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2184/2020

1. Monitoring - Bericht Übergang Schule – Beruf für die Stadt Köln, Jahresbericht 2019

Mitteilung Ausschuss 05.08.2020

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Mitteilung Ausschuss

3268 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IV/40/404 
 
Vorlagen-Nummer 05.08.2020 
 2184/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 18.08.2020 
Wirtschaftsausschuss 20.08.2020 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 24.08.2020 
Jugendhilfeausschuss 25.08.2020 
 
1. Monitoring - Bericht Übergang Schule – Beruf für die Stadt Köln, Jahresbericht 2019 
Die Umsetzung des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) wird seit 2013 in 
Köln von der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf koordiniert. Die Implemen-
tierung eines nachhaltigen, systematischen und verbindlichen Übergangssystems Schule – Beruf mit 
dem Ziel, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst rasch eine Anschlussperspektive für 
Berufsausbildung und / oder Studium zu eröffnen, ist Kernaufgabe des Vorhabens.  
 
Die zentralen Handlungsfelder (HF) sind: 
o Berufliche Orientierung (HF 1) 
o Übergänge gestalten  (HF 2) 
o Steigerung der Attraktivität der dualen Ausbildung (HF 3) 
o Kommunale Koordinierung (HF 4) 
 
Alle 2 Jahre wird über die Arbeitsschwerpunkte im „Bericht der Abteilung Regionale Bildungsland-
schaft Köln“ ausführlich berichtet.  
 
In den ersten Jahren der Kommunalen Koordinierung lag der Fokus auf der Einführung der systema-
tischen und flächendeckenden „Beruflichen Orientierung“ (HF 1) mit definierten Standardelementen 
(Potenzialanalyse, Berufsfelderkundung, Praxiskurse, Beratung und andere) in den Kölner Schulen.  
 
Seit 2018 wurde verstärkt die Entwicklung des HF 2 „Übergänge gestalten“ in den Blick genommen. 
Ziele im Handlungsfeld „Übergänge gestalten“ sind unter anderem: 
 
 Transparenz über die Anschlussangebote für Schulabgängerinnen und Schulabgänger schaf-
fen 
 Organisation eines Überblicks über genutzte Anschlussoptionen 
 Erstellung eines Datenpakets im Übergang Schule – Beruf  (Ausbildungsmarkt, Übergänge, 
Angebote der Berufsvorbereitung) 
 
Im „1. Monitoring-Bericht Übergang Schule – Beruf für die Stadt Köln, Jahresbericht 2019“ werden 
ausgewählte Daten des Landes NRW, der Agentur für Arbeit der Kammern und der Stadt Köln (Schü-
ler Online)  zusammengefasst dargestellt. Damit besteht erstmalig eine gemeinsame, institutions-
übergreifende Datengrundlage. 
 
Der Bericht zeigt zum einen die Möglichkeiten, die Schülerinnen und Schüler an der Schwelle Sekun-

2 
 
darstufe I und Sekundarstufe II in Köln wahrnehmen.  
Vor allem jedoch dient der Monitoringbericht den Akteuren der KAoA Steuergruppe als gemeinsames 
Arbeits- und Planungsinstrument. In der Analyse und Auswertung der Daten sollen Problemlagen und 
Entwicklungstrends identifiziert und somit künftige Handlungs- und Steuerungsstrategien datenbasiert 
und damit zielgenauer und bedarfsgerechter entwickelt werden. Handlungsleitend sind dabei die As-
pekte: 
 
 Abstimmung von Angeboten der Akteure und Partner im Übergang Schule – Beruf vor Ort  
 Identifikation der Jugendlichen ohne Anschlussperspektive und Bereitstellung passgenauer 
Angebote  
 optimale Ausschöpfung des vorhandenen Angebots an Ausbildungsstellen. 
 
Der Monitoring-Bericht soll künftig jährlich erstellt werden. Der 2. Monitoring – Bericht wird im 1. Quar-
tal 2021 veröffentlicht.  
 
 
 
Gez. Prof. Dr. Diemert i.V. für Voigtsberger

1.Monitoring Bericht Übergang Schule Beruf für die Stadt Köln Jahresbericht 2019.docx

33560 Zeichen

1.Monitoring-Bericht 
Übergang Schule – Beruf 
für die Stadt Köln 
Jahresbericht 2019

1 
 
Inhaltsverzeichnis 
I. Übergang Schule – Beruf in Köln ....................................................................................................... 2 
II. Datengrundlagen .............................................................................................................................. 2 
III. Auswertung der Daten .................................................................................................................... 3 
1. Auswertung der Eckdaten-Online-Erfassung zur Anschlussvereinbarung (EckO) im Schuljahr 
2018/2019 ............................................................................................................................................ 4 
1.1 Beabsichtigte Übergänge nach der Sekundarstufe I ................................................................. 4 
1.2 Beliebte Ausbildungsberufe ...................................................................................................... 4 
2. Übergänge zum Schuljahr 2019/2020 – Auswertung der Daten aus Schüler-Online .................. 5 
2.1 Schulabgängerinnen und Schulabgänger im Schuljahr 2018/2019 - Schüler-Online ................ 5 
2.2 Schulischer Übergang der Schulabgängerinnen nach Schulform .............................................. 6 
2.3 Schulischer Übergang der Schulabgängerinnen und Schulabgänger  nach Schulform ohne 
Gymnasien und Förderschulen........................................................................................................ 6 
2.4. Entwicklung der schulischen Übergänge der Schulabgängerinnen und Schulabgänger 
nach Schulform ohne Gymnasien und Förderschulen – Zeitreihe .................................................. 7 
3. Daten zum Ausbildungsmarkt .......................................................................................................... 8 
3.1 Relation gemeldete Ausbildungsstellen je gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber .......... 8 
3.1.1 Berufsgruppen mit Versorgungsproblemen ........................................................................... 9 
3.1.2 Berufsgruppen mit Passungs- oder Besetzungsproblemen ................................................... 9 
3.1.3 Berufsgruppen mit Besetzungsproblemen ........................................................................... 11 
3.2 Ausbildungsbetriebe in Köln .................................................................................................... 11 
3.3 Ausbildungsverträge ................................................................................................................ 12 
3.3.1 Entwicklung der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Köln .................... 12 
3.3.2 Entwicklung der Zahl neu abgeschlossene Ausbildungsverträge in NRW ............................ 13 
3.3.3 Daten der Industrie- und Handelskammer zu Köln und der Handwerkskammer zu Köln – 
Neueintragungen 2019 .................................................................................................................. 14 
4. Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit für die Stadt Köln ...................................................14 
5. Amtliche Schulstatistik NRW ..........................................................................................................15 
5.1 Übergänge in die duale Ausbildung (Fachklassen an den Berufskollegs) im Schuljahr 2018/2019 
– Schülerinnen und Schüler Kölner Schulen .......................................................................................15 
5.2 Übergänge in die duale Ausbildung (Fachklassen an den Berufskollegs) im Schuljahr 
2018/2019 ..........................................................................................................................................16 
IV. Fazit ...............................................................................................................................................17

