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3498/2022

Auftakt Cross Mentoring Köln Düsseldorf

Mitteilung Ausschuss 25.10.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales, Sitzung am 28.11.2022, TOP 1.1

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage_3 Artikel Radio Köln vom 15.08.2022

· application/pdf

Ansehen

Anlage_1 Kooperationsvereinbarung

· application/pdf

Ansehen

Anlage_2 Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger vom 16.08.2022

· application/pdf

Ansehen

Anlage_4 Artikel in der Kölnischen Rundschau vom 16.08.2022

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

3116 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/111/1 
111/10 
Vorlagen-Nummer  25.10.2022 
 3498/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 31.10.2022 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 28.11.2022 
 
Auftakt Cross Mentoring Köln Düsseldorf 
Am 15.08.2022 fand im Kölner Museum für Angewandte Kunst (MAKK) die Auftaktveranstaltung zum 
ersten Interkommunalen Cross-Mentoring Projekt für Frauen zwischen den beiden Kommunalverwal-
tungen Köln und Düsseldorf statt. Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker empfing hierbei ihren 
Amtskollegen und Oberbürgermeister aus Düsseldorf, Herrn Dr. Stephan Keller. Als Startschuss des 
Cross-Mentorings unterzeichneten beide OB’s sowie die Kölner Gleichstellungsbeauftragte Bettina 
Mötting und ihre Düsseldorfer Amtskollegin Elisabeth Wilfart eine gemeinsame Kooperationsvereinba-
rung, siehe Anlage 1. 
 
Weibliche Beschäftigte in höheren Besoldungs- und Entgeltgruppen sowie in Führungspositionen 
innerhalb der Stadtverwaltung sind weiterhin unterrepräsentiert. Mentoring-Projekte werden daher seit 
Jahren erfolgreich in der Kölner Stadtverwaltung in Kooperation zwischen dem Personal- und Verwal-
tungsmanagement und dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern aufgelegt, um Frauen 
ein Sprungbrett in höhere Positionen zu ermöglichen. Cross-Mentoring ist eine spezielle Form des 
Mentorings, bei dem unterschiedliche Organisationen zur Führungskräfteentwicklung zusammenar-
beiten.  
 
Das diesjährig gestartete Cross-Mentoring-Projekt stellt eine gemeinsame Premiere der beiden Per-
sonal- und Gleichstellungsbereiche von Köln und Düsseldorf dar. Im Fokus steht die Förderung von 
insgesamt zehn Frauen im gehobenen Dienst, die durch das Projekt unterstützt werden, sich mit der 
Thematik der eigenen Persönlichkeits- und Karriereentwicklung auseinanderzusetzen und aktiv 
Netzwerke zu bilden.  
 
Im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens hatten sich auf Kölner Seite 22 Mitarbeiterinnen bewor-
ben. Nach einem qualifizierten Auswahlgespräch konnten fünf Mentees aus unterschiedlichen Berei-
chen für eine Teilnahme benannt werden. Das Verfahren lief in Düsseldorf analog.  
 
Die Mentor*innen gehören dem oberen Führungsmanagement an und bekleiden die Position einer 
Amtsleitung oder Dezernent*in. In der laufenden Projektlaufzeit von 15 Monaten begleiten und unter-
stützen sie die 10 Mentees. Im Vordergrund innerhalb dieser Verbindung stehen das Beraten, Aus-
tauschen, Fragen und Unterstützen. Durch den interkommunalen Austausch werden diese Aspekte 
zusätzlich gestärkt. Ergänzend zu der gemeinsamen Tandem-Arbeit, profitieren die Mentees von ver-
schiedenen Fachseminaren, Workshops und Netzwerktreffen, die übergreifend angeboten werden. 
 
