur
Planung mit Amt 66 und dem Arbeitskreis Barrierefreies Köln abgestimmt.
Zur Orientierung im Gelände und den wichtigsten Wegeverbindungen dienen hauptsächlich Belagswechsel un d
gebaute Raumkanten. Entlang der Promenade übernimmt diese Funktion der Belagswechsel zwischen
wassergebundener Decke und den großformatigen Betonplatten. Auf den Zuwegungen zum Boulevard kann der
Übergang von befestigten Flächen zum Rasenband ertastet werden. An den Eintrittsbereichen der Treppen und
Rampe zu den Schiffsanlegern werden zusätzlich Noppenplatten als Aufmerksamkeitsfelder vorgesehen.
Im Bereich der historischen Beläge wird eine Wegebreite von etwa 2,00 Metern mit ebener Oberfläche (oberseitig
gesägt oder geschliffen) ausgeführt.
Die Beläge in den Hauptbewegungsflächen werden so gestaltet, dass eine bequeme und barrierefreie Fortbewegung
für alle Besucher ermöglicht wird.
Besondere Aufmerksamkeit erhält der Übergang zur Unterführung der Rheinterrassen, da in diesem Bereich ein
Niveauunterschied von zwei bis drei Metern überwunden werden muss. Ein Gefälle darf gemäß DIN 18040-3 maximal
sechs Prozent auf 10m Länge nicht überschreiten. Im Bereich des nutzungsgemischten geneigten Weges erfolgt eine
Trennung zwischen Fuß- und Radweg mit einem Pflasterband.
Eine ausreichende Beleuchtung sowie das Angebot barrierefreier Sitzgelegenheiten mit Rücken- und Armlehnen sind
vorgesehen.
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
3-10 NACHHALTIG KEIT
Dem Thema wird vor dem Hintergrund des Klimawandels und der zunehmenden Rohstoffknappheit, aber
auch vor dem Hintergrund ethischer Aspekte eine hohe Bedeutung zugesprochen.
Einzelne Maßnahmen werden im Rahmen der Entwurfsplanung abgestimmt. Folgende wichtige Ziele
werden benannt:
Schutz und Bewahrung bestehender Ökosysteme, Lebensräume von Tieren und Pflanzen
Vermeidung von Eingriffen in hoch sensiblen Bereichen, der schonende Geräteeinsatz, die Reduktion von
Emissionen und die Einhaltung von Schonzeiten
Einsatz nachhaltiger Baustoffe aus ressourcenschonender Herstellung und nicht ausbeuterischer Arbeit
Wiederverwendung von Materialien, Verwendung von Recyclingbaustoffen bzw. vor Ort aufbereitete Baustoffe
wo möglich und wo zulässig
Einsatz von Gebrauchtmaterial aus stadtinternen Anlagen
Aktives Bodenmanagement und eine Bodenaufbereitung vor Ort sollen zu möglichst wenig Ab- und Anfuhr von
Material führen
aktive Niederschlagswasserbewirtschaftung
Moderne energiesparende Leuchttechnik
4. Bautechnische Beschreibung
4-1 ERDBAU
Die bestehenden Böden im Plangebiet werden soweit erforderlich abgetragen und wenn möglich für den
Wiedereinbau gelagert. Nicht wiederverwendbarer Boden wird nach einer Bodenprobung entsorgt. Die Entsorgung
geht von Böden und Stoffen der Klassen Z0, Z1.1-Z1.2, eine Bodenprobung ist in den Kosten inkludiert.
Der Oberbodenabtrag unter bestehenden Asphaltflächen und wassergebundenen Wegeflächen ist mit einer Dicke
von 30cm, im Bereich des Parkplatzes mit 15cm, im Bereich des Boulevardbandes aufgrund der Belastungsklasse 1,0
mit einer Dicke von 45cm, und Bereich der StEB Zufahrt mit Belastungsklasse 3,2 mit 50cm kalkuliert.
4-2 GR ÜNDUNG, UNTERBAU
Kampfmittel
Für das gesamte Bearbeitungsgebiet wird eine Überprüfung der zu überbauenden Flächen empfohlen. Es
ist ein bereits geräumter Blindgänger sowie zwei Blindgänger-Verdachtspunkte vermerkt. Die Vorgaben
für den Bauablauf sind im Rahmen der Ausführungsplanung zu klären.
archäologische Untersuchungen
Archäologische Funde werden im Bearbeitungsgebiet nicht erwartet.
