0583/2018
Transparenzbericht zur Verwaltungsreform
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Anlage 1 - Transparenzbericht VR 2017
349322 Zeichen
#wirfürdiestadt
Verwaltungsreform Köln
Transparenzbericht
Verwaltungsreform der Stadt Köln
Seite 3Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Vorwort
Transparenzbericht der Verwaltungsreform der Stadt Köln
Der vorliegende Transparenzbericht hat den Zweck, über das erste Jahr
der fünfjährigen Verwaltungsreform der Stadt Köln zu informieren. Er soll
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Führung und Politik sowie interessierten
Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Köln gleichermaßen dienen, um sich
über die Verwaltungsreform ihrer Stadt zu informieren.
Die nachfolgende Grafik dient als Lesehilfe für den Bericht. Dieser gliedert
sich in acht Abschnitte im Hauptteil sowie drei Anlagen. Der Haupt teil
bietet einen Überblick über die konzeptionelle Grundlage – den Reform
ansatz – und stellt dann transparent dar, wie die Umsetzung dieses Ansatzes
für das Jahr 2017 ausgesehen hat. Konkret erfolgt dieser Nachweis anhand
von vier Abschnitten: Reformprogramm, Veränderungsmanagement,
Kommunikation und Reformsteuerung. Nach einem abschließenden
Ausblick auf das Jahr 2018 wird der Transparenzbericht durch die Anlagen
abgerundet.
Die Anlagen beziehen sich inhaltlich auf die Kapitel Reformansatz,
Reformprogramm und Veränderungsmanagement. Darin werden für
die genannten Bereiche noch detailliertere Informationen bereitgestellt.
Insbesondere wird hier auch in kurzen Steckbriefen über die laufenden
Projekte in den Dezernaten berichtet.
Vorwort
Überblick
Reformansatz Anlage 1:
Beiräte zur Verwaltungsreform
Anlage 2:
Projektskizzen
Anlage 3:
Methoden des Veränderungsmanagements
Reformprogramm
Veränderungsmanagement
Kommunikation
Reformsteuerung
Ausblick
>
>
>
>>>>>>>
Die Stadt Köln legt Wert auf eine geschlechterspezifische Sprache. In Fließtexten wird daher
die weibliche und männliche Form ausgeschrieben. Zugunsten der besseren Darstellung
wird in Tabellen und Grafiken jedoch auf ein Mittel der sprachlichen Darstellung aller sozialen
Geschlechter und Geschlechtsidentitäten verzichtet, was keine Form von Diskriminierung
darstellt.
Seite 4 Seite 5
Dieses eigentlich selbstverständliche Leitziel ist zugleich eine anspruchsvolle
Herausforderung. Daher haben wir uns auf einen intensiven Weg der
Veränderung begeben.
Unser Anspruch ist, mit der Verwaltungsreform vor allem sicht und spürbare
Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln zu erreichen.
Dafür wollen, müssen und werden wir bessere Abläufe und Bedingungen
zum Arbeiten in der Stadtverwaltung für unsere Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter schaffen. Wir werden leistungsfähiger, wirksamer und entwickeln
uns stetig weiter. Das Reformmotto #wirfürdiestadt bringt dies auf den
Punkt.
Die Reform hat es in sich – sie bewegt. Elf Pilotämter und rund
150 Projekte und Maßnahmen markieren den Anfang einer gemeinsamen
Veränderungs reise. Sie wird im Laufe der kommenden vier Jahre jede
Mit arbeiterin und jeden Mitarbeiter zu Mitreisenden machen. Anders als
bei früheren Reformansätzen verzahnen wir die Sachthemen mit syste
matischem Veränderungsmanagement und umfassender Kommunikation.
Denn die Reformziele werden nicht allein durch bessere Prozesse und
Instrumente erreicht, sondern erst, wenn sie durch das Handeln und die
Kommunikation der Beteiligten gelebt werden. In einer Großorganisation
mit rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in rund 70 Ämtern
und Dienststellen ist dies keine einfache Aufgabe. Im Gegenteil: Es waren
nach dem Stadtratsbeschluss im Februar 2017 viel Energie und auch Zeit
erforderlich, dieses Großprojekt in Fahrt zu bringen. Aber diese Arbeit lohnt
sich.
Aus meiner Sicht sind wir gut und erfolgreich gestartet. Wir weisen erste
Ergebnisse vor, zum Beispiel durch ein qualifiziertes Beschwerde manage
ment und die Erprobung eines schlankeren Vergabeprozesses. Viele
Ergebnisse werden in den nächsten Wochen und Monaten folgen. Zudem
erfahren wir viel Akzeptanz und Unterstützung für unseren Reformprozess
in Öffentlichkeit, Politik und Medien sowie innerhalb der Verwaltung,
vom Verwaltungsvorstand über die Führungskräfte bis hin zu den
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Dieses so wichtige Potenzial für unseren Reformweg wollen wir auch 2018
nutzen und zugleich durch unser Vorgehen stärken.
Ich danke allen, die durch ihre Unterstützung und Mitwirkung zum Erfolg
unserer Verwaltungsreform beitragen.
Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
„Die Kölner Stadtverwaltung will eine professionelle
Dienstleisterin, eine attraktive Arbeitgeberin und
eine geschätzte Partnerin für Stadtgesellschaft und
Politik sein.“
Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Vorwort
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Vorwort
Seite 6 Seite 7Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Überblick
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Überblick
Reformansatz:
Die Verwaltungsreform der Stadt Köln ist umfassend und tiefgreifend
ausgerichtet. Im Kern verantwortet jedes Dezernat seinen eigenen,
auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Verbesserungsprozess. Die sachlich
inhaltliche Veränderung ist mit einem systematischen Changemanagement
mit möglichst breiter Beteiligung verknüpft – im Folgenden Veränderungs
management genannt. Eine systematisch geplante und umfangreiche
Kommunikation ist ebenfalls fester Bestandteil des Mehrebenenansatzes.
Reformprogramm:
Elf Pilotämter, rund 150 Projekte und Maßnahmen in fünf Handlungs
feldern, mit Unterstützung von drei bereichsübergreifenden
Grundlagenprojekten unter Einbeziehung der Dezernate – das ist das
Reformprogramm für 2017/2018. Erste Erfolge werden sichtbar: Von
kürzeren Wartezeiten in den Kundenzentren über ein professionelles
Beschwerdemanagement bis hin zu besseren Verfahren im Vergabewesen
und bei Stellenbesetzungen. Die Reform wird innerhalb der Verwaltung
weiterhin stark unterstützt. Das stimmt optimistisch für 2018.
Veränderungsmanagement:
Veränderungsprozesse durchlaufen Höhen und Tiefen. Veränderungs
management nutzt das Wissen um häufige beziehungsweise typische
Verläufe und bezieht es bereits in die Planung der Veränderungsvorhaben
ein. Die Projektverläufe werden nicht nur sachlich, sondern mit dem Ziel
analysiert und unterstützt, für jedes Projekt die passende Erfolgsumgebung
zu schaffen. Insbesondere vielfältige Beteiligungsformate helfen, die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitzunehmen und gemeinsam die
Verwaltung zu verbessern.
Kommunikation:
Die Stadt verändert sich im Dialog. Die Kommunikation ist ein Grundpfeiler
des Mehrebenenansatzes der Verwaltungsreform #wirfürdiestadt. Basierend
auf einer systematischen Kommunikationsstrategie ist die Reform nach
wie vor ein TopThema – innerhalb wie außerhalb der Verwaltung. Mit
vielfältigen Kommunikationsformaten wird der aktuelle Stand der Reform
transparent, verständlich und kontinuierlich vermittelt und sorgt für einen
offenen Umgang und Austausch.
Reformsteuerung:
Zur Navigation der Reformprojekte wurde ein professionelles Projekt und
Programmmanagement aufgebaut. Es ist konsequent auf Ergebnisse
und Wirkungen ausgerichtet. Hierbei ist die Kombination aus dezentraler
Verantwortung und zentralem Controlling ein Schlüssel zum Erfolg. Sie
verbindet die notwendige Flexibilität mit der gleichermaßen wichtigen
Verbindlichkeit und Steuerung.
Ausblick:
Das Reformjahr 2018 wird durch Ergebnisse geprägt sein. Die Verbesserungen
werden innen und außen spürbar – also für die Beschäftigten wie auch die
Bürgerinnen und Bürger. Weitere Pilotämter und Projekte werden sich auf
einen erfolgsversprechenden Weg machen und von den Erfahrungen aus
dem ersten Reformjahr profitieren. Die Vernetzung der Veränderungs vor
haben soll ausgebaut werden und Ergebnisse sollen auch über das Reform
programm hinaus in den Arbeitsalltag fließen und weitere Verbesserungen
bewirken. Wir müssen dabei aber auch realistisch sein – der Reformprozess
kann nicht alles zur gleichen Zeit leisten. Die Veränderungen werden Schritt
für Schritt weitergehen. Realisiert wird diese Veränderung aus der Mitte der
Verwaltung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestalten und prägen
diese Reform, weshalb auch in 2018 weiterhin ein Fokus auf Beteiligung und
Kommunikation liegen wird.
Seite 8 Seite 9Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformansatz
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformansatz
Köln ist eine attraktive und wachsende Metropole, die – wie andere
Kommunen auch – viele Herausforderungen annehmen muss, wie zum
Beispiel den demografischen Wandel oder die Digitalisierung. In den
vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass die Stadtverwaltung nicht mehr
leistungsfähig genug ist, um den Anforderungen zu genügen. So klagen
zum Beispiel Bürgerinnen und Bürger über lange Wartezeiten oder eine
schleppende Bearbeitung von Anträgen. Projekte verzögern sich und
erfordern deutlich mehr Ressourcen als geplant. Auch die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der Verwaltung leiden unter ineffizienten Prozessen sowie
mangelnder Information und Zusammenarbeit.
Die Verwaltung wird der Stadt nicht mehr gerecht. Oberbürgermeisterin
Henriette Reker startete daher eine umfassende, tiefgreifende und auf
Nachhaltigkeit ausgerichtete Verwaltungsreform. Diese wird nach einer
intensiven Beteiligungsphase im Jahr 2016 in insgesamt fünf Jahren umge
setzt (2017–2022). Im Februar 2017 stellte der Stadtrat einstimmig die für
die Unterstützung der Reform benötigten Ressourcen bereit.
Nähere Informationen hierzu finden Sie im Ratsbeschluss vom 14. Februar 2017
(Reformkonzept & Ressourcen, Vorlage 0155/2017) unter https://ratsinformation.stadtkoeln.de
Die Reform einer der größten Kommunalverwaltungen Deutschlands ist
eine große Herausforderung mit anspruchsvollen Zielen: Die Leistungen
der Verwaltung werden spürbar besser, ein konstruktives Zusammenwirken
prägt das Verwaltungshandeln, Entscheidungen werden zügig und trans
parent getroffen, die Kommunikation ist wertschätzend, die Verwaltung
etabliert sich als lernende Organisation. Um all diese Ziele zu erreichen,
wurde ein Reformansatz entwickelt, der ganzheitlich auf die fünf
Handlungs felder einer erfolgreichen Kommune ausgerichtet ist:
Was sind die Ziele der Kölner
Verwaltungsreform? Wie sollen
sie in der Stadtverwaltung mit
rund 19.000 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern in rund
70 Ämtern und Dienststellen
erreicht werden? Der Reform
ansatz gibt darüber Aufschluss.
Die fünf Handlungsfelder der Verwaltungsreform.
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigtenzufriedenheit
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
Systematische und
zielorientierte Steuerung
Innovation
Seite 10 Seite 11Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformansatz
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformansatz
Dezentrale Verantwortung und gelebte Veränderung
Eine Überzeugung hat die Verwaltungsreform der Stadt Köln von Anfang
an geprägt: Veränderung kann nicht von oben verordnet werden.
Hierauf wurde bereits bei der Konzeption geachtet. Die Expertise der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde von Beginn an einbezogen.
Diese Beteiligung wird auch in der jetzt begonnenen Umsetzungsphase
der Reform fortgeführt. Das bedeutet konkret: Die Verantwortung
der Dezernate und Ämter/Dienststellen, der Führungskräfte und der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Entwicklung und Umsetzung
von Reformprojekten wird weiter gestärkt. Dieses im Kern dezentrale
Vorgehen wird jedoch durch bereichsübergreifende Projekte zu
gemeinsamen Aufgaben und Verfahren sowie durch verwaltungsweite
Grundlagenprojekte zur Dezentralisierung von Verantwortung ergänzt.
So entwickelt sich die Verwaltung auch als Gesamtorganisation weiter.
Zusätzlich wurde ein Mehrebenenansatz entwickelt, in dem sach liche
Ziele und Verbesserungen konsequent mit systematischem Veränderungs
management und umfassender Kommunikation verknüpft sind. Denn
sachlich gut ausgerichtete Projekte reichen nicht, um Verbes serungen zu
erzeugen. Die Inhalte müssen durch ein aktives Veränderungsmanagement
mit den Beschäftigten entwickelt und so gemeinsam getragen werden. Eine
breite und zielgruppenbezogene Kommunikation schafft die erforderliche
Grundlage. Die Verwaltungs reform in Köln ist konsequent auf diesen Ansatz
ausgerichtet.
Diese Vorgehensweise in den Reformprojekten wird durch fachlich
methodische Beratung, Qualifikation und punktuelles Coaching der
Projekte durch das Reformteam unterstützt. Zudem sieht der Reformansatz
ein professionelles Projektberichtswesen vor, mit dem begleitend
reflektiert und projektübergreifend gesteuert wird, ob die Ziele erreicht
werden und die erwarteten Wirkungen eintreten.
Beiräte ermöglichen ergänzende Perspektiven
Erfolgreiche Reformprozesse benötigen Feedback und Dialog, und zwar
nicht nur bestätigend, sondern auch kritisch. Daher hat die Stadt Köln
drei Projektbeiräte eingerichtet, die die Reform aufmerksam begleiten.
Alle stehen für unterschiedliche Blickwinkel: der hierarchieübergreifende
Verwaltungsbeirat mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen
Bereichen der Verwaltung, der Politikbeirat mit Vertreterinnen und
Vertretern aller Fraktionen, der Stadtbeirat mit Mitgliedern aus
unterschiedlichen Institutionen der Stadtgesellschaft. Alle drei Beiräte
sind kollegiale Beratungsgremien und Resonanzkörper für Ideen, Projekte
und Lösungen. Die Beiräte treffen sich regelmäßig und haben im Jahr 2017
schon wertvolle Hinweise für die Umsetzung gegeben.
Die Erprobungsphase, in der das Bürgerbüro alle an die Oberbürger
meisterin gerichteten Beschwerden nach den vereinbarten Standards
und dem vereinbarten Prozessmodell bearbeitete, wurde durch unter
schiedliche Maßnahmen auf der Sachebene und der Veränderungs
ebene eng begleitet. Die Beschäftigten nahmen gemeinsam mit dem
Projektteam zunächst an einer Qualifizierungsmaßnahme teil. Darüber
hinaus hat ein regelmäßiger Austausch mit der Projektleitung und
dem Projektteam zur Steuerung notwendiger Änderungen und
Anpassungen im Echtbetrieb stattgefunden. Den Beschäftigten
wurden nicht nur eine eigens für die Beschwerdebearbeitung
entwickelte Software, sondern auch weitere hilfreiche Arbeitsmittel
und Unterstützungen zur Verfügung gestellt.
Die Dezernatsbüros haben die Erprobungsphase für das Beschwer
demanagement durch regelmäßige Feedbackgespräche ebenfalls
konstruktiv und eng begleitet. Das beteiligungsorientierte und kom
munikative Vorgehen in diesem Projekt hat sich bewährt und zu sehr
guten Ergebnissen geführt. Durch die Beteiligung der Beschäftigten
in Verbindung mit der begleitenden Information und Kommunikation
konnte sehr schnell festgestellt werden, dass ein umsetzbares und von
den verantwortlichen Bereichen getragenes Beschwerdemanagement
konzipiert ist, das die definierten Ziele verlässlich erreicht. Dies zeigt
auch eine Bewertung der Beschwerdeführerinnen und Beschwerde
führer. Auf dieser Grundlage wird das Beschwerdemanagement nun
schrittweise in die gesamte Verwaltung eingeführt.
Bei allen richtungsweisenden Meilensteinen wurde das Projekt zudem
durch den Verwaltungsvorstand als Steuerungsgruppe sowie den
Gesamtpersonalrat unterstützt.
Beispiel: Umsetzung in der Praxis – Beschwerdemanagement für
die Stadt Köln
Mit dem Projekt sollen zwei Ziele erreicht werden:
1. Es ist sichergestellt, dass in allen Verwaltungsbereichen mit jeder
Beschwerde professionell umgegangen wird.
2. Die Beschwerden werden systematisch ausgewertet, um im Sinne
einer lernenden Organisation Schwachstellen zu beseitigen.
Zur Umsetzung wurde eine dezernatsübergreifende Projektgruppe
mit Kolleginnen und Kollegen, die schon viel Erfahrung in der Bearbei
tung von Beschwerden gesammelt haben, gebildet. Sie hat gemein
sam ein Prozessmodell für ein professionelles Beschwerdemanage
ment bei der Stadt Köln erarbeitet und dabei nicht nur die eigenen
Erfahrungen genutzt. Fachliteratur wurde ausgewertet, eine stadtin
terne Analyse zum aktuellen Umgang mit Beschwerden durchgeführt
sowie ein Erfahrungsaustausch mit anderen Städten und städtischen
Gesellschaften vorgenommen. Das aus diesem Wissen entwickelte
Prozessmodell wurde anschließend mit einem stadtinternen Fachbei
rat rückgekoppelt, um weitere Erfahrungen und Perspektiven einzu
beziehen und eine Praxistauglichkeit sicherzustellen. So entstand ein
breit getragenes Konzept, das zunächst für alle Beschwerden im Büro
der Oberbürgermeisterin erprobt wurde.
Eine Auflistung der Mitglieder der
Beiräte finden Sie in Anlage 1: Beiräte
der Verwaltungsreform
Seite 12 Seite 13Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformansatz
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformansatz
Was bedeutet das für die Reform im Jahr 2018?
Abhängig von den jeweiligen Besonderheiten der Aufgaben und der Situation entwickelt und verantwortet jedes
Dezernat und Amt/Dienststelle „seinen Weg“. Unterschiede in den Ansatzpunkten und in der Ausrichtung sind somit
keine Schwäche. Auch unterschiedliche Hindernisse und Probleme in den Bereichen sind zu erwarten. Es gilt jedoch
begleitend zu reflektieren, ob der gewählte Weg zum gewünschten Erfolg führt. Dafür ist das bereichsübergreifende
Steuerungssystem der Reform von großer Bedeutung.
Seite 14 Seite 15Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformprogramm 2017/2018
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformprogramm 2017/2018
Rund 150 Projekte und Maßnahmen – das ist das
erste Reformprogramm für 2017/2018. Worum geht
es dabei? Wie wird den damit verbundenen Heraus
forderungen begegnet? Zusammen mit ersten
Erfolgen aus dem Jahr 2017 werden diese Themen
vorgestellt.
Das Reformprogramm
2017/2018 umfasst rund
150
Projekte und
Maßnahmen
Mit viel Engagement zum Erfolg
Um einen kraftvollen Einstieg in die Veränderung zu erreichen, wurden
mit viel Engagement in Arbeitsrunden und Workshops rund 150 Re-
formprojekte und Maßnahmen für 2017/2018 auf den Weg gebracht.
Inhaltlich decken die Reformvorhaben die ganze Bandbreite des
Verwaltungs handelns nach innen und außen ab. Schwerpunkte liegen
in der Optimierung von Prozessen – häufig von bereichsübergreifenden
Verfahren, verbunden mit dem Ziel, die Prozesse zu digitalisieren. Daneben
befassen sich viele Projekte mit der Frage nach Organisationsstrukturen und
damit nach klaren Verantwortlichkeiten innerhalb der Stadtverwaltung.
Reibungsverluste sollen minimiert und Kompetenzen gebündelt werden.
Die dritte Ausprägung von häufigen Projekten umfasst diejenigen, die es
sich zum Ziel gesetzt haben, Instrumente zu entwickeln oder zu optimieren.
Durch diese sollen der Aufbau und die Abläufe in der Verwaltung unterstützt
werden. Dazu werden Verfahren, Checklisten, Tabellen oder Leitlinien
entwickelt, die alle Beteiligten bei ihrer Arbeit unterstützen sollen. Diese
drei Themenfelder, die sich mit den Abläufen in der Verwaltung und ihrem
Aufbau beschäftigen, werden ergänzt durch Projekte, die sich mit der
Organisationskultur und der Zusammenarbeit beschäftigen.
Das Vorgehen in den Bereichen und Projekten ist dabei sehr unterschiedlich.
Schließlich steht die Stadt Köln in den gegenwärtig acht Dezernaten und
rund 70 Ämtern/Dienststellen auch vor sehr unterschiedlichen Heraus
forderungen. Und: Viele Wege führen zum Erfolg – diese sollen genutzt
werden.
Seite 16 Seite 17Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformprogramm 2017/2018
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformprogramm 2017/2018
Elf Pilotämter als Kraftzentren der Reform
Ein Großteil – nämlich mehr als 60 Projekte und Maßnahmen – werden durch
die für 2017/2018 ausgewählten elf Pilotämter verantwortet.
12
32 20
5751
15
6348
Amt für Informationsverarbeitung
Amt für öffentliche Ordnung
Sportamt
Kulturamt
Umwelt und Verbraucherschutzamt
Amt für
Denkmalschutz und
Denkmalpflege
Kämmerei
Amt für
Stadtentwicklung
und Statistik
Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau
Amt für Kinder, Jugend und Familie
Bauauf sichtsamt
52
69
41
Durch eine hohe „Reformdichte“ sollen die Pilotämter als „Kraftzentren“
der Reform wirken. Mit besonders viel Energie und unter breiter
Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch mit besonders
intensiver Unterstützung sollen nicht nur Einzelerfolge erzielt, sondern
ganzheitliche Verbesserungsprozesse auf den Weg gebracht werden. Sie
sollen so stark sein, dass sie ab 2019 in selbstständig tragenden Lern
und Entwicklungsprozessen fortgeführt werden. Zum Ende der Reform
sollen alle Ämter/Dienststellen einmal als Pilotamt besonders intensiv am
Reformprozess mitgewirkt haben.
Bereichsübergreifende Verbesserungen gestartet
Neben den Pilotämtern haben die Dezernate auch in weiteren Ämtern/
Dienststellen bereits Projekte und Maßnahmen angestoßen. So beginnen die
Dezernate den jeweils zu ihnen passenden Weg der Veränderung.
An vielen dieser Projekte sind mehrere Bereiche – auch aus unterschiedlichen
Dezernaten – beteiligt. So wird der schon in der Konzeptphase deutlich
angesprochene Verbesserungsbedarf bei den bereichsübergreifenden
Aufgaben und Prozessen aufgegriffen.
Zusätzlich sind inhaltlich zusammenhängende Projekte in sogenannten
Verbundprojekten gebündelt. Wichtige Standards und Meilensteine sollen
so frühzeitig abgestimmt und Doppelarbeit vermieden werden. 2017/2018
sind zu drei Themen solche Verbundprojekte gestartet:
– Umsetzung des städtischen Diversity Konzept innerhalb der Verwaltung
(Ratsbeschluss vom 20. Dezember 2016),
– Fördermittelmanagement,
– Beschleunigung der Baugenehmigungsprozesse.
Beispiel: Verbundprojekt – Beschleunigung der
Baugenehmigungs prozesse
Das Verbundprojekt „Beschleunigung der Baugenehmigungsprozesse“
ist im Dezernat der Oberbürgermeisterin verankert und dient
vor allem der Koordination und Steuerung von Prozessen
beziehungsweise Projekten, die in Zusammenhang mit der
Beschleunigung des Baugenehmigungsverfahrens stehen. Die
jeweiligen Dienst stellen, in denen die einzelnen Projekte verortet
sind, bleiben für deren Durchführung und die schnellstmögliche
Verkürzung der Baugenehmigungsverfahren (beziehungsweise
der notwendigen Verfahrensschritte) verantwortlich. Alle 14 Tage
treffen die Beteiligten zusammen, erörtern die Projektfortschritte,
stimmen Arbeiten und Termine ab und organisieren die not wendigen
Rahmenbedingungen. Die Projektleitung berichtet quartals weise
an den Verwaltungsvorstand über den Fortgang des Projekts. Der
Verwaltungsvorstand wird darüber hinaus frühzeitig eingeschaltet,
soweit für den Erfolg des Verbundprojekts zusätzliche Ressourcen
(beispielsweise Stellenzusetzungen) erforderlich sind. Gemeinsam
sollen so alle Spielräume genutzt werden, um die Genehmigungs
prozesse schnellstmöglich abzuschließen und die Bereiche Wohnen
und Wirtschaft zu fördern. In dem Verbundprojekt werden bislang
fünf Arbeitspakete prioritär in Angriff genommen:
– Digitalisierung von Baulastakten (Liegenschaftsamt)
– Einführung der EBauakte (Amt für Informationsverarbeitung)
– Parallelbearbeitung der Bauantragsunterlagen (Umwelt und
Verbraucherschutzamt)
– Einführung einer neuen Baugenehmigungssoftware
(Bauaufsichtsamt)
– Digitaler Prüfvermerk (Amt für Informationsverarbeitung)
Diese fünf Arbeitspakete dienen entweder der kurzfristig wirksamen
Beschleunigung der Baugenehmigungsprozesse (sichtbare Ver
besserung des städtischen Services) oder tragen zur Erfolgs sicherung
und zusätzlichen Beschleunigung bereits bestehender Reform projekte
bei. Die Liste der Arbeitspakete, ebenso wie die in das Verbund
projekt eingebundenen Fachdienststellen, verstehen sich als Start
konfiguration und sollen entlang des Projektverlaufs schrittweise
erweitert werden.
Seite 18 Seite 19Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformprogramm 2017/2018
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformprogramm 2017/2018
Grundlagenprojekte schaffen verwaltungsweite Lösungen
Schließlich wurden als Teil des Reformprogramms 2017/2018 die drei
Grund lagenprojekte „Prozesse und Digitalisierung“, „Optimierung von
zentraler und dezentraler Verantwortung und Zusammenarbeit“ und
„Führung und Organisationskultur“ auf den Weg gebracht. Hier sollen
gesamt städtische Standards und Lösungen von Beginn an in bereichs
übergreifenden Prozessen reflektiert oder bearbeitet werden und in das
Verwaltungshandeln einfließen.
Grundlagenprojekt „Prozesse und Digitalisierung“
Besonders viele Projekte im ersten Jahr der Reform sind mit dem Thema
„Prozesse und Digitalisierung“ verknüpft. Die Prozesse und Strukturen
der Ämter/Dienststellen sollen aus verschiedenen Perspektiven und dabei
besonders aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger kritisch reflektiert und
weiterentwickelt werden.
Im Rahmen des Grundlagenprojekts wurde in 2017 ein Konzept für ein
innovatives, städtisches Methodenlabor (Arbeitstitel „ZukunftsLabor“)
entwickelt, das die Dienststellen methodisch und fachlich unterstützt, ihre
Verwaltungsprozesse zu optimieren, insbesondere bei der Nutzung von
Digitalisierungspotenzialen. Die Stabsstelle Digitalisierung setzt das
Konzept um.
Zur weiteren Unterstützung der Dienststellen ist für 2018/2019 geplant,
die bereits vorhandenen Instrumente, Standards und Schulungen
zur Prozessoptimierung zu sammeln, zu strukturieren, allen Ämtern/
Dienststellen zur Verfügung zu stellen und sie bedarfsgerecht weiter
zuentwickeln. Darüber hinaus benötigte Lösungen und Hilfen werden
im Dialog mit den Dienststellen neu entwickelt. So können vorhandene
Kompetenzen der Ämter/Dienststellen zur Verbesserung der eigenen
Prozesse zielorientiert auf und ausgebaut sowie die dezentrale Prozess
verantwortung gestärkt werden. Im Laufe der Verwaltungsreform werden
diese Reformprozesse mit zentraler Unterstützung in einen kontinuierlichen
und systematischen Verbesserungsprozess überführt und so die Grundlage
für ein gesamtstädtisches Prozessmanagement gelegt, mit dem die Ämter/
Dienststellen und Dezernate die Qualität ihrer Prozesse zielorientiert
steuern können.
Grundlagenprojekt „Optimierung zentraler und dezentraler
Verantwortung und Zusammenarbeit“
Verwaltungsweite Veränderungen von Verantwortlichkeiten erzeugen
oft sehr komplexe, schwierige und langwierige Entscheidungsprozesse.
Die Verwaltungsreform berücksichtigt dies durch thematisch begrenzte
Projekte mit zunächst wenigen Beteiligten. Somit können Lösungen
oder Modellversuche schnell vereinbart werden. Aufbauend auf
diesen Erfahrungen wird dann jeweils ihre Übertragbarkeit auf weitere
Themenfelder und Beteiligte geprüft. Getreu dem Motto: Schnelle Erfolge
mit nachhaltigen Entwicklungen verbinden. In 2017 wurden zwei solcher
Projekte gestartet:
– Optimierung des Stellenbesetzungsverfahrens und Übertragung von
zusätzlichen Entscheidungsbefugnissen auf das Amt für Kinder, Jugend
und Familie
– Neugestaltung des Vergabeprozesses, einschließlich der
Nachtragsbearbeitung im Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Systematik des Grundlagenprojekts: Optimierung zentraler und dezentraler
Verantwortung und Zusammenarbeit.
Dezentrale Projektergebnisse
werden auf ihre Übertragbarkeit
hin überprüft.
– Unverändert
– Geringfügig verändert
– Verändert mit zusätzlichen
Bedingungen
Vorhandene Lösungen werden
schnell weiter entwickelt und
ergänzt.
Grundlagenprojekt „Führung und Organisationskultur“
Schon in der Beteiligungsphase zur Konzeption der Reform wurde ein
großer Handlungsbedarf bei „Organisationskultur, Führung und
Beschäftigtenzufriedenheit“ sichtbar. Darin waren sich Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter und Führungskräfte einig. Viele erwarten die Einführung
verbindlicher Leitlinien für Führung und Zusammenarbeit in der gesamten
Stadtverwaltung. Erfahrungen anderer Kommunen und aus der Wirtschaft
zeigen jedoch: Leitlinien allein sind nicht wirksam. Sie müssen systematisch
mit der gesamten Personalwirtschaft und ihren Verfahren und Instrumenten
verknüpft werden.
Seite 20 Seite 21Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformprogramm 2017/2018
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformprogramm 2017/2018
Zusammenhang der Führungs- und Organisationskultur mit Führungs-,
Führungsunterstützungs- und Personalinstrumenten.
Auswahl und
Einarbeitung
Karriere
planung
Talent
management
Berichts
systeme
Motivation und
Anreize
Personal
entwicklung
Feedback und
Beurteilungs wesen
Führungs
instrumente
Führung und Kultur
der Zusammenarbeit
Steuerung (Ziele
und Wirkungen)
Ressourcen (Verteilung
und Unterstützung)
Leit linien Führung
und Zusammen arbeit
Verantwortung
(zentral vs. dezentral)
Organisatorische Rahmenbedingungen
(Prozesse und Digitalisierung)
Im zweiten Halbjahr 2017 wurde dafür die notwendige Basis geschaffen.
Im Februar 2018 wird sich der Verwaltungsvorstand in einer gesonderten
Klausur mit dem Thema „Führung und Organisationskultur“ befassen.
Erste Erfolge sind sichtbar
Die Umsetzung der Verwaltungsreform ist kraftvoll und sichtbar auf dem
Weg. Dieser Weg erforderte mehr Zeit und Energie als zunächst an genom
men. Ein Grund dafür ist, dass durch die Dauer der Stellenbesetzungs
verfahren insgesamt nur rund 55 % der genehmigten Stellen faktisch
durch das Reformteam in 2017 eingesetzt werden konnten. Zudem war es
wichtig, trotz der hohen Anzahl an Reformvorhaben alle von Beginn an mit
einer professionellen und transparenten Projektplanung und steuerung zu
verknüpfen. Auch dies ist eine wichtige Lehre – nicht nur in Köln.
In 2018 wird die Verwaltungsreform #wirfürdiestadt viele sichtbare
Ergebnisse und Erfolge bringen. Erste Erfolge gab es schon Ende 2017 – hier
einige Beispiele:
Neugestaltung des Vergabeprozesses im Amt für Straßen und
Verkehrstechnik sowie in zwei Pilotprojekten im Amt für Brücken,
Tunnel und Stadtbahnbau
Ziel ist, Fachressourcen und Ergebnisverantwortung in den beiden
technischen Fachämtern stärker zusammenzuführen. Durch die
Konzentration der Entscheidungskompetenz verringert sich der Ab
stimmungs aufwand. Dadurch werden Vergabeverfahren beschleunigt.
Die Neukonzeption befindet sich bereits in der Erprobung. Im Reform
programm 2017/2018 ist, nach erfolgreicher Pilotierung, geplant, die
Neuordnung bei Vergabeprozessen auszuweiten.
Kundenzentren der Zukunft
Ebenfalls spürbar wurden die Ergebnisse der Verwaltungsreform für
die Bürgerinnen und Bürger bereits durch erste Maßnahmen in den
Kundenzentren. Im Meldewesen wurden die Wartezeiten im Jahr 2017
gegenüber 2016 im Durchschnitt aller Kundenzentren (ohne Direkt
schalter) um rund 25 % auf immerhin 55 Minuten (2016: 71 Minuten)
reduziert. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirkt sich positiv
aus, dass mehr freie Stellen besetzt werden konnten. Dies ist eine
wichtige Voraussetzung für die weiteren geplanten Schritte und Maß
nahmen zur Verbesserung.
Optimierung des Stellenbesetzungsverfahrens und Übertragung
von zusätzlichen Entscheidungsbefugnissen auf das Amt für
Kinder, Jugend und Familie
In diesem Projekt werden interne Abläufe zur Stellenbesetzung ver
bessert und zusätzlich der Prozess für Bewerberinnen und Bewerber
optimiert. Dies erfolgt in konstruktiver Zusammenarbeit zwischen
dem Amt für Personal und Verwaltungsmanagement und dem Amt
für Kinder, Jugend und Familie. Der SollProzess hierfür wurde model
liert und die notwendigen Maßnahmen identifiziert. Die Umsetzung
läuft ab Februar 2018, sodass Mitte 2018 eine erste Bewertung des
Verfahrens stattfinden kann. Im Anschluss wird das Verfahren weiter
entwickelt, damit es am Ende auf weitere Ämter übertragen werden
kann.
Weiterhin starker Reformwille
Veränderungen in Großorganisationen mit gewachsenen Strukturen
sind nicht immer einfach und oft mühevoll. In der Stadtverwaltung
Köln kommt erschwerend hinzu, dass ihr kollektives Bewusstsein von
vielen enttäuschenden Reformvorhaben der Vergangenheit geprägt ist.
Gleichzeitig erfordern tiefgreifende Reformprozesse jedoch den Willen
und die tatkräftige Unterstützung der oberen Führungsebenen. Und auch
die Mitarbeitenden müssen Veränderungen wollen und sich für diese
engagieren, denn sie können nicht einfach „von oben“ verordnet werden.
Ein neues Reformvorhaben wie #wirfürdiestadt stand somit von Anfang
an besonderen Herausforderungen gegenüber: Enttäuschungen ernst
nehmen, Vertrauen schaffen und Veränderungsbedarfe zu einem starken
Reformwillen werden lassen. Diese notwendige Aufbruchstimmung ist im
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Reformprogramm 2017/2018
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformprogramm 2017/2018
ersten Reformjahr geglückt. Dies zeigte sich beispielsweise beim zweiten
Amtsleitungstag 2017: Trotz des aufreibenden Tagesgeschäfts steht die
Verwaltungsreform bei zwei Dritteln der TopFührungskräfte weiterhin ganz
oben auf der Agenda. Bei einem weiteren Drittel hat die Reform immerhin
noch eine mittlere Priorität. Dies ist das Ergebnis einer anonymen Online
Befragung unter den mehr als 150 Teilnehmenden am 5. Dezember 2017.
Ergebnis der Online-Befragung auf dem Amtsleitungstag am 5. Dezember 2017.
Ergebnis der Online-Befragung auf dem Amtsleitungstag am 5. Dezember 2017.
Welche Priorität will ich der Reform geben?
Mit den heutigen Erkenntnissen, Eindrücke und Erfahrungen habe ich ein gutes Gefühl, dass
wir den richtigen Weg gewählt haben.
hohe Priorität
63 %
1
2
3
4
5
6
7
31 %
8 %
17 %
19 %
23 %
15 %
16 %
3 %
6 %
mittlere Priorität
geringe Priorität
3,8
Durchschnitt
Dieser starke Veränderungswille bei Beigeordneten, Amtsleitungen und
deren Stellvertretungen passt zum großen Interesse an der Verwaltungs
reform, das nach wie vor auch in der Stadt und in den Medien besteht.
Aber auch Schwierigkeiten und Fragen gehören zur Normalität solch großer
Veränderungsprozesse. Das gilt insbesondere für Projektphasen, in denen
– wie Ende 2017 – bereits viel Energie und Aufwand in die Projektarbeit
geflossen ist, die Erfolge jedoch noch nicht für jeden sichtbar sind. Dies
spiegelt sich in einem weiteren Ergebnis der OnlineBefragung der Amts
leitungen wider: Eine kritische Zuversicht zeigte sich bei den Befragten, ob
der richtige Weg für eine Reform eingeschlagen wurde (3,8 Punkte auf einer
Skala von 1 bis 7, wobei 1 die geringste und 7 die höchste Zustimmung
markiert). Dies zeigt die große Bedeutung der für 2018 erwarteten Erfolge.
Sie werden Zuversicht und Unterstützung steigern und so den weiteren
Erfolg verstärken.
Was bedeutet das für die Reform im Jahr 2018?
Der stark dezentrale Ansatz der Verwaltungsreform #wirfürdiestadt ist einerseits Erfolgsfaktor und andererseits eine
der größten Herausforderungen für ihre weitere Umsetzung. Es entstehen unterschiedliche Geschwindigkeiten und
somit auch unterschiedliche „Stimmungsbilder“ in den verschiedenen Bereichen und Projekten. Unnötige Unter
brechungen und Verzögerungen sollen jedoch vermieden werden. Veränderung erfordert konkretes Tun – wo not
wendig, müssen Pläne schneller umgesetzt werden, ohne dabei Kommunikation und Beteiligung zu vernachlässigen.
Darauf muss sich insbesondere auch das unterstützende Reformteam einrichten.
Um in einer Großorganisation mit rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine umfassende Reform
bewegung anzustoßen war es notwendig, mit einer spürbaren Anzahl an Projekten und Maßnahmen zu starten.
Bis Ende 2018 wird ein Großteil der Projekte des Reformprogramms 2017/2018 erfolgreich abgeschlossen sein.
Diese Erfolge ebnen den Weg für neue Ämter/Dienststellen und Projekte für das folgende Reformjahr. Hierzu werden
erneut Ämter/Dienststellen mit richtungsweisenden Themen ausgewählt, die einen weiteren Baustein zum Erfolg
der Verwaltungsreform bilden. Dabei ist es wichtig, Ergebnisse aus den Projekten in den Arbeitsalltag der Menschen
schnell und sicher zu übertragen, denn die Reform fordert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzlich zu ihrem
Tagesgeschäft.
Auch die Bürgerinnen und Bürger sowie Kundinnen und Kunden werden die Erfolge der Reform spüren. Neue Heraus
forderungen werden mit derselben kraftvollen Unterstützung wie zu Beginn der Reform aufgenommen. Die neuen
Projektleitungen werden durch die Erfahrungen des Reformteams in der Projektumsetzung sowie durch eine
etablierte Projektbegleitung unterstützt. Die Fortschritte in den Grundlagenprojekten helfen zusätzlich und stärken
die weitere Projektarbeit.
Für den weiteren Verlauf der Reform ist es jedoch nicht unwahrscheinlich, dass eine geringere Anzahl an Projekten
pro Jahr starten wird. Dies ist darin begründet, dass im umfangreichen Reformprogramm 2017/2018 bereits viele
wichtige Anliegen thematisiert werden.
Einen ausführlichen Überblick über alle bis Ende 2017 gestarteten Projekte finden Sie in Anlage 2: Projektskizzen
Seite 24 Seite 25Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Veränderungsmanagement
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Veränderungsmanagement
Wie navigiert man erfolgreich durch Höhen und
Tiefen dieses umfassenden Veränderungsprozesses?
Wie schafft man es, die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter mitzunehmen? Die Antwort
liegt in der Verknüpfung von Sachfragen
mit beteiligungsorientierten Methoden des
Veränderungsmanagements.
Die Verwaltungsreform will und muss das Verwaltungshandeln
verändern – nach innen und außen. Viele Projekte sind nicht erfolg-
reich, weil sie die Veränderung auf sachliche Fragen verengen und
Emotionen außer Acht lassen. Veränderungsmanagement nutzt das
Wissen um häufige beziehungsweise typische Verläufe und bezieht es
systematisch in die Planung und Unterstützung der Veränderungsvor-
haben ein. Schließlich ist das Personal der wichtigste Faktor in einer
Stadtverwaltung.
Eine wichtige Grundlage der Theorie und Praxis des Veränderungsmanage
ments ist die sogenannte Veränderungskurve nach KüblerRoss. Die Kurve
zeigt typische Phasen in Projekten, etwa das Überraschungsmoment zu
Beginn von Projekten oder die Erkenntnisphase am Ende eines Projekts. Die
Veränderungskurve verbildlicht die rationale Auseinandersetzung der Be
teiligten im Laufe der Zeit sowie ihre emotionale Verfassung.
Die Veränderungskurve zeigt, dass Projekte durch Hochs und Tiefs gekennzeichnet sind
(in Anlehnung an Kübler-Ross, Elisabeth).
Emotionales Energielevel/Rationale Auseinandersetzung
Zeit
Strategische
Planungs phase
Vereinbarungs und
Positionierungsphase
Überraschungsphase Rationale Akzeptanzphase
Emotionale Akzeptanzphase
Test und Ausprobier
phase
Integrationsphase
Erkenntnisphase
„Es stimmt eigentlich
doch, es könnte auch sein
Gutes haben“
„Das ist schon
selbst verständlich!“
„So könnte es
tatsächlich gehen“
„Wir müssen was
ändern!“
„Das brauche ich
nicht!“
Ziel von Veränderungsmanagement ist, durch passgenaue Angebote Risiken
und Schwierigkeiten in den einzelnen Phasen zu verringern. Ganz vermeiden
lassen sich Widerstände und Ängste jedoch nicht.
>
Seite 26 Seite 27Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Veränderungsmanagement
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Veränderungsmanagement
Der typische Ablauf eines Projekts.
Ganzheitliche Planung
Dies beginnt bereits bei der Planung der Reform als Ganzes sowie ihrer
Projekte. Grundsätzlich orientieren sich die Reformprojekte an einem
„SechsPhasenmodell“. Dies sorgt dafür, dass die Projekte über ihren gesam
ten Lebenszyklus begleitet und unterstützt werden. So können Projektideen
bestmöglich erzeugt, ausgerichtet und wirksam umgesetzt werden.
Prägend für die Verwaltungsreform #wirfürdiestadt ist, diesen Ablauf nicht
allein als sachlichinhaltlichen Prozess zu verstehen und zu planen. Vielmehr
wird die klassische Projektplanung mit Zielen, Meilensteinen, Terminen und
Ressourcen von Beginn an um Elemente und Methoden des Veränderungs
managements sowie eine damit verbundene Kommunikationsplanung
ergänzt.
Wichtiger Bestandteil der Planung ist auch, Risiken für den Projekterfolg
frühzeitig zu erkennen und die richtigen Maßnahmen einzuleiten, um diesen
entgegenzuwirken.
Beispiel: Planungskonferenzen
Um dies zu erreichen, beginnt die methodische Unterstützung der
Be teiligten beim Aufsetzen der Projekte in sogenannten Planungs
konferenzen. Bei diesen interaktiven Veranstaltungen werden alle
formalen Bestandteile eines Projekts erarbeitet: Ziele, Ablauf, Zeitplan,
Arbeits pakete, Aufwandsschätzung, Beteiligte und Meilensteine werden
festgelegt. Außerdem werden Risiken im Projekt eingeschätzt und
Kommunikations maßnahmen vereinbart. In den Konferenzen wird auch
überlegt, welche weiteren Methoden innerhalb der je weiligen Arbeits
pakete genutzt werden können. Dazu steht jeweils ein um fassendes
Set an Methoden zur Verfügung. Ob klassische Projekt management
oder Moderationsmethoden, innovative Ansätze wie Design Thinking
oder kreative Kommunikationsmaßnahmen: Zusammen mit den
Projektverantwortlichen wird ein individueller Ver änderungs pfad mit
den passenden Methoden für jedes Projekt entwickelt.
Betroffene zu Beteiligten machen
Auch während der Projektarbeit werden die Projektverläufe nicht nur sach
lich, sondern mit dem Ziel analysiert und unterstützt, für jedes Projekt die
passende Erfolgsumgebung zu schaffen. Bei Bedarf können die Verantwort
lichen Coaching oder andere Unterstützungsangebote wahrnehmen, zum
Beispiel bei der Entwicklung von Kommunikationsmaßnahmen.
Analyse Status Quo
Projekt aufsetzen
Projekt evaluieren
Dauerhafter
Lernprozess
Entwicklung Projektidee
Projekt umsetzen
6-
PhasenModell
1
2
3
4
5
6
>
Seite 28 Seite 29Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Veränderungsmanagement
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Veränderungsmanagement
Insbesondere vielfältige Beteiligungsformate helfen, die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter mitzunehmen und gemeinsam die Verwaltung zu
verbessern. Für die Verwaltungsreform der Stadt Köln wurde daher
ein Periodensystem des Veränderungsmanagements entwickelt: Die
Elemente des Periodensystems setzen sich mit den Themen Qualifizieren,
Mobilisieren, Kommunizieren, Monitoren, Führungskräfte an Bord
holen sowie allgemeinen Methoden des Veränderungsmanagements
auseinander. Innovative Methoden wie das FishbowlInterview oder Design
Thinking helfen, Betroffene zu Beteiligten zu machen und die Veränderung
ganzheitlich in der Stadtverwaltung zu verankern. Zugleich begleiten und
unterstützen diese Methoden die Kommunikation von Veränderung auf der
inhaltlichen Ebene. Dadurch wird eine wirksame Umsetzung verstärkt.