Zu der Auftaktveranstaltung war die Lokalpresse eingeladen, die verschiedenen Presseberichte sind 
ebenfalls als Anlage beigefügt:

2 
 
• Anlage 2: Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger vom 16.08.2022 
• Anlage 3: Artikel Radio Köln vom 15.08.2022 
• Anlage 4: Artikel in der Kölnischen Rundschau vom 16.08.2022. 
 
 
gez. Blome

Anlage_3 Artikel Radio Köln vom 15.08.2022

1349 Zeichen

Oberbürgermeisterin
Datum:
15.08.2022
Mediengattung:
Online
V
isits:
3069
Media Monitor
1
Ein Service der UNICEPT
A
 Medienanalyse.
Dieses Dokument ist nur zum internen Gebrauch! Eine W
eiterleitung an Dritte ist nicht gestattet.
Köln und Düsseldorf wollen weibliche Führungskräfte fördern
Köln 
und 
Düsseldorf 
sind 
sich 
bekanntlich 
ja 
nicht 
immer 
einig. 
In 
einer 
Sache 
allerdings 
schon: 
Beide 
Städte
wollen 
gemeinsam 
ihre 
Mitarbeiterinnen 
fördern. 
Montagmittag 
haben 
Kölns 
Oberbürgermeisterin 
Reker 
und
Düsseldorfs Oberbürgermeister Keller eine entsprechende V
ereinbarung unterschrieben.
Jeweils 
fünf 
Frauen 
aus 
beiden 
Städten 
sollen 
15 
Monate 
lang 
eine 
erfahrene 
Führungskraft 
aus 
der 
jeweils
anderen 
Stadt 
zur 
Seite 
gestellt 
bekommen, 
die 
ihr 
fachliches 
Wissen 
und 
ihre 
Erfahrungen 
an 
sie 
weitergibt.
Hintergrund 
der 
Kooperation 
sei 
der 
demografische 
W
andel. 
In 
den 
kommenden 
10 
Jahren 
würden
altersbedingt 
etwa 
40 
Prozent 
der 
Führungskräfte 
die 
Stadt 
Köln 
verlassen. 
Mentoring 
sei 
ein 
bewährtes
Instrument, 
um 
T
alente 
und 
Potenziale 
zu 
fördern. 
Im 
Fokus 
des 
ersten 
Projektes 
würden 
die 
Frauen 
der 
beiden
Stadtverwaltungen stehen.
https://www
.radiokoeln.de/artikel/koeln-und-duesseldorf-wollen-weibliche-fuehrungskraefte-foerdern-1397335.html
1
/

Anlage_1 Kooperationsvereinbarung

5521 Zeichen

Sross-
entorinc
rauen

für

Kooperationsvereinbarung zum
Interkommunalen Cross-Mentoring
für Frauen der Städte Köln und

Düsseldorf
— ei Landeshauptstadt Düsseldorf St a d t Köl n

Der Oberbürgermeister i Die Oberbürgermeisterin

Präambel

Die Auswirkungen des demographischen Wandels sind aktuell auf dem Arbeitsmarkt deut-
lich spürbar. In vielen Branchen und Fachbereichen fehlen Fachkräfte. Kommunalverwal-
tungen müssen sich in diesem Prozess von anderen Arbeitgeber*innen positiv abheben,
um einerseits die Effizienz der Personalrekrutierung nachhaltig zu steigern und anderseits
qualifizierte und engagierte Beschäftigte zu binden. Die Erhöhung der Arbeitgeberinnen-
attraktivität trägt zur langfristigen Sicherung der Leistungsbereitschaft und der Unterneh-
menskultur bei. Sie unterstützt maßgeblich auch die Bekämpfung des Fachkräftemangels.

Das Thema Karriereentwicklung ist daher für die Verwaltung von besonderer Bedeutung.
Hierbei zeigen aktuelle Erhebungen, dass Frauen insbesondere in den oberen Führungsebe-
nen und höheren Gehaltsstufen auch heute weiterhin unterrepräsentiert sind, obwohl ihr
Anteil im Personalstamm der Kommunen bei über 50 Prozent liegt.

Frauen sollen daher bereits früh dabei unterstützt werden, sich mit der Thematik der eige-
nen Personal- und Karriereentwicklung auseinanderzusetzen und aktiv Netzwerke zu bilden.

Hier setzt die Kooperation der Stadt Köln und der Landeshauptstadt Düsseldorf mit dem
Projekt Interkommunales Cross-Mentoring für Frauen an.

