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0107/2023

Städtische Kommunikation in Sozialen Netzwerken

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 20.01.2023

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Nächste Beratung: Digitalisierungsausschuss, Sitzung am 23.01.2023

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

6127 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/13 
 
Vorlagen-Nummer  20.01.2023 
 0107/2023 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Digitalisierungsausschuss 23.01.2023 
 
Städtische Kommunikation in Sozialen Netzwerken 
hier: Beantwortung der Anfrage der „Die Fraktion„, AN/2316/2022 
Die Fraktion bittet um Beantwortung von Fragen zur städtischen Kommunikation in sozialen 
Netzwerken 
 
Frage 1: 
Wer verantwortet die digitale Kommunikation dieser Stadt?  
Antwort der Verwaltung: 
Die Digitale Kommunikation der Stadtverwaltung verantwortet das Amt für Presse- und Öffent-
lichkeitsarbeit. 
 
Frage 2: 
Wo und wie informiert die Stadt Köln digital? Also welche Plattformen, welche Reichweite? 
Antwort der Verwaltung: 
Die Stadt Köln betreibt Accounts jeweils auf den Plattformen Facebook, Instagram, Twitter, 
Mastodon und LinkedIn.  Die Reichweiten variieren stark, da die Accounts ungleich lange be-
trieben werden. 2022 erreichte die Stadt Köln über die einzelnen Kanäle so viele Nutzer*innen 
(kumulierte Reichweite) 
 
- Facebook:  13.578.927 Impressions  
- Instagram: 8.216.067 Impressions 
- Twitter: 6.519.965 Impressions 
- LinkedIn: 64.724 (wird erst seit November 2022 gemessen) Impressions 
 
Zu Mastodon kann keine Angabe gemacht werden, da das Netzwerk aktuell keine Reichwei-
ten angibt. Der Kanal wird erst seit Ende des Jahres 2022 aktiv vom Amt für Presse- und Öf-
fentlichkeitsarbeit betrieben und hat 749 Follower*innen (Stand 4.1.2023).  
 
Zudem informiert die Stadt Köln über verschiedene Newsletter. Der allgemeine Newsletter hat 
knapp 16.000 Abonnenten (Stand Januar 2023). Die Stadt Köln nutzt ebenfalls einen  
Youtube-Kanal, um Videos auf der städtischen Internetseite einzubinden. Zum digitalen An-
gebot zählt auch die städtische Internetseite stadt-koeln.de mit ca. 45.000 Unterseiten und 
etwa 16 Millionen Besucher*innen in 2022. 
 
Frage 3: 
Was und wieviel wird in den Aufbau der jeweiligen Reichweite investiert?  
Antwort der Verwaltung: 
Im Zuge der Erarbeitung und Umsetzung einer neuen Kommunikationsstrategie als Verwal-
tungsreformprojekt sind die Social Media Kanäle seit Oktober 2019 ein fester Bestandteil der

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strategischen Kommunikation der Stadtverwaltung. In diesem Zuge wurde der Social Media 
Content in einer neuen Stabsstelle „Digitale Kommunikation“ (seit November 2020 als Sach-
gebiet in der Abteilung Newsroom des Amts für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) betreut. Das 
Sachgebiet umfasst fünf Planstellen (zur Zeit vier besetzt). Seit Einführung der Stabstelle 
konnten die Reichweiten auf allen Kanälen extrem ausgebaut werden. So hatte der Twitter-
Account im März 2019 noch 39.500 Follower*innen, mittlerweile (Stand Januar 2023) mehr als 
58.000 Follower*innen. Dem städtischen Instagram-Kanal folgten im März 2019  knapp 
10.600 Fans, im Januar 2023 sind es knapp 60.000.  
 
Die Stadt arbeitet in Einzelfällen auch mit Social Ads, gesponserten Posts, um eine spezielle 
Zielgruppe zu erreichen oder organische Beiträge zu bewerben, damit die Netzwerke be-
stimmte, wichtige Informationen bevorzugt und an mehr Nutzer*innen ausspielen.   
2022 hat die Verwaltung insgesamt 52 Ads geschaltet mit einem Gesamtbudget von 27.449 
Euro. 
 