2 
 
I. Übergang Schule – Beruf in Köln 
Die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) wird in Köln seit dem Schuljahr 
2013/2014 umgesetzt und hat sich seitdem etabliert. Ziel der Landesinitiative ist es, jedem 
jungen Menschen eine Anschlussperspektive im Übergang  Schule – Beruf/Studium zu 
ermöglichen. 
Dieser Bericht ergänzt den vorliegenden Bildungsmonitoringbericht (2018) der Stadt Köln im 
Hinblick auf das Segment Übergang Schule – Beruf. 
Um zielgerichtete Aktivitäten zur Verbesserung der Übergangssituation zu initiieren und zu 
koordinieren, wird ab 2019 regelmäßig im Rahmen eines Monitorings im Übergang Schule – 
Beruf ein Bericht erstellt.  
 
II. Datengrundlagen 
Im Rahmen dieses Monitoring-Berichts wird auf verschiedene Datengrundlagen 
zurückgegriffen, welche im Folgenden aufgelistet sind: 
1. Ergebnisse der Online-Erhebung von Eckdaten zur Anschlussvereinbarung (EckO): 
Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I halten im Rahmen des systematischen 
Prozesses der B eruflichen Orientierung am Ende der Klasse 9 in einer  
Anschlussvereinbarung (AV) schriftlich fest, welche Entscheidungen sie für ihren 
Übergang von der Schule in eine Berufsausbildung / ein Studium getroffen haben und 
welche weiteren Schritte sie unternehmen werden.  Die Teilnahme der Schülerinnen und 
Schüler an der Erhebung über die Anschlussvereinbarungen über ein Internetportal war 
bisher freiwillig. Seit dem Schuljahr 2018/2019 ist diese nun verpflichtend, auch für die 
Sekundarstufe II. Voraussichtlich wird damit die Datengrundlage künftig besser werden.  
Die aggregierten Daten werden jährlich den Kommunalen Koordinierungsstellen zur 
Verfügung gestellt. 
 
2. Schüler-Online – Statistikdaten 
Schüler-Online ist das Bewerbungsportal im Internet für die Bildungsangebote an 
Berufskollegs, Gymnasien und Gesamtschulen im Anschluss an die Sekundarstufe I. Die 
Daten der Online-Plattform stellt die (tages-)aktuelle Situation der Schülerinnen und 
Schüler des aktuellen Jahrgangs (Klasse 10 / Klasse 9 der Gymnasien) zum Übergang 
dar. Sie stammen aus den Anmeldedatensätzen der „Aufnehmenden Schulen“ sowie den 
Datensätzen zur Schulpflichtüberwachung der „Abgebenden Schulen“. 
www.schueleranmeldung.de

3 
 
3. Daten zum Ausbildungsmarkt der Regionaldirektion der Agentur für Arbeit (RD-
Tool):  
Das sogenannte RD-Tool wird zweimal jährlich zur Verfügung gestellt. Im November wird 
es mit den Daten zum 30.09. bereitgestellt und ermöglicht eine retrospektive Analyse des 
abgeschlossenen Berichtsjahres. Zusätzlich wird das RD-Tool im April mit Datenstand 
Ende März bereitgestellt, um einen Zwischenstand im laufenden Berichtsjahr zu 
betrachten. 
 
4. Förderstatistik der Agentur für Arbeit: 
Bestand an Teilnehmenden (nach dem Alter bei Eintritt) in ausgewählten 
arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. 
 
5. Berufsbilddungstatistik 
Der Landesbetrieb IT.NRW stellt Daten zur beruflichen Bildung zu Verfügung. Darunter 
fallen die Zahlen zu den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen 
 
6. Amtliche Schulstatistik IT-NRW (Gemeindedatensatz): 
Die Schulstatistik wird zum Stichtag 15.10. eines Jahres durch den Landesbetrieb 
IT.NRW erhoben und liegt ausgewertet im Februar des Folgejahres vor. Die Stadt Köln 
kann zudem auf den Gemeindedatensatz zugreifen, der den Kommunen in NRW auf 
Wunsch zur Verfügung gestellt wird. 
 
III. Auswertung der Daten 
Im vorliegenden Bericht wird die Übergangssituation der Entlass-Schülerinnen und Schüler 
der Jahrgangsstufe 10  der Sekundarstufe I in Köln betrachtet. Die Daten lassen den  
Verbleib der Kohorte erkennen, wobei der Übergang in die Berufsausbildung einen 
Schwerpunkt der Betrachtung bildet. Zusätzlich geben die Daten zum Kölner 
Ausbildungsmarkt einen Einblick in Angebots - und Nachfrage situation, der sich die 
Schülerinnen und Schüler stellen müssen.