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
Gründungen, Abdichtungen, Drainagen
Es sind keine Tiefgründungen, Abdichtungen oder Drainagen geplant. Gründungen von Einbauten, Treppen und
Einfassungen sind mit einfachen Streifen- und Punktfundamenten aus Beton vorgesehen.
4-3 BELÄGE, MATERIALIEN, OBERBAU UND DECKSCHICHTEN
Das Boulevardband erhält einen Oberbau von 45cm Gesamtdicke für eine Belastungsklasse von 1,0. Es werden
großformatige Betonplatten mit einer Höhe von 14cm auf eine Frost- und Schottertragschicht aus Naturstein und
einer Sandbettung verlegt. Die Fugen werden gemäß der Abstimmung mit Amt 66 analog der Musterflächen im
Süden in teilgebundener Bauweise z.B. mit Epoxidharz geschlossen.
Das Großsteinpflaster aus Grauwacke wird gebraucht geliefert, gesägt und im Bereich der Zufahrt an der Messe und
im Bereich der Hohenzollernbrücke mit minimalen Fugen verlegt. Im Seitenbereich der Zufahrt wird ungesägtes
Grauwackepflaster mit 2 cm weiten Rasenfugen verlegt.
Die Wassergebundene Wegedecke wird sowohl in den Randbereichen des Boulevards als auch in den
Mittelbereichen der Pflanzflächen mit einem Oberbau von 45cm Gesamtdicke hergestellt und in Farbe und
Ausführung analog zum Teilbereich II ausgeführt. Zulagen für das Anarbeiten an die bestehenden und zu erhaltenden
Gleisanlagen der Liliputbahn und im Wurzelbereich der Bestandsbäume sind kalkuliert.
Das Kleinpflaster aus Basalt in der Größe 9/11 wird in ungebundener Bauweise verlegt, im Bereich der Barrierefreien
Zuwegungen wird das Pflaster gesägt.
Die Wege aus Pflaster und Wassergebundener Wegedecke erhalten eine Einfassung aus Stahlband.
Vor den Abgängen zu den Anlegern werden taktile Platten als taktiles Leitelement verbaut.
Das historische Basalt- und Granitpflaster und die Betonplatten werden aufgenommen und an die neue
Höhenplanung angepasst wieder verlegt. Schadhafte Steine und Platten werden ersetzt.
Der Geh- und Radweg an der Unterführung wird aus Walzasphalt mit einer maximalen Steigung von 6% verlegt. Der
Trennstreifen wird aus Granitkleinpflaster in 9/11 als 5-Zeiler im Mörtelbett verlegt.
Eine Bemusterungsfläche für die großformatigen Platten, den Pflaster- und Asphaltflächen, sowie der
wassergebundenen Wegedecke ist in den Kosten enthalten. Ebenso eine Bemusterung für die Einfassungen aus
Beton und Granit.
MATERIAL- UND FARBKONZEPT
Das Bearbeitungsgebiet orientiert sich an dem bereits fertiggestellten Teilbereich II und soll als Einheit
wahrgenommen werden. Die Betonplatten weisen daher den gleichen Verband auf.
Die Auswahl der Wassergebundenen Wegedecke soll ebenfalls in Körnung und Farbigkeit für das Deckschichtmaterial
übereinstimmen.
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
4-4 BAUKONSTRUKTIONEN
Die Aufkantung im Bereich der Messe wird analog zum südlichen Boulevardband aus Betonfertigteilen mit einer
Höhe von 50cm und einer Breite von 60cm ausgeführt. Ein Scharrschutz aus Betonplatten wird begleitend in
gebundener Bauweise mit einer Fugenbreite von 8mm verlegt.
Als Anschluss an die bestehende Uferrampe wir ein Basalttiefbord als Kante zur Stufenausbildung eingebaut.
Die Einfassungen der Pflanzinseln am Tanzbrunnen werden aus Natursteinen in unterschiedlichen Radien bündig und
an den abschüssigen Wegen mit einer Ansichtshöhe von bis zu 30cm hergestellt. Ebenso bestehen die zwei Stufen am
Übergang zur Unterführung aus Naturstein.
4-5 TECHNISCHE ANLAGEN
Die Bestandseinbauten und Bestandsmedien werden in die Planung integriert und gegebenenfalls versetzt.
Bestehende Mastleuchten werden erhalten und teilweise versetzt, die bestehenden Anschlüsse können weiter
genutzt werden.
Weitere neue Anschlüsse sind zurzeit nicht geplant.
Die bestehenden Kanal- und Schachtabdeckungen werden erhalten und auf die neu geplante Höhensituation
angepasst. Zusätzliche Kastenrinnen werden eingebaut und an das bestehende Kanalsystem angeschlossen.
4-6 AUSSTATTUNG UND EINBAUTEN
Die Ausstattungselemente sind an den bereits fertiggestellten Teilbereich angelehnt und werden durch einige
Ergänzungen fortgeführt.
Analog zum bereits fertiggestellten Teilbereich II erhält die landseitige Sitzkante aus Betonfertigteilen nördlich des
Pavillons teilweise eine Sitzauflage aus Metall, partiell auch mit Rückenlehne. Eine Zulage für die Anbringung der
Rückenlehnen ist in den Kosten enthalten. Das Modell soll dem im Süden entsprechen und in den weiteren Bereichen
fortgeführt werden.
Die rheinseitig aufgestellten Doppelbänke an den Schiffsanlagern nördlich der Hohenzollernbrücke sind vom gleichen
Hersteller und Typ: sie bestehen aus je zwei modifizierten Einzelbänken mit einheitlichem Fuß, die Rüc ken an Rücken
aufgestellt werden. Jede Bank erhält acht Armlehnen. Im Bereich Tanzbrunnen werden Einzelbänke mit Rücken- und
Armlehnen angeboten.
Die vorhandenen Fahnenmaste werden zwischengelagert und wieder eingebaut.
Fahrradbügel finden sich im Bereich des Tanzbrunnens an der inneren Hochwasserschutzwand und am Weg, d er vom
Kennedyufer entlang der Hohenzollernbrücke zum Rheinboulevard führt.
Abfallbehälter werden entlang der Kaimauer und der Hochwasserschutzwand in regelmäßigen Abständen und an
strategischen Punkten aufgestellt.
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Projektbeschreibung „Weiterführung Rheinboulevard “, „Entwurfsplanung “
4-7 VEGETATIONSFL ÄCHEN
Die bestehende Rasenfläche entlang der Messe wird erhalten und vor in Teilen wird Oberboden mit einer Stärke von
15cm und eine neue Rasenansaat aufgebracht.
Die Rasenflächen im Bereich des Tanzbrunnens werden abgebrochen und durch Neupflanzugen von Stauden un d
Gräsern ersetzt. Es findet ein Oberbodenauftrag von 30cm inklusive Mulch statt.
Die Bestandsbäume erhalten einen Pflegeschnitt.
Es sind Neupflanzungen in den Grünflächen nördlich und südlich des Pavillons vorgesehen. Die Baumarten werden im
Rahmen der Ausführungsplanung festgelegt.
Die Fertigstellungs- und 2 Jahre Entwicklungspflege aller Vegetationsflächen ist in den Kosten kalkuliert.
4-9 SONSTIGE MAßNAHMEN IN AUßENANLAGEN
Die bestehenden Rasenflächen, die wassergebundene Decke, sowie teilweise die befestigten Flächen müssen
abgebrochen und entsorgt werden. Ebenso wird die derzeitige Ausstattung, wie Bänke, Fahrradbügel und
Straßenabläufe abgebrochen und entsorgt. Die bestehenden Leitungen werden gesichert.
Die bodennahe Bestandsvegetation im Bereich Tanzbrunnen wird gerodet und die Grasnarbe entfernt.
Die vorhandene Schrankenanlage wird vom Betreiber entfernt.
5 Genehmigungsverfahren
Durch den Eingriff in die denkmalschutzrelevanten Objekte insbesondere im Bereich Tanzbrunnen ist eine
Zustimmung des Denkmalschutzamtes (Amt 48) notwendig.
Aufgrund der Um- und Neuplanung der Entwässerung ist eine Einleitgenehmigung der Stadtentwässerungsbet riebe
(StEB Köln) für das Regenwasser erforderlich.
