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Kein Täter werden – Welche Präventionsprogramme gibt es in Köln?

Parteilos Anfrage nach § 4 AN/0199/2017 vom 01.02.2017

Stand: Am 27.03.2017 im Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • Piraten Anfrage nach § 4

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    An den Vorsitzenden des AVR Herrn Petelkau An Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Thomas Hegenbarth Lisa Gerlach Rathaus - Spanischer Bau 50667 Köln Tel.: +49 (221) 221 - 25541 Mail: Thomas.Hegenbarth@stadt-koeln.de Mail: Lisa.Gerlach@stadt-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 01.02.2017 AN/0199/2017 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 06.02.2017 Kein Täter werden – Welche Präventionsprogramme gibt es in Köln? Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragsteller bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Si t- zung des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen (AVR) aufzunehmen: In einem WDR -Bericht vom 25.10.2016 wurde auf das erfolgreiche Projekt „Kein Täter we r- den“ in Düsseldorf hingewiesen. Seit ca. zwei Jahren können Männer, die sich in pädophiler (pädosexueller) und/oder hebephiler (heb esexueller) Weise zu Kindern oder Jugendlichen hingezogen fühlen, das Therapieangebot wahrnehmen. Laut WDR wird geschätzt, dass ein bis vier Prozent aller Männer eine pädophile Neigung haben. Bisher gibt es „Kein Täter we r- den“ nur einmal in NRW.1 Auch die Justizministerinnen und Justizminister betonten u.a. auf ihrer 85. Konferenz 6. November 2014 die Bedeutung des Projektes "Kein Täter werden". Opfern von Missbrauch wird dank des großen professionellen und zum Teil ehrenamtlichen Engagements von Kinder schutzzentren und anderen Beratungsangeboten, z.B. von Zartbi t- ter Köln e.V., dem Deutschen Kinderschutzbund e.v. usw. eine Anlaufstelle geboten, in der sie Unterstützung und Hilfe erfahren. Der beste Opferschutz ist es aber, potentielle Täter im Vorfeld von Straftaten abzuhalten. Auch die kürzlich ins Leben gerufene Kölner Initiative für vernetzte Kriminalitätsbekämpfung (KIVEK) hat das Ziel, effektiver gegen Intensi vstraftäter 1 http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/paedophile-duesseldorf-uniklinik-100.html - 2 - vorzugehen. Es ist daher interessant nachzufragen, welche Präventivmaßnahmen, di e sich an potentielle Täter wenden, die Stadt Köln finanziell unterstützt. Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung: 1. Welche Projekte bzw. Präventivmaßnahmen unterstützt die Stadt Köln, die sich pr ä- ventiv an potentielle Täter wenden? 2. Wie hoch sind die finanziellen Mittel, die die Beratungsstellen zur Verfügung haben? (Bitte aufschlüsseln nach kommunalen, eigenen und Mitteln des Landes) 3. Wie beurteilt die Stadtverwaltung das Präventprojekt "Kein Täter werden"? (Bitte auch die Polizei Köln um eine Stellungnahme bitten.) 4. Welche Möglichkeiten gibt es, das Präventionsprojekt "Kein Täter werden" auch in Köln anzubieten, und kann dabei auf eine Landesfinanzierung zurückgegriffen we r- den? 5. Wie hat sich die Anzahl der Fälle von sexuellem Missbrauch in Köln an Kindern und Jugendlichen in den letzten fünf Jahren entwickelt? (Bitte auch die Polizei Köln um eine Stellungnahme bitten und Anzahl je Tatbeständen gemäß Paragrafen des StGB aufführen) Gez. Thomas Hegenbarth gez. Lisa Hanna Gerlach

Beratungsverlauf

  1. 27.03.2017

    Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales

    TOP 6.4, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Kenntnis genommen

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