3692/2024
Deutzer Hafen – Baufeld 05
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Anlage 1_Auslobungstext_gekürzt
30480 Zeichen
Stadtentwicklungsausschuss Stadt Köln, am 05. Dezember 2024
Eingeladener, zweistufiger städtebaulich-hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit hochbaulichem Ideenteil
Wettbewerb Deutzer Hafen - Baufeld 05
Auslobung gekürzt
büro luchterhandt & partner, Hamburg
2/39
Deutzer Hafen © moderne stadt
Gliederung
TEIL A - Aufgabenstellung
Ausloberin und Verfahrenskoordination 3
Vorhaben 4
Anlass und Zielsetzung 5
Übergeordnete Ziele 7
Rahmenbedingungen und Anforderungen 8
Städtebauliche Kennziffern nach Bauteilen A, B und C 9
Erschließung/Tiefgarage 11
Deutzer Block 12
Dachgestaltung 13
Fassadengestaltung 14
Nutzungsprogramm nach Bauteilen A, B und C 15
Wohnungsmix (Bauteil B) 16
Wohnungsmix (Bauteil C) 17
Hochwasserschutz 18
Brandschutz 19
Wirtschaftlichkeit 20
Aufgabenstellung 21
Städtebauliches Aufgabenfeld 22
Hochbauliches Aufgabenfeld 25
TEIL B - Verfahren
Verfahrensteil 29
Verfahrensschema 30
Teilnehmerfeld 31
Preisgericht 32
Beurteilungskriterien 35
Preisgelder 36
Zeitschiene 38
3/39büro luchterhandt & partner, Hamburg
moderne stadt
Gesellschaft zur Förderung des
Städtebaues und der
Gemeindeentwicklung mbH
Brückenstraße 17
50667 Köln
In Abstimmung mit:
Stadt Köln
Die Oberbürgermeisterin
Stadtplanungsamt
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
büro luchterhandt & partner
Luchterhandt Senger Stadtplaner PartGmbB
Daniel Luchterhandt, Endres Schmitz
Linn Grönheim, Max Glaser
Versmannstraße 32
20457 Hamburg
T +49.40.7070807-0
F +49.40.7070807-80
deutzerhafen@luchterhandt.de
Ausloberin Verfahrenskoordination
4/39
Vorhaben
5/39
Luftbild Deutzer Hafen © moderne stadt
büro luchterhandt & partner, Hamburg
• Deutzer Hafen = Fläche von rund 37,7 ha
• Quartier perspektivisch mit ca. 7.000 Bewohnerinnen
und Bewohnern sowie ca. 6.000 Arbeitsplätzen
• Baufeld 05 wird als eine der ersten Flächen
entwickelt
• Lage des Baufelds 05 ist geprägt von unmittelbarer
Wasserlage, Bezug zur Hafenpromenade und
direkter Blickbeziehung zum Kölner Dom
• Entwicklung Baufeld 05 durch
die moderne stadt (Gebäudeteil A, B)
zusammen mit einem Drittinvestor (Gebäudeteil C)
• Einbettung des Wettbewerbs für Baufeld 05
in das laufende Verfahren für den
Teilbebauungsplan A
Anlass und Zielsetzung
Planungsgrenze S-Bahn
Planungsgrenze S-Bahn
ex. Hochwassermauer
Ex. Hochwasserschutzmauer
reuamressawhcoH .xe
reuamressawhcoH .xe
46.8
Rad- und Gehwegbrücke
Platz 2
Park III
Poller Wiesen
Platz 5
Hafenbassin
Park II
Platz 1
Platz 6
Promenade
Platz 3
Promenade
Platz 4
Park I
PromenadePromenade
Hafenamt
Rheinbad
Bestandshalle
Wassersport
Multifunktionale Bühne
ekcedegeW enednubegressaW
87,54
-2.74
HQ 200
45,15
45,60 <- 3,8%
45,71
Multifunktionale Nutzung:
Street-Skaten,Inlineskaten,
Rollhockey, Tanzen, Veranstaltungen
05,64
44,5
46.6
5,64
5,44
00,64
00,54
05.64
5.44
5.44 2.94
49.2 5,44
2,74
47.2
46.8
2.74
47,2
7.64
44.5
05.44
05.44
44.50
5.84
47.2
5.84
5.84
5.84
2.84
2.74
5.84
48.2
5.84 48.5
2.74
2.74
47.2
48.5
2.742.7447.2
5.44
5.44
44.5
47.2
47.2
5.44
5.44
47.2
44.5
46,5
45.20
47.2
47.53
45.3
2.74
44.5
30.64
9.64
09.45 KO9.64
46.62 25.45 KO
2.74
5,64
45.0
45.0
46.50
48.5
2.74
48.5
5.84
47.2
44.5
55.00
44.5
05.64
42,25
05.64
45.00
38.5
5,44
47.2
0.74
47,2
46.8
47.20
48.5
5.84
5.84
48.5
48.5
2.74
2.74
44.5
44.55.44
2.74
47.2
2.74
2.74
5.44
2.74
46.50
52.64
46.00
47.2
46.8
8.64
5.44
9.45 KO
46.64
5,64
5,64
0.54
5.84
48.5
44.5
47.2
44.5
48.5
47.2
47.2
47,2
%6
4%
3%
45.20
5.44
44.5
5.54
%5,3
2,74
44,5
46,50
47.2
2,74
47,2
%8,1
%5,1
46,3
45,4
45,4
46,3
4%
5.44
5.445.44
47,2 -
002 QH
05,44
4%
%4
4%
04,54
03,64
47,20
45,40
45,40
47.2
47.2-
002 QH
04.54
05.44
4%
%4
%4
03.64
4%
00.74
44.86
22.54
45.58
45.94
46.30
46.66
47.02
05.44
9%
6%
47.20
47.2
5.44
47.2
46.5
47.2
2.74
43.5
3%
Bolzplatz
bulckajaK
Halle Steil
Sandfläche/
Beachvolleyball
Outdoor-Fitness
& Parkour
Spielplatz
Laufbahn
Spielplatz
100m
200m
300m
400m
0.63 7.73 4.93 1.14 8.24
dnatsressawlamroN ieB
ressaW retnu 5.83
%5,6
dleflebeN
Keine Sichtbarriere in der Halle aufstellen
30.64
46.03
35.74
47.53
%4
4%
4%
4%
dnatseB getS
46.8
ex. Hochwassermauer
VI
25m
Dienstleistung
V
21m
Dienstleistung
VII
21m
Parkhaus
VIII
33m
Dienstleistung
VII
23m
Wohnen
VI
25m
Dienstleistung
VI
25m
Dienstleistung
V+I
19.6-23.6m
Dienstleistung
VI
25m
Dienstleistung
III+I
11-14m
Wohnen
VI
20m
Wohnen VI
18.6m
Wohnen
IV
14m
Wohnen
IV
14m
Wohnen VI
18.6m
Wohnen
V+I
17-20m
Wohnen
IV
14m
Wohnen III+I
11-14m
Wohnen
VI+I
20-23m
Wohnen
V
17m
Wohnen,
Dienst-
leistung
IV-V
14-17m
Wohnen
III+I
11-14m
Wohnen
VII
21.6m
Wohnen VI
20m
Wohnen
IV
14m
Wohnen III+I
11-14m
Wohnen
III+I
11-14m
Wohnen
IV
14m
Wohnen
III+I
13-17m
Dienstleistung
VI
20m
Wohnen
VII
23m
Wohnen
VII
23m
Wohnen
XIV
60m
Dienstleistung
UG
XV
60m
Dienstleistung
XV
60m
Dienstleistung
VIII
33m
Dienstleistung
XVII
68m
Dienstleistung/Hotel
XII
50m
Dienstleistung
XIV
60m
Dienstleistung,
Einzelhandel
VI
20m
Wohnen,
Dienst-
leistung
im EG
VIII
33m
Dienstleistung
VI
25m
Dienstleistung,
Sonstiges UG
V
19.6m
Dienstleistung
IV+I
17-21m
Dienstleistung
V+I
17-20m
Wohnen
XII
50m
Dienstleistung
VII
23m
Wohnen
KiTa EG
VI
20m
Wohnen
VII
23m
Wohnen,
Dienstleistung EG
VI+I
20/23m
Wohnen,
Dienst-
leistung
VII
23m
Wohnen
I
16m
Markthalle
I
Markthalle
Angedacht als
Umbau Bestand
VII
21.6m
Wohnen
VII
21.6m
Wohnen
VII
21.6m
Wohnen
VII
21.6m
Wohnen
IV
14m
Wohnen
VII
21.6m
Wohnen
VI
20m
Wohnen
VI
18.6m
Dienstleistung
VIII
33m
Dienst-
leistung
IV
14m
Wohnen
XIV
45m
Wohnen,
Dienstleistung UG
XIV
45m
Wohnen
VII
23m
Wohnen,
Dienst-
leistung
V
17m
Wohnen,
Dienst-
leistung
VI
20m
Wohnen
VI
20m
Wohnen
VII
23m
Wohnen
V
17m
Wohnen
IV
17m
Dienstleistung
VI
20m
Wohnen,
Dienst-
leistung
VI+I
20-23m
Wohnen
V
17m
Wohnen,
Einzel-
handel
VII
23m
Wohnen,
Einzelhandel UG
VI
20m
Wohnen
Kiosk EG
VI
20m
Wohnen
VII
23m
Wohnen
IV+I
14-17m
Wohnen
KiTa EG
IV+I
14-17m
Wohnen
VI
25m
Dienstleistung
Café im UG
V+I
17-20m
Wohnen
VII
29m
Dienstleistung /
Konferenz / Kultur
XX
80m
Dienstleistung
VI
25m
Dienstleistung
VI
25m
Dienstleistung
VII
29m
Dienstleistung/
Einzelhandel/
Cafè im EG
P P
P P P
P
P
P
P P
P
P
V
21m
Dienstleistung
XIX
60m
Wohnen,
Dienstleistung
V
17m
Wohnen
VII
23m
Wohnen,
Café
VII
23m
Wohnen,
Einzelhandel
III+I
13-17m
Dienstleistung
VII
23m
Wohnen,
KiTa
V
21m
Dienstleistung
VI
25m
Dienstleistung, Einzhandel
VIII
33m
Dienstleistung
VI
25m
Dienstleistung
V
21m
Dienst-
leistung
V-VI
17m-20m
Wohnen
VI
20m
Wohnen
VI
20m
Wohnen
VI-VII
20m-23m
Wohnen, Dienst-
leistung
VII
23m
Wohnen,
KiTa
V-VI
17m-20m
Wohnen,
KiTa
IV-V
14m-17m
Wohnen
VII
23m
Wohnen, Dienst-
leistung
VII
28m
Dienstleistung
XII
50m
Dienstleistung
VI
23,33m
Dienstleistung,
parkenVI
23,33m
Dienstleistung,
parken
III
12,33m
Wohnen,
Dienstleistung
XVI
55,22m
VII
26,33m
VII
26,63m
VII
25,21m
VII
25,21mVII
24,97mXII
40,98m
VI
23,33m
X
39,72m
VI
26,34m
X
33,69mX
33,69m
XII
43,77m
VI
23,33m
I
4m
Dienstleistung
VII
28m
Dienstleistung
II
10m
IV
16m
Bestand mit
Add-on Kultur
I
4m
I-II
Essigfabrik
(Bestand)
Fahrradrampe
P
P P P
P
V+I
17-20m
Wohnen
I
4m
Einzelhandel
II
13m
Sporthaus
III
13m
Schule
II
9m
Schule IV
17m
Schule
Hauptgebäude
II
9m
Schule
III
13m
Schule
Tor /
Feuerwehrzufahrt
BF 05BF 03
Ost 01
Ost 03
BF 11c
BF 10a
BF 10d
BF 01b
Auermühle
BF 06BF 01a
BF 02
Ellmühle
BF 10b
BF 10c
BF 11b
BF 11a
BF 11d
BF 11eBF 11g
BF 11f
BF 12
BF 04
BF 07
BF 08
BF 09 a
BF 09 b
Ost 02
Siegburger Str.
