Mandari Insight

V/0234/2021

Ergebnisse der Mobilitätsbefragung 2019 zum werktäglichen Verkehrsverhalten der Münsteraner Bevölkerung

Vorlagen 31.03.2021

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Anlage - Kurzbericht Mobilitätsbefragung

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Anlage A

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Ansehen

Anlage - Kurzbericht Mobilitätsbefragung

49403 Zeichen

MOBILITÄTSBEFRAGUNG 2019 
 
zum werktäglichen Verkehrsverhalten 
der Bevölkerung in Münster 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
Ingenieurbüro Helmert 
Wilhelmstraße 89 
52070 Aachen

MOBILITÄTSBEFRAGUNG  
ZUM WERKTÄGLICHEN VERKEHRSVERHALTEN  
DER BEVÖLKERUNG IN DER  
STADT MÜNSTER 
 
 
KURZBERICHT 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Aachen, 08.06.2020 
 
 
Auftraggeber: Stadt Münster 
 - Amt für Mobilität und Tiefbau - 
 Abteilung Mobilitätsplanung 
 Albersloher Weg 33 
 48155 Münster 
 
Auftragnehmer: Ingenieurbüro Helmert 
 Wilhelmstr. 89 
 52070 Aachen

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert II 
Aachen  
 
Inhalt 
 
1. METHODIK ........................................................................................................... 1 
2. MOBILITÄTSKENNZIFFERN ..................................................................................... 2 
3. FAHRZEUGAUSSTATTUNG DER HAUSHALTE ............................................................ 2 
4. MOBILITÄT: AUßER-HAUS-ANTEIL UND WEGEANZAHL ............................................ 4 
5. VERKEHRSMITTELWAHL ........................................................................................ 6 
6. ZEITLICHE ASPEKTE ........................................................................................... 11 
7. ENTFERNUNGEN................................................................................................. 14 
8. GESCHWINDIGKEITEN ......................................................................................... 16 
9. RÄUMLICHE ZIELE .............................................................................................. 16 
10. WEGEZWECKE ................................................................................................... 18 
11. ZUSAMMENFASSUNG .......................................................................................... 22

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert III 
Aachen  
 
Abbildungsverzeichnis 
 
Abbildung 1: Besitz E-Bikes, Lastenräder, E-Scooter nach Anzahl der Fahrräder im 
Haushalt ................................ ................................ ................................ ...... 3 
Abbildung 2: Nutzungshäufigkeit der Verkehrsmittel ................................ ........................ 4 
Abbildung 3: Wegehäufigkeit nach aktueller Tätigkeit und Geschlecht ............................ 5 
Abbildung 4: Wegehäufigkeit nach Altersgruppe ................................ ..............................  5 
Abbildung 5: Verkehrsmittelwahl (Gruppen) nach räumlichen Verkehrsarten ................... 6 
Abbildung 6: Verkehrsmittelwahl nach Stadtbezirk ................................ .......................... 7 
Abbildung 7: Verkehrsmittelwahl nach Altersgruppen ................................ ...................... 7 
Abbildung 8: Verkehrsmittelwahl seit 1982 ................................ ................................ ...... 9 
Abbildung 9: Verkehrsmittelwahl im Städtevergleich ................................ ...................... 10 
Abbildung 10: Mittlere Wegedauer nach Verkehrsmittel ................................ ................... 11 
Abbildung 11: Wegedauer nach Altersgruppen ................................ ................................  11 
Abbildung 12: Durchschnittliche Wegedauer je Reisezweck ................................ ............ 12 
Abbildung 13: Tagespegel nach Verkehrsmittel ................................ ...............................  13 
Abbildung 14: Tageszeitliche Verteilung je Reisezweck ................................ ................... 13 
Abbildung 15: Mittlere Entfernungen nach Verkehrsmittel ................................ ................ 14 
Abbildung 16: Entfernung je Weg nach Altersgruppe ................................ ....................... 15 
Abbildung 17: Verkehrsmittel nach Entfernungsklasse ................................ .................... 15 
Abbildung 18: Mittlere Geschwindigkeit je Verkehrsmittel ................................ ................ 16 
Abbildung 19: Verkehrsverflechtungen Gesamtverkehr zwischen den Stadtbezirken 
(Relationen > 800 Wege) ................................ ................................ .......... 17 
Abbildung 20: Reisezweckverteilung ................................ ................................ ............... 18 
Abbildung 21: Reisezweckverteilung nach Geschlecht ................................ .................... 19 
Abbildung 22: Reisezweckverteilung - Historie ................................ ................................  20 
Abbildung 23: Verkehrsmittel nach Reisezweck ................................ ...............................  21 
 
 
 
Tabellenverzeichnis 
 
Tabelle 1: Datengrundlage ................................ ................................ .......................... 1 
Tabelle 2: Mobilitätskennzahlen ................................ ................................ ................... 2 
Tabelle 3: Fahrzeugausstattung der Haushalte ................................ ........................... 2 
Tabelle 4: Modal Split der Verkehrsleistung ................................ ................................ . 8 
Tabelle 5: Verkehrsbeziehungen innerhalb der Stadt Münster (hochgerechnete 
Werte) ................................ ................................ ................................ ....... 18 
Tabelle 6: Reisezweckverteilung der Verkehrsleistung ................................ .............. 21

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 1 
Aachen  
 
1. Methodik 
Die Mobilitätsbefragung in der Stadt Münster wurde im November 2019 – außerhalb der Schul- 
und Semester ferien - durchgeführt. Sie basiert auf einer freiwilligen Teilnahme der 
Bevölkerung. Die Stichprobe wurde zufallsverteilt aus der Einwohnermeldestatistik über das 
Stadtgebiet verteilt gezogen. Die Grundgesamtheit  bilden die Einwohner mit Haupt - und 
Nebenwohnsitz in der Stadt Münster. 
 
Für die Mobilitätsbefragung wurden die Formen der schriftlichen, telefonischen und online-
Befragung gewählt. Alle in der Stichprobe ausgewählten Haushalte erhielten ein Anschreiben 
des Oberbürgermeisters, das die Hintergründe der Mobilitätsbefragung aufzeigte, die 
Datenschutzerklärung und die Aufforderung zur Teilnahme enthielt. Auch d ie Zugangsdaten 
zum Online-Fragebogen waren im Anschreiben gedruckt. So konnten die Haushalte direkt an 
der Befragung teilnehmen. Dem Anschreiben lag weiter der schriftliche Fragebogen (siehe 
Anhang) bei, den die Haushalte ausfüllen und kostenlos zurücksenden konnten. Weiter 
konnten sie hierüber ihre Bereitschaft zur telefonischen Befragung signalisieren. 
 
Es wurde jeweils der gesamte angeschriebene Haushalt mit allen Haushaltsmitgliedern befragt 
und der gesamte Tagesablauf jedes Befragten erfasst. Dabei wurde zu jedem Weg der Start, 
das Ziel, Beginn und Ende des Weges, das genutzte Verkehrsmittel und der Zweck erhoben. 
 
In drei Wellen wurden insgesamt 19.900 Haushalte angeschrieben. 4.205 Haushalte mit 9.024 
Personen nahmen an der Befragung teil. Mit der Mobilitätsbefragung wurden somit 2,9% der 
Münsteraner Einwohnerinnen und Einwohner erreicht. Damit sind die Ergebnisse statistisch 
gesichert und repräsentativ. 
 
Tabelle 1: Datengrundlage 
 Haushalte Personen Wege 
Altstadt 232 444 1.286 
Innenstadtring  823 1.639 5.376 
Mitte-Süd 456 949 3.057 
Mitte-Nordost 486 980 3.153 
Münster-West 825 1.892 5.736 
Münster-Nord 269 580 1.707 
Münster-Ost 325 718 2.055 
Münster-Südost 362 851 2.372 
Münster-Hiltrup 427 971 2.699 
Münster 4.205 9.024 27.441 
 
Die Daten der Erhebung wurden in einem Gewichtungsverfahren an die Grundgesamtheit aller 
Einwohner der Stadt Münster angepasst.  Dabei wurden die Kriterien Alter, Geschlecht und 
Stadtteil genutzt. Im Erg ebnis werden Aussagen von überrepräsentierten Personengruppen 
weniger gezählt, während die von unterrepräsentierten Personengruppen gestärkt werden.

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 2 
Aachen  
 
2. Mobilitätskennziffern 
An einem normalen Werktag legt jede Bürgerin und jeder Bürger der Stadt Münster  
durchschnittlich 3,0 Wege zurück. 11% aller Befragten verließen am Stichtag das  Haus aus 
verschiedenen Gründen nicht.  Bei der Betrachtung nur der Personen, die am Stichtag Wege 
zurücklegten, erhöht sich die Anzahl werktäglicher Wege auf durchschnittlich 3,4. 
 
Tabelle 2: Mobilitätskennzahlen der Stadt Münster 
Wege pro Tag 3,0 
Bus&Bahn 0,3 
Fahrrad 1,3 
zu Fuß 0,3 
Kfz 1,0 
Mittlere Wegelänge 9,1 km 
Mittlere Wegedauer 21 min 
Unterwegszeit 71 min 
3. Fahrzeugausstattung der Haushalte 
Die Verfügbarkeit verschiedener Verkehrsmittel beeinflusst grundlegend die Entscheidung des 
Einzelnen, wie die Wege an Werktagen zurückgelegt werden. Nachfolgende Auswertungen 
zeigen die Verfügbarkeit der verschiedenen Verkehrsmittel und Tickets  sowie die 
Zugangszeiten für die Haushalte in Münster. 
 