4 
 
1. Auswertung der Eckdaten-Online-Erfassung zur Anschlussvereinbarung  
(EckO) im Schuljahr 2018/2019 
Die Schülerinnen und Schüler der Sek I halten schriftlich in ihrer A nschlussvereinbarung 
fest, welche Entscheidungen sie im Rahmen de s Berufsorientierungsprozesses für ihren 
Übergang von der Schul e in eine Berufsausbildung / ein Studium getroffen haben und 
welche weiteren Schritte sie unternehmen werden . Darüber hinaus werden die 
Schülerinnen und Schüler hierzu anonym o nline befragt. Di e Eckdaten der 
Anschlussvereinbarungen werden landesweit erfasst, ausgewertet und den Kommunen zur 
Verfügung gestellt. 
 
1.1 Beabsichtigte Übergänge nach der Sekundarstufe I  
An der Onlinebefragung im Schuljahr 2018/2019 haben 3.027 von insgesamt 8.735 Kölner 
Schülerinnen und Schüler  der Jahrgangsstufe  9 teilgenommen . Das entspricht einer 
Teilnahmequote von 35 %. Die Aussagekraft dieser  Daten ist aufgrund der Quote an 
Teilnehmenden eingeschränkt. 
 
Die folgende Tabelle zeigt die beabsichtigten Übergänge  der Schülerinnen und Schüler 
an den unterschiedlichen Schulformen. 
Schulform 
Ziel:  
Berufliche 
Ausbildung  
Spal
te1 
Ziel:  
Studien-
qualif. 
Abschluss  
Spal
te2 
Ziel:  
Berufs-
kolleg-
besuch  
Spal
te3 
Ziel:  
Andere 
Alternativen  
Sp
alte
4 
Teilnehmende 
EckO 
Schüler*  
innen 
insgesamt      
in Klasse 9 
Teilnahme-
quote EckO 
Gymnasium 50 4% 1150 86% 16 1% 117 9% 1333 3739 36% 
Gesamt-
schule 194 36% 273 51% 43 8% 27 5% 537 1801 30% 
Realschule 284 32% 479 54% 83 9% 33 4% 879 2037 43% 
Hauptschule 102 60% 36 21% 28 17% 3 2% 169 921 18% 
Förderschule 26 24% 5 5% 54 50% 24 22
% 109 237 46% 
Ergebnis 656 22% 1943 64% 224 7% 204 7% 3027 8735 35% 
Tabelle 1: Geplanter Anschluss 2020 auf dem Weg zum Wunschberuf/Ausbildungsziel (EckO, Befragung im SJ 2018/2019) 
In der 9. Klasse wollten 60% der Schülerinnen und Schüler an Hauptschulen, 36% an den 
Gesamtschulen und 32 % an den Realschulen nach der Beendigung der Sekundarstufe I 
eine Berufsausbildung beginnen. Dies trifft nur auf 4% der Schülerinnen  und Schüler an 
Gymnasien und 24% an Förderschulen zu. Der überwiegende Teil (64%) möchte einen 
studienqualifizierenden Abschluss erreichen, davon 54% der Realschüler und 51% der 
Gesamtschüler. 
 
1.2 Beliebte Ausbildungsberufe  
Von den 656 Schülerinnen und Schülern , welche eine Beru fsausbildung anst rebten, 
hatten 409 eine klare Vorstellung von dem Ausbildungsberuf, den sie erlernen wollten. In

5 
 
der folgenden Tabelle sind die 10 beliebtesten Ausbildungsberufe der  Schülerinnen und 
Schülern der 9. Klasse aufgeführt.  
 
Beliebte Ausbildungsberufe Schüler*innen Spalte1 
Kraftfahrzeugmechatroniker/in 23 5,6% 
Mechatroniker/in 23 5,6% 
Erzieher/in 20 4,9% 
Medizinische/r Fachangestellte/r 16 3,9% 
Bürokaufmann/-frau 13 3,2% 
Gesundheits- und Krankenpfleger/in 10 2,4% 
Verkäufer/in 10 2,4% 
Elektroniker/in 9 2,2% 
Polizeivollzugsbeamter/-beamtin in der Bundespolizei (mittlerer Dienst) 9 2,2% 
Tabelle 2: Ausbildungsberufe aus EckO nach deren Beliebtheit (mindestens 4 Nennungen). Eigene Darstellung 
 
 
2. Übergänge zum Schuljahr 2019/2020  – Auswertung der Daten aus Sch üler-
Online 
 
2.1 Schulabgängerinnen und Schulabgänger im Schuljahr 2018/2019 - Schüler-Online 
Im abgelaufenen Schuljahr 2018/2019 befanden sich nach der Datenlage aus  Schüler-
Online 7547 Schülerinnen und Schüler in den Abgangsklassen 10 (9 an Gymnasien). Der 
zur Kontrolle der Validität der Schülerzahlen ausgewiesene Vergleichswert aus dem 
Gemeindedatensatz der amtlichen Schulstatistik, von Schülerinnen und Schülern, die im 
Jahr 2018 in die Klasse 10 (9) versetzt wurden, ist mit 8.389 Schülerinnen und Schülern 
höher. Dieser Unterschied ist durch die fehlende Teilnahme privater Gymnasien und von 
drei Gymnasien in städtischer Trägerschaft zu erklären.  
Schulform Anzahl 
Summe SuS in den 
Abgangsklassen 10 
(Kl. 9 an Gymnasien) 
Vergleichswert 
lt. Amtl. Schulstatist 
Förderschulen 11 240 248 
Gesamtschulen 13 1.744 1719 
Gymnasien 27 *2.893 3739 
Hauptschulen 17 725 716 
Realschulen 24 1.945 1967 
Gesamt 92 7.547 8.389 
*) Es sind nicht alle SuS der Klassen 9 in den Gymnasien erfasst. 
Tabelle 3: Schüler-Online – teilnehmende Schulen/SuS nach Schulform