Führungskräfte ins Boot holen Mobilisieren
AllgemeinQualifizieren
MonitorenKommunizieren
Ac
Assessment
Center
Lf
Leitfaden
Dc
Develop
mentCenter
Pd
Podiums
diskussion
Pa
PAKT
Mi
MindMap
Ka
Karten
abfrage
Fg
Fokus
gruppen
Do
Doodle
Bw
Brainwriting
Bi
Bisoziation
Sk
Skalenfrage
Wg
Werkstatt
gespräch
Lk
Lokalkon
ferenzen
Er
Entdeckungs
reise
Pu
Punkte
abfrage
Pe
Personas
Mg
Murmel
gruppen
Li
Leitfaden
interview
Gw
Gallery Walk
Ei
Experten
interview
Cj
Customer
Journey
Bs
Brain
storming
Ts
Themen
speicher
Wo
Workshop
Zb
Zukunftsbild
Tp
Teamrollen
profil
Wm
Wissens
markt
Wk
Web
konferenz
Th
TownHall
Meeting
Mv
Metaver
einbarung
Wa
Walk & Talk
Tf
Telefon
konferenz
Zk
Zukunfts
konferenz
Sh
6Hut
Methode
Rs
Real Time
Strategic
Change
Wt
Werte
kompass
St
System
denken
Mt
Mentoring
Js
Jobsharing
Eq
Entwick
lungs
quadrat
Pf
Physische
Fortschritts
messung
Zs
Zielscheibe
Cc
Change
Circle
Sz
Szenarien
Co
Coaching
Mp
Marktplatz
Vr
Visual
Recording
Te
Team
zeitung
Jb
Jahrbücher
Kl
Knotenlösen
Ob
Online
Befragung
Wc
World Café
Sd
635
Rq
Rapid
Questioning
Wb
Webinare
Sn
Simulation
Me
Mediation
Ib
Interne
Beratung
Öc
ÖkoCheck
Wf
Wertschätz
endes
Feedback
Sc
Schatztruhe
Gv
Gruppen ver
einbarung
Bp
Buddy
Prinzip
Vi
Visuali
sierung
St
Stakeholder
Analyse
Ge
Geschichten
erzählen
Sr
Scribble
Video
Hp
High
Performance
Team
Bl
Blitzlicht
Iw
Instawalk
Di
Design
Thinking
Tz
TRIZ
Methode
Tj
Trainingon
thejob
Rk
Rätsel
kommu
nikation
Lb
Lern
tagebuch
Ho
Hospitation
Kh
KopfHerz
Füße
Tr
Trello
Fz
Führungs
kräftezirkel
Pj
Perspective
Journey
Al
Action
Learning
Cs
Case Studies
Rw
Roadshow
Fb
Fishbowl
Bb
BrownBag
Lunch
RI
Ressourcen
landkarte
Be
Beobachtung
Sb
Sounding
Board
Os
Open Space
Ef
Effectuation
Ta
Training
Pg
Peergroup
Kb
Kollegiale
Beratung
Ev
Erklärvideos
Df
360°
Feedback
Tm
Tatenmatrix
Ft
Flipthetarp
Ea
Entwick
lungs
aufträge
Ba
Baum der
Erkenntnis
Bc
Barcamp
Tl
Tetralemma
Methode
Ru
Runder Tisch
De
Debriefing
Sy
Systemische
Fragen
Lt
Lerntandems
Fa
Fall/
Projektarbeit
Ai
Appreciative
Inquiery
Oi
Open
Innovation
Dm
Disney
Methode
Ab
Aktivierende
Befragung
Da
Daten
analyse
SI
Streichholz
Bt
BelbinTest
Si
Stimmungs
barometer
Das Periodensystem des Veränderungsmanagements.
Seite 30 Seite 31Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Veränderungsmanagement
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Veränderungsmanagement
Beispiel: Verwendung von Design Thinking
Design Thinking wird als Methode genutzt, um Probleme nutzer
zentriert zu lösen. Dies kann zum Beispiel die Verbesserung eines Be
ratungsangebots für Bürgerinnen und Bürger sein. Um die Bedürfnisse
der Bürgerinnen und Bürger genauer zu verstehen werden sogenannte
Personas entwickelt. Eine Persona beschreibt einen fiktiven Charakter,
der die Eigenschaften der Zielgruppe repräsentiert. Dies hilft dabei
sich vorzustellen, vor welchen Herausforderungen die Zielgruppe
steht und welche Lösungswege für sie am geeignetsten wären. In
diesem Beispiel orientieren sich die Personas an den unterschiedlichen
Interessen der Bürgerinnen und Bürger. Für diese Personas werden
ideale Prozesse skizziert – von der Erkenntnis, dass ein Beratungs
gespräch erforderlich ist, bis zur Nachverfolgung des Gesprächs oder
dem Versand weiterführender Informationen.
Beispiel: Die Methodenvielfalt nutzen
Beim Amtsleitungstag im Mai 2017 wurde auf drei zentralen Postern
der Weg der Umsetzung der Verwaltungsreform erläutert. Gallery
Walk heißt diese Methode. Wie Bilder in einer Galerie wurden die
Poster im Raum verteilt. Die Teilnehmenden informieren sich im
Rundgang und können nach Belieben verweilen oder weiterziehen.
Im Dezember 2017 wurde eine digitale Abstimmung via Smartphone
für Echtzeitfeedback genutzt. Die Moderation stellte Fragen, welche
innerhalb kürzester Zeit von den Anwesenden beantwortet und von
der Software sofort ausgewertet wurden. So konnte begleitend
das Stimmungsbild einer großen Gruppe zu verschiedenen Themen
gespiegelt werden.
Beispiel: Arbeiten in der Ideenwerkstatt
Ziel des im Büro der Oberbürgermeisterin angesiedelten Reform
projekts „Schnell besser” ist es, niedrigschwellig bei den Mitarbeite
rinnen und Mitarbeitern unmittelbar auf das Arbeitsumfeld zielende
Verbesserungsvorschläge anzuregen und in einem transparenten und
verbindlichen Verfahren soweit möglich auch schnell umzusetzen.
Dazu fand bereits ein erster Workshop mit Beschäftigten statt, in Form
einer Ideenwerkstatt. Viele Verbesserungsvorschläge und positive
Rückmeldungen zum Konzept sind das Ergebnis des Workshops. Das
erarbeitete Konzept wird nun in weiteren Bereichen des Büros der
Oberbürgermeisterin erprobt. Dabei wird beobachtet und erfasst, ob
die Vorschläge auch tatsächlich zu spürbaren Verbesserungen führen.
Ein Fazit dazu ist für April 2018 geplant. Danach ist ein Transfer auf
andere Dezernate und Ämter/Dienststellen möglich.
Beispiel: Was tun bei Widerständen?
Eine Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lehnt ein Projekt
ab, weil sie – bezogen auf das Thema – mit ihrer Arbeitssituation
zufrieden ist. Im Austausch mit dem Reformteam werden Ursachen,
Auswirkungen und mögliche Wege für das Projekt diskutiert. Darauf
hin sucht die Projektleitung den direkten Austausch mit den Führungs
kräften – insbesondere mit denen, deren Mitarbeiterinnen und Mit
arbeiter Bedenken haben.
Ziel der Gespräche ist, die Bedenken und Vorbehalte zu verstehen und
gleichzeitig Argumente zu liefern, die deutlich machen, warum das
Projekt wichtig ist und welche konkreten Wirkungen es für Einzelne,
aber auch für die Stadt haben wird. Alle Führungskräfte erläutern im
Anschluss den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Einzelgesprächen,
was die Veränderung für sie konkret bedeutet und worin der Nutzen
für sie liegt. Im Amt/in der Dienststelle werden zusätzlich Feedback
möglichkeiten kommuniziert, wie Hinweise und Bedenken zur Projekt
umsetzung künftig geäußert werden können. Hier wird deutlich, dass
aktive Kommunikation einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen
Projektarbeit leistet. Besonders wichtig ist in diesem Kontext der
Kommunikationsfluss von der Projektleitung über die Führungskräfte
zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Offener Umgang miteinander – gerade wenn es schwierig wird
Offenheit und Dialog sind in „einfachen Zeiten“ leicht. Oft werden diese Prin
zipien bei Schwierigkeiten aber nicht gelebt. Glaubwürdigkeit und Vertrauen
sind so nicht möglich. Doch Offenheit und Dialog sind gerade bei Schwierig
keiten notwendig und nützlich. Offene Beteiligungsformate, in denen Be
fürchtungen und Kritik geäußert werden können, fördern die Identifikation
mit den Projektinhalten. Widerstände werden deutlich und ein Umgang mit
diesen kann gefunden werden.
Was bedeutet das für die Reform im Jahr 2018?
Das erste Reformjahr zeigt: Ein erweitertes Methodenspektrum ist hilfreich, um die gewünschten Veränderungen auf
den Weg zu bringen und die Ziele zu erreichen. Nun geht es darum, diesen Weg fortzusetzen und zugleich darauf zu
achten, dass nicht nur die Reformprojekte davon profitieren. Ziel ist, dass die Methoden auch ein bereichernder Teil
des Arbeitsalltags werden.
Details zu den verwendeten Methoden
finden Sie in Anlage 3: Methoden des
Veränderungsmanagements
Seite 32 Seite 33Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Kommunikation
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Kommunikation
Wie sorgt man für Transparenz in der Reform? Wie erreicht man
eine breite Unterstützung – innerhalb und außerhalb der
Stadtverwaltung? Mit einer Kommunikation, die fortwährend
die richtigen Informationen zu den relevanten Zielgruppen
trägt.
Kommunikation begleitet den gesamten Reformprozess. Sie soll Trans -
parenz schaffen, Widerstände auflösen, Prozesse vorantreiben und für
Integration sorgen. Kommunikation verbindet die sachlichen Inhalte
der Reform mit den Maßnahmen aus dem Veränderungsmanagement
und unterstützt ihre Weiterentwicklung. So wurden bereits in der
Konzeptphase – seit August 2016 – umfangreiche und systematische
Kommunikationsmaßnahmen eingesetzt, um die Reform in den Köpfen
und in den Herzen der Beteiligten zu verankern.
Das Motto #wirfürdiestadt der Verwaltungsreform bringt den Weg zu einer
modernen und leistungsfähigen Verwaltung auf den Punkt: Nur ein WIR
führt zum gemeinsamen Erfolg, das FÜR erinnert an die unverzichtbare
Zielorientierung, DIESTADT benennt in Kurzform den Zweck: das Wohl der
Stadt Köln und ihrer Menschen, und der # (Hashtag) verknüpft die Verwal
tungsreform mit dem Anspruch zum Dialog.
Kommunikative Leitziele unterstützen erfolgreiche Veränderung
Veränderungsprozesse durchlaufen unterschiedliche Phasen mit unter
schiedlichen Herausforderungen. Erfolgreiche Kommunikation ist daher
immer mehr als die Vermittlung von Inhalten. So war es in der ersten Phase
zunächst wichtig, das Bewusstsein zu schaffen, dass die Verwaltungsreform
notwendig und auch gewünscht ist. Zu den wichtigen Kommunikationszie
len gehörten Anfang 2017 folglich: Über die Absichten und Wirkungen der
Verwaltungsreform zu informieren, Zuversicht zu verbreiten, Orientierung
zu vermitteln, Transparenz zu schaffen und Erwartungen zu klären.
Mit der Umsetzung der Verwaltungsreform ab Mai 2017 startete die zweite
Veränderungsphase. Wichtig war nun, Wissen zu erzeugen und Fertigkeiten
zu üben. Seither gelten die Kommunikationsziele: Klarheit schaffen; Ver
trauen bilden und Akzeptanz fördern; Widerstände, Unsicherheiten und
Skepsis verstehen und damit umgehen; Erfolge aufzeigen und mit Misser
folgen konstruktiv umgehen. Das sind sehr anspruchsvolle kommunikative
Herausforderungen.
Zielgruppen für Kommunikation und Beteiligung identifizieren
Die Verwaltungsreform berührt sehr unterschiedliche Zielgruppen. Neben
den Bürgerinnen und Bürgern von Köln, den Medien sowie der Politik sind
das vor allem die rund 19.000 Beschäftigten der Stadtverwaltung. Erfolgrei
che Kommunikation unterscheidet zum Beispiel, ob sie als Führungskräfte
oder ob sie als direkt Beteiligte eines aktuellen Reformprojekts erreicht
werden sollen. Um zielgruppenspezifisch zu kommunizieren, wurden mit
dem Reformkonzept drei Kommunikationsstränge entwickelt.
Seite 34 Seite 35
externe und interne
Statements
Briefing TopManagement
Infoleitfaden FazitKlausur
für eigene MA im Dezernat
FKMail zur kaskadischen
Infoweitergabe
IntranetBericht
Reformkonzept
Ausschuss und Rats
vorlage
Check Dialogplattform,
EMail und Briefkasten
Ausstellung vorbereiten
und produzieren
Reformkonzept
OBBrief an MA
ManagementSummary
Presseinfo
Internettext
OBRede für Personalver
sammlungen
FKEMailInfo über OB
Brief an MA (kaskadische
Weitergabe)
Info für Verwaltungs
vorstand über Ratsvorlage
und OBBrief an MA
Info für interne Stake
holder über Ratsvorlage
und OBBrief an MA
Nutzen der Reform
IntraNetText
Text für Stadtgespräch
Vorlagen Ausschuss
und Rat
1. FKEMail
2. MAEMail
Presseinfo
Internettext
Info für Verwaltungs
vorstand
FKEMail von OB an FK
und interne Stakeholder
Erfolgreiche Reform ist
IntraNetText
Artikel in Stadt intern/
Sonderausgabe
Verwaltungsvorstand-
Projekt + Start 2. Phase
Vorlagen Ausschüsse und
Rat
IntraNetText
Summary (kaskadische
Weitergabe)
Pressekonferenz
Presseinfo
Internettext
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Kommunikation
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Kommunikation
Planvoll und systematisch kommunizieren
Erfolgreiche Kommunikation muss kontinuierlich die relevanten Zielgruppen
mit den wichtigen Themen zum „richtigen“ Zeitpunkt erreichen. Dies ist eine
große Herausforderung für ein so komplexes Projekt wie die Verwaltungs
reform. Nur mit einer systematischen und vorausschauenden Kommunika
tionsplanung kann das gelingen. Sie ist daher unmittelbar bei der Gesamt
projektleitung der Verwaltungsreform verankert.
Zwei Prinzipien prägen das Erstellen und Umsetzen der Kommunikations
planung:
1. „von innen nach außen“ – also zuerst die Beschäftigten informieren,
soweit das möglich ist
2. „von der Information zum Dialog“ – also neben Veröffentlichungen in der
Presse, in der Beschäftigtenzeitung und im IntraNet sowie durch Vorträge
oder Präsentationen immer wieder auch Angebote schaffen, um mit den
Beteiligten ins direkte Gespräch zu kommen und ihre Einschätzungen
und Erfahrungen über Umfragen, Dialogplattformen etc. einzuholen
Auf der Grundlage der Kommunikationsplanung werden vielfältige und
aufeinander abgestimmte Maßnahmen initiiert, wie die Arbeitsplanung aus
dem ersten Quartal 2017 exemplarisch zeigt.
Die drei Stränge der Reformkommunikation.
Breitenkommunikation Januar
Februar
März
April /Mai
Führungskräftekommunikation
Reformprojektkommunikation
Grundständige Kommunikation mit vielen Teilnehmenden, wie zum Beispiel
Stadtgesellschaft, Medien, Politik und der Gesamtheit der ca. 19.000 Beschäftigten der
Stadtverwaltung
Besondere Kommunikation mit den rund 1.500 Führungskräften der Stadtverwaltung –
als zentralen Trägerinnen und Trägern einer erfolgreichen Reform
Kommunikation mit Personen, die aktuell in Reformprojekten aktiv sind, die also direkte
kommunikative Ansprache und Begleitung erhalten
Die Arbeitsplanung im Bereich der Kommunikation im Rahmen der Verwaltungsreform.
Wirksame Kommunikationsmaßnahmen entwickeln
Auf dieser systematischen Grundlage hat das Reformteam in 2017 ein um
fassendes Maßnahmenprogramm als „Breitenkommunikation“, Führungs
kräftekommunikation“ und „Reformprojektkommunikation“ für die identi
fizierten Zielgruppen realisiert.
Breitenkommunikation
In diesem Strang konzentrierten sich die Maßnahmen auf die Beschäftigten
und stießen dort auf große und positive Resonanz. Auch Politik und Stadt
gesellschaft wurden regelmäßig informiert.
Zum Start der Reform informierte die Oberbürgermeisterin alle Beschäftig
ten mit einem persönlichen Brief über das Konzept der Verwaltungsreform.
Parallel hierzu wurde das Reformkonzept der Politik im Ausschuss Allgemei
ne Verwaltung und Rechtsfragen/Vergabe/Internationales (AVR) präsentiert,
in Gesprächen den Fraktionen erläutert und in einer Pressekonferenz den
Medien vorgestellt.
Das Medienecho war im gesamten Reformjahr 2017 sehr umfangreich.
Regelmäßig berichteten lokale Medien wie Kölner StadtAnzeiger, Kölnische
Rundschau, EXPRESS, BILD Köln, Kölner Wochenspiegel, Radio Köln, WDR
FK = Führungskräfte
MA = Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
OB = Oberbürgermeisterin
Seite 36 Seite 37Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Kommunikation
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Kommunikation
Lokalzeit und reportk.de. Auch nationale Medien wie FAZ, Welt, Focus und
Deutschlandfunk griffen die Reform auf.
Darüber hinaus informierten die Oberbürgermeisterin und das Reform
team die Stadtgesellschaft bei vielen Veranstaltungen zur Verwaltungs
reform, etwa von der Bürgerinitiative „Köln kann auch anders“. Auch
die Fachöffentlichkeit interessierte sich für die Verwaltungsreform.
Die Informations veranstaltung beim Fachforum der Kommunalen
Gemeinschafts stelle für Verwaltungsmanagement 2017 in Kassel war mit
rund 100 Teilnehmenden bis auf den letzten Platz ausgebucht.
Für die Beschäftigten wurde im Verlauf des Jahres 2017 das IntraNet zur
zentralen Informationsplattform für die Verwaltungsreform #wirfürdiestadt
ausgebaut. Dort wurden unterschiedliche Aspekte der Reform für die Mit
arbeitenden in rund 30 Veröffentlichungen präsentiert.
Exemplarische Ansicht des IntraNet der Stadt Köln.
Das kam gut an: Rund 47.000 Mal griffen die Beschäftigten im letzten Jahr auf
die IntraNetSeiten der Verwaltungsreform zu. Ein besonders gutes Zeichen
ist, dass die monatlichen Zugriffe konstant bei mehr als 3.000 liegen – das
Reformthema also über den gesamten Zeitraum von zwölf Monaten die Be
schäftigten interessiert.
Dass die Verwaltungsreform nicht nur interessiert, sondern die Mitarbeite
rinnen und Mitarbeiter bewegt, zeigen die in 2017 etwa 80 eingegangenen
Kommentare auf den IntraNetSeiten aus unterschiedlichen Bereichen der
Verwaltung. Hier wurde über die Reform diskutiert und das Reformteam gab
dort direkte Rückmeldungen und Antworten zu Fragen. Im Sinne einer ehr
lichen und offenen Kommunikation sind Meinungsäußerungen gewünscht
und bleiben dort unkommentiert stehen.
47.000
Zugriffe im Jahr 2017
Aufrufe der IntraNet-Seiten von #wirfürdiestadt pro Monat im Jahr 2017.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
9.000
8.000
7.000
6.000
5.000
4.000
3.000
2.000
1.000
0
Für die Beschäftigten ohne ComputerArbeitsplatz und Zugang zum IntraNet
wurden andere Maßnahmen realisiert. Besonders wichtig ist die Beschäf
tigtenzeitung „Stadt intern“: In allen drei Ausgaben in 2017 berichtete das
Reformteam ausführlich über aktuelle Themen der Reform – wie beispiels
weise Reformaktivitäten, die Ansätze von Veränderungsmanagement und
die Amtsleitungstage. Zusätzlich nutzten im letzten Jahr die Oberbürger
meisterin, die Beigeordneten und das Reformteam die Personalversamm
lungen, um die Beschäftigten auf dem Laufenden zu halten und mit ihnen in
einen Austausch zu kommen – neben Präsentationen wurde zum Dialog an
Ständen eingeladen. Dabei hat das Reformteam auch die Kritik an der sehr
umfangreichen Erstinformation der Beschäftigten aufgegriffen und eine
zweiseitige Broschüre „Verwaltungsreform kompakt“ mit Informationen in
kompakter Sprache und eingängigen Zeichnungen aufgelegt und bei Perso
nalversammlungen verteilt.
Führungskräftekommunikation
Von Anfang an stehen Information von und Austausch mit den Führungskräf
ten ebenfalls im Fokus der Kommunikation. So erhalten erstmals alle rund
1.500 Führungskräfte in der Stadtverwaltung konsequent und kontinuierlich
aktuelle Beiträge direkt per EMail vom Reformteam. Damit ist ein gleicher
Informationsstand für diese zentralen Trägerinnen und Träger der Reform
gewährleistet. Dies schafft Transparenz und fördert einen offenen Aus
tausch. Bei den Führungskräften kommt das gut an, wie eine OnlineUmfra
ge Anfang April 2017 zeigte: 64 % der befragten Führungskräfte bestätigten
Akzeptanz und Nützlichkeit dieses Kommunikationsinstruments.
Auch in den zweimal jährlich stattfindenden Tagungen der Amtsleitungen
mit ihren Stellvertretungen wird umfassend kommuniziert – sowohl klassisch
in direkten Gesprächen als auch digital. Dazu gehörte beim letzten Amts
leitungstag im Dezember 2017 erstmals eine LiveUmfrage per Smartphone.
Seite 38 Seite 39Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Kommunikation
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Kommunikation
Reformprojektkommunikation
Die Kommunikation in den vielen Reformvorhaben ist bislang noch auf die
direkte Kommunikation in den KickoffVeranstaltungen, Planungswork
shops und Arbeitssitzungen konzentriert. Sie werden gegebenenfalls mit
vorab versendeten Informationen und Unterlagen vorbereitet. Zum Standard
gehört auch, dass die Meilensteine und Ergebnisse dokumentiert und an
alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschickt werden. Eine über dieses
professionelle Sitzungsmanagement hinausgehende Kommunikation, zum
Beispiel in speziellen OnlineForen oder die kontinuierliche Verbreitung von
Zwischenständen und Ergebnissen im Amt beziehungsweise in der Dienst
stelle oder dem Dezernat, ist noch die Ausnahme und eine wichtige Heraus
forderung für die weiteren Reformjahre.
Was bedeutet das für die Reform im Jahr 2018?
Die zunehmende Verantwortung der Dezernate und Ämter/Dienstellen – auch für ihre dezentrale Kommunikation
– stellt die Verantwortlichen vor neue Herausforderungen: Vermitteln alle Projektleitungen und Führungskräfte
dieselben Botschaften? Sind die Reformziele im Einklang mit der aktuellen Entwicklung in der Verwaltung? Wird auf
allen Ebenen offen und ehrlich berichtet? Wird Erfahrungswissen ausreichend kommuniziert?
Darüber hinaus werden Umsetzungsideen erzeugt, auch Beschäftigte ohne ComputerArbeitsplatz und Zugang zum
IntraNet intensiver mit Informationen und auch Dialogangeboten zu erreichen.
Und zuletzt stellt sich für das Reformteam die Frage, wie sichergestellt wird, dass nicht nur die Pilotämter und
Projekt beteiligten mitgenommen werden, sondern dass Reformwille und Unterstützung auch bei den Beschäftigten
erhalten bleiben, die jetzt noch nicht im „Reformzug“ sitzen.
Seite 40 Seite 41Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformsteuerung
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformsteuerung
Wie kann eine Reform, die die ganze Stadtverwaltung bewegt,
auf Kurs gehalten werden? Welche Instrumente werden genutzt,
um Synergien zu heben und knappe Ressourcen optimal zu
verteilen? Und vor allem: Wie richtet man die Projekte auf das
Wesentliche aus? Hier stehen Ergebnisse und Wirkungen immer
im Mittelpunkt.
Die Kombination aus dezentraler Verantwortung und zentralem
Controlling ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg der Verwaltungs -
reform #wirfürdiestadt . Sie verbindet die notwendige Flexibilität und
Agilität bei Planung und Durchführung einzelner Projekte mit der
gleichermaßen wichtigen Verbindlichkeit und Steuerung. Dies wird
mit bewährten Verfahren des Projekt- und Programmmanagements
erreicht. Die große Anzahl der Einzelprojekte wird dabei unter dem
Dach des Programmmanagements zusammengeführt und gemeinsam
gesteuert.
Ergebnisse und Wirkungen werden gesteuert
Die Verwaltungsreform soll Verbesserungen nach innen und außen
bewirken. Entsprechend ist auch die Projekt und Programmsteuerung im
Kern darauf ausgerichtet, die Ergebnis und Wirkungsziele zu erreichen.
Die Projektdurchführung kann durch die Projektleitung zusammen mit
den Projektbeteiligten eigenverantwortlich gestaltet und gegebenenfalls
auch flexibel gehandhabt werden. Entscheidend ist, dass die verabredeten
Ergebnisse und Wirkungen zum vereinbarten Termin realisiert sind.
Als Voraussetzung dafür müssen in der Projektplanung für jedes Projekt die
angestrebten Ergebnisse und Wirkungen mit Indikatoren verknüpft werden,
um die Zielerreichung greifbar und messbar zu machen.
Beispielhafte Darstellung eines Berichts zur Ergebnis- und Wirkungsmessung.
Verwaltungsreform der Stadt Köln
Projekt-Zielbericht
Reformprojekt: Bündelung der Reinigungsverträge mit den AWB
Projektart: Projekt
Handlungsfeld/Handlungsfelder: HF 4 - Systematische und zielorientierte Steuerung
Dezernat/Dezernate: VIII
Amt/Ämter:
Projektleitung:
Berichtszeitpunkt: Feb 18
2017 Q2/18
Ist Soll
Wirkungen
Zugeordnete Flächen an Gesamtfläche in
Bezug auf die Zuständigkeiten und
Reinigungsleistungen im Kataster
% >95
in 2024 0 - - nein
Vertragsabschluss liegt vor ja=1 /
nein=0 1 0 1 - nein
Ämterbeteiligung
[betroffene Dienststellen] % 90% 90% - nein
Zielerreichung
gefährdetZielwert
Es gibt eine klare Regelung für Zuständigkeiten und
perspektivisch wird die Reinigungsleistung verbessert.
Verbundene
Risiken
Die betroffenen Dienststellen wurden bei der
Erstellung beteiligt.
Ziel Kennzahl Einheit
Reinigungsleistungen, mit denen die AWB
haushaltsfinanziert beauftragt sind, werden in einem
zentralen Vertrag verwaltet.
Ergebnisse
Seite 42 Seite 43Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformsteuerung
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformsteuerung
Unterfüttert wird die Ergebnis und Wirkungssteuerung für jedes Projekt mit
einer klassischen Steuerung der Projektaktivitäten und Meilensteine.
Beispielhafte Darstellung eines Projektplans und Projektstatusberichts.
Oberhalb der Einzelprojekte werden die Projektinformationen stark
verdichtet, damit die Dezernatsleitungen und der Verwaltungsvorstand sich
auf die für ihre Verantwortung wesentlichen Fragen konzentrieren können.
Verwaltungsreform der Stadt Köln
Projektplan und Projektstatus
Reformprojekt: Allgemeiner Projektstatus
Projektart: Reformprojekt Einhaltung des Plans:
Handlungsfeld(er): Effiziente und ergebnisorientierte Prozesse Status Zeit:
Dezernat(e): Dezernat VI: Stadtentwicklung, Planen und Bauen Status Inhalt:
Amt (Ämter): Bauverwaltungsamt Status Budget:
Projektleitung: Gesamtstatus Projektfortschritt:
Prognose zum weiteren Projektverlauf:
Berichtszeitpunkt: Dez. 2017 Kommentar:
Nov. 2017 Dez. 2017
Ist Ist
P056_AP0100 Konzepterstellung
P056_AP0101 Anbieterrecherche 28.02.2018
P056_AP0102 Grobkonzept (Warum? Was kann das System? Kriterien?) 28.02.2018
P056_AP0103 Konzeptabstimmung MA 28.02.2018
P056_AP0104 Abstimmung mit 12, 23 und ID2 28.02.2018
P056_AP0200 Anforderungskriterien
P056_AP0201 Reise Karlsruhe (Betrachtung Systemnutzung) 01.03.2018 31.10.2018
P056_AP0202 Schreiben des Lastenhefts in Abstimmung mit 23 01.03.2018 31.10.2018
P056_AP0203 Vergabe klären 01.03.2018 31.10.2018
P056_AP0300 Programmauswahl und Programmierung
P056_AP0301 Vertragsklärung 01.03.2018 31.10.2018
P056_AP0302 "Beta"-Testende einer Vorversion 01.03.2018 31.10.2018
P056_AP0303 Überprüfung Kompatibilität Alt-Daten 01.03.2018 31.10.2018
P056_AP0304 EDV 23 01.03.2018 31.10.2018
P056_AP0400 Implementierung
P056_AP0401 Auswahl/Schulung Super-User (inkl. Rollenbeschreibung) 01.11.2018 31.12.2018
P056_AP0402 Qualifizierung Mitarbeitende 01.11.2018 31.12.2018
P056_AP0403 Initiierung Folgeprojekt: Digitalisierung Alt-Widmungen 01.11.2018 31.12.2018
P056_AP0500 Evaluation
P056_AP0501 Auskunft neuer Widmungsdateien 01.11.2018 31.12.2018
EnddatumStartdatumMeilenstein
Exemplarischer Auszug aus dem Gesamtstatusbericht von Dezernat VIII im Januar 2018.
Verwaltungsreform der Stadt Köln
Gesamtstatusbericht
Dezernat:
Dezernat VIII: Mobilität und
Verkehrsinfrastruktur
Berichtszeitpunkt: Jan. 2018
Projekt Amt Projektart Handlungsfeld Einhaltung
des Plans
Gesamtstatus
Projektfortschritt Status Budget
Etablierung regelmäßiger Führungskräfte
Workshops
69 - Amt für Brücken, Tunnel und
Stadtbahnbau Reformprojekt HF 1 - Organisationskult., Führung, Beschäftigtenzufriedenh.
Aufbau eines Archivmanagements 69 - Amt für Brücken, Tunnel und
Stadtbahnbau Reformprojekt HF 4 - Systematische und zielorientierte Steuerung
Etablierung von Standards zum amtsinternen
Beschwerdemngmnt
69 - Amt für Brücken, Tunnel und
Stadtbahnbau Reformprojekt HF 2 - Kunden- und Bürgerzufriedenheit
BIM – Einsatz der BIM-Methodik in der
Planungsphase
69 - Amt für Brücken, Tunnel und
Stadtbahnbau Reformprojekt HF 5 - Innovation
Einführung eines Multiprojektraums 69 - Amt für Brücken, Tunnel und
Stadtbahnbau Reformprojekt HF 5 - Innovation
Organisatorische Standortbestimmung 69, Teil I 69 - Amt für Brücken, Tunnel und
Stadtbahnbau Reformprojekt HF 3 - Effiziente und ergebnisorientierte Prozesse
Neugestaltung des Vergabeprozesses 66 - Amt für Straßen und
Verkehrstechnik Reformprojekt HF 3 - Effiziente und ergebnisorientierte Prozesse
Zusammenleg., weitere Optimierung IT-
Bereiche bei Amt 66u69
69 - Amt für Brücken, Tunnel und
Stadtbahnbau Reformprojekt HF 3 - Effiziente und ergebnisorientierte Prozesse
Bündelung Reinigungsverträge mit den AWB 66 - Amt für Straßen und
Verkehrstechnik Reformprojekt HF 4 - Systematische und zielorientierte Steuerung
Neuorganisation eines Amtes für
Verkehrsmanagement
66 - Amt für Straßen und
Verkehrstechnik Reformprojekt HF 3 - Effiziente und ergebnisorientierte Prozesse
Akt. des Beschlusscontrollings für
Verkehrsausschuss (VA) Leitung Dez. VIII Projektmaßnahme HF 4 - Systematische und zielorientierte Steuerung
Ergebnisoffene Überprüfung d. zentralen
Aufgaben im Dez VIII Leitung Dez. VIII Reformprojekt HF 3 - Effiziente und ergebnisorientierte Prozesse
Digitalisierung der Verkehrsgenehmigung 66 - Amt für Straßen und
Verkehrstechnik Projektmaßnahme HF 2 - Kunden- und Bürgerzufriedenheit
Zugleich können aus dem Berichtswesen projektübergreifende
Informationen ausgelesen werden, die zum Beispiel in Form einer
sogenannten Lastkurve zeigen, wie viele Projekte sich zum Berichtszeitpunkt
in einer bestimmten Projektphase befinden. In der folgenden Abbildung
sind diese Informationen beispielhaft damit verknüpft, zu welchem der fünf
Handlungsfelder der Verwaltungsreform die Projekte in einer Phase anteilig
zugeordnet sind.
Steuerungsberichte unterstützen die Verantwortlichen
Der Reformfortschritt wird über das Berichtswesen festgestellt und
reflektiert. Hieraus erhalten alle Führungsebenen die jeweils notwendigen
Informationen zur Steuerung der Verwaltungsreform.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Verwaltungsvorstand, der die
Gesamtreform in der Funktion als Steuerungsgruppe lenkt. Hierfür werden
Steuerungsberichte zu den Reformprojekten je Dezernat erstellt. Der
Verwaltungsvorstand erhält neben den Berichten mit standardisierten
Informationen zu den Projekten auch Einschätzungen und, falls nötig,
Empfehlungen des Reformteams. Diese werden ab März 2018 in einem noch
festzulegenden Turnus besprochen, um daraus Entscheidungen zum Beispiel
zur Unterstützung oder Neuausrichtung von Projekten abzuleiten.
Zu einem professionellen Projekt und Programmmanagement gehört
darüber hinaus, Risiken zu identifizieren, die das Erreichen der Ziele
gefährden könnten, damit, wo nötig, rechtzeitig gegengesteuert werden
kann. Der Verwaltungsvorstand befasst sich, ebenfalls ab März 2018,
regelmäßig damit.
Darstellung der Projekte nach Handlungsfeldern und Projektphasen in Form einer
Lastkurve.
Anzahl der Projekte nach Handlungsfeldern
und Projektphasen
Phase 1
Analyse Status Quo
Phase 2
Lösungsbezogene
Maßnahmen
Phase 3
Verknüpfung mit
Change
Management
HF1 – Organisationskultur, Führung und
Beschäftigtenzufriedenheit
HF2 – Kunden und Bürgerzufriedenheit
HF3 – Effiziente und ergebnisorientierte Prozesse
HF4 – Systematische und zielorientierte Steuerung
HF5 – Innovation
Phase 4
Projektplan
umsetzen und steuern
Phase 5
Zielfortschritt
evaluieren
Phase 6
In Lernprozess
überführen
6
5
4
3
2
1
0
Seite 44 Seite 45Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformsteuerung
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Reformsteuerung
Ergänzend wird die nachhaltige Wirksamkeit der Reform evaluiert
Selbst wenn jedes Reformprojekt und jede Maßnahme planmäßig
abgeschlossen würde, bleibt die Frage, inwieweit die Verwaltungsreform
insgesamt erfolgreich ist. Hat sich der Arbeitsalltag der Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter spürbar verbessert? Ist Kunden beziehungsweise Bürger
orientierung fest in allen Phasen des Verwaltungshandelns verankert?
Wie hat sich die Organisationskultur verbessert – prägen Respekt und
konstruktives Miteinander das Handeln?
Zum Einstieg in diese Fragen ist Ende 2017 eine Evaluation für die
Pilotämter eingeleitet worden. Die Evaluation beinhaltet die Befragung
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzelner Ämter zur Überprüfung des
Reformerfolgs. Dies geschieht mit einer anonymen schriftlichen Befragung
zur Ausgangssituation, die nach 12 bis 18 Monaten wiederholt wird und
dann zeigt, welche Veränderungen eingetreten sind.
Auszug aus dem Fragebogen zur Ausgangssituation in den Pilotämtern.
Trotz des insgesamt großen Umfangs von insgesamt 52 Fragen ist die
Mitwirkung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den bereits
befragten Pilotämtern recht hoch. Die Rückmeldequote liegt im Schnitt
bislang bei 58 %.
Für jedes Pilotamt werden die Ergebnisse ausgewertet und dort transparent
gemacht.
Auszug aus einer Auswertung zur Ausgangssituation in einem Pilotamt.
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
3,24
3,59
3,34
3,12
Folie 20Büro der Oberbürgermeisterin - OB/4
1 Handlungsfeld 3: Effiziente und ergebnisorientierte
Prozesse
Bitte bewerten Sie folgende Aussagen im Hinblick auf das Amt/die Dienststelle, in
dem/der Sie aktuell beschäftigt sind. Bitte geben Sie an, inwiefern die beschriebene
Aussage zutrifft:
Trifft
gar
nicht
zu
Trifft
eher
nicht
zu
Trifft
teilweise
zu
Trifft
eher
zu
Trifft
voll
und
ganz
zu
Kann ich
nicht
beurteilen
3.1 Ich weiß, welche Leitziele
und Schwerpunkte der
Verwaltung die Entwicklung
unserer Stadt prägen sollen.
3.2 In meinem Amt/meiner
Dienststelle sind die
Verantwortlichkeiten klar
definiert.
3.3 Die Aufbauorganisation in
meinem Amt/meiner Dienststelle
sichert eine zweckmäßige
Aufgabenerfüllung.
3.4 Das Zusammenwirken
meines Amtes/meiner
Dienststelle mit anderen Ämtern/
Dienststellen ist zweckmäßig
organisiert.
3.5 Bei den Abläufen in meinem
Amt/meiner Dienststelle gibt es
noch viel zu verbessern.
3.6 Die jeweils verantwortlichen
Stellen in meinem Amt/meiner
Dienststelle haben ausreichende
Entscheidungskompetenzen, um
ihre Aufgaben zweckmäßig
wahrzunehmen.
3.7 Für mein Tagesgeschäft sind
klare Qualitätsziele vereinbart.
3.8 Diese Ziele sind realistisch.
3.1 Ich weiß, welche Leitziele und Schwerpunkte der Verwaltung die
Entwicklung unserer Stadt prägen sollen.
3.3 Die Aufbauorganisation in meinem Amt/meiner Dienststelle
sichert eine zweckmäßige Aufgabenerfüllung.
3.4 Das Zusammenwirken meines Amts mit anderen Ämtern ist
zweckmäßig organisiert.
Trifft gar nicht zu
Trifft teilweise zu
Trifft voll und ganz zu
Trifft eher nicht zu
Trifft gar nicht zu
Kann ich nicht beurteilen
3.2 In meinem Amt/meiner Dienststelle sind die Verantwortlichkeiten klar definiert.
6 %
3
5 %
4
17 %
15 %
19 %
12 %
29 %
29 %
32 %
25 %
28 %
32 %
26 %
36 %
12 %
10 %
6 %
20 %
8 %
11 %
12 %
3
Eine ämterübergreifende Analyse zur Ausgangssituation soll erst erfolgen,
wenn die Befragung in allen elf Pilotämtern abgeschlossen ist. Das ist bis
April 2018 geplant.
Die Evaluation der Verwaltungsreform aus Sicht der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter ergänzt die Ergebnis und Wirkungsmessung durch Kennzahlen
aus dem Projektberichtswesen. Das ist jedoch nur ein erster Schritt, der mit
vergleichsweise wenig Aufwand gestartet werden konnte. Ab der zweiten
Hälfte 2018 soll das Evaluationskonzept insgesamt weiterentwickelt und vor
allem auch auf die Sicht von Kundinnen und Kunden der Stadtverwaltung
erweitert werden.
ø
Was bedeutet das für die Reform im Jahr 2018?
Damit die Reform gelingt, müssen die Führungskräfte aller Ebenen im kommenden Jahr noch stärker bei der
Reflexion und Steuerung der Projekte unterstützt werden. Das beschriebene Berichtswesen ist dafür nur ein
Hilfsmittel.
Daneben ist die Qualifizierung der Projektleiterinnen und Projektleiter wichtig, um die Projekte erfolgreich steuern
und durchführen zu können. Dazu wurde eine Schulungsreihe konzipiert, die Projekt mit Veränderungsmanagement
verknüpft. Je mehr dieses Wissen in der Verwaltung verankert ist, desto stärker wird davon nicht nur die Verwaltungs
reform profitieren. Vielmehr werden mehr Aufgaben und Herausforderungen projektartig bearbeitet und verlässlich
zum Ziel geführt.
Folie 20Büro der Oberbürgermeisterin - OB/4
1 Handlungsfeld 3: Effiziente und ergebnisorientierte
Prozesse
Bitte bewerten Sie folgende Aussagen im Hinblick auf das Amt/die Dienststelle, in
dem/der Sie aktuell beschäftigt sind. Bitte geben Sie an, inwiefern die beschriebene
Aussage zutrifft:
Trifft
gar
nicht
zu
Trifft
eher
nicht
zu
Trifft
teilweise
zu
Trifft
eher
zu
Trifft
voll
und
ganz
zu
Kann ich
nicht
beurteilen
3.1 Ich weiß, welche Leitziele
und Schwerpunkte der
Verwaltung die Entwicklung
unserer Stadt prägen sollen.
3.2 In meinem Amt/meiner
Dienststelle sind die
Verantwortlichkeiten klar
definiert.
3.3 Die Aufbauorganisation in
meinem Amt/meiner Dienststelle
sichert eine zweckmäßige
Aufgabenerfüllung.
3.4 Das Zusammenwirken
meines Amtes/meiner
Dienststelle mit anderen Ämtern/
Dienststellen ist zweckmäßig
organisiert.
3.5 Bei den Abläufen in meinem
Amt/meiner Dienststelle gibt es
noch viel zu verbessern.
3.6 Die jeweils verantwortlichen
Stellen in meinem Amt/meiner
Dienststelle haben ausreichende
Entscheidungskompetenzen, um
ihre Aufgaben zweckmäßig
wahrzunehmen.
3.7 Für mein Tagesgeschäft sind
klare Qualitätsziele vereinbart.
3.8 Diese Ziele sind realistisch.
Seite 46 Seite 47Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Ausblick
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Ausblick
Die Reform ist im Jahr 2017 kraftvoll gestartet. Neben der täglichen
Arbeit ist dies oft eine Herausforderung, gleichwohl arbeiten alle
Beteiligten engagiert an der Umsetzung ihrer Projekte. Erste Erfolge
sind erreicht. Der dezentral geprägte Ansatz der Reform erweist sich
in der Praxis als der richtige Weg. Das ist die einhellige Botschaft der
Amtsleiterinnen und Amtsleiter der ersten elf Pilotämter in einem
Workshop mit der Oberbürgermeisterin.
Das Reformjahr 2018 wird durch Ergebnisse geprägt sein. Die Verbesserun
gen werden innen und außen spürbar – also für die Beschäftigten wie für
die Bürgerinnen und Bürger. Bei den vielen Vorhaben ist es wichtig, dass die
Projekte der Verwaltungsreform nicht losgelöst voneinander handeln. Im
Gegenteil: Austausch, Abstimmung und die gemeinsame Entwicklung von
Lösungen sollen weiter ausgebaut werden. Dies ist nicht nur wirtschaftlich,
sondern fördert auch den gewünschten Zusammenhalt in der Verwaltung.
Das WIR von #wirfürdiestadt wird gestärkt – zum Nutzen für die Bürgerinnen
und Bürger.
Die so erzielten Erfolge im Jahr 2018 werden Ansporn für den weiterhin
anspruchsvollen Reformprozess sein. Weitere Ämter/Dienststellen und
Projekte werden sich auf einen erfolgversprechenden Weg machen. Sie
können dafür die Erfahrungen der ersten Reformwelle nutzen und auf ihnen
aufbauen.
Wir müssen dabei aber auch realistisch sein – der Reformprozess kann nicht
alles zur gleichen Zeit leisten. Die Veränderungen werden Schritt für Schritt
weiter gehen. Realisiert wird diese Veränderung aus der Mitte der Ver
waltung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestalten und prägen diese
Reform.
Wichtig ist, die Verwaltungsreform selbst als lernenden Prozess zu verste
hen und zu organisieren. Dazu dienen zum Beispiel die Befragungen in den
Pilotämtern und viele weitere Beteiligungsformate. Die Stadt wird weiter in
Bewegung bleiben und den eingeschlagenen Kurs immer wieder überprüfen
und, wo nötig, korrigieren. Denn in der Realität läuft nie alles nach Plan. In
solchen Fällen ist es wichtig, nicht nach Schuldigen, sondern nach besseren
Lösungen zu suchen. Aus einmal gemachten Fehlern lernen wir.
Das ist auch über die einzelnen Reformprojekte hinaus nötig. Gelerntes und
Erlebtes aus der Reform wird durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in
den Arbeitsalltag getragen. Zum Beispiel werden Ansatz und Elemente des
Projektmanagements in weiteren Aufgaben, Herausforderungen und Frage
stellungen angewendet. Daneben werden Transparenz, konstruktive Zusam
menarbeit und Bürgernähe weiter in den Mittelpunkt rücken. Die Reform
wird in 2018 bereits über ihre eigenen Grenzen hinaus wirken.
Auf diesem Weg werden Politik und Stadtgesellschaft auch in 2018 mit
genommen: weiterhin durch Information und Kommunikation und verstärkt
auch durch adressatengerechte Beteiligungsformate.
Worauf wird der Fokus in 2018 liegen? Wie wird
die Reform auch über die Projekte hinaus den
Arbeitsalltag verbessern? Diese Perspektiven runden
den Transparenzbericht ab.
Seite 48 Seite 49
Die zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt ist eine
gemeinsame Herausforderung, die nur gemeinsam
zu schaffen ist.
#wirfürdiestadt
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Ausblick
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Ausblick
Seite 50 Seite 51Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlagen
Lernen Sie die Verwaltungsreform im Detail kennen
In den vorherigen Kapiteln haben Sie die Verwaltungsreform der Stadt Köln
anhand ihrer konzeptionellen Grundlage und ihrer Umsetzung kennen
gelernt. Es konnten erste Einblicke in die Reformarbeit gewonnen sowie
erste Erfolge im Jahr 2017 vorgestellt werden. In den nachfolgenden Anlagen
werden die vorherigen Ausführungen in drei Bereichen vertieft.