Tabelle 3: Fahrzeugausstattung der Haushalte 
Anzahl pro 
Haushalt    
0 22,1% 91,3% 6,0% 
1 51,4% 6,5% 15,7% 
2 22,7% 1,8% 28,9% 
3 3,0% 0,3% 17,6% 
>3 0,7% 0,1% 31,8% 
Mittelwert-MS 1,1 0,1 2,8 
Mittelwert NRW 1,1 0,2 1,7 
 
Im Vergleich zu Durchschnittswerten für Nordrhein-Westfalen ist sowohl die Anzahl Autos als 
auch di e Anzahl Motorräder pro Haushalt auf gleichem Niveau. Deutlich höher ist der 
Besitzstand von Fahrrädern in Münsteraner Haushalten. Im nordrhein -westfälischen 
Durchschnitt besitzt ein Haushalt 1,7 Fahrräder (Quelle: Mobilität in Deutschland 2017). 
 
Immer mehr Haushalte in Münster nutzen elektrisch betriebene Fahrzeuge, sei es ein E-Bike, 
Lastenrad oder ein E -Auto. Das Elektroauto findet sich häufig als zweites Fahrzeug im 
Haushalt. Der Anteil der Elektrofahrzeuge insgesamt liegt bei 1%, in Haushalten mit mehr als 
zwei Autos bei 6%.

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 3 
Aachen  
 
Elektrofahrräder und Lastenräder sind in deutlich größerer Anzahl in den Haushalten 
vorhanden. Über 20 % aller Fahrräder in den Münsteraner Haushalten sind elektrisch 
betrieben. 18 % sind E-Bikes und knapp 2 % stellen die Lastenräder. Bundesweit liegt dieser 
Wert mit 12% im Jahr 2019 deutlich niedriger (Quelle: DESTATIS). Im Vergleich zur Befragung 
aus dem Jahr 2013 hat sich der Bestand an E -Bikes mehr als vervierfacht. 2013 besaßen im 
Mittel 4,8% der Haushalte ein E-Bike. 
 
92,9
81,7 78,1
69,7 67,8
79,8
6,7
17,4 20,6
28,1
24,8
18,1
0,7 0,9 1,9
6,9
1,8
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
1 Fahrrad /
Haushalt
(N=660)*
2 Fahrräder /
Haushalt
(N=1.216)*
3 Fahrräder /
Haushalt
(N=739)*
4 Fahrräder /
Haushalt
(N=700)*
>4 Fahrräder /
Haushalt
(N=637)*
Gesamt
(N=4.205)*
Besitz E-Bikes, Lastenräder, E-Scooter
nach Anzahl Fahrräder im Haushalt
E-Scooter
Lastenräder
E-Bikes
Fahrräder
* Haushalte
 
Abbildung 1: Besitz E-Bikes, Lastenräder, E-Scooter nach Anzahl der Fahrräder im Haushalt 
31,5 % aller befragten Personen besitzen eine ÖPNV Zeitkarte. Es sind vor allem 
Studierende, Auszubildende, Schüler(innen) und Rentner(innen), die eine solche 
Karte besitzen.  
 
Die Erreichbarkeit des ÖPNV in fußläufiger Entfernung ist ein wichtiges Kriterium für die 
Nutzung des ÖPNV. Die zum Wohnort nächstgelegene Bushaltestelle ist innerhalb 4 min zu 
erreichen. Dieser Wert unterscheidet sich im Stadtgebiet etwas: 3 min in der Innenstadt, bis zu 
5 min in Münster-Hiltrup und -Südost. 
Der Weg zum nächstgelegenen Bahnhof dauert  aufgrund der deutlich geringeren Anzahl 
Bahnhöfe im Stadtgebiet mit 18 min  deutlich länger (14 min in der Innenstadt,  24 min  in 
Münster-Südost). 
 
Nicht alle Befragten kennen den nächstgelegenen Standort einer Car-Sharing-
Station. Die Entfernung wird mit durchschnittlich 9 min angegeben. In der 
Betrachtung nach den Stadtteilen zeigt sich die Konzentration der Stationen auf 
die Innenstadt, wo innerha lb 6-7 Minuten die Car -Sharing-Station erreicht wird, während für 
die entfernt vom Stadtzentrum gelegenen Stadtteile 10-14 Minuten erhoben wurden.

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 4 
Aachen  
 
24 %
21 %
12 %
20%
4%
42%
7%
15%
10%
17%
20%
6%
3%
13%
48%
96%
96%
21%
92%
97%
87%
15%
16%
100% 80% 60% 40% 20% 0% 20% 40% 60% 80% 100%
Car-Sharing
Kraftrad
Pkw
E-Scooter
Lastenrad
E-Bike
Fahrrad
Bus&Bahn
Nutzungshäufigkeit der Verkehrsmittel
 
Abbildung 2: Nutzungshäufigkeit der Verkehrsmittel 
Von allen Verkehrsmitteln nutzen die Bürgerinnen und Bürger in Münster das Fahrrad am 
häufigsten. Zwei Drittel der Befragten geben an, täglich bzw. mehrmals je Woche das Rad zu 
nutzen. Für den Pkw geben dies weniger als die Hälfte der Befragten an. Es sind also mehr 
Personen in Münster täglich bzw. mehrmals in der Woche mit dem Fahrrad unterwegs als dem 
Pkw. Dies wird sowohl im bundesweiten Vergleich als auch in zahlreichen vergleichbaren 
Studien genau anders herum erhoben.  
 
Den ÖPNV nutzen knapp 20% der Befragten täglich bzw. mehrmals in der Woche. E -Bikes 
werden von 20% der 65 -80-Jährigen und 13% der 50 -64-Jährigen täglich bzw. mehrmals je 
Woche genutzt. In den übrigen Altersgruppen werden Elektroräder kaum genutzt. Die übrigen 
Verkehrsangebote werden in deutlich geringerem Umfang im werktäglichen Verkehr genutzt, 
Lastenrad, Motorrad und Car-Sharing fast nie. 
4. Mobilität: Außer-Haus-Anteil und Wegeanzahl 
In Münster waren 10,9% der Befragten am Stichtag nicht außer Haus. Dieser Wert liegt etwas 
unter dem Wert der Studie „Mobilität in Deutschland“ (MID) für NRW (13,0%) aus 2017. 
 
Die Wegehäufigkeit aller Einwohner von Münster liegt  bei 3,0 Wegen pro Person und Tag. 
Betrachtet man nur die mobilen Personen, beträgt die Wegehäufigkeit 3,4 Wegen pro Person 
und Tag. Mit der letzten Befragung aus  dem Jahr 2013 wurde e ine Mobilität von 3,4 Wegen 
pro Person und Tag bzw. 4,0 Wege pro mobiler Person und Tag erhoben. Die Wegehäufigkeit 
ist somit in den letzten Jahren zurückgegangen.  
 
Auch im deutschlandweiten Trend wurde eine Reduktion der täglichen Wegehäufigkeit 
feststellt. Mit der aktuellen Erhebung „Mobilität in Deutschland“ aus 2017 wurde für NRW eine 
Wegehäufigkeit für alle Personen von 3,1 Wegen /Tag ermittelt. Die vorangegangene 
Erhebung 2008 hatte 3,5 Wege pro Tag erhoben. 
 
Teilzeitbeschäftigte Frauen sind  mit 3,7 Wegen am Tag mit Abstand die mobilste 
Personengruppe. Auch Studierende und Hausfrauen unternehmen überdurchschnittlich viele

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 5 
Aachen  
 
Wege. Die geringste Wegehäufigkeit haben Kinder, die noch nicht eingeschult sind (2,2). Unter 
dem Gesamtdurchschnitt liegen zudem Rentner(innen). Frauen sind insgesamt etwas häufiger 
am Tag unterwegs als Männer. 
 
3,1
3,7
2,8
3,3 3,3
2,8
2,1
3,13,0
3,2
2,8 2,9 3,0
2,3
2,9
0,0
1,0
2,0
3,0
4,0
Vollzeit
erwerbstätig
Teilzeit
erwerbstätig
Schüler(in)
Student(in)
Hausfrau /
Hausmann
Rentner(in) /
Pensionär(in)
Kindergartenkind
Gesamt
Wegehäugfigkeit
nach aktueller Tätigkeit und Geschlecht
Frauen Männer
 
Abbildung 3: Wegehäufigkeit nach aktueller Tätigkeit und Geschlecht 
2,1
2,8
3,0
3,3 3,2 3,1
2,2
3,0
2,7
3,0
3,5 3,5
3,4
3,6
3,0
3,4
0,0
0,5
1,0
1,5
2,0
2,5
3,0
3,5
4,0
0-6 7-16 17-29 30-49 50-64 65-80 >80 Münster
Anzahl Wege/Tag 
Wegehäufigkeit 
nach Altersgruppe
Mobilität (alle Personen) Mobilität (mobile Personen)
 
Abbildung 4: Wegehäufigkeit nach Altersgruppe 
Personen zwischen 30 und 64 Jahre legen die meisten täglichen Wege zurück. Im Mittel ist es 
ein Weg mehr am Tag als die Mobilität bei den Jüngsten (bis 6 Jahre) und den Ältesten (über 
80 Jahre).

