AN/0199/2017
Kein Täter werden – Welche Präventionsprogramme gibt es in Köln?
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Piraten Anfrage nach § 4
3310 Zeichen
An den Vorsitzenden des AVR
Herrn Petelkau
An Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Thomas Hegenbarth
Lisa Gerlach
Rathaus - Spanischer Bau
50667 Köln
Tel.: +49 (221) 221 - 25541
Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de
Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 01.02.2017
AN/0199/2017
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium Datum der Sitzung
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe /
Internationales 06.02.2017
Kein Täter werden – Welche Präventionsprogramme gibt es in Köln?
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
die Antragsteller bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Si t-
zung des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen (AVR) aufzunehmen:
In einem WDR -Bericht vom 25.10.2016 wurde auf das erfolgreiche Projekt „Kein Täter we r-
den“ in Düsseldorf hingewiesen. Seit ca. zwei Jahren können Männer, die sich in pädophiler
(pädosexueller) und/oder hebephiler (heb esexueller) Weise zu Kindern oder Jugendlichen
hingezogen fühlen, das Therapieangebot wahrnehmen. Laut WDR wird geschätzt, dass ein
bis vier Prozent aller Männer eine pädophile Neigung haben. Bisher gibt es „Kein Täter we r-
den“ nur einmal in NRW.1
Auch die Justizministerinnen und Justizminister betonten u.a. auf ihrer 85. Konferenz
6. November 2014 die Bedeutung des Projektes "Kein Täter werden".
Opfern von Missbrauch wird dank des großen professionellen und zum Teil ehrenamtlichen
Engagements von Kinder schutzzentren und anderen Beratungsangeboten, z.B. von Zartbi t-
ter Köln e.V., dem Deutschen Kinderschutzbund e.v. usw. eine Anlaufstelle geboten, in der
sie Unterstützung und Hilfe erfahren. Der beste Opferschutz ist es aber, potentielle Täter im
Vorfeld von Straftaten abzuhalten. Auch die kürzlich ins Leben gerufene Kölner Initiative für
vernetzte Kriminalitätsbekämpfung (KIVEK) hat das Ziel, effektiver gegen Intensi vstraftäter
1 http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/paedophile-duesseldorf-uniklinik-100.html
- 2 -
vorzugehen. Es ist daher interessant nachzufragen, welche Präventivmaßnahmen, di e sich
an potentielle Täter wenden, die Stadt Köln finanziell unterstützt.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung:
1. Welche Projekte bzw. Präventivmaßnahmen unterstützt die Stadt Köln, die sich pr ä-
ventiv an potentielle Täter wenden?
2. Wie hoch sind die finanziellen Mittel, die die Beratungsstellen zur Verfügung haben?
(Bitte aufschlüsseln nach kommunalen, eigenen und Mitteln des Landes)
3. Wie beurteilt die Stadtverwaltung das Präventprojekt "Kein Täter werden"? (Bitte auch
die Polizei Köln um eine Stellungnahme bitten.)
4. Welche Möglichkeiten gibt es, das Präventionsprojekt "Kein Täter werden" auch in
Köln anzubieten, und kann dabei auf eine Landesfinanzierung zurückgegriffen we r-
den?
5. Wie hat sich die Anzahl der Fälle von sexuellem Missbrauch in Köln an Kindern und
Jugendlichen in den letzten fünf Jahren entwickelt? (Bitte auch die Polizei Köln um
eine Stellungnahme bitten und Anzahl je Tatbeständen gemäß Paragrafen des StGB
aufführen)
Gez. Thomas Hegenbarth gez. Lisa Hanna Gerlach
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0199/2017
- Typ
- Parteilos Anfrage nach § 4
- Datum
- 01.02.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27