Einleitung OB
Überblick
Reformansatz Anlage 1:
Beiräte zur Verwaltungsreform
Anlage 2:
Projektskizzen
Anlage 3:
Methoden des Veränderungsmanagements
Reformprogramm
Veränderungsmanagement
Kommunikation
Reformsteuerung
Ausblick
>
>
>
>>>>>>>
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln.
Eine Reform erfolgreich im Dialog durchführen
Für die erfolgreiche Steuerung der Gesamtreform und der einzelnen
Reform projekte ist Feedback unabdingbar. Dafür dienen im Rahmen der
Verwaltungsreform drei eigens als Resonanzgremien ins Leben gerufene
Beiräte. Die detaillierte Zusammensetzung dieser Beiräte wird in der ersten
Anlage dargestellt.
Unter der Lupe: Die Reform in den Dezernaten
In der zweiten Anlage stellen die Dezernentinnen und Dezernenten dar, was
die Reform in ihrem Dezernat bedeutet und mit welchem Reformprogramm
sie im Herbst 2017 in die Projektarbeit gestartet sind. Dazu werden die
Projektskizzen der ausgeplanten und begonnenen Reform projekte, geordnet
nach Dezernaten, vorgestellt.
Unser Periodensystem des Veränderungsmanagements
Veränderungsmanagement ist eine wichtige Komponente im einmaligen
Reformansatz der Stadt Köln. In der dritten Anlage wird das Periodensystem
des Veränderungsmanagements anhand seiner Elemente vertiefend vor
gestellt, um einen Einblick in die Methoden zu geben, die der Reform
zugrunde liegen.
Seite 52 Seite 53
Der Politikbeirat besteht nicht aus festen Mitgliedern. Für jede Sitzung des
Politikbeirats entsenden die im Stadtrat vertretenen Fraktionen bis zu drei
Vertreterinnen beziehungsweise Vertreter. Fraktionen im Stadtrat sind:
– Sozialdemokratische Partei Deutschlands
– Christlich Demokratische Union Deutschlands
– BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– Freie Demokratische Partei
– DIE LINKE
– Alternative für Deutschland
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 1: Beiräte zur Verwaltungsreform
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 1: Beiräte zur Verwaltungsreform
Name Organisation Funktion
Frank Deja Köln kann auch anders Vorstand
Ralph Herbertz Bündnis für Kommunale Nachhaltigkeit Vertreter des Bündnisses für
Kommunale Nachhaltigkeit
Ulf Reichardt Industrie und Handelskammer zu Köln Hauptgeschäftsführer
Dr. Ortwin Weltrich Handwerkskammer zu Köln Hauptgeschäftsführer
Oliver Just Wirtschaftsjunioren Köln e. V. Vorstand
Dr. Michael Stückradt Universität zu Köln Kanzler
Prof. Ulrich Thonemann Universität zu Köln Wirtschafts und Sozialwissenschaftliche Fakultät Prodekan
Prof. Rainer Paulic Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW Professor
Prof. Birgit Mager International School of Design Professorin
Rainer Christian Beutel KGSt Vorstand
Philipp Froben Mediengruppe DuMont Geschäftsführer
Dr. Katrin Vernau WDR Verwaltungsdirektorin
Britta Munkler ver.di Stellvertretende Bezirksgeschäfts
führerin
Ulrich Langner komba Vorstand
Marc Ruda DRKKreisverband Köln e. V. Kreisgeschäftsführer
Anlage 1: Beiräte zur Verwaltungsreform
Erfolgreiche Reformprozesse benötigen Feedback und Dialog. Daher hat
die Stadt Köln drei Projektbeiräte eingerichtet, die die Reform aufmerksam
begleiten. Sie stehen für unterschiedliche Blickwinkel: der hierarchie
übergreifende Verwaltungsbeirat mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
aus allen Bereichen der Verwaltung, der Politikbeirat mit Vertreterinnen
und Vertretern aller Fraktionen, der Stadtbeirat aus unter schiedlichen
Institutionen der Stadtgesellschaft.
Der Verwaltungsbeirat besteht aus folgenden Mitgliedern
(Stand 31. Dezember 2017):
Name Dezernat Amt
Günter Allerödder Dezernat VII Dezernatsbüro
Lieselotte BlumKleinken Dezernat IV Amt für Weiterbildung
Andrea Faßbender Dezernat VIII Amt für Brücken, Tunnel und Stadt
bahnbau
Rita GorkloBlameuser Dezernat IV Amt für Schulentwicklung
Tobias Hadzik Dezernat II Kämmerei
Ursula Hähner Dezernat VII Kulturamt
Mona Jansen Dezernat VI
(Jetzt:
Dezernat I)
Dezernatsbüro (Jetzt:
Personal und Verwaltungsmanage
ment)
Stephanie Kaspers Dezernat III Dezernatsbüro
Horst Klippel Dezernat OB Rechnungsprüfungsamt
Bettina Scheunemann Dezernat I Bürgeramt Ehrenfeld
Thomas Schneider Dezernat IV Sportamt
Ralf Schnuis Dezernat OB Amt für Presse und
Öffentlichkeitsarbeit
Jörg Simon Dezernat V Gesundheitsamt
Miriam von der Burg Dezernat I Amt für öffentliche Ordnung
Petra WallraffBecker Dezernat IV Dezernatsbüro
Katrin Witzel Dezernat VI Stadtplanungsamt
Dagmar Dahmen Dezernat I Amt für Gleichstellung von Frauen
und Männern
Jörg Dicken Vorsitzender Gesamtpersonalrat
Alexander Dhemant Gesamtschwerbehinderten Vertretung
Der Stadtbeirat besteht aus folgenden Mitgliedern
(Stand 31. Dezember 2017):
Seite 54Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Projektskizzen
Anlage 2: Projektskizzen
Mit Vielfalt zum Gesamterfolg beitragen
Alle Reformvorhaben sind mindestens einem der fünf Handlungsfelder
der Reform zugeordnet. Dabei soll kein Amt beispielsweise ausschließlich
Prozesse optimieren oder nur etwas für die Organisationskultur tun. Darauf
wurde geachtet und es wird erreicht, dass die insgesamt für 2017/2018 auf
den Weg gebrachten Projekte und Maßnahmen auf Wirkungen in allen fünf
Handlungsfeldern zielen:
Die fünf Handlungsfelder der Verwaltungsreform.
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigtenzufriedenheit
23 Projekte
9 Maßnahmen
Kunden- und
Bürgerzufriedenheit
25 Projekte
5 Maßnahmen
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
45 Projekte
5 Maßnahmen
Systematische und
zielorientierte Steuerung
10 Projekte
3 Maßnahmen
Innovation
14 Projekte
5 Maßnahmen
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat der Oberbürgermeisterin
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat der Oberbürgermeisterin
Seite 56 Seite 57
1. Etappe
Dezernat OB: Reformprogramm aus der Sitzung des Verwaltungsvorstands am 16. September 2017.
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten
zufriedenheit
HF 1
Kunden und Bürger
zufriedenheit
HF 2
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
Systematische und ziel
orientierte Steuerung
HF 4
Innovation
HF 5
– Projektmanagementstandard im
Dezernat OB
– Beschluss controlling
– „Schnell besser“
– DiversityAnsatz
– Positionierung RPA
– Schulung „neuer“ Führungskräfte
– Bereichsübergreifende
Information im Dezernat
– Willkommens kultur „neue“
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
– Kommunikations strategien
– Beschwerde management
– Fördermittel akquise
Projekte PilotämterHandlungsfeld Weitere Reformprojekte und dezernatsübergreifende Projekte
Das Dezernat der Oberbürgermeisterin ist – vergleichbar mit einer Konzern
zentrale – im Kern auf die Leistungsfähigkeit der Gesamtverwaltung an der
Schnittstelle zur Stadtgesellschaft und zur Politik ausgerichtet. Entsprechend
zielt unser Reformprogramm besonders auf dezernatsübergreifende
Verbesserungen, zunächst in den Feldern
– Kommunikation nach innen und außen,
– Beschwerdemanagement,
– Beschlusscontrolling,
– Akquise von EUFördermitteln für städtische Zwecke.
Daneben sind bei uns zwei sogenannte Verbundprojekte gestartet, in denen
Projekte verschiedener Dezernate mit starken Zusammenhängen koordiniert
und verlässlich zum Erfolg gebracht werden:
– Beschleunigung von Baugenehmigungsprozessen
– Fördermittelmanagement
Diese Schwerpunkte werden um eine Reihe weiterer Projekte und Maß
nahmen ergänzt, die im ersten Schritt auf das Dezernat selbst gerichtet sind.
Im Erfolgsfall können die Ergebnisse in einem nächsten Schritt ebenfalls
in andere Dezernate transferiert werden. Dazu gehört zum Bespiel die
Umsetzung des vom Stadtrat beschlossenen Diversity Konzepts.
Zusätzlich werden im Dezernat der Oberbürgermeisterin in enger Ver
bindung zwei weitere übergreifende Projekte koordiniert, die auf die Ver
waltung insgesamt ausstrahlen. Das sind die Entwicklung von Leitlinien für
die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Köln sowie die Entwicklung
der Stadt Köln zu einer global nachhaltigen Kommune. Dagegen werden in
der Wirtschaftsförderung, die dem Dezernat übergangsweise zugeordnet
ist, wegen des parallel laufenden Prozesses zur grundsätzlichen Ausrichtung
und Organisation keine gesonderten Projekte aufgelegt.
Insgesamt bin ich davon überzeugt, mit diesem Reformprogramm zum
Einstieg in die Verwaltungsreform wichtige Verbesserungen zu erreichen.
Dies bestätigen die ersten Zwischenstände aus den Projekten bereits.
Durch das Projekt Beschwerdemanagement werden seit dem 2. November
2017 im Dezernat der Oberbürgermeisterin eingehende Beschwerden
zuverlässig nach hohen Standards bearbeitet. Die Pilotphase dafür endet
Ende Januar 2018. Danach werden die Erfahrungen auf weitere Dezernate
ausgeweitet und der weitere Aufbau eines gesamtstädtischen professionellen
Beschwerdemanagements durch das geplante Amt für Bürgerdienste
koordiniert.
Neben solchen strukturellen Verbesserungen ist es mir persönlich jedoch
auch wichtig, die sogenannten kleinen, aber für den unmittelbaren Arbeits
alltag der Kolleginnen und Kollegen wichtigen Bedingungen zu optimieren.
Dafür wird das Projekt „Schnell besser“ Mitte Januar in seine zentrale Phase
mit der Aktivierung und Beteiligung der Beschäftigten eintreten.
Dezernat
Dezernat der Oberbürgermeisterin
Frau Henriette Reker, Oberbürger
meisterin
Schritt für Schritt wird so das Dezernat der Oberbürgermeisterin dazu
beitragen, dass das Leitmotiv #wirfürdiestadt nicht nur ein Ziel und eine
Haltung beschreibt, sondern mit hoher Qualität realisiert wird.
Fast alle Projekte und Maßnahmen haben einen
innovativen Charakter und sind auf Nachhaltigkeit sowie
Fort entwicklung und Lernen ausgerichtet
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat der Oberbürgermeisterin
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat der Oberbürgermeisterin
Seite 58 Seite 59
Fördermittelakquise und -abwicklung von EU-Drittmitteln
Die Antragstellung und Projektabwicklung von EUDrittmitteln wird neu
gefasst. Eine effizientere Aufbau und Ablauforganisation wird konzipiert und
erprobt, um das Fördermittelmonitoring und das Projektmanagement zu
optimieren. Hierfür sind eine stärkere Bündelung und Koordinierung sowie
die Bereitstellung entsprechender Servicedienstleistungen für städtische
Dienststellen vorgesehen. Letztlich soll so die Quote der eingeworbenen
Fördermittel erhöht werden. Die aus dem Projekt gewonnenen Erfahrungen
sollen hinsichtlich der Übertragbarkeit auf den Bereich der Bundes und
Landesmittel bewertet werden.
Das Projekt leistet einen Beitrag zum Aufbau eines übergreifenden und
umfassenden Fördermittelmonitorings beziehungsweise Förder mittel
managements. Es greift Ratsbeschlüsse auf, das Förder mittel monitoring
und Management zur Drittmitteleinwerbung zu stärken sowie die „Europa
Kompetenz“ der Stadtverwaltung auszubauen.
Projektleitung
Dezernat der Oberbürgermeisterin,
Büro der Oberbürgermeisterin,
Internationale Angelegenheiten
Laufzeit
12 Monate
Ergebnisse
– Ein vom Rat beschlossenes Konzept für die Reorganisation des
Fördermittelmonitorings liegt vor
– Als besonders förderrelevant definierte Handlungsfelder sind vom
Verwaltungsvorstand/Rat bestimmt
– Die Empfehlung zur Übertragbarkeit auf den Bereich der Bundes und
Landesmittel liegt vor
– Strukturen, Instrumente, Formate zur Unterstützung von Dienststellen bei
Projektinitialisierung/Antragstellung sind installiert
– Fördermittelkompetenz ist aufgebaut
– Aufgaben im freiwilligen Bereich (Handlungsfelder) werden verstärkt durch
Fördermittel aus EUFörderprogrammen finanziert
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Ratsbeschluss gefasst (ja/nein)
– Prioritäre Handlungsfelder für die Einwerbung von Drittmitteln sind vom
Verwaltungsvorstand bestimmt (ja/nein)
– Umsetzungsgrad der zur Unterstützung geplanten Maßnahmen, Instrumente
etc. (in %)
Wirkungsziele
– Erleichterung der Antragstellung und Projektabwicklung für beteiligte
Dienststellen
– Transparenz ist geschaffen unter anderem über:
– Fördermöglichkeiten/Förderprogramme
– eingeworbene Drittmittel
– Erhöhung des Einsatzes von EUFördermitteln, besonders in den prioritären
Handlungsfeldern
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Zufriedenheitsergebnisse bei Zielgruppe, Führung etc.
– Neu eingeworbene EUFördermittel in EUR
– Managementaufwand in EUR im Jahr pro 100 Tsd. EUR EUDrittmittel im Jahr
(Verwaltungskosten in EUR)
Daten & Fakten
Beschwerdemanagement im Dezernat OB
Bereits Anfang 2017 beauftragte Oberbürgermeisterin Henriette Reker
die Entwicklung eines zentralen Beschwerdemanagements. Auf Basis einer
stadtinternen Analyse des IstZustands in der Beschwerdebearbeitung
und dem Erfahrungsaustausch unter anderem mit anderen Kommunen
wurde ein Beschwerdemanagementprozess inklusive eines einheitlichen
Bearbeitungsstandards für die Stadt Köln definiert. Dieser wurde seit
November 2017 im Bürgerbüro und dem Büro der Oberbürgermeisterin
erprobt. Bereits vor Ablauf der Erprobungsphase war ein deutlicher Erfolg
und Mehrwert der neuen Bearbeitungsweise zu erkennen, sodass die
Oberbürgermeisterin Ende 2017 auf dieser Grundlage entschied, ein
gesamtstädtisches Beschwerdemanagement in Anbindung an das neu
entstehende Amt für Bürgerservice (34) aufzubauen.
Projektleitung
Dezernat der Oberbürgermeisterin,
Büro der Oberbürgermeisterin,
Bürgerbeteiligung
Laufzeit
4 Monate
Ergebnisse
– Zentrales Beschwerdemanagement als zentrale Kontakt und Servicestelle für
Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern
– Systematische Beschwerdebearbeitung nach gesamtstädtischen Standards
– Evaluation und Steigerung des Prozesses der Beschwerdebearbeitung
– Identifikation von Verwaltungsbereichen mit Handlungsbedarf und Vorschlag
von Maßnahmen zur Optimierung
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Einrichtung einer zentralen Kontakt und Servicestelle im Amt 34
– Systematische Erfassung/Auswertung aller Beschwerden, Überprüfung der
Qualitätsstandards für jede Beantwortung
– Laufende Beobachtung/Optimierung des Standardprozesses (zweimal während
Erprobung)
– Identifikation von Verwaltungsbereichen mit Handlungsbedarf
Wirkungsziele
– Das zentrale Beschwerdemanagement dient der Verbesserung der Bürger und
Serviceorientierung und verwaltungsinterner Prozesse
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Positive Feedbackabfrage zum Beschwerdeservice bei den Beschwerde
führerinnen und Beschwerdeführern (Ende Januar 2018)
– Positive Feedbackabfrage bei den Dezernatsleitungen
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
HF 2
Systematische und ziel
orientierte SteuerungHF 4
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat der Oberbürgermeisterin
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat der Oberbürgermeisterin
Seite 60 Seite 61
Kommunikationsstrategie
Ein Konzept für eine gesamtstädtische Kommunikationsstrategie wird
erarbeitet, um die Kommunikation nach innen und außen zu ver bessern
und proaktiv zu gestalten. In einem ersten Schritt werden die strukturellen
beziehungsweise organisatorischen und technischen Bedingungen sowie
die Prozesse der Kommunikation untersucht. Anschließend werden in einem
weiteren Aufgabenkomplex sachbezogene, thematische Schwer punkte
der Kommunikation, Aspekte der Risikokommunikation, Kommunikations
ziele, Ziel gruppen, die Zeitplanung zur Kommunikation, Kommunikations
instrumente und maßnahmen sowie das Monitoring und die Evaluation
auf Optimierungsmöglichkeiten analysiert. Die systematische Um setzung
des Konzepts, eine Kommunikations planung sowie das Monitoring und die
Evaluierung der Umsetzung sind ebenfalls Bestandteil des Projekts.
Projektleitung
Dezernat der Oberbürgermeisterin,
Büro der Oberbürgermeisterin,
Bürgerbeteiligung
Laufzeit
4 Monate
Ergebnisse
– Konzept zur künftigen Organisation
– Systematik/Methodik der Kommunikationsplanung
– Umsetzung der Organisation und Technik
– erste quartalsbezogene Kommunikationsplanung
– Evaluationsbericht
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Einschätzung zum Umsetzungsgrad durch die Projektleitung
Wirkungsziele
– Alle an der Kommunikation beteiligten Dienststellen arbeiten gemäß der
vereinbarten Organisation
– Die Dienststellen erleben die Organisation der Kommunikation als wirkungsvoll,
klar und effizient
– In den Dezernaten herrscht Klarheit, welche Themen mit welchen Botschaften
vom wem kommuniziert werden
– Die Kommunikation der Stadt Köln ist geprägt durch die „wichtigen“,
„zukunftsweisenden“ Themen für die Stadt und wird sowohl von innen als auch
außen so wahrgenommen
– Bürgerinnen und Bürger und die Politik empfinden die Kommunikation zu den
wichtigen Themen der Stadt sowie die entsprechenden Verfahren als transparent
und offen
– Durch die Priorisierung von Themen und Aktivitäten erkennen Bürgerinnen und
Bürger, Kundinnen und Kunden, Politik und Beschäftigte eine klare Zielrichtung
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Einschätzung der Projektleitung zum Grad der Umsetzung/Einhaltung der
organisatorischen Regelungen
– Fokusgruppenbefragung zur Einschätzung der Regelungen hinsichtlich
Wirksamkeit, Klarheit und Effizienz
– Mehrdimensionale Einschätzung zur ersten Kommunikationsplanung nach deren
Umsetzung durch die Verwaltungsspitze, Führungskräfte und Beschäftigten,
Politik, Medien sowie ggf. Öffentlichkeit und Zielgruppen
Daten & Fakten
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
HF 2
Verbundprojekt Fördermittelmanagement und damit verknüpfte Projekte
Mehrere Dienststellen entwickeln Reformprojekte und Maßnahmen, die auf
eine Optimierung der Akquise, Vergabe und des Managements von Förder
mitteln und Leistungsvereinbarungen abzielen. Wissen und Kompetenzen
sind an verschiedenen Stellen vorhanden, der Aufbau oder die Weiter
entwicklung geplant. Häufig geht es um die gleichen Fragestellungen einer
daten basierten Steuerung zur optimierten strategischen Ausrichtung und
Planung, für die es bislang keine einheitliche Praxis gibt. Gemeinsame
Grundlagen und diesbezügliche Standards, die Synergien nutzen, mehr
Transparenz schaffen und den fachübergreifenden Austausch fördern,
werden im Verbund erarbeitet. Förderprojekte, bei denen die Stadt als
Empfängerin oder Geberin von Fördermitteln auftritt, und Leistungs
vereinbarungen sind hinsichtlich der für
– ihr Zustandekommen und ihre nachvollziehbare Beschreibung erzeugten
und nachzuhaltenden Daten,
– ihre Abwicklung zu durchlaufenden Prozesse und wesentlichen
Prozessschritte sowie
– der zur Steuerung benötigten Mindestinformationen
sehr ähnlich. Durch eine abstrahierte Betrachtung von Projektbeispielen
finden sich Gemeinsamkeiten und Analogien in Bezug auf Daten und Prozesse,
die auf einer übergeordneten Ebene modellhaft als Standard beschrieben und
im Einzelnen je nach Förderprojekt oder Leistungs vereinbarung umgesetzt
beziehungsweise näher ausgestaltet werden können. Für eine optimierte
Steuerung und Abwicklung birgt der Einsatz von IT gute Potenziale.
Projektleitung
Dezernat der Oberbürgermeisterin,
Büro der Oberbürgermeisterin,
Gesamtstrategie
Laufzeit
5 Monate (zzgl. Zeiten für Netzwerk,
Reflexion und Verstetigung)
Ergebnisse
– Ein gemeinsames Datenmodell mit steuerungsrelevanten Mindestdaten ist
entwickelt und als verpflichtende Grundlage für Einzelprojekte vereinbart
– Ein grundlegendes Modell für harmonisierte Prozesse ist entwickelt und als
Grundlage für Einzelprojekte vereinbart
– ITAnwendungen sind ausgemacht und empfohlen, die den Anforderungen des
Daten und Prozessmodells genügen
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Datenmodell (Ja/Nein)
– Prozessmodell (Ja/Nein)
– ITAnwendung (Ja/Nein)
Wirkungsziele
– Die geschaffenen Grundlagen im Verbundprojekt helfen den Projekt beteiligten
bei der Optimierung der Ausrichtung und des Managements eigener Aktivitäten
(Anzahl Nennungen/Bewertungsskala)
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Standards zur Steuerung (Arbeitshilfen, Erfolgssteigerung, Risiko mini mierung,
Qualitätssicherung) (Anzahl Nennungen/Bewertungs skala)
– Grad der Transparenz (Wissens und Erfahrungsaustausch) (Anzahl Nennungen/
Bewertungsskala)
Daten & Fakten
Systematische und ziel
orientierte SteuerungHF 4
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat der Oberbürgermeisterin
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat der Oberbürgermeisterin
Seite 62 Seite 63
Wirkungsorientierte Positionierung des Rechnungsprüfungsamts
Funktion und Zielsetzung des Rechnungsprüfungsamts ist es, als Führungs
unter stützung der Politik sowie der Stadtspitze (Oberbürger meisterin und
Beigeordnete) wirksam und anerkannt zu werden. Dies wird in der Praxis
durch unterschiedliche Einschätzungen der Aufgaben und der formalen
Prozesse selbst begrenzt. Daneben gibt es weitere Faktoren, die zu einem
traditionell geprägten Bild der Rechnungsprüfung, zu Akzeptanzproblemen
und zu Schwierigkeiten im Zusammenwirken führen. Dies prägt auch die
Außenwahrnehmung. In dem Projekt sollen diese Faktoren festgestellt
und so bearbeitet werden, dass ihr Einfluss sinkt und die Wirksamkeit und
Anerkennung der Rechnungsprüfung steigen.
Projektleitung
Dezernat der Oberbürgermeisterin,
Rechnungsprüfungsamt (14)
Laufzeit
4 Monate (zzgl. Zeiten der Projekt
evaluation Mitte 2019 und
anschließender Verstetigung 2022
beziehungsweise 2024)
Ergebnisse
– Umsetzung von internen und externen Veränderungs maß nahmen zu den
festgestellten Einflussfaktoren
– Entwicklung und Einführung eines mehrdimensionalen internen (Prüferinnen
und Prüfer) und externen Monitoringsystems (Befragung), das als
Standardinstrument regelmäßig wiederholt werden kann
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Umsetzungsgrad der geplanten Veränderungsmaßnahmen in % durch die
Projektleitung
– Einführung des Monitoringsystems (ja/nein)
Wirkungsziele
– Verbesserte Bewertung/Wahrnehmung der Tätigkeit der Rechnungs prüfung
durch die verschiedenen Beteiligten (gruppen) und in einer nachfolgenden Phase
auch durch die Medien/Öffentlichkeit
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Mehrdimensionale Bewertung der Rechnungsprüfung im Vergleich der
unterschiedlichen Beteiligten(gruppen)
Daten & Fakten
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
Implementierung Diversity Management bei OB/2 (Verwaltung, Recht,
Personal)
Durch gesellschaftliche, wirtschaftliche und rechtliche Veränderungen wächst
die Bedeutung des Themas Diversity auch in der Belegschaft der Verwaltung.
Die Stadt Köln muss zudem als Arbeitgeberin auch Aspekte wie Vereinbarkeit
von Familie und Beruf, Alter und Wissenstransfer sowie Fachkräftemangel
berücksichtigen. Bereits im Jahr 2007 hat die Stadt Köln als erste Kommune
in Deutschland die Charta der Vielfalt unterzeichnet und sich damit für einen
offenen, wertschätzenden und toleranten Umgang mit ihrer Mitarbeiterschaft
und allen Einwohnerinnen und Einwohnern verpflichtet. Im Jahr 2016 ist
vom Rat der Stadt Köln das städtische DiversityKonzept verabschiedet
worden, dessen Ziel es ist, Vielfalt als Chance zu erkennen und diese sowohl
in der Stadtverwaltung als auch in der Stadtgesellschaft zu verankern. Im
Rahmen des Pilotprojekts im Bereich OB/2 (Verwaltung, Recht, Personal) wird
beteiligungs orientiert – zum Beispiel im Rahmen von Workshops – erarbeitet,
wie Vielfalt im konkreten Arbeitsalltag und im alltäglichen Miteinander noch
besser anerkannt, wertgeschätzt und genutzt werden kann, um vorhandene
Talente und Ressourcen zu nutzen. Die Ergebnisse werden in eine Um setzungs
planung überführt und anschließend realisiert. Die Umsetzung der Maß
nahmen sowie ihre Wirkung werden evaluiert und anschließend hinsichtlich
einer Fortschreibung verifiziert.
Projektleitung
Dezernat der Oberbürgermeisterin,
Büro der Oberbürgermeisterin,
Verwaltung, Recht, Personal,
Protokoll (OB/2)
Laufzeit
15 Monate
Ergebnisse
– Bewusstsein für das Thema Diversity durch Information und Schulung zum
Diversity Management bei OB/2
– Planung/Umsetzung von Reformmaßnahmen auf Basis einer IstAnalyse
– Evaluation der Umsetzung hinsichtlich Wirksamkeit und Über trag barkeit auf
andere Bereiche
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Umsetzungsgrad in % für jede Phase (Einschätzung Projekt leitung)
Wirkungsziele
– Die Vorteilsübersetzung für das Thema Diversity Management ist bei OB/2
verankert
– Die Reformmaßnahmen werden als konkrete Verbesserungen der Praxis
bewertet
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Feedback der Projektbeteiligten zur Vorteilshaftigkeit des DiversityAnsatzes
insgesamt sowie zu den dazu umgesetzten Reformmaßnahmen
Daten & Fakten
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat der Oberbürgermeisterin
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat der Oberbürgermeisterin
Seite 64 Seite 65
Beschlusscontrolling
Das Beschlusscontrolling soll Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern,
Bürgerinnen und Bürgern sowie Verwaltungsmitarbeiterinnen und
Verwaltungsmitarbeitern die Möglichkeit geben, sich über den Sachstand
von Beschlüssen zu informieren. Ziel ist die Verbesserung der Transparenz
der Umsetzungs und Bearbeitungs stände von Beschlüssen. Das aufgesetzte
Projekt umfasst zwei Bausteine:
– Fokussierung und Weiterentwicklung des internen Beschlusscontrollings:
Transparenterer und schnellerer Zugang zu Informationen über
Bearbeitungs stände, Verzögerungen, Probleme und deren Auswirkungen
auf bereits beschlossene oder geplante Vorhaben
– Einführung eines externen Beschlusscontrollings: Mandatsträgerinnen
und Mandatsträger können sich über den Sachstand von Beschlüssen
informieren
Derzeit wird das interne Beschlusscontrolling von den Fachreferentinnen und
Fachreferenten in einer Testphase erprobt. Die Testphase dient zur Erprobung
des elektronischen Workflows. Fragen, Bedenken und Anregungen werden
evaluiert, um Schlussfolgerungen für Anpassungen und Weiterentwicklungen
zu schließen.
Projektleitung
Dezernat der Oberbürgermeisterin,
Büro der Oberbürgermeisterin,
Digitales Gremienmanagement
Laufzeit
offen
Ergebnisse
– Einrichtung eines umfassenden, agilen, ITgestützten Beschlusscontrollings
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anteil der berichtenden Gremien
– Alle als relevant definierten Beschlüsse werden eingebunden
– Vollständigkeit der Sachstände zu Projekten und Vorhaben erhöht sich auf
mindestens 80 %
– Anzahl der Systemzugriffe verwaltungsintern
– Nutzerfeedback: System wird zur Steuerung genutzt
Wirkungsziele
– Die Führungskräfte empfinden das System zur Steuerung von Vorhaben und
Projekten als nützlich
– Verbesserung der Informationsversorgung im Dezernat zu aktuellen Projekten
und Beschlüssen
– Erleichterung der Evaluation der Zielerreichung und Sachstände zu Projekten/
Vorhaben
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Nutzerfeedback (intern, extern) bezüglich der definierten Ziele (Reduktion der
Bearbeitungsdauer, Transparenz, Reduktion von Suchzeiten)
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Schnell besser
Inhalt des Projekts ist die Entwicklung eines Modells für ein niedrig schwelliges
Vorschlags wesen, das zunächst im Büro der Oberbürger meisterin erprobt
wird. Verbesserungsvorschläge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
bezüglich ihres eigenen Arbeitsumfelds sollen angeregt, zeitnah entschieden
und dann möglichst unmittelbar umgesetzt werden. Ergebnis ist eine
Verbesserung der Arbeitszufriedenheit in Verbindung mit einer sachlichen
Verbesserung. Das System besteht aus zwei Säulen:
– Dialogformate in den Abteilungen
– Einreichung von Verbesserungsvorschlägen per Vordruck
Alle Vorschläge werden in einen Standardprozess überführt, in dem sie von
der Führungskraft auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft werden. Bei einer
ersten Ablehnung wird in einer Runde aus den Referatsleitungen erneut über
den Vorschlag beraten. Die den Vorschlag gebende Person wird im gesamten
Prozess zeitnah über die Ergebnisse informiert. Es gilt: Keine Ablehnung ohne
Begründung. Der Startschuss für die Erprobungsphase ist am 17. Januar 2018
gefallen. Langfristig wird geprüft, inwieweit andere bestehende und sich in der
Erprobung befindliche Systeme übernommen werden können.
Projektleitung
Dezernat der Oberbürgermeisterin,
Büro der Oberbürgermeisterin,
Verwaltungsmodernisierung
Laufzeit
6 Monate
Ergebnisse
– Verbesserungsbedarfe und Potenziale werden erkannt und genutzt
– Die Beschäftigten werden als interne Expertinnen und Experten adressiert
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der Teilnehmenden an Dialogformaten
– Anzahl der Vorschläge insgesamt und pro 100 Beschäftigte
– Umsetzungsquote
– Anteil der Verfahren in %, in denen die Verfahrensziele eingehalten wurden
Wirkungsziele
– Beitrag zur Arbeitszufriedenheit durch Zufriedenheit mit dem Verfahren
– Verbesserung der Abläufe, Regelungen, Instrumente, Rahmenbedingungen etc.
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Zufriedenheitsergebnisse von Zielgruppe, Führung, Hinweis gebenden
Daten & Fakten
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
InnovationHF 5
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat der Oberbürgermeisterin
Seite 66
Beschleunigung von Baugenehmigungsprozessen
Projektorganisation: Das Verbundprojekt wird als zusätzliches Reformprojekt
im Dezernat OB verortet und dient vor allem der Koordination und Steuerung
(Controlling) der Prozesse beziehungsweise Projekte in den nachstehend
genannten Arbeits paketen. Die jeweiligen Dienststellen bleiben dabei für deren
Durch führung und die schnellstmögliche Verkürzung von Baugenehmigungs
verfahren (beziehungsweise der notwendigen Verfahrensschritte)
verantwortlich. Mit dem Verbundprojekt soll erreicht werden, dass die
Beteiligten jeweils alle Spielräume nutzen, um die Genehmigungsprozesse
schnellstmöglich abzuschließen und die Handlungsfelder Wohnen und
Wirtschaft zu fördern.
Arbeitspakete:
– Amt 23: Fortlaufende Digitalisierung aller aktuell neu anzulegenden Bau
lastakten (2017 ff.) sowie rückwirkende Digitalisierung der Baulastakten aus
dem Zeitintervall der 1960erJahre bis 1994
– Amt 12: Einführung der eBauakte als Basis des digitalen Beteiligungs
verfahrens
– Amt 57: Anstoß zur amtsinternen Parallelbearbeitung der Bauantrags
unterlagen (Form, Ablauf, amtsinterne Koordination, Prüfmanagement,
Rückgabe an 63)
– Amt 63: Einführung einer neuen Baugenehmigungssoftware (in 2018:
Ausschreibung und Vergabe | Inangriffnahme: Migration)
– Amt 12: Digitaler Prüfvermerk (Konkretisierung der qualitativen
An forderungen an die Datenzulieferung aus den Fachdienststellen |
Formulierung von sinnvollen Arbeitsaufträgen der Zuarbeit | Übergabe in den
ämter übergreifenden Abstimmungsprozess > Umsetzungs management)
Diese Arbeitspakete verstehen sich als Startkonfiguration und sind entlang des
Projektverlaufs erweiterbar.
Projektleitung
Fachreferate, Beteiligungen,
Haushalt/Finanzen
Laufzeit
dauerhaft
Ergebnisse
– Umsetzung kurz und längerfristiger Maßnahmen zur Beschleunigung des
Baugenehmigungsverfahrens (entsprechend der einzelnen Arbeitspakete)
Kennzahlen zu den Ergebnissen
–
Kennzahlen für die einzelnen Arbeitspakete werden noch festgelegt
Wirkungsziele
– Ermöglichung einer erhöhten und beschleunigten Bautätigkeit
– Beitrag zur Erreichung der Stadtentwicklungsziele
– Erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit
– Erhöhte Kundenzufriedenheit
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Kennzahlen für die einzelnen Wirkungsziele werden noch festgelegt
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht
Seite 68
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht Seite 69
Das Dezernat Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht umfasst eine
Vielzahl von Dienststellen. Im öffentlichen Fokus der Aufgaben wahr
nehmung stehen insbesondere die Themen Sicherheit und Ordnung,
Ausländer wesen und Bürgerdienste in ihrer ganzheitlichen Form. Im
Innenverhältnis agieren Querschnittsämter wie das Personal und
Verwaltungs management, das Amt für Informationsverarbeitung sowie
die Stabsstelle Digitalisierung als zentrale Dienststellen für zahlreiche
Veränderungsprozesse. Hierbei fallen insbesondere die Themen
Digitalisierung, Geschäftsprozessoptimierung und Personalmanagement
stark ins Gewicht, die gleichzeitig von gesamtstädtischem Interesse sind.
Zur Stärkung des Innen und Außenverhältnisses wurden daher das Amt für
öffentliche Ordnung (Amt 32) und das Amt für Informationsverarbeitung
(Amt 12) als erste Pilotämter für das Dezernat I bestimmt, die sich ins
besondere mit Themenschwerpunkten wie
– Optimierung der Aufbaustruktur des Amts für öffentliche Ordnung,
– Verbesserung von kundenbezogenen Abläufen im Ausländerbereich,
– Entwicklung eines Leitbilds für den Ordnungsdienst,
– Optimierung von Hard und Softwarebeschaffungen,
– Entwicklung eines Servicekatalogs
sowie mit weiteren ergänzenden Pilotamtsprojekten und kurzfristig
umsetzbaren Reformmaßnahmen befassen.
Die umfangreiche Teilnahme an der Mitarbeitendenbefragung im Amt für
Informationsverarbeitung und eine sich anschließende Beteiligungsphase
zeigen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Reformprozess
ernst nehmen und mit eigenen Projektideen Veränderungen mitgestalten
möchten.
Mit der „Neugestaltung des Vergabeprozesses“ begleitet Dezernat I zudem
ein Reformprojekt, das die zwischenzeitlich beschlossene Neuordnung der
Vergabezuständigkeiten zwischen dem Zentralen Vergabeamt und den
Fachämtern Amt für Straßen und Verkehrstechnik und Amt für Brücken,
Tunnel und Stadtbahnbau des Dezernats VIII erprobt.
Neben den angestrebten großen strategischen Projektausrichtungen sollen
allerdings auch kleinere Vorhaben, die im laufenden Geschäft schnell spürbar
sind, nicht vernachlässigt werden. So wird beispielsweise mit dem Projekt
„Ideenwerkstätten“ ein neues Format initiiert, mit dem kreative Instrumente
und Herangehensweisen zur Lösungsfindung entwickelt und erprobt werden
können.
In der ersten Phase der Verwaltungsreform sind 34 Projekte und Maß
nahmen im Dezernat I identifiziert worden. Ein Großteil dieser Vor
haben lässt sich dem Handlungsfeld „Kunden und Bürgerzufriedenheit“
zuordnen, das demnach den größten Veränderungs bedarf aufzeigt. Knapp
dahinter folgen die Handlungsfelder „Organisations kultur, Führung und
Beschäftigtenzufriedenheit“ und „Effiziente und ergebnisorientierte
Prozesse“. In den Handlungsfeldern „Innovation“ und „Systematische und
zielorientierte Steuerung“ identifizieren die Dienststellen derzeit einen
geringeren Veränderungsbedarf. Hierzu sind in der zweiten Reformphase
weitere Projekte und Maßnahmen angedacht.
Dezernat
Dezernat I, Allgemeine Verwaltung,
Ordnung und Recht
Dezernent
Herr Stadtdirektor Dr. Stephan Keller
1. Etappe
Dezernat I: Reformprogramm aus der Sitzung des Verwaltungsvorstands am 16. September 2017.
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten
zufriedenheit
HF 1
Kunden und Bürger
zufriedenheit
HF 2
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
Systematische und ziel
orientierte Steuerung
HF 4
Innovation
HF 5
– Steuerung der Digitalisierungs projekte
– Optimierung des Stellenbesetzungsverfahrens/
Bewerbercenter
– Neugestaltung Vergabeprozess
– Prozessvereinbarungen mit GPR
– Recht 3.0
– Prozessoptimierung Meldewesen
– Optimierung von Hard und Software
beschaffungen
– Zukunftslabor
– Ideenwerkstätten
– Kunden zentrum der Zukunft
– Optimierung der Besucherführung
– Entwicklung eines Servicekatalogs
– Entwicklung eines Serviceportals
– Kundenmonitoring
– EnqueteKommission
– Daten für die Stadt
– Überarbeitung Handbuch Köln
– Projektbezogene Führung
– Optimierung Leitungsspanne
– Willkommenskultur Dezernat I
– Führungspotenziale erkennen und fördern
– Führungskräftedialog
– Büroflächenmanagement und Arbeits
platzgestaltung
– Klausurtagung im Dez. I
– Mehrsprachige Infoterminals
Ausländerbereich
– Zielbild 2020
– Optimierung Abläufe
Ausländer verfahren
– Optimierung Aufbaustruktur
im Amt 32
Projekte PilotämterHandlungsfeld Weitere Reformprojekte und dezernatsübergreifende Projekte
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht
Seite 70
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht Seite 71
Durchführung von themenbezogenen Ideenwerkstätten
Damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ideen und konkrete Lösungen
– auch für individuelle Herausforderungen in den Dienststellen – ent
wickeln können, sollen neue Instrumente wie etwa themenbezogene
Ideenwerkstätten implementiert werden. Hierbei geht es in erster Linie
um Methodenkompetenzen und die Schaffung eines „kreativen Klimas“.
In der ersten Phase wird der Schwerpunkt der Ideenwerkstätten auf dem
Thema Personalentwicklung liegen und dann sukzessive auf weitere
Themen ausgeweitet. In der Folge werden Seminare im Katalog der
Personal entwicklung, Workshops in den Dienststellen, kollegiale Beratung,
Vernetzungen, EDVunterstützte Verfahren etc. mit dem Ziel einer
städtischen „Innovationskultur“ angeregt, entwickelt und erprobt.
Optimierung der Aufbaustruktur des Amts für öffentliche Ordnung
Eine wachsende Metropole schafft große Herausforderungen, ins
besondere wenn man die Schwerpunkte Ordnungs, Ausländer und
Bürger dienste betrachtet. Das Projekt „Optimierung der Aufbaustruktur
des Amts für öffentliche Ordnung“ befasst sich mit einer Schärfung der
Aufgaben, strebt eine Konzentration auf die Kernkompetenzen der drei
genannten Schwerpunktbereiche an und orientiert sich damit verstärkt
am Dienstleistungsgedanken für Bürgerinnen und Bürger. Das bisherige
Amt für Öffentliche Ordnung (Amt 32) soll daher künftig ausschließlich
die Fach bereiche Gewerbe, Grundsatzangelegenheiten, Ordnungs und
Verkehrsdienst, Bußgeld und die Straßen und Grünflächennutzung ver
walten. Hierzu verbleiben ca. 960 Stellen im Amt 32. Der Bereich Aus
länder wesen mit einem Stellenanteil von ca. 460 Stellen wird aus gegliedert
und als eigenständiges Amt 33 initiiert. Zudem werden in einer ebenfalls
neu angestrebten Organisationseinheit (Amt 34) sämtliche Bürger dienste
zusammengeführt, um klare Verantwortlichkeiten für alle Dienst leistungen
für Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Das Amt 34 wird mit ca. 450
Stellen die Fachbereiche Standesamt, Bürgertelefon, Wahlamt, Kunden
zentren, KfzZulassung, Stabstelle Bürgerdienste und perspektivisch
auch den Bereich Beschwerde management verwalten. Mit der geplanten
Neustrukturierung werden vorhandene Kompetenzen und Kräfte in neuen
Organisationseinheiten gebündelt, um insbesondere die Schalterdienste
zu stärken. Neben der Schaffung von zwei neuen Organisationseinheiten
(Ämter 33 und 34) werden gleichzeitig Organisationseinheiten abgeschafft
und in die neuen Organisationen überführt, um eine höhere Transparenz
für Bürgerinnen und Bürger im Verwaltungshandeln zu schaffen. Es wird
angestrebt, die neue Organisationsstruktur im zweiten Quartal 2018
umzusetzen.
Projektleitung
Personal und Verwaltungs
management (11)
Laufzeit
12 Monate
Projektleitung
Personal und Verwaltungs
management (11)
Laufzeit
4 Monate
Ergebnisse
– Neue Instrumente und Methoden werden angeboten
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der durchgeführten Angebote
Wirkungsziele
– Angebote werden genutzt
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der Mitarbeitenden, die sich an Ideenwerkstätten beteiligt haben
– Anzahl der Vorschläge/Ideen
Ergebnisse
– Neue Aufbauorganisation mit Verantwortlichkeiten in jedem der drei Teilprojekte
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Drei Organisationsverfügungen sind unterzeichnet (ja/nein)
Wirkungsziele
– Verbesserung der Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger
– Konzentration auf Kernkompetenzen durch Schärfung der Profile der neuen
Organisationseinheiten
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Festlegung/Schärfung der Profile der neuen Organisation s einheiten (ja/nein)
Daten & Fakten
Daten & Fakten
Innovation
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 5
HF 3
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht
Seite 72
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht Seite 73
Optimierung des Stellenbesetzungsverfahrens durch Einrichtung eines
Bewerbercenters
Das Projekt beinhaltet die Optimierung der Personalmanagementthemen
(intern und extern) zur Personalgewinnung und Personalauswahl. Das
Projekt ist in drei Teilprojekte mit jeweiligen Teilprojektleitungen unterteilt:
1. Beschleunigung des Stellenbesetzungsverfahrens, Reduzierung von
Prüfschritten
2. Aufbau eines Bewerbercenters als zentrale Ansprechpartnerfunktion
für externe Bewerberinnen und Bewerber als Visitenkarte der Stadt
Köln (Personalmarketing; Einrichtung Bewerberbüros; zentrale
Auswahlverfahren für gesamtstädtisch benötigte Berufsgruppen; Online
Bewerbungen für Initiativbewerberinnen und Initiativbewerber sowie
Auszubildende)
3. Sicherstellung von rechtssicheren und pragmatischen Auswahlverfahren
Entwicklung von Prozessvereinbarungen mit dem Gesamtpersonalrat
Das Landespersonalvertretungsgesetz sieht verschiedene Formen der
Beteiligung der Personalvertretung vor. Durch Vereinbarungen mit dem
Gesamtpersonalrat (GPR) besteht die Möglichkeit, die Beteiligungsverfahren
zu vereinfachen und damit die Umsetzung von beteiligungspflichtigen
Maßnahmen zu beschleunigen.
Das Projekt sieht daher vor, Vereinbarungen zu verschiedenen
Beteiligungs merkmalen und verfahren zwischen dem Personal und
Verwaltungsmanagement und dem Gesamtpersonalrat abzuschließen.
Projektleitung
Personal und Verwaltungs
management (11)
Laufzeit
8 Monate (bis Ende 3/2018) – erste
Pilotphase mit Amt 51 zu einzelnen
optimierten Prozessen
11 Monate (bis Ende 6/2018) – Ab
schluss des Gesamtprojekts inklusive
der neuen Räumlichkeiten
Projektleitung
Personal und Verwaltungs
management (11)
Laufzeit
12 Monate
Ergebnisse
– Die Anzahl der Prüfschritte und Schnittstellen im Prozess der Stellenbesetzung ist
reduziert
– Aufbau eines Bewerbercenters ist umgesetzt
– Klageverfahren gegen Stellenbesetzungsverfahren sind reduziert
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der Schnittstellen innerhalb der Prozesse
– Dauer der Verfahrensschritte im Bewerbungsprozess
– Anzahl der aufgenommenen und bearbeiteten Anfragen (persönlich, telefonisch,
elektronisch, per Post)
– Anzahl an Beschwerden der vom Bewerbercenter betreuten Verfahren
– Anzahl der durch zentrale Auswahlverfahren eingestellten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter
– Anzahl der Klageverfahren
Wirkungsziele
– Die Stellenbesetzungsverfahren sind (aus Sicht der Fachdienststellen und der
Bewerberinnen und Bewerber) beschleunigt, transparenter und wertschätzend
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Feedback der Fachdienststellen sowie der Bewerberinnen und Bewerber (zum
Beispiel in Form von Fragebögen und Interviews)
Ergebnisse
– Prozessvereinbarungen mit dem GPR sind abgeschlossen.