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 6 
Aachen  
 
5. Verkehrsmittelwahl 
Wie bewegen sich die Bürgerinnen und Bürger an einem normalen Werktag? Welche 
Verkehrsmittel werden genutzt? Welche Einflussgrößen auf diese Wahl gibt es ? Diese 
zentralen Elemente der Mobilitätsbefragung werden nachfolgend dargestellt. 
 
Im Gesamtverkehr werden in Münster lediglich 34,2% aller Wege im motorisierten 
Individualverkehr, also mit dem Auto oder Motorrad, zurückgelegt. 27,6% ihrer Wege legen die 
Befragten am Steuer selbst zurück  und 6,3% als Mitfahrer im Auto, während der Anteil der 
Motorradfahrer weit unter 1% liegt. Die Verkehrsmittel des Umweltverbundes (ÖV, Rad, Fuß) 
werden für die verbleibenden 65% der Wege genutzt. Dabei nimmt der Radverkehr den 
bedeutendsten Anteil innerhalb des Umweltverbundes mit 43,5% an allen Wegen ein. 
 
Im Binnenverkehr, also auf Wegen innerhalb des Stadtgebietes, reduziert sich der Anteil des 
motorisierten Individualverkehr s nochmals auf insgesamt 29,6%. Die Verkehrsmittel des 
Umweltverbundes entwickeln sich in dieser Betrachtung unterschiedlich: während der ÖPNV-
Anteil im Vergleich zum Gesamtverkehr leicht sinkt, steigt der Fahrradanteil deutlich und der 
Anteil der Wege zu Fuß leicht.  
 
Erwartungsgemäß finden Wege, die über die Stadtgrenzen hinausführen (Quell-Ziel-Verkehr), 
häufiger mit dem Auto oder den öffentlichen Verk ehrsmitteln statt. Der ÖPNV wird für Wege 
über die Stadtgebietsgrenzen hinaus mit 21,6% deutlich häufiger als im Binnenverkehr genutzt. 
Hier sticht insbesondere die Bahn hervor. Die Anteile von Wegen mit dem Fahrrad und zu Fuß 
fallen erwartungsgemäß gering aus. 
 
12,7% 11,5%
48,2%
2,6%
43,5%
8,9%
21,6%
10,2%
29,6%
75,6%
34,2%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
Binnenverkehr
(N=20.618)*
Quelle-Ziel-Verkehr
(N=3.961)*
Gesamt
(N=24.848)*
Verkehrsmittelwahl (Gruppen)
im Binnen- und Quell-Ziel-Verkehr
Kfz
Bus&Bahn
Fahrrad
zu Fuß
* Wege
 
Abbildung 5: Verkehrsmittelwahl (Gruppen) nach räumlichen Verkehrsarten 
Einen bedeutenden Einfluss auf die Verkehrsmittelwahl hat der Wohnort der Befragten 
innerhalb der Stadt Münster. Die Stadtbezirke Altstadt und Innenstadtring im Zentrum weisen 
einen Anteil von 80% für Wege mit den Verkehrsmitteln des Umweltverbundes au f. Auch in 
Mitte-Süd und Mitte Nordost werden über 70% aller Wege mit dem Umweltverbund realisiert. 
In Mitte-Nordost wurde der höchste Radverkehrsanteil vor dem Stadtbezirk Innenstadtring mit 
je über 50% aller Wege erhoben. Für die Altstadt wurde der höchste Fußwegeanteil ermittelt.

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 7 
Aachen  
 
 
26,9
17,4
9,9 10,6 9,7 11,7 7,7 7,0 9,1 11,5
38,9
50,5
46,2 51,2
34,7 33,8
28,1 28,1 29,1
39,2
7,4 5,4
6,1 4,5
10,5 8,6
10,6 10,1 7,0
7,7
17,3 16,6
23,4 21,4
30,6 31,4 35,9 37,2 37,7
27,6
2,2 3,4 5,3 3,9 7,3 8,1 8,5 9,7 8,5 6,3
5,0 3,6
2,4 2,1
1,9 1,6
1,6 1,9 3,5
2,51,5 2,3
6,1
4,4
4,4 4,5
6,9 5,2 4,7
4,4
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
Altstadt
(N=807)*
Innenstadtring
(N=5.645)*
Mitte-Süd
(N=3.025)*
Mitte-Nordost
(N=3.341)*
Münster-West
(N=5.800)*
Münster-Nord
(N=2.788)*
Münster-Ost
(N=2.032)*
Münster-
Südost
(N=2.640)*
Münster-
Hiltrup
(N=3.288)*
Gesamt
(N=29.367)*
Verkehrsmittelwahl 
nach Stadtbezirk [in %]
Sonstiges (E-
Scooter, Skater)
motorisiertes
Zweirad
KFZ-Mitfahrer
/Taxi
KFZ-Selbstfahrer
Bahn
Bus
E-Bike
Fahrrad
zu Fuß
* Wege
 
Abbildung 6: Verkehrsmittelwahl nach Stadtbezirk 
Betrachtet man die weiter vom Zentrum entfernt liegenden Stadtbezirke, so werden hier mehr 
Wege mit dem Bus und dem Auto realisiert und entsprechend weniger Wege mit dem Fahrrad 
oder zu Fuß. Der geringste Radwegeanteil und gleichzeitig höchste Kfz -Anteil wurde in MS -
Südost erhoben. In MS-West und MS-Nord werden anteilsmäßig gleich viele Wege mit dem 
Fahrrad unternommen wie mit dem Pkw. 
 
23,6
14,2 8,8 10,7 7,9
15,3 21,0
11,5
28,6 51,2 58,5
35,5
35,0 23,9 12,9
39,2
5,7
3,7 7,0 8,7
8,1
4,4
3,8
17,4 9,4
4,4 5,1 7,9 18,8
7,7
4,5
3,1 2,2
2,5
15,0
39,6 37,3 33,7 24,0
27,634,8
12,0
2,2 2,5 4,4 9,6 14,2
6,32,7
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
0-6
(N=1.194)*
7-16
(N=2.048)*
17-29
(N=6.176)*
30-49
(N=7.606)*
50-64
(N=5.633)*
65-80
(N=3.311)*
>80
(N=1.143)*
Gesamt
(N=27.111)*
Verkehrsmittelwahl
nach Altersgruppen Sonstiges (E-
Scooter,
Skater)
motorisiertes
Zweirad
KFZ-Mitfahrer
/Taxi
KFZ-
Selbstfahrer
Bahn
Bus
E-Bike
Fahrrad
zu Fuß
* Wege
 
Abbildung 7: Verkehrsmittelwahl nach Altersgruppen

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 8 
Aachen  
 
In der Gruppe der unter 17-Jährigen werden die meisten Wege mit den Verkehrsmitteln des 
Umweltverbunds zurückgelegt.  
Kinder bis 6 Jahre werden meist mit dem A uto mitgenommen. Danach folgen Wege mit dem 
Fahrrad und zu Fuß auf den Plätzen zwei und drei. Der ÖPNV spielt eine sehr untergeordnete 
Rolle in diesem Alter.  Kinder und Jugendliche zwischen 7  und 16 Jahren realisieren den 
allergrößten Teil ihrer Wege zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV – der Spitzenwert über alle 
Altersgruppen. Über die Hälfte aller Wege legen sie mit dem Fahrrad zurück.  
 
Mit Erreichen der Volljährigkeit änder n sich die Möglich keiten in der Verkehrsmittelwahl 
deutlich. Während in vielen anderen Städten mit dem Führerscheinbesitz die Wichtigkeit der 
individuellen motorisierten  Verkehrsmittel rapide zu nimmt, ist in der Stadt Münster diese 
Tendenz kaum festzustellen. In  der Gruppe der 17- bis 29-Jährigen wird das Kfz (inkl . 
Mitfahrer und motorisiertes Zweirad) lediglich für 17,5% aller Wege genutzt und hat damit den 
geringsten Wert unter allen Vo lljährigen. Ein Grund hierfür kann in der hohen Anzahl an  
Studierenden liegen.  Der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege ist in dieser 
Altersgruppe maximal. Wege zu Fuß und mit dem ÖPNV nehmen eine nachgeordnete Rolle 
ein. 
 
Menschen im Alter zwisc hen 30 und 64 Jahre  sind die Hochmobilen, mit den meisten 
zurückgelegten Wegen am Tag. Hier steigt die Bedeutung des  Kfz deutlich bis auf fast 40% 
an. Dennoch werden auch in diesem Alter mehr als die Hälfte aller Wege mit dem 
Umweltverbund realisiert . Die Bedeutung des ÖPNV ist in diesem Alter minimal. Der 
Radverkehrsanteil bleibt recht konstant, ab 50-Jährige nutzen eher das E-Bike. 
 
Mit Eintritt in das potentielle Rentenalter werden immer weniger Wege mit dem Kfz 
unternommen und mehr Wege mit dem ÖPNV. Ab er auch Fußwege werden - geprägt durch 
den Wandel  vom Berufsleben zum Ruhestand - wieder deutlich häufiger . Der Anteil der 
Radwege geht hingegen klar zurück, innerhalb des Fahrradanteils legen die E-Bikes nochmals 
zu. 
 