Frage 4: 
Wie schätzt die Verwaltung derzeit das Erreichen von auswärtigen und fremdsprachigen Ziel-
gruppen ein?  
Antwort der Verwaltung: 
Die Kernzielgruppe der Verwaltungskommunikation sind Kölner*innen, daher setzt die Verwal-
tung im Bezug auf Social Media mehrsprachige Posts dort ein, wo ein Erreichen der Zielgrup-
pen (entweder direkt oder durch Multiplikatoren) sinnvoll erscheint. Beispiele dafür sind die 
Kommunikation zu Hilfsangeboten für Geflüchtete aus der Ukraine oder Angebote bzw. Rege-
lungen während der Corona-Pandemie (z.B. Impfangebote oder die Ausgangsbeschränkung). 
 
Bei Instagram, dem reichweitenstärksten Kanal der Verwaltung, wohnen 59,3 Prozent der 
Follower*innen in Köln, 1,4 Prozent in Bergisch Gladbach, 1,3 Prozent in Hürth und 1,1 Pro-
zent der Follower*innen in Leverkusen. 94,5 Prozent der Follower*innen wohnen in Deutsch-
land. Daher wurde die angesprochene Kommunikation zum Adventsverkehr auf den Social 
Media Kanälen nicht mehrsprachig gepostet. Twitter stellt keine Kennzahlen zu den Follo-
wer*innen (und deren Wohnorten) zu Verfügung, bietet aber die Möglichkeit Postings automa-
tisiert übersetzen zu lassen (gleiches gilt für Facebook).  
 
Es wurde aber eine Landingpage verlinkt (https://www.stadt-
koeln.de/artikel/08057/index.html), auf der man die Inhalte ebenfalls findet und ggf. überset-
zen lassen kann.  
 
Seit Dezember 2022 hat die Stadt Köln das mehrsprachige Angebot auf der Internetseite aus-
gebaut. Seitdem ist die Internetseite stadt.koeln in 15 Sprachen verfügbar. Alle Inhalte können 
nun in Echtzeit übersetzt werden. Englisch, verschiedene romanische Sprachen, Chinesisch, 
Türkisch, Ukrainisch, Polnisch und Russisch werden derzeit angeboten. Damit wird die städti-
sche Internetseite noch mehr Einwohner*innen zugänglich und bildet Kölns Vielfalt ab.  
 
Frage 5: 
Was kann da noch verbessert werden?  
Antwort der Verwaltung: 
Die Stadt hat als Kommune einen Informationsauftrag. Daher ist es unser Ziel so viele Köl-
ner*innen wie möglich zu erreichen und ihnen kanal- und zeitgemäß näherzubringen, was die 
Verwaltung für sie tut.  
 
Grundsätzlich sind dort aber nicht Touristen die primäre Zielgruppe, sondern in Köln und im 
Umkreis Lebende, die nicht Deutsch sprechen.  
 
Die Zielgruppe der Touristen (aus dem In- und Ausland) wird, wie auch im hier vorliegenden 
Fall, von Köln Tourismus angesprochen.  
 
Eine Ausnahme in der direkten Kommunikation städtischer Kanäle an Gäste aus dem Ausland 
ist derzeit geplant zur Fußball-Europameisterschaft 2024 in Köln. Dazu wird die Stadt Köln

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über einen längere Zeit mehrsprachig Informationen für Tourist*innen zur Verfügung stellen. 
Im Fall der Euro2024 sind eigene Englisch-sprachige Hostcity-Kanäle geplant, deren Angebot 
auf Tourist*innen abzielt und den Standort Köln als Hostcity beleuchten wird.   
 
 
Gez. i.V. Bome für Frau Reker

Beratungsverlauf (1)

23.01.2023 Digitalisierungsausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0107/2023
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
20.01.2023
Erstellt
10.01.2023 09:14