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der Beteiligungsverfahren, die von Prozess vereinbarungen umfasst
werden
– Einschätzung der Projektbeteiligten (einschließlich GPR), wie stark bestehende
Verfahren vereinfacht werden
Wirkungsziele
– Beteiligungsverfahren mit GPR sind beschleunigt
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Durchschnittliche Dauer von Beteiligungsverfahren
Daten & Fakten
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
HF 3
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht
Seite 74
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht Seite 75
Willkommenskultur im Dezernat I
Die ersten Wochen am neuen Arbeitsplatz sind für die weitere berufliche
Zu friedenheit und Leistungsbereitschaft oft prägend. Sie sind für neue Mit
arbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig, um eine möglichst hohe Identifikation
mit dem Arbeits platz und den Zielen und Werten der Organisation zu erreichen.
Ein schlechter Einstieg gefährdet die Integration in die Stadt Köln und führt zu
einer erhöhten Fluktuationsrate. Es soll ein Maßnahmen und Methodenpaket
geschnürt werden, um neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab dem Zeit
punkt der Zusage zur Stelle bis 100 Tage nach Arbeitsbeginn einen an genehmen
Start in die neue Arbeitsumgebung zu bereiten. Dieses Paket umfasst:
– soziale Komponente/„Wohlfühlfaktor“
– personalentwicklerische Komponente (Onboarding, Einarbeitungskonzept,
Qualifizierung etc.)
– technische Komponente (Arbeitsplatzausstattung, DV)
Projektleitung
Personal und Verwaltungs
management (11)
Laufzeit
12 Monate
Ergebnisse
– Die Voraussetzungen für die Einarbeitung sind erfüllt
– Die Formate werden von den neuen Beschäftigten genutzt und
von bestehenden Beschäftigten unterstützt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anteil Mitarbeiterschaft an Einarbeitungsformaten (Unterstützung neuer
Mitarbeitender bei der Einarbeitung)
– Anteil der Inanspruchnahmen von Unterstützungsmaßnahmen/formaten
– Anteil der vollständig ausgestatteten Arbeitsplätze und abgeschlossenen
Formalitäten bei Dienstantritt
Wirkungsziele
– Die neuen Mitarbeitenden fühlen sich wertgeschätzt
– Die Mitarbeiterschaft erkennt einen Nutzen in der systematischen Einarbeitung und
beteiligt sich aktiv
– Die neuen Mitarbeitenden fühlen sich frühzeitig in der Lage, ihre Aufgaben adäquat
zu erfüllen
– Die Dienststellen erkennen den Nutzen der systematischen Einarbeitung und
unterstützen sie
– Eine Willkommenskultur ist etabliert
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
–
Eine Befragung der neuen Mitarbeitenden nach den ersten 100 Tagen auf der neuen
Stelle ergibt eine Zufriedenheit mit der Ein arbeitung
– Weniger Kündigungen am Ende der Probezeit
– Verringerung des Aufwands durch Einarbeitung neuer Kolleginnen beziehungsweise
Kollegen
– Erhöhung der Bereitschaft zur Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen
Daten & Fakten
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
Entwicklung eines Servicekatalogs im Amt 12
Das Amt für Informationsverarbeitung entwickelt einen Servicekatalog,
in dem für seine stadtinternen Kundinnen und Kunden (Dienststellen der
Stadtverwaltung) die Leistungen des Amts detailliert erkennbar sind.
Dabei wird für die Servicenehmerinnen und Servicenehmer transparent,
unter welchen Rahmenbedingungen die jeweiligen Services bereitgestellt
werden. Im Rahmen des Projekts wird die Basisversion zur Darstellung
der Standardleistungen des Amts am Beispiel der Standardarbeitsplätze
erarbeitet. Weitere Leistungen werden im Nachgang des Projekts
hinzugefügt. Danach wird ein Katalogtemplate für die elektronische Nutzung
entwickelt. Dieses wird anschließend sukzessive zu einem Servicekatalog
in einer Basisversion ausgearbeitet, der zunächst die Standardleistungen
abbildet. Gleichzeitig wird ein Standardfragebogen entwickelt, anhand
dessen die Akzeptanz der Kundinnen und Kunden evaluiert sowie
Verbesserungspotenziale aufgenommen werden. Der Fragebogen soll im
Rahmen einer OnlineBefragung zum Einsatz kommen.
Projektleitung
Amt für Informationsverarbeitung
(12)
Laufzeit
12 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Eine Basisversion des Servicekatalogs (inklusive Preisliste) liegt vor
– Die Leistungsbestandteile des jeweiligen Services, die seitens der Kundinnen und
Kunden entstehenden Mitwirkungsnotwendigkeiten sowie die entstehenden
Aufwände je Service sind verbindlich dokumentiert
– Der stadtweit gültige Servicekatalog ist in elektronischer Form für die Kundinnen
und Kunden verfügbar
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Bewertungsergebnis der Kundenbefragung
– Vollständigkeit und Verständlichkeit des Servicekatalogs (Standardarbeitsplätze)
Wirkungsziele
– Klarheit über Leistungen und Beistellungspflichten, die die beteiligten Rollen in
den nutzenden Dienststellen haben
– Erwartungssicherheit bei Servicegebenden und Servicenehmenden über die zu
erbringenden Leistungen und geltenden Verantwortlichkeiten
– Steigerung der Zufriedenheit mit den Services des ITDienstleisters
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
–
Auswertung der Nutzungszahlen des elektronischen Servicekatalogs
– Bewertungsergebnis in der Kundenbefragung
Daten & Fakten
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht
Seite 76
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht Seite 77
Optimierung von Hard- und Softwarebeschaffungen
Das Amt für Informationstechnik strebt mit diesem Projekt an, die
Beschaffung von Hardware und Software zu optimieren. Dazu werden
unterschiedliche Aspekte der Beschaffung analysiert und schrittweise
optimiert. Der eigentliche technische Vorgang der Beschaffung von
Hard und Software durch die Ämter und Dienststellen in der Stadt bildet
dabei den Ausgangspunkt. Hier soll ein vollständig ITgestützter Prozess
Sicherheit und Konformität bieten. Daneben spielt auch die inhaltliche
Komponente eine Rolle. In diesem Projekt werden die Grundsteine für
eine höhere Standardisierung der Ausstattung gelegt. Ergänzt wird diese
inhaltliche Standardisierung durch eine hierauf abgestimmte, zielgerichtete
Beratung der internen Kundinnen und Kunden. In Summe soll damit aber
auch ein direkter Nutzen für die internen Kundinnen und Kunden erreicht
werden. Die Steigerung der Transparenz bei Beschaffungen und der Abbau
der Beschaffungsbürokratie sind zwei konkrete Punkte, die im Rahmen des
Projekts angegangen werden.
Projektleitung
Amt für Informationsverarbeitung
(12)
Laufzeit
9 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Entwicklung und Veröffentlichung eines (Standard)Produktkatalogs für Hard
und Software
– Angepasste ITBedarfsprüfungsrichtlinie
– Verstärkte Beschaffung durch Rahmenverträge
– Aufbau von Beratungskompetenz
– Ausbau und Optimierung der elektronische Vergabeakte (eVa)
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der Soft und Hardwareprodukte (Versionen) im Produkt katalog
– Anzahl der digital (in eVa) an Amt 12 übermittelten Beschaffungsanforderungen
für Soft und Hardware
– Anzahl Klicks der ITBedarfsprüfungsrichtlinie im Intranet
Wirkungsziele
– Standardisierte, infrastrukturkonforme, verlässliche und bedarfsgerechte Soft und
Hardwareausstattung
– Ein schlanker, beschleunigter und transparenter Beschaffungs prozess für Hard und
Software unter Beteiligung von 12 als ITVergabestelle
– Reduzierung des Beschaffungsaufwands
– Bessere Supportbarkeit der eingesetzten Soft und Hardware
– Steigerung der Wirtschaftlichkeit (Kostenreduzierung) durch Skaleneffekte
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Durchlaufzeit von Beschaffungsanforderung bis Auftragserteilung
– Auswertung des Verhältnisses von Bestellungen aus Rahmen verträgen zu
Bestellungen resultierend aus (Einzel)Vergaben
– Ergebnis der Kundenbefragung (Zufriedenheit mit dem Beschaffungsprozess und
den beschafften Produkten)
Daten & Fakten
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Optimierung der kundenbezogenen Abläufe im Ausländerverfahren
Der Ausländerbereich soll sich weiter verbessern und mit den wachsenden
Anforderungen Abläufe und Verfahren weiter optimieren. Dazu werden
zunächst die kundenbezogenen Abläufe in den unterschiedlichen
Arbeitsfeldern beobachtet und festgehalten, um sie anschließend im
Rahmen einer IstAnalyse näher zu untersuchen.
Um einen optimierten SollAblauf zu modellieren, werden Verbesserungs
vorschläge gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erarbeitet
sowie die Rückmeldungen der Kundinnen, Kunden und sonstiger Beteiligter
(intern und extern) zusammengetragen. Entlang dieser Erkenntnisse werden
die im Arbeitsalltag bestehenden Prozesse dann weiterentwickelt und ggf.
neu gestaltet.
Ziele dieses Projekts sind neben der Optimierung der kundenbezogenen
Abläufe auch die Strukturierung und Vereinheitlichung der Arbeitsweisen
sowie die Synchronisierung der Arbeitsabläufe. So sollen kürzere
Bearbeitungs zeiten, mehr Transparenz, ein schonenderer Ressourceneinsatz
und eine bessere Serviceorientierung gewährleistet werden.
Projektleitung
Amt für öffentliche Ordnung (32)
Laufzeit
12 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Definition optimierter Prozesse für die kundenbezogenen Abläufe
– Etablierung der Prozesse
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Erstellung der Konzeption
– Anzahl an Formaten zur Vermittlung
Wirkungsziele
– Reduzierung der Arbeitsaufwände
– Kürzere Bearbeitungszeiten für Kundinnen und Kunden
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
–
Bearbeitungszeiten
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht
Seite 78
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht Seite 79
Optimierung der Besucherführung im Bereich Ausländerangelegenheiten
Ziel dieses Projekts ist die Verbesserung der Besucherführung im neuen
Dienstgebäude des Ausländerbereichs. Es wird eine auf das neue Gebäude
und die Anforderungen der Dienststelle angepasste Publikumssteuerung
entworfen und umgesetzt. Die bisherige Ablauforganisation wird angepasst,
um eine auf die Kunden sowie die Beschäftigten ausgerichtete optimale
Nutzung des Gebäudes zu erreichen.
Projektleitung
Amt für öffentliche Ordnung (32)
Laufzeit
6 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Ein Konzept zur kundenorientierten Besucherführung wird erstellt
– Das Konzept wird zum Bezug des neuen Gebäudes umgesetzt
– Die Ablauforganisation wird optimiert
– Weiterentwicklung des Infopoints zur Erstanlaufstelle inklusive
Terminmanagement
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Einrichtung von Terminmanagement durch den Infopoint
– Anzahl ungeplanter Vorsprachen
– Anzahl der vom Infopoint bearbeiteten Vorgänge
– Anzahl der Nachfragen zur Raumfindung
Wirkungsziele
– Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von spontanen Nachfragen entlastet
– Reduzierte Wartezeiten und Wegezeiten
– Beschleunigte Arbeitsprozesse
– Gesteigerte Beschäftigtenzufriedenheit
– Für das Publikum auf Anhieb verständliche Steuerung
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Befragung von Kundinnen und Kunden
– Befragung von Beschäftigten
– Befragung von freien Beratungsorganisationen
Daten & Fakten
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Mehrsprachige Infoterminals im Ausländerbereich
Kernelement des Projekts ist die Einführung von mehrsprachigen Info
terminals im Ausländerbereich. Diese sollen den Kundinnen und Kunden
ermöglichen, Informationen selbstständig in verschiedenen Sprachen
abrufen zu können, um sich so über rechtliche Regelungen und Verfahrens
abläufe zu informieren. Im Rahmen des Projekts soll außerdem eruiert
werden, ob die Terminals Daten nicht nur bereitstellen, sondern auch
selbstständig erfassen sollten. Hintergrund hierfür ist, dass Nutzerdaten
ggf. zur Verfahrensoptimierung verwendet werden könnten. Es handelt sich
hierbei um ein Anschlussprojekt an das Projekt „Besuchersteuerung 323“.
Projektleitung
Amt für öffentliche Ordnung (32)
Laufzeit
12 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Infoterminals in den Kundenbereichen sind aufgestellt und funktionsfähig
– Die Prozesse und Verantwortlichkeiten für die Pflege und Weiterentwicklung der
Terminals sind definiert und etabliert
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Nutzerzahlen
– Aktualität der Informationen
Wirkungsziele
– Reduzierung der Aufwände im Bereich der Auskünfte beziehungsweise der
Information
– Schnellere Bearbeitung der Anliegen durch bessere Weitergabe von
Informationen an die Kundinnen und Kunden
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der Anfragen
– Befragung (im Anschluss an die Nutzung über das Terminal)
Daten & Fakten
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
InnovationHF 5
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht
Seite 80
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht Seite 81
Optimierung der Leitungsspanne im Bereich Ausländerangelegenheiten
Die herausfordernde Arbeit im Ausländerbereich bedarf neben guten
Prozessen und klaren Verantwortlichkeiten ebenso der optimalen Führung
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein Aspekt guter Führung ist die
Leitungsspanne, die beschreibt wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
von einer Führungskraft geführt werden. Für die Bestimmung der optimalen
Leitungsspanne spielen diverse Faktoren eine Rolle. Eine Betrachtung
und Analyse der Leitungsspanne in den Sachgebieten in der Abteilung
Ausländerangelegenheiten sollen zunächst folgende Fragen beantworten:
1. Welche Einflussgrößen wirken auf den Führungsaufwand? Denkbar
sind hier Faktoren wie zum Beispiel die Komplexität der Aufgabe, der
Delegationsgrad, die Koordination der unterstellten Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, die Qualifikation der unterstellten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sowie das Veränderungspotenzial der Aufgabe.
2. Welche Einflussgrößen wirken auf die Führungskapazität? Dazu können
beispielsweise die Qualifikation der Führungskraft, die Belastung durch
andere Aufgaben und die Unterstützung durch passende ITVerfahren und
Instrumente gehören.
Aus den hieraus gewonnenen Erkenntnissen sollen anschließend
Maßnahmen zur Optimierung der Leitungsspanne abgeleitet werden. Ziel ist
letztendlich die nachhaltige Steigerung der Führungskräftezufriedenheit.
Es handelt sich hierbei um ein Teilprojekt des Projekts „Optimierung der
Aufbaustruktur von 32 und Überprüfung der Schnittstellen zu benachbarten
Aufgabengebieten“, das mit dem weiteren Teilprojekt „Optimierung
der kundenbezogenen Abläufe im Ausländerverfahren (323)“ in engem
Zusammenhang steht.
Projektleitung
Amt für öffentliche Ordnung (32)
Laufzeit
offen
Pilotamt
Ergebnisse
– Optimierte Leitungsspanne
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Durchschnittliche Stellenzahl zu Führungsaufwand
Wirkungsziele
– Verbesserung der Möglichkeit, zu führen
– Bessere Führung
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Zufriedenheitsbefragung
Daten & Fakten
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
Zielbild 2020 – Maßnahmen zur Stärkung des Ordnungsdienstes
Für den Einsatz und die Steuerung eines funktionsfähigen Ordnungsdienstes
in einer Millionenstadt mit stetig steigenden Anforderungen sind die
erforderlichen Rahmenbedingungen für die Erledigung der täglichen – sich
ändernden – Aufgaben sowie Sonderlagen zu schaffen beziehungsweise
die vorhandenen sukzessiv zu optimieren. Im Rahmen eines erhöhten
Risikomanagements und als Sicherheitspartner der Polizei ist die aktive
Mitwirkung des städtischen Ordnungsdienstes unerlässlich. Zusätzlich
kommt es unter anderem durch die stetig steigende Bevölkerungszahl
der Stadt Köln und das sich kontinuierlich verändernde Freizeitverhalten
zu immer häufigeren Konfliktsituationen, die Einsätze des städtischen
Ordnungsdienstes in steigendem Maße erforderlich machen. Eine immer
größere verbale und körperliche Gewaltbereitschaft gegenüber den
Ordnungsdienstkräften stellt dabei eine weitere große Herausforderung
für alle eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für die
Führungsebene dar.
Das aufgesetzte Projekt kümmert sich in der laufenden Umsetzungsphase
um fünf große Arbeitspakete:
1. Ausstattung des Ordnungsdienstes
2. Personalgewinnung
3. Personalqualifizierung
4. Personalbindung
5. Leitstelle
Projektleitung
Amt für öffentliche Ordnung (32)
Laufzeit
36 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Einrichtung eines dauerhaften
Schulungszentrums
– Besetzung der vakanten Stellen
– Ausweitung der Einsatzzeiten
– proaktives Handeln und deutlich
sichtbare Präsenz in den Hotspots
und Stadtbezirken
– Stärkung ordnungsbehördlicher
Maßnahmen in den Stadtbezirken
– engere Abstimmung mit Polizei und
anderen Sicherheitsbehörden
– Anpassung der räumlichen
Unterbringung
– Ausbau des Fuhrparks
– Stärkung der Ordnungspartner
schaften und Zusammenarbeit in den
Sozialräumen
– Optimierung des Servicetelefons
Kennzahlen zu den
Ergebnissen
– Weniger Beschwerdeneingänge
– Schnellere Reaktionszeiten
– Mehr besetzte Stellen
– Weniger Personalabgänge
– Mehr angenommene Anrufe beim
Servicetelefon
Wirkungsziele
– Steigerung der Attraktivität und
Verringerung der Personalfluktuation
im Ordnungsdienst
– Steigerung des (subjektiven)
Sicherheitsempfindens
– einheitlich ausgebildete, optimal
ausgestattete und zentral gesteuerte
Ordnungsdienstkräfte
– Erhöhung der Effektivität
ordnungsbehördlichen Handelns
– Höhere Akzeptanz des Ordnungs
dienstes bei den Menschen in Köln
– Steigerung der Mitarbeiter
zufriedenheit
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Statistische Auswertung der
Beschwerden
– Mehr positive Presse
– Weniger Übergriffe auf Ordnungs
dienstkräfte
– Weniger Strafanzeigen wegen
Übergriffen
– Auswertung der Beschäftigten
befragung im Rahmen der
Verwaltungsreform
Daten & Fakten
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht
Seite 82
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht Seite 83
„Daten für die Stadt“ – Pilotprojekt für kommunales Open Government
Köln ist eine von elf Kommunen, die im Rahmen der Landesstrategie Open.
NRW mit einem Pilotprojekt gefördert wird. Ausgewählt wurde das Open
GovernmentVorhaben aus 32 Bewerbungen aufgrund des innovativen
Charakters, der Übertragbarkeit auf andere Kommunen, Breitenwirkung
sowie Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit mit Partnerinnen und Partnern
der Zivilgesellschaft. Das geförderte Civic TechProjekt zur Messung von
Luftschadstoffen will schon bald umfassende Antworten auf die Frage, wie
gut die Luft in Köln ist, geben. Das Prinzip: Mit entsprechenden Sensoren
können im Baukastensystem eigene, kleine Messstationen errichtet
werden. Ziel ist es, in der Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürgern
einen flächendeckenden Ausbau und damit eine Abdeckung des gesamten
Stadtgebiets zu erreichen. Die gewonnenen Daten sollen anschließend als
Open Data bereitgestellt werden. Das Projekt wird mit der Zivilgesellschaft
und unter wissenschaftlicher Begleitung der TH Köln durchgeführt.
Projektleitung
Stabsstelle für Digitalisierung (I/D2)
Laufzeit
6 Monate
Ergebnisse
– Ggf. günstigere und bessere Sensoren zur Umweltmessung mit konsistenten
Messergebnissen (im Vergleich zu offiziellen Messwerten)
– Plattform für NGOs zur Visualisierung von Sensordaten, gesellschaftlicher Dialog
– Aufbau eines Netzes an Sensoren zu Datenmessung
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Vergleichbarkeit der Messergebnisse im Vergleich zu offiziellen Messwerten
– Anzahl an angebrachten Sensoren und Messwerten
– Inbetriebnahme einer Plattform für NGOs
Wirkungsziele
– Wissenstransfer und Befähigung zur eigenen Messung
– Verbesserung des Zugangs und der Qualität der Informationen im Bereich der
Umweltpolitik
– Erhöhung der Transparenz und Nachvollziehbarkeit politischer
Entscheidungsprozesse
– Steigerung der Akzeptanz städtischer Entscheidungen
– Kollaboration in konträren Themen von Verwaltung, Wissenschaft und
Bürgerschaft
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Veranstaltungen und
Zufriedenheit
Daten & Fakten
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
InnovationHF 5
Entwicklung eines umfassenden Serviceportals auf Basis des Rats-
informationssystems (Modellkommune Open Government des Bundes)
Das Ratsinformationssystem (RIS) der Stadt dient Bürgerinnen und Bürgern
als offene Quelle, um Termine der politischen Gremien der Stadt und die
dort ver handelten politischen Entscheidungen zu recherchieren und bildet
damit eine wichtige Säule der Transparenz der Verwaltung. Dieses System
soll nun kolla borativ zu einem umfassenden Serviceportal weiterentwickelt
und mit inter aktiven Funktionen versehen werden. Hierzu soll das in Köln
gestartete und von der Stadtverwaltung Köln mit initiierte OpenDataProjekt
OParl im pro duktiven Umfeld eingeführt und durch zivilgesellschaftliche
Zusammenarbeit erweitert und nutzbar gemacht werden. Dadurch soll die
Informations qualität und der öffentliche Zugang im Bereich der Stadtpolitik
verbessert und die Transparenz politischer Entscheidungsprozesse erhöht
werden. Das Projekt ist vom Bundesministerium des Innern im Rahmen des
Wettbewerbs „Modell kommune Open Government“ anerkannt und wird mit
50.000 Euro gefördert.
Projektleitung
Stabsstelle für Digitalisierung (I/D2)
Laufzeit
24 Monate (beide Stufen)
Ergebnisse
– Kollaborative Erarbeitung eines nutzerorientierten Anforderungs profils für das
Serviceportal auf Basis des RIS mit Beteiligung von Bürgerschaft, Politik und
Verwaltung (Lastenheft)
– Entwicklung und Implementierung des Frontends auf Basis des
Anforderungsprofils unter Integration der Schnittstelle OParl (Pflichtenheft)
– Anpassung des Vorlagen und Beschlussmanagements an definierte
Transparenzvorgaben (Session Workflow)
– Modell zur Kollaboration im Bereich Serviceentwicklung
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Teilnehmerzahlen der Workshops und OnlineDialoge
– Meilensteinplan zur Umsetzung des Pflichtenhefts
– Umsetzungsgrad der Vorgaben
– Anzahl der Transfers auf andere Vorhaben
Wirkungsziele
– Verbesserung des Zugangs und der Qualität der Informationen im Bereich der
Stadtpolitik
– Erhöhung der Transparenz und Nachvollziehbarkeit politischer
Entscheidungsprozesse
– Steigerung der Akzeptanz politischer Entscheidungen
– Verbesserung von Servicekomponenten des Ratsinformations systems
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Zugriffszahlen auf Ratsportal
– Kundenmonitoring Zufriedenheit
– Anzahl der Beschwerden/Eingaben
Daten & Fakten
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
InnovationHF 5
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht
Seite 84
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat I, Allgemeine Verwaltung, Ordnung und Recht Seite 85
ZukunftsLabor
Die Entwicklung und Einführung eines städtischen Methodenlabors
(Arbeits titel: „ZukunftsLabor“) zur innovativen Optimierung, Entwicklung
und Gestaltung von Prozessen und Digitalisierungsoptionen ist geplant.
Das ZukunftsLabor ist ein innovativer Arbeitsraum, in dem Prozess
optimierungen und Digitalisierungsmöglichkeiten erlebbar gemacht
werden können. Entlang der fünf Handlungsfelder der Verwaltungsreform
wird mit der Methode Design Thinking im Labor gearbeitet. Dadurch wird
ein leichter Zugang zu neuen Themen ohne formelle Hürden ermöglicht.
Unter Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden mit Unter
stützung eines speziell geschulten Teams von Prozess und Digitalisierungs
expertinnen und experten neue Lösungsansätze kreativ entwickelt sowie
prototypische Lösungen iterativ erarbeitet und erprobt. Als Impulsgeber
befähigt das Methodenlabor Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, alte
Denkmuster aufzubrechen und neue zu entwickeln.
Projektleitung
Stabsstelle für Digitalisierung (I/D2)
Laufzeit
12–18 Monate
Ergebnisse
– Ein ZukunftsLabor wurde funktionsfähig und erlebbar aufgebaut
– Drei Anwendungsszenarien werden angeboten
– Prozess und/oder Digitalisierungsthemen werden auch anhand der
fünf Handlungsfelder der Verwaltungsreform im Labor mit den Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern geplant und erprobt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl durchgeführter Reformprojekte im Labor
– Durchgeführte Workshops im Labor
Wirkungsziele
– Die Mitarbeitenden werden in die Planung von Prozess und
Digitalisierungsprojekten aktiv integriert
– Die Mitarbeitenden werden mit neuen Methoden vertraut gemacht
– Prozess und Digitalisierungsprojekte werden mit Unterstützung von 11, 12
und ID/2 aktiv im Workshop geplant
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl an Workshops mit Mitarbeitenden der Projekte
– Häufigkeit und Tiefe der angewandten Methoden
Daten & Fakten
InnovationHF 5
Kundenzentrum der Zukunft
Die Bürgerinnen und Bürger erwarten von der Stadtverwaltung eine
Verkürzung der Wartezeiten in den Kundenzentren, einen modernen Auftritt
und dienstleistungsorientierte Prozesse. Das Projekt hat das Ziel, in einem
mehrschrittigen Ansatz zunächst kurzfristige Maßnahmen umzusetzen.
Diese haben im Jahr 2017 bereits zu Erfolgen bezüglich der Verkürzung der
Wartezeiten, einer Reduktion der Vakanzquote sowie einer gestiegenen
Stellenbesetzungsquote geführt. Wenn diese Maßnahmen umgesetzt
sind, werden Schritte eingeleitet, um für die Kundenzentren ein attraktives
Zukunftsbild zu gestalten. Dieses wird durch ein Dienstleistungsverständnis,
eine angemessene Erscheinung und Ausstattung sowie effiziente und
einheitliche Abläufe geprägt.
Aufbau des Projekts:
1. Zusammenfassung der kurzfristigen Maßnahmen zur Verringerung der
Wartezeiten und Umsetzung der Maßnahmen mit den Zielen:
– spürbare Verkürzung der Wartezeiten
– Erhöhung des Terminangebots
– Verbesserung der Servicequalität
2. Entwicklung eines Zukunftsbilds für die Kundenzentren, insbesondere
bezüglich der Aspekte EAkte und Selbstbedienungsterminals
3. Dienstleistungsverständnis stärken
4. Ausstattung und Erscheinungsbild der Kundenzentren verbessern
5. Prozessanalyse und optimierung zur Vereinheitlichung der Bearbeitungs
weisen sowie der Beschleunigung und Verschlankung von Prozessen
Projektleitung
Stabsstelle zentraler Bürgerservice
(I/D3)
Laufzeit
6 Monate (zunächst
Schritte 1 und 2)
Ergebnisse
– Die Anzahl der Terminstränge ist ausgeweitet
– Bearbeitungsstandards sind vereinheitlicht
– Technische Verfahren wie zum Beispiel ECCash Geräte und SMSDienste werden
einheitlich genutzt
– Eine Wissensdatenbank im Mitarbeiterforum ist eingerichtet, wird kontinuierlich
gepflegt und genutzt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der Terminstränge und Betrachtung der Terminquoten
– Entwicklung der Stellenbesetzungs und Fluktuationsquote
– Verringerung der Vakanzen (wechselbedingt)
– Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit
Wirkungsziele
– Die Servicequalität ist gestiegen
– Die Warte und Bearbeitungszeiten sind reduziert
– Die Kunden und Mitarbeiterzufriedenheit ist gestiegen
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Auswertung aus NetCallUp
– Anzahl der Bürgerbeschwerden
– Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Daten & Fakten
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat II, Finanzen
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat II, Finanzen
Seite 86 Seite 87
1. Etappe
Dezernat II: Reformprogramm aus der Sitzung des Verwaltungsvorstands am 16. September 2017.
Projekte PilotämterHandlungsfeld Weitere Reformprojekte und dezernatsübergreifende Projekte
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten
zufriedenheit
HF 1
Kunden und Bürger
zufriedenheit
HF 2
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
Systematische und ziel
orientierte Steuerung
HF 4
Innovation
HF 5
– Prüfung von Automatisie
rungen in der Immobilien
verwaltung der Stiftungen
– Digitalisierung Außen
dienst prozess Voll streckung
– Analyse und Optimierung der
Kassenprozesse und umgrenzen
den Schnittstellenprozesse
– Entwicklung Stiftungsmarketing
– Bürgerorientiertes
Optimierungs management
(BOOM)
In 2017 haben im Pilotamt Kämmerei in der ersten Etappe die zwei
Projekte „Digitalisierung des Außendienstprozesses in der Vollstreckung“
und „Prüfung von Automatisierungen in der Immobilienverwaltung der
Stiftungen“ und in der zweiten Etappe das Projekt „Entwicklung eines
Stiftungs marketings“ begonnen. In 2018 soll das Projekt „Analyse und
Optimierung der Kassenprozesse und umgrenzender Schnittstellenprozesse“
in der Kämmerei starten. Dieses Projekt fügt sich mit exemplarischem Lernen
zu wichtigen Teilaufgaben im Rahmen der Themen der Verwaltungsreform in
die Dezernatsziele ein.
Auch im Jahr 2018 steht die Stadt Köln vor neuen Herausforderungen. So
sind die begonnen Arbeiten hinsichtlich des Controllingsystems und des
wirkungsorientierten Haushalts inklusive des Nachhaltigkeitshaushalts
weiter fortzuführen. Die nächsten Jahre werden geprägt sein durch den
Wandel und die Herausforderung, die Stadt Köln finanziell stabil und im
Sinne einer Good Governance, die auf Verantwortlichkeit, Berechenbarkeit
und Transparenz setzt, langfristig aufzustellen.
Zwei wesentliche strategische Projekte bilden das Zielbild des Finanz
dezernats: „Nachhaltige Infrastruktur im Konzern Stadt Köln generationen
gerecht finanziert“ und „UrbanRural Solutions“ (StadtUmland
Kooperationen). Das Spannungsfeld aus demografischem Wandel,
schwindenden finanziellen Ressourcen der öffentlichen Hand und Aufgaben
der regionalen Daseins vorsorge sind drängende Herausforderungen
der Kommunen. Dazu ist es nötig, die bisherigen Grenzen regionaler
strategischer Aushandlungsprozesse zu analysieren und deren Hemmnisse
in Richtung Umsetzung besser zu verstehen. Auf Basis dieser Erkenntnisse
müssen innovative und praxisrelevante Ansätze entwickelt werden, mit
deren Hilfe die bisherigen Barrieren gezielt adressiert und verhandelt
werden können. Nur so können nachhaltige Strategien einer regionalen
Auf gaben teilung und einer räumlichen Reorganisation entwickelt
werden. Ziel ist es, dass die Stadt Köln langfristig die Finanzsituation unter
Berücksichtigung der externen und internen Risiken ausbalanciert, um eine
stabile Daseinsvorsorge für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln
sicherzustellen. Insgesamt bildet sich die strategische Ausrichtung des
Finanz dezernats in der entwickelten Finanzperspektive (komprimiert in
der nachfolgenden sogenannten „Bierdeckelfolie“) ab.
Die Finanzperspektive stellt daher neben der Good Governance und dem
Bürgerbeteiligungsprozess aus der Verwaltungsreform und den Kölner
Perspektiven 2030 aus der Stadtentwicklung heraus eine wesentliche Säule
für die Weiterentwicklung der Zukunft der Stadt dar.
Dezernat
Dezernat II, Finanzen
Dezernentin
Frau Gabriele C. Klug,
Stadtkämmerin
Die „Bierdeckelfolie“ bildet die Finanzperspektive der Stadt Köln ab.
Handlungsfeld 4 wird durch das Projekt „Analyse und
Optimierung der Kassenprozesse und umgrenzenden
Schnittstellenprozesse“ abgedeckt.
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat II, Finanzen
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat II, Finanzen
Seite 88 Seite 89
Entwicklung eines Stiftungsmarketings
Die Stadt Köln ist Eigentümerin mehrerer rechtlich unselbstständiger
örtlicher Stiftungen. Diese präsentieren sich seit August 2017 auf einer
Website bei der Stadt Köln. Die Website ist der erste Schritt zur Steigerung
der Bekanntheit der bestehenden Stiftungen sowie der Möglichkeit, selbst
Stifterin oder Stifter zu werden.
Mit dem Projekt soll ein Konzept für das Stiftungsmarketing entwickelt
werden, das weitere Strategien zur Erweiterung der Bekanntheit der
städtischen Stiftungen umfasst. In dem Konzept soll auch berücksichtigt
werden, dass Anfragen von selbstständigen Stiftungen kommen, die in
städtische Stiftungen umgewandelt werden möchten.
Digitalisierung des Außendienstprozesses in der Vollstreckung
Im Rahmen des Projekts werden die Außendienstprozesse der Vollstreckung
digitalisiert, um die Nachbearbeitungstätigkeiten dieser Prozesse zu
reduzieren. Der Prototyp des Softwareherstellers ABIT wurde bereits
vorgestellt. Die Vollstreckungsprozesse sollen mit dieser Software auf
Tablets im Außendienst vollzogen werden. Gleichzeitig wird der Arbeitsplatz
der Vollziehungsbeamten an die Digitalisierung angepasst. Die digitale
Abwicklung der Außendienstprozesse erfolgt zunächst in einer Pilotphase
von Januar bis März 2018 und wird anschließend ab April 2018 ausgerollt.
Projektleitung
Kämmerei (20)
Laufzeit
6 Monate
Pilotamt
Projektleitung
Kämmerei (20)
Laufzeit
15 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Derzeit gibt es 1–2 Anfragen von Personen jährlich, die insgesamt rund
100.000 Euro spenden; die Anfragen sollen verdoppelt werden
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Steigerung um 100 % auf 2–4 Anfragen pro Jahr
Wirkungsziele
– Neue Stifterinnen und Stifter beziehungsweise Zustifterinnen und Zustifter zu
bestehenden Stiftungen der Stadt Köln in bedeutsamer Höhe werden gewonnen
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Durchschnittlicher Betrag pro Stifterin/Stifter
Ergebnisse
– Zeitersparnis durch Wegfall von Nachbearbeitungstätigkeiten der
Außendiensttouren im Innendienst um ca. 50 %
– Alle wichtigen Daten auf einen Blick sind im Außendienst vorhanden
(kundenorientierter) – Digitalisierung aller Vollstreckungsdokumente
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Verringerung der Bearbeitungsdauer pro Außendiensttour im Innendienst.
– Umfang der vorhandenen relevanten Daten in %
Wirkungsziele
– Höhere Mitarbeiterzufriedenheit um ca. 90 Punkte
– Stärkung der Kundenorientierung um ca. 30 %
– Einsparung von Arbeitsplatzrechnern durch den Einsatz der mobilen Technik
(maximal 64)
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Mitarbeiterzufriedenheit auf einer Skala von 1–100 Punkten
– Kundenzufriedenheit in %
– Anzahl der Arbeitsplatzrechner
Daten & Fakten
Daten & Fakten
InnovationHF 5
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat II, Finanzen
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Anlage 2: Dezernat II, Finanzen
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Prüfung von Automatisierungen in der Immobilienverwaltung der
Stiftungen
Die vorhandene und derzeit im Einsatz befindliche Software der Immobilien
verwaltung soll mit Blick auf die vollumfängliche Anbindung an das neue
Kassenverfahren PSCD optimiert werden. Bisher bedarf es hierfür trotz
bereits bestehender Schnittstelle zu PSCD noch zeitaufwendige händisch
auszuführende Tätigkeitsabläufe mittels Hilfsprogrammen, die im Rahmen
der Beschaffung einer neuen Software in den Bereichen Mieterverwaltung,
Vertragsgestaltung, Betriebskostenabrechnungen sowie Erstellung von
Sollstellungen abgelöst und umfassend automatisiert werden sollen. Hierzu
soll in zwei Teilprojekten (TP 1 und TP 2) wie folgt vorgegangen werden:
TP 1: Prüfung von Softwarealternativen unter Berücksichtigung des aktuellen
IstZustands und den funktionalen Anforderungen des zukünftigen
Solls inklusive Ausschreibungsvorbereitung
TP 2: Erstellung und Durchführung der Ausschreibung und Software
implementierung inklusive Evaluation. Zum Abschluss erfolgt die
Erhebung des IstStatus zur Überprüfung der Zielerreichung.
Diese Projektskizze umfasst zunächst nur TP 1.
Analyse und Optimierung der Kassenprozesse und umgrenzenden
Schnittstellenprozesse
Nach Einführung des Kassenverfahrens SAP PSCD und damit verbunden der
dvtechnischen Integration der Hauptkasse und der Debitorenbuchhaltung
in die bereits SAPbasierte Finanzbuchhaltung werden die aktuellen
und zum Teil noch auf der alten DVLandschaft gründenden Prozesse
hinsichtlich ihres Effizienz und weitergehenden Integrationspotenzials
analysiert und entsprechend optimiert. Die Neuorganisation der Kämmerei
mit Integration der Kasse ist nunmehr praktisch umzusetzen und zu
strukturieren. Insbesondere mit Blick auf die Kultur der Zusammenarbeit
und die Führungsausübung. Neben den grundlegenden debitorischen und
kreditorischen Prozessen (priorisiert) liegen weitere Inhaltsschwerpunkte bei
dem Stammdatenmanagement und dem Datentransfer inklusive der not
wendigen Schnittstellen vor. Das Projektergebnis bildet die Grundlage für die
zukünftige Aufbau und Ablauforganisation inklusive Stellenbemessung und
Bewertung für die Stadtkasse.
Projektleitung
Kämmerei (20)
Laufzeit
6 Monate für Teilprojekt 1
Pilotamt
Projektleitung
Kämmerei (20)
Laufzeit
8 Monate (voraussichtlicher Start:
Sept. 2018)
Pilotamt
Ergebnisse
– TP 1: Es ist eine geeignete Software für die Immobilienverwaltung gefunden
– TP 2: Die Software ist angepasst (inklusive Schnittstelle zu PSCD), getestet und
installiert
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– TP 1: Ja (1) oder Nein (0)
Wirkungsziele
– 1. Im Bereich der Immobilienverwaltung werden im Prozess der Miet und
Nebenkostenabrechnung die Prozesse um 20 % optimiert
– 2. Die Mitarbeiterzufriedenheit steigt um 20 Punkte
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– 1. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer im Bereich der Miet und
Nebenkostenabrechnung in Minuten (Zeitmessung zum Projektanfang und zum
Projektende)
– 2. Abfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit (die Zufriedenheit ist auf einer Skala von
0–100 um mindestens 20 Punkte gestiegen; Befragung am Projektanfang und
am Projektende)
Ergebnisse
– Alle Prozesse sind transparent und nachvollziehbar dokumentiert
– Alle Prozesse sind effizient ausgestaltet
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der dokumentierten Prozesse
– Anzahl der optimierten Prozesse
Wirkungsziele
– Die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht sich um 20 %
– Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer beziehungsweise Durchlaufzeiten bei
den Kassenprozessen (zum Beispiel Anlegen von SepaMandaten) verringert sich
bei optimierungsbedürftigen Prozessen um 10 %
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Mitarbeiterbefragung
– Messung der durchschnittlichen Bearbeitungsdauer in Minuten
– Erhebung von Durchlaufzeiten
Daten & Fakten
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
HF 3
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
Systematische und ziel
orientierte SteuerungHF 4
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Anlage 2: Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport
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1. Etappe
Dezernat IV: Reformprogramm aus der Sitzung des Verwaltungsvorstands am 16. September 2017.
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten
zufriedenheit
HF 1
Kunden und Bürger
zufriedenheit
HF 2
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
Systematische und ziel
orientierte Steuerung
HF 4
Innovation
HF 5
– Defintionen/Schnittstellen analyse
– Evaluation interner Abläufe
– Jugendberatung Digital
– Moderner Internetauftritt
– Amtsübergreifende Datenübertragung
– Formatfindung für organisierte Beteiligungskultur der Sport
vereine
– Ein führung ECCash im VHS Kunden zentrum
– EAkte Musikschule
– Optimierung Ferienförderkurse
– Optimierung Kommunikations prozesse
–
dezentrale Personal/Finanzver
antwortung
– Führungsleit linien Jugendamt
– Tandembildung
– Little Bird: onlinegestütztes
A nmelde verfahren
– WLAN digitales Lernen & Innovations fähigkeit (auch HF 5)
– Personalentwicklungskonzept TVöD
– AmtsWiki
– Angebotsentwicklung
– Optimierung der Wirkung von
stationären Hilfen
– Vergabeverfahren Catering
– Sportsachbearbeiter/innen
– Operationalisierung
Beschwerdemanagement
Projekte PilotämterHandlungsfeld Weitere Reformprojekte und dezernatsübergreifende Projekte
Im Dezernat IV starteten zwei Pilotämter (das Amt für Kinder, Jugend
und Familie sowie das Sportamt) sowie der Gesamtdezernatsbereich den
Verwaltungsreformprozess mit insgesamt 23 Projekten. Die Projekte wurden
gemeinsam mit den Ämtern und Dienststellen in intensiven Gesprächen und
Workshops entwickelt, mit den Leitungen abgestimmt und anschließend
vom Verwaltungsvorstand beschlossen.
Alle fünf Handlungsfelder der Verwaltungsreform – Organisationskultur,
Führung und Beschäftigtenzufriedenheit; Kunden und Bürgerzufriedenheit;
Effiziente und ergebnisorientierte Prozesse; Systematische und zielorientierte
Steuerung sowie Innovation werden durch die Dezernatsprojekte abgedeckt.
Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen werden alle Projekte konkret
verfolgt und befinden sich zwischenzeitlich in unterschiedlichen Projekt
stadien.
Die Pilotamtsprojekte zur „Optimierung des Stellenbesetzungsverfahrens“
und zur „Umsetzung der Führungsleitlinien im Jugendamt“ sind gut
voran geschritten. Erste Wirkungen sollten noch in der ersten Jahreshälfte
2018 spürbar werden. Auch die Fortschritte von weiteren Projekten, wie
beispielsweise die „Optimierung der Prozesse im Schulbaubereich“ des
Amts für Schulentwicklung, sowie die Fortentwicklung der Projekte im Amt
für Weiterbildung und die Projektstrukturierungen in der Familienberatung
und im Schulpsychologischen Dienst der Stadt Köln werden ebenso wie
die Vorhaben in der Kinder und Jugendpädagogischen Einrichtung der
Stadt Köln (KidS) von allen Beteiligten positiv bewertet und befürwortet.
Dennoch bleibt der Anspruch, die Vorteile der Verwaltungsreform noch
weiter zu transportieren und für die mittelbar und unmittelbar Betroffenen
zu kommunizieren. Daran arbeiten wir und dafür setzen wir uns weiterhin
ein.
Dezernat
Dezernat IV, Bildung, Jugend
und Sport
Dezernentin
Frau Dr. Agnes Klein
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Moderner Internetauftritt bei 5111 im Kontext des Fachkräftemangels
Der Internetauftritt von „KidS“ bedarf einer Überarbeitung beziehungsweise
Neugestaltung. Diesem Vorhaben kommt eine besondere Bedeutung in
Hinblick auf die Belegung durch die Jugendämter, die bedeutsame Rolle des
Internetauftritts im Kontext der Personalakquise (Fachkräftemangel) sowie
auf die Außenwirkung für die Fachöffentlichkeit zu.
PE-Konzept Modulare Fortbildung für Verwaltung und Soziale Berufe
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Eingruppierung nach TVöD
SUE (Sozial und Erziehungsdienst) S18 werden derzeit zur modularen
Qualifizierung für die Zulassung zum Höheren Dienst, entgegen der
Führungskräfte in der Eingruppierung TVöD EG 12 Soziale Arbeit,
nicht zugelassen. Es sollte ein abgestimmtes und nachvollziehbares
Personalentwicklungskonzept geben, das eine entsprechende
Chancengleichheit garantiert.
Projektleitung
Kinder und Jugendpädagogische
Einrichtung der Stadt Köln (5111)
Laufzeit
26 Monate
Projektleitung
Kinder und Jugendpädagogische
Einrichtung der Stadt Köln (5111)
Laufzeit
24 Monate
Ergebnisse
– Der Internetauftritt ist überarbeitet beziehungsweise neugestaltet
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Ja (1)/Nein (0)
Wirkungsziele
– Zum 31.12.2019 ist eine erhöhte Nachfrage über das Internet registrierbar.
– Externe Interessenten erkennen 5111 als einen interessanten und modernen
Dienstgeber
– Externe Jugendämter greifen auch auf KidS zurück und erhöhen somit die
Einnahmen
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der Seitenaufrufe
– Anzahl der Fachkräftebewerbungen über Internetkontakt
– Anzahl der Anfragen externer Jugendämter
– Summe an Einnahmen pro Jahr über externe Jugendämter
Ergebnisse
– Es gibt ein chancengleiches Personalentwicklungskonzept
– Die Mitarbeitenden werden durch die OnlineAuskunft entlastet
– Die OnlineAuskunft wird von Extern genutzt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Ja (1)/Nein (0)
Wirkungsziele
– Die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich erhöht
– Dem Fachkräftemangel und dem demografischen Wandel wird entgegengewirkt
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Mitarbeiterzufriedenheit (Skala: 0–100 %)
– Anzahl zugelassener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Eingruppierung
TVöDSUE
Daten & Fakten
Daten & Fakten
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
Innovation
HF 2
HF 5
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
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Schnittstellenoptimierung bei Schulbauprozessen
Im Bereich der Schulbauprozesse sind die Schnittstellen nicht eindeutig
geklärt. Die Trennung von Verantwortlichkeiten über Sachgebiete,
Abteilungen und Ämtergrenzen hinaus führt zu Problemen. Dieses Projekt
zielt darauf ab, Zuständigkeiten zu klären und Schnittstellen zu optimieren.