Es wurden kaum geschlechtsspezifische  Unterschiede der Verkehrsmittelwahl erhoben. In 
geringem Maß zeigt sich, dass Frauen etwas häufiger mit Bus&Bahn fahren, zu Fuß gehen 
und als Mitfahrerinnen im Auto unterwegs sind als Männer. 
 
Eine aufschlussreiche Betrachtung bietet  nachfolgend die Ermittlung der Verkehrsmittelwahl 
der Verkehrsleistung. Hierfür wi rd die durchschnittliche Wegean zahl mit der zurückgelegten 
mittleren Entfernung des jeweiligen Verkehrsmittels in Verbindung gebracht und dadurch ein 
auf die Wegelängen bezogener Modal Split ermittelt. 
 
Tabelle 4: Modal Split der Verkehrsleistung 
Verkehrsmittel Anteil an allen Wegen Anteil an zurückgelegten 
Gesamtkilometern 
Bus&Bahn 10,2% 24,6% 
Kfz als Selbstfahrer 27,6% 51,4% 
Kfz als Mitfahrer 6,3% 7,3% 
Motorrad 0,2% 0,2% 
Fahrrad 43,5% 15,1% 
Zu Fuß 11,5% 1,3% 
Sonstiges 0,6% 0,1% 
 
Der öffentliche Verkehr hat in dieser Betrachtungsweise einen höheren Anteil am 
Gesamtverkehr, da insbesondere mit der Bahn weite Strecken zurückgelegt werden. Der

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 9 
Aachen  
 
Kfz-Verkehr gewinnt ebenfalls an Bedeutung. Dementsprechend fallen die Werte für Rad- und 
Fußverkehr mit den üblicherweise weitaus kürzeren Distanzen deutlich geringer aus. 
Im Jahr 1982 wurde in Münster die erste  Haushaltsbefragung durchgeführt. In den 
nachfolgenden Jahren fanden regelmäßig erneut Untersuchungen zum Mobilitätsverhalten 
statt, sodass mittlerweile eine Zeitreihe über die vergangenen fast 40Jahre entstanden ist. 
Die Erhebungsmethoden sind im Laufe der Zeit wieder und wieder verändert worden, sodass 
ein direkter Vergleich nur bedingt möglich ist. 
 
11,5%
21,7% 15,7% 13,4%
21,5% 21,2% 25,0%
43,5%
39,1%
37,6%
35,2%
31,7% 33,9% 29,2%
10,2%
10,2%
10,4%
10,9%
9,5% 6,6% 6,6%
34,2%
29,0%
36,4% 40,5% 37,3% 38,3% 39,2%
0,6%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
2019 2013 2007 2001 1994 1990 1982
Verkehrsmittelwahl 
Zeitreihe
Sonstiges
Kfz
Bus&Bahn
Fahrrad
zu Fuß
 
Abbildung 8: Verkehrsmittelwahl seit 1982 
Es wird deutlich , dass der Kfz -Anteil an allen Wegen in Münster schon seit Beginn der 
Erhebungen relativ gering war und bis heute gebli eben ist. Der Anteil Wege, die mit den 
öffentlichen Verkehrsmitteln realisiert werden, liegt seit fast 20 Jahren auf einem konstanten 
Niveau von ca. 10 %. Mit nahezu durchgängiger Kontinuität steigt der Anteil der mit dem Rad 
zurückgelegten Wege seit 1982 auf einen neuen Höchstwert im Jahr 2019. 
 
Der Anteil zu Fuß zurückgelegter Wege schwankt im Laufe der Jahre sehr. Dies ist nicht 
vollständig auf das sich verändernde Mobilitätsverhalten zurück zu führen , sondern auch auf 
die Erhebungsmethodik. Offenbar wer den bei persönlichen Gesprächen in der Erhebung 
(1982, 1990, 1994, 2013) Fußwege besser abgebildet  als in vorwiegend schriftlichen 
Erhebungen (2001, 2007, 2019) . Allerdings ist auch im bundesweiten Trend (MID 2017) 
festgestellt worden, dass die Menschen weniger Wege zu Fuß gehen.1 
 
Zur besseren Einordnung der aktuellen Ergebnisse zur Verkehrsmittelwahl in Münster ist der 
Vergleich mit anderen Städten hilfreich. Hierfür wurden Städte ausgewählt, die ebenfalls stark 
von einer großen Anzahl Studierender geprägt sind, und für die in der jüngeren Vergangenheit 
eine Mobilitätsbefragung aktuelles Zahlenmaterial erhoben wurde. 
                                                
1 Mobilität in Deutschland – MiD; Analysen zum Radverkehr und Fußverkehr; Bundesministerium für Verkehr und digitale 
Infrastruktur; Mai 2019; Seite 63.

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 10 
Aachen  
 
10,2%
21,8%
14,0% 16,0% 17,0% 12,0% 10,0%
43,5% 20,7%
18,0%
34,0%
25,0%
14,0%
11,0%
11,5%
18,4%
17,0%
29,0%
24,0%
24,0%
22,0%
34,2% 39,2%
51,0%
21,0%
34,0%
50,0%
57,0%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
Münster
2019
Mainz
2019
Bielefeld
2017
Freiburg
2016
Karlsruhe
2012
MID
Großstadt
2017
MID
Deutschland
2017
Verkehrsmittelwahl
im Städtevergleich 
Sonstiges
Kfz
zu Fuß
Fahrrad
Bus&Bahn
 
Abbildung 9: Verkehrsmittelwahl im Städtevergleich 
Bezogen auf den Fahrradanteil liegt Münster weiterhin deutlich an erster Stelle. Die 
Universitätsstädte Freiburg, Karlsruhe und Mainz weisen ebenfalls einen überdurchschnittlich 
hohen Radverkehrsanteil auf. 
 
In Bezug auf den Fußgängeranteil wurde in Münster mit 11,5% ein minimaler Wert im 
Vergleich zu den anderen Erhebungen ermittelt. Wie bereits beschrieben ist hier n eben der 
auch in der deutschlandweiten Erhebung MiD festgestellte Rückgang von Wegen zu Fuß auch 
ein methodischer Einfluss auf dieses Ergebnis zu sehen. 
Der ÖV-Anteil mit 10,2% ist im Vergleich zu den anderen Städten am niedrigsten. Im Vergleich 
mit den Ergebnissen der MiD für Großstädte ist der Wert in Münster leicht 
unterdurchschnittlich. 
 
Fasst man die drei Verkehrsmittel des Umweltverbundes zusammen, so liegt der Anteil in 
Münster mit 65% sehr hoch. Nur Freiburg weist mit 79% einen höheren Wert auf. 
 
Dementsprechend zeigt sich ein umgekehrtes Bild beim MIV-Anteil: hier liegt der Wert für 
Münster im Städtevergleich sehr niedrig (34,2%) und wird nur in Freiburg untertroffen, wo nur 
jeder fünfte Weg mit dem Auto zurückgelegt wird. 
 
Im Vergleich mit der überregionalen Studie MiD zeigt sich, dass in Münster ein deutlich 
größerer Anteil aller Wege mit Verkehrsmitteln des Umweltverbundes durchgeführt wird. Dabei 
sticht insbesondere das Fahrrad hervor. Der Fußwegeanteil ist in Münster deutlich geringer 
erhoben worden, während der ÖPNV-Anteil auf einem vergleichbaren Niveau mit Großstädten 
liegt.

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 11 
Aachen  
 
6. Zeitliche Aspekte 
76 min
31 min
26 min
19 min 19 min 18 min 15 min 13 min 13 min
21 min
Bahn
(N= 682)*
Bus
(N= 2.085)*
KFZ-Selbstfahrer
(N= 7.476)*
KFZ-Mitfahrer
/Taxi
(N= 1.718)*
motorisiertes
Zweirad
(N= 67)*
E-Bike
(N= 1.189)*
Fahrrad
(N= 10.615)*
zu Fuß
(N= 3.121)*
Sonstiges (E-
Scooter, Skater)
(N= 158)*
Gesamt
(N= 27.111)*
Dauer pro Weg 
nach Verkehrsmittel
*Wege
 
Abbildung 10: Mittlere Wegedauer nach Verkehrsmittel 
Ein Weg dauert im Durchschnitt 21 min. Wege von Frauen dauern mit 19 min etwas weniger 
lange als die von Männern mit 23 min, wobei Männer insbesondere mit der Bahn und im Kfz 
als Selbstfahrer länger unterwegs sind. Die am längsten dauernden Wege werden mit der Bahn 
zurückgelegt. Wege zu Fuß und mit dem konventionellen Rad dauern am kürzesten. 
 
11 min
15 min
21 min 20 min
27 min
23 min
15 min
21 min
0 min
5 min
10 min
15 min
20 min
25 min
30 min
0-6 7-16 17-29 30-49 50-64 65-80 >80 Gesamt
Mittlere Dauer pro Weg
nach Altersgruppen
 
Abbildung 11: Wegedauer nach Altersgruppen

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 12 
Aachen  
 
Personen zwischen 50 und 64 Jahren sind in Münster nicht nur häufig unterwegs, sondern sie 
legen auch die längsten Wege zurück. Die  Gruppen der unter 17 -Jährigen und der über 80 -
Jährigen legen deutlich kürzere Wege zurück . Dies deutet darauf hin, dass die meisten 
Aktivitäten in diesen Altersgruppen (Schule/Freizeit bzw. Einkaufen/priv. Erledigungen) in der 
näheren Umgebung liegen. 
 
