4099/2018
Jahresbericht 2017, Naturschutzwacht Frau Isbaner, Bezirk 9 Mülheim - Ost
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Jahresbericht 2017_Bez 9 Ost_Frau Isbaner
17236 Zeichen
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
1
11.01.-Sa: Rundgang in der DH und Besprechung der nächsten anstehenden Arbeiten/Aufgaben.
21.01.-Sa: BUND-Führung durch den nördlichen Teil des Thielenbruch bis zum „Grundloch“.
Am Eingang zum Thielenbruch wurden die Teilnehmer anhand der Infokarten über den Thielenbruch/
Tiefenbruch informiert, dass dieser ein wichtiger Bestandteil der Bergischen Heideterrasse und besonders
schützenswertes Natur-Areal ist.
Für diesen Tag war eigentlich von mir ein Arbeitseinsatz in der DH geplant. Doch da leider kein Helfer kam,
nahm ich am Nachmittag an dieser Führung teil.
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
2
18.02.-Sa: Aufräumarbeiten in der DH, auch mit kurzzeitiger, aber tatkräftiger Hilfe der Heidekids.
11. März-Sa.:
Dieses Mal stand auf dem Plan, den noch größtenteils vorhandenen Grasschnitt von der Fläche 4 abzuharken.
Mit insgesamt 4 Personen haben wir an diesem Tag diese Wiese an der "neuen Beweidungsfläche" –
südwestlich des Sportplatzes – schweißtreibend abgeharkt. Mittels Schubkarren transportierten wir diese Mahd
auf eine dafür vorgesehene Fläche, um somit gleichzeitig eine Barriere zu errichten bzw. zu „verbauen“. Weiter
unten eine Übersicht, auf der die Mäh- und Lagerplätze eingezeichnet sind.
Zwischendurch nahm ich auch immer wieder Kontakt zu interessierten Spaziergängern und auch Hundehaltern
auf, um zu erläutern, was wir dort tun und warum. Einen extra für die DH entworfenen Flyer vom BUND
überreiche ich den Spaziergängern, damit sie sich damit und im Internet einen Überblick verschaffen und mehr
Informationen nachlesen können. So wird das Interesse für die Naturschutzmaßnahmen geweckt/gefördert und
vielleicht bekommen wir dadurch künftig mehr Helfer.
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
3
Erfreulicherweise wurden inzwischen auch einige neue erweiterte/geänderte NSG-Schilder angebracht.
16.03., Sa:
Heide-Info-Führung durch ein Mitglied des BUND bei Sonne und angenehmen Temperaturen.
Da über 70 Personen gekommen waren, traf es sich gut, dass auch ich dabei teilweise meine organisatorische
Hilfe anbieten konnte. Für die Besucher war es ein informativer und gelungener Nachmittag. Interessierte
bekamen einen Info-Flyer mit an die Hand, um alles noch einmal in Ruhe nachlesen zu können.
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
4
08.04.:
Heute hätte eigentlich der Heideeinsatz stattfinden sollen, doch zu meinem Bedauern, war leider kein weiterer
Helfer vor Ort erschienen.
Dennoch habe ich gleich eine
Runde durch die Heide gedreht
und alles kontrolliert bzw.
inspiziert.
Es ist überall viel getan worden
und sieht schon übersichtlicher
aus. Die neu errichteten
Barrieren habe ich mir genauer
angesehen. Auf dem Weg zum
Heide-See herunter musste ich
wieder feststellen, dass das
frisch angebrachte Weideschild
mutwillig aus der angeschraubten
Verankerung gerissen,
umgeknickt und einfach
weggeworfen wurde! Doch ich habe es gefunden! Zu diesem Foto habe ich das defekte Schild wieder sichtbar
und mit ein paar Ästen + Zweigen dazu drapiert, damit es als Barriere erkennbar ist.
Auf dem Weg zum See herunter sah ich auch, dass einige Barrieren am Hang rechts wieder durchbrochen und
im unteren und oberen Bereich teilweise die Vegetation verbrannt ist.
Errichtete Barriere Im Heide-See waren drei Schwäne sichtbar.