Definitionen und Schnittstellenanalysen im Bereich Digitaler Bildung
Im Bereich der Maßnahmen zur Grundlagenschaffung der Digitalen Bildung
sind die Abläufe, Zuständigkeiten und Schnittstellen nicht geklärt. Die
Trennung von Verantwortlichkeiten über Sachgebiete, Abteilungen und
Ämtergrenzen hinaus führt zu Problemen. Dieses Projekt zielt darauf ab,
die Anforderungen an die Digitale Bildung zu erörtern, Zuständigkeiten zu
klären und Schnittstellen zu optimieren.
Projektleitung
Amt für Schulentwicklung (40)
Laufzeit
6 Monate
Projektleitung
Amt für Schulentwicklung (40)
Laufzeit
10 Monate
Ergebnisse
– Die Schnittstellen sind geklärt und in einem Laufzettel festgelegt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Ja (1)/Nein (0)
Wirkungsziele
– Die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund klarer
Zuständigkeiten steigt
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Mitarbeiterzufriedenheit auf einer Skala von 1–10
Ergebnisse
– Die Prozesse und Schnittstellen sind geklärt und in einer Verfügung festgelegt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Ja (1)/Nein (0)
Wirkungsziele
– Die Zufriedenheit der Schulen aufgrund klarer Zuständigkeiten steigt: Dies drückt
sich in einer sinkenden Anzahl von Beschwerden aus
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der Beschwerden
Daten & Fakten
Daten & Fakten
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 2
HF 3
HF 3
HF 1
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Optimierung des Stellenbesetzungsverfahrens und Übertragung von
zusätzlichen Entscheidungsbefugnissen auf Amt 51
Im Zuge des Projekts sollen die internen Verantwortlichkeiten und Abläufe im
Amt 51 und im Amt 11 so weiterentwickelt werden, dass eine zeitnahe
Stellenbesetzung von vakanten Stellen im Amt 51 durch ein zeitgemäßes
Stellenbesetzungsverfahren möglich ist. Anforderungen an ein zeitgemäßes
Stellenbesetzungsverfahren sind die größtmöglichen Reduzierungen von
verwaltungsinternen Aufwänden bei gleichzeitiger Berücksichtigung der
Herausforderungen rund um das Thema Fachkräftegewinnung. Dabei
sind die Entscheidungsbefugnisse – insbesondere im Bereich der Personal
einstellungen – am Ort der Aufgabenerfüllung zu konzentrieren, wo die für
flexibles Handeln erforderlichen Kunden, Produkt und Prozesskenntnisse
vorliegen.
Projektleitung
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (51)
Laufzeit
12 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Das Verfahren zur Stellenbesetzung ist ab Bekanntwerden der Vakanz einer Stelle bis
zur Nachbesetzung mit einer Dauer von
– maximal 60 Tagen bei internen beziehungsweise
– maximal 90 Tagen bei externen Besetzungen deutlich beschleunigt und
weitestgehend standardisiert
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Maximale Dauer in Tagen bei internen Stellenbesetzungsverfahren und bei externen
Wirkungsziele
– Erhöhung der Planbarkeit von Stellenbesetzungen
– Frühzeitige Personalbindung durch verbindliche Einstellungszusage mit
Planungssicherheit für den künftigen Beschäftigten und die Dienststelle
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Erhöhung der Stellenbesetzungsquote (%Besetzung der Planstellen)
– Anteil der Bewerberinnen und Bewerber, die nach Einstellungszusage ihre Stelle
antritt
Daten & Fakten
Umsetzung der Führungsleitlinien im Jugendamt
2016 wurden Führungsleitlinien für die Führungskräfte im Dezernat IV
entwickelt. Diese gilt es nun innerhalb des Jugendamts mit Leben zu füllen:
Dies umfasst die Reflexion der Leitlinien auf den einzelnen Führungsebenen,
um abzuleiten, was diese für die einzelnen Ebenen bedeuten und welche
Maßnahmen zu ergreifen sind, um die Leitlinien in die Realität zu übertragen.
Weitere Maßnahmen wie ein regelmäßiges Forum zum Austausch etc.
werden institutionalisiert, um den Prozess der Neuausrichtung von Führung
im Jugendamt zu unterstützen.
Projektleitung
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (51)
Laufzeit
18 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Die Führungsleitlinien sind allen Führungskräften des Jugendamts bekannt
– Die Führungsleitlinien sind allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im
Jugendamt bekannt
– Die Führungsleitlinien werden von allen Führungskräften beachtet
– Auf Abteilungsleitungsebene findet einmal pro Jahr eine Reflexion der
Führungspraxis statt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anteil der Führungskräfte, denen die Führungsleitlinien bekannt sind
– Anteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Jugendamt, denen die
Führungsleitlinien bekannt sind
– Anteil der Führungskräfte, bei denen die Führungsleitlinien Beachtung finden
– Anteil der Abteilungen, in denen ein Austausch über die Führungspraxis
stattgefunden hat
Wirkungsziele
– Alle Führungskräfte des Jugendamts fühlen sich in der Umsetzung der
Führungsleitlinien unterstützt
– Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jugendamt äußern Zufriedenheit über
das Führungsverhalten ihrer Vorgesetzten
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anteil der Führungskräfte im Jugendamt, die sich bei der Umsetzung der
Führungsleitlinien gut unterstützt fühlen (Skala 1–10)
– Anteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit dem Führungsverhalten ihrer
Vorgesetzten zufrieden sind (Skala 1–10)
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 3
HF 1
HF 1
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Optimierung der Wirkung von stationären Hilfen
Das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln hat sich für die
kommenden Monate die Betrachtung der Hilfen für junge Menschen und ihre
Familien und hier insbesondere die stationären Hilfen und deren Steuerung und
Wirkung zum Schwerpunktthema gesetzt. Folgende Teilprojekte wurden zur
Optimierung der stationären Hilfen identifiziert:
1. Einführung einer Arbeitshilfe für den ASD zur Erstellung einer umfassenden
Fallanamnese und diagnostik
2. Erarbeitung einer Arbeitshilfe zur Betrachtung der ersten sechs Monate eines
Hilfeverlaufs
3. Erhöhung der Zuweisungsqualität
4. Interviews mit jungen Volljährigen nach Abschluss stationärer Hilfen zur
Erziehung zur Prüfung der Effizienz von stationären Hilfen
Online-Jugendberatung
Im Rahmen des Projekts soll ein digitales Angebot entwickelt werden, das
die Angebote der Familienberatung und des Schulpsychologischen Dienstes
präsenter werden lässt respektive zugänglicher macht. Dabei sollen unter
anderem die den Heranwachsenden geläufigen Kommunikationsmittel
als Brücke genutzt werden, um damit einen niederschwelligen Zugang
zu gewährleisten. Dem häufigen Wunsch nach Anonymität kann dabei
entsprochen werden. Denkbar ist beispielweise die Nutzung beziehungsweise
Einbindung von WhatsApp, Facebook oder eines Chats. Selbstverständlich
ist maßgeblich für die Umsetzung die Gewährleistung eines entsprechenden
Datenschutzes.
Projektleitung
Amt für Kinder, Jugend und
Familie (51)
Laufzeit
24 Monate
Pilotamt
Projektleitung
Familienberatung und
Schulpsychologischer Dienst
Stadt Köln (5110)
Laufzeit
28 Monate
Ergebnisse
– Eine Arbeitshilfe für den ASD zur Erstellung einer umfassenden Fallanamnese und
diagnostik wurde eingeführt
– Eine Verständigung zwischen Jugendhilfeträger und ASD zur Relevanz der ersten
sechs Monate der Hilfeplanung wurde erzielt
– Eine Arbeitshilfe für ASD und Jugendhilfeträger zur passgenauen Zuweisungsqualität
von Minderjährigen in stationäre Hilfen zur Erziehung wurde eingeführt
– Erkenntnisse über die Effizienz von stationären Hilfen bei 15 jungen Menschen liegen
vor
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anteil der ASDMitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Arbeitshilfe zur Diagnostik
nutzen
– Anteil der Hilfeplangespräche und Fachgespräche, in denen die Frage der
Passgenauigkeit der Hilfe sechs Monate nach Hilfebeginn besprochen wird
– Anteil der ASDMitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Jugendhilfeträger, die die
Arbeitshilfe zur passgenauen Zuweisung nutzen
– Anteil der Qualitätsdialoge mit Trägern, in denen die Erkenntnisse über die Effizienz
der stationären Hilfen einfließen
Wirkungsziele
– Passgenaue Unterbringung von Minderjährigen in stationärer Hilfen zur Erziehung
– Verständigung über Prüfthemen bei Hilfeplangesprächen in der stationären
Erziehungshilfe nach sechs und zwölf Monaten
– Effiziente Hilfeleistung mit Einsparpotenzial in gesamtgesellschaftlicher Hinsicht
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Zahl der Hilfeabbrüche im Verhältnis zu Zahl der Hilfebeendigungen insgesamt
– Zahl der Hilfeplangespräche, in denen die Prüfthemen im sechsten beziehungsweise
zwölften Monat thematisiert wurden im Verhältnis zur Zahl der Hilfeplangespräche
zu stationären Hilfen insgesamt
– Zahl der jungen Volljährigen, die drei Jahre nach Hilfeende von Transferleistungen
leben im Verhältnis zu Zahl der jungen Volljährigen drei Jahre nach Hilfeende
insgesamt
Ergebnisse
– Die Software, die erforderlich ist, um ein niederschwelliges Angebot an Jugendliche
und junge Erwachsene zu machen, ist installiert
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Ja (1)/Nein (0)
Wirkungsziele
– Die Nutzung des Angebots durch die Zielgruppe der jugendlichen Nutzerinnen und
Nutzer unter 21 Jahren beziehungsweise der von 21 bis 27 Jahren steigt von 2015
und 2016 mit ca. 6,8 % auf ca. 10 %
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Inanspruchnahme durch die Zielgruppe der jugendlichen Nutzer unter 21 Jahren
beziehungsweise der von 21 bis 27 Jahren in %
Daten & Fakten
Daten & Fakten
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
Kunden und Bürger
zufriedenheit
HF 2
HF 3
HF 2
Systematische und ziel
orientierte SteuerungHF 4
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Anlage 2: Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport
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Einführung der Zahlungsart EC-Cash bei der Volkshochschule
Die Volkshochschule Köln bietet im Zusammenhang mit einer Kursanmeldung
zur Zeit drei alternative Zahlungsmöglichkeiten: SEPALastschrift, Barzahlung
und Überweisung (in einzelnen Ausnahmefällen). Neben den Teilnehmenden,
die kein Bankkonto besitzen, besteht daher für alle diejenigen, die ihr
Einverständnis zum SEPALastschrifteinzug nicht erteilen wollen, nur die
Möglichkeit, bar zu zahlen, was bei den den Kursteilnehmerinnen und
Kursteilnehmern auf wenig Verständnis trifft. Erstattungen im Zusammenhang
mit BarAnmeldungen (zum Beispiel im Zuge einer Stornierung oder im Falle
eines Kursausfalls) können nicht auf gleichem Weg bar ausgezahlt werden,
sondern laufen über den Weg der Scheckzusendung, der mehrere Wochen
in Anspruch nimmt. Im Rahmen des Projekts gilt es mögliche Optionen,
wobei ECCash präferiert wird, eines kundenfreundlicheren Weges zur
Zahlung der Kursanmeldung etc. zu prüfen und anschließend einzuführen.
Mit der Einführung von ECCash wird die Reduzierung des wöchentlichen
Barbestands zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwartet und der
Kundenservice erheblich ausgeweitet.
Einrichtung von WLAN am Pilotstandort VHS Studienhaus,
Cäcilienstr. 35
Volkshochschulen sind als kommunale Bildungseinrichtungen zentrale Treiber
und Umsetzer einer zukunftssichernden Strategie für den digitalen Umbau der
Gesellschaft. Um dieser umfassenden Aufgabe gerecht zu werden, müssen
entsprechende Rahmenbedingungen zur Verfügung stehen. Unabdingbar dafür
ist eine zeitgemäße Ausstattung der VHSStandorte mit WLAN. Das sichert und
fördert die Innovationsfähigkeit der Einrichtung und gibt ihr die Möglichkeit,
Angebote des digitalen Lernens verstärkt auszubauen. Als Pilotstandort wird
im Rahmen dieses Projekts daher das VHS Studienhaus in der Cäcilienstr. 35
mit WLAN ausgestattet. Die anderen Standorte, die in den Bezirksrathäusern
untergebracht sind, folgen sukzessive, unter anderem auf Grundlage der in
diesem Projekt gemachten Erfahrungen.
Projektleitung
Amt für Weiterbildung (42)
Laufzeit
14 Monate
Projektleitung
Amt für Weiterbildung (42)
Laufzeit
11 Monate
Ergebnisse
– ECCash ist eingeführt
– Barzahlung wird reduziert
– Scheckausstellung wird minimiert
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Ja (1)/Nein (0)
– Summe an Barzahlungen pro Jahr
– Summe an Scheckausstellungen pro Jahr
Wirkungsziele
– Entlastung der Rechnungsstelle durch Reduzierung der eingesetzten
Personalressourcen der Scheckerstattung
– Steigerung der Kundenzufriedenheit in Form von reduzierten Beschwerden
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Umfang der Personalressourcen im Bereich der Rechnungsstelle zur Bearbeitung der
Scheckerstattungen
– Anzahl der Beschwerden zu den angebotenen Zahlungsmöglichkeiten
Ergebnisse
– Das VHS Studienhaus am Neumarkt wird als größter Standort der Volkshochschule
mit WLAN ausgestattet
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Ja (1)/Nein (0)
Wirkungsziele
– Die Volkshochschule gestaltet den digitalen Wandel mit entsprechenden
Weiterbildungsangeboten
– Veranstaltungen des digitalen Lernens erweitern die Kompetenzen der
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um somit die Chancen der digitalen Welt für
sich nutzbar machen
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der Weiterbildungsveranstaltungen im Themenspektrum Digitalisierung
– Zufriedenheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den durchgeführten
Veranstaltungen des digitalen Lernens (Skala 1–5)
Daten & Fakten
Daten & Fakten
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
Innovation
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
HF 3
HF 2
HF 5
HF 2
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Anlage 2: Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport
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Neustrukturierung der Zusammenarbeit von Sportamt und
Sportsachbearbeitenden im Zuge von „Sport in Metropolen“/
Sportentwicklungsplan
In jedem Bürgeramt gibt es eine Sportsachbearbeiterin oder einen Sport
sachbearbeiter, die oder der insbesondere für die Sportstättenvergabe
zuständig ist. Die Bürgerämter haben die Dienstaufsicht, während das Sportamt
die Fachaufsicht hat.
In dem bereits bestehenden Projekt „Sport in Metropolen“ wurde in zwei
Bezirken die fachliche und inhaltliche Zusammenarbeit mit den Sportsach
bearbeiterinnen und Sportsachbearbeitern gestärkt, um die Netzwerke in den
Stadt bezirken zu verbessern. Nun gilt es in diesem Projekt, das Projekt „Sport in
Metropolen“ auf alle neun Bezirke auszuweiten.
Optimierung des Stellenbesetzungsverfahrens und Übertragung von
zusätzlichen Entscheidungsbefugnissen auf Amt 52
Analog zum Projekt beim Amt für Kinder, Jugend und Familie (51) setzt Amt 52
ein vergleichbares Projekt um:
Im Zuge des Projekts sollen die internen Verantwortlichkeiten und Abläufe
im Amt 52 und im Amt Personalmanagement und Verwaltung (11) so
weiterentwickelt werden, dass eine zeitnahe Stellenbesetzung von vakanten
Stellen im Amt 52 durch ein zeitgemäßes Stellenbesetzungsverfahren möglich
ist. Anforderungen an ein zeitgemäßes Stellenbesetzungsverfahren sind die
größtmöglichen Reduzierungen von verwaltungsinternen Aufwänden bei
gleichzeitiger Berücksichtigung der Herausforderungen rund um das Thema
Fachkräftegewinnung. Dabei sind die Entscheidungsbefugnisse – insbesondere
im Bereich der Personaleinstellungen – am Ort der Aufgabenerfüllung zu
konzentrieren, wo die für flexibles Handeln erforderlichen Kunden, Produkt
und Prozesskenntnisse vorliegen.
Projektleitung
Sportamt (52)
Laufzeit
24 Monate
Pilotamt
Projektleitung
Sportamt (52)
Laufzeit
12 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Das Projekt „Sport in Metropolen“ wird auf alle neun Bezirke ausgeweitet
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der Bezirke die an „Sport in Metropolen“ teilnehmen
– Ja (1)/Nein (0)
Wirkungsziele
– Es erfolgt ein regelmäßiger Austausch in vertrauensvoller Atmosphäre über aktuelle
Themen und Entwicklungen des Sports
– Es werden Netzwerke im Sport zwischen Schulen, Kirchen, Kitas und Vereinen
etabliert
– Die Vergabe von Sportstätten erfolgt in allen Bezirken einheitlich nach Standards
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der Gespräche mit StadtSportBund/der Sportjugend
– Anzahl der Gespräche mit den sportpolitischen Sprecherinnen und Sprechern
der Fraktionen
– Anzahl der Stadtteilkonferenzen
– Anzahl offener Sporttage pro Bezirk
– Anzahl entwickelter Standards
Daten & Fakten
Ergebnisse
– Das Verfahren zur Stellenbesetzung ist ab Bekanntwerden der Vakanz einer Stelle bis
zur Nachbesetzung mit einer Dauer von
– maximal 60 Tagen bei internen beziehungsweise
– maximal 90 Tagen bei externen Besetzungen deutlich beschleunigt und
weitestgehend standardisiert
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Maximale Dauer in Tagen bei internen Stellenbesetzungsverfahren und bei externen
Stellenbesetzungsverfahren ab Bedarfsmeldung
Wirkungsziele
– Erhöhung der Planbarkeit von Stellenbesetzungen
– Frühzeitige Personalbindung durch verbindliche Einstellungszusage mit
Planungssicherheit für den künftigen Beschäftigten und die Dienststelle
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Erhöhung der Stellenbesetzungsquote (%Besetzung der Planstellen)
– Anteil der Bewerberinnen und Bewerber, die nach Einstellungszusage ihre Stelle
antritt
Daten & Fakten
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
HF 1
HF 3
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
HF 2
HF 3
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport
Seite 106
Wissensbewahrung und Wissensmanagement durch Tandembildung
In diesem Projekt geht es darum, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Amts 52 zu einem regelmäßigen engen fachlichen Austausch zur Wissens
bewahrung und zum Wissensmanagement sowohl abteilungsübergreifend
innerhalb des Amts als auch mit anderen Dienststellen und externen
Unternehmen zu ermutigen. Dies geschieht durch Tandembildung von jeweils
zwei Personen:
– innerhalb des Amts 52
– dezernatsübergreifend
– mit einem Unternehmen aus der Privatwirtschaft
Projektleitung
Sportamt (52)
Laufzeit
12 Monate
dann dauerhaft
Pilotamt
Ergebnisse
– Die Kolleginnen und Kollegen haben Tandems gebildet
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Ja (1)/Nein (0)
Wirkungsziele
– Das Verständnis für Abläufe in den anderen Abteilungen bei 52 oder Dienststellen
anderer Dezernate wird erhöht
– Die Kommunikation erfolgt regelmäßig und ohne zeitlichen Druck miteinander
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Abfrage in Workshops auf einer Skala von 1–10:
– „Ich verstehe, was die Kolleginnen und Kollegen in anderen Abteilungen bei 52 tun.“
– „Ich kenne die Abläufe bei Dienststellen aus anderen Dezernaten, mit denen ich zu
tun habe.“
– „Ich scheue mich nicht, Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen
anzusprechen.“
Daten & Fakten
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
HF 1
HF 3
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
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Anlage 2: Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
Seite 108 Seite 109
Wir gestalten das Wachstum Kölns in verschiedenen Lebensbereichen
unserer Bürgerinnen und Bürger. Unsere Vision ist eine hohe Lebensqualität
für alle Menschen in Köln hinsichtlich der Bereiche Wohnen, Arbeiten,
Gesundheit, Freizeit und soziale Belange sowie attraktive Umwelt.
Vielfalt als Qualität und als neues Kulturgut stellt ein besonderes
Merkmal der Attraktivität Kölns dar. Unsere sozialen Leistungen und
Gesundheitsleistungen stehen allen Kölnerinnen und Kölnern in einem
hohen Standard zur Verfügung, wobei wir intelligent vernetzte Angebote
in besonderer Weise fördern. Zur Gesundheits förderung tragen auch
attraktive Umweltbedingungen bei, die sich durch innovative und wirksame
Klima und Mobilitätskonzepte auszeichnen. Zu diesem Zweck vernetzen wir
Wissenschaft, Gewerbe, Industrie und Soziales, so zum Beispiel in Form der
„Smart City“. Die Lebensqualität in unserer Großstadt wird ganz wesentlich
durch die Qualität des unmittelbaren Sozialraums geprägt; die weitere
Stärkung der Ressourcen und Kompetenzen in den Quartieren ist deshalb
eine vorrangige Aufgabe des Dezernats.
Die Verwaltung ist bürgerorientiert und unterstützt unser Zielbild. Auf
der Grundlage dieses Zielbilds existieren Strategien, die ämter und
dezernatsübergreifend mit hoher Verbindlichkeit und konkreten Sach
und Zeitzielen umgesetzt werden. Wir streben nach Wirksamkeit und
Handhabbarkeit, die sich auf allen Ebenen der Verwaltung von der
Amts leitung bis zum einzelnen Beschäftigten erleben lässt. Das Führen
über Ziele ist Ausdruck eines wertschätzenden, vertrauensvollen und
zielgerichteten Führungshandelns. Wir orientieren uns dabei an modernen
Managementprinzipien und nutzen zeitgemäße Methoden.
Unser Zielbild, die Strategien zur Erreichung dieses Zielbilds und daraus
abgeleitete wichtige Prozesse sind formalisiert, beschrieben und über
ein Controlling oder Trackingsystem gesteuert. Dies gilt vor allem für
solche Prozesse, die für unsere Bürgerinnen und Bürger von unmittelbarer
Bedeutung sind. Wir stellen die Transparenz über einen regelmäßigen
und systematischen Informationsfluss nach innen und außen sicher und
unterstützen dadurch auch die Motivation zu guter Leistung.
Die Verwaltungsreform wird in unserem Dezernat als Chance zur stetigen
Verbesserung verstanden und mit hohem Engagement gestaltet. Bei
geordneter und Amtsleitungen bilden das Führungsteam des Dezernats,
arbeiten strukturiert und vertrauensvoll zusammen und treten im
Dezernat mit klarer Führungsverantwortung auf. Wir vertreten die
Haltung, dass Führung „ganz oben“ beginnt und eine Weiterentwicklung
der Führungskultur vom erlebbaren Führungshandeln der obersten
Führungsebene abhängig ist.
Dezernat
Dezernat V, Soziales, Integration
und Umwelt
Dezernent
Herr Dr. Harald Rau
Schon in der Frühphase der Verwaltungsreform war es mir ein besonderes
Anliegen, alle Führungskräfte und die weiteren Beschäftigten über
unter schiedliche Formate aktiv in die Planungen einzubeziehen. Daher
fand im September und November 2017 eine verbindliche halbtägige
Führungskräfteklausur für alle Führungskräfte und zwei je dreistündige
Klausuren für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dezernats statt.
Im Rahmen eines Markt platzes wurden Reformprojekte, Ämter und
Dienststellen des Dezernats V mit ihren „großen Themen“ vorgestellt.
Amtsleitungen und Projektleitungen stellten sich ebenso wie die
Gesamtprojektleitung der Verwaltungsreform und der Beigeordnete den
Fragen und Anregungen der Teilnehmenden.
Als Pilotamt nahm das Amt 57 (Umwelt und Verbraucherschutz) die
Heraus forderung an, mit modernen Methoden und Techniken des Projekt
managements in die Bearbeitung erster priorisierter Projekte zu gehen. Fünf
Projekte mit ganz unterschiedlicher Ausrichtung wurden bereits detailliert
geplant und befinden sich nun in der Umsetzungsphase. Zu nennen sind
hier beispielsweise die Prozessoptimierung im Personalbereich oder das
Projekt „Ideenwerkstatt“, die für die Beschäftigten spürbare Verbesserungen
bedeuten. Für die Bürgerinnen und Bürger schaffen wir mit dem Projekt
„Baumschutz“ eine neue Servicequalität. Weitere Projektstarts folgen zu
Beginn des Jahres 2018.
In Einzelfällen war es erforderlich, den geplanten Start von Reformprojekten
anzupassen, denn die Nachhaltigkeit der Reformprojekte und eine intensive
Beteiligung der Beschäftigten sind mir sehr wichtig. Die individuellen
Bedürfnisse unserer Ämter und Dienststellen sollten ernst genommen und
bei allen Schritten des Veränderungsprozesses berücksichtigt werden. Denn
nur auf diesem Wege etablieren wir eine neue Kultur des Führens und Leitens
in unserer Verwaltung, die Beschäftigte motiviert und mitnimmt. Ich bin mir
sicher, dass alleine schon dieser Kulturwandel der erste und größte Erfolg
unserer Verwaltungsreform ist und freue mich auf die kommenden Monate
und Jahre.
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
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1. Etappe
Dezernat V: Reformprogramm aus der Sitzung des Verwaltungsvorstands am 16. September 2017.
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten
zufriedenheit
HF 1
Kunden und Bürger
zufriedenheit
HF 2
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
Systematische und ziel
orientierte Steuerung
HF 4
Innovation
HF 5
– Flüchtlingsunterbringung
– EAkte Betreuungs stelle
– EAkte Wohngeld
– Fundraising und Stiftungsmanagement professionalisieren– Ideenwerkstatt
– Schuleingangsuntersuchung– schnellere Fallbearbeitung
Baumschutz
– Schwach stellen analyse im
Personalbereich
– Neuausrichtung der Unteren
Naturschutzbehörde
– Lebensmittelüberwachung
und Veterinärdienste
– Steuerung über Ziele
– Fehlerleitlinien etablieren
– Diversity
Management
Projekte PilotämterHandlungsfeld Weitere Reformprojekte und dezernatsübergreifende Projekte
Implementierung Diversity Management
Als internes Dezernatsprojekt ist das Projekt so aufgestellt, dass sowohl die
Dezernatsleitung sowie Referentinnen und Referenten des Dezernats als
auch die Amtsleitungen das Thema Diversity Management in Schulungen
kennenlernen. Einzelne QuickWinMaßnahmen werden für das Dezernat/
pro Amt erarbeitet und im Projektprozess umgesetzt. Darüber hinaus soll
aber die Möglichkeit und Aufforderung bestehen, dass einzelne Ämter
eigene Maßnahmen entwickeln und/oder das Thema Diversity in ihren
Reformprojekten mit umsetzen. Als Maßnahme für alle sollte zunächst eine
Bestandsaufnahme stehen.
Projektleitung
Diversity (5001)
Laufzeit
November 2017 bis Januar 2019
Ergebnisse
– Bekanntheit der Vorteilsübersetzung für Diversity Management im Dezernat V
– Attraktive und informative IntraNetSeite
– Vereinbarung mit allen Beteiligten geschlossen
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Durchführung von Schulungen (Anzahl der Schulungen, Soll = 2)
– Maßnahmenbeschluss (Anzahl der Maßnahmen, Soll = 8)
– IntraNetSeite ist adressatengerecht und regelmäßig aktualisiert (Anzahl der
Aktualisierungen)
– Anzahl der Maßnahmenvereinbarungen (Soll = Anzahl der Beteiligten)
Wirkungsziele
– Sensibilisierung und steigendes Interesse der Beschäftigten
– Produktivitätssteigerung
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Teilnahmequote an den Schulungen (% der Beschäftigten)
– Bekanntheitsgrad 5001 (Anzahl der Nachfragen/Zeiteinheit)
– Anzahl der Beschwerden und Rückläufe (Anzahl/Zeiteinheit)
Daten & Fakten
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
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Einführung E-Akte 501/3
Innerhalb der Betreuungsstelle wird aktuell das Bestandsverfahren DOXiS
iECMSuite DOXiS 4 winCube mit eingeschränkten Funktionen für die
elektronische Schriftgutverwaltung genutzt. Der Ersatz beziehungsweise
die Weiterentwicklung der derzeit genutzten Software soll von einer stark
eingeschränkten, elektronischen Schriftgutverwaltung zu einer EAkte
konzipiert werden.
Dadurch entstehen eine übersichtlichere Gliederung der Akteninhalte,
direkte und ortsunabhängige Zugriffsmöglichkeiten bei gleichzeitiger
Bearbeitung und umfangreiche Recherchefunktionen.
Schnellere und transparentere Bearbeitung von Anträgen im Bereich
Baumschutz
Ziel des Projekts ist eine schnellere und transparentere Bearbeitung
von Anträgen im Bereich Baumschutz. Hierbei sollen bestehende
Rückstände beseitigt, Antragsverfahren beschleunigt und die mittelfristige
Sicherstellung aller Aufgaben im Bereich Baumschutz gewährleistet werden
(aktuell können nur prioritäre Aufgaben wahrgenommen werden).
Projektleitung
Amt für Soziales und Senioren (50)
Laufzeit
Dezember 2017 bis Mai 2019
Projektleitung
Umwelt und Verbraucherschutz amt
(57)
Laufzeit
Dezember 2017 bis Januar 2020
Pilotamt
Ergebnisse
– SollKonzept DMS (Datenmanagementsystem) ist erstellt
– EAkte ist eingeführt
– Steigerung der Beschäftigtenzufriedenheit
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Fristgerechte Erarbeitung des SollKonzepts (ja/nein)
– Fristgerechte Einführung der EAkte (ja/nein)
– Reduzierung der Medienbrüche in der Fallbearbeitung
– Beschäftigtenzufriedenheit (Punkteskala)
Wirkungsziele
– Kürzere Bearbeitungszeit bei Auskünften
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Durchschnittliche Dauer der Daten/Dokumentensuche (Schätzung in Minuten)
Ergebnisse
– Mittelfristig: Abbau der Rückstände
– Langfristig:
– Schnellere Bearbeitung von Anträgen
– Etablierung eines Controllings mittels Kennzahlen
– Wahrnehmung aller Aufgaben
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Maßnahmen zur Erreichung der mittel und langfristigen Ziele sind definiert
(Anzahl und Konkretisierungsgrad der Maßnahmen)
– Konzept (mittel/langfristig) ist erstellt (ja/nein)
Wirkungsziele
– Kundenzufriedenheit (intern und extern) ist gestiegen
– Beschäftigtenzufriedenheit ist erhöht
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der abgearbeiteten Fälle
– Regelmäßige Erhebung der Beschäftigtenzufriedenheit ab Februar 2018
Daten & Fakten
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
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Einführung einer eWohngeldakte
Ziel des Projekts ist es, eine elektronische Wohngeldakte einzuführen.Projektleitung
Personal und
Verwaltungsmanagement (11)
Amt für Wohnungswesen (56)
Laufzeit
April 2017 bis Dezember 2018
Ergebnisse
– Schaffung einer Basis für die digitale Bearbeitung
– Optimierung der Aktenzugriffsmöglichkeiten
– Beteiligung der Wohngeldstelle an der digitalen Entwicklung
– eGovernment für das Wohngeld
– Optimierung der Schnittstelle zur Bezirksregierung
– Optimierung der Schnittstelle zu Sozialgerichten
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Schaffung einer Basis (erfüllt/nicht erfüllt)
– Optimierung der Aktenzugriffsmöglichkeiten (erfüllt/nicht erfüllt)
– Beteiligung der Wohngeldstelle an der digitalen Entwicklung (erfüllt/nicht erfüllt)
– eGovernment für das Wohngeld (erfüllt/nicht erfüllt)
– Anzahl digitaler Aktenweitergaben an Bezirksregierung
– Anzahl digitaler Aktenweitergaben an Sozialgerichte
Wirkungsziele
– Erhöhung der Arbeitseffizienz
– Prozessbeschleunigung
– Verringerung des Archivvolumens
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Bemessungskennzahlen (SollFälle pro Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter)
– Experteneinschätzung (Punkte)
– Anzahl archivierter Papierakten (Stück)
Daten & Fakten
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Weitere Optimierung der Steuerung Flüchtlingsunterbringung
Die bisherige Task Force Flüchtlingsunterbringung geht in die Steuerung
Flüchtlingsunterbringung über. Der Erfolg der Task Force liegt in mehreren
Faktoren begründet, die zu einem optimierten Prozessverlauf in der
Flüchtlingsunterbringung führten. Die analysierten Erfolgsfaktoren sollen
im Rahmen der Verwaltungsreform als „gutes Beispiel“ für weitere Projekte
dienen und in diesen Anwendung finden.
Projektleitung
Amt für Wohnungswesen (56)
Laufzeit
In Abhängigkeit der Entwicklung
zukünftiger Asylbegehren in
Deutschland
Ergebnisse
– Eine Übertragbarkeit auf andere Situationen ist durch die Analyse
von Erfolgsfaktoren und Definition von Organisations parametern
(Prozessoptimierung) hergestellt. Diese sind in Form eines „BestPractice“
Modells (Produkt) dargestellt und so für zukünftige Herausforderungen und
Projekte nutzbar
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Vorliegen eines veröffentlichungsreifen „BestPractice“Modells
Wirkungsziele
– Beschleunigung verwaltungsinterner Prozesse durch Kompetenz bündelung
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Dauer der Beschlussfassung (Zeit)
Daten & Fakten
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
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Ideenwerkstatt
Die Konzeption der Ideenwerkstatt soll in einem Diskussionsprozess
gemeinsam mit den Beschäftigten erarbeitet werden, sodass deren
Anregungen und Ideen mit aufgenommen werden. Hierbei sollen sowohl
das Format als auch die relevanten Themen erarbeitet werden. In weiteren
Schritten sind Priorisierungen vorzunehmen, Ressourcen zu definieren,
Arbeitsgruppen zu bilden und Projektplanungen (ZMP etc.) vorzunehmen.
Folgende Ziele werden beim Aufbau der Ideenwerkstatt angestrebt:
– Einbeziehen aller Beschäftigten und Partizipation an deren Wissen
– Anregung der Beschäftigten zum „Um beziehungsweise Weiterdenken“
und Schaffen einer positiven Einstellung zum Veränderungsprozess.
Projektleitung
Umwelt und Verbraucherschutzamt
(57)
Laufzeit
Oktober 2017 bis Dezember 2018
Pilotamt
Ergebnisse
– Alle Beschäftigten des Amts 57 sind zu einer Veranstaltung „Ideenwerkstatt“ bis
zum Ende des zweiten Quartals 2018 eingeladen
– Mindestens eine Veranstaltung hat stattgefunden
– Mindestens drei konkrete Verbesserungsvorschläge sind im Rahmen der ersten
Ideenwerkstatt entwickelt. Verantwortlichkeiten für die Planung und Umsetzung
sind benannt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der eingeladenen Beschäftigten
– Anzahl der Veranstaltungen
– Anzahl der Verbesserungsvorschläge
Wirkungsziele
– „Mitnehmen“ der Beschäftigten und Wissenstransfer
– Beschäftige sind zufriedener, da sie selbst Ideen einbringen können und sollen
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Zufriedenheit der Beschäftigten
– Jährliche Evaluation ab 2019
Daten & Fakten
Prozessbetrachtung und Überprüfung Aufbauorganisation im Bereich
Lebensmittelüberwachung und Veterinärdienste (576)
Die Abteilung ist in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der
Öffentlichkeit gerückt (Stichwort: Lebensmittelskandale, Vogelgrippe
etc.). Gleichzeitig haben sich die gesetzlichen Vorgaben stark verändert.
Die bereits begonnene Organisationsuntersuchung mit Schwerpunkt
Aufbauorganisation und Prozesse soll in 2017 zu Ende geführt und
umgesetzt werden. Im Rahmen der Evaluation ist in 2018 der Erfolg der
Maßnahmen zu überprüfen.
Projektleitung
Umwelt und Verbraucherschutzamt
(57)
Laufzeit
Dezember 2017 bis Dezember 2018
Pilotamt
Ergebnisse
– Erhebung der Aufgaben und Zuständigkeiten
– Erkennen der strukturellen Schwachstellen
– Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen (insbesondere bei der
Aufbauorganisation und der Stellenausstattung)
– Etablierung eines Controllings mittels Kennzahlen
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Organisationsverfügung ist in Kraft getreten (Ja/Nein)
– Fallzahlen sind erhoben/Kennzahlen liegen vor (Anzahl)
Wirkungsziele
– Verbesserte Effektivität und Effizienz
– Beschäftigtenzufriedenheit ist erhöht
– Die Mitarbeitenden haben eine geregelte Organisationsstruktur, kennen die
Zuständigkeiten und die Entscheidungsabläufe
– Entlastung der Beschäftigten
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Fallzahlen/Rückstandsreduzierung
– Zufriedenheit der Beschäftigten
– Überlastungsanzeigen (Anzahl pro Jahr)
Daten & Fakten
InnovationHF 5
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat V Soziales, Integration und Umwelt
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Schwachstellenanalyse im Personalbereich
Die Personalverwaltung weist erkennbare Defizite in der zeitnahen
Aufgaben erledigung auf. Dies betrifft zum einen Aufgaben, die für das
Amt 57 von zentraler Bedeutung sind, zum anderen auch Alltags aufgaben.
Zusätzlich ist die Schnittstelle zum Personal und Verwaltungsmanagement
optimierungsfähig. Ebenso selbstkritisch zu betrachten sind die Abläufe im
Amt 57 und der Prozess mit den bestehenden Durchlauf zeiten. Hier ist zu
prüfen ob dies – neben der möglichen Über forderung durch die Menge –
auch an organisatorischen und/oder personalkapazitiven Defiziten liegt.
Projektleitung
Umwelt und Verbraucherschutzamt
(57)
Laufzeit
Dezember 2017 bis Juni 2019
Pilotamt
Ergebnisse
– Die Schwachstellen im Personalbereich sind identifiziert
– Die Qualität und Quantität der Aufgaben ist erhoben
– Eine Stellenbemessung wurde vorgenommen
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Die Ziele wurden erreicht (Ja/Nein)
Wirkungsziele
– Erhöhung der Beschäftigtenzufriedenheit
– Kontinuierliche Bearbeitung von Bewerbungen: Rückstände haben sich verringert
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Regelmäßige Abfrage Beschäftigtenzufriedenheit (ab Februar 2018)
– Auswertung des Fragebogens für Bewerberinnen und Bewerber: Verbesserung
– Messung: Zeit – Eingang Einstellung – Eingang Vorstellung
– Dauer der Besetzung vakanter Stellen
Daten & Fakten
Ziel-Aufgabendefinition bei der Unteren Naturschutzbehörde (571)
Die Abteilung ist geprägt von Unsicherheiten bedingt durch mehrere
Organisations untersuchungen, deren Umsetzung sich über Jahre ver
zögerte beziehungsweise nicht erfolgte. Daraus resultieren strukturelle
Unklarheiten bezüglich der Ziele, Aufgaben und Zuständigkeiten. Probleme
auch in der Führungskultur führen zu einer hohen Unzufriedenheit bei den
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Rahmen des Projekts sollen diese
Probleme systematisch erhoben und mithilfe geeigneter Maßnahmen
beseitigt werden.
Projektleitung
Umwelt und Verbraucherschutzamt
(57)
Laufzeit
Dezember 2017 bis Februar 2019
Pilotamt
Ergebnisse
– Erhebung der Aufgaben und Zuständigkeiten
– Etablierung eines Controllings mittels Kennzahlen
– Coaching der Führungsebenen
– Erste Maßnahmen sind definiert und umgesetzt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Aufgabendefinition und deren Verteilung liegt vor (Ja/Nein)
– Fallzahlen sind erhoben/Kennzahlen liegen vor (Anzahl)
– Führungsebenen haben Coachings durchlaufen (Ja/Nein)
– Strukturen und Ziele inklusive Entscheidungsabläufen sind festgelegt (Ja/Nein)
Wirkungsziele
– Beschäftigtenzufriedenheit ist erhöht
– Beschleunigung verwaltungsinterner Prozesse
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Regelmäßige Erhebung der Beschäftigtenzufriedenheit ab Februar 2018
– Fallzahlen/Rückstandreduzierung
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
HF 3
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen
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1. Etappe
Dezernat VI: Reformprogramm aus der Sitzung des Verwaltungsvorstands am 16. September 2017.
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten
zufriedenheit
HF 1
Kunden und Bürger
zufriedenheit
HF 2
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
Systematische und ziel
orientierte Steuerung
HF 4
Innovation
HF 5
– Bauleitung
– Baumaßnahmen
– Überleitung
Krematorium in
Konzessionsbetrieb
– Integration der Friedhofs
bezirke
– Projektsteuerung
– Wohnungsbauleitstelle
– Digitalisierung Widmungs
datei
– Baugenemigungsverfahren
– Abstimmung VI–IV
– Abstimmung VI–VIII
– Schnittstellendefinition
– DezernatsWandertag
– EDVGrundlagenKonzeption– Optimierung statistischer
Dienstleistungen
– Zieleworkshop mit dem neuen
Dezernat
– Führungskultur
– Führungsentwicklung
– Wiki
– Wissensbewahrung
– Recht 3.0
– Infoplatz
– Ideenmanagement
– Ideentag
– Wandertag bei Pilotamt 15
– Umstrukturierung der Abteilung
632
– Statistik
– Verbesserung Beteiligungs
verfahren
– Projektmanagement
– Digitalisiertes Beteiligungs
verfahren
– Fördermittelmanagement
– Antragsberatung
– Beschwerdemanagement
– Beteiligungskultur
Projekte PilotämterHandlungsfeld Weitere Reformprojekte und dezernatsübergreifende Projekte
Die Verwaltungsreform bietet allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
der Stadt Köln die Möglichkeit, in einem gemeinsamen Prozess interne
Arbeitsabläufe effizienter auszurichten, das Arbeitsumfeld und klima
attraktiver zu gestalten und die Stadtverwaltung als vertrauenswürdige
Dienstleisterin zu etablieren.
Dem Dezernat VI – Stadtentwicklung, Planen und Bauen – obliegt hierbei
aufgrund der Zuständigkeit für zahlreiche stadtweite Themen, die einer
dezernatsübergreifenden Koordination bedürfen, eine zentrale Rolle. Eine
besondere Gewichtung hat hier das Baugenehmigungsverfahren. Um die
Bedeutung des Baugenehmigungsverfahrens für die Stadt Köln sowie für
die Verwaltungsreform zu unterstreichen, wurde daher das Verbundprojekt
„Beschleunigung von Baugenehmigungsprozessen“ initiiert, in dem
sämtliche Reformprojekte mit Baugenehmigungsbezug gebündelt und
dezernatsübergreifend gemeinsam angegangen werden. Darüber hinaus
stehen viele stadtentwicklungs und baurechtliche Themen stark im Fokus
der Öffentlichkeit und bedürfen somit einer besonderen Beachtung im
Reformprozess. Ziel des Reformprogramms des Dezernats VI ist es daher,
die internen Ressourcen zu bündeln und neue mitarbeiterorientierte
Formate, wie zum Beispiel Ideenwerkstätten zu verbreiten, um im Ergebnis
kunde n orientierte Prozesse schneller abwickeln zu können. Dabei werden
in s besondere die Schwerpunktthemen Führungskultur, interne und externe
Beteiligungsformate sowie die Optimierung und Beschleunigung von
Baugenehmigungsverfahren bedient.
In der ersten Reformetappe wurden das Amt für Stadtentwicklung und
Statistik sowie das Bauaufsichtsamt als Pilotämter für das Dezernat VI
benannt. Den offiziellen Start der ersten Etappe der Verwaltungsreform
in den beiden Pilotämtern haben die individuellen PilotamtsKick
offVeranstaltungen am 27. November 2017 markiert. In diesen
beiden Veranstaltungen wurde im Rahmen von unterschiedlichen
Beteiligungsmöglichkeiten deutlich, dass die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter ein großes Interesse am Reformprozess selbst sowie an der
Mitgestaltung dieses Prozesses haben. Umso erfreulicher ist es, dass
sich bereits zahlreiche Reformprojekte im Dezernat VI – sowohl in den
Pilotämtern als auch in weiteren Ämtern – in der Planung und Durchführung
befinden. In der ersten Etappe des Refor m prozesses im Dezernat VI
stehen dabei das Handlungsfeld 1 „Organisations kultur, Führung und
Beschäftigtenzufriedenheit“, das Handlungsfeld 2 „Kunden und Bürger
zufriedenheit“ sowie das Handlungs feld 3 „Effiziente und ergebnis orientierte
Prozesse“ im Fokus, wobei auch die weiteren Handlungs felder berücksichtigt
werden.
Die nachstehenden Projektskizzen vermitteln einen Überblick darüber,
welche Refor mprojekte in der ersten Reformetappe bereits angestoßen
wurden und mit welchen Zielen diese Projekte verbunden sind. Selbst
verständlich werden im Laufe der kommenden Wochen und Monate weitere
Reform projekte sukzessive ergänzt, um einen ganzheitlichen Refor mprozess
zu ermöglichen.
Dezernat
Dezernat VI, Stadtentwicklung,
Planen und Bauen
Dezernentin
Frau Andrea Blome (i.V.)
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen
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Beschleunigung statistischer Veröffentlichungen
Hintergrund: In der Vergangenheit dauerte die Bearbeitungszeit von Ver
öffentlichungsberichten bis zur endgültigen Freigabe oftmals zu lang. Daher
soll geprüft werden, welche Arbeitsschritte im Bearbeitungsablauf zu lange
Bearbeitungs und/oder Abstimmungszeiträume in Anspruch nehmen und
was die Gründe dafür sind.