26 min
38 min
14 min
25 min
19 min
14 min
23 min
17 min 17 min
13 min
21 min
0 min
5 min
10 min
15 min
20 min
25 min
30 min
35 min
40 min
45 min
zur Arbeit
(N=4.142)*
geschäftlich
unterwegs
(N=643)*
Schule/ Kinder-
tagesstätte
(N=1.573)*
Berufs-
ausbildung
(N=116)*
Universität /
Fachhochschule
(N=1.166)*
Einkauf
(N=2.240)*
Besuch (priv.
Erledigungen)
(N=1.099)*
Besorgungen
(Arzt, Bank)
(N=1.236)*
Freizeit
(N=2.601)*
Bringen /Holen
(N=701)*
Gesamt
(N=27.111)*
Durchschnittliche Wegedauer
je Reisezweck
* Wege
 
Abbildung 12: Durchschnittliche Wegedauer je Reisezweck 
Bei der Vert eilung der mittleren Reisezeiten bzw. durchschnittlichen Wegedauern nach 
Reisezwecken haben Wege zur Arbeit und geschäftliche Wege  den jeweils höchsten  
Zeitbedarf. Für diese Wege benötigen die Befragten im Durchschnitt 26 min (zur Arbeit) bzw. 
38 min (geschäftlich unterwegs).  
 
Die nachfolgende Grafik der tageszeitlichen Verteilung des Verkeh rs verdeutlicht, dass 
insbesondere der  öffentliche Verkehr s tark ausgeprägte , kurzzeitige Spitzenbelastungen 
aufgrund des gleichzeitigen Auftretens von Schul - und Berufsverkehren zu bewältigen hat. 
Fußwege werden zu verschiedenen Zwecken und über den gesam ten Tag verteilt 
unternommen und weisen mehrere Spitzen im Tagesverlauf aus. 
 
Wenn mittags ab 13 Uhr  der Schulunterricht endet, erreichen die von Schülern bevorzugten 
Verkehrsmittel des ÖV und das Rad  wieder höhere Pegel. Zur Feierabendzeit steigen die 
Anteile aller Verkehrsmittel ab etwa 15 Uhr wieder deutlich an und erreichen in der Zeit 
zwischen 15 und 18 Uhr nochmals Höchstwerte.

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 13 
Aachen  
 
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23
Kfz 0 0 0 0 0 1 4 11 7 4 5 5 5 6 7 8 9 10 8 4 2 2 2 0
Bus&Bahn 0 0 0 0 0 1 6 15 5 5 5 5 5 7 6 10 10 8 6 3 2 1 1 1
Fahrrad 0 0 0 0 0 0 2 11 8 5 5 4 5 6 7 8 10 9 8 5 3 2 2 1
zu Fuß 0 0 0 0 0 0 1 8 6 5 7 6 9 8 7 10 10 8 7 4 2 2 1 0
0
2
4
6
8
10
12
14
16
Anteil am Tagesverkehr [in %]
Tageszeitliche Verteilung des Verkehrs
nach Verkehrsmitteln [in %]
Uhrzeit
 
Abbildung 13: Tagespegel nach Verkehrsmittel 
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
00:00
01:00
02:00
03:00
04:00
05:00
06:00
07:00
08:00
09:00
10:00
11:00
12:00
13:00
14:00
15:00
16:00
17:00
18:00
19:00
20:00
21:00
22:00
23:00
Uhrzeit
Tageszeitliche Verteilung je Aktivität
Bringen /Holen
Freizeit
Besorgungen
(Arzt, Bank)
Besuch (priv.
Erledigungen)
Einkauf
Universität /
Fachhochschule
Berufsausbildung
Schule/
Kindertagesstätte
geschäftlich
unterwegs
zur Arbeit
nach Hause
Verkehr
31% der Befragten 
sind zu Hause
37% der Befragten
sind auf der Arbeit
29% der Befragten 
sind bei der 
Ausbildung
Bezugsgröße: Personen
 
Abbildung 14: Tageszeitliche Verteilung je Reisezweck 
Die bestimmende „Aktivität“ über den gesamten Tag ist das Wohnen. Mehr als zwei Drittel des 
Tages werden hierfür verwendet. Die meisten Aktivitäten außer Haus werden in der Zeit von 
10:30 bis 11:00 Uhr durchgeführt. Hier sind nur etwa 31% der befragten Personen zu Hause,

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 14 
Aachen  
 
während  sich zu dieser Zeit 37% auf der Arbeit und 29% in der Schule, der Ausbildung, an 
der Universität oder FH befinden. Die meisten Schülerinnen, Schüler und Kindergartenkinder 
sind 9 Uhr an der Schule oder im Kindergarten, bei Studierenden sind die meisten 11 Uhr an 
der Universität / der FH und die meisten Personen in einer Berufsausbildung sind ab 12Uhr 
vor Ort. 
Im Tagesverlauf schwankt die Verkehrsaktivität der Befragten zwischen minimal  5,2% und 
maximal 19,8%. Die Verteilung über den Tag entspricht den klassischen Stoßzeiten des 
Berufsverkehrs. 
7. Entfernungen 
Die mittlere Distanz aller Wege und Fahrten liegt in Münster bei 9,1 km. Im Vergleich zum Jahr 
2013 (8 km) legen die Münsteraner etwas längere Wege zurück. 
 
Die mit Abstand längsten Wege werden mit der Bahn zurückgelegt, gefolgt von Wegen mit 
dem Auto. Der Bus wird für Wege genutzt, die im Durchschnitt 7,5 km lang sind. Wege mit dem 
E-Bike sind im Durchschnitt einen Kilometer länger als die mit einem herkömmlichen Fahrrad. 
 
Wie bereits die Wegedauer im Vergleich nach Geschlecht gezeigt hat, legen Männer auch die 
weiteren Distanzen zurück. Wege von Männern sind  im Mittel 11,4 km lang, die von Frauen 
7,1 km. Der größte Unterschied zeigt sich bei Fahrten mit der Bahn (Männer: 71,1 km, Frauen: 
59,4 km) und als Kfz-Selbstfahrer (Männer: 21,4 km, Frauen: 12,4 km). 
 
 
7,5
16,9
10,5
5,8 4,1 3,1
1,1 1,7
9,1
Bahn
(N = 682)*
Bus
(N = 2.085)*
KFZ-Selbstfahrer
(N = 7.476)*
KFZ-Mitfahrer /Taxi
(N = 1.718)*
Motorrad
(N = 67)*
E-Bike
(N = 1.189)*
Rad
(N = 10.615)*
Fuß
(N = 3.121)*
Sonstiges (E-
Scooter, Skater)
(N = 158)*
Gesamt
(N = 27.111)*
[km]
Mittlere Entfernungen/Tag 
nach Verkehrsmittel
* Wege
65,7
 
Abbildung 15: Mittlere Entfernungen nach Verkehrsmittel 
Die Personengruppe der Hochmobilen (30 – 64 Jahre) legt Wege mit deutlich weiteren 
Entfernungen zurück als alle anderen Personen. Dieser Un terschied ist auf die 
unterschiedliche räumliche Entfernung zwischen Wohnort und dem jeweils in einer 
Altersgruppe maßgeblichen Tätigkeitsort zurückzuführen: Schulen sind meist wohnungsnäher 
als Arbeitsplätze. Vor allem im  hohen Alter sind viele Menschen a uf Einkauf s- und 
Versorgungsmöglichkeiten angewiesen, die fußläufig erreichbar sind (>80 Jahre: 3,8 km).

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 15 
Aachen  
 
2,1
3,6
8,5
10,5
13,4
8,4
3,8
9,2
0
2
4
6
8
10
12
14
16
0-6 7-16 17-29 30-49 50-64 65-80 >80 Gesamt
[km]
Entfernung je Weg 
nach Altersgruppe
 
Abbildung 16: Entfernung je Weg nach Altersgruppe 
51%
16%
7% 3%
40%
64%
63%
60%
52%
40% 36%
27% 23% 17% 12%
3%
7%
9%
12%
15% 17%
17%
20%
21%
18%
24%
7%
17% 22% 28% 34%
44% 46%
55% 57% 62%
70% 75%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
0 - 1
km
1 - 2
km
2 - 3
km
3 - 4
km
4 - 5
km
5 - 6
km
6 - 7
km
7 - 8
km
8 - 9
km
9 - 10
km
10 - 20
km*
> 20
km*
Häufigkeit
Entfernungen
Verkehrsmittel 
nach Entfernungsklasse
Kfz
Bus&Bahn
Fahrrad/E-
Bike
Fuß
 
Abbildung 17: Verkehrsmittel nach Entfernungsklasse 
Die obige Abbildung  zeigt die Anteilswerte der Verkehrsmittel in den jeweiligen 
Entfernungsklassen. Es zeigt sich: 
 
 Der Fußverkehr hat seinen Höchstwert beim ersten Kilometer. Bereits Entfernungen von 
1 bis 2 km werden ebenso oft mit dem Auto wie zu Fuß zurückgelegt. 
 Der Radverkehr hat seinen Höchstwert zwischen 1-2 km. Die Bedeutung des Radverkehrs 
nimmt in den höheren Entfernungsklassen nur langsam ab.