12.04. erreichte mich eine weitergeleitete Mail vom BUND, in der mitgeteilt wurde, dass zwischenzeitlich noch
mehr Vandalismus in der Dellbrücker Heide verübt wurde. Der reparierte Zaun am Tanklager wurde
zwischenzeitlich mutwillig und intensiv beschädigt. So wurden am Tor zwei mannshohe Öffnungen geschnitten
mit drei großen Löchern. Das neu angebrachte Schild zum See ist allerdings um 180 Grad gedreht worden. Der
alte Zugang zum Teich war leider auch wieder offen. Die entsprechenden Stellen wurden informiert.
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
5
24.04., Mo: Meine Teilnahme an der Beiratssitzung der UNB Stadt Köln und abschließender Wortmeldung zu den
aktuellen Vorkommnissen in der Dellbrücker Heide, in der mir auch Unterstützung angeboten wurde angeboten,
wofür ich mich sehr bedanken möchte.
07.05., Sa:
Zwischenzeitlich wurde der Maschendrahtzaun am Tanklager provisorisch repariert und auch zwei demolierte
Durchgangsverbotsschilder neu angebracht, die an dem Tag „noch“ unberührt waren!
Dieses Mal stand die Bearbeitung des trockenen Staudenknöterichs am See auf dem Plan. Erfreulicherweise
standen uns drei „neue“ Studenten hilfreich zur Seite, so dass wir zu fünft den trockenen Staudenknöterich
bearbeitet haben. Trotz wirklich motivierter Helfer und fleißiger Hände, war nicht alles zu schaffen. Einige
Stammteile einer vom Grünflächenamt abgesägten Robinie konnte teilweise noch in die Barriere zum See
eingearbeitet werden (Eingang Höhenfelder Mauspfad).
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
6
Bei unserer Arbeit haben wir wieder viel herausgesammelt und zur Abholung an den Eingang (Anemonenweg)
gestellt, wo bereits schon drei andere Müllutensilien lagerten.
Zwischendurch habe ich auch immer wieder einigen Besuchern und Hundehaltern Informationen zu den
Maßnahmen in der Dellbrücker Heide gegeben und worauf es im Naturschutzgebiet ankommt, wobei es
hauptsächlich um Sachverständnis und um Beachtung ging.
Hier, im oberen Bereich des Sees, wurde alter Staudenknöterich herausgeholt bzw. als Barriere verwandt.
Mo, 22.05.
Das Tor zum ehemaligen Tanklager war weiter aufgeschnitten!
Do, 25.05. Feiertag
Das Schild am Tanklagertor war weg! Die übrigen NSG, LSG habe ich auch immer wieder aufgesucht, um nach
dem Zustand zu schauen. Größtenteils ist alles ohne Beanstandung.
Sa, 27.05._Naturführung_NABU - Umgebung der Erker Mühle bei Brück
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
7
Sa, 10.06. – Offizieller Arbeitseinsatztermin
Leider ist niemand dazu erschienen, so dass ich einen längeren Kontrollgang durch das NSG DH machte. Dabei
musste ich leider wieder mutwillige Beschädigungen feststellen.
Hierbei fehlte auch links, am Aussichtspunkt, inzwischen
wieder das kürzlich erst angebrachte Hinweisschild.
Neues Durchgangsverbotsschild vollständig mit brauner
Farbe versprüht und unsere kürzlich errichtete Barriere
durchbrochen, vom Haupttor aus kommend (Höhenfelder
Mauspfad). Diese Barriere habe ich anschließend wieder mit
Stämmen bestückt.
Nachfolgende Fotos zeigen weitere bzw. wiederholte
Zerstörungen am ehemaligen Tanklager. Die Infos von
diesem Tag, inkl. Fotos, habe ich an die UNB am selben Tag
per Mail versandt.
Fr., 07.07.2017 13 Uhr – Kontrollfahrt rund um den Höhenfelder und Dellbrücker-Heide-See
Vom Höhenfelder See kommend - Aussichtsplattform BUND - traf ich auf die fünf Freitagshelfer. Es war die
Stelle, als kürzlich, am 21.06., mehrere Plateaus fast abgebrannt wären, wenn nicht zufällig ein ehrenamtlicher
Helfer diese Rauchentwicklung bemerkt hätte und nicht in der Nähe gewesen wäre.
Für die Feuerwehr war es ein schwieriges Unterfangen, den Brand in den Griff zu bekommen. Doch mit vereinten
Kräften gelang es schließlich doch noch. Allen beteiligten Einsatzkräften vor Ort ist es zu verdanken, dass
Schlimmeres verhindert wurde. Deshalb gebührt allen ein großes Dankeschön für Ihre Hilfe!