Straßenbahn
Haltestelle
Quartiersstr.
Im Hasental
Kaltenbornweg
Quartiersstr.
Alfred Schütte Allee
Mühlenstrasse Poller Kirchweg
Am Schnellert
Am Schnellert
ekcürbherD
RHEIN
KFZ-Brücke
44.5
Stadtteilzentrum -
Suchraum
Einzelhandel
VII
Umspannwerk
VII
EnergiezentraleVII
Parkhaus
Ost 04
N
Datum
Maßstab
Format
Planung
© 2022
Planbearbeitung
23.01.2023
1:1.000
A0
COBE
moderne stadt
DEUTZER HAFEN:
INTEGRIERTER PLAN
6/39büro luchterhandt & partner, Hamburgbüro luchterhandt & partner, Hamburg
Wettbewerbsgebiet - Integrierter Plan Deutzer Hafen
Integrierter Plan © Cobe
6,40
ex. Hochwassermauer
ex. Hochwassermauer
48.5
47.2
47.2
44.5
47.2
48.5
44.5
47.2
44.5
48.5
47.2
4%
4%
14,00
10,80
4,507,60
16,00
5,50
12,00 14,00
15,10
2,50
20,30
12.0
4,50
VI
20m
Wohnen
XIV
60m
Dienstleistung
UG
V+I
17-20m
Wohnen
I
16m
Markthalle
I
Markthalle
Angedacht als
Umbau Bestand
VI+I
20-23m
Wohnen
V
17m
Wohnen,
Einzel-
handel
VII
23m
Wohnen,
Einzelhandel UG
P
XIX
60m
Wohnen,
Dienstleistung
VII
23m
Wohnen,
Einzelhandel
III+I
13-17m
Dienstleistung
V
21m
Dienstleistung
VI
25m
Dienstleistung, Einzhandel
VIII
33m
Dienstleistung
VI
25m
Dienstleistung
V
21m
Dienst-
leistung
V-VI
17m-20m
Wohnen
VI
20m
Wohnen
VI
20m
Wohnen
V-VI
17m-20m
Wohnen,
KiTa
II
10m
IV
16m
Bestand mit
Add-on Kultur
I
4m
I
4m
Einzelhandel
BF 05
Ost 01
Ost 02
Stadtteilzentrum -
Suchraum
Einzelhandel
BF 04
N
büro luchterhandt & partner, Hamburg
7/39
• Präzisierung Städtebau gesamter Block für den
Bebauungsplan
• Findung Architektur für Bauteil A und B (moderne stadt)
• Definition hochbaulicher Rahmen für Bauteil C (Drittinvestor)
• Nutzungsmix:
< 50 % Gewerbe und > 50 % Wohnen,
• Wohnen: gemäß Förderrichtlinie für den öffentlichen
Wohnungsbau 30 % gefördert und 20 % gedämpfter
Wohnungsbau
• Gewerbe: publikumsbezogene Nutzung im EG
• Tiefgarage auf Grundstück der modernen stadt
Übergeordnete Ziele
7/39büro luchterhandt & partner, Hamburg
Ausschnitt Integrierter Plan © Cobe
8/39büro luchterhandt & partner, Hamburg
Rahmenbedingungen und Anforderungen
C
A
B
Bauteil A
Bauteil B
Bauteil C
büro luchterhandt & partner, Hamburg
9/39
Anforderungen - Aufteilung nach Bauteilen A, B und C
ca. 5.374 m2 Grundstück
ca.
23.700 - 25.500 m2
Bruttogrundfläche (BGF oberirdisch)
gesamt (BGF R + BGF S von Loggien)
davon
max. 50 %
Gewerbe
Bauteil A
Büro, Konferenz, Dienstleist ung, Gas-
tronomie/Kantine
Bauteil A/B 1.UG
Bauteil C EG
kleinteiliger Einzelhandel,
Gastronomie
mind. 50 %
Wohnen
Bauteil B und C
mind. 30 % ögW in Bauteil C
w
Städtebauliche Kennziffern
Hafenbecken
Grüne Gasse Süd
A
B
C
Fuge
möglich
Fuge
möglich
47,50 m mögliche TG-Zufahrt
BF6BF4
Markthalle
Poller Kirchweg
Hafenpromenade
Grüne Gasse Nord
Innenhof
mind. 48,50 ü. NHN
44,50 m
45,00 m
max. 23 m
GH
max. 60 m
GH
max.17,00 m
GH
max. 17,00 bis 23,00 m
GH
max. 23,00 m
Fuge
DHK - Baufeld 05
Übersichtsplan
47,50 m47,50 m
max. 16 m
max. 14 m
max. 16 m
Hauseingänge
Legende
14 m 14 m
büro luchterhandt & partner, Hamburg
10/39
Anforderungen - städtebauliche Figur nach Bauteilen A, B und C
10/39büro luchterhandt & partner, Hamburg
Offene Blockrandstruktur
• mind. zwei Öffnungen
• Mindestbreite: 10 m
Bauteil A
• bis zu 15-stöckiger Hochpunkt
• max. Gebäudehöhe 60 m
• repräsentative Adressbildung
Bauteil B
• siebengeschossig
• max. Gebäudehöhe 23 m
(Traufe/Attika)
Bauteil C
• fünf- bis siebengeschossig
• max. Gebäudehöhe 17 bis 23 m
(Traufe/Attika)
Hafenbecken
Grüne Gasse Süd
A
B
C
Hafenpromenade
Tiefgarage
1./2. UG = Retentionsvolumen
HQ 200 = 9.800 m 3
innerer Hochwasserschutz
Promenadengeschoss 1./2. UG
Promenadengeschoss
mögliche TG-Zufahrt
Äußerer
Hochwasserschutz
45,00 m
Flutung
Flutung möglich
wenn Fuge
oberirdisch
Zugänge zu Treppenhaus und Promenadengeschoss
innerer Hochwasserschutz
44,50 m
Einlaufschwelle
mögliche Zufahrt
Fahrräder
10 m
1./2. UG
1.UG
Flutung möglich
wenn Fuge
oberirdisch
Legende
Poller Kirchweg
möglichst keine Unterkellerung
Hochwasser-
schutzwand
DHK - Baufeld 05
Untergeschoss / Tiefgarage
Retentionsvolumen
Grüne Gasse Nord
büro luchterhandt & partner, Hamburg
11/39
Anforderungen - Erschließung/Tiefgarage
Erschließung MIV über
den Poller Kirchweg
Stellplätze
• Reduzierung MIV zugunsten von
ÖPNV- und Fuß- und Radverkehr
um 50 %
• Nachweis aller notwendigen
Stellplätze in der Tiefgarage
Tiefgarage
• Verortung aus schließlich auf dem
Grundstück der modernen stadt
• Zufahrt über den Poller Kirchweg
• Zugang für Fuß- und Radverkehr von
der Hafenpromenade denkbar
• Einlaufschwelle: 10 m Breite
büro luchterhandt & partner, Hamburg
12/39
Anforderungen - Deutzer Block
Grundprinzipien beachten!