Zielsetzung: Ziel ist eine optimierte Ablauforganisation von Ver öffentlichungs
projekten. Planungs und Produktionsschritte sind für künftige Ver
öffentlichungen verbindlich festgelegt; Zuständig und Ver antwortlichkeiten
sowie die bei den Beteiligten benötigten Kompetenzen sind definiert und
werden ggf. weiter entwickelt. Zudem sollen Spiel regeln im Umgang mit
hemmenden Faktoren erarbeitet und transparent kommuniziert werden.
Vorgehensweise: Im Laufe des Pilotprojekts werden Produktionsschritte
und organisatorisches Umfeld vergangener und aktueller Veröffentlichungs
projekte dokumentiert und bewertet. Neben den internen Abläufen bei
153/1 werden auch hemmende Ressourcenbindungen durch Externe des
Amts und die Kommunikation mit vorhandenen oder erforderlichen
Schnit t stellen überprüft. Die ermittelten Ursachen für zu lange
Produktlaufzeiten werden zusammengetragen und bewertet. Aus den
ermittelten Änderung snot wendigkeiten und möglichkeiten werden
Planungs und Produktions abläufe sowie Umgebungen abgeleitet, die
an jeweils formattypischen Produkten auf ihre Durchführbarkeit getestet
werden.
Beteiligungskultur Integrierter Stadtentwicklungskonzepte
Hintergrund: Im Rahmen von Integrierten Stadtentwicklungskonzepten nimmt
die Beteiligung einen hohen Stellenwert ein. Neben der Einbindung von
Interessen svertretungen, Vereinen, Trägern und Institutionen ist vor allem
die ziel gruppen gerechte Aktivierung der Bewohnerschaft eine große Heraus
forderung.
Zielsetzung: Mit dem Projekt „Beteiligungskultur Integrierter Stadt
entwicklungs konzepte“ soll zum einen der Erwartungshorizont unter Ab
wägung der Beteiligungsmöglichkeiten und dem Ressourceneinsatz
betrachtet werden und zum anderen das bisherige Vorgehen prozesshaft
betrachtet und methodisch ergänzt werden.
Vorgehensweise: Der Prozess gliedert sich in drei Phasen, die zusammen mit
den drei Handlungssträngen a) (neue) adressatenorientierte Formate, b)
strategischer Ressourcen einsatz und c) Optimierung der Abläufe den Rahmen
für das Gesamtprojekt bilden. In der (1) Analyse phase werden die drei
Handlungs stränge des Projekts in den Blick genommen, wobei vor allem die
Erwartungs klärung zu Formaten und Strategie für die Beteiligungsprozesse
zentral ist. In der (2) Konzept und Arbeitsphase werden das Umsetzungs
konzept fixiert und Erprobungsmöglichkeiten festgelegt. Schwerpunkte in
Bezug auf die drei Handlungsstränge sind a) eine nutzerorientierte Be
trachtung, b) die Definition von Leitlinien für die Umsetzung von Be teiligungs
prozessen und c) die tiefergehende Erarbeitung von Optimierungs potenzialen
in den Abläufen. In Phase (3) wird die Umsetzung verschiedener Formate
erprobt und reflektiert.
Projektleitung
Amt für Stadtentwicklung und
Statistik (15), Statistik und
Informationsmanagement (153)
Laufzeit
18 Monate
Pilotamt
Projektleitung
Amt für Stadtentwicklung und
Statistik (15), Koordination (152)
Laufzeit
Mindestens 12 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Eine optimierte Ablauforganisation von Veröffentlichungen ist etabliert
– Spielregeln im Umgang mit hemmenden Faktoren sind erarbeitet
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Optimierte Ablauforganisation und Spielregeln liegen vor
Wirkungsziele
– Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit mit den Verfahrens abläufen
– Verbindlichkeit der Einhaltung von Spielregeln
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Messung durch vor und nachgelagerte Mitarbeitenden befragung (beispielsweise
zur Zufriedenheit mit den Verfahrensabläufen oder zur Verbindlichkeit der
Spielregeln)
Ergebnisse
– Zielgruppenspezifische Formate, Instrumentenkasten, Checkliste für Abläufe
– Erwartungsklärung ist auf verschiedenen Ebenen erfolgt (stadtintern, Politik,
Land und Stadtgesellschaft)
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Instrumentenkasten ist erweitert
– Abstimmungen sind erfolgt und Rückmeldungen, Hinweise und Erwartungen
dokumentiert
Wirkungsziele
– Niedrigschwellige Formate/Zielgruppen werden erreicht (auch schwer
erreichbare Zielgruppen)
– Ressourceneffizienter Prozess
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Mehr Bewohnerinnen und Bewohner konnten angesprochen werden und ihre
Interessen angemessen einbringen (Vergleich der Teilnehmerzahlen)
– Optimierung des Ressourceneinsatzes
Daten & Fakten
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen
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Führungskräfteworkshop als Steuerungsinstrument
Ausgangslage und Zielsetzung: Das Projekt soll das Prinzip „Führen
durch Ziele“ mithilfe eines diskursiven Workshopelements stärken.
Für die Projekte der einzelnen Abteilungen wird eine übersichtliche,
vereinfachte Ergebnisplanung erstellt. Sie ist Basis einer übergeordneten
Steuerung und wird zweimal jährlich in einem Führungskräfteworkshop
diskutiert und geprüft. Dabei sollen Synergieeffekte und Blockaden sowie
Nachsteuerungsoptionen erkannt werden. Ein wichtiges Element ist der
persönliche Austausch über Ziele und Schwierigkeiten, um die gemeinsame
Basis der Arbeit zu stärken sowie Schnittstellen zu erkennen und abzugleichen.
Vorgehen:
1. „Bedingung und Status Quo analysieren“ (Q1/2018)
– Halbtägiger Workshop (externe Moderation), der auch die Festlegung
der Erfolgskriterien für das künftige Konzept umfasst
2. „Ausblick und strategische Ziele“ (Q2 und Q3/2018)
– Vorbereitung und Formulierung strategischer Ziele
– Entwicklung eines Zielformats
– Übertragen der strategischen Ziele in das Zielformat (Workshop mit
externer Moderation)
3. „Verankerung“ (Q4/2018)
– Erster Workshop mit externer Moderation (Redaktionskonferenz),
voraussichtlich Oktober 2018 als Projektende/ergebnis
– Anschließend halbjähriger Turnus (Oktober/März)
Projektleitung
Amt für Stadtentwicklung und
Statistik (15)
Laufzeit
10 Monate, anschließend
Verstetigung als halbjährlicher
Workshop
Pilotamt
Ergebnisse
– Zielformat zur Erfassung und Kontrolle strategischer Ziele ist erstellt
– Erster Workshop zur Meilensteinplanung hat stattgefunden
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Zielformat wird genutzt (ja/nein)
– Erster Workshop zur Meilensteinplanung hat stattgefunden
Wirkungsziele
– Potenzial zur Stärkung der Führungskultur
– Potenzial zur Steuerung über Ziele
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Audit (anhand vor dem ersten Workshop definierter Kriterien zur
Erfolgsmessung)
Daten & Fakten
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
Koordination und Schnittstellenmanagement in durch Drittmittel
geförderten Programmen
Hintergrund: Im Rahmen der Erarbeitung und Umsetzung von Integrierten
Stadtentwicklungskonzepten nehmen Koordination, verbindliche Festlegung
von Zuständigkeiten sowie Zeit/Maßnahmenplänen und Kostenrahmen
mit allen Prozessbeteiligten einen hohen Stellenwert für den effizienten
Ressourceneinsatz und die Zielerreichung ein.
Zielsetzung: Mit dem Projekt „Koordination und Schnittstellenmanagement
in durch Drittmittel geförderten Programmen“ soll angesichts zunehmend
komplexerer Förder strukturen sowohl amtsintern als auch im Zusammen
spiel mit den weiteren prozessbeteiligten Akteuren die projektbezogene
Zusammen arbeit kritisch beleuchtet und justiert werden. Koordinationsrolle,
Kommunikation, Zuständigkeiten, Abläufe und Qualifizierungsbedarfe stehen
im Mittelpunkt der Prüfung.
Vorgehen: Der Prozess ist in drei Phasen unterteilt: (1) Analysephase und
Konzeptionsphase mit abteilungsübergreifendem Auftaktworkshop bezüglich
der Themen Kommunikation, Förderung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung;
(2) weitere Konzeptionsphase inklusive Ermittlung des Abstimmungsbedarfs,
Profilierung der Koordinierungsaufgabe, Grundlagenvermittlung und
Ermittlung des Schulungsbedarfs; (3) Umsetzungsphase inklusive Workshops,
Schulungen, Bündelung der Ressourcen, dezernatsübergreifender (Lan g
zeit)Strategieentwicklung und Ressourcenklärung und Wirtschaftlichkeits
betrachtung (Rahmenbedingungen für den Einsatz Förderprogramme/
Fördermittel, wofür und wann sind Fördermittel sinnvoll einsetzbar?).
Projektleitung
Amt für Stadtentwicklung und
Statistik (15), Koordination (152)
Laufzeit
Mindestens 12 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Strategieentwicklung und Zuordnung von Rollen und Aufgaben
– (Langzeit)Förderstrategie für die Verwaltung
– Ressourceneffizienter Prozess ist entwickelt
– Qualifizierungsbausteine sind entwickelt (Einzel/Gruppe)
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Ziele und Zusammenarbeit sind verbindlich definiert und beschrieben
(amtsintern, übergreifend)
– Schulungen (Einzel/Gruppe) sind geplant oder durchgeführt
Wirkungsziele
–
Rahmenbedingungen für den effizienten Einsatz und die Um setz ung von
Förderprogrammen sind verwaltungsintern fest gelegt
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Standards für effiziente Projektsteuerung und Umsetzung (inklusive Brutto/
Nettobetrachtung Mitteleinsatz) für geförderte Projekte sind entwickelt
– Ressourcenbedarf ist geklärt
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen
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Optimierung statistischer Dienstleistungen am Beispiel SGB XII
Hintergrund: Die beiden Sozialhilfebereiche „Grundsicherung“ und „Hilfe
zur Pflege“ weisen wachsende Fallzahlen auf und bringen steigende Kosten
mit sich. Die für die Steuerung dieser Bereiche benötigten Daten sind, soweit
sie im Data Warehouse von Amt 15 vorhanden sind, nur eingeschränkt
aussagefähig. Die dort vorgehaltenen Daten dienen bisher vornehmlich zur
Unterstützung von Planungsaufgaben sowie für allgemeine Statistikzwecke
und sind auch für andere Verwaltungsbereiche zur Steuerungsunterstützung
nur eingeschränkt geeignet.
Zielsetzung: In diesem Projekt soll die Fähigkeit des Data Warehouse, Daten
der Verwaltungsverfahren zu steuerungsrelevanten Informationen zu ver
arbeiten, verbessert und evaluiert werden. Das Projekt soll dabei helfen, die
statistischen Dienstleistungen der Dienststelle stärker auf die angestrebte,
systematische und zielorientierte Steuerung der Stadt auszurichten, wobei
auch Digitalisierungspotenziale zu berücksichtigen sind.
Vorgehensweise: Das Projekt beinhaltet zwei Phasen: (1) Erstellung und
Um setzung eines Informationsmodells im Bereich SGB XII „Grundsicherung“
und „Hilfe zur Pflege“, inklusive Standortbestimmung, Informationsanalyse
sowie der Erweiterung des Datenspektrums und deren Umsetzung;
(2) darauf auf bauend, Entwicklung von digitalen Instrumenten zur
Kommunikation, Dokumentation sowie Qualitäts sicherung. Ziel ist die
Nutzung der Ergebnisse für andere Projekte des Informationsmanagements.
Projektleitung
Amt für Stadtentwicklung und
Statistik (15), Statistik und
Informationsmanagement (153)
Laufzeit
12 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Einführung eines integrativen, den Informationsanforderungen entsprechenden
Informationsmodells zum SGB XII (Grundsicherung und Hilfe zur Pflege)
– Dokumentation zur Vorgehensweise im Informationsmanagement als Grundlage
für andere Projekte des Informationsmanagements in der Verwaltung
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Umsetzungsgrad der in der Informationsbedarfsanalyse festgelegten
Informationsanforderungen
Wirkungsziele
– Dienststelle 153 kann regelmäßig relevante Steuerungsinformationen für die SGB
XIIBereiche Grundsicherung und Hilfe zur Pflege bereitstellen
– 153 ist in der Verwaltung kompetenter Informationsdienstleister für
Steuerungsinformationen
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Dem Informationsbedarf angemessene Zahl und Periodizität an Auswertungen
– Einschätzung der Datenqualität durch 153 u. V.
– Erfahrungsgrad mit der Erstellung von Steuerungsinformationen
Daten & Fakten
PM-Logik verankern und Projektsteuerungssoftware etablieren
Hintergrund: Die Umsetzung stadtentwicklungspolitischer Konzepte umfasst
die Koordination komplexer und termingebundener Arbeitsabläufe sowie
umfangreiche Abstimmungen mit Fachämtern und externen Beteiligten.
Mit der Verankerung von PMLogik soll der Blick auf zielgerichtetes Planen
geschärft und Verfahrensabläufe optimiert werden.
Zielsetzung: Ziel ist die Transparenz von Planungen, verbunden mit
einer Optimierung der Kosten, Zeit und Qualitätskontrollen bei der
Projektumsetzung. Eine geeignete Projektsteuerungssoftware wird eine
zielorientierte Projektplanung unterstützen.
Vorgehensweise: Das Projekt besteht aus vier Phasen: (1) Einrichtung einer
Projektgruppe mit dem zentralen Prüfauftrag, die Projekte, für die eine
Steuerungssoftware sinnvoll wäre, zu definieren; (2) Marktsondierung
und Auswahl der Steuerungssoftware mithilfe eines zu erstellenden
Anforderungskatalogs und einer Bewertungsmatrix; (3) Umsetzungs
vorbereitung und Qualifizierung der wesentlichen Nutzer, inklusive Erstellen
von Leitfäden/Checklisten und (4) Verstetigung der wesentlichen Nutzer.
Projektleitung
Amt für Stadtentwicklung und
Statistik (15), Zentrale Aufgaben
Laufzeit
11 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Amt 15 hat eine Planungssoftware für Projekte eingeführt. Ein Projektleitfaden
wurde erstellt/modifiziert
– Festgelegte Projektarten werden durch eine Software unterstützt,
Projektplanungen sind transparent und Zeit und Qualitätskontrollen sind möglich
– Der Austausch zu Zeit/Maßnahmenplanungen mit Externen ist möglich
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der softwareunterstützten Projekte, Durchführung von Zeit und
Qualitätskontrollen, Befragung von Projektbeteiligten
– Anzahl der Austausche mit externen Beteiligten
Wirkungsziele
– Eine realistischere Zeit/Maßnahmenplanung wird durch die Software und
optimierte Abläufe ermöglicht
– Realistische Planungen schonen Ressourcen und steigern die Motivation.
Visualisierungen von Projekten zeigen die Auswirkungen von nicht/
verspätet kommunizierten Projektverzögerungen auf. Kommunikation und
Verantwortlichkeiten im Projekt werden dadurch gefördert
– Planvolles Handeln bewirkt eine positive Außenwirkung
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Mitarbeiterbefragung (gemeinsam mit Kennzahlen zu Ergebnissen,
verwaltungsinterne Perspektive)
– Auswertung von Zeitplanungen in Bezug auf eine Steigerung der Planungsqualität,
Befragung von Projektteams
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3Systematische und ziel
orientierte Steuerung
HF 4
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen
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Digitalisierung Widmungskartei
Ausgangslage: Die Widmung ist eine „Allgemeinverfügung“, durch die
Straßen, Wege und Plätze die Eigenschaft einer „öffentlichen Straße“ erhalten.
Sie kann eine Mehrzahl von Abschnitten umfassen, für die unter schiedliche
Benutzungsbeschränkungen festgelegt sind. Aktuell besteht nur eine analoge
Kartei mit allen Widmungen. Diese enthalten eine Vielzahl an Informationen
zum Widmungsereignis, den einzelnen Widmungsabschnitten sowie zu
Angaben zu Planungsrecht und Eigentumsverhältnissen.
Grund und Zielsetzung: Die analoge Widmungskartei soll in eine dauerhafte,
bestandssichere und zeitgemäße Widmungsdatei überführt werden, mit der
langfristig die Bearbeitungszeiten reduziert, die Transparenz erhöht und eine
Datennutzung durch andere Dienststellen ermöglicht werden soll. Außerdem
wird der Informationsbestand über die Verkehrsflächenwidmung digital und
innerhalb des Geoinformationssystem Köln.GIS dargestellt.
Projektinhalte:
1. Konzept erstellen
2. Anforderungskriterien an das Programm und die Schnittstellen erarbeiten
3. Kompatibilität des Programms auf spätere Erweiterungen prüfen
4. Auswahl des Programms in Abstimmung mit betroffenen Dienststellen
durchführen
5. Abstimmungen mit den Programmierern der Softwarevertreiber
6. Organisation von Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und
die „SuperUser“
7. Begleitung der Einführung des neuen Systems
Projektleitung
Bauverwaltungsamt (62),
Allgemeine Verwaltungs,
Grundsatz, Erschließungs und
Straßenrechtsangelegenheiten
Laufzeit
Voraussichtlich 12 Monate
Ergebnisse
– Inbetriebnahme des neuen Systems mit der Anlage von NeuFällen sowie Konzept
zur Erfassung der AltFälle
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anlage sowie Bearbeitung neuer Widmungen erfolgt im System
– Konzept zur Übertragung von AltFällen liegt vor
Wirkungsziele
– Digitalisierung des Datenbestands
– Verkürzung der Bearbeitungszeit bezüglich Anfragen
– Abrufbarkeit der Informationen durch andere Ämter
– Langfristig Reduzierung von Bearbeitungszeiten und Verbesserung der Transparenz
– Datennutzung für andere städtische Dienststellen wird ermöglicht
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Audit anhand zu Projektbeginn definierter Kriterien. Leitfrage: Besteht ein Potenzial,
Bearbeitungszeiten zu reduzieren und eine Datennutzung anderer städtischer
Dienststellen zu ermöglichen?
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Wissensmanagement im Amt 62
Ausgangslage: Infolge des demografischen Wandels und durch Fluktuation bei
Amt 62 droht bei Weggang erfahrener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Verlust von wertvollem Knowhow. Eine kontinuierliche und systematische
Wissens bewahrung erfolgt derzeit noch nicht.
Grund und Ziele: Mit der Erstellung eines Konzepts zur Wissensbewahrung soll
das Wissen der Mitarbeitenden systematisch so gesichert werden, dass alle
Beschäftigten des Amts, insbesondere neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in der Einarbeitung, darauf zugreifen können. Dadurch sollen die Qualifikation
und die Sachkenntnisse der Beschäftigten sowie letztlich die Arbeitsqualität
erhöht werden.
Projektinhalte:
1. IstAnalyse
– Auswahl von Multiplikatoren pro Sachgebiet und Analyse der
Ordnerstruktur sowie von Einarbeitungsstandards
– Austausch mit anderen Ämtern
– Rückkoppelung zu Grundlagenprojekten (Synergien schaffen)
– Definition der Anforderungskriterien für eine Audit
2. Auswertung der IstAnalyse
– Ableitung von Konzeptbestandteilen/Handlungssträngen des Konzepts
– Erstellung einer Gliederung für das Konzept
3. Konzepterstellung
– Erstellen von Schulungs und Einarbeitungskonzept entlang der
Handlungsstränge
– Endabstimmung und Festlegung der neuen Standards
– Umsetzung
4. Veränderungsmanagement und Kommunikation
– Amtsweite Kommunikation/Verstetigung des Konzepts
– Bewertung der Erfüllung der im Rahmen der IstAnalyse definierten
Anforderungskriterien
Projektleitung
Bauverwaltungsamt (62),
Allgemeine Verwaltungs,
Grundsatz, Erschließungs und
Straßenrechtsangelegenheiten
Laufzeit
12 Monate
Ergebnisse
– Notwendige Qualifizierungsmaßnahmen je Sachgebiet sind abgestimmt und
festgelegt
– neue Einarbeitungsstandards sind erarbeitet und vereinbart
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Schulungskonzept liegt vor (ja/nein)
– Einarbeitungskonzept liegt vor (ja/nein)
Wirkungsziele
– Audit (Beitrag zum Wissensmanagement)
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Audit anhand der Anforderungskriterien
Daten & Fakten
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen
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Verbesserung der Antragsberatung
Hintergrund: Im Rahmen der Geschäftsprozessoptimierung des Bau
genehmigungs verfahrens wurde auch der Stützprozess der Antrag sberatung
betrachtet. Zielsetzung der gesamten Prozessoptimierung ist unter anderem
die Beschleunigung des Baugenehmigungsprozesses.
Zielsetzung: Ziel der Verbesserung und Intensivierung der Antragsberatung
soll hierbei sein, dass die Antragstellerin oder der Antragsteller die
Möglichkeit hat, sich im Vorfeld eines Bauantrags beraten zu lassen, damit
Bauanträge sowohl formal vollständig als auch materiell rechtskonform
eingehen und in der Folge Bau genehmigungen schnell und rechtssicher
erteilt werden können. Bei der intensivierten Antragsberatung handelt
es sich um eine vor gezogene Auf gabe, die in der Kette zur Entlastung der
Baugenehmigungssachbearbeitung führen soll. Die Beratung und Aufklärung
der Antragsteller und Antragstellerinnen müssten sonst im Rahmen des
laufenden Bau genehmigungs verfahrens erfolgen und würden an dieser Stelle
Ressourcen binden und das Erteilen von Baugenehmigungen verzögern.
Vorgehen: Wesentliche Bestandteile des Projekts sind der Abschluss der
laufenden baulichen Maßnahmen zur Einrichtung von Beratungsstellen
und einer Infotheke, ein Stellenbesetzungsverfahren, um die personellen
Kapazitäten zu verbessern, die Erweiterung der Beratungszeiten sowie die
Einführung einer OnlineTerminvergabe.
Projektleitung
Bauaufsichtsamt (63)
Laufzeit
12 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Die baulichen Maßnahmen sind abgeschlossen
– Das Stellenbesetzungsverfahren wurde abgeschlossen
– Die Beratungszeiten sind ausgeweitet
– Die OnlineTerminvergabe wurde eingeführt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Erhöhung der Beratungszeiten als zur Verfügung stehende Beratungsstunden/
Woche durch alle Mitarbeitenden
Wirkungsziele
– Die Bürgerzufriedenheit wird erhöht, da die Wartezeiten reduziert wurden und eine
bessere Planbarkeit der Termine (durch die OnlineTerminvergabe) besteht
– Die Baugenehmigungsverfahren werden verkürzt, da die Anträge durch
umfassendere Beratung vorab weniger fehlerhaft eingehen
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Dauer der durchschnittlichen Wartezeit in Minuten (Abfrage jeweils zu
Terminbeginn)
– Anzahl der Nachfragen und Nachbesserungshinweise während des
Beratungsprozesses
Daten & Fakten
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Verbesserung des Stellungnahmeverfahrens
Hintergrund des Projekts ist die Praxis uneinheitlicher Stellungnahmen in den
Baugenehmigungsverfahren in Bezug auf den Inhalt (aus rechtlicher Sicht) und
deren Formatierung.
Zielsetzung ist es, die Einheitlichkeit und Qualität von Stellungnahmen zu
verbessern sowie Abstimmungs und Arbeitsaufwände zu verringern. Dies
soll insbesondere durch ein einleitendes, klar positives/negatives Votum
sowie eine formell und materiell einheitliche Struktur der Formulierung der
verwaltungs rechtlichen Neben bestimmungen und Hinweise zu einer späteren
Baugenehmigung erfolgen.
Vorgehensweise: Das Projekt gliedert sich in vier Phasen: (1) Erstellung einer
Struktur, einschließlich des abzustimmenden visuellen und inhaltlichen
Auf baus; (2) technische Umsetzung, inklusive Klärungen zu Dokumenten
eigenschaften und Konzepterstellung; (3) Implementierung der Struktur,
inklusive Programmierung, Testphase und Mitarbeiterschulungen und (4)
Evaluation sowohl amtsintern als auch mit beteiligten Ämtern.
Projektleitung
Bauaufsichtsamt (63),
Bauaufsichtsabteilung (630)
Laufzeit
9 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Ein standardisiertes Stellungnahmeverfahren wurde eingerichtet
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Einrichtung eines standardisierten Stellungnahmeverfahrens
Wirkungsziele
– gestiegene Servicequalität
– gestiegene Mitarbeiterzufriedenheit durch Vereinheitlichung von Stellungnahmen
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Mitarbeiterbefragung vor und nach Einführung des standardisierten
Stellungnahmeverfahrens
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VI, Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Seite 132
EDV-Optimierung bei Amt 67
Ausgangslage: In Bezug auf die heutigen dvtechnischen Möglichkeiten
besteht beim Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Weiter
entwicklungs bedarf. Im Amt sind die verschiedenen Planungsebenen
von der konzeptionellen Grünplanung über die bauleitplanbegleitende
Grünordnungsplanung, die Objektplanung bis zur Umsetzung, Pflege und
Unterhaltung von Grünanlagen/Friedhöfen/Forstflächen gebündelt und
werden verwaltet.
Ziel: Ziel des Projekts ist die Erarbeitung eines Grundlagenkonzepts für
ein gemeinsames Datenmanagement, auf dessen Basis Anwendungen
weiterentwickelt beziehungsweise neue Hard und Software beschafft wird.
Projektvorgehen:
1. Erstellung einer Prozesslandkarte, die die Prozessabläufe im Amt und die
Verknüpfungen mit anderen Ämtern darstellt. Erfassung der vorhandenen
EDVAnwendungen beziehungsweise Datengrundlagen (ITArchitektur).
Beschreibung der Anforderungskriterien an das Konzept zu ITArchitektur
und Umsetzung.
2. Erarbeitung von Eckwerten und Standards für eine Gesamtkonzeption
eines Datenmanagements für Amt 67 sowie Beschreibung von Weiter
entwicklungs bedarfen bestehender Anwendungen und zusätzlicher
beziehungsweise zu ersetzender Hard und Software.
3. Beschreibung der Umsetzungsschritte, Beschreibung der Anforderung an
neue/zu beschaffende Software (Lastenheft) sowie Konzept zur Daten
migration, zur Einführung und Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Das Konzept zu ITArchitektur und das Vorgehen werden
entsprechend der definierten Anforderungskriterien bewertet.
Projektleitung
Amt für Landschaftspflege und
Grünflächen (67)
Laufzeit
12 Monate
Ergebnisse
– Beschreibung der künftigen ITArchitektur
– Beschreibung der zu beschaffenden Software
– Vorgehensplanung und Umsetzungskonzept
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Konzept zu Zielarchitektur und Beschaffung sowie Vorgehensplanung liegt vor und
ist entsprechend der Anforderungskriterien vollständig
Wirkungsziele
– Die Grundlagen für eine Umsetzung und kontinuierliche Weiterentwicklung der IT
Ausstattung, eines Datenmanagementkonzepts und effizienter Prozesse sind gelegt
– Das Grundlagenkonzept für ein einheitliches Datenmanagement in Amt 67
entspricht ausgewählten Gütekriterien (Festlegung der Gütekriterien zu
Beginn des Projekts entsprechend der Reformdimensionen Sachebene,
Veränderungsmanagement und Kommunikation)
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Audit durch externe Begleitung und Amt 12 zu Machbarkeit und Qualität des
Konzepts
Daten & Fakten
Systematische und ziel
orientierte Steuerung
HF 4
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VII Kunst und Kultur
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VII Kunst und Kultur
Seite 134 Seite 135
1. Etappe
Dezernat VII: Reformprogramm aus der Sitzung des Verwaltungsvorstands am 16. September 2017.
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten
zufriedenheit
HF 1
Kunden und Bürger
zufriedenheit
HF 2
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
Systematische und ziel
orientierte Steuerung
HF 4
Innovation
HF 5
– Beschleunigte Erteilung von § 40
DSchG Steuerbescheinigungen
– Digitalisierung Förderprozess
und controlling (41)
– Einführung erweiterter RFIDTechnik an Stadtteilbibliotheken
– BA/MAAbschlussarbeit (Maßnahme 41)
– Digitaler Fotovertrieb RBA
– Runde Tische zum Kulturentwicklungsplan (Maßnahme)
– Angebote für Menschen mit Beeinträchtigungen (Maßnahme
Museumsdienst)
– InfoTutorial (Maßnahme 41)
– Beschleunigte Erteilung von
§ 9 DSchG Erlaubnissen
– Digitale Denkmalliste
– Digitale Akte (48)
– Notfallverbund Archive und
Bibliotheken
Projekte PilotämterHandlungsfeld Weitere Reformprojekte und dezernatsübergreifende Projekte
Kultur wird in Köln täglich in überwältigendem Variationsreichtum
angeboten, von großen städtischen Institutionen wie den Bühnen
der Stadt Köln, dem GürzenichOrchester und der breitgefächerten
Museumslandschaft bis hin zur „Freien Kulturszene“ und vielen kultur
wirtschaftlichen Veranstalterinnen und Veranstaltern. Ebenso sind die
Bildungseinrichtungen wie die Stadtbibliothek und das Historische Archiv
von hoher Wichtigkeit. Sie alle prägen das kulturelle Bild dieser Stadt
und schaffen eine Atmosphäre, die die Attraktivität Kölns als wichtigen
Imagefaktor steigert. Die Verwaltungsreform eröffnet mit der Benennung
von Pilotämtern, Reformprojekten und Reformmaßnahmen sowie einem
umfangreichen Diskussionsprozess über „Perspektiven 2030“ dem
Kulturdezernat und seinen Einrichtungen die Möglichkeit, die Institutionen
einem Veränderungsbedarf anzupassen und das Zielbild einer modernen
und den Künstlerinnen und Künstlern sowie den Bürgerinnen und Bürgern
gerechtwerdenden Einheit von Service und Innovation darzustellen.
Im Rahmen des Reformprogramms hat das Kulturdezernat als Pilotämter
des Jahres 2017/18 das Kulturamt (Amt 41) und das Amt für Denkmalschutz
(Amt 48) benannt. Beide werden sich insbesondere auf die Digitalisierung
von Förderprozessen und Fördercontrolling konzentrieren, wie zum Beispiel
auf das Thema „digitale Akte“ und „digitale Denkmalliste“. Beschleunigung
von Verfahrensvorgängen und der Erteilung von Erlaubnissen und Steuer
bescheinigungen insbesondere beim Amt 48 stehen ebenso im Vorder
grund. Das Ziel sind effiziente und ergebnisorientierte Prozesse, die zu
einer hohen Kunden und Bürgerzufriedenheit führen und ebenso kreative
Verfahrensvorschläge zulassen. Als weitere Reformprojekte werden sich
die Stadtbibliothek mit der RFIDTechnik in Stadtteilbibliotheken, das
Historische Archiv mit der Gründung eines Notfallverbunds von Archiven und
Bibliotheken und das Rheinische Bildarchiv als digitaler Fotovertrieb daran
beteiligen.
Im Rahmen von Leitprojekten wird das Thema „Museen, Menschen,
Medien“, das die Neuaufstellung einer Serviceeinheit für die Kölner
Museumslandschaft zum Ziel hat, im nächsten Jahr als gesamtes Pilotprojekt
hinzukommen.
Der parallel laufende Kulturentwicklungsplan mit seinen Runden Tischen
wird ebenfalls als Reformmaßnahme zu einer Vernetzung führen sowie
eine Revision des Angebots für Menschen mit Beeinträchtigungen beim
Museumsdienst. Dieses Maßnahmenpaket bildet einen ersten großen Schritt
auf dem Weg der Verwaltungsreform für das Dezernat für Kunst und Kultur
der Stadt Köln. Ziel ist die Entwicklung und Realisierung einer interaktiven
Dienststelle als Säule des wichtigen Zukunftsfaktors Kunst und Kultur.
Dezernat
Dezernat VII, Kunst und Kultur
Dezernentin
Frau Susanne LaugwitzAulbach
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VII Kunst und Kultur
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VII Kunst und Kultur
Seite 136 Seite 137
Digitaler Workflow für den Fotovertrieb des Rheinischen Bildarchivs (RBA)
Im Bestand des RBA befinden sich etwa 5,4 Millionen Fotografien, die für
eine Nutzung öffentlich zur Verfügung gestellt werden. Die Nutzung wird
entsprechend der Entgeltordnung abgerechnet. Seit 2012 steht für die
Anzeige von Bilddateien die OnlineBilddatenbank www.kulturelleserbe
koeln.de zur Verfügung (APS = Art Publishing System der Firma Stegmann
Systems). Dort können von den Nutzerinnen und Nutzern etwa 450.000
Bilddateien online recherchiert und über einen digitalen Warenkorb
bestellt werden. Der Warenkorb ist jedoch nicht an die stadtinternen
Abrechnungssysteme angeschlossen und ein digitaler Zahlungsverkehr
nicht möglich. Die Bestellung über den Warenkorb erreicht die RBA
Geschäftsstelle bisher als EMail, die ausgedruckt und manuell verarbeitet
wird. Der digitale Fotovertrieb soll vervollständigt und mit einem digitalen
Bilddatenmanagement verknüpft werden.
Digitalisierung Förderprozess und -controlling
Das Projekt hat das Ziel, den Förderprozess als gesamtstädtischen Geschäfts
prozess zu modellieren und in eine medienbruchfreie, digitalisierte
Kommunikations anwendung zu überführen. Die Anwendung soll für alle
städtischen Förderprogramme nutzbar sein. Mit der medienbruchfreien
Kommunikation kann eine wesentlich höhere Transparenz erreicht werden.
Projektleitung
Rheinisches Bildarchiv (4523/3)
Laufzeit
21 Monate
Projektleitung
Kulturamt (41)
Laufzeit
September 2017 bis Dezember 2019
Pilotamt
Ergebnisse
– Ein digitaler Fotovertrieb ist eingerichtet
– Eine Verknüpfung mit einem digitalen Bilddatenmanagement ist vorhanden
– Die Nutzung ist für externe Kundinnen und Kunden attraktiver
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Digitaler Fotovertrieb ist in Betrieb (Ja/Nein)
– Der digitale Fotovertrieb ist mit einem digitalen Bilddatenmanagement verknüpft
(Ja/Nein)
– Zugriffe externer Nutzerinnen und Nutzer (Anzahl)
Wirkungsziele
– Die Zufriedenheit stadtinterner Kundinnen und Kunden wird durch zeit und
ortsunabhängige Abwicklung von Standardfotoaufträgen erhöht
– Durch Wegfall manueller Arbeitsschritte wird die Zufriedenheit der zuständigen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöht
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Kundenzufriedenheit (Skala 1–10, Zielwert: 8)
– Beschäftigtenzufriedenheit (Skala 1–10, Zielwert: 8)
Ergebnisse
– Der gesamte Förderprozess ist mit den verschiedenen Modulen digital verfügbar
– Mindestens fünf standardisierte Auswertungsoptionen stehen zur Verfügung
– Antragstellende erkennen den Bearbeitungsstatus während des gesamten
Förderprozesses
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Förderprozess digital verfügbar (Ja/Nein)
– Anteil der fünf standardisierten Berichte (Ziel: 5/5)
– Antragstellende erkennen den Bearbeitungsstatus (Ja/Nein)
Wirkungsziele
– Erhöhte Kunden und Mitarbeiterzufriedenheit
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Kurzbefragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Kundinnen und
Kunden: Zufriedenheit erhöht sich jeweils um 2 Punkte auf einer Skala von 1–10
Daten & Fakten
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
HF 2
HF 2
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VII Kunst und Kultur
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VII Kunst und Kultur
Seite 138 Seite 139
Einführung erweiterter RFID-Technik
RFID (Radiofrequency Identification) ist eine Technologie für Sender
EmpfängerSysteme zur automatischen und berührungslosen Selbst
verbuchung von Medien durch die Kundinnen und Kunden. In der Zentral
bibliothek wurde diese Selbstverbuchung inklusive Rückgabe der Medien und
Bezahlung von Gebühren 2012 bereits eingeführt und erfolgreich erprobt.
Anfang 2017 folgte die Stadtteilbibliothek Haus Balchem (Severinstraße) als
Pilotstandort für die KundenSelbstverbuchung inklusive Rücknahmeoption
und Servicefunktionen in einer Stadtteilbibliothek.
Bis zum ersten Quartal 2019 soll die erweiterte RFIDTechnik mit Ausleih,
Rückgabe, Bezahl und Kontofunktion an allen zehn weiteren Stadt teil
bibliotheken eingeführt und in Betrieb genommen werden. Es erfolgt eine
einführende Schulung der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum
veränderten Kundenservice.
Ein hierzu flankierendes Projekt der Stadtbibliothek bildet die Umstellung
der bisherigen Magnetkartenbibliotheksausweise auf verschlüsselte RFID
Kundenkarten.
Notfallverbund Archive und Bibliotheken für Köln – Einrichtung
Das Projekt behandelt die Einrichtung des Notfallverbunds für Archive
und Bibliotheken, einschließlich der Klärung der rechtlichen und
ablauftechnischen Fragestellungen sowie der Beschaffung eines mobilen
Erstversorgungszentrums. Die Ziele sind unter anderem die Bereithaltung von
fort gebildetem Notfallpersonal und Notfallstrukturen; die Bereitstellung von
Notfallausrüstung und Erarbeitung von Kriseninterventionsmaßnahmen; eine
Erhöhung des Risikobewusstseins bei den Kolleginnen und Kollegen und die
Verbesserung der präventiven Notfallvorsorge.
Projektleitung
Stadtbibliothek (43)
Laufzeit
September 2017 bis März 2019
Projektleitung
Historisches Archiv (44)
Laufzeit
5 Monate
Ergebnisse
– In allen elf Stadtteilbibliotheken ist die erweiterte RFIDTechnik zur Medien
selbstverbuchung installiert und funktionsbereit
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der Stadtteilbibliotheken mit RFIDTechnik (11/11)
Wirkungsziele
– Steigerung der Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden über erweiterte Service
und Vermittlungsangebote
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden (ggf. Aufstellen Feedbackinstrumente/
Befragung)
Ergebnisse
– Gründung des Notfallverbunds durch die Unterzeichnung der Notfallvereinbarung
– Notfallbeauftragte für die teilnehmenden Institute sind bis zum 3. März 2018
benannt und haben bis zum 3. März 2019 an mindestens einer Schulung oder
Übung teilgenommen
– Am 3. März 2018 sind von 42 Archiven und Bibliotheken möglichst viele Mitglieder
des Notfallverbunds
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Gründung erfolgt: Ja/Nein (1/0)
– Anteil der geschulten Notfallbeauftragten (Ziel: 100 %)
– Anzahl der beteiligten Archive und Bibliotheken (mindestens 15 von 42)
Wirkungsziele
– Bei Notfallübungen erweist sich der Notfallverbund als effektiv und funktionsfähig
– Die Mitglieder des Notfallverbunds erreichen ein verbessertes Risikobewusstsein
und Sicherheit über die Abläufe im Havariefall
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Bewertung des Notfallverbunds (Auswertung Übung, mindestens 50 % als effektiv/
funktionsfähig bewertet)
– Risikobewusstsein und Sicherheit (Evaluation über einen Fragebogen, mindestens
50 % Verbesserung)
Daten & Fakten
Daten & Fakten
InnovationHF 5
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
HF 2
HF 2
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VII Kunst und Kultur
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VII Kunst und Kultur
Seite 140 Seite 141
Beschleunigte Erteilung von § 9 DSchG Erlaubnissen
Baudenkmäler, ortsfeste Bodendenkmäler und bewegliche Denkmäler sind zu
schützen, zu pflegen, sinnvoll zu nutzen und wissenschaftlich zu erforschen.
Sollen diese beseitigt, verändert, an einen anderen Ort gebracht oder die
bisherige Nutzung geändert werden, so ist dafür eine Erlaubnis erforderlich.
Es sollen Instrumente entwickelt werden, die den Mitarbeiterinnen und
Mit arbeitern die Entscheidung zur Erlaubniserteilung vereinfachen und so
eine Reduzierung der Bearbeitungszeit ermöglichen. Als Projektziel wird
angestrebt, dass der Eigentümerin beziehungsweise dem Eigentümer
innerhalb von drei Wochen eine Zustimmung oder Ablehnung bezüglich
des gestellten Erlaubnis antrags erteilt wird. Ein Instrument zur Realisierung
der Zielvorgabe ist unter anderem ein einfacheres Erlaubnisverfahren.
In dem Zuge soll ein Formular für ein Vereinfachtes Erlaubnisverfahren
für Baudenkmäler und eines für ein Vereinfachtes Erlaubnisverfahren für
Grabstätten entwickelt und auf der Internetseite des Stadtkonservators
veröffentlicht werden.
Beschleunigte Erteilung von Steuerbescheinigungen nach § 40 DSchG
Für Baudenkmäler können Eigentümerinnen und Eigentümer oder vorrangig
nutzende Personen (Pächterinnen und Pächter) Steuervergünstigungen
geltend machen. Bescheinigungsfähig sind Kosten, die nach Art und Umfang
erforderlich sind, um den Charakter des Gebäudes als Baudenkmal zu erhalten
und das Gebäude sinnvoll zu nutzen. Es soll ein effizienter Arbeitsprozess
bei der Erteilung von Steuerbescheinigungen entwickelt werden, der eine
Reduzierung der Bearbeitungszeit ermöglicht. Als Projekt ziel wird angestrebt,
dass der Antrag der Eigentümerin beziehungsweise des Eigentümers
innerhalb von drei bis sechs Monaten nach Antragseingang abschließend
bearbeitet wird. Instrumente zur Realisierung der Zielvorgabe sind unter
anderem: ein vereinfachtes Verfahren durch einheitliche Sachbearbeitung
und Pauschalisierung von Bewertungskriterien (Merkblätter/Anwendungs
kriterien); eine Neuausrichtung der Aufgabenerledigung (zum Beispiel
Spezialisierung oder rollierendes System).
Projektleitung
Amt für Denkmalschutz und
Denkmalpflege (48)
Laufzeit
13 Monate
Pilotamt
Projektleitung
Amt für Denkmalschutz und
Denkmalpflege (48)
Laufzeit
12 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Einführung eines optimierten Prozesses zur Erteilung von §9Erlaubnissen
– Reduzierung der Bearbeitungszeit der Erlaubniserteilung
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Umsetzungsgrad des effizienteren Prozesses (Skala 0–100 %, Zielwert: 67 %)
– Erlaubniserteilung in maximal 21 Tagen (Zielwert: 50 % aller Fälle)
Wirkungsziele
– Die Bürgerin beziehungsweise der Bürger ist zufriedener mit der Durchlaufzeit
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der Bürgerbeschwerden pro Monat (Skala 0–10 Stück, Zielwert: 0–5 Stück)
Ergebnisse
– Ein optimierter Arbeitsprozess ist eingeführt
– Die Bearbeitungszeit ist reduziert
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Umsetzungsgrad des neuen Arbeitsprozesses (Skala 0–100 %, Zielwert: 50 %)
– Abschließende Bearbeitungszeit innerhalb von maximal drei bis sechs Monaten
(Skala 0–100 %, Zielwert: 50 %)
Wirkungsziele
– Die Bürgerinnen und Bürger erleben eine leistungsfähigere Verwaltung und sehen
von einer möglichen Beschwerde ab
– Die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöht sich
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der Bürgerbeschwerden pro Monat (Skala 0–10 Stück, Zielwert: 0–5 Stück)
– Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit dem neuen Prozess zufrieden
(Skala 0–100 %, Zielwert: 50 %)
Daten & Fakten
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
HF 3
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
HF 2
HF 2
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VII Kunst und Kultur
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VII Kunst und Kultur
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Einführung einer digitalen Akte und einer digitalen Vorgangs-
sachbearbeitung
Die elektronische Akte stellt die Basis der dokumentenbasierten
elektronischen Verwaltungsarbeit dar. Sie alleine verfügt über keinerlei
Funktionen, die Verwaltungsprozesse zu unterstützen. Erst durch Einsatz
der elektronischen Vorgangsbearbeitung können Optimierungen im Sinne
von Prozessverbesserungen erreicht werden. Durch eine elektronische
Vorgangssachbearbeitung in Verbindung mit einer elektronischen
Akte wird der Bearbeitungsprozess vereinfacht und eine ganzheitliche,
vorgangsbezogene Sicht auf relevante Informationen ermöglicht.
Digitale Denkmalliste
Gemäß der Denkmallistenverordnung NRW müssen die Denkmalbehörden
Denkmäler in digitaler Form bis spätestens 31. Dezember 2020 als Liste
vorhalten und pflegen. Die nach § 2 vorzusehenden Daten sollen unter
Berücksichtigung der Belange des Datenschutzes zusätzlich im Intranet
veröffentlicht werden. Am Ende steht eine elektronische Denkmalliste, die
mindestens die von der Denkmallistenverordnung geforderten Informationen
enthält. Die Denkmalliste wird innerhalb des elektronischen Prüfvermerks
abgebildet und kann von internen und externen Kundinnen und Kunden sowie
Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden.
Projektleitung
Amt für Denkmalschutz und
Denkmalpflege (48)
Laufzeit
24 Monate
Pilotamt
Projektleitung
Amt für Denkmalschutz und
Denkmalpflege (48)
Laufzeit
36 Monate
Pilotamt
Ergebnisse
– Einführung einer elektronischen Denkmalliste und Abbildung der Daten im
elektronischen Prüfvermerk
– Optimierung des Datenaustauschs sowohl stadtintern als auch mit Bürgerinnen und
Bürgern sowie externen Behörden, dadurch sinkende Auskunftsersuche
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Umsetzungsgrad zur Einführung der „digitalen Denkmalliste“ und Abbildung der
Daten im „elektronischen Prüfvermerk“ (Skala 0–100 %, Zielwert: 75 %)
– Anzahl der Auskunftsersuche stadtinterner Dienststellen (Skala 0–100 %, Zielwert:
25 %)
– Anzahl der Auskunftsersuche von Bürgerinnen und Bürgern sowie externen
Behörden (Skala 0–100 %, Zielwert: 25 %)
Wirkungsziele
– Die internen Kundinnen und Kunden (Dienststellen) erleben eine leistungsfähigere
Verwaltung
– Die externen Kundinnen und Kunden (Bürgerinnen und Bürger, externe Behörden)
erleben eine leistungsfähigere Verwaltung
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Rückgang der mündlichen/schriftlichen Anfragen bei 48 zur Denkmalliste
(Skala 0–100 %, Zielwert: 25 %)
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Ergebnisse
– Die digitale Akte und eine digitale Vorgangssachbearbeitung werden eingeführt
– Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können Vorgänge effektiver bearbeiten
– Die Bürgerinnen und Bürger erhalten die gewünschten allgemeinen Informationen
und Auskünfte in kürzerer Frist
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Umsetzungsgrad der elektronischen Vorgangssachbearbeitung („Digitale Akte“)
(Skala 0–100 %, Zielwert: 75 %)
– Grad der Selbsteinschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Straffung der
Bearbeitungsprozesse (Skala 0–100 %, Zielwert: 50 %)
– Erteilung der allgemeinen Informationen und Auskünfte innerhalb von ein bis drei
Tagen (Skala 0–100 %, Zielwert: 50 %)
Wirkungsziele
– Die Bürgerinnen und Bürger erleben eine leistungsfähigere Verwaltung
– Die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöht sich
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der durch Bürgerinnen und Bürger und vorgetragenen Beschwerden (pro
Monat). (Skala 0–5 Stück, Zielwert: 0–2 Stück)
– Selbsteinschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der elektronischen
Vorgangssachbearbeitung (Skala 0–100 %, Zielwert: 50 %)
Effiziente und ergebnis
orientierte ProzesseHF 3
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Systematische und ziel
orientierte Steuerung
HF 4
Daten & Fakten
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
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Dezernat VIII: Reformprogramm aus der Sitzung des Verwaltungsvorstands am 16. September 2017.