Ziele der Kooperation

Mit dem gemeinsamen Projekt zum Interkommunalen Cross-Mentoring für Frauen werden
die nachfolgend aufgeführten Ziele verfolgt:

e Stärkung der Arbeitgeberinnenattraktivität

e Mitarbeiterinnenbindung

e (verwaltungsübergreifende) Karriereförderung für Frauen, dadurch mittel- und lang-
fristige Erhöhung des Anteils von Frauen in oberen Führungsebenen und höheren
Gehaltsgruppen

e Individuelle Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung für Frauen

e Interkommunaler Austausch.

Gegenstand der Kooperationsvereinbarung

Mentoring ermöglicht eine zielgerichtete Förderung von Talenten und Potentialen von
Beschäftigten. Es verbindet in der Regel eine karrierewillige Nachwuchskraft mit einer in
Bezug auf Karriere erfahrenen Person, die ihr fachliches Wissen und ihre Erfahrungen wei-
tergibt. Cross-Mentoring ist eine spezielle Form des Mentorings, bei dem unterschiedliche
Organisationen zusammenarbeiten.

Dieses Projekt der Stadt Köln und der Landeshauptstadt Düsseldorf fokussiert sich im Sinne
der vorgenannten Ziele auf ein Mentoring für Frauen. Sie werden durch eine*n erfahrene*n
Mentor*in aus dem Management der Partnerkommune in ihrer Kompetenz- und Persön-
lichkeitsentwicklung unterstützt. Im Vordergrund innerhalb dieser Verbindung stehen das
Beraten, Austauschen, Fragen und Unterstützen.

Folgende Eckpunkte werden für das gemeinsame Cross-Mentoring vereinbart:

Laufzeit
Die Dauer des Programms ist auf 15 Monate angelegt.

Teilnehmende

Aus beiden Kommunen werden jeweils fünf weibliche Mentees in den Besoldungsgruppen
A1I/A12 LBesO beziehungsweise den Entgeltgruppen EG 10/EG 11 TVöD beziehungsweise
S 15 Fg 6 TvöD Sue bis S 17 Fg 6 TvöD SuE ausgewählt. Ihnen wird je ein*e Mentor*in aus
der kooperierenden Stadtverwaltung zur Seite gestellt.

Die Mentor*innen gehören dem oberen Führungsmanagement an und bekleiden mindes-
tens die Position einer Amtsleitung. Die aktive Einbindung und Teilnahme hochrangiger Füh-
rungskräfte auf dieser Ebene soll einmal mehr die besondere Bedeutung des erstmaligen
Cross-Mentoring-Projekts zwischen der Stadt Köln und der Landeshauptstadt Düsseldorf
hervorheben. -

Bausteine
e Gemeinsame Auftaktveranstaltung einschließlich Matching der Tandems in Köln

e Rollenworkshops für Mentees und Mentor*innen zur Vorbereitung auf die eigene
Rolle im Mentoring-Prozess :

e. Regelmäßige Treffen und Austausch der Tandems nach bilateraler Vereinbarung
e 3 Seminarveranstaltungen auf beiden Seiten
e 2 Netzwerktreffen mit Feedbackgesprächen jeweils in Köln und Düsseldorf

e Gemeinsame Abschlussveranstaltung in Düsseldorf.

Kosten

Über die Laufzeit des Projektes fallen Sachkosten in Höhe von 15.000 Euro an, die von den
beiden Verwaltungen jeweils hälftig getragen werden. Der personelle Aufwand für die Or-
ganisation und Durchführung des Projektes wird von den beteiligten Organisationseinheiten
jeweils als Eigenmittel in das Projekt eingebracht.

Umsetzung

‚Mit der Umsetzung des Interkommunalen Cross-Mentoring-Projektes werden gemeinsam
beauftragt:

In der Projektleitung:

e Amt für Personal- und Verwaltungsmanagement der Stadt Köln

e Amt für Personal, Organisation und IT der Landeshauptstadt Düsseldorf

in Kooperation mit:

e Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern der Stadt Köln

e Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Die inhaltliche Ausgestaltung und Steuerung des Projektes auf Basis dieses Kooperations-
vertrages und die Durchführung des Programms obliegen der bestehenden Projektgruppe
aus Vertreter*innen der Dienststellen.

Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung

Die Unterzeichnenden stimmen der vorliegenden Kooperationsvereinbarung zu und begrüßen die
strategische Partnerschaft zwischen der Stadt Köln und der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Köln, den 15.8.2022

Mon IM

un Viele Pelar

Henriette Reker
Oberbürgermeisterin

DU

Dr. Stephan Keller
Oberbürgermeister

Sblinc h

Bettina Mötting
Gleichstellungsbeauftragte

Elisabeth Wilfart
Gleichstelungsheauftragte \ \
\

Anlage_2 Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger vom 16.08.2022

2718 Zeichen

Ivz

Kölner-Stadt-Anzeiger
vom 16.08.2022

Frauen in der Verwaltungsspitze: „Gleichstellung war noch nie
eine Selbstläuferin“

Henriette Reker mit ihrem Düsseldorfer Amtskollegen Stephan Keller
Foto: Martina Goyert

Köln - Die Städte Köln und Düsseldorf möchten mit einem gemeinsamen Mentoren-Programm mehr Frauen in
hohen Führungspositionen der Verwaltung etablieren. Oberbürgermeisterin Henriette Reker und ihr
Düsseldorfer Amtskollege, Kölns ehemaliger Stadtdirektor Stephan Keller, haben nun im Museum für
Angewandte Kunst einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Es ist die erste Zusammenarbeiten dieser Art der
beiden Städte.

Je fünf Frauen — sogenannte Mentees — aus beiden Stadtverwaltungen werden mit dem Programm gefördert.
Jeder von ihnen wird in den kommenden ı5 Monaten eine Mentorin oder einen Mentor aus der oberen
Führungscbene der jeweils anderen Stadtverwaltung an die Seile gestellt. In dieser Zeit sollen die Mentces mit
Rollenworkshops, Seminaren, Netzwerktreffen und anderen Begegnungen fil gemacht werden für eine leitende
Position in der Administrative. Dem nun vollzogenen Auftakt in Köln folgt eine Abschlussveranstaltung in
Düsseldorf.

50 Prozent Frauenanteil bei Kölner Amtsleitungen

Tiziana Zabatta ist einer der Mentees. Sie ist im Ordnungsdienst der Stadt Köln bereits Teil der Leitung. „Ich
möchte aber über den Tellerrand schauen und tiefe Einblicke in die Arbeit einer anderen Kommune bekommen“,
sagt die 33-Jährige. Sie erhofft sich zum Beispiel Anregungen, um den Mitarbeitenden des Ordnungsdienst
optimale Dienstanweisungen oder Schichtpläne zu liefern. Dabei gehe es ihr nicht darum, einfach die
Arbeitsweisen der anderen Verwaltung zu übernehmen, sondern eigene Strukturen anzupassen, wenn es sinnvoll
ist. „Man muss den Diamanten schleifen“, formuliert Zabatta.

Als „Schatzhebe-Programm“ bezeichnet OB Keller die Kooperation. „Wir brauchen Frauen mit eigenem,
selbstbewussten Karriereanspruch.“ Oft werde das Potenzial von mitunter hochqualifizierten Frauen nicht
genutzt, unter anderem, weil sie im Berufsleben immer noch immer wieder gegenüber Männern benachteiligt
würden. Frauen müssten aber „die gleichen Chancen auf Einkommen und Macht“ haben wie Männer, fordert
Keller.

Zwar habe Köln mit einem Frauenanteil von mehr als 50 Prozent bei den Amtsleitungen schon viel erreicht, sagt
OB Reker. „Aber Gleichstellung war noch nie eine Selbstläuferin“, weiß sie. In dem Mentoren-Programm „geht es
um die Weitergabe von Wissen, Information und Erfahrung an Frauen“. Es sei „höchste Zeit, einen gemeinsamen
Schritt mit den beiden Verwaltungen zu gehen“, lobt Reker die Köln-Düsseldorfer Zusammenarbeit.