• Offene Blockrandbebauung
• Vielfältige Typologien und Nutzungen
• Höhenvariationen
• Fassadenvariation
Quartiershandbuch © Cobe
büro luchterhandt & partner, Hamburg
13/39
Anforderungen - Dachgestaltung
Prinzipien beachten!
• Rücksicht auf Besonnung
• Akzentsetzung über besondere
Dachformen
• Nutzbarkeit
• Heterogenität
Dachformen: Flachdach, angeschnittenes Flachdach,
Sonderformen
Rücksprünge – Beispiele: angeschnittenes Flachdach,
Penthouse mit Terrasse
klare strukturierte Fassade
Nutzbare Flachdächer – Beispiel: Abgesenkte
Schmalseite mit gemeinsam genutzter Dachterrasse
Sonderformen – Beispiel: Halle mit Satteldach,
Add-on mit Sheddach, Stadthäuser mit Satteldach
Quartiershandbuch © Cobe
büro luchterhandt & partner, Hamburg
14/39
Anforderungen - Fassadengestaltung
Grundregeln beachten!
Fassadenrücksprünge
• Keine Fassadenrücksprünge an
Promenade, jedoch an Grünen
Gassen und Poller Kirchweg denkbar
Fassadenbegrünung
• Leitfaden zur Fassenbegrünung:
Begrünung in Sockelgeschossen
• Sommerlicher Wärmeschutz
• Klimaschutzanpassung
Fassadenmaterialien
• Helle Farben
• Ressourcenschonende/ langlebige
Baumaterialien und Sekundär roh-
stoffe
klare strukturierte Fassade
“Schwere” Gebäudekörper
Einladende Erdgeschosszone
“Monolithischer” Ausdruck
„Vielfalt“ im Block
Quartiershandbuch © Cobe
C
A
B
Promenadengeschoss
publikumsbezogene
gewerbliche Nutzung
Bauteil C
Wohnen:
• min. 30 % öffentlich gefördert
• 20 % mietpreisgedämpft
• max. 50 % frei finanziert
• max. 10 % GWBP
(frei finanziert oder öffentlich gefördert)
Bauteil B
Wohnen:
• frei finanziertes Wohnen
Bauteil A
• gewerbliche Nutzung
Erdgeschoss
publikumsbezogene
gewerbliche Nutzung
oder GemeinschaftsflächenErdgeschoss
publikumsbezogene
gewerbliche Nutzung,
Gemeinschaftsflächen
oder Wohnnutzung möglich
Erdgeschoss
Foyer und publikumsbezogene
gewerbliche Nutzung
büro luchterhandt & partner, Hamburg
15/39
Anforderungen - Nutzungsprogramm nach Bauteilen A, B und C
büro luchterhandt & partner, Hamburg
16/39
Anforderungen - Wohnungsmix
Wohnen im Bauteil B (Hafenriegel)
Anteil Art der Wohnung und Verortung Größe
35 %
2 Zi.-Whg, nur in modularer
Ergänzung zu den 3 Zi.-Whg, im
Regelgeschoss
70 - 80 m²
35 % 3 Zi.-Whg, im Regelgeschoss 100 - 120 m²
20 % 4 Zi.-Whg, im Regelgeschoss 120 - 140 m²
10 % 4 - 5 Zi.-Whg in Dach- bzw.
Staffelgeschoss 140 m²
• Anteile sind als grobe Richtwerte zu verstehen
• max. 3 Wohnungen je Geschoss pro
Treppenaufgang
• modulare Planung der Geschosse, wahlweise
Zusammenlegung von 2 und 3 Zi.-Whg zu einer 5 Zi.-Whg
• lichte Deckenhöhe in den Wohnungen 2,70 - 2,90 m
Wohnen im Bauteil B (Hafenriegel)
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Anforderungen - Wohnungsmix
Wohnen im Bauteil C (Poller Kirchweg / Grüne Gasse Süd)
Anteil Art der Wohnung Größe
10 % 1 Zi.-Whg. bis 50 m²
35 % 2 Zi.-Whg. 55 - 65 m²
35 % 3 Zi.-Whg. 80 - 90 m²
20 % 4 Zi.-Whg. bis 110 m²
• Anteile sind grobe Richtwerte
• max. 10 % gemeinschaftliche Wohnbau projekte
(GWBP)
öffentlich gefördert und mietpreisgedämpft
Wohnungstyp
nach Personen-
anzahl
Anzahl
Zimmer Wohn fläche
Anteil an der Gesamt-
anzahl der öffentl.
geförderten Wohnungen
1 1-Zi.-WE max. 50 m2 30 %
2 2-Zi.-WE max. 65 m2 20 %
3 3-Zi.-WE max. 80 m2 20 %
4 4-Zi.-WE max. 95 m2 20 %
5 5-Zi.-WE max. 110 m2 10 %
frei finanziert
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Anforderungen - Hochwasserschutz
Hochhaus
HQ 200 = 46,97 m
HQ 100 = 46,37 m
Attikamax. 107,50 m
GH m ax. 60,00 m
G
H
m
ax. 23,00 m
First max.
