Mandari Insight

4056/2022

Abschlussbericht der Maßnahme „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ im Sozial-raum „Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“

Mitteilung Ausschuss 30.11.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 01.12.2022, TOP 10.2.14

Mitteilung Ausschuss

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Abschlussbericht_SVB_PorzOst

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Mitteilung Ausschuss

3425 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/15 
 
Vorlagen-Nummer 30.11.2022 
 4056/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 01.12.2022 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 01.12.2022 
 
Abschlussbericht der Maßnahme „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung„ im Sozial-
raum „Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“ 
Mit dem Programm „Starke Veedel – Starkes Köln“ hat der Rat der Stadt Köln am 20.12.2016 (Vorla-
ge Nr. 2899/2016) ein zukunftsweisendes Leitkonzept zur sozialraumorientierten Stadtentwicklung 
beschlossen und die Verwaltung unter Nutzung möglicher Förderzugänge mit der Umsetzung beauf-
tragt. 
 
Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept für den Sozialraum „Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven 
und Eil“ wurde am 14.02.2019 (Vorlage Nr. 3777/2018) vom Rat der Stadt Köln beschlossen. Es bil-
det die Grundlage zur Beantragung von Zuwendungen aus Mitteln der Städtebauförderung von Bund 
und Land. 
 
Für die Maßnahme „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ wurden Städtebaufördermittel 
bewilligt. Ziel der Maßnahme „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ war es, die Teilhabe 
und Mitwirkung im Sozialraum zu verbessern und die Verantwortung der Bewohner*innen sowie wei-
terer Akteure für das eigene „Veedel“ langfristig zu stärken. 
 
Unter dem Namen „Starke Veedel Büro Porz-Ost“ nahm im Juni 2020 das „Büro für Quartiersma-
nagement und Aktivierung“ die Arbeit auf. Mit der Durchführung der Maßnahme wurde das Büro 
Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen aus Köln beauftragt. Die enge Zusammenarbeit mit der Sozi-
alraumkoordination „Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“ gewährleistete eine schnelle 
Vernetzung vor Ort. Kooperationsbeziehungen, insbesondere zwischen einzelnen Bewohner*innen 
sowie den Akteuren im Sozialraum wurden aufgrund gezielter Vernetzungsarbeit des „Starke Veedel 
Büro Porz-Ost“ auf- und ausgebaut.

2 
 
Der Verfügungsfonds ist Teil der Maßnahme „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“. Mit 
Mitteln aus diesem Fonds war es möglich, die Entwicklung und Umsetzung kleinteiliger Projekte und 
Aktivitäten zu fördern. Alle im Sozialraum tätigen Einrichtungen, Vereine, Bewohnergruppen sowie 
einzelne engagierte Bewohner*innen hatten die Möglichkeit, mit ihren Ideen, Aktionen und Projekten 
an der Aufwertung ihres Stadtteils aktiv mitzuwirken und Fördermittel aus dem Verfügungsfonds zu 
beantragen. Im Durchführungszeitraum wurden 21 Verfügungsfonds-Projekte bewilligt, von denen 
trotz der massiven Einschränkungen durch die Corona-Pandemie 20 durchgeführt werden konnten. 
Die zur Verfügung gestellten Mittel wurden damit fast in voller Höhe verausgabt.  
Die durch das Starke Veedel Büro durchgeführten Aktionen in den Stadtteilen, die unterstützende 
Begleitung der Verfügungsfondsprojekte und den eigens eingerichteten YouTube-Kanal „Starke Vee-
del – Starke Stimmen“ haben erheblich zur Aktivierung von Bewohner*innen, ihrer Vernetzung im 
Quartier und der Verbesserung der Nachbarschaften beigetragen. 
 
Die Laufzeit für die Maßnahme „Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung“ im Sozialraum „Porz 
Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“ lief zum 31. Mai 2022 aus. 
 
Der als Anlage beigefügte Abschlussbericht gibt einen Überblick über die einzelnen vielschichtigen 
Tätigkeiten und deren Umsetzung gemeinsam mit den Handelnden vor Ort. 
 
Anlage  
Abschlussbericht Quartiersmanagement Porz-Ost 
 
 
Gez. Haack

Abschlussbericht_SVB_PorzOst

68268 Zeichen

STARKE VEEDEL – STARKES KÖLN
STARKE VEEDEL
BÜRO
PORZ-OST
ABSCHLUSSBERICHT
BÜRO FÜR QUARTIERSMANAGEMENT UND AKTIVIERUNG IM
SOZIALRAUMGEBIET„PORZ-OST, FINKENBERG, GREMBERGHOVEN UND EIL“

ABSCHLUSSBERICHT
BÜRO FÜR QUARTIERSMANAGEMENT UND AKTIVIERUNG IM
SOZIALRAUMGEBIET„PORZ-OST, FINKENBERG, GREMBERGHOVEN UND EIL“
STARKE VEEDEL – STARKES KÖLN
STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST VORWORT
4 5
Mit dem Programm „Starke Veedel – Starkes
Köln: Mitwirken, Zusammenhalten, Zukunft ge‐
stalten" nutzt Köln den Projektaufruf „Starke
Quartiere – starke Menschen“ des Landes NRW
(2014-2020), um in mehreren Sozialraumgebieten
die Lebensbedingungen von Kölner Bürger*innen
spürbar zu verbessern. Im Sozialraum Porz-Ost,
Finkenberg, Gremberghoven und Eil sieht das In‐
tegrierte Stadtentwicklungskonzept zahlreiche
Maßnahmen zur Aufwertung der Quartiere vor.
Hierzu zählen sowohl bauliche Maßnahmen zur
Neugestaltung des öffentlichen Raumes sowie
sozial flankierende Maßnahmen, die die Themen
Prävention, Bildung und Qualifizierung in den
Blick nehmen.
Von zentraler Bedeutung ist neben der Umset‐
zung der beschriebenen Maßnahmen auch die
Aktivierung von Bewohner*innen mit dem Ziel,
die Vernetzung im Quartier zu fördern, gut funk‐
tionierende Nachbarschaften zu bilden und Hilfe‐
stellung bei der aktiven Mitgestaltung des Wohn‐
umfeldes zu geben. So soll das Miteinander im
Quartier gestärkt werden. Um hier zu unterstüt‐
zen, wurde ein Quartiersmanagement eingesetzt,
das vor Ort im „Starke Veedel Büro“ in der Hoff‐
nungskirche in Finkenberg als Ansprechpartner
für alle Fragen rund um die Maßnahmen aus dem
Integrierten Stadtentwicklungskonzept bereit
stand und im Sinne des Vernetzungsgedankens
eng mit der Sozialraumkoordination zusammen
gearbeitet hat.
Ausgestattet wurde das Quartiersmanagement
mit einem Verfügungsfonds, der dabei half, die
vielen Projektideen der Bewohner*innen des
Quartiers durch finanzielle Unterstützung umzu‐
setzen.
Wie der nun vorliegende Abschlussbericht zeigt,
ist es dem Quartiersmanagement geglückt, für
den Sozialraum Porz-Ost, Finkenberg, Gremberg‐
hoven und Eil bedeutsame Projekte und Maßnah‐
men gemeinsam mit den Handelnden vor Ort er‐
folgreich umzusetzen. Vorhandene Strukturen
wurden gewinnbringend genutzt und einbezo‐
gen und damit die Umsetzung der Projekte sehr
befördert. Das Quartiersmanagement mit seinen
Mitarbeitenden war dabei stets zuverlässiger An‐
sprechpartner und Lotse für alle Belange.
Mit einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit hat das
Quartiersmanagement das „Starke Veedel - Star‐
kes Köln“ Programm mit all seinen Maßnahmen
und vor allem die Bewohner*innen des Sozial‐
raums mit ihren Projekten anerkennend begleitet
und in den Mittelpunkt gerückt.
Zur Jahreshälfte 2022 beendet das Quartiersma‐
nagement für den Sozialraum Porz-Ost, Finken‐
berg, Gremberghoven und Eil nun planmäßig sei‐
ne Arbeit, für die ich mich an dieser Stelle ganz
herzlich bedanke.
Abschließend ist es mir wichtig zu betonen, dass
die angestoßenen Ideen, Impulse und einige Pro‐
jekte für den Sozialraum und die dort lebenden
Menschen auch nach der Beendigung des Quar‐
tiersmanagements weitergehen. Noch in der Um‐
setzung befindliche aber auch neue attraktive
Maßnahmen werden dazu beitragen, das Quar‐
tier und die Lebensverhältnisse weiter aufzuwer‐
ten und zu verbessern.
Ihre
Brigitte Scholz
Leiterin des Amtes für Stadtentwicklung und
Statistik
VORWORT
IMPRESSUM
STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST
Büro für Quartiersmanagement und Aktivierung im
Sozialraumgebiet „Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“
Das Büro für Quartiersmanagement wurde im Rahmen des
Programms „Starke Veedel - Starkes Köln“ vom Amt für
Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln betreut.
Auftragsnehmer: Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH,
Neumarkt 49, 50667 Köln
Redaktion: Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH
Gestaltung: icon Kommunikation für Kultur und Wirtschaft G mbH
Bildnachweise: Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH
Auflage: 200 10/2022

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST EINLEITUNG EINLEITUNG
Nach 24 Monaten Quartiersmanagement (QM)
inden Stadtteilen Porz-Ost, Finkenberg, Grem‐
berghoven und Eil liegen zahlreiche Begegnun‐
gen mit inspirierenden Menschen, eigene stadt‐
teilbezogene Aktionen und sechs Antragsrunden
für den Verfügungsfonds mit 21 bewilligten Pro‐
jektanträgen hinter uns. Wir möchten mit die‐
sem Abschlussbericht auf die vergangenen Mo‐
nate zurückblicken und Ihnen die zentralen
Ergebnisse präsentieren.
Die Stadt Köln hat unser Büro Stadt- und Regio‐
nalplanung Dr. Jansen GmbH Mitte Juni 2020 für
die Dauer von zwei Jahren mit dem Quartiersma‐
nagement für das Sozialaumgebiet „Porz-Ost,
Finkenberg, Gremberghoven und Eil“ beauftragt.
Das Sozialraumgebiet ist eines der insgesamt elf‐
Sozialräume des städtischen Programms „Le‐
benswertes Veedel - Lebenswertes Köln“. Unser
Aufgabenspektrum umfasste die drei Leistungs‐
bausteine Quartiersmanagement, Verfügungs‐
fonds und Öffentlichkeitsarbeit.
Das QM war als „Kommunikationsdrehscheibe“
für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept
(ISEK) für das Sozialraumgebiet „Porz-Ost, Fin‐
kenberg, Gremberghoven und Eil“ definiert. Dazu
gehörten der Aufbau von Kommunikationsstruk‐
turen, die Stärkung der Kooperation zwischen
Stadtteilakteur*innen und die Beteiligung einer
vielfältigen Bewohnerschaft.
EINLEITUNG
In Bezug auf das ISEK wünschte sich die Stadt
Köln primär eine kommunikative und informati‐
onsvermittelnde Funktion sowie eine Aktivierung
der Akteurs- und Bewohnerschaft. Von unserem
Starke Veedel Büro in der Hoffnungskirche in
Finkenberg haben wir diese Aufgabe wahrge‐
nommen und die Menschen aus dem Stadtteil
heraus aktiv angesprochen.
Der zweite Aufgabenschwerpunkt lag auf der
Umsetzung des Verfügungsfonds. Mit 66.666
Euro verfügte die Stadt Köln über ein umfassen‐
des Budget, das für die Umsetzung bürgergetra‐
gener Projekte für die Stadtteile Porz-Ost, Fin‐
kenberg, Gremberghoven und Eil bereitgestellt
wurde. Ehrenamtliches Engagement wurde mit
diesem „Taschengeld für den Sozialraum“ aus‐
drücklich wertgeschätzt und der Zusammenhalt
und die Teilhabe der Bewohnerschaft gestärkt.
Nach zwei Jahren sind die vollständigen 66.666
Euro für insgesamt 21 Projekte bewilligt. In ei‐
nem eigenen Kapitel stellen wir Ihnen die ganz
unterschiedlichen Verfügungsfondsprojekte aus
den Stadtteilen vor.
Zum dritten Baustein „Öffentlichkeitsarbeit“ ge‐
hörte die öffentlichkeitswirksame Begleitung
und Kommunikation zu allen Entwicklungen im
Rahmen des ISEK und der Arbeit des Quartiers‐
managements, um ein transparentes Verfahren
sicherzustellen. Zugleich galt es, die Wahrneh‐
mung des Sozialraums für die dort lebenden
Menschen und darüber hinaus positiv zu beein‐
flussen. Welche Methoden der Öffentlichkeitsar‐
beit wir im Zuge der Projektumsetzung genutzt
haben, können Sie ebenfalls in unserem Ab‐
schlussbericht nachlesen.
76
Arbeitsbereiche des STARKE VEEDEL BÜROS: Aktionen, Verfügungsfonds, Öffentlichkeitsarbeit
Übersicht über die elf Sozialräume des Programms
„Lebenswertes Veedel – Lebenswertes Köln“
VERFÜGUNGSFONDS
Bewerben,beraten, beantragen
Von der Idee bis zurAbrechnung
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Kommunikationsdesign
PR
Social Media
AKTIONEN
Planen, Erreichen, aktivieren,
unterstützen
Motto: „Gemeinsam vor Ort“

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST
9
Vorwort …………………………………………………………………………………………………………………………………………….5
1. Einleitung…………………………………………………………………………………………………………………………………………6
2. Das Sozialraumgebiet „Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“…………………………….. 10
2.1 Ziele und Maßnahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes …………………………………. 12
2.2 Strukturdaten …………………………………………………………………………………………………………………………..14
2.3 Akteur*innenstruktur und bestehende Netzwerke ………………………………………………………………….. 16
3. Das Starke Veedel Büro………………………………………………………………………………………………. 18
3.1 Das Starke Veedel Büro vor Ort ………………………………………………………………………………………………. 20
3.2 Das Team stellt sich vor ………………………………………………………………………………………………………….. 21
4. Aktionen des Starke Veedel Büros……………………………………………………………………………….. 22
4.1 Befragungsaktion zum Projektstart ………………………………………………………………………………………….24
4.2 Eigene Videoreihe: „Starke Veedel – Starke Stimmen“………………………………………………………………25
4.3 Beteiligungsprozess für den Bahnhofplatz Gremberghoven …………………………………………………….26
4.4 Fotowettbewerb „Lieblingsorte“ für ein Veedel-Memo-Spiel …………………………………………………..27
4.5 Briefaktion „Erzähl Doch Mal…! “ …………………………………………………………………………………………….. 28
4.6 Upcycling-Workshops in der Stadtteilfestwoche Finkenberg ………………………………………………….. 29
4.7 Waffeln backen während der Impfparty ………………………………………………………………………………….. 30
4.8 Lichtkunst in Finkenberg ………………………………………………………………………………………………………… 31
4.9 Gestaltete Teelichter für Gremberghoven ………………………………………………………………………………. 32
4.10 Smoothies für Finkenberg …………………………………………………………………………………………………….. 33
4.11 Stromkästen 2.0 Gremberghoven …………………………………………………………………………………………. 34
4.12 Beetpatenschaft in Eil …………………………………………………………………………………………………………… 35
4.13 Unterstützung des neuen Bürgervereins in der Öffentlichke itsarbeit
für Finkenberg ……………………………………………………………………………………………………………………….36
4.14 Begleitung der Baumaßnahmen im Sozialraumgebiet ………………………………………………………… 37
5. Verfügungsfonds………………………………………………………………………………………………………. 38
5.1 Der Verfügungsfonds – Aufruf zur Teilhabe und Mitgestaltung ……………………………………………… 40
5.2 Beratungsgremium und Beteiligungsverfahren ………………………………………………………………………. 41
5.3 Wirkungsweise im Sozialraumgebiet ………………………………………………………………………………………. 42
5.4 Die Veedels-Ideen – Thematische Schwerpunkte ……………………………………………………………………. 43
5.5 Projektportraits ………………………………………………………………………………………………………………………. 46
6. Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Design…………………………………………………………..54
6.1 Gesamtauftritt: Kommunizierte Werte und Corporate Design ………………………………………………… 56
6.2 Aktivierende Ansprache – Kommunikation der Aktionen …………………………………………………………57
6.3 Digital Unterwegs – Wir informieren und berichten ……………………………………………………………….. 58
6.4 Im Gespräch mit der Presse ……………………………………………………………………………………………………. 60
7. Fazit: 24 Monate Quartiersmanagement ……………………………………………………………………….. 62
Abbildungsverzeichnis ……….………………………………………………………………………………………………………………. 66
INHALT

2. DAS
SOZIALRAUMGEBIET
„PORZ-OST,
FINKENBERG,
GREMBERGHOVEN UND
EIL“
  
Porz-ost, finkenberg, 
gremberghoven unD eil
Die Oberbürgermeisterin
ISEK
Porz-Mitte
GREMBERGHOVEN
PORZ-OST
EIL
FINKENBERG
100 m 600 m
Stadt Köln
Dezernat für Stadtentwicklung, Planen und Bauen
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln
Stand: 27. Januar 2 0 21
Verbesserte Teilhabe und Mitwirkung
1. Büro für Quartiersmanagement (Starke Veedel Büro)  
Früh ansetzende Hilfen
2. Zugehende Hilfe  
3. Stadtteileltern  
Öffentlicher Raum  
4. Trendsportanlage Stresemannstraße 
5. Umbau des Schützenplatzes zum multifunktionalen 
 Freiraum mit Retentionsfunktion 
6. Umbau des Platzes an der Leidenhausener Straße
  zum multifunktionalen Freiraum mit Retentionsfunktion  
7. Generalsanierung der Sportanlage Humboldtstraße 
Umweltgerechtigkeit – Klimaschutz, 
Luftreinhaltung und Lärmminderung
8. Aufbau eines Hitzewarnsystems 
Wohnen
9. Zuhause im Veedel: Beteiligung und Wohnumfeldpflege 
10. Haus-, Hof- und Fassadenprogramm  
Weitere Entwicklungsräume und Projekte  
11. Integriertes Stadtentwicklungskonzept „Porz-Mitte“ 
5
4
6
9
1
11
7
Starke Veedel – Starkes Köln
weitere Entwicklungsräume und Projekte
Wohnbaupotenzialflächen
S-Bahn
Stadtbahn

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST DER SOZIALRAUM
Die Stadt Köln hat mit dem Integrierten Hand‐
lungskonzept „Starke Veedel –Starkes Köln“ die
elf Sozialraumgebiete in den Blick genommen, in
denen sozialintegrativer und städtebaulicher
Handlungsbedarf besteht. Durch ein Monitoring
Stadtentwicklung konnten für die Stadtteile und
ihre Teilräume Themenfelder und Handlungsfel‐
der ermittelt werden.
Das Sozialraumgebiet „Porz-Ost, Finkenberg,
Gremberghoven und Eil“ mit seinen ca. 24.300
Einwohner*innen ist vor allem durch eine sozial-
strukturelle und bauliche Heterogenität geprägt.
In Teilbereichen des Sozialraumgebiets wurden
in den vergangenen Jahren schon übergreifende
Sanierungsprojekte durchgeführt. Allerdings
existieren in den einzelnen Stadtteilen weitere
gravierende Problemlagen. Besonders betroffen
sind verschiedene Wohnsiedlungen und Ge‐
schossbauten mit baulichen Missständen und
sozialintegrativen Herausforderungen. Nahezu
ein Drittel der Bewohnerschaft des gesamten So‐
zialraumgebiets hat einen Migrationshinter‐
grund. Im Geschosswohnungsbau des Stadtteils
Finkenberg ist der Anteil mit 93 % besonders
hoch.
Des Weiteren fehlt es an öffentlichen Begeg‐
nungsorten mit Aufenthaltsqualität. Dies trägt
dazu bei, dass die Identifizierung mit den einzel‐
nen Stadtteilen und die gesellschaftliche Teilha‐
be im gesamtstädtischen Vergleich niedrig aus‐
fallen. Eine überdurchschnittlich hohe
Erwerbslosigkeit und die besonders heterogene
Bevölkerungsstruktur verstärken diese Entwick‐
lung noch. Durch bauliche und soziale Maßnah‐
men, z. B. im Bereich Integration, Bildung und
Prävention, kann das Potenzial einer solchen He‐
terogenität genutzt werden. Damit können Im‐
pulse für die nachhaltige Aufwertung des ge‐
samten Entwicklungsgebiets gesetzt werden.
Mit dem 2019 beschlossenen Integrierten Stadt‐
entwicklungskonzepts (ISEK) für das Sozialraum‐
gebiet „Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven
und Eil“ wurden Fördermittel im Rahmen des
Programms Soziale Stadt aus der Städtebauför‐
derung beantragt. Für weitere Maßnahmen
konnten Fördermittel aus dem EFRE (Europäi‐
scher Fonds für regionale Entwicklung) sowie
dem ESF (Europäischer Sozialfonds) generiert
werden. Auf dieser Basis wurden Maßnahmen
mit einem Kostenvolumen i. H. v. rund 5,7 Mio.
Euro gefördert. Dazu gehören bauinvestive Maß‐
nahmen wie die Herstellung multifunktionaler
Freiräume mit Retentionsfunktion in Eil, die
Trendsportanlage Stresemannstraße sowie die
Generalsanierung der Sportanlage Humboldt‐
straße.
Hinzu kommen Maßnahmen für den gesamten
Sozialraum wie das Quartiersmanagement und
der Verfügungsfonds, das Haus-, Hof- und Fassa‐
denprogramm sowie die „Stadtteileltern“.
Ziel aller Maßnahmen war und ist es, das Sozial‐
raumgebiet aufzuwerten, zu beleben, zu stabili‐
sieren und eine positive öffentliche Wahrneh‐
mung zu befördern.
2.1 ZIELE UND MASSNAHMEN DES
INTEGRIERTEN STADTENTWICKLUNGS-
KONZEPTES
1312
DER SOZIALRAUM
Titelseite des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts
für das Sozialraumgebiet

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST DER SOZIALRAUM DER SOZIALRAUM
Die Sozialraumdaten wurden im Rahmen des
ISEK im Jahr 2016 umfassend untersucht und
stellten die Basis für die Ableitung von Hand‐
lungserfordernissen und Projektinhalten für das
Sozialraumgebiet dar. Im ISEK wurde die beson‐
dere Heterogenität des Sozialraumgebiets her‐
vorgehoben. Diese wurde nicht nur in der Demo‐
grafie der Stadtteile (Anteil Menschen mit
Migrationshintergrund, Alten- und Jugendquoti‐
ent etc.), sondern unter anderem auch bei der
unterschiedlichen Baustruktur deutlich. Die
mehrstöckigen Geschosswohnbauten in Finken‐
berg zeigten hierbei deutlich auffallendere Sozi‐
aldaten, insbesondere bei dem Anteil von Haus‐
halten im Leistungsbezug (47,2 % im Jahr 2016).
Einige Strukturdaten für das gesamte Sozial‐
raumgebiet haben wir für den Abschlussbericht
aktualisiert und in einer Tabelle zusammenge‐
fasst (Quelle: Stadt Köln, Datenstand 2021). Der
leichte Zuwachs an Einwohner*innen hat sich im
Sozialraumgebiet seit 2016 verfestigt.
Wie bereits im ISEK dargelegt, ist dieser Zuwachs
aus dem Jahr 2016 unter anderem mit der bun‐
desweiten Aufnahme von Geflüchteten im Jahr
2015 zu erklären. Dies erklärt auch den Zuwachs
an Menschen mit Migrationshintergrund im Jahr
2016, der 2020/2021 nur leicht weiter angestie‐
gen ist. Insgesamt leben im Jahr 2022 24131
Menschen im Sozialraumgebiet, die Anzahl der
Bewohner*innen bleibt damit im Vergleich zum
Jahr 2016 nahezu konstant. Die im ISEK analy‐
sierte Altersstruktur des Sozialraumgebiets zeigt
auch im Jahr 2021 keine starke Veränderung.
Weiterhin ist die Bevölkerung im Sozialraumge‐
biet im Vergleich zu der Gesamtstadt im Jahr
2021 überdurchschnittlich jung (Jugendquotient
34,7 im Sozialraumgebiet, Gesamtstadt: 24,6),
der Anteil an Menschen über 65 Jahren ist im
Vergleich zur Gesamtstadt ebenfalls weiterhin
höher (Altenquotient 32,5 im Sozialraumgebiet,
27,0 in der Gesamtstadt).
2.2 STRUKTURDATEN
Zu vermerken ist ein Anstieg der Arbeitslosen‐
quote von gut 2,5 Prozentpunkten im Jahr 2020
(14,6 %) im Vergleich zum Jahr 2016 (11,8 %).
Hier ist vermutlich von Einflüssen der Corona-
Pandemie auszugehen. Im Jahr 2021 ist die Quo‐
te jedoch bereits wieder leicht zurückgegangen
(13,9 %).
Die Werte für die Bildungsteilhabe sind im Ver‐
gleich zum Jahr 2016 konstant geblieben. Dieser
Wert beschreibt den Anteil der Kinder, die in den
Jahrgangstufen 7-9 das Gymnasium besuchen
(im Sozialraumgebiet 2016: 25,1 %, 2021:
25,0 %). Für das Sozialraumgebiet ist dieser An‐
teil weiterhin deutlich geringer im Vergleich zur
Gesamtstadt (Stadt Köln: 2016: 39,9 %, 2021:
42,0 %). Positiv hervorzuheben ist, dass durch
den Verfügungsfonds einige Projekte umgesetzt
wurden, die die Bildungsteilhabe als Projektziel
adressieren.
Dazu gehören unter anderem die Förderung der
Kids-Gärten, die Workshops zu unterschiedlichen
Themen für Kinder und Jugendliche in Finken‐
berg oder des Projektes „Fahrrad fahren lernen
in Finkenberg“ des Fördervereins der Konrad
Adenauer Grundschule.
Der Vergleich zeigt, dass sich die Strukturdaten
für das Sozialraumgebiet seit 2016 verfestigt ha‐
ben. Die vorgestellten Indikatoren verdeutlichen
den Handlungsbedarf für das Sozialraumgebiet,
der bereits im Leitkonzept festgestellt und wei‐
terhin mit entsprechenden Maßnahmen begeg‐
net werden sollte. Aktuell ist noch nicht abzu-
schätzen, welchen Einfluss der Krieg in der Ukrai‐
ne auf das soziale Gefüge im Sozialraumgebiet
haben wird, da eine große russische und osteu‐
ropäische Community in Finkenberg lebt.
1514
„Die zusätzlichen Kosten für Masken oder neue tech‐
nische Geräte und natürlich die langen Lockdowns in
zum Teil sehr kleinen Wohnungen waren eine große
Belastung besonders für die Familien hier im Stadt‐
teil. Das Leben auf der Straße hat über die zwei Jahre
deutlich abgenommen. Wir spüren aber, dass das
jetzt wiederkommt.“
(Jochen Schäfer, Sozialraumkoordinator)
„Der Krieg ist ein hochsensibles Thema hier im Stadt‐
teil. Wir wissen von Diskussionen und Streitgesprä‐
chen zwischen ukrainischen und russischen Men‐
schen und dass hier natürlich eine große Anspannung
herrscht. Viele Anwohner*innen haben bereits früh‐
zeitig geflüchtete Verwandte oder Landsleute aufge‐
nommen. Zur Unterstützung sind die verschiedenen
Träger vor Ort auch mit den Wohnungsunternehmen
in engem Austausch.“
(Jochen Schäfer, Sozialraumkoordinator )
Strukturdaten Sozialraumgebiet (eigene Darstellung auf Basis von Daten der Stadt Köln)

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST DER SOZIALRAUM DER SOZIALRAUM
Seit vielen Jahren ist für das Sozialraumgebiet
„Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven und Eil“
im Rahmen des Programms „Lebenswerte Vee‐
del“ eine Sozialraumkoordination in Trägerschaft
der Diakonie Michaelshoven aktiv. Durch den So‐
zialraumkoordinator Jochen Schäfer wurde ein
großes Netzwerk aufgebaut, das in regelmäßi‐
gen Netzwerktreffen tagt und sich austauscht.
An den Treffen nehmen insbesondere die sozia‐
len Träger teil, aber auch die Kirchen, Bürgerver‐
eine und Engagierte aus den Stadtteilen.
Auch das Quartiersmanagement (QM) nahm re‐
gelmäßig an den Netzwerktreffen teil und konn‐
te so die Informationen aus dem Programm
„Starke Veedel – Starkes Köln“ in das Netzwerk
hineintragen.
Ein weiteres zentrales Netzwerk für das QM ist
das Beratungsgremium, das für die Umsetzung
des Verfügungsfonds eingesetzt wurde. Das Be‐
ratungsgremium wurde aus dem Leiter des Bür‐
geramts Porz, der Jugendpflegerin Porz, der Lei‐
terin des Interkulturellen Diensts und dem
Sozialraumkoordinator zusammengesetzt. Die
Mitglieder sind im Sozialraumgebiet gut vernetzt
und dienten – neben ihrer Expertise für die Ver‐
fügungsfonds-Anträge – auch als Multiplika-
tor*innen für Anliegen des QM zu vielen weite‐
ren Akteur*innen vor Ort.
Darüber hinaus hat das QM direkt zu Anfang des
Projekts Kontakt zu den drei Bürgervereinen aus
Gremberghoven, Eil und Finkenberg aufgenom‐
men. Diese stellen wiederum Netzwerke dar,
durch die der Verfügungsfonds und andere Pro‐
jekte des QM vor Ort bekannt gemacht werden
konnten. Der Verfügungsfonds bot darüber hin‐
aus eine gute Möglichkeit, das große Engage‐
ment der Akteur*innen und Vereine vor Ort fi‐
nanziell zu unterstützen und zu bestärken.
Das QM stimmte grundsätzlich neue Ideen zu‐
nächst mit Sozialraumkoordinator Jochen Schä‐
fer ab, um eine Rückmeldung unter anderem zu
bisherigen Erfahrungen im Stadtteil und ggfls.
Kooperationspartner*innen oder andere Hinwei‐
se zu erhalten. Diese Vorgehensweise zeigte sich
im Zuge der Umsetzung des Projekts als sehr
hilfreich für die erfolgreiche Entwicklung von
Projekten des QM.
Trotz der Corona-Pandemie und den damit ein‐
hergehenden Kontaktbeschränkungen konnte
das QM über das bereits bestehende Netzwerk
und eigene direkte Kontakaufnahmen schnell
Kontakt zu den Einrichtungen und Aktiven aus
den Stadtteilen aufbauen und diesen über die
zwei Jahre vertiefen.
2.3 AKTEUR*INNENSTRUKTUR UND
BESTEHENDE NETZWERKE
DIE ZENTRALEN
KOOPERATIONSPARTNER*INNEN
1716
Sozialraumkoordinator Jochen Schäfer (l) organisiert die
(zwischenzeitlich digitalen) Netzwerktreffen für das Sozi‐
alraumgebiet.

3. DAS STARKE VEEDEL
BÜRO

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST DAS STARKE VEEDEL BÜRO DAS STARKE VEEDEL BÜRO
Das Starke Veedel Büro wurde als zentrale
Schaltstelle für das Quartiersmanagement im So‐
zialraum „Porz-Ost, Finkenberg, Gremberghoven
und Eil“ und gleichzeitig als wichtige Anlaufstelle
für alle Akteur*innen und Bewohner*innen kon‐
zipiert. Die Einrichtung sollte daher eine freund‐
liche und einladende Atmosphäre vermitteln und
gleichzeitig die Zusammenarbeit durch die Nähe
zu anderen Akteur*innen mitten in Finkenberg
vereinfachen. Das Starke Veedel Büro wurde in
erster Linie von Philipp Dreger als Quartiersma‐
nager betreut und war an zwei Tagen der Woche
besetzt.
Durch die mehrmonatigen Kontaktbeschränkun‐
gen im Zuge der Corona-Pandemie konnte das
Starke Veedel Büro nur zeitweise als Treffpunkt
im Sozialraumgebiet genutzt werden. Die zentra‐
le Lage im Stadtteil erleichterte dennoch die
Herangehensweise des QM, die Menschen vor
Ort aktiv anzusprechen. Besonders durch eigene
Aktionen (digital und vor Ort) sowie erfolgreiche
Verfügungsfondsprojekte konnte das QM im
Laufe der Projektumsetzung in den Stadtteilen
sichtbar und bekannt werden.
Für das Starke Veedel Büro wurde ein Raum in
der Hoffnungskirche auf dem Kirchenhügel in
Finkenberg in der Theodor-Heuss-Straße 1 ange‐
mietet. Durch diesen Standort war das Starke
Veedel Büro in der Mitte des Projektgebiets ver‐
ortet; die Wege zu allen Akteur*innen im Sozial‐
raumgebiet waren kurz. Das QM teilte sich den
Raum mit dem Familienbildungswerk-Porz e. V.
Das Büro wurde mit einem Schreibtisch sowie ei‐
ner gemütlichen Sitzecke ausgestattet, sodass
Beratungen mit bis zu vier Personen problemlos
möglich waren.
Das Starke Veedel Büro stand der Bewohner‐
schaft mit Öffnungszeiten montags und mitt‐
wochs in Präsenz zur Verfügung. Aufgrund der
Corona-Einschränkungen waren spontane
Sprechstunden lange Zeit nicht möglich. Seit der
Eröffnung am 9. November 2020 konnten Inter‐
essierte aber mit vorheriger Anmeldung das
Starke Veedel Büro besuchen.
3.1 DAS STARKE VEEDEL BÜRO VOR ORT 3.2 DAS TEAM STELLT SICH VOR
Das Quartiersmanagement wurde durch Philipp
Dreger, Barbara Zillgen und Lukas Finkeldei von
Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH
betreut.
Philipp Dreger (M.A. Sozialwissenschaft mit
Schwerpunkt Stadt- und Regionalentwicklung)
war als Quartiersmanager das „bekannte Ge‐
sicht“ vor Ort für alle Einrichtungen, Vereine und
die Bewohnerschaft. Durch die regelmäßigen
Präsenztage am Montag und Mittwoch und über
den guten Kontakt zu Sozialraumkoordinator Jo‐
chen Schäfer konnten schnell vor Ort Kontakte
geknüpft und der Verfügungsfonds sowie eigene
Aktionen im Sozialraumgebiet umgesetzt wer‐
den.
Barbara Zillgen (Diplom-Geografin) konnte ihre
langjährige Erfahrung im Quartiers-, City- und
Projektmanagement besonders in der Startphase
des Projektes einbringen. Sie erarbeitete unter
anderem die Halbjahresplanung zur Abstim‐
mung mit der Stadtverwaltung und organisierte
eigene Aktionen des Starke Veedel Büros.
Lukas Finkeldei (M. Sc. Humangeografie) arbeite‐
te durch seinen Schwerpunkt in Beteiligung und
Moderation bei größeren Veranstaltungen des
Starke Veedel Büros mit, wie beispielsweise der
Beteiligungsaktion zum Projektstart.
Darüber hinaus unterstützten über die Pro‐
grammlaufzeit die drei studentische Mitarbeite‐
rinnen Lea ten Voorde, Lisa Scheithauer und
Christina Brüning bei den Aktionen des QM und
der Öffentlichkeitsarbeit.
Das Team legte großen Wert auf eine wertschät‐
zende Zusammenarbeit mit den Akteur*innen
und Bewohner*innen vor Ort und verfolgte ei‐
nen stärkenorientierten Ansatz der Quartiersent‐
wicklung. Vorhandene Potenziale und Ressour-
cen wurden gestärkt, bürgerschaftliches Engage‐
ment gefördert und unterstützt. Mit Aufge‐
schlossenheit, Engagement und einer positiven
Herangehensweise begegnete das Team den in‐
dividuellen Aufgaben und Anforderungen des
Sozialraums.
2120
Barbara Zillgen und Philipp Dreger
Das Starke Veedel Büro in Finkenberg
Philipp Dreger und Christina Brüning

4. AKTIONEN DES
STARKE VEEDEL BÜROS

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST AKTIONEN DES STARKE VEEDEL BÜROS AKTIONEN DES STARKE VEEDEL BÜROS
Als erste öffentliche Aktion des Quartiersmana‐
gements wurde am 17. Juli 2020 im Sozialraum‐
gebiet eine Befragungsaktion durchgeführt. Das
Ziel der Beteiligung war die Vorstellung des QM
und die Bekanntmachung des Verfügungsfonds
bei der Bewohnerschaft sowie ein Erkenntnisge‐
winn über die aktuellen Lebenssituationen, Be‐
darfe und Themen der Menschen aus den
einzelnen Stadtteilen des Projektgebiets. Hierfür
zog das Team des Starken Veedel Büros einen
ganzen Tag lang mit Luftballons und Fahrrad
vom Bahnhofsplatz in Gremberghoven über den
Platz der Kulturen in Finkenberg zum Platz an
der Leidenhausener Straße in Eil. Insgesamt wur‐
den 88 Bewohner*innen aus den verschiedenen
Veedeln zu ihren persönlichen Eindrücken und
Wünschen für ihr Veedel befragt. Die Erkenntnis‐
se aus der Befragung wurden in einer separaten
Ergebnisdokumentation festgehalten. Sie bilde‐
ten die Basis für die vom QM initiierten Aktivitä‐
ten im Quartier.
4.1 BEFRAGUNGSAKTION ZUM PROJEKTSTART 4.2 EIGENE VIDEOREI HE: „STARKE VEEDEL –
STARKE STIMMEN“
Seit Anfang des Jahres 2021 nahm das Quar‐
tiersmanagement eine eigene Videoreihe mit
dem Titel „Starke Veedel – Starke Stimmen“ auf.
Ziel der Videos war es, ein positives Signal in die
Nachbarschaft zu senden und zu zeigen, dass
sich Engagement für den eigenen Stadtteil im‐
mer lohnt – auch oder gerade in der aktuellen
Zeit der Corona-Pandemie. In den ersten Folgen
berichteten Menschen aus dem Sozialraumge‐
biet in kurzen Wortbeiträgen davon, warum sie
gerne in ihrem Stadtteil leben und sich einbrin‐
gen oder stellten ihre Projekte vor. Aufgrund der
Corona-konformen Umsetzbarkeit (für die Auf‐
nahme trafen sich jeweils zwei Personen), konnte
das Projekt auch während des Lockdowns im Ja‐
nuar – April 2021 durchgeführt werden.
Die ersten drei Folgen wurden am 19. Februar
2021 auf einem neu gegründeten Youtube-Kanal
der Sozialraumkoordination veröffentlicht. So
wird gewährleistet, dass die Videos auch noch
nach Beendigung des Projektes verfügbar sind
und auf einem Youtube-Kanal verschiedene Bei‐
träge über das Sozialraumgebiet neben denen
des QM veröffentlicht werden.
Im Mai 2021 folgte die zweite Folge „Starke Vee‐
del – Starke Stimmen“ in der sich Ozan Kay (Ab‐
iturient aus Gremberghoven) und Stephanie
Jung (Sozialarbeiterin im Jugendzentrum Grem‐
box) über die ersten drei Folgen unterhielten
und Herr Kay erläuterte, was ihm sein Stadtteil
Gremberghoven aus Perspektive eines Jugendli‐
chen bedeutet. Über den Sommer 2021 folgten
drei weitere Folgen „Starke Veedel – Starke Stim‐
men“.
In Folge 5 stellten Wolfgang Schmitz, Andreas
Fromm, Dirk Tonding und Jürgen Kubanek das
Musikprojekt "mEILensteine" aus Köln-Eil vor. In
der sechsten Folge sind verschiedene Stimmen
zum ersten Pop-Up Markt in Gremberghoven zu
hören, der am Samstag, den 26. Juni 2021 statt‐
fand.
Die letzte der drei Sommerfolgen gab Einblicke
in den Upcycling-Workshop des QMs zur Stadt‐
teilfest-Woche vom 20.-24. September 2021 in
Finkenberg. Mit Textilsprühfarbe konnten Be‐
wohner*innen ihre kreativen Ideen auf Taschen
aus alten Stoffen sowie T-Shirts umsetzen und
während des gemeinsamen Gestaltens Kontakte
in der Nachbarschaft knüpfen. Im Jahr 2022 wur‐
de die Videoreihe fortgesetzt und sowohl erfolg‐
reiche Verfügungsfonds-Projekte (Toolbox
Gremberghoven, Stromkästen-Gestaltung in
Gremberghoven, Fahrradstation in Finkenberg)
als auch eigene Aktionen des QM vorgestellt.
Die Videoreihe konnte somit über die Laufzeit
des Projektes zu einem Stadtteil-Videoblog wei‐
terentwickelt werden. Die Folgen wurden in den
sozialen Netzwerken geteilt und zum Teil mehre‐
re hundert Mal aufgerufen. Alle Folgen können
weiterhin auf Youtube angesehen werden.
2524
Auszug aus dem Artikel über die erste Befragungsaktion
(Rheinische Anzeigeblätter, 06.08.20)
Impressionen der Befragungsaktion
QR-Code zur Videoreihe „Starke Veedel – Starke
Stimmen“

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST AKTIONEN DES STARKE VEEDEL BÜROS AKTIONEN DES STARKE VEEDEL BÜROS
Direkt zu Beginn des Projektes wurde in der Be‐
fragungsaktion in Gremberghoven deutlich, dass
den Bewohner*innen Orte des Zusammenkom‐
mens fehlen. Besonders in Hinblick auf den
Bahnhofplatz, der aktuell vorrangig als Parkplatz
genutzt wird, wünschte sich die Bewohnerschaft
eine Veränderung hin zu mehr Aufenthaltsquali‐
tät. Auch die Stadt Köln trat mit dem Auftrag an
das Quartiersmanagement heran, explizit für den
Bahnhofplatz in Gremberghoven eine Beteili‐
gung zu organisieren, um den Verfügungsfonds
als Förderinstrument für eine Aufwertung zu
nutzen. Vor diesem Hintergrund fand im Dezem‐
ber 2020 eine erste interne Abstimmung mit den
Fachämtern der Stadt Köln statt, um grundsätz‐
lich die gestalterischen Möglichkeiten auf dem
Bahnhofplatz zu erörtern.
Für den 19. März und den 23. April 2021 organi‐
sierte das QM zwei digitale Beteiligungsaktio‐
nen, an denen ca. 15 Engagierte aus
Gremberghoven teilnahmen. In den beiden Tref‐
fen stand zunächst die Erläuterung der Ergebnis‐
se aus der vorherigen internen Abstimmung mit
der Stadtverwaltung sowie von aktuellen Förder‐
möglichkeiten (Verfügungsfonds, bezirksorien‐
tierte Mittel) für Umgestaltungen auf dem
Bahnhofplatz im Vordergrund. Im Anschluss wur‐
den im Plenum Gestaltungsideen gesammelt
und ein gemeinsames Vorgehen der unter‐
schiedlichen ehrenamtlichen Gruppen in Grem‐
berghoven anvisiert.
Im Mai 2021 erfolgte ein weiteres Treffen mit En‐
gagierten aus dem Stadtteil vor Ort, in dem über
Gestaltungsvarianten diskutiert wurde. Daraufhin
erarbeitete Herr Geisler vom Bürgerverein Grem‐
berghoven einen Gestaltungsentwurf, der in der
6. Antragsrunde des Verfügungsfonds beantragt
und Anfang 2022 unter Vorbehalt der notwendi‐
gen Genehmigungen bewilligt wurde. Die Maß‐
nahme konnte von Seiten der Fachämter nicht
genehmigt werden. Dem Bürgerverein wurde
daraufhin vorgeschlagen, ein anderes Projekt in
ähnlicher Förderhöhe zu beantragen.
4.3 BETEILIGUNGSPROZESS FÜR DEN
BAHNHOFPLATZ GREMBERGHOVEN
4.4 FOTOWETTBEWERB „LIEBLINGSORTE“FÜR
EIN VEEDEL-MEMO-SPIEL
Um mehr über die Lieblingsorte der Bewoh-
ner*innen des Sozialraumgebiets zu erfahren
und die Identifikation mit den Stadtteilen zu
stärken, organisierte das Quartiersmanagement
im Mai 2021 einen Foto-Wettbewerb für ein Vee‐
del-Memo-Spiel mit einer Laufzeit von Juni bis
Ende August 2021. Gesucht wurden aktuelle
oder historische Fotos, die Orte im Sozialraum‐
gebiet zeigen, an denen sich die Bewohner*in‐
nen gerne aufhalten. Die Fotos sollten somit
persönliche Blicke auf die Stadtteile sichtbar ma‐
chen und Eigenschaften hervorheben, die das
Veedel zu einem besonderen Ort für die dort le‐
benden Menschen auszeichnet.
Leider kamen trotz Verlängerung der Laufzeit
und Werbung über alle dem QM verfügbaren
Kanäle insgesamt nicht genug Fotos zusammen,
sodass die Herstellung eines Veedel-Memo-
Spiels leider nicht möglich war. Dennoch konnte
das QM über die Aktion weitere Kontakte zu Ak‐
tiven aus dem Stadtteil knüpfen und den Verfü‐
gungsfonds bewerben.
2726
Der Bahnhofsplatz in Gremberghoven

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST AKTIONEN DES STARKE VEEDEL BÜROS AKTIONEN DES STARKE VEEDEL BÜROS
Im Sozialraumgebiet wohnen und leben Men‐
schen unterschiedlichen Alters, die jedoch nur
wenige Berührungspunkte haben. Die Corona-
Krise erschwerte den Austausch zwischen jungen
und älteren Generationen zusätzlich. Während
junge Menschen das Leben im Quartier lediglich
aus heutiger Sicht kennen, leben viele ältere
Menschen schon seit vielen Jahren dort.
Vor diesem Hintergrund startete das QM im
Rahmen der jährlichen Kinder-Ferienfreizeit
„Sommercamp -Finkenhoven“ im Juli 2021 die
Briefaktion „Erzähl doch mal…!“.
Ziel der Briefaktion war es, einen Corona-konfor‐
men Austausch zwischen der jüngeren und der
älteren Generation im Quartier zu schaffen. Der
Austausch fand zwischen den Kindern aus dem
Sommercamp sowie Senior*innen aus dem Jo‐
hanniter-Haus in Finkenberg statt.
Die teilnehmenden Kinder bekamen die Mög-
lichkeit, kurze Briefe zu verfassen und Fragen an
ältere Menschen zu stellen, die in ihrem Stadtteil
aufgewachsen sind oder dort schon seit längerer
Zeit wohnen und leben.
Zudem berichteten die Kinder von ihrem Alltag
aus dem Veedel und worauf sie sich am meisten
freuen, wenn die Pandemie vorbei ist. Das QM
besuchte die Kinder am ersten Tag des Sommer‐
camps, um ihnen von der Aktion zu erzählen und
sie anschließend beim Verfassen der Briefe zu
unterstützen. Im Anschluss übermittelte das QM
die verfassten Briefe an die Senior*innen im Jo‐
hanniter-Haus.
Am letzten Tag des Sommercamps brachte das
QM die Antwortbriefe der Senior*innen zu den
Kindern, um sie mit ihnen zusammen zu lesen
und über die verschiedenen Sichtweisen auf den
Stadtteil zu sprechen. In ihren Antwortbriefen
gingen die Senior*innen auf die Fragen der
Kinder ein und berichteten von ihren Erinnerun‐
gen an den Stadtteil.
4.5 BRIEFAKTION „ERZÄHL DOCH MAL…!“ 4.6 UPCYCLING-WORKSHOPS IN DER
STADTTEILFESTWOCHE FINKENBERG
Im Rahmen der Stadtteilfestwoche in Finkenberg
vom 20.-24. September 2021 organisierte das
QM mehrere Upcycling-Workshops zum Gestal‐
ten von Taschen und T-Shirts. Die teilnehmenden
Kinder und Senior*innen konnten mittels einer
Sprüh-Technik ihre eigenen Ideen und Motive
gestalten und umsetzen. Ziel des Workshops war
es, ein Angebot zum kreativen Arbeiten zu schaf‐
fen. Darüber hinaus entstand mit dem Workshop
ein Raum, um Menschen aus dem Quartier zu‐
sammen zu bringen und im gemeinsamen Ge‐
stalten Corona-konforme Begegnungen
innerhalb der Nachbarschaft zu ermöglichen.
Außerdem griff der Workshop das Thema „Upcy‐
cling“ auf. Die Taschen im Workshop wurden von
ehrenamtlichen Helfer*innen aus dem Bürger‐
zentrum Finkenberg aus alten Stoffen genäht.
Die T-Shirts wurden vom Theater „Der Spaß
e. V.“ gesponsert. Somit erfuhren die Teilneh‐
menden des Workshops, wie sie mit kreativen
Methoden alte Materialien aufwerten und weiter
nutzen können.
Aufgrund der Corona-Lage fand das Sommerfest
dezentral verteilt über die gesamte Woche vom
20.-24. September 2021 statt. Hierzu besuchte
das QM unter der Woche eine dritte Klasse der
Gemeinschaftsgrundschule Konrad-Adenauer-
Straße sowie das Johanniter Haus in Finkenberg.
Zusätzlich bot das QM den Workshop am Freitag
zur Abschlussveranstaltung am Bürgerzentrum
als offenes Angebot für alle Bewohner*innen aus
dem Quartier an. Das Angebot wurde sehr gut
angenommen, besonders von den Kindern aus
dem Stadtteil. Zahlreiche T-Shirts und Taschen
wurden gestaltet, oft als Geschenk für Großeltern
oder Eltern.
2928
Impressionen von der Briefaktion „Erzähl doch mal…!“
 Impressionen aus den Upcycling-Workshops

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST AKTIONEN DES STARKE VEEDEL BÜROS AKTIONEN DES STARKE VEEDEL BÜROS
Das Gremberghovener Teelicht wurde vom Quar‐
tiersmanagement gestaltet, um die Gremberg‐
hovener*innen durch das bekannte Torbogen-
haus als Motiv an ihre Heimat zu erinnern und
damit den Zusammenhalt der Bürger*innen zu
stärken. Da eine gemeinsame Bastelaktion auf‐
grund der andauernden Kontaktbeschränkungen
nicht stattfinden konnte, erfolgte die Umsetzung
im Starke Veedel Büro. Grundlage für das Motiv
war ein altes schwarz-weiß-Foto des historischen
Gebäudes, welches in eine Zeichnung umgewan‐
delt wurde, sodass das Motiv durch den Kerzen‐
schein gut wirken konnte. Verteilt wurden die
Teelichter zusammen mit einer kleinen Weih‐
nachtskarte des Starke Veedel Büros auf den
zwei Weihnachtsmärkten in Gremberghoven am
11. und 18. Dezember 2021.
So konnte es dem QM gelingen, kleine Lichtzei‐
chen in Gremberghoven zu setzen und als Starke
Veedel Büro vor Ort Präsenz zu zeigen. Das Mo‐
tiv des historischen Torbogenhauses wurde vom
QM zum Download zur Verfügung gestellt, so‐
dass die Bewohner*innen es weiter nutzen kön‐
nen und es sich ggfls. langfristig als Bildmarke
für Gremberghoven entwickeln kann.
4.9. GESTALTETE TEELICHTER FÜR
GREMBERGHOVEN
4.10 SMOOTHIES FÜR FINKENBERG
Mit der Aktion „Smoothies für Finkenberg “ un‐
terstützte das Starke Veedel Büro das Verfü‐
gungsfonds-Projekt von Hubert Röser. Er ist El‐
ternpflegschaftsvorsitzender der Lise-Meitner
Gesamtschule, Leiter des Küchenteams des Som‐
mercamps und des Interkulturellen Cafés. Die
Idee ist, Obst und Gemüse, das bei der Tafel in
Finkenberg übrig bleibt, weiter zu verwenden. Es
sollen daraus Smoothies hergestellt und kosten‐
los verteilt werden. Das Projekt verfolgt zwei Zie‐
le: Einerseits soll Abfall vermieden und auf Le‐
bensmittelverschwendung aufmerksam gemacht
werden. Anderseits wird Kindern und Jugendli‐
chen durch die Aktion Gemüse und Obst in in‐
teressanter und leckerer Form gezeigt. Der
Smoothie-Maker wurde über den Verfügungs‐
fonds beantragt und bewilligt, sodass Ende März
die ersten „Smoothies für Finkenberg!“ auf der
Impfparty am Jobwerk Porz verteilt werden
konnten.
In Zukunft sollen die Smoothies regelmäßig bei
Veranstaltungen im Stadtteil (Sommercamp,
Stadtteilfest etc.) ausgeschenkt werden. Das QM
unterstützte die Aktion darüber hinaus noch mit
der Herstellung einer Beachflag, die in Zukunft
die „Smoothies für Finkenberg!“ sichtbar macht.
3332
Das historische Torbogenhaus und die daraus entstandnen Teelichter für Gremberghoven Impressionen von der Smoothie-Aktion

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST AKTIONEN DES STARKE VEEDEL BÜROS AKTIONEN DES STARKE VEEDEL BÜROS
Im Rahmen eines Verfügungsfonds-Projektes
wurden bereits im Herbst 2021 insgesamt neun
Stromkästen in Gremberghoven bemalt. Der Ge‐
staltungsentwurf für die Stromkästen wurde
durch den Gremberghovener Designer Marc
Jungmann entworfen und gespendet. Durch die
Gestaltung sollte eine Aufwertung des Straßen‐
bildes erfolgen, die historischen Bezüge im
Stadtteil herausgearbeitet und der nachbar‐
schaftliche Austausch gefördert werden. Grund‐
lage für die Gestaltungsvorlage sind historische
Fotos aus Gremberghoven und die Blüten der lo‐
kalen Kirschbäume.
Im April 2022 konnten in einer gemeinsamen
Aktion von Marc Jungmann und dem Quartiers‐
management zwei weitere Stromkästen zentral
im Stadtteil an der Ecke Bahnhofstraße/Hohen‐
staufenstraße verschönert werden. Das Besonde‐
re bei diesem Mal: Das Projekt erhielt
Unterstützung von den Kindern der nahegelege‐
nen Kita „Große Riesen“. In einer Bastelstunde
schnitten die Kinder die Schablonen aus, die
später zum Besprühen genutzt werden konnten.
Beim Besprühen der Stromkästen durften die
Kinder zuschauen und teilweise auch mithelfen.
4.11 STROMKÄSTEN 2.0 GREMBERGHOVEN 4.12 BEETPATENSCHAFT I N EIL
Die „Grün statt Müll-AG Porz-Eil“ besteht aus
mehreren engagierten Eilerinnen, die insekten‐
freundliche Beete im Stadtteil anlegen. Es konn‐
ten so schon mehrere Grünflächen im Rahmen
einer offiziellen Patenschaft verschönert werden,
wie z. B. an der Ecke Berger Straße / Neue Eiler
Straße. Das Projekt wird von den Bewohner*in‐
nen des Stadtteils sehr begrüßt und gewert‐
schätzt.
Anfang 2022 unterstützte das QM die AG dabei,
eine weitere Patenschaft einzugehen und ein
neues Beet in der Kurt-Schumacher-Straße zu
verschönern. Am 23. April wurde in einer Ge‐
meinschaftsaktion das Beet von Müll und Un‐
kraut befreit und insektenfreundliche Pflanzen
dazugesetzt, analog zum „Nachbar“ gegenüber,
wo bereits eine Patenschaft durch die AG be‐
steht.
3534
Impressionen aus der Aktion „Stromkästen 2.0“ Impressionen der gestalteten Beete aus Eil

Der Flyer des Bürgervereins Porz-Finkenberg e. V.
Impressionen der laufenden Baumaßnahme am Eiler Schützenplatz
Die „Finkenberg-Skyline“

5. VERFÜGUNGSFONDS

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST VERFÜGUNGSFONDS VERFÜGUNGSFONDS
Mit dem Förderinstrument des Verfügungsfonds
wird angestrebt, Engagement im Stadtteil zu för‐
dern und die Bewohnerschaft zu aktivieren.
Durch die Verfügbarkeit finanzieller Mittel kön‐
nen Menschen konkret an der Gestaltung ihres
Wohnorts mitwirken. Ziel der im Rahmen des
Verfügungsfonds durchgeführten Projekte ist es,
einen positiven Beitrag zur Entwicklung des Vee‐
dels und der Veedelsgemeinschaft zu leisten. Mit
dem Verfügungsfonds bestand die Möglichkeit,
Projekte aus und für die Bewohnerschaft des So‐
zialraumgebiets mit bis zu 4.999 Euro (zzgl.
MwSt.) zu fördern.
Das Quartiersmanagement übernahm die Aufga‐
be, interessierte Bewohner*innen zum Verfü‐
gungsfonds zu beraten und unterstützte bei der
Planung und Umsetzung über die Antragsstel‐
lung bis zur Abrechnung von Projekten.
Diese Beratungsfunktion rund um den Verfü‐
gungsfonds war die zeitintensivste Tätigkeit des
QM. Positiv hervorzuheben ist, dass die Erstbera‐
tungsgespräche für den Verfügungsfonds zu Be‐
ginn des Projektes mit Kennlerngesprächen mit
engagierten Akteur*innen in allen Stadtteilen
des Sozialraumgebiets verbunden werden konn‐
ten. Das QM konnte daher, trotz Corona-Pande‐
mie und eingeschränkter Möglichkeiten, mit
zahlreichen Akteur*innen aus dem Sozialraum‐
gebiet in einen intensiven Austausch treten. Die‐
se Akteur*innen wirkten zugleich als
Multiplikator*innen in ihre Stadtteile.
In der Projektlaufzeit führte das QM zahlreiche
Beratungsgespräche, aus denen schließlich 21
förderfähige Anträge hervorgingen. Diese sind in
ihrer Gesamtheit in Kapitel 5.5 dargestellt.
Die Projektvielfalt zeigt, dass der Verfügungs‐
fonds ein sinnvolles Instrument für den Sozial‐
raum ist – das bereits bestehende Engagement
von Akteur*innen wurde durch den neuen För‐
dertopf gestärkt. In allen Antragsrunden gab es
darüber hinaus überwiegend positive Rückmel‐
dungen aus dem Beratungsgremium. Dies ver‐
deutlicht, dass die Verfügungsfonds-Projekte für
das Sozialraumgebiet bedarfsgerecht waren.
5.1 DER VERFÜGUNGSFONDS – AUFRUF ZUR
TEILHABE UND MITGESTALTUNG
5.2 BERATUNGSGREMIUM UND
BETEILIGUNGSVERFAHREN
Das Beratungsgremium zum Verfügungsfonds
wurde bereits zum Programmstart von der Stadt
Köln installiert. Mitglieder des Gremiums waren
der Sozialraumkoordinator, der Leiter des Bürge‐
ramts Porz, die Leiterin der Jugendpflege Porz
sowie die Leiterin des Interkulturellen Diensts.
Das Gremium leistete einen wichtigen Mehrwert
für das Quartiersmanagement. Die Mitglieder
wirkten als Multiplikator*innen in den Sozial‐
raum hinein und sorgten für eine Bewerbung der
Fördermöglichkeiten in ihren jeweiligen Netz‐
werken. Zugleich wissen die Mitglieder des Gre‐
miums um die Bedarfe im Sozialraum und
konnten mit diesem Wissen eine passgenaue
Empfehlung zur Wirksamkeit der beantragten
Maßnahmen aussprechen.
Zudem konnte das QM gezielt Rückfragen an
das Gremium stellen und sich so bereits zu ei‐
nem frühen Zeitpunkt Feedback zu einer eigenen
Projektidee oder einem Verfügungsfonds-Antrag
einholen.
Im Laufe des Projektes ist das Gremium insge‐
samt siebenmal zusammengetroffen: für die
konstituierende Sitzung sowie die jeweilige Dis‐
kussion der Anträge aus den insgesamt sechs
Antragsrunden des Verfügungsfonds. Das QM
berief die regelmäßigen Treffen des Beratungs‐
gremiums ein und organisierte, moderierte und
protokollierte diese. In den Sitzungen gab das
Beratungsgremium eine Empfehlung für die Ver‐
fügungsfonds-Anträge ab, über die anschließend
in der Bezirksvertretung Porz entschieden wurde.
4140

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST VERFÜGUNGSFONDS VERFÜGUNGSFONDS
In den 24 Monaten der Projektlaufzeit sind ins‐
gesamt 21 förderfähige Anträge auf Mittel aus
dem Verfügungsfonds bei der Stadt Köln einge‐
gangen. Es zeigte sich, dass in den sechs An‐
tragsrunden besonders die Verbesserung der
sozialen Teilhabe im Sozialraumgebiet bei den
Antragsstellenden im Vordergrund stand. Er‐
reicht werden sollte dies durch unterschiedliche
Angebote für Erwachsene (Nachbarschaftscafé,
VereinsMesse) und vor allem Kinder bzw. Ju‐
gendliche (neue Angebote der Grembox, Kom‐
munalwahlgrillen, Ferienprogramm der Jobwerk
Porz gGmbH, Theaterworkshop des Theaters
„Der Spaß e. V.“, Ernährungs-/Gesundheitswork‐
shop von Saskia Meyer, Kids-Gärten Gremberg‐
hoven, Lese-Café). Diese Projekte förderten die
Gemeinschaft und den Zusammenhalt innerhalb
der Nachbarschaft.
Im weiteren Verlauf der Projektzeit kamen zu‐
nehmend investive Maßnahmen hinzu, so z. B.
die Gartenlauben für die Kids-Gärten in Grem‐
berghoven, die Fahrradservicestation in Finken‐
berg, die Gestaltung der Stromkästen in Grem-
berghoven oder Infotafeln und eine Stele für den
Geschichtspfad in Eil.
Trotz umfangreicher Hygienekonzepte mussten
Verfügungsfonds-Projekte aufgrund der anhal‐
tenden Verschärfungen der Corona-Maßnahmen
ab November 2020 bis Juni 2021 abgesagt bzw.
aufgeschoben werden. Darunter fielen die Ver‐
einsMesse in Eil (Absage) oder das Nachbar‐
schaftscafé im BüZe Finkenberg (Unterbrechung
bzw. Änderung zu einem digitalen Format wäh‐
rend des Lockdowns). Der Theaterworkshop
„Bunte Welt“ konnte digital starten und wurde
im Sommer schließlich in Präsenz vor Ort im Bür‐
gerzentrum Finkenberg vollendet. Der Workshop
„Gesund und nachhaltig Essen erLeben in Fin‐
kenberg“ wurde zeitlich aufgeschoben, bis eine
Durchführung in Präsenz, ebenfalls im Bürger‐
zentrum Finkenberg, im Winter und Frühling
2021/2022 möglich wurde.
5.3 WIRKUNGSWEISE IM SOZIALRAUMGEBIET 5.4 DIE VEEDELS-IDE EN – THEMATISCHE
SCHWERPUNKTE
4342
Die Kinder aus dem Stadtteil können nun den Gemüse- und Obstanba u
zu jeder Jahreszeit mitverfolgen. Die Kitas aus dem Stadtteil besit zen
einen Schlüssel und nutzen seit Eröffnung die Kids-Gärten als zusä tzli‐
ches Angebot. In einer Garage am Langobardenplatz wurde zudem
eine Küche eingerichtet, in der das Geerntete direkt zubereitet we rden
kann. Die Kids-Gärten wurden im September 2021 unter Anwesenhe it
der Bezirksbürgermeisterin - und vieler Kinder - bei strahlendem So n‐
nenschein feierlich eröffnet.
Durch den Bürgerverein wurden die Gärten restauriert und nun de n Kin‐
der- und Jugendeinrichtungen aus dem Stadtteil zur Verfügung gestellt.
Über den Verfügungsfonds konnten die Herzstücke der beiden Gä rten –
zwei Gartenlauben mit Terrasse – finanziert werden.
Zwei Gartenlauben für die Kids-Gärten in Gremberghoven

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST VERFÜGUNGSFONDS VERFÜGUNGSFONDS
4544
Herr Carrara organisierte zwei Konzerte im Johanniter Haus Finke nberg und im Johanniter Haus
Porz. Seine Band vertonte dabei Klassiker der 50er Jahre in neuem Stil. Das besondere an den Kon‐
zerten: Die Bewohner*innen konnten sich im Vorfeld Musiktitel wüns chen, die dann in das Pro‐
gramm aufgenommen wurden.
In den ersten Wochen
konnte eine vielfache
Nutzung der Station
beobachtet werden. Nut‐
zer*innen können ihr
Fahrrad aufpumpen oder
kleine Reparaturen mit
dem vorhandenen Werk‐
zeug durchführen. Ein
weiterer positiver Effekt
des Projektes ist, dass
durch die Antragsstel‐
lung der noch neue Bür‐
gerverein Finkenberg
gestärkt werden konnte.
Durch die regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagemen t konnte der Bürgerver‐
ein auch mit anderen Akteuren und Institutionen aus dem Stadtteil vernetzt und im Stadtteil be‐
kannter werden.
Die Fahrradservicestation wurde durch den Bürgerverein Finkenb erg beantragt und auf dem Gelände
des Jobwerk Porz in der Brüsseler Straße im September 2021 aufge stellt. Ein geeigneter Standort,
denn durch die vielen Projekte vor Ort und die Nähe zum S-Bahnhof is t hier immer viel Bewegung.
Den Stadtteil gestalten - kreativ in Gremberghoven: Das Design im
Gremberghoven Stil wurde durch den Gremberghovener Marc Jung‐
mann entworfen und an über zehn Stromkästen gemeinsam mit einem
Porzer Künstler angebracht.
Die in Gremberghoven häufig angepflanzte Japanische Kirsche sowie Umrisse der historischen Sied‐
lung schmücken nun auch die Stromkästen.
Eine Fahrradstation für FinkenbergWunschkonzerte in Finkenberg und Eil
Stromkästen gestalten in Gremberghoven

NACHBARSCHAFTSCAFÉ
Bürgerzentrum Finkenberg
September 2020 - September 2021
monatlicher Treffpunkt im Bürgerzentrum
mit Kaffee und Tee, Spiel- und
Bastelmöglichkeiten für Kinder
Bewilligte Fördersumme: 1.090 Euro
KOMMUNALWAHLGRILLEN
OT Arche Nova
September 2020
Informationsveranstaltung zur
Kommunalwahl am Wahltag, Diskussion mit
Jugendlichen, gemeinsames Grillen
Bewilligte Fördersumme: 650 Euro
5.5 PROJEKTPORTRAITS
VEREINSMESSE
Ortsring Eil Verein für Heimatpflege e.V.
Dezember 2020
Präsentation der Eiler Vereine auf dem
Pfarrer Oermann Platz, Förderung und
Bewerbung des Engagements aus dem
Stadtteil (ausgefallen aufgrund des
Lockdowns im Dezember 2020)
Bewilligte Fördersumme: 1.985 Euro
STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST VERFÜGUNGSFONDS VERFÜGUNGSFONDS
46 47
WINTERBELEUCHTUNG FÜR
GREMBERGHOVEN
Initiative „Machbarschaft Gremberghoven“
Dezember 2020
Installation von sechs Winterbeleuchtungen
an Straßenlaternen in Gremberghoven
Bewilligte Fördersumme: 4.449,31 Euro
GESUNDE FERIEN FÜR KINDER IN
FINKENBERG
Jobwerk Porz gGmbH
Juli 2021
Kinderfreizeitwoche in Finkenberg mit dem
Schwerpunkt Gesundheit und Bewegung
Bewilligte Fördersumme: 3.500 Euro
Im Folgenden werden die insgesamt 21 bewillig‐
ten Verfügungsfonds-Projekte in Form von chro‐
nologischen Kurzportraits gezeigt. Derzeit befin-
den sich einige Projekte noch mitten in der Um‐
setzung.
Für die Verfügungsfonds-Projekte konnten ins‐
gesamt rund 66.666 Euro Fördermittel bewilligt
werden.
Ausgefallen

In Umsetzung!

INFOKÄSTEN FÜR DEN EILER
SCHÜTZENPLATZ
Ostring Eil Verein für Heimatpflege e.V.
Januar 2022
Aufbau von Informationsschaukästen an
drei Orten im Stadtteil, um die
Bewohner*innen über aktuelle Themen und
die Vereinslandschaft zu informieren
Bewilligte Fördersumme: 1.720 Euro
FAHRRADFAHREN LERNEN IN
FINKENBERG
Förderverein der Konrad-Adenauer-
Grundschule
September 2022
Fahrradlernkurse für Kinder aus dem
Stadtteil auf dem Verkehrsübungsplatz der
Grundschule, Anschaffung von mehreren
Fahrrädern und Helmen
Bewilligte Fördersumme: 2.790 Euro
GESTALTUNG STROMKÄSTEN
GREMBERGHOVEN
Marc Jungmann
Oktober 2021
Gestaltung von neun Stromkästen in
Gremberghoven mit Motiven aus dem
Stadtteil
Bewilligte Fördersumme: 4.865 Euro
AUFWERTUNG BAHNHOFPLATZ
GREMBERGHOVEN
Bürgerverein Gremberghoven e. V.
Konnte nicht umgesetzt werden (siehe S. 26)
Verschönerung des Bahnhofplatzes
Gremberghoven durch neue Bepflanzung
und Sitzmöglichkeiten
Bewilligte Fördersumme: 5.948 Euro
MOBILES LESECAFÉ
Bürgerzentrum Finkenberg
Bewilligt und aktuell in Umsetzung
Mobile Lesungen im Stadtteil über den
Sommer 2022, das Bürgerzentrum besucht
die Einrichtungen im Stadtteil und bietet
Lesungen an
Bewilligte Fördersumme: 1.450 Euro
„AKTIV STATT STIEF“
Johanniter Haus Porz
Bewilligt und aktuell in Umsetzung
Sportworkshops für Senior*innen aus dem
Stadtteil im Jahr 2022
Bewilligte Fördersumme: 4.999 Euro
VERFÜGUNGSFONDS VERFÜGUNGSFONDS
50 51
STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST
Konnte nicht umgesetzt werden!
In Umsetzung!
In Umsetzung!

„SMOOTHIES FÜR FINKENBERG!“-
Professioneller Smoothie Maker für den
Sozialraum
Hubert Röser
April 2022
Anschaffung eines Smoothie Makers für
verschiedene Aktionen im Stadtteil
(Sommercamp, Stadtteilfest, Interkulturelles
Café), Einweihung im Rahmen einer
Impfaktion im April 2022
Bewilligte Fördersumme: 1.079 Euro
STELE FÜR GESCHICHTSPFAD EIL
August 2022
Ortsring Eil Verein für Heimatpflege e.V.
August 2022
Grafische Darstellung des Geschichtspfads
Eils auf einer Stele, die am Besenbinder
Platz aufgestellt werden soll
Bewilligte Fördersumme: 5.944,05 Euro
WORKSHOPS FÜR LITERATUR UND
MUSIK
Theater „Der Spaß!“aus Finkenberg
Bewilligt und aktuell in Umsetzung
Kostenloses und integratives Workshop-
Angebot für Kinder aus dem Stadtteil zu
deutscher Literatur und Musik
Bewilligte Fördersumme: 900 Euro
OPEN BOX - SELBSTGEBAUTER
UNTERSTAND FÜR JUGENDLICHE
Rheinflanke gGmbH
Oktober 2022
Bau eines eigenen Unterstands gemeinsam
mit Jugendlichen und einer Schreinerin auf
dem Gelände des Jugendzentrums
Grembox in Gremberghoven
Bewilligte Fördersumme: 3.500 Euro
VERFÜGUNGSFONDS VERFÜGUNGSFONDS
52 53
STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST
In Umsetzung!

6.
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT,
KOMMUNIKATION UND
DESIGN
Wege der Aktivierung

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OSTÖFFENTLICHKEITSARBEIT, KOMMUNIKATION UND DIDESIGN
Die Öffentlichkeitsarbeit dient sowohl der Be‐
kanntmachung der Projekte des Quartiersmana‐
gements als auch darüber hinaus der Stärkung
des Images des Sozialraumgebietes über die
Stadtteilgrenzen hinaus.
Als Methoden der Öffentlichkeitsarbeit entwi‐
ckelte das QM einen stimmigen Gesamtauftritt
mit eigenem Corporate Design, um den Wieder‐
erkennungseffekt zu stärken.
Der im Herbst 2020 fertiggestellte mehrseitige
Flyer zur Vorstellung des QM wurde großflächig
im Sozialraumgebiet verteilt. Der Flyer entwickel‐
te sich in den zwei Jahren Projektlaufzeit zu einer
viel genutzten Handreichung bei Treffen mit Bür‐
ger*innen, Interessierten für den Verfügungs‐
fonds oder zur Vernetzung mit Trägern im Sozi‐
alraumgebiet.
Im Logo des Starke Veedel Büros finden sich die
drei Farben des Logos des Programms „Starke
Veedel – Starkes Köln“ wieder. Auch der Aufbau
des Logos ist an das Programmlogo angelehnt
und verdeutlicht den Zusammenhang zwischen
Programm und Starke Veedel Büro. In den ein‐
zelnen Kreisen sind symbolhaft drei identitäts‐
stiftende Merkmale der Stadtteile des Sozial‐
raumgebiets dargestellt. Der gelbe Kreis
verdeutlicht die unterschiedlichen Gebäudefor‐
men und vielen Bäume in Finkenberg. Die Bahn‐
schienen im blauen Kreis symbolisieren den
Stadtteil Gremberghoven. Die Besen im roten
Kreis stehen für die Besenbinder-Tradition im
Stadtteil Eil. Damit werden identitätsstiftende
und ortsbildprägende Elemente aufgegriffen.
Das Logo unterstützte die Wirkung des QM in
den Sozialraum: Das Starke Veedel Büro trat
freundlich, positiv und gleichermaßen zuständig
für alle Stadtteile des Sozialraumgebiets auf.
Grundsätzlich sollte das Logo die positive Spra‐
che des QM gegenüber der Bevölkerung sowie
dem Sozialraumgebiet untermalen. Das Logo
wurde in allen Veröffentlichungen des QM (Pro‐
tokolle, Pressemitteilungen, Mails, Videos) ge‐
nutzt, um einen Wiedererkennungswert zu errei‐
chen.
6.1 GESAMTAUFTRITT: KOMMUNIZIERTE
WERTE UND CORPORATE DESIGN
ÜBERSCHRIFT ÜBERSCHRFIT ÜBERSCHRIFT
ÜBERSCHRIFT ÜBERSCHRIFT
Curabitur hendrerit diam et mauris. Etiam porta
nunc euismod dui. Maecenas a lectus. In hac ha‐
bitasse platea dictumst. Suspendisse id massa.
Nullam porta velit sed lacus. Duis eleifend, felis
eu euismod lacinia, felis erat feugiat nisl, vitae
congue leo velit a massa. Quisque nec justo a
turpis posuere tristique.
Maecenas condimentum tincidunt lorem. Vesti‐
bulum vel tellus. Sed vulputate. Morbi massa
nunc, convallis a, commodo gravida, tincidunt
sed, turpis. Aenean ornare viverra est. Maecenas
lorem. Aenean euismod iaculis dui. Cum sociis
natoque penatibus et magnis dis parturient
montes, nascetur ridiculus mus. Nulla quam. Ae‐
nean fermentum, turpis sed volutpat dignissim,
diam risus facilisis nibh, sit amet iaculis est turpis
non tellus. Nunc a mauris. Proin eget ligula. Nam
cursus libero.
Vestibulum velit orci, bibendum eget, molestie
eu, sagittis non, leo. Nullam sed enim. Duis ac
lorem. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer
adipiscing elit. Suspendisse potenti. Sed tinci‐
dunt varius arcu. Mauris vitae arcu sit amet
quam condimentum pulvinar. Aenean arcu elit,
accumsan id, consequat ornare, lobortis vitae, li‐
gula. Quisque vitae velit ac sapien placerat susci‐
pit. Donec mollis justo sed justo pellentesque
sollicitudin. Duis bibendum adipiscing nibh.
Maecenas diam risus, molestie ut, porta et, ma‐
lesuada eget, nisi. In fermentum leo sed turpis.
Sed lacus velit, consequat in, ultricies sit amet,
malesuada et, diam. Integer mauris sem, conval‐
lis ut, consequat in, sollicitudin sed, leo. Cras pu‐
rus elit, hendrerit ut, egestas eget, sagittis at,
nulla. Integer justo dui, faucibus dictum, convallis
sodales, accumsan id, risus. Aenean risus. Vesti‐
bulum scelerisque placerat sem.
In eget sapien vitae massa rhoncus lacinia. Nul‐
lam at leo nec metus aliquam semper. Phasellus
tincidunt, ante nec lacinia ultrices, quam mi dic‐
tum libero, vitae bibendum turpis elit ut lectus.
Sed diam ante, lobortis sed, dignissim sit amet,
condimentum in, sapien. Pellentesque nec lectus
non risus auctor lobortis. Vestibulum sit amet
dolor a ante suscipit pulvinar. Sed lacinia. Ali‐
quam erat volutpat. In hac habitasse platea dic‐
tumst. Vivamus sit amet sem vitae tellus ultricies
consequat. Integer tincidunt tellus eget justo.
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Morbi pellentesque, mauris interdum porta tinci‐
dunt, neque orci molestie mauris, vitae iaculis
dolor felis at nunc. Maecenas eu diam a leo por‐
ta interdum. In non massa quis odio feugiat sa‐
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ante fermentum interdum. Proin eget est a au‐
gue vehicula mattis. Pellentesque sed nisi at nisi
scelerisque iaculis. Phasellus orci. Nulla adipi‐
scing. Suspendisse et leo vel elit ullamcorper
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mauris nibh feugiat odio, nec tincidunt erat orci
dictum purus. Etiam luctus odio. Aliquam adipi‐
scing urna a felis. Quisque sed elit in eros aliquet
ultrices. Donec at sem. Vestibulum cursus. Inte‐
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fermentum consectetuer. Integer justo.
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eu, dapibus quis, egestas non, mauris. Cum so‐
ciis natoque penatibus et magnis dis parturient
montes, nascetur ridiculus mus. Nullam eleifend
pharetra felis. Mauris nibh velit, tristique ac, laci‐
nia in, scelerisque et, ante. Donec viverra tortor
sed nulla. Phasellus nec magna. Aenean vehicula,
5756
STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST ÖFFEN TLICHKEITSARBEIT, KOMMUNIKATION UND DESIGN
6.2 AKTIVIERENDE ANSPRACHE –
KOMMUNIKATION DER AKTIONEN
Die Kommunikation des Quartiersmanagements
mit der Bewohnerschaft erfolgte größtenteils
über gezielte Anrufe und Einzelgespräche mit
Akteur*innen vor Ort. Des Weiteren fanden über
den Sommer und Herbst 2020 etwa 20 bis 25
Kennlerngespräche in Verbindung mit Bera‐
tungsgesprächen für den Verfügungsfonds statt.
Viele der Akteur*innen hatten konkrete Ideen
und Vorstellungen für Angebote und Aktionen
im Quartier, die teilweise mit dem Verfügungs‐
fonds in die Tat umgesetzt werden konnten. Co‐
ronabedingt wurden alle Aktivitäten in der Pro‐
grammlaufzeit primär persönlich oder digital
kommuniziert. Die enge Zusammenarbeit mit
den langjährigen Multiplikator*innen im Quartier
gewährleistete die umfassende Verbreitung der
Informationen. Zusätzlich fand über Pressemit‐
teilungen, Social Media und die Webseite die
Kommunikation an die Öffentlichkeit über alle
Aktivitäten regelmäßig statt.
Seit Beginn des Jahres 2021 nutzte das QM dar‐
über hinaus den neu angelegten Youtube-Kanal
des Sozialraumgebiets, um in kurzen Videos auf
den Verfügungsfonds und eigene Projekte auf‐
merksam zu machen. So wurde beispielsweise
beim Fotowettbewerb für ein Veedel-Memo-
Spiel ein kurzes Erklär-Video aufgenommen, um
zusätzliche Zielgruppen für den Wettbewerb zu
erreichen und ein Medium zu nutzen, das leicht
teilbar ist. Um einen einheitlichen Auftritt mit
Wiedererkennungswert zu erreichen, wird in al‐
len Videos des QM das Logo des Starke Veedel
Büros dauerhaft eingeblendet und in der Video‐
beschreibung auf die eigene Homepage sowie
auf das Programm und den Förderhinweis ver‐
wiesen.
5756
Vorstellung des Fotowettbewerbs auf Youtube
Das Logo des Starke Veedel Büros

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OSTÖFFENTLICHKEITSARBEIT, KOMMUNIKATION UND DESIGN ÖFFENTLICHKEITSARBEIT, KOMMUNIKATION UND DESIGN
Ein wichtiger Aspekt des Quartiersmanagements
ist mittlerweile die digitale Stadtteilarbeit – auch
in diesem Bereich war das Starke Veedel Büro
sichtbar. Aus diesem Grund wurde gemeinsam
mit der Entwicklung des Starke Veedel Logos
über den Sommer 2020 eine eigene Webseite
gestaltet, die Interessierten einen Einblick in die
Arbeit des QM gibt.
Die Webseite des Starke Veedel Büros sowie die
Social Media-Accounts auf Facebook und Insta‐
gram waren seit der Eröffnung des Starke Veedel
Büros am 9. November 2020 online abrufbar und
wurden seitdem regelmäßig mit neuen Inhalten
gefüllt und aktualisiert.
Über diesen Weg informierte das QM, trotz an‐
haltenden strengen Corona-Maßnahmen im
Winter 2020/2021, die Anwohner*innen aus den
Stadtteilen über die Arbeit des QM.
Die Webseite des Starke Veedel Büros bot allen
Interessierten Informationen rund um das Pro‐
jekt „Starke Veedel – Starkes Köln“. Die Startseite
in Form eines Blogs wurde stets aktualisiert und
informierte über die aktuellen Termine und wei‐
tere Neuigkeiten. Darüber hinaus bot die Web‐
seite die Möglichkeit zur Informations-
beschaffung über das Förderinstrument des Ver‐
fügungsfonds sowie zum Haus-, Hof- und Fassa‐
denprogramm, das von der Stadt Köln betreut
wird.
Der Online-Auftritt in Form einer eigenen Web‐
seite sowie Social Media Profilen des Starke Vee‐
del Büros hat sich als sehr hilfreich für die
Beratungsgespräche zum Verfügungsfonds er‐
wiesen. Für Antragsteller*innen standen auf der
Webseite alle wichtigen Formulare für einen Pro‐
jektantrag zum Download zur Verfügung.
6.3 DIGITAL UNTERWEGS – WIR INFORMIEREN
UND BERICHTEN
5958
Feedback zum Videopodcast über die Facebookseite des QM
 Screenshot der Homepage
Screenshot Facebook-Post Screenshot Instagram-Seite

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OSTÖFFENTLICHKEITSARBEIT, KOMMUNIKATION UND DESIGN ÖFFENTLICHKEITSARBEIT, KOMMUNIKATION UND DESIGN
Die Einführung und das Bekanntwerden des
Starke Veedel Büros wurde in den zwei Jahren
Programmlaufzeit durch Pressearbeit unterstützt.
Das Quartiersmanagement pflegte einen Presse‐
verteiler zu mehreren lokalen Journalist*innen
von unterschiedlichen Medien und konnte Pres‐
semitteilungen so gezielt verbreiten.
Zu Projektbeginn Anfang Juli 2020 wurde das
QM in einem Beitrag der Lokalzeit Köln des WDR
vorgestellt. Barbara Zillgen stellte den Verfü‐
gungsfonds vor, zudem erläuterte die Leiterin
des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik
Frau Scholz die grundsätzlichen Ziele des Pro‐
gramms „Starke Veedel – Starkes Köln“.
Die Antragsfristen für den Verfügungsfonds wur‐
den regelmäßig über die lokale Presse im Bezirk
angekündigt. Darüber hinaus erschienen im
Zuge der Projektumsetzung mehrere Artikel über
eigene Aktionen des QM, beispielsweise über
den Fotowettbewerb oder die Videoreihe „Starke
Veedel – Starke Stimmen“.
6.4 IM GESPRÄCH MIT DER PRESSE
6160
Presseartikel Kölner Wochenspiegel „Porz Aktuell“,
26.06.2020
Beitrag über die Video-Portraits von „Porz am Montag“
auf unserort.de
Auzug aus einer Pressemitteilung des Starke
Veedel Büros
Beitrag über die Stromkästen-Aktion von „Porz am
Montag“auf unserort.de
Zeitungsartikel im Kölner Stadtanzeiger, 26.11.2020

7. FAZIT: 24 MONATE
QUARTIERSMANAGEMENT
66.666 EURO BEWILLIGTE FÖRDERMITTEL
21 VERFÜGUNGSFONDSPROJEKTE
16FOLGENVIDEOREIHE„STARKEVEEDEL-
STARKESTIMMEN“
14 EIGENE AKTIONEN IN DEN STADTTEILEN

STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST STARKE VEEDEL BÜRO PORZ-OST ABBILDUNGSVERZEICHNIS ABBILDUNGSVEREZEICHNIS
Seite: Fototitel (Urheber*in)
Titelbild: Spielplatz Finkenberg (Philipp Dreger)
Umschlag innen vorne:Bahnhofplatz Grem‐
berghoven und Grünfläche Finkenberg (Philipp
Dreger)
Seite 5:Porträt Brigitte Scholz (Stadt Köln)
Seite 6:Sozialraumkarte (Stadt Köln)
Seite 7:Arbeitsbereiche (Eigene Darstellung)
Seite 8:Mast Gremberghoven (Philipp Dreger)
Seite 11:Sozialraumgebiet (Stadt Köln)
Seite 13:Integriertes Stadtentwicklungskonzept
(Stadt Köln)
Seite 14:Strukturdaten Sozialraumgebiet (Eige‐
ne Darstellung auf Basis von Daten d. Stadt Köln)
Seite 16:Jochen Schäfer, Philipp Dreger (Philipp
Dreger)
Seite 19:Brücke Finkenberg (Philipp Dreger)
Seite 20:Das Starke Veedel Büro (Philipp Dreger)
Seite 21:Porträts Team (Philipp Dreger)
Seite 23:Lichtaktion Finkenberg (Annika Dem‐
mer)
Seite 24:Screenshot Zeitungsartikel (Rheinische
Anzeigeblätter), Foto Befragungsaktion (Philipp
Dreger)
Seite 26:Bahnhofplatz (Philipp Dreger)
Seite 28:Fotowettbewerb (Philipp Dreger)
Seite 29:Impressionen Upcycling Workshops
(Philipp Dreger), Bild unten rechts (Raissa
Myachkova)
Seite 30:Waffelaktion (Philipp Dreger)
Seite 31:Lichtkunst (Annika Demmer)
Seite 32:Historisches Foto Torbogenhaus (Chro‐
nik Gremberghoven), Grafik Torbogenhaus (Eige‐
ne Darstellung), Teelichter (Philipp Dreger)
Seite 33:Smoothies für Finkenberg (Philipp Dre‐
ger)
Seite 34:Stromkästen (Philipp Dreger)
Seite 35:Beetpatenschaft (Philipp Dreger)
Seite 36:Flyer Bürgerverein (Philipp Dreger),
Finkenberg Skyline (eigene Darstellung)
Seite 37:Baumaßnahmen (Philipp Dreger)
Seite 39:Spielplatz Finkenberg (Philipp Dreger)
Seite 40-41:Ablauf Verfügungsfonds (Eigene
Darstellung)
Seite 43:Impressionen Kids-Gärten-Gremberg‐
hoven (Philipp Dreger)
Seite 44:Impressionen Wunschkonzerte (Gere‐
mia Carrara), Impressionen Stromkästen (Philipp
Dreger)
Seite 45:Logo Bürgerverein und Willkommens‐
schild (Bürgerverein Finkenberg e. V.), Porträt an
Fahrradstation (Philipp Dreger)
Seite 46:Nachbarschaftscafé (Philipp Dreger)
Seite 47:Kommunalwahlgrillen (Philipp Dreger),
Winterbeleuchtung (Lydia Jungmann), Gesunde
Ferien (JobWerk Porz gGmbH)
Seite 48:Kreativwerkstatt (Philipp Dreger) Gar‐
tenlauben (Philipp Dreger), Theaterworkshop
(Raissa Myachkova)
Seite 49:Fahrradstation (Philipp Dreger), Kon‐
zertreihe (Geremia Carrara)
Seite 50:Stromkästen (Marc Jungmann), Info‐
kästen (Erwin Bäuml), Fahrrad fahren lernen (Pu‐
blicDomainPictures auf Pixabay, freie kommerzi‐
elle Nutzung)
Seite 52:Besenbinder-Denkmal (Philipp Dreger),
Smoothies für Finkenberg (Philipp Dreger)
Seite 53:Open Box (Rheinflanke gGmbH)
Seite 55:Graffiti (Philipp Dreger)
Seite 56:Logo Starke Veedel Büro (eigene Dar‐
stellung)
Seite 57:Screenshot Youtube Kanal (Philipp Dre‐
ger)
Seite 58:Screenshot Facebook (Philipp Dreger)
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Seite 59:Screenshots Instagram und Homepage
(Philipp Dreger, eigene Darstellung)
Seite 60:Zeitungsartikel links (Kölner Wochen‐
spiegel), Zeitungsartikel rechts (Kölner Stadtan‐
zeiger, Rene Denzer)
Seite 61:Screenshot Videoporträts Porz am
Montag (Philipp Dreger, Lars Göllnitz), Screen‐
shot Elektrokästen Porz am Montag (Lars Göll‐
nitz)
Seite 63:Marc Jungmann und Philipp Dreger
(Philipp Dreger)
Seite 64:Porträt Philipp Dreger (Marc Jung‐
mann)
Seite 65:Spielplatz Finkenberg (Philipp Dreger)
Seite 68-69:Eiler Schützenplatz vor der Umge‐
staltung (Philipp Dreger)
6766

Gefördert durch:

Beratungsverlauf (2)

01.12.2022 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
01.12.2022 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4056/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
30.11.2022
Erstellt
24.11.2022 16:23