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten
zufriedenheit
HF 1
Kunden und Bürger
zufriedenheit
HF 2
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
Systematische und ziel
orientierte Steuerung
HF 4
Innovation
HF 5
– BIM – Einsatz der BIMMethodik in der Planungsphase
– „Schnell besser“
– Schaffung von Voraussetzung zur 3DVermessung
– Neuorganisation eines „Amts für Verkehrs management“
– Ergebnis offene Überprüfung der Organisation
– Pilotierung eines ITgestützten Workflows
– Schaffung von Voraussetzung zur
Digitalisierung von Bauwerksakten
– Klärung von Zuständigkeiten (städt. Flächen)
– Neugestaltung der Vergabeprozesse
– Zusammenlegung und Optimierung
der ITBereiche (Amt 66 und 69)
– Beschleunigung der Bauprozesse
– Katasterauskunft online
– Beschwerdemanagement
– Baulastenauskunft (Negativtest) online
– Digitalisierung der Verkehrsgenehmigung
– Aufbau eines Archiv
managements
– Einführung eines Multi
projektraums
– Bündelung der Reinigungsverträge mit den AWB
– Aktualisierung des Beschlusscontrollings für den VA
– System für interne Beschaffungspriorisierung
– Durchführung weiterer TeambuildingMaßnahmen – Etablierung regelmäßiger
Führungskräfteworkshops
– Organi satorische Standort
bestimmung
Projekte PilotämterHandlungsfeld Weitere Reformprojekte und dezernatsübergreifende Projekte
In Köln ergeben sich aus dem Megatrend Mobilität vielfältige Heraus
forderungen: Zum einen sind die Kapazitäten der Verkehrsnetze (Straße,
Schiene, Rad) punktuell bereits erschöpft und bedingen zwingende
Erweiterungen, zum anderen ist der bauliche Zustand der bestehenden
Verkehrsanlagen zum Teil schlecht. Weiterhin verändert sich das
Mobilitäts verhalten der Bevölkerung zusehends: Das eigene Auto verliert
an Bedeutung; öffentliche Verkehrsmittel, CarsharingSysteme und
Radwege hingegen gewinnen an Bedeutung. Auch ist Köln eine wachsende
Stadt und erwartet in den nächsten zehn Jahren rund 100.000 neue
Mitbürgerinnen und Mitbürger. All dies setzt ein Umdenken in der Planung
von zukunftsfähigen Verkehrsanlagen und intelligenten Verkehrsnetzen
voraus. Im Januar 2017 wurde daher das Dezernat für Mobilität und
Verkehrsinfrastruktur (VIII) mit dem Amt für Straßen und Verkehrstechnik
sowie dem Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau geschaffen, um den
Herausforderungen dieses Megatrends besser begegnen zu können.
Das Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster ist seit April 2017
vertretungsweise auch dem Zuständigkeitsbereich des Dezernats VIII
zugeordnet. Das Amt bietet seinen Kundinnen und Kunden ein breites
Leistungsportfolio an: Ob es um die Suche nach einem Grundstück, die
Bereitstellung bestimmter Bauvorlagen für Bauvorhaben, Karten und Pläne,
Vermessungsleistungen oder Geodaten geht, so ist das Amt der richtige
Ansprechpartner in der Stadtverwaltung.
Im Rahmen der ersten Runde der Verwaltungsreform werden in diesen
drei Ämtern derzeit 22 Projekte und Maßnahmen absolviert. Als
Veränderungsschwerpunkt lässt sich das Handlungsfeld „Effiziente und
ergebnisorientierte Prozesse“ identifizieren, in dem acht Projekte und
Maßnahmen geplant sind. Die Handlungsfelder 2, 4 und 5 sind gleichrangig
mit jeweils vier beziehungsweise fünf Projekten und Maßnahmen vertreten.
Im Bereich des Handlungsfelds „Organisationskultur, Führung und
Beschäftigtenzufriedenheit“ ergibt sich aus Sicht der Ämter derzeit ein
geringerer Veränderungsbedarf, hier ist aktuell ein Projekt angedacht.
Pilotamt ist das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau, das sich
sieben Veränderungsprojekten verordnet hat. Das Pilotamt übernimmt den
„Löwenanteil“ der Reformanstrengungen im Bereich des Dezernats. Der
PilotamtsKickoff, der den Start in die nächste Etappe markierte, fand am
9. November 2017 statt. Im Rahmen dieses Termins, aber auch in der bereits
erfolgten Mitarbeitendenbefragung wurde deutlich, dass diese ein großes
Interesse am Reformprozess selbst sowie an der Mitgestaltung dieses
Prozesses haben.
Dezernat
Dezernat VIII, Mobilität und
Verkehrsinfrastruktur
Dezernentin
Frau Andrea Blome
Bei fast allen Projekten wurde die Planung bereits abgeschlossen, sodass ab
dem ersten Quartal 2018 die konkrete Projektarbeit beginnen beziehungs
weise fortgesetzt werden kann. Zum Ende des zweiten Halbjahres 2017
konnte ein Projekt bereits erfolgreich abgeschlossen werden: Für die
Neugestaltung der Vergabeprozesse wurde ein umsetzungsfähiges
Konzept erarbeitet und die Pilotierung angestoßen. Dies ist ein sehr
gutes Beispiel dafür, dass unter dem Dach der Verwaltungsreform schnell
bereichsübergreifende Ergebnisse erzielt werden können.
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
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Verbesserung des Bürgerservices – Baulasten (Negativatteste) online
Derzeit werden Baulasten bei 234/3 auf Antrag unter Darlegung des
berechtigten Interesses gemäß § 83 Abs. 5 BauO NRW beauskunftet. Die
Beauskunftung erfolgt mündlich in der Plankammer oder schriftlich durch
Ausstellung des sogenannten Baulastattestes. Interessenten sind Banken,
Firmen, Institutionen, Notarinnen und Notare, Maklerinnen und Makler,
Architektinnen und Architekten, aber auch kaufinteressierte Privatpersonen.
Auch wenn die Digitalisierung der Baulastakten noch nicht erfolgt ist, liegt
der Baulastennachweis – also die Auskunft, ob auf einem Grundstück eine
Baulast liegt oder nicht – bereits in digitaler Form vor (KölnGIS).
Insofern bietet es sich im Rahmen der gewünschten Digitalisierungs
bestrebungen und dem Einsatz moderner Techniken an, in einem ersten
Schritt die Beauskunftung von Negativattesten (= Auskunft, dass auf dem
Grundstück keine Baulast existiert) online inklusive einer EPayment
Komponente anzubieten.
Projektleitung
Amt für Liegenschaften,
Vermessung und Kataster (23),
derzeit i.V. bei Dezernat VIII
Laufzeit
Dezember 2017 bis Dezember 2018
Ergebnisse
– Die Ausstellung von Negativattesten ist online möglich
– Die Mitarbeitenden sind durch ein sinkendes analoges Antragsvolumen entlastet
– Ein unmittelbarer Ausdruck der Negativatteste durch Interessenten ist online
möglich (keine Wartezeit)
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Das OnlineVerfahren steht bereit (1 = ja, 0 = nein)
– Anzahl der zu fertigenden Baulastatteste bei 234/3
– Anzahl der online erstellten Negativatteste
Wirkungsziele
– Die Kundenzufriedenheit ist gesteigert
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Verhältnis von Beschwerden neues Verfahren/Zahl OnlineBaulastatteste in %
Daten & Fakten
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
HF 2
HF 3
Bündelung und Verbesserung des Bürgerservices – Katasterauskunft
online
Im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung (EGovernmentGesetz NRW)
haben die kommunalen Verwaltungen durch den Einsatz moderner Technik
heute die Möglichkeit, Verwaltungsverfahren zu beschleunigen und das
Dienstleistungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft
nachhaltig zu verbessern.
Somit ist für den Zugriff auf amtliche Flurkartenauszüge des Liegenschafts
katasters eine Internetplattform einzurichten.
Diese Plattform (Geoportal) soll mit seinem Antragsmanagement die
OnlineBestellung von GISInformationen aus dem Katasteramt mittels
PC oder jedem mobilen Endgerät inklusive der Integration von Online
Bezahldiensten ermöglichen.
Die Anbindung der Geodaten an das Antragsmanagement ermöglicht zum
Beispiel einfachste OnlineBestellung von Liegenschaftskarten inklusive
kommunaler Zusatzinformationen über Flurstückangaben oder Adresse.
Analog der gewünschten und verfügbaren Kartenformate erfolgt eine
automatische Gebührenberechnung mit Übergabe der Zahldaten an ein
angebundenes EPaymentVerfahren. Weitere Möglichkeiten der Online
Bestellung und Vermarktung von GISgestützten Daten und Fachschalen
sind anzustreben.
Projektleitung
Amt für Liegenschaften,
Vermessung und Kataster (23),
derzeit i.V. bei Dezernat VIII
Laufzeit
Dezember 2017 bis Dezember 2018
Ergebnisse
– Die Katasterauskunft ist online für die Bürgerinnen und Bürger ermöglicht
– Die Mitarbeitenden werden durch die OnlineAuskunft entlastet
– Die OnlineAuskunft wird von Extern genutzt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Das System ist produktiv gesetzt (1 = ja, 0 = nein)
– Verhältnis von persönlich gestellten/Gesamtanträgen in %
– Verhältnis von online gestellten/Gesamtanträgen in %
Wirkungsziele
– Die Kundenzufriedenheit bei Katasterauskünften wurde verbessert
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Verhältnis von Beschwerden/Anregungen zu Gesamtanträgen in %
Daten & Fakten
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
HF 2
HF 3
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Seite 148 Seite 149
Pilotierung IT-gestützter Workflow im Portfoliomanagement bei 230
Ziel ist die Digitalisierung aller Prozessschritte sowie die digitale, geo
referenzierte Dokumentation aller Daten, um bebauten und unbebauten
Grund besitz so zu erwerben, zu entwickeln oder zu veräußern, dass
die stadt entwicklungspolitischen Bedarfe und Erfordernisse zeitnah,
wirtschaftlich und nachhaltig befriedigt werden. Der Immobilienbestand
soll nach gleichen Anforderungen bewirtschaftet werden. Weiterhin
soll qualifiziertes Personal gewonnen, gehalten und durch regelmäßige,
maßgeschneiderte Fortbildungen eine professionelle Aufgabenerledigung
bei hoher Arbeitszufriedenheit gewährleistet werden.
In einem ersten Schritt sollen die Prozesse für die Aufgaben „Ausübung
Vorkaufsrecht“, „Ankauf“ und „Verkauf“ optimiert und in einem digitalen
Workflow abgebildet werden. Weitere Aufgaben des Portfoliomanagements
sollen sukzessive in folgenden Projekten betrachtet und digitalisiert werden.
Projektleitung
Amt für Liegenschaften,
Vermessung und Kataster (23),
derzeit i.V. bei Dezernat VIII
Laufzeit
Dezember 2017 bis Februar 2019
Ergebnisse
– Sämtliche Prozessschritte beginnend mit dem Ankaufsauftrag beziehungsweise
der Verkaufsentscheidung über die Beteiligung von internen und externen
Stakeholdern bis zum genehmigenden Beitritt und der kassentechnischen
Abwicklung erfolgen auf elektronischem Wege
– Die Dokumentation erfolgt in einer elektronischen Akte
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Verhältnis der elektronisch durchgeführten Prozessschritte zur Gesamtanzahl der
Prozessschritte
– Anzahl der komplett elektronisch geführten Grundstücksakten
Wirkungsziele
– Das Verfahren ermöglicht den an den jeweiligen Ankaufs beziehungsweise
Verkaufsvorgängen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie
der Amts und Abteilungsleitung eine Nachverfolgung aller anhängigen und
abgeschlossenen Projekte
– Die Vermeidung von Medienbrüchen sowie die parallele Beteiligung der
verschiedenen Akteure beschleunigen die Verfahren
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der komplett/überwiegend digital bearbeiteten Ankaufs
beziehungsweise Verkaufsvorgänge im Verhältnis zu konventionell bearbeiteten
Ankaufs und Verkaufsvorgängen in %
– Durchschnittliche Bearbeitungsdauer in Tagen
Daten & Fakten
Effiziente und ergebnis
orientierte Prozesse
HF 3
Schaffung von Voraussetzungen zum 3D-Scannen
Zur flächenhaften wirtschaftlichen Erfassung von 3DDaten und zum Aufbau
eines BIM (Building Information Modeling) ist ein 3DHochleistungsscanner
inklusive Zubehör und Software für die Fachabteilung (233 Vermessungs
abteilung) zu beschaffen.
Durch die Beschaffung eines Scanners ist die Vermessungsabteilung in der
Lage, die wachsende Nachfrage städtischer Dienststellen und privater Stellen
(Architektur und Ingenieurbüros), für die Abteilung 233 im Rahmen von
Bauvermessungen für städtische Objekte tätig ist, nach 3DMessdaten zu
erfüllen. Die 3DMesstechnik mittels Scanner ist keine neue Technologie,
sondern Stand der modernen Messtechnik. Ein Hochleistungsscanner
kann in der Vermessungsabteilung vielfältig eingesetzt werden.
Neben einer schnellen und wirtschaftlichen Ersterfassung komplexer
Objekte (unter anderem BIM/3DStadtmodell) kann er im Rahmen von
Kontrollvermessungen auf den städtischen Großbaustellen eingesetzt
werden. Eine Erhebung und Auswertung von 3DMessdaten durch die
städtische Vermessungsabteilung reduziert Vergabe und Prüfkosten.
Außerdem ist der Einsatz durch kurze Dienstwege zwischen den Dienst
stellen geprägt.
Projektleitung
Amt für Liegenschaften,
Vermessung und Kataster (23),
derzeit i.V. bei Dezernat VIII
Laufzeit
Januar 2018 bis November 2018
Ergebnisse
– Der 3DScanner inklusive Zubehör und Software wurde beschafft
– 3DVermessungen werden von anderen Dienststellen genutzt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Beschaffung des neuen Systems ist erfolgt (1 = ja, 0 = nein)
– Anzahl der internen 3DVermessungsaufträge
Wirkungsziele
– 3DVermessung werden für städtische Aufgaben angeboten
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– 3DVermessungen werden im Portfolio der Vermessungsabteilung angeboten
(1 = ja, 0 = nein)
Daten & Fakten
Innovation HF 5
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Seite 150 Seite 151
Einführung eines Projektmanagements
Ausgangslage: Zurzeit werden Projekte in nicht festgelegten, variablen Formen
teils mündlich, teils schriftlich kommuniziert. Dies bezieht sich sowohl auf die
Planung als auch auf die laufenden Berichte über Projektstände.
Zielzustand: Es wird eine einheitliche und nachvollziehbare Vorgehensweise
zur amtsinternen Projektplanung und verfolgung, beginnend mit dem Bereich
235, installiert. In einer Tabelle (zukünftig auch geeigneteres ITTool denkbar)
werden bereits existierende genauso wie neue Projekte erfasst und mit einer
Projektnummer versehen. Zur näheren Projektdefinition und bewertung sind
geeignete inhaltliche Merkmale wie zum Beispiel Kurzbeschreibung, Laufzeit,
interne beteiligte Stellen, Anlass/Auftrag, eventuelle Verbesserung und
Ressourcen etc. zu entwickeln und aufzunehmen. Zur Transparenz wird auf dem
Amtslaufwerk der aktuelle Sachstand sichtbar gemacht.
Projektleitung
Amt für Liegenschaften,
Vermessung und Kataster (23),
derzeit i.V. bei Dezernat VIII
Laufzeit
5 Monate
Januar 2018 bis Mai 2018
Ergebnisse
– Das Verfahren zu Projektmanagement und verfolgung ist eingeführt
– Die Mitarbeitenden wurden beteiligt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Verfahren ist eingeführt (ja = 1, nein = 0)
– Anzahl der erfassten Vorgänge p.a.
– Anzahl der durchgeführten MitarbeitendenBeteiligungen
Wirkungsziele
– Das Verfahren ermöglicht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die
Nachverfolgung der Projekte und erhöht die Zufriedenheit
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der zusätzlichen Rückfragen bei 235
Daten & Fakten
Digitalisierung der Verkehrsgenehmigung
Ausgangslage: Die Genehmigung von verkehrsrechtlichen Anträgen erfolgt
derzeit noch nicht ITgestützt. Kunden dieser Dienstleistungen sind aus
schließlich Firmen (B2BBeziehung). Um den Firmen eine medienbruchfreie,
digitale Einreichung und Bescheiderteilung zu ermöglichen, soll eine IT
basierte Lösung entwickelt werden, die in einer Pilotphase getestet werden
soll.
Zielzustand: Die Beantragung von straßenverkehrsbehördlichen
Genehmigungen zur Durchführung einfacher Arbeitsstellen im
öffentlichen Straßenland wird ausgewählten Kooperationspartnerinnen
und Kopperationspartnern in Form eines Piloten digital ermöglicht.
Die Stellungnahmeverfahren werden automatisiert ausgelöst und der
Genehmigungsprozess erfolgt bis hin zur Erteilung digital.
Projektleitung
Amt für Straßen und
Verkehrstechnik (66)
Laufzeit
September 2017 bis
September 2018
Ergebnisse
– Ein Pilotprojekt zur Digitalisierung der Verkehrsgenehmigung ist für ausgewählte
Firmen erfolgt
– Die Anregungen der Kundinnen und Kunden sind zur Wirkungs und
Fehleranalyse des Systems aufgenommen
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Das Pilotprojekt ist erfolgt (ja = 1, nein = 0)
– Anzahl der aufgenommenen Rückmeldungen im Verhältnis zu den erteilten
Genehmigungen in %
Wirkungsziele
– Ein Teil aller eingereichten verkehrsrechtlichen Anträge ist im Rahmen eines
Pilotprojekts medienbruchfrei digital verarbeitet
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der digital erteilten Genehmigungen
Daten & Fakten
Innovation
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
Kunden und
Bürgerzufriedenheit
HF 5
HF 3
HF 2
Systematische und ziel
orientierte SteuerungHF 4
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Seite 152 Seite 153
Bündelung der Reinigungsverträge mit den AWB
Ausgangslage: Bislang existierte eine Vielzahl an Verträgen für Reinigungs
leistungen zwischen den verschiedenen Ämtern der Stadtverwaltung und
den Abfallwirtschaftsbetrieben (AWB). Weiter ist die Frage der jeweiligen
Zuständigkeit ein permanenter, aufwendiger Klärungspunkt. Hinzu kommt,
dass die derzeitigen Verträge nicht aufeinander abgestimmt sind, sodass es zu
un sauberen Zuständen in Köln kommt.
Zielzustand: Das erste Projekt, im Rahmen der sogenannten „Reinigung aus
einer Hand“, hat die verschiedenen haushaltsfinanzierten Verträge mit den AWB
in einem Vertrag mit einem zentralen Ansprechpartner gebündelt. Gleichzeitig
ist ein georeferenziertes Geokataster etabliert.
Projektleitung
Amt für Straßen und
Verkehrstechnik (66)
Laufzeit
Juli 2017 bis Dezember 2018
Ergebnisse
– Reinigungsleistungen, mit denen die AWB haushaltsfinanziert beauftragt sind,
werden in einem zentralen Vertrag verwaltet
– Die betroffenen Dienststellen wurden an der Vertragserstellung beteiligt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Vertragsabschluss mit den AWB liegt vor (ja =1, nein = 0)
– Ämterbeteiligung (betroffene Dienststellen) in %
Wirkungsziele
– Es gibt eine klare Regelung für Zuständigkeiten und perspektivisch wird die
Reinigungsqualität verbessert
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Zugeordnete Flächen an Gesamtfläche in Bezug Zuständigkeiten und
Reinigungsleistungen im Reinigungskataster in %
Daten & Fakten
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Neugestaltung des Vergabeprozesses, einschließlich der Nachtrags-
bearbeitung
Ausgangslage: Aufgrund diverser interner Regelungen und Richtlinien ist der
derzeitige Vergabeprozess durch einen hohen Formalisierungs und Detailgrad
gekennzeichnet. Das Zusammenwirken zwischen dem Vergabeamt und
den Fachdienststellen gestaltet sich aufgrund der Einschränkungen oftmals
aufwendig und zeitintensiv.
Zielzustand: Ziel ist eine umfassende Neugestaltung des Vergabeprozesses.
Diese Neugestaltung umfasst sowohl Optimierungen in der Kompetenz
und Verantwortungsstruktur wie auch in der Ablauf und Aufbaustruktur.
Entsprechend müssen die ITVoraussetzungen geschaffen werden. Ziel ist
außerdem eine deutlich stärkere Zusammenführung von Fach, Ressourcen
und Ergebnisverantwortung in den dezentralen Organisationseinheiten.
Projektleitung
Amt für Straßen und
Verkehrstechnik (66)
Laufzeit
Juli 2017 bis Dezember 2017
Ergebnisse
– Durch die Neugestaltung des Vergabeprozesses sind Ablaufverbesserungen erreicht
und Schnittstellen reduziert
– Eine deutlich stärkere Zusammenführung von Fach, Ressourcen und Ergebnis
verantwortung in den dezentralen Organisationseinheiten ist erreicht
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der Schnittstellen
Wirkungsziele
– Die Vergabeprozesse und Nachtragsbearbeitung sind schnell, rechtssicher und
ergebnisorientiert
– Eine Rollenveränderung bezüglich der Verantwortungsübernahme durch die
jeweiligen Fachdienststellen ist erreicht
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Durchschnittliche Dauer von Vergabeprozessen VOB (von Bedarfsprüfung bis
Zuschlag)
– Anzahl an Klageverfahren gegen Bauprozesse
– Feedback durch Verantwortliche (zum Beispiel bauende Ämter) zur Konformität von
Soll und IstProzess
Daten & Fakten
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
HF 3
Systematische und ziel
orientierte SteuerungHF 4
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Seite 154 Seite 155
Neuorganisation des „Amts für Verkehrsmanagement“ (Arbeitstitel:
Amt 64)
Ausgangslage: Durch das Herauslösen des Fachbereichs 663 „Verkehrs
management – Steuerung Verkehrsfluss“ aus dem Amt 66 und die Hinüber
führung in ein neues „Amt für Verkehrsmanagement“ wird der Stellenwert
dieses Fachbereichs betont. Weiterhin soll den Herausforderungen, die sich
aus dem Wandel und der Digitalisierung der Mobilität ergeben (zum Beispiel
autonomes Fahren, EMobilität), durch den Aufbau eines hierfür zuständigen,
strategischen Bereichs innerhalb des neuen Amts begegnet werden.
Zielzustand: Das neue Amt für Verkehrsmanagement ist aufgebaut und
unter stützt die Beschleunigung des Verkehrs, die Optimierung der Verkehrs
informationen, den Aufbau einer gemeinsamen Tunnel/Verkehrsleitzentrale
sowie die Steuerung des Mobilitätswandels. Diese Ziele dienen der Erreichung
des übergeordneten strategischen Ziels „Mobile Metropole – zukunftsfähige
Infrastruktur“.
Projektleitung
Amt für Straßen und
Verkehrstechnik (66)
Laufzeit
Mai 2017 bis Mai 2018
Ergebnisse
– Das neue Amt für Verkehrsmanagement ist aufgebaut
– Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden bei der Neuorganisation beteiligt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Neues Amt wurde aufgebaut (ja = 1, nein = 0)
– Anzahl der beteiligten Mitarbeitenden
– Mitarbeitende im neuen Amt im Verhältnis zu den Mitarbeitenden im bisherigen
Amt 66 in %
Wirkungsziele
– Der Verkehrsfluss auf den städtischen Straßen ist optimiert und die Anzahl der
Verkehrsstörungen ist verringert
– Die Chancen der intelligenten Verkehrssteuerung und der Vernetzung der
Verkehrsarten werden genutzt
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der Störungsmeldungen bei LSA
– Anzahl der optimierten LSA im Sinne der Fußgänger/Radfahrverkehre
– Anzahl der Knoten mit verkehrsabhängiger Steuerungsmöglichkeit
Verkehrsinfrastrukturkomponenten
Daten & Fakten
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
HF 3
Aufbau eines Archivmanagements
Ausgangslage: Derzeit existiert bei Amt 69 kein zentrales Archivmanagement.
Aufbewahrungswürdige Unterlagen sind auf mehrere Archive räumlich verteilt
beziehungsweise werden bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufbewahrt.
Eine zielorientierte und systematische Erfassung und Katalogisierung der
Akten findet nicht statt. Teilweise sind Akten stark umweltbelastet (Schimmel)
und müssen aufbereitet werden. Der Suchaufwand für Akten ist hoch. Der
Digitalisierungsgrad der Aktenbestandteile ist unterschiedlich – sowohl in Bezug
auf die Qualität der Auffindbarkeit und Visualisierung als auch zahlenmäßig.
Zielzustand: Es ist eine Ziel und Steuerungssystematik erarbeitet, die
eine Definition des Aktenplansystems, des Inhalts der (Bauwerks)Akten,
der zu beachtenden rechtlichen Anforderungen, der Rollenverteilung
(Archiv/Fachabteilung) und des Archivierungsprozesses beinhaltet. Dabei
sind die einschlägigen landes und bundesgesetzlichen Anforderungen,
Anforderungen aus technischen Vorschriften sowie aus städtischen Vorgaben zu
berücksichtigen. Im Anschluss sind die Ressourcenbedarfe sowie die ITseitigen
Anforderungen zu erarbeiten, um ein Archivmanagement für eine sukzessive
Aufbereitung und Digitalisierung der Akten aufzubauen.
Projektleitung
Amt für Brücken, Tunnel und
Stadtbahnbau (69)
Laufzeit
November 2017 bis
September 2018
Pilotamt
Ergebnisse
– Ein neues Archivmanagementkonzept ist aufgebaut und wird umgesetzt
– Die Anforderungen der Fachabteilungen und Mitarbeitenden sind berücksichtigt
– Die Anforderungen von externen Dritten sind berücksichtigt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Erfüllungsgrad der Meilensteine in %
– Anzahl der beteiligten Mitarbeitenden
– Anzahl durchgeführte Fachgespräche mit Externen
Wirkungsziele
– Der Zugriff auf Akten erfolgt schneller und einfacher und ermöglicht eine bessere
Bearbeitung
– Ein Zugriff für interne und externe Stellen ist eingerichtet
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der Onlinezugriffe
– Befragung Interner wie Externer über Zugriffszeiten, „Suchzeiten nach Akten“ etc.
Daten & Fakten
Systematische und ziel
orientierte SteuerungHF 4
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Seite 156 Seite 157
Einführung eines Multiprojektraums
Ausgangslage: Die Projektkoordination erfolgt derzeit ausschließlich über EMail
oder Post. Dies führt zu einem aufwändigen Informationsaustausch zwischen
allen Projekt beteiligten. Hierdurch ergibt sich häufig ein schlechter und un
vollständiger Überblick über die aktuellen Projektaufgaben sowie erfolgte Plan
änderungen. Parallel dazu steigen Quantitäts und Qualitätsanforderungen in
Bezug auf die Projektsteuerung der Projekte. Auch zeigt sich eine fortwährende
Verkürzung der Planungs und Bauzeiten, was die Projektplanung und
abwicklung ebenfalls vor neue Herausforderungen stellt.
Zielzustand: Es ist ein Multiprojektraum bei Amt 69 eingeführt. Hierdurch
wird eine Möglichkeit zur strukturierten Planung und Steuerung der Projekte
geschaffen. Der Austausch relevanter Ideen und Informationen wird vereinfacht
und beschleunigt. Die Übersichtlichkeit und die Transparenz werden durch eine
klare Dokumentation der Projektinformationen verbessert.
Projektleitung
Amt für Brücken, Tunnel und
Stadtbahnbau (69)
Laufzeit
Oktober 2017 bis September 2018
Pilotamt
Ergebnisse
– Eine neue virtuelle Plattform zum Daten und Informationsaustausch ist
bereitgestellt
– Die Ausgestaltung der Plattform entspricht den Bedürfnissen der Mitarbeitenden.
– Die Schulung der Mitarbeitenden ist erfolgt
– Bei der Ausgestaltung wurde externes Fachwissen genutzt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der verwalteten Projekte im Multiprojektraum
– Anzahl der erfolgten Mitarbeiterbeteiligungen
– Anzahl der umgesetzten Mitarbeiteranregungen
– Anzahl der beteiligten externen Stellen (Ingenieurbüros)
Wirkungsziele
– Für die Projekte werden die Projektkoordination und der Informations/
Wissensaustausch verbessert
– Die Transparenz der Projektdaten wird verbessert
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Bewertung des Multiprojektraums durch die Mitarbeitenden (Skala 1–7)
Daten & Fakten
InnovationHF 5
Organisatorische Standortbestimmung 69, Teil I
Ausgangslage: Insbesondere die Bereiche „690 (Planung)“ und „691 (Aus
führung)“ stehen im Fokus der organisatorischen Standortbestimmung. Eine
Be trachtung des Bereichs 690, der sehr kleinteilig gegliedert ist und ent
sprechend viele Schnittstellen besitzt, ist in der Vergangenheit nicht
systematisch erfolgt. Der Bereich 691 besitzt lediglich eine Unterteilung
in zwei Teams, wobei die Gliederung ausschließlich der Verbesserung der
Leistungs spannen dient und keinen inhaltlichen Hintergrund hat. Zu Beginn
des Projekts kann der Fokus – sofern dies sachlich geboten ist – auf weitere
Bereiche im Amt erweitert werden.
Zielzustand: Für die Abteilungen 690 und 691 (bei Erweiterung des Fokus
gegebenen falls auch weitere Bereiche) ist eine neue Aufbau und Ablauf
organisation definiert. Die neue Organisation ermöglicht eine verbesserte
Abwicklung der anstehenden baulichen und planerischen Herausforderungen in
Bezug auf die Dimensionen Qualität, Kosten und Zeit. Unnötige Schnittstellen
werden vermieden und der Projektgedanke (Verantwortung und Erfolg) wird
gestärkt.
Projektleitung
Amt für Brücken, Tunnel und
Stadtbahnbau (69)
Laufzeit
Oktober 2017 bis März 2019
Pilotamt
Ergebnisse
– Für die Bereiche Entwurf/Planung und Neubau ist eine neue Aufbau und
Ablauforganisation definiert
– Eine breite Beteiligung der Beschäftigten und Führungskräfte 690 und 691 ist
erfolgt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der durchgeführten Beteiligungen
– Gehaltene Meilensteine in %
Wirkungsziele
– Die neue Aufbau und Ablauforganisation ermöglicht effiziente und
ergebnisorientierte Planungs und Bauausführungsprozesse
– Mit der neuen Ablauf und Aufbauorganisation sind schlanke Entscheidungs
und Arbeitsstrukturen erreicht
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der Schnittstellen
– Zufriedenheit der Mitarbeitenden in Bezug auf die Ausgestaltung der Abstimmungs
und Entscheidungswege (Skala 1–7)
– Einschätzung des Zielzustands der Handlungsfelder 3 und 4 sind deutlich verbessert
(in %)
Daten & Fakten
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
HF 3
Systematische und ziel
orientierte Steuerung
HF 4
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
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Einsatz der BIM-Methodik in der Planungsphase
Ausgangslage: Die öffentlichen Auftraggeber im Bereich Verkehrswesen sind
seitens des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur dazu
aufgefordert, die BIMPlanungsmethodik (Building Information Modeling)
in Pilotprojekten einzusetzen. BIM basiert auf der Erstellung von virtuellen
3DModellen, in denen Informationen hinterlegt sind. Durch den Einsatz der
BIMPlanungsmethodik sollen Planungsfehler vermieden werden und damit
eine Kosten und Zeitersparnis erzielt werden.
Zielzustand: Durch das Pilotprojekt wurden Erfahrungswerte mit BIM als
Planungs methodik in mindestens einem Projekt gewonnen und Erfahrungen
für die weitere Anwendung und ein sukzessives Ausrollen wurden gesammelt.
Projektleitung
Amt für Brücken, Tunnel und
Stadtbahnbau (69)
Laufzeit
Oktober 2017 bis Februar 2019
Pilotamt
Ergebnisse
– Die BIMPlanungsmethodik wird in einem Pilotprojekt angewendet
– Die Informationsbedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind
berücksichtigt
– Es erfolgt ein Erkenntnisgewinn durch die Ausschreibung der Planungsleistungen
nach BIMMethodik
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl abgeschlossene Leistungsphasen (HOAI) mit BIMMethodik
– Anzahl der Mitarbeiterbeteiligungen
– Durchschnittliche Selbsteinschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bezug
auf verschiedene Planungskompetenzen/BIMKenntnisbereiche (Skala 1–7)
Wirkungsziele
– Planungsfehler wurden vermieden
– Die Planungsdauer wurde verringert (bezüglich vergleichbarer Projekte)
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der wiederholten Leistungsphasen aufgrund von Planungsfehlern
– Planungsdauer (komparativ)
Daten & Fakten
InnovationHF 5
Etablierung regelmäßiger Führungskräfteworkshops
Ausgangslage: Im Rahmen der stadtweit durchgeführten Mitarbeiterbeteiligung
haben die meisten Reformforderungen der Beschäftigten auf „Kultur
Änderungen“ abgezielt: Vertrauenskultur statt Misstrauen, konstruktiver
Umgang mit Fehlern statt Schuldzuweisungen sowie respektvolle
Kommunikations kultur statt Abwertung.
Zielzustand: Für das Amt 69 ist ein Führungskräftworkshopkonzept zur
Verbesserung der Führungskultur nach Maß erstellt. Hierfür wurden
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Amt sowie die Führungskräfte
selbst befragt und Interviews durchgeführt, um die tatsächlichen
Entwicklungsbereiche des Amts im Bereich Kultur und Führung zu
identifizieren. Die Führungskräfte verbessern durch die Workshops ihre
Führungskompetenzen noch weiter und im Ergebnis wird die Zufriedenheit
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Führungsverhalten der
Führungskräfte im Amt 69 gesteigert.
Projektleitung
Amt für Brücken, Tunnel und
Stadtbahnbau (69)
Laufzeit
Oktober 2017 bis Dezember 2018
Pilotamt
Ergebnisse
– Ein System zur regelmäßigen Durchführung der Führungskräfteworkshops ist
etabliert
– Alle Mitarbeitenden wurden bei der inhaltlichen Erstellung beteiligt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Anzahl der durchgeführten Führungskräftebeteiligungen
– Anzahl der Führungskräfte, die an dem Workshop teilgenommen haben und
Entwicklungsaufträge vereinbart haben
– Anzahl der durchgeführten Mitarbeitendenbeteiligungen
Wirkungsziele
– Die Führungskräfte verbessern und erweitern ihr Führungsverhalten
– Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit dem Führungsverhalten wird gesteigert
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Selbsteinschätzung der Führungskräfte in jedem Führungskompetenzenelement
in %
– Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit dem Führungsverhalten in %
Daten & Fakten
Organisationskultur,
Führung und
Beschäftigten zufriedenheit
HF 1
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Seite 160 Seite 161
Etablierung von Standards zum amtsinternen Beschwerdemanagement
Ausgangslage: Grundsätzlich ist im Amt ein Beschwerdemanagement etabliert:
Die zentrale Sammlung der Anfragen erfolgt bei 693/4 inklusive einer Über
prüfung, ob bereits eine aktuelle Antwort der betroffenen Fachabteilung
vor liegt. Ansonsten erfolgen die Abstimmung mit der Fachabteilung und die
Beantwortung durch 693/4. Bei sehr fachspezifischen Anfragen antwortet
die Fachabteilung selber (mit Durchschrift an 693/4). Bei erneuter Anfrage
übernimmt 693/4 direkt, stimmt sich im Zweifelsfall bezüglich der Aktualität
erneut mit der Fachabteilung ab und nimmt die Beantwortung selbstständig
vor.
Zielzustand: Die Abläufe zur Beantwortung von Bürgeranfragen (unabhängig
von der Eingangsstelle) sind optimiert und in die Vorgaben aus dem Projekt
zum zentralen Beschwerdemanagement eingebettet. Die amtsinternen Abläufe
werden dabei an den Belangen und Fachthemen des Amts 69 ausgerichtet und
mit einer zentralen Schnittstelle zum Beschwerdemanagement ausgestattet
(693/4).
Projektleitung
Amt für Brücken, Tunnel und
Stadtbahnbau (69)
Laufzeit
Dezember 2017 bis Juni 2018
Pilotamt
Ergebnisse
– Die Abläufe zur Beantwortung von Bürgeranfragen sind optimiert.
– Die Vorgaben aus dem zentralen Projekt „Beschwerdemanagement“ sind
berücksichtigt
– Die Anregungen der Mitarbeitenden von 69 sind berücksichtigt
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Der Ablauf zur Beantwortung von Bürgeranfragen ist dokumentiert und bekannt (ja
= 1, nein = 0)
– Anzahl der aufgenommenen Anregungen von Mitarbeitenden
– Anzahl der durchgeführten Abstimmungen mit OB/4
Wirkungsziele
– Die Bürgerinnen und Bürger erhalten eine qualitativ zufriedenstellende Antwort in
angemessener Zeit
– Die Mitarbeitenden werden durch das neue Verfahren entlastet
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Anzahl der erneuten Nachfragen
– Anteil der nicht in der vorgegebenen Zeit (Qualitätsziel) beantworteten Anfragen an
Gesamtanfragen in %
– Zufriedenheit der Mitarbeitenden mit dem neuen Verfahren in %
Daten & Fakten
Kunden und
BürgerzufriedenheitHF 2
Ergebnisoffene Überprüfung der zentralen Aufgaben im Dezernat VIII
Ausgangslage: Durch die Neugestaltung des Amts für Verkehrsmanagement
(Amt „64“) und die beabsichtigte Neugestaltung der Vergabeprozesse,
die eine Optimierung in der Kompetenz und Verantwortungsstruktur der
Fachämter vorsieht, wurden im Dezernat VIII Überlegungen angestellt, die eine
ergebnisoffene Überprüfung der Organisation der zentralen Aufgaben in den
Ämtern „64“, 66 und 69 zum Ziel haben. Die zentralen Aufgaben umfassen
dabei die Teilaufgaben Personal, Organisation, Finanzen, IT/EDV und Vergabe.
Zielzustand: Durch die Neuorganisation sind ergebnisorientierte und
effiziente Prozessstrukturen geschaffen. Die Teilaufgaben werden in zentralen,
teilzentralen oder dezentralen Einheiten wahrgenommen.
Projektleitung
Dezernatsbüro
Laufzeit
Januar bis Oktober 2018
Ergebnisse
– Die organisatorischen Strukturen und Prozesse im Bereich der zentralen Aufgaben in
den Ämtern des Dezernats VIII sind optimiert
– Die direkt betroffenen Mitarbeitenden sind eingebunden
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Neues Organisationsmodell ist anderen Organisationsmodellen in der
Kriterienbewertung überlegen
– Quote der Beteiligten an gesamten Mitarbeitenden in %
Wirkungsziele
– Die Organisationseinheiten verstehen sich als Kompetenz, Service und
Informationsdienstleister für die Dienststellen
– Die Dienstleistungen werden transparent, zügig, bedarfsgerecht und
zielgruppenorientiert erbracht
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Durchlaufzeit ausgewählter Dienstleistungen in Tagen
– Zufriedenheit der Mitarbeitenden in Bezug auf das Verfahren der zentralen Aufgaben
in %
Daten & Fakten
Effiziente und
ergebnisorientierte
Prozesse
HF 3
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 2: Dezernat VIII, Mobilität und Verkehrsinfrastruktur
Seite 162
Aktualisierung des Beschlusscontrollings für den Verkehrsausschuss
Ausgangslage: Das Beschlusscontrolling für den Verkehrsausschuss (VA)
wurde im Jahr 2007 im Rahmen eines Pilotprojekts (Verkehrsausschuss,
Stadtentwicklungsausschuss, Bauausschuss und Betriebsausschuss Gebäude
wirtschaft) eingeführt und nach der Pilotphase dauerhaft fortgesetzt. Seit
Ende 2014 konnte das Berichtswesen aus Kapazitätsgründen nicht mehr weiter
fortgesetzt werden. Nach Einrichtung des neuen Dezernats für Mobilität und
Verkehrsinfrastruktur wurde das Thema wieder aufgegriffen.
Zielzustand: Das Beschlusscontrolling ist hinsichtlich der Beschlussgegenstände
wieder auf aktuellem Stand. Dazu werden alle beschlossenen Verwaltungs
vorlagen (mit Federführung VA) sowie Anträge, die im Verkehrsausschuss
behandelt wurden, ab Oktober 2014 bis zur jeweils aktuellen Sitzung
erfasst. Zusammen mit den jeweiligen Umsetzungsständen wird dann ein
regelmäßiger Bericht in den VA gegeben. Weiterhin können die Erfahrungen
aus dem Beschlusscontrolling in das Projekt „Zentrales Beschlusscontrolling“
eingespeist werden. Auch wird eine inhaltliche Basis geschaffen, die in das
zentrale Beschlusscontrolling überführt werden kann. Im Ergebnis wird sowohl
der Dezernatsleitung als auch der Politik somit (wieder) der Erledigungsgrad
der Beschlüsse transparent dargestellt. Diese Informationen können dann für
die Kontrolle und Steuerung der Aufgabenerledigung in den Ämtern genutzt
werden.
Projektleitung
Dezernatsbüro
Laufzeit
Juni 2017 bis März 2018
Ergebnisse
– Das Beschlusscontrolling ist wieder etabliert und ein erster Bericht wurde
eingebracht
Kennzahlen zu den Ergebnissen
– Der Bericht wurde im Verkehrsausschuss eingebracht (ja = 1, nein = 0)
Wirkungsziele
– Der Umsetzungsstand für alle Beschlüsse ist sichtbar und erlaubt Politik und
Dezernatsleitung eine Steuerungs und Kontrollfunktion
Kennzahlen zu den Wirkungszielen
– Quote der dargestellten Beschlusssachstände an gefassten Beschlüssen in %
Daten & Fakten
Systematische und ziel
orientierte SteuerungHF 4
Seite 164 Seite 165Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Führungskräfte ins Boot holen
Mobilisieren
AllgemeinQualifizieren
MonitorenKommunizieren
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Periodensystem des Veränderungsmanagements
Alle angewandten und geplanten Methoden sind in einem „Periodensystem
für das Veränderungsmanagement“ abgebildet. Es gleicht einem Baukasten,
aus dem das jeweils passende Element ausgesucht werden kann. Um die
Auswahl zu erleichtern, sind die Elemente in sechs entsprechende Kategorien
eingeteilt: Führungskräfte ins Boot holen, Kommunizieren, Qualifizieren,
Mobilisieren, Monitoren und allgemeine Methoden.
Ac
Assessment
Center
Lf
Leitfaden
Dc
Develop
mentCenter
Pd
Podiums
diskussion
Pa
PAKT
Mi
MindMap
Ka
Karten
abfrage
Fg
Fokus
gruppen
Do
Doodle
Bw
Brainwriting
Bi
Bisoziation
Sk
Skalenfrage
Wg
Werkstatt
gespräch
Lk
Lokalkon
ferenzen
Er
Entdeckungs
reise
Pu
Punkte
abfrage
Pe
Personas
Mg
Murmel
gruppen
Li
Leitfaden
interview
Gw
Gallery Walk
Ei
Experten
interview
Cj
Customer
Journey
Bs
Brain
storming
Ts
Themen
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Workshop
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Zukunftsbild
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Teamrollen
profil
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konferenz
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TownHall
Meeting
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einbarung
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Walk & Talk
Tf
Telefon
konferenz
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Zukunfts
konferenz
Sh
6Hut
Methode
Rs
Real Time
Strategic
Change
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Werte
kompass
St
System
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Mentoring
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Jobsharing
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quadrat
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Szenarien
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Coaching
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Marktplatz
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Recording
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Team
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Kl
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Befragung
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Rapid
Questioning
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Webinare
Sn
Simulation
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Mediation
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Interne
Beratung
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tagebuch
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Lunch
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Ressourcen
landkarte
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Kollegiale
Beratung
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Feedback
Tm
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aufträge
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Baum der
Erkenntnis
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Systemische
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Lerntandems
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Projektarbeit
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Appreciative
Inquiery
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Innovation
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Disney
Methode
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Aktivierende
Befragung
Da
Daten
analyse
SI
Streichholz
Bt
BelbinTest
Si
Stimmungs
barometer
Seite 166 Seite 167Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Führungskräfte ins Boot holen
Belbin-Test
Mit dem BelbinTest wird ein Teamkompetenzprofil erstellt. Dadurch können
die verschiedenen Fähigkeiten der Teammitglieder erhoben und danach
gezielt eingesetzt werden. Die Botschaft ist: „Alle haben gute Seiten, alle
sind wichtig und alle werden gebraucht!“
Change Circle
Der Change Circle ist eine selbstgesteuerte Kleingruppe von Führungs
kräften, die sich regelmäßig trifft, um ihre individuellen Erfahrungen im
Hinblick auf Fortschritte und Herausforderungen, aber auch Konflikte
(beispielsweise von Entwicklungsaufträgen) auszutauschen und sich
gegenseitig zu beraten.