Legende
alle Höhenangaben über NHN
DHK - Baufeld 05
Prinzipschnitt
UK Bodenplatte mind. 41,00 m
B C
A
Hafenbecken
Hafenpromenade
1./2. UG
Haupteingänge Poller
Kirchweg
Innenhof
Tiefgarage
1./2. UG
Retentionsvolumen
HQ 200 ≥ 9.800 m 3
Nebeneingang
Überhöhung
44,50 m 45,00 m
Attika von 64,50 m bis max. 70,50 m
67,50 m
64,50 m
möglichst
keine
Unterkellerung
Haupteingänge
1. UG
47,50 m
Hochwasserschutzwand
im Erdreich vorhanden
7 ,0 0 m
GH 17,
00 - 23,00 m
Einlaufschwelle
First max.
46,10 m
47,50 m
OK Gelände 48,50 m
Promenadengeschoss
HQ 200 HQ 100HQ 100
Attika max. 71,00 m
7,00 m
Orientierungsrahmen
• Integriertes Hochwasser-
schutzkonzept Deutzer Hafen
Notwendiges Rückhaltevolumen
• HQ 100: ca. 7.400 cbm
• HQ 200: ca. 9.800 cbm
Einlaufschwelle
• Unterkante: 46,10 m
• 10 m Breite und 30 cm Höhe
Grüne Gassen
Ausschnitt BF 05/06 – Variante: mittelkronige Bäume
Stadt Köln // Stadtplanungsamt // Deutzer Hafen // 30.06.2022 Folie 15
BF 05
BF 06
Anleiterbare Bereiche
zwischen Baumstandorten
Feuerwehr-
bewegungsfläche
Poller Kirchweg
Hafenpromenade
SchüßlerPlan, Büro Gruner/Brandschutz
Quartiers-/Erschließungsstraßen
Straßenplanung – Ausschnitt Poller Kirchweg
Stadt Köln // Stadtplanungsamt // Deutzer Hafen // 30.06.2022 Folie 8
BF Ost 01 BF Ost 02
BF 06BF 05
P
P
P
P
Anleiterbare Bereiche
zwischen Baumstandorten
SchüßlerPlan, Büro Gruner/Brandschutz
19/39büro luchterhandt & partner, Hamburg
Anforderungen - Brandschutz
Orientierungsrahmen
• Gebietsbrandschutzkonzept
Feuerwehr
• Aufstellung/ Anleiterbarkeit über
Grüne Gassen und Poller Kirchweg
• Bei Anleiterbarkeit sind
Baumstandorte zu beachten
Poller Kirchweg BF 05
Grüne Gasse BF 05/06 - Variante: mittelkronige Bäume
Straßenplanung © Schüßler-Plan
Straßenplanung © Schüßler-Plan
Baufeld 05 › Variantenuntersuchung
Deutzer Hafen › Köln
Vorteil Realteilbarkeit
A B
C
x
A
C ?
C?
BA
Zusätzliche Öffnungen ermöglicheren klarere
Zuteilungen einzelner Bauabschnitte an
unterschiedliche Investoren/Bauherren
© 2024 Lorber Paul Architekten GmbH
04.07.2024 › Seite 5/5
Baufeld 05 › Variantenuntersuchung
Deutzer Hafen › Köln
Vorteil BGF-Reduktion
-BGF
-BGF
Zusätzliche Öffnungen reduzieren die durch
wirtschaftlichere/höhere Gebäudetiefen verursachte
Erhöhung der Gesamt-BGF
© 2024 Lorber Paul Architekten GmbH
04.07.2024 › Seite 4/5
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Anforderungen - Wirtschaftlichkeit
Kostenkennwerte moderne Stadt
nach BKI ohne TG
• Bauteil A (Gewerbehochhaus):
2.800 €/m² BGF (netto) KG 300 - 400
• Bauteil B (Wohnen am Wasser):
2.100 €/m² BGF (netto) KG 300 - 400
Ziel:
Hohe Qualität von Wohn- und
Arbeitsplatz bei wirtschaftlichen
Herstellungs kosten und niedrigen
Betriebs- und Unter haltskosten
Vorstudie © loberpaul
21/39büro luchterhandt & partner, Hamburg
Städtebauliches Aufgabenfeld und hochbauliches Aufgabenfeld
Aufgabenstellung
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Stufe 1: Schwerpunkt Städtebau
Städtebauliche Fragestellungen
• Parzellierung/Körnung
• Gebäudehöhen
• Blocköffnungen
• Dachformen
• Lage TG-Zufahrt
Hochbauliche Fragestellungen
• Innere Erschließung Gebäude
• Profilierung/Ausrichtung EG-Zone
• Hochbaulicher Ansatz Gebäudeteile
ms
Bauteil A
Bauteil B
Bauteil C
Drittinvestor
moderne stadt
23/39büro luchterhandt & partner, Hamburg
Deutzer Block formen!
• Gestalterisch abgestimmtes Ensemble
• Auseinandersetzung mit Gebäudehöhen, Dachformen
und Fassadengestaltung
Fugen setzen!
• Realteilbarkeit des Blocks
• Mikroklima, Durchwegung und Belichtung
Lebendige Adresse ausbilden!
• Ausrichtung der Hauseingänge zum öffentlichen Raum
• Repräsentative Adressen zur Promenade
Städtebauliches Aufgabenfeld
Mathildenstraße © büro luchterhandt & patner
24/39büro luchterhandt & partner, Hamburg
Gut erschließen!
• Verträgliche Lösung für MIV, Rad- und Fußverkehr und
Anlieferung
• Zufahrt Tiefgarage am Poller Kirchweg
• Gute Nutzbarkeit UG
• Zugänglichkeit Innenhof
Attraktive Freiräume schaffen!
• Hochwertige Begegnungsorte
• Begrünung von mind. 1/3 der Grundstücksfläche
• Gestaltung Außenraum Promenadengeschoss
• Offenheit vs. Privatheit
Städtebauliches Aufgabenfeld
Park am Schnellert © Cobe
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25/39
Stufe 2: Schwerpunkt Hochbau (ms), Vertiefung Städtebau
Drittinvestor
moderne stadt
Bauteil A
Bauteil B
Bauteil C
Städtebauliche Präzisierung als Realisierungsteil
für Grundstück des Drittinvestors
Hochbauliche Vertiefung als Realisierungsteil
für Grundstück der modernen stadt, LPH 2-5 (6-8)
Hochbaulicher Ideenteil
mit Gestaltungsvorgaben für Grundstück
des Drittinvestors
26/39büro luchterhandt & partner, Hamburg
Außergewöhnlich schöne Häuser für den Deutzer
Block entwerfen!