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 16 
Aachen  
 
 Die Bedeutung von Bus&Bahn wächst ab einem mittleren Entfernungsbereich von 4 km. 
Wege ab 9 km Länge werden häufiger mit dem ÖPNV realisiert als mit dem Rad.  
 Das Kfz wird auf kurzen Strecken bis 7  km Länge wenig genutzt. Erst mit deutlich  
zunehmenden Entfernungen steigen die Anteile des Kfz an. 
8. Geschwindigkeiten 
Die Geschwindigkeit eines Weges über alle Verkehrsmittel liegt bei durchschnittlich 20 km/h. 
Damit liegt Münster unter der für deutsche Großstädte ermittelten Durchschnitts -
geschwindigkeit von 24,8  km/h.2 Dies erklärt sich durch den überproportional hohen 
Radverkehrsanteil gegenüber anderen deutschen Großstädten 
 
Die höchsten Geschwindigkeiten können erwartungsgemäß  Bahn (Nah + Fern)  und Kfz 
realisieren. 
 
54
14
38
31
20
14 12
5 7
20
0
10
20
30
40
50
60
Bahn
(N=682)*
Bus
(N=2.085)*
KFZ-Selbstfahrer
(N=7.476)*
KFZ-Mitfahrer /Taxi
(N=1.718)*
motorisiertes
Zweirad
(N=67)*
E-Bike
(N=1.189)*
Fahrrad
(N=10.615)*
zu Fuß
(N=3.121)*
Sonstiges (E-
Scooter, Skater)
(N=158)*
Gesamt
(N=27.111)*
[km/h]
Mittlere Geschwindigkeit
je Verkehrsmittel
* Wege
 
Abbildung 18: Mittlere Geschwindigkeit je Verkehrsmittel 
9. Räumliche Ziele 
90% der werktäglichen Wege werden innerhalb des Stadtgebiets unternommen. 
 
In der nachfolgenden Grafik zeigen sich starke Verkehrsverflechtungen innerhalb der Stadt . 
Besonders stark ausgeprägt sind diese zwischen den Stadtbezirken Gievenbeck/Sentrup und 
den Innenstadtbezirken (Altstadt, City -Ring). Die Verkehrsverflechtungen der peripher 
gelegenen Stadtbezirke wie z.B. MS-Ost, MS-Hiltrup sind sehr stark auf den Innenstadtbereich 
konzentriert. 
 
                                                
2 Quelle: MiD 2017, nach regionalstatistischem Gemeindetyp

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 17 
Aachen  
 
Im Quell-Ziel Verkehr sind die Verflechtungen vor allem mit den direkt an die Stadt Münster 
angrenzenden Kommunen und Kreisen zu beobachten. Darüber hinaus bestehen bedeutende 
Verflechtungen nach Dortmund und Osnabrück. 
 
 
Abbildung 19: Verkehrsverflechtungen Gesamtverkehr  zwischen den Stadtbezirken (Relationen > 
800 Wege) 
Die Verkehrsverflechtungen in den Westen der Stadt wurden aufgrund der Lage der Universität 
in den Stadtteilen Gievenbeck/Sentrup differenziert ausgewertet. 
 
Kreis Steinfurt 
Kreis Warendorf 
Kreis Coesfeld

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Ingenieurbüro Helmert 18 
Aachen  
 
Tabelle 5: Verkehrsbeziehungen innerhalb der Stadt Münster (hochgerechnete Werte)  
Altstadt
City-Ring
Mitte-Süd
Mitte-Nordost
Gievenbeck/Sentrup
Mecklenbeck
Albachten
Roxel
Nienberge
Münster-Nord
Münster-Ost
Münster-Südost
Münster-Hiltrup
Summe Binnenverkehr
Altstadt 18.740 23.340 6.910 10.300 8.030 2.090 890 1.070 930 4.540 5.480 4.260 4.700 91.280
City-Ring 24.060 44.460 13.100 19.340 17.210 2.980 1.340 1.060 1.690 7.740 8.210 6.190 5.700 153.080
Mitte-Süd 6.470 13.040 26.620 5.160 5.690 4.270 640 890 570 2.500 1.970 2.990 6.810 77.620
Mitte-Nordost 10.300 20.160 5.040 20.200 5.970 1.330 430 680 930 8.090 8.040 4.970 3.690 89.830
Gievenbeck/Sentrup 8.380 17.530 5.360 5.840 36.840 2.180 640 3.130 2.460 4.530 1.960 2.320 1.810 92.980
Mecklenbeck 1.910 2.840 4.340 1.420 2.250 4.200 1.140 1.750 350 550 690 440 1.380 23.260
Albachten 890 1.310 690 430 650 1.070 4.530 690 40 150 280 260 380 11.370
Roxel 1.090 1.150 900 480 3.070 1.890 590 5.410 140 500 530 240 590 16.580
Nienberge 790 1.510 500 790 2.860 410 40 140 5.970 1.460 300 350 430 15.550
Münster-Nord 4.530 7.770 2.430 8.170 4.590 550 140 500 1.470 26.220 2.250 1.220 1.290 61.130
Münster-Ost 5.330 7.750 1.780 8.680 2.000 720 170 440 320 2.410 18.830 2.880 1.720 53.030
Münster-Südost 4.100 6.690 3.060 5.050 2.160 460 330 330 450 1.210 2.620 36.920 5.530 68.910
Münster-Hiltrup 4.640 5.280 6.890 3.780 1.760 1.320 440 470 360 1.280 1.520 6.040 51.630 85.410
Summe Binnenverkehr 91.230 152.830 77.620 89.640 93.080 23.470 11.320 16.560 15.680 61.180 52.680 69.080 85.660 840.030
 
10. Wegezwecke 
zur Arbeit
27%
geschäftlich unterwegs
4%
Schule/ 
Kindertagesstätte
10%
Berufsausbildung
1%
Universität / 
Fachhochschule
8%
Einkauf
14%
Besuch (priv. Erledigungen)
7%
Besorgungen (Arzt, 
Bank)
8%
Freizeit
17%
Bringen /Holen
5%
Reisezweckverteilung
N = 15.500 Wege (ohne Wege nach Hause)
 
Abbildung 20: Reisezweckverteilung 
Der dominierende Reisezweck ist „Arbeit“ inklusive „geschäftlich unterwegs“ mit rund 31% 
der Verkehrswege , gefolgt von Wegen zur „Ausbildung“ (Schule/Kita, Berufsausbildung, 
Universität/FH) mit insgesamt 18% aller Wege. An dritter Stelle finden sich mit einem Anteil 
von 17% Wege zu Freizeitaktivitäten.

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 19 
Aachen  
 
„Bringen/Holen“ beinhaltet alle Servicewege zum Holen und Bringen von Kindern (z.B. zum 
Kindergarten, zur Schule) und Erwachsenen (z.B. zum Arzt). 
 
29,4% 24,4%
6,1%
2,5%
10,6%
9,8%
0,8%
0,7%
6,8%
8,2%
13,0%
15,6%
6,1%
7,9%
6,8% 8,9%
17,0% 16,5%
3,3% 5,6%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
Männer (N=7.085)* Frauen (N=8.359)*
Reisezweckverteilung
nach Geschlecht
Bringen /Holen
Freizeit
Besorgungen (Arzt,
Bank)
Besuch (priv.
Erledigungen)
Einkauf
Universität /
Fachhochschule
Berufsausbildung
Schule/
Kindertagesstätte
geschäftlich
unterwegs
zur Arbeit
* Wege
 
Abbildung 21: Reisezweckverteilung nach Geschlecht 
In der Differenzierung nach Frauen und Männern  ergeben sich die „klassischen“ 
geschlechtsspezifischen Unterschiede. 
Über ein Drittel aller Wege der Männer sind Wege zur, von oder während der Arbeit ; bei den 
Frauen ist es etwas mehr als ein Viertel aller  Wege. Auch geschäftliche Reisen sind bei 
Männern etwas stärker vertreten als bei Frauen.  Genau umgekehrt verhält es sich bei m 
Reisezweck „Einkaufen“. Dieser wird von Frauen in 15,6% aller Fälle als Wegezweck 
angegeben, von den Männern zu 13,0%. Das Bringen und Holen von Personen nimmt im 
Gesamtwegeaufkommen von Männern einen etwas geringen Anteil als bei den Frauen ein.