6 
 
2.2 Schulischer Übergang der Schulabgängerinnen nach Schulform 
Die folgende Tabelle zeigt den Übergang der Schülerinnen und Schüler nach der 
Sekundarstufe I zum Schuljahr 2019/2020.  
Spalte1 gesamt Spalte6 
Haupt-
schule Spalte8 
Real-
schule Spalte10 
Gesamt-
schule Spalte13 
Förder-
schule Spalte16 
Gym-
nasium 
Spalte1
8 
Ausbildung im Dualen 
System 530 7,02% 154 21,24% 213 10,95% 150 8,6% 13 5,42% 0 0,0% 
Vollzeitschulische 
Ausbildung 273 3,62% 26 3,59% 159 8,17% 82 4,7% 3 1,25% 3 0,1% 
Berufsfachschule 1 & 2 399 5,29% 188 25,93% 24 1,23% 163 9,35% 19 7,92% 5 0,17% 
Ausbildungsvorbereitung 352 4,66% 82 11,31% 94 4,83% 94 5,39% 76 31,67% 6 0,21% 
Erwerb 
Fachhochschulreife 757 10,03% 60 8,28% 469 24,11% 221 12,67% 2 0,83% 5 0,17% 
Erwerb Allg. 
Hochschulreife 4.164 55,17% 35 4,83% 567 29,15% 702 40,25% 2 0,83% 2.858 98,79
% 
Sonstige Übergänge *) 557 7,38% 91 12,55% 247 12,7% 189 10,84% 23 9,58% 7 0,24% 
Schüler*innen o. 
Übergang 450 5,96% 83 11,45% 144 7,4% 117 6,71% 97 40,42% 9 0,31% 
nicht schulpflichtig (18 
Jahre und älter) 75 0,99% 26 3,59% 29 1,49% 12 0,69% 8 3,33% 0 0,0% 
Schulabgänger 
insgesamt 7.482 99,14% 719 99,17% 1.917 98,56% 1.718 98,51% 235 97,92% 2.893 100,0
% 
Wiederholer 65 0,86% 6 0,83% 28 1,44% 26 1,49% 5 2,08% 0 0,0% 
Schüler/Innen 
insgesamt 7.547 100,0% 725 100,0% 1.945 100,0% 1.744 100,0% 240 100,0% 2.893 100,0
% 
*)Ausbildung Beruf im Gesundheitswesen, Auslandsaufenthalt, Freiwilligendienst, Hochschule, Mutterschutz/Kinder-
betreuung, nachträglicher Schulabschluss, sonstiges 
Tabelle 4.1: Schüler-Online – Schulischer Übergang nach Schulform SJ 2019/2020 – Stand 31.10.2019 – Klassen 10 
(Gymnasium Klassen 9) 
Im Schuljahr 2018/2019 beendeten  7.547 Schülerinnen und Schüler die Klassen 10 
(Gymnasien Klassen 9) der Sekundarstufe I. Davon haben 7482 SuS die Schule verlassen, 
die große Mehrheit davon mit einer Anschlussperspektive (7.032). E ine Ausbildung 
begonnen haben 530,  keinen Anschluss gefunden hatten zum Stichtag 450 ( 5,96%) 
Schülerinnen und Schüler. 
 
2.3 Schulischer Übergang der Schulabgänger innen und Schulabgänger  nach 
Schulform ohne Gymnasien und Förderschulen 
Spalte1 gesamt 
Spalte
6 Hauptschule 
Spalte
8 Realschule 
Spalte1
0 Gesamtschule 
Spalte
13 
Ausbildung im Dualen System 517 11,7% 154 21,2% 213 11,0% 150 8,6% 
Vollzeitschulische Ausbildung 267 6,0% 26 3,6% 159 8,2% 82 4,7% 
Berufsfachschule 1 & 2 375 8,5% 188 25,9% 24 1,2% 163 9,3% 
Ausbildungsvorbereitung 270 6,1% 82 11,3% 94 4,8% 94 5,4% 
Erwerb Fachhochschulreife 750 17,0% 60 8,3% 469 24,1% 221 12,7% 
Erwerb Allg. Hochschulreife 1.304 29,5% 35 4,8% 567 29,2% 702 40,3% 
Sonstige Übergänge 527 11,9% 91 12,6% 247 12,7% 189 10,8% 
Schüler*innen o. Übergang 344 7,8% 83 11,4% 144 7,4% 117 6,7% 
nicht schulpflichtig (18 Jahre 
und älter) 67 1,5% 26 3,6% 29 1,5% 12 0,7% 
Schulabgänger insgesamt 4.354 98,6% 719 99,2% 1.917 98,6% 1.718 98,5% 
Wiederholer 60 1,4% 6 0,8% 28 1,4% 26 1,5% 
Schüler/Innen insgesamt 4.414 100% 725 100% 1.945 100% 1.744 100% 
Tabelle 4.2: Schüler-Online – Schulischer Übergang nach Schulform ohne Förderschulen und Gymnasien