Entwicklungsaufträge
Veränderung braucht die Unterstützung der Führungskräfte. Um diese
sicherzustellen, erhält jede Führungskraft mindestens einen Entwicklungs
auftrag, den sie beziehungsweise er im Rahmen des Veränderungsprozesses
in der eigenen Abteilung umsetzen muss. Der Bearbeitungsstand der
Entwicklungs aufträge wird regelmäßig in einer Abstimmungsrunde mit allen
Führungskräften erhoben und reflektiert.
Fall-/Projektarbeit
Fall oder Projektarbeit kann in verschiedenen Kontexten angewendet
werden, unter anderem in der Führungskräfteentwicklung, der Team
entwicklung oder im Rahmen eines Einzelprojekts. Die Gruppe bearbeitet
ein Fallbeispiel entlang bestimmter Fragestellungen. Die Ergebnisse sollen
helfen, ähnliche Situationen im Arbeitsalltag besser zu meistern.
Flip-the-tarp
Bei dieser TeambuildingMethode stehen alle Teammitglieder auf einer
Plane/Decke. Aufgabe ist, diese umzudrehen, ohne dass ein Teammitglied
den Boden berührt.
Führungskräftezirkel
Im Rahmen eines Führungskräftezirkels kommen Führungskräfte mit dem
Ziel der kollegialen Beratung zusammen. Sie gehören einzelnen Gruppen an
und unterstützen sich gegenseitig dabei, Herausforderungen zu bewältigen.
Führungskräftezirkel sind eine Methode der Führungskräfteentwicklung.
Gruppenvereinbarung
Ziel der Gruppenvereinbarung ist, Verbindlichkeit innerhalb einer Gruppe
herzustellen. Dafür wird von dem Team eine gemeinsame Grundlage
erarbeitet, die im Rahmen einer Gruppenvereinbarung verbindlich festgelegt
wird.
Bt
BelbinTest
Cc
Change Circle
Kl
Knotenlösen
Sc
Schatztruhe
Gv
Gruppen ver
einbarung
Hp
High
Performance
Team
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Führungs
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aufträge
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Projektarbeit
Teamrollenprofil
Damit ein Team erfolgreich arbeiten kann, müssen unterschiedliche Rollen
im Team vorhanden sein. In einem Team gibt es acht wichtige Rollen:
Kreative/Kreativer, Koordinatorin/Koordinator, Perfektionistin/Perfektionist,
Spezialistin/Spezialist, Macherin/Macher, Warnerin/Warner, Umsetzerin/
Umsetzer und Teamerin/Teamer. Alle diese Rollen sind für ein gut
funktionierendes Team wichtig und werden gebraucht. Der BelbinTest hilft
einem Team unter anderem zu erkennen, welche Rollen besonders stark und
welche weniger vertreten sind.
High-Performance-Team
Ein HighPerformanceTeam zeichnet sich durch hohe Gruppenleistung
und hohe Qualität in der Zusammenarbeit bei gleichzeitiger Erfüllung der
persönlichen Ziele aus. Die Erfolgsfaktoren von HighPerformanceTeams
dienen als Orientierungspunkt zur Arbeit am und im eigenen Team.
Knotenlösen
Bei der Methode des „Gordischen Knotens“ stehen alle Teilnehmenden in
einem Kreis und strecken die Hände in die Mitte. Alle schließen die Augen
und greifen nach zwei Händen. Der so entstandene Knoten muss an
schließend von den Teilnehmenden gelöst werden, ohne dass eine Hand
losgelassen wird. Am Ende sollten die Teilnehmenden wieder in einem Kreis
stehen.
Lerntandems
Grundidee ist der Wissenstransfer zwischen unerfahrenen und erfahrenen
Mitarbeitenden, z. B. zur Übergabe von Schlüsselaufgaben. Das LernTandem
hat sein Ziel erreicht, wenn die zuvor unerfahrene Person die Aufgabe von
nun an alleine ausführen kann.
Perspective Journey
Die Perspective Journey ist ein möglicher Ansatz zur Erarbeitung von
Objectives and Key Results (OKRs, deutsch: Ziele und Schlüsselergebnisse).
Das Team wird anhand von 13 Fragen durch den Prozess geleitet, an dessen
Ende konkrete Ideen für die OKRs stehen.
Ressourcenlandkarte
Bei der Erstellung einer Ressourcenlandkarte geht es darum, die Stärken und
inneren Ressourcen von sich selbst beziehungsweise dem Team aufzuzeigen
und zu reflektieren. Die so herausgestellten Stärken können dann ziel
gerichtet herangezogen werden, um Herausforderungen zu bearbeiten.
Schatztruhe
Die Stärken einer Abteilung/eines Teams werden in einer „Schatztruhe“
gesammelt. Dazu schreiben, malen oder zeichnen alle Teilnehmenden die
Schätze ihrer Abteilung/ihres Teams auf. Dies sind alle positiven Elemente.
Anschließend werden die Ergebnisse vorgestellt und die Schatzkiste in Form
eines Plakats wird mit ihnen befüllt.
Tp
Teamrollen
profil
Seite 168 Seite 169Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Szenarien
Szenarien zeigen mögliche, plausible künftige Entwicklungen auf.
Ausgangpunkt der Überlegungen ist der Status quo, von dem ausgehend
systematisch verschiedene Zukunftsszenarien und die Entwicklungswege
zu diesen erarbeitet werden. Basis für die Szenarien sind Annahmen über die
Entwicklung von Einflussfaktoren, die logisch begründet werden müssen.
Zukunftsbild
Bei einem Zukunftsbild wird eine künftige Vision für eine Organisation
ausgearbeitet: Wie sieht unsere Organisation in zehn Jahren aus? Wo werden
wir stehen? Was haben wir geschafft? Am Ende steht ein ausformulierter
Zielzustand, der als Anker für die künftige Organisationsentwicklung dient.
Kommunizieren
Brown-Bag-Lunch
Eine BrownBagSession findet in einem informellen Umfeld – meist in der
Mittagspause – statt und ermöglicht den Austausch/die Diskussion zwischen
den Teilnehmenden, oft in Kombination mit gemeinsamem Essen und
Trinken.
Case Studies
Case Studies umfassen eine problematische und/oder herausfordernde
Situation, die so aufbereitet ist, dass sie gegenüber Dritten darstellbar ist.
Als Beispielfall wird die beschriebene Situation einer breiten Öffentlichkeit
zugänglich gemacht.
Fishbowl
Eine Moderatorin oder ein Moderator interviewt eine oder mehrere Personen
auf der Bühne, während alle Teilnehmenden zuhören, sich Notizen machen
und am Ende Nachfragen stellen können. Diese Methode eignet sich gut für
einen thematischen Einstieg einer Veranstaltung.
Geschichten erzählen
Geschichten erzählen, im Englischen „Storytelling“, kann gezielt als
Stilmittel eingesetzt werden, etwa um Wissen zu vermitteln oder
um Veränderungsprozesse anzustoßen. Geschichten sind eine uralte
Kommunikationsform, die einen hohen Wiederkennungswert hat. In
Veränderungsprozessen ist es besonders wichtig, zunächst das Ziel einer
Geschichte zu definieren.
Jahrbücher
Jahrbücher sind innovativ gestaltete jährliche Dokumentationen einzelner
Projekte. Dadurch kann im Sinne eines Wissensmanagements implizites
Wissen konkreter und zugänglich gemacht werden.
Marktplatz
Idee dieser Methode ist es, Kooperationen zwischen gemeinnützigen
Organisationen und Unternehmen niedrigschwellig zu fördern.
Vertreterinnen und Vertreter beider Sektoren kommen für etwa zwei
Stunden zusammen, stellen sich vor und verhandeln über Kooperations
projekte, die jedoch kein Geld umfassen dürfen, sondern den „Tausch“, zum
Beispiel von Wissen gegen Infrastruktur.
Metavereinbarung
Metavereinbarungen umfassen grundsätzliche Vereinbarungen in einem
bestimmten Kontext, beispielsweise bezüglich der Zusammenarbeit in
Gremien.
Roadshow
Eine Roadshow ist eine Ausstellung, die innerhalb eines festgelegten
Zeitrahmens an mehreren Ausstellungsorten wie zum Beispiel Abteilungen
oder Verwaltungseinheiten zu Gast ist und gegebenenfalls von weiteren
(Diskussions)Veranstaltungen begleitet wird.
Scribble-Video
Ziel ist, durch einfach gezeichnete – auch „gescribbelte“ – Videos Inhalte
darzustellen oder Informationen zu teilen. Auch komplexe Inhalte werden so
einfach verständlich und ansprechend aufbereitet und vermittelt.
Stakeholder-Analyse
Zentrale Fragen bei der Erstellung einer StakeholderAnalyse sind: Wen
gilt es zu berücksichtigen, welche informellen Beziehungen bestehen und
welche Gruppen sind zu bilden? Die verschiedenen Stakeholder werden in
einer Matrix, mit ihrem jeweiligen Einfluss und Interesse verortet. Aus den
Ergebnissen der Analyse werden Folgerungen für die Interaktion mit den
einzelnen Stakeholdern gezogen.
Teamzeitung
Die Erstellung einer Teamzeitung ermöglicht es unterschiedlichen Teams,
ihre aktuelle Situation vorzustellen und sich über die Themen der anderen
Teams zu informieren. Dafür erstellt jedes Team eine Seite der Zeitung.
Ergebnis ist eine umfassende Standortbestimmung, die die verschiedenen
Teamperspektiven widerspiegelt.
Telefonkonferenz
Eine Telefonkonferenz ermöglicht den Informationsaustausch zwischen
mehreren Personen, ohne dass diese dabei an einem Ort sein müssen.
Telefonkonferenzen sind technisch wenig aufwendig, da neben dem Telefon
keine weiteren Hilfsmittel benötigt werden.
Zb
Zukunftsbild Mv
Metaver
einbarung
Tf
Telefon
konferenz
Mp
Marktplatz
Te
Teamzeitung
Jb
Jahrbücher
St
Stakeholder
Analyse
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Geschichten
erzählen
Sr
Scribble
VideoCs
Case Studies
Rw
Roadshow
Fb
Fishbowl
Bb
BrownBag
Lunch
Sz
Szenarien
Seite 170 Seite 171
Town-Hall-Meeting
In einem klassischen TownHall Meeting haben Bürgerinnen und Bürger
die Möglichkeit, ihre Anliegen direkt mit den lokal beziehungsweise
regional zuständigen Politikerinnen und Politikern zu diskutieren und
ihre Perspektiven in laufende Planungsprozesse aktiv einzubringen. In
angepassten Varianten kann dies genauso innerhalb einer Verwaltung
oder eines Großunternehmens stattfinden. In diesem Fall informiert die
(Geschäfts)Leitung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Visualisierung
Grafische Darstellungen von Sachverhalten und Informationen erleichtern
das Aufnehmen und Verstehen der dargestellten Inhalte. Dies kann durch
Infografiken, Diagramme, Zeichnungen, Fotos, Bilder oder auch Videos
geschehen.
Visual Recording
Visual Recorder fertigen während einer Veranstaltung live ein gezeichnetes
Protokoll des Diskussionsverlaufs/der zentralen Punkte von Vorträgen an.
Die Visualisierungen haben einen hohen Wiedererkennungswert für die
Teilnehmenden und laden zur weiteren Diskussion ein.
Walk & Talk
Zweiergruppen finden sich zusammen und diskutieren/reflektieren
bei einem Spaziergang den bisherigen Verlauf der Veranstaltung
beziehungsweise des Prozesses oder andere vorgegebene Leitfragen. Die
Ergebnisse halten sie auf Karten fest, die anschließend im Plenum vorgestellt
werden.
Webkonferenz
Im Gegensatz zu einer Telefonkonferenz wird die Webkonferenz über einen
Computer geführt. Dies hat den Vorteil, dass die Teilnehmenden sich durch
die Webcams sehen können und gemeinsam auf Dokumente schauen
können, die auf dem Bildschirm geteilt werden. Dies erhöht die Qualität der
Kommunikation deutlich.
Wissensmarkt
Der Wissensmarkt kann vielseitig eingesetzt werden, zum Beispiel zur
Vor stellung der Teilnehmenden, dem Austausch von Wissen oder dem
Zusammentragen von Arbeitsständen. Dafür wird zunächst eine Struktur an
einer Metaplanwand vorgegeben und die Teilnehmenden schreiben zu jeder
Kategorie eine Karte, die sie anschließend den anderen vorstellen und an die
Metaplanwand pinnen.
Qualifizieren
Action Learning
Im Rahmen von Action Learning werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer
durch handlungsorientierte Lern und Kooperationsprozesse dazu befähigt,
Maßnahmen zunehmend eigenständig anzugehen. Dabei arbeiten die
Teilnehmenden stets an konkreten Beispielen aus ihrem Arbeitsalltag.
Ziel ist dabei, die externe Unterstützung durch die Beraterinnen und
Berater im Projektverlauf zu reduzieren, während die Verantwortung der
Teilnehmenden parallel gesteigert wird.
Buddy-Prinzip
Mit dem BuddyPrinzip übernehmen Kolleginnen und Kollegen der gleichen
Ebene (Peer) eine zeitlich begrenzte Verantwortung (zum Beispiel drei
Monate) und sind erste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
bei Fragenstellungen zur grundsätzlichen Orientierung. Dazu werden
Rahmenbedingungen fest gelegt, beispielsweise ein wöchentlicher
Austausch und/oder regelmäßiges Feedback.
Coaching
Der Coach als unabhängige dritte Partei unterstützt Einzelpersonen bei
der Bewältigung von berufsbezogenen Konflikten und Herausforderungen.
Dabei wird die gecoachte Person durch verschiedene Methoden angeregt,
eigene Lösungen zur erarbeiten.
Entwicklungsquadrat
Das Werte und Entwicklungsquadrat ist eine Methode des wertschätzenden
Feedbacks. Sie hilft, Gegensätze in Einklang zu bringen, indem sowohl
Stärken als auch kritische Eigenschaften aufgezeigt werden, auf
Entwicklungs möglich keiten hingewiesen und auch Verständnis für
Schwächen ausgedrückt wird.
Erklärvideos
Kurze Videos, die Inhalte anschaulich und leicht nachvollziehbar darstellen,
erleichtern das Verstehen (komplexer) Zusammenhänge und können zudem
über eine OnlinePlattform einer großen Gruppe von Personen zugänglich
gemacht wird.
Hospitation
Bei einer Hospitation begleitet eine Person eine andere in deren Arbeits
alltag, um mehr über diesen zu erfahren. Die Methode bietet sich an, um
beispielsweise Prozesse besser nachvollziehen und verstehen zu können.
Interne Beratung
Eine interne Beratung begleitet Veränderungsprojekte innerhalb einer
Organisation. Vorteile sind die genaue Kenntnis der Eigenheiten und
Standards der Organisation, die einfache VorOrtPräsenz und die
Möglichkeit der nahtlosen Verzahnung mit anderen internen Prozessen.
Wm
Wissens
markt
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Web
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Walk & Talk
Vr
Visual
Recording
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Entwick
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quadrat
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Coaching
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Interne
Beratung
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Buddy
Prinzip
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Hospitation
Al
Action
Learning
Ev
Erklärvideos
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des VeränderungsmanagementsTh
TownHall
Meeting
Vi
Visuali
sierung
Seite 172 Seite 173
Jobsharing
Bei dieser Art der Arbeitsteilung wird eine Vollzeitstelle mit mindestens
zwei Teilzeitkräften besetzt, die gemeinsam eine Aufgabe wahrnehmen.
Dieses flexible Arbeitsmodell ermöglicht den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern, selbst zu entscheiden, inwiefern sie sich den Arbeitsplatz
teilen – es kann stündliche, wöchentliche oder andere Regelungen
geben. Die Beschäftigten müssen nur sicherstellen, dass die Arbeit einer
Vollzeitstelle immer erbracht wird.
Kollegiale Beratung
In der kollegialen Beratung werden Erfahrungen, Wissen und Ideen der
Teilnehmenden genutzt, indem diese mit den eigenen Kolleginnen und
Kollegen geteilt werden. Sie beraten sich also gegenseitig zu einem Thema,
das sie gerade besonders beschäftigt.
Lerntagebuch
Ein Lerntagebuch hilft den Teilnehmenden eines Workshops, einer Weiter
bildung oder ähnliches sich am Ende des Tages noch einmal individuell
mit dem Gelernten und Erlebten auseinanderzusetzen. Leitfragen helfen
beim Erstellen des Tagesbuchs. Auf die gewonnenen Einsichten können die
Teilnehmenden auch später noch zurückgreifen.
Mediation
Ziel der Mediation ist, zwischen gegensätzlichen Kräften zu vermitteln. Die
Mediation wird von Dritten/Außenstehenden durchgeführt und folgt dabei
nicht nur einem standardisierten Verfahren, sondern basiert auch auf einer
gesetzlichen Grundlage.
Mentoring
Eine Mentorin oder ein Mentor unterstützt eine unerfahrenere Person durch
die informelle Weitergabe von Wissen, die Erklärung von informellen Regeln
oder durch praktische Tipps und fördert dadurch die professionelle und/oder
persönliche Entwicklung des Mentee.
Peergroup
Personen aus Gruppen von gleichaltrigen Personen helfen einander und
dienen als Orientierungspunkte für die Gruppenmitglieder. Sie können
wichtige Stakeholder in Veränderungsprozessen sein und müssen gezielt
eingebunden werden.
Rätselkommunikation
Hierbei handelt es sich um einen Ansatz aus dem Coaching, der bestehende
Stärken nutzt, um aktuelle Herausforderungen in einem anderen Kontext zu
lösen.
Simulation
Simulationen werden in verschiedenen Kontexten angewendet. In der
Personal entwicklung kann durch diese spielerische Herangehensweise zum
Beispiel ergründet werden, welche Auswirkungen eine NichtNeubesetzung
von Stellen hätte oder wie ein Prozess bei veränderten Zuständigkeiten
ablaufen würde.
Systemdenken
Um die Funktionsweise eines Systems zu verstehen, wird Systemdenken
angewendet. Ziel ist es, durch besseres Verständnis des komplexen Systems
Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Training
Bei einem Training steht im Mittelpunkt, Wissen oder Kompetenzen zu
vermitteln. Dies kann auf unterschiedliche Weise, in Einzel oder Gruppen
trainings, am Arbeitsplatz oder durch eine externe Fort oder Weiterbildung
geschehen.
Training-on-the-job
Bei dieser speziellen Art des Trainings erlernen die Beteiligten während der
Arbeit, unter Anleitung einer Fachkraft, neue Aufgaben und Kompetenzen.
Es handelt sich also um eine Aus, Fort oder Weiterbildung während der
Arbeits zeit.
Webinare
Onlinegestützte Weiterbildungen, sogenannte Webinare, ermöglichen
durch virtuelle Lehreinheiten die orts und zeitunabhängige Weiterbildung.
Möglich sind zudem liveVeranstaltungen, zu denen sich die Teilnehmenden
online hinzuschalten können.
Wertekompass
Der Wertekompass ist ein Instrument zur Schulung der Orientierungs
fähigkeit in ethisch schwierigen Situationen. Schulungen mithilfe des
Wert e kompasses richten sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem
Bereich Soziale Dienstleistungen. Sie stärken die Eigenverantwortlichkeit
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und vermindern gleichzeitig durch
Unsicherheit ausgelöste psychosoziale Belastungen.
Mobilisieren durch Beteiligung
6-3-5-Methode
Mit dieser Kreativmethode können auf Basis von spezifischen Fragen Ideen
generiert werden. Idealerweise wird die Methode in Gruppen aus
sechs Personen durchgeführt, in denen alle Teilnehmenden drei Ideen
einbringen, die auf ein vorbereitetes Blatt mit sechs Zeilen und drei Spalten
geschrieben und nach einer festgelegten Zeitspanne an die Sitznachbarin
oder den Sitznachbar weitergegeben werden. Dadurch gibt es fünf Zyklen,
in denen die bereits auf dem Blatt stehenden Ideen weiterentwickelt werden
können.
Wt
Werte
kompass
St
System
denken
Mt
Mentoring
Wb
Webinare
Sn
Simulation
Me
Mediation
Tj
Trainingon
thejob
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Rätsel
kommu
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Lb
Lern
tagebuch
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Training
Pg
Peergroup
Sd
635
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des VeränderungsmanagementsJs
Jobsharing
Kb
Kollegiale
Beratung
Seite 174 Seite 175Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
6-Hut-Methode
Die Methode ist auch unter dem Namen „Denkhüte von De Bono“ bekannt.
Für die Diskussion gibt es „Denkhüte“ in sechs Farben, jede Farbe steht
dabei für eine Perspektive, die von der Tägerin beziehungsweise dem
Träger in der Diskussion eingenommen wird: weiß – analytisches Denken;
rot: emotionales Denken und Empfinden; schwarz: kritisches Denken;
gelb: optimistisches Denken; grün: kreatives, assoziatives Denken; blau:
ordnendes, moderierendes Denken.
Aktivierende Befragung
Durch ein persönliches Interview zu Einstelllungen und Bedürfnissen der
oder des Befragten soll die Person dazu motiviert werden, sich aktiv für
die eigenen Ideen und Sichtweisen einzusetzen und zu deren Umsetzung
beizutragen.
Barcamp
Das zentrale Merkmal eines Barcamps ist die Selbstorganisation der
Teilnehmenden. Das Thema des Barcamps ist vorgegeben, Ablauf und
einzelne Sessions strukturieren die Teilnehmenden jedoch selbst. Zu Beginn
stellen alle, die eine Session leiten wollen, diese kurz vor. Die Zuteilung
erfolgt wie bei Open Space durch eine „Abstimmung mit den Füßen“.
Design Thinking
Design Thinking ist ein strukturierter Prozess zur Entwicklung innovativer
Produkte, Dienstleistungen und Prozesse. Die Nutzerin oder der Nutzer
steht dabei im Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses. Der iterative Prozess
des Design Thinking besteht in der Regel aus sechs Schritten: verstehen;
beobachten; definieren; Ideen generieren; Prototypen erstellen, testen.
Disney-Methode
Bei dieser Kreativmethode nehmen die Teilnehmenden nacheinander
drei verschiedene Rollen ein: Träumer (Donald Duck); Kritiker (Micky Maus);
Realist (Tick, Trick und Track). Jedes Gruppenmitglied nimmt nach einander
alle drei Rollen an und diskutiert aus der jeweiligen Perspektive mit. Am Ende
steht im Idealfall die „perfekte“ Lösung, die alle Perspektiven berücksichtigt.
Effectuation
Im Mittelpunkt steht bei dieser wissenschaftlich fundierten
Entscheidungslogik die Konzentration auf die vorhandenen Mittel statt
auf die Ziele. Sie wird vor allem im Bereich neuer Produkte auf neuen
Märkten eingesetzt und basiert auf vier Prinzipien: (1) Orientieren an den
vorhandenen Mitteln; (2) Orientieren am leistbaren Verlust; (3) Orientieren
an den Umständen und Zufällen; (4) Orientierung an Vereinbarungen und
Partnerschaften.
Instawalk
Ein Instawalk ist ein organisierter Spaziergang, bei dem die Teilnehmenden
zu einem bestimmten Thema oder Ort Fotos machen und diese ins Internet/
eine gemeinsame Cloud stellen und mit einem gemeinsamen Hashtag (#)
markieren.
Online-Befragung
Ziel einer OnlineBefragung ist es, die Einstellungen, Erfahrungen und
Wünsche einer (großen) Gruppe strukturiert zu erheben. Durch die digitale
Bearbeitung der Fragebögen können der Befragungsprozess einfach
gesteuert und schnell automatisierte Auswertungen erzeugt werden.
Open Innovation
Die grundlegende Idee von Open Innovation ist, den Innovationsprozess
einer Organisation zu öffnen, um gezielt Wissen, das in die Organisation
kommt beziehungsweise von der Organisation nach außen gegeben wird, in
die Innovationsfindung einzubinden. Dies erfolgt in drei Prozessen: Outside
InProzess (Welches Wissen kommt von außen und kann für Innovationen
in der Organisation genutzt werden?), InsideoutProzess (neue Prozesse
innerhalb der Organisation werden nach außen getragen) und Coupled
Prozess (durch die Verbindung von Innen und Außensicht werden neue
Synergien erzeugt).
Open Space
Bei der OpenSpaceMethode werden die Themen von den Teilnehmenden
mitbestimmt. Die Teilnahme an den einzelnen Diskussionsgruppen erfolgt
nach dem Prinzip „Abstimmung mit den Füßen“, das heißt, die Teil
nehmenden bleiben so lange bei einer Gruppe, wie sie etwas beitragen
können oder das Thema für sie interessant ist.
Rapid Questioning
Durch onlinegestützte Befragungstools kann die Moderation mit einer
großen Zahl an Teilnehmenden spontan und in Echtzeit interagieren
und die Meinung zu bestimmten Themen erfassen. Die Möglichkeit der
Echtzeitauswertung der Ergebnisse schafft Transparenz und Beteiligung.
Real Time Strategic Change
Diese beteiligungsorientierte Großgruppenmethode beruht auf der An
nahme, dass Veränderung organisationsweit als notwendig empfunden und
angelegt sein muss, um zu wirken. Dazu arbeiten die Teilnehmenden an der
Konferenz in gemischten Arbeitsgruppen, um so eine lernende Organisation
aufzubauen und zudem die direkte Umsetzung der Veränderungen in der
gesamten Organisation anzustoßen.
Rs
Real Time
Strategic
Change
Ob
Online
Befragung
Rq
Rapid
Questioning
Iw
Instawalk
Di
Design
Thinking
Os
Open Space
Ef
Effectuation
Bc
Barcamp
Oi
Open
Innovation
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Disney
Methode
Sh
6Hut
Methode
Ab
Aktivierende
Befragung
Seite 176 Seite 177Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Runder Tisch
Ziel eines Runden Tisches ist es, zwischen widerstreitenden Interessens
ansprüchen einen gemeinsamen Konsens zu finden. Vertreterinnen und
Vertreter aller relevanten Interessengruppen werden an einen Tisch geholt,
um die bestehende Herausforderung zu diskutieren. Ergebnis ist ein von
allen Beteiligten getragener Beschluss über das weitere Vorgehen.
Sounding Board
Für den Erfolg von Veränderungsprozessen ist ein „Resonanzboden“
essenziell. Dieser Resonanzboden kann ein Gremium sein, das alle relevanten
Stakeholdergruppen repräsentiert. Das Gremium diskutiert dann Konzepte,
Erfahrungen und Zwischenergebnisse des Projekts, um Rückmeldungen
und weitere Meinungen abzugeben. Aus den Ergebnissen lassen sich weitere
Maßnahmen zur Gestaltung des Veränderungsprozesses ableiten.
Tetralemma-Methode
Ziel ist, bei einem Dilemma die Handlungs und Lösungsmöglichkeiten zu
erweitern und so festgefahrene Sichtweisen aufzubrechen. Das Tetralemma
dient der Entscheidungsfindung. Neben den zwei Möglichkeiten zur Lösung
eines Dilemmas werden zwei weitere hinzugezogen: Was, wenn beide
Lösungen kombiniert werden? Was, wenn keine der Lösungen infrage
kommt? In einem weiteren Schritt können alle vier bisherigen Lösungen
negiert werden, um zu zeigen, dass es keine absolute Lösung gibt und der
Prozess beginnt von vorne.
TRIZ-Methode
Unter der „Theory of inventive problem solving“, kurz TRIZMethode, werden
die „40 Regeln der Innovation“ sowie die „Widerspruchstabelle“ verstanden.
Zusammen sollen sie Anhaltspunkte für die Entwicklung innovativer Ideen
liefern.
World Café
Im World Café tauschen sich unterschiedliche Akteurinnen und Akteure
in mehreren Runden, in wechselnden Gruppen und in vorab definierten
Zeitfenstern zu festgelegten Fragestellungen aus. Eine große Gruppe kann
so relativ schnell auf den gleichen Wissensstand gebracht werden. Zugleich
können weitere Ideen eingesammelt werden.
Zukunftskonferenz
In der Zukunftskonferenz wird im Rahmen eines strukturierten Prozesses
gemeinsam mit allen Akteursgruppen eine geteilte Zukunftsvision
er arbeitet. Die Teilnehmenden arbeiten dabei in wechselnden Arbeits
gruppen entlang der Themen vergangene Entwicklung, Status quo, künftige
Herausforderungen und Zukunftsentwürfe und konsolidieren die ver
schiedenen Ergebnisse am Schluss, um eine gemeinsame Zukunftsvision zu
benennen.
Monitoren
Appreciative Inquiry
Die Methode ist auch als „wertschätzende Erkundung/Befragung“ bekannt.
Ziel ist es, basierend auf dem Austausch über positive Erfahrungen und
Erfolge aus der Vergangenheit, Perspektiven für die Zukunft der Organisation
abzuleiten und diese in möglichst konkrete Umsetzungsstrategien zu
übertragen.
Baum der Erkenntnis
Ideen und Erkenntnisse, die im Laufe eines Workshops aufkommen, werden
an einem „Baum der Erkenntnis“ gesammelt. Dies ermöglicht eine flexible
Dokumentation zentraler Ergebnisse, die für alle Teilnehmenden sichtbar im
Raum steht.
Beobachtung
Die Beobachterin oder der Beobachter blickt von außen auf Prozesse oder
Veränderungen, ohne sich in diese einzumischen. Aus der Beobachtung
können dann wichtige Rückschlüsse zum Beobachtungsgegenstand
gezogen und Entwicklungen dokumentiert werden.
Blitzlicht
Mit dieser Methode werden kurze Rückmeldungen von allen Teilnehmenden
zu einer Frage oder der Veranstaltung eingesammelt. Die Blitzlichtrunde
geht reihum, dabei dürfen alle Teilnehmenden nur ein bis zwei Sätze sagen.
Die Beiträge bleiben unkommentiert. Erfassen lassen sich mit dem Blitzlicht
beispielsweise Erwartungen, Einstellungen, Wünsche oder Perspektiven.
Datenanalyse
Datengestützte Aussagen haben eine höhere Verbindlichkeit, da sie ein
facher gemessen und überwacht werden können. Datenanalysen bilden
daher einen wichtigen Bestandteil von Veränderungsprozessen.
Debriefing
In strukturierten Dialogen werden Ausgangssituationen und Zielsetzungen
vor dem Hintergrund eines erreichten Ergebniszustandes mit den Beteiligten
und Verantwortlichen besprochen und wesentliche Erkenntnisse und
Einsichten sowie Zukunftsimpulse dokumentiert.
360°-Feedback
Das 360°Feedback ist eine Methode zur Einschätzung von Führungs
kompetenzen und dient als Grundlage zur Führungskräfte entwicklung.
Die Einschätzung der Führungskompetenzen einer Person erfolgt dabei
aus fünf verschiedenen Perspektiven: Die Einschätzung von außen durch
Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sowie Kundinnen und Kunden („Fremdbild“) sowie die Selbsteinschätzung
der Führungskraft („Selbstbild“).
Zk
Zukunfts
konferenz
Wc
World Café
Tz
TRIZ
Methode
Tl
Tetralemma
Methode
Bl
Blitzlicht
Be
Beobachtung
Df
360°
Feedback
Ba
Baum der
Erkenntnis
De
Debriefing
Ai
Appreciative
Inquiery
Da
Daten
analyse
Sb
Sounding
Board
Ru
Runder Tisch
Seite 178 Seite 179Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Kopf-Herz-Füße
Mit dieser Methode wird von den Teilnehmenden der bisherige Verlauf der
Veranstaltung oder des Projekts anhand von drei Perspektiven bewertet:
Was sagt der Kopf? Was sagt das Herz? Was sind die nächsten Schritte?
Öko-Check
Die Methode kommt aus der systemischen Beratung und beruht auf der
Annahme, dass ein Mensch ein in sich geschlossenes System ist, das durch
Verbindungen mit der Außenwelt in Kontakt steht. Mit dem ÖkoCheck
werden Auswirkungen individueller Veränderungen auf das „Ökosystem“
der Person überprüft, zum Beispiel auf das Kollegium oder Wertehaltungen.
Im Fokus steht dabei oft das Aufdecken von Widersprüchen. Diese werden
bewusst gemacht, um positiv in die Lösungsfindung einbezogen werden zu
können.
Physische Fortschrittsmessung
Dies ist eine Feedbackmethode, in deren Rahmen die Rückmeldung mittels
Bewegung im Raum angezeigt wird.
Stimmungsbarometer
Mithilfe eines Stimmungsbarometers kann die aktuelle Stimmung einer
Gruppe visuell dargestellt werden. Dafür wird eine Skala gezeichnet, auf der
sich die Teilnehmenden mit einem Klebepunkt verorten können.
Streichholz
Ziel ist, ein schnelles Feedback aller Beteiligten zu erhalten. Jede und jeder
Teilnehmende darf so lange sprechen, wie ein Streichholz zum Abbrennen
benötigt. In der praktischen Anwendung kann die Zeit auch durch eine Zeit
oder Satzbegrenzung realisiert werden.
Systemische Fragen
Systemische Fragen fördern die Reflexion der Mitarbeitenden und ihre
Perspektivübernahme. Ziel ist, neue Möglichkeiten aufzuzeigen und zum
Nachdenken anzuregen – weniger jedoch der Erkenntnisgewinn des
Fragenden.
Tatenmatrix
Am Ende eines Workshops ist es wichtig, die Ergebnisse festzuhalten und
durch klare Zuweisung von Verantwortung zu garantieren, dass Beschlüsse
umgesetzt werden. Dafür wird eine Tatenmatrix mit den Spalten „Wer?“,
„Was“, „Bis wann?“ und gegebenenfalls „Mit wem?“ auf einer Metaplanwand
erstellt. So wird Verbindlichkeit erzeugt.
Trello
Mit dem OnlineProjektplanungstool Trello können Listen mit Aufgaben
und Zielen für alle Teammitglieder leicht nachvollziehbar dargestellt
und weiterbearbeitet werden. Dies ermöglicht eine Qualitäts und
Effizienzsteigerung.
Wertschätzendes Feedback
Unter dem Begriff „wertschätzendes Feedback“ lassen sich eine ganze
Reihe verschiedener Feedbackmethoden zusammenfassen. Zentrales
Merkmal all dieser Methoden ist, Feedback wertschätzend zu formulieren
und auch Stärken der Person hervorzuheben, statt nur Feedback zu
schlechter Leistung zu geben. Dadurch wird eine offene Kommunikations
und Feedbackkultur in einer Organisation gefördert. Methoden für
wertschätzendes Feedback sind zum Beispiel die VWRegel, Klage und
Wunschhand und das Werte und Entwicklungsquadrat.
Zielscheibe
Bei dieser schnellen Feedbackmethode bewerten die Teilnehmenden vier
Dimensionen der Veranstaltung oder des Projekts durch das Kleben von
Punkten auf einer Zielscheibe.
Allgemein
Assessment-Center
Assessment Center gehören zu den Methoden der Personalentwicklung
und Personalauswahl. Ziel ist es, eine differenzierte, individuelle Personal
beurteilung der Teilnehmenden vorzunehmen. Diese ist Ausgangspunkt für
weitere Karriereschritte oder die Einstellung in eine neue Organisation.
Bisoziation
Assoziationen helfen bei dieser Kreativitätsmethode, Lösungen für eigene
Herausforderungen zu finden. Dabei wird in drei Schritten vorgegangen: Wo
gibt es eine ähnliche Situation? Wie wird die Herausforderung dort gelöst?
Wie kann dies auf die eigene Situation übertragen werden?
Brain storming
Das Brainstorming kennt keine Grenzen. Es dient der freien Sammlung von
Ideen und setzt dadurch die Kreativität der Teilnehmenden frei.
Brainwriting
Ähnlich wie beim Brainstorming sollen Ideen der Teilnehmenden gesammelt
werden. Hier werden die Ideen jedoch nicht von der Moderation, sondern
von den Teilnehmenden selbst aufgeschrieben. Die Blätter können unter
einander getauscht werden, um weitere gemeinsame Ideen zu entwickeln.
Von einem vorne gesammelten Zwischenstand ausgehend können weitere
Karten geschrieben werden.
Customer Journey
Die Kundengruppen, repräsentiert von Personas, treten an verschiedenen
Stellen mit einer Organisation in Kontakt. Dabei sollte die Interaktion stets
an den Erwartungen der Kundinnen und Kunden ausgerichtet sein. Die
Customer Journeys helfen dabei, diese Berührungspunkte von Kundinnen
und Kunden mit der Organisation zu identifizieren sowie die Erfahrung der
Kundinnen und Kunden nachzuvollziehen.
Pf
Physische
Fortschritts
messung
Zs
Zielscheibe
Wf
Wertschätz
endes
Feedback
Tr
Trello
Tm
Tatenmatrix
Sy
Systemische
Fragen
SI
Streichholz
Si
Stimmungs
barometer
Ac
Assessment
Center
Bw
Brainwriting
Bi
Bisoziation
Cj
Customer
Journey
Bs
Brain
storming
Öc
ÖkoCheck
Kh
KopfHerz
Füße
Seite 180 Seite 181Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Develop ment-Center
Ein Develop mentCenter ist eine Variante des AssessmentCenters, in dem
das individuelle Entwicklungspotenzial eines Teilnehmenden im Hinblick auf
weiterführende Aufgaben erfasst wird.
Doodle
Für eine schnelle und effiziente Terminkoordination wird das OnlineTool
„Doodle“ genutzt. Die Teilnehmenden können online eintragen, wann sie
Zeit haben und wann nicht. Zu beachten ist dabei, dass das Tool von einigen
Organisationen auf Dienstrechnern gesperrt wurde.
Entdeckungsreise
Zu Beginn von größeren Projekten beziehungsweise Veränderungsvorhaben
steht meist eine Entdeckungsreise. Dabei stehen die Erkundung der
Gegebenheiten, der Kultur der Organisation und der Erwartungen an
den Prozess im Mittelpunkt. Im Rahmen der Entdeckungsreise werden
verschiedene Methoden angewandt, unter anderem Dokumentenanalysen,
teilnehmende Beobachtungen, Interviews und Fokusgruppen. Ergebnis einer
Erkundungsreise kann zum Beispiel ein Thesenpapier sein.
Experteninterview
Durch ein Experteninterview können gezielt die Meinungen und
Perspektiven von Expertinnen und Experten zu einem bestimmten Thema
hinzugezogen werden. Dies ermöglicht genauere Analysen, neue Einblicke
oder mögliche Zukunftsszenarien. Die Methode kann vielfältig eingesetzt
werden, wenn ein externer Fachinput benötigt wird.
Fokusgruppen
Um die Qualität von Veränderungsprozessen zu erhöhen und Beteiligung
zu ermöglichen, können Fokusgruppen eingesetzt werden. Die Teil
nehmenden kommen aus relevanten Ziel und/oder Expertengruppen. In
einer moderierten Gruppendiskussion besprechen die Teilnehmenden in
fest gelegten Intervallen ein bestimmtes Thema oder aktuelle Entwicklungen
im Veränderungsprozess.
Gallery Walk
An mehreren Stationen werden Arbeitsergebnisse oder Informationen zur
aktuellen (Ausgangs)Situation auf Pinnwänden dargestellt, an denen die
Teilnehmenden sich bei einem Rundgang informieren können.
Kartenabfrage
Es gibt verschiedene Varianten der Kartenabfrage, mit denen Beiträge
aller Teilnehmenden gesammelt, dokumentiert und anschließend weiter
bearbeitet werden können. Generell wird unterschieden, ob die Karten von
den Teilnehmenden selbst, in Gruppen oder von der Moderation geschrieben
und ob die Karten selbst oder von der Moderation angepinnt werden.
Leitfaden
Ein Leitfaden ist eine Handlungsvorschrift mit orientierendem und/oder
bindendem Charakter.
Leitfadeninterview
Das besondere eines Leitfadeninterviews ist, dass der Gesprächsverlauf
durch den zuvor entwickelten Leitfaden bereits festgelegt ist. Dadurch wird
sichergestellt, dass das Interview, auch wenn es von verschiedenen Personen
durchgeführt wird, immer der gleichen Struktur folgt. Zudem können
Ergebnisse besser verglichen werden.
Lokalkonferenzen
Dieses Beteiligungsformat bringt eine große Anzahl von Akteurinnen und
Akteuren zusammen und vernetzt Wissens und Erfahrungsbestände.
Mind-Map
Auf einer MindMap können Ideen gesammelt und miteinander verknüpft
werden. Dies ermöglicht das Erkennen (neuer) Zusammenhänge und regt
die Kreativität der Beteiligten an.
Murmelgruppen
Der Austausch in kleinen „Murmelgruppen“ von zwei bis sechs Personen
wird in Workshops eingesetzt, um den Teilnehmenden die Gelegenheit zu
geben, sich kurz über das eben Gehörte und Besprochene auszutauschen.
Die Ergebnisse dieses kurzen Gesprächs können anschließend wieder in das
Plenum gespielt werden.
PAKT
Die PAKTFormel beschreibt Kriterien zur Auswahl passender Methoden:
P – Praxisorientiert: Beispiele greifen sowohl den konkreten fachlichen
Kontext als auch den Alltag auf
A – aktivierend: Methoden und Verfahren, die anregen und persönliches
Interesse wecken
K – kooperative Interaktionsformen: Fokus liegt auf reflektierendem
Austausch
T – transfersichernde Maßnahmen: konkrete Vereinbarungen und
Transparenz über das weitere Vorgehen
Personas
Personas dienen dem besseren Verständnis der Bedürfnisse von Kundinnen
und Kunden sowie von Mitarbeitenden. Sie basieren auf Recherchen und
stellen die Erwartungen einer Zielgruppe gebündelt in einer Persona dar.
Diese wird genauer beschrieben, um sich besser in sie hineinversetzen zu
können. Ein Beispiel wäre Hans, 42 Jahre alt, verheiratet, arbeitet seit
15 Jahren im Dezernat Wirtschaft und Liegenschaften und steht
Veränderungen eher skeptisch gegenüber.
Podiumsdiskussion
Bei einer Podiumsdiskussion wird ein Thema von einer ausgewählten
Anzahl von Expertinnen und Experten und/oder weiteren relevanten
Akteurs gruppen vor einem Plenum diskutiert. Ziel ist, dabei verschiedene
Sichtweisen auf ein Thema diskursiv darzustellen und möglichst zu einem
gemeinsam getragenen Ergebnis zu kommen. Zudem kann die Möglichkeit
bestehen, Fragen aus dem Publikum einzuspielen.
Lf
Leitfaden
Pd
Podiums
diskussion
Pa
PAKT
Mi
MindMap
Ka
Karten
abfrage
Fg
Fokus
gruppen
Pe
Personas
Mg
Murmel
gruppen
Li
Leitfaden
interview
Gw
Gallery Walk
Lk
Lokalkon
ferenzen
Do
Doodle
Ei
Experten
interview
Er
Entdeckungs
reise
Dc
Develop
mentCenter
Seite 182Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Anlage 3: Methoden des Veränderungsmanagements
Punkteabfrage
Diese Methode ist sehr vielfältig einsetzbar. Es können zum Beispiel
Standpunkte der Teilnehmenden durch das Kleben von Punkten auf
einer Skala erhoben werden oder die Rangfolge/Dringlichkeit von Ideen
oder Themen durch Bepunkten der entsprechenden Moderationskarten
festgelegt werden.
Skalenfrage
Ein Fragentyp bei Umfragen oder Interviews ist die Skalenfrage. Die
Befragten werden gebeten, ihre Antwort auf einer Skala einzuordnen, zum
Beispiel von eins bis zehn. Wichtig ist, dabei zu definieren, wofür die beiden
maximalen Ausprägungen stehen. Durch die genaue Positionierung können
die Antworten einfach quantitativ ausgewertet werden.
Themenspeicher
Themen, die im Laufe eines Workshops aufkommen, aber nicht mehr im
Rahmen der Veranstaltung besprochen werden können/sollen, werden
in einem Themenspeicher festgehalten. Dies ist eine Flipchart oder Meta
planwand, die während der gesamten Veranstaltung im Raum steht. Wenn
am Ende noch Zeit ist, können die Themen behandelt werden oder es wird
festgelegt, wann und in welchem Rahmen die Themen besprochen werden.
Wichtig ist, sicherzustellen, dass der Themenspeicher bearbeitet wird, um
die Motivation der Teilnehmenden zu erhalten.
Werkstattgespräch
Bei einem Werkstattgespräch handelt es sich um eine nichtöffentliche
Veranstaltung, bei der sich relevante Akteurinnen und Akteure in
Gesprächen und Diskussionen zu einem spezifischen Themengebiet
austauschen und dabei erste Ideen oder Lösungsansätze entwickeln.
Workshop
Dies ist die wohl vielfältigste Methode. Ziel ist dabei stets, die Teil
nehmenden des Workshops aktiv in die Veranstaltung einzubeziehen,
damit diese selbst die Ergebnisse des Workshops erarbeiten. Die Aufgabe
der Moderation ist dabei, durch die gezielte Auswahl von Methoden und
ergebnis orientierte Planung des Ablaufs ein tragfähiges Ergebnis zu erzielen.
Wg
Werkstatt
gespräch
Ts
Themen
speicher
Wo
Workshop
Sk
Skalenfrage
Pu
Punkte
abfrage
Seite 184Anhang zum Transparenzbericht – Verwaltungsreform der Stadt Köln
Impressum
Die Oberbürgermeisterin
Büro der Oberbürgermeisterin
Dr. Rainer Heinz
Referat für strategische Steuerung
Telefon 0221/22125253
EMail rainer.heinz@stadtkoeln.de
Maik Dick
Gesamtprojektleitung Verwaltungsreform
Telefon 0221/22130020
EMail maik.dick@stadtkoeln.de
Gestaltung:
brücke 17 GmbH
www.bruecke17.de
Druck:
Druckriegel GmbH
www.druckriegel.de
#wirfürdiestadt
Verwaltungsreform Köln
#wirfürdiestadt Transparenzbericht Verwaltungsreform der Stadt Köln
Mitteilung Ausschuss
612 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/OB/4 Vorlagen-Nummer 28.02.2018 0583/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 12.03.2018 Transparenzbericht zur Verwaltungsreform Unter dem Motto #wirfürdiestadt startete die Verwaltungsreform der Stadt Köln in die Umsetzungs- phase. Die Verwaltung veröffentlicht jährlich den Transparenzbericht zur Verwaltungsreform (siehe Anlage zu dieser Mitteilung). Herr Dr. Heinz berichtet entsprechend über den Transparenzbericht für das Jahr 2017. gez. Reker
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0583/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 28.02.2018
- Erstellt
- 21.02.2018 11:20