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 20 
Aachen  
 
26,7% 22,3% 20,8%
4,1%
2,6% 2,4%
29,5%
25,7%
39,5%
18,4%
16,3%
13,5%
16,8%
26,5%
15,6%
4,5% 6,6% 7,4%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
Münster
2019
Münster
2013
Münster
2007
Reisezweckverteilung
- Historie -
Bringen / Holen
Freizeit
Schule / Studium /
Ausbildung
Einkauf / Behörde /
Arzt
geschäftlich /
dienstlich
Arbeiten
 
Abbildung 22: Reisezweckverteilung - Historie 
Verglichen mit der Befragung in  der Stadt Münster aus dem Jahr 2013 ergeben sich teils 
methodenbedingt Verschiebungen der Anteilswerte. Der größte Unterschied zeigt sich bei 
Wegen zu Freizeitzwecken. Die Menge der zu Freizeitzwecken dokumentierten Wege ist 
deutlich zurückgegangen. Dies ist sicherlich ebenfalls eine Auswirkung der unterschiedlichen 
Befragungsmethodik, die im Jahr 2013 im Rahmen telefonischer Interviews die Rückfragen zu 
gegebenenfalls vom Haushalt vergessenen kurzen Fuß- / Freizeitwegen ermöglichte. 
 
Die Aufteilung der Verkehrsmittel nach Reisezwecken zeigt, dass der Anteil des 
Umweltverbundes (Bus&Bahn, Fahrrad, Fuß) außer bei geschäftlichen Wegen und Wegen 
zum Bringen und Holen stets überwiegt.  
 
Das Fahrrad ist bei allen Reisezwecken sehr stark vertreten und wird besonders für die Wege 
zur Universität /FH genutzt.  I n der Freizeit, beim Einkauf sowie zur Schule und Ausbildung 
wird es in etwa der Hälfte der Fälle genutzt.  
 
Öffentliche Verkehrsmittel werden meist auf Wegen zur Schule / KiTa, Berufsau sbildung und 
zur Universität / FH genutzt. Bei Wegen zum Bringen und Holen wird der ÖPNV am wenigsten 
genutzt. 
 
Die mit Abstand größte Bedeutung für den Fußverkehr haben Wege zum Einkauf, für 
Besorgungen und zur Schule / KiTa. Da Wege zu Fuß im  Mittel 1,1 km lang sind, zeigt sich 
hier, dass die Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten in Münster im nahen Umfeld 
der Befragten erreicht werden können.

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 21 
Aachen  
 
4% 6%
16%
5% 8%
22%
11%
19% 16% 10% 12%
42%
24%
47%
51%
71% 40%
37%
33%
48%
32%
44%
11%
9%
14%
17%
16%
6%
11%
12%
8%
3%
10%
42%
59%
21% 26%
5%
32% 41% 36%
28%
54%
34%
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
zur Arbeit
(N=4.142)*
geschäftlich
 unterwegs
(N=643)*
Schule/
Kindertagesstätte
(N=1.573)*
Berufs-
ausbildung
(N=116)*
Universität /
Fachhochschule
(N=1.166)*
Einkauf
(N=2.240)*
Besuch (priv.
Erledigungen)
(N=1.099)*
Besorgungen
(Arzt, Bank)
(N=1.236)*
Freizeit
(N=2.601)*
Bringen /Holen
(N=701)*
Gesamt
(N=15.518)*
Häufigkeit
Reisezweck
Modal Split 
nach Reisezweck
Sonstiges
Kfz
Bus&Bahn
Fahrrad
zu Fuß
*Wege
 
Abbildung 23: Verkehrsmittel nach Reisezweck 
Tabelle 6: Reisezweckverteilung der Verkehrsleistung 
Reisezweck Anteil an allen Wegen Anteil an zurückgelegten 
Gesamtkilometern 
zur Arbeit 26,7% 44,1% 
geschäftlich unterwegs 4,1% 15,1% 
Schule/ Kindertagesstätte 10,1% 4,0% 
Berufsausbildung 0,7% 1,0% 
Universität / Fachhochschule 7,5% 4,9% 
Einkauf 14,4% 6,2% 
Besuch (priv. Erledigungen) 7,1% 8,0% 
Besorgungen (Arzt, Bank) 8,0% 4,3% 
Freizeit 16,8% 9,8% 
Bringen /Holen 4,5% 2,5% 
 
In dieser Betrachtung erhöht sich der Anteil der Arbeitswege und insbesondere der geschäftlich 
indizierten Wege von ursprünglich 31% (Arbeit und geschäftlich unterwegs) aller Wege auf 
59% der gefahrenen Gesamtkilometer. Der Anteil aller weiteren Reisezwecke reduziert si ch 
teils deutlich bzw. bleibt konstant.  Das bedeutet: auf Wegen zur Arbeit und Geschäftsreisen  
werden deutlich größere Distanzen zurückgelegt, während  die Ziele bei  Einkaufs-, Freizeit- 
und Ausbildungswegen näherliegen.

Mobilitätsbefragung – Münster 2019  
 
 
Ingenieurbüro Helmert 22 
Aachen  
 
11. Zusammenfassung 
Die Mobilitätsbefragung 2019 wurde sowohl als schriftliche, telefonische und o nline-
Stichprobenbefragung durchgeführt. Es lieg en Wegeprotokolle von 9.024 Personen aus 
4.205 Haushalten vor, die wichtige Erkenntnisse zum werktäglichen Verkehrsverhalten liefern. 
Mit der Erhebung wurden insgesamt 2,9% der Bevölkerung der Stadt Münster erreicht, sodass 
die Untersuchung als statistisch gesichert und repräsentativ anzusehen ist. 
 
An einem normalen Werktag verlassen 89% der Bevölkerung das Haus. Es w erden am Tag 
durchschnittlich 3,0 Wege pro Person unternommen. Jeder Weg dauert im Mittel 21 min, dabei 
werden 9,1 km zurückgelegt. Pro Tag werden insgesamt etwa 71 min für Ortsveränderungen 
aufgewendet. 
 
65% aller Wege der Münsteranerinnen und Münsteraner werden mit den Verkehrsmitteln des 
'Umweltverbundes' zurückgelegt. Dabei werden die Verkehrsmittel des öffentlichen Verkehrs 
für 10%, das Rad für 44% und „Zu Fuß gehen“ für 12% aller Wege gewählt. Der Vergleich mit 
den Mobilitätsbefragungen 200 7 und 2013 zeigt eine Steigerung des Radverkehrsanteils, 
einen stabilen Anteil des ÖPNV und Abnahmen in der Anzahl der Wege zu Fuß. Die Abnahme 
der Wege, die zu Fuß zurückgelegt werden, ist einerseits auch im deutschlandweiten Tren d 
erhoben worden, andererseits in dem erhobenen Umfang auch auf Einflüsse der 
Befragungsmethodik 2019 zurückzuführen. 
 
34% aller Wege entfallen auf den Kfz-Verkehr. Wege, die innerhalb des Stadtgebietes sowohl 
starten als auch enden (Binnenverkehr) werden nur zu 30% mit dem Kfz zurückgelegt.  Auf 
kurze Distanzen bis zu 3 km Entfernung entfallen nur 20% der Wege mit dem Kfz. Diese kurzen 
Entfernungen werden hauptsächlich mit dem Rad realisiert: 58% aller Radverkehre und 95% 
aller Fußwege sind kürzer als 3 km. Der ÖV wird v.a. für längere Wege genutzt. Nur 15% der 
ÖV-Wege sind kürzer als 3km. 
 
Hauptreisezwecke sind Wege zur Arbeit (27%), zur Ausbildung ( 18%)  sowie zu 
Freizeitaktivitäten (17%). 14% aller Wege führen zum Einkauf. 
 
Die verschiedenen Lebensstadien der Befragten beeinflussen deutlich das ind ividuelle 
Verkehrsverhalten. So sind etwa in T eilzeit arbeitende Frauen mit 3,7 Wegen/Tag deutlich 
häufiger unterwegs als beispielsweise Rentner(innen) mit 2,9 Wegen pro Tag.  
 
Kinder und Jugendliche (7-16 Jahren) unternehmen 18,4% aller Wege mit Bus und Bahn und 
51,6% mit dem Rad. Kinder bis 6 Jahre laufen einerseits häufiger, jedoch werden sie auch für 
mehr als jeden dritten Weg mit dem Auto mitgenommen. Mit Erreichen der Volljährigkeit bleibt 
die Bedeutung des Umweltverbundes erfreulicherweise weiter hoch . Es werden nochmals 
mehr Wege mit dem Rad realisiert. Erst im Alter zwischen 30 und 64 Jahren gewinnt das Auto 
unverkennbar an Bedeutung. Im Rentenalter steigt der Anteil der Wege zu Fuß wieder an. Bei 
den hochbetagten Personen ü ber 80 Jahre nimmt der Kfz -Anteil zugunsten des Ö PNV und 
weiterer Fußwege spürbar ab. 
 
Betrachtet man die Ergebnisse der Mobilitätsbefragung im Vergleich zu Mobilitätskennziffern 
anderer Städte, so zeigt si ch, dass die Mobilität in Münster mit 3,0 Wegen/Person und Tag  
leicht unterdurchschnittlich ist . Hinsichtlich der  mobilen Personen, d.h. d er Menschen, die 
mindestens einmal pro Tag das Haus verlassen , werden 3,4 Wege/Tag zurückgelegt . Im 
Vergleich zu den Vorjahren ist dieser Wert leicht rückläufig.  
In den Vergleichsstädten wurde ebenfalls ein hoher Anteilswert für den Um weltverbund 
erhoben. In Münster wurde allerdings der höchste Radverkehrsanteil ermittelt. Auch in anderen 
Universitätsstädten werden relativ wenige Kfz -Wege unternommen. Hierbei sticht 
insbesondere Freiburg hervor: Dort wird nur jeder dritte Weg mit dem Kfz zurückgelegt.