7 
 
Die Übergangsquoten verändern sich, wenn man die Gymnasien und Förderschulen aus 
der Betrachtung herausnimmt. Schülerinnen und Schüler an Gymnasien verlassen nur 
zu einem geringen Teil diese Schulform nach der Mittelstufe. Die Übergangssituation der 
Förderschülerinnen und Förderschüler ist schulformbedingt, besonders zu betrachten. 
2.4. Entwicklung der schulischen Übergänge der Schulabgängerinnen und 
Schulabgänger nach Schulform ohne Gymnasien und Förderschulen – Zeitreihe  
Die Entwicklung der Übergänge in den Jahre n 2017 bis 2019  wird durch die 
nachstehende Tabelle dargestellt.  
Sektor Tendenz 31.10.20192 31.10.20181 31.10.2017 
Ausbildung im Dualen System  517 11,7% 484 10,8% 442 9,7% 
Vollzeitschulische Ausbildung  267 6,0% 278 6,2% 292 6,4% 
Berufsfachschule 1 & 2  375 8,5% 434 9,7% 463 10,2% 
Ausbildungsvorbereitung  270 6,1% 255 5,7% 220 4,8% 
Erwerb Fachhochschulreife  750 17,0% 776 17,4% 812 17,9% 
Erwerb Allg. Hochschulreife  1304 29,5% 1286 28,8% 1303 28,7% 
Sonstige Übergänge  527 11,9% 483 10,8% 338 7,4% 
Schüler*innen o. Übergang  344 7,8% 430 9,6% 631 13,9% 
nicht schulpfl. (18 Jahre und älter)  67 1,5% 46 1,0% 68 1,5% 
Ergebnis  4354 99% 4426 99% 4501 99% 
Wiederholer  60 1,4% 37 0,8% 44 1% 
Schüler*innen insgesamt  4414 100,0% 4463 100,0% 4545 100% 
Tabelle 4.3: Schüler-Online – Schulischer Übergang nach Schulform, Zeitreihe 2017-2019 
Positiv hat sich die Quote der Schülerinnen und Schüler entwickelt, die unmittelbar nach 
der Klasse 10 in ein Ausbildungsverhältnis wechselten. Im Jahr 2017 waren es 9,7 % (442 
SuS) und im Jahr 2019 11,7% (517 SuS). 
 
Der Anteil der Schülerinnen und Schüler ohne Anschluss zeigt eine deutlich abnehmende 
Tendenz. Dennoch ist die Quote weiterhin hoch.  
Ein Arbeitskreis, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der IHK Köln, der HWK 
Köln, der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, dem Jugendamt, dem Schulamt für die Stadt 
Köln und dem Amt für Schulentwicklung, beschäftigt sich gezielt mit der Problematik der 
„unversorgten“ Jugendlichen. Beauftragt wurde das Gremium durch die Steuergruppe für 
die Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) in Köln. Erörtert wird die 
Frage, welche präventiven Maßnahmen zusätzlich im laufenden Schuljahr und 
perspektivisch für das kommende Schuljahr erfolgen können, um eine Verbesserung der 
Unversorgtenquote zu erreichen. Im Hinblick auf die Zielsetzung, eine berufliche 
Ausbildung verstärkt in den Focus dieser Jugendlichen zu bringen, werden die 
Beratungsangebote durch Abstimmung und Bündelung verbessert. Jugendliche, die sich 
grundsätzlich schon für eine Aus bildung entschieden haben, oder sich für diese

8 
 
interessieren, werden gezielt angesprochen und vor Ort in den Schulen durch Fachkräfte 
der Agentur für Arbeit oder der Kammern beraten. 
Jährlich wird der „Tag der neuen Perspektive“ organisiert. Dies ist eine  
Informationsveranstaltung für Schülerinnen und Schüler , die den Qualifikationsvermerk 
zum Besuch der gymnasialen Oberstufe nicht erlangen werden oder aus anderen 
Gründen noch keine Anschlussper spektive nach Verlassen der Schule haben. Ihnen 
werden die beruflichen Chancen durch eine duale Ausbildung erklärt und 
Beratungstermine vermittelt. Im Jahr haben ca. 300 
Schülerinnen und Schüler dieser gemeinsamen Veranstaltung 
von der Handwerkskammer, der  Industrie- und 
Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit , der städtischen 
Bildungsberatung – organisiert durch die Kommunale 
Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf  - und dem 
Schulamt für die Stadt Köln in den Räumen der 
Handwerkskammer zu Köln besucht. 
 
 
3. Daten zum Ausbildungsmarkt 
Die Auswertung berücksichtigt gemeldete Bewerberinnen und Bewerber sowie gemeldete 
Ausbildungsstellen. In die Ausbildungsstellenmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit 
(BA) gehen nur die Personen ein, die im Laufe des Beratungsjahres mindestens einmal die 
Vermittlungsdienste einer Agentur für Arbeit oder eines Trägers der Grundsicherung in 
Anspruch genommen haben. Nicht erfasst si nd Jugendliche, die sich nicht bei der 
Berufsberatung melden. Gleiches gilt für die Ausbil dungsstellen. Auch hier erfasst die BA 
nur jene, die ihnen von den betreffenden Arbeitgebern gemeldet wurden.  
In der Auswertung sind nur Berufsgruppen aufgeführt, keine Ausbildungsberufe.  Die 
Grafiken beschreiben den Stand zum 30.09.2019. 
Zusätzlich führt die BA auch eine Statistik der Entwicklung der Ausbildungstätigkeit von 
Betrieben. Entsprechende Zahlen stehen auch für Arbeitsagenturbezirk Köln zur 
Verfügung. 
 
3.1 Relation gemeldete Ausbildungsstellen je gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber 
Nachfolgend werden die gemeldeten Berufsausbildungsstellen den gemeldeten 
Bewerberinnen und Bewerbern gegenübergestellt.  
Insgesamt beträgt die Relation von Bewerberinnen und Bewerber zu der Anzahl der 
gemeldeten Ausbildungsplätze in Köln +1,3. Das bedeutet, die Zah l der freien

9 
 
Ausbildungsplätze übersteigt die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um den Faktor 
1,3. 
 
3.1.1 Berufsgruppen mit Versorgungsproblemen 
Die folgende Tabelle verdeutlicht die Problematik für die Bewerberinnen und Bewerber 
der aufgeführten Berufsg ruppen. Die Nachfrage  an Ausbildungsplätzen  in den 
aufgeführten Berufsgruppen ist teilweise deutlich höher als das Angebot.  
 
Tabelle 5: Ausbildungsmarktstatistik BA – Schulischer Übergang nach Schulform – aktuelles Ausbildungsjahr Stand 
11/2019 – Versorgungsprobleme  
 
 
3.1.2 Berufsgruppen mit Passungs- oder Besetzungsproblemen 
Die Tabelle 6 zeigt die Berufsgruppen mit einer geringen Nachfrage. Bei diesen treten 
Besetzungs- oder Passungsprobleme auf. Passungsprobleme liegen vor,  wenn 
Betriebe und Jugendli che nicht in ausreichendem Maße zusammenfinden, 
beispielsweise im Hinblick auf die Merkmale, über die die jeweiligen 
Ausbildungsvertragspartner verfügen sollen.  Besetzungsprobleme liegen vor,  wenn 
Betriebe die Ausbildungsstellen wegen fehlender Bewerberinnen und Bewerber nicht 
besetzen können.

10 
 
 
Tabelle 6 : Ausbildungsmarktstatistik der BA – Schulischer Übergang nach Schulform –Stand 11 /2019 – Besetzungs- u. 
Passungsprobleme

11 
 
3.1.3 Berufsgruppen mit Besetzungsproblemen 
 
Tabelle 7: Ausbildungsmarktstatistik  BA– Schulischer Übergang nach Schulform – aktuelles Ausbildungsjahr 2019/2020, Stand 
11/2019 – deutliche Besetzungsprobleme 
 
Die Nachfrage an Ausbildungsplätzen in den blau aufgeführten Berufsgruppen ist teilweise 
deutlich niedriger als das Ang ebot. Bei einigen Berufsgruppen gibt es extrem e 
Besetzungsprobleme, wie z. B. im Bereich Eisenbahnverkehr. 
 
3.2 Ausbildungsbetriebe in Köln 
Die folgende Abbildung zeigt die Entwicklung der Anzahl der Ausbildungsbetriebe und der 
Betriebe insgesamt. 
 
Abbildung 1: Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit, Stand 31.12.2018

12 
 
Die Grafik zeigt eine negative Entwicklung seit dem Jahr 2013 hinsichtlich der Bereitschaft 
von Betrieben, Ausbildungsplätze  anzubieten. Die Zahl der Betriebe insgesamt steigt 
hingegen kontinuierlich an. 
Demgegenüber steht aktuell eine positive Entwicklung bei den neu abgeschlossenen 
Ausbildungsverträgen (siehe Abb. 3). 
 
3.3 Ausbildungsverträge 
Die Zahl en der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträ ge verdeutlichen die 
Gesamtsituation auf dem Ausbildungsmarkt. Die Zahlen aus dem Berufsbildungsbericht 
ergeben für Köln 7503 Neuverträge im Jahr 2018; eine Steigerung von 2,3 % gegenüber 
dem Vorjahr. 
 
3.3.1 Entwicklung der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Köln  
Die folgende Gr afik zeigt die Entwicklung der Zahl der neu abgeschlossenen 
Ausbildungsverträge im Zeitraum von 2012 bis 2018 in Köln. Berücksichtigung finden 
die Daten der Industrie- und Handelskammer, des Handwerkskammer, des Öffentlichen 
Dienstes, der freien Berufe und andere. Nicht enthalten sind die Pflegeberufe. 
 
Abbildung 2: Entwicklung der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Köln. Quelle: IT-NRW, 
Berufsbildungsstatistik – eigene Darstellung 
Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist i m Zeitraum von 2012 bis 
2017 deutlich gesunken. Waren es im Jahr 2012 noch 7.962, so sind es im Jahr 2017

13 
 
nur noch 7.335  neue Ausbildungsverträge. Allerdings gab es im Jahr 2015 einen 
kurzzeitigen Anstieg auf 7551 Verträge. Für das Jahr 2018 ist  wieder eine Steigerung 
von 2,3% im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Der Aufwärtstrend in NRW (sieh e 
unten 3.3.2) seit 2016 ist in Köln mit einem Jahr Verzögerung angekommen. 
 
3.3.2 Entwicklung der Zahl neu abgeschlossene Ausbildungsverträge in NRW  
 
Abbildung 3: Entwicklung der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in NRW.– Quelle IT-NRW, eigene 
Darstellung 
Die Grafik verdeutlicht den ansteigenden Trend in Nordrhein-Westfalen (NRW) seit dem 
Jahr 2016. Die Kurve verläuft ähnlich wie in Abb. 3. Im Jahr 2018 lag die Zahl der neu 
abgeschlossenen Ausbildungsverträge in NRW bei 117.153, eine Steigerung von 1,4% 
im Vergleich zum Vorjahr.

14 
 
3.3.3 Daten der Industrie- und Handelskammer zu Köln und der Handwerkskammer zu 
Köln – Neueintragungen 2019  
 
Tabelle 8.1: Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Köln zum Stichtag 30.09.2019 im Vergleich zum Vorjahr. 
Quelle: IHK Köln 
 
Tabelle 8.2: Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Köln im 30.09.2019 im Vergleich zum Vorjahr. Quelle: 
HWK Köln 
Die Zahlen der IH K Köln zeigen zum Stichtag 30.09.2019 im Vergleich zu den neu 
eingetragenen Ausbildungsverträgen eine deutliche Steigerung von +4,1%. Für den 
Bereich der HWK Köln beträgt die Steigerung zum gleichen Stichtag +5,9%. 
 
 
4. Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit für die Stadt Köln 
Die Förderstatistik umfasst die Anzahl der Teilnahmen an Maßnahmen der 
Ausbildungsförderung der BA. 
Ein Teil der Schulabgängerinnen und Schulabgänger kann durch das Angebot der Agentur 
für Arbeit gefördert werden. Die Förd erstatistik zum Stand März 2019  gibt eine Übersicht 
nach Art der Fördermaßnahme und dem Schulabschluss. Ein Rückschluss auf die 
Herkunftsschulform ist nur bedingt möglich. 
 15 - unter 18 Jahre alt bei Eintritt 
Maßnahmeart Insgesamt 
Kein 
Hauptschul- 
abschluss 
Hauptschul- 
abschluss 
Mittlere 
Reife 
Fachhoch- 
schulreife 
Abitur/Hoch- 
schulreife 
Keine 
Angabe 
Berufseinstiegs-
begleitung * 46 * * 0 0 41 
Assistierte Ausbildung 24 * * 5 0 0 * 
Berufsvorbereitende 
Bildungsmaßnahmen 338 93 121 116 * * * 
Ausbildungsbegleitende 
Hilfen 51 * 20 24 0 0 * 
Außerbetriebliche 
Berufsausbildung * * * 6 0 0 0 
Einstiegsqualifizierung 32 * 16 * 0 0 0 
 
Tabelle 9.1: Datenpaket der BA – Förderstatistik – Stadt Köln – Stand 03/2019 – 15 - unter 18 Jahre alt bei Eintritt  
* Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und Daten, aus 
denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert. 
 
IHK Köln 30.09.2018 IHK Köln 30.09.2019 Prozent 
Kaufmännische 
Ausbildung 
Gewerbliche 
Ausbildung 
 
Kaufmännische 
Ausbildung 
Gewerbliche 
Ausbildung 
 
  
3311 1275  3465 1309   
  4586   4774 4,1 % 
Handwerkskammer zu  Köln  30.09.2018 30.09.2019 Prozent 
Ausbildungsverträge 1603 1.698 +5,9%

15 
 
 18 - unter 25 Jahre alt bei Eintritt 
Maßnahmeart Insgesamt 
Kein 
Hauptschul- 
abschluss 
Hauptschul- 
abschluss 
Mittlere 
Reife 
Fachhoch- 
schulreife 
Abitur/Hoch- 
schulreife 
Keine 
Angabe 
Berufseinstiegsbegleitung * 0 * * 0 0 0 
Assistierte Ausbildung 169 * 70 55 12 * 12 
Berufsvorbereitende 
Bildungsmaßnahmen 204 22 * * 4 4 * 
Ausbildungsbegleitende 
Hilfen 319 * 97 107 13 * 73 
Außerbetriebliche 
Berufsausbildung 80 * 39 32 * 0 0 
Einstiegsqualifizierung 122 18 45 43 6 8 * 
 
 
Jugendliche im  Alter von  15 bis  unter 18 sind häuf iger in B erufsvorbereitenden 
Bildungsmaßnahmen anzutreffen (338 Teilnahmen). Die Fördermaßnahmen der BA 
werden in diesem Eintrittsalter vor allem von Schülerinnen und Schüler n ohne 
Hauptschulabschluss, mit Hauptschulabschluss oder mit mittlerer Reife genutzt. 
Im Alter von  18 bis  unter 25 Jahre werden  oft die ausbildungsbegleitende Hilfe  (319 
Teilnahmen) und die assistierte Ausbildung (169 Teilnahmen) in Anspruch genommen.  
 
 
5. Amtliche Schulstatistik NRW 
Jährlich zum 15.  Oktober werden durch den Landesbetr ieb IT.NRW die a mtlichen 
Schuldaten erhoben. Sie beschreiben die Schulsituation im Land Nordrhein -Westfalen, 
beispielsweise wie die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, der Bildungsgänge und der 
Klassen in quantitativer Hinsicht. Land und Kommunen verfügen durch diese Erhebung 
über steuerungsrelevante Daten, die für die Stadt Köln durch den Monitoringbericht - 
Allgemeinbildende Schulen und Berufskollegs des Dezernates IV - Bildung, Jugend 
und Sport veröffentlicht werden. 
 
5.1 Übergänge in die duale Ausbildu ng (Fachklassen an den Berufskollegs)  im 
Schuljahr 2018/2019 – Schülerinnen und Schüler Kölner Schulen 
Ausgewertet wurde der Gemeindedatensatz  der amtlichen Schulstatistik  für die Stadt 
Köln. Der Focus wurde dabei auf den Übergang i n die Berufsschule  gelegt. Es sind 
Auszubildende aufgeführt, die bisher eine Kölner Schule besucht haben.  
 
  
Tabelle 9.2: Datenpaket der BA – Förderstatistik – Stadt Köln – Stand 03/2019 – 18- unter 25 Jahre alt bei Eintritt 
* Aus Datenschutzgründen und Gründen der statistischen Geheimhaltung werden Zahlenwerte von 1 oder 2 und 
Daten, aus denen rechnerisch auf einen solchen Zahlenwert geschlossen werden kann, anonymisiert.