• Ausdruck von programmatischen und sozialer Vielfalt
• Entwurf Gestaltungsbild für Außen- und Innenseiten
• Identitätsstiftend
• Spannungsfeld von Funktionalität und Gestaltung
Sinnstiftende Gestaltungsidee erfinden!
• Gestalterischer Pionier im Deutzer Hafen
• Exklusivität für den Ort
• Anspruchvoll, aber auch leicht erschließbar
Adressen zum Poller Kirchweg und zur Grünen
Gasse ausbilden!
• Bereicherung Atmosphäre des Stadtraums
• Wechselseitigen Belebung von Straßenraum und
Erdgeschosszone
Hochbauliches Aufgabenfeld
Westufer Deutzer Hafen © büro luchterhandt & patner
27/39büro luchterhandt & partner, Hamburg
Stimmiges Fassadenbild zum Hafen hin formen!
• Beitrag zur Gestaltung der Gebäudefolge von Mühlen
und Essigfabrik
• Hochpunkt als Dominante
• Fassadenbelebung über Balkone und Loggien
Raum- und Funktionsanforderungen für die
Wohnungen hochwertig umsetzen!
• Flexible Grundrisse
• Herstellung von optimal nutzbaren Raumqualitäten
• Sehr gute Wirtschaftlichkeit
• Barrierefreie Gestaltung
Moderne Arbeitswelten im Hochpunkt entwerfen!
• Antworten auf sich wandelnde Arbeitswelten
• Hohe Flexibilität
• Signifikante Gestaltung von Erdgeschoss und oberstem
Geschoss
Hochbauliches Aufgabenfeld
Ostufer Promenade © Cobe
28/39büro luchterhandt & partner, Hamburg
Dachlandschaft funktionsgerecht erschließen und
gestalten!
• Abbildung unterschiedlicher Potenziale
• Ästhetische Qualität der “fünften” Fassade
Gebäude effektiv, barrierefrei und brandschutz-
gerecht erschließen!
• Minimierte Grundfläche von Erschließungskernen
• Anbindung an Tiefgarage
• Barrierefreier Zugang allgemeiner Gebäudebereiche
Nachhaltige Gebäude planen!
• Ressourcenschonendes Bauen und langer Lebenszysklus
• Sommerlicher Wärmeschutz
Kostenbewusst planen!
• Ausgeprägtes Kostenbewusstsein
• Optimierung von Flächen- und Fassadengestaltung
Hochbauliches Aufgabenfeld
Westufer Promenade © Cobe
29/39büro luchterhandt & partner, Hamburg
Eingeladener, zweistufiger städtebaulich-hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit hochbaulichem Ideenteil
Verfahrensteil
Stand: 19.11.2024
Zweistufiger städtebaulich-hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit hochbaulichem Ideenteil
DEUTZER HAFEN KÖLN, BAUFELD 05
Auswahl von 3 bis 5
Arbeiten
Teilnehmerfeld
Stufe 2
Eingereichte
Arbeiten
Auswahl des/der
Siegerentwürfe
PREISGERICHT AUFTAKT-
KOLLOQUIUM ARBEITSPHASE VORPRÜFUNG VORBEREITUNG
VERFAHREN
VORBEREITUNG
STUFE 2 ARBEITSPHASE VORPRÜFUNG PREISGERICHT
Vorprüfung
quantitative Kriterien
Vorprüfung
quantitative
Kriterien
Fortschreibung der
Aufgabenstellung
Erstellung der
Aufgabenstellung
qualitative Bewer-
tung der Arbeiten;
Formulierung von
Überarbeitungs-
hinweisen
qualitative Bewer-
tung der Arbeiten;
Formulierung von
Überarbeitungs-
hinweisen
- Erläuterung der
Aufgabenstellung
- Beantwortung der
Rückfragen
- Ortsbegehung
Eingereichte
Arbeiten
10 gesetzte
Teilnehmer
ggf. Kombination
mehrerer Entwürfe
ARBEITS-
SCHRITTE
ENTWURF
AUSWAHL-
PROZESS
Oktober 2024 November Dezember Januar 2025 Februar März April Mai Juni Juli August September
STUFE 1 - SCHWERPUNKT STÄDTEBAUVORBEREITUNG STUFE 2 - VERTIEFUNG REALISIERUNG
POLITIK/GREMIEN
JURY (KONSTANT)
TEILNEHMER
VORBEREITUNG
Schwerpunkt
Städtebau:
Ideenfindung und
Konzeptentwicklung
Oktober
AUFTAKT-
KOLLOQUIUM
- Erläuterung der
Aufgabenstellung
- Beantwortung der
Rückfragen
Städtebauliche
Präzisierung und
Hochbauliche
Vertiefung
123
123
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Verfahrensschema
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31/39
10 eingeladene, teilnehmende Architekturbüros
• Baumschlager Eberle Architekten, Düsseldorf
• Caspar GmbH, Köln
• de zwarte hond architecture, NL-Rotterdamm
• Duplex Architekten, Düsseldorf
• Henning Larsen, DK-Kopenhagen
• HPP Architekten GmbH, Düsseldorf
• Lorber Paul Architekten, Köln
• Mei architects and planners, NL-Rotterdamm
• Urban agency, DK-Kopenhagen
• &MICA GmbH, Köln
Alle Teilnehmer/-innen haben ihre Teilnahme verbindlich erklärt.