Auf Grundlage der Entwurfsplanung ist durch das Amt 67 zu klären, ob weitere Genehmigungen oder
Stellungnahmen erforderlich sind. Zu beteiligen sind die Bezirksregierung (Hochwasser, Landschaftsschu tzgebiet), der
Hochwasserschutz (StEB), Anrainer (Pavillon, Tanzbrunnen).
Die Form und der Umfang der Genehmigungsverfahren werden in der weiteren Planung abgestimmt.
Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung
819 Zeichen
Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung für Gremien, auf die die Leitlinien Öffentlichkeitsbeteiligung Anwendung finden, beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? - Eine Öffentlichkeitsbeteiligung hat bereits stattgefunden. Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): Kontakt OB/2 Referat für Strategische Steuerung Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Brückenstraße 5-11 50667 Köln T elefon:0221 – 221 25044 E-Mail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung
Anlage 3 Lageplan Entwurf
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Laube 27.02.2024 Lachmann 04.03.2024 Stach-Reinarz 13.03.2024 Mitzeichnung Index B vorbehaltlich Korrekturen i.R. der Ausführungsplanung Laube, 21.08.2024
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
2628 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
VIII/67/671/2
Vorlagen-Nummer
2452/2024
Stand: 08.10.2025
Sachstandsbericht
Bau- und Mittelfreigabebeschluss für die Weiterführung des Rheinboulevards zwischen
Hohenzollernbrücke und Tanzbrunnen auf Basis der Entwurfsplanung
Beschluss:
1. Der Rat der Stadt Köln nimmt die von der Verwaltung erstellte Entwurfsplanung zur
Weiterführung des Rheinboulevards zwischen Hohenzollernbrücke und Tanzbrunnen
zustimmend zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung mit dem Bau der Wegeverbin-
dung zwischen Hohenzollernbrücke und Tanzbrunnen mit städtischen Herstellungs-
kosten inklusive Planungskosten in Höhe von 3,935 Mio. €.
2. Der Rat beschließt zur Beauftragung der Leistungsphasen 4-5 HOAI im Haushaltsjahr
2024 die Freigabe einer Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 180.000 € zu Lasten
des Haushaltsjahres 2025 im Teilfinanzplan des Amtes für Landschaftspflege und
Grünflächen in der Produktgruppe 1301, Öffentliches Grün, Wald- und Forstwirtschaft,
Erholungsanlagen, Teilplanzeile 8, Auszahlungen für Baumaßnahmen bei Finanzstelle
6700-1301-1-9732, Wegeverbindung Rheinboulevard.
3. Der Rat beschließt, vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzung 2025/2026,
die Freigabe einer Auszahlungsermächtigung in Höhe von 2,5 Mio. € im Teilfinanzplan
des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen in der Produktgruppe 1301, Öffentli-
ches Grün, Wald- und Forstwirtschaft, Erholungsanlagen, Teilplanzeile 8, Auszahlun-
gen für Baumaßnahmen bei Finanzstelle 6700-1301-1-9732, Wegeverbindung Rhein-
boulevard, Hpl. 2025/2026.
4. Darüber hinaus beschließt der Rat, vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssat-
zung 2025/2026, die Freigabe einer Verpflichtungsermächtigung im Haushaltsjahr
2025 zu Lasten des Haushaltsjahres 2027 in Höhe von 1,075 Mio. €
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Aktuell befinden sich die Genehmigungsplanung sowie die Ausführungsplanung in der Bear-
beitung. Derzeit werden Abstimmungen bezüglich der Ausführung und Montage der Absturzsi-
cherung entlang des Rheins sowie der Entwässerung der Flächen geführt.
2
Nächste Schritte:
Einreichung der Planunterlagen für die Genehmigungsplanung nach §7 Deichschutzverord-
nung (DSchVO), da das Bauvorhaben zum Teil in Deichschutzzone 1 liegt, sowie Einreichung
der Genehmigungsplanung nach §78 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) bei der Bezirksregie-
rung Köln. Im Anschluss Vorbereitung der Vergabe und Erstellung der Vergabeunterlagen.
Voraussichtlicher Baubeginn: Sommer 2026
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
Oktober 2026
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum behandelt
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2452/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 22.10.2024
- Erstellt
- 12.08.2024 13:17