— Landeshauptstadt Düsseldorf
F Amt für Kommunikation
N

Seite 5 von 53

Anlage_4 Artikel in der Kölnischen Rundschau vom 16.08.2022

3098 Zeichen

Oberbürgermeisterin
Datum:
16.08.2022
Mediengattung:
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192539
Seite:
25
Media Monitor
1
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Köln-DüsseldorferAllianz
Premiere:GemeinsamesMentoring-Programmfördert städtische
Mitarbeiterinnen – Verwaltungenkooperieren
(MW)
KölnundDüsseldorfstarteneine Art
„Schatzhebe-Programm“ als gemeinsame
Initiative zur Förderung städtischer
Mitarbeiterinnen der kommunalen
Verwaltung. Die Auftaktveranstaltung
für die Premiere fühlt sich für
Oberbürgermeisterin Henriette Reker
und den Düsseldorfer
Oberbürgermeister und früheren Kölner
Stadtdirektor Ste
phanKelleran„wieeinFamilientreffen“,
meinten beide zum Startdesersten
Köln-Düsseldorfer
„Cross-Mentoring“-Projekts. Der
Austausch der Millionenmetropole mit
der Landeshauptstadt ist auf
kommunaler Ebene Programm:
Ausdrücklich erwünscht ist es bei
diesem Förderpakt für weibliche
Führungs- und Fachkräfte, das
Know-how gemeinsamindieWaagschale
zu werfen.
Bei der Auftaktveranstaltung
unterzeichneten Reker und Keller im
Museum für Angewandte Kunst die
Kooperationsvereinbarung. Sieregelt,
dassjeder der zehn ausgewählten
Mentees – fünfFrauenausder
Stadtverwaltung in Düsseldorf und fünf
aus Köln – eine männliche oder
weibliche Führungskraft ausder jeweils
anderen Stadt 15 Monate lang zur Seite
gestellt wird, die ihr fachliches Wissen
und Erfahrung weitergeben.
Die Verwaltungs-T andemstrafensich
MontagzumStartder Initiative das erste
Mal. „Es ist höchste Zeit, dasswir
diesen Schritt mit unseren
Verwaltungen gehen“, betonte Reker.
Vom Blick über den T ellerrand
profitieren beide – ohne klassisches
Köln-Düsseldorfer Kräftemessen. „Es ist
klug, besserzusammenzuarbeitenund
dieKräftezu bündeln,umgemeinsame
Anliegen nach vorne zu bringen“, so
Reker zur Allianz mit Blick darauf, dass
in der Stadtverwaltung Köln über 50
Prozent der Amtsleitungen inzwischen
mit Frauen besetzt seien. Keller sagte,
dassdie Marke in Düsseldorf knapp
erreicht werde.
Mit den Gleichstellungsämtern geht es
nun daran, mehr Frauen weiter zu
qualifizieren und für die Übernahme von
Leitungspositionen zu motivieren.
Frauen mit Karrierepotenzial bräuchten
häufig Ermutigung, in Führungsetagen
zu streben, so Keller. „Es existieren
immer noch Rollenklischees und
Strukturen, die überwunden werden
müssen.“ Gleichstellung sei noch nie
eine Selbstläuferin gewesen, so Reker.
Mentoring sei ein bewährtes
Instrument, um T alentezu fördern,
Nachwuchs-Führungskräfte zu halten
und voneinander zu lernen.
Zu den zehn Mentees ausverschiedenen
Dienststellen gehört Tiziana Zabatta
(33) aus dem Ordnungsamt. „Ich erhoffe
mir eine persönliche und beruf liche
Weiterentwicklung, möchte neue
Verfahren kennenlernen“, sagt die
Kölnerin. Projektleiterin Ina Sangmeister
(38) ist schongespannt,wiederAlltagin
eineranderenVerwaltungläuft– in
Düsseldorf! Auch SaraProfeta (31) freut
sichaufdenAustausch auf Augenhöhe –
mit Kölner Expertenbegleitung.
Esist klug, besser
zusammenzuarbeiten und die
Kräfte zu bündeln.
Henriette Reker, OBKöln
1
/
Auflage:

Beratungsverlauf (2)

31.10.2022 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 4.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.11.2022 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3498/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
25.10.2022
Erstellt
19.10.2022 17:03