Berichtsvorlage

5789 Zeichen

V/0234/2021 
V/0234/2021 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Ergebnisse der Mobilitätsbefragung 2019 zum werktäglichen Verkehrsverhalten der Bevölkerung 
in Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   06.05.2021 Ausschuss für Verkehr und Mobilität Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Nach 1982, 1990, 1994, 2001, 2007, 2013 wurde in 2019 mit der siebten Haushaltsbefragung zum 
Mobilitätsverhalten der Bevölkerung in Münster die Zeitreihe fortgeschrieben. Mit der aktuellen Befra-
gung zum Verkehrsverhalten und zur Verkehrsmittelwahl der Münsteraner wurden die notwendigen 
verkehrsrelevanten Datengrundlagen für eine nachhaltige Stadt-, Umwelt- und Verkehrsplanung der 
Stadt Münster auf den aktuellen Stand gebracht. Diese Daten bilden, neben weiteren Erhebungen 
zum Verkehrsgeschehen, die wesentliche Basis zur Analyse und Darstellung des Münsteraner „Ver-
kehrsbildes“ sowie für die Ausarbeitung des zukunftsweisenden Masterplans Mobilität Münster 
2035+. 
 
Konnte der Umweltverbund in den letzten 6 Jahren weiter ausgebaut werden? Welche Rolle spielen 
mittlerweile E-Bikes und Pedelecs bei der Bewältigung der täglichen Wege? Wie hoch ist die Pkw-
Nutzung im Nahbereich? Wie wirkt sich der demografische Wandel und die zunehmende Digitalisie-
rung auf die Mobilität aus? Hatte der Umzug großer Arbeitgeber aus der Innenstadt in die Loddenhei-
de / Hessenweg Auswirkungen auf den Modal Split? Hat der Radverkehrsanteil weiter zugelegt? 
 
Diese und viele weitere Fragen konnten mit der Mobilitätsbefragung zum werktäglichen Verkehrsver-
halten der Bevölkerung in Münster beantwortet werden. Die wesentlichen Ergebnisse sind in einer 
Kurzfassung zusammengefasst worden und können im Ratsinformationssystem der Stadt Münster 
unter folgendem Link: https://www.stadt-muenster.de/sessionnet/sessionnetbi/info.php heruntergela-
den werden. 
 
Als Kernaussage der Mobilitätserhebung können folgende einzelne Schwerpunkte identifiziert wer-
den: 
 
 Mobilität nimmt ab 
 
Noch im Jahr 2007 legte jeder Einwohner der Stadt Münster 3,8 Wege am Tag zurück, im 
Jahr 2019 sind es noch 3,0. Zum Teil liegt der Rückgang in der Befragungsmethodik begrün-
det, aber auch im deutschlandweiten Vergleich (MID) ist eine kontinuierliche Abnahme festzu-
Amt für Mobilität und Tiefbau 
 
20.04.2021 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Grimm 
Telefon: 492-6600 
Grimm@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0234/2021 
stellen: 2002 legten die Bundesbürger noch 3,5 Wege am Tag zurück, während 2017 noch 3,1 
Wege am Tag erhoben wurden.  
 
 Kontinuierliche Zunahme im Radverkehr 
 
Der Radverkehrsanteil am Modal Split ist nochmals angestiegen. Seit der ersten Erhebung 
1982 ist demnach eine kontinuierliche Zunahme festzustellen. Die Entwicklungen der jüngeren 
Vergangenheit bezüglich der Elektromobilität ist auch in Münster klar in den Zahlen erkennbar. 
Insbesondere Menschen ab 50 Jahre nutzen gern die Unterstützung des Elektromotors auf 
dem Fahrrad. Fast jeder fünfte Haushalt besitzt derzeit mindestens ein E-Bike, deutlich mehr 
als im deutschlandweiten Vergleich. Wege die mit dem E-Bike zurückgelegt werden, sind im 
Durchschnitt 1 km länger als mit einem konventionellen Rad. 
 
 ÖPNV stabil 
 
Der Anteilswert des ÖPNV ist im Rahmen der Mobilitätsbefragungen seit vielen Jahren kon-
stant. Hauptsächlich nutzen Schüler, Auszubildende und Studierende, die über entsprechende 
Dauerkarten verfügen, die öffentlichen Verkehrsmittel. Menschen in den mittleren Jahren hin-
gegen fahren kaum Bus und Bahn. Erst im Rentenalter wird der ÖPNV wieder häufiger ge-
nutzt. 
 
 Deutlich andere Mobilität Stadtzentrum – Aussenstadtteile 
 
Menschen, die im Stadtzentrum (Altstadt, Innenstadtring, Mitte) leben, nutzen deutlich weniger 
das Kfz. Zusammengefasst finden nur 23,7 % aller Wege von Menschen aus diesem Stadtbe-
zirk im Auto statt. Einwohner der Stadtbezirke West, Nord, Ost und Hiltrup realisieren 42,3 % 
ihrer Wege mit dem Auto. Dies zeigt sich auch im Besitzstand von Kfz in den Haushalten. 
Haushalte im Stadtzentrum besitzen im Durchschnitt 1,0 Kfz, Haushalte außerhalb 1,4. 
 
Die meisten Wege zu Fuß finden in der Altstadt statt, während die Menschen aus dem Innen-
stadtring, Mitte-Süd und Mitte-Nordost über die Hälfte aller ihrer Wege mit dem Fahrrad zu-
rücklegen. 
 
 Vergleich zu anderen Universitätsstädten 
 
Das Verkehrsmittelwahlverhalten in Münster, Mainz, Freiburg und Karlsruhe ist gekennzeich-
net durch eine große Anzahl Studierende in der Stadt. Allen diesen Städten ist ein sehr gerin-
ger Kfz-Anteil von maximal 34 % gemein. Die Verteilung des verbleibenden Verkehrs auf die 
Verkehrsmittel des Umweltverbundes ist jedoch deutlich verschieden. In Münster werden die 
meisten Wege im Umweltverbund mit dem Fahrrad zurückgelegt. Zwei Drittel der Wege von 
Studierenden finden mit dem Rad statt – der höchste Anteilswert in der Differenzierung der 
Verkehrsmittelwahl nach der aktuellen Tätigkeit der Befragten. In Mainz finden neben zahlrei-
chen Wegen mit dem Fahrrad auch zahlreiche Wege mit dem ÖPNV und zu Fuß statt, ebenso 
in Karlsruhe. In Freiburg kennzeichnet ein besonders hoher Fußwegeanteil den Modal Split. 
 
Es wird empfohlen, die Zeitreihe der Haushaltsbefragung, die eine der wesentlichen verkehrsplaneri-
schen Datengrundlagen darstellt, auch in Zukunft turnusmäßig fortzuschreiben. So wird bspw. mit der 
nächsten Haushaltsbefragung (vrstl. im Jahr 2025) u. a. interessant zu erfahren sein, inwieweit die 
andauernde Pandemielage sowie verbesserte Angebote für den Umweltverbund (z. B. Ausweitung 
On Demand Verkehr, Ausbau Radverkehrsinfrastruktur, Ausbau Busbeschleunigung) ggf. zu einem 
veränderten Verkehrsverhalten der Münsteranerinnen und Münsteraner führen werden.

- 3 - 
V/0234/2021 
i.V. 
 
gez. 
 
Robin Denstorff 
Stadtbaurat 
 
 
Anlage: 
 
Anlage A

Anlage A

1622 Zeichen

Anlage A zur V/0234/2021 
Kurzüberblick 
Ergebnisbericht zur Mobilitätsbefragung 2019 zum werktäglichen Verkehrsverhalten der Bevölke-
rung in Münster. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 
      Mit der Mobilitätsbefragung 2019 wurde eine wichtige Datenbasis für die Erstellung des Mas-
terplans Mobilität Münster 2035+ geschaffen. Die Mobilitätserhebung war nach 1982 die sieb-
te Haushaltsbefragung zum Verkehrsverhalten der Bevölkerung in Münster. Mit der aktuellen 
Befragung wurde unteranderem festgestellt, der der Radverkehrsanteil auf fast 45 % am Mo-
dal Split angestiegen ist. Somit ist die Stadt Münster Ihrem selbstgesteckten Ziel von 50 % 
Radverkehrsanteil am Modal Split einen großen Schritt nähergekommen. 
 
      Aber nicht nicht nur in diesem Bereich hat sich das Verkehrsverhalten der münsteraner Be-
völkerung geändert. Insgesamt werden von jedem Einzelnen deutlich weniger Wege unter-
nommen. Ein bundesweiter Trend, der auch auf Münster zutrifft. Eine logische Konsequenz 
zunehmender Digitalisierung (Home-Office, Online-Shopping, ….).   
 
 
 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja  Nein X  
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja  Nein X  
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja  Nein X teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja  Nein X teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja X Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja  Nein X  
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
X vollständig 
freiwillig

Beratungsverlauf (1)

10.06.2021 Ausschuss für Verkehr und Mobilität
TOP 5.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Wilhelmstraße 89
  • Hessenweg
  • Albersloher Weg 33

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0234/2021
Typ
Vorlagen
Datum
31.03.2021
Erstellt
16.03.2021 11:13