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
8
Brand in der Dellbrücker Heide am Abend des 21.06.2017
Heute, am 07.07. waren die ehrenamtlichen Freitagshelfer dabei, die abgebrannten Barrieren wieder dicht zu
machen. Doch aufgrund der heißen Witterung, was das sehr Schweiß treibend. Es gibt für uns Ehrenamtliche
immer wieder im Gelände viel zu tun.
Ich inspizierte weiter die Situation in der Heide. Immerhin war das Schild mit der Baumstamm-Barriere – Weg
zum See - noch in Ordnung. Auch linksseitig, die Aussichtsfläche, war nicht beschädigt.
Die Gas-Trasse und die S-Bahn-Seite waren mit Gerätschaften freigeschnitten und ich traf noch auf zwei Arbeiter
bei ihrem motorisierten Freischneider, die gerade pausierten. Sie waren nur für die Gas-Trasse zuständig. Die S-
Bahn-Seite ist von einer anderen Stelle zuvor bearbeitet worden.
Die besprühten Durchgangsverbotsschilder,
vom Haupteingang kommend, sind immer noch braun.
Wiederholt habe ich die Stämme der abgeholzten Robinie an
dieser Stelle als Barriere aufgerichtet.
Barriere zum „Seeweg“ Aussichtspunkt zum See
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
9
Die Gas-Trasse am ehemaligen Tanklager war nun auch freigeschnitten
Freigeschnittene Fläche S-Bahn-Seite Ne u montierte Schilder am Haupteingang
Eine Spaziergängerin kam mit ihrem kleinen angeleinten Bullterrier zum Ausgang. Ich sprach ihr freundlich ein
Lob dafür aus. Doch sie hatte offenbar Wut im Bauch, denn sie sagte abfällig, dass ich das stecken lassen könne
und dass sie es unerhört findet, wenn im Naturschutzgebiet die Brombeerbüsche einfach abgeschnitten werden,
etc. Ich wollte mit ihr gerne sprechen, doch sie ließ sich auf kein konstruktives Gespräch ein! Diese Begegnung
haben die beiden "Freischneider" direkt mitbekommen, die auch nur mit dem Kopf schüttelten.
Naturschutzmaßnahmen werden zuweilen auch sehr kritisch betrachtet, weil es dem eigenen Interesse mancher
Besucher zuwider läuft. Zum Glück gibt es verständnisvolle, interessierte Besucher und erfreuliche Begegnungen.
Fr., 21.07.
Gemeinsames Treffen mit NW-Rodenkirchen zum Erfahrungsaustausch in der Dellbrücker Heide. Was ich noch
Anfang Juli mit Freude dokumentierte, das hat sich vor Ort leider schon wieder negativer dargestellt. Das
Eingangsschild am Höhenfelder Mauspfad war schon wieder beschädigt; gleich hinter dem Tor im Innenbereich
war eine Art Couch dreister Weise illegal dort entsorgt; der Maschendrahtzaun entlang der S-Bahn war an
mehreren Stellen demoliert bzw. nicht mehr vorhanden! Das neue Schild zum See war schon wieder mutwillig
herausgerissen und die Barriere zerstört und am See befanden sich wieder „Badegäste“. Das Ordnungsamt war
telefonisch leider nicht erreichbar, nur lange Warteschleife! So habe ich später über meine Beobachtungen
jeweils eine Meldung an die zuständigen Stellen weiter geleitet.
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
10
Am 24.07. war die Couch von der AWB bereits entsorgt. Vielen Dank dafür.
Weg zum See: Schild wieder weg und Barriere zerstört
Bei schönem Wetter:
Immer wieder durchbrechen „Badegäste“ bewusst die sichtbaren
Absperrungen zum See im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide und
setzen sich damit über alle Regeln und Anordnungen hinweg! Doch nur
konsequente Kontrollgänge der Ordnungskräfte in die begehrten
Gebiete – auch an Wochenenden – können zu einem besseren
Verständnis zwischen Mensch - Tier und Natur beitragen helfen und
damit für einen respektvollen und entspannten Umgang miteinander
sorgen.
Das gilt ebenso für den Höhenfelder See, denn auch hier sind Kontrollen durch Ordnungskräfte sehr sinnvoll und
wichtig. Denn gerade dort kommen jedes Jahr immer mehr Erholungssuchende dazu und lagern sich um den
ganzen See herum. Es wird vermehrt gezeltet, gegrillt und Müll produziert. Erholung ist wichtig und natürlich
verständlich. Doch wenn bestehende Regeln nicht eingehalten oder missachtet werden, dann können nur noch
Ordnungskräfte konsequent für Ordnung sorgen.
13.08. und 23.08. Rundgänge u. a. durch die DH
Mehrere Male habe ich die wiederholt zerstörten Barrieren innerhalb eines Tages errichtet. Besucher klärte ich
immer wieder über diese Maßnahmen sowie über den Naturschutz allgemein im Gelände auf. Erstaunlicherweise
begegnen mir immer wieder Spaziergänger, die die Bedeutung eines Naturschutzgebietes nicht kennen. Andere
wiederum vermissen im Gelände direkt entsprechende Verbotsschilder bzw. dass die offiziell begehbaren Wege
für jeden sichtbar gekennzeichnet sein sollten. Für weitere Aufklärung, Informationen und Flyer waren die meisten
Besucher jedenfalls dankbar. Leider gibt es immer wieder Schmierereien und auch „einfache“ Müllentledigung!
Eingang vom Höhenfelder See in das NSG DH Vor Eingang NSG DH – Hf-Mauspfad
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
11
05.09. – BUND Rundgang in der DH – Besprechung der anstehenden Arbeiten zum Naturschutz im Gelände. Wie
immer gibt es viel zu tun und es werden dafür immer noch kräftige und an der Natur interessierte Helfer benötigt,
um das alles praktisch umzusetzen und bewältigen zu können.
23.09. – Sa: Arbeitseinsatz und Einsatzleitung in der DH (insgesamt mit nur zwei Leuten)
Hinter dem „Sportplatz 1“ wurden die Traubenkirschen und das Heidekraut vom Ginster befreit
Vorher Danach
07.10. und 21.10.Sa: Einsatzleitung zum Arbeitseinsatz
An beiden Samstagen wurde weiter an der Entbuschung der Traubenkirschen im Bereich „Sportplatz 1“
gearbeitet. Mit dem Material konnten wir die schon vorhandenen Barrieren erweitern. Bei Bedarf und nach
Möglichkeit spreche ich vorbeigehende Besucher an, erläutere die Arbeiten, gebe immer wieder Flyer weiter und
lade gleichzeitig auch potentielle kräftige Helfer ein. ☺
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
12
21.10. wie zuvor
18.11. – Sa, Einsatz in der DH
Zu zweit gingen wir dieses Mal das Gelände bis zum Höhenfelder See rundherum ab. Entlang der Straße am
Höhenfelder Mauspfad konnten wir mehrere „Löcher“ in den Zäunen zur Dellbrücker Heide, ein beschmiertes
NSG Schild am Höhenfelder See feststellen, wo weiter hinter dem Zaun ein defekter Motor-Roller entsorgt wurde.
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
13
Dieses Schild fanden wir in der D-Heide Am Ausgang NSG DH –Hf-Mauspfad defekte Zäune
09.12. – Sa, Einsatz in der DH
Aufgrund der aktuellen Wetterlage – Schnee – waren praktische Arbeiten im Gelände nicht möglich, auch weil
kein weiterer Helfer dazu gekommen war. So habe ich bei Schneetreiben einen großen Rundgang durch das
Gelände unternommen. Der am Vortag stattgefundene Baggereinsatz war jedenfalls sehr effektiv, um die
Wurzeln der Traubenkirschen herauszuziehen und jeweils zu mehreren großen Haufen zu schichten. Diese
wurden im Januar 2018 durch den Bagger in die Hohlwege als Barrieren gebracht.
Nachfolgend ein paar visuelle Impressionen vom „Schnee-Tag“ im Gelände der Dellbrücker Heide.