Teilnehmerfeld
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Stimmberechtigte Fachpreisricher/-innen
• Markus Greitemann, Baudezernent, Stadt Köln
• Jürgen Minkus, Architekt, Vorsitzender Gestaltungsbeirat, Köln
• Prof. Björn Severin, Freier Architekt und Stadtplaner, Düsseldorf
• Caroline Nagel, Freie Architektin, DK-Kopenhagen
• Prof. Jörg Aldinger, Freier Architekt, Stuttgart
• Anna Poppelka, Freie Architektin, AU-Wien
• Prof. Dörte Gatermann, Freie Architektin, Köln
• Peter Berner, Freier Architekt, Köln
• Andrea Georgi-Tomas, Freie Architektin, Darmstadt
• Clas Scheele, Freier Landschaftsarchitekt, Köln
Preisgericht
Stellvertretende Fachpreisrichter/-innen
• Eva Herr, Amtsleiterin, Stadtplanungsamt, Stadt Köln
• Prof. Ragnhild Klußmann, Vertretung Gestaltungs-
beirat, Köln
• Jan Schulz, Freier Architekt und Stadtplaner, Frankfurt
am Main
• Henrik Becker, Freier Architekt, Hamburg
• Max Nalleweg, Freier Architekt, Berlin
• Philip Haggeney, Freier Landschaftsarchitekt, Hamburg
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33/39
Stimmberechtigte Sachpreisrichter/-innen
• Andreas Röhrig, Geschäftsführer moderne stadt
• Andreas Hupke, Bezirksbürgermeister Köln Innenstadt
• Sabine Pakulat, Bündnis 90/Die Grünen,
Stadtentwicklungs ausschuss Stadt Köln
• Niklas Kienitz, CDU-Fraktion, Stadtentwicklungsausschuss
Stadt Köln
• David Hartung, SPD-Fraktion, Stadtentwicklungsausschuss
Stadt Köln
• Lothar Müller, Fraktion Die Linke, Stadtentwicklungsauss-
chuss Stadt Köln
• Ralph Sterck, FDP-Fraktion, Stadtentwicklungsausschuss
Stadt Köln
• Isabella Venturini, Volt Fraktion, Stadtentwicklungsauss-
chuss Stadt Köln
Stellvertretende Sachpreisrichter/-innen
• Thomas Scheitza, Geschäftsführer moderne stadt
• Antje Kosubek, stellvertr. Bezirksbürgermeisterin, Köln In-
nenstadt
• Julie Cazier, Bündnis 90/Die Grünen, Bezirksvertretung In-
nenstadt
• Kerstin Preuss, CDU-Fraktion, Bezirksvertretung Nippes
• Tim Cremer, SPD-Fraktion, Bezirksvertretung Innenstadt
• Michael Scheffer, Fraktion Die Linke, Bezirksvertretung In-
nenstadt
• Christian Nüsser, FDP-Fraktion, Bezirksvertretung Innen-
stadt
Preisgericht
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Sachverständige
• Andreas Kooy, moderne stadt (Projektleitung)
• Holger Thor, moderne stadt (Projektleitung, Architektur)
• Thomas Astor, moderne stadt (Erschließung)
• Michael Brady, moderne stadt (Freianlagen)
• Bernd Dallmeyer, moderne stadt (Stadtplanung)
• Friedhelm Körner, moderne stadt (Hochwasserschutz)
• Silke Thor, moderne stadt (Klima, Nachhaltigkeit)
• Alexandra Juszczak, Stadtplanungsamt, Stadt Köln
• Lena Zlonicky, Stadtplanungsamt, Stadt Köln
• Sarah Blendermann, Stadtplanungsamt, Stadt Köln
• Anton Wohldorf, Büro Happold (Klima, Nachhaltigkeit)
Preisgericht
• Monika Schneider, Agentur für Wohnkonzepte (GWBP)
• Dr. Werner Pook, Adu Cologne, (Lärmschutz)
• Matthias Rudolph, Transsolar (Besonnung)
• Christoph Vahlhaus, Gruner (Brandschutz)
Die Ausloberin behält sich vor, weitere Sachverständige zu benennen.
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Definierte Anforderungen gelten nur als Richtschnur.
Die Reihenfolge der Kriterien hat auf deren Wertigkeit keinen Einfluss.
Beurteilungskriterien
Stufe 1: Städtebau (Bauteil A, B und C)
• Städtebauliche Qualität
• Hochbauliche Qualität
• Funktionalität und Nutzungsqualität
• Wirtschaftlichkeit
• Nachhaltigkeit
• Genehmigungsfähigkeit und Realisierbarkeit
Stufe 2: Städtebaulicher Realisierungsteil (Bauteil A, B und C)
und Hochbaulicher Realisierungsteil (Bauteil A, B)
• Städtebauliche Qualität
• Hochbauliche Qualität
• Funktionalität und Nutzungsqualität
• Wirtschaftlichkeit
• Nachhaltigkeit
• Genehmigungsfähigkeit und Realisierbarkeit
Stufe 2: Hochbaulicher Ideenteil (Bauteil C)
• Hochbauliche Qualität
• Funktionalität und Nutzungsqualität
• Gestalterische Qualität
• Wirtschaftlichkeit
• Genehmigungsfähigkeit und Realisierbarkeit
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Wettbewerbssumme gesamt (Stufe 1 und Stufe 2): 440.000 Euro (netto)
Aufwandsentschädigung in Stufe 1 je TN 10.000 Euro (netto)
Städtebau
1. Preis 17.000 Euro
2. Preis 11.000 Euro
3. Preis 6.000 Euro
Anerkennungen 8.000 Euro
Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme beschließen.
Preisgeld Stufe 1
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Wettbewerbssumme gesamt (Stufe 1 und Stufe 2): 440.000 Euro (netto)
Aufwandsentschädigung Stufe 2 je TN 15.000 Euro (netto)
Städtebaulicher Realisierungsteil Hochbaulicher Realisierungsteil
1. Preis 8.000 Euro 1. Preis 81.000 Euro
2. Preis 5.000 Euro 2. Preis 45.000 Euro
3. Preis 2.000 Euro 3. Preis 33.000 Euro
Anerkennungen 22.000 Euro
Wettbewerbssumme (Ideenteil): 27.000 Euro (netto)
Hochbaulicher Ideenteil
1. Preis 14.000 Euro
2. Preis 8.000 Euro
3. Preis 5.000 Euro
Das Preisgericht kann einstimmig eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme beschließen.
