mandari
Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Bearbeitung von Schwerbehindertenanträgen

Mitteilung Ausschuss 2019/2019 vom 21.06.2019

Stand: Am 29.11.2019 in der Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

Dokumente

  • Mitteilung Ausschuss

    PDF

    Herunterladen: Mitteilung Ausschuss

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/02/02-6 Vorlagen-Nummer 2019/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales und Senioren 24.06.2019 Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik 29.11.2019 Bearbeitung von Schwerbehindertenanträgen In der Sitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik vom 29.4.2019 hat Herr Dr. Rau zuge- sagt, „dass er sich für die Abschaffung der Mängel bei Herrn Stadtdirektor Dr. Keller einsetzen wird“. Dazu nimmt die Stadtverwaltung wie folgt Stellung: Die Stadt Köln legt großen Wert auf Service und Bürgerfreundlichkeit, insbesondere in sensiblen Be- reichen mit Kundinnen und Kunden, die zu Recht eine schnelle und kompetente Unterstützung brau- chen und wünschen. Die Stadt Köln hat daher – ergänzend zu den vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales vorgegebenen Stellen – eigens für den Schwerbehindertenbereich zusätzliche Stellen eingerichtet, die aus dem städtischen Haushalt finanziert werden. Die kritisierten langen Laufzeiten ergeben sich u. a. aus dem aufwändigen Prüfverfahren, das für eine korrekte und einheitliche Entscheidungspraxis gesetzlich vorgeschrieben ist. Nach Eingang eines Antrages werden im ersten Schritt Befundberichte der behandelnden Ärzte der Antragstellerinnen und Antragsteller eingeholt. Vielfach müssen die Ärzte mehrfach angemahnt werden, bis die erforderli- chen Befunde, Laborberichte und Unterlagen bildgebender Verfahren vorliegen. Dadurch verlängern sich die Laufzeiten erheblich. Die Befunde sind zwingend erforderlich, um die Beeinträchtigungen und den Grad der Schwerbehin- derung objektiv und umfassend zu beurteilen, so dass – wie in der Sitzung dargestellt – den Interes- sen der behinderten Menschen in hohem Maß entsprochen wird. Darüber hinaus steht den zunehmenden Antragszahlen von bis zu 25.000 Fällen pro Jahr ein erhebli- cher Fachkräftemangel gegenüber. Die bereits sehr ausgewogen zugesetzten Stellen können erst dann positive Effekte bewirken, wenn es gelingt, diese Stellen mit passendem Personal zu besetzen. Die Prognosen zum Fachkräftemangel sind jedoch bereits Realität. Trotz ständiger und wiederholter interner sowie externer Ausschreibungen der Schwerbehinderten- und Elterngeldstelle mit zunächst guter Resonanz, können und konnten ausgeschriebene Stellen oft nicht oder nur zum Teil besetzt werden. Hintergrund sind in der Regel fehlende persönliche Kompetenzen und fehlende Qualifikationen – selbst bei reduziertem Anforderungsprofil. Im Ergebnis bleiben zugesetzte und frei gewordene Stellen – trotz der kontinuierlichen und aufwändigen Personalakquise – oft über Monate unbesetzt. Der Fachkräftemangel und auch das häufig nicht ausreichende Qualifikationsniveau der Bewerberin- nen und Bewerber betreffen, wie in den Medien immer wieder beschrieben, nicht nur die Stadt Köln und den öffentlichen Dienst, sondern nahezu alle Branchen. Die von der Stadt Köln intensiv unterstützte Digitalisierungsoffensive verfolgt daher u. a. das Ziel, den zunehmenden Personalmangel, der den gesamten öffentlichen Dienst immer stärker belasten wird, 2 durch automatisierte Prozesse teilweise zu kompensieren. Die Schwerbehinderten- und Elterngeldstelle verfolgt diesen Weg bereits und konnte durch umfas- sende organisatorische Verbesserungen und Digitalisierungsmaßnahmen bessere Ergebnisse erzie- len. Die zu bestimmten Zeiten schlechte telefonische Erreichbarkeit ist bekannt. Daher wird eigens zur Verbesserung der telefonischen Erreichbarkeit ein zusätzliches Projekt bei der Schwerbehinderten- stelle mit zusätzlichen Stellen realisiert. Sobald die erforderlichen Personalressourcen eingesetzt und eingearbeitet sind, wird das Projekt mit Unterstützung des Bürgertelefones starten.

Beratungsverlauf

  1. 24.06.2019

    Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren

    TOP 10.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  2. 29.11.2019 zuletzt

    Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik

    TOP 6.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

War diese Seite hilfreich?

Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz