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0834/2017

Anfrage zur Beschlussvorlage "Fördermittel 2016 SeniorenNetzwerke/Offene Altenarbeit" 3357/2016

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 16.03.2017

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Nächste Beratung: Integrationsrat, Sitzung am 20.03.2017

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

5252 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/50/503 
 
Vorlagen-Nummer 
 0834/2017 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 20.03.2017 
 
Anfrage zur Beschlussvorlage "Fördermittel 2016 SeniorenNetzwerke/Offene Altenarbeit" 
3357/2016 
Mit Schreiben vom 10.03.2017 bittet der Arbeitskreis (AK) des Integrationsrates „Gesundheit, Sozia-
les und Senioren“ die Verwaltung um Stellungnahme zu folgenden Fragen: 
 
Frage AK Gesundheit, Soziales und Senioren: 
Wie viele Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund besuchen die SeniorenNetzwerke in 
den verschiedenen Stadtteilen? 
 
Antwort der Verwaltung: 
In den Kölner SeniorenNetzwerken sind ca. 4.000 Seniorinnen und Senioren aktiv. Davon haben ca. 
180 einen Migrationshintergrund. 
 
 
Frage AK Gesundheit, Soziales und Senioren: 
Wie viele herkunftssprachlich orientiert arbeitende SeniorenNetzwerke gibt es (bitte nach Sprachen 
aufgelistet)? 
 
Antwort der Verwaltung: 
Nach dem Konzept für die SeniorenNetzwerke in Köln kann jeder unabhängig von seiner Herkunft in 
dem jeweiligen Stadtteil in dem ein SeniorenNetzwerk besteht oder neu aufgebaut wird, an der Um-
setzung der Idee, sich im Stadtteil zu begegnen und für sich und andere aktiv zu werden, mitarbeiten. 
Die Mitarbeit ist an keinerlei qualifikatorische Voraussetzungen geknüpft; vielmehr besteht die Philo-
sophie, dass jeder Mensch seine Fähigkeiten und Kompetenzen zum Bestehen eines Netzwerkes 
einbringen kann. Netzwerkerinnen und Netzwerker bestimmen ihre Aktivitäten selbst. Entsprechend 
gibt es kein ausschließlich herkunftssprachlich orientiert arbeitendes SeniorenNetzwerk in Köln. Aller-
dings hat sich in 3 der 41 SeniorenNetzwerke die Arbeit mit älteren Migrantinnen und Migranten als 
Schwerpunkt etabliert. Davon zwei SeniorenNetzwerke mit überwiegend türkischen Seniorinnen und 
Senioren und ein SeniorenNetzwerk mit älteren Migrantinnen und Migranten aus Osteuropa, Italien, 
Griechenland und Spanien.  
 
 
Frage AK Gesundheit, Soziales und Senioren: 
Gibt es gute Beispiele interkulturell arbeitender SeniorenNetzwerke? 
 
Antwort der Verwaltung: 
Ergänzend zur vorhergehenden Antwort sind als gute Beispiele die SeniorenNetzwerke in den Stadt-
teilen Neustadt Süd (Osteuropa, Italien, Griechenland und Spanien), Seeberg und Mülheim zu nen-
nen.

2 
 
Beispiele aus den genannten SeniorenNetzwerken: 
Für das SeniorenNetzwerk Neustadt Süd ist ein partizipatives Filmprojekt, in dem die Seniorinnen und 
Senioren mit Migrationshintergrund mit Unterstützung einer Filmemacherin Aspekte der eigenen Le-
benswelt aufgezeigt und öffentlich gemacht haben, besonders zu erwähnen. 
 
Über das SeniorenNetzwerk in Seeberg konnten für die Wahl der Seniorenvertretung in 2016 eine 
Kandidatin und ein Kandidat gewonnen werden, von denen die Kandidatin in die Seniorenvertretung 
für die Amtsperiode 2017 – 2021 gewählt wurde.  
 
Im SeniorenNetzwerk Mülheim wurde ein interkultureller Brunch für und von der Nachbarschaft orga-
nisiert und durchgeführt. Motto: „Große und kleine Köche – von Blini über Frikadellchen zu Kisir“. Da-
bei wurden neben Seniorinnen und Senioren auch Kinder und Jugendliche mit eingebunden, um das 
gegenseitige Kennenlernen zu ermöglichen und das Miteinander zu stärken.  
 
 
Frage AK Gesundheit, Soziales und Senioren: 
An welchen Stellen und in welchen Sprachen wird über die Existenz und die Angebote der Senioren-
Netzwerke informiert? 
 
Antwort der Verwaltung: 
Eine umfassende Information über die SeniorenNetzwerke in Köln findet sich auf der Internetseite 
www.seniorennetzwerke-koeln.de, die fortlaufend aktualisiert wird. Ein Link dazu ist auch auf der In-
ternetseite der Stadt Köln zu finden http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/senioren/ .  
 
Weiterhin informieren das Beratungstelefon für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Behin-
derung der Stadt Köln und die Seniorenberatungsstellen in den Bezirken über die Möglichkeiten der 
Beteiligung in den SeniorenNetzwerken.  
 
Selbstverständlich werben die einzelnen SeniorenNetzwerke für eine Teilnahme an den eigenen Akti-
vitäten über Mittel der Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Veröffentlichungen im Kölner Wochenspiegel.  
 
 
Frage AK Gesundheit, Soziales und Senioren: 
Gibt es eine Zusammenarbeit zwischen den SeniorenNetzwerken und den Interkulturellen Zentren? 
 
Antwort der Verwaltung: 
Die Arbeit eines SeniorenNetzwerkes orientiert sich an den Bedarfen, Ressourcen und Problemen im 
jeweiligen Stadtteil. Die hauptamtliche SeniorenNetzwerkkoordination hat die Aufgabe den Stadtteil 
zu erkunden und eine Stadtteilanalyse zu fertigen. Darüber hinaus sollen Menschen und Institutionen 
mit der SeniorenNetzwerkidee vertraut und für die Zusammenarbeit gewonnen werden. Daraus ergibt 
sich ein Kontakt zu den Interkulturellen Zentren, sofern eins in dem jeweiligen Stadtteil vorhanden ist. 
Als Beispiel ist die Zusammenarbeit des Interkulturellen Zentrums des Deutsch-Türkischen Vereins e. 
V. in Köln-Seeberg mit dem SeniorenNetzwerk Seeberg zu nennen. Der Deutsch-Türkische Verein 
e.V. ist Träger des SeniorenNetzwerkes Seeberg und teilt die Räume in der eigenen Einrichtung in 
der Abendrothstr. 20 mit dem SeniorenNetzwerk.

Beratungsverlauf (1)

20.03.2017 Integrationsrat
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
0834/2017
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
16.03.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27