Preisgeld Stufe 2
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38/39
Stufe I
14.11.2024 Preisrichtervorbesprechung
18.12.2024 Versand der Auslobung
08.01.2025 Frist für schriftliche Rückfragen
13.01.2025 Rückfragenkolloquium
20.03.2025 Abgabe der Pläne (Poststempel)
und digitalen Unterlagen
27.03.2025 Abgabe der Modelle (Poststempel)
30.04.2025 Preisgerichtssitzung
07.05.2025 Versand des Preisgerichtsprotokolls
anschließend öffentliche Ausstellung der Arbeiten
Zeitschiene
Stufe II
28.05.2025 Versand der Auslobung
10.06.2025 Frist für schriftliche Rückfragen
16.06.2025 Rückfragenkolloquium
21.08.2025 Abgabe der Pläne (Poststempel)
und digitalen Unterlagen
28.08.2025 Abgabe der Modelle (Poststempel)
19.09.2025 Preisgerichtssitzung
26.09.2025 Versand des Preisgerichtsprotokolls
anschließend öffentliche Ausstellung der Arbeiten
Stadtentwicklungsausschuss Stadt Köln, am 05. Dezember 2024
Eingeladener, zweistufiger städtebaulich-hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit hochbaulichem Ideenteil
Wettbewerb Deutzer Hafen - Baufeld 05
Auslobung gekürzt
Mitteilung Ausschuss
4010 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VI/61/611 Vorlagen-Nummer 26.11.2024 3692/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 05.12.2024 Stadtentwicklungsausschuss 05.12.2024 Deutzer Hafen – Baufeld 05 Hier: Auslobung eines zweistufigen nichtoffenen hochbaulichen Realisierungswettbewerbs mit hochbaulichem Ideenteil nach der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) Anlass und Ziel Das Gebiet des Deutzer Hafens soll in den kommenden Jahren als eines der zentralen städte- baulichen Projekte Kölns zu einem urbanen Quartier für Wohnen und Arbeiten entwickelt wer- den. Auf dem innerstädtischen Standort werden rund 3.000 Wohnungen für 6.900 Einwoh- ner*innen und Büroflächen für etwa 6.000 Arbeitsplätze neu entstehen. Das Projekt gibt damit einen wichtigen Impuls nicht nur für die Entwicklung des rechtsrheinischen Stadtgebietes, sondern für die Entwicklung der gesamten Stadt Köln. Geplant ist ein dichtes, gemischt ge- nutztes Stadtquartier am Rhein, das neue städtebauliche Akzente setzt, ein zusätzliches Frei- raumangebot schafft und mit den angrenzenden Stadtteilen vernetzt wird. Innerhalb des Plangebiets Deutzer Hafen befindet sich das Baufeld 05 auf der Ostseite des Hafens, zwischen dem Poller Kirchweg im Osten und dem Hafenbecken im Westen gegen- über von der Krahnbahn. Im Norden grenzt die geplante Markthalle (Baufeld 04) an. In diesem Teilbereich des Deutzer Hafens ist eine Mischung aus Wohnen und Gewerbe/Büronutzung vorgesehen. Mit dem Wettbewerb für das Baufeld 05 wird die Baufeldentwicklung im Deutzer Hafen, nach- dem bereits ein Wettbewerb für das Baufeld 03 (V 0108/2024) und den EnergyHub/ Energie- zentrale und Umspannwerk (V 1706/2022) durchgeführt wurden, fortgesetzt. Das Baufeld 05 ist das erste Baufeld entlang der Hafenpromenade, welches im Rahmen eines Wettbewerbs- verfahren qualifiziert wird. Ziel ist es, im Hinblick auf die besondere Lage am Wasser und der direkten Blickbeziehung zum Dom eine identitätsstiftende architektonische Lösung zu entwi- ckeln. Der Auslobungstext (gekürzt) mit Ausführungen zu den Rahmenbedingungen und der Planungsaufgabe ist in der Anlage 1 zu finden. Verfahren In Abstimmung mit der Stadt Köln lobt die Eigentümerin, moderne stadt Gesellschaft zur För- derung des Städtebaus und der Gemeindeentwicklung mbH, den Wettbewerb als zweistufigen nichtoffenen hochbaulichen Realisierungswettbewerb mit hochbaulichem Ideenteil nach RPW 2013 aus. In der ersten Stufe soll zunächst eine städtebauliche Lösung erarbeitet werden. In 2 der zweiten Stufe ist das Ziel eine hochbauliche Lösung zu entwickeln. Da die Ausloberin mo- derne stadt GmbH nur einen Teil des Baufeldes (Bauteil A und B, siehe Anlage 1, S. 25) selbst entwickeln wird, erfolgt lediglich für diesen Teilbereich ein hochbaulicher Realisierungs- wettbewerb. Für den übrigen Teil (Bauteil C), der durch einen noch nicht bekannten Drittinves- tor entwickelt werden soll, wird ein hochbaulicher Ideenteil ausgelobt. Das Büro Luchterhandt & Partner PartGmbB, Hamburg, unterstützt als betreuendes Büro den Wettbewerb. In Abstim- mung mit der Stadt Köln wurden die nachfolgenden zehn Architekturbüros zur Teilnahme ein- geladen: • Baumschlager Eberle Architekten, Düsseldorf • Caspar GmbH, Köln • de zwarte hond architecture, NL-Rotterdamm • Duplex Architekten, Düsseldorf • Henning Larsen, DK-Kopenhagen • HPP Architekten GmbH, Düsseldorf • Lorber Paul Architekten, Köln • Mei architects and planners, NL-Rotterdamm • Urban agency, DK-Kopenhagen • &MICA GmbH, Köln Die Preisgerichtssitzung findet am 19.09.2025 statt. Die Jury besteht aus externen Fachpreis- richter*innen, Vertreter*innen der Verwaltung und der Politik. Im Anschluss an die Preisge- richtssitzung ist eine öffentliche Ausstellung der Arbeiten geplant. Das Wettbewerbsergebnis fließt in die weitere Ausarbeitung des Bebauungsplanentwurfs für den Teilplan A ein. Gez. Greitemann Anlage Anlage 1 – Auslobungstext (gekürzt)
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3692/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 26.11.2024
- Erstellt
- 19.11.2024 16:33