Eingang „Anemonenweg“ Aufgeschichtete Wurzeln der Traubenkirschen
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
14
„Seeweg“ Am See
Im Gelände Am Plateau 5
16.12. – Letzter aktiver Arbeitseinsatz dieses Jahr in der Dellbrücker Heide
Mit nur insgesamt drei Freiwilligen haben wir im letzten Hohlweg (zum Höhenfelder See hin) die
abgesägten Äste der Traubenkirschen und altes verdorrtes Gehölz zur Verbauung genutzt, um die am Weg
befindliche Barriere zu verdichten bzw. zu erweitern. Das bedeutete lange Wege und viel Schlepperei. Doch wir
taten es mit vereinten Kräften und gaben unser Bestes. ☺
Manuelle Aufschichtung der Barriere im letzten Hohlweg zum Höhenfelder See (unten)
Jahresbericht Jan. – Dez. 2017
Hella Isbaner – Naturschutzwacht – Dienstbezirk 9 – Köln, Mühlheim-Ost
15
Barriere zwischen Plateau 5 und 6
Am Eingang Anemonenweg ist eine neue erweiterte sehr gute Info-Tafel, mit Flyer-Kasten, angebracht. Bleibt zu
wünschen, dass dies lange erhalten bleibt! Kontrollen sind also immer notwendig.
Außer meinen sonstigen immer wieder erfolgten Kontrollgängen in „meinen“ anderen Schutz-
Bereichen, freue ich mich über die vielen praktischen „Mitstreiter“, die unermüglich in und für die
Natur tätig sind, denn es gibt wirklich so viel zu tun. So hoffe ich auf weitere praktische Helfer, die
mit anpacken können und wollen.
Ich freue mich somit auf das neue Jahr, auch, weil ich einen kleinen, aber doch sinnvollen Beitrag
zum Schutz und Erhalt unserer lebenswichtigen Natur mit einbringen kann.
Mitteilung BV
2455 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/57/571 Vorlagen-Nummer 4099/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 28.01.2019 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 25.03.2019 Jahresbericht 2017, Naturschutzwacht Frau Isbaner, Bezirk 9 Mülheim - Ost In der Anlage erhalten Sie den Jahresbericht 2017 der Naturschutzwartin Frau Isbaner für den Bezirk 9 Mülheim – Ost zur Kenntnisnahme. Stellungnahme der Verwaltung: Zum Vandalismus im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide Der Vandalismus und die Verstöße gegen naturschutzrechtliche Bestimmungen in der Dellbrücker Heide sind ein großes und altbekanntes Problem. Die hier zuständige Naturschutzwartin Frau Isbaner, die Mitglieder des BUND, weitere Freiwillige und auch die Verwaltung sind neben den rein am Naturschutz orientierten Pflegemaßnahmen permanent damit beschäftigt, illegale Trampelpfade immer wieder zu sperren, zerstörte Schilder zu erneuern, Zäune zu reparieren, Müll einzusammeln und zu entsorgen, Bürger vor Ort über den Sinn und Zweck des Gebietsschutzes und der erforderlichen Maßnahmen aufzuklären u.s.w. Das Ordnungsamt hat die Kontrollen in dem Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide seit dem Jahr 2018 insbesondere in den Sommermonaten intensiviert. In diesem Zeitraum wird das hier gelegene Gewässer ohne Rücksicht auf die Naturbelange, wie etwa das extrem störempfindliche Brutgeschäft und trotz der aus diesem Grund festgesetzten Land- schaftsplan-Verbote, intensiv als Badegewässer genutzt. Generelles zum Einsatz der „Ehrenamtler“ im gesamten Stadtgebiet Der Bericht der Naturschutzwartin Frau Hella Isbaner macht in sehr anschaulicher Weise deutlich, welchen Stellenwert der ehrenamtliche Einsatz für die Entwicklung und den Erhalt der betroffenen Schutzgebiete insbesondere in einem dicht besiedelten Raum wie Köln, der unter anderem durch seine unterschiedlichsten Nutzungsinteressen gekennzeichnet ist, tatsächlich innehat. Ohne den Einsatz dieser „Ehrenamtlichen“, die sich neben den Naturschutzwarten aus dem organi- sierten ehrenamtlichen Naturschutz und vielen einfach nur am Naturschutz interessierten Bürgern zusammensetzen und die trotz aller Rückschläge und Verzichte unermüdlich immer weiter machen, würde Naturschutz vielfach überhaupt nicht funktionieren. Die Verwaltung sucht nach Möglichkeiten, den ehrenamtlichen Naturschutz effizienter zu begleiten.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (2)
- Anemonenweg
- Höhenfelder Mauspfad
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 4099/2018
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 14.01.2019
- Erstellt
- 06.12.2018 15:16