16 
 
Köln Duale Ausbildung (Beginnende an den Berufsschulen in Köln) 
Herkunftsschulform 2016/17 2017/18 v.H. 2018/19 v.H.2 
Hauptschule 320 272 -15% 321 18% 
Realschule 338 323 -4% 340 5% 
Gesamtschule 336 374 11% 360 -4% 
Gymnasium 376 393 5% 442 12% 
Förderschule 19 22 16% 31 41% 
Waldorfschule 1 4 300% 5 25% 
Teilergebnis 1.390 1.388 -0,14% 1.499 8% 
Berufsbildende Schule 1.611 1.584 -2% 1.299 -18% 
Weiterbildungskolleg 109 122 12% 77 -37% 
Ergebnis 3.110 3.094 -0,5% 2.875 -7,1% 
Tabelle 10: Amtl. Schulstatistik NRW – Übergang in Fachklassen/Duale Ausbildung an 
den Berufskollegs (Berufsschule) – Zeitreihe. Eigene Auswertung des Gemeindedatensatzes. 
Der Anteil von Schülerinne n und Schüler die im Anschluss an den Besuch einer 
allgemeinbildenden Schule eine Ausbildung beginnen ist im Verhältnis zum Vorjahr um 
8% gestiegen. Der Übergang von einem Berufskolleg oder Weiterbildungskolleg hingegen 
um 7,1% gesunken. 
5.2 Übergänge in d ie duale Ausbildung (Fac hklassen an den Berufskollegs) im 
Schuljahr 2018/2019 
Die folgende Tabelle konkretisiert die Tabelle 10. Sie verdeutlicht aus welchen Bereichen 
des Systems Berufskolleg die Schülerinnen und Schülern in Fachklassen/duale 
Ausbildung (Berufsschule) wechseln. 
Herkunft Berufsschule 
Duale 
Ausbildung 
Schulberufs-
system 
Übergangs-
system Erwerb HZB 
Berufliche 
Weiter-
bildung 
Sonstige Gesamt 
553 56 293 339 7 51 1299 
Tabelle 11 : Amtl. Schulstatistik NRW – Übergang in Fachklassen/Duale Ausbild ung (Berufsschule) an den 
Berufskollegs innerhalb des Systems Berufskolleg. Eigene Auswertung des Gemeindedatensatzes.

17 
 
IV. Fazit 
Der erste Monitoring Bericht Übergang Schule Beruf zeigt die vielfältigen Facetten und 
Möglichkeiten, die Schülerinnen  und Schüler an der Schwelle Sek I und Sek II in Köln 
wahrnehmen. In der Betrachtung der Daten, insbesondere durch die Akteursgemeinschaft 
im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss KAoA“ sollen Schwerpunkte identifiziert 
und Handlungs- und Steuerungsstrategien entwickelt werden. 
Erste Schwerpunkte sind:  
1. Es gibt eine relevante Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Abgangsklassen 10, 
die ohne Anschlussperspektive ist. Nach dem Stand 31.10.2019 beträgt deren Zahl 
450 Schülerinnen und Schüler, das entspr icht 5,96 % des Jahrgangs.  
Hier hat die Akteursgemeinschaft im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss 
KAoA“ bereits Handlungsbedarf identifiziert und entwickelt gemeinsame Strategien, um 
die Jugendlichen beim Übergang zu unterstützen und die se Zahl zu reduzieren. So 
wird beispielsweise ein gemeinsames Beratungskonzept für Schülerinnen und Schüler 
im letzten Schulhalbjahr zwischen den Partnern (Schulen, Agentur für Arbeit, Bildungs- 
und Jugendberatung, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Jobcenter) 
abgestimmt durchgeführt und am Ende des Schuljahres der „Tag der neuen 
Perspektive“ angeboten (siehe Seite 8). Die Prüfung auf bedarfsgerechte 
Bildungsgänge und Maßnahmen im Übergang von der Sek I in die Sek II soll sich 
anschließen.  
2. Positiv zu bewe rten ist, dass die Anzahl der neu abgeschlossenen 
Ausbildungsverträge in Köln (Abb. 3) seit dem Jahr 2017 ansteigt, nachdem es in 
den vorhergehenden Jahren eher einen Rückgang gab. Dieser Trend hat sich auch im 
Jahr 2019 fortgesetzt. Sowohl für die Industrie - und Handelskammer zu Köln als auch 
für die Handwerkskammer zu Köln konnten zum 30.09.2019 ein deutlicher Anstieg der 
neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge verzeichnet werden. Dennoch zeigen sich 
auch in Köln weiterhin Versorgungs -, Passungs - und Bes etzungsprobleme und die 
Anzahl der Ausbildungsbetriebe ist rückläufig.  
3. Das Bestreben der Schülerinnen und Schüler nach der Sekundarstufe I, die 
Hochschulzugangsberechtigung zu erwerben, ist in Köln sehr hoch. In 2019 sind es 
750 (17%) Schülerinnen und Sch üler, die die Fachhochschulreife erwerben wollen, 
1305 streben die Allgemeine Hochschulreife an (29%). Rechnet man die Kölner 
Gymnasien mit ein, dann wollen 4187 (55%) die Allgemeine Hochschulreife erwerben 
(vgl. Tab. 4.1 u.4.2, S 6 u. 7). 
Bisher werden keine Daten zum Übergang aus der Sek II in Ausbildung oder Studium 
erhoben.

18 
 
Die vorliegenden Daten bieten vielfältige Ansatzpunkte zur intensiveren Betrachtung, zur 
Erlangung neuer Erkenntnisse und daraus resultierender Schlussfolgerungen. Mit dem 
1.Monitoring - Bericht Übergang Schule – Beruf für die Stadt Köln, Jahresbericht 2019 soll 
dieser Prozess initiiert und weiterentwickelt werden. Das ist Ziel der Verfasser und der 
Steuergruppe der Akteursgemeinschaft in KAoA. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abgestimmt in der KAoA Steuergruppe Köln 
 
 
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat für Bildung, Jugend und Sport 
Amt für Schulentwicklung 
Kommunale Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf 
Im Mediapark 6d, 50670 Köln 
Telefon: 0221/221-29211 
Ingrid.jung@stadt-koeln.de

Beratungsverlauf (4)

18.08.2020 Integrationsrat
TOP 5.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.08.2020 Wirtschaftsausschuss
TOP 15.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.08.2020 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 5.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.08.2020 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2184/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
05.08.2020
Erstellt
